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DIE ZEIT: Hinter der Geschichte

Im neuen ZEIT Podcast berichten unsere Redakteure von den Höhepunkten ihrer Recherchen und bieten dem Hörer damit einen direkten und oft sehr persönlichen „Blick“ hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit. Was hat sie an dem Thema gereizt? Was war überraschend? Welche Persönlichkeiten haben sie beeindruckt? Wo sind sie auf Widerstände und wo vielleicht auch mal an ihre Grenzen gestoßen? Mit dem Podcast möchten wir unseren Freunden der ZEIT die Möglichkeit geben, die Redakteure hinter den Geschichten besser kennen zu lernen und gleichzeitig tiefere Einblicke in ihre journalistische Arbeit zu erlangen. Freuen Sie sich auf das zehnköpfige Team aus den unterschiedlichsten Ressorts der ZEIT. Viel Spaß.

Alle Folgen

  • 19.11.2020
    18 MB
    21:56
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    Warum die ZEIT niemals eine Wurstbude eröffnen wird – ein Gespräch mit dem ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser

    Hinter der Zeitung DIE ZEIT steht ein Unternehmen, das jährlich über 200 Millionen Euro Umsatz macht und jede Woche mehr als 530.000 Zeitungsexemplare verkauft. In dieser Woche spricht in unserem Podcast ZEIT-Geschäftsführer Rainer Esser über die wirtschaftliche Seite des Journalismus. Er leitet den Verlag seit 21 Jahren und hat mit ihm eine der großen Erfolgsgeschichten des deutschen Pressemarktes geschrieben. Im Gespräch mit Lennart Schneider erklärt er, wie sich die Zeitung finanziert, was bei Konflikten zwischen wirtschaftlichen und journalistischen Interessen passiert und warum die ZEIT zwar ein Café hat, aber niemals eine Wurstbude eröffnen wird.

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  • 13.11.2020
    15 MB
    17:41
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    Ist 2020 doch besser als sein Ruf? (DIE ZEIT 47/2020)

    Das Jahr 2020 steht kurz vor dem Ende und wahrscheinlich sind viele froh, wenn es vorbei ist. Aber war das Jahr wirklich so schlimm, wie es uns gerade erscheint? Vivian Alterauge und Moritz Herrmann haben für das Entdecken-Ressort 50 Dinge aufgelistet, die gar nicht so übel waren – von Hindernisparcours für Eichhörnchen bis zur Abwahl Donald Trumps. Im Gespräch mit Wissen-Redakteur Fritz Habekuß verraten sie, wie sie zu ihrer Auswahl kamen und ob sie noch eine Chance für die Ehrenrettung dieses Jahres sehen.

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  • 05.11.2020
    19 MB
    23:05
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    Durch die lange US-Wahlnacht (DIE ZEIT 46/2020)

    In den USA wird traditionell an einem Dienstag gewählt. Das stellt die Politikredaktion alle vier Jahre vor eine Herausforderung: Denn spätestens am Mittwochmorgen ist Andruck der neuen Ausgabe der ZEIT. Wie haben sich die Politikredakteure diesmal darauf vorbereitet? Es war ja klar: Die Entscheidung zwischen Donald Trump und Joe Biden wird knapp. Wie war die Stimmung, als die ersten Hochrechnungen reinkamen? Und was haben sie gemacht, als am vergangenen Dienstag zum Redaktionsschluss völlig offen war, wer die Wahl gewinnen würde? Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT, hatte am 3. November Nachtschicht. Im Podcast mit Sarah Schaschek erzählt er, warum das mit dem Vorschlafen bei ihm nicht so richtig geklappt hat – und wie die Redaktion mit dem ungewissen Wahlausgang umgegangen ist.

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  • 29.10.2020
    20 MB
    23:52
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    Bitte nicht hinlegen! Wie Städte unser Verhalten steuern (DIE ZEIT 45/2020)

    Ungemütliche Bänke, fiepende Kästen, störende Hindernisse: Städte unternehmen eine ganze Menge, um ihre EinwohnerInnen auch ohne explizite Verbote zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen. Kann die urbane Erziehung auch helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen? Der ZEIT-Redakteur Marcus Rohwetter hat sich umgeschaut - und berichtet im Gespräch mit seinem Kollegen Jens Tönnesmann, wie er dabei regelrecht Sensoren für die kleinen und großen Manipulationsmethoden im urbanen Raum entwickelt hat.

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  • 23.10.2020
    14 MB
    16:44
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    Im Interview mit der »Besten Band der Welt« (DIE ZEIT 44/2020)

    Die Ärzte – nach eigener Einschätzung die »beste Band der Welt« – stehen seit 1982 für die lustige Seite des Punkrocks. Francesco Giammarco und Anita Blasberg haben die Band anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums »Hell« in Berlin getroffen und die Frage gestellt, wie sie trotz der aktuellen Weltlage ihre gute Laune behalten. Im Gespräch mit Lennart Schneider verrät Giammarco, warum das Interview nicht ganz so gelaufen ist, wie geplant, warum die Ärzte auch heute noch Relevanz haben und wie politisch sie trotz aller Komik sind.

