Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

Personal Branding Podcast | Authentisches Selbstmarketing & Positionierung

Es gibt zwei Maßnahmen, die deinen langfristigen Erfolg garantieren: Eine klare Positionierung und eine authentische, werteorientierte Selbstmarketing-Strategie. Wenn du dich gut positionierst und dich zu einer Marke entwickelst, dann musst du keine Kunden mehr suchen, sondern du wirst dank deiner Sichtbarkeit von Kunden gefunden. Wie du deine Positionierung findest und wie Personal Branding funktioniert, genau darum geht es in meinen knackig kurzen Episoden des Personal Branding Podcasts. Mehr Informationen über mich: www.julianheck.de

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  • 21.05.2019
    642 MB
    10:42
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Social Media ohne Strategie ist wie Espresso ohne Druck

    Wenn du mich schon ein bisschen kennst, dann weißt du, dass ich ein Kaffeefreak bin. Ich trinke nicht nur gerne Kaffee, vor allem Espresso und Flat White, sondern ich bereite Kaffee auch gerne in unterschiedlichen Variationen auf. 













    (Übrigens: Hier findest du meine Ausstattung meiner kleinen, privaten Kaffeeecke)

    Falls du dich also eben noch gewundert hast, warum ich ausgerechnet den Kaffeevergleich heranziehe beim Thema Social Media, dann weißt du jetzt Bescheid. Bei der Zubereitung eines guten Espresso mit einer leckeren Crema spielt Druck eine wichtige Rolle. Wenn das Wasser mit zu wenig Druck auf das Kaffeepulver trifft, dann wird der Espresso nicht so, wie er sein sollte. Er wird wässrig und schmeckt nicht. Das Resultat stimmt nicht.

    So ist das auch mit Social Media. Hier braucht es allerdings keinen Druck, sondern eine Strategie. Haben wir diese nicht, dann geschieht das gleiche, wie beim Espresso: Es kommt zwar irgendetwas heraus, aber das gewünschte Resultat kommt dabei nicht heraus. Was für den Espresso der Druck ist, ist bei Social Media also die Strategie.

    Wobei, für die Detailverliebten unter uns: Natürlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle. Der Espresso braucht zum Beispiel noch gutes, nicht zu hartes Wasser, er braucht die richtige Temperatur, natürlich guten Kaffee, den richtigen Mahlgrad der Kaffeebohnen und so weiter.

    Mit Strategie zu mehr Sichtbarkeit und Effizienz

    Damit du aus Social Media das Beste herausholen kannst, braucht es natürlich auch mehr als eine Strategie. Es braucht Freude am Posten und Vernetzen, es braucht ein gewisses Feingefühl bei der Wortwahl, es braucht Durchhaltevermögen und so weiter.

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  • 30.04.2019
    1 MB
    17:53
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Drei Aha-Momente: Groß denken, Marketing und meine Mission

    Du kennst bestimmt den Tipp, dass man eigentlich nicht erst dann etwas trinken soll, wenn man durstig ist, weil es dann schon zu spät sei. Stattdessen sollen wir trinken, wenn wir noch keinen Durst haben.

    So ist es auch beim Thema Auszeit. Wir sollten uns dann eine Auszeit gönnen, wenn wir noch nicht total erschöpft sind und die Tage bis zum nächsten Urlaub zählen. Bei mir war das leider mal wieder der Fall. Ich habe die Tage gezählt – und war deshalb jetzt bis vor wenigen Tagen zwei Wochen an der Nordsee. Mal wieder. Dort im Norden kann ich meine Energiereserven so richtig auftanken und die Arbeit somit gut erholt und mit neuen Ideen fortsetzen.

    Ich möchte meinen gerade vergangenen Urlaub zum Anlass dieser Podcast-Episode nehmen und über drei Aha-Momente sprechen, die ich in meinem Urlaub hatte – und zwar einmal in Bezug auf Unternehmertum, einmal im Hinblick auf Marketing und einmal bezogen auf meine eigene Arbeit und Mission als Personal-Branding-Stratege.

    Lass uns die drei Aha-Momente nach und nach durchgehen.

    Aha-Moment #01: Als Unternehmer sollten wir größer denken

    Eine Sache, die mir im Urlaub nochmal stärker bewusst geworden ist, hängt mit der unternehmerischen Vision zu tun. Viele denken beim Thema Vision an ein persönliches Visionboard, an Urlaube, an die Familie, an materielle Dinge wie Autos oder an ein Leben an den tollsten Orten dieser Welt. Diese Vision ist auch wichtig, aber diese meine ich gerade nicht.

    Ich meine die unternehmerische Vision. Die Vorstellung oder der Wunsch, wie das eigene Unternehmen in ein paar Jahren aussehen soll. Und hier behaupte ich, dass viele von uns entweder gar keine unternehmerische Vision haben oder aber die Vision nicht groß genug ist. Das gilt auch für mich. Ich wünsche mir von mir selbst, wieder größer zu denken, um letztendlich auch entsprechend zu handeln.

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  • 23.04.2019
    431 MB
    07:11
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    Nachhaltiger Erfolg bedeutet kurzfristiger Verzicht

    Es klingt mehr als verlockend, das schnelle Geld machen zu können – auch für mich, natürlich. Wer möchte nicht mit wenig Arbeit und in kurzer Zeit den großen Erfolg. Keiner möchte unnötige Umwege gehen und eine Durststrecke haben, wenn es auch bequem und schnell geht.

    Das Problem ist nur: Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es manchmal zu schön, um wahr zu sein. Das gilt auch im Berufsleben und betrifft auch die ganzen großen Versprechen, in wenigen Wochen oder gar Tagen das dicke Geschäft machen zu können – und zwar seriös und nachhaltig. Nein, das funktioniert in aller Regel nicht.

    Ein Business darf reifen

    Wer ein wirklich nachhaltig funktionierendes, ehrlich und authentisches Business aufbauen möchte, der kommt an bestimmten Dingen nicht dran vorbei. Das betrifft zum Beispiel eine gute Positionierung. Selbst ein Restaurant muss sich gut positionieren.

    Du wirst es kennen: Wenn ein Restaurant, das du besuchst, eine riesige Speisekarte besitzt mit italienischen, griechischen, deutschen und was weiß ich noch welchen Gerichten, dann weiß man, dass das wahrscheinlich nicht gut gehen kann. Wenn sich ein Restaurant jedoch auf etwas spezialisiert und für etwas steht, dann ist es auch meistens sehr gut und dementsprechend gut besucht.

    Auch ein entsprechendes Branding mit einer ausgefeilten Marketingstrategie ist notwendig. Zwar kann ein Business vorübergehend auch gut über Empfehlungen oder irgendwelche Werbemaßnahmen leben. Jedoch macht man sich dann abhängig – abhängig von den Empfehlungen oder abhängig von einem bestimmten Werbekanal. Und Abhängigkeit ist nun mal keine nachhaltig gute Sache, logisch.

    Kurzfristig hui, nachhaltig pfui

    Ja, es ist manchmal möglich, in kurzer Zeit guten Umsatz zu machen. Die Frage ist aber immer: Funktioniert dein Business in dieser oder ähnlichen Form auch noch in fünf oder zehn Jahren – und zwar ohne irgendwelche Abhängigkeiten und ohne irgendwelchen unseriösen Methoden? Häufig ist das nicht der Fall. Und dann ist der erstmal verlockende Weg eben nicht derjenige, der auch langfristig funktioniert.

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  • 16.04.2019
    697 MB
    11:37
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    Sichtbarkeit im Urlaub: So bereite ich meine Auszeiten vor

    Während du diese Episode hörst, sitze ich gerade in meinem schicken Bungalow an der Nordsee kurz vor der dänischen Grenze und mache es mir gemütlich, trinke einen Tee oder esse am Wasser ein Krabbenbrötchen.

    Ich möchte dich damit nicht neidisch machen – na ja, vielleicht ein bisschen –, sondern meinen Urlaub zum Aufhänger in dieser Episode nutzen.

    Regelmäßige Auszeiten halte ich für wirklich wichtig, egal ob nur für einige Tage oder mehrere Wochen. Auch wenn unser Job viel Spaß bereitet, so sind Zeiten, in denen wir Energie tanken und unseren Kopf etwas entlasten, unabdingbar.

    Nun haben wir zwei Möglichkeiten, wie wir in dieser Zeit mit unserem Marketing vorgehen. Möglichkeit Nummer 1 ist, dass wir die Pause ankündigen und alles ruhen lassen. Meines Erachtens ist da kein Drama, wenn mal eins, zwei Wochen nichts passiert. Das muss sich jeder Mal gönnen dürfen und die Community wird hier nicht böse sein.Möglichkeit Nummer 2 ist, dass wir unsere Auszeit etwas vorbereiten und dafür sorgen, dass die Marketing-Maßnahmen auf einer Sparflamme weitergehen. Der Vorteil hierbei ist, dass wir auch im Urlaub ein Grundrauschen erzeugen, die Community bei uns am Ball bleibt und Social-Media-Kanäle wie Facebook uns nicht abstrafen, weil wir mal eine Zeit lang nicht aktiv sind.

    Nun bin ich ja Personal-Branding-Stratege und natürlich an einer konstanten Sichtbarkeit interessiert. Es wird also nicht verwundern, dass ich mich persönlich für die zweite Möglichkeit entschieden habe – nun gut, du hörst ja gerade diese Podcast-Episode, während ich im Urlaub bin. Es funktioniert also.

    Ich möchte dir an dieser Stelle ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ich meine Urlaube vorbereite und auch diesen Urlaub hier vorbereitet habe, damit die Sichtbarkeit einigermaßen aufrechterhalten bleibt.

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  • 12.04.2019
    462 MB
    07:42
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    Automatisierung, Auszeiten, Inspiration

    Learning der Woche

    Wenn mir schon eine Kundin sagt, dass ich urlaubsreif aussehe, dann ist es wirklich Zeit für Urlaub. Morgen geht’s für zwei Wochen los an die Nordsee. Ganz ohne diesen Podcast musst du dennoch nicht auskommen – guter Vorbereitung sei Dank.

    Branding-Heck der Woche

    Nutze Möglichkeiten zur Automatisierung und zum Outsourcing an zum Beispiel sogenannte Virtuelle Assistenzen. Aber: Kenne auch die Grenzen, wo du selbst anpacken solltest, zum Beispiel: Die Interaktion mit deiner Community. Hier sollten nicht deine Mitarbeiter Kommentare in deinem Namen schreiben, du bestenfalls du selbst. Denn genau das ist dann authentisch. Also: Automatisiere und lagere Arbeit aus, aber wisse auch, wann du selbst in der Pflicht bist.

    Lese-Tipp

    Es gibt ein grandioses Buch, das Impulse für das ganze Jahr bereithält. Ja, tatsächlich. In „Der tägliche Stoiker“  erhält man für jeden der maximal 366 Tage im Jahr ein Zitat mit einer kurzen Erläuterung hierzu. Das Buch stammt von Ryan Holiday und liefert dem Untertitel zufolge „nachdenkliche Betrachtungen über Weisheit, Beharrlichkeit und Lebensstil“. Und genau so ist es. Auf der Seite zum 11. April – der Tag, an dem ich diese Episode vorbereitet habe –, geht es um Demut in Bezug auf das Lernen. Es stammt von Etikett und lautet: „Werfe deine eingebildeten Ansichten über Bord, denn es ist für einen Menschen unmöglich, etwas zu lernen, von dem er meint, dass er es schon weiß“. So hast du jeden einzelnen Tag einen kleinen Impuls, der zum Nachdenken anregt. Ich bin übrigens schon im zweiten Jahr, denn ich weiß schließlich sowieso nicht mehr, welchen Impuls ich vor 365 Tagen gelesen hatte.

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  • 09.04.2019
    1 MB
    30:01
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    Kunden-Interview: Marcel Krippendorf, Shopware-Freelancer

    Heute bin ich nicht alleine, sondern habe Marcel Krippendorf zu Gast. Marcel ist Shopware-Freelancer. Vor rund zwei Jahren war er bei mir im 1:1-Coaching und ich dachte, ich hole Marcel mal zu mir in den Podcast und spreche mit ihm darüber, wie es um sein Business läuft.

    Marcel spricht unter anderem darüber, warum sein Business aktuell sehr gut läuft, welcher Kanal für ihn am wichtigsten ist und weshalb er aktuell "nur" rund zwei Stunden pro Woche mit Marketing-Maßnahmen verbringt (ja, das ist nicht viel). Ach so, ein Buch* über sein Thema Shopware hat Marcel inzwischen auch veröffentlicht. Ein Erfolg? Das erfährst du in dieser Episode.

    Du bekommst in dieser Folge zudem nicht nur einen Einblick in die Entwicklung eines ehemaligen Kunden von mir. Du lernst auch eine interessante Persönlichkeit kenne und erhältst richtig viele Erkenntnisse, die Marcel im Laufe der vergangenen Monate und Jahre gemacht hat.

    Marcels Website

    Marcel bei YouTube

    Marcel bei Facebook

    Das Kunden-Gespräch mit Marcel ist bereits die zweite Folge dieser Serie. Das erste Kunden-Gespräch mit Annette Meng, Medium, findest du hier.

    *Affiliate-Link

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  • 29.03.2019
    593 MB
    09:53
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    Social-Media-Strategie, Videos, Stärken

    Learning der Woche:

    Ich hatte gestern wieder einen Kunden für einen ganzen Tag bei mir. Bei sogenannten Strategietagen setzen wir uns für sechs bis sieben Stunden zusammen und arbeiten an der Positionierung, Produktstrategie und/oder Marketingstrategie. Zwar ist das Learning keine neue Erkenntnis für mich, aber ich stelle nach solchen Tagen jedes Mal wieder fest, wie sinnvoll es ist, sich regelmäßig mehrere Stunden am Stück mit der Arbeit am Business zu beschäftigen – alleine oder eben mit der Unterstützung von zum Beispiel mir. Es ist richtig toll, wie viel Klarheit und Motivation ein solcher Tag bringt und was diese paar Stunden in Bewegung bringen können. Wenn du auch an einem Strategietag mit mir interessiert bist, dann schreibe mir am besten gleich eine E-Mail an [email protected] und ich melde mich, damit wir uns austauschen können, ob ein solcher Tag etwas für dich ist. Übrigens: Jedes Mentoring bei mir – ob über drei, sechs oder zwölf Monate – beginnt immer mit einem Strategietag. Ein toller Auftakt.

    Branding-Heck der Woche:

    Mein Branding-Heck der Woche hat etwas mit Videos zu tun. Ich selbst schaue zwar gerne Videos, bin aber niemand, der sich gerne vor die Kamera wirft und loslegt. Als ehemaliger Journalist fühle ich mit dem Medium Text sehr wohl und kann beim Texten auch gut nachdenken. Wenn ich Podcast-Episoden produziere oder Videos mache, muss ich mich in der Regel sehr gut vorbereiten. Inzwischen gelingt mir das immer besser. Warum? Weil Übung den Meister macht. Mein Branding-Heck lautet deshalb: Wenn du noch kein bester Freund von Videos bist, dann starte mit Instagram Stories. Mach es zur Routine, dass du zum Beispiel jeden Abend von einem Learning deines Tages berichtest. Oder teile jeden Morgen einen kleinen Tipp zu deinem Themenbereich. Instagram Stories werden nach 24 Stunden gelöscht und sie haben nicht den Anspruch, perfekt produziert sein zu müssen. Nimm einfach dein Smartphone in die Hand und leg los. Videos werden immer wichtiger – ob vorproduzierte Videos, Stories oder Live-Videos. Es lohnt sich, dass du dich hiermit näher auseinandersetzt und dich ausprobierst.

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  • 26.03.2019
    532 MB
    08:52
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Produktstrategie: Viele stellen sich die falsche Frage

    Wie kann ich noch besser skalieren? Mit welchem Produkt kann ich noch mehr Geld verdienen? Welche Dienstleistung kann ich so richtig teuer verkaufen? Wie kann ich meine Zielgruppe durch einen Funnel schleusen?

    Womöglich hast du dir diese oder ähnliche Fragen schon mal gestellt. Alle haben den gleichen Tenor: Mit welchem Geschäftsmodell kann ich gutes Geld verdienen? Das ist auch keine schlechte Frage, schließlich sind wir ja alle unternehmerisch unterwegs – und dazu gehört auch die Frage des Umsatzes. Und genau dazu möchte ich dir in dieser Episode einen Impuls mitgeben.

