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Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

Merci, Chérie ist der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien. Es diskutieren Marco Schreuder und Alkis Vlassakakis mit Gästen über den größten Musikwettbewerb der Erde. Kein Thema wird verschont, jede Ecke ausgeleuchtet, Glamour befürwortet, Inhalte analysiert und Trash hochgelebt. Nicht nur für ESC Nerds.

Alle Folgen

  • 23.11.2020
    74 MB
    01:17:11
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    #0223 Bergkarabach und der Eurovision Song Contest - Mit Ralph Janik

    Doch zuerst gibt es eine Nachricht eines Sponsors: Wir stellen das Hörbuch "Kohlrabenschwarz" vor. Die erste Staffel voller geheimnisvoller Geschehnisse gibt es nur bei Audible

     

    Zu den News: Es gibt ein paar Neuerscheinungen bisheriger und zukünftiger Teilnehmer_innen des ESC: Victoria aus Bulgarien veröffentlicht gerade sehr viel, ist ihr Titel "Ugly Cry" vielleicht der, mit dem sie in Rotterdam an den Start gehen wird?

    Vincent Bueno kündigt sein Album „On the Run“ an. Es soll am 27. November 2020 erscheinen. Vermutlich wird auch auf dem bereits sein Lied für Rotterdam drauf sein.

    Und auch das Festivali I Kenges hat alle Songs schon veröffentlicht. Der albanische Wettbewerb ist bekannt dafür, immer als erstes seine Vertreter für den ESC zu küren. Ende Dezember wissen wir mehr.

    Neues aus Rotterdam: Die Startreihenfolge bleibt gleich und alle Rundfunkanstalten werden angehalten, ein Live-Tape aufzunehmen, für den Fall der Fälle, dass es im Mai noch Reisebeschränkungen gibt.

    In Warschau geht am 29.11.2020 der Junior Eurovision Song Contest über die Bühne, erstmals mit deutscher Beteiligung. 

    Aber 2020 nicht dabei: Armenien. Wegen des verhängten Kriegsrechts müsse man seine Teilnahme leider zurück ziehen, argumentierte der Sender AMPTV.

    Was uns zu unserem Hauptthema bringt: Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan rund um die Region Bergkarabach. Zu Gast ist Ralph Janik, Dozent und Völkerrechtler. Und er ist Podcaster: "Recht politisch" und "In bester Verfassung" sind die beiden hochinteressanten Podcasts, die sich mit Geschichte, Verfassungsrecht und Völkerrecht beschäftigen.

    Janik skizziert für Marco und Alkis die Geschichte, wie kam es zur Grenzziehung und - Jahrzehnte später - zur Autonomie der beiden Länder. Die spannende Geschichte spiegelt sich natürlich auch beim Song Contest wieder: Armenien nahm erstmals 2006 beim Song Contest teil, Aserbaidschan debütierte ein Jahr später. 

    2009 eskalierte der Konflikt symbolisch beim Song Contest in Moskau: Im Einspieler (beim Song Contest landläufig "Postkarte" genannt) für den armenischen Beitrag (Inga & Anush mit "Jan Jan") im Halbfinale ist eine monumentale Skulptur namens "Tatik Patik" zu sehen, die in Bergkarabach steht. Aserbaidschan protestierte dagegen. Und auch Sirusho, Teilnehmerin 2007 für Armenien, zeigte beim Verkünden der armenischen Wertungen die Skulptur nochmals sehr, sehr deutlich, sowohl im Hintergrund und auch auf ihrer Moderationskarte. Pikanterweise verkündet sie auch den letzten Punkt von Armenien an Aserbaidschan in der Song Contest-Geschichte. Andersum gab es von Aserbaidschan noch nie Punkte für Armenien. Im Gegenteil, der Guardian berichtete 2009 von Verhören durch die Sicherheitsbehörden an aserbaidschanischen Fans, die für Armenien per Telefon abgestimmt haben.

    Nach dem Sieg von Ell & Nikki fand der Song Contest 2012 in Baku statt, Armenien lehnte eine Teilnahme ab. 

    Und es gibt noch viele (kleine) Konflikte der beiden Länder rund um den Song Contest. Zum Nachhören: Marco hat  den aserbaidschanischen Sänger Chingiz Mustafayev getroffen und mit ihm gesprochen.

    Mehr spannende Geschichten rund um die ehemaligen Sowjetrepubliken hatten wir auch in der Folge #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC mit Gerhard Mangott. Auch zum Nachhören.

    Bei den drei Standard-Fragen am Schluss gibt es nur zwei Antworten, denn Ralph Janik hat die letzten Song Contests nicht verfolgt.

    Seine liebste Erinnerung ist die an seine Studienzeit in den Niederlanden, wo er mit Studien-Kollegen aus aller Welt während des Eurovision Song Contest-Schauens über die jeweiligen Kulturen zum Reden gekommen ist.

    Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist "Hard Rock Hallelujah" von Lordi, die damit 2006 in Athen gewannen.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Avet Barseghyan, dem Komponisten und Moderator aus Armenien, der unter anderem das vorher erwähnte "Jan Jan", aber auch Artsviks "Fly With Me" aus dem jahr 2017.

     

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  • 09.11.2020
    47 MB
    49:46
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    #0222 Katrina and the Second Wave - Mit Katrina von Katrina & the Waves

    Wir haben diese Folge auf Grund der aktuellen Geschehnisse um eine Woche verschoben.

    Doch zuerst zu den News: Es ist (mehr oder weniger) fix, dass 41 Länder am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werden, die gleichen, die auch 2020 starten wollten.

    Neues von der Podcast-Front: Marco fand den zeitgeschichtlichen Podcast von Deutschlandfunk Nova – Eine Stunde History – Der “Grand Prix Eurovision de la Chanson” inakurat, Auch Sonja und Sascha vom ESC Greenroom haben die Stunde Geschichtsunterricht gründlich auf Fakten abgeklopft.

    Wir sind ja schon drei deutschsprachige Podcasts, die sich intensiv um den Song Contest kümmern, denn neben dem ESC Greenroom gibt es ja auch den ESC Schnack mit Daniela und Christoph. Schön, dass jetzt auch der NDR, der für den Song Contest verantwortliche Sender der ARD, sich dem annimmt. Thomas Mohr und Marcel Stober moderieren ihr ESC Update für gewöhnlich auf dem Radiosender NDR Blue, jetzt gibt es die Folgen eben auch als Podcast. Und nein, liebe Kollegen, ihr seid nicht der erste deutschsprachige Eurovision-Podcast. Nur der erste offizielle. ;-)

    Anlässlich des bestätigten Antretens von Daði Freyr für Island beschäftigen sich Marco und Alkis auch mit der isländischen Aussprache.

    Und dann macht Marco ein Ratespiel mit Alkis. Nun ja...

    Zu Gast ist Katrina Leskovich, die Sängerin von Katrina & the Waves, die 1997 den Eurovision Song Contest in Dublin für UK gewonnen haben.

    Als Army-Tochter kommt die 12-jährige Katrina mit ihren Eltern nach Europa, nach wenigen Jahren in den Niederlanden kommt die Familie nach Großbritannien. Sie wird Sängerin der Waves und nach kleineren Radio-Hits folgt mit "Walking On Sunshine" der Durchbruch. Viele größere Hits hat die Gruppe bis 1997 zwar nicht mehr, aber sie sind gut mit Auftritten ausgelastet.

    1997 werden sie von der BBC nach Dublin geschickt, das Land beim Song Contest zu vertreten und kommen als Sieger zurück.

    Bald danach löst sich die Gruppe auf, Katrina macht allein weiter, 2004 versucht sie sich mit einem von Thomes G:Son geschriebenen Song ("As If Tomorrow Will Never Come") beim schwedischen Musikfestivalen.

    2010  ist sie beim ORF zu Gast und trainiert für die Show "Helden von Morgen" Lukas Plöchl.


    Katrina lebt in London und hat gerade ein neues Album am Start: "Hearts, Love & Baby" heißt es. Sowohl im Video für "Drive" als auch für die zweite Single "I Want To Love Again", das sie eigentlich Samantha Fox gewidmet hat, spielt ihre Pudeldame Peggy Lee einige prominente Rollen. Katrina hat auch unter dem Namen Metropoodle zwei Reiseführer für HundebesitzerInnen geschrieben. 

    Sie ist auch die einzige US-Amerikanerin, die den Song Contest gewonnen hat. Den US-amerikanischen Song Contest hält sie aber für keine so gute Idee. Für die 

    Zwei unserer Standardfragen hat sie recht schnell beantworten können: Ihr Eurovision-Lieblingssong von 2020 ist eindeutig: Daði Freyr mit "Think About Things".

    Die zweite Frage, die nach der schönsten Erinnerung, wird gleich mit der dritten Frage, der nach dem Lieblingssong aller Zeiten beantwortet, denn die Lieder sind ihre liebste Erinnerung. Sie liebt den spanischen Beitrag aus dem Jahr 1973, Mocedades sangen damals "Eres Tu". Aber auch Dominico Modugno mit "Nel blu dipinto di blu (Volare)" aus dem Jahr 1958, Gina G mit "Ooh Aah.. Just A Little Bit" (UK 1996) und auch Conchita mit "Rise Like A Phoenix".

    2020 ist "Love Shine A LIght" auch der Seelentröster der EBU. Am Tag des abgesagten Eurovision Song Contests zeigt sie eine gleichnamige Show, am Schluss singen alle diesjährigen Künstler_innen das Lied. Die letzten Zeilen singt Katerina. Mit Pudeldame Peggy Lee auf dem Arm.

    In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis die Geschichte des schönsten Preises der Eurovision-Welt: Dem Barbara-Dex-Award.

    Barbara Dex war die belgische Teilnehmerin 1993, ihr Lied "lemand als jij" erreichte nur - unserer Meinung nach unverdient - den letzten Platz. Die nierderlandische Fansite "House of Eurovision" fand ihr selbst entworfenes Kleid so unschön, dass sie 1997 einen jährlichen Preis für das hässlichste Bühnen-Outfit ausrief. Erste Preisträgerin war Debbie Scerri aus Malta. Ihr Lied "Let Me Fly" war zwar kein Überflieger, ihr Kleid dagegen irgendwie schon. Im negativen Sinn. Unter den weiteren Preisträger_innen finden sich recht illustre Namen, manche zu recht (Guildo Horn und t.A.t.u.), andere zu unrecht (Verka Serduchka, Rona Nishliu). Mittlerweile findet die Abstimmung öffentlich nach dem Song Contest statt. Barbara Dex findet den Preis übrigens nicht übel. Sie hat eine Boutique in Flandern und verkauft coole Kleidung.

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  • 20.10.2020
    86 MB
    01:30:10
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    #0221 All to the Rounder Girls - Mit Tini Kainrath & Kim Cooper

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    Zuallererst aber die News:

    In den aktuellen Regularien von San Remo 2021 steht drinnen, dass der Act, der das prestigeträchtige Festival gewinnt, das Vorrecht hat, beim Song Contest teilzunehmen, was ein automatisches Wiederantreten von Diodato verunmöglicht.

    Spoiler Alert: Wir spoilern die TeilnehmerInnen mit Eurovision-Bezug beim "Masked Singer Austria". Mit der Moderatorin Arabella Kiesbauer, die auch den Song Contest 2015 moderiert hat, ist ja schon ein bekanntes Gesicht dabei. Wer nichts gespoilert haben möchte, spult bitte zur Minute 9:00 vor.

    Zu Gast bei uns sind die beiden ehemaligen Rounder Girls Kim Cooper und Tini Kainrath. Mit dem plötzlichen Tod von Lynne Kieran 2013 hat die Gruppe leider aufgehört zu existieren. Die Interviews haben Marco und Alkis getrennt geführt.

    Tini und Kim erzählen von ihren Anfängen, von ihren Soloprojekten und den ersten Auftritten.

