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QUERAUSSTEIGER

Wie macht man, worauf man eigentlich schon immer (mehr) Lust hatte? Wie gründet man ein Café, schreibt einen Bestseller oder lernt nochmal einen neuen Beruf? Hier sprechen Menschen, die genau das getan haben. André Hennen möchte wissen, warum sie das gemacht haben - und was wir von ihnen lernen können. Niemand arbeitet heute bis zur Rente in einem Job. Generation Y-Z, New Work und Selbstverwirklichung sind die großen Themen unserer Arbeitswelt. Alles scheint möglich – und gleichzeitig zeigen Studien, dass 85%(!) der Arbeitnehmer in ihrem Job unmotiviert Dienst nach Vorschrift machen. Warum ändern so wenige etwas? Unsere Gäste beweisen das Gegenteil: Es kommen Künstler, die Manager wurden, Anwälte, die zu Künstlern wurden; Designer zu Café-Besitzern; Werber zu Bestseller-Autoren, Strategen zu Gründern, AuPairs zu Kinderbuch-Autoren, Landschaftsgärter zu Werbeagenturchefs, Texter zu Architekten, Anwälte zu Meditationslehrern und das sind nur die ersten Folgen :) Moderiert wird das Ganze von André Hennen. Er ist selbst mehrfacher Queraussteiger: Autor des Buches “Kunst, Kommerz & Kinderkriegen” (Verlag Hermann Schmidt), hundertfach ausgezeichneter Texter (10 Jahre Festanstellung - 6 Jahre Freelancer), Gründer des Freelancer-Management Startups “asap.industries”, (erfolgreicher Exit an XING) und jetzt Podcast-Moderator.

Alle Folgen

  • 17.11.2020
    53 MB
    01:02:51
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    #38 Vom Mathelehrer zum Erfinder der EinDollarBrille: Martin Aufmuth

    Martin ist die Art von Lehrer, die man früher gerne gehabt hätte: Auf die bestmögliche Art kauzig, wahnsinnig ambitioniert und immer optimistisch. Da wird getüftelt und gemacht – und plötzlich hat er die Welt verbessert. Und wie! Die “EinDollarBrille” klingt vielleicht klein, beschäftigt aber 300 Angestellte, verschafft 200 Mitarbeitern in Entwicklungsländern ein Einkommen und Millionen Menschen klare Sicht. Ein tolles Projekt von einem tollen Menschen. Wer Lust hat das zu unterstützen, findet hier eine schöne Option: www.eindollarbrille.de/spenden Viel Spaß mit Martin Aufmuth!

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  • 03.11.2020
    56 MB
    01:07:28
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    #37 Vom Model zur Trauerbegleiterin für Kinder: Ayşe Bosse

    Es gibt Queraussteiger, da führt recht logisch eins zum anderen. Und dann gibt es Ayşe Bosse. Sie hat mit einem Germanistik Studium angefangen, wurde dann erfolgreiches Model, hatte als Schauspielerin einen Filmhit in der Türkei und wurde danach (festhalten) Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche. Wir lernen, dass Kinder intuitiv besser trauern als Erwachsene (“in Raten”), dass die Vorbereitung auf den eigenen Todes sogar Spaß machen kann (“einer hat eine Sprachaufnahme gemacht, die dann aus einem Lautsprecher unterm dem Sarg kam. Die Trauergäste waren In dem Bereich bringt sie jetzt nach zwei Bestsellern ihr drittes Buch heraus und ich wünsche euch viel Spaß mit der spannenden Lebensgeschichte von Ayse Bosse.

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  • 20.10.2020
    46 MB
    55:04
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    #36 Vom RTL-Journalisten zum Werbeagentur-Chef: Fabian Frese

    Jedes Jahr gewinnen bei einer Forsa-Studie zu den meist angesehenen Berufen Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger und auf den letzten Plätzen sind fast immer Werber, Anwälte und Boulevard-Journalisten. Und unser heutiger Gast war das alles: Erst hat er Jura studiert, dann war er Boulevard-Journalist und heute ist er Kreativgeschäftsführer bei KolleRebbe. Und verrückterweise ist er trotzdem einer der nettesten Menschen, die ich kenne. Kaum jemand sieht seine Berufe mit so viel Selbstreflexion und erkennt Eigenheiten und Prozesse in Branchen so schnell. Vermutlich ist er deswegen einer der besten Werber, den die Branche zu bieten hat und der viel zu selten Interviews gibt. Jetzt spricht er eine Stunde über alles und wir freuen uns riesig. Viel Spaß mit Fabian Frese.

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  • 06.10.2020
    57 MB
    01:07:31
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    #35 Von der Kreuzfahrt-Managerin zur Sennerin auf der Alp: Katharina Afflerbach

    Von der Reederei- und Hotel-Managerin zur Sennerin auf der Alp. Das Konzept dieses Podcasts wurde selten besser erklärt. Wer den Beruf der Sennerin nicht kennt - dass ist ein bisschen wie Heidi - nur mit richtiger Arbeit. Aber bis sie auf der Alp landete, musste sie erst einen Burnout und einen schweren Schicksalsschlag in der Familie durchstehen.
    Das ist eine von diesen Geschichten, über die man ein Buch schreiben sollte. Hat sie auch gemacht. Das Buch heißt “Bergsommer” und ist bei Eden erschienen. Ein Buch (und eine Folge) wie eine warme Decke nach 20 Zoom-Calls. Viel Spaß mit Katharina Afflerbach.

