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RAKETEREI

Ich bin Imke Machura und als Bookerin, Promoterin, Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche. Im November 2017 habe ich dann RAKETEREI gegründet. RAKETEREI ist eine Community für Musikerinnen. Als Mentorin unterstütze ich Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen. Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich im Musikmarkt positionieren können. RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche. www.raketerei.com [email protected]

Alle Folgen

  • 03.11.2020
    21 MB
    25:18
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    Ich habe nur auf gute Note studiert, hatte sonst keine Perspektive

    Isabelle Bodenseh ist Flötistin und Gründerin der JAZZ À LA FLUTE Academy. Sich selbst beschreibt die 50-jährige Mutter von zwei Kindern als temperamentvolle und lebensfrohe Person, die Probleme aktiv angeht. So hat sie ihre mittelmäßig laufende Musikerinnen-Karriere nach der Kindererziehungszeit selbst in die Hand genommen und sich RAKETEREI angeschlossen. Mittlerweile sieht sie sich selbst als Unternehmerin – die zu 30 % Musik macht und sich zu 70 % um Booking, Marketing und Planung kümmert.

    Schon mit 10 Jahren hat Isabelle das erste Mal Geld mit ihrer Musik verdient. Gemeinsam mit ihrer Familie – sie waren eine Art „Kelly Family“ – lernte sie früh, dass man sich mit Musik ein finanzielles Standbein aufbauen kann. Schnell wurde sie unabhängig, studierte Orchester- und Schulmusik in Deutschland und den USA und verbrachte, dank eines Stipendiums, sogar ein Jahr auf Kuba. Sie beherrscht alle Stil- und Musikrichtungen auf ihrem Instrument, der Flöte.

    Irgendwann merkte sie, dass sie zwar Erfolg als Musikerin hat, aber nicht aus ihrem vollen Repertoire schöpft, dass sie mehr wollte und bereit war, dafür auch etwas zu riskieren und zu investieren. Sie lernte RAKETEREI kennen, und wusste, dass ein Haufen Arbeit auf sie warten würde, dass sie ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellen und ganz neu anfangen müsste. Gemeinsam entwickelten wir, neben den grundlegendem Wissensstock, das Konzept für ihre JAZZ À LA FLUTE Academy, die sie Schritt für Schritt weiter ausbaut. Welchen Herausforderungen sie sich gestellt, warum sie mit einem männlichen Coach wenig erreicht und was ein Scout-Ranzen mit ihrer Karriere zu tun hat, erfährst du in dieser Podcastfolge.

    In dieser Podcastfolge lernst du 👉 was es bedeutet, unabhängig zu sein 👉 dass man auch mit Kindern eine Musikkarriere hinlegen kann 👉 warum Frauen einfach anders kommunizieren

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  • 30.10.2020
    16 MB
    19:53
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    Niemand wartete auf meine Musik. Ich musste mich sichtbar machen.

    Andrea Nickl-Gilch ist Sängerin und Gründerin der Artist Academy. Sie unterstützt die Künstlerinnen und Künstler dabei, ein Bühnenprofi zu werden: Wie sieht die Praxis auf der Bühne aus? Wie kann man sich weiterentwickeln und welches Mindset ist dafür nötig? Die Artist Academy hat die Antworten.

    Andrea wuchs in einer ländlichen Gegend auf, sang schon, bevor sie sprechen konnte, und wollte nie etwas anderes als Musik machen. Doch gab es dort weder passende Ausbildungsmöglichkeiten, noch wusste sie, wie sie Menschen aus der Branche kennenlernen sollte – das Internet steckte noch in den Kinderschuhen.

    In dieser Podcastfolge spricht sie darüber, wie sie es geschafft hat, mittlerweile auf mehr als 500 Auftritte zurückzublicken, fünf Wochen auf Platz 1 der Hörercharts zu stehen und in einem Stadion aufzutreten.

    Gemeinsam mit Raketerei ist es ihr gelungen, die Artist Academy aufzubauen – sie war an einem Punkt angelangt, an dem sie wusste, sie braucht jemanden an ihrer Seite, um beruflich weiterzukommen. Schritt für Schritt haben wir an ihrem Onlinemarketing, ihrem Blickwinkel auf die Branche und ihrem Fahrplan für die Artist Academy gearbeitet. Was sich seitdem alles verändert hat, warum sie anfangs skeptisch war und was sie für die Zukunft plant, verrät sie in diesem Podcast.

    In dieser Podcastfolge lernst du 👉 dass du als Künstlerin mehr leisten musst, als auf einer Bühne zu stehen 👉 warum es wichtig ist, selbstreflektiert zu sein 👉 was sich hinter der Road Map der Artist Academy verbirgt

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  • 29.10.2020
    20 MB
    24:14
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    Ich habe meinen Erfolg selbst in der Hand

    Nanée ist eine Hamburger Musikerin, die seit zwei Jahren die Musikszene mit ihrem lebensbejahendem, deutschen Soul-Pop bereichert – mal groovig, mal tiefgründig, aber immer sie selbst. Als Frau mit einer Größe von 1,85 Meter und einem angeborenen Gendefekt steht sie für Body Positivity und Selbstliebe – wichtige Themen, die sie ihren Fans vorlebt.

    Während ihres Studiums verbrachte Nanée ein halbes Jahr in San Francisco. Ein Freund nahm sie mit zum Glide Church Choir – ein Ausflug, der für sie den Anfang eines neuen Weges bedeuteten sollte. Zurück in Hamburg schloss sie sich einem Gospel-Chor an, übernahm Solo-Parts und merkte schnell, dass sie immer weiter nach vorn wollte. Der Sog der Bühne hatte sie erfasst. Nach einem kurzen Versuch, sich als Hochzeitssängerin zu etablieren, war für sie klar, sie möchte ihre eigenen Texte singen, ihre Themen verarbeiten und als sie selbst auf der Bühne stehen. Zusammen mit einem Gitarristen startete sie in die Welt Singer-Songwriter, bis sie an einem Punkt nicht mehr weiterkam.

    Bei einem Netzwerktreffen begegneten wir uns und sie schloss sich der Raketerei an – anfangs nutzte sie die kostenfreie Facebook-Gruppe, Raketerei Backstage, um ihr Wissen zum Musikbusiness aufzubauen. Sie beschreibt sich selbst als ungeduldig, wollte schneller und tiefgründiger lernen, also investierte sie in die Rakterei-Mitgliedschaft und ist zudem Teil einer Masterclass. Wie sich diese Investition in sie selbst ausgezahlt hat, welche Learnings sie mitnimmt und in welcher Weise sich ihr Mindset verändert hat, erzählt sie in dieser Podcastfolge.

    In dieser Podcastfolge lernst du 👉 dass du irgendwann entscheiden musst, ob du dich weiterentwickeln möchtest 👉 wie aus einer Idee ein echter Mindchanger wird 👉 welche Kraft ein Netzwerk haben kann

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  • 28.10.2020
    23 MB
    28:20
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    Meine Musik allein entscheidet nicht über meinen Erfolg.

    Sabine Hermann ist Musikerin, die aktuell an ihrem ersten Album mit komplett plattdeutschen Texten arbeitet. Ihre Songs – Sangen – kleidet sie in ein internationales Gewand mit minimalistischen Arrangements. Ihre Musik baut eine Brücke zwischen der traditionellen friesischen Sprache und einem Sound, der an modernen britischen Pop erinnert.

    Bereits als Kind wollte Sabine auf die Bühne, studierte aber zunächst Musik und Deutsch auf Lehramt, weil auch das Unterrichten für sie eine erfüllende Tätigkeit ist. 2007 probierte sie sich im Songschreiben aus und merkte schnell, dass ihr das sehr gut liegt und sie erfüllt. Sie schrieb einen Song für ihre Mutter und spürte instinktiv: Der muss auf Plattdeutsch sein. Sie setzte sich weiter mit ihrer eigentlichen Muttersprache auseinander, die zu sprechen viele Jahre verpönt war. Mittlerweile bezeichnet sie sie als ihre Herzenssprache und textet ausschließlich in Platt.

    Vor einem Jahr wurde sie über eine Freundin auf Facebook auf RAKETEREI aufmerksam, vereinbarte einen 1:1-Termin mit mir und arbeitet seitdem in meinem Mentoring-Programm kontinuierlich an ihrer Musikerinnenkarriere. In dieser Zeit hat sie für sich vor allem mitgenommen, dass sie ganz allein für sich und ihren Weg verantwortlich ist. Ihr Mindset hat sich grundlegend verändert, weil sie sich mit sich selbst und ihrer Komfortzone, aber auch derer ihrer Familie – sie ist verheiratet und dreifache Mutter – beschäftigt hat. Wie sie außerdem ihr Lampenfieber in den Griff bekommen hat, welche Kräfte sie in sich freigesetzt hat und welche spannenden Themen sie in ihrem neuen, eigenen Podcast behandeln wird, erfahrt ihr in dieser Folge.

