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mit Milch und Zucker

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

Alle Folgen

  • 25.05.2020
    24 MB
    28:45
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    Viktor - “Thank You For Being A Friend.”

    Was wir in dieser Folge besprochen haben:

    Wenn es wirkliche Freunde sind kann man das eine oder andere was einem wiederfahren ist loswerden. (05:02)

    Ich fühle mich freier und wohler (07:04)

    Es war eine ausgezeichnete Abwechslung für mich (08:38)

    Was ich während (des lockdowns) gut befunden habe, dass ich meine Wohnung von oben bis unten, rechts, links welche Richtung auch immer geputzt habe. Ich habe sortiert und neu organisiert. (10:40)

    Ich denke an die früheren Zeiten mit Freude zurück (15:49)

    Ich bin froh, dass es diesen Tag gegeben hat und das der Zufall das Schicksal so in die Wege geleitet hat (20:02)

    Ich hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich sehe, dass ein Freund oder eine Freundin in einer schlechten Situation ist und ich hätte ihm oder ihr keinen Rat gegeben. (21:25)

    Du musst auch für eine Freundschaft bereit sein. (25:40)

    Nach 10 Wochen Social Distancing tut es gut Menschen wieder persönlich zu treffen. Auch wenn Zoom-Abende, Videotelefonie Marathons und andere kreative Online-Dialoge uns über die Zeit hinweggeholfen haben, ist ein persönliches Treffen doch besonders.

    "Wenn es wirkliche Freunde sind kann man das eine oder andere was einem wiederfahren ist loswerden."

    Wir haben uns durch einen Zufall getroffen aber haben uns Mühe gegeben uns kennenzulernen, zu verstehen und daraus ist eine Freundschaft entstanden. Manchmal hat man mehr Kontakt, manchmal weniger aber das wesentliche ist, dass man weiß man kann sich auf Freunde verlassen. Da ist auch die Krux an der Geschichte weil es schwierig ist anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen aber dann nicht zu sagen "Ich habs Dir ja gesagt." Über andere zu urteilen oder den Zeigefinger erheben, hat in keiner Freundschaft Platz.

    People, let me tell you about a friend (I wanna thank you)

    Viktor war der erste Gast bei mit Milch und Zucker. Wir haben ihn damals gebeten mit uns zu üben und unser Probegast zu sein. Seine Geschichte hat uns sehr inspiriert und deswegen wurde es die erste Folge. Diese Woche hat es sich wie ein Neustart angefühlt, deswegen haben wir Viktor wieder gefragt ob er unser Gast sein will. Ein Neustart aus dem Lockdown.

    Wie es Viktor im Lockdown gegangen ist, was er über Freundschaften denkt und was für neue Fragen wir uns überlegt haben, könnt ihr in dieser Folge hören.

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  • 18.05.2020
    14 MB
    17:27
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    Gemeinsam statt Einsam #10

    Wir haben für die Zeit des Lockdowns die Serie "Gemeinsam statt Einsam" gestartet um Menschen zusammen zu bringen und ihre Geschichten zu teilen.

    Es waren in Summe zehn Folgen. Von Menschen die ihre Situation im Ausland geschildert haben bis zu Menschen die erzählt haben wie sich Corona und Lockdown auf ihre Branche ausgewirkt haben.

    Highlights der Folge:

    Corona, Corona sein lassen. (00:31) Ich würde gerne wieder so tun als wäre nichts. (01:33) Ich krieg dann eigentlich einen grossen Grant. (3:47) Menschen können sehr gut zusammenarbeiten und zusammenhelfen wenns darauf ankommt. (07:04) Es ist gut zu wissen, daß es doch noch Menschen gibt denen es wichtig ist wie es anderen Menschen geht. (07:41) Ich bin mir meiner Privilegien sehr bewusst geworden. (09:15) Ich habe gelernt, dass es okay ist zu sagen: Nein, ich nehme nicht an einem Zoom Meeting um 18 Uhr teil. (09:29) Ich freue mich auch schon wieder aufs normale arbeiten. (12:09) Vor einem Jahr waren wir auf einer Klausur für unseren Podcast in Kroatien. (12:50) Es fasst den Urlaub sehr gut zusammen: Ich hätte gerne einen Kaffee, ein Bier und ein Glas Wein. (13:53) Ich wünsche mir, dass man nicht so schnell vergisst wie es sein kann und was für Privilegien wir haben wenns um die persönliche Freiheit geht. (15:10) ... und darauf pochen, dass wir sie behalten. (16:20)

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  • 11.05.2020
    34 MB
    41:11
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    Gemeinsam statt Einsam #9

    Corona does not care about borders. Since the virus started to spread all over Europe and the world, news reports covered all kinds of different measures being taken in different countries. Some of them are similar, some are very different. Victoria lives in Birmingham, England and talked to us about life in the UK right now.

    Highlights of the episode:

    We discovered places to expore in our neighbourhood. (12:44)

    The other thing thats affecting people is the number of doctors, nurses and care workers who not just become ill but died. ( 19:17)

    Stay home. Stay safe and protect the NHS (22:18)

    Its gonna have a longtermin impact in that lots of people have found out that its much easier to work from home and communicate effectivly. (23:50)

    The thing with working from home is that people find it a lot easier, they are getting a lot of time back in their day (28:10)

    At the moment my biggest thing personally is we have got tickets to go to NZ for christmas to see my mother and my sister and we have got no idea if we gonna be able to go (31:33)

    I wonder how people will have the confidence to go out. (36:35)

    Our borders aren't closed (42:00)

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  • 04.05.2020
    45 MB
    54:20
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    Gemeinsam statt Einsam #8

    Farangis hat schon einiges in ihrem Leben gemacht und auf die Beine gestellt. Nicht davon konnte sie allerdings auf die aktuelle Situation vorbereiten. Sie hat ihre Karriere als Sängerin aufgegeben um ihren Traum eines eigenen Lokals zu verwirklichen. Das erste Lokal verkaufte sie zu Beginn des Jahres, die „Soul Kitchen“ befindet sich auf Grund der großen Beliebtheit bereits auf einem größeren Standort als zu Beginn. Farangis schenkt Freude mit Veranstaltungen, schafft Arbeitsplätze und stillt den Hunger der umliegenden Büroleute. Wie sie die Krise als Unternehmerin und Gastronomin erlebt, welche Hürden sie zu bewältigen hat und worauf sie hofft und vertraut, hat sie uns erzählt.

    Ein Unternehmen aufzubauen ist immer mit Mut und Risiko verbunden.

    Gastronominnen und Gastronomen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer finden sich während Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen in einer besonderen Lage wieder. Sie mussten zusperren und wussten von einem Tag auf den anderen nicht mehr wie ihr Leben in den nächsten Monaten aussehen wird.

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  • 27.04.2020
    29 MB
    34:59
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    Gemeinsam statt Einsam #7

    Konzerte sind die Orte an denen wir tanzen, Fremden zu prosten, laut mitsingen und feiern. Das alles geht momentan nicht und uns fehlt eine Art Ventil, das oft zu platzen droht. Bands und deren Crew fehlt noch mehr als das, ihnen fehlt schlichtweg der Arbeitsplatz.

    Die Situation der Kunst und Kultur Szene ist auf Grund der momentanen Situation mehr als ungewiss. Egal ob Konzert, Theatervorstellung oder Oper. Wann und wie der Vorhang wieder aufgeht, kann noch niemand sagen. Kulturelle Veranstaltungen sind nicht systemrelevant, sondern ein Bonus, so wird es uns gerade verkauft.

    Die gesetzten Maßnahmen sind wichtig, richtig und verständlich. Menschen, die in der Kunst und Kultur Szene arbeiten, stehen dadurch trotzdem unter immensen Druck. Sei es der finanzielle, weil Live Auftritte und dadurch Plattenverkäufe weg fallen oder der, bei sämtlichen Livestreams oder Corona Online Festivals dabei sein zu müssen, aus Angst sonst vergessen zu werden.

    Matthias, Geschäftsführer der Agentur Töchtersöhne und wiederkehrender „mit Milch und Zucker“ Gast , war diese Woche bei uns zugeschalten und hat uns erzählt, wie es um die österreichische Musikszene in Coronazeiten bestellt ist. Was tun Bands im Moment? Wie sinnvoll sind substituierte Konzerte und was kann man als kunstschaffender Mensch aus der Corona Krise lernen und mitnehmen?

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  • 20.04.2020
    44 MB
    53:18
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    Gemeinsam statt Einsam #6

    Heute erzählt uns Stefan wie in Rumänien mit der Covid-19 Krise umgegangen wird. Stefan lebt in Sibiu (Hermannstadt) in der Provinz Siebenbürgen. Stefan arbeitet als Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.

    Eine grosse Frage der Ausgangsbeschränkungen in Rumänien waren die Osterfeiern der christlichen Religionen. Der rumänische Innenminister hat die Diskussion um Osterfeiern befeuert in dem er vorsah, die Kirchen nur für das orthodoxe Ostern zu öffnen (1 Woche nach dem katholischen und evangelischen). Nach einigen Diskussionen musste er diesen Plan wiederrufen aber es hat für uns eine Debatte über Staat, Kirche und den Einfluss aufeinander in Rumänien eröffnet.

    Wie wirkt sich nun eine Bevorzugung einer Religion aus?

    "Polenta explodiert nicht, sie schlägt nur Blasen."

    Stefan beschreibt den Zugang der rumänischen Bevölkerung mit einem rumänischen Sprichwort. Polenta explodiert nicht, sie schlägt nur Blasen oder wie man in Österreich sagen würde: es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht.

    Wer in Rumänien das Haus verlassen will muss eine eidesstaatliche Erklärung mitführen und angeben aus welchen von sechs möglichen Gründen sie/er das Haus verlassen muss.

    Wie Stefan die Situation sieht, dass vorallem aus Italien viele PfegehelferInnen für Ostern zu ihren Familien zurück wollten, aber auch andere Staaten Ernte- und PfegehelferInnen holen wollen, hat er uns in dieser Folge Gemeinsam statt einsam erzählt.

    Multumesc mult Stefan!

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  • 13.04.2020
    49 MB
    58:57
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    Gemeinsam statt Einsam #5

    Wir sind momentan in einer Phase in der wir wenig über das Virus wissen und wenig bekannt wird. Auch im weltweiten Vergleich sind die Mess- und Zählweisen so verschieden, dass sie eigentlich nur bedingt miteinander zu vergleichen sind, geschweige denn alle gleich zu verstehen sind. In Großbritannien etwa wird zu jeder öffentlichen Statistik eine Art Fußnote angefügt, wie die Definitionen der einzelnen Messwerte zu verstehen sind. Dieter war schon einmal bei uns zu Gast um sich mit uns über die Klarheit von Zahlen und Statistiken zu unterhalten. Wer wäre daher besser geeignet uns aus dem Labyrinth von Graphen und Diagrammen zu führen als er. Die momentane Bandbreite an Daten weckt in vielen von uns die oder den Hobbystatistiker. Wir haben mit Dieter darüber geredet wie wir die Zahlen, die wir bekommen, richtig interpretieren können, was ausgelassen wird und wie wir mit Hilfe der statistischen Werte ein wenig in unsere Zukunft blicken können.

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  • 09.04.2020
    32 MB
    38:41
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    Gemeinsam statt Einsam #4

    Lehrerinnen und Lehrer sind eine systemrelevante Berufsgruppe und mussten ihre gesamte Jahresplanung von einen Tag auf den anderen digitalisieren. Das ganze innerhalb des Arbeitsumfelds Schule, das bis jetzt nicht von großen Schritten in Richtung Digitalisierung geprägt war. Viele Lehrerinnen und Lehrer stehen zudem vor der Herausforderung, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler über ein Smart Phone oder Laptop, geschweige denn funktionierendem Internet zu Hause verfügen. Besonders spürbar wird das bei Schülerinnen und Schülern der Volksschule.

    „In den Medien wird Homeschooling oft in einer Bilderbuchfamilie gezeigt. Was momentan eigentlich passiert, ist eine kollektive Traumatisierung. Das wird eine große Herausforderung, wenn wir wieder in der Schule sind.“

    n vielen Familien ist das fernab jeglicher Realität. Die Balance zwischen dem eigenen Teleworking und der Kinderbetreuung, fehlende Laptops, überlastetes Internet, keine Zeit und keine Nerven, sind nur einige Probleme, mit denen Eltern oder Elternteile in der momentanen Situation konfrontiert sind. Gerade jüngere Kinder – Volksschulkinder- die noch nicht in der Lage sind, die Nachrichten die sie hören richtig einzuordnen, sind dann anfällig dafür mit der Situation richtig umzugehen.

    „Der Umgang mit der Situation in den Volksschulen ist katastrophal. Alles womit wir arbeiten, haben wir uns selbst herausgesucht und wurde von Lehrerin zu Lehrerin weitergegeben.“

    Katharina ist eine der systemrelevanten Volksschullehr*innen. Der Übergang in den digitalen Schulbetrieb passierte innerhalb weniger Minuten. In einer Pressekonferenz wurde die Schließung der Schulen verkündet. Zu diesem Zeitpunkt wären alle höheren Schulen am Montag nach dem Wochenende geschlossen worden, Volksschulen hätten am Mittwoch folgen sollen. Nach Schulschluss am Freitag kam der neue Erlass, auch Volksschulen wären ab Montag bereits geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler konnten zwar auf die Schließung der Schule vorbereitet werden, allerdings gingen sie ohne Arbeitsaufträge oder anderer Vorbereitung in die beginnende Isolation. Das ist nur ein Beispiel der Herausforderungen, die Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag meistern müssen.

    Katharina hat uns in den momentanen Arbeitsalltag einer Volksschullehrerin mitgenommen und uns erzählt wie sie und „ihre“ Kinder mit der Situation umgehen, wie man Kinder abseits von Schulaufgaben beschäftigen kann und ob sie sich schon auf die Zeit nach Corona freut.

