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SWR2 lesenswert - Literatur

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  • 24.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Eloísa Díaz - 1981

    Eine junge Frau ist verschwunden - das hat Inspektor Alzada gerade noch gefehlt. Denn Buenos Aires steht Kopf: Die Bürger ziehen gegen den Präsidenten auf die Straße. Außerdem mag Alzada Vermisstenfälle überhaupt nicht, seit 1981 sein Bruder verschwand. Rezension von Eva Karnofsky. Aus dem Englischen von Mayela Gerhardt Hoffmann & Campe Verlag, 320 Seiten, 23 Euro ISBN 978-3-45501-094-7

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  • 23.09.2021
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    04:34
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    Dato Turaschwili - Das andere Amsterdam

    In "Das andere Amsterdam" beleuchtet Dato Turaschwili einen blinden Fleck der georgischen Geschichte: das Schicksal georgischer Soldaten der Wehrmacht in den Niederlanden im Zweiten Weltkrieg. Rezension von Clemens Hoffmann. Aus dem Georgischen von Katja Wolters Weidle Verlag, 260 Seiten, 23 Euro ISBN 978-3-93880-399-8

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  • 22.09.2021
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    04:33
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    Patricio Pron - Morgen haben wir andere Namen

    Ein junges Paar trennt sich - kein ungewöhnlicher Vorgang. Patricio Pron aber geht in seinem Roman "Morgen haben wir andere Namen" nicht nur diesem Liebesunfall auf den Grund. Er weitet den Blick auf unsere Gegenwart und geht der Frage nach, wie wir heute überhaupt lieben und leben. Rezension von Eberhard Falcke. Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz Rowohlt Verlag, 335 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-49800-182-7

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  • 21.09.2021
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    04:34
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    Steven Appleby - Dragman

    Ein Superheld, der seine Kraft aus dem Tragen von Frauenkleidern bezieht. In Steven Applebys Graphic Novel „Dragman“ werden Klischees in einer so witzigen wie komplexen Bildergeschichte gegen den Strich gebürstet. Rezension von Silke Merten. Aus dem Englischen von Ruth Keen Farben von Nicola Sherring Schaltzeit Verlag, 336 Seiten, 29 Euro ISBN 978-3-946-97249-5

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  • 22.09.2021
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    04:34
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    Edmund de Waal - Camondo. Eine Familiengeschichte in Briefen

    Camondo. Eine Familiengeschichte in Briefen - das klingt harmlos, ist aber hoch dramatisch: Der jüdische Bankier Moïse de Camondo verliert im Ersten Weltkrieg seinen einzigen Sohn Nissim, zu dessen Ehren er in Paris ein Museum stiftet. Während der deutschen Besatzung wird die gesamte Familie ausgelöscht. Nach dem Weltbestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen erzählt Edmund de Waal erneut die Geschichte eines Sammlers, der Frankreich liebte. Rezension von Christoph Schmälzle. Aus dem Englischen von Brigitte Hilzensauer Zsolnay Verlag, 192 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-55207-257-2

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  • 21.09.2021
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    09:10
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    Bodo Kirchhoff - Bericht zur Lage des Glücks

    In seinem „Bericht zur Lage des Glücks“ erzählt Bodo Kirchhoff von einer Reise ins Herz der Finsternis, die für alle Beteiligten schlecht ausgeht: Der übermelancholische Ex-Redakteur einer christlichen Zeitung lernt in Kalabrien eine geheimnisvolle Schwarze kennen, die aus ihrer afrikanischen Heimat geflüchtet ist und nun nicht nur von den italienischen Medien verfolgt wird. Die Geschichte des ungleichen Paares, die in einer gewundenen Sprache gehalten ist, handelt von Rassismus, Projektionen und dem Versagen des Protagonisten, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ein Roman über das Scheitern, der wiederum selbst gescheitert ist. Rezension von Carsten Otte. Frankfurter Verlagsanstalt, 680 Seiten, 28 Euro ISBN 9783627002886

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  • 24.09.2021
    52 MB
    53:51
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    Liebe: Es bleibt kompliziert

