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Projektionen - Kinogespräche

Welche Rolle spielen Räume bei David Lynch? Haben die Filme von Lars von Trier einen problematischen Umgang mit Frauenfiguren? Was ist intensives Kino? Und wie verändert sich das Kino in Zeiten von Streaming und Internet? Fragen über Fragen, denen der Podcast mit einer leidenschaftlichen Offenheit begegnet. Kino ist Kunst. Darüber sind sich Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler einig. Und über Kunst muss man Sprechen. Dabei teilt sich der Podcast in zwei Stränge. Einmal im Monat widmen sich Sebastian und Marcus in den Projektionen einer Fragestellung, einem Werk oder einer Idee. Gemeinsam und manchmal mit Gästen wird dann diskutiert und nachgedacht. Und in unregelmäßig-regelmäßigen Abständen wird es POSITIONEN geben, in denen Themen aufgegriffen, umstellt und in Interviews weitergetragen werden.Viel Spaß beim Entdecken und auditiven Flanieren.

Alle Folgen

  • 25.07.2021
    54 MB
    01:04:41
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    Positionen_Bahnhofskino-Romantik feat. Pelle Felsch

    Bali, die "Bahnhofslichtspiele", sind ein Phänomen der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre. Analog zu den Grindhouses in den USA konnte man hier nonstop Sex, Gewalt und zotigen Humor erleben. Und manchmal verirrte sich auch ein Pasolini-Film unter die Sex- und Kung-Fu-Filme. Diese marginale Filmkultur lässt der Hagener Medienwissenschaftler und Cinephile Pelle Felsch (Mitherausgeber der Buches "Fulci. Filme aus Fleisch und Blut", 2019) im Filmclub Bali wieder aufleben. Marcus diskutiert mit ihm die muffige Romanik des Bahnhofskinos und die Notwendigkeit einer alternativen Filmgeschichtsschreibung.

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  • 11.07.2021
    54 MB
    01:04:50
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    Positionen_Austrian Darkness feat. Marvin Kren

    Mit "Rammbock" hat er den Zombiefilm im kleinen Fernsehspiel des ZDF platziert. Mit "Blutgletscher" holte er John Carpenters "Das Ding" in die österreichischen Alpen. "Mordkommission Berlin 1" nahm "Babylon Berlin" vorweg. "4 Blocks" hat die deutsche Gangsterserie neu definiert. Und mit "Freud" lotete er die Abgründe des Streamingformats intensiv aus. Die Rede ist von Marvin Kren. Marcus hat den Wiener Filmemacher getroffen, um über die Bedeutung der Filmgeschichte für die Praxis zu sprechen, über Filmleidenschaft und Intensitäten, über reale Gangster in Berlin und das okkulte Wien des späten 19. Jahrhunderts. Es wird spannend, nostalgisch und morbid. Eigentlich selbstverständlich. Immerhin begegnen sich hier zwei Österreicher ...

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  • 03.07.2021
    102 MB
    02:01:27
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    Episode 26_Craig Zahler vs. Jeremy Saulnier feat. Lioba Schlösser

    In dieser Episode der Projektionen stellen wir das Schaffen zweier Regisseure gegeneinander: Die Filme von Jeremy Saulnier ("Green Room") gegen die Filme von S. Craig Zahler ("Dragged Across Concrete"). Beide Filmemacher arbeiten sich am Thema der Gewalt ab. Explizite Gewaltspitzen und konzentrierte Ruhe wechseln sich ab. Es ist eine Spirale der Eskalation, die sich ins dunkle Herz der USA dreht und dabei Konflikte offenlegt, die uns mit existentiellen Fragen konfrontieren. Zahler provoziert dabei heftigste Ablehnung. Wieso? Worin liegt der Unterschied zu Saulnier? Wie gehen beide mit ihren Figuren und Themen um? Und welche Rolle spielt der amerikanische Gründungsmythos?Nach der Episode über "Female Revenge" ist erneut die wundervolle Lioba Schlösser zu Gast. Die Schwerpunkte der Filmwissenschaftlerin sind kulturtheoretische Betrachtungen des Androgynen in Film und Mythos, Gender- und Queerstudies, Körper- und Normativitätsdebatten sowie Transgressions- und Ritualtheorie.

