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SWR2 Essay

Im SWR2 Essay machen wir uns Gedanken über die Menschen und die Welt, in der sie leben; über Philosophie, Zeitgeist, Musik, Natur und die Merkwürdigkeiten des Daseins

Alle Folgen

  • 26.05.2021
    49 MB
    54:29
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    Abschied von Zuhause

    Aufräumen im Hause der verstorbenen Eltern. Da stehen wir nun also und haben das Dilemma. Das eine Zuhause gibt es nicht mehr. Ein anderes Zuhause ist noch nicht in Sicht. Was bleibt, sind Abschied und Suche. Und unsere Trauer. Darüber kann man reden. Martin Becker tut es.

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  • 26.05.2021
    45 MB
    51:40
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    Zeit - Geist - Geister

    Der Zeitgeist fährt Lastenfahrrad, er hinterlässt einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck. Er ist auf Instagram. Kein Problem, sagt der Zeitgeist, ganz entspannt, trink einen Smoothie. Er ist ganz offen, genderkorrekt, gedanklich und emotional flexibel. Und er twittert. Kann man dem Zeitgeist überhaupt gerecht werden, ohne einen Social-Media-Account zu haben? Fragt sich Charlotte Roos in Ihrem Radioessay. Und vor allem: Wie kann man sich ihm entziehen, diesem garstigen Ding: Dem Zeitgeist?

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  • 26.05.2021
    51 MB
    53:55
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    Von der Behebung des Kreises oder Wie man sich davonkommt (vielleicht)

    Ein sprachlich, inhaltlich und formal ungewöhnlicher Essay über den „Fall Achille Mbembe“. Über eine Diskussion, in der es um den vermeintlichen Antisemitismus eines afrikanischen Intellektuellen ging, der als Redner von der Ruhrtriennale ausgeladen wurde. Eine Debatte, die sich im Kreise drehte und nicht recht zu fassen war. Die junge Philosophin Gloria Freitag liest die Debatte um Mbembe mit Jacques Derrida und stellt Fragen: „Wie soll man den Kreis verlassen? Ist den / die / das Andere sein zu lassen so schwer?“

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  • 26.05.2021
    47 MB
    54:50
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    Ja! – Gedanken zum Verhältnis von Musik und Affirmation

    Die Affirmation in der Kunst, insbesondere in der Musik: Ist sie immer ganz direkt, oder kann sie sich auch subtil äußern? Für wen ist sie von Bedeutung?

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  • 26.05.2021
    68 MB
    01:09:32
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    Arno Schmidt: Wieland oder die Prosaform - Ein erdachtes Gespräch

    Ein ganz großer Name des Radio-Essays ist Arno Schmidt. Ein Autor, der seit seinem Auftauchen 1949 viele Fürsprecher hatte, Alfred Döblin, Alfred Andersch. Er erhielt gleich für seinen ersten längeren Prosatext den Großen Akademie-Preis der Mainzer Akademie und 1977 von seinem Bewunderer Jan Philip Reemtsma sogar 350.000 DM, den Gegenwert des Literaturnobelpreises. Und doch schaffte er es, zeitlebens vom Air des Verkannten und Unbekannten zu leben. Ein Autor in der Tradition des Expressionismus und der Sprachkunst James Joyce, der viel Experimentelles und Neues in die öde Kahlschlagprosa nach 1945 brachte - dessen Figuren jedoch überraschungsarm immer den gleichen, reaktionären Typus mit den immer selben Meinungen, Abneigungen und Vorlieben verkörpern. Arno Schmidt war ein Snob, ein Rechthaber und ein misogyner Eremit. Das hört man auch in diesem Essay.

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  • 26.05.2021
    48 MB
    52:22
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    Das poetische Temperament

    Essay über eine wohlwollende Lebenseinstellung: Das poetische Temperament. Die Freude am täglichen Abenteuer.

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  • 14.04.2021
    49 MB
    54:30
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    Rituale - Nabelschnur zum Göttlichen

    Rituale bringen Ordnung ins tägliche Chaos; sie schaffen Verlässlichkeit. Selbst im alltäglichsten Ritual finden wir Transzendenz.

