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SWR2 Tagesgespräch

Das SWR2 Tagesgespräch als Podcast

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  • 27.03.2020
    4 MB
    05:14
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    Dirk Messner, Umweltbundesamt: Zeitdruck beim Klimaschutz ist "ungeheuer groß"

    Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, hat die Politiker ermahnt, neben der Corona-Krise auch die Klimakrise zu bekämpfen. „Wir haben zwei große Krisen, die wir gleichzeitig lösen müssen“, sagte Messner im SWR Tagesgespräch. Der Zeitdruck sei „ungeheuer groß“. Jetzt bestehe die Chance, mit großen Konjunkturpaketen klimaverträgliche Wirtschaftsstrukturen zu schaffen.

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  • 26.03.2020
    5 MB
    05:37
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    Caritas International-Leiter Müller zum Coronavirus in Syrien: "Hier ist Schlimmes zu befürchten"

    Die Hilfsorganisation Caritas International geht davon aus, dass das Corona-Virus sich im Kriegsland Syrien besonders schnell ausbreiten wird. "Hier ist Schlimmes zu befürchten", sagte Caritas International-Leiter Oliver Müller im SWR Tagesgespräch. Er schlug vor, Sanktionen aufzuheben, um die Menschen dort besser erreichen zu können. Für viele werde das "überlebensnotwendig" sein.

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  • 25.03.2020
    5 MB
    05:54
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    Agrarministerin Klöckner: Erntehelferportal wird "überrannt"

    Das deutsche Jobvermittlungsportal für Erntehelfer läuft gut. Es sei schon am ersten Tag überrannt worden, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, CDU, im SWR Tagesgespräch. Die Corona-Krise zeige, wie wichtig es sei, heimische Lebensmittelproduktion flächendeckend vor Ort zu haben, so Klöckner. Heute Nachmittag treffen sich die EU-Agrarminister zu einer Videoschalte, um über die Auswirkungen des Coronavirus auf die Landwirtschaft zu sprechen.

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  • 24.03.2020
    5 MB
    06:05
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    Bundessozialminister Heil: "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz."

    Bundessozialminister Hubertus Heil, SPD, hat die Unternehmen aufgefordert, in der Corona-Krise die veränderten Regeln zur Kurzarbeit zu nutzen. Er halte es für eine Frage der gesellschaftlichen Solidarität und der praktischen Vernunft, dass der Staat jetzt viel Geld für Hilfsmaßnahmen ausgebe, sagte Heil im SWR Tagesgespräch. Deutschland sei ein Sozialstaat und verfüge nach guten Jahren über ausreichend Rücklagen. Der Bundestag will morgen ein Corona-Sozialpaket und andere Hilfsmaßnahmen beschließen.

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  • 23.03.2020
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    05:29
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    Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: "Geld darf jetzt wirklich keine Rolle spielen".

    Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, CDU, hat den Bund aufgefordert, die Bankenregulierung zu lockern. Die Bafin müsse dafür sorgen, dass die Hausbanken auch Kredite an Betriebe vergeben dürften, die keine genaue Planung für die nächste Zeit vorlegen könnten. Im SWR Tagesgespräch sagte die Ministerin, dass Geld jetzt keine Rolle spielen dürfe. Es sei wichtig, "an die Zeit danach zu denken".

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  • 20.03.2020
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    07:23
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    Britta Haßelmann (Grüne): "Keine Grundgesetzänderung wegen Corona-Krise"

    Die erste parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Britta Haßelmann, hat einer Grundgesetzänderung für Notparlamente wegen der Coronakrise eine Absage erteilt. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Haßelmann, man müsse eine Balance hinbekommen zwischen der Beschlussfähigkeit des Bundestages und dem Gesundheitsschutz. Sie sei zuversichtlich, dass das im Einvernehmen mit allen Fraktionen möglich sei. Hier gebe es kurzfristige und zeitlich begrenzte Möglichkeiten, ohne das Grundgesetz zu ändern. "Hoppla-hopp" in dieser Krisensituation darüber zu beraten, da habe sie "massive Bedenken". Heute beraten die parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen, wie die Sitzungen des deutschen Bundestages trotz der Coronakrise und der Absage von Großveranstaltungen stattfinden können. Denn alle Gesetze zur Krisenbewältigung müssen vom Bundestag beschlossen werden, damit sie umgesetzt werden können. Notfallparlamente sieht das Grundgesetz nur im Kriegsfall vor, deshalb wurde bereits über eine Grundgesetzänderung diskutiert.