    Die Protagonisten von Bodo Kirchhoff lieben vertrackt – auch in seinem neuen Roman „Bericht zur Lage des Glücks", das sich eher als Unglück entpuppt. Von einer sprachlosen Annäherung an den so ganz woanders verorteten, türkischen Vater erzählt glänzend Dilek Güngör in „Vater und ich". Georg Klein führt uns in „Bruder aller Bilder“ in einen kleinen Zeitungsverlag in der süddeutschen Provinz, um dort ein rätselhaftes Mysterienspiel zu veranstalten. Die deutsche PEN-Präsidentin Regula Venske berichtet, wie es zum 100. Geburtstag der wichtigsten internationalen Autor*innenvereinigung um die Freiheit des Wortes steht. Gleich zwei Neuerscheinungen renommierter Historiker widmen sich dem Thema „Die Hohenzollern und die Nazis“ – und Martin Walser schwärmt zum Abschied von Angela Merkel und der „stillen Wucht ihrer Schönheit". Georg Klein – Bruder aller Bilder Rowohlt Verlag, 269 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-498-03584-6 Rezension von Ulrich Rüdenauer 100 Jahre Kampf für die Freiheit des Wortes: Zum Geburtstag des PEN Gespräch mit der deutschen PEN-Präsidentin Regula Venske Bodo Kirchhoff – Bericht zur Lage des Glücks Frankfurter Verlagsanstalt, 680 Seiten, 28 Euro ISBN 9783627002886 Rezension von Carsten Otte „Verführt von der stillen Wucht ihrer Schönheit": Martin Walser über Angela Merkel zum Abschied Dilek Güngör – Vater und ich Verbrecher Verlag, 103 Seiten, 19 Euro ISBN 9783957324924 Rezension von Angela Gutzeit Lothar Machtan – Der Kronprinz und die Nazis. Hohenzollerns blinder Fleck Duncker & Humblot Verlag, 300 Seiten, 29,90 Euro ISBN 978-3-428-18394-4 UND Stephan Malinowski – Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration Propyläen Verlag, 784 Seiten, 35 Euro ISBN 9783843725750 Doppelrezension von Konstantin Sakkas Musik: Clara Haberkamp Trio: Refraiming the Moon Malletmuse Records

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  • 24.09.2021
    9 MB
    10:09
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    100 Jahre Kampf für die Freiheit des Wortes – Zum Geburtstag des PEN

    Am 5. Oktober feiert der PEN seinen 100. Geburtstag: Die größte internationale Autorenvereinigung kämpft seit 1921 gegen die Verfolgung, Unterdrückung und Zensur von Schreibenden und für die Freiheit des Wortes. Ihre Arbeit ist wichtiger denn je, sagt die deutsche PEN-Präsidentin Regula Venske. Anja Höfer im Gespräch mit der deutschen PEN-Präsidentin Regula Venske.

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  • 24.09.2021
    6 MB
    07:02
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    Lothar Machtan – Der Kronprinz und die Nazis | Stephan Malinowski – Die Hohenzollern und die Nazis

    Wie weit gehen die Verstrickungen der Hohenzollern mit Nazi-Deutschland? Leisteten Mitglieder des preußisch-deutschen Herrscherhauses dem Nationalsozialismus gar erheblich Vorschub? Zwei neue Bücher von renommierten Historikern gehen dieser Frage jetzt nach. Rezension von Konstantin Sakkas. Lothar Machtan - Der Kronprinz und die Nazis. Hohenzollerns blinder Fleck Duncker & Humblot Verlag, 300 Seiten, 29,90 Euro ISBN 978-3-428-18394-4 UND Stephan Malinowski - Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration Propyläen Verlag, 784 Seiten, 35 Euro ISBN 9783843725750

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  • 24.09.2021
    4 MB
    04:26
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    Dilek Güngör – Vater und ich

    Ipeks Vater kam in den 70er Jahren als türkischer Gastarbeiter nach Schwaben. Als die Mutter verreist, nutzt die Tochter die Gelegenheit, sich dem Vater wieder anzunähern. Die Autorin Dilek Güngor, 1972 in Schwäbisch Gmünd geboren, stammt selbst aus einer Gastarbeiterfamilie. „Vater und ich“ ist ihr dritter Roman. Ein leises, bewegendes Buch. Rezension von Angela Gutzeit. Verbrecher Verlag, 103 Seiten, 19 Euro ISBN 9783957324924

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  • 24.09.2021
    6 MB
    06:51
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    Georg Klein - Bruder aller Bilder

    Der Roman über einen Sportreporter, ein Provinzblatt, eine aufstrebende junge Journalistin in einer idyllischen Kleinstadt? Oder doch eher ein Totenbuch, ein rätselhaftes Mysterienspiel? Bei Georg Klein weiß man nie so recht – schon gar nicht bei seinem neuesten Werk „Bruder aller Bilder“. Rezension von Ulrich Rüdenauer. Rowohlt Verlag, 269 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-498-03584-6

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  • 17.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Yaa Gyasi - Ein erhabenes Königreich

    Gifty ist Neurowissenschaftlerin an er kalifornischen Stanford University. Als sie ihre depressive Mutter bei sich aufnimmt, muss sie sich mit der Geschichte ihrer aus Ghana stammenden Familie auseinandersetzen. Die ist geprägt von Rassismus, religiösem Eifer und Drogensucht. Ein feinfühliger und kraftvoller Roman darüber, Sinn und Trost im Leben zu finden. Rezension von Tino Dallmann. Von Anette Grube aus dem amerikanischen Englisch übersetzt. Dumont Verlag, 304 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-8321-8132-1

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  • 16.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Simon Strick - Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus

    Zielgruppe weiß und männlich. Die Strategien und Narrative des digitalen Faschismus. Rezension von Gerhard Klas. Transcript Verlag, 480 Seiten, 34 Euro ISBN 978-3-8376-5495-0

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  • 15.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Alfonsina Storni - Cimbelina. Theaterstücke

