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RAKETEREI

Ich bin Imke Machura und als Bookerin, Promoterin, Produkt- und Labelmanagerin seit fast einem Jahrzehnt Teil der Musikbranche.Im November 2017 habe ich dann RAKETEREI gegründet. RAKETEREI ist eine Community für Musikerinnen. Als Mentorin unterstütze ich Künstlerinnen dabei eine profitable musikalische Karriere aufzubauen, in dem wir uns mit Themen rund um Künstlerinnen-Identität finden sowie schärfen, individuelle Arbeits- und Selbstvermarktungsstruktur, Positionierung im Musikmarkt, Reichweitenaufbau und Wachstum auseinandersetzen.Ziel ist es den Musikerinnen mit einem unternehmerischen Mindset auszustatten, damit sie sich erfolgreich im Musikmarkt positionieren können.RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche.www.raketerei.com [email protected]

Alle Folgen

  • 26.07.2021
    26 MB
    31:50
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    So nimmst du deine Musik radiotauglich selbst auf

    MRJN ist Musikerin und Tontechnikerin – sie unterstützt FLINT*- Personen dabei, die eigene Musik radiotauglich von zu Hause aus kostengünstig und unabhängig zu produzieren und zu vertreiben. Sie selbst bewegt sich im Bereich E-Pop mit RnB-Einflüssen und behandelt in ihren meist autobiografischen Texten gern Tabuthemen wie Selbstliebe, Wut oder sexualisierte Gewalt. Durch eher fröhliche Melodien schafft sie ein Gleichgewicht zwischen Melancholie und Freude.Musik ist schon seit frühester Kindheit ihre große Leidenschaft, die Tontechnik gesellte sich erst später dazu – eine äußerst praktische Kombination. Nachdem ein Freund ihr Technik-Interesse entfacht hatte, wollte MRJN genauer wissen, was in einem Tonstudio hinter den Knöpfen passiert und worauf man beim Aufnehmen achten muss. So studierte sie Tontechnik und erschloss sich die Basics rund um Raumklang, Schall und Mikrofonierung.Ich spreche mit ihr über die zentrale Frage, ob man überhaupt Angst vor Tontechnik haben muss – Achtung, Spoiler: Muss man nicht! MRJN erzählt von ihren Erfahrungen als einzige Frau im Tontechnikstudium, vom Gefühl, sich immer doppelt und dreifach beweisen zu müssen und dem daraus entstehenden ungesunden Perfektionismus. Außerdem verrät sie, mit welch einfachen Mitteln man zu Hause radiotaugliche Aufnahmen machen kann – vom Teppich über das Interface und Mirko bis hin zur passenden Software.Wie ein Hip-Hop-Workshop den Grundstein für ihre zweite Leidenschaft legte, was man unter »Bassfallen« versteht und welche Tontechnik-Mythen existieren, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du, ? dass Produzieren ganz viel mit dem eigenen Geschmack zu tun hat ? wie du den Raumklang optimieren kannst ? was für oder gegen ein eigenes Tonstudio spricht

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  • 12.07.2021
    36 MB
    43:49
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    So überwindest du deine Selbstzweifel

    Alishia Funken ist Sängerin und Bühnen-Mindset-Coach – sie unterstützt ihre Klient:innen dabei, die eigenen Selbstzweifel zu bekämpfen, dem Lampenfieber entgegenzutreten und sich der Bühnenangst zu stellen. Dabei arbeitet sie mit ihnen auf Augenhöhe und sie schauen gemeinsam auf die Punkte, die das Innere blockieren. Diese Auseinandersetzung mit sich selbst ist nicht immer leicht, aber unvermeidlich, wenn man sich von der Angst befreien und selbstbestimmt seinen Weg gehen möchte.Seit Alishia ein kleines Mädchen war und ihre Eltern sie in die Welt des Theaters und der Musicals eingeführt haben, war es ihr großer Traum, selbst auf der Bühne zu stehen. Diesen Weg trauten ihr aber nur Wenige zu, da sie eher einem kleinen, stillen Mäuschen als einer stimmgewaltigen Diva glich. Nichtsdestotrotz studierte sie klassischen Gesang und machte ihren Masterabschluss als Opernsängerin.Ich spreche mit ihr über die zentralen Fragen, die Künstler:innen davon abhalten können, auf die Bühne zu gehen oder sogar überhaupt diesen Weg einzuschlagen. Alishia erzählt von ihren Erfahrungen im Studium, als sie begann, sich mit anderen zu vergleichen, aufgrund negativer Äußerungen der Professor:innen immer unsicherer wurde und schließlich ihre Stimme ganz versagte. Kurz vor ihrem Abschluss wollte sie alles hinschmeißen.Wie sie den Weg aus ihren Selbstzweifeln fand, wer eigentlich Karl-Heinz ist und was es ihr bedeutet, auf der Bühne zu stehen und die Menschen zu begeistern, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wie Visualisierungen vor Auftritten helfen können ? dass die Angst auch positive Seiten hat ? woher deine Glaubensmuster kommen

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  • 28.06.2021
    36 MB
    43:12
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    Wie du Schreibblockaden überwindest

    Katelin ist Musikerin und beschreibt sich selbst als eklektische, bildreiche Singer-Songwriterin – sie setzt unterschiedliche Stile miteinander in Verbindung und lässt mit ihrer Musik Bilder entstehen. Was ihr das Songwriting bedeutet und wie sie mit Blockaden umgeht, verrät sie in dieser Podcastfolge.Schon immer schreibt Katelin ihre Texte selbst – es ist ihr sehr wichtig, den eigenen Gedanken Ausdruck und Klarheit zu geben, das zu greifen, was sie eigentlich denkt und daraus Buchstaben, Wörter und Sätze zu bilden. Entdeckt hat sie diese Leidenschaft schon recht früh, als sie begann, Geschichten zu ersinnen und zu erspinnen. Die Liebe zu Musik, Kunst und Literatur hat in ihrer Familie seit jeher eine große Rolle gespielt.Ich spreche mit Katelin über die zentralen Fragen, die wahrscheinlich alle Songwriterinnen irgendwann einmal betreffen: Wie entsteht eine Schreibblockade, wie begegnet man ihr und vor allem, wie schafft man es wieder heraus? Dabei berichtet Katelin aus ihrem eigenen Alltag und verrät, wie sie generell ans Songschreiben herangeht. Außerdem macht sie deutlich, dass die innere Stimme beim Entwickeln einer Idee eine große Rolle spielt, dass das Schreiben ein Handwerk ist und dass es völlig natürlich ist, Phasen zu haben, in denen man ganz viel zu Papier bringt, aber auch welche, in denen es ganz ruhig ist.Was das mit einem Reitstall und Kartoffeldruck zu tun hat, welche Rolle die Erste Allgemeine Verunsicherung in Katelins Leben gespielt hat, und wie Koriander und Aprikosen mit Songwriting zusammenhängen, erfahrt ihr in diesem Beitrag.In dieser Podcastfolge lernst du ? welche Skills beim Songwriting wichtig sind ? dass deine innere Stimme eine große Rolle spielt ? in welchem Verhältnis Inspiration und Handwerk stehen

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  • 14.06.2021
    36 MB
    42:58
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    So sagst du der Angst vor Technik den Kampf an

    Juc ist Musikerin, Webdesignerin, Texterin und Kommunikationsberaterin. Sie unterstützt Menschen dabei, ihre eigene Homepage zu konzipieren und aufzubauen. Im letzten Jahr stand die DIY-Musikerin auch schon beim RAKETEREI Festival auf der Bühne. Sie beschreibt ihre Musik als düsteren Elektropop, der manchmal auch tanzbar ist.Sowohl ihre musikalische Ader als auch ihre Technikaffinität begleiten sie schon von Kindesbeinen an. Bereits mit vier Jahren stand sie das erste Mal als Backgroundsängerin für einen Schlagersänger im Studio. Wenig später fing sie an, Klavier zu spielen, und mit acht komponierte sie ihre ersten Techno-Tracks an Synthesizer und Masterkeyboard, die ihr Vater, selbst ein Komponist, mit nach Hause gebracht hatte. Auch ihre – wie sie es selbst beschreibt – ganze »Nerdiness« wurde schon früh befeuert: Ihre Eltern hatten bereits 1998 Internet und mit 14 baute sich Julia, bis heute begeisterte Gamerin, quasi ihr erstes Social-Media-Profil mit Netscape.Ihre Leidenschaft für beide Bereiche, Musik und Technik, machte sie später zu ihrem Beruf. Ich spreche mit Juc über zwei ganz zentrale Fragen: »Was braucht eine Künstlerin, wenn sie sich eine Homepage bauen möchte?« und »Woher kommt die Angst vor Technik bzw. wie kann sie damit umgehen?«. Daneben verrät Juc, wie sie ihre ersten technischen Herausforderungen selbst gemeistert hat, sie berichtet von ihrem Arbeitsalltag in ihrer Agentur und von der DIY-Recordingschule »School of Rec«.Was Disketten damit zu tun haben, warum Juc als Kind im Keller saß, wie ein Burn-out in ihre Berufswahl hineinspielt und was eine gute von einer schlechten Homepage unterscheidet, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? dass du nicht programmieren können musst, um eine Homepage zu bauen ? wie dich visuelle Editoren beim Homepagebau unterstützen ? welches Equipment du für dein Homerecording brauchst

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  • 31.05.2021
    28 MB
    34:26
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    Booking heißt vor allem, nicht aufzugeben

