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mit Milch und Zucker

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken. Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen. Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage: Mit Milch und Zucker?

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  • 23.11.2020
    64 MB
    01:07:25
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    Julia - Not all heroes wear capes

    Julia - Not all heroes wear capes. Wie wir mit systemrelevanten Berufen umgehen.

    (07:45) Die montessorische Zugangsweise ist eine die sehr stark am Kind orientiert ist, das heißt, dass wir sehr individuell auf die Bedürfnisse und Entwicklungsschritte eingehen.

    (10:44) Es muss früh beginnen, dass Kinder Menschen kennenlernen die eine friedliche und respektvolle Haltung vermitteln.

    (11:41) Pädagogik ist nicht etwas das man mit dem Kind alleine macht, sondern es fängt bei den Eltern an.

    (14:30) Ich bin Pädagogin mit einem offenen, verständnisvollen Blick auf ein Individuum.

    (17:56) Es ist nicht die Aufgabe der Kinder für uns da zu sein.

    (20:20) Ich schaue was kann ich am Rahmen so ändern und vorbereiten, dass der Tag energetisch heute geht, dass wir es gut schaffen und dass ich bestmöglich für die Kinder da sein kann.

    (20:38) Man muss sich als Pädagogin vom Perfektionismus trennen.

    (21:03) Gerade jetzt, in der Pandemie, sind wir für die Kinder da, sind liebevoll für sie da, begleiten sie, da ist es wurscht ob ein Ding schief im Regal steht.

    (21:54) Wir reduzieren privat unsere Kontakte total um eine Sicherheit für die Kinder zu bieten.

    (22:14) Wir machen persönliche Abstriche um die Kinder in der Situation unterstützen zu können.

    (23:24) Wir schützen die Kinder vor diesen Sorgen und der Aufregung indem wir ein Filter für sie sind.

    (27:16) Ich erlebe eine sehr kooperationsbereite Elternschaft. Gerade in der Situation, wenn sie auch Homeoffice haben, die verkühlte Kinder im Zweifelsfall eher zuhause lassen.

    (27:35) Das ist eine Kooperation für die ich sehr dankbar bin und ich den Eltern auch raten würde, damit auch die Pädagoginnen gesund bleiben und für die Kinder da sein können.

    (30:28) Wir müssen in unseren Räumlichkeiten Umstände bewältigen oder auch Dinge von zuhause aus machen, für die wir nicht ausgebildet sind.

    (30:40) Wir haben schon im ersten Lockdown versucht an den Kindern dran zu bleiben.

    (30:54) Wir haben eine Instagram Seite kreiert und alle PädagogInnen haben Arbeiten für die Kinder und für die Eltern hergezeigt.

    (31:07) Wir haben über Zoom Singkreise gemacht um mit den Kindern in Kontakt zu bleiben.

    (33:07) Ich sehe diese Krise auch als Wachstum, weil man untereinander zusammenwächst und dieses Vertrauen, zwischen den Eltern und den PädagogInnen, den Kindern und den PädagogInnen und den Kindern und den Eltern, spürt.

    (35:09) Alle Menschen die mit jungen Menschen arbeiten machen unglaublich viel in ihrer Freizeit, wofür sie nicht bezahlt werden und wofür das Geld auch nicht da ist.

    (39:05) Je authentischer man lebt mit Kindern umso besser ist die Beziehung.

    (40:33) Innerer Widerstand gegen Situationen die man nicht beeinflussen kann, wie zum Beispiel der Ausbruch einer Pandemie, ist zwecklos.

    (40:49) Es ist wichtig sich in Akzeptanz zu üben und Wege zu finden um sich selber zu kümmern.

    (42:21) Was es braucht ist Gelassenheit.

    (43:07) Man kann sich immer selber hinterfragen: "Was sind meine Erwartungen?" und wo fahr ich mich da selber gegen die Wand indem ich etwas von meinem Kind erwarte zudem es jetzt nicht bereit ist.

    (49:46) Meiner Ansicht nach ist die Montessori Pädagogik für alle Kinder und sollte es das auch in ganz Österreich als Regelsystem geben.

    (50:10) Es geht darum in Frieden mit der Natur und anderen Menschen zu leben.

    (52:16) Wir versuchen den Kindern das Werkzeug an die Hand zugeben damit sie sich selbst versorgen können.

    (52:56) Kinder brauchen Rückmeldung. Kinder brauchen Erwachsenen die ihnen Rückmeldung geben und zwar respektvoll die sie nicht in ihrer Integrität verletzt.

    (01:05:12) Seid gut zueinander und gut zu euch selbst.

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  • 16.11.2020
    58 MB
    01:01:22
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    Wiener Melange - Von der Bohne zum Kaffee

    Wiener Melange - Von der Bohne zum Kaffee. Wie alles begann.

    (07:24) Oh mein Gott this is reality. (E)

    (07:34) Ich bin ja eigentlich keine Kaffeetrinkerin und trau mich das oft gar nicht öffentlich zu sagen. (B)

    (11:43) Unsere Reise nach Marokko war auch der Moment wo wir wussten, wenn wir einen Podcast machen muss der Fokus auf Austausch liegen (B)

    (12:21) Die Technik ist und bleibt eine Herausforderung. (B)

    (12:58) Aber wir haben einen Popfilter (E)

    (17:28) Ich nehme Gespräche oft mit einem Podcast-Mindset wahr. (B)

    (18:36) Wir halten uns gegenseitig verantwortlich, dass der Podcast läuft (E)

    (20:33) Wir haben erkannt, dass wir beide etwas machen wollen das einen aktivistischen Aspekt hat, was für vielleicht für eine positive Veränderung beträgt und deswegen war der Schritt zu einem gemeinsamen Projekt kein so abwegiger Gedanke. (E)

    (21:54) Wir haben unseren Freundeskreis im Preperation Process miteingebunden. (B)

    (22:37) Ich bin immer ur happy wenn mir meine Freunde schreiben, dass sie eine Episode toll gefunden haben. (E)

    (29:18) Unser Ansatz ist nochmal probieren aber dafür anders. (B)

    (29:56) Die Sachen die uns wirklich wichtig sind waren uns beiden gleich wichtig. (E)

    (33:15) Wir wollen einen Raum schaffen wo offen und ehrlich diskutiert werden kann. (B)

    (36:07) Es geht darum unterschiedliche Meinungen aufzuzeigen, aber es soll jetzt kein convincing sein. (B)

    (43:50) Bev, du bringst mich zum Lachen. Du hast einen so tollen trockenen Humor. (E)

    (45:31) Wr. Melange ist für mich persönlich ein Safe Space. (B)

    (1:01:12) Für mich gibt es nur mehr Wr. Melange mit Milch und Zucker.

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  • 09.11.2020
    49 MB
    58:26
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    Victoria - This is war: We politely ask you to f**k off

    This is war - We politely ask you to f**k off: Der Streik der Frauen in Polen.

    (07:53) Sprache gibt ein Fenster zu Welt.

    (08:16) Ich habe immer versucht dort wo ich bin auch die Sprache zu lernen.

    (08:51) Wenn man einmal im Ausland gelebt hat, fühlt man sich überall heimisch und auch nirgends zu Hause.

    (10:04) Die polnischen Frauen waren sich ihrer Rolle in der Gesellschaft immer sehr bewusst. Es gab hier immer eine starke Mobilisierung der Frauen und sie haben immer stark für ihre Rechte gekämpft.

    (10:55) Der Einfluss den Frauen in der Golfregion nehmen ist ein anderer.

    (13:46) In der Golfregion ist sehr vieles sehr privat.

    (16:02) Es ist eine Besonderheit das in den Städten oder kleinen Ortschaften wo die Regierungspartei die absoluten Mehrheit hat, gerade dort die Frauen besonders demonstrieren.

    (16:16) Es hat sich eine breite Bewegung aufgetan.

    (16:31) Aufgrund einer feministischen Debatte ist es zu einer gesellschaftlichen Debatte gekommen die generell eine stärkere Trennung von Kirche und Staat fordert, gewisse Freiheiten, Gleichberechtigung und stärkere Anti-Diskriminierungsgesetze.

    (17:13) Es geht ein Ruck durch die Gesellschaft.

    (17:46) Innerhalb von Stunden waren alle Leute auf den Strassen.

    (18:42) Es war ein Schlag gegen die Frauen aber es hat das Herz der Gesellschaft getroffen.

    (20:21) Es ist kein Thema gegen die Kirche zu sein sondern gegen den politischen Einfluss der Kirche zu sein.

    (22:44) Menschen beginnen sich für Politik zu interessieren und es gründen sich Initiativen auf allen Ebenen.

    (26:50) Heutzutage kann sich jeder live zu den Streiks dazuschalten, man sieht dann zBsp auf Instgram live was gerade passiert, wie protestiert wird, wo protestiert wird und es wird in den Nachrichten komplett anders abgebildet.

    (28:29) Man hat das Gefühl direkt bei dieser politischen Bewegung dabei zu sein.

    (29:29) Die harte Sprache zeigt auch wie ernst es ist.

    (31:21) Was mich fasziniert ist die Kreativität bei den Protesten.

    (31:29) Diese Meme Kultur hat ein Eingang in die Protestkultur gefunden.

    (36:27) Man sieht diese Symbole überall oder man stellt einen aufgespannten Regenschirm ins Fenster.

    (37:32) Über die Jahre wurde Sexualität immer stärker aus der Schulbildung, und irgendeiner Form von Bewusstsein, restriktiv gemacht.

    (37:49) Die Regierung hat sexuelle Bildung aus den Schulen verbannt.

    (38:01) Wie soll es zu weniger Abtreibungen kommen wenn man nicht mal weiss wie man Empfängnis verhütet.

    (38:15) Das Streikkommitee hat auch einen Punkteplan mit politischen Forderungen veröffentlicht.

    (38:26) Haut ab aus den Schulen.

    (38:28) Kirche raus aus allen staatlichen Institutionen.

    (38:55) Es wird bewusst auch ein proeuropäischer Kurs gefordert, mit Polen als Teil der Europäischen Union.

    (39:37) Change ist da.

    (50:38) Die Menschen fordern ein repräsentiert zu werden.

    (51:00) Die Verwendung der "Du" Form nimmt die Distanz zu den PolitikerInnen.

    (52:10) Es geht jetzt nicht mehr darum ein bisschen etwas rückgängig zu machen sondern alles was im politischen Diskurs falsch gemacht wurde soll neu aufgeleist werden.

    (53:48) Es wird Politik durch die Brille eines katholischen Priesters gemacht.

    (54:00) Die Kirche hat ihren Platz in der Welt, so wie vieles einen Platz in dieser Welt hat. Aber dieser Platz ist nicht im Parlament.

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  • 02.11.2020
    44 MB
    52:34
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    Nadine - Over the sea to Skye.

    „Over the sea to Skye“ – Wie wandert man aus?

    (6:10) Ich liebe Heidlbeeren. Heidelbeeren sind alles für mich. (6:55) Mein Teenage-Selbst würde sich denken „Irgendwie bist schon cool“. (7:30) Ich bin drei Stunden in der Schlange gestanden und hab mir dann nicht einmal einen Donut gekauft. (9:20) Heuer war der beste Kaffee für mich, der Kaffee in Vietnam. (11:05) Eigentlich habe ich keine Ahnung von Kaffee wie sich herausstellt. (11:50) Ich wollte eigentlich am 22. fliegen, aber jetzt wurde mein Flug gestrichen. (12:35) Brexit ist ein Mitgrund, warum ich jetzt auswandere. (13:00) Durch Corona habe ich mir gedacht: Worauf warte ich eigentlich, dass ich was cooles mach? (13:30) Ich habe schon viel erlebt, aber noch nicht alles. (14:30) Die schottische Mentalität ist sehr ähnlich zur österreichischen. (15:45) Ich tu mir mit Rechtsverkehr schon schwer und bin nicht der große Autofahrer. (18:30) Es ist schon geplant für länger dort zu bleiben. (18:45) Momentan ist die Checkliste für daheim noch länger. (19:55) Es ist mühsamer das Leben hier abzubauen, als dort aufzubauen. (21:15) Vielleicht hasse ich viele Sachen, aber wenn die zu Ende sind, bin ich trotzdem melancholisch. (22:10) Es hilft mir zu wissen, dass ich wieder heimkommen kann. (25:30) Ich kann mir „fix“ momentan überhaupt nicht vorstellen. Was ist „fix“? Ich fühle mich zu jung um zu sagen „das ist jetzt fix“. (28:25) Ich denk mir lieber „Ein Wochenende dort hätte auch gereicht“ als „Warum hab ichs nie gemacht?“ (30:45) Was mir immer fehlt ist Leberkäse und Grüner Veltliner. (32:20) Es wird das erste Weihnachten ohne meine Familie. (36:00) Nachdem ich keine Ahnung habe, wie es sonst dort ist zu Weihnachten, wird mir auch nichts abgehen. (36:55) Ich bin ein Food- und Kochnerd. (38:15) Ich hasse Apfelstrudel. (39:00) Kann man Leberkäse verschicken? (40:20) Der hat mich gefragt:“ Why did you come to the US?” Und ich hab dann geantwortet:“ To live the american Dream!“ Das hat er nicht so witzig gefunden. (40:45) Meine Schwester ist der lustigste Mensch der Welt. (44:36) Ich finde es bei Humor wichtig, dass Satire sich nach oben richtet. (46:33) In 5 Jahren will ich sagen können, ich habe das gemacht, was mir getaugt hat. (47:49) Ich will mir nie denken, umziehen ist so mühsam und mich deswegen davon abhalten. (49:35) Nimm dich nicht zu ernst, auch wenn du schon 30 bist, musst du noch nicht erwachsen sein. (50:20) Ich bin nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet und ich mache es trotzdem.

