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DIE ZEIT: Hinter der Geschichte

Im neuen ZEIT Podcast berichten unsere Redakteure von den Höhepunkten ihrer Recherchen und bieten dem Hörer damit einen direkten und oft sehr persönlichen „Blick“ hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit. Was hat sie an dem Thema gereizt? Was war überraschend? Welche Persönlichkeiten haben sie beeindruckt? Wo sind sie auf Widerstände und wo vielleicht auch mal an ihre Grenzen gestoßen?Mit dem Podcast möchten wir unseren Freunden der ZEIT die Möglichkeit geben, die Redakteure hinter den Geschichten besser kennen zu lernen und gleichzeitig tiefere Einblicke in ihre journalistische Arbeit zu erlangen. Freuen Sie sich auf das zehnköpfige Team aus den unterschiedlichsten Ressorts der ZEIT. Viel Spaß.

Alle Folgen

  • 26.02.2021
    22 MB
    26:24
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    Zum 75. Geburtstag der ZEIT: Wofür stehen wir, Giovanni di Lorenzo? (DIE ZEIT 9/2021)

    Im Februar 1946 erschien die erste Ausgabe der ZEIT, im Februar 2021 steht somit der 75. Geburtstag unserer Zeitung an. Ein Grund inne zu halten. Der ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo erzählt in diesem Podcast von hitzigen Debatten der Vergangenheit und denkt über die Lage der Medien in der Gegenwart nach, deren Freiheit er von einer Seite bedroht sieht, von der man es nicht erwartet hätte.

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  • 19.02.2021
    24 MB
    28:11
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    China: Die Weltmacht und ihr starker Mann (DIE ZEIT 8/2021)

    Als junger Mann war Xi Jinping noch zur Zwangsarbeit aufs Land verbannt. Heute regiert er im Alleingang die Weltmacht China. Wie konnte er werden, was er ist? Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT, erzählt von einem phänomenalen Aufstieg, welche Pläne Xi verfolgt, welche Ängste ihn antreiben – und davon, unter welchen Bedingungen man als westlicher Journalist über das Riesenreich berichten kann.

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  • 11.02.2021
    23 MB
    27:07
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    Die braune Internationale (DIE ZEIT 7/2021)

    Sie trainieren in Hass-Camps, bringen sich Kriegstaktiken bei, kaufen zusammen Waffen und planen Anschläge auf Geflüchtete. Rechtsextreme Gruppen in den USA, Russland, Deutschland, Skandinavien tauschen sich miteinander aus und bilden ein Netzwerk aus führerlosen, apokalyptisch gesinnten, gewaltbereiten Kämpfern – und wenigen Kämpferinnen. Ein Team aus Reporterinnen und Reportern der ZEIT hat acht Monate lang recherchiert, wie diese »braune Internationale« zusammenarbeitet. Die Geschichte steht diese Woche im Dossier. Yassin Musharbash aus dem Investigativ-Ressort erklärt im Gespräch mit Sarah Schaschek, wie sein Team neue Gruppen des Netzwerkes entdeckte – und worin Journalistinnen und Journalisten den Sicherheitsbehörden voraus sind.

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  • 05.02.2021
    19 MB
    23:27
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    Die Scheinheiligen – Petas Pakt mit der Fleischindustrie (DIE ZEIT 6/2021)

    Die Tierschutzorganisation Peta setzt sich mit teils radikalen Methoden für Tierschutz ein und gilt in Deutschland als die Nichtregierungsorganisation mit der größten Reichweite – vor allem über soziale Medien. Über 30.000 Aktivistinnen und Aktivisten mobilisiert der Verein. Umso überraschender ist, dass er mit zahlreichen Unternehmen u. a. aus der Fleisch- und Modeindustrie kooperiert und im Gegenzug auf Kampagnen gegen die Partnerunternehmen verzichtet. Für die aktuelle ZEIT haben die ReporterInnen Anne Kunze und Stefan Willeke recherchiert, wie es im Verborgenen zu einem Pakt zwischen Peta und Wiesenhof – einem der größten Fleischproduzenten Deutschlands – gekommen ist. Im Podcast spricht Anne Kunze mit Lennart Schneider über diese ungewöhnliche Allianz, die autoritäre Organisationsstruktur von Peta und die Frage, ob man nur etwas erreichen kann, wenn man mit der Wirtschaft kooperiert.

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  • 29.01.2021
    21 MB
    24:28
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    Signal, Threema, Telegram – Was können die WhatsApp-Alternativen? (DIE ZEIT 5/2021)

    Im Januar hat der Facebook-Konzern, zu dem seit 2014 auch WhatsApp gehört, die Nutzer dazu aufgefordert, neue Datenschutzerklärungen zu akzeptieren. Was diese genau bedeuten ist selbst ExpertInnen nicht klar, aber viele Nutzer befürchten, dass der Konzern in Zukunft ihre Daten mit Facebook und Instagram verknüpft und dadurch noch genauere Profile für Werbung erstellen möchte. Aufgrund der vielen Kritik wurde die Änderung zunächst verschoben, aber alternative Apps wie Signal, Threema oder Telegram sind seitdem an die Spitze der App-Stores geklettert. Im Gespräch mit Lennart Schneider stellt die Digital- und Wirtschaftsjournalistin Ann-Kathrin Nezik diese Apps vor und erzählt, was Moxie Marlinspike, den ungewöhnlichen Gründer einer dieser Apps, antreibt.