    Anastasia Wolkenstein ist Bookingagentin und Managerin, die sich vor allem im Jazzbereich zu Hause fühlt. Ihre Leidenschaft für den zeitgenössischen Jazz und ein glücklicher Zufall führten sie auf diesen Weg. Nachdem sie drei Jahre bei einem klassischen Konzertveranstalter in Regensburg gearbeitet hatte, fragte eine befreundete Band bei ihr an, ob sie sie nicht managen würde – und der Grundstein war gelegt.Wie sieht ein typischer Tag einer Bookingagentin und Managerin aus? Was gehört neben dem Kontakt zu Veranstalter:innen noch alles zu ihrem Job und wie genau priorisiert sie ihre Aufgaben? Am Beispiel von Julia Hülsmann und Nils Wogram, die sie beide betreut, gibt sie Einblicke in ihre ganz persönliche Arbeitsweise und verrät, dass sie beispielsweise Tourblöcke präferiert. Warum das so ist, welche Vorteile sich für Künstler:innen und Veranstalter:innen daraus ergeben, erfahrt ihr in diesem Beitrag.Außerdem spricht Anastasia mit mir über den Lernprozess, den sie zu Beginn ihrer Karriere durchlaufen hat, darüber, wie sie sich ein Netzwerk aufgebaut hat und wie wichtig es ist, genau das auch zu pflegen. Was hinter manchen Reaktionen der Veranstalter:innen steckt und welche Tipps sie gerade für junge Künstler:innen noch in petto hat, hört ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wie aufwändig die richtige Recherche ist ? nach welchen Kriterien Veranstalter:innen gehen ? welche Rolle die sozialen Medien im Booking spielen

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  • 10.05.2021
    22 MB
    26:39
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    Wie du Showmusikerin wirst

    Zuzana Leharová ist Geigerin, Komponistin und Arrangeurin und bezeichnet sich selbst als Geigenrebellin – sie möchte nicht per se die Erwartungen der Zuhörer:innen erfüllen und bricht sowohl mit dem, was sie spielt als auch mit dem, wie sie spielt, mit alteingesessenen Stereotypen.Ursprünglich stammt Zuzana aus der Slowakei und hat Teile ihrer Kindheit in Österreich verbracht. Ihr aktueller Lebensmittelpunkt ist nun allerdings in Köln, wo sie im Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld, das Jan Böhmermann in der TV-Show ZDF Magazin Royale begleitet, arbeitet.In der Podcastfolge verrät Zuzana, was es heißt, als Musikerin Teil einer Showband zu sein, was man für diesen Job mitbringen muss und wie man überhaupt dazu kommt, diese Richtung einzuschlagen. Außerdem sprechen wir über ihr neues Album »Knochenmann«, woher dieser ungewöhnliche Albumtitel kommt und darüber, was Heimat für sie bedeutet.In dieser Podcastfolge lernst du ? was du als Showmusikerin können musst ? welche Rolle Konzentration dabei spielt ? dass du mit gängigen Konzeptionen brechen kannst

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  • 26.04.2021
    38 MB
    45:43
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    Performance auf der Bühne ist mehr als »nett aussehen«

    Nicole Wiese ist Fachfrau für kinetisches Showdesign, zeitgenössische Choreografie, Performance-Coaching, Movement-Direction und extravagante Konzeptionen. Wow, was für ein Jobtitel. Für mich hat sich schon bei der Recherche eine total neue Welt eröffnet, in die euch Nicole in dieser Podcastfolge mitnimmt.Kinetisches Showdesign befasst sich damit, Bühnenräume so zu gestalten, dass sie dramaturgisch miteinander erzählen und zum Beispiel die gleiche Gewichtung bekommen wie Ton oder Licht. Deichkind, Rammstein oder Kraftwerk nutzen dieses Konzept eindrucksvoll – es werden dabei immer neue Bilder gebaut, die das unterstreichen, was die Musiker:innen auch transportieren wollen. Eine tolle Performance abzuliefern, bedeutet mehr als nur ein Instrument zu spielen, die Stimme einzusetzen und auf der Bühne zu stehen.Nicole arbeitet mit Künstler:innen daran, ihr Publikum ganz gezielt zu erreichen – über Bewegungen, Setting, Licht, Moderation. Der Text, der Song oder die Show müssen zum ganzen Auftreten und Verhalten passen. Nur so kann Energie entstehen und der Funke überspringen. Wie genau Nicole das erreicht, was sie dabei alles analysiert, wie sie mit den Ängsten der Künstler:innen umgeht, was eigentlich Choreografie heißt und warum das Denken manchmal stört, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? dass dein Körper permanent Informationen sendet ? aus welchen handwerklichen Bestandteilen die Bühnenperformance besteht ? was zeitgenössische Choreografie bedeutet

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  • 12.04.2021
    28 MB
    34:04
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    Such dir Menschen, die den professionellen Presserahmen abdecken.

    Verena Reygers ist Journalistin mit den Schwerpunkten Feminismus und Musik. Sie schreibt redaktionelle Beiträge für mehrere Musik- und Stadtmagazine, Tageszeitungen, das Radio und Blogs. Gleichzeitig fühlt sie sich aber auch im PR-Bereich wohl und textet für verschiedene Künstler:innen.Schon in der Schule hat sie am liebsten Aufsätze geschrieben. Als die Leidenschaft für Musik hinzukam, beschloss sie, in diese Richtung zu gehen. In den 90er-Jahren arbeitete sie zunächst auf Industrieseite für eine Promoagentur und hatte dort bereits viel mit Musikredakteur:innen und Musikjournalist:innen zu tun. Später stieg Verena bei einem Hip-Hop-Magazin ein, bei dem sie vorrangig Rezensionen schrieb. Mittlerweile arbeitet sie hauptberuflich als Musikjournalistin im Indie-Bereich, hat für das Missy Magazine, Musikexpress oder Intro geschrieben und steht auf Alternative Country und Folk.Im Podcast spricht sie über den Unterschied zwischen Journalismus und PR, erzählt von ihrem Arbeitsalltag und gibt Tipps, wie Künstler:innen die passenden Redakteure finden, welche Infos sie diesen wie liefern sollten und wie eine professionelle Kontaktaufnahme aussieht. Was ein Waschzettel ist, welche Bedeutung die W-Fragen haben und warum sie keine Ahnung von den Charts hat, erfahrt ihr in dieser Folge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wie eine Musikjournalistin arbeitet ? welche Bedeutung Newsletter haben ? warum Professionalität wichtig ist

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  • 22.03.2021
    17 MB
    20:12
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    Line-ups entstehen nicht willkürlich. Sie erzählen Geschichten. (Teil VI)

    Im sechsten Teil des RAKETEREI Festival Spezials dreht sich alles um die Konzerte, die euch im Rahmen des Festivals erwarten.So erzählt Luise von den Aufnahmen im eigenen Wohnzimmer, Aga beantwortet meine Frage, warum für sie Musik und Politik zusammenhängen, Ally erklärt ihre Faszination für die E-Geige, Salma mit Sahne verrät ihre größte Herausforderung, vor der sie stand und Hauke, warum sie sich eine eigene Genre-Bezeichnung überlegt hat.Darüber hinaus werde ich einen Einblick geben, welche Arbeit in der Erstellung der Mitschnitte steckt, welche Rolle die Corona-Beschränkungen dabei spielten, dass ein Überraschungsgast auftreten wird und wie Musik die unterschiedlichsten Stimmungen auslösen kann.Am 26.3. geht es los. Klickt euch ein Ticket, wenn ihr bei diesem einmaligen Event dabei sein wollt!In Teil VI der Podcastfolge lernst du ? welche Künstlerinnen beim Festival spielen ? wie divers und vielseitig die RAKETEREI-Community aufgestellt ist ? wie das Line-up einen Spannungsbogen erzeugt

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  • 15.03.2021
    13 MB
    15:41
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    So füllst du Wissenslücken (Teil V)

    Im fünften Teil des RAKETEREI Festival Spezials dreht sich alles um die Workshops, die euch im Rahmen der Convention erwarten – und warum ich das Programm genau so zusammengestellt habe, wie ich es zusammengestellt habe.Auf der einen Seite möchte ich euch die zentralen Fragen, die mir in den vergangenen Jahren immer wieder gestellt wurden, beantworten. ? Was muss ich tun, um mit meiner Musik Geld zu verdienen? ? Wie komme ich an Auftritte ran? ? Wie kann ich Musik veröffentlichen? ? Wie finde ich eine Promoterin/einen Promoter?Auf der anderen Seite habe ich mir Musikerinnen aus unserer Community ins Boot geholt, die aus ihrem ganz eigenen Erfahrungsschatz schöpfen und euch daran teilhaben lassen möchten.Ich spreche mit Marie-Luise Dingler über YouTube als passive Einnahmequelle, mit MRJN über Tontechnik und klassisches Gendermarketing, mit Alishia über die Bedeutung von Selbstbewusstsein und mit Katelin über Schreibblockaden. Welche Rolle eine virtuelle Cocktailbar spielen wird, welche Formate es zusätzlich geben wird und wie sehr ich mich auf die RAKETEREI Festival & Convention freue, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In Teil V der Podcastfolge lernst du ? warum eine Programmplanung Sinn macht ? was Gendermarketing ist ? welche Formate sich für Festivals eignen

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  • 08.03.2021
    17 MB
    20:14
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    Vermeide diese drei Fehler (Teil 4)

    Im vierten Teil des RAKETEREI Festival Spezials geht es um die allzu menschliche Seite bei der Planung eines so großen Events: die Angst. Die Angst davor, dass man zu viel reinbuttert, dass niemand Karten kauft, dass das Festival am Ende total floppen könnte. Diese Stimmen im Kopf kennt wahrscheinlich jede. Zweifel können sehr schnell sehr laut werden. Und am Ende bleibt der Spaß auf der Strecke.Imke spricht über drei essenzielle Fehler bzw. Stolpersteine, die ihr nicht nur selbst begegnet sind, sondern die die Menschen ins Bockshorn jagen und die dafür sorgen können, dass man zu schnell das Handtuch wirft. Dabei muss man manchmal nur einen Schritt zurücktreten und sehen, welche Hürden es zu überwinden gilt, bevor es so richtig losgehen kann.Welche einzelnen Punkte das sind, wie Imke selbst mit ihren Ängsten umgeht und was das Impostor-Syndrom ist, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In Teil II der Podcastfolge lernst du ? wie du deine Zweifel für dich nutzen kannst ? warum du Pressestimmen brauchst ? was Retargeting bedeutet