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  • 26.10.2020
    34 MB
    41:05
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    Happy Birthday to us

    Happy Birthday to us - 2 Jahre mit Milch und Zucker

    (12:47) Auch etwas was wir im letzten Jahr gut geschafft haben: ein bisschen outside the comfort zone zu denken und nachzufragen.

    (13:35) Ich würde mal für uns behaupten, wir sind professioneller in der Vorbereitung geworden.

    (15:09) Die erste Frage ist eine Frage von Stefan: Gibt es Thema über das ihr euch noch nicht drüber getraut habt?

    (16:45) Menschen die wirklich schlimme Dinge erlebt haben und viele Dinge zu erzählen haben. Das sind die Menschen die eine Plattform brauchen um ihre Geschichten zu erzählen.

    (19:49) Als zweite Frage haben wir eine Frage von Erwin gezogen: Podcast ist trotz einem Revival noch immer ein journalistisches Nischenprodukt fern einer erfolgreichen kommerziellen Verwertung. Was hat euch bis jetzt motiviert, 2 Jahre durchzuhalten?

    (20:10) Die kommerzielle Verwertung wars ned.

    (20:30) Podcasten ist ein leistbares Hobby.

    (20:44) Es ist ein Fixpunkt die Woche wo wir uns treffen.

    (21:05) Es ist unser Podcast wir können machen was wir wollen.

    (22:10) Es ist ein Privileg mit Milch und Zucker machen zu können.

    (22:15) Das wir hier sitzen können und Menschen fragen können was sie bewegt und was sie betrifft, dass die Menschen einfach frei sagen können was sie sich denken und wir es für die Nachwelt festhalten können, das hat soviel mit Privileg zu tun.

    (23:44) Wir haben die 10.000 Downloads geknackt.

    (24:00) Es gibt jedes Monat eine/n Hörer/in die/der zu ihrer/seiner Alexa sagt: "Spiel mit Milch und Zucker ab"

    (25:02) Podcasten hat mir die Angst genommen vor großen Gruppen zu sprechen.

    (25:35) Mit Irmgard Griss, Livegoal achieved.

    (26:07) Die Konsequenz seit 2 Jahren jeden Montag eine Folge gemacht zu haben, motiviert schon auch sehr.

    (26:18) Die dritte Frage hat und Claudia Gamon geschickt und sie fragt: Wie unterscheiden sich PolitikerInnen von anderen Gästen?

    (26:45) Bei PolitikerInnen muss man sich mehr vorbereiten.

    (27:04) PolitikerInnen haben diese Gabe und auch Gewohnheit öffentlich zu sprechen und das es gut ist die Meinung, Sicht und Anliegen zu teilen. Viele Menschen die das nicht gewähnt sind reagieren wenn wir anfragen ob sie in den Podcast kommen wollen eher mit "Ich hab doch nichts zu erzählen." und ich glaube jede/r von uns könnte lernen, dass man eine interessante Person ist.

    (29:34) Ich würde auch in Fernsehdebatten viel lieber hören was die Herzensthemen der PolitierInnen sind. Ich wähle ja PolitikerInnen für etwas was sie gut können nicht für etwas was sie nicht können.

    (30:14) Die vierte Frage ist eine Frage von Andreas, nämlich: Hat der Podcast euch verändert? Oder neue Perspektiven auf im Blick auf die Welt eröffnet?

    (30:48) Im Gespräch mit anderen merke ich oft, dass meine Podcaststimme kommt.

    (31:32) Menschen die gerne unseren Podcast hören und auch gerne GästInnen sind, das macht stolz und das tut auch viel fürs Selbstbewusstsein.

    (31:49) Es ist schon cool von niemanden abhängig zu sein, alleine entscheiden zu können und unser Ding durchzuziehen.

    (32:52) Die Perspektive auf die Welt hat es total verändert, weil man viel, viel mehr Geschichten anderer Menschen hört und dabei wahnsinnig viel lernt.

    (33:53) Unser Podcast ist auch ein Anker im Leben, ein Fixpunkt, auch wenn alles andere im Leben gerade den Bach runtergeht und man sich gar nicht wohl fühlt, hat man dieses eine Ding, dass man selber macht, auf das man sich immer verlassen kann.

    (35:46) Wir haben in den letzten 2 Jahren ein stabiles, starkes Fundament gebaut.

    (37:56) Wir hoffen, dass wenn die Zeiten jetzt wieder ruhiger werden wir auch mal wieder eine Folge mit der Fanni haben.

    (38:20) Was wollen wir unseren HörerInnen noch sagen: DANKE!

    (40:49) Dann bleibt noch die letzte Frage, die uns in diesem Fall Christoph geschickt hat nämlich: Wie trinkt ihr eigentlich euren Kaffee?

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  • 19.10.2020
    61 MB
    01:12:40
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    Emina - Zwischen Pride und Prejudice

    Zwischen Pride und Prejudice - Wie gehen wir mit Vorurteilen um?

    (06:12) Wenn die Sonne untergegangen ist nie den Müll rausbringen. (09:05) Es gibt eine ganz spezielle Weise wie man bosnischen Kaffee macht. (12:03) Kaffee ist ein Teil vom Tag. (12:41) Wenn ich in Bosnien bin trinke so viel mehr Kaffee als wenn ich in Wien bin. (15:43) Ich musste immer die Beste sein, weil ich Angst hatte auf meinen Nachnamen reduziert zu werden. (17:43) In der Volkschule wurde und öfters gesagt wir sollen zuhause nicht bosnisch sprechen, weil sonst würden wie nie Deutsch lernen. (18:02) Zuhause haben wir Schilder aufgehängt: Bitte Deutsch sprechen. (18:43) Wenn ich es jetzt betrachte wollte man etwas was mich auch ausmacht, meinen Hintergrund, verschwinden lassen. (19:09) Die Bezugsperson hat mir öfters gefehlt. (28:58) Ich bin damit aufgewachsen, dass Menschen aus meinem Umfeld als Reinigungskräfte arbeiten. Das ist auch genau der Punkt, dass es für andere Menschen etwas Ungewöhnliches ist. (34:11) Man hat mir gesagt: Du musst dich selbst vorstellen, weil dein Name ist so schwer auszusprechen. Ich bin nach Hause gekommen und habe geweint und mir gedacht, wenn ich Marie Müller heißen würde wäre es so viel einfacher. (39:39) Es ist so ein Privileg auch bosnisch zu sprechen, weil nicht jeder kann das. (40:34) Spricht jemand zum Beispiel Französisch dann ist es so „Wow toller Akzent“. Zu meinen Eltern sagt niemand „Wow, was für ein toller bosnischer Akzent“ sondern „Warum sprichst Du nicht Deutsch?“ (43:38) Man muss sich eine Schutzmauer bilden und sich immer wieder einreden, dass man mehr ist als diese Vorurteile die anderen Menschen über einen haben. (47:45) Jedes Wort, dass ich zum Beispiel auf FPÖ Plakaten lese, empfinde ich als ob es geben mich hetzt. (48:04) Diese Erfahrungen, die ich so oft gemacht habe, versucht man mit abzusprechen. (48:06) Es passiert auf Twitter und Instagram so oft, dass mir die Menschen sagen: Übertreib nicht oder sei nicht so wehleidig. Ich denke mir dann „Weißt du eigentlich was es heißt in meiner Haut aufzuwachsen?“ (52:34) Ich würde mir wünschen es würde sofort einen Aufschrei geben, wenn wieder rassistische Plakate aufgehängt werden und nicht wochenlang darüber diskutiert ob sie rassistisch oder hetzerisch sind. (59:31) Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass auch Menschen deren Muttersprache Deutsch ist keine Beistriche setzen können

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  • 12.10.2020
    32 MB
    38:34
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    Helene - Baking is therapy oder wie Brotbacken das Leben verändern kann.

    Baking is therapy oder wie Brotbacken das Leben verändern kann. - Sauerteig, Germ, Geduld und vorallem gutes Brot.

    (07:47) Beim Backen wie auch beim Kochen will ich wissen was ich da reingebe und was wir dann schlußendlich essen.

    (10:41) Man braucht für die einzelnen Schritte beim Brotbacken nicht viel Zeit und wenig Zeit ist gleich wenig Geduld.

    (10:50) Brote die ich mache, denen gebe ich viel Zeit aber sie machen auch das meiste selbst.

    (13:04) Es ist eine Fortführung ihrer Tradition geworden.

    (15:25) Füttern muss man den Sauerteig schon.

    (17:36) Ich zeig halt den Leuten wie ichs mach.

    (17:49) Mit zwei Kindern habe ich nicht diese aufwendigen Rezepte sondern ich schaue dass es in den Tag reinpasst. Das möchte ich weitergeben.

    (18:04) Es ist ein wichtiger Punkt bei meinen Kursen, dass es sich gut in den Alltag einplanen lässt.

    (18:34) Da waren dann viele Zufälle und dann wars so ok: Jetzt musst du es machen sonst machst dus nicht mehr.

    (20:58) Dann kam Covid. Da machst den mutigen Schritt und dann so nein nicht für dich.

    (25:23) Das Leben ist einfach zu kurz und du kannst nichts mitnehmen.

    (21:29) Mein Rat ist es ein Brot zu perfektionieren bis es für dich passt und dann zum nächsten schreiten.

    (37:00) Gebts dem Germ noch eine Chance.

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  • 05.10.2020
    42 MB
    50:00
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    Sibylle - Selbstverwirklichung, Gelassenheit oder doch Yoga?

    Selbstverwirklichung, Gelassenheit oder doch Yoga? - Ist jetzt die Zeit für ein neues Abenteuer?

    3:05 Eigentlich möchte ich niemand anderer sein, aber am ehesten meine Großmutter. 7:44 Dienstreisen sind kein Urlaub, aber sie sind etwas anderes als der Alltag. 10:21 Ich neige dazu Fernweh und nicht Heimweh zu haben. 12:01 Man muss immer etwas zurück lassen um wieder hin zu wollen. 16:18 Es gibt mehrere Plätze auf der Welt, wo ich mir vorstellen könnte zu leben. 16:43 Ich sehe schnell einmal eine Herausforderung. 18:09 Ich hoffe, dass ich mich nicht so sehr verändere. 18:24 Für mich ist es selbstverständlich, dass man neugierig ist und über den Tellerrand herausschaut. 19:05 Die Neugierde ist bei uns sicher genetisch bedingt. 22:50 Ich habe mich nie über meine Kinder definiert und sie Kinder sein lassen. 23:20 Ich bin happy, dass jetzt meine Zeit da ist. 29:58 Die letzten Jahre war ich nur angelernt, jetzt will ich es g’scheit machen. 32:10 Ich sehe mich und meine Kinder nicht als Nabel der Welt. 33:18 Dass ich mutig bin, wurde mir schon öfter gesagt. 35:20 Ich bin in einer Generation groß geworden, wo das stark eingeprägt wurde „Du bist eine Frau, die machen die Berufe“. 39:17 Man wird von Kind zu Kind gelassener. 41:09 Ich habe nie ein Erziehungsbuch gelesen. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. 42:02 Ich habe es immer vermieden meine Kinder miteinander zu vergleichen. 43:54 Ich habe nicht das Gefühl gehabt zu kurz zu kommen. 44:08 Ich habe immer gewusst, meine Zeit kommt noch. 45:06 Man will seinen Kindern immer das Optimum bieten, was aber nicht heißt „Heute Pony, morgen was weiß ich was“ 47:25 Das nächste Ziel ist ein Strandkorb an der Ostsee.

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  • 28.09.2020
    38 MB
    45:28
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    Takeover: Niko Alm trifft Marco Pogo

    Takeover: Niko Alm trifft Marco Pogo - Die Wien Wahl 2020 mit dem Spitzenkandidaten der Bierpartei Österreichs.