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  • 11.06.2021
    96 MB
    01:54:03
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    Episode 25_Female Revenge feat. Lioba Schlösser

    Im August startet (wenn alles gut geht) "Promising Young Woman" in den deutschen Kinos. Die britische Regisseurin Emerald Lilly Fennell schickt darin Carey Mulligan auf einen Rachefeldzug gegen toxische Männlichkeit und Rape Culture. Fünf Oscarnominierungen hat der Film erhalten und eine Auszeichnung für das beste Originaldrehbuch gewonnen. Den baldigen Kinostart wollen wir zum Ausgangspunkt nehmen, um über Female Revenge im Kino nachzudenken. Drei Filme bilden die Diskussionsgrundlage: „I Spit on Your Grave“ (2010) – das Remake des gleichnamigen Exploitationfilms von 1978 – „Art of Revenge/M.F.A.“ (2017) und „The Neon Demon“ (2016). Ausgehend vom Rape&Revenge-Subgenre ziehen wir die Linie von "They Call Her One Eye/Thriller" (1973) bis in die Gegenwart. Wie ist das Verhältnis von Rape & Revenge zu Female Revenge? Wie wird männliche Gewalt und Weiblichkeit verhandelt? Und wie subversiv kann Rache sein?Zu Gast: Die Filmwissenschaftlerin Lioba Schlösser. In ihrer Dissertation arbeitet sie zu Perspektiven filmischer Überwindung der bipolaren Geschlechternorm durch Rekurs auf mythisches Potenzial. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind das Androgyne in Film und Mythos, Genderstudies und Transgressionstheorie.

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  • 28.05.2021
    87 MB
    01:43:55
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    Episode 24_Lars von Trier: Die Trilogie der Depression

    In dieser Episode widmen sich die Projektionen dem dänischen Regisseur Lars von Trier und seiner Trilogie der Depression: „Antichrist“ (2009), „Melancholia“ (2011) und „Nymphomaniac“ (2013). Alle drei Filme handeln von Weiblichkeit und Sexualität, von Schuld und Befreiung und den Abgründen der Seele. Keine leichte Kost, zumal die Dichte an Verweisen auf die Film- Kunst- und Geistesgeschichte überbordend ist. Allerdings geht es weniger um eine dezidierte Interpretation der einzelnen Filme als vielmehr um die verstellte Rezeption. Vehement hält sich der Vorwurf des Frauenhasses. Aber ist dies überhaupt haltbar? Was liegt hinter den expliziten Sexszenen und den unerträglichen Gewaltszenen? Und ist die Trilogie der Depression gar als feministische Studie zu interpretieren?In der Episode zu Gast: Joachim Kurz, kinoliebender Tausendsassa. Nach dem Studium der Film- und Theaterwissenschaften und der Kunstgeschichte in Bochum verdiente er sich als Lektor, Autor und Journalist. Er ist Mitbegründer des Arthouse-Filmportals kino-zeit.de und seit 2009 Mitglied in der Jury der Filmbewertungsstelle Wiesbaden. Außerdem ist er Festivalmacher und Kurator und baut gerade ein Filmfestival auf, das sich mit dem Begriff der Heimat auseinandersetzt – ein Festival als Diskursort, so die Idee. Und das passt natürlich wunderbar, der Diskurs und die Projektionen.

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  • 04.05.2021
    89 MB
    01:46:22
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    Episode 23_Die Figur des Gangsters

    In der Episode wird es um Zwielicht, Verbrechen und Melancholie gehen. Was ist das für eine Figur – der Gangster? Nicht einfach Verbrecher und dennoch jenseits des Gesetzes, nie ohne Ehre und doch im Taumel oder zumindest kurz davor, an den Rändern der eigenen Überzeugungen. Was verbinden wir mit dem Gangster? Was begehren wir an dieser Figur? Und welche gesellschaftlichen Strukturen scheinen auf? Besprochen werden THIEF von Michael Mann, SUPERMARKT von Roland Klick und ARMEE IM SCHATTEN von Jean-Pierre Melville Zu Gast: Der Regisseur Christoph Hochhäusler, der uns mit „Milchwald“ eine realistische und fremdartig beklemmende Aktualisierung von Hänsel und Gretel geschenkt, im großartigen „Unter dir die Stadt“ die Strukturen der Kapitalmacht erforscht und in „Die Lügen der Sieger“ einen Anti-Thriller gedreht hat, der sich den Exzessen der Deutlichkeit und den typischen Auflösungen verweigert.

