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Frau Bachmayer packt aus!

Moin! Wir sind Lehrer an einer Oberschule in Niedersachsen: Frau Bachmayer und Herr Müller Jeder von uns war schon mal Schüler und hat sich gefragt, was unsere Lehrer denn so hinter der verschlossenen Tür im Lehrerzimmer besprechen. In unserem Podcast geben wir nicht nur einen Einblick in das Lehrerzimmer und den Schulalltag, sondern wir widmen uns auch aktuellen Themen in Schule, die alle bewegen. Wir sind nicht die typischen Lehrer, die Unterricht nach Vorschrift machen oder nur für die Schule leben. Wir lästern auch gerne und dabei bekommt jeder sein Fett ab: Eltern, Schüler und auch unsere Kollegen, die Lehrer.

Alle Folgen

  • 12.11.2020
    19 MB
    22:40
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    Was ist guter Unterricht? - Zauberstunde oder Flop?

    Was ist eigentlich guter Unterricht? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, finden wir. Was richtig schlechter Unterricht ist - so wie Ute und Menke ihn machen- das ist für uns ganz klar: Als Erstes nach den Hausaufgaben fragen und nur nach Lehrbuch agieren, das ist langweilig. Und richtig schlecht ist auch: Wenn Lehrer lustlos sind und sogar zu spät zum Unterricht erscheinen. Gut ist der Unterricht unserer Meinung dann, wenn Lehrer und Schüler Spaß am Unterricht haben und so in einem positiven Lernumfeld agieren. Und dazu gehört, dass man die Lebenswelt der Schüler in den Unterricht einbezieht. „Für mich ist eine gute Schüler-Lehrerbeziehung sehr wichtig“ meint Herr Müller. Das richtige Unterrichten fängt eigentlich erst nach der Lehrer-Ausbildung von Studium und Referendariat an. Viele Elemente aus der Ausbildung gehen in der Praxis verloren. Gut wäre es, wenn Lehrer sich gegenseitig Rückmeldung geben würden, und so die Chance haben voneinander zu lernen, meinen beide Lehrer. Aber das reicht noch lange nicht aus...Hört rein, was wir dazu sagen!

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  • 29.10.2020
    14 MB
    15:56
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    Lieblingsschüler - klar, haben wir welche!

    Eindeutig ja! Viele LehrerInnen und Lehrer, so wie unsere Kollegin Ute, mögen vor allem angepasste Schüler, die keinen Ärger machen. Aber, Frau Bachmayer und Herr Müller meinen, Lieblingsschüler können auch die Schüler sein, die gegen den Strom schwimmen und diskutierfreudig sind. Das hängt ganz von der Persönlichkeit des Lehrers ab. Aber wie schafft man es als Lehrer, sich nicht anmerken zu lassen, dass man Lieblingsschüler hat? Und wirkt sich die Sympathie womöglich auf die Notengebung aus? Darüber diskutieren wir in dieser Folge. Und natürlich auch noch darüber, was besonders gut beim Lehrer ankommt - und was eher nicht.

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  • 15.10.2020
    15 MB
    18:08
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    Capital Bra, Mero, Loredana und Co - Unsere Schüler hören Gangstarap

    Immer Schüler fahren bereits im Grundschulalter auf Deutschrap ab. Texte von Rappern wie Capital Bra, Mero oder Loredana sind oft gewalt- und drogenverherrlichend und frauenfeindlich. Wir sprechen über die musikalischen Vorlieben unserer Schüler und überlegen, wie Eltern und wie wir Lehrer damit umgehen sollen. Verbieten oder erlauben? Weder noch, finden wir und fragen unsere Schüler, was sie an Texten wie "Ich brech' dir dein Genick" so toll finden. Und wenn´s passt binden wir solche Texte auch in den Unterricht ein. Viele der Schüler machen sich weniger Gedanken um die gewalt- und drogen verherrlichenden Texte, sondern finden Capital Bra und Samra einfach cool. Das macht sich auch in ihrer Sprache bemerkbar, in der das Wort "Fuck" bereits zur „Normalsprache“ gehört. Aber auch Ausdrücke wie Fotze, Bitch oder Hurensohn fallen unter den Schülern. Dürfen wir Lehrer auf diese Sprache eingehen oder gar auch so sprechen? Und wie sollten Eltern reagieren, wenn ihre Kinder Deutsch-Rapper anhimmeln? Darum geht’s im aktuellen Podcast. Wir freuen uns, wenn euch unser Podcast gefällt! Was nimmst du aus dieser Folge mit? Wie sind eure Erfahrungen? Gebt uns gerne euer Feedback auf Instagram https://bit.ly/34TpEy1

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  • 01.10.2020
    11 MB
    12:27
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    Warm eingepackt - Unterricht mit Steppjacke und Handschuhe

    Erfrieren oder Corona? Diese Frage stellen Frau Bachmayer und ihr Kollege in der aktuellen Podcastfolge. Herbstlich kühl und gerade morgens auch richtig kalt - beiden Lehrkräfte stehen mit Winterjacke, Schal und Mütze im Klassenraum und frieren trotzdem. Alle 45 Minuten Fenster weit auf und Stoßlüften, so ist es von der Schulleitung angeordnet. Frau Bachmayer hat in ihrer Klasse bereits die Mädchen vom Fenster weggesetzt, weil es auch den Schülerinnen viel zu kalt ist. Schüler und Lehrer sind jetzt öfter krank und fehlen. Offene Fenster, offene Türen, versetzte Pausen – das sorgt für eine erheblich Lärmbelästigung, die auch die Konzentration von Schüler und Lehrer beeinträchtigt. Das Stoßlüften wird zum echten Problem bei den Temperaturen. Und wie soll es erst weitergehen, wenn es noch kälter wird?

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  • 17.09.2020
    17 MB
    20:14
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    Lehrer auf Instagram – Nähe in Social Media hat ihre Grenzen!

    Lehrer auf Instagram gibt es plötzlich wie Sand am Meer. Jung, engagiert und gutaussehend - so präsentieren sich viele Lehrerinnen und Lehrer der neuen Generation in den sozialen Medien. In dieser Folge diskutieren Frau Bachmayer und Herr Müller, ob das zum neuen Lehrerdasein gehört, sich auf Instagram zu präsentieren. Frau Bachmayer hat sogar ihre ehemalige Lieblingsschülerin dazu befragt, wie sie das so findet, wenn sie ihren Lehrerinnen und Lehrer auf Instagram begegnet. Natürlich kann sich so die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern verbessern, anderseits kann diese "Nähe" auch zu einem echten Problem werden, berichtet Frau Bachmayer. Sie erzählt von einem Vater, der sie privat mehrmals auf Instagram anschrieb, um sich mit ihr zu daten. Auch Schülerin Vicky berichtet von einer Lehrerin, die bei Instagram Bikinibilder postet, die dann in der ganzen Schule die Runde machten. Sowas kann schnell mal richtig peinlich werden. Insgesamt birgt die schöne Instagram-Welt doch so einige Gefahren und Stolperfallen für Lehrkräfte, stellt auch Herr Müller fest. Ob ihr euch dort als Lehrerin oder Lehrer dort lieber privat oder öffentlich darstellen solltet, und was Frau Bachmayer und Herr Müller davon halten - das erfahrt ihr in dieser Ausgabe vom Bachmayer Podcast. Gebt uns gerne eure Kommentare bei Instagram https://bit.ly/2GXp6P8

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  • 03.09.2020
    15 MB
    17:49
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    Schule nach dem Sommer – nicht so, wie wir es kennen!