    Alfonsina Storni ist eine der bedeutenden Lyrikerinnen Lateinamerikas. Der Sammelband "Cimbelina" stellt die 1938 verstorbene Argentinierin nun erstmals als Autorin von Theaterstücken vor. Sie beweist sich darin als frühe Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Frau. Rezension von Eva Karnofsky. Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Hildegard E. Keller Edition Maulhelden. 273 Seiten, 28 Euro ISBN 978-3-90724-808-9

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  • 14.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Gernot Böhme, Rebecca Böhme - Über das Unbehagen im Wohlstand

    Leistungsansprüche wachsen, Schlafstörungen und Depressionen nehmen zu: Warum macht sich ein Unbehagen unter den Menschen breit, obwohl wir seit über 70 Jahren in weitgehendem Wohlstand und Frieden leben? In interdisziplinärer Zusammenarbeit untersuchen Gernot und Rebecca Böhme Quellen des Unbehagens in unserer Lebenswelt. Rezension von Jochen Rack. Suhrkamp-Verlag, 221 Seite, 16 Euro ISBN 978-3-51812-767-4

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  • 13.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Olivia Manning - Die gefallene Stadt

    Bukarest 1940. Guy Pringle unterrichtet an der Universität, seine Frau Harriet versteckt den Sohn eines verfolgten jüdischen Kaufmanns. Tag für Tag wird die Lage bedrohlicher. Lebendig und fesselnd schildert Olivia Manning in ihrem Roman "Die gefallene Stadt", wie Faschisten und Nazis in Rumänien die Macht übernehmen. Rezension von Eberrhard Falcke. übersetzt von Silke Jellinghaus Rowohlt Verlag, 464 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-498-00150-6

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  • 17.09.2021
    20 MB
    20:32
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    Khuê Pham – Wo auch immer ihr seid

    Der Vietnamkrieg hat viele VietnamesInnen ins Exil getrieben – auch nach Deutschland. 188.000 VietnamesInnen „mit Migrationshintergrund im weitesten Sinn“ verzeichnete das Statistische Bundesamt im Jahr 2019 für Deutschland. Einige von ihnen stammen aus Vietnam, andere haben vietnamesische Eltern, wurden aber in Deutschland geboren. Die Geschichte der in Deutschland lebenden VietnamesInnen wird erst in den letzten Jahren erzählt. Einen großen Beitrag dazu leistet nun die ZEIT-Redakteurin Khuê Pham. Khuê Pham wurde 1982 als Kind vietnamesischer Eltern in West-Berlin geboren. Für ihren Debütroman hat sie ihre Verwandtschaft interviewt, die teils in Deutschland und teils in den USA lebt. Auf diesen Gesprächen basiert ihr detailreiches Buch, das beschreibt, welche Folgen der Vietnamkrieg für viele Familien bis heute hat. „Wo auch immer ihr seid“ heißt Khuê Phams Roman, der auch von der fraglosen Zusammengehörigkeit einer sich politisch durchaus nicht immer einigen Familie erzählt. Katharina Borchardt im Gespräch mit Khuê Pham. btb Verlag, 304 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-442-75802-9

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  • 17.09.2021
    7 MB
    07:41
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    Maaza Mengiste – Der Schattenkönig

    Mit „Der Schattenkönig“ gelingt Maaza Mengiste ein opulentes, berührendes Werk, das dem zu Unrecht verdrängten Krieg zwischen Italien und Äthiopien 1935-1936 und den äthiopischen Kämpferinnen zur Erinnerung verhilft. Mengiste schildert authentisch und bedrückend, wie auf allen Seiten Menschen zu Opfern und Tätern werden; Männer wie Frauen. Rezension von Pascal Fischer. Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit und Patricia Klobusiczky dtv, 576 Seiten, 25 Euro ISBN: 978-3-423-28292-5

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  • 17.09.2021
    865 MB
    01:41
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    Benjamin Labatut – Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft

    So spannend wurde Wissenschaftsgeschichte vielleicht noch nie geschrieben. In „Das blinde Licht“ erzählt der chilenische Autor Benjamín Labatut von deutschen Naturwissenschaftlern, deren Entdeckungen bahnbrechend waren, die aber auch viele Menschen – zumal nicht selten sich selbst – ins Unglück gestürzt haben. In vier großen Kapiteln, in denen sich naturwissenschaftlicher Sachverstand und literarische Essayistik brillant verbinden, erzählt Benjamín Labatut von den Physikern Werner Heisenberg und Karl Schwarzschild, dem Mathematiker Alexander Grothendieck und dem Chemiker Fritz Haber. Die flämische Autorin Charlotte Van den Broeck, die selbst unlängst mit dem hervorragenden Essayband „Wagnisse“ über gescheiterte Architekten hervorgetreten ist, hat Labatuts Buch kürzlich gelesen und kann es „von Herzen empfehlen“, wie sie sagt. Denn es gelingt Benjamín Labatut, „meisterlich, die Grenze zwischen Wahnsinn und Wissenschaft“ auszuloten. Lesetipp von der Autorin Charlotte Van den Broeck. Aus dem Spanischen von Thomas Brovot Suhrkamp Verlag, 187 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-518-42922-8