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  • 22.01.2021
    23 MB
    27:58
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    Zusammenleben in der Pandemie: Was ist uns die Familie wert? (DIE ZEIT 4/2020)

    Das Jahr 2021 hat gerade erst begonnen, aber in vielen Familien liegen die Nerven schon blank. Geschlossene Schulen und Kitas, Homeschooling sowie verschärfte Kontaktbeschränkungen auch für die Kleinsten werden zur Herausforderung. Der öffentliche Diskurs wird vom erwerbstätigen Teil der Bevölkerung dominiert. »Doch insbesondere Kinder und Alte, Mütter und Erwerbslose hätten viel beizutragen zu der Frage, welche Prioritäten dieses Land setzen sollte.« So schreibt es Johanna Schoener, selbst Mutter und Redakteurin im Wissen-Ressort, in ihrem aktuellen Artikel »Unverzichtbar, aber unsichtbar«. Im Gespräch mit Cathrin Scharkowski spricht sie diese Woche über Care-Arbeit, den Wert der Familie und was berufstätigen Eltern jetzt helfen würde.

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  • 15.01.2021
    24 MB
    28:46
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    »Ich war noch nie in so einer Aufstand-Situation« Die US-Korrespondentin über den Sturm aufs Kapitol (DIE ZEIT 3/2021)

    Kerstin Kohlenberg hat miterlebt, wie vergangene Woche Tausende Trump-Anhänger in Washington das Kapitol gestürmt haben. Im Gespräch mit Jens Tönnesmann berichtet die US-Korrespondentin von ihren Eindrücken – und den Gefahren, denen sie vor Ort ausgesetzt war. Außerdem spricht sie über einen Altenpfleger aus Kentucky, der bei dem Sturm mitgemacht hat und den sie in der aktuellen Ausgabe der ZEIT porträtiert. Was hat den 31-jährigen Mann so radikalisiert – und welche Rolle spielt die Internetplattform Youtube dabei?

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  • 07.01.2021
    21 MB
    25:14
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    Wie wäre es, auf einem veganen Planeten zu leben? (DIE ZEIT 2/2021)

    Journalistinnen und Journalisten sollen »sagen, was ist«, heißt es. Die Politikredakteurin Merlind Theile probiert in der aktuellen Ausgabe der ZEIT etwas anderes: Sie sagt, was sein könnte.Theile hat einen spekulativen Text über eine Zukunft geschrieben, in der es keine Nutztierhaltung mehr gibt. Und in der Folge kein Fleisch, kein Ei, keine Milch, kein Leder. Die Grundlage dieser Utopie: Etliche Studien und Expertengespräche zu den Auswirkungen tierischer Produkte auf unsere Gesundheit, unsere Gesellschaft und unseren Planeten.Im Podcast erzählt Merlind Theile, auf was wir alles verzichten müssten – und was wir dadurch gewinnen könnten.

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  • 17.12.2020
    20 MB
    23:46
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    Was für ein Jahr! Der große literarische Rückblick (DIE ZEIT 51/2020)

    Die Pandemie hat sich in diesem Jahr wie ein Sandstrahlgebläse in der Autowerkstatt auf die Schweißnähte unseres Daseins gerichtet und die großen Themen und Gefühle freigelegt. Das schreibt Andreas Lebert im Vorwort des aktuellen Jahresrückblicks der ZEIT. Ihn hat dieser Umstand auf die Idee gebracht, das Jahr mit Hilfe großer Texte der Literaturgeschichte in einen neuen Kontext zu setzen. Denn für vieles, mit dem wir in diesem Jahr konfrontiert wurden, haben Autoren wie Albert Camus, Susan Sontag und Astrid Lindgren schon die treffenden Wort gefunden. Im Gespräch mit Lennart Schneider verrät er, welche Texte ihn besonders bewegt haben und was er persönlich aus dem Jahr gelernt hat.

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  • 15.12.2020
    24 MB
    29:08
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    Ein erfundener Informant? (DIE ZEIT 04/2020)

    Der Investigativjournalist Hans Leyendecker berichtete 1993 von einer vermeintlichen »Exekution« des RAF-Mitglieds Wolfgang Grams durch die Polizei während des Einsatzes in Bad Kleinen. Damals berief er sich auf einen anonymen Beamten, der am Tatort gewesen sei. Im Nachhinein stellte sich dies als falsch heraus. Zum ersten Mal hat Leyendecker in einem Interview über die Details der Recherche, die eine Staatsaffäre auslöste, geredet. Das Gespräch, das Holger Stark und Heinrich Wefing geführt haben, wurde vergangene Woche als »Bestes Interview« mit dem Reporterpreis ausgezeichnet. In dieser Folge berichtet Holger Stark, wie das preisgekrönte Gespräch zustande gekommen ist.

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  • 03.12.2020
    49 MB
    58:21
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    Alles gesagt, Jochen Wegner? Der Podcaster und ZEIT ONLINE-Chefredakteur im Gespräch

    Normalerweise führt Jochen Wegner zusammen mit Christoph Amend in dem Podcast »Alles gesagt?« unendliche Interviews mit außergewöhnlichen Menschen – bis eben alles gesagt ist. In dieser Episode von »Hinter der Geschichte« ist er selbst Gast. Im Gespräch mit Lennart Schneider erklärt er wie die Onlineredaktion arbeitet – auch in Ausnahmesituationen – und warum Journalismus nicht nur kritisieren, sondern auch Lösungen anbieten sollte. Außerdem erzählt er, wie ZEIT ONLINE zu einer zentralen Anlaufstelle für Daten rund um die Corona-Pandemie wurde und warum er und sein Team eine Datingplattform für Politik ins Leben gerufen haben.

