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Mythos und Wahrheit - Der Mythologie Podcast

Athena wurde aus Zeus' Kopf geboren, Krishna hatte 16.000 Frauen - aber nur eine große Liebe -, Odin wurde auf der Suche nach Weisheit halb blind und Coatlicue hatte eine Kette aus menschlichen Herzen - was soll das? Wir wollen mehr darüber wissen - und ihr auch.Deshalb stellen wir euch in unserem Mythologie Podcast für Kulturbanausen Mythen aus verschiedensten Teilen der Welt vor. Und wir erzählen sie so, dass auch Menschen ohne Vorkenntnisse die Zusammenhänge jederzeit begreifen.Ob römische und griechische Mythen, nordische Mythen, Mythologie indigener Völker Amerikas, asiatische, afrikanische oder ozeanische Mythen: Wir, die Erzählerinnen Steffi und Sarah, begeben uns in jeden Winkel der Welt, um die spannendsten Erzählungen in unserem Mythologie Podcast für uns gegenseitig und unsere Hörer:innen aufzubereiten.Im „Wahrheits“-Teil einer jeden Folge, der ca. 15-20 % der Gesamtspielzeit ausmacht, wollen wir außerdem das aktuelle Geschehen im Reality-TV zusammenfassen. Auf den ersten Blick erscheint der Zusammenhang zwischen antiker Mythologie und modernem Reality-TV wenig schlüssig; trotzdem ist beides unsere Leidenschaft und wir hoffen, damit auch das Herz der Zuhörer*innen zu treffen.

Alle Folgen

  • 21.10.2021
    29 MB
    30:42
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    #17 - Irische Mythologie: Jack O'Lantern

    Im Mythologie-Podcast von Sarah und Steffi geht es in der siebzehnten Folge um Halloween. Woher kommt diese Tradition, was ist der Mythos dahinter und was bedeutet das alles? Sarah erzählt Steffi die Geschichte des alten irischen Mythos um Jack O'Lantern.

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  • 14.10.2021
    31 MB
    32:26
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    #16 - Griechische Mythologie: Amazonen-Super-Special I

    Als große Freundin der griechischen Mythologie entführt Steffi in Folge 16 alle banausischen Zuhörenden und Sarah in das krasseste Matriarchat aller Zeiten. Es geht nach Themiskyra, wo die Amazonen leben. Der Mythologie Podcast begibt sich wieder in das antike Griechenland und stellt einen starken Gegenentwurf zur Idealvorstellung der griechischen Polis vor. Dies ist der erste von drei Sonderfolgen zum Thema Amazonen und Steffi erklärt, wo die geradezu unbesiegbaren Kriegerinnen herkommen - auf mythischer und auf weltlicher Seite - und was genau den Amazonenstaat ausmacht. Im Wahrheitsteil geht es heute nur kurz Richtung Halbfinale Prince Charming und in Folge 2 und 3 des Sommerhauses der Stars. Songtipps des Tages: "The One" - Backstreet Boys (Steffi); "What if" - Kate Winslet (Sarah).

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  • 07.10.2021
    30 MB
    31:48
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    #15 - Australische Mythologie: Traumzeit, Hasenkängurus und der Uluru

    Der Mythologie Podcast für kulturbanausische Menschen geht bereits in die 15. Runde. Sarah erzählt Steffi einen Mythos der indigenen Bevölkerung Australiens. Es geht um die Entstehung des Uluru (aka Ayers Rock) und um die mythischen australischen Völker der sogenannten Traumzeit, die dafür verantwortlich waren. Lange Geschichte schnell erzählt: Die Windluka - Mulgasamen-Menschen - löschen aus verletztem Stolz erst das Volk der Mala - Hasenkänguru-Menschen - aus (bzw. vertreiben es) und starten dann (mithilfe von Giftschlangen-Menschen) einen epischen Kampf mit den Kunia - Teppichschlangen-Menschen -, in dessen Verlauf der Uluru als Inselberg mitten auf dem flachen Land entsteht. Geht gut ab, also viel Spaß. Steffi und Sarah sprechen wie immer auch kurz über den Prinzen und haben endlich endlich endlich mit dem Sommerhaus der Stars starten können. Einiges daran hat die beiden sehr aufgeregt. Außerdem gehen unsere beiden Heldinnen einen für sie voraussichtlich noch verheerenden Handel ein... Die heutigen Sad-Song-Tipps der 90er und frühen 2000er lauten: "Whole Again" von Atomic Kitten und "Closer" von Tegan und Sara. Ab jetzt gibt es auch eine Spotify-Playlist mit dem schönen Namen "sad songs from mythos und wahrheit" (Disclaimer: Nicht alle Songs sind sad, weil Sarah am Anfang nicht richtig zugehört hat und Steffi nicht sad ist und Sarah eigentlich auch nicht).

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  • 30.09.2021
    29 MB
    30:53
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    #14 - Nordische Mythologie: Thor und der Oger-King

    Mythos und Wahrheit, der Mythologie Podcast von und für Kulturbanaus:innen geht in die 14. Runde - wow! Heute ist Steffi dran. Sie begibt sich zurück in die Welt der nordischen Mythologie, genauer gesagt, in diesem Fall nach Asgard und nach Jötunheim. Thors Hammer wird gestohlen und mit Lokis Hilfe versucht er, ihn zurückzubekommen. Im Laufe der Geschichte lernen wir eine weitere Figur aus der nordischen Mythologie kennen: Freya, die Göttin der Liebe und Schönheit. Ob sie in dieser Folge heiraten wird, was das alles mit Ogern zu tun hat und wie groß Thors Schauspieltalent ist, all das erfahrt ihr in dieser Folge.

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  • 23.09.2021
    26 MB
    27:35
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    #13 - Griechische Mythologie: Höhenflüge und Abstürze

    In ihrem Mythologie Podcast für Kulturbanausen reden Steffi und Sarah heute erneut über eine Geschichte aus der griechischen Mythologie. Sarah erläutert Steffi und allen Zuhörenden sehr eindrucksvoll am Beispiel der Geschichte des griechischen Erfinders Daidalos und dessen Sohn Ikaros, warum ihnen ihr derzeitiger Höhenflug voraussichtlich nicht besonders gut bekommen wird.

