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SWR2 Archivradio

Die BBC meldet Hitlers Tod, Clara Zetkin (KPD) spricht vom „zusammenbrechenden Kapitalismus“, die Apollo 13 startet und 2003 identifiziert der junge Christian Drosten das SARS-Virus – as SWR2 Archivradio macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar.

Alle Folgen

  • 01.07.2020
    25 MB
    28:07
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Das Ende der Rheinlandbesetzung 1930 – Rundfunk live!

    Vor 90 Jahren zogen die Franzosen aus Trier ab. Die große „Befreiungsfeier“ wurde live im Radio übertragen. Sie macht hörbar, was das Ereignis damals für die Menschen bedeutete. Gábor Paál im Gespräch mit Historikerin Birgit Bernard

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  • 29.06.2020
    4 MB
    05:01
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Hindenburg zur Räumung der ersten Besatzungszone

    Nach dem Ersten Weltkrieg sollte das Rheinland eigentlich bis 1935 von den Alliierten besetzt bleiben. Doch Außenminister Gustav Stresemann erzielt im Vertrag von Locarno einen Kompromiss. Deutschland erkennt die Westgrenze zu Frankreich und Belgien an – erhebt also auch keine Ansprüche mehr auf Elsass-Lothringen. Dafür endet die Besatzung früher. Die erste Besatzungszone wird 1926 geräumt. In ihr lag auch Köln. In der Nacht zum 1. Februar findet dort die erste einer ganzen Reihe von Befreiungsfeiern statt, die auch im Rundfunk übertragen wurden. Sie ist allerdings nicht erhalten. Es existiert allerdings eine Rede von Reichspräsident Paul von Hindenburg. Er hat sie einige Wochen später am 21. März bei einem Empfang der Stadt Köln gehalten.

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  • 29.06.2020
    39 MB
    44:02
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Ende der Rheinland-Besetzung: "Befreiungsfeier" in Trier

    Am 1. Juli 1930 endete die Besatzung des Rheinlandes durch die französische Armee. 12 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Es war eine Riesenfeier in Trier. Vermutlich mehr als 30.000 Besucher kamen nach Trier um pünktlich um Mitternacht den Abzug der Franzosen zu feiern. Von dieser Feier existiert eine frühe Rundfunkaufnahme – eine der ältesten erhaltenen Ü-Wagen-Außenübertragungen. Es gibt ein Feuerwerk, es wird gesungen und es werden Reden gehalten. Alle bringen ihre Solidarität mit dem Saarland zum Ausdruck – denn das Saarland stand zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Mandat des Völkerbunds. Der Reporter ist Bernhard Ernst – einer der großen Reporter des frühen Rundfunks. Verglichen mit anderen Beiträgen aus dieser frühen Zeit ist diese Aufnahme außergewöhnlich lang, fast 45 Minuten. Hintergrundinformationen zu der Befreiungsfeier in Trier und der Rundfunkaufnahme finden Sie unter archivradio.de

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  • 28.06.2020
    27 MB
    30:32
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    "Afrikanisches Jahr" 1960: Kolonien werden zu unabhängigen Staaten

    1960 war das "Afrikanische Jahr". Fast 20 ehemalige Kolonien in Afrika werden zu unabhängigen Staaten, darunter Mali, die Republik Kongo, Nigeria und Madagaskar. Am 1.7.1960 auch Somalia, das aus gleich zwei Kolonien hervorging: Italienisch-Somaliland und Britisch-Somaliland. In diesem Jahr entstand im Südwestfunk eine Sendereihe mit dem Titel "Tribüne der jungen Völker", die sechs Jahre lang über die Situation in den ehemaligen Kolonien berichtete. Diese Folge vom 2. Juli 1960 macht deutlich, wie damals über die Entkolonialisierung berichtet wurde.

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  • 19.06.2020
    12 MB
    13:42
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Währungsreform: Einführung der D-Mark

    Am 19.6.1948, zwei Tage vor der Umstellung von der Reichsmark auf die D-Mark, erklärt der Sprecher der Militärregierung den Bewohnern der Trizone, was auf sie zukommt.

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  • 11.06.2020
    49 MB
    55:07
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Die geheime Stasi-Akademie für "Operative Psychologie"

    Wie schüchtere ich Menschen wirkungsvoll ein? Wie befrage ich das Umfeld von Verdächtigen? Tonaufnahmen belegen, wie die Stasi ihre Mitarbeiter in „Operativer Psychologie“ schulte. Die vollständigen Aufnahmen unter: http://archivradio.de | Gábor Paál im Gespräch mit Maximilian Schönherr.

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  • 10.06.2020
    62 MB
    01:09:57
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Ein DDR-Spion über seine Erfahrung mit der BRD-Justiz

    1986 | „Vorsicht, Genossen!“ – Ein DDR-Spion berichtet 1986 von seiner Festnahme in München und seinem, wie er es nennt, „standhaften Verhalten vor feindlichen Justizorganen“. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    53 MB
    01:00:58
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Stasi-Schulung: Was Dokumente über die Psyche der Autoren verraten

    Dieser diktierte Text behandelt die Analyse von Handschriften psychisch kranker Personen. Anlass: Viele anonyme Zuschriften ans MfS stammen offenbar von Absendern mit seelischen Störungen. | undatierte Aufnahme | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    23 MB
    26:03
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Umgang mit schwierigen Stasi-Mitarbeitern

    Frühjahr 1985 | Auch Stasi-Mitarbeiter können aus der Bahn geraten. Wie mit ihnen umgehen? Das ist Thema einer Kaderkonferenz der Stasi an der Juristischen Hochschule Potsdam. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    81 MB
    01:34:51
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    Stasi-Schulung: Gesprächsführung bei Ausreisewilligen

    Um 1985 | Wie spricht man mit Ausreisewilligen? Wie entlockt man ihnen geschickt Informationen? Das ist Thema eines Vortrags vor Stasi-Mitarbeitern. Wichtig: Gefühle sind erlaubt! | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    56 MB
    01:03:51
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    Stasi-Mitarbeiter überredet eine Ausreisewillige zur Spionage im Westen

    18.4.1984 | Eine Frau will zu ihrer Mutter in den Westen ziehen. Der Stasi-Mitarbeiter möchte, dass sie dafür Informationen aus dem Westen liefert. Er betont das „gute Vertrauensverhältnis“. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    68 MB
    01:20:53
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    Erich Mielke über ideologische Diversion

    16.11.1984 | Stasi-Chef Mielke hat auch die Juristische Hochschule gegründet. In dieser Rede spricht er über innere und äußere Feinde sowie über Gruppen, die er für besonders manipulationsanfällig hält. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    1 MB
    01:54
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    Psychologie-Vorlesung der Volkspolizei Dresden

    1976 | Wie man Personen schnell psychologisch einschätzen kann – davon handelt dieser Vortrag vor Polizisten in Dresden. Dabei werden auch rassistische Stereotype bemüht. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    56 MB
    01:05:24
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    Neue Erkenntnisse bei der Kaderwerbung der Stasi

    Späte 1970er-Jahre | Was zu beachten ist, wenn die Stasi junge Männer für eine Offizierslaufbahn anwirbt – davon handelt der folgende Vortrag, verlesen von einem führenden DDR-Psychiater, Dr. Eisengräber. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    41 MB
    46:23
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    Die angeblichen Psychologie-Tricks der BRD gegen die DDR

    Januar 1971 | Die Bundesrepublik benutzt Psychologie im ideologischen Kampf gegen die DDR – das behauptet hier Hauptmann Ferdinand Jonak. Er leitete später das Institut für Operative Psychologie. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    81 MB
    01:31:01
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    Wie man sich Personen nähert und sie unbemerkt fotografiert

    Mitte 1970er-Jahre | Ein – vermutlich – Stasi-Offizier gibt per Diktat verschiedene Anleitungen: Wie man sich als IM dritten Personen annähert oder sie unbemerkt fotografiert. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 10.06.2020
    4 MB
    05:41
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    Psychologe gibt Tipps zu Informanten im Westen

    Um 1970 | Ein Psychologe der Universität Marburg arbeitet offenbar als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi und gibt Hinweise auf mögliche Informanten in der Bundesrepublik. | Institut für Operative Psychologie der DDR

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  • 08.06.2020
    12 MB
    12:48
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    Als der Rundfunk öffentlich-rechtlich wurde

    Nach dem Krieg untersteht der Rundfunk in Deutschland den Besatzungsmächten. Bis 1949 werden die Sender nacheinander in Anstalten des öffentlichen Rechts überführt. Wenige Tage vor der Übergabe, am 27.12.1947 erklärt Hans Bredow in einer Ansprache was das bedeuten soll: öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

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  • 06.06.2020
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    08:17
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    Max Schmeling wird Box-Weltmeister

    Am 12.6.1930 wird Max Schmeling Box-Weltmeister im Schwergewicht. Kurz vor seiner Abreise nach New York gibter ein Interview, in dem er über seinen Werdegang berichtet und über den Respekt vor seinem Gegner Jack Sharkey, den er schließlich besiegen wird. Die Interviewpartner lesen ihren Text hörbar vom Blatt ab.

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  • 06.06.2020
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    03:05
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    Großer Empfang für Box-Weltmeister Max Schmeling

    Am 3. Juli 1931 wird Max Schmeling zum zweiten Mal Schwergewichtsweltmeister im Boxen und im Anschluss zum Weltmeister aller Klassen erklärt. In Cleveland besiegt er den US-Amerikaner Young Stribling durch technischen KO. Schmeling reist zurück und kommt zehn Tage nach dem Sieg mit dem Schiff – der Europa - in Bremerhaven an. Dort wird ihm ein großer Empfang bereitet.

