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"Das Abenteuer Persönlichkeit" von Roland Kopp-Wichmann

Warum fällt es Menschen oft schwer, etwas zu verändern? In diesem Podcast erfahren Sie die Ursachen. Die sind manchmal meist nicht so leicht zu entdecken, weil sie unbewusst sind. Erwarten Sie hier also keine schnellen Tipps und Ratschläge. Ich bin Psychotherapeut und Business-Coach mit über 35 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen. Wir finden die Lösung dort, wo Sie noch nie gesucht haben.

Alle Folgen

  • 15.09.2020
    32 MB
    38:10
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    „Leider verdiene ich dreimal so viel wie mein Mann“, sagte die Frau im Coaching.

    In immer mehr Partnerschaften kommt es vor, dass die Frau mehr verdient als der Mann. Das kann große Auswirkungen haben auf das Selbstwertgefühl – von beiden. Wie sehr dabei unbewusste patriarchalische Strukturen eine Rolle spielen, wird in diesem Fallbericht deutlich.

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  • 26.08.2020
    22 MB
    26:56
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    "Unsere Eltern sind gegen unsere Heirat."

    Die Ablösung von den Eltern im Erwachsenenalter ist eine notwendige Voraussetzung, um eine gesunde und stabile Beziehung zu sich selbst und anderen leben zu können. Doch ist diese Ablösung mitunter nicht leicht – für beide Seiten. Wie es doch gehen kann, lesen Sie in meinem neuen Fallbericht.

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  • 08.07.2020
    27 MB
    32:48
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    "Durch den Unfall habe ich mein Leben zerstört."

    Warum verändern sich Menschen ungern? Auch wenn sie massiv leiden.

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  • 29.06.2020
    25 MB
    30:17
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    „Die Selbständigkeit machte mir immer Angst!“

    Warum haben manche Menschen Angst vor der Selbstständigkeit?

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  • 08.06.2020
    26 MB
    30:52
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    „Warum habe ich so wenig Ehrgeiz?“, fragte der Mann im Coaching.

    Gesunder Ehrgeiz kann viele positive Effekte haben, vor allem in unserer Leistungsgesellschaft gilt Ehrgeiz als Erfolgsgarant.

    Jedoch kommt es auch vor, dass jemand zu wenig Ehrgeiz an den Tag legt. Welche erstaunlichen Gründe das haben kann, wurde mir in diesem Coachingfall klar.

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  • 28.05.2020
    16 MB
    19:34
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    Jetzt Life-Coach werden als 2. Standbein neben Ihrem Beruf.

    Suchen Sie nach einer neuen Orientierung im Leben? Beruflich und/oder privat? Wollen Sie anderen Menschen dabei helfen, mehr Klarheit und Zufriedenheit in ihrem Leben zu erreichen?

    Wie wäre es, wenn Sie Life-Coach werden? Als zweites Standbein neben Ihrem Beruf?

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  • 16.05.2020
    25 MB
    30:16
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    "Meine Metapher lautet: Das Leben ist eine Schule",

    Was meinte er damit

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  • 29.04.2020
    19 MB
    23:29
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    Warum Online-Coaching nach Corona boomen wird.

    Die ersten zwei Wochen ab Mitte März nach dem Corona-Lockdown waren hart.

    Die Kontaktsperre in vielen Bundesländern und das Schließen der Grenzen in Europa ließ mein Geschäftsmodell innerhalb weniger Tage zusammenschrumpfen. Ich traute mich schon nicht mehr, mein eMail-Postfach zu öffnen, weil so viele Terminabsagen reinkamen.

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  • 16.04.2020
    21 MB
    25:33
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    „Meinen Lebenstraum könnte ich jetzt durch Corona endlich erfüllen.“

    Die meisten meiner Coaching-Klienten kennen mich schon seit Jahren. Meist nicht persönlich, sondern durch die „Sonntagsperlen“, meinen wöchentlichen Newsletter oder durch die Blogbeiträge oder Podcasts, die ich seit fünfzehn Jahre hier veröffentliche.

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  • 23.03.2020
    28 MB
    33:22
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    Gegen Corona-Angst helfen jetzt diese 12 Psychotipps.