    Kim war zum Beispiel Anfang der 90er die Stimme für diverse Dance- und House-Projekte hier aus Österreich, etwa für Beat4Feet oder den leider schon verstorbenen House Guru Peter Rauhofer. Tini stand für Andy Baum, Hubert von Goisern und als Stimme der Österreich-Werbung ("What A Great Day") vor dem Mikro. Lynne hat zum Beispiel für Count Basic gesungen. Getroffen haben sie sich im legendären Music Club Roter Engel im Wiener Bermuda Dreieck und die Rounder Girls waren geboren.

    1994 erschien die erste EP, 1996 das erste Live Album, sieben weitere sollten folgen, die meisten Kompositionen stammten aus den eigenen Federn oder waren Klassiker.

    2000 gab es dann die Einladung des ORFs, sich an einem internen Casting für den Song Contest zu beteiligen. Dave Moskin, der Komponist von "All To You" (und von Bobbie Singers Lied "Reflection") , hielt sich die Option offen, eventuelle selbst zum Song Contest nach Stockholm zu fahren und so mussten die Rounder Girls gegen den Komponisten selbst antreten.

    In Stockholm, am 13. Mai 2000, traten die Rounder Girls mit der letzten Startnummer an und landeten im Mittelfeld. Bei der Übertragung war die Tonmischung nicht optimal und so sprießen noch immer die Theorien, warum das so war.

    Tini Kainrath singt ab November 2020 an der Oper Graz im Robin Hood-Musical. Daneben entdeckte sie vor einiger Zeit das Wiener Lied für sich (neu). Auf ihrem neuestem Album "Im Woid" singt sie zwar Wienerisch, die Rhythmen sind allerdings südamerikanisch. 

    Kim Cooper hat ein Jahr lang auf Okto TV eine eigene Show: "Let's Talk", in der sie mit interessanten Menschen, vor allem Musikerinnen, spricht (und musiziert). Ihr derzeitiges Herzensprojekt ist "Viennese Ladies", fünf starke Frauenstimmen und fünf begleitende Instrumentalistinnen.

    Die drei Standardfragen am Schluss:
    Weder Kim noch Tini haben Songs aus diesem oder letztem Jahr vom Eurovision Song Contest auf ihren Playlists.

    Die Anekdoten sind zu witzig, das müsst ihr selbst hören.

    Und der Lieblingssong aller Zeiten ist für Tini: Conchita Wurst - "Rise Like A Phoenix" und für Kim ist es "All To You" von den Rounder Girls, sie liebt ihren Song Contest Beitrag noch immer. Wir auch.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer legendären rumänischen Band namens Taxi, die im Jahr 2000 nicht an die hohen Erwartungen des rumänischen Publikums heran reichten. Ihr Song "Luna (The Moon)" landete nur im Mittelfeld, was sowohl das heimische Publikum als auch die Band erzürnte. Taxi haben dann kurz danach ein Lied veröffentlicht, in dem sie gnadenlos mit der EBU, der European Broadcasting Union abrechneten. Vielleicht hätten sie mit diesem Song antreten sollen.

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  • 06.10.2020
    65 MB
    01:08:32
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    #0220 Un cadeau - Mit Corinne Hermès

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    Zuallererst aber die News:

    Wie in der letzten Episode angekündigt läuft in der Facebook-Gruppe SONGCONTEST 2020 1/2 – Group about Things der Wettkampf der besten Zweitplatzierten. Die ersten beiden Finalisten aus den 60ern sind bereits gewählt, aber es gibt ja noch die 70er, 80er... und so weiter.
    Duncan Laurence, der Gewinner aus dem Jahr 2019, hat eine neue Single. "Last Night" ist frisch veröffentlicht, das Album "Small Town Boy" folgt im November.
    Thomas Schreiber, bislang Unterhaltungschef des NDR und damit Sendungsverantwortlicher für den Song Contest bei der ARD, wechselt zur DEGETO. Weiterhin wünschen wir beruflich viel Erfolg
    Absagen für Eurovision 2021 folgten für Eleni Foureira (Zypern, freiwillig) und VAL (Belarus, unfreiwillig)

    Beim Merci Chérie-Erratum gibt es noch etwas nachzutragen: Bei unserer vorherigen Episode "Black Entries Matter" haben wir gleich zwei Künstler im Jahr 2014 übersehen: Zum einen Patrick Biyik, Teil der französischen Gruppe Twin Twin, die mit "Moustache" (wie wir finden zu Unrecht) den letzten Platz gemacht haben. Seine Familie hat ihre Wurzeln in Zaire. Der zweite, den wir übersehen haben, war Shane Schuller, besser bekannt als RiskyKidd. Sein Vater stammt aus Jamaica, seine Mutter aus Deutschland und er ist Rapper in Griechenland. Zusammen mit Freaky Fortune interpretierte er "Rise Up" - die Nummer mit dem Trampolin.

    Studiogast ist in dieser Episode ist Corinne Hermès, die 1983 den Song Contest für Luxemburg gewann. Unser Co-Host ist Brian Huijts, dessen Französisch weit besser als unseres ist und der deswegen auch übersetzt.

    Corinne war 22 und hatte schon erste Erfolge als Sängerin, als der Komponist Alain Garcia ihr das Lied "Si la vie est cadeu" anbot. Für die französische Teilnahme am Vorentscheid war es bereits zu spät und so wurde in Luxemburg eingereicht, wo es aus 300 anderen Einreichungen vom Sender RTL ausgewählt worden ist.

    Sie erzählt von der anstrengenden Arbeit in München hinter den Kulissen, von der freundlichen Konkurrenz zur Zweitplatzierten Ofra Haza und der Drittplatzierten Carola Häggkvist. Und auch vom Stress, als letzte auftreten zu müssen.

    Nach dem Sieg hat sie das Lied auch in anderen Sprachen aufgenommen, hatte Auftritte in mehreren Ländern, vor allem aber in ihrer französischen Heimat. Erst im Jahr 2006 nahm sie ein Album mit selbst komponierten Songs auf. Es hieß "Vraie".

    Im November 2019 hat sie ein Album mit Coverversionen veröffentlicht. Auf "Intemporelle" versammelte sie ihre Lieblingslieder, singt auf Englisch und Französisch. Sie persönlich mag "Apartment" am liebsten, wir lieben "Paris, Paris".

    Auf die Standardfragen gibt es folgende Antworten:
    2020 hat sie die nicht statt gefundene Eurovision-Saison nicht verfolgt. Aber von 2019 gefällt ihr "Roi" von Bilal sehr gut.

    Ihre Lieblingserinnerung an Eurovision sind die Minuten vor dem Auftritt. Sie war sehr gestresst und hatte deswegen Angst, nicht Singen zu können. Ihre Hair Stylistin hat sie dann mit Witzen zum Lachen gebracht und ihr damit die Angst und den Stress genommen.

    Bei der Frage nach dem Lieblingslied muss Corinne erst einmal ausholen, dass dies eine schwierige Frage ist, weil es sehr viele wunderschöne Lieder gäbe. Aber wenn sie sich festlegen muss, dann ist es Conchita Wurst mit "Rise Like A Phoenix", weil das Gesamtpaket einfach stimmt. Haben wir schon erwähnt, dass die Hosts dieses Podcasts auch dort in Kopenhagen waren?

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Versprecher der Moderatorin von 1983. Deutschland gewann bekanntlich mit "Ein bisschen Frieden" im Jahr 1982, deswegen durfte es das erste mal den Song Contest als Siegerland austragen. In München moderierte Marlène Charell, eine vielbeschäftigte Tänzerin, Moderatorin und Sängerin in drei Sprachen, weswegen der Song Contest an diesem Abend auch heillos seine Sendezeit überzog. Ein grober Patzer passierte ihr aber bei der Vorstellung des norwegischen Dirigenten Sigurd Jansen. Sie wusste den Namen nicht mehr und erfand spontan einen. Ihre Verunsicherung hat sie nach einer Schrecksekunde gut überspielt. So machen das Profis.

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  • 22.09.2020
    79 MB
    01:22:49
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    #0219 Black Entries Matter - Mit Stella Jones, Kim Cooper und Cesár Sampson

    Zuallererst: Wir starten bald mit der Suche nach dem beliebtesten zweiten Platz. Die Vorrunden werden in unserer Song Contest-Gruppe SONGCONTEST 2020 1/2 – Group about Things gespielt. Mitmachen!
    Zu den News: Die EBU hat die Konzepte verraten, wie der Song Contest 2021 in Rotterdam stattfinden soll, dabei wurden vier Szenarien vorgestellt. Auf Eurovision.de gibt es das auch grafisch aufbereitet.

    Das Duet von Lou Asril und Conchita Wurst für die heurige Amadeus-Verleihung gibt es hier zu sehen.

    Verka Serduchka, Kult-Zweite des Jahres 2008, hat eine neue EP draussen: "Sexy" heißt und klingt sie. Unsere Kolleg*innen vom ESCGreenroom widmen Verka aus diesem Grund eine sportliche Episode.

    Black Lives Matter heißt eine Bürgerrechtsbewegung, die aktuell Schlagzeilen macht. Wie sieht es denn aber mit der kulturellen Repräsentanz schwarzer Musik beim Eurovision Song Contest aus? Wir erzählen diese Geschichte, die 1966 begann. Zudem trafen wir drei Vertreter*innen Österreichs: Stella Jones (1995), Kim Cooper (2000) und Cesár Sampson (2018).

    Dazu haben wir eine Playlist erstellt mit allen Acts schwarzer Künstler*innen.

    Wir stellen alle Künstlerinnen vor, erzählen über ihre Herkunft und ihre (auch musikalischen) Wurzeln. Angefangen von jenen, die in den 60ern und 70ern den Weg geebnet haben, wie die Niederländerin Milly Scott bis hin zur jungen Garde: im Jahr 2020 wären es sieben Acts gewesen, bei dem eine oder mehrere schwarze Perfomer*innen am Start gewesen wären.

    Und wir sprechen mit den drei schwarzen Künstler*innen, die Österreich geschickt hat. Stella Jones und César Sampson standen als Solo Artists auf der Bühne und waren bei uns bereits zu Gast. Kim Cooper war, zusammen mit Tini Kainrath und der leider viel zu früh verstorbenen Lynne Kieran Teil der "Rounder Girls" die beim Eurovision Song Contest 2000 Österreich in Stockholm mit "All To You" vertraten.

    Alle drei berichten von ihrer Erfahrung mit Rassismus und Alltagsrassismus, aber auch über Mechanismen, damit umzugehen.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den israelischen Vertretern Eddie und Gabriel Butler. 1999 traten sie als Eden mit "Happy Birthday" an, Eddie dann solo auch 2006. Aufgewachsen sind sie in der israelischen Kleinstadt Dimona aufgewachsen, die Eltern stammen aber aus Chicago und gehörten einer in den USA entstandenen jüdischen Glaubensrichtung namens "Black Hebrew Israelites" an, die sich als Nachfahren hebräischer Juden ansahen. Diese in sich sehr heterogene Glaubensrichtung war Heimat für sehr unterschiedliche ausgeprägte Sekten, alle aber entsprachen allerdings nicht den Glaubensstandards der jüdischen Gemeinden. Deswegen wurde die Gemeinde Butlers von Israel auch nicht als Juden anerkannt. Was wiederum dazu führte, dass Eddie Butler sehr lang auf seine Einbürgerung warten musste, obwohl er das Land zwei mal beim Song Contest vertrat.

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  • 08.09.2020
    38 MB
    40:28
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    #0218 Parlez-vous français? Mit Baccara

    In den News: Die OGAE Austria feiert 25 Jahre Grand Prix d'Autriche, wir werden darüber berichten.

    Das Eurovision-Jahr hat begonnen, ab 1. September können die Songs für den kommenden Song Contest auch veröffentlicht werden. Traditionell passiert das aber frühestens ab Ende Dezember.

    Der Junior Eurovision Song Contest findet am 29.11.2020 in Warschau statt, erstmals ist auch Deutschland dabei. Die 13-jährige Susan vertritt Deutschland mit dem Lied "Stronger With You". Viel Erfolg.