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  • 27.03.2021
    51 MB
    54:16
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    Anstiftung zur Landsuche

    Noch mehr als sonst liegt in diesen Zeiten das Glück auf dem Land. Essay von Nina Omilian

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  • 14.04.2021
    52 MB
    54:44
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    Das richtig schlechte Gefühl

    Pascal Richmann ist wieder unterwegs durch die Zeiten und die Zitate. Diesmal in Bamberg und London.

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  • 14.04.2021
    48 MB
    50:46
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    Corona Sounds - Der Klang der Pandemie

    Es gibt eine Bildpolitik der Pandemie. Gibt es auch eine Sound-Politik?

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  • 14.04.2021
    53 MB
    54:53
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    Corona bedingt - Der Symptomcheck ist das Politische

    Welche Geschichten wir uns über die Pandemie erzählen, entscheidet darüber, wie wir uns in Zukunft an sie erinnern werden. Dietrich Brants berichtet von Lockdown-Kuriositäten. Dem Blick auf Wellen und Wellenbrecher. Dem lebenserhaltenden Prinzip viraler Erotik. Vor allem aber beschäftigt ihn der phobische Druck im Vestibül der Ewigkeit. Er analysiert eine psychosoziale Situation, in der bereits der Symptomcheck das Politische ist.

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  • 14.04.2021
    51 MB
    54:11
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    Universale Stille und kosmischer Klang

    Mittlerweile sind wir dazu fähig, zu hören und aufzuzeichnen, wie Planeten, ja sogar schwarze Löcher klingen. Wir denken uns ins Weltall hinaus und nutzen Klänge, um unseren Platz im Kosmos neu zu bestimmen. Der Essay spürt dem nach und versucht, Räume zu beschreiben, die der Mensch nie gesehen hat, aber dennoch zu hören vermag.

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  • 14.04.2021
    57 MB
    57:01
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    Zivilisation ist Eis - Hanns Hörbigers Welteislehre

    In Zeiten, in denen abenteuerliche Erklärungen über Herkunft und Ausbreitung des Virus das früher bei vergleichbaren Anlässen geäußerte Geraune von der Geißel Gottes beinahe plausibel klingen lässt, wollen wir auf eine andere seltsame Welterklärungsformel schauen: Die Welteislehre von Hanns Hörbiger. Ihre Geschichte zeigt auf bizarre und erschreckende Weise, wie eine von Laien konzipierte und propagierte Pseudowissenschaft ein Massenpublikum erreichen, die Herrschaft der wissenschaftlichen Eliten angreifen und zur Staatsreligion aufsteigen kann, wenn sie die Gunst des historischen Augenblicks zu nutzen versteht.

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  • 14.04.2021
    51 MB
    54:47
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    Liegen - Eine Meditation

    Es gibt unzählige Formen des Liegens. Und ebenso viele Gründe dafür, herumzuliegen. Heike Geißler kennt sie alle

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  • 14.04.2021
    54 MB
    55:02
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    Exzess und Askese

    Exzess und Askese sind nicht einfach Gegensätze. Sie sind einander bedingende Kultformen derselben Religiosität in der späten Moderne.

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  • 14.04.2021
    50 MB
    54:57
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    Nebensachen – oder Warum der Mangel an ästhetischem Bewusstsein unsere Demokratie gefährdet

    In der Musik schien für eine ganze Weile alles klar: Es gab die Hauptsache (die Noten, die Töne) und alles mögliche Andere drumherum. Aber stimmt das so noch oder überhaupt? Sind Raum und Aufführungssituation, Texte, Bilder usw. nicht Teil des Ganzen? Im gesellschaftlichen Kontext erscheint die Musik (wie alle Kunst) gern selbst als Nebensache. Wie gerechtfertigt oder womöglich gar gefährlich ist das? Und wie hängen Ästhetik und Politik zusammen? Der Essay des Komponisten Manos Tsangaris versetzt ein scheinbar festes Gefüge in Schwingung.

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  • 14.04.2021
    44 MB
    55:13
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    Als geschähe es zum ersten Mal – Filme der 70er Jahre

    Die Filme der 70er Jahre sind anstrengend, eine Zumutung, sie ersparen uns nichts. Was war das für eine Zeit? Andrea Roedig auf Spurensuche.