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  • 01.03.2021
    17 MB
    20:46
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    Die 5-Schritte-Promo-Strategie (Teil 3)

    Im dritten Teil des RAKETEREI Festival Spezials dreht sich alles um Promotion, Promotion, Promotion. Imke verrät, wie ihre ganz eigene Promotion-Strategie für das Festival und die Convention aussieht und erklärt Schritt für Schritt, welche Einzelteile aufeinander aufbauen. Ihr Motto dabei: Eine gute Promo-Strategie muss – wie ein guter Wein – atmen.Was das heißt? Sie musste genügend Vorlaufzeit einplanen, um sowohl auf Unwägbarkeiten reagieren zu können als auch die Reaktionszeit der Partner:innen mit einzurechnen. Außerdem geht’s um die Zusammenarbeit mit einer Promoterin, mit verschiedenen Medienpartner:innen, um das Bespielen der Social-Media-Kanäle und die Arbeit mit Ads.Ob und wie ihr kontrollieren könnt, dass eure Promo-Strategie auch funktioniert, wie ihr einen Mehrwert für eure Zuhörer:innen schafft, was Festival-Rezepte und Biersorten damit zu tun haben und warum der frühe Vogel mal wieder vorne liegt, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In Teil II der Podcastfolge lernst du ? in welche Einzelschritte die Strategie zerlegt wird ? welche Rolle die Zielgruppe dabei spielt ? warum Promotion als Angebot zu verstehen ist

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  • 22.02.2021
    11 MB
    13:14
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    Fan = Fan? (Teil 2)

    Im zweiten Teil des RAKETEREI Festival Spezials spricht Imke über die Bedeutung der Zielgruppe bei der Planung eines solchen Events. Was für Menschen schauen sich online Konzerte an? Sind es dieselben, die sonst in der freien Wildbahn auf Festivals gehen würden? Und wie findet man das eigentlich heraus?Imke Machura verrät zum einen, wie man vorgehen kann, um die Leute zu finden, die letztendlich auch die Tickets für ein Online-Event kaufen. Es geht um Überlegungen zu Interessen, Sozialverhalten und technischen Voraussetzungen der potenziellen Käufer:innen.Zum anderen werden aber auch ganz offen die Schwierigkeiten und Hürden angesprochen, denen man sich bei der Planung gegenübersehen kann, denn eine Sicherheit, dass es funktioniert und gelingt, gibt es nicht. Wie man aber trotzdem damit umgeht, was eine Glaskugel damit zu tun hat und welche Rolle ein Gemischtwarenladen spielt, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.In Teil II der Podcastfolge lernst du ? wie man die richtige Zielgruppe findet ? warum es sinnvoll ist, auch mal ins kalte Wasser zu springen ? welche Rolle das vorhandene Budget spielt

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  • 16.02.2021
    11 MB
    13:16
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    Musik hat den Wert, den du ihr gibst. (Teil 1)

    Covid-19 hat die Welt verändert. Diese Pandemie führt den Menschen vor Augen, wie verletzlich unser System ist, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreffen. Es ist keine leichte Zeit, für niemanden – trotz allem hat diese Zeit aber auch etwas Gutes: es haben sich neue Räume geöffnet und es wurde Platz für neue Ideen.Im Teil 1 der Podcastserie geht es um die Entstehung der Idee zum RAKETEREI Festival, einem virtuellen Musikevent – einer Idee, die den besonderen Umständen geschuldet war. Und trotzdem – oder gerade deshalb? – eingeschlagen hat wie eine Bombe. Doch davor standen technische Hürden, schlechte Berichterstattung und eine sehr kurze Planungszeit. Dennoch haben wir die Musik nicht kostenlos rausgegeben, sondern haben Tickets verkauft. Denn Musik hat den Wert, den man ihr gibt.In insgesamt sechs Teilen nimmt Imke dich mit hinter die Kulissen und erzählt:? wie die Idee entstanden ist. ? welche technischen Hürden es zu überwinden gilt, um so ein Festival und so eine Convention realisieren zu können. ? mit welcher Promotion-Strategie auf das Event aufmerksam gemacht wird. ? welche Rolle Geld dabei spielt (Einblick in die Kalkulation). ? was Imke tun musste, um sich nicht zu verzetteln. ? welche Rolle Imkes Ängste gespielt haben.In Teil I der Podcastfolge lernst du ? wie wichtig es ist, sich von seinem Perfektionismus nicht aufhalten zu lassen ? dass es immer eine Lösung gibt (auch wenn man sie manchmal etwas länger suchen muss) ? dass Musik online durchaus funktionieren kann

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  • 08.02.2021
    27 MB
    32:24
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    Rockmusik war früher Jugendkultur

    Selina Pavlitschek ist Geschäftsstellenleiterin des PopKW, des Landesverbands für populäre Musik und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das PopKW ist ein Lobbyverband für Musiker:innen, Label- und Clubbetreiber:innen und Festivalveranstalter:innen – gemeinsam versuchen die Mitglieder, der Musikszene des Landes unter die Arme zu greifen, vertreten deren Interessen auf Landesebene und vernetzen sie untereinander.Selina stammt aus der Nähe von Potsdam, hat ihren Bachelor in Musikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre gemacht und wechselte für den Masterstudiengang in Musikwissenschaft nach Rostock. Dort absolvierte sie ein Praktikum bei PopKW – und ist geblieben. Heute ist sie Geschäftsstellenleiterin und erarbeitet mit ihrem Team neue Förderprojekte, berät Musiker:innen, bietet Workshops an, macht eine wöchentliche Radiosendung, plant den jährlich stattfindenden Nachwuchsbandwettbewerb und sorgt mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen für mehr Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und Wertschätzung.Im Podcast berichtet sie nicht nur von den Schwierigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern, die sich durch die dünne Besiedlung des Landes, fehlende Infra-, Label- und Verlagsstrukturen und generelle Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten ergeben, sondern auch von der großen Diversität der Musikszene, die von Metal und Rock über Elektro und Pop bis zur Singer/Songwriter-Szene reicht. Welchen Herausforderungen sich die Musiker:innen stellen müssen, wobei sie sich unterstützt und was ein Sprottennetzwerk ist, erfahrt ihr in der aktuellen Folge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wofür PopKW steht ? warum es sinnvoll ist, sich zu vernetzen ? welche Projekte MV zu bieten hat

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  • 25.01.2021
    49 MB
    58:35
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    Im Hip-Hop kommunizieren die Boys mit den Boys.

    Sookee ist Berliner Hip-Hop-Musikerin, die als Feministin und Speakerin eine klare Haltung bezieht und dadurch zum Role Model für Mädchen, Frauen und Queers wird. Schon früh entdeckte sie ihre Vorliebe für Graffitis, die sie schnell zur Hip-Hop-Szene führten. Sie begann selbst, Texte zu schreiben und zu rappen.In dieser Podcastfolge spricht Sookee über das Hip-Hop-Genre als kulturelle Artikulation, über ihr Hinauswachsen aus fest verankerten Narrativen, über Frauen im Rap, über self fulfilling prophecy und die Musikbranche im Allgemeinen.Sie sagt von sich selbst, dass sie Vieles, was sie früher in ihren Texten verarbeitet hat, mittlerweile auf keinen Fall mehr so schreiben würde. Nicht nur die Gender Studies an der Uni, sondern z. B. auch ein Frauenfestival haben ihre Einstellungen geändert. Sie merkte, dass sie sich mit bestimmten Menschen nicht mehr umgeben kann, bestimmte Narrative nicht mehr ertragen möchte. Jetzt schreibt sie über Themen, die ihr wirklich etwas bedeuten: von Queerness über Feminismus bis hin zu antifaschistischen, bewegungslinken Kontexten.Was sie zum Kunstbegriff oder zu Texten anderer Musiker*innen denkt, was Feminismus für sie heißt und warum sie nie den Führerschein gemacht hat, erfahrt ihr in dieser Folge.In dieser Podcastfolge lernst du ? warum Hip-Hop eher Unterhaltungsindustrie als Kunst ist ? wie Self-Empowerment in den Texten vieler Musiker*innen Einzug hält ? auf welchen Aspekten Feminismus aufbaut

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  • 11.01.2021
    33 MB
    39:13
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    Ihr seid eure eigenen Heldinnen.

    Saskia Rienth ist Kommunikations-Coach und unterstützt Künstlerinnen und Künstler dabei, ihr eigenes Artist Branding zu finden, trainiert mit ihnen Interviewsituationen, hilft bei den Formulierungen der Bios oder Factsheets – kurz: Saskia supportet ihre Künstlerinnen und Künstler in allen Fragen rund um die Kommunikation mit der Öffentlichkeit, damit sie das sagen können, was sie auch wirklich sagen wollen.Selbst stand sie als Kind viele Jahre auf der Bühne – ihr Vater kommt aus dem Kindermusikbereich –, bevor sie mit 16 Jahren zum Radio kam. Nach ihrem Abi und dem Musikbusiness-Studium arbeitete sie bei Universal in der Promoabteilung und hat gleichzeitig beim Radio moderiert. In dieser Zeit war sie immer im engen Kontakt mit den verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern und war immer wieder überrascht, warum sie z. B. nicht auf Interviews vorbereitet werden oder warum in ihren Bios nur banaler, seelenloser Unsinn stand.In einer Mischung aus Coaching- und Kreativsession arbeitet sie eng mit ihren Künstlerinnen und Künstlern zusammen und hilft ihnen dabei, sich die Fragen zu beantworten: Wer bin ich? Was zeichnet mich aus und wie möchte ich öffentlich rüberkommen, wie auf die Fans wirken? In dieser Podcastfolge spricht sie über ihre eigens entwickelte RIENTH-Methode, über Werte, Motivation und Selbstverantwortung, Heldenreisen und lahme Floskeln. In dieser Podcastfolge lernst du ? wie du auf Entdeckungsreise zu dir selbst gehen kannst ? warum das richtige Image dich auch schützt ? warum Geschichten hinter den Songs wichtig sind

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  • 14.12.2020
    23 MB
    27:48
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    Es gibt kein Geheimrezept für einen erfolgreichen Song.

