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SWR2 Kultur Aktuell

Beiträge aus den täglichen Kulturjournalen von SWR2. Mit Kulturnachrichten, Rezensionen, Tipps und Hintergründen zu den Themen Literatur, Kunst, Theater, Tanz, Festivals und Co.

Alle Folgen

  • 24.10.2020
    4 MB
    04:08
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Etwas Neues wagen - Ludwigshafener*innen in "Ratten Ludwigshafen" nach Gerhard Hauptmann

    SSie galten als „Wanzenburg“ - heruntergekommene Mietshäuser wie jenes, in dem Gerhart Hauptmann seine Tragikomödie „Die Ratten“ angesiedelt hat. Auch in Ludwigshafen gibt es Schmuddelecken, wo niemand hinzieht, der es nicht unbedingt muss. „Ratten Ludwigshafen“ heißt deshalb das Stück, das Tilman Gersch, Intendant des Theaters im Pfalzbau, zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt entwickelt hat.

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  • 23.10.2020
    4 MB
    04:26
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    „Hell“, das neue Album der Band „Die Ärzte“: Alles ist Punk

    Nach mehr als acht Jahren Pause veröffentlicht die Berliner Rockband „Die Ärzte“ heute ihr mit Spannung erwartetes, neues Album "Hell". Eine musikalische Mischung aus Punk, Pop, Rock, Rockability, Trap und Reggae. Die Ärzte singen darauf u.a. von ehemals Rechtsextremen und distanzieren sich von der AfD. Sie richten ihren Zeigefinger auf Impfgegner, Klimaleugner, Reichs- und Wutbürger, beziehen Haltung, ohne dabei den Humor zu vergessen. Insgesamt klingt „Hell“ motivierter und energetischer als das Vorgängeralbum, findet SWR2 Kritikerin Christiane Falk. Am überzeugendsten ihrer Meinung nach: Die hymnischen Rocksongs, die Farin Urlaub geschrieben hat, ironiefreie Lieder über das Leben und die Liebe.

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  • 23.10.2020
    6 MB
    07:02
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Sisi als Influencerin: Die Foto-Alben der Kaiserin im Kölner Museum Ludwig

    Elisabeth von Österreich-Ungarn – besser bekannt als Sisi – sammelte gern und ausgiebig Fotos. Etwa 2.000 Mode- und Porträtbilder der Kaiserin sind im Kölner Museum Ludwig verwahrt. Nun werden sie in der Ausstellung „Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin“ gezeigt. Und sie offenbaren ein ganz anderes Bild der Elisabeth, über die bislang viel zu wenig bekannt gewesen sei, betont Kuratorin Miriam Szwast. "Was wir durch die Alben erleben, ist eine Elisabeth, die scharf beobachtet, eine scharfe Zunge hat, die bissig und zynisch sein kann - und durchaus experimentierfreudig." Ihre Fotoalben nutze sie vor allem zur Selbstinszenierung. "Wenn man sich die Bilder anguckt, kann man sagen, sie hat die Fotos genutzt um ein Image von sich selber bewusst zu gestalten, zu kontrollieren, herauszugeben, das ihr letztlich mehr Freiheiten einräumen würde, mehr Macht geben würde." Man müsse sich klarmachen, dass Elisabeth von Österreich-Ungarn erst in ihren späteren Jahren gefeiert worden sei. Um das zu erreichen, habe sie die Fotos quasi als Selbstinszenierungsvorlage genutzt. "Dann denkt auf einmal jeder, was ist das für eine schöne Frau, und sie wird dafür berühmt."

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  • 23.10.2020
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    03:51
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Der gekaufte Kaiser" in Aachen: Wie Karl V. mit Hilfe der Fugger seine Wahl sicherte

    Genau heute vor 500 Jahren ist Karl V. in Aachen zum römisch-deutschen König und zum "erwählten römischen Kaiser" gekrönt worden, am 23.10.1520. Zu diesem Jahrestag eröffnet in Aachen, am Ort der Krönung, die Ausstellung "Der gekaufte Kaiser" im Aachener Centre Charlemagne. Das Herzstück der Ausstellung ist der Mantel, den der neue Kaiser bei seiner Krönung getragen hat. 850.000 Gulden soll sich Karl bei den Fuggern beschafft haben, um sich seine Wahl zu sichern, umgerechnet etwa zwei Tonnen Gold. Eine für die damaligen Verhältnisse beinahe unvorstellbar erscheinende Summe. Rückschlüsse auf die Gegenwart, die Bedeutung der Wahl Karls V. und mögliche Vergleiche mit Korruptionsphänomen der Gegenwart, erlaubt diese sehr im Historischen bleibende Ausstellung aber leider nicht.

