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Wohlstand für Alle

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, wollen ab jetzt wöchentlich über Geld sprechen. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.

Impressum: Wolfgang M. Schmitt/Ole Nymoen Am Schlossgarten 3 56566 Neuwied [email protected]

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  • 27.05.2020
    26 MB
    30:42
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    Ep. 42: Brave New Work

    Selbst jene Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren beharrlich geweigert haben, #HomeOffice für die Angestellten anzubieten, mussten jetzt in der Krise das Arbeiten außerhalb des Büro schätzen lernen. Die Furcht, dass das Home Office ein „Paradies für Faulenzer“ sein könnte, war unbegründet – wie aber bereits auch schon vor der Krise diverse Studien belegt hatten. Der Arbeitnehmer hat dadurch jedoch nicht nur Vorteile. Neben dem Home-Office-Trend ändert sich aber auch die Arbeitsatmosphäre in den Büros: vom Kicker bis zu bunten Lounges, in denen gearbeitet und gechillt werden darf und soll, beziehen sich die modernen #Management-Konzepte gern auf die Idee von New Work, die der Philosoph Frithjof Bergmann vor Jahrzehnten entwickelt hat. Er wollte allerdings nicht nur die Erwerbsarbeit, sondern auch den #Kapitalismus radikal verändern. Doch was ist von diesem Ansatz heute übriggeblieben, da sich inzwischen alle cool sein wollenden Unternehmen New Work auf die Fahnen schreiben? Nicht selten handelt es sich um Etikettenschwindel, oft wird unter dem Deckmantel der Erneuerung bloß ein neues Disziplinarsystem etabliert, erläutern Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Literatur:

    Frithjof Bergmann: Neue Arbeit (New Work). Das Konzept und seine Umsetzung in der Praxis (abrufbar unter: http://ttfreiburg.de/wp-content/uploads/2018/03/Bergmann_Neue-Arbeit_1990.pdf )

    Frigga Haug: Der zu enge Fokus auf Erwerbsarbeit, in: Sebastian Friedrich (Hrsg): Neue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus. Bertz + Fischer

    Christoph Deutschmann: Der Normalarbeitstag, in: Ingo Stützle (Hrsg): Work-Work-Balance. Marx, die Poren des Arbeitstags und neue Offensiven des Kapitals. Dietz Berlin

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  • 20.05.2020
    24 MB
    29:00
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    Ep. 41: Green New Deal III - Abschied vom Freihandel?

    Wie muss sich die Wirtschaft wandeln, um den #Klimawandel positiv gestalten zu können? Derzeit kursieren diverse Green-New-Deal-Konzepte in aller Welt, die darauf eine Antwort suchen. Während manche Wirtschaftswissenschaftler und Politiker vor allem auf grüne Investitionen setzen oder die Finanzmärkte zu neuen Investments bewegen wollen, hinterfragen manche Deals den globalen Kapitalismus grundsätzlich. Die britische Ökonomin Ann Pettifor setzt in ihrem Buch „Green New Deal. Warum wir können, was wir tun müssen“ auf eine Abkehr vom Freihandel, der nicht allen wegen seiner endlos langen Lieferketten ein Problem für den #Klimaschutz darstellt. Durch den Freihandel können viele Unternehmen auch Umweltrichtlinien einzelner Länder einfach umgehen, indem der Produktionsstandort verlagert wird. Zudem ist der globale Handel in erster Linie an zwei Dingen interessiert: Mehr Konsum und – daraus resultierend – mehr Profit. Doch was, wenn eine klimafreundliche Zukunft im Lokalen liegt und wir uns von den falschen Versprechen der #Globalisierung befreien müssen? In „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über eine klimafreundliche Wirtschaftspolitik und das mögliche Ende des Freihandels.

    Literatur: Ann Pettifor: Green New Deal. Warum wir können, was wir tun müssen. Hamburger Edition.

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  • 13.05.2020
    19 MB
    22:37
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    Ep. 40: Die EZB und der Ankauf von Staatsanleihen

    Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit der vergangenen Finanzkrise bei vielen deutschen Journalisten und Politikern das Feindbild schlechthin. Die aktuelle Krise manifestiert dies nun weiter, und jetzt hat sogar das #Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die #Geldpolitik der EZB für teilweise verfassungswidrig erklärt. Derzeit wird die EZB von Christine Lagarde geleitet, zuvor war es Mario Draghi, der sich in Deutschland nicht gerade beliebt machte, als er erklärte, dass er alles dafür tun werde, den Euro zu retten. Konkret bedeutete das für deutsche Sparer, dass sie so gut wie keine #Zinsen mehr für ihr Erspartes erhielten – bis heute hat sich daran nichts geändert. Warum aber agiert die EZB auf diese Weise? Und weshalb übersehen viele Kritiker der Institution, dass bereits die Konstruktion der EZB äußerst problematisch ist? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Geldpolitik der Zentralbank und zeigen, warum der Staatsanleihenkauf durchaus problematisch, jedoch systemisch bedingt ist.

    Literatur:

    Alexander Thiele: Die Europäische Zentralbank, Mohr Siebeck.

    Artikel von Nicolas Afflatet: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2019/heft/8/beitrag/staatsfinanzierung-durch-geldpolitik.html

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  • 09.05.2020
    45 MB
    53:30
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    Spezial #2: Eliten, Bill Gates, Neoliberalismus - Prof. Michael Hartmann im Gespräch

    Immer wieder wird derzeit gegen "die da oben" gewettert, gegen "die" #Elite. Aber wer ist das eigentlich? Der #Soziologe Michael Hartmann ist als Elitenforscher bekannt geworden und erklärt im zweiten WfA-Spezial, wer eigentlich dazu gehört, welche Kritik an Bill #Gates berechtigt ist, und wieso eine bessere demokratische Kontrolle der Eliten möglich ist.

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  • 06.05.2020
    23 MB
    27:40
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    Ep. 39: Wie Ludwig Erhard Wasser in Wein verwandelte

    Das deutsche #Wirtschaftswunder, so lernen wir bereits in der Schule, haben wir vor allem einem Mann zu verdanken: Ludwig Erhard. Er hat die #SozialeMarktwirtschaft eingeführt – die eigentlich, wie wir in Folge 38 gezeigt haben, auf Ideen des #Ordoliberalismus fußt – und somit für Aufschwung gesorgt. In der Nachkriegszeit war Erhard zunächst Wirtschaftsminister von Bayern, bald schon Direktor für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets und ab 1949 Bundesminister für Wirtschaft und schließlich, quasi als Krönung seiner politischen Karriere, von 1963 bis 1966 war Erhard als Nachfolger von Adenauer Bundeskanzler. Berühmt wurde auch Erhards Besteller, dessen Titel „Wohlstand für Alle“ bereits wie eine Verheißung daherkommt. Doch seit einer Weile beschäftigen sich Wirtschaftshistoriker kritisch mit dem Erbe Ludwig Erhards, denn es zeigt sich, dass das Wirtschaftswunder keineswegs nur in Deutschland stattfand und dass weitgehend vergessene Faktoren für den wirtschaftlichen Aufstieg entscheidend waren. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erzählen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmit eine etwas andere deutsche Wirtschaftswundergeschichte.

    Literatur:

    Ulrike Herrmann: Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind. Westend Verlag

    Uwe Fuhrmann: Die Entstehung der "Sozialen Marktwirtschaft" 1948/49. Eine historische Dispositivanalyse. Hier zum kostenlosen Download verfügbar: https://hcommons.org/deposits/item/hc:28983/

    Interview zwischen Fuhrmann und Nelli Tügel: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1105354.generalstreik-der-mythos-der-bundesrepublik.html

    Ludwig Erhard: Wohlstand für Alle. Anaconda Verlag

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  • 29.04.2020
    24 MB
    28:33
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    Ep. 38: Wieso die Soziale Marktwirtschaft neoliberal ist!

