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So techt Deutschland

'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

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  • 04.12.2019
    2 MB
    38:13
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    21: "Milla" ist das Netflix der Weiterbildung

    Abgeordnete wie Thomas Heilmann gibt es im Bundestag selten. Der CDU-Politiker ist im Herzen Unternehmer, war an Firmen wie Xing beteiligt und wurde in den 1990er Jahren zum "Agenturkopf des Jahres" gewählt.

    Im Parlament ist eines seiner Fachgebiete das Thema Weiterbildung. Die müsse "so einfach wie Netflix gucken" sein, sagt Heilmann. Deswegen hat er geholfen, die digitale Lernplattform "Milla" ins Leben zu rufen. Denn bislang sei Weiterbildung für 50 Prozent der Arbeitnehmer ein Fremdwort, "weil sie keine Angebote haben und weil sie gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen."

    "Milla" ist erst einmal auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten. Zum Beispiel sei man in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund. Aber die CDU setzt auch bei sich selbst an, den Politikern. "Da erklären wir nicht nur, was die Blockchain ist, sondern warum das auch politisch wichtig ist." Das Ganze soll möglichst einfach sein und mehr bringen als trockener Frontalunterricht.

    Stichwort Blockchain: Auch dort hat der gebürtige Dortmunder seine Finger im Spiel. Erst im Sommer hat die Bundesregierung ihre Blockchain-Strategie vorgestellt. "Das Glas ist halb voll", lautet das Zwischenfazit von Thomas Heilmann. Wir seien schneller als viele andere Länder, aber Veränderungen würden eben immer nur schrittweise gehen. Dabei habe die Blockchain-Technologie viel Potenzial. Etwa, wenn es um digitale Identitäten oder Projektfinanzierung gehe.

    Beim Thema Blockchain kommt man auch am digitalen Euro nicht vorbei. Thomas Heilmann ist "mehr denn je der Auffassung, dass wir ihn brauchen." Alleine, um Angeboten aus China oder den amerikanischen wie Libra von Facebook etwas entgegen zu setzen. Denn erstmal, ist Heilmann überzeugt, wäre so ein Token vor allem für den Interbanken-Verkehr interessant. Dieser würde mit einer digitalen Währung auf Blockchain-Basis viel schneller und kostengünstiger funktionieren.

    Der Erfolg der Blockchain-Strategie hängt aber auch von einem anderen Faktor ab, erzählt Heilmann in "So techt Deutschland". Nämlich davon, ob die SPD den "Spexit" beschließt oder nicht.

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  • 27.11.2019
    2 MB
    37:19
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    20: PWC will Nachhaltigkeit messbar machen

    Eine "Social Zone", ein "Living Room" oder auch die "Ideation Lounge" - in der 34. Etage des PWC-Towers in Frankfurt am Main vergessen Besucher schnell, dass sie bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen der Welt gelandet sind. Deutschlandchef Ulrich Störk ist stolz auf das "Experience Center", in dem es darum geht, neue digitale Lösungen zu finden "und da hilft eine Arbeitsumgebung, die Kreativität fördert", erzählt Störk. Lösungen, die am Ende den Kunden von PWC weiterhelfen. Ein 3D-Drucker ist da nur ein Beispiel. Software-Entwickler, Mediziner oder auch Ingenieure lassen hier gemeinsam die Köpfe rauchen.

    Denn der Wandel ist da und geht auch an PWC nicht spurlos vorbei. Der Klimawandel etwa beschäftigt auch Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer. Nachhaltiges Wirtschaften muss messbar werden. Deswegen ist PWC Teil der "Value Balancing Alliance". Es geht darum Beiträge, die Unternehmen in ökologischer oder auch sozialer Hinsicht leisten auch in einer Bilanz messbar zu machen. Das sei "mehr als nur ein Hype, es ist eine absolute Notwendigkeit, das umzusetzen. Schauen Sie sich die ganzen Diskussionen um Fridays for Future und CO2-Neutralität an", sagt Ulrich Störk. Deswegen sei es gut, dass bei der "Value-Balancing-Alliance" die Wirtschaft voran gehe: "Zum Regulator zu schauen und zu warten, bis der einem was vorgibt", wäre der falsche Weg.