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  • 06.04.2020
    21 MB
    25:33
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    Gemeinsam statt Einsam #3

    Corona sind Grenzen ziemlich egal. Es ist kein österreichisches Problem, kein europäisches Problem. Es ist ein weltweites Problem und das macht es nicht gerade einfacher, die Situation in den Griff zu bekommen. Wir sitzen über alle Grenzen hinweg im selben Boot und wir haben uns überlegt, wie es auf diesem Boot aussieht.

    Valida wohnt mit ihrer Familie in Sarajevo. Seit 17.3. gilt in Bosnien der Notstand. Schulen sind geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr. Genau wie in Österreich wurden alle größeren Veranstaltungen abgesagt.Personen unter 18 und über 65 dürfen nicht mehr aus dem Haus gehen, für alle anderen wurde eine Ausgangssperre für alle zwischen 20 Uhr und 5 Uhr verhängt. Beim Verlassen der Häuser muss 1,5 Meter Abstand gehalten und Schutzmasken getragen werden.

    „We are not alone in this. We have to stay focused, healthy, mentally healthy and we have to think clear to organize ourselves. It’s an invisible virus, but we can fight it.”

    Valida wollte in der Situation helfen. Sie selbst musste auf Grund der Corona Krise ihr Hotel mit Anfang März zusperren und war gerührt von Nachrichten, die fragten ob sie Hilfe benötigte. Durch einen Zufall kam sie zum „Tim Volontare“. Dort schlossen sich Menschen zusammen, mittlerweile sind sie in mehreren Städten vertreten. Mit Schutzausrüstungen helfen sie den Menschen, die nicht mehr außer Haus dürfen und unterstützen wo sie können.

    Viele Menschen in Bosnien werden momentan an den Beginn des Krieges erinnert. Valida hilft mit um diesen Menschen die Angst zu nehmen und ihr Leben angenehmer zu gestalten und hat mit Brenda darüber geplaudert.

    Corona doesn't care about borders. It is not an Austrian Problem, not a European problem. It is a worldwide problem and it does not exactly make it easier to get the situation under control. It also means, that there are many, many people outside of Austria who do the same as we are doing here: sit at home and adhere to exit restrictions and other measures. We are in the same boat across all borders and we have thought about how these other boat looks like.

    Valida and her family live in Sarajevo. Since March 17th the state of emergency is declared in Bosnia. Schools are closed, public transport is no longer running. As in Austria, all major events were cancelled. People under 18 and over 65 are not allowed to leave their homes, for everyone else there is a curfew between 8pm and 5am. When leaving your home 1.5 meters distance have to be kept and protective masks must be worn.

    „We are not alone in this. We have to stay focused, healthy, mentally healthy and we have to think clear to organise ourselves. It’s an invisible virus, but we can fight it.”

    Valida wanted to help in the situation. Due to the Corona crisis her hotel was closed at the beginning of March and she was touched by messages of guests asking if she needed help. By chance she came to the "Tim Volontare". It is organised by the youth group of the Sarajevo Film Festival and they now help people in need in several cities in Bosnia. With protective equipment, they help people who are no longer allowed to go out and support wherever they can.

    Many people in Bosnia are currently remembering how it was at the beginning of the war. Valida helps to relieve the fear of these people and to make her life more pleasant. Brenda talked with her about that and much more.

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  • 30.03.2020
    31 MB
    37:38
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    Gemeinsam statt Einsam #2

    Was tut man eigentlich, wenn man dazu gezwungen ist das zu tun, was man sich sonst so sehr wünscht. Eine Zeit lang einfach zu Hause sein zu können, den ganzen Tag im Pyjama sein, Haare waschen nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Fanni hat sich ein Flowchart gebastelt um trotz staatlich auferlegten Homeoffice einen geregelten Tagesablauf hinzubekommen.

    Wir haben uns überlegt was soziale Isolation bedeutet, darüber gesprochen wie wir damit umgehen, uns darüber ausgetauscht wie es uns in der ersten Woche der sozialen Isolation gegangen ist. Entstanden ist unser neues Segment "Gemeinsam statt Einsam".

    Menschen rücken in dieser Zeit näher zusammen - bildlich versteht sich. Wir wollen dabei unterstützen. Wir wollen weiterhin miteinander Kaffee trinken und uns austauschen.

    Deswegen unser Aufruf diese Woche: Schreibt uns. Meldet euch bei uns, lasst uns einen virtuellen Kaffee miteinander trinken.

    Email: [email protected] Instagram: @mit.milch.und.zucker Facebook: mitmilchuzucker

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  • 23.03.2020
    66 MB
    01:18:34
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    Thomas - "Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still" Minenfeld: LGBTIQ+

    Willkommen in der binären Welt. Frau/Mann, Heterosexuell/Homosexuell. So aufgeteilt kennen wir uns aus, haben aber oft nicht das richtige Vokabular, geben uns aber Mühe. Aber was ist mit den Menschen die nicht in dieses einfache Muster passen? Sind Männer die gerne Röcke tragen immer schwul? Sind Frauen die sich nicht schminken lesbisch? Darf man transgender Menschen nach ihrem „echten“ Geschlecht fragen?

    Du weißt nicht wie das ist, wenn man immer eine Maske trägt.

    Harvey Milk, Stonewall, Philadelphia und Regenbögen sind einige Schlagworte die wir kennen. Wir kennen auch den "typischen" schwulen besten Freund, den "typisch" schwulen Friseur und viele andere Stereotype die seit den 90ern durch die Medien geistern. Doch was kann man tun um diese Stereotype aufzubrechen? Wie lebt es sich, wenn man immer eine Schublade getan wird? Diese (und viele andere) Fragen haben wir Thomas gestellt.

    "Leben war für mich immer Veränderung und Veränderung bedarf einer gewissen Offenheit für Veränderung."

    Thomas hat uns erzählt warum Mobilfunk und Kontaktanzeigen im Bazar LGBTIQ+ Menschen Freiheit gebracht haben und was pinke Listen sind. Er erzählte sehr privates, sehr viel von seiner eigenen Geschichte und wir haben versucht mit offenen Herzen und Gedanken, eine Prise Humor und dem Verständnis dass es keine dummen Fragen gibt, gute Fragen zu stellen.

    Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still. Ein Tag, als hätte man gewonnen. Dieser Tag wird kommen.

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  • 20.03.2020
    21 MB
    25:26
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    Gemeinsam statt einsam #1

    Es sind merkwürdige Zeiten in denen wir leben. Unser soziale Kontakt wird auf der einen Seite weniger, auf der anderen Seite verändert er sich massiv.

    Wir haben uns überlegt was soziale Isolation bedeutet, darüber gesprochen wie wir damit umgehen, uns darüber ausgetauscht wie es uns in der ersten Woche der sozialen Isolation gegangen ist. Entstanden ist unser neues Segment "Gemeinsam statt Einsam".

    Menschen rücken in dieser Zeit näher zusammen - bildlich versteht sich. Wir wollen dabei unterstützen. Wir wollen weiterhin miteinander Kaffee trinken und uns austauschen.

    Deswegen unser Aufruf diese Woche: Schreibt uns. Meldet euch bei uns, lasst uns einen virtuellen Kaffee miteinander trinken.

    Email: [email protected] Instagram: @mit.milch.und.zucker Facebook: mitmilchuzucker

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  • 11.03.2020
    63 MB
    01:15:19
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    Teresa - Wieviel Blut und Honig wird es in Europa geben oder wieviel Europa wird es in in Ex-YU geben?

    Die Liebe zum Balkan entwickelte sich bei Teresa bei ihrem ersten Besuch. Als Siegerin eines Journalismus Wettbewerbes durftet sie für zwei Wochen durch Serbien und den Kosovo reisen und schrieb dabei über die Jugend- und Musikszene nach dem Krieg. Wieder in Wien angekommen, drehte sie gleich wieder um, um zurück zu fahren.

    Menschen miteinander vernetzen um dann etwas Größeres entstehen zu lassen. Auf die Fähigkeit das tun zu können, ist Teresa stolz. Sich auf die gute Seite der Macht zu stellen- und diese kritisch zu hinterfragen- hat sie von ihrem Englisch- (oder Revolutions-) Lehrer mitgegeben bekommen.

    „Ich hätte nie zu schreiben begonnen, hätte mir mein Englischlehrer nicht eingepflanzt, dass die guten Menschen es sich antun müssen. Wenn man das Gefühl hat, man ist in einem Schlangennest, dann muss man alles dafür tun, dass dort eine Schlange weniger sitzt.“

    Das Bild das wir Mitteleuropäer vom Balkan haben, ist oft verzerrt von Kriegsberichten aus noch nicht lang vergangenen Zeiten. Was hat sich seitdem dort geändert? Warum zieht es Menschen die einmal am Balkan waren, immer wieder dorthin? Was haben Busreisen für Idioten damit zu tun? Wir hatten sehr viele Fragen an Teresa und sie beantwortete sie alle mit einer ansteckenden Leidenschaft. Nebenbei haben wir auch besprochen, warum Falknerin ein weiterer Karriereweg für sie wäre und warum man viel mehr auf Flüsse starren sollte.

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  • 01.03.2020
    63 MB
    01:15:29
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    Sophie-Marie - Wie würde die Welt ohne Genderstereoptyping aussehen?

    Genderstereotyping begegnet uns tagtäglich. Rosa, Plüsch, Glitzer für Mädchen, blau, Holz und blickend für Buben. Kinder werden in den rosa oder blauen Strampler gesteckt und leben dann ihr restliches Leben danach. So war es zumindest bis jetzt. Immer öfter werden Stereotypen bewusst aufgebrochen und hinterfragt – auch von uns diese Woche.

    „Frauen in der Technik“ klingt immer noch mehr nach Programm der Wirtschaftskammer, als nach einem Fakt. Sophie-Marie ist eine Frau dieser raren Gattung. Sie arbeitet als Leiterin der Qualitätssicherung und führt mit ihren 23 Jahren bereits ein mehrköpfiges Team an. Nebenbei macht sie ihren Master in Operations Management.

    . Als junge Frau in einer Führungsposition in einer männlich dominierten Branche, kann man bestimmt auf Gegenwind stoßen, vor allem aber muss man sich vielen Vorurteilen und Stereotypen stellen. Auch was ihre Sexualität betrifft, muss sich Sophie-Marie immer wieder stereotypische Fragen anhören.

    „Ich habe kein Problem mit blöden Fragen. Ich denke mir, je öfter ich diese Fragen beantworte, desto mehr trage ich dazu bei, das Denken dieser Menschen positiv zu verändern.“

    Als junger Mensch versucht man oft seine Schublade zu finden. Man möchte selten die, in die man gesteckt wurde, sucht seine eigene. Menschen sind zu verschieden um sie auf ein paar Charaktereigenschaften zu reduzieren und zu sagen „Ihr seid alle so.“ Sophie ist wie sie ist. Lässt sich nicht auf eine Schublade reduzieren, geht ihren Weg. Lernt sie in unserer Folge näher kennen.

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  • 23.02.2020
    49 MB
    58:42
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    Christoph - "You Are The Product. You Feel Something. That's What Sells." Was verkaufst Du heute?

    Marken sind nicht mehr nur Marken. Sie transportieren Botschaften, einen Lifestyle eine Message die wir als Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen und weitertragen. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn die Botschaft authentisch und nachhaltig ist. Es reicht nicht als Unternehmen einmal 5 Millionen Euro an die Entwicklungshilfe zu spenden, wenn die eigenen Produkte in Ausbeuterfabriken hergestellt werden.

    „Menschen sind nicht deppat. Wir haben eine Antenne, die uns sagt, wann wir beschissen werden und wann nicht.“

    Christoph hat auf seinem Weg von der TU in Graz bis nach Berlin einige Stopps eingelegt. Von Musik und Tontechnik, über E Commerce, bis hin zum Marketing gab es viele Bereiche die ihn in den Bereich geführt haben in dem er heute als Head of Communication tätig ist. Als Marketing Experte wollten wir von ihm wissen was es von der Marketing Branche braucht um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, was er eigentlich zwei Jahre lang in Dubai gemacht hat und warum ein Fish Mac so einflussreich auf sein Leben war.

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  • 17.02.2020
    70 MB
    01:24:28
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    Matthias - "Du kannst aufhören zu arbeiten, ich habe einen Hit geschrieben" Ein Blick hinter die Kulissen von Musik, Roc

    Eine feiernde Menge vor der Bühne, Fans, Interviews, Musik machen. Was für ein Traum, den viele von uns teilen. Das zu tun, was einem am meisten Spaß macht und auch noch eine Menge Geld dafür bekommen. Der Weg dorthin ist kein leichter. Matthias ist seit einiger Zeit genau in dieser Branche zu Hause. Er ist Geschäftsführer der Musikagentur Töchtersöhne und beschäftigt sich dort mit dem Management, Booking und Promo für verschiedenste Künstlerinnen und Künstler.

    Matthias und Florian, der Sänger und Quetscher der Band Folkshilfe kannten einander und so wurde Matthias nach dem Auftritt der Folkshilfe beim ESC Vorentscheid immer mehr mit dem Management, dem Booking und der Promo der Band betraut. Mit dem Erfolg der Folkshilfe, wurde alles größer und durch eine Verkettung von Umständen wurde zusammen die Agentur Töchtersöhne gegründet. Aus Freunden wurden Geschäftsführer.

    "Das sind nicht meine Arbeitskollegen, sondern Freunde. Das ist natürlich auch anstrengend, weil sich die Ebenen permanent vermischen. "

    Wie aber kommt man dorthin wo Matthias ist? Wie wird man von einer Straßenmusiker Band zum Headliner eines Festivals? Was ist notwendig, wie sieht es hinter den Kulissen aus? Will man das überhaupt? Die Liste an Fragen die wir an Matthias hatten war lang und was wir bekommen haben, war ein Einblick in eine Welt die hinter den schwarzen Vorhängen einer Bühne stattfindet. Er erzählt nicht nur von seinem Weg in die Musikmanger Welt, sondern erzählt wie es ist wenn aus Freunden Geschäftspartner werden und was es braucht um im österreichischen Musikmarkt mitmischen zu können.

