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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

Alle Folgen

  • 03.04.2020
    0 MB
    25:26
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    Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?

    Die Anthroposophie ist eine weltweit vertretene Geisteshaltung. Das Wort leitet sich ab von altgriechisch ánthropos - Mensch und soph?a - Weisheit, und bezeichnet die von Rudolf Steiner begründete, spirituelle und esoterische Weltanschauung und den dazugehörigen Ausbildungs- und Erkenntnisweg. Was Anthroposophie bedeutet, wissen die Wenigsten, wenn sie zu Weleda -Naturkosmetik greifen oder ihre Sprösslinge in die Waldorf-Schulen schicken, damit diese kreativ gefördert werden und keinem Notenstress unterliegen. Doch Anthroposophie ist mehr als Roggenkampschrift, Dr. Hauschka und Alnatura. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich. „Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?“ Hören Sie in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Dorothea Brummerloh.

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  • 27.03.2020
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    24:42
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    Stadtplan des Lebens - Ein Gespräch mit Petra Altmann

    In diesen Tagen und Wochen sind viele Menschen auf sich selbst zurückgeworfen. Das normale Leben ist aus dem Tritt geraten. Das kann auch eine Gelegenheit sein, einmal darüber nachzudenken, was mir im Leben wirklich wichtig ist; welche Menschen, welche Orte, welche Lebensstationen mich geprägt haben. Die Beraterin und Buchautorin Petra Altmann lädt ein zu einem ungewöhnlichen Blick auf das eigene Leben. Gleichsam wie aus der Vogelperspektive können wir das Leben wie einen Stadtplan betrachten: Welches sind die Hauptstraßen meines Lebens, wie sieht mein Stadtzentrum aus? Das Rathaus steht für meine Lebensregeln, das Bürogebäude für den Arbeitsplatz, das Vereinsheim für die Verbundenheit mit Gleichgesinnten. Aber gibt es da auch ein Ehrenmal für meine Lebensleistungen? Und wo entdecke ich dunkle Gassen? hr-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse hat mit Petra Altmann über den Sinn eines solchen Nachdenkens über den “Stadtplan meines Lebens“ gesprochen.

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  • 20.03.2020
    0 MB
    24:47
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    Auf rechter Straße - Wie sich ein evangelischer Pfarrer den Nazis unterwarf

    Der evangelische Pfarrer Wolfgang Weißgerber war in den 1930er Jahren in Darmstadt-Eberstadt tätig. Er hatte zwei Leidenschaften: seine Jugendarbeit und seine Pressearbeit. Als die Nationalsozialisten 1933 daran gingen, sich alle Lebensbereiche in Deutschland zu unterwerfen, glaubte er, durch Paktieren mit der NDSAP seine bis dahin sehr erfolgreiche Arbeit schützen zu können. Er trat in die SA ein und wurde Mitglied der NS-gesteuerten Reichs-schrifttumskammer. Weißgerber leistete keinen Widerstand, sondern passte sich an und schrieb bis zum Ende seines Gemeindeblatts 1941 immer härtere Leitartikel im Sinne der NS-Propaganda. Joachim Schmidt beschreibt diesen Weg eines evangelischen Pfarrers, der sich den Nazis unterwarf, und nach dem Krieg kein Wort der Reue dazu fand.

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  • 13.03.2020
    0 MB
    25:10
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    Eine vollentblühende Welt - Hölderlins Vision einer zukünftigen Religion

    Am kommenden Freitag ist der 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin. Der Dichter, einer der bedeutendsten Lyriker seiner Zeit, machte sich Gedanken über die Zukunft der Menschheit. Das war nicht untypisch in den Jahren nach der Französischen Revolution, deren blutiger Ausgang die Frage aufwarf: Was muss eigentlich geschehen, damit Menschen wirklich frei sein können? Wie ist ein wahres, sinnerfülltes Menschenleben möglich. In seiner Dichtung ringt er darum, den in der Natur waltenden Gott so eindringlich zur Sprache zu bringen, dass damit eine neue geschichtliche Epoche anheben könne: eine blühende, menschliche Welt. „Eine vollentblühende Welt - Hölderlins Vision einer zukünftigen Religion“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Christoph Quarch über einen spirituellen Vordenker und Visionär.

