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Gelassen älter werden

Der 60+ Podcast für Menschen in der dritten Lebensphase von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle Menschen zwischen 60 und 78 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal obder Marathon mit 66,die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel,die Weltreise mit 70,die perfekte Oma, der perfekte Opa,Urlaub mit Enkeln,Beziehungen und Sex im Alter,die Angst vor dem Altwerden,oder wie wir Krisen bewältigen,wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen,wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen,wie wir fit im Alter bleiben,wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen.Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen. Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten! Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft. „Gelassen älter werden“ – der einzige Podcast mit Altersbeschränkung – 60 +

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  • 24.09.2022
    39 MB
    45:50
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    #32 Was macht ein Seniorenrat? (Eckart Hammer)

    Herzlich willkommen, Herr Prof. Eckart Hammer. Es freut mich sehr, dass ich Sie schon zum zweiten Mal in meinem Podcast begrüßen kann. Damals haben wir über das Thema „Männer altern anders“, wie eines Ihrer Bücher über das Älterwerden heißt, gesprochen. Immer noch einer meiner erfolgreichsten Episoden. Heute wollen wir über den Seniorenrat sprechen, da Sie Landesvorsitzender des Landesseniorenrats in Baden-Württemberg sind. Ein Seniorenrat ist ein beratendes, nicht beschließendes Gremium auf Gemeinde-, Kreis- oder Landesebene, um die Interessen der älteren Generation oder besonderer Gruppen von Älteren in den politischen Prozess auf der jeweiligen Ebene einzubringen. Vor diesem Hintergrund kann die Arbeit im Seniorenrat durchaus eine sinnvolle Beschäftigung innerhalb der dritten Lebensphase sein. Darüber haben wir im Einzelnen gesprochen: Was hat Sie bewogen, Vorsitzender des Landesseniorenrats in Baden-Württemberg zu werden. Was sind in dieser ehrenamtlichen Funktion Ihre konkreten Aufgaben? Wozu wurden Seniorenräte eingeführt und was sind ihre Schwerpunkte? Was würden Sie sagen, wo liegt das Potenzial von Seniorenräten? Gerade vor dem Hintergrund, dass aktuell täglich ca. 3000 Menschen in Rente gehen und unsere Gesellschaft immer langlebiger wird, gewinnen die sogenannten Babyboomer an Bedeutung. Sollte sich diese Generation mehr gesellschaftlich und politisch einbringen, vielleicht auch in Seniorenräten oder noch besser auch in den Sozialräumen, in denen sie leben? Wo sehen Sie aktuell die zentralen Herausforderungen von Seniorenräten und welche Themen sind aus Ihrer Sicht am wichtigsten und dringendsten? Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit und welche Projekte stehen gerade in Baden-Württemberg im Landesseniorenrat an? Gibt es so etwas wie einen „wichtigsten Erfolg“. Was würden Sie sich für die Seniorenräte in Deutschland wünschen? Sie schreiben in Ihrem Buch „Männern altern anders“: „Wir brauchen (deswegen) keine Anti-Aging-Bewegung, sondern ein Bekenntnis zu einem klaren Pro-Aging, das sich auf die kurze Formel bringen lässt: Heute richtig leben! Was meinen Sie damit genau und wie sieht Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings aus? Links aus dem Gespräch: BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenvertretungen Landerseniorenvertretung Baden Württemberg Link zu Initiative – Schwätzbänkli Link zur Aktion Freie Gehwege

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  • 03.09.2022
    42 MB
    50:15
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    #31 Rentnerdasein, sinnvoll gründen für das Gemeinwohl mit Ralf Sange

    Die Bundeszentrale für politische Bildung spricht 2020 davon, dass die Erwerbstätigenquote der 55 – 64-Jährigen 2019 bei 72,7 % lag. Im Vergleich 2004 nur bei 41,4 %. Auch bei den 65 – 69-Jährigen verdreifachte sich diese Quote im gleichen Zeitraum von 5,5 % auf 17,9 %. Gleiches gilt für die 70-74-Jährigen, wo sich die Zahlen mit 2,5 % 2004 auf 8,2 % im Jahr 2019 erhöhten. Woran liegt das? Und wo liegen die Chancen für die Babyboomer-Pionier*innen des eigenen Älterwerdens zu sein und sich neu zu erfinden. Und welche Rolle spielt dabei auch die Gründung von einem eigenen Unternehmen, besonders im Bereich des Senior Social Entrepreneurship, also einer dem Gemeinwohl dienenden Gründung im Non – Profitbereich. Zu all diesen Themen begrüße ich heute Ralf Sange. Herzlich willkommen, Herr Sange. Sie sind ein echter Experte in diesem Bereich und begleiten seit vielen Jahren 50 plus Gründungen und kennen einige erfolgreich Beispiele. Sie sind Diplom-Sozialwirt und Geschäftsführer des Unternehmens „Gründer 50plus“. Und Sie sind mit jetzt 62 Jahren selbst in der dritten Lebensphase angekommen. Darüber haben wir gesprochen: Was ist gerade eines Ihrer spannendsten Mandate im Kontext einer Gründung im Ruhestand? Was schätzen Sie, wie viele Gründungen es im Sozialbereich von Menschen über 65 Jahren in Deutschland gibt und was ist Ihre Prognose über eine mögliche Zunahme an Gründungen? Können Sie unseren Hörer*innen einmal vermitteln, was Senior Social Entrepreneurship genau ist? Und welche Dimensionen Sie in ihrem gleichnamigen Buch unterscheiden. Was sind vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen, die Motive für eine Gründung im Rentnerdasein? Und was hält eher von einer Gründung ab? Gibt es so ein typische Gründerpersönlichkeit oder haben die Gründer:innen einen ähnlichen Hintergrund? Welche zentralen Aspekte sollten bei einer Gründung beachtet werden oder anders gefragt, was sind potenzielle Fehler, die Ihnen in Ihren Beratungen begegnen. Welche Gründung haben Sie besonders in Erinnerung bzw. welche Gründungen hat Sie am meisten beeindruckt? Was müsste sich aus Ihrer Erfahrung politisch/gesetzlich und gesellschaftlich ändern, damit Gründungen im Rentnerdasein leichter zu realisieren sind? Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. Wenn wir langsam zum Ende kommen, was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Folgende Projekte hat Ralf Sange in unserem Podcast erwähnt: Was passiert eigentlich... wenn auch der letzte Nahversorger (Metzger, Bäcker, Post und Bank ...) in einem Dorf oder einem kleinen Stadtteil seine Pforten schließt? https://www.dorv.de/ von Heinz Frey gegründet. Im Auto schlafen muss nicht sein: Es darf uns nicht egal sein, dass ein Kind einschläft, während sein Vater oder seine Mutter auf dem Parkplatz im Auto übernachtet, weil ein Hotelzimmer unbezahlbar ist. https://die-familienhandwerker.de/ von Annette Habert gegründet.Helfen mit Herz! Mit der Herzdruckmassage kann ganz einfach jeder Leben retten. https://herzretter.de / von Dr. med. Martin Buchholz gegründet Hier erreichen Sie Ralf Sange: https://www.gruender50plus.de/ Folgende Episode passt zum Thema: Flexibler Übergang in die Rente gefragt.

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  • 09.08.2022
    36 MB
    42:26
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    #30 Gehirn und Altern mit Gerald Hüther

    Ich freue mich sehr, dass Gerald Hüther meiner Einladung gefolgt ist. Als Pädagoge begleite ich seine Arbeiten schon sehr lange. Heute wollen wir über unser Gehirn und Altern sprechen. Unsere körperlichen Veränderungen nehmen wir einfacher wahr, da ein Zwicken oder dort die nachlassende Kraft. Doch in unser Gehirn können wir nicht so einfach hineinschauen. Ein enger Freund von mir sagt oft, seit ich 78 Jahre bin, werde ich immer vergesslicher, mir fallen die Worte nicht mehr gleich ein. Und ich verlege bisweilen das Eine oder das Andere. Also gibt es den Verfall des Gehirns und wie können wir unsere kognitive Leistungsfähigkeit dennoch erhalten. Herzlich willkommen, Herr Hüther. Sie sind Neurobiologe und Verfasser zahlreicher Bücher. Wissenschaftlich beschäftigen Sie sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, mit den Auswirkungen von Angst und Stress sowie der Bedeutung emotionaler Reaktionen. Sie sind Gründer der »Akademie für Potenzialentfaltung« und leben in der Nähe von Göttingen. Und Sie sind mit 71 Jahre selbst in der dritten Lebensphase angekommen. In seiner ruhigen und überlegten Art spricht Gerald Hüther mit mir. Meine Interviewstruktur kann ich gleich nach seinen ersten Sätzen über Bord schmeißen. Ihm gelingt es mich ganz neu zum Nachdenken zu bringen, zwischendurch fehlen mir sogar die Worte, so sehr bin ich berührt von seinen Gedanken. Für ihn geht es beim Älterwerden auch um die Sinnhaftigkeit des eigenen Daseins, verbunden mit der Frage: Gibt es etwas auf dieser Welt, das mich so berührt, dass ich mich von Herzen darum kümmern möchte? Im Kontext von Gehirn und Altern kommt es nach Meinung von Gerald Hüther sehr darauf an, dass wir uns in der dritten Lebensphase auf eine neue Entdeckungsreise zu uns selbst aufmachen. Grundsätzlich geht es für Gerald Hüther im Leben nicht um das Alter und das Älterwerden, sondern um die Lebendigkeit im Leben. Und die ist damit verbunden, sich von Herzen um etwas zu kümmern, das mich zutiefst berührt. Und emotional hat das mit Hingabe zu tun. Homepage von Gerald Hüther: www.gerald-huether.de Homepage der Akademie für Potenzialentfaltung: www.akademiefuerpotentialentfaltung.org Wer sich mehr mit Gelassenheit und dem guten Leben in der dritten Lebensphase befassen möchte, sei die Episode mit Jörg Bernardy empfohlen. Hier der Link!