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  • 23.10.2020
    4 MB
    04:10
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    Die Frage nach dem Woher: „Herkunft“ von Saša Stanišić am Münchner Volkstheater

    Am Münchner Volkstheater des Romans „Herkunft“ von Saša Stanišić in der Regie von Felix Hafner Premiere. Hafner trägt der Fragment-Puzzle-Struktur des Buchs Rechnung, indem er das Erzähler-Ich auf sechs Schauspielerinnen und Schauspieler verteilt. Eine sehr eindrückliche Inszenierung, meint Theaterkritiker Christoph Leibold,der es gelingt, Stanišićs zentrale Themen dem Publikum näher zu bringen.

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  • 23.10.2020
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    02:06
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    Drei kleine Ausstellungen statt einer großen - Fußball-Legende Fritz Walter in Kaiserslautern unwürdig präsentiert

    Am 31. Oktober 2020 wäre Fußball-Legende Fritz Walter aus Kaiserslautern 100 Jahre alt geworden. Ein durchaus denkwürdiges Ereignis. Der Weltmeister von 1954 und zweimalige Deutsche Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern wird in seiner Heimatstadt jedoch nur spärlich bedacht.

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  • 23.10.2020
    3 MB
    03:51
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    „The Lost Berlin Tapes“ von Ella Fitzgerald

    Der Musikproduzent Norman Granz gehörte mit seinem Label Verve Records zu den wichtigsten Jazz-Machern des 20. Jahrhunderts. Mehr als die Hälfte aller Schallplatten in den USA gingen auf das Konto des 1918 in Los Angeles geborenen Produzenten. Aus seinem umfangreichen Nachlass ist nun ein Tonband veröffentlicht worden mit einem Live-Konzert-Mitschnitt von Ella Fitzgerald.

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  • 23.10.2020
    3 MB
    04:03
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    „Fashion?! Was Mode zu Mode macht” im Landesmuseum Württemberg

    Ein Originalkleid der Kaiserin Sisi und ein Chanel-Anzug von Marlene Dietrich – das sind zwei von 240 Exponaten der Großen Landesausstellung "Fashion?! Was Mode zu Mode macht" im Lnadesmuseum Württemberg. Hier geht es aber nicht nur um Kleider, sondern auch um kritische Aspekte wie die Fragen, ob Mode das Geschlecht mit definiert oder den Modekonsum. Denn durchschnittlich kaufen die Deutschen 60 Kleidungsstücke pro Jahr, von denen fast die Hälfte unbenutzt im Kleiderschrank liegen bleibt.

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  • 23.10.2020
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    04:38
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    Wie Rave und Corona zusammenhängen

    Schwarze Desillusionierung: Ice Cube würde Trump wählen. Lust auf Risikogruppe: Corona-Raver in Berlin. Was würde Kleist zur Varusschlacht auf Netflix sagen?

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  • 23.10.2020
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    06:58
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    Drohkulisse eines zweiten Lockdown - Psychiaterin Rietschel sieht Stress und Depression als neue Gefahr

    Ein Lockdown könne die „Ultima Ratio sein“, hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gesagt. Welche Wirkung haben solche Ankündigungen bei denen, die unter neuen Einschränkungen ihres Lebens besonders leiden? Zweifellos sei die Lage ernst, sagt Prof. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für psychische Gesundheit in Mannheim in SWR2. Sich auf einen neuen Lockdown einzustellen, werde aber vielen Menschen nach den Erleichterungen des Sommers schwerfallen. Sollte eine solche „Drohkulisse“ für Angstgefühle sorgen, werde das vor allem negative Folgen haben. Bei vielen Menschen erhöhe ein solches Szenario Stress, Depressivität oder die Neigung, die Gefahr überhaupt zu leugnen, um mit der Situation vermeintlich leichter zurecht zu kommen.

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  • 22.10.2020
    4 MB
    04:47
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    Ein Höhepunkt dieses Filmjahres - Der russische Kriegsfilm „Bohnenstange“ von Kantemir Balagov

    Die Geschichte der komplexen Freundschaft zweier junger Frauen 1945 in Leningrad steht im Zentrum von „Bohnenstange" - inspiriert durch das Buch „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht" von Swetlana Alexijewitsch. Regie führte das erst 29-jährige russische Ausnahmetalent Kantemir Balagov.

