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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

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  • 23.10.2020
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    24:59
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    Protestant im Büßerhemd - Martin Niemöller – Ikone oder Reizfigur?

    Vor genau 75 Jahren hat die evangelische Kirche mit dem sog. „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ ihre Mitschuld eingeräumt an den Verbrechen des Nationalsozialismus. Führender Autor dieses Bekenntnisses war Martin Niemöller. Der war während des Krieges Pfarrer der Bekennenden Kirche und hatte jahrelang im KZ gesessen. Nach dem Krieg wurde er Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau und zu einer Ikone des linksliberalen Protestantismus. Der ehemalige U-Boot-Offizier des 1. Weltkrieges kritisierte die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik nach 45 und bezeichnete Soldaten als Mörder. Doch nun kratzt eine neue Biographie an diesem radikal-pazifistischen Image. War Martin Niemöller Zeit seines Lebens Antisemit? Und hat er seine einst nationalistische Haltung nach 1945 nur übertüncht?

    Michael Hollenbach ist für Camino in hr2-kultur der Frage nachgegangen, wer Martin Niemöller wirklich war.

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  • 02.10.2020
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    25:13
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    Die Macht der Kerzen - Erinnerungen an die friedliche Revolution in der DDR

    Auch nach 30 Jahren scheinen viele ehemalige DDR-Bürger nicht nur glücklich über die Wiedervereinigung zu sein. Einer der Hauptgründe ist sicher das Gefühl etlicher Ostdeutscher, von vielen „Wessis“ bis heute mit ihrem so ganz anderen DDR-Leben nicht wahrgenommen zu werden. Auch vermissen sie häufig die Anerkennung für die Erfahrung, alles Vertraute, das eigene Leben, die eigene Identität unter den Füßen weggezogen bekommen zu haben. - Elena Griepentrog beleuchtet für Camino in hr2 kultur die Zeit von den Vorläufern der Friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung am 3.10. 1990. Die Tagebucheinträge des evangelischen Superintendenten Werner Krätschell, der Ende der 1980er Jahre für 24 Gemeinden in Ost-Berlin verantwortlich war, dienen dabei als roter Faden. Sein Pfarrhaus war 25 Jahre lang Treffpunkt für Regimekritiker, Ausreisewillige und Bürger, die politisch unter Druck gesetzt wurden und Anlaufpunkt für internationale Journalisten.

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  • 23.09.2020
    0 MB
    24:53
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    Nachgefragt- das aktuelle Gespräch mit Annegret Laakmann, Kirchenreform-Aktivistin

    Die Katholische Kirche braucht Reformen. Diese Einsicht prägt den derzeit laufenden so genannten „Synodalen Weg“, ein von Bischöfen und Laien gemeinsam angestoßener Reformprozess. Aber diese Einsicht ist gar nicht neu. Vor genau 25 Jahren gab es in Deutschland das sogenannte „Kirchenvolksbegehren“ für Reformen in der Kirche. Aus der Aktion entstand die „Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche“. Zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Kirchenreformer-Szene gehört die heute 77jährige Annegret Laakmann. Sie hat sich seit mehr als drei Jahrzehnten dafür eingesetzt, dass sich die Strukturen ihrer Kirche ändern, dass Frauen volle Rechte erhalten und klerikale Strukturen verschwinden. - Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister haben Annegret Laakmann getroffen und mit ihr über einen Kampf gesprochen, der von außen betrachtet fast aussichtslos erscheint.

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  • 18.09.2020
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    25:37
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    Wo die Geister in Kisten lagern - Missionsmuseen und ihr koloniales Erbe

    Das Missionsmuseum der Pallottiner in Limburg beherbergt Tausende Objekte und Sammlungen aus der Kolonialzeit. Von ausgestopften Tieren bis hin zu Grabmale indigener Stammesoberhäupter. Viele der rituellen Gegenstände waren den eingeborenen Priestern heilig und in den Missionsmuseen wurden sie manchmal als eine Art Siegestrophäe für die Überlegenheit des Christentums präsentiert. Wie können Missionsgesellschaften heute adäquat mit den Hinterlassenschaften ihrer Geschichte umgehen? Und wie lässt sich ein Austausch mit indigenen Gruppen erreichen, deren Kultur und Religion einst zurückgedrängt wurde? „Wo die Geister der Ahnen in Kisten lagern“, hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Michael Hollenbach über Missionsmuseen und ihr koloniales Erbe.