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  • 23.07.2022
    41 MB
    48:57
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    #29 Flexibilisierungen beim Übergang in die Rente gefragt? (Elmar Stracke)

    Heute begrüße ich Elmar Stracke. Er hat einen der wenigen Podcasts, die sich mit dem Alter und der Langlebigkeit in unserer Gesellschaft beschäftigen. „Alter, was geht?“, der Podcast von Ihnen Herr Stracke, seinen Sie herzlich willkommen. Sie schreiben über Ihren Podcast „Alter, was geht?“ ist ein Podcast über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alters und des Alterns. Euch erwartet ist ein kurzweiliger und humorvoller Streifzug durch Kultur, Gesellschaft, Politik und Philosophie. Das Versprechen: Nach jeder Folge seid Ihr um spannende Fakten und interessante Anekdoten reicher - und ein bisschen älter. Ja das kann ich aufgrund der eigenen Audioerfahrungen wirklich bestätigen. Ich lerne wirklich viel bei jeder Episode. Und dazu ist Ihr Podcast wirklich toll aufgenommen und abwechslungsreich gestaltet. Fachkräftemangel, Diskriminierung von älteren Mitarbeitenden, Inflexibilität bei Arbeitszeitgestaltung, rechtliche Reglementierungen wie Einkommensgrenzen beim Übergang in die Rente und so fort scheinen Reformen im Umgang mit älteren Mitarbeitenden und Rentner, die noch arbeiten wollen, überfällig. Darüber wollen wir beide, Herr Stracke heute sprechen. Darüber haben wir zum Schwerpunkt "Übergang in die Rente" gesprochen: Herr Stracke, wie alt sind sie? Sie beschäftigen sich in ihrem eigenen Podcast mit den Facetten des Älterwerdens soziologisch philosophisch und was können Sie noch zu ihren Einflugschneisen sagen? Was ist Ihrer Motivation für den Podcast? Wo sehen Sie aktuell die größten gesellschaftlichen Herausforderungen rund um eine immer langlebigere Gesellschaft? Wie schon in der Anmoderation gesagt, soll es heute um den Übergang in den Ruhestand gehen und damit verbunden die genannten Themen. Herr Stracke, könnten Sie einmal aus Ihrer Sicht eine Problembeschreibung der aktuellen Situation aufzeigen. Erst neulich habe ich in der Welt gelesen, dass mit einem flexibleren Umgang mit den genannten Problemfeldern, viele Aspekte gut gelöst werden könnten. Wie sehen Sie das? Was sind für Sie als junger Mensch vor allem auch mit ihrer Perspektive und Expertise die Fragen, vielleicht auch Ängste, die Sie in Bezug auf ihren Übergang in der dritten Lebensphase haben und was würden Sie jungen Menschen empfehlen. Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit X Jahren noch lange nicht in der dritten Lebensphase angekommen? Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, doch darüber haben wir ja schon gesprochen. Also frage ich ein wenig anders: Was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage von Elmar Stracke! Und hier geht es zu seinem Podcast: Alter, was geht!

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  • 02.07.2022
    30 MB
    35:09
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    #28 Leben im Alter - Miteinander - Füreinander (Elena Oster)

    Heute begrüße ich Elena Oster, sie ist Referentin für Soziales Ehrenamt beim Malteser Hilfsdienst e.V. in Köln. Sie ist mitverantwortlich für ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt mit dem Titel „Miteinander – Füreinander“. Daraus entstanden ist ebenfalls das richtig tolle Online Magazin „dabei“. Hier geht es um ein erfülltes Leben im Alter. Es wird über alle Themen rund um das Älterwerden berichtet. Dazu gehören unter anderem Arbeiten, Beratung, Demenz, Engagement, Finanzen, Gesundheit, IT und Technik, Pflege, Prävention, Reisen und Wohnen. Das Online Magazin möchte Perspektiven für ältere Menschen und deren Angehörige aufzeigen und gezielt dem Thema „Einsamkeit älterer Menschen“ vorbeugen. Das Online Magazin ist barrierefrei aufgebaut und sehr übersichtlich gestaltet. Darüber haben wir gesprochen: Wie ist es zu der Idee für dieses Projekt gekommen? Und können Sie etwas dazu sagen, wie die beiden Projekte zusammenhängen bzw. wie sie sich ergänzen. Welche Ziele verfolgt der Malteser Hilfsdienst damit konkret? Welche Rückmeldungen gibt es bisher zu dem Magazin „dabei“? Und dann entwickeln Sie ja im Rahmen des Projektes an über 110 Standorte der Malteser Hilfsdienste konkreten Maßnahmen, um die Kontextbedingungen von älteren Menschen zu verbessern. Was können Sie darüber berichten? Gibt es vielleicht besonders erwähnenswerte und besonders wirksame Projekte? Was ist noch für die Zukunft geplant? Vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Erfahrungen, was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen in der dritten Lebensphase i Und was sind aus Sicht der Malteser Hilfsdienste die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier der Link zum Projekt: https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander.html

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  • 11.06.2022
    37 MB
    43:30
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    #27 Wie der Lebensteppich die Sinnsuche in der dritten Lebensphase unterstützen kann?

    Heute begrüße ich Thomas Oetzmann und Andreas Odrich. Thomas Oetzmann ist ein erfahrener Coach, selbst in der dritten Lebensphase und Entwickler des Lebensteppichs. Andreas Odrich ist Redaktionsleiter von „Aktuelles und Gesellschaft“ bei ERF Medien e. V. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und ist begeisterter Opa von drei Enkeln. Und er ist Autor des Buches „Der Lebensteppich – so geht Zukunft“. Wir wollen gemeinsam über eine Methode zur Reflexion des eigenen Lebens sprechen, den Lebensteppich. Er lässt sich unter anderem besonders gut dann einsetzen, wenn sich Babyboomer Gedanken über ihre Zeit nach der Berufstätigkeit machen möchten. Was sind die Gaben und Fähigkeiten, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens eingesetzt habe und wie möchte ich diese in die dritte Lebensphase integrieren? Was möchte ich wie und für wen einsetzen? Darüber haben wir gesprochen: Wie ist zu der Idee des Lebensteppichs gekommen? (Thomas) Ich glaube Thomas, dass Du da schon seit 2013 daran arbeitest und das Tool über die Jahre immer weiterentwickelt hast, doch erzähle einfach mal von diesem Prozess. Wie ist zur Idee für das Buch gekommen? (Thomas und Herr Odrich) Wie ist es Dir Thomas aus der Sicht des Coaches und auch des Ausbilders mit der Methode ergangen? Und gibt es so etwas wie Dein schönste Erkenntnis oder Dein schönstes Erlebnis damit? Welche Erfahrungen haben wir mit dem Lebensteppich gemacht. (Herr Odrich und ich-da würde ich mich einfach mal einbeziehen) Was kam konkret dabei für uns heraus? (Herr Odrich und ich) Thomas, aus Deiner Erfahrung mit dem Lebensteppich ist es ja so, dass besonders 2 Gruppen unter den Babyboomer zu Dir kommen – so hast Du es mir im Vorgespräch erzählt. Einmal Menschen, die noch voll im Beruf verwirklicht sind und zu lange warten, sich mit ihrer Zeit nach der Berufstätigkeit auseinanderzusetzen und die zweite Gruppe, Menschen, die schon voll in der Phase des Ruhestands sind, doch noch nicht so recht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Was erlebst Du mit der einen und mit der anderen Personengruppe in Deiner Arbeit mit dem Lebensteppich? Und hast Du noch von einer dritten Gruppe gesprochen, Thomas, nämlich, wenn Paare zu Dir kommen. Was ist da das besondere? Hier könnte auch ich etwas beitragen, da ich den Lebensteppich ja mit meiner Frau gemacht habe. Thomas, was glaubst, Du ist die größte Herausforderung, wenn es um den Übergang in den Ruhestand geht. Du sprichst von den sogenannten Sinnblöcken. Kannst Du diesen Aspekt unseren Hörer:innen genauer erläutern? Wenn jetzt jemand Lust bekommen hat selbst mal einen Lebensteppich zu weben, wie und wo kann sie oder er das tun? Abschließend würde ich gerne Euch beide fragen: Was würden Sie sagen Herr Odrich, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Was wünschen Sie sich für Ihr Älterwerden? Und Thomas, wie sind Deine Gedanken zu den gesellschaftlichen Herausforderungen. Wie wünschst Du Dir Dein Älterwerden? Hier können Sie bei mir ein Lebensteppichcoaching buchen! Hier finden bundesweit weitere Lebensteppichcoaches! Wer noch mehr in wissenschaftlichen Fakten im Kontext der dritten Lebensphase reinhören möchte, findet mit Prof. Hans Werner Wahl einen geeigneten Podcast .