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  • 05.03.2020
    0 MB
    24:54
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    Ein System aus Gewalt und Aggression - Mexikanischer Männlichkeitswahn und sein Frauenbild

    Mord ist in Mexiko die zweithäufigste Todesursache von Frauen. Oft sind gewalttätige Partner die Täter, die ihre Frauen aus Eifersucht töten. Wendy und Luis aus Mexiko sind empört. Die beiden Jugendlichen haben im Rahmen eines Freiwilligendienstes ein Jahr in Deutschland gelebt. Hier haben sie ein Alltagsleben von Frauen kennengelernt, das nicht von Gewalt geprägt ist. Seitdem blicken die beiden kritisch auf die lateinamerikanische Kultur des "Machismo".

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  • 28.02.2020
    0 MB
    25:12
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    Gott und die Influencer - Spiritualität im Netz

    Wäre Jesus heute Influencer? Würde er auf Instagram, YouTube, Snapchat und TikTok seine Follower für sich begeistern und sie beeinflussen (engl. to influence)? Abseits von oft klischeehafter kirchlicher „Jugendsprache“ geht es in dieser Sendung um die Suche nach authentischen, überzeugenden jungen Menschen, die in und mit den Social Media leben, dort spirituelle wie religiöse Inhalte und existentielle Fragen behandeln: Wie finde ich Glück, den Sinn des Lebens? Glaube ich an etwas, das größer ist als ich? Oder bin ich mein eigener Gott, verantwortlich für alles, was mir geschieht - sogar für meine Gefühle?

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  • 19.02.2020
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    24:48
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch. Mit Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken

    Am ersten Advent letzten Jahres hat in der katholischen Kirche Deutschlands ein auf zwei Jahre angelegter Reformdialog begonnen, der den Titel „Synodaler Weg“ trägt. Dabei sitzen katholischen Bischöfe und Laien beisammen, um über die Zukunft ihrer Kirche zu sprechen. Es geht um eine Reform der Katholischen Kirche vor allem in jenen Themenbereichen, die in einer wissenschaftlichen Studie zum sexuellen Missbrauch durch Kleriker als „Systemschwächen“ der Katholischen Kirche identifiziert wurden: Die katholische Sexualmoral, der Umgang mit klerikaler Macht und die ehelose Lebensform der Priester. Auf Druck der Laien kam das Thema der Gleichberichtung von Frauen hinzu. Die erste Vollversammlung des Synodalen Weges fand vor drei Wochen statt. Das ist in Camino in hr2-Kultur Anlass für das Aktuelle Gespräch mit Karin Kortmann. Sie ist Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, war Bundestagsabgeordnete der SPD und Staatssekretärin im Entwicklungshilfeministerium. Sie ist langjährig auch in der Katholischen Kirche aktiv. Die Fragen stellen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.

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  • 14.02.2020
    0 MB
    21:53
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    Die Kraft der Worte - Über das Versprechen

    Am Freitag war Valentinstag: Mit Herzchen, Blumen und Geschenken drücken viele Ihre Zuneigung aus, machen kleine und auch größere Liebes-Versprechen. Es ist schon eine seltsame Sache, das Versprechen. Es ist nur ein Wort. Und dennoch hat es eine große Kraft. Menschen setzen alle ihre Hoffnung darauf. Es gibt auch Versprechen, die einfach nur so daher gesagt sind: Kaum ausgesprochen, sind sie schon wieder vergessen. Und immer wieder kommt es auch vor, dass Menschen ein Versprechen nicht halten können. Bei einer Scheidung zum Beispiel.

