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Handelsblatt Mindshift

In „Handelsblatt Mindshift“ sprechen die Journalistinnen Tanja Kewes und Carina Kontio mit spannenden Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht. Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift. Unser Podcast ist für alle Führungskräfte, Manager:innen, Mitarbeiter:innen und Macher:innen interessant. Es erwarten Euch Erfolgsgeschichten inspirierender Personen, um aus deren Erfahrungen zu lernen. Praxiswissen und Insider-Tipps zu Leadership und Vielfalt, die Ihr in keinem Buch findet.

Alle Folgen

  • 11.12.2019
    35 MB
    42:19
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    Anastasia Biefang "Ich weiß nicht wo die Reise hingeht, aber das schaffen wir"

    Anastasia Biefang hat es bei der Bundeswehr bis ganz nach oben geschafft. Sie ist Bundeswehroffizierin – aber nicht irgendeine, sondern die erste transsexuelle Bataillonskommandeurin. Zuständig ist die 45 Jährige für insgesamt 700 Soldatinnen und Soldaten aus dem Informationstechnik-Bataillon 381, das vereinfacht gesagt die Telekom der Bundeswehr ist. Die Bundeswehr galt lange Zeit als reiner heterosexueller Männerbund. Bis 2001 waren Homo- und Transsexualität sogar ein Hindernis, Zeit- oder Berufssoldat zu werden. Ebenfalls erst seit 2001 sind alle Laufbahnen bei der Bundeswehr auch für Frauen geöffnet. Wir sprechen mit ihr in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift darüber, wie aus Marc Oberstleutnant Anastasia wurde und über Offenheit und Diversität in der Bundeswehr. Vor allem wollten wir wissen, wie ihr Vorgesetzter vor vier Jahren, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, reagiert hat, als sie ihm mitteilte, dass Sie künftig als Frau angesprochen werden möchte. Für die Geschlechtsangleichung entschied sich Biefang vor zwei Jahren. Sie geht seit ihrem Outing im Jahr 2015 auch bewusst an die Öffentlichkeit - inzwischen gibt es sogar einen Kinofilm über ihr Leben. Was hat sie dazu bewogen, sich auf die Dreharbeiten zu "Ich bin Anastasia" einzulassen? Wie viel Hohn und Spott muss Anastasia Biefang in Internet-Foren und in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook ertragen? Und wie geht sie mit ihrer Geschichte im Auslandseinsatz in Afghanistan um - ein Staat, in dem für gleichgeschlechtlichen Sex die Todesstrafe verhängt werden kann? Die Antworten hört ihr in der neuen Podcast-Folge.

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  • 05.12.2019
    23 MB
    27:23
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    Esra Kücük: „Ich glaube an die Kraft von Kunst & Kultur"

    Unsere heutige Interviewpartnerin gerade aus London zurück, wo der jüngste Terroranschlag die hitzige Debatte über Migration, Integration und Sicherheit wieder entfacht hat. Zumindest in den Medien, denn die Menschen vor Ort schienen, so die Politologin und Chefin der Allianz-Kulturstifung, eher routiniert. „Ich habe es so empfunden, dass solche Ereignisse Alltag geworden sind und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Londoner besonders angespannt waren“, erzählt Esra Küçük. Zum Zeitpunkt des Attentats war die gebürtige Hamburgerin keine 500 Meter entfernt. „Unter den Londonern ging das Leben ganz normal weiter. Ich glaube dass wir in einer Zeit leben, in der Terror zu unserem Alltag dazu gehört.“ Mit politischen Debatten kennt sich Küçük gut aus. Sie gründete 2010, nach Stationen bei der Mercator-Stiftung und dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, die Junge Islamkonferenz, um mit Bildung und Dialog dem Populismus entgegenzuwirken - damals für sie auch ein Schritt, der eine Antwort auf Thilo Sarrazins Bestseller war, wie sie in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift erzählt. Sie ist erst 36 Jahre alt und gilt schon als eine der führenden jungen Intellektuellen. Sie schreibt, hält Vorträge, diskutiert mit Spitzenpolitikern. Bevor sie im Sommer 2018 als Geschäftsführerin zur renommierten Allianz-Kulturstiftung wechselte, leitete sie das Gorki Forum in Berlin, die Debattenplattform des Gorki-Theaters. Was genau sie bei der Allianz-Stiftung macht, welche Rolle Kunst und Kultur für unsere Demokratie spielen und was für die Deutsch-Türkin Heimat bedeutet - jetzt im Interview.