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  • 16.09.2021
    36 MB
    37:34
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    #12 - Griechische Mythologie: Artemis' Rache am Patriarchat

    In Folge 12 behandelt Sarahs und Steffis Mythologie Podcast wieder die antike griechische Mythologie. Steffi erzählt Sarah den Mythos der Heldin Atalanta, die stärker und schneller war, als alle Männer ihrer Zeit. Als Baby wird Atalanta zum Sterben im Gebirge ausgesetzt, aber von der Göttin Artemis in Form einer Bärin aufgesammelt und aufgezogen, um später von Jägern gefunden um adoptiert zu werden. Von diesen lernt sie alle Eigenschaften, die eine griechische Heldin ausmachen. Schnell stellt sich heraus, dass sie es ernst meint, denn sie heuert auf der Argo an, um als einzige Frau mit Iason und ca. 84 weiteren griechischen Helden auf die Suche nach dem goldenen Vlies zu gehen. Wenn auch ihre Rolle in der Argonautensage bis auf ihren Reiseantritt sehr klein (eher verschwindend. In Wahrheit: Nicht existent) bleibt, so hält die griechische Mythologie schon bald einen viel größeren Auftritt für sie bereit: Bei der Kalydonischen Eberjagd nimmt sie neben Meleager eine entscheidende Rolle ein. Ob sie irgendwann wieder Kontakt zu ihren Eltern aufnimmt, ob sie superschnell rennen kann und ob sie am Ende doch noch heiraten wird - und was Löwen mit der ganzen Geschichte zu tun haben, das erfahrt ihr in Folge 12 von Mythos und Wahrheit: "Artemis Rache am Patriarchat". Was das Highlight der 2021er Staffel Bachelorette war, wer bei Prince Charming gehen musste und wer es in die Charts geschafft hat - genau wie wer das neue It-Pärchen 2021 wird, das könnt ihr im Wahrheits-Teil eben genau dieser Folge ebenfalls erfahren.

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  • 09.09.2021
    34 MB
    36:06
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    #11 - Aztekische Mythologie: Das Ahuitzotl

    In der 11. Folge des Mythologie Podcasts für Kulturbanausen stellt Sarah Steffi eine mythologische Figur der Azteken vor: Das Ahuitzotl. Eine wahrhaft sehr gruselige Gestalt, die in Mittelamerika ihr Unwesen getrieben haben soll. Auch das Finale der Bachelorette und die dritte Folge der neuen Staffel Prince Charming kommen nicht zu kurz. Es gibt viele Aha-Erlebnisse, wichtige Tipps, Mythen, Wahrheiten und alles Andere, was das Herz begehrt.

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  • 02.09.2021
    35 MB
    37:14
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    #10 - Griechische Mythologie: Dramatische Vorhersagen, Opfer an Artemis, Muttermord...und Hektor und Paris kommen auch vor

    Folge 10 von Mythos und Wahrheit ist da - Wow. Und auch in dieser Folge eures liebsten Mythologie Podcasts für Kulturbanausen haben Steffi und Sarah wieder ein spannendes Thema vorbereitet. Heute mal wieder dran: Griechische Mythologie. Es geht um zwei Frauen, die am Rande des trojanischen Krieges auf unterschiedlichen Seiten vorkommen: Kassandra und Iphigenie Der trojanische Krieg Der trojanische Krieg ist das wohl bekannteste Ereignis der griechischen Mythologie. Die beiden Brüder Menelaos von Sparta und Agamemnon von Mykene vereinen die Heere der Griechen hinter sich, um vorgeblich die Ehre des Menelaos wiederherzustellen, nachdem diesem seine Frau Helena von einem Trojaner geraubt worden war. Sie ziehen gegen die Stadt Troja, regiert von König Priamos, dessen Sohn Paris besagter Frauenmörder ist. 10 Jahre dauert allein die Belagerung der Stadt, die die Griechen nur durch einen fiesen Trick beenden können - dazu kommen die nicht unproblematischen Wege hin und zurück. Für die Griechen nicht die allerbeste Zeit. Kassandra und Iphigenie In der Geschichte selbst geht es vornehmlich um die Heldentaten großer, männlicher griechischer Helden. Steffi stellt Sarah und den Zuhörenden in dieser Folge aber auch zwei - nicht ganz unbekannte - Randgestalten genauer vor. Auf trojanischer Seite geht es um Kassandra. Sie ist die Tochter des Priamos und besitzt die Gabe der Voraussicht. Allerdings hat Apollon sie auch verflucht: Niemand wird ihr jemals etwas glauben. Und das obwohl sie so ziemlich alle wichtigen Ereignisse des trojanischen Krieges sehr treffend voraussagt. Nach Ende des Krieges überlebt sie einen brutalen Übergriff von Ajas dem Lokrer, nur um dann zunächst von Agamemnon als Kriegsbeute mit nach Mykene genommen zu werden, wo sie im Zuge der Ermodung desselben durch dessen Ehefrau Klytamnestra und deren Lover Aigistheus ebenfalls ermordet wird. Ein tragisches Schicksal - zumal sie es bereits vorausgesehen hatte. Doch auch auf mykenischer Seite gibt es eine weibliche Figur mit tragischem Schicksal. Iphigenie, die Tochter des Agamemnon, entgeht im Vorfeld des trojanischen Krieges knapp einer Opferung und wird, unbemerkt von allen, durch Artemis nach Tauris gebracht, wo sie seither totgeglaubt im Heiligtum dient. Als Kassandra nach Mykene kommt, denken also alle bereits seit mehr als 10 Jahren, sie sei tot. Und auch danach ändert sich zunächst nichts daran, bis ihr Bruder Orestes nach Tauris aufbricht, um sich davon reinzuwaschen, dass er seine Mutter aus Rache für den Mord an seinem Vater umgebracht hat - ganz schön vertrackt. Wie das Ganze ausgeht, erfahrt ihr in der Folge.

