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Politisches Interview

Interviews zu politischen und gesellschaftlichen Themen aus den aktuellen Kulturmagazinen von SWR2.

Alle Folgen

  • 27.05.2021
    7 MB
    07:14
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    Grundsteinlegung des „House of One“ in Berlin: Ort für Begegnungen auf Augenhöhe

    Mit viel Optimismus findet am 27. Mai 2021 die Grundsteinlegung des Drei-Religionen-Orts „House of One“ in Berlin statt — der Vorsitzende des Stiftungsrats, Andreas Nachama, erklärt dazu: „Es steht die Idee dahinter, dass sich Juden, Christen und Muslime auf Augenhöhe begegnen“.

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  • 27.05.2021
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    07:11
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    EU-Agrarreform – Der ökologische Umstieg muss jetzt gelingen

    Die Debatte um die Reform der milliardenschweren EU-Agrarpolitik geht möglicherweise in die entscheidende Phase. Die EU-Agrarminister:innen und das EU-Parlament ringen um das 387-Milliarden-Euro-Paket.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:02
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    Grundrechte-Report 2021: Nach der Pandemie keine neuen Einschränkungen tolerieren!

    Nach der Corona-Pandemie bestehe keine Gefahr auf eine dauerhafte Beschränkung von Grundrechten, sagt Sarah Lincoln von der Gesellschaft für Freiheitsrechte in SWR2, anlässlich der Vorstellung des Grundrechte-Reports 2021, der sich unter dem Titel „Ungleiche (Un-)Freiheiten in der Pandemie“ vor allem mit Grundrechtseingriffen während der Covid-19 Pandemie beschäftigt.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:49
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    Repression um jeden Preis: Belarus und die Verhaftung von Roman Protasewitsch

    „Es ist wirklich ein Setzen auf Repression um jeden Preis, um die Opposition zu unterdrücken“, sagt Astrid Sahm von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin in SWR2. Sahm ist eine der Expertinnen für Belarus und Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund, das u. a. eine Bildungsstätte in Minsk unterhält.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:18
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    EU-Sanktionen gegenüber Belarus - Grünen-Politiker Bütikofer: Signal des Handels ist wichtig

    „Die EU hat so schnell gehandelt wie selten“, lobt der Grünen-Europa-Abgeordnete Reinhard Bütikofer die beim EU-Sondergipfel angekündigten Sanktionen gegen Belarus.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:20
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    Jahrestag des Polizeimords an George Floyd in USA: „Biden wird die Spaltung nicht heilen“

    Der erste Jahrestag der Polizistenmords an George Floyd in Minneapolis wird parteipolitisch überlagert. Im Gespräch mit SWR2 zeigt sich der Münchner Amerikanist Professor Michael Hochgeschwender überzeugt, ob die Amerikaner heute den Gefallenen-Gedenktag „Memorial Day“ oder den Tod von Floyd begingen hänge vor deren parteipolitischer Neigung ab.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:59
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    Insektenschutzgesetz weiter verschoben: „Bauern müssen die Naturschützer von morgen sein“

    Der neueste Gesetzesvorschlag, der den Gebrauch von Insektiziden bundesweit einschränken sollte, ist zunächst am Widerstand einiger Unionsabgeordneter gescheitert. „Landwirtschaft heutzutage wird mit Pflanzenschutzmittel betrieben, wenn man das von einem Tag auf den anderen ändern würde, wissen die Landwirte nicht wie“, sagt Alexandra-Maria Klein, Professorin für Landschaftsökologie an der Uni Freiburg. Oft hätten Landwirte zu wenige Alternativen.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:27
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    Neue RP-Kulturministerin Katharina Binz: Priorität für Kultur trotz angespannter Finanzlage

    Ministerin für Familien, Frauen, Kultur und Integration, so ist der offizielle Titel, den Katharina Binz von den Grünen trägt. "Kultur hat eine große Priorität und spielt auch in unserem Haus eine große Rolle", sagt die neue rheinland-pfälzische Ministerin. Die nächsten Jahre seien für alle Ministerien finanziell gesehen "unwegsames Gelände". Es sei aber in keiner Weise ihr Ansinnen, dass sich die Finanzsituation in den ihr zustehenden Politikbereichen verschlechtert, so die 37-jährige. Die erste Aufgabe der nächsten Monate sei es, Öffnungsschritt im Kulturleben zu organisieren und so gut es geht zu unterstützen.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:42
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    Abzug aus Afghanistan beginnt: Was passiert mit den afghanischen Helfern?