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  • 17.09.2021
    52 MB
    53:50
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    Gold, Licht und Sand – Neue Geschichten aus Äthiopien, Vietnam und Nibelungenland

    Felicitas Hoppes Roman „Die Nibelungen“ ist für den „Deutschen Buchpreis“ nominiert. Darin sucht sie einen Goldschatz und feiert die Wormser Festspiele. Die ZEIT-Redakteurin Khuê Pham ist in der Sendung zu Gast. In ihrem Debütroman „Wo auch immer ihr seid“ erzählt sie eine vietnamesische Familiengeschichte. Maaza Mengiste stammt aus Äthiopien und hat mit „Der Schattenkönig“ einen fesselnden Roman über den Abessinienkrieg von 1935/36 geschrieben. Die flämische Autorin Charlotte Van den Broeck empfiehlt „Das blinde Licht“ von Benjamín Labatut. Literarische Essays randvoll mit naturwissenschaftlicher Sachkenntnis. In „Das Ereignis“ erzählt die für ihre autobiographischen Bücher bekannte Französin Annie Ernaux von einer Abtreibung und ihren Folgen. Zum Schluss träumt Kurt Tucholsky in „Schöner Herbst“ vom Strand, den uns Bettina Baltschev dann in ihrem Strand-Buch „Am Rande der Glückseligkeit“ in all seinen Facetten vorstellt. Felicitas Hoppe – Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm Fischer Verlag, 256 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-10-032458-0 Rezension von Angela Gutzeit Khuê Pham – Wo auch immer ihr seid btb Verlag, 304 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-442-75802-9 Lesung und Gespräch mit der Autorin Maaza Mengiste – Der Schattenkönig Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit und Patricia Klobusiczky dtv, 576 Seiten, 25 Euro ISBN: 978-3-423-28292-5 Rezension von Pascal Fischer Benjamin Labatut – Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft Aus dem Spanischen von Thomas Brovot Suhrkamp Verlag, 187 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-518-42922-8 Lesetipp von der Autorin Charlotte Van den Broeck Annie Ernaux – Das Ereignis Aus dem Französischen übersetzt von Sonja Finck Suhrkamp Verlag, 104 Seiten,18 Euro ISBN: 978-3-518-22525-7 Rezension von Judith Reinbold Kurt Tucholsky – Schöner Herbst aus: Gedichte in einem Band Insel Verlag 2006, 1034 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-458-17300-7 gelesen von Bert Linnemann Bettina Baltschev - Am Rande der Glückseligkeit. Über den Strand Berenberg Verlag, 280 Seiten, 25 Euro ISBN: 978-3-946334-85-9 Rezension von Julia Schröder Musik: Olaf Schönborn' s Q4: Radio Jazz JAZZ'n'ARTS

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  • 09.09.2021
    7 MB
    07:28
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    Felicitas Hoppe –Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm

    Das Nibelungenlied – eine Schatzgrube, in der seit rund 700 Jahre nach seinem Entstehen immer noch geschürft wird. Das Epos um Gold, Liebe, Verrat und Mord hat auch Büchnerpreisträgerin Felicitas Hoppe zu einer Neuerzählung inspiriert. Intelligent, verspielt und mit feiner Ironie. Rezension von Angela Gutzeit. Fischer Verlag,256 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-10-032458-0

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  • 10.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Helen Macdonald - Abendflüge

    Poetische Essays, die eine Fülle von Wissen über die Wunder der Natur vermitteln - und ein eindringlicher Appell, unser Verhalten zu überdenken, damit die Natur bewahrt bleibt. Rezension von Margrit Irgang. aus dem Englischen von Ulrike Kretschmer Hanser Verlag, 352 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-44626-930-9

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:35
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    Hans von Trotha - Pollaks Arm

    Ludwig Pollak ist einer der großen Archäologen des 20. Jahrhunderts. Er ist aber auch ein Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Rom. Hans von Trothas neuer Roman "Pollaks Arm" verbindet die beiden Themen: Im Herbst 1943 soll Pollak Asyl im Vatikan erhalten. Doch statt seinem Retter zu folgen, gibt Pollak ihm seine Lebensgeschichte als Vermächtnis mit auf den Weg. Rezension von Christoph Schmälzle. Verlag Klaus Wagenbach, 2021, 144 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-80311-359-7

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Thomas Chatterton Williams - Selbstporträt in Schwarz und Weiß. Unlearning Race

    "Selbstporträt in Schwarz und Weiß" ist ein autobiographisch angelegter Essay des Schriftstellers Thomas Chatterton Williams über seinen Versuch, als Sohn eines Schwarzen und einer weißen Mutter den Festlegungen durch Kollektive zu entfliehen. "Können Schwarze sich ihrem Schwarzsein entziehen, wenn sie in einer durch race geprägten Gesellschaft leben?" fragt Williams. Er reflektiert über die Selbstidentifikation als "Rasse", die sich als Akt politischer Selbstverteidigung gegen weiße Rassisten versteht, aber damit selbst rassistische Stereotypen reproduziert. Rezension von Ingo Zander. Aus dem Englischen von Dominik Fehrmann Edition Tiamat, 184 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-89320-270-6