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  • 10.02.2020
    57 MB
    01:08:14
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    Was ich dich noch fragen wollte

    Der Valentinstag spielt mit Erwartungshaltungen und Rollenbildern. Nicht nur was den Tag an sich betrifft, sondern auch was er repräsentiert. Was wir von unserem Partner oder unserer Partnerin erwarten, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Ausmaß. Er hält uns den Spiegel vor und bringt reißt uns die rosarote Brille herunter, wo sie gerne einmal aufgesetzt wird. Wenn nicht einmal am Valentinstag Blumen mit nach Hause gebracht werden, beginnt die Fehlersuche oder das Fehlerfinden am Gegenüber nach weiteren Macken, neben dem Fernbleiben des Blumenstraußes. Wichtig dabei ist aber immer das große Ganze zu sehen. Stört mich das oder störe ich mich daran? Vertraue ich meinem Partner oder meiner Partnerin nicht oder habe ich Angst nicht genug zu sein?

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  • 03.02.2020
    55 MB
    01:06:12
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    Alessandra - Film, Filter, Photoshop - "Ich habe heute leider kein Foto für Dich" - Schönheit und Fotografie

    Alessandra gründete das Kollektiv Wien Analog. Von ursprünglich fünf Leuten wuchs das Kollektiv innerhalb kürzester Zeit auf 20 Fotografinnen und Fotografen an. Einmal im Monat treffen sich die Künstlerinnen und Künstler, helfen einander, unterstützen und inspirieren einander. Der Treffpunkt ist das Atelier Analog im 15. Bezirk. Ein gemütliches Atelier und Coworking Space. Es passt in die Ecke, man fühlt sich wohl. Dort lernten wir Alessandra kennen, als sie die Vernissage des Free the Nipple Projektes von Viva la Vulva veranstaltete.

    „Ich gehe gerne nach meinem Gefühl. Fotografie ist eine Art Dinge zu verarbeiten.“

    Begonnen hat Alessandra als Assistentin der Geschäftsführung bei Lomography. Davor machte sie eine Lehre bei Ikea, wollte aber schon seit Kindheit an fotografisch tätig sein. Das ausdrücken, was sie fühlte. Um ihren Traum verwirklichen zu können, ging sie in die Fotoschule. Der Rest ist Geschichte.

    Alessandra ist nicht nur Fotografin, sondern auch Mutter. Ihre kleine Tochter Emma hat auch schon eine Kamera. Mit einem Kind zu Hause ist das Leben als Selbstständige nicht einfach. Der Faktor Zeit spielt bei allem mit. Die Projekte die Alessandra noch umsetzen will sind in ihrem Kopf. Um diese verwirklichen zu können benötigt sie aber die Zeit sie auch umzusetzen. Wie Alessandra dieses Spannungsfeld meistert, wo sie sich Inspiration holt, was für sie Analogfotografie ausmacht, wie sich im Zeitalter von Instagram der Begriff der Fotografie verändert hat und wo sie bei Projekten die Grenze zieht hat sie uns im Gespräch verraten.

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  • 26.01.2020
    52 MB
    01:02:14
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Ian - What do you love about the UK?

    Brenda and Ian met almost 20 years ago in Canada. Thanks to Facebook they stayed in contact and so we met up with him during our stay in London and got to chat with him about his life and his work with the NHS – the National Health Service of the UK. Since the public health system in the UK is different to the health system in Austria, we got to learn a lot of new things.

    “I’m very proud of the concept of the NHS. The operation around it though, is very difficult.”

    Like a lot of the stories we get to hear people talk about on the podcast, Ian’s story also starts with a cup of coffee he had with his boss, who is inspiring him to this day. Ian himself wants to inspire his colleagues as well, but with a different approach. He and his team decided that Kindness is a key element for their work environment and started to work flexible hours and days, so everyone can stay with their families as well as working on their common goal.

    Ian and his wife Diana spent some of their years together on a houseboat on the River Thames. Due to the house pricing on London, it was an affordable alternative to living in a house in the city. Their wish for a house and a dog of their own grew bigger and so they sold their houseboat and moved to Kent, where there are staying now together with their lovely dog – who is also making a quick appearance in the podcast.

    Living on a houseboat is only one of the things, that Ian experienced in his life. He also visited 40 countries before he turned 40. If he still can name all of them? Well, for that answer you will have to listen to Ian’s podcast episode. We also talked about why Ian is mostly influenced by strong, intelligent, independent women, how Brexit will affect the NHS and if he imagined his life being like this, 20 years ago.

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  • 20.01.2020
    65 MB
    01:17:52
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Anna - Gesprochener Journalismus. Wohin entwickeln sich Medien in Zukunft?

    Podcasts sind eine lustige Sache. Man kann sie überall hören, pausieren, weiterhören, drei gleichzeitig- beziehungsweise nebeneinander- hören, sich komplett in einem verlieren oder einfach sein lassen und einen neuen beginnen. Das Medium Podcast bringt viele Vorteile mit, die das Radio nicht hat. Die eigene Auswahl worüber man informiert werden möchte zum Beispiel.

    Anna studierte ursprünglich Jus und wollte eigentlich nur einen Ausflug in den Journalismus wagen. Bei einem Ausflug blieb es nicht, denn heute ist sie die Leiterin des Debatten- und Meinungsressorts der Presse und im Team der Leitung der Presse Sonntagszeitung. Nebenbei schupft sie den Presse eigenen Podcast 18‘48‘‘.

    "Die Presse ist ein traditionell eher klassisches Medienhaus. Das junge Medium Podcast da hinein zu bringen ist unglaublich spannend."

    Wir wollten von Anna wissen wohin sich Österreichs Medien entwickeln und ob das Medium Podcast in Österreich bereits fußgefasst hat oder ob da noch Luft nach oben ist.

    Zwischendurch erzählt sie in der aktuellen Episode von ihrer Zeit im Ferienhort, warum es sie immer wieder an den Wolfgangsee zurückzieht und warum es schwer zu sagen ist, worauf man stolz sein kann.

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  • 12.01.2020
    66 MB
    01:19:23
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    Thomas - What do you love about the UK?

    We went to a little trip to London. We spent our days mainly eating and shopping, but managed to squeeze in three podcast recordings.

    We visited Thomas on our trip to the UK in December. Neither of us met him in person before, so we were quite excited to talk to the youngest borough council member of the Liberal Democrats. Thomas is Borough Councillor for Wildridings & Central Bracknell. But let’s start from the top.

    As a member of the council, you normally have plenty of different topics on your agenda. There might be voices that say the work of someone in the council consist mostly of ‘moving bins and naming streets’. That is a big part of the job, but in general it is about changing situations people have to deal with everyday on their way to work or to school. It is about a missing crossing, a dangerous junction or a library that has to be closed because of budget cuts.

    “It is about working with people and to see if you can move the conversation.”

    Thomas shares the story about the day he got elected as a council member and how it felt knowing that he had actually gotten a seat that was conservative for a really long time. He also gave us an insight how working with mostly older men looks like and what he has to do to be taken seriously.

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  • 05.01.2020
    57 MB
    01:08:22
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    Niko - Österreich, Land der Seligen

    Österreich ist ein Land mit vielen Traditionen. Generell wird das Wort „traditionell“ in Österreich hochgehalten. Traditionell war das schon immer so, deswegen wird das traditionell auch so weitergeführt. Traditionelle Obmänner, traditionelle Präsidenten, traditionelle Titel. Sieht man sich nur die traditionellen Aspekte unseres Landes an, könnte man meinen wir sind traditionell ein bisschen stehen geblieben.

    Traditionen und Werte sind zwei Buzzwords die nicht nur in der momentanen Politik herumschwirren. Werte werden gleichermaßen gepriesen und in Frage gestellt. Wir befinden uns in einer Zeit zwischen „Das war schon immer so“ und „Früher war aber alles scheiße“. Österreichische Traditionen wie der ORF, Skifahren, kirchliche Feiertage stehen plötzlich zur Diskussion. Muss man wirklich Steuergeld verwenden um das alles zu finanzieren? Ist Skifahren in Zeiten der Klimakrise noch in Ordnung? Ist das ein echter Feiertag oder ein persönlicher?

    „Ich bin Realist, ich bin aber definitiv auch Optimist. Manchmal Zweckpessimist, aber das grenzt an Aberglauben."

    Niko ist den meisten Österreicherinnen und Österreichern als „der mit dem Nudelsieb“ bekannt. Wir haben mit ihm über die Frage gesprochen ob Österreich mit all seinen religiösen Traditionen und Werten Scheinheilig ist. Eine Insel der Seligen sozusagen. Wer oder was hat ihn zu dem gemacht was er heute ist? Kann er das überhaupt benennen? Und wie wird man Niko Alm wenn man groß ist?

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  • 30.12.2019
    47 MB
    56:58
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    Dave - What do you love about the UK

    We went to a little trip to London. We spent our days mainly eating and shopping, but managed to squeeze in three podcast recordings. In the next weeks you will be introduced to all of them, starting today with our first international guest – Dave. Why is he moving back to the UK? How hard is it to adjust to different countries and living situations? Why does he want to be a train driver?

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  • 23.12.2019
    59 MB
    01:10:30
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    mit Zimt und Zucker - Weihnachtsfolge

    Traditionen um das Weihnachtsfest gibt es viele. Brenda und ihre Familie feierten Weihnachten zum Beispiel schon immer am 24. in der Früh. Christiane feiert gleich mehr als nur einmal, der Polarexpress muss aber dabei sein. Fanni und ihre Lieben hören immer die gleiche Weihnachts CD- außer vielleicht dieses Jahr- Dajana feiert Bescherung bevor 20 Familienmitglieder zum eigentlichen Feiern kommen und Julia muss sich jedes Jahr aufs neue darauf einstellen, dass Jesus und sie den gleichen Geburtstag haben. Genau deswegen hätte sie auch gerne diesen einen Weihnachtspulli auf dem der gute, alte Jesus zu sehen ist mit dem Schriftzug „It’s my birthday!“

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  • 15.12.2019
    54 MB
    01:05:10
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    Erwin - Disziplin ist die ganze Seele der Armee.

    Wie ist das Bild das wir vom Bundesheer haben? Einerseits ist es eine Aufbewahrungsstelle, bei der junge Männer nach der Schule lernen sollen wie sie ihr Gewand richtig falten, während sie grundlos angeschrien werden. Andererseits ist es ein Haufen an Männern, die stur das ausführen, was ihnen aufgetragen wird. Was davon ist richtig und was macht man beim Bundesheer eigentlich die ganze Zeit? Muss man seinen Kopf ausschalten um das alles zu machen?

    „Man weiß welchen Auftrag man hat und der Auftrag basiert auf demokratischen Entscheidungen.“

    Erwin ist Berufsoffizier und war unter anderem mehrere Jahre in Bosnien stationiert. Wie er mit den Fragen nach Disziplin, Gehorsam und dem Bundesheer im Allgemeinen umgeht erzählt er in seiner Podcast Episode.

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  • 09.12.2019
    94 MB
    01:52:27
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Viva la Vulva presents "Pages and Ages of Feminism"

    Dein Feminismus, mein Feminismus. Neuer Feminismus, alter Feminismus. Was sind die Ziele und wo können wir von einander lernen? Das waren die Fragen die im Zuge der Podiumsdiskussion aufgekommen sind.

    Diskutantinnen waren: Meike Lauggas (49) ist Redakteurin bei der feministischen Rezensionszeitschrift WeiberDiwan, lehrt Gender Studies an der Uni Wien, bietet Trainings in Verhandlungs- und Kommunikationstechniken sowie Gender & Diversitykompetenz an und arbeitet im Coaching- und Beratungsgewerbe.

    Sofia Surma (25) ist Gründerin und Obfrau des feministischen Vereins Viva La Vulva, einer Meinungsplattform für feministische Themen, Freiheit, Selbstbestimmung und Lust. Sie hat International Politics and Public Service an der University of Warwick und der American University in Washington DC studiert. Nach zahlreichen Auslandserfahrungen arbeitet sie jetzt in Wien als Beraterin im Bereich Blockchain Technology.

    Iris Neuberg (23) studiert Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien. Hauptsächlich teilt sie ihre Weltansichten als Hobby- Autorin/Aktivistin/Philosophin/Gesellschafts-Kritikerin auf sozialen Netzwerken.

    Elif Duygu Sahan (21) studiert derzeit Anglistik und Amerikanistik an der Uni Wien und ist nebenbei hauptsächlich auf Wiens Poetry-Slam-Bühnen aufzufinden. Im Jahr 2016 war sie unter den GewinnerInnen des Redewettbewerbs „Sag’s Multi!“, wo sie sich unter anderem für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzte.

    Brigitte Menne (73): Vor 30 Jahren Mitgründerin vom Frauennetzwerk Rohrbach, Künstlerin, Autorin (in Vorbereitung: „Die Kentaurin von Kagran. Zorn- und Liebesentwürfe“), FemSlam-Teilnehmerin, hat 2018 die Rehabilitierung ihrer Großmutter erkämpft (Prieler-Woldan, Maria; Menne, Brigitte [Nachw.]: Das Selbstverständliche tun. Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus, Innsbruck, Wien, Bozen: Studien Verlag, 2018).

    Die Aufnahme der Episode fand am 3. Dezember 2019 im Fett und Zucker statt.

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  • 02.12.2019
    57 MB
    01:08:37
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    Was ich Dich noch fragen wollte

    Mit Jürgen haben wir eine neue Serie gestartet- „Was ich dich noch fragen wollte“. Er ist Psychotherapeut und wird uns helfen offene Fragen zu Themen zu beantworten, die im Alltag auf uns warten. Begonnen haben wir mit der Weihnachtszeit. Was sie für uns bedeutet, wie wir sie verbringen, wie wir sie verbracht haben. Was tun wir wenn uns die Winterdepression einholt und wenn die Fragen auf Familienfeiern zu viel werden.