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  • 19.03.2020
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    06:48
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    SPD-Fraktionsvize Mast zu Corona: "Bekommen Lösungen auch für Selbstständige"

    Die SPD-Fraktionsvize Katja Mast hat in der Corona-Krise eine schnelle Lösung auch für Freiberufler und Soloselbstständige angekündigt. Auch einen Härtefallfonds werde es geben. Im SWR 2 Tagesgespräch sagte Mast, die Regierung arbeite mit „Hochdruck“ an Ergebnissen und sie sei zuversichtlich, dass die Bundesminister Heil, Scholz und Altmaier bis zur nächsten Sitzung des Bundestages am Montag eine Lösung finden werden. In der jetzigen Corona-Krise, die Menschen mit einem „bedingungslosen Grundeinkommen“ zu unterstützen, lehnt Mast im SWR ab. Die SPD stehe für ein Recht auf gute und tarifgebundene Arbeit. Ein bedingungsloses Grundeinkommen sei ein fundamentaler Systemwechsel, der auch jetzt nicht weiterhelfe. Die Menschen bräuchten schnelle Lösungen, wenn ihnen die Aufträge durch die Corona-Krise wegbrächen.

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  • 18.03.2020
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    07:03
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    Lehrerverband fordert wegen Corona-Krise "schülerfreundliche Regelungen"

    Der Lehrerverband fordert wegen der geschlossenen Schulen durch die Corona-Krise "schülerfreundliche Regelungen" bei Prüfungen, Abschlüssen und Versetzungen. Im SWR Tagesgespräch sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, Schülerinnen und Schülern dürfe aus den Schulschließungen kein Nachteil entstehen. Es sei klar, dass man sich von dem Gedanken verabschieden müsse, dass jetzt der Unterricht statt in der Schule einfach zuhause weiterlaufen würde. Meidinger betonte, man könne froh sein, wenn "vielleicht ein Viertel dessen, was vermittelt werden soll, jetzt in diesem Heimunterricht vermittelt wird". Wirklich schlimm werde es, wenn die Schulen auch nach den Osterferien noch geschlossen blieben. Insgesamt räche sich jetzt, dass wir bei der Digitalisierung noch in den Anfängen steckten. Wegen der Corona-Krise sind bundesweit alle Schulen geschlossen. Rund elf Millionen Schülerinnen und Schüler müssen von zuhause aus lernen. Die Möglichkeiten digitalen Lernens sind von Bundesland zu Bundesland und von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Bisher sollen auch die Abitur-Prüfungen in vielen Bundesländern regulär stattfinden.

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  • 17.03.2020
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    06:58
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    Virologe Becker zur Corona-Krise: "Ausgangssperre, da sind wir im Moment noch nicht"

    Der Virologe Stephan Becker, Koordinator des Forschungsbereichs "Neu auftretende Infektionskrankheiten" am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung hält die jetzt ergriffenen Maßnahmen von Bund und Ländern gegen die Corona-Pandemie für sinnvoll. Es gehe darum, möglichst die Kontakte zu anderen zu begrenzen. Im SWR-Tagesgespräch sagte der Leiter der Virologie der Universität Marburg, eine Ausgangssperre, wie in Frankreich sei in Deutschland momentan jedoch noch nicht angezeigt. Zuerst solle man abwarten, ob die Regelungen greifen. Das könne eine bis zwei Wochen dauern. Sollten diese keine Wirkung zeigen, dann müsse man über eine Ausgangssperre nachdenken. Der Virologe hat "große Hoffnungen", dass es bereits Medikamente gibt, die auch gegen Covid-19 wirken könnten. Im SWR sagte Becker, Tierversuche legten das nahe und derzeit liefen die ersten klinischen Studien: Vielleicht habe man dann "kein Supermedikament", aber etwas, was helfen wird.

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  • 16.03.2020
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    07:04
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    Wirtschaftsminister Altmaier: „Werden alles tun, damit europäischer Binnenmarkt funktionieren kann“

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat angekündigt, die Regierung werde „alles tun, damit der europäische Binnenmarkt erhalten bleibt und funktionieren kann“. Im SWR Tagesgespräch sagte Altmaier, die ab heute geltenden Grenzschließungen seien nötig, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Die EU werde zum Warenverkehr heute einheitliche Leitlinien vorlegen. Ob dies jetzt zu spät geschehe, zu früh oder zum richtigen Zeitpunkt, sei nicht klar. Im SWR sagte Altmaier, sowohl die Bundesregierung als auch die EU müssten sich erst auf die Situation einstellen. Bei den geplanten Hilfsregelungen für Firmen und Selbstständige signalisierte der Wirtschaftsminister, diese im Zweifel noch einmal weiterzuentwickeln, wenn diese nicht ausreichen würden, um die Wirtschaft zu stützen. Den bundesweiten Katastrophenfall solle die Bundesregierung nicht ausrufen. Das sei Sache der Länder, die sich bei diesem Thema eng abstimmen würden. Bayern hat bereits angekündigt, den Katastrophenfall heute auszurufen.

