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SWR Aktuell Weitwinkel

Eine Entdeckungsreise rund um den Globus. Unsere Auslandskorrespondenten berichten aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel über ihre zweite Heimat. SWR Aktuell Weitwinkel - der Podcast und im Radio-Programm SWR Aktuell.

Alle Folgen

  • 01.03.2021
    17 MB
    17:23
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    Hunspach im Elsass - das beliebteste Dorf der Franzosen

    Es liegt abseits der Touristenströme und ist derzeit das "beliebteste Dorf der Franzosen" - Hunspach im Elsass. Die Dorf-Wahl trägt alljährlich ein Fernsehsender aus. Hunspach ist ein echt europäisches Dorf, in dem Französisch, Elsässisch und Deutsch gesprochen wird. Doch was zeichnet es aus? Warum haben unsere Nachbarn es zu ihrem Lieblingsdorf gemacht? Stefanie Markert hat Hunspach jetzt besucht, außerhalb der Reisesaison - und ein Dorf vorgefunden, das nur scheinbar im Dornröschenschlaf liegt.

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  • 22.02.2021
    16 MB
    16:37
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    Nach Grau kommt Farbe: Menschen in New York erfinden sich und ihre Stadt neu

    Über 16.000 neue Infektionen mit dem Corona-Virus - allein in einer Stadt. Das war so im Januar in New York City. Die Stadt hat einen Exodus erlebt. Wer konnte, ist regelrecht geflohen. Gleichzeitig sind Bilder um die Welt gegangen von menschenleeren Straßen, von Krankenhäusern und Ambulanzen am Anschlag. Aber New York hat es mehr als ein Mal geschafft, wieder auf die Beine zu kommen. Wie die Menschen die Krise erleben und mit ihr umgehen, hat unsere Korrespondentin Antje Passenheim dort erfragt.

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  • 19.02.2021
    14 MB
    15:10
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    Vom Vorbild zum Krisenherd: Kalifornien und Corona

    Zum Anfang der Pandemie reagierte die kalifornische Regierung schnell: Schulen wurden geschlossen, das öffentliche Leben komplett heruntergefahren. Die Fallzahlen fielen rasch. Doch seit Herbst steigen die Zahlen rasant an. Mittlerweile sind mehr als drei Millionen Menschen infiziert. Weshalb ist das so? Katharina Wilhelm und Marcus Schuler auf der Suche nach Antworten.

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  • 09.02.2021
    16 MB
    16:31
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    Pakistan - zwischen Islam und Modernisierung

    Zwischenbilanz zur Amtszeit des einstigen Hoffnungsträgers Imran Khan. Gegen den Premierminister hat sich eine Oppositionsbewegung formiert, die seit Monaten gegen die Regierung auf die Straße geht. Der frühere Star der pakistanischen Kricket-Nationalmannschaft war im Sommer 2018 zum Regierungschef gewählt worden. Unter Mithilfe des Militärs, behaupten seine Kritiker. Das Militär gillt in Pakistan als die eigentliche Machtzentrale. Die wirtschaftliche Krise des Landes konnte er nicht beenden und auch nicht den Einfluß von islamistischen Organisationen.

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  • 24.02.2021
    15 MB
    15:27
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    Glaubensfrage in den USA: Evangelikale sind ohne Donald Trump politisch heimatlos

    Joe Biden ist seit 20. Januar neuer Präsident der USA. Mit dem Machtwechsel im Weißen Haus dürfte auch der Einfluss der weißen evangelikalen Christen in den Vereinigten Staaten auf politische Entscheidungen schwinden. Die Evangelikalen sehen sich als Wächter für die richtige Religion, die richtige Moral und die richtige Kultur. Dabei stilisierten sie den ehemaligen Präsidenten und Republikaner Donald Trump zum Vorreiter einer vermeintlichen konservativen Kulturrevolution. Nach dessen Wahlniederlage sind die evangelikalen Christen auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat. USA-Korrespondent Sebastian Hesse berichtet für den SWR Aktuell Weitwinkel.

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  • 24.02.2021
    28 MB
    28:44
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    Tschernobyl - Ein Schreckensort wird Weltkulturerbe?

    Mehrere Trillionen Becquerel Radioaktivität wurden in den ersten zehn Tagen nach der Explosion von Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine freigesetzt. Heute, 35 Jahre nach diesem schwersten Atom-Unfall der Geschichte, ist Tschernobyl gleichermaßen Touristen-Hotspot und Mahnmal des Schreckens – und wird möglicherweise UNESCO-Weltkulturerbe. Ende März will die ukrainische Regierung die offizielle Bewerbung einreichen. Über Erfolg oder Misserfolg entscheide, "ob der Spagat gelingt zwischen Erinnerung an die Katastrophe und Aufarbeitung auch der individuellen Opfer und dem sogenannten Grusel-Tourismus,“ sagt unsere Korrespondentin Christina Nagel im Gespräch mit Petra Waldvogel.