    Wenn von der Sozialen Marktwirtschaft die Rede ist, leuchten die Augen eines jeden Politikers. #Kapitalismus – das ist kein schönes Wort, außerdem scheint dieses System so kalt, so sehr vom Ellenbogendenken geprägt zu sein, dass man ihm eine menschenfreundliche Alternative entgegensetzen muss, zum Beispiel eine Marktwirtschaft, die sozial ist und allen Wohlstand verspricht. Als ein solches Konzept wird die Soziale Marktwirtschaft, die in der Adenauer-Ära etabliert wurde, bis heute verkauft. Doch etwas stimmt an diesem Märchen nicht: Die Soziale Marktwirtschaft ist ein wohlklingender Slogan, dahinter aber steckt die Theorie des #Ordoliberalismus. Den ordoliberalen Denkern – etwa Walter Eucken und Alexander Rüstow – ging es jedoch keineswegs darum, ein besonders soziales Wirtschaftsmodell zu etablieren, vielmehr dachten sie – und bezeichneten sich auch selbst so – neoliberal. Wenn heute gesagt wird, wir müssen dem #Neoliberalismus die Soziale Marktwirtschaft entgegensetzen, dann ist das – nicht nur historisch betrachtet – blanker Unfug. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ gehen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt zurück zu den demokratieskeptischen Wurzeln des deutschen Wirtschaftssystems.

    Literatur:

    Thomas Biebricher/Ralf Ptak: Soziale Marktwirtschaft und Ordoliberalismus zur Einführung. Junius Verlag

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  • 22.04.2020
    24 MB
    29:04
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    Ep. 37: Green New Deal II - Rettet Geld die Welt?

    Wenn es um die dringend notwendige ökologische Wende in der Wirtschaft geht, wird immer rasch die Frage laut: Wer soll das bezahlen? Fossile Energiegewinnung könnte aber bald schon nicht mehr lukrativ sein, weshalb selbst eher träge europäische #Energiekonzerne ihren grünen Sektor ausbauen. Diverse Think Tanks gehen davon aus, dass die #GreenEconomy das nächste große Ding wird, auch für Staaten beginnt in doppelter Hinsicht ein Wettlauf gegen die Zeit: Zum einen wird die Bedrohung durch stetig wachsende CO2-Emissionen immer realer, zum anderen investiert die aufstrebende Weltmacht #China enorme Summen in den Sektor für erneuerbare Energie. Der wirtschaftsliberale Denker Jeremy Rifkin, der Regierungen in aller Welt berät, geht davon aus, dass das fossile Zeitalter in diesem Jahrzehnt seinen Niedergang erleben wird. Und Rifkin hat einen unkonventionellen Vorschlag: Die Arbeitnehmer aller Länder sollten sich vereinigen, um gegen den Klimawandel zu kämpfen – denn die ökonomische Macht dazu, meint Rifkin, hätten sie. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ beleuchten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt ein liberales Green-New-Deal-Konzept.

    Literatur: Jeremy Rifkin: Der Globale Green New Deal. Campus.

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  • 15.04.2020
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    27:33
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    Ep. 36: Vollgeld - ein neues Geldsystem?

    Banken produzieren heute Geld per Knopfdruck. Das hat Vorteile, denn so kann die Wirtschaft jederzeit mit Krediten versorgt werden, doch dieses Geldsystem birgt auch enorme Risiken: Finanzspekulationen werden so befeuert, vor allem aber besteht immer die Gefahr eines Bank Runs, bei dem Bürger plötzlich ihr Geld von der Bank abheben wollen und feststellen müssen, dass die Geschäftsbanken nur einen geringen Teil als Bargeld vorrätig haben. Hier kommt eine Geldreform ins Spiel, die vor allem in der #Schweiz für Aufsehen sorgte: Von der Vollgeld-Initiative ist die Rede. Nach diesem Konzept sollen nur noch Notenbanken beziehungsweise Zentralbanken die Möglichkeit haben, neues Geld zu emittieren. Das #Giralgeld würde sich so in Vollgeld verwandeln und würde damit dieselben staatlichen Garantien wie #Bargeld genießen, denn nur Notenbanken dürfen Münze und Scheine drucken. Was praktisch und sinnvoll klingt, ist jedoch möglicherweise nur eine Verschlimmbesserung: Geldengpässe könnten so entstehen, auch würde das neue System die Macht der Zentralbanken nur weiter verfestigen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Vollgeld und üben Kritik an dieser Idee.

    Literatur:

    Heiner Flassbeck, Friederike Spiecker: Vollgeld, das moderne Gold, in: Makroskop: https://makroskop.eu/2014/05/abo-artikel-unser-geldsystem-xiii-vollgeld-das-moderne-gold/

    Was ist Vollgeld?: https://vollgeld.page/was-ist-vollgeld

    Simon Schmid: Vollgeld für Dummies, in: Republik: https://www.republik.ch/2018/05/09/vollgeld-fuer-dummies

    Verein Monetäre Modernisierung (Hrsg.): Die Vollgeld-Reform. Wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können. Edition Zeitpunkt.

    Aaron Sahr: Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit per Knopfdruck. Hamburger Edition.

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  • 08.04.2020
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    28:06
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    Ep. 35: Verdienen wir, was wir verdienen?

    Viel Applaus, aber wenig Geld erhalten momentan Pflegekräfte oder Kassierer. Die aktuelle Krise offenbart, wer die eigentlichen, man könnte auch sagen: existentiell notwendigen Stützen der Gesellschaft sind. Sonst aber ist Undank der Welten Lohn, denn weder Kranken- und Altenpfleger noch Supermarktangestellte werden für ihre stets anstrengende Arbeit fürstlich entlohnt. Ob sich daran etwas ändert, wird sich in ein paar Monaten zeigen – inzwischen werden vereinzelt und recht sparsam Boni verteilt. Ein kleines Dankeschön, mehr nicht. Doch warum nur, verdienen Menschen, die für uns – nicht nur jetzt, sondern immer – lebensnotwendig sind, eigentlich so wenig? Oder grundsätzlicher gefragt: Verdienen wir, was wir verdienen? Viele Ökonomen behaupten, die Entlohnung sei letztlich nur das Resultat aus Angebot und Nachfrage, wenngleich der Markt nicht sonderlich gerecht ist. Doch stimmt das wirklich, ist es derart simpel? Zugleich muss der Staat viele Löhne aufstocken, damit die Arbeitnehmer von ihrer Arbeit leben können. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Gehälter und die Mär vom gerechten Lohn.

    Literatur: Frigga Haug (Hrsg.): Hat die Leistung ein Geschlecht?. Argument Verlag

    Sebastian Thieme: Der Ökonom als Menschenfeind?. Verlag Barbara Budrich

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  • 01.04.2020
    34 MB
    40:56
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    Ep. 34: Warum Amazon & Co. die Krisengewinner sein werden

    Streamingdienste wie #Netflix oder #Disneyplus und große Digitalkonzerne wie Apple, Google, Facebook, Amazon haben alle etwas gemeinsam: Sie sind allesamt Plattformen und sie könnten nun zu den Krisengewinnlern zählen. Der #Plattformkapitalismus breitet sich seit einigen Jahren rasant aus, jetzt aber, da viele Geschäfte geschlossen sind, erschließt er sich ganz neue Märkte. So schreckten bislang viele Bürger davor zurück, Lebensmittel oder Bedarfsartikel wie Toilettenpapier oder Seife online zu bestellen, doch die aktuelle Lage könnte einen Wendepunkt bedeuten und die Marktmacht von Amazon erheblich stärken. Doch wie frei sind denn die Märkte überhaupt noch, wenn die Digitalimperien eigene Marktplätze etablieren, auf denen alle nach den Spielregeln der Konzerne handeln müssen? Fest steht: Die Monopolisierung tritt in ein neues Stadium ein. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die aktuelle Krise und über den Aufstieg des Plattform-Kapitalismus.

