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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

Alle Folgen

  • 24.01.2020
    0 MB
    24:17
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    Geburtsort Koster - Die jüdischen Babies von St. Ottilien

    Die Benediktinerabtei St. Ottilien in der Nähe von München hat in den Nachkriegs­jahren einen erstaunlichen Babyboom erlebt. Von Mai 1946 bis April 1948 kamen in der Abtei mehr als 400 Kinder zur Welt. Es sind Kinder von Holocaustüberlebenden, also von Eltern, die es irgendwie geschafft hatten, der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie zu entgehen. Sie leben in Israel, Kanada und Australien, sind zwischen 70 und 72 Jahre alt. Warum wurden sie ausgerechnet in einem oberbayerischen Benediktinerkloster geboren? „Geburtsort Kloster - Die jüdischen Babies von St. Ottilien“. Tilmann Kleinjung erzählt in Camino in hr2-kultur eine ganz besondere Geburtsgeschichte.

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  • 17.01.2020
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    24:58
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    Oshos Erben - Was von der Bhagwan-Bewegung geblieben ist

    Am 19. Januar 1990, genau vor 30 Jahren, starb der indische Philosoph Bhagwan Shree Rajneesh, der sich später Osho nannte. Zu seinen Lebzeiten wurde er von den Medien und Kirchen als „Sex-Guru“ und „Sektenführer“ attackiert. Doch mittlerweile sind viele seiner Meditationen und Therapiekonzepte im Mainstream angekommen. In Deutschland hat Osho noch rund 40.000 Sympathisanten - viele von ihnen bezeichnen sich weiterhin als Sannyasins. So auch auf dem nordhessischen Gut Hübenthal, wo die Erinnerung an Oshos Wirken wachgehalten wird.

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  • 10.01.2020
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    24:48
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    Freunde, Feinde, Weggefährten - Wie uns unsere Geschwister prägen

    Die Beziehungen zu Geschwistern sind die längsten unseres Lebens. Wir lernen mit ihnen elementare Fähigkeiten wie Vertrautheit, Streiten, Kämpfen und bedingungslose Zusammengehörigkeit. Manchmal auch zu lieben. Vor unseren Geschwistern können wir vor allem als Kinder kaum etwas verbergen. Wenn wir erwachsen werden, lockern sich nicht selten die Verbindungen, unterdrückte Eifersucht oder Wut können manchmal ungehemmt ausbrechen. Andere Geschwister dagegen sind als Erwachsene wahre Freunde oder Freundinnen geworden.

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  • 03.01.2020
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    25:03
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    Hoffnung und Erinnerung - Die heilsame Kraft des Erzählens

    Menschen, Gesellschaften und auch Religionen haben eine Geschichte. Um sich kennen zu lernen, um zu wissen, aus welcher Kraft der andere lebt, muss man sich diese Geschichten erzählen. Die Welt wird erschlossen durch Erzählen, erzählen ist Erinnern. Unterdrückte Menschen, Völker und Kulturen können nur so lange ausgebeutet und ausgegrenzt werden, als ihre Erinnerung an ihre Geschichte im Schweigen gehalten wird. Eine Demokratie hat ohne die Freiheit des Erinnern- und Erzählen- Dürfens keine Chance.

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  • 30.12.2019
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    25:28
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    Ich danke, also bin ich - Vom Zauber der Dankbarkeit

    Dankbarkeit steht in fast allen religiösen Traditionen im Mittelpunkt und gilt als Voraussetzung für gelebte Spiritualität. Das geht zurück bis in die indigenen Traditionen der Welt, die eine Haltung der Dankbarkeit als Grundlage für die Verbundenheit mit dem ‚Großen Geist’ oder ‚Gott‘ verstehen. Wer dankbar ist, ist dem Glück näher, schaut staunend auf die Welt, ist präsent und verbunden in der Gegenwart. Dankbarkeit ist ein Lernweg, dessen Praxis Übung braucht, bevor man auch Dankbarkeit für die unerwarteten Schicksalsschläge entwickeln kann.