    Auf reines Politik-Bashing will sich Störk ohnehin nicht einlassen. Es komme auch auf die Unternehmen und die Bürger an. Wenn er dafür ein Beispiel sucht, muss er nur vor die eigene Haustür gehen. In seinem 3000-Seelen-Dorf wird derzeit die Einführung des Mobilfunkstandards 5G diskutiert. Die Menschen hätten es "selbst in der Hand, über ihr Schicksal zu entscheiden", erzählt der Manager. Denn die 5G-Masten werden nur kommen, wenn die Mehrheit dafür stimmt. Viele Menschen sorgen sich, haben zum Beispiel Angst vor Strahlung. Deswegen müsse die Politik für Transparenz sorgen. Aber eben nicht nur die Politik: "Es ist die Aufgabe aller, die hier auch Wirtschaft betreiben, diese Aufklärung voranzutreiben", mahnt Störk in "So techt Deutschland" an.

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  • 21.11.2019
    1 MB
    33:06
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    19: Ein Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes

    Das Startup Celonis kann keine Garage als Startpunkt vorweisen. Stattdessen war eher die Bäckerei Nominacher im bayerischen Forstern die Grundlage für das milliardenschwere deutsche Einhorn. "Es war auf jeden Fall ein spannender Ablauf", sagt Gründer Bastian Nominacher ganz trocken im oberbayerischen Akzent in "So techt Deutschland". Statt später einmal das Familienunternehmen zu übernehmen, studierte er Finanzwirtschaft und gründete mit zwei Kommilitonen Celonis – ein Startup, das derzeit 2,5 Milliarden Euro wert ist.

    Als Antrieb für die Entscheidung nennt Bastian Nominacher seine "Passion für die Technologie". Sein Vater habe ihn immer unterstützt: "Wir haben zu Hause noch eine Festplatte, die ist so dick wie zwei große Bücher mit zehn Megabyte. Ein Unternehmen zu gründen, war nie mein Ziel." Aber das Projekt habe so viele Kunden begeistert, dass man die Gründung am Ende vorantreiben musste.

    Celonis betreibt sogenanntes "Process Mining". Dabei werden Daten aus IT-Systemen von Unternehmen durch einen Algorithmus so aufbereitet, dass die Prozesse sichtbar und transparent werden. Man könnte es auch als digitalen Unternehmensberater bezeichnen: "Unsere Hauptwettbewerber sind die Hersteller von Post-it-Notes."

    Der größte Erfolg von Celonis sei, dass alle Prozesse darstellbar sind: IT-Prozesse, betriebswirtschaftliche oder auch Produktionsprozesse. Ob man nun den Ablauf des Brötchenbackens analysiere oder hochkomplexe Prozesse in einem Industriebetrieb: "Heute nutzen über 20 verschiedene Industrien, viele der größten Unternehmen der Welt, unsere Lösung für hunderte Anwendungsfälle." Dazu gehört auch eine Großbäckerei. Und so schließt sich der Kreis für Bastian Nominacher, der den Sprung geschafft hat aus der Bäckerfamilie ins Milliardenbusiness.

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  • 13.11.2019
    2 MB
    38:50
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    18: Teufel geht offline in die Zukunft

    Köln ist bereits Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den Lautsprecher Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha Mallah. Er ist seit 2016 Co-Geschäftsführer bei Teufel. Bislang geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre ist natürlich gebrandet", lacht Mallah.

    Bis 2021 will das Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen, aber bei aller Euphorie ist klar: Ladengeschäfte sind ein teures Unterfangen. Möglich macht die Offline-Expansion ein französischer Investor. Naxicap Partners hat Teufel im vergangenen Jahr übernommen und unterstützt die Strategie, denn Mallah glaubt: "Die Innenstädte sterben gar nicht aus, sie verändern sich." Wenn eine Marke, die sonst nur online zu haben sei, auf einmal in einem Store anzuschauen ist, sei es für Kunden ein Grund mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen.

    An die Umsätze aus dem Onlinehandel werden die stationären Geschäfte nicht herankommen, da macht sich auch Mallah keine Illusionen. Deswegen heißt es: Produktpalette erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Frauen zum Beispiel. Aber keine Sorge, pinke Lautsprecher werde es nicht geben.