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  • 27.02.2020
    4 MB
    05:24
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    Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler zum Coronavirus: Pandemieplan wird überarbeitet

    Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat angekündigt, den Pandemieplan des Landes zu überarbeiten. Man sei aber wegen vergangener Influenza-Epidemien bereits gut aufgestellt, sagte die Politikerin im SWR Tagesgespräch. Sie rechne damit, dass in den nächsten Stunden oder Tagen auch erste Rheinland-Pfälzer am Coronavirus erkranken würden. Stadtgebiete oder Dörfer abzuschotten halte sie jedoch nicht für sinnvoll.

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  • 26.02.2020
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    05:52
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    Ethikratvorsitzender Dabrock: Kein Geschäft mit der Not Sterbender

    Sterbehilfe dürfe niemals zur Regel werden, fordert der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock. Man müsse verhindern, dass dubiose Vereine ein Geschäft mit der Not Schwerstkranker und Sterbender machten, sagte Dabrock im SWR Tagesgespräch. Gleichzeitig dürften Menschen in äußerster Not nicht alleine gelassen werden. Das Bundesverfassungsgericht fällt heute ein Urteil über die „geschäftsmäßige“ Beihilfe zum Suizid.

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  • 25.02.2020
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    Vize-CDU-Chefin Breher: "Teamlösung ist nach wie vor sinnvoll"

    Die Vize-CDU-Chefin Silvia Breher ruft die potenziellen Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz auf, im Team zusammenzuarbeiten. Im SWR Tagesgespräch sagte Breher, "eine Teamlösung ist nach wie vor etwas, was ich für sinnvoll halte". Parteimitglieder und Wähler erwarteten, dass die Partei geschlossen dastehe und sich auf Themen und Inhalte konzentriere. In der Vergangenheit habe die Partei nicht geschlossen hinter Annegret-Kramp-Karrenbauer gestanden. Breher betonte: "Jetzt wünschen wir uns natürlich, dass das nicht noch einmal passiert." Alle möglichen Kandidaten hätten versichert, sich im Team einbinden zu lassen. Jetzt gehe es darum, auch Friedrich Merz wirklich einzubinden, egal auf welcher Position.

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  • 24.02.2020
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    06:35
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    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU): "Bundesparteitag noch weit vor der Sommerpause"

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) rät seiner Partei zu schnellen Neuwahlen in Thüringen und einem Bundesparteitag noch weit vor der Sommerpause. Im SWR Tagesgespräch sagte Günther, auch in Hamburg könne jeder sehen, welche Vertrauensverluste eine "irrlichternde CDU" erleide. Die Führungsfrage müsse schnell geklärt werden. Das sei auch die Stimmung in der Partei. Er fordere niemanden dazu auf, seine Kandidatur zu erklären, es sei eher "sympathisch, wenn sich die möglichen Kandidaten untereinander verständigen würden." Nach dem historisch schlechten Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg, der Krise in Thüringen und der ungelösten Führungsfrage treffen sich heute die CDU-Gremien, um über das weiter Vorgehen zu beraten.

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  • 21.02.2020
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    06:21
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    Annette Widmann-Mauz, CDU: Deutsche und Eingewanderte gehören zusammen

    Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, will den Rechtsextremismus und -terrorismus in Deutschland konsequent bekämpfen. Nur, wenn klar benannt würde, dass es in Fällen wie Hanau um Rechtsextremismus und rassistische Motive gehe, könne man den Tätern den Nährboden entziehen, sagte Widmann-Mauz im SWR Tagesgespräch. Deutschland müsse begreifen, dass Deutsche und Eingewanderte zusammengehörten. "Wir sind ein Land, das vielfältig ist."

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  • 20.02.2020
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    Jens Geier, SPD-Gruppe im Europaparlament: Die EU braucht mehr Eigenmittel

    Der Vorsitzende der SPD-Gruppe im Europaparlament, Jens Geier, hält den siebenjährigen Finanzplan der EU-Kommission für nicht zeitgemäß. Dies sei nicht der moderne Haushalt, den die EU bräuchte, sagte Geier im SWR Tagesgespräch. Es fließe zu viel Geld in die Landwirtschaft, zu wenig in Forschung und Grenzsicherung. Geier schlug vor, dass sich die EU mehr Eigenmittel beschaffen solle. Die europäischen Staats- und Regierungschefs beraten heute bei einem Sondergipfel über den siebenjährigen EU-Finanzrahmen.

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  • 19.02.2020
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    05:23
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    Katja Keul, Grüne, zum Gesetz gegen Hasskriminalität: Keine Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertür

    Die rechtspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katja Keul, hält das geplante Gesetz gegen Hasskriminalität für einen ersten guten Schritt. Es sei positiv, dass Hassposts an das Bundeskriminalamt gemeldet werden müssten, sagte Keul im SWR Tagesgespräch. Es dürfe allerdings keine „Vorratsdatenspeicherung durch die Hintertüre“ geben. Das Bundeskabinett will heute über das neue Gesetz gegen Hasskriminalität beraten.