    Meine 12 Psychotipps gegen Corona-Angst sollen Ihnen dabei helfen, trotz aller Bedrohung immer wieder handlungsfähig zu bleiben.

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  • 07.03.2020
    26 MB
    30:58
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    "Meinen Geburtstag feiere ich nicht mehr!"

    Hilft es, seinen Geburtstag nicht zu feiern, in der Hoffnung, dass man so nicht altert?

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  • 15.02.2020
    18 MB
    21:45
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    „Stark sein musste ich schon als kleines Mädchen."

    Was eine junge Frau herausfand, warum sie immer stark sein musste.

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  • 10.02.2020
    17 MB
    20:05
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    Mit dieser Fantasiereise finden Sie Ihre Antwort.

    Hören Sie diese spannende Fantasiereise, um eine Antwort auf Ihre derzeit wichtigste Frage zu bekommen.

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  • 15.01.2020
    25 MB
    30:09
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    "Was bedeutet mein Albtraum?"

    Warum hat ein erfolgreicher Online-Unternehmer, der in Mexiko ein tolles Leben führt, immer wieder diesen Albtraum?

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  • 06.12.2019
    22 MB
    27:02
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    „Meine Redeangst zerstört noch meine Karriere."

    Was hilft gegen Redeangst?

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  • 14.11.2019
    21 MB
    25:46
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    "Warum kann ich nicht treu sein?"

    Was bringt eine verheiratete Frau mit zwei Kindern dazu, ihren Mann seit fünf Jahren zu betrügen? Und dann noch mit zwei Callboys.

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  • 02.11.2019
    20 MB
    24:21
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    Warum Persönlichkeitsentwicklung nichts für Feiglinge ist.

    Denn Persönlichkeitsentwicklung hat viel damit zu tun, sich selbst besser kennenzulernen. Das ist alles andere als einfach.

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  • 23.10.2019
    22 MB
    27:09
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    "Hab ich ein Hochstapler-Syndrom oder kann ich tatsächlich nichts?"

    Das Syndrom wurde 1978 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes identifiziert. Sie glaubten, dass es nur Frauen betrifft, aber nachfolgende Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Männer darunter leiden.

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  • 07.10.2019
    23 MB
    27:41
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    „Der Kontaktabbruch meines Sohnes ist jetzt vier Jahre her."

    Kontaktabbruch hat meist eine lange Vorgeschichte. Auch wenn für die Eltern der Kontaktabbruch völlig überraschend kommen mag, haben die Konflikte meist eine lange Geschichte. Sie brodelten schon lange im Untergrund, wurden aber niemals in der Familie thematisiert oder gelöst. Die Fassade nach außen war wichtiger.

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  • 01.10.2019
    23 MB
    27:40
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    "Emotionale Intelligenz habe ich null!"

    „Und wie kommt ihre Chefin darauf, dass sie wenig emotionale Intelligenz hätten?“

    "Im Mitarbeitergespräch nannte sie drei Dinge. Dass ich zu viel diskutiere, bei Fehlern andere beschuldige und schlecht zuhören kann.“

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  • 20.09.2019
    19 MB
    22:30
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    „Ich stecke im falschen Leben fest“, sagte die Frau im Coaching.

    Viele Menschen halten es ja für eine Verschwörungstheorie von Psychologen, dass alles, was man als Erwachsener erlebt, auch etwas mit der Kindheit zu tun hat. Sie glauben, ihre heutige Persönlichkeit sei selbst geformt oder das Resultat kluger Entscheidungen.

    Schön wär’s!

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  • 16.09.2019
    18 MB
    22:09
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    "Warum habe ich Krebs?", fragte der Mann im Coaching.

    Die Frage „Warum habe ich Krebs?“treibt viele Erkrankte um. Obwohl viele Studien zeigen, dass seelische Belastungen, Stress oder bestimmte Charaktermerkmale keine Auslöser für Krebskrankungen sind.

    Aber damit konnte sich mein Klient nicht abfinden.

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  • 01.09.2019
    21 MB
    25:55
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    Warum hochbegabte Frauen oft tiefstapeln.

