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SWR2 lesenswert - Literatur

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  • 20.01.2022
    4 MB
    04:35
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    Kate Grenville - Ein Raum aus Blättern

    1788: Elizabeth Macarthur kommt als Frau des englischen Offiziers John Macarthur in Sydney an. Sie lernt das Leben in der britischen Strafkolonie kennen, erkämpft sich Freiräume und trifft auf die Ureinwohner des Landes. Kate Grenvilles "Ein Raum aus Blättern" ist ein packender historischer Roman über Wahrheit und Lüge - und die Selbstbehauptung einer Frau. Rezension von Tino Dallmann. Aus dem Englischen von Anne Emmert Nagel & Kimche Verlag, 368 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-312-01234-3

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  • 19.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Antonio Damasio - Wie wir denken, wie wir fühlen

    In "Wie wir denken, wie wir fühlen" will der Hirnforscher Antonio Damasio die Grundsätze seiner Bewusstseinstheorie populärwissenschaftlich und bündig darlegen. Das muss notgedrungen eine sehr grobe Skizze bleiben, ist nichtsdestotrotz ein Bollwerk gegen raunende Seelenmetaphysik und Naturwissenschaftsfeindlichkeit. Rezension von Pascal Fischer. Aus dem Englischen von Sebastian Vogel Hanser Verlag, 192 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-446-27094-7

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  • 18.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Hiromi Ito - Dornauszieher. Der fabelhafte Jizo von Sugamo

    Die pflegebedürftigen Eltern in Japan, der frustrierte Ehemann daheim in Kalifornien und die unter Depressionen leidende Tochter: Alle schreien nach Hiromi. Und Hiromi funktioniert. Hilft allen. Verausgabt sich. Und sehnt sich nach Erlösung. Hiromi Itos "Dornauszieher" ist ein sprachmächtiges Romanpoem, das mit Verve und Witz die Leiden einer Frau mittleren Alters aufarbeitet. Rezension von Isabella Arcucci. Aus dem Japanischen und mit einem Nachwort von Irmela Hijiya Matthes & Seitz Verlag, 331 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-7518-0053-2

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  • 14.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Helmut Walser Smith - Deutschland. Geschichte einer Nation

    In seinem Buch Deutschland. Geschichte einer Nation unterscheidet Helmut Walser Smith konsequent zwischen der Idee der Nation und der Ideologie des Nationalismus: Die Nation sei älter als die Ideologie, und Letztere habe sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Deutschland überlebt, da es den meisten Deutschen um ein entspanntes Verhältnis zu ihrem Land gehe - ohne dabei die nationalistischen Exzesse in diesem Land in Vergessenheit geraten zu lassen. Rezension von Clemens Klünemann. C. H. Beck Verlag, 667 Seiten, 34 Euro ISBN 978-3-406-77415-7

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  • 13.01.2022
    2 MB
    04:34
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    Joseph Ponthus - Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik.

    "Ich schreibe, wie ich arbeite / Am Fließband" - kein Satz könnte Joseph Ponthus "Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik" besser beschreiben: Sein autobiographischer Roman in Versform handelt von stumpfsinniger Arbeit, die Körper und Seele zermürbt - und fast allen Widerstand gegen die Verhältnisse zu zerstören vermag. Rezension von Ulrich Rüdenauer. Aus dem Französischen von Mira Lina Simon in Zusammenarbeit mit Claudia Hamm. Matthes & Seitz Berlin Verlag, 240 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-7518-0051-8

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  • 12.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Hans Ulrich Gumbrecht - Provinz. Von Orten des Denkens und der Leidenschaft

    Hans Ulrich Gumbrecht lässt von seiner Wahlheimat Kalifornien aus die meist randständigen Orte seiner Lehrtätigkeit noch einmal Revue passieren und analysiert die Rolle der Provinz in der deutschen und französischen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Rezension von Claudia Fuchs. Zu Klampen Verlag, 224 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-86674-814-9