    Nach einer Woche Schule mit Corona und dem Szenario A an der Schule ziehen Frau Bachmayer und Herr Müller eine erste Bilanz. Sie stellen fest, nach sechs Wochen Ferien ist die allgemeine Stimmung im Kollegium eher schlecht. Fast alle sind ausschließlich damit beschäftigt, die Schüler an die Regeln und Pflichten zu erinnern: Maskenpflicht, Hände waschen vor Unterrichtsbeginn, Durchlüften des Klassenraumes, feste Aufenthaltsorte in der Pause in festgelegten Kohorten und vieles mehr. Kein Wunder, wenn den Lehrkräften dabei die Puste ausgeht. Auch, wenn sich die neuen Regeln hoffentlich bald als Routine einstellen werden, ist die Mehrbelastung jetzt für die meisten Lehrerinnen und Lehrer sehr hoch. Frau Bachmayer erzählt von der Kollegin Steffi, die eigentlich in Teilzeit arbeitet, aber trotzdem nun jede Woche aufgrund der gestiegenen Pausenaufsichten vier Stunden Mehrarbeit ableisten muss. Oft kommt auch die Unterrichtszeit aufgrund der ganzen Maßnahmen viel zu kurz. Auch wenn der Kollege Menke während des Händewaschens seinen Matheunterricht stur durchzieht - Pech für alle, die bei der Hygienemaßnahme zu langsam sind. Vieles ist nun völlig anders in Schule und doch bleibt Einiges so wie immer: Nämlich das ständige Gemeckere ihrer Kollegen, finden Frau Bachmayer und Herr Müller, aber davon wollen sie sich trotz der aktuellen Situation auf keinen Fall runterziehen lassen.

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  • 20.08.2020
    15 MB
    18:04
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    Mehrsprachigkeit erwünscht statt Bestrafung!

    Frau Bachmayer und Herr Müller diskutieren über den Vorfall an einer Grundschule in Baden-Württemberg, an der ein Mädchen zu einer Strafarbeit verdonnert worden ist, weil sie in der Pause die türkische Sprache verwendet hatte. Herr Müller ärgert sich über die Bestrafungsmaßnahme und findet diese völlig überzogen. Seiner Meinung nach ist es kein Problem in der Schule auch mal die Zweitsprache zu verwenden. Frau Bachmayer sieht das ähnlich und plädiert generell dafür, Mehrsprachigkeit nicht abzulehnen, sondern mehr Wert zu schätzen und als Ressource zu betrachten. Allzu oft aber haben viele Lehrkräfte das Gefühl, wenn sich Schüler in ihrer Muttersprache unterhalten, sie würden diese dann beleidigen oder wollten sich nicht integrieren. So ein Misstrauen ist unnötig und Kollegen sollten hier souveräner sein, meinen die beiden Lehrkräfte. Statt Mehrsprachigkeit abzulehnen und zu verbieten könnte man diese vielmehr im Unterricht in Form von Code-Switching oder mehrsprachigen Unterrichtsmaterialien einzubinden. Herr Müller findet, eine sprachsensible Haltung sollte bereits Teil der Lehrerausbildung werden.
    Lasst uns gern eure Meinung dazu da: https://bit.ly/2CCG8Av

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  • 06.08.2020
    15 MB
    17:45
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    Warum Lehrer Ferien brauchen

    In dieser Folge melden sich Frau Bachmayer und Herr Müller direkt aus ihren Sommerferien und unterhalten sich darüber, dass viele Lehrer selbst während dieser Ferienzeit nicht mehr richtig abschalten können. Frau Bachmayer berichtet von ihrer Freundin, einer Grundschullehrerin, die immer nur von Schule redet und selbst in den Ferien jeden Tag zur Schule fährt, um den Schulgarten zu pflegen. Natürlich, so meinen beide Lehrkräfte, ist es gerade für Lehrer mit Kindern schwieriger mal abzuschalten, wenn sie sich neben dem Schulalltag noch um ihre Kinder kümmern müssen.

    Dabei sei das Abschalten und Chillen doch im Lehrerberuf wichtig, um sich wieder ganz auf seine Schüler, Kollegen und die kommenden Aufgaben im neuen Schuljahr voller Elan konzentrieren zu können. Hier meint Frau Bachmayer, dass jeder für sich seine eigene Strategie finden muss, um runterzufahren. Herr Müller stellt fest, dass sich gerade im Lehrerberuf sehr viele Perfektionisten tummeln, die genau das eben nur sehr schwer können. Zum Glück haben Frau Bachmayer und Herr Müller keine Probleme damit und heben noch einmal das Privileg der vielen Ferien im Lehrerberuf hervor, was sie beide auch in vollen Zügen genießen.

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  • 23.07.2020
    14 MB
    16:21
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    Sitzenbleiben bringt gar nichts!

    Frau Bachmayer und Herr Müller unterhalten sich in dieser Folge darüber, wie sinnlos das Sitzenbleiben doch ist und können nicht verstehen, warum es in vielen Bundesländern noch angewandt wird. Denn eine Ehrenrunde zu drehen, bringt ihrer Meinung nach in den meisten Fällen gar nichts außer Demütigung, einem Herausreißen aus der bestehenden Klassengemeinschaft und eine Verlagerung des Problems auf das nächste Schuljahr. Frau Bachmayer, weiß wovon sie spricht, sie ist selbst in der 8. Klasse gleich zweimal sitzen geblieben. Das erste Sitzenbleiben war so demotivierend für die Lehrerin, dass sie das Wiederholungsjahr dann so richtig vergeigte. Auch Herr Müller drehte eine Ehrenrunde in Klasse 12, einem Schuljahr damals, in dem ihn alles andere in seinem Leben mehr interessierte als die Schule. Defizite in einem Kernfach wie Mathe beispielsweise können mit einem Wiederholungsjahr nicht ausgeglichen werden, meinen die beiden Pädagogen und plädieren für eine ganz klare Abschaffung von Sitzenbleiben an allen Schulen. Sie meinen: lieber Fördern statt Sitzenbleiben!

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  • 09.07.2020
    14 MB
    16:31
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    Wer jetzt keine guten Noten absahnt ist selbst schuld!