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  • 06.06.2020
    10 MB
    12:28
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Reportage: Max Schmeling verliert Weltmeistertitel

    Am 21. Juni 1932 trifft Box-Weltmeister Max Schmeling seinen Gegner von 1930, Jack Sharkey. Dieser gewinnt diesmal. Ein Sieg nach Punkten nach 15 Runden. Schmeling muss den Titel abgeben. Von diesem Kampf existiert im Deutschen Rundfunkarchiv die folgende Reportage – die auch die letzten Minuten der Begegnung enthält.

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  • 03.06.2020
    7 MB
    08:21
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Ermordung von Martin Luther King

    4.4.1968 | USA-Korrespondent Georg Siegert schildert die Lage nach dem Attentat. Der Bericht klingt ungewohnt: 1968 galt es noch als korrekt, Schwarze als "Neger" zu bezeichnen.

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  • 03.06.2020
    4 MB
    04:41
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    Friedensnobelpreis an Martin Luther King

    Der Bürgerrechtler Martin Luther King gehört sicherlich zu den Friedensnobelpreisträgern, die die Auszeichnung auch im Rückblick wirklich verdient haben. 1964 war es so weit – ein Jahr nach dem großen Marsch auf Washington, auf dem Martin Luther King auch seine berühmte Rede hielt: „I have a dream“. Das Wort, mit dem damals Afro-Amerikaner bezeichnet wurden – und das auch der Korrespondent des SWF verwendet hat – gilt heute als rassistisch. Martin Luther King hat in seiner Dankesrede für den Nobelpreis selbst noch das Wort „Negro“ verwendet.

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  • 22.05.2020
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    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Stammheim-Prozess: Jan-Carl Raspe zu den Haftbedingungen

    28.10.1975 | Der Angeklagte Jan-Carl Raspe kritisiert während der Verhandlung am 28. Oktober 1975 die Isolationshaft.

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  • 22.05.2020
    0 MB
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    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Stammheim-Prozess: Andreas Baader zum Thema Isolationshaft

    28.10.1975 | Der Angeklagte Andreas Baader kritisiert während des Stammheim-Prozesses im Gerichtssaal die Haftbedingungen.

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  • 21.05.2020
    19 MB
    21:45
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    Erster Tag des Baader-Meinhof-Prozesses in Stammheim

    21.5.1975 | Stuttgart-Stammheim, 21. Mai 1975. Prozessbeginn gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe. Sicherheitskontrollen wie noch nie bei einem bundesdeutschen Gerichtsverfahren. Ansonsten: Eine Angeklagte, die im Gerichtssaal raucht. Drei Rechtsanwälte, darunter Hans-Christian Ströbele, die durch einen Trick ihrem Gerichtsausschluss entgehen wollten. Und im Luftraum über Stammheim taucht auch noch ein verdächtiges Sportflugzeug auf.

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  • 20.05.2020
    5 MB
    05:42
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    Adenauer zu Synagogenschändung in Köln

    16.1.1960 | Bundeskanzler Konrad Adenauer nimmt Stellung zu den Hakenkreuzschmierereien an der Kölner Synagoge und dem Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.

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  • 20.05.2020
    3 MB
    03:46
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    Bundeskanzler Adenauer kündigt "Wiedergutmachung" an

    27.9.1951 | Bei seiner Regierungserklärung kündigt Bundeskanzler Konrad Adenauer ein Wiedergutmachungsabkommen mit Israel und die Rückerstattung jüdischen Eigentums an.

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  • 20.05.2020
    10 MB
    12:08
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    Proteste in Berlin gegen Theateraufführung mit Werner Krauß

    8.12.1950 | Studierende und Angehörige der jüdischen Gemeinde protestieren in Berlin gegen ein Gastspiel des Wiener Burgtheaters mit "Jud Süß"-Schauspieler Werner Krauß.

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  • 20.05.2020
    26 MB
    29:21
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    Israelitische Feierstunde im Süddeutschen Rundfunk

    14.5.1964 | Ebenso wie christlichen Kirchen werden auch jüdischen Gemeinden Sendezeiten im Rundfunk eingeräumt. Ein Beispiel ist die Reihe "Israelitische Feierstunde" im Süddeutschen Rundfunk.

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  • 20.05.2020
    4 MB
    04:25
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    Radioansprache von Anita Lasker nach ihrer Befreiung aus Bergen-Belsen

    Am 15. April 1945 wurde die 19-jährige Anita Lasker von britischen Truppen aus dem KZ Bergen-Belsen befreit. Schon einen Tag später berichtete sie im deutschen Programm der BBC, was sie erlebt hatte.

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  • 19.05.2020
    43 MB
    47:32
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    Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen"

    9.11.1964 | Die jüdische Philosophin Hannah Arendt erläutert in einem Radiointerview die Thesen ihres Buchs "Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen".

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  • 19.05.2020
    5 MB
    06:18
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    Theaterskandal um Fassbinder-Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod"

    31.10.1985 | Demonstranten besetzen die Bühne des Schauspiels Frankfurt und verhindern die Aufführung von Fassbinders Theaterstück "Der Müll, die Stadt und der Tod". Vor allem Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Frankfurt protestiere. Sie empfinden das Stück als antisemitisch, da im Mittelpunkt ein als "reicher Jude" bezeichneter Immobilienspekulant steht. Sie sehen darin eine Anspielung auf Ignatz Bubis.

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  • 19.05.2020
    7 MB
    08:00
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    Neue Einreisebestimmungen für Juden aus der Sowjetunion

    28.4.1991 | Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wandern viele Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland aus. Im Februar treten für sie neue Einreisebestimmungen in Kraft. Doch die erweisen sich als extrem bürokratisch und stellen die Einwanderer vor große Hindernisse. Eine Reportage vom 28. April 1991.

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  • 19.05.2020
    18 MB
    21:15
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    Generalstaatsanwalt Fritz Bauer fordert Aufarbeitung

    25.3.1961 | In einem Interview aus dem Jahr 1961 erklärt der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, warum es notwendig sei, die Naziverbrechen gerichtlich aufzuarbeiten.

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  • 19.05.2020
    6 MB
    06:42
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    Marcel Reich-Ranicki: Es gibt keine jüdische Literatur

    27.10.1988 | Am 27. Oktober 1988 spricht der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in einem Interview über die Bedeutung jüdischer Schriftsteller für die deutschsprachige Literatur.

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  • 19.05.2020
    6 MB
    06:54
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    Ignatz Bubis mag sich nicht an Rabbinerin gewöhnen

    17.7.1995 | Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, erklärt 1995 in einem Interview, warum er keine Rabbinerin in jüdischen Gemeinden akzeptieren will.

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  • 19.05.2020
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    03:12
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    Bea Wyler: Erste Rabbinerin der Nachkriegsgeschichte

    1.8.1995 | Bea Wyler tritt ihr Amt in den jüdischen Gemeinden in Oldenburg und Braunschweig als erste Rabbinerin Deutschlands seit Ende des Zweite Weltkriegs an.

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  • 19.05.2020
    49 MB
    52:28
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    Hans Rosenthal spricht über seine "Zwei Leben in Deutschland"

    24.5.1981 | Hans Rosenthal (1925 - 1987) war einer der beliebtesten Showmaster Deutschlands. Den Holocaust überlebte er nur knapp in einem Versteck in Berlin. Hier erzählt er seine Geschichte.

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  • 18.05.2020
    4 MB
    05:32
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Zentralrat der Juden und Bundesregierung unterzeichnen Staatsvertrag

    27.1.2003 | Bundeskanzler Gerhard Schröder und Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden, unterzeichnen den ersten Staatsvertrag zwischen dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Dankesrede betont Paul Spiegel die Bedeutung des neuen Staatsvertrags zwischen dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Bundesrepublik Deutschland.

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  • 18.05.2020
    10 MB
    12:29
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Ralph Giordano zum Tod von Ignatz Bubis

    13.8.1999 | Ignatz Bubis ragte unter den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland heraus. Doch kurz vor seinem Tod äußerte er sich sehr resigniert: Er habe weniger erreicht, als er sich vorgenommen hatte. Bubis starb am 13. August 1999. Zunächst ein Ausschnitt aus seinem letzten Interview, anschließend ein Gespräch mit dem Schriftsteller Ralph Giordano – eine Stunde, nachdem Bubis‘ Tod bekannt wurde.

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  • 18.05.2020
    2 MB
    03:07
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin

    14.9.2014 | Am Brandenburger Tor in Berlin findet eine Kundgebung gegen Antisemitismus statt. Organisiert wird sie vom Zentralrat der Juden in Deutschland.

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  • 18.05.2020
    4 MB
    04:51
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Rabbinerin Elisa Klapheck über ihren Werdegang und das Judentum in Deutschland

    8.11.2006 | Bea Wyler bleibt als Rabbinerin in Deutschland nicht allein. Auch die in Düsseldorf aufgewachsene Feministin und Journalistin Elisa Klapheck lässt sich in den USA zur Rabbinerin ausbilden. Seit 2009 leitet sie in Frankfurt am Main den "Egalitären Minjan" der dortigen jüdischen Gemeinde.