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  • 11.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Elicura Chihuailaf - Von Blauen Träumen und Gegenträumen

    Ist dies die erste deutsche Übersetzung aus dem Mapudungún - der Sprache der chilenischen Mapuche? Könnte sein. Der Lyriker Elicura Chihuailaf stellt in stimmungsvollen Gedichten erstmals auf Deutsch die Weltsicht seines Volkes vor. Die Bewahrung der Schöpfung steht bei ihm ebenso im Vordergrund wie der Erhalt der indigenen Kultur. "Von Blauen Träumen und Gegenträumen" ist ein dreisprachiger Band - Mapudungún, Spanisch, Deutsch - aus der auf ausländische Lyrik spezialisierten Edition Delta. Rezension von Eva Karnofsky. Aus dem Spanischen übersetzt von Juana und Tobias Burghardt Edition Delta, 130 Seiten, 17,50 Euro ISBN 978-3-927648-80-7

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  • 10.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Ann-Kristin Tlusty - Süß. Eine feministische Kritik

    Feminismus ist in unserer Gesellschaft weitestgehend Konsens und dennoch bleibt die Gleichberechtigung der Geschlechter ein unerreichtes Ideal. Woran liegt es, dass die Zwänge des Patriarchats trotz feministischen Bewusstseins bestehen bleiben? In einer klugen und differenzierten Gesellschaftsanalyse zeigt Ann-Kristin Tlusty wie sich tradierte und tief verinnerlichte Strukturen durchsetzen und warum Gleichberechtigung nur durch ein gesamtgesellschaftliches Umdenken erreicht werden kann. Rezension von Judith Reinbold. Hanser Verlag, 208 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-446-27101-2

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  • 14.01.2022
    7 MB
    08:05
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    Patricia Highsmith – Tage- und Notizbücher

    Von der jungen Bohèmienne zur grantigen Einsiedlerin, von der ehrgeizigen Studentin zur Erfolgsautorin: Mit ihren Tage- und Notizbüchern, die eine Zeitspanne von 50 Jahren umfassen, lassen sich Patricia Highsmiths Denken, Gefühlswelt und Literatur neu entschlüsseln. Rezension von Ulrich Rüdenauer. Herausgegeben von Anna von Planta Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz, pociao, Anna-Nina Kroll, Marion Hertle und Peter Torberg Diogenes Verlag, 1376 Seiten, 32 Euro ISBN 978-3-257-07147-4

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  • 14.01.2022
    4 MB
    04:46
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    Alba de Céspedes – Das verbotene Notizbuch

    Der 1911 in Rom geborenen Alba de Céspedes gelang mit „Das geheime Notizbuch“ ein Roman über die Zweifel einer Frau, die die Freiheit der Selbstverwirklichung will, aber auch ihre Familie liebt. Ein höchst aktuelles Thema. Rezension von Brigitte Neumann. Aus dem Italienischen von Verena von Koskull Insel Verlag, 302 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-458-17934-4

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  • 14.01.2022
    5 MB
    05:52
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    Peter Licht – Ja okay, aber

    Ein moderner Büroroman aus dem Coworking space: Der Musiker Peter Licht erzählt in seinem Debüt, wie weit es mit der Selbstbestimmtheit in Zeiten der Digitalisierung her ist. Was bedeutet es, wenn Arbeit und Freizeit nicht mehr scharf voneinander zu trennen sind? Rezension von Gerrit Bartels. Klett-Cotta Verlag, 240 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-608-50519-1

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  • 14.01.2022
    14 MB
    15:12
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    Louise Brown – Was bleibt, wenn wir sterben. Erfahrungen einer Trauerrednerin

    Wie könnte ein guter Tod aussehen? Und was hilft Angehörigen und Freunden beim Abschied nehmen und Trauern am meisten? Die Trauerrednerin Louise Brown gibt darauf lebenskluge und berührende Antworten. Anja Höfer im Gespräch mit der Autorin Louise Brown. Diogenes Verlag, 256 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-257-07176-4

