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Auf den Punkt

Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

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  • 04.12.2020
    9 MB
    09:34
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    Verlängerter Teil-Lockdown: Das schlägt auf die Psyche

    Nachdem die Corona-Maßnahmen verlängert wurden, mehrt sich Kritik. Infektiologisch scheinen sie unzureichend, psychologisch sind sie problematisch.

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht kaum runter. An diesem Freitag meldet das Robert-Koch-Institut schon wieder mehr als 23.000 neue Fälle. Trotzdem wird der sogenannte Teil-Lockdown bis Anfang Januar verlängert.

    Aus infektiologischer Sicht nicht ausreichend, aus psychologischer Sicht kritisch, findet Medizinredakteur Werner Bartens.

    Weitere Themen: Haseloff entlässt Innenminister, Schmid wird OSZE-Generalsekretärin.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Justin Patchett

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 03.12.2020
    12 MB
    12:30
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    Was bei den Corona-Hilfen besser laufen könnte

    Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass der sogenannte Teil-Lockdown bis zum 10. Januar verlängert wird. Das heißt, Restaurants, Museen, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben mindestens bis dahin geschlossen. Dafür entschädigt sie der Staat mit Corona-Hilfen. Aber kommen die bei den Unternehmen an?

    Natürlich laufe noch nicht alles reibungslos, sagt Monika Schnitzer. Doch Regierung und Behörden stünden nun mal vor einer gewaltigen Aufgabe, relativiert die Wirtschaftsweise.

    Weitere Themen: Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch, Italien verhängt über Weihnachten Reisestopp, Frankreich inspiziert 76 Moscheen.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters.

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  • 02.12.2020
    10 MB
    11:09
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    Voreilige Briten? So vielversprechend ist der Corona-Impfstoff

    Biontech und Pfizer erhalten in Großbritannien eine Notfallzulassung. Etwas verfrüht, mahnen manche EU-Parlamentarier.

    In einem noch nie dagewesenen Tempo haben Pharmafirmen Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelt. Das Präparat der Mainzer Firma Biontech und des amerikanischen Konzerns Pfizer hat jetzt sogar eine Notfallzulassung in Großbritannien erhalten.

    Die EU-Arzneimittelbehörde will noch sorgfältiger prüfen. Sind die Briten zu voreilig? SZ-Wissenschaftsredakteurin Kathrin Zinkant erklärt, wie der Corona-Impfstoff funktioniert und wie vielversprechend er ist.

    Weitere Themen: Trierer Tatverdächtiger in U-Haft, Rundfunkstreit vertagt.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Valérie Nowak und Julia Ongyerth

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  • 01.12.2020
    12 MB
    12:46
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    Obdachlosigkeit: Wenn “bleib zu Hause” wie Hohn klingt

    Eisige Kälte und ein grassierendes Virus: Wie dramatisch und lebensbedrohlich dies für Obdachlose ist - und wie einfach ein bisschen Hilfe sein kann.

    Die Aufforderung “Bleibt zuhause” klingt für Obdachlose wie Hohn, sagt Christian Ceconi, Direktor der Berliner Stadtmission. Die Pandemie habe die Situation für Menschen ohne Wohnung nochmals verschärft. Die Einrichtung der evangelischen Kirche kümmert sich um Menschen, die in Notlagen geraten sind. Täglich betreut sie in Berlin mehr als 1000 Personen von denen etwa die Hälfte mit psychischen Problemen zu kämpfen hat.

    Die Stadtmission bietet aktuell 340 Plätze in Notübernachtungen an. Zudem betreibt sie Tagesstätten, die wegen Corona derzeit nur Anlaufpunkte sind, und vier Kältebusse. Laut Ceconi werde versucht, in den Notunterkünften Corona-Schnelltests zu machen. Täglich würde auf auf etwa 80 Menschen mindestens ein Hilfesuchender positiv getestet.

    Auf einer Quarantänestation mit 16 Plätzen würden die Betroffenen verpflegt, sagt der Pastor. Berlin sei mit dieser Einrichtung ein Vorbild für andere Städte. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung gebe es auch eine Unterkunft für mehr als 100 Menschen, die dort 24 Stunden bleiben können. Dort werde ihnen Hilfe angeboten, damit sie in ein geregeltes Leben zurückfinden können. Kontakt und Spenden unter https://www.berliner-stadtmission.de/

    Weitere Nachrichten: Französisches Sicherheitsgesetz wird überarbeitet, Zulassung von Corona-Impfstoff noch 2020, Tote bei Amokfahrt in Trier.

    Das Weihnachtsfest wird wegen der hohen Corona-Infektionszahlen für viele anders, als gewohnt. Die Einschränkungen, mit wie vielen Personen man feiern darf, sind manchen zu streng, anderen viel zu locker. Wie sehen Sie das? Wie werden Sie feiern und vor allem: wie sicher fühlen Sie sich mit ihrer Entscheidung? Wir freuen uns, wenn Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht unter der Nummer 0176-96501041 schicken würden. Eine Auswahl veröffentlichen wir in einer der kommenden Folgen von „Auf den Punkt”.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 30.11.2020
    12 MB
    12:43
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    Frankreich: Polizisten über dem Gesetz

    Hunderttausende gehen in Frankreich auf die Straße. Empört hat sie das Video eines brutalen Polizeieinsatzes - und ein neues Sicherheitsgesetz.