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  • 14.05.2020
    28 MB
    31:17
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Hans Filbinger äußert sich zu den Vorwürfen von Rolf Hochhuth

    4.5.1978 | Im Februar 1978 erschienen in einem Vorabdruck Auszüge eines neuen Romans des Schriftstellers Rolf Hochhuth, Titel „Eine Liebe in Deutschland“. Darin bezeichnet Hochhuth den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger als „Hitlers Marinerichter, der sogar noch in britischer Gefangenschaft nach Hitlers Tod einen deutschen Matrosen mit Nazi-Gesetzen verfolgt hat“. Hochhuth nennt Filbinger einen furchtbaren Juristen, der auf freiem Fuß sei „nur dank des Schweigens derer, die ihn kannten“. Am 4. Mai 1978 legt Hochhuth zusammen mit der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ nach und präsentiert den Fall Walter Gröger: Ein Matrose der Kriegsmarine, den Filbinger im März 1945 wegen Fahnenflucht hinrichten ließ. Daraufhin äußert sich Filbinger selbst zum Fall und erklärt, er habe Rolf Hochhuth verklagen lassen. Die Vorwürfe selbst weist er zurück: Er habe praktisch keinen Spielraum gehabt, Fahnenflucht sei damals weltweit mit der Todesstrafe geahndet worden. Er habe dem Nationalismus in Wahrheit Widerstand geleistet, wo er konnte. Quelle: Hans-Georg Joepgen.

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  • 14.05.2020
    1 MB
    02:57
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Filbinger setzt sich vor Gericht gegen Hochhuth nur teilweise durch

    23.5.1978 | Das Stuttgarter Landgericht entscheidet über die einstweilige Verfügung: Der Schriftsteller Rolf Hochhuth darf bestimmte Äußerungen über Hans Filbinger nicht mehr wiederholen – andere Sätze schon. Es bestätigt die Entscheidung später.

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  • 14.05.2020
    5 MB
    06:29
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Filbingers Parteifreunde gehen auf Distanz – Manfred Rommel noch nicht

    26.7.1978 | Nachdem die Sendung "Panorama" weitere Todesurteile des Marinerichters Hans Filbinger aufgedeckt hat, gehen manche in CDU und CSU auf Distanz. Vor allem in Bayern und Hessen, wo Wahlen anstehen. Stuttgarts Oberbürgermeister Manfred Rommel zeigt sich dagegen solidarisch.

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  • 14.05.2020
    9 MB
    10:02
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Hans Filbingers Rücktritt – und die Stimmen der Bürger

    7.8.1978 | Hans Filbinger gerät zunehmend unter Druck und verkündet auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Er sieht sich als Opfer einer Rufmordkampagne.

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  • 12.05.2020
    4 MB
    04:55
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Nach Hitler-Attentat: "Warnkuckuck" warnt vor Luftangriffen

    21.7.1944 | Gegen Kriegsende werden die Luftlagemeldungen fester Bestandteil des Rundfunks wie hier zu hören im Reichssender Stuttgart. Nach den Lagemeldungen folgen die Nachrichten vom 21. Juli 1944. Einen Tag zuvor hatte die Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler umzubringen, doch der Führer überlebte. Darum geht es in der Nachrichtensendung als ein Warnzeichen ertönt, der sogenannte Warnkuckuck. Ein Fliegerangriff steht in Stuttgart bevor. Der Sender wird deshalb abgeschaltet.

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  • 07.05.2020
    3 MB
    03:29
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    BBC meldet Hitlers Tod

    1.5.1945 | Am 30. April 1945 erschießt sich Adolf Hitler in seinem Bunker in Berlin. Bekannt wird das am 1. Mai. Unter Berufung auf den deutschen Rundfunk unterbricht auch die BBC ihr laufendes Programm. Eingeleitet wird die Nachricht von den Glocken des Big Ben, die anzeigen, dass es Viertel vor 10 Uhr abends ist. In den Archiven existiert eine weitere Version dieser Eilmeldung, die wir fälschlicherweise zunächst auch für einen Ausschnitt der Originalsendung hielten. Hier wird die Meldung über den laufenden Musiktitel „White Cliffs of Dover“ von der in Kriegszeiten berühmten Vera Lynn gesprochen.

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  • 07.05.2020
    20 MB
    44:39
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Richard von Weizsäckers Rede zur Erinnerung an den 8. Mai 1945

    8.5.1985 | In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag am 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag der Kapitulation bezeichnet Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als einen "Tag der Befreiung". Das war damals eine Sensation, denn so eindeutig wie er hat das kaum ein konservativer Politiker vor ihm formuliert.

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  • 07.05.2020
    2 MB
    02:58
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Goebbels ruft zur Verteidigung Berlins auf

    21.4.1945 | Der Krieg ist praktisch schon verloren, als Joseph Goebbels im Rundfunk die Bewohner Berlins noch einmal zur erbitterten Verteidigung der Hauptstadt gegen den, wie er es nennt, „Mongolensturm“ aufruft.

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  • 07.05.2020
    2 MB
    02:57
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Nazi-Sender „Werwolf“ ruft zum Widerstand gegen Besatzer auf

    5.4.1945 | Die Alliierten dringen immer weiter vor. In den von ihnen eroberten Gebieten haben sie teilweise Ausgangssperren verhängt. Der nationalsozialistische Sender „Werwolf“ ruft zum Widerstand auf. Reichsführer SS Heinrich Himmler hatte die Aufstellung der Untergrundorganisation „Werwolf“ gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befohlen.

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  • 07.05.2020
    1 MB
    01:36
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Niederlage von Stalingrad in den Nachrichten

    3.2.1943 | Monatelang dauerte die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43. 700.000 Menschen kamen ums Leben. Es ist die vor allem psychologische Wende im Krieg gegen die Sowjetunion. Am 3. Februar kommt auch das Oberkommando der Wehrmacht nicht umhin, die Niederlage zu verkünden.

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  • 07.05.2020
    9 MB
    10:11
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    Thomas Mann meldet sich aus Kalifornien

    1941 | Thomas Mann spricht im Krieg mehrmals zu den Deutschen in seiner Sendereihe „Deutsche Hörer“. In seinem Exil in Kalifornien nimmt er seine Reden auf Platte auf. Diese werden per Luftpost nach New York gebracht und von dort wiederum per Kabel nach London übertragen. Die BBC sendet die Aufnahmen schließlich über Langwelle auch ins deutsche Reichsgebiet. Die erste dieser Aufnahmen stammt vom 18. März 1941. Anschließend hören wir eine weitere vom Dezember desselben Jahres. Da ist auch die Tonqualität besser.

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  • 04.05.2020
    10 MB
    10:47
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Beginn der Polio-Massenschutzimpfung

    22.5.1957 | In den 1950er Jahren erkranken Tausende Deutsche an Polio, auch bekannt als Kinderlähmung. Die Medizin investierte in die Forschung und schließlich kam im April 1957 die erste Massenschutzimpfung – mit großem Erfolg.

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  • 04.05.2020
    5 MB
    06:00
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Isolation des Polio-Erregers

    14.3.1953 | Um einen Polio-Impfstoff zu entwickeln, musste man den Erreger erstmal isolieren - mit Hilfe einer großen Zentrifuge.

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  • 01.05.2020
    47 MB
    53:22
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    Radio im Zweiten Weltkrieg

    Im Radio verkündet Admiral Dönitz die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Damit endet ein Krieg, der zum ersten Mal in der Geschichte auch mit dem Rundfunk als Propagandamittel geführt wurde. Was hat das Radio im Krieg bewirkt? Christoph König im Gespräch mit dem Rundfunkhistoriker Konrad Dussel.

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  • 01.05.2020
    26 MB
    29:41
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    Präsident Trumans Radioansprache zur Atombombe auf Hiroshima

    9.8.1945 | Nazi-Deutschland ist besiegt, Japan noch nicht. US-Präsident Harry S. Truman ist von der Alliierten-Konferenz in Potsdam zurückgekehrt. Im Rundfunk spricht er über das zerstörte Berlin und seine Vorstellung vom Wiederaufbau Deutschlands. Und er rechtfertigt den Einsatz der Atombombe in Hiroshima. Man habe so eine Militärbasis zerstört.

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  • 30.04.2020
    2 MB
    03:06
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Reichssender Flensburg meldet Niederlage der Wehrmacht

    9.5.1945 | Der Krieg ist zu Ende. Am 8. Mai 1945 tritt die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht in Kraft. Einen Tag später, am 9. Mai verbreitet der Reichssender Flensburg die Nachricht von der endgültigen Niederlage.

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  • 30.04.2020
    28 MB
    31:06
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Radio Beromünster: Deutsche Truppen flüchten in die Schweiz

    April 1945 | Für die Süddeutschen ist das Schweizer Radio im Krieg eine wichtige Informationsquelle. Radio Beromünster sendet in deutscher Sprache und berichtet auch über den Kriegsverlauf, ohne direkte Gegenpropaganda zum Deutschen Reich. Im Ausschnitt ist eine Reportage aus dem April 1945 zu hören, die im Mai ausgestrahlt wurde. Es geht um die Situation an der Nordgrenze der Schweiz. Hier haben sich viele Flüchtlinge versammelt, die das Land auf dem Rückweg in ihre Heimat durchreisen wollen oder die in der Schweiz Asyl suchen. Während der Reportage trifft auch eine Gruppe deutscher Soldaten an der Grenze ein, die auf der Flucht vor den anrückenden französischen Truppen Schutz suchen.