    Linda Stark ist Sängerin und mit Platin ausgezeichnete Songwriterin. Pro Jahr schreibt sie an die 100 Songs und engagiert sich bei VERSO, der Vereinigung Songwriter, unter anderem für eine faire Vergütung, die Nachwuchsförderung und für eine gemeinsame Stimme und Position innerhalb Europas.Linda wuchs in einem kleinen Dorf in Schwaben auf und kam früh mit Musik in Berührung – hat Klavier gelernt, im Kinderchor gesungen und als Teenager in einer Band gespielt, für die sie auch die Songs schrieb. Ihr war damals nicht klar, dass Songwriterin ein Beruf sein könnte, und so schlief dieses Thema erst mal wieder ein. Eine miese Trennung und das Studium ihrer Schwester sorgen später dafür, dass sie wieder beginnt, sich dem Songwriting zu widmen.In dieser Folge spricht Linda darüber, was einen guten Song ausmacht, wie eine Songwriting-Session aussieht und wie diese letztendlich platziert werden können. Außerdem stehen ihre Arbeit bei VERSO, die Relevanz von Netzwerken und ihr Umgang mit eventuellen Schreibblockaden im Mittelpunkt. Was das Schreiben mit anderen in ihr auslöst, wie sie als Kind lange Autofahrten überbrückt hat und was Schlager mit alldem zu tun hat, hört ihr in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wo man Künstler findet, für die du schreiben kannst ? wie ein Songwriter Geld verdient ? warum es wichtig ist, das Handwerk zu beherrschen

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  • 30.11.2020
    46 MB
    55:50
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    Scheitern heißt lernen.

    Stefanie Kim ist Gründerin und Inhaberin von KIMKOM, einer Agentur für Künstlerinnen und Künstler mit Fokus auf PR, Strategie und Management. Nach ihrer Babypause startete sie in die Selbstständigkeit und zog mit ihren ersten beiden Projekten – Herbie Hancock und Yoko Ono – zwei lebende Legenden an Land.Als Tochter südkoreanischer Auswanderer verbrachte sie ihre Kindheit in einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen. Als erste und einzige Asiatin in einem Kindergarten musste sie mit geballtem Rassismus umzugehen lernen. »Der nächste Tag wird schöner werden«, versicherte ihr ihre Patentante immer wieder, so konnte sie positiv bleiben und eine starke Resilienz und Empathie entwickeln. Heute weiß sie sofort, ob eine Künstlerin oder ein Künstler sich wohlfühlt.Anfang der 90er-Jahre war Steffi aktives Mitglied der damaligen Untergrund-Hip-Hop-Szene – vorrangig in den Bereichen Breakdance und Graffiti. Ihr Plan war es, die Musikindustrie zu infiltrieren, um der Branche die Werte dieser Kultur zu vermitteln. Später ging sie nach Köln zu NBC GIGA, wechselte dann zu EMI und arbeitete dort viele Jahre als Videopromoterin. Nach zehn Jahren beim Major zog es sie nach Berlin, wo sie bei einem Indie-Label einstieg, um noch einmal bei EMI zu landen, wo sie mit Künstlern wie Joss Stone, Wir sind Helden oder Depeche Mode arbeitete.In dieser Podcastfolge spricht sie nicht nur über den Charakter der Musikbranche in den 90ern, den 2000ern und heute, sondern auch über fehlende Diversität, Perspektivenwechsel und das Scheitern.In dieser Podcastfolge lernst du ? was es bedeutet, als Einwandererkind, Frau und alleinerziehende Mutter in der Musikbranche zu arbeiten ? dass es wichtig ist, Mut zu haben ? warum Netzwerke so ungemein hilfreich sind

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:18
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    Ich habe nur auf gute Note studiert, hatte sonst keine Perspektive

    Isabelle Bodenseh ist Flötistin und Gründerin der JAZZ À LA FLUTE Academy. Sich selbst beschreibt die 50-jährige Mutter von zwei Kindern als temperamentvolle und lebensfrohe Person, die Probleme aktiv angeht. So hat sie ihre mittelmäßig laufende Musikerinnen-Karriere nach der Kindererziehungszeit selbst in die Hand genommen und sich RAKETEREI angeschlossen. Mittlerweile sieht sie sich selbst als Unternehmerin – die zu 30 % Musik macht und sich zu 70 % um Booking, Marketing und Planung kümmert.Schon mit 10 Jahren hat Isabelle das erste Mal Geld mit ihrer Musik verdient. Gemeinsam mit ihrer Familie – sie waren eine Art „Kelly Family“ – lernte sie früh, dass man sich mit Musik ein finanzielles Standbein aufbauen kann. Schnell wurde sie unabhängig, studierte Orchester- und Schulmusik in Deutschland und den USA und verbrachte, dank eines Stipendiums, sogar ein Jahr auf Kuba. Sie beherrscht alle Stil- und Musikrichtungen auf ihrem Instrument, der Flöte.Irgendwann merkte sie, dass sie zwar Erfolg als Musikerin hat, aber nicht aus ihrem vollen Repertoire schöpft, dass sie mehr wollte und bereit war, dafür auch etwas zu riskieren und zu investieren. Sie lernte RAKETEREI kennen, und wusste, dass ein Haufen Arbeit auf sie warten würde, dass sie ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellen und ganz neu anfangen müsste. Gemeinsam entwickelten wir, neben den grundlegendem Wissensstock, das Konzept für ihre JAZZ À LA FLUTE Academy, die sie Schritt für Schritt weiter ausbaut. Welchen Herausforderungen sie sich gestellt, warum sie mit einem männlichen Coach wenig erreicht und was ein Scout-Ranzen mit ihrer Karriere zu tun hat, erfährst du in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? was es bedeutet, unabhängig zu sein ? dass man auch mit Kindern eine Musikkarriere hinlegen kann ? warum Frauen einfach anders kommunizieren

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  • 12.11.2020
    16 MB
    19:53
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    Niemand wartete auf meine Musik. Ich musste mich sichtbar machen.

    Andrea Nickl-Gilch ist Sängerin und Gründerin der Artist Academy. Sie unterstützt die Künstlerinnen und Künstler dabei, ein Bühnenprofi zu werden: Wie sieht die Praxis auf der Bühne aus? Wie kann man sich weiterentwickeln und welches Mindset ist dafür nötig? Die Artist Academy hat die Antworten.Andrea wuchs in einer ländlichen Gegend auf, sang schon, bevor sie sprechen konnte, und wollte nie etwas anderes als Musik machen. Doch gab es dort weder passende Ausbildungsmöglichkeiten, noch wusste sie, wie sie Menschen aus der Branche kennenlernen sollte – das Internet steckte noch in den Kinderschuhen.In dieser Podcastfolge spricht sie darüber, wie sie es geschafft hat, mittlerweile auf mehr als 500 Auftritte zurückzublicken, fünf Wochen auf Platz 1 der Hörercharts zu stehen und in einem Stadion aufzutreten.Gemeinsam mit Raketerei ist es ihr gelungen, die Artist Academy aufzubauen – sie war an einem Punkt angelangt, an dem sie wusste, sie braucht jemanden an ihrer Seite, um beruflich weiterzukommen. Schritt für Schritt haben wir an ihrem Onlinemarketing, ihrem Blickwinkel auf die Branche und ihrem Fahrplan für die Artist Academy gearbeitet. Was sich seitdem alles verändert hat, warum sie anfangs skeptisch war und was sie für die Zukunft plant, verrät sie in diesem Podcast.In dieser Podcastfolge lernst du ? dass du als Künstlerin mehr leisten musst, als auf einer Bühne zu stehen ? warum es wichtig ist, selbstreflektiert zu sein ? was sich hinter der Road Map der Artist Academy verbirgt

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  • 12.11.2020
    20 MB
    24:14
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    Ich habe meinen Erfolg selbst in der Hand

    Nanée ist eine Hamburger Musikerin, die seit zwei Jahren die Musikszene mit ihrem lebensbejahendem, deutschen Soul-Pop bereichert – mal groovig, mal tiefgründig, aber immer sie selbst. Als Frau mit einer Größe von 1,85 Meter und einem angeborenen Gendefekt steht sie für Body Positivity und Selbstliebe – wichtige Themen, die sie ihren Fans vorlebt.Während ihres Studiums verbrachte Nanée ein halbes Jahr in San Francisco. Ein Freund nahm sie mit zum Glide Church Choir – ein Ausflug, der für sie den Anfang eines neuen Weges bedeuteten sollte. Zurück in Hamburg schloss sie sich einem Gospel-Chor an, übernahm Solo-Parts und merkte schnell, dass sie immer weiter nach vorn wollte. Der Sog der Bühne hatte sie erfasst. Nach einem kurzen Versuch, sich als Hochzeitssängerin zu etablieren, war für sie klar, sie möchte ihre eigenen Texte singen, ihre Themen verarbeiten und als sie selbst auf der Bühne stehen. Zusammen mit einem Gitarristen startete sie in die Welt Singer-Songwriter, bis sie an einem Punkt nicht mehr weiterkam.Bei einem Netzwerktreffen begegneten wir uns und sie schloss sich der Raketerei an – anfangs nutzte sie die kostenfreie Facebook-Gruppe, Raketerei Backstage, um ihr Wissen zum Musikbusiness aufzubauen. Sie beschreibt sich selbst als ungeduldig, wollte schneller und tiefgründiger lernen, also investierte sie in die Rakterei-Mitgliedschaft und ist zudem Teil einer Masterclass. Wie sich diese Investition in sie selbst ausgezahlt hat, welche Learnings sie mitnimmt und in welcher Weise sich ihr Mindset verändert hat, erzählt sie in dieser Podcastfolge.In dieser Podcastfolge lernst du ? dass du irgendwann entscheiden musst, ob du dich weiterentwickeln möchtest ? wie aus einer Idee ein echter Mindchanger wird ? welche Kraft ein Netzwerk haben kann

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  • 12.11.2020
    23 MB
    28:20
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    Meine Musik allein entscheidet nicht über meinen Erfolg.