    Wer sagt eigentlich wie Weihnachten sein soll? Ursprünglich war es ja der christliche Gedanke, das Fest der Liebe, Herbergsuche, Hirten, Schafe, Baby Jesus. Die Geschichte kennt man, kann damit etwas anfangen oder nicht. Weihnachten ist aber nicht mehr (nur) das. Zeit mit Familien und Freunden steht im Mittelpunkt, sich noch schnell vor Weihnachten sehen. Ein kleines Geschenk austauschen. Weihnachtsfeiern. Foto für die Familienkarte. Und, und, und.

    „Wenn es sich nicht gut anfühlt, nimm dich raus und mach es anders.“

    Die Definition was für uns Weihnachten ist, legen wir selbst fest. Besinnlichkeitsfest, Freundezeit, Familienzeit, Zeit für sich selbst- you do you. Das zu tun und vor anderen rechtfertigen zu können, setzt allerdings voraus so mit uns selbst im Reinen zu sein, dass uns das schlechte Gewissen oder die Schuld nicht einholt, dass wir nicht wie gesellschaftlich vorgesehen, von einem Weihnachtsfest zum nächsten hetzen.

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  • 25.11.2019
    41 MB
    49:57
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    Podcastlove - Welche Podcast wir lieben, welche wir gerne hören und welche uns inspiriert haben.

    Wir wollen euch Einblick in unsere Gedankengänge zum Thema Podcast bieten und haben diese Woche eine ganze Reihe an Podcasts, die wir euch gerne vorstellen würden. Als Inspiration und auch als kleines Danke, denn jeder einzelne dieser Podcast hat uns etwas beigebracht uns durch schwierige Zeiten begleitet und uns für mit Milch und Zucker inspiriert – ganz nach dem Motto „spread the Podcastlove“.

    Wie kein Ei dem anderen Wir zwei sind uns in vielen Dingen ähnlich, unterscheiden uns aber doch wesentlich. So ist auch unser Geschmack was Podcasts betrifft sehr unterschiedlich. Freut euch auf Tipps zu Informationscasts, True Crime, Feel Good Podcasts, Comedy Podcasts und einigem mehr. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wo es früher dunkel wird und man sich lieber drinnen neben der Heizung, anstatt draußen im kalten Wienwind aufhält, kann man jegliche Art von Empfehlungen was Audio betrifft brauchen. Hoffentlich gefällt euch unsere kleine Auswahl. Wenn ihr unsere Liste ergänzen wollt, feel free to do so- denn auch wir freuen uns über neue Empfehlungen.

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  • 18.11.2019
    58 MB
    01:09:40
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    Sepp - Was ich Dir noch sagen wollte

    Hotelier, Gastronom, Unternehmer, Politiker, Kunstförderer, Tausendsassa, ein Mensch mit einer super angenehmen Stimme. Das ist Sepp Schellhorn. Seit dem Jahr 2014 sitzt er als Abgeordneter im Österreichischen Nationalrat. Im Rahmen unserer Serie „Was ich dir noch sagen wollte“, sind wir die einzelnen Rollen in seinem Leben durchgegangen und wollten wissen, was sie dem Politiker sagen wollen.

    „Der Ton in der Politik ist auf alle Fälle härter als in der Küche.“

    Politikerinnen und Politiker spüren wenig Konsequenzen, bei dem was sie tun und auch sagen. Egal ob sie von „Höhlenmenschen“, „Beidln“ oder „die größten Huren“ schimpfen, es scheint wie an einer Teflonpfanne abzuperlen.

    Sepp Schellhorn ist nicht nur Kunstliebhaber und Kunstsammler, er ist auch Kunstschaffender. Als Kultursprecher hat er es sich immer wieder zur Aufgabe gemacht mit Kunst, Anliegen aus dem Parlament künstlerisch umzusetzen. Von dem berühmt berüchtigten „Vavrik Gartenschlauch“, über geschredderte Petitionslisten die er als Skulpturen in Aschenbecher gegossen hat, bis hin zu verbrannten Behörden Bescheide, mit denen er Bilder gemalt hat. Er probiert die abstrakte Politik begreifbar zu machen, wenngleich er meint, dass sich die Politik weit weg von Kunst aufhalten sollte.

    Wir haben versucht von Sepp dem Politiker Antworten auf die Fragen von Sepp dem Hotelier, Gastronom, Künstler, Menschen zu bekommen, um herauszufinden ob es einen Unterschied macht, ob man Berufspolitiker oder „Nebenbeipolitiker“ ist. Hört in die Folge, um zu erfahren wie uns das gelungen ist.

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  • 11.11.2019
    52 MB
    01:03:02
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    Julia - Explore. Dream. Discover - Wie bekommt man die Beste Sicht aufs eigene Leben?

    Julia hat einige Zeit in Indien in einem Ashram verbracht und dort eine Yoga Ausbildung gemacht. Als spirituell hat sie sich selbst eigentlich nie gesehen, es war eher diese „Eat Pray Love“ Geschichte, die wir alle gerne einmal ausprobieren wollen, die sie nach Indien gebracht haben. Weg vom Stress, weg vom ewigen Drang ständig perfekt agieren zu müssen und hin zu sich selbst.

    „Das, was wir westlichen Menschen auf der Matte machen, ist nicht Yoga. Das ist Sport.“

    Das wir auf Julia getroffen sind, war Zufall. Oder auch nicht? Julia glaubt nicht an das Schicksal, das Universum oder etwas Übernatürliches. Christiane könnte stundenlang über das Universum reden, Brenda ist da eher skeptisch. Eine Anekdote hat Julia aber erzählt, die sie trotz ihrer nicht-Spiritualität glauben lies, dass da vielleicht doch mehr als nur Zufall ist. Was das für eine Geschichte ist, die uns Gänsehaut bereitet hat und warum Julia ihre Passion trotzdem nicht zum Beruf machen möchte, hört ihr in der Podcastfolge.

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  • 03.11.2019
    59 MB
    01:11:08
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    Gregor - Kärnten, Kochen, Chorgesang - Dinge die glücklich machen

    Die Leidenschaft die Leiden schafft. Zwar geht es bei uns diese Woche auch um die Leidenschaft, aber um bestimmt keine, die negativ behaftet ist. Gleich drei Themen haben wir unseren Podcast diese Woche gepackt und sie alle verbinden sich durch die Leidenschaft unseres Gastes.

    „Selbst nur Butter und Salz ist geil. Oder Olivenöl und Pfeffer. Die Einfachheit der italienischen Küche ist das verlockende.“

    Nicht nur die italienische Küche hat es Gregor aber angetan. Kochen im Allgemeinen ist für ihn mehr als nur Mittel zum Zweck. Schon früh durfte er mit seiner Familie in Kärnten in der Küche stehen und mithelfen. Auch jetzt noch stellt er sich gerne in die Küche und lässt andere an seiner Freude am Kochen teilhaben.

    Kärnten, Kochen, Chorgesang – Dinge die glücklich machen. So haben wir unsere Podcastfolge diese Woche genannt und sind mit einem Titel noch nie richtiger gelegen. Wenn Gregor übers Kochen oder das Singen redet, will man ihm zuhören. Er spricht mit einer einzigartigen Leidenschaft von all diesen Dingen, was ihn dazu gebracht hat, welchen Weg er gegangen ist, wo er sich auch weiterentwickelt hat. Was diese drei Worte im Übrigen noch verbindet, ist Weihnachten, denn auch darum geht es diese Woche mal wieder.

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  • 28.10.2019
    34 MB
    41:02
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    1 Jahr mit Milch und Zucker (Live Aufnahme, Club Berlin)

    Die Folge wurde mit Publikum live im Club Berlin aufgenommen. Die Moderation des Abends: Fanni Gaismayer.

    "Der Podcast, bei dem wir mit Menschen Kaffee trinken, damit ihr sie kennen lernen könnt."

    Menschen eine Plattform geben, die sonst keine haben. Das war unser Grundgedanke hinter mit Milch und Zucker. Jetzt ist es ein Jahr her und aus der Idee wurde ein Herzensprojekt, das so viel mehr geworden ist, als das was wir damit zu Beginn vor hatten.

    „Wenn wir schon mit den Leuten reden, dann können wir das auch gleich aufnehmen.“

    Mit Freunden ein Projekt zu starten ist etwas unheimlich Großartiges. Man sieht einander regelmäßig, geht zu zweit oder mehrt auf eine Reise, die sehr viel Unerforschtes birgt, lernt und lacht zusammen. Es ist aber auch herausfordernd.

    Danke liebe Leserinnen und Leser, liebe Hörerinnen und Hörer und liebe Unterstützerinnen und Unterstützer für dieses erste Jahr- wir planen bereits unser zweites.

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  • 21.10.2019
    17 MB
    20:36
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    Danke, thank you, merci und hvala - 1 Jahr "mit Milch und Zucker"

    Von Anfang an war für uns klar, bei „mit Milch und Zucker“ geht es nicht um uns. Es geht um die Menschen in unserem Umfeld, die Menschen, die wir kennenlernen wollen und ihre Geschichten. Bei jeder Aufnahme überraschen uns unsere Gästinnen und Gäste aufs Neue, wie offen sie sind, was für ein Vertrauen sie in uns setzen und wie viel sie preisgeben. Das ist nicht selbstverständlich. Deswegen ist es Zeit, jetzt nach einem Jahr Danke zu sagen.

    Liebe Gästinnen und Gäste und die die es noch werden wollen. Danke für eure Offenheit, für euer Vertrauen und für eure Bereitschaft bei unserem Projekt mitzuwirken. „mit Milch und Zucker“ ist unser Herzensprojekt, aber ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Es ist eine unglaubliche Ehre für uns, auf so viele von euch zu treffen und mit euch zu reden. Danke für die Zeit die ihr euch nehmt, euch bis zu drei Stunden unseren Fragen stellt und eure Geschichten erzählt. Danke, dass ihr der Zucker in „mit Milch und Zucker“ seid. Auf ein neues, erfolgreiches Jahr.

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  • 14.10.2019
    58 MB
    01:09:51
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    Elma - Bosnia is under my skin. It's the place you cannot leave behind

    Zwischen Wien und Sarajevo liegen, wenn man zu Fuß geht, 630 km. Zwischen Wien und Bregenz 574 km, das ist ein Unterschied von 56 km und das ist nicht viel. Was wissen aber Herr und Frau Durchschnittsösterreicher aber über die Geschichte Bosniens? Wir würden meinen, nicht viel.

    Elma kommt aus Wels in Oberösterreich. Ihre Eltern stammen aus Bosnien. In der Schule war Elma eine der wenigen Kinder mit einem anderen Hintergrund als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Bosnien ist in Österreich immer noch konnotiert mit Krieg, Armut, Schreckensszenarien. Wir setzen uns aber nicht damit auseinander. „Ist halt einmal passiert.“, heißt es oft. Womit sich Herr und Frau Durchschnittsösterreicher auch nicht auseinandersetzen ist, wie sich Bosnien im Laufe der Zeit gewandelt hat. Wie wunderschön die Landschaften sind, wie freundlich, offen und herzlich die Menschen.

    „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Eltern. Sie haben mir und meinem Bruder alles was man irgendwie braucht ermöglicht und noch mehr.“

    Wir haben mit Elma darüber gesprochen wie es ist mit bosnischen Wurzeln in Österreich zu leben. Sieht sie sich als Österreicherin oder Bosnierin und ist das überhaupt wichtig? Welches Bild möchte sie den Menschen über die Heimat ihrer Eltern vermitteln und warum sollte man sich überlegen für die nächste Urlaubsplanung Bosnien genauer im Auge zu behalten? Die Antworten auf alle Fragen könnt ihr in der Folge nachhören.

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  • 07.10.2019
    56 MB
    01:06:40
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    Akim - Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen

    Manch einer hat es getan, diejenigen die es nicht gemacht haben bereuen es. Die Rede ist von Auslandssemestern. Sei es Erasmus oder ein anderes Programm, Auslandssemester waren immer beliebt und werden es wohl immer bleiben.

    „Für mich war es weniger ein Problem, dass man Leute, die man auf Reisen kennenlernt, irgendwann nicht mehr sehen wird, sondern dass man die Leute die man immer sieht, nicht mehr sieht. Man ist dann irgendwie allein.“

    Akim hat einen Großteil seines Studiums nicht in Österreich verbracht, sondern an vielen Orten. Polen, Kasachstan, Singapur und zuletzt die USA. Überall lernte er neue Leute kennen und kam mit neuen Ideen, Konzepten und Plänen wieder nach Hause. Wie genau er seine Aufenthalte plante, was er auf Reisen erlebte und welche ihn am nachhaltigsten geprägt hat, erfahrt ihr in dieser Podcast Folge.

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  • 30.09.2019
    30 MB
    36:29
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    ViennAmore - Was lieben WienerInnen an Wien?

    Die ganz große Wienliebe ist schwer zu beschreiben. Wer eine Wienerin oder einen Wiener danach fragt was Wien zu der lebenswertesten Stadt macht, stellt sich auf einen stundenlangen Monolog ein, der nur durch das Nachbestellen eines Kaffees unterbrochen wird.

    Egal ob nach einer Metropole oder nach Natur gesucht wird, in Wien wird man fündig. Egal ob man allein sein, in der Masse untergehen, mit Unbekannten ins Gespräch kommen will, in Wien geht das. Nicht umsonst wird diese Stadt sooft besungen wie sonst, vermutlich, keine. Wer einmal in Wien angekommen ist, kommt wieder zurück.

    „Man schätzt Wien, wenn man wieder hierhin zurückkommt.“

    Achja und es gibt News: mit Milch und Zucker wagt einen Spin-off. Ab Jänner 2020 starten wir mit grösseren Team den neuen Podcast "ViennAmore", so stay tuned.

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  • 23.09.2019
    56 MB
    01:07:19
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    Sandra - Die Welt ist eine Bühne (für Männer)

    Ein Leben als Künstlerin oder Künstler ist sicher vieles, aber vorrangig eines, es ist unsicher. Es gibt kein sicheres Monatsgehalt, der Tagesablauf verläuft, gerade als Schauspieler oder Schauspielerin, gegengleich zu allen anderen. Gearbeitet wird dann, wenn andere ihre Freizeit genießen.

