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SWR2 Essay

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  • 23.03.2020
    44 MB
    48:16
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    Schriftsteller über das Ende ihres Schreibens: Den Mund kann man nicht in die Ecke stellen, den Geist nicht abschalten

    Schriftsteller schreiben Bücher. Und Gedichte. Und Essays. Sie sitzen an Schreibtischen und kauen an Bleistiften. Sie diskutieren mit ihrem Lektor. Sie halten ihr frischgedrucktes Buch in Händen und lächeln. Und manchmal… hören sie mit all dem auf. Und machen etwas anderes.

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  • 16.03.2020
    51 MB
    56:12
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    Marcel Reich-Ranicki über Arno Schmidt: Eine Selfmadeworld in Halbtrauer

    Das Gehirntier. Das Genie. Der Solitär. Der Einsiedler. Vor allem aber: Der Verkannte! So stellte sich Arno Schmidt Zeit seines Lebens dar. Und seine Lesergemeinde folgte ihm darin. Seltsam eigentlich. Schmidts Bücher waren immer greifbar, zum Teil in edlen Ausgaben, er heimste Preise ein, fand Gönner, und auch vom Radio kamen Angebote zuhauf. Arno Schmidt war lange Jahre das Lieblingskind der bundesrepublikanischen Redakteure. 5 Jahre bevor er als Feuilletonchef zur FAZ geholt wurde, 1967, schrieb Marcel Reich-Ranicki einen Radioessay über Schmidt. In dem er sich genau darüber wunderte: Den Nimbus des Unbekannten und Verfemten… | Von Marcel Reich-Ranicki

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  • 09.03.2020
    50 MB
    53:18
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    Verbundenheit und Ausbeutung - Von einer postindustriellen Umkehr zur Natur

    In welcher Beziehung wollen wir zum Rest jener Natur stehen, die wir so erfolgreich aus unserem Lebensalltag verdrängt haben?, fragt sich der Autor Gerhard Fitzhtum in seinem Essay. Ist Veganismus eine Antwort – oder doch nur ein Symptom dafür, dass wir uns von der „Natur“ so entfremdet haben, dass wir auf keinen Fall mehr Tierkörper essen wollen? Von Gerhard Fitzthum

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  • 02.03.2020
    46 MB
    55:52
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    Über Beethovens katastrophales Nachleben

    Seine Zeitgenossen hörten ihn (teils widerwillig) als: Tonkunst. Doch dann verschmelzen Beethovens Worte mit der dramatischen Musik zum programmatischen Inhalt.

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  • 24.02.2020
    52 MB
    55:57
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    Sag, wer Du bist: Ich-Auskunft

    Gibt es eigentlich eine "wahre" Erzählung von uns selbst? Oder erzählen wir uns eine Identität, die mit Wahrheit wenig zu tun hat?

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  • 17.02.2020
    43 MB
    49:47
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    Der Hinterhalt ist das Versteck des Feiglings: Österreich, das ewige Opferland

    Ein ganz normaler Sommerabend auf Ibiza… A b’soffene G’schicht. Und wer ist an all dem schuld? Die anderen.

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  • 10.02.2020
    42 MB
    52:09
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    „Eine andere Welt ist möglich.“ Die tiefen Wurzeln einer "Fridays for Future"-Parole

    Auf den "Friday for Future"-Demonstrationen ist er immer wieder auf Plakaten zu entdecken, der Satz "Eine andere Welt ist möglich!" Kommt Ihnen bekannt vor? Ulrich Grober auch. Ein seinem Essay macht er auf die Suche nach dem Ursprung dieser Parole und des Wunsches nach einer lebbaren Alternative zum Status Quo. Und findet Bruchstücke des Satzes in der Philosophie- und Literaturgeschichte zwischen Schlegel und Tolkien, Beethoven und Lennon, Breton und Huxley. | Von Ulrich Grober

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  • 03.02.2020
    43 MB
    48:22
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    Musik bei E. M. Cioran

    E. M. Cioran (1911 - 1995) war ein aus Rumänien stammender französischer Essayist und Aphoristiker, für den Innerlichkeit, Ekstase und Lyrismus zu den Welterklärungsmodi zählten.

