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Was jetzt?

Der werktägliche Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Wir sprechen über Nachrichten, die die Redaktion von ZEIT ONLINE spannend findet.

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  • 14.10.2019
    9 MB
    11:38
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    Queen's Speech und Boris' Brexit

    In zwei Wochen will Boris Johnson sein Land aus der EU geführt haben. Doch sein Versuch, das Parlament während der Brexit-Verhandlungen zu schließen, wurde vom Obersten Gericht gestoppt. Seine Ankündigung, einen No-Deal-Brexit noch in diesem Monat durchzuziehen – was ihm das Parlament verboten hatte – musste er wieder kassieren. Einzig eine fünftägige Sitzungspause konnte er durchsetzen – und die ist jetzt vorbei. Fünf Tage vor dem EU-Brexit-Gipfel wird Elizabeth II mit der Queen's Speech das Regierungsprogramm vorstellen. Bettina Schulz erklärt, wie die Chancen für ein rechtzeitiges Brexit-Abkommen stehen, was Johnson tun wird, wenn die Frist ohne Deal vergeht – und ob es nicht doch noch ein zweites Referendum geben wird.

    Welche Folgen es für eine Region hat, wenn ein großer Tech-Konzern sich ansiedelt, ist seit Jahren im Silicon Valley zu beobachten: Zehntausende hochbezahlte Jobs für Softwareentwickler, eine lebendige Kultur- und Kneipenszene und Wirtschaftswachstum. Aber auch: Durchschnittsmieten von mehreren Tausend Dollar. Krankenpfleger und Lehrerinnen, die wegziehen, weil sie sich die Lebenshaltungskosten nicht mehr leisten können. Zeltstädte, die immer mehr Obdachlose beherbergen. In Seattle, wo Amazon sein Hauptquartier hat, wird Konzernchef Jeff Bezos, mit einem Vermögen von über 100 Milliarden Dollar reichster Mann der Welt, für viele dieser Probleme verantwortlich gemacht. ZEIT-Redakteurin Caterina Lobenstein war vor Ort und erzählt vom Kampf der Stadträtin Kshama Sawant, die früher selbst Softwareentwicklerin war, gegen die Übermacht Amazons und für höhere Steuern und Wohnraumförderung – Wünsche, die in den USA einst als linksradikal verschrien waren, aber zunehmend mehrheitsfähig werden.

    Und sonst so? Eine Kooperation mit einem der berühmtesten Influencer der Welt: Turnschuhe mit biblischem Gehalt.

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  • 11.10.2019
    9 MB
    11:19
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    Sägt die Junge Union am Stuhl von AKK?

    Jusos, Grüne Jugend und Junge Liberale: Die politischen Nachwuchsorganisationen sind meist moderner als ihre Mutterparteien. Die Junge Union dagegen ist in vielen Fragen der rechtskonservativen Werteunion näher als der liberaleren CDU von Kanzlerin Angela Merkel und Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Und sie ist mächtig. Auf ihrem Deutschlandtag will sie über eine Urwahl des Kanzlerkandidaten abstimmen – ein unverblümtes Misstrauensvotum an die angeschlagene Parteivorsitzende AKK. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto ordnet ein, wie aussichtsreich diese Provokation der Jungen Union ist.

    Polens nationalkonservative Regierung wird in vielen EU-Staaten kritisch betrachtet. Und obwohl Polen wirtschaftlich zu den größten Profiteuren der EU gehört, können die EU-Skeptiker bei der Parlamentswahl am Sonntag auf die absolute Mehrheit hoffen. Ulrich Krökel begleitet die Wahl für ZEIT ONLINE und erklärt, warum die Partei so populär ist und was ein Wahlsieg für die Beziehung Polens zu Deutschland und der EU bedeuten würde.

    Und sonst so? Tourismusmagnet der besonderen Art – Besuch nur im Schutzanzug!

    Mitarbeit: Alexander Eydlin Moderation: Rita Lauter

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  • 10.10.2019
    9 MB
    10:57
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    Er wollte noch mehr Menschen töten

    In der Synagoge in Halle waren bis zu 80 Menschen versammelt, die den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur begehen wollten. Dann werden außerhalb der Synagoge ganz in der Nähe zwei Menschen erschossen. Auch auf die Tür der Synagoge wurde gefeuert. Die Bundesanwaltschaft spricht von einer staatsgefährdenden Tat und ermittelt wegen Mordes. Der Mann hat seine Taten gefilmt: Offensichtlich wollte er dem rechtsextremen Attentäter von Christchurch nacheifern – und nur durch Glück starben nicht noch mehr Menschen. Kai Biermann, Investigativ-Reporter von ZEIT ONLINE, ordnet die Hintergründe der Tat ein.

    Seit acht Jahren herrscht Krieg in Syrien. Hunderttausende sind gestorben, der syrische Diktator Baschar al-Assad, der sein Volk bombardieren ließ, ist noch immer im Amt. Der Krieg geht auch deshalb so lang, weil viele internationale Großmächte beteiligt sind. Russland und Iran auf der Seite von Assad, die USA auf der anderen Seite. Und jetzt hat auch noch die Türkei ihre Offensive im Norden des Landes gestartet, nachdem die US-Truppen aus der Region abgezogen wurden. Rita Lauter spricht mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, über die Ziele der Türkei in Nordsyrien – und was der US-Präsident damit zu tun hat.

    Und sonst so? Plastikmüll gegen Busticket: Wie die Stadt Rom ihr Müllproblem lösen will.

    Mitarbeit: Paul Fenski Moderation: Rita Lauter

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  • 09.10.2019
    9 MB
    11:26
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    Die Widersprüche von Extinction Rebellion

    Die Protestbewegung Extinction Rebellion feiert den Ungehorsam und gleichzeitig die Polizei. Sie will offen sein für alle. Geht das überhaupt zusammen? Einiges an der Bewegung erscheint widersprüchlich. Laura Cwiertnia, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, hat sich Extinction Rebellion genauer angeschaut – und sagt, es ist eine der offensten Gruppen, die in Deutschland zurzeit aktiv sind.

    Am Donnerstag kommt der Film "Joker" in die deutschen Kinos. Er erzählt die Vorgeschichte des berühmten Batman-Gegenspielers. Joaquin Phoenix wird für seine Darstellung schon als Oscar-Kandidat gehandelt, der US-Kinostart spielte ein Rekordergebnis ein. Doch gleichzeitig entstand eine Debatte um die Frage, ob die Darstellung dieses Antihelden angemessen ist. Denn der Film legt den Finger in eine amerikanische Wunde. Carolin Ströbele aus dem Kulturressort von ZEIT ONLINE ordnet die Kritik am "Joker" ein.

    Und sonst so? Warum China die US-Serie "Southpark" indiziert hat.

    Mitarbeit: Jona Spreter, Mathias Peer Moderation: Simone Gaul Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 08.10.2019
    9 MB
    11:00
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    Schleicht sich Deutschland aus dem Pariser Klimavertrag?

    Keine jährlichen Kontrollen mehr, kein nationales Ziel zur CO-Einsparung bis 2040, auch keine feste Zusage zur Klimaneutralität 2050: Das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung wurde einem Medienbericht zufolge auf Betreiben der Unionsfraktion stark abgeschwächt. Es soll an diesem Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden. Opposition und Umweltschützer kritisierten den Entwurf für das geplante Klimaschutzgesetz. Die Bundesregierug hat dem wiedersprochen. Alexandra Endres, Politikredakteurin bei ZEIT ONLINE, erklärt, ob das Gesetz wirklich so schlecht ist wie sein Ruf.

    In Stockholm hat die Nobelpreiswoche begonnen: Die Zellforscher William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe haben den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhalten, weil sie erforscht haben, auf welche Weise Zellen den schwankenden Sauerstoffgehalt ihrer Umgebung wahrnehmen und sich daran anpassen. Mit dieser Entdeckung könnten künftig Krankheiten wie etwa Blutarmut oder Krebs bekämpft werden, berichtet Alina Schadwinkel aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Die längste Talkshow aller Zeiten.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Christina Felschen Moderation: Ole Pflüger

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  • 07.10.2019
    9 MB
    11:03
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    Erwartet Europa eine neue große Flüchtlingsbewegung?

    Im September sind 10.000 Migrantinnen und Migranten auf den griechischen Inseln angekommen, so viele wie schon lange nicht mehr. Innenminister Horst Seehofer wird nervös. Er warnte am Wochenende vor einer neuen Fluchtbewegung, die größer werden könnte als die von 2015. Deshalb rief er dazu auf, die Türkei stärker zu unterstützen. Aber warum kommen nun auf einmal wieder mehr Menschen auf den griechischen Inseln an? Und wer sind sie? Darüber sprechen wir mit unserem freien Autoren Issio Ehrich.

    Einen Marathon laufen bei Wüstentemperaturen? Eher keine gute Idee. Genau wie eine gesamte Leichtathletikweltmeisterschaft an Katar zu vergeben. Gestern ging die WM in Doha zu Ende und die Bilanz fällt ernüchternd aus. Kollabierende Sportlerinnen und Sportler, heruntergekühlte Stadien, leere Zuschauerränge. Dabei hatte die WM sportlich Einiges zu bieten, die Leistungen waren gut und es gab auch einige Überraschungen. Darüber spricht Christian Spiller, er leitet das Sportressort bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Diese Woche werden die Nobelpreise verliehen – einer mehr als sonst.

    Mitarbeit: Milan Ziebula, Christina Felschen Moderation: Simone Gaul

    Wenn Sie uns kontaktieren wollen, schreiben Sie eine Mail an [email protected]

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  • 04.10.2019
    9 MB
    10:41
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    Wie können wir uns vor Terrordrohnen schützen?

    Spätestens seit dem Angriff auf saudische Ölanlagen vor knapp drei Wochen ist klar: Kleine Drohnen sind ernst zu nehmende Waffen in der modernen Kriegsführung. Haben die Regierungen diese Drohnen unterschätzt? Die Rüstungsindustrie jedenfalls hat einen neuen Geschäftszweig entdeckt. Darüber sprechen wir mit Hauke Friedrichs, freier Autor von ZEIT ONLINE.

    Seit einigen Jahren kommen immer mehr minderjährige Marokkaner nach Spanien. Sie reisen illegal ein und erhoffen sich eine bessere Zukunft auf dem europäischen Festland. Aber die Realität sieht anders aus. Julia Macher, freie Journalistin in Barcelona, hat mit einigen von ihnen gesprochen und berichtet davon im Podcast.

    Und sonst so? Skifahren auf der Müllverbrennungsanlage.

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Christina Felschen Moderation: Simone Gaul

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  • 02.10.2019
    9 MB
    10:41
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    Wie vereint ist Deutschland wirklich?

    Der britische Premierminister Boris Johnson will Großbritannien am 31. Oktober aus der EU führen. Doch derzeit muss sich der britische Regierungschef noch mit ganz anderen Problemen befassen, ihm werden sexuelle Belästigung und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Was die Skandale für Johnson bedeuten und wie es mit dem Brexit weitergeht, erzählt Marcus Gatzke, Politikressortleiter von ZEIT ONLINE, im Gespräch mit Mounia Meiborg.

    Deutschland ist nun schon fast 30 Jahre wiedervereinigt. Am 3. Oktober wird das wieder groß gefeiert – doch viele Ostdeutsche fühlen sich bis heute benachteiligt. Die ZEIT hat rund 1.000 Menschen aus Ostdeutschland und Berlin befragt. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Unter anderem sagen viele Ostdeutsche, dass sie ihre Meinung heute nicht freier äußern können als in der DDR. Was die Studienergebnisse bedeuten, berichtet Heinrich Wefing, Politikchef der ZEIT.

    Und sonst so? Vor einem Jahr wurde der saudi-arabische Journalist Jamal Khashoggi ermordet. Seine Botschaft ist bis heute aktuell.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt Moderation: Mounia Meiborg

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  • 01.10.2019
    9 MB
    10:55
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    Während China feiert, gehen die Proteste in Hongkong weiter.

    Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus – 70 Jahre später wird dies in Peking mit einer großen Militärparade gefeiert. Während Chinas Staatschef Xi Jinping von einem "starken Militär" träumt, demonstrieren in Hongkong Tausende für mehr Demokratie. Im Gespräch mit Erica Zingher erzählt Xifan Yang, China-Korrespondentin der ZEIT, wie die Volksrepublik mit den Protesten zum 70. Jahrestag ihrer Gründung umgeht.

    E-Bikes werden immer beliebter: Sie ermöglichen es, sich schnell in der Stadt zu bewegen, ohne sich zu sehr anstrengen zu müssen. Doch wie umweltfreundlich sind die Akkus der Räder wirklich? Und wie gut ist die Infrastruktur ausgebaut? Von seinen Erfahrungen als E-Bike-Besitzer erzählt Sören Götz aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Das WLAN wird 20 Jahre alt.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt Moderation: Erica Zingher

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  • 30.09.2019
    8 MB
    10:02
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    Österreich hat gewählt – und nun?

    Vier Monate nach dem Ibiza-Skandal hat Österreich ein neues Parlament. Doch welche Regierung wird es wählen? Die Popularität von Sebastian Kurz hat es ihm erlaubt, sich vor der Wahl auf keinen Koalitionspartner festlegen zu müssen. Ob er sich für eine Wiederauflage der Rechtskoalition mit der FPÖ entscheidet, eine große Koalition mit den Sozialdemokraten vereinbart oder gar mit Neos und Grünen das erste Dreierbündnis seit 70 Jahren bilden wird – es wird eine Richtungsentscheidung sein. Florian Gasser, Redakteur im Österreich-Ressort der ZEIT, spricht mit Erica Zingher darüber, welche Themen den Wahlkampf entschieden haben, was für ein Kabinett Sebastian Kurz anstreben wird und welche Probleme die neue Regierung lösen muss.

    Firmen wie Uber, Deliveroo und Foodora versprechen ihren Auftraggebern Flexibilität und unkomplizierten Service und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Selbstständigkeit und viele Aufträge. Doch die Realität ist eine andere: Der Markt ist hart umkämpft, die Unternehmen machen keine Gewinne. Die Löhne der Kuriere liegen weit unter dem Mindestlohn, die erzwungene Scheinselbstständigkeit befreit den Arbeitgeber vor seinen Pflichten. Wer damit ein Problem hat, kann schnell ersetzt werden – die schöne neue Arbeitswelt lässt keine Gewerkschaftsarbeit zu. Um sich von der Abhängigkeit zu befreien, haben Fahrradkuriere in Berlin ein Kollektiv gegründet und arbeiten seither nachhaltig und selbstbestimmt. Die Journalistin Lena Fiedler hat sie bei ihrer Arbeit begleitet und erzählt, was das Kollektiv anders macht als herkömmliche Unternehmen in der Gig-Economy und ob sich der Solidaritätsgedanke auf dem Markt behaupten kann.

    Und sonst so? Die Lösung einer japanischen Airline für ein verbreites Problem bei Flugreisen stößt auf sehr unterschiedliche Reaktionen.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Mathias Peer Moderation: Erica Zingher

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  • 27.09.2019
    9 MB
    10:58
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    Schicksalsstunde für Sebastian Kurz

    Was wird nur aus Österreich? Nach zahlreichen Skandalen, zuletzt der Ibiza-Affäre, stehen dem Land nun vorgezogene Neuwahlen bevor. Am Sonntag wird der Nationalrat gewählt – und sicher ist, dass Sebastian Kurz als Gewinner hervorgehen wird. Offen bleibt aber noch, mit wem der ehemalige Kanzler gemeinsam regieren wird. Joachim Riedl leitet das Wiener Büro der ZEIT und erklärt im Gespräch mit Erica Zingher, was die Wählerinnen und Wähler nach so vielen politischen Skandalen an Sebastian Kurz noch immer fasziniert. Und er erklärt, welche Szenarien nach der Wahl denkbar sind.

    Auf Reinhard Grindel folgt nun Fritz Keller. Am Freitag bestimmt der Deutsche Fußball-Bund seinen neuen Präsidenten in Frankfurt. Wenig überraschend, denn für das Amt gab es nur einen Kandidaten. Viel spannender wird an diesem Tag ein ganz anderer Tagesordnungspunkt sein: eine brisante Satzungsänderung. Die könnte in Zukunft auch die Machtposition des neuen DFB-Präsidenten gefährden. Wie gefährlich das wirklich für Fritz Keller werden könnte, erklärt Oliver Fritsch aus dem Sportressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Bei den Grünen in Kanada hat man sich ein reines Gewissen gephotoshopt.

    Mitarbeit: Christina Felschen

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  • 26.09.2019
    9 MB
    10:33
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    Impeachment, aber wie?

    Lange haben sich die US-Demokraten davor gescheut, ein Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten zu beginnen. Zu hoch schien das Risiko einer anschließenden Wahlkampfpleite. Ein umstrittenes Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte das geändert. Doch wie funktioniert ein Impeachment? Und was steht in der Mitschrift des Telefonats? Das erklärt ZEIT ONLINE US-Korrespondent Jörg Wimalasena.

    Winnipeg, Wladiwostok, Wuppertal – immer mehr Menschen wollen immer schneller von A nach B. Dass Billigflieger nicht die Lösung sind, ist klar. Doch wie kann eine Verkehrswende aussehen? Unter dem Titel Wenn möglich, bitte wenden startet das ZEIT ONLINE Ressort X dazu einen neuen Schwerpunkt. Ressortleiter Philip Faigle über Flugtaxis und die Abschaffung des Staus.

    Und sonst so? Ein Sternekoch zieht vor Gericht – wegen eines Käsesoufflés.

    Mitarbeit: Simone Gaul, Jona Spreter Moderation: Mounia Meiborg

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  • 25.09.2019
    9 MB
    11:00
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    Die Schmach des Boris Johnson

    Wie geht es mit der unendlichen Brexit-Geschichte weiter? Premierminister Boris Johnson von den konservativen Tories hatte vor zwei Wochen in einem beispiellosen Akt eine fünfwöchige Zwangspause des Parlaments erwirkt – die Opposition warf ihm vor, das Parlament ausschalten zu wollen, um seine Pläne für einen möglicherweise radikalen Brexit durchziehen zu können. Bei der Abschlusszeremonie war es zu tumultartigen Szenen gekommen. Das Parlament sollte erst am 14. Oktober, etwa zwei Wochen vor dem geplanten Brexit, wieder zusammenkommen. Doch nun hat das oberste Gericht, der Supreme Court, Johnsons Entscheidung für Null und Nichtig erklärt. Wie geht es nun weiter in London? Und kann Boris Johnson im Amt bleiben? Und warum profitiert die oppositionelle Labour-Partei von Jeremy Corbyn nicht von Johnsons krachender Niederlage? Das ordnet Bettina Schulz, ZEIT-ONLINE-Autorin in London, ein.

    Auch eine Folge des Klimawandels: Den deutschen Wäldern geht es schlecht. Dürre, Waldbrände und Schädlinge machen ihnen zu schaffen. Für das Klima, als Ökostystem für Tiere und Pflanzen, aber auch als Bau- und Brennstoff: wir brauchen den Wald. Auf dem sogenannten Waldgipfel wird deshalb Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner über Rettungsmaßnahmen sprechen. Eingeladen sind die Umweltministerin Svenja Schulze und Vertreter von 170 Verbänden. Schon in den 80ern wurde vorm Waldsterben gewarnt. Warum hat sich trotzdem nur wenig getan? Maria Mast, Redakteurin im Ressort Wissen, hat sich mit Waldzustandsmonitor beschäftigt, der mit Satellitendaten arbeitet. Sie gibt eine Einschätzung, was auf dem Waldgipfel beschlossen werden sollte.

    Und sonst so? Eine Chamäleonhaut für Menschen – wozu könnte das nützen?

    Mitarbeit: Milan Ziebula und Christina Felschen Moderation: Rita Lauter

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  • 24.09.2019
    9 MB
    10:53
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    Die Rückkehr der Klimakanzlerin?

    Auf einem Sondergipfel der Vereinten Nationen in New York sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Klimakrise. Eingeladen hatte UN-Generalsekretär António Guterres, weil er fand: Es wird zur wenig für das Klima getan. Deshalb durften nur Staatschefs reden, die neue CO2-Einsparziele mitbrachten. Merkel präsentierte ihr umstrittenes Klimapaket. Ob das etwas verändern kann? Darüber spricht Moderator Sven Stockrahm mit Petra Pinzler, Hauptstadtkorrespondentin der ZEIT, die Merkel begleitet hat.

    Hat US-Präsident Donald Trump versucht, eine ausländische Regierung einzuspannen, um seinem politischen Gegner Joe Biden zu schaden? In einem Telefonat soll er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gedrängt haben, belastendes Material über Bidens Sohn zu sammeln. Welche Dimensionen der Skandal annehmen könnte, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Carsten Luther.

    Und sonst so? Was ein grünes Kleid von Jennifer Lopez mit der Erfindung der Google-Bildersuche zu tun hat.

    Mitarbeit: Milan Ziebula Moderation: Sven Stockrahm

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  • 23.09.2019
    9 MB
    11:02
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    Schmerzbefreit gegen die Klimakrise

    In der Wissenschaft, unter Aktivistinnen und Umweltschützern, selbst in der Politik ist man sich einig: Das Klimapaket der Bundesregierung ist als Maßnahme gegen den Klimawandel nicht annähernd ausreichend. Klimaschutz solle die Menschen nicht zu sehr belasten, sagt die Regierung. Dass er aber auch weh tun müsse, findet Alexander Endres, Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE. Seit Jahren begleitet sie die Klimakrise und hat mit Sven Stockrahm über die Ernüchterung nach dem Klimapaket gesprochen. Sie erklärt, ob Kanzlerin Merkel vielleicht auf dem Klimagipfel in New York heute noch mehr vorstellte als bislang.

    Zwanzig Polizistinnen und Polizisten sind in Berlin Teil der Fahrradstaffel. Sie versuchen für Ordnung auf den überfüllten Straßen zu sorgen. Im Visier haben sie dabei vor allem Rotfahrer auf zwei Rädern, die auch mal verfolgt werden müssen. Vanessa Materla hat für ZEIT ONLINE die Fahrradstaffel begleitet.

    Und sonst so? Ob es Aliens auf der Area 51 gibt, bleibt weiter ein Geheimnis.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Mathias Peer Moderation: Sven Stockrahm

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  • 20.09.2019
    9 MB
    11:28
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    Klein-Klein oder großer Wurf – was kann das Klimakabinett reißen?

    Vor mehr als zehn Jahren inszenierte sich Angela Merkel mit Fotos im roten Anorak in Grönland als "Klimakanzlerin". Nun, einige Zeit später, soll tatsächlich etwas geschehen im Kampf gegen den Klimawandel: Ein "Kraftakt" sei gefragt bei dieser "Menschheitsherausforderung", sagt Merkel jetzt. Heute will das sogenannte Klimakabinett die Maßnahmen präsentieren, mit denen der Ausstoß der Treibhausgase gesenkt werden soll. Die Bundesregierung musste ja schon einräumen, dass sie die Klimaschutzziele für 2020 verfehlen wird. Nun soll es wenigstens mit den Klimazielen für 2030 klappen – auch um Strafzahlungen an die EU zu vermeiden. Was ist vom Klimaschutzpaket zu erwarten, und welche Bereiche sind die größten Umweltverschmutzer? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Klimapolitikexpertin Alexandra Endres ein.

    Wie der Klimawandel aussieht, das kann man gut – oder vielmehr erschreckend – an der Arktis beobachten. Heute bricht ein Team aus 600 Leuten aus 17 Ländern zu einer Forschungsexpedition der Superlative in die Arktis auf. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lassen sich mit dem Forschungsschiff "Polarstern" ein ganzes Jahr lang im Packeis einfrieren – zeitweise in totaler Dunkelheit bei minus 40 Grad –, um die Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen. Wie das Team in einem aufwändigen Forschungsdesign Daten erheben will und welche Schlüsse daraus gezogen werden können, erklärt Expeditionsleiter Professor Markus Rex vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.

    Und sonst so? Führerschein gegen Monatskarte des Nahverkehrs – eine clevere Alternative?

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 19.09.2019
    9 MB
    11:32
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    Wird es am Ende doch Olaf Scholz?

    Historisch schlechte Wahlergebnisse und noch schlechtere Umfragewerte: Die SPD hat zu kämpfen, vor allem mit sich selbst. Zurzeit sind die Sozialdemokraten auf einer langwierigen Suche nach einem Spitzenduo, sieben Kandidatenpaare sind noch im Rennen um den Parteivorsitz. Sie stellen sich auf 23 Regionalkonferenzen vor, inzwischen haben sie mehr als die Hälfte bereits absolviert. Lisa Caspari aus der Politik-Ressortleitung von ZEIT ONLINE war beim Auftakt im Saarland und jetzt auch in Berlin dabei. Sie sortiert, für welche Inhalte – neben der Positionierung zur umstrittenen großen Koalition mit der Union im Bund – die Kandidaten und Kandidatinnen stehen, wer die meisten kritischen Fragen bekommt – und wieso die meisten Bewerberduos so wenig mit dem Thema Klimaschutz anfangen zu können scheinen.