    Noten-Monopoly so könnte man in diesem Schuljahr die Notenvergabe in Schulen beschreiben. Frau Bachmayer und Herr Müller unterhalten sich im Podcast darüber, dass die Schüler bei den diesjährigen Zeugniskonferenzen von fast allen Lehrern notentechnisch durchgewunken wurden. Die Vorgabe der Kultusminister „Im Zweifel für den Schüler“ wurde fast immer angewandt und so bekamen alle Schüler einen Abschluss, bessere Noten als sonst und eine Ehrenrunde drehen musste auch fast niemand. Trotzdem berichtet Frau Bachmayer von einer Elternbeschwerde. Der Vater findet, dass sein Sohn sich während des Homeoffice verbessert habe und nun auch endlich mal bessere Noten bekommen sollte. Ob er damit durchkommt? Immerhin haben Eltern und Schüler nun viel mehr Möglichkeiten, Noten anzufechten, stellen Frau Bachmayer und Herr Müller fest. Die „geschenkten“ guten Noten stoßen vor allem bei engagierten Lehrkräften, die sich während des Homeoffice sehr bemüht haben, übel auf, erzählt Herr Müller. Sie sehen ihre Leistungen so gar nicht gewertschätzt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, so wie Ute und Menke, die trotzdem Fünfen verteilen. Beide Lehrkräfte fragen sich, ob sie mit den Noten-Geschenken den Schülern wirklich eine Gefallen getan haben. Herr Müller berichtet von einem mittelmäßigen Schüler, der sich und seine Leistungen nun völlig überschätzt und aufs Gymnasium gehen will. Die Probleme der Corona-Noten werden wir wohl noch länger spüren.

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  • 25.06.2020
    18 MB
    20:13
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    Wann Eltern sich über den Lehrer beschweren sollten (…und wann lieber nicht)

    Die Nichte von Frau Bachmayer hat Stress mit ihrer Lehrerin. Die Kleine fühlt sich ungerecht behandelt, weil ihre Lehrerin gerne mal Kollektivstrafen verhängt. Die Mutter ist zwar auf ihrer Seite, aber sie ist unsicher, ob sie sich beschweren sollte. Frau Bachmayer kennt das. Ihrer Erfahrung nach haben viele Eltern Angst, sich über einen Lehrer zu beschweren, da sie befürchten, dieser könnte ihr Kind dann auf dem Kieker haben. Herr Müller meint: Wenn alle Kinder bestraft werden, obwohl nur ein paar Kinder Unsinn gemacht haben, kann und sollte man sich beschweren. Er stellt fest, dass vor allem bei den Hardliner-Lehrern im eigenen Kollegium, Ute und Menke, kaum Beschwerden seitens der Eltern vorliegen. Sowohl Frau Bachmayer als auch Herr Müller finden, dass Eltern bei schlechtem Unterricht, Regelverstößen gegen das Schulgesetz und dem Bloßstellen von Schülern, unbedingt ihr Veto einlegen sollten. Denn Kritik prallt an keinem Lehrer und keiner Lehrerin einfach so ab. Trotzdem sollten Eltern immer auch genau prüfen, ob ihr Kind auch die Wahrheit sagt und ein "Meine Lehrerin mag mich nicht" auch wirklich den Tatsachen entspricht. Wenn beschweren, dann auch richtig: Hier geben die beiden Lehrer Tipps, wie es funktioniert und die Schulleitung tätig wird.

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  • 11.06.2020
    18 MB
    20:33
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    In die Ecke stellen oder Pausenverbot – Wenn Lehrer bestrafen!

    Yusuf sitzt in der Pause vor der Tür- Pausenverbot für sein "unerwünschtes" Verhalten, auch als Auszeit bekannt. Frau Bachmayer und Herr Müller diskutieren über diese Art von Bestrafungen in der Schule und finden, dass lieber die verantwortliche Lehrkraft eine Auszeit nehmen sollte. Auch die Art der Bestrafung, störende Schüler vor die Tür zu schicken und dazu noch die Türklinke vom Schüler nach unten halten zu lassen, finden beide mehr als unnötig. Ihre Meinung: So werden Schüler gedemütigt, Bedürfnisse nicht gesehen und das Lehrer-Schüler-Verhältnis gestört. Während Herr Müller sinnvolle Regeln im Schulalltag wichtig findet, ist Frau Bachmayer generell gegen Konsequenzen und jegliche Form der Bestrafung. Die Beziehung zu den Schülern ist das Allerwichtigste, darin sind sich beide Lehrkräfte einig und überlegen sich Alternativen zur Auszeit. Time-in statt Time-out: Das Gespräch suchen und gemeinsam Lösungen finden, schlagen Herr Müller und Frau Bachmayer vor. Wenn einige Lehrer dennoch weiter zu solch drastischen Bestrafungen greifen wie beispielsweise ein Grundschulkind in der Ecke stehen zu lassen, sollten Eltern auf die Barrikaden gehen und sich beschweren.

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  • 28.05.2020
    14 MB
    16:04
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    Lehrer-Ausbildung ohne Schüler! Wegen Corona wird nicht mehr richtig ausgebildet!

    Lehrer-Ausbildung findet zurzeit ohne praktische Erfahrung mit Schülern statt. „Das ist wie Schwimmen ohne Wasser“, meint Frau Bachmayer. Wegen Corona darf die derzeitige Lehrerausbildung nur noch theoretisch gemacht werden. Statt Unterrichtspraxis mit Schülern reichen die angehenden Lehrer nur noch theoretische Unterrichtsentwürfe ein, über die dann mündlich mit den Ausbildern gesprochen wird. Oder Referendare werden an den Schulen sogar als Assistenten im Sekretariat missbraucht. Herr Müller betreut selbst einen Referendar an der Schule und berichtet, dass dieser ganz froh ist, nicht den strengen Augen seiner Seminarleiter ausgesetzt zu sein. Insgesamt ist die Situation für angehende Lehrer aber auch nicht einfach, finden Herr Müller und Frau Bachmayer. Sie plädieren dafür, die Referendare trotz Corona anständig auszubilden, denn sonst haben wir bald Lehrer an den Schulen, die wenig Ahnung von der Unterrichtspraxis haben und den Schülern nicht gerecht werden können oder gar selbst aus Frust den Lehrerberuf hinschmeißen.

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  • 14.05.2020
    17 MB
    19:36
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    Feige Lehrer? – Nur die Hälfte der Lehrer ist bereit zu unterrichten!

    An Schulen fehlen Lehrkräfte. Aus Angst vor Ansteckung melden sich jetzt viele Lehrer einfach krank und sind nicht bereit zu unterrichten! Manch einer taucht sogar ganz ab und ist für die Schüler nicht mehr zu erreichen! Eine Lehrerin klagte jetzt sogar! Und das Gericht entschied, Lehrer müssen zurück in die Schulen, auch wenn dort ein Restrisiko für eine Corona-Infektion besteht. Frau Bachmayer und Herr Müller fragen sich, wie können auf einmal so viele Lehrkräfte Risikopatienten sein und sich damit auch vor ihrer Verantwortung drücken? Natürlich gibt es gerade jetzt auch viele engagierte Lehrer, die ganz viel Herzblut in ihre Arbeit stecken, aber die schwarzen Schafe unter den Lehrern fallen nun besonders auf und das zu Lasten der Kollegen und der Schüler. Und die Stimmung in vielen Schulen ist nicht gerade entspannt. Herr Müller beobachtet, wie eine Lehrerin völlig ausflippt, weil ein Schüler seinen Mundschutz vergessen hat. Selbst einige der angehenden Lehrerinnen und Lehrer wollen am liebsten keine Präsenz in der Schule zeigen aus Angst vor einer Ansteckung. Das führt dazu, dass viele engagierte Lehrkräfte nun vermehrt fachfremd unterrichten und übermäßig viel arbeiten müssen. Zum Leid der Schüler, die ja ein Anrecht auf ordnungsgemäßen Unterricht haben und nun mit fachlichen Defiziten konfrontiert werden, und dass, wo sie ohnehin eigentlich eher Mängel aus dem Homeschooling aufholen müssten. Keine Extrawürste für Lehrer, andere Berufsgruppen müssen ja auch arbeiten, finden Frau Bachmayer und Herr Müller

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  • 30.04.2020
    17 MB
    18:59
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    Das hat mit Schule nichts mehr zu tun!