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  • 18.02.2020
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    06:26
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    Martin Schirdewan (Linke): Jetzt liegt die Verantwortung bei der CDU

    Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Europaparlament, Martin Schirdewan, hat seinem Parteikollegen Bodo Ramelow in Thüringen Respekt gezollt. Ramelow gehe es offensichtlich nicht um Personen, sondern um das Land Thüringen, sagte Schirdewan im SWR Tagesgespräch. Jetzt liege es an der CDU, staatspolitische Verantwortung zu übernehmen. Ramelow hatte vorgeschlagen, in Thüringen eine Übergangsregierung mit der früheren CDU-Ministerpräsidentin Lieberknecht an der Spitze zu bilden.

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  • 17.02.2020
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    07:30
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    Bundesfrauenministerin Giffey: Eine Frau pro Vorstand wird Pflicht

    Vorstände großer deutscher Unternehmen müssen demnächst mindestens eine Frau berufen. Das hat Bundesfrauenministerin Franziska Giffey angekündigt. Diese verpflichtende Quote werde noch dieses Jahr kommen, sagte die SPD-Politikerin im SWR Tagesgespräch. Reine „Männerclubs“ seien nicht mehr zeitgemäß; nur mit freiwilligen Bekenntnissen komme man nicht weiter. Das Gesetz liege bereits dem Bundeskanzleramt vor.

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  • 13.02.2020
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    05:13
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    Tobias Lindner (Die Grünen): "Ob es nur eine Marotte war, werden wir wohl nie erfahren"

    Der Obmann der Grünen im Verteidigungsausschuss, Tobias Lindner, sieht kaum mehr Möglichkeiten an die gelöschten SMS von Ex-Verteidigungsministerin von der Leyen (CDU) zu kommen. Offenbar habe von der Leyen ihre Handy-Daten doch sehr regelmäßig aufgeräumt. Ob das nur eine Marotte gewesen sei, oder es möglicherweise doch beweisrelevantes Material gegeben habe, werde man wohl nie abschließend erfahren, sagte Lindner im SWR kurz vor Beginn des Untersuchungsausschusses zur Berateraffäre.

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  • 12.02.2020
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    05:37
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    Katja Suding (FDP): „Es gibt keine Nähe zur AfD“

    Die FDP-Landesvorsitzende Katja Suding hat im SWR bestätigt, dass es im Endspurt des Hamburger Wahlkampfs weiterhin viel Kritik und Beschimpfungen von aufgebrachten Bürgern gebe. Nach dem Wahl-Eklat in Thüringen hätten viele Menschen berechtigte Fragen zum Umgang der Liberalen mit der AfD und dem rechten Rand. Die Hamburger FDP versuche verlorengegangenes Vertrauen wieder herzustellen.

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  • 11.02.2020
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    Axel E. Fischer (CDU): „Wer von Schwarz-Grün träumt, wacht meist bei Rot-Rot-Grün auf“

    Der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete Axel E. Fischer fordert eine Rückbesinnung seiner Partei auf konservative Werte. Die Erfahrung habe gezeigt, „wer von Schwarz-Grün träumt, wacht meist bei Rot-Rot-Grün auf“, sagte Fischer im SWR. Die Partei müsse wieder stärker inhaltliche Debatten führen, statt den Koalitionsvertrag Punkt für Punkt abzuarbeiten. Dennoch bedauerte der CDU-Politiker den gestern angekündigten Rückzug Annegret Kramp-Karrenbauers. Sie habe klar für einen Kurs der Mitte gestanden.

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  • 10.02.2020
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    06:42
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    Kevin Kühnert: SPD will keinen „kleingeistigen politischen Profit“ aus Thüringen-Krise schlagen

    Der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Juso-Chef, Kevin Kühnert, hat das Verhalten der CDU in der Thüringen-Krise erneut kritisiert. Die Partei befinde sich in einer Autoritätskrise. Jetzt gehe es in erster Linie darum den verlorengegangenen Konsens der Demokraten gegen rechts wiederherzustellen. Die Groko stehe dagegen nicht zur Disposition, sagte Kühnert im SWR.

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  • 07.02.2020
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    05:36
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    SPD-Chefin Esken: Kemmerich darf „keinen Tag länger” Ministerpräsident bleiben

    SPD-Chefin Saskia Esken hat den Ministerpräsidenten-Wahltag in Thüringen vorgestern als "historisch" bezeichnet. Deutschland werde an diesen "beunruhigenden Vorgang" noch viele Jahre erinnert werden, sagte Esken im SWR Tagesgespräch. Man könne ihn nicht ungeschehen machen, aber dafür sorgen, dass der thüringische Ministerpräsident Kemmerich "keinen Tag länger im Amt" bleibe. Die Gremien von FDP und CDU treffen sich heute, um über die Folgen der Thüringer Ministerpräsidentenwahl zu reden.