    Lehrermangel, Inflation von Einser-Abis, der schlechte Zustand vieler Schulen: Deutschlands Selbstverständnis als Bildungsrepublik, die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor mehr als zehn Jahren ausgerufen hat, ist ganz schön angekratzt. Da überrascht eine internationale Studie vom Times Higher Education Ranking: Deutschland sei auf dem besten Wege, Europas Wissenschaftsnation Nummer eins zu werden. Manuel Hartung, Leiter des Wissens-Ressorts der ZEIT, analysiert, wie die deutsche Wissenschaftspolitik das geschafft hat, welche Rolle der Brexit dabei spielt – und warum trotzdem der Bildungsetat gekürzt wurde.

    Und sonst so? Viele, viele Grüße und auf Wiederhören, bitte!

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 18.09.2019
    9 MB
    11:31
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    Der Brexit ist jetzt Sache des Gerichts

    Das Arbeitstreffen des britischen Premierministers Boris Johnson mit dem scheidenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker hat keine neuen Ergebnisse gebracht. Jetzt muss es schnell gehen: Die EU will zur Not täglich verhandeln und der Supreme Court prüft, ob die fünfwöchige Zwangspause des Parlaments überhaupt rechtmäßig ist. ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Bettina Schulz ist in London und redet mit Mounia Meiborg über die aktuellen Entwicklungen in Großbritannien.

    Mehr als 200 Titel hat die Jury des Deutschen Buchpreises seit Ausschreibungsbeginn gelesen – sechs Titel sind nun im engeren Rennen um den wichtigen deutschen Literaturpreis. Auf der sogenannten Shortlist finden sich neben Saša Stanišić ("Herkunft"), Norbert Scheuer ("Winterbienen") und Jackie Thomae ("Brüder") auch die Debüts von Raphaela Edelbauer ("Das flüssige Land"), Miku Sophie Kühmel ("Kintsugi") und Tonio Schachinger ("Nicht wie ihr"). David Hugendick, Literaturkritiker bei ZEIT ONLINE, erklärt, wie die Auswahl literarisch ist und welche Themen dominieren.

    Außerdem: In Ägypten fordert ein Hashtag den Präsidenten zum Rücktritt auf.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Alena Kammer, Christina Felschen

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  • 17.09.2019
    9 MB
    11:01
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    Ein Angriff auf die Tankstelle der Welt

    Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran hat eine neue Dimension angenommen: Erstmals wurden direkt saudische Ölanlagen angegriffen. Was das einerseits für den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran bedeutet und andererseits für die Weltwirtschaft, das ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein.

    Vor fünf Jahren ging Netflix in Deutschland an den Start und wurde schnell sehr erfolgreich. Setzt Netflix heute auf Masse statt Klasse? Sind die Serien schlechter geworden? Kulturredakteurin Carolin Ströbele und Datenredakteurin Elena Erdmann haben analysiert, wie gut den Zuschauern das Angebot nach fünf Jahren noch gefällt.

    Und sonst so? Reden wir übers Bier.

    Moderation: Simone Gaul

    Mitarbeit: Paul Fenski, Anne Schwedt

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  • 16.09.2019
    9 MB
    10:55
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    Kulturkampf ums Auto auf der IAA

    Die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt polarisiert: Während Hersteller ihre neuesten Modelle präsentierten, besetzten Umweltaktivisten am Sonntag zwei Messeeingänge. Zuvor hatten außerdem 20.000 Demonstranten und Demonstrantinnen in der Frankfurter Innenstadt gegen die Automobilindustrie protestiert. Was ist dieses Jahr anders an der IAA? Und haben die Proteste irgendwelche Auswirkungen? Im Podcast berichtet ZEIT-ONLINE-Autor Timo Reuter aus Frankfurt.

    Politischer Extremismus, Donald Trumps Außenpolitik oder der Umgang mit Geflüchteten – das sind nur einige der Themen, die bei Teilen der Bevölkerung Ängste schüren. Doch laut einer neuen Studie der R+V Versicherung befinden sich die Ängste der Deutschen auf einem 25-Jahres-Tief. Doch welchen Einfluss hat Angst auf die Politik? Und inwiefern unterscheidet sie sich von Misstrauen? Antworten darauf gibt ZEIT-ONLINE-Autor Nils Markwardt.

    Außerdem: Seit drei Monaten gibt es E-Scooter in Deutschland – und die Kritik reißt nicht ab.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Diana Pieper, Christina Felschen

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  • 13.09.2019
    9 MB
    11:06
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    Mario Draghis letzter Paukenschlag

    Mit Strafzinsen und dem Kauf von Staatsanleihen will die Europäische Zentralbank (EZB) die Konjunktur in der Eurozone ankurbeln. Doch welche Auswirkungen haben diese Entscheidungen? Und womit müssen Sparerinnen und Sparer rechnen? Darüber spricht Mounia Meiborg mit Lisa Nienhaus, der stellvertretenden Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Seitdem er 14 ist, engagiert sich Joshua Wong für ein demokratischeres Hongkong. Dafür saß er auch schon im Gefängnis. Heute ist Wong das bekannteste Gesicht der Demokratiebewegung in Hongkong. Momentan reist er durch den Westen und wirbt um Unterstützung für die Hongkonger Proteste. Erst Anfang der Woche hatte ein Treffen zwischen Deutschlands Außenminister Heiko Maas und Wong die chinesische Regierung empört. Doch wer ist dieser Mensch, der scheinbar furchtlos gegenüber den Repressionen der chinesischen Zentralregierung ist und diese öffentlich kritisiert? Darüber spricht David Gutensohn aus dem Campus-Ressort von ZEIT ONLINE, der Joshua Wong getroffen hat.

    Und sonst so? Eine Grünen-Politikerin will Luftballons verbieten.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt

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  • 12.09.2019
    8 MB
    10:13
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    Netanjahus verzweifelter Wahlkampf

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu will das Jordantal annektieren, falls er wiedergewählt wird. Und: Warum Regelverstöße im Straßenverkehr kaum geahndet werden.

    Sollte er in der kommenden Woche wiedergewählt werden, will der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu das Jordantal annektieren. Ein Wahlversprechen, das die EU bereits als völkerrechtlich illegal erklärt hat. Eine Annexion würde die angespannte Situation zwischen den Israelis und den Palästinensern weiter verschlechtern und eine Zweistaatenlösung beinahe unmöglich machen. Über die Problematik von Netanjahus Ankündigung und die Aufregung vor der israelischen Parlamentswahl hat Ole Pflüger mit Lissy Kaufmann, freie Journalistin in Tel Aviv, geredet.

    Vier Menschen starben letzte Woche bei einem Verkehrsunfall in Berlin. Er hat eine Debatte über SUV ausgelöst, aber auch über Verkehrssicherheit und den Umgang miteinander im Straßenverkehr. Elisabeth Raether aus der Leitung des Politikressorts der ZEIT war Augenzeugin des Unfalls und hat in der aktuellen ZEIT über das unausgeglichene Verhältnis unter den Verkehrsteilnehmern geschrieben. Im Podcast erklärt sie, warum Regelverstöße im Straßenverkehr kaum verfolgt werden.

    Und sonst so? Dislike-Rekord auf YouTube.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt Moderation: Ole Pflüger Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 11.09.2019
    9 MB
    10:53
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    Stillstand in Großbritannien?

    Boris Johnson kann nicht regieren, das britische Parlament nicht entscheiden. Was passiert in den nächsten Wochen? Außerdem: Haushaltswoche im Bundestag

    Die britischen Abgeordneten sind bis zum 14. Oktober in einer Zwangspause. Vorher haben sie Premierminister Boris Johnson aber noch einige Probleme gemacht. Seinen Antrag auf Neuwahlen hat das Parlament zweimal abgelehnt. Außerdem hat es ein Gesetz beschlossen, das Johnson verpflichtet, eine Verschiebung des Brexits bis Ende Januar zu beantragen, falls er bis zum 19. Oktober kein Austrittsabkommen erzielt. Im Gespräch erklärt Bettina Schulz, was in der Zwischenzeit passieren könnte.

    Im Bundestag läuft die wichtige Haushaltswoche. Die Abgeordneten beraten über den Entwurf für den Bundeshaushalt 2020. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant Ausgaben von fast 360 Milliarden Euro, Schwerpunkte liegen bei Arbeit und Sozialem sowie der Entlastung von Familien mit geringen Einkommen. Aber was hält die Opposition davon? Und wie sieht es mit Ausgaben für den Klimaschutz aus? Diese Fragen beantwortet ZEIT-Korrespondent Mark Schieritz. Und sonst so? Starke Schiene, schwache Schiene.

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Anne Schwedt, Ann-Kristin Schenten Moderation: Ole Pflüger

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  • 10.09.2019
    8 MB
    09:50
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Die Bayern zählen am genauesten

    An zahlreichen Schulen herrscht akuter Lehrermangel. Und der dürfte an Grundschulen in Zukunft noch dramatischer werden als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Bis 2025 fehlen demnach mindestens 26.300 Lehrer und damit 11.000 mehr als von der Kultusministerkonferenz (KMK) bisher angenommen. Schon heute klafft eine Lücke zwischen der Zahl der offenen Stellen und der der Bewerber. Doch was sind die Gründe für den Lehrermangel und wo sollen mehr Lehrkräfte herkommen? Und was macht Bayern anders als die anderen Bundesländer? Das bespricht Fabian Scheler mit Angelika Finkenwirth aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    4.216 Mal – So oft traf sich der Bundestag in den vergangenen 19 Legislaturperioden. 200 Millionen Wörter haben die Stenografen und Stenografinnen des Parlaments in diesen Jahren mitgeschrieben. ZEIT ONLINE hat die vollständigen Protokolle aller Sitzungen in einer Datenbank gesammelt, sie durchsuchbar und vergleichbar gemacht. Das Wort Internet fiel so zum Beispiel im Jahr 1994 das erste Mal bei einer Plenarsitzung. Sascha Venohr, der Leiter des Datenjournalismusteams bei ZEIT ONLINE, erklärt welche größere Idee hinter dem Projekt steckt und wie viel Arbeit es war.

    Und sonst so? Lego macht es nun auch Blinden und Sehbehinderten möglich, seine Gebäude aus Lego zusammenzubauen.

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    Moderation: Fabian Scheler Mitarbeit: Alena Kammer, Mathias Peer

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  • 09.09.2019
    10 MB
    11:52
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    Deutsche Ratlosigkeit in der Chinapolitik

    Bereits seit Monaten wird in Hongkong für mehr Demokratie und gegen den wachsenden Einfluss Pekings protestiert. Jetzt war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einigen Konzernlenkern der deutschen Wirtschaft in China. Statt deutlicher Worte der Kritik an der Polizeigewalt mahnte Merkel nur eine "friedliche Lösung" der Proteste an. Warum sich die Kanzlerin mit der Kritik an China schwertut und wie es jetzt in Hongkong weitergeht, erläutert Xifan Yang, China-Korrespondentin der ZEIT im Gespräch mit Fabian Scheler.

    Beim Autobauer Porsche beginnt man eine neue Ära und baut mit dem Taycan den ersten reinen Elektro-Sportwagen. Damit platziert sich der Traditionskonzern in einem boomenden Markt und nimmt Angriff auf den führenden E-Autobauer Tesla. Auch wenn Porsche selbst das nie zugeben würde, sagt Claas Tatje, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT. Wie der Wechsel gelingen kann und wie Porsche damit umgeht, das Elektroautos mit Braunkohlestrom fahren, erzählt Claas Tatje.

    Und sonst so? Büchertipps von Scheler

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    Moderation: Fabian Scheler Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt

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  • 06.09.2019
    9 MB
    10:57
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    Vergeht das Trauma sexueller Gewalt jemals?

    Über 20 Jahre wurden Kinder und Jugendliche auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde sexuell missbraucht. Die zwei Haupttäter müssen nach dem gestrigen Urteil lange ins Gefängnis, danach sollen sie in Sicherheitsverwahrung bleiben – möglicherweise ein Leben lang. So lange könnte auch das Trauma der missbrauchten Kinder und Jugendlichen anhalten. Wie geht ein Mensch in so jungem Alter mit einer solchen Gewalttat um, wie kann geholfen werden – und was muss sich in der Präventionsarbeit ändern? Darüber spricht Rita Lauter mit Melanie Büttner, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Sexualtherapeutin am Universitätsklinikum rechts der Isar in München.

    Die riesigen Brände im südamerikanischen Amazonasregenwald beschäftigen die Weltpolitik. Nachdem sie beim G7-Gipfel kurzfristig auf die Agenda gesetzt wurden, treffen sich nun die Vertreter der Amazonasstaaten in Kolumbien. Können sie sich auf eine Lösung einigen – und wie nachhaltig könnte sie sein? Was Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa zum Schutz des Regenwaldes tun können, erklärt Thomas Fischermann, Korrespondent der ZEIT in Südamerika.

    Und sonst so? Wie gefährlich sind Harry-Potter-Bücher für katholische Schüler?

    Moderation: Rita Lauter Mitarbeit: Katharina Heflik, Mathias Peer

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  • 05.09.2019
    9 MB
    11:21
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    Als Israel beinahe einen Krieg begonnen hätte

    Es ist einer der gefährlichsten und längsten Konflikte der Gegenwart. Der Iran gegen den Westen, seit mehreren Jahrzehnten geht das nun schon so. Seitdem die USA aus dem Atomabkommen 2018 ausgestiegen sind, ist die Stimmung wieder angespannter. Das Abkommen, maßgeblich von Obama initiiert, war dafür da, den Frieden zwischen dem Iran und den USA zu sichern. Denn zuvor hatte der Iran jahrelang an der Atombombe gebaut. Wie wurde das verhindert? Und welche Rolle spielt Israel? Eine neue Recherche der ZEIT und der "New York Times" rekonstruiert exklusiv, wie sich der Konflikt immer wieder verschärft und abebbt, und gibt Einblicke in die Welt der Geheimdienste. Fabian Scheler spricht darüber mit dem Leiter des Investigativteams der Zeit, Holger Stark.

    Was ist nur mit dem deutschen Basketball los? Ohne Dirk Nowitzki, aber mit Denis Schröder ist das Team bei der WM in China schon in der Vorrunde ohne Chance, obwohl die Startvoraussetzungen so gut erschienen. Manche schrieben vom besten deutschen Team aller Zeiten. Nach den Niederlagen gegen Frankreich und die Dominikanische Republik sind alle Hoffnungen auf eine bessere Platzierung schon dahin. Woher hatte das Team dieses Image des Geheimfavoriten? In zwei Jahren findet die Europameisterschaft in Deutschland statt, gibt es dennoch positive Anzeichen? Nico Horn aus dem Sportressort klärt auf.

    Und sonst so? In der ZEIT wird jetzt hoch offiziell gestritten. Helmut Schmidt wäre stolz.

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    Mitarbeit: Milan Ziebula, Anne Schwedt Moderation: Fabian Scheler

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  • 04.09.2019
    9 MB
    11:16
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Bei der Mafia geht es um Ehre, hier nur um Geld

    Cum-Ex gilt als der größte Steuerraub der deutschen Geschichte. Beim Aktienhandel mit ("cum") und ohne ("ex") Dividende haben sich Händler eine nur einmal gezahlte Kapitalertragssteuer mehrfach erstatten lassen und europäische Staatskassen um Milliardeneinnahmen betrogen. Insgesamt sollen mindestens 55,2 Milliarden Euro aus den Steuerkassen Deutschlands und weiterer europäischer Länder verschwunden sein. In Bonn müssen sich nun zwei Hauptbeschuldigte vor Gericht verantworten. Wie genau die Betrugsmasche funktioniert hat und wer nun vor Gericht steht, erklärt der Leiter des Investigativressorts von ZEIT ONLINE, Karsten Polke-Majewski.

    Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will das Parlament bis kurz vor dem geplanten EU-Austritt am 31. Oktober in eine Zwangspause schicken. Damit will er einen Gesetzesentwurf der Opposition verhindern, der den Brexit um drei Monate verzögern soll. Sollte das Unterhaus für den Entwurf stimmen, drohen Neuwahlen. Wieso sogar Mitglieder seiner eigenen Partei gegen den Ministerpräsidenten votieren wollen, ordnet Bettina Schulz ein, die für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien berichtet.

    Und sonst so? Zwangshaft für Ministerpräsidenten.

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    Mitarbeit: Jona Spreter Moderation: Fabian Scheler

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  • 03.09.2019
    9 MB
    10:42
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Was ist das eigentlich, eine "bürgerliche" Partei?

    Auf einmal wollen alle Parteien bürgerlich sein. Aber was bedeutet das eigentlich? Konkrete Antworten auf drängende politische Fragen, etwa auf die Klimakatastrophe, lassen sich jedenfalls nicht aus diesem Adjektiv herleiten. Dirk Peitz, stellvertretender Leiter des Kulturressorts von ZEIT ONLINE ist der Meinung, dass der Begriff wertlos geworden ist.

    Schon wieder die Festplatte voll? Wenn jemand zu viele und auch überflüssige Daten sammelt, nennt man das "digital hoarding" (digitales Horten). Das ist in der Regel einfach lästig, im Extremfall kann sich eine Krankheit dahinter verbergen. Darüber spricht Leonie Sontheimer, freie Autorin für ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Warum die beiden Berliner Pandababys chinesische Staatsgäste sind. Oder fast schon Diplomaten.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer Moderation: Simone Gaul

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  • 02.09.2019
    12 MB
    14:32
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der große Schock ist ausgeblieben, aber einfach wird es nicht

    In Sachsen und Brandenburg haben die Bürgerinnen und Bürger neue Landtage gewählt – und in beiden Ländern verhindert, dass die AfD stärkste Kraft wird. Dennoch mussten die Regierungsparteien CDU und SPD starke Verluste hinnehmen. Gewinner der Wahl sind neben der AfD hingegen die Grünen, die sich Hoffnungen machen dürfen, in beiden Ländern mitzuregieren.

    Lisa Caspari aus der Politikressortleitung von ZEIT ONLINE ordnet im Gespräch mit Rita Lauter ein, wie leicht sich jetzt Regierungen schmieden lassen – und welche? Hat die AfD die Linke als Ostpartei abgelöst? Und warum sind die Grünen stark geworden – aber dann doch nicht so stark, dass sie womöglich sogar die Ministerpräsidentin stellen könnten, wie zwischenzeitlich in Brandenburg erwartet?

    Vor Ort beobachtet haben die Wahl mehrere Reporter von ZEIT ONLINE. Katharina Schuler war in Potsdam und erklärt, wie es Ministerpräsident Dietmar Woidke gelungen ist, das Ruder trotz großer Verluste noch herumzureißen. Und was heißt es, wenn die Grünen im Braunkohleland Brandenburg mitregieren? Aus Dresden von der CDU berichtet Ferdinand Otto. Für die Christdemokraten stellt sich die Frage, ob sie künftig mit den Grünen regieren sollen – oder, wie von manch konservativem CDU-Mitglied erhofft, sich doch von der AfD tolerieren lassen sollten. Ebenfalls in Dresden, bei der AfD, war Tilman Steffen. Diese wurde zwar zweitstärkste Kraft, wird wohl aber dennoch nicht mitregieren können – mauert sie sich jetzt in der Opferrolle ein?

    Und sonst so? US-Präsident Donald Trump scheint mit Geheimdienstinformationen nicht besonders vertraulich umzugehen.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 01.09.2019
    10 MB
    12:19
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    Sondersendung: Tektonische Verschiebungen in Sachsen und Brandenburg

    In Sachsen gewinnt die CDU, in Brandenburg liegt die SPD vor der AfD. Was bedeuten die Ergebnisse? Ist der befürchtete Erdrutsch durch die AfD ausgeblieben? Und welche Koalitionen sind möglich? Darüber sprechen wir in der Podcast-Sonderfolge mit Thorsten Faas, Politikprofessor an der Freien Universität Berlin und Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Ole Pflüger

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  • 30.08.2019
    9 MB
    10:57
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    Was steht bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg auf dem Spiel?

    Stabile Mehrheiten ade, hallo Minderheitsregierung? In Sachsen und Brandenburg werden am Sonntag neue Landtage gewählt – und sollten die Ministerpräsidenten Michael Kretschmer von der CDU in Sachsen und Dietmar Woidke von der SPD in Brandenburg abgewählt werden, hätte das auch Folgen für die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto war in beiden Ländern unterwegs und hat sich umgehört, welche Themen im Wahlkampf besonders wichtig waren, wie in der Lausitz auf den geplanten Braunkohle-Ausstieg geblickt wird – und was das für die Chancen der Grünen bedeuten könnte.

    Am Sonntag jährt sich auch der Beginn des Zweiten Weltkriegs – mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen vor 80 Jahren. Gemessen an der Gesamtbevölkerung hatte Polen zwischen 1939 und 1945 so viele Tote zu beklagen wie kein anderes Land. Bis zu sechs Millionen Polen kamen ums Leben. Nun wird diskutiert, ob in Berlin ein Mahnmal für die polnischen Opfer der Naziherrschaft errichtet werden sollte. Ulrich Krökel berichtet aus Warschau darüber, ob ein solches Mahnmal die Versöhnung voranbringen könnte, wie in Polen an den 1. September 1939 erinnert wird – und was es mit den die Reparationsforderungen aus der nationalkonservativen polnischen Regierung für die Kriegsschäden und Kriegsverbrechen Nazideutschlands auf sich hat.

    Und sonst so? Die Klimaaktivisten von Friday For Future können nicht nur in der Schule spicken!

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Christina Felschen Moderation: Rita Lauter

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  • 29.08.2019
    9 MB
    11:27
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    Boris Johnsons skrupelloses Kalkül

    Egal ob Deal oder No-Deal, Premierminister Boris Johnson will den EU-Austritt Großbritanniens am 31. Oktober. Damit sich die Opposition im Falle eines ungeregelten Austritts nicht gegen seine Pläne stellt, will Johnson dem Parlament eine fünfwöchige Pause aufzwingen. Ob Johnsons hartes politisches Vorgehen seiner Partei hilfreich ist erklärt Imke Henkel, freie Autorin für ZEIT ONLINE in London.

    Den Konflikt zwischen Indien und Pakistan um die Region Kaschmir gibt es schon seit Jahrzehnten. Seit 1947 streiten die Atommächte um das geteilte Gebiet. Warum hat der indische Premierminister Kaschmir gerade jetzt den Autonomiestatus entzogen und damit den Konflikt neu befeuert? Darüber spricht Mounia Meiborg mit der Journalistin und Politikberaterin Britta Petersen in Neu-Dehli.

    Und sonst so? Vernunft im Unvernünftigen: Eine amerikanische Firma produziert wiederverwertbare Becher für Trinkspiele.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt

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  • 28.08.2019
    9 MB
    10:54
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    Ist die Linke noch die Ostpartei, die sie gern wäre?

    "Wir sind die Ostpartei", sagt Katja Kipping, die Vorsitzende der Linkspartei. Und tatsächlich war die Linke seit der Wende traditionell so etwas wie eine Ostpartei. Warum sie das nicht mehr so ganz ist, erklärt Katharina Schuler aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Im Jemen herrscht seit Jahren Krieg, ein Großteil der Bevölkerung leidet an einer großen Hungersnot. Amrai Coen aus dem Dossierressort der ZEIT hat mit einigen Bewohnerinnen und Bewohnern des Landes gesprochen.

    Und: Jedes Jahr ein neues Smartphone? Muss nicht sein.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Mathias Peer Moderation: Simone Gaul

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  • 27.08.2019
    9 MB
    10:55
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    Acht Euro Miete? Oder doch lieber ein bisschen mehr?

    Innerhalb von zehn Jahren sind die Mieten in Berlin so stark gestiegen wie nirgends sonst in Deutschland. Der Berliner Senat hat deshalb beschlossen, die Mieten zu deckeln. Wenn es nach Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) geht, soll eine Wohnung nicht mehr als 7,79 Euro pro Quadratmeter kosten dürfen. Neubauten ausgenommen. Aber kann eine solche Mietobergrenze langfristig gegen überteuerten Wohnraum helfen? Ileana Grabitz, Leiterin des Politik-, Wirtschaft- und Gesellschaftsressorts bei ZEIT ONLINE, sagt Nein. Warum sie die Idee für falsch hält, bespricht sie mit Simone Gaul.