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  • 26.08.2021
    28 MB
    29:42
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    #9 - Slawische Sagen: Baba Jaga, ein Haus auf Hühnerbeinen, Koschtschei und Voldemort

    In Folge 9 von Mythos und Wahrheit - Dem Mythologie Podcast für Kulturbanausen, beschäftigen sich Sarah und Steffi mit slawischen Sagen und Märchen. Baba Jaga und ihr Haus auf Hühnerbeinen Sarah stellt Steffi und allen Zuhörenden Baba Jaga vor: Eine bekannte Märchengestalt dieses Kulturraumes. Es handelt sich wohl um eine alte Frau, bzw. ein Großmütterchen, die in ihrem Häuschen im Wald lebt. Es ist nicht ganz klar, wieviele Eigenschaften der typisch westlichen Hexe ihr nach der Christianisierung erst zugeschrieben wurde. Bevor sie jedenfalls einen Besen bekam, flog sie auf einem Mörser, später hat sie öfter einen Besen, bekommt auch die typische schwarze Katze und steht im Bund mit dem Teufel (manchmal sagt man sogar, der Teufel sei ihr Enkel). Sie ist eine sehr ambivalente Märchenfigur: Baba Jaga isst in einigen Geschichten Menschen und dekoriert ihren Gartenzaun mit deren Schädeln, in anderen hilft sie den Menschen und gibt gute Ratschläge. Koschtschei, der Todeslose Koschtschei der Todeslose ist der russischen Mythologie zuzurechnen. Er kann nicht sterben, da er seine Seele außerhalb seines Körpers - und zwar sehr gut versteckt - aufbewahrt. Laut der russischen Sage kann Koschtschei nur getötet werden, wenn jemand diese Seele findet und alle Hindernisse überwindet, um sie zu zerstören.

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  • 19.08.2021
    40 MB
    41:56
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    #8 - Griechische Mythologie: Die Abenteuer des Theseus

    In Folge 8 ihres Mythologie Podcasts beschäftigen sich Steffi und Sarah einmal mehr mit antiker griechischer Mythologie: Es geht um einen der berühmtesten griechischen Helden der Antike überhaupt: Theseus. Wer ist dieser Theseus? König Aigeus, ein König Athens aus der altvorderen Zeit, hat ein Problem: Seine Ehe ist kinderlos. Auf der verzweifelten Suche nach einem würdigen Erben hat er eine kurze Affäre mit der Prinzessin der Stadt Troizen und hofft, dass aus dieser Verbindung ein Sohn hervorgeht. Und tatsächlich ist es so: Theseus wird geboren und macht sich zum stattlichen jungen Mann herangewachsen auf den Weg von Troizen nach Athen, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen und sein wahres Schicksal zu erfüllen. Theseus Reise nach Athen Wie es typisch für antike griechische Helden ist erlebt auch Theseus auf seiner Reise sehr viele Abenteuer und säubert die Gegend um die Argolis und Attika von vielen menschlichen wie tierischen Landplagen. In Athen angekommen erwartet ihn - nachdem er knapp einer Verschwörung der Medea entkommen ist - eine herzliche Begrüßung durch seinen Vater, der ihn sogleich als seinen Erben einsetzt. Theseus und der Minotaurs Nach kurzer Zeit in Athen erfährt Theseus von dem Tribut, den die Stadt alle 9 Jahre an Minos, den König von Kreta zahlen muss: 7 Jünglinge und 7 Jungfrauen müssen dorthin geschickt werden, damit Minos sie in seinem Labyrinth dem Minotauros, einem Mischwesen aus Stier und Mensch, opfern kann. Theseus beschließt diesem Unglück ein Ende zu setzen und fährt als Tribut mit zu Minos nach Kreta. Dort angekommen lernt er Ariadne, Tochter des Minos, kennen, die sich sogleich in ihn verliebt und ihm mithilfe eines Zauberschwerts und eines Wollknäuels hilft, den Minotauros zu besiegen und alle athenischen Kinder aus dem Labyrinth herauszuführen. Gemeinsam fliehen sie von der Insel. Doch eine gemeinsame Zukunft bleibt ihnen verwehrt, da der griechische Gott Dionysos sie bei einer Pause auf Naxos aufsucht, und Theseus bittet, ihm Ariadne zu überlassen. Aus Trauer über diesen Verlust vergisst die Mannschaft des Schiffes auf dem weiteren Rückweg, die weißen Segel aufzuspannen, die Aigeus ihnen als Zeichen des Sieges mitgegeben hatte: Ein fataler Fehler, denn Aigeus sieht von Weitem die schwarzen Segel herannahen und stürzt sich in der Überzeugung, sein Sohn sei gestorben, in den Tod. Theseus als König von Athen Nun beginnt die Herrschaft des Theseus über Athen. Auch jetzt erlebt der Held viele weitere Abenteuer. Steffi reißt diese in ihrer Erzählung im Podcast kurz an und erzählt dann auch, wie es zum Tod des Theseus kommt.

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  • 12.08.2021
    28 MB
    30:10
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    #7 - Legenden aus Madagaskar: Die Kalanoro

    In ihrer siebten Folge begeben sich Sarah und Steffi mit ihrem Mythologie Podcast nach Madagaskar. Hier geht es nun zum ersten Mal nicht um Schöpfung und Weltentstehung, sondern um die madagassische Legende der Kalanoro. Kalanoro sind kleine Waldgeister, die in den Wäldern Madagaskars leben und dort von Zeit zu Zeit auf die eine (Tipps fürs Leben geben) oder andere (Kinder stehlen) Art mit den Einwohner*innen interagieren. Neben dieser kleinen Legenden erzählt Sarah Steffi und allen Zuhörenden einige spannende Facts zu Madagaskar, die sie teilweise aus erster Hand kennt. Es ist und bleibt spannend.

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  • 05.08.2021
    37 MB
    39:28
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    #6 - Nordische Mythologie: Die Entstehung von Midgard, Riesen, Kühe und Asgardianer