    „In einem 40 Stunden Job ist man immer mit denselben Leuten zusammen. Ich halt mich ja manchmal nicht einmal selber einen ganzen Tag aus!“

    Warum entscheidet man sich dann doch für ein Künstlerleben? Um einer Routine zu entkommen. Um mit sich selbst und mit anderen Menschen zu arbeiten. Um auszudrücken, was man anders nicht ausdrücken kann.

    Sandra hat sich im Vergleich zu vielen anderen Kolleginnen und Kollegen relativ spät dazu entschlossen, den Beruf als Schauspielerin zu ergreifen. Als Diätologin kennt sie sich mit dem Bauchgefühl aus und das riet ihr das mit dem Schauspiel zu probieren. Was das Leben als Künstlerin mit sich bringt, wie sie ihren Weg sieht und wie sicher sie sich war, als sie den Beruf schlussendlich wechselte, hört ihr in ihrer Podcastfolge.

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  • 16.09.2019
    69 MB
    01:22:46
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    Claudia - Coordinating Chaos

    Mit Menschen zu arbeiten heißt vor allem Verantwortung zu übernehmen. Claudia ist seit mehreren Jahren die Direktorin des Parlamentsklubs der NEOS. Dort koordiniert, delegiert, organisiert und leitet viele verschiedene Menschen, die zwar ein gemeinsames Ziel haben, aber die unterschiedlichsten Wege nehmen, um dorthin zu kommen. Eine Ordnung in diese Menge an Menschen zu bringen ist keine leichte Aufgabe, vor allem ist es keine Aufgabe für die es einen vorgefertigten Ablauf gibt. Umso schöner ist es, wenn sie jeden Tag in der Früh ihren Fixpunkt im Kaffee am Weg in die Arbeit findet, egal wie früh sie dafür aufstehen muss.

    „Der Grund warum ich mein Leben so leben kann wie ich es tue, ist weil ich schöne Momente im Alltag finde.“

    Warum es von ihrer Hochzeit keine Fotos gibt und wie sie ihr tagtägliches Leben meistert, trotz Felsbrocken die ihr entgegengefallen sind, erzählt sie im Podcast.

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  • 09.09.2019
    54 MB
    01:05:14
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    Linus - The creation of beauty is art

    Was schön ist und was nicht, liegt ganz im Auge des Betrachters. Die eine sieht ein Haus mit Rissen und kaputten Fenstern, der andere erkennt einen Altbau mit viel Potential. Eigentlich gut, denn ansonsten würden wir alle in den gleichen Wohnungen wohnen, die gleiche Sachen tragen und alle würden wir die gleichen Menschen attraktiv finden. Sind wir also froh, dass das nicht so ist.

    „Ich halte etwas für ästhetisch, wenn eine Logik dahinter ist.“

    Das stilvoll Schöne verlangt nach einer Reaktion. Reaktionen verleiten zu Aktionen. So auch bei Linus. Wer ihn kennt, weiß das. Wer seine Instastories kennt, weiß das auch. Wer die im Übrigen nicht kennt, sollte sich das unbedingt einmal anschauen. Woher sein Sinn für das Schöne kommt und wie wichtig ihm das Thema ist, erzählt er in der Podcastfolge.

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  • 02.09.2019
    72 MB
    01:26:34
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    Vreni - Was ich Dir noch sagen wollte

    Bodypositivity, Selflove und Selfcare sind Phrasen, Worte und Hashtags, die uns immer häufiger um die Ohren flattern. Sie wirken schon fast wie eine Plattitüde. Eine Tasse Kaffee mit der besten Freundin ist nicht mehr nur das, sondern explizit Qualitytime die wir im Rahmen unserer Selfcare brauchen. Daran ist nichts verwerflich, schon gar nicht wenn man es ernst meint. In diesem Zusammenhang, fällt auch immer wieder das Wörtchen „Yoga“. Sich selbst kennenlernen, Zeit für sich nehmen, erden und runterkommen. Weg von Stress und Alltag.

    "Wenn du deine eigene innere Einstellung änderst, macht dir das, das Leben weniger leidvoll."

    Alles wird ähnlich belächelt. Esotertisches Quaqua, nur für superflexible Instagramladies auf Bali geeignet und wie man atmet, weiß ich doch eh.

    Für Yoga muss man nicht flexibel sein, sagt Vreni. Sie muss es wissen, sie ist der Profi. Seit mehreren Jahren praktiziert sie Yoga und leitet seit Kurzem sogar selbst Einheiten. Zentral beim Yoga ist die Arbeit mit sich selbst, weshalb sie sich auf ein Schweigeretreat begab. Wie ihre Erfahrungen waren, wie schwer es ihr gefallen ist tagelang einfach ruhig zu sein und nachzudenken und was das erste war, dass sie nach dem Brechen des Schweigens gesagt hat, erfahrt ihr in Vrenis Podcastfolge. Was sie noch sagen wollte, nachdem sie tagelang geschwiegen hat.

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  • 26.08.2019
    60 MB
    01:12:27
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Flo - Home is where your heart is

    Neu anfangen, ein neues Leben aufbauen und das alte in drei Kisten packen. Wenn der Gedanke da ist auszuwandern kann die Umsetzung schnell gehen. Job- check, Unterkunft- check, Steuernummer- check. Und dann ist man da. In einer neuen Umgebung, mit neuen Leuten. Neue Erfahrungen warten und die Erlebnisse sind jedes Mal aufregend.

    „Es kennt mich kein Mensch, deswegen kann ich mich neu erfinden. Wenn ich Musik hör, dann sing ich gern dazu und tanz dazu. Wenn ich in Österreich bin mach ich das nicht. Wenn ich in Dublin mit dem Rad fahr, dann sing ich dazu und tanz dazu. Dort bin ich dann halt der tanzende Typ am Rad.“

    Flo lebt seit fast einem Jahr in Irland und hat sich ein neues Leben geschaffen. Was er an Österreich vermisst, ob er überhaupt was vermisst und wie er in Irland zurechtkommt, erfahrt ihr in der Folge.

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  • 19.08.2019
    16 MB
    19:54
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    Geburtstags Special

    „Was ich dir noch sagen wollte“ heißt die Serie die wir gemeinsam mit Fanni gestartet haben. Dass das nicht immer, wie von uns zuerst gedacht, eine negative Richtung einschlagen muss, wurde uns bereits am Ende der ersten Folge bewusst.

    Unsere Fanni ist aber nicht nur ein einfühlsamer, lebensbejahender und fröhlicher Mensch. Sie ist reflektiert und hat das größte Herz der Welt. Sie ist wie die Stadt die sie so sehr liebt. Wien! Wer Fanni kennt, kennt auch die Christl. Die kommt manchmal aus der Fanni heraus und lässt alle schönen und schönschrecklichen Seiten von Wien erkennen. Im besten Wiener Dialekt sagt sie dass, das was sich andere nur denken. Ihr sollte eigentlich ein eigener Podcast gewidmet werden, denn die Christl ist ein Unikat. Genau wie Fanni.

    Auf ihrer Geburtstagsparty haben wir ihre Gäste befragt was sie Fanni immer schon sagen wollten.

    "Ich bin stolz, dass ich ihre Mama sein darf" Eva, Fannis Mutter.

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  • 11.08.2019
    19 MB
    22:42
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    Sziget - Island of freedom (Festivalspecial)

    Es klingt kitschig aber das Sziget ist nicht ohne Grund eine eingeschworene Festivalgemeinde. In Zeiten von politischen und gesellschaftlichen Aufruhr, trifft man in dieser Woche auf Gleichgesinnte, die die Welt positiv hinterlassen und sehen wollen. Die sich zusammentun und über Themen reden. Die probieren den ersten Schritt zu tun und dabei eine gute Zeit haben wollen.

    Die Kraft der Vielfalt ist eine vereinigende Kraft, die dazu beitragen kann, Veränderungen um uns herum zu schaffen.

    We are all different: we come from different parts of the world, speak different languages, believe in different faiths, have different skin colors, have different interests & taste and we prioritize differently. However, when we all gather together we can realize that the power of our diversity unites us and together we can change our environment. (https://szigetfestival.com/en-int/love-revolution)

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  • 05.08.2019
    9 MB
    11:21
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    Festivals - Was sagt ihr dazu?

    Sommerzeit ist Festivalzeit. Von Musik über Film bis hin zu Theater und Essen ist alles dabei. Warum zieht es uns aber auf Festivals? Was ist das besondere an ihnen? Und warum gibt es eigentlich nur Menschen die gerne auf Festivals gehen und Menschen die sie überhaupt nicht mögen?

    Für uns geht es diese Woche auf das für uns beste Festival der Welt und haben das zum Anlass genommen, mit Menschen darüber zu sprechen, warum sie auf Festivals gehen oder warum nicht.

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  • 29.07.2019
    60 MB
    01:11:32
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    Matthias - Was ich Dir noch sagen wollte

    Es gibt so vieles, dass uns oft unter den Nägeln brennt. Dinge, die wir noch sagen wollten. Worte, die wir noch schreiben wollten. Schreiattacken, die wir jemandem ins Gesicht pfeffern wollten. Wieso tun wir das nicht einfach?

    „Bei Lob, wenn es ehrlich gemeint ist, kann ich mich nie in Gefahr begeben, sondern schaffe immer nur mehr Schönheit.“

    Matthias hat sich selbst eine Challenge gesetzt. 107 Tage, 107 Texte. 107 Geschichten, Gedankengänge oder Erzählungen. Sie handeln von Menschen, die ihn in irgendeiner Art und Weise bewegt haben und davon was er ihnen vielleicht noch mitgeben will. Nicht nur negatives, wie er festhält. Denn vieles von dem, was wir anderen noch sagen wollen, ist zwar unter einem negativen Licht, aber genauso sollten wir uns an der Nase nehmen und positives weitergeben. Ein einfaches Danke, ein Lob, ein „Das hast du gut gemacht!“

    Bei der Serie "Was ich Dir noch sagen wollte" freuen wir uns Fanni Gaismayer als Gasmoderatorin an Board zu haben.

    Matthias ist Geschäftsführer der Musikagentur http://www.toechtersoehne.org und der Textagentur http://www.art-hybris.com

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  • 22.07.2019
    59 MB
    01:11:14
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    Hannes - Es war einmal ...

    Hannes und Martin erkannten das Bedürfnis vieler und wollten sie wieder zusammen ans Lagerfeuer bringen. Mit story.one wurde eine Plattform geschaffen, bei der Geschichten wieder erzählt werden. Aufgeschrieben, weitergegeben, öffentlich gemacht. Beim Lesen der vielen Geschichten die es auf der Plattform bereits gibt durchlebt man viele Emotionen. Sie regen zum Nachdenken an, nehmen mit auf Reisen, warnen vor bestimmten Situationen. Bringen zum Lachen und zum Weinen. Vor allem aber bringen sie uns wieder an ein virtuelles Lagerfeuer, an dem wir unser Erlebtes austauschen

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  • 15.07.2019
    64 MB
    01:16:12
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    Hansi - Stadt, Land, Fluss

    Ein gängiges Land Klischee der Wiener ist ja, dass sich am Land alles und jeder kennt. Jeder weiß wohin du gehst, woher du kommst, mit wem du dort warst und was du dort getan hast. Dieses Klischee scheint zu stimmen.

    „Wenn man keinen Bock hat sich in der Dorfstruktur einzubringen, bist du natürlich was die soziale Kontrolle angeht ein gefundenes Fressen.“

    Einerseits ist diese „Ein jeder kennt jeden“ Kultur, gerade als junger Mensch, anstrengend. Je älter man wird, desto mehr lernt man sie zu schätzen. Eine Gegend in der man auf gewisse Dinge vertrauen kann. In der ein Sicherheitsgefühl da ist, in der die Tür auch einfach offen bleiben kann.

    Hansi lebte sowohl in Wien, als auch in Vorarlberg, wo er nun für den Landtag kandidiert. Er liebt Island, weil man dort alleine sein kann und es trotzdem in vielen Dingen wahnsinnig fortschrittlich ist. Hört ihm dabei zu, wie er darüber spricht was er an der Stadt liebt und was am Land.

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  • 08.07.2019
    27 MB
    32:41
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    The One ... (2)

    … behind the scenes Wir gehen zurück an den Start und zeigen euch unseren Teaser, den wir nie gesendet haben.

    … you never heard Mit Jürgen haben wir über Therapie geredet und die Stigma die damit verbunden sind. Rausgeschnitten haben wir den Teil in dem wir mit ihm über Sucht gesprochen haben. Jürgen erzählt wie man als Angehörige mit Suchtkranken umgehen kann und welche Erfahrungen er als Therapeut in den ersten Jahren gemacht hat.

    Am Valentinstag haben wir mit Esther eigentlich über die Beziehung zu sich selbst gesprochen. Wie es aber manchmal ist kommen wir auf andere Themen, wie hier zum Beispiel, wo wir dann mit ihr über das Thema Fotografie geredet haben.

    … we still think about Tom, der evangelische Pfarrer aus einer unserer ganz frühen Folgen, hat mit uns über Glaube, Kirche, Vertrauen und Verantwortung gesprochen. Seine Sicht auf all diese Dinge war nicht ganz so wie wir uns das vor dem Gespräch gedacht haben und mit vielen Aussagen hat er uns sogar überrascht. Schon allein deshalb ist uns das Gespräch in Erinnerung geblieben, aber auch wegen Toms Offenheit und den Mut Dinge anzusprechen, die gegen die vorherrschende Meinung der Kirche gehen.

    Mit Sofia haben wir über die Entstehungsgeschichte ihrer Plattform „Viva la Vulva“ gesprochen. Sie ist nicht unähnlich zu unserer Geschichte von „mit Milch und Zucker“, weshalb das Gespräch mit Sofia unglaublich spannend war.

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  • 01.07.2019
    57 MB
    01:08:52
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    Katharina - Nie mehr Schule!