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  • 22.10.2020
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    03:40
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    „Die Drei von der Odyssee“ in Herxheim: Unterhaltsames Bauerntheater aus antikem Heldenstoff

    Das Chawwerusch Theater macht aus Homers „Odyssee“ ein flottes Abenteuerstück. Nur drei Schauspieler verkörpern mit Hilfe einiger Bretter, Tontechnik und Scheinwerfern zahlreiche Sagenfiguren. Mit viel Witz und Fantasie wird aus dem antiken Heldenstoff modernes Bauerntheater: Ironisch, stellenweise cartoonhaft überzeichnet, immer unterhaltsam.

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  • 22.10.2020
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    07:51
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    Deutsches Literatur-Archiv Marbach: "Laß leuchten! Peter Rühmkorf – selbstredend und selbstreimend"

    Der Lyriker Peter Rühmkorf, dem man chaotische Züge nachsagt, habe über seinen großen Fundus regieren können, sagt die Kuratorin Susanne Fischer im Gespräch mit SWR2. Dieser souveräne Umgang mit dem gesammelten Material mache wohl das Genialische an ihm aus.

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  • 22.10.2020
    8 MB
    08:14
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    Wenn die „Generation Brettspiel“ zockt: Hajo Schumacher versucht sich als Gamer

    Er sei der klassicher Bildungsbürger, sagt Hajo Schumacher, mit Videokassette, Buch, Plattenspieler und Fernsehen groß geworden. Doch in seinem Selbstversuch als Gamer hätten ihn die Computerspiele fasziniert, sagt der Journalist in SWR2: in ihrer grafischen Gestaltung, in ihrer Story und dem, was sie den Spielerinnen uns Spielern abverlangten.

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  • 22.10.2020
    4 MB
    04:26
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    Sicherheitslücken in Berliner Museen

    Nach dem Angriff auf der Museumsinsel: Wie können Museen ihre Kunst besser schützen? Und: Warum sich der Fischer-Verlag von Monika Maron trennt.

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  • 22.10.2020
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    04:15
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    Über die Zerbrechlichkeit der Existenz: „Zdeněk Adamec“ von Peter Handke in Berlin

    Der hochbegabte 18-jährige Tscheche Zdeněk Adamec hatte sich 2003 auf dem Prager Wenzelsplatz mit Benzin übergossen und angezündet. Literaturnobelpreisträger Peter Handke hat den Fall Adamec bereits in einem Roman verarbeitet und nun auch in seinem neuen Theaterstück. Regisseur Jossi Wieler macht aus dem Stoff in Berlin ein sinnliches Bühnenspiel.

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  • 22.10.2020
    3 MB
    03:47
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    Staatssekretärin Petra Olschowski bringt neue Kunstkonzeption für Baden-Württemberg auf den Weg

    Die neue Kunstkonzeption für Baden-Württemberg setzt in beispielloser Weise auf die Kraft der Schwarmintelligenz. Angestoßen durch Corona, rückt Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski auch die soziale Situation der Kulturschaffenden in den Blick. Den Praxistest wird diese Kunstkonzeption bestehen müssen, wenn es im ersten Haushalt nach Corona darum geht, wer wieviel Geld bekommt.

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  • 21.10.2020
    5 MB
    05:32
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    Kunsthistoriker Götz Adriani über seine neue Stiftung: Gegen den „Vermittlungspopulismus“ in der Kunst

    Der Kunsthistoriker Götz Adriani hatte als langjähriger Direktor der Kunsthalle Tübingen großen Erfolg. Über 400.000 Besucher kamen 1993 in die legendäre Cézanne-Ausstellung, der Katalog wurde über 250.000 Mal verkauft. Nun wird der Ausstellungsmacher zum Mäzen. Seine neu gegründete Adriani-Stiftung soll die wissenschaftlichen Publikationen der Staatsgalerie Stuttgart fördern.

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  • 21.10.2020
    4 MB
    04:10
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    Crossmediales Fantastikfestival Dragon Days in Stuttgart gestartet

    Das crossmediale Fantastikfestival Dragon Days bewegt sich an den Schnittstellen von Literatur, Film, Comic, Wissenschaft und Kunst. Zum Auftakt der diesjährigen Ausgabe ließ der Comiczeichner Felix Merikat fantastische Welten live zu der Lesung von Fantasy-Autor Tad Williams entstehen.