    In Folge 6 ihres Mythologie Podcasts begeben sich Steffi und Sarah nach Nordgermanien. Es geht um nordische Mythologie, bzw. um den nordgermanischen Schöpfungsmythos, um Marvel Comics, die Bachelorette, Asgard, Thor, Midgard, Odin und zwei Eddas. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. ***Es ist vorerst der letzte Schöpfungsmythos, der bei Mythos und Wahrheit vorgestellt wird.*** Die Höhen und Tiefen der nordischen Mythologie Steffi ist heute damit dran, Sarah und allen Zuhörenden die nordische Mythologie etwas näher zu bringen. Beziehungsweise den nordischen Schöpfungsmythos und die Grundlagen für das Verständnis aller übrigen nordischen Mythen. Zunächst geht es um die Überlieferungslage: Diese sieht leider etwas dürftig aus: Erst ab dem 11. Jahrhundert gibt es zusammenhängende schriftliche Quellen zur nordischen Mythologie, soll heißen zur vorchristlichen Religion der nordgermanischen Sprachfamilie. Leider sind die beiden Hauptquellen, die Lieder-Edda und die Prosa-Edda, beide auf Altisländisch geschrieben, zu diesem Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit schon wegen der voranschreitenden Christianisierung abgefälscht. Schade - aber leider nicht mehr zu ändern. Trotzdem soll in dieser Folge von Mythos und Wahrheit für interessierte Kulturbanaus*innen alles herausgeholt werden, was herauszuholen ist. Und das ist noch eine ganze Menge. Zwei Welten, beide an Ansehen gleich… …entfachen neuen Hass aus altem Streit, im lieblichen Ur-Abgrund, dem Schauplatz unseres Stückes… so oder so ähnlich beginnt auch die gesamte nordische Mythologie, auch wenn man nicht gerade von neuem Hass aus altem Streit sprechen kann, sondern eher von Gegensätzlichkeiten. Aber von Anfang an: Am Anfang von Allem gibt es nur einen unendlichen tiefen Ur-Abgrund. Und hierin gibt es eine einzige Welt, eine Welt aus Feuer und Hitze: Muspelheim. Erst mehrere Generationen entsteht eine zweite, völlig entgegengesetzte Welt: Niflheim, eine Welt aus Wasser und Eis. Wie diese beiden Welten entstanden sind, ist unbekannt, doch aus Niflheim fließen nicht weniger als 11 Flüsse in den Abgrund hinunter, indem sie irgendwann gefrieren. Da immer mehr Wasser nachkommt, wandert langsam aber sicher eine Eisspitze hinaus nach Muspelheim, wo das Eis aufgrund der Hitze wieder schmilzt - und an diesem Schmelzpunkt, hervorgegangen aus den Ureigenschaften der ersten Welten, entsteht der mächtigste und größte und vor allem erste Tauriese aller Zeiten: Ymir. Ymir schläft und bekommt gar nicht mit, dass sich erstens unter seiner Achsel und zwischen seinen Beinen langsam aber sicher weitere Ries*innen bilden, er verschläft auch die Entstehung zwei weiterer Wesen. Zum ersten wäre da die riesige Urkuh Audhumla, die nach drei Tagen Existenz den Ur-Gott Buri aus dem Eis herausschleckt, während der Ur-Riese Ymir sich unterdessen immer noch schlafend von der nonstop aus ihr herausfließenden Milch ernährt. Ebendieser Buri gründet eine Familie mit einer anderen, aus Ymir hervorgegangenen Riesin und bekommt einen weiteren Sohn: Bor. Bor wiederum ist seines Zeichens Vater der ersten drei Asen (das vorherrschende Göttergeschlecht der nordischen Mythologie): Odin, Vili und Vé Diese drei soon to be Obergötter (vor allem bekannt natürlich Odin, der alleroberste Gott) machen sich alsbald daran, Ymir den Ur-Riesen zu töten. Der wiederum verliert beim Sterben ein ganzes Meer von Blut, das sich im Ur-Abgrund sammelt und in dem alle anderen Ries*innen ertrinken. Alle außer zwei: Bergelmir, Enkel Ymirs, und seine Frau können entkommen und gründen Jötunheim, die Welt der Ries*innen, in der ab jetzt die (größtenteils) Gegenspieler der Gött*innen leben und auf Ragnarök, das Ende der Welt, warten werden. (Die nordische Mythologie, im Gegensatz zu anderen Mythologien, bietet uns nicht nur eine Geschichte zur Weltentstehung, sie liefert uns auch eine zum Weltuntergang: Ragnarök, die Götterdämmerung, ist der Zeitpunkt, an dem die Ries*innen gegen die Gött*innen aufbegehren werden und die Göttergeschlechter der Wanen und der Asen gemeinsam einen letzten Endkampf antreten). Ymirs Leichnam wird von Odin, Vili und Vé in das Meer aus seinem Blut geworfen und dann formen sie aus ihm eine weitere Welt: Midgard - unsere Erde. Diese schirmen sie gegen das Ur-Meer aus Ymirs Blut und gegen Angriffe der Ries*innen gut ab, bevor sie noch die ersten Menschen aus Baumstämmen schnitzen und dann über Bifröst, die Regenbogenbrücke, in ihre eigene, frisch gegründete Welt entschwinden: Asgard. Yggrasil, der Weltenbaum Die uns nun bekannten Welten (Muspelheim, Niflheim, Jötunheim, Midgard und Asgard) wurden bald nach der Gründung Midgards durch den Baum Yggrasil, den größten und stärksten aller Bäume, verbunden. Der Weltenbaum wird alle Zeitalter überleben. Auch Ragnarök. Nicht nur verbindet er alle existenten Welten miteinander, er bietet auch den merkwürdigsten Tieren ein Zuhause, zum Beispiel Nidhogg, dem Drachen, Ratatosk dem böswilligen Eichhörnchen, oder einem Adler, der von seiner Krone aus alles überblickt (und unzählige mehr). Yggdrasil und dessen Welten werden in drei Ebenen aufgeteilt: Zum einen die oberste Ebene, auf der neben Asgard auch Wanheim angesiedelt ist, die Heimwelt des Göttergeschlechts der Wanen. Genauso befindet sich dort auch Albenheim, Heim der Lichtalben, wunderschöner Lichtgestalten, vergleichbar mit Elben. Auf der mittleren Ebene von Yggdrasil befindet sich Midgard, Jötunheim und Muspelheim. Und auf der untersten Ebene der Weltenesche kennen wir bisher zwar nur Niflheim, die Welt aus Eis, dort angesiedelt ist aber auch Helheim, Unterwelt für alle Menschen, die nicht mutig im Kampf gefallen sind (im Kampf gefallene Krieger kommen nach ihrem Tod nach Valhalla, Odins Palast in Asgard, um dort an der Seite der Gött*innen gegen die Ries*innen zu kämpfen (Ragnarök mal wieder). Neben diesen beiden Welten ist auf der untersten Ebene zuletzt noch die neunte Welt angesiedelt: Schwarzalbenheim - ein Gegenentwurf zu Albenheim, in dem dunkle und hässliche Gestalten leben. Und diese neun Welten bilden nun die Grundlage für das gesamte Verständnis der nordischen Mythologie, aus der noch viele Mythen und Erzählungen in unserem Podcast folgen werden. Viel Spass mit dieser Folge und mit allen folgenden. (Bachelorette Spoiler: 34:09-38:15)