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  • 11.09.2020
    0 MB
    25:40
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    Vertrauen. Trotz allem - Was trägt, wenn das Leben aus den Fugen gerät

    Seit Monaten bestimmt die drohende Ausbreitung des Corona-Virus unseren Alltag und unser Lebensgefühl. Kaum etwas ist noch, wie es vorher war. Das Alltagsleben ist aus den Fugen geraten. Und niemand weiß, ob es je wieder ein Zurück gibt zu dem Leben, wie wir es kannten. Wie können Menschen umgehen mit unausweichlichen Situationen? Was gibt ihnen die Kraft, auch mit schweren Schicksalsschlägen weiterzuleben? Rita Homfeldt sucht nach Antworten.

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  • 03.09.2020
    0 MB
    26:42
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    Das weibliche Gesicht der Kirche. Die Diskussion um das Frauenpriestertum

    Maria 2.0 heißt die Bewegung, die in den vergangenen anderthalb Jahren mit ungewöhnlichen Protestformen wie einem Kirchenstreik auf sich aufmerksam gemacht hat.

    Frauen fordern volle Gleichberechtigung in der Katholischen Kirche und finden zunehmend Gehör.

    Der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing sagt, die „Frauenfrage“ sei die wichtigste Zukunftsfrage der Kirche. Es geht um Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit und die Gefahr, dass die Kirche sich aus dem Konsens der westlichen Gesellschaften verabschiedet, wo Frauen selbstverständlicher Teil politischer Machtausübung sind und volle Gleichberechtigung herrscht.

    Allerdings gibt es in der Katholischen Kirche hohe Hürden gegen eine volle Gleichberechtigung von Frauen. Zuletzt hat Papst Johannes Paul II. 1994 die Frauenweihe ausgeschlossen und die Diskussion für „beendet“ erklärt. Die Kirche habe keine Vollmacht, Frauen zu Priester zu weihen, da es von ihrem Gründer anders festgelegt worden sei.

    Doch die Argumente verfangen nicht mehr, der öffentliche Druck für Änderungen nimmt zu.

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  • 28.08.2020
    0 MB
    24:41
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    In der Twitter-Kapelle - Christliche Apps

    Mit einem Click eröffnen sie digitale Gebetsräume, zeigen kürzere Wege zu anderen Gläubigen auf und erinnern an die noch ausstehende, tägliche Bibellektüre. Die christliche Praxis wurde längst durch diverse digitale Möglichkeiten erweitert. Handy-Apps wie Youversion, Confession oder Twitter gehören oft schon zum religiösen Alltag vieler Christ*innen. „In der Twitter-Kapelle - Jurate Braginaite hat die junge Katholikin Jule Hoelzgen in die Welt der Apps begleitet und ihre Erfahrungen zwischen Glaubensoptimierung und Freizeitgestaltung dokumentiert.

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  • 21.08.2020
    0 MB
    23:17
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    Ein Neujahrsfest auch für die Bäume - Die Naturverbundenheit der Jüdischen Tradition

    Die Natur ist zentral für die jüdische Tradition. Denn der jüdische Kalender, die Feiertage und mehrere Gebote richten sich nach der Natur aus. Sie beziehen sich auf die Pflanzen des Landes Israel. Das Judentum sorgte durch den Umgang mit der Natur auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft und für mehr soziale Gerechtigkeit. Das Gebot des Sabbatjahres wiederum sorgt dafür, dass sich das Land regenerieren kann. „Ein Neujahrsfest auch für die Bäume“ - Igal Avidan hat für Camino in hr2 mit Rabbinern, Umweltaktivisten und Botanikern über die Naturverbundenheit der Jüdischen Tradition gesprochen.