    Die afghanischen Ortskräfte der Bundeswehr — Dolmetscher, Fahrer und Wachleute — sollten möglichst schnell nach Deutschland gebracht werden, fordert Thorsten Bonacker vom Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Marburg. Der bevorstehende Abzug der Bundeswehr-Soldat*innen bringe sie in große Gefahr.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:39
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    Antisemitismus ist verbreitet in der Mitte der Gesellschaft

    Viele, vorwiegend rechtspopulistische und konservative Politiker beklagen „importierten Antisemitismus“. Dabei müsse man in Deutschland wirklich keinen Antisemitismus importieren, sagt der Journalist und Autor Helmut Zeller, denn „wir haben genug davon.“

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:29
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    Patentfreie Impfstoffe? Die EU zögert weiter

    Pharmafirmen bestehen auch während der Corona-Pandemie auf den Patentschutz für ihre Impfstoffe - und das, obwohl Milliarden aus öffentlichen Mitteln in die Entwicklung geflossen sind. Auch die EU sei weiterhin zurückhaltend, was die Freigabe der Patente angeht, kritisiert Anne Jung von der Hilfsorganisation medico international. Das zeigt sich auch bei den Plänen der EU-Kommission zur Forschungsförderung. Dabei habe das Beispiel der AIDS-Pandemie gezeigt, wie wichtig ein globaler Wissens- und Technologietransfer zur Eindämmung von Krankheiten sei, sagt Jung. Denn nur so könnten die Länder des globalen Südens sich aus der Rolle der Bittsteller befreien.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:18
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    Die Rolle der USA im Nahost-Konflikt: Washington erlaubt strategische Gewalt

    Die Eskalation der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern wird von den USA toleriert, meint der Nahost-Experte Peter Lintl. „Die USA versuchen offensichtlich, den Israelis noch etwas Zeit für ihre Militärschläge zu geben“, sagt Lintl im Gespräch mit SWR2.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:52
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    Heribert Hirte (CDU) über Kinderrechte im Grundgesetz: „Hat eine gewisse Druckwirkung“

    Das Bundeskabinetts hat es bereits beschlossen: Kinderrechte sollen ins Grundgesetz aufgenommen werden. Der Entwurf der Bundesregierung wird derzeit im Rechtsausschuss des Bundestages diskutiert. Mit einer Grundgesetzänderung könnte das Bundesverfassungsgericht Kinderrechte bei jeder Abwägung stärker gewichten, sagt Heribert Hirte (CDU), Mitglied des Bundestages. Vor allem das geplante Recht auf gerichtliches Gehör für Kinder sei wichtig. Beispielsweise bei Missbrauchsfällen bestehe dann ein echtes Recht der Kinder und die Anhörung im Gerichtsverfahren liege nicht mehr im Ermessen der Familiengerichte. Kinderrechte im Grundgesetz hätten natürlich keinen direkten Einfluss darauf, wie Eltern mit ihren Kindern umgehen, meint Heribert Hirte. Allerdings würden stärkere Rechte für Kinder mittelbar gesellschaftlich wirken und etwas einfordern, was noch nicht von allen akzeptiert wird.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    08:00
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    Digital, aber nicht emotional: Der Ökumenische Kirchentag in Frankfurt

    Der Ökumenische Kirchentag begeht pandemiebedingt eine digitale Premiere — das sei allerdings nicht wirklich ein guter Ersatz, meint Ulrich Pick aus der SWR-Redaktion Religion und Welt. „Denn das Eigentliche eines Kirchentages findet nicht statt. Es wird nicht gesungen, es gibt keine vollen Busse, es gibt kein gemeinsames Essen, es gibt kein Kennenlernen anderer Menschen und kein Miteinanderfeiern.“ Das heiße die ganze emotionale Seite dieses Kirchentages bleibe unterbelichtet, sagt Pick.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:50
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    Vor dem digitalen Bundesparteitag der FDP: Die Liberalen - dank Corona wiederbelebt

    Die FDP hat ihre schwere Krise der vergangenen Jahre überwunden, meint der Politikwissenschaftler Professor Jens Hacke. Im Gespräch mit SWR2 vertritt der Experte die Ansicht: „Die FDP ist von den Toten auferstanden“.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:22
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    Gewalt-Eskalation zwischen Palästinensern und Israelis: Palästinenser brauchen „Mission Gandhi“

