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SWR2 lesenswert - Literatur

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  • 15.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Johann Chapoutot - Gehorsam macht frei. Eine kurze Geschichte des Managements – von Hitler bis heute

    Der französische Historiker Johann Chapoutot hat "eine kurze Geschichte des Managements - von Hitler bis heute" verfasst. Und er fragt, ob wir wirklich weiter in dieser Tradition leben und arbeiten wollen. Rezension von Stefan Berkholz. Aus dem Französischen von Clemens Klünemann Propyläen Verlag, 176 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-549-10035-6

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  • 14.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Lana Bastašić - Fang den Hasen

    Die bosnische Schriftstellerin Lana Bastašic erzählt in ihrem Debütroman "Fang den Hasen" von zwei ungleichen Freundinnen im bosnischen Banja. Der Zerfall Jugoslawiens in den 1990er Jahren führt auch zum Ende der Freundschaft zwischen dem serbischen und dem bosniakischen Mädchen. Als sie sich Jahre später wiedersehen, ist die schmerzliche Vergangenheit noch immer höchst lebendig. Rezension von Holger Heimann. Aus dem Bosnischen von Rebekka Zeinzinger S. Fischer Verlag, 336 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-103-97032-6

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  • 09.06.2021
    6 MB
    06:22
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    Zadie Smith - Grand Union. Erzählungen

    Race und Gender, Sex und Familie – viele Themen aus Zadie Smith‘ Romanen finden sich auch in diesen Erzählungen aus den letzten zehn Jahren. Vom literarischen Experiment bis zur aktuellen Story, von der alternden schwarzen Dragqueen bis zum opioidsüchtigen Ex-Cop: Ein Band voller überraschender Figuren und Texte. Herausfordernd, kritisch und klug erzählt. Rezension von Anja Brockert. Verlag Kiepenheuer und Witsch, 272 Seiten, 22 Euro Aus dem Englischen übersetzt von Tanja Handels ISBN: 978-3-462-05376-0

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  • 12.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Stefan Bollmann - Der Atem der Welt. Johann Wolfgang Goethe und die Erfahrung der Natur

    Den Bauplan der Natur zu entschlüsseln, den genetischen Algorithmus für das endlose Werden und Vergehen nachzuerschaffen, das ist nicht erst die Triebfeder heutiger Forscher. Johann Wolfgang von Goethe forschte als Naturwissenschaftler, um ebendiesen Erkenntnissen näher zu kommen. Eine Darstellung seiner Leistungen im zeitgeschichtlichen Kontext bereichert das Goethe-Bild heute. Rezension von Martina Wehlte. Klett-Cotta Verlag, 650 Seiten, 21,99 Euro ISBN 978-3-608-96416-5

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  • 11.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Vitomil Zupan - Menuett für Gitarre (zu 25 Schuss)

    Eigentlich denkt man, dass die wichtigen europäischen Bücher des 20. Jahrhunderts allesamt längst übersetzt und bekannt seien. Der nun erstmals in deutscher Sprache veröffentlichte Roman "Menuett für Gitarre (zu 25 Schuss)" von Vitomil Zupan allerdings zeigt, dass noch immer Entdeckungen zu machen sind. Er erzählt vom slowenischen Partisanenkampf im Zweiten Weltkrieg. Rezension von Ulrich Rüdenauer. von Erwin Köstler aus dem Slowenischen übersetzt Guggolz Verlag, 598 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-945-37030-8

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  • 10.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Dan Diner - Ein anderer Krieg. Das jüdische Palästina und der Zweite Weltkrieg 1935 – 1942

    Dan Diners ungewöhnlicher Blick aus dem Süden auf den Zweiten Weltkrieg. Rezension von Roman Herzog. Deutsche Verlags-Anstalt, 352 Seiten,34 Euro ISBN 978-3-421-05406-7

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  • 09.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Nathacha Appanah - Das grüne Auge

    Die Schriftsteller Nathacha Appanah erzählt in ihrem Roman "Das grüne Auge" vom Schicksal minderjähriger Flüchtlinge auf der Insel Mayotte, die zwischen Mosambik und Madagaskar liegt und damit eine Außengrenze der EU in Afrika bildet. In ihrem so ergreifenden wie poetischen Roman gibt sie den Kindern auf der Insel eine Stimme. Rezernsion von Claudia Kramatschek. Aus dem Französischen von Yla M. von Dach Lenos Verlag 2021, 214Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-039-25012-7