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  • 27.12.2019
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    23:23
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    Leben ist riskant - Wie wir vertrauensvoll leben können

    Kein Tag und keine Stunde des Lebens ist mit Sicherheit vorhersagbar. In jeder Sekunde kann etwas Unerwartetes geschehen: das große Glück oder das große Unglück kann hereinbrechen. Dennoch leben wir, als könnten wir die Zukunft planen. Das ist auch notwendig, um das Leben zu bestehen. Trotzdem liegt hinter allem die Ungewissheit. Bewusst mit ihr umzugehen, hilft, Schicksalsschläge zu ertragen, macht umsichtig und dankbar für jeden Tag, an dem das Leben läuft wie geplant.

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  • 26.12.2019
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    24:36
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    Sinn statt Sucht - Die christliche Fazenda da Esperanca in Boppard

    In der „Fazenda da Esperança“ in Boppard versammeln sich Ex-Junkies frühmorgens zum gemeinsamen Gebet. Die Fazenda, auch Hof der Hoffnung genannt, ist eine familienähnliche, franziskanisch geprägte Gemeinschaft. Jugendliche und junge Erwachsene können dort versuchen, ihr Leben ohne Drogen wieder in den Griff zu bekommen. Die Bewohner üben sich ein Jahr lang ins Gebet ein und lesen die Bibel. Sie kümmern sich auch um praktische Dinge, wie Holz hacken und die Wohngebäude in Stand zu halten. Männer und Frauen können so in getrennten Einrichtungen Orientierung finden, wie sie die eigene Leere füllen und lernen können, wieder aufeinander zu achten.

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  • 23.12.2019
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    24:42
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    Die keusche Revolutionärin - Wer war eigentlich Maria?

    In manchen Jahrhunderten wurde Maria, die Mutter Gottes, so verehrt, dass sie im volkstümlichen katholischen Glauben wie eine Göttin verehrt wurde. Allerdings meist als stille und demütige Dienerin und als aufopferungsvolle Mutter. Andererseits haben aber auch die engagierten Frauen von Maria 2.0 die „Gottesmutter“ zu ihrer Vorkämpferin auserkoren. Und manche feministische Theologin sieht in Maria die weibliche Seite Gottes. Darüber hinaus findet sie auch in anderen Religionen Verehrerinnen: Im Islam ist sie die Mutter des Propheten Jesus. Aber auch tamilische Hindus beten auf ihrer Wallfahrt nach Kevelaer Maria als eine Gottheit an. Und es stellt sich die Frage: „Wer war eigentlich Maria?“.

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  • 20.12.2019
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    24:37
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    Genug! Über die vergessene Tugend der Mäßigung

    Ständige Erreichbarkeit ist an der Tagesordnung, Konsumwünsche dulden keinen Aufschub. Wer heute zur Mäßigung aufruft, macht sich leicht unbeliebt und gerät in den Verdacht, eine Spaßbremse zu sein. Die vermeintliche Freiheit der „Alles-geht-Mentalität“ entpuppt sich aber immer mehr als Zwang. Klimawandel und schwindende Ressourcen zeigen, wie dringlich es ist, den Blick und das Gefühl fürs rechte Maß wiederzufinden. Maßvoll leben und dabei glücklich sein, wie geht das?

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  • 13.12.2019
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    25:11
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    Ich hätt' so gern... - Jeder Mensch braucht Lebensträume

    Vorweihnachtszeit: Die Zeit der Wunschzettel. Den kleinen fällt es oft nicht schwer, einen Wunsch nach dem anderen aufzuschreiben. Und die Großen? Blicken oft ratlos, wenn man sie nach ihren Wünschen fragt. Aber unsere Wünsche, Traüme und Sehnsüchte sind eine wichtige Kraftquelle. Sie setzen uns in Bewegung. Als Lebensträume treiben sie uns an. "Was wünsche ich mir für mein Leben?" Jeder Mensch braucht Lebensträume, sagt der Frankfurter Psychologe Rolf Haubl. Und mancher Lebenstraum darf auch einfach Wunschtraum bleiben.