    In dieser Podcastfolge lernst du 👉 wie wichtig es sein kann, zu seinen Wurzeln zu stehen 👉 warum du deine Komfortzone verlassen musst 👉 wie die Angst vor Sichtbarkeit überwindest

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  • 12.10.2020
    27 MB
    33:11
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    Ohne Social-Media-Profil keine Karriere als Musikerin

    Wenn jemand Lina Burghausen fragt, was sie beruflich macht, ist ihre Antwort: »Was mit Hip-Hop und was mit Medien«. Wer’s ganz genau wissen will, erfährt: Sie ist Initiatorin des Projektes 365 Female* MCs, Promoterin, Musikjournalistin, Hip-Hop-Aktivistin-Aktivistin, DJ, Gründerin und A&R des Rap-Labels 365XX.

    Ein Run-D.M.C.-Track auf einer McDonald’s-Compilation brachte sie mit neun Jahren das erste Mal in Kontakt mit Hip-Hop. Ihre Eltern hofften, es sei nur eine Phase, doch im Rap fand sie ihre große Liebe, die nun seit gut zwanzig Jahren andauert. Bereits als Kind war sie sehr sprachfokussiert, hat viel gelesen und geschrieben. Sie tauchte immer tiefer in die Kultur und die Geschichte des Hip-Hop ein – für sie ein Zufluchtsort, der Menschen, die sich vielleicht anderswo nicht angenommen fühlen, eine Stimme gibt.

    Die abwertende Bemerkung eines bekannten männlichen Rappers zu Frauen im Hip-Hop war für Lina wie eine Initialzündung. 2018 beschloss sie, die Blogreihe 365 Female* MCs ins Leben zu rufen, in der sie jeden Tag eine Rapperin vorstellen wollte. Zwei Jahre später sind es schon über 600 und die Datenbank wächst immer weiter.

    Im Podcast verrät sie außerdem, was der Rapper Donato mit ihrer Arbeit als Promoterin zu tun hat, wie das Verhältnis zwischen Künstlerin und Agentur idealerweise aussieht und warum jeder Rapper*in in den sozialen Medien aktiv sein sollte.

    In dieser Podcastfolge lernst du 👉 wie wichtig ein eigenes Netzwerk ist 👉 warum du ein klares Ziel für deine Promotion brauchst 👉 was alles zu guter PR gehört

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  • 21.09.2020
    28 MB
    34:20
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    Rapper sind Popstars wie Helene Fischer

    Miriam Davoudvandi ist DJ, ehemalige Chefredakteurin des Online-Magazins SPLASH! und eine der weiblichen Stimmen im Hip-Hop. Als aktive Twitterin bezieht sie Position, macht an den richtigen Stellen den Mund auf und zeigt Haltung.

    Als Tochter von Migranten im ländlichen Süddeutschland aufgewachsen war Hip-Hop schon immer eine Konstante in ihrem Leben. In den Texten fand sie sich wieder, sie fühlte sich verstanden und begann, ihre eigene politische Meinung zu bilden. Neben Praktika bei einem Hip-Hop-Label und bei verschiedenen Medien hat sie in der Psychiatrie geputzt und in einer Fabrik gearbeitet – heute weiß sie, dass gerade diese seltsamen Jobs ihre emotionale Intelligenz geschult haben. Dort war sie nah am Leben, musste mit verschiedensten Menschen umgehen: Dinge, die sich auch im Hip-Hop wiederfinden.

    In diesem Podcast geht es um das Frauenbild im Hip-Hop, um politische Texte, um die fehlende Sichtbarkeit von Rapperinnen, um Gleichberechtigung und Empowerment. Wie werden Frauen in der Musikindustrie im Allgemeinen und der Rapszene im Speziellen behandelt? Welche Labels signen wen? Warum gibt es so viele Frauen, die sich selbst vermarkten? Ob und wie diese Fragen zusammenhängen, was sich Miriam für die Zukunft des Hip-Hops wünscht und welche Hoffnungen sie bezüglich des immer noch vorherrschenden Sexismus hat, hört ihr in dieser Folge.

    In dieser Podcastfolge lernst du, 👉 dass es viel mehr Frauen im Hip-Hop gibt, als man denkt 👉 warum auch politisch inkorrekte Texte empowern können 👉 dass der Weg in die Gleichberechtigung noch immer lang und steinig ist

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  • 07.09.2020
    21 MB
    25:48
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    Plötzlich war ich Online-Gesangslehrerin.

    Britta Rex liebt es, zu singen, zu schreiben und zu komponieren. Am liebsten improvisiert sie –und das im Jazz. Hin und wieder spielt sie Konzerte oder gibt Workshops, davon leben kann sie nicht. Daher unterrichtet sie zusätzlich an insgesamt drei Tagen in der Woche.

    Sie war gerade dabei, einen ihrer Jobs über Bord zu werfen, um sich auf ihre anstehende Release fokussieren zu können – die erste nach 10 Jahren! Dann kam Corona und mit Corona die finanzielle Unsicherheit. Sie behielt den Job, schob ihre Release nach hinten und stellte holterdiepolter auf Online-Unterricht um.

    Britta macht in dieser Podcastfolge deutlich, dass die Herausforderungen viel mehr im Physical- als im Social Distancing liegen. Außerdem zeigt sich, wie wichtig es ist, neue Wege zu finden und diese auch zu gehen. Die Musikbranche befindet sich erneut in einem Umbruch, bei dem niemand weiß, was am Ende stehen wird.

    In dieser Podcastfolge lernst du, 👉 wo die Herausforderungen beim Online-Gesangsunterricht lauern. 👉 wie wichtig es ist, sich beim Gesangsunterricht im selben Raum zu befinden. 👉 welche Rolle dabei Latenz, Akustik oder auch die Körperwahrnehmung spielen. 👉 warum Online-Unterricht dennoch eine Ergänzung zum Offline-Lehren sein kann.

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  • 24.08.2020
    51 MB
    01:00:55
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    Jede dritte Musikerin bzw. jeder dritte Musiker erkrankt an einer Depression.

    Anne Löhr und Franziska Lauter sind Musikerinnen und Diplom-Psychologinnen. Sie haben MiM (Mental health in Music) ins Leben gerufen, einen Verband zur Förderung der mentalen Gesundheit von Musikerinnen und Musikern.

    In dieser Podcastfolge zeichnen Anne und Franziska eine Karriere in der Musikbranche nach und machen deutlich, dass eine solche mehr mit einem Marathon als mit einem Sprint zu vergleichen ist. Wobei in der Musik Fleiß nicht automatisch Erfolg bedeutet, und das ist genau die Krux daran: Faktoren wie z. B. Glück oder auch das Kennenlernen der »richtigen« Multiplikatorinnen und Multiplikatoren spielen hierbei ebenfalls eine wesentliche Rolle. Denn – so klischeebehaftet es auch klingen mag – die Plattendeals werden abends an der Bar oder auf der Party gemacht.

    Ein Problem. Denn das begünstigt, dass ungefähr jede dritte Künstlerin und jeder dritte Künstler an einer Angststörung oder an einer Depression erkrankt (zum Vergleich: Normalerweise erkrankt einer von fünf Menschen) – als Folge von dauerhaftem Druck, Stress, einer beständigen, finanziellen Belastung und den damit einhergehenden unsicheren Lebensumständen.

    Eine Situation, die sich durch die weltweite Corona-Pandemie noch verschärft hat, da der gesamte Live-Sektor, also eine der Haupteinnahmequellen für Musikerinnen und Musiker, zusammengebrochen ist. Dennoch sehen Anne Löhr und Franziska Lauter auch etwas Positives in der aktuellen Situation. Mehr dazu in dieser Podcastfolge.

    In dieser Podcastfolge lernst du, 👉 welche Warnsignale eine sich anschleichende Depression vorausschickt. 👉 welche Rolle die Strukturen der Musikbranche, der Austausch mit Gleichgesinnten, aber auch die sozialen Netzwerke auf die Psyche sowie Identitätsentwicklung einer Musikerin beziehungsweise eines Musikers nimmt. 👉 warum Corona einen so hohen Einfluss auf Künstlerinnen und Künstler hat.

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  • 10.08.2020
    29 MB
    34:53
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    Corona hat mir geholfen, mein passives Einkommen zu steigern.