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  • 14.08.2020
    0 MB
    24:49
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    Platz nehmen - Über die Vorzüge des Sitzens

    Sitzen hat einen schlechten Ruf: Rumsitzen, Aussitzen oder Sitzenbleiben etwa sind gleichbedeutend mit Faulheit, Passivität oder Dummheit. Auch der Kriminelle sitzt seine Strafe ab. "Sitzen ist das neue Rauchen!" müssen sich Menschen anhören, die lange auf einem Stuhl verharren oder es sich auf dem Sofa gemütlich machen. Dabei hat diese Körperhaltung unschlagbare Vorteile: Man spart Energie, es ist bequem, und es ermöglicht eine besondere Aufmerksamkeit. Auch in der Religion spielt das Sitzen eine Rolle: Menschen setzen sich zum Beispiel zur Meditation still auf die Erde.

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  • 07.08.2020
    0 MB
    24:49
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    Einssein mit jedem Sandkorn - In der Wüste entdeckt der Abenteurer Bruno Baumann eine neue Spiritualität

    Bruno Baumann aus Schliersee, 65 Jahre alt, ist Extremsportler und Abenteurer. Die Begegnung mit tibetischen Pilgern am Heiligen Berg Kailash und die tiefere Auseinandersetzung mit der Natur als Lebensspender, öffnen Bruno Baumanns Blick für seine mögliche Sinnsuche. Als er bei einem ersten Versuch, die Wüste Gobi im Alleingang zu durchqueren scheitert und nur knapp dem Tod entkommt, beginnt ein Umdenken. „Einssein mit jedem Sandkorn“ - Sabine Barth hat für Camino in hr2-kultur mit dem Abenteurer Bruno Baumann über seine in der Wüste neu entdeckte Spiritualität gesprochen.

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  • 31.07.2020
    0 MB
    24:38
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    Dem Himmel so nah - Spirituelle Erfahrungen in den Bergen

    Berge werden in vielen traditionellen Kulturen als Sitz der Götter angesehen. Noch heute wecken sie bei vielen Menschen eine spirituelle Sehnsucht. Gerade in einer durchgetakteten Arbeitswelt, aber auch nach dem Rückzug in der Corona-Zeit scheinen die Berge das ganz ‚Andere‘ anzubieten: Weite und Ehrfurcht, Demut und Überschwang. Sie faszinieren, flößen aber auch Respekt ein, manchmal auch Furcht. Wandern und Klettern in den Bergen ist aber auch eine gute Einübung ins Leben. Das kann man bei so genannten „Berg-Exerzitien“ erleben. Unser Reporter Michael Hollenbach hat sich einer solchen Wandergruppe angeschlossen. Unter dem Titel „Dem Himmel so nah“ geht er wandernd der Frage nach, warum die Berge gerade spirituelle Menschen so faszinieren.

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  • 24.07.2020
    0 MB
    25:22
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit dem Berliner Historiker Paul Nolte

    Die Coronakrise hat den Kirchen eine Erfahrung beschert, die ganz ohne Beispiel ist: von einem Augenblick auf den andern wurden alle öffentlichen Gottesdienste untersagt. Erstmals in der Geschichte der Christenheit konnten die Gläubigen nicht zusammen Ostern feiern. Sind die Kirchen, wenn es hart auf hart kommt, nicht systemrelevant? Die jüngsten Kirchenaustrittszahlen zeigen ähnliches: die Bindung an die Kirche, die Relevanz des Glaubens und der Kirche für die Zeitgenossen ist scheinbar im Absturz begriffen. Wer braucht die Kirchen noch? Kann die säkulare Gesellschaft auf die Kirchen verzichten? - Diese Fragen diskutieren im Aktuellen Gespräch die hr-Religionsredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit dem Historiker Paul Nolte von der FU Berlin. Er ist zugleich Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin.

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  • 17.07.2020
    0 MB
    25:31
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    Eine Geige, auf der ich beten kann - Musik - Berührung zwischen Gott und der Seele

    Martin Schleske ist Geigenbaumeister und Physikingenieur. Und er ist noch mehr, er ist vor allem ein Suchender. Als Geigenbaumeister wollte er alles wissen über das Geheimnis des Klangs. Der Bau von Geigen und die Musik, sowie die Klänge, die entstehen, wurden für ihn zum Gleichnis für den Dialog zwischen Gott und Mensch. „Eine Geige, auf der ich beten kann“. Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Cornelia Rommè über Martin Schleske und die Musik als „Berührung zwischen Gott und der Seele“.