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  • 02.04.2021
    55 MB
    01:05:31
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    Episode 22.2_Das postmoderne Kino von Brian de Palma: Part Two

    Mit „Carrie“ hat er eine der besten Stephen-King-Verfilmungen abgeliefert. Mit „Dressed to kill“ ist er tief in die Gewalt des Begehrens hinabgetaucht. Und in „Mission Impossible“ hat er den klassischen Suspense-Thriller mit adrenalingeladener Action vermählt. Die Rede ist von Brian de Palma, dessen Werk so umfangreich und komplex ist, dass sich Marcus und Sebastian einen Gast in die Sendung eingeladen haben, der Brian de Palma förmlich atmet: Filmwissenschaftler Andreas Rauscher (Institut für Medienkulturwissenschaft; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). In der zweiten Folge geht es um die Eigenheiten von De Palma, seine Fetische und den Split Screen.

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  • 28.03.2021
    64 MB
    01:16:59
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    Episode 22.1_Das postmoderne Kino von Brian de Palma: Part One

    Mit „Carrie“ hat er eine der besten Stephen-King-Verfilmungen abgeliefert. Mit „Dressed to kill“ ist er tief in die Gewalt des Begehrens hinabgetaucht. Und in „Mission Impossible“ hat er den klassischen Suspense-Thriller mit adrenalingeladener Action vermählt. Die Rede ist von Brian de Palma, dessen Werk so umfangreich und komplex ist, dass sich Marcus und Sebastian einen Gast in die Sendung eingeladen haben, der Brian de Palma förmlich atmet: Filmwissenschaftler Andreas Rauscher (Institut für Medienkulturwissenschaft; Albert-Ludwigs-Universität Freiburg).

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  • 10.03.2021
    63 MB
    01:15:23
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    POSITIONEN_Identity Politics, Frauen und Film feat Silvia Szymanski

    Identity Politics ist ein kompliziertes Thema. Vereinfachend ausgedrückt, werden politische Forderungen aus den Bedürfnissen von spezifischen Gruppen abgeleitet; ganz besonders aus den Erfahrungen von Oppression, Gewalt und Missachtung. In der Gegenwart wird diese politische Position kontrovers diskutiert, weil die Gefahr besteht, dass die gemeinsame Suche nach Werten und Sinn immer weiter fragmentiert wird. Wie steht es um Identity Politics auf dem Feld des Films? Wie wirkt sich das auf die Filmkritik aus? Und wie lässt sich in dieser Debatte besser differenzieren? Darüber hat Sebastian in einer ersten Runde mit der Autorin und Filmkritikerin Silvia Szymanski gesprochen und den Fokus auf weibliche Perspektiven gelegt.

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  • 02.03.2021
    104 MB
    02:04:19
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    Episode 21_Die dunkle Poesie von Lynne Ramsay

    Ganze vier Spielfilme hat die schottische Regisseurin Lynne Ramsay bislang nur gedreht. Und dennoch gehört sie mit ihren Filmen zu den ganz großen ihrer Zunft: "Ratcatcher" (1999), "Morvern Cellar" (2002), "We need to talk about Kevin" (2011) und „You were never really here / A beautiful day“ (2018). Diese komplexen Filme handeln von Erinnerung und Tod, von Trauma und Gewalt. Sie sind bevölkert von Außenseitern, erzählt mit einer poetischen Imaginationskraft und durchzogen von einer Hoffnung auf eine zweite Chance. Marcus und Sebastian tauchen ein in die Motive und die erzählerische Kraft dieses Werks.

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  • 28.02.2021
    773 MB
    00:37
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    Projektionen-Trailer

    Für Marcus Stiglegger und Sebastian Seidler ist das Kino Kunst. Das Sprechen (und auch das Schreiben) über Film gehört zum Kino dazu. Der kurze Trailer gibt einen Einblick, was euch erwartet.