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  • 22.09.2020
    79 MB
    01:33:30
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    #34 Vom Regisseur zum Bäcker: Christian Aeby

    Es gibt Gäste, die haben Talent, Motivation und dann kommt auch noch Glück dazu. Christian Aeby ist so einer. Ich hab ihn einfach mal beim Brotkauf gefragt, ob er seine Geschichte nicht mal erzählen möchte und da kam zu meiner Überraschung nicht nur eine Karriere am Theater hervor, sondern auch der gesamte Glamour & Wahnsinn der 80er und 90er Jahre in der Filmbranche. Und heute backt er Brot. Nicht irgendeins, weil er Langeweile hat, sondern gleich das “beste Brot Hamburgs” (laut Falstaff). Irgendwie tut mir das während diesem Jahr auch mal gut, sowas rundum Positives zu hören.

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  • 08.09.2020
    47 MB
    55:47
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    #33 Von der Anwältin zur Modelabel-Gründerin: Nathalie Schaller

    Was macht man mit einer fertigen Ausbildung zur Anwältin, den besten Kontakten in die Juristen-Branche und allen Chancen auf einen gut bezahlten Job? Nathalie Schaller hat ein Modelabel mit ehemaligen Zwangsprostituierten gegründet, um ihnen eine Ausbildung und einen Beruf zu bieten. Ihr Vater reagierte wie vermutlich die meisten Väter reagiert hätten (“Da war die Hölle los”). Ich habe in dieser Folge viel über Fast Fashion und die Sklavenarbeits-ähnlichen Bedingungen gelernt, über Myanmar und die wortwörtlich lebenswichtige Entscheidung zwischen Kapitalismus und Idealismus. Viel Spaß mit Nathalie Schaller!

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  • 25.08.2020
    64 MB
    01:15:40
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    #32 Vom Jazz-Trompeter & Marketing-Experten zum Gründer von Jambo Bukoba in Tanzania: Clemens Mulokozi

    Die BrandEins hat mal einen Beitrag über ihn betitelt mit “Der Unermüdliche”. Und wenn man die 70 Minuten mit Clemens Mulokozi durchgehört hat, weiß man - das ist fast noch untertrieben. In München geboren, mit 5 nach Tanzania gezogen, mit 12 vor häuslicher Gewalt zurück nach München geflüchtet und dort angefangen Musik zu studieren. Als Jazz-Trompeter eine Musiker-Karriere gestartet und an den Nagel gehängt, als die Band ihn hängen ließ. Dann Kommunikationswirt gelernt und im Marketing gearbeitet um 16 Jahre später ein 100.000€ Jahresgehalt aufzugeben, um Jambo Bukoba zu gründen. Das ist eine Hilfsorganisation, die Kindern in Tanzania hilft - und zwar durch Sport. So erfolgreich, dass es 2015 den Startsocial Bundespreis von Angela Merkel gab. Er sagt über sich selbst, dass seine Hautfarbe in München als Schwarz und in Tanzania als weiß gesehen wird und er vielleicht deswegen gelernt hat, Brücken zu bauen. Und die baut er heute immer noch - wenn er nicht grade 500km in einem Monat(!) läuft, um Spenden zu sammeln (Link in den Shownotes). Wie gesagt - er ist der Unermüdliche. Viel Spaß mit Clemens Mulokozi!

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  • 11.08.2020
    36 MB
    43:21
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    #31 Von der Lehrerin zur Aktien-Millionärin: Beate -Die Börsen-Omi- Sander

    Eine schöne Job-Empfehlung fürs Homeoffice: Millionär werden. Klingt wie ein Scherz, hat Beate Sander aber gemacht. Mit über 60 und gesparten 30.000€. In der Rente. Nach einer kompletten Karriere als Realschullehrerin. Heute mit 82 hat sie über 2,5 Millionen Euro daraus gemacht. Und nebenbei über 60(!) Sachbücher zum Thema Aktien geschrieben. Darunter auch einige Bestseller. Falls es ein Gegenteil von “Altersmilde” gibt, würde es auf Beate zutreffen. Vor dem Gespräch wurde ich erstmal geschimpft, weil ein Link nicht funktioniert hatte und nach dem Gespräch habe ich mich gefühlt, als hätte ich grade eine mündliche Abiturprüfung hinter mich gebracht. Aber ich wusste sehr viel mehr über Aktien, Geldanlage und die Tatsachen, dass Technologie nur kompliziert wird, wenn man aufhört, sich damit zu beschäftigen; dass man nie zu alt für Irgendwas ist und sich erst recht nicht von dahergelaufenen 39-jährigen auf der Nase rumtanzen lassen muss, die defekte Links schicken. Echt mal.

    Atmet tief ein und dann viel Spaß mit Beate -Die Börsen-Omi- Sander. Feedback gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 28.07.2020
    54 MB
    01:04:01
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    #30 Vom Werbetexter zum Bestseller Roman- & Drehbuch-Autor: Simon Urban

    Wer hätte geahnt, dass Roman-Autor, Werbefilm-Autor und Drehbuch-Autor drei völlig unterschiedliche Berufe sind? Und sich Timings, Arbeitsweise und nicht zuletzt Bezahlung radikal unterscheiden? Wer irgendwas mit Text macht, sollte Simon Urban zuhören. Er selbst hat als Autor mit “Plan D” einen waschechten Bestseller-Roman inkl. Doppelseite im FAZ Feuilleton und zig Übersetzungen geschrieben, dann mit “EDEKA #Heimkommen” einen Werbefilm mit über 60 Millionen YouTube-Views und im Winter erscheint mit “Exit” sein erster Film in der ARD. (Funfact: Wir haben die Folge schon vor einiger Zeit aufgenommen und da wusste Simon noch gar nicht, dass das mit seiner Drehbuch-Karriere was wird. Das macht es rückblickend noch lustiger ;)