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  • 09.07.2020
    0 MB
    25:24
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    Kein Platz für Nachtschwärmer - Der armenische Konvent in Jerusalem bietet Flüchtlingen einen sicheren Ort

    Jerusalems Altstadt besteht aus vier Stadtteilen: dem muslimischen, jüdischen, christlichen und dem armenischen Viertel. Bereits seit dem 4. Jahrhundert leben christliche Armenier in Jerusalem. Anfangs waren es anfangs orthodoxe Priester und Laienfamilien im Dienste der Kirche. Das änderte sich nach 1915, als im Osmanischen Reich die Armenier systematisch ermordet oder vertrieben wurden. Hunderttausende flohen in andere Länder. Für rund Zehntausend endete die oft monatelange Flucht in Jerusalem, im armenischen Konvent, rund um die Kathedrale St. Jakobus. Das Armenische Patriarchat öffnete den Flüchtlingen die Türen. Seitdem teilen sich die Familien den engen Platz mit den orthodoxen Geistlichen.

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  • 03.07.2020
    0 MB
    23:48
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    Der Mensch am Fenster - Dabei sein, ohne ganz dabein zu sein

    Körperlich drinnen, aber geistig draußen saßen Millionen Menschen monatelang an den Fenstern ihrer Wohnungen, vor dem Fernseh-„Fenster zur Welt“ sozusagen, oder hielten durch virtuelle „Windows“ Kontakt zu anderen. Im Gegensatz zur Tür, durch die man immer nur ganz hinaus- oder eintreten kann, bietet das Fenster eine Teil-Teilnahme, ein Dabeisein ohne dabei zu sein

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  • 26.06.2020
    0 MB
    26:03
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    Im Zweifel für die Liebe - Mitgefühl statt eiserne Regeln

    Es ist gut, Prinzipien zu haben. Ohne Prinzipien kann eine Familie, eine Gemeinschaft oder eine Gesellschaft nicht bestehen. Sie sind Richtschnur und Wegweiser und können helfen, die richtige Entscheidung zu finden. Doch Prinzipien können auch erstarren und zu eisernen Regeln werden, die jede Barmherzigkeit vermissen lassen. Manchmal müssen Prinzipien geopfert werden, weil angesichts menschlichen Leidens dem Mitgefühl der Vorrang zu geben ist. Dann entscheidet nicht mehr das Prinzip, sondern Mitleid und Barmherzigkeit. „Im Prinzip für die Liebe“ - Doris Weber hat für Camino in hr2-kultur mit Menschen gesprochen, die sich in kleinen und großen Alltagssituationen von ihren Prinzipien gelöst und sich im Zweifel für die Liebe entschieden haben.

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  • 03.04.2020
    0 MB
    25:26
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    Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?

    Die Anthroposophie ist eine weltweit vertretene Geisteshaltung. Das Wort leitet sich ab von altgriechisch ánthropos - Mensch und soph?a - Weisheit, und bezeichnet die von Rudolf Steiner begründete, spirituelle und esoterische Weltanschauung und den dazugehörigen Ausbildungs- und Erkenntnisweg. Was Anthroposophie bedeutet, wissen die Wenigsten, wenn sie zu Weleda -Naturkosmetik greifen oder ihre Sprösslinge in die Waldorf-Schulen schicken, damit diese kreativ gefördert werden und keinem Notenstress unterliegen. Doch Anthroposophie ist mehr als Roggenkampschrift, Dr. Hauschka und Alnatura. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich. „Steiners religiöser Kosmos - Woran glauben Anthroposophen?“ Hören Sie in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Dorothea Brummerloh.

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  • 19.02.2020
    0 MB
    24:48
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch. Mit Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken

    Am ersten Advent letzten Jahres hat in der katholischen Kirche Deutschlands ein auf zwei Jahre angelegter Reformdialog begonnen, der den Titel „Synodaler Weg“ trägt. Dabei sitzen katholischen Bischöfe und Laien beisammen, um über die Zukunft ihrer Kirche zu sprechen. Es geht um eine Reform der Katholischen Kirche vor allem in jenen Themenbereichen, die in einer wissenschaftlichen Studie zum sexuellen Missbrauch durch Kleriker als „Systemschwächen“ der Katholischen Kirche identifiziert wurden: Die katholische Sexualmoral, der Umgang mit klerikaler Macht und die ehelose Lebensform der Priester. Auf Druck der Laien kam das Thema der Gleichberichtung von Frauen hinzu. Die erste Vollversammlung des Synodalen Weges fand vor drei Wochen statt. Das ist in Camino in hr2-Kultur Anlass für das Aktuelle Gespräch mit Karin Kortmann. Sie ist Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, war Bundestagsabgeordnete der SPD und Staatssekretärin im Entwicklungshilfeministerium. Sie ist langjährig auch in der Katholischen Kirche aktiv. Die Fragen stellen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.