    Für die Abschlussklassen hat diese Woche die Schule wieder begonnen, und damit natürlich auch für die Lehrer Frau Bachmayer und Herr Müller. Doch mit "Schulalltag" wie in Vor-Corona-Zeiten hat das rein gar nichts zu tun, findet Frau Bachmayer. Die Schüler haben teils riesige Lerndefizite, die man bis zu den Abschlussprüfungen gar nicht mehr aufholen kann. Herr Müller sieht die Situation zwar etwas entspannter, aber auch er sieht den unterschiedlichen Wissensstand als Problem. Wundern tut er sich darüber aber nicht: Schließlich gab es während der Schulschließung ja auch keine genauen Vorgaben darüber, was die Schüler denn nun wann und wie lernen sollten. Und in der jetzigen Situation tun sich auch in der Lehrerschaft die bekannten Abgründe auf. Das sind auf der einen Seite Lehrer, die extrem engagiert sind, und auf der anderen Seite die faulen Exemplare, die sich hinter ihrer digitalen Inkompetenz verstecken. Wobei sich auch Herr Müller als Faulpelz outet, der sich in der aktuellen Situation kein Bein ausreißt. Was die Hygienevorschriften betrifft: Die Schule ist bemüht die Regeln umzusetzen, aber realistisch möglich sei das kaum. Denn die Schüler nehmen Hygiene und Abstand nur ernst, wenn man als Lehrer genau hinguckt, meint Herr Müller. Frau Bachmayer hat Schüler kuschelnd auf der Tischtennisplatte beobachtet und fragt sich, wie das wohl werden soll, wenn die jüngeren Schüler wieder da sind. Frau Bachmayer und Herr Müller sind überzeugt: Ernsthaft umgesetzte Hygienemaßnahmen und Schule … das passt einfach nicht zusammen.

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  • 16.04.2020
    15 MB
    17:09
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    Zurück auf die Schulbank – viele Lehrer meinen: OHNE mich!

    Ab 4. Mai soll die Schule schrittweise wieder starten mit den oberen Klassen. Frau Bachmayer und Herr Müller fragen sich: wie soll das gehen? Alle zwei Stunden Hände waschen, Abstand halten oder Schichtbetrieb mit Lehrern und den Räumlichkeiten. Herr Müller fühlt sich unsicher: „wochenlang in Quarantäne und jetzt soll ich mich wieder vor meine Schüler stellen, da ist doch eine mögliche Ansteckung vorprogrammiert“. Frau Bachmayer freut sich, dass eine Entscheidung gefällt wurde, kritisiert aber, dass diese früher hätte erfolgen müssen, damit Lehrer und Schulleitungen noch mehr Vorlaufzeit haben, sich entsprechend vorzubereiten. Andererseits ist das Ende des Homeschooling erreicht, da sind sich beide Lehrkräfte einig und meinen, dass Eltern nun entlastet werden und vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien dringend wieder zurück an die Schulen müssen. Herr Müller und Frau Bachmayer sind mit allen Vorbehalten gespannt, wie die Schulen die schrittweise Öffnung umsetzen und wie die Schüler so drauf sein werden. Sie plädieren für eine Eingewöhnungszeit für alle: Für die Lehrer, die Schüler und eine Vorlaufzeit für die Eltern, um ihre Kinder entsprechend auf den Schulstart in Corona-Zeiten vorzubereiten.

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  • 02.04.2020
    15 MB
    16:40
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    Bei den Schulnoten muss jetzt ein Auge zugedrückt werden!

    Auch in dieser Woche skypen Frau Bachmayer und Herr Müller aus der Quarantäne heraus miteinander. Sie ziehen Bilanz, wie das Homeschooling und das E-Learning vor den Osterferien funktioniert hat und stellen fest, dass Schule beim E-Learning noch Nachsitzen muss. Nicht immer sind die Lern-Plattformen für alle erreichbar, manche Schüler versuchen es auch gar nicht, andere wollen mehr! Und die Lehrer haben keine Kontrolle. Jetzt sind offiziell Osterferien und Herr Müller findet, dass die Schüler in den Ferien mal etwas Ruhe brauchen. Frau Bachmayer sieht das ähnlich, gibt aber zu bedenken, dass die Schüler, vor allem die Gymnasiasten viel Lernstoff verpassen und einige Eltern deswegen auf die Barrikaden gehen. Schwierig wird es jetzt für die Lehrer, weil jetzt die Benotungen für die Zeugnisse anstehen. Viele Lehrer haben keine ausreichenden Kriterien, um die Noten festzulegen, weil oft wesentliche Klassenarbeiten vor den Corona-Ferien gar nicht geschrieben werden konnten. Beide Lehrkräfte unterhalten sich darüber, wie unfair es für die Schüler ist, die Zensuren für das zweite Halbjahr jetzt schon festzulegen. Da hätte es andere Lösungen gegeben, findet Frau Bachmayer. Zumindest für die Klassenstufen 5-9. Frau Bachmayer und Herr Müller sind sich einig, in dieser Situation ein Auge zuzudrücken und den Schülern die jeweils bessere Note zu geben. Die Vorgaben seitens der Landesregierung kann man hier mit gutem Gewissen ignorieren, finden sie. Sowohl Frau Bachmayer und Herr Müller zweifeln daran, dass es mit der Schule nach den Osterferien weitergeht und bereiten sich jetzt schon darauf vor, dass die Corona-Pause direkt in die Sommerferien übergeht.

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  • 20.03.2020
    17 MB
    19:54
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    Corona-Zwangsferien: Und jetzt?

    Frau Bachmayer und Herr Müller skypen aus der Isolation heraus miteinander. Die aktuelle Situation stellt besondere Herausforderung an alle Menschen, auch an die Lehrer. In der Schule wird ja überwiegend mit Papier gearbeitet, aber jetzt sind alle gezwungen neue Wege zu finden. Frau Bachmayer sieht das Zeitalter der Digitalisierung gekommen. Viel zu spät, meint Herr Müller. Außerdem seien viele Lehrkräfte damit auch einfach nur überfordert. Sie reden über die Situation, in der viele Eltern grade stecken, und haben auch Ideen, was sie nun mit ihren Kindern in der gemeinsamen Zeit anstellen können. Zum Beispiel gibt es spezielle Apps und Lernprogramme, mit denen während der Corona-Zwangsferien auf unterhaltsame Art gelernt werden kann. Kostenfreie Lernprogramme sind Antolin, Anton, Vokabeltrainer Phase 6, simpleclub. Und hier sind noch Möglichkeiten, die allerdings Geld kosten: Lernattack, scoyo, Schlaukopf.de

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  • 19.03.2020
    15 MB
    16:51
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    Gewalt gegen Lehrer! Wenn in der Schule die Fäuste fliegen!