    Der Sommer ist zurück. Wieder steigen die Temperaturen über 30 Grad. Die einen freut's, die anderen weniger. Klimaforscherinnen und Meteorologen sind sich jedenfalls weitgehend einig, dass Hitzewellen in den kommenden Jahren häufiger werden. Aber was bedeutet das für Regionen, in denen es schon heute viel heißer ist als bei uns? Kann es sein, dass Gegenden, in denen der Mensch heute wohnt, in einigen Jahren wegen der Hitze nicht mehr bewohnbar sein werden? Jakob Simmank, Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, wie sich extreme Hitze auf den menschlichen Körper auswirkt. Und ab wann sie sogar tödlich ist.

    Und sonst so? Kein Internet, das Telefon gekappt und eine Ausgangssperre: Kaschmir ist für die Bewohnerinnen und Bewohner zum Freiluftgefängnis geworden. Auf Twitter solidarisieren sich Nutzerinnen und Nutzer unter dem Hashtag #standwithkashmir mit ihnen.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt Moderation: Simone Gaul

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  • 26.08.2019
    9 MB
    11:18
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    Chemnitz, ein Jahr danach

    Am 26. August 2018 wurde in Chemnitz am Rande des Stadtfests der 35-jährige Daniel H. bei einem Streit erstochen. Ein syrischer Asylbewerber wurde am Donnerstag vom Landgericht Chemnitz wegen Totschlags zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Doch weder ist damit die rechtliche Aufarbeitung zu Ende – die Verteidigung hat angesichts der zweifelhaften Beweislage Revision eingelegt – noch die Aufarbeitung dessen, was damals folgte. Trauerbekundungen für Daniel H. schlugen in Ausschreitungen von Rechtsextremen und Hooligans um, Videos zeigten Gewalttaten und rassistische Übergriffe. Johannes Grunert hat damals für ZEIT ONLINE aus Chemnitz berichtet und spricht darüber, was die Ausschreitungen mit der Chemnitzer Zivilgesellschaft gemacht haben – und wie sich die Ereignisse auf die Landtagswahl in Sachsen am kommenden Sonntag auswirken könnten.

    Erst im vergangenen Monat zeigten Messungen, dass sich die Rodungen im Amazonasregenwald im Vergleich zum vergangenen Jahr teilweise vervierfacht haben. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro bestreitet den menschengemachten Klimawandel und ist Freund der Agrarlobby. Doch nun wächst auch der internationale Druck auf ihn: Denn seit Wochen stehen im Amazonas enorme Gebiete in Brand. 70.000 Waldbrände hat es dort in diesem Jahr gegeben – fast doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2018. Die Armee soll jetzt dabei helfen, die Zehntausenden verschiedenen Brandherde zu löschen. Auch beim G7-Gipfel waren die Brände Thema. Alexandra Endres, Lateinamerika- und Umweltexpertin von ZEIT ONLINE, erklärt, wie aussichtsreich die Versuche der internationalen Staatengemeinschaft sind, Druck auf Brasilien auszuüben.

    Und sonst so? Eine Million Euro verspricht eine Stadt demjenigen, der ihre Nichtexistenz beweisen kann.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 23.08.2019
    9 MB
    11:12
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    Wie die AfD im Osten bisher Politik gemacht hat

    In Dresden, Potsdam und Erfurt werden bald die Landtage neu gewählt. Schon seit fünf Jahren hat dort auch die AfD Sitze – koalieren möchte nach dieser ersten Legislaturperiode aber niemand mit ihr. Politikredakteur Tilman Steffen hat sich die Auftritte der AfD in den vergangenen Jahren genauer angesehen und festgestellt, dass die sächsische AfD anders auftritt als die in Brandenburg und in Thüringen. Im Gespräch mit Moderator Fabian Scheler zieht er Bilanz über das Verhalten der AfD und erklärt, ob am AfD-Wahlplakat "AfD inspiriert, CDU kopiert" etwas dran ist.

    Wie macht man Homo- und Transfeindlichkeit am besten sichtbar? Indem man Betroffene erzählen lässt. Vor einigen Wochen rief ZEIT ONLINE dazu auf, eigene Erfahrungen mit uns zu teilen. Viele sind ihm gefolgt. Ann Kristin Tlusty aus der Community-Redaktion berichtet, wie offen mit ihnen über Erfahrungen von Anfeindungen gesprochen wurde und woher die Anfeindungen stammen.

    Und sonst so? Besser genießen mit einem Affogato al Caffé und "Was Jetzt"!

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Mathias Peer Moderation: Fabian Scheler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 22.08.2019
    9 MB
    10:58
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    Wie Olaf Scholz SPD-Chef werden will

    Noch im Juni hatte Olaf Scholz mit Verweis auf sein Amt als Finanzminister ausgeschlossen, SPD-Parteivorsitzender werden zu wollen. Jetzt tritt er doch an – zusammen mit der Brandenburger Landtagsabgeordneten Klara Geywitz. Scholz, der ambivalent zur großen Koalition steht, ist dabei innerhalb der Partei nicht unumstritten. Was seine Kandidatur bedeutet, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto im Gespräch mit Mounia Meiborg.

    Vor 30 Jahren ist die Mauer gefallen. Seitdem sind Millionen Menschen aus Ostdeutschland in den Westen gezogen, aber auch umgekehrt viele von Westdeutschland in den Osten. Gerade im Osten bluteten viele Regionen regelrecht aus. Über die Folgen dieser deutsch-deutschen Völkerwanderung erzählt Martin Machowecz, der das ZEIT-Büro in Leipzig leitet.

    Außerdem: Twitter-Nutzer wollen beweisen, dass der Klimawandel kein Modephänomen ist.

    Moderation: Mounia Meiborg Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer

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  • 21.08.2019
    9 MB
    11:01
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    Hört Facebook uns zu?

    Durch die Webcam beobachtet, von Alexa abgehört und über Google Maps verfolgt: Der Gedanke, digital überwacht zu werden beunruhigt viele Menschen – und trotzdem haben wir jeden Tag das Smartphone in der Hand. Mit den Sorgen im zunehmend digitalisierten Alltag beschäftigt sich nun das Digitalressort von ZEIT ONLINE im neuen Schwerpunkt "Digitale Ängste". Redakteurin Meike Laaff erklärt, wie die Serie Mythen über Facebook und Amazon aufklären will und worüber man wirklich Bescheid wissen sollte.

    Sie verkaufen eine Lüge und machen damit Milliarden an Umsatz: Das Geschäft mit gefälschten Artikeln scheint nicht nur wertvoll, sondern auch für politische Konflikte von Relevanz zu sein. Die Suche nach den Fälschern eines privat erworbenen Rucksacks führte ein Journalistenteam von ARD, NDR und der ZEIT bis nach China. Der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Felix Rohrbeck war ebenfalls Teil der Recherche über die Industrie, die lukrativer als der Drogenhandel sein soll. Er gibt im Gespräch mit Moderator Fabian Scheler Einblicke in die lange dauernde und aufregende Recherche – und wie sie mitten in den Handelskrieg zwischen China und den USA hineingeraten ist.

    Und sonst so? "Indymedia Linksunten" kann nicht mal der Verfassungsschutz knacken.

    Moderation: Fabian Scheler Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt

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  • 20.08.2019
    10 MB
    12:37
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    Warum Greta Thunberg immer im Gespräch bleiben wird

    Vor exakt einem Jahr saß Greta Thunberg das erste Mal, ziemlich alleine, vor dem Parlament in Stockholm, um zu streiken und für mehr Klimaschutz zu protestieren. Heute protestieren Millionen Schülerinnen und Studierende mit ihr. Der Schulstreik von Thunberg ist inzwischen eine globale Bewegung: Fridays for Future. Erst am Wochenende machte die Meldung die Runde, dass die Flüge ihrer Crew-Mitglieder ja nun auch klimaschädlich seien. Der Diskurs über sie geht immer weiter, egal, was sie unternimmt oder eben nicht unternimmt, worüber sie redet oder wann sie schweigt. Im Gespräch mit Johannes Schneider, Kulturredakteur bei ZEIT ONLINE, analysiert Moderator Fabian Scheler den Diskurs, der da stattfindet und warum es eine nicht enden wollende Schleife ist.

    Passend dazu argumentiert im zweiten Gespräch des Podcasts Felix Ekardt für eine Postwachstumsgesellschaft. Spätestens seit der Veröffentlichung des Berichts "Die Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome ist die Kritik am grundsätzlichen Ziel des Wirtschaftswachstums populär. Dabei wird die unternehmerische, politische und gesellschaftliche Maxime des ökonomischen Wachstums hinterfragt. Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin, wundert sich, warum über dieses Thema mit seinen immensen Folgen kaum gesprochen wird und gibt konkrete Ansatzpunkte für eine breite gesellschaftliche Debatte.

    Und sonst so? In Russland treten internationale Teams im Panzer-Biathlon gegeneinander an.

    Moderation: Fabian Scheler Mitarbeit: Paul Fenski, Christina Felschen

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  • 19.08.2019
    9 MB
    11:08
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Was Boris Johnsons Regierung über den Brexit verschweigen wollte

    Großbritannien drohen nach einem No-Deal-Brexit ernste Versorgungsengpässe, das zeigt ein geleaktes Dokument der britischen Regierung. Es widerspricht Premierminister Boris Johnson, der stets behauptete, ein ungeordneter Brexit sei nicht so dramatisch. Das Papier trägt den Namen "Yellowhammer", benannt nach der Goldammer, einem gelben Vögelchen, in der EU weit verbreitet. Im Podcast erklärt Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet, was der Leak für Großbritannien bedeutet.

    In deutschen Großstädten herrscht Wohnungsmangel. Die Bundesländer versuchen deshalb die Vermietung über Airbnb zu regulieren und vor allem eine dauerhafte Zweckentfremdung zu verbieten. ZEIT-ONLINE-Autor Sascha Lübbe hat einen Mitarbeiter der Berliner Verwaltung besucht, der Jagd auf illegale Ferienwohnungen macht. Und der sagt: Wir müssen Detektivarbeit leisten.

    Und sonst so? Anfang 2020 will Disney eine neue Realverfilmung eines Zeichentrick-Klassikers herausbringen: "Mulan". Die Geschichte eines starken, eigensinnigen Mädchens. Nur leider scheint sich Hauptdarstellerin Liu Yifei nicht so ganz mit der Rolle zu identifizieren. Das Ergebnis eines ihrer Social-Media-Postings: Ein Boykottaufruf für den Film.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Christina Felschen

    Moderation: Simone Gaul

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  • 16.08.2019
    9 MB
    11:28
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie Frauen in der Arbeitswelt benachteiligt werden

    Ob Anwaltskanzlei oder Autokonzern, Handelskette oder Handwerksbetrieb: In vielen Branchen scheinen Benachteiligung und Belästigung immer noch gang und gäbe zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine große Recherche von ZEIT und ZEIT ONLINE zur Situation von Frauen in der Arbeitswelt. Warum hilft da die Rechtslage mit dem Gesetz für Lohngleichheit nicht weiter, und was müsste sich ändern? Im Gespräch mit Rita Lauter erklärt die stellvertretende Leiterin des Investigativressorts von ZEIT ONLINE, Astrid Geisler, wie die betroffenen Arbeitgeber auf die Vorwürfe der Frauen reagierten.

    Mit der Partie Bayern gegen Hertha BSC startet die Fußball-Bundesliga in die 57. Saison. Einmal mehr gelten der FC Bayern und Borussia Dortmund als Titelfavoriten. Kann RB Leipzig den beiden Topklubs gefährlich werden? Und wird der Deutsche Fußball-Bund unter seinem designierten Präsidenten Fritz Keller sein Image aufbessern können – oder ist der Posten mit der Strukturreform gar nicht mehr so bedeutsam? Das ordnet Oliver Fritsch aus dem Sportressort von ZEIT ONLINE ein.

    Und sonst so? Der Trump Tower in New York könnte bald an der Obama Avenue stehen

    Mitarbeit: Jona Spreter, Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 15.08.2019
    10 MB
    11:44
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Kevin Kühnert – Sehnsuchtsfigur der Groko-Gegner

    Die SPD sucht derzeit einen oder zwei neue Vorsitzende. Mit Gesine Schwan und Ralf Stegner hat nun das vierte Duo seine Kandidatur bekannt gegeben. Hinzu kommen zwei Einzelbewerber. Alle Bewerberinnen und Bewerber stammen maximal aus der zweiten Reihe. Offenbar hat aus der ersten Reihe niemand den Mut oder das Interesse, die angeschlagene Partei zu führen. Dabei gibt es einen, der seit Wochen für den Posten gehandelt wird: Der erst 30-jährige Juso-Chef Kevin Kühnert. In SPD-Kreisen gilt er als größtes politisches Talent seit Gerhard Schröder, dem letzten Sozialdemokraten im Kanzleramt. Erst im Mai sorgte er mit seinen Sozialismusideen für eine große gesellschaftliche Debatte. Doch noch hält sich der Groko-Gegner Kühnert bedeckt, ob er eine Kandidatur anstrebt. ZEIT-Redakteur Robert Pausch hat ihn ein Jahr lang begleitet und erzählt im Gespräch mit Rita Lauter, warum gerade Kühnert als Hoffnungsträger für die SPD gilt, ob er auch Gegner hat – und wie er damit umgeht.

    Heute kommt der neue Film von Quentin Tarantino "Once Upon a Time in Hollywood" in die deutschen Kinos. Der Film spiel im Hollywood der Sechzigerjahre. Ein Schauspieler und ein Stuntman, gespielt von Leonardo DiCaprio und Brad Pitt, werden in den Mord an der Schauspielerin Sharon Tate verstrickt. Schon im Voraus sorgte der Film für viele Diskussionen. Tarantino arbeitete jahrelang mit dem Produzenten Harvey Weinstein zusammen, bis dieser über MeToo-Enthüllungen stürzte. Doch auch in seinem neuen Film geht es um Gewalt an Frauen. Wie sehr der Regisseur das reflektiert und ob der Streifen besser ist als Tarantinos Kultfilme "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction", berichtet Dirk Peitz, stellvertretender Leiter des ZEIT-ONLINE-Kultur-Ressorts.

    Und sonst so? Die Freiheitsstatue fragt jetzt, ob potenzielle Einwanderer finanziell auf eigenen Füßen stehen können

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 14.08.2019
    9 MB
    11:34
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Angst vor der Zukunft, enttäuscht von der Demokratie

    Die Demokratie feiert in Deutschland dieses Jahr ihren 70. Geburtstag – doch die Mehrheit der Deutschen ist nicht zufrieden mit ihr. Auch das Vertrauen in Parteien, Bundesregierung und Medien hat dramatisch abgenommen, wie aus einer Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Uni Bonn im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hervorgeht. Besonders im Osten Deutschland herrscht großer Verdruss darüber, wie die Demokratie funktioniert. Woran liegt das? Und ist es tatsächlich so, dass Teile der Ostdeutschen nicht in der liberalen Demokratie angekommen sind, wie Studienautor Frank Decker sagt? Bedeuten die Befunde, dass die Deutschen die Staatsform Demokratie an sich ablehnen? Und wie könnte die Politik wieder Vertrauen zurückgewinnen und die Demokratie stärken? Das bespricht Moderatorin Rita Lauter mit dem Politikwissenschaftler Frank Decker.

    Die deutsche Adelsfamilie Hohenzollern – die Erben des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., – will zurück in ihre früheren Schlösser. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die sowjetische Besatzungsmacht die Familie enteignet. Seit Jahren gibt es nun Verhandlungen zwischen dem Bund, dem Land Brandenburg und der Adelsfamilie. Familienoberhaupt Georg Friedrich Prinz von Preußen fordert ein Wohnrecht im Potsdamer Schloss Cecilienhof und Tausende Kunstwerke zurück. Öffentlich bekannt wurden die Verhandlungen erst kürzlich – woh, weil dem Land Brandenburg angesichts der immensen Forderungen der Kragen platzte. Mit einer Onlinepetition stellt sich die Linke nun gegen die Restitutionsforderungen: Für "Nazi-Schergen" komme eine Entschädigung nicht infrage. Was an diesen Vorwürfen dran ist – und wie rechtmäßig und realistisch die Forderungen der Adelsfamilie überhaupt sind, erklärt Ijoma Mangold, Kulturkorrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Eine Berlinerin war undercover bei der Polizei.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 13.08.2019
    9 MB
    11:02
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der Kampf gegen Plastikmüll

    Mehr als fünf Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich im Meer. Außerdem belastet Plastikmüll die CO2-Bilanz. Im Supermarkt müssen wir deswegen inzwischen Geld für Plastiktüten bezahlen, die Europäische Union will Einwegprodukte wie Strohhalme und Plastikgeschirr verbieten und Umweltministerin Svenja Schulze von der SPD hat sogar ein Verbot von Plastiktüten angekündigt. Ole Pflüger spricht mit Alina Schadwinkel aus dem Wissens-Ressort von ZEIT ONLINE über die Wirkung von Plastikverboten und darüber, wie einzelne Verbraucherinnen und Verbraucher Plastikmüll einsparen können.

    Bei den Fridays-for-Future-Protesten äußern sich junge Menschen immer wieder laut und deutlich. Untersuchungen wie die Shell-Jugendstudie bestätigen: Sie interessieren sich immer mehr für Politik und wollen mitreden. Das Schwerpunkt-Ressort X von ZEIT ONLINE hat Menschen bis 25 Jahre aufgerufen: Schickt uns eure Botschaft an die Welt! Mehr als hundert Jugendliche sind dem Aufruf gefolgt und haben uns ihre Botschaft per Sprachnachricht gesendet. Darin entwerfen sie eine Zukunft mit bedingungslosem Grundeinkommen, reden über die Liebe und kritisieren verstopfte Straßen. Vanessa Vu vom Ressort X erzählt von der Motivation, die hinter der Kampagne steckt und erklärt, wo die jungen Leute politisch stehen.

    Und sonst so? Drogenbienen statt Drogenhunde.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt Moderation: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 12.08.2019
    8 MB
    10:26
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wird Matteo Salvini Italiens nächster Premier?

    Italien hat Erfahrungen mit Regierungskrisen – seit dem Zweiten Weltkrieg gab es in dem Land 65 Regierungen. Nun droht auch die aktuelle Koalition des parteilosen Regierungsschefs Giuseppe Conte zu scheitern. Innenminister Matteo Salvini von der rechtsnationalen Lega hat die Zusammenarbeit mit der Fünf-Sterne-Bewegung beendet. Er strebt Neuwahlen an, um selbst Ministerpräsident zu werden. Doch warum genau lässt Salvini seinen Koalitionspartner fallen? Und wie stehen die Chancen, dass Salvinis Plan aufgeht und er wirklich Ministerpräsident wird? Das ordnet Ulrich Ladurner, Europakorrespondent der ZEIT, im Podcast ein.

    IT-Konzerne wie Google beeinflussen unseren Alltag immens. Nun stellen einige Tech-Unternehmen, darunter Samsung, Apple und eben auch Google, immer häufiger deutschen Schulen ihre Technik oder Software zur Verfügung. Was erhoffen sich die Konzerne davon? Und was ist problematisch an solchen Kooperationen? Das erklärt Hannah Knuth aus dem ZEIT-Ressort Chancen.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer

    Moderation: Ole Pflüger

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  • 09.08.2019
    9 MB
    10:49
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    Wovor hat der Kreml Angst?

    Die Wahl für das Moskauer Stadtparlament am 8. September schien für Präsident Wladimir Putin zunächst ein Selbstläufer zu werden. Doch der Ausschluss von zahlreichen unabhängigen Kandidaten hat die Bevölkerung verärgert. Trotz Versammlungsverboten sind in den vergangenen Wochen Zehntausende Demonstranten für freie Wahlen auf die Straße gegangen. Es kam zu Polizeigewalt und über 2.000 Festnahmen. Auch für morgen ist eine Großdemonstration in Moskau angekündigt – diesmal haben die Behörden sie genehmigt. Die Demonstranten wollen die Zulassung der Oppositionellen zu den Wahlen erreichen. ZEIT-Korrespondentin Alice Bota ist in Moskau und berichtet von den größten Protesten seit sieben Jahren.

    Der Weltklimarat IPCC hat abermals bestätigt: Fleischkonsum ist schlecht fürs Klima. 25 Prozent der weltweiten Treibhausgase stammen aus intensiver Landwirtschaft, 80 Prozent der bewirtschafteten Fläche werden für Fleischproduktion genutzt. Die Folgen: Klimaerwärmung, ausgezehrte Böden, Zerstörung von Wäldern. Doch Fleisch ist billig – zu billig? Aber bei höheren Steuern auf Fleischprodukte bemühen sich hierzulande sogar Spitzengrüne um Vorsicht; andererseits ist die große Empörung wie einst beim Veggieday-Vorstoß der Grünen ausgeblieben. Moderatorin Rita Lauter bespricht mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe, ob sich die gesellschaftliche Stimmung gedreht hat – und ob höhere Steuern auf Fleisch realistisch sind.

    Und sonst so? Um Whiskysorten zu unterscheiden, braucht man eine feine Zunge. Oder eine künstliche.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 08.08.2019
    9 MB
    11:32
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Was folgt aus dem Sonderbericht des Weltklimarats?

    Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits spürbar – nun ist schnelles Handeln gefragt. Diese Erkenntnis geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Sonderbericht des Weltklimarats hervor. Mehr als hundert Forscherinnen und Forscher aus 52 Ländern haben dafür untersucht, welche Folgen es haben wird, wenn wir unser klimaschädliches Leben nicht umstellen. Wie schlimm steht es also um das Klima? Und wie kann die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden, ohne der Natur weiter zu schaden? Maria Mast aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE berichtet, welche Antworten der Bericht liefert.

    Die Grünen waren einst Sinnbild einer radikalen Opposition und Protestpartei, die die Umwelt- und Antiatombewegung in Deutschland maßgeblich geprägt hat. Mittlerweile hat die Partei auch die bürgerliche Mittelschicht für sich entdeckt. Was macht die Grünen also heute noch aus? Und wird Robert Habeck bei der nächsten Wahl zum ersten grünen Kanzler gewählt? Darüber spricht Tina Hildebrandt aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT. Für die aktuelle Ausgabe hat sie den Grünenpolitiker Daniel Cohn-Bendit interviewt.

    Und sonst so? Unter dem Hashtag #dichterdran reagieren Frauen auf den Sexismus von Literaturkritikern.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Anne Schwedt Moderation: Erica Zingher

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  • 07.08.2019
    9 MB
    11:38
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wer wird im Osten Deutschlands regieren?

    In drei Wochen könnte die AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg stark abschneiden. Doch alle Parteien haben eine Koalition mit den Rechtspopulisten abgelehnt. Zudem möchte die CDU nicht mit Grünen und Linken regieren. Welche Koalitionsoptionen derzeit wahrscheinlich sind, erzählt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto im Gespräch mit Erica Zingher.

    Gewaltsame Vorfälle an den europäischen Außengrenzen waren schon häufiger in den Medien. Jetzt hat eine Recherche ergeben, dass die EU-Grenzschutzagentur Frontex diese bewusst übersehen und sogar selbst Menschenrechtsverstöße begangen hat. Was genau Frontex vorgeworfen wird und welche Gründe es hierfür gibt, erzählt Veronika Völlinger aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Warum in Sibirien die Wälder brennen.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Christina Felschen Moderation: Erica Zingher

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  • 06.08.2019
    9 MB
    11:35
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Ist 8chan die digitale Heimat der Rassisten?

    Auf 8chan hat der Attentäter von El Paso sein Manifest veröffentlicht. Schon der Killer von Christchurch nutzte die Plattform. Radikalisiert sie junge Männer? Am Wochenende sind in den USA bei zwei Massakern 29 Menschen getötet worden. Und es hätte noch weitaus schlimmer kommen können: Der Todesschütze von Dayton hatte laut dem Bürgermeister genug Munition dabei, um Hunderte zu erschießen. Gegen den mutmaßlichen Attentäter von El Paso wird derweil wegen Terrorismus ermittelt. Er hatte offenbar ein Manifest auf der Plattform 8chan veröffentlicht. Inzwischen ist das Onlineportal weitgehend offline. ZEIT-ONLINE-Autor Eike Kühl erklärt, warum 8chan immer wieder mit Terrorismus in Zusammenhang gebracht wird, welche Inhalte dort zu finden sind und wie die Grenzen zwischen Ironie und Ernst verwischt werden. Der Onlinediskurs hat sich verändert.

    Der Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hat umstrittene Thesen zur Eindämmung des Klimawandels geäußert. Er sagte, man solle Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Für diese rassistische Äußerung hat er sich inzwischen entschuldigt. Dennoch ist er noch immer im Amt und muss sich vor dem Ehrenrat des FC Schalke 04 für seinen Kommentar verantworten. Oliver Fritsch, ZEIT-ONLINE-Sportredakteur, ordnet ein, welche Konsequenz das für Tönnies haben sollte.

    Und sonst so? Ein US-Fußballer nutzt seinen Torjubel für eine deutliche Aufforderung an den US-Kongress.