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  • 14.04.2021
    55 MB
    56:12
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    Hubert Fichte: Die Bidonvilles von Paris

    Die „banlieue“ von Paris gilt spätestens seit den Aufständen von 2005 als sozialer Brennpunkt und gefährlicher Ort. Schon 1966 reiste der 31-jährige Hubert Fichte im Auftrag des SDR nach Nanterre und La Courneuve und berichtete von dort.

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  • 14.04.2021
    14 MB
    14:37
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    Wie soll ein Radioessay klingen? Wolfram Wessels und Michael Lissek streiten sich.

    Der Essay "Die ungeheure Entbehrlichkeit des Menschen" sorgte 2019 unter unseren Hörern für Begeisterungsstürme und radikale Ablehnung gleichermaßen. Warum ist denn da so viel Musik drinne? Sind die verwendeten Geräusche nicht arg illlustrativ? Grund genug, dass Wolfram Wessels den Essay-Redakteur Michael Lissek ins Studio bat, um ein paar grundsätzliche Fragen zum Format des Radioessays zu klären.

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  • 14.04.2021
    51 MB
    54:01
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    Die ungeheure Entbehrlichkeit des Menschen. Adalbert Stifters anthropofugale Erzählkunst

    Er beschwor das "sanfte Gesetz" und war doch Meister in der Schilderung von Naturkatastrophen. Menschen gehen verloren, verschwinden in Eisspalten, werden verschüttet… Die Natur zeigt bei Stifter ihre Übermacht gänzlich gelassen. Dem Kosmos liegt nichts an unserem Überleben. | Von Manfred Koch

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  • 14.04.2021
    54 MB
    56:47
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    Über die Tonkunst in Krisenzeiten – eine Ernüchterung

    Weit über einhunderttausend Veranstaltungen sind coronabedingt ausgefallen. Wie „systemrelevant“ ist die Tonkunst überhaupt und welche Chancen könnte die Reduktion bieten?

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  • 14.04.2021
    50 MB
    57:22
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    Tonight's the Night - Mit Neil Young leben und sterben

    In seinem 2003 erschienenen „Buch der von Neil Young Getöteten“ dreht Navid Kermani Neil Young und Ibn-el-Arabi, islamischen Sufismus und Adorno, Lyrics und Koran durch den Fleischwolf seiner Intelligenz. Ein hinreissendes Buch. 17 Jahre sind seitdem vergangen. Die Tochter, von der das Buch auch handelt, ist groß geworden, Freunde sind gestorben. Neil Young spielt noch immer Konzerte mit Crazy Horse. Und Navid Kermani reist ihnen mit seiner Tochter hinterher. Und dann geschieht in Lucca, Italien, als die Band sich kurz nach Ende des Konzertes verbeugt, etwas sehr Seltsames…

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  • 14.04.2021
    51 MB
    54:43
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    In der Wunderwelt der Wünsche

    Kann man sich aussuchen, was man wünscht? Und was wünscht man sich, wenn alle Wünsche wahr geworden sind? Essay von Valentin Groebner

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  • 14.04.2021
    47 MB
    52:53
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    Spiel's noch einmal Sam

    Die Wiederholung kann herzzerrüttend sein. Manches Mal überkommt einen das Gefühl der Verlorenheit, wenn man sich vorstellt, wie die Tage sich gleichen. Wie alles, was man tut, nur eine Wiederholung derselben Dinge ist, die vor uns Milliarden Menschen getan haben. Und doch: Die Wiederholung bedeutet nicht nur Monotonie und Konvention, sondern bringt das, was wir verloren haben, immer wieder neu in unseren Besitz: die Vergangenheit.

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  • 14.04.2021
    53 MB
    56:52
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    Im Bauch der Weltvitrine – Der Crystal Palace in London und die Wiege des Musikevents

    Ein Kontrapunkt in Corona-Zeiten: Der Essay erinnert an die Ursprünge eines Genres, das heute alles andere als selbstverständlich möglich ist: das große Musik-Ereignis über mehrere Tage, das Festival.

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  • 14.04.2021
    49 MB
    54:24
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    Darsteller und Touristen - Über das Unheimliche (5/5)

    War Johannes Keplers Mutter wirklich eine Hexe? Ist das Internet unser natürliches Habitat? Eine Reise durch die Geschichte des Rundfunks.