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  • 16.10.2020
    18 MB
    21:35
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    Wein ohne Alkohol - was bleibt vom Vergnügen? (DIE ZEIT 43/2020)

    Nicht erst seit der Corona-Pandemie hat sich das Glas Wein am Abend bei Vielen zu einem beliebten Feierabend-Ritual entwickelt. So auch bei ZEIT-Redakteur und Gourmetkritiker Michael Allmaier. Aber was macht den Wein so interessant? Ist es der Geschmack? Oder vielmehr der Alkohol? Und braucht es letzteren überhaupt? Um das herauszufinden, hat Allmaier zahlreiche alkoholfreie Weine getestet und ist quer durch die Republik gereist, um mit erfahrenen Winzern und Sommeliers zu sprechen.

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  • 09.10.2020
    19 MB
    22:29
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    Was wir lesen: Ijoma Mangold über die Begegnung mit der schreibenden Tennisspielerin Andrea Petković (DIE ZEIT 42/2020)

    Für das Literaturspezial hat Ijoma Mangold den Tennisstar Andrea Petković getroffen, die mit ihrem ersten Erzählband »Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht« eine der großen Überraschungen des Herbstes vorgelegt hat. Im Podcast spricht er über die Begegnung auf dem Tennisplatz, den Wert von Ehrgeiz und den Ursprung ihrer großen Leidenschaft für Literatur. Außerdem stellt Ihnen Wencke Tzanakakis zwei neue Angebote für Buchliebhaber vor: Die Literaturcommunity »Was wir lesen« mit Empfehlungen von ZEIT-Redakteurinnen, Prominenten und Leserinnen und Lesern sowie die Veranstaltungsreihe »Die Blaue Hand« auf ZEIT ONLINE, die mit Online-Events und halbernsten Tipps gegen den Buchmesseblues antritt. Denn in einem normalen Jahr träfen sich jetzt zehntausende Buchfans in den Messehallen in Frankfurt am Main.

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  • 01.10.2020
    22 MB
    26:45
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    Preistreiberei statt Wohnungsbau — Wieso liegen in Großstädten teure Grundstücke brach? (DIE ZEIT 41/2020)

    Deutschlands Großstädte wachsen, die Mieten steigen, Wohnraum ist knapp. Trotzdem gibt es mancherorts unbebaute Grundstücke in bester Lage. Zum Beispiel das Grand Central am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Oder das ehemalige Werksgelände der Holstenbrauerei in Hamburg-Altona. Hier sollten jeweils 1000 und mehr Wohnungen entstehen. Stattdessen wechseln die Gelände zwar immer wieder den Eigentümer und werden auf dem Papier dabei immer teurer, doch gebaut wird nicht. Christoph Twickel, freier Journalist der ZEIT, hat sich das Geschäftsmodell angeschaut, das hinter diesem Grundstückhandel steht. Im Podcast erklärt er, wer die Rechnung für die Spekulationen zahlt — und was dagegen helfen könnte.

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  • 24.09.2020
    11 MB
    13:17
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    Ist Edward Snowden der perfekte Whistleblower? (DIE ZEIT 40/2020)

    Intellektueller und Verstoßener: Für die aktuelle ZEIT-Ausgabe hat der Investigativ-Journalist Holger Stark den Whistleblower Edward Snowden interviewt. Im Gespräch mit Fritz Habekuß erzählt Stark, wieso er Snowden für eine wichtige Stimme der Gegenwart hält, wie er sich zur Regierung seines Gastgeberlandes Russland positioniert und wie er trotz des Lebens im Exil einen überraschenden Optimismus bewahrt.

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  • 17.09.2020
    12 MB
    15:04
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    Wie lautet die Wahrheit über Moria? (DIE ZEIT 39/2020)

    Das größte europäische Flüchtlingslager ist vollständig abgebrannt. War es Brandstiftung – und von wem? Diese Fragen sind höchst politisch geworden. Die ZEIT-Redakteurin Anna Mayr hat auf Lesbos recherchiert, und mit Geflüchteten und Feuerwehrleuten geredet. Im Podcast »Hinter der Geschichte« mit Jens Tönnesmann erzählt sie von dem Chaos und den beklemmenden Bedingungen für die Geflüchteten vor Ort. Wie geht sie mit den widersprüchlichen Berichten der Menschen um und wie lassen sich Informationen überhaupt verifizieren?

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  • 11.09.2020
    23 MB
    27:48
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    Olaf Scholz und die Warburg-Bank: Was wissen wir über Cum-Ex? (DIE ZEIT 38/2020)

    Der Hamburger Warburg-Bank wird vorgeworfen, mit sogenannten Cum-Ex-Tricks viele Millionen Euro aus staatlichen Kassen gestohlen zu haben. Trotzdem verzichtete das zuständige Finanzamt darauf, einen großen Teil dieses Geldes zurückzufordern. Wieso? Hat es politischen Einfluss zu Gunsten der Bank gegeben, womöglich sogar durch den damaligen Hamburger Bürgermeister und heutigen Bundesfinanzminister Olaf Scholz? Diese Fragen stehen im Raum, seit ein Rechercheteam aus NDR und ZEIT neue Erkenntnisse über den Cum-Ex-Skandal zu Tage befördert hat. ZEIT-Redakteur Oliver Hollenstein hat die Recherchen maßgeblich vorangetrieben, im Podcast erklärt er, was wir zu dem Thema bislang wissen, und was nicht – und wieso sogar der Bundestag inzwischen über seine Recherchen diskutiert.