    Wie erschaffe ich Produkte, die mir mehr Geld einbringen?

    Geld verdienen ist nichts Schlechtes. Diese Haltung ist wichtig. Die Frage nach dem Wie nehmen wir jetzt unter die Lupe. Ich spreche an dieser Stelle von der Produktstrategie und meine damit nicht nur physische oder digitale Produkte, sondern auch deine Dienstleistungen.
    Die meisten Dienstleister starten damit, dass sie Einzelstunden verkaufen. Auch das ist prinzipiell nichts Schlechtes. Häufig gibt es aber zumindest ergänzend dazu cleverere Lösungen, um erstens den Umsatz pro Kunde zu steigern und zweitens den Wert für deine Kunden zu erhöhen.
    Hier sind wir jetzt an einem Punkt, um den es mir geht: den Wert bzw. Mehrwert für die Kunden. Im Titel für diese Episode schreibe ich, dass sich viele die falsche Frage stellen in Bezug auf die Produktstrategie. Was ich damit meine, ist die Frage: Wie erschaffe ich Produkte, die mir mehr Geld einbringen? Natürlich ist die Frage nicht komplett falsch. Aber sie sollte nicht an oberster Stelle stehen.

    Wie kann ich den Wert meiner Produkte für die Kunden erhöhen? ...mehr
  • 22.03.2019
    393 MB
    06:33
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    Storytelling, Interaktion, Zielgruppe

    Learning der Woche:

    Mein Learning der Woche in dieser Woche beruht auf einem Post, den ich neulich bei Facebook und LinkedIn veröffentlicht habe passend zu meiner letzten Podcast-Episode mit 10 Dingen, die mich aktuell in der Online-Business-Szene nerven. Ich habe nicht das Transkript bzw. den Blogbeitrag geteilt, sondern eine Story erzählt. Eigentlich ziehe ich daraus zwei Learnings. Erstens: Storytelling funktioniert richtig super, wenn es gut gemacht ist. Zweitens: Lange Posts funktionieren bei Facebook richtig super, wenn sie gut gemacht sind. Du findest den Post u.a. in meiner Solopreneur-Gruppe bei Facebook als auch auf meinem Facebook-Profil.

    Branding-Heck der Woche:

    Nimm dir jeden einzelnen Tag mindestens 15 Minuten Zeit, um bei anderen Accounts oder in Gruppen Kommentare zu hinterlassen. Interaktion ist das A und O. Einfach nur Posts zu teilen, bringt alle nicht viel. Social Media ist schließlich keine Einweg-Kommunikation.

    Lese-Tipp:

    Instagram-Experte Dennis Tröger hat ein kleines, aber feines Taschenbuch im C.H. Beck Verlag herausgebracht mit dem Titel „Bekannter werden mit Instagram“. Für nur 7,90 Euro bekommst du einen sehr guten Einblick in Instagram und all die Möglichkeiten, um dort eine Community aufzubauen.

    Das habe ich für dich ausgeheckt:

    Es gibt noch bis Sonntag, den 22. März, ein Frühlingsangebot von mir – und zwar meinen E-Mail-Kurs, den Inspirationsbooster. 31 Tage lang bekommst du jeden Tag eine E-Mail mit einem Impuls, einer Idee oder einem Tipp, um noch authentischeres, strategischeres und effizienteres Marketing zu betreiben. Der E-Mail-Kurs kostet sonst sowieso schon nur 97 Euro. Mit dem Rabattcode „Sonne50“ bekommst du darauf 50% Rabatt. Den Kurs findest du bei mir im Shop oder direkt hier.

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  • 19.03.2019
    773 MB
    12:53
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    Online-Business: 10 Dinge, die mich aktuell aufregen

    Ich habe lange überlegt, ob ich eine solche Episode produzieren soll oder nicht. Du hast es in der Überschrift schon gelesen: Ich spreche heute über zahlreiche Dinge, die mich in der Online-Business-Szene auf die Palme bringen (gut, bei meinem Gewicht bringt mich so schnell nichts auf die Palme, aber du weißt schon, was ich meine).

    Nun habe ich mich aber doch dafür entschieden, weil ich einfach mal einige Dinge loswerden und meinen Senf dazugeben möchte. Schließlich spreche ich immer davon, dass man Haltung zeigen sollte und in Kauf nehmen muss, dass man sich damit nicht immer Freunde macht. Gleichzeitig bin ich eigentlich jemand, der seinen Fokus eher auf das Positive legt und nicht immer gleich meckert. Aber: Mit dieser Episode kotze ich mich jetzt gewissermaßen aus und dann kann sich jeder von euch eine eigene Meinung bilden. Legen wir los.

    Meine 10 Aufreger in der Online-Business-Szene

    1. Übertriebene Versprechungen: Vielleicht kennst du sie auch, solche Anzeigen, in denen davon gesprochen wird, wie du in sechs Wochen ein monatliches Einkommen von mindestens 5.000 Euro aufbaust – ohne Erfahrung und nur mit deinem Smartphone. Oder so ähnlich. Solche Versprechungen sind schlichtweg übertrieben, selbst wenn sie im Ausnahmefall gelingen mögen. Andere werden geködert mit dem großen Traum, der höchstwahrscheinlich platzen wird. Das halte ich für fahrlässig, verantwortungslos und schlichtweg dreist.

    2. Den ultimativen Weg gibt es nicht: Du brauchst keine Sichtbarkeit. Du brauchst kein Content-Marketing. Hey, du brauchst eigentlich gar nichts, außer guten Facebook-Anzeigen, einer Landingpage für ein Gratis-Strategiegespräch und einem Skript, mit dessen Hilfe du deinem Gegenüber ein teures Programm verkaufst. Alternativ ist noch ein Webinar oder eine Facebook-Gruppe dazwischengeschaltet. So einfach? Wirklich? Und vor allem: Ist das hier nachhaltig? Sorgt das für Vertrauensaufbau? Ich habe hier mehr als Zweifel und stelle solche vermeintlich ultimative Wege zum Erfolg stark in Frage.

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  • 14.03.2019
    464 MB
    07:44
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personal Branding für Angestellte lohnt sich doppelt

    Personal Branding für Angestellte lohnt sich doppelt

    Personal Branding ist nur etwas für Selbstständige und Unternehmer? Von wegen. Es hat auch für Angestellte oder Jobsuchende Vorteile, sich mit dem Aufbau einer Personenmarke zu beschäftigen.

    Die meisten denken bei Personal Branding an Kundengewinnung, natürlich. Ich selbst beschäftige mich auch zu 95 Prozent mit Unternehmern, die mithilfe von Personal Branding nachhaltig mehr Kunden gewinnen möchten. Das ist mein Steckenpferd.

    Aber nicht nur für die Kundengewinnung ist Personal Branding vorteilhaft. Arbeitnehmer und Jobsuchende sollten ebenfalls einen Blick darauf werfen.

    Dazu kurz eine Story: Bevor ich als Strategieberater bzw. Coach gearbeitet habe, war ich viele Jahre als freier Journalist tätig. Ich war schon immer selbstständig und wollte auch schon immer nur selbstständig sein. Mein Marketing als freier Journalist hat jedoch so gut funktioniert – damals vor allem über Twitter –, sodass ich mehrfach ein Jobangebot erhalten habe. Das waren teilweise wirklich attraktive Stellen. Aber ich wollte nicht. Ich habe wohl eine Allergie gegen Chefs, die über mir stehen und mir sagen, was ich zu tun habe. Ich bin wohl für das Unternehmertum geboren.

    Was ich damit aber sagen will: Durch meine Branding-Maßnahmen wäre es mir gelungen, Jobs zu ergattern. Ich wollte bloß. nicht.

    Personal Branding funktioniert auch für Angestellte

    Spätestens zu diesem Zeitpunkt habe ich verstanden, welche Kraft Personal Branding tatsächlich hat – nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Jobsuchende und eben auch für Arbeitnehmer.

    Die Überschrift zu dieser Podcast-Episode lautet: Personal Branding für Angestellte lohnt sich doppelt. Warum doppelt? Ich will es dir verraten.

    Wie Personal Branding dem Jobsuchenden dient, das habe ich eben erwähnt. Aber selbst, wenn du gerade einen Job hast, kann Personal Branding für dich sehr nützlich sein. Vielleicht möchtest du nicht auf immer und ewig in diesem Job verharren.

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  • 08.03.2019
    333 MB
    05:33
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Authentizität, LinkedIn, Fake

    Learning der Woche:

    Authentisch zu sein heißt, das zu leben, was man sagt. Aufhänger dieses Learnings ist eine E-Mail, die ich als Reaktion auf meinen Branding-Newsletter erhalten habe. Darin schreibt ein Leser: „(…) ich hab wirklich keine Ahnung, wie vielen Personen ich in den letzten 6 Monaten über den Weg gelaufen bin. Nur 3 hab ich davon im Kopf behalten. Und Du bist der Einzige von den 3, welcher das, was er erzählt, auch wirklich 1:1 lebt.“ Ich persönlich halte das für selbstverständlich. Ich weiß aber natürlich, dass es das für viele offensichtlich nicht ist. Also: Sei authentisch und lebe das, was du sagst.

    Branding-Heck der Woche:

    Tanze nicht auf zu vielen Hochzeiten, sondern fokussiere dich auf maximal drei Kanäle. Bei mir sind das zum Beispiel der Podcast, Facebook-Gruppen und LinkedIn. Natürlich bin ich noch woanders aktiv, aber mein Schwerpunkt liegt auf diesen drei Kanälen bzw. Formaten. Viele übernehmen sich und machen hier ein bisschen, dort ein bisschen und das meiste mehr schlecht als recht. Ich rate dir, den Fokus zunächst auf einen Kanal zu richten, ihn top einzurichten und zu optimieren und wenn das gut läuft, dann den nächsten Kanal oder das nächste Format in den Mittelpunkt zu rücken. Damit erreichst du unterm Strich mehr. Garantiert.

    Lese-Tipp:

    Gary Vaynerchuk hat einen wertvollen Blogbeitrag veröffentlicht zum Thema LinkedIn Marketing. Er behauptet, dass 2019 das LinkedIn-Jahr ist. Ich sehe das ja ähnlich, auch wenn LinkedIn nicht erst jetzt in 2019 relevant ist oder wird. In dem Beitrag verrät er vier Tipps bzw. Strategien, um LinkedIn erfolgreicher zu nutzen.

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  • 04.03.2019
    2 MB
    37:48
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Interview: Serge Kanunnikov über Personal-Branding-Fotografie für Social Media

    In dieser Episode habe ich Serge Kanunnikov zu Gast. Serge ist Foto- und Videograf und hat einen YouTube-Kanal, auf dem er beeindruckende Vlogs veröffentlicht, die Einblick in seine Arbeit und seinen Alltag geben.

    Mit Serge spreche ich über seine Passion, die kreative Arbeit, und über Fotos und Videos für Social Media. Leider nutzen immer noch viele Selbstständige und Unternehmer keine guten Fotos, sondern greifen häufig auf Stockfotos oder einige wenige Studio-Fotos zurück. Gute Personal-Branding-Fotografie bedeutet aber mehr, gerade für Social Media.

    Serge verrät im Interview, was authentische Fotos ausmacht, warum er bei Fotoshootings nicht einfach drauflos fotografieren kann und weshalb Fotos von sich selbst um ein Vielfaches besser wirken als Stockfotos.

    Für euch als Hörer meines Personal-Branding-Podcasts hat Serge ein spezielles Angebot. Wer bei ihm eine oder mehrere Coaching-Stunden bucht (z.B. zur Bild- oder Videobearbeitung oder zum Business-Aufbau), der bekommt mit folgendem Rabattcode 20% Rabatt: JULIAN20. Hier geht's zum Coaching-Angebot.

    Serges WebsiteSerges YouTube-Kanal "kreativ und frei"Serge bei InstagramSerge bei Facebook ...mehr
  • 22.02.2019
    427 MB
    07:07
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    Karl Lagerfeld, Selbstdisziplin, Fokus

    Learning der Woche:

    Wenn du dir zu viel vornimmst, dann wird das höchstwahrscheinlich nicht funktionieren. Wie du vielleicht weißt, hat soeben meine LinkedIn-Powerwoche geendet. Ich habe fünf Tage lang an weit über 300 Teilnehmer jeden Tag einen E-Mail-Impuls mit konkreten Aufgaben verschickt und täglich zweimal in meiner Facebook-Gruppe einen Livestream gemacht für weitere Impulse und um Fragen zu beantworten. Dass mich das fordern würde, war mir klar. Dass mich das so viel fordern würde, habe ich aber nicht erwartet. Was hat darunter gelitten? Tja, du hast es sicherlich gemerkt: Ich habe am Dienstag keine Podcast-Episode veröffentlicht. Das tut mir natürlich Leid. Was lerne ich daraus? Ich hätte entweder besser vorplanen müssen – und eine Episode vorproduzieren sollen – oder ich hätte ankündigen müssen, dass diese Woche keine neue Episode erscheint, weil ich den Fokus auf ein anderes zeitintensives Projekt habe. Stattdessen habe ich mich übernommen und in Sachen Podcast versagt. Das passiert mir nicht noch einmal.

    Branding-Heck der Woche:

    Sei wie Karl Lagerfeld. Gut, das ist natürlich überspitzt. Aber von dem gerade erst verstorbenen Modedesigner können wir in Sachen Personal Branding einiges lernen. Vor allem: Er hat Haltung gezeigt, egal was andere sagen. Er hatte einige einprägsame Merkmale wie die schwarze Sonnenbrille und den Stehkragen. Und er ist vor allem drangeblieben, hatte unglaublichen Ehrgeiz und große Disziplin. Tja, nicht nur Mode konnte er, auch Branding hatte Karl drauf.

    Lese-Tipp:

    Ich möchte dir heute ein Buch empfehlen, das sehr spirituell klingt, aber eine tolle Botschaft hat. Es heißt „Karmic Management“ und die Kernaussage es Buches ist: Mache andere Menschen erfolgreich – und zwar ohne Hintergedanken – und du wirst erfolgreich werden. Wie du vorgehen solltest und warum das funktioniert, das liest du im Buch.

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  • 15.02.2019
    370 MB
    06:10
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Groß denken, neuer Podcast, Stefan Merath

    Learning der Woche:

    Klein zu denken ist eine schlechte Voraussetzung, um Großes zu erreichen. Obwohl ich immer dachte, dass ich groß denke, stelle ich gerade fest, dass ich das nicht mache – angefangen von der Unternehmensvision über den Umsatz bis hin zu Dingen wie Webinar-Teilnehmern. Wenn ich mir nicht vorstellen kann, dieses und jenes zu erreichen, dann werde ich es wahrscheinlich auch nicht erreichen. Groß zu denken schafft jedoch den Raum, Großes zu erreichen – und das möchte ich natürlich. Du auch?

    Branding-Heck der Woche:

    Arbeite besser täglich 30 Minuten an deiner Sichtbarkeit als einmal pro Woche 3 Stunden. Einmal pro Woche ein großer Blogbeitrag bringt nichts, wenn zwischendurch kaum etwas passiert. Qualität und Quantität müssen im Einklang sein. Es braucht beides. Investiere also täglich in deine Sichtbarkeit.

    Lese-Tipp:

    Ich lese gerade zum zweiten Mal den Klassiker von Stefan Merath: „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“. Merath ist einfach ein großartiger Business-Stratege und weil ich ja auch sehr strategisch unterwegs bin und gerade an neuen Systemen und Strukturen zur Skalierung meines Unternehmens arbeite, ist das Buch hierfür perfekt geeignet. Hast du es schon gelesen?

    Das habe ich für dich ausgeheckt:

    Ich habe meinen alten Zweit-Podcast „Julian Heck daily“ reaktiviert. Was als Experiment gestartet ist, läuft jetzt unter neuem Namen weiter. Der Podcast heißt „Unternehmer-Notizen“. In meist kurzen, knackigen Episoden in Form von Sprachnachrichten – tatsächlich mit dem Smartphone aufgenommen – erhältst du Einblicke in meine Gedanken als Unternehmer. Hier geht es zum „Unternehmer-Notizen“-Podcast.