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  • 15.06.2021
    52 MB
    54:35
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    Tiere der Romantik – Von Löwen, Läusen und Nachtigallen

    Vom Gesang der Nachtigall bis zum Vegetarismus: Die romantische Literatur träumt von einer Versöhnung zwischen Mensch und Natur. Die Tiere der Romantik vermitteln Glück und künstlerische Inspiration, verweisen aber auch auf die Abgründe einer gesellschaftlichen Ordnung, die die Beziehung zum Natürlichen verloren hat. Was haben uns die Tiergeschichten dieser Epoche heute zu sagen?

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  • 08.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Joseph Vogl - Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart

    In seinem Buch Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart skizziert der Berliner Kulturwissenschaftler Joseph Vogl die Zusammenhänge zwischen Finanzindustrie, Plattformökonomie und stetig wachsenden Meinungsmärkten. Dabei entsteht das Bild eines immer dichtmaschigeren Netzes, in dem sich der einzelne Mensch verfängt. Allen Freiheitsversprechungen zum Trotz wird er darauf reduziert, Konsument von Waren und Informationen zu sein. Rezension von Clemens Klünemann. C.H. Beck Verlag, München 2021, 224 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-406-76953-5

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  • 11.06.2021
    4 MB
    05:00
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    H. C. Artmann – Um zu tauschen Vers für Kuss

    Ein besonderes Klangerlebnis zum 100. Geburtstag des Dichters: Die spielerischen Texte des Wiener Dichters H. C. Artmann verwoben mit Musik, die den Rhythmus und spezifischen Ton der Wortkunstwerke unterstreicht. Rezension von Leonie Berger. | Hörbuch zum 100. Geburtstag von H.C. Artmann | Gelesen von Erwin Steinhauer mit Musik von Georg Graf, Joe Pinkl und Peter Rosmanith | Mandelbaum Verlag, 32 Seiten, 25 Euro | Klangbuch mit 1 CD | ISBN: 978385476-950-7

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  • 11.06.2021
    8 MB
    08:29
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    Ann Petry – Country Place

    Lügen und Intrigen in der Kleinstadt: Die afroamerikanische Autorin Ann Petry führt uns ins Milieu der weißen Mittelschicht in den USA der Nachkriegszeit – und spinnt uns nahezu in einen Krimi ein. Anja Brockert im Gespräch mit Christoph Schröder | Nagel & Kimche Verlag, 304 Seiten, 24 Euro | ISBN: 978-3312012237

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  • 11.06.2021
    5 MB
    05:38
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    Arno Camenisch – Der Schatten über dem Dorf

    Ein Trauma lastet über dem Dorf: Drei Kinder kamen einst durch einen tragischen Unfall ums Leben. Jahre später begibt sich ein Mann auf Spurensuche, getrieben von der Frage, ob man den Tod des eigenen Kindes jemals verkraftet. Ein sehr persönliches Buch des Schweizer Erfolgsautors - aber leider nicht sein bestes. | Rezension von Isabella Arcucci | Engeler Verlag, 104 Seiten, 19 Euro | ISBN: 978-3906050805

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  • 11.06.2021
    6 MB
    07:00
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    75 Jahre Oetinger Kinder-und Jugendbuchverlag

    Pippi Langstrumpf, die Olchis und das Sams – sie alle wohnen unter dem Dach des Oetinger Verlags. Vor 75 Jahren wurde der Kinder-und Jugendbuchverlag von Friedrich Oetinger gegründet. Er entdeckte unter anderem Astrid Lindgren für den deutschen Markt. Ein Gespräch mit Julia Bielenberg, Verlegerin in dritter Generation.