    (01:04) Das Glas ist voll. (Marco Pogo)

    (01:37) Ich speib gleich auf meinen Rechner. (Marco Pogo)

    (05:06) Das erste Bier war jetzt nicht so boah geil. (Marco Pogo)

    (07.:02) Entkoffeinierten Kaffee um 20 Uhr zu trinken das ich dann noch schlafen kann ist genauso wie sinnvoll wie Radler zu trinken damit man dann fett wird. (Marco Pogo)

    (07:16) Cafe Haag ist der Radler unter den Getränken. (Niko Alm)

    (07:36) Ich find diese aromatisierten Kaffe, auch wenn sie manchmal pervers sind, geil. (Marco Pogo)

    (08:14) Manchmal tu ich heimlich einen Zimt auf den Kaffee wenn ich ihn to go nehm. (Niko Alm)

    (09:08) Radler ist total sinnlos. (Marco Pogo)

    (12:23) Jeder von uns wir jemanden kennen der schon mal Radler getrunken hat. (Marco Pogo)

    (12:42) Ich warne schon lange vor der Radlerisierung des Abendlandes. (Marco Pogo)

    (12:50) Ich begreife Vielfalt in der Braukultur, ausländische Biere, als Bereicherung unseres Kulturkreises und nicht als Gefährdung dessen. (Marco Pogo)

    (13:28) Die gesammelten Radler spende ich den Grünen für ihre Wahlkampfparty. (Marco Pogo)

    (14:06) In der Politik hat man immer eine gewisse Schwankungsbreite und so ist es bei übermässigem Biergenuss auch. (Marco Pogo)

    (15:52) Ich könnte mir Dich echt gut als Sänger meiner noch zu gründenden Hardcore Punk Band vorstellen. (Marco Pogo)

    (17:51) So ist NEOS zu Pink gekommen, weil Braun, Türkis und Gelb nicht so beliebt waren. (Niko Alm)

    (20:47) Wohin einem die Wege im Laufe des Leben führen können, weiß man ja am Beginn nicht immer und so wars bei mir auch. (Marco Pogo)

    (22:05) Du bist dann von diesem Arzt, über die Musik in die Politik abgerutscht. (Niko Alm)

    (22:20) Simmering ist dort wo ich herkommm, dort wo ich aufgewachsen bin und das mein nie endender Quell an Inspiration darstellt. (Marco Pogo)

    (26:42) Getränkesteuer runter. Wie hilft man sonst den Gastronomen? (Marco Pogo)

    (27:01) Unsere Wirte brauchen jetzt auch unsere Hilfe. (Marco Pogo)

    (28:11) Eine Sperrstunde hat in einer mündigen Gesellschaft eigentlich nix verloren. (Marco Pogo)

    (28:53) Fixkosten decken, Kulturstätten retten. (Niko Alm)

    (30:00) Autotune darf nur Cher. (Marco Pogo)

    (32:34) Wenn Du schon richtig großer Entscheidungsträger bist und unser aller Geld verwaltest und so eine große Verantwortung hast, mach ma doch einen kurzen Test. (Marco Pogo)

    (33:17) Politik ist für mein Empfinden auch ein Wettkampf der Ideen. (Marco Pogo)

    (35:07) Bei aller Ideenlosigkeit in der österreichischen Parteienlandschaft, kann die Bierpartei diesen Kampf leicht gewinnen. (Marco Pogo)

    (36:03) Es ist wichtig, daß die armen Menschen im Ersten Bezirk auch mal Simmeringer Kultur genießen können. (Marco Pogo)

    (37:45) Michi Häupl war schon eine Gallionsfigur mit dem Herz am richtigen Fleck. (Marco Pogo)

    (38:38) Wenn Die Parteien Getränke wären, welche Getränke wären die Parteien? (Niko Alm)

    (40:11) Simmering hat sich verdient wieder humanistische gute Politik zu bekommen. (Marco Pogo)

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  • 21.09.2020
    54 MB
    01:04:23
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    Markus - Liken, Sharen, Herzen, Haten

    Liken, Sharen, Herzen, Haten - Welchen Content generierst du heute?

    (09:40) Angefangen haben wir mit der Beobachtung der Userkommentare in klassischen Foren.

    (10:01) Auf Kundenseite war das Verständnis für soziale Medien kaum da und schon gar dafür das man es beobachtet was in den sozialen Medien über eine Firma gesprochen wird.

    (13:17) Wir schauen uns das komplett objektiv an. Wenn etwas positiv ist sagen wir es und wenn etwas negativ ist wollen wir es gar nicht beschönigen.

    (14:23) Wenn etwas gut funktioniert und einer etwas kritisch dazu äußert dann gibt es andere in der Community die beziehen Stellung und sagen Sorry war nicht so.

    (15:13) Man muss nicht immer alles kommentieren von anderen Leuten. Man muss auch mal andere Meinungen gelten lassen.

    (18:49) Facebook sagt, wenn du willst, dass deine Beiträge mehr Leute sehen oder vielleicht sogar Leute sehen die Deine Seite gar nicht geliked haben, dann musst du in den Topf einzahlen.

    (22:27) Es wäre sehr wichtig in die Lehrpläne Soziale Medien aufzunehmen. Medienpolitik ist ein ganz wesentlicher Punkt.

    (23:12) Es kann weder Google noch Facebook oder Twitter entscheiden was die Wahrheit ist.

    (25:10) Alles was heute auf Twitter steht, kann morgen in der Kronen Zeitung stehen.

    (26:52) Wir sehen Facebook fast nur mehr als Media, also es ist ein Medienkanal wo Werbung geschalten wird.

    (29:46) Für mich ist der innerliche Check kann irgendwer, irgendwann kommen, mein gepostetes Foto herzeigen und wäre mir es zu irgendeinem Zeitpunkt unangenehm oder ich müsste mich rechtfertigen, dann sollte ich es nicht posten.

    (36:14) Was ich ganz gut weitergeben könnte ist eine Grundeinstellung zum Unternehmertum. Einfach mal machen, etwas ausprobieren, mutig sein, optimistisch sein, das ist das viel wichtigere als wie funktioniert eine Buchhaltung.

    (37:41) Ich schätze den Lehrerberuf sehr. Ich finde es einen tollen und wichtigen Beruf, weil ich finde das sind Leute die geben etwas weiter an junge Leute und an die Gesellschaft. Das finde ich super!

    (39:28) Wir sind die, die mit dem Wasserglas in der Hand stehen, die aber am nächsten Tag um sieben Uhr in der Früh munter sind, nüchtern sind und ganz neutral sagen können wie die Party am Vorabend gelaufen ist.

    (42:20) User sind zu Unternehmen in der Regel weniger kritisch als im politischen Umfeld.

    (42:44) Die Summe der vielen Einzelaussagen ergibt einen Meinungstrend. Wir können aufzeigen über was viel geredet wird, was davon ist positiv, was ist negativ aber auch über was wird nicht geredet.

    (53:22) Es gibt kein Medium wo ich zielgerichteter Botschaften platzieren kann als in den sozialen Medien.

    (58:36) Ich akzeptiere, dass Sachen kommen wie sie kommen.

    (1:01:35) Meine Tochter ist für mich eine Benchmark oder eine Hilfestellung was neue Medien betrifft.

    (1:02:15) Soziale Medien sind und bleiben ein junges Medium.

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  • 14.09.2020
    60 MB
    01:11:50
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    100 mal mit Milch und Zucker

    "Danke. Nichts zu danken. Doch doch" In unserer 100. Folge sind wir bei uns selbst zu Gast.

    Frage 1: Wenn ihr jeden Menschen zu Milch&Zucker einladen könntet, egal ob lebend oder tot: Welche drei wären es?

    (05:21) Ich hätte gerne ein paar Lieder von ihm erklärt.

    (08:19) Meine Omas würde ich gerne im Podcast haben.

    (08:32) Man kennt Omas nur als Omas.

    (10:13) Als wir parallel mit dem Podasthören begonnen haben, hätten wir uns nicht gedacht, daß wir irgendwann mal hier sitzen und sagen wir sind bei der 100sten Folge vom eigenen Podcast.

    (12:25) Meistens ist der nächste Satz dann: "MIT".

    (13:07) Ich werd nie wieder in meinem Leben normal fragen können wie er seinen Kaffee trinkt.

    Frage 2: Was waren eure Top 3 Gespräche?

    (16:35) Ich finde schon, daß uns das Gespräch sehr viel näher gebracht hat.

    (22:28) Jede Folge für sich hat mir etwas mitgegeben.

    Frage 3: Was würdet ihr im Nachhinein anders machen?

    (23:39) Es war die Angst davor den nächsten Schritt zu machen.

    (26:20) Der Podcast ist jetzt auch so geworden wie er ist weil wir Fehler am Weg gemacht haben die wir gemacht haben.

    Frage 4: Was würdet ihr machen, wenn ihr die Präsidentin der USA wäret?

    (29:30) Wir werden die USA zu einem Podcastland umbauen.

    Frage 5: Was fandet ihr lustig? Wann war`s besonders humorvoll?

    (30:30) Am Lustigsten ist es wenn man nicht mehr weiß welche Fragen man stellen wollte und dann sagt ich fang nochmal von vorne an.

    (30:54) Apropos Fanni, we wait for you.

    (31:15) Ich finds auch immer lustig wenns mehr als ein Gast ist.

    (32:50) Es war wie wenn wir uns in eine Zeitmaschiene gesetzt hätten.

    (36:27) Wir haben mit allen 4 Annas über alles geredet was es gibt auf dieser Welt.

    Frage 6: Wie geht es auch selbst mit dem Podcast?

    (36:46) Von ihr kommt auch die Aussage: eine Podcastaufnahme bei euch ist wie eine Therapiesitzung.

    (39:04) Dieses Schneiden ist einfach lang.

    (39:28) Ich liebe unseren Podcast.

    (40:00) Auch wenn wir eine Phase haben wo wir grantig aufeinander sind, gibt es diesen Podcast der da sein muss.

    (40:45) Das ist unser Vogel. Es ist unser Vogel keine Woche auszulassen.

    Frage 7: Mich würde interessieren, wo ihr euch (nicht nur mit eurem Podcast) in so 5 Jahren seht bzw. würde ich auch von euren Gästinnen & Gästen gerne immer wissen, wo sie sich (oder auch die Welt, jetzt in dieser verrückten Zeit) in 5-10 Jahren sehen?

    (44:14) Unsere letzte Frage haben wir geändert weil der Herr Ripke gemeint hat, daß die ein bissi fürn Oarsch ist.

    (44:27) Das habe ich rausgeschnitten.

    (45:24) Es ist wir oder uns, weil es nicht mein Podcast oder Dein Podcast ist sondern unserer.

    (45:49) Es wird Richtung Live-Event gehen.

    (49:19) Ich sehe durchaus optimistisch in die nächsten fünf Jahre.

    (49:52) Ich freu mich darauf, wenn wir nicht hinter jeder Ecke einen verdächtigen Huster erwarten.

    Frage 8: Als Zuhörer sieht man die Arbeit hinter einem Podcast nicht. Daher die Frage: Die wievielfache Arbeitszeit - gemessen an der Nettosendezeit - steckt hinter einer einzelnen Folge, bis diese veröffentlicht wird?

    (53:32) Was wir gelernt haben ist nicht vor der Aufnahme zuviel über das Thema zu sprechen.

    (54:12) Dann kommt das Schneiden.

    (56:35) Ich sehs auch wie ein Geschenk an jemanden.

    (56:58) Es ist auch ein stolzes Gefühl wenn man eine Folge fertig hat.

    Frage 9: Wie sieht euer perfekter Sonntag morgen aus?

    (1:01:27) Du bist komisch. Nein.

    Frage 10: Wenn ihr euch einen anderen Podcast aussuchen könntet, den ihr moderiert, welcher wäre das? Und warum?

    (01:04:07) Ich steh auf Konzepte die ein bisschen anders sind.

    (01:08:54) Vielleicht ist es die Antwort auf wo sehe ich mich in 10 Jahren: Bei Frühstück bei mir.

    (01:09:21) Das waren 100 Folgen.

    (01:10:45) Das wird das neue Format: mit Milch und Zucker bei der Paartherapie.

    (01:11:16) Ich bin Dir dankbar, daß wir den Podcast bis jetzt gemacht haben.

    (01:11:28) Danke. Nichts zu danken. Doch doch.

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  • 07.09.2020
    50 MB
    01:00:25
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    Paul - Wie viel Mut braucht es neue Wege zu gehen?

    "To change the world, start with one step. However small, the first step is the hardest of all." Wie viel Mut braucht es neue Wege zu gehen?

    (03:48) Wenn ich hier neue Leute kennenlerne, habe ich große Probleme zu erklären was ich eigentlich tue.

    (04:16) Wo auch immer, wie auch immer versuche ich am Ende Geschichten zu erzählen.

    (04:40) Ums positiv zu formulieren, wir wird sehr schnell langweilig und deswegen mache ich relativ viele Sachen.

    (05:54) Defacto habe ich irgendwann für mich gelernt ich muss auch mal zugeben, daß ich wirklich glücklich bin.

    (06:48) Die sieben Steps zum Erfolg die irgendwelche Business Coach versprechen sind natürlich Quatsch. Die können natürlich auch nur Quatsch sein weil niemand weiß was in den nächsten 4 Jahren passiert.

    (07:02) Egal was man tut man braucht auf jeden Fall Timing Glück.

    (11:08) Wenn jemand ein Produkt von mir trägt, freut mich das und macht mich stolz.

    (12:12) Ich bereue sehr wenig.

    (13:46) Ich bin überproportional erfolgreich für das was ich kann und was ich mache.

    (17:08) Was ich tue ist austauschbar.

    (17:21) Ich versuche mein ganzes Leben aus Reaktion in Aktion zu schieben.

    (18:01) Egal was ich gemacht habe, ich habe nie was selbst gemacht, es waren immer andere Leute daran beteiligt.

    (19:15) Ich bin ein Genussmensch.

    (20:23) Ich krieg Sport alleine ganz schlecht hin, Social Media ist da wie "mit einem Freund trainieren".

    (21:30) Ich wurde so glücklich durch diesen Kaffee.

    (22:52) Ich bin gerne alleine, das tut was anderes mit dir.

    (24:57) Es ist völlig unterschätzt wie geil das ist, mit Frauen zu arbeiten.

    (26:49) Ich muss dann halt auch im Podcast sagen 'Ich trinke jetzt ein Jahr lang keinen Alkohol'. Effizienter wäre es einfach ein Jahr keinen Alkohol zu trinken und die Fresse zu halten. Bei mir funktioniert das aber nur mit externem Druck.

    28:38) Ich versuche mir Ziele zu setzen, die ich messen kann.

    (31:18) In Rio hat mir auch niemand gesagt 'Geh auf den Rasen und mach Fotos'

    (31:35) Es gibt sicher 10.000 Leute die das besser gemacht hätten, aber es einfach nicht gemacht haben.

    (37:07) Wenn ein Nutzen da ist, bin ich schon zufrieden.

    (38:20) San Cost ist eine wichtige BWL Lehre.

    (39:26) In Deutschland ist die Geschwindigkeit zu langsam. Es dauert zu lange, bis man umschwingt.