    Das inspirierende Zitat:

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  • 13.02.2019
    710 MB
    11:50
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Klartext: 5 Dinge, die du über Personal Branding wissen solltest

    Schon seit Jahren schwärme ich von Personal Branding. Ich spreche darüber schon lange im Podcast, in Social Media, im Blog. Ich unterstütze Unternehmer beim Aufbau einer Personenmarke und erstelle Webinare, produziere Videos und Onlinekurse zu diesem Thema. Ja, und nicht zuletzt lebe ich Personal Branding natürlich selbst. Tag für Tag.

    Wie du merkst: Ich stehe voll dahinter. Personal Branding ist für mich keine leere Worthülse und auch kein Hype, sondern ein fundiertes Instrument bzw. eine Strategie, die nachhaltig wirkt.

    Jetzt hast du sicher schon gelesen, dass die heutige Episode den Namen „Klartext: 5 Dinge, die du über Personal Branding wissen solltest“ trägt. Mein Ziel ist, dir neben all den schönen Seiten auch die Hürden, Herausforderungen und Schwierigkeiten aufzuzeigen. Wir leben ja in einer Polarität und nichts hat nur eine gute Seite. Und weil ich darauf stehe, ehrlich zu sein und dir nichts unterjubeln zu wollen, stelle ich dir jetzt 5 Aspekte der anderen Seite der Personal-Branding-Medaille vor.

    1. Personal Branding braucht Selbstreflexion

    Ich sage es immer wieder: Personal Branding ist Persönlichkeitsentwicklung. Und das meine ich wirklich ernst, denn wer sich das erste Mal mit den Themen Positionierung und Branding beschäftigt, der beschäftigt sich zunächst mal mit sich selbst: Was sind meine Stärken? Welche Werte sind mir wichtig? Was macht mich als Persönlichkeit aus? Wie werde ich von andere wahrgenommen? Wie möchte ich wahrgenommen werden? Zu diesen und weiteren Fragen sollte man Antworten finden. Das ist nicht ganz einfach, weil es auch einen ehrlichen und kritischen Blick auf sich selbst braucht.

    2. Personal Branding ist ein Türöffner für Kritik ...mehr
  • 08.02.2019
    373 MB
    06:13
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    72-Stunden-Regel, kostenlose Inhalte, John F. Kennedy

    Learning der Woche:

    Vielleicht kennst du die 72-Stunden-Regel. Im Groben besagt sie: Wenn wir nicht innerhalb von 72 Stunden eine Entscheidung treffen und mit etwas anfangen, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass wir uns später dafür entscheiden und ins Handeln kommen. Die Erfahrung mache ich auch bei potentiellen Kunden: Wenn sie die Entscheidung nach dem Erstgespräch viele Tage oder gar Wochen hinausschieben, ist es häufig so, dass irgendwann ein Nein folgt. Die Aufgabe für uns ist also: Dranbleiben und schnell eine Entscheidung hervorrufen.

    Branding-Heck der Woche:

    Teile noch mehr kostenlose Inhalte als bisher. Die meisten haben Angst, dass sie zu viel kostenlos teilen, weil ja dann niemand mehr die kostenpflichtigen Leistungen bucht. Aber das ist Quatsch. Du kannst fast alles kostenlos teilen und dennoch wirst du gebucht, wenn du erstens ein paar wenige „Golden Nuggets“ für die Kunden zurückhältst und zweitens Persönlichkeit in deine Angebote mit reinbringst. Denn es ist ja so: Wissen gibt es mehr als genug. Wir könnten uns nahezu alles im Internet zusammensuchen. Das gilt auch fürs Personal Branding. Und trotzdem werde ich gebucht. Warum? Weil das Wissen alleine noch keine Umsetzung zur Folge hat. Damit wir umsetzen, brauchen wir häufig eine persönliche Betreuung – und zwar von einer bestimmten Person. In meinem Fall bin ich das. Meine Kunden kommen bewusst zu mir, nicht zu einem Mitbewerber. Teile also mehr Inhalte und du wirst dafür belohnt.

    Video-Tipp:

    Ludovika Boemanns hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen, die ich dir heute ans Herz legen möchte. Sie heißt „Gemeinsam ist das neue Ego“ und der passende Hashtag dazu lautet ebenfalls #gemeinsamistdasneueego. Ich habe dazu auch einen Videobeitrag geleistet. Alle Video-Statements findest du auf businesshoch2.de/gemeinsamistdasneueego

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  • 05.02.2019
    909 MB
    15:09
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Kunden-Interview mit Annette Meng, Medium

    Es gibt eine Premiere in diesem Podcast. In Zukunft werde ich immer mal wieder Kunden oder ehemalige Kunden in meinen Podcast einladen und mit ihnen darüber sprechen, wer sie sind, was sie machen und wie sie die Arbeit rund um das Thema Personal Branding wahrnimmt.

    Den Anfang macht Annette Meng. Sie hat einen besonderen Beruf, bei dem die ein oder anderen zweimal hinhören müssen: Sie ist Medium. Annette stellt also den Kontakt zu Verstorbenen her. Auch die Aura eines Menschen kann sie lesen.

    Allerdings ist Annette so gar nicht das, was man sich unter einem Medium vorstellt. Ihr Motto: Spiritualität alltagstauglich machen. Raus aus der tief-esoterischen Ecke. Kein Hokuspokus. Kein dunkles, dauerhaft durchgeräuchertes Zimmer und keine Glaskugel. Stattdessen ein Stück Verrücktheit, Chaos und ganz viel Herzlichkeit.

    Annette ist seit einigen Monaten bei mir im Coaching und bekommt gerade eine neue Website von meiner Personal-Branding-Agentur.

    Im Gespräch mit mir, erfährst du, wie Annette von ihrem Angestellten-Job in einer Bank über die Arbeit als Coach zum Medium geworden ist. Wir verraten dir, wie Annette auf mich aufmerksam geworden ist und welche Rolle dabei ein anderes Medium spielt und du bekommst Einblicke in die Zusammenarbeit von uns beiden.

    Annette bei Instagram

    Annette bei Facebook

    Annettes Podcast

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  • 01.02.2019
    495 MB
    08:15
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Instagram Story, Solopreneur, Kontinuität

    Learning der Woche:

    Humor erzeugt Reichweite. Wenn du ein humorvoller Typ bist, dann integriere das gerne auch in dein Branding bzw. Marketing – selbst wenn dein Business auf den ersten Blick nichts Lustiges hergibt. Menschen lachen gerne. Das sorgt für eine positive Stimmung. Und eine positive Stimmung ist gut, um die Menschen und somit auch potentielle Kunden im Herzen zu erreichen. Nimm das Leben und das Business ernst, aber nicht zu ernst. Mein Learning der Woche lautet also: Sei humorvoller.

    Branding-Heck der Woche:

    Wenn du bei Instagram aktiv bist, nutze unbedingt die Instagram Stories, am besten täglich. Hierzu ein Tipp: Teile immer deinen aktuellen Instagram-Post in deine Story rein und erzähle dazu dann ein bisschen. Auf diese Weise hast du bei täglicher Veröffentlichung eines Posts auch täglich Material für deine Instagram Story.

    Lese-Tipp:

    Frisch eingetroffen ist bei mir das Buch „Company of One“ von Paul Jarvis, der übrigens auch einen lesenswerten Newsletter anbietet. In seinem neuesten Werk geht es darum, warum es sinnvoll ist, klein zu bleiben – ohne ein großes Team an Mitarbeitern. Es ist also das perfekte Buch für Solopreneure. Die Unterzeile des Buches klingt verlockend: „Warum klein zu bleiben das nächste große Ding im Business ist“. Wer auf smarte Strukturen steht und überlegt, beim Solo-Business zu bleiben, hat mit „Company of One“ das ideale Buch zur Hand.

    Das habe ich für dich ausgeheckt:

    Vom 18. bis 22. Februar findet die erste LinkedIn-Powerwoche statt – und zwar gratis. Du erhältst jeden Morgen einen Impuls und eine Aufgabe per Mail, zweimal täglich gibt es Live-Videos in der Facebook-Gruppe und dort unterstütze ich dich diese fünf Tage dabei, LinkedIn für dein Personal Branding erfolgreich zu nutzen. Wenn du LinkedIn endlich verstehen, dein Profil optimal gestalten und deine Sichtbarkeit & Wirksamkeit bei LinkedIn erhöhen willst, um nachhaltig kaufkräftige Kunden aus deiner Zielgruppe anzuziehen, dann melde dich zur LinkedIn-Powerwoche an.

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  • 29.01.2019
    779 MB
    12:59
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personal Branding: Viel mehr als Kundengewinnung

    In dieser Episode möchte ich mir dir folgenden Text auseinandernehmen, den ich auf Facebook als Post veröffentlicht habe.

    Weißt du, Personal Branding ist doch viel mehr als eine Strategie zur Kundengewinnung.

    Personal Branding ist eine Haltung.

    Personal Branding ist Persönlichkeitsentwicklung.

    Personal Branding ist ein Weg, öffentlich zu sich zu stehen.

    Personal Branding ist weder B2B noch B2C, sondern P2P: People to People, Mensch zu Mensch.

    Personal Branding schafft die Grundlage für eine gemeinsame Werte-Ebene.

    Personal Branding nimmt die Masken ab.

    Personal Branding macht Unternehmer greifbarer.

    Personal Branding hat das Potential, die Business-Welt menschlicher zu machen.

    Und ja: Personal Branding ist der Kern meiner Dienstleistung. Das ist aber nicht der Fall, weil hier der Markt riesig ist, das Geld leichter fließt oder andere finanzielle Reize an vorderster Front stehen. Das ist der Fall, weil mich die eben aufgezählten Gründe antreiben.

    Personal Branding... weil Persönlichkeit zählt!

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  • 24.01.2019
    601 MB
    10:01
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Traumschiff, LinkedIn, Gary Vaynerchuk

    Learning der Woche:Wenn Florian Silbereisen Traumschiff-Kapitän werden kann, dann kannst auch du alles schaffen. Die gleiche Thematik liefert gleich noch ein Learning: Scheiß darauf, was andere sagen, wenn du von etwas extrem überzeugt bist. Und weil aller guten Dinge drei sind: Schiele nicht auf Florian Silbereisen, sondern werde du der Kapitän deines eigenen Traumschiffes – ein Traumjob mit viel Verantwortung. Branding-Heck der Woche:

    Wenn du das Gefühl hast, das alles irgendwie zu langsam geht und du schneller Resultate mit deinen Branding-Maßnahmen haben möchtest, dann lautet der Branding-Heck: Erhöhe deinen Output. Wenn du bisher dreimal pro Woche einen Social-Media-Post veröffentlichst, veröffentliche ab sofort täglich. Wenn du täglich veröffentlichst, veröffentliche jetzt dreimal täglich. Machst du noch keine Live-Videos? Dann mache jetzt täglich ein Live-Video! Und so weiter. Erhöhe deinen Output. Natürlich muss die Qualität stimmen. Aber mit ein paar Content-Schnipseln kommst du nicht weiter. Du musst zur Content-Maschine werden.

    Lese-Tipp der Woche:

    Der Lese-Tipp der Woche ist heute kein Lese-Tipp, sondern ein Video-Tipp, der ganz gut zu dem Branding-Heck von eben passt. Und zwar habe ich entdeckt, dass Gary Vaynerchuk im Dezember einen 7,5-stündigen Vlog veröffentlicht. Es heißt: „A day in the life of an American CEO and speaker touring Dubai“. Schau es dir über mehrere Tage an und verstehe, was es bedeutet, einen hohen Output zu haben – bei konstant hoher Energie. Davon abgesehen sind die Einblicke einfach sehr interessant, besonders dann, wenn du von Gary Vaynerchuk viel hältst.

    Für dich ausgeheckt:

    LinkedIn in gerade in aller Munde – und das zurecht. Ich habe deshalb einen LinkedIn-Onlinekurs erstellt, der dir dank rund 2 Stunden Videomaterial und zwei Checklisten erklärt, wie LinkedIn funktioniert, wie du dein Profil bis ins kleinste Detail optimierst und wie du mithilfe von Social Selling Kunden gewinnst. Den Kurs findest du hier.

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  • 23.01.2019
    1 MB
    17:07
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personal Branding steckt überall in deinem Business

    Personal Branding ist mehr, als du denkst. Nein, falsch. Personal Branding fließt in viel mehr Bereiche in deinem Business ein, als du denkst.

    Beim Ausdruck Personal Branding denken die meisten ganz sicher an Dinge wie Positionierung, Persönlichkeit und Marketingstrategie. Das ist auch alles richtig.

    Aber Personal Branding steckt noch in so viel mehr Dingen. Und weil das wichtig zu wissen ist, verrate ich dir in dieser Episode, wo du überall dein Branding im Blick behalten solltest.

    Das Corporate Design

    Ein Design beginnt bei vielen mit dem Logo und hört bei vielen leider auch damit auf. Zu einem Corporate Design gehört aber natürlich noch mehr. Entscheidend ist, welche Farben du verwendest, welche Schriftarten, welche Formen und welche Bildsprache du insgesamt nutzt – ob auf deiner Website, einer Visitenkarte, Rechnungen, Präsentationsfolien oder mehr.

    Farben und Schriftarten beispielsweise solltest du nicht beliebig auswählen. Sie sollten zu dir, deiner Persönlichkeit, deinem Thema, deiner Zielgruppe, deinen Werte und zu dem passen, was du ausstrahlen willst.

    Wenn ich Gelassenheit und Ruhe ausstrahlen will, bringt es nichts, irgendeine richtig fette und aggressive Schriftart zu nutzen.

    Wenn Klarheit ein Wert von dir ist, passt eine extrem verschnörkelte Schriftart womöglich auch nicht unbedingt zu dir.

    Farben und Formen haben immer auch eine gewisse Aussagekraft. Wie seriös willst du wirken? Welche Emotionen soll dein Design hervorrufen? Diese und weitere Fragen sollten vorab geklärt werden.

    Das Design ist ein wesentlicher Bereich des Personal Brandings, weshalb es auch umgekehrt der Fall sein sollte: Positionierung und Branding-Strategie müssen zwingend in die Ausarbeitung des Corporate Designs einfließen.

    Deine Website

    Deine Website ist die Zentrale deiner Online-Marketing-Aktivitäten. Sie ist die Schnittstelle zu Suchmaschinen, zu Social Media, zum Blog und damit auch zu deinen Inhalten.

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  • 18.01.2019
    593 MB
    09:53
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Freitags-Podcast: Mehrfachverwertung, Gelassenheit, Zielgruppe

    Learning der Woche:

    Es bringt nichts, etwas erzwingen zu wollen – egal ob im Privaten oder Beruflichen. Stattdessen sollten wir uns darauf verlassen, dass es das Leben schon regelt. Meistens werden die Dinge dann schon geschehen. Außerdem sorgt es für mehr Leichtigkeit. Und diese sollten wir alle anstreben.

    Branding-Heck der Woche:

    Erstelle keine neuen Inhalte, wenn du sie nicht mindestens auf zwei verschiedene Art und Weisen verbreitest. Es geht hier um das Thema Mehrfachverwertung. Es ist wichtig, dass du einmal erstellten Content immer mehrfach aufbereitest, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Wirkung zu erzeugen. Jede Podcast-Episode von mir gibt es deshalb nicht nur als Audio-Podcast, sondern auch als Blogbeitrag zum Nachlesen. In Social Media teile ich nicht nur den Link, sondern auch einen Audio-Ausschnitt und ein extrahiertes Zitat. Außerdem mache ich eine Instagram-Story dazu. Wer neu erstellte Inhalte nur einmal teilt bzw. verwertet, verschenkt Potential.

    Lese-Tipp der Woche:

    Die Weisheit alter Hunde: Gelassen sein, erkennen, was wirklich zählt – Was wir von grauen Schnauzen über das Leben lernen können“ 

    Es handelt sich dabei um kein Branding-Buch, aber ein Buch über das Leben. Es ist besonders für Hundebesitzer, aber nicht nur für sie empfehlenswert. Das Buch ist einfach und lebendig geschrieben.

    Ein Zitat daraus: „Finden Sie etwas, was Sie gerne tun, und machen Sie es! Ich habe noch nie einen Hund getroffen, der zu beschäftigt war, um Spaß zu haben. Aber ich habe viele Menschen getroffen, denen es so geht“

    Für dich ausgeheckt:

    Die Facebook-Gruppe "Personal Branding mit Julian Heck" ist wieder aktiv.Lernen, inspirieren, austauschen!