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  • 11.06.2021
    51 MB
    54:46
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    Von Licht und Schatten – Neue Bücher von Ann Petry, Arno Camenisch und Carlos Ruiz Zafon

    In die dunklen Winkel der weißen Gesellschaft leuchtet Ann Petry in ihrem Roman "Country Place". Diese Kleinstadtgeschichte schrieb die afroamerikanische Autorin 1947, jetzt gibt es sie zum ersten Mal auf Deutsch. Fans von Carlos Ruiz Zafón werden in seinen nachgelassenen Erzählungen einige Figuren aus den Romanen wieder erkennen - und natürlich die Gassen von Barcelona. Arno Camenisch erzählt in seinem persönlichsten Buch von einem "Schatten über dem Dorf"; leider nicht der beste Roman des Schweizer Autors. Außerdem sprechen wir über den Oetinger-Verlag, der Pippi Langstrumpf nach Deutschland holte und in diesem Jahr 75 wird, und wir feiern den 100. Geburtstag des Dichters H.C. Artmann mit einem neuen Hörbuch. Ann Petry - Country Place Aus dem Amerikanischen von Pieke Biermann Nagel & Kimche Verlag, 304 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3312012237 Gespräch mit Christoph Schröder Carlos Ruiz Zafon - Der Friedhof der vergessenen Bücher Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen und Peter Schwaar S. Fischer Verlag, 224 Seiten, 20 Euro ISBN: 978-3-10-397093-7 Rezension von Julia Schröder Hörbuch zum 100. Geburtstag von H. C. Artmann - Um zu tauschen Vers für Kuss Gelesen von Erwin Steinhauer mit Musik von Georg Graf, Joe Pinkl und Peter Rosmanith Mandelbaum Verlag, 32 Seiten, 25 Euro Klangbuch mit 1 CD ISBN: 978385476-950-7 Rezension von Leonie Berger Arno Camenisch - Der Schatten über dem Dorf Engler Verlag, 104 Seiten, 19 Euro ISBN: 978-3906050805 Rezension von Isabella Arcucci 75 Jahre Oetinger Kinder-und Jugendbuchverlag Interview mit der Verlegerin Julia Bielenberg vom Oetinger-Verlag Musik: Katie Melua: Album No.8

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  • 20.05.2021
    5 MB
    06:00
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    Carlos Ruiz Zafón – Der Friedhof der vergessenen Bücher

    Rotes Blut, schwarze Umhänge und die Gassen von Barcelona: In seinen Erzählungen spielt der spanische Autor mit bekannten Motiven und lässt Figuren aus seinen Weltbestsellern wie „Der Schatten des Windes“ auftreten. Leider überzeugt der Band, der jetzt ein Jahr nach Zafóns Tod erscheint, unsere Kritikerin nicht. Rezension von Julia Schröder. Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen und Peter Schwaar S. Fischer Verlag, 224 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-10-397093-7

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  • 04.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Anna Nerkagi - Weiße Rentierflechte

    Aljoschka wartet auf seine Jugendliebe Ilné, wird aber von seiner Mutter mit einer anderen Frau verheiratet. Ein Witwer hadert mit dem Alleinsein. Ein Rentierzüchter muss seine Herde schlachten, um seine Kinder auszuzahlen. Schweigsame Männer und große Gefühle in einem nenzischen Nomadencamp in der sibirischen Tundra. Rezension von Clemens Hoffmann. Aus dem Russischen von Rolf Junghanns Faber & Faber Verlag, 192 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-86730-197-8

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  • 10.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Joseph Mitchell - Zwischen den Flüssen. New Yorker Hafengeschichten

    "Zwischen den Flüssen" versammelt sechs lange New Yorker Hafengeschichten, die der amerikanische Starreporter Joseph Mitchell 1944-1959 für das Magazin "The New Yorker" schrieb. Mitchell interviewt den Kapitän der größten Fischereiflotte, folgt den Hafenratten und lüftet das Geheimnis eines leerstehenden Hotels. Rezension von Claudia Fuchs. Aus dem amerikanischen Englisch von Sven Koch und Andrea Stumpf Diaphanes Verlag, 265 Seiten, 16 Euro ISBN 978-3-037-34183-4

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  • 02.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Carolin Emcke - Journal. Tagebuch in Zeiten der Pandemie

    Carolin Emcke berichtet in einem persönlichen Tagebuch von Begegnungen, Erlebnissen und Gedanken in Zeiten der Covid-Pandemie. So eröffnet sie Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse der Gegenwart. Rezension von Judith Reinbold. S. Fischer Verlag, 272 Seiten, 21 Euro ISBN 978-3-10-397094-4

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  • 07.06.2021
    42 MB
    42:55
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    Dmitrij Kapitelman und Elisa Diallo erzählen: Wie man Deutsche*r wird

    Wie man Deutsche*r wird – davon erzählen Dmitrij Kapitelman und Elisa Diallo in ihren neuen Büchern „Eine Formalie in Kiew“ und „Französisch verlernen“. Witzig, nachdenklich, klug.