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  • 03.09.2020
    18 MB
    21:12
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    Wie solidarisch sind wir noch? (DIE ZEIT 37/2020)

    Die Pandemie hat gezeigt, dass Menschen in Zeiten der Krise oft mit überraschender Hilfsbereitschaft reagieren. Sie versorgen ihre Nachbarn, wenn sie in Quarantäne sind. Sie unterstützen Unternehmen und Vereine, die vor dem Aus stehen, und die meisten tragen auch eine Maske, um Ihre Mitmenschen zu schützen. Es gibt aber auch viele, die dagegen auf die Straße gehen. DIE ZEIT fragt daher in der aktuellen Titelgeschichte: »Wie solidarisch sind wir noch?«. Die Wirtschaftsredakteure Viola Diem und Jens Tönnesmann haben dafür mit Menschen gesprochen, die während der Pandemie besonders solidarisch gehandelt haben. Im Gespräch mit Lennart Schneider teilt Jens Tönnesmann seine Erfahrungen aus diesen Gesprächen und empirischen Studien.

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  • 27.08.2020
    14 MB
    17:04
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    Können Sie gut lügen, Frau Rückert? (DIE ZEIT 36/2020)

    Als Gerichtsreporterin hat die Stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT, Sabine Rückert, die dunkle Seite der Lüge kennengelernt: Sie hat erlebt, »dass man Menschen vernichten kann durch eine falsche Aussage«. Seitdem beschäftigt sie das Thema. Diese Woche hat sie es zur Titelgeschichte gemacht. In allen Ressorts haben sich Autorinnen dafür mit dem Lügen beschäftigt. Man lernt, warum die Lüge in der Politik Macht stabilisiert, warum Kindern lügen Spaß macht und warum selbst Tiere Dinge vortäuschen. Im Podcast mit Sarah Schaschek erzählt Sabine Rückert ihre eigene Geschichte: warum sie selbst manchmal lügt und wem sie sich am liebsten anvertraut.

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  • 24.08.2020
    21 MB
    24:49
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    Manuela Schwesig bis Helge Schneider – wie funktioniert eine gute Unterhaltung mit Prominenten? (Die ZEIT 35/2020)

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  • 13.08.2020
    12 MB
    14:43
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    #Vanlife – Der Traum vom Bulli (DIE ZEIT 34/2020)

    In Zeiten von Corona träumen viele vom Reisen mit dem Wohnmobil. Auch diejenigen, denen diese Form des Urlaubs bislang eher fern lag. Doch woher kommt die neue Faszination der Deutschen für VW-Bus, Wohnmobil und Co? Darüber spricht Cathrin Scharkowski mit dem ZEIT-Autor Ulrich Stolte. Er selbst ist ein passionierter Bulli-Besitzer und hat in der aktuellen ZEIT eine Gebrauchsanweisung für das Campen geschrieben.

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  • 07.08.2020
    14 MB
    17:07
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    Spezial: »Das Unglück in Beirut ist Ausdruck politischen Versagens!«

    Die Tragödie im Libanon trifft das ohnehin gebeutelte Land hart. Die Wirtschaft am Boden, Corona, und jetzt diese Katastrophe mit mehr als hundert Toten, tausenden Verletzten, hunderttausenden Obdachlosen und einer Stadt in Trümmern. Die Nahostkorrespondentin der ZEIT Lea Frehse lebt in einem der betroffensten Viertel Beiruts und berichtet im Podcast darüber, wie sie die Lage vor Ort gerade wahrnimmt.

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  • 30.07.2020
    14 MB
    17:28
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    Techno fürs Feuilleton? (DIE ZEIT 32/2020)

    Die Corona-Pandemie hat die Berliner Clubszene tief in die Krise gestürzt, und der elektronischen Musik fehlt der Austausch über Grenzen hinweg. Autor Jens Balzer erklärt im Gespräch mit Fritz Habekuß, wieso die kollektive Gemeinschaftserfahrung essenziell ist, wieso so viele musikalische Innovationen aus der LGBTQ-Bewegung kommen und wieso es Techno schwer hat, es ins ZEIT-Feuilleton zu schaffen.

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  • 24.07.2020
    19 MB
    22:37
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    Wie berichtet man über Kindesmissbrauch? (DIE ZEIT 31/2020)

    In Deutschland gibt es Tausende Fälle von sexueller Gewalt an Kindern. Astrid Geisler und ihre Kollegen aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT und ZEIT ONLINE haben recherchiert, wie Ermittler einem riesigen Geflecht aus Tätern auf die Schliche gekommen sind. Im Podcast spricht sie mit Jens Tönnesmann über die monatelange Recherche – und darüber, vor welchem schwierigen Dilemma die Journalisten standen.

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  • 17.07.2020
    21 MB
    25:52
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    Wohin mit 400.000 Schweinen, die nicht geschlachtet werden können? (DIE ZEIT 30/2020)

    Die lange Schließung des Tönnies-Schlachthofs stellt die Fleischindustrie vor ein bislang unbekanntes Problem: Die Tiere leben einfach weiter. Merlind Theile schreibt im Politikteil der aktuellen ZEIT über eine Industrie, die bislang mit tödlicher Effizienz arbeitete und nun aus dem Takt geraten ist. Außerdem spricht sie im Interview mit Lennart Schneider über die Frage, ob Tönnies zum Fukushima der Fleischindustrie werden könnte.