    Viel Spaß mit Simon Urban. Feedback gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 14.07.2020
    44 MB
    52:18
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    #29 Vom Weinhändler zum Tresorknacker: Oliver Diederichsen

    Passend zu Corona: Zwei 100% krisensichere Jobs: Weinhändler UND Tresorknacker. Ja, der Mann knackt Tresore. Hauptberuflich. Und legal. Weil er (und jetzt anschnallen) vor 20 Jahren in einer Sendung mit Jürgen von der Lippe einen Beitrag über Lockpicking gesehen hat. Wenn Jürgen das wüsste! Oliver hat dann den Weinhändler dran gegeben und Schlösser geknackt, erst als Hobby, dann im Auftrag. Auf Reeperbahn-Hinterhöfen, bei Prominenten und bei Leuten, die nach zig Jahren hinter einem Paneel einen Tresor gefunden haben. Erwähnte ich, dass das ein legaler Beruf ist? Viel Spaß mit Oliver Diederichsen. Feedback gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 30.06.2020
    44 MB
    53:23
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    #28 Vom Logistiker zum Gastronomieberater: Fabian Knifka

    Mit Fabian Knifka kamen gleich zwei Berufe die Studiotür herein, von denen ich wirklich nicht den Hauch einer Ahnung hatte: Logistik und Gastronomieberatung. Das Schöne, wenn alles neu ist: Man hat eine steile Lernkurve. Was macht man in der Logistik, wie kommt man da überhaupt rein und wie berät man eigentlich Gastro-Betriebe? Was sind die häufigsten Fehler und wieso und wie hält man eigentlich das Geld unter Kontrolle? Ganz ehrlich: Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so eine unterhaltsame Stunde wird. Viel Spaß mit Fabian Knifka. Feedback gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 16.06.2020
    63 MB
    01:15:25
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    #27 Vom Koch zum Marketing zum Crowdbutcher: Arne Bläsing

    Wer sich für Gastronomie interessiert – oder für BWL, Sponsoring und Marketing – oder Weltreisen – oder für die Arbeit mit Querschnittsgelähmten – oder dafür, wie es ist einen Burnout zu erleiden und ihn über Jahre zu behandeln – oder wie man Fleisch auf möglichst tierfreundliche Art verkaufen kann – der hört diesen All-in-One-Podcast mit Arne Bläsing.

    Ein irrer Lebenslauf - auf die denkbar entspannteste Weise vorgetragen vom Hersteller selbst. Vielen Dank für den lehrreichen Besuch im Studio und euch viel Spaß mit Arne Bläsing. Feedback gern auf Facebook oder Instagram oder an [email protected]

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  • 02.06.2020
    71 MB
    01:24:11
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    #26 Vom Brauer zum Bionade-Erfinder und Inju-Gründer: Peter Kowalsky

    Peter kam mit Motorradkluft, einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, einem lupenreinen Wirtschaftskrimi und einer Familiengeschichte sondergleichen ins Studio.

    Bionade sollte die erste gesunde Kinderlimonade werden - und scheitere. 10 Jahre Entwicklung und niemand wollte sie produzieren und kaufen. Bis einige Hipster in Hamburg sie plötzlich tranken und die Hamburger Drogeriekette Budnikowsky persönlich die kleine Familienbrauerei aus der Röhn unterstützte. Der Rest ist Geschichte – bis Bionade plötzlich absurd teuer und unsympathisch wurde.

    “Was war da los, Herr Kowalsky?” lacht und fragt er sich selbst, als es um den Niedergang der Marke Bionade ging. “Eine Menge Scheiße ist das passiert.” antwortet er und beschreibt wie es sich anfühlt, wenn man als generationen-übergreifendes Familienunternehmen plötzlich aus der eigenen Firma geht und das Erbe einem gesichtslosen Konzern gehört.

    Jeder geht mit solchen Erlebnissen anders um - und er gründet einfach ein neues Unternehmen. Inju sind bioaktive Getränke, die auf natürliche Weise wie Energydrinks wirken, aber ohne Zucker oder Koffein. Kleines Goodie hatte er auch dabei: Podcasthörer bekommen auf Inju.com 10% Rabatt mit dem Code “Queraussteiger”.

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  • 19.05.2020
    59 MB
    01:10:30
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    #25 Vom H-Blockx Sänger zum Anwalt und BBQ Saucen Produzenten: Dave Gappa

    Was hab ich mich auf diese Aufnahme gefreut! Ein echter MTV Music Award Gewinner! Einer der mit Eminem Basketball gespielt hat, mit Ice T auf Rafting Tour war und Robbie Williams aus dem Aufzug hat kotzen sehen. Diese Folge ist definitiv die Messlatte an irren Anekdoten. Dave Gappa war Sänger der H-Blockx – aber im Gegensatz zu einigen anderen Rockstars dieser Zeit ist der nicht mit 27 den Drogentod gestorben, sondern hat etwas viel Besseres gemacht, nämlich BBQ Sauce! Kein Witz. Smokey Daves BBQ Sauce. Die Idee hatte er aber konsequenterweise auf der Vans Warped Tour. Zwischen H-Blockx und BBQ Sauce boxt er als Anwalt(!) die Mädels als Germany Next Topmodel Verträgen raus. Ein 360-Grad-Qualitätsmensch sozusagen. Was war das für ein Spaß. Und für euch jetzt auch. Hier ist Dave Gappa. Risin' High, risin' high, let your will fly high. Am besten auf Facebook oder Instagram.