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  • 07.02.2020
    0 MB
    24:41
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    Von Göttinnnen, Ängsten und Sehnsüchten - Über den Mond

    Alle 28 Tage erscheint der Mond in seiner Fülle und übt seit jeher eine starke Faszination aus. Er ist ständiger Begleiter der Menschen und Gegenspieler der Sonne. Er gilt als unendlich wandelbares Symbol für nächtliche Ängste, spendet aber auch Trost in Krankheit und Einsamkeit. Etwas Magisches und Geheimnisvolles geht von ihm aus, weil sein Werden und Vergehen am nächtlichen Himmel auch Geburt und Erneuerung symbolisieren. Von der römischen Göttin Luna bis zur Jungfrau Maria, die ihn unter ihren Füßen hat, spielt der Mond in vielen Mythen und Ritualen von Kulturen und Religionen eine wichtige Rolle.

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  • 31.01.2020
    0 MB
    24:56
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    Hält der Kitt unserer Gesellschaft? Solidarität auf dem Prüfstand

    Die Gesellschaft hat sich stark verändert. Sozialer Aufstieg ist längst nicht mehr selbstverständlich. Viele Menschen fühlen sich abgehängt. Zuwanderung, wachsende soziale Ungleichheit und der demographische Wandel spalten die Gesellschaft. Sie werden zu einer enormen Herausforderung und die Solidarität steht auf dem Prüfstand. Was hält unsere Gesellschaft heute noch zusammen? Wie wichtig ist ein gemeinsames Verständnis von Identität? „Hält der Kitt unserer Gesellschaft? - Solidarität auf dem Prüfstand“.

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  • 23.12.2019
    0 MB
    24:42
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    Die keusche Revolutionärin - Wer war eigentlich Maria?

    In manchen Jahrhunderten wurde Maria, die Mutter Gottes, so verehrt, dass sie im volkstümlichen katholischen Glauben wie eine Göttin verehrt wurde. Allerdings meist als stille und demütige Dienerin und als aufopferungsvolle Mutter. Andererseits haben aber auch die engagierten Frauen von Maria 2.0 die „Gottesmutter“ zu ihrer Vorkämpferin auserkoren. Und manche feministische Theologin sieht in Maria die weibliche Seite Gottes. Darüber hinaus findet sie auch in anderen Religionen Verehrerinnen: Im Islam ist sie die Mutter des Propheten Jesus. Aber auch tamilische Hindus beten auf ihrer Wallfahrt nach Kevelaer Maria als eine Gottheit an. Und es stellt sich die Frage: „Wer war eigentlich Maria?“.

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  • 13.12.2019
    0 MB
    25:11
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    Ich hätt' so gern... - Jeder Mensch braucht Lebensträume

    Vorweihnachtszeit: Die Zeit der Wunschzettel. Den kleinen fällt es oft nicht schwer, einen Wunsch nach dem anderen aufzuschreiben. Und die Großen? Blicken oft ratlos, wenn man sie nach ihren Wünschen fragt. Aber unsere Wünsche, Traüme und Sehnsüchte sind eine wichtige Kraftquelle. Sie setzen uns in Bewegung. Als Lebensträume treiben sie uns an. "Was wünsche ich mir für mein Leben?" Jeder Mensch braucht Lebensträume, sagt der Frankfurter Psychologe Rolf Haubl. Und mancher Lebenstraum darf auch einfach Wunschtraum bleiben.

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  • 22.11.2019
    0 MB
    23:53
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    Essen in guter Gesellschaft - die Tischgemeinschaft

    Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, so heißt es, - und Menschen, so könnte man ergänzen. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein guter Anlass, um miteinander zu reden, zu lachen und zu feiern. Ein Ritual, das heute oft vernachlässigt wird: Mit Take-Away-Imbiss oder einer Pizza vor dem Fernseher wird die Nahrungsaufnahme eher zur Nebensache. Doch immer mehr Organisationen und Privatpersonen bieten Tafelrunden für Menschen an, die nicht alleine essen möchten. Sie wissen: Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit, Verständnis und Vertrauen.