    Marie-Luise Dingler und ihr Bruder sind »The Twiolins«, ein sehr erfolgreiches Geigenduo aus Mannheim. In diesem Jahr sollten sie auf den ersten richtig großen und renommierten Festivals spielen – dann kam Corona und der Shutdown des kulturellen Lebens in Deutschland und der Welt. Alle Konzerte wurden abgesagt.

    Die Erkenntnis, was das genau für sie bedeuten würde, kam Marie-Luise, als sie ihre Homepage überarbeitete und alle bereits angekündigten Konzerte streichen musste. Es ist nicht nur das Geld, das die beiden verloren haben, es ist außerdem die Zeit, die sie vorab ins Booking gesteckt hatten.

    Marie-Luise Dingler legte aber den Schalter um und fragte sich, was sie stattdessen machen könnte. Sie verschob ihren Fokus und fing an, ihren YouTube-Kanal weiter auszubauen. Neben dem Erstellen von Inhalten setzte sie sich mit dem Anfertigen von Thumbnails, dem Vertaggen der Videos selbst sowie dem richtigen Formulieren der Beschreibungstexte auseinander.

    Außerdem nutzte sie die Zwangspause durch Corona, um eine Idee umzusetzen, die sie schon sehr lange mit sich rumtrug: Sie fing an, ihr Kinderbuch zu schreiben. Sie möchte es zusätzlich auf ihren Konzerten und in ihrem Online-Shop anbieten, um den sinkenden CD-Verkaufszahlen entgegenzuwirken.

    Marie-Luise Dingler sieht in dieser außergewöhnlichen Zeit eine Chance – und genau diese nutzt sie.

    In dieser Podcastfolge lernst du, 👉 worauf du den Fokus legen solltest, wenn du dir einen YouTube-Kanal aufbaust. 👉 ab wann du mit deinem YouTube-Kanal Geld verdienst. 👉 welche Inhalte du anbieten musst und welche Tools du nutzen kannst, damit dein YouTube-Kanal Reichweite aufbaut. 👉 was du anbieten kannst, wenn du passives Einkommen generieren möchtest.

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  • 27.07.2020
    17 MB
    21:13
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    Ich kam von heute auf morgen in Existenznot

    Hauke Kranz ist Pianistin; sie bezeichnet sich als »die Tastenflüsterin«. Als Musikerin hat sie eine Doppelrolle inne: Mal sitzt sie als Künstlerin und mal als Lehrerin am Klavier.

    2019 hat sie mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne ihr zweites Album veröffentlichen können, das sie in diesem Jahr dem Publikum vorstellen wollte. Sie befand sich gerade mitten im Booking-Prozess, als sie die Nachricht von Corona und dem damit einhergehenden Auftritts- sowie ein Arbeitsverbot erreichte.

    Als sie anfing zu realisieren, was diese neue Situation für sie bedeutet, fiel sie in ein tiefes Loch aus Wut, Existenzangst und Trauer.

    Aber sie schaffte es, ihre Energie umzulenken. Sie rappelte sich auf und fing zum einen an, jeden Sonntag Konzerte am Fenster zu spielen und diese live auf Facebook zu streamen. Diese neue Routine in ihrem veränderten Alltag setzte so viel Kreativität frei, dass sie nun plötzlich wieder mitten im Komponieren von neuen Stücken steckt. Zum anderen suchte sie den Kontakt zu den Medien und erzählte ihre Geschichte. Mit Erfolg: Es wurde ein umfangreicher Zeitungsartikel veröffentlicht, der für große Solidarität in ihrem Umfeld sorgte.

    In dieser Podcastfolge erzählt Hauke Kranz, woher sie die Kraft nahm, diese negative Energie, die mit dem Ausbruch der Pandemie einherging, in energiegeladene Bahnen zu lenken.

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  • 13.07.2020
    25 MB
    29:55
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    Corona heißt für mich einen Rückfall in 100%ige Care-Tätigkeit.

    Sie erinnert sich noch genau an den Moment, als sie sich das Coronavirus einfing: Deutschland stand noch ganz am Anfang der Pandemie. Es war eine Zeit, in der noch Konzerte veranstaltet werden durften. Sie stand auf der Bühne, und sie beschlich ein ungutes Gefühl. Danach wurde sie positiv getestet.

    Kurz darauf wurden die Konzerte für das vor ihr liegende Jahr abgesagt. Dadurch wurde ihr der Boden unter den Füßen weggezogen. Nicht nur finanziell: Sie hatte auch keinen Anspruch auf die Notbetreuung, weil sie keinen systemrelevanten Beruf ausübt. Dadurch entstand eine neue Arbeitsteilung, die in vielen Familien mit dem Coronavirus einherging: Sie musste ihren Job als Musikerin nahezu auf Eis legen, um zurück in eine 100%ige Mutterrolle gehen zu können. Sie fühlte sich in die 1950er-Jahre zurückversetzt.

    Erst kamen Tränen, gefolgt von einem Gefühl der Verzweiflung, bevor sie in die Offensive ging: Sie entschied sich, den Veranstalterinnen ein Angebot zu machen. Darüber hinaus stellte sie sich seitdem Coronavirus die Frage, ob es der richtige Weg ist, die eigene Karriere auf den Einnahmen durch Live-Konzerte aufzubauen? Was genau sie tat und welche Antwort sie für sich gefunden hat, das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

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  • 29.06.2020
    24 MB
    28:24
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    Null Auftritte, null Umsatz und null Anspruch auf Corona-Gelder

    Anna-Maria Barth spielt Violine und ist koordinierte Konzertmeisterin der Philharmonie Frankfurt. 2019 war mit 150 Auftritten in 20 verschiedenen Städten wohl ihr erfolgreichstes Jahr. So sollte es 2020 weitergehen. Doch anstatt an die Erfolge des letzten Jahres anzuknüpfen, fiel sie aufgrund von Corona zurück auf null: null Auftritte, null Umsatz, aber auch null Anspruch auf Fördergelder, weil sie keinen laufenden Betrieb hat, dementsprechend zum Beispiel keine Mietkosten o. Ä. nachweisen kann. Sie versuchte stattdessen, Arbeitslosengeld II zu beantragen. Leider auch hier ohne Erfolg. Ihr Lebensentwurf passt in kein Formular der Agentur für Arbeit, denn ihren Beruf gibt es laut der Behörde nicht. Neben dieser finanziellen Herausforderung fehlt ihr außerdem der Lebensinhalt, denn dieser speist sich aus ihrer Musik und dem Live-Musizieren. Von keinerlei Auftritten und null Umsatz ging es über in Vollzeit-Freizeit. Sie fragte sich, was sie in dieser Situation – ohne Geld, aber mit sehr viel Freizeit – tun könnte, das langfristig auf ihre Vision einzahlt?

    In dieser Podcastfolge gibt Anna-Maria Barth einen Einblick in das Leben einer Musikerin, die zu 100 % vom Live-Geschäft lebt, aber in der Krise die Chancen sieht, erkennt und nun für sich nutzt. Was und wie sie das macht, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

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  • 15.06.2020
    27 MB
    32:06
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    Alles abgesagt. Nach einer Zeit der Traurigkeit musste ich aber wieder ins Handeln kommen.

    Dagmar Lauschke ist Musikerin, die außerdem im Pflegebereich arbeitet. Die Herausforderungen, die ihr aufgrund der Coronakrise begegnen, betreffen sie daher gleich doppelt: Als Musikerin musste sie ihre geplante 10-tägige Tour ihres Duos Roods & Reeds absagen, was wiederum einen unmittelbaren Einfluss auf ihre Single- sowie Musikvideo-Release nahm. In ihrer Funktion als Einsatzleiterin in einem alternativen Pflegedienst veränderte sich der Arbeitsalltag – nicht nur körperlich, auch emotional.

    In dieser Podcastfolge erzählt Dagmar, wie sie zunächst erstarrte, als ihr dämmerte, was Corona nun für sie und ihr Leben bedeuten könnte. Nach einer Zeit der Trauer wagte sie sich in den Angriffsmodus. Was genau sie getan hat, das erfahrt ihr in dieser Folge.

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  • 01.06.2020
    20 MB
    24:08
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    Ich putze, damit es meine Band nach Corona noch gibt.

    Irmke von Schlichting ist Musikerin, die im letzten Jahr ihr Ensemble »Über den Wolken« gründete. Gemeinsam wollten sie in diesem Jahr durchstarten und sich eine Fanbase aufbauen. Sie haben sich eine Assistenz gesucht, die ihren Schwerpunkt auf Booking legen sollte. Darüber hinaus arbeitete Irmke verstärkt an ihrer Künstlerinnen-Identität, ihrer Positionierung sowie an ihrer Reichweitenstrategie.

