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So techt Deutschland

'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

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  • 08.07.2020
    1 MB
    32:57
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    ZK-Systems-Chefin Rees: "Maschinen sind nur noch ein Rohstoff"

    Diana Rees hat schon mit 30 Jahren einen beeindruckenden Lebenslauf. Sie spricht acht Sprachen sowie einige Programmiersprachen. In China hat sie europäische Firmen bei der Suche nach geeigneten Standorten beraten. Nun will mit ZK-Systems beweisen, dass Sharing, also Teilen, nicht nur mit Fahrrädern und E-Scootern, sondern auch mit tonnenschweren Maschinen funktioniert oder mit Akkuschraubern, deren Miete nach Umdrehung berechnet wird. Es sei nicht mehr entscheidend, wer der Hersteller der Maschine, sondern wie der Service ist, sagt sie über ihre Zukunftsvision des Maschinenbaus.

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  • 01.07.2020
    2 MB
    47:34
    STD 1

    "Wollen das Bosch für Neue Mobilität sein"

    Branchen aufmischen? Das mag Gunnar Froh. Erst hat er einen Airbnb-Konkurrenten gegründet, um später direkt bei dem Hotelschreck anzuheuern. Heute ist er Chef von Wunder Mobility. Er will mit seinem Unternehmen die Mobilität revolutionieren: "Wir haben eine Plattform gebaut, auf der die Betreiber von neuer Mobilität ihre Dienste anbieten können", erklärt Froh. Es geht zum Beispiel um Carsharing oder den E-Scooter-Verleih. Seine Kunden sind Autohersteller, Startups oder auch gleich ganze Städte, die den Verkehr auf neue Beine stellen möchten. Kleine Brötchen backt Gunnar Froh nicht. Sein Ziel ist es, "einen Tech-Player zu schaffen, der auch Weltmarktführer ist." Die Firma soll "eine Art Bosch für New Mobility werden".

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  • 24.06.2020
    2 MB
    40:09
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    Warum sind deutsche Startups unsichtbar?

    Tilo Bonow hilft mit seiner PR-Agentur Piabo Tech-Unternehmen dabei, ihre Geschichten der Öffentlichkeit zu erzählen. "Mittlerweile haben wir gefühlt das halbe Silicon Valley im Portfolio", sagt der PR-Mann. Warum haben es besonders deutsche Firmen und Startups schwer, ihre Themen sichtbar zu machen?

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  • 17.06.2020
    2 MB
    35:33
    STD 1

    Ersetzt KI bald den Anwalt?

    Wie so oft im Leben fängt alles mit einer eigenen Erfahrung an: Es sollte ein harmloser Flug nach St. Gallen zu Freunden werden. Benedikt Quarch konnte den Flug nicht antreten und Air Berlin wollte ihm das Geld nicht erstatten. "Dann habe ich im Gesetz nachgeschaut und meinen lang gehegten Traum wahr gemacht, endlich jemanden zu verklagen", sagt der ehemalige Jurastudent. Und tatsächlich gewinnt er damals gegen die Airline. Aus einer Klage ist dann ein Business geworden. Das Unternehmen "Rightnow" kauft Kunden ihre Ansprüche ab und setzt diese dann vor Gericht durch. Ob irgendwann Künstliche Intelligenz den Anwalt ersetzen wird und welche Rolle Carsten Maschmeyer bei Rightnow spielt, erzählt Benedikt Quarch in "So techt Deutschland".

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  • 10.06.2020
    2 MB
    46:05
    STD 1

    Tarek Müller: "Werde Großteil meines Vermögens spenden"

    Die heutige Folge wird Ihnen präsentiert von den ŠKODA Wechselwochen! Clever: Viel wollen und mehr bekommen: Wechseln Sie jetzt von Ihrem alten Fahrzeug zu einem neuen ŠKODA und sichern Sie sich eine attraktive Eintauschprämie bei ausgewählten Modellen und Ausstattungen, z.B. 6.000€ beim KODIAQ Sportline. Bis zum 31. Juli 2020. Mehr Informationen bei Ihrem teilnehmenden ŠKODA Partner oder auf skoda.de.

    "Wir sind in Europa im Bereich Fashion heute größer als Amazon," sagt Tarek Müller, Chef des Online-Modehändlers About You. Geschafft haben das der 31-Jährige und seine zwei Mitgründer in nur sechs Jahren. Wie ist das gelungen und wie sehen die Zukunftspläne aus?

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  • 03.06.2020
    2 MB
    35:55
    STD 1

    MyHammer-Chefin Frese: "Wir werden überrannt"

    Die heutige Folge wird Ihnen präsentiert von den ŠKODA Wechselwochen! Clever: Viel wollen und mehr bekommen: Wechseln Sie jetzt von Ihrem alten Fahrzeug zu einem neuen ŠKODA und sichern Sie sich eine attraktive Eintauschprämie bei ausgewählten Modellen und Ausstattungen, z.B. 6.000€ beim KODIAQ Sportline. Bis zum 31. Juli 2020. Mehr Informationen bei Ihrem teilnehmenden ŠKODA Partner oder auf skoda.de.

    Claudia Frese leitet die Handwerker-Plattform MyHammer. Im Podcast spricht sie über die Digitalisierung im Handwerk, den hohen Zulauf für ihr Portal während der Corona-Krise und über die Stellung von Frauen in der Tech-Welt und im Handwerk.

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  • 27.05.2020
    2 MB
    34:14
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    "Die Deutschen sind Chefbedenkenträger der Welt"

    Ein guter Unternehmer muss einmal am Abgrund gestanden haben. So lässt sich die Philosophie von Josef Brunner zusammenfassen, einem Gründer, Investor und dem Chef von Relayr. Das Unternehmen beschäftigt sich mit dem Internet der Dinge.

    Auch Brunner stand am Abgrund, als er mit 16 Jahren erstmals gegründet hat: "Das würde ich schon unterschreiben, dass die Härte dazu geführt hat", sagt er. Damals besorgten ihm seine Eltern 3000 Mark Startkapital, obwohl die Familienbäckerei vor dem Aus stand - Backautomaten machten dem Traditionshandwerk zu schaffen. Sein Vorhaben haben sie "gar nicht so ernst genommen", blickt Brunner zurück. Und überhaupt waren sie mit "ganz anderen Problemen" konfrontiert.

    Doch der Mut wurde belohnt, nur zwei Jahre später konnte der dann 18-Jährige seinen Eltern ein eigenes Haus schenken. Dort wohnen sie bis heute: "Das berührt mich emotional immer noch sehr", sagt der Manager und Investor.

    Inzwischen hilft Brunner anderen Gründern auf die Beine und unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung. Dabei muss er viel Erklären. Die "Digitalisierung und das Internet of Things" seien Bereiche, die von verwirrenden "Buzzwords" nur so wimmeln, sagt Brunner. "Wenn ich jetzt Unternehmenslenker wäre mit einer Verantwortung für mehr als 10.000 Mitarbeiter, verstehe ich eine gewisse Zurückhaltung."

    Doch Zurückhaltung ist keine Rechtfertigung für fehlenden Mut. Die Deutschen seien noch immer Chefbedenkenträger der Welt", meint der gebürtige Bayer. Während wir das Haar in der Suppe suchten, würden die Angelsachsen die Potenziale sehen. Beides sei aber wichtig. Warum es in Deutschland keine Kapitalknapptheit gibt und worauf Josef Brunner bei seinen Investments schaut, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 20.05.2020
    2 MB
    40:58
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    Braucht es ein Silicon Valley in Deutschland?

    Wenn es um Technologie geht, kommt immer wieder das Silicon Valley ins Spiel. Seit Jahrzehnten ist die Region in Kalifornien ein Symbol für das Technologieland USA und ein Traum von vielen jungen Tech-Unternehmern. Viele Hightech-Regionen in Deutschland wollen auch eine Art Silicon Valley werden. Wie weit sind wir? Und ist eine Kopie wirklich erstrebenswert? Darüber sprechen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat in dieser Folge von "So techt Deutschland" mit Sven Rathjen, der seit fünf Jahren für das Unternehmen Western Digital im Silicon Valley lebt und arbeitet.

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  • 18.05.2020
    2 MB
    40:31
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    Frank Thelen: "Elon Musk ist mein Held"

    „Ineffizientes Leben" kann Frank Thelen nicht ertragen. Deutschlands digitale Zukunft lässt ihm keine Ruhe. Die Digitalisierung sei nur der Anfang gewesen, so Thelen. Jetzt würden wir „ins Zeitalter des exponentiellen Fortschritts" übergehen. Und da spiele Deutschland eben derzeit keine Rolle. Mit seinem zweiten Buch „10x DNA" will er deshalb einen Weckruf starten. Woran es Deutschland mangelt und warum Elon Musk sein Held ist, erzählt Frank Thelen in „So techt Deutschland".

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  • 13.05.2020
    2 MB
    42:45
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    Ist E-Sport richtiger Sport?

    Die Frage, ob E-Sport tatsächlich richtiger Sport ist, hat Alexander Müller schon häufiger beantworten müssen. Immerhin ist Müller Chef von SK Gaming und hat 45 E-Sportler und Coaches unter seinen Fittichen. In "So techt Deutschland" erklärt Müller, wie hoch die Belastung der Spieler ist, wie ihr Trainingspensum und der Alltag aussehen und was E-Sportler verdienen können.

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  • 06.05.2020
    2 MB
    33:51
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    Aya Jaff - Coderin im Selbststudium

    Aya Jaff ist erst 24 Jahre alt, hat aber trotzdem schon eine fast zehnjährige Karriere als Programmiererin hinter sich. Als Schülerin fing sie an, zusammen mit Freundinnen Apps zu gestalten. Wie Aya Jaff ihre Programmier-Kenntnisse heutzutage nutzt, wie sie mit dem Corona-Crash umgeht und welche Rolle Technologien bei der Geldanlage spielen, erzählt sie in "So techt Deutschland".