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  • 21.10.2020
    6 MB
    07:00
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    Fragen und berühren: Mirjam Wenzel über die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums in Frankfurt

    Es sei ein wunderbares Gefühl, das neu sanierte und um einen Neubau ergänzte Jüdische Museum in Frankfurt wiedereröffnen zu können, sagt Direktorin Mirjam Wenzel in SWR2. Sie sei „glücklich und auch ein wenig stolz“. Die neu konzipierte Dauerausstellung des Museums wolle eng an Fragen der Gegenwart anknüpfen. „Es ist ein Museum, das Geschichte in Form von Geschichten erzählt, mit einer Pluralität der Stimmen“, so Wenzel, „aber immer von der Frage-Perspektive der Gegenwart her.“ Berühren wolle die Ausstellung im wörtlichen Sinne. Besucherinnen und Besucher könnten sich mit den Geschichten beispielsweise von Frankfurter Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus direkt auseinandersetzen. Beispielsweise werde das Schicksal von Martha Wertheimer, die zahlreiche jüdische Kinder aus Deutschland gerettet hatte, anhand eines Animationsfilms erzählt. Mirjam Wenzel ist seit 2016 Direktorin des Museums, das erstmals 1988 in Frankfurt eröffnet und zuletzt in fünfjähriger Bauzeit saniert und mit neuen Ausstellungskonzepten versehen worden ist.

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  • 21.10.2020
    4 MB
    04:06
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    „Cortex“ erinnert an Christopher Nolan: Starkes Regie-Debüt von Moritz Bleibtreu

    Mit Moritz Bleibtreu wagt einer der bekanntesten Darsteller aus der deutschen Kino-Szene mit 49 Jahren ein eigenes Regie-Debüt. Obendrein ist „Cortex“ ein hochanspruchsvoller, düsterer Psycho-Thriller, ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit. Der schlicht gedrehte Film zeigt, dass in der deutschen Filmszene auch Platz für Genre-Filme ist, für Psycho-Thriller und Science Fiction.

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  • 21.10.2020
    3 MB
    03:37
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    Beglückende Farben und Formen: Henri Matisse im Centre Pompidou in Paris

    „Die Bedeutung eines Künstlers misst sich an der Menge der neuen Zeichen, mit denen er die Sprache der Kunst bereichert hat“, sagte Henri Matisse einmal. Dass er selbst ein entscheidender künstlerischer Zeichen-Erneuerer war, zeigt die Retrospektive im Centre Pompidou mit mehr als 230 Werken, sowie zahlreichen Dokumenten und Archivmaterial. Eine Retrospektive, die fast wie ein Roman wirkt. Die zur Landschaft geöffneten Fenster, Odalisken, Formen und Farben der späten Scherenschnitten wirken gerade in düsteren Coronazeiten beglückend. Mit der Matisse-Ausstellung, die ursprünglich schon im Mai eröffnet werden sollte, erhofft sich das Centre Pompidou trotz der Covid-19-Pandemie auch wieder steigende Besucherzahlen.

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  • 21.10.2020
    5 MB
    05:32
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    Vor 80 Jahren: Nur Kinder überleben die Deportation der Juden aus Baden und der Pfalz nach Gurs

    Vor 80 Jahren, am 21.10 1940, zeigte sich eine neue Stufe der antisemitischen Politik des NS-Staats: Die sogenannte Wagner-Bürckel-Aktion wurde zu einer Art Blaupause für das, was später im gesamten Reichsgebiet folgte. Die Wagner-Bürckel-Aktion bezeichnet eine große angelegte Deportation, bei der mehr als 6.500 Juden und Jüdinnen aus Südwestdeutschland ins französische Internierungslager nach Gurs gebracht worden sind.

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  • 21.10.2020
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    04:38
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    Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich bei Igor Levit

    In unserer Kulturmedienschau zitieren wir nicht nur aus den gedruckten Feuilletons, wir verfolgen auch die Debatten auf Twitter. Und da kommentiert ein Kulturmensch das politische Zeitgeschehen sehr engagiert: Die Rede ist vom Pianisten Igor Levit. Darum landet er mit seinen Beobachtungen immer wieder in unserer Kulturmedienschau. Auch heute. Nur dass es diesmal um einen kritischen Artikel über ihn geht, am vergangenen Freitag (Titel „Igor Levit ist müde“) in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt, ein antisemitischer Artikel, so der Vorwurf aus der Leserschaft. Für den sich die Chefredaktion der SZ jetzt entschuldigt.