    Literatur: Nick Srnicek: Plattform-Kapitalismus. Hamburger Edition.

    Philipp Staab: Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Suhrkamp.

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  • 25.03.2020
    26 MB
    31:12
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    Ep. 33: Steuern und der US-Vorwahlkampf

    Steuern – wohl kaum jemand zahlt sie gern, doch es führt kein legaler Weg daran vorbei. Das gilt zumindest für die „normalen“ Leute, ob sie selbständig oder angestellt sind. Anders aber ist es für Superreiche, die prozentual viel weniger Steuern zahlen müssen als Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Während die Vermögensungleichheit immer weiter zunimmt, nutzen Milliardäre jedes Steuerschlupfloch und jede #Steueroase, die sie finden können. Das liegt auch an einer unsozialen #Steuerpolitik, die inzwischen jedoch immer häufiger kritisiert wird. Selbst in den USA sind Forderungen nach Steuererhöhungen nun wahlkampftauglich – wie einige Demokraten beweisen –, könnte man doch etwa mit einer #Vermögenssteuer den Sozialstaat sowie den Green New Deal fabelhaft finanzieren. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Steuern und wie man sie besser verteilen könnte.

    Quellen:

    Emmanuel Saez/Gabriel Zucman: Der Triumph der Ungerechtigkeit. Suhrkamp

    Oles Interview mit Gabriel Zucman: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/konzerne-richtig-zu-besteuern-waere-leicht

    Ein Bericht über Gabriel Zucman und die Warren-Kampagne: https://www.newyorker.com/news/the-political-scene/the-french-economist-who-helped-invent-elizabeth-warrens-wealth-tax

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  • 21.03.2020
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    32:22
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    Spezial #1: Bestsellerautor Christian Baron über Armut, Herkunft und Solidarität

    Im ersten "Wohlstand für Alle" - Spezial spricht Ole Nymoen mit Christian Baron. Der gebürtige Kaiserslauterer hat es mit seinem literarischen Debüt in die Bestsellerlisten geschafft - doch aufgewachsen ist er in bitterster Armut. Was das bedeutet, wie Arme diskriminiert werden, und was er mit seinem Buch erreichen möchte, erzählt er im Interview.

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  • 18.03.2020
    37 MB
    44:07
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    Ep. 32: Corona - Das Ende des Neoliberalismus?

    Das sich hierzulande und weltweit ausbreitende Coronavirus sorgt dafür, dass immer mehr radikale Maßnahmen – wie etwa die Schließung von Schulen und nicht dringend notwendigen Geschäften – ergriffen werden, um die Zahl der Infektionen in Deutschland möglichst gering zu halten. Allzu zögerlich reagierten die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten auf #Covid19, dabei war bereits vor Wochen in China und bald darauf in Italien zu sehen, wie gefährlich das Virus ist. Jetzt aber beginnt langsam ein Umdenken, dass auch in der Wirtschaft angekommen ist: Plötzlich ist sogar von #Verstaatlichung die Rede, die „schwarze Null“ wird zur Disposition gestellt, und es ist durchaus denkbar, dass das Virus das Ende des #Neoliberalismus einläutet. Doch machen wir uns nichts vor: Es wird viele Verlierer in dieser Krise geben – oft trifft es jene, die ohnehin nicht viel haben. Über Corona und die ökonomischen Konsequenzen sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Quellen:

    Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus. Suhrkamp

    Die Spekulation mit Desinfektinsmitteln: https://www.nytimes.com/2020/03/14/technology/coronavirus-purell-wipes-amazon-sellers.html

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  • 11.03.2020
    32 MB
    38:19
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    Ep. 31: Das Coronavirus und der Börsencrash

    Das Coronavirus (#Covid19) ist für die Weltwirtschaft eine ernsthafte Bedrohung, die #Aktienkurse sind folglich massiv eingebrochen. Doch warum reagiert die #Börse so besonders empfindlich auf das Virus, das zwar inzwischen Produktions- und Lieferketten erheblich gefährdet, doch nicht unbedingt panische Aktienverkäufe auslösen müsste. Ein Grund dafür liegt in einem weithin unterschätzten Phänomen: Viral gehende Narrative beeinflussen die Ökonomie oft stärker, als es viele Wirtschaftsexperten glauben wollen. Ähnliches ist im Alltag zu erleben, wenn aus Angst vor Knappheit plötzlich Hamsterkäufe getätigt werden. Zugleich gibt es aber noch eine weitere Gefahr, die von Corona ausgeht: Neoliberale Ziele könnten jetzt durchgesetzt werden, indem man den wirtschaftlichen Ausnahmezustand verkündet und die Katastrophe für dubiose Ziele ausnutzt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Auswirkungen von Covid19 auf die Wirtschaft.

    Literatur: Jagdish Natwarlal Bhagwati im „Handelsblatt“-Interview: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-handelstheoretiker-bhagwati-trump-verletzt-zutiefst-us-wirtschaftsinteressen/25565934.html

    Christian Grimm in der „Augsburger Allgemeinen“ über die Corona-Vorschläge der CSU: https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/CSU-will-Boersensteuer-Plaene-wegen-Coronavirus-Ausbruch-aufgeben-id56985501-amp.html?

    Naomi Klein: Die Schock-Strategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Fischer.

    Robert J. Shiller: Narrative Wirtschaft: Wie Geschichten die Wirtschaft beeinflussen - ein revolutionärer Erklärungsansatz. Plassen.

    Robert J. Shiller im „Handelsblatt“-Interview: https://www.handelsblatt.com/politik/international/oekonom-im-interview-corona-epidemie-us-nobelpreistraeger-robert-shiller-warnt-vor-abwaertsspirale/25586770.html?ticket=ST-5570845-afkqYB6uc4G0jIpnLRPP-ap2

    Studie „Seemingly Irrelevant Events Affect Economic Perceptions and Expectations: The FIFA World Cup 2006 as a Natural Experiment“: ftp.iza.org/dp2275.pdf

    Nassim Nicholas Taleb: Der Schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Knaus.

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  • 04.03.2020
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    28:23
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    Ep. 30: Was ist eigentlich der Überwachungskapitalismus?

    Von der #Digitalisierung wird zwar laufend geredet, mitunter auch von der Übermacht der #SiliconValley-Konzerne, aber was meint das genau? Leben wir jetzt einfach in einer Wirtschaft 4.0 oder braucht es einen anderen Begriff, der zugleich als Analyseinstrument dient? Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff hat den Begriff Überwachungskapitalismus geprägt und beschreibt in ihrem Buch detailliert, wie sich das Internet verändert hat und wir alle zu überwachten Subjekten gemacht werden, die den Tech-Unternehmen zuarbeiten. Alles begann mit #Google, doch anfangs, so beschreibt es Zuboff, haben die Gründer der Suchmaschine gar nicht verstanden, wo ihre eigentliche Geldquelle liegt. Inzwischen sind alle Digital-Konzerne (außer Apple) mächtige Akteure des Überwachungskapitalismus. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Literatur: Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus.

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  • 26.02.2020
    24 MB
    29:02
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    Ep. 29: Landnahme und Finanzialisierung

    Seit den 1970er Jahren hat sich der Kapitalismus stark verändert – manche meinen, wir leben im Zeitalter der #Finanzialisierung. Aber was bedeutet das, und wie entstehen große Transformationen unseres Wirtschaftssystems? Der Soziologe Klaus Dörre hat auf diese Fragen Antworten gefunden, die helfen, #Kapitalismus neu zu verstehen. Er meint, dass sich der Kapitalismus immer wieder anpassen muss, um zu überleben – und dass es sich hierbei um eine Folge von #Landnahmen handelt. Was das bedeutet, erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Episode!