    Zwar hat Teufel inzwischen einen französischen Eigentümer, das Unternehmen stehe dennoch zu Deutschland. "Allerdings hat man in vielen Bereichen gar keine Möglichkeit mehr, allumfassend zu arbeiten, weil viele Bereiche in Deutschland gar nicht mehr existieren", sagt Mallah. Was er damit meint, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 06.11.2019
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    49:10
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    17: Quantenwirtschaft statt Kapitalismus

    Wer trifft die Entscheidungen in unserem Leben? Wir selbst oder Algorithmen? Und was macht das mit der Wirtschaftsordnung oder gleich der ganzen Gesellschaft? Technologien wie künstliche Intelligenz zwingen uns dazu, solch komplexe Fragen zu beantworten. Anders Indset sieht darin seinen Arbeitsauftrag. Irgendwann hatte der gebürtige Norweger genug vom "Hardcore-Kapitalismus" und handelte: Er widmete sich der Philosophie und verbindet sie mit Technologie und Wissenschaft.

    Das ist alles andere als einfach. Moderne Technik verändert fast alle Bereiche unseres Lebens, während der Mensch immer weiter in den Hintergrund rückt: "Wir haben junge Männer, die ein Jahr Vaterschaftsurlaub nehmen und nach Außen mit materiellen Gütern suggerieren: Alles ist super. Und dann fressen sie Antidepressiva wie bekloppt", klagt Indset an.

    Gleichzeitig kennt uns die Technik mittlerweile besser als wir selbst: "Wir reagieren nur auf Algorithmen", warnt Indset. Schon bald könnte es passieren, dass unser Smartphone einen Tisch im Restaurant reserviert, bevor wir überhaupt darüber nachgedacht haben, ob das eine gute Idee sein könnte. Deshalb hält es Indset für wichtig, dass der Mensch zurück in die Mitte rückt - im Privaten wie im Beruflichen. "Wir brauchen Menschen, die wissen, wie man lernt." Das sei wichtig, um nicht zum Zombie zu werden.

    Doch Anders Indset verteufelt neue Technologien nicht. Im Gegenteil. "Wenn wir technologisch richtig rangehen, können wir Unfassbares leisten", ist er überzeugt. Das gilt auch für den Kampf gegen den Klimawandel. Warum Firmen darüber nachdenken sollten, Philosophen einzustellen und warum die Quantenwirtschaft den klassischen Kapitalismus ablösen sollte, verrät Anders Indset in "So techt Deutschland" und in seinem aktuellen Buch "Wildes Wissen".

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  • 30.10.2019
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    37:03
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    16: Ist Mediamarkt-Saturn noch zu retten?

    Nils Seebach war früher Investmentbanker, jetzt investiert er in Startups und hilft anderen Firmen dabei, die Digitalisierung zu verstehen. Das Problem vieler Unternehmen: Die meisten denken am Anfang zu groß, "während sie selbst noch die Kundenbestellungen per Fax bekommen", sagt Seebach. Seine Hauptaufgabe sieht er deshalb scherzhaft in der "Erwachsenenbildung".

    Dass Tech-Unternehmen in Deutschland erfolgreich und groß werden können, zeige About You. Die Otto-Group-Tochter hat es auch mit der Hilfe von Nils Seebach geschafft, den Verkauf von Klamotten im Netz neu zu denken. Letztlich "könnten sie auch Schrauben verkaufen", meint der Digital-Experte. Das Maß aller Dinge im Onlinehandel sei aber immer noch Amazon: Man müsse es sich als Einzelhändler heute gut überlegen, einen eigenen Onlineshop zuzulegen. Es sei fast "logischer zu akzeptieren, dass man einen Kunden nicht mehr besitzen, sondern nur noch von einer der US-Plattformen mieten kann."

    Wie man es nicht machen sollte, zeige in Deutschland der kriselnde Elektronikhändler Mediamarkt-Saturn. Seebach sieht keine Möglichkeit, das Unternehmen zu retten. Die Idee, dass Kunden im Netz Ware bestellen und sie in einem der Läden abholen können, hält der Digital-Experte für Quatsch: Ich kann es nicht anfassen und muss auch noch in die Innenstadt fahren, um es abzuholen".