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  • 30.04.2020
    23 MB
    26:53
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    Luftangriff auf Dresden – Drei Perspektiven

    Februar 1945 | Der Luftangriff der Alliierten auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 gehört zu den massivsten des Zweiten Weltkriegs. Weit mehr als 20.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Es gab offenbar nur wenige Rundfunkberichte, zumindest sind kaum welche erhalten geblieben. Zu den wenigen gehören die folgenden drei. Sie unterscheiden sich stark, je nachdem, wer spricht: ein Soldat, ein Berichterstatter der sogenannten Propagandakompanie und eine Mutter.

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  • 30.04.2020
    14 MB
    16:51
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    Hitlers letzter Rundfunkauftritt

    30.1.1945 | Adolf Hitler war in den ersten Kriegsjahren oft zu hören im Rundfunk des Dritten Reichs. Doch als die Wehrmacht auf dem Rückmarsch war, hörte man seltener vom Führer. Nach dem gescheiterten Attentat am 20. Juli 1944 meldet er sich zu Wort und noch ein letztes Mal zum 12. Jahrestag der Nationalsozialistischen Regierung. Dabei ruft Hitler die Bevölkerung noch einmal zum Kampf auf.

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  • 30.04.2020
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    02:08
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    Verlogene Trauerrede auf Erwin Rommel

    18.10.1944 | Generalfeldmarschall Erwin Rommel (15. November 1891 bis 14. Oktober 1944), der "Wüstenfuchs", ist tot. Offiziell gestorben bei einem Autounfall in der Folge einer Embolie. In Wahrheit hatte sich Rommel das Leben genommen, unter Druck gesetzt von Hitlers General Ernst Maisel. Rommel war in Ungnade gefallen, nicht nur, weil er als verantwortlicher General die Invasion der Alliierten in der Normandie nicht verhindern konnte, sondern vor allem, weil es Material gab, das ihn in Verbindung brachte mit den Hitlern-Attentätern vom 20. Juli. Rommel wurde vor die Wahl gestellt: Volksgerichtshof – oder Suizid. Rommel nahm die Zynkalikapseln. Weil er aber in der Bevölkerung so beliebt war, wurde darüber nicht gesprochen, vielmehr schlachtet das NS-Regime Rommels Tod noch einmal propagandistisch aus. So auch beim Staatsakt im Rathaus von Ulm, wo Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt am 18. Oktober die Trauerrede hält.

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  • 30.04.2020
    7 MB
    08:35
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    Krieg im Äther: Russische Störsender überlagern deutsche Propaganda

    8.12.1942 | Im Zweiten Weltkrieg war auch der Rundfunk ein Schlachtfeld. Die Kriegsparteien versuchten, die Übertragung des gegnerischen Funks zu stören. Im Archiv findet sich eine eindrucksvolle Aufnahme. Während der deutschen Lagemeldung ist dröhnend Laut Gegenpropaganda zu hören, vermutlich von russischer Seite gesendet. Ein Sprecher brüllt: „Wo ist Rommel?“, „in Italien geht alles drunter und drüber“, „alles Lügen“ oder „aus Russland kommt niemand zurück“.

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  • 30.04.2020
    3 MB
    03:23
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    Kabarett gegen Hitler: Annemarie Hase im deutschen Dienst der BBC

    11.3.1941 | Die BBC wollte die Bevölkerung direkt ansprechen. Das Programm umfasste Musik und Reden von Exilanten, aber auch Kabarett. Die emigrierte Kabarettistin Annemarie Hase tritt hier in ihrer Figur als „Frau Wernicke“ auf. Im Ausschnitt geht es um die sogenannten Feindsender, die im Deutschen Reich verboten sind.

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  • 30.04.2020
    1 MB
    01:47
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    Noch meldet die Wehrmacht Erfolge

    29.5.1940 | Der Krieg findet auch im Rundfunk statt. Wichtig sind die Lageberichte der Wehrmacht. Anfangs sind sie noch von Erfolgsmeldungen geprägt und bleiben nah an der Realität. Erst als sich das Blatt wendet, lässt man das wahre Ausmaß der Niederlagen lieber unerwähnt. Im Jahr 1940 ist die Wehrmacht noch auf dem Vormarsch. Der Lagebericht vom 29. Mai 1940 meldet den Sieg gegen das britische Expeditionsheer.

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  • 30.04.2020
    3 MB
    03:40
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    Heile Welt bei der Reichsgartenschau in Stuttgart

    24.9.1939 | Der Rundfunk soll im „Dritten Reich“ möglichst breite Teile der Bevölkerung ansprechen. Es gibt lange Reportagen und Interviews verschiedener Berufsgruppen, Vereine oder NS-Organisationen. Regionen und Städte werden porträtiert, wichtige Feiern oder Ereignisse. Ein Beispiel ist der Bericht von der Reichsgartenschau in Stuttgart 1939.

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  • 01.09.2019
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    03:33
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    „USA sollen sich aus Krieg raushalten“ | Ex-US-Präsident Herbert Hoover zum Kriegsbeginn

    1.9.1939 | Herbert Hoover war zwar seit 1933 nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten, aber immer noch außenpolitisch aktiv. Er traf sich diplomatisch mit Adolf Hitler und Hermann Göring. Als Hitler wieder anfing, über die Juden herzuziehen, soll Hoover ihn zum Schweigen aufgefordert haben. Hoover hatte nicht erwartet, dass Hitler Polen tatsächlich angreifen würde. Er spricht in seiner Rundfunkansprache von einer der traurigsten Wochen seit hundert Jahren. Dieser Krieg werde lange dauern; er sähe keine Möglichkeit, ihn schnell zu beenden. Gleichzeitig spricht er sich dafür aus, dass die USA sich aus diesem Krieg heraushalten. Sie könnten nicht die Probleme Europas lösen.

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  • 24.10.2019
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    15:13
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    BBC-Nachrichten zum Kriegsbeginn

    1.9.1939 | Die BBC-Nachrichten zum Kriegsbeginn am 1. September 1939. Deutschland hat Polen angegriffen und zahlreiche Städte bombardiert. Großbritannien und Frankreich haben eine Generalmobilmachung angeordnet. Abends werde das Parlament in London zusammenkommen. Auch „Herr Hitler“ wird mit einigen Äußerungen zitiert.

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  • 30.04.2020
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    "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" – Hitler erklärt Kriegsbeginn und Pakt mit Stalin

    1.9.1939 | Bei seiner Reichstagsrede zum Kriegsbeginn am 1. September 1939 donnert Adolf Hitler immer wieder frenetischer Applaus entgegen. Er rechtfertigt den Überfall auf Polen mit einem angeblichen polnischen Angriff auf den Sender Gleiwitz in Schlesien. Jetzt schieße man eben „zurück“. Tatsächlich aber hatte die deutsche SS den Angriff auf den Sender inszeniert, um den Grund für den Überfall auf Polen zu liefern, der schon seit längerem geplant war. In seiner Rede kommt Hitler wieder auf sein Dauerthema zu sprechen: die Schmach der Kapitulation nach dem Ersten Weltkrieg und den Versailler Vertrag. So etwas wie damals werde sich nie wiederholen. Hitler verkündet in der Rede auch den eine Woche zuvor mit Josef Stalin geschlossenen Pakt. Da Sowjetrussland seine Doktrin nicht nach Deutschland zu exportieren gedenke, gäbe es keinen Grund mehr für einen Konflikt. Beide Seiten seien sich klar geworden: Jeder Kampf gegeneinander würde nur anderen nützen. Am Anfang der Aufnahme begrüßt Reichstagspräsident Hermann Göring die Abgeordneten.

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  • 30.04.2020
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    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Luftschutzübung in Berlin

    29.7.1939 | Ein Luftangriff auf Berlin wird simuliert. Zum Abschluss der Übung bedankt sich der Kommandeur bei der Bevölkerung. Sein Fazit: Wer sich an die Empfehlungen halte, habe bei einem Angriff nichts zu befürchten. Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv.

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  • 30.04.2020
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    Einrichtung von Luftschutzräumen

    1939 | In Wohngebäuden werden in Vorbereitung auf den sich ankündigenden Krieg zunehmend Luftschutzräume eingerichtet. So wie im folgenden Vorzeigebeispiel in Schlesien."Wenn hier Fliegeralarm ist“, so der Reporter, "werden Schallplatten aufgelegt, damit die Stimmung gut ist". Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv

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  • 30.04.2020
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    Schüler üben Umgang mit "Volksgasmaske"

    1939 | Hitler und das NS-Regime bereiten den Krieg vor und stimmen die Bevölkerung darauf ein. Hier mit einer Übung an einer "Luftschutzhauptschule", an der Schüler die "Volksgasmaske" ausprobieren. Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv

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  • 30.04.2020
    24 MB
    27:26
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Wie der NS-Rundfunk sein soll – Reichssendeleiter Hadamovsky

    2.7.1935 | Zur 12. Funkausstellung in Berlin skizziert Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky die Ideen für den deutschen Rundfunk in seiner Rede an die Mitarbeiter der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft am 2. Juli 1935.

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  • 30.04.2020
    6 MB
    06:19
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Goebbels 1933: "Der Rundfunk gehört uns!"

    Am 25. März 1933 – nur einen Tag nach dem Ermächtigungsgesetz, mit dem Adolf Hitler Deutschland faktisch zur Diktatur gemacht hat – bestellt sein junger Propagandaminister Joseph Goebbels die Intendanten der Reichsrundfunkgesellschaft ein. Er spricht Klartext und droht. Keine andere außer der nationalsozialistischen Idee dürfe im Rundfunk zu Wort kommen – und wenn, dann nur, um den Unterschied zur eigenen zu verdeutlichen. Ein halbes Jahr später, am 18. August 1933, erklärt Goebbels auf der Berliner Rundfunkausstellung auch öffentlich seine Absicht einer sogenannten Reform des Deutschen Rundfunks. Beide Reden sind in der Aufnahme enthalten.