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  • 14.01.2022
    6 MB
    06:25
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    Maren Wurster – Papa stirbt, Mama auch

    Wie es ist, wenn beide Eltern gleichzeitig zu schweren Pflegefällen werden und kurz nacheinander sterben, beschreibt Maren Wurster in ihrem eindringlichen autobiographischen Buch „Papa stirbt, Mama auch“. Es liest sich zugleich als berührende Suche nach der eigenen Geschichte. Rezension von Wolfgang Schneider. Hanser Berlin Verlag, 160 Seiten, 20,00 Euro ISBN 978-3-446-27112-8

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  • 14.01.2022
    52 MB
    54:00
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    Vom intensiven Leben und vom guten Tod

    Redaktion und Moderation: Anja Höfer Mit neuen Büchern von Patricia Highsmith, Louise Brown, Maren Wurster und Peter Licht

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  • 07.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Lisa Taddeo - Animal

    Ein Mann erschießt sich in einem Restaurant. So beginnt Lisa Taddeos Roman "Animal". Die Liebhaberin des toten Mannes, Joan, flieht aus New York nach Los Angeles. Dort enthüllt sich Stück für Stück ihre Vergangenheit. Sie ist durchzogen von Affären, Verlusten, sexuellem Missbrauch und Gewalt. Lisa Taddeo schreibt hier vor allem über Sex und Macht. Dabei reproduziert sie Geschlechtsstereotype, statt sie neu zu ordnen: Und das ist oft problematisch. Rezension von Nina Wolf. Übersetzt von Anne-Kristin Mittag Piper Verlag, 416 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-492-07093-5

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  • 06.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Jan Keuchel, Christina Zühlke - Tatort Polizei. Gewalt, Rassismus und mangelnde Kontrolle

    Hinter Polizeigewalt und anderem polizeilichen Fehlverhalten steckt ein Systemversagen, so die These der AutorInnen Jan Keuchel und Christina Zühlke. Dieses Systemversagen, meinen sie in ihrem Buch "Tatort Polizei", wird von den Verantwortlichen in Polizei und Politik weitgehend ignoriert oder bestritten. Rezension von Thomas Moser. Verlag C. H. Beck München 2021, 219 Seiten, 14,95 Euro ISBN 978-3-406-77495-9

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  • 05.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Diane Williams - Dangeresque. 51 Stories.

    Die New Yorkerin Diane Williams ist die Queen der "flash fiction". Ihre ultrakurzen Prosastücke zeigen, dass jede Alltagssituation zum existentiellen Beben werden kann. Trotz der Kürze gelingen Williams in dem Band "Dangeresque" mehrdeutige, überraschende oder pointierte Texte, die mal Lachen, mal Bedrückung erzeugen. Erstmals auf Deutsch und eine echte Entdeckung. Rezension von Pascal Fischer. Übersetzt von Sabine Schulz Diaphanes Verlag, 128 Seiten, 15 Euro ISBN 978-3-03580-416-4

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  • 04.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Nicole Mayer-Ahuja (Hrg.), Oliver Nachtwey (Hrg.) - Verkannte Leistungsträger:innen. Berichte aus der Klassengesellschaft

    Putzkräfte, Pflegerinnen, Lieferanten: In den letzten vier Jahrzehnten wurde in Deutschland eine neue Klassengesellschaft zementiert mit Millionen unterbezahlter, ausgebeuteter Menschen, die unser System aufrechterhalten. Die Autor:innen porträtieren einige von ihnen: Fallstudien, die unter Haut gehen. Rezension von Roman Herzog. Suhrkamp Verlag, 567 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-518-03601-3

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  • 03.01.2022
    4 MB
    04:34
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    Kim Thúy - Großer Bruder, kleine Schwester