    Die Faust voll auf die Lehrer-Nase! Drei Schüler in Dortmund planen ihren Chemie-Lehrer zu ermorden! Nein, das sind keine Filmszenen sondern durchaus blutiger Alltag an deutschen Schulen. Schüler rasten gegen Lehrer aus! Frau Bachmayer und ihr neuer Kollegen Herr Müller unterhalten sich über einen Kollegen, der Opfer eines solchen Vorfalls wurde und der nicht mehr zur Schule kommt. Der Ton an deutschen Schulen ist rau geworden. Frau Bachmayer kann nicht akzeptieren, dass Gewalt zum Berufsbild von Lehrkräften gehört. „Wenn Lehrer heutzutage eine gewaltfreie Schule erwarten“, dann sind sie naiv, meint dagegen der neue Kollege Herr Müller. In einem aber sind sich beide einig: einen solchen Vorfall unter den Teppich kehren, das geht gar nicht. Es ist auf Aufgabe der Schule, so etwas im Kollegium und mit den Eltern aufzuarbeiten.

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  • 05.03.2020
    9 MB
    10:10
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    Oh Gott, Sie sind Lehrerin! – Warum sind Lehrer so unbeliebt?

    Lehrer haben viel Freizeit und Ferien, Lehrer sind unmotiviert und haben Null Interesse an ihren Schülern! Frau Bachmayer gibt in der Öffentlichkeit nicht gerne zu, dass sie Lehrerin ist, weil der Lehrerberuf kein gutes Image hat. Die meisten Leute schimpfen über die Lehrer, möchten diesen Job aber selber auf gar keinen Fall machen. Jeder meint mitreden zu können und viele haben auch schlechte Erinnerungen an ihre Schulzeit, die sie auf die Lehrer übertragen. Eltern möchten auch nicht, dass ihre Kinder einmal Lehrer werden. Wer soll denn in Zukunft für die Bildung und Erziehung nachfolgender Generationen zuständig sein? Übrigens: das höchste Ansehen haben Lehrer in China. Was das Image von Lehrer angeht liegt Deutschland auf Platz 21 von 31 untersuchten Ländern. Buchtipp: Frau Bachmayer, Ehre genommen! Schule zwischen Ehrenmann und Opfer, https://amzn.to/2RkNSf2

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  • 20.02.2020
    10 MB
    11:25
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    Wenn Lehrer mit schlechten Noten bestrafen

    Wenn Lehrer unliebsame Schüler loswerden wollen, geben sie ihnen absichtlich schlechte Noten im Zeugnis, damit sie Sitzenbleiben oder in einen anderen Kurs müssen. Frau Bachmayer erzählt, was da an ihrer Schule vor und während den Konferenzen abgeht. Zum Glück können sich die „Hardliner“ dabei nicht immer durchsetzen. Aber auch die Eltern haben Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen oder Widerspruch einzulegen bis hin zur Klage, um damit fairen Benotungen zu erreichen.

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  • 06.02.2020
    10 MB
    10:54
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    Junge Lehrer werden verheizt

    Frau Bachmayer schildert dramatische Fälle von jungen und engagierten Lehrern, die an ihren Schulen regelrecht verheizt werden. Sie werden fachfremd eingesetzt, kriegen die schwierigsten Klassen und keinerlei Unterstützung von gestandenen Kollegen. Die machen sich lieber ein feines Leben auf Kosten der jungen Lehrer. Wenn Lehrkräfte schon nach kurzer Zeit von Burn-Out betroffen sind, sollten die Alarmglocken läuten. In der Schule müssen sich auch die Lehrer gegenseitig unterstützen, fordert Frau Bachmayer.

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  • 23.01.2020
    10 MB
    10:43
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    Sind wir nur noch Mittelmaß?

    Frau Bachmayer schüttet Asche auf ihr Haupt und meint, dass „wir Lehrer“ eine große Mitschuld am schlechten PISA-Ergebnis haben. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien haben schlechte Bildungschancen, weil sie kaum lesen können und die Fachsprache, die Lehrer verwenden, nicht verstehen. "Die Kinder werden von uns Lehrern nicht abgeholt, da müssen wir Lehrer mehr tun", meint Frau Bachmayer. Herr Krautmann hält die PISA-Tests für völlig überflüssig und unsinnig. Unsere Schüler werden nicht dadurch besser, dass sie ständig mit Schülern anderer Länder verglichen werden.

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  • 09.01.2020
    10 MB
    10:49
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    Sich einschleimen für bessere Kopfnoten!

    Da kaum ein Lehrer das Arbeits- und Sozialverhalten seiner Schüler objektiv einschätzen kann, helfen Frau Bachmayers Schüler auf der Jagd nach einer besseren Note gern mal ein bisschen nach. Da werden Komplimente gemacht, Mappen geschönt, Wohlverhalten gezeigt oder auch schon mal die Tasche der Lehrerin getragen. Dabei kennen etliche Kollegen von Frau Bachmayer nicht einmal den Unterschied zwischen Sozialverhalten und Arbeitsverhalten. Bei vielen potenziellen Arbeitgeber sind es gerade diese Noten, die ein Ausschlag geben können. Arbeitgeber achten bei Bewerbungen als erstes auf diese Kopfnoten und halten sie für aussagekräftiger als die Note in Mathe oder Deutsch. Fatal nur, wenn die Kopfnoten in der Schule so unreflektiert vergeben werden. Frau Bachmayer findet, dass in der Schule Sozialverhalten eines Schülers gar nicht abschließend bewertet werden kann, am besten man schafft die Kopfnoten ab, meint sie.

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  • 19.12.2019
    9 MB
    09:36
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    Wenn Mama die Glitzermappe macht!

    Frau Bachmayers Kollegin Steffi gehört zu den Müttern, die alles für ihre Kinder tun, damit sie gute Noten in der Schule bekommen. In der Grundschule ihrer Tochter wird sehr viel Wert auf eine ordentliche Mappenführung gelegt. Und wenn die Sprösslinge keine Lust haben, müssen die Eltern ran. Also wetteifern die Eltern darum, wessen Kind die schönste Mappe vorlegen kann. Da wird gemalt, gebastelt, verziert und alles schön in Klarsichtfolien präsentiert. Über den pädagogischen Wert einer tollen Glitzer-Mappe kann man streiten. Unsere beiden Lehrer meinen, dass die Leistungen während des Unterrichts immer noch im Vordergrund stehen sollte. Der Kollege Krautmann findet sogar, dass Jungs bei der Mappen-Bewertung oft in den Hintergrund geraten und das ist nicht fair, meint er!

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  • 05.12.2019
    9 MB
    10:11
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    Bücher, was ist das denn? - Kinder können nicht mehr lesen

    Frau Bachmayers Schülerinnen und Schüler können kaum noch lesen. Damit sie ein Buch verstehen können, muss Frau Bachmayer alles vorlesen und durch Bilder erklären. In vielen Elternhäusern wird immer weniger gelesen. Eltern lesen ihren Kindern nicht mehr vor. In vielen Haushalten existieren nicht mal Bücher. Lesekompetenz ist aber in allen Fächern wichtig. Und die aktuelle PISA-Studie hat es jetzt schwarz auf weiss belegt und deutschen Schülern schlechte Noten ausgestellt. Sie werden in fast allen Fächern abgehängt. Frau Bachmayer meint: hier haben auch die Eltern eine Verantwortung und sollten ein gutes Vorbild für ihre Kinder sein. Also liebe Eltern: Lest selbst auch mal wieder ein Buch und vor allem, lest euren Kindern vor, solange sie noch nicht selbst lesen können.