    Das inspirierende Zitat:

    „Wer auf andere wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden“ – Kurt Tucholsky 

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  • 15.01.2019
    639 MB
    10:39
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Elevator Pitch: Die Kunst, die Positionierung auf den Punkt zu bringen

    Nehmen wir mal an, du bist gerade in einem Gebäude und willst in den vierten Stock fahren. Du überlegst: Soll ich die Treppe nutzen? Ach nein, vier Etagen sind doch ein bisschen viel für mich. Du gehst also entschlossen in den Aufzug, um eine entspannte Fahrt nach oben zu genießen. Doch beim Betreten des Aufzugs wirst du plötzlich angesprochen: "Sagen Sie, was machen Sie eigentlich beruflich?". Jetzt müsstest du ihn parat haben, den sogenannten Elevator Pitch, von dem alle immer so gerne sprechen.

    Das ist der Elevator Pitch

    Na gut, eine solche Situation im Aufzug kommt wahrscheinlich eher selten vor. Aber es muss ja auch nicht Aufzug sein, sondern kann auch eine Gartenparty sein, wie Tobias Beck gerne in seinen Podcast-Interviews sagt. Es geht im Endeffekt um das Gleiche: Du sollst in Kürze auf den Punkt bringen, wer du bist und was du machst. Das Ganze soll aber nicht nur kurz und knackig sein, sondern auch gut verständlich sein.

    Natürlich könntest du hier sagen: Ich bin Coach. Oder: Ich bin Webdesigner. Oder: Ich bin Fotograf. Dein kurzer Pitch sollte schon ein wenig herausstellen, was du für den mit welchem Ziel machst. Das ist zumindest mein Ansatz, wenn ich mit Kunden einen Mini-Pitch entwickle. Nur zum Verständnis: Ich rede nicht vom Pitch vor einem Investor wie bei "Die Höhle der Löwen". Es geht um eine prägnante Vorstellung.

    Meine Empfehlung: Der 1-Satz-Pitch

    Vielleicht hast du selbst schon mal solch einen Pitch ausgearbeitet und aufgeschrieben. Aber mal ehrlich: Kannst du ihn mehr oder weniger auswendig? Nutzt du ihn tatsächlich? Meine Erfahrung ist, dass das die wenigsten Unternehmer machen. Das ist schade, denn es gibt schließlich viel mehr Situationen als den berühmt berüchtigten Aufzug.

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  • 08.01.2019
    542 MB
    09:02
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Neustart: Ausblick auf das (Podcast-) Jahr 2019

    Es geht weiter. Endlich. Nach einer mehrmonatigen Pause darfst du dich jetzt wieder auf viele neue Podcast-Episoden freuen. 

    In dieser Episode gebe ich dir einen kurzen Jahresrück- und ausblick und verrate dir, was dich ab sofort hier im Podcast erwartet. 

    Denn ich starte nicht nur wieder durch, ich starte so richtig durch mit einem neuen Erscheinungsintervall: Jeden Dienstag und Freitag erscheint ab jetzt eine Episode. 

    Dienstags bekommst du einen ganz normalen Impuls (wie bisher gewohnt) und freitags erhältst du ein kurzes, knackiges Format mit fünf Elementen: Meinem Learning der Woche, mit einem Branding-Heck (ja ja, Wortspiel), mit einem Lese-Tipp (ob Buch oder Beitrag), mit etwas, das ich für dich ausgeheckt habe (Wortspiel Nr. 2) und mit einem Zitat der Woche.

    Ich freue mich, wenn du wieder mit an Bord bist und den Podcast abonnierst.

    Auf ein erfolgreiches Jahr 2019!

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  • 06.10.2018
    676 MB
    11:16
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Warum du als Unternehmer LinkedIn auf dem Schirm haben solltest

    An was denkst du, wenn du Social-Media-Marketing hörst? Die meisten werden wohl an Facebook denken. Vielleicht auch noch an Instagram. Das war es vermutlich bei vielen. In bestimmten Nischen wird auch noch Twitter oder Pinterest auftreten. Oder Xing. Die wenigsten werden dabei an LinkedIn denken, da bin ich mir sicher.

    Doch warum eigentlich nicht?

    "LinkedIn ist unübersichtlich und ein Start deshalb schwierig." Das höre ich immer wieder und haben mir auch viele meiner Teilnehmer in meinem LinkedIn-Webinar vor einigen Wochen gesagt.

    Aber mal ehrlich: LinkedIn ist nicht viel komplizierter als Facebook. Wer das erste Mal Facebook betritt, wird dort ganz sicher auch erstmal orientierungslos sein. Wer sich hingegen etwas damit beschäftigt, blickt nach einer gewissen Zeit gut durch. Ähnlich ist das beim internationalen Business-Netzwerk LinkedIn. Und ich kann garantieren: Die Zeit zum Auseinandersetzen mit LinkedIn lohnt sich.

    LinkedIn wird wichtiger als Facebook

    Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster und behaupte: Wer als Unternehmer Unternehmenskunden als Zielgruppe hat – als im B2B-Sektor unterwegs ist –, für den wird LinkedIn in Sachen Markenbekanntheit und Vertrieb künftig mindestens so wichtig sein wie Facebook.

    Bei LinkedIn bewegt sich einfach unheimlich viel. Inzwischen sind dort 12 Millionen Mitglieder – ein Zuwachs von rund 3 Millionen Mitgliedern in den letzten knapp 2 Jahren. Auch die Interaktionsraten steigen bei LinkedIn rasant an, genauso wie die Anzahl verschickter Direktnachrichten.

    Hinzu kommt, dass LinkedIn gerade im deutschsprachigen Raum richtig Gas gibt – mit demnächst zwei Büro in Deutschland und einem eigenen Redaktionsteam, das Inhalte erstellt und Beiträge kuratiert.

    Auch in der Gratis-Version geht schon einiges

    Viel wichtiger ist aber, dass LinkedIn einfach eine Menge zu bieten hat. Es braucht – im Gegensatz zu Xing – auch keine Premium-Version, um bei LinkedIn durchzustarten. Dort können zum Beispiel Bilder und Videos direkt hochgeladen und eigene Artikel veröffentlicht werden. Das Profil kannst du natürlich sehr aussagekräftig und überzeugend gestalten und du kannst nachvollziehen, wer dein Profil besucht hat. All das kann Xing in der Gratis-Version nicht vorweisen – manches davon sogar überhaupt nicht.

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  • 05.05.2018
    592 MB
    09:52
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    "Persönlich" & "privat": Der entscheidende Unterschied

    Wie du vielleicht weißt, komme ich ursprünglich aus dem Journalismus. Für mich als freier Journalist war damals nicht Facebook und schon gar nicht E-Mail-Marketing oder ein Podcast mein wichtigster Kanal für mehr Sichtbarkeit, sondern der Kurznachrichtendienst Twitter. Tatsächlich habe ich Twitter täglich mehrfach genutzt und darüber meine Reichweite gewonnen und somit mich als Personal Brand in das Blickfeld der anderen gerückt, darunter eben auch viele Auftraggeber.

    Ich war von Twitter so begeistert, dass ich dazu irgendwann viele Texte geschrieben habe – das war mein Einstieg ins Thema Sichtbarkeit und Personal Branding. Später habe ich hierzu auch Seminare durchgeführt. Wer damals mit Social Media noch nicht so richtig in Berührung gekommen ist und eher skeptisch gegenüber Twitter war, der hat mir meistens eine Frage an den Kopf geworfen: "Muss ich denn wirklich jeden Gang zur Toilette preisgeben und jedes Essen fotografieren?" Das Toiletten-Argument war wirklich der Standard. Irgendwie lustig in Anbetracht der Tatsache, dass ich niemanden kenne, der über seinen Klo-Aufenthalt Tweets veröffentlicht hat. Aber nun ja, was sich einmal festsetzt, bleibt als Klischee erhalten.

    Heute spreche ich längst nicht mehr nur über Twitter, sondern über eine ganzheitliche Marketing-Strategie. Das liegt natürlich zum einen daran, dass Personal Branding heute mein beruflicher Schwerpunkt ist. Zum anderen spielt Twitter für mich heute keine große Rolle mehr. So verändert sich die Relevanz von Kanälen.

    Du musst nichts Privates von dir teilen

    Eine Sache verändert sich aber nicht: Wenn ich jetzt über Personal Branding spreche, ist es ein ähnliches Argument, das ich von Skeptikern immer wieder höre: Sie schrecken vor Personal Branding zurück, weil sie nichts Privates über sich erzählen wollen. Es geht hier nicht um den erwähnten Toilettengang, sondern um Privatsphäre im Allgemeinen. Ist Personal Branding aber nicht genau das – Privates über sich zu erzählen?

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  • 19.04.2018
    696 MB
    11:36
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Komfortzone verlassen: Meine Erfahrungen mit dem ersten großen Launch

    Ich möchte dich kurz auf eine Zeitreise mitnehmen. Wir katapultieren uns in die Vergangenheit. Gerade befinden wir uns zwei Tage vor dem Anmeldeschluss für mein neuestes Coaching-Produkt, den Personal Branding Inner Circle. Jetzt gilt es nochmal kräftig zu werben, denn kurz bevor die Anmeldephase endet, steigt für die Interessenten der Druck. Das ist meine Chance. Aber ich will nicht aufdringlich sein und frage mich: Sollte ich jetzt wirklich nochmal eine E-Mail schreiben und dafür werben? Oder ist das zu aufdringlich?

    Eine neue Herausforderung: Meine Launchphase

    Es ist nämlich so: Ich gehöre eigentlich zu denen, die von sich sagen würden, dass sie kein "Verkäufer-Typ" sind, was auch immer das genau sein mag. Jedenfalls hasse ich Kaltakquise – wie ich sie damals bei meiner Online-Zeitung mache musste –, ich bin ich wirklich sehr ungern aufdringlich in meinem Marketing und will damit auch nicht nerven.

    Bei einem Launch, der nur mehrere Tage andauert, müssen wir natürlich intensiver werben als es ansonsten der Fall ist. Für mein normales Coaching-Angebot zum Beispiel versuche ich immer ein Grundrauschen zu erzeugen, das mal mehr, mal weniger intensiv ist. Für meinen Personal Branding Inner Circle musste ich da schon mehr Gas geben. Und ich gebe zu: Das war für mich eine neue, aber sehr lehrreiche Herausforderung. Denn es war auch tatsächlich mein erster großer und gut vorbereiteter Launch, den ich vollzogen habe.

    Eine gute Vorbereitung gibt mir Sicherheit

    Vorab habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich die Launchphase gestalten möchte. Ich habe mir eine Tabelle angelegt und dort die Maßnahmen mit entsprechenden Deadlines notiert, um auch wirklich gut vorbereitet zu sein. Eine gute Vorbereitung hatte für mich vor allem zwei Gründe: Erstens wollte ich nicht täglich wieder aufs Neue überlegen, wie ich denn heute auf mein Angebot hinweisen soll. Das würde mich jeden Tag unter Druck setzen, kreativ zu sein. Gut vorbereitet bekam ich stattdessen eine große Portion Sicherheit. Zweitens hilft eine intensive Vorbereitung dabei, strategisch an den Launch heranzugehen und sich zu überlegen, welche Wirkung die jeweiligen Maßnahmen erzeugen sollen. Auch das gab mir Sicherheit.

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  • 18.03.2018
    693 MB
    11:33
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Wunschkunde: Warum du deine Zielgruppe anders definieren solltest

    Es kann gut sein, dass ich dir hier etwas erzähle, was all dem widerspricht, was du bisher zu diesem Thema gehört hast. Vielleicht stoße ich dir vor den Kopf und löse im ersten Moment Verwunderung aus. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich hierzu eine deutlich andere Meinung als viele andere Marketing- und Branding-Experten. Es geht um das Thema: "Wie kann ich meine Zielgruppe definieren?". Und hier kommt der Begriff "Wunschkunde" ins Spiel. Aber dazu gleich mehr.

    Die Zielgruppe zu definieren, das ist sehr wichtiges Thema, wie du hoffentlich weißt. Das ist ein fester Bestandteil der Positionierung und Grundlage für alle Marketing-Maßnahmen. Logisch, denn du musst nicht nur wissen, an wen du deine Blogbeiträge, Social-Media-Posts und andere Inhalte adressierst, sondern auch, wen du mit deinem Angebot ansprichst. Hier kommt es vor allem auf das Wie an, also wie du deine Zielgruppenansprache gestaltest. Das ist wichtig, weil Nutzer natürlich umso besser auf einen Text oder ein Angebot ansprechen, desto genauer du sie ansprichst und desto besser du sie an ihrem Standpunkt abholst.

    Die wohl bekannteste Methode zur Zielgruppen-Definition: Persona

    Die spannende Frage ist jetzt, wie du deine Zielgruppe definieren kannst beziehungsweise definierst. Die wohl bekannteste Methode ist die einer Persona. Im Internet findest du massenweise Anleitungen dazu, wie du einen Avatar, eine Persona oder deinen Wunschkunden erstellst. Wunschkunde. Da ist er, dieser Begriff, mit dem ich mich nicht so ganz anfreunden kann. Ich will dir auch erklären, warum das so ist. Und ich verrate dir auch gleich, welche Alternative ich im Gepäck habe, um das Problem mit der Zielgruppe in den Griff zu kriegen.

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  • 08.03.2018
    837 MB
    13:57
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Positionierung? Hilfe! Über die Angst, sich entscheiden zu müssen

    Ab und zu werde ich gefragt, ob ich mich als Interviewpartner zur Verfügung stellen möchte, um über Personal Branding zu sprechen. Das freut mich natürlich immer und sage deshalb in der Regel nicht nein. Letzte Woche durfte ich mal wieder in einem anderen Podcast zu Gast sein und meinen Senf zu den Themen Positionierung und Selbstmarketing geben. In dieser Episode, aber auch in vielen anderen Interviews, wird mir mit hoher Wahrscheinlichkeit diese eine Frage gestellt: "Welche Hürden gibt es bei der Positionierung von Unternehmern?". Oder: "Was machen die meisten Unternehmer am Anfang falsch, wenn sie sich positionieren wollen?".

    Verursacht Positionierung Trennungsschmerz?

    Nun, da gibt es natürlich so einiges, wie du dir sicherlich vorstellen kannst. Wenn ich auf diese Frage zu den Hürden bei der Positionierung nur eine Sache nennen dürfte, dann wäre es die Angst, sich entscheiden zu müssen – für etwas und damit auch gegen etwas. Es geht also nicht nur um das Entscheiden per se, sondern um Trennung. Und Trennung verursacht bei dem ein oder anderen Trennungsschmerz. Und Trennungsschmerz ist nichts Schönes. Positionierung ist deshalb auch nichts Schönes. Das ist zumindest die Schlussfolgerung der Personen, die sich ungern entscheiden wollen.

    Ich möchte darauf etwas näher eingehen und gleich zwei Sachen vorwegnehmen. Erstens: Ja, beim Positionieren geht es um Entscheidungen. Zweitens: Nein, Positionierung bedeutet nicht zwingend, nicht mehrere Sachen unter einen Hut zu bekommen. Passen die zwei Aussagen zusammen? Das tun sie, ja. Sie sagen allerdings auch aus, dass Positionierung zwar anstrengend sein kann, aber auch sogenannte Scanner-Persönlichkeiten mit vielen Ideen nicht leer ausgehen und mit einem Bauchladen leben müssen.

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  • 01.03.2018
    942 MB
    15:42
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Intensiv & transformierend: Der Personal Branding Inner Circle startet!

    Heute ist ein ganz besonderer Tag. Na, kommst du drauf? Nein, es liegt nicht am meteorologischen Frühlingsanfang – ganz abgesehen davon, dass sich die Temperaturen noch so gar nicht nach Frühling anfühlen. Ich gebe zu, dass der heutige Tag vor allem für mich ein besonderer Tag ist. Für dich kann er aber zu einem werden.