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  • 27.01.2020
    52 MB
    56:38
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    Ich könnt' heulen: Vom deutschen Schlager

    Über die Jahre hinweg ist der deutsche Schlager sang- und klanglos zum peinlichen Discofox-Nischenprodukt mit Eventcharakter für die Schmuddelecke geworden, verendet zwischen Aprés-Ski und Ballermann.

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  • 20.01.2020
    51 MB
    57:47
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    Mozart vom Herzen her

    Wolf von Niebelschütz war ein deutscher Dichter, Romancier und Essayist. Bekannt machte ihn sein Roman "Der blaue Kammerherr", ein barockes Etwas, ausufernd nach allen Seiten. In den 50er Jahren schrieb Niebelschütz auch für das Radio: Über das Rokoko, Puccini, den Barock – und über Mozart. Den er „vom Herzen her“ verstanden wissen wollte – und nicht intellektuell. | Von Wolf von Niebelschütz

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  • 06.01.2020
    36 MB
    44:24
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    Die Frau in der Musikgeschichte der Renaissance

    Frauen waren in der Renaissance von der musikalischen Ausbildung wie auch von den Möglichkeiten musikalischer Aufführung weitgehend ausgeschlossen, dies änderte sich erst im 16. Jahrhundert.

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  • 30.12.2019
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    54:53
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    Es lebe die Anarchie - Im Netz der Macht

    Charmante Gedanken über eine politische Idee, die im Praxistest noch nie durchgefallen ist: Den Anarchismus.

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  • 23.12.2019
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    56:39
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    Reisemüde - Wenn Urlaub zur lästigen Pflicht wird

    Verreisen wird immer mehr zu einer Pflicht… Woher kommt die um sich greifende Reisemüdigkeit?

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  • 16.12.2019
    28 MB
    30:19
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    EDIT Essaypreis 2019 - Heul doch!

    Die Leipziger Literaturzeitschrift EDIT vergab im Oktober neben dem „Essay-Preis“ zum ersten Mal den „Radio-Essay-Preis.“ Gemeinsam mit der Redaktion des SWR2-Essays. Ausgezeichnet wurde ein Text, der sich für eine akustisch opulente Umsetzung auf dem Sendeplatz „Radio-Essay“ am besten eignet. Gewonnen hat den Preis Lisa Krusche mit Ihrem Text „Heul doch!“, einem Plädoyer für „radical softness“, den Mut zu Tränen.

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  • 09.12.2019
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    Theodor W. Adorno - Aspekte des neuen Rechtsradikalismus

    Adorno schreibt über Trump und die AfD? Wohl kaum. Doch was Adorno in seinem Vortrag über „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ aus dem Jahr 1967 zu sagen hat, ist heute wieder relevant.

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  • 03.12.2019
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    56:32
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    Schweben 3: Ästhetik des Schwebens | Von Reiner Niehoff und Sven Rücker - Online

    Schweben braucht ein Medium; es ist nichts ohne eine Atmosphäre, die es umgibt und trägt. Einer Ästhetik des Schwebens geht es darum, diese Atmosphäre sichtbar zu machen, wie in der Malerei El Grecos oder in den Wolkenbeschreibungen Wenses, Brinkmanns und Baudelaires. Kennzeichen dieser Ästhetiken ist die Unentschiedenheit. Erst in der Abwesenheit harter Urteile und Entscheidungen zeigt sich die Leichtigkeit, die die Verhältnisse zum Tanzen und zum Schweben bringt.