    Literatur: Klaus Dörre: „Die neue Landnahme. Dynamiken und Grenzen des Finanzmarktkapitalismus“, in: Dörre/Lessenich/Rosa: Soziologie. Kapitalismus.Kritik. Suhrkamp

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  • 19.02.2020
    21 MB
    25:32
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    Ep. 28: Die Kritik an der Modern Monetary Theory

    An der Modern Monetary Theory (#MMT), die wir bereits vorgestellt haben, gibt es auch Kritik. Es sind nicht nur liberal-konservative Stimmen, die die moderne #Geldpolitik kritisieren, sondern auch linke Theoretiker haben erhebliche Zweifel an den Prämissen und vor allem an der Wirksamkeit der Theorie, die zwar inzwischen dank Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez in aller Munde ist, jedoch nach wie vor eine randständige Position im ökonomischen Mainstream-Diskurs bildet. Was aber bringen Kritiker gegen die MMT vor? Manche bezweifeln, dass mit ihr tatsächlich das wirtschaftliche System revolutioniert werden kann. So wird davor gewarnt, die neue Form der Geldpolitik als ein Allheilmittel anzusehen, das die Widersprüche des #Kapitalismus auflöst. Ist die MMT am Ende blanker #Solutionismus, dessen Folgen eher negativ sein könnten? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Literatur: Doug Henwood in Jacobin: https://jacobinmag.com/2019/02/modern-monetary-theory-isnt-helping Thomas S. Kuhn: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Suhrkamp. Nikolaus Pieper über die MMT in der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pipers-welt-schlaraffenland-1.4406012

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  • 12.02.2020
    19 MB
    23:13
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    Ep. 27: Derivate, die Bombe und der BVB-Bus

    Als 2017 ein Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus verübt wurde, schockierte das die gesamte #Fußball-Welt - und zugleich war man erleichtert, dass die Bomben für die Dortmunder Fußballer nicht tödlich endeten. Nach einer Weile fieberhafter Ermittlungen interessierten sich aber plötzlich vor allem Wirtschaftsexperten für den dramatischen Vorfall. Bald nämlich stellte sich heraus, dass hinter dem Attentat ein #Börsenspekulant steckte, der mit Derivaten reich werden wollte. Was aber sind überhaupt Derivate? Und wie kann es sein, dass man sich am Unglück anderer Menschen an den Finanzmärkten bereichern kann? Wenn über die Börse gesprochen wird, denkt man unwillkürlich in erster Linie an Aktien, dabei ist der Handel mit Derivaten ganz entscheidend für die internationalen #Finanzmärkte. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Derivate und erklären, warum diese manchmal durchaus sinnvoll sein können.

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  • 05.02.2020
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    22:24
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    Ep. 26: Wieso Arbeitslose zu Sündenböcken werden

    Wer das Privatfernsehen einschaltet oder die größte deutsche Boulevardzeitung aufschlägt, kann täglich erleben, wie Arbeitslose angefeindet und verächtlich gemacht werden. Gern wird dabei so getan, als sei jeder Arbeitslose selbst dafür verantwortlich, dass er keine Arbeit findet. Und Politiker sind immer besonders stolz, wenn die #Arbeitslosenquote gerade besonders niedrig ist. Dabei werden gern Statistiken geschönt, indem man einige Bürger ohne Arbeit einfach nicht als „arbeitslos“ auflistet. Auch springt durch #HartzIV der Staat in die Bresche, um Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor zu subventionieren. Überdies ist Vollbeschäftigung ohnehin eine schöne Illusion und entspricht im #Kapitalismus der Realität. Doch was, wenn es auch ein erhebliches ökonomisches Interesse gibt, dass einige Menschen ohne Arbeit sind? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das Thema Arbeitslosigkeit.

    Literatur und Quellen:

    Britta Steinwachs: Zwischen Pommesbude und Muskelbank. Die mediale Inszenierung der Unterschicht. Edition Assemblage

    Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen. DVA

    Das Forum in Davos: https://www.youtube.com/watch?v=4mG-r_3eRCw&t=3100s

    Das Perfekte Dinner beim arbeitslosen Arbeitslosen: https://www.youtube.com/watch?v=5QwlWOA2h5A

    Die geschönten Arbeitslosenzahlen: https://www.die-linke.de/themen/arbeit/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/2018/

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  • 29.01.2020
    25 MB
    29:51
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    Ep. 25: Modern Monetary Theory - Warum ein Staat nie pleite geht

    Die Staatskassen sind leer, das Geld fehlt an allen Ecken und Kanten, deshalb muss gespart werden – so heißt es seit Jahr und Tag. Überhaupt seien die Schulden viel zu hoch, die nächsten Generationen würden einen Schuldenberg erben und die vom Finanzminister verfochtene #SchwarzeNull sei die letzte Rettung, um zu verhindern, dass Deutschland pleite geht. Doch was, wenn dies überhaupt nicht geschehen kann und wir es hier bloß mit einem modernen Wirtschaftsmärchen zu tun haben? Die Vertreter der Modern Monetary Theory behaupten nämlich genau das Gegenteil: Geld ist nicht knapp für einen Staat, weil er sich Geld einfach drucken kann und zwar so viel er benötigt. Auch Steuern, besagt die #MMT, dienen nicht dazu, Staatsausgaben zu finanzieren. Fest steht: Die moderne Geldtheorie ist – auch dank Bernie Sanders – inzwischen in aller Munde und stellt herrschende Denkgewohnheiten auf den Kopf. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Modern Monetary Theory vor und zeigen, wie revolutionär diese Betrachtungsweise wirklich ist.

    Literatur und Quellen:

    Dirk Ehnts: „Modern Monetary Theory“ und Europäische Makroökonomie: https://www.academia.edu/35169301/Modern_Monetary_Theory_und_europäische_Makroökonomie Stephanie Kelton im Interview mit der SZ: https://www.pufendorf-gesellschaft.org/post/volles-interview-der-sz-mit-stephanie-kelton-geld-ist-zum-schöpfen-da-16-12-2018 Stephanie Kelton im Interview mit der ZEIT: https://www.pufendorf-gesellschaft.org/post/das-ganze-zeit-interview-mit-stephanie-kelton-vom-4-april-2019-zur-modern-monetary-theory-mmt L. Randall Wray: Modernes Geld verstehen: Der Schlüssel zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität. Lola Books.

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  • 22.01.2020
    21 MB
    24:52
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    Ep. 24: Pinocchio und die YouTube-Coaches

    „Reich werden in wenigen Schritten“, „Das Geheimnis des Erfolgs“, „Lassen Sie das Geld für sich arbeiten“, „Mit diesen Tricks zum Millionär werden“ – die Titel, die windige #Finanzratgeber und #Erfolgscoachs für ihre Bücher, Seminare und YouTube-Video wählen, sind verlockend. Kann es wirklich so einfach sein? Vor allem jene, die unter beruflichem Stress und niedrigen Löhnen zu leiden haben, sind leichte Beute für Scharlatane und neoliberale Gurus, die so tun, als würde das Geld auf Bäumen wachsen und man müsse, um dies zu erkennen und zu ernten, nur sein #Mindset ändern. Versprochen wird, dass man jederzeit das „Hamsterrad“, das nur eine die eigentlichen kapitalistischen Verhältnisse verschleiernde Metapher ist, verlassen könne, um erfolgreich zu sein. Besonders die Ideologie, wonach das Geld selbst arbeiten kann, wird vehement von vielen Influencern, Coachs sowie diversen Wirtschaftsjournalisten vertreten – in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, warum dies jedoch bloßer Unsinn ist.