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  • 29.04.2020
    2 MB
    40:43
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    IoT-Profi Ralf Rottmann: Der Hype ist sein Job

    Ralf Rottmann ist Mitgründer der IoT-Firma Grandcentrix. Im Podcast verrät er, was er in der Debatte um die Corona-App vermisst, was er mit der Kryptowährung Iota zu tun hat und wie Apples Siri mit Garagentoren funktioniert.

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  • 22.04.2020
    1 MB
    31:28
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    Corona beschleunigt bargeldloses Zahlen

    Funktionierende Videokonferenzen, schnelle Entscheidungen und der Siegeszug der Karten- oder Kontaktloszahlung. McKinsey-Manager Markus Berger-de Léon spricht in "So techt Deutschland" über die positiven Seiten der Corona-Krise.

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  • 15.04.2020
    2 MB
    33:23
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    "Jetzt ist die Zeit, Sachen anders zu machen"

    "Innovate or die" – also etwa "erfinde Dich neu oder stirb" – ist ein Satz, den Harald Zapp gerne zitiert. Als Gründer der Next Big Thing AG ist er schon per Namen dazu verpflichtet, sich stetig weiterzuentwickeln. Und das gilt besonders in der Corona-Zeit.

    "Gerade in Krisen ist es wichtig, Geschäftsmodelle nochmal zu überdenken. Die Zeit jetzt ist sehr intensiv", sagt Zapp. Immerhin seien viele Menschen zu Hause an den Schreibtisch gefesselt und müssten nicht von einer Messe zum nächsten Termin hetzen. Da bleibt Raum, um Businesspläne durchzugehen oder "neue Szenarien" zu entwerfen: "Jetzt ist genau die Zeit, Sachen anders zu machen". Was genau er mit der Next Big Thing AG erreichen will, wie wir in Deutschland Tech-Talente besser fördern können und warum wir mehr in Ökosystemen denken müssen, erzählt Harald Zapp in "So techt Deutschland".

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  • 08.04.2020
    2 MB
    42:35
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    Die Krise als Chance für digitales Arbeiten?

    Christian Rast ist Digital-Experte bei KPMG. Die Corona-Krise sieht er als ungewollte Disruption, die aber auch die Möglichkeit berge, die digitale Firma erlebbar zu machen. Wie kann das funktionieren und welche neuen Wege testet man bei KPMG?

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  • 06.04.2020
    1 MB
    30:24
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    Corona-Apps - Privatsphäre muss sicher sein

    Chris Boos ist Mitinitiator und Sprecher des internationalen Teams von PEPP-PT. Das europäische Projekt entwickelt eine App-Plattform für den Kampf gegen das Coronavirus. Was ist bei der Entwicklung besonders und wie schützt PEPP-PT die Privatsphäre?

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  • 03.04.2020
    1 MB
    17:23
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    Mit einer App das Coronavirus besiegen

    Niemand weiß, wann wir wieder einen normalen Alltag leben können. Ohne Impfstoff droht jederzeit die Gefahr einer zweiten Corona-Welle. Abhilfe könnte eine App schaffen: Sie soll helfen, Ansteckungswege zu erkennen und zu unterbrechen. Erfolgreich getestet wurde eine solche Technik bereits in Taiwan und Südkorea. Während in Asien mit persönlichen Daten sehr freizügig umgegangen wird, müssen wir in Europa den Datenschutz berücksichtigen. Entwickler René Habendorf von Vodafone erzählt in der Sonderausgabe von "So techt Deutschland", wie die Überwachung ohne Überwachung funktionieren soll.

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  • 01.04.2020
    2 MB
    45:36
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    KI ist das Zeitalter der Kooperation

    Microsoft-Deutschlandchefin Sabine Bendiek ist überzeugt, dass das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz auch die Ära von strategischen Partnerschaften ist. Im Podcast spricht sie darüber, wie die Digitalisierung Unternehmen zur Zusammenarbeit bringt und wie sich die Corona-Krise auf unsere Arbeitswelt auswirkt.

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  • 25.03.2020
    1 MB
    22:12
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    Künstliche Intelligenz hilft bei Pandemien

    Kein Thema beschäftigt die Welt so sehr wie das Coronavirus. "Ich bin eigentlich recht zuversichtlich", sagt Jochen Maas und spielt damit auf die Medikamentenforschung an. Als Vize-Präsident des House of Pharma and Healthcare hat er einen guten Überblick darüber, wie weit die Forschung bei der Bekämpfung des Coronavirus ist. Warum Deutschland noch eine niedrige Mortalitätsrate hat und welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Bekämpfung von Pandemien spielen kann, erzählt Jochen Maas in "So techt Deutschland".

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  • 18.03.2020
    2 MB
    39:04
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    Mediziner André Nemat - mit Robotern im OP

    André T. Nemat ist Ingenieur und Mediziner zugleich. Sein Ziel ist es, Technologie und Medizin zusammen zu bringen und das Feld nicht den großen amerikanischen Playern zu überlassen. Wie gehen wir mit unseren medizinischen Daten um? Wie ist es, mit Robotern zu operieren? Und warum werden die menschliche Ärzte niemals ganz ersetzen?

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  • 11.03.2020
    2 MB
    43:58
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    Startup-Investor Von Frankenberg: Scheitern ist erlaubt

    Start-up-Investor Alex von Frankenberg ist Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. Er investiert in junge Technologie-Startups mit guten Ideen. Was unterscheidet seine Fonds von der TV-Sendung "Höhle der Löwen", was vermisst er in Deutschland - und bereut er manche Entscheidungen?

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  • 04.03.2020
    2 MB
    38:33
    STD 1

    Tinder für die Anwaltsbranche

    Wer eine Rechtsfrage hat, tippt sie häufig zuerst bei Google ein. Ein Umstand, den sich Maximilian Block zunutze gemacht hat. "Ich habe erkannt, dass man über das Internet viele Leute erreichen kann", sagt der Gründer, der seine erste Webseite schon mit zwölf Jahren programmiert hatte, und dessen Vater Anwalt ist. Es lag also nahe, sich mit der Digitalisierung der Rechtsberatung zu beschäftigen, um Vorteile für Anwälte und Kunden zu schaffen.

    Doch damit war der Startup-Gründer ziemlich früh dran. Bereits im Jahr 2000 hatte er Advocado als Webseite angemeldet, doch passiert ist erstmal nichts. "Die Breite der Anwaltschaft hatte sich noch gar nicht mit der Thematik befasst", berichtet Block. Selbst E-Mails, erinnert er sich, waren damals noch ein Novum.

    Erst 14 Jahre später ging es langsam los. Mit 1.000 Euro Startkapital, der Gewinn aus einem Uni-Wettbewerb, fingen Block und sein Mitgründer Jacob Saß an, eine digitale Plattform für Rechtsberatung zu basteln. Doch auch 2014 war das ein zähes Unterfangen. "Viele Anwälte haben am Anfang nicht verstanden, wie man die digitalen Hilfsmittel in Anspruch nehmen kann. Die Mandanten waren nicht das Problem."

    Mit der Zeit verstand die Branche. Gerade kleinere Kanzleien spürten den Druck der Digitalisierung und erkannten die Vorteile, neue Mandanten unabhängig vom Standort zu gewinnen. Heute bewerben sich Anwälte sogar, um bei Advocado gelistet zu werden. Sechs Jahre nach der Gründung ist das Startup eines der bekanntesten Legal-Tech-Unternehmen Deutschlands – der strikten Regulierung und der Datenschutzgrundverordnung zum Trotz.

    Schon jetzt warten weitere Technologien, die den Anwaltsberuf neu definieren können, Künstliche Intelligenz zum Beispiel. Ob wir in Zukunft von Roboter-Anwälten beraten werden, verrät Maximilian Block in "So techt Deutschland".

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  • 26.02.2020
    2 MB
    41:14
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    Digitalisierung mit Gießkanne funktioniert nicht

    Ein Hinweis in eigener Sache: Unsere Podcasts "Brichta & Bell", "Ditt & Datt & Dittrich", "Ja. Nein. Vielleicht.", "So techt Deutschland" und "Wieder was gelernt" sind beim Deutschen Podcastpreis dabei. Wenn Sie "So techt Deutschland" Ihre Stimme geben wollen, klicken Sie auf den Link. Danke!

    https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/so-techt-deutschland/

    Achim Berg will kein Miesmacher sein: "Ich habe nicht das Interesse, immer nur drauf zu hauen." In vielen Bereichen mache sich Deutschland schlechter, als es ist, zum Beispiel beim autonomen Fahren oder auch im Telekommunikationssektor, spielt der Präsident des Digitalverbands Bitkom auf die Fusion von T-Mobile US und Sprint in den USA an.

    Trotzdem sieht Berg auch die zahlreichen digitalen Baustellen. So könne es schon mal zweieinhalb Jahre dauern, bis der Bau eines Funkmastes für das 5G-Netz genehmigt werde. Vielerorts herrsche deswegen Stillstand. "Warum in Gottes Namen dreht man das Spiel nicht um", fragt Berg und nennt Spanien als ein Vorbild. Dort dürften die Unternehmen einfach bauen. Sollten sie sich nicht an geltendes Recht halten, müssten sie die entsprechenden Masten wieder zurückbauen. Aber das sei quasi nie der Fall.

    Diese Themen platziert der Bitkom-Präsident auch regelmäßig bei der Bundesregierung und die Minister "hören mir auch zu", sagt Berg. "Aber ich glaube, die sind auch froh, wenn ich wieder weg bin", sagt er und grinst. Auch wenn das vielleicht gar nicht zum Lachen ist.

