“Es ist vermessen zu sagen, nur weil ein Mensch jetzt im Hospiz ist, muss er übers Sterben reden. Manche Menschen haben bis zum Schluss keinen Bock darüber zu reden.”

Während ihre Freunde Party machen, verbringt Johanna Klug ihre Jugend im Altenheim. Sie hat das Sterben noch nie in Frage gestellt. Mit 20 Jahren wird Johanna Sterbebegleiterin und trifft auf die elfjährige Sarah und deren Mutter Yvonne. Sarah hat Kinderdemenz, eine seltene, stark lebensverkürzende Krankheit. Sarah weiß nicht, dass sie sterben wird. Das Mädchen schmiedet immer wieder große Zukunftspläne, erzählt Yvonne. “Kinder haben noch so viel vor. Und vieles konnten sie noch gar nicht machen, weil sie nicht alt genug waren.”

Diese Episode wird von der Körber-Stiftung unterstützt. Die Stiftung möchte den Themen Sterben und Tod das Tabu nehmen und ermutigen, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Dazu hat sie die Web-App Der letzte Tag entwickelt. Was wäre, wenn heute der letzte Tag Deines Lebens wäre? Was möchtest Du noch erleben? Wen möchtest Du treffen? Auf derletztetag.de kannst Du Deinen fiktiven letzten Tag planen und Deine Gedanken teilen – und so herausfinden, was im Leben wirklich wichtig ist.



6. Viel zu Jung

Die Suche nach dem guten Tod

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