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  • 29.07.2021
    33 MB
    34:43
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    #5 - Ägyptische Mythologie: Die Neunheit von Heliopolis und wie es dazu kam

    In der fünften Folge von Mythos und Wahrheit - Der Mythologie Podcast für Kulturbanausen entführt uns Sarah in die Welt der ägptischen Mythologie, genauer gesagt: Sie stellt uns den ägyptischen Schöpfungsmythos vor. Noch genauer gesagt: Den Schöpfungsmythos aus Heliopolis. Ägyptische Mythologie Im Alten Ägypten gab es zunächst drei sehr wichtige Städte: Heliopolis, Hermopolis und Memphis. Der Schöpfungsmythos, mit dem sich unser Mythologie Podcast in Folge 5 beschäftigt, ist derjenige, der uns aus Heliopolis (übersetzt: Sonnenstadt) überliefert ist. In der ägyptischen Mythologie taucht nämlich Heliopolis als Urhügel als allererstes aus dem Urwasser auf - es ist die Stelle, an der sich Atum aus dem Urwasser erhebt und an dem später der größte Tempelbezirk ganz Ägyptens entstehen soll. Die Neunheit von Heliopolis In der Mythologie der Ägypter spielt in Heliopolis besonders die sogenannte Neunheit der Gött*innen eine große Rolle - das bedeutet einfach nur, dass es neun wichtige Gött*innen sind, die zu Anbeginn der Zeiten entstehen und sich für die gesamte Schöpfung verantwortlich zeichnen. Der erste dieser Gottheiten ist Atum, der am Anfang der Zeit in Heliopolis aus dem Urwasser steigt, um dann aus sich selbst Schu (Gott des Lebens, der Luft und des Lichts) und Tefnut (Gott der Wahrheit und des Feuers) hervorzubringen. Aus der Verbindung dieser Beiden gehen der Erdgott Geb und die Himmelsgöttin Nut hervor. Genau wie in der griechischen Mythologie sind im ägyptischen Mythos nun Himmel und Erde miteinander vereint und gebären weitere Kinder, lediglich sind die Geschlechter von Himmel und Erde jeweils umgetauscht (in der griechischen Mythologie ist Gaia die Erdgöttin und Uranos der Himmesgott). Die Kinder der beiden sind: Osiris (Gott der Toten, der Wiedergeburt und des Nils), Isis (auch Totengöttin und Göttin der Wiedergeburt, aber auch Göttin der Magie), Nephthys (ebenfalls Totengöttin, Göttin der Geburt und wohl auch Göttin des Südens) sowie Seth (ein Wüstengott, Gott des Chaos und des Verderbens). Entstehung der Menschen in der ägyptischen Mythologie Lange Geschichte, schnell erzählt: Die Menschen entstehen aus den Tränen von Atum. Der Streit beginnt Auch in der ägyptischen Mythologie spielen blutige Auseinandersetzungen in der Schöpfungsgeschichte eine wichtige Rolle: Atums restliche Familie hat sich in den Kopf gesetzt, Atum zu töten. Dieser hingegen bedient sich des Gottes Horus und nutzt diesen als seinen Champion, um gegen die anderen Gött*innen zu kämpfen. Ein großes Hin und Her beginnt und der/die ein/e oder andere Gött*in gerät in einen Blutrausch, besonders als die Menschen sich ebenfalls in den Streit einmischen: Es werden Körperteile heraus- und abgerissen, Lebewesen gegessen, Köpfe abgeschlagen - komplette Eskalation. Am Ende jedoch steht ein nettes Fest mit Bier und Brot. Details könnt ihr in der Folge hören. Natürlich liefern Sari und Steffi auch wieder ein Recap der neuesten Reality-TV-Aktivitäten. Heute geht es um den endgültigen Abschluss von Princess Charming und die zweite Folge der Bachelorette. Um Spoilern zu entgehen überspringt lieber Minute 27:00 bis 33:30. Viel Spass!

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  • 22.07.2021
    38 MB
    40:29
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    #4 - Asiatische Mythologie: Japan und China - Inseln, Mistkäfer, ein Ei und die Unterwelt

    Sarah und Steffi befassen sich in der vierten Folge ihres Mythologie Podcasts für Kulturbanaus*innen erneut mit ihnen selbst bisher unbekannten Mythen. Da es sich um vergleichsweise kurze Geschichten handelt, stellen sich die beiden heute gegenseitig jeweils einen asiatischen Mythos vor: Sarah spricht über einen japanischen Mythos, Steffi über chinesische Mythologie. Im Kern geht es wieder um die Entstehung der Welt. Zudem hast das Finale von „Princess Charming“ großen Eindruck auf die zwei gemacht und es entsteht eine leichte Meinungsverschiedenheit in Bezug auf die erste Folge der neuen Staffel "Die Bachelorette". Wer Spoiler vermeiden will, sollte 30:21 bis 39:49 überspringen. Izanagi und Izanami - Mythologie Japans In der japanischen Mythologie ist die Weltentstehung eng an das Geschwister-/Ehepaar Izanagi (Ehemann) und Izanami (Ehefrau) gebunden. Den beiden wird von den Gött*innen aufgetragen, Japan zu "machen". Das tun sie vor allem, indem sie nach ihrer Hochzeit Inseln statt Kinder bekommen - es gibt allerdings einige Komplikationen und am Ende gipfelt eine die Geschichte in der Geburt des Feuergottes Kagu-tsuchi, bei der die Mutter (Izanami) stirbt. Izanagi folgt ihr in die Unterwelt, begeht aber dort einen schweren Fehler - und statt mit der Rückführung seiner Frau in die Welt der Lebenden endet diese Mission des japanischen Gottes mit einer Scheidung und der endgültigen Trennung zwischen Unterwelt - deren Herrscherin nun Izanami wird - und der Oberwelt. Als sich dann Izanagi einmal ordentlich wäschst entstehen dabei auch die Herrscher*innen des Himmels, der Nacht und des Meeres. Die Geschichte von Pangu - Mythologie Chinas Ein chinesischer Mythos zum Thema Weltentstehung erzählt eine ganz andere und wesentlich weniger blutige Geschichte: Am Anfang ist - wie immer - das Chaos. Innerhalb dieses Chaos entsteht ein Ei. Und in diesem Ei entwickelt sich über nicht weniger als 18.000 Jahre das erste lebende Wesen der Welt: ein gehörnter, sehr haariger Riese namens Pangu. Als dieser Riese letztendlich aus seinem Ei schlüpft, bildet das mit ihm herausströmende Eiweiß den Himmel (Yang) und das Eigelb die Erde (Yin). Pangu befindet sich zwischen den beiden und hält sie auseinander. Von nun an vergehen bis zur vollständigen Erschaffung der Welt wie wir sie heute kennen laut chinesischem Mythos noch einmal 18.000 Jahre. In dieser Zeit wächst Pangu täglich und schiebt dabei Yin und Yang immer weiter auseinander, bis er eine Größe von 45.000 Kilometern erreicht hat - den korrekten Abstand zwischen Yin und Yang. Dann legt er sich zum Sterben nieder und aus ihm werden die Bestandteile der Welt: Sein Kopf, sein Bauch, seine Füße und seine beiden Arme werden zu den heiligen Bergen Chinas, sein Atem wird zu Wind und Wolken, seine Körperbehaarung wird zu Pflanzen und Bäumen. Laut einigen Auffassungen werden die kleinen Flöhe, die auf seinem Körpfer gelebt haben, sobald sie zum ersten Mal vom Wind berührt werden, zu den Menschen. Weiterhin gibt es neben diesen beiden asiatischen Mythen in dieser Folge noch einen Fun Fact zu Yin und Yang, Reportagentipps zur chinesischen Geschichte und zu den drei Hauptrichtungen der chinesischen Philosophie sowie eine kleine Side-Story über Mistkäfer. Viel Spaß und bis nächste Woche!