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  • 22.11.2019
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    23:53
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    Essen in guter Gesellschaft - die Tischgemeinschaft

    Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, so heißt es, - und Menschen, so könnte man ergänzen. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein guter Anlass, um miteinander zu reden, zu lachen und zu feiern. Ein Ritual, das heute oft vernachlässigt wird: Mit Take-Away-Imbiss oder einer Pizza vor dem Fernseher wird die Nahrungsaufnahme eher zur Nebensache. Doch immer mehr Organisationen und Privatpersonen bieten Tafelrunden für Menschen an, die nicht alleine essen möchten. Sie wissen: Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit, Verständnis und Vertrauen.

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  • 15.11.2019
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    25:24
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    Arlington never dies - Der verklärteste Totenpark der USA

    In Deutschland wird heute am Volkstrauertag an vielen Orten an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. In den USA ist Arlington ein besonderer Ort für dieses Gedenken. Auf dem riesigen Nationalfriedhof vor den Toren Washingtons haben mehr als 420.000 US-Amerikaner ihre letzte Ruhestätte gefunden. Meist sind es Angehörige der Streitkräfte. In den vergangenen Jahren auch Opfer von internationalen Konflikten und Terroranschlägen. Arlington ist mit einigen Grabstätten von Prominenten aber auch ein Touristenmagnet. Millionen Besucher aus aller Welt kommen jährlich hierher. Für viele US-Amerikaner ist Arlington fast wie ein heiliger Ort. Seine Geschichte aber kennen nur wenige.

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  • 08.11.2019
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    23:25
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    Rund um die Uhr gefordert - Wenn Menschen kranke Angehörige begleiten

    Die Diagnose ist meistens ein Schock: Multiple Sklerose, Muskelschwund oder eine Augenkrankheit, die zu Blindheit führen kann. Der Schock trifft dann nicht allein die Frau oder den Mann, der erkrankt ist, sondern die ganze Familie - insbesondere die Partnerin oder den Partner. Eine Krankheit, die schleichend schlechter und nach menschlichem Ermessen und ärztlicher Kunst nie mehr besser wird, prägt das Leben des Paares auf Jahre hinaus. Beide müssen unterschiedliche Aufgaben bewältigen, unterschiedliche Dinge lernen, um den Alltag zu meistern.

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  • 06.10.2019
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    24:12
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    Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr - Junge Landarbeiter in Mittelamerika

    Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln der Menschheit. Auf den Zuckerrohrfeldern im mittelamerikanischen Guatemala mussten vor zwanzig Jahren auch Kinder, sogar Elfjährige, bei der Ernte helfen. „Das sei heute nicht mehr so“, versichern Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Auf ihren Feldern gäbe es keine Minderjährigen mehr. Doch das scheint nicht zu stimmen. In den Jugendgruppen des katholischen Diakons Erky Pino machen viele Jungen mit, die während der Erntesaison im Zuckerrohr arbeiten. Sie wollen sich nicht den kriminellen Jugendbanden anschließen, haben aber keine anderen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. „Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr“ . Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Andreas Boueke über die Situation junger Landarbeiter in Mittelamerika.

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  • 22.09.2019
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    25:24
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    Das Kreuz mit dem rechten Rand - Wie sich die Kirchen gegen Fremdenfeindlichkeit abgrenzen

    Beide großen christlichen Kirchen positionieren sich deutlich gegen den Rechtsextremismus, aber auch gegen den Populismus von rechts. Bischofsworte und Kirchenpapiere weisen eine deutliche Sprache auf. Doch die eigentliche Auseinandersetzung findet oft an der Basis statt, in den Kirchengemeinden. Denn viele Anhänger der AfD zum Beispiel sind nicht nur Kirchenmitglieder, sondern sitzen auch in den Kirchenvorständen. Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gemeinden fragen sich, wie sie Flagge zeigen können gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, ohne dabei eigene Mitglieder zu verlieren.

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  • 15.09.2019
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    23:02
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    Laptop und Vielehe - Beduinen in Israel zwischen Tradition und Moderne

    Der Begriff „Beduine“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet „nicht sesshaft“ oder „nomadisch“. Doch Nomaden sind die Beduinen in der israelischen Negev-Wüste schon lange nicht mehr. Es ist ihnen heute verboten, mit den Tieren umherzuziehen. Nach der Gründung Israels flohen die meisten der Beduinen in arabische Nachbarländer. Von denen, die blieben, wurden viele in eigens gegründete Orte umgesiedelt. Es gibt aber noch Familien, die in der Wüste leben, auf unterschiedliche Weise.