    Hochbegabte Frauen lernen früh, dass sie durch ihre Begabung nicht anerkannt, sondern ausgegrenzt werden. Um der drohenden Isolation zu entgehen, lernen hochbegabte Frauen, ihr besonderes Talent, ihre umfassende Neugier und rasche Auffassungsgabe zu verstecken.

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  • 30.07.2019
    22 MB
    26:46
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    "Ich habe Todesangst", sagte der Mann im Coaching.

    Ein junger Mann mit einer tödlichen Diagnose. Kann man ihm helfen, seine Angst zu reduzieren?

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  • 17.07.2019
    19 MB
    23:05
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    „Meine Unpünktlichkeit kostet mich noch den Job."

    Was steckt dahinter, wenn Menschen immer wieder zu spät kommen?

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  • 02.07.2019
    24 MB
    28:59
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    „Ich werde immer übersehen“, sagte die Frau im Coaching

    Übersehene Geschwister sind auch als Erwachsene weniger sichtbar. Wer in seiner Kindheit ein Geschwister hatte, das krank oder behindert war, trägt meist eine besondere Bürde. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art von Krankheit oder Behinderung. Die Belastung durch die spezielle Familiensituation ist immer ähnlich.

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  • 26.06.2019
    19 MB
    23:17
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    „Mein Berufsziel stand schon bei meiner Geburt fest“, sagte der Klient.

    Ausgesprochene und unausgesprochene Aufträge aus der Herkunftsfamilie haben einen starken Einfluss auf das eigene Leben. Oft beginnen diese teilweise schon vor der Geburt des Kindes.

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  • 21.06.2019
    16 MB
    18:53
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    Wie die Eltern-Kind-Bindung durch Ihr Handy gestört wird.

    Wir unterschätzen, wie süchtig uns Smartphones machen können. Und das kann schlimme Folgen für unsere Kinder haben.

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  • 12.06.2019
    18 MB
    22:13
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    „Das Grübeln machte mich ganz depressiv“, sagte der Mann im Coaching.

    Bei vielen psychischen Störungen wie z.B. Depressionen oder Angststörungen, gehören negative Gedanken zu den quälenden Begleiterscheinungen.

    Was kann man dagegen tun?

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  • 11.06.2019
    20 MB
    24:01
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    "Meine Löffelliste schaffe ich nie!"; sagt die Frau im Coaching.

    Wissen Sie, was eine Löffelliste ist?“, fragte mich die Frau als erstes als wir zum Spaziergang auf dem Philosophenweg aufbrachen. Das ist der erste Teil meines 3-h-Coachings.

    „Na klar, das ist eine Liste von Dingen, die jemand vor seinem Tod noch erleben möchte, also bevor er den Löffel abgibt“, antwortete ich.

    „Genau. Und das ist mein Problem“, fuhr die Frau fort. „Ich habe schon vor Jahren eine tolle Liste gemacht mit dreißig Sachen, die ich noch tun möchte, aber mir rennt die Zeit davon. Meine Löffelliste schaffe ich nie!“

    Neben mir ging Astrid K., Prokuristin in einem mittelständischen Betrieb. Keine Kinder, Single aus Überzeugung. Ich überlegte, was sie wohl damit meinte, dass sie ihre Liste nicht erledigen konnte.

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  • 22.05.2019
    25 MB
    30:46
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    „Wozu erwachsen werden“, sagte der Mann im Coaching.

    Warum wollen manche Männer nie erwachsen werden? Was steckt dahinter? Und wie wird man vielleicht doch erwachsen?

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  • 09.05.2019
    22 MB
    26:34
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    "Ich bin immer das Opfer", sagte der Klient im Coaching.

    Love it. Change it. Or leave it.

    Wenn man etwas ändern will, gibt es ja nur diese drei Möglichkeiten. Also, versuchen, die Dinge zu ändern oder die Situation zu verlassen - oder eben zu akzeptieren.

    Wer mit den ersten beiden Optionen keinen Erfolg hat, kann immer noch die schwierige oder unerträgliche Situation akzeptieren. Wer das nicht kann oder will, landet automatisch in der Opferrolle. Das fühlt sich immer schlecht an, keine Frage. Aber es hält auch Erleichterungen bereit.