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  • 24.02.2021
    28 MB
    29:10
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    Neuseeland - Eindrücke vom 'Ende der Welt'

    ‘They are us’ – Das hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern nach dem rechtsradikalen, rassistischen Terroranschlag von Christchurch am 19. März 2019 gesagt und damit die Einheit ihres Landes beschworen. "Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Neuseeländer hat Tradition“, sagt die Südostasien-Korrespondentin Lena Bodewein, "Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Bräuche der europäischen Siedler und der Maori zu gemeinsamen, neuseeländischen zu verschmelzen. Und der Kiwi wurde sozusagen zum Symbol dieser Einheit, der neuseeländischen Identität.“ Im Gespräch mit Petra Waldvogel erzählt sie vom Leben und dem besonderen Selbstverständnis der Menschen 'am Ende der Welt'.

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  • 24.02.2021
    26 MB
    27:03
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    Wuhan ein Jahr danach: die Stadt, die wieder feiert

    „Wenn man nicht wüsste, dass es hier in mal dieses Virus gab, man würde heute nichts mehr davon spüren“, sagt ARD-China-Korrespondent Steffen Wurzel nach seinem Besuch in Wuhan. Von der zentralchinesischen Industriestadt aus hat Corona vor einem Jahr seine Reise um die Welt angetreten. Heute wird im einstigen Epizentrum der Pandemie wieder gelebt, gearbeitet und gefeiert wie in den Zeiten vor der Krise. Ob da wo alles begann auch wirklich alles zu Ende ist, das klärt Steffen Wurzel im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    28 MB
    29:00
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    Mission Weltraum – "Wo kein Mensch zuvor war...“

    Die unendlichen Weiten des Universums erforschen und verstehen. Als ISS-Koordinator Thomas Reiter 2006 als erster deutscher Astronaut auf die Internationale Raumstation berufen wurde, erfüllte sich für ihn ein Kindheitstraum. Schon 1968, als David Bowie sein 'Space Oddity' veröffentlichte und als ein Jahr später die ersten Menschen auf dem Mond landeten, wusste Reiter, dass er dabei sein wollte. "Es liegt in der Natur des Menschen, die Grenzen der bekannten Welt überschreiten zu wollen“, sagt Thomas Reiter im Gespräch mit Petra Waldvogel, "und ich denke, dass in 15 bis 20 Jahren auch die ersten Menschen den Mars betreten werden.“

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  • 24.02.2021
    32 MB
    33:07
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    Abschied von einem Freund: Wie Polen das Ende der Ära Trump erlebt

    Am 20. Januar 2021 endet die Präsidentschaft von Donald Trump in den Vereinigten Staaten. Viele Europäerinnen und Europäer können diesen Tag kaum erwarten. Es gibt aber auch Freunde des noch amtierenden US-Präsidenten, die seinem Auszug aus dem Weißen Haus mit Wehmut entgegen blicken – und mit sehr gemischten Gefühlen einer Präsidentschaft von Joe Biden. Solche Freunde hat Donald Trump in Polen. Warum ausgerechnet hier ihm die Herzen entgegen geflogen sind, was sich Polen von den vier Jahren Trump-Regierung erhofft und was es bekommen hat, darüber spricht Sebastian Felser mit ARD-Warschau-Korrespondent Jan Pallokat.

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  • 24.02.2021
    26 MB
    27:01
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    Farewell Britannia - Abschied vom Königreich

    Es ist soweit: Der endgültige Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union naht – am 31. Dezember ist es vorbei. Es ist traurig. Für die Europäische Union jedenfalls, aber auch für die Briten, die ja mehrheitlich für den Brexit gestimmt haben? "Die Briten wollen vor allem, dass es endlich vorbei ist, dass der Brexit auch vollzogen wird“, sagt der Großbritannien-Korrespondent Thomas Spickhofen im Gespräch mit Petra Waldvogel, "aber sie fürchten inzwischen auch zunehmend die Folgen eines 'No Deal‘.“

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  • 24.02.2021
    26 MB
    26:54
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    Mach Dir (k)ein Bild: der Streit um das französische Sicherheitsgesetz

    Die Polizei dein Freund und Helfer. Davon kann in Frankreich keine Rede sein, sagt ARD-Paris-Korrespondentin Sabine Wachs.„Die Franzosen haben ein großes Problem mit ihren Sicherheitskräften, weil für diese Härte und Autorität zum Selbstverständnis gehören." Dementsprechend groß ist die Empörung über das neue Sicherheitsgesetz der Regierung, das das Filmen von Polizeieinsätzen unter Strafe stellt. Wie es zu den heftigen Protesten gegen dieses Gesetz kommen konnte, erklärt Sabine Wachs im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    28 MB
    28:53
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    Albanien - Das "andere Europa"

    Albanien – das kleine Land auf der Balkan-Halbinsel: Mit einer Fläche von nur 28.750 Quadrat-Kilometer nicht mal ganz so groß wie Baden-Württemberg. Und trotz reicher Bodenschätze und großem touristischem Potential ein armes Land; in den letzten drei Jahrzehnten hat jeder Dritte Albanien verlassen, lebt und arbeitet in einem der europäischen Nachbarländer. "Die Albaner empfinden sich als originäre Europäer“, sagt der Südosteuropa-Korrespondent Clemens Verenkotte im Gespräch mit Petra Waldvogel, "und wollen auch deshalb so schnell wie möglich zur Europäischen Union gehören.“