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  • 27.02.2021
    51 MB
    01:00:18
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    POSITIONEN_Queere Perspektiven feat Monika Treut

    Monika Treut ist eine lebende Legende des Queer Cinema. Radikal, erfinderisch und verführerisch ist ihr Kino. Sie durchstreift bis heute leidenschaftlich und provozierend die Landschaften der Geschlechter. Mit Marcus spricht die Filmemacherin über ihr Werk, ihren neuen Film "Genderation" und die Irrwege der Identitätspolitik. Ein Gespräch über queere Ironie, Offenheit und progressive Fluchtlinien.

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  • 23.02.2021
    55 MB
    01:06:21
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    POSITIONEN_"Prisoners of Sex?" feat RP Kahl

    "Frauentag in New York" war eine Performance im Ballhaus (Berlin) aus Anlass des 50sten Jahrestages der aufsehenerregenden Panel-Diskussion »A Dialogue on Women’s Liberation« in New Yorks Town Hall. Norman Mailer diskutierte dort, nach seiner streitbaren Schrift »The Prisoner of Sex«, mit Protagonistinnen der feministischen Bewegung der 70er Jahre – Jacqueline Ceballos, Germaine Greer (The Female Eunuch), Jill Johnston (Lesbian Nation) sowie Diana Trilling. Der sich darauf beziehende Film von Regisseur, Schauspieler und Hochschulleherer RP Kahl verdichtet Ausschnitte aus dieser Diskussion als Reenactment in deutscher Übersetzung mit Verbindungen in die Gegenwart hinein. Es geht um Sex und Gender, um Männer und Frauen, um Hegemonien und Gleichberechtigung. Marcus im Gespräch mit RP Kahl ...

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  • 13.02.2021
    54 MB
    01:04:58
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    Was ist die Woche der Kritik?

    Sebastian und Marcus sprechen mit Dennis Vetter, dem künstlerischen Leiter der Woche der Kritik. Was ist die Woche der Kritik überhaupt? Ein Festival oder eine kuratierte Reihe der filmischen Reflexion? Wieso braucht es dazu eine Konferenz? Und was soll das mit dem Thema der Konsequenz in Zeiten von Corona? Fragen über Fragen.

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  • 01.02.2021
    96 MB
    01:54:47
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    Episode 20_Terrence Malick

    Terrence Malick ist der große Eremit des Kinos. Nach seinem Debüt "Badlands" (1973) und dem träumerischen "In der Glut des Südens/Days of Heaven" (1978) drehte er 20 Jahre lang keinen Film. Erst 1998 kehrte er mit "Der schmale Grad/The Thin Red Line" (1998) kehrte er wieder ins Kino zurück. Seitdem hat sich das Schaffen des Amerikaners zunehmend radikalisiert und vom klassischen Plot verabschiedet. Eine schwebend-existentialistische Suche prägt die Filme wie "The Tree of Life" (2011), "Knight of Cups" (2015) oder "Ein verborgenes Leben" (2019). Aber was sucht Malick mit seinen Filmen? Was sind die prägenden Elemente in seinem Werk? Darüber sprechen Marcus und Sebastian mit dem Fm4-Moderator, Filmkritiker und Musiker Christian Fuchs.

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  • 21.01.2021
    66 MB
    01:18:33
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    POSITIONEN_Was ist performatives Kino?

    Marcus hat sich mit dem Berliner Maler und Filmemacher Andreas Marschall zusammengesetzt um die Intensität des filmischen Erlebnisses zu diskutieren. Die beiden gehen der Frage nach, was "performatives Kino" eigentlich ist und diskutieren ihre Kinosozialisation, Marschalls eigenen Ansatz als Filmemacher und warum das wilde Kino der 1970er Jahre noch heute so fasziniert.