    Weil es so viele Baustellen und Themen in der Digitalisierung gibt, drängt Berg darauf, sich auf wenige zu fokussieren. Der Plan der EU-Kommission, Daten als das neue Gold ernst zu nehmen und auch Künstliche Intelligenz in den Fokus zu rücken, sei zwar gut. Doch die Umsetzung ist Berg zu pauschal. Man könne nicht einfach KI fördern. "Das ist doch Gießkanne", meint er und mahnt, sich auf wenige Bereiche der Künstlichen Intelligenz zu konzentrieren, um da die Vorreiterrolle einzunehmen. Als mögliche Felder nennt er Medizintechnik oder das autonome Fahren. Ein Hindernis bleibt: Viele Deutsche sehen die Digitalisierung skeptisch. "Ein Drittel", sagt Berg, "hat Angst" davor.

    Wie sich das ändern kann und warum der Bitkom-Präsident kürzlich vom Innenminister heranzitiert wurde, erzählt Achim Berg in "So techt Deutschland".

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  • 19.02.2020
    2 MB
    34:22
    STD 1

    VR-Forscher Fuhrmann: Einkaufen mit Avataren ist die Zukunft

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    Vor 20 Jahren kam Arnulph Fuhrmann das erste Mal mit der virtuellen Realität in Berührung. Damals noch ohne die leicht klobig wirkenden Brillen: "Wir haben mit Projektionsräumen gearbeitet", erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Die Technik war noch nicht perfekt, der Kontrast fehlte. Alles habe "noch etwas flau ausgesehen". Es hat aber gereicht, um Fuhrmann von der Technik zu begeistern. Heute ist er Professor an der TH Köln und erforscht 3D-Simulationen und VR-Techniken.

    Dafür hat die Hochschule ein eigenes Motion-Capture-Studio eingerichtet, in dem die Forscher "alle Körperbewegungen in Echtzeit erfassen" können. Mit den Aufnahmen, die dabei entstehen, lassen sich zum Beispiel Avatare zum Leben erwecken.

    Das ist mitnichten eine Spielerei: Arnulph Fuhrmann und sein Team wollen aktuell dem Einzelhandel auf die Sprünge helfen. Beispielsweise sollen Kunden künftig in Modeläden Klamotten auch virtuell anprobieren können. Das biete sich zum Beispiel an, wenn diese nicht auf Lager sind, sagt der VR-Forscher. Wer ein Kleidungsstück anprobiere, könne sich auf einem Avatar andere Farbvarianten anzeigen lassen oder ein neues Outfit ausprobieren. Einkaufen in der virtuellen Realität, Shopping 4.0.

    Ein Problem ist im Moment aber die Darstellungsqualität. Die aktuellen VR-Brillen hätten eine zu geringe Auflösung, sagt Fuhrmann. Wenn es um VR-Künste gehe, sei Deutschland bei der Brillen- bzw. Hardware-Herstellung nicht gut aufgestellt: "Da schaue ich immer so ein bisschen traurig nach China. Aber das Gute ist, auf der Software-Seite sind wir eigentlich sehr stark." Doch auch der Professor gibt zu, dass der anfangs große VR-Hype inzwischen wieder abgeflacht ist. Warum die Technologie trotzdem eine große Zukunft hat, erzählt Arnulph Fuhrmann in "So techt Deutschland".

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  • 12.02.2020
    2 MB
    41:02
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    Hannes Ametsreiter: "Deutschland soll smarter werden"

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    Hannes Ametsreiter ist für manchen Spaß zu haben. So lieferte er sich mit Telekom-Chef Höttges 2018 auf LinkedIn ein Fernduell im Weihnachtskekse backen. Als Kommunikationswissenschaftler hat er eben gelernt, was Marketing bedeutet und weiß die Sozialen Medien zu nutzen. Eine Botschaft, die er vermitteln will:  Vodafone sei "auf dem Weg zum Digitalisierungsunternehmen" und nicht mehr nur ein Mobilfunkanbieter.

    Stichwort Internet of Things - also das Internet der Dinge. Hier sei das Unternehmen inzwischen Marktführer. Alles soll vernetzt und digitalisiert werden, Grenzen gibt es für Hannes Ametsreiter derzeit nicht. Um das zu schaffen, gehe es vor allem darum, kleine und große Firmen auf diesem Weg zu begleiten. "Uns rennen die Unternehmen derzeit die Türen ein, weil sie versuchen, Digitalisierung zum Einsatz zu bringen", erklärt Ametsreiter.

    Die Manager in den Chefetagen wüssten inzwischen: "Wenn ich heute nicht die Weichen stelle für die Zukunft, dann werde ich die Zukunft nicht haben", fasst Ametsreiter das Credo seiner Kunden zusammen. Zurzeit führe man Gespräche mit 200 bis 300 Unternehmen, wie man 5G in die Produktion integriere. Dabei gehe es vor allem darum, Sensorik einzubauen, Daten zu sammeln und auszuwerten: "Eine Mischung aus all diesen Schlagworten, die wir kennen: Artifical Intelligence, Cloud." Allein beim Thema Cloud wachse Vodafone mit 170 Prozent oder beim Internet der Dinge mit 15 Prozent. Das seien sehr dynamische Bereiche und "Pflänzchen, die wir gießen wollen", sagt Ametsreiter.

    Auf diesem Weg seien Milliardeninvestitionen in den Aufbau eines 5G-Netzes unabdingbar. Alle drei Stunden würde derzeit ein neuer Mast von Vodafone gebaut oder umgebaut. Es gebe aber auch 560 Baustellen, die zurzeit auf Eis lägen oder zurückgebaut werden müssten, verrät Ametsreiter. Einige Behörden würden immer noch den Ausbau bremsen. Das mache alles schwierig, resümiert er. Ob 5G nun mehr ein Industrienetz oder ein Netz für jedermann sein wird und warum Deutschland einen Zukunftsfonds braucht, erzählt Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.

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  • 05.02.2020
    2 MB
    35:37
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    Stephan Rind: Hauskauf mit Kryptowährung ist der Renner

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    2017 hat sich Stephan Rind zum ersten Mal mit dem Thema Bitcoin beschäftigt. Als gelernter Banker dachte der heutige Chef der Immobiliengesellschaft Brickmark: "Das schaust du dir mal genauer an." Gekauft habe er nicht, fügt Rind schnell hinzu. Die Blockchain-Technologie aber lässt ihn seitdem nicht mehr los.

    Weil er mit der Colonia Real Estate schon früher in seiner Karriere eine börsennotierte Immobiliengesellschaft geführt hatte, lag die Idee nahe, Immobilien auf die Blockchain bringen, damit Anleger investieren können. Zwölf bis 18 Monate habe die Vorbereitung gedauert. Immerhin musste nicht nur die technische Seite geklärt werden. Auch eine Immobilie samt Verkäufer musste gefunden werden: "Unser Anspruch war es, eine Transaktion zu schaffen, die auch Leuchtturm-Charakter hat", erklärt Rind.

    Das hat er mit seinem Team geschafft. Mit 130 Millionen Franken hat die im schweizerischen Zug ansässige Firma Brickmark den weltweit größten Immobilienkauf in Token realisiert: in der Züricher Bahnhofstraße. Noch können private Anleger zwar nicht investieren, die Nachfrage sei aber jetzt schon groß: "Das war keine Welle, das war schon ein Tsunami", scherzt Stephan Rind. Doch noch muss er die potenziellen Privatanleger vertrösten. 

    Denn das Konzept hinter dem Vorhaben ist ein STO, ein Security Token Offering. Frei übersetzt handelt es sich dabei um ein digitales Wertpapier, das Anleger erwerben können. Dafür muss Brickmark noch einen Prospekt ausfertigen und diesen einer Aufsichtsbehörde in Europa vorlegen: "Dann haben wir erst die Zulassung", erklärt der Manager. Sobald das der Fall sei, könnten Anleger aber richtig profitieren. Brickmark verspricht das Beste aus den unterschiedlichen Anlagewelten: Man biete die Vorteile einer Anleihe, gleichzeitig stünden den Anlegern aber Dividenden- und Zinsausschüttungen zu.

    Was Brickmark in Deutschland vor hat, was Blockchain in der Immobilienwirtschaft noch bewegen kann und wie es im Schweizer "Crypto Valley" Zug vorgeht, erzählt Stephan Rind in "So techt Deutschland". 

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  • 29.01.2020
    2 MB
    34:34
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    Jochen Maas: "Der Arzt wird unersetzlich bleiben"

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    Individualmedizin ist das Stichwort – und die Technologie soll dabei helfen, sie möglich zu machen. Damit könnte man Krebs in Zukunft zwar nicht heilen, aber zumindest "zu einer chronischen Erkrankung machen“, sagt Jochen Maas, Forschungsleiter des Pharmakonzerns Sanofi, in dieser Folge von "So techt Deutschland". Mit Individualmedizin meint Maas, dass Medikamente nicht mehr im Gießkannenprinzip entwickelt werden, sondern Krankheiten mit spezfischen Arzneimitteln für bestimmte Menschen bekämpft werden.

    Oder man geht noch weiter – Beispiel Diabetes. So könnte die Insulinspritze eines Tages durch ein winziges, in den Körper implantiertes Gerät ersetzt werden. „Dann haben Sie die Komplettlösung: die künstliche Bauchspeicheldrüse”, erklärt der Pharmamanager.

    Entscheidend sei am Ende “der Algorithmus zwischen der Diagnose und dem Arzneimittel”. Pharmaunternehmen suchen händeringend nach Softwarentwicklern und Data Scienticts. Diese Suche gestalte sich “zunehmend schwierg”, gibt Maas zu und erklärt: “Wir stehen natürlich in Konkurrenz zu allen möglichen Industrien.” Aber die Pharmabranche zahle noch ganz ordentlich.