    Zu Gast vor unseren Mikrofonen sind Baccara, genauer Gründungsmitglied Maria Mendiola und ihre neue Partnerin Cristina Sevilla. Das Interview haben wir vor ihrem Auftritt beim Club-Treffen des OGAE Germany Ende Jänner 2020 aufgenommen.

    Baccara traten 1978 für Luxembourg an, das kleine Land war bekannt für guten Pop, aber nicht unbedingt für eine große Musikszene. So sind in erster Linie Acts von außerhalb der Landesgrenzen engagiert worden, die dann in der Landessprache (zumeist Französisch) singen mussten. Es fand in jenem Jahr ausnahmensweise ein Vorentscheid statt, den Baccara mit einigem Vorsprung für sich entscheiden konnten. Eine der vier anderen Acts war die dänische Sängerin Gitte Hænning, damals besser bekannt unter "Gitte".

    In Paris beim Song Contest 1978 erreichten Baccara mit "Parlez Vous Français" nur den 7. Platz, obwohl ihre Darbietung laut Kritikern makellos war. Maria führte das darauf zurück, dass Baccara, als spanisches Duo in Deutschland produziert wurde, auf französisch singen mussten und für Luxembourg antraten. 

    Es war auch das erste mal, dass ein Millionseller auf der Höhe des Ruhms bei Eurovision antrat: María Mendiola und die andere Gründungspartnerin Mayte Mateos sind erst 1977 von einem deutschen Plattenmanager in einem Hotel-Nachtclub auf Fuerteventura entdeckt und nach Hamburg geflogen worden, ihre Debut-Single "Yes Sir, I Can Boogie" ist die meistverkaufteste Single einer reinen Frauen-Formation und war Nr. 1 in zahllosen europäischen Ländern. Auch die Nachfolge-Single "Sorry, I'm a Lady" war ein Riesenerfolg. "Parlez Vous Français" punktete nicht bei Eurovision, kommerziell verkaufte sich die Single aber gut. Einige weitere große Hits folgten, unter anderem "Darling", das Lieblingslied der beiden, und "The Devil Sent You to Laredo".

    Nach der Trennung des Duos 1981 machten sowohl Maria als auch Mayte mit jeweils neuen Partnerinnen als Baccara weiter, Mayte eher in Spanien, Maria auch in Deutschland und in Osteuropa. Mayte's Baccara versuchten 2004 Schweden beim Song Contest zu vertreten. Ihr "Soy Tu Venus" schaffte es aber nicht ins Finale vom Melodifestivalen.

    Unsere drei Fragen am Schluss beantworteten die beiden wie folgt:

    Maria liebte 2019 den schwedischen Beitrag: John Lundvik mit "Too Late For Love". Cristina den aus Tschechien: die Band Lake Malawi mit "Friend Of A Friend".

    Die beste Anekdote vom Song Contest 1978 war für Maria die Tatsache, dass die Plattenfirma dem Duo neue Kleider spendiert. Aber nicht irgendwelche, sondern Modelle von Christian Dior. Chefdesigner des Hauses Dior war Marc Bohan, einer der prägensten Designer der 70er. Er schaute sich das Duo an und gab grünes Licht, dass sich die beiden ein Modell aussuchen konnten, dass ihnen dann in schwarz und weiß zum Song Contest geliefert worden ist.

    Die Lieblings-Eurovision-Songs aller Zeiten der Beiden sind:

    Cristina liebt Conchitas "Rise Like A Phoenix" und Maria Loreens "Euphoria".

     

    In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom ersten Teilnehmer, der nach dem aktuellen Punktesstem 1978 mit 0 Punkten nach Hause fahren musste. Dem Norweger Jahn Teigen schadete das Ergebnis aber nicht. Im Gegenteil: Sein Song "Mil Etter Mil" kletterte in seiner Heimat darauf hin auf Platz 1 und er nahm noch zwei weitere Male am Song Contest teil. Teigen starb mit nur 70 Jahren im Februar 2020.

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  • 25.08.2020
    90 MB
    01:33:52
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    #0217 Ein Blick auf Belarus - Mit Iryna Piarvoikina & Natallia Schreiner

    In den News unterhalten sich Marco und Alkis über die geplante U.S.-amerikanische Ausgabe des Eurovision Song Contests und über mögliche Austragungsmöglichkeiten des Song Contests  im Zeichen von Covid19. 

    Zu Gast sind Iryna und Natallia, beide stammen aus Belarus und leben mittlerweile in Österreich.

    Sie erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses für viele unbekannten Landes, das in der Vergangenheit ein Spielball zwischen Litauen, Polen und Russlands.

    Obwohl Belarus seit 2004 beim Eurovision Song Contest teilnimmt, hat es bis 2017 gedauert, bis die belarusische Sprache Eingang fand. Die Gruppe NaviBand trat mit "Historyja Majho Zyccia" auf, der Titel wurde für den Auftritt in "Story of My Life" umbenannt, die Sprache blieb. NaviBand sind Teil der aktuellen Protestbewegung.

    Seit der Unabhängigkeit des Landes 1991  gab es ab 1994 nur einen Präsidenten, Aljaksandr Lukaschenka. Mit undemokratischen Mitteln weitete er im Laufe der Jahre seine Macht aus, entmachtete das Parlament und es verschwanden Oppositionelle, von denen vermutet wird, dass sie ermordet wurden.

    Natallia und Iryna erzählen aber auch von der jüngeren Vergangenheit, der Corona-Krise und der Ignoranz des Präsidenten. Es wurde offensichtlich, dass die Menschen in der Krise sich selbst organisiert haben, was jetzt auch die Proteste widerspiegeln.

    Im Vorschaubild ist die Protest-Fahne von Belarus zu sehen, die erste Flagge des unabhängigen Landes, die durch Lukaschenko 1995 ersetzt wurde.

    Natürlich sprechen wir auch über den einzigen gebürtigen Belarusen, der den Eurovision Song Contest je gewonnen hat: Alexander Rybak hat mit "Fairytale" in Moskau 2009 groß abgeräumt. Er trat aber für Norwegen an, dem Land, in dem er seit seinem vierten Lebensjahr lebte.

    Trotz aller Geschichte und Tagespolitik haben wir auch über die Eurovisions-Beiträge des jungen Landes gesprochen. Eine vollständige Playlist findet ihr auf Youtube.

    Bei den drei Fragen am Schluss gibt es recht überraschende Antworten:
    Natallias Lieblingsbeitrag aus dem Jahr 2020 ist der Song aus Estland: "What Love Is" von Uku Suviste. Iryna hat keinen Lieblingssong aus dem heurigen Jahr.

    Irynas Lieblingsgeschichte zum Song Contest ist der Sieg von Rybak, Natallia erinnerte sich an den Sturz von Dana International, als sie 1999 in Jerusalem die Trophäe an Charlotte Nilsson überreichen sollte und vom Gewicht überrascht wurde.

    Die absoluten Lieblingssongs von Iryna und Natallia sind "Fairytale" und "Story Of My Life".

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt von dem Moment, als die Niederlande im Jahr 2000 auf Grund einer nationalen Tragödie die Übertragung abbrach. Am Nachmittag vor der Übertragung des Song Contests expoldierte in der Stadt Enschede eine Feuerwerksfabrik, viele Tote waren zu beklagen. Marlayne, die Vorjahresteilnehmerin verkündigte deswegen keine Televoting-Ergebnisse, sondern die der Jury.

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  • 11.08.2020
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    40:55
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    #0216 - Die unglaubliche Geschichte des ersten bosnischen Teilnehmers - Mit Fazla

    Wir haben bereits in der Episode #0211 von Merci, Cherie den Fokus auf das kleine Land gesetzt. Die beiden gebürtigen Bosnier Muhamed Mešić und Nedad Memić haben uns ihre Erinnerungen an die Beiträge erzählt. Mit Fazla, eigentlich Muhamed Fazlagić, haben wir den ersten Interpreten Bonsiens vor das Zoom-Mikrofon bekommen.

    Er erzählt, wie die bosnische Delegation es unter Lebensgefahr und unter abenteuerlichen Umständen es zuerst nach Zagreb geschafft haben, wo sie frische Kleidung und etwas Studiozeit bekommen haben, um den Song einzuspielen. Von dort aus ging es nach Slowenien, wo ein 'kleiner Vorentscheid' darüber entscheiden sollte, welches Land des ehemaligen Ostblocks es zu Eurovision im irischen Millstreet schaffen sollte.

    Das Lied "Sva bol svijeta" wurde von Fahrudin Pecikoza-Peca, dem Texter von "Lejla" und dem mehrmaligen Eurovision-Teilnehmer Dino Merlin geschrieben und beschreibt die damals andauernde Kriegssituation in Bosnien und Sarajevo im speziellen.

    Fazla erzählt von den positiven Erfahrungen, die die Delegation in Irland gemacht hat, von der Hilfsbereitschaft der meisten Delegationen aus den anderen Ländern, aber auch von den Animositäten mit der kroatischen Delegation, denn die Staatspolitik Kroatiens lehnte den bosnischen Staat damals ab.

    Fußball war eigentlich die größere Leidenschaft von Fazla, neben der Gesangskarriere war er auch professional als Spieler bei einigen internationalen Vereinen. Eine wissenschaftliche Karriere führte ihn in die USA, jetzt ist er sowohl in den USA als auch in Bosnien beheimatet.

    Die drei Standardfragen waren natürlich auch dabei:

    Fazlas Liebslingssong aus dem aktuellen Jahr 2020 ist "You" von Vasil aus Nord Mazedonien.

    Die Anekdote zu seinem Auftritt? An was er gedacht hat? Wer ihn sehen würde - angesichts der Stromausfälle im belagerten Bosnien kein abwegiger Gedanke.

    Sein Lieblingssong aller Zeiten war ungleich schwerer zu beantworten, da er einige Favoriten hat. Fazla legte sich dann auf einen Act fest, der  gleichzeitig einer der unglücklicheren Auftritte war: Azucar Moreno aus Spanien mit "Bandido" aus dem Jahr 1999.

    In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von eben jenem Vorentscheid 1993 "Kvalifikacija za Millstreet", an dem nur Länder des ehemaligen Ostblocks teilnehmen durften. Von sieben teilnehmenden Songs durften nur die ersten drei mit nach Millstreet: Slowenien, Bosnien und Kroatien kamen weiter, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Estland durften nicht. Das Bühne des Fernsehstudios hatte ungefähr die Größe einer mittleren Briefmarke, das Orchester musste ebenfalls noch Platz haben und so gab es nur überschaubar wenige Zuschauer. Jeder Fernsehsender hatte einen Juror, der vor Ort im Saal saß und seine Punkte durchgab.

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  • 28.07.2020
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    01:07:24
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    #0215 Nobody But Him - Mit Cesár Sampson

    Aber zuallererst gibt es eine entgeltliche Einschaltung: Unser Partner für diese Episode ist NAO BRAIN STIMULATION. Entdecke den natürlichen Wachmacher! Jetzt auch bei BIPA erhältlich.

    News haben wir auch diesmal keine, da diese Episode von Merci, Chérie vorab aufgenommen worden ist. Nutzt eure Eurovision-News-Webseiten und unterstützt sie, wo ihr nur könnt.

    Marco sitzt in Rauris und macht Urlaub dort, Alkis dagegen in Griechenland und probt online für Nesterval: Der Willy Brandt-Test auf Kampnagel.

    Zu Gast ist Cesàr Sampson, den Marco und Alkis zusammen das letzte mal für ein Der-Standard-Interview getroffen haben. Damals war von einem dritten Platz noch keine Rede, aber er war damals bereits zuversichtlich, es ins Finale zu schaffen.
    Jetzt erzählt er uns von der Zeit zwischen den Proben und dem Finale.

    Er war bereits zwei mal vorher beim Song Contest, einmal als Background-Sänger für die beiden bulgarischen Beiträge von 2016 und 2017, Poli Genova - If Love Was A Crime und Kristian Kostov - Beautiful Mess. Daneben war er 2016 auch Vocal Coach für Kaliopi aus Nord-Mazedonien und Sanja Vučić ZAA aus Serbien.