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Kira Jarmysch - Dafuq

    Kira Jarmysch, die Sprecherin von Kremlkritiker Nawalny, hat bereits mehrfach wegen ihres Engagements in russischen Gefängnissen gesessen. In ihrem Debütroman "Dafuq" verdichtet sie die üblen Zustände in Justiz und Strafvollzug zu einem erhellenden Roman über das heutige Russland. Rezension von Clemens Hoffmann. Aus dem Russischen von Olaf Kühl Rowohlt Verlag, 413 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-7371-0140-0

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Konrad Paul Liessmann - Alle Lust will Ewigkeit

    "Doch alle Lust will Ewigkeit -, / - will tiefe, tiefe Ewigkeit!" Friedrich Nietzsches sogenanntes "Mitternachtslied" aus "Also sprach Zarathustra" gehört zu den bekanntesten deutschen Gedichten. Nun legt der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann die wohl ausführlichste Interpretation dieses Textes vor: nicht nur eine profunde Nietzsche-Exegese, sondern auch eine kulturkritische Diagnose unserer Gegenwart. Rezension von Jochen Rack. Zsolnay Verlag, 320 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-552-07207-7

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  • 10.09.2021
    11 MB
    12:09
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    zu Dantes 700. Todestag: Dante Alighieri – Die Göttliche Komödie

    Dante Alighieri ist italienischer Nationaldichter und schuf mit der „Göttlichen Komödie“ ein Meisterwerk der Literatur. Zu seinem 700. Todestag am 14. September gibt es etliche Jubiläumsfeiern und Neuerscheinungen. Doch Dante-Lesen ist ziemlich kompliziert. Romanistik-Professorin Uta Felten erklärt, warum es trotzdem richtig Spaß macht. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit Frau Prof. Dr. Uta Felten. übersetzt von Hartmut Köhler Reclam Verlag, 494 Seiten, 12 Euro ISBN: 978-3-15-020615-7

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  • 10.09.2021
    7 MB
    07:24
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    Sven Regener - Glitterschnitter

    „Glitterschnitter“ heißt in Regeners Roman eineBand. Experimentelle Popmusik mit Bohrmaschine und Eierschneider. Im Dunstkreis von Punk, Freaks, Szene und Hausbesetzungen kämpfen ein paar junge Menschen um das richtige Verhältnis von Faulheit und Selbstverwirklichung. Seit seinem Riesenerfolg „Herr Lehmann“ schreibt Sven Regener, Frontmann der Band „Element of crime“, gut gelaunt und aufgekratzt über Berlin-Kreuzberg in den 80er Jahren. Langweilig wurde das bisher weder dem Autor noch seinen Lesern. Rezension von Alexander Wasner. Galiani Verlag, 480 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3-86971-234-5

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  • 10.09.2021
    12 MB
    12:05
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    Joe Miller - Projekt Lightspeed

    Corona-Impfstoffe sind das medizinische Labor-Projekt unserer Tage. Forschung im Kampf gegen die Zeit. Der Journalist Joe Miller hat für sein Buch „Project Lightspeed“ das Biontech-Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin von Beginn der Pandemie an begleitet. Eine spannende Reportage, die viel über die Hintergründe der Impfstoffentwicklung erzählt. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit Joe Miller. Rowohlt Verlag, 304 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-644-01193-9

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  • 10.09.2021
    55 MB
    57:14
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    Höllenspaß in Versform – Dante zum 700. Todestag und Bücher von Sven Regener, Sasha Marianna Salzmann und Stephan Thome

    Dante ist Italiens Nationaldichter, unser "italienischer Goethe", viel verehrt - aber kaum gelesen, weil ziemlich kompliziert: Romanistik-Professorin Uta Felten erklärt uns, warum der Schöpfer der "Göttlichen Komödie" auch heute noch begeistert. Außerdem beglückt Sven Regener seine große Fangemeinde mit dem Roman "Glitterschnitter". Ein belustigendes und begeisterndes Buch. Genauso angetan sind wir von "Im Menschen muss alles herrlich sein", dem neuen Roman von Sasha Marianna Salzmann über starke Frauen in der zerfallenden Sowjetunion und danach. Für sein Buch "Projekt Lightspeed" hat der Journalist Joe Miller die Impfstoffentwicklung bei BioNTech begleitet, mehr als ein Jahr an der Seite des genialen Labor-Ehepaars Sahin und Türeci. Und Stephan Thome bringt uns mit seinem dichten Text "Pflaumenregen" das Taiwan während und nach der japanischen Kolonialzeit näher. Sven Regener - Glitterschnitter Galiani Verlag, 480 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3-86971-234-5 (Rezension Alexander Wasner) Stephan Thome - Pflaumenregen Suhrkamp Verlag, 526 Seiten, 25 Euro ISBN: 978-3-518-76957-7 und Stephan Thome - Gebrauchsanweisung für Taiwan Piper Verlag, 224 Seiten, 15 Euro ISBN: 978-3-492-27745-7 (Doppel-Rezension von Katharina Borchardt) Sasha Marianna Salzmann - Im Menschen muss alles herrlich sein Suhrkamp Verlag, 384 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3-518-43010-1 (Rezension von Carsten Otte) Joe Miller - Projekt Lightspeed Rowohlt Verlag, 304 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-644-01193-9 (Interview mit dem Autor) zu Dantes 700. Todestag Dante Alighieri - Die Göttliche Komödie übersetzt von Hartmut Köhler Reclam Verlag, 494 Seiten, 12 Euro ISBN: 978-3-15-020615-7 Interview mit Frau Prof. Dr. Uta Felten und Lesung mit Martin Ruthenberg Musik: Element of Crime: Pop 2000 Sven Regener: Crucchi Gang