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  • 09.07.2020
    8 MB
    09:32
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    Belgien stellt sich dem eigenen Rassismus (Die ZEIT 29/2020)

    Einst war unser kleines Nachbarland eine große Kolonialmacht – nun hat der König erstmals über die historische Schuld seiner Landsleute und seiner eigenen adligen Vorfahren im Kongo gesprochen. Der ZEIT-Europa-Korrespondent Ulrich Ladurner hat sich im afrikanischen Viertel der belgischen Hauptstadt Brüssel umgehört, wie die Menschen dort das Schuldeingeständnis des Königs aufnehmen. Und wie es ihnen im Belgien des Jahres 2020 geht.

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  • 26.06.2020
    17 MB
    20:03
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    Wie geht es den Tönnies-Arbeitern jetzt? (DIE ZEIT 27/2020)

    Etwa 20% des in Deutschland gegessenen Fleisches kommt von Tönnies, was das Unternehmen bei uns zu dem mit Abstand größten Schlachtbetrieb macht. Nun wurde Tönnies auch zum größten Corona-Zentrum des Landes. Seine Arbeiter müssen auf engstem Raum in Quarantäne verharren. Politiker versuchen, im Seuchenschutz seither Tatkraft zu beweisen, und die Unternehmerfamilie streitet. Der ZEIT-Reporter Sebastian Kempkens reiste nach Nordrhein-Westfalen und hat in den Arbeiterunterkünften recherchiert. Im Podcast erzählt er vom Leben der Arbeiter vor Ort und von den Fragen, die in der ZEIT-Redaktionskonferenz jetzt weiter diskutiert werden.

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  • 19.06.2020
    16 MB
    19:42
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    Ein Freund, ein guter Freund! (DIE ZEIT 26/2020)

    Wir sehen unsere Freunde nur noch auf Bildschirmen und dürfen sie nicht mehr umarmen, selbst dann nicht, wenn wir ihre Nähe brauchen. Das ist bitter. Aber es ist auch ein Anlass, genau jetzt und mit etwas – Pardon – Distanz darauf zu blicken, was Freundschaft überhaupt ist. Alard von Kittlitz hat dazu recherchiert und erzählt im Podcast, wieso Freunde so wichtig sind. Dass Freundschaft, wie wir sie kennen, ein Phänomen des 20. Jahrhunderts ist. Und, was unsere Gene damit zu tun haben.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/26/freundschaften-philosophie-entstehung-corona-krise

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  • 18.06.2020
    22 MB
    26:36
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    Spezial: Kann »Black Lives Matter« die USA nachhaltig verändern?

    Die USA-Korrespondentin der ZEIT Kerstin Kohlenberg beantwortet in dieser Podcast-Folge Leserfragen zu der neuen Bürgerbewegung »Black Lives Matter« und den Folgen daraus für die Präsidentschaftswahlen.

    Die USA erleben derzeit die größten Aufstände seit Jahrzehnten. Dabei geht es nicht mehr nur um George Floyd – den schwarzen US-Bürger, der bei einer Polizeifestnahme getötet wurde. Es geht um strukturellen Rassismus und um eine gespaltene Gesellschaft.

    Mit Kerstin Kohlenberg sprechen wir über die tiefen Wurzeln der Diskriminierung und natürlich über die Rollen von Donald Trump und Joe Biden. Wir begannen unser Gespräch mit all Ihren Leserfragen im Gepäck zuerst als Videochat zwischen Hamburg und New York, wo Kerstin wohnt. Doch wegen Internetproblemen in den USA mussten wir mittendrin abbrechen und am späteren Abend als Podcast zu Ende führen. Viel Freude beim Nachhören.

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  • 11.06.2020
    14 MB
    17:30
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    Homeoffice: Das Büro bekommt Konkurrenz (DIE ZEIT 25/2020)

    Die Pandemie zwang Millionen von Angestellten ins Homeoffice. Doch aus der Not wurde ein Modell, an dem viele Unternehmen festhalten wollen. Die Arbeitswelt steht vor einem gewaltigen Wandel. In der aktuellen Titelgeschichte haben Karin Ceballos Betancur, Viola Diem, Simon Kerbusk und Kolja Rudzio mit Arbeitnehmern- und Arbeitgebern über die Vor- und Nachteile des Homeoffice gesprochen. Im Podcast erzählt der stellvertretende Wirtschftsressortleiter Simon Kerbusk im Gespräch mit Lennart Schneider, wie sich das Arbeitsleben auch nach Corona ändern könnte und gibt einen persönlichen Einblick, wie die ZEIT-Redaktion im Homeoffice zusammenarbeitet.