    Als „erschreckend einseitig“ bezeichnet der Vorsitzende des Palästina Forums Aref Hajjaj die deutschen Reaktionen auf die Gewalteskalation im Nahen Osten. Im Gespräch mit SWR2 sagt der Politologe: „Es wird nur angesprochen von Hamas-Raketen, von den Angriffen auf die Synagogen“. Das seien „dumme, unüberlegte Aktionen von Jugendlichen - die muss man absolut verurteilen“, so Hajjaj. Die Palästinenser brauchten jedoch keine „Mission Che Guevara“, sondern eine „Mission Gandhi“. Die gewalttätigen Zwischenfälle in Deutschland als Antisemitismus zu bezeichnen sei jedoch eine „Verwässerung dieses historisch besetzten Begriffs“, so Hajjaj. Denn das rücke das Kernproblem, nämlich die Frage der durch Israel besetzten Gebiete, in den Hintergrund. Eigentliche Ursache für die Eskalation der vergangenen Tage sind für Hajjaj die Räumungen von Häusern im Tempelberg-Bezirk von Ostjerusalem und die Blockade von Moscheen zum Ende des islamischen Fastenmonat Ramadan. Hajjaj wörtlich: „Ich habe mich sogar gewundert, dass es nicht zu einer dritten Intifada gekommen ist“. Profiteur der Gewalt sei unter anderen Benjamin Netanjahu: „Er sieht jetzt seine Chance stärker werden, doch wieder Ministerpräsident zu werden“. Gefragt, welche Lösungsmöglichkeiten er für den Konflikt sehe, antwortet Hajjaj: „Worte allein helfen auf keinen Fall“. Vielmehr brauche es Druck auf Israel durch die USA, das habe auch der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor gesagt. Hajjajs pessimistische Prognose: „Allein mit schönen Deklarationen würde sich auch in 100 Jahren nichts ändern im Nahen Osten“. Aref Hajjaj wurde 1943 in Jaffa/Palästina geboren und hat in Heidelberg Politikwissenschaft, Geschichte und Völkerrecht studiert. Er arbeitete über 20 Jahre für das Auswärtige Amt und für die Deutsche Welle. Er ist Vorsitzender des Deutschen Palästina Forums und betätigt sich als Journalist und Publizist.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:27
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    Gute Arbeitsbedingungen und mehr Geld: Reformen in der Pflege dringend nötig

    Schon jetzt verlassen mehr Pflegekräfte den Beruf als Auszubildende nachrücken. Der Pflegenotstand stehe vor der Tür und das nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie, sagt die Vize-Präsidentin des deutschen Pflegerats, Christine Vogler.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:06
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    Immer mehr Vertreibungen von Palästinensern - Ursachen der Eskalation in Ost-Jerusalem

    Die aktuelle Eskalation zwischen Israelis und Palästinenser käme nach einer langen Periode der Gewalt, sagte Bettina Marx, Leiterin des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah in SWR2. Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser, Gewalt israelischer Sicherheitskräfte gegen Palästinenser, „Das hat sich in den letzten Wochen und Monaten extrem gesteigert, dass Palästinenser erschossen wurden, dass sie vertrieben wurden aus ihren Häusern, sowohl im besetzten Ost-Jerusalem als auch im besetzten West-Jordanland", so Marx in SWR2.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:44
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    Peter Dabrock fordert Corona-Versöhnungskommission – Alle Fehler müssen auf den Tisch

    „Wir werden einander viel verzeihen müssen“, mit diesen Satz hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf viele soziale Konflikte in der Corona-Pandemie hingewiesen. Das Problem an dieser Äußerung sei, dass immer nur andere verzeihen können, sagt der Theologe Peter Dabrock, der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrates.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    08:08
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    Parteiausschlussverfahren Boris Palmer: Nicht mehr kompatibel?