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  • 27.11.2020
    21 MB
    24:31
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    Wo ist Anna? Ein Mordprozess ohne Leiche (DIE ZEIT 49/2020)

    Im Sommer 2019 verschwindet eine Frau spurlos. Ihre Leiche ist bis heute verschwunden, aber inzwischen steht ihr Ex-Freund in Essen vor Gericht – er soll sie ermordet und geschändet haben. Die Indizien sind erdrückend, und wahrscheinlich ist auch, dass er nicht zum ersten Mal getötet hat. Warum konnte er noch einmal zuschlagen? Waren die Behörden zu fahrlässig? Gibt es womöglich sogar noch weitere Opfer? ZEIT-Reporterin Tanja Stelzer erzählt von ihren Recherchen in diesem spektakulären Kriminalfall, von kaum erträglichen Momenten im Gerichtssaal – und wie sie mit den Angehörigen auf die Suche nach Annas Leiche ging.

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  • 25.11.2020
    18 MB
    21:56
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    Warum die ZEIT niemals eine Wurstbude eröffnen wird – ein Gespräch mit dem ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser

    Hinter der Zeitung DIE ZEIT steht ein Unternehmen, das jährlich über 200 Millionen Euro Umsatz macht und jede Woche mehr als 530.000 Zeitungsexemplare verkauft. In dieser Woche spricht in unserem Podcast ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser über die wirtschaftliche Seite des Journalismus. Er leitet den Verlag seit 21 Jahren und hat mit ihm eine der großen Erfolgsgeschichten des deutschen Pressemarktes geschrieben. Im Gespräch mit Lennart Schneider erklärt er, wie sich die Zeitung finanziert, was bei Konflikten zwischen wirtschaftlichen und journalistischen Interessen passiert und warum die ZEIT zwar ein Café hat, aber niemals eine Wurstbude eröffnen wird.

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  • 25.11.2020
    15 MB
    17:41
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    Ist 2020 doch besser als sein Ruf? (DIE ZEIT 47/2020)

    Das Jahr 2020 steht kurz vor dem Ende und wahrscheinlich sind viele froh, wenn es vorbei ist. Aber war das Jahr wirklich so schlimm, wie es uns gerade erscheint? Vivian Alterauge und Moritz Herrmann haben für das Entdecken-Ressort 50 Dinge aufgelistet, die gar nicht so übel waren – von Hindernisparcours für Eichhörnchen bis zur Abwahl Donald Trumps. Im Gespräch mit Wissen-Redakteur Fritz Habekuß verraten sie, wie sie zu ihrer Auswahl kamen und ob sie noch eine Chance für die Ehrenrettung dieses Jahres sehen.

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  • 12.11.2020
    19 MB
    23:05
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    Durch die lange US-Wahlnacht (DIE ZEIT 46/2020)

    In den USA wird traditionell an einem Dienstag gewählt. Das stellt die Politikredaktion alle vier Jahre vor eine Herausforderung: Denn spätestens am Mittwochmorgen ist Andruck der neuen Ausgabe der ZEIT. Wie haben sich die Politikredakteure diesmal darauf vorbereitet? Es war ja klar: Die Entscheidung zwischen Donald Trump und Joe Biden wird knapp. Wie war die Stimmung, als die ersten Hochrechnungen reinkamen? Und was haben sie gemacht, als am vergangenen Dienstag zum Redaktionsschluss völlig offen war, wer die Wahl gewinnen würde? Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT, hatte am 3. November Nachtschicht. Im Podcast mit Sarah Schaschek erzählt er, warum das mit dem Vorschlafen bei ihm nicht so richtig geklappt hat – und wie die Redaktion mit dem ungewissen Wahlausgang umgegangen ist.

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  • 12.11.2020
    20 MB
    23:52
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    Bitte nicht hinlegen! Wie Städte unser Verhalten steuern (DIE ZEIT 45/2020)

    Ungemütliche Bänke, fiepende Kästen, störende Hindernisse: Städte unternehmen eine ganze Menge, um ihre EinwohnerInnen auch ohne explizite Verbote zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen. Kann die urbane Erziehung auch helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen? Der ZEIT-Redakteur Marcus Rohwetter hat sich umgeschaut - und berichtet im Gespräch mit seinem Kollegen Jens Tönnesmann, wie er dabei regelrecht Sensoren für die kleinen und großen Manipulationsmethoden im urbanen Raum entwickelt hat.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    16:44
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    Im Interview mit der »Besten Band der Welt« (DIE ZEIT 44/2020)

    Die Ärzte – nach eigener Einschätzung die »beste Band der Welt« – stehen seit 1982 für die lustige Seite des Punkrocks. Francesco Giammarco und Anita Blasberg haben die Band anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums »Hell« in Berlin getroffen und die Frage gestellt, wie sie trotz der aktuellen Weltlage ihre gute Laune behalten. Im Gespräch mit Lennart Schneider verrät Giammarco, warum das Interview nicht ganz so gelaufen ist, wie geplant, warum die Ärzte auch heute noch Relevanz haben und wie politisch sie trotz aller Komik sind.