    Der Vietnamkrieg und seine Folgen. Davon erzählt Kim Thúy in "Großer Bruder, kleine Schwester". Ihr Roman umspannt ein knappes Jahrhundert, doch im Zentrum steht das Massaker von My Lai, das amerikanische Soldaten 1968 verübten. In diese Szenerie versetzt Kim Thúy einige ihrer fiktiven Figuren, was durchaus problematisch ist. Rezension von Katharina Borchardt. Aus dem Französischen von Brigitte Große Kunstmann-Verlag, 152 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-95614-456-1

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  • 09.01.2022
    6 MB
    07:01
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    Ronja von Rönne - Ende in Sicht

    Mit dem Roman „Ende in Sicht“ erzählt Ronja von Rönne die berührende Geschichte zweier ungleicher Frauen, die sterben möchten: Hella ist ein gefallener Schlagerstar, Juli ein depressiver Teenager. Auf einer gemeinsamen Autoreise durch die deutsche Provinz finden die beiden schließlich zurück ins Leben. | Rezension von Carsten Otte | dtv, 256 Seiten, 22 Euro | ISBN: 978-3-423-28291-8

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  • 09.01.2022
    52 MB
    53:52
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    Die Zukunft lebt. Neue Bücher für ein neues Jahr

    Das neue Jahr startet mit zwei literarischen Schwergewichten: Der französische Starautor Michel Houellebecq veröffentlicht sein neues Buch fast gleichzeitig in Frankreich und Deutschland. Es spielt 2027 und heißt martialisch: "Vernichtung". "Zum Paradies" dagegen heißt das neue Buch von Hanya Yanagihara und auch das spielt zur Hälfte in der Zukunft - nämlich 2093. Eine virengeplagte Menschheit, in der gleichgeschlechtliche Liebe völlige Normalität ist (und vielleicht die einzige Freiheit, die geblieben ist). Außerdem bewundern wir das kleine Buch "Mein Privatbesitz" von Mary Ruefle und stellen einen neuen Roman von Ronja von Rönne vor. Musik hat der vielleicht größte Leser unter den größten Popstars geschrieben: David Bowie zum 75. Seine Hits hat Seu Jorge eingespielt. Michel Houellebecq - Vernichtung DuMont Verlag, 624 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-8321-8193-2 (Rezension von Wolfgang Schneider) Hanya Yanagihara - Zum Paradies Aus dem Englischen übersetzt von Stephan Kleiner Claassen Verlag, 896 Seiten, 30 Euro ISBN: 9783546100519 (Gespräch mit Beate Tröger) Mary Ruefle - Mein Privatbesitz Suhrkamp Verlag, 127 Seiten, 18 Euro ISBN: 978-3518225271 (Rezension von Shirin Sojitrawalla) Ronja von Rönne - Ende in Sicht dtv, 256 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-423-28291-8 (Rezension von Carsten Otte) David Bowie zu Geburtstag und Todestag DAVID BOWIE. Stardust Interviews Ein Leben in Gesprächen Zusammengestellt von Cornelia Künne und Juliane Noßack Kampa Verlag, 184 Seiten, 20 Euro ISBN 978 3 311 14005 4 (Gespräch mit Daniel Kampa) John O'Connell - Bowies Bücher. Literatur, die sein Leben veränderte Kiepenheuer&Witsch Verlag, 384 Seiten, 16 Euro ISBN: 9783462053524 Musik: Seu Jorge - The life aquatic Studio Sessions featuring

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  • 09.01.2022
    12 MB
    12:39
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    Hanya Yanagihara - Zum Paradies

    Wie frei lebt es sich in New York? Davon erzählt Hanya Yanagihara. Die amerikanische Journalistin und Bestsellerautorin erfindet für ihre Heimatstadt eine neue Vergangenheit und eine neue Zukunft. |Alexander Wasner im Gespräch mit Beate Tröger. |Aus dem Englischen übersetzt von Stephan Kleiner | Claassen Verlag, 896 Seiten, 30 Euro | ISBN: 9783546100519