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  • 27.11.2019
    21 MB
    25:02
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    Sabine Herold: „Gemischte Teams sind besser"

    Für unsere heutige Folge haben wir mit einer Frau gesprochen, deren Firma eigentlich kaum jemand so richtig kennt: Mit Sabine Herold, der Chefin des Klebstoffherstellers Delo. Dabei hat eigentlich jeder von uns ein Produkt der Firma in der Tasche, denn unsere Handys und Kreditkarten werden mit Kleber von Delo hergestellt. Sogar in Flugzeugen ist der Klebstoff verbaut. Wir haben die Firmenchefin unter anderem gefragt, wie schwer es als Hidden Champion im Mittelstand ist, gute Bewerber zu bekommen. Die überraschende Antwort gibt es in der neuen Folge. Besonders ist vor allem, wie viel Spielraum die Unternehmerin ihren Mitarbeitern gibt, um kreativ arbeiten zu können. Spinnerzeit nannte sie das! Ein wirklich interessantes Gespräch, in dem Sabine Herold mit uns auch darüber gesprochen hat, wie es ist, seit über 20 Jahren zusammen mit ihrem Mann in der Firma zu arbeiten. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 20.11.2019
    25 MB
    30:00
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    Wiebke Ankersen & Christian Berg von der Allbright-Stiftung: „Die Stellschraube für mehr Diversität sind die Männer"

    Vor zwei Jahren hat die gemeinnützige Allbright-Stiftung einen Begriff geprägt, der es sogar bis in die „New York Times“ (NYT) schaffte: Der Thomas-Kreislauf. Thomas ist der häufigste Name in deutschen Vorständen, neben Michael und Stefan. Das Fatale daran: Je höher die Hierarchieebene, desto wahrscheinlicher ist es, dass neue „Vorstands-Thomasse“ nach Bauchgefühl rekrutiert werden. „Dann rekrutiert eben der Mann den Mann, weil er ihm ähnlich ist“, erklärt Stiftungschefin Wiebke Ankersen in der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Mindshift das Phänomen. „Und weil er ihm die höchste Kompetenz zuspricht.“ Die Unternehmen gehen auf Nummer sicher und orientieren sich an dem, was schon in der Vergangenheit funktioniert hat. „Sowas kann man nur unterbrechen, indem man Strukturen einzieht, die dem entgegen wirken – etwa interne Zielgrößen“, sagt Ankersen. Co-Geschäftsführer Christian Berg ist überzeugt: „Die Stellschraube für mehr Diversität sind die Männer.“ Jahr für Jahr zeichnet die deutsch-schwedische Stiftung ein anschauliches Bild davon, wie homogen die Führungsetagen in Deutschland aufgestellt sind. Der Thomas-Kreislauf ist aller Munde. Das zeigt: Es braucht Menschen wie Wiebke Ankersen und Christian Berg. Ihr Job ist es, sich für mehr Frauen und Diversität in der deutschen Wirtschaft einzusetzen. Andrea Rexer und Carina Kontio haben mit den beiden in Düsseldorf darüber gesprochen, wie man den Thomas-Kreislauf durchbrechen kann, was sich in Deutschland ändern muss und was Deutschland sich von den Schweden abgucken kann.

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  • 13.11.2019
    52 MB
    01:02:33
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    Stefan Verra: „Der Mensch ist so visuell. Körpersprache kann jeder"

    Donald Trump, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Christine Lagarde & Co.: Er beobachtet die mächtigsten Menschen der Welt wie kein anderer und schaut dabei nicht nur darauf, was sie sagen, sondern analysiert vor allem, wie sie es sagen - der österreichische Autor und Coach Stefan Verra.

    Der Körpersprache-Experte ist unser heutiger Gast in Handelsblatt Mindshift und er hat die Gabe, dass er körpersprachliche Codes dechiffrieren kann. Ob wir zwicken, nicken oder winken: Stefan Verra weiß, was dahinter steckt und zeigt uns im Gespräch, was Mimik und Gestik alles können und wie wir andere Leute dazu bringen können, uns wohlwollender zuzuhören.

    Zusammen mit dem Österreicher entschlüsseln wir außerdem das Geheimnis mächtiger Alpha-Manager wie Facebook-CEO Marc Zuckerberg, Adidas-Chef Kasper Rorsted oder Dieter Zetsche, ehemaliger Daimler-Boss - damit wir verstehen, womit sie uns verführen und ihnen nicht mehr auf den Leim gehen. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 06.11.2019
    27 MB
    32:34
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    Bijan Kaffenberger: „Wer Politik macht, will gestalten und hat einen Anspruch darauf"