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  • 24.04.2019
    26 MB
    31:04
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    „Mein Vater? Ich habe nur einen Erzeuger“, sagte die Frau im Coaching.

    Die Vaterwunde bei Mädchen.

    Nichts über den eigenen Vater zu wissen, hinterlässt immer eine tiefe Wunde in Menschen. Denn emotional betrachtet, dient das Wissen, von wem wir abstammen, als sichtbarer „Beweis“ unserer Existenz.

    Kennt man den eigenen Vater nicht, stellt das gefühlsmäßig fast immer die eigene Existenzberechtigung infrage. Sein Nichtvorhandensein und die gefühlte Ablehnung münden leicht in die Überzeugung, nichts wert zu sein. Nicht dazuzugehören zu den anderen Frauen oder Mädchen, weil einem etwas Entscheidendes fehlt.

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  • 15.04.2019
    23 MB
    27:17
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    „Ich muss immer der Beste sein“, sagte der Mann im Coaching.

    Immer der Beste sein zu wollen oder zu müssen, ist ein häufiges Lebensthema von Männern, die in mein 3-h-Coaching kommen.

    Der Preis für diese anstrengende Lebensstrategie ist meistens, dass der Mann seine Gefühle abspalten oder verdrängen kann. Doch das geht ja nicht von heute auf morgen. Wo lernt man das?

    Im Fall dieses Klienten hatte es mit der Karateschule seines Vaters zu tun, in der er bereits mit vier Jahren mitmachte.

    Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.

    Diesen Beitrag können Sie auf meinem Persönlichkeits-Blog nachlesen.

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  • 11.04.2019
    12 MB
    15:22
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    Wie findet man die passende Coaching-Fortbildung?

    Immer mehr Menschen interessieren sich für eine Coaching-Fortbildung. Entweder, weil sie schon als Coach arbeiten und eine Zusatzqualifikation suchen. Oder weil sie zusätzlich zu ihrem Hauptberuf coachend tätig werden möchten.

    Doch wie findet man die passende Fortbildung?

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  • 01.04.2019
    16 MB
    19:34
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    "Soll ich ihn wirklich heiraten?", fragte die Frau im Coaching

    Wozu heute noch heiraten? Man kann doch auch gut so zusammenleben.

    Was wirklich hinter der Frage steckte, lesen Sie in diesem neuen Fallbericht aus meiner Coaching-Praxis.

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  • 28.03.2019
    21 MB
    25:08
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    Wenn die Schwiegermutter die Ehe zu zerstören droht, muss Mann handeln.

    „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht, ob ich bei Ihnen überhaupt richtig bin. Meine Frau hat mich geschickt. Sie meinte, ich müsse mich entscheiden. Sonst würde sie sich bald trennen.“

    So begann eine interessante Coaching-Sitzung. Lesen Sie hier, wie es weiterging ...

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  • 17.03.2019
    15 MB
    18:07
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    „Mir fehle das Konkurrenz-Gen, sagt mein Chef.“

    Der Klient wurde von seinem Chef geschickt. Als Verkaufsleiter zeige er nicht den nötigen Biß und Durchsetzungswillen.

    Doch was tun mit einem Klienten, der Konkurrenz vehement ablehnt und in allen Bereichen des Lebens Kooperation favorisiert?

    Als Coach suche ich dann immer nach einem inneren unbewussten Konflikt, der den Klienten blockiert.

    Wie das gehen kann hören Sie hier in diesem Podcast.

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  • 13.03.2019
    18 MB
    21:53
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    „Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen und soll sie jetzt pflegen?“ sagte die Frau im Coaching.