    Mitarbeit: Paul Fenski, Anne Schwedt Moderation: Fabian Scheler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 05.08.2019
    10 MB
    12:12
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der Forscher, der gentechnisch veränderte Kinder schaffen will

    Ein russischer Forscher will Kindern, die eigentlich von Geburt an taub wären, das Hören schenken. Klingt nach einem guten Vorhaben, doch die Methoden von Denis Rebrikov sind medizinisch und ethisch hoch umstritten. Mit dem Gentechnikwerkzeug Crispr (www.zeit.de/crispr) will er Abschnitte im Genom von Embryonen gezielt verändern. Die Gene, die für die Gehörlosigkeit verantwortlich sind, sollen ausgeschaltet werden. Alina Schadwinkel, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat mit ihrem Kollegen Jakob Simmank den Mikrobiologen Denis Rebrikov interviewt. Sie erklärt, weshalb der Forscher dabei ist, eine rote Linie in der Wissenschaft zu überschreiten.

    Der Fußball ist rund, es gibt vier Tore und mindestens zwei Spieler pro Mannschaft. Klingt komisch? Ist aber so. Es geht um den deutschen Kinderfußball und der steht vor einer Revolution im deutschen Fußball. Funiño heißt das Konzept, mit dem Jungen und Mädchen besser Fußballspielen lernen sollen. Podcast-Moderator Sven Stockrahm spricht mit ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch darüber, worum es bei Funiño geht – und was die Bundesligavereine davon halten.

    Und sonst so? Warum es so häufig in den USA zu Angriffen und Amokläufen mit Waffen kommt.

    Mitarbeit: Paul Fenski, Anne Schwedt Moderation: Sven Stockrahm

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  • 02.08.2019
    9 MB
    11:01
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Konservativ und laut – welchen Einfluss hat die Werteunion?

    Sie wollen die Wehrpflicht wieder einführen, fordern eine restriktive Flüchtlings- und Asylpolitik und wollen die deutsche Sprache vor der Zerstörung durch Gender-Mainstreaming bewahren: Die Werteunion, eine laute und sehr konservative Gruppe innerhalb der CDU, sorgt in letzter Zeit oft für Schlagzeilen. Vor allem ein prominentes Mitglied, der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, hat in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit bekommen. Nun will Maaßen in Sachsen Wahlkampf für die CDU machen. Denn dort droht den Christdemokraten bei den Landtagswahlen im Herbst, ihre Position als stärkste Partei im Land an die AfD zu verlieren. Doch was ist diese Werteunion genau und wie viel Macht hat sie in der CDU? Das analysiert im "Nachrichtenpodcast" Ferdinand Otto, Politikredakteur und CDU-Experte bei ZEIT ONLINE.

    Franz Lehner ist Landwirt. Er ist kein Biobauer, baut konventionell Rüben, Kartoffeln und Getreide an. Er lässt kaum einen Grünstreifen und manchmal spritzt er Glyphosat. Kurzum: Er verkörpert das Feindbild der Bürgerinitiative Rettet die Bienen. Dabei mag er die Natur und die Bienen. Und weil er sich ärgert über den scheinbaren Hochmut der Städter, startet er ein Experiment. Wie wichtig ist es den Leuten tatsächlich mit der Rettung der Bienen? Lehner will die Stadtmenschen vorführen, doch dann kommt alles ganz anders. ZEIT-Reporter Henning Sußebach hat den Landwirt besucht. Im Gespräch erzählt Sußebach von einem Feldversuch, der plötzlich größer wurde, als sich Franz Lehner vorstellen konnte.

    Und sonst so? In den sozialen Medien feiert die CDU Deutschlands angebliche Vorreiterrolle in der E-Mobilität – und sorgte damit für reichlich Spott.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen Moderation: Ole Pflüger

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  • 01.08.2019
    9 MB
    11:06
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    Wenn das Wasser knapp wird

    In Deutschland kommt das Trinkwasser ganz selbstverständlich aus der Leitung, Bauern haben keine Probleme beim Bewässern ihrer Felder – bis jetzt. Denn der heiße Sommer führt in manchen Gemeinden bereits zu Wasserknappheit. Wie problematisch ist die Lage? Ingo Malcher aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt, was die richtigen Strategien sind, um Wassermangel und Verteilungskämpfen entgegenzuwirken.

    Mit dem Billigflieger nach Paris oder London und dann ab ins Museum – an die CO2-Bilanz wird beim Kunst- und Kulturkonsum selten gedacht. Doch es tut sich etwas in der Szene: Die Tate Gallery hat den Klimanotstand ausgerufen, bezieht Ökostrom und verkauft veganes Essen. Wie glaubhaft ist dieses neue, grüne Bewusstsein? Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT ordnet ein, welche Aufgabe der Kunst in der Klimakrise zukommt.

    Und sonst so? Gegen Hass und Hetze der eigenen Regierung – unter dem Hashtag #jestemLGBT ("Ich bin LGBT") erzählen queere Polinnen und Polen von sich.

    Mitarbeit: Jona Spreter, Christina Felschen Moderation: Erica Zingher

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  • 31.07.2019
    8 MB
    10:21
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Warum die Tat von Frankfurt uns so erschüttert

    Die Öffentlichkeit ist entsetzt, nachdem ein Mann am Frankfurter Hauptbahnhof einen achtjährigen Jungen mit tödlichen Folgen vor einen Zug schubste. Die Tat wird nun bundesweit diskutiert. Warum erhält gerade dieser Vorfall so viel Aufmerksamkeit und was bedeuten solche Taten für eine Gesellschaft? Das hat Frida Thurm, Redakteurin im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, in ihrem Gespräch mit Thomas Bliesener vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen erfahren.

    Seit Wochen streiten sich die USA und Großbritannien mit dem Iran um ein festgesetztes Schiff im Persischen Golf. Am Dienstag baten die USA Deutschland um Unterstützung für eine Schutzmission für Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Eine weitere Provokation oder ist das wirklich nötig? Weshalb die Meerenge so wichtig ist und wie die Bundesregierung auf die Anfrage der USA reagieren könnte, erklärt Adnan Tabatabai, Iran-Experte am CARPO-Zentrum in Bonn.

    Und sonst so? Ein ungewöhnliches Souvenir.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Mathias Peer Moderation: Ole Pflüger

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  • 30.07.2019
    9 MB
    10:50
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    Die Öko-Offensive von Markus Söder

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder findet Gefallen am Klimaschutz. Er will die Mehrwertsteuer auf Bahntickets senken, fordert einen früheren Kohleausstieg und wirbt für Artenschutz. Auch für die letzte Kabinettssitzung der Regierung vor der Sommerpause hat der CSU-Vorsitzende ein großes Programm angekündigt. Was es mit diesem Kurswechsel der CSU auf sich hat und wie er zur bisherigen Politik der Partei passt, ordnet Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE ein.

    Seit fast zwei Jahren ist die Balkanroute für Geflüchtete faktisch geschlossen. Seitdem versuchen Schutzsuchende verstärkt über Bosnien in das EU-Mitgliedsland Kroatien zu gelangen. Viele von ihnen landen in einem Flüchtlingslager außerhalb der bosnischen Stadt Bihać, wo sie auf einer ehemaligen Mülldeponie untergebracht werden. Für ZEIT ONLINE war Thomas Roser vor Ort und berichtet im Podcast über die menschenunwürdigen Zustände.

    Und sonst so? Greta Thunberg macht sich auf eine klimaneutrale Reise.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer Moderation: Erica Zingher

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  • 29.07.2019
    9 MB
    11:03
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    Kann Karl Lauterbach die SPD kurieren?

    Er ist der bisher prominenteste Bewerber für den SPD-Vorsitz: Zusammen mit der Energieexpertin Nina Scheer will Karl Lauterbach beim Parteitag im Dezember kandidieren. Konkurrenz hat er bislang nur von der einstigen Familienministerin in Nordrhein-Westfalen, Christina Kampmann, und Europa-Staatsminister Michael Roth. Karl Lauterbach ist bisher vor allem als Gesundheitsexperte bekannt. Doch reicht das für den Parteivorsitz – und was würde es für die große Koalition bedeuten, deren Vertrag Lauterbach mitverhandelt hat, die er aber jetzt lieber verlassen würde? Das ordnet Tina Hildebrandt aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT ein.

    Naturheilkunde, das klingt sanft, schonend und irgendwie verträglicher als die sogenannte Schulmedizin. Doch jetzt steht eines der beliebtesten Arzneimittel, das aus Kräutern besteht, in der Kritik: das Magenmittel Iberogast, das der Bayer-Konzern vertreibt. Es enthält Schöllkraut, das wohl in hoher Dosierung Leberschäden verursachen könnte. Laut einem Medienbericht ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen eines Todesfalls nach der Einnahme des Mittels. Schon 2008 verlangte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, die Risiken von Schöllkraut in der Packungsbeilage kenntlich zu machen – erst vor einem Jahr hat Bayer reagiert. Wie kann das sein? Der Mediziner und ZEIT-ONLINE-Wissensredakteur Jakob Simmank spricht über die Risiken pflanzlicher Arzneimittel.

    Und sonst so? Generationen von Kindern kannten ihre Stimme: Minnie-Maus-Sprecherin Russi Taylor ist tot.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin und Christina Felschen Moderation: Rita Lauter

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  • 26.07.2019
    9 MB
    11:14
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    Boris Johnsons Hardliner-Kabinett

    Der neue Premierminister hat die Regierung umgebaut. Kommt mit ihr der No-Deal-Brexit am 31. Oktober? Außerdem im Nachrichtenpodcast: Der Kampf um die Straßen Tirols.

    Seit zwei Tagen ist Boris Johnson britischer Premierminister und sein neues Kabinett bestückt er bereits mit Gleichgesinnten: Brexit-Hardlinern. Der EU-Austritt am 31. Oktober war sein großes Wahlversprechen – auch ohne Deal. Forcieren Johnson und sein Kabinett den No Deal wirklich? Und wenn ja, könnte das Parlament den ungeregelten Austritt noch aufhalten? Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus Großbritannien und spricht darüber, was die Johnson-Regierung jetzt vorhat.

    Wer über das österreichische Bundesland Tirol in den Süden reisen will, darf schon seit Juni nicht mehr auf Schleichwege ausweichen. Der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg bringt jetzt Stau auf Brenner- und Inntalautobahn und Streit zwischen Bayerischer und Tiroler Landesregierung. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer droht sogar mit einer Klage. Ob die Erfolg haben könnte und ob eine Korridormaut die Lösung ist, erklärt Judith E. Innerhofer, Redakteurin im Ressort Österreich-Seiten der ZEIT.

    Und sonst so? In Deutschland purzeln die Hitzerekorde.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Christina Felschen Moderation: Ole Pflüger

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 25.07.2019
    9 MB
    11:26
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    Verbündet sich Pedro Sánchez mit seinem Konkurrenten?

    Seit einem Jahr ist der Sozialdemokrat Pedro Sánchez spanischer Ministerpräsident. Bei den Wahlen Ende April hat er seine Partei zur stärksten Kraft im Land gemacht. Doch eine Regierungskoalition kam seitdem nicht zustande. Am Donnerstag stimmen die Abgeordneten erneut ab und ausgerechnet auf seine Konkurrenten, die linksgerichtete Podemos-Partei, ist Sánchez jetzt angewiesen. Julia Macher, Spanienkorrespondentin von ZEIT ONLINE, spricht darüber, was die Linken für ihre Unterstützung verlangen könnten und wie es weitergeht, falls Sánchez erneut nicht gewählt wird.

    Drei Jahre kämpfte Saraya Gomis gegen Rassismus und Diskriminierung an Schulen. Sie beriet Schulleitungen und engagierte sich für eine Qualifizierung und Sensibilisierung von Lehrkräften. Was als experimentelles Pilotprojekt begann, soll dauerhaft fortgesetzt werden – allerdings ohne Gomis. ZEIT-ONLINE-Gesellschaftsredakteurin Judith Luig hat sich mit Gomis getroffen und sich mit ihr über ihre Arbeit und ihren unerwarteten Abgang unterhalten.

    Und sonst so? Für die Rettung des Baikalsees wenden sich russische Instagrammer an einen berühmten US-Amerikaner.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt Moderation: Erica Zingher

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  • 24.07.2019
    9 MB
    10:54
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der Iran will zeigen, dass er sich wehren kann

    Anfang Juli hat Großbritannien ein iranisches Schiff in der Straße von Gibraltar festgesetzt. Der Iran hat reagiert und hält den Öltanker "Stena Impero" beschlagnahmt. Der Konflikt mit Großbritannien und den USA verschärft sich damit weiter. Die britische Regierung forderte eine europäische Mission zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf. Was der Iran mit seiner Politik erreichen will, erklärt Adnan Tabatabai, Iran-Experte vom Carpo-Institut in Bonn und Gastautor von ZEIT ONLINE.

    US-Sonderermittler Robert Mueller soll heute erneut vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses zur Russland-Affäre aussagen. Dabei hatte er schon angekündigt, dass er über seinen Bericht hinaus nichts gegen US-Präsident Donald Trump sagen wird. Warum die Demokraten Mueller dennoch erneut befragen, erklärt Jörg Wimalasena, US-Korrespondent von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Die französische Armee sucht Science-Fiction-Autoren.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer Moderation: Ole Pflüger

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  • 23.07.2019
    9 MB
    10:55
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Boris Johnson hat auch keinen Plan

    In Großbritannien entscheidet sich am heutigen Dienstag, wer die Nachfolge der Premierministerin Theresa May antritt. 160.000 Mitglieder der konservativen Partei haben in den letzten Wochen ihre Stimmen für den neuen Parteichef der Tories abgegeben, der damit neuer britischer Premierminister wird. Als Favorit gilt der Brexit-Hardliner Boris Johnson. Was seine Wahl für Großbritannien und vor allem den Brexit bedeuten könnte, erläutert Bettina Schulz, die für ZEIT ONLINE aus London berichtet.

    In den letzten Monaten häufen sich Meldungen über verfehlte Wachstumsprognosen deutscher Unternehmen, eingetrübte Konjunkturaussichten und Stellenabbau in Großkonzernen. Doch wie wahrscheinlich ist ein Abschwung wirklich? Darüber spricht Kolja Rudzio aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Er hat sich den Maschinenbau, den wichtigsten Industriezweig in Deutschland, angesehen sowie untersucht und berichtet von beunruhigenden Trends.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Anne Schwedt Moderation: Ole Pflüger

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  • 22.07.2019
    9 MB
    11:06
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Machen Frauen anders Politik?

    Frauen verteilen sie und Frauen bekleiden sie: Politische Spitzenämter in Deutschland und Europa. Anders als früher machen sie Geschlechterfragen offen zum Thema. Ob Frauen eine andere Politik machen und der Glaube an "bessere Frauenpolitik" nur positive Diskriminierung ist, darüber spricht Mounia Meiborg mit Judith Luig, Redakteurin im Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE.

    Kobalt ist entscheidend für die Elektromobilität, aber es wird oft unter schlechten Arbeitsbedingungen im Kongo geschürft. Lässt sich die Ausbeutung von Menschen mit dem Nachhaltigkeitsgedanken von elektrischen Autos überhaupt vereinen? Als freier Journalist hat Jonas Gerding eine kongolesische Kobalt-Mine besucht und sich selbst ein Bild der Lage gemacht.

    Außerdem: Wer 007 ruft, bekommt in Zukunft nicht mehr James Bond zu sehen.

    Mitarbeit: Katharina Heflik und Christina Felschen Moderation: Mounia Meiborg

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  • 19.07.2019
    9 MB
    10:36
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    Selbstbedienungsladen Verkehrsministerium?

    Zurückhaltung beim Dieselskandal, kaum Verbesserungen bei der Bahn und dann auch noch die teure Pleite bei der Pkw-Maut: Immer wieder hat das Bundesverkehrsministerium schlechte Presse. Dabei hat es so viel Geld zu verteilen wie kaum ein anderes Ressort, könnte also aus dem Vollen schöpfen und die Bürgerinnen und Bürger mit Wohltaten überschütten. Also was läuft im Ministerium von Andreas Scheuer schief – und wer profitiert eigentlich am meisten von den Ministeriumsentscheidungen, das seit zehn Jahren in Hand der CSU ist? Damit hat sich ZEIT-Redakteur Fritz Zimmermann beschäftigt.

    Der US-Autor Ocean Vuong ist jung, schwul, der Sohn einer vietnamesischen Analphabetin und hat gerade einen autobiografisch gefärbten Roman veröffentlicht: "Auf Erden sind wir kurz grandios". Im angloamerikanischen Raum war das Buch ein großer Erfolg. Jetzt ist es auch auf Deutsch erschienen – und wird von ZEIT-ONLINE-Literaturkritiker David Hugendick gefeiert.

    Und sonst so? Die Deutsche Bahn will ihre Bahnhofsansagen verständlicher machen.

    Mitarbeit: Milan Ziebula und Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 18.07.2019
    9 MB
    11:20
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Flucht nach vorn

    Erst wollte sie nicht in die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel, jetzt zog sie doch ein: Überraschend ist Annegret Kramp-Karrenbauer Verteidigungsministerin geworden. Dabei hatte die Parteichefin der CDU vor wenigen Tagen noch ausgeschlossen, in die Bundesregierung einzutreten. Wie kommt es, dass die CDU-Chefin plötzlich doch die Nachfolge von Ursula von der Leyen, die zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt wurde, übernimmt? Hat Kramp-Karrenbauer mit Blick auf ihre Position als mögliche Kanzlerkandidatin Sorge gehabt, dass ein anderer an ihr vorbeizieht – etwa Gesundheitsminister Jens Spahn? Das ordnet Tina Hildebrandt, Ressortleiterin im Hauptstadtbüro der ZEIT, ein.

    Mehr als 17.000 Menschen sind in den letzten fünf Jahren im Mittelmeer ertrunken – beim Versuch, in teils seeuntüchtigen Booten Europa zu erreichen. Auf See gibt es die Pflicht, Leben zu retten, daran erinnerte die neue Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, bei ihrer Bewerbungsrede im EU-Parlament. Doch sieht das auch die italienische Justiz so? Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete hatte sich einem Verbot der italienischen Behörden widersetzt und ist mit ihrem Rettungsschiff und 40 aus dem Mittelmeer geretteten Migranten an Bord in den Hafen von Lampedusa eingelaufen. Heute wird sie von der italienischen Staatsanwaltschaft vernommen. Was genau ihr vorgeworfen wird, erklärt Martin Klingst, Experte für Flüchtlingspolitik bei der ZEIT.

    Und sonst so? Für Hipster gibt es endlich ein Falafel-Emoji, und Menschen im Rollstuhl haben jetzt auch ihr eigenes Emoticon.

    Mitarbeit: Sophia Hofer und Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 17.07.2019
    9 MB
    10:57
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Europas erste Frau

    Sie hat es geschafft: Ursula von der Leyen wurde am Dienstagabend zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Knapp mit 383 von 733 Stimmen. Nötig waren 374 Stimmen. Von der Leyen wird damit am 1. November Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker aus Luxemburg. Sie ist als dreizehnte Präsidentin der EU-Kommission die erste Frau in diesem Amt. In ihrer viel gelobten Rede versprach sie ein Europa als erster klimaneutraler Kontinent, ein barrierefreien Binnenmarkt und den Mindestlohn. Steffen Dobbert, Redakteur im Ressort für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE, hat die Rede und den Wahltag in Brüssel beobachtet. Er erklärt wie es nun weitergehen wird.

    White Supremacy, weiße Vorherrschaft ist das Konzept von US-Präsident Donald Trump. Rassistische Attacken, wie die gegen vier Abgeordnete der Demokraten am vergangenen Wochenende, sind Teil einer solchen Ideenlehre. Über die tiefe Verankerung von White Supremacy in den USA und dessen Einfluss auf Trumps Wahlkampf spricht Adrian Daub, Autor für ZEIT ONLINE und Professor für vergleichende Literaturwissenschaft in Stanford.

    Und sonst so? Happy Birthday Frau Merkel: Die Bundeskanzlerin wird 65.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt Moderation: Anne Schwedt und Fabian Scheler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 16.07.2019
    9 MB
    11:11
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    Bekommt Ursula von der Leyen eine Mehrheit?

    Wird Ursula von der Leyen heute zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt? Die Bundesverteidigungsministerin kandidierte nicht als Spitzenkandidatin, sondern war überraschend vom Europäischen Rat benannt worden. Noch ist unklar, ob sie eine Mehrheit unter den 751 Abgeordneten des Europaparlaments findet – bis zuletzt warb sie um die Stimmen der Abgeordneten. Über die Abstimmung spricht Mounia Meiborg mit Steffen Dobbert, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Heute vor 50 Jahren startete in Cap Canaveral die Apollo-11-Mission – vier Tage später betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Wie es dazu kam, dass die USA den Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion gewannen und ob bei der Apollo-11-Mission wirklich alles glattlief, erzählt Alina Schadwinkel, Redakteurin im Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Warum die niederländische Stadt Utrecht die Dächer ihrer Bushaltestellen bepflanzt.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt Moderation: Mounia Meiborg

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  • 15.07.2019
    10 MB
    11:45
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Kommt bald die Pille gegen das Altern?

    Haben sie oder haben sie nicht? Forscher behaupten, bei neun Männern den Alterungsprozess nicht nur aufgehalten, sondern auch umgekehrt zu haben. Mit einem recht einfachen Medikamentencocktail. Bislang sind die Ergebnisse weder von Kollegen geprüft, noch in einem Fachmagazin veröffentlicht. Deshalb müssen sie sehr kritisch hinterfragt werden. Doch seit Jahren macht die Altersforschung Fortschritte. Über eine unglaubliche Studie und ihre möglichen Folgen spricht Moderator Sven Stockrahm mit Jakob Simmank, Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE.

    2006 ging die Stadt Dresden einen radikalen Schritt und verkaufte alle ihre 47.000 Wohnungen. Heute, in Zeiten von Enteignungsdebatten und stetig steigenden Mieten, könnte das ein Fehler gewsen sein. Wie Dresden mit der Mietenkrise umgeht erklärt Zacharias Zacharakis, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

    Und sonst so? "Let's see them Aliens!" Hunderttausende wollen Area 51 stürmen.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier: https://www.zeit.de/serie/was-jetzt. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 12.07.2019
    9 MB
    10:46
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    Deutsche Bodentruppen in Syrien – wirklich so abwegig?

    Als US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr ankündigte, Bodentruppen aus Syrien abzuziehen, stieß er auf einhellige Kritik. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" sei noch nicht endgültig besiegt, und die Kurden im Norden des Landes bräuchten im Anti-IS-Kampf weitere Unterstützung. Diese Kritik kam auch aus Deutschland, Trump setzte die Ankündigung schließlich nur teilweise um. Doch nun verlangt die US-Regierung auch von Deutschland, Bodentruppen nach Syrien zu entsenden, um die eigenen Soldaten teilweise zu ersetzen. Die Absage für Bodentruppen aus Berlin kam schnell. Ist das glaubwürdig – und sinnvoll? Das ordnet Jörg Lau, Außenpolitikexperte der ZEIT, ein.

    Seit mehreren Monaten schon streiken Schülerinnen und Schüler jeden Freitag fürs Klima. In Nordrhein-Westfalen, wo jetzt die Sommerferien beginnen, traten sie sogar eine Woche in den Ausstand. Was haben die Fridays-for-Future-Proteste gebracht – reicht das den Schülern, oder machen sie nach den großen Ferien weiter? ZEIT-Chancen-Redakteurin Jeannette Otto erzählt von einem Streitgespräch, das sie mit einer Schulleiterin aus Bochum und dem hessischen Kultusminister geführt hat. Eine wichtige Frage: Kommen Bußgelder als Strafe fürs Schuleschwänzen?

    Und sonst so? Warum gerade ein zehn Jahre alter Baden-Württemberg-Sticker viral geht.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 11.07.2019
    8 MB
    10:30
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    Wie geht der Staat mit rechtem Terror um?

    Zehn Morde, Raub- und Banküberfälle der rechtsextremen Terrorzelle NSU: Vor einem Jahr wurde Beate Zschäpe als Hauptangeklagte wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt, die Mitangeklagten erhielten vergleichsweise milde Strafen. Auch zwölf Monate nach dem größten und längsten Verfahren wegen Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik liegt noch keine schriftliche Urteilsbegründung vor – warum ist das so? Die Ermittlungen gingen lange nicht von einer Tat aus dem rechtsextremen Lager nicht aus – eine Tortur für die Angehörigen der Opfer. Hat der Staat daraus gelernt? Das ordnet Tom Sundermann ein, der fünf Jahre lang für ZEIT ONLINE aus München über den NSU-Prozess berichtet hat.