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  • 08.09.2019
    0 MB
    24:18
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    Licht, Luft, Leben - Das Fenster als Öffnung zur Welt

    Morgens ist es oft das Erste, was wir tun: Wir blicken aus dem Fenster. Wie ist das Wetter? Was erwartet uns draußen? Zuverlässig liefert der Blick aus dem Fenster diese Informationen. Natürlich gibt es inzwischen attraktivere Fenster zur Welt - allen voran der Computer. Sie ermöglichen uns Einblicke bis in den letzten Winkel der Erde. Doch der Blick aus dem Fenster hat seinen eigenen, ganz besonderen Reiz.

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  • 01.09.2019
    0 MB
    25:10
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    Gottsuche unterm Blätterdach - Der "Ashram Jesu" im Westerwald

    Im Westerwald besteht seit 2005 der sogenannte "Ashram Jesu", der sich auch "Christliche Lebensschule" nennt. Er wird von dem Jesuitenpater Bertram Dickerhof und Schwester Petra Maria Hothum geleitet. In einem indischen Ashram ist der Jesuitenpater bei einer persönlichen Erfahrung "auf den Grund", und wie er selbst es nennt, in seine „persönliche Tiefsee“ getaucht, dorthin, wo scheinbar nichts mehr ist. Und aus dieser Erfahrung heraus gründete er selbst einen Ashram, wo er nun eine Meditationsweise lehrt, die nichts will, als zu erkennen, was ist.

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  • 25.08.2019
    0 MB
    24:18
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    Die Insel als Paradies - Wenn Menschen von einem neuen Anfang träumen

    Es gibt kaum einen Menschen, der noch nicht von einer Insel geträumt hat. Von einem paradiesischen Urlaub auf den Seychellen oder auf einer kleinen Korallen-Insel der Malediven im Indischen Ozean. Türkisfarbenes Wasser, ein endlos blauer Himmel und wohlige Wärme im Schatten der Palmen. Ein Paradies auf Zeit, in dem wir zu uns selbst finden können, zu einem Leben, wie es sein sollte. Inseln waren schon immer ein Bild, das dem des Paradiesgartens ganz ähnlich ist. Und ein Bild, das für Anfänge steht.

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  • 18.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland

    Den beiden großen Kirchen laufen die Mitglieder davon. Daneben gibt es aber auch eine andere Entwicklung: über 100 kleine innovative Experimente, in denen Christinnen und Christen neue Wege gehen. Sie nennen sich die „Beymeister“, „Jumpers“ oder „surf and soul“. Diese Initiativen versuchen, eine Brücke in ihre oft kirchenferne Umwelt zu schlagen und gehen dabei ungewöhnliche Wege. Doch einen Königsweg der Mission gibt es nicht. Immer wieder müssen die „Missionare“ dieser sogenannten „fresh x-Bewegung“ die Erfahrung machen, dass es nicht leicht ist, Menschen zu gewinnen. „Anfängergeist gesucht - Christliche Neuaufbrüche in Deutschland.“ Sie hören einen Beitrag von Michael Hollenbach.

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  • 04.08.2019
    0 MB
    24:52
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    Weil jedes Leben zählt. Jedes. Fünf Jahre nach dem Völkermord an den Jesiden

    Vor fünf Jahren überfielen IS-Terroristen im Nordirak die Dörfer der Jesiden. Sie töteten Männer und ältere Frauen, vergewaltigten und versklavten Mädchen und junge Mütter. Baden-Württemberg hat damals 1000 Jesidinnen aufgenommen und gerettet. Heute stellt sich die Frage: Ist die Integration der traumatisierten Frauen gelungen? Und wie hat das neue Leben in fremder Welt ihre Spiritualität und religiösen Traditionen verändert?