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  • 01.06.2021
    4 MB
    04:34
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    Dmitrij Kapitelman - Eine Formalie in Kiew

    Dmitrij Kapitelman erzählt humorvoll und zärtlich von seinem Versuch in seiner Heimatstadt Kiew ein Deutscher zu werden und sich dabei mit seinen Eltern auszusöhnen. Rezension von Jonathan Böhm. Hanser Verlag Berlin, 176 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-446-26937-8

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  • 31.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Patrick Hönig: Ein Ende der Straflosigkeit? Mobile Gerichte im Osten der Demokratischen Republik Kongo

    Können mobile Gerichte ein Mittel im Kampf gegen Straflosigkeit sein? Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist seit Jahrzehnten Kriegsgebiet für reguläre Truppen und zahllose Milizen. Sie morden, vergewaltigen, plündern, zerstören. Die Verbrechen bleiben oft ungesühnt, weil die Justiz schwach ist und es in entlegenen Regionen gar keine Gerichtsbarkeit gibt. Mobile Gerichte, von internationalen Geldgebern unterstützt, sollen für mehr Rechtsstaatlichkeit im Ostkongo sorgen. Funktioniert das? Rezension von Gaby Mayr. Hamburger Edition, 315 Seiten, 30 Euro ISBN 978-3-86854-350-6

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  • 04.06.2021
    5 MB
    06:05
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    Jan Bachmann – Der Kaiser im Exil

    Nach seiner Abdankung 1918 findet Kaiser Wilhelm II. Zuflucht in den Niederlanden. In seiner humorvollen und historisch korrekten Graphic Novel zeigt Jan Bachmann den Kaiser als Narzisst ohne Macht, der im Exil aus Langeweile Bäume fällt und über den richtigen Einsatz von Speiseeis doziert. Rezension von Andrea Heinze. Edition Moderne, 160 Seiten, 32 Euro ISBN 978-3-03731-217-9

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  • 04.06.2021
    5 MB
    05:58
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    James Hawes - Die kürzeste Geschichte Englands

    Erst der Brexit, dann das Corona-Chaos und dazu ein stets etwas verwirrt wirkender Premier: hierzulande haben viele Menschen zuletzt mit Befremden die Ereignisse auf der britischen Insel verfolgt. Lässt sich Großbritannien besser verstehen, wenn man seine Geschichte kennt? Ein launischer Erklärungsversuch. Rezension von Andrea Lueg. Aus dem Englischen von Stephan Pauli Ullstein Verlag, 400 Seiten, 10 Euro ISBN 9783548065045

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  • 04.06.2021
    5 MB
    05:21
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    Helga Lüdtke – Der Bubikopf. Männlicher Blick, weiblicher Eigen-Sinn

    Der markante Kurzhaarschnitt ist in den 1920er Jahren ein Zeichen für weibliche Selbstbestimmtheit und Emanzipation. Doch die Reaktionen darauf sind heftig. Eine umfassende Kulturgeschichte des Bubikopfs, die auch überraschend dunkle Kapitel des abgeschnittenen Frauenhaars miteinschließt. Rezension von Julia Haungs. Wallstein Verlag, 304 Seiten, 80, z.T. farb. Abb., 24 Euro ISBN 978-3-8353-3954-5

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  • 04.06.2021
    5 MB
    05:55
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    Dieter Henrich – Ins Denken ziehen

    Dieter Henrich gilt als einer der wichtigsten deutschen Philosophen. Außerhalb von akademischen Fachkreisen ist er trotzdem eher unbekannt. In einem langen biografischen Buch-Gespräch bietet der 94jährige Intellektuelle jetzt Einblicke in sein Leben und die Entwicklung seines Denkens. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit Roland Reuß. C. H. Beck Verlag, 282 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-406-75642-9

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  • 04.06.2021
    50 MB
    54:50
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    Neue Sachbücher zu starken Frauen, einem schwachen Kaiser und verrückten Briten

    Redaktion und Moderation: Lukas Meyer-Blankenburg Mit neuen Büchern von Helga Lüdtke, Anton Bierl, Jan Bachmann, Dieter Henrich und James Hawes.