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  • 20.05.2022
    25 MB
    29:47
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    #26 Gesund altern mit Tobias Esch

    Heute begrüße ich Prof. Tobias Esch. Herzlich willkommen, Herr Prof. Esch. Es freut mich sehr, dass Sie heute hier sind. Im Sommer 2021 habe ich mit Begeisterung Ihr Buch „Die bessere Hälfte“ gelesen, das Sie zusammen mit Dr. Eckhardt von Hirschhausen schrieben. Ende 2021 habe ich in der Zeitakademie an Ihrem Kurs „Mehr Lebenskraft – Gesund und glücklich in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen und mir dann ein Herz gefasst und Sie gefragt, ob Sie Freude daran hätten, mit mir genau über die zweite Lebenshälfte, das Zufriedenheitsparadoxon und die U-Kurve des Glücks zu sprechen. Sie sind ganzheitlicher Allgemeinmediziner, Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher und haben an verschiedenen internationalen Universitäten gearbeitet. Seit 2016 lehren Sie als Universitätsprofessor und Leiter des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten/Herdecke. Sie sind Experte für die Neurobiologie des Glücks und bekannter und erfolgreicher Buchautor. Neben dem gerade genannten haben Sie “Der Selbstheilungscode“ und ganz aktuell „Mehr Nichts!“ geschrieben. Worüber haben wir gesprochen? Zu Beginn, wie haben Sie sich vom Allgemeinmediziner zum Gesundheitsforscher und zum Experten für die Neurobiologie des Glücks entwickelt, was waren Ihre Motive und was lenkt und leitet Sie in diesem Zusammenhang bis heute? Sie haben in Ihrer Forschung zu Neurobiologie des Glücks drei Formen des Glücks und damit auch drei Glücksphasen im Leben bei uns Menschen entwickelt und erforscht, die auch im Kontext unsere Lebensphasen bedeutsam sind. (Das Wollen „Wanting“, jugendliches Glück; „Das Nicht – haben – Wollen“, die Erleichterung; „Die Glückseligkeit, die Zufriedenheit – Sie nennen es auch das „Glück des Daseins“) Wenn Sie uns unseren Hörer:innen einmal bitte die drei Formen des Glücks erläutern könnten. Und im zweiten Schritte, wieso ist die dritte Form eine wichtige Grundlage der Zufriedenheit in unserer dritten oder wie Sie es nennen zweiten Lebensphase? Trotz körperlicher Veränderungen im Alter steigt also nach Ihren Ergebnissen die seelische Zufriedenheit – das Glück des Daseins an. Sie nennen das Zufriedenheitsparadoxon. Was hat es damit auf sich? Neulich hatte ich im Rahmen meines Podcasts ein Gespräch mit Prof. Martin Schröder (Soziologe aus Marburg), der das Buch „Wann sind wir wirklich zufrieden“ geschrieben hat. Er bezieht sich auf Daten aus dem Sozioökonomische Panels (SOEP). Dort findet er, dass es im Alter mit der Zufriedenheit eher „abwärts“ geht, vor allem, wenn die Gesundheit nachlässt. Mich hat das Ergebnis schon ernüchtert. Was sagen Sie vor dem Hintergrund Ihres Modells dazu? Zumal ich persönlich, Ihre Perspektive ja für die zukunftsfreudigere halte. Sie beschreiben in „Die bessere Hälfte“ eine Vorbilderübung, in der Sie vorschlagen sich einmal zu überlegen, wer meine Vorbilder zu bestimmten Zufriedenheitsfaktoren wie z.B. Hoffnung, Dankbarkeit, Humor, Neugier, Hingabe, Bewegung, Vergebungsbereitschaft, Spiritualität und andere sind. Mir hat diese Übung sehr gut gefallen. Wieso kann sie so wichtig und hilfreich sein? Was sind vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Forschung zum Thema „Gesund altern“ Ihre wichtigsten Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit 52 Jahren auch in der zweiten Lebenshälfte angekommen? Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage von Prof. Tobias Esch. Diese Episoden könnten Sie in diesem Zusammenhang auch interessieren. Gesund alt werden mit Prof. Ingo Froböse. Zufriedenheit im Alter mit Prof. Martin Schröder.

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  • 23.04.2022
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    50:20
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    #25 Über die Zufriedenheit im Alter (Prof. Martin Schröder)

    Heute spreche ich mit dem Soziologieprofessor Martin Schröder. Er forscht zu den Themen soziale Ungleichheit, Sozialstaat, Kapitalismusvarianten, Wirtschaftssoziologie, Generationen, Moral und Lebenszufriedenheit an der Universität Marburg. Herzliche Willkommen, Herr Schröder. Wir wollen heute über die Zufriedenheit von uns Menschen einmal generell und dann im Speziellen zur Zufriedenheit im Alter sprechen. Darüber haben Sie ein Buch mit dem Titel „Wann sind wir wirklich zufrieden?“ geschrieben. Wie sind Sie auf die Soziologie gekommen und was interessiert Sie besonders an diesem Forschungsbereich? Und wie kam es dann zum Thema „Zufriedenheit“ einer Ihrer Forschungsschwerpunkte? Und können Sie etwas zu der Entstehung Ihres Buches erzählen. Wenn wir einmal in grundsätzliche Aspekte einsteigen: Wie viel an Zufriedenheit im Leben ist denn tatsächlich beeinflussbar? Oder anders gefragt, was kann ich langfristig für mehr Zufriedenheit in meinem Leben beeinflussen? Und dann würde ich sagen, gehen wir doch einfach mal die Themen im Einzelnen durch, die im Kontext von Älterwerden eine Bedeutung haben. Enkelkinder machen nicht zufriedener. Das erstaunt mich jetzt doch, scheint doch das Stereotyp zu sein, dass Omas und Opas sehr positiv von ihrem Großelterndasein sprechen, gerade wenn sie es mit dem eigenen Elternsein vergleichen. Da wird von mehr Leichtigkeit, mehr Freiheit und vor allem dann von der Möglichkeit, die Enkelkinder wieder an die Eltern abgeben zu können gesprochen. Wie erklären Sie sich die Ergebnisse? Was spielt da ineinander? Sie dehnen es ja in Richtung Verwandtschaft weiter auf. Und dann fanden Sie heraus, dass engagierte Menschen besonders im Alter zufriedener sind. Was sagen die Ergebnisse genau? Und was würden Sie vor dem Hintergrund der Ergebnisse Menschen über 60 empfehlen. Die Zufriedenheitsforschung zeigt, im Alter geht es rasant bergab. Können Sie das genauer erklären und gibt es einen Ausweg daraus? Was unterscheidet grundsätzlich zufriedenere Menschen von unzufrieden und welche Hauptbereiche des Lebens zahlen darauf ein? Und welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die dritte Lebensphase ziehen? Sie betonen immer wieder, dass Sie keine Tipps geben und grenzen sich von psychologischen Hinweisen ab. Doch was würden Sie aufgrund der Datenlage Menschen in der dritten Lebensphase zusammenfassend empfehlen? Zum Schluss frage ich meine Gäste und bei Ihnen als Soziologe, der sich auch für das Generationenthema interessiert, bietet es sich geradezu an: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Homepage von Martin Schröder

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  • 26.03.2022
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    39:45
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    #24 Digitale Kompetenz im Alter (Ria Hinken)

    Heute spreche ich mit Ria Hinken. Sie hat vor 5 Jahren den Blog und das Netzwerk „Alterskompetenz“ gegründet. Ihr Motto: Voraussetzung für Freiheit und Selbstbestimmung ist digitale Souveränität. Herzlich willkommen Ria Hinken. Und ich glaube, ich kann sagen Sie sind eine echte Silver Surferin und ich habe gelesen, Sie werden sogar manchmal die „Digital Oma“ genannt. Sie sind 68 Jahre alt und wir wollen über Ihre Vision und über Ihr eigenes Älterwerden sprechen. Ria Hinken hat für die Babyboomer einen Begriff geprägt #GenerationLochkarte. Und ihr Motto „Voraussetzung für Freiheit und Selbstbestimmung (im Alter – von mir hinzugefügt) ist digitale Souveränität“ lebt sie mit ganzem Herzen und vollem Einsatz. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die digitale Kompetenz von älteren Menschen zu verbessern und das ganz unaufgeregt und mit Gelassenheit. Darüber sprechen wir: Frau Hinken, wie sind Sie auf die Idee gekommen Alterskompetenz zu gründen? Wie würden Sie Ihre Vision beschreiben, was treibt Sie konkret an? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Mit Ihrem Blog möchten Sie, wie Sie es ausdrücken, ein realistisches Altersbild vermitteln. Wie ist Ihrer Ansicht nach das aktuelle Altersbild und was möchten Sie gerne daran verändern? Was war bisher Ihr schönster Erfolg? Was empfehlen Sie älteren Menschen, um sich selbst für die Digitalisierung fit zu machen? Was gibt es für neue Projekte, die Sie in der Zukunft angehen, wie sehen die weiteren Planungen für Ihre Mission aus? Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. Wie geht es Ihnen ganz persönlich mit Ihrem eigenen Älterwerden? Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

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  • 05.03.2022
    41 MB
    42:56
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    #23 Gesund alt werden (Ingo Froböse)

    Heute spreche ich mit Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Er engagiert sich seit vielen Jahren für das Thema Sport und Prävention und hat eine Vielzahl von Büchern dazu veröffentlicht. Heute ist er selbst 64 Jahre alt, da ist es naheliegend sich mit dem Thema „Gesund Altern“ zu beschäftigen. Er hat dazu das Buch „Die Gesundheitsformel der 100-Jährigen“ geschrieben und ein weiteres mit dem Titel „Für Fitness ist es nie zu spät: Aktiv und beweglich bis ins hohe Alter“ zusammen mit Erika Rischko (eine 81- jährige Influencerin) ist in Planung. Ingo Froböse brennt für das, was er tut. Unermüdlich setzt er sich als Sport- und Präventionswissenschaftler dafür ein, dass Menschen gesunder leben. Er sprüht selbst über das Telefon eine positive Energie aus, und motiviert mehr auf sich zu achten. Dabei ist für ihn der Lebensstil entscheidend und den bestimmen wir nicht erst mit 65 Jahre. Gesund alt werden fängt sozusagen mit der Geburt an. Je früher ich mich entscheide gesund zu leben, desto günstiger die Auswirkungen in der Zukunft. Also auch für junge Menschen hörenswert. Über diese Themen haben wir gesprochen: Herr Froböse, wie geht es Ihnen ganz persönlich mit dem Älterwerden? Was machen Sie für sich zum Fit bleiben? Kommen wir auf Ihr Buch zu sprechen. Sie schreiben, dass es in Deutschland mit der Gesundheit der Älteren im Vergleich mit anderen europäischen Ländern nicht gut bestellt ist. Nur Platz 18. D.h. das Leben ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen erreichen die Deutschen schon mit Mitte 50. Der Durchschnitt in Europa beträgt jedoch 61,5 Jahre. Woran liegt das? (S. 19) Und dann schreiben Sie, dass die Forschung inzwischen für ein hohes Alter nur zu 10 % unsere Gene verantwortlich macht und zu 90 % unseren Lebensstil. Können Sie das bitte näher erläutern.In Ihrem Buch stellen Sie dann 7 Schlüssel der 100-Jährigen zusammen. Dazu gehören fitte Muskeln, ein effektiver Stoffwechsel, eine gute Ernährung der Zellen, ein starkes Immunsystem, ausreichend Entspannung und Regeneration, Glück und Zufriedenheit, eine optimale Reinigung des Organismus. Welcher dieser 7 Schlüssel hat Sie bei der Recherche besonders überrascht und wieso? Im folgenden Gespräch möchte ich mich gerne auf 2 Aspekte konzentrieren, die nach meiner Einschätzung eher nicht so bekannt sind. Den effektiven Stoffwechsel und die optimale Reinigung des Organismus.Was ist grundsätzlich für einen guten Stoffwechsel zu beachten und was würden Sie Menschen jenseits der 60 Jahre empfehlen?Kommen wir zur optimalen Reinigung des Organismus: Worauf gilt es dabei zu achten? Wie sehen Sie Ihrem eigenen Älterwerden entgegen, was wünschen Sie sich von Ihrer dritten Lebensphase? Gibt es neue Projekte? Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