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  • 05.05.2020
    51 MB
    01:00:33
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    #24 Von der Texterin zur Modedesignerin im Adidas Future Team: Anna Wilhelmi

    Anna ist auf dem Weg zu ihren Eltern. Sie überlegt die ganze Fahrt über, wie sie ihnen schonend beibringt, dass sie ihre Texter-Karriere hinschmeißen wird, um Modedesign zu studieren. Ein paar Jahre vorher gab es fast dieselbe Situation: Da erklärte sie ihren Eltern, dass sie ihr Jurastudium schmeißen würde, um Texterin zu werden. Heute also Mode. Das wird nicht leicht.
    Annas Vater öffnet die Tür. Sie sagt vorsichtig: „Ich muss euch was erzählen.“ Annas Vater dreht sich um und ruft durch das ganze Haus: „BRIGITTE! HOL DEN SCHAMPUS RAUS, SIE IST SCHWANGER!“

    Was für eine eine großartige Folge von einer großartigen Frau. Eine dieser Folgen, bei denen man sich wundert, wie die Zeit verfliegt. Warm, offen, lehrreich, lustig und tragisch - man hätte es nicht besser skripten können. Mir juckts in den Fingern, aber ich will gar nicht mehr verraten. Daher: Viel Spaß mit Anna Wilhelmi. Feedback auf Facebook oder Instagram.

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  • 21.04.2020
    41 MB
    48:38
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    #23 Vom pädagogischen Einzelfallhelfer zum Gangsterrap-Manager: Patrick Thiede

    Einige Spaßvögel würden behaupten, dass ist ja gar kein Querausstieg. Er würde das auf keinen Fall so sagen, aber das Patrick Thiede für seine Arbeit mit Rappern wie 187 Straßenbande, Kontra K und Capital Bra eine zumindest nicht ganz unpraktische Ausbildung hat, würde vermutlich auch keiner abstreiten. Willkommen zu Teil 2 in unserem kleinen Corona-Pädagogen-Spezial mit der naiven Hoffnung, dass es vielleicht ein bisschen bei der Kinderbetreuung zu Hause hilft. Wie gesagt, Patrick ist Diplom-Pädagoge und hat als “Einzelfallbetreuer von verhaltensauffälligen Jugendlichen” gearbeitet. Das wurde aber irgendwann derart verhaltensauffällig, dass er zur emotionalen Beruhigung in eine Kita in Prenzlauer Berg ging. Nebenbei machte er immer Musik-Management als Hobby - was irgendwann, ohne es groß zu merken, die Miete zahlte. Dann meinte seine Frau zu ihm - dann mach’ das doch endlich! Und das macht er auch bis heute sehr erfolgreich mit Das Maschine. Viel Spaß mit Patrick Thiede. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 07.04.2020
    53 MB
    01:02:57
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    #22 Vom Heim- & Kita-Erzieher zum Fotograf & Einzelhändler.

    Wir machen zwar keine Corona-Folge, aber wir können 1-2 Ratschläge für die Zeit mit Kindern Zuhause besteuern. Daher gibt’s diese und nächste Folge gelernte und studierte Pädagogen und Erzieher. Zumindest was einen Teil ihres Berufslebens angeht. Ich mit meinen zwei Kindern Zuhause, fand es jedenfalls extrem spannend. Stichwort “Konsequent auch im Positiven” oder “Wenn du weißt, du hältst das Gejammer grade eh nicht aus, warum sagst du dann erst Nein und gibst dann auf? Sag doch gleich ja.”

    Oliver hat früher in Kinder- und Jugendheimen gearbeitet. Wenn man denkt, dass die eigenen Kinder stressig sind, hört man einfach seinen Anekdoten zu und ist danach wieder recht entspannt. Für Oliver war es irgendwann zuviel. Wenn Jugendliche Tischbeine abschrauben, um damit auf 5-Jährige loszugehen, ist das mehr als man auf Dauer aushalten kann (von der Bezahlung in diesem Bereich mal ganz zu schweigen).

    Danach musste etwas völlig anderes her und er wurde Diplom-Fotograf. Von einer Festanstellung zu Freelance – direkt in die große Fotografen-Krise (Stichwort Digitalfotografie, Filter, etc.). Heute fotografiert er immer noch und arbeitet seit 8 Jahren nebenbei im Riders Room auf St. Pauli - wo wir uns mal beim Hosenkauf kennengelernt haben. Immer wieder erstaunlich, welche Geschichten hinter Menschen lauern. Viel Spaß mit Oliver Breitwieser. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 24.03.2020
    46 MB
    55:09
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    #21 Vom Inkassobüro zum veganen Restaurant: Cathy Bernhardt

    Wir haben lange überlegt, ob wir auch eine Corona-Spezial-Folge machen und uns dann bewusst dagegen entschieden. Wichtig zu wissen: Die Folge mit Cathy haben wir vor vier Wochen aufgenommen, da war ihr Laden “Happenpappen” in Hamburg noch geöffnet. Aktuell plant sie einen Liefer- bzw. Abholservice, solange sie nicht öffnen darf. Sie selbst ist Umstellungen jedenfalls bestens geübt, denn Cathy hat lange in einem Inkassobüro gearbeitet. “Das ist aber gar nicht so assi wie alle immer denken”, denn sie half kleinen Unternehmen, wenn große Auftraggeber meinen ihre Rechnung nicht zahlen zu müssen. Also weniger Schlagring, dafür mehr Telefon. Danach hat sie eins der erfolgreichsten veganen Restaurants Hamburgs übernommen - das Happenpappen in der Feldstraße in Hamburg. Viel Spaß mit Cathy Bernhardt. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 10.03.2020
    49 MB
    58:20
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    #20 Von der Architektin zur Verlegerin zur Vorsteherin des Börsenvereins des dt. Buchhandels: Karin Schmidt-Friderichs