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  • 12.01.2021
    91 MB
    01:48:21
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    Episode 19_Provokation und Skandalfilme (feat. Rüdiger Suchsland)

    Es gab eine Zeit, da haben die großen, namenhaften Regisseure die bürgerliche Gesellschaft mit ihren Filmen provoziert – man spricht in diesem Zusammenhang gerne von Skandalfilmen: "Das Schweigen" von Ingmar Bergmann (1963), "Die 120 Tage von Sodom" von Pasolini (1975) oder Bertoluccis "Der letzte Tango in Paris" (1972). Was ist die Provokation im Film? Gibt es das noch? Sind Skandalfilm und Provokation zu unterscheiden? Das sind nur einige der Fragen, die Marcus und Sebastian gemeinsam mit dem Filmkritiker, Autoren und Filmemacher Rüdiger Suchsland diskutieren.

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  • 06.01.2021
    54 MB
    01:03:38
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    POSITIONEN_Does Italian Genre Cinema Still Matter?

    Bava. Argento. Fulci. Oh my god ... Giallo our love. Yes, we love Italian gerne cinema. Very much. What was going on back then? And does Italian genre cinema still matter? Eugenio Ercolani is a profound connoisseur of italian genre cinema and has some answers to our questions.

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  • 24.12.2020
    76 MB
    01:30:38
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    Episode 18_David Cronenberg X-Mas-Special

    Es ist Weihnachten. Und was passt besser zu Weihnachten als David Cronenberg? Okay. Besinnlich geht es beim kanadischen Regisseur sicherlich nicht zu. Die PROJEKTIONEN wollen aber mit einer besonderen Episode das Jahr abschließen. In einem Podcast-Feature nähern sich Marcus und Sebastian an das Gesamtwerk an. Wo gibt es Brüche? Wohin verschwindet der Body Horror? Und was sind die Obsessionen dieser Filme? Im Zentrum der Betrachtung stehen CRASH, EASTERN PROMISES und COSMOPOLIS. Gemeinsam mit dem Filmkritiker Daniel Kothenschulte und David Cronenberg himself (aus einem Interview von Daniel Kothenschulte von 2007) durchschreiten wir ein faszinierendes, filmisches Werk. Frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr.

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  • 04.12.2020
    82 MB
    01:37:48
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    Episode 17_Die Filme der Jessica Hausner

    Mit ihrem bisherigen Schaffen hat die österreichische Regisseurin Jessica Hausner bewiesen, dass sie zu den ganz großen Stilistinnen des europäischen Kinos gehört. Ihre Themen sind vielfältig. Sie reichen von nicht zu bändigender Adoleszenz bis zu genmanipulierten Pflanzen. Der Umgang mit Genreversatz-Stücken ist komplex und die formal-ästhetische Haltung zurückgenommen radikal. Sebastian und Marcus konzentrieren sich auf drei ihrer Filme: "Hotel" (2004), "Lourdes" (2009) und letztlich "Little Joe" (2019). Zu Gast ist die Filmwissenschaftlerin Sabrina Gärtner, die kürzlich eine Monographie über das Werk von Jessica Hausner im Büchner-Verlag vorgelegt hat.

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  • 04.12.2020
    73 MB
    01:26:48
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    Episode 16_Was ist Body Horror?

    Gemeinsam mit dem Filmkritiker Daniel Kothenschulte diskutieren Marcus und Sebastian die Rolle des Körpers, das Abstoßende und Anziehende. Ist Body Horror ein Genre? Oder vielmehr eine bestimmte Ausdrucksweise, eine Metapher? Muss es immer Horror sein? Und kann der Schrecken des Körpers auch über das Ohr vermittelt werden? Von David Cronenberg zu "Der Mann, der lacht" (1928). Über "Taxidermia" (2006) und Coming of Age. Es gibt vieles zu besprechen.

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  • 04.12.2020
    73 MB
    01:26:27
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    Episode 15_Pacino, CRUISING, Friedkin

    "Cruising" von William Friedkin ist ein Skandalfilm der 80er. Wild, roh und provokativ. Al Pacino taucht als undercover cop in die schwule S&M-Szene New Yorks hinab, um einen Serienkiller zu schnappen. Marcus und Sebastian folgen ihm und erkunden einen der besten und eigenwilligsten Filme der 80er. Handelt es sich dabei gar um einen Horrorfilm? Findet es heraus!