    (40:05) In Amerika werden Häuser nur für 7 Jahre gebaut, was ich passender für die momentane Zeit finde.

    (40:50) Kurzfristigkeit hilft sowohl privat als auch beruflich.

    (41:28) In jeder Beziehung sollte man sich so verhalten, dass man sich die Zuneigung verdient.

    (42:46) Man sollte nie mehr für den Aufwand bezahlen, sondern für die Leistung.

    (45:28) Die 100 Leute die dir sagen 'das funktioniert nicht' und in dem Moment auch damit Recht haben, sagen dann auch im Nachhinein 'Ah wusste ich schon immer dass es klappt!'

    (45:59) Ich finde man gibt grundlegend zu viel auf andere Geschichten.

    (48:00) Das mag betriebswirtschaftlich dumm sein, ist moralisch aber das Richtige.

    (51:02) Zu manchen Themen kann es keine zwei Meinungen geben.

    (53:17) Ich könnte mich nie in einem Restaurant beschweren, dass es mir nicht geschmeckt hat.

    (55:01) Man denkt immer ich bin glücklich oder unglücklich, aber wenn man das dann aufschreibt, dann stehen da ja Zahlen, die entweder das eine oder das andere sagen.

    (57:12) Das ist die schlimmste Frage, die man stellen kann.

    (57:20) Stellt diese Frage nie wieder irgendjemandem.

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  • 31.08.2020
    51 MB
    01:01:27
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    Nini - Mit Mut und Liebe

    Für Europa, für eine starke europäische Union, für Georgien. Wofür lohnt es sich noch zu kämpfen?

    (1:43) Es gibt wenige Dinge, die ich noch nicht ausprobiert habe. (5:47) Es gibt so etwas wie das Burgenland Georgiens. (8:00) Georgien schmeckt nach Koriander, Walnüssen und rotem Basilikum. (9:00) Wenn man in den Klöstern ist, kann man leise ihre Geschichte hören. (10:26) Man kann Schi fahren und sich gleich danach an den Strand legen. (11:11) Das letzte Mal war ich vor zwei Jahren in Georgien und ich vermisse es schrecklich. (12:24) Nach dem Lockdown habe ich es alleine nicht mehr ausgehalten. (12:40) Ich habe den Lockdown damit verbracht mein Buch zu schreiben.
    (13:54) Das Highlight des Tages war es, aus dem Fenster zu schauen. (15:32) Ich bin in dieses Jahr mit einer großen Motivation gestartet. (17:59) Die schwierigste Frage mit der ich mich befasse ist: Wie erreiche ich Leute außerhalb der Bubble? (19:38) Europa hat die Leute interessiert, allerdings nur im Zusammenhang mit der Coronakrise. (22:10) In der Krise ist viel geschehen, was dem europäischen Gedanken widerspricht. (23:25) Es wird nicht gehen, ohne dass wir zeigen, dass wir uns das nicht gefallen lassen. (24:00) Die Leute müssen selber darauf kommen, wie wichtig die EU ist. (25:17) Jemanden aus dem Loch der Alternativmedien zu holen ist wahnsinnig schwierig. (25:46) Über meine Liebe zu Europa habe ich ein ganzes Buch geschrieben. (25:58) Seit meiner Kindheit wird in Georgien die Europafahne geschwenkt. Darin liegt ein Versprechen von Sicherheit und Unabhängigkeit. (28:34) Die Vorteile, die für viele unsichtbar waren, waren für mich sichtbar. (18:39) Ich habe beschlossen dafür zu kämpfen, weil ich mir dachte „Wer macht es sonst?“ (30:00) 2017 habe ich beschlossen mit einer EU Fahne auf die Straße und Leute aufzufordern das gleiche zu tun. (31:05) EU Romantik hin oder her, es geht um etwas wichtiges. (33:30) Die Leute müssen merken, was die EU ist. (36:18) Wir haben probiert uns mit positiven Erfolgen über Wasser zu halten. (39:57) Es ist tatsächlich ein Problem, dass Georgien keine dezidierte Vor- Haupt- oder Nachspeise hat. (41:46) Meine Oma ist meine größte Inspiration. (43:47) Die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand mit dem Thema EU. (45:42) Ich bin positiv und das ist meine Einstellung. Ich finde es komisch, wenn Leute das nicht sind. (46:00) Wenn wir uns alle mehr trauen würden, würden wir viel mehr hinbekommen. (51:08) Es wird wirklich alles dafür getan, Parteipolitik unattraktiv zu machen. (51:45) Effizient und schnell arbeiten, funktioniert bei Frauen tadellos. (53:01) In den nächsten fünf Jahren will ich eine Revolution in Georgien gestartet haben. (57:27) Je näher die Grenze kommt, desto mehr verschwindet sie.

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  • 24.08.2020
    20 MB
    24:47
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (6)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 6

    (01:05) In jedem nach Corona aufgenommenen Podcast kam das Wort Corona vor.

    (02:14) Man merkt, wenn man sich die Folgen jetzt anhört, dass niemand mehr so richtig planen will.

    (02:31) Es ist so eine Bremse der Euphorie.

    (02:43) Die Zukunft von jetzt zu betrachten ist ganz anderes als man es zu Beginn des Jahres gemacht hätte.

    (04:40) Man muss sich für jedes Land einzeln überlegen: Was gibt es für Maßnahmen, wo muss ich eine Maske tragen usw.

    (05:42) Endlich hören diese blöden Facebook Erinnerungen auf die uns seit gefühlten 3 Wochen erinnern wie schön es am Sziget letztes Jahr oder vor 2 oder 3 oder 4 oder 5 Jahren war.

    (06:42) Angenommen nächstes Jahr gibt es eine Impfung und Corona war Corona, was wird von der Zeit bleiben? Es wäre spannend zu wissen wie sich das Verhalten von Menschen verändert hat.

    (07:30) Wenns ein Sziget geben wird, dann wird es ein anderes Sziget geben.

    (07:42) Es ist eine Frage die ich mir stelle, wie hat Corona die Menschen verändert hat. Wird es jetzt immer eine Frage sein wie nah man Menschen kommen darf.

    (08:01) Nicht die Hand geben ist noch immer sehr komisch für mich.

    (10:25) Ich habe mir gedacht die Grenzen sind offen, ja Urlaub in Österreich ist auch sehr schön, werd ich sicher auch machen bzw. hab ich auch gemacht, aber ich will auch ans Meer.

    (12:01) Die Instastories von den leeren Plätzen in Venedig hätten wir alle genug gesehen über den Sommer.

    (16:30) Es hat sich die Gesamt-Welt-Situation geändert.

    (17:10) Nachdem wir schon im August sind, können wir ruhig schon fragen wie Weihnachtspläne sind.

    (18:45) Wir sollten leasen.

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  • 17.08.2020
    2 MB
    03:20
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (5)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 5

    Karin (0:50) „Vielleicht kann ich ein bisschen Netflix nachschauen.“ (1:25) „Wenn ich das Gefühl habe, ich möchte dieses Adriafeeling, dann fahr ich zum Neusiedlersee.“

    Maciej (1:52) „Ich möchte im Sommer zum Lesen nicht wissenschaftlicher Texte Zeit finden.“ (2:48) „Ich werde im Wienerwald laufen oder spazieren gehen.“

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  • 10.08.2020
    8 MB
    09:53
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (4)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 4

    Teresa

    (01:52) Ich bin sonst eine Hundefreundin. Aber vor diesen Hunderudeln am Balkan habe ich Angst.

    (02:58) Bist ja auch kein Straßenhund. Ja noch nicht, kommt darauf an wie weit ich mich noch radikalisiere.

    (04:03) Über was Korallen im Dunkeln flüstern reden.

    (04:30) No offence liebe Korallen.

    Willi

    (6:09) Ich mag diese alternativen Begrüßungen wie Fuß an Fuß oder Ellenbogen an Ellenbogen, das überhaupt nicht.

    (08:48) Urlaub ist für mich Entspannung, also ein paar Tage am See liegen und Akkus aufladen und dazwischen ungeplant eine kleine Wanderung auf einen Berg kann ich mir schon vorstellen.

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  • 03.08.2020
    10 MB
    12:09
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (3)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 3.

    Matthias

    (02:02) Es ist extrem angenehm, wenn alle anderen Menschen schlafen und man selbst munter ist wegen der Zeitverschiebung.

    (02:53) Ich würde einfach zuhören und schweigen, nicken und so tun als würde ich folgen können.

    (03:23) Er hat diesen unglaublich tollen Satz geschrieben: Wann wird es endlich wieder so wie es niemals war. (…) Es gibt keinen besseren Satz um Nostalgie zu erklären als den.

    (04:02) Es ist schöner sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und auf die Zukunft zu freuen und mit der Vergangenheit abzuschließen, wenn wir das alle könnten wir würden alle Psychotherapeuten dieser Welt arbeitslos machen.

    (04:36) Das Schöne an der Erinnerung ist, dass sie kein Abbild ist, sondern eine Geschichte die man sich selber erzählt.

    Michaela

    (05:53) Ich möchte mir eine Liste mit Aktivitäten aufschreiben, was ich alles machen will.

    (07:35) Es gehört zum Sommer dazu. Das Theaterspielen und die Menschen und dort Zeit verbringen.

    (09:00) Landschaftstechnisch würde ich gerne mal nach Tirol.

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  • 27.07.2020
    82 MB
    01:37:56
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    Steffi & Patrick - "Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen."

    Ist alles was gut gemeint ist, gut?

    (11:00) Ich glaube, dass Sozialarbeit an sich ein so großes Spektrum an ganz verschiedenen Dingen ist, dass es oft auch tatsächlich schwierig ist das so auf einen Punkt zu bringen. (S)

    (12:05) Sozialarbeit löst definitiv nicht alle Probleme, weil es glaub ich gar nicht möglich ist, in der Gesellschaft in der wir leben. (S)

    (12:41) Soziale Arbeit ist total vielfältig, und hat verschiedene Ebenen und eine der Ebenen ist der Auftrag. Da gibts theoretisch aber auch formal unterschiedliche Zugänge. (P)

    (12:30) Es gibt zum Beispiel einen staatlichen Auftrag, der sagt da gibts ein Problem da müssen wir was tun und die Sozialarbeit hat die Aufgabe dort zu intervenieren und zum Beispiel mit Leuten neue Zukunftsperspektiven erarbeiten. Dann gibt ein einen institutionellen Auftrag bei dem eine gewisse Anzahl an KlientInnenkontakten verlangt wird für die Finanzierung. (P)

    (14:55) Ich würde die These aufstellen, dass Leute die, salopp formuliert, sozial bearbeitet wurden nicht alle der Meinung sind, dass ihnen geholfen wurde. Es gibt auch soziale Arbeit im Zwangskontext, es gibt soziale Arbeit in der Justizanstalt, in der Bewährungshilfe da müssen auch gewisse Dinge zurückgemeldet werden. (P)

    (21:46) Ich find glücklich machen mal grundsätzlich einen guten Ansatz. (P)

    (23:10) Was kann ich genießen? Was sind Genussmomente in meinem Leben? Für manche Menschen die zu uns (in die Suchtberatung) kommen ist das eine ganz schwierige Frage. (S)

    (23:31) Aus einer suchtpräventiven Sicht ist genießen können eine ganz, ganz wichtige Ressource. (S)

    (33:32) Es ist überhaupt ganz wichtig in der sozialen Arbeit- dieses Angebot für Beziehung, die dann, wenn es gut läuft, eine ist, auch wenn Leute die Unterstützung am Anfang noch nicht annehmen können oder wollen, es dann doch tun, weil es eine Beziehung gibt. (S)

    (39:59) Es ist der sozialen Arbeit nicht möglich gesellschaftliche Ungleichheit auszugleichen. (P)

    (43:33) Ich glaube es ist aus einer demokratischen, aufgeklärten Gesellschaft, dass die Leute auch das Recht haben einen Blödsinn zu machen. (P)

    (43:51) In dem Moment wo soziale Arbeit anfängt, so ist es richtig und so musst du es machen, sonst passiert 1, 2, 3 bekommt es einen autoritären Charakter der mit sozialer Arbeit nichts mehr zu tun hat und Menschen autoritär vorschreibt was glücklich sein ist. (P)

    (48:26) Professionelle soziale Arbeit heißt nicht, dass man das Leben für jemanden anderen führt. (P)

    (56:25) Man muss aufpassen, dass man nicht eine Grenze macht zwischen die Leute die soziale Arbeit brauchen und wir die SozialarbeiterInnen die helfen und unterstützen.

    (1:02:55) Soziale Arbeit heißt auch nicht aufgeben sondern dort weitermachen wo man gerade ist. (P)

    (1:11:37) Einer der Definitionen des Kindeswohl ist, daß es entsprechend ihrer/seiner Begabungen gefördert wird. (P)

    (1:13:33) Soziale Arbeit ist auch ein Netz um Kinder aufzubauen damit das Kind, unabhängig was bei den Eltern los ist, sich nach den eigenen Möglichkeiten entwickeln kann. (P)

    (1:20:15) Ich glaube es ist ein Märchen, daß man alles in Arbeit lässt und nur die Tür zumacht und geht. (P)

    (1:21:41) Ich finde etwas wie Supervision für extrem wichtig. (S)

    (1:24:25) Für mich ist es viel wichtiger, fühl ich mich in dem Team wohl in dem ich arbeite als welcher Bereich ist das jetzt. Wenn ich mich in dem Team nicht wohlfühlen und Dinge nicht besprechen kann die mich belasten, dann lass ich lieber bleiben. (S)

    (1:32:14) Was man von mir lernen kann ist auch die kleinen Erfolge zu sehen und sie auch manchmal gegenseitig ein bisschen rauskitzeln. (S)

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  • 20.07.2020
    6 MB
    07:49
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (2)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 2

    Diesmal mit Viki und Christoph.