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  • 21.10.2020
    4 MB
    04:41
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    KI-Thriller „Exit“ in der ARD Mediathek

    Der Autor Simon Urban hat in seiner Kurzgeschichte „Nachspiel“ faszinierende Fragen unserer digitalen Welt aufgeworfen und in eine überzeugende Form gebracht: Wer bin ich wirklich? Wie stelle ich mich dar? Und bin ich überhaupt? Regisseur Sebastian Marka hat daraus mit Autor Erol Yesilkaya einen für deutsche Fernsehverhältnisse technisch spektakulären Film gemacht.

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  • 21.10.2020
    4 MB
    04:57
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    Karlsruher Zustände kein Einzelfall: Intendant Peter Spuhlers Zeit in Heidelberg

    „Kann und wird Generalintendant Peter Spuhler seinen autoritären Führungsstil ändern oder nicht?“ Die verantwortlichen Politikerinnen stellen sich weiter hinter ihn. Doch viele Mitarbeiterinnen am Badischen Staatstheater haben nach mehreren gescheiterten Mediationsversuchen den Glauben daran verloren. Außerdem wurde jetzt bekannt, dass Spuhler ähnliche Probleme bereits am Theater Heidelberg, seiner vorherigen Wirkungsstätte, hatte.

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  • 20.10.2020
    3 MB
    03:54
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    Hypnotischer Rausch – „Ema“ von Pablo Larrain

    Tagsüber arbeitet sie als Tänzerin. Nachts zieht sie mit dem Flammenwerfer durch die Straßen oder verliert sich im Rausch des Raggaeton. In „Ema“ porträtiert Pablo Larrain eine ungewöhnliche Frau in einer noch ungewöhnlicheren filmischen Form.

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  • 20.10.2020
    5 MB
    05:31
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    Verlag S. Fischer trennt sich von Monika Maron: Keine „Cancel Culture“, sondern Transparenz

    Nach fast 40 Jahren der Zusammenarbeit trennt sich der S.Fischer-Verlag von der Autorin Monika Maron. Das sei jedoch kein Fall von „Cancel Culture“, so SWR2 Literaturkritiker Carsten Otte. Schon deshalb nicht, weil der Verlag deutlich gemacht habe, dass die bei S. Fischer von Monika Maron veröffentlichten Bücher auch weiterhin erhältlich sein sollten. Ebenso klar habe das Verlagshaus aber kommuniziert, dass man mit anderweitigen Publikationstätigkeiten von Maron nichts zu tun haben wolle. So hatte Maron in der Reihe „Exil“ einen Essayband in der Edition Buchhaus Loschwitz veröffentlicht. Man könne nicht bei S. Fischer und gleichzeitig im Buchhaus Loschwitz publizieren, das mit dem Antaios Verlag kooperiere, hatte es dazu vonseiten des S. Fischer Verlags geheißen.Hinter dem Antaios-Verlag steht Götz Kubitschek. Der Verleger gilt als Theoretiker und Publizist der Neuen Rechten. Wegen ihrer islamkritischen Äußerungen und ihren politischen Positionen, die wahlweise als konservativ oder als rechts bezeichnet werden, steht die Schriftstellerin immer wieder in der Kritik.Ungeachtet dessen gehöre Monika Maron zu den wichtigsten literarischen Stimmen in Deutschland, so SWR2 Literaturkritiker Carsten Otte. Bei allen Stärken hätten ihre letzten Bücher aber auch Schwächen gehabt, zum Beispiel wenn sie Ressentiments allzu ungebrochen dargestellt habe. Dennoch sei sie eine so prominente Autorin, dass sie sicher einen neuen Verlag bekommen werde. Es bleibe nur zu hoffen, dass es sich nicht um den Antaios Verlag handeln werde.