    In politischen Parteien müsse es eine kritische und loyale Opposition geben, sagt der Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller zum eingeleiteten Parteiausschlussverfahren der Grünen gegen den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. „Gleichzeitig kann der Pluralismus in Parteien nicht endlos sein“, so Müller in SWR2.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:43
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    Segnung von Homosexuellen – Haltung des Vatikan „längst überholt“

    Segnungsfeiern Homosexueller Paare finden in diesen Tagen in vielen katholischen Gemeinden statt, obwohl sich der Vatikan ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat. Auch der Würzburger Pfarrer Burkhard Hose hat sich an der Aktion beteiligt. Das alte Naturrechtsdenken des Vatikan, gleichgeschlechtliche Liebe sei gegen die Natur, „ist längst überholt“, so Hose in SWR2. Die Kirche habe daher nicht die Vollmacht, den Segen zu verweigern.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:17
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    Vereinnahmte Ikone: Zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl

    „Uns als Weiße-Rose-Stiftung mutet es immer ein bisschen befremdlich an, wenn auch von den unterschiedlichen politischen Gruppierungen Sophie Scholl für ihren Mut, für ihr Handeln, gewissermaßen vereinnahmt wird“, sagt Hildegard Kronawitter, erste Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung in München, in SWR2.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:33
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    Sozialforscher Stefan Sell: Von den Lockerungen profitieren vor allem Gutverdiener

    Bei den bevorstehenden Lockerungen für Geimpfte und wieder Genesene fehle das Bewusstsein für die unverändert schwierige Situation der Menschen mit geringen Einkommen, so Stefan Sell, Professor für Sozialpolitik an der Uni Koblenz, in SWR2. Die Lockerungen verdankten sich dem Druck der bürgerlichen Schichten, in denen nicht selten das wichtigste Motiv sei, einen Sommerurlaub machen zu können. Darauf reagierten nun auch die Entscheidungsträger. Menschen mit geringeren Einkommen, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende hätten dagegen weiterhin kaum eine Lobby. Dabei hätten Geringverdiener während der Pandemie die Hauptlast getragen, ein um 50 bis 70 Prozent höheres Infektions- und auch Mortalitätsrisiko. Anders als Besserverdienende könnten sie meistens nicht im Homeoffice arbeiten. Der Konflikt um die Verteilung der Lasten in der Pandemie sei konsequent verdrängt worden. „Wir müssen das unbedingt thematisieren und aufarbeiten“, sagt Stefan Sell. Neben Geringverdienern hätten gerade Kinder, Jugendliche und Studierende massive Solidarität durch ihr Verhalten gezeigt, ohne dass dies in der Krise zum Thema gemacht worden sei. Das Virus sei nicht der „große Gleichmacher“ gewesen, sondern habe die ungerechte Chancenverteilung in der Gesellschaft deutlicher sichtbar gemacht als je zuvor.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:03
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    Daniel Caspary (CDU): „Erwarte klare Mehrheit für Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg“

    Eine „breite Mehrheit“ für den Koalitionsvertrag mit den Grünen erwartet der Karlsruher CDU-Politiker Daniel Caspary beim Landesparteitag der baden-württembergischen CDU am 8. Mai 2021. Die CDU sei „noch immer eine große Nummer 2“ im Land, so Caspary, und habe wichtige Themen im Koalitionsvertrag durchgesetzt.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    06:15
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    Dürftige Bilanz der GroKo im Wohnungsbau: Stadtforscherin über den Wohnungsbau-Tag

    Auf der Haben-Seite der Großen Koalition sieht Prof. Susanne Heeg nicht so viel. Außer dass es jetzt wieder darum ginge, Sozialwohnungen zu unterstützen. Doch das sei nicht der zentrale Ansatzpunkt. Man müsse stattdessen Städte in die Lage versetzen, eine andere Art der Wohnungspolitik zu machen, sagt in SWR2 Susanne Heeg, , Professorin für geografische Stadtforschung an der Universität in Frankfurt am Main: „Das hieße, dass es möglich ist, Boden neu zu erwerben oder Boden anders zu bewirtschaften und städtische Wohnungsbaugesellschaften in die Lage zu versetzen, Wohnraum zu erstellen“. Ums Wohnen und Bauen geht es am Donnerstag in Berlin beim 12. Wohnungsbau-Tag. Auch eine sogenannte Wahlkampfarena wird es geben, eine Diskussionsrunde mit Vertretern der großen Parteien und ihren Ansichten übers Mieten, Bauen und Wohnen.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:15
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    Bundesregierung verschärft ihre Klimaschutzziele - Gespräch mit Christoph Bals von Germanwatch