    Ich will gar nicht mehr um den heißen Brei reden: Heute öffnet die 20-tägige Anmeldephase für meinen neuen Personal Branding Inner Circle. Ja, es ist soweit, was ich schon einige Male kurz angeteasert habe. Für mich ist das ein wirklich außergewöhnlicher Moment, weil mit dem Inner Circle ein Angebot auf den Markt kommt, das ich zum einen vielen Wochen und Monate vorbereitet habe und das zum anderen so einen großen Nutzen für dich als Unternehmer bringt zu einem Preis, der mehr als fair ist.

    Der Personal Branding Inner Circle im Überblick

    Aber lass uns nochmal einen Schritt zurückgehen. Vielleicht fragst du dich gerade: Personal Branding wat? Ich habe mir mal eine Gliederung zu meinem neuen Angebot gemacht, um dir möglichst schnell und dennoch umfassend einen Überblick über den Personal Branding Inner Circle zu verschaffen:

    Was ist das eigentlich?

    Der Personal Branding Inner Circle ist kein einmal erstellter Onlinekurs, sondern ein langfristig angelegter Mitgliederbereich, in dem ich eine Gruppe von Unternehmern live auf ihrem Weg zur Personenmarke begleite. Ob du es als inneren Zirkel, als Masterclass, als einen Insider-Club oder anders bezeichnest, ist unwichtig. Wichtig ist, dass du es als konstante, intensive und nachhaltige Begleitung durch mich verstehst.

    Was bekomme ich alles?

    Alle Mitglieder im Personal Branding Inner Circle bekommen mich als persönlichen Begleiter an ihre Seite gestellt. In der Praxis sieht das so aus:

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  • 26.02.2018
    700 MB
    11:40
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personenmarke: "Aber ich will doch gar keine Marke sein!"

    In der letzten Episode habe ich über fünf Personal-Branding-Trends gesprochen. Einer davon war sehr grundlegend: Personal Branding wird wichtiger, habe ich gesagt. Davon bin ich überzeugt, aber viele sehen das Thema immer noch eher skeptisch. Du vielleicht auch? Ich will in dieser Episode nicht nochmal generell für Personal Branding argumentieren, sondern ein Missverständnis aus dem Weg räumen. Ein zentrales Argument der Skeptiker ist nämlich, dass sie keine Personenmarke sein möchten. Punkt. Sie möchten Mensch bleiben und nicht zu einem Produkt werden. Und jetzt komme ich und sage: Diese Personen haben recht. Sie sollen auch Mensch bleiben. Vielleicht bist du jetzt irritiert, weil ich im Intro dieses Podcasts ja sage, dass du als Person das Produkt bist. Lass es mich näher erläutern.

    Personal Branding vs. Produkt Branding

    Für mich bedeutet Personal Branding zugespitzt, mehr – und nicht weniger – Mensch zu sein. Die Herausforderung dabei ist, sich authentisch und clever in Szene zu setzen. Dazu gehört – wie du inzwischen von mir weißt – ganz viel Persönlichkeit. Über den Persönlichkeitsfaktor habe ich ja bereits in einer eigenen Podcast-Episode gesprochen. Das ist auch der entscheidende Unterschied zum Produkt-Branding.

    Produkten können wir wunderbare Eigenschaften zuweisen. Ein Joghurt ist nicht einfach nur ein Joghurt, sondern ein Geschmackserlebnis, das uns vielleicht an die Kindheit zurückerinnern oder an einen traumhaften Ort versetzen lässt und für ein gesundes Gefühl sorgt, wie es noch kein Joghurt zuvor getan hat. Ob das stimmt oder nicht, ist zweitrangig. Marketing-Experten tun alles dafür, um diesen Joghurt zum besten Joghurt aller Zeiten zu machen, um die Verkäufe anzukurbeln. Bei Personenmarken funktioniert das nicht ganz so einfach. Wenn ich von Authentizität spreche, dann spreche ich auch davon, nichts hinzuzudichten. Beim Personal Branding geht es vielmehr darum, den wahren Kern der Persönlichkeit – in Kombination mit den Vorzügen der angebotenen Leistung – hervorzuheben.

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  • 16.02.2018
    1 MB
    20:56
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personal Branding 2018: Trends und unseriöse Vorhersagen

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir. Mitte Februar? Na gut, etwas spät. Da es in diesem Jahr meine erste Podcast-Episode ist, darf ich das aber noch sagen. Ich hoffe, du bist gut – vor allem gesund – ins neue Jahr gestartet. Ich weiß nicht, ob du Vorsätze hast. Ich halte eigentlich nicht viel von Vorsätzen zum Jahresbeginn, weil ich mir auch während des Jahres Dinge vornehme und Ziele setze. Aber so ganz kann ich mich der Magie eines Jahreswechsels doch nicht entziehen. Nur so viel: Ich habe für 2018 weniger geplant als ursprünglich angedacht. Der Grund ist ganz einfach. Ich möchte meinen Fokus nicht so sehr auf Neuerungen legen, sondern auf das Optimieren bestehender Prozesse und Angebote. Tiefe statt Breite ist angesagt. Es gibt nur ein großes Projekt für dieses Jahr, das ganz oben auf der Agenda steht: Mein Personal Branding Inner Circle – ein mindestens auf ein Jahr ausgelegtes Programm für Unternehmer, die mich als täglichen Begleiter auf ihrem Weg zur Marke möchten. Hier geht es ganz viel um Inspiration. Am 1. März beginnt die zeitlich begrenzte Anmeldephase. Auf julianheck.de/innercircle findest du schon einige Informationen hierzu und kannst dich eintragen, wenn du zum Start informiert werden magst. Mehr dazu, wenn es soweit ist. Ansonsten werde ich mich noch stärker auf mein wichtigstes Angebot, das Langzeit-Coaching, konzentrieren. Ich stelle immer mehr fest, dass eine längerfristig angelegte Zusammenarbeit zwingend notwendig ist, um wirklich etwas bewegen und bewirken zu können. Deshalb verkaufe ich fast nur noch Halbjahres- und Jahres-Coachings

    Fünf Personal-Branding-Trends 2018

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  • 09.11.2017
    676 MB
    11:16
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Auftrag annehmen oder ablehnen? Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

    Neulich hat mich eine Bekannte von mir gefragt, ob sie einen Auftrag annehmen soll oder nicht. Um was es dabei genau ging, spielt an dieser Stelle keine Rolle. Meine Bekannte ist Journalistin bzw. Texterin und steht noch recht am Anfang ihrer Selbstständigkeit. Das Problem in ihrer Branche – ich kenne sie schließlich auch sehr gut – ist: Texter werden sehr schlecht bezahlt, besonders zu Beginn. Die Preise sind teilweise unterirdisch. Aber das ist natürlich auch in einigen anderen Dienstleister-Branchen der Fall, ich weiß.

    Sie hat mich jedenfalls fragt, weil sie sich sehr unsicher ist. Einerseits braucht sie natürlich das Geld und möchte deshalb nicht nein sagen. Andererseits will sie natürlich nicht für einen Billig-Preis arbeiten und sich nicht unter Wert verkaufen. Das ist auch total verständlich und gut. Eine äußerst schwierige Situation also.

    Du willst jetzt sicherlich wissen, was ich ihr empfohlen habe. Die Antwort scheint erstmal unbefriedigend, ist aber eine Antwort, die ich mir auch immer gebe, wenn ich vor dieser Frage stehe.

    Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

    Ich habe drei verschiedene Kriterien, die ich heranziehe, wenn ich eine Anfrage für einen neuen Auftrag erhalte. Ich möchte dir diese drei Kriterien vorstellen, weil ich glaube, dass sie auch dir helfen könnten, wenn du wieder in einer solchen Situation bist.

    Kriterium 1: Finanzen. Das wichtigste Kriterium ist, dass der Auftrag gutes Geld bringen muss. Das hat oberste Priorität. Wir wollen schließlich unsere Brötchen mit unserer Arbeit verdienen. Aufträge sollen also gut bezahlt sein und wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen. Aber das Thema wäre nochmal eine eigene Episode wert. Kriterium 2: Referenz. Es gibt Aufträge, die sind sinnbildlich gut für den Lebenslauf. Wenn wir diese Auftraggeber als Testimonial aufführen können oder als Referenz auf der Website, dann macht das einfach etwas her. Ein Beispiel dafür ist ein Lehrauftrag an einer Hochschule. Ich hatte einen solchen mal zwei Jahre lang an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Online-Journalismus. Lehraufträge werden in der Regel schlecht bezahlt. Sie sind aber dennoch interessant, weil sie eine gute Referenz darstellen. Das kann also auch mal ein Argument dafür sein, einen Auftrag anzunehmen. Allerdings darf das nicht zu häufig vorkommen. Kriterium 3: Spaß. Ja, es gibt auch manchmal Aufträge, die machen einfach nur Freude, auch wenn das Honorar nicht wirklich stimmt. Ich habe mal einen Workshop für eine Jugendorganisation gehalten, obwohl er nicht sehr gut finanziell honoriert wurde. Ich habe ihn aber trotzdem angenommen, weil mir die Arbeit mit Jugendlichen viel Spaß macht. Ein anderes Beispiel sind Aufträge mit einem guten Zweck für irgendwelche Vereine zum Beispiel. Wenn wir dabei Spaß haben und mal etwas Gutes tun, dann ist das auch mal in Ordnung. Aber auch das darf nicht zu häufig vorkommen. Bei jeder Anfrage gut abwägen ...mehr
  • 26.09.2017
    601 MB
    10:01
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Haltung haben: Warum Ecken und Kanten wichtig sind

    Als Strategiecoach für Positionierung und Selbstmarketing bin ich natürlich ein großer Fan der beiden Felder. Ich mag Personal Branding aber nicht nur wahnsinnig gern, weil ich damit mein Geld verdiene – schließlich habe ich auch schon vor meiner Arbeit als Coach mit dem Konzept einer Personal Brand, einer Personenmarke, sehr sympathisiert. Ich stehe für Personal Branding und dazu, dass das Konzept wichtig und richtig ist. Leider sind von Personal Branding nicht alle überzeugt. Zu den Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, gehören folgende:

    „Braucht man das wirklich?“ „Ist das denn das Richtige?“ „Geht es nicht eigentlich eher um das Produkt oder die Dienstleistung und nicht um die Person? Sollte man nicht lieber ein gutes Produkt bauen und eine gute Dienstleistung haben, anstatt die Person so in den Vordergrund zu rücken?“

    Oft höre ich auch, Produkte-Marketing sei wichtiger als Personal Branding und man solle besser sein Produkt vermarkten als seine Persönlichkeit. Manche denken sogar, durch Personal Branding werde Blödsinn an den Mann gebracht, weil man durch Selbstdarstellung und Selbstinszenierung – Begriffe, die für mich nicht negativ behaftet sind –alles verkaufen könne und die Dienstleistung oder das Produkt und damit auch die Qualität in den Hintergrund rücke.

    Meine Haltung zu Personal Branding

    Ich sehe das anders. Als ich noch hauptsächlich als Journalist gearbeitet habe, wurde ich zum Teil hart kritisiert. Allerdings nicht für meine Arbeit als Journalist, sondern für meine Ansicht, Journalisten – besonders freie Journalisten – müssten unternehmerischer denken, müssten Unternehmer sein und als Unternehmer handeln, wozu eben auch Positionierung und Selbstmarketing gehört. An dieser Stelle hörte ich immer wieder die Kritik, es ginge doch nicht um den Menschen, sondern um die Inhalte. Die Qualität der Inhalte müsse stimmen und nicht die Qualität der Vermarktung. Auch mit Aussagen wie „Ich will mich nicht darum kümmern, mich zu vermarkten, sondern ich will die Zeit lieber nutzen, um gute Inhalte zu produzieren“ musste ich mich immer wieder auseinandersetzen. 

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  • 19.09.2017
    534 MB
    08:54
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    FDP-Chef Christian Lindner – Vorreiter im politischen Personal Branding

    Merkel oder Schulz? Schulz oder Merkel? Du hast am 24. September 2017 die Wahl. Na ja, also indirekt. Denn anders als in den USA wählen wir hier ja den Bundeskanzler nicht direkt, sondern wir wählen die Parteien. Aber mal ganz ehrlich: Hier geht es dennoch um eine Wahl der Personen. Die Parteien haben stellen Spitzenkandidaten auf und sie sind ein sehr entscheidendes, wenn nicht sogar das entscheidende Element dafür, ob das Kreuz bei der Partei gemacht wird oder nicht – insbesondere bei den unentschiedenen Wählern.

    Personal Branding – Pflicht für Politiker

    Für Politiker ist Personal Branding deshalb Pflicht. Das ist nicht nur für die Spitzenkandidaten so, sondern auch für jeden einzelnen Abgeordneten. Schließlich kämpfen sie vor Ort um das Direktmandat und da spielt die Persönlichkeit selbstverständlich auch eine Rolle.

    Für die Abgeordneten wie auch für die Parteien gilt deshalb die Regel: Wer sich schlecht positioniert und nicht sichtbar ist, geht unter. Parteien spüren das Problem sehr stark. Ihnen wird immer wieder vorgeworfen, dass sie sich nicht von anderen Parteien unterscheiden. Sprich: Sie positionieren sich nicht gut genug, machen sich nicht unterscheidbar und stellen ihr Alleinstellungsmerkmal nicht oder zu schlecht heraus. Den Vorwurf kann man auch vielen Unternehmen machen. Sie grenzen sich nicht genug von der Konkurrenz ab und Kunden wissen deshalb nicht, zu wem sie gehen sollen – beziehungsweise sie gehen dann zu dem Unternehmen, dass besser positioniert und sichtbar ist.

    Christian Lindner – positioniert und sichtbar

    Aber zurück zur Politik. Es gibt einen der Spitzenkandidaten, der zumindest aus Personal-Branding-Sicht positiv auffällt. Ich betone: Ich rede nicht von Inhalten und gebe dementsprechend auch keine Wahlempfehlung ab. Es geht ausschließlich um Personal Branding. Die Person, von der ich spreche, ist Christian Lindner, FDP-Vorsitzender und Spitzenkandidat für die Bundestagswahl.

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  • 26.07.2017
    688 MB
    11:28
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Podcast als Selbstmarketing-Tool: Authentisch, praktisch, gut

    Bloggen? Podcasten? Videos auf YouTube veröffentlichen? Und dazu noch Facebook, Twitter, Instagram und so? Die meisten Unternehmer oder angehenden Unternehmer wissen oft nicht, welche Kanäle sie für ihr Online-Marketing nutzen sollen. Es herrscht völlige Überforderung und das ist natürlich auch kein Wunder bei der Vielfalt an Möglichkeiten und den begrenzten Ressourcen, die einem zur Verfügung stehen.

    Deshalb erstmal ein grundsätzlicher Tipp: Wenn du in einer solchen Situation bist, dann sei dir bewusst, dass du nicht alle Kanäle bedienen musst – grundsätzlich und schon gar nicht am Anfang. Hier reicht es, wenn du dich auf einen, maximal zwei Kanäle konzentrierst, wo du dich wohlfühlst.

    Idealfall: Einmal Content erstellen, mehrfach verwerten

    So, und jetzt kommt der Idealfall. Ideal wäre es, wenn du deinen Content, den du einmal erstellst, mehrfach nutzt. Konkretes Beispiel: Du nimmst einen Podcast auf, filmst dich dabei für YouTube und lässt es transkribieren für deinen Blog. Und das spielst du dann wiederum auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen aus. Aber das will gut überlegt sein, kostet etwas Zeit und ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber darauf gehe ich in einer anderen Episode nochmal gesondert ein.

    In dieser Episode möchte ich quasi eine lose Serie starten über verschiedene Kanäle als Selbstmarketing-Tools. Los geht es mit: Podcasts.

    Wie du weißt, setze ich auch auf Podcasts. Das war nicht von Anfang an so und selbst, als ich gestartet bin, habe ich nicht den langen Atem gehabt und es durchgezogen. Erst jetzt, seit einigen Wochen und Monaten, veröffentliche ich einigermaßen regelmäßig neue Episoden.

    Mein Weg zum Podcast

    Ich möchte dich mal an meinen Überlegungen teilhaben lassen, die ich vor dem Start des Podcasts hatte. Die Situation war nämlich folgende: Ich habe für mich beschlossen, dass ich beim Thema Selbstmarketing so richtig durchstarten möchte. Bisher hatte ich noch nirgends wirklich regelmäßig Content hierzu veröffentlicht. Nur auf meinem Blog ist ab und zu mal ein Beitrag erschienen. Ich saß also an einer Content-Strategie.