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  • 04.12.2020
    52 MB
    01:02:00
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    POSITIONEN_Kino vs. Streaming? (mit Marcus S. Kleiner)

    Tötet Streaming das Kino? Wie hat sich unser Medienkonsum verändert? Und welche Macht haben Streaming-Giganten wie Netflix oder Disney+? Diese Fragen diskutiert Marcus mit dem Medien- und Kulturwissenschaftler Marcus S. Kleiner, dessen neues Buch "Streamland" (erscheint im Oktober bei Droemer) sich genau mit diesen Themen beschäftigt.

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  • 04.12.2020
    54 MB
    01:04:00
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    POSITIONEN_The Weird and the Eerie (mit Miriam Gossing und Lina Sieckmann)

    Miriam Gossing und Lina Sieckmann gehören zu den interessantesten und aufregendsten Medienkünstler_Innen unserer Gegenwart. Ihre Filme siedeln sich irgendwo zwischen Kunstfilm und Dokumentarfilm an. Auf jeden Fall entfalten Filme wie OCEAN HILL DRIVE oder SOUVENIR einen unheimlichen Sog, der einen durch die klare Oberfläche zieht. Sebastian hat mit den beiden Filmemacherinnen über das Unheimliche, the weird and the eerie gesprochen.

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  • 04.12.2020
    83 MB
    01:38:23
    Cover

    Episode 14_Folkhorror

    Die unheimliche Landschaft. Okkultismus und Rituale. Paganismus und Menschenopfer. Um all das wird es in dieser Episode gehen. Sebastian und Marcus spannen den Bogen von HÄXAN über THE WICKER MAN bis zu MIDSOMMAR. Was genau ist eigentlich Folkhorror und auf welcher Klaviatur der Angst spielt dieses Subgenre überhaupt?

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  • 04.12.2020
    48 MB
    56:38
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    POSITIONEN_Über Filmkritik (mit Daniel Kothenschulte)

    In dieser Episode der Positionen spricht Sebastian mit dem Filmkritiker Daniel Kothenschulte (Frankfurter Rundschau) über die Kunst der Kritik, die Krise dieser Textform und seine Liebe zum Kino.

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  • 04.12.2020
    77 MB
    01:32:07
    Cover

    Episode 13_Was ist Filmkritik?

    Filmkritik scheint allgegenwärtig? Auf YouTube, in Podcasts und auf Fanportalen wie Letterboxd. Aber handelt es sich dabei wirklich um Filmkritik? Marcus und Sebastian rekapitulieren die Geschichte dieser Textgattung und wagen sich an eine Kritik der gegenwärtigen Kritik. Welche Rolle dabei der Fan spielt und warum ideologiekritische Filmkritik ein Taschenspielertrick sein kann - davon handelt diese Episode. Viel Spaß!

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  • 04.12.2020
    75 MB
    01:29:44
    Cover

    Episode 12.2_Breillat feat. Lioba Schlösser

    Teil 2 unserer Episode über Catherine Breillat. Romance XXX und Anatomy of Hell stehen im Fokus der Diskussion und in der Tat wird es expliziter und thesenhafter: Menstruation, Penetration und Bondage ahoi. Erneut ist die Filmwissenschaftlerin Lioba Schlösser an Bord.

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  • 04.12.2020
    60 MB
    01:11:52
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    Episode 12.1_Catherine Breillat feat. Lioba Schlösser

    Catherine Breillat gehört zu den umstrittensten Filmemacherinnen der Gegenwart. Verfolgt von Zensur, werden ihre Filme häufig als Arthouse-Pornographie abgetan. Dabei gibt es kaum eine Regisseurin, die sich derart radikal mit Begehren, Weiblichkeit und Sexualität auseinandersetzt. Es gibt also genug Stoff, über den diskutiert werden muss. Als Gast begrüßen Marcus und Sebastian die Berliner Filmwissenschaftlerin Lioba Schlösser. In Teil 1 wird es um Catherine Breillat als Person und um ihren Film À ma Soeur/Fat Girl gehen.