    Außerdem unterrichtet sie. Sie war gerade in der Schule, als sie die Nachricht erreichte, dass aufgrund von Corona alle Auftritte abgesagt wurden. Irmke musste umdisponieren. Für sie stand völlig außer Frage, dass die Arbeit an ihrem Ensemble weitergehen muss – denn es wird eine Zeit nach Corona geben. Sie entschied sich dafür, im Familienunternehmen mit anzupacken. Sie jätet nun Unkraut und putzt Klos, um sich und damit auch ihre Musik vor der Krise zu schützen.

    In welcher Verantwortung sie sich selbst sieht und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat, erzählt sie in dieser Podcastfolge.

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  • 18.05.2020
    16 MB
    19:09
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    Lass diese drei Hürden hinter dir und du wirst mit deiner Musik Geld verdienen.

    Wir erleben gerade etwas, das die Musikbranche eigentlich kennt – denn das, was heute die Coronakrise ist, nannte sich vor ein paar Jahren noch Digitalisierung. Das Ergebnis ist sehr ähnlich: Damals brach der Umsatz ein, weil sich CDs plötzlich weniger verkauften. Heute bricht der Umsatz ein, weil aufgrund einer weltweiten Pandemie ein Kontaktverbot herrscht, Auftritte abgesagt werden mussten und immer noch müssen.

    Wir sind alle gleichermaßen betroffen. Eine Situation, die die Gesellschaft so nicht kennt. Unser alltägliches Leben verändert sich gerade massiv: finanziell, emotional und strukturell.

    Aber was können wir konkret tun? Wie kann jetzt das Krisenmanagement aussehen?

    Wir müssen drei ganz zentrale Hürden nehmen, die zwischen uns und dem Erfolg stehen. Das setzt voraus, dass wir uns unserer blinden Flecken bewusst werden und aufhören, der fatalen Lüge des schnellen Erfolgs hinterherzueifern. Wie das gelingen kann? Genau das erzählt Imke in dieser Podcastfolge.

    ++ Hinweis ++ Ich lade in dieser Folge ebenfalls zu einer Challenge für Künstlerinnen ein. Vom 25.-27. Mai 2020 gehen wir den Fragen nach, wie du mit deinen Online-Konzerten in Zeiten von Corona überhaupt noch Geld verdienen, deine Reichweite nachhaltig erhöhen und dich von den anderen Angeboten unterscheiden kannst.

    In einer anschließenden 45-minütigen 1:1-Session (am 28. oder 29. Mai 2020) entwickeln wir dann zusammen eine individuelle Social-Media-Strategie rund um das Online-Konzerterlebnis, in der es nicht nur darum geht, eine Facebook-Veranstaltung anzulegen und zu teilen.

    Alle Informationen gibt es hier: https://www.raketerei.com/raketerei-online-konzerte/

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  • 04.05.2020
    28 MB
    33:08
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    Konzerte nachholen? Wir brauchen weitreichendere Lösungen.

    Die Coronakrise stellt die gesamte Musikbranche vor eine sehr große Herausforderung, denn durch das Auftrittsverbot ist eine wichtige Einkommensquelle für viele Künstlerinnen und Künstler versiegt.

    Die Musikerin TOKUNBO, bekannt als Stimme von TOK TOK TOK, steckt in der aktuellen Situation ihren Kopf nicht in den Sand. Ganz im Gegenteil, sie blickt nach vorn – und dabei kam ihr eine Idee. Kurzerhand schloss sie sich mit über 40 Musikerinnen und Musikern zusammen und gemeinsam starteten sie die Initiative »AirplayforArtists«.

    Sie setzen sich dafür ein, dass die größeren Radiostationen mehr Songs der unabhängigen Künstlerinnen und Künstler spielen, um auf diese Weise – über die Ausschüttung von Tantiemen – für höhere Einnahmen bei ebendiesen zu sorgen. Denn eines zeichnet sich bereits jetzt ab: Viele Konzerte werden auch im kommenden Jahr, also 2021, nicht nachgeholt werden können. Große Vorlaufzeiten im Booking sorgen dafür, dass bereits jetzt viele Slots vergeben sind. Aber nicht nur das stellt eine Herausforderung dar: Auch das Hörverhalten von Radiohörern selbst birgt ein Risiko, das sie nicht bedacht haben. Welches das ist, erfahrt ihr in der aktuellen Podcastfolge.

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  • 20.04.2020
    20 MB
    23:38
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    Corona hat meine Jahresplanung auf den Kopf gestellt.

    Schwessi ist Hamburger Musikerin, die nach einer längeren Pause wieder zurück auf die Bühne wollte. Sie hatte in diesem Jahr richtig viel vor: Eine Crowdfunding-Kampagne mit einer anschließenden CD-Produktion sowie -Veröffentlichung und mehrere Touren waren geplant.

    Sie befand sich bereits mitten in ihrem ersten Tourblock, als das Coronavirus den Alltag zum Erliegen brachte. In ihr regte sich Widerstand – sie konnte ihre Tour und die Albumproduktion mittels Crowdfunding-Kampagne nicht loslassen. Sie stellte sich der Frage, worum es ihr denn tatsächlich ging. Dabei wurde ihr klar, dass sie vor allem ihre Songs teilen möchte und mit ihren Fans in Kontakt stehen will. Also machte sie sich auf die Suche, fand einen neuen Weg und erfand sich neu.

    Dabei ließ sie White Eagle (Hopi Indianer) nicht aus dem Blick. Er machte ihr deutlich, dass die Entscheidung, mit der Pandemie umzugehen, bei jedem selbst liegt. Wir können in Panik verfallen oder aber diese Situation als Chance betrachten. Sie hat sich entschieden, diese Zeit nun für sich zu nutzen.

    In dieser Podcastfolge erzählt Schwessi, wie sie diese weltweite Pandemie nun nutzt, um mit ihrer Musik Geld zu verdienen und auch weiterhin gehört zu werden – ohne dabei kostenlose Konzerte auf Facebook und Co. zu streamen.

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  • 30.03.2020
    27 MB
    32:14
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    Netzwerke brauchen Struktur

    Über 10 % der deutschen Musikindustrie haben ihren Sitz in unserer Hauptstadt. So auch die Berlin Music Commission – einer der zentralen Knotenpunkte der Berliner Musikszene. Sie unterstützen mit ihrer Arbeit die lokalen Akteure der Branche. Sie haben die einst recht zerklüftete Berliner Szene wieder geeint. Ihr Ziel ist es zum einen, ein Netzwerk zu schaffen. Zum anderen bieten sie Möglichkeiten zur Professionalisierung in Form von Beratungsformaten und Festivals (z. B. Most Wanted: Music) sowie Workshops für den zentralen Wissenstransfer.

    Jana erzählt mir, welche Rolle die Berlin Music Commission zwischen dem Musicboard Berlin, dem Music Pool Berlin und der Clubcommission einnimmt, warum es wichtig ist, eine Stimme in der Politik zu haben und warum sich Künstlerinnen als Wirtschaftsunternehmen wahrnehmen sollten.

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  • 16.03.2020
    24 MB
    28:22
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    Die Musikredaktion entscheidet, was im Radio gespielt wird, nicht ich als Moderatorin.

    Wer entscheidet eigentlich, welche Musik im Radio gespielt wird? Kate Kaputto ist Radiomoderation bei FluxFM. Sie spielt Musik von Newcomern, die sie auch interviewt, hat aber selbst keinen Einfluss auf die Auswahl. Darum kümmert sich die Musikredaktion. Aber nicht jede Musik passt zu jedem Radiosender. Sie rät daher jeder Künstlerin und jedem Künstler, sich vorher ganz genau anzugucken, wen sie bemustern, denn gerade bei den z. B. großen Contemporary-Hit-Radio-Stations ist wenig bis gar kein Platz für neue Musik. Hier finden vor allem die großen Künstlerinnen und Künstler statt.

    Wie eigentlich eine Radio-Redaktion aufgebaut ist, wer welche Entscheidungen trifft und wie man das wiederum von außen erkennt, um dann zielgerichteter bemustern zu können, darüber reden wir in dieser Podcastfolge.

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  • 02.03.2020
    35 MB
    42:10
    870d6fff bc55 43c0 9132 0937e8652e0d

    Wenn du aktiv bist, dann bekommt die Musikindustrie das auch mit.

    Ist ein Plattenvertrag mit einem Majorlabel tatsächlich der musikalische und auch der finanzielle Durchbruch? Und stimmt das Narrativ des »großen« und »bösen« Majorlabels, das die Künstlerin unmündig macht?