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  • 15.11.2019
    0 MB
    25:24
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    Arlington never dies - Der verklärteste Totenpark der USA

    In Deutschland wird heute am Volkstrauertag an vielen Orten an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. In den USA ist Arlington ein besonderer Ort für dieses Gedenken. Auf dem riesigen Nationalfriedhof vor den Toren Washingtons haben mehr als 420.000 US-Amerikaner ihre letzte Ruhestätte gefunden. Meist sind es Angehörige der Streitkräfte. In den vergangenen Jahren auch Opfer von internationalen Konflikten und Terroranschlägen. Arlington ist mit einigen Grabstätten von Prominenten aber auch ein Touristenmagnet. Millionen Besucher aus aller Welt kommen jährlich hierher. Für viele US-Amerikaner ist Arlington fast wie ein heiliger Ort. Seine Geschichte aber kennen nur wenige.

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  • 08.11.2019
    0 MB
    23:25
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    Rund um die Uhr gefordert - Wenn Menschen kranke Angehörige begleiten

    Die Diagnose ist meistens ein Schock: Multiple Sklerose, Muskelschwund oder eine Augenkrankheit, die zu Blindheit führen kann. Der Schock trifft dann nicht allein die Frau oder den Mann, der erkrankt ist, sondern die ganze Familie - insbesondere die Partnerin oder den Partner. Eine Krankheit, die schleichend schlechter und nach menschlichem Ermessen und ärztlicher Kunst nie mehr besser wird, prägt das Leben des Paares auf Jahre hinaus. Beide müssen unterschiedliche Aufgaben bewältigen, unterschiedliche Dinge lernen, um den Alltag zu meistern.

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  • 06.10.2019
    0 MB
    24:12
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    Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr - Junge Landarbeiter in Mittelamerika

    Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln der Menschheit. Auf den Zuckerrohrfeldern im mittelamerikanischen Guatemala mussten vor zwanzig Jahren auch Kinder, sogar Elfjährige, bei der Ernte helfen. „Das sei heute nicht mehr so“, versichern Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Auf ihren Feldern gäbe es keine Minderjährigen mehr. Doch das scheint nicht zu stimmen. In den Jugendgruppen des katholischen Diakons Erky Pino machen viele Jungen mit, die während der Erntesaison im Zuckerrohr arbeiten. Sie wollen sich nicht den kriminellen Jugendbanden anschließen, haben aber keine anderen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. „Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr“ . Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Andreas Boueke über die Situation junger Landarbeiter in Mittelamerika.

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  • 22.09.2019
    0 MB
    25:24
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    Das Kreuz mit dem rechten Rand - Wie sich die Kirchen gegen Fremdenfeindlichkeit abgrenzen

    Beide großen christlichen Kirchen positionieren sich deutlich gegen den Rechtsextremismus, aber auch gegen den Populismus von rechts. Bischofsworte und Kirchenpapiere weisen eine deutliche Sprache auf. Doch die eigentliche Auseinandersetzung findet oft an der Basis statt, in den Kirchengemeinden. Denn viele Anhänger der AfD zum Beispiel sind nicht nur Kirchenmitglieder, sondern sitzen auch in den Kirchenvorständen. Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden fragen sich, wie sie Flagge zeigen können gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, ohne dabei eigene Mitglieder zu verlieren.

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  • 15.09.2019
    0 MB
    23:02
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    Laptop und Vielehe - Beduinen in Israel zwischen Tradition und Moderne

    Der Begriff „Beduine“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „nicht sesshaft“ oder „nomadisch“. Doch Nomaden sind die Beduinen in der israelischen Negev-Wüste schon lange nicht mehr. Es ist ihnen heute verboten, mit den Tieren umherzuziehen. Nach der Gründung Israels flohen die meisten der Beduinen in arabische Nachbarländer. Von denen, die blieben, wurden viele in eigens gegründete Orte umgesiedelt. Es gibt aber noch Familien, die in der Wüste leben, auf unterschiedliche Weise.