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  • 19.07.2021
    38 MB
    39:39
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    #3: Mythologie der Native Americans II: Navajo und Inuit - Geister, Schafe, Erbsen und Prinzessinnen

    Sari und Steffi bleiben entgegen jeder Ankündigung noch bei der indigenen Mythologie Nordamerikas. Steffi gibt eine (ganz kurze) Übersicht zur Geschichte der indigenen Völker dort und stellt noch zwei weitere kleine Mythen zum Thema Schöpfung aus verschiedenen Arealen sowie mythologische Gemeinsamkeiten einiger Völker vor: Den Schöpfungsmythos der Navajo und den der Inuit. Es kommen erneut viele Tiere und Geister vor, ein Thema aus der letzten Folge (das Thema hat zwei sehr scharfe Vorderzähne) wird aufgegriffen und eine neue Rubrik eingeführt (die Fun-Fact-Rubrik). Auch das zweite Steckenpferd unserer Erzählerinnen kommt nicht zu kurz: Princess Charming ging diese Woche ins Halbfinale und Steffi und Sarah sind extra früh aufgestanden, um direkt darüber sprechen zu können. Wer die 8. Folge noch nicht gesehen hat, überspringt also besser die MAJOR PRINCESS CHARMING SPOILER: Minute 31:32 bis 36:00. Zu Beginn gibt Steffi einen ganz kurzen Überblick über die generelle Geschichte der Besiedlung Amerikas und die entstehung der verschiedenen indigenen Völker Nordamerikas. Dadurch erscheint es am Ende auch einleuchtend, dass die Mythologie der indigenen Nordamerikaner teilweise bei verschiedenen Völkern größerer geographischer Nähe sehr ähnlich ist. In vielen dieser indigenen Mythen spielen Tiere eine sehr große Rolle, aber auch Animismus ist ein großes Thema aller Religionen der dortigen Kulturreale. Der Schöpfungsmythos der Hopi und Navajo - Spider-Woman und Tawa Bei den Hopi und insbesondere auch noch viel detaillierter bei den Navajo spielt die Figur Spider Woman, auch Spider Grandmother genannt, eine bedeutende Rolle in der Mythologie. Bei der Weltentstehung arbeitet sie mit dem Sonnengott Tawa zusammen, um die Erde mit Tieren zu bevölkern. Während Tawa sich die Tiere ausdenkt, formt Spider-Woman dieselben aus Ton. Die fertigen Tonfiguren bedeckt sie mit einer gewebten Decke und murmelt ihnen ihre Seele ein, sodass sie dann frei auf der Erde herumlaufen können. Als alle Tiere fertig erschaffen sind, begeben sich die beiden Gottheiten an die Menschen, damit diese auf die Tiere aufpassen. Auch diese bekommen eine gewebte Decke umgelegt und dann die Seele eingesungen. In vielen detaillierteren Mythen, vor allem denen der Navajo, hilft Spider-Woman den Menschen noch auf ihrer Reise durch 3 Vorwelten, bevor sie am Ende in der vierten Welt, dem hier und jetzt, angelangen. Dabei bringt sie ihnen alles bei, was sie benötigen. In der Mythologie der indigenen Völker Nordamerikas hat Spider-Woman viele Gesichter und viele Funktionen, nicht immer ist sie nur nett, aber im Grund ist sie auch diejenige, die die Menschen in Stämme einteilt, die ihnen beibringt, wie man Nahrung anbaut und die ihnen die Sprache gibt. Mythologie der Inuit Vorweg ist anzumerken, dass die Diskussion über die Begriffe "Eskimo" und "Inuit" im Podcast ausgelassen wurde. Zwar war das Wort "Eskimo" ursprünglich eine Fremdbezeichnung, die Bedeutung ist aber umstrittten. Entweder war es abwertend gemeint und bedeutete "Rohfleischesser", vielleicht bedeutete es aber auch lediglich "Schneeschuhflechter". Die indigene Bevölkerung der Arktis bezeichnet sich selbst als "Inuit", als "Menschen". Lediglich die indigenen Bewohner Alaskas möchten so nicht bezeichnet werden und bevorzugen weiterhin Eskimo. Da der Mythos heute aber auf den Bereich Nordkanada und Grönland begrenzt ist, sprechen Steffi und Sara über Inuit. Die Mythologie der Inuit ist der der südlicheren native Americans nicht ganz unähnlich. Es gibt auch hier viele Tiere und einen Hang zum Animinius. Die Weltentstehung lief laut Inuit-Mythos wie folgt ab: Am Anfang ist eine große Dunkelheit, in die hinein ein Wesen geboren wird, dass zunächst einmal ein Rabe ist, das sich aber auch in einen Menschen verwandeln kann. Der Einfachheit halber wird dieses Wesen in Zukunft "der Rabe" genannt. Dieser Rabe bringt kreiiert irgendwann aus der Dunkelheit die Welt und macht mit seinen Flügelschlägen die Täler und Berge (vergleichbar mit dem Bussard im Mythos der Cherokee). Nicht nur Berge, Täler und Wasser erschafft der Rabe, sondern auch Erbsenschoten. Was er aber nicht weiß: Aus den diesen Erbsenschoten fällt eines Tages der erste Mann auf die Erde. Die ersten Menschen in der Arktis Als der Rabe bemerkt, dass ein Mensch aus einer der Erbsenschoten gefallen ist, ist er verwirrt - damit hatte er nicht gerechnet. Er entdeckt ihn, als er gerade etwas trinkt. Schnell fliegt der Rabe auf die Erde runter und er und der Mann liefern sich ein kurzes Starr-Duell. Dem Raben wird klar, dass der Mann wahrscheinlich Hunger haben wird, und er erfindet Beeren. Was nett gemeint ist, stellt sich schnell als nicht ausreichend heraus und so kreiiert der Rabe auch noch viele verschiedene Tiere, die er aber alle an nicht zu leicht zu erreichenden Orten versteckt (Schafe im Gebirge, Fische im Wasser, Vögel in der Luft), damit der Mann nicht alle auf einmal isst. Zuletzt kreiiert der Rabe auch noch die Frau. Er bringt den Menschen bei, die Welt zu respektieren, wie man sich warm genug anzieht, wie man sich Unterschlüpfe baut und wie man Kanus herstellt und richtig benutzt. Dann ist seine Aufgabe erledigt.