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  • 04.12.2020
    68 MB
    01:21:15
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    Episode 11_ Inland Empire

    David Lynchs letzter Kinofilm ist gleichzeitig sein unzugänglichster Film. Mit seiner DV-Kamera-Ästhetik, seinem wilden Bilderstrom aus Wiederholungen und narrativen Brüchen zelebriert INLAND EMPIRE absolute kreative Freiheit. Marcus und Sebastian holen tief Luft und tauchen hinab in diese düstere Welt, in der die Zeit aus den Angeln gehoben wird.

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  • 04.12.2020
    44 MB
    52:47
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    POSITIONEN_Feminismus im Reich der Sinne

    Die Schauspielerin und Autorin Mateja Meded liebt das Kino. Leidenschaftlich kämpft sie für einen intersektionalen Feminismus, der sich gegen jegliche Form von Diskriminierung stellt: Frauenhass verknüpft sich fast immer mit Rassismus oder Homophobie. Außerdem bringt es ja nun wirklich nichts, wenn nur weiße Frauen eine bessere Bezahlung fordern und sonst alles so bleibt wie es ist. In der ersten Episode den POSITIONEN spricht Mateja über feministischen Film, Superwoman und den japanischen Film IM REICH DER SINNE.

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  • 04.12.2020
    73 MB
    01:27:08
    Cover

    Episode 10_Mulholland Drive

    Ursprünglich sollte "Mulholland Drive" eine Serie werden. Der Pilot war abgedreht, wurde aber vom Studio abgelehnt. Ein großes Glück für das Kino. David Lynch zaubert mit einem Nachdreh einen der faszinierendsten Filme aller Zeiten auf die Leinwand. Marcus und Sebastian stürzen sich in die Abgründe dieses Films, die, wie bei Lynch üblich, aus düsteren Rätseln bestehen.

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  • 04.12.2020
    53 MB
    01:03:46
    Cover

    Episode 9_Lost Highway

    Sebastian und Marcus nehmen euch in dieser Episode der Projektion mit auf eine Reise in den Kosmos von David Lynch. "Lost Highway" ist der erste Film der L.A.-Trilogie des großen Surrealisten: Ein düsterer Neo-Noir-Thriller, ein wild-psychologisches Ehedrama, eine Reise in die Finsternis der Schuld. Welche Rolle spielt der Mystery Man? Wer ist wer? Und worum zur Hölle geht es in diesem Verwirrspiel? Darum geht es in diesem Teil des David-Lynch-Specials.

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  • 04.12.2020
    40 MB
    47:55
    Cover

    Episode 8_David Lynch

    Wir sagen David. Ihr sagt Lynch. Marcus und Sebastian sprechen in dieser Episode über den großen amerikanischen Surrealisten, sein Schaffen und ihre persönliche Bindung zu David Lynch. Dies ist der erste Teil eines Specials. In drei weiteren Episoden wird es um die L.A.-Trilogie gehen: LOST HIGHWAY, MULHOLLAND DRIVE und INLAND EMPIRE. Und jetzt Kaffee in die Tassen und rein ins Möbiusband. Viel Spaß!

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  • 04.12.2020
    52 MB
    01:01:53
    Cover

    Episode 7.2_Apokalypse, Children of Men und Take Shelter

    Zweiter Teil der Apokalypse-Episode. Marcus und Sebastian sprechen mit Gast Stefan Jung über den großartigen "Children of Men" und den hypnotischen "Take Shelter". Es geht um Rassismus, erhabene Ästhetik und das Schicksal der Propheten.

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  • 04.12.2020
    61 MB
    01:13:26
    Cover

    Episode 7.1_Apokalypse, Mad Max und The Crazies

    Der apokalyptische Film wird in Zeiten von Corona überall in den Mittelpunkt gerückt. Auch Marcus und Sebastian sprechen über Filme, die nach dem Zusammenbruch spielen. Im ersten Teil der Episode wird es um "Mad Max 2" und Romeros "The Crazies" gehen. Mit dabei ist diesmal Stefan Jung vom "deep red radio" - Podcast: https://www.deep-red-radio.com/

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  • 04.12.2020
    71 MB
    01:24:19
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    Episode 6_New French Extremism

    Alexandre Ajas "High Tension" machte 2003 den Anfang. Ein Welle aus harten, aber auch politischen Horrorfilmen aus Frankreich testete die Grenzen des Ertragbaren: Xavier Gens "Frontier(s)", Julien Maurys und Alexandre Bustillos "Inside" und schließlich Pascal Laugiers "Martyrs". Marcus und Sebastian untersuchen den Kontext dieses "Terrorkinos", folgen den Spuren in das Arthouse-Kino und diskutieren den Einfluss der französischen Splatterkomödie "Baby Blood" aus den 90ern.