    „Sie sind meine letzte Rettung!“ stöhnte die Frau und ließ sich in den Sessel fallen.„Na, eher die vorletzte,“ antwortete ich.„Wieso vorletzte?“„Weil die letzte Rettung der Tod ist. Er löst alle Probleme.“„Interessant, dass Sie das sagen“, meinte die Klientin. „In der letzten Zeit habe ich oft daran gedacht, dass wenn ich tot wäre, das ganze Drama vorbei wäre.“Andere Coaches lassen in der ersten Sitzung einen Fragebogen ausfüllen oder erheben die persönlichen Daten. Ich beginne meine 3-h-Coachings dagegen oft mit einer schnellen Reaktion auf das, was mir der Klient als Erstes präsentiert. Das kann eine Bemerkung von ihm sein, oder ein Verhalten oder ein Gesichtsausdruck. Dann ist man viel schneller beim Thema und der Klient erlebt, dass es im Coaching vor allem um Persönliches geht. Nicht primär um Fakten und Geschichten, sondern um Gefühle und Erlebtes.„An welchem Drama wirken Sie denn mit?“ wollte ich wissen.

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  • 09.03.2019
    17 MB
    20:57
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    „Was mache ich mit den ganzen Idioten in meiner Firma?“ fragte der Klient im Coaching.

    Narzissten erkenne ich meist sofort, in den ersten paar Minuten. An ihrer Mimik, der Körpersprache und ihrem Verhalten.

    Bei einem 3-h-Coaching betreten sie als Narzisst nicht meinen Praxisraum, sie besetzen ihn.

    • Mit raumgreifenden Schritten steuern sie auf den Sessel zu und lassen sich breitbeinig darin fallen.
    • Oder Sie verrücken gleich mal den Sessel ohne zu fragen, so dass sie mir genau gegenübersitzen.
    • Dann schauen sie mich nicht an, sie mustern mich. Sie wollen wissen, woran sie mit mir sind.
    • Und stellen oft eine Frage nach meiner Kompetenz: „Haben Sie eigentlich Erfahrung mit Vorständen/top-down-issues/Konflikteskalationen …
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  • 28.02.2019
    17 MB
    20:24
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    Wie wird man ein erfolgreicher Coach?

    Der Coaching-Markt wächst. Dieser Trend ist sowohl in Deutschland als auch weltweit festzustellen. Die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich.

    Schätzungen gehen von 8.000 bis 10.000 seriösen Anbietern in Deutschland aus. Mit steigender Tendenz. Da der Titel „Coach“ nicht geschützt ist, kann sich jeder so nennen. Das heißt, zu den genannten Zahlen kommen noch die „unseriösen“ Anbieter dazu.

    Wie soll man da ein erfolgreicher Coach werden?

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  • 20.02.2019
    21 MB
    25:24
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    Die Marie Kondo Methode.

    Seit die zierliche Japanerin Marie Kondo 2011 ihr erstes Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert veröffentlicht hat, kennen Menschen in aller Welt ihre „KonMari“-Methode.

    Da ich manchmal ein Näschen für Trends habe, schrieb ich schon damals einen Blogartikel über diese neue Form des Aufräumens. Hier können Sie ihn lesen …

    Mehr als sieben Millionen Exemplare ihrer inzwischen drei Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Seit Anfang des Jahres, marketingmäßig ideal zum Zeitpunkt der Neujahrsvorsätzen, hat die umtriebige Japanerin ihre eigene Marie-Kondo-Show bei Netflix. Und die Serie ist ein Riesenerfolg. Die Leute lieben Aufräumen mit Marie Kondo.

    Hier die Marie Kondo Methode in Kurzform:

    • Alle Gegenstände in Haus oder Wohnung werden nach Kategorien bearbeitet und nicht nach Zimmern.
    • Also alle Hosen, alle Hemden, die gesamte Unterwäsche usw.
    • Man beginnt mit Kleidung, denn dort gibt es am meisten auszusortieren.
    • Dann kommen Bücher, Papiere, die Komono (Küche, Bad, Garage, Diverses)
    • Und am Ende Gegenstände, die stark mit Gefühlen und Erinnerungen behaftet sind. Das ist naturgemäß am schwersten.
    • Alle Sachen sollen in einem großen Haufen liegen, bevor man sie aussortiert. Nur so bekommen Sie einen – manchmal einen erschreckten – Eindruck, wie viel Zeug Sie tatsächlich besitzen.