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  • 03.12.2019
    53 MB
    56:56
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    Schweben 2: Kinetik des Schwebens | Von Reiner Niehoff und Sven Rücker

    Mobilees, Waagen, Schaukeln: die Dingwelt des Schwebens ist interessiert am Equilibrium, am Gleichgewicht. Schweben heißt abwägen, austarieren. Es heißt aber auch: abschweifen. Im Gegensatz zum Fliegen, das ein Ziel hat, lässt das Schweben sich treiben, überlasst sich der Drift der verschiedenen Luft- oder Wasserströmungen. Quallen, Schwebestaub, die bösen Winde der Odyssee, die Ballonfahrten Jules Vernes und die ultimative Drift in Kubricks 2001 belehren uns darüber, dass wir gerade dann ans Ziel kommen, wenn wir kein Ziel mehr haben.

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  • 02.12.2019
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    Fontane und die Musik

    Fontane wusste einiges über Musik, vor allem über Richard Wagner. Zwei seiner Romanheldinnen schwärmen für ihn; eine dritte namens Oceane von Perceval figuriert heute als Opernheldin im jüngsten Werk von Detlev Glanert.

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  • 11.11.2019
    52 MB
    56:59
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    Schweben 1: Kulturgeschichte des Schwebens

    Vom biblischen Geist, der über den Wassern schwebt, über die lange Liste schwebender Heiliger, die obskurantistischen Seancen des 18. und 19. Jahrhunderts bis zu modernen Entspannungstechniken reicht die Geschichte der Levitation.

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  • 04.11.2019
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    Leopold Mozart: Viel mehr als der Vater seines Sohnes

    Leopold Mozarts Briefe sind eine Fundgrube nicht nur für Informationen über seinen Sohn, sondern auch über das Denken in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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  • 28.10.2019
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    Hans Magnus Enzensberger: Die Sprache des "Spiegel"

    Hans Magnus Enzensberger unterstützte Ende der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts Alfred Andersch bei redaktionellen Arbeiten zu den „SDR-Radio-Essays“. In dieser Zeit entstand ein eigener Text, der mittlerweile zu den Klassikern der Medienkritik gilt. Aus Anlaß des 90. Geburtstages von Hans Magnus Enzensberger senden wir in unserer Reihe „Aus den Archiven“ seine wortgewaltige Abrechnung mit der Sprache und dem Gestus des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

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  • 21.10.2019
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    55:02
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    Eros als Staatsmann

    Homosexualität als einigendes Band der Gesellschaft? Als Fundament der Demokratie? Diese heute seltsam erscheinenden Denkmodelle waren Thomas Mann und Stefan George nicht fremd.

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  • 14.10.2019
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    52:20
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    Grenzüberschreitung - Was treibt zu Mord und Totschlag?

    Wie wird man zum Mörder? Kann das jedem und jeder passieren? Je nach den Umständen ? Sibylle Tamin macht sich auf die Suche nach einer Antwort.

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  • 07.10.2019
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    47:35
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    Hartmut Rosa und die Philosophie des Hörens

    „Wenn Beschleunigung das Problem ist, ist Resonanz vielleicht die Lösung.“ So beginnt Hartmut Rosas Buch „Resonanz". Was aber bedeutet seine kritische Theorie für das Konzert und seine Kultur?

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  • 30.09.2019
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    56:24
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    Klang macht Macht

    Harmloses Dahinrauschen ist der uns umgebende Klang nie: Lärm definiert Territorium, Töne können zu Waffen werden, Stimmen aus dem Off lenken und kontrollieren uns. Herrschaft offenbart sich auch akustisch durch Stimme und Suggestion, Krach und Krieg, Audiotechnik und Militär.

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  • 23.09.2019
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    Radio Adorno | Von Michael Schäfermeyer

    Da nimmt sich einer Zeit und formuliert mit einer Präzision, die auf heutige Hörer möglicherweise streng und unnahbar wirkt. Trotzdem spricht er mit großer Freundlichkeit, weil er sein Gegenüber ernst nimmt. Adorno bemühte sich in seinen Rundfunkbeiträgen stets um Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit, ohne jemals einen Gedanken zu vereinfachen.