    Sabine Hermann ist Musikerin, die aktuell an ihrem ersten Album mit komplett plattdeutschen Texten arbeitet. Ihre Songs – Sangen – kleidet sie in ein internationales Gewand mit minimalistischen Arrangements. Ihre Musik baut eine Brücke zwischen der traditionellen friesischen Sprache und einem Sound, der an modernen britischen Pop erinnert.Bereits als Kind wollte Sabine auf die Bühne, studierte aber zunächst Musik und Deutsch auf Lehramt, weil auch das Unterrichten für sie eine erfüllende Tätigkeit ist. 2007 probierte sie sich im Songschreiben aus und merkte schnell, dass ihr das sehr gut liegt und sie erfüllt. Sie schrieb einen Song für ihre Mutter und spürte instinktiv: Der muss auf Plattdeutsch sein. Sie setzte sich weiter mit ihrer eigentlichen Muttersprache auseinander, die zu sprechen viele Jahre verpönt war. Mittlerweile bezeichnet sie sie als ihre Herzenssprache und textet ausschließlich in Platt.Vor einem Jahr wurde sie über eine Freundin auf Facebook auf RAKETEREI aufmerksam, vereinbarte einen 1:1-Termin mit mir und arbeitet seitdem in meinem Mentoring-Programm kontinuierlich an ihrer Musikerinnenkarriere. In dieser Zeit hat sie für sich vor allem mitgenommen, dass sie ganz allein für sich und ihren Weg verantwortlich ist. Ihr Mindset hat sich grundlegend verändert, weil sie sich mit sich selbst und ihrer Komfortzone, aber auch derer ihrer Familie – sie ist verheiratet und dreifache Mutter – beschäftigt hat. Wie sie außerdem ihr Lampenfieber in den Griff bekommen hat, welche Kräfte sie in sich freigesetzt hat und welche spannenden Themen sie in ihrem neuen, eigenen Podcast behandeln wird, erfahrt ihr in dieser Folge.In dieser Podcastfolge lernst du ? wie wichtig es sein kann, zu seinen Wurzeln zu stehen ? warum du deine Komfortzone verlassen musst ? wie die Angst vor Sichtbarkeit überwindest

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  • 12.11.2020
    27 MB
    33:11
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    Ohne Social-Media-Profil keine Karriere als Musikerin

    Wenn jemand Lina Burghausen fragt, was sie beruflich macht, ist ihre Antwort: »Was mit Hip-Hop und was mit Medien«. Wer’s ganz genau wissen will, erfährt: Sie ist Initiatorin des Projektes 365 Female* MCs, Promoterin, Musikjournalistin, Hip-Hop-Aktivistin-Aktivistin, DJ, Gründerin und A&R des Rap-Labels 365XX.Ein Run-D.M.C.-Track auf einer McDonald’s-Compilation brachte sie mit neun Jahren das erste Mal in Kontakt mit Hip-Hop. Ihre Eltern hofften, es sei nur eine Phase, doch im Rap fand sie ihre große Liebe, die nun seit gut zwanzig Jahren andauert. Bereits als Kind war sie sehr sprachfokussiert, hat viel gelesen und geschrieben. Sie tauchte immer tiefer in die Kultur und die Geschichte des Hip-Hop ein – für sie ein Zufluchtsort, der Menschen, die sich vielleicht anderswo nicht angenommen fühlen, eine Stimme gibt.Die abwertende Bemerkung eines bekannten männlichen Rappers zu Frauen im Hip-Hop war für Lina wie eine Initialzündung. 2018 beschloss sie, die Blogreihe 365 Female* MCs ins Leben zu rufen, in der sie jeden Tag eine Rapperin vorstellen wollte. Zwei Jahre später sind es schon über 600 und die Datenbank wächst immer weiter.Im Podcast verrät sie außerdem, was der Rapper Donato mit ihrer Arbeit als Promoterin zu tun hat, wie das Verhältnis zwischen Künstler*in und Agentur idealerweise aussieht und warum jede*r Rapper*in in den sozialen Medien aktiv sein sollte.In dieser Podcastfolge lernst du ? wie wichtig ein eigenes Netzwerk ist ? warum du ein klares Ziel für deine Promotion brauchst ? was alles zu guter PR gehört

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  • 12.11.2020
    28 MB
    34:20
    Cover

    Rapper sind Popstars wie Helene Fischer

    Miriam Davoudvandi ist DJ, ehemalige Chefredakteurin des Online-Magazins SPLASH! und eine der weiblichen Stimmen im Hip-Hop. Als aktive Twitterin bezieht sie Position, macht an den richtigen Stellen den Mund auf und zeigt Haltung.Als Tochter von Migranten im ländlichen Süddeutschland aufgewachsen war Hip-Hop schon immer eine Konstante in ihrem Leben. In den Texten fand sie sich wieder, sie fühlte sich verstanden und begann, ihre eigene politische Meinung zu bilden. Neben Praktika bei einem Hip-Hop-Label und bei verschiedenen Medien hat sie in der Psychiatrie geputzt und in einer Fabrik gearbeitet – heute weiß sie, dass gerade diese seltsamen Jobs ihre emotionale Intelligenz geschult haben. Dort war sie nah am Leben, musste mit verschiedensten Menschen umgehen: Dinge, die sich auch im Hip-Hop wiederfinden.In diesem Podcast geht es um das Frauenbild im Hip-Hop, um politische Texte, um die fehlende Sichtbarkeit von Rapperinnen, um Gleichberechtigung und Empowerment. Wie werden Frauen in der Musikindustrie im Allgemeinen und der Rapszene im Speziellen behandelt? Welche Labels signen wen? Warum gibt es so viele Frauen, die sich selbst vermarkten? Ob und wie diese Fragen zusammenhängen, was sich Miriam für die Zukunft des Hip-Hops wünscht und welche Hoffnungen sie bezüglich des immer noch vorherrschenden Sexismus hat, hört ihr in dieser Folge.In dieser Podcastfolge lernst du, ? dass es viel mehr Frauen im Hip-Hop gibt, als man denkt ? warum auch politisch inkorrekte Texte empowern können ? dass der Weg in die Gleichberechtigung noch immer lang und steinig ist

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:48
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    Plötzlich war ich Online-Gesangslehrerin.

    Britta Rex liebt es, zu singen, zu schreiben und zu komponieren. Am liebsten improvisiert sie –und das im Jazz. Hin und wieder spielt sie Konzerte oder gibt Workshops, davon leben kann sie nicht. Daher unterrichtet sie zusätzlich an insgesamt drei Tagen in der Woche.Sie war gerade dabei, einen ihrer Jobs über Bord zu werfen, um sich auf ihre anstehende Release fokussieren zu können – die erste nach 10 Jahren! Dann kam Corona und mit Corona die finanzielle Unsicherheit. Sie behielt den Job, schob ihre Release nach hinten und stellte holterdiepolter auf Online-Unterricht um.Britta macht in dieser Podcastfolge deutlich, dass die Herausforderungen viel mehr im Physical- als im Social Distancing liegen. Außerdem zeigt sich, wie wichtig es ist, neue Wege zu finden und diese auch zu gehen. Die Musikbranche befindet sich erneut in einem Umbruch, bei dem niemand weiß, was am Ende stehen wird.In dieser Podcastfolge lernst du, ? wo die Herausforderungen beim Online-Gesangsunterricht lauern. ? wie wichtig es ist, sich beim Gesangsunterricht im selben Raum zu befinden. ? welche Rolle dabei Latenz, Akustik oder auch die Körperwahrnehmung spielen. ? warum Online-Unterricht dennoch eine Ergänzung zum Offline-Lehren sein kann.

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  • 12.11.2020
    51 MB
    01:00:55
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    Jede dritte Musikerin bzw. jeder dritte Musiker erkrankt an einer Depression.

    Anne Löhr und Franziska Lauter sind Musikerinnen und Diplom-Psychologinnen. Sie haben MiM (Mental health in Music) ins Leben gerufen, einen Verband zur Förderung der mentalen Gesundheit von Musikerinnen und Musikern.In dieser Podcastfolge zeichnen Anne und Franziska eine Karriere in der Musikbranche nach und machen deutlich, dass eine solche mehr mit einem Marathon als mit einem Sprint zu vergleichen ist. Wobei in der Musik Fleiß nicht automatisch Erfolg bedeutet, und das ist genau die Krux daran: Faktoren wie z. B. Glück oder auch das Kennenlernen der »richtigen« Multiplikatorinnen und Multiplikatoren spielen hierbei ebenfalls eine wesentliche Rolle. Denn – so klischeebehaftet es auch klingen mag – die Plattendeals werden abends an der Bar oder auf der Party gemacht.Ein Problem. Denn das begünstigt, dass ungefähr jede dritte Künstlerin und jeder dritte Künstler an einer Angststörung oder an einer Depression erkrankt (zum Vergleich: Normalerweise erkrankt einer von fünf Menschen) – als Folge von dauerhaftem Druck, Stress, einer beständigen, finanziellen Belastung und den damit einhergehenden unsicheren Lebensumständen.Eine Situation, die sich durch die weltweite Corona-Pandemie noch verschärft hat, da der gesamte Live-Sektor, also eine der Haupteinnahmequellen für Musikerinnen und Musiker, zusammengebrochen ist. Dennoch sehen Anne Löhr und Franziska Lauter auch etwas Positives in der aktuellen Situation. Mehr dazu in dieser Podcastfolge. In dieser Podcastfolge lernst du, ? welche Warnsignale eine sich anschleichende Depression vorausschickt. ? welche Rolle die Strukturen der Musikbranche, der Austausch mit Gleichgesinnten, aber auch die sozialen Netzwerke auf die Psyche sowie Identitätsentwicklung einer Musikerin beziehungsweise eines Musikers nimmt. ? warum Corona einen so hohen Einfluss auf Künstlerinnen und Künstler hat.