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  • 14.02.2020
    0 MB
    21:53
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    Die Kraft der Worte - Über das Versprechen

    Am Freitag war Valentinstag: Mit Herzchen, Blumen und Geschenken drücken viele Ihre Zuneigung aus, machen kleine und auch größere Liebes-Versprechen. Es ist schon eine seltsame Sache, das Versprechen. Es ist nur ein Wort. Und dennoch hat es eine große Kraft. Menschen setzen alle ihre Hoffnung darauf. Es gibt auch Versprechen, die einfach nur so daher gesagt sind: Kaum ausgesprochen, sind sie schon wieder vergessen. Und immer wieder kommt es auch vor, dass Menschen ein Versprechen nicht halten können. Bei einer Scheidung zum Beispiel.

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  • 07.02.2020
    0 MB
    24:41
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    Von Göttinnnen, Ängsten und Sehnsüchten - Über den Mond

    Alle 28 Tage erscheint der Mond in seiner Fülle und übt seit jeher eine starke Faszination aus. Er ist ständiger Begleiter der Menschen und Gegenspieler der Sonne. Er gilt als unendlich wandelbares Symbol für nächtliche Ängste, spendet aber auch Trost in Krankheit und Einsamkeit. Etwas Magisches und Geheimnisvolles geht von ihm aus, weil sein Werden und Vergehen am nächtlichen Himmel auch Geburt und Erneuerung symbolisieren. Von der römischen Göttin Luna bis zur Jungfrau Maria, die ihn unter ihren Füßen hat, spielt der Mond in vielen Mythen und Ritualen von Kulturen und Religionen eine wichtige Rolle.

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  • 31.01.2020
    0 MB
    24:56
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    Hält der Kitt unserer Gesellschaft? Solidarität auf dem Prüfstand

    Die Gesellschaft hat sich stark verändert. Sozialer Aufstieg ist längst nicht mehr selbstverständlich. Viele Menschen fühlen sich abgehängt. Zuwanderung, wachsende soziale Ungleichheit und der demographische Wandel spalten die Gesellschaft. Sie werden zu einer enormen Herausforderung und die Solidarität steht auf dem Prüfstand. Was hält unsere Gesellschaft heute noch zusammen? Wie wichtig ist ein gemeinsames Verständnis von Identität? „Hält der Kitt unserer Gesellschaft? - Solidarität auf dem Prüfstand“.

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  • 23.12.2019
    0 MB
    24:42
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    Die keusche Revolutionärin - Wer war eigentlich Maria?

    In manchen Jahrhunderten wurde Maria, die Mutter Gottes, so verehrt, dass sie im volkstümlichen katholischen Glauben wie eine Göttin verehrt wurde. Allerdings meist als stille und demütige Dienerin und als aufopferungsvolle Mutter. Andererseits haben aber auch die engagierten Frauen von Maria 2.0 die „Gottesmutter“ zu ihrer Vorkämpferin auserkoren. Und manche feministische Theologin sieht in Maria die weibliche Seite Gottes. Darüber hinaus findet sie auch in anderen Religionen Verehrerinnen: Im Islam ist sie die Mutter des Propheten Jesus. Aber auch tamilische Hindus beten auf ihrer Wallfahrt nach Kevelaer Maria als eine Gottheit an. Und es stellt sich die Frage: „Wer war eigentlich Maria?“.

