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FM4 Musikmaschinen

Immer wieder wurde der Lauf der Musikgeschichte durch technische Innovationen maßgeblich verändert. Effektgeräte, Drumcomputer oder Synthesizer machten neue Klänge, Grooves und somit auch Genres erst möglich. Wir erzählen die Geschichten der Erfinder ebenso wie die der Menschen, die deren Maschinen (oft gegen den ursprünglichen Einsatzzweck) verwendet haben - und wir zeigen ikonische Geräte wie die 808, das Tonband-Echo oder den Minimoog auch bei der Arbeit. Mit Musikproduzent und DJ Patrick Pulsinger und FM4 HipHop-Experte Stefan „Trishes“ Trischler

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  • 28.05.2021
    71 MB
    37:16
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    Die Hammond Orgel & das Rhodes E-Piano elektrisierten den Pop-Sound

    Als Synthesizer wie der Minimoog in den 60er Jahren auf den Mark kamen, gab es schon zwei Tasteninstrumente, die ob ihrer vergleichsweise kompakten Bauweisen und den neuen klanglichen Möglichkeiten weit verbreitet waren. Die Hammond Orgel sollte ursprünglich nur die großen Pfeifenorgeln in Kirchen ersetzen, hat aber mit der Zeit auch im Jazz, im RocknRoll und im Easy Listening stark Fuß gefasst. Das Fender Rhodes E-Piano war wiederum ursprünglich als Verbesserung des Klavieres gedacht, sollte aber mit dem ganz charakteristischen Sound seiner metallischen Klangstäbe erst die Soul- und Pop-Musik der 70er und später auch den Acid Jazz oder den sogenannten "Wiener Sound" prägen. Wie die beiden Maschinen funktionieren und wie sie klingen, führen wir diesmal vor.Mit Patrick Pulsinger und Stefan TrischlerVideo und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3015268

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  • 21.05.2021
    85 MB
    44:31
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    Ohne Effektpedale hätte es keinen Rock'n'Roll gegeben

    Die FM4 Musikmaschinen betreten diesmal unbekanntes Terrain: Statt um Synthesizer, Sampler oder Drumcomputer geht es um die Effektpedale, die man oft in Kombination mit Gitarren antrifft und die im Rock und Funk für viele klangliche Innovationen gesorgt haben. Verzerrung, Flanger, Chorus oder WahWah können aber selbstverständlich auch in Kombination mit Tasteninstrumenten oder Rhythmusmaschinen für interessante Sounds sorgen.Mit Patrick Pulsinger & Stefan TrischlerVideo und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014929

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  • 17.05.2021
    72 MB
    37:55
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    Der Yamaha DX7 hat mit digitaler FM-Synthese die 80er Jahre geprägt

    Ab 1983 hat sich der Klang des Pop wieder einmal radikal verändert. Möglich machte das der DX7, der mit digitalen Algorithmen Klänge mit ganz neuer Brillianz erzeugen konnte. Nicht zuletzt deshalb klangen die 80er Jahre so, wie sie geklungen haben. Auch die Bedienweise hat sich von den analogen Synthesizern davor entscheidend unterschieden: Statt vielen Drehreglern gab es jetzt ein paar Knöpfe und ein LCD-Display. Die Musiker_innen bekamen so gut designte Voreinstellungs-Sounds serviert, für das eigenständige Weiterbearbeiten brauchte man aber ordentlich Geduld. Trotzdem oder gerade deshalb tauchen die unverwechselbaren Klänge des Keyboards in Songs von Popstars wie Whitney Houston, Phil Collins, Tina Turner oder Depeche Mode auf.Mit Patrick Pulsinger & Stefan Trischler.Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014715Vide

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  • 17.05.2021
    36 MB
    38:07
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    Tape Loops haben den Hypnose-Faktor in die Musik gebracht