    Das neue Gesetz sieht unter anderem vor, dass das Filmen von Polizisten im Einsatz unter Strafe gestellt werden soll. Es gibt weniger ein Problem mit ihrer Berufsethik als mit der Disziplin, sagt SZ-Frankreich-Korrespondentin Nadia Pantel. Viele kommunale Polizisten würden sich herausnehmen, autonom das Gesetz zu verkörpern und es nicht nur zu vertreten. Allerdings sei anders als etwa in den USA in Frankreich die Debatte um Polizeigewalt ein wenig losgelöst von der um Rassismus. Auch gegen die so genannten Gelbwesten, deren Proteste vor allem Weiße getragen haben, seien Hartgummigeschosse eingesetzt worden.

    Weitere Nachrichten: Steuerpauschale fürs Home Office, "Corona-Pandemie" ist Wort des Jahres.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Trailer von "Die Wütenden" bei Youtube.

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  • 27.11.2020
    12 MB
    12:19
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    Wirecard: Ein Blick in den Abgrund

    Fast 200 Euro war die Aktie von Wirecard mal wert. Heute sind es gerade noch 50 Cent. Dazwischen liegen zehn hektische Tage im Juni 2020. Im Juni 2020 musste Wirecard eingestehen, dass dem damaligen DAX-Unternehmen 1,9 Milliarden Euro fehlen. Offenbar eine gigantische Täuschung, die wohl von der Konzernspitze ausging und der den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young und der Finanzaufsichtsbehörde Bafin sehr lange nicht aufgefallen ist. Den Wirtschaftskrimi der letzten Tage von Wirecard zeichnet jetzt der Rechercheverbund von SZ, NDR und WDR nach.

    Die Recherchen haben ein sehr detailliertes Lockbuch der letzten Tage von Wirecard ermöglicht, sagt die Frankfurter SZ-Wirtschaftskorrespondentin Meike Schreiber. Man sehe sehr deutlich wie Braun und Marsalek mit immer absurderen Erklärungen versucht haben, die Kontrolle über die Mär des erfolgreichen Unternehmens nicht zu verlieren. Fast minütlich sei seit dem 16. Juni der Beweis über das Milliardenloch verzögert worden. Auch Wirtschaftsprüfer und die Börsenaufsicht Bafin hätten viele Fehler gemacht und sich von den Vorstandschefs täuschen lassen.

    Weitere Nachrichten: Bayern verlängert Teil-Lockdown bis Ende des Jahres, Urteil im Missbrauchskomplex Münster, BKA warnt vor Gefährdung der Pharma-Branche.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Justin Pattchett

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  • 26.11.2020
    10 MB
    10:45
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    AfD-Parteitag: Maskenstreik und Richtungsstreit

    Trotz Pandemie soll der AfD-Parteitag mit 600 Delegierten stattfinden. Wieso vielleicht nicht mal Maskenpflicht dort herrscht und was inhaltlich von dem Treffen zu erwarten ist.

    Am kommenden Wochenende wollen sich rund 600 Delegierte der AfD zum Parteitag in der Stadt Kalkar in NRW treffen. Nachdem der Bundesparteitag schon zweimal verschoben wurde, will sich die AfD jetzt von der Corona-Pandemie nicht abhalten lassen.

    Die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, Britta Schulz, ist von dem Treffen in ihrer Gemeinde allerdings wenig begeistert. Sie hat es als “verantwortungslos” kritisiert.

    Inhaltlich soll es auf dem Parteitag vor allem um Sozial- und Rentenpolitik gehen. Außerdem sollen zwei wichtige Positionen in der AfD neu besetzt werden.

    Der SZ-Berlin-Korrespondent Jens Schneider erklärt im Podcast, wie zerstritten die Partei aktuell ist und ob die Klage der AfD, die Maskenpflicht bei der Veranstaltung auszusetzen, Erfolg haben könnte.

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  • 25.11.2020
    10 MB
    11:07
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    Wieso die neuen Corona-Regeln so wichtig sind

    Der Teil-Lockdown hat nicht gereicht: Doch retten uns die neuen Maßnahmen wenigstens Weihnachten und Silvester?

    Die Regierungschefs der Länder und die Kanzlerin beraten über neue, bundesweite Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In Deutschland sind inzwischen fast 15 000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Alleine 410 Leben hat die Krankheit in den vergangenen 24 Stunden gefordert. Das ist laut Robert-Koch-Institut ein neuer Höchstwert.

    Der Teil-Lockdown hat nicht gereicht, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Auch wisse man bis heute nicht, woher der Großteil der Neuinfektionen stamme. Die Verschärfung der Gegenmaßnahmen sei wichtig und notwendig. Aber sind die Pläne, dass zu Weihnachten und Silvester die Kontaktverbote gelockert werden sollen, sinnvoll?

    Weitere Nachrichten: Auto fährt in Seitentor des Bundeskanzleramts, Regierung stärkt Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus, nächste Bundestagswahl am 26. September 2021.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 24.11.2020
    10 MB
    10:40
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    Bidens Kabinett: Obama 2.0

    Donald Trump hat die Demokratie begraben, Joe Biden muss sie nun wieder ausbuddeln und aufbauen. Sein Kabinett jedenfalls verspricht schonmal die Rückkehr zur Normalität.

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  • 23.11.2020
    12 MB
    12:30
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    Sternekoch zu Corona: "Bundesregierung nicht ehrlich genug"

    In der Gastronomie machen sich wegen des Teil-Lockdowns viele Sorgen um ihre Existenzen. Sternekoch Tim Raue wünscht sich klarere Ansagen vonseiten der Bundesregierung.