    Als Volksschullehrerin oder als Volksschullehrer übernimmt man Kinder in die Obhut, die es noch nicht gewohnt sind mehrere Stunden am Stück ruhig zu sitzen und sich zu konzentrieren. Das letzte Jahr im Kindergarten soll sie darauf vorbereiten, doch wer bringt fünf Jährige wirklich dazu sich darauf einzustellen, dass ab dem nächsten Jahr der „Ernst des Lebens“ beginnt, wie es oft heißt.

    In der ersten Klasse Volksschule ist man weg von seinen Kindergartenfreundinnen und Freunden. Weg von den Kidergartenpädagoginnen und Pädagogen. Weg von der Schaukel, der Rutsche, der Bastelecke, der Kuschelecke. Hin zu in einer Reihe sitzen und zuhören.

    „Die eigene Persönlichkeit ist immer ein großer Teil davon, wie du in der Klasse stehst. Das ist auch sehr wichtig, weil genauso unterschiedlich wie die Lehrerinnen und Lehrer sind, sind auch die Kinder.“

    Katharina hat ihr erstes Jahr als Volkschullehrerin hinter sich und erzählt über ihren Alltag, Gespräche im Lehrerzimmer und was Eltern beitragen können.

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  • 24.06.2019
    38 MB
    45:51
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    The One ... (1)

    … behind the scenes Von Anfangsschwierigkeiten, über Versprechern, Sätze die nicht zu Ende gedacht oder gesagt werden bis hin zu unzählig merkwürdig betonten Worten und vielen ähs und mhhhs.

    … you never heard Was viele nicht wissen ist, dass unsere Aufnahmen oft noch viel länger sein könnten. Bei Anna hatten wir fast drei Stunden Rohmaterial. Das Thema Vegetarismus haben wir besonders ausführlich besprochen, da es aber nicht ganz in unser Überthema passte, viel es dem Schnitt zum Opfer. Auch mit Simon haben wir noch viel, viel länger geredet, als das was ihr zu hören bekommen habt. Unser Exkurs zum Thema Harry Potter hat den Cut auch nicht geschafft, den Ausflug dorthin gibt es jetzt für euch.

    … we still think about Jeder Gast der uns besuchen kommt ist besonders. Jede und Jeder vertraut uns nicht nur ihre oder seine Geschichte an, sondern vertraut auch auf uns, dass wir die Geschichte respektvoll behandeln. Bei Andreas war es die ungemeine Vielfalt seiner Geschichten die uns so beeindruckt hat. Die Vielzahl an Erlebnissen, die Tiefe seiner Erzählungen. Erika hat unsere erste Minefieldsfolge zum Thema Gender begleitet. Sie erzählte davon wie man als Drag Queen plötzlich Verständnis für Probleme findet, mit denen oft nur Frauen* zu kämpfen haben.

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  • 14.06.2019
    16 MB
    19:25
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    Europride Wien 2019

    „Wir sind mehr als die Grenzen zwischen uns. Wir sind mehr als die Sprachen, die wir sprechen, oder unsere Hautfarbe. Wir sind mehr als unsere Geschlechtsidentität und wen wir lieben. Wir sind Freundinnen, Familie, Nachbarinnen. Wir sind Kämpfer*innen, mutig und stark. Zusammen sind wir eine Community.

    Wir können stolz sein, wer wir sind, und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.

    2019 findet EuroPride in Wien statt. Schließ dich uns an. Steh an unserer Seite. Gemeinsam und stolz.“ europride2019.at

    Die (Euro)pride ist eine tolle und wichtige Veranstaltung. 50 Jahre noch den Stonewall Riots wird Wien bunter, Regenbogenfahen, Diskussionen, Party und ein wichtiges Zeichen gesetzt.

    HAPPY PRIDE <3

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  • 10.06.2019
    53 MB
    01:03:56
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    Sophie-Marie - Entwicklung

    Entwicklung ist ein schwieriges Thema. Egal ob es die eigene Entwicklung ist, von der 15jährigen die sich Rat von der Oma holt zur eigenständigen Frau die ihre Sachen packt und ein Jahr nach Mosambik zieht oder die Entwicklungszusammenarbeit, die man im Fachjargon auch EZA nennt.

    „Ich hab beide Seiten in mir. Entweder ans andre Ende der Welt ziehen oder mah zach, außerhalb meines Bezirks, da geh ich nicht hin.“

    Sophie-Marie hatte die Chance in Mosambik zu leben und dort in der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. In Mosambik anzukommen, plötzlich angestarrt zu werden, mit den (langsamen) Mühlen der Entwicklungszusammenarbeit umzugehen und Fertigkeiten zu lernen um wirklich helfen zu können. All diese Eindrücke prasselten auf sie ein und haben sie doch positiv geprägt und wachsen lassen. Anpacken, mutig sein und sich nicht von Herausforderungen abbringen lassen würden wir ihr Credo nennen.

    Hört in die Folge mit Sophie-Marie rein und erfahrt auf welche Fragen wir eine Antwort gefunden haben.

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  • 03.06.2019
    42 MB
    50:16
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    Was ich dir noch sagen wollte.

    Entschuldigungen, Danksagungen, Dinge die einem einfallen, sobald die Tür nach einem Streit zufällt. Es gibt so vieles, das wir unausgesprochen lassen. So vieles das uns unter den Nägeln brennt, uns manchmal Jahre lang auffrisst.

    „Denk einfach mal drüber nach, was du sagst.“ Christiane an Person X

    „Ich verstehe nicht warum.“ Brenda an Person Y

    „Es tut mir leid“ Fanni an Person Z

    Wir starten mit „Was ich dir noch sagen wollte“ ein neues Format. Egal ob es um Unsicherheiten, Verletzungen, Kränkungen, Egoismus, Komplimente oder etwas anderes geht, das in uns brodelt. Es ist an der Zeit es hinaus zu lassen und dem Gesagten Raum zu geben. Fanni war bereits im Winter bei uns zu Gast und steigt jetzt im neuen Format als Co Moderatorin mit ein.

    Du hast auch etwas, das du los werden möchtest? Tritt mit uns in Kontakt und erzähl uns deine Geschichte.

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  • 27.05.2019
    47 MB
    56:38
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    gefühls*echt presents erdbeerwoche - Blut

    Menstruationen sind grausig. Blut an den Händen zu haben ist widerlich. Und überhaupt, über Blut redet man nicht. Warum sonst ist es in der Werbung immer blau? Das Thema Blut, vor allem das Thema Menstruationsblut wird oft tabuisiert. Wieso sollen wir dann über alternativen zu Binden und Tampons nachdenken? Und wie kommt man auf die Idee, dass es da noch mehr geben könnte?

    „Die Menstruationstasse kann nicht im Körper verschwinden. In die Schanzenhocke gehen, dadurch drückt der Beckenboden die Kappe automatisch nach unten. Also hinhockerln, Beckenboden anspannen und entspannen.“

    Mit dem immer größer werdenden Interesse an alternativen Produkten, kommt ein weiteres Thema auf. Eine Binde oder ein Tampon wird entfernt und weggeworfen. Die Tasse, die dazu gedacht ist öfter verwendet zu werden, muss ausgewaschen werden. Intimhygiene während der Menstruation wird durch das immer größer werdende Interesse an Tassen oder Cups zum notwendigen „Nebenthema“.

    Annemarie ist Mitbegründerin der erdbeerwoche. Sie vertreiben alternative und nachhaltige Monatshygiene und informieren über die Menstruation. Sie brechen Tabus und zerstören Mythen. Im Podcast erzählt sie mehr von ihrer Arbeit und räumt mit Vorurteilen auf.

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  • 20.05.2019
    66 MB
    01:18:42
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    Stefan - Pläne sind nichts, Planung ist alles

    Wenn Otto Normalverbraucher eine falsche Entscheidung trifft, hat das nur für ihn und sein Leben Konsequenzen. Zumindest im Regelfall. Er übernimmt (hoffentlich) Verantwortung dafür und versucht das beste aus der Situation zu machen, die Sache wieder in Ordnung zu bringen.

    „Meiner Meinung nach gibt es in der Politik nicht mehr oder weniger schlechte Menschen als sonst wo. Was man in der Politik hat und was mich immer beschäftigt hat, sind diese Selbstdarsteller, Menschen die eine Bühne brauchen.“

    Politikerinnen und Politiker sind auch Menschen und machen Fehler. Das Problem beginnt, wenn sie diese Fehler verheimlichen, vertuschen, abwälzen. Sobald sie sich vor anderen entschuldigen sollen und den Fehler eingestehen, geben sie zu, keine Superhelden zu sein. Ihre makellose Fassade bröckelt und sie werden angreifbar.

    Und Vorhang!

    Freiwillig aus der Politik auszusteigen ist ein unüblicher Schritt. Üblicherweise treten Politikerinnen oder Politiker zurück, wenn es nicht mehr anders geht. Auszusteigen muss aber nicht der letzte Schritt eines Schuldeingeständnisses sein.

    Stefan ist Bundesgeschäftsführer der NEOS und wollte der Politik bereits zweimal den Rücken kehren. Beide Male hat es nicht funktioniert. Nun probiert er es ein drittes Mal. Er erzählt von seinem Weg in die Politik und wie er wieder hinausfinden will und wie er nach Jahren in der Politik immer noch an das Gute im Menschen glauben kann.

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  • 12.05.2019
    58 MB
    01:09:54
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    Jürgen - Anders Sein

    Wir alle durchleben Zeiten in unserem Leben, die weder rosig noch schönzureden sind. Mit Freunden oder Familie darüber zu reden ist ein guter und sicher auch kein einfacher Schritt, aber selbst die Menschen die uns am nächsten stehen sind mit ihrer Weisheit einmal am Ende.

    „Man sieht ganz schnell wie sich die Reihen lichten, jemand alleine steht und rundherum glotzen die Leute. Wenn ich merke da ist jetzt ein erhöhter Stresslevel und der fühlt sich nicht wohl, was braucht denn der? Jemanden der mit ihm redet. Wirklich diese Courage zu haben und hinzugehen, das haben wir komplett verlernt.“

    Jürgen ist Psychotherapeut und hat in seiner Arbeit schon einiges miterlebt, darüber haben wir mit ihm gesprochen. Auch darüber was man als Angehöriger tun kann, wenn man mit seiner Weisheit am Ende ist und sieht, dass jemand professionelle Hilfe braucht.

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  • 05.05.2019
    34 MB
    40:34
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    Brandrede presents Nini - Wie überzeuge ich Europa-Skeptiker?

    Diese Folge ist eine Take-Over Folge vom Podcast Brandrede. Die Folge wurde im Café Rosé aufgenommen.

    Nini Tsiklauri ist der Inbegriff der Europa-Aktivistin: Keine Woche vergeht, ohne, dass sich die überzeugte Europäerin und NEOS-Kandidatin nicht die Europa-Flagge umbindet und für ihre Überzeugung eintritt.

    Nini stammt ursprünglich aus Georgien und lebte schon in Ungarn und Deutschland. Ein Besuch in der alten Heimat Georgien wurde 2008 zum prägenden Erlebnis: Statt des idyllischen Familienurlaubs fand sie sich mitten im Krieg wieder, umgeben von Explosionen und Rauch, nicht wissend, ob sie wieder gesund zurück nach Hause kommen würde.

    Diese lebensgefährliche Situation machte Nini bewusst, wie wichtig Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind, und welches Glück wir als Bürger der Europäischen Union haben. Sie gab ihre erfolgreiche Karriere als Schauspielerin auf, um sich dem zivilgesellschaftlichen Engagement für Europa zu widmen.

    In ihrem Europa-Briefing erklärt Nini, wie man Europa-Skeptiker überzeugt.

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  • 05.05.2019
    1 MB
    01:27
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    Special: Wir haben Neuigkeiten!

    Wir von mit Milch und Zucker unterstützen gerne neue Projekte. Österreichische Podcast gibt es leider noch nicht so viele, deswegen freuen wir und ganz besonders unser Know-how und Unterstützung dem neuen Podcast Brandrede weiterzugeben.

    Ab Montag, 06.05.2019 gibt es die erste Folge von Brandrede. Als Start gibt es die Folge auch bei mit Milch und Zucker als Take-over Folge.

    Mit Milch und Zucker wünscht Brandrede und Henni alles Gute und viel Spaß!

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  • 29.04.2019
    57 MB
    01:08:46
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    Simon - Ich vs. Wir

    Mit einem Job der „irgendwas mit Medien“ zu tun hat, nimmt man Einfluss auf das Denken der Gesellschaft. Man beeinflusst die breite Masse, suggeriert dass das Leben immer schön und toll ist, bildet Meinungen und lenkt das Denken anderer Menschen. Der Grad der Verantwortung die man damit trägt ist ungemein groß, somit auch der Druck, der auf einem selbst lastet.

    "„Bei einem der nur holt und sich nur die Rosinen rauspickt, sagt man dann irgendwann ‚ja ok, schön dass du das willst, aber das bekommst jetzt halt nicht‘ Ich bin ja keine Milchkuh, die jeden Tag in der Früh vom Bauern gemolken wird, ansonsten fangt sie zu schreien an.“

    Simon arbeitet im Bereich der digitalen Kommunikation, erarbeitet Content Strategien, momentan für die ÖBB. Zuvor war er in der Politik tätig und hat dadurch sehr viele Facetten der Medienlandschaften kennengelernt. Wie er sich selbst treu bleibt, was er in seinem Leben bisher gelernt hat, warum Bahnfahren toll ist und welche Menschen ihn auf seinem Weg geprägt haben, erfahrt ihr im Podcast!

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  • 22.04.2019
    49 MB
    59:16
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    Gudrun und Christian - Home sweet home

    Drei Monate nicht im eigenen Bett schlafen. Drei Monate nicht zu Hause sein. Drei Monate nur mit einem Menschen auf engem Raum verbringen.

    Das schönste am Wegfahren, ist das nach Hause kommen. So sagt man oft. Schon Dorothee kam wieder nach Hause indem sie sich mit „Es ist nirgends schöner als daheim!“ zurückzauberte. Um nach Hause kommen zu können, muss aber zunächst definiert werden, was ist eigentlich zu Hause? Ist es dort wo das Herz ist oder dort wo das Brot mehr als eine Toastscheibe ist?