    Und jetzt kommt der Clou: Aussortiert wird nicht nicht nach Nützlichkeit, Brauchbarkeit oder ursprünglichem Anschaffungswert – sondern nur nach „spark joy“. Dazu soll man jeden Gegenstand in die Hand nehmen und spüren, ob er Freude auslöst.

    Seit sieben Jahren halte ich meine Sachen mit dieser Methode in Ordnung. Trotzdem gibt es elf Punkte, wo ich finde, dass Marie Kondo nicht Recht hat ...

    Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.

    Diesen Beitrag können Sie auf meinem Persönlichkeits-Blog nachlesen.

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  • 11.02.2019
    11 MB
    13:43
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    Zufall oder Vorsehung? Synchronizität oder Schicksal?

    Jeder hat wohl schon mal Dinge erlebt, die er als Zufall einordnet, also als unwahrscheinliche, glückliche Umstände, die er nicht willentlich hätte herstellen können. Ich auch.

    Irgendwann in unserem Leben haben wir alle Synchronizitäten erlebt – Zufälle, bei denen sehr unwahrscheinliche Ereignisse auftreten. Sind solche Zufälle nur Zufälle oder ist da mehr am Werk? Was bedeuten Zufälle? Ist Zufall nur ein Mangel an Information?

    Um solche bemerkenswerten Ereignisse zu erklären, prägte der Schweizer Psychologe C. G. Jung den Begriff „Synchronizität“ und definierte ihn so ...

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  • 21.01.2019
    22 MB
    26:38
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    „Mein Job ist sinnlos aber gut bezahlt".

    Sinnfragen tauchen in meinen Coachings immer wieder auf. Solche Fragen entstehen bei Menschen, die es geschafft haben. Also eine Karrierestufe erreicht, die ein auskömmliches Einkommen sichert. Die eine Partnerschaft oder eine Familie haben, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und Zeit ist, durchzuatmen – und Bilanz zu ziehen.

    Alles okay soweit. Und wie geht’s jetzt weiter?

    Wie es weitergehen kann und was einen dabei antreibt, erklärt gut die Bedürfnispyramide von Maslow.

    Wenn der Job fesselnd und herausfordernd genug ist, ist alles gut. Sinnfragen entstehen, wenn sich jemand am Ende eines langen Arbeitstages fragt: „Was habe ich heute eigentlich gemacht?“ .

    Und darauf keine befriedigende Antwort findet. So wie mein Klient im 3-h-Coaching.

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  • 08.01.2019
    22 MB
    26:38
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    „Ich sei passiv-aggressiv, meint meine Chefin“, sagte der Klient im Coaching.

    Bestimmt kennen Sie Beispiele von passiv-aggressivem Verhalten. Auch wenn Sie dabei nicht an diesen Fachbegriff denken:

    • Auf der Autobahn schleicht ein Autofahrer im Schneckentempo, eine Reihe Autos hinter sich. Auf sein Verhalten angesprochen würde er vielleicht antworten, dass durch zu schnelles Fahren Unfälle passieren und die Autobahn für alle da wäre.
    • Ein Angestellter befolgt die von der Geschäftsführung gemachten Vorschriften sklavisch genau und verzögert dadurch die Zusammenarbeit mit anderen. Darauf angesprochen, weist er daraufhin, dass Vorschriften eben dazu da sind, dass man sie befolgt, sonst bräuchte man sie ja nicht.
    • Der Azubi, der beim Zusammenstellen der Stühle im Seminarraum laut schnauft und öfter eine lange Pause macht, um sich zu erholen.
    • Der Partner, der oft Kopfweh bekommt, wenn beim Zubettgehen eine erotische Stimmung in der Luft liegt.
    • Ein Mitarbeiter reißt einen Witz über Schwule. Als ein homosexueller Kollege sich das verbittet, wird ihm Humorlosigkeit vorgeworfen.
    • Ein Kind, das sich ungerecht behandelt fühlt, läuft von zu Hause weg und hofft, dass die Eltern sich Sorgen machen und es suchen. Ihr Partner will eigentlich nicht mit ins Kino, sagt aber dann doch zu. Braucht allerdings so lange, sich fertigzumachen, dass sie erst eine halbe Stunde später loskommen.
    • Der neidische Kollege, der es immer mal vergisst, Sie über ein wichtiges Detail des Kunden zu informieren.