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  • 04.06.2020
    11 MB
    13:20
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    Die Menschen, die an Covid-19 starben (DIE ZEIT 24/2020)

    Über die Corona-Opfer wird viel gesprochen. Wie stark steigen die Zahlen, wie viele sind es heute in Hamburg, in New York? Die Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung nicht überlebt haben, bleiben unsichtbar. Das Dossier der ZEIT hat sich in Deutschland auf die Suche gemacht: nach Angehörigen, Freunden, Wegbegleiterinnen der Menschen, die mit einer Corona-Infektion starben. Im Gespräch mit der Moderatorin Sarah Schaschek erzählt die Leiterin des Dossiers, Tanja Stelzer, davon, wie sie gemeinsam mit einem Autoren-Team diese Geschichten »über das Leben« recherchiert hat.

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  • 29.05.2020
    29 MB
    34:56
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    Feuilleton-Spezial (6): Der früheste Corona-Rückblick der Welt

    Vorbei ist Corona leider noch nicht – aber es gibt wieder eine Art Normalität. In der vorerst letzten Feuilleton-Spezial-Ausgabe sprechen Lars Weisbrod und Nina Pauer darüber, wie ihnen die Corona-Zeit in Erinnerung bleiben wird. Und fragen sich: Woran erkennt man eigentlich, dass wir zurück in der Normalität sind? Und wollen wir überhaupt dahin zurück? Bei der Antwort helfen ihnen ein altes Harald-Schmidt-Zitat und der Text ihres Kollegen Thomas Assheuer.

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  • 20.05.2020
    28 MB
    33:41
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    Zeitalter der Pionierinnen (DIE ZEIT 22/2020)

    Ob in der Politik, in der Wirtschaft oder in der Forschung: Frauen erreichen immer mehr Positionen, die zuvor nur Männer innehatten. DIE ZEIT hat viele dieser Pionierinnen in den vergangenen Wochen vorgestellt, Lisa Nienhaus und Ann-Kathrin Nezik haben die Serie »Die Erste« konzipiert. Im Gespräch mit ihrem Kollegen Jens Tönnesmann erklären die beiden Wirtschaftsjournalistinnen, welche Erfahrungen die beschriebenen Frauen auf dem Weg an die Spitze gemacht haben, welche Diskriminierungen sie aushalten und welche Widerstände sie überwinden mussten – und was passieren sollte, damit ihnen andere Frauen folgen.

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  • 15.05.2020
    27 MB
    32:43
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    Feuilleton-Spezial (5): Kann uns der Existenzialismus jetzt Trost schenken?

    Albert Camus‘ Roman »Die Pest« wird momentan wieder massenhaft gelesen, auf Facebook kursieren existenzialistische Karikaturen: Ist das radikale Denke der Existenzialisten heute aktueller denn je? Warum kann man ausgerechnet heute wieder Halt finden in der Feststellung, dass das Leben an sich absurd und sinnlos ist? Lars Weisbrod und Nina Pauer sprechen mit der ZEIT-Literaturchefin Iris Radisch über die neue Aktualität des Existenzialismus und darüber, wie man beim Lesen der alten Romane zu einem Gefühl großer Freiheit finden kann.

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  • 07.05.2020
    21 MB
    24:59
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    Rekonstruktion einer Tragödie (DIE ZEIT 20/2020)

    Im Herbst 2019 werden in England 39 tote Vietnamesen in einem Lkw-Container entdeckt, die beim Versuch, illegal einzureisen, elendig erstickt sind. Zusammen mit ihrer Kollegin Khuê Pham hat ZEIT-Reporterin Vanessa Vu sich auf die Spur dieser Tragödie begeben. Im Podcast erzählt sie von einer monatelangen Recherche zwischen England, Spanien und Vietnam, Treffen mit den Angehörigen der Opfer – und davon, dass beim Thema Migration und Menschenschmuggel nichts so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick aussehen mag.

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  • 30.04.2020
    25 MB
    30:32
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    Feuilleton Spezial (4): Wir hören endlich alle Corona-Songs

    Von Tocotronic über Sarah Connor bis Kölschrock: Deutschlands Pop-Elite besingt die Corona-Krise. Nina Pauer und Lars Weisbrod küren die 10 wichtigsten deutschsprachigen Corona-Songs und analysieren: Was sagen Musik, Text und Video über den Zustand des Landes? Warum steht Max Giesinger in seiner Einbauküche? Wieso spricht Farin Urlaub Quarantäne falsch aus? Und kann man aus Corona auch einen Apres-Ski-Hit machen?

    Zu den Songs (Playlist bei Spotify): https://open.spotify.com/playlist/3ZXQvcbheQf4rMauAxpecu 10 Corona-Songs auf Deutsch von Lars Weisbrod 36 Min. 48 Sek.

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  • 17.04.2020
    22 MB
    26:09
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    Feuilleton-Spezial (Folge 3): Was hört, liest und guckt »Unorthodox«-Schriftstellerin Deborah Feldmann während Corona?

    Deborah Feldman wuchs in einer ultraorthodoxen jüdischen Glaubensgemeinschaft auf, in der Pop und Literatur verboten waren. Viele Bücher und Musik konnte sie erst nach ihrer Flucht entdecken. Im Feuilleton-Podcast spricht die Bestseller-Autorin über die Netflix-Adaption ihres Buches »Unorthodox«, darüber, was sie jetzt in der Corona-Zeit liest und hört – und darüber, wie sie endlich das gepflegte Trinken lernt.