    Ohne Menschen geht es eben doch nicht. Und das gilt auch für den Mann oder die Frau im weißen Kittel. Wer Angst in Zukunft nur beim Robo-Doc vorstellig werden zu müssen, kann beruhigt sein. „Die finale Entscheidung trifft immer noch der Arzt“, sagt Maas und bezieht sich dabei auf die diagnostischen Fähigkeiten von Menschen, auch wenn Künstliche Intelligenz unterstützen kann. Nur wenn es um echte Handarbeit, also die Chirurgie geht, macht Maas eine Ausnahme wie beim Operationsrobotersystem DaVinci: „Ich wäre froh, wenn DaVinci mich operiert und nicht ein Arzt, der am Abend vorher auf einem Polterabend war.“

    Warum der Pharmabranche das gleiche Schicksale wie der Autoindustrie drohen könnte, erzählt Jochen Maas in “So techt Deutschland”. Immerhin stecken auch Amazon, Google und Co. immer mehr Geld in die Pharmaforschung.

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  • 22.01.2020
    2 MB
    39:21
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    Hagen Rickmann: "Die Telekom macht Blockchain!"

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    Mit 26 Jahren hat Hagen Rickmann als Fischbrötchen-Caterer bereits 250 Mitarbeiter unter sich. Doch der Hanseate will mehr, macht Schluss mit dem selbstgegründeten Unternehmen und entscheidet sich für die Konzernkarriere. Hier schließt sich der Kreis, denn die Deutsche Telekom arbeitet mit mehr als 400 Startups zusammen.

    "Die erinnern uns daran, dass wir Dinge anders machen müssen, dass wir agiler werden müssen", sagt der Geschäftsführer für Geschäftskunden des Mobilfunkkonzerns in "So techt Deutschland". Die Impulse durch Startups seien ein wichtiger Bestandteil in der Weiterentwicklung der Telekom, auch wenn sich die jungen Unternehmen nicht ins gemachte Nest setzen könnten. Schließlich gehöre "ein bisschen Angst gehört leider auch zum Antrieb dazu", findet der Telekom-Geschäftsführer.

    In den T-Labs in Berlin tüftelt die Deutsche Telekom selbst an neuen Technologien und Innovationen wie Blockchain oder Quantencomputing: "Es sind nicht die 5,8 Milliarden und auch nicht die 100 Quantenforscher, die wir uns hier leisten können", sagt Rickmann auf die Frage, warum die Telekom nicht wie Google deutlich mehr Geld einsetzt. Die Telekom müsse schließlich eine Infrastruktur aufbauen, das dürfe nicht zu Lasten von etwas anderem gehen. Außerdem könne man nicht jedes neue Gadget gleich als Produkt anbieten kann, denn "von uns wird erwartet, dass wir diesen Service die nächsten 30 Jahre liefern"

    Das fordert Rickmann auch von der Politik beim europäischen Cloud-Projekt GaiaX: "Wenn wir Geld reintun, dann erwarte ich auch von der Politik, dass man sagt, wir stützen das und bringen das voran", sagt der Telekom-Geschäftsführer. Das habe man bei GaiaX noch nicht hinbekommen, aber da sei man dran. Es solle jedenfalls nicht so ein Reinfall werden wie die De-Mail, in die die Telekom viele Millionen reingesteckt habe. Heute ist die De-Mail tot.

    Hinweis: Leider kam es aufgrund von Störsignalen an wenigen Stellen zu Störgeräuschen. Wir bitten das zu entschuldigen.

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  • 15.01.2020
    1 MB
    32:42
    STD 1

    Quantenforscherin Michielsen: "Unser Weltrekord hat Google interessiert"

    Vielleicht gibt es ein Problem, das ein Quantencomputer nicht lösen kann: Die Komplexität Europas. Das jedenfalls scheint ein Punkt zu sein, der Kristel Michielsen stört. "Aber das ist so", sagt die Wissenschaftlerin achselzuckend. Resignieren kommt nicht in Frage. "Man muss immer zusammenarbeiten. Da sind verschiedenen Kulturen. Das Geld muss auf verschiedene Länder aufgeteilt werden, das macht es schwierig", sagt die Belgierin auf die Frage, was sie sich wünschen würde. Sie beherrscht offenbar nicht nur die Quantentheorie, sondern hat auch diplomatisches Geschick.

    Als Wissenschaftlerin, die sich in der komplexen Welt von Quanten und Quantenbits auskennt wie nur wenige andere Menschen auf der Welt, ist sie aber auf Zusammenarbeit angewiesen. Google sei eine große Hilfe: "Alles wird veröffentlicht und jeder kann damit arbeiten", erklärt Michielsen.

    Mit ihrem Team am Forschungszentrum Jülich hat sie großen Anteil am Rekord von Googles Quantenprozessor Sycamore. Ihr Job ist es, die Ergebnisse von Sycamore mit dem Supercomputer "Juwels", der in Jülich steht, zu überprüfen. Google habe ihre Abteilung für eine Zusammenarbeit ausgesucht, weil "wir den Weltrekord für das Simulieren von 48 Qubits gesetzt haben", erklärt Michielsen, um gleich darauf klarzustellen: "Wir sind keine Google-Abteilung." Man arbeite in Jülich auch mit Google-Konkurrenten wie IBM zusammen.

    Warum Europa nicht in allen Punkten hinterherhängt und wann Quantencomputer auch in der Praxis zum Einsatz kommen, erzählt die Quanteninformatikerin in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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  • 08.01.2020
    1 MB
    32:12
    STD 1

    Cash-on-Ledger-Chef Katilmis: So funktioniert der digitale Euro

    Es gibt immer Schlagworte, die gerade Mode sind. Digitaler Euro ist so ein Schlagwort. Mit seinem Startup "Cash on Ledger" will Serkan Katilmis dafür sorgen, dass daraus Realität wird. "Wir nehmen den Euro und geben ihm die Fähigkeit, programmiert zu werden", erzählt er.

    Nützlich ist das für Firmen, die mit Maschinen produzieren. Statt welche einzukaufen, wird nur deren Leistung vergütet – ähnlich wie beim Carsharing. "Wenn die Maschine sich einmal dreht, gibt es zehn Cent", beschreibt Katilmis das Prinzip. Das hat den Vorteil, dass sich ein Unternehmen den Ankauf der Maschine spart und alle Prozesse inklusive der Abrechnung automatisiert sind. Das trifft einen Nerv, sagt Startup-Chef Katilmis.

    Die Grundlage für den digitalen Euro bildet die Blockchain-Technologie. Ein Bereich, in dem Deutschland vorne mitspielen will. In der Forschung klappe das auch gut, sagt Katilmis. "Aber was ich so ein bisschen vermisse, ist die praktische Umsetzung." Deswegen kämen auch nicht alle Blockchain-Projekte zum Fliegen.

    Dabei haben wir in Deutschland "einen super Schatz: die mittelständischen Unternehmen, die Hidden Champions". Hier sei es wichtig anzusetzen und die Digitalisierung voranzutreiben. Die Blockchain könnte ein Aspekt davon sein. Mit allen Vor- und Nachteilen: "Alles was ich digital erfasse, bietet die Möglichkeit einer Transparenz. Sei es gut oder sei es schlecht", sagt Katilmis. Was das bedeutet, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 01.01.2020
    1 MB
    30:54
    STD 1

    Renault-Chef Hochgeschurtz: Batterien hängen Brennstoffzelle ab

    Wenn Uwe Hochgeschurtz auf etwas stolz ist, dann auf den Zoe. Als Deutschlandchef von Renault kann er von sich behaupten, mit dem Kleinwagen das erfolgreichste Elektroauto in Deutschland zu verkaufen – als französischer Autohersteller. "Wir haben vor sieben Jahren richtig viel Geld investiert in die E-Mobilität. Die fällt ja nicht vom Himmel", sagt der gebürtige Kölner. "Keiner ist gezwungen, ein thermisches Auto zu kaufen."

    Das Thema Elektro krempelt die Branche um. Das sei auch gut – allein schon im Sinne der Umwelt, findet der Automanager. Deshalb unterstützt er es auch, wenn die Politik sich mit finanziellen Anreizen dafür einsetzt, dass mehr Menschen auf Elektrofahrzeuge umsteigen.

    Und was ist mit den Menschen, die auf Verbrenner mit hohem Verbrauch setzen? "Die sollte der Staat in einer gewissen Art und Weise zahlungspflichtig machen", findet Hochgeschurtz – was mit dem Klimapaket und dem CO2-Preis in Zukunft auch passieren würde. Die Nachfrage nach Elektromobilität in Deutschland ist auf jeden Fall da, sagt der Renault-Deutschlandchef.

    Auch beim Thema Batterien hat er eine klare Meinung. Selbst bauen müssen wir sie nicht, findet Hochgeschurtz. Wichtig sei aber die Forschung: "Als Standort, der alles zusammenführt und dann die Verteilung, den Verkauf, die Wartung übernimmt. Das ist schon wichtig, dass man das behält."

    Bei der Forschung dürfe man auch nicht die Brennstoffzelle vergessen. Die Technologie, die mit Wasserstoff arbeitet, war zuletzt wieder verstärkt in den Fokus gerückt. Doch Priorität hat sie für Hochgeschurtz nicht: "Wer jetzt nicht erkennt, dass die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre dem Elektroauto gehören, der investiert in die falsche Richtung." Der Vorsprung der Elektrobatterien sei gegenüber Wasserstoff derzeit zu hoch.

    Wie groß die Gefahr für deutsche Hersteller ist von neuen Anbietern wie Tesla oder auch Uber technologisch überholt zu werden, verrät Hochgeschurtz in "So techt Deutschland".

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  • 25.12.2019
    1 MB
    28:44
    STD 1

    Gründerin Pausder: "Bildungsbürgertum verweigert seine Rolle"

    "Das Bildungsbürgertum war immer der Vorreiter, wenn neues Wissen auf den Markt kam. Jetzt aber verweigert es seine 'First-Mover-Rolle' und sagt: meine Kinder nicht. Sie sollen im Wald spielen, Cello lernen und zum Hockey gehen." Das sagt Verena Pausder, wenn man sie auf die ablehnende Haltung einiger Eltern zur Digitalisierung anspricht.