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  • 21.11.2019
    11 MB
    11:41
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    Zu laut, zu wild, zu unruhig – sind die Deutschen kinderfeindlich?

    Frau Bachmayer schildert ihre Erlebnisse von der letzten Klassenfahrt mit einer 5. Klasse. Von vielen Erwachsenen wird sie regelrecht angefeindet, weil die Schüler zu laut, zu wild und völlig unerzogen seien. Vor allem ältere Leute fühlen sich durch ihre Anwesenheit gestört. Während Herr Krautmann eher zu den Lehrern gehört, die auf die Einhaltung von Regeln großen Wert legen, wünscht sich Frau Bachmayer selbstbewusste Kinder, die sich kindgerecht verhalten dürfen und keine angepassten Marionetten sind.

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  • 07.11.2019
    11 MB
    11:43
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    Wenn Zuhause die Gewalt regiert

    Gewalttaten und Misshandlungen sind in einigen Elternhäusern praktisch an der Tagesordnung. So ist es kein Wunder, wenn die Opfer elterlicher Gewalt auch selbst zu Tätern werden oder sogar an Selbstmord denken, weil sie mit der Gewalt zuhause nicht mehr klarkommen. Andere sind aggressiv und geben die häusliche Gewalt in der Schule weiter indem sie Mitschüler angreifen. Frau Bachmayer belastet das und sie möchte diesen Kindern helfen, muss aber meistens tatenlos zusehen. Oft haben auch die Behörden keinen Zugriff, weil es hinter verschlossenen Türen passiert. Herr Krautmann empfiehlt allen betroffenen Lehrern, eine Überlastungsanzeige bei ihrem Dienstherrn einzureichen.

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  • 24.10.2019
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    10:24
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    Für jeden Schüler das Passende geht nicht!

    Frau Bachmayers Kollegin Birte regt sich über Roswitha auf, weil sie den Kopierraum mit ihrer Kopierwut blockiert. Sie will es allen Schülern recht machen und erstellt für fast jeden Schüler eigene Arbeitsblätter. Birte findet, dass das wirklich zu weit geht. Allerdings ist Frontalunterricht à la Menke, der die Matheaufgaben an die Tafel schreibt und alle dasselbe machen lässt, nicht mehr zeitgemäß. Frau Bachmayer und Herr Krautmann kommen aber auch zu der Erkenntnis, dass man nicht jedem Schüler gerecht werden kann.

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  • 10.10.2019
    10 MB
    11:00
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    Auf Klassenfahrt in England – Schüler stören da nur!

    Frau Bachmayer schwärmt von ihrer letzten Studienfahrt nach Hastings an der Südküste Englands. 30 Grad und strahlender Sonnenschein, ein Hotel mit Meerblick und jede Menge Lokalkolorit in Form von Pubs. Da freut sich das Lehrerherz. Die Schüler stören das Urlaubsfeeling nur unwesentlich, zumal sie in englischen Familien untergebracht sind und spätestens ab 18.00 Uhr aus den Augen der Lehrkräfte verschwunden sind. Eine Klassenfahrt, die für alle Beteiligten lohnenswert ist, und zwar nicht nur aus der Urlaubsperspektive, findet Herr Krautmann. Wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt folgt uns doch bei Spotify oder iTunes.

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  • 19.09.2019
    10 MB
    10:50
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    Werden unsere Schüler immer dümmer?

    Die Schüler werden immer dümmer! Das hört man ja öfter, aber stimmt das auch? JA, sagen zumindest Frau Bachmayer und Herr Krautmann. Das Niveau in den Schulklassen ist im Sinkflug. Beide erzählen sich gegenseitig Episoden aus dem Schulalltag, die zwar schon auch witzig sind, bei denen einem aber auch das Lachen im Halse stecken bleibt. Denn wenn den Schülern schon das Wort "Schwierigkeiten“ Schwierigkeiten bereitet, und der Lehrer es erst einmal als "voll krasses Problem“ übersetzen muss … dann läuft irgendetwas gewaltig schief. Nur was?

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  • 05.09.2019
    10 MB
    11:11
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    Wenn Lehrer sich vor Schülern streiten

    Frau Bachmayers Kollegin Steffi hat riesige Probleme mit der Förderschullehrerin Ute, die in ihrem Unterricht mit einer Kleingruppe arbeitet. Die beiden Lehrerinnen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von Unterricht. Ute will zielgerichteten Unterricht, während Steffi eher das spielerische Lernen bevorzugt. Und dann fetzen sich beide und das vor den Schülern. Es brodelt schon länger zwischen den beiden Lehrerinnen, das Kollegium ist gespalten, denn auch da gibt es unterschiedliche Meinungen und die Schulleitung ist machtlos. Frau Bachmayer und Herr Krautmann überlegen, wie man solche Konflikte im Kollegium früher lösen kann!

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  • 22.08.2019
    9 MB
    09:51
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    Schüler lassen sich nicht immer beaufsichtigen

    Lehrer sind während der Unterrichtszeit für die Schüler verantwortlich! Leider nehmen es manche Kollegen mit ihrer Aufsichtspflicht nicht so genau, dabei ist eine gute Aufsichtsführung schon schwer genug, da die Lehrkraft ihre Augen nicht überall haben kann. Zum Glück gibt es gute Aufsichtsregelungen, so dass an der Schule relativ wenig passiert und die Schüler sich sicher fühlen können. Aber es gibt auch Problembereich, wo das mit der Aufsichtspflicht nicht so einfach ist.

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  • 08.08.2019
    10 MB
    11:37
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    Schulbegleiter machen Lehrern Stress

    Volker, Marlene und Barbara haben eines gemeinsam: Sie sind Schulbegleiter und merken nicht, dass sie im Unterricht den Lehrern tierisch auf den Geist gehen. Die ganze Misere der gut gemeinten, aber schlecht gemachten Inklusions- und Integrationsbestrebungen wird an diesem Beispiel deutlich. Frau Bachmayer und Herr Krautmann haben schon erfahren, dass sich Schulbegleiter in den Unterricht einmischen, die Schülern gängeln oder auch den Unterricht stören!

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  • 25.07.2019
    10 MB
    11:24
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    Lehrerfortbildung ist häufig reine Zeitverschwendung!

    und bringt wenig für die tägliche Arbeit mit Schülern. Hier lästern Frau Bachmayer und Herr Krautmann über unsinnige Fortbildungsmaßnahmen, inkompetente Referenten, arrogante Kollegen, schlechten Kaffee und wenig leckere Kekse. Schade eigentlich! Digitale Fortbildung oder auch die Umsetzung der Inklusion – Themen für gute Fortbildungen gibt es viele! Höchste Zeit, dass auch die Lehrer-Fortbildung besser organisiert und vor allem auch überprüft wird, meinen unsere beiden Lehrer!

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  • 11.07.2019
    10 MB
    10:52
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    You Tube – die besseren Lehrer aus dem Netz!