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  • 10.07.2017
    606 MB
    10:06
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Alles schon erzählt: Wie du trotzdem gute Inhalte veröffentlichen kannst

    Wenn du dein Smartphone öffnest, werden dir Eilmeldungen von Nachrichten-Apps auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn du Facebook öffnest, dann könntest du stundenlang in der Timeline versinken und neben privaten Statusmeldungen siehst du Links zu Blogs, Magazinen, Podcasts oder Videos. Bei Twitter ist es ähnlich. Öffnest du YouTube, hast du eine riesige Auswahl an neuen Videos. Das ist alles so viel, dass du es niemals auch nur annähernd vollständig konsumieren könntest. Wir alle erleben tagtäglich einen Overload an Informationen. Wir werden überschwemmt von Inhalten.

    Es gibt aber nicht nur ein Konsum-Problem, sondern auch ein Produktionsproblem.

    Mal ganz ehrlich: Wie viele deiner selbst erstellten Artikel, Podcast-Episoden oder Videos bieten Inhalte, die komplett neu sind? Ich meine damit Inhalte, die wirklich noch nirgendwo zu lesen, zu hören oder zu sehen waren. Wenn du ehrlich bist, dann sind das nur sehr wenige oder sehr wahrscheinlich sogar gar keine. Das allermeiste wurde in irgendeiner Form schon irgendwie veröffentlicht oder wird – bei irgendwelchen Neuigkeiten – parallel von vielen anderen publiziert. Das geht dir genauso wie mir und vielen anderen auch.

    Wir haben deshalb im Grunde genommen zwei Möglichkeiten, um diesem Dilemma zu entgehen oder wenigstens das Beste daraus zu machen.

    Inhalte anders und besser aufbereiten

    Möglichkeit 1: Du bereitest die Inhalte besser auf. Obwohl alles schon mal irgendwo erzählt wurde, willst und sollst ja trotzdem bloggen und für deine Zielgruppe kostenlosen Mehrwert schaffen. Was also tun? Du kannst die Inhalte anders und besser aufbereiten, zum Beispiel mit einem guten Storytelling und einer persönlichen Note oder in Häppchen, um sie besser konsumieren zu können.

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  • 06.07.2017
    599 MB
    09:59
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Sichtbarkeit & Reichweite: Qualität statt Quantität

    Gestern Abend fand das Finale des Confed Cups statt. Deutschland hat Chile in einem hart umkämpften Spiel mit 1:0 besiegt. Dabei hatte Chile deutlich mehr Chancen. Ich habe die Zahlen mal herausgesucht: Chile hatte 62 Prozent Ballbesitz und sieben Schüsse aufs Tor, Deutschland hingegen 38 Prozent Ballbesitz und nur 3 Schüsse aufs Tor.

    Was sagt uns das? Deutschland hatte eine bessere Chancenverwertung, also aus weniger mehr gemacht. Und nur darauf kommt es unter dem Strich an.

    Bessere Chancenverwertung = bessere Conversion Rate

    Auch in Sachen Marketing müssen wir aus weniger mehr machen. Besonders bei Facebook-Anzeigen lässt sich das gut veranschaulichen: Dort verfolgen wir ja das Ziel, mit möglichst wenig Geld möglichst viele Leads zu generieren. Es kommt hier also auch nicht auf die reine Reichweite an, sondern auf die Conversion Rate. Konkret bedeutet das, dass wir nicht einfach eine riesige Reichweite brauchen, sondern die richtige Reichweite mit den richtigen Personen, die auch an unserem Angebot interessiert sind.

    Kurz und knapp könnte man auch sagen: Qualität statt Quantität.

    Ich möchte diesen Aspekt nochmal etwas genauer anschauen und allgemein auf das Thema Sichtbarkeit übertragen.

    Viele Unternehmer und Social-Media-Nutzer sind richtig heiß auf eine große Reichweite. Das ist natürlich auch verständlich und der Wunsch ist nicht ganz unbegründet. Das verstehe ich gut. Es gibt allerdings einen Unterschied zu einer guten Reichweite und einer weniger guten Reichweite.

    Nehmen wir mal an, du bist Business Coach und hast Unternehmer und Unternehmen als Zielgruppe. Nun hast du die Gelegenheit, dass eine Beauty-Bloggerin mit einer riesigen Reichweite etwas von dir auf zum Beispiel Facebook teilt. Würdest du das Angebot mit offenen Armen annehmen oder eher dankend ablehnen?

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  • 28.06.2017
    584 MB
    09:44
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Wenn du Gas geben willst, musst du regelmäßig auftanken

    Ich komme gerade zurück aus dem Urlaub. Eine Woche Nordsee. Ich war im berühmten Rodenäs. Okay, so ganz berühmt ist das beschauliche Rodenäs mit seinen 422 Einwohnern nicht. Aber die Ferienwohnung dort, die ich jetzt schon das zweite Mal gebucht habe, ist einfach klasse. Das ist ein kleiner, schicker Bungalow mit roten Backsteinen, wie man es aus dem Norden kennt. Ich mag diese Art von Bungalows sehr. Rodenäs liegt ganz oben am Zipfel von Deutschland, direkt an der dänischen Grenze und ist sozusagen der letzte Ort, bevor es über die Nordsee nach Sylt geht.

    Ich habe mich entspannt bis zum geht nicht mehr. Seelenruhe im „Haus Lena“ abseits des Trubels, eine frische Brise vom Meer, traumhafte Sonnenauf- und untergänge und Menschen, deren norddeutsche Art mit viel Gelassenheit und trockenem Humor ich sehr mag und schätze. Ich habe ein wunderbares Lebensgefühl verspürt. Das war eine Auszeit, die ich dringend gebraucht habe.

    Wichtig: Den Wert von Auszeiten erkennen

    Auszeiten waren allerdings nicht immer etwas, das ich regelmäßig auf dem Schirm hatte. Geht dir das ähnlich? Gönnst du dir in gewissen Abständen eine Pause?

    Vielleicht kennst du Gary Vaynerchuk. Ich glaube, er hat den englischsprachigen Begriff „hustle“ bekannt gemacht – auch bei Unternehmern in Deutschland. Es geht also darum, sich richtig in eine Sache reinzuhängen und Vollgas zu geben. Das finde ich auch gut. Schließlich kann nur derjenige etwas bewegen, der in die Umsetzung kommt und handelt.

    Und trotzdem ist es wichtig, den Wert von Auszeiten zu erkennen. Für den einen mag das selbstverständlich klingen. Für viele – insbesondere für Solopreneure und Freelancer – bedeutet Auszeit allerdings eine Pause der Sichtbarkeit und vor allem Umsatzverlust. Wer selbstständig ist und nicht arbeitet, bekommen in der Regel auch kein Geld. Da sind Arbeitnehmer im Vorteil. Die haben 30 Tage Urlaub und werden trotzdem bezahlt. Das gilt auch für den Krankheitsfall.

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  • 22.06.2017
    572 MB
    09:32
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Warum dein Business skalieren sollte – aber nicht muss

    Wie du vielleicht weißt, komme ich aus dem Journalismus. Eine Zeit lang habe ich viel über die Startup-Szene geschrieben. Natürlich habe ich mich deshalb auch immer auf dem Laufenden gehalten, was dort gerade passiert. Das mache ich jetzt auch noch, aber nicht mehr so intensiv.

    Eine TV-Sendung, die ich aber immer noch gerne schaue, ist „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Dort sieht man sehr gut, was ein bestimmendes Thema für Startups und Investoren ist: die Frage, ob das Geschäftsmodell schnell skalierbar ist. Die Begriffe „skalierbar“, „skalieren“ oder „Skalierbarkeit“ gehören auf jeden Fall in jedes Bullshit-Bingo im Startup-Bereich.

    Was ist Skalierbarkeit?

    Skalierbar ist ein Geschäftsmodell prinzipiell erstmal dann, wenn nicht Zeit gegen Geld getauscht wird. Ein einfaches Beispiel: Wenn ein Coach ausschließlich Coaching-Sitzungen gibt, dann kann er nur so viele Kunden aufnehmen, wie er Zeit hat. Das gleiche gilt für Texter, Designer und viele andere Berufe. Dort wird ihre Arbeitszeit gegen ein Honorar getauscht.

    Für Investoren wäre ein solches Geschäftsmodell äußerst unattraktiv, weil sie im Laufe der Zeit keine großen Umsatzsteigerungen erwarten können. Die einzige Stellschraube, die wir drehen können, ist die Erhöhung des Preises. Die Zeit allerdings ist begrenzt.

    Anders sieht es bei einem Geschäftsmodell aus, wo für die gleiche eingesetzte Zeit immer mehr Umsatz gemacht wird. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Methode wäre, Mitarbeiter anzustellen. Das funktioniert aber nur, wenn die Anstellung dafür sorgt, dass mehr Umsatz generiert wird als Kosten für den Mitarbeiter verursacht wird.

    Infoprodukte, überall Infoprodukte

    Im Hinblick auf Solopreneure geht es bei einer Skalierbarkeit aber in der Regel darum, Infoprodukte zu erstellen, die einmal erstellt werden und dann an X Menschen verkauft werden. Ein konkretes Beispiel: Wenn ich ein E-Book erstelle, dann kann ich das einmal verkaufen und habe 10 Euro Umsatz gemacht. Oder ich verkaufe es 100 Mal und erlöse 1.000 Euro Umsatz oder ich verkaufe 100.000 E-Books und mache eine Millionen Euro Umsatz – bei mehr oder weniger gleichem Zeiteinsatz.

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  • 16.06.2017
    572 MB
    09:32
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Personal Branding ist Persönlichkeitsentwicklung

    An was denkst du, wenn du den Begriff Personal Branding hörst? Die meisten werden jetzt wohl etwas sagen wie: Personenmarke, Selbstvermarktung, Marke Ich oder Eigenmarketing. Das sind Synonyme. Einige denken vielleicht auch an Positionierung. Das ist nicht ganz unwichtig, weil eine gute Positionierung die Grundlage für eine starke Personal Brand ist. Um genau zu sein ist eine gute Positionierung der wichtigste Bestandteil von Personal Branding.

    Für mich ist Personal Branding vereinfacht gesagt die Positionierung einer Person und die Kommunikation dieser Positionierung nach außen. Du siehst also: Es geht beim Personal Branding vor allem um sie, die Positionierung.

    Keine Ahnung, ob du dich schon mal näher mit Positionierung beschäftigt hast oder – das wäre natürlich noch besser – selbst schon einen Positionierungsprozess hinter dir hast. Und gleichzeitig auch vor dir. Denn wie ich schon in einer anderen Podcast-Episode gesagt habe: Alles ist ein Prozess. Auch die Positionierung ist nicht plötzlich abgeschlossen, sondern entwickelt sich ständig weiter. Bei dir genauso wie bei mir.

    Mein Ansatz: Positionierung setzt beim Menschen an

    Na, auf jeden Fall baut so ein Positionierungsprozess in meinen Coaching-Sitzungen immer auf der Auseinandersetzung mit der eigenen Person auf. Meine These ist: Damit du dich gut positionieren kannst, musst du dich gut zunächst mal selbst gut kennen. Und du wirst vielleicht überrascht sein, aber die meisten Menschen kennen sich auf den ersten Blick schlechter, als sie es zu Beginn selbst vermuten.

    Mal ganz ehrlich: Wie oft hast du dich schon mit dir, deinen Stärken und Schwächen, deinen Zielen, mit deiner Mission oder Vision auseinandergesetzt? Wie häufig bist du deinen eigenen Lebensweg durchgegangen und hast nach einem roten Faden gesucht? Ich will dir da nichts vorlügen. Ich habe das die ersten rund 24 Jahre meines Lebens kaum oder teilweise sogar gar nicht gemacht.

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  • 06.06.2017
    736 MB
    12:16
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Der Persönlichkeits-Faktor: Du machst den Unterschied

    Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich halte es für unbedingt notwendig, sich ständig im eigenen Fachgebiet weiterzubilden, egal ob durch Seminare, Kongresse, Kurse oder Bücher. Bücher mag ich besonders, weil sie für einen geringen Preis so viel Mehrwert beinhalten – einfach unschlagbar.

    Ich lese sehr viel über Personal Branding. Es liegen etliche Bücher hier auf meinem Schreibtisch und in meinem Regal, die von Experten für Positionierung und Marketing geschrieben worden sind. Von ihnen kann ich jede Menge lernen und abschauen. Zum Beispiel lese ich immer wieder, wie Kollegen einen Positionierungsprozess gestalten. Welche Schritte aufeinander folgen. Vieles ist natürlich sehr ähnlich. Details unterscheiden sich aber. So ist das übrigens in den vielen Branchen.

    Bäcker, Texter, Fotografen – überall das gleiche Problem

    Schauen wir uns mal Bäcker an. Alle haben ihr Handwerk gelernt und backen Brot, Brötchen, Brezeln und einiges an Süßkram. Das Angebot unterscheidet sich ein bisschen, aber im Groben und Ganzen wissen wir, was uns bei einem Bäcker erwartet. Egal wo.

    Schauen wir uns mal Texter an. Alle sind fit darin, Texte zu schreiben. Viele von ihnen arbeiten sich schnell in andere Themen ein, recherchieren und verstehen inzwischen auch etwas von Suchmaschinen-Optimierung, weil das fürs Texten wichtig geworden ist. Texter gibt es also viele und alle machen mehr oder weniger das Gleiche.

    Schauen wir uns noch ein drittes Beispiel an: Fotografen. Alle haben sie Ahnung davon, wie sie eine Kamera bedienen sollen und wie sie ihre Kunden ins rechte Licht rücken, damit das Endergebnis gut ausschaut. Das ist bei allen Fotografen sehr ähnlich.

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  • 29.05.2017
    1 MB
    17:07
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Liebster Award: Morgenroutine, Personenmarke, Buch-Tipps

    Eigentlich mag ich keine Kettenbriefe. Um ehrlich zu sein: Ich hasse sie. Uli Löser, Experte für strategisches Content-Marketing, hat mir einen Kettenbrief geschickt. Na ja, so eine Art Kettenbrief. Genau genommen handelt es sich um den Liebster Award.

    Wer davon noch nichts gehört hat, dem will ich das ganz kurz erklären: Beim Liebster Award muss der Nominierte – in diesem Fall ich – elf Fragen der Person beantworten, die mich nominiert hat. Anschließend nominiert der Nominierte – also ich – zwei neue Personen bzw. Blogs mit elf neuen Fragen. Da mache ich doch gerne mit.

    Ich wurde also von Uli Löser nominiert. Danke dafür! Er hat mir elf Fragen mitgegeben, die ich jetzt hier beantworten werde. Unten findet ihr übrigens meine zwei Nominierungen mit elf neuen Fragen von mir.

    Erzähl uns etwas über deinen Start in den Tag! Hast du eine Morgenroutine oder etwas in der Art?

    Puh, schwieriges Thema. Ich hadere sehr mit dem Thema Morgenroutinen. Einerseits glaube ich schon, dass Routinen sinnvoll sein können. Ich bin gerade am überlegen, welche Routinen für mich Sinn ergeben. Andererseits bin ich sehr happy darüber, dass ich als Selbstständiger die Freiheit habe, keine Routinen haben zu müssen, weshalb mein Start in den Tag eher unspektakulär. Es bleibt spannend.

    Social-Media: Zeitverschwendung oder geniales Tool?

    Keine Frage: Natürlich beides. Ohne Social Media wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin. Besonders für mein Thema Personal Branding ist Social Media natürlich unerlässlich. Und meine Facebook-Gruppe mit inzwischen über 2.200 Mitgliedern möchte ich auch nicht mehr missen. Aber klar ist auch, dass Social Media ein Zeitfresser sein kann. Ich habe schon genug Zeit dort verbracht, die ich gut und gerne in Besseres investieren hätte können. Aber so ist das nun mal: Fluch und Segen zugleich. Wer damit gut umgehen kann und sich nicht ständig ablenken lässt, für den ist Social Media aber definitiv ein geniales Tool.

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  • 15.05.2017
    557 MB
    09:17
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Spitz positionieren und trotzdem eine große Angebotspalette haben

    Müsste ich ein Ranking erstellen mit den größten Sorgen meiner Coaching-Kunden, dann wäre das hier sicherlich ganz weit oben: Die Angst, sich festlegen zu müssen. Kennst du das?