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  • 04.06.2021
    9 MB
    09:51
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    Anton Bierl – Sappho. Lieder

    Sappho gilt als Begründerin der Liebeslyrik und als eine der stärksten Frauen der Antike: Ihre erotischen Gedichte waren berüchtigt und machen sie bis heute berühmt. Zum ersten Mal sind nun sämtliche Texte der Dichterin in neuer Übersetzung erschienen. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit Anton Bierl. Übers. und hrsg. sowie mit Anm. und Nachw. von Anton Bierl Reclam Verlag, 448 Seiten, 14,80 Euro ISBN 978-3-15-014084-0

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Boris Lurie - Haus von Anita

    Pornografie und Holocaust - eine höchst problematische Verbindung. Boris Lurie, selbst Shoah-Überlebender, hat mit seiner Ästhetik der Abstoßung provokante Werke bildender Kunst geschaffen. Und mit "Haus von Anita" einen sadomasochistischen Roman, der nun auch auf Deutsch zu lesen ist. Rezension von Oliver Pfohlmann. Aus dem Englischen und mit einem Vorwort von Joachim Kalka Wallstein Verlag, 298 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-8353-3887-6

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Judith Vanistendael - Penelopes zwei Leben

    Ein Leben zwischen der Arbeit als Ärztin im syrischen Bürgerkrieg und der Familie im friedlichen Belgien - wie schafft man diesen Spagat? Das ist die Frage in Judith Vanistendaels neuer Graphic Novel "Penelopes zwei Leben". Rezension von Silke Merten. Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann Reprodukt Verlag, 176 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-95640-241-8

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  • 31.05.2021
    18 MB
    19:24
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    Rosmarie Waldrop: Pippins Tochters Taschentuch

    Eine Wiederentdeckung: Waldrop, 1935 in Franken geboren, gründete mit ihrem Mann, dem Dichter und Übersetzer Keith Waldrop, einen der bedeutendsten Lyrikverlage der USA. Ihr Roman steht in der Tradition experimenteller Gedichte.

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  • 31.05.2021
    15 MB
    15:40
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    Norbert Gstrein: Der zweite Jakob

    Ein Mann kurz vor seinem 60. Geburtstag blickt in die Abgründe seiner Biografie. Und findet dort eine Schuld, derer er sich selbst nicht gewiss ist. Das Uneindeutige, das sich durch Gstreins elegante Sätze zieht, ist Gstreins Form der Gerechtigkeit.

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  • 31.05.2021
    13 MB
    14:02
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    Mathias Enard: Das Jahresbankett der Totengräber

    Ein Pariser Anthropologe reist in ein Dorf, um seine Dissertation über das ländliche Leben im 21. Jahrhundert fertigzustellen - und wird weit tiefer in den Mikrokosmos hineingezogen als sein wissenschaftliches Arbeiten es erlaubt.

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  • 31.05.2021
    67 MB
    01:09:58
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    SWR Bestenliste Juni

    Aus der Jury diskutieren die Literaturkritiker*innen Sigrid Löffler, Gerrit Bartels und Hubert Winkels mit Carsten Otte über Bücher von Sharon Dodua Otoo, Norbert Gstrein, Rosmarie Waldrop und Mathias Enard.

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  • 31.05.2021
    19 MB
    19:57
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    Sharon Dodua Otoo: Adas Raum

    Ada ist nicht eine, sondern gleich vier, und sie geistert durch die Jahrhunderte der Weltgeschichte, um schließlich im Berlin der Gegenwart anzukommen. Es geht um Freiräume und Unterdrückungsszenarien, die in einer Kontinuität stehen.

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  • 25.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Dietmar Dath, Sibylle Berg - Zahlen sind Waffen. Gespräche über die Zukunft

    Marxistischer Fortschrittsoptimismus - vorgetragen mit großer kultureller Übersicht und Weite. Das ist ein Markenzeichen von Dietmar Dath, das diesen "Gesprächen über die Zukunft" ihren Schwerpunkt gibt. Daneben bleibt die zweite Gesprächspartnerin, Sibylle Berg vergleichsweise blass. Beide aber vereint, dass Gedanken über die Möglichkeiten der Zukunft uns gesellschaftlich weiterbringen als das Erforschen der Innerlichkeit, das sie in der "Literaturhaus-Literatur" beobachten. Rezension von Christoph Fleischmann. Matthes und Seitz Verlag, 120 Seiten, 10 Euro ISBN 978-3-95757-960-7