    2020 war er einer der Komponisten für den maltesischen Beitrag "All Of My Love", gesungen von Destiny. Er erzählt, wie dieser Song und die Sängerin zusammengekommen sind.

    Cesár ist Teil des Song-Writer-Teams "Symphonix", das vielen als Anti-These der schwedischen Song Contest Song-Fabriken gilt. Zusammen mit Boris Milanov, Joachim Bo Persson und Sebastian Arman hat Cesár einige Songs in den letzten Jahren am Start. Symphonix hatte zum Beispiel 2018 in Lissabon sowohl Cesár mit "Nobody But You" als auch den bulgarischen Beitrag "Bones" von EQUINOX am Start.

    Cesár Sampson stammt aus einer musikalischen Familie. Seine Mutter Kathy hat das Intro-Lied getextet und interpretiert, seine Tante ist Helen „Pepsi“ DeMacque-Crockett, die Teil von George Michaels Gruppe Wham (Keine Angst, der Link führt nicht zu "Last Christmas") war und die später als Teil des Duos Pepsi & Shirlie eine Karriere hatte.

    Seine neueste Single ist "Lazy Suit", mehr neues gibt es wohl im Herbst.

    Wir sprechen auch über die andere Karrieren des Cesár Sampson, der eine recht schillernde berufliche Laufbahn hingelegt hat.

    Die drei Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt:
    Sein Lieblingslied 2020 ist immer noch der bulgarische Beitrag: "Tears Getting Sober" von Victoria.

    Seine interessanteste Erinnerung an den Song Contest ist die Vielfalt an Musik, die er bei seinem ersten Besuch vom Song Contest vor Ort, 2016 in Schweden, erleben durfte.

    Sein Lieblings-Eurovision-Song aller Zeiten ist "Calm After The Storm" von The Common Linnets aus dem Jahr 2014
     

    In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco vom Komponisten von Nettas "Toy".

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  • 14.07.2020
    56 MB
    58:39
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    #0214 Spoileralarm! Netflix und der Eurovision Song Contest (Fire Saga)

    Aber zuallererst gibt es eine entgeltliche Einschaltung: Unser Sponsor für diese Episode ist NAO BRAIN STIMULATION. Entdecke den natürlichen Wachmacher. Jetzt auch bei BIPA erhältlich.

    News haben wir keine, da diese Episode von Merci, Chérie vorab aufgenommen worden ist. Nutzt eure Eurovision-News-Webseiten und unterstützt sie, wo ihr nur könnt.

    Diese Episode widmet sich voll und ganz "Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga". Solltet ihr ihn noch nicht gesehen haben, dann merkt euch die Episode für später und lest auch die Shownotes nicht weiter. Denn eines ist sicher:

    Spoileralarm!


     Wir reden über die Handlung, wir reden über Spoiler. Und nein, wir verraten nur im Podcast, was wir über den Film denken und welche Schmankerl im Film versteckt sind.

    Und wir haben Freunde gefragt, was sie darüber denken. Danke an die Ö1-Journalistin Eva Haslinger, den Podcaster und Autor Christopher Wurmdobler, an die Foto-Künstlerin Julia Fuchs, an den Journalist und Song-Contest-Spezialist Ralf Strobl und den OGAE Austria Chef Markus Tritremmel.

    Natürlich bleiben auch die ikonischen Musikszenen nicht unerwähnt: Das Songalong in der "Villa", der eigentliche Beitrag Islands "Double Trouble", der disqualifizierende Song "Husavik - My Home Town", natürlich "Lion of Love" (nicht gesungen von Dan Stevens), und Katianas (aka Demi Lovatos) Gewinnersong "In The Mirror"

    Und ja, auch "Jaja Ding Dong" kommt vor.

    Und wir gehen der Frage nach, warum eine Streamingplatform wie Netflix mit der EBU zusammen arbeitet.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von Peter Hortons Engagement gleich nach seinem Auftritt in der Hofburg: Er hat im Sommer 1967 in Berlin im Theater des Westens in der ersten Beatoper der Welt mitgewirkt. "Robinson 2000" wiederum wurde von den Gebrüder Möbius produziert, unter anderem vom erst 17-jährigen Ralph Möbius, better bekannt als Rio Reiser, der später mit "Ton Steine Scherben" und als Solokünstler berühmt wurde.

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  • 30.06.2020
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    01:02:03
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    #0213 Der Chansonnier aus der Hofburg - mit Peter Horton (ehem. Horten)

    Aber zuerst gibt es ein paar News: Der Netflix-Film ist endlich da! Alkis und Marco haben sich Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga angesehen und sich dabei gut amüsiert. Keine Spoiler! Aber Respekt an die EBU, die den Film mit produziert hat.

    Die Daten für Eurovision 2021 in Rotterdam sind jetzt offiziell raus: Der 65. Eurovision Song Contest findet am 18., 20., und 22. Mai 2021 in der Ahoy-Arena statt.

    Die Entscheidung des neuen EBU-Executive-Supervisors für den Eurovision Song Contest, Martin Österdahl, zukünftig auf den Backingtracks auch Stimmen zu erlauben, wird kontrovers diskutiert. Wird diese Entscheidung reversibel sein?

    Nicht alle Acts aus dem Jahr 2020 werden mit neuen Songs im kommenden Jahr wieder mit in Rotterdam dabei sein. Von einigen wird man sich verabschieden. Neue Namen wurden jetzt bekannt.

    Warum heißt der Peter jetzt Horton und nicht mehr Horten wie damals?

    1967 wurde Peter Horton von einer internen Jury des ORFs ausgewählt, Österreich beim ersten Song Contest auf heimischen Boden mit "Warum es hunderttausend Sterne gibt".

    In München erzählte der mittlerweile 78-Jährige von seinem musikalischen Werdegang: Von seinen Anfängen im Nachkriegs-Wien bei den Wiener Sängerknaben, von ersten Auftritten in Gerhard Bronners Marrietta-Bar (ursprünglich und heute "Cabaret Fledermaus") und mit der Jazz-Legende "Fatty" George. Es folgte eine klassische Gesangsausbildung und Auftritte mit Liedern von Franz Schubert und Richard Strauß.

    Es folgten Programme als Entertainer und der Auftritt beim Song Contest in der Hofburg, bei der die junge Britin Sandy Shaw ihre internationale Karriere startete und die junge Griechin Vicky Leandros einen Welthit ablieferte. Österreich dagegen bekam gerade einmal 2 Punkte, der 14. Platz (von 17) war für Hortons Karriere keine Katastrophe. Engagements im In- und Ausland folgten und es tat sich eine neue Karriere auf: Er entdeckte die Gitarre für sich. Erst im zarten Alter von 28 begann er das Gitarren-Studium und das Entdecken neuer musikalischer Welten.

    Dem Song Contest blieb er trotzdem irgendwie treu, denn noch zwei mal versuchte er es beim deutschen Vorentscheid: 1972 trat er gemeinsam mit den Rosy-Singers mit dem souligen "Wann kommt der Morgen" an (Nerds erinnern sich: 1972 gewann Vicky Leandros), Deutschland allerdings schickte eine starke Mary Roos nach Edinburgh, die den 3. Platz erringen sollte.

    1975 dann der nächste Versuch: Mit "Am Fuß der Leiter" lieferte er einen Song ab, der stark am Country-Rock orientiert war. Deutschland schickte Joy Fleming, landete hinten (und hätte Marianne Rosenberg haben können), Teach-In gewannen damals für die Niederlande, wie es unsere Fans von der Folge #0124 Ding-A-Dong - Mit Getty Kaspers (Teach-In) bereits wissen.

    Ab 1978 begann Peter Horton gleich drei neue Lebensabschnitte: Zusammen mit Sigi Schwab gründete er das Gitarrenduo Guitarissimo (mittlerweile eine Band und mit Namenserweiterung Guitarissimo XL) und er begann seine Fernsehkarriere. Zunächst bei der ARD mit "Café in Takt", später dann beim ZDF mit "Hortons Kleine Nachtmusik" und "Hortons Bistro", wo er Musik abseits des Mainstreams präsentierte: Viel Chanson, viel Jazz, viel Blues, viel Bossa Nova.
    Und er begann die Schriftstellerei: Sein erstes Buch "Die andere Saite"  wurde zum Bestseller.

    Mitte der 80er Jahre begann er, mit der Pianistin Slava Kancheff zu arbeiten, die Arbeitsbeziehung wurde auch privat, heute sind Slava und Peter (aka Symphonic Fingers) verheiratet.

    Vor kurzem hat er ein neues Buch veröffentlicht: "Wenn der Seele Flügel wachsen" ist eine Sammlung von Aphorismen und Weisheitsgeschichten.

    Heute lebt der 1941 geborene Horton zusammen mit seiner Frau Slava in München.

    In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco vom Sohn eines Superstars und einer steirischen Band...

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  • 16.06.2020
    90 MB
    01:34:44
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    #0212 Rapsodia. Zum 25. Todestag von Mia Martini - Mit Loredana Bertè, Andreas Bonnermeier und Christos Acrivulis

    Aber zuerst einmal die News: Der Trailer der Netflix-Produktion "EUROVISION SONG CONTEST: The Story Of Fire Saga" ist raus. In der deutschen Fassung ist übrigens Peter Urban der Erzähler. Bildet euch selbst eine Meinung dazu.

    César Sampson geht in die Lokalpolitik. Er kandidiert auf der Liste der Grünen im ersten Wiener Gemeindebezirk.

    Victoria, Bulgariens Vertreterin von 2020 (und 2021), hat für Sofia Pride ihren Song online zum Besten gegeben. Abzurufen auf der Facebook-Seite von Sofia Pride und startet circa ab Minute 5:00.

    KEiiNO haben Tänzerinnen und Tänzer gesucht, um ihr neues Video, eine Coverversion von Whitney Houstons "I Want To Dance With Somebody" zur World Pride am 27. Juni zu präsentieren. Der Backing Track klingt schon einmal vielversprechend. Das wird uns auch auf den kommenden Prides gut in die Beine gehen.

    In unserem Feature sprechen wir über die zweifache Eurovision-Teilnehmerin Mia Martini. Sie ging 1977 und 1992 für Italien an den Start. Wir haben eine umfangreiche Playlist für euch zusammen gestellt, die ihr euch auf Spotify und Youtube anhören könnt.

    Unsere Gäste sind uns von fern zugeschaltet gewesen, wir freuen uns, trotz der nicht optimalen Qualität, Andreas Bonnermeier aus Mainz und Christos Acrivulis aus Berlin dabei gehabt zu haben. Und auch Loredana Bertè, selbst in Italien ein Superstar - und Schwester der verstorbenen Mia Martini, hat uns ein paar Fragen beantwortet.
    Mia Martini wurde als Domenica „Mimì“ Rita Adriana Bertè 1947 in Kalabrien geboren und starb im Mai 1995 in Cardano al Campo, einer kleinen Ort nordwestlich von Mailand. Sie begann bereits als 15-Jährige als Sängerin zu arbeiten (damals noch unter dem Namen Mimi Bertè) und erfand sich 1971 als Mia Martini neu. Ihr damaliger Manager Alberigo Crocetta hat sie umgetauft und ihr sehr früh bereits Album-Deals bei Plattenfirmen verschafft, was zu jener Zeit nur "ernsthaften" Künstlerinnen zugestanden wurde, während ihre Schwester Loredana in erster Linie noch Singles veröffentlichte. 1972 erfolgte der Durchbruch, sie trat in der Folge in Europa auf, nahm ihre Lieder in allen möglichen Sprachen auf - ja, auch auf Deutsch - und durfte auch anspruchsvolle Lieder singen.

    Nach einer erfolgreichen Anfangsphase begann sie, gegen die engen Grenzen ihrer Plattenverträge aufzubegehren, sie galt als schwierig. Die RAI wählte sie 1977 aus, Italien beim Eurovision Song Contest in London zu vertreten. Ihre feministische Hymne "Libera" hat wenig Zuspruch von den Juries bekommen, was in Italien nicht einmal nicht zur Kenntnis genommen wurde. Der Bewerb wurde erst Wochen später im italienischen Fernsehen ausgestrahlt. Aber sie lernte auch den Musiker Ivano Fossati kennen, der sie eine Zeit lang privat und länger beruflich begleiten würde.