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  • 14.04.2020
    106 MB
    01:51:56
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Hitlers Machtübernahme im Parlament

    23.3.1933 | Adolf Hitlers tritt erstmals im Parlament auf. Er kündigt an, den vermeintlichen Reichstags-Brandstifter hinrichten zu lassen. Das Ermächtigungsgesetz wird verabschiedet.

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  • 14.04.2020
    53 MB
    57:27
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Clara Zetkin träumt von "Sowjetdeutschland"

    30.8.1932 | Die NSDAP ist nun stärkste Fraktion. Alterspräsidentin Clara Zetkin (KPD) spricht vom "zusammenbrechenden Kapitalismus". Hermann Göring (NSDAP) wird zum Parlamentspräsidenten gewählt.

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  • 14.04.2020
    11 MB
    12:10
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Polizeieinsatz im Parlament

    12.5.1932 | Abgeordnete der NSDAP schlagen in der Reichstags-Wandelhalle den Journalisten Helmuth Klotz blutig. Der war zunächst auf Hitlers Seite gewesen, später aber ins linke Lager gewechselt.

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  • 14.04.2020
    135 MB
    02:21:09
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Diskussion über die Reparationszahlungen

    11.5.1932 | Die Sitzung behandelt einen Gesetzentwurf zur Tilgung der Schulden des Reichs, also der Reparationszahlungen. Reichskanzler Brüning drängt auf rasche Verabschiedung des Gesetzes.

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  • 14.04.2020
    130 MB
    02:17:12
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Reichswehrminister Wilhelm Groener rechtfertigt das SA-Verbot

    10.5.1932 | Gregor Strasser findet Wilhelm Groeners Rede so empörend, dass er im Namen der NSDAP-Fraktion die Verbreitung der Rede über Schallplatten beantragt.

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  • 14.04.2020
    84 MB
    01:29:07
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Aussprache über die Staatsschulden

    9.5.1932 | Reichsfinanzminister Hermann Dietrich spricht von den bankrotten Betrieben im Osten des Reichs und plädiert für einen Ausbau des freiwilligen Arbeitsdiensts.

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  • 14.04.2020
    25 MB
    27:43
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Der Reichstag vor Hitler – Die Weimarer Parlamentsdebatten

    So klingt es, wenn eine Demokratie stirbt: Die Reichstagsdebatten von 1931 - 1933 zeigen den Weg zu Hitlers Machtergreifung. Die gesamten Aufnahmen gibt es im SWR2 Archivradio und seinem Podcast. Von Christoph König und Maximilian Schönherr.

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  • 14.04.2020
    5 MB
    05:42
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Aufregung um Rundfunk-Übertragung der Brüning-Rede

    26.2.1932 | Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) ist empört, dass die Rede des Reichskanzlers am Vortag „offenbar“ auf Schallplatten aufgenommen und noch während der Reichstagssitzung im Rundfunk ausgestrahlt wurde – ohne Zustimmung des Ältestenrats! Doch Parlamentspräsident Löbe steht zu seiner Entscheidung.

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  • 14.04.2020
    146 MB
    02:34:25
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Heinrich Brüning stellt sich gegen Adolf Hitler

    25.2.1932 | Brüning betont, dass er nicht zur Verfügung stünde, kämen die Nationalsozialisten an die Macht. Er unterstützt die Wiederwahl Paul von Hindenburgs zum Reichspräsidenten.

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  • 14.04.2020
    54 MB
    56:43
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    Rudolf Breitscheid wettert gegen „Mein Kampf“

    24.2.1932 | Im Zentrum der Debatte steht die Rede des SPD-Abgeordneten Rudolf Breitscheid. Er setzt sich mit Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ auseinander und zeichnet eine düstere Zukunft für die parlamentarische Demokratie. Der SPD-Mann kritisiert auch die KPD, weil sie ihren Hauptfeind in den Sozialdemokraten sähe statt in den Nationalsozialisten.

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  • 14.04.2020
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    10:13
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    Eugen Bolz spricht im Reichstag

    24.2.1932 | Eugen Bolz (15.12.1881 - 23.1.1945), Kaufmannssohn aus Rottenburg am Neckar, macht eine steile politische Karriere in Württemberg: Justizminister, Innenminister, Staatspräsident. Gleichzeitig sitzt er ab 1920 für die Zentrumspartei im Berliner Reichstag. Am 24. Februar 1932 spricht er dort über die aktuelle Krise: "Nicht genug, dass wir den Krieg verloren haben", sagt er, "es ist nicht notwendig, dass wir die Schlacht in unserem Inneren auch noch verlieren und elend zugrunde gehen." Anfangs hält Bolz die Machtübernahme Adolf Hitlers für ein notwendiges Übel in einer Krisensituation. Doch 1940 schließt er sich dem zivilen Widerstand um Carl Friedrich Goerdeler an. Am 23. Januar 1945 wird Eugen Bolz in Berlin-Plötzensee mit dem Fallbeil hingerichtet.

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  • 13.04.2020
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    01:26:31
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    Goebbels keift gegen Hindenburg

    23.2.1932 | Die Neuwahl des Reichspräsidenten steht an. Joseph Goebbels (NSDAP) beschreibt Hindenburg als Witzfigur und nutzt die Aussprache für eine "Abrechnung" mit der Regierung. Goebbels wird des Saals verwiesen.

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  • 13.04.2020
    20 MB
    21:01
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    Reichskanzler Brüning geht auf Adolf Hitler zu

    16.10.1931 | In seiner Rede über die Notverordnungen schlägt Heinrich Brüning milde Töne an. Er dankt allen Fraktionen für die "Vornehmheit", die sie ihm bei aller Kritik entgegengebracht hätte – auch dem "Führer", der dem Parlament gar nicht angehört.

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  • 13.04.2020
    5 MB
    05:25
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    DVP setzt sich für die Interessen der Beamten ein

    15.10.1931 | Laut Eduard Dingeldey (DVP) sind den Beamten die einschneidenden Gehaltskürzungen nicht vermittelbar. Ursache der Belastung seien die Reparationszahlungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs.

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  • 13.04.2020
    4 MB
    05:05
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    NSDAP schwadroniert über „Lebensraum“

    14.10.1931 | Der NSDAP-Abgeordnete Wilhelm Frick fordert für das deutsche Volk „Lebensraum für seine bei einer artgemäßen Führung des Reiches sich von selbst ergebende wachsende Volkskraft“. Mehrfach nutzt er das Wort der „Kriegsschuldlüge“.

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  • 13.04.2020
    49 MB
    51:51
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    Regierungserklärung zur Not in Deutschland

    13.10.1931 | Reichskanzler Heinrich Brüning gibt eine Regierungserklärung ab. Die Not in Deutschland habe eine lähmende Wirkung auf den internationalen Handel.

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  • 13.04.2020
    2 MB
    02:51
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    SPD warnt vor wachsendem Elend in der Bevölkerung

    6.3.1931 | Der SPD-Abgeordnete und Arzt Julius Moses beschwört die Abgeordneten, das Elend der Bevölkerung ernst zu nehmen. Er warnt vor "Verschmutzung und Verlausung".

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  • 13.04.2020
    17 MB
    18:44
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    Reichsinnenminister Wirth bestreitet "Bürgerkrieg" und problematisiert die Rundfunkfreiheit

    5.3.1931 | Das Parlament tagt ohne NSDAP weiter. Reichsinnenminister Joseph Wirth weist das „Gerede vom Bürgerkrieg“ zurück. Er spricht auch den Rundfunk an. Solle man ihn als politisches Instrument einsetzen? Wenn ja, würde er, Wirth, die Zensur am liebsten selbst in der Hand haben.

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  • 13.04.2020
    12 MB
    13:16
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    Reichsaußenminister Julius Curtius beklagt erdrückende Reparationsleistungen

    10.2.1931 | Curtius berichtet von der Tagung des Völkerbunds in Genf. Deutschland sei dort "national", also selbstbewusst aufgetreten, auch wenn die Reparationsleistungen erdrückend seien.

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  • 13.04.2020
    5 MB
    05:34
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Die NSDAP droht und verlässt das Parlament

    9.2.1931 | Der Nationalsozialist Franz Stöhr erklärt den Vertretern des Zentrums: "Es kommt der Tag, und er kommt sehr bald, an dem Ihnen für Ihr schamloses Verhalten die Quittung ausgestellt werden wird, die Sie verdienen!" Die NSDAP-Abgeordneten stehen auf, rufen "Heil!" und verlassen, das Horst-Wessel-Lied singend, den Saal. Die kommunistische Fraktion fängt dann auch an zu skandieren, nämlich "Prolet erwache!"

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  • 13.04.2020
    13 MB
    14:06
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    Tumulte und Streit um "Katholikenhetze"

    6.2.1931 | Der Abgeordnete Josef Joos (Zentrum) greift den Domprediger Bruno Doehring (Deutschnationale Volkspartei) an, weil er gegen Katholiken hetze und der Zentrumspartei Linkslastigkeit vorwerfe. Nach Tumulten und dem Ausschluss mehrerer Abgeordneter durch Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD) fährt Joos fort. Er fordert eine politische Kultur, die keine "Zerstörungsinstinkte" beim Mob auf der Straße wecke, sondern ihre Arbeit tue.