    Wenn Lehrer im Unterricht nicht gut erklären, dann springt You Tube mit Erklär-Videos ein! Viele Schüler nutzen Erklärvideos auf YouTube, wenn sie im Unterricht nichts verstanden oder nicht aufgepasst haben. Frau Bachmayer und Herr Krautmann begrüßen das und nutzen Erklärvideos auch für ihren eigenen Unterricht bzw. lassen die Schüler eigene Videos erstellen. Frau Bachmayer und Herr Krautmann wünschen sich, dass die besten Lehrer, die gut erklären können, Erklärvideos für den Unterricht erstellen, denn auf YouTube gibt es neben sehr guten Video-Clips auch solche mit schlechter Qualität.

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  • 27.06.2019
    9 MB
    10:09
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    Jogginghosen in der Schule zu lässig oder einfach nur bequem

    Als unsere Kollegin Birte plötzlich ganz schülerlike mit Jogginghose im Lehrerzimmer erscheint, entbrennt eine lebhafte Diskussion darüber, ob Jogginghosen in der Schule erlaubt sein sollten oder nicht. Auch wenn ein Jogger durchaus stylish sein kann, sollte sie doch den Schülern vorbehalten sein, zumindest in der Schule, meinen Frau Bachmayer und Herr Krautmann. Es gibt sogar mittlerweile Schulen, in denen die Jogginghose für Schüler verboten ist. Aber eine Schuluniform, wie etwa an britischen Schulen üblich, das finden beide geht dann doch zu weit!

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  • 13.06.2019
    9 MB
    10:03
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    Dreckige Schultoiletten – Wenn selbst Schüler sich ekeln!

    Frau Bachmayer ist schockiert über die hygienischen Zustände auf den Schülertoiletten. Viele Schüler trauen sich schon gar nicht mehr auf die Toilette, weil sie sich ekeln. Eltern beschweren sich massiv. Ein paar Chaoten sauen immer alles ein. Die Schulleitung will hier endlich aktiv werden. Herr Krautmann berichtet von Maßnahmen an anderen Schulen, um die Verhältnisse zu verbessern. Pipi-Flatrate, Bezahltoilette, Kunst am Bau, das Klomonster oder Klopapier in der Brotdose sind nur einige Beispiele. Bis hin zu abgeschlossenen Toiletten oder gemeinschaftliche Klogänge nur in den Pausen. Wenn das Grundrecht auf die Erledigung einer Notdurft verweigert wird, ist das auch ein Problem. Frau Bachmayer und Herr Krautmann sind der Meinung: So kann es nicht weitergehen.

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  • 30.05.2019
    9 MB
    10:13
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    WhatsApp Verbot an Schulen – wie sollen wir mit Schülern kommunizieren!

    Unsere Kollegin Jana chattet gern mit ihren Schülern. Das WhatsApp-Verbot stört sie kaum. Die Landesbeauftragte für Datenschutz hält den Gebrauch von WhatsApp als Kommunikationsmittel zwischen Lehrern und Schülern für unzulässig. Die Meinung der Kollegen zum Gebrauch von WhatsApp ist geteilt. Persönliches mit Schülern auszutauschen ist verpönt, aber um wichtige Infos zum Unterricht schnell weitergeben zu können, gilt WhatsApp nach wie vor als beste Lösung, zumal unser Dienstherr keine Alternative anbieten kann. Es wird lediglich darauf verwiesen, dass die Schulen eine schulische E-Mail verwenden sollen. Diese Mails erreichen die Schüler aber selten, da sie meistens gar keinen E-Mail-Account haben. Die ständige Nutzung von sozialen Medien geht Frau Bachmayer allerdings auf den Geist. Sie bewegt sich lieber in kleinen Gruppen und beschränkt die digitale Kommunikation mit ihren Schülern nur auf das Nötigste. Wer am Wochenende besoffen überm Zaun hing, interessiert sie nicht. Aber ganz auf WhatsApp verzichten will sich nicht, wenn es um Organisatorisches im Unterricht geht!

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  • 16.05.2019
    10 MB
    10:42
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    Was bringen Smileys, Murmeln und Gummibärchen in der Erziehung?

    Mal wieder schwappt eine pädagogische Modewelle durch Klassenzimmer und Elternhäuser. Positives Verhalten wird durch Tokens (Wertmarken) in Form von Smileys, Murmeln o.a. verstärkt und negatives Verhalten mit dem Entzug von Tokens sanktioniert. Wer eine bestimmte Anzahl von Tokens hat, bekommt dafür eine Belohnung, z. B. einmal hausaufgabenfrei in der Schule oder eine Stunde Chatten im Elternhaus. Eine Methode aus der Verhaltenstherapie, mit der häufig Problemkinder therapiert werden. Frau Bachmayer und Herr Krautmann halten diese Methode für fragwürdig, weil die Schüler hier nicht Motivation aus sich selbst heraus erlernen, sondern nur nach dem Prinzip agieren, wenn ich was bekommen, dann mache ich auch was! Die Freiwilligkeit bleibt hier auf der Strecke! Frau Bachmayer und Herr Krautmann wollen lieber die intrinsische Motivation ihrer Schüler fördern, indem sie guten Unterricht machen, auf die Schüler eingehen, selbst ein gutes Vorbild sind und situationsgerecht loben. Und empfehlen auch Eltern nicht auf solche Verstärkersysteme zu bauen.

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  • 02.05.2019
    10 MB
    10:53
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    Zwischen Kreide und Smartboard - Digitalisierung im Unterricht

    Der Einsatz von Smartboards und Tablets in der Schule kommt nicht richtig voran. Das liegt nicht nur an der mangelnden technischen Ausrüstung, sondern auch an der Verweigerungshaltung vieler Kolleginnen und Kollegen. Viele Kollegen fühlen sich unsicher mit den neuen Techniken oder haben keinen Zugang dazu. Und Fortbildungen für Lehrer gibt es nur selten. Kein Wunder, dass sich viele Pädagogen dem Einsatz von neuen Medien im Unterricht verweigern! Dabei bieten diese Geräte tolle Möglichkeiten für eine interessante und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung, meinen Frau Bachmayer und Herr Krautmann. Interaktiver Unterricht mit Videos und Ton-Aufnahmen und auch unterstützende Tools für die Lehrer. Lehrer könnten dadurch entlastet werden und Schüler selbstständiger lernen. Aber nicht nur der Einsatz von neuen Medien im Unterricht, auch die Einführung eines Unterrichts-Faches „Medienkunde“ ist nicht in Sicht. Frau Bachmayer und Herr Krautmann schwärmen von ihrer Arbeit mit den digitalen Medien und wünschen sich dafür mehr Engagement von allen Seiten, damit wir international nicht noch weiter abgehängt werden.

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  • 18.04.2019
    10 MB
    10:39
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    Hochbegabt oder verhaltensauffällig?

    Die Anzahl der Eltern, die meinen, dass ihr Kind hochbegabt ist, wird immer größer. Leider verwechseln viele ein auffälliges, meist störendes Verhalten wie z.B. ADHS mit einer möglichen Hochbegabung. Eltern verlangen von den Lehrern: „Mein Kind ist hochbegabt, sie müssen kucken, wie Sie das fördern können!“ Nicht jedes Kind, dass unruhig und gelangweilt ist, ist auch hochbegabt, meint Herr Krautmann. Dabei ist der Prozentsatz an wirklich hochbegabten Schüler*innen sehr gering. Nur 2% weisen überhaupt ein Hochbegabung auf! Außerdem sind die meisten Hochbegabten eher unauffällig und werden deshalb nicht erkannt! Also die Folgerung vieler Eltern, mein Kind stört deshalb den Unterricht, weil es durch die Lehrer nicht ausreichend gefordert wird ist, stimmt so häufig nicht! Frau Bachmayer und Herr Krautmann geben Tipps, wie Eltern mit besonderen Begabungen der Kinder um gehen können!