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  • 24.02.2021
    27 MB
    28:14
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    Peru – der Kampf gegen die Korruption

    Das Machtvakuum in Peru ist zu Ende. Das Parlament hat den liberalen Abgeordneten Francisco Sagasti zum Übergangspräsidenten gewählt. Er soll für gut ein halbes Jahr provisorisch die Regierung führen. Die Proteste, vor allem junger Leute, haben viel bewirkt. Sie gingen und gehen weiterhin auf die Straße, protestieren, sind wütend - wollen keine korrupten Politiker mehr: "Die Politiker in Peru sind nicht korrupter als die in anderen südamerikanischen Ländern – in Peru schaut man nur genauer hin", sagt unser Korrespondent Ivo Marusczyk im Gespräch mit Stefanie Jacob. Er erzählt von den Menschen, und über ein Land, das stark unter der Corona-Pandemie leidet, nicht zuletzt, weil das Gesundheitssystem marode ist.

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  • 24.02.2021
    27 MB
    27:39
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    Afghanistan - Land zwischen gestern und morgen

    Eigentlich sollte in Afghanistan seit dem Sturz der Taliban 2001 Frieden herrschen. Uneigentlich geht der Krieg weiter, die Taliban sind in den vergangenen Jahren mit Macht zurückgekehrt und terrorisieren das Land mit immer neuen Anschlägen. Und auch die Mitte September in Doha begonnenen, sogenannten Friedensgespräche der Taliban mit der afghanischen Regierung scheinen schon an Grundsatzfragen zu scheitern. "Wenn es überhaupt Frieden gibt“, sagt die Südasien-Korrespondentin Silke Diettrich im Gespräch mit Petra Waldvogel, "dann nur mit den Taliban und in einem dann noch viel erzkonservativeren Afghanistan.“

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  • 24.02.2021
    26 MB
    26:53
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    Vulkane - Wenn die Erde Feuer spuckt

    Über 1.900 aktive Vulkane gibt es weltweit - das sind solche, die entweder im Moment aktiv sind oder in den letzten 10.000 Jahren irgendwann ein- oder mehrmals ausgebrochen sind. Die meisten verhalten sich weitgehend ruhig, doch das kann sich jederzeit ändern. "Einen Vulkan-Ausbruch zu erleben, ist eine elementare Erfahrung“, sagt der Vulkan-Experte Marc Szeglat im Gespräch mit Petra Waldvogel. "Sie zerstören und erschaffen. Nirgendwo sonst kommt man Leben und Tod so nah wie an einem Vulkan.“

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  • 24.02.2021
    26 MB
    26:59
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    Die Wellenbrecher aus Ostasien: was wir bei Corona von Taiwan, Japan und Südkorea lernen können

    Null Neuinfektionen seit April, Corona-Pandemie unter Kontrolle. Das sind Meldungen, die wie Musik in unseren Ohren klingen. Sie kommen leider nicht aus Europa, sondern aus Taiwan. Der ostasiatische Inselstaat meistert die Corona-Krise bislang ziemlich mühelos. Ähnlich sieht es in Japan und Südkorea aus."Die Asiaten sind einfach nicht so behäbig wie die Europäer, außerdem verzichten sie lieber auf ein bisschen Datenschutz und können dafür weiter in Bars und Restaurants gehen", sagt ARD-Korrespondentin Kathrin Erdmann im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    26 MB
    27:15
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    US-Wahl 2020 - Die zerrissene Nation

    "Land of the Free" – der amerikanische Traum ist für viele zum Albtraum geworden. Nicht erst, seit Donald Trump US-Präsident ist, und nicht erst, seit die Corona-Pandemie die Ungleichheit auf grausame Weise verschärft hat. Mehr als 150 Jahre nach Ende der Sklaverei wird immer deutlicher, dass die USA nicht für alle ein Land der Freiheit sind. "Es gibt ein gewaltiges Problem mit systemischem Rassismus, große soziale Ungleichheit und die beiden Parteien sind bei allen Themen uneins", so die USA-Korrespondentin Claudia Sarre im Gespräch mit Petra Waldvogel. "Doch es gibt auch Hoffnung, dass Amerika wieder zusammenfindet."