    Tim Raue ist einer der erfolgreichsten Köche Deutschlands. Trotzdem leidet auch er stark unter den derzeitigen Corona-Maßnahmen. Nun kündigten die Bundesländer an, dass der Teil-Lockdown wohl mindestens bis zum 20. Dezember verlängert werden soll. Ein Schock, den er erwartet hatte, sagt Raue: "Dass die nur den November schließen, haben nur die geglaubt, die auch an Märchen glauben."

    Er erhofft sich klarere Ansagen von der Bundesregierung und die Coronahilfen sollen endlich fließen, fordert er. Bisher wisse man noch nicht einmal, wo man die November-Hilfen beantragen könne. Das bestätigt auch der Besitzer des Münchner "Großwirts" Alon Gleibl: "Wir wissen nichts, gar nichts."

    Weitere Themen: Astrazeneca meldet Durchbruch bei Impfstoff, Unionsgeführte Bundesländer gegen "Böllerverbot".

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk und Moritz Eder

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  • 20.11.2020
    12 MB
    12:26
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    EU-Gipfel: Legt euch mal mit Ungarn an!

    Ungarn und Polen wollen einen Rechtsstaatsmechanismus verhindern und riskieren dabei eine Krise der EU. Zeigen die 25 anderen EU-Länder nun Härte?

    In der EU soll es eine neue Regelung geben, die den Rechtsstaat in den EU-Mitgliedsländern schützen soll. Polen und Ungarn sind dagegen und blockieren deshalb jetzt den neuen EU-Haushalt und auch den Corona-Wiederaufbaufonds.

    Doch jetzt klein beizugeben wäre keine Option, sagt Björn Finke. Der EU-Korrespondent der SZ warnt davor, sich wieder einmal von Orbán vorführen zu lassen.

    Weitere Themen: Bundesländer erwägen Verlängerung von Teil-Lockdown, Biontech/Pfizer beantragen Zulassung in USA, Überbrückungshilfen für Studierende.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak, Vinzent-Vitus Leitgeb

    Zusätzliches Audiomaterial über bundeskanzlerin.de und European Commission.

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  • 19.11.2020
    12 MB
    13:11
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    Infektionsschutzgesetz: Die Einordnung zur Aufregung

    Das Infektionsschutzgesetz ist umstritten. Manche Kritik ist abstrus, moniert Verfassungsrechtler Alexander Thiele. Doch auch er wünscht sich mehr Parlamentsbeteiligung.

    Die Reform des Infektionsschutzgesetzes sorgt für viel Aufregung. Während FDP und Linke beklagen, dass das Parlament nicht genug beteiligt werde, protestieren Tausende in Berlin gegen ein angebliches neues "Ermächtigungsgesetz". Und die AfD versucht, davon zu profitieren.

    Der Vergleich mit 1933 sei vollkommen abstrus, sagt Verfassungsrechtler Alexander Thiele. Dennoch wünscht er sich mehr Transparenz in der Pandemie.

    Weitere Themen: Berliner Staatsanwaltschaft übernimmt Fall Attila Hildmann, Hauptangeklagter im Lübcke-Prozess schuldfähig.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag und Twitter.

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  • 18.11.2020
    11 MB
    11:20
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    0:6 - Die Schmach von Sevilla und die Folgen für Löw

    Die deutsche Nationalmannschaft geht gegen Spanien unter. Für Bundestrainer Joachim Löw wird es nach diesem denkwürdigen Debakel immer enger.

    Spiel, Satz und Sieg: Spanien gewinnt 6:0 gegen Deutschland. Nein, wir reden nicht von einem Tennis-Match, sondern vom Fußball. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich völlig wehrlos gezeigt. Große Löcher in der Verteidigung, Harmlosigkeit im Angriff: Die Schmach von Sevilla wird in Erinnerung bleiben.

    Der schon vor der Partie viel kritisierte Bundestrainer Joachim Löw ist nun noch angeschlagener. SZ-Sportreporter Philipp Selldorf meint, sein Rücktritt sei kaum noch abwendbar.

    Weitere Themen: Boeing 737 Max darf wieder starten, Bundestag beschließt Infektionsschutzgesetz-Novelle.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Sophie Kobel

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über ARD Sportschau.

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  • 17.11.2020
    12 MB
    11:57
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    Zwischenbilanz Corona-Hilfen: Wie die Milliardenspritze wirkt

    Finanzminister Olaf Scholz verteidigt auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel die Neuaufnahme von Rekordschulden zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Angela Merkel meint: Langsames Handeln kostet letztlich mehr Geld.

    Finanzminister Olaf Scholz hat auf dem SZ-Wirtschaftgipfel die mehr als 300 Milliarden Euro zusätzliche Kredite verteidigt. Der Vizekanzler sagte, "dass bedeutet natürlich auch, dass wir besonders klug mit dem Geld wirtschaften müssen". Diese Milliardenspritze sei möglich, weil man in den vergangenen Jahren die Schuldenquote drücken konnte. Deutschland komme nach derzeitigem Stand gut durch die Krise.

    Dafür gebe die Bundesregierung auch sehr viel Geld aus, sagt der stellvertretende Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Bastian Brinkmann. Die neuen Hilfen würden über den November in den Dezember und Januar verlängert werden. Tatsächlich sei die staatliche Unterstützung laut Meinung des überwiegenden Teils der Ökonomen richtig und wichtig, auch wenn die Hilfe nicht überall so unbürokratisch ankomme wie versprochen.