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  • 12.11.2020
    18 MB
    21:35
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    Wein ohne Alkohol - was bleibt vom Vergnügen? (DIE ZEIT 43/2020)

    Nicht erst seit der Corona-Pandemie hat sich das Glas Wein am Abend bei Vielen zu einem beliebten Feierabend-Ritual entwickelt. So auch bei ZEIT-Redakteur und Gourmetkritiker Michael Allmaier. Aber was macht den Wein so interessant? Ist es der Geschmack? Oder vielmehr der Alkohol? Und braucht es letzteren überhaupt? Um das herauszufinden, hat Allmaier zahlreiche alkoholfreie Weine getestet und ist quer durch die Republik gereist, um mit erfahrenen Winzern und Sommeliers zu sprechen.

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  • 12.11.2020
    19 MB
    22:29
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    Was wir lesen: Ijoma Mangold über die Begegnung mit der schreibenden Tennisspielerin Andrea Petković (DIE ZEIT 42/2020)

    Für das Literaturspezial hat Ijoma Mangold den Tennisstar Andrea Petković getroffen, die mit ihrem ersten Erzählband »Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht« eine der großen Überraschungen des Herbstes vorgelegt hat. Im Podcast spricht er über die Begegnung auf dem Tennisplatz, den Wert von Ehrgeiz und den Ursprung ihrer großen Leidenschaft für Literatur. Außerdem stellt Ihnen Wencke Tzanakakis zwei neue Angebote für Buchliebhaber vor: Die Literaturcommunity »Was wir lesen« mit Empfehlungen von ZEIT-Redakteurinnen, Prominenten und Leserinnen und Lesern sowie die Veranstaltungsreihe »Die Blaue Hand« auf ZEIT ONLINE, die mit Online-Events und halbernsten Tipps gegen den Buchmesseblues antritt. Denn in einem normalen Jahr träfen sich jetzt zehntausende Buchfans in den Messehallen in Frankfurt am Main.

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  • 12.11.2020
    22 MB
    26:45
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    Preistreiberei statt Wohnungsbau — Wieso liegen in Großstädten teure Grundstücke brach? (DIE ZEIT 41/2020)

    Deutschlands Großstädte wachsen, die Mieten steigen, Wohnraum ist knapp. Trotzdem gibt es mancherorts unbebaute Grundstücke in bester Lage. Zum Beispiel das Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Oder das ehemalige Werksgelände der Holstenbrauerei in Hamburg-Altona. Hier sollten jeweils 1000 und mehr Wohnungen entstehen. Stattdessen wechseln die Gelände zwar immer wieder den Eigentümer und werden auf dem Papier dabei immer teurer, doch gebaut wird nicht. Christoph Twickel, freier Journalist der ZEIT, hat sich das Geschäftsmodell angeschaut, das hinter diesem Grundstückhandel steht. Im Podcast erklärt er, wer die Rechnung für die Spekulationen zahlt — und was dagegen helfen könnte.

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  • 12.11.2020
    11 MB
    13:17
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    Ist Edward Snowden der perfekte Whistleblower? (DIE ZEIT 40/2020)

    Intellektueller und Verstoßener: Für die aktuelle ZEIT-Ausgabe hat der Investigativ-Journalist Holger Stark den Whistleblower Edward Snowden interviewt. Im Gespräch mit Fritz Habekuß erzählt Stark, wieso er Snowden für eine wichtige Stimme der Gegenwart hält, wie er sich zur Regierung seines Gastgeberlandes Russland positioniert und wie er trotz des Lebens im Exil einen überraschenden Optimismus bewahrt.

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  • 12.11.2020
    12 MB
    15:04
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    Wie lautet die Wahrheit über Moria? (DIE ZEIT 39/2020)

    Das größte europäische Flüchtlingslager ist vollständig abgebrannt. War es Brandstiftung – und von wem? Diese Fragen sind höchst politisch geworden. Die ZEIT-Redakteurin Anna Mayr hat auf Lesbos recherchiert, und mit Geflüchteten und Feuerwehrleuten geredet. Im Podcast »Hinter der Geschichte« mit Jens Tönnesmann erzählt sie von dem Chaos und den beklemmenden Bedingungen für die Geflüchteten vor Ort. Wie geht sie mit den widersprüchlichen Berichten der Menschen um und wie lassen sich Informationen überhaupt verifizieren?

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  • 12.11.2020
    23 MB
    27:48
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    Olaf Scholz und die Warburg-Bank: Was wissen wir über Cum-Ex? (DIE ZEIT 38/2020)

    Der Hamburger Warburg-Bank wird vorgeworfen, mit sogenannten Cum-Ex-Tricks viele Millionen Euro aus staatlichen Kassen gestohlen zu haben. Trotzdem verzichtete das zuständige Finanzamt darauf, einen großen Teil dieses Geldes zurückzufordern. Wieso? Hat es politischen Einfluss zu Gunsten der Bank gegeben, womöglich sogar durch den damaligen Hamburger Bürgermeister und heutigen Bundesfinanzminister Olaf Scholz? Diese Fragen stehen im Raum, seit ein Rechercheteam aus NDR und ZEIT neue Erkenntnisse über den Cum-Ex-Skandal zu Tage befördert hat. ZEIT-Redakteur Oliver Hollenstein hat die Recherchen maßgeblich vorangetrieben, im Podcast erklärt er, was wir zu dem Thema bislang wissen, und was nicht – und wieso sogar der Bundestag inzwischen über seine Recherchen diskutiert.