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  • 24.02.2021
    28 MB
    29:20
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    Amerika 2020 – Begegnungen in einem verunsicherten Land

    Die Vereinigten Staaten von Amerika – eine Nation, die immer auch durch ihre Vielfalt geprägt war, inzwischen aber zunehmend gespalten erscheint. Wie leben die Menschen in den ländlichen Regionen des Mittelwestens, in den ehemals so wichtigen Industrieregionen wie dem sogenannten Rust Belt? Welche Werte vertreten sie, welche Sorgen, Hoffnungen und Ängste bestimmen ihren Alltag – und damit ihre Wahlentscheidung am 03. November? "Amerika ist zutiefst verunsichert“, so die USA-Korrespondentin Julia Kastein im Gespräch mit Petra Waldvogel. "Und die Menschen können nicht mehr miteinander reden, einander zuhören.“

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  • 24.02.2021
    35 MB
    38:27
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    Zweite Welle – zweiter Lockdown: Israel in der Corona-Krise

    Israel hatte zum Ende des Sommers die höchste Infektionsrate in der Corona-Pandemie weltweit. Hier steckten sich an manchen Tagen 9.000 Menschen von 9 Millionen Einwohnern an – das wären auf Deutschland übertragen rund 80.000 Neuinfektionen pro Tag. All das, obwohl Israel im Frühjahr außergewöhnlich gut durch die erste Welle der Pandemie gekommen ist. Jetzt, in der zweiten Welle, können die Israelis nicht mehr – viele stehen menschlich und wirtschaftlich am Abgrund. Gleichzeitig trifft sie eine erneute, weitgehende Ausgangssperre. Wie Regierung und Bevölkerung auf die Situation reagieren, darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser mit dem ARD-Korrespondenten Benjamin Hammer in Tel Aviv.

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  • 24.02.2021
    31 MB
    34:39
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    Civil War Reloaded: Wie die Geschichte der Sklaverei die USA entzweit

    Der US-Bürgerrechtler und Jurist Bryan Stevenson hat mit Blick auf den Rassismus in den Vereinigten Staaten mal gesagt: "Wir müssen verstehen – das Schlimme an der amerikanischen Sklaverei war nicht die Zwangsarbeit allein; es war die Idee, dass schwarze Menschen nicht so viel wert sind wie weiße Menschen." Er meint, diese Idee wirke bis heute nach, obwohl im US-Bürgerkrieg um die Sklaverei die Nordstaaten gewonnen und die Sklaven befreit haben. "Der Norden hat den Bürgerkrieg gewonnen, aber der Süden hat die Erzählung darüber für sich entschieden. Die Südstaaten mussten niemals eingestehen, dass die Sklaverei ein Fehler war." Lässt sich tatsächlich ein Verbrechen wie die Sklaverei schönreden? Diese Frage beschäftigt Sebastian Felser im Gespräch mit ARD-Washington-Korrespondent Sebastian Hesse.

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  • 24.02.2021
    28 MB
    30:52
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    Schimpansen in Gabun – menschenähnliches Affentheater

    Sie sind unsere nächsten Verwandten. Sie sind sozial, sie teilen Essen miteinander, sie benutzen Werkzeug, wie Steine oder Äste, sie lachen, weinen, leben in Gemeinschaften, kümmern sich rührend um ihre Kinder und streiten, was das Zeug hält – Schimpansen. Und doch wissen wir nicht viel über sie – immer wieder entdeckt die Forschung, vor allem im natürlichen Lebensraum der Menschenaffen, neue Eigenschaften. Dr. Tobias Deschner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Leiter eines Forschungsprojekts in Gabun, in Zentralafrika. Dort beobachtet er seit Jahren Schimpansen in ihrem natürlichen Umfeld. "Schimpansen sind uns ähnlicher, als wir denken", sagt er im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:02
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    Hongkong - Das Ende eines politischen Experiments?

    "Ein Land, zwei Systeme“ – mit dieser Prämisse wurde Hongkong am 01. Juli 1997 an China zurückgegeben. Hongkong sollte weiterhin besonders bleiben: Eine Sonderverwaltungsregion mit hohem Maß an Autonomie - für mindestens 50 Jahre. Doch spätestens mit Inkrafttreten des sogenannten Sicherheitsgesetzes am 01. Juli 2020 sei dieser Autonomie-Status de facto beendet, so China-Korrespondent Steffen Wurzel im Gespräch mit Petra Waldvogel: "Es geht so schnell bergab mit Demokratie und Freiheitsrechten in Hongkong, dass ich für die nähere Zukunft nicht sehr optimistisch bin“

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:59
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    Hilferufe aus dem Süden: Italiens (neue) Migrationspolitik

    Seit Anfang des Jahres sind in Italien viermal so viele Flüchtlinge angekommen wie im gleichen Zeitraum 2019. Die Aufnahmelager sind überfüllt, die Furcht vor Corona-infizierten Migranten wächst und damit auch die negative Einstellung in der Bevölkerung. Fünf Jahre nach Merkels legendärem Satz hat Italien zunehmend das Gefühl, es eben nicht zu schaffen und fühlt sich immer mehr von der EU im Stich gelassen. "Aber es ist nicht nur schwarz-weiß“, sagt Italien-Korrespondentin Lisa Weiß im Gespräch mit Petra Waldvogel. "Italien sucht gerade neue Wege, die verfahrene Situation zu verbessern.“

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  • 24.02.2021
    25 MB
    27:22
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    Die Philippinen - ein Land im Ausnahmezustand