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  • 10.04.2020
    27 MB
    32:09
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    Feuilleton-Spezial (Folge 2): Wir gucken endlich alle Marvel-Filme

    Nina Pauer und Lars Weisbrod gehen weiter auf kulturelle Aufholjagd: In der zweiten Folge sprechen sie mit ihrem Feuilleton-Kollegen Martin Eimermacher – der schaut sich in seiner WG gerade zum ersten Mal sämtliche 23 Marvel-Superheldenfilme an. Es geht um Iron Man, eine Tätowiermaschine, Elche, die in ihr Sommerquartier wandern, und die alles entscheidende Frage, was zuerst untergeht: die Welt oder der Kapitalismus? Außerdem: Tipps für modische Atemschutzmasken!

    Hier die Empfehlungen im Überblick:

    A History of Western Philosophy, Bertrand Russel Unter Leuten, in der ZDF Mediathek Janoschs »Oh wie schön ist Panama« Marvel (Cinematic Universe) Filme auf Disney+ Ganz besonders: Iron Man den britischen Kulturtheoretiker Mark Fisher Surrealen Kapitalismus á la Donal Trump Mode in Corona-Zeiten Ganz besonders: Munschütze auf Etsy Elchwanderungen im Livestream: https://www.svtplay.se/den-stora-algvandringen?fbclid=IwAR3c5HIzMMSc7qoZ2XhoScKG1Cjq0lWVVKtG9N12-vjBlXInkCH-2LrziYI

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  • 07.04.2020
    23 MB
    27:22
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    Feuilleton-Spezial: Die kulturelle Aufholjagd

    Die Welt steht still, das Land macht Pause, wir müssen zu Hause bleiben - und so wird es vorerst auch noch eine Weile bleiben. Viele nehmen sich deswegen gerade ambitionierte Nachhol-Projekte vor: endlich mal hinterm Sofa saugen, endlich mal ausmisten, endlich mal »Krieg und Frieden« lesen, wie man es sich immer schon vorgenommen und nie geschafft hatte. Unsere neue Podcast-Serie, die heute mit einem Feuilleton-Spezial startet, will Ihnen bei kulturellen Aufholprojekten zur Seite stehen. ZEIT-Redakteur Jens Jessen erklärt, warum sich die dicken Klassiker viel zu schnell weglesen – und rät in diesen Tagen lieber zur Drogenliteratur. Lars Weisbrod und Nina Pauer erzählen von Ihren persönlichen Aufholprojekten und fragen die Komikerin und Autorin Sophie Passmann: Was holen Sie gerade nach?

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  • 02.04.2020
    21 MB
    25:05
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    Giovanni di Lorenzo, wie entsteht die ZEIT während Corona?

    Viele Fragen erreichen uns in diesen Wochen von Leserinnen und Lesern, wie sich denn die Arbeit der ZEIT in dieser historischen Ausnahmesituation verändert hat: Wie viel Corona-Artikel sind genug? Welche anderen Themen braucht der Mensch in diesen Tagen noch? Und wie muss man sich die Abwägung vorstellen, Journalistinnen und Journalisten noch raus zu schicken, um von der Welt nicht nur über Telefon und Videochats zu erfahren? Ein »Hinter der Geschichte«-Podcast mit dem Chefredakteur der ZEIT Giovanni di Lorenzo.

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  • 26.03.2020
    28 MB
    33:48
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    Corona weltweit: Angst vor sozialen Unruhen in New York

    In dieser Episode erzählt Kerstin Kohlenberg aus Brooklyn, wie sich die Kellner aus ihrer Nachbarschaft ihre letzten Gehalts-Checks vor dem Shutdown abholen, wie die Angst vor sozialen Unruhen in der Millionenmetropole steigt und welche Sprengkraft in dem soeben entschiedenen historischen Konjunkturpaket steckt. Aber am eindrücklichsten sind ihre Schilderungen aus einem Städtischen Krankenhaus weit weg der Wallstreet und ganz ohne Manhattans Schickeria. Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und Korrespondenten erzählen in diesen Sonderfolgen unseres Podcast »Hinter der Geschichte« davon, wie sich ihr Leben und Arbeiten in diesem Ausnahmezustand verändert.

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  • 26.03.2020
    24 MB
    28:29
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    Corona weltweit: Lehren aus China?

    Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und -Korrespondenten erzählen davon, wie sie Alltag und Reporterpflichten in diesen Ausnahmewochen jonglieren. Xifan Yang ist China-Korrespondentin der ZEIT und hat die Pandemie gleich zwei Mal erlebt. Sie lebt schon seit Mitte Januar im Zwangs-Home-Office. Erst in Peking, dann in München und jetzt wieder in Peking. Aktuell hat sie noch mindestens zwölf Tage in Hotel-Quarantäne vor sich und berichtet doch über leise Alltagshoffnung auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt und davon, was erste Lehren aus dem Ausbruch von Covid-19 sein könnten.

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  • 24.03.2020
    21 MB
    25:36
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    Corona weltweit: Wie funktioniert die EU in der Krise?

    Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondentinnen und -Korrespondenten erzählen davon, wie ihre journalistische Arbeit in diesem Ausnahmezustand abläuft. Ulrich Ladurner war in den 90er Jahren als Reporter in den Kriegen des zerfallenden Jugoslawien unterwegs, heute durchleuchtet er für die ZEIT aus Brüssel den komplexen Apparat der Europäischen Union. Im Podcast erzählt er vom digitalen Nachholbedarf der EU, von Solidarität in Brüssel – zumindest zwischen Reportern – und von Ursula von der Leyen.