    Was die Politik tun könne, damit Deutschland bei der Digitalisierung nicht abgehängt wird? Die Finger weglassen, meint Seebach. Das Einzige, was aus politischer Sicht wirklich Sinne mache, sei, für ein flächendeckendes Handynetz zu sorgen, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 23.10.2019
    2 MB
    37:42
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    15: Wo ist der deutsche Masterplan für KI?

    Der Ansatz ist gut, bei der Umsetzung gibt es aber Luft nach oben – so betrachtet Jörg Bienert die KI-Strategie der Bundesregierung: "Wenn ich mit einer Schrotflinte im Halbdunkeln versuche, etwas zu erlegen, dann wird es halt schwierig."

    Bienert ist Vorsitzender des Bundesverbandes Künstliche Intelligenz und Chef eines Unternehmens, das seinen Kunden bei der Integration von KI hilft. Er hat also einen guten Überblick über die Branche. Großkonzerne wie Bosch haben bereits eigene Data-Science-Abteilungen und forschen fleißig in dem Bereich. Im Mittelstand ist KI dagegen oft noch Neuland, sodass "man da teilweise wirklich noch Aufklärungsarbeit leisten muss".

    An dieser Stelle kommen Startups ins Spiel. Zusammen mit dem KI-Verband fordert Bienert, dass junge Unternehmen, die sich mit Machine Learning, Deep Learning und Co beschäftigen, mehr Geld bekommen. Sie können dabei helfen, das Wissen aus der Forschung in die reale Wirtschaft zu bringen und so letztlich den Standort Deutschland attraktiver machen. Als Beispiel nennt Bienert das Quantencomputer-Projekt von Google: "Das wird von einem Deutschen geleitet." Welche Punkte er in seinem Masterplan für KI noch angehen würde, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 16.10.2019
    2 MB
    33:50
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    14: Silvan Rath macht Chefs noch erfolgreicher

    Jeder kennt den Klassiker von Michael Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Aber auch ein Frühstart kann erhebliche Konsequenzen haben, nicht nur im Sport. Silvan Rath kann das bestätigen. Sein erstes Startup sollte Autofahrern helfen, einen freien Parkplatz zu finden. Vor sechs Jahren war die Zeit aber noch nicht reif für eine Park-App. "Da wollte keiner für zahlen", zieht der Gründer Bilanz. Bald darauf war das Startup Geschichte. Beim zweiten Versuch lief es besser: Predict.io konnte Rath erfolgreich verkaufen.

    Mittlerweile hilft er erfolgreichen Firmenchefs, noch erfolgreicher zu werden. "Ganz häufig müssen sie nicht einen neuen Skill lernen. Häufig müssen sie etwas verlernen, was sie die ganze Zeit machen". Zum Beispiel, immer und überall zu zeigen, wie clever sie sind. Oder dass sie jeden Kampf gewinnen wollen. Am Ende gehe es da oben immer darum, dass man sich auch selbst verändert. Wie das funktionieren kann, verrät Silvan Rath in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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  • 09.10.2019
    2 MB
    40:15
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    13: Lösen Startups die falschen Probleme?

    Enkelfähig, Kopföffner. Noch nie gehört? Für Stephan Grabmeier sind diese Begriffe Alltag, er will damit die Welt verbessern. In seinem Buch "Future Business Kompass" schlägt er vor, wie wir mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel und sozialer Ungleichheit umgehen sollten. Komplette Branchen stehen vor einem Umbruch.

    "Ich bin enttäuscht, und das ist eigentlich noch kein Ausdruck", sagt Grabmeier. Ordnungspolitisch müsse mehr passieren. Aber auch die Unternehmen, vor allem die Tech-Szene, müsse ran: "Wir lösen oft Probleme, die es gar nicht gibt", kritisiert er. Schaut man nach Europa, wo es um den nächsten Lieferservice mit Drohnennutzung geht, "fragst du dich wirklich schon: Haben wir nichts anderes mehr zu tun?". Innovationen in Afrika, zum Beispiel, seien anders, essenzieller.