    Angst, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung - einfach nicht wissen, wie es weitergehen soll. Von allen Ländern Südostasiens sind die Philippinen am härtesten von der Coronavirus-Pandemie getroffen. Die Regierung schafft es nicht, die Menschen über die Gefahren angemessen aufzuklären, das marode Gesundheitssystem ist überfordert und in den Slums der Hauptstadt Manila hungern viele. Wer sich nicht an die strengen Corona-Regeln hält, der wird verhaftet. "Nur wer einmal ein philippinisches Gefängnis gesehen hat, weiß, was das bedeutet", sagt unser Korrespondent Holger Senzel im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:43
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    Der Berg boomt: die Schweiz und der Massentourismus in den Alpen

    Alle wollen nach oben! Nicht erst seit der Corona-Pandemie zieht es die Menschen in die vermeintliche unberührte Bergwelt. Auch die Schweiz profitiert kräftig von diesem Trend. „Hütten-Gaudi und Après-Ski-Zauber wie in Österreich gibt es bei uns allerdings kaum“, sagt ARD-Schweiz-Korrespondent Dietrich Karl Mäurer. Die Ölscheichs und amerikanischen Millionäre, die nach Davos oder Zermatt kommen, wollen es gerne etwas exklusiver. Wie die Schweiz mit dem Gedränge am Gipfel klarkommt und warum Wintersport wegen des Klimawandels vielleicht ein Auslaufmodell ist, erklärt er im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:58
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    Mit Gottes Hilfe – Macht und Einfluss der evangelikalen Christen in den USA

    Verbot von Abtreibungen und gleichgeschlechtlichen Ehen, kein Sex vor der Ehe, mehr Einfluss der Bibel auf die Gesetzgebung. Das sind einige der Hauptforderungen der etwa 80 Millionen US-Amerikaner, die sich selbst Evangelikale nennen. Sie sind die größte und einflussreichste religiöse Gruppierung in den Vereinigten Staaten und demonstrieren ihre Macht vor Abtreibungskliniken und an den Wahlurnen, "Auch die Evangelikalen haben Donald Trump ins Weiße Haus gebracht“, sagt der Washington-Korrespondent Sebastian Hesse im Gespräch mit Petra Waldvogel, "und er braucht ihre Stimmen wieder, wenn er drin bleiben will.“

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  • 24.02.2021
    26 MB
    29:34
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    Macht und Ohnmacht – Der Kampf ums Wasser

    "Die Kriege der Zukunft finden ums Wasser statt". Der verstorbene, frühere UN-Generalsekretär, Boutros Boutros-Ghali, prophezeite das schon vor 35 Jahren für den Nahen Osten. Mit dieser Prognose lag er bislang falsch - und hatte doch Recht: Wasser ist ein zentrales Politikum. "Das 'blaue Gold` wird knapper“, so Tobias von Lossow vom Netherlands Institute of International Relations Clingendael im Gespräch mit Petra Waldvogel, "und der Kampf ums Wasser wird in den kommenden Jahrzehnten einer der großen Konflikte sein.“

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  • 24.02.2021
    29 MB
    32:45
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    Nach der Explosion: Dem Libanon droht der Kollaps

    Von einem Moment auf den anderen – alles anders! Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August sind mehr als 170 Todesopfer zu beklagen, tausende Verletzte, Zigtausende obdachlos. Dazu kommt eine korrupte, ineffiziente Regierung, die zwar zurückgetreten ist – aber die politische Elite hat weiterhin die Entscheidungen in der Hand. Die libanesische Wirtschaft implodiert. Ohne einen ernsthaften Reformplan könnte das Land ins Chaos abgleiten. Unser Korrespondent Björn Blaschke ist in Beirut und erzählt von seinen Eindrücken im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:57
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    Populistisch, nationalistisch, fremdenfeindlich: Ungarn und das "System Orbán“

    Lässt Europa die Ungarn im Stich? Eingeschränkte Pressefreiheit, eine nicht mehr ganz unabhängige Justiz, Drangsalierung von Flüchtlingen und Obdachlosen, Korruption – und viele weitere, problematische Entwicklungen. Ministerpräsident Viktor Orbán hat Ungarn in den vergangenen zehn Jahren konsequent nach rechts regiert – und die EU lässt ihn gewähren. "Viktor Orbán ist ein Populist, der die Gesellschaft gespalten und Sündenböcke aufgebaut hat“, sagt die Südosteuropa-Korrespondentin Andrea Beer im Gespräch mit Petra Waldvogel, "aber Orbán ist nicht Ungarn.“

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:43
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    Armut, Hunger, Hoffnungslosigkeit – Kenia in Zeiten von Corona

    Lachende, freundliche Menschen, Nationalparks mit einer einzigartigen Tierwelt, kilometerlange, weiße Strände - das ist das Kenia, das die meisten Urlauber kennen. Doch Kenia hat auch noch ein ganz anders Gesicht - das der Armut, des Elends, der Not und der Gewalt. Und das alles zeigt sich besonders in Zeiten der Pandemie: "Vieles, was sich in den letzten Jahren in Kenia entwickelt hat, wird durch die Pandemie zunichte gemacht“, sagt unsere Korrespondentin Antje Diekhans im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:00
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    Corona statt Olympia – Japans Weg aus Krisen

    Dass Japan die Olympischen Spiele 2020 in Tokio wegen der Corona-Pandemie absagen musste, war ein Schock für das Land. Schließlich sollten die Spiele nicht nur ein Fest für die internationale Sportwelt sein, sondern "die Wiederauferstehung nach Fukushima symbolisieren“, sagt die ARD-Korrespondentin Kathrin Erdmann im Gespräch mit Petra Waldvogel. "Verschweigen und verdrängen“, so Erdmann weiter, "das ist auch ein Teil des japanischen Wegs. Auch wenn es um die Rolle Japans im Zweiten Weltkrieg geht."