    Durch ihre Gegenwehr halten diese Eltern aber alle Kinder zurück: "Ich erwarte vom Bildungsbürgertum zumindest beim Elternabend neutral bis ruhig zu sein", kritisiert Pausder. "Weil es unfair ist, es für alle zu verhindern".

    Verena Pausder hat selbst zwei Kinder im Grundschulalter und kämpft für die Digitalisierung der Bildung. Frei nach dem Motto "Wenn sich nichts tut, mache ich es eben selbst" wollte sie etwas verändern und gründete zusammen mit dem Spielehersteller Haba die Digitalwerkstätten. Dort können Schulklassen ihren Unterricht digital nach vorne bringen.

    Ähnliche Ziele verfolgt Pausder mit ihrem zweiten Unternehmen, das sie bereits 2011 gegründet hat. Fox & Sheep ist ein App-Entwickler für Kinderspiele, die meist nur wenige Minuten dauern sowie ohne Werbung und InApp-Käufe auskommen. "Das war unsere Motivation, damit sind wir auf über 25 Millionen Downloads gewachsen und haben einen Nerv getroffen", sagt Verena Pausder.

    Das Interesse ist also da, umso mehr ärgert es die Bildungsunternehmerin, dass an Schulen die grundlegendsten Dinge fehlen: Geräte, WLAN oder auch Fachkräfte wie Systemadministratoren. "Es ist viel durch den Digitalpakt angestoßen worden", meint Verena Pausder und hofft, dass neue Geräte jetzt auch genutzt werden. Was es noch braucht an Deutschlands Schulen, erzählt sie in "So techt Deutschland".

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  • 18.12.2019
    2 MB
    35:29
    STD 1

    23: e.Go-Chef Schuh: "Kein Tesla fährt ohne deutsche Teile"

    Günter Schuh will mit e.Go günstige Elektroautos für jeden bauen. Denn der Kunde ist bereit dafür, sagt der Mann, der auch für den Elektroflitzer der Post verantwortlich ist. "Die Kunden sind allerdings nicht bereit, den Mehrpreis alleine zu tragen", ist sich der Aachener Professor sicher.

    Ein anderes Problem beim Umstieg auf das E-Auto ist das Nachladen. Die Batterien müssen regelmäßig geladen werden und belasten die Umwelt. "Klar ist das erstmal eine ökologische Bürde ", sagt Schuh. Es sei aber nicht so schlimm, wie es viele gerne darstellen. Bei einer mittelgroßen Batterie sei "der ökologische Breakeven nach 40.000 bis 70.000 Kilometern erreicht." Danach könne man noch lange fahren.

    Aber es gibt viel zu tun, um Batterien noch sauberer zu machen. Eine Möglichkeit ist, den Anteil von Kobalt weiter zu reduzieren. Ziele, die Günther Schuh auch mit e.Go verfolgt: "Wir wollten wirklich das nachhaltigste Elektroauto der Welt bauen. Und das ist uns auch gelungen", erzählt Schuh stolz. Das Auto halte 50 Jahre.

    Auch in der deutschen Autoindustrie kann Schuh Fortschritte erkennen. Das liegt an einem Mann: Elon Musk. Dass der Tesla-Chef eine Gigafabrik in Brandenburg bauen will, findet Schuh auch für die Zulieferer "super". "Kein Tesla würde ohne die deutsche Autoindustrie fahren." Das sei schon jetzt so.

    Und warum nicht weiter voneinander profitieren? Günther Schuh kann sich eine Zusammenarbeit mit Elon Musk sehr gut vorstellen. In welchem Bereich, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 11.12.2019
    2 MB
    34:38
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    22: Miriam Wohlfarth - erst Reisekauffrau, jetzt Fintech-Lady

    Die Fintech-Karriere von Miriam Wohlfarth hat mit Zufall begonnen: Über ein abgebrochenes Studium und eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau landete sie im Jahr 2000 bei einem Startup in den Niederlanden. Damit war ihr berufliches Schicksal besiegelt: "Ich habe die Welt des Onlinebezahlens von der Pike auf gelernt, quasi als noch niemand wusste, was das ist", resümiert die Unternehmerin. Heute feiert sie mit ihren Partnern das zehnjährige Bestehen von Ratepay.

    Ratepay sorgt als Zahlungsdienstleister für Onlinehändler dafür, dass Kunden ihre Rechnungen möglichst bequem so bezahlen können, wie sie möchten. Das Zauberwort lautet "Bonitätsprüfung": "Das ist die eigentliche Kunst, die hinter Ratepay steckt", sagt die Gründerin: "Das Prüfen von Personen in Millisekunden mit ganz verschiedenen Daten. Nehmen wir diese Person an oder nicht?"

    Möglich macht es künstliche Intelligenz. Mit deren Hilfe hat Ratepay bereits Millionen von Daten gesammelt. "Die liegen in Deutschland, bei einem deutschen Anbieter", beruhigt Wohlfarth und verspricht verantwortungsvoll: Die Daten würden auch nicht weiterverkauft oder für andere Zwecke verwendet.

    Was Miriam Wohlfarth nicht versteht, ist das "Fintech Bashing", das in Deutschland gerne betrieben wird. Stichwort N26: Die deutsche Startup-Bank stand in letzten Monaten immer wieder in der Kritik, ist für Wohlfarth aber trotzdem eine Erfolgsgeschichte. "Ich war jetzt in San Francisco und habe dort ein Bus mit Werbung für N26 gesehen und habe echt gedacht: Wow, richtig cool. Das hat mich total gefreut." Wenn sie in die Zukunft blickt, ist Wohlfarth aber etwas pessimistischer. Vor allem wenn es um den Fachkräftemangel geht. "Wir haben nur noch Gerätebediener", beklagt die Gründerin. Was sie damit meint, erklärt Miriam Wohlfarth in "So techt Deutschland".

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  • 04.12.2019
    2 MB
    38:13
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    21: "Milla" ist das Netflix der Weiterbildung

    Abgeordnete wie Thomas Heilmann gibt es im Bundestag selten. Der CDU-Politiker ist im Herzen Unternehmer, war an Firmen wie Xing beteiligt und wurde in den 1990er Jahren zum "Agenturkopf des Jahres" gewählt.

    Im Parlament ist eines seiner Fachgebiete das Thema Weiterbildung. Die müsse "so einfach wie Netflix gucken" sein, sagt Heilmann. Deswegen hat er geholfen, die digitale Lernplattform "Milla" ins Leben zu rufen. Denn bislang sei Weiterbildung für 50 Prozent der Arbeitnehmer ein Fremdwort, "weil sie keine Angebote haben und weil sie gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen."

    "Milla" ist erst einmal auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten. Zum Beispiel sei man in Gesprächen mit dem Deutschen Fußball-Bund. Aber die CDU setzt auch bei sich selbst an, den Politikern. "Da erklären wir nicht nur, was die Blockchain ist, sondern warum das auch politisch wichtig ist." Das Ganze soll möglichst einfach sein und mehr bringen als trockener Frontalunterricht.

    Stichwort Blockchain: Auch dort hat der gebürtige Dortmunder seine Finger im Spiel. Erst im Sommer hat die Bundesregierung ihre Blockchain-Strategie vorgestellt. "Das Glas ist halb voll", lautet das Zwischenfazit von Thomas Heilmann. Wir seien schneller als viele andere Länder, aber Veränderungen würden eben immer nur schrittweise gehen. Dabei habe die Blockchain-Technologie viel Potenzial. Etwa, wenn es um digitale Identitäten oder Projektfinanzierung gehe.

    Beim Thema Blockchain kommt man auch am digitalen Euro nicht vorbei. Thomas Heilmann ist "mehr denn je der Auffassung, dass wir ihn brauchen." Alleine, um Angeboten aus China oder den amerikanischen wie Libra von Facebook etwas entgegen zu setzen. Denn erstmal, ist Heilmann überzeugt, wäre so ein Token vor allem für den Interbanken-Verkehr interessant. Dieser würde mit einer digitalen Währung auf Blockchain-Basis viel schneller und kostengünstiger funktionieren.

    Der Erfolg der Blockchain-Strategie hängt aber auch von einem anderen Faktor ab, erzählt Heilmann in "So techt Deutschland". Nämlich davon, ob die SPD den "Spexit" beschließt oder nicht.

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  • 27.11.2019
    2 MB
    37:19
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    20: PWC will Nachhaltigkeit messbar machen

    Eine "Social Zone", ein "Living Room" oder auch die "Ideation Lounge" - in der 34. Etage des PWC-Towers in Frankfurt am Main vergessen Besucher schnell, dass sie bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen der Welt gelandet sind. Deutschlandchef Ulrich Störk ist stolz auf das "Experience Center", in dem es darum geht, neue digitale Lösungen zu finden "und da hilft eine Arbeitsumgebung, die Kreativität fördert", erzählt Störk. Lösungen, die am Ende den Kunden von PWC weiterhelfen. Ein 3D-Drucker ist da nur ein Beispiel. Software-Entwickler, Mediziner oder auch Ingenieure lassen hier gemeinsam die Köpfe rauchen.

    Denn der Wandel ist da und geht auch an PWC nicht spurlos vorbei. Der Klimawandel etwa beschäftigt auch Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer. Nachhaltiges Wirtschaften muss messbar werden. Deswegen ist PWC Teil der "Value Balancing Alliance". Es geht darum Beiträge, die Unternehmen in ökologischer oder auch sozialer Hinsicht leisten auch in einer Bilanz messbar zu machen. Das sei "mehr als nur ein Hype, es ist eine absolute Notwendigkeit, das umzusetzen. Schauen Sie sich die ganzen Diskussionen um Fridays for Future und CO2-Neutralität an", sagt Ulrich Störk. Deswegen sei es gut, dass bei der "Value-Balancing-Alliance" die Wirtschaft voran gehe: "Zum Regulator zu schauen und zu warten, bis der einem was vorgibt", wäre der falsche Weg.