    TOKUNBO ist bekannt als die Stimme von Tok Tok Tok. Sie unterschrieb vor vielen Jahren einen Vertrag bei Universal – vermutlich ein Traum von vielen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam mit ihrer Band arbeiteten sie über den Zeitraum einer Albumproduktion mit dem Major zusammen. Es war, wie sie heute sagt, eine sehr lehrreiche Zeit für sie.

    Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, welche Rolle sie als Künstlerin einnahm, wo die Vorteile von Indie-Strukturen liegen und was sie aus dieser Zeit für ihre Solokarriere mitgenommen hat, genau darüber reden wir in dieser Podcastfolge. Vielleicht räumen wir ebenfalls das ein oder andere Narrativ aus dem Weg.

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  • 17.02.2020
    21 MB
    24:43
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    Brandenburg ist bunt. Nicht braun.

    „Künstler mit Herz“ ist eine Initiative kunst- kultur- und medienschaffender Menschen, die sich für eine bunte, tolerante, offene Welt einsetzen und gemeinsam ihre Stimme gegen den Rechtsruck erheben. Die Musikerin Anja Neumann ist eine von ihnen. Sie kommt gebürtig aus Eberswalde und beobachtet das Erstarken der AfD in ihrem Bundesland mit großer Sorge. Kurz vor der Landtagswahl im September 2019 schloss sie sich mit über 200 Musikerinnen und Musikern aus ihrer Umgebung zusammen, um den Track „Wir nich“ aufzunehmen. Ein Lied, in dem sie sich mit dem Wahlprogramm einer rechtsextremen Partei auseinandersetzen. Ihr Ziel war es über die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Partei aufzuklären. Mit über 60.000 Klicks ging das Video viral. Warum Menschen eine Partei wählen, die faschistischen Menschen wie Björn Höcke ein Zuhause bietet, darüber reden wir in dieser Podcastfolge.

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  • 03.02.2020
    27 MB
    32:49
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    Gesang wird in der Öffentlichkeit nur im Wettbewerb gesehen.

    Worte haben Macht – sie können Potenziale zu Tage fördern oder aber ein Leben lang Entwicklungen hemmen. Über genau diese Verantwortung habe ich mit Birte Villnow gesprochen. Sie ist Vocal Coach, autorisierte Complete Vocal Technique Lehrerin (kurz CVT) und sie schafft mit ihrer Female Vocal School einen Raum für Frauen, die in ihr gesangliches Potenzial investieren möchten. Sie erklärt woher es kommt, dass es vor allem vielen Frauen die Stimme verschlägt, sie räumt mit dem Narrativ des „Gesangstalents“ auf und sie verrät durch welche kleine Geste man – jeder! - Frauen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann. Darüber hinaus gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit im Rahmen vom Stimmengewirr, einer Bühne für Musikerinnen, in der es nicht um Wettbewerb geht. Das geht? Oh ja! Hört selbst.

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  • 20.01.2020
    29 MB
    34:20
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    Für einen Plattenvertrag reicht gute Musik allein nicht aus.

    Wenn es eine Formel dafür gäbe, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht, dann könnte sie wohl so lauten: Eine eigene Vision + einen spannenden Charakter + habe etwas zu erzählen = Plattenvertrag. Aber ist es tatsächlich so einfach? Genau darüber habe ich mit Mareike Hettler gesprochen. Sie wurde vor über zwei Jahrzehnten als Promoterin Teil der Musikbranche. Damals brachte sie Künstlerinnen und Künstler in die Zeitungen und Radios. Heute ist sie A&R und sie entscheidet darüber, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht. Ihr Netzwerk ist dabei ihr wichtiges Gut. Sie sagt, Künstlerinnen und Künstler sind dann erfolgreich, wenn 1) die richtigen Menschen zusammenarbeiten und zwar an jedem Punkt und 2) das Drumherum stimmt. Aber was genau meint sie damit? Hört selbst!

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  • 06.01.2020
    25 MB
    30:25
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    Als Indie-Label kannst du nicht an allen Enden Aufbauarbeit leisten.

    Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag einer Labelmanagerin bei einem Indie-Label aus? Genau dieser Frage sind Marit und ich nachgegangen. Sie ist eine der Gründerinnen des Musiklabels Monkeytown Records aus Berlin. Heute hält sie als Labelmanagerin viele Fäden im Arbeitsalltag des Musiklabels zusammen. Neben der Betreuung des Masterings, der Koordination der Herstellung, über die Anlieferung bis hin zum PR-Plan-erstellen und diversen Verlagstätigkeiten. Sie macht zweierlei deutlich: Zum einen die Vorteile, die kleine Strukturen mitbringen – im Vergleich zum Major Label - und zum anderen erklärt sie, wie man Nischenkünstler im Musikmarkt positioniert und warum Printmedien für sie im 21. Jahrhundert immer noch relevant sind.

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  • 19.12.2019
    9 MB
    10:46
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    Arbeitest du noch oder lebst du schon?

    Sei mal ehrlich.

    Wenn ich dich auffordern würde dein Jahr 2019 zu reflektieren - auf was würdest du gucken? Eher auf deine Erfolge oder vielleicht doch auf deine Misserfolge?

    Ich habe über mein Jahr 2019 nachgedacht und mein Fazit fällt anders aus, als ich es zunächst angenommen hatte. Irgendwie scheint mir meine Wahrnehmung einen Streich spielen zu wollen. Oder?

    Die RAKETEREI Mein Jahr 2019 Reflexions-Vorlage findest du hier: https://www.raketerei.com/podcast-imke-machura-reflexion-2019/

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  • 09.12.2019
    32 MB
    38:27
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    Die GEMA hat einen eigenen Tarif für Sex-Kabinen.

    Anika Jankowski hat eine Doppelrolle in der sächsischen Musikszene: Zum einen ist sie Inhaberin von Oh, my music!, einem Musikverlag der Musikerinnen und Musiker u.a. durch den GEMA-Dschungel navigiert. Zum anderen versucht sie die einzelnen Initiativen der sächsischen Musikszene zu vereinen. Stichwort: Kreatives Sachsen. Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft ist deutschlandweit die erste Fördereinrichtung, die – aus der Branche für die Branche – von Verbänden der Kultur- und Kreativschaffenden selbst getragen wird.

    Welche Aufgaben ein Verlag übernehmen sollte, warum die GEMA ein Imageproblem hat und was Sachsen der restlichen Musikszene voraus hat, das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

    Diese Folge ist entstanden in Kooperation mit Kreatives Sachsen.

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  • 25.11.2019
    25 MB
    29:36
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    „Extreme Singing“ ist lernbar.

    Sie ist Vocal Coach für Musikstile wie Pop, Jazz und R&B. Sie vermittelt aber auch spezielle Techniken für lauten, rauhen Rock -und Metal-Gesang, also für bestimmte genretypische Sounds, die in der Szene unter den Begriffen Growling, Shouting oder auch Screaming laufen.

    Nun könnte man vermuten, dass vor allem große bärtige Wacken-Besucher zu ihrer Kundschaft zählen, aber die Anzahl an Frauen, die Interesse an einer Gesangstechnik fernab von dem was an den Musikhochschulen gelehrt wird haben, wächst.

    Was es dabei zu beachten gibt, woher Patricia ihr Wissen rund um Growling, Shouting oder auch Screaming hat und warum jeder Menschen singen können müsste, das erzählt Patricia Rieckhoff in dieser Podcastfolge.

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  • 11.11.2019
    48 MB
    57:38
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    "Für eine Frau bist du echt gut."

    Das Hard Wax ist der wohl bekannteste Plattenladen der Berliner Techno-Szene. Er ist maßgeblich an der Entwicklung der internationalen Szene beteiligt. Und mittendrin Susanne Kirchmayr, alias Electric Indigo.

    Damals wie heute ist Musik ein ständiger Begleiter in ihrem Leben: Sie kommt nicht nur aus einem musikalischen Elternhaus, auch ihr Freundeskreis war sehr musikaffin: Sie tauschten untereinander Mixtapes aus, Musik war permanentes Gesprächsthema und sie besuchten gemeinsam Konzerte. Ende der 1980er Jahre ist die Österreicherin dann durch eine kleine Wiener Bar aufs Plattenauflegen aufmerksam geworden, bereits 1991 kam sie mit den deutschen Technoclubs in Berührung. Sie riss ihre Zelte ab und zog von Wien nach Berlin und fing an als Techno-DJ und Musikproduzentin zu arbeiten.

    Seit nun mehr als zwanzig Jahren legt sie auf und komponiert. Durch ihre Gründung von Female:Pressure sorgt sie dafür, dass Frauen in der Elektroszene besser vernetzt und dadurch präsenter sind.