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:36
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    Der "demografische Genozid" an den Uiguren in China

    Von dem spricht der China-Experte Adrian Zenz. Systematisch geht die chinesische Regierung gegen die muslimische Minderheit, die Uiguren, in der Autonomieregion Xinjiang im Nordwesten Chinas vor. Es gibt Zwangs-Sterilisationen und Abtreibungen – die nächste Generation der Uiguren ist unerwünscht. Außerdem sollen rund eine Million Uiguren in Internierungslagern gefangen gehalten werden. Die chinesische Regierung streitet alles ab, spricht von "Berufsbildungseinrichtungen", die von den Insassen freiwillig besucht würden. Mittlerweile sind geheime Dokumente aufgetaucht, aus denen hervorgeht, dass Uiguren wegen nichtiger Gründe in die Internierungslager müssen – und einige dort auch misshandelt werden. Wir sprechen darüber mit unserem Korrespondenten Axel Dorloff.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:59
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    #BlackLivesMatter - Das Ende von Rassismus in den USA?

    "I can't breathe“ – fast neun Minuten lang, über 20-mal wiederholte George Floyd flehend diese Worte, während er Ende Mai in Minneapolis von Polizisten so lange am Hals zu Boden gedrückt wurde, bis er starb. Diese Worte sind zur Anklage von Rassismus und Polizeigewalt geworden; sie haben in den USA und weltweit zu massiven, teilweise auch gewalttätigen Protesten geführt. "Schwarze erleben Rassismus und Gewalt jeden Tag“, sagt die ARD-USA-Korrespondentin Katharina Wilhelm im Gespräch mit Petra Waldvogel, "schon kleine Kinder werden von ihren Eltern darauf vorbereitet.“

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  • 24.02.2021
    26 MB
    28:49
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    Polen: Nach der Wahl ist vor der Wahl

    Der amtierende polnische Präsident Andrzej Duda holte am vergangenen Sonntag zwar die meisten Stimmen, für einen Sieg in der ersten Runde der polnischen Präsidentenwahl reichte es jedoch nicht. Jetzt kommt es am 12. Juli zur Stichwahl. Sein liberaler Konkurrent, Warschaus Bürgermeister Trzaskowski, kommt auch in PiS-Hochburgen an. Er wirbt damit, dass er der Kandidat der Veränderung sei, der Hoffnungsträger des liberalen Polens. Jan Pallokat ist unser Korrespondent in Warschau und gibt uns Einblicke in das politische und gesellschaftliche Polen. Er erklärt unter anderem, weshalb die neue Justizreform so umstritten ist, wie mit der Corona-Pandemie umgegangen wird – und weshalb die Wirtschaft trotz allem brummt.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:02
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    Sommer, Sonne, Schutzmaske: Urlaub als Test-Tourist auf Mallorca

    „Man fühlt sich am Ballermann zurzeit fast wie an einem einsamen Südseestrand“, sagt ARD-Spanien-Korrespondent Marc Dugge. Er hat auf Mallorca die ersten deutschen Touristen begleitet, die nach dem Corona-Lockdown als erste Versuchskaninchen auf die Insel durften. Warum der Urlaub in diesem Jahr trotz ständiger Fieber-Kontrollen, reglementierter Pool-Zeiten und Restaurant-Besuch mit Gummi-Handschuhen so erholsam und preiswert sein kann wie nie, erklärt er im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    26 MB
    29:17
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    Regieren, annektieren, protestieren – Israel in ungewöhnlichen Zeiten

    Benjamin Netanjahu hat es geschafft: Nach drei Parlamentswahlen in nur einem Jahr ist er wieder Ministerpräsident Israels - trotz des laufenden Korruptions-Prozesses gegen ihn. Möglich machten das auch die Corona-Pandemie, die Koalition mit seinem erklärten Konkurrenten Benny Gantz und Netanjahus Versprechen, die Annexion von Teilen des Westjordanlandes voranzutreiben. "Noch ist die Lage nicht explosiv“, so der ARD-Israel-Korrespondent Benjamin Hammer im Gespräch mit Petra Waldvogel, "aber es könnte zu einer Eskalation führen.“

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:59
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    Russland: (Über-)Leben mit Corona