    Anfang der 80er zog sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurück und begann, eigene Songs zu schreiben. 1982 nahm sie (endlich) zum ersten mal bei der 32. Ausgabe des Festival della Canzone Italiana di Sanremo teil und gewann mit dem von Fossati geschriebenen "E non finisce mica il cielo", sie gewann damit den zum ersten mal vergebenen Kritikerpreis, der ab 1996 nach ihr benannt wurde.

    Allerdings hielt der kurze Erfolg nicht lange an. Eine Medien-Kampagne, dass sie Unglück brächte, setzten ihr zu und sie zog sich für viele Jahre komplett zurück. 

    Erst 1989 trat sie wieder auf und gewann mit "Almeno tu nell’universo" in Sanremo wieder den Kritikerpreis. Dies war auch der Neustart ihrer Karriere. 1992 wurde sie 2. in Sanremo und wurde mit "Rapsodia" ins schwedische Malmö geschickt, um Italien beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Ihre Schwester Loredana Bertè war zur damaligen Zeit mit der schwedischen Tennislegende (und späterem Unterwäschekönig) Björn Borg verheiratet. Mia Martini errang den 4. Platz, bei retrospektivem Wiederansehen erscheint das ein bisschen als Ungerechtigkeit.

    Weitere Auftritte in San Remo, Duette, Alben und Projekte sollten in den wenigen verbleibenden Jahren folgen. 

    Im Mai 1995 mietete sich Martini in der Nähe des Wohnhauses ihres Vaters eine kleine Wohnung, ihre Beziehung hat sich in den Jahren zuvor wesentlich gebessert. Dort starb sie am 12. Mai 1995.

    Natürlich haben wir Loredana, Christos und Andreas nach ihren Lieblingssongs von Mia Martini gefragt.
    Für Loredana und Christos war es "Almento tu nell'universo" und für Andreas war es "Cu'mme", eine Kolaboration mit dem 79-jährigen Roberto Murolo.

    Das Lieblingslied von 2020 war für Christos eindeutig Diodatos "Fa Rumore", Andreas bevorzugte "All Of My Love" von Destiny aus Malta.

    Ihre Lieblingslieder aller Zeiten sind eher ungewöhnlich: Für Christos hat Schwedens "The Ark" 2007 mit "The Worrying Kind" neue Horizonte eröffnet. Andreas  dagegen mag sich nicht zwischen der französischen Gewinnerin von 1977, Marie Myriam mit "Loiseau et lenfant" und Corinne Hermes' Lied "Si la vie est cadeau", für das sie 1983 von Luxembourg nach München angereist ist.

    Für die Übersetzungen aus dem Italienischen möchten wir uns bei Bernhard Mumin, Susanne Scholl, Karin Luise Stasny und Muhamed Mešić bedanken.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von den Anfängen des Sanremo-Festivals.

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  • 02.06.2020
    70 MB
    01:13:01
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    #0211 Krieg, Kunst und Pleite: Bosnien & Herzegowina beim ESC - Mit Muhamed Mešić und Nedad Memić

    Es gibt recht wenige News in der Eurovision-Welt. SuRie, mit der wir ja Ende Jänner beim OGAE Germany-Treff in München gesprochen haben (die Episode #0202 könnt ihr hier nachhören), hat eine neue EP rausgebracht und auf "Rye" ist auch Carl Espens "Silent Storm" in ihrer eigenen und wunderschönen Fassung zu hören. Hat auch mit uns etwas zu tun.

    Die EBU macht weiter mit ihrem Blick zurück: Unter dem Hashtag #EurovisionAgain werden weiterhin alte Song Contests zu sehen sein. Aktuell ist der Chaos-SongContest aus dem Jahr 1991 aus Rom zu sehen. Sehr sehenswert: einige tolle Songs, eine packende Wertung und viele furchtbare Klamotten.

    Wir haben Muhamed Mešić im Studio (aka Marcos Wohnzimmer) zu Gast, der im damaligen Jugoslawien 1989 seinen ersten Song Contest schauen durfte. Das Sprachtalent hat auch die Wikipedia-Seite "Languages at Eurovision" gestartet und freut sich immer, wenn eine neue Sprache beim Eurovision Song Contest zu hören ist.

    Ein weiterer Gast, wenn auch nur zugespielt, ist Nedad Memić. Der Publizist und Kommunikationsberater beleuchtet auch die politischen Wirren, die nach Teilung und dem Krieg auf der Balkanhalbinsel generell und und in Bosnien speziell besonders sichtbar wurden.

    Muhi spricht von der sich abzeichnenden Teilung, von den kleinen Symbolen, die bereits beim Song Contest 1990, der aus Zagreb kam, sichtbar wurden. Wir reden auch über bosnische Beiträge, die vor der Teilung Jugoslawiens zum Contest geschickt worden, denn Jugoslawien nahm seit 1961 beim Song Contest teil. Und über die frühen Jahre Jugoslawiens haben wir ja auch mit Dean Vuletic in der Episode #0126 von Merci, Chérie gesprochen.

    Nenad und Muhi erzählen von ihren Eurovision-Erlebnissen während des Krieges zwischen 1993 und 1996, aber auch von dem Schimmer von Normalität- falls es Strom gab. 

    Wir haben außerdem auf Facebook gefragt, welcher der liebste bosnische Beitrag gewesen ist. Und unter allen Beiträgen wurde Dino Merlin (übrigens Komponist des ersten bosnischen Beitrags überhaupt) mit "Love in Rewind".

    Muhis Lieblingsbeitrag ist "Ostani kraj mene" aus dem Jahr 1994, gesungen Alma & Dejan. Die Übersetzung "Bleib neben mir" war symbolisch, war er doch Serbe und sie Bosnierin.
    Der von Alkis ist der Beitrag von 2008 (immerhin in Belgrad): Laka mit "Pokušaj"
    Und Marco liebt noch immer die ultimative Balkanballade, Hari Mata Hari sang "Lejla" 2006 in Athen.

    Die Standardfragen an Muhi: Sein Lieblingslied aus dem Jahr 2020 kommt aus Island und ist, natürlich, von Daði og Gagnamagnið: "Think About Things". Sein Lieblingsmoment war 2015 in der Wiener Stadthalle, als er laut Aminatas Namen schrie und Luftküsse aus dem offenen Greenroom von der lettischen Delegation bekam. Und sein Lieblingslied aller Zeiten kommt aus Armenien: Artsvik sang 2017 "Fly With Me".

     

    In der Kleinen Songcontest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte über den bosnischen Sänger Seid-Memić Vajta, der 1981 mit einem Lied namens "Lejla" angetreten ist.

    Wollt ihr auch mit uns die Geschichte(n) eures Herkunftslandes beim Song Contest erzählen und ihr wohnt in Wien/Umgebung? Meldet euch bei Marco ([email protected]) oder Alkis ([email protected])

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  • 19.05.2020
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    01:06:52
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    #0210 Auf ein Neues - Mit Vincent Bueno

    Es war verdammt viel Eurovision ohne Song Contest. Unter anderem die Trost-Show "Europe Shine A Light" (hier in voller Länge zu genießen).

    Die BBC kürte die größten Songs der ESC-Geschichte. Die Resultate findet ihr hier.

    Und natürlich ist wieder Remix-Saison, etwa herrliche von Hooverphonics "Release me", oder den Hot Chip-Remix von Daði Freyrs "Think About Things", oder den Klaas Remix von Ulrikkes "Attention".

    Radio Positiv, das Radio der Aids Hilfe Wien brachte eine zweiteilige Geschichte des ESCs, zu hören hier.

    Marco und Alkis besuchen Vincent Bueno in seinem Studio, der mit "Alive" Österreich beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam vertreten hätte und 2021 wieder vertreten wird. Er erzählt wie er die Absage erlebt hat, wie er sich auf 2021 vorbereitet, und wie es um seine Spiritualität gestellt ist.

    Natürlich haben wir Vincent Bueno auch unsere drei Fragen gefragt:

    Sein Lieblingssong aus diesem Jahr ist der Beitrag Spaniens: Blas Cantó mit "Universo"

    Seine Anekdote in Verbindung mit dem Song Contest ist... ach, hört selbst.

    Und sein Lieblings-Eurovision-Song aller Zeiten ist Udo Jürgens' "Merci, Chérie". Aber, da alle unser wertes Podcast-Publikum dieses Lied schon kennt, hier mal eine andere Fassung: die von Ilona Gábor aus Ungarn.

    In der Geschichte zum Schluss erzählt Alkis über den ersten norwegischen Beitrag beim Eurovision Song Contest: "Voi voi" von Nora Brockstedt aus dem Jahr 1960. Bei der Vorrunde des Nationalen Vorentscheids im Radio sang Inger Jacobsen das Lied. Komponiert wurde der Song vom Amateurkomponisten (und Sprachlehrer) Georg Elgaaen, seine einzige erfolgreiche Komposition entwickelte sich schnell zum Evergreen. Die Tantiemen kommen nach dem Tod des Komponisten dem Human-ethische Verband Norwegens zugute.

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  • 05.05.2020
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    01:39:45
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    #0209 Merci Jury 2020 - Eure Top 10

    Unser Partner der Merci Jury 2020 Episode ist:

    Audible - Douze Points!
    mit vielen Podcasts und Hörbüchern! Wir geben euch anfangs ein paar Tipps.
    Mehr hier: https://www.audible.de/?source_code=PNHFAP02004082000DC

    Wir haben euch um eure Punkte aller Beiträge des Eurovision Song Contest 2020 gebeten. Danke fürs Mitmachen an so viele Länder auf drei Kontinenten!

    Ihr hört in dieser Episode eure Top 10 Songs!
    Zudem erfahrt ihr natürlich die Plätze 41 bis 11.
    In die Shownotes schreiben wir das Resultat aber nicht rein. Dafür müsst ihr euch schon die Sendung anhören. :-)

    Großes Dank an alle, die uns Audio-FIles geschickt haben. Besonderen Dank natürlich an Bettina und Charlotte. Ihr solltet Podcasterinnen werden! Aber auch an Peter Schreiber, Heidi/Mrs. Almi, Markus Tritremmel, Dr. Eurovision, Thomas Mohr, Panos, Idan Han, Patrick Gruska, Dunia, Florian Tusi, Christian, Carsten, Patrick "Quatschel".

    Song Contest Geschichte am Schluss

    Quentin Tarantino steht im Zentrum der Geschichte, die Marco erzählt.
    Tarantino und der Song Contest? Ja, da gibt es eine Verbindung.. Er heiratete nämlich 2018 Daniella Pick. Vor weniger Wochen wurden sie Eltern von Sohn Leo.

    Daniella Pick entstammt einer israelischen Song Contest-Dynastie. Sie selbst versuchte es mit ihrer Schwester 2005 bei der israelischen Vorentscheidung Kdam mit "Hello Hello", wurde aber (völlig zurecht) nur 13.

    Ihr Vater jedoch, der bekannte Liedschreiber, Komponist und Sänger Svika Pick. Und der hat einige ESC-Beiträge geschrieben und sogar einmal gewonnen:

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  • 21.04.2020
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    41:38
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    #0208 Über Wikinger und Bärte - Mit Rasmussen

    Schick uns deine Top 10 von 1 Punkt bis 12 Punkte - an [email protected] Am 5.5. erscheint die Episode "Merci Jury 2020" mit all euren Top 10 Songs. Aber Achtung: You cannot vote for your own country.

    Ungeahnte Kreativität entwickeln Künstlerinnen und Künstler in Zeiten der Krise, natürlich auch die legendären Eurovision-Performer. Als Beispiel für eine interessante Kolaboration in Corona-Lock Down sei hier die Home Version von Helena Paparizou und Sergey Lazarev erwähnt, die seinen Hit "You Are The Only One" intonieren. An den Keyboards übrigens Dimitris Kontopoulos, langjähriger musikalischer Partner von Philip Kirkorov und einer der Komponisten des Songs. Unter seinem Hashtag #qsessions findet man auf youtube noch viele andere interessante musikalische Kombinationen.