    Das Gemeinsame dieser Menschen ist: Sie ärgern sich, aber sie sprechen nicht darüber, sondern kontern mit Sturheit und indirektem aggressiven Verhalten. Und sie widersetzen sich äußeren Einflüssen.

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  • 08.12.2018
    20 MB
    24:44
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    Ohnmacht begleitet unser Leben. Wir müssen lernen, sie zu ertragen.

    Über Ohnmacht und die entsprechenden Gefühle zu schreiben, ist riskant. Denn das passt nicht zum Zeitgeist, der eher die unbegrenzte Machbarkeit verherrlicht. Wie gerade die Meldung über genetisch veränderte Babies zeigt. Wir wollen uns nicht ohnmächtig fühlen, sondern phantasieren lieber: „Nichts ist unmöglich!“ oder behaupten tapfer „Geht nicht gibt’s nicht!“

    Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir erkennen, dass wir häufiger ohnmächtiger sind als uns lieb ist. Nicht nur angesichts von Naturkatastrophen oder Wetterereignissen. Das alltägliche Leben zeigt uns, wie wenig wir oft ausrichten können:

    Im Dieselskandal werden Autokäufer jahrelang für dumm verkauft. Und das noch mit kräftiger Unterstützung der eigenen Regierung. Jährliche Konferenzen beschwören den Ernst der drohenden Klimakatastrophe, vor der der Club of Rome seit 50 Jahren warnt. Nur sture Optimisten glauben noch, dass die für ein Überleben notwendigen Klimaziele noch erreicht werden können. Als Radfahrer fühlt man sich ohnmächtig gegenüber rücksichtslosen Autofahrern. Fußgänger erleben dasselbe mit rücksichtslosen Radfahrern. Ohnmacht zu erleben, ist ein scheußliches Gefühl. Denn wir spüren dann, dass wir auf ein Geschehen keinen Einfluss haben. Absolut keine Kontrolle. Niemand will das haben – und trotzdem erleben wir es täglich. Wir retten uns oft daraus, indem wir glauben, dass es ja nicht so sein müsste.

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  • 06.12.2018
    14 MB
    16:42
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    Zwangsgedanken und Grübeln - die besten Tipps.

    Was Menschen mit einer Zwangsstörung wirklich verstören kann, ist die Erkenntnis, dass eine Zwangsstörung selten weggeht. Meist ist es so: Die Zwangsstörung wird nicht besser – aber Sie werden besser im Umgang mit den Zwängen.

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  • 05.12.2018
    11 MB
    13:04
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    Wie egoistisch sind Sie?

    Im öffentlichen Raum lernt man die egoistische Seite von Menschen schnell kennen:

    • Autofahrer, die auf der Autobahn mit der Lichthupe drängeln.
    • Radfahrer, die sich an keine Verkehrsregeln halten.
    • Bahnreisende, die das ganze Zugabteil an ihrer Handykommunikation teilhaben lassen.
    • Helikoptereltern, die schwungvoll fast über Ihren Fuß ihr Kind bis vor den Schuleingang fahren.
    • Gaffer, die Rettungsarbeiten bei Unfällen behindern und alles filmen wollen.
    • Männer, die im Bus breitbeinig sitzen und andere mit ihrer Lieblingsmusik beschallen.
    • Urlaubsgäste, die um 7 Uhr morgens sich die besten Liegen reservieren.
    • … Gibt es einen gemeinsamen Faktor, der solche antisozialen, rücksichtslosen Verhaltensweisen erklären könnte?

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  • 05.12.2018
    15 MB
    17:46
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    „Ich fühle mich nirgends zugehörig“, sagte der Jurist im Coaching.

    „Auch wenn ich mittendrin bin, gehöre ich nicht dazu“, war der erste Satz meines Coaching-Klienten.

    Dieser Satz ließ mich aufhorchen, weil ich vor Jahren mal eine Studie gelesen hatte, wie sehr das mangelnde Gefühl von Zugehörigkeit und Depression miteinander in Verbindung stehen.

    „Wie meinen Sie das?“ fragte ich.