    Es gehe endlich ein Ruck durch das Land, so Christoph Bals, von der Nichtregierungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Die Bundesregierung scheint sich in Sachen Klimaschutz zu bewegen. Vergangene Woche hatte das Bundesverfassungsgericht das Klimaschutzgesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt, jetzt haben Umweltministerin Svenja Schulze und Vizekanzler Olaf Scholz entsprechende Eckpunkte vorgelegt: Statt 2050 soll Deutschland nun schon 2045 Klimaneutral werden. Dies sei ein erster wichtiger Schritt, um das bahnbrechende Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das auch die Freiheitsrechte der künftigen Generationen schützen will, umzusetzen, so Bals in SWR2.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:03
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    Großes Leid für die Betroffenen: Körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt im Sport

    Wenn sich so eine renommierte Institution wie die Kommission der Bundesregierung zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauchs mit dem Thema befasst, „dann nehmen die Menschen draußen wahr: sexualisierte Gewalt gibt es nicht nur in der Kirche und in der Familie, sondern auch im Sport. Also an einem Ort, wo man ja eigentlich denkt, da sind Kinder gut beschützt, das tut den Kindern gut, wenn sie sich bewegen und auch da kann sexuelle Gewalt passieren“, sagt die Journalistin Andrea Schültke in SWR2.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:24
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    Konfliktreiches Bündnis: Grün-Schwarz in Baden-Württemberg stellt Koalitionsvertrag vor

    Das Ziel, den Südwesten zum „Klimaschutzland“ zu machen, sei mit Blick auf den neuen grün-schwarzen Koalitionsvertrag tatsächlich eingeschränkt, meint Prof. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, im Gespräch in SWR2. Ein Grundproblem für diese Koalition sei, „dass man tatsächlich nicht so viel Geld zur Verfügung hat, wie man das in der Vergangenheit in Baden-Württemberg gewohnt war“, sagt Münch. Das aber wäre jeder anderen Koalition auch so gegangen, egal welcher Farbe, so die Politikwissenschaftlerin.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:28
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    Abi-Prüfungen in Baden-Württemberg: Kein Corona-Rabatt beim Abitur?

    Wenn am 4. Mai 2021 in Baden-Württemberg etwa 45.000 Schülerinnen und Schüler mit den schriftlichen Abiturprüfungen beginnen, dann sei das Niveau trotz der Pandemie mit dem in vorherigen Jahrgängen vergleichbar — findet Heinz-Peter Meidinger, der Präsident des Deutschen Lehrerverbands.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    07:11
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    G20 berät über Zukunft für Tourismus: Nach Corona kommt CO2

    Der Tourismus nach Corona wird vermutlich so werden wie der Tourismus zuvor, vermutet Tourismus-Forscher Stefan Gössling: „Man hätte in dieser Krise noch viel mehr machen können, um Tourismus nachhaltiger zu gestalten.“ Ein paar kleine positive Dinge seien aber passiert — etwa sei nun in Deutschland der nationale Flugverkehr zugunsten der Bahn beschränkt worden und einige alte Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe seien aus dem Verkehr genommen worden.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:12
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    G7-Staaten beraten globale Impfsolidarität: Große Worte für kleine Geschenke

    Das Etikett „Globale Solidarität“ für die globale Corona-Impfkampagne sieht die Politikwissenschaftlerin Anna Holzscheiter skeptisch. Anlässlich der Konferenz der Außen- und Entwicklungshilfe-Minister*innen der G-7-Staaten sagt sie: „Es gibt eine Haupt-Motivation — die eigene Bevölkerung vor Mutationen zu schützen“

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:12
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    Hans-Georg Maaßen — Der CDU-Direktkandidat der Herzen für Südthüringen?

    Die CDU in Thüringen sei zerrissen, konstatiert der Journalist und ehemalige Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen Sergej Lochthofen: „Es gibt eigentlich zwei Parteien. Eine tendiert dazu, mit der AfD durchaus gemeinsame Sache zu machen. Ein anderer Teil will das nicht, vor allem in den größeren Zentren im Norden Thüringens.“ Lochthofen ist der Meinung, Hans-Georg Maaßen nutze diese Gelegenheit schamlos aus, um auf der politischen Bühne zu bleiben.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:15
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    Coronagebeuteltes Russland: Putin spricht zur Lage der Nation