    Karin zu treffen ist für mich immer etwas Besonderes. Denn wir haben immerhin mal ein Buch zusammen geschrieben. Bei “Kunst, Kommerz & Kinderkriegen” war sie Lektorin und Verlegerin gleichzeitig. Zwei Jahre später wurde sie Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels - die höchste Position, die es in der Branche gibt. Und dann geht man in das altehrwürdige Gemäuer und ins Büro mit den schwersten Sesseln und fragt, wie das so war mit dem Fotopraktikum bei der Fotografen-Legende F.C. Gundlach, dem Architekturstudium inklusive zwei Geburten, einem künstlerisch nicht sonderlich erfüllenden Job als Architektin, dem Einstieg in den Verlag, unzähligen Vorträgen und der Wahl zur Vorsteherin. Die Antworten sind so beeindruckend wie Karin selbst. Viel Spaß mit Karin Schmidt-Friderichs. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 25.02.2020
    43 MB
    51:30
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    #19 Vom Verwaltungsfachangestellten zum Crossfit Champion: Shagel Butt

    In den Top 3 der deutschesten Berufsbezeichnungen ist “Verwaltungsfachangestellter”. Wer dieses Wort liest, hat einen bestimmten Typ Mensch vor Augen - und der sieht garantiert anderes aus als Shagel Butt. Das liegt eventuell daran, dass er heute Crossfit Champion, “Fittest Master in Germany +40” und Personal Trainer ist. Verwaltungsfachangestellter - Crossfit Champion. Mehr Bruch geht kaum. Es ist auch auch die erste Folge in der ein Gast wirklich gar nichts aus seinem ersten Beruf mitgenommen hat. “Außer vielleicht, dass ich jetzt weiß, dass ich so nie wieder arbeiten will. Ich wusste, was ich in 8 Wochen an einem Freitag machen werde - nämlich exakt dasselbe wie immer.” Und aus dieser Weltrekord-Tristesse wurde einer der motivierendsten Menschen die ich kenne. Ich hör’ mir die Folge jetzt nochmal auf dem Weg zum Sport an! Viel Spaß mit Shagel Butt. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 11.02.2020
    45 MB
    54:04
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    #18 Vom Klempner zum Tätowierer: Christian Hensen

    So spannend Berufe wie Museumsdirektor oder Bürgermeister auch sind - für 99% der Menschheit (inkl. mir) sind und bleiben diese Jobs unerreichbar. Daher hab ich mich sehr auf Christian Hensen gefreut, der seine Geschichte vom Klempner - oder etwas respektvoller “Gas-/Wasser-Installateur” - zum Tätowierer erzählt. Er erzählt von einer Schulzeit, in der Abitur und Studium überhaupt kein Thema waren, sondern in der es ganz selbstverständlich nach der 9. Klasse (mit ca. 16) in den Job ging. Wie er seine Zivildienstzeit für eine Fortbildung zum Tätowierer nutzte und er über die Jahre zum erfolgreichen Unternehmer mit Immer und Ewig Tattooing wurde - das erzählt er hier. Viel Spaß mit Christian Hensen. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 28.01.2020
    46 MB
    54:50
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    #17 Vom Labormediziner zum Bürgermeister von Hamburg: Peter Tschentscher

    Wenn der erste Bürgermeister von Hamburg kommt, setzt man sich direkt etwas ordentlicher vors Mikro. Die Fragen waren aber dieselben (und daher äußerst unpolitisch). Ich wollte vor allem wissen, warum man in diesen aufgeregten Zeiten überhaupt in die Politik geht und sich dem täglichen Zorn auf Twitter und anderen Medien aussetzt. Dazu noch mit einem einträglichen Job, wie dem des Labormediziners. Darauf hatte Peter Tschentscher eine Menge ehrlicher Antworten. Spannend fand ich immer seinen Vergleich zwischen dem Beruf des Politikers und einem (wie er sagt) echten Beruf. Wenn in einem echten Beruf ein Projekt wirklich gut gelungen ist, bekommt man Lob - das ist als Politiker nur äußerst selten so. Dafür wird einem auch manchmal etwas zugesprochen, was eigentlich gar nicht der eigene Verdienst war. Und man braucht definitiv ein dickes Fell. Dafür erlebt und lernt man eine Menge. Wie so oft, wenn man sich was traut. Viel Spaß mit Peter Tschentscher. Feedback wie immer gern per PN oder Kommentar.