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  • 10.09.2021
    6 MB
    06:16
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    Stephan Thome – Pflaumenregen

    Als Harry 2016 aus den USA nach Taiwan zurückkehrt, möchte er von seiner betagten Mutter gerne mehr über die japanische Kolonialzeit auf der Insel erfahren. Denn die anschließende Sinisierung der japanisch sprechenden Bevölkerung hat ein tiefes Trauma hinterlassen. Mit „Pflaumenregen“ legt Stephan Thome die gesellschaftlichen Tiefenschichten seiner Wahlheimat Taiwan offen und erzählt eine in Deutschland weitgehend unbekannte Geschichte. Doppel-Rezension von Katharina Borchardt. Stephan Thome - Pflaumenregen Suhrkamp Verlag, 526 Seiten, 25 Euro ISBN: 978-3-518-76957-7 und Stephan Thome - Gebrauchsanweisung für Taiwan Piper Verlag, 224 Seiten, 15 Euro ISBN: 978-3-492-27745-7

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  • 10.09.2021
    7 MB
    07:13
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    Sasha Marianna Salzmann - Im Menschen muss alles herrlich sein

    Der Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ von Sasha Marianna Salzmann ist ein ernüchterndes Portrait der späten Sowjetzeit sowie ein Familienroman, der sich auf die Verlusterfahrungen starker Frauenfiguren stützt. Dabei werden Migrationsbiografien mit der schroffen Identitätssuche nachfolgender Generationen verbunden. Ein preiswürdiges Buch. Rezension von Carsten Otte. Suhrkamp Verlag, 384 Seiten, 24 Euro ISBN: 978-3-518-43010-1

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Ellis Avery - Die Tage des Rauchs

    Irgendwann wird aus einem die Gefühlswelt durcheinanderwirbelnden Ereignis ein historisches Datum. Dann braucht es literarische Bücher, um das Erleben der Beteiligten neuerlich zu vergegenwärtigen. Ellis Averys Memoire "Die Tage des Rauchs" über 9/11 ist ein solches Buch. Rezension von Ulrich Rüdenauer. von Alex Stern aus dem Englischen übersetzt Lilienfeld Verlag, 152 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-94035-789-2

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Eula Biss - Was wir haben

    Der Wohlstand bricht aus und ihr Selbstverständnis als Linke knickt ein. So war es bei der mehrfach ausgezeichneten Schriftstellerin Eula Biss. Ihr Buch "Was wir haben" ist ein episodisches Essay und gleichzeitig das Dokument ihres Versuchs, mit dieser Wende im Leben klar zu kommen. Rezension von Brigitte Neumann. Aus dem Englischen von Stephani Singh Hanser Verlag, München, 208 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-446-26926-2

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Hannah Lühmann - Auszeit

    Henriette ist eine orientierungslose junge Akademikerin, die durch Mutterschaft das Lebensglück findet. Hannah Lühmann, stellvertretende Feuilletonleiterin der "Welt", erinnert in ihrem Debütroman "Auszeit" die Frauen ihrer Generation an einen traditionellen Ausweg aus krisenhaften Lebenslagen. Gut lesbar, aber kein Muss. Rezension von Oliver Pfohlmann. Verlag Hanserblau, 176 Seiten, 19 Euro ISBN 978-3-446-26195-2

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  • 10.09.2021
    6 MB
    06:26
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    Annie Ernaux – Das Ereignis

    Frankreich im Oktober 1963: Alles deutet darauf hin, dass die junge Literaturstudentin Annie schwanger ist. Ihre Periode bleibt aus, sie leidet unter Magenverstimmungen. Ein Gynäkologe bestätigt den Verdacht, und doch verdrängt die Ich-Erzählerin die Realität.

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Jan-Werner Müller - Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit. Wie schafft man Demokratie?