    Auf reines Politik-Bashing will sich Störk ohnehin nicht einlassen. Es komme auch auf die Unternehmen und die Bürger an. Wenn er dafür ein Beispiel sucht, muss er nur vor die eigene Haustür gehen. In seinem 3000-Seelen-Dorf wird derzeit die Einführung des Mobilfunkstandards 5G diskutiert. Die Menschen hätten es "selbst in der Hand, über ihr Schicksal zu entscheiden", erzählt der Manager. Denn die 5G-Masten werden nur kommen, wenn die Mehrheit dafür stimmt. Viele Menschen sorgen sich, haben zum Beispiel Angst vor Strahlung. Deswegen müsse die Politik für Transparenz sorgen. Aber eben nicht nur die Politik: "Es ist die Aufgabe aller, die hier auch Wirtschaft betreiben, diese Aufklärung voranzutreiben", mahnt Störk in "So techt Deutschland" an.

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  • 21.11.2019
    1 MB
    33:06
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    19: Ein Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes

    Das Startup Celonis kann keine Garage als Startpunkt vorweisen. Stattdessen war eher die Bäckerei Nominacher im bayerischen Forstern die Grundlage für das milliardenschwere deutsche Einhorn. "Es war auf jeden Fall ein spannender Ablauf", sagt Gründer Bastian Nominacher ganz trocken im oberbayerischen Akzent in "So techt Deutschland". Statt später einmal das Familienunternehmen zu übernehmen, studierte er Finanzwirtschaft und gründete mit zwei Kommilitonen Celonis – ein Startup, das derzeit 2,5 Milliarden Euro wert ist.

    Als Antrieb für die Entscheidung nennt Bastian Nominacher seine "Passion für die Technologie". Sein Vater habe ihn immer unterstützt: "Wir haben zu Hause noch eine Festplatte, die ist so dick wie zwei große Bücher mit zehn Megabyte. Ein Unternehmen zu gründen, war nie mein Ziel." Aber das Projekt habe so viele Kunden begeistert, dass man die Gründung am Ende vorantreiben musste.

    Celonis betreibt sogenanntes "Process Mining". Dabei werden Daten aus IT-Systemen von Unternehmen durch einen Algorithmus so aufbereitet, dass die Prozesse sichtbar und transparent werden. Man könnte es auch als digitalen Unternehmensberater bezeichnen: "Unsere Hauptwettbewerber sind die Hersteller von Post-it-Notes."

    Der größte Erfolg von Celonis sei, dass alle Prozesse darstellbar sind: IT-Prozesse, betriebswirtschaftliche oder auch Produktionsprozesse. Ob man nun den Ablauf des Brötchenbackens analysiere oder hochkomplexe Prozesse in einem Industriebetrieb: "Heute nutzen über 20 verschiedene Industrien, viele der größten Unternehmen der Welt, unsere Lösung für hunderte Anwendungsfälle." Dazu gehört auch eine Großbäckerei. Und so schließt sich der Kreis für Bastian Nominacher, der den Sprung geschafft hat aus der Bäckerfamilie ins Milliardenbusiness.

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  • 13.11.2019
    2 MB
    38:50
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    18: Teufel geht offline in die Zukunft

    Köln ist bereits Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den Lautsprecher Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha Mallah. Er ist seit 2016 Co-Geschäftsführer bei Teufel. Bislang geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre ist natürlich gebrandet", lacht Mallah.

    Bis 2021 will das Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen, aber bei aller Euphorie ist klar: Ladengeschäfte sind ein teures Unterfangen. Möglich macht die Offline-Expansion ein französischer Investor. Naxicap Partners hat Teufel im vergangenen Jahr übernommen und unterstützt die Strategie, denn Mallah glaubt: "Die Innenstädte sterben gar nicht aus, sie verändern sich." Wenn eine Marke, die sonst nur online zu haben sei, auf einmal in einem Store anzuschauen ist, sei es für Kunden ein Grund mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen.

    An die Umsätze aus dem Onlinehandel werden die stationären Geschäfte nicht herankommen, da macht sich auch Mallah keine Illusionen. Deswegen heißt es: Produktpalette erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Frauen zum Beispiel. Aber keine Sorge, pinke Lautsprecher werde es nicht geben.

    Zwar hat Teufel inzwischen einen französischen Eigentümer, das Unternehmen stehe dennoch zu Deutschland. "Allerdings hat man in vielen Bereichen gar keine Möglichkeit mehr, allumfassend zu arbeiten, weil viele Bereiche in Deutschland gar nicht mehr existieren", sagt Mallah. Was er damit meint, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 06.11.2019
    2 MB
    49:10
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    17: Quantenwirtschaft statt Kapitalismus

    Wer trifft die Entscheidungen in unserem Leben? Wir selbst oder Algorithmen? Und was macht das mit der Wirtschaftsordnung oder gleich der ganzen Gesellschaft? Technologien wie künstliche Intelligenz zwingen uns dazu, solch komplexe Fragen zu beantworten. Anders Indset sieht darin seinen Arbeitsauftrag. Irgendwann hatte der gebürtige Norweger genug vom "Hardcore-Kapitalismus" und handelte: Er widmete sich der Philosophie und verbindet sie mit Technologie und Wissenschaft.

    Das ist alles andere als einfach. Moderne Technik verändert fast alle Bereiche unseres Lebens, während der Mensch immer weiter in den Hintergrund rückt: "Wir haben junge Männer, die ein Jahr Vaterschaftsurlaub nehmen und nach Außen mit materiellen Gütern suggerieren: Alles ist super. Und dann fressen sie Antidepressiva wie bekloppt", klagt Indset an.

    Gleichzeitig kennt uns die Technik mittlerweile besser als wir selbst: "Wir reagieren nur auf Algorithmen", warnt Indset. Schon bald könnte es passieren, dass unser Smartphone einen Tisch im Restaurant reserviert, bevor wir überhaupt darüber nachgedacht haben, ob das eine gute Idee sein könnte. Deshalb hält es Indset für wichtig, dass der Mensch zurück in die Mitte rückt - im Privaten wie im Beruflichen. "Wir brauchen Menschen, die wissen, wie man lernt." Das sei wichtig, um nicht zum Zombie zu werden.

    Doch Anders Indset verteufelt neue Technologien nicht. Im Gegenteil. "Wenn wir technologisch richtig rangehen, können wir Unfassbares leisten", ist er überzeugt. Das gilt auch für den Kampf gegen den Klimawandel. Warum Firmen darüber nachdenken sollten, Philosophen einzustellen und warum die Quantenwirtschaft den klassischen Kapitalismus ablösen sollte, verrät Anders Indset in "So techt Deutschland" und in seinem aktuellen Buch "Wildes Wissen".

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  • 30.10.2019
    2 MB
    37:03
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    16: Ist Mediamarkt-Saturn noch zu retten?

    Nils Seebach war früher Investmentbanker, jetzt investiert er in Startups und hilft anderen Firmen dabei, die Digitalisierung zu verstehen. Das Problem vieler Unternehmen: Die meisten denken am Anfang zu groß, "während sie selbst noch die Kundenbestellungen per Fax bekommen", sagt Seebach. Seine Hauptaufgabe sieht er deshalb scherzhaft in der "Erwachsenenbildung".

    Dass Tech-Unternehmen in Deutschland erfolgreich und groß werden können, zeige About You. Die Otto-Group-Tochter hat es auch mit der Hilfe von Nils Seebach geschafft, den Verkauf von Klamotten im Netz neu zu denken. Letztlich "könnten sie auch Schrauben verkaufen", meint der Digital-Experte. Das Maß aller Dinge im Onlinehandel sei aber immer noch Amazon: Man müsse es sich als Einzelhändler heute gut überlegen, einen eigenen Onlineshop zuzulegen. Es sei fast "logischer zu akzeptieren, dass man einen Kunden nicht mehr besitzen, sondern nur noch von einer der US-Plattformen mieten kann."

    Wie man es nicht machen sollte, zeige in Deutschland der kriselnde Elektronikhändler Mediamarkt-Saturn. Seebach sieht keine Möglichkeit, das Unternehmen zu retten. Die Idee, dass Kunden im Netz Ware bestellen und sie in einem der Läden abholen können, hält der Digital-Experte für Quatsch: Ich kann es nicht anfassen und muss auch noch in die Innenstadt fahren, um es abzuholen".

    Was die Politik tun könne, damit Deutschland bei der Digitalisierung nicht abgehängt wird? Die Finger weglassen, meint Seebach. Das Einzige, was aus politischer Sicht wirklich Sinne mache, sei, für ein flächendeckendes Handynetz zu sorgen, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 23.10.2019
    2 MB
    37:42
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    15: Wo ist der deutsche Masterplan für KI?

    Der Ansatz ist gut, bei der Umsetzung gibt es aber Luft nach oben – so betrachtet Jörg Bienert die KI-Strategie der Bundesregierung: "Wenn ich mit einer Schrotflinte im Halbdunkeln versuche, etwas zu erlegen, dann wird es halt schwierig."

    Bienert ist Vorsitzender des Bundesverbandes Künstliche Intelligenz und Chef eines Unternehmens, das seinen Kunden bei der Integration von KI hilft. Er hat also einen guten Überblick über die Branche. Großkonzerne wie Bosch haben bereits eigene Data-Science-Abteilungen und forschen fleißig in dem Bereich. Im Mittelstand ist KI dagegen oft noch Neuland, sodass "man da teilweise wirklich noch Aufklärungsarbeit leisten muss".

    An dieser Stelle kommen Startups ins Spiel. Zusammen mit dem KI-Verband fordert Bienert, dass junge Unternehmen, die sich mit Machine Learning, Deep Learning und Co beschäftigen, mehr Geld bekommen. Sie können dabei helfen, das Wissen aus der Forschung in die reale Wirtschaft zu bringen und so letztlich den Standort Deutschland attraktiver machen. Als Beispiel nennt Bienert das Quantencomputer-Projekt von Google: "Das wird von einem Deutschen geleitet." Welche Punkte er in seinem Masterplan für KI noch angehen würde, erzählt er in "So techt Deutschland".