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  • 24.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Volker Braun - Große Fuge

    Nichts bleibt von Corona unberührt. Noch nicht einmal die Lyrik. An den neuen Gedichten von Volker Braun lässt sich ablesen, welche sozialen und psychischen Folgen die Pandemie hat und wie sich auch die Sprache und das Unbewusste infizieren, wenn Berührungen verboten sind. Rezension von Jörg Magenau. Suhrkamp Verlag, 56 Seiten, 16 Euro ISBN 978-3-518-43021-7

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  • 31.05.2021
    11 MB
    11:55
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    Archipel Jugoslawien - von 1991 bis heute - Wie sich aktuelle Literatur aus Südosteuropa in Leipzig präsentiert

    Vor dreißig Jahren zerfiel Jugoslawien. Trotzdem bilden die Einzelstaaten, die dabei entstanden, bis heute einen gemeinsamen Sprach- und Kulturraum. Selbst die Erfahrung von Krieg und Gewalt sowie der Alltag in einer Übergangsgesellschaft verbinden die einstigen Feinde miteinander. Zur digital stattfindenden Leipziger Buchmesse 2021 präsentiert das Übersetzernetzwerk Traduki den „Archipel Jugoslawien“: Filme, Lesungen, Essays und viele neue Bücher vom Balkan. Kuratorin Hana Stojić stellt das Programm im SWR2-Gespräch vor. Die beiden im Gespräch erwähnten Romane sind: „Fang den Hasen“ von Lana Bastašić (Fischer) und „Mein Mann“ von Rumena Bužarovska (Suhrkamp). Mehr zum literarischen „Archipel Jugoslawien“ auf: www.traduki.eu

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  • 28.05.2021
    7 MB
    08:07
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    Zeruya Shalev - Schicksal

    Mit „Schicksal“ hat Zeruya Shalev einen Roman über zwei Frauen in Israel geschrieben, deren Lebenswege auf historische, politische und familiäre Weise miteinander verbunden sind: Das Buch ist Klagegesang und Freiheitsdrama zugleich, im hohen Ton geschrieben, der aufs Ganze geht und einen erstaunlichen Lektüresog entstehen lässt. Rezension von Carsten Otte. Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer Berlin Verlag, 416 Seiten, 24 Euro EAN 978-3-8270-1186-2

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  • 28.05.2021
    5 MB
    05:58
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    Maarten 't Hart - Der Nachtstimmer

    Eigentlich will Gabriel Pottjewijd in dem entlegenen holländischen Hafenstädtchen nur eine Orgel stimmen. In Maarten ‘t Harts neuem Roman „Der Nachtstimmer“ aber bekommt er es plötzlich mit merkwürdigen Vorfällen und kauzigen Typen zu tun. Und einer atemberaubenden Kapitänswitwe ... Rezension von Eberhard Falcke. | Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens | Piper Verlag, 320 Seiten, 24 Euro | EAN 978-3-492-07043-0

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  • 28.05.2021
    6 MB
    07:02
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    Dulce Maria Cardoso - Die Rückkehr

    Dulce Maria Cardoso wuchs in der vormaligen portugiesischen Kolonie Angola auf. In Folge der angolanischen Unabhängigkeit musste sie 1975 als Elfjährige mit ihren Eltern nach Portugal zurückkehren. In ihrem erfolgreichsten Roman „Die Rückkehr“ erzählt sie davon, was es heißt, das bisherige Leben hinter sich zu lassen und noch einmal ganz neu anzufangen. | Rezension von Holger Heimann. | Aus dem Portugiesischen von Steven Uhly | Secession Verlag, 240 Seiten, 24 Euro | ISBN 978-3-905951-63-9

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  • 31.05.2021
    9 MB
    09:29
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    Brillante Bücher mit eigentümlichem Blick auf die Welt - Die Gewinnerinnen des Preises der Leipziger Buchmesse 2021

    Die Gewinnerinnen des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse stehen fest. In den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung wurden Iris Hanika („Echos Kammern“), Heike Behrend („Menschwerdung eines Affen“) und Timea Tankó („Apropos Casanova“) ausgezeichnet. Drei Frauen. Drei unabhängige Verlage. Drei Bücher, die mit ganz eigentümlichem Blick von der Welt erzählen. Eine gute Auswahl, findet der Kritiker Jörg Magenau. Katharina Borchardt im Gespräch mit dem Kritiker Jörg Magenau.