    Der offizielle Youtube-Eurovision-Kanal der EBU zeigt wöchentlich ein einstündige Zusammenstellung von Eurovision Home Concerts, in jeder Episode zeigen eine Handvoll von ehemaligen und aktuellen Musikern ihre Konzerte in ihren eigenen vier Wänden. Coverversionen, ihre eigenen Hits, neue Songs und eine redaktionelle Einführung runden die Home Concerts ab.

    Und allwöchentlich bietet die EBU mit #Eurovisionagain ein gemeinsames Schauen mit den Fans. Dabei kommen ein paar ganz besondere Schmankerl zum Vorschein: So ist am 18. April der Song Contest aus dem Jahr 1997 aus Dublin online gegangen, zum ersten Mal ganz ohne Kommentatoren-Stimme und in ausgezeichneter Bildqualität. Aber, Achtung! Aufgrund der Urheberrechte ist der Jahrgang nur eine Woche öffentlich zu sehen, das heißt, am 25. April 2020 wird dieses Eurovision-Jahr wieder offline gehen. Und als Fußnote: Zwei von Marcos und Alkis' Lieblingssongs sind in dem Jahr zu hören.

    Beim OGAE Germany Fantreffen in München trafen Marco und Alkis Rasmussen.

    Jonas Flodager Rasmussen vertrat Dänemark 2018 in Lissabon mit Wikinger-Look und "Higher Ground" und erreichte damit den neunten Platz.

    Er studierte Dramaturgie an der Universität Aarhus, wurde Musicaldarsteller und begann in der Coverband Hair Metal Heröes. Er unterrichtet an der Performing Arts School der Viborg Cultural School und am Aarhus Theater Learning als Theater- und Schreiblehrer.

    Nach seinem Song Contest Beitrag 2018 erschien noch seine Single "Go Beyond" 2019.

    Aus dem Jahr 2019 hört er immer noch: "Arcade" von Duncan Laurence
    Sein Guilty Pleasure beim Song Contest sind die Olsen Brothers aus Dänemark, Gewinner des Eurovision Song Contests 2000.
    Und sein All Time Favorite: "Euphoria" von Loreen
    Lieblingssong Dänemarks: "Dansevise" von Jørgen & Grethe Ingmann.

    In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einem Lied, dass es 1982 vom Niederländischen Vorentscheid nicht auf die - zugegeben winzige - Bühne von Harrogate geschafft hat. Auf der hatte bekanntlich nur ein Barhocker Platz. "Fantasy Eiland" von den Millionaires wurden damals nur zweite von drei Liedern. Der Song schaffte es aber in die Hitparaden weltweit, als die Studio-Gruppe Tight Fit es auf Englisch aufnahm und sich damit klanglich an den Erfolg der Song Contest-Sieger von 1981, Bucks Fizz, anhängen wollte.

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  • 07.04.2020
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    54:49
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    #0207 Don't Cry, Honey, Don't Cry - Mit Brotherhood Of Man

    Schickt uns eure Top 10 von 2020! An [email protected] - aber Achtung: You cannot vote for your own country!

    Jede Menge Ersatz-ESCs:

    Die EBU veranstaltet am 16. Mai die offizielle Ersatz-Show "Europe Shine A Light". Stefan Raab wiederum plant einen "Free European Song Contest" auf ProSieben. ORF und SVT planen eigene virtuelle ESCs 2020. Der Sender RTV San Marino möchte wiederum mit RAI Italia angeblich eine eigene Show aufziehen, wie Fernsehdirektor Carlo Romeo in einem Interview sagt.

    Neue Rubrik: "If I Were Sorry - Das Merci, Chérie Erratum: Alf Poier nahm natürlich 2003 beim ESC teil.

    Brotherhood Of Man

    Wir trafen in München Nicky Stevens, Martin Lee und Lee Sheridan von Brotherhood of Man, die immer noch in Originalbesetzung auftreten. Sandra Stevens war zwar auch in München, hatte aber einen Jetlag und war deshalb während der Interviewzeit bereits auf ihrem Zimmer.

    1976 gewannen sie in Den Haag mit "Save Your Kisses For Me"

    Weitere Hits:

    Und was sind die Lieblingssongs vom Eurovision Song Contest?

    Martin liebt "Fairytale" von Alexander Rybak aus dem Jahr 2009.
    Nicky findet sowohl die Gewinnerin aus Wien, Sandy Shaw's "Puppet on a String" großartig, als auch jene Königin, die 2014 den Gewinn nach Wien holte: Conchita Wurst mit "Rise Like A Phoenix". Wer am Ende des Videos genau hinschaut, sieht Podcaster.
    Lee ist noch immer ein großer Fan von Gali Atari & Milk & Honey, die mit "Hallelujah" 1979 den Eurovision Song Contest gewonnen haben.

    Song Contest Geschichte am Schluss:

    Sanremo 1965 gewann Bobby Solo mit "Se piangi, se ridi!" und wurde beim Heim-ESC 1965 in Neapel Fünfter.

    Pino Donaggio gewann zwar nicht Sanremo 1965, sein Song "Io che non vivo (senza te)" sollte aber der größte kommerzielle Erfolg werden. Donaggio komponierte den Song,Vito Pallavicini schrieb den Text. Eine weitere Version wurde bei Sanremo 1965 von Jody Miller gesungen.

    In der Version von Dusty Springfield und als "You Don't Have to Say You Love Me" wurde der Song dann ein Welthit, und unzählige Male gecovert, unter anderem auch von Elvis Presley.

    Hier eine Liste mit ganz vielen Coverversionen, unterem Dami Im, Corry Brokken und viele viele mehr.

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  • 24.03.2020
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    01:30:54
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    #0206 Trost und Liebe - Mit ganz vielen Menschen

    Der Eurovision Song Contest ist abgesagt. Seit 1956 ist so etwas nie vorgekommen. Aber die Gefahr, die vom Coronavirus und der Krankheit Covid-19 ausgeht, ist einfach zu groß. Wir bereiten uns daher schon auf den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam vor.

    Wir wissen, dass es derzeit wichtigeres gibt. Wir verbreiten aber gerne Trost, Liebe und Musik und diese Sachen geben uns viele Gäste und Canzoni aus Italien. Unsere Gäste:

    Unsere Musikliste ist als Youtube-Playlist anzuhören.

    In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von der Krise, die der Song Contest vor genau 50 Jahren durchlebt hat und fast zu seinem Ende führte. Den Songcontest von 1970 gibt es in voller Länge hier zu sehen.

    Und hier unsere Musikliste für die Folge:

    • Diodato - Fai rumore
    • Gigliola Cinquetti - Sì
    • Wess & Dori Ghezzi - Era
    • Alice & Franco Battiato - I treni di Tozeur
    • Il Volo - Grande amore
    • Toto Cutugno - Insieme 1992
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  • 10.03.2020
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    #0205 Ein bisschen Ralph. 25 mal Song Contest - Mit Ralph Siegel

    Mittlerweile sind fast alle Lieder veröffentlicht und das bedeutet erfreuliche Neuigkeiten aus den DACH-Ländern. Sowohl Deutschland als auch die Schweiz schicken modernen Pop, der in die Füße und ins Herz geht. Und dass wir von "Merci, Chérie" Vincent Bueno toll finden, das ist mittlerweile auch bekannt.

    Unsere deutschen Kolleg*innen Sonja und Sascha vom "ESC Greenroom" haben dem jungen Sänger Ben Dolic und seinem Beitrag "Violent Thing" eine umfangreiche und informative Episode gewidmet, auf die wir an dieser Stelle ebenfalls verweisen möchten.

    Vor ein paar Wochen reisten Alkis und Marco nach München und trafen die Legende:

    Schon sein Vater, Ralph Maria Siegel, komponierte für den Eurovision Song Contest. Der deutsche Beitrag "Telefon, Telefon" von Margot Hielscher 1957 war aus seiner Feder, ebenso der deutsche Text zu "Dansevise", dem dänischen Siegerlied 1963, veröffentlicht als "Der Sommer ging vorüber".

    Seine ersten Kompositionen veröffentlichte unter dem Pseudonym Peter Elversen, um nicht zu sehr mit seinem Vater verknüpft zu werden. Mit "It’s a Long Long Way to Georgia", gesungen von Don Gibson, hatte er seinen ersten Erfolg. Bald schon wurde ebenso Produzent. Er arbeitete er mit groben Namen wie Rita Pavone, Rex Gildo ("Fiesta Mexicana"), Udo Jürgens, Peter Alexander und viele mehr.

    Seine Erinnerungen hat Ralph Siegel in seinem Buch "Die Autobiographie" veröffentlicht.

    Sein aktuelles Projekt "Zeppelin - das Musical" in Ludwigs Festspielhaus in Füssen.

    Seine Eurovision Song Contest-Teilnahmen sind Legende. Er erzählt, wie er Nicole entdeckte und was Marianne Mendt damit zu tun hat. Und wie eine Taxifahrt in München zu einer ESC-Teilnahme

    1974 - LUX - Ireen Sheer - Bye, Bye I Love You

    1976 - GER - The Les Humphries Singers - Sing Sang Song

    1979 - GER - Dschinghis Khan - Dschinghis Khan

    1980 - LUX - Sophie & Magaly - Papa Pingouin

    1980 - GER - Katja Ebstein - Theater

    1981 - GER - Lena Valaitis - Johnny Blue

    1982 - GER - Nicole - Ein bißchen Frieden

    1985 - LUX - Margo, Ireen Sheer, Chris Roberts, Malcolm Roberts, Franck Olivier & Diane Solomon - Children, Kinder, Enfants

    1987 - GER - Wind - Laß die Sonne in Dein Herz

    1988 - GER - Maxi & Chris Garden - Lied für einen Freund

    1990 - GER - Chris Kempers & Daniel Kovac - Frei zu leben

    1992 - GER - Wind - Träume sind für alle da

    1994 - GER - Mekado - Wir geben ’ne Party

    1997 - GER - Bianca Shomburg - Zeit

    1999 - GER - Sürpriz - Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat

    2002 - GER - Corinna May - I Can’t Live Without Music

    2003 - GER - Lou - Let’s Get Happy

    2004 - MLT - Julie & Ludwig - On Again … Off Again

    2006 - SUI - six4one - If We All Give a Little

    2009 - MNE - Andrea Demirović - Just Get Out of My Life

    2012 - SMR - Valentina Monetta - The Social Network Song

    2013 - SMR - Valentina Monetta - Crisalide

    2014 - SMR - Valentina Monetta - Maybe (Forse)

    2015 - SMR - Michele Perniola & Anita Simoncini - Chain of Lights

    2016 - SMR - Valentina Monetta ft. Jimmie Wilson - Spirit of the Night

    Sein Lieblingsbeitrag von 2019 Kate Miller-Heidke - Zero Gravity (Australien)

    Sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten aus der neueren Zeit: Salvador Sobral - Amar pelos dois

    Aus der alten Zeit unter anderem Domenico Modugno - Piove und Gala Atari & Milk & Money - Hallelujah

    In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Legende des heimischen Fußballs. Der Stadionsprecher des SK Rapid, Andy Marek, nahm nach vielen prägenden Jahren des Hütteldorfer Traditionsvereins vor einigen Wochen seinen Abschied. Was viele nicht wissen: Er war mal ein enorm ambitionierter Austropop-Sänger und trat 1984 beim österreichischen Vorentscheid an. Er wollte damals unser Land mit "Top Secret" in Luxemburg vertreten. Daraus wurde bekanntlich nichts, Österreich entschied sich für Anita und ihr "Einfach weg".