    Wir sprechen mit Bijan Kaffenberger, dem Shooting-Star der Hessischen SPD. Der 29-Jährige hat alle paar Sekunden einen Kontrollverlust, denn er leidet seit seinem 6. Lebensjahr am Tourette-Syndrom. Die Tics halten ihn aber nicht davon ab, seinen Weg zu gehen - seit dem 18.01.2019 ist Kaffenberger Abgeordneter des hessischen Landtags in Wiesbaden. Regelmäßig spricht der Darmstädter vor hunderten Abgeordneten. Sein Thema ist nicht seine Erkrankung oder die Lage von Menschen mit Behinderung, seine Themen sind Wohnen, Bildung, Mobilität und vor allem Digitalisierung. Kaffenberger ist aber nicht nur Berufspolitiker, sondern auch Buchautor, bekannt seiner Youtube-Serie “Tourettikette” und steht seit kurzem als noch Schauspieler auf der Theater-Bühne. Ein beeindruckender junger Mann - und vielleicht schneidet sich der ein oder andere ja auch eine Scheibe von seiner couragierten Art ab. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 30.10.2019
    31 MB
    37:27
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    Janina Kugel: „Gibt es keine Möglichkeit, dass dieses ganze Alpha-Macho-Hass-Gepose ein Ende hat?“

    Sie machte bei Siemens eine steile Karriere, die sie als Personalchefin bis in den Vorstand führte: Janina Kugel. Eines ihrer zentralen Themen: Diversität. Seit die charismatische Managerin für den Technologiekonzern arbeitet, hat sich dort viel verändert. Vor allem, dass Frauen inzwischen ernster genommen werden, dürfte wesentlich mit ihrer Arbeit zu tun haben, von der sie in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift erzählt. Doch die Personalchefin verlässt den Siemens-Konzern Ende Januar. Im Podcast verrät Janina Kugel, was sie beruflich machen würde, wenn sie nochmal 25 wäre. Außerdem erzählt sie auch, wieso sie - eigentlich ein Kindertraum von ihr - doch keine Notfallmedizinerin wurde und sich nach den ersten intensiven Übungseinheiten in Klavier und Cello auch von einem Musikstudium wieder verabschiedete, um Volkswirtschaft zu studieren

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  • 23.10.2019
    30 MB
    36:25
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    Friederike von Mirbach: „Unser Körper ist der größte Schwätzer“

    Die Kommunikations-Expertin Friederike von Mirbach berät Dax-Konzerne und führende Mittelständler. Sie erzählt uns, wieso sie dafür ihren Schauspielberuf an den Nagel hängte und mit welchen Tricks auch Chefs auf der Bühne glänzen können. Sie wollen charismatisch auftreten, Konfliktsituationen souverän meistern und ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern aufbauen? Sie wollen wissen, wie man Fakten gut rüber bringt, ohne seine Zuhörer einzuschläfern und fragen sich, wie emotional Sie sein dürfen, wenn die Lage mal richtig ernst ist? Diese Fragen beantwortet Friederike von Mirbach diese Woche in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift. Außerdem spricht sie darüber, wie wichtig unsere Körpersprache im Business ist - und erklärt, wie gefährlich diese für die Karriere sein kann, wenn man sie nicht richtig beherrscht. „Unser Körper ist der größte Schwätzer“

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  • 26.06.2019
    35 MB
    41:45
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    Vera Schneevoigt über Alpha-Männer, Programmierkurse und Meditieren in Meetings

    Vera Schneevoigt hat einen Job, den es früher gar nicht gab. Ganz modern und dank Digitalisierung arbeitet die IT-Expertin heute als Chief Digital Officer im Geschäftsbereich Gebäudetechnik bei der Bosch-Gruppe. Gerade hat sie 100 Tage hinter sich und führt das erste Gespräch in dieser neuen Rolle mit uns. Schneevoigt ist eine der wenigen Frauen in Spitzenpositionen bei IT-Konzernen, gilt als Expertin für IoT, Industrie 4.0 und digitale Transformation. Geboren in Rheinland-Pfalz hat sie in Neustadt an der Weinstraße das Mädchengymnasium absolviert, dann aber nicht studiert, sondern bei Siemens eine Lehre zur Industriekauffrau gemacht. Sie arbeitete sich dort über 30 Jahre lang bis nach oben. Ihre Vita ist beeindruckend - und das nicht nur beruflich. Vera hat uns erzählt, dass sie sich damals schon als junges Mädchen lieber für einen Programmierkurs entschieden hat, als einen Tanzkurs zu buchen. Wir wollten von der IT-Managerin aber auch wissen, welche Kernkompetenzen denn entscheidend für diesen Job sind. Und welche Fähigkeiten es braucht, um auch im digitalen Zeitalter eine gute Führungskraft zu sein.

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  • 19.06.2019
    42 MB
    50:23
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    Dilek Gürsoy über Frauen in der Herzchirurgie, Kunstherzen und Grabenkämpfe im OP

    Wir sprechen mit der Herzchirurgin Dilek Gürsoy - die Tochter türkischer Gastarbeiter studierte als Einzige in der Familie. Heute ist die erste Frau in Europa, die einem Patienten ein Kunstherz implantierte - ein Bereich in der Medizin, der sonst von Männern dominiert wird. In unserem Gespräch macht sie anderen Frauen Mut, sich in Männerdomänen zu wagen und sich selbst für gute Leistungen zu loben. Das Leben von Dilek Gürsoy bietet alles, was eine gute Geschichte ausmacht - wir erzählen sie bei Handelsblatt Mindshift.