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  • 31.05.2021
    53 MB
    54:54
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    Nicht ohne meine Messe: Leipziger Buchpreis und Literatur aus Ex-Jugoslawien

    Redaktion und Moderation: Katharina Borchardt Mit neuen Büchern von Zeruya Shalev, Dulce Maria Cardoso, Maarten 't Hart

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  • 21.05.2021
    4 MB
    04:14
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    Jenny Odell - Nichts tun. Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen

    Wir kennen es alle: Wir betreten die U-Bahn, den Bus, die Bahn, und sehen nur Menschen, die auf ihre Smartphones schauen. Wollen wir das? Das errörtert die amerikanische Künstlerin und Autorin Jenny Odell in ihren Buch Nichts tun. WelcheMöglichkeiten, sich der kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie der sozialen Medien zu entziehen haben wir. Und welche Rolle spielt dabei die Beobachtung der Natur? Rezension von Sandra Hoffmann. Übersetzt aus dem Englischen übersetzt von Annabel Zettel C.H. Beck Verlag, 296 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-406-76831-6

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  • 20.05.2021
    4 MB
    04:34
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    Clemens Murath - Der Libanese

    Der erfolgreiche Drehbuchautor Clemens Murath legt mit "Der Libanese" einen beinharten Schocker voller Brutalität, Drogen, Sex und kaputte Beziehungen vor - ein Buch mit manchem Tabubruch als Gesellschaftskritik. Rezension von Pascal Fischer. Heyne Verlag, 480 Seiten, 16 Euro ISBN 978-3-453-27283-5

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  • 19.05.2021
    4 MB
    04:14
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    Kristin Ross - Luxus für alle. Die politische Gedankenwelt der Pariser Kommune

    "Luxe communal": Ein Leben in Fülle für alle - ohne kapitalistische Ausbeutung, ohne Staa t, ohne Nation. Kristin Ross beleuchtet in einem augenöffnenden Essay die revolutionären Ideen der Pariser Kommune. Rezension von Roman Kaiser-Mühlecker. Verlag Matthes und Seitz, 204 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-75180-324-3

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  • 24.05.2021
    51 MB
    53:48
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    lesenswert Quartett mit Denis Scheck

    Denis Scheck diskutiert mit Insa Wilke, Ijoma Mangold sowie als Gast die Schriftstellerin und Übersetzerin Antje Rávic Strubel über Bücher von Judith Hermann, Charlie Kaufman, Joshua Groß und Nastassja Martin.

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  • 18.05.2021
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    Goldie Goldbloom: Eine ganze Welt

    57 Jahre alt - und schwanger. Eine Schande für die ultraorthodoxe Jüdin Surie. Aus Scham verbirgt sie ihren Zustand vor Familie und Gemeinde. Die Autorin Goldie Goldbloom gehört selbst zu einer streng orthodoxen jüdischen Gemeinde in Chicago. Mit "Eine ganze Welt" hat sie einen ergreifenden Roman vorgelegt. Rezension von Isabella Arcucci. aus dem Englischen von Anette Grube Verlag Hoffmann und Campe, 288 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-455-00901-9

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  • 21.05.2021
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    Leila Slimani - Das Land der Anderen

    Leila Slimani ist eine der wichtigsten Autorinnen Frankreichs. Jetzt erscheint ihr neuer Roman „Das Land der anderen“ auf Deutsch-in Frankreich wurde er gefeiert. Ein Familienroman, der die koloniale Vergangenheit im Blick hat. Alexander Wasner im Gespräch mit Martin Ebel. Aus dem Französischen von Amelie Thoma Luchterhand Verlag, 384 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-630-87646-7

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  • 21.05.2021
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    Zwischen Instagram und Irrenhaus - Neue Bücher im Frühling

    Redaktion und Moderation: Alexander Wasner Mit neuen Büchern von Leila Slimani, Ingo Schulze, Jia Tolentino

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  • 21.05.2021
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    05:53
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    Ingo Schulze – Tasso im Irrenhaus

    Ingo Schulzes neuer Erzählungsband heißt Tasso im Irrenhaus. Die Künstlernovellen sind mal absurd, mal weise – und immer politisch. Rezension von Michael Au. dtv, 160 Seiten, 20 Euro ISBN 978-3-423-28239-0

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