    Russland hat die Pandemie auf eigene Weise bewältigt: „Man hat durch sehr hohe Sterblichkeit eine Annäherung an Herdenimmunität erkauft“, erklärt Alexander Libman, Leiter Politik des Osteuropa-Instituts der FU Berlin.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:19
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    Laschet oder Söder: K-Frage spaltet die Union

    Das Chaos in der Union bei der Entscheidung für den Kanzlerkandidaten verweise auf eine „tiefergehende Spaltung der Partei“, sagt Merkel-Biograf Ralph Bollmann im SWR2 Gespräch. Formal scheine die Sache mit dem Entschluss des Parteivorstands geklärt, „aber die Unruhe in der Partei wird nicht aufhören“, so Bollmann.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:17
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    Grüne ins Kanzler-Amt: „Habeck? Wünschenswert, aber unwahrscheinlich“

    Am Morgen vor der Entscheidung der Grünen zwischen Habeck und seiner Co-Vorsitzenden Annalena Barebock ist es laut Autor Stefan Berkholz eher unwahrscheinlich, dass Habeck nominiert wird. Annalena Baerbock wird in den Medien als heimliche Favoritin gehandelt.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:35
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    Gesundheitsminister Lucha (Grüne) zum Impfgipfel: „Stück für Stück“ mehr Impfstoff

    Es werde um die „gemeinsame Abstimmung“ beim Impfen gegen das Corona-Virus gehen, erklärt der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) im Vorfeld des Landes-Impfgipfels am 16. April 2021. Dort werden sich Verbände, Expert*innen und Politiker*innen mit dem Minister beraten.

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  • 15.04.2021
    7 MB
    08:16
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    Intensivmediziner Uwe Janssens zur Corona-Pandemie: „Es ist 5 nach 12“

    Hohe Infektionszahlen, Gezerre um die Notbremse und volle Intensivstationen: Für das Schwanken zwischen Lockdown und Lockerungen habe er kein Verständnis, sagt Prof. Uwe Janssens von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in SWR2. „Es ist eigentlich schon 5 nach 12, und das sind keine lose in den Wind geschriebenen Warnungen“, betonte der Chefarzt am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler mit Blick auf die steigenden Zahlen von Neuinfektionen und Todesfällen. „Lasst uns endlich gemeinsam die Infektionszahlen senken“, so sein Appell.

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  • 15.04.2021
    6 MB
    07:05
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    Sabine Zimmermann (Die Linke): „Gleichstellung kommt nicht von allein“

    Die Bundesstiftung Gleichstellung könne „punktuell helfen“, um schneller voranzukommen bei der Gleichstellung, sagt Sabine Zimmermann (Die Linke), Vorsitzende des Familien-Ausschusses im Bundestag. Der Bundestag stimmt am 15. April 2021 über die Einrichtung dieser Stiftung ab, die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland fördern soll.

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  • 14.04.2021
    6 MB
    06:08
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    Sicherheitsexperte Andrew Denison: Joe Biden sucht Kompromisse mit Wladimir Putin

    „Friedenspolitik bedeutet, Kompromisse zu machen mit Leuten, die man eigentlich nicht ertragen kann“, so der Politikwissenschaftler Andrew B. Denison in SWR2 über das Angebot von US-Präsident Joe Biden an seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu einem Gipfelgespräch.

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  • 13.04.2021
    7 MB
    07:21
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    Ramadan in der Corona-Pandemie: Gesundheit steht im Vordergrund

    „Ein Anlass zur Freude“, sei das abendliche Fastenbrechen im Ramadan für ihn, sagt Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime — trotz Pandemie-Bedingungen. Der Fastenmonat Ramadan sei eine „Zeit der inneren Einkehr“ und der „geistigen Entschlackung“, bei dem es um „Gesundheit und die Unversehrtheit des Körpers“ gehe.

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  • 13.04.2021
    6 MB
    07:07
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    Städtetag zum Infektionsschutzgesetz: Einheitliche Regeln oder flexible Lösungen?

    Ein Gesetz sei weniger flexibel als die bisherigen Regeln, kritisiert Fabian Kirsch vom Städtetag Rheinland-Pfalz den Plan des Bundeskabinetts, das Infektionsschutzgesetz so zu ändern, dass bundesweit bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 automatisch härtere Regeln greifen.