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  • 04.02.2022
    45 MB
    47:45
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    #22 Ein Experte für den Unruhestand – Klaus Gengenbach

    Heute geht es zum zweiten Mal um den SES – Senior Experten Service. In der letzten Episode habe ich mit Bettina Hartmann als stellv. Geschäftsführerin über den mehr formaleren Rahmen im Zusammenhang mit dem SES gesprochen. Heute soll es ganz praktisch und auch emotionaler werden. Und dazu kann ich Klaus Gegenbach als ehemaligen Tourismusmanager begrüßen, der schon in Ländern wie Indonesien, Laos, Madagaskar, Marokko, Mongolei, Ukraine war und insgesamt mehr als 16 Senior Experten Einsätze hinter sich hat. Also es wird spannend. Herzlich willkommen Herr Gegenbach. Herr Gengenbach, wie sind Sie an den SES gelangt und wieso, also was war Ihre Motivation sich dann tatsächlich auf den Weg zu machen, ich glaube Sie waren zuerst in der Ukraine? Wie war die erste Reise für Sie emotional? Welche Ihrer Vorstellungen haben sich erfüllt, welche Befürchtungen sind vielleicht eingetroffen? Und wie ging es dann weiter? Was fasziniert sie so sehr an Ihrer Aufgabe, dass Sie sich immer wieder auf den Weg machen? Was war Ihr schönstes Erlebnis bisher oder waren es mehrere? Gibt es ein schwieriges Erlebnis? Was würden Sie interessierten Senior Expert:innen mitgeben wollen, um sich gut auf einen möglichen Einsatz vorzubereiten? Welche persönlichen Voraussetzungen halten Sie vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen für wichtig? Und welche Auswirkungen hat dieses Engagement von Ihnen auf das eigene Älterwerden. Fühlen Sie sich alt? Wie reagiert Ihr Umfeld, wenn Sie immer wieder in den Flieger steigen? Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase - auch vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen mit dem SES? Abschließend: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Oder anders gefragt: Wie erleben Sie in anderen Kulturen den Umgang mit dem Älterwerden? Hier geht es zur Homepage vom SES! Klaus Gengenbach bei LinkedIn Und hier geht es zur Episode mit Jörg Löhr, ein Gespräch über den Film "Enkel für Anfänger" und das Thema "Leihgroßeltern".

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  • 12.02.2022
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    41:41
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    #21 Jahresrückblick 2021 und 7 Tipps für die dritte Lebensphase

    In dieser Episode schaue ich auf mein erstes Jahr mit dem Podcast "Gelassen älter werden" zurück. Ich erzähle von meinen Gästen in 2021 und versuche die wichtigsten Erkenntnisse aus den vielen Episoden in 7 griffigen Tipps für die dritten Lebensphase zusammenzufassen. Aufgelockert wird das Ganze durch Fragen von meinen Hörer:innen, die ich spontan beantworte. Ein- und ausgeleitet werden diese Sequenzen mit einem kurzen Jingle. Meine Interviewpartnerinnen in 2021 waren... Rainer Wälde, Dr. Katharina Mahne, Dr. Ina Schmidt, Klaudia Bachinger, Christine Kempkes, Robert Löhr, Prof. Hans Werner Wahl, Wolfgang Schiele, Anselm Grün, Prof. Eckart Hammer, Maria Flury, Tamara Dietl, Matthias Horx, Elke Schilling und Dr. Jörg Bernardy. Wie ich die einzelnen Personen im Kontext des Interviews im Nachklang beschrieben habe, können Sie in diesem Blogbeitrag lesen: Silver Ager Podcaster Vielleicht regt der Jahresrückblick neue Hörer:innen an, sich die eine oder andere Episode anzuhören oder treue Hörer:innen bekommen Lust, die eine oder andere Episode nochmals zu hören. 7 Tipps für die dritte Lebensphase Zuerst gilt für uns Babyboomer, dass wir uns neu erfinden müssen. Keine Generation vor uns wird so alt werden. Also gilt es, den Prozess der dritten Lebensphase neu zu erfinden und somit selbst zur Pionierin für das eigene Älterwerden zu werden. Pionier:in der dritten Lebensphase werden Hier können Sie die 7 Tipps nachlesen: 1. Tipp – sich vorbereiten 2. Tipp – Annehmen und Loslassen 3. Tipp – sich bewegen 4. Tipp – sich entspannen 5. Tipp – sich treffen 6. Tipp – neues Lernen 7. Tipp – sinnvolles tun Ich freue mich über Rückmeldungen.

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  • 15.01.2022
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    40:48
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    #20 Ab wann ist man Senior? (Bettina Hartmann von SES)

    Heute geht es um den SES – Senior Experten Service, es steckt also schon die Aufgabe ein wenig im Namen, denn der SES ist als Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit weltweit tätig. Seine ehrenamtlichen Einsätze finden in erster Linie in Entwicklungs- und Schwellenländern und in Deutschland statt. Dazu habe ich Bettina Hartmann eingeladen, sie ist Leiterin Abteilung Experten und stellvertretende Geschäftsführerin beim SES. Herzlich willkommen Frau Hartmann. Dies wird die erste Episode zum SES sein. In einer Zweiten sprechen wir mit Klaus Gegenbach über ganz konkrete Erfahrungen in verschiedenen Ländern. Sie dürfen also gespannt sein. Vielleicht steigen wir einfach mal mit der naheliegenden Frage ein: Was ist der SES überhaupt und was sind seine Aufgaben? Können Sie etwas zur Geschichte des SES sagen. Wenn ich jetzt im Ruhestand bin und möchte mich beim SES engagieren, wie geht das ganz praktisch? Und worauf ist zu achten? In welchen Berufszweigen und wohin vermitteln Sie Senior Expert:innen? Wenn ich nicht in ferne Länder reisen will, welche Möglichkeiten bietet der SES in Deutschland? Was glauben Sie ist die überwiegende Motivation von Menschen sich beim SES zu engagieren? Und wie ist das Verhältnis von Männern zu Frauen und woran könnte das liegen. Was war bisher Ihre schönste Erfahrung bei einer Vermittlung bzw. welche ist Ihnen vielleicht besonders berührt. Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext Ihrer langjährigen Erfahrung bei SES? Und abschließend: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier geht es zur Homepage vom SES! Diese Programme ermöglichen auch Einsätze in Deutschland. Hier erfahren Sie mehr!

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  • 23.12.2021
    57 MB
    01:00:16
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    #19 Wie das gute Leben beim Altern helfen kann? (Jörg Bernardy)