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  • 06.02.2020
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    05:39
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    Linken-Chef Bernd Riexinger: „Die CDU muss ein Machtwort sprechen”

    Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, fordert Neuwahlen in Thüringen. Die CDU-Chefin müsse ein Machtwort sprechen, verlangte Riexinger im SWR Tagesgespräch. Die Linke werde auf keinen Fall mit der AfD zusammenarbeiten. <br/>Die FDP könne ihre Minister "selber stellen". Die Gremien der Parteien werden ab heute beraten, wie es nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen weitergehen könnte.

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  • 05.02.2020
    4 MB
    05:29
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    Michael Georg Link, FDP: Deutschland und Frankreich müssen sich aufeinander zubewegen

    Deutschland und Frankreich müssen sich mehr aufeinander zubewegen – diese Ansicht vertritt der europapolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Michael Georg Link. Gerade in der der Verteidigungspolitik brauche es nicht nur feierliche Erklärungen, sondern konkrete Fortschritte, sagte Link im SWR Tagesgespräch. Das gelte auch für die französische Anfrage an Deutschland, beim militärischen Engagement in der Sahelzone in Afrika zu helfen. In Straßburg tagen heute deutsche und französische Parlamentarier gemeinsam, um unter anderem über Verteidigungspolitik zu debattieren.

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  • 04.02.2020
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    06:01
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    Bund Deutscher Kriminalbeamter: Mehr Kripo-Personal in den Ländern einstellen

    Der Vorsitzende des Bunds Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler, hat die Bundesländer aufgefordert, schnell und verbindlich mehr Personal bei der Kriminalpolizei einzustellen. Der sogenannte "Pakt für den Rechtsstaat" mit dem Bund müsse neu verhandelt werden, verlangte Fiedler im SWR Tagesgespräch. Die "Architektur der Sicherheit", wie sie derzeit bestehe, sei sehr "problematisch". Es kranke an Partei- und an Länderegoismen.“

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  • 03.02.2020
    5 MB
    06:06
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    Stefan Genth, Handelsverband HDE: Der Handel kann Billigpreise nicht verhindern

    Der Deutsche Handel kann nichts dafür, dass die Lebensmittelpreise in Deutschland so niedrig sind – diese Meinung vertritt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE, Stefan Genth. Der Handel kaufe nicht direkt bei den Bauern, sondern überwiegend bei der Industrie und bei Genossenschaften ein, die die Preise bestimmten, sagte Genth im SWR Tagesgespräch. Deshalb sei sein Einfluss nicht groß genug, um Billigpreise zu verhindern. Die Bundeskanzlerin trifft sich heute mit Vertretern von Lebensmittelindustrie und Handel, um über das Thema zu reden.

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  • 31.01.2020
    5 MB
    06:21
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    CDU-Politiker McAllister setzt auf maßgeschneidertes Freihandelsabkommen mit den Briten

    Der CDU-Europapolitiker David McAllister ist überzeugt, dass die künftigen Handelsbeziehungen zu Großbritannien nur in ein spezielles, maßgeschneidertes Abkommen gefasst werden können. Zum ersten Mal werde mit einem Land verhandelt, das noch Mitglied im Binnenmarkt und in der Zollunion sei. Die Briten müssten also erst „aus den bestehenden Verträgen herausverhandelt werden“, sagte McAllister im SWR. Nach 47 Jahren Mitgliedschaft verlässt Großbritannien heute um Mitternacht die EU.

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  • 30.01.2020
    5 MB
    05:44
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    Evelyne Gebhardt (SPD): Beim Coronavirus wäre eine „koordinierte Bekämpfung“ besser

    Die SPD-Europaabgeordnete und China-Expertin ihrer Fraktion, Evelyne Gebhardt, wünscht sich eine bessere Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten im Umgang mit dem Coronavirus. Im SWR sagte Gebhard, man habe den EU-Krisenmechanismus im Jahr 2001 schließlich eingerichtet, um besser gegen das SARS-Virus vorgehen zu können. Allerdings sei die Gesundheitsvorsorge weiter fest in der Hand der Mitgliedsstaaten.

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  • 29.01.2020
    4 MB
    04:33
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Deutscher Mieterbund: „Offene Diskriminierung gibt es in ganz Deutschland“

    Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, spricht sich, ebenso wie die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, für eine spezielle Gesetzesverschärfung gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt aus. Dies sei notwendig, weil rassistische Wohnungsanzeigen immer wieder verfasst würden. Die Antidiskriminierungsstelle hat am Mittwoch neueste Zahlen zum dem Thema veröffentlicht.