    Ich gebe zu: Die Angst kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte sie auch. Aber die Angst ist unbegründet. In eine der letzten Episoden bin ich darauf schon mal ganz kurz eingegangen. Diesen Aspekt finde ich aber sehr wichtig, weil es einfach sehr viele Unternehmer betrifft. Deshalb mache ich dazu jetzt nochmal eine eigene Episode. Kurz und knackig, wie du es von mir kennst.

    Ich stehe für Selbstmarketing. Erstmal.

    Hast du dich schon mal auf meiner Website umgeschaut? Falls nicht, ist das nicht schlimm. Falls doch, dann wirst du festgestellt haben, dass das Thema Personal Branding – also Positionierung und Selbstmarketing – überall dick und fett zu erkennen ist. Ich nenne mich Selbstmarketing-Coach, habe einen Selbstmarketing-Podcast, blogge dementsprechend darüber, verschicke einmal in der Woche einen Selbstmarketing-Newsletter und ich schreibe auf der „Über mich“-Seite, wie ich zum Thema Personal Branding gekommen bin. Zusätzlich findest du einen kostenlosen E-Mail-Kurs zum Thema Positionierung sowie Seminar-Angebote und vieles mehr. Selbstmarketing, soweit das Auge reicht. Ich hoffe, du nimmst mich inzwischen als jemanden wahr, der sich intensiv mit Personal Branding beschäftigt und hier eine Expertise hat.

    Nun komme ich ja eigentlich aus dem Journalismus. Ich habe zwar keine Ausbildung oder kein Studium gemacht, aber arbeite schon seit der Schule für Verlage. In meinem Logo steht deshalb auch noch Journalist und Selbstmarketing-Coach. Viel öfter wird das aber nicht erwähnt. Ich hoffe also, dass du mich inzwischen als jemanden wahrnimmst, der sich intensiv mit Personal Branding beschäftigt und hier eine Expertise hat.

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  • 08.05.2017
    565 MB
    09:25
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Was ich mit Sternekoch Frank Rosin gemeinsam habe

    Ich weiß nicht, wie oft bei dir der Fernseher angeschaltet ist. Einige erfolgreiche Unternehmer empfehlen ja, die Kiste ganz abzuschaffen. Das habe ich nicht getan. Besonders abends schalte ich sie ganz gerne mal ein und lasse mich berieseln, ohne intellektuell beansprucht zu werden.

    Eine Sendung, die ich mir ab und zu anschaue, ist „Rosins Restaurants“. Für alle, die die Sendung nicht kennen: Der Sternekoch Frank Rosin besucht Hilfe suchende Gastronomen, weil ihr Restaurant nicht mehr gut läuft. Die meisten von ihnen haben große Schulden, sind total verzweifelt und hoffen, mit Frank Rosin und seinem Team aus dem Schlamassel herauskommen zu können.

    Wie du im Titel dieser Podcast-Episode sicherlich schon gelesen hast, haben Frank Rosin und ich etwas gemeinsam, wie ich finde. Aber dazu gleich mehr. Erstmal zurück zu Rosins Besuch im Restaurant.

    Rosins und meine Gemeinsamkeit

    Der Sternekoch schaut sich bei seiner Ankunft immer die Situation im Restaurant genau an, spricht mit den Gastronomen über die finanzielle Situation, begutachtet die Räumlichkeiten und natürlich die Kochkünste und stellt in der Regel eine Frage, auf die meistens diese eine Antwort gegeben wird: „Eigentlich haben wir keines“. Die dazugehörige Frage lautet: „Was ist euer Konzept?“.

    An dieser Stelle der Sendung würde ich mich immer am liebsten ins Restaurant beamen lassen und ein Positionierungs-Coaching starten. Aber im Grunde es ist ja genau das, was Frank Rosin auch macht. Er arbeitet mit den verzweifelten Gastronomen an einer Positionierung. Und das ist sie auch schon, unsere Gemeinsamkeit. Was er in seiner Sendung macht, mache ich mit Solopreneuren und Freelancern.

    Die fehlende Positionierung: Keine klare Linie ...mehr
  • 01.05.2017
    617 MB
    10:17
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    "Stillstand bedeutet Rückschritt": Warum alles ein Prozess ist

    Stell dir vor, du fährst gleich mit deinem Fahrrad irgendwo entlang. Vielleicht irgendwo um einen See herum. Bei strahlendem Sonnenschein, aber die Temperatur ist gerade so angenehm, dass du dabei nicht schwitzen musst. Du trittst also kräftig in die Pedale, gibst kurz so richtig Gas und dann – dann hörst du auf. Du hast dich gerade schließlich richtig bemüht. Aber was passiert? Genau, du fällst wahrscheinlich gleich um. Du kommst nicht mehr vorwärts, weil du nicht in Bewegung geblieben bist.

    Das Beispiel mag jetzt sehr banal klingen – und ja, das ist es auch. Aber das Fahrrad-Beispiel verdeutlicht ziemlich gut, wie es auch im Business der Fall ist. Das Unternehmer-Dasein ist kein kurzer Sprint, sondern ein konstant anhaltender Dauerlauf. Du musst in Bewegung bleiben, um vorwärts zu kommen.

    Du musst in Bewegung bleiben

    Vielleicht hast du schon mal etwas von dem viel zitierten Spruch „Stillstand bedeutet Rückschritt“ gehört. Das ist nicht nur beim Fahrradfahren so, sondern in sehr vielen Situationen.

    Nun hörst du ja den Selbstmarketing-Podcast und willst wissen, was das jetzt genau damit zu tun hat. Ich will es dir erklären.

    Ich kenne genügend Unternehmer – auch in meinen Coaching-Sitzungen –, die wollen gerne schnell etwas umsetzen und dann ruckzuck Erfolg damit haben. Das ist mehr als verständlich, funktioniert aber in der Regel nicht, auch wenn das die „100.000 Euro in 6 Wochen“-Anzeigen versprechen mögen.

    Ich habe in der vorherigen Episode schon erklärt, warum eine fundierte Strategie die Basis aller Maßnahmen sein sollte. Was viele denken, ist nun: So, ich habe meine Positionierung und einen Marketing-Plan, darauf kann ich jetzt die restliche Unternehmer-Laufbahn aufbauen. Oder so ähnlich. Falsch.

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  • 24.04.2017
    418 MB
    06:58
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Tools bringen nichts ohne eine gute Strategie

    Der Heck ist süchtig. Das hätte man vor einiger Zeit tatsächlich über mich sagen können. Ich habe es täglich wiederholt. Immer und immer wieder. Ich spreche von der Recherche nach neuen, fabelhaften Tools für mehr Produktivität, für besseres Zeitmanagement, für eine noch bessere Art und Weise der Dateiverwaltung, fürs Schreiben, für Foto- und Video-Bearbeitung, für Grafik-Gestaltung, für Social-Media-Marketing und viele mehr.

    Kennst du das? Blickst du auch ständig in den App Store, um die neueste coole App zu entdecken, mit der alles noch besser, schneller und smarter funktioniert? Mir ging es eine ganze Zeit lang so. Und das ist noch gar nicht so lange her.

    Das Problem ist: Die Suche nach immer besseren Tools hat enorm viel Zeit gekostet. Statt durch Tools Zeit zu sparen, habe ich viel Zeit investiert, um diese Tools zu finden. Kurios, aber wahr. Manchmal erwische ich mich immer noch damit. Aber alles in allem bin ich recht zufrieden mit dem, was ich nutze. Es funktioniert. Und darum geht es.

    Ohne Strategie bringen Tools nichts

    Mir geht es dabei aber noch um eine ganz andere Sache: Viele produzieren jede Menge Inhalte, also Texte, Fotos, Videos oder Podcasts. Mit irgendwelchen Tools soll das noch einfacher und besser klappen. Alles schön und gut. Das ist auch okay.

    Aber was viele vergessen, ist eine gute Strategie als Fundament für alles, was danach folgen wird. Ich möchte ganz klar betonen: Die besten Tools bringen nichts, wenn du keine gute Strategie hast.

    Ich erlebe das immer wieder: Es wird viel Zeit in die Facebook-Seite gesteckt. Oder mit einer tollen App von unterwegs Beiträge für den Blog produziert. Oder mit einem guten Mikrofon ein Podcast produziert. Oder mit einer teuren Kamera Videos aufgenommen. Oder oder oder.

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  • 20.04.2017
    623 MB
    10:23
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Resonanzprinzip: Warum sollte dich jemand mögen?

    Neulich hat mich ein Kunde nach einer Coaching-Sitzung bei mir gefragt, warum ihn eigentlich jemand mögen sollte. Er verstehe die Logik dahinter nicht. Die Frage ist gar nicht blöd. Vielleicht hast du dir die Frage sogar auch schon mal gestellt. Warum sollte dich jemand mögen? Welche Gründe sollte es dafür geben? Und was kannst du selbst dafür tun, dass dich Menschen mögen?

    Nun, die Gründe, warum eine Person von anderen gemocht oder nicht gemocht wird, sind natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Jeder Mensch hat schließlich andere Eigenschaften und andere Charakterzüge, die bei Mitmenschen für einen guten oder weniger guten Eindruck sorgen. So ist das selbstverständlich nicht nur um privaten Umfeld. Bei Unternehmern und Personen, die öffentlich für Aufmerksamkeit sorgen, ist das exakt genauso.

    Das beantwortet aber die Frage meines Kunden noch nicht genau, warum ihn eigentlich jemand mögen sollte – und warum ihn jemand als Unternehmer für sympathisch halten sollte.

    Das Resonanzprinzip – Gesetz der Anziehung

    Um die Frage zu beantworten, sollten wir uns mit dem Resonanzprinzip beschäftigen. Es ist auch als Gesetz der Anziehung bekannt, was schon etwas näher beschreibt, um was es sich dabei handelt.

    Im Grund genommen ist damit gemeint, dass du alles anziehst, was du denkst, fühlst und machst. Du bist demnach sozusagen der Erschaffer deiner eigenen Umwelt. Allerdings ist hier natürlich wichtig zu betonen, dass es sich nicht nur um deine bewussten Handlungen, dein bewusstes Denken und Fühlen handelt, sondern auch um das, wofür dein Unterbewusstsein zuständig ist.

    Die Umwelt ist also ein Spiegel für dich. Du kennst bestimmt den Spruch: Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Das beschreibt ziemlich gut, was unter dem Resonanzprinzip zu verstehen ist. Und es beschreibt gleichzeitig auch gut, warum das Resonanzprinzip so wichtig ist für die Beantwortung der Frage meines Kunden, was die Logik dahinter ist, dass ihn jemand mag. Du ziehst nämlich genau die Menschen an, die zu dir passen. Genau das ist das Gesetz der Anziehung.

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  • 06.04.2017
    436 MB
    07:16
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Spezial-Episode: Komm zum Positionierungs-Seminar nach Köln

    Positionierung ist das beste Marketing. Das weißt du hoffentlich.

    Viele Stürzen sich allerdings direkt in die Vermarktung. Ein Fehler. Es ist eine logische Abfolge: Erst die Positionierung, dann die Vermarktung. Ohne das eine funktioniert das andere nicht.

    Viele haben allerdings das Problem, dass sie keine Positionierung finden, weil sie schlichtweg zu viele Ideen und zu viele Talente haben. Viele sind sogenannten Scanner-Persönlichkeiten.

    Ich kenne das sehr gut. Auch ich habe mal eine Zeit lang für jedes Thema, das mir gefallen hat, ein eigenes Blog gestartet. Allerdings war ich dann auch eher der, „der irgendetwas mit Medien“ macht. Eine klare Positionierung hatte ich damit natürlich nicht.

    Das geht mir jetzt anders. Und ich zeige dir in dem Seminar auch, wie du trotz vieler Ideen eine messerscharfe Positionierung bekommen kannst.

    Das Tagesseminar findet am 10. Juni (Samstag) in Köln statt.

    Mehr Informationen darüber findest du hier.

    Und: Wenn du die Podcast-Episode hörst, dann bekommst du sogar einen 20-Euro-Rabattcode. Also unbedingt reinhören. Es gibt nur wenige Teilnehmer-Plätze!

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  • 05.04.2017
    682 MB
    11:22
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Ich demaskiere mich: Das ist meine Story

    Ich habe es beim letzten Mal versprochen: In dieser Episode möchte ich dir meine Geschichte erzählen. Warum? Weil ich dir zum einen nichts empfehlen möchte, was ich selbst nicht mache – nämlich die eigene Story erzählen. Zum anderen dient sie dir vielleicht als Inspiration, deinen eigenen roten Faden zu finden und deine Geschichte aufzubereiten. Außerdem bist du vielleicht einfach neugierig und deine Neugier wird jetzt hiermit gestillt.

    Ruhig und besonnen

    Ich bin seit eh und je wohnhaft in einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet. Ich bin ein großer Menschen- und Hundefreund und mag eher gemütliche Abende mit gleichgesinnten Freunden als lange Party-Nächte mit versoffenen Menschen um mich herum.  Als halber Italiener trinke ich gerne trockenen Rotwein und guten Espresso, manchmal auch mit einem Schuss Grappa, ich gebe es zu. Ich bin ein echter Genießer – nicht nur beim Essen und Trinken, sondern auch das Leben betreffend.

    Carpe Diem

    Auf meinem Arm habe ich ein kleines Tattoo: den Schriftzug „Carpe Diem“ – Genieße (oder: Nutze) den Tag. Das ist mein Lebensmotto.

    Ich war mit zehn Jahren ziemlich krank, hatte in diesem Zusammenhang stark zugenommen und muss seitdem einige Medikamente einnehmen – „nur“. Als ich 25 Jahre alt war, ist meine Mutter mit nur 48 Jahren nach langer Krankheit und Pflegezeit an Krebs verstorben. Besonders aufgrund dieser Phase, aber auch durch meine eigene Krankheit durfte ich viel über das Leben lernen und weiß es deshalb sehr zu schätzen.

    Warum schreibe ich das? Nun ja, es gehört zu meiner Story, ist ein Teil von mir und hat mich geprägt. Ich finde, du solltest es wissen dürfen, wenn du mit mir zusammenarbeiten magst.

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  • 31.03.2017
    393 MB
    06:33
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Der Mensch hinter dem Unternehmer: Was ist deine Story?

    Es ist doch immer wieder interessant zu erfahren, wer die Menschen, mit denen wir zu tun haben, wirklich sind. Nicht, was sie machen oder vorgeben, zu sein, sondern was sie als Mensch ausmacht.

    Die Story der Person rückt sie in ein anderes Licht

    Du kennst bestimmt Situationen, in denen du persönlich oder über Umwege Details über jemanden erfährst. Du erfährst, was dieser Jemand für eine Geschichte hat – ganz egal, ob es sich dabei um ein trauriges, berührendes Schicksal handelt, um eine wahnsinnig interessante Erfahrung oder um etwas ganz anderes.

    Meistens wirft es plötzlich ein ganz neues Licht auf eine Person, wenn die Story dahinter bekannt ist. Wir finden sie womöglich auf einmal sympathischer, sind verständnisvoller oder reagieren anders darauf. Aber es macht etwas mit uns, wenn wir Menschen und ihre Geschichte näher kennenlernen.

    Jeder hat eine eigene Geschichte

    Das Tolle ist: Jeder Mensch hat eine Geschichte. Jeder. Auch du. In meinen Positionierungs- und Selbstmarketing-Coachings ist die eigene Geschichte immer ein wichtiger Bestandteil. Ich bin immer auf der Suche nach einem roten Faden in der Biographie meiner Kunden. Meistens gibt es diesen nämlich. Oft lässt sich gut erklären, warum die Person dort steht, wo sie jetzt steht. Das ist immer äußerst spannend.

    Hast du dich denn schon mal auf die Suche nach deinem eigenen roten Faden in deiner Biographie gemacht? Hast du anderen schon mal deine Geschichte erzählt? Oder hast du sie sogar schon mal niedergeschrieben?

    Die Story ist wertvoll für dich als Personal Brand

    Ich erzähle das ja jetzt vor dem Hintergrund des Themas Personal Branding. Warum könnte die eigene Geschichte wohl wichtig sein für das Kreieren einer Personenmarke, einer Marke Ich?