    Was prägte die Techno-Szene in den letzten 30 Jahren? Welche Rolle spielen die Frauen am Plattenteller? Und was bitte macht die CDU auf der Loveparade?

    In dieser Podcastfolge gehen wir mit Susanne Kirchmayr auf technoide Zeitreise.

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  • 28.10.2019
    35 MB
    41:20
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    "Schreibblockaden gibt es nicht."

    Sie ist Teil der Musikbranche seitdem sie 15 Jahre alt ist. Sie arbeitete bereits mit musikalischen Größen wie Aurora, Paul van Dyk oder auch Robin Schulz zusammen, sie ist mehrfache Gold- und Platin-Gewinnern, Dozentin an der Popakademie in Baden-Württemberg und sie saß darüber hinaus in der Jury der Castingshow Popstars.

    Michelle Leonard brennt fürs Songwriting und dafür Künstler/innen zu entwickeln. Sie macht deutlich, dass ein Künstler/eine Künstlerin zwei Dinge mitbringen sollte, wenn er/sie in der Musikbranche bestehen möchte: 1) Die Kenntnis über die bestehenden Strukturen und den unbedingten Willen diese kennen und verstehen zu lernen. 2) Eine sehr gut gefüllte Toolbox, die dabei unterstützt Songs schreiben zu können.

    Warum es wichtig ist seine Hausaufgaben zu machen, was alles zu diesen Hausaufgaben zählt, wie man seine individuelle Toolbox füllt und warum es wichtig ist, das zu kennen worüber man schreibt oder singt, erklärt Michelle Leonard in dieser Podcastfolge.

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  • 14.10.2019
    30 MB
    36:32
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    DSDS - Talent spielt keine Rolle.

    Anya Mahnken ist Vocal Coach. Neben eigenen Bandprojekten gab sie ihre Stimme bereits für diverse Werbespots her oder sang im Tonstudio gemeinsam mit musikalischen Größen wie Helene Fischer.

    In der neunten Staffel von DSDS formte sie als Vocal Coach hinter den Kulissen der Show die Stimmen der Künstlerinnen und Künstler. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung durch Musikbranchen-Profis bleibt der Ruhm und die Ehre für die meisten der Kandidatinnen und Kandidaten aus. Es zeigt sich von Staffel zu Staffel: Es gewinnt die/der, die/der sich gut vermarkten lässt. Talent scheint hier zweitrangig. Dennoch lohnt es sich als Musikerin oder Musiker an einer solchen Show teilzunehmen. Aber nicht mit dem Fokus als Gewinner von der Bühne zu kommen. Aber worauf sollte dann für eine Musikerin/einen Musiker der Schwerpunkt liegen? Hört selbst.

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  • 30.09.2019
    22 MB
    26:48
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    "Hip-Hop ist Männersache. Oder?"

    Hip-Hop hat sich durch die Kommerzialisierung Mitte der 1990er Jahren stark verändert. Wo zu Beginn noch ein Gefühl des Miteinanders herrschte machten sich irgendwann Machtkämpfe, Streben nach Erfolg und einem Plattenvertrag breit. Testosteron, dicke Karren, nackte Weiber. Es scheint als hätten im Hip-Hop plötzlich nur noch (und ausschließlich) die Männer das Sagen.

    Mittendrin: Mansha Friedrich. Sie ist Hip-Hop-Musikerin der ersten Stunde und prägte in den 1980er / Anfang 1990er Jahren die deutsche Hip-Hop-Szene wie keine Andere. Damals war sie gerade 14 Jahre alt, als sie anfing aufzulegen, zu rappen und zu sprayen. Bis sie dann plötzlich von der Bildfläche verschwand und von Stund an sie niemand mehr erwähnte. Was war geschehen?

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  • 16.09.2019
    24 MB
    29:14
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    "Sterben die Clubs?"

    Terry Krug ist Unternehmerin und Netzwerkerin, die mit ihrer Tanzhalle St. Pauli, einem Livemusik-Club auf der Reeperbahn, Hamburger Musikgeschichte mitgeschrieben hat. Hier traten Bands wie Revolverheld oder Moderat auf, bevor sie ihre großen Durchbrüche feierten. Ihr Club fiel allerdings der Gentrifizierung zum Opfer. Sie musste schlussendlich dicht machen.

    Wie sichert man aber die musikalische Attraktivität einer Stadt, in der die Mieten durch die Decke gehen und sich dadurch der Clubbetrieb nicht mehr rechnet?

    Und genau hier kommt Terry Krug ins Spiel.

    Terry Krug lenkte und unterstützte als Gründungsmitglied, Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende des Interessenverbandes der Hamburger Konzertbühnen und Musik-Clubs Clubkombinat Hamburg viele Jahre die Geschicke der Hamburger Musikszene.

    Außerdem gehört sie zu den Geburtshelfern der einmaligen Hamburger Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen, in dessen Vorstand sie bis heute aktiv tätig ist.

    Ihr Ziel: die musikalische Attraktivität der Stadt zu sichern und für sinnvolle Investitionen die Liquidität zur Verfügung zu stellen.

    Wie genau das aussah, das erzählt Terry Krug in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 02.09.2019
    37 MB
    43:48
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    "Liebe Musikbranche, höre endlich auf über die Verkaufszahlen zu jammern!"

    Wenn man sich anguckt, wer auf den Clubbühnen steht, wer die großen Unternehmen führt, wer die Preise gewinnt, wer im Festivalsommer im Stream von Arte Concerts präsentiert wird, puh. Da kann einem nur schwindelig werden. Frauen jedenfalls haben in der Musikbranche nicht viel zu melden.

    Berufsjugendliche in Naketano Hoodies so weit das Auge reicht. Aber beim Thema Diversität und Gleichberechtigung sehen diese Männer dann sehr schnell sehr alt aus. Wie lange soll dieses Spiel von „Wir hätten lieber eine Frau genommen, aber wir haben keine gefunden“ eigentlich noch gespielt werden? Schluss damit! Und genau hier setze ich mit RAKETEREI an.

    Aber was genau ist eigentlich RAKETEREI?

    Jovanka von Wilsdorf ist „Artistprofilerin“ u.a. beim Music Pool Berlin, sie gibt Masterclasses und ist als Songwriterin bei BMG Rights unter Vertrag. Sie hat mich in meinem Podcast besucht. Aber nicht, weil sie etwas erzählen wollte. Nein. Dieses Mal ist sie gekommen, um zuzuhören. Mit im Gepäck: fünf Fragen, die sie mir schon seit einem Jahr stellen wollte. Meine Antwort auf all ihre Fragen ist meine Vision einer Musikbranche, in der es um ein gleichberechtigtes Miteinander geht. Ohne Gejammer und Gemurre über die Verkaufszahlen. Du denkst das ist unmöglich? Nein. Es muss lediglich umgedacht werden, anstatt die bestehenden Strukturen immer und immer wieder zu bedienen und damit zu verfestigen. Wie das gehen soll? Hört selbst.

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  • 08.07.2019
    38 MB
    45:19
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    "Du wirst als Frau an den Turntables nicht wahrgenommen."

    Mal ehrlich: Wie viele weibliche DJs kennst du? Mir fallen spontan Ellen Alien, Monika Kruse, Miss Kitten und Marusha ein. Dann hört es auch schon fast wieder auf.

    Donna Maya war eine von ihnen. Sie war DJ, ist Sound Artist und Thereministin. Außerdem ist sie die erste Ableton zertifizierte Frau in Deutschland, sie engagiert sich u.a. im weiblichen DJ Netzwerk female:pressure und sie ist seid über 20 Jahren im Geschäft.

    Sie war also sehr lange Teil von einer männlich geprägten DJ Szene. Sie hat sich aber weiterentwickelt. Heute legt sie nicht mehr auf, sondern spielt Konzerte und produziert Musik.

    Wir sprechen darüber wie sie zu Ableton kam, warum sie in keinem deutschen Tonstudio mehr arbeiten würde und sie gibt einen Einblick in ihre Anfangszeit als DJ. Sie berichtet über übergriffige Begebenheiten im Club, als sie z.B. an den Turntables stand, auflegte und ein Mann ihr in die Nadel griff um ihr zu erklären wie man eine Platte auflegt.

    Maya blieb ruhig und sie lernte daraus fürs Leben.

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  • 24.06.2019
    16 MB
    19:45
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    "RAKETEREI wächst, weil ich stets fünf Dinge verfolgt und beherzigt habe."

    Was bedeutet es eigentlich Musikerin zu sein?

    Etwa am Existenzminimum rumzukrebsen, aber dafür die absolute Selbstverwirklichung zu leben? Ist das tatsächlich der Preis, der dafür gezahlt werden muss?