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  • 28.01.2020
    5 MB
    05:59
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Jörg Fegert, Kinderpsychiater: "Die meisten Missbrauchs-Fälle bleiben geheim"

    Der Ulmer Kinderpsychiater Jörg Fegert sieht in Deutschland nach wie vor Defizite beim Kinderschutz. Fegert sagte im SWR Tagesgespräch, zehn Jahre nach Bekanntwerden des Missbrauchs am Berliner Canisius-Kollegs sei das Thema zwar im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Die Dimension werde aber noch immer nicht ernstgenommen. So habe sich Deutschland zu dem Nachhaltigkeitsziel verpflichtet, Kindern ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Ein regelmäßiges Monitoring von sexueller Gewalt gegen Kinder gebe es aber nicht.

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  • 27.01.2020
    5 MB
    05:56
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Bärbel Bas (SPD): Reisehinweise für China wegen Coronavirus verschärfen

    Die SPD-Gesundheitspolitikerin Bas geht davon aus, dass es auch in Deutschland Erkrankungen durch das Coronavirus geben wird. Im SWR-Tagesgespräch warnte Bas vor Panik, man sei gut vorbereitet. Bas forderte auch, die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes für China zu verschärfen und von Reisen abzuraten. Man könne an den gestiegenen Fallzahlen sehen, dass China die Lage nicht im Griff habe. Bislang rät das Auswärtige Amt lediglich, nicht dringende Reisen nach China zu verschieben. Bas regt auch an, sich am Beispiel USA, Frankreich und Japan zu orientieren, die ihre Bürgerinnen und Bürger aus Wuhan ausfliegen wollen.

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  • 24.01.2020
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    05:27
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Atila Karabörklü, Türkische Gemeinde: Türkische Schulen in Deutschland haben „eine Chance“

    Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Atila Karabörklü, begrüßt die Idee der Türkei, Schulen in Deutschland zu betreiben. Wenn man die Grundlage „gut und sauber ausarbeite“, habe das „eine Chance“, sagte Karabörklü im SWR Tagesgespräch. Karabörklü räumte jedoch ein, dass es große demokratische Defizite in der Türkei gebe. Die Rechtsstaatlichkeit habe nach dem Putschversuch „enormen Schaden“ genommen. Bundeskanzlerin Merkel reist heute in die Türkei.

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  • 23.01.2020
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    06:06
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Philipp Sonntag, Holocaust-Überlebender: „Ein Trauma für das ganze Leben“

    Der Holocaust-Überlebende Philipp Sonntag vom Verein „Child Survivors Deutschland“ erinnert sich mit großer „Beklommenheit“ und „Verwirrung“ an die Zeit seiner Kindheit, als seine Mutter ermordet wurde. Im SWR Tagesgespräch sprach er von einer Schädigung und einem Trauma für das ganze Leben. Bis heute sei es ein „Kampf“, die Demokratie in Deutschland aufzubauen. In Israel erinnern heute Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern an die Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren.

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  • 22.01.2020
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    05:48
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Holger Lösch, BDI: „Mehr politischer Wille“ bei neuen Technologien nötig

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI, setzt beim Klimaschutz auf neue Technologien. Sie seien der „zentrale Schlüssel“ zum Klimaschutz und man werde sie in „großen Mengen“ brauchen, sagte Vize-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch im SWR Tagesgespräch. Die Wirtschaft sei dabei auf Hilfe aus der Politik angewiesen – vor allem beim Thema Wasserstoff. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos geht es diese Woche vorrangig um den Klimaschutz.

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  • 21.01.2020
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    06:03
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, SPD: „Der Rechtsstaat muss klar aufzeigen.“

    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, SPD, geht davon aus, dass ihr Gesetz gegen Hass und Hetze im Internet noch vor der Sommerpause beschlossen wird. Drohungen, vor allem Morddrohungen, seien eine große Gefahr für die Demokratie, sagte die Ministerin im SWR Tagesgespräch. Deshalb müssten Online-Plattformen künftig Kommentare, bei denen es um Morddrohungen und Volksverhetzung gehe, direkt den Ermittlungsbehörden melden. Bei der Geldwäsche funktioniere ein ähnliches Verfahren gut. Die Zahl der politisch motivierten Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger hat zuletzt deutlich zugenommen.