    In "Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit. Wie schafft man Demokratie?" untersucht Jan-Werner Müller ein weiteres Mal die Krise der Demokratie und appelliert an die Bereitschaft der Bürger zur Partizipation. Rezension von Judith Leister. Aus dem Englischen von Michael Bischoff Suhrkamp-Verlag, Berlin 2021, 270 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-51842-995-2

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Tribunale – „NSU-Komplex auflösen“, hrg. vom Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“

    Der NSU-Komplex, das Netzwerk Rechtsradikaler, das den NSU erst ermöglichte, blieb unaufgeklärt. Licht in dies Dunkel zu bringen, hat sich das Buch 'Tribunale' zum Ziel gesetzt, herausgegeben vom Aktionsbündnis ' NSU-Komplex auflösen' . Rezension von Anselm Weidner. Verlag Assoziation A, 304 Seiten, 16 Euro ISBN 978-3-86241-486-4

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  • 09.09.2021
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    02:35
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    Ariane Koch - Die Aufdrängung

    Ein Gast – ungewollt, aber nicht mehr abweisbar. Er ist der Gegner der Ich-Erzählerin in Ariane Kochs Roman „Die Aufdrängung“. Er isst Mandarinen und hat irgendwann einen felligen Körper. Ein Rätsel, ein Sprachbild, dass den Roman sehr reizvoll macht. Persönliche Empfehlung von Alexander Wasner. Edition Suhrkamp, 179 Seiten, 14 Euro ISBN: 978-3-518-12784-1

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  • 09.09.2021
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    06:32
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    Sally Rooney – Schöne Welt, wo bist du

    Alice Kelleher ist 29 Jahre alt und eine berühmte Schriftstellerin. Aber sie ist leider nur erfunden. Und zwar von Sally Rooney, dem Star der amerikanischen Literaturszene. Die hat mit der Heldin ihres neuen Romans einiges gemeinsam: Beide kommen aus Irland, beide haben zwei Bücher geschrieben, Millionen davon verkauft und stecken jetzt in einer Schreibblockade. Mit „Schöne Welt, wo bist du“ konnte Sally Rooney ihre Blockade brechen. Rezension von Kristine Harthauer. Aus dem Englischen übersetzt von Zoë Beck Claasen Verlag, 352 Seiten, 20 Euro ISBN: 9783546100502

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  • 09.09.2021
    6 MB
    06:39
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    Angelika Klüssendorf – Vierunddreißigster September

    Ein Dorf im Osten stirbt – und seine Toten treffen sich im Jenseits. Sie beobachten die verbliebenen Bewohner, ihre Sehnsüchte und Träume. Ein Panoptikum aus Einsamen und Verbitterten, Säufern und Kranken. Gegenwart und Vergangenheit des Dorfes, Wut, Apathie und Hoffnung, gezeichnet an einer Fülle von Figuren. Ein leider nicht ganz überzeugender Dorfroman über den Osten der Nachwendezeit. Rezension von Anja Brockert. Piper Verlag, 224 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-492-05990-9

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  • 09.09.2021
    6 MB
    06:31
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    Richard Russo - Mittelalte Männer

    Der Amerikaner Richard Russo ist Spezialist für krisenanfällige Männer. Im Grunde könnte jeder seiner Romane „Mittelalte Männer“ heißen. Jetzt gibt es tatsächlich ein Buch mit genau diesem Titel. Und wiederum ist es sehr umfangreich. Rezension von Christoph Schröder. Dumont Verlag, 608 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-8321-8116-1

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  • 09.09.2021
    51 MB
    54:50
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    Seltsame Sommergäste - Richard Russo, Angelika Klüssendorf, Horst Bredekamp und Sally Rooney

    Mittelalte Männer. Ein Genie. Eine Gattenmörderin. Und eine Schriftstellerin mit Schreibblockade. Und ein Buch, dessen Held einfach nur Gast heißt - das sind wahrhaft seltsame Sommergäste. Richard Russo - Mittelalte Männer Dumont Verlag, 608 Seiten, 26 Euro ISBN 978-3-8321-8116-1 Rezenion von Christoph Schröder Angelika Klüssendorf - Vierunddreißigster September Piper Verlag, 224 Seiten, 22 Euro ISBN: 978-3-492-05990-9 Rezension von Anja Brockert Horst Bredekamp - Michelangelo Wagenbach-Verlag, 816 Seiten, 79 Euro ISBN 978-3-8031-3707-4 Rezension von Clemens Klünemann Tina Stroheker - Wand Gedicht gelesen von Tina Stroheker Ariane Koch - Die Aufdrängung Edition Suhrkamp, 179 Seiten, 14 Euro ISBN: 978-3-518-12784-1 Persönliche Empfehlung von Alexander Wasner Sally Rooney - Schöne Welt, wo bist du Aus dem Englischen übersetzt von Zoë Beck Claasen Verlag, 352 Seiten, 20 Euro ISBN: 9783546100502 Rezension von Kristine Harthauer Musik: Gisbert zu Knyphausen & Kai Schumacher - Lass irre Hunde heulen Label: Berlin Classics

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:32
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    Horst Bredekamp – Michelangelo