    Es ist eine Forderung, die auch in der Diskussion über den Klimaschutz wieder aufkommt: flächendeckend Tempo 30. Eingeführt hat das jetzt die kleine südfranzösische Stadt Bègles bei Bordeaux. So sollen die Einwohnerinnen und Einwohner den öffentlichen Raum zurückgewinnen, sagt der Bürgermeister. Ob ein solches Tempolimit wirklich weniger Verkehrsunfälle, mehr Ruhe und bessere Luft bedeuten würde – und ob das Modell auch in Deutschland realistisch ist, hat ZEIT-ONLINE-Autor Imre Balzer recherchiert.

    Und sonst so? Drogendealen im Internet geht bei Netflix leichter als IRL.

    Mitarbeit: Milan Ziebula, Anne Schwedt Moderation: Rita Lauter

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  • 10.07.2019
    9 MB
    11:13
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Die künftige EU-Präsidentin sucht ihre Wählerinnen

    Um Kommissionspräsidentin zu werden, muss Ursula von der Leyen das EU-Parlament von sich überzeugen. Keine leichte Aufgabe, da die EU-Staatschefs mit ihrer Nominierung das Parlament verärgert haben. Ursprünglich sollte einer der Spitzenkandidaten den Posten erhalten. Lenz Jacobsen aus dem Politikressort ist in Brüssel und berichtet vom Stand ihrer Verhandlungen mit den Abgeordneten.

    Zur muslimischen Minderheit der Uiguren gehören in China knapp zehn Millionen Menschen. Die Führung in Peking sieht in ihrem Glauben eine Bedrohung der Staatsideologie. Seit Jahren betreibt China offenbar ein Umerziehungsprogramm. Darüber, mit welchen Methoden die Uiguren zur Assimilation gezwungen werden sollen und wie die internationale Gemeinschaft bisher darauf reagiert, spricht Moderator Fabian Scheler mit Xifan Yang, China-Korrespondentin der ZEIT. Und sonst so? In Finnland fand eine eher ungewöhnliche Weltmeisterschaft statt.

    Hier außerdem noch der Hinweis zur großen Umfrage der ZEIT: Helfen Sie mit, unsere journalistischen Angebote zu verbessern. Jetzt mitmachen unter www.zeit.de/studie. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Mitarbeit: Alexander Eydlin Moderation: Fabian Scheler

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  • 09.07.2019
    8 MB
    10:26
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    Kyriakos Mitsotakis – die neue Hoffnung für Griechenland?

    Griechenland hat gewählt: Der neue Präsident Kyriakos Mitsotakis von der konservativen Nea Dimokratia wurde vom scheidenden Ministerpräsidenten Alexis Tsipras zur Amtsübergabe empfangen, sein Kabinett hat er schon präsentiert. Und was passiert jetzt? Wird er die angekündigten Steuersenkungen durchsetzen? Und kann der neue Regierungschef das Land wieder attraktiver für die ausgewanderten Griechinnen und Griechen machen? Diese Fragen beantwortet Silke Weber von der ZEIT. Sie ist vor und nach der Wahl vor Ort gewesen.

    Die von der "Sea-Watch 3" geretteten Geflüchteten warten darauf zu erfahren, welches Land sie aufnehmen wird. Einige deutsche Kommunen haben sich bereit erklärt, einen Teil von ihnen aufzunehmen. Dabei stoßen sie jedoch auf Blockaden des Bundesinnenministeriums. Vanessa Materla aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE bespricht mit Moderatorin Erica Zingher die Hintergründe.

    Außerdem: Unter 25 Jahre alt? Genau deine Stimme wollen wir hören! Hier findest du weitere Informationen dazu.

    Mitarbeit: Milan Ziebula, Mathias Peer Moderation: Erica Zingher

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier: https://www.zeit.de/serie/was-jetzt. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 08.07.2019
    9 MB
    10:59
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    Fünf Jahre Mindestlohn: Warum wirkt er nicht?

    Als "Meilenstein in der Arbeits- und Sozialpolitik" bezeichnete Andrea Nahles die Einführung des Mindestlohns vor fünf Jahren. Die Erwartungen waren riesig – und sie wurden enttäuscht. Warum hilft er nicht gegen Massenarmut? Und würde es helfen, ihn zu erhöhen? Darüber spricht Kolja Rudzio, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, im Nachrichtenpodcast.

    Nach monatelanger Gewalt im Sudan haben sich Militärregierung und zivile Opposition dort auf eine Übergangsregierung geeinigt. Drei Jahre lang soll sie das nordostafrikanische Land führen. Warum die Parteien plötzlich kompromissbereit wurden und was sie vereinbart haben, erklärt Wolfgang Bauer. Als Reporter der Chefredaktion berichtet er für DIE ZEIT aus Ländern, die von gewaltsamen Konflikten betroffen sind.

    Außerdem: Alarm auf der Autobahn.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Christina Felschen Moderation: Ole Pflüger

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  • 05.07.2019
    8 MB
    10:01
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    Die Griechen haben genug

    Am kommenden Sonntag wählen die Griechinnen und Griechen ein neues Parlament. Ministerpräsident Alexis Tsipras von der sozialistischen Syriza-Partei droht dabei laut aktuellen Umfragen eine deutliche Niederlage. Der Kandidat der liberal-konservativen Partei Nea Demokratia, Kyriakos Mitsotakis, hat sogar Aussichten auf eine absolute Mehrheit. Was erhoffen sich die Menschen von Tsipras’ Herausforderer? Und welche Folgen hätte der Regierungswechsel auf die Sparpolitik? Antworten darauf gibt Zacharias Zacharakis aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Am Wochenende steigt das Finale der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Frankreich. Dabei trifft Titelverteidiger auf Titelverteidiger: Die Niederlande, der aktuelle Europameister, spielen gegen den derzeitigen Weltmeister aus den USA. Wer hat die besten Chancen? Und verschwinden die deutschen Fußballspielerinnen nach ihrer eher enttäuschenden Leistung in der Versenkung? Darüber spricht Christian Spiller aus dem Sportressort von ZEIT ONLINE.

    Außerdem: Ein kalifornischer Eisverkäufer sagt Influencern den Kampf an.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer Moderation: Ole Pflüger

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  • 04.07.2019
    9 MB
    11:07
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    Wegloben nach Brüssel?

    Sie war keine Spitzenkandidatin bei der Europawahl, sie hat jede Menge Ärger im eigenen Ministerium, und sie hat keine europapolitische Erfahrung: Trotzdem soll Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach dem Willen der Staats- und Regierungschefs der EU-Länder jetzt Präsidentin der EU-Kommission werden – als erste Frau und als erste Deutsche seit Jahrzehnten. Der noch amtierende Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, findet den Personalvorschlag für seine Nachfolge eine gute Idee. Doch im EU-Parlament und auch innerhalb der Bundesregierung gibt es Widerstand gegen den Deal, den Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Sondergipfel mit ausgehandelt hat. Wie realistisch ist es, dass von der Leyen den Job wirklich bekommt, wenn das Parlament so verärgert ist, dem Personalvorschlag aber zustimmen muss? Matthias Krupa ist am Sitz des Parlaments in Straßburg und ordnet im Gespräch mit Rita Lauter von der Leyens Chancen ein.

    Fruchtsorbet oder Chipstüte, was kann man bedenkenloser genießen? Eigentlich ließe sich das ganz einfach erkennen: Wenn auf der Packung eine grüne Ampel zu sehen ist, kann man beherzt zugreifen, bei Rot sollte man vorsichtig sein – das Produkt enthält viel Fett, Zucker oder Salz. Verbraucherschutz- und Ärzte-Organisationen fordern seit Langem diese Lebensmittelampel. Immerhin sind in Deutschland fast die Hälfte der Frauen und zwei Drittel der Männer übergewichtig – und haben damit ein höheres Risiko für Diabetes, Krebs und Infarkte. Doch warum gibt es in Deutschland diese Lebensmittelkennzeichnung immer noch nicht – und wieso lässt Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner dazu eine Meinungsumfrage veranstalten, anstatt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Ampel-Kennzeichnung zu verlassen? Dazu hat Jan Schweitzer aus dem ZEIT-Wissensressort recherchiert.

    Und sonst so? Eine norwegische Insel will die Zeit abschaffen. Ach nee, doch nicht. Obwohl?

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 03.07.2019
    8 MB
    10:06
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der Wald brennt

    Seit letzter Woche brennt in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Gelände des früheren Truppenübungsplatzes bei Lübtheen der Wald. Vier kleine Dörfer mussten komplett evakuiert worden. Wieso konnte sich das Feuer so weit ausbreiten? Und wie gefährlich ist der Rauch? Darüber spricht Diana Pieper, sie ist Mitarbeiterin am Newsdesk von ZEIT ONLINE.

    Bioprodukte sind beliebt und inzwischen gibt es sogar Lebensmittel von Bioland, einem der strengsten Bioverbände, bei Lidl. Aber geht das überhaupt zusammen, artgerechte Haltung und Massenproduktion? Das wollte Sören Götz, Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE, herausfinden und hat einen großen, modernen Biolandhof besucht.

    Und sonst so? Ein Tretroller auf Abwegen.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Anne Schwedt Moderation: Simone Gaul

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  • 02.07.2019
    9 MB
    11:05
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    Warum die Proteste in Hongkong gewaltsam wurden

    Seit Wochen demonstrieren Hongkonger gegen das Vorhaben der Regierung, Auslieferungen an China zu erlauben. Obwohl die Regierung als Reaktion auf die größte Protestbewegung seit drei Jahrzehnten das umstrittene Auslieferungsgesetz vorerst ausgesetzt hatte, setzten sie am Wochenende ihre Proteste fort. Während der Feierlichkeiten zum 22. Jahrestag der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China versuchten die Demonstrantinnen und Demonstranten, das Regierungsviertel zu besetzen; die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Warum gehen die Proteste weiter? Und welchen Blick haben eigentlich Chinesen auf die Ereignisse in Hongkong? Darüber berichtet ZEIT-Korrespondentin Xifan Yang im Podcast.

    In Brüssel versuchen die EU-Staats- und Regierungschefs wieder einmal, sich auf einen Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten zu einigen. Obwohl die konservative Europäische Volkspartei (EVP) bei der Europawahl die meisten Sitze im Europäischen Parlament erlangt hatte, scheint ihr Vorsitzender Manfred Weber keine Chancen mehr auf das wichtigste Amt in der EU zu haben. Bessere Aussichten hat aktuell der Niederländer und Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten (SPE), Frans Timmermans. Warum die Verhandlungen so kompliziert sind und für welche Inhalte Timmermans steht, ordnet Matthias Krupa ein. Er ist Politikredakteur bei der ZEIT.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Mathias Peer Moderation: Ole Pflüger

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  • 01.07.2019
    8 MB
    10:24
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Was genau wird der Sea-Watch-Kapitänin vorgeworfen?

    In der Nacht zum Samstag ist die deutsche Kapitänin Carola Rackete mit der Sea Watch 3 in den Hafen in Lampedusa eingelaufen, gegen den Willen der italienischen Regierung. Das Schiff ist festgesetzt, die Kapitänin wurde verhaftet und steht unter Hausarrest, ihr drohen mehrere Jahre Haft, weil sie internationales Seerecht verletzt haben soll. Alexandra Endres, Politik- und Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat den Fall am Wochenende beobachtet und spricht darüber im Podcast.

    In Lärz in Mecklenburg-Vorpommern hat am Wochenende das Fusion Festival stattgefunden. Im Vorfeld hatte es Streit zwischen den Veranstaltern und der Polizei gegeben, da die eine Wache auf dem Festivalgelände errichten wollte und sogar einen Einsatz mit Wasserwerfern vorbereitet hatte. Am Ende fand das Festival ohne dauerhafte Polizeipräsenz statt, die Beamten stellten eine mobile Wache vor dem Gelände auf. Doch am Sonntag wurden sie dann doch auf das Gelände gerufen, denn ein junger Mann wurde tot in seinem Zelt gefunden. Darüber spricht Dilan Gropengiesser, sie ist Redakteurin im Videoressort von ZEIT ONLINE und hat eine Reportage auf dem Festival gedreht.

    Außerdem: Das wars mit der WM. Die Deutschen sind raus.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen Moderation: Simone Gaul

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  • 28.06.2019
    9 MB
    10:56
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    War Stephan E. wirklich ein Einzeltäter?

    Hat Stephan E. bei seinem mutmaßlichen Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wirklich allein gehandelt? Das hat er so gestanden. Doch daran mehren sich zunehmend die Zweifel. Was dahintersteckt und ob möglicherweise ein rechtes Netzwerk für das Attentat verantwortlich ist, bespricht Erica Zingher mit ZEIT-Investigativredakteur Yassin Musharbash.

    Zwei TV-Debatten sind notwendig, damit sich alle 24 Präsidentschaftskandidatinnen und -kandidaten der Demokraten vorstellen können. Alle eint ein Ziel: Donald Trump muss weg. Doch dahinter gehen die Meinungen schon auseinander. Wer beim Rennen um die Kandidatur derzeit die besten Chancen hat, erzählt der US-Korrespondent von ZEIT ONLINE, Jörg Wimalasena.

    Und sonst so? Das Singen der Pippi-Langstrumpf-Melodie könnte bald ganz schön teuer werden.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt Moderation: Erica Zingher

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  • 27.06.2019
    9 MB
    10:41
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    Siesta für Deutschland!

    Viele Menschen, vor allem aus Guatemala, verlassen ihre Heimatländer, fliehen vor der Dürre oder brutalen Gangs und flüchten in Richtung Norden, in die USA. Bis Ende des Jahres könnten mehr als eine Million Menschen in die USA gekommen sein. Sie landen häufig in der Grenzstadt El Paso. Der politische Korrespondent der ZEIT, Martin Klingst, war dort und hat einen Geflüchteten getroffen, der in den USA Asyl beantragte und in Mexiko blieb. Und einen, der denkt wie Trump und deshalb selbst Mauern baut. Warum gerade so viele Geflüchtete an der Grenze ankommen, das erklärt Martin Klingst dem Moderator Fabian Scheler.

    Hoch Ulla lässt uns schwitzen. Bis zu 40 Grad werden es in Deutschland. Was unsere Leserinnen und Leser über Hitze im Büro wissen wollen, haben wir gefragt. Gibt es bald hitzefrei für Erwachsene? Klimaanlage oder Ventilator? Die Redakteurin im Arbeitsressort, Stella Männer, klärt über die größten Mythen auf.

    Außerdem: Was "deutsche Lebensverhältnisse" wirklich sind.

    Mitarbeit: Milan Ziebula, Anne Schwedt Moderation: Fabian Scheler

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  • 26.06.2019
    8 MB
    10:07
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    Ist die Ausbildung der deutschen Kampfpiloten zu gefährlich?

    Nach dem Zusammenstoß zweier Eurofighter über dem Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte stellt sich die Frage, ob Übungsflüge über bewohntem Gebiet zu gefährlich sind. Das Problem: Die Piloten müssen unter realistischen Bedingungen üben. Der Flugsimulator kann daher keine echten Manöver ersetzen, sagt Thomas Wiegold, er ist freier Autor und spezialisiert auf Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

    Die Gletscher schmelzen, Grönlands Eispanzer schmilzt und jetzt wissen wir: Auch die Permafrostböden der Erde tauen schneller auf als gedacht. Maria Mast, Redakteurin im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE, erklärt, was das für Probleme mit sich bringt.

    Und: Kein Schleichen mehr auf dem Schleichweg.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt Moderation: Simone Gaul

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  • 25.06.2019
    9 MB
    10:43
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    Was will Trump vom Iran?

    Der Streit zwischen den USA und dem Iran ist schnell unübersichtlich geworden: Erst brannte ein Öltanker in der Straße von Hormus. Dann wurde eine US-Drohne abgeschossen. US-Präsident Trump blies im letzten Moment einen Luftangriff ab. Der Iran droht, weitere Drohnen abzuschießen und die USA fordern eine Anti-Iran-Koalition. Im Gespräch mit Ole Pflüger erklärt USA-Korrespondent Jörg Wimalasena Trumps Iran-Strategie und warum die Demokraten eine schlechte Opposition sind.

    Letztes Jahr sind mehr als 20 Millionen Deutsche in den Urlaub geflogen. Aber manchen verleidet in inzwischen die Flugscham die Ferien am Mittelmeer. Denn mit nichts kann man seine persönliche CO2-Bilanz so schnell ruinieren wie mit Flugreisen. Wer fliegt und trotzdem ein reines Gewissen haben will, kompensiert heutzutage seine Emissionen. Über unabhängige Portale und oft auch bei den Airlines können Reisende für den Klimaschutz spenden. Aber so einfach ist es natürlich nicht, sagt Elena Erdmann, Redakteurin im Datenteam von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Nackt in der Kühltruhe.

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Anne Schwedt Moderation: Ole Pflüger Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 24.06.2019
    9 MB
    10:50
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    Wer will als nächstes auf den SPD-Schleudersitz?

    Vor drei Wochen hat sich Andrea Nahles als SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende verabschiedet. Seitdem wird nicht nur über den Bestand der großen Koalition mit der Union spekuliert, sondern auch darüber, wer ihre Nachfolge antreten wird. Die SPD hatte die Mitglieder befragt, wie denn die Suche nach der Nachfolgerin oder dem Nachfolger ablaufen soll, mehr als 20.000 Rückmeldungen gab es – viele mit dem Wunsch nach Transparenz und stärkerer Beteiligung der Basis. Diskutiert wird auch eine Doppelspitze, wie sie etwa die Grünen bereits haben. Heute nun will der Parteivorstand bekannt geben, wie das Verfahren ablaufen soll. Lisa Caspari aus der Politikressort-Leitung von ZEIT ONLINE spricht von einer Richtungswahl, von der sich einige in der SPD wünschen, dass sie ruhig ein bisschen länger dauert.

    Heute entscheidet das Internationale Olympische Komitee (IOC), welches Land die Winterspiele 2026 ausrichtet. Anders als früher gibt es diesmal nur wenige Orte, die sich dafür bewerben: Schweden mit Stockholm und Italien mit Mailand. Oliver Fritsch aus der ZEIT-ONLINE-Sportredaktion erklärt, warum sich dieses Mal so wenige darum reißen, Gastgeberland zu werden – und was das über die Glaubwürdigkeit des IOC und seine neuen Konzepte aussagt.

    Und sonst so? Bürgerinnen und Bürger im sächsischen Ostritz haben Besuchern eines rechtsextremen Festivals das Bier weggekauft.

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 21.06.2019
    9 MB
    10:49
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    Erdoğan-Herausforderer wider Willen

    18 Tage war der türkische Mitte-Links-Politiker Ekrem İmamoğlu schon im Amt, der neu gewählte Bürgermeister von Istanbul. Doch dann annullierte die Wahlkommission die Wahl vom März – eine sehr umstrittene Entscheidung auf Antrag der islamisch-nationalistischen AKP von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan. Also hat İmamoğlu noch mal Wahlkampf gemacht – und am Sonntag wird sich bei der Neuwahl zeigen, ob er sich erneut gegen Ex-Ministerpräsident Binali Yıldırım von der AKP durchsetzen kann. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Hasan Gökkaya ordnet ein, warum diese Bürgermeisterwahl so wichtig ist – und ob sich Erdoğans Partei mit der Annullierung nicht verkalkuliert hat.

    Wer auf dem Instagram das Hashtag #goodlife durchsucht, findet Urlaubsbilder, Frühstückskreationen und farbenfrohe Cocktails. Viele mögen das oberflächlich und hedonistisch finden, doch was ist das eigentlich, das gute Leben? Damit beschäftigt sich unser neues ZEIT ONLINE-Ressort X in einem Themenschwerpunkt. Ressortleiter Philip Faigle spricht darüber, ob die Zukunft unserer Wertvorstellungen nicht mehr im Feuilleton, sondern auf Insta verhandelt wird – und welches Hashtag man vergeben könnte, wenn man mal eine Sache nur so mittelgut findet.

    Und sonst so? Die Seite doesthedogdie.com gibt Triggerwarnungen für Filme oder Serien.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Mathias Peer Moderation: Rita Lauter

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  • 20.06.2019
    9 MB
    10:36
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wechselt Merkel nach Brüssel?

    In Brüssel geht es heute um wichtige Personalentscheidungen beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU. Nach der Europawahl beanspruchen gleich drei Spitzenkandidaten die Nachfolge des scheidenden Kommissionschefs Jean-Claude Juncker: Sein bisheriger Stellvertreter Frans Timmermans, die bisherige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager aus Dänemark und der deutsche CSU-Politiker Manfred Weber. Wer die größten Chancen hat und warum auch Angela Merkel für den Posten im Gespräch ist, erklärt Matthias Krupa, Politikredakteur bei der ZEIT.

    "Deutschland ist ein starkes Land, und das Motiv, in dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft. Wir schaffen das." Dieser Satz von Angela Merkel aus dem Sommer 2015 zur Flüchtlingspolitik, für den sie Lob von links und Schelte von rechts bekam, ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Ein Rechercheteam von ZEIT ONLINE wollte herausfinden, ob es die damaligen Flüchtlinge eigentlich geschafft haben. Das Team machte ehemalige Bewohner einer zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Turnhalle in Berlin ausfindig. Kai Biermann, Investigativredakteur bei ZEIT ONLINE, erzählt, wo, wie und wovon diese Männer jetzt leben – und ob die Integration funktioniert hat.

    Und sonst so? Eine norwegische Insel will einfach mal die Zeit vergessen.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Christina Felschen Moderation: Rita Lauter

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  • 19.06.2019
    9 MB
    11:00
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Einzeltäter oder Terrornetzwerk? Wer ermordete Walter Lübcke?

    Schon zu Lebzeiten wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke beschimpft und bedroht, weil er die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung befürwortete. Nun wurde er wohl von einem Rechtsextremisten getötet. Darüber spricht Ole Pflüger mit Yassin Musharbash aus dem Ressort Investigativ und Daten.

    Putsch, Protest, Gewalt. Das alles hat der Sudan in den vergangenen zwei Monaten erlebt. Nach dem Sturz des Diktators Omar al-Baschir fordert die Bevölkerung eine zivile Regierung anstelle der Militärregierung. Die Verhandlungen zwischen Armee und Opposition scheiterten. Danach kam es in der Hauptstadt Khartum zu Straßenblockaden. Etwa 130 Menschen wurden bei der Niederschlagung Anfang Juni getötet. Ob jetzt ein Bürgerkrieg droht und was der Westen dagegen tun kann, erklärt Wolfgang Bauer, der für DIE ZEIT vor Kurzem im Sudan war.

    Außerdem: Pkw-Maut, Diskriminierung und die FPÖ

    Korrektur: In einer früheren Version des Textes hieß es, der Tod von Lübcke wäre der erste Mord eines Rechtsextremen an einem Repräsentanten der Bundesrepublik. Das ist nicht korrekt. Bereits im Jahr 2007 hatte der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) die Polizistin Michèle Kiesewetter getötet.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Christina Felschen Moderation: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 18.06.2019
    9 MB
    11:12
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    Gibt es in Berlin bald keine Mieterhöhungen mehr?

    In den deutschen Großstädten steigen die Mieten seit Jahren. Der Berliner Senat berät heute über ein radikales Mittel gegen dieses Problem. Der sogenannte Mietendeckel könnte Vermietern generell verbieten, die Mieten in der Hauptstadt in den kommenden fünf Jahren zu erhöhen. Darüber spricht Simone Gaul mit ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll.

    Geschirr aus Bambus ist ziemlich beliebt. Doch erst kürzlich warnten Verbraucherschützer: Die Ökobecher sind nicht so harmlos, wie sie wirken. Leonie Sontheimer hat recherchiert, wie nachhaltig Bambusgeschirr wirklich ist.

    Außerdem: ein Höhenflug für US-Präsident Donald Trump.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin Moderation: Simone Gaul

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  • 17.06.2019
    9 MB
    11:03
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    "Entschuldigung, wir können Sie leider nicht behandeln"

    Kliniken müssen immer häufiger schwerkranke Menschen abweisen. Betten sind da, aber das Pflegepersonal fehlt. Oft müssen Pflegekräfte Hunderte Überstunden machen, um Engpässe auszugleichen. Über die Ursachen des Mangels und darüber, was die Politik tun kann, spricht Ole Pflüger mit Jana Gioia Baurmann.

    Zweimal gespielt, zweimal gewonnen. Für die deutschen Fußballerinnen läuft es bisher hervorragend bei der Weltmeisterschaft in Frankreich. Der Einzug ins Achtelfinale ist sicher. Aber reicht es jetzt auch für mehr? Über die Titelchancen der Spielerinnen von Martina Voss-Tecklenburg und Gleichberechtigung im Sport spricht Oliver Fritsch aus der Sportredaktion von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Bier-Eis liegt im Trend.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt

    Moderation: Ole Pflüger

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  • 14.06.2019
    8 MB
    10:26
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Bekommt die AfD ihren ersten Oberbürgermeister?

    Mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger von Görlitz hat im Mai im ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl für den AfD-Kandidaten Sebastian Wippel gestimmt. Am Sonntag tritt Wippel nun in einer Stichwahl gegen Octavian Ursu von der CDU an, der sechs Punkte hinter ihm gelandet war. Schon bei der Europawahl war die AfD stärkste Kraft in Sachsen. Setzt sich diese Entwicklung fort? Und würde die CDU dann doch mit der AfD koalieren? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Autorin Doreen Reinhard ein.

    Am 14. Juni 1981, also vor genau 38 Jahren, wurde die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Verfassung festgeschrieben. Reichlich spät für ein Land, das mit seinen Volksabstimmungen vielen als Vorzeigedemokratie gilt. Und noch immer gibt es Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen, zum Beispiel bei den Gehältern. Deswegen soll heute im ganzen Land gestreikt werden. ZEIT-Redakteurin Barbara Achermann erklärt, wofür und wogegen demonstriert wird – und welche konkreten Gesetzesänderungen in Sicht sind.

    Und sonst so? Wer hat im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 am meisten Fake-News geteilt? Eine Studie der Universitäten Princeton und New York liefert überraschende Antworten.

    Mitarbeit: Jona Spreter, Anne Schwedt

    Moderation: Rita Lauter

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  • 13.06.2019
    8 MB
    10:19
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Britain's next Prime Minister

    Seit der Rücktrittsankündigung von Premierministerin Theresa May Ende Mai haben sich mehrere konservative Parteikollegen in Stellung gebracht: Zehn Kandidaten, acht Männer und zwei Frauen, wollen May in das Amt der Parteivorsitzenden nachfolgen – nun steht der erste Wahlgang der Parlamentsfraktion an. Wer sind die Kandidaten, und wofür stehen sie? Welche Chancen hat der Hardliner und einstige Außenminister Boris Johnson? Und was wird jetzt eigentlich aus dem Brexit? Das ordnet Bettina Schulz, die aus London für ZEIT ONLINE berichtet, ein.

    Jürgen Habermas gehört zu den einflussreichsten Philosophen der Gegenwart. Mit seinen Werken über öffentliche Kommunikation und Demokratie hat er die politische Debatte über Akademikerkreise hinaus geprägt. In diesen Tagen wird er 90 Jahre alt. Welche Texte von ihm sollte man unbedingt kennen, und warum? Und mit welcher These hat er sich bei den Ostdeutschen unbeliebt gemacht? Das erklärt ZEIT-Feuilleton-Redakteur Alexander Cammann.

    Mitarbeit: Diana Pieper, Sophia Hofer und Anne Schwedt

    Moderation: Rita Lauter

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail unter [email protected]

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  • 12.06.2019
    9 MB
    10:34
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Die Hans-Bremse gibt es immer noch

    In 70 Jahren Bundesrepublik ist die Bezeichnung "Frau Präsidentin" bei Behördenleitungen eher die Ausnahme geblieben – das zeigt eine exklusive Recherche von ZEIT ONLINE. Doch warum haben bisher nur so wenige Frauen Bundesämter oder Ministerien geleitet? Fabian Scheler spricht mit Investigativ-Redakteur Kai Biermann über die Gründe, und darüber, wie sich seit der letzten Recherche, als das Team auf eine Hans-Bremse stieß, nicht viel geändert hat.

    Jedes Jahr werden Millionen an Paketen von Onlineversandhändlern zurückgeschickt, vieles davon wird vernichtet. Das sagt zumindest die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt forderte nun ein Verbot dieser Wegwerfpraxis und sprach von einer "Perversion der Wegwerfgesellschaft". Das könnte vor allem Wahlkampf sein, denn die Zahlen dahinter sind nicht so groß wie man annehmen könnte. Außerdem haben auch andere Parteien ähnliche Forderungen wie die Grünen, sagt Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Matthias Peer

    Moderation: Fabian Scheler

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  • 11.06.2019
    9 MB
    10:41
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie der deutsche Außenminister das Atomabkommen retten will

    Bleibt doch wenigstens ihr im Abkommen! So ähnlich könnte man die Verhandlungstaktik des deutschen Außenministers Heiko Maas im Iran beschreiben. Es war seine bisher schwerste Reise, er wollte sich im Iran für den Erhalt des von Donald Trump gekündigten Atomabkommens einsetzen. Die Iraner haben angekündigt, wieder Uran anreichern zu wollen, wenn es keine Lösung gibt. Was ist die aktuelle Position des Iran in diesem Konflikt? Und auf welche Ergebnisse konnte Heiko Maas hoffen? Diese und weitere Fragen bespricht Fabian Scheler mit dem ZEIT-Korrespondenten für Außenpolitik, Michael Thumann.

    Außerdem Thema im Podcast: Die Regierung von Hongkong plant ein Gesetz, das Auslieferungen nach China ermöglichen soll. Am Wochenende standen Hunderttausende Menschen auf der Straße, um dagegen zu protestieren. Einige forderten den Rücktritt der Regierungschefin. Bei den Protesten gehe es um viel mehr als nur ein Gesetz, sagt Xifan Yang, China-Korrespondentin der ZEIT, das Ende von Hongkong als liberale Bastion steht auf dem Spiel.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin und Christina Felschen

    Moderation: Fabian Scheler

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  • 07.06.2019
    9 MB
    11:06
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    YouTube von der Kanzel

    Pfingsten beginnt und wir reden im Podcast darüber, wie junge Gläubige die Kirche wieder attraktiver machen wollen. Und warum Rezos Video zutiefst christlich war. Evelyn Finger, Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln bei ZEIT, hat sich mit "Gottes Influencern" getroffen und erklärt im Gespräch mit Moderator Fabian Scheler, was Religionshybride sind und warum die beliebter sind als die Kirche.

    Vom Antiquariat zum Telekom-Shop, von "No Woman, No Cry" zur Volkstanzgruppe aus Vanuatu. Warum das die Geschichte der Bundesrepublik ist? Das hat Fabian Scheler auch Johannes Schneider, Redakteur im Kulturressort von ZEIT ONLINE und Mitverfasser von "Morgens um 10 in Deutschland", gefragt. Wie lässt sich der Wandel der Bundesrepublik in den vergangen 70 Jahren in Worte fassen?

    Und sonst so? Jetzt sind die Frauen dran: In Frankreich startet die achte Fußballweltmeisterschaft.

    Per Mail erreichen Sie uns unter [email protected]

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  • 06.06.2019
    8 MB
    10:09
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das Armdrücken zwischen Italien und der EU

    Mitten in einer Regierungskrise drohen Italien nun Strafmaßnahmen der EU: Wegen der hohen Staatsverschuldung empfahl die EU-Kommission die Einleitung eines Defizitverfahrens. Italiens Schuldenquote, also das Verhältnis der Staatsverschuldung zur Wirtschaftskraft, betrug 2018 mehr als 132 Prozent. Das ist die zweithöchste in der EU und eine der höchsten in der Welt. Was so ein Defizitverfahren genau für Italien bedeutet und wie sich das auf die politische Lage im Land auswirkt, bespricht Mounia Meiborg mit Ulrich Ladurner, Brüssel-Korrespondent der ZEIT.

    Nach dem Anschlag am Breitscheidplatz war die Berliner Polizei unter anderem in die Kritik geraten, weil Anis Amri schon vor dem Attentat als Gefährder bekannt war. Jetzt zeigt sich, dass seine Überwachung ein halbes Jahr vor dem Anschlag beendet wurde, weil stattdessen zwei linke Hausbesetzer überwacht wurden. Wie konnte das passieren? Das hat Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT recherchiert.

    Außerdem: Muh und Kikeriki sollen französisches Kulturerbe werden.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Andrea Buhtz

    Schreiben Sie uns gern an [email protected]

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  • 05.06.2019
    9 MB
    10:37
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Warum die Londoner gegen Donald Trump demonstrieren

    Die einen rollten für ihn den roten Teppich aus, die anderen boykottierten ihn: Donald Trumps Staatsbesuch in London löste eine breite politische Debatte aus. Auch die Londoner Bürgerinnen und Bürger gingen zu Zehntausenden gegen Trump auf die Straße.

    War es klug, den US-Präsidenten nach Großbritannien einzuladen? Jetzt, wo das Land in einer führungslosen Krise steckt? Schließlich wird Premierministerin May Ende der Woche ihren Posten abgeben. Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus London und hat den Staatsbesuch beobachtet.

    Magersucht bei Jugendlichen wird als Thema öffentlich besprochen. Doch die Krankheit kann sich auch schon lange vor der Pubertät entwickeln. Warum werden Kinder magersüchtig? Und inwiefern unterscheidet sich das Krankheitsbild bei betroffenen Kindern? Die freie Autorin Nora Burgard-Arp hat für ZEIT ONLINE mit der Kinderpsychiaterin Beate Herpertz-Dahlmann gesprochen. Im Gespräch mit Erica Zingher erklärt sie, wie Therapieverfahren aussehen und wie Eltern ihre Kinder unterstützen können.

    Und sonst so? In Moskaus größtem Flughafen gilt neuerdings: Koffer bleiben am Boden.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin

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  • 04.06.2019
    9 MB
    10:59
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das SPD-Trio übernimmt die Führung, aber was kommt dann?

    Nach dem überraschenden Rücktritt von Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles suchte die SPD nach einer neuen Führung. Jetzt soll ein Trio die SPD-Führung kommissarisch übernehmen: Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel. Welche Aufgaben die drei Politiker übernehmen müssen und ob anschließend eine Doppelspitze übernimmt, bespricht Mounia Meiborg mit Lisa Caspari aus der Politikressortleitung von ZEIT ONLINE.

    Jeden Tag werden tonnenweise unverkaufter Lebensmittel weggeworfen – zum Beispiel wegen abgelaufener Mindesthaltbarkeitsdauer. Wer sie aus den Abfallbehältern von Supermärkten nimmt, macht sich in Deutschland strafbar. Das sogenannte Containern soll nun legalisiert werden, fordert Hamburgs Justizsenator Till Steffen von den Grünen. Juliane Frisse, Redakteurin bei ZEIT ONLINE, erklärt, warum das Containern überhaupt eine Straftat ist und wie man Lebensmittel sonst noch retten kann.

    Außerdem: Die Bundeswehr soll bei einer Mückenplage am Rhein helfen.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Alena Kammer

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  • 03.06.2019
    9 MB
    10:46
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Bye-bye, Nahles. Aber wer kommt nun?

    Trotz der wachsenden Zahl an Gegnerinnen und Gegnern kam der Rücktritt von Andrea Nahles überraschend. Vor einigen Tagen versuchte sie ihre Kritiker aus der Defensive zu locken, in dem sie ihren Posten als Fraktionsvorsitzende zur Wahl stellte. Vielleicht war der Druck auf Nahles am Ende aber doch zu groß? Und ist ein Personalwechsel die Antwort auf die Misere der SPD? Lisa Caspari ist stellvertretende Leiterin des ZEIT-ONLINE-Politikressorts und erklärt, wie es jetzt für die SPD weitergehen kann.

    Frühjahr 1989. Hunderte Studentinnen und Studenten demonstrieren wochenlang für eine demokratische Erneuerung Chinas. Die Kommunistische Partei reagiert mit Schüssen. 30 Jahre sind vergangen seit dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Peking, eine Aufarbeitung der Ereignisse lässt die Regierung in China aber nicht zu. Mit Xifan Yang, Korrespondentin in China für die ZEIT, unterhalten wir uns über Erinnerungskultur und die Gefahr des Vergessens.

    Und sonst so? Die CDU bekommt jetzt Tipps zum erfolgreichen Influencer-Dasein.

    Mitarbeit: Katharina Heflik

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  • 31.05.2019
    9 MB
    11:16
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Andrea Nahles' Flucht nach vorn

    Wieder wird Kritik an der Parteiführung der SPD laut. Wieder waren Wahlniederlagen dafür verantwortlich. Gleich zwei, in Bremen und auf Europaebene. Überraschend kündigte SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles an, die Wahl des Fraktionsvorstands auf kommenden Dienstag vorzuziehen. Nahles stellt sich damit ihren parteiinternen Kritikerinnen und Kritikern – und lässt ihren Rivalen nicht viel Zeit zur Vorbereitung. Am Mittwochnachmittag fand eine Sondersitzung der Bundestagsfraktion statt. Vorerst kehrt keine Ruhe in der SPD ein. Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, bewertet für uns die Strategie der SPD-Chefin.

    Stellen Sie sich vor: Ein Mann, noch keine dreißig Jahre alt und körperlich fit, fährt Motocross. Während eines Rennens spürt er plötzlich einen Schmerz in seiner Brust. Er reagiert verantwortlich und ruht sich aus. Als er dann aber ein weiteres Rennen beginnt, bricht er zusammen. Herzstillstand. Die gute Nachricht ist: Der junge Mann überlebt. Nur bleibt die Frage, warum einem jungen Sportler das Herz stehen bleibt. Lag es an einem ungesunden Lebensstil? Sind vielleicht Drogen der Grund gewesen? Jakob Simmank aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE löst das Rätsel um den jungen Mann. So viel sei bereits gesagt: Nicht nur Sportlerinnen und Sportler sind gefährdet.

    Und sonst so? Die Periode darf kein Luxus sein – und der Bundestag muss sich nun damit beschäftigen.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Paul Fenski

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  • 29.05.2019
    9 MB
    10:47
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Kann AKK nach diesem Faux Pas noch Kanzlerkandidatin werden?

    Vor der Europawahl veröffentlichte der YouTuber Rezo ein Video mit dem Titel "Die Zerstörung der CDU". Anschließend rieten 70 YouTuber ihren Fans, nicht die Union und nicht die SPD zu wählen. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer reagierte sauer und forderte, über Regeln zur Meinungsäußerung im Internet nachzudenken. "Zensur!", empörten sich ihre Kritiker. Alles nicht so gemeint, sagte Kramp-Karrenbauer. Und nun stellt sich die Frage: Kann sie eigentlich noch Kanzlerkandidatin werden? Die verworrene Lage erklärt uns ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto.

    Mehr als 60.000 Menschen sitzen bundesweit in Gefängnissen. Etwa die Hälfte von ihnen wird nach der Entlassung wieder rückfällig. Kritiker sagen, das liege auch an der Art des deutschen Strafvollzugs. Sind freie Formen des Vollzugs erfolgreicher im Hinblick auf die Resozialisierung der Straftäter? Lena Fiedler, freie Autorin für ZEIT ONLINE, hat ein besonderes Projekt in Baden-Württenberg besucht. Sie erzählt im Gespräch mit Simone Gaul von diesem Gefängnis ohne Mauern.

    Außerdem: Waren Sie gestern beim Bankautomat? Wir sprechen übers Geld.

    Mitarbeit: Jaakko Kacsóh

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 28.05.2019
    9 MB
    11:01
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Tschüss, Sebastian Kurz. Und auf Wiedersehen?

    Zum ersten Mal in der Geschichte Österreichs wurde eine Regierung per Misstrauensvotum abgewählt. Sebastian Kurz' Kanzlerschaft ist damit nach anderthalb Jahren beendet – dabei hatte seine ÖVP gerade noch die Europawahl mit einem fulminanten Ergebnis klar gewonnen. Was ist da passiert? Und ist das das politische Ende von Sebastian Kurz? Florian Gasser, Österreich-Redakteur der ZEIT, erklärt uns, wie das alles zusammenpasst.

    Schauen wir uns die Ergebnisse der Europawahl auf einer Deutschlandkarte an, sehen wir, dass das Land nach wie vor in Ost und West gespalten ist. Im Osten konnte die AfD große Erfolge verbuchen, in Brandenburg und Sachsen wurde sie sogar stärkste Kraft, in Westdeutschland hingegen waren die Grünen erfolgreicher denn je. Woran liegt diese Spaltung, woran der Erfolg der AfD im Osten? Darüber spricht Simone Gaul mit Christian Bangel, politischer Autor für ZEIT ONLINE. Er ist selbst im Osten aufgewachsen und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der deutschen Teilung und Wiedervereinigung.

    Außerdem: Was man mit Kuhfladen alles machen kann.

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  • 27.05.2019
    9 MB
    10:46
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie werden die Grünen ihren größeren Einfluss in Europa nutzen?

    Die Machtverhältnisse in Deutschland und Europa verschieben sich. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament haben die Fraktionen der Christ- und Sozialdemokraten deutliche Stimmverluste erlitten. Wie kann Manfred Weber, der Spitzenkandidat der Christdemokraten, jetzt EU-Kommissionspräsident werden? Und wie werden Nationalisten, Grüne und Liberale ihren größeren Einfluss auf die EU-Politik nutzen? Darüber spricht Ole Pflüger mit Ulrich Ladurner, dem Europakorrespondenten der ZEIT.

    Auch in Deutschland verlieren Union und SPD. Die Grünen holen mit etwa 20 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl. Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt, was das für die Bundespolitik bedeutet.

    Und sonst so? In Den Bosch schnüffeln bald Bürger nach Drogenlaboren.

    Wenn Sie uns schreiben wollen, erreichen Sie uns unter [email protected]

    Mitarbeit: Frederic Spohr

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  • 24.05.2019
    9 MB
    11:04
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das große Wahlwochenende

    Dieses Wochenende findet nicht nur die Europawahl statt, auch die Bremer Bürgerschaft wird neu gewählt. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die SPD stärkste Kraft in dem Stadtstaat – damit könnte es nun vorbei sein. Über mögliche Gründe spricht Ole Pflüger mit Katharina Schuler aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Leihmutterschaften sind umstritten und in vielen EU-Staaten verboten – auch in Deutschland. In Griechenland ist eine Leihmutterschaft nur aus altruistischen Gründen erlaubt, etwa für Freunde oder Verwandte. ZEIT-ONLINE-Redakteur Zacharias Zacharakis hat sich in Griechenland mit der Autorin Melanie Croyé als Paar mit Kinderwunsch ausgegeben. Und sie haben herausgefunden, dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Im Podcast spricht er über die Recherche und das illegale Geschäft mit dem unerfüllten Kinderwunsch.

    Und sonst so? Das CDU-Zerstörungsvideo von YouTuber Rezo.

    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 23.05.2019
    9 MB
    11:22
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das Glück der Deutschen, dieses Grundgesetz zu haben

    Heute vor 70 Jahren wurde das Grundgesetz erlassen. Eigentlich nur als Provisorium gedacht entwickelt es sich seit dem 23. Mai 1949 zu einer Erfolgsgeschichte. Aber nicht alle Passagen, die damals diskutiert wurden, wurden letztendlich auch aufgenommen. Die Debatten von damals zeigen, warum die Deutschen viel Glück mit ihrer Verfassung hatten. Michael Schlieben, politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE, hat das Jubiläum zum Anlass genommen, einige der verworfenen Vorschläge zu betrachten. Mit ihm bespricht Fabian Scheler unter anderem das Asylrecht und den Feminismus.

    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wurde zuletzt von neuen Drohungen angeheizt. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter vom "offiziellen Ende des Iran" im Fall eines Krieges. Der Konflikt ist auch in den Nachbarländern zu spüren. Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT, hat in der irakischen Hauptstadt Bagdad einen Kämpfer einer Iran-treuen Miliz getroffen.

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    Mitarbeit: Jaakko Kacsóh, Mathias Peer

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  • 22.05.2019
    9 MB
    11:09
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Die Brexit-Hardliner freuen sich auf die Europawahl

    In Großbritannien und den Niederlanden beginnt morgen die Europawahl. Die Briten wählen EU-Abgeordnete, die diesen Job voraussichtlich nur für wenige Monate machen werden, bis zum nächsten Brexit-Datum am 22. Oktober. Und in den Umfragen führt ausgerechnet die Brexit-Partei. Was die Europawahl für Großbritannien und für die EU bedeutet, bespricht Simone Gaul mit Bettina Schulz, sie ist Autorin für ZEIT ONLINE in London.

    Der neue Disneyfilm "Aladdin" startet in den deutschen Kinos. Ein Märchen aus dem Orient? Nicht ganz, eigentlich ist es vielmehr ein europäisches. Warum, das hat Fabian Goldmann, freier Journalist und Islamwissenschaftler, recherchiert. Er hat den Film schon gesehen und sagt: ganz nett.

    Und: 34 Einwegbecher, so viele verbraucht jeder von Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, statistisch pro Jahr.

    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 21.05.2019
    9 MB
    10:55
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Was macht Ibizagate mit Europas Rechtspopulisten?

    Österreich beschäftigt sich weiterhin mit den Folgen der Ibiza-Affäre. Kanzler Sebastian Kurz von der ÖVP kündigte am Wochenende die Regierungskoalition mit der FPÖ auf, nachdem belastendes Videomaterial über seinen Vizekanzler Heinz-Christian Strache öffentlich wurde. Belastet das den Wahlkampf von Rechtspopulisten in anderen Ländern? Das bespricht Ole Pflüger mit Ulrich Ladurner, dem Brüssel-Korrespondenten der ZEIT.

    Noch vier Tage läuft das Filmfestival in Cannes. Eine gute Zeit für eine Zwischenbilanz. Hat Pedro Almodóvars "Leid und Herrlichkeit" den inoffiziellen Titel des Wettbewerbsfavoriten verdient? Und wie erzählt Regisseurin Mati Diop aus afrikanischer Perspektive in "Atlantiques" von Geflüchteten auf dem Weg nach Europa? Wenke Husmann aus der Kulturredaktion lobt außerdem den Eröffnungsfilm "The Dead Don't Die" – eine Zombiekomödie von Jim Jarmusch.

    Und sonst so? Mehr als eine Million "Game of Thrones"-Fans fordern ein Remake der letzten Staffel.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Milan Ziebula und Alexander Eydlin

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  • 20.05.2019
    8 MB
    10:31
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wird der FPÖ-Skandal auch Kanzler Kurz gefährlich?

    Was für ein Wochenende! Am Freitagabend veröffentlichen Süddeutsche und Spiegel ein Video, in dem Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf Ibiza mit einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte kühne Machtfantasien spinnt. Strache tritt zurück, Kanzler Sebastian Kurz kündigt die Regierungskoalition, Österreich soll im September neu wählen. Wie es jetzt in Österreich weitergeht bespricht Simone Gaul mit Florian Gasser, er ist Österreich-Korrespondent der ZEIT.

    Bayern ist nun doch wieder deutscher Meister geworden, zum siebten Mal in Folge. Trotzdem war diese Bundesliga-Saison spannend wie lange nicht mehr, sagt Oliver Fritsch, Sportredakteur bei ZEIT ONLINE. Was den deutschen Fußball generell betrifft, ist er allerdings eher pessimistisch.

    Ach ja, und kennen Sie Duncan Laurence?

    Mitarbeit: Milan Ziebula

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  • 17.05.2019
    9 MB
    10:53
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie verändern E-Tretroller den Verkehr?

    Werden E-Scooter in Deutschland zugelassen? Heute wird der Bundesrat voraussichtlich einer entsprechenden Verordnung zustimmen. Nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer würden die elektrischen Tretroller dann auf Radwegen und auf der Straße erlaubt. Auf Gehwegen sollen sie verboten bleiben. Verändert das den Verkehr in den Städten? Marcus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur bei der ZEIT, berichtet von Erfahrungen aus anderen Ländern.

    Die Meisterschaft ist auch vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga noch nicht entscheiden. Aber nur wenn der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt verliert, hat Dortmund noch eine Chance. Wie stehen die Aussichten für eine Überraschung? Ole Pflüger spricht darüber mit Christian Spiller aus der Sportredaktion von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Hass, Hass, Hass beim Eurovision Song Contest.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jaakko Kacsóh

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  • 16.05.2019
    8 MB
    10:30
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie Internet-Trolle versuchen, die Europawahl zu beeinflussen

    Unter Geheimdienstexperten gilt es als ausgemacht: Auch wenn der Kreml es weit von sich weist, Russland hat versucht, die US-Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen. Unter anderem, indem Trolle auf Twitter und Facebook Streit gesät und Unwahrheiten gepostet haben. Die ZEIT hat sich zusammen mit mehreren europäischen Rechercheredaktionen auf Spurensuche begeben. ZEIT-Investigativ-Redakteur Yassin Musharbash erklärt im Gespräch mit Rita Lauter, ob solche Methoden wirklich wahlentscheidend sein können, ob sie auch bei der Europawahl angewendet werden – und ob man dem etwas entgegensetzen kann.

    "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leid oder Schäden zufügen", heißt es im Tierschutzgesetz. Was könnte ein vernünftiger Grund sein, männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen zu töten? Aus Sicht der Geflügelindustrie ist Geld ein solcher Grund, denn die Aufzucht männlicher Küken lohne sich wirtschaftlich nicht. Die Folge: 45 Millionen Küken werden jedes Jahr in Deutschland getötet. Heute verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig darüber, ob die Praxis verboten wird oder nicht. Wissens-Redakteur Sven Stockrahm erklärt, worum es in dem Rechtsstreit genau geht, wie sich die Praxis mit dem Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz verträgt – und an welchen Alternativen zum sogenannten Kükenschreddern gearbeitet wird.