    Weitere Nachrichten: Festnahme Kunstdiebstahl im Grünen Gewölbe, Krieg im Norden Äthiopiens.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Justin Pattchett

    Zusätzliches Audiomaterial über SZ-Livestream.

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  • 16.11.2020
    10 MB
    11:00
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    Lehrergewerkschaft: Jugendherbergen für Unterricht nutzen

    Wie kann eine erneute Schließung der Schulen verhindert werden? GEW-Chefin Marlis Tepe im Gespräch über den Einsatz von Studenten und eine Impfpflicht für Lehrer und Schüler.

    Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen wird wieder darüber debattiert, unter welchen Bedingungen Schulunterricht stattfinden kann. Die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, fordert einen “pandemiekonformen Unterricht”. Für Tepe heißt das neben den üblichen Hygienevorschriften und regelmäßigem Lüften auch wechselnder Unterricht in kleinen Gruppen: Die eine Hälfte arbeitet zuhause, die andere im Präsenzunterricht. Das könne täglich oder alle zwei oder drei Tage wechseln. Leider seien trotz der langen Phase der Pandemie noch immer nicht die technischen Voraussetzungen für einen digitalen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. Da müsse der Staat nachbessern. Die GEW-Chefin fordert den Einsatz von mehr Lehrern, so könnten auch Lehramtsstudierenden in den Schulunterricht eingebunden werden, wie dies bereits bei Medizinstudenten in Krankenhäusern passiere. Denkbar sei auch der Unterricht in großen Räumen von Jugendherbergen, Museen und Kirchen. Von der Verlegung der Ferienzeiten halte sie hingegen nichts. Auch sei sie gegen eine künftige Impfpflicht für Schüler und Lehrern wie etwa bei Masern, da dies nur “unnötigen Widerstand” hervorrufen würde.

    Weitere Nachrichten: Modernas Corona-Impfstoff wirksamer als der von Biontech, prowestliche Kandidatin gewinnt Wahl in Moldau.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl, Sophie Kobel

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über WDR Livestream.

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  • 13.11.2020
    12 MB
    13:10
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    Corona in Deutschland: Genug Betten, wenig Pflegekräfte

    Noch kommt das Gesundheitssystem verhältnismäßig gut mit Corona zurecht. Genug Betten sind da. Medizinisches Personal könnte aber bald knapp werden.

    Schon wieder ein Rekordwert: Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Freitagmorgen 23.500 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Die Kurve wird zwar flacher, aber so langsam sollte der sogenannte "Lockdown Light" anfangen, stärker zu wirken.

    Derzeit steht Deutschland noch verhältnismäßig gut da im Kampf gegen die Pandemie. Es sind genügend Intensivbetten vorhanden, sagt Christina Kunkel. Gleichzeitig, so die SZ-Wissenschaftsredakteurin, seien Szenarien wie mit dem Coronavirus infziertes medizinisches Personal, das weiterarbeitet, nicht fiktionell.

    Weitere Themen: Seehofer für Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation, Verfassungsschutz beobachtet "Querdenken", Cummings tritt zurück.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Theresa Crysmann

    Produktion: Justin Patchett und Carlo Sarsky

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 12.11.2020
    11 MB
    12:04
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    Fünf Jahre nach Paris: Europa im Kampf gegen den Islamismus

    Zuletzt gab es mehrere islamistische Anschläge in Europa. Und das fünf Jahre nach den Terrorattacken in Paris. Was hat die EU seitdem gelernt?

    In den letzten drei Wochen hat es in Europa mehrere islamistische Terroranschläge gegeben. Zwei davon in Frankreich, einer in Wien. Anfang der Woche schalten sich zu diesem Thema verschiedene europäische Staats- und Regierungschefs per Videokonferenz zusammen.

    Ihre Strategie gegen den islamistischen Terror: Mehr Zusammenarbeit zwischen den Nachrichtendiensten und den Polizeien, die Ausbildung von Imamen und bessere Grenzkontrollen. Fünf Jahre nach den Terroranschlägen auf Paris kämpft Europa weiterhin gegen den islamistischen Terrorismus, sagt Georg Mascolo. Der Leiter des Rechercheverbunds von SZ, WDR und NDR meint dennoch, dass man aus den vergangenen Jahren gelernt habe.

    Weitere Themen: Aktuelle Corona-Lage in Deutschland, Steuerschätzung des Bundes, Bundesverfassungsgericht gibt Vattenfall recht.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb und Johannes Bauer

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Élysée-Palast.

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  • 11.11.2020
    11 MB
    11:42
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    USA und Israel: Vorwärts in die Vergangenheit

    Donald Trump hat Israel hofiert. Mit Joe Biden als US-Präsident verändert sich das amerikanisch-israelisch Verhältnis. Kommt jetzt die Zwei-Staaten-Lösung wieder auf den Tisch?

          Vorschau
    

    Joe Biden hat die US-Präsidentschaftswahl gewonnen. Der Wechsel an der Spitze der USA hat auch Auswirkungen auf den Nahen Osten. Mit warmen Worten hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Biden begrüßt. Allerdings hat er sich dafür auch ganz schön lange Zeit gelassen, sagt Israel-Korrespondenten Peter Münch. Schließlich seien er und Trump dicke Buddys. Doch der im Januar von Trump verkündeten "Deal des Jahrhunderts", der sogenannte Friedensplan für Nahost, sei jetzt schon Geschichte. Trotzdem werde jetzt nicht alles zurückgedreht: Die US-Botschaft in Jerusalem werde bleiben und auch die Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Sudan werden zu einer Normalisierung der Verhältnisse beitragen.