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  • 12.04.2021
    7 MB
    07:46
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    Bundeswehr-Verband zur KSK-Munitionsaffäre: Systemische Fehler

    Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, erwartet die Sondersitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses (12.4.2021) zur Munitionsaffäre im Kommando Spezialkräfte (KSK) mit Spannung. „Es geht im Kern darum, wer was wann wusste“, so Wüstner in SWR2. Es sei aber noch nicht sicher, dass KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr sich falsch verhalten habe, als er KSK-Angehörigen Straffreiheit zusicherte, falls diese verschwundene Munition zurückbrächten.

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  • 12.04.2021
    8 MB
    08:39
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    Vor 60 Jahren begann der Eichmann-Prozess: Israelisches Lehrstück für die Welt

    Die Aufgabe des Eichmann-Prozesses vor 60 Jahren sei die Aufklärung und das Öffentlichmachen des Leids der verfolgten Juden gewesen, sagt die Direktorin des Fritz-Bauer-Instituts Frankfurt, Sybille Steinbacher. 1961 habe es noch keine ausdifferenzierte Forschung über das System der KZs und Deportationen gegeben.

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  • 09.04.2021
    6 MB
    07:08
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    AfD-Parteitag zum Wahlprogramm – „Es geht nur um die Macht“

    In Dresden findet am Wochenende der Parteitag der AFD statt. Im Zentrum steht die Debatte um ein Wahlprogramm, über das Spitzenpersonal soll dann gesondert in einer Online-Befragung abgestimmt werden.

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  • 09.04.2021
    6 MB
    07:08
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    Studieren unter Corona-Bedingungen: „Kein akademisches Lernen mehr“

    „Der Alltag in der Corona-Pandemie hat sich für die Studierenden sehr drastisch verändert“, sagt der Kölner Jura-Student Raphael Neidhardt. Er hat in einem offenen Brief an die Bundesregierung auf die schwierige Lage von Studierenden in der Pandemie aufmerksam gemacht.

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  • 08.04.2021
    6 MB
    07:10
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    Neue Chance für globale Mindestbesteuerung? Frühjahrstagung von IWF und Weltbank

    Eine Globalsteuer „ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung“, findet Christian von Haldenwang vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. „Der gegenwärtige Zustand begünstigt die großen international operierenden Unternehmen sehr stark und sorgt damit für Wettbewerbsverzerrung zulasten der kleinen und mittleren Unternehmen.“

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  • 08.04.2021
    7 MB
    07:53
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    Aufstehen für die Kunst: Bayerische Star-Klassikkünstler klagen vor dem VGH

    Die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ war mit einem Eilantrag vor den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gezogen. Ihre Kritik: Das durch die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung geregelte pauschale Konzert- und Aufführungsverbot sowie die generellen Schließungen von Theatern, Opern und Konzerthäusern verstoßen gegen die im Grundgesetz garantierte Kunstfreiheit.

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  • 07.04.2021
    6 MB
    06:48
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    Gewalt und sinnlose Quarantäne: Amnesty International über Menschenrechte in der Pandemie

    Infolge der Covid-Pandemie habe sich die Menschenrechtslage weltweit massiv verschlechtert, so Maria Scharlau von Amnesty International in SWR2 anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2020/21 der Menschenrechtsorganisation im Corona-Jahr.

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  • 06.04.2021
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    06:01
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    Vor 80 Jahren besetzte Deutschland Griechenland: Verbitterung über deutsches „Haltungsproblem“

    Am 80. Jahrestag der Besetzung durch Nazi-Deutschland erinnern sich viele Griechen an die Epoche und die Verbrechen der Deutschen: „Es gibt so gut wie keine Familie, die nicht gelitten hat“, sagt Maria Oshana von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Athen im Gespräch mit SWR2. Oshana ergänzt: „Es gibt eine große Verbitterung, dass die deutsche Seite außer schönen Wort ihre Schuld nicht anerkennt“. Zwar gebe es zum Jahrestag keine offiziellen Gedenkveranstaltungen, doch habe das griechische Parlament erst gestern in einer Resolution festgestellt: Die deutschen Reparationen seien mit 290 Milliarden Euro zu veranschlagen.

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  • 06.04.2021
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    06:40
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    EU-Spitze spricht mit Erdogan: Falsche Versprechen in Ankara

    „Nicht klug“ nennt der Türkei-Experte Kristian Brakel den Besuch von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Michel bei Staatspräsident Erdogan.

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