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  • 14.01.2020
    37 MB
    44:19
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    #16 Vom Architekten zum Letterpress-Drucker: Gerrit Baumann

    Gerrit Baumann hab ich ein klein bisschen überredet, weil ich um ein Haar selbst mal Architektur studiert hätte und mich seitdem frage, wie der Beruf wirklich gewesen wäre. In Gerrits Fall war er, wie er gefühlt am häufigsten ist. Man baut nämlich eben nicht ständig weltweit beachtete künstlerische Baudenkmäler, sondern “halt so Häuser”. Für Investoren. Und deren Rendite. Das ist auch völlig legitim, da hatte nur gerrit irgendwann keine Lust mehr zu und hat sich - ohne jedes fachliche Vorwissen - eine alte Letterpress-Maschine gekauft und sich in den nächsten Monaten und Jahren alles selbst beigebracht. Und “nebenbei” kümmern sich er uns seine Frau noch um drei(!) Kinder. An Druck mangelt es also nicht. Viel Spaß mit Gerrit Baumann. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 31.12.2019
    57 MB
    01:07:51
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    #15 Vom Landschaftsgärtner zum Werbeagentur-Geschäftsführer: Stefan Wübbe

    Stefan Wübbes Geschichte hätte man kaum besser skripten können. Ich dachte immer: Klar, der ist einer von diesen Top-Werber, die das schon ewig machen und daher jetzt supererfolgreich sind. Dann bekommt die Geschichte eine kleine Überraschung: Huch, der war ja nur wenige Jahre vor mir auf derselben Schule wie ich. Und eine große Überraschung: Wie, der war mal Landschaftsgärter?!? Und nicht nur kurz, sondern über 10 Jahre?!? Das musst du uns mal erklären. Hat er dann auch gemacht. Was ein Glück. Stefan Wübbe ist leider ein etwas untypischer Werber. Leider für die Branche, nicht für ihn. Er ist bescheiden, ruhig & nachdenklich. Die Werbebranche hätte vermutlich ein viel besseres Image, wenn man mehr Stefan Wübbes sehen/lesen/hören würde und weniger, naja, die die man halt ständig sieht/liest/hört ;) Viel Spaß mit Stefan Wübbe. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 24.12.2019
    46 MB
    54:11
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    #14 Von der Lehrerin (und Atheistin) zur Landespastorin: Annegrethe Stoltenberg

    Was macht man, wenn man selbst aus der Kirche ausgetreten ist und eine Folge mit einer Landespastorin angeboten bekommt? Unbedingt zusagen! Allein, weil diese Pastorin früher selbst aus der Kirche ausgetreten ist. Dazu passt, dass es Annegrethe Stoltenberg eher unangenehm war, als ich nebenbei sagte, dass ihre Folge perfekt zum Heiligabend-Dienstag passt. Sie will keinen belehren oder gar zum Glauben oder gar zur Kirche bekehren - sie hat einfach 70 Jahre lang das gemacht, was ihr richtig erschien. Und dazu gehörte auch eine Verbeamtung aufzugeben. Was sie danach alles machte, legt die Queraussteiger-Messlatte in völlig neue Höhen. Tief Luftholen, hier ist ihr Lebenslauf: Lehrerin, Atheistin, Theologie Absolventin, Landespastorin, Vorsitzende des Diakonischen Werks, Oberkirchenrätin, Psychodrama-Leiterin, Vorsitzende der Diakonischen Bundeskonferenz, Kirchenleitung der Nordkirche, Rundfunkrätin NDR, Kuratorium HASPA, Herausgeberin Hintz&Kunst & heute Ombudsfrau im Zentraler Kooridinierungsstab Flüchtlinge.

    Auch wenn sie das nicht hören will: Niemand passt besser zu Weihnachten. Viel Spaß mit Annegrethe Stoltenberg. Feedback wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 18.12.2019
    49 MB
    58:38
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    #13 Vom Musikwissenschaftler zum Direktor des Futurium: Stefan Brandt

    Das Futurium in Berlin zeigt optimistische Blicke unserer Zukunft (was ich übrigens sehr empfehlen kann und das nicht nur, weil es nur 5 Gehminuten vom Hbf Berlin entfernt und gratis ist). Konsequent, dass der Direktor dieses Hauses schon mit Anfang 20 als Sänger denselben optimistischen Blick seiner eigenen Zukunft hatte und immer daran glaubte, eines Tages ein Kulturhaus leiten zu können. (Ich erspare euch an dieser Stelle mal meinen Blick auf Irgendwas mit Anfang 20 ;). Stefan Brandt ist ein Musterbeispiel für die alte Binse, dass man wirklich alles erreichen kann, wenn man nur daran glaubt (und sich „dieses Ziel nie zuschütten lässt“).
    Viel Spaß mit Stefan Brandt. Kommentare wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 10.12.2019
    30 MB
    35:30
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    #12 Von der Designerin zur Cafébesitzerin: Katrin Koch

    Das erste Queraussteiger Spezial mit einer Live Show aus dem Kropka in Hamburg!

    Wenn ein Abend schon damit anfängt, dass sich Gäste in der Toilette einschließen, der Gastgeberin die Hose reißt und darüber beratschlagt wird, wann und wieviel Jägermeister denn nun herumgereicht werden soll - dann weiß man: das wird wild. Und nichts weniger hab ich von Katrin Koch erwartet. In einem anderen Leben war sie mal im Team von Jan Wölfel und mir in einer Werbeagentur, wollte aber insgeheim schon immer in die Gastro. Völlig zurecht, denn ihr Laden brummt seit Tag 1 durchgehend, was in Eimsbüttel wirklich nicht selbstverständlich ist. Umso erstaunlicher, dass niemand ihre Arbeit kritischer sieht als sie selbst. Also wer mit den Gedanken spielt auch „was mit Gastro zu machen“, der hört in dieser Folge nicht nur die schönen Seiten. Aber vor allem hört man eine Menge gute Laune von allen Seiten. Viel Spaß mit Katrin Koch. Kommentare wie immer gern auf Facebook oder Instagram.