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  • 09.01.2022
    5 MB
    05:53
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    Mary Ruefle - Mein Privatbesitz

    Zum ersten Mal erscheint ein Buch der US-amerikanischen Autorin Mary Ruefle in deutscher Übersetzung. Ganz schön spät meint Rezensentin Shirin Sojitrawalla. „Mein Privatbesitz“ versammelt Prosaminiaturen über die Schönheit und Vergeblichkeit des Lebens. | Suhrkamp Verlag, 127 Seiten, 18 Euro | ISBN: 978-3518225271

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  • 11.01.2022
    7 MB
    07:14
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    Michel Houellebecq - Vernichten

    600 Seiten – garantiert ohne Corona. Michel Houellebecqs neuer Roman „Vernichten“ schildert die Welt des Jahres 2027, die allerdings viele vertraute Probleme kennt: Wahlkampf, Terrorismus, Familienstreit, Begehren, Alter und die Gesamt-Gebrechlichkeit des Lebens. Rezension von Wolfgang Schneider. | DuMont Verlag, 624 Seiten, 28 Euro | ISBN 978-3-8321-8193-2

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  • 31.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Steven Pinker - Mehr Rationalität. Eine Anleitung zum besseren Gebrauch des Verstandes

    Steven Pinker zeigt, was logisches Denken ist, wie man es erlernen kann und warum wir es brauchen, um voranzukommen. Rezension von Barbara Dobrick. Aus dem Englischen von Martina Wiese S. Fischer Verlag, 432 Seiten, 25 Euro ISBN 978-3-10-397115-6

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  • 30.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Shumona Sinha - Das russische Testament

    Die in Paris lebende bengalische Schriftstellerin Shumona Sinha liefert mit "Das russische Testament" eine Liebeserklärung an die russische Literatur. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: hier eine junge Inderin aus Kalkutta, dort eine alternde Jüdin aus Sankt Petersburg. Rezension von Claudia Kramatschek. Aus dem Französischen übersetzt von Lena Müller Edition Nautilus, Hamburg 2021, 182 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-96054-260-5

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  • 29.12.2021
    2 MB
    04:34
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    Tobi Müller - Play Pause Repeat: Was Pop und seine Geräte über uns erzählen

    Technologische Entwicklungen und Pop bedingen sich gegenseitig - das eine ist ohne das andere nicht zu denken. Wie die Geräte des Pop den Pop beeinflussen und auch auf unsere Körper zugreifen und welche gesellschaftlichen Erschütterungen so spürbar werden, das erzählt uns Tobi Müller facettenreich in seiner Kulturgeschichte "Play Pause Repeat". Rezension von Ulrich Rüdenauer. Hanser Verlag Berlin, 240 Seiten, 23 Euro ISBN 978-3-446-27110-4

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  • 28.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Kayo Mpoyi - Mai bedeutet Wasser

    Das Mädchen Adi wächst in einem Mehrfamilienhaus in einem besseren Viertel von Daressalam in Tansania auf. Zu Adis vielfältigem Kosmos gehören ihre Eltern, ihre Geschwister und Menschen aus dem Haus. Manche stärken Adi, andere sind eine Bedrohung. Mit "Mai bedeutet Wasser" hat die aus Tansania stammende und in Schweden lebende Kayo Mpoyi einen eindrucksvollen Debütroman vorgelegt. Rezension von Gaby Mayr. Aus dem Schwedischen von Elke Ranzinger Verlag Culturbooks, 264 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-95988-154-8

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  • 27.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Armin Nassehi - Unbehagen. Theorie der überforderten Gesellschaft

    Sind wir zu dumm oder faul, die Klimakrise oder die Pandemie zu bewältigen? Nein, erklärt der Soziologe Armin Nassehi in "Unbehagen": Die Gesellschaft scheitert schlicht an ihrer eigenen Komplexität - ständig! Für jegliche gesellschaftliche Veränderung empfiehlt Nassehi daher kleine, praktizierbare, motivierende Veränderungen im Alltag. Rezension von Pascal Fischer. CH. Beck-Verlag, 384 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-406-77453-9

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  • 30.12.2021
    15 MB
    16:17
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    Simone de Beauvoir: Die Unzertrennlichen

    Freundschaft, Liebe und die Tragik eines frühen Todes: „Die Unzertrennlichen“ ist ein rührendes Buch, das die Lebensgegensätze von persönlicher Freiheit und Konformismus, Liberalität und Katholizismus vor Augen führt.