    Literatur und Quellen:

    Carlo Collodi. Pinocchio. Diogenes. Aus dem Italienischen von Helga Legers

    Karl Marx: Das Kapital. Band 3. Dietz Verlag

    Jan Riks' Video: https://www.youtube.com/watch?v=wLLYQr4H0u4&t=555s

    Barbara Sofies Video: https://www.youtube.com/watch?v=2ovkmwt0mLI&t=820s

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  • 15.01.2020
    25 MB
    29:41
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    Ep. 23: Grünes Wachstum? Der Green New Deal

    Was eigentlich ist der Green New Deal? Fest steht: Einige Klimaaktivisten der #FridaysForFuture fordern ihn, viele #ScientistsForFuture ebenso, Wirtschaftsliberale und Linke, grüne Politiker und Wirtschaftswissenschaftler sowie Kapitalismuskritiker liebäugeln mit einem Projekt, das den New Deal von US-Präsident Roosevelt zum Vorbild hat. Doch keineswegs besteht Einigkeit darüber, wie der grüne Deal, der die Klimakatastrophe abwenden soll, genau aussehen soll. Für Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez zum Beispiel soll er ein ökologisches und zugleich ein soziales Projekt sein, das dem vorherrschenden #Neoliberalismus ein Ende bereitet. Andere aber sehen im Green New Deal einen Wettbewerbsvorteil für ihr Land und erhoffen sich die Stabilisierung eines Kapitalismus, der der Idee vom unbegrenzten Wachstum die Treue hält. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt einige Green-New-Deal-Ideen vor und erklären, warum Wachstum und Umweltschutz nicht zusammenpassen können.

    Literatur:

    Thomas L. Friedman: A Warning From the Garden: https://www.nytimes.com/2007/01/19/opinion/19friedman.html

    Handelsblatt: Was Umweltökonomen gegen Ocasio-Cortez' „Green New Deal“ haben: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/klimapolitik-in-den-usa-was-umweltoekonomen-gegen-ocasio-cortez-green-new-deal-haben/24272364.html?ticket=ST-1674954-w7vgWscXDUfAZFCEFkF1-ap2

    Stephan Kaufmann, Tadzio Müller: Grüner Kapitalismus Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums: https://www.rosalux.de/publikation/id/4328/gruener-kapitalismus/

    Naomi Klein: Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann. Hoffmann und Campe.

    Lunapark21: https://www.lunapark21.net/elektro-pkw-sind-wesentlicher-bestandteil-im-weltweiten-kampf-gegen-die-klimaerwaermung/

    Alexandria Ocasio-Cortez: Green New Deal Resolution: https://ocasio-cortez.house.gov/gnd/resolution

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  • 08.01.2020
    30 MB
    35:37
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    Ep. 22: Die Shareholder-Value-Ideologie

    Wenn Arbeiter entlassen und Standorte geschlossen werden, herrscht oft große Ratlosigkeit: Warum tun #Manager von Unternehmen so etwas überhaupt und weshalb erhalten sie dafür dann auch noch einen fetten Bonus? Die kurze Antwort darauf lautet: Sie folgen mit solch radikalen Schritten dem Shareholder-Value-Ansatz. Doch was steckt hinter diesem eher nebulös klingenden Begriff? In erster Linie geht es darum, dass Manager den Aktionären – und nicht etwa den Angestellten eines Unternehmens – zu dienen haben. Der Ansatz wird seit Jahrzehnten propagiert, etwa von dem neoliberalen Denker Milton #Friedman. Doch in letzter Zeit wird immer mehr Kritik an der Shareholder-Value-Ideologie laut – und diese kommt nicht nur von links. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt den Ansatz und die Kritik daran.

    Literatur:

    Milton Friedman: The Social Responsibility of Business is to increase its Profits. New York Times https://graphics8.nytimes.com/packages/pdf/business/miltonfriedman1970.pdf

    Alfred Rappaport: Shareholder-Value. 2. Auflage. Schäffer-Poeschel

    Lynn Stout: The Shareholder Value Myth. Berrett-Koehler Publishers

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  • 01.01.2020
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    30:05
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    Ep. 21: Sind Spenden wirklich gut? Die Charity-Ideologie

    Wenn man von Spenden, #Wohltätigkeit, #Charity und #Ehrenamt spricht, sind sich eigentlich alle einig: Gutes ist gut. Aber kann etwas Gutes auch schlecht sein? Oder anders gefragt: Welche Probleme ergeben sich, wenn der Staat auf das Ehrenamt baut? Und wie ist es mit der Großzügigkeit von Superreichen, die Millionen und Milliarden Euros für wohltätige Zwecke spenden oder gigantische Stiftungen aufbauen? Keineswegs sind Spenden immer sinnvoll und gut, oft sind sie sehr lukrativ und scheinheilig. Sie dienen nicht nur bisweilen der Steuervermeidung, gerade Superreiche versuchen durch vermeintlich großherzige Charity-Aktionen ihren Einfluss auf die Gesellschaft auszubauen und so die Demokratie zu unterwandern. In der neuen Folge des Wirtschaftspodcast „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die diversen Probleme der Spenden- und Ehrenamtsökonomie.

    Links und Literatur:

    Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan. Suhrkamp

    Andrew Carnegie: Wer reicht stirbt, stirbt in Schande (The Gospel of Wealth), in: Cicero https://www.cicero.de/wirtschaft/wer-reich-stirbt-stirbt-schande/37352

    Claudia Pinl: Ein Cappuccino für die Armen. Kritik der Spenden- und Ehrenamtsökonomie. PapyRossa.

    Oscar Wilde: Die Seele des Menschen im Sozialismus.

    David Yermack: Deductio Ad Absurdum: CEOs Donating Their Own Stock to Their Own Family Foundations. https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1096257

    Slavoj Zizek: Der liberale Kommunist, in: Cicero https://www.cicero.de/wirtschaft/der-liberale-kommunist/37445

    Netflix-Format „Partriot Act“ – Folge: „Why Billionaires Won’t Save Us“ https://www.youtube.com/watch?v=mS9CFBlLOcg

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  • 24.12.2019
    14 MB
    17:04
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    Ep. 20: Weihnachten in den Zeiten des Kapitalismus

    Der christliche Ursprung von Weihnachten liegt in weit entfernten und vor allem vorkapitalistischen Zeiten. Zwar kamen damals die Heiligen Drei Könige mit Geschenken nach Bethlehem, doch mit dem heutigen Konsumrausch in der Adventszeit hat das wenig zu tun. Auch das Brauchtum hat sich im Zuge des modernen Kapitalismus radikal gewandelt: Wurden im 19. Jahrhundert häufig nur die Kinder mit kleinen Geschenken bedacht, hat die #Konsumindustrie es inzwischen gut verstanden, Weihnachten zum Anlass für ein lukratives Geschäft für den Einzelhandel zu nehmen. Und häufig kommt nicht mehr das #Christkind, sondern der #Weihnachtsmann. Karl Marx und Friedrich Engels haben bereits vor mehr als 150 Jahren beschrieben, dass der Kapitalismus sich alles aneignen kann – also auch Weihnachten. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!