    Die Wiederholung ein- bis mehrtaktiger musikalischer Phrasen, der Loops, gehört zum Stamm-Vokabular fast aller Spielarten des Pop oder der elektronischen Musik. Was heute jedes Gerät und jede Software beherrscht, hat mit Basteleien an Bandmaschinen angefangen: Pioniere wie Pierre Schaeffer, Karlheinz Stockhausen oder Terry Riley haben mit sehr unterschiedlichen Klängen auf zusammengeklebten Tonband-Schleifen den Grundstein für etwa Ambient, HipHop oder das Sampling im Allgemeinen gelegt. Wir sprechen diesmal ausführlich über diese "Keimzellen der musikalischen Hypnose" und basteln auch selbst ein paar Loops – sowohl aus Bändern als auch digital.Mit Patrick Pulsinger & Stefan TrischlerVideo und mehr Infos: https://fm4.orf.at/stories/3014442

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  • 17.05.2021
    40 MB
    42:02
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    Der modulare ARP 2600 schuf fast endlose Klang-Möglichkeiten

    Der ARP 2600 sieht aus wie direkt aus dem Labor, und mithilfe von diversen Patchkabeln kann man aus dem großen Kasten auch unglaubliche Sounds herausholen: Sowohl den lustigen Roboter __R2D2 in "Krieg der Sterne" als auch bedrohliche Helikopter in Apocalypse Now hat er schon vertont. Aber der frühe tragbare Synthesizer war auch bei so unterschiedlichen Musikern wie Joe Zawinul, The Who, Stevie Wonder, Bobbi Humphrey oder Brian Eno im Einsatz.Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler.Video und weiterführende Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3014255

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  • 17.05.2021
    39 MB
    40:54
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    Audio-Software hat die Musik-Produktion demokratisiert

    War das Aufnehmen von Musik und Klang in den Anfängen mit viel Arbeitsaufwand und hohen Kosten verbunden, kann heute jede/r auf Laptops oder auch tragbaren elektronischen Geräten Mehrspur-Aufnahmen machen und Beats programmieren. Wir zeichnen diese Entwicklung nach, die die Musikproduktion demokratisierte: Von Mehrspur-Kassettenrekordern zu ersten Sequencerprogrammen wie Cubase oder Trackern zu heute verbreiteten DAWs (Digital Audio Workstations) wie FL Studio, Ableton Live oder Reason.Mit Patrick Pulsinger und Stefan Trischler.Video und mehr Informationen: https://fm4.orf.at/stories/3013994

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  • 17.05.2021
    43 MB
    44:51
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    Der Jupiter-6 schlug die Brücke von Analog zu Digital

    Der Jupiter-6 von Roland war einer der letzten großen Synthesizer der analogen Ära. 1983 präsentiert, hatte er aber mit MIDI-Anschüssen und Speicher auch schon einige Vorzüge der aufkommenden Digitaltechnik an Bord. Wir sprechen über das überdimensionale Keyboard, dass trotz vieler klanglicher Möglichkeiten irgendwie zwischen den Stühlen zu sitzen kam – und dafür im Techno und Big Beat der 90er Jahre wieder neue Fans fand.Mit Patrick Pulsinger und Stefan TrischlerVideo, Infos und weiterführende Links: https://fm4.orf.at/stories/3013763

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  • 17.05.2021
    37 MB
    38:49
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    Mit dem Theremin fing alles an

    Das Theremin ist das erste elektronische Musikinstrument, das eine weitere Verbreitung erreicht hat und sein Erfinder damit der Urvater der elektronischen Musik. In den FM4 Musikmaschinen erzählen wir die außergewöhnliche Geschichte des Theremin und von Lew Termen. Dessen Leben hat mit den Roaring Twenties in New York, einem kurzen Gulag-Aufenthalt sowie der Spionagetätigkeit während des kalten Krieges auch viele zeitgeschichtliche Facetten. Seine Erfindung hat nicht zuletzt auch Bob Moog dazu gebracht, sich mit schwingenden Oszillatoren zu beschäftigen und hatte somit extrem großen Einfluss auf die elektronische Klangerzeugung wie auch die Pop- und Filmgeschichte.Mit Patrick Pulsinger und Stefan TrischlerVideo, Infos & weiterführende Links: https://fm4.orf.at/stories/3013628/

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