    Weitere Nachrichten: EU einig über 300 Millionen Corona-Impfstoffdosen von Biontech und Pfizer, Ungarn auf Konfrontation mit EU, Proteste in Armenien.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Justin Pattchett

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 10.11.2020
    10 MB
    10:39
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    So vielversprechend ist der neue Corona-Impfstoff

    Der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll zu mehr als 90 Prozent vor Covid-19 schützen. Dieses Zwischenergebnis schürt neue Hoffnungen. Aber sind die gerechtfertigt?

    Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben die Zwischenergebnisse aus der entscheidenen Studienphase zur Entwicklung ihres Impfstoffs bekannt gegeben. Sie sagten, dass der Impfstoff alle bisherigen Erwartungen übertrifft. Demnach schützt er nach zweimaliger Injektion offenbar zu mehr als 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung.

    Die Unternehmen wollen voraussichtlich ab nächster Woche die Zulassung für den Impfstoff bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Die EU-Kommission hat direkt reagiert und einen Vertrag über die Lieferung des Impfstoffs mit Biontech und Pfizer ausgehandelt.

    SZ-Wissensredakteurin Kathrin Zinkant sagt, dass wir uns dennoch noch gedulden müssen, bis ein Corona-Impfstoff in Deutschland flächendeckend eingesetzt werden kann. Im Podcast erklärt sie, was nun die nächsten Schritte sind.

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    Weitere Nachrichten: Gewalttaten in Partnerschaften gestiegen, EU-Haushaltsplan steht.

    Moderation, Redaktion: Antonia Franz

    Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 09.11.2020
    11 MB
    11:36
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    Was von einem Präsidenten Biden zu erwarten ist

    An den designierten US-Präsidenten Joe Biden richten sich gewaltige Erwartungen. Was ist davon realistisch? Und hat Donald Trump wirklich noch Chancen sich im Amt zu halten?

    Joe Biden ist der Gewinner der wohl längsten Wahlnacht in der jüngsten Geschichte der USA. Er und seine designierte Stellvertreterin Kamala Harris beschwörten die Einheit der USA und die Versöhnung ihrer Bürger.

    Trumps Wahlanfechtungen werden aussichtslos sein, sagt der USA-Korrespondent der SZ, Hubert Wetzel. Allerdings würden die Republikaner noch einige Zeit brauchen um sich von Trump zu lösen, schließlich sei der ja in der Wahl auch nicht vollkommen erfolglos gewesen. Mit einem US-Präsidenten Biden werde es vor allem zunächst einen Wechsel in der Tonalität geben. Der Grundton der amerikanischen Politik werde deutlich versöhnlicher.

    Weitere Nachrichten: Biontech und Pfizer entwickeln Corona-Impfstoff, Kritik an "Querdenken“-Demo in Leipzig.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terbel, Antonia Franz

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Guardian News.

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  • 06.11.2020
    12 MB
    12:39
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    US-Wahl: Trumps schmutziger Kampf

    Joe Biden steht eigentlich als Sieger der US-Präsidentschaftswahl fest. Doch Donald Trump akzeptiert das nicht und will alle Register ziehen.

    Ginge es nur noch nach Wählerstimmen und der Zahl der Wahlleute, so stünde Joe Biden als Sieger so gut wie fest. Donald Trump hat kaum noch Chancen, die Wahl in den USA zu gewinnen. Aber Trump möchte seine Niederlage nicht akzeptieren: Er flucht, beschuldigt ohne Belege die Demokraten des Wahlbetrugs und sagt, er habe eigentlich mit Abstand gewonnen.

    SZ-Korrespondent Thorsten Denkler schildert seine Eindrücke aus einem riesigen Land, dessen Graben immer tiefer wird.

    Weitere Themen: Biden führt in Pennsylvania, Razzien nach Wien-Attentat.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

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  • 05.11.2020
    12 MB
    13:08
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    Warum Trumps Unterstützung bei den Republikanern bröckelt

    Donald Trump tobt und verlangt den Abbruch der Stimmauszählungen. Er spricht von Wahlbetrug. Das geht sogar einigen Republikanern zu weit.

    In Michigan und Wisconsin hat Joe Biden den Amtsinhaber überholt und in Pennsylvania schmilzt Donald Trumps Vorsprung zusammen. Der zweifelt deshalb die Stimmauszählung in diesen Staaten an. Und noch immer hat er viele Unterstützer in den sozialen Medien, die ihm beipflichten.

    Social-Media-Fans hin oder her: Tatsache ist, dass Trumps Unterstützung in der Republikanischen Partei bröckelt, sagt Michael Werz. Der Sozialwissenschaftler vom Think Tank Center for American Progress sieht keinen Anhaltspunkt für einen Wahlbetrug.

    Weitere Themen: Fast 20.000 Neuinfektionen in Deutschland, Kürzung der EU-Hilfsmittel für Verstöße gegen Rechtsstaatlichkeit.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

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  • 04.11.2020
    14 MB
    14:51
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    US-Wahl: Das U steht für unversöhnlich

    Biden-Unterstützer gehen deprimiert ins Bett und wachen hoffnungsvoll auf. Und Donald Trump? Der erklärt sich - verfrüht - zum Sieger.

    Es bleibt spannend bei der US-Präsidentschaftswahl - und das womöglich noch für ein paar Tage. Das Rennen zwischen Donald Trump und Joe Biden in wichtigen Swing States bleibt offen. Trump erklärt sich trotzdem zum Sieger. Biden-Unterstützer finden das skandalös.