    Viki war am 01.06.2020 Gast bei uns zum Thema: „To be a great motorbike racer, the most important thing is passion for the bike.“ – Reisen und PS, Leggings und Katzen, und was sind Deine Leidenschaften?

    Christoph war am 23.02.2020 bei uns zum Thema: „You Are The Product. You Feel Something. That’s What Sells.“ Was verkaufst du heute?

    Wir haben den beiden bei ihren Aufnahmen Fragen zu Sommerplänen gestellt. Was das alles mit der Grenze zu Italien, Fish Mäcs und Louis de Funès zu tun hat, könnt ihr in der aktuellen (kurzen, knackigen und interessanten) Folge von mit Milch und Zucker hören.

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  • 13.07.2020
    18 MB
    21:56
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    Sommer, Sonne, Sonnenschein (1)

    mit Milch und Zucker Sommerspecial 1

    Was können wir vom Sommer erwarten? Wofür wollen sich unsere Gästinnen und Gäste Zeit nehmen?

    Wir haben unsere Gästinnen und Gäste aus dem ersten Halbjahr 2020 befragt zu Sommer, Sonne und Sonnenschein. Heute Teil 1 mit Sophie-Marie.

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  • 10.07.2020
    51 MB
    01:01:26
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    Fahra - Ne zaboravi Srebenicu, Wir werden Srebrenica nicht vergessen!

    25 Jahre Gedenken an den Völkermord in Srebrenica.

    Viele meiner Familie sind ums Leben gekommen, über 100 Personen. (07:13)

    Viele die im Genozid ermordet haben, oder vergewaltigt haben, sind noch immer dort. Viele arbeiten in der Polizei oder am Gericht. (12:37)

    Es war alles geplant und vorbereitet. Drähte um die Hände zusammenzubinden, Tücher um die Augen zu verbinden, Busse und LKWs die bosniakische Buben und Männer wegbrachten und umbrachten, das brauchte Vorbereitung. (19:00)

    Die Menschen wurden in Massengräber geworfen und später wieder ausgegraben und wieder und wieder ausgegraben und vertuscht. (21:20)

    Die Überreste des Vaters meines Schwagers hat man in acht verschiedenen Gräber gefunden. (21:43)

    Ich kann nicht verzeihen. Wenn man zu mir kommen würde und sagen: Wir wissen was wir getan haben, wir bitten um Verzeihung. Dann vielleicht. (27:40)

    Die Menschen sind nicht umgekommen. Man kommt bei einem Autounfall ums Leben, die Menschen sind ermordet worden, weil man das Territorium haben wollte und weil wir Muslime sind. (43:40)

    Meine Vorfahren vor 500 oder 600 Jahren waren Christen, sie haben den Islam übernommen, warum soll man mich jetzt deswegen umbringen? (44:54)

    Wir konnten es nicht fassen woher dieser Hass auf mich, deiner Nachbarin mit der du bist gestern in die Schule oder Disco gegangen bist, kam. (48:10)

    Es ist kein Hass, es ist ein Ruf nach Gerechtigkeit. (56:08)

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  • 29.06.2020
    36 MB
    43:53
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    Karin - Kinder ich erzähle euch wie das Leben gerade läuft

    Darüber haben wir geredet:

    "Bei David Guetta haben wir abgeshaket." (4:45)

    "Wichtig ist nur, dass man sich jeden Tag die Zähne putzen und duschen kann, alles andere ist Luxus." (06:04)

    "Ich bin mit mir selbst im reinen und stolz auf meine Familie." (06:44)

    "Was sich verändert ist, dass es Freunde gibt die, wenn man Kinder bekommt, nicht mehr mit einem befreundet sind oder sich von einem entfernen." (06:50)

    "Es ist alles machbar, auch mit Kind." (07:39)

    "Und dann ist das zweite Kind ganz anders als das Erste und man fängt wieder bei null an obwohl man sich gedacht hat man weiß eh schon alles." (10:37)

    "Es ist stressig, es ist anstrengend aber es ist auch sehr schön." (10:56)

    "Wir sind eine Gemeinschaft und lieben uns ganz, ganz viel." (12:46)

    "Auch wenn mein Mann und ich nur ohne Kinder Einkaufen gehen, ist es so etwas wie Freetime." (14:00)

    "Es kommt die Zeit wo wir wieder mehr Zeit für uns und unsere Beziehung haben." (14:11)

    "Ich versuche die Welt mit seinen Augen zu sehen." (17:50)

    "Er weiß jetzt den Kindergarten zu schätzen, weil er den ganzen Tag jemanden zum Spielen hat der in seinem Alter ist und seine Freunde. Das hat ihm sehr gefehlt." (23:00)

    "Am absolut dankbarsten bin ich für meinen verständnisvollen Mann, der mich schon sehr viele Jahre begleitet als mein bester Freund, meine Liebe und alles was man sich wünschen kann." (23:15)

    "Es ist jeden Tag eine Herausforderung aufs Neue." (24:28)

    "Das schönste ist, wenn mein Sohn mir sagt, dass ich seine beste Freundin bin." (25:03)

    "Sie sind beide ganz tolle Kinder." (25:57)

    "Ich glaube man überträgt seinen Stress auf Kinder." (33:14)

    "Ich freue mich auf alles was noch kommt." (34:25)

    "Ich versuche immer auf alles positiv zuzugehen." (36:46)

    "Ich möchte, dass meine Kinder sagen können sie haben eine glückliche Kindheit gehabt." (37:38)

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  • 22.06.2020
    55 MB
    01:05:29
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    Willi - Am Zentralfriedhof is' Stimmung, wia's sei Lebtog no net wor.

    Darüber haben wir geredet:

    Die Oma war auch total glücklich, wenn man hingekommen ist und eine Stunde gemeinsam ferngesehen hat. (08:23)

    Am ersten Tag wie mich meine Eltern ins Internat gebracht haben, habe ich Rotz und Wasser geweint und nach drei Tagen habe ich angerufen und gesagt: Überweist mir Geld ich bleib da. (11:30)

    Jede Regel kann man ausdehnen, man darf sich halt nicht erwischen lassen (13:13).

    Langenlois ist die größte Weingemeinde Österreichs. (14:41)

    Man muss der Typ dafür sein damit man jeden Tag auf den Friedhof geht. (17:52)

    In Wien ist es so gedacht, dass die Friedhöfe auch eine Grünfläche und ein Erholungsraum sind. (19:54)

    Falcos Grab ist noch immer das bestbesuchteste Grab. (21:14)

    Der Zentralfriedhof ist ungefähr so geplant worden, wie die Straßen in San Francisco. (28:30)

    Es gibt einen Zentralfriedhofhonig. (29:46)

    Im Gespräch mit den Kundinnen und Kunden über die Wünsche der Grabpflege erfährt man teilweise viel über die Familie und die Person im Grab. (34:25)

    Wien ist eine Großstadt, viele Menschen haben niemanden, sie haben keine tagtägliche Ansprache, sie haben dann halt die Nachbarin, den Postler und den Friedhofsgärtner. (37:11)

    Wenn man auf der Grabstelle ist und gedenken will, dann geht es nicht so viel um was war gestern in der Politik oder hat mein Fußballverein gestern verloren, da hat man andere Gedanken und man ist offener und erzählt Dinge die man sonst Fremden nicht erzählen würde. (38:00)

    Es sind großteils liebe, nette Unterhaltungen. Man geht dann weg und denkt man: Ich habe etwas Gutes getan, weil diese Person sonst niemanden zum Reden gehabt hätte und ich habe zugehört und es war eine super Unterhaltung. (38:46)

    Wenn man in so einer extremen Situation ist, weil man jemanden verloren hat und traurig ist, da hat man das Gefühl, dass man jemanden beistehen kann. (39:22)

    Oft rennt man so schnell durchs Leben, man schaut, dass man seinen Alltag bewältigt, aber da hat man dann die Ruhe, dass man durchs zuhören oder einfach nur durchs da sein jemanden für wenigstens fünf Minuten eine Freude gemacht hat. (39:42)

    Ich darf ja nicht nur in der Gärtnerei arbeiten, ich darf sie auch leiten. Bei Vorstellungsgesprächen erkläre ich schon immer wieder, dass die Arbeit auf einem Friedhof anders ist als in einer normalen Gärtnerei (40:50)

    Jede Person geht anders mit Trauer um. (42:46)

    Das Leben ist ernst genug, das Schlechte kommt sowieso deswegen muss man alles Positive so lange wie möglich genießen. (47:56)

    Wenn man auf sein Leben zurückschaut erinnert man sich an die schlechten Sachen weniger, die positiven bleiben in Erinnerung. (48:06)

    Ich habe jetzt die richtige Mischung in meinem Beruf, die wirtschaftliche Planung im Büro und auch immer wieder die Möglichkeit rauszugehen und selber wieder die Hände in die Erde zu stecken. (51:39)

    Ich sag immer: Ich arbeite und wohne am Friedhof. (54:46)

    Ich hätte niemals gedacht ein Wiener zu werden. (56:10)

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  • 15.06.2020
    65 MB
    01:17:35
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Maciej - Labels are for container, not for people.

    Darüber haben wir geredet:

    Ich glaube, dass man von allen Menschen etwas lernen kann (04:43)

    Meine Meinung ist, man muss sich so breit wie möglich organisieren und mit einer Stimme sprechen. (08:00)

    Bildung ist die Basis. (12:54)

    Du bekommst diese Gender- und Diversity Brille aufgesetzt und siehst die Welt tatsächlich anders. Du siehst sie viel differenzierter. (14:57)

    Man sieht die Quote wirkt. (23:52)

    Ich bin dafür Individuen zu stärken und gleichzeitig keine Gruppen gegeneinander auszuspielen. (25:12)

    Es ist kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. (25:19)

    Wenn man diskriminierende Momente nicht selbst erlebt hat, ist es nicht so leicht Empathie für Menschen die Diskriminierungen erlebt haben zu haben. (31:00)

    Empathie ist ein Wert den jeder Mensch unabhängig von Geschlecht haben sollte. (38:00)

    Wie können Menschen ihr Herz öffnen? Ich glaube es geht nur im Dialog. (38:43)

    Unterschiedliche Menschen zusammenbringen und auf Augenhöhe miteinander sprechen. (40:38)

    Das Internet und soziale Medien können toll sein und Menschen mitreißen, aber auch ganz schön hässlich sein. (42:10)

    Ich möchte wieder etwas lernen. (45:05)

    Einen härteren Cut vom feministischen Diskurs in den Boulevard in Reinkultur, das war ein absolut harter Cut, hat aber viele Learnings gebracht. (46:31)

    Ich bin für jede einzelne Station dankbar. (46:53)

    "Das Gender könnten Sie sich da abschminken" (47:54)

    Für mich ist es sehr wichtig, dass man den Menschen zeigt, dass sie andere Menschen mehr wertschätzen sollten. (52:15)

    Wertschätzung funktioniert über Sprache. (52:20)

    Sprache schafft Wirklichkeit. (53:48)

    Es braucht auch Männer die geschlechtssensibel formulieren und damit eine Vorbildrolle haben. (55:36)

    Gender betrifft alle Geschlechter, Gender ist kein Frauenthema. (55:51)

    Nie aufhören zu lernen. (57:12)

    Es ist ein schmaler Grat: Wo bin ich solidarisch? Wo kann ich etwas beitragen? Wo ist es wichtig, dass ich physisch solidarisch da bin? Ich muss nicht immer zu alles etwas sagen müssen. (01:05:02)

    Ich hoffe, dass wir immer mehr zu einer Chancengleichheit kommen. (1:07:55)

    Mit jedem Tweet, mit jedem Facebookpost, mit jedem T-Shirt, dass wir drucken, mit jeder Regenbogenfahne die wir aufhängen. Das sind alles kleine Mosaiksteine und gemeinsam kann da etwas großes Entstehen. (01:11:30)

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  • 08.06.2020
    49 MB
    59:19
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    Michaela - Ohne Kunst wird's still

    Darüber haben wir geredet:

    Haters gonna hate (04:04)

    Da kannst auch ein richtiges Arschloch sein (08:53)

    Das was immer am Schwierigsten ist an der Figur, ist immer das was ich persönlich noch nicht an mir akzeptieren kann (09:37)

    Beim Schauspielen lernt man so viel über sich selbst (10:13)

    Ich muss mich immer selbst daran erinnern: eigentlich, gehts darum, dass ich eine Figur spiele (17:52)

    Ich kann mich so schwer von etwas verabschieden (20:08)

    Ich bin im Flieger heim gesessen und habe geweint, weil ich nicht heim wollte (27:27)

    Es gibt einem ja so viel, wenn man Kunst konsumiert. (31:35)

    Ich glaube, dass so ein Stillstand hilft, einen zurück zu verknüpften was man sagen will und für was für man seine Stimme benutzt. (33:34)

    Man sollte nur einen Ratschlag geben, wenn der andere auch einen haben will (35:53)

    Ich glaub, dass wirklich alles seinen Sinn hat (37:24)

    Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen. (39:21)

    Oft ist es nur ein Zuhören und Dasein und nicht ein Bohren, wo könnte was stecken (40:13)

    Ich finde mein Leben schon sehr organisiert (45:45)

    Österreich ist so ein privilegiertes Land, aber es gibt trotzdem so viele die nicht privilegiert sind (47:47)

    Wenns einem selber gut geht vergisst man so schnell wie es anderen geht (52:38)

    Was uns dieser Virus gelehrt hat ist wie schnell etwas um die Welt geht und das wir alle zusammengehören und alle eins sind. (55:19)

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  • 01.06.2020
    42 MB
    51:08
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    Viki - "To be a great motorbike racer, the most important thing is passion for the bike."