    Musikerinnen und Musiker sind scheinbar die einzigen Unternehmerinnen und Unternehmer, die ein Geschäftsmodell betreiben, das auf eine Null im Portemonnaie hinausläuft oder sogar auf ein Minusgeschäft ausgerichtet ist.

    Carsten Maschmeyer schlägt sich bei diesem Zustand die Hände über dem Kopf zusammen.

    In welchem Spannungsverhältnis bewegen sich die einzelnen Akteure der Musikbranche? Welche Rolle spielt hierbei der digitale Wandel? Und wo lauern die Mindfucks, die uns am Wachstum hindern?

    RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche. Seit der Gründung dieser Community verzeichne ich konstanten Wachstum und meine Reichweite steigt stetig an. Innerhalb von nur wenigen Monaten konnte ich von meiner Arbeit leben.

    Wie ich das geschafft habe? Ich habe stets fünf Dinge verfolgt und beherzigt, die ich euch in dieser Podcastfolge verraten werde.

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  • 11.06.2019
    38 MB
    45:27
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    „Die kleinen Spiele der Macht finden auf der Hinterbühne statt.“

    Die AllBright Stiftung, eine Stiftung, die sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft einsetzt, bezeichnet die Wiederholung des immer Gleichen als den Thomas-Kreislauf. Dieser bezieht sich eigentlich auf die homogene Besetzung der deutschen Vorstände der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen und meint damit, dass es insgesamt mehr Vorstandsmitglieder gibt, die Thomas und Michael heißen als Frauen insgesamt.

    Kommt einem sehr bekannt vor, oder? In der Musikbranche sind es nicht die Thomase oder Michaels. Dennoch lässt sich die Branche auf die Eigenschaften „weiß“ und „männlich“ reduzieren: sie wird von weißen Männern geführt, sie ist von weißen Männern geprägt und auf den Bühnen stehen auch fast nur weiße Männer.

    Gleich und gleich gesellt sich bekanntermaßen gerne.

    Szenenwechsel. Sobald wir einen Raum betreten und in diesem Raum befinden sich andere Menschen, werden wir umgehend Teil eines mikropolitischen Spielfeldes. In diesem Feld bewegen sich auf unterschiedlichen hierarchischen Positionen Menschen mit verschiedenen Interessen. Sind Interessen ähnlich oder gleich geartet, verbünden sie sich in der Regel, um gemeinsam diese gegenüber anderen durchzusetzen.

    Warum, bezogen auf die mikropolitischen Spielfelder, die zumeist homogene - nämlich weiße und männliche - Führung einer ganzen Branche ein Problem vor allem für Frauen darstellt, das erklärt Doris Cornils in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 26.05.2019
    30 MB
    36:17
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    "Der Hit "Mädchen" lag wie Blei in den Regalen - bis plötzlich der Durchbruch kam."

    Dreadlocks, Blümchen, Plateauschuhe und Girlie-Charme. So habe ich Luci van Org in Erinnerung. Mit ihrem Song „Mädchen“ landete sie mit ihrer Band Lucilectric einen Mega-Hit! Sie prägte in den 1990er Jahren nicht nur meine Kindheit, sondern auch die von vielen Millionen anderer Mädchen. Fünf Jahre später verschwand Lucilectric plötzlich von der Bildfläche.

    Heute - 25 Jahre später - macht Luci noch immer Musik, sie schauspielert, schreibt Bücher und sie moderiert.

    Wie sie den Durchbruch wahrnahm, was sie in der Zeit als Popstar erlebte und warum sie diese Zeit nicht missen aber auch kein zweites Mal erleben möchte, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 13.05.2019
    40 MB
    48:17
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    „Ich bin der erste Transmann im Deutschrap und ich haue auf die Kacke.“

    Rap als Ausdrucksform entdeckt Sir Mantis bereits im Kindesalter. Bald schreibt er erste Texte in bester Aggro-Manier. Dass so wenige Rapperinnen Stellung gegen den im HipHop vorherrschenden Sexismus beziehen, bedauert er, und liefert mit „Positionen“ ein Werk ab, das genau das tut: Kritisch setzt er sich mit dem vorherrschenden Frauenbild auseinander und thematisiert zugleich die eigene Suche nach Identität. Ihm wird klar, dass er keine Cis-Frau ist. Der Prozess der Transition verändert nicht nur Sir Mantis‘ Leben radikal, sondern auch seine Musik.

    Zu seinem Transsein zu stehen, musste Sir Mantis sich erkämpfen. Dazu gehörte auch die Erkenntnis, dass Transidentität keine Wahl ist, die man trifft, sondern dass er schon immer männlich war. „Jennifer Gegenläufer war der Weg, und Sir Mantis ist ihn gegangen.“

    Abonniere den RAKETEREI Newsletter www.raketerei.com/newsletter/ und erhalte weitere spannende Podcastfolgen rund um die Musikbranche. Außerdem bietet dir der Newsletter einen Einblick in die aktuellen Strömungen, Trends sowie Strukturen des Musicbusiness, jede Menge zum Lesen und zum Stöbern zum Thema „Frauen in der Musikbranche“, Selbstvermarktungs-Tipps und Inspiration für dich und dein persönliches Wachstum: www.raketerei.com/newsletter/

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  • 29.04.2019
    17 MB
    20:55
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    „Was braucht es um erfolgreich zu sein?“

    Imke Machura ist die Gründerin von RAKETEREI – der Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche. Sie blickt auf zwei Jahre Gründungserfahrung zurück. Es waren zwei Jahre voller Höhen und Tiefen. Zwei Jahre zwischen Tränen und Verzweiflung aber auch zwei Jahre voller schöner Momente und vielen Erfolgen. In dieser RAKETEREI – Behind The Scenes Podcastfolge erzählt sie von ihren fünf zentralen Learnings, die sie in dieser Zeit sammelte. Es sind Erkenntnisse, die offenbaren, was es braucht um erfolgreich zu sein.

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  • 14.04.2019
    29 MB
    34:22
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    "Mit "The Lovecats" sang ich mich bei The Voice of Germany ins Team von Fanta 4."

    Black-Swift-Frontfrau Sally Grayson ist Musikerin und ehemalige Teilnehmerin von The Voice of Germany. Sie arbeitete in der 6. Staffel mit den beiden Rappern Michi und Smudo von den Fantastischen Vier zusammen. Wie sie Kandidatin wurde, welchen Rat Robbie Williams ihr gab und welche Erfahrungen sie mit der Castingshow sammelte, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 25.03.2019
    24 MB
    28:32
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    Wer macht denn Politik in Europa? Google oder die europäischen Institutionen?

    Sollten Plattformen wie YouTube nicht endlich anfangen die Musikerinnen zu vergüten?

    Bereits seit vielen Wochen geistert der Hashtag "#Artikel13" in meiner Twitter-Timeline umher. Ich habe den Eindruck, dass kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wird wie dieses.

    Die Debatte ist mittlerweile sehr aufgeheizt. Von sogenannten Bots ist die Rede, die sich per Email an die EU-Parlamentarier wenden, um sich gegen die Reform auszuprechen. Schlagworte wie "Uploadfilter" oder "Zensur des Internets" stehen im Raum. Wikipedia war sogar einen Tag offline. Die Plattform wollte sich damit gegen die Reform aussprechen. Am 23. März 2019 fanden Deutschlandweit Demos unter dem Motto "Save the Internet" und damit gegen #Artikel13 statt.

    Aber warum eigentlich? Was genau ist dran an der Urheberrechtsreform? Wer genau steht sich in dieser Debatte eigentlich gegenüber? Und warum klafft da ein so tiefer Graben zwischen den Befürwortern und den Gegnern?

    Hier kann man schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund habe ich mich mit Laureen Kornemann getroffen. Sie ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vom Verband Unabhängiger Musikunternehmen e.V. (kurz: VUT). Wir haben uns gemeinsam mit der Debatte auseinandergesetzt und uns die unterschiedlichen Argumente beider Seite angeguckt.

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  • 17.03.2019
    32 MB
    37:57
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    "Wir fördern die Berliner Musikszene mit Hilfe von Steuergeldern."

    2013 bekam sie 1 Million Euro und baute damit das Musicboard Berlin auf. Sie stellte ein Team zusammen, richtete sich ein Büro ein und stürzte sich in die Arbeit in der Berliner Musikszene.

    Klaus Wowereit bezeichnete sie damals als Musikbeauftragte des Landes Berlin. Tatsächlich ist sie aber die Geschäftsführerin des Musicboards. Sie setzt mit ihrer Arbeit Impulse für die Berliner Popmusikszene.