    Eine Versöhnung der Amerikaner wird schwierig, wenn nicht gar unmöglich, sagt der ehemalige SZ-Chefredakteur Kurt Kister.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl und Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Justin Patchett

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und CNN.

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  • 04.11.2020
    11 MB
    12:11
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    Trump vs. Biden: Wo die US-Wahl jetzt entschieden wird

    Donald Trump oder Joe Biden? Diese Frage kann am frühen Morgen immer noch nicht beantwortet werden. Überblick über ein unerwartet knappes Rennen.

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  • 03.11.2020
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    09:04
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    Islamistischer Terroranschlag: Wien unter Schock

    Ein Islamist hat in Österreichs Hauptstadt vier Menschen getötet. Zustandsbericht aus einer Stadt in Schockstarre - und einem Boulevard ohne Scham.

    In Wien hat der Terrorangriff eines Islamisten am Montagabend vier Tote und viele Verletzte gefordert. Gegen 20 Uhr gingen bei der Wiener Polizei mehrere Notrufe ein: Nahe einer Synagoge in der Innenstadt seien Schüsse gefallen. In einer Straße mit vielen Bars und Lokalen. Was dann folgte beschreibt SZ-Politik-Redakteurin Leila Al-Serori, die in Wien lebt.

    Weitere Nachrichten: US-Präsidentschaftswahl, Wahl in Tansania.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Fox News, Van der Bellens Facebook-Kanal, Facebook-Kanal der Polizei Wien und phoenix.

    Am Mittwoch können Sie zur US-Wahl übrigens gleich zwei Sendungen von Auf den Punkt hören: Zunächst morgens einen Bericht bis 8 Uhr, dann eine Analyse bis 17 Uhr.

    Unseren Österreich-Newsletter, für alle, die sich für Österreich interessieren, könne Sie kostenlos unter sz.de/oesterreich-newsletter abonnieren.

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  • 02.11.2020
    9 MB
    10:11
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    Wie die SZ in der US-Wahlnacht berichtet

    Die Berichterstattung zur US-Präsidentschaftwahl stellt auch die Süddeutsche Zeitung vor große Herausforderungen. Wie wir berichten werden - und was die Lieblingsschlagzeile des Nachrichtenchefs wäre.

    Die Welt blickt auf die Wahl des US-Präsidenten. Auf allen Kanälen laufen in der Wahlnacht zum Mittwoch Live-Übertragungen, Gerüchte verbreiten sich über Soziale Medien und nach und nach trudeln dann die Ergebnisse aus den Bundesstaaten ein. Dann beginnt das große Rechnen, ob Joe Biden oder Donald Trump schon genug Wahlmänner hat. Die Corona-Pandemie hat die Briefwahl stark ansteigen lassen. Und der Amtsinhaber schürte ganz bewusst Zweifel, ob die Briefwahl sicher und demokratisch ist.

    Laut Joe Biden geht es diesmal um die Seele Amerikas. In dieser Einschätzung stimme er ihm da völlig zu, sagt Nicolas Richter, der früher US-Korrespondenten war und jetzt als SZ-Nachrichtenchef diese Wahl plant. Biden wäre auch viel besser für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Viele in Deutschland wären geschockt, wenn Trump nochmal gewählt werden würde. Es gehe nicht nur um seine Lügen und den Hass, den er verbreite, es gehe auch um sein totales Versagen in der Corona-Pandemie. In der Wahlnacht werde sich die SZ aber sehr nüchtern auf Fakten und das zwei Quellenprinzip verlassen. Richters Lieblingsschlagzeile der SZ vom Donnerstag wäre: Trump abgewählt - Biden neuer US-Präsident.

    Weitere Nachrichten: Lockdown in Deutschland, weiteres Urteil im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, Snowden will die russische Staatsbürgerschaft beantragen.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über CNBC Television und Bundespressekonferenz.

    Am Mittwoch können Sie zur US-Wahl übrigens gleich zwei Sendungen von Auf den Punkt hören: Zunächst morgens einen bis 8 Uhr, dann einen gegen 17 Uhr.

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  • 30.10.2020
    12 MB
    13:12
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    "Swing States": Hier entscheidet sich die US-Wahl

    Nicht jede Stimme ist in den USA gleich viel wert. Trump und Biden konzentrieren sich nur noch auf wenige Bundesstaaten. Dies sind die entscheidenden.

    In den letzten Tagen vor der US-Wahl sind die Kandidaten Donald Trump und Joe Biden nur noch in ausgewählten Bundesstaaten unterwegs. Staaten, die sehr umkämpft sind und viele Wahlleute ins Electoral College schicken, sogenannte "Swing States". Hier wird die Wahl entschieden.

    Während in den landesweiten Umfragen Joe Biden uneinholbar vorne liegt, sieht es in Swing States wie Florida, Pennsylvania und Wisconsin sehr viel knapper aus. Deswegen möchte sich US-Korrespondent Hubert Wetzel noch nicht festlegen, wer schließlich gewinnen wird.

    Weitere Themen: Bundesregierung hebt Konjunkturprognose an, Polizei geht gegen kriminelle Telegram-Gruppen vor.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Felix Haselsteiner und Lars Langenau

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 29.10.2020
    12 MB
    13:02
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    Corona und Kultur: "Der Mensch lebt nicht vom Brot alleine"

    Von den strengen Coronamaßnahmen sind besonders Kulturschaffende betroffen. Ein Gespräch mit dem Intendanten des Münchner Volkstheaters Christian Stückl.