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  • 18.12.2019
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    30:44
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    Ep. 19: BGE: Precht, Marx und Butterwegge

    Die #Automatisierung und die #Digitalisierung schreiten voran und viele Experten befürchten, dass wir auf eine Massenarbeitslosigkeit zusteuern. Zugleich hat sich unsere Einstellung zur Erwerbsarbeit fundamental geändert: Dass Arbeit Selbstverwirklichung bedeuten kann, dass es aber auch ein sinnstiftendes Leben jenseits der Arbeit geben kann, glauben immer mehr Bürger. Dieser Bewusstseinswandel ist es, der das Bedingungslose #Grundeinkommen so attraktiv macht. Aber wie könnte es aussehen? In der 14. Folge dieses Wirtschaftspodcasts wurden bereits die Konzepte von Götz Werner und Katja Kipping vorgestellt. Diesmal beschäftigen sich Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt mit der Idee des Philosophen Richard David Precht. Beleuchtet wird aber auch die Kritik von Armutsforscher Christoph Butterwegge. Und was hätte eigentlich Marx dazu gesagt? Mehr dazu in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

    Literatur: Sabine Nuss, Florian Butollo (Hrsg.): Marx und die Roboter. Vernetzte Produktion, Künstliche Intelligenz und lebendige Arbeit. Dietz Verlag Berlin.

    Richard David Precht: Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für die digitale Gesellschaft. Goldmann.

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  • 11.12.2019
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    27:12
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    Ep. 18: Die neue SPD und der Klassenkampf von oben

    Die #SPD hat zwei neue Vorsitzende: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Glücklich sind darüber, gelinde gesagt, nicht alle. Vor allem Hauptstadtjournalisten hyperventilieren und tun so, als würde mit den beiden Politikern Deutschlands Weg nun direkt in den Sozialismus führen. Doch woher kommt diese Ablehnung? Eine Antwort liefert das Buch von Norbert Walter-Borjans, der ein versierter Steuerexperte ist und keineswegs ahnungslos, wie manche Journalisten schreiben. In „Steuern - Der große Bluff“ erklärt #NoWaBo, wie in Deutschland #Steuern hinterzogen und umgangen werden, außerdem rechnet er mit der Lobby der Steuergegner ab, die in den Medien häufig Gehör finden. Walter-Borjans vertritt sozialdemokratische Positionen, aber genau dies missfällt vor allem jenen, die sehr viel haben und möglichst wenig davon abgeben wollen. Verwunderlich ist das nicht, schon Karl Marx hat im 19. Jahrhundert erklärt, warum Macht über das Kapital häufig auch Macht über die Medien bedeutet. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Norbert Walter-Borjans und die Steuern.

    Literatur:

    Karl Marx: Die deutsche Ideologie. Marx-Engels-Werke, Bd. 3. Dietz

    Norbert Walter-Borjans: „Steuern – Der große Bluff“. KiWi-Paperback.

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  • 04.12.2019
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    21:14
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    Ep. 17: Was bedeutet Kapitalismus?

    Das Wort „Kapitalismus“ nehmen viele Menschen, darunter auch etliche Wirtschaftsjournalisten, eher ungern in den Mund. Lieber redet man von „Marktwirtschaft“, „sozialer Marktwirtschaft“ oder einfach von „der Wirtschaft“, wo man eigentlich ein Wirtschaftssystem, nämlich den Kapitalismus, benennen möchte. Warum aber scheut man vor dem Wort zurück? Die Antwort ist simpel: Der Begriff verweist darauf, dass es eben nur ein spezielles (zugegebenermaßen sehr erfolgreiches) System ist, das eine Geschichte hat – das heißt, dass es dieses System, in dem wir heute im Westen alle leben, nicht immer schon gegeben hat. Jahrhundertelang lebte die Menschheit ohne den Kapitalismus. Zwar gab es Märkte und Warentausch, doch der Kapitalismus ist eine relativ neue Erfindung, die ihre erste Blütezeit mit der bürgerlichen Gesellschaft im 19. Jahrhundert erlebte. Bereits damals bemühte man sich, den Kapitalismus als eine natürliche Ordnung zu verkaufen und immunisierte sich so vor Kapitalismuskritik. Doch was bedeutet Kapitalismus genau? Wie funktioniert das System, wo liegen seine Vor- und Nachteile? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.

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  • 26.11.2019
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    29:54
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    Ep. 16: Olympiastadion: So blöde war die Weltrettung noch nie!

    Es ist eine gigantische Crowd-Funding-Kampagne: Insgesamt 2,7 Millionen Euro sollen auf der Plattform Startnext gesammelt werden, um das Berliner Olympiastadion für ein wahnsinnig demokratisches Happening zu mieten. 29,95 Euro kostet ein Ticket für die Großveranstaltung, bei der Petitionen zur Verbesserung des Klimas und der sozialen Verhältnisse sowie gegen Diskriminierung und Rassismus kollektiv unterzeichnet werden sollen, um, wie es in dem an Peinlichkeit kaum überbietenden Imagevideo zu der Kampagne heißt, „in Lichtgeschwindigkeit“ die Welt zu verändern. Hinter dem Projekt stehen nicht nur Prominente wie die #FridaysForFuture-Aktivistin Luisa Neubauer und TV-Moderatorin Charlotte Roche, sondern auch das Berliner #Startup-Unternehmen einhorn, das bereits durch die Petition zur sogenannten #Tamponsteuer auf sich aufmerksam machte. Das für Juni 2020 geplante Festival offenbart gleich mehrere Ideologien der modernen Wirtschaftswelt, der es geschickt gelingt, selbst die Konsumkritik konsumierbar zu machen. In der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts „Wohlstand für Alle“ entlarven Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Naivität und Heuchelei des Events und erläutern, wer hinter der Kampagne steckt.

    Die wahre Chronologie der Tamponsteuer: https://twitter.com/njroloff/status/1198659085232680961/photo/1

    Der einhorn-Gründer Waldemar Zeiler: https://www.youtube.com/watch?v=0eFSRkGuDgE&t

    Die Demo: https://www.youtube.com/watch?v=QYOkHLVc-ao&fbclid=IwAR04F-BT5uHrvnLg1VaGLI54kVIkdKADmEpBHWjK_YqbpCjTgYYTYFjM-IQ

    Literatur:

    Luc Boltanski, Ève Chiapello: Der neue Geist des Kapitalismus. Herbert von Halem Verlag.

    Karl Marx: Das Kapital. Karl Dietz Verlag

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  • 20.11.2019
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    17:23
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    Ep. 15: Warum alle über ETFs reden

    Sie gelten als Wundermittel in Zeiten der Krise: Indexfonds bzw. ETFs (exchange-traded funds). Einzelne Aktien zu kaufen, kann riskant sein, vor allem für Laien, die sich mit den Finanzmärkten nicht richtig auskennen. Risikoreich sind trotz einer breiteren Streuung allerdings auch Fonds, da sich deren Manager schließlich irren können. Was also, wenn man einen Fond ganz nach einem Index ausrichtet oder den Index vielmehr direkt nachbildet? Gemanagt werden müsste dieses #Finanzprodukt dann nicht mehr von Menschen, sondern die Steuerung könnte automatisch über Programme und Künstliche Intelligenzen erfolgen. Selbst der berühmte Investor Warren #Buffett ist davon angetan. Und die #Banken sind ohnehin begeistert von den seit einigen Jahren immer populärer werdenden Indexfonds. Wer in Zeiten von Niedrig- und Negativzins Geld sparen will, der soll ETFs kaufen, heißt es allerorten. Doch ist das wirklich so sinnvoll? Wie funktionieren die Indexfonds genau? Und was ist, wenn es erneut eine Finanzkrise wie im Jahr 2007 gibt? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge des Wirtschaftspodcast „Wohlstand für Alle“.

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  • 13.11.2019
    19 MB
    22:25
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    Ep. 14: Das Bedingungslose Grundeinkommen - eine Antwort auf die Digitalisierung?