    Wen genau das Musicboard fördert, wo der Unterschied zur Initiative Musik liegt, was die Berliner Musikszene sowie die Clublandschaft prägt und warum große Investoren ein Problem darstellen, dass erzählt Katja Lucker in der aktuellen Podcastfolge.

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  • 05.03.2019
    20 MB
    23:49
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    "Als Frau im Jazz brauchst du ein dickes Fell."

    1967 sagte der Jazz-Kritiker George T. Simon  «Nur Gott kann Bäume erschaffen und nur Männer spielen guten Jazz.» Damit sprach er damals wohl den führenden Musikergewerkschaften aus der Seele. Denn sie sorgten dafür, dass über Jahrzehnte in den führenden Orchestern und Big Bands ausnahmslos Männer saßen.

    Aber wie sieht es heute im Jazz aus?

    Der Blick in die Musikhochschulen zeigt vor allem eins: männliche Monokultur.  Einzige Ausnahme ist da die Hochschule für Musik, Tanz und Medien  in Hannover. Denn hier unterrichtet Eva Klesse Schlagzeug. Sie ist damit die erste Intrumentalprofessorin in Deutschland.

    Sie wird erzählen, wie sie Frauen und auch die Musikbranche wahrnimmt.

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  • 18.02.2019
    30 MB
    36:24
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    "Man darf sich nicht entmutigen lassen. Niemals."

    Nach der Wende zog die Jazz-Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann von Bonn nach Berlin und studierte Musik. Sie hatte sich nie vorgenommen erfolgreich zu sein. Trotzdem ist sie es.

    Sie sagt, dass sie zur richtigen Zeit, in der richtigen Musiker-Konstellation und mit der richtigen Musik mit Siggi Loch, einem der bedeutendsten Labelchefs im Jazz, telefonierte. Und schwupps hatte sie den ersten Plattenvertrag mit einem deutschen Jazz-Musiklabel, nämlich ACT.

    Ob Jazzmusiker tatsächlich chronisch pleite sind und wie sie Frauen in der Musikbranche wahrnimmt, dass erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 04.02.2019
    29 MB
    34:35
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    „Alles, was ich nicht konnte, habe ich auf dem Weg zum Ziel gelernt.“

    Kirbanu ist in Adelaide geboren und aufgewachsen. Die Liebe holte sie schließlich nach Deutschland. Hier arbeitete sie eine Zeit als Englischerlehrerin, bis sie von ihrer Musik leben konnte.

    Wie eine Australierin den Deutschen Musikmarkt wahrnimmt und wo die Unterschiede zum australischen Markt lauern, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge.

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  • 21.01.2019
    15 MB
    18:15
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    "Türsteherei ist 98% soziale Arbeit und 2% boxen."

    Wo bitte geht's nach Panama?

    Eine Frage die für Gewalt und Schutz gleichermaßen steht. Das mag jetzt komisch klingen, gehört aber zum Alltag von Navina Nicke.

    Sie hat äußerliche Merkmale, die auf Punk schließen lassen. Sie liebt aber den Techno und die Technosubkultur. Sie sagt, für sie ist die Härte des Basses das verbindende Element.

    Zudem spricht sie Gebärdensprachen sowie Isländisch und beendet gerade ihre Masterarbeit im Bereich der Sozialen Arbeit.

    Tagsüber sitzt sie also am Notebook und in der Nacht arbeitet sie als Türstehern.

    Warum sie einen Verein mitbegründet hat, der sich für sichere Clubnächte einsetzt, das wird sie nun erzählen.

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  • 07.01.2019
    35 MB
    42:18
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    "Die digitale Transformation wurde - mit Blick auf die Rechteverwertung - von der Musikbranche verschlafen."

    Claudia Schwarz ist Vizepräsidentin von MusicTech Germany sowie Mitgründerin und CEO von pixiesound und WickedWork. Sie besetzt die Schnittstelle zwischen Kultur-/Kreativwirtschaft und Technologie insbesondere im Bereich MusicTech.

    Wir tauchen gemeinsam in die Welt der Blockchains ein. Claudia erklärt, was Blockchain auszeichnet, wo sie bereits zum Einsatz kommt und welchen Einfluss die neue Technologie auf die Musikbranche nehmen kann. Wir gehen u.a. den Fragen nach, ob Blockchain möglicherweise dafür sorgen kann, dass zukünftig mehr Geld bei den Musikerinnen ankommt und wir fragen uns welche Rolle die Major-Labels dabei spielen werden.

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  • 10.12.2018
    40 MB
    48:28
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    "Meine Aufgabe ist es Musik zum klingen zu bringen. Völlig unabhängig von meiner Rolle, die ich auf der Bühne habe."

    Sarahjane hat fünf Geschwister - sie ist die älteste.

    Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater gebürtig aus England. Sie ist zweisprachig groß geworden, irgendwo in einem kleinen Kaff in Niedersachen.

    Ihre Eltern sind Musikliebhaber. Neben einer riesigen CD Sammlung - die vor allem durch den Sound des Mowtown geprägt war, besaßen sie ein Musikzimmer mit Klavier und Schlagzeug.

    Von Haus aus musikalisch also. Dennoch spielte sie nach dem Abitur mit dem Gedanken Geschichte zu studieren.

    Sie entschied sich schlussendlich für die Hamburg School auf Music und schlug damit den Weg einer Musikerin ein.

    Für unser Interview besuche ich Sarajane in ihrer Altbauwohnung im Westen von Hamburg. Sie erzählt mir, warum sie ein Musiklabel gegründet hat und erklärt, warum eine Labelgründung in sich nicht schlüssig ist. Zudem reden wir darüber wie sie sich als Backgroundsängerin von Ina Müller fühlt.

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  • 26.11.2018
    35 MB
    41:48
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    „Dein Preis vermittelt eine Botschaft.“ (Marie-Luise Dingler)

    Mal ehrlich, wann hast du dich das letzte Mal mit deinen Finanzen beschäftigt? Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es um deine Altersvorsorge steht? Das Thema Geld ist unsexy. Aber wichtiger denn je.

    Wusstest du z.B., dass 75 Prozent der Frauen eine Rente unter 400 Euro erwartet? In Deutschland ist Altersarmut weiblich.

    Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich bin bereits über 30 und ich kann mir vorstellen eine eigene Familie zu gründen.

    Nun bin ich eine Frau und werde - sobald ich schwanger bin und in Elternzeit verschwinde - strukturell benachteiligt. Will ich das? Ich denke nicht. Und spätestens an diesem Punkt ist es an der Zeit, sich über Geld Gedanken zu machen. Und noch viel mehr, nämlich über Geld zu sprechen.

    Aus diesem Grund habe ich mich mit Marie Luise Dingler getroffen. Sie spielt Geige und ist die eine Hälfte von den Twiolins, einem Violinduo. Wenn man sie fragt, was ihre Kindheit prägt, dann erzählt sie von einem Leben mit Hühnern und Gänsen, Obstbäumen, Gemüsebeeten und von einem späteren Studium an der Musikhochschule in Mannheim, von Konzerten und vielen Reisen.

    ... und dann brauche sie plötzlich ein Auto. Geld hatte sie keins. Tja und dann? Hört selbst.

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  • 12.11.2018
    36 MB
    38:06
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    "Der Förderer möchte fördern!" (Rosita Kürbis)

    Sprachen liegen ihr. Sie kann nicht nur akzentfrei französisch sprechen, auch studierte sie ebendiese Sprache an der FU in Berlin sowie Sinologie, also Chinesisch. Naja und "Behördendeusch", dass beherrscht sie ebenfalls.

    Sie? Das ist Rosita Kürbis. In den 1990er Jahren als Bookerin sowie Managerin in der elektronischen Szene aktiv, arbeitete sie u.a. mit musikalischen Größen wie Dr. Motte zusammen. Dem Gründer der Loveparade.

    Aber nicht nur das prägte Rositas Leben. Sie hatte ebenfalls ihre Finger im Spiel, als das Deutsche Musikexportbüro gegründet wurde. Hier kam sie das erste Mal mit dem Thema "Förderung" in Berührung. Es packte sie. Die Arbeit des Exportbüros wurde zwar nach einigen Jahren wieder eingestellt, ihre Leidenschaft für die Förderlandschaft aber blieb.

    Heute berät und unterstützt sie Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, Kreative und Ehrenamtliche und schlägt mit ihrer Arbeit eine Brücke zwischen dem Förderer und dem Antragsteller. Ihr Ziel: Sie will Hemmungen abbauen, ermutigen mutig auf die angebotenen Förderprogramme zuzugehen und diese zu beantragen. Wie das am besten funktioniert? Hört selbst!

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