    Am Mittwochabend beschlossen die Ministerpräsidenten zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder strenge Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Maximal zehn Leute aus zwei verschiedenen Hausständen dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen. Unterhaltungs- und Freizeitveranstaltungen werden weitestgehend untersagt, Gastronomiebetriebe geschlossen.

    Vor allem die Kulturschaffenden sind von den Beschränkungen stark betroffen. Christian Stückl, der Intendant des Münchner Volkstheaters, fühlt sich wie im luftleeren Raum. Vieles bleibe unklar, sagt er. Und wie es nach dem vierwöchigen "Lockdown light" weitergehen soll, weiß er noch nicht.

    Weitere Themen: Islamistischer Terror in Frankreich, Wachstum in USA, Duda gegen Abtreibungsgesetz.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa und MPK.

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  • 28.10.2020
    11 MB
    11:42
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    Würden Gerichte einen Lockdown zulassen?

    Strenge Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen, scheinen unumgänglich. Doch diese müssen gut begründet sein, damit sie vor Gericht Bestand haben.

    Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt und steigt. Es muss etwas getan werden. Manche bringen sogar einen kurzen, konsequenten Lockdown ins Gespräch. Aber so einfach geht das nicht. Denn die Gerichte in Deutschland, sei es auf kleiner Verwaltungs- oder auf bundesweiter Ebene, haben Maßnahmen der Politik immer wieder gekippt.

    Ein bundesweiter Lockdown, meint SZ-Gerichtsreporter Wolfgang Janisch, wäre so kaum durchzusetzen. Und auch sonst müssen die verantwortlichen Politiker ihre Entscheidungen besser begründen, damit sie vor Gericht Bestand haben.

    Weitere Themen: Aufruf gegen strengere Maßnahmen, Chemnitz wird Kulturhauptstadt, Eskalation in Bergkarabach.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 27.10.2020
    10 MB
    10:16
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    CDU: Der Streit um den verschobenen Parteitag

    Die CDU muss wegen Corona ihren Parteitag verschieben - und schlittert so in einen heftigen Machtkampf. Wieso die Kritik von Friedrich Merz nur teilweise gerechtfertigt ist.

    Am 04. Dezember sollte eigentlich der CDU-Parteitag stattfinden, bei dem auch der neue Parteichef gewählt werden sollte. Jetzt wird der Parteitag aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Friedrich Merz kritisiert die Entscheidung und sagt, man wolle ihn damit verhindern.

    Was die verschobene Wahl für die Partei bedeutet und warum völlig unklar ist, welcher der drei Kandidaten davon profitieren könnte, erklärt SZ-Parlamentskorrespondent Stefan Braun aus Berlin.

    Weitere Nachrichten: Die Ministerpräsidenten werden am Mittwoch wohl weitere Anti-Corona-Maßnahmen beschließen und in Kalifornien sind erneut großflächige Waldbrände ausgebrochen.

    Mehr zur neuen US-Richterin Amy Coney Barrett: https://bit.ly/2J0XnOz

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  • 26.10.2020
    11 MB
    11:25
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    QAnon: Auf der Spur eines eifrigen deutschen Anhängers

    Seit Jahren werden im Internet unter dem Schlagwort QAnon abstruse Unwahrheiten geteilt. Mittlerweile ist die selbsternannte Bewegung auch in Deutschland angekommen. Auch wegen Menschen wie Falk O.

    Seit 2017 verbreiten sich im Internet abstruse Unwahrheiten: über Politiker, die angeblich Kinder foltern würden, Chips, die in unsere Körper eingepflanzt sind oder Falschinformationen zu Corona-Impfstoffen. Dahinter steckt die Meta-Verschwörung QAnon, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger hat.

    SZ-Reporter Hannes Munzinger hat gemeinsam mit Lena Kampf vom WDR versucht herauszufinden, wer die abstrusen Thesen von QAnon in Deutschland weiterverbreitet. Im Podcast berichtet er von dieser Recherche.

    Weitere Nachrichten: Der für Anfang Dezember geplante CDU-Parteitag wurde abgesagt und in Belarus startet ein Generalstreik, um gegen Präsident Lukaschenko zu protestieren.

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  • 23.10.2020
    12 MB
    12:27
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Trump vs. Biden: Hat es dieses Duell gebraucht?

    Das zweite TV-Duell zwischen Trump und Biden läuft zivilisierter ab als das erste. Doch viele Wähler wurden dadurch nicht mehr umgestimmt.

    Am Donnerstagabend trafen Trump und Biden in Nashville, Tennessee aufeinander. Die Moderatorin Kristen Welker von NBC konnte die Kandidaten während der Debatte stummschalten, damit sie sich nicht wieder ständig unterbrechen, wie beim ersten Mal.

    Das zweite TV-Duell lief wesentlich zivilisierter ab als das erste. Das habe ihn nicht überrascht, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel. Trump sei einfach ein Schauspieler. Ob die Fernsehdebatte jedoch noch irgendwen umstimmt, bleibt stark anzuzweifeln.

    Weitere Themen: Spahn rechnet mit Impfstoff im Frühjahr, Brandenburger Verfassungsgericht kippt Paritätsgesetz.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 22.10.2020
    10 MB
    11:00
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    Coronakrise: Braucht der Bundestag mehr Mitsprache?

    In der Pandemie entscheiden vor allem Länderchefs und Kanzlerin über die Maßnahmen. Nun verlangen Bundestagsabgeordnete immer offensiver mehr Mitsprache.