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  • 20.10.2020
    3 MB
    04:13
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    „Malerei in der Pfalz“ – Ausstellung im Schloss Kleinniedesheim

    Anselm Feuerbach, Max Slevogt und Hans Purrmann – alle drei sind weltweit bekannte Künstler, alle drei stammen aus der Pfalz. Aber die drei Maler waren nicht die einzigen Pfälzer, die beeindruckende Kunstwerke erschaffen haben. Das beweist eine Ausstellung im Schloss Kleinniedesheim in der Nähe von Worms. Unter dem Titel „Malerei in der Pfalz“ sind dort rund 20 Gemälde von Künstlern und Künstlerinnen zu sehen, die der Pfalz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Gesicht gegeben haben.

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  • 20.10.2020
    7 MB
    07:33
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    Noch einmal genau hinschauen: SWR Doku „Mord ohne Beweise“ über Koblenzer Doppelmord

    2013 wurde Henrike Schemmer verurteilt, wegen des Mordes an ihren Schwiegereltern. Während des Prozesses hatte sie geschwiegen, nun erzählt sie ihre Geschichte in der SWR Doku „Mord ohne Beweise“. Die Journalist*innen begleiten darin den Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort, der sich den Fall nochmal genau ansehen soll..

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  • 20.10.2020
    3 MB
    04:16
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    Neu gestaltetes Jüdisches Museum Frankfurt öffnet für Besucher*innen

    Das Jüdische Museum in Frankfurt war fünf Jahre geschlossen, wurde für 50 Millionen Euro umgebaut und erweitert. Nach Verzögerungen eröffnet jetzt ein neues, rundum saniertes Haus, das um einen Neubau erweitert wurde und eine neu konzipierte Dauerausstellung präsentiert.

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  • 20.10.2020
    4 MB
    04:40
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    Ärger im Paradies – „On the Rocks" von Sophia Coppola

    Eine Tochter, ein Vater, beide zusammen spionieren den Ehemann der Tochter aus. Grund: Er geht möglicherweise fremd. Sofia Coppolas "On the Rocks" ist eine Detektivgeschichte in Form einer Komödie. Und ein Anti-Problemfilm. Die Charaktäre in "On the Rocks" haben keine ernsthaften Sorgen. 17 Jahre nach "Lost in Translation" bietet das neue Werk von Sofia Coppola ein Wiedersehen mit Bill Murray und offriert ein neues Kapitel jener Philosophie der Beiläufigkeit, an der Coppola in ihrem Werk seit jeher schreibt.

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  • 20.10.2020
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    04:26
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Monika Maron, neues Opfer der „Cancel Culture“

    Es ist ein immer größer werdender Begriff, die „Cancel Culture“. Für die einen ein neues Mittel des Verbots und der Zensur, die vor allem vom digitalen Mob lanciert wird – für die anderen ein überfälliges Ende dominanter Stimmen und Figuren, die zu Recht endlich ihren Platz räumen müssen – wie etwa Harvey Weinstein. Was man überhaupt noch sagen darf oder ob man dann gleich gecancelt wird, darüber wird in allen Lagern unterschiedlich gestritten. Nun hat die „Cancel Culture“ ein neues Opfer gefunden, wenn man so will, nämlich die Autorin Monika Maron. Der Fischer Verlag, der seit fast 40 Jahren ihre Bücher verlegt, hat ihr die weitere Zusammenarbeit gekündigt.

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  • 19.10.2020
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    04:20
    1565621583991swr2 kultur aktuell podcast 110 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Party-Operette in partylosen Zeiten: Léhars „Die lustige Witwe“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe

    Die erste größere Produktion im Bereich des Musiktheaters am Badischen Staatstheater in Karlsruhe ist ausgerechnet Franz Léhars Operette „Die lustige Witwe“: Da wird nämlich richtig Party gefeiert im Pariser Maxim – und das geht derzeit natürlich überhaupt nicht. So hat Regisseur Axel Köhler Léhars Meisteroperette an die Bedingungen angepasst. Ebenso spielt das Orchester in einer verkleinerten Salonbesetzung. Ein Abend gelungener Unterhaltung, nicht zuletzt auch über die Probleme der Gegenwart am Badischen Staatstheater.

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  • 19.10.2020
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    04:13
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    „Horizonte“ – Tanz und Technologie in Darmstadt

    Die Uraufführung des Doppelabends „Horizonte“ am Staatstheater Darmstadt, zeigt die Auftragsarbeit „The Butterfly Effect“ des britischen Choreografen Alexander Whitley und die deutsche Erstaufführung von „Untitled Black“ des Choreografenduos Sharon Eyal und Gai Behar. Das Ensemble des Hessischen Staatsballetts überzeugt auf ganzer Linie.