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  • 12.11.2020
    18 MB
    21:12
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    Wie solidarisch sind wir noch? (DIE ZEIT 37/2020)

    Die Pandemie hat gezeigt, dass Menschen in Zeiten der Krise oft mit überraschender Hilfsbereitschaft reagieren. Sie versorgen ihre Nachbarn, wenn sie in Quarantäne sind. Sie unterstützen Unternehmen und Vereine, die vor dem Aus stehen, und die meisten tragen auch eine Maske, um Ihre Mitmenschen zu schützen. Es gibt aber auch viele, die dagegen auf die Straße gehen. DIE ZEIT fragt daher in der aktuellen Titelgeschichte: »Wie solidarisch sind wir noch?«. Die Wirtschaftsredakteure Viola Diem und Jens Tönnesmann haben dafür mit Menschen gesprochen, die während der Pandemie besonders solidarisch gehandelt haben. Im Gespräch mit Lennart Schneider teilt Jens Tönnesmann seine Erfahrungen aus diesen Gesprächen und empirischen Studien.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    17:04
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    Können Sie gut lügen, Frau Rückert? (DIE ZEIT 36/2020)

    Als Gerichtsreporterin hat die Stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, Sabine Rückert, die dunkle Seite der Lüge kennengelernt: Sie hat erlebt, »dass man Menschen vernichten kann durch eine falsche Aussage«. Seitdem beschäftigt sie das Thema. Diese Woche hat sie es zur Titelgeschichte gemacht. In allen Ressorts haben sich Autorinnen dafür mit dem Lügen beschäftigt. Man lernt, warum die Lüge in der Politik Macht stabilisiert, warum Kindern lügen Spaß macht und warum selbst Tiere Dinge vortäuschen. Im Podcast mit Sarah Schaschek erzählt Sabine Rückert ihre eigene Geschichte: warum sie selbst manchmal lügt und wem sie sich am liebsten anvertraut.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    24:49
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    Manuela Schwesig bis Helge Schneider – wie funktioniert eine gute Unterhaltung mit Prominenten? (Die ZEIT 35/2020)

    No description available

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  • 12.11.2020
    12 MB
    14:43
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    #Vanlife – Der Traum vom Bulli (DIE ZEIT 34/2020)

    In Zeiten von Corona träumen viele vom Reisen mit dem Wohnmobil. Auch diejenigen, denen diese Form des Urlaubs bislang eher fern lag. Doch woher kommt die neue Faszination der Deutschen für VW-Bus, Wohnmobil und Co? Darüber spricht Cathrin Scharkowski mit dem ZEIT-Autor Ulrich Stolte. Er selbst ist ein passionierter Bulli-Besitzer und hat in der aktuellen ZEIT eine Gebrauchsanweisung für das Campen geschrieben.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    17:07
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    Spezial: »Das Unglück in Beirut ist Ausdruck politischen Versagens!«

    Die Tragödie im Libanon trifft das ohnehin gebeutelte Land hart. Die Wirtschaft am Boden, Corona, und jetzt diese Katastrophe mit mehr als hundert Toten, tausenden Verletzten, hunderttausenden Obdachlosen und einer Stadt in Trümmern. Die Nahostkorrespondentin der ZEIT Lea Frehse lebt in einem der betroffensten Viertel Beiruts und berichtet im Podcast darüber, wie sie die Lage vor Ort gerade wahrnimmt.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    17:28
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    Techno fürs Feuilleton? (DIE ZEIT 32/2020)

    Die Corona-Pandemie hat die Berliner Clubszene tief in die Krise gestürzt, und der elektronischen Musik fehlt der Austausch über Grenzen hinweg. Autor Jens Balzer erklärt im Gespräch mit Fritz Habekuß, wieso die kollektive Gemeinschaftserfahrung essenziell ist, wieso so viele musikalische Innovationen aus der LGBTQ-Bewegung kommen und wieso es Techno schwer hat, es ins ZEIT-Feuilleton zu schaffen.

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  • 12.11.2020
    19 MB
    22:37
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    Wie berichtet man über Kindesmissbrauch? (DIE ZEIT 31/2020)

    In Deutschland gibt es Tausende Fälle von sexueller Gewalt an Kindern. Astrid Geisler und ihre Kollegen aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT und ZEIT ONLINE haben recherchiert, wie Ermittler einem riesigen Geflecht aus Tätern auf die Schliche gekommen sind. Im Podcast spricht sie mit Jens Tönnesmann über die monatelange Recherche – und darüber, vor welchem schwierigen Dilemma die Journalisten standen.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:52
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    Wohin mit 400.000 Schweinen, die nicht geschlachtet werden können? (DIE ZEIT 30/2020)

    Die lange Schließung des Tönnies-Schlachthofs stellt die Fleischindustrie vor ein bislang unbekanntes Problem: Die Tiere leben einfach weiter. Merlind Theile schreibt im Politikteil der aktuellen ZEIT über eine Industrie, die bislang mit tödlicher Effizienz arbeitete und nun aus dem Takt geraten ist. Außerdem spricht sie im Interview mit Lennart Schneider über die Frage, ob Tönnies zum Fukushima der Fleischindustrie werden könnte.