    Was wir in dieser Folge besprochen haben:

    Einfach nur zuhören und lernen. (06:20)

    Ich möchte schon einmal sagen können: Ich habe die ganze Welt bereist. (08:14)

    Du verliebst Dich in die Stadt. (09:45)

    Ich bereue es mittlerweile, dass ich mir damals (in Tokio) keine Maske gekauft habe. (15:25)

    Ich sehe (das Tragen von Masken) als Respekt gegenüber den Leuten die dort sein müssen. (16:39)

    Wir bleiben in Kontakt und wenn ihr es euch doch überlegt treffen wir uns (20:38)

    Mir macht alles Spaß, ich hab dieses: der Weg ist das Ziel. (24:00)

    Wenn was nicht hinhaut dann haust nicht hin, Hauptsache ich bin dort. (27:36)

    Da habe ich fast ein Wasserschwein gekauft. (27:50)

    Es war immer schon da. (30:01)

    Ich würde mir nie Kopfhörer aufsetzen weil einfach viel zu gut klingt. (33:42)

    Die MotoGP verändert sich leider in letzter Zeit immer mehr Richtung Formel 1 mit strengeren Reglements. (39:10)

    Ich versuche mich selber dran zu halten alles auszuprobieren und offen auf alles zuzugehen.(42:07)

    Du weißt manchmal gar nicht, dass wir etwas gefällt wenn Du es nicht ausprobiert hast. (43:46)

    Meine größte Angst in allen Sachen die ich mache ist das ich mich blamiere. (47:23 )

    Wir alle brennen für etwas, manche fürs Malen, andere fürs Schreiben oder Reisen, die Liste an Dingen die Menschen gerne machen ist lange und bunt. Was können wir voneinander lernen? Wie kann man sich für neue Dinge begeistern und wie kommt es dazu, dass die Interessen so unterschiedlich sind. Mit unserem Gast Viki habe wir über ihre Hobbys, Leidenschaften und die dahinter liegenden Gründe gesprochen.

    Wieviele Katzen Viki wirklich hat und wie das alles mit Leggings zusammenhängt könnt ihr in dieser Folge von mit Milch und Zucker hören.

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  • 25.05.2020
    24 MB
    28:45
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    Viktor - “Thank You For Being A Friend.”

    Was wir in dieser Folge besprochen haben:

    Wenn es wirkliche Freunde sind kann man das eine oder andere was einem wiederfahren ist loswerden. (05:02)

    Ich fühle mich freier und wohler (07:04)

    Es war eine ausgezeichnete Abwechslung für mich (08:38)

    Was ich während (des lockdowns) gut befunden habe, dass ich meine Wohnung von oben bis unten, rechts, links welche Richtung auch immer geputzt habe. Ich habe sortiert und neu organisiert. (10:40)

    Ich denke an die früheren Zeiten mit Freude zurück (15:49)

    Ich bin froh, dass es diesen Tag gegeben hat und das der Zufall das Schicksal so in die Wege geleitet hat (20:02)

    Ich hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich sehe, dass ein Freund oder eine Freundin in einer schlechten Situation ist und ich hätte ihm oder ihr keinen Rat gegeben. (21:25)

    Du musst auch für eine Freundschaft bereit sein. (25:40)

    Nach 10 Wochen Social Distancing tut es gut Menschen wieder persönlich zu treffen. Auch wenn Zoom-Abende, Videotelefonie Marathons und andere kreative Online-Dialoge uns über die Zeit hinweggeholfen haben, ist ein persönliches Treffen doch besonders.

    "Wenn es wirkliche Freunde sind kann man das eine oder andere was einem wiederfahren ist loswerden."

    Wir haben uns durch einen Zufall getroffen aber haben uns Mühe gegeben uns kennenzulernen, zu verstehen und daraus ist eine Freundschaft entstanden. Manchmal hat man mehr Kontakt, manchmal weniger aber das wesentliche ist, dass man weiß man kann sich auf Freunde verlassen. Da ist auch die Krux an der Geschichte weil es schwierig ist anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen aber dann nicht zu sagen "Ich habs Dir ja gesagt." Über andere zu urteilen oder den Zeigefinger erheben, hat in keiner Freundschaft Platz.

    People, let me tell you about a friend (I wanna thank you)

    Viktor war der erste Gast bei mit Milch und Zucker. Wir haben ihn damals gebeten mit uns zu üben und unser Probegast zu sein. Seine Geschichte hat uns sehr inspiriert und deswegen wurde es die erste Folge. Diese Woche hat es sich wie ein Neustart angefühlt, deswegen haben wir Viktor wieder gefragt ob er unser Gast sein will. Ein Neustart aus dem Lockdown.

    Wie es Viktor im Lockdown gegangen ist, was er über Freundschaften denkt und was für neue Fragen wir uns überlegt haben, könnt ihr in dieser Folge hören.

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  • 18.05.2020
    14 MB
    17:27
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    Gemeinsam statt Einsam #10

    Wir haben für die Zeit des Lockdowns die Serie "Gemeinsam statt Einsam" gestartet um Menschen zusammen zu bringen und ihre Geschichten zu teilen.

    Es waren in Summe zehn Folgen. Von Menschen die ihre Situation im Ausland geschildert haben bis zu Menschen die erzählt haben wie sich Corona und Lockdown auf ihre Branche ausgewirkt haben.

    Highlights der Folge:

    Corona, Corona sein lassen. (00:31) Ich würde gerne wieder so tun als wäre nichts. (01:33) Ich krieg dann eigentlich einen grossen Grant. (3:47) Menschen können sehr gut zusammenarbeiten und zusammenhelfen wenns darauf ankommt. (07:04) Es ist gut zu wissen, daß es doch noch Menschen gibt denen es wichtig ist wie es anderen Menschen geht. (07:41) Ich bin mir meiner Privilegien sehr bewusst geworden. (09:15) Ich habe gelernt, dass es okay ist zu sagen: Nein, ich nehme nicht an einem Zoom Meeting um 18 Uhr teil. (09:29) Ich freue mich auch schon wieder aufs normale arbeiten. (12:09) Vor einem Jahr waren wir auf einer Klausur für unseren Podcast in Kroatien. (12:50) Es fasst den Urlaub sehr gut zusammen: Ich hätte gerne einen Kaffee, ein Bier und ein Glas Wein. (13:53) Ich wünsche mir, dass man nicht so schnell vergisst wie es sein kann und was für Privilegien wir haben wenns um die persönliche Freiheit geht. (15:10) ... und darauf pochen, dass wir sie behalten. (16:20)

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  • 11.05.2020
    34 MB
    41:11
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    Gemeinsam statt Einsam #9

    Corona does not care about borders. Since the virus started to spread all over Europe and the world, news reports covered all kinds of different measures being taken in different countries. Some of them are similar, some are very different. Victoria lives in Birmingham, England and talked to us about life in the UK right now.

    Highlights of the episode:

    We discovered places to expore in our neighbourhood. (12:44)

    The other thing thats affecting people is the number of doctors, nurses and care workers who not just become ill but died. ( 19:17)

    Stay home. Stay safe and protect the NHS (22:18)

    Its gonna have a longtermin impact in that lots of people have found out that its much easier to work from home and communicate effectivly. (23:50)

    The thing with working from home is that people find it a lot easier, they are getting a lot of time back in their day (28:10)

    At the moment my biggest thing personally is we have got tickets to go to NZ for christmas to see my mother and my sister and we have got no idea if we gonna be able to go (31:33)

    I wonder how people will have the confidence to go out. (36:35)

    Our borders aren't closed (42:00)

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  • 04.05.2020
    45 MB
    54:20
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    Gemeinsam statt Einsam #8

    Farangis hat schon einiges in ihrem Leben gemacht und auf die Beine gestellt. Nicht davon konnte sie allerdings auf die aktuelle Situation vorbereiten. Sie hat ihre Karriere als Sängerin aufgegeben um ihren Traum eines eigenen Lokals zu verwirklichen. Das erste Lokal verkaufte sie zu Beginn des Jahres, die „Soul Kitchen“ befindet sich auf Grund der großen Beliebtheit bereits auf einem größeren Standort als zu Beginn. Farangis schenkt Freude mit Veranstaltungen, schafft Arbeitsplätze und stillt den Hunger der umliegenden Büroleute. Wie sie die Krise als Unternehmerin und Gastronomin erlebt, welche Hürden sie zu bewältigen hat und worauf sie hofft und vertraut, hat sie uns erzählt.

    Ein Unternehmen aufzubauen ist immer mit Mut und Risiko verbunden.

    Gastronominnen und Gastronomen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer finden sich während Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen in einer besonderen Lage wieder. Sie mussten zusperren und wussten von einem Tag auf den anderen nicht mehr wie ihr Leben in den nächsten Monaten aussehen wird.

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  • 27.04.2020
    29 MB
    34:59
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    Gemeinsam statt Einsam #7

    Konzerte sind die Orte an denen wir tanzen, Fremden zu prosten, laut mitsingen und feiern. Das alles geht momentan nicht und uns fehlt eine Art Ventil, das oft zu platzen droht. Bands und deren Crew fehlt noch mehr als das, ihnen fehlt schlichtweg der Arbeitsplatz.

    Die Situation der Kunst und Kultur Szene ist auf Grund der momentanen Situation mehr als ungewiss. Egal ob Konzert, Theatervorstellung oder Oper. Wann und wie der Vorhang wieder aufgeht, kann noch niemand sagen. Kulturelle Veranstaltungen sind nicht systemrelevant, sondern ein Bonus, so wird es uns gerade verkauft.

    Die gesetzten Maßnahmen sind wichtig, richtig und verständlich. Menschen, die in der Kunst und Kultur Szene arbeiten, stehen dadurch trotzdem unter immensen Druck. Sei es der finanzielle, weil Live Auftritte und dadurch Plattenverkäufe weg fallen oder der, bei sämtlichen Livestreams oder Corona Online Festivals dabei sein zu müssen, aus Angst sonst vergessen zu werden.

    Matthias, Geschäftsführer der Agentur Töchtersöhne und wiederkehrender „mit Milch und Zucker“ Gast , war diese Woche bei uns zugeschalten und hat uns erzählt, wie es um die österreichische Musikszene in Coronazeiten bestellt ist. Was tun Bands im Moment? Wie sinnvoll sind substituierte Konzerte und was kann man als kunstschaffender Mensch aus der Corona Krise lernen und mitnehmen?

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  • 20.04.2020
    44 MB
    53:18
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    Gemeinsam statt Einsam #6

    Heute erzählt uns Stefan wie in Rumänien mit der Covid-19 Krise umgegangen wird. Stefan lebt in Sibiu (Hermannstadt) in der Provinz Siebenbürgen. Stefan arbeitet als Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.

    Eine grosse Frage der Ausgangsbeschränkungen in Rumänien waren die Osterfeiern der christlichen Religionen. Der rumänische Innenminister hat die Diskussion um Osterfeiern befeuert in dem er vorsah, die Kirchen nur für das orthodoxe Ostern zu öffnen (1 Woche nach dem katholischen und evangelischen). Nach einigen Diskussionen musste er diesen Plan wiederrufen aber es hat für uns eine Debatte über Staat, Kirche und den Einfluss aufeinander in Rumänien eröffnet.

    Wie wirkt sich nun eine Bevorzugung einer Religion aus?

    "Polenta explodiert nicht, sie schlägt nur Blasen."

    Stefan beschreibt den Zugang der rumänischen Bevölkerung mit einem rumänischen Sprichwort. Polenta explodiert nicht, sie schlägt nur Blasen oder wie man in Österreich sagen würde: es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht.

    Wer in Rumänien das Haus verlassen will muss eine eidesstaatliche Erklärung mitführen und angeben aus welchen von sechs möglichen Gründen sie/er das Haus verlassen muss.

    Wie Stefan die Situation sieht, dass vorallem aus Italien viele PfegehelferInnen für Ostern zu ihren Familien zurück wollten, aber auch andere Staaten Ernte- und PfegehelferInnen holen wollen, hat er uns in dieser Folge Gemeinsam statt einsam erzählt.

    Multumesc mult Stefan!

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  • 13.04.2020
    49 MB
    58:57
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    Gemeinsam statt Einsam #5

    Wir sind momentan in einer Phase in der wir wenig über das Virus wissen und wenig bekannt wird. Auch im weltweiten Vergleich sind die Mess- und Zählweisen so verschieden, dass sie eigentlich nur bedingt miteinander zu vergleichen sind, geschweige denn alle gleich zu verstehen sind. In Großbritannien etwa wird zu jeder öffentlichen Statistik eine Art Fußnote angefügt, wie die Definitionen der einzelnen Messwerte zu verstehen sind. Dieter war schon einmal bei uns zu Gast um sich mit uns über die Klarheit von Zahlen und Statistiken zu unterhalten. Wer wäre daher besser geeignet uns aus dem Labyrinth von Graphen und Diagrammen zu führen als er. Die momentane Bandbreite an Daten weckt in vielen von uns die oder den Hobbystatistiker. Wir haben mit Dieter darüber geredet wie wir die Zahlen, die wir bekommen, richtig interpretieren können, was ausgelassen wird und wie wir mit Hilfe der statistischen Werte ein wenig in unsere Zukunft blicken können.