    Und sonst so? Ein Winzer lagert seinen Wein für ein Experiment am Grund des Bodensees.

    Mitarbeit: Alena Kammer

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  • 15.05.2019
    9 MB
    10:37
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wer will eigentlich was bei der Europawahl?

    400 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger können bei der Europawahl zwischen 23. und 26. Mai darüber abstimmen, wer ins Europaparlament einzieht. Auch die Briten, die längst kein EU-Mitglied mehr sein wollten, sind dabei. Doch wer will eigentlich was bei der Europawahl? Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE erklärt im Gespräch mit Rita Lauter, was das verbindende Thema bei dieser Wahl ist und wie stark sich die verschiedenen Parteien dabei unterscheiden. Und: Kann ein schlechtes Ergebnis Angela Merkels Kanzlerschaft in Gefahr bringen?

    Mitentscheiden bei der Miete, das würden sicher viele Menschen gern – insbesondere in den teuren Städten wie München oder Hamburg. In der Stadt mit den zweithöchsten Mieten, Frankfurt am Main, kostet eine neue Wohnung nach Maklerangaben inzwischen im Schnitt fast 15 Euro pro Quadratmeter kalt, das können sich viele nicht mehr leisten. Deswegen hat sich dort jetzt eine eine Initiative mit dem Namen MIET-Entscheid formiert, um niedrigere Mieten durchzusetzen. Martin Steinhagen berichtet für ZEIT ONLINE über das Thema und schätzt ein, wie aussichtsreich das Bürgerbegehren ist.

    Und sonst so? Der Mond schrumpft – und bekommt Falten.

    Mitarbeit: Alena Kammer

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  • 14.05.2019
    9 MB
    10:47
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie Nigel Farage mit dem Brexit Wahlkampf macht

    Seit der Iran angekündigt hat, teilweise aus dem Atomabkommen auszusteigen, wachsen die Spannungen im Nahen Osten. Nun sollen im Persischen Golf Handelsschiffe der Vereinigten Arabischen Emirate sabotiert worden sein – von iranischer Seite. Wer in dem komplizierten Konflikt auf welcher Seite steht und wie die iranische Einkreisungspolitik funktioniert, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Gespräch mit Mounia Meiborg.

    Er ist wieder da: Nigel Farage, der ehemalige Ukip-Chef, hat eine neue Partei gegründet. Seine Brexit-Partei könnte bei den Europawahlen in Großbritannien stärkste Kraft werden. Hat er nur Feindbilder oder auch ein Programm? Das erläutert Peter Stäuber, der als freier Journalist in London arbeitet.

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  • 13.05.2019
    10 MB
    11:52
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    Wenn Polizisten rechte Straftaten begehen

    Ein Polizist, der einen afghanischen Flüchtling quält. Ein Kommissar, der den Hitlergruß zeigt. Drohbriefe an eine türkischstämmige Anwältin – verschickt aus einer Polizeiwache. Wie rechts ist die Polizei? Dieser Frage ist ein Reporterteam von ZEIT und ZEIT ONLINE monatelang nachgegangen. Fritz Zimmermann aus dem Investigativressort erklärt, warum diese Einzelfälle ein größeres Problem sind und weshalb rechte Positionen in der Polizei möglicherweise weiter verbreitet sind, als viele denken.

    Das Rennen um das Weiße Haus ist längst angelaufen, obwohl die USA erst Ende 2020 einen neuen oder alten Präsidenten oder eine Präsidentin wählen. 21 Demokraten wollen Amtsinhaber Donald Trump ablösen, doch die meisten sind vor allem eins: eher unbekannt. Eine Handvoll von ihnen hat Chancen zum Kandidaten der Demokraten zu werden. Wer, das erklärt Rieke Havertz, USA-Expertin und Chefin vom Dienst bei ZEIT ONLINE. Und am Ende verrät sie Moderator Sven Stockrahm noch ihren Favoriten.

    Und sonst so? Die Botschaft der jungen Europäerin des Jahres, Yasmine Ouirhrane.

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  • 10.05.2019
    8 MB
    10:25
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das Fusion Festival kämpft um die Existenz

    Der Polizeipräsident von Neubrandenburg, Nils Hoffmann-Ritterbusch, zieht gerade den Zorn vieler Musik- und Kulturfreunde auf sich. Er hat nämlich das Sicherheitskonzept des linksalternativen Fusion Festivals abgelehnt, zu dem im Juni 70.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Die Polizei fordert nun erstmals, eine mobile Polizeiwache auf dem Gelände errichten zu dürfen. Frida Thurm aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE erklärt, warum das das Ende des Festivals bedeuten würde.

    Am Samstag findet das erste Mal "Europa spricht" statt, ein gemeinsames Projekt von ZEIT ONLINE und 16 Partnermedien aus vielen verschiedenen Ländern. Ziel ist es, möglichst viele Europäer mit unterschiedlichen Meinungen miteinander ins Gespräch zu bringen. Darüber spricht Moderator Ole Pflüger mit Maria Exner, der stellvertretenden Chefredakteurin von ZEIT ONLINE.

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    Mitarbeit: Paul Fenski

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  • 09.05.2019
    9 MB
    10:33
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Ist das Atomabkommen mit dem Iran gescheitert?

    Obwohl US-Präsident Donald Trump am 8. Mai letzten Jahres den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Atomabkommen verkündete, hat sich die iranische Regierung bislang weiterhin an die Vereinbarung gehalten. Damit soll nun Schluss sein: Der iranische Präsident Hassan Ruhani kündigte gestern an, teilweise aus dem Abkommen auszusteigen. Den Vertragspartnern wurde eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um die US-Sanktionen zu lockern. Adnan Tabatabai, Iran-Experte am Carpo-Zentrum in Bonn, erklärt im Gespräch mit Mounia Meiborg, wie die anderen Länder darauf reagieren könnten und was das für den Nahen Osten bedeutet.

    900 Millionen Menschen wählen ein neues Parlament in Indien. Die hindu-nationalistische Partei BJP von Premierminister Narendra Modi will an der Macht bleiben und die sozialdemokratische Partei Congress, die jahrzehntelang das Land regiert hat, will wieder an die Macht kommen. Jan Roß, der bis vor Kurzem Indien-Korrespondent der ZEIT war, weiß, wie Modi sich in seiner fünfjährigen Amtszeit geschlagen hat und warum er sich gerade einem bestimmten Wahlkampfthema gewidmet hat.

    Und sonst so? In einer französischen Kleinstadt machen Schafe auf einen Bildungsnotstand aufmerksam.

    Mitarbeit: Alena Kammer

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  • 08.05.2019
    9 MB
    11:10
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Erdogan lässt neu wählen

    Die türkische Wahlbehörde hat die Bürgermeisterwahl in Istanbul annulliert. Die oppositionelle CHP spricht von Verrat, Präsident Recep Tayyip Erdoğan lobte die Entscheidung. Lässt Erdoğan die Wahl wiederholen, bis ihm das Ergebnis passt? Fabian Scheler spricht darüber mit Lenz Jacobsen, Leiter des Politikressorts bei ZEIT ONLINE.

    Laut einer Studie können 6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland nicht richtig auf Deutsch lesen und schreiben. Das sind 12,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Bei einer Vorgängerstudie aus dem Jahr 2010 waren es noch 7,5 Millionen Menschen. Parvin Sadigh, Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat sich die Ergebnisse angeschaut.

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    Moderation: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Jaakko Kacsóh, Frederic Spohr

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  • 07.05.2019
    10 MB
    11:49
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wie begeistert man Deutschland wieder von der Mathematik?

    Abiturienten, die ihr Mathe-Abi gerade hinter sich haben, beschwerten sich, dass die Prüfung zu schwer gewesen sei. In Hamburg, Niedersachsen und Bayern reichten Schüler Petitionen ein, Tausende unterschrieben. Was zunächst etwas skurril klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Der Unterschied zwischen dem Mathe-Unterricht in der Schule und dem in der Uni ist riesig. Sind es die Lehrpläne? Die Abbrecherquote ist in keinem Studienfach so hoch. Eine Mathematiker-Kommission hat nun Vorschläge vorgelegt. Darüber spricht Moderator Fabian Scheler mit Andreas Loos, Mathematiker bei ZEIT ONLINE.

    Die größte Digitalmesse Europas hat angefangen. Die re:publica lockt wieder Tausende Besucher nach Berlin, Aktivisten, Blogger und Politiker tauschen sich aus und vernetzen sich. Warum eigentlich? Und um was geht es? Dieses Jahr sind vor allem Politikerinnen der SPD vor Ort, hat sich die Konferenz politisiert? Darüber spricht Meike Laaff, Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE.

    Moderation: Fabian Scheler Mitarbeit: Anne Schwedt

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  • 06.05.2019
    9 MB
    11:22
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Für Brüssel braucht es Profis: der Spitzenkandidatencheck

    In weniger als drei Wochen findet in ganz Europa die Europawahl statt. Jede Partei in Deutschland hat Spitzenkandidatinnen oder Spitzenkandidaten aufgestellt. Bei der Bundestagswahl haben Spitzenkandidatinnen das Ziel, Bundeskanzlerin zu werden. Bei der Europawahl ist das komplizierter. Wer die deutschen Spitzenkandidaten sind und warum es für die EU nicht reicht, ein nationaler Spitzenpolitiker zu sein, darüber spricht Moderator Fabian Scheler mit Michael Schlieben. Er ist politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE und ab heute auch Podcastmoderator eines neuen ZEIT-ONLINE-Podcasts. Auch darüber sprechen wir.

    Immer wieder warnen Forscher von einem Bienensterben. Doch das ist nicht die einzige Tier- und Pflanzenart, die bedroht ist. Heute wird die IPBES, der UN-Weltrat für biologische Vielfalt, seinen neuen Report veröffentlichen. Er enthält dramatische Erkenntnisse zum globalen Artensterben. Darüber sprechen wir im Podcast mit Maria Mast, Redakteurin im Wissensressort von ZEIT ONLINE.

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    Mitarbeit: Anne Schwedt

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  • 03.05.2019
    9 MB
    11:02
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    Kevin Kühnerts Kollektivierungspläne

    Eine Begrenzung des Wohneigentums und eine Kollektivierung von Konzernen wie BMW: Mit seinen Forderungen in einem Interview mit der ZEIT hat der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert für Empörung gesorgt. "Was hat der geraucht?", "verirrter Fantast" und "aus der Geschichte nichts gelernt" waren nur einige der Reaktionen. Ein Fingerzeig Richtung Rot-Rot-Grün des ausgewiesenen Groko-Kritikers? Und was verspricht sich Kühnert von diesem Interview? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Politikchef Lenz Jacobsen im Gespräch mit Rita Lauter ein.

    "Die Würde des Menschen ist unantastbar": Das Grundgesetz und sein wohl berühmtester Satz sind fast 70 Jahre alt – und haben viele Anhänger. Selbst der Satiriker Jan Böhmermann rappt über Verfassungspatriotismus. Doch das Grundgesetz steht auch unter Stress, schreibt Heinrich Wefing, Politik-Ressortleiter der ZEIT. Wie wehrhaft ist die bundesdeutsche Demokratie? Und bleibt das Grundgesetz doch eine Erfolgsgeschichte?

    Außerdem: Was Fußball und Regie angeblich gemein haben – und was das mit der Frauenquote beim Berliner Theatertreffen zu tun hat.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jona Spreter

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  • 02.05.2019
    9 MB
    10:46
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Die Rechten und der 1. Mai

    Der 1. Mai ist vor allem als Höhepunkt linker Proteste bekannt. In den letzten Jahren versuchen aber immer wieder auch Rechtspopulisten, ihre Anhänger an dem Tag zu mobilisieren. Außer der AfD hatten in diesem Jahr auch die rechtsextremen Parteien Der Dritte Weg und Die Rechte zu Demonstrationen aufgerufen. Darüber spricht Mounia Meiborg mit Julius Betschka aus der Politikredaktion von ZEIT ONLINE.

    Ab heute gibt es auf ZEIT ONLINE das Ressort X, eine Plattform für Reportagen und multimediale Geschichten. Los geht es mit einem Schwerpunkt zu dem Verhältnis zwischen Ost und West 30 Jahre nach dem Mauerfall. Ressortleiter Philipp Faigle erzählt von den Plänen für das neue Ressort.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jaakko Kacsóh

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  • 30.04.2019
    8 MB
    10:11
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Eine Schicksalswahl für Europa?

    In knapp vier Wochen ist Europawahl – und so langsam kommt Bewegung in den Wahlkampf. Doch was sind eigentlich die Themen dieser Wahl? Wie wahrscheinlich ist ein Erstarken rechtspopulistischer Parteien? Das ordnet Matthias Krupa im Gespräch mit Simone Gaul ein. Er ist Politikredakteur bei der ZEIT und war fünf Jahre EU-Korrespondent in Brüssel.

    FDP-Chef Christian Lindner hat sich am Wochenende über eine Kolumne geärgert, in der die Feministin Margarete Stokowski das Ende des deutschen Spargelkults forderte. Sie bezeichnete das Gemüse als "alten weißen Mann der Kulinarik". Lindner findet: Beim Spargel hört der Spott auf. Ruben Donsbach vom ZEITmagazin Online spricht im Podcast über das Verhältnis der Deutschen zum Spargel – und erklärt, was das Gemüse tatsächlich mit der Männlichkeit zu tun hat.

    Außerdem: Upskirting ist in Deutschland immer noch nicht verboten. Das soll sich ändern.

    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 29.04.2019
    9 MB
    11:02
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    Für Joe Biden geht es ums Ganze

    In einem Wahlkampfvideo hat Joe Biden formell seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020 in den USA bekannt gegeben. In dem Video werden Szenen von den rechten Ausschreitungen in Charlottesville gezeigt. Biden will sich damit klar vom jetzigen US-Präsidenten Donald Trump abgrenzen. Und seine Botschaft ist eindeutig: Bei dieser Wahl geht es ums Ganze. Jörg Wimalasena berichtet für ZEIT ONLINE aus den USA und schätzt im Gespräch mit Erica Zingher ein, ob Biden mit seinem Programm Chancen gegen Trump hat.

    Es ist die vierte Parlamentswahl des Landes in acht Jahren: Am Sonntag haben Spanierinnen und Spanier erneut bei den Parlamentswahlen abgestimmt. Ministerpräsident Pedro Sánchez zog die Wahlen vor, nachdem die katalanischen Parteien seine Minderheitsregierung durch die Ablehnung des Haushalts blockiert hatten. Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre waren turbulent in Spanien. Vor acht Jahren verließ ZEIT-ONLINE-Mitarbeiter Juan Álvarez Moreno seine Heimatstadt Granada und ging nach Berlin. Im Podcast ordnet er in einer Rückschau ein, wie sich Spanien für ihn in den letzten Jahren polarisiert hat.

    Und sonst so? Ein Architekturbüro saniert ein ehemaliges Zwangsarbeitslager zur Loftwohnung.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Paul Fenski

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  • 26.04.2019
    9 MB
    10:50
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der Satz, der Christian Lindner immer noch nachhängt

    "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren": Mit diesen Worten ließ FDP-Chef Christian Lindner im Herbst 2017 die Verhandlungen über eine Jamaikakoalition mit Union und Grünen platzen. Das nehmen ihm in der FDP bis heute viele übel: sich aus der Verantwortung stehlen, aber die Regierung permanent zu kritisieren. Derzeit versucht die Partei, sich neu auszurichten – auch auf dem Parteitag, der heute in Berlin beginnt. Erholt sich Lindner im Wahljahr 2019 von diesem Satz, und was ist aus Lindners Projekt eines "mitfühlenden Liberalismus" geworden? Das ordnet Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, im Gespräch mit Rita Lauter ein.

    Marvel-Fans haben dieses Wochenende lange herbeigesehnt: Mit Avengers: Endgame endet nach mehr als 20 Filmen das große Epos im Marvel-Universum. ZEIT-ONLINE-Kulturredakteur David Hugendick hat sich den Megafilm schon angesehen und erzählt, ob sich der Weg ins Kino lohnt – und ob es wirklich das Ende des Epos' ist oder nur eine Phase.

    Und sonst so? Aus Alltagsrätsel mach Aha-Erlebnis: Auf Twitter werden offensichtliche Tatsachen gesammelt, die man lange nicht gecheckt hat.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz

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  • 25.04.2019
    9 MB
    10:44
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    Ansteckender als Ebola – und zurück in Deutschland

    Die Infektionsgefahr mit Masern enorm groß: ansteckender als Tbc, ansteckender als Ebola – ein Niesen, ein Husten, ein Lachen genügt. Eigentlich könnte die Krankheit inzwischen ausgerottet sein. Trotzdem hat sich die Zahl der Maserninfektionen zuletzt innerhalb eines Jahres verdreifacht. Das liegt auch an Impfgegnern, die die Masernimpfung aus den unterschiedlichsten Gründen ablehnen. In der Bundesregierung wird deshalb über die Einführung einer Impfpflicht diskutiert. Amrai Coen hat für die ZEIT Fälle von zwei Kindern recherchiert, die an Spätfolgen von Masern gestorben sind, und schätzt im Gespräch mit Rita Lauter ein, ob die Impfpflicht Abhilfe schaffen könnte.

    Von Januar bis März gab es in Frankreich landesweit mehr als 10.000 Diskussionsrunden, in denen Bürgerinnen und Bürger Beschwerden vorbringen und eigene Vorschläge machen konnten. Mehr als 1,5 Millionen Französinnen und Franzosen beteiligten sich an dem Format, mit dem die Regierung auf die Gelbwesten-Proteste und -Ausschreitungen der letzten Monate reagierte. Heute will Präsident Emmanuel Macron weitere Reformen verkünden. Annika Joeres berichtet für ZEIT ONLINE aus Frankreich und ordnet ein, was Macron wohl sagen wird – und ob das den Gelbwesten reichen wird?

    Und sonst so? Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, ein Grüner, kritisiert die Bahn – nicht für ihre Unpünktlichkeit oder Preise, sondern wegen ihrer Werbekampagne mit Menschen mit Migrationshintergrund.

    Mitarbeit: Sarah Remsky

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  • 24.04.2019
    10 MB
    11:47
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Nicht nur Notre-Dame braucht ein Dach über den Kopf

    Der Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame ist eine Woche her – und bereits jetzt wurden mehr als eine Milliarde Euro Spendengelder gesammelt, um sie wiederaufzubauen. Die schnelle Hilfe für Notre-Dame hat eine neue Gerechtigkeitsdebatte ausgelöst, in Paris demonstrierten Obdachlose unter dem Motto "Notre-Dame braucht ein Dach, wir auch". Im Podcast spricht Fabian Scheler mit Annika Joeres, freie Autorin für ZEIT ONLINE, über die Spendendebatte.

    Kaum ein Thema wurde bei den Brexit-Verhandlungen kontroverser diskutiert als die Grenze zwischen Irland, was nach einem Brexit weiterhin zur EU gehören würde, und Nordirland, das mit Großbritannien aus der EU austreten würde. Der sogenannte Backstop nach einem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs geht vielen nicht weit genug, ein harter Brexit könnte hingegen zu neuen Unruhen führen. Kurz vor Ostern kam es nun zu Ausschreitungen in der Grenzstadt Derry, bei der die Journalistin Lyra McKee erschossen wurde. Die Hintergründe des Falls erklärt Autor Peter Stäuber im Podcast.

    Sie erreichen uns per Mail unter [email protected] // Mitarbeit: Daniel Tautz

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  • 23.04.2019
    8 MB
    10:19
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Das ist kein Scherz, sondern Demokratie

    Die Ukrainierinnen und Ukrainer haben den Schauspieler Wolodymyr Selenskyj zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Vorläufigen Ergebnissen zufolge kam er auf rund 73 Prozent der Stimmen, Amtsinhaber Petro Poroschenko dagegen nur auf knapp 25 Prozent. Die Wahl Selenskyjs zum Präsidenten ist weitaus mehr als ein Fernsehmärchen, das Wirklichkeit wurde, sagt Steffen Dobbert, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, der den Wahltag vor Ort in Kiew beobachtet hat. Er erzählt uns, warum sie ein wichtiger Schritt hin zu einer Demokratisierung der Ukraine ist.

    Die Technologieindustrie steht seit Monaten in der Kritik: Spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal muss sich Facebook für den Umgang mit Daten rechtfertigen, Amazon kürzlich für seine diskriminierende künstliche Intelligenz im Personalmanagement und Google-Mitarbeiter haben gegen das sogenannte Project Maven protestiert, eine Kooperation des Unternehmens mit dem Militär. All diese Fälle haben eine Gemeinsamkeit: Sie weisen auf grundsätzliche ethische Probleme in der Technologiebranche hin. Muss sich das Silicon Valley neu erfinden? Digitalredakteurin Meike Laaff hat darüber mit Mozilla-Chefin Mitchell Baker gesprochen und gibt uns ihre Einschätzung.

    Und sonst so? Avocados auf Instagram verändern unsere Welt – zum Negativen.

    Mitarbeit: Sarah Remsky

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  • 18.04.2019
    9 MB
    10:45
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    400 Seiten, die Donald Trump für sich deuten wird

    Gab es Verbindungen zwischen US-Präsident Donald Trump, seinem Wahlkampfteam und Russland? Nichts, was strafbar wäre – das ist zumindest die bisherige Einschätzung des Justizministeriums. Das hat bis jetzt aber nur eine knappe Zusammenfassung des Berichts des Sonderermittlers Robert Mueller veröffentlicht. Heute soll dagegen der komplette 400-seitige Report – mit geschwärzten Passagen – herauskommen. Was bringt das jetzt noch? Moderator Sven Stockrahm spricht darüber mit Carsten Luther, Redakteur bei ZEIT ONLINE für Internationale Politik.

    Das Leben von Vincent Van Gogh war schon Thema von mehr als drei Dutzend Filmen. Nun aber hat sich der Regisseur Julian Schnabel, selbst auch Maler, mit dem Künstler auseinandergesetzt. Heute kommt Van Gogh - an der Schwelle zur Ewigkeit in Deutschland in die Kinos. Die Filmjournalistin Anke Sterneborg hat sich für ZEIT ONLINE den Film angeschaut und weiß, dass er sich lohnt.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jaakko Kacsóh

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  • 17.04.2019
    9 MB
    10:36
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Notre-Dame, das ewige Wahrzeichen von Paris

    Notre-Dame, das weltberühmte Wahrzeichen im Zentrum von Paris, ist nach dem verheerenden Feuer vom Montag schwer beschädigt. Weltweit ist die Bestürzung groß – aber auch die Hilfsbereitschaft. Denn schon jetzt gibt es von Spenderinnen und Spendern aus der ganzen Welt Zusagen über mehrere Hundert Millionen Euro für den Wiederaufbau der gotischen Kathedrale. Über das Ausmaß der Schäden, die kulturelle Bedeutung von Notre-Dame und die Stimmungslage nach dem Brand spricht Mounia Meiborg mit ZEIT-Redakteur Anant Agarwala in Paris.

    Julian Assange, dem Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, droht nach seiner Inhaftierung in London die Auslieferung an die USA. Der Aktivist hatte 2010 unter anderem Daten veröffentlicht, die Aufschluss über Kriegsverbrechen des US-Militärs im Irak und in Afghanistan geben. Die US-Justiz wirft Assange nun die "Verbreitung geheimer Informationen" vor. Was das für die Pressefreiheit bedeutet, ordnet Holger Stark, Leiter des Investigativressorts von ZEIT und ZEIT ONLINE, ein.

    Außerdem: Greta Thunberg – eine Heilige? Jedenfalls empfängt Papst Franziskus die Klimaaktivistin im Vatikan.

    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 16.04.2019
    9 MB
    10:39
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Keiner will die Uploadfilter, aber …

    Lange wurde darüber gestritten, jetzt ist sie endgültig beschlossen: die neue EU-Urheberrechtsreform. Urheber wie Verlage, Rundfunkanstalten und Künstler sollen von nun an für ihre Online-Inhalte besser vergütet werden. Kritiker prognostizieren eine Zensur des Internets. Sie warnen, dass durch die Reform Uploadfilter zum Einsatz kommen könnten, die teilweise legale Inhalte blockieren würden. Auch die SPD war gegen die Reform. Am Ende aber stimmte Justizministerin Katarina Barley, anders als viele ihrer Parteikollegen, dafür. Sie musste. Lisa Hegemann aus dem Digitalressort erklärt Moderator Fabian Scheler die Hintergründe.