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  • 16.10.2019
    2 MB
    33:50
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    14: Silvan Rath macht Chefs noch erfolgreicher

    Jeder kennt den Klassiker von Michael Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Aber auch ein Frühstart kann erhebliche Konsequenzen haben, nicht nur im Sport. Silvan Rath kann das bestätigen. Sein erstes Startup sollte Autofahrern helfen, einen freien Parkplatz zu finden. Vor sechs Jahren war die Zeit aber noch nicht reif für eine Park-App. "Da wollte keiner für zahlen", zieht der Gründer Bilanz. Bald darauf war das Startup Geschichte. Beim zweiten Versuch lief es besser: Predict.io konnte Rath erfolgreich verkaufen.

    Mittlerweile hilft er erfolgreichen Firmenchefs, noch erfolgreicher zu werden. "Ganz häufig müssen sie nicht einen neuen Skill lernen. Häufig müssen sie etwas verlernen, was sie die ganze Zeit machen". Zum Beispiel, immer und überall zu zeigen, wie clever sie sind. Oder dass sie jeden Kampf gewinnen wollen. Am Ende gehe es da oben immer darum, dass man sich auch selbst verändert. Wie das funktionieren kann, verrät Silvan Rath in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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  • 09.10.2019
    2 MB
    40:15
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    13: Lösen Startups die falschen Probleme?

    Enkelfähig, Kopföffner. Noch nie gehört? Für Stephan Grabmeier sind diese Begriffe Alltag, er will damit die Welt verbessern. In seinem Buch "Future Business Kompass" schlägt er vor, wie wir mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel und sozialer Ungleichheit umgehen sollten. Komplette Branchen stehen vor einem Umbruch.

    "Ich bin enttäuscht, und das ist eigentlich noch kein Ausdruck", sagt Grabmeier. Ordnungspolitisch müsse mehr passieren. Aber auch die Unternehmen, vor allem die Tech-Szene, müsse ran: "Wir lösen oft Probleme, die es gar nicht gibt", kritisiert er. Schaut man nach Europa, wo es um den nächsten Lieferservice mit Drohnennutzung geht, "fragst du dich wirklich schon: Haben wir nichts anderes mehr zu tun?". Innovationen in Afrika, zum Beispiel, seien anders, essenzieller.

    Grabmeier hinterfragt auch den Fokus vieler Unternehmen auf Wachstum, nachhaltige Innovationen sollten in den Vordergrund rücken. Dass sich etwas ändert, zeigen Greta Thunberg und die Fridays-for-Future-Bewegung. Und die Jugendlichen sind nicht allein: Inzwischen gebe es auch die Entrepreneurs for Future, erzählt der Autor: "Die Industrie und viele Wirtschaftsunternehmen gehen auf die Barrikaden." Was sie fordern, erzählt Stephan Grabmeier in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

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  • 02.10.2019
    2 MB
    43:22
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    12: Das Startup-Labor der europäischen Raumfahrt

    Frank Salzgebers erste Begegnung mit Steve Jobs war schwierig. Schuld waren die Klamotten des deutschen Ingenieurs. Salzgeber trug einen Dreiteiler, der vom damaligen Apple-Chef mit Argwohn beäugt wurde. Ein Kollege wollte beide vorstellen: "Frank is from Europe" - "I see" war die knappe Antwort von Jobs.

    Trotzdem war die Zeit bei Apple einprägsam, auch für seine heutige Karriere bei der Europäischen Weltraumagentur Esa. Dort leitet Frank Salzgeber den Technology Transfer und das Innovationsmanagement: Er sucht Startups, die Weltraumtechnologien nutzen und in unseren Alltag bringen wollen. Das "passiert so ein bisschen nicht in der Öffentlichkeit", sagt Salzgeber. "Eigentlich schade."

    Pro Jahr unterstützen er und sein Team 200 Firmen. Wenn die scheitern, liegt es selten an der Technologie - eher an den Gründern, erzählt Salzgeber. Trotzdem liegt die Überlebensrate seiner Startups bei 86 Prozent. Und damit "zu hoch", findet Salzberger. Denn die Zahl zeigt, "dass wir nicht genügend Risiko eingehen". Das gelte auch für Deutschland generell.

    In der neuen Folge von "So techt Deutschland" ermutigt der Investor den Staat deshalb, mehr Aufträge an Startups zu vergeben, um junge Unternehmen zu fördern. Denn wenn das nicht passiert, "wandern unsere schlauen Köpfe ab".

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  • 25.09.2019
    2 MB
    35:02
    STD 1

    11: Wunder oder Terminator - wer hat Angst vor KI?

    "Im Bereich Künstliche Intelligenz gibt es viele Begriffe, die ganz großes Kopfkino hervorrufen", sagt Aljoscha Burchardt in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Als Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz muss er die Dinge deshalb regelmäßig ins Verhältnis setzen. Nur weil eine Maschine etwas gelernt hat, wisse sie noch lange nicht, was das bedeutet.

    Auf falsche Erwartungen trifft das Mitglied der KI-Kommission der Bundesregierung auch in der Unternehmenswelt. "Zu uns kommen Firmen und sagen: Ich brauche jetzt so eine KI", sagt Burchardt. Die müssten erst einmal aufgeklärt werden, dass es so einfach nicht ist. "Die denken, da kommt so eine Wunderzauberkiste rein, die gute Fragen stellt und gleich beantwortet."

    Trotzdem ist er über jedes KI-Engagement in Deutschland froh. Denn häufig fehle die Dynamik. Während wir über Ethik und KI diskutieren, werde in den USA einfach entschieden. Die Gefahr, dass dann andere die Standards festlegen, sei groß, warnt Burchardt: "Dann kaufen wir uns irgendwann Datenschutz aus China und Ethik aus den USA oder umgekehrt."

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  • 18.09.2019
    1 MB
    25:30
    STD 1

    10: Welt der Token - Geld verdienen im Web 3.0 mit Shermin Voshmgir

    Shermin Voshmgir nimmt es genau. Die promovierte IT-Managerin, die nach einem Besuch der Madrider Filmschule schon bei den Filmfestspielen in Cannes vertreten war, ist Leiterin des Instituts für Kryptoökonomie in ihrer Geburtsstadt Wien. Der bisherige Umgang mit dem Thema Kryptowährungen in der Öffentlichkeit? "Zu schlampig", lautet ihr Urteil - obwohl die Internetwelt gerade an einem Wendepunkt steht: dem Übergang des Web 2.0 hin zum Web 3.0.

    "Das Web 1.0 hat die Information revolutioniert", sagt Voshmgir. Auf einmal konnte jeder Webseiten bauen, auch wenn in den 90er Jahren viele nicht wussten, was sie damit anfangen sollen. Das Web 2.0 hat Plattformen wie Amazon und Facebook hervorgebracht. Mit dem Web 3.0 folgen die Token und damit ein Internet, das letztlich auf der Blockchain basiert: dezentral, unmanipulierbar und mit neuen Geschäftsmodellen.

    Eine Herausforderung auch für die Politik, sagt die Gründerin des Berliner Blockchain Hubs. Und die hinkt der Technologie grundsätzlich hinterher. Was zu tun ist und was genau Tokens wie der Bitcoin eigentlich sind, verrät Shermin Voshmgir in "So techt Deutschland".

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  • 11.09.2019
    2 MB
    38:44
    STD 1

    9: Brauchen wir denkende Backöfen? Live von der IFA in Berlin

    Die Internationale Funkausstellung (IFA) ist ein Highlight für alle Technik-Freunde. Auch "So techt Deutschland" ist auf dem Messegelände in Berlin unterwegs und hat am Set von n-tv vor Publikum über Sinn und Unsinn von Künstlicher Intelligenz diskutiert. Mit dabei waren der Investor, Unternehmer und KI-Botschafter Fabian Westerheide und der Digital-Chef von BSH Hausgeräte, Mario Pieper. Er ist überzeugt: "Jetzt ist die Zeit von Künstlicher Intelligenz." Das beste Beispiel sei der intelligente und lernende Backofen, den sein Unternehmen auf der Messe vorstellt.

    Aber ist da schon KI? Fabian Westerheide widerspricht: "Für mich fängt KI in der Küche erst an, wenn sie weiß, wann ich Hunger habe und mein Lieblingsgericht passend zu meiner Ernährung bereits gekocht hat."

    Einig sind sich Westerheide und Pieper darin, dass Deutschland das Thema verschläft: Es werde kaum investiert und die KI-Kommission der Bundesregierung sei "zu einem Ethik-Debattierverein" verkommen. Wenn Deutschland nicht aufpasse, seien "in zehn oder zwanzig Jahren 90 Prozent der KI-Anwendungen amerikanisch oder chinesisch". Hat Deutschland das Rennen also schon verloren? Wie wir aufholen können, verraten Pieper und Westerheide. in "So techt Deutschland".

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  • 04.09.2019
    2 MB
    35:40
    STD 1

    8: Tijen Onaran, Feministin für Digitales

    "Für mich ist immer das Jahr der Frauen", lacht Tijen Onaran. Die Gründerin und Chefin von Global Digital Women hat eine Mission: Frauen aus dem Tech-und Digitalbereich zu vernetzen und sichtbar zu machen. Denn gerade für Mädchen und junge Frauen gilt die Devise: "If you can see it, you can be it." Es sei wichtig, weibliche Vorbilder im Tech-Bereich zu haben.

    Mit Erfolg. Ihr Netzwerk umfasst mittlerweile 30.000 Frauen in mehreren Ländern. Onaran selbst ist mittlerweile eine gefragte Rednerin für Themen wie Netzwerken, Diversität und Chancengleichheit. Denn mittlerweile kann es sich kein Veranstalter mehr leisten, nur Männer zu Podiumsdiskussionen einzuladen.