    Kann die Philosophie beim Altern helfen? Mein heutiger Gast Dr. Jörg Bernardy würde wahrscheinlich „Ja“ sagen oder täusche ich mich da Herr Bernardy? Sie sind Philosoph, Autor und Speaker und möchten die Philosophie für Menschen zugänglicher machen. Dies haben Sie auch mit Ihrem Buch „Der kleine Alltagsstoiker“ beabsichtigt. Darin geht es Ihnen darum, die philosophische Denkschule der Stoa alltagstauglich zu übersetzen und ganz praktisch – wie Sie es nennen – Gelassenheitsregeln fürs Lebensglück abzuleiten. Wie einige von diesen hilfreich für das Älterwerden sein können, darüber wollen wir heute sprechen. Haben wir nicht alle den Wunsch auf ein gutes Leben? Wollen wir nicht alle ein guter Mensch sein? Und das besonders, wenn wir auf unsere vergangenen Jahre zurückschauen. Wie gelingt es der Leichtigkeit des Seins ein Stück näherzukommen? In dieser Folge finden Sie philosophische Anregungen von Dr. Jörg Bernardy in einem inspirierenden und berührenden Gespräch. Herr Bernardy, wie sind Sie zur Philosophie gekommen und was ist philosophieren? Wie kam die Idee zu dem Buch und wodurch zeichnet sich die Denkschule der Stoiker aus? Wir wollen besonders über 5 Kapitel aus Ihrem Buch sprechen, da wir im Vorgespräch gedacht haben, diese könnten für Menschen in der dritten Lebensphase relevant sein: Die Magie des Augenblicks, Das Glück des Sinns, Die Kraft der Freundschaft, Die Weisheit des Pessimismus und die Leichtigkeit des Seins. Beginnen wir mit der Magie des Augenblicks. Dabei beginnen Sie mit einem Zitat von Seneca: „Alles, was noch kommt, liegt im Ungewissen: Jetzt sollst du leben!“ Was meint Seneca damit genau, bzw. welche Schlussfolgerungen ziehen Sie daraus. Welche Rolle spielen dabei unserer Erinnerungen? Auf S. 89 beschreiben Sie „Auf einen Blick: den Augenblick“, vielleicht können Sie unsere Hörer:innen in Ihre Zusammenfassung mitnehmen. „Das Glück des Sinns“: In diesem Kapitel geht es im Weitesten Sinn um Sinnerfüllung. Wofür steht Sinnerfüllung und weshalb ist dies für uns Menschen so zentral bedeutsam? Dann stellen Sie einen Impuls zur Verfügung, verbunden mit der Frage: Können Sie die fünf wichtigsten Werte und Ziele ihrer momentanen Lebensphase aufzählen? Und was können Sie tun, um der Erfahrung von Sinnerfüllung mehr Platz in ihrem Leben zu geben? In welchen Bereichen müssten sie dafür Ihre Werte und Ziele konsequenter umsetzen? Mir erscheint dies ein sehr wichtiger Impuls gerade, wenn wir mit Übergängen in unserem Leben zu tun haben. Welche Erfahrungen haben Sie damit, auch in Ihrer ganz praktischen Arbeit als Philosoph. „Die Kraft der Freundschaft“ – Die Alternsforschung zeigt, wie wichtig soziale Kontakte im Alter sind, wie sehr sie zur Gesunderhaltung beitragen. Was sagen die Stoiker zu diesem Thema und welche Hinweise oder Empfehlungen geben sie? „Die Weisheit des Pessimismus“, da irritiert ja schon der Titel. Das müssen Sie erklären. Würden Sie dann sagen, dass es zielführend sein könnte, sich zur Vorbereitung auf das Älterwerden „ausgiebig mit möglichen Schicksalsschlägen und Hindernissen auseinanderzusetzen“? „Die Leichtigkeit des Seins“ Sie zitieren gleich zu Beginn Seneca: „Es ist doch reichlich spät, erst dann mit dem Leben zu beginnen, wenn man es schon bald beenden muss! Und wie unvernünftig ist es, seine Sterblichkeit so weit zu vergessen, dass man gute Vorsätze auf das fünfzigste und sechzigste Lebensjahr verschiebt.“ Geht es also bei der Leichtigkeit des Seins um die Annäherung an die Sterblichkeit, das Ende, den Tod? Wie ist die Haltung der Stoiker dazu und wie glauben Sie, könnte diese Haltung beim Älterwerden unterstützen. Was sicher auch für unsere Hörer:innen interessant ist, wie wenden Sie die Philosophie ganz praktisch in Ihrem Leben an, wobei unterstützt sie Sie sozusagen, wie kann sie Menschen beim Älterwerden unterstützen? Alle meine Gäste frage ich: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier finden Sie die Autorenseite von Dr. Jörg Bernardy!

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  • 11.12.2021
    42 MB
    43:55
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    #18 Alt und einsam – Gedanken von Elke Schilling

    Alt und einsam – ein Thema, das logischerweise bei einer älter werdenden Gesellschaft eine immer größere Rolle spielt und auch bedingt durch die Tatsache, dass die sich die Anzahl der Hochaltrigen innerhalb von den letzten 10 Jahre auf über 2,5 Millionen Menschen fast verdoppelt hat. Also je älter der Einzelne wird, desto wahrscheinlicher, dass vertraute Personen schon verstorben sind und dann soziale Beziehungen rarer werden. Die mögliche Folge „Einsamkeit im Alter“. Dazu spreche ich heute mit Elke Schilling. Sie versucht mit dem Angebot „Silbernetz“, eine Antwort auf die Einsamkeit im Alter zu geben. Ein wirklich erfrischendes Gespräch mit einer engagierten 76-jährigen Frau, die eine echte Inspiration ist. Wir sprechen über folgende Aspekte: Sie sind ja in Ihrem Leben viele Jahre politisch aktiv gewesen, besonders auch für Frauen und alte Menschen. Wie kam es zu der Idee Silbernetz zu gründen? Können Sie unseren Hörer:innen etwas zur Entwicklung von Silbernetz erzählen, sozusagen die Gründungs- und Entwicklungsgeschichte bis heute. Was macht Silbernetz ganz konkret? Warum „einfach mal Reden“ am Silbertelefon? Wie kann ich mir dann den Ablauf von solch einem Gespräch vorstellen, um welche Themen geht es? Und wie kommen ganz praktisch einsame und alte Menschen mit Silbernetz – Freund:innen (so nennen Sie die Ehrenamtlichen, die einmal pro Woche jemanden anrufen) zusammen? Und wie bereiten Sie die Silbernetz – Freund:innen auf ihre Aufgabe vor? Gibt es eine Geschichte oder ein Beispiel aus ihren Gesprächen, dass Sie besonders berührt hat? Wie erleben Sie ihren eigenen Prozess des Älterwerdens? Und welche Rolle spielt dabei die Einsamkeit? Und dann versuchen Sie mit Silbernetz auch gesellschaftlich einen Beitrag zu leisten. Was glauben Sie, ist an gesellschaftlicher Transformation notwendig, damit wir eine Wendung hin zu einer Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft bekommen. Welche Wünsche leiten Sie daraus auch an die Politik ab? Was sind Ihre zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen in der dritten Lebensphase im Kontext von alt und einsam? Hier der Links und Telefonnummer zu Silbernetz: https://www.koerber-stiftung.de/mediathek/zugabe-im-advent-2020-4-elke-schilling-75-holt-aeltere-menschen-aus-der-einsamkeit-2116 https://www.silbernetz.org/ Silbertelefon 0800 4 70 80 90 täglich von 8-22 Uhr #einfachmalreden.

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  • 20.11.2021
    39 MB
    41:20
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    #17 Wenn Großeltern ihr Enkelkind verlieren (Maria Flury)

    Was ist, wenn Enkelkinder vor den Großeltern sterben. Da wird der Lauf der Zeit auf die Probe gestellt. Unbegreiflich, wenn dies passiert. Wie kann damit ein Umgang gefunden werden und welche Rolle können Großeltern bei einer lebenslimitierenden Erkrankung für ihre Enkelkinder und für ihre Kinder spielen. Und was sagt die Forschung aus einen Kinderhospiz dazu? Dazu begrüße ich heute Maria Flury , sie arbeitetet im Pädiatrisches Palliative Care Team Universitätskinderspital Zürich und hat in 2018 ihren Master of Science in Palliative Care abgeschlossen. Im Einzelnen sprechen wir über folgende Aspekte: Sie haben sich ja unseren Hörer:innen schon vorgestellt? Doch was machen Sie genau im Kinderspital und wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Rolle der Großeltern in diesem Kontext genauer in den Blick zu nehmen? Wenn ich es richtig weiß haben Sie dazu eine Masterarbeit geschrieben und Großeltern befragt.Welche Erkenntnisse sind Ihnen in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Und können Sie uns vielleicht von einem konkreten Beispiel erzählen?Wie verändert sich die Beziehung zwischen den Großeltern und ihren Kindern in dieser Situation?Und machen Sie die Erfahrung, dass Großeltern früher vielleicht anders mit dem Tod und Sterben umgegangen sind und dies dann auch eine Auswirkung auf die Situation mit den Enkelkindern und Kindern hat?Welchen Beitrag leisten Großeltern nach Ihrer Erfahrung für die Familien und natürlich im Besonderen für die Enkelkinder?Was sind nach Ihrer Ansicht nach wichtige Aspekte, die bei der Arbeit im Kinderspital im Kontext der Großeltern berücksichtigt werden sollten.Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Großeltern im Kontext von lebenslimitierenden Erkrankungen bei EnkelkindernWenn wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? Hier der Podcast zum Thema "Trauern" mit Christine Kempkes: Für alle die sich intensiver mit dem Thema Trauer beschäftigen wollen empfehle ich die Episode mit Christine Kempkes. "Trauer kennt kein Alter"

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  • 30.10.2021
    45 MB
    47:02
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    #16 Die Alternde Gesellschaft und die Futurologie des Matthias Horx

    Heute geht es in meinem Podcast um eine immer älter werdende Gesellschaft. Wussten Sie das im Jahr 2019 in Deutschland über 18 Millionen über 65 – Jährige lebten. Und wussten Sie das wir im Durchschnitt kontinuierlich älter werden. Es gibt Prognosen, dass jedes zweite heute geborene Baby 100 Jahre alt wird. Und ich freue mich sehr, dass ich heute dazu mit dem bekanntesten europäischen Zukunftsforscher Matthias Horx sprechen kann, dessen Lebensprojekt der Weiterentwicklung der „Futurologie” der 60-er und 70-er Jahre zu einer ganzheitlichen Prognostik – einer interdisziplinären Verbindung von System-, Sozial-, Kognitions- und Evolutionswissenschaften gilt. Eine alternde Gesellschaft Nach meiner Einschätzung leben wir heute immer noch eher in einer „Anti Aging“ Gesellschaft. Der Podcast „Gelassen älter werden“ soll mit dazu beitragen, dass die Vision einer Pro Aging Gesellschaft Wirklichkeit wird. Sie als Zukunftsforscher prognostizieren in der Veröffentlichung des Zukunftsinstituts „Pro Aging – die Alten machen uns jung“ ebenfalls die Notwendigkeit einer Pro Aging Gesellschaft und schreiben: „Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es ein neues kollektives Mindset. Anstatt sich die „alternde Gesellschaft“ als apokalyptische Vergreisung – „Methusalem-Komplott“ (Frank Schirrmacher) – oder als Marktplatz für neue „Silver Services“ vorzustellen, gilt es den Blick zu weiten für die Möglichkeit einer anderen Gesellschaft, in der die „Alten“ eine neue, tonangebende Rolle spielen. Nicht als möchtegernjugendliche „Forever Youngsters“. Sondern als selbstbewusst alternde Free-Ager, die ihre wertvollen Qualitäten zum Wohl aller einbringen können. Die Rahmenbedingungen für eine solche nächste Gesellschaft zeichnen sich bereits ab." Nehmen Sie doch einmal bitte unsere Hörer:innen mit, was macht Sie da so optimistisch? Welche gesellschaftlichen Transformationsprozesse stehen uns da bevor? Und welche Wege müssen dazu aus Ihrer Sicht beschritten werden, gerade auch weil die Babyboomer ja keine wirklichen Vorbilder für ihr eigenes Älterwerden haben und vielfach echtes Neuland betreten? „Die Pro-Aging-Gesellschaft lebt von der Aufwertung und Wiederentdeckung der Altersweisheit, von der Anzapfung des krisenerprobten, mit existenzieller Erfahrung angereicherten Lebens- und Weltwissens der Alten. Auch die Free-Ager von morgen sind keine „alten Alten“, sondern eine Innovationsquelle zweiter Ordnung: Befreit von der traditionellen Alters-Verkrustung und von der aktuellen Jugend-Fixierung, können sie neue Wege in die Zukunft weisen, bei denen der Reichtum der Vergangenheit nicht ausgeklammert, sondern konstruktiv remodelliert wird.“ Wie ist in diesem Kontext der Begriff „Innovationsquelle zweiter Ordnung“ in Verbindung mit einer konstruktiven Remodellierung gemeint? Wie sehen Sie vor dem Hintergrund Ihrer Forschung, die weiteren Trends im Rahmen einer älter werdenden Gesellschaft? Worauf sollten wir uns als Gesellschaft vorbereiten? Sie selbst sind ja auch mit 66 Jahren in der dritten Lebensphase angekommen. Wie erleben Sie Ihr Älterwerden? Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von.