    Endlich wieder raus! Nach zehn Wochen strikter Selbstisolation dürfen sich die Moskauer jetzt wieder frei bewegen – ohne elektronische Passierscheine oder sonstige Einschränkungen. Das kam ziemlich überraschend und wohl auf Druck des Kreml und der Wirtschaft. Neben der Sorge vor einer zweiten Welle, sind die Moskauer aber vor allem froh, dass es vorbei ist „nach zehn Wochen, in denen der Gang zum Mülleimer begehrter Höhepunkt des Tages war", so die ARD Russland-Korrespondentin Christina Nagel im Gespräch mit Petra Waldvogel.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:01
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    Protest und Pandemie: New Yorks schwieriger Neustart

    Gesundheitskrise, soziale Krise, Wirtschaftskrise: New York hat es hart getroffen. In keiner anderen Stadt in den USA hat die Corona-Pandemie so viele Todesopfer gefordert. Aber damit nicht genug: nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd protestieren jeden Tag Tausende gegen Rassismus und Polizeigewalt. „Da entlädt sich auch die Wut der Menschen nach fast drei Monaten Lockdown, der für viele existenzbedrohend sein wird“, sagt ARD-New York-Korrespondent Peter Mücke. Er ist sich sicher, dass New York nach der Corona-Krise eine andere Stadt sein wird. Warum, das erklärt er im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:03
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    Armut, Hunger, Corona – Bangladesch vor der humanitären Katastrophe

    Während fast alle Industrieländer begonnen haben, die Corona-bedingten Verbote und Einschränkungen des öffentlichen Lebens langsam zu lockern, ist in vielen Entwicklungsländern das wahre Ausmaß von Covid-19 noch gar nicht abzusehen. Auch nicht in Bangladesch, einem der ärmsten Länder Südasiens. Die meisten Textilfabriken, die für Modemarken weltweit produzieren, waren bis vor kurzem geschlossen. Die Näherinnen und Näher warten vergeblich auf Lohn. Katastrophal sieht es auch in den Flüchtlingslagern aus - die hygienischen Verhältnisse sind erschütternd: „Wer einmal in solch einem Flüchtlingslager war, der wird dieser Bilder nicht mehr vergessen“, sagt unsere Korrespondentin Silke Diettrich im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:22
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    Wiwilí: Tropen-Paradies in der Dauer-Krise

    9.149 Kilometer sind es von Freiburg nach Wiwilí. 9.149 Kilometer, die einige Freiburger vor 40 Jahren zum ersten Mal zurücklegten, um die Stadt im Norden Nicaraguas zu unterstützen. Beim Aufbau von Schulen zu helfen, von Krankenstationen und Wasserleitungen. Jetzt wurde aus dieser Freundschaft eine ganz offizielle Städtepartnerschaft, zu deren Gründung im Februar dieses Jahres eine Freiburger Delegation wieder nach Wiwilí reiste. SWR-Reporterin Brigitte Körner hat sie begleitet.

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  • 24.02.2021
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    26:57
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    Ach, wie schön wär Griechenland – Urlaubs-Träume mit Corona

    Griechenland macht sich bereit für den Sommer. Das Land hat so ziemlich alles, was es für einen wunderbaren Sommerurlaub braucht: Viel Sonne, jede Menge Inseln, Strände und Meer, dazu Kultur bis zurück in die Antike. Und nach drei Monaten strengem Corona-Lockdown werden jetzt die Grenzen, die Hotels, Gastronomie und Strände wieder geöffnet. Auch ausländische Touristen dürfen und sollen wiederkommen. "Die Griechen freuen sich auf die Urlauber, sie brauchen den Tourismus dringend“, so der ARD-Griechenland-Korrespondent Thomas Bormann im Gespräch mit Petra Waldvogel.

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  • 24.02.2021
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    26:41
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    Singapur: Diszipliniert, digital, effizient – auch im Corona-Lockdown

    Singapur, das Musterland in Südostasien, gilt in vielen Dingen als Vorreiter. Eine grüne, nachhaltige Millionenmetropole - zukunftsorientiert, digital und sehr effizient. Das schien anfangs auch in Sachen Corona so. Dann aber explodierten die Infizierten-Zahlen in den engen Wohnvierteln Zehntausender Wanderarbeiter, seither herrscht strengster Lockdown in Singapur, der umfassend kontrolliert und mit drastischen Strafen durchgesetzt wird. "Dafür gibt es auch so Petz-Apps, mit denen man andere den Behörden melden kann“, so die ARD-Singapur-Korrespondentin Lena Bodewein im Gespräch mit Petra Waldvogel.

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  • 24.02.2021
    23 MB
    25:53
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    Zaghafter Schritt in die Freiheit: Frankreich nach den Corona-Lockerungen

    55 Tage lang galten in Frankreich wegen der Corona-Pandemie strengste Ausgangsbestimmungen. Nun tastet sich das Land nach den ersten Lockerungen ganz vorsichtig zurück in den Alltag. Immer noch hat die Mehrheit der Menschen große Angst, sich mit dem Virus anzustecken. "Kein Wunder", sagt ARD-Frankreich-Korrespondent Marcel Wagner, "die französische Regierung und die Medien haben von Anfang an alles getan, um soviel Panik wie möglich zu verbreiten". Warum die sonst so rebellischen Franzosen zwar wütend sind auf das staatliche Krisenmanagement, aber bislang wenig Widerstand zeigen, erklärt Marcel Wagner im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:54
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    Corona in Marokko – Härte und Kontrolle statt Fürsorge?