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  • 20.01.2020
    5 MB
    06:07
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Staatsminister Niels Annen (SPD): Schutztruppe für Libyen „sehr sorgfältig abwägen“

    Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, SPD, hat die Libyen-Konferenz in Berlin als „Zeichen der Hoffnung“ bewertet. Es sei „ein großer Erfolg für die Diplomatie“, dass der UN-Sicherheitsrat sich erneut mit Libyen beschäftigen werde, sagte Annen im SWR Tagesgespräch. Jetzt komme es darauf an, die Beschlüsse umzusetzen. Über eine Schutztruppe in Libyen mit deutschem Beitrag zu reden, halte er allerdings für voreilig, der zweite Schritt vor dem ersten. Die EU-Außenminister werden heute über die Ergebnisse der gestrigen Libyen-Konferenz beraten

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  • 17.01.2020
    6 MB
    07:26
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    Peter Hauk (CDU): „Kein anderer Berufsstand wird so gegängelt wie die Landwirte“

    Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk hat Verständnis für die Bauern gefordert. Der CDU-Politiker sagte im SWR Tagesgespräch, kein anderer Berufsstand in Deutschland werde so gegängelt wie die Bauern. Deutschland stelle oft Regeln auf, wo die Dinge in Ordnung seien. So würden Nitrat-Regeln oft auch in Gegenden gelten, die keine Probleme mit ihrem Grundwasser hätten. Für die, die sich an die Regeln halten würden, bestehe aber kein staatlicher Handlungsbedarf.

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  • 16.01.2020
    5 MB
    06:04
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Karl Lauterbach (SPD): Widerspruchslösung bei Organspende würde „weniger Mangel“ bedeuten

    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat noch einmal für die doppelte Widerspruchslösung bei der Organspende geworben. Im SWR Tagesgespräch sagte Lauterbach, die anstehende Entscheidung im Bundestag sei eine wichtige ethische Frage. Deutschland brauche die Neuregelung, wie sie in den meisten europäischen Ländern bereits praktiziert werde. Wenn jeder wisse, dass er demnächst Spender sei, es sei denn, er habe widersprochen, „dann beschäftigt man sich doch viel eher mit dem Thema als jetzt, wo man das ein Leben lang aufschieben kann“, so Lauterbach.

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  • 15.01.2020
    3 MB
    04:14
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Gunda Röstel, Ex-Grünen-Chefin: Bei Kohleverhandlungen ist „auf die Tube drücken“ angesagt

    Die frühere Grünen-Chefin Gunda Röstel hält bei den Verhandlungen zum Kohleausstieg mehr Tempo für nötig. Röstel, die Mitglied in der Kohlekommission war, sagte im SWR Tagesgespräch, sie hoffe, dass es bis spätestens Ende März verbindliche gesetzliche Regelungen gebe. Wichtig sei, dass die Kraftwerksbetreiber entschädigt würden, es aber gleichzeitig ausreichende Strukturhilfen für die betroffenen Regionen gebe. Mit Blick auf die Verhandlungen mit den Energiekonzernen sagte Röstel, die auch im Aufsichtsrat von EnBW sitzt, „dass da noch etwas Pokern im Spiel ist, war erwartbar, da wäre ich einfach auch ein bisschen cool“.

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  • 14.01.2020
    4 MB
    05:24
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    Hans-Peter Bartels (SPD): Abzug der Bundeswehr aus dem Irak unwahrscheinlich

    Der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestags, Hans-Peter Bartels, rechnet nicht damit, dass die Bundeswehr den Irak dauerhaft verlässt. Der SPD-Politiker sagte im SWR-Tagesgespräch, er rechne eher damit, dass man sich mit der irakischen Regierung einigt, dass es vielleicht Änderungen im Zusammenwirken vor allem mit den amerikanischen Partnern geben wird. Bartels sagte, die Kritik richte sich nicht in erster Linie gegen die deutsche oder die europäische Präsenz: "Man möchte schon gern, dass die Deutschen dableiben".

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  • 13.01.2020
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    05:54
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    Nicola Beer (FDP) zu Iran: EU sollte „nicht hilflos am Seitenrand stehen”

    Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Nicola Beer, fordert angesichts der USA-Iran-Krise, die EU müsse künftig schneller reagieren. Die FDP-Politikerin sagte im SWR-Tagesgespräch, dass die EU Bürger- und Menschenrechte hochhalte, aber international quasi nicht existiere, tue weh. Deshalb müsse die EU ihre Arbeitsweise modernisieren. Angesichts der neuen Proteste in Teheran gegen das Regime forderte Beer, diese "wiederaufkommende Demokratiebewegung" zu stützen, "indem wir sichtbar machen, dass wir da draufschauen".

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  • 10.01.2020
    5 MB
    06:11
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Dagmar von Bohnstein (Deutsche Wirtschaft im Iran): Neue US-Sanktionen ändern nichts

    Der Konflikt zwischen Iran und den USA werde sich kaum auf die deutschen und europäischen Handelsbeziehungen zum Iran auswirken. Das meint die Delegierte der deutschen Wirtschaft in Iran, Dagmar von Bohnstein. Auch weitere US-Sanktionen würden die Lage nicht mehr erschweren, sagte sie im SWR Tagesgespräch. Sie forderte die EU auf, zwischen Iran und den USA zu vermitteln. In Brüssel treffen sich heute die EU-Außenminister, um über den Iran - USA-Konflikt zu beraten.