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  • 08.10.2021
    44 MB
    46:15
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    #15 Die Verantwortung der Babyboomer (Tamara Dietl)

    Heute spreche ich mit der Beraterin für Leadership, der Speakerin, Publizistin und Expertin für den Umgang mit Krisen Tamara Dietl . Eigentlich wollten wir über das Älterwerden von Frauen aus der Perspektive einer Frau sprechen. Die Idee dazu kam uns, als ich Tamara Dietl fragte, ob sie als Frau nicht mit in die Moderation meines Podcastes einsteigen will. Und dann entspann sich darüber ein richtig spannendes Gespräch über das Älterwerden, doch wir haben vergessen auf Aufnahme zu drücken. Also haben wir es nachgeholt. Tamara Dietl entwickelt ein Verantwortungsszenario für Babyboomer Älter werden langweilt mich, schrieb Tamara Dietl neulich in einer Kolumne bei Donna. Was meint sie genau damit? Ausgehend von diesem Satz entwickelt Tamara Dietl in unserem Gespräch ihre ganz eigene Vision für die Generation der Babyboomer. Wie steht das individuelle Älterwerden im Verhältnis zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klima oder den weltweiten Staatsverschuldungen? Tamara Dietl hat eine einfache wie klare Antwort. Es geht um praktizierte Verantwortung und die Babyboomer haben sowohl die Fähigkeiten, als auch die Ressourcen im Alter echte Verantwortung für die nachfolgenden Generationen zu übernehmen. Politische Einmischung von Babyboomer gefragt Und Tamara Dietl geht noch einen Schritt weiter. Dazu "Wozu" oder das "Wofür" liegen buchstäblich auf der Hand. Politische Einmischung im Sinne der 68er Generation ist gefragt. Verbünden wir uns mit den jungen Menschen, die sich so aktiv und konsequent für das Klima engagieren. Wir als Babyboomer haben die Erfahrung, die Zeit und die Ressourcen einen echten Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Fangen wir an. Buchempfehlung "Die Kraft liegt in mir - Wir wir Krisen sinnvoll meistern" von Tamara Dietl, gerade wieder aktuell! Lesen Sie auch meinen Magazinbeitrag "Gedanken über das Alter". Hier der Link!

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  • 18.09.2021
    41 MB
    48:42
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    #14 Anders alt werden – Leben und Wohnen im Kapellenbrink in Bielefeld

    Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Die Zahl von 18 Millionen Babyboomer allein in Deutschland bestätigt eindrücklich den demografischen Wandel. Und rund 1/3 von Ihnen hat selbst keine Kinder. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich Land auf und Land generationsübergreifende Wohnprojekte gründen oder mehr und mehr ältere Menschen über neue Wohn- und Lebensformen nachdenken. Wohnen und Leben im Alter eine ganz persönliche und individuelle Herausforderung, genauso wie eine Aufgabe für unsere Gesellschaft. Heute starte ich dazu sozusagen eine neue Reihe in meinem Podcast, in der ich über innovative Lebens- und Wohnformen für älter werdende Menschen berichten möchte. Dazu ist heute die Premiere. Und es gibt noch eine zweite Premiere, denn heute bin ich das erste Mal mit meinem Podcast vor Ort, genauer gesagt im Kapellenbrink in Bielefeld. Hier leben unter dem Motto „Anders alt werden“ fast 100 Frauen und Männer, die meisten von ihnen weit über 65 Jahre alt. Das Projekt gibt es seit 1996 genau 25 Jahre und wurde von Gisela Stender mitgegründet. Zudem ist noch Renate Otto-Walter zu Gast. Sie lebt hier seit 6 Jahren. Herzlich willkommen Frau Gisela Stender und herzlich willkommen Frau Renate Otto-Walter. Wir haben über folgende Aspekte gesprochen: Frau Stender, erzählen Sie doch einmal bitte unseren Hörer:innen wie es zu der Idee gekommen ist, den Kapellenbrink vor 25 Jahren zu gründen? Was waren Ihre Motive, Ihre Überzeugungen, die Sie dazu veranlasst haben? Und vielleicht daran anschließend, wie hat sich der Kapellenbrink bis heute entwickelt und sind Ihre Wünsche und Visionen aufgegangen? Wir werden in unserem Blog zum Podcast auf die Homepage von Ihnen verlinken, doch Frau Otto-Walter, wie können sich unserer Hörer:innen das Ensemble des Kapellenbrink vorstellen. · Wie sind Sie auf den Kapellenbrink aufmerksam geworden und was überzeugt Sie an dem Konzept „Anders älter werden“ besonders? Frau Stender, Sie schreiben auf Ihrer Homepage: Die Lebensphase nach Berufstätigkeit und Familienzeit wird als Öffnung in neue Möglichkeiten begriffen. Statt einsamer und passiver zu werden, finden unsere Bewohner neue Möglichkeiten zu Begegnungen, Freundschaften und Gemeinschaft. Dazu gibt es viele Anregungen, Ausdrucks-, und Betätigungsmöglichkeiten auf freiwilliger Basis. Nachbarschaftlicher Austausch und Unterstützung können im Geben und Nehmen erlebt werden. Wie können wir uns dies im alltäglichen Leben vorstellen? Wie erleben Sie Frau Otto-Walter, dass in Ihrem ganz persönlichen Alltag? Was mich selbst an Ihrer Lebens- und Wohnform besonders überzeugt hat, dass ich hier wirklich bis zum Tod bleiben kann, dass ich also nicht mehr in ein sogenanntes Altenheim muss? Und vielleicht an Sie beide gerichtet: Wie realisieren Sie diesen Aspekt und wie sind Ihrer Erfahrungen dazu? Und dann würde ich Sie beide gerne noch nach Ihrem jeweils schönsten Erlebnis hier fragen. Frau Stender, wenn sich durch unser Gespräch jemand für Ihr Projekt interessiert, wie ist überhaupt der Weg zu Ihnen in den Kapellenbrink? Und was kostet das Ganze? Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kapellenbrinks? Wohin soll die Reise noch gehen? Und wenn ich Sie beide fragen darf, wie erleben Sie Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens? Hier der Link zur Internetseite: Im Kapellenbrink, Bielefeld

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  • 02.09.2021
    32 MB
    33:44
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    #13 Gelassen älter werden mit Anselm Grün

    Gelassen älter werden ist heute unser Thema. Wen wundert es. Dazu habe ich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen. Pater Anselm Grün . Auch weil er ein Buch genau mit diesem Titel geschrieben hat und ein weiteres mit dem Titel „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ jedoch im Besonderen, weil er selbst 76 Jahre alt ist und er aus seiner ganz eigenen Erfahrung zum Prozess des Älterwerdens viel beitragen kann. Und es geht um Annehmen, Loslassen, Transzendenz und Glaube im Alter. Pater Anselm Grün ist er für viele Menschen – nicht nur im Alter – ein Mentor oder ein gewisses Vorbild, sodass ich mich sehr auf unser Gespräch freue und hoffe, dass viele Menschen einige Inspirationen mitnehmen können. Herzlich willkommen Pater Anselm. Im Einzelnen spreche ich mit ihm über folgende Aspekte: Sie schreiben in „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ „Der Sinn des Alters besteht nach C.G Jung daher darin, das Abnehmen der körperlichen und geistigen Kräfte anzunehmen und Blick nach innen zu lenken. In der Seele liegt der Reichtum des Menschen. Das Alter lädt uns ein, in uns hineinzuschauen und dort den Schatz der Erinnerungen und den inneren Reichtum zu entdecken, der in den vielen Bildern und Erfahrungen zum Ausdruck kommt“. Was wollen Sie damit genau ausdrücken, wozu wollen Sie ältere Menschen bei dem Prozess des Älterwerdens ermutigen?Und wie erleben Sie diesen Prozess der „Annahme“ und des „Nach innen Schauens“ ganz persönlich bei sich?Die Studien zeigen, dass sich viele Menschen schon möglichst früh den „Ruhestand“ wünschen. Sie haben für sich einen ganz anderen Weg gewählt. Sie sind nach wie vor sehr aktiv, sowohl beim Schreiben, als auch bei Vorträgen und in der Begleitung von Menschen. Wie erhalten Sie sich Ihre Energie, Ihre geistige Frische und Ihre besondere Zugewandtheit.Sie sprechen bezogen auf den Prozess des Älterwerdens von Annehmen und von Loslassen. Zuvor haben wir schon über die Annahme gesprochen. Wie erleben Sie Ihren Prozess des Loslassens?Kommen wir zum vielleicht „komplexesten“ Aspekt des Älterwerdens. Transzendieren aus dem Lateinischen „transcendere“ – hinübersteigen, überschreiten. Altern also als einen zutiefst spirituellen Weg! Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang vor allem zwei Ihrer Sätze: „Letztlich geht es im Transzendieren aber darum, sich in Gott hinein zu vergessen, sich vom unendlichen Schöpfergott zu öffnen und sich von ihm und in ihm getragen zu fühlen“ und zwei Seiten später: „Ich setze auf diese Karte. Ich traue der Bibel, ich traue der Liturgie, ich traue dem heiligen Augustinus, der heiligen Teresa von Avila.“Wie würden Sie für sich persönlich den Prozess der Transzendenz beschreiben und welche Hinweise würden Sie gerne unseren Hörer:innen dazu geben?Welche Wünsche haben Sie für Ihr weiteres Älterwerden?Und vielleicht zum Abschluss: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