    "Die Regeln müssen strikter und die Strafen etwas schärfer werden, sonst kommen wir da nie wieder raus.“ Das sagt eine Marrokanerin nach eineinhalb Monaten in einem der strengsten Lockdowns weltweit. Schnell und entschieden hat das Königreich Marokko auf die Corona-Pandemie reagiert – Notstand und Ausgangssperren verhängt, die Grenzen rigoros geschlossen, die Einhaltung streng kontrolliert. "Ausnahmen gibt es nicht. Nicht während des Ramadans und auch nicht für deutsche Urlauber, die noch immer in Marokko festsitzen“ so die ARD-Nordwestafrika-Korrespondenten, Dunja Sadaqi, im Gespräch mit Petra Waldvogel.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    27:02
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    Umarmung mit Maske: Chinas neuer Alltag nach der Corona-Quarantäne

    Seht her, wir haben es geschafft, wir haben die Krise überwunden! Damit brüstet sich die chinesische Regierung gerne gegenüber ihren Landsleuten aber auch gegenüber dem Ausland. Nach der Massen-Quarantäne erproben die Chinesen nun den Weg in den neuen Alltag - mit Maske und Gesundheits-App. Menschen treffen sich wieder in großen Gruppen und Freunde umarmen sich, beschreibt China-Korrespondent Steffen Wurzel. Wie hart die chinesische Wirtschaft trotzdem getroffen ist, wie sich das Land gegen Ausländer abschottet und was dran ist an den Vorwürfen, dass das Corona-Virus in einem chinesischen Labor erzeugt wurde - das erklärt Steffen Wurzel im Gespräch mit Tanja Kohler.

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  • 24.02.2021
    23 MB
    26:24
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    Am Ende des Tunnels? Österreichs Weg aus der Corona-Pandemie

    "So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkungen wie nötig“, das sind die Eckpfeiler, die Bundeskanzler Sebastian Kurz für Österreichs Weg in eine "neue Normalität“ gesetzt hat. Seit Ostern hebt die Alpenrepublik den Corona-Lockdown schrittweise auf. Après-Ski-Zirkus wird es trotzdem vorerst nicht geben und in Sachen Tourismus wird sich wohl erst Ende Mai ein bisschen was bewegen. Der Ischgl-Fall wirkt noch nach. Aber: "Minus Tirol“, so der Wiener Journalist Stephan Ozsvath im Gespräch mit Petra Waldvogel, "hat das österreichische Krisenmanagement ziemlich gut funktioniert.“

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  • 24.02.2021
    25 MB
    28:02
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    In Zeiten von Corona: Brasilien vor dem Kollaps

    In Brasilien verschärft sich die Corona-Pandemie – immer mehr Infizierte, immer mehr Tote. Die Krankenhäuser stoßen an ihre Grenzen, es fehlt an Geräten und Schutzmaterial. Und wie verhält sich Präsident Bolsonaro? Er versucht die Pandemie weiterhin herunterzuspielen: "Er verhält sich ähnlich, wie es Trump gemacht hat“, sagt unser Südamerika-Korrespondent Ivo Marusczyk im Gespräch mit Stefanie Jacob.

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  • 24.02.2021
    24 MB
    26:54
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    Erfolg durch Härte? Südafrikas strikter Anti-Corona-Kurs

    Keine Spaziergänge, kein Gassigehen mit dem Hund, kein Alkohol oder Tabak. Selbst Einkaufen kann zum Spießrutenlauf werden, für den man sich vor den patrouillierenden Polizisten oder Militärs rechtfertigen muss. In Südafrika gilt seit Ende März eine der weltweit strengsten Ausgangssperren. Und die Menschen stehen weitgehend hinter den Maßnahmen von Präsident Ramaphosa. Mehr noch: "Seit Nelson Mandela“, so die ARD-Südafrika-Korrespondentin Jana Genth im Gespräch mit Petra Waldvogel, "habe ich noch nie so oft gehört, dass Menschen sagen, wie stolz sie sind auf ihren Präsidenten.“

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  • 24.02.2021
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    27:14
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    Vernunft statt Verbot: Der Sonderweg der Schweden in der Corona-Krise

    Menschenmengen, die durch Straßen schlendern. Kinder, die auf einem Schulhof spielen. Volle Cafés und offene Geschäfte. In vielen Teilen der Welt waren solche Bilder in den letzten Wochen undenkbar. Nicht so in Schweden. Das Land verfolgt in der Corona-Krise ein eigenes Konzept. Die Regierung setzt hauptsächlich auf das Verantwortungsgefühl der Bürger. Schulen sind in Schweden für kleinere Kinder nach wie vor geöffnet, genauso wie Restaurants und die meisten Geschäfte. In Schweden ist der Sonderweg bislang wenig umstrittenen und die Chancen sind groß, dass die Regierung ihren Kurs beibehält. Das zumindest vermutet ARD-Schweden-Korrespondent Carsten Schmiester im Gespräch mit Tanja Kohler.

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