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  • 16.09.2019
    47 MB
    53:54
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    Erziehung zur Mündigkeit - Das letzte Radio-Gespräch mit Theodor W. Adorno

    Zum 50. Todestags des großen Philosophen: Das Gespräch über die „Erziehung zur Mündigkeit“. Mit einer Einleitung von Reiner Niehoff

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  • 10.07.2019
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    An den Küsten Kaliforniens - Reisebilder aus dem amerikanischen Westen | Von Horst Krüger

    Kurz vor der Sommerpause ein Urlaubsstück aus dem Archiv. Der Radiomacher Horst Krüger reiste viel, und 1973 reiste er nach Kalifornien. Gelandet als Kritiker des US-Imperialismus, widerfährt ihm, dem Rationalisten, zu seiner eigenen Überraschung eine visionäre Erfahrung. Er wird überwältigt vom amerikanischen Kontinent, seiner Landschaft, Fülle und Seele. <br/>All das von ihm selber vorgetragen, in sich windenden Satzschleifen, irrwitzigem Tempo und beinahe ohne jemals Atem zu holen: Ein Klassiker des gesprochenen Worts. (Aus der Reihe "Aus den Archiven" eine Wiederholung von 1973)

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  • 08.07.2019
    46 MB
    52:11
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    Roh. Von der Sehnsucht nach Echtheit. Von Barbara Kaufmann

    Der Erfolg der Zeitschrift Landlust, der Wunsch, ein Haus im Grünen zu bewohnen, und sei's nur am Wochenende, der Vormarsch der Rohkost, das Gangstermäßige des Hip-Hop, politische Bewegungen wie die "AfD": All dies sind Phänomene eines gesellschaftlichen Wandels hin zum "Echten", "Wahren", "Authentischen". Schluss mit dem Filigranen, dem Verzärtelten, dem politisch Korrekten - her mit dem Rohen, dem Unbehauenen! <br/><br/>Aber was ist daran eigentlich "echt"?

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  • 18.06.2019
    32 MB
    35:37
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    Clara Wieck Schumann hören

    Leidenschaft und Sentiment, Verwegenheit und Nonchalance. In ihrem Spiel und auch in ihrem Selbstverständnis als Künstlerin bewegt sich Clara Wieck Schumann bemerkenswert frei. Ihre Werke sind Zeugnisse einer vielfältigen Kreativität.

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  • 17.06.2019
    49 MB
    54:50
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    Genau hinhören! Vom Populismus | Von Daniel Hornuff

    Welcher rhetorischen Mittel bedient sich populistisches Sprechen? Wie stellen sich Populisten in ihren Reden dar? Und was macht das mit den Zuhörenden?<br/><br/>Daniel Hornuff hört genau hin.

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  • 13.06.2019
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    56:52
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    Bürgerpflicht und Gemeinwesen - Ein soziales Jahr für alle? | Von Michael Hirsch

    Für ein Jahr dem Gemeinwohl leben, Eigennutz und Karriere mal pausieren lassen und der Gesundheit, Bildung und Integration in unserer Gesellschaft dienen. Könnte dies einen positiven Beitrag zum sozialen Zusammenhalt des Gemeinwesens leisten? <br/>Während sich immer mehr Menschen für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens erwärmen, könnte es in Zukunft möglicherweise gerade die Einführung einer solchen, für alle gleichen sozialen Bedingung sein, die dieses Grundeinkommen für einen größeren Teil der Bevölkerung plausibel macht… <br/>Interessante Fragestellung? <br/>Der Philosoph und Politikwissenschaftler Michael Hirsch diskutiert sie in seinem Essay. Buchstäblich. Akustisch.