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  • 12.11.2020
    8 MB
    09:32
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    Belgien stellt sich dem eigenen Rassismus (Die ZEIT 29/2020)

    Einst war unser kleines Nachbarland eine große Kolonialmacht – nun hat der König erstmals über die historische Schuld seiner Landsleute und seiner eigenen adligen Vorfahren im Kongo gesprochen. Der ZEIT-Europa-Korrespondent Ulrich Ladurner hat sich im afrikanischen Viertel der belgischen Hauptstadt Brüssel umgehört, wie die Menschen dort das Schuldeingeständnis des Königs aufnehmen. Und wie es ihnen im Belgien des Jahres 2020 geht.

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  • 12.11.2020
    17 MB
    20:03
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    Wie geht es den Tönnies-Arbeitern jetzt? (DIE ZEIT 27/2020)

    Etwa 20% des in Deutschland gegessenen Fleisches kommt von Tönnies, was das Unternehmen bei uns zu dem mit Abstand größten Schlachtbetrieb macht. Nun wurde Tönnies auch zum größten Corona-Zentrum des Landes. Seine Arbeiter müssen auf engstem Raum in Quarantäne verharren. Politiker versuchen, im Seuchenschutz seither Tatkraft zu beweisen, und die Unternehmerfamilie streitet. Der ZEIT-Reporter Sebastian Kempkens reiste nach Nordrhein-Westfalen und hat in den Arbeiterunterkünften recherchiert. Im Podcast erzählt er vom Leben der Arbeiter vor Ort und von den Fragen, die in der ZEIT-Redaktionskonferenz jetzt weiter diskutiert werden.

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  • 12.11.2020
    16 MB
    19:42
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    Ein Freund, ein guter Freund! (DIE ZEIT 26/2020)

    Wir sehen unsere Freunde nur noch auf Bildschirmen und dürfen sie nicht mehr umarmen, selbst dann nicht, wenn wir ihre Nähe brauchen. Das ist bitter. Aber es ist auch ein Anlass, genau jetzt und mit etwas – Pardon – Distanz darauf zu blicken, was Freundschaft überhaupt ist. Alard von Kittlitz hat dazu recherchiert und erzählt im Podcast, wieso Freunde so wichtig sind. Dass Freundschaft, wie wir sie kennen, ein Phänomen des 20. Jahrhunderts ist. Und, was unsere Gene damit zu tun haben.Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/26/freundschaften-philosophie-entstehung-corona-krise

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  • 12.11.2020
    22 MB
    26:36
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    Spezial: Kann »Black Lives Matter« die USA nachhaltig verändern?

    Die USA-Korrespondentin der ZEIT Kerstin Kohlenberg beantwortet in dieser Podcast-Folge Leserfragen zu der neuen Bürgerbewegung »Black Lives Matter« und den Folgen daraus für die Präsidentschaftswahlen.Die USA erleben derzeit die größten Aufstände seit Jahrzehnten. Dabei geht es nicht mehr nur um George Floyd – den schwarzen US-Bürger, der bei einer Polizeifestnahme getötet wurde. Es geht um strukturellen Rassismus und um eine gespaltene Gesellschaft.Mit Kerstin Kohlenberg sprechen wir über die tiefen Wurzeln der Diskriminierung und natürlich über die Rollen von Donald Trump und Joe Biden. Wir begannen unser Gespräch mit all Ihren Leserfragen im Gepäck zuerst als Videochat zwischen Hamburg und New York, wo Kerstin wohnt. Doch wegen Internetproblemen in den USA mussten wir mittendrin abbrechen und am späteren Abend als Podcast zu Ende führen. Viel Freude beim Nachhören.

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  • 12.11.2020
    14 MB
    17:30
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    Homeoffice: Das Büro bekommt Konkurrenz (DIE ZEIT 25/2020)

    Die Pandemie zwang Millionen von Angestellten ins Homeoffice. Doch aus der Not wurde ein Modell, an dem viele Unternehmen festhalten wollen. Die Arbeitswelt steht vor einem gewaltigen Wandel. In der aktuellen Titelgeschichte haben Karin Ceballos Betancur, Viola Diem, Simon Kerbusk und Kolja Rudzio mit Arbeitnehmern- und Arbeitgebern über die Vor- und Nachteile des Homeoffice gesprochen. Im Podcast erzählt der stellvertretende Wirtschftsressortleiter Simon Kerbusk im Gespräch mit Lennart Schneider, wie sich das Arbeitsleben auch nach Corona ändern könnte und gibt einen persönlichen Einblick, wie die ZEIT-Redaktion im Homeoffice zusammenarbeitet.

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  • 12.11.2020
    11 MB
    13:20
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    Die Menschen, die an Covid-19 starben (DIE ZEIT 24/2020)

    Über die Corona-Opfer wird viel gesprochen. Wie stark steigen die Zahlen, wie viele sind es heute in Hamburg, in New York? Die Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung nicht überlebt haben, bleiben unsichtbar. Das Dossier der ZEIT hat sich in Deutschland auf die Suche gemacht: nach Angehörigen, Freunden, Wegbegleiterinnen der Menschen, die mit einer Corona-Infektion starben. Im Gespräch mit der Moderatorin Sarah Schaschek erzählt die Leiterin des Dossiers, Tanja Stelzer, davon, wie sie gemeinsam mit einem Autoren-Team diese Geschichten »über das Leben« recherchiert hat.