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  • 24.01.2017
    508 MB
    08:28
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Warum du eine Website mit deinem Namen brauchst

    Na, hast du dir inzwischen deinen Namen im Web gesichert? Beim letzten Mal ging es ja genau darum. Falls du die Episode nicht gehört hast, schicke ich dich noch einmal zurück und sage: Bis gleich. Andernfalls geht es jetzt direkt weiter.

    Um genau zu sein, bleiben wir bei deinem Namen. Du hast jetzt hoffentlich die Social-Media-Profile mit deinem Namen als Benutzernamen eingerichtet und eine Domain mit deinem Namen ist jetzt auch in deinem Besitz. Auf die Domain möchte ich jetzt nochmal näher eingehen, denn ich halte sie für sehr wichtig.

    Deine Website: Treffer Nummer eins bei Google

    Wenn du bei Google nach meinem Namen suchst, wirst du feststellen, dass meine Website julianheck.de oben angezeigt wird. Das ist auch gut so. Wie du von der letzten Episode weißt, ist es ja das Ziel, bei Google mit positiven Dingen platziert zu sein. Das überlassen wir natürlich nicht dem Zufall. Stattdessen solltest du versuchen, die erste Seite bei Google selbst in die Hand zu nehmen. Das funktioniert mit Social-Media-Profilen, Projektseiten, Unternehmensseiten und natürlich mit deiner eigenen Website – damit sogar erst recht. Schließlich besteht sie schon aus deinem Vor- und Nachnamen. Wenn jemand nach Julian Heck sucht, landet er sofort bei julianheck.de – logisch. Das müssen wir ausnutzen.

    Ich werde – auch in meinen Coachings – sehr oft gefragt, warum ich denn unbedingt eine eigene Website empfehle. Die Frage kommt besonders dann, der ein Klient schon eine Website für ein Unternehmen oder für ein Projekt hat beziehungsweise einen Blog besitzt. Damit sei doch schon alles gesagt. Und zusätzlich bloggen, das sei doch auch Quatsch.

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  • 11.01.2017
    639 MB
    10:39
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Digitale Identität: Sichere dir deinen Namen, bevor es zu spät ist

    Ich heiße Julian Heck. Okay, das weißt du sehr wahrscheinlich. Ich setze ja auch alles daran, dass du das weißt. Wenn wir von Selbstmarketing sprechen, dann ist der eigene Name ja auch ziemlich wichtig. Um den eigenen Namen soll es heute in dieser Podcast-Episode auch gehen.

    Ich heiße also Julian Heck. Das ist besser als Peter Schmidt. Dir kann natürlich egal sein, welcher Name mir besser gefällt. Und mir ist auch egal, welcher Name dir besser gefällt. Ich kann ja sowieso nichts daran ändern. Aber es geht auch gar nicht ums Gefallen. Es geht darum, dass ich mit Julian Heck ein Glückslos gezogen habe, was die Selbstvermarktung angeht. Warum? Ganz einfach: Gib in Google mal Julian Heck ein. Und dann gib mal Peter Schmidt ein. Du wirst feststellen, dass mein Name rund 488.000 Treffer erzeugt, während Google beim lieben Peter Schmidt fast 83 Millionen Suchergebnisse ausspuckt. Was bedeutet das? Damit ich – also wirklich ich und nicht irgendein anderer Julian Heck – bei Google ganz oben auftauche, muss ich deutlich weniger Arbeit reinstecken als unsere fiktive Person Peter Schmidt, der mit wesentlich mehr gleichnamigen Konkurrenten zu kämpfen hat.

    Du hast Einfluss darauf, um bei Google positiv auffindbar zu sein

    Den Vergleich ziehe ich deshalb, weil es für uns beide wichtig ist, bei Google ganz oben zu landen – mit unseren eigenen Seiten. Du kennst sicherlich auch Situationen, in denen du einen Namen in die Suchzeile eingibst und mehr über eine Person erfahren willst. So geht es vielen Menschen. Zum Beispiel potentiellen Auftraggebern, Kunden oder Recruitern. Wenn die Suche auf den ersten eins, zwei Seiten erfolglos verläuft, dann stehen die Chancen möglicherweise schlechter, den Auftrag zu ergattern, den Kunden zu gewinnen oder den Job zu bekommen. Wer hingegen jede Menge erfreuliche Informationen über uns findet – etwa eine gut gepflegte Website und Social-Media-Profile, die einen positiven Eindruck hinterlassen –, der bleibt wahrscheinlich eher bei uns hängen.

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  • 04.01.2017
    728 MB
    12:08
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Was mein Selbstmarketing-Jahr 2017 bringen wird

    Willkommen zurück. So ein Mist, dass ich das überhaupt sagen muss. Aber nach den ersten Folgen im vergangenen Jahr haben mich verschiedene Dinge zu einer Pause bewegt. Ungewollt. Diese Pause muss jetzt unbedingt ein Ende haben.

    Das hat vor allem drei Gründe: Erstens fange ich nicht etwas an, um kurz danach wieder damit aufzuhören. Ich will unbedingt den Podcast fortführen. Ich habe richtig viele Ideen und meine Themenliste wächst und wächst und wächst. Zweitens haben mich einige von euch in den letzten Monaten immer mal wieder danach gefragt. Das ist für mich ein unglaublich tolles Zeichen. Schließlich sind erst vier Episoden erschienen – und trotzdem habt ihr schon Gefallen am Podcast gefunden. Das freut mich enorm. Und drittens habe ich 2017 viel vor, richtig viel vor.

    Die gesamte Jahresplanung hatte nur ein Thema im Mittelpunkt: Selbstmarketing. Deshalb fällt diese Episode etwas aus der Reihe. Ich möchte heute ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

    Ich habe nämlich in den vergangenen Wochen fleißig daran gearbeitet, dir eine breite Palette rund ums Thema Selbstmarketing zu bieten – von Büchern bzw. E-Books über Onlinekurse und Seminare bis hin zu einem sehr ausgetüftelten Coaching-Verfahren. Ach ja, und dieser Podcast gehört natürlich genauso zu meinem neuen ganzheitlichen Konzept wie mein neuer Selbstmarketing-Newsletter, für den du dich auf julianheck.de anmelden kannst. Puh, das waren jetzt ziemlich viele Infos auf einmal.

    Selbstmarketing: Daran wird kein Unternehmer vorbeikommen

    Lass mich nochmal etwas ausholen. Für mich ist Selbstmarketing bzw. Personal Branding etwas, an dem kaum ein Unternehmer vorbeikommen wird, wenn er sich langfristig am Mart positionieren möchte. Genau genommen ist das nicht nur für Solopreneure und Freelancer interessant, sondern auch für Geschäftsführer und sogar für Mitarbeiter. Darüber werde ich aber nochmal eine eigene Episode veröffentlichen.

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  • 25.07.2016
    654 MB
    10:54
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Dank Selbstmarketing habe ich zu meinem Tätowierer gefunden

    Ich möchte dir etwas sehr Persönliches verraten. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Tattoo stechen lassen. Mein erstes Tattoo. Mensch, was habe ich mich dazu überwinden müssen. Ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt, aber jetzt war exakt der richtige Moment dafür.

    In Darmstadt gibt es ein ziemlich gutes Tattoo-Studio, das wusste ich schon vorher durch meine Eltern und durch Freunde. Für mich war also sofort klar: Wenn ich mich wirklich dafür entscheiden sollte, mir Tinte unter die Haut stechen zu lassen, dann würde ich auf jeden Fall in dieses Tattoo-Studio gehen. Vertrauen ist da eine wichtige Sache, schließlich bleibt das Tattoo in der Regel ein Leben lang, wenn man es sich nicht weglasern lässt.

    Ich bin also ins Studio und habe mein Wunsch-Motiv mitgebracht und mich beraten lassen – und gleich einen Termin gemacht. Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Natürlich habe ich mich vorher im Internet nochmal über das Stechen allgemein und über die Tätowierer im Studio informiert. Alles klasse Leute. Aber es gab einen, der mir positiv aufgefallen ist.

    Das lag nicht unbedingt an der Beschreibung auf der Website. Dort wurden natürlich alle Tätowierer sehr gelobt. Einer unter ihnen hat ein Tattoo-Studio in Zagreb und kommt regelmäßig ins Darmstädter Studio: Sein Künstlername ist Xeno.

    Übrigens: Solch ein Gast-Tätowieren ist offenbar üblich in dieser Szene. Man lernt nie aus.

    Mein Tätowierer ist im Netz gut sichtbar

    Nun ja, auf jeden Fall habe ich nach diesem Tätowierer bei Google und Co. gesucht – wie man es halt so macht – und wurde mehrfach fündig. Volltreffer.

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  • 17.07.2016
    553 MB
    09:13
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    „Du Selbstdarsteller“ – Der schlechte Ruf von Selbstmarketing

    Selbstmarketing klingt nicht nur positiv, sondern ist auch etwas Positives – zumindest für mich. Für einige andere ist das jedoch etwas Schlechtes, gar Anrüchiges. Das ist im Übrigen nicht nur bei solchen der Fall, die mit Selbstmarketing nichts am Hut haben. Ich kenne genügend Beispiele, die gutes Selbstmarketing betreiben und deshalb eine tolle Personenmarke sind, aber um Himmels Willen nichts mit Personal Branding zu tun haben wollen. Sie würden halt einfach ihren Job machen.

    Sie seien schließlich keine Selbstdarsteller.

    Ist Selbstdarstellung etwas Schlimmes?

    Au weia, das ist ein schwieriges Thema. Aber ein wichtiges, denn mir ist es immer wieder untergekommen, seitdem ich mich mit Selbstmarketing beschäftige.

    Unternehmer, die Selbstmarketing betreiben, rücken sich ständig in den Mittelpunkt. „Der ist so ein richtiger Selbstdarsteller“ – diese Aussage habe ich über andere und auch über mich schon gehört.

    Meine Reaktion: Ja ist das denn schlimm, ein Selbstdarsteller zu sein?

    Na gut, ich gebe zu, dass dieser Begriff eher negativ belegt ist. Aber eigentlich braucht es im Selbstmarketing Selbstdarsteller. Denn im Selbstmarketing geht es doch genau darum: um die Darstellung der eigenen Person.

    Worauf es ankommt: Balance

    Ich behaupte also mal: Selbstdarsteller zu sein, das ist nichts Schlimmes. Es ist auch nicht schlimm, sich in den Mittelpunkt rücken zu wollen. In gewisser Weise kämpfen wir beim Marketing doch genau darum, oder?

    Lass es mich mal umformulieren, um das negative Image beiseite legen zu können. Wer eine Personal Brand werden möchte, sollte sich klug in Szene setzen. In Szene setzen. Genau das ist es. Und die Herausforderung beim Selbstmarketing ist, sich klug in Szene zu setzen und dabei trotzdem authentisch zu wirken.

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  • 17.07.2016
    500 MB
    08:20
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Warum Selbstmarketing eine nachhaltige Erfolgsstrategie ist

    Wenn ich mich zurückerinnere, wie ich für den Launch von keinStartup geackert habe, dann muss ich sagen: Das war einerseits eine richtig tolle Zeit, auf der anderen Seite war es ziemlich viel Arbeit dafür, dass die erste Begeisterung der anderen nach dem Start naturgemäß wieder etwas abebbte.

    Marketing – und wieder von vorne

    Aber so ist das. Für ein neues Projekt, ein Produkt oder eine besondere Aktion werfen wir unser ganzes Wissen in den Marketing-Topf und geben alles für diesen einen Moment. Und nach der Aktion? Nach dem Launch? Oder gar nach Scheitern eines Projekts?

    Dann folgt die nächste Aktion, der nächste Launch oder das nächste Projekt – und das Marketing geht von vorne los. Das ist nicht ganz zu vermeiden.

    Die Lösung: Personal Branding

    Es gibt allerdings eine ziemlich gute Lösung, eine Brücke zu schlagen zwischen all den Aktionen, Produkten und Projekten. Die Lösung: Du betreibst cleveres Marketing für dich. Personal Branding heißt das Zauberwort.

    Der Grund ist ganz einfach: Egal, was mit deinem Business passiert – was bleibt, bist du. Du bist das Verbindungsstück zwischen all den Aktionen, Produkten und Projekten, die du immer wieder aufs Neue bewerben musst. Was aber, wenn du als Person bei deiner Zielgruppe bekannt bist und die Leute somit durch dich auf deine Produkte aufmerksam werden und nicht zwingend nur durch irgendeine Marketing-Aktion?

    Deine nachhaltige Erfolgsstrategie

    Wenn du zu einer Marke wirst, dann kannst du dir einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Personenmarken haben es einfacher, weil Menschen der Personal Brand folgen, ihr vertrauen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei ihr etwas kaufen.

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  • 17.07.2016
    496 MB
    08:16
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Selbstmarketing – Was ist das eigentlich?

    „Sag mal, Julian, was bedeutet eigentlich Selbstmarketing?“

    Das wurde ich neulich gefragt. Dabei habe ich gemerkt, dass der Begriff offenbar gar nicht so selbstverständlich ist, wie er für mich und einige andere zu sein scheint.

    Grund genug, in der ersten Episode die Grundlage für alle weiteren Folgen des Selbstmarketing-Podcasts zu schaffen. Wäre ja zu blöd, wenn das Podcast-Thema unklar ist.

    Was ist also Selbstmarketing bzw. Selbstvermarktung bzw. Personal Branding? (Ja, es gibt so einige Begriffe für das, worum sich diesem Podcast dreht.)

    Für mich bedeutet Selbstmarketing vor allem, sichtbarer zu werden – und zwar nicht nur online, sondern auch offline.

    Es geht also um das Marketing der eigenen Persönlichkeit, nicht um das Marketing eines Produktes. Hier gibt es nämlich einige Unterschiede. Welche das genau sind, dazu gibt es nochmal eine eigene Episode.

    Online-Sichtbarkeit ist das A und O

    Was unter Online-Sichtbarkeit zu verstehen ist, ist den meisten wahrscheinlich klar. Vor allem spielen hier die verschiedenen Social-Media-Kanäle eine große Rolle. Facebook, Twitter, Snapchat und Co. lassen grüßen. Aber auch eine Website bzw. ein Blog, irgendwie Fach-Foren oder sonstige Kanäle tragen zur Sichtbarkeit im Netz bei.

    Und natürlich nicht zu vergessen: Google. Die größte Suchmaschine der Welt ist die zentrale Anlaufstelle für vieles, was im Web passiert. Insofern ist es auch hilfreich, ab und zu Ego-Googeln zu betreiben, also nach dem eigenen Namen zu suchen und zu schauen, was hier so zu finden ist. Denn auch das kann man in gewisser Weise beeinflussen.

    Sichtbarkeit gibt es auch offline

    Nicht zu unterschätzen ist meiner Meinung nach auch die Präsenz in der Offline-Welt. Trotz aller Online-Aktivität hat auch der Besuch von Veranstaltungen, Kongressen, Seminaren und anderen Events seine Berechtigung und trägt zu deiner Sichtbarkeit bei.

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  • 17.07.2016
    150 MB
    02:30
    Julian Heck Personal Branding Podcast Cover 2019 original

    Willkommen beim Selbstmarketing-Podcast

    Juhu, es geht endlich los! Nach langem Warten startet er endlich, mein erster Podcast rund ums Thema Selbstmarketing bzw. Personal Branding.

    Wie man es als Podcaster so macht, habe ich eine Folge 0 gedreht, also die Folge vor dem eigentlichen inhaltlichen Start. Das gehört dazu, habe ich gelernt 😉

    In der Folge stelle ich mich ganz kurz vor und verrate, was dich in den folgenden Episoden bzw. im Selbstmarketing-Podcast generell erwartet. Nämlich: Jede Menge Input in Sachen Selbstmarketing, klar.

    Mein Podcast ist kein Interview-Podcast, sondern ein Solo-Podcast. Ich bereite für dich kurze, knackige Folgen vor, die jeweils einen Aspekt des Selbstmarketings behandeln – von konkreten Tools über strategische Tipps bis hin zu Fragen, die sich bestimmt jeder schon in Sachen Personal Branding gestellt hat.

    In den rund zehnminütigen Episoden sollst du so viel mitnehmen wie möglich – Tipps und Tricks, aber auch inspirierende Gedanken und motivierende Worte. Ich hoffe, mir gelingt das und du wirst ein treuer Hörer. Mensch, wie würde mich das freuen!

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