    Grabmeier hinterfragt auch den Fokus vieler Unternehmen auf Wachstum, nachhaltige Innovationen sollten in den Vordergrund rücken. Dass sich etwas ändert, zeigen Greta Thunberg und die Fridays-for-Future-Bewegung. Und die Jugendlichen sind nicht allein: Inzwischen gebe es auch die Entrepreneurs for Future, erzählt der Autor: "Die Industrie und viele Wirtschaftsunternehmen gehen auf die Barrikaden." Was sie fordern, erzählt Stephan Grabmeier in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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  • 02.10.2019
    2 MB
    43:22
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    12: Das Startup-Labor der europäischen Raumfahrt

    Frank Salzgebers erste Begegnung mit Steve Jobs war schwierig. Schuld waren die Klamotten des deutschen Ingenieurs. Salzgeber trug einen Dreiteiler, der vom damaligen Apple-Chef mit Argwohn beäugt wurde. Ein Kollege wollte beide vorstellen: "Frank is from Europe" - "I see" war die knappe Antwort von Jobs.

    Trotzdem war die Zeit bei Apple einprägsam, auch für seine heutige Karriere bei der Europäischen Weltraumagentur Esa. Dort leitet Frank Salzgeber den Technology Transfer und das Innovationsmanagement: Er sucht Startups, die Weltraumtechnologien nutzen und in unseren Alltag bringen wollen. Das "passiert so ein bisschen nicht in der Öffentlichkeit", sagt Salzgeber. "Eigentlich schade."

    Pro Jahr unterstützen er und sein Team 200 Firmen. Wenn die scheitern, liegt es selten an der Technologie - eher an den Gründern, erzählt Salzgeber. Trotzdem liegt die Überlebensrate seiner Startups bei 86 Prozent. Und damit "zu hoch", findet Salzberger. Denn die Zahl zeigt, "dass wir nicht genügend Risiko eingehen". Das gelte auch für Deutschland generell.

    In der neuen Folge von "So techt Deutschland" ermutigt der Investor den Staat deshalb, mehr Aufträge an Startups zu vergeben, um junge Unternehmen zu fördern. Denn wenn das nicht passiert, "wandern unsere schlauen Köpfe ab".

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  • 25.09.2019
    2 MB
    35:02
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    11: Wunder oder Terminator - wer hat Angst vor KI?

    "Im Bereich Künstliche Intelligenz gibt es viele Begriffe, die ganz großes Kopfkino hervorrufen", sagt Aljoscha Burchardt in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Als Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz muss er die Dinge deshalb regelmäßig ins Verhältnis setzen. Nur weil eine Maschine etwas gelernt hat, wisse sie noch lange nicht, was das bedeutet.

    Auf falsche Erwartungen trifft das Mitglied der KI-Kommission der Bundesregierung auch in der Unternehmenswelt. "Zu uns kommen Firmen und sagen: Ich brauche jetzt so eine KI", sagt Burchardt. Die müssten erst einmal aufgeklärt werden, dass es so einfach nicht ist. "Die denken, da kommt so eine Wunderzauberkiste rein, die gute Fragen stellt und gleich beantwortet."

    Trotzdem ist er über jedes KI-Engagement in Deutschland froh. Denn häufig fehle die Dynamik. Während wir über Ethik und KI diskutieren, werde in den USA einfach entschieden. Die Gefahr, dass dann andere die Standards festlegen, sei groß, warnt Burchardt: "Dann kaufen wir uns irgendwann Datenschutz aus China und Ethik aus den USA oder umgekehrt."

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  • 18.09.2019
    1 MB
    25:30
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    10: Welt der Token - Geld verdienen im Web 3.0 mit Shermin Voshmgir

    Shermin Voshmgir nimmt es genau. Die promovierte IT-Managerin, die nach einem Besuch der Madrider Filmschule schon bei den Filmfestspielen in Cannes vertreten war, ist Leiterin des Instituts für Kryptoökonomie in ihrer Geburtsstadt Wien. Der bisherige Umgang mit dem Thema Kryptowährungen in der Öffentlichkeit? "Zu schlampig", lautet ihr Urteil - obwohl die Internetwelt gerade an einem Wendepunkt steht: dem Übergang des Web 2.0 hin zum Web 3.0.