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  • 05.06.2019
    50 MB
    55:44
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    Tiere sehen dich an oder Das Potential Mengele | Von Hans Wollschläger

    „Man erklärt viele Geschichtsmetaphern der nachhitlerschen Zeit, wenn man sie im Kontext der hitlerschen zu lesen unternimmt – ja eigentlich alle. Und der brüllende Protest, der überall aufschallt, wo das Verfahren fündig wird, liefert nur einen weiteren Beleg für die Richtigkeit des Verfahrens.“

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  • 27.05.2019
    53 MB
    56:53
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    Hurensöhne – Über die Schönheit und Notwendigkeit des Schimpfens

    Juliane Liebert ist bekannt als Autorin der Süddeutschen Zeitung.Sie rezensiert oftmals seltsame CDs aus der großen weiten Welt des Pop, führte ein skandalträchtiges Interview mit Morrissey, ist eine der wenigen, die Ramsteins Ästhetik befriedigend erklären können und weiß auch sonst aus popkulturellen Hervorbringungen immer wieder intelligente Funken zu schlagen. <br/>Für unseren Essay-Platz hat sie ein Loblied auf das Schimpfen verfasst. Eine Apotheose des Schimpfens. Des guten Schimpfens. Des kreativen Schimpfens. Eines Schimpfens, das seine eigene Lächerlichkeit immer schon mitdenkt. Von Villon über Celine bis Cioran.

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  • 16.05.2019
    51 MB
    54:29
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    Heimat Europa (2/2) - Identität | Von Dietrich Brants

    Was bedeutet es, wenn jemand erklärt: „Ich bin Europa“? Kann ein ganzer Kontinent Heimat sein? Nachdem es in Teil I des Essays um Herkunft und Geschichte ging, befasst sich Teil II mit einer europäischen Identität. Kann es sie geben? Und wie sähe sie aus?

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  • 09.05.2019
    42 MB
    52:22
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    Jacques Offenbach bei Karl Kraus und Siegfried Kracauer

    Eine doppelte Lektüre zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach: Karl Kraus schrieb Offenbachs Operetten-Verse fort. Siegfried Kracauer erklärt in seinem Buch „Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit", warum die Operette nur in einer Gesellschaft entstehen konnte, die selbst Operette war.

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  • 07.05.2019
    50 MB
    53:49
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    Heimat Europa I

    Kann ein ganzer Kontinent Heimat sein? Nicht, wenn man Heimat als Gebiet mit typischem Landschaftsbild, regionalen Traditionen, merkwürdigen Idiomen und kulinarischen Eigenheiten versteht. „Vielfalt in Einheit“ - das könnte eine europäische Idee sein. Aber wie lässt sich so eine Idee erzählen? Und wie lässt sie sich leben? Was bedeutet es, wenn jemand erklärt: „Ich bin Europa“.

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  • 02.05.2019
    47 MB
    52:00
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    Über die Wirkung von Tonarten

    Ob einzelne Tonarten von sich aus Gefühle darstellen können, diese Frage beschäftigte die Theoretiker schon in der Antike. Später wurden Bedeutung und Wirkung von Tonartenkonstellationen bewusst mitkomponiert und so Teil des künstlerischen Konzepts.

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  • 16.04.2019
    53 MB
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    Aufbruch ins Wetter - Die Wetterbücher Hans Jürgen von der Wenses | Von Valeska Bertoncini

    Hans Jürgen von der Wense, geboren 1894, gestorben 1966, war Vieles: Komponist, Wanderer, Fragmentkünstler, Nachdichter aus 27 Sprachen. Vor allem ist er eines: Ziemlich unbekannt. Publiziert hat er zu Lebzeiten nicht viel. <br/>Statt eines Werkes schuf er ein Blattwerk aus tausenden von Fragmenten. Und er notierte Wetterphänomene. Schon früh plante er eine Weltgeschichte des Wetters, die nie geschrieben wurde.