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  • 13.12.2019
    0 MB
    25:11
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    Ich hätt' so gern... - Jeder Mensch braucht Lebensträume

    Vorweihnachtszeit: Die Zeit der Wunschzettel. Den kleinen fällt es oft nicht schwer, einen Wunsch nach dem anderen aufzuschreiben. Und die Großen? Blicken oft ratlos, wenn man sie nach ihren Wünschen fragt. Aber unsere Wünsche, Traüme und Sehnsüchte sind eine wichtige Kraftquelle. Sie setzen uns in Bewegung. Als Lebensträume treiben sie uns an. "Was wünsche ich mir für mein Leben?" Jeder Mensch braucht Lebensträume, sagt der Frankfurter Psychologe Rolf Haubl. Und mancher Lebenstraum darf auch einfach Wunschtraum bleiben.

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  • 22.11.2019
    0 MB
    23:53
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    Essen in guter Gesellschaft - die Tischgemeinschaft

    Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, so heißt es, - und Menschen, so könnte man ergänzen. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein guter Anlass, um miteinander zu reden, zu lachen und zu feiern. Ein Ritual, das heute oft vernachlässigt wird: Mit Take-Away-Imbiss oder einer Pizza vor dem Fernseher wird die Nahrungsaufnahme eher zur Nebensache. Doch immer mehr Organisationen und Privatpersonen bieten Tafelrunden für Menschen an, die nicht alleine essen möchten. Sie wissen: Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit, Verständnis und Vertrauen.

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  • 15.11.2019
    0 MB
    25:24
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    Arlington never dies - Der verklärteste Totenpark der USA

    In Deutschland wird heute am Volkstrauertag an vielen Orten an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. In den USA ist Arlington ein besonderer Ort für dieses Gedenken. Auf dem riesigen Nationalfriedhof vor den Toren Washingtons haben mehr als 420.000 US-Amerikaner ihre letzte Ruhestätte gefunden. Meist sind es Angehörige der Streitkräfte. In den vergangenen Jahren auch Opfer von internationalen Konflikten und Terroranschlägen. Arlington ist mit einigen Grabstätten von Prominenten aber auch ein Touristenmagnet. Millionen Besucher aus aller Welt kommen jährlich hierher. Für viele US-Amerikaner ist Arlington fast wie ein heiliger Ort. Seine Geschichte aber kennen nur wenige.

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  • 08.11.2019
    0 MB
    23:25
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    Rund um die Uhr gefordert - Wenn Menschen kranke Angehörige begleiten

    Die Diagnose ist meistens ein Schock: Multiple Sklerose, Muskelschwund oder eine Augenkrankheit, die zu Blindheit führen kann. Der Schock trifft dann nicht allein die Frau oder den Mann, der erkrankt ist, sondern die ganze Familie - insbesondere die Partnerin oder den Partner. Eine Krankheit, die schleichend schlechter und nach menschlichem Ermessen und ärztlicher Kunst nie mehr besser wird, prägt das Leben des Paares auf Jahre hinaus. Beide müssen unterschiedliche Aufgaben bewältigen, unterschiedliche Dinge lernen, um den Alltag zu meistern.

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  • 06.10.2019
    0 MB
    24:12
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    Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr - Junge Landarbeiter in Mittelamerika

    Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln der Menschheit. Auf den Zuckerrohrfeldern im mittelamerikanischen Guatemala mussten vor zwanzig Jahren auch Kinder, sogar Elfjährige, bei der Ernte helfen. „Das sei heute nicht mehr so“, versichern Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Auf ihren Feldern gäbe es keine Minderjährigen mehr. Doch das scheint nicht zu stimmen. In den Jugendgruppen des katholischen Diakons Erky Pino machen viele Jungen mit, die während der Erntesaison im Zuckerrohr arbeiten. Sie wollen sich nicht den kriminellen Jugendbanden anschließen, haben aber keine anderen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. „Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr“ . Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Andreas Boueke über die Situation junger Landarbeiter in Mittelamerika.

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  • 22.09.2019
    0 MB
    25:24
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    Das Kreuz mit dem rechten Rand - Wie sich die Kirchen gegen Fremdenfeindlichkeit abgrenzen

    Beide großen christlichen Kirchen positionieren sich deutlich gegen den Rechtsextremismus, aber auch gegen den Populismus von rechts. Bischofsworte und Kirchenpapiere weisen eine deutliche Sprache auf. Doch die eigentliche Auseinandersetzung findet oft an der Basis statt, in den Kirchengemeinden. Denn viele Anhänger der AfD zum Beispiel sind nicht nur Kirchenmitglieder, sondern sitzen auch in den Kirchenvorständen. Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden fragen sich, wie sie Flagge zeigen können gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, ohne dabei eigene Mitglieder zu verlieren.