    Werden durch die Digitalisierung Millionen Arbeitsplätze wegfallen? Droht uns eine Massenarbeitslosigkeit? Aber wer sollte die Produkte, die dann weitgehend ohne Personal gefertigt werden, sich noch leisten können? Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens (#BGE) glauben, dass sie darauf eine Antwort haben. Wenn jeder Bürger vom Staat monatlich einen fixen Betrag ohne Gegenleistung erhält, muss uns vor den gesellschaftlichen und technischen Umbrüchen nicht bange sein. Zumal wir ohnehin in einer #Überflussgesellschaft leben. Keineswegs sind es nur linke Politiker, die sich für ein BGE aussprechen, auch liberale und neoliberale Ökonomen und Unternehmer denken über solche Konzepte nach, die sich allerdings stark voneinander unterscheiden. Manche bedeuten sozialen Kahlschlag, andere sind der erste Schritt zu einer gerechten #Umverteilung. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sowohl über das Konzept des dm-Gründers Götz Werner als auch über das der Linken-Politikerin Katja Kipping. Mehr dazu im Video!

    Literatur: Götz Werner: Einkommen für alle: Bedingungsloses Grundeinkommen - die Zeit ist reif. Kiepenheuer & Witsch.

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  • 06.11.2019
    20 MB
    24:06
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    Ep. 13: Aktien als Altersvorsorge? Unfug!

    Zinsen gibt es nicht mehr, das Ersparte – das verrät ein Blick auf die Inflationsrate – schrumpft folglich nach und nach. Was also tun? Wie soll man sein Geld anlegen, damit es nicht weniger, sondern vielleicht sogar etwas mehr wird? Gerade im Alter ist eine private Absicherung für viele unabdingbar. Wenn Sparbücher oder Bundesschatzbriefe keine Option mehr sind, schlägt die Stunde der Finanzmärkte. „Bürger, kauft Aktien!“, heißt es allerorten. Der mögliche CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz forderte vor einer Weile in der „Zeit“ sogar eine „Kultur des Aktiensparens“. Gerne verweisen neoliberale Politiker und Ökonomen dabei auf Norwegen, wo die Altersversorgung bereits sehr eng mit dem Aktienmarkt verknüpft ist. Doch sind Aktien wirklich eine sichere und sinnvolle Alternative? Und welche Aktien erwirbt man da eigentlich, wenn man sie nicht einzeln kauft, sondern in Fonds investiert? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die hochproblematischen Sparvorschläge. Mehr dazu im Video!

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  • 30.10.2019
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    23:36
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    Ep. 12: Postdemokratie - Die Geschichte des Neoliberalismus (Teil 2)

    Auf der zweiten Welle des Neoliberalismus surften nicht mehr konservative und rechte Politiker, sondern es war in den USA der Demokrat Bill Clinton, in Großbritannien Tony Blair, der Chef der Labour-Partei, und in Deutschland der Sozialdemokrat Gerhard Schröder in der rot-grünen Koalition. Als sie regierten, setzten sie den neoliberalen Wirtschaftskurs fort, indem sie die Sozialausgaben senkten, die Finanzmärkte weiter liberalisierten und kräftig aufrüsteten. Als man die ehemalige britische Premierministerin Margret #Thatcher, die die erste Welle des Neoliberalismus in Gang setzte, einmal fragte, was sie als ihren größten Erfolg ihrer Politik ansehen würde, antwortete sie prompt: „Tony Blair und New Labour!“ In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die neoliberale Wirtschaftspolitik der 1990er- und 2000er-Jahre und zeigen, wie diese unsere #Demokratie in eine #Postdemokratie verwandelt hat. Mehr dazu im Video!

    Literatur: Thomas Biebricher: Neoliberalismus zur Einführung. Junius Verlag. Colin Crouch: Postdemokratie. Suhrkamp. Wolfgang Streeck: Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus. Suhrkamp

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  • 23.10.2019
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    23:43
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    Ep. 11 - Was ist Helikoptergeld?

    Stellen wir uns vor, wir würden eines schönen Tages zum Himmel hinaufblicken und frische Euroscheine würden sanft auf uns herabregnen. Abgeworfen würde das Geld von Helikoptern aus. Aber wer sollte so etwas tun? Und warum? Gewiss, das Szenario mutet eigenartig an, doch es gibt tatsächlich seit Jahrzehnten von anerkannten Ökonomen in diese Richtung gehende Überlegungen zur #Geldpolitik. Sowohl Milton Friedman als auch John Maynard Keynes dachten darüber nach. Seit zwei Jahren ist das sogenannte Helikoptergeld erneut in aller Munde – manche warnen davor, andere sehnen es herbei, um eine erneute #Wirtschaftskrise zu verhindern. Produzieren und verteilen könnte es die Europäische Zentralbank (#EZB), wenngleich es dann wohl nicht aus Hubschraubern abgeworfen würde, sondern beispielsweise per Scheck an alle Haushalte gehen könnte. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten der Verteilung, sogar ökopolitische Ideen werden diskutiert. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das Konzept vor.

    Literatur: Milton Friedman: Die optimale Geldmenge und andere Essays. Verlag Moderne Industrie. John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes. Duncker und Humblot.

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  • 16.10.2019
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    19:44
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    Ep. 10 - Die Geschichte des Neoliberalismus (Teil 1)

    „There Is No Alternative“ – dieser Glaubenssatz der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher geistert noch heute durch politische und ökonomische Diskurse. Gemeint ist damit in erster Linie: Es gibt keine Alternative zum Neoliberalismus. Doch diese, wirft man einen Blick auf die Geschichte des Liberalismus, gab es eigentlich schon. Der Begriff Neoliberalismus ist heute in aller Munde, wenngleich ihn Neoliberale nicht besonders gerne hören und ihn häufig als linken Kampfbegriff charakterisieren. Dabei haben Liberale selbst den Begriff ins Leben gerufen und geprägt – und damit eine Wirtschaftspolitik entfacht, die bis heute in nahezu allen westlichen Ländern vorherrschend ist. In der neuen Folge von „Wirtschaft für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Anfänge des Neoliberalismus als Ideologie und als konkrete Wirtschaftspolitik. Mehr dazu im Video!

    Literatur: Thomas Biebricher: Neoliberalismus zur Einführung. Junius. Friedrich A. v. Hayek: Der Weg zur Knechtschaft. Lau Verlag. Milton und Rose Friedman: Chancen, die ich meine. Free to Choose. Ein persönliches Bekenntnis. Ullstein.

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  • 09.10.2019
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    20:21
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    Ep. 09 - Warum Bargeld geprägte Freiheit ist

    Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor einer Weile: „Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und das bedeutet, alles was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert werden.“ Das klingt so, als würde sich ein unaufhaltsames Naturgesetz vollziehen, es ist aber in erster Linie eine Behauptung. Doch trifft diese auch auf unser Geld zu? Schon jetzt bekommt man in einigen europäischen Ländern Schwierigkeiten, wenn man im Supermarkt oder beim Busfahrer mit Bargeld zahlen will. Elektronisches Bezahlen wird immer unkomplizierter, immer häufiger dient das Smartphone als Geldbörse, in manchen Flüchtlingslagern wird sogar per Iris-Scan bezahlt. Was als Fortschritt propagiert wird, ist in Wahrheit ein großer Rückschritt. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt sprechen in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ über die drohenden Gefahren.

    Literatur: Norbert Häring: Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle. Bastei Lübbe.