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  • 30.12.2021
    13 MB
    13:55
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    Julia Franck: Welten auseinander

    Eine unbehütete Kindheit in prekären Bohème-Verhältnissen. Der Übergang von einem Deutschland ins andere. Julia Franck unternimmt den Versuch, die unterschiedlichen Welten ihres Lebens miteinander zu versöhnen.

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  • 30.12.2021
    15 MB
    16:24
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    Jenny Erpenbeck: Kairos

    Hans und Katharina lernen sich 1986 kennen. Er ist 53, sie 19 Jahre alt. Eine heimliche Liebesgeschichte. Im Hintergrund zerbröselt die DDR. Die deutsche Geschichte und deren Implikationen sind in den Roman eingewoben.

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  • 30.12.2021
    12 MB
    12:31
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    Olga Tokarczuk: Übungen im Fremdsein

    In ihren Essays und Vorträgen verknüpft die polnische Nobelpreisträgerin eigene Lektüreerfahrungen mit dem Zeitgeschehen und der Frage: Wie lässt sich darüber adäquat schreiben? Die Polyphonie der Gedanken löst Genregrenzen auf.

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  • 30.12.2021
    52 MB
    53:54
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    SWR Bestenliste Januar

    Aus der Bestenliste-Jury diskutieren die Literaturkritiker*innen Beate Tröger, Kirsten Voigt und Martin Ebel mit Carsten Otte über Bücher von Olga Tokarczuk, Jenny Erpenbeck, Simone de Beauvoir und Julia Franck.

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  • 29.12.2021
    49 MB
    54:38
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    Auf leisen Pfoten. Katzen in der aktuellen Literatur

    „Die Lässigkeit, Eleganz und Ruhe, die Katzen ausstrahlen, hat mich schon immer begeistert“, sagt der Dichter Joachim Sartorius. In seinem aktuellen Gedichtband hat er seiner Katze Kedi einen ganzen Zyklus gewidmet. Staunend, zärtlich und klug spricht auch Büchnerpreisträger Clemens Setz über das Leben mit diesen Tieren und ihre Bedeutung in seinen Büchern. Schriftstellerinnen und Schriftsteller berichten, was passiert, wenn eine Katze durch den Text spaziert und warum gerade Literaten sich so eng an sie binden. Davon erzählt auch Ida Schöffling, die den legendären Literarischen Katzen-Kalender herausgibt. Und Zaia Alexander und Levin Westermann gehen noch einen Schritt weiter, wenn sie erklären, welche Sprache sie durch die Begegnung mit Katzen gelernt haben - und wie diese Sprache in eine Literatur der Zukunft führen könnte.

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  • 23.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Andreas Puff-Trojan - Vampire! Schattengewächse der Aufklärung. Über uns aufgeklärte Menschen im Angesicht der Un-Toten

    Der Hype um Stephanie Meyers "Twilight"-Romane hat es gezeigt: Vampire gehören auch heute noch zu den beliebtesten Archetypen des Bösen. Warum uns die Blutsauger so faszinieren, versucht Andreas Puff-Trojan in einem ambitionierten Essay herauszufinden. Rezension von Iliver Pfohlmann. Sonderzahl Verlagsgesellschaft, 120 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-85449-587-1

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  • 22.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Ivy Pochoda - Diese Frauen