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  • 08.09.2019
    0 MB
    24:18
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    Licht, Luft, Leben - Das Fenster als Öffnung zur Welt

    Morgens ist es oft das Erste, was wir tun: Wir blicken aus dem Fenster. Wie ist das Wetter? Was erwartet uns draußen? Zuverlässig liefert der Blick aus dem Fenster diese Informationen. Natürlich gibt es inzwischen attraktivere Fenster zur Welt - allen voran der Computer. Sie ermöglichen uns Einblicke bis in den letzten Winkel der Erde. Doch der Blick aus dem Fenster hat seinen eigenen, ganz besonderen Reiz.

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  • 01.09.2019
    0 MB
    25:10
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    Gottsuche unterm Blätterdach - Der "Ashram Jesu" im Westerwald

    Im Westerwald besteht seit 2005 der sogenannte "Ashram Jesu", der sich auch "Christliche Lebensschule" nennt. Er wird von dem Jesuitenpater Bertram Dickerhof und Schwester Petra Maria Hothum geleitet. In einem indischen Ashram ist der Jesuitenpater bei einer persönlichen Erfahrung "auf den Grund", und wie er selbst es nennt, in seine „persönliche Tiefsee“ getaucht, dorthin, wo scheinbar nichts mehr ist. Und aus dieser Erfahrung heraus gründete er selbst einen Ashram, wo er nun eine Meditationsweise lehrt, die nichts will, als zu erkennen, was ist.

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  • 25.08.2019
    0 MB
    24:18
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    Die Insel als Paradies - Wenn Menschen von einem neuen Anfang träumen

    Es gibt kaum einen Menschen, der noch nicht von einer Insel geträumt hat. Von einem paradiesischen Urlaub auf den Seychellen oder auf einer kleinen Korallen-Insel der Malediven im Indischen Ozean. Türkisfarbenes Wasser, ein endlos blauer Himmel und wohlige Wärme im Schatten der Palmen. Ein Paradies auf Zeit, in dem wir zu uns selbst finden können, zu einem Leben, wie es sein sollte. Inseln waren schon immer ein Bild, das dem des Paradiesgartens ganz ähnlich ist. Und ein Bild, das für Anfänge steht.

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  • 18.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland

    Den beiden großen Kirchen laufen die Mitglieder davon. Daneben gibt es aber auch eine andere Entwicklung: über 100 kleine innovative Experimente, in denen Christinnen und Christen neue Wege gehen. Sie nennen sich die „Beymeister“, „Jumpers“ oder „surf and soul“. Diese Initiativen versuchen, eine Brücke in ihre oft kirchenferne Umwelt zu schlagen und gehen dabei ungewöhnliche Wege. Doch einen Königsweg der Mission gibt es nicht. Immer wieder müssen die „Missionare“ dieser sogenannten „fresh x-Bewegung“ die Erfahrung machen, dass es nicht leicht ist, Menschen zu gewinnen. „Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland.“ Sie hören einen Beitrag von Michael Hollenbach.

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  • 04.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Weil jedes Leben zählt. Jedes. Fünf Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden

    Vor fünf Jahren überfielen IS-Terroristen im Nordirak die Dörfer der Jesiden. Sie töteten Männer und ältere Frauen, vergewaltigten und versklavten Mädchen und junge Mütter. Baden-Württemberg hat damals 1000 Jesidinnen aufgenommen und gerettet. Heute stellt sich die Frage: Ist die Integration der traumatisierten Frauen gelungen? Und wie hat das neue Leben in fremder Welt ihre Spiritualität und religiösen Traditionen verändert?