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  • 11.04.2019
    50 MB
    57:31
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    Leicht muss man sein - Lektionen in Demut | Von Nina Omilian

    Wie aus dem Nichts die Diagnose: „Wir können uns nicht erklären, warum Sie überhaupt noch leben.“ Gerinnsel am Herzen. Damit beginnt die Tortur. Das Pendeln zwischen Maschinen, herzlosen Ärzten, den eigenen Ängsten. Und Glücksmomenten. <br/>Der Tod ist ein guter Lehrmeister. Er lehrt Demut. Und worum es eigentlich geht. „All Deine Tage sind heute. Alle Momente sind jetzt.“

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  • 03.04.2019
    52 MB
    56:55
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    Neue Musik - wozu? Ein Erklärungsversuch von Alexander Pschera

    Kaum jemand versteht Neue Musik. Wird sie aufgeführt, erträgt man sie. Woran liegt das? Und warum sollte man sie trotzdem hören? Die These Alexander Pscheras: Neue Musik ist die letzte künstlerische Hervorbringung, die sich der Ökonomie entzieht. Sie ist der letzte Raum von Freiheit.

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  • 27.03.2019
    46 MB
    48:51
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    Ritzplatten und tolle Tuben. Das Bauhaus und seine Musik

    In Dessau arbeitete der Bauhäusler László Moholy-Nagy unter anderem an der Idee, Schallplatten einzuritzen, um rhythmisierte Kratzgeräusche zu erzeugen; während Kandinsky bei einem Sonnenuntergang „tolle Tuben“ zu hören glaubte, die ihm angenehme Vibrationen schenkten.

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  • 25.03.2019
    54 MB
    56:21
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    Es gibt kein Land mehr. Die Suche nach einem Zuhause.

    Im zweiten Teil des Essays „Über das Unheimliche“ zieht Essayist Pascal Richmann wieder alle Trümpfe. Nietzsche, David Foster Wallace, Johnny Cash, Rosemary Kennedy. Und Freud. Wo ist zuhause? Auf der Erde? Im Universum? Oder im Kopf? Der zweite Teil der Essay-Reihe „Über das Unheimliche“ in der Regie von Alexander Schuhmacher.

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  • 19.03.2019
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    55:24
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    Miss, Model, First Lady - Zur Geschichte von Schönheitswettbewerben

    Im postindustriellen Zeitalter macht der Körper Arbeit, aber er verrichtet keine mehr. Körper sind keine Produzenten, sondern Produkte, Projekte, Modelle und Bilder. Auch und gerade die Models sind von dieser Entwicklung entscheidend betroffen. Ihre Körper werden zu Markenzeichen, sie sind Produkte von Arbeit, Disziplin, Bodybranding. Und sie müssen immer radikaler modelliert, immer unmöglicheren Anforderungen angepasst werden. Wir leben in einer Kultur der Modelle, in welcher die jeune fille sich in eine Miss verwandelt hat, die Miss in ein Model und das Model in ein 'Ding'.

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  • 08.03.2019
    51 MB
    54:01
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    Die ungeheure Entbehrlichkeit des Menschen. Adalbert Stifters anthropofugale Erzählkunst

    Er beschwor das "sanfte Gesetz" und war doch Meister in der Schilderung von Naturkatastrophen. Menschen gehen verloren, verschwinden in Eisspalten, werden verschüttet… Die Natur zeigt bei Stifter ihre Übermacht gänzlich gelassen. Dem Kosmos liegt nichts an unserem Überleben. | Von Manfred Koch

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  • 27.02.2019
    54 MB
    56:44
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    Fluxus. Die Musikalisierung der Kunst. Von Herbert Köhler

    Die FLUXUS-Bewegung brachte Kunst und Musik, Bild und Komposition, Hör- und Sehkunst neu zusammen. <br/>Vielleicht lässt sich die künstlerische Schnittmenge von Optik, Akustik und Aktion durch FLUXUS auch als Kritik der letzten 150 Jahre Ästhetikgeschichte verstehen? Etwa, indem sie eine uralte, griechische Feststellung aktualisiert: panta rhei, alles fließt … oder eben Fluxus.

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