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  • 19.07.2021
    26 MB
    27:49
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    #2: Mythologie der Native Americans I - Die Weltentstehung der Cherokee

    Heute begehen Sarah und Steffi (für sie) ganz neue Pfade und das Ausmaß ihres eigenen Kulturbanausentums dürfte jedem bewusst werden. Es geht um die Mythologie eines indigenen Volkes in Nordamerika, genauer gesagt um die Cherokee und insbesondere um deren sehr spannenden Weltentstehungsmythos. Außerdem MÜSSEN sie kurz über Folge 7 von Princess Charming sprechen. Wenn ihr die Folge noch sehen wollt, überspringt besser Minute 21:48 - 24:00. Viel Spaß! Sarah erzählt in dieser Folge Steffi und den Zuhörer*innen zum ersten Mal einen nordamerikanischen Mythos. Dafür holt sie etwas weiter aus und gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Cherokee in Nordamerika, deren Wohnort und deren derzeitige Situation. Dann geht es direkt los mit dem Mythos der Cherokee zum Thema Schöpfung. Animismus und viele Tiere Am Anfang der Schöpfung der Cherokee ist das Wasser. Zusammengefasst gibt es laut Cherokee Mythos Wasser in der Mitte, dann ein „Oben“ - eine Geisterwelt, in der Tiere leben - sowie ein „Unten“ - das kennt man nicht, es ist unter dem Wasser. Irgendwann möchten die Tiere wissen, was sich unter dem Wasser befindet und der Wasserkäfer, der Enkel des Bibers, erbarmt sich, um nachsehen zu gehen. Unter Wasser fand er nichts außer Ton, den er an die Wasseroberfläche trug. Dort wuchs der Ton zu einer Insel heran, die unsere heutige Erde ist. Diese Insel wurde an vier langen Schnüren befestigt, in allen vier Windrichtungen, und damit mit dem Geisterreich verbunden. Ein Bussard und eine merkwürdige Challenge Anfangs war die Erde laut Mythologie der Cherokee noch unbewohnbar, da der Ton noch zu feucht und zu weich war. So fliegt zunächst der große Bussard einmal die Erde ab und überall, wo seine Flügel die Erde berühren entstehen Täler, überall wo er wieder hochfliegt, entstehen Berge. Irgendwann ist dann die Erde trocken genug, damit alle Tiere runterkommen und darauf leben können. Zunächst wird noch die Sonne in die richtige Position gebracht und Tag und Nacht entstehen. Als erste Challenge versuchen die Tiere nun sieben Tage und sieben Nächte lang wach zu bleiben - was nur den wenigsten gelingt, nämlich beispielsweise der Eule und dem Panther: deshalb können die jetzt auch in Dunkeln sehen. Dasselbe galt übrigens laut Cherokee-Mythos für die Bäume: Nur wenige Bäume, wie Zeder und Kiefer, blieben wach und können so nun das ganze Jahr über grün bleiben. Eine neue Art der Vermehrung Der Mythos der Cherokee umfasst natürlich auch die Erschaffung der Menschen. Zunächst gab es nur einen Bruder und eine Schwester. Der Bruder nimmt einen Fisch und schlägt damit so lange auf seine Schwester ein, bis diese es schafft, sich zu vermehren. Zunächst bekommt sie alle 7 Tage ein Kind, was zu einem rasanten Bevölkerungswachstum führt - man entscheidet sich fortan dafür, dass Frauen nur noch einmal pro Jahr gebären können. Guter Plan.

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  • 19.07.2021
    28 MB
    29:14
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    #1: Griechische Mythologie - Die Entstehung der Welt