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  • 09.04.2020
    32 MB
    38:41
    06dc4d55 811d 4a77 9d4e a493bc2100a6

    Gemeinsam statt Einsam #4

    Lehrerinnen und Lehrer sind eine systemrelevante Berufsgruppe und mussten ihre gesamte Jahresplanung von einen Tag auf den anderen digitalisieren. Das ganze innerhalb des Arbeitsumfelds Schule, das bis jetzt nicht von großen Schritten in Richtung Digitalisierung geprägt war. Viele Lehrerinnen und Lehrer stehen zudem vor der Herausforderung, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler über ein Smart Phone oder Laptop, geschweige denn funktionierendem Internet zu Hause verfügen. Besonders spürbar wird das bei Schülerinnen und Schülern der Volksschule.

    „In den Medien wird Homeschooling oft in einer Bilderbuchfamilie gezeigt. Was momentan eigentlich passiert, ist eine kollektive Traumatisierung. Das wird eine große Herausforderung, wenn wir wieder in der Schule sind.“

    n vielen Familien ist das fernab jeglicher Realität. Die Balance zwischen dem eigenen Teleworking und der Kinderbetreuung, fehlende Laptops, überlastetes Internet, keine Zeit und keine Nerven, sind nur einige Probleme, mit denen Eltern oder Elternteile in der momentanen Situation konfrontiert sind. Gerade jüngere Kinder – Volksschulkinder- die noch nicht in der Lage sind, die Nachrichten die sie hören richtig einzuordnen, sind dann anfällig dafür mit der Situation richtig umzugehen.

    „Der Umgang mit der Situation in den Volksschulen ist katastrophal. Alles womit wir arbeiten, haben wir uns selbst herausgesucht und wurde von Lehrerin zu Lehrerin weitergegeben.“

    Katharina ist eine der systemrelevanten Volksschullehr*innen. Der Übergang in den digitalen Schulbetrieb passierte innerhalb weniger Minuten. In einer Pressekonferenz wurde die Schließung der Schulen verkündet. Zu diesem Zeitpunkt wären alle höheren Schulen am Montag nach dem Wochenende geschlossen worden, Volksschulen hätten am Mittwoch folgen sollen. Nach Schulschluss am Freitag kam der neue Erlass, auch Volksschulen wären ab Montag bereits geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler konnten zwar auf die Schließung der Schule vorbereitet werden, allerdings gingen sie ohne Arbeitsaufträge oder anderer Vorbereitung in die beginnende Isolation. Das ist nur ein Beispiel der Herausforderungen, die Lehrerinnen und Lehrer Tag für Tag meistern müssen.

    Katharina hat uns in den momentanen Arbeitsalltag einer Volksschullehrerin mitgenommen und uns erzählt wie sie und „ihre“ Kinder mit der Situation umgehen, wie man Kinder abseits von Schulaufgaben beschäftigen kann und ob sie sich schon auf die Zeit nach Corona freut.

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  • 06.04.2020
    21 MB
    25:33
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    Gemeinsam statt Einsam #3

    Corona sind Grenzen ziemlich egal. Es ist kein österreichisches Problem, kein europäisches Problem. Es ist ein weltweites Problem und das macht es nicht gerade einfacher, die Situation in den Griff zu bekommen. Wir sitzen über alle Grenzen hinweg im selben Boot und wir haben uns überlegt, wie es auf diesem Boot aussieht.

    Valida wohnt mit ihrer Familie in Sarajevo. Seit 17.3. gilt in Bosnien der Notstand. Schulen sind geschlossen, öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr. Genau wie in Österreich wurden alle größeren Veranstaltungen abgesagt.Personen unter 18 und über 65 dürfen nicht mehr aus dem Haus gehen, für alle anderen wurde eine Ausgangssperre für alle zwischen 20 Uhr und 5 Uhr verhängt. Beim Verlassen der Häuser muss 1,5 Meter Abstand gehalten und Schutzmasken getragen werden.

    „We are not alone in this. We have to stay focused, healthy, mentally healthy and we have to think clear to organize ourselves. It’s an invisible virus, but we can fight it.”

    Valida wollte in der Situation helfen. Sie selbst musste auf Grund der Corona Krise ihr Hotel mit Anfang März zusperren und war gerührt von Nachrichten, die fragten ob sie Hilfe benötigte. Durch einen Zufall kam sie zum „Tim Volontare“. Dort schlossen sich Menschen zusammen, mittlerweile sind sie in mehreren Städten vertreten. Mit Schutzausrüstungen helfen sie den Menschen, die nicht mehr außer Haus dürfen und unterstützen wo sie können.

    Viele Menschen in Bosnien werden momentan an den Beginn des Krieges erinnert. Valida hilft mit um diesen Menschen die Angst zu nehmen und ihr Leben angenehmer zu gestalten und hat mit Brenda darüber geplaudert.

    Corona doesn't care about borders. It is not an Austrian Problem, not a European problem. It is a worldwide problem and it does not exactly make it easier to get the situation under control. It also means, that there are many, many people outside of Austria who do the same as we are doing here: sit at home and adhere to exit restrictions and other measures. We are in the same boat across all borders and we have thought about how these other boat looks like.

    Valida and her family live in Sarajevo. Since March 17th the state of emergency is declared in Bosnia. Schools are closed, public transport is no longer running. As in Austria, all major events were cancelled. People under 18 and over 65 are not allowed to leave their homes, for everyone else there is a curfew between 8pm and 5am. When leaving your home 1.5 meters distance have to be kept and protective masks must be worn.

    „We are not alone in this. We have to stay focused, healthy, mentally healthy and we have to think clear to organise ourselves. It’s an invisible virus, but we can fight it.”

    Valida wanted to help in the situation. Due to the Corona crisis her hotel was closed at the beginning of March and she was touched by messages of guests asking if she needed help. By chance she came to the "Tim Volontare". It is organised by the youth group of the Sarajevo Film Festival and they now help people in need in several cities in Bosnia. With protective equipment, they help people who are no longer allowed to go out and support wherever they can.

    Many people in Bosnia are currently remembering how it was at the beginning of the war. Valida helps to relieve the fear of these people and to make her life more pleasant. Brenda talked with her about that and much more.

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  • 30.03.2020
    31 MB
    37:38
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    Gemeinsam statt Einsam #2

    Was tut man eigentlich, wenn man dazu gezwungen ist das zu tun, was man sich sonst so sehr wünscht. Eine Zeit lang einfach zu Hause sein zu können, den ganzen Tag im Pyjama sein, Haare waschen nur dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Fanni hat sich ein Flowchart gebastelt um trotz staatlich auferlegten Homeoffice einen geregelten Tagesablauf hinzubekommen.

    Wir haben uns überlegt was soziale Isolation bedeutet, darüber gesprochen wie wir damit umgehen, uns darüber ausgetauscht wie es uns in der ersten Woche der sozialen Isolation gegangen ist. Entstanden ist unser neues Segment "Gemeinsam statt Einsam".

    Menschen rücken in dieser Zeit näher zusammen - bildlich versteht sich. Wir wollen dabei unterstützen. Wir wollen weiterhin miteinander Kaffee trinken und uns austauschen.

    Deswegen unser Aufruf diese Woche: Schreibt uns. Meldet euch bei uns, lasst uns einen virtuellen Kaffee miteinander trinken.

    Email: [email protected] Instagram: @mit.milch.und.zucker Facebook: mitmilchuzucker

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  • 23.03.2020
    66 MB
    01:18:34
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    Thomas - "Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still" Minenfeld: LGBTIQ+

    Willkommen in der binären Welt. Frau/Mann, Heterosexuell/Homosexuell. So aufgeteilt kennen wir uns aus, haben aber oft nicht das richtige Vokabular, geben uns aber Mühe. Aber was ist mit den Menschen die nicht in dieses einfache Muster passen? Sind Männer die gerne Röcke tragen immer schwul? Sind Frauen die sich nicht schminken lesbisch? Darf man transgender Menschen nach ihrem „echten“ Geschlecht fragen?

    Du weißt nicht wie das ist, wenn man immer eine Maske trägt.

    Harvey Milk, Stonewall, Philadelphia und Regenbögen sind einige Schlagworte die wir kennen. Wir kennen auch den "typischen" schwulen besten Freund, den "typisch" schwulen Friseur und viele andere Stereotype die seit den 90ern durch die Medien geistern. Doch was kann man tun um diese Stereotype aufzubrechen? Wie lebt es sich, wenn man immer eine Schublade getan wird? Diese (und viele andere) Fragen haben wir Thomas gestellt.

    "Leben war für mich immer Veränderung und Veränderung bedarf einer gewissen Offenheit für Veränderung."

    Thomas hat uns erzählt warum Mobilfunk und Kontaktanzeigen im Bazar LGBTIQ+ Menschen Freiheit gebracht haben und was pinke Listen sind. Er erzählte sehr privates, sehr viel von seiner eigenen Geschichte und wir haben versucht mit offenen Herzen und Gedanken, eine Prise Humor und dem Verständnis dass es keine dummen Fragen gibt, gute Fragen zu stellen.

    Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still. Ein Tag, als hätte man gewonnen. Dieser Tag wird kommen.

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  • 20.03.2020
    21 MB
    25:26
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    Gemeinsam statt einsam #1

    Es sind merkwürdige Zeiten in denen wir leben. Unser soziale Kontakt wird auf der einen Seite weniger, auf der anderen Seite verändert er sich massiv.

    Wir haben uns überlegt was soziale Isolation bedeutet, darüber gesprochen wie wir damit umgehen, uns darüber ausgetauscht wie es uns in der ersten Woche der sozialen Isolation gegangen ist. Entstanden ist unser neues Segment "Gemeinsam statt Einsam".

    Menschen rücken in dieser Zeit näher zusammen - bildlich versteht sich. Wir wollen dabei unterstützen. Wir wollen weiterhin miteinander Kaffee trinken und uns austauschen.

    Deswegen unser Aufruf diese Woche: Schreibt uns. Meldet euch bei uns, lasst uns einen virtuellen Kaffee miteinander trinken.

    Email: [email protected] Instagram: @mit.milch.und.zucker Facebook: mitmilchuzucker

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  • 11.03.2020
    63 MB
    01:15:19
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    Teresa - Wieviel Blut und Honig wird es in Europa geben oder wieviel Europa wird es in in Ex-YU geben?

    Die Liebe zum Balkan entwickelte sich bei Teresa bei ihrem ersten Besuch. Als Siegerin eines Journalismus Wettbewerbes durftet sie für zwei Wochen durch Serbien und den Kosovo reisen und schrieb dabei über die Jugend- und Musikszene nach dem Krieg. Wieder in Wien angekommen, drehte sie gleich wieder um, um zurück zu fahren.

    Menschen miteinander vernetzen um dann etwas Größeres entstehen zu lassen. Auf die Fähigkeit das tun zu können, ist Teresa stolz. Sich auf die gute Seite der Macht zu stellen- und diese kritisch zu hinterfragen- hat sie von ihrem Englisch- (oder Revolutions-) Lehrer mitgegeben bekommen.

    „Ich hätte nie zu schreiben begonnen, hätte mir mein Englischlehrer nicht eingepflanzt, dass die guten Menschen es sich antun müssen. Wenn man das Gefühl hat, man ist in einem Schlangennest, dann muss man alles dafür tun, dass dort eine Schlange weniger sitzt.“

    Das Bild das wir Mitteleuropäer vom Balkan haben, ist oft verzerrt von Kriegsberichten aus noch nicht lang vergangenen Zeiten. Was hat sich seitdem dort geändert? Warum zieht es Menschen die einmal am Balkan waren, immer wieder dorthin? Was haben Busreisen für Idioten damit zu tun? Wir hatten sehr viele Fragen an Teresa und sie beantwortete sie alle mit einer ansteckenden Leidenschaft. Nebenbei haben wir auch besprochen, warum Falknerin ein weiterer Karriereweg für sie wäre und warum man viel mehr auf Flüsse starren sollte.

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  • 01.03.2020
    63 MB
    01:15:29
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    Sophie-Marie - Wie würde die Welt ohne Genderstereoptyping aussehen?

    Genderstereotyping begegnet uns tagtäglich. Rosa, Plüsch, Glitzer für Mädchen, blau, Holz und blickend für Buben. Kinder werden in den rosa oder blauen Strampler gesteckt und leben dann ihr restliches Leben danach. So war es zumindest bis jetzt. Immer öfter werden Stereotypen bewusst aufgebrochen und hinterfragt – auch von uns diese Woche.

    „Frauen in der Technik“ klingt immer noch mehr nach Programm der Wirtschaftskammer, als nach einem Fakt. Sophie-Marie ist eine Frau dieser raren Gattung. Sie arbeitet als Leiterin der Qualitätssicherung und führt mit ihren 23 Jahren bereits ein mehrköpfiges Team an. Nebenbei macht sie ihren Master in Operations Management.

    . Als junge Frau in einer Führungsposition in einer männlich dominierten Branche, kann man bestimmt auf Gegenwind stoßen, vor allem aber muss man sich vielen Vorurteilen und Stereotypen stellen. Auch was ihre Sexualität betrifft, muss sich Sophie-Marie immer wieder stereotypische Fragen anhören.