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  • 02.10.2019
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    22:07
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    Ep. 08 - Die Hartz-IV-Ideologie

    Es war eine konzertierte Aktion – die neoliberale rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer attackierte mit der #Agenda2010 den #Sozialstaat, und ein Großteil der Medien half dabei kräftig mit. Journalisten schürten den Hass auf Arbeitslose. Anfang der 2000er-Jahre wurde Hartz IV eingeführt, was in erster Linie bedeutete, dass die Arbeitslosenhilfe und die #Sozialhilfe zusammengelegt wurden, um, wie Schröder später beim Weltwirtschaftsforum in Davos stolz verkündete, den größten Niedriglohnsektor in Mitteleuropa zu schaffen. Für die Betroffenen zeigte man wenig Mitleid – im Gegenteil: Sie wurden als Faulpelze und Parasiten verhöhnt. Dabei bedeutet Hartz-IV-Empfänger zu sein, wie Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erklären, in Armut zu leben. Mehr dazu im Video!

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  • 25.09.2019
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    16:11
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    Ep. 07 - Top, die Wette gilt! Wie an der Börse um Milliarden gezockt wird

    Durch die Immobilien- und Finanzkrise von 2007/2008 lösten sich Milliarden in Luft auf oder sie wurden in die Rettung von Banken gesteckt. Doch bei der Krise haben keineswegs alle verloren: Einige Spekulanten erkannten früh sowohl den Ernst der Lage als auch die Schwachstellen des Finanzmarktes und wetteten auf den Zusammenbruch des Systems. Auf den Verlust eines Wertpapiers zu wetten, was im Börsenjargon auch Shorten genannt wird, ist eine durchaus gängige Praxis. Ausgelöst wurde die Krise ursprünglich durch faule Kreditpakete, doch verdient wurde an ihr durch absurd anmutende Ausfallversicherungen. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt erklären in der neuen Folge von „Wohlstand für alle“ die komplexen Finanzmarktmechanismen hinter der Krise.

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  • 18.09.2019
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    18:28
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    Ep. 06: Warum eine CO2-Steuer ungerecht ist

    Radikale Schritte sind erforderlich, um die Klimakatastrophe abzuwenden. Doch sind eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch und die Einführung einer CO2-Steuer wirklich die Lösung? Während die Unternehmenssteuern in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken sind, kann dies von Verbrauchsteuern nicht behauptet werden. Man denke nur an die Ökosteuer, aber auch die Mehrwertsteuer wurde von 16 auf 19 Prozent erhöht. Ob Verbrauch- oder Mehrwertsteuer – jeder ist davon betroffen, egal ob arm oder reich, jung oder alt. Gerecht ist das nicht, denn solche Steuererhöhungen bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die ohnehin nicht viel haben. Mit den Gelbwesten-Protesten regte sich bereits in Frankreich Widerstand gegen diese unsoziale Steuerpolitik; das könnte auch in Deutschland geschehen, sollte wirklich eine CO2-Steuer kommen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Verbrauchsteuern.

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  • 11.09.2019
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    19:03
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    Ep. 05: Warum die Bahn zu spät kommt

    "Urlaub von Anfang an“, lautete 1975 ein Werbeslogan der Bahn, als sie noch die Deutsche Bundesbahn hieß. Es müssen herrliche Zeiten gewesen sein, als noch nicht Profitinteressen darüber entschieden, wo und wann die Züge abfahren. Durch die Bahn-Reform wurde aus der Bundesbahn die Deutsche Bahn AG. Auch sie hat schöne Werbesprüche wie etwa „Die Bahn kommt“ – nur leider tut sie dies eben oft zu spät und dann noch in falscher Wagenreihung. Woran aber liegt es, dass zum einen gefordert wird, die Bürger sollen aus Gründen des Klimaschutzes und um die maroden Straßen zu entlasten, mehr Bahn fahren, zum anderen jedoch die Bahn schlichtweg zu teuer, zu häufig zu spät und für die ländlichen Teile des Landes völlig unpraktisch ist? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der 5. Folge von „Wohlstand für Alle“.

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  • 04.09.2019
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    20:46
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    Ep. 04: Libra - so gefährlich ist das Facebook-Geld

    Lange schon ist Facebook weit mehr als nur ein „soziales“ Netzwerk, der Konzern ist eine gigantische Werbeplattform, die im Jahr 2017 einen Umsatz von 41 Milliarden US-Dollar erzielte und spätestens während des letzten US-Wahlkampfs ihre Unschuld gänzlich verloren hat. Jetzt will Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Macht der Plattform noch ausweiten und eine eigene Facebook-Währung auf den Weltmarkt bringen. Libra soll das digitale Geld heißen, das die Weltwirtschaft radikal verändern und einen Angriff auf unsere bürgerlichen Freiheitsrechte bedeuten könnte. Praktisch, bequem und einfach soll das Libra-Geld sein, doch vor allem ist das Facebook-Geld gefährlich – für schwache Währungen, aber möglicherweise auch für die Weltwährungen. Besonders brisant: Facebooks Vorbild ist China. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt im Video!

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  • 28.08.2019
    16 MB
    19:32
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    Ep. 03: Steuersenkungen? Nein, danke!

    Steuersenkungen sind gut! Wirklich? So lautet zumindest ein Mantra der Wirtschaftswelt, auch Politiker und Journalisten wiederholen es unaufhörlich. Wenn Unternehmen weniger Steuer zahlen, dann können sie kräftig investieren – in neue Technologien, in zukunftsweisende Projekte. Das schafft Arbeitsplätze und am Ende profitiert jeder davon. Das ist ein schönes Märchen, die Realität sieht fundamental anders aus: Hier zeigt sich, dass Steuersenkungen keineswegs das Allheilmittel sind und dass es zudem häufig der Staat selbst ist, der für die nötigen Innovationen sorgt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt im Video!

    Literatur: Mariana Mazzucato: Das Kapital des Staates: Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum. Kunstmann.

    Quellen:

    Unternehmenssteuern im internationalen Vergleich: https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52650/unternehmenssteuern

    Investitionsquote Deutschlands: https://www.diw.de/de/diw_01.c.423663.de/presse/diw_glossar/investitionsquote_investitionsluecke.html

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  • 21.08.2019
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    20:19
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    Ep. 02: 40-Stunden-Woche - Warum wir zu viel arbeiten

    Warum müssen wir eigentlich so viel arbeiten? – fünf Tage pro Woche, acht Stunden am Tag. Es ist paradox: Zum einen ist die Sorge groß, die Digitalisierung könnte viele Arbeitsplätze kosten, zum anderen wird an der 40-Stunden-Woche festgehalten, als sei sie ein Naturgesetz. Doch warum arbeiten wir heute überhaupt 40 Stunden pro Woche und nicht wesentlich weniger? Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt werfen einen Blick in die Geschichte der Arbeit und zeigen, dass bereits im 19. Jahrhundert, als Menschen für eine Arbeitszeitverkürzung eintraten, Wirtschaftsfunktionäre vor dem Ende des Wohlstands warnten – wie derzeit auch wieder. Doch das Gegenteil war der Fall. Was können wir aus der Geschichte heute lernen? Mehr dazu in der 2. Folge des Wirtschaftspodcasts „Wohlstand für Alle“.

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  • 13.08.2019
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    Ep. 01: Wie Geld per Knopfdruck entsteht

    Wie selbstverständlich zahlen wir mit unserer Kreditkarte oder leihen uns bei der Bank Geld. Doch selten denken wir daran, dass dadurch Geld aus dem Nichts produziert wird. Genauer gesagt: per Knopfdruck. Die Macht der Zentralbanken ist enorm, darüber wird oft diskutiert, vergessen wird dabei aber, dass die Privatbanken in der Lage sind, Giralgeld bzw. Buchgeld herzustellen. Wie entsteht dieses Geld genau? Hat dieses Geld einen wirklichen Wert? Und ist diese Art der Geldvermehrung überhaupt demokratisch? In der ersten Folge von "Wohlstand für Alle" widmen sich Ole und Wolfgang diesen Fragen. Mehr dazu im Video!

    Literatur: Aaron Sahr: Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit auf Knopfdruck. Hamburger Edition/bpb.

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