    In der ersten Folge geht es um antike griechische Mythologie, genauer gesagt, um den Schöpfungsmythos des antiken Griechenlands. Steffi erzählt Sarah diesen spannenden und verheißungsvollen Mythos voller Verschwörungen, Verrat, Sex und Crime. Es kommen griechische Götter und Göttinnen vor, Giganten, Titan*innen, Erynien und eigentlich absolut ALLES, woraus die Welt, wie wir sie heute kennen, besteht. Einen kurzen Ausflug machen Steffi und Sari auch in die Welt des Reality TV - in Zukunft werden sie diese Rubrik wohl weiter ausbauen. Enjoy! Die Mythologie des antiken Griechenlandes ist sehr umfassend und facettenreich. Dank antiker griechischer Autoren wie Hesiod, Apollonios von Rhodos oder Plinius dem Älterem wissen wir heute vergleichsweise zu anderen Kulturräumen sehr sehr viel über die griechische Mythologie. Darum beginnen wir heute auch unseren Podcast mit dem Schöpfungsmythos der Griechen: Wie ist die Welt entstanden, woher kommen die Gött*innen und wie ist überhaupt die Ausgangssituation für die späteren Abenteuer aller Held*innen, die noch kommen werden? Gaia, Uranos und das Chaos Am Anfang ist in der griechischen Mythologie das Chaos: Eine große Leere, unendlich dunkel und still. In dieser Leere lebt die griechische Göttin und Personifikation der Erde Gaia. Gaia ist als Urpotenz schon immer da und bringt zu Beginn der Entstehung der Welt aus sich selbst weitere Bestandteile des Kosmos hervor. Beispielsweise Uranos, den Himmel - gemeint ist der Gott es Himmels, die Personifikation des Himmels, der Himmel selbst. Zwar wurde Uranos laut Mythos von Gaia geboren, gleichzeitig ist er ihr aber ebenbürtig und auch ihr Liebhaber. Emanzipation der Titan*innen Uranos, der Himmel der griechischen Mythologie, stellt sich als ziemlicher Tyrann heraus, der vor allem auch auf seine eigenen Kinder eifersüchtig ist. Er versteckt alle Kinder, die ihm von Gaia geboren werden, in abgelegenen Winkeln der Welt (also IN Gaia - weird). Das sind unter anderem die Cyclopen und die Hekatoncheiren, aber auch die 12 Titanen und Titaninnen, zu denen auch Kronos gehört, der nun das Dasein als Protagonist in diesem Mythos übernimmt. Gemeinsam mit seiner Mutter Gaia, die mittlerweile sehr gefrustet von Uranos‘ Verhalten ist, schmiedet er einen Plan und als die Erdgöttin ihm heimlich eine Sichel zustecken kann wittert er seine Chance: Er entmannt seinen Vater, der sein Fortpflanzungsorgan jetzt im hohen Bogen davon fliegen sieht, während er selbst ein für alle Mal nicht mehr mit Gaia verbunden ist (Trennung von Himmel und Erde). Aus den Bluts- und Spermatropfen seines umherfliegenden Penis entstehen weitere mythologische Gestalten, zum Beispiel Nymphen, Giganten oder Erynien - und zu guter Letzt trifft der letzte Tropfen aufs Meer und daraus entsteht niemand Geringeres als Aphrodite, die griechische Göttin der Liebe. Die Titan*innen bilden nun Paare mit ihren jeweiligen Schwestern/Brüdern und bevölkern die Welt, die sie nun beherrschen, mit zahlreichen mythologischen Wesen und weiteren Personfikationen / Naturgegebenheiten, sozusagen mit allen Aspekten, die die Welt ausmachen. Die wichtigsten Protagonisten bleiben hierbei Kronos und seine Frau / Schwester Rhea. Denn schon bald stellt sich Kronos - genau wie sein Vater - als tyrannischer Patriarch heraus und isst seine Kinder eins nach dem anderen direkt nach seiner Geburt im ganzen auf. Und diese Kinder sind keine Unbekannten, was zugleich ein Spoiler für den weiteren Verlauf der Geschichte ist, denn es handelt sich um: Hestia, die spätere griechische Göttin des Herdes und der Familie, Hera, die griechische Göttin der Ehe und spätere Ehefrau des Zeus, Demeter, die Göttin der Ernte, Poseidon, den Gott des Meeres, Hades, den späteren Gott der Unterwelt und zuletzt Zeus, den späteren Göttervater und höchsten aller griechischen Götter und Göttinnen. Etablierung der griechischen Götter und Göttinnen Wie zuvor sein Vater Kronos kann auch Zeus nun durch eine Verschwörung mit seiner Mutter Rhea seinen eigenen Vater stürzen. Er überfällt ihn und bringt ihn dazu, Zeus’ Geschwister auszuspeien, die alle im Magen des Kronos überlebt hatten. Es folgt ein epischer jahrelanger Kampf zwischen Gött*innen und Titan*innen, die sogenannte Titanomachie. Am Ende gewinnen die Gött*innen und nehmen ihre herrschende Position auf dem Olymp ein, um dort sozusagen die erste Generation der kanonischen 12 höchsten olympischen Götter zu werden. Hestia und Hades allerdings gehören nicht lange dazu, da Hades die Unterwelt beherrschen wird und Hestia ihren Platz im Olymp abgibt, um näher bei den Menschen auf der Erde zu sein. Neben Aphrodite, Zeus, Poseidon, Hera und Demeter gehören später noch dazu: Apollon (Gott der Künste), seine Schwester Artemis (Göttin der Jagd), Ares (Gott des Krieges), Dionysos (Gott des Weines), Athena (Göttin der Weisheit) und Hephaistos (Gott des Handwerks). All diese Gött*innen werden in zahlreichen weiteren Folgen unseres Mythologie Podcasts eine zentrale Rolle spielen. Wir freuen uns drauf - und hoffen, ihr auch. Literaturempfehlung: G. Schwab, Sagen des Klassischen Altertums, egal welche Auflage. Allerdings kommt der Schöpfungsmythos nicht vor. Hier auch noch eine Podcastfolge zum selben Thema, bisschen ernsthafter, vom Bayrischen Rundfunk: https://www.br.de/mediathek/podcast/mythen-michael-koehlmeier-erzaehlt-sagen-des-klassischen-altertums/folge-2-gaia-uranos-kronos/41518 . Unterhaltsam zum Thema ist auch dieser Blog: https://easymyth.de/griechische-mythologie/vatermord-zum-fruehstueck/

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  • 19.07.2021
    287 MB
    00:18
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    Trailer - Der Mythologie Podcast für Kulturbanausen

    In diesem Mythologie Podcast sollen Mythen aus allen Kulturkreisen für Menschen aufbereitet werden, die kein großes Vorwissen haben. Die Geschichten über Mythen aus Griechenland und Rom werden hier eine zentrale Rolle spielen, da beide Erzählerinnen Klassische Archäologinnen sind. Schwerpunkte soll aber auch die nordische Mythologie, die Mythologie der indigenen Völker Nord-, Mittel-, und Südamerikas sowie die Mythen Asiens, Afrikas und Ozeaniens bilden. Im Idealfall wird dieser Podcast Mythologie für jeden greifbar und spannend machen und auf interessante Weise erzählen. Um den Bogen zur heutigen Zeit zu schlagen, wird es auch immer wieder Empfehlungen zu modernen Rezeptionen der Mythen geben. Hinzu kommt der „Wahrheits“-Teil des Podcasts, der sich am Ende der jeweiligen Folge kurz mit „Reality-TV“ beschäftigen wird, um die Zuhörer zurück in die Gegenwart zu befördern.

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