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  • 09.01.2020
    3 MB
    04:17
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Wolfgang Hellmich (SPD): Bundeswehr im Irak in „prekärer Lage”

    Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Wolfgang Hellmich, SPD, will die deutschen Soldaten aus dem Nordirak abziehen, wenn deren Sicherheit nicht gewährt werden kann. Die iranischen Angriffe auf den Militärstützpunkt Erbil hätten gezeigt, dass die Soldaten in einer sehr prekären Lage seien, sagte Hellmich im SWR Tagesgespräch. Seine Partei wolle das Mandat für den Auslandseinsatz im Nordirak überdenken – zumal es Ende des Monats auslaufe. Der Verteidigungsausschuss des Bundestags trifft sich heute zu einer Sondersitzung, um die Situation der Bundeswehr im Irak zu besprechen.

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  • 08.01.2020
    6 MB
    06:53
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Uwe-Karsten Heye: Schüler müssen mehr über Rechtsextremismus reden

    Schulen in Deutschland sollten sich mehr Zeit für staatsbürgerlichen Unterricht nehmen – das fordert der Vorsitzende des Vereins "Gesicht zeigen", Uwe-Karsten Heye. Vor dem Hintergrund von Morddrohungen an Menschen, die sich politisch oder gesellschaftlich engagierten, werde in den Schulen zu wenig geredet, kritisierte Heye im SWR Tagesgespräch. Mindestens eine Stunde pro Woche sollte über neuen Nationalismus gesprochen werden und darüber, „was die Menschen auseinanderbringt“. <br/>In den vergangenen Wochen sind unter anderem der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bedford-Strohm, und die FDP-Politikerin Skudelny mit dem Tode bedroht worden.

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  • 07.01.2020
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    05:39
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Reinhard Bütikofer (Grüne): Einzige Priorität ist Deeskalation

    Der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer hält es für die wichtigste Aufgabe von Nato und EU, eine weitere Eskalation der Iran-Krise zu verhindern. Insofern sei es richtig, insbesondere den Iran zur Zurückhaltung aufzurufen, sagte Bütikofer im SWR Tagesgespräch. Wegen der aktuellen Krise hat die Bundesregierung zudem entschieden, einen Teil der im Irak stationierten Bundeswehrsoldaten nach Jordanien und Kuweit zu verlegen.

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  • 03.01.2020
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    07:02
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Norbert Röttgen, CDU: „Für den Fall einer Wiederwahl Trumps: Mehr europäische Einheit!“

    Zum Beginn des Wahljahres in den USA forderte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Nobert Röttgen (CDU), mehr Kooperation und Einheit zwischen den europäischen Ländern. Im SWR2 Tagesgespräch sagte Röttgen, falls Donald Trump im Amt bleiben sollte, habe man es mit einem noch stärkeren Präsidenten zu tun, der überdies nicht mehr unter dem Druck einer Wiederwahl stünde. Die Schlussfolgerung für die Europäer sei zum einen, "diese Freundschaft mit den USA nicht aufzugeben". Gleichzeitig müsse man mehr europäische Einheit schaffen, um unsere eigenen Interessen zu vertreten.

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  • 02.01.2020
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    06:32
    1567610838613swr2 tagesgespraech podcast 106 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    "Lage im Nahen Osten äußerst brenzlig"

    Nach den gewaltsamen Protesten an der US-Botschaft im Irak, schätzt der außenpolitische Sprecher SPD, Nils Schmid, die aktuelle Lage im Irak als "äußert brenzlig" ein. Im SWR2 Tagesgespräch erklärte er, er hatte gehofft, dass sich der Irak mit der neuen Regierung stabilisiere. Dies sei aber wegen der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen USA und Iran schwierig. Die Amerikaner hätten jedoch nicht den politischen Willen, einen großen Krieg zu führen – "das wäre auch für die Region verheerend und würde einen Flächenbrand auslösen".

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  • 30.12.2019
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    07:25
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    Handwerkspräsident Wollseifer: „Wir katastrophisieren nix!“

    Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, weist den immer wieder erhobenen Vorwurf einer Katastrophisierung des Fachkräftemangels zurück. Im SWR2 Tagesgespräch lobt er erneut das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das 2020 in Kraft tritt. "Wir hoffen, dass wir eine kleine Lücke unseres Fachkräftemangels damit abdecken können", so Wollseifer. Derzeit gebe es rund 250.000 freie Stellen. Gewerkschaften und Arbeitsmarktforscher unterstellen immer wieder, dass die Wirtschaft mit dem Ruf nach ausländischen Fachkräften die Löhne drücken wolle.

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