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  • 12.11.2020
    29 MB
    34:53
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    Corona hat mir geholfen, mein passives Einkommen zu steigern.

    Marie-Luise Dingler und ihr Bruder sind »The Twiolins«, ein sehr erfolgreiches Geigenduo aus Mannheim. In diesem Jahr sollten sie auf den ersten richtig großen und renommierten Festivals spielen – dann kam Corona und der Shutdown des kulturellen Lebens in Deutschland und der Welt. Alle Konzerte wurden abgesagt.Die Erkenntnis, was das genau für sie bedeuten würde, kam Marie-Luise, als sie ihre Homepage überarbeitete und alle bereits angekündigten Konzerte streichen musste. Es ist nicht nur das Geld, das die beiden verloren haben, es ist außerdem die Zeit, die sie vorab ins Booking gesteckt hatten.Marie-Luise Dingler legte aber den Schalter um und fragte sich, was sie stattdessen machen könnte. Sie verschob ihren Fokus und fing an, ihren YouTube-Kanal weiter auszubauen. Neben dem Erstellen von Inhalten setzte sie sich mit dem Anfertigen von Thumbnails, dem Vertaggen der Videos selbst sowie dem richtigen Formulieren der Beschreibungstexte auseinander.Außerdem nutzte sie die Zwangspause durch Corona, um eine Idee umzusetzen, die sie schon sehr lange mit sich rumtrug: Sie fing an, ihr Kinderbuch zu schreiben. Sie möchte es zusätzlich auf ihren Konzerten und in ihrem Online-Shop anbieten, um den sinkenden CD-Verkaufszahlen entgegenzuwirken.Marie-Luise Dingler sieht in dieser außergewöhnlichen Zeit eine Chance – und genau diese nutzt sie.In dieser Podcastfolge lernst du, ? worauf du den Fokus legen solltest, wenn du dir einen YouTube-Kanal aufbaust. ? ab wann du mit deinem YouTube-Kanal Geld verdienst. ? welche Inhalte du anbieten musst und welche Tools du nutzen kannst, damit dein YouTube-Kanal Reichweite aufbaut. ? was du anbieten kannst, wenn du passives Einkommen generieren möchtest.

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  • 12.11.2020
    17 MB
    21:13
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    Ich kam von heute auf morgen in Existenznot

    Hauke Kranz ist Pianistin; sie bezeichnet sich als »die Tastenflüsterin«. Als Musikerin hat sie eine Doppelrolle inne: Mal sitzt sie als Künstlerin und mal als Lehrerin am Klavier.2019 hat sie mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne ihr zweites Album veröffentlichen können, das sie in diesem Jahr dem Publikum vorstellen wollte. Sie befand sich gerade mitten im Booking-Prozess, als sie die Nachricht von Corona und dem damit einhergehenden Auftritts- sowie ein Arbeitsverbot erreichte.Als sie anfing zu realisieren, was diese neue Situation für sie bedeutet, fiel sie in ein tiefes Loch aus Wut, Existenzangst und Trauer.Aber sie schaffte es, ihre Energie umzulenken. Sie rappelte sich auf und fing zum einen an, jeden Sonntag Konzerte am Fenster zu spielen und diese live auf Facebook zu streamen. Diese neue Routine in ihrem veränderten Alltag setzte so viel Kreativität frei, dass sie nun plötzlich wieder mitten im Komponieren von neuen Stücken steckt. Zum anderen suchte sie den Kontakt zu den Medien und erzählte ihre Geschichte. Mit Erfolg: Es wurde ein umfangreicher Zeitungsartikel veröffentlicht, der für große Solidarität in ihrem Umfeld sorgte.In dieser Podcastfolge erzählt Hauke Kranz, woher sie die Kraft nahm, diese negative Energie, die mit dem Ausbruch der Pandemie einherging, in energiegeladene Bahnen zu lenken.

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  • 12.11.2020
    25 MB
    29:55
    Cover

    Corona heißt für mich einen Rückfall in 100%ige Care-Tätigkeit.

    Sie erinnert sich noch genau an den Moment, als sie sich das Coronavirus einfing: Deutschland stand noch ganz am Anfang der Pandemie. Es war eine Zeit, in der noch Konzerte veranstaltet werden durften. Sie stand auf der Bühne, und sie beschlich ein ungutes Gefühl. Danach wurde sie positiv getestet.Kurz darauf wurden die Konzerte für das vor ihr liegende Jahr abgesagt. Dadurch wurde ihr der Boden unter den Füßen weggezogen. Nicht nur finanziell: Sie hatte auch keinen Anspruch auf die Notbetreuung, weil sie keinen systemrelevanten Beruf ausübt. Dadurch entstand eine neue Arbeitsteilung, die in vielen Familien mit dem Coronavirus einherging: Sie musste ihren Job als Musikerin nahezu auf Eis legen, um zurück in eine 100%ige Mutterrolle gehen zu können. Sie fühlte sich in die 1950er-Jahre zurückversetzt.Erst kamen Tränen, gefolgt von einem Gefühl der Verzweiflung, bevor sie in die Offensive ging: Sie entschied sich, den Veranstalterinnen ein Angebot zu machen. Darüber hinaus stellte sie sich seitdem Coronavirus die Frage, ob es der richtige Weg ist, die eigene Karriere auf den Einnahmen durch Live-Konzerte aufzubauen? Was genau sie tat und welche Antwort sie für sich gefunden hat, das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:24
    Cover

    Null Auftritte, null Umsatz und null Anspruch auf Corona-Gelder

    Anna-Maria Barth spielt Violine und ist koordinierte Konzertmeisterin der Philharmonie Frankfurt. 2019 war mit 150 Auftritten in 20 verschiedenen Städten wohl ihr erfolgreichstes Jahr. So sollte es 2020 weitergehen. Doch anstatt an die Erfolge des letzten Jahres anzuknüpfen, fiel sie aufgrund von Corona zurück auf null: null Auftritte, null Umsatz, aber auch null Anspruch auf Fördergelder, weil sie keinen laufenden Betrieb hat, dementsprechend zum Beispiel keine Mietkosten o. Ä. nachweisen kann. Sie versuchte stattdessen, Arbeitslosengeld II zu beantragen. Leider auch hier ohne Erfolg. Ihr Lebensentwurf passt in kein Formular der Agentur für Arbeit, denn ihren Beruf gibt es laut der Behörde nicht. Neben dieser finanziellen Herausforderung fehlt ihr außerdem der Lebensinhalt, denn dieser speist sich aus ihrer Musik und dem Live-Musizieren. Von keinerlei Auftritten und null Umsatz ging es über in Vollzeit-Freizeit. Sie fragte sich, was sie in dieser Situation – ohne Geld, aber mit sehr viel Freizeit – tun könnte, das langfristig auf ihre Vision einzahlt?In dieser Podcastfolge gibt Anna-Maria Barth einen Einblick in das Leben einer Musikerin, die zu 100 % vom Live-Geschäft lebt, aber in der Krise die Chancen sieht, erkennt und nun für sich nutzt. Was und wie sie das macht, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:06
    Cover

    Alles abgesagt. Nach einer Zeit der Traurigkeit musste ich aber wieder ins Handeln kommen.

    Dagmar Lauschke ist Musikerin, die außerdem im Pflegebereich arbeitet. Die Herausforderungen, die ihr aufgrund der Coronakrise begegnen, betreffen sie daher gleich doppelt: Als Musikerin musste sie ihre geplante 10-tägige Tour ihres Duos Roods & Reeds absagen, was wiederum einen unmittelbaren Einfluss auf ihre Single- sowie Musikvideo-Release nahm. In ihrer Funktion als Einsatzleiterin in einem alternativen Pflegedienst veränderte sich der Arbeitsalltag – nicht nur körperlich, auch emotional.In dieser Podcastfolge erzählt Dagmar, wie sie zunächst erstarrte, als ihr dämmerte, was Corona nun für sie und ihr Leben bedeuten könnte. Nach einer Zeit der Trauer wagte sie sich in den Angriffsmodus. Was genau sie getan hat, das erfahrt ihr in dieser Folge.

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  • 12.11.2020
    20 MB
    24:08
    Cover

    Ich putze, damit es meine Band nach Corona noch gibt.

    Irmke von Schlichting ist Musikerin, die im letzten Jahr ihr Ensemble »Über den Wolken« gründete. Gemeinsam wollten sie in diesem Jahr durchstarten und sich eine Fanbase aufbauen. Sie haben sich eine Assistenz gesucht, die ihren Schwerpunkt auf Booking legen sollte. Darüber hinaus arbeitete Irmke verstärkt an ihrer Künstlerinnen-Identität, ihrer Positionierung sowie an ihrer Reichweitenstrategie.Außerdem unterrichtet sie. Sie war gerade in der Schule, als sie die Nachricht erreichte, dass aufgrund von Corona alle Auftritte abgesagt wurden. Irmke musste umdisponieren. Für sie stand völlig außer Frage, dass die Arbeit an ihrem Ensemble weitergehen muss – denn es wird eine Zeit nach Corona geben. Sie entschied sich dafür, im Familienunternehmen mit anzupacken. Sie jätet nun Unkraut und putzt Klos, um sich und damit auch ihre Musik vor der Krise zu schützen.In welcher Verantwortung sie sich selbst sieht und warum sie sich für diesen Weg entschieden hat, erzählt sie in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    16 MB
    19:09
    Cover

    Lass diese drei Hürden hinter dir und du wirst mit deiner Musik Geld verdienen.