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  • 16.08.2021
    43 MB
    45:25
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    #12 Unruhestand - Männer altern anders (Prof. Eckart Hammer)

    Altern Männer anders? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen. Dazu konnten wir Prof. Eckart Hammer gewinnen. Er hat mehrere Bücher über den Prozess des Älterwerdens bei Männern geschrieben. Und Prof. Hammer befindet sich selbst in der dritten Lebensphase, sodass er auch etwas aus der eigenen Erfahrung sagen kann. Prof. Eckart Hammer hat die aktuelle Forschung im Bereich des Alterns von Männern zusammengetragen und inzwischen 4 Bücher dazu veröffentlicht. Heute sprechen wir über sein Buch "Männer altern anders". Eine der theoretischen Grundlagen seiner Veröffentlichung ist das Modell der Identitätssäulen von Hildegund Heinl und Hilarion Petzold. Daraus entwickelt Eckart Hammer die Entwicklungsherausforderungen für das Älterwerden von Männern.

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  • 16.08.2021
    34 MB
    36:04
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    #11 Ideen für den Ruhestand (Wolfgang Schiele)

    Ideen für den Ruhestand - Wolfgang Schiele erzählt uns seine ganz persönliche Geschichte. Er hat sich mit 55 neu erfunden und macht Mut, es ihm gleichzutun. Und er hat in einer immer älter werdenden Gesellschaft früh einen Trend erkannt. Daraus wurde dann ein neues und erfüllendes Betätigungsfeld. Übergangs- oder Ruhestandscoaching. Und er hat ein Buch mit dem Titel „Rastlos im Beruf, ratlos im Ruhestand – Wegweisende Impulse zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase“ geschrieben. Dort gibt er viele wertvolle Hinweise, wie der Übergang in den Ruhestand zielführend und erfüllend gelingen kann. Zudem betreibt er noch einen Blog rund um das Thema "Späte Freiheit Ruhestand". Ebenfalls lesenswert.

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  • 16.08.2021
    55 MB
    57:59
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    #10 Was sagt die Alternsforschung zur Alterskompetenz? (Prof. Hans Werner Wahl)

    Wussten Sie, dass im Jahr 2019 in Deutschland über 18 Millionen über 65-Jährige lebten. Und wussten Sie, dass wir im Durchschnitt kontinuierlich älter werden. Also werfen wir einen Blick in die Alternsforschung und in unsere längste Lebensphase. Vielleicht haben Sie als Hörer:innen nach dem Gespräch die Erkenntnis, dass die Aussichten ganz gut sind. Also können wir gelassen älter werden? Dazu spreche ich heute mit Prof. Hans Werner Wahl, einer der renommiertesten Alternsforscher in Deutschland. Seine Expertise drückt sich unter anderem auch dadurch aus, dass er als bisher einziger deutscher Alternsforscher 2009 mit dem M. Powell Lawton Award der Amerikanischen Gerontologischen Gesellschaft, für seine Beiträge zur angewandten Alternsforschung ausgezeichnet wurde.

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  • 16.08.2021
    29 MB
    30:28
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    #9 Best Ager als Leihgroßeltern für Enkelkinder (Robert Löhr)

    Heute geht es um das Thema: Was fange ich mit den Jahren in meiner Rente an? Inzwischen sind in Deutschland über 100 Ehrenamtsagenturen unterwegs, die Familien für ihre Kinder Leihomas oder Patenomas vermitteln. Heute geht es um den Film „Enkel für Anfänger“. Eine Komödie für Best Ager, für ihre Kinder und für ihre Enkelkinder. Ein Film für 3 Generationen. Dazu spreche ich mit dem Drehbuchautor Robert Löhr.

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  • 16.08.2021
    41 MB
    42:46
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    #8 Trauer kennt kein Alter (Christine Kempkes)

    Heute ist Christine Kempkes zu Gast in meinen Podcast. Sie ist eine echte Trauerexpertin und gibt hilfreiche Hinweise, wie wir in der dritten Lebensphase Wege finden, die Trauer über Verluste im Leben integrieren zu können. Christine Kempkes möchte dabei die Themen Trauer, Sterben und Tod aus der Tabuzone holen. Dies gelingt ihr gut durch die Art und Weise, wie sie über das Thema spricht und wie innerlich frei sie mit dem Thema umgeht.

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  • 16.08.2021
    35 MB
    36:29
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    #7 Fit im Alter - Kennt Arbeiten kein Alterslimit (Klaudia Bachinger)

    Heute geht es um das Thema "Arbeiten im Alter" und wie es gelingen kann, Menschen über 55 mit Unternehmen und ihren Arbeitsangeboten zusammenzubringen. Dazu spreche ich heute mit Klaudia Bachinger, sie ist Gründerin und CEO von WisR, einem österreichischen Start-up, das mit seiner Online-Jobvermittlungsplattform für ältere Menschen aktiv Generationen zusammenbringt und sich für gemeinsame Wertschöpfung einsetzt. Grundlage für die Gründung war neben der Vision einer pro aging Gesellschaft auch die Grundlage, dass sich immer mehr Menschen noch fit im Alter fühlen, um auch einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen. Und es geht auch um das Thema, wie sich heute schon junge Menschen für eine alten freundlichere Gesellschaft einsetzen, denn Klaudia Bachinger ist gerade mal 35 Jahre alt.

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  • 16.08.2021
    42 MB
    44:02
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    #6 Über die Vergänglichkeit und die Angst vor dem Altwerden (Dr. Ina Schmidt)

    Zuerst einmal muss ich mich für die Qualität entschuldigen. Es gab leichte Störgeräusche innerhalb der Telefonverbindung. Die Angst vor dem Altwerden ist eben manchmal störanfällig. Dennoch ist ein inhaltlich wertvolles und zum Nachdenken anregendes Gespräch mit Dr. Ina Schmidt über das Thema Vergänglichkeit und Abschied entstanden. Sie finden darin viele Anregungen sich dem Thema zu nähern, es auf sich wirken zu lassen und so Impulse für einen offeneren Umgang zu finden. Frau Dr. Ina Schmidt hat darüber ein Buch mit dem Titel "Über die Vergänglichkeit. Eine Philosophie des Abschieds". Es lädt zum Vertiefen ein.

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  • 16.08.2021
    40 MB
    42:16
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    #5 Was sagen Wissenschaft und Praxis zum Übergang ins Rentnerdasein? (Dr. Katharina Mahne)

    In Episode Nummer 6 spreche ich mit der Alternsforscherin und Ruhestandscoachin Dr. Katharina Mahne über wissenschaftliche Erkenntnisse zum Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Und natürlich bekommen Sie als Hörer:innen konkrete Ideen für die Gestaltung dieser Transition. Die proaktive Auseinandersetzung mit dem Thema erlangt auch deswegen an Bedeutung, da wir sowohl als Mann oder als Frau noch 18 - 23 gute Jahre vor uns haben können. Doch was fangen wir damit konkret an? Hören Sie einfach rein. Frau Mahne ist eine echte Expertin für das Thema Altern und Übergang ins Rentnerdasein. Wenn Sie vielleicht einmal zu Beginn unseren Hörer:innen die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der Alternsforschung vorstellen wollen, wenn es um den Übergang in das Rentnerleben geht? Wo sehen Sie ausgehend von den beschriebenen Ergebnissen, auf der einen Seite die zentralen Problemfelder und wo sehen Sie auf der anderen Seite die größten Chancen bzw. Potenziale? Sehen Sie einen Unterschied im Umgang mit dem Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand zwischen Männern und Frauen. Woran könnte dies Ihrer Ansicht nach liegen? Jetzt kommt es ja darauf an die wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Und Sie Frau Dr. Mahne haben sich da ja in besonderer Weise auf den Weg gemacht. Wie sah dieser Weg aus und was waren Ihre Motive dafür und was ist heute daraus geworden? In Verbindung mit Ihren ganz praktischen Erfahrungen, was sind aus Ihrer Sicht die zentralen Themen, die Menschen angehen sollten, wenn sie sich auf die Reise in ihr Rentnerdasein machen. Und welche Rolle spielen evtl. Begriffe wie Selbstverantwortung, Proaktivität und Generativität, die ja immer wieder von Alternsforscher:innen ist Spiel gebracht werden? Und wie kann dabei eine gute Unterstützung aussehen? Sowohl vielleicht durch eine professionelle Begleitung, als auch durch eine Unterstützung von Angehörigen und/oder Freunden. Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

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  • 16.08.2021
    35 MB
    36:30
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    #4 Sinnsuche - Das Gute braucht seine Zeit (Rainer Wälde)