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  • 13.04.2020
    29 MB
    31:00
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Haushalt des Deutschen Reichs wird verhandelt

    5.2.1931 | Reichskanzler Heinrich Brüning (Zentrum) spricht über die darniederliegende Landwirtschaft im Osten des Reichs. Er pocht darauf, die Reparaturleistungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs zu begleichen. Joseph Goebbels (NSDAP) wirft dem Brüning-Kabinett Versagen vor.

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  • 25.01.2019
    4 MB
    04:58
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    Parlamentsdebatten im Rundfunk?

    Von den Reichstagsdebatten der 1920er Jahre existieren keine Aufnahmen. Erst seit 1930 wurden sie auf Wachswalzen festgehalten. Aber soll man sie im Rundfunk übertragen? Viele Abgeordnete sind 1930 noch dagegen. Doch Paul Löbe, SPD-Politiker und seit 1925 Reichstagspräsident, spricht sich dafür aus. Er geht am 12. Juni 1930 auf die Argumente der Gegner ein, aber durchsetzen kann er sich letztlich nicht: Zwar werden die Debatten von nun an auf Wachswalzen festgehalten, doch die Übertragung im Rundfunk lehnt der Ältestenrat ab.

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  • 13.04.2020
    2 MB
    03:06
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    Apollo 13 scheint gerettet

    17.4.1970 | Die Rückkehr der Astronauten scheint am Mittag des 17. April gesichert. Das Kontrollzentrum in Houston gibt die letzten Daten bekannt. Es gibt genug Energie und Sauerstoff.

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  • 13.04.2020
    4 MB
    05:12
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    Panne bei Apollo 13: „Man war hier schon zu sicher geworden“

    14.4.1970 | Am 14. April 1970 erschüttert eine Explosion die Mondfähre. Die Astronauten der Apollo 13 melden sich mit dem berühmten Satz im Kontrollzentrum: "Houston, wir haben ein Problem."

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  • 13.04.2020
    5 MB
    06:19
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Apollo 13 vor dem Start: „Die NASA wünscht sich mehr Aufregung“

    13.4.1970 | Am 13. April 1970 berichtet Korrespondent Robert Röntgen im Südwestfunk über die Apollo-13-Mission. Der Start scheint geglückt, alles läuft normal. Die Astronauten sind zu Scherzen aufgelegt. Die amerikanische Öffentlichkeit hat sich inzwischen an die Raumfahrtmissionen gewöhnt und so bemerkt Röntgen, eigentlich wünsche sich die NASA mehr Aufregung. Dieser Wunsch geht bald in Erfüllung.

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  • 08.04.2020
    8 MB
    08:28
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Albert Einstein und Hans Bredow auf der Funkausstellung

    22.8.1930 | Das Radio ist noch jung und wächst – und das Gleiche gilt für die Funkausstellung in Berlin, die seit ihrem Beginn 1924 immer größer wird. 1930 wird die 7. Funkausstellung von Reichsrundfunkkommissar Hans Bredow eröffnet – zusammen mit Nobelpreisträger Albert Einstein.

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  • 31.03.2020
    20 MB
    22:27
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    Benoît Mandelbrot im Gespräch

    14.12.1999 | Der Mathematiker Benoît Mandelbrot hatte nie einen Lehrstuhl – aber er hat eine Ikone der Mathematik geschaffen: Die nach ihm benannte Mandelbrot-Menge, auch Apfelmännchen genannt. Die unendlich filigrane Figur ist ein Paradebeispiel für ein Fraktal. Auch diesen Begriff hat Mandelbrot geprägt.

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  • 24.03.2020
    4 MB
    05:24
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    David Hilberts Radioansprache: „Wir müssen wissen, wir werden wissen!“

    8.9.1930 | David Hilbert ist einer der wichtigsten Mathematiker der Neuzeit. Er verlangte, dass selbst scheinbare mathematische Banalitäten nicht einfach hingenommen werden und sich beweisen lassen müssen, aus einfachen Axiomen, also Grundannahmen. Platt gesagt: Alle mathematischen Wahrheiten lassen sich auch irgendwie beweisen. Kurt Gödel bewies ein Jahr später in seinem berühmten Unvollständigkeitssatz, dass Hilbert daneben lag. Hilbert war zum Zeitpunkt des Radiovortrags 68 Jahre alt.

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  • 23.03.2020
    35 MB
    37:50
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    Umgang mit Corona – Aus früheren Pandemien gelernt?

    Spanische Grippe, Asiatische Grippe, SARS. Historische Tonaufnahmen zeigen, wie die Gesellschaft früher mit solchen Situationen umgegangen ist. Was haben wir daraus gelernt? Christoph König im Gespräch mit Gábor Paál. Die historischen Aufnahmen gibt es in voller Länge im Podcast "SWR2 Archivradio".

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  • 21.03.2020
    3 MB
    03:45
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    Der junge Christian Drosten identifiziert 2003 SARS-Virus

    7.5.2003 | Der Virologe Christian Drosten ist in der Corona-Krise einer der wichtigsten Ratgeber der Bundesregierung. Doch schon während der SARS-Pandemie 2003 macht er als junger Forscher in Hamburg Schlagzeilen. Er identifiziert zusammen mit Kollegen den tödlichen Erreger und entwickelt früh einen Test. NDR-Reporter Oliver Rabieh hat ihn damals getroffen.

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  • 20.03.2020
    15 MB
    16:55
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    SARS 2003: Erste Pandemie des 21. Jahrhunderts

    7.5.2003 | Das neue SARS-Corona-Virus ist eng verwandt mit demjenigen, das in den Jahren 2002 bis 2004 bereits eine Pandemie auslöste. Auch damals beginnt die Geschichte in China. Im Mai 2003 – ein halbes Jahr nach Ausbruch der Pandemie sind mehr als 700 Menschen gestorben. Inzwischen wächst auch in Deutschland die Alarmstimmung. Doch es gibt keine Reisebeschränkungen. Hört man die Hintergrundsendung am 7. Mai 2003, zeigen sich Ähnlichkeiten, aber auch große Unterschiede zur Situation im Jahr 2020.

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  • 20.03.2020
    15 MB
    17:03
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Asiatische Grippe in Deutschland

    16.10.1957 | In den Jahren 1957 und 1958 sterben weltweit mehr als eine Million Menschen an der damals grassierenden Asiatischen Grippe. Es ist die zweitschlimmste Influenza-Pandemie des 20. Jahrhunderts, übertroffen nur durch die Spanische Grippe 1918 bis 1920. In Deutschland fallen der Asiatischen Grippe rund 30.000 Menschen zum Opfer. Trotz dieser schweren Epidemie findet sich in den Archiven des Südwestrundfunks zur Asiatischen Grippe nur ein einziger Bericht aus dieser Zeit, gesendet am 16. Oktober 1957. Es geht, auch damals, um die Folgen für die Wirtschaft und das öffentliche Leben – und natürlich auch um Vorbeugemaßnahmen. Händewaschen wird dabei noch nicht genannt, dafür das Gurgeln mit Wasserstoffsuperoxid sowie das Einnehmen formalinhaltiger Tabletten.

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  • 19.03.2020
    8 MB
    08:48
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    Kampf gegen Tuberkulose: Die Röntgen-Reihenuntersuchungen

    Um Tuberkulose-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und so die Ansteckungsgefahr einzudämmen, wurde 1939 die Röntgen-Reihenuntersuchung eingeführt.<br/>Der Mediziner Hellmuth Ulrici erläutert Ende 1939 im Rundfunk die Wichtigkeit der neuen Untersuchung.

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  • 09.03.2020
    11 MB
    13:07
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    Nach Fukushima: Merkel läutet Atomausstieg ein

    14.3.2011 | Die Atomkatastrophe von Fukushima führt zu einem Kurswechsel. Ursprünglich hat die schwarz-gelbe Koalition unter Angela Merkel den von der rot-grünen Vorgängerregierung beschlossenen Atomausstieg rückgängig gemacht und im Herbst 2010 die Laufzeitverlängerung für die bestehenden Atomkraftwerke beschlossen. Doch drei Tage nach dem Reaktorunglück verkünden Kanzlerin Merkel (CDU) und Vizekanzler Westerwelle (FDP) am 14. März 2011 ein dreimonatiges Moratorium. Es ist der Anfang vom endgültigen Atomausstieg.

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  • 06.03.2020
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    Gustav Heinemann ruft zur Mäßigung auf

    14.4.1968 | Drei Tage nach dem Anschlag auf Rudi Dutschke und den anschließenden Ausschreitungen hält Bundesjustizminister Gustav Heinemann eine Ansprache in der Tagesschau. Darin ruft er alle Seiten zur Mäßigung auf. Auch die Politik müsse sich fragen, ob sie nicht Fehler gemacht habe.

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  • 06.03.2020
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    03:32
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    DDR-Nachrichten über Anschlag auf Rudi Dutschke

    12.4.1968 | Auch der DDR-Rundfunk berichtet über den Anschlag auf Rudi-Dutschke und die anschließenden Ausschreitungen. Hier die 18-Uhr-Ausgabe der DDR-Nachrichten am Tag nach dem Anschlag. Typisch für den DDR-Rundfunk – und für westliche Ohren ungewohnt – sind die oft wertenden Formulierungen in Nachrichtensendungen.

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  • 06.03.2020
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    Umfrage nach Attentat auf Dutschke

    12.4.1968 | Am Tag nach dem Attentat auf Rudi Dutschke eine Umfrage in der Berliner Bevölkerung.