    In seinem Buch Michelangelo zieht der Berliner Kunsthistoriker Horst Bredekamp eine Bilanz seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Leben und künstlerischen Schaffen des Florentiners in dessen Heimatstadt sowie in Rom. Dabei kommt er zu bewegenden Deutungen der Werke Michelangelos, die diesen als einen zwischen Kühnheit und Angst vor dem Scheitern zerrissenen Menschen zeigen – und als einen modernen Künstler, der sich weigerte, sich in den Dienst von Gewissheiten und Lehrmeinungen zu stellen. Rezension von Clemens Klünemann. Wagenbach-Verlag, Berlin 2021, 816 Seiten, 79 Euro ISBN 978-3-8031-3707-4

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  • 09.09.2021
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    04:34
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    Pankaj Mishra - Freundliche Fanatiker. Über das ideologische Nachleben des Imperialismus

    Der Westen, schrieb unlängst ein britischer Meinungsführer, sei die "erfolgreichste politische Idee der Welt". Diese Haltung hat alte Wurzeln im Kolonialismus und Imperialismus. Der indische Autor Pankaj Mishra analysiert in seinem Buch "Freundliche Fanatiker. Über das ideologische Nachleben des Imperialismus", wie mit dieser Weltsicht weiterhin Meinungen und Politik gemacht werden. Rezension von Eberhard Falcke. Aus dem Englischen von Laura Su Bischoff und Michael Bischoff S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2021, 304 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-10397-077-7

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  • 09.09.2021
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    04:34
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    Bogdan Wojdowski - Brot für die Toten

    So ein großer Roman über das Warschauer Ghetto- und doch wurde er nach seinem Erscheinen 1971 in der DDR hierzulande kaummehr zur Kenntnis genommen. Deswegen ist es eine gute Entscheidung, mit Bogdan Wojdowskis Roman "Brot für die Toten" die "Bibliothek der polnischen Holocaustliteratur" zu eröffnen. Insgesamt zehn wichtige Bände hat der Wallstein Verlag angekündigt. Rezension von Martin Sanders. Aus dem Polnischen von Henryk Bereska Mit einem Nachwort von Lothar Quinkenstein Wallstein Verlag, 462 Seiten, 24 Euro ISBN 978-3-83533-817-3

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  • 09.09.2021
    4 MB
    04:34
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    Nils Melzer - Der Fall Julian Assange. Geschichte einer Verfolgung

    Im Jahr 2010 soll Julian Assange in Schweden zwei Frauen zum Sex gezwungen haben. So jedenfalls lautete die Anklage gegen den prominenten Whistleblower, die schon bald erhoben wurden, nachdem er Videos geleakt hatte, in denen US-Soldaten auf irakische Zivilisten schießen. Assange verschanzte sich daraufhin jahrelang in der ecuadorianischen Botschaft in London. Dass die Vorwürfe gegen Julian Assange politisch motiviert waren, zeigt jetzt Nils Melzer, UNO-Sonderberichterstatter für Folter, in seinem Buch "Der Fall Julian Assange". Rezension von Thomas Moser. Piper Verlag München 2021, 336 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-49207-076-8

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  • 09.09.2021
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    04:34
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    Literatur und Kritik 549/550: - Dossier Nordmazedonien

    Die Zeitschrift "Literatur und Kritik" verspricht mit einem Sonderheft "Nordmazedonien" einen Ausblick auf eine nahezu unbekannte Literaturlandschaft. Leider enthält die Auswahl der Prosatexte und auch eines Großteils der Lyrik mehr literarische Ödnis als überraschende Höhepunkte. Über das Land und seine Kultur erfährt man hier so gut wie nichts. Einige Ausnahmen unter den Gedichten verdienen dennoch Aufmerksamkeit. Rezension von Gisela Erbslöh. übersetzt von Benjamin Langer und Alexander Sitzmann Literatur und Kritik, November 2020, Otto Müller Verlag,10 Euro ISSN 0024-466x

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  • 09.09.2021
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    04:34
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    Colin Crouch - Postdemokratie revisited

    Der bekannte Politikwissenschaftler Colin Crouch beschreibt den Ist-Zustand der Demokratien. Er verzeichnet schwere Defizite, die auf den global agierenden Kapitalismus zurückzuführen sind. Was tun im Angesicht einer grassierenden Postdemokratie? Eine aktive und eingeständige Bürgergesellschaft bilden. Das ist Colin Crouchs Antwort. Rezension von Andreas Puff-Trojan. Edition Suhrkamp, 278 Seiten, 18 Euro ISBN 978-3-51812-761-2

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  • 09.09.2021
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    06:35
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    Jenny Erpenbeck – Kairos

    Kairos, das ist der Gott des glücklichen Augenblicks. Einen solchen erleben Katharina und Hans 1986 in Ost-Berlin, als sie sich kennenlernen. Die 34 Jahre Altersunterschied scheinen sie nicht zu stören. Sechs Jahre lang kommen sie nicht voneinander los, während sich die DDR im Niedergang befindet. Jenny Erpenbecks „Kairos“ stellt die Erzählung der Wiedervereinigung als historischen Glücksmoment in Frage – dafür muss man beim Lesen viel amourösen Pathos aushalten. Rezension von Kristine Harthauer. Penguin Verlag, 384 Seiten, 22 Euro ISBN 978-3-328-60085-5

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