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  • 12.11.2020
    29 MB
    34:56
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    Feuilleton-Spezial (6): Der früheste Corona-Rückblick der Welt

    Vorbei ist Corona leider noch nicht – aber es gibt wieder eine Art Normalität. In der vorerst letzten Feuilleton-Spezial-Ausgabe sprechen Lars Weisbrod und Nina Pauer darüber, wie ihnen die Corona-Zeit in Erinnerung bleiben wird. Und fragen sich: Woran erkennt man eigentlich, dass wir zurück in der Normalität sind? Und wollen wir überhaupt dahin zurück? Bei der Antwort helfen ihnen ein altes Harald-Schmidt-Zitat und der Text ihres Kollegen Thomas Assheuer.

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  • 12.11.2020
    28 MB
    33:41
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    Zeitalter der Pionierinnen (DIE ZEIT 22/2020)

    Ob in der Politik, in der Wirtschaft oder in der Forschung: Frauen erreichen immer mehr Positionen, die zuvor nur Männer innehatten. DIE ZEIT hat viele dieser Pionierinnen in den vergangenen Wochen vorgestellt, Lisa Nienhaus und Ann-Kathrin Nezik haben die Serie »Die Erste« konzipiert. Im Gespräch mit ihrem Kollegen Jens Tönnesmann erklären die beiden Wirtschaftsjournalistinnen, welche Erfahrungen die beschriebenen Frauen auf dem Weg an die Spitze gemacht haben, welche Diskriminierungen sie aushalten und welche Widerstände sie überwinden mussten – und was passieren sollte, damit ihnen andere Frauen folgen.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:43
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    Feuilleton-Spezial (5): Kann uns der Existenzialismus jetzt Trost schenken?

    Albert Camus‘ Roman »Die Pest« wird momentan wieder massenhaft gelesen, auf Facebook kursieren existenzialistische Karikaturen: Ist das radikale Denke der Existenzialisten heute aktueller denn je? Warum kann man ausgerechnet heute wieder Halt finden in der Feststellung, dass das Leben an sich absurd und sinnlos ist? Lars Weisbrod und Nina Pauer sprechen mit der ZEIT-Literaturchefin Iris Radisch über die neue Aktualität des Existenzialismus und darüber, wie man beim Lesen der alten Romane zu einem Gefühl großer Freiheit finden kann.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    24:59
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    Rekonstruktion einer Tragödie (DIE ZEIT 20/2020)

    Im Herbst 2019 werden in England 39 tote Vietnamesen in einem Lkw-Container entdeckt, die beim Versuch, illegal einzureisen, elendig erstickt sind. Zusammen mit ihrer Kollegin Khuê Pham hat ZEIT-Reporterin Vanessa Vu sich auf die Spur dieser Tragödie begeben. Im Podcast erzählt sie von einer monatelangen Recherche zwischen England, Spanien und Vietnam, Treffen mit den Angehörigen der Opfer – und davon, dass beim Thema Migration und Menschenschmuggel nichts so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick aussehen mag.

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  • 12.11.2020
    25 MB
    30:32
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    Feuilleton Spezial (4): Wir hören endlich alle Corona-Songs

    Von Tocotronic über Sarah Connor bis Kölschrock: Deutschlands Pop-Elite besingt die Corona-Krise. Nina Pauer und Lars Weisbrod küren die 10 wichtigsten deutschsprachigen Corona-Songs und analysieren: Was sagen Musik, Text und Video über den Zustand des Landes? Warum steht Max Giesinger in seiner Einbauküche? Wieso spricht Farin Urlaub Quarantäne falsch aus? Und kann man aus Corona auch einen Apres-Ski-Hit machen?Zu den Songs (Playlist bei Spotify): https://open.spotify.com/playlist/3ZXQvcbheQf4rMauAxpecu 10 Corona-Songs auf Deutsch von Lars Weisbrod 36 Min. 48 Sek.

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  • 12.11.2020
    22 MB
    26:09
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    Feuilleton-Spezial (Folge 3): Was hört, liest und guckt »Unorthodox«-Schriftstellerin Deborah Feldmann während Corona?

    Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Glaubensgemeinschaft auf, in der Pop und Literatur verboten waren. Viele Bücher und Musik konnte sie erst nach ihrer Flucht entdecken. Im Feuilleton-Podcast spricht die Bestseller-Autorin über die Netflix-Adaption ihres Buches »Unorthodox«, darüber, was sie jetzt in der Corona-Zeit liest und hört – und darüber, wie sie endlich das gepflegte Trinken lernt.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:09
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    Feuilleton-Spezial (Folge 2): Wir gucken endlich alle Marvel-Filme

    Nina Pauer und Lars Weisbrod gehen weiter auf kulturelle Aufholjagd: In der zweiten Folge sprechen sie mit ihrem Feuilleton-Kollegen Martin Eimermacher – der schaut sich in seiner WG gerade zum ersten Mal sämtliche 23 Marvel-Superheldenfilme an. Es geht um Iron Man, eine Tätowiermaschine, Elche, die in ihr Sommerquartier wandern, und die alles entscheidende Frage, was zuerst untergeht: die Welt oder der Kapitalismus? Außerdem: Tipps für modische Atemschutzmasken!Hier die Empfehlungen im Überblick:A History of Western Philosophy, Bertrand Russel Unter Leuten, in der ZDF Mediathek Janoschs »Oh wie schön ist Panama« Marvel (Cinematic Universe) Filme auf Disney+ Ganz besonders: Iron Man den britischen Kulturtheoretiker Mark Fisher Surrealen Kapitalismus á la Donal Trump Mode in Corona-Zeiten Ganz besonders: Munschütze auf Etsy Elchwanderungen im Livestream: https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen?fbclid=IwAR3c5HIzMMSc7qoZ2XhoScKG1Cjq0lWVVKtG9N12-vjBlXInkCH-2LrziYI