    „Es gibt zwei Dinge die mir auf der ganzen Reise gefehlt haben. Das war g‘scheites dunkles Brot und ordentliches Klopapier.“

    Man lernt die seltsamsten Dinge zu schätzen, wenn man sie mal nicht mehr hat. Die Ironie dabei ist, dass das zu schätzen wissen nicht lange anhält.

    Gudrun und Christian sind zusammen drei Monate durch Asien gereist. Sie leben schon seit langer Zeit zusammen und haben sich mit der Reise einen großen Traum erfüllt. Angst, dass sich das viele aufeinander sitzen negativ auf sie und ihre Beziehung auswirken könnte, hatten sie nicht. Die Vorfreude war zu groß. Die ständig neuen Eindrücke in den fremden Ländern und Städten haben aber auch den letzten Anflug von Zweifeln losgelöst. Man lebt in einem anderen Alltag, hat sich immer wieder neues zu erzählen und zu zeigen.

    Was Gudrun und Christian auf ihrer Reise alles erlebt haben hört ihr in der neuen Podcastfolge!

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  • 14.04.2019
    51 MB
    01:01:30
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    Claudia - der Mensch hinter der Spitzenkandidatin

    Die Aufnahme des Podcasts fand am 24.03.2019 im Ateliertheater als Live-Aufnahme statt.

    So, meine Herren. Wie wird man die Politikverdrossenheit los? Wie erkennt man die heraufbeschworen Probleme als solche? Wie entgeht man Populismus? Der erste Schritt ist aufstehen und informieren. Das ist nicht leicht, da sowohl Österreich als auch Brüssel gerne hinter verschlossenen Toren arbeiten. Das heißt aber nicht, dass es so bleiben muss.

    Freibier für alle! Gerade in Wahlkampfzeiten überbieten sich Parteien mit Versprechungen, von denen sie schon am Tag nach der Wahl nichts mehr wissen wollen. Um den Wählerinnen und Wählern bei Laune zu halten, werden aber doch ab und an Themen heraufbeschworen, zu Problemen gemacht und zack bumm, auch die Lösung gefunden, nach der niemand gefragt hat.

    „Ich glaube nicht, dass es unpopulär ist, Unpopuläres zu tun. Menschen haben Respekt davor, wenn man sagt ich stelle mich hin, ich bin überzeugt davon, dass es wichtig ist auch wenn es schwierig ist und sehe es als meine Aufgabe nicht nur das Populäre zu vermarkten, sondern das Unpopuläre zu erklären.“

    Claudia ist EU Spitzenkandidatin der NEOS für die heurige EU Wahl und somit die einzige Frau neben den anderen Spitzenkandidaten. Das ist aber nicht das einzige, was sie von den anderen Kandidaten unterscheidet. Sie ist jung, seit Ewigkeiten an Politik interessiert und versucht auf allen Ebenen einen besseren Einblick in die politische Arbeit zu ermöglichen. Ihre Instastories sind dabei nur ein Tool.

    Was Claudia in Brüssel vor hat, was sie am liebsten zu Käsknöpfle isst und ob sie für Game of Thrones eine wichtige Klausur schwänzen würde gibt es ab heute nachzuhören.

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  • 08.04.2019
    50 MB
    59:50
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    Flo - Commitment

    Die rebellischen Jahre in denen der eigene Individualismus gegenüber dem Establishment herausgestrichen werden muss. Ist die heutige junge Generation an Schülerinnen und Schülern darin politischer als die Generationen vor ihnen? Und macht es diese Generation erwachsener als sie es vielleicht sein sollte?

    Projekte entstehen nie von alleine. Die Idee dahinter bringt uns dazu mitmachen zu wollen, wir bleiben aber mehrheitlich, weil uns die Community dahinter zu sagt. Die Menschen sind besonders nett, denken das gleiche, bestärken uns das zu tun was wir möchten. Das kann schön sein, aber gerade im jungen Alter gefährlich. Wir werden dazu verleitet die Welt und ihre Werte in einer bestimmten Richtung zu sehen und hinterfragen sie nicht, weil wir den Menschen vertrauen.

    „Abzuschließen ist ein sehr schwieriger Prozess. In allem und überall. Natürlich hängt dein Herz drinnen, Herz und Seele, weil du steckst ganz viel Herzblut und Energie in dieses Projekt. Und wenn man dann sagt ich muss einen Schlussstrich ziehen dann tuts weh. Aber es tut gut weh finde ich.“

    Flo ist (erst) 19 Jahre alt und bestreitet sein Maturajahr. Mit 16 begann er sich das erste Mal ehrenamtlich zu engagieren, damals aus einem Schulprojekt heraus, bei dem die Kandidatinnen der Bundespräsidentetnwahl beleuchtet werden sollten. Aus diesem Engagement kam er zur hauptamtlichen Tätigkeit in einer politischen Bewegung. Danach arbeitete er beim Frauenvolksbegehren mit, war bei der Organisation des Porn Film Festivals beteiligt und setzt sich bei den freitäglichen Schulstreiks mit Fridays for Future ein. Flo hat den Prozess des Selbstfindens und dem Suchen nach gleichgesinnten schon einige Male durchgemacht und ist trotz seiner erst 19 Jahre dadurch schon um einiges reifer als sein Umfeld. Welche positiven und negativen Auswirkungen das auf sein Leben hat könnt ihr euch in seiner Podcastfolge anhören.

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  • 31.03.2019
    50 MB
    01:00:13
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    Anna - Start(ing) up

    Etwas Neues zu beginnen ist schwer genug, umso mehr muss dieses Neue etwas sein, dass man mit viel Leidenschaft macht. Warum sonst hat man den Weg in Selbstständigkeit gewagt?

    No Risk, no fun „Ich habe eine wahnsinnige Freude mit allem was ein bisschen anders ist. Ich habe in der Öl und Gas Branche gearbeitet und finde alles spannend was das Potential hat krisenbehaftet zu sein, weil ab da wird es für uns Kommunikatoren lustig.“

    Anna hat zusammen mit zwei weiteren Partnern das Kommunikationsunternehmen Vetter & Partner gegründet. Bei ihrer ersten Selbstständigkeit gab es zu dieser einen großen Unterschied, sie hatte noch keine Kinder. Der Spagat zwischen eigenem Unternehmen, Kundenterminen, Expansion und gesunder Jause zu schaffen ist nicht leicht, sie schafft es aber trotzdem. Wie genau ihr das gelingt, erfahrt ihr in ihrer Folge.

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  • 25.03.2019
    50 MB
    59:54
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    Dieter - Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast?

    Zahlen, Daten, Statistiken – gute Nacht. Mathematik ist selten das Lieblingsfach der Schülerinnen und Schüler und trotzdem gibt es Menschen die sich nichts Schöneres vorstellen können, als mit Zahlen zu jonglieren um versteckte Wahrheiten ans Licht zu bringen.

    Etwas aus einer Statistik herauslesen zu können ist keine allzu große Kunst. Das Herausgelesene in den richtigen Kontext zu setzen und mit anderem zu verbinden und zu vergleichen allerdings schon. Eine Statistik ist das was man daraus macht und wie man sie in erster Linie macht.

    „Statistik ist eigentlich ein ganz tolles Werkzeug. Aber ein Werkzeug ist ein Werkzeug. Ich kann mit einem Hammer ein Gartenhaus bauen oder ich kann damit dem Nachbarn das Auto zusammenhauen. Und so ist es bei der Statistik auch.“

    Dieter beschäftigt sich tagtäglich mit Tabellen, Zahlen, Daten und Fakten. Unter seinen Freunden und Kollegen ist er bekannt als Daten Dieter. Er schafft das, woran schon viele Mathematiker gescheitert sind, er haucht Zahlen Leben ein, macht sie verständlich und unterhaltsam.

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  • 17.03.2019
    43 MB
    51:28
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    Dinko - Medienlogik (mit Windmaschine)

    Eine Verbindung zwischen Medien und dem Eurovision Songcontest zu finden scheint weit hergeholt. Ist es aber nicht.

    Als am gesellschaftspolitischen Leben interessierter Mensch bildet man eine Meinung. Diese Meinung wird geprägt von den Medien, von dem was wir sehen, lesen und im besten Fall hinterfragen.

    „Es gibt Dynamiken die sich entwickeln, dass Journalisten sagen der gewinnt oder der gewinnt und dann hyped man jemanden hoch und draußen spielt sich was völlig anderes ab. Das ist auch ein schöner Vergleich von der Medienlandschaft, zur Realität draußen und dem Medienkonsum eines normalen Bürgers und den Journalisten auf der anderen Seite.“

    Dinko ist 46 Jahre alt, Chefredaktuer von medianet und selbst ernannter Eurovision Hooligan. Jedes Jahr fährt er zum Songcontest um von dort zu berichten und das Event zu feiern.

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  • 10.03.2019
    51 MB
    01:01:44
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    Anna - Factfinding

    Das schnelle scrollen über den Facebookfeed, 15 Sekunden Videos auf Instagram, Emojis anstelle von Wörtern. Wir verbringen immer mehr Zeit auf sozialen Medien, nehmen Informationen oft nur mehr über gepostete Schlagzeilen auf und hinterfragen sie selten oder lesen den Artikel zur Schlagzeile nicht. Für den Journalismus ist das eine Entwicklung die gegen ihn arbeitet. Die Recherche und Arbeit die in einen einzigen Artikel einfließt wird nicht mehr berücksichtigt, alles muss noch kürzer und knackiger abgetippt werden.

    „Wie viel Zeit hat ein Mensch sich wirklich damit auseinanderzusetzen und nachzuvollziehen ‚das war so und berichtet wird das‘. Das ist echt schwierig. Da muss man die richtigen Medien lesen.“

    Anna ist Leiterin des Politometerteams und bringt damit die klaren Fakten wieder ins Gespräch.

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  • 08.03.2019
    3 MB
    04:16
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    Special: Frauentag 2019

    Am Frauentag wollen wir euch die Frauen vorstellen die hinter mit Milch und Zucker stecken und uns bei den weiblichen Gästen, für ihre Offenheit, ihren Mut und ihre Ehrlichkeit, bedanken.

    Danke an Jing, Veronika, Fanni, Anna, Sofia, Conny, Esther, Erika, Conny und Anna.

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  • 03.03.2019
    49 MB
    58:24
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    Conny - Internationaler Frauentag

    Die Glorifizierung des Papa Monats, der Begriff „Rabenmutter“, Gleichbehandlung der Frau und was tun bei Diskriminierung? Im Rahmen des diesjährigen Frauentags, haben wir uns Gedanken darüber gemacht, was es heißt, in der heutigen Zeit als Frau „gleich“ behandelt zu werden.

    „Meine Mama hat immer gesagt, schau immer darauf, dass du selbst auch einen guten Beruf hast und was weißt und was kannst, damit du immer unabhängig bist.“

    Conny arbeitet als Juristin in der Gleichbehandlungsanwaltschaft und sieht dort Tag für Tag wie Unrecht einfach hingenommen wird. Sie gibt den Menschen, denen ein solches Unrecht wiederfahren ist die nötige Unterstützung, um für ihr Recht einzustehen und zu kämpfen.

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  • 24.02.2019
    50 MB
    01:00:13
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    Philipp - Begeisterung

    Die Europäische Union und vorallem ihre auswärtigen Beziehungen sind die Themen über die Philipp aus Leidenschaft spricht. Das Russisch Studium und ein Studienaufenthalt in Russland hat ihm mehr Verständnis für Russland und die Nachfolgestaaten der Sowjetunion gelehrt. Gerade im Umgang mit den östlichen Nachbarstaaten ist ein Know-How von der Region sehr wichtig.

    „Ich bin angesichts unser heutigen Weltlage ein Realist und sehe, daß wir nur erfolgreich sein können und auch gemeinsam Probleme lösen können indem wir Kooperationen suchen.“

    Als Jugendbotschafter trägt er zur besseren der Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen bei und kann auch vom lokalen Wissen seiner KollegInnen profitieren.

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  • 17.02.2019
    60 MB
    01:11:42
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    Erika - Minefields

    Erika ist großartig und wundervoll. Daniel erweckte Erika zum Leben zum politischen Protest. Mittlerweile ist sie viel mehr als das. Sie ist Entertainerin, Tänzerin, Aktivistin und noch so viel mehr. Trotzdem wird sie oft mit Fragen konfrontiert, wer sie ist, was sie tut und ob sie denn jetzt Mann oder Frau ist. Unsere Antwort darauf: Erika ist einzigartig großartig.

    „Viele Menschen haben nicht verstanden, dass ich als Kerl was anderes anziehen kann. Und es nichts anderes als ich ziehe mich an. Ich verändere mich nicht – in keinster Weise, außer dass ich Kleider trage.“

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  • 11.02.2019
    49 MB
    59:26
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    Esther - Verliebt, verlobt, verheiratet? (Teil 3)

    Esther ist zurzeit Single und genießt es ihre Zeit so verbringen zu können wie sie will und mit wem sie will. Einzig auf die Fragen nach ihrem Liebesleben könnte sie verzichten. Die wirklich wichtigen Beziehungen sind nämlich nicht zwingend die mit einem Partner oder einer Partnerin, sondern die Beziehung zu sich selbst, den Freunden und der Familie.

    „Wenn mich jemand nach meiner Familienplanung fragt, ist es [das eine] wenn mich enge Freunde oder enge Familie fragen. Aber wenn mich irgendjemand fragt, dem ich in Wahrheit sowas nicht erzählen will, denk ich mir, steht es mir eigentlich auch zu, dass ich den etwas privates frage. Aber das wäre dann natürlich wieder ein Schritt zu viel, denn das gehört sich ja nicht.“

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  • 04.02.2019
    59 MB
    01:10:53
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    Chorni - Verliebt, verlobt, verheiratet? (Teil 2)

    Teil 2 des Valentinstagsspecials. Der glückliche Geschiedene.

    Was passiert, wenn es einfach nicht mehr passt? Durchwurschtln oder Durchbeissen? Und was wenn nicht nur zwei Leute daran beteiligt sind, sondern wenn auch Kinder von einer eventuellen Trennung betroffen sind?