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  • 15.09.2019
    0 MB
    23:02
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    Laptop und Vielehe - Beduinen in Israel zwischen Tradition und Moderne

    Der Begriff „Beduine“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „nicht sesshaft“ oder „nomadisch“. Doch Nomaden sind die Beduinen in der israelischen Negev-Wüste schon lange nicht mehr. Es ist ihnen heute verboten, mit den Tieren umherzuziehen. Nach der Gründung Israels flohen die meisten der Beduinen in arabische Nachbarländer. Von denen, die blieben, wurden viele in eigens gegründete Orte umgesiedelt. Es gibt aber noch Familien, die in der Wüste leben, auf unterschiedliche Weise.

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  • 08.09.2019
    0 MB
    24:18
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    Licht, Luft, Leben - Das Fenster als Öffnung zur Welt

    Morgens ist es oft das Erste, was wir tun: Wir blicken aus dem Fenster. Wie ist das Wetter? Was erwartet uns draußen? Zuverlässig liefert der Blick aus dem Fenster diese Informationen. Natürlich gibt es inzwischen attraktivere Fenster zur Welt - allen voran der Computer. Sie ermöglichen uns Einblicke bis in den letzten Winkel der Erde. Doch der Blick aus dem Fenster hat seinen eigenen, ganz besonderen Reiz.

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  • 01.09.2019
    0 MB
    25:10
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    Gottsuche unterm Blätterdach - Der "Ashram Jesu" im Westerwald

    Im Westerwald besteht seit 2005 der sogenannte "Ashram Jesu", der sich auch "Christliche Lebensschule" nennt. Er wird von dem Jesuitenpater Bertram Dickerhof und Schwester Petra Maria Hothum geleitet. In einem indischen Ashram ist der Jesuitenpater bei einer persönlichen Erfahrung "auf den Grund", und wie er selbst es nennt, in seine „persönliche Tiefsee“ getaucht, dorthin, wo scheinbar nichts mehr ist. Und aus dieser Erfahrung heraus gründete er selbst einen Ashram, wo er nun eine Meditationsweise lehrt, die nichts will, als zu erkennen, was ist.

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  • 25.08.2019
    0 MB
    24:18
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    Die Insel als Paradies - Wenn Menschen von einem neuen Anfang träumen

    Es gibt kaum einen Menschen, der noch nicht von einer Insel geträumt hat. Von einem paradiesischen Urlaub auf den Seychellen oder auf einer kleinen Korallen-Insel der Malediven im Indischen Ozean. Türkisfarbenes Wasser, ein endlos blauer Himmel und wohlige Wärme im Schatten der Palmen. Ein Paradies auf Zeit, in dem wir zu uns selbst finden können, zu einem Leben, wie es sein sollte. Inseln waren schon immer ein Bild, das dem des Paradiesgartens ganz ähnlich ist. Und ein Bild, das für Anfänge steht.

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  • 18.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland

    Den beiden großen Kirchen laufen die Mitglieder davon. Daneben gibt es aber auch eine andere Entwicklung: über 100 kleine innovative Experimente, in denen Christinnen und Christen neue Wege gehen. Sie nennen sich die „Beymeister“, „Jumpers“ oder „surf and soul“. Diese Initiativen versuchen, eine Brücke in ihre oft kirchenferne Umwelt zu schlagen und gehen dabei ungewöhnliche Wege. Doch einen Königsweg der Mission gibt es nicht. Immer wieder müssen die „Missionare“ dieser sogenannten „fresh x-Bewegung“ die Erfahrung machen, dass es nicht leicht ist, Menschen zu gewinnen. „Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland.“ Sie hören einen Beitrag von Michael Hollenbach.

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  • 04.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Weil jedes Leben zählt. Jedes. Fünf Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden

    Vor fünf Jahren überfielen IS-Terroristen im Nordirak die Dörfer der Jesiden. Sie töteten Männer und ältere Frauen, vergewaltigten und versklavten Mädchen und junge Mütter. Baden-Württemberg hat damals 1000 Jesidinnen aufgenommen und gerettet. Heute stellt sich die Frage: Ist die Integration der traumatisierten Frauen gelungen? Und wie hat das neue Leben in fremder Welt ihre Spiritualität und religiösen Traditionen verändert?