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  • 19.10.2020
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    04:08
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    Derbheit bis zur Darmentleerung: Friedrich Dürrenmatt als Karikaturist im Kurpfälzischen Museum Heidelberg

    Der Schweizer Dramatiker und Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt wird in Heidelberg groß gefeiert – mit Blick auf den 100. Geburtstag am 5.1.2021 erinnert die Stadt an Dürrenmatt in der Region Rhein-Neckar. Schließlich war Dürrenmatt in Heidelberg zu Gast bei Hörspielaufnahmen, hat in Mannheim und Schwetzingen eigene Stücke selbst inszeniert. Auch wenn dabei sein Theater-Werk oft im Mittelpunkt steht: Dürrenmatt war auch ein talentierter Zeichner und Karikaturist. Daran erinnert nun das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg.

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  • 19.10.2020
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    04:01
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    „Ethno“: Postmigrantische Youtube-Serie von RebellComedy und WDR

    Hat man es als junger Mensch mit Zuwanderungsgeschichte besonders schwer im Comedygeschäft? Oder besonders leicht, weil man sich ja immer hinter seinem „Migrationshintergrund“ verstecken kann? Die Miniserie „Ethno“ erzählt die Geschichte von Ben, der dringend Geld verdienen muss, seinen marokkanischen Vater nicht enttäuschen will und dann aus Versehen zum Youtube-Star wird.

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  • 19.10.2020
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    04:07
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    Von wegen „frech“, „kritisch“ und „provokant“: Das sexistische Spiegel-Interview

    Eine bizarre Friedenspreisverleihung in der Paulskirche und die Debatte über ein Spiegel-Interview mit der Virologin Sandra Ciesek.

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  • 19.10.2020
    4 MB
    05:04
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    Uferloses Geraune: Karl Ove Knausgård „Aus der Welt“

    In „Aus der Welt“ von Karl Ove Knausgård missbraucht ein kaputter Lehrer seine Schülerin. Ein strapaziöses und vorhersehbares Buch, das die Innenansichten einer kaputten männlichen Psyche zelebriert.

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  • 19.10.2020
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    04:16
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    Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt „Masculinities – Liberation through Photography“

    Viele Formen von Männlichkeit zeigt die Schau „Masculinities – Liberation through Photography“ mit über 300 Fotos von fünfzig internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Sie ist ein Gastspiel der Londoner Barbican Gallery. Ausgehend von der Emanzipationsbewegung der Schwulen und Lesben in den 1960er und 70er Jahren setzt sie sich mit den Rollenbildern von Männern und Frauen auseinander, die bis heute fortwirken. Neben berührenden Bildern, die unerschrocken zarte Blicke auf die Männlichkeit werfen würden, gebe es aber auch viele Fotografien, die in die Falle männlicher Selbstdarstellung tappten. Statt Rollenmuster aufzubrechen, zementierten sie diese. Statt Klischees zu hinterfragen, würden Stereotypen reproduziert.

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  • 19.10.2020
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    07:07
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    Einmischen in die Politik - Friedenspreisrede von Amartya Sen

    Die zentralen Punkte, die Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in seiner Laudatio für den diesjährigen Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels festhielt, seien auch die Hauptaspekte seines Werks: die Meinungsfreiheit und die Gerechtigkeit. SWR-Literaturchef Frank Hertweck findet, dass das Pathos der Laudatio durchaus im Einklang mit Sens Werk stehe. Dieser hätte nämlich einzigartig herausgearbeitet, dass zu Gerechtigkeit eben auch die Freiheit der Wahl gehöre. Am stärksten beeindruckt war Hertweck jedoch von dem tagespolitischen Impetus seiner Dankesrede. Hier hätte er ganz konkret Kritik an der Politik seines Heimatlandes Indien geübt und die autoritären Zustände angeprangert.

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  • 17.10.2020
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    04:26
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    Kinos in Not – Das Delphi in Stuttgart

    Peter Erasmus, der Betreiber der Arthaus-Kinos in Stuttgart (Delphi und Atelier am Bollwerk), greift immer häufiger zum Mikrofon vor Filmbeginn, um sich an seine Besucher*innen zu wenden. Denn er fürchtet, dass es seine Branche bald nicht mehr geben könnte.