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  • 04.04.2019
    10 MB
    10:52
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    Leistungsdruck und Versagensängste in der Schule

    59 Prozent der Eltern in Niedersachsen klagen über Stress und Leistungsdruck in der Schule! Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Frau Bachmayer und Herr Krautmann machen sich im Podcast auf die Suche nach den Ursachen. An den Leistungsanforderungen ihrer Oberschule kann es schon mal nicht liegen, meinen beide. Aber an den Gymnasien und bereits an den Grundschulen herrscht offenbar oft ein zu hoher Erwartungsdruck. Während in den Schulen die Anforderungen und das Lernniveau ständig sinken, werden die Erwartungen der Eltern immer größer. Wenn Kopfschmerzen und andere psychosomatische Erscheinungen bei Schüler*innen häufig und verstärkt auftreten, sollte vor allem bei den Eltern ein Umdenken einsetzen. Wie alle Beteiligten mit diesem Problem umgehen können, wie Schüler ihre Versagensängste bei Klassenarbeiten in den Griff bekommen und wie der gute, alte Spickzettel da helfen kann, erfahrt ihr in diesem Podcast

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  • 21.03.2019
    10 MB
    11:18
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    fridays for future - Demos statt Unterricht

    Die weltweiten Schülerproteste gegen den Klimawandel sorgen auch in der Klasse von Frau Bachmayer für Diskussionen. Einige Schüler sind sehr engagiert und wollen unbedingt, dass alle an den Demos teilnehmen. Es entsteht eine rege Auseinandersetzung über den Klimawandel und die freitäglichen Demonstrationen. Einige sind der Meinung, das bringt äh nichts und andere sind sehr engagiert und meinen, dass jeder was tun kann und dass man da auch kontrovers vorgehen muss, indem man freitags der Schule fern bleibt! Und auch Frau Bachmayer und Herr Krautmann sind unterschiedlicher Meinung, was die Demos während der Schulzeit angeht. Auch unter den Lehrern wird kontrovers diskutiert. Muss das wirklich während der Unterrichtszeit sein?

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  • 07.03.2019
    10 MB
    10:58
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    Was dürfen Lehrer und was nicht?

    Immer häufiger beschweren sich unsere Schüler über einige Lehrer. Besonders wenn das Handy einkassiert wird, gibt es Streit. Aber auch bei anderen Maßnahmen wie Strafarbeiten, Nachsitzen, Rausschmeißen aus dem Unterricht, Klassenarbeiten, Toilettengängen, Vorlesen von Noten vor der Klasse oder Durchsuchen der Schultasche herrscht häufig Unklarheit. Frau Bachmayer und Herr Krautmann klären auf: Was dürfen Lehrer und was nicht!.

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  • 21.02.2019
    10 MB
    10:32
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    Jungen werden in der Schule benachteiligt

    Während in Bildungsforschung und Politik vielfach noch überlegt wird, wie Mädchen besser gefördert werden, ist eine Benachteiligung der Jungen an unseren Schulen nicht mehr übersehbar. Da es männliche Lehrkräfte an Grundschulen fast gar nicht mehr gibt und sie auch an den anderen Schulen in der Minderheit sind, fehlt es an männlichen Vorbildern für die Jungen, deren Fähigkeiten und Bedürfnisse nicht mehr hinreichend in den Blick genommen werden. Bei den Schulabschlüssen geht die Schere zwischen Mädchen und Jungen immer weiter auseinander. Deshalb sollten alle Beteiligten mehr Sensibilität und Interesse für dieses Problem entwickeln. Und wenn Eltern das Gefühl haben, das ihr Junge benachteiligt wird, sollten sie mit den Lehrern das Gespräch suchen.

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  • 07.02.2019
    10 MB
    10:28
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    Elternsprechtag

    Wie können Gespräche zwischen Eltern und Lehrern erfolgreich gestaltet werden? Frau Bachmayer berichtet von guten, aber auch von misslungenen Gesprächen mit Eltern. Was Eltern auf gar keinen Fall tun sollten und wie sie sich sinnvoll auf den Elternsprechtag vorbereiten können, erfahrt ihr in diesem Podcast.

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  • 24.01.2019
    9 MB
    10:15
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    Halbjahreszeugnisse – Wie um Noten geschachert wird!

    Bei der Notenvergabe geht es manchmal zu wie auf einer Viehauktion. Da wird gehandelt, getrickst und geschachert. Schüler sollen abgeschossen werden, werden ungleich behandelt oder alle über einen Kamm geschoren. Frau Bachmayer kann ein Lied davon singen und ist trotzdem bemüht, das Beste für ihre Schüler herauszuholen. Bei schlechten Noten empfiehlt sie Eltern, nicht gleich aus zu rasten, sondern in Ruhe mit ihren Kindern zu besprechen, wie sich schlechte Zensuren verbessern oder ausgleichen lassen. Mehr Tipps im Podcast:

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  • 11.01.2019
    10 MB
    10:33
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    Elternstammtische

    Wenn Eltern sich zwanglos zum Stammtisch, Kaffeeklatsch oder Teetrinken treffen, müssen Lehrer nicht immer dabei sein, meinen Frau Bachmayer und Herr Krautmann. Ein Erfahrungsaustausch unter Eltern über schulische Probleme oder Erziehungsfragen kann sehr hilfreich sein. Wenn Lehrer gelegentlich dazukommen, habe beide Seiten etwas davon. Lehrer erfahren mehr über die Sorgen und Nöte der Eltern und Eltern können vom pädagogischen Expertenwissen profitieren. Aber es kann auch nicht sein, dass Lehrer bei solchen Stammtischen zum Erziehungsberater für die Eltern werden. Insofern plädiert Frau Bachmayer dafür, so einen Stammtisch unter Eltern durchaus regelmäßig zu machen, aber die Anwesenheit eines Lehrer nicht zwingend notwendig ist!

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  • 13.12.2018
    9 MB
    10:05
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    Schüler engagieren sich zu Weihnachten

    Frau Bachmayers Klasse ist voll im Weihnachtsmodus. Für den Weihnachtsbasar haben sie Geschenke für Flüchtlingskinder, die in einer nahe gelegenen Kaserne untergebracht sind, gesammelt und packen jetzt entsprechende Päckchen. Schon im letzten Jahr war die Klasse sehr aktiv, als sie Lebensmittel für die Tafel gesammelt und an Bedürftige verteilt hat. Auch der Kontakt zum Seniorenwohnheim wird intensiviert. Schüler spielen mit den Senioren, singen oder tanzen etwas vor, gehen mit ihnen spazieren oder fahren sie im Rollstuhl. Frau Bachmayer und Herr Kortmann finden das wichtig und stellen da-kurz vor Weihnachten - auch gerne mal Unterrichtsinhalte zugunsten des soziale Engagements der Schüler zurück.

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