    Wir erleben gerade etwas, das die Musikbranche eigentlich kennt – denn das, was heute die Coronakrise ist, nannte sich vor ein paar Jahren noch Digitalisierung. Das Ergebnis ist sehr ähnlich: Damals brach der Umsatz ein, weil sich CDs plötzlich weniger verkauften. Heute bricht der Umsatz ein, weil aufgrund einer weltweiten Pandemie ein Kontaktverbot herrscht, Auftritte abgesagt werden mussten und immer noch müssen.Wir sind alle gleichermaßen betroffen. Eine Situation, die die Gesellschaft so nicht kennt. Unser alltägliches Leben verändert sich gerade massiv: finanziell, emotional und strukturell.Aber was können wir konkret tun? Wie kann jetzt das Krisenmanagement aussehen?Wir müssen drei ganz zentrale Hürden nehmen, die zwischen uns und dem Erfolg stehen. Das setzt voraus, dass wir uns unserer blinden Flecken bewusst werden und aufhören, der fatalen Lüge des schnellen Erfolgs hinterherzueifern. Wie das gelingen kann? Genau das erzählt Imke in dieser Podcastfolge.++ Hinweis ++ Ich lade in dieser Folge ebenfalls zu einer Challenge für Künstlerinnen ein. Vom 25.-27. Mai 2020 gehen wir den Fragen nach, wie du mit deinen Online-Konzerten in Zeiten von Corona überhaupt noch Geld verdienen, deine Reichweite nachhaltig erhöhen und dich von den anderen Angeboten unterscheiden kannst.In einer anschließenden 45-minütigen 1:1-Session (am 28. oder 29. Mai 2020) entwickeln wir dann zusammen eine individuelle Social-Media-Strategie rund um das Online-Konzerterlebnis, in der es nicht nur darum geht, eine Facebook-Veranstaltung anzulegen und zu teilen.Alle Informationen gibt es hier: https://www.raketerei.com/raketerei-online-konzerte/

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  • 12.11.2020
    28 MB
    33:08
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    Konzerte nachholen? Wir brauchen weitreichendere Lösungen.

    Die Coronakrise stellt die gesamte Musikbranche vor eine sehr große Herausforderung, denn durch das Auftrittsverbot ist eine wichtige Einkommensquelle für viele Künstlerinnen und Künstler versiegt.Die Musikerin TOKUNBO, bekannt als Stimme von TOK TOK TOK, steckt in der aktuellen Situation ihren Kopf nicht in den Sand. Ganz im Gegenteil, sie blickt nach vorn – und dabei kam ihr eine Idee. Kurzerhand schloss sie sich mit über 40 Musikerinnen und Musikern zusammen und gemeinsam starteten sie die Initiative »AirplayforArtists«.Sie setzen sich dafür ein, dass die größeren Radiostationen mehr Songs der unabhängigen Künstlerinnen und Künstler spielen, um auf diese Weise – über die Ausschüttung von Tantiemen – für höhere Einnahmen bei ebendiesen zu sorgen. Denn eines zeichnet sich bereits jetzt ab: Viele Konzerte werden auch im kommenden Jahr, also 2021, nicht nachgeholt werden können. Große Vorlaufzeiten im Booking sorgen dafür, dass bereits jetzt viele Slots vergeben sind. Aber nicht nur das stellt eine Herausforderung dar: Auch das Hörverhalten von Radiohörern selbst birgt ein Risiko, das sie nicht bedacht haben. Welches das ist, erfahrt ihr in der aktuellen Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    20 MB
    23:38
    Cover

    Corona hat meine Jahresplanung auf den Kopf gestellt.

    Schwessi ist Hamburger Musikerin, die nach einer längeren Pause wieder zurück auf die Bühne wollte. Sie hatte in diesem Jahr richtig viel vor: Eine Crowdfunding-Kampagne mit einer anschließenden CD-Produktion sowie -Veröffentlichung und mehrere Touren waren geplant.Sie befand sich bereits mitten in ihrem ersten Tourblock, als das Coronavirus den Alltag zum Erliegen brachte. In ihr regte sich Widerstand – sie konnte ihre Tour und die Albumproduktion mittels Crowdfunding-Kampagne nicht loslassen. Sie stellte sich der Frage, worum es ihr denn tatsächlich ging. Dabei wurde ihr klar, dass sie vor allem ihre Songs teilen möchte und mit ihren Fans in Kontakt stehen will. Also machte sie sich auf die Suche, fand einen neuen Weg und erfand sich neu.Dabei ließ sie White Eagle (Hopi Indianer) nicht aus dem Blick. Er machte ihr deutlich, dass die Entscheidung, mit der Pandemie umzugehen, bei jedem selbst liegt. Wir können in Panik verfallen oder aber diese Situation als Chance betrachten. Sie hat sich entschieden, diese Zeit nun für sich zu nutzen.In dieser Podcastfolge erzählt Schwessi, wie sie diese weltweite Pandemie nun nutzt, um mit ihrer Musik Geld zu verdienen und auch weiterhin gehört zu werden – ohne dabei kostenlose Konzerte auf Facebook und Co. zu streamen.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:14
    Cover

    Netzwerke brauchen Struktur

    Über 10 % der deutschen Musikindustrie haben ihren Sitz in unserer Hauptstadt. So auch die Berlin Music Commission – einer der zentralen Knotenpunkte der Berliner Musikszene. Sie unterstützen mit ihrer Arbeit die lokalen Akteure der Branche. Sie haben die einst recht zerklüftete Berliner Szene wieder geeint. Ihr Ziel ist es zum einen, ein Netzwerk zu schaffen. Zum anderen bieten sie Möglichkeiten zur Professionalisierung in Form von Beratungsformaten und Festivals (z. B. Most Wanted: Music) sowie Workshops für den zentralen Wissenstransfer.Jana erzählt mir, welche Rolle die Berlin Music Commission zwischen dem Musicboard Berlin, dem Music Pool Berlin und der Clubcommission einnimmt, warum es wichtig ist, eine Stimme in der Politik zu haben und warum sich Künstlerinnen als Wirtschaftsunternehmen wahrnehmen sollten.

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:22
    Cover

    Die Musikredaktion entscheidet, was im Radio gespielt wird, nicht ich als Moderatorin.

    Wer entscheidet eigentlich, welche Musik im Radio gespielt wird? Kate Kaputto ist Radiomoderation bei FluxFM. Sie spielt Musik von Newcomern, die sie auch interviewt, hat aber selbst keinen Einfluss auf die Auswahl. Darum kümmert sich die Musikredaktion. Aber nicht jede Musik passt zu jedem Radiosender. Sie rät daher jeder Künstlerin und jedem Künstler, sich vorher ganz genau anzugucken, wen sie bemustern, denn gerade bei den z. B. großen Contemporary-Hit-Radio-Stations ist wenig bis gar kein Platz für neue Musik. Hier finden vor allem die großen Künstlerinnen und Künstler statt.Wie eigentlich eine Radio-Redaktion aufgebaut ist, wer welche Entscheidungen trifft und wie man das wiederum von außen erkennt, um dann zielgerichteter bemustern zu können, darüber reden wir in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    35 MB
    42:10
    Cover

    Wenn du aktiv bist, dann bekommt die Musikindustrie das auch mit.

    Ist ein Plattenvertrag mit einem Majorlabel tatsächlich der musikalische und auch der finanzielle Durchbruch? Und stimmt das Narrativ des »großen« und »bösen« Majorlabels, das die Künstlerin unmündig macht?TOKUNBO ist bekannt als die Stimme von Tok Tok Tok. Sie unterschrieb vor vielen Jahren einen Vertrag bei Universal – vermutlich ein Traum von vielen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam mit ihrer Band arbeiteten sie über den Zeitraum einer Albumproduktion mit dem Major zusammen. Es war, wie sie heute sagt, eine sehr lehrreiche Zeit für sie.Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, welche Rolle sie als Künstlerin einnahm, wo die Vorteile von Indie-Strukturen liegen und was sie aus dieser Zeit für ihre Solokarriere mitgenommen hat, genau darüber reden wir in dieser Podcastfolge. Vielleicht räumen wir ebenfalls das ein oder andere Narrativ aus dem Weg.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    24:43
    Cover

    Brandenburg ist bunt. Nicht braun.

    „Künstler mit Herz“ ist eine Initiative kunst- kultur- und medienschaffender Menschen, die sich für eine bunte, tolerante, offene Welt einsetzen und gemeinsam ihre Stimme gegen den Rechtsruck erheben. Die Musikerin Anja Neumann ist eine von ihnen. Sie kommt gebürtig aus Eberswalde und beobachtet das Erstarken der AfD in ihrem Bundesland mit großer Sorge. Kurz vor der Landtagswahl im September 2019 schloss sie sich mit über 200 Musikerinnen und Musikern aus ihrer Umgebung zusammen, um den Track „Wir nich“ aufzunehmen. Ein Lied, in dem sie sich mit dem Wahlprogramm einer rechtsextremen Partei auseinandersetzen. Ihr Ziel war es über die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Partei aufzuklären. Mit über 60.000 Klicks ging das Video viral. Warum Menschen eine Partei wählen, die faschistischen Menschen wie Björn Höcke ein Zuhause bietet, darüber reden wir in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:49
    Cover

    Gesang wird in der Öffentlichkeit nur im Wettbewerb gesehen.