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  • 03.12.2019
    46 MB
    54:22
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    #11 Vom Soziologen zum Kinderrockstar: Arne Gedigk

    Vom Soziologen zum Kinderrockstar bei “Radau”. Wenn man einem Schulabgänger sagt, “mach was Vernünftiges” - und zwar im wortwörtlichen Sinn - dann wäre das vermutlich der Lebenslauf von Arne Gedigk. Nach seiner Zivildienstzeit studierte er Soziologie und zur Überraschung seines Umfeldes verdiente er damit sogar Geld. In einem Beruf von dem ich gar nicht wusste, dass es ihn gibt, nämlich im Qualitätsmanagement in der Bildung. Ein Job, den ich jetzt, nach der Folge, für wahnsinnig wichtig und unterschätzt halte.

    Und parallel zu allem lief immer die Musik. Seine Band heißt “Radau” und wenn man selbst Kinder hat, wird man vermutlich schon ca. 10.000 mal deren Hit “Piraten” gehört haben. Arne ist auch ein gutes Beispiel für “Queraussteigen, ohne die Tür hinter sich zu zu machen”, wie er selbst sagt. Er ist nämlich heute zeitgleich Musiker, Berater und Projektmanager. Viel Spaß mit Arne Gedigk Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 26.11.2019
    52 MB
    01:01:51
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    #10 Vom Strategen zum Gründer von Lemonaid & Tomorrow Bank: Jakob Berndt

    Wer sich fragt “Ist die Welt eigentlich noch zu retten?” oder “Ist der Kapitalismus das Böse?” hört Jakob Berndt zu. Der beweist, dass man Geld verdienen UND DABEI die Welt retten kann. Jakob wollte nach einer kurzen Zeit als Stratege “was Sinnvolles” machen und gründete mit Freunden “Lemonaid”. Ein Produkt, mit dessen Gewinn nachhaltige Projekte umgesetzt werden. Mittlerweile hat er das zweite Startup dieser Art gegründet, nämlich eine nachhaltige Bank namens Tomorrow. Quasi als Gegenentwurf zu den sogenannten “Unicorns” der Startupbranche, die ausschließlich auf Profit schauen ohne Rücksicht, was eigentlich rechts und links von ihnen passiert. Nebenbei ist er noch Vorstand von SOS Mediterranee und Vater von zwei Kindern. Ein 360 Grad Weltrettungskonzept auf zwei Beinen. Viel Spaß mit Jakob Berndt! Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 19.11.2019
    56 MB
    01:06:39
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    #9 Vom Künstler zum Manager: Martin Gassner

    Mit Martin Gassner sitzt einem das gesamte Spektrum des künstlerischen Arbeitens gegenüber. Und die Geschichte der New Economy in Deutschland gleich mit. (Dabei sieht der kaum älter als aus ich.) Martin erzählt herrlich entspannt wie man in der experimentellen Fotografie anfängt, riesige Bilder mit Altöl malt (schön, aber stinkt), dann über Nebenjobs zum Programmieren kommt, zwischendurch mit amerikanischen Bankern Whiskey auf die Wiedervereinigung trinkt, dann in die New Economy rein (und zwischendurch auch mal raus) rutscht, Kreativchef von BBDO Interone und heute Manager bei Accenture Interactive wird. Wer denkt, nur die Jungen wüssten was gerade alles für Möglichkeiten in der Welt herumfliegen, hat nur noch nicht mit Martin gesprochen. Viel Spaß mit Martin Gassner. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 12.11.2019
    50 MB
    01:00:01
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    #8 Von der Unternehmensberaterin zur Köchin: Bea Schulz

    Bei Gästen aus (oder in) der Gastro zieht sich eine angenehme Kaltgetränke-Begeisterung durch. Bei Stevan Paul war‘s Pastis, bei Bea Schulz Helbing aus ihrem Flachmann. Dazu wurden gehaltvolle Geschichten gereicht: Bea hat mit Mitte 20 die „Forty Licks„-Tour der Rolling Stones als Eventmanagerin organisiert, dann Informatik studiert und als Unternehmensberaterin gearbeitet, um einen Burnout später als Köchin erst nach England, dann nach Sydney und wieder zurück nach Hamburg zu gehen. Wenn ihr den Abend mit Bea nur halb so unterhaltsam findet wie ich, habt ihr eine Spitzenzeit mit der Folge. Viel Spaß mit Bea Schulz. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 05.11.2019
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    45:16
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    #7 Vom Texter zum Architekt: Avin Fathulla

    Wenn man Avin zuhört, wirkt alles ganz leicht. Das Elektrotechnik-Studium war zu fad, also hat er eine Liste mit möglichen Jobs gemacht. Die war bei A wie Advertising auch schon fertig und das hat er dann gemacht. Um dann - kaum auf lohnendem Senior-Level angekommen, alles hinzuschmeißen um Architekt zu werden. Von Anarcho-Agenturen mit faustgroßen Löchern in den Wänden, über Meetings, die derart mies liefen, dass er sich danach direkt selbstständig gemacht hat, bis zu völlig verrückten Architektur-Professoren, die ihm rieten "Jetzt nur noch eine Dattel am Tag zu essen". Viel Spaß mit Avin Fathulla. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 29.10.2019
    47 MB
    55:30
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    #6 Von der Bootsbauerin zur Sängerin: Fidi Steinbeck

    Wenn man sich fragt, was das Leben so alles drauf hat, wenn man es denn lässt - dann beantwortet das am besten Fidi Steinbeck (die aktuell im Halbfinale von The Voice of Germany singt).

    Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, dann aber rein ins Spanisch-Studium, rüber zu Theaterwissenschaften in Wien, hinein in eine handwerkliche Ausbildung zur Bootsbauerin (mit Bestnote), über Umwege in eine Film-Postproduktion (erst am Empfang, später als Producerin) und dann wieder zurück an den Anfang, nämlich zur Musik, in der sie sich endlich wirklich angekommen fühlt. Schwindelig? Gut, dass Fidi das hier nochmal alles ganz in Ruhe mit der besten Stimme Deutschlands erzählt. Viel Spaß mit Fidi Steinbeck. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 22.10.2019
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    42:02
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    #5 Vom Werbetexter zum Konditor: Oliver Kohtz

    Oliver ist das beste Beispiel dafür, wie der erste Beruf (Werbetexter) den zweiten (Konditor) prägt. Er wollte vor allem eine “neue Marke entwickeln. Von mir aus hätten es auch Fahrräder sein können”. Dann wurden es aber doch Macarons. Erst in einem winzigen, versteckten Laden im Souterrain, mittlerweile in der besten Ecke von Hamburg-Altona gegenüber der Zeisehallen. Vieles hat sich in den letzten sieben Jahren geändert, aber die lustigen Texte für Plakate und Instagram-Posts sind immer noch altes Werberhandwerk.
    Viel Spaß mit Oliver Kohtz. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 15.10.2019
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    58:51
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    #4 Vom Texter zum Gagschreiber von Extra3: Henning Nasse

    Im Gegensatz zu den anderen Folgen bisher, habe ich Henning nicht vor allem während des Podcasts kennen gelernt, sondern wir kennen uns schon seit über 15 Jahren. Da waren wir nämlich zusammen an der School of Ideas und hatten auch einen sehr ähnlichen Start in die Werbebranche (mit schlechtem Gehalt). Aber kaum waren wir beide auf “Senior Level” (mit gutem Gehalt) hat Henning alles hingeschmissen, um ein Volontariat beim NDR zu machen (mit katastrophalem Gehalt). Heute verstehe ich etwas besser, warum er das damals gemacht hat. Nach dem Podcast verstehe ich es sogar verdammt gut und kann ihm nur gratulieren. Henning ist der beste Beweis, dass Glück wenig mit der Höhe von Gehältern zu tun hat. Viel Spaß mit Henning Nasse. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 08.10.2019
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    53:56
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    #3 Vom Koch zum Blogger & Autor: Stevan Paul

    Stevan Paul ist zigfacher Queraussteiger - aber innerhalb desselben Bereichs: Irgendwie hat alles bei ihm mit Essen / Kulinarik zu tun, seine Berufe könnten aber nicht unterschiedlicher sein: Vom Koch, der keine Lust mehr hatte, sich anschreien zu lassen, zum Foodstylist und Journalisten; Entwickler tausender Rezepte und Autor von mittlerweile sieben erfolgreichen Kochbüchern (inkl. einem Standardwerk). Außerdem Vortragsredner, Moderator und sogar Roman-Autor. Unter anderem von “Der große Glander” bei dem es aber - natürlich - um “Eat-Art” geht. Wer also immer mal wissen wollte, wie man der doch meist eher groben Gastro-Branche etwas feingeistiger begegnet - hört sich Stevan Paul an. Feedback, Kritik & Ideen wie immer gern auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite.

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  • 01.10.2019
    67 MB
    01:19:44
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    #2 Von der Filmproduktion zur Bestseller-Autorin: Isabel Abedi

    Isabel ist Bestsellerautorin und war mal Au Pair in einer Werbefilm-Produktion (allein das ist schon eine gute Geschichte). Selten saß mir mehr Energie gegenüber. Diese Frau erzählt in ihren Büchern von mutigen Kindern und Jugendlichen und nach einer Stunde Podcast mit ihr, bin ich mir sicher - diese Frau ist der Anti-Angsthase. Idole? Persönliche Helden? "Die hab ich alle einfach angequatscht - klar." So hat sie auch einfach mal Cornelia Funke angequatscht und ist bis heute mit ihr gut befreundet. Als ihre ersten Buch-Entwürfe alle abgelehnt wurden, hörte sie völlig selbstverständlich nicht auf und quatschte weiter die richtigen Leute an. Das Leben könnte so einfach sein, wären wir alle ein bisschen mehr wie Isabel Abedi. Viel Spaß mit der zweiten Folge Queraussteiger. Fragen zur Folge gerne wieder auf Facebook oder Instagram.

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  • 24.09.2019
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    46:58
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    #1 Vom Anwalt zum Künstler: Philipp Katsche Platz

    Vom Anwalt zum Künstler. Der Bruch könnte nicht größer sein. Philipp Platz nennt sich Katsche, hat nicht nur Jura studiert, sondern wirklich in Anzug und Krawatte als Anwalt gearbeitet. Das kann man sich schwer vorstellen, wenn man ihm heute gegenüber sitzt: Rot-blonde lange Wuschelfrisur und ein Hoodie, der viel zu groß und viel zu bunt für jedes Anwaltsbüro ist. Zum Glück ist er jetzt Künstler - und pendelt als digitaler Nomade zwischen Lissabon und Hamburg. Wie er das gemacht hat, warum er Anwalt war und wie man als Künstler seine Miet(en) bezahlt erklärt er uns in der ersten Folge Queraussteiger. Fragen zur Folge gern auf Facebook und Instagram in den Kommentaren.

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  • 10.09.2019
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    01:12
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    Queraussteiger - Trailer

    Wie macht man, worauf man eigentlich schon immer (mehr) Lust hatte? Wie gründet man ein Café, schreibt einen Bestseller oder lernt nochmal einen neuen Beruf? Hier sprechen Menschen, die genau das getan haben. André Hennen möchte wissen, warum sie das gemacht haben - und was wir von ihnen lernen können.

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