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  • 21.07.2019
    0 MB
    24:08
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    Dervis Hizarci: Ein türkischer Muslim kämpft gegen Judenhass - auf dem Fußballfeld und im Konferenzsaal

    An Sonntagen kickt Dervis Hizarci voller Leidenschaft für seine Mannschaft TuS Makkabi Berlin, den jüdischen Fußballklub. Der gläubige Muslim will beweisen, dass Juden und Muslime gut miteinander können, wenn sie gemeinsam siegen wollen. Bereits als Lehrer beschloss der Sohn türkischer Migranten, abfällige anti-jüdische Bemerkungen seiner Schüler zum Anlass zu nehmen, diese aufzuklären. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Türkischen Gemeinde zu Berlin brachte er Mitglieder der benachbarten Moscheegemeinde und der Synagoge zusammen zu einer Stolpersteinverlegung für ein jüdisches Ehepaar.

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  • 14.07.2019
    0 MB
    25:21
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    Wie erzählen wir die Zukunft neu? Die Suche nach der neuen Geschichte des Menschenseins

    Die moderne Welt basiert auf einer über 3000-jährigen Schöpfungsgeschichte, die zur menschlichen Beherrschung der irdischen Biosphäre und der Trennung zwischen Natur und Mensch geführt hat. Kombiniert mit der konventionellen Naturwissenschaft vertritt sie ein Weltbild, dass unsere Existenz als zufällig und weitgehend sinnlos, vom größeren Ganzen abgetrennt und auf Konkurrenz und Kampf aller gegen alle erklärt. Dieses Weltbild hat eine Realität der Naturzerstörung und sozialen Spaltung geschaffen, das die Menschheit heute mit der akuten Gefahr der Selbstzerstörung konfrontiert. In dieser Situation entstehen aber weltweit auch zahlreiche Versuche, die Rolle des Menschen ganz neu zu verstehen.

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  • 30.06.2019
    0 MB
    25:18
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    Am Ende des Regenbogens ein Topf mit Gold - Die sagenhafte Welt der Feen, Elfen und Kobolde in Irland

    Irland gilt als katholisch, trotzdem warnen Straßenschilder vor Feen oder Kobolden. Machen Straßen merkwürdige Schlenker, wundert sich dort niemand, denn Fairy-Territorium, das Gebiet der Feen zu durchkreuzen, bringt Unglück. Die übernatürlichen, meist unsichtbaren Wesen spalten die irische Nation: Die einen wollen sich in der Weltöffentlichkeit nicht lächerlich machen. Die anderen glauben, daran und wollen die Fairys als Bestandteil ihrer Kultur schützen. Der Ursprung des Glaubens wird in den Naturkräften gesehen, die sich die Menschen jahrhundertelang nicht rational erklären konnten.

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  • 23.06.2019
    0 MB
    24:54
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    Die Vertrauensfrage - Ein Rückblick auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund

    Mit einem großen Abschlussgottesdienst im Fußballstadion von Dortmund endetet der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag. In diesem Jahr stand er unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“. Das Angebot umfasste 2000 Einzelveranstaltungen. Kirchentage sind immer wieder Zeitansagen, und auch dieses Mal lieferte das Stichwort „Vertrauen“ viel Anlass für Zeit und Gesellschaftsdiagnosen aus protestantischer Sicht. Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister fassen für Camino in hr2-kultur ihre Eindrücke vom Protestantentreffen in Dortmund zusammen.

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  • 20.06.2019
    0 MB
    25:14
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    Mit Gottes sanfter Hand - Über die heilende Kraft des Segnens

    Segnen ist ein uralter spiritueller Ritus der Menschheit und kommt in allen Religionen und Kulturen vor. Zu segnen bedeutet, jemandem bedingungslos und von Herzen Gutes zu wünschen und die heilende Liebe Gottes oder einer höheren Kraft für sich selbst, für andere Menschen oder Dinge zu erbitten. Segnen ist kein Privileg von Priestern. Manche halten es für ein Heilmittel in einer von Krisen und Konflikten bedrohten Welt. Es soll helfen, eine negative Geisteshaltung zu überwinden sowie sich selbst und andere mit einem schützenden Mantel zu umgeben. Von Lisa Laurenz.

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