    „Ich habe kein Problem mit blöden Fragen. Ich denke mir, je öfter ich diese Fragen beantworte, desto mehr trage ich dazu bei, das Denken dieser Menschen positiv zu verändern.“

    Als junger Mensch versucht man oft seine Schublade zu finden. Man möchte selten die, in die man gesteckt wurde, sucht seine eigene. Menschen sind zu verschieden um sie auf ein paar Charaktereigenschaften zu reduzieren und zu sagen „Ihr seid alle so.“ Sophie ist wie sie ist. Lässt sich nicht auf eine Schublade reduzieren, geht ihren Weg. Lernt sie in unserer Folge näher kennen.

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  • 23.02.2020
    49 MB
    58:42
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    Christoph - "You Are The Product. You Feel Something. That's What Sells." Was verkaufst Du heute?

    Marken sind nicht mehr nur Marken. Sie transportieren Botschaften, einen Lifestyle eine Message die wir als Konsumentinnen und Konsumenten unterstützen und weitertragen. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn die Botschaft authentisch und nachhaltig ist. Es reicht nicht als Unternehmen einmal 5 Millionen Euro an die Entwicklungshilfe zu spenden, wenn die eigenen Produkte in Ausbeuterfabriken hergestellt werden.

    „Menschen sind nicht deppat. Wir haben eine Antenne, die uns sagt, wann wir beschissen werden und wann nicht.“

    Christoph hat auf seinem Weg von der TU in Graz bis nach Berlin einige Stopps eingelegt. Von Musik und Tontechnik, über E Commerce, bis hin zum Marketing gab es viele Bereiche die ihn in den Bereich geführt haben in dem er heute als Head of Communication tätig ist. Als Marketing Experte wollten wir von ihm wissen was es von der Marketing Branche braucht um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, was er eigentlich zwei Jahre lang in Dubai gemacht hat und warum ein Fish Mac so einflussreich auf sein Leben war.

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  • 17.02.2020
    70 MB
    01:24:28
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    Matthias - "Du kannst aufhören zu arbeiten, ich habe einen Hit geschrieben" Ein Blick hinter die Kulissen von Musik, Roc

    Eine feiernde Menge vor der Bühne, Fans, Interviews, Musik machen. Was für ein Traum, den viele von uns teilen. Das zu tun, was einem am meisten Spaß macht und auch noch eine Menge Geld dafür bekommen. Der Weg dorthin ist kein leichter. Matthias ist seit einiger Zeit genau in dieser Branche zu Hause. Er ist Geschäftsführer der Musikagentur Töchtersöhne und beschäftigt sich dort mit dem Management, Booking und Promo für verschiedenste Künstlerinnen und Künstler.

    Matthias und Florian, der Sänger und Quetscher der Band Folkshilfe kannten einander und so wurde Matthias nach dem Auftritt der Folkshilfe beim ESC Vorentscheid immer mehr mit dem Management, dem Booking und der Promo der Band betraut. Mit dem Erfolg der Folkshilfe, wurde alles größer und durch eine Verkettung von Umständen wurde zusammen die Agentur Töchtersöhne gegründet. Aus Freunden wurden Geschäftsführer.

    "Das sind nicht meine Arbeitskollegen, sondern Freunde. Das ist natürlich auch anstrengend, weil sich die Ebenen permanent vermischen. "

    Wie aber kommt man dorthin wo Matthias ist? Wie wird man von einer Straßenmusiker Band zum Headliner eines Festivals? Was ist notwendig, wie sieht es hinter den Kulissen aus? Will man das überhaupt? Die Liste an Fragen die wir an Matthias hatten war lang und was wir bekommen haben, war ein Einblick in eine Welt die hinter den schwarzen Vorhängen einer Bühne stattfindet. Er erzählt nicht nur von seinem Weg in die Musikmanger Welt, sondern erzählt wie es ist wenn aus Freunden Geschäftspartner werden und was es braucht um im österreichischen Musikmarkt mitmischen zu können.

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  • 10.02.2020
    57 MB
    01:08:14
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    Was ich dich noch fragen wollte

    Der Valentinstag spielt mit Erwartungshaltungen und Rollenbildern. Nicht nur was den Tag an sich betrifft, sondern auch was er repräsentiert. Was wir von unserem Partner oder unserer Partnerin erwarten, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Ausmaß. Er hält uns den Spiegel vor und bringt reißt uns die rosarote Brille herunter, wo sie gerne einmal aufgesetzt wird. Wenn nicht einmal am Valentinstag Blumen mit nach Hause gebracht werden, beginnt die Fehlersuche oder das Fehlerfinden am Gegenüber nach weiteren Macken, neben dem Fernbleiben des Blumenstraußes. Wichtig dabei ist aber immer das große Ganze zu sehen. Stört mich das oder störe ich mich daran? Vertraue ich meinem Partner oder meiner Partnerin nicht oder habe ich Angst nicht genug zu sein?

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  • 03.02.2020
    55 MB
    01:06:12
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    Alessandra - Film, Filter, Photoshop - "Ich habe heute leider kein Foto für Dich" - Schönheit und Fotografie

    Alessandra gründete das Kollektiv Wien Analog. Von ursprünglich fünf Leuten wuchs das Kollektiv innerhalb kürzester Zeit auf 20 Fotografinnen und Fotografen an. Einmal im Monat treffen sich die Künstlerinnen und Künstler, helfen einander, unterstützen und inspirieren einander. Der Treffpunkt ist das Atelier Analog im 15. Bezirk. Ein gemütliches Atelier und Coworking Space. Es passt in die Ecke, man fühlt sich wohl. Dort lernten wir Alessandra kennen, als sie die Vernissage des Free the Nipple Projektes von Viva la Vulva veranstaltete.

    „Ich gehe gerne nach meinem Gefühl. Fotografie ist eine Art Dinge zu verarbeiten.“

    Begonnen hat Alessandra als Assistentin der Geschäftsführung bei Lomography. Davor machte sie eine Lehre bei Ikea, wollte aber schon seit Kindheit an fotografisch tätig sein. Das ausdrücken, was sie fühlte. Um ihren Traum verwirklichen zu können, ging sie in die Fotoschule. Der Rest ist Geschichte.

    Alessandra ist nicht nur Fotografin, sondern auch Mutter. Ihre kleine Tochter Emma hat auch schon eine Kamera. Mit einem Kind zu Hause ist das Leben als Selbstständige nicht einfach. Der Faktor Zeit spielt bei allem mit. Die Projekte die Alessandra noch umsetzen will sind in ihrem Kopf. Um diese verwirklichen zu können benötigt sie aber die Zeit sie auch umzusetzen. Wie Alessandra dieses Spannungsfeld meistert, wo sie sich Inspiration holt, was für sie Analogfotografie ausmacht, wie sich im Zeitalter von Instagram der Begriff der Fotografie verändert hat und wo sie bei Projekten die Grenze zieht hat sie uns im Gespräch verraten.

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  • 26.01.2020
    52 MB
    01:02:14
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    Ian - What do you love about the UK?

    Brenda and Ian met almost 20 years ago in Canada. Thanks to Facebook they stayed in contact and so we met up with him during our stay in London and got to chat with him about his life and his work with the NHS – the National Health Service of the UK. Since the public health system in the UK is different to the health system in Austria, we got to learn a lot of new things.

    “I’m very proud of the concept of the NHS. The operation around it though, is very difficult.”

    Like a lot of the stories we get to hear people talk about on the podcast, Ian’s story also starts with a cup of coffee he had with his boss, who is inspiring him to this day. Ian himself wants to inspire his colleagues as well, but with a different approach. He and his team decided that Kindness is a key element for their work environment and started to work flexible hours and days, so everyone can stay with their families as well as working on their common goal.

    Ian and his wife Diana spent some of their years together on a houseboat on the River Thames. Due to the house pricing on London, it was an affordable alternative to living in a house in the city. Their wish for a house and a dog of their own grew bigger and so they sold their houseboat and moved to Kent, where there are staying now together with their lovely dog – who is also making a quick appearance in the podcast.

    Living on a houseboat is only one of the things, that Ian experienced in his life. He also visited 40 countries before he turned 40. If he still can name all of them? Well, for that answer you will have to listen to Ian’s podcast episode. We also talked about why Ian is mostly influenced by strong, intelligent, independent women, how Brexit will affect the NHS and if he imagined his life being like this, 20 years ago.

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  • 20.01.2020
    65 MB
    01:17:52
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    Anna - Gesprochener Journalismus. Wohin entwickeln sich Medien in Zukunft?

    Podcasts sind eine lustige Sache. Man kann sie überall hören, pausieren, weiterhören, drei gleichzeitig- beziehungsweise nebeneinander- hören, sich komplett in einem verlieren oder einfach sein lassen und einen neuen beginnen. Das Medium Podcast bringt viele Vorteile mit, die das Radio nicht hat. Die eigene Auswahl worüber man informiert werden möchte zum Beispiel.

    Anna studierte ursprünglich Jus und wollte eigentlich nur einen Ausflug in den Journalismus wagen. Bei einem Ausflug blieb es nicht, denn heute ist sie die Leiterin des Debatten- und Meinungsressorts der Presse und im Team der Leitung der Presse Sonntagszeitung. Nebenbei schupft sie den Presse eigenen Podcast 18‘48‘‘.

    "Die Presse ist ein traditionell eher klassisches Medienhaus. Das junge Medium Podcast da hinein zu bringen ist unglaublich spannend."

    Wir wollten von Anna wissen wohin sich Österreichs Medien entwickeln und ob das Medium Podcast in Österreich bereits fußgefasst hat oder ob da noch Luft nach oben ist.

    Zwischendurch erzählt sie in der aktuellen Episode von ihrer Zeit im Ferienhort, warum es sie immer wieder an den Wolfgangsee zurückzieht und warum es schwer zu sagen ist, worauf man stolz sein kann.

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  • 12.01.2020
    66 MB
    01:19:23
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    Thomas - What do you love about the UK?

    We went to a little trip to London. We spent our days mainly eating and shopping, but managed to squeeze in three podcast recordings.

    We visited Thomas on our trip to the UK in December. Neither of us met him in person before, so we were quite excited to talk to the youngest borough council member of the Liberal Democrats. Thomas is Borough Councillor for Wildridings & Central Bracknell. But let’s start from the top.

    As a member of the council, you normally have plenty of different topics on your agenda. There might be voices that say the work of someone in the council consist mostly of ‘moving bins and naming streets’. That is a big part of the job, but in general it is about changing situations people have to deal with everyday on their way to work or to school. It is about a missing crossing, a dangerous junction or a library that has to be closed because of budget cuts.

    “It is about working with people and to see if you can move the conversation.”

    Thomas shares the story about the day he got elected as a council member and how it felt knowing that he had actually gotten a seat that was conservative for a really long time. He also gave us an insight how working with mostly older men looks like and what he has to do to be taken seriously.

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  • 05.01.2020
    57 MB
    01:08:22
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    Niko - Österreich, Land der Seligen

    Österreich ist ein Land mit vielen Traditionen. Generell wird das Wort „traditionell“ in Österreich hochgehalten. Traditionell war das schon immer so, deswegen wird das traditionell auch so weitergeführt. Traditionelle Obmänner, traditionelle Präsidenten, traditionelle Titel. Sieht man sich nur die traditionellen Aspekte unseres Landes an, könnte man meinen wir sind traditionell ein bisschen stehen geblieben.

    Traditionen und Werte sind zwei Buzzwords die nicht nur in der momentanen Politik herumschwirren. Werte werden gleichermaßen gepriesen und in Frage gestellt. Wir befinden uns in einer Zeit zwischen „Das war schon immer so“ und „Früher war aber alles scheiße“. Österreichische Traditionen wie der ORF, Skifahren, kirchliche Feiertage stehen plötzlich zur Diskussion. Muss man wirklich Steuergeld verwenden um das alles zu finanzieren? Ist Skifahren in Zeiten der Klimakrise noch in Ordnung? Ist das ein echter Feiertag oder ein persönlicher?

    „Ich bin Realist, ich bin aber definitiv auch Optimist. Manchmal Zweckpessimist, aber das grenzt an Aberglauben."

    Niko ist den meisten Österreicherinnen und Österreichern als „der mit dem Nudelsieb“ bekannt. Wir haben mit ihm über die Frage gesprochen ob Österreich mit all seinen religiösen Traditionen und Werten Scheinheilig ist. Eine Insel der Seligen sozusagen. Wer oder was hat ihn zu dem gemacht was er heute ist? Kann er das überhaupt benennen? Und wie wird man Niko Alm wenn man groß ist?

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  • 30.12.2019
    47 MB
    56:58
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    Dave - What do you love about the UK

    We went to a little trip to London. We spent our days mainly eating and shopping, but managed to squeeze in three podcast recordings. In the next weeks you will be introduced to all of them, starting today with our first international guest – Dave. Why is he moving back to the UK? How hard is it to adjust to different countries and living situations? Why does he want to be a train driver?

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  • 23.12.2019
    59 MB
    01:10:30
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    mit Zimt und Zucker - Weihnachtsfolge

    Traditionen um das Weihnachtsfest gibt es viele. Brenda und ihre Familie feierten Weihnachten zum Beispiel schon immer am 24. in der Früh. Christiane feiert gleich mehr als nur einmal, der Polarexpress muss aber dabei sein. Fanni und ihre Lieben hören immer die gleiche Weihnachts CD- außer vielleicht dieses Jahr- Dajana feiert Bescherung bevor 20 Familienmitglieder zum eigentlichen Feiern kommen und Julia muss sich jedes Jahr aufs neue darauf einstellen, dass Jesus und sie den gleichen Geburtstag haben. Genau deswegen hätte sie auch gerne diesen einen Weihnachtspulli auf dem der gute, alte Jesus zu sehen ist mit dem Schriftzug „It’s my birthday!“

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