    Worte haben Macht – sie können Potenziale zu Tage fördern oder aber ein Leben lang Entwicklungen hemmen. Über genau diese Verantwortung habe ich mit Birte Villnow gesprochen. Sie ist Vocal Coach, autorisierte Complete Vocal Technique Lehrerin (kurz CVT) und sie schafft mit ihrer Female Vocal School einen Raum für Frauen, die in ihr gesangliches Potenzial investieren möchten. Sie erklärt woher es kommt, dass es vor allem vielen Frauen die Stimme verschlägt, sie räumt mit dem Narrativ des „Gesangstalents“ auf und sie verrät durch welche kleine Geste man – jeder! - Frauen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann. Darüber hinaus gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit im Rahmen vom Stimmengewirr, einer Bühne für Musikerinnen, in der es nicht um Wettbewerb geht. Das geht? Oh ja! Hört selbst.

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  • 12.11.2020
    29 MB
    34:20
    Cover

    Für einen Plattenvertrag reicht gute Musik allein nicht aus.

    Wenn es eine Formel dafür gäbe, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht, dann könnte sie wohl so lauten: Eine eigene Vision + einen spannenden Charakter + habe etwas zu erzählen = Plattenvertrag. Aber ist es tatsächlich so einfach? Genau darüber habe ich mit Mareike Hettler gesprochen. Sie wurde vor über zwei Jahrzehnten als Promoterin Teil der Musikbranche. Damals brachte sie Künstlerinnen und Künstler in die Zeitungen und Radios. Heute ist sie A&R und sie entscheidet darüber, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht. Ihr Netzwerk ist dabei ihr wichtiges Gut. Sie sagt, Künstlerinnen und Künstler sind dann erfolgreich, wenn 1) die richtigen Menschen zusammenarbeiten und zwar an jedem Punkt und 2) das Drumherum stimmt. Aber was genau meint sie damit? Hört selbst!

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  • 12.11.2020
    25 MB
    30:25
    Cover

    Als Indie-Label kannst du nicht an allen Enden Aufbauarbeit leisten.

    Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag einer Labelmanagerin bei einem Indie-Label aus? Genau dieser Frage sind Marit und ich nachgegangen. Sie ist eine der Gründerinnen des Musiklabels Monkeytown Records aus Berlin. Heute hält sie als Labelmanagerin viele Fäden im Arbeitsalltag des Musiklabels zusammen. Neben der Betreuung des Masterings, der Koordination der Herstellung, über die Anlieferung bis hin zum PR-Plan-erstellen und diversen Verlagstätigkeiten. Sie macht zweierlei deutlich: Zum einen die Vorteile, die kleine Strukturen mitbringen – im Vergleich zum Major Label - und zum anderen erklärt sie, wie man Nischenkünstler im Musikmarkt positioniert und warum Printmedien für sie im 21. Jahrhundert immer noch relevant sind.

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  • 12.11.2020
    9 MB
    10:46
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    Arbeitest du noch oder lebst du schon?

    Sei mal ehrlich.Wenn ich dich auffordern würde dein Jahr 2019 zu reflektieren - auf was würdest du gucken? Eher auf deine Erfolge oder vielleicht doch auf deine Misserfolge?Ich habe über mein Jahr 2019 nachgedacht und mein Fazit fällt anders aus, als ich es zunächst angenommen hatte. Irgendwie scheint mir meine Wahrnehmung einen Streich spielen zu wollen. Oder?Die RAKETEREI Mein Jahr 2019 Reflexions-Vorlage findest du hier: https://www.raketerei.com/podcast-imke-machura-reflexion-2019/

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  • 12.11.2020
    32 MB
    38:27
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    Die GEMA hat einen eigenen Tarif für Sex-Kabinen.

    Anika Jankowski hat eine Doppelrolle in der sächsischen Musikszene: Zum einen ist sie Inhaberin von Oh, my music!, einem Musikverlag der Musikerinnen und Musiker u.a. durch den GEMA-Dschungel navigiert. Zum anderen versucht sie die einzelnen Initiativen der sächsischen Musikszene zu vereinen. Stichwort: Kreatives Sachsen. Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft ist deutschlandweit die erste Fördereinrichtung, die – aus der Branche für die Branche – von Verbänden der Kultur- und Kreativschaffenden selbst getragen wird.Welche Aufgaben ein Verlag übernehmen sollte, warum die GEMA ein Imageproblem hat und was Sachsen der restlichen Musikszene voraus hat, das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.Diese Folge ist entstanden in Kooperation mit Kreatives Sachsen.

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  • 12.11.2020
    25 MB
    29:36
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    „Extreme Singing“ ist lernbar.

    Sie ist Vocal Coach für Musikstile wie Pop, Jazz und R&B. Sie vermittelt aber auch spezielle Techniken für lauten, rauhen Rock -und Metal-Gesang, also für bestimmte genretypische Sounds, die in der Szene unter den Begriffen Growling, Shouting oder auch Screaming laufen.Nun könnte man vermuten, dass vor allem große bärtige Wacken-Besucher zu ihrer Kundschaft zählen, aber die Anzahl an Frauen, die Interesse an einer Gesangstechnik fernab von dem was an den Musikhochschulen gelehrt wird haben, wächst.Was es dabei zu beachten gibt, woher Patricia ihr Wissen rund um Growling, Shouting oder auch Screaming hat und warum jeder Menschen singen können müsste, das erzählt Patricia Rieckhoff in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:38
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    "Für eine Frau bist du echt gut."

    Das Hard Wax ist der wohl bekannteste Plattenladen der Berliner Techno-Szene. Er ist maßgeblich an der Entwicklung der internationalen Szene beteiligt. Und mittendrin Susanne Kirchmayr, alias Electric Indigo.Damals wie heute ist Musik ein ständiger Begleiter in ihrem Leben: Sie kommt nicht nur aus einem musikalischen Elternhaus, auch ihr Freundeskreis war sehr musikaffin: Sie tauschten untereinander Mixtapes aus, Musik war permanentes Gesprächsthema und sie besuchten gemeinsam Konzerte. Ende der 1980er Jahre ist die Österreicherin dann durch eine kleine Wiener Bar aufs Plattenauflegen aufmerksam geworden, bereits 1991 kam sie mit den deutschen Technoclubs in Berührung. Sie riss ihre Zelte ab und zog von Wien nach Berlin und fing an als Techno-DJ und Musikproduzentin zu arbeiten.Seit nun mehr als zwanzig Jahren legt sie auf und komponiert. Durch ihre Gründung von Female:Pressure sorgt sie dafür, dass Frauen in der Elektroszene besser vernetzt und dadurch präsenter sind.Was prägte die Techno-Szene in den letzten 30 Jahren? Welche Rolle spielen die Frauen am Plattenteller? Und was bitte macht die CDU auf der Loveparade?In dieser Podcastfolge gehen wir mit Susanne Kirchmayr auf technoide Zeitreise.

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  • 12.11.2020
    35 MB
    41:20
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    "Schreibblockaden gibt es nicht."

    Sie ist Teil der Musikbranche seitdem sie 15 Jahre alt ist. Sie arbeitete bereits mit musikalischen Größen wie Aurora, Paul van Dyk oder auch Robin Schulz zusammen, sie ist mehrfache Gold- und Platin-Gewinnern, Dozentin an der Popakademie in Baden-Württemberg und sie saß darüber hinaus in der Jury der Castingshow Popstars.Michelle Leonard brennt fürs Songwriting und dafür Künstler/innen zu entwickeln. Sie macht deutlich, dass ein Künstler/eine Künstlerin zwei Dinge mitbringen sollte, wenn er/sie in der Musikbranche bestehen möchte: 1) Die Kenntnis über die bestehenden Strukturen und den unbedingten Willen diese kennen und verstehen zu lernen. 2) Eine sehr gut gefüllte Toolbox, die dabei unterstützt Songs schreiben zu können.Warum es wichtig ist seine Hausaufgaben zu machen, was alles zu diesen Hausaufgaben zählt, wie man seine individuelle Toolbox füllt und warum es wichtig ist, das zu kennen worüber man schreibt oder singt, erklärt Michelle Leonard in dieser Podcastfolge.

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  • 12.11.2020
    30 MB
    36:32
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    DSDS - Talent spielt keine Rolle.

    Anya Mahnken ist Vocal Coach. Neben eigenen Bandprojekten gab sie ihre Stimme bereits für diverse Werbespots her oder sang im Tonstudio gemeinsam mit musikalischen Größen wie Helene Fischer.In der neunten Staffel von DSDS formte sie als Vocal Coach hinter den Kulissen der Show die Stimmen der Künstlerinnen und Künstler. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung durch Musikbranchen-Profis bleibt der Ruhm und die Ehre für die meisten der Kandidatinnen und Kandidaten aus. Es zeigt sich von Staffel zu Staffel: Es gewinnt die/der, die/der sich gut vermarkten lässt. Talent scheint hier zweitrangig. Dennoch lohnt es sich als Musikerin oder Musiker an einer solchen Show teilzunehmen. Aber nicht mit dem Fokus als Gewinner von der Bühne zu kommen. Aber worauf sollte dann für eine Musikerin/einen Musiker der Schwerpunkt liegen? Hört selbst.

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  • 12.11.2020
    22 MB
    26:48
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    "Hip-Hop ist Männersache. Oder?"

    Hip-Hop hat sich durch die Kommerzialisierung Mitte der 1990er Jahren stark verändert. Wo zu Beginn noch ein Gefühl des Miteinanders herrschte machten sich irgendwann Machtkämpfe, Streben nach Erfolg und einem Plattenvertrag breit. Testosteron, dicke Karren, nackte Weiber. Es scheint als hätten im Hip-Hop plötzlich nur noch (und ausschließlich) die Männer das Sagen.Mittendrin: Mansha Friedrich. Sie ist Hip-Hop-Musikerin der ersten Stunde und prägte in den 1980er / Anfang 1990er Jahren die deutsche Hip-Hop-Szene wie keine Andere. Damals war sie gerade 14 Jahre alt, als sie anfing aufzulegen, zu rappen und zu sprayen. Bis sie dann plötzlich von der Bildfläche verschwand und von Stund an sie niemand mehr erwähnte. Was war geschehen?

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