    Ein Killer, der nur am Rand der Geschichte auftaucht, und eine Ermittlerin, die eher im Hintergrund arbeitet - einen ungewöhnlichen Kriminalroman hat Ivy Pochoda mit "Diese Frauen" geschrieben. Darin erzählt sie von einer Mordserie an Prostituierten in Los Angeles und einer Polizei, die sich darum nicht schert. Rezension von Frank Rumpel. Aus dem amerikanischen Englisch von Sigrun Arenz Ars Vivendi-Verlag, 359 Seiten, 23 Euro ISBN 978-3-7472-0218-0

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  • 21.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Natascha Strobl - Radikalisierter Konservatismus. Eine Analyse

    Die Wiener Politologin Natascha Strobl untersucht in ihrer erhellenden Studie, wie radikalisierter Konservatismus die Demokratie weltweit bedroht. Rezension von Roman Herzog. Suhrkamp Verlag, 192 Seiten, 16 Euro ISBN 978-3-518-12782-7

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  • 20.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Stephen Crane - Die tristen Tage von Coney Island

    Stephen Crane gilt als einer der Wegbereiter der modernen amerikanischen Literatur. Die dreizehn ausgewählten Short Storys in "Die tristen Tage von Coney Island" zeigen seine Experimentierfreude und seine erzählerische Bandbreite als Journalist und Schriftsteller. Tragische, komische und absurde Geschichten - er konnte sie alle spannend und stilistisch herausragend erzählen. Rezension von Claudia Fuchs. Aus dem Englischen von Bernd Gockel Pendragon Verlag, 272 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-86532-762-8

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  • 16.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Emily St. John Mandel - Das Glashotel

    "Schlucken Sie doch Glassplitter": Diese rätselhafte Botschaft an einem Hotelfenster ist der Auftakt von Ereignissen, die in Emily St. John Mandels Roman "Das Glashotel" zahllose Menschen in den Ruin oder Tod treiben wird. Ein raffinierter Roman über Verführung, Gier und die Macht der Selbsttäuschung. Rezension von Oliver Pfohlmann. Aus dem Englischen von Bernhard Robben Ullstein Verlag, 400 Seiten, 23 Euro ISBN 978-3-550-20182-0

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  • 15.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Adam Tooze - Welt im Lockdown. Die globale Krise und ihre Folgen

    2020 war das Jahr der globalen Corona-Krise. Der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze zeichnet in "Welt im Lockdown" auf, warum die Weltwirtschaft nicht völlig zusammengebrochen ist. Und er arbeitet heraus, wer die Gewinner und wer die Verlierer dieser Krise sind. Rezension von Eva Karnofsky. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn C.H. Beck Verlag, 408 Seiten, 26,95 Euro ISBN 978-3-406-77346-4

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  • 14.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Douglas Stuart - Shuggie Bain

    Ein kleiner Junge versucht verzweifelt seine Mutter von der Flasche wegzubringen. Douglas Stuart hat in einem eindringlichen Sozialdrama seine eigene Familiengeschichte im von Armut geprägten Glasgow der 1980er Jahre verarbeitet. Der Debütroman wurde mit dem Booker Prize ausgezeichnet, dem wichtigsten Literaturpreis Großbritanniens. Rezension von Holger Heimann. Aus dem Englischen von Sophie Zeitz Hanser Berlin Verlag, 496 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-446-27108-1

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  • 13.12.2021
    4 MB
    04:34
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    Bernd F. Lunkewitz - Der Aufbau-Verlag und die kriminelle Vereinigung in der SED und der Treuhandanstalt

    Der Immobilienhändler Bernd F. Lunkewitz rettete den bedeutenden ostdeutschen Aufbau-Verlag kurz nach der Wende. Was danach folgte, ist ein Wirtschaftskrimi ersten Ranges, bei dem die Treuhandanstalt eine unrühmliche Rolle spielt. Bis heute kämpft Lunkewitz um sein Recht. Jetzt hat er die ganze Geschichte aufgeschrieben und legt damit ein brisantes Dokument zur Zeitgeschichte vor. Rezension von Stefan Berkholz. Europa Verlag, 374 Seiten, 14 Euro ISBN 978-3-95890-432-3

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  • 17.12.2021
    11 MB
    12:04
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    Edgar Selge – Hast Du uns endlich gefunden?