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  • 12.06.2019
    47 MB
    55:51
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    Lina Kotschedoff über Inklusion, Innovation und die Frage, wie man als Blinde Marathon läuft

    Heute sprechen wir bei Handelsblatt Mindshift mit Lina Maria Kotschedoff. Sie arbeitet bei den Stadtwerken Düsseldorf als Kommunikations- und Start-up-Managerin und hat eine Besonderheit: sie ist fast blind.

    Trotzdem läuft die junge Deutsch-Brasilianerin Marathon und geht entschlossen ihren Weg. Ihr Motto: „Behinderung ist keine Verhinderung“.

    Die schwere Krankheit hilft der studierten Betriebswirtin sogar im Job dabei, sich neue Geschäftsmodelle auszudenken, wie sie uns in der heutigen Folge verrät.

    Außerdem haben wir mit der 36 Jährigen darüber gesprochen, wie Unternehmen von Menschen mit Einschränkungen profitieren und innovativer sein können.

    Hören Sie die beeindruckende Lebensgeschichte einer jungen Frau mit Handicap und erfahren Sie, warum Lina ganz bewusst Blindenhund, Gehstock und Armbinde verzichtet und wie sie ihren Arbeitsalltag dank Siri, Whatsapp und Co. meistert.

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  • 05.06.2019
    47 MB
    56:10
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    Cawa Younosi über Karriere, Migration und warum er sich als „Quotenfrau“ fühlte

    Heute bei Handelsblatt Mindshift: Cawa Younosi. Er hat es vom Kriegsflüchtling aus Afghanistan zum Personalchef von SAP Deutschland geschafft. In Kabul aufgewachsen, musste sich Younosi als 14-Jähriger ohne seine Familie in Deutschland durchschlagen. Was ihm dabei geholfen hat, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren, verrät uns der Top-Manager in der heutigen Folge. Außerdem haben wir mit Cawa Younosi über Chancengleichheit und Diversity gesprochen und danach gefragt, ob auch Menschen mit Migrationshintergrund an eine gläserne Decke stoßen. Hören Sie ein Gespräch über einen unkonventionellen Weg mit Stationen als Handyverkäufer und Tabakladenbetreiber am Bonner Hauptbahnhof bis hin zum Verantwortlichen für 22.000 Mitarbeiter. Und erfahren Sie, was Younosis Frau damit zu tun hat, dass er Jura und nicht Philosophie studiert hat.

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  • 29.05.2019
    58 MB
    01:08:55
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    Tina Müller über Seilschaften, Netzwerken und warum sie gerne Scheidungsanwältin geworden wäre

    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist die Top-Managerin und Douglas-Chefin Tina Müller, die nach einem vierjährigen Intermezzo beim Autobauer Opel inzwischen wieder in der Beautybranche angekommen ist. Wir haben mit der Chefin des Parfumkonzerns vor allem über die Bedeutung von Seilschaften und Netzwerken gesprochen. Denn Müller hat, zusammen mit anderen Top-Managerinnen, einen eigenen Frauenbund gegründet – den Merton-Kreis. Was es mit diesem exklusiven Zirkel mächtiger Wirtschaftsfrauen auf sich hat, wer sich dort trifft und wie man reinkommt, verrät sie in unserer heutigen Folge. Außerdem haben wir mit Tina Müller über Sinn oder Unsinn von Mentoring-Programmen gesprochen, also wenn eine erfahrene Führungskraft einem jüngeren Mitarbeiter mit Ratschlägen, Feedback und auch mit Kritik zur Seite steht. Denn gerade was die Förderung von Nachwuchs-Talenten angeht, ist die Top-Managerin selbst sehr aktiv und engagiert. Zum Schluss wollten wir von Tina Müller wissen, inwiefern ihre Mitarbeiter*innen sie für eine schwierige Chefin halten – und was für ein Buch sie schreiben würde, wenn sie könnte. Hören Sie, was Tina Müller zu all dem sagt und was der klügste und nützlichste Karriere-Tipp ist, den sie jemals von einem ihrer Chefs bekommen hat.

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  • 22.05.2019
    24 MB
    28:19
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    Katarina Barley über Perfektionismus, Fehlerkultur und Wertschätzung

    Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift.

    In insgesamt sechs Folgen sprechen wir mit spannenden Gästen aus Wirtschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht.

    Für unser erstes Gespräch haben wir Katarina Barley eingeladen, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und SPD-Spitzenkandidatin, die ins EU-Parlament einziehen möchte.

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