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  • 05.03.2020
    25 MB
    26:20
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    #0204 Alive - Mit Vincent Bueno

    Sonderepisode

    Vincent Bueno vertritt Österreich beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam mit "Alive". In dieser Sonder-Episode stellen wir den Künstler, seinen Song, seine Eltern und Menschen vor, die im Hintergrund mit entschieden haben, dass dieser Song nach Rotterdam geschickt wird:

    Vincent Bueno startet 2020 den dritten Anlauf, um Österreich beim Song Contest zu vertreten. 2016 versuchte er es mit dem Song "All We Need is That Love", es gewann Zoë mit "Loin d'ici". 2018 versuchte er es in der internen Vorauswahl, es gewann aber Cesár Sampson mit "Nobody But You".

    2016 war Vincent Bueno Backgroundsänger beim Auftritt von Nathan Trent mit "Running on Air" beim ESC in Kiew.

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  • 25.02.2020
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    01:10:19
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    #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC - Mit Gerhard Mangott

    Univ. Prof-. Dr. Gerhard Mangott ist der Russland- und Exsowjet-Experte überhaupt. Er ist Politikwissenschafter an der Universität Innsbruck. Er begleitet uns durch die Geschichte des Eurovision Song Contest und erklärt uns viele Hoffnungen, Missverständnisse und Konflikte, die auch beim ESC sichtbar wurden und Konsequenzen hatten.

    Für diese Folge haben wir uns von unserem geschwisterlichen Talk "Ganz offen gesagt" im Missing Link Podcast-Netzwerk inspirieren lassen. Gruß an Julia Ortner an dieser Stelle.

    Mit der Auflösung der Sowjetunion begann es. Mit Gerhard Mangott sprechen wir über den oftmals vermuteten kulturellen Zusammenhalt der ehemaligen Sowjetrepubliken. Welche am Song Contest teilnehmenden Länder der ehemaligen Sowjetunion haben einen starken wirtschaftlichen, welche einen starken kulturellen Zusammenhalt.

    Und welche Länder haben wieder eine eigene neue kulturelle Koalition gebildet.

    Sowohl die Entwicklung der baltischen Länder als auch die Länder des Kaukasus werden beleuchtet. Das Hauptaugenmerk des Interviews allerdings gilt dem Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine.

    Beide Länder haben recht früh große Erfolge beim Song Contest gefeiert. Ruslana gewann gleich beim zweiten Antreten der Ukraine 2004 mit "Wild Dances", beim Eurovision Song Contest in Kiev im darauffolgenden Jahr trat eine Revolutionshymne für die Ukraine an. Greenjolly waren mit ihrem "Razom Nas Bahato" recht erfolglos, allerdings illustrierte der Song dem Umbruch in der Gesellschaft der Ukraine und der sogenannten Orangenen Revolution.

    Der Russe Dima Bilan holte vier Jahre später, 2008 in Belgrad, mit seinem Lied "Believe" den Song Contest endlich nach Moskau. Georgien wollte die Gruppe Stephane & 3G mit "We Don't Wanna Put In" schicken, Russland protestierte angesichts dieses unverhohlen Putin-kritischen Textes und Georgien zog sich zurück. Gerhard Mangott erklärt, was es mit diesem Konflikt zwischen Russland und Georgien auf sich hatte, der diesen Song erst möglich machte.

    Mangott zeigt auf, wie es 2012 zum Verbot der "Homosexuellen-Propaganda" gekommen ist und was die Hintergründe dazu sind. Österreichs Antwort darauf war im gewissen Sinne der Auftritt von Conchita, die immerhin 5 Punkte aus Russland bekam.

    Die wiederholten Buhrufe den russischen Künstlerinnen und Künstler gegenüber beim Song Contest hatten auch stark mit der Annexion der Krim zu tun. Jamalas Sieg 2016 mit "1944" ist auch Teil des Propaganda-Krieges zwischen Russland und der Ukraine, auch hier zeigt Mangott die Hintergründe auf.

    Ein weiterer, durchaus blutiger, Konflikt ist der zwischen Armenien und Aserbaidschan. Auch hier gibt es Hintergründe.

    Gerhard Mangott hat die Wertung beim Song Contest am Liebsten.
    Und sein Lieblingssong ist Alexander Rybaks "Fairytale"

    In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss geht es um den nationalen Vorentscheid der Ukraine im Jahr 2011. Damals gewann Mika Newton mit "Angel", allerdings gab es Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung, berichtete die KyivPost. Die zweit- und drittplatzierten Sängerinnen protestierten.
    Die Drittplatzierte war eine gewisse Jamala, die mit "Smile" lange Zeit als Favoritin galt.
    Die Zweitplatzierte, Zlata Ognevich, sang damals "Kukushka".
    Wie die KyivPost weiter berichtete, verzichteten aber beide Sängerinnen darauf, zusammen mit Mika Newton noch einmal in einem eigens einberaumten Super-Finale noch einmal anzutreten und so fuhr Mika nach Düsseldorf.

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  • 11.02.2020
    34 MB
    35:12
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    #0202 Die Ruhe vor dem Sturm - Mit SuRie

    Noch lassen sich die nationalen Vorentscheide und Titel-Vorstellungen an einer Hand abzählen. Vor allem

    Sanremo und der australische Vorentscheid standen im Fokus. Italien schickt Diodato mit "Fai rumore" ins Rennen um den Song Contest Sieg. Für Australien reist Montaigne mit "Don't Break Me" nach Rotterdam. Was wir wirklich, wirklich davon halten, werdet ihr wie immer bei unseren Bewertungs-Podcasts "Mercy, Jury" im April erfahren.

    Wir haben SuRie in München getroffen, als Sie bei der OGAE Germany auftrat. Sie erzählt von ihrer Herkunft aus einer deutsch-jüdischen Familie und ihrem Großvater, die berühmten Biochemiker Hans Leo Kornberg. Den Song, den sie einst für Junior Eurovision einreichte, möchte sie nicht veröffentlichen.

    2015 hatte sie ihr Debüt beim Eurovision Song Contest als Background-Sängerin und Tänzern für den belgischen Beitrag von Loïc Nottet ("Rhythm Inside") und 2017 war sie musikalische Leiterin des belgischen Beitrags von Blanche ("City Lights").

    2018 trat sie dann in Lissabon für das Vereinigte Königreich an. Ihr Song "Storm" wurde von einem Demonstranten unterbrochen, der ihr das Mikrofon wegnahm und ihren Auftritt störte.

    Hier sieht man ihren Auftritt bei der Jury-Show, denn der Finalauftritt wird von der EBU nicht verwendet, um Nachahmer*innen zu verhindern. Die BBC zeigt den Auftritt samt Flitzer hier, und hier eine Analyse mit offiziellen Aufnahmen und Fan-Kameras aus der Arena. Auf einen dieser Aufnahmen sieht man, wie das Mikrofon fällt und SuRie plötzlich bemerkt, dass das Mikro vor ihr liegt, aufhebt, und sie weitersingt mit den Worten "Hey brother, don't give up".

    Sie wurde dann leider nur 24. Beim Clubtreffen der OGAE Germany bewies sie, dass sie eine umwerfende und noch völlig unterschätzte Performerin und Musikerin ist.

    Die drei berüchtigten Merci, Chérie-Fragen beantwortet sie wie folgt:
    Vom ESC 2019 noch immer auf ihrer Playlist: Duncan Laurence - Arcade
    Anekdote, an die sie sich erinnert hat mit Timoshka, dem Hund von Julia Samoylova (Russland 2018) zu tun. Den Hund sieht man in diesem Video von Wiwibloggs.
    Ihr Lieblingslied aller Zeiten: Carl Espen - Silent Storm (Norway 2014), das sie dann auch ganz spontan in München auf der Bühne zum Besten gab.

    In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Stage Invasions beim Eurovision Song Contest.
    SuRies Auftritt ist bereits verlinkt. Aber wann waren die anderen drei Stage Invasions und wen traf es?

    In Kiew 2017 wurde Vorjahressiegern Jamala beim Finale des Eurovision Song Contest Opfer eines Streakers. Während sie ihren neuen Titel präsentierte, präsentierte der Invader sein blankes Hinterteil.

    In Oslo 2010 sprang ein professioneller Störer auf die Bühne, als der spanische Sänger Daniel Diges seine kleine Zirkusperformance gab. Er durfte am Ende des Bewerbs noch einmal performen, diesmal ungestört.

    Die allererste Stage Invasion beim Song Contest fand bereits 1964 in Kopenhagen statt. Sowohl Spanien als auch Portugal nahmen erst frisch beim Song Contest teil, beide Länder waren aber autokratisch regierte Militärdiktaturen. Der Protester forderte auf, die Länder der iberischen Halbinsel zu boykottieren. Es ist der einzige Song Contest, neben dem allerersten von 1956, von dem es keine Aufzeichnung mehr gibt. Aber es gibt ein Bild.

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  • 28.01.2020
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    45:14
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    #0201 Dieses Wunder kann nur die Liebe sein - Mit Carmela Corren

    Carmela Corren war die Vertreterin Österreichs beim Eurovision Song Contest 1963 in London. Sie war die erste Israelin, die je beim ESC auftrat. Heute lebt sie in Hollywood, Florida.

    Aber zuerst die Verlosung der Tickets: Hatari sind auf ihrer "Europe Will Crumble"-Tour und machen am 6.2.2020 Station in Wien in der Grellen Forelle. Wer Hatari live sehen möchte: Wir verlosen 2x 2 Tickets. Einfach bis zum 3.2.2020 um 12 Uhr ein Mail mit dem Betreff "Hatari" an [email protected], die glücklichen zwei Gewinner werden per Mail von uns informiert.

    Die News sind kurz, außer dem albanischen Beitrag (Arilena Ara mit "Shaj") gibt es bislang keine Titel. Viele Interpreten der nationalen Vorausscheidungen und aus San Remo sind bereits bekannt, aber noch kaum Titel. Die Tschechen verlassen sich auf das erfolgreiche Konzept des Vorjahres, man kann bereits jetzt international für den Titel abschicken. Das ganze geht nur über die Eurovision App am Smartphone oder Tablet und erklärt wird es hier.

    Unter den bekannt gewordenen Namen, die fix zum Song Contest geschickt werden, stechen drei hervor: Zum einen Tom Leeb aus Frankreich, Jeangu Macrooy aus den Niederlanden und Vasil aus Nordmazedonien.

    Deutschland entscheidet sich dieses Jahr für eine interne Auswahl. Der Titel und der Interpret werden in einer TV-Show am 27. Februar auf ONE, einem Spartensender der ARD, präsentiert.

    Eine Personalie gibt es natürlich auch: Der Nachfolger von Jon Ola Sand als Executive Supervisor des Eurovision Song Contests wurde gefunden. Es ist Martin Österdahl. Und so ist es nach dem Schweden Svante Stockselius und dem Norweger Sand zur Überraschung aller wieder einmal ein Schwede.

    Marco hat sich auf die lange und beschwerliche Reise nach Florida gemacht. Dort, in Hollywood, lebt die Interpretin des österreichischen Beitrages aus dem Jahr 1963: Die in Tel Aviv geborene Carmela Corren sang "Vielleicht geschieht ein Wunder" und war damals die erste israelische Künstlerin beim Eurovision. Die im gleichen Jahr für die Schweiz antretende Esther Ofarim startete nach ihr im gleichen Jahr.

    Carmela erzählt von ihrer Jugend in Tel Aviv und von ihren Anfängen als Tänzerin und wie sie als Sängerin entdeckt wurde. Ihr erstes Auslandsengagement hatte sie bei der Ed-Sullivan-Show (in den USA und nicht in Großbritannien, wie sie sich hier wohl irrtümlich erinnert), eine Südafrika-Tour Tour mit Cliff Richard 1961 und weitere internationale Auftritte. Ein Angebot, in Deutschland zu singen, hat sie aber zuerst abgeschlagen. Wie könne man ein Liebeslied singen, wenn die Vergangenheit so traurig sei. Aber sie lernte, so sagt sie, gute Menschen kennen und hat ihnen die Hand gereicht.

    Ihr Management schickte sie 1962 zu den Schlagerfestspielen in Baden Baden, die Veranstaltung war auch der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 1962. Ihr Titel "Eine Rose aus Santa Monica" endete zwar nur auf dem achten Platz, erreichte aber Platz 3 der Verkaufscharts und war damit ein großer kommerzieller Erfolg. Zahlreiche Platten- und Filmauftritte folgten. Anfangs hat sie die Texte noch phonetisch gelernt.

    Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk nach London geschickt und sang dort. Die Atmosphäre hinter den Kulissen sei sehr unfreundlich gewesen, die Künstler dort vor Ort vermieden den Kontakt miteinander.

    Sie lebte später in München, sie hatte eine Beziehung zu Thomas Hörbiger, dem Textdichter von "Merci, Chérie". Später war sie mit dem Musikproduzenten Horst Geiger verheiratet.
    Nach der Trennung von Geiger erhielt sie vom griechischen Musiker Aris San, der in Israel ein Superstar war und im Zuge des Jom-Kippur-Krieges 1973 in die USA ausgewandert ist, ein Angebot, in einem seiner Nachtclubs in New York aufzutreten. Ein Jobangebot von ihm lockte sie schließlich nach Florida, wo sie sich als Alleinerzieherin um ihre zwei Kinder kümmerte. Mittlerweile ist sie mehrfache Großmutter und ihre Kinder und Enkel leben in der Nähe.

    In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Abstimmungsskandal bei Eurovision 1963. Neben Carmela Corren sangen spätere Superstars: Nana Mouskouri, Françoise Hardy, Alain Barrière - und es war wohl der schönste Song Contest der 60er - wenn nicht sogar einer der besten überhaupt. Und er wurde überschattet von einem Skandal.
    Die Norwegische Jury gab die Punkte durch, aber in der falschen Reihenfolge, worauf die Moderatorin Katie Boyle die norwegische Jury bat, sie korrekt durchzugeben. Der norwegische Jury-Präsentator erbat sich, später noch einmal die Punkte durchgeben zu dürfen. Und plötzlich änderten sich die Punkte beim zweiten Anruf. Schweiz, vertreten von Esther Ofarim, fiel auf den zweiten Platz zurück und Dänemark übernahm die Führung. Grethe & Jørgen Ingmann gewannen mit Dansevise, die Schweiz protestierte.
    Was tatsächlich passierte? Hört es nach.

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  • 24.12.2019
    42 MB
    43:51
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    #0129 Bye Bye I Love You 2019 - Mit Jahresrückblick

    Alkis und Marco gehen in eine kleine Pause und beenden mit dieser Episode die erste Staffel. Sie blicken zurück ins Jahr 2019.

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  • 10.12.2019
    27 MB
    28:34
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    #0128 Ahoy Rotterdam - Mit Duncan Laurence

    Duncan Laurence gewann den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv. Bei seiner Europa-Tournee machte er auch Halt in Wien und ist im WUK bei Marco zu Gast, der auch das Konzert besuchte.

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  • 26.11.2019
    48 MB
    50:47
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    #0127 Die Welt dreht sich um Stella Jones

    Stella Jones vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1995 in Dublin Österreich mit "Die Welt dreht sich verkehrt". Im Café Zartl erinnert sie sich bei Alkis und Marco an diesen Auftritt, ihren ersten Versuch 1990, ihre Background-Erfahrung 1996 und wem sie 2014 als Jury-Mitglied Punkte gab - vorausgesetzt sie kann sich erinnern.

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  • 12.11.2019
    52 MB
    54:33
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    #0126 Der Eurovision Song Contest und die Wissenschaft - Mit Dean Vuletic

    Dean Vuletic ist zu Gast bei Alkis und Marco. Der Australier schrieb das Buch "Postwar Europe and the Eurovision Song Contest" und ist einer der renommiertesten Wissenschafter, wenn es um die Forschung rund um die größte TV-Musikshow der Welt geht.

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  • 29.10.2019
    37 MB
    38:59
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    #0125 What About My Dreams? Mit Kati Wolf

    Kati Wolf - oder Wolf Kati, wie sie in ihrer ungarischen Heimat genannt wird - vertrat ihr Land 2011 in Düsseldorf. "What About My Dreams?" kam als Favorit der Fans, erreichte aber nur Platz 22. War sie enttäuscht? Alkis und Marco trafen sie in Wien.

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  • 15.10.2019
    71 MB
    01:14:18
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    #0124 Ding-A-Dong - Mit Getty Kaspers (Teach-In)

    Alkis und Marco treffen Getty Kaspers. Die in Weiz in der Steiermark geborene Sängerin gewann mit der Gruppe Teach-In und dem Song "Ding-A-Dong" den Eurovision Song Contest 1975. Es war dies der letzte niederländische Sieg vor Duncan Laurence 2019.

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  • 01.10.2019
    63 MB
    01:05:48
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    #0123 Der Manager - Mit René Berto

    Was macht eigentlich der Manager eines Acts bei Eurovision? René Berto beantwortet Alkis und Marco diese Frage, war er doch sowohl der Manager von Conchita als auch von Alf Poier, als beide beim Song Contest sehr gute Ergebnisse ablieferten.

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  • 17.09.2019
    49 MB
    51:40
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    #0122 Was ist die OGAE? Mit Markus Tritremmel & René Kern

    Marco und Alkis sind in Graz zu Gast bei zwei (Ex-) Präsidenten der OGAE Austria, dem österreichischen Eurovision-Fanclub.

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  • 03.09.2019
    33 MB
    35:08
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    #0121 Vom Bosporus nach Baku - Mit Chingiz Mustafayev und Şebnem Paker

    Marco und Alkis haben Chingiz aus Aserbaidschan und die legendäre türkische Eurovision-Teilnehmerin Şebnem Paker zu Gast bei Merci, Chérie.

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  • 20.08.2019
    36 MB
    38:16
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    #0120 Vom Polarkreis zum Mittelmeer - Mit Chiara Siracusa und Claes-Göran Hederström

    Marco und Alkis unterhalten sich mit der dreifachen Teilnehmerin (und Fast-Siegerin) Chiara aus Malta und mit der schwedischen Sängerlegende Claes-Göran Hederström.

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  • 06.08.2019
    38 MB
    39:57
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    #19 I Can't Live Without Katzen - Mit Corinna May und Kaia Tamm

    Marco und Alkis haben die Schlagerlegende Corinna May zu Gast, sowie Kaia Tamm, die heuer mit ihrem "Wo sind die Katzen?" im estnischen Vorentscheidung für Furore sorgte.

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  • 23.07.2019
    45 MB
    47:33
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    #18 Koloratur und Fado-Disco - mit Elina Nechayeva und Manuela Bravo

    Marco und Alkis präsentieren die ersten Interviews, die Marco in Hannover bei der Unescon geführt hat. Er hatte Elina Nechayeva aus Estland (2008) und Manuela Bravo aus Portugal (1979) zu Gast.

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  • 09.07.2019
    21 MB
    21:53
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    #17 "Ich würde jedes Jahr teilnehmen" - Ein Ferngespräch mit Bilal Hassani

    Alkis und Marco sprechen mit Bilal Hassani, der im Alter von nur 19 Jahren der jüngste Teilnehmer beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv war.

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  • 25.06.2019
    55 MB
    57:36
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    #16 Aufrecht verlieren! - Mit Lukas Plöchl (Trackshittaz) aka Wendja

    Woki Woki Woki! Lukas Plöchl nennt sich heute Wendja. Als Frontman der Trackshittaz wurde er beim Eurovision Song Contest 2012 letzter des ersten Semifinales. Mit Marco und Alkis spricht er über den Auftritt damals in Baku, und über seine aktuellen Projekte.

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  • 11.06.2019
    35 MB
    37:09
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    #15 Eleonore Schwarz verzweifelt gesucht! Mit Dr. Eurovision Irving Benoît Wolther

    Marco und Alkis haben Dr. Irving Benoît Wolther zu Gast, besser bekannt als Dr. Eurovision. Sie unterhalten sich über die UNESCON in Hannover, der Eurovision Convention, die Ende Juni stattfinden wird. Und sie fragen nach, was mit Eleonore Schwarz geschehen ist.

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  • 28.05.2019
    45 MB
    46:57
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    #14 Die Kommentatoren - mit Peter Urban, Andi Knoll und Sven Epiney

    Marco und Alkis trafen die deutschsprachigen Kommentatoren des Eurovision Song Contests: Sven Epiney vom SFR, Andi Knoll vom ORF und die Kommentatoren-Legende Peter Urban von der ARD.

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  • 19.05.2019
    30 MB
    31:55
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    #13 Dare to Dream - Auf Wiedersehen Tel Aviv

    Alkis und Marco ziehen ein Fazit vom Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv. Was fiel auf, was fehlte? Und: Was könnte uns in den Niederlanden erwarten.

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  • 17.05.2019
    16 MB
    16:36
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    #12 Auf dem Sofa mit Mahmood

    Marco und Alkis haben Mahmood, den italienischen Teilnehmer beim Eurovision Song Contest 2019, getroffen und mit ihm über seine Erfahrungen bei Sanremo und seine Karriere gesprochen.

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  • 15.05.2019
    16 MB
    16:46
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    #11 Frühstück mit S!sters

    Alkis und Marco sind noch immer in Tel Aviv und trafen die wunderbaren Carlotta und Laurita von S!sters, den charismatischen Conan Osiris und den sympathischen DJ und Producer Darude.

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  • 13.05.2019
    29 MB
    30:56
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    #10 Im Bett mit PÆNDA – und Thomas Mohr

    Marco und Alkis treffen PÆNDA und den NDR-Redakteur Thomas Mohr in Tel Aviv. Sie sprechen über Erwartungen, über Hass im Netz und Fans.

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  • 06.05.2019
    50 MB
    52:51
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    #09 Was ist ein Head of Delegation? - Mit Stefan Zechner

    Was ist ein Head of Delegation? Wir fragten einen. Stefan Zechner ist seit 2011 Head of Delegation des Österreichischen Rundfunks

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  • 30.04.2019
    83 MB
    01:26:17
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    #08 Merci Jury IV - Mit Eva Haslinger und Aston Matters

    Dies ist die vierte und letzte Episode unserer wöchentlichen Sondersendung, bei der wir uns zwei Gäste eingeladen haben, um alle Songs des ESC 2019 gemeinsam zu besprechen und zu bewerten.

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  • 23.04.2019
    73 MB
    01:16:47
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    #07 Merci Jury III - Mit Kerstin Schinnerl und Max Bauer

    Dies ist die dritte von vier wöchentlichen Sondersendungen, bei der wir uns zwei Gäste eingeladen haben, und alle Songs des Song Contests 2019 gemeinsam besprechen und bewerten. Jeder Song bekommt zwischen 0 und 12 Punkten.

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  • 16.04.2019
    81 MB
    01:24:52
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    #06 Merci Jury II - Mit Julia Ortner und Christopher Wurmdobler

    Merci Jury II - Die Merci Jury bewertet pro Episode zehn Songs des Eurovision Song Contest 2019. Heute mit den Jury-Mitgliedern Julia Ortner (Podcast "Ganz offen gesagt"] und Christopher Wurmdobler (Podcast "Ganz Wien")

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  • 09.04.2019
    64 MB
    01:06:55
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    #05 Merci Jury I - Mit Barča Baxant (Bandaloop) und Sankil Jones

    Merci Jury I - DIe Merci Jury bewertet pro Episode zehn Songs des Eurovision Song Contest 2019. Heute mit den Jury-Mitgliedern Barča Baxant (Bandaloop) aus der österreichischen Vorausscheidung 2013, und Sankil Jones (2016).

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  • 26.03.2019
    60 MB
    01:02:22
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    #04 Let Me Show You Tel Aviv - Mit Ursula und Or

    Marco und Alkis sprechen mit Ursula Raberger und Or Alexander Pearl über die ESC 2019-Host City Tel Aviv. Was sollten Gäste nicht verpassen, was sollten sie sehen und wie kommen sie dort hin?

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  • 12.03.2019
    60 MB
    01:02:35
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    #03 Von Deutschlandsberg nach Tel Aviv - Mit PÆNDA

    Marco und Alkis sind zu Gast bei PÆNDA, die von ihrer Arbeit und ihrem Song 'Limits' erzählt.

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