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  • 06.03.2020
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    04:51
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Proteste vor Springer-Hochhaus nach Attentat auf Dutschke

    12.4.1968 | Ein Tag nach dem Attentat auf Rudi Dutschke protestieren Studenten vor dem Hochhaus des Axel-Springer-Verlags. Die Demonstranten behindern die Auslieferung der Springer-Zeitungen. Sie werfen dem Springer-Verlag eine Mitschuld am Attentat auf Dutschke vor. Die Springer-Zeitungen hätten durch ihre Berichterstattung den Hass auf Dutschke geschürt.

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  • 06.03.2020
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    01:12
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    Attentat auf Rudi Dutschke – Live-Reportage vom Tatort

    11.4.1968 | Vor dem Büro des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) am West-Berliner Kurfürstendamm schießt der junge rechtsextreme Hilfsarbeiter Josef Bachmann dreimal auf Rudi Dutschke. Ein Reporter schildert die Situation.

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  • 06.03.2020
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    Rudi Dutschkes Rede auf dem Internationalen Vietnamkongress

    17.2.1968 | Der Sozialistische Deutsche Studentenbund organisiert den Internationalen Vietnamkongress im Auditorium Maximum der TU Berlin. 5.000 Teilnehmer aus 14 Ländern waren gekommen – eines der zentralen Ereignisse der deutschen Studentenbewegung. Wichtigste Akteure sind Karl Dietrich Wolff und Rudi Dutschke. Wir hören die Rede von Rudi Dutschke – zwei Monate vor dem Anschlag auf ihn.

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  • 02.03.2020
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    02:32
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    WikiLeaks: Island feiert Julian Assange

    3.12.2010 | Noch gebeutelt von der Weltfinanzkrise gibt sich Island eine neue Verfassung und beruft sich in seinen Werten und anderem auf WikiLeaks-Chef Julian Assange. Am 3. Dezember 2010 berichtet darüber Korrespondent Philip Boerger.

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  • 02.03.2020
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    03:18
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    WikiLeaks: Julian Assange wird gejagt

    3.12.2010 | Nachdem WikiLeaks den USA viel Ärger bereitet hat durch die Veröffentlichung von Kriegsdokumenten und dem Irak-Video wächst der Ärger auf WikiLeaks und den Kopf der Organisation Julian Assange. Einige US-Politiker fordern sogar die Todesstrafe. Julian Assange wird zum Gejagten, in der realen Welt und digital.

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  • 02.03.2020
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    48:14
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    WikiLeaks: Die Afghanistan-Kriegsdokumente

    26.7. 2010 | Drei Monate nach dem brisanten Irak-Video gelingt WikiLeaks im Juli 2010 der nächste große Coup. Die Organisation publiziert eine Sammlung von fast 77.000 Dokumenten aus dem Kriegseinsatz in Afghanistan. 15.000 weitere Dokumente hält Wikileaks unter Verschluss, weil sie Informanten gefährden könnten. Wikileaks lanciert die Dokumente an Spiegel Online, die New York Times und den Guardian, die sie auswerten und darüber berichten.

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  • 02.03.2020
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    05:26
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    WikiLeaks: Das brisante Irak-Video

    6.4.2010 | WikiLeaks gründete sich 2006. Die ersten brisanten Dokumente veröffentlichte die Plattform 2007. Da ging es um Korruption in der kenianischen Präsidentenfamilie sowie um geheime menschenrechtswidrige Richtlinien im US-Gefangenenlager Guantanamo. Doch in Deutschland schlug das noch keine Wellen. Im Rundfunk wurde 2007 zwar schon vereinzelt über WikiLeaks berichtet, nur in einigen Spartenprogrammen, also in Computer- und Internet-Sendungen. In den Nachrichtensendungen tauchte die Sendung erstmals am 6. April 2010 auf, als Wikileaks unter dem Titel Collateral Murder ein Video veröffentlicht. Es zeigt, wie US-Soldaten von Kampfhubschraubern aus mit zynischen Kommentaren auf zum Teil auch Zivilisten in Bagdad schossen. BR-Reporterin Andrea Mittlmeier beschreibt, was im Video zu sehen ist.

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  • 27.02.2020
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    39:47
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    DDR feiert Beethoven als Sozialisten

    16.12.1970 | Die DDR feiert den 200. Geburtstag von Ludwig van Beethoven mit einem Festakt in der Deutschen Staatsoper, unweit der Berliner Mauer. Ministerpräsident Willi Stoph spricht vor der versammelten SED-Prominenz und erklärt, warum die DDR stolz auf Beethoven ist.

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  • 21.02.2020
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    02:22
    1564739900613swr2 archivradio podcast 108 v 1x1 2d XL 1f32c27c4978132dd0854e53b5ed30e10facc189

    Blutwurst und schöne Betten – Werbespots um 1920

    Reklame für Blut- und Leberwurst und für Qualitätsbetten von 1920. Der erste Spot wirbt für eine Metzgerei, der zweite für eine Schreinerei oder ein Möbelgeschäft. Erstaunlich, denn damals gab es noch keinen Rundfunk. Wo hätte diese Reklame also laufen sollen? Die Lösung: Postversand.

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  • 21.02.2020
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    05:23
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    Kaiser Wilhelms Aufruf zum Krieg

    Einen Monat nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger in Sarajevo beginnt der Erste Weltkrieg. Mit der Kriegserklärung von Österreich-Ungarn gegen Serbien war auch Deutschland involviert. Am 6. August 1914 richtet Kaiser Wilhelm einen Aufruf an das deutsche Volk. Wir hören allerdings nicht die Originalrede, denn von der gibt es keine Aufzeichnung. Der Kaiser hat diese Rede aber dreieinhalb Jahre später, also einige Monate vor Kriegsende, nachaufgezeichnet.<br/><br/>Interessant dabei: Es existiert nicht nur die Rede, sondern auch die vorausgegangenen Probeaufnahmen, in denen der Kaiser geübt hat. Im Hintergrund erkennt man die Stimme des Sprachwissenschaftlers Wilhelm Doegen, der den Kaiser bei der Rede unterstützte. So hielt er ihm etwa die Hand in den Rücken, um ihm den richtigen Abstand zum Aufnahmetrichter zu zeigen. Der Kaiser setzt mehrfach an und wird jedesmal energischer. (6.8.1914)

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  • 21.02.2020
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    01:37
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    Franz Josef Strauß: Rechts von der CSU ...

    Keine absolute Mehrheit mehr in Bayern - CSU-Übervater Franz Josef Strauß wäre enttäuscht – auch darüber, dass es entgegen seinem Mantra nun doch eine Partei rechts von der CSU gibt. Der vielzitierte Strauß-Satz stammt aus der Zeit, als mit den sogenannten Republikanern in den 1980er Jahren eine rechtsnationale Partei im Aufwind war. Hier hören wir den Satz im Original-Kontext vom 9. August 1987.

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  • 14.02.2020
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    28:10
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    Der Neumühler Banden-Prozess – Ein pfälzisches Gangster-Epos

    Eine Serie von Morden und Überfällen hält nach dem Krieg die Pfalz in Atem. Eine ganze Siedlung mit verfeindeten Familienbanden ist verstrickt. Die Tonaufnahmen vom Gerichtsprozess 1949 existieren heute noch. Von Gábor Paál

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  • 13.02.2020
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    10:02
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    Großfahndung nach Gefängnisausbruch | Neumühler Banden-Prozess (4)

    1951 fliehen zwei der verurteilten Neumühlen-Bande-Verbrecher aus dem Gefängnis. Im Verlauf einer mehrwöchigen Großfahndung mit 500 Polizisten erschießt die Polizei einen Mann.

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  • 13.02.2020
    20 MB
    22:23
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    Interviews außerhalb des Gerichtssaals | Neumühler Banden-Prozess 1949 (3)

    Interviews mit Beobachtern des Neumühler Banden-Prozesses und Beteiligten. Es geht um die Siedlung Neumühle, die jenische Sprache und die mühsame Ergreifung der Täter durch die Polizei.

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  • 13.02.2020
    11 MB
    13:23
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    Plädoyer und Todesurteile | Neumühler Banden-Prozess 1949 (2)

    Das Plädoyer des Staatsanwalts im Neumühler Banden-Prozess klingt brutal. Er beschränkt sich nicht auf Fakten, sondern argumentiert mit dem Menschenschlag, spricht von "Zigeunern" und "animalischen Instinkten".

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  • 13.02.2020
    78 MB
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    Beweisaufnahme | Neumühler Banden-Prozess 1949 (1)

    Mord, Raub, Diebstahl: Dokumentation eines großen Banden-Prozesses vor dem Landgericht Zweibrücken mit 32 Angeklagten und 126 Straftaten. Die Täter hatten jahrelang Teile der Südwestpfalz in Angst und Schrecken versetzt. Zu Prozessbeginn, im Februar 1949, war das Grundgesetz noch nicht in Kraft und Unprofessionalität herrschte bei Justiz, Polizei – und den Medien.

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  • 11.02.2020
    7 MB
    08:26
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    Arved Fuchs und Reinhold Messner haben Antarktis durchquert

    12.2.1990 | Reinhold Messner und Arved Fuchs haben es geschafft. Sie sind die ersten Menschen, die die Antarktis zu Fuß über den Südpol durchquert haben. 2700 Kilometer haben sie weitgehend ohne technische Hilfsmittel durchs Ewige Eis zurückgelegt, als sie am 12. Februar 1980 die McMurdo-Bucht erreichen. Nur auf dem letzten Stück hatten sie Gleitschirme benutzt, die sie und ihre Schlitten kräftig voranbrachten. Zwei Tage später läuft auf SDR1 dieses Interview mit Arved Fuchs.