    Dabei erzählt uns Rainer Wälde die Geschichte zu "Das Gut(e) braucht seine Zeit". Dabei geht es um Heimkommen, Älterwerden, Sinnstifter sein, Mentoring, die Gutshof Akademie und den Goldzirkel. Wie schreibt Rainer Wälde auf der Homepage: „Mit der Gutshof Akademie haben Ilona und Rainer Wälde das Zentrum für Sinnsucher im Herzen Deutschlands gegründet. Als frische Nordhessen sehen sie die vielen Vorzüge der Region mit neugierigen Augen. Den Gutshof in Großropperhausen zu finden war für sie wie Heimkommen nach einer langen Reise.“ Ich selbst kann mich noch gut daran erinnern, wie ich 2004 Rainer Wälde in Limburg kennengelernt habe. Er hat mich damals in seinem 3 - tägigen Seminar als Knigge Trainer lizenziert. Als Coach von Führungskräften wurde es in diesen Jahren immer wichtiger auch etwas über Umgangsformen zu wissen. Und bei ihm hatte ich das Gefühl, da bin ich richtig. Er hat mich schon damals beeindruckt. Sein Stil, seine bewusste Art sich zu kleiden, seine Sanftheit, wie ich es ausdrücken würde. Von da an spielte er in meinem Leben immer wieder eine Rolle. Irgendwie wusste ich fortlaufend über die Entwicklungen Bescheid - durch Lesen seiner Beiträge, durch seine Filme und andere Veröffentlichungen. Mich haben besonders seine Kreuzfahrtdokumentationen beeindruckt. Träumte ich doch auch von einer Kreuzfahrt. Jahre später trafen wir uns dann 2017 - im Gründungsjahr der Gutshof Akademie - zu einem Social Media Seminar wieder. Und ich war beeindruckt von dem Ort, der Atmosphäre und der bewussten gestalteten Einrichtung. Und auch die Seminare erlebte ich hochwertig. Sinnsuche - einfach mal in sich hineinschauen Rainer Wälde beeindruckt mich auch als Mann, der mit seinen Gefühlen in Kontakt ist, der sich öffnet für Selbstreflektion, der versucht sich konsequent weiterzuentwickeln und sich dafür Zeit nimmt. Für mich lebt er, was er versucht zu vermitteln. Und so ist er über die Jahre vom Sinnsucher zum Sinngeber geworden. Was er genau damit meint, hören Sie selbst!

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  • 16.08.2021
    36 MB
    37:58
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    #3 Ab wann ist man alt?

    In diesem Podcast versuche ich der Frage: Ab wann ist man alt? einmal ein wenig auf die Spur zu kommen. Vielleicht können Sie sich schon denken, wohin die Reise führt, wenn Sie sich vergegenwärtigen, dass es mir in der Tat um eine Vision geht. Die Vision ein Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft. Und dann ist doch klar, dass ich mit 92 Jahren noch nicht wirklich alt sein muss. So erzähle ich Geschichten von Begegnungen mit "alten" Menschen in meinem Leben. Da geht es um meine beiden Omas, um Menschen, die ich im Altenheim betreut habe, eine Diakonissenschwester, um Hermann Gmeiner (Gründer der SOS Kinderdörfer), um die Huberbuam mit ihrem Vater Thomas Huber und um meinen Freund Heinz, der mit seinen 83 Jahren seine jugendliche Kontaktfreudigkeit lebt.

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  • 20.04.2021
    33 MB
    35:13
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    #2 Die Lebensstile der "neuen" Alten!

    Die Lebensstile der "neuen" Alten!

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  • 20.04.2021
    25 MB
    26:50
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    #1 Silver Ager: 4 Themen für die dritte Lebensphase

    Im heutigen Podcast spreche ich über die 4 zentralen Themen für die dritte Lebensphase der Silver Ager. Dabei greife ich die zentralen Schlüsselqualifikationen auf, die zum Gelingen dieser Lebensphase einen wichtigen Anteil haben. Selbstverantwortung, Proaktivität, Generativität und die verbunden mit dem Thema „Spuren hinterlassen“. Wofür will ich mich noch einsetzen – die zentrale Frage der Silver Ager? Um die Herausforderungen der dritten Lebensphase zu bewältigen, ist es nach der schweizerischen Wissenschaftlerin Perrig-Chiello (2008, S. 142 f.) von zentraler Bedeutung für sich die Lebensinhalte, Themen und Entwicklungsaufgaben herauszuarbeiten, die im letzten Drittel meines Lebens eine Bedeutung bekommen sollen. Dazu gehört zunächst die Auseinandersetzung mit den ursprünglichen Lebensentwürfen. Folgende Fragen – auch hinsichtlich der Antizipation der Zukunft – sollten Silver Ager in das eigene Blickfeld rücken. Dadurch wird der Prozess der Selbstauseinandersetzung der Silver Ager begünstigt: Was waren meine Jugendträume?Wie realistisch waren sie? Was konnte von mir realisiert werden, was eher nicht?Wie soll ich meine Zukunft gestaltet?Wie will ich älter werden und wie soll mein älter werden aussehen? Neudefinition der eigenen Identität als Silver Ager und Perspektive für die dritte Lebensphase Zu den vorgenannten Fragen gehört ebenfalls die Reflektion meiner vorhandenen Ressourcen. Was steckt als Silver Ager noch in mir? Was liegt vielleicht brach und was will ich noch entwickeln? Selbstverantwortung, Proaktivität und Generativität Die drei zentralen Schlüsselqualifikationen Selbstverantwortlichkeit, Proaktivität und Generativität begünstigen, inwieweit die Auseinandersetzung mit diesen Fragen gelingt und ob daraus neue Entwicklungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt werden können. Die schweizerische Wissenschaftlerin Perrig-Chiello (2008) hat dies im Rahmen ihrer Forschung herausgearbeitet. Wofür stehen Selbstverantwortlichkeit, Proaktivität und Generativität im Einzelnen. Selbstverantwortung Menschen mit hoher Selbstverantwortlichkeit sehen sich weniger als Opfer ihre Umstände, welches auf Hilfe anderer angewiesen ist. Sie setzen stärker auf ihre eigene Kompetenz, werden lösungsorientiert aktiv und suchen die Kommunikation mit Nahestehenden. Dabei lassen sie sich nicht von negativen Gefühlen wie Wut, Trauer und Enttäuschung überwältigen, sondern betrachten Krisen und Schicksalsschläge als notwendigen und zu bewältigenden Bestandteil menschlicher Existenz, und sind in der Lage, auch in schwierigen Zeiten auf sich zu achten und es sich selber gut gehen zu lassen. Laut zahlreiche Studien korreliert hohe Selbstverantwortlichkeit mit positiver psychischer und physischer Befindlichkeit. Proaktivität Unter Proaktivität versteht man vorausdenkendes, überlegtes und antizipativ orientiertes Handeln. Proaktive Menschen planen voraus, nehmen Langzeitperspektiven ein und entwickeln Strategien um Visionen zu verwirklichen. In der dritten Lebensphase sind proaktive Menschen eher in der Lage, sich anbahnende Veränderungen (Auszug der Kinder, Pflegebedürftigkeit der Eltern) zu antizipieren und sich darauf einzustellen, sowie sich auch potenzieller unvorhersehbarer Veränderungen (Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung der Partnerschaft) bewusst zu werden und damit wichtige Bestandteile des Lebens nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als kostbares, zu pflegendes Gut zu betrachten. Generativität Unter Generativität wird nach Erikson (1973) das Ausrichten des Lebensinteresses auf die nachfolgende Generation verstanden. Das Bestreben etwas zu schaffen, was die eigene Existenz überlebt, sowie auch der Wunsch, für andere Menschen von Bedeutung zu sein, hat für Personen des mittleren Lebensalters hohen sinnstiftenden Charakter. Generativität erleichtert zudem das Akzeptieren des bisherigen Lebens und gilt nach Erikson als Voraussetzung zur Erlangung einer Ich-Integrität im höheren Alter. „Je generativer sich Menschen im mittleren Lebensalter verhalten, desto größer ist ihr Selbstbewusstsein und desto besser ist ihr physisches und psychisches Wohlbefinden“ (Perrig-Chiello 2008, S. 148).

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  • 25.01.2021
    17 MB
    18:41
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    #0 Gelassen älter werden

    Der Podcast „Gelassen älter werden“ von Bertram Kasper ist ein Hörmagazin für alle junggebliebenen Menschen zwischen 60 und 75 Jahren, die ihre Fähigkeiten und ihr Können für ein Optimum an Lebensqualität einsetzen möchten. Und das: selbstbewusst, individuell, sinnvoll und vor allem mit Gelassenheit. Das Motto: „Jetzt leben!“ Wir sprechen über die Themen, die unsere Generation in der dritten Lebensphase bewegen. Egal ob der Marathon mit 66, die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel, die Weltreise mit 70, die perfekte Oma, der perfekte Opa, Urlaub mit Enkeln, Beziehungen und Sex im Alter, die Angst vor dem Altwerden, oder wie wir Krisen bewältigen, wie wir mit Krankheit und Verlust umgehen, wie nochmal ganz neu in die Sinnsuche einsteigen, wie wir fit im Alter bleiben, wie wir Gelassenheit, innere Zufriedenheit und Zeitsouveränität lernen. Und wir werfen Fragen auf: • Was möchten Sie ganz persönlich mit Ihren Jahren zwischen 60 – 78 anfangen? • Wie wollen Sie mit Ihrem Können, mit Ihrem Wissen, mit Ihrer Energie, mit Ihrer neu gewonnen Freiheit umgehen? • Wozu möchten Sie diese Jahre – 15 – 20 können es leicht sein -generativ einsetzen? • Welcher Traum oder welche Ideen sind noch offen? • Welches Projekt wären Sie gerne einmal – vielleicht auch in jungen Jahren – angegangen? • Oder welche Werte sind Ihnen so nah, dass Sie gerne einen Rahmen schaffen würden, um sie lebendig werden zu lassen? Also: Ein Podcast für Baby-Boomer, Silver Ager, Best Ager, Golden Ager, Free Ager, Golden Mentoren oder einfach nur für Menschen, die sich mit ihrem eignen Älter werden proaktiv auseinandersetzen möchten und dafür Inspiration und Anregungen suchen. Das Ziel des Podcasts: Inspirieren, motivieren, informieren, bilden und unterhalten! Die Vision: eine Pro Aging Kultur in unserer Gesellschaft.

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