    "Das Web 1.0 hat die Information revolutioniert", sagt Voshmgir. Auf einmal konnte jeder Webseiten bauen, auch wenn in den 90er Jahren viele nicht wussten, was sie damit anfangen sollen. Das Web 2.0 hat Plattformen wie Amazon und Facebook hervorgebracht. Mit dem Web 3.0 folgen die Token und damit ein Internet, das letztlich auf der Blockchain basiert: dezentral, unmanipulierbar und mit neuen Geschäftsmodellen.

    Eine Herausforderung auch für die Politik, sagt die Gründerin des Berliner Blockchain Hubs. Und die hinkt der Technologie grundsätzlich hinterher. Was zu tun ist und was genau Tokens wie der Bitcoin eigentlich sind, verrät Shermin Voshmgir in "So techt Deutschland".

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  • 11.09.2019
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    38:44
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    9: Brauchen wir denkende Backöfen? Live von der IFA in Berlin

    Die Internationale Funkausstellung (IFA) ist ein Highlight für alle Technik-Freunde. Auch "So techt Deutschland" ist auf dem Messegelände in Berlin unterwegs und hat am Set von n-tv vor Publikum über Sinn und Unsinn von Künstlicher Intelligenz diskutiert. Mit dabei waren der Investor, Unternehmer und KI-Botschafter Fabian Westerheide und der Digital-Chef von BSH Hausgeräte, Mario Pieper. Er ist überzeugt: "Jetzt ist die Zeit von Künstlicher Intelligenz." Das beste Beispiel sei der intelligente und lernende Backofen, den sein Unternehmen auf der Messe vorstellt.

    Aber ist da schon KI? Fabian Westerheide widerspricht: "Für mich fängt KI in der Küche erst an, wenn sie weiß, wann ich Hunger habe und mein Lieblingsgericht passend zu meiner Ernährung bereits gekocht hat."

    Einig sind sich Westerheide und Pieper darin, dass Deutschland das Thema verschläft: Es werde kaum investiert und die KI-Kommission der Bundesregierung sei "zu einem Ethik-Debattierverein" verkommen. Wenn Deutschland nicht aufpasse, seien "in zehn oder zwanzig Jahren 90 Prozent der KI-Anwendungen amerikanisch oder chinesisch". Hat Deutschland das Rennen also schon verloren? Wie wir aufholen können, verraten Pieper und Westerheide. in "So techt Deutschland".

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  • 04.09.2019
    2 MB
    35:40
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    8: Tijen Onaran, Feministin für Digitales

    "Für mich ist immer das Jahr der Frauen", lacht Tijen Onaran. Die Gründerin und Chefin von Global Digital Women hat eine Mission: Frauen aus dem Tech-und Digitalbereich zu vernetzen und sichtbar zu machen. Denn gerade für Mädchen und junge Frauen gilt die Devise: "If you can see it, you can be it." Es sei wichtig, weibliche Vorbilder im Tech-Bereich zu haben.

    Mit Erfolg. Ihr Netzwerk umfasst mittlerweile 30.000 Frauen in mehreren Ländern. Onaran selbst ist mittlerweile eine gefragte Rednerin für Themen wie Netzwerken, Diversität und Chancengleichheit. Denn mittlerweile kann es sich kein Veranstalter mehr leisten, nur Männer zu Podiumsdiskussionen einzuladen.

    Tijen Onaran selbst hält von Quoten eigentlich nichts: "Das passt nicht zu meiner ur-liberalen Prägung." Aber manchmal geht es nicht anders: "Diversität wird immer noch nicht als Wettbewerbsvorteil gesehen", verrät sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Und auch, warum es ihr dem Zusammenhang geholfen hat, auf ein Mädchengymnasium zu gehen.

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  • 28.08.2019
    2 MB
    36:51
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    7: Roland Schüren, Bio-Bäcker und E-Botschafter

    Roland Schüren zeigt einer ganzen Branche, wie Digitalisierung funktionieren kann. Anfang 2017 hat der Bio-Bäcker aus Hilden eine Selbsthilfegruppe für Handwerker gegründet, die nur eines wollen: Elektrolieferwagen. Bei Daimler, BMW und VW ist Schüren mit seinem Anliegen aber nicht weit gekommen: "Das hatten wir eigentlich gehofft, dass da was kommt. Kam aber nicht", erzählt der Bäckermeister in "So techt Deutschland".