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  • 04.12.2020
    70 MB
    01:23:37
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    Episode 5_Politische Filme und Film als Politik

    In dieser Episode wird es um die Frage gehen, was einen Film eigentlich zu einem politischen Film macht. Dafür haben sich Sebastian und Marcus drei Filme ausgesucht: "Import Export" von Ulrich Seidl, "Der Wert des Menschen" von Stéphane Brizé und "I, Daniel Blake" von Ken Loach. Drei Filme, die das Thema Arbeitslosigkeit und Armut behandeln. Drei Filme, die man dem sozialrealistischen Kino zuordnen kann und die dabei nicht unterschiedlicher sein könnten. Welche Rolle spielt die Form dieser Filme? Was hat Godard dazu zu sagen? Und wo steckt eigentlich die Utopie? Viel Spaß!

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  • 04.12.2020
    56 MB
    01:07:06
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    Episode 4_Von "Near Dark" zu "RAW"

    Kathryn Bigelow hat mit "Near Dark" einen Klassiker des Vampirfilms abgeliefert. Die französische Filmemacherin Claire Denis mit "Trouble Every Day" einen kühlen Arthouse-Horrorfilm zwischen Vampirismus und Kannibalismus geschaffen. Und Julia Ducournau holt mit "RAW" zum feministischen Kannibalen-Schlag aus. Drei Regisseurinnen mit Filmen aus drei unterschiedlichen Jahrzehnten: Es geht um Begehren, Außenseiterum und weibliche Perspektiven. Frohe Weihnachten!

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  • 04.12.2020
    56 MB
    01:07:20
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    Episode 3_80's-Nostalgie und Jugend

    "Stranger Things", "Es" und "Ready Player One" - die 80er erobern die filmische Gegenwart. Und mit dem Jahrzehnt der schlechten Frisuren kehren auch Kinder und Jugendliche als Protagonisten und Helden zurück. Marcus und Sebastian werfen einen Blick zurück auf "The Outsiders", "Stand by Me" und Co. und fragen sich, was es mit der heutigen Faszination für diese Dramaturgie der Jugend auf sich hat.

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  • 04.12.2020
    65 MB
    01:18:04
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    Episode 2.2_ Style is Substance: Nicolas Winding Refn

    Zweiter Teil des Stiglegger'schen Berichts vom Film Festival Cologne: Neben Abel Ferrara, hat er auch den dänischen Regisseur Nicolas Winding Refn ("Drive", "Bronson", "Too old to die young") getroffen. Um dessen herausforderndes filmisches Werk wird es in dieser Episode gehen. Style is substance!

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  • 04.12.2020
    45 MB
    53:19
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    Episode 2.1_Getriebene Seelen: Abel Ferrara

    Marcus hat auf dem Filmfestival Cologne einen Preis überreicht - an den legendären Regisseur Abel Ferrara ("The Driller Killer", "King of New York", "Bad Lieutenant"). Damit aber nicht genug: Er hat auch Nicolas Winding Refn ("Bronson", "Drive") getroffen. Das haben wir zum Anlass genommen, über eben diesen Abend und natürlich über diese beiden faszinierenden Regisseure zu sprechen. Hier nun Teil 1 über Abel Ferarra, seine Anfänge im Underground-Kino, die Dämonen der Süchte und den Wandel zum Autorenfilmer.

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  • 04.12.2020
    59 MB
    01:10:58
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    Episode 1_Anfaenge

    Wie beginnt man einen Podcast? Indem man sich vorstellt. Aber es geht ja nicht um uns, sondern um unsere Liebe zum Kino. Daher sprechen wir über die filmischen Erlebnisse unserer Kindheit und Jugend. Wir tauschen und darüber aus, warum das Kino früher ein so geheimnisvoller Ort war und wieso man sich das Kino auch erlesen kann.

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