    „Ich bin Jurist, Einserkandidat, im Iran geboren. Meine Eltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland und wollten mir alles ermöglichen, was hier wichtig ist. Bildung, Aufstieg, Wohlstand. Ich habe das alles geschafft, aber ich weiß nicht wo ich hingehöre.“ Menschen mit diesem Lebensthema fühlen sich häufig fehl am Platz, ziehen sich allgemein schnell zurück. Glauben, dass sie irgendwie anders seien als andere und deswegen eher stören oder eine Belastung sind.

    Zugehörigkeit ist ein starker Motor für Handlungen. Jugendliche lassen sich tätowieren oder den Kopf kahl scheren. Der erste Schluck Alkohol, die ersten Drogen oder der Wunsch, einer Sekte anzugehören, entspringen diesem starken Drang nach Zugehörigkeit. Auch der Terrorist fühlt die Zugehörigkeit zu seiner Gruppe und ist bereit, sich im Sinne der Spielregel zu opfern.

    _„Wie und wann erleben Sie Ihre mangelnde Zugehörigkeit?“ _wollte ich wissen.

    _„Ich leite eine florierende Anwaltskanzlei in Stuttgart mit zwei Partnern und sechs Angestellten“, antwortete der Klient. „Mittags gehen wir meistens in einem der umliegenden Restaurants essen. Da weiß ich zum Beispiel nie, mit wem ich essen gehen soll. Gehe ich mit den Partnern, denke ich, dass die lieber ohne mich essen gehen würden, weil ich der Chef bin. Aber ich denke, das würden sie sich nicht trauen, mir da zu sagen.

    „Manchmal würde ich lieber mit einigen Angestellten essen gehen, weil die lustiger sind, aber dann denke ich, dass sie lieber unter sich wären und sich auch nicht trauen, mir das zu sagen. Als Ausweg schütze ich um die Mittagszeit meistens Arbeit vor und gehe allein in ein Schnellrestaurant. Aber ich finde das seltsam!“_

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  • 25.11.2018
    17 MB
    21:06
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    „Meine Zwangsstörung macht mich fertig!“, gestand die Lehrerin im Coaching.

    Eine Zwangsstörung ist eine häufige, chronische und lang anhaltende psychische Erkrankung, bei der ein Mensch unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken (Obsessionen) und Verhaltensweisen (Zwänge) hat, und den Drang verspürt, sie immer zu wiederholen.

    Zwangsgedanken können sein:

    Angst vor Keimen oder Verunreinigungen Unerwünschte verbotene oder tabuisierte Gedanken, die Sex, Religion und Unfälle betreffen. Aggressive Gedanken gegenüber anderen oder sich selbst. Die Dinge müssen symmetrisch oder in perfekter Ordnung angeordnet werden. „Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht etwas zwanghaft tun muss“, berichtet die Lehrerin im Coaching. „Ich hatte schon immer eine lebhafte und weitreichende Phantasie, und vielleicht hat das zu den Zwängen beigetragen, mit denen ich immer noch kämpfe. Etwas so Einfaches wie das Ausschalten eines Lichtschalters kann zu einer halbstündigen Aufgabe werden. Mein Körper kann sich mit dem Schalter an der Wand herumschlagen und mein Gehirn würde den Zwang mit aufdringlichen Gedanken bekämpfen, bis Tränen über mein Gesicht strömen. Gleichzeitig hämmert mein Herz wie wild und ich schwitze.

    Manchmal beneide ich Menschen, die eine Grippe haben oder Burnout oder das Bein gebrochen. Da meine Kämpfe „unsichtbar“ sind, ist es meistens extrem schwer, Arbeitgebern und Freunden zu erklären, dass ich zu spät kam, weil ich zwanzig Minuten damit verbracht habe, das Licht auszuschalten. Oder weil ich dreimal zu meinem Haus zurückfuhr, um sicherzustellen, dass meine Tür abgeschlossen war.“

    Marion Z. ist Oberstudienrätin an einem Gymnasium. 44 Jahre alt, verheiratet, ein 15 jähriger Sohn.

    Hören Sie auf diesem Podcast, was hinter den Zwängen stand.

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