    Der große deutsche Schauspieler Edgar Selge überzeugt mit einem großen autobiographischen Romandebüt: Erzählt wird die Geschichte einer Kindheit um 1960, geprägt von väterlicher Gewalt und Hauskonzerten. Ein tief berührendes Buch, dessen Leitmotive die Musik und der Tod sind. Anja Höfer im Gespräch mit Christoph Schröder. Rowohlt Verlag, 304 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3-498-00122-3

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  • 17.12.2021
    6 MB
    06:06
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    Damon Galgut – Das Versprechen

    Die aufrüttelnde Geschichte des Zerfalls einer weißen südafrikanischen Familie: Das nie eingelöste Versprechen an eine schwarze Hausangestellte steht im Zentrum dieses kraftvollen Romans über ein immer noch nicht wirklich versöhntes Land. Rezension von Claudia Fuchs. Aus dem Englischen von Thomas Mohr Luchterhand Verlag, 368 Seiten, 19,99 Euro ISBN: 978-3-630-87707-5

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  • 17.12.2021
    4 MB
    04:32
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    Helmut Böttiger – Die Jahre der wahren Empfindung

    Auf die Politisierung von 1968 folgte in der Literatur der 70er Jahre die Suche nach einer neuen Sensibilität und Sub-jektivität. Emanzipation, die Befreiung von überkommenen Zwängen und Gesellschaftsveränderung waren das Ziel. Daraus entstanden ganz neue Schreibansätze in großer Vielfalt. Rezension von Eberhard Falcke. Die 70er - eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur Wallstein Verlag, Göttingen 2021, 473 Seiten, 32 Euro ISBN 978-3-8353-3939-2

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  • 17.12.2021
    52 MB
    54:02
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    Lange Schatten der Vergangenheit

    Redaktion und Moderation: Anja Höfer Bücher von Edgar Selge, Paul McCartney, Alois Hotschnig, Damon Galut, Helmut Böttiger – und ein Hörbuch vom Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah

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  • 17.12.2021
    7 MB
    07:16
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    Alois Hotschnig – Der Silberfuchs meiner Mutter

    Mit dem Roman „Der Silberfuchs meiner Mutter“ legt der österreichische Schriftsteller Alois Hotschnig eine so bittere wie berührende Überlebensgeschichte vor, die von Ausgrenzung und Euthanasie, aber auch Möglichkeitsräumen handelt, in denen willkürliche Grenzziehungen nicht gelten. Rezension von Carsten Otte. Kiepenheuer & Witsch, 224 Seiten. 20 Euro ISBN: 978-3-462-00213-3

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  • 17.12.2021
    7 MB
    07:21
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    Paul McCartney – Lyrics

    „Lyrics“ ist weit mehr als eine Sammlung von Songtexten – die zwei prächtig aufgemachten Bände sind Paul McCartneys Autobiographie, die er eigentlich nie schreiben wollte. Eine Fundgrube für Beatles-Fans – und alle, die sich für die Geschichte der Popmusik interessieren. Rezension von Ulrich Rüdenauer. herausgegeben mit einer Einleitung von Paul Muldoon Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösch C.H. Beck Verlag, 912 Seiten, 78 Euro ISBN: ‎ 978-3406776502

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  • 17.12.2021
    52 MB
    54:15
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    Christoph Peters über sein Tagebuch einer Japanreise: „Tage in Tokio“

    Stille und Freundlichkeit waren die ersten Eindrücke von Christoph Peters, als er 2019 in Tokio ankam. Jahrzehntelang hatte er sich mit der japanischen Kultur beschäftigt, Romane geschrieben und unzählige Gespräche geführt. Aber hinzukommen war noch einmal etwas anderes.

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