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  • 14.04.2021
    56 MB
    57:10
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    Schamlosigkeit - Schämen (3/3)

    Ist es richtig, dass wir in einer schamlosen Gesellschaft leben, wie es konservative Kulturkritik seit über 100 Jahren immer wieder behauptet? Dieser Frage gehen Niehoff & Rücker anhand der Geschichte der Pornographie nach. Pornographie wird durch den Primat der Sichtbarkeit beherrscht. Und während die Scham nur indirektes Sprechen erlaubt, zeichnet sich schamloses Sprechen durch Direktheit und den Abbau von Komplexität aus. Dieser Kult des Direkten beherrscht als Ablehnung jeder Vermittlung oder Repräsentation auch den politischen Zynismus unserer Gegenwart.

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  • 14.04.2021
    53 MB
    55:38
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    Scham und Virtuosität - Schämen (2/3)

    Man muss sich nicht alleine schämen. Es gibt auch die Möglichkeit, die Beschämung umzudrehen – und den Beschämer zu beschämen...

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  • 14.04.2021
    53 MB
    55:22
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    Scham und Repression - Schämen (1/3)

    Drei Stunden Radio-Essay über das Schämen, dieses niederträchtigste aller Gefühle. In Stunde 1: Unterdrückung durch Scham.

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  • 14.04.2021
    45 MB
    49:42
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    Nach der Musik – Gibt es eine anti-essentialistische Philosophie der Musik?

    Niemand will mehr Essentialist sein. Die Vorstellung, dass Musik tönend bewegte Form und sonst nichts sei, scheint weit in der Vergangenheit zu liegen. Selbst diejenigen, denen eine Auflösung des Musikbegriffs zu weit geht, können sich kaum gegen seine Erweiterung wehren, die auf ganz verschiedene Weise von der Musikethnologie und der zeitgenössischen Musik gefordert bzw. praktiziert wird. Aber ist die Sache wirklich so einfach? Lässt sich der Musikbegriff dezentrieren? Und sprechen die Forderungen nach einer Dekolonisierung des Musikbegriffs und seiner künstlerischen Erweiterung überhaupt über dasselbe?

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  • 14.04.2021
    52 MB
    57:30
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    One Night In Paris - Über das Unheimliche (4/5)

    Was hat es denn nun wirklich mit Paris auf sich? Pascal Richmann tastet nach den Grenzen, hinter denen die Simulation beginnt.

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  • 14.04.2021
    52 MB
    56:06
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    Ich habe das Theater immer sehr geliebt

    Wie geht das Theater mit seinen Autor*innen um? Ein polemischer Essay.

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  • 14.04.2021
    48 MB
    56:02
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    Angstgeräusche

    W.H. Auden nannte sein Zeitalter im Jahr 1947 das «Age of Anxiety». Zurecht. Das 20. Jahrhundert ist vieles, aber gewiß auch ein Zeitalter der Angst. Das bildete auch das Hörspiel im deutschen Rundfunk ab, angefangen von Ernst Schnabels «29. Januar 1947» über Günter Eich bis hin zu unbekannteren Hörspielmachern wie Wolfgang Weyrauch.

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  • 14.04.2021
    36 MB
    44:50
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    Vladimir Jankélévitch — Wiederentdeckung eines musikliebenden Philosophen

    Vladimir Jankélévitch Philosophiestudium orientierte sich vor allem an Henri Bergson. Er veröffentlichte viele Studien zur Musik z. B. von Gabriel Fauré und Claude Debussy.

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  • 14.04.2021
    47 MB
    50:47
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    Die besten Jahre - Von Mutterglück, Mutterschuld, Mutterwut und Muttersprache im Notbetrieb

    Eine Schriftstellerin in Isolation. Gerade Mutter geworden, alleinerziehend. Das Kind will nicht schlafen, die Mutter schon. Das Kind braucht Aufmerksamkeit, die Mutter Zeit zum Schreiben. Und dann kommt auch noch Corona. Simone Hirth schreibt in ihrem autobiographischen Essay über die Schwierigkeit, gebraucht zu werden. Von dem paradoxen Gefühl, das eigene Kind zu lieben und doch alleine sein zu wollen. Ein Essay über die vielfältigen und immer schwierigen Modi der Kommunikation – in Briefform. Von Simone Hirth

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  • 14.04.2021
    51 MB
    55:57
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    Hab von dir geträumt, du hast meinen Kaktus abgebrochen – Über die Liebe

    Lisa Krusche, die dieses Jahr den Deutschlandfunk-Preis des Bachmann-Wettbewerbs gewonnen hat, schreibt eine Liebeserklärung an die Freundschaft.