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  • 21.03.2020
    24 MB
    28:51
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    Corona weltweit: Beirut, ein Vorbild für Berlin?

    Wie verändert Corona Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich alles weniger und einsamer wird? ZEIT-Korrespondenten erzählen davon, wie sie unter Ausgangssperren noch journalistisch arbeiten können und vom Alltag in ihrem Berichtsgebiet. Reporterin Lea Frehse ist Augen und Ohren der ZEIT für über 15 Länder des Nahen Ostens und Afrikas. Covid 19 ist im Libanon, wo sie zu Hause ist, schon lange vor Deutschland ausgebrochen. Warum hat sie sich dennoch entschieden zu bleiben? Und wie hat das bankrotte Land es geschafft, die Infektionskurve bisher relativ flach zu halten? Wie geht es den zahlreichen Flüchtlingen in den Lagern im Libanon? Und warum funktioniert die soziale Isolation sogar in den feierwütigen Partybezirken Beiruts besser als bei uns in Berlin?

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  • 19.03.2020
    24 MB
    28:54
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    Corona weltweit – Bericht aus Moskau

    Wie verändert das Coronavirus Gesellschaften weltweit, wenn plötzlich das Leben ruhiger und einsamer wird? ZEIT-Auslandskorrespondenten erzählen von ihren schwierigen Abwägungen: Im Berichtsgebiet bleiben, trotz gesundheitlich prekärer und politisch autoritärer Lage? Oder gehen und damit die Augen und Ohren für die Menschen vor Ort verlieren? Die ZEIT-Russlandkorrespondentin Alice Bota etwa berichtet im »Hinter der Geschichte«-Podcast aus ihrem Wohnzimmer heraus von russischem Rentnerfernsehen mit zweifelhaften Hausfrauentricks gegen Corona und besonnenen Wasserträgern in Moskau.

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  • 13.03.2020
    12 MB
    14:41
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    Die »Hinterbänkler« im Bundestag (DIE ZEIT 12/2020)

    In den Medien liest man viel über Machtkämpfe und Debatten von Spitzenpolitikern. Unter den 709 Abgeordneten des deutschen Bundestages gibt es aber auch viele, deren Namen man nicht kennt, die selten in Talkshows auftreten und die sich in Gremien mit Detailthemen befassen. Ihre Entscheidungen haben häufig große Auswirkungen auf das Leben jedes einzelnen, dennoch werden sie etwas geringschätzig als »Hinterbänkler« bezeichnet. Womit beschäftigen Sie sich in ihrem Parlamentsalltag? Und was sagt ihre Rolle über unsere politische Kultur aus? ZEIT-Reporter Henning Sußebach hat den Abgeordneten, der als letzter für den Bundestag nachnominiert wurde, eine Woche lang begleitet und hat dabei einige Überraschungen erlebt. Im Podcast-Gespräch mit Lennart Schneider erzählt er von seinen Beobachtungen.

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  • 06.03.2020
    26 MB
    31:17
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    Kann die Wirtschaft das Klima retten? (DIE ZEIT 11/2020)

    Klimapolitik muss ökonomisch besser durchdacht werden, sonst bleibt sie wirkungslos. So ist es in dieser Woche in der ZEIT zu lesen. Der Wirtschaftsredakteur Thomas Fischermann beschäftigte sich mit den vielversprechendsten Instrumenten und größten Schwierigkeiten der Klimapolitik. Über diese Recherche und über die Frage, wie es um die Geduld und Frusttoleranz bei Thomas ganz persönlich steht – schließlich berichtet er seit Anfang der 90er Jahre über Umweltthemen in der Wirtschaft – davon erzählt er in der aktuellen Ausgabe des »Hinter der Geschichte«-Podcasts.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/11/klimaschutz-co2-steuer-emissionshandel-anleihen-zentralbanken

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  • 28.02.2020
    10 MB
    12:46
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    182 Opfer rechter Gewalt (DIE ZEIT 10/2020)

    Wenn Sie diese Woche die ZEIT aufschlagen, dann finden Sie im Dossier eine Seite, die eigentlich wie ein Denkmal oder wie ein Mahnmal aussieht. Sie listet alle Menschen, die seit 1990 durch rechtsextreme Gewalt gestorben sind - 182 Namen stehen in der Liste – neun von ihnen sind vergangene Woche in Hanau ermordet worden und dazu gekommen. Das Dossier stellt eine Frage, die seit Jahren im Raum steht, aber aktueller ist denn je: Warum hört der rechte Terror nicht auf? Im Podcast sprechen Wirtschaftsredakteur Jens Tönnesmann und Dossier-Redakteur Malte Henk über diese Frage und darüber, wie man als Team von elf Redakteuren in sehr kurzer Zeit ein so umfangreiches Thema recherchiert.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/10/rechtsterrorismus-rechtsextremismus-gewalt-deutschland

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  • 14.02.2020
    11 MB
    13:48
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    Saschas Krieg am Rande Europas (DIE ZEIT 8/2020)