    Unter anderem mit der Hilfe der Post-Tochter Streetscooter klappte es dann aber doch. "Da muss erst die Post kommen", lacht der stolze Besitzer des Bakery Vehicle 1. Das BV1 ist der erste 3,5 Tonnen schwere, alltagstaugliche Elektrolieferwagen für Backwaren.

    Aber seine Mission ist damit noch nicht erfüllt. Schüren hat gleichzeitig einen Ladepark für Elektroautos aufgebaut. Seine Station war bis vor wenigen Monaten sogar die größte Deutschlands: "Ich bin froh, dass ich den Titel los bin", sagt der Bäckermeister. Denn der Elon-Musk-Fan hat längst neue Projekte. Als Vorstandsmitglied im Grünen Wirtschaftsdialog setzt er sich für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen ein, die auf erneuerbare Energien setzen oder sie sogar selbst erzeugen wollen. Oft hapert es da nämlich schon an der Grundstücksgrenze.

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  • 21.08.2019
    1 MB
    25:53
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    6: Philipp Sandner, der Blockchain-Lehrer

    Beim ersten Hören wirkt Philipp Sandner zurückhaltend, fast schon schüchtern. Für sein Thema aber brennt er: Sandner ist Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers. Seine Mission ist ehrgeizig: Er will nicht nur seinen Studenten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit erklären, warum früher oder späte jede Aktien und auch der Euro auf Blockchain-Basis laufen werden.

    Den revolutionären Charakter der Technologie hat Sander von Anfang an erkannt. Schon das Bitcoin-Whitepaper sei "brillant geschrieben", schwärmt der 39-jährige. Heute sorgt er dafür, dass das Thema auch im Fintech-Rat des Bundesfinanzministeriums nicht vergessen wird, denn letztlich sei die Blockchain eine "Fintech wie aus dem Bilderbuch".

    Eine "financial technology", die Token nutzt. Aber was bedeutet das eigentlich? Als Präsident der International Token Standardization Association (ITSA) will Sandner das "Token-Chaos" ordnen. In "So techt Deutschland" erklärt er wie.

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  • 14.08.2019
    2 MB
    35:22
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    5: Daniel Jung, Youtube-Star mit Mathe-Videos

    2011 hat Daniel Jung sein erstes Mathe-Erklärvideo hochgeladen. 185 Millionen Aufrufe später betreibt er die größte deutsche Mathe-Community auf Youtube. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" erzählt er von seiner erfolgreichen Mission: "Witzigerweise schreiben heute tatsächlich Schüler und Studenten: 'Ich habe Spaß an Mathe gefunden.'"

    Aber das reicht Jung nicht. Er will Bildung in Deutschland neu denken. Auf seiner Plattform "Let's Rock Mathe", einer Art "Tinder" für Rechenprobleme, helfen sich Schüler und Studenten gegenseitig bei schwierigen Matheaufgaben. Der Begriff "New Learning" betrifft aber auch Lehrer. Jung fragt: Warum unterrichten die eigentlich nur in Schulen?

    Jung macht deutlich, warum wir unser Bildungssystem dringend ändern sollten: Er fürchtet, dass Deutschland in der Wirtschaft abgehängt wird - zum Beispiel von Plattformbetreibern wie Amazon, Google oder Microsoft. Deshalb müssten nicht nur die Unternehmen, sondern auch jeder Einzelne aufgeklärt werden, wenn es um Weiterbildung geht. Wie genau das aussehen kann, erzählt Jung in "So techt Deutschland".

    "So techt Deutschland" finden Sie in der n-tv App und auf allen bekannten Podcast-Plattformen:

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  • 07.08.2019
    2 MB
    33:55
    STD 1

    4: Klemens Skibicki, Digital-Prophet und Wirtschaftshistoriker

    Wenn Klemens Skibicki - kurz Profski - in Unternehmen geht, um ihnen Digitalisierung zu erklären, trifft er oft auf große Augen. Die Facebook-Seite? Kann ja der IT-Administrator betreuen, hieß es bei vielen Unternehmen noch vor wenigen Jahren. Heute hat es sich der promovierte Wirtschaftshistoriker zum Ziel gesetzt, vor allem Mittelständler fit für die digitale Zukunft zu machen. Als Kölner vergleicht Skibicki das immer gerne mit dem Karneval: "Du kannst keine Karnevalsparty organisieren, wenn du sie noch nie gefeiert hast."