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  • 21.07.2019
    0 MB
    24:08
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    Dervis Hizarci: Ein türkischer Muslim kämpft gegen Judenhass - auf dem Fußballfeld und im Konferenzsaal

    An Sonntagen kickt Dervis Hizarci voller Leidenschaft für seine Mannschaft TuS Makkabi Berlin, den jüdischen Fußballklub. Der gläubige Muslim will beweisen, dass Juden und Muslime gut miteinander können, wenn sie gemeinsam siegen wollen. Bereits als Lehrer beschloss der Sohn türkischer Migranten, abfällige anti-jüdische Bemerkungen seiner Schüler zum Anlass zu nehmen, diese aufzuklären. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Türkischen Gemeinde zu Berlin brachte er Mitglieder der benachbarten Moscheegemeinde und der Synagoge zusammen zu einer Stolpersteinverlegung für ein jüdisches Ehepaar.

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  • 14.07.2019
    0 MB
    25:21
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    Wie erzählen wir die Zukunft neu? Die Suche nach der neuen Geschichte des Menschenseins

    Die moderne Welt basiert auf einer über 3000-jährigen Schöpfungsgeschichte, die zur menschlichen Beherrschung der irdischen Biosphäre und der Trennung zwischen Natur und Mensch geführt hat. Kombiniert mit der konventionellen Naturwissenschaft vertritt sie ein Weltbild, dass unsere Existenz als zufällig und weitgehend sinnlos, vom größeren Ganzen abgetrennt und auf Konkurrenz und Kampf aller gegen alle erklärt. Dieses Weltbild hat eine Realität der Naturzerstörung und sozialen Spaltung geschaffen, das die Menschheit heute mit der akuten Gefahr der Selbstzerstörung konfrontiert. In dieser Situation entstehen aber weltweit auch zahlreiche Versuche, die Rolle des Menschen ganz neu zu verstehen.

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  • 30.06.2019
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    Am Ende des Regenbogens ein Topf mit Gold - Die sagenhafte Welt der Feen, Elfen und Kobolde in Irland

    Irland gilt als katholisch, trotzdem warnen Straßenschilder vor Feen oder Kobolden. Machen Straßen merkwürdige Schlenker, wundert sich dort niemand, denn Fairy-Territorium, das Gebiet der Feen zu durchkreuzen, bringt Unglück. Die übernatürlichen, meist unsichtbaren Wesen spalten die irische Nation: Die einen wollen sich in der Weltöffentlichkeit nicht lächerlich machen. Die anderen glauben, daran und wollen die Fairys als Bestandteil ihrer Kultur schützen. Der Ursprung des Glaubens wird in den Naturkräften gesehen, die sich die Menschen jahrhundertelang nicht rational erklären konnten.

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  • 23.06.2019
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    24:54
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    Die Vertrauensfrage - Ein Rückblick auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

    Mit einem großen Abschlussgottesdienst im Fußballstadion von Dortmund endetet der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“. Das Angebot umfasste 2000 Einzelveranstaltungen. Kirchentage sind immer wieder Zeitansagen, und auch dieses Mal lieferte das Stichwort „Vertrauen“ viel Anlass für Zeit und Gesellschaftsdiagnosen aus protestantischer Sicht. Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister fassen für Camino in hr2-kultur ihre Eindrücke vom Protestantentreffen in Dortmund zusammen.

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  • 20.06.2019
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    Mit Gottes sanfter Hand - Über die heilende Kraft des Segnens

    Segnen ist ein uralter spiritueller Ritus der Menschheit und kommt in allen Religionen und Kulturen vor. Zu segnen bedeutet, jemandem bedingungslos und von Herzen Gutes zu wünschen und die heilende Liebe Gottes oder einer höheren Kraft für sich selbst, für andere Menschen oder Dinge zu erbitten. Segnen ist kein Privileg von Priestern. Manche halten es für ein Heilmittel in einer von Krisen und Konflikten bedrohten Welt. Es soll helfen, eine negative Geisteshaltung zu überwinden sowie sich selbst und andere mit einem schützenden Mantel zu umgeben. Von Lisa Laurenz.

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