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  • 12.11.2020
    23 MB
    27:22
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    Feuilleton-Spezial: Die kulturelle Aufholjagd

    Die Welt steht still, das Land macht Pause, wir müssen zu Hause bleiben - und so wird es vorerst auch noch eine Weile bleiben. Viele nehmen sich deswegen gerade ambitionierte Nachhol-Projekte vor: endlich mal hinterm Sofa saugen, endlich mal ausmisten, endlich mal »Krieg und Frieden« lesen, wie man es sich immer schon vorgenommen und nie geschafft hatte. Unsere neue Podcast-Serie, die heute mit einem Feuilleton-Spezial startet, will Ihnen bei kulturellen Aufholprojekten zur Seite stehen. ZEIT-Redakteur Jens Jessen erklärt, warum sich die dicken Klassiker viel zu schnell weglesen – und rät in diesen Tagen lieber zur Drogenliteratur. Lars Weisbrod und Nina Pauer erzählen von Ihren persönlichen Aufholprojekten und fragen die Komikerin und Autorin Sophie Passmann: Was holen Sie gerade nach?

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:05
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    Giovanni di Lorenzo, wie entsteht die ZEIT während Corona?

    Viele Fragen erreichen uns in diesen Wochen von Leserinnen und Lesern, wie sich denn die Arbeit der ZEIT in dieser historischen Ausnahmesituation verändert hat: Wie viel Corona-Artikel sind genug? Welche anderen Themen braucht der Mensch in diesen Tagen noch? Und wie muss man sich die Abwägung vorstellen, Journalistinnen und Journalisten noch raus zu schicken, um von der Welt nicht nur über Telefon und Videochats zu erfahren? Ein »Hinter der Geschichte«-Podcast mit dem Chefredakteur der ZEIT Giovanni di Lorenzo.

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  • 12.11.2020
    28 MB
    33:48
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    Corona weltweit: Angst vor sozialen Unruhen in New York

    In dieser Episode erzählt Kerstin Kohlenberg aus Brooklyn, wie sich die Kellner aus ihrer Nachbarschaft ihre letzten Gehalts-Checks vor dem Shutdown abholen, wie die Angst vor sozialen Unruhen in der Millionenmetropole steigt und welche Sprengkraft in dem soeben entschiedenen historischen Konjunkturpaket steckt. Aber am eindrücklichsten sind ihre Schilderungen aus einem Städtischen Krankenhaus weit weg der Wallstreet und ganz ohne Manhattans Schickeria. Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und Korrespondenten erzählen in diesen Sonderfolgen unseres Podcast »Hinter der Geschichte« davon, wie sich ihr Leben und Arbeiten in diesem Ausnahmezustand verändert.

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:29
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    Corona weltweit: Lehren aus China?

    Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und -Korrespondenten erzählen davon, wie sie Alltag und Reporterpflichten in diesen Ausnahmewochen jonglieren. Xifan Yang ist China-Korrespondentin der ZEIT und hat die Pandemie gleich zwei Mal erlebt. Sie lebt schon seit Mitte Januar im Zwangs-Home-Office. Erst in Peking, dann in München und jetzt wieder in Peking. Aktuell hat sie noch mindestens zwölf Tage in Hotel-Quarantäne vor sich und berichtet doch über leise Alltagshoffnung auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt und davon, was erste Lehren aus dem Ausbruch von Covid-19 sein könnten.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:36
    Cover

    Corona weltweit: Wie funktioniert die EU in der Krise?

    Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und -Korrespondenten erzählen davon, wie ihre journalistische Arbeit in diesem Ausnahmezustand abläuft. Ulrich Ladurner war in den 90er Jahren als Reporter in den Kriegen des zerfallenden Jugoslawien unterwegs, heute durchleuchtet er für die ZEIT aus Brüssel den komplexen Apparat der Europäischen Union. Im Podcast erzählt er vom digitalen Nachholbedarf der EU, von Solidarität in Brüssel – zumindest zwischen Reportern – und von Ursula von der Leyen.

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:51
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    Corona weltweit: Beirut, ein Vorbild für Berlin?

    Wie verändert Corona Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich alles weniger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondenten erzählen davon, wie sie unter Ausgangssperren noch journalistisch arbeiten können und vom Alltag in ihrem Berichtsgebiet. Reporterin Lea Frehse ist Augen und Ohren der ZEIT für über 15 Länder des Nahen Ostens und Afrikas. Covid 19 ist im Libanon, wo sie zu Hause ist, schon lange vor Deutschland ausgebrochen. Warum hat sie sich dennoch entschieden zu bleiben? Und wie hat das bankrotte Land es geschafft, die Infektionskurve bisher relativ flach zu halten? Wie geht es den zahlreichen Flüchtlingen in den Lagern im Libanon? Und warum funktioniert die soziale Isolation sogar in den feierwütigen Partybezirken Beiruts besser als bei uns in Berlin?

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