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  • 14.04.2021
    46 MB
    52:25
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    A Noble Craft - Über das Unheimliche (3/5)

    Auf welche Weise sind eigene Erinnerungen verwoben mit jenen, die wir teilen? Anhand kollektiv wahrgenommener Katastrophen fragt Pascal Richmann nach dem Verhältnis zwischen Fabel und Wirklichkeit.

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  • 14.04.2021
    51 MB
    55:43
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    Ilija Trojanow über Neugier auf Neugier - Oder hat sich's ausgefragt?

    Ohne Neugier keine Wissenschaft, keine Entdeckungsreisen. Und keine Nachbarn, die ihre Nase in alles hineinstecken. Woher diese Eigenschaft, sich ins Unbekannte zu schnüffeln, selbst wenn es keine offensichtliche Relevanz für das eigene Leben hat? Von Ilija Trojanow

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  • 14.04.2021
    52 MB
    56:55
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    100 Jahre Salzburg Festival – Mozart, Mysterien, Machtspiele

    Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt bilden das Gründer-Triumvirat der Salzburger Festspiele. Am 22. August 1920 schlug deren erste Stunde auf dem Domplatz.

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  • 14.04.2021
    52 MB
    56:32
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    Fehlt da was? Über Sein, Nichts, Werden und das, was fehlt

    „Warum hat man Sie damals nicht abgetrieben?“, fragte ein Arzt die Autorin, die mit einer kleinen Behinderung geboren wurde. Es fehlen zwei Finger an der rechten Hand. Diese Verkrüppelung ist fast zu marginal, um darüber zu reden, aber sie ist doch groß genug, sie nicht zu bemerken. Andrea Roedig erzählt die persönliche Geschichte ihrer kleinen Hand als philosophische Reflexion über die Potenz des Nicht-Vorhandenen von Parmeides bis Lacan und darüber hinaus. Es geht um Verkrüppelung, Negation, den verklärten Leib und die Frage: Kann etwas fehlen, das nie da gewesen ist? Von Andrea Roedig

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  • 14.04.2021
    49 MB
    55:13
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    Der Sturm - Theater als Reise zum Menschen

    In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt. Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares "Der Sturm" reflektiert Evelyn Dörr Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst.

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  • 14.04.2021
    42 MB
    48:21
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    Die Macht der Schweinsblase – Fußball - eine Feldforschung

    „Das Fussballspiel zielt auf die maximale Beschmutzung eines geschützten Raumes durch eine kleine, kackbraune Kugel, deren Inneres aus einer aufgeblasenen Schweineblase besteht und die mit dem verworfensten Körperteil des Menschen im gegnerischen Heiligtum versenkt wird, mit dem tumben, stumpfsinnigen, ungeschickten und unproduktiven Fuß. Welch ein Fest!“ Von Fred Bellmer

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  • 14.04.2021
    50 MB
    56:52
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    Meme und Musik - Hat die Musik ihr Higgs-Teilchen gefunden?

    Seit den 1970er-Jahren geistert ein schillernder Begriff im Kulturdiskurs herum: das Mem. Der Essay fragt nach dem Potential der Memetik für das Verständnis von Musik.

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  • 14.04.2021
    54 MB
    56:44
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    Fluxus. Die Musikalisierung der Kunst. Von Herbert Köhler

    Die FLUXUS-Bewegung brachte Kunst und Musik, Bild und Komposition, Hör- und Sehkunst neu zusammen. Vielleicht lässt sich die künstlerische Schnittmenge von Optik, Akustik und Aktion durch FLUXUS auch als Kritik der letzten 150 Jahre Ästhetikgeschichte verstehen? Etwa, indem sie eine uralte, griechische Feststellung aktualisiert: panta rhei, alles fließt … oder eben Fluxus.

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