    Am Ende steht die Geschichte auf zwei Seiten. Material hatte Alice Bota aber für ein ganzes Buch. Die Osteuropa-Korrespondentin der ZEIT erzählt im Podcast mit Sarah Schaschek, dass sie eigentlich eine ganz andere Geschichte recherchieren wollte – und wie daraus ein Porträt über einen Mann wurde, den sie ein Dreivierteljahr lang wieder und wieder traf.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/08/ostukraine-krieg-russland-minsker-abkommen

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  • 10.02.2020
    10 MB
    12:04
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    Fridays for Future: Was, wenn die Welle bricht? (DIE ZEIT 7/2020)

    Fridays for Future wurde aus dem Nichts zur größten Jugendbewegung, die es in Deutschland je gab. Wie wird es mit der Bewegung weitergehen – verlieren die Aktivisten ihre Energie, organisieren sie sich neu, radikalisieren sie sich? Hannah Knuth, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, berichtet im Gespräch mit Jens Tönnesmann von einer Recherche, für die sie mit Aktivisten aus mehreren Ortsgruppen gesprochen und sich durch Strategiepapiere und Sitzungsprotokolle gearbeitet hat.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/07/fridays-for-future-deutschland-demonstrationen-klimaschutz-jugendbewegung

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  • 07.02.2020
    16 MB
    19:35
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    Korrespondenten-Spezial: Warum der Nahe Osten mehr ist als Kriege, Krisen und Katastrophen

    Lea Frehse ist seit 2019 als Nahost-Korrespondentin für über 15 Länder zuständig. Wirklich stabil ist davon keins. Im Podcast mit der Politikredakteurin Andrea Böhm, die auch ihre Vorgängerin in Beirut war, spricht Lea Frehse über Herausforderungen und neue diffuse Gefahren in dieser Region. Und sie erzählt auch, warum sie trotzdem fasziniert ist von diesem Nahen Osten, der ihr als Korrespondentin so viel abverlangt.

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  • 30.01.2020
    17 MB
    21:03
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    Korrespondenten-Spezial: Wie berichtet man aus einem Amerika, in dem Donald Trump regiert?

    Kerstin Kohlenberg ist seit 2012 USA-Korrespondentin der ZEIT. In den Obama-Jahren ist sie nach Amerika gegangen, um lange Reportagen aus dem Land mitzubringen, das für viele Europäer der Inbegriff von Freiheit war. Nun unter Donald Trump sieht die Nachrichtenlage ganz anders aus. Im Podcast-Gespräch mit der Politikredakteurin Andrea Böhm spricht sie über das Gefühl, von den Ereignissen überrollt zu werden, wie sie die Spaltung in der amerikanischen Bevölkerung in den letzten Jahren erlebt und wieso sie Hoffnung hat, dass das Land diese überwinden kann.

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  • 23.01.2020
    14 MB
    17:09
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    Korrespondenten-Spezial: China – Zwischen Entwicklungsland und aufstrebender Supermacht

    Stabiles Handynetz und Hochgeschwindigkeitszüge – vor allem die technologischen Fortschritte lassen das Entwicklungsland zur globalen Supermacht heranwachsen. Menschenrechtsverletzungen und Repressionen gehören ebenso zur Tagesordnung. Gibt der Erfolg den Chinesen recht? Und zu welchem Preis? Im Gespräch mit Politikredakteurin Andrea Böhm spricht China-Korrespondentin Xifan Yang über die immer größer werdenden Widersprüche in dem bevölkerungsreichsten Land der Erde.

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  • 16.01.2020
    9 MB
    11:32
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    Im Angesicht des Feuers (DIE ZEIT 4/2020)

  • 13.01.2020
    14 MB
    16:54
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    Korrespondenten-Spezial: Vom Kriegsreporter zum Europakorrespondenten – Unser Mann in Brüssel

    Ulrich Ladurner ist seit über zwanzig Jahren bei der ZEIT. Jahrelang hat er dabei von Krieg und Krisen berichtet, jetzt ist er als EU-Korrespondent in Brüssel. Im Podcast mit Politikredakteurin Andrea Böhm spricht er über Parallelen und Unterschiede, die das neue Berichtsgebiet und die neuen Aufgaben mit sich bringen und darüber, weshalb Brüssel nicht nur eine Reise, sondern vor allem eine Korrespondentenstelle wert ist. Wie kann ein Journalist bei einem solch großen Institutionen-Apparat den Überblick behalten und wie schafft man es, bei den permanenten Aushandlungsprozessen nicht die Geduld zu verlieren?

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  • 10.01.2020
    14 MB
    16:31
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    Iran: Mit der Krise Schritt halten (DIE ZEIT 3/2020)

    Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Souleimani durch eine US-amerikanische Drohne ändert sich die politische und militärische Weltlage quasi minütlich. Wie kann die Wochenzeitung auf der Höhe des Geschehens bleiben? Und eine Titelgeschichte zu einem der großen Konflikte der Gegenwart produzieren, die über den Tag hinaus gültig bleibt? Ein Gespräch mit Jörg Lau, dem außenpolitischen Koordinator im Politikressort der ZEIT, über den Redaktionsalltag in Zeiten der Krise, verlässliche Quellen in verwirrten Zeiten und Whiskey um Mitternacht.

    Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/03/toetung-kassem-soleimani-iran-irak-usa-rache

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