    Tijen Onaran selbst hält von Quoten eigentlich nichts: "Das passt nicht zu meiner ur-liberalen Prägung." Aber manchmal geht es nicht anders: "Diversität wird immer noch nicht als Wettbewerbsvorteil gesehen", verrät sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Und auch, warum es ihr dem Zusammenhang geholfen hat, auf ein Mädchengymnasium zu gehen.

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  • 28.08.2019
    2 MB
    36:51
    STD 1

    7: Roland Schüren, Bio-Bäcker und E-Botschafter

    Roland Schüren zeigt einer ganzen Branche, wie Digitalisierung funktionieren kann. Anfang 2017 hat der Bio-Bäcker aus Hilden eine Selbsthilfegruppe für Handwerker gegründet, die nur eines wollen: Elektrolieferwagen. Bei Daimler, BMW und VW ist Schüren mit seinem Anliegen aber nicht weit gekommen: "Das hatten wir eigentlich gehofft, dass da was kommt. Kam aber nicht", erzählt der Bäckermeister in "So techt Deutschland".

    Unter anderem mit der Hilfe der Post-Tochter Streetscooter klappte es dann aber doch. "Da muss erst die Post kommen", lacht der stolze Besitzer des Bakery Vehicle 1. Das BV1 ist der erste 3,5 Tonnen schwere, alltagstaugliche Elektrolieferwagen für Backwaren.

    Aber seine Mission ist damit noch nicht erfüllt. Schüren hat gleichzeitig einen Ladepark für Elektroautos aufgebaut. Seine Station war bis vor wenigen Monaten sogar die größte Deutschlands: "Ich bin froh, dass ich den Titel los bin", sagt der Bäckermeister. Denn der Elon-Musk-Fan hat längst neue Projekte. Als Vorstandsmitglied im Grünen Wirtschaftsdialog setzt er sich für bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen ein, die auf erneuerbare Energien setzen oder sie sogar selbst erzeugen wollen. Oft hapert es da nämlich schon an der Grundstücksgrenze.

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  • 21.08.2019
    1 MB
    25:53
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    6: Philipp Sandner, der Blockchain-Lehrer

    Beim ersten Hören wirkt Philipp Sandner zurückhaltend, fast schon schüchtern. Für sein Thema aber brennt er: Sandner ist Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers. Seine Mission ist ehrgeizig: Er will nicht nur seinen Studenten, sondern auch der breiten Öffentlichkeit erklären, warum früher oder späte jede Aktien und auch der Euro auf Blockchain-Basis laufen werden.

    Den revolutionären Charakter der Technologie hat Sander von Anfang an erkannt. Schon das Bitcoin-Whitepaper sei "brillant geschrieben", schwärmt der 39-jährige. Heute sorgt er dafür, dass das Thema auch im Fintech-Rat des Bundesfinanzministeriums nicht vergessen wird, denn letztlich sei die Blockchain eine "Fintech wie aus dem Bilderbuch".

    Eine "financial technology", die Token nutzt. Aber was bedeutet das eigentlich? Als Präsident der International Token Standardization Association (ITSA) will Sandner das "Token-Chaos" ordnen. In "So techt Deutschland" erklärt er wie.

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  • 14.08.2019
    2 MB
    35:22
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    5: Daniel Jung, Youtube-Star mit Mathe-Videos

    2011 hat Daniel Jung sein erstes Mathe-Erklärvideo hochgeladen. 185 Millionen Aufrufe später betreibt er die größte deutsche Mathe-Community auf Youtube. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" erzählt er von seiner erfolgreichen Mission: "Witzigerweise schreiben heute tatsächlich Schüler und Studenten: 'Ich habe Spaß an Mathe gefunden.'"

    Aber das reicht Jung nicht. Er will Bildung in Deutschland neu denken. Auf seiner Plattform "Let's Rock Mathe", einer Art "Tinder" für Rechenprobleme, helfen sich Schüler und Studenten gegenseitig bei schwierigen Matheaufgaben. Der Begriff "New Learning" betrifft aber auch Lehrer. Jung fragt: Warum unterrichten die eigentlich nur in Schulen?

    Jung macht deutlich, warum wir unser Bildungssystem dringend ändern sollten: Er fürchtet, dass Deutschland in der Wirtschaft abgehängt wird - zum Beispiel von Plattformbetreibern wie Amazon, Google oder Microsoft. Deshalb müssten nicht nur die Unternehmen, sondern auch jeder Einzelne aufgeklärt werden, wenn es um Weiterbildung geht. Wie genau das aussehen kann, erzählt Jung in "So techt Deutschland".

    "So techt Deutschland" finden Sie in der n-tv App und auf allen bekannten Podcast-Plattformen:

    Audio Now: https://audionow.de/podcast/so-techt-deutschland Apple: apple.co/2SeAVCh Deezer: bit.ly/2XPjEpn Spotify: spoti.fi/2LlLpPC

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  • 07.08.2019
    2 MB
    33:55
    STD 1

    4: Klemens Skibicki, Digital-Prophet und Wirtschaftshistoriker

    Wenn Klemens Skibicki - kurz Profski - in Unternehmen geht, um ihnen Digitalisierung zu erklären, trifft er oft auf große Augen. Die Facebook-Seite? Kann ja der IT-Administrator betreuen, hieß es bei vielen Unternehmen noch vor wenigen Jahren. Heute hat es sich der promovierte Wirtschaftshistoriker zum Ziel gesetzt, vor allem Mittelständler fit für die digitale Zukunft zu machen. Als Kölner vergleicht Skibicki das immer gerne mit dem Karneval: "Du kannst keine Karnevalsparty organisieren, wenn du sie noch nie gefeiert hast."

    Auch in politischen Debatten nimmt Skibicki kein Blatt vor den Mund. Er hält die Diskussion um Urheberrecht und Uploadfilter für einen Generationenkonflikt. Der entlarvt jene EU-Politiker, die Youtube für einen "Piraten-Sender" halten. In dieser Folge von "So techt Deutschland" bekommt auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier sein Fett weg. Vor allem seine Industriestrategie ist Skibicki ein Dorn im Auge: "Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer".

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  • 31.07.2019
    1 MB
    32:37
    STD 1

    3: Julian Hosp, Blockchain-Botschafter

    Kitesurfer, Mediziner, Unternehmer, Autor und "Blockchain-Botschafter" - das ist Julian Hosp. Der Österreicher will die Menschen im deutschsprachigen Raum für die Krypto-Szene und vor allem für die Blockchain begeistern. Dafür veröffentlicht er Videos auf Youtube, schreibt Bücher und veranstaltet seine eigenen "Crypto Nights".

    Die Regierung müsse bei dem Thema mehr tun, fordert Hosp in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Ins Pessimismus-Horn wie viele andere bläst er aber nicht. Vielmehr sei die Mentalität der Menschen ein Problem, weil sie meinen, das Gras sei auf der anderen Seite grüner.

    Probleme sind auch Hosp nicht unbekannt: Im Podcast erzählt er von schmerzhaften Rückschlägen wie seinem sehr plötzlichen und sehr öffentlichen Rückzug aus dem Startup TenX in Singapur und, wie er nun etwas Neues aufbauen will.

    "So techt Deutschland" finden Sie in der n-tv App und auf allen bekannten Podcast-Plattformen:

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  • 24.07.2019
    2 MB
    47:42
    STD 1

    2: Frank Thelen, Tech-Guru und China-Mahner

    Frank Thelen ist Studienabbrecher, Digitalberater der Bundesregierung und spätestens seit "Die Höhle der Löwen" einer der bekanntesten Investoren Deutschlands. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" spricht er über seine Arbeit als Investor, wann er bei einem Start-up den Stecker zieht und wie viel Zeit er für seine Nachwuchsunternehmer hat.

    Mit Blick auf deutsche und europäische Innovationen kritisiert er außerdem, dass wir uns "zu lange auf unseren Lorbeeren ausgeruht" haben. Immerhin sind globale Vorreiter wie Alibaba, Facebook und Tesla alle um die Jahrtausendwende herum entstanden. Aber nur meckern geht auch nicht, Frank Thelen will helfen, dass auch Deutschland und Europa neue Technologie-Riesen schaffen. Sein Versuch: Lilium, ein Münchner Startup, das Flugtaxis baut und in das er investiert. Aber können Flugtaxis wirklich unser Verkehrsproblem lösen oder wäre es sinnvoller, sich erst einmal um autonome Busse oder Bahnen zu kümmern?

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  • 17.07.2019
    2 MB
    42:29
    STD 1

    1: Oliver Flaskämper, "Kryptokönig" aus Herford

    Vom Lkw-Fahrer zum Seriengründer zum "Kryptokönig" - das ist der Werdegang von Oliver Flaskämper. Der Herforder ist der deutsche Bitcoin-Pionier und Chef von bitcoin.de, dem einzigen deutschen Marktplatz für Kryptowährungen. Nach einem zögerlichen Start der Online-Börse war Flaskämper spätestens 2013 klar: "Bitcoin ist gekommen, um zu bleiben."

    In "So techt Deutschland" erzählt der Digitalunternehmer, wie er auf Kryptowährungen aufmerksam geworden ist und berichtet von seinen ersten Versuchen als Unternehmensgründer. Beinahe hätte er nämlich das erste Tinder auf die Beine gestellt. Außerdem spricht er über die deutsche Gründer-Angst und Mut zu Fehlern.

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  • 11.07.2019
    154 MB
    02:34
    STD 1

    So techt Deutschland: Verschlafen wir die Digitalisierung?

    In "So techt Deutschland" fragen die Wirtschaftsjournalisten Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen. Ab 17. Juli in der n-tv App, Audio Now und überall sonst, wo Sie gerne Podcasts hören.

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