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  • 16.10.2020
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    Die Kunst wieder zu den Menschen bringen: Emeka Ogboh in Ravensburg

    Zum ersten Mal wird in Deutschland die Emeka Ogboh die Sound-Licht-Installation „The Way Earthly Things Are Going“ gezeigt („Der Lauf der irdischen Dinge“), im dafür bisher kleinsten Ausstellungsraum. Der Künstler freut sich über die Installation im Kunstmuseum im oberschwäbischen Ravensburg.

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  • 16.10.2020
    3 MB
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    Kein besserer Ort für den Schwarzmaler: Pierre Soulages im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

    Es könnte wohl keinen besseren Ort für die schwarzen Gemälde von Pierre Soulages geben, als die „weiße Villa im Park“ – wie das Museum Frieder Burda gerne genannt wird. Das Museum in Baden-Baden zeigt bis Februar 2021 eine Retrospektive mit Werken des großen Malers aus den Jahren 1946 – 2019.

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  • 16.10.2020
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    Dürfen sich Klassik-Künstler nicht politisch äußern? Die Kontroverse um Igor Levit

    Der Pianist Igor Levit sei weit davon entfernt, Kunst und Politik zu vermischen, sagt BR-Musikkritiker Bernhard Neuhoff in SWR2 mit Blick auf Vorwürfe, der Pianist würde „ganz viel Wind um sich machen und damit überspielen, dass er eigentlich gar kein so guter Pianist sei“. SZ-Rezensent Helmut Mauró hatte einen kritischen Artikel über Levit veröffentlicht, der in sozialen Netzwerken auf Empörung gestoßen war.

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  • 16.10.2020
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    ARTEMIS - Debüt-Album sieben exzellenter Musikerinnen

    Ob Miles Davis, John Coltrane oder Ornette Coleman, sie alle haben bei dem 1939 in New York gegründeten Jazz-Label Blue Note Records ihre Platten aufgenommen. Markenzeichen des Labels: ein hohes künstlerisches Niveau und der Mut, Neues zu wagen. Nach dem Motto, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, hat unlängst auch das Ensemble Artemis bei Blue Note Records sein Debüt-Album veröffentlicht.

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  • 16.10.2020
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    Sinnliche Kunst zum Eintauchen: Französische Impressionist*innen in der Staatsgalerie Stuttgart

    Welche Atmosphäre herrscht im Tanzsaal? Wie klingt die Meeresbrandung an der bretonischen Küste und wie riecht Flieder? Fragen, auf die in der Staatsgalerie Stuttgart die Ausstellung „Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus“ Antwort geben will.

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  • 16.10.2020
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    Debatte um die Leitungsstrukturen an Theatern | 16.10.2020

    Nicht nur am Badischen Staatstheater in Karlsruhe wird diskutiert, ob das althergebrachte Modell eines scheinbar allmächtigen, zumeist männlichen Intendanten noch eine Zukunft hat. Und ob! heißt es heute in einem Gastbeitrag auf den Kulturseiten. Ansonsten stehen auch die Feuilletons im Bann der Pandemie.

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  • 16.10.2020
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    03:58
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    Im digitalen Format überflüssig: Die Frankfurter Buchmesse in der Einbahnstraße

    Eine Buchmesse lebt eigentlich von Gesprächen und Diskussionen, von unvorhergesehenen Erlebnissen in der Auseinandersetzung um Literatur. Diese Erwartung könne die Frankfurter Buchmesse derzeit nicht einlösen, meint SWR2 Literaturredakteur Carsten Otte in seinem Kommentar. Die Frankfurter Buchmesse befinde sich in ihrer digital reduzierten Form in einer Art kommunikativer Einbahnstraße. In dieser Form trete die Buchmesse allenfalls den Beweis an, dass sie im digitalen Format überflüssig sei.

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  • 16.10.2020
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    09:25
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    Epidemiologe Klaus Stöhr zur Corona-Pandemie: Als Naturereignis nicht zu stoppen

    „Man hätte sich früher über das langfristige Ergebnis der Pandemie unterhalten müssen“, kritisiert der Epidemiologe Klaus Stöhr die deutsche Strategie zur Bekämpfung des COVID-19-Virus. Der ehemalige Direktor des Influenza-Programms der Weltgesundheitsorganistion WHO hält zwar den Frühjahrs-Lockdown für richtig („Man musste hier reingrätschen“). Doch danach habe man die Konsequenzen falsch eingeschätzt.

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