    Auch in politischen Debatten nimmt Skibicki kein Blatt vor den Mund. Er hält die Diskussion um Urheberrecht und Uploadfilter für einen Generationenkonflikt. Der entlarvt jene EU-Politiker, die Youtube für einen "Piraten-Sender" halten. In dieser Folge von "So techt Deutschland" bekommt auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier sein Fett weg. Vor allem seine Industriestrategie ist Skibicki ein Dorn im Auge: "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer".

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  • 31.07.2019
    1 MB
    32:37
    STD 1

    3: Julian Hosp, Blockchain-Botschafter

    Kitesurfer, Mediziner, Unternehmer, Autor und "Blockchain-Botschafter" - das ist Julian Hosp. Der Österreicher will die Menschen im deutschsprachigen Raum für die Krypto-Szene und vor allem für die Blockchain begeistern. Dafür veröffentlicht er Videos auf Youtube, schreibt Bücher und veranstaltet seine eigenen "Crypto Nights".

    Die Regierung müsse bei dem Thema mehr tun, fordert Hosp in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Ins Pessimismus-Horn wie viele andere bläst er aber nicht. Vielmehr sei die Mentalität der Menschen ein Problem, weil sie meinen, das Gras sei auf der anderen Seite grüner.

    Probleme sind auch Hosp nicht unbekannt: Im Podcast erzählt er von schmerzhaften Rückschlägen wie seinem sehr plötzlichen und sehr öffentlichen Rückzug aus dem Startup TenX in Singapur und, wie er nun etwas Neues aufbauen will.

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  • 24.07.2019
    2 MB
    47:42
    STD 1

    2: Frank Thelen, Tech-Guru und China-Mahner

    Frank Thelen ist Studienabbrecher, Digitalberater der Bundesregierung und spätestens seit "Die Höhle der Löwen" einer der bekanntesten Investoren Deutschlands. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" spricht er über seine Arbeit als Investor, wann er bei einem Start-up den Stecker zieht und wie viel Zeit er für seine Nachwuchsunternehmer hat.

    Mit Blick auf deutsche und europäische Innovationen kritisiert er außerdem, dass wir uns "zu lange auf unseren Lorbeeren ausgeruht" haben. Immerhin sind globale Vorreiter wie Alibaba, Facebook und Tesla alle um die Jahrtausendwende herum entstanden. Aber nur meckern geht auch nicht, Frank Thelen will helfen, dass auch Deutschland und Europa neue Technologie-Riesen schaffen. Sein Versuch: Lilium, ein Münchner Startup, das Flugtaxis baut und in das er investiert. Aber können Flugtaxis wirklich unser Verkehrsproblem lösen oder wäre es sinnvoller, sich erst einmal um autonome Busse oder Bahnen zu kümmern?

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  • 17.07.2019
    2 MB
    42:29
    STD 1

    1: Oliver Flaskämper, "Kryptokönig" aus Herford

    Vom Lkw-Fahrer zum Seriengründer zum "Kryptokönig" - das ist der Werdegang von Oliver Flaskämper. Der Herforder ist der deutsche Bitcoin-Pionier und Chef von bitcoin.de, dem einzigen deutschen Marktplatz für Kryptowährungen. Nach einem zögerlichen Start der Online-Börse war Flaskämper spätestens 2013 klar: "Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben."

    In "So techt Deutschland" erzählt der Digitalunternehmer, wie er auf Kryptowährungen aufmerksam geworden ist und berichtet von seinen ersten Versuchen als Unternehmensgründer. Beinahe hätte er nämlich das erste Tinder auf die Beine gestellt. Außerdem spricht er über die deutsche Gründer-Angst und Mut zu Fehlern.

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  • 11.07.2019
    154 MB
    02:34
    STD 1

    So techt Deutschland: Verschlafen wir die Digitalisierung?

    In "So techt Deutschland" fragen die Wirtschaftsjournalisten Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen. Ab 17. Juli in der n-tv App, Audio Now und überall sonst, wo Sie gerne Podcasts hören.

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