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  • 21.07.2019
    0 MB
    24:08
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    Dervis Hizarci: Ein türkischer Muslim kämpft gegen Judenhass - auf dem Fußballfeld und im Konferenzsaal

    An Sonntagen kickt Dervis Hizarci voller Leidenschaft für seine Mannschaft TuS Makkabi Berlin, den jüdischen Fußballklub. Der gläubige Muslim will beweisen, dass Juden und Muslime gut miteinander können, wenn sie gemeinsam siegen wollen. Bereits als Lehrer beschloss der Sohn türkischer Migranten, abfällige anti-jüdische Bemerkungen seiner Schüler zum Anlass zu nehmen, diese aufzuklären. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Türkischen Gemeinde zu Berlin brachte er Mitglieder der benachbarten Moscheegemeinde und der Synagoge zusammen zu einer Stolpersteinverlegung für ein jüdisches Ehepaar.

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  • 14.07.2019
    0 MB
    25:21
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    Wie erzählen wir die Zukunft neu? Die Suche nach der neuen Geschichte des Menschenseins

    Die moderne Welt basiert auf einer über 3000-jährigen Schöpfungsgeschichte, die zur menschlichen Beherrschung der irdischen Biosphäre und der Trennung zwischen Natur und Mensch geführt hat. Kombiniert mit der konventionellen Naturwissenschaft vertritt sie ein Weltbild, dass unsere Existenz als zufällig und weitgehend sinnlos, vom größeren Ganzen abgetrennt und auf Konkurrenz und Kampf aller gegen alle erklärt. Dieses Weltbild hat eine Realität der Naturzerstörung und sozialen Spaltung geschaffen, das die Menschheit heute mit der akuten Gefahr der Selbstzerstörung konfrontiert. In dieser Situation entstehen aber weltweit auch zahlreiche Versuche, die Rolle des Menschen ganz neu zu verstehen.

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  • 30.06.2019
    0 MB
    25:18
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    Am Ende des Regenbogens ein Topf mit Gold - Die sagenhafte Welt der Feen, Elfen und Kobolde in Irland

    Irland gilt als katholisch, trotzdem warnen Straßenschilder vor Feen oder Kobolden. Machen Straßen merkwürdige Schlenker, wundert sich dort niemand, denn Fairy-Territorium, das Gebiet der Feen zu durchkreuzen, bringt Unglück. Die übernatürlichen, meist unsichtbaren Wesen spalten die irische Nation: Die einen wollen sich in der Weltöffentlichkeit nicht lächerlich machen. Die anderen glauben, daran und wollen die Fairys als Bestandteil ihrer Kultur schützen. Der Ursprung des Glaubens wird in den Naturkräften gesehen, die sich die Menschen jahrhundertelang nicht rational erklären konnten.

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  • 23.06.2019
    0 MB
    24:54
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    Die Vertrauensfrage - Ein Rückblick auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

    Mit einem großen Abschlussgottesdienst im Fußballstadion von Dortmund endetet der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“. Das Angebot umfasste 2000 Einzelveranstaltungen. Kirchentage sind immer wieder Zeitansagen, und auch dieses Mal lieferte das Stichwort „Vertrauen“ viel Anlass für Zeit und Gesellschaftsdiagnosen aus protestantischer Sicht. Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister fassen für Camino in hr2-kultur ihre Eindrücke vom Protestantentreffen in Dortmund zusammen.

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  • 20.06.2019
    0 MB
    25:14
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    Mit Gottes sanfter Hand - Über die heilende Kraft des Segnens

    Segnen ist ein uralter spiritueller Ritus der Menschheit und kommt in allen Religionen und Kulturen vor. Zu segnen bedeutet, jemandem bedingungslos und von Herzen Gutes zu wünschen und die heilende Liebe Gottes oder einer höheren Kraft für sich selbst, für andere Menschen oder Dinge zu erbitten. Segnen ist kein Privileg von Priestern. Manche halten es für ein Heilmittel in einer von Krisen und Konflikten bedrohten Welt. Es soll helfen, eine negative Geisteshaltung zu überwinden sowie sich selbst und andere mit einem schützenden Mantel zu umgeben. Von Lisa Laurenz.

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