    Chorni beschreibt sich selbst als „glücklich geschieden“. Er und seine Exfrau haben zusammen zwei Söhne. Eine Trennung ist hart, aber sobald man sich eingesteht, dass es für alle Beteiligten, inklusive der Kinder, das beste ist, kann man zusammen eine neue Variante von Familie entwickeln, die dann zwar anders ist als die Norm, aber trotzdem funktioniert.

    "Es wird mittlerweile schneller geschieden, es wird häufiger geschieden, es wird auch leichter geschieden. Vieles hat sich verändert. Auch gewisse Gesetze haben sich geändert. Bis vor 20 oder 25 Jahren war der Ehebruch auch noch strafbar. Auch das ist alles weniger geworden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten sich heute zu verpartnern, man muss nicht mehr nur verheiratet sein, man kann verpartnert sein. Es gibt einfach viel mehr Familien wo Mama und Papa nicht mehr zusammenleben, aber Mama mit einem anderen Papa zum Beispiel, also Patchworkfamilien kommen stark, Familien mit alleinerziehenden sehr, sehr stark, also es ist eine bunte Mischung. Es ist aber kein Nachteil. Diese bunte Mischung ist einfach in den letzten Jahren so entstanden."

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  • 27.01.2019
    53 MB
    01:03:16
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    Christian - Verliebt, verlobt, verheiratet? (Teil 1)

    In den kommenden Wochen widmen wir uns dem Thema Beziehungen. Welche Formen von Beziehungen gibt es? Mit wem haben wir Beziehungen? Wie fängt alles an und wie hört es auf? Den Anfang macht das Konzept der Serienmonogamie.

    Christian hat aus jeder seiner Beziehungen gelernt. Den eigenen Platz, den man braucht einzufordern, ein Stück weit loszulassen und zu vertrauen und nicht alles zu ernst zu nehmen. Ein Rezept für die perfekte Beziehung hat er aber trotzdem nicht, denn am Ende kommt es immer darauf an, wer die Person ist, die man in sein Leben hineinlässt.

    „Wenn ich in Beziehungen lebe, dann erlebe ich sie intensiv und lass mich da auch voll drauf ein. Wenn ich mich dazu entschieden habe, wirklich die Beziehung leben zu wollen, wenn ich auch merke, das ist auch jemand mit dem ich mir das vorstellen kann, dann hau ich mich da voll rein. Aber es macht auch verletzbar.“

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  • 20.01.2019
    33 MB
    39:31
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    Viva la Vulva presents Conny - Scham

    Conny ist Sozialarbeiterin, Sexualpädagogin, Familienplanungsberaterin und zertifizierte Beckenbodentrainerin. Unter ihrem eigenen Projekt “gefühls*echt“ entwickelt Cornelia ihre eigenen Konzepte, wo sie ihre Fähigkeiten und Berufe vereinen kann. So unterstützt sie Gleichberechtigung und fördert junge Frauen in ihrer Beziehung mit sich selbst, ihren Körpern und ihrer Sexualität.

    „Wenn man sich selbst nicht kennt und spürt, wie soll man dann merken, dass etwas nicht passt?“

    Wortwahl und Sprache prägen sich in unseren Köpfen ein und formen unser Denken. Wie sollen sich also junge Frauen wohl fühlen in ihren Körpern, wenn man nicht einmal schamlos über weibliche Sexualität reden kann. Das erörtern unsere Gastsprecherinnen Sofia und Ana von Viva la Vulva in ihrem Takover von unserem Podcast mit Sexualpädagogin Cornelia zu Gast!

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  • 13.01.2019
    54 MB
    01:04:17
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    Stefan - Chancen

    Stefan arbeitet als Projektentwickler bei der UN und hilft dort mit, Menschen Chancen zu geben. Chancen auf Bildung, auf ein eigenständiges Leben, auf ein selbstbestimmtes Sein. Während seiner Reisen, egal ob privater oder beruflicher Natur, hat er viel gesehen und viel gelernt. Als glühender Europäer will er nun anderen Menschen die Chancen, die er bekommen hat weitergeben und seine Erfahrungen teilen. Um dies zu schaffen, möchte er bei der kommenden EU Wahl im Mai antreten.

    „Der Papa hätte ohne Kreiskys Maßnahmen in der Bildungspolitik sicher nicht studieren können. Er war der erste in der Familie der studiert hat und die Mama auch. Die haben mir das sehr stark mitgegeben. Diesen Fokus auf Bildung, weil es einfach die beste Maßnahme ist, um weiter zu kommen und wirklich eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu sein.“

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  • 06.01.2019
    51 MB
    01:00:41
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    Sofia - Was bedeutet es aktiv zu werden?

    Sofia ist 24 und Studentin. Sofia hat schon in der Volksschule nicht verstanden warum sie keine Söhnin ist, weil doch in der Bundeshymne von den „großen Söhnen“ gesungen wird. Ein Gespräch zwischen Freundinnen, kann eine Idee bleiben oder es kann zu einer Meinungsplattforum für feministische Themen, Freiheit, Selbstbestimmung und Lust werden.

    „Tabus werden auch vor Freundinnen nicht angesprochen, weil man Angst hat, daß die andere dann verlegen sein könnte. Aus diesem Gespräch, wo wir über Sachen geredet haben die mega wichtig sind aber eigentlich tabu sind, über die man als Frau nicht reden darf, über diese Motivation haben wir gesagt es ist wichtig, daß Frauen auch über Sachen sprechen die Tabu sind. Deswegen haben wir Viva la Vulva gegründet.“

    Über Themen wie Menstruation, Masturbation oder auch feminist myths zu schreiben oder zu sprechen, fällt vielen Frauen nicht leicht. „Es gehört sich nicht“. Viele Themen sind Tabus.

    Frauen einen Raum geben ihren Feminismus zu leben, ist das Ziel von Viva la vulva. Sofia hat diese Plattform gegründet. Für sie geht es darum z. Bsp jungen Mädchen zu zeigen, daß angegrapscht zu werden nicht normal ist und wie wichtig es ist aufzustehen und für Frauenrechte, Gleichberechtigung und Enttabuisierung weiblicher Sexualität zu kämpfen.

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  • 31.12.2018
    23 MB
    27:23
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    Special: Rück-, Aus- und Einblicke 2018

    Der Jahreswechsel eignet sich gut über das letzte Jahr zu reflektieren, von der Geschichte von mit Milch und Zucker zu erzählen und über unsere Pläne für 2019 zu plaudern. Außerdem gibts ein paar Fun-facts und hoppalas die so passiert sind.

    DANKE an alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer und natürlich unseren Gästen, denn ohne die Offenheit, Herzlichkeit und Ehrlichkeit wäre mit Milch und Zucker nicht möglich.

    Wenn auch Du Ideen zu Inhalt, Gästen oder dem Format hast, melde dich jederzeit bei uns: [email protected] oder [email protected]

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  • 17.12.2018
    61 MB
    01:13:17
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    Anna- Was bedeutet genießen?

    Anna ist 28 und Landesgeschäftsführerin. Genießen, Zusammenkommen mit Familien und Freunden und Essen und Trinken sind eng miteinander verbunden. Gerade zu Weihnachten hat jeder eigene Traditionen, Geschichten und es dreht sich viel ums Essen.

    "Gutes Essen ist, wenn Du es schaffst aus etwas Einfachen etwas Gutes zu machen, ohne es zu überladen. (..) Die richtige Kunst ist es mit den einfachsten Dingen eine Geschmacksexplosion zu erzeugen."

    Postiv sein, sich über die Kleinigkeiten im Leben freuen, offen sein gegenüber anderen Menschen und vielleicht öfter andere auf der Straße oder in der U-Bahn anlächeln, hilft das Leben zu genießen.

    Was bleibt noch zu sagen?

    Frohe Weihnachten

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  • 09.12.2018
    69 MB
    01:22:35
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    Tom - Verantwortung

    Tom ist 41 Jahre und evangelischer Pfarrer. Verantwortung, Vertrauen und Glaube sind eng miteinander verbunden. Wir vertrauen darauf, dass das an was wir glauben richtig und gut ist. Wenn wir glauben, sei es an einen Gott oder auch nur an uns selbst, spielt immer ein Stück weit Verantwortung mit, dass wir diesen Glauben vertreten und leben.

    „Klar ist es meine Aufgabe mich hinzusetzen, mit Ernsthaftigkeit und Gewissenhaftigkeit, mich mit diesen Texten und Botschaften zu beschäftigen und sie für andere so auszulegen, dass da irgendwas in ihr Herz fällt.“

    Eine stetige Selbstreflexion und ein permanentes Hinterfragen der eigenen Beweggründe, ist essentiell für ein gemeinsames Leben und ein gemeinsames Tun.

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  • 03.12.2018
    52 MB
    01:02:15
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    Ernst - Weltenbummler

    Reisen erweitert den Horizont, lässt uns über den Tellerrand sehen, uns neues entdecken und ermöglicht uns vieles über uns selbst zu lernen, von dem wir noch nicht wussten. Ernst ist schon viel in der Welt herumgereist, hat schon viele Dinge gesehen und viele Leute getroffen. Trotzdem weiß er, dass er noch lange nicht alles erlebt hat.

    „Das ist das was ich so schätze an anderen Kulturen, die Offenheit, das ist das was ich versuche auch mehr in mein Leben hinein zu bringen. Offen zu sein für andere Lebensweisen für andere Lebensstile für andere Lebenskonzepte. […] Weils das auch spannend macht.“

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  • 25.11.2018
    52 MB
    01:02:59
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    Fanni - Gemeinschaft

    Gemeinschaft kann vieles sein Familie, ein Freundeskreis oder eine Gruppe die ein spezielles „Wir-Gefühl“ hat. Für ein „Wir-Gefühl“ braucht es eine Gastgeberin die Menschen zusammenbringt. Fanni ist so eine besondere Person.

    „Es ist ein Schlüssel zum Glücklichsein sich auf das zu fokussieren was schön ist. Was schönes zu zeigen ist aber auch ein Ausgleich dazu was nicht so schön ist.“

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  • 18.11.2018
    52 MB
    01:02:47
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    Andreas - Lebensrealitäten

    Andreas ist 49 und Sozialtherapeut. Jeder Mensch hat viele Interessen, doch können wir uns auch begeistern von der Coach aufzustehen und mal was neues zu probieren? Andreas hat sich sehr mit seiner Familie beschäftigt und auch in seinen Alltag mitgenommen. Der Cousin des Vaters der ihn 1989 zu den Demonstrationen in Prag mitgenommen hat, sein Vater hat ihm von seinen Jahren in Schweden erzählt. Das Gefühl zu wissen wo man herkommt, ist für Andreas wichtig. Genauso wichtig ist es für ihn auch die Sozialberufe in Österreich zu stärken und eine Ausbildung als Clown zu beginnen.

    "Ich glaube auch, daß jeder Mensch so einen Ort hat für sich, wo er sagt: Das ist mein Paradis. Für mich ist es Skandinavien. Mein Paradies, da bin ich ich."

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  • 11.11.2018
    46 MB
    55:21
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    Veronika - Ist Kleidung ein Kostüm?

    Veronika ist 40 und Kostümbildnerin. Als „normaler“ Mensch ohne Hintergrund in der Mode oder Kleidungswelt kaufen wir uns die Kleidung, die uns im Geschäft gefällt. Manchmal auch die Kleidung die wir auf sozialen Medien an anderen Menschen sehen. Als Kostümbildnerin holt sich Veronika die Inspiration auf der Straße von ganz normalen Menschen, aus der ganz normalen Welt.

    „Ich bin ja so ein visueller Mensch und wenn ich durch die Straßen gehe, wenn ich mit der Ubahn fahr‘, wo auch immer ich bin, [wenn ich] im Ausland bin, ich schau mir ja alles an. Also ich lass das alles auf mich einwirken oder wenn ich im Internet Recherche mach, dann speicher‘ das irgendwo ab.“

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  • 04.11.2018
    24 MB
    28:58
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    Jing - Sprache

    Jing ist 33 und Apothekerin. Wir alle verwenden Sprache jeden Tag. Jing verwendet nicht nur eine, sondern gleich drei. Auch ihre Kinder erzieht sie dreisprachig. Wie genau das funktioniert und wie es ihr ging drei Sprachen zu erlernen, hat sie uns erzählt.

    „Es gab ein Hochzeitsfoto in der Küche und da haben mir meine Großeltern erklärt meine Eltern sind ganz, ganz weit weg und ich hab‘ mir das damals vorgestellt, dass sie am Mond wohnen! Jeden Abend hab‘ ich zum Mond geschaut und gedacht meine Eltern sind dort. “

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  • 28.10.2018
    43 MB
    51:49
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    Tommi - Nähe

    Tommi ist 31 Jahre alt und Systemarchitekt. Vom unaufgeräumten Schreibtisch zu einem Haufen Zeugs, das man mit den Jahren sammelt, hat sich Tommi dieses Jahr zum Ziel gesetzt, aufzuräumen. Seinen Schreibtisch, seine Wohnung auch seine Freundschaften. Er entwickelt sich selbst dadurch weiter und öffnet Haustüren und Herzen.

    „Charakter ist etwas an dem man arbeiten kann, wo man besser werden kann.“

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  • 21.10.2018
    28 MB
    34:07
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    Viktor - Jugend

    Viktor ist 66 Jahre alt und Pensionist. Seine Jugend war geprägt von seiner Ausbildung und von der Liebe zur Musik. Trotzdem würde er nicht noch einmal alles so machen wie früher. Noch einmal 20 Jahre alt sein, ja, aber nur mit dem Wissen welche Erfahrungen er gemacht hat. Da würde sich in seinem Leben sehr viel ändern.

    „Wenn du erst ein bestimmtes Alter erreicht hast, du hast Lebenserfahrungen gemacht, Höhen und Tiefen erlebt, Fehler die man seinerzeit gemacht hat, die können sich mehr oder weniger wiederholen, aber vielleicht nicht in der krassen Form.“ Viktor S, 2018

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