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  • 11.02.2020
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    31:05
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    Mandelas berühmte Rede nach seiner Freilassung

    Eine Stunde nach seiner Freilassung am 11. Februar 1990 aus dem Gefängnis bei Kapstadt spricht Nelson Mandela (18.7.1918 - 5.12.2013) in Anzug und Krawatte zu seinen Anhängern. Er streckt erst eine, dann beide Fäuste in die Luft. „Ich stehe hier nicht als Prophet, sondern als euer bescheidener Diener.“ So beginnt er seine Rede. Die Apartheid habe keine Zukunft, erklärt er und appelliert an die weißen Mitbürger, sich am Aufbau eines neuen Südafrikas zu beteiligen. Doch bevor er seine Rede beginnen kann, wird er zunächst zwei Minuten lang begeisternd begrüßt.

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  • 11.02.2020
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    02:28
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    Reporter: Nelson Mandela ist frei!

    11.2.1990 | Einer der größten Wendepunkte in der Geschichte Südafrikas: Nelson Mandela (18.7.1918 - 5.12.2013) wird nach 27-jähriger Haft aus dem Victor-Verster-Gefängnis in Paarl bei Kapstadt entlassen. Unter den Journalisten, die vor den Toren auf seine Freilassung warten, ist auch ARD-Korrespondent Klaus Metzler.

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  • 08.02.2020
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    07:12
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    DDR gründet „Stasi“

    8.2.1950 | 5 Jahre nach dem Krieg schafft die DDR ein „Ministerium für Staatssicherheit“. Das beschließt die provisorische Volkskammer am 8. Februar 1950. DDR-Innenminister Karl Steinhoff begründet die Gründung der – wie sie bald heißen wird – Stasi mit vorausgegangenen Sabotageakten gegen volkseigene Betriebe.

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  • 07.02.2020
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    Erste erfolgreiche Nerventransplantation

    2.2.1970 | Es war eine medizinische Sensation am 2. Februar 1970: Ein Handwerker, dessen Hand gelähmt war, kann sie nun wieder voll einsetzen, dank Nerventransplantation. Zwar wurden schon 1876 in Österreich Nerven verpflanzt, doch erst jetzt gelingt es dem Münchener Chirurgen Walter Jacoby das so hinzubekommen, dass der Erfolg auch von Dauer ist.

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  • 02.02.2020
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    Rudolf Breitscheid über den Völkerbund

    Am 10. Januar 1920 wird der Völkerbund gegründet. Eine Woche später nimmt er seine Arbeit auf. 1926 tritt auch das Deutsche Reich der Internationalen Organisation bei. Der SPD-Fraktionsvorsitzende und Außenpolitiker Rudolf Breitscheid – Mitglied der Deutschen Völkerbundskommission – sagt 1928, was er vom Völkerbund hält: Es sei richtig, dass Deutschland beigetreten ist, doch als Sozialdemokrat erwarte er davon nicht zu viel.

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  • 31.01.2020
    1 MB
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    Winston Churchill: Lasst uns den Frieden gewinnen!

    11.11.1918 | Winston Churchill ist Munitionsminister im britischen Kabinett. In seiner Rede kurz nach der deutschen Kapitulation sagt er, es sei jetzt viel zu tun.

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  • 31.01.2020
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    Premier Edward Heath schwärmt von Europa

    2.1.1973 | Großbritannien ist jetzt Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Und der britische Premierminister Edward Heath beschwört die "frische Einheit" in Europa.

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  • 31.01.2020
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    06:48
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    Festakt zum EWG-Beitritt Großbritanniens

    Premier Edward Heath unterzeichnet den Beitrittsvertrag in Brüssel. Die Beitritts-Gegner aus seinem Heimatland sind aber auch gekommen und laden zu Gegenveranstaltungen ein.

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  • 31.01.2020
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    Ehemaliger Lagerkommandant Rudolf Höß über Auschwitz

    15.4.1946 | Kurt Kauffmann, der Verteidiger von Ernst Kaltenbrunner, verhört Rudolf Höß, der von 1940 bis 1943 Lagerkommandant von Auschwitz war. Höß spricht offen über die Ankunft der Züge mit den Gefangenen, ihre Aufteilung in Zwangsarbeit oder Tod in der Gaskammer.

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  • 23.01.2020
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    Brandt will "gleichberechtigte Beziehungen" mit DDR

    23.1.1970 | Bundeskanzler Willy Brandt schreibt am 22.1.1970 einen Brief an den Regierungschef der DDR, Willi Stoph. Er bietet darin Gespräche über gegenseitigen Gewaltverzicht und „gleichberechtigte Beziehungen“ an. Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil die Bundesrepublik die DDR nicht als eigenständigen Staat anerkennt. Der Brief ist somit ein weiterer Schritt in Brandts Entspannungspolitik. Was Brandt in seinem Brief genau geschrieben hat, wird erst am folgenden Tag auf einer Pressekonferenz vorgelesen.

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  • 17.01.2020
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    08:18
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    „Jüdische Vermächtnisse“ und Kohls Ehre | CDU-Spendenaffäre (5)

    Mitte Januar kommt ein weiterer Skandal ans Licht: Die CDU Hessen hatte in den 1980er-Jahren illegale Parteispenden ins Ausland transferiert. Wenn die Partei die Spenden wieder zurückholte, waren diese als angebliche jüdische Vermächtnisse deklariert worden. Das wurde nicht nur von den in Deutschland lebenden Juden als höchst geschmacklos empfunden. Durch diese immer neuen Skandale kommt die CDU nicht zur Ruhe. Am 18. Januar 2000 trifft sich der Vorstand der Bundes-CDU. Es geht dabei um die Zukunft des Noch-Ehrenvorsitzenden Helmut Kohl und des amtierenden CDU-Chefs Wolfgang Schäuble, nachdem inzwischen bekannt ist, dass auch er in die Spendenaffäre verstrickt ist.<br/>Knapp einen Monat später tritt auch Wolfgang Schäuble als Parteichef zurück. Seine Nachfolgerin wird Angela Merkel. Helmut Kohl wiederum fühlt sich von seiner Partei im Stich gelassen. Er lässt den Ehrenvorsitz nicht ruhen, sondern legt ihn noch am selben Tag nieder. Um seine Ehre aber kämpft er weiter. Das betont er gleich am folgenden Tag bei einem Auftritt vor der Handelskammer in Hamburg.

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  • 17.01.2020
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    02:38
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    Auch Schäuble hängt mit drin | CDU-Spendenaffäre (4)

    Kaum sind die Weihnachtsferien vorbei, kommt der nächste Knall. Am 10. Januar 2000 gibt CDU-Chef Wolfgang Schäuble zu, als früherer Generalsekretär auch eine Spende des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber entgegengenommen zu haben.

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  • 17.01.2020
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    04:09
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    Merkel und Schäuble: Kohl soll Spender nennen! | CDU-Spendenaffäre (3)

    Helmut Kohl will die Namen der Spender nach wie vor nicht nennen, er habe ihnen schließlich sein Ehrenwort gegeben. Das bringt die CDU zunehmend in Bedrängnis, sie beginnt, sich von ihrem Ehrenvorsitzenden abzusetzen. Aufsehen erregt ein Artikel von Generalsekretärin Angela Merkel, die in der FAZ deutliche Worte findet. Die von Kohl verantworteten Vorgänge haben der Partei Schaden zugefügt, schreibt sie. Die CDU müsse sich auf eine Zukunft ohne Kohl einstellen. Sie müsse sich wie jemand in der Pubertät von zu Hause lösen und eigene Wege gehen. Am selben Tag, dem 22. Dezember 1999, trifft sich das CDU-Präsidium und fordert Kohl geschlossen auf, Klartext zu reden.

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  • 17.01.2020
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    07:08
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    Die Enthüllung der schwarzen Konten | CDU-Spendenaffäre (2)

    Wo landete nun die Million des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber? Am 26. November 1999 räumt Heiner Geißler, der ehemalige Generalsekretär der CDU, ein, dass es in der CDU schwarze Konten gab. Ex-Bundeskanzler Kohl schweigt zunächst und gibt die schwarzen Konten erst vier Tage später zu.

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  • 17.01.2020
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    Die Spende des Waffenhändlers | CDU-Spendenaffäre (1)

    Die CDU-Spendenaffäre beginnt im November 1999. CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep wird verhaftet. Der Verdacht: Steuerhinterziehung. Kiep soll 8 Jahre zuvor vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber eine Spende über 1 Million D-Mark für die CDU erhalten haben und nicht versteuert haben. Es stellt sich später heraus, dass das Geld ursprünglich von der Thyssen AG stammt. Spekulationen gehen los: War das eine Gefälligkeit dafür, dass die Kohl-Regierung Waffenlieferungen an Saudi-Arabien genehmigte? Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl erklärt, er habe von der Spende nichts gewusst. Doch Walther Leisler Kiep stellt das anders dar. Damit wird die Affäre Kiep zu einer CDU-Spendenaffäre. Es ist der 24. November 1999.

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  • 10.01.2020
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    10:43
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    Die Gründung der „Grünen”

    1980 gründeten sich die „Grünen”. Anfangs waren in der Partei auch tief-konservative Politiker vertreten - so wie Herbert Gruhl, der den Gründungsparteitag in Karlsruhe eröffnete.

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  • 10.01.2020
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    35:20
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