    Schwule und Lesben können im Jahr 2019 unbeschwerter als je zuvor ihre Sexualität leben. Für viele junge Menschen ist das Coming-out dennoch nicht einfach. Parvin Sadigh aus dem Gesellschaftsressort hat mit zwei queeren Menschen über ihre Erfahrungen gesprochen. Im Podcast berichtet sie über ihre Recherche.

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Um uns zu erreichen, schreiben Sie eine Mail an [email protected]

    Mitarbeit: Milan Ziebula und Mathias Peer

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  • 15.04.2019
    9 MB
    11:26
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Warum "Game of Thrones" heute so wohl nicht mehr möglich wäre

    Rassistisch, sexistisch und eine Mauer als Schutz vor den Wilden: So wie "Game of Thrones" zu Beginn angelegt war, würde es heute wahrscheinlich nicht mehr ausgestrahlt werden. Doch wie auch die politische und gesellschaftliche Lage sich seit 2011 verändert hat, wuchsen auch die Figuren und die Plots in "Game of Thrones". Frauen erhielten Machtpositionen, die Sexszenen wurden weniger. Vor dem Start der achten und letzten Staffel am Montag bespricht Moderator Fabian Scheler mit Carolin Ströbele, Kulturredakteurin bei ZEIT ONLINE, die Evolution der erfolgreichsten HBO-Serie aller Zeiten. Und wie der Klimawandel darin verarbeitet wird.

    Ein alter Kampfbegriff ist zurück: Deutschland debattiert wieder über Enteignungen. Eine Berliner Initiative will die großen Wohnkonzerne enteignen und entschädigen. Ob das praktikabel ist und verfassungsrechtlich überhaupt möglich, erklärt Wirtschaftsredakteur Sören Götz.

    Mitarbeit: Anne Schwedt

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  • 12.04.2019
    8 MB
    10:04
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Der lange Abstieg von WikiLeaks

    Julian Assange wurde in London verhaftet, die USA haben schon ein Auslieferungsgesuch gestellt. Sie werfen ihm Verschwörung vor. Was die Verhaftung bedeutet und welche Auswirkungen sie möglicherweise auf andere Whistleblower und die Pressefreiheit hat, bespricht Moderator Fabian Scheler mit Lisa Hegemann. Sie ist Digitalredakteurin bei ZEIT ONLINE.

    Eine rot-gelbe Spirale und viel Schwarz – was ein Forscherteam am Mittwoch vorstellte, ist eine Sensation: das erste Foto eines schwarzen Lochs beziehungsweise seiner näheren Umgebung. Was dieser Fund für die Wissenschaft bedeutet, erzählt Alina Schadwinkel aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Take That war eine der erfolgreichsten Boygroups der Neunzigerjahre. Nun kommt ein Musical mit ihren Songs nach Deutschland.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz

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  • 11.04.2019
    8 MB
    10:25
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    Die neue Einigkeit zwischen Friedrich Merz und AKK

    In Eslohe findet am Freitag ein symbolträchtiges Ereignis statt: Zum ersten Mal seit der Wahl zum neuen CDU-Vorsitz tritt Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit ihrem ehemaligen Widersacher Friedrich Merz auf. Die beiden wollen gemeinsam Wahlkampf für die Europawahl im Mai machen. Wie kann das Treffen der beiden bewertet werden? Und was ist dran an den Gerüchten, dass Merz Aussichten auf den Posten des Wirtschaftsministers hat? Darüber spricht Mounia Meiborg mit Ferdinand Otto aus der Politikredaktion von ZEIT ONLINE.

    Schwangere Frauen können mit einem einfachen Bluttest erfahren, ob ihr Kind das Down-Syndrom hat. Der Bundestag debattiert heute über die Frage, ob Krankenkassen künftig die Kosten für diese Tests übernehmen sollen. Doch Kritiker befürchten, dass es dann zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen von ungeborenen Kindern mit dem Gendefekt Trisomie 21 kommen könnte. Jakob Simmank aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE, ordnet die Argumente von Befürworterinnen und Gegnern des Verfahrens ein.

    Außerdem: Die Hamburger Alsterschwäne sind zurück aus ihrem Winterquartier.

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    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 10.04.2019
    9 MB
    10:37
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    Das typische Brexit-Chaos

    Eigentlich soll Großbritannien am Freitag die EU verlassen – eigentlich. Doch um das Chaos ohne Deal zu verhindern, hat das Parlament am vergangenen Montag ein Gesetz beschlossen, das die Regierung zwingt, eine Fristverlängerung zu beantragen. Noch in der Nacht hat Premierministerin Theresa May den EU-Ratschef Donald Tusk um einen Aufschub bis zum 30. Juni gebeten. Die 27 Mitgliedstaaten stimmen heute beim EU-Sondergipfel darüber ab, ob sie diesen Antrag nun billigen wollen. Wenn sie ihn ablehnen, würde Großbritannien am Freitag ohne Deal austreten. Doch was passiert, wenn die Fristverlängerung genehmigt wird? Oder sich EU und May nicht einigen können? Das bespricht Erica Zingher mit Jurik Caspar Iser, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

    Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National will bei der Europawahl im Mai vor allem die Jugend des Landes ansprechen. Deshalb haben sie sich für einen besonders jungen Spitzenkandidaten entschieden: den 23-jährigen Jordan Bardella. Laut einer aktuellen Umfrage macht er das sehr erfolgreich: Erstmals könnte die Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten keine Mehrheit bekommen. Hannes Schrader war für ZEIT CAMPUS in der Normandie und hat dort den Spitzenkandidaten getroffen. Er spricht darüber, wer Bardella eigentlich ist und warum er gerade bei den jungen Französinnen und Franzosen so beliebt ist.

    Und sonst so? Ein Studentenhotel in Berlin kämpft gegen Wohnungsnot – mit überhöhten Preisen.

    Mitarbeit: Alena Kammer Um uns zu erreichen, schreiben Sie eine Mail an [email protected]

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  • 09.04.2019
    9 MB
    10:37
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    Wird die "große nationale Debatte" in Frankreich Antworten liefern?

    Von Januar bis März gab es in Frankreich landesweit mehr als 10.000 Diskussionsrunden, in denen Bürgerinnen und Bürger Beschwerden vorbringen und eigene Vorschläge machen konnten. Mehr als 1,5 Millionen Franzosen beteiligten sich an dem Format, mit dem die Regierung auf die ausschreitenden Gelbwesten-Proteste der letzten Monate reagierte. Der französische Premierminister Édouard Philippe hat nun eine Zusammenfassung der "großen nationalen Debatte" vorgelegt. Wir sprechen mit der freien Autorin Annika Joeres, die für ZEIT ONLINE über die Gelbwesten berichtet.

    Wie denken junge Menschen heute, und was bedeutet es eigentlich, heutzutage jung zu sein? Das fragen wir uns bei ZEIT ONLINE in einem neuen Schwerpunkt zur Pubertät, der nun gestartet ist. Warum Pubertierende entgegen allen Vorurteilen keine desinteressierten, smartphonesüchtigen Hedonisten, sondern vielmehr umweltbewusste Aktivistinnen sind, das erzählt uns Johannes Schneider, der den Auftakttext dieses Schwerpunktes geschrieben hat.

    Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Bonn für Verkehrschaos sorgt.

    Mitarbeit: Sarah Remsky

    Um uns zu erreichen, schreiben Sie eine Mail an [email protected]

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  • 08.04.2019
    8 MB
    10:10
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    Kopf-an-Kopf-Rennen in Israel

    Morgen wird in Israel ein neues Parlament, die Knesset, gewählt. Damit wird auch über den Regierungschef Benjamin Netanjahu abgestimmt. Der Premier ist seit zehn Jahren im Amt – und steht vor einer Anklage wegen Korruption. Zugleich ist das Land in seiner Amtszeit wirtschaftlich vorangekommen und blieb lange vor Anschlägen verschont. Reicht diese Bilanz, um trotz der Korruptionsvorwürfe im Amt zu bleiben? Und was ist von Netanjahus Ankündigung zu halten, Teile des Westjordanlands zu annektieren? ZEIT-Redakteurin Özlem Topçu berichtet im Gespräch mit Rita Lauter außerdem von Netanjahus Versuchen, die Ermittlungen gegen ihn zu diskreditieren – und die Rolle von US-Präsident Donald Trump.

    Beim Bundesliga-Topspiel hat Rekordmeister Bayern München haushoch gewonnen. Die Dortmunder wurden mit 5:0 nach Hause geschickt, der bisherige Tabellenführer hatte keine Chance. "Eine Lehrstunde" sagt der BVB-Coach, "noch ist nichts entschieden" der Bayern-Trainer. Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel ist jedenfalls ausgefallen, schreibt ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch. Er spricht darüber, was sich die Bundesliga einfallen lassen müsste, damit der Titelkampf wieder spannend wird.

    Und sonst so? Essen wir bald statt Burgern Disks?

    Mitarbeit: Paul Fenski

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  • 05.04.2019
    8 MB
    10:17
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    Wie die japanische Regierung um ausländische Arbeitskräfte wirbt

    Japan braucht dringend Arbeitskräfte. Deswegen will die Regierung von Premierminister Shinzō Abe den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland öffnen. Auch Gastarbeiter sollen angeworben werden. Doch die Skepsis in der Bevölkerung ist groß. Wieso? Darüber spricht Erica Zingher mit Felix Lill, der als freier Autor regelmäßig für ZEIT ONLINE aus Tokio berichtet.

    Frühlingszeit ist Fahrradzeit – ist Unfallzeit? Viele Radfahrerinnen und Radfahrer verunglücken, weil die Fahrer am Straßenrand parkender Autos unüberlegt ihre Tür aufreißen. Mit dem sogenannten Holländischen Griff ließen sich diese Unfälle vermeiden. Juliane Frisse aus dem Arbeitsressort von ZEIT ONLINE erklärt, wieso er in deutschen Fahrschulen noch kein Standard ist.

    Und sonst so? E.coli-Bakterien im ewigen Eis.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jona Spreter

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  • 04.04.2019
    9 MB
    10:57
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    Raus aus Hartz IV – mit Coaching statt Sanktionen

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, trotzdem sind immer noch viele Menschen langzeitarbeitslos und auf Hartz IV angewiesen. Der Bundestag hat im November ein neues Konzept gegen Langzeitarbeitslosigkeit beschlossen. Das Teilhabechancengesetz sieht unter anderem eine bessere Betreuung und Lohnkostenzuschüsse vor. Stefan Willeke, Chefreporter der ZEIT, hat sich in Fulda angesehen, was das konkret bedeutet, was es bringt – und wer davon überhaupt betroffen ist.

    In Umfragen nennen die Deutschen Klimaschutz und günstigen Wohnraum als einige der wichtigsten Anliegen, die die Politik angehen sollte. Doch was, wenn sich die beiden Ziele widersprechen? Nadine Oberhuber hat für ZEIT ONLINE mit Vertretern von Initiativen gesprochen, die in Bayern und Frankfurt am Main gegen die Bebauung von Flächen protestieren, auf denen die Kommunen Neubauwohnungen schaffen wollen. Welche Alternativen gäbe es, und wie weit ist es her mit dem Klimaschutz in Bayern, wo gerade erst ein Artenschutzvolksbegehren großen Erfolg hatte?

    Und sonst so? Keine Westen für die Wall Street.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jaakko Kacsóh

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  • 03.04.2019
    8 MB
    10:16
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    Die Nato, das erschütterte Versprechen

    Die Außenminister der Nato-Staaten treffen sich heute zum 70. Gründungsjubiläum in Washington – begleitet von vielen Spannungen: Die Türkei wendet sich Moskau zu, andere Nato-Mitglieder dagegen fürchten sich vor Russland, und dann ist da noch die Angst vor islamistischem Terror. Gilt das Versprechen der unbedingten gegenseitigen Verteidigung noch – und wie wahrscheinlich ist es, dass US-Präsident Donald Trump aus der Nato austritt? Das bespricht Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, mit Rita Lauter.

    Vor laufender Kamera ein Interview abbrechen, ein lange unbekanntes hoch bezahltes Aufsichtsratsmandat, ein teures Uhrengeschenk oder Zoff mit Bundestrainer Joachim Löw über die Aufräumaktion in der Nationalmannschaft. Der DFB-Präsident Reinhard Grindel hat während seiner dreijährigen Amtszeit zusehends an Rückhalt in seinem Verband verloren. Jetzt hat der einstige CDU-Berufspolitiker seinen Rücktritt angekündigt. Eigentlich sollte Grindel dem DFB nach dem Skandal um die WM 2006 ein sauberes Image bescheren. Ist ihm das gelungen? ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch spricht außerdem darüber, was den Ausschlag zum Rücktritt gegeben hat.

    Und sonst so? Fischer dürfen in Italien bald Plastik entsorgen.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Alena Kammer

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  • 02.04.2019
    9 MB
    10:32
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    Der Kampf um die türkischen Rathäuser ist noch nicht vorbei

    Die Opposition in der Türkei hat die Kommunalwahlen in großen türkischen Städten gewonnen. Das ist einerseits ein großer Sieg für die Demokratie, sagt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann. Aber die Regierungspartei AKP wird die Rathäuser von Istanbul, Ankara und Antalya nicht freiwillig aufgeben.

    Die Rapperin Ebru Düzgün alias Ebow singt auf ihrem neuen Album "K4L" vom Lebensgefühl als Kind einer Einwanderungsfamilie in Deutschland und Österreich. Daniel Gerhardt ist Musikjournalist und hat sich für ZEIT ONLINE das Album angehört. Er sagt im Gespräch mit Simone Gaul, er habe sich an manchen Stellen beim Hören regelrecht ertappt gefühlt.

    Und Japan will kein Einwanderungsland werden. Wirklich nicht.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Paul Fenski

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Wenn Sie uns kontaktieren wollen, schreiben Sie eine Mail an [email protected]

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  • 01.04.2019
    9 MB
    11:00
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    Kann eine Zollunion den harten Brexit verhindern?

    Der Austrittsvertrag, den Theresa May im britischen Unterhaus vorgestellt hat, ist wieder einmal gescheitert – das britische Unterhaus hatte ihn am Freitag zum dritten Mal abgelehnt. Wie wahrscheinlich wird damit ein ungeregelter Brexit am 12. April? Welche Möglichkeiten hat das britische Parlament jetzt noch? Und wie geht es eigentlich mit Theresa May weiter? Das bespricht Mounia Meiborg mit Zacharias Zacharakis, Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

    In Brasilien wurde am Wochenende an den Jahrestag des Militärputschs im Jahr 1964 erinnert. Dazu aufgerufen hatte der rechte Präsident Jair Bolsonaro. Sind die Feierlichkeit für die brasilianische Militärdiktatur Zeichen für eine Militarisierung des Landes? Und wie kommt Bolsonaros Kurs bei den Brasilianerinnen und Brasilianern an? Das ordnet Thomas Fischermann, ZEIT-Redakteur in Südamerika, ein.

    Außerdem: Drogenboss El Chapo arbeitet im Gefängnis an seiner eigenen Modelinie.

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    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 29.03.2019
    8 MB
    10:05
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    Ein Komiker als Präsident, wie wäre das?

    Zumindest in einer der beliebtesten TV-Serien des Landes ist Wolodymyr Selenskyj schon Präsident. Nun tritt der Komiker auch bei den echten Präsidentschaftswahlen an und hat gute Chancen, den bisherigen Amtsinhaber Petro Poroschenko und seine Rivalin Julija Tymoschenko zu schlagen. Warum er so erfolgreich ist, darüber spricht Moderator Fabian Scheler mit Simone Brunner, freie Autorin für ZEIT ONLINE, die aus der Ukraine berichtet.

    Nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Israel wird bald gewählt. Doch vor der Abstimmung am 9. April ist die Lage dort wieder angespannt. In den vergangenen Tagen beschoss die radikalislamische Hamas Israel aus dem Gazastreifen mit Raketen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Warum demonstrieren die Gaza-Bewohnerinnen und -Bewohner ausgerechnet jetzt? Ein Jahrestag kündigt sich an. Wie die Lage im Gazastreifen ist, beschreibt Lea Frehse, Nahostkorrespondentin der ZEIT.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Johann Stephanowitz

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  • 28.03.2019
    9 MB
    11:20
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    Kommt Mays Brexit, wenn sie geht?

    Großbritannien steht vor einer selbstgesetzten Deadline und weiß nicht mehr weiter: Kurz vor dem Brexit-Termin haben sich Parlament und Regierung noch immer nicht geeinigt, wie – und ob – es sich von der EU verabschieden will. Die britische Premierministerin Theresa May hat ihren Rücktritt angeboten, falls das Parlament ihren Plan für einen weichen Brexit annimmt – doch die nordirischen Unionisten deuten eine Blockade an. Die Parlamentarier loten ihrerseits Alternativen aus, doch sie können sich nicht einigen. Wie es mit dem Brexit-Drama weitergeht und was die Briten davon halten, darüber spricht Christina Felschen mit Bettina Schulz, die für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien berichtet.

    Der Intelligenzquotient in den Industrienationen geht seit Jahren zurück. Die ZEIT fragt deswegen in dieser Woche auf dem Titel ihrer Printausgabe: Werden wir immer dümmer? Tanja Stelzer, Ressortleiterin des ZEIT-Dossiers, spricht mit Hannes Schrader darüber, ob das so ist und was die Erklärung für den Rückgang des IQ sein könnte.

    Und sonst so? Ein bisschen Ruhe.

    Mitarbeit: Jona Spreter

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  • 27.03.2019
    9 MB
    10:45
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    In Großbritannien verschieben sich die Machtverhältnisse

    Heute bestimmt in Großbritannien das Parlament selbst seine Tagesordnung. Es will herausfinden, was es in Sachen Brexit eigentlich will. Und das ist eine echte Revolte gegen Premierministerin Theresa May. Denn sie hat eigentlich immer gegen das Parlament gearbeitet. Das liegt auch an dem politischen System in Großbritannien, doch da verschiebt sich gerade etwas. Warum der heutige Tag für das britische Parlament so besonders ist, erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Bettina Schulz im Gespräch mit Simone Gaul.

    Die Zahl der Krebsneuerkrankungen steigt jedes Jahr. Aber gleichzeitig steigt auch für fast alle Krebsarten die Wahrscheinlichkeit, sie zu überleben. Warum sich unser Verhältnis zu dieser Krankheit verändern wird, erklärt Clara Hellner, Medizinstudentin und freie Autorin für ZEIT ONLINE.

    Und: Eigentlich sollte am Freitag der erste nur von Frauen durchgeführte Außeneinsatz an der internationalen Raumstation stattfinden. Aber dazu kommt es nicht.

    Mitarbeit: Diana Pieper

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  • 26.03.2019
    8 MB
    10:22
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    Trump ist durch den Mueller-Report längst nicht komplett entlastet

    US-Präsident Donald Trump sieht sich vollständig rehabilitiert, seine Gegner sind enttäuscht. Laut US-Justizminister William Barr enthält der Bericht des Sonderermittlers Robert Mueller keine Belege für eine Verstrickung Donald Trumps oder seines Umfelds in eine russische Manipulation des Wahlkampfs. Dennoch, sagt ZEIT-ONLINE-Außenpolitikredakteur Carsten Luther, blieben viele Fragen offen.

    Langes Sitzen ist ungesund. Eine Metastudie der Universitäten Loughborough und Leicester aus dem Jahre 2011 bestätigte anhand von 800.000 Fällen, dass Menschen mit Sitzjobs sehr viel häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden als Menschen in Berufen mit viel Bewegung. Umso problematischer, dass es immer mehr Schreibtischjobs gibt. Lydia Krüger, freie Autorin für ZEIT ONLINE, hat recherchiert, wie viel Zeit wir im Durchschnitt im Sitzen verbringen, und spricht mit Simone Gaul darüber, wie wir sie reduzieren können.

    Und sonst so? Die Briten gehen, aber ihre Taxis kommen.

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    Mitarbeit: Sarah Remsky Link zur Studie: https://www.nhs.uk/news/heart-and-lungs/having-desk-job-doubles-risk-of-heart-attack/

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  • 25.03.2019
    9 MB
    10:35
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    Die Gelbwesten lassen sich von Macrons harter Linie nicht abschrecken

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Soldaten der Antiterroreinheit zum Schutz vor randalierenden Gelbwesten eingesetzt, tatsächlich blieb es bei den Demonstrationen am Wochenende vergleichsweise ruhig. Bekommt Macron die Protestbewegung in den Griff? Darüber spricht Simone Gaul mit Annika Joeres, sie ist Autorin für ZEIT ONLINE, lebt in Südfrankreich und sagt: Die Gelbwesten haben das Land verändert.

    Beim Absturz eines Germanwings-Airbus in den französischen Alpen starben vor vier Jahren 150 Menschen. Darunter waren auch 16 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See. Felix Schröder, Hospitant im Chancen-Ressort der ZEIT, hat mit Schulleiter Ulrich Wessel über den Umgang mit der Katastrophe gesprochen.

    Außerdem: "It's showtime." Mal wieder.

    Mitarbeit: Anne Schwedt, Jaakko Kacsóh

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    Das interview mit Ulrich Wessel finden Sie hier: https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-03/germanwings-absturz-9525-flugunfall-schueler

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  • 22.03.2019
    8 MB
    10:24
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    Wird Artikel 13 das freie Internet einschränken?

    Am 26. März wird das Parlament der Europäischen Union über die Reform des Urheberrechts abstimmen. Aktivistinnen und Aktivisten von Wikipedia fürchten dadurch eine erhebliche Einschränkung der Freiheit im Internet. In der Kritik steht besonders der Artikel 13, der Plattformen dazu verpflichtet, nicht mehr unerlaubt urheberrechtlich geschützte Werke zugänglich zu machen. Was genau kritisieren Plattformen wie Wikipedia eigentlich an den Änderungen, und sind Uploadfilter überhaupt umsetzbar? Lisa Hegemann aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE erklärt Erica Zingher, warum die Reform so einen großen Protest ausgelöst hat.

    Vor über drei Jahren hatten sich die EU-Länder und die Türkei auf ein Abkommen geeinigt: Damit weniger Flüchtlinge in die EU kommen und sie auf ihrer Flucht von der Türkei nach Griechenland nicht mehr ihr Leben riskieren, hatte die Türkei ihren Grenzschutz verstärkt. Im Gegenzug hatte die EU sechs Milliarden Euro zur Verbesserung der Lebensumstände der Flüchtlinge bereitgestellt. Doch in Griechenland herrscht aktuell eine humanitäre Katastrophe in den Flüchtlingslagern. Warum sind die Lebensbedingungen der Geflüchteten auf der Insel Lesbos und im Landesinneren trotz Milliardenhilfen so schlecht? Die freie Autorin Franziska Grillmeier ist in Griechenland und schildert ihre Eindrücke.

    Und sonst so? Russische Seefahrer sorgen für Aufruhr in fremden Gewässern.

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    Mitarbeit: Alena Kammer

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  • 21.03.2019
    10 MB
    11:51
    90896d08 3ff8 4756 843d a660ab01dcfa

    Wann heißt es denn nun Bye-bye, liebe Briten?

    Eigentlich sollten sie schon fast aus der Tür sein, doch die Briten und ihr langwieriger Brexit beschäftigt auch den heutigen Gipfel der übrigen EU-Mitgliedsstaaten. Sie beraten darüber, wie groß der Aufschub sein wird, den sie Großbritannien für den EU-Austritt gewähren. Denn das Parlament hat die Vereinbarung, die Premierministerin Theresa May mit der EU über den Brexit ausgehandelt hatte, bereits zweimal abgelehnt – aber auch die Alternative – ein Austritt ohne Deal – ist den Abgeordneten nicht recht. Die Premierministerin hat nun eine Fristverlängerung bis Ende Juni beantragt, um – ja, um was eigentlich zu tun? Bettina Schulz berichtet für ZEIT ONLINE aus London, wo gestern nicht nur eine Dringlichkeitssitzung des Parlaments stattfand, sondern sich auch Theresa May am Abend an die Briten gewandt hat.

    Ein kleines Chromosom, das sich zusätzlich in den genetischen Datensatz fügt, kann schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben eines Kindes und seiner Eltern haben. Trisomie 21, also Down-Syndrom, ist eine Genommutation, die oft zu körperlichen und geistigen Behinderungen führt. Medizinisch lässt sich mittlerweile mit einem Bluttest bei Schwangeren prüfen, ob ein Embryo die Veranlagung für Down Syndrom aufweist. Nun wird diskutiert, ob Krankenkassen die Kosten für solche Tests übernehmen sollen. Würden dann weniger Kinder mit Downsyndrom zu Welt kommen, und was würde das für das gesellschaftliche Klima bedeuten? Fragen dazu an Martin Spiewak, Wissensredakteur bei der ZEIT.

    Außerdem: von Blumen und Influencern.

    Mitarbeit: Viola Kiel

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  • 20.03.2019
    9 MB
    10:33
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