    Immer mehr Abgeordnete im Deutschen Bundestag kritisieren, dass das Parlament bei der Pandemie-Bekämpfung außen vor gelassen wird. Die meisten Entscheidungen werden derzeit vor allem zwischen den 16 Länderchefs und der Kanzlerin beraten.

    Bei solchen Beschlüssen in kleiner Runde hinter verschlossenen Türen werde das Parlament eben nicht gefragt, beklagt unter anderem der FDP-Abgeordnete Konstantin Kuhle. Er habe Verständnis für Leute, die fragen, warum es überhaupt 709 Abgeodnete gebe, wenn die nichts mitzureden haben.

    Weitere Themen: Sacharow-Preis für Oppositionelle in Belarus, Iran und Russland bestreiten Einflussnahme auf US-Wahlen.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Valérie Nowak

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  • 21.10.2020
    11 MB
    12:07
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    US-Kartellklage: Können Google und Co. gezähmt werden?

    Die US-Regierung will Google verklagen und seine Marktmacht brechen. Aber ist ein Internet ohne Monopole überhaupt möglich?

    94 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von mobilen Endgeräten suchen über Google. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley ist also sehr mächtig. Zu mächtig, finden einige Politikerinnen und Politiker aus den USA. Sie wollen die Marktmacht Googles beschränken. Denn Google, sagen sie, tue alles dafür, seine Marktmacht zu behalten benutze dabei unfaire Mittel.

    Nun möchte die US-Regierung gegen Google Klage einreichen. Dies könnte einen epochalen Schritt im digitalen Kapitalismus bedeuten, sagt SZ-Kulturredakteur Andrian Kreye.

    Weitere Nachrichten: Söder kündigt "dunkelrote Ampel" an, EU-Staaten einigen sich auf Agrarreform.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 20.10.2020
    10 MB
    10:58
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Coronavirus: Lockdown im Berchtesgadener Land

    Das Berchtesgadener Land ist im Corona-Lockdown. Eindrücke von den schärfsten Beschränkungen des öffentlichen Lebens seit Monaten.

    Im Moment ist das Berchtesgadener Land mit Königssee und Watzmann kein touristischer Hotspot, sondern Deutschlands neuer Corona-Hotspot. Mit einem Inzidenz-Wert, der fünfmal so hoch ist wie eigentlich tolerabel.

    Die Touristen wurden bis Dienstag 14 Uhr angehalten die Gegend zu verlassen, sagt der SZ-Korrespondent für Oberbayern, Matthias Köpf. Als Auslöser dieser zweiten Welle gelte eine private Feier, aber es müssten mehrere kleine Infektionsherde sein. Der Lockdown bedeute, dass man die Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen darf, Schulen und Kitas dicht sind und dass sämtliche Veranstaltungen untersagt sind.

    Weitere Nachrichten: Zwei Studien über Rassismus, Proteste in Thailand, Lehrerverband fordert halbe Klassen.

    Zusätzliches Audiomaterial über Fremdenverkehrsamt Berchtesgadener Land, BR.

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  • 19.10.2020
    10 MB
    10:28
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Lehrermord in Frankreich: Attentat auf die Institution Schule

    Der brutale Mord an einem Lehrer bei Paris sorgt für Trauer, Zorn und Empörung. Jetzt reagiert der französische Staat auf den islamistischen Angriff.

    Was da am Freitag in einem Vorort von Paris geschehen ist, war nicht nur ein überaus brutaler Mord. Es war ein Angriff auf die Republik, die Aufklärung und die Meinungsfreiheit.

    Es reicht für so eine Tat offensichtlich, dass im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit mehrere Mohammed-Karikaturen aus der Satirezeitschrift Charlie Hebdo gezeigt wurden, sagt SZ-Frankreich-Korrespondent Leo Klimm. Diese Tat werde auch zur Belastung auch für den Unterricht anderer Lehrer. In Frankreich sei in manchen Vororten eine Parallelwelt entstanden. Es müsse jetzt auch ein Aufschrei der muslimischen Gemeinden erfolgen und die Muslime müssten sich eindeutig hinter die Republik stellen.

    Weitere Nachrichten: Deutschlands sieben größte Städte sind Corona-Hotspots, Sozialist Arce bei Präsidentenwahl in Bolivien vorn.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

    Zusätzliches Audiomaterial über Voice of America News.

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  • 16.10.2020
    13 MB
    13:48
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Das Virus in Europa: SZ-Korrespondenten berichten

    Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt. Aber wie ist es eigentlich um den Rest Europas bestellt? Fünf SZ-Korrespondenten berichten.

    Über 7000 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut an diesem Freitag. Ein neuer Rekordwert nach dem Rekordwert vom Tag davor. In der Debatte um das Coronavirus in Deutschland wird ein Satz sehr, sehr oft bemüht: Deutschland schneidet im Verhältnis zu anderen Ländern bisher gut ab. Aber wie sieht es denn im Rest Europas aus? Fünf SZ-Korrespondenten berichten.

    Weitere Themen: Bundesländer wollen Patienten aus EU aufnehmen, Bayern lässt Beherbergungsverbot auslaufen, Johnson stimmt auf harten Brexit ein.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak

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  • 15.10.2020
    11 MB
    11:45
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Corona-Gipfel: Merkels Sorgen

    Acht Stunden lang haben Angela Merkel und die Länderchefs über verschärfende Maßnahmen beraten. Die Kanzlerin fürchtet, das Ergebnis reicht nicht aus.

    Am Mittwoch hat Angela Merkel im Kanzleramt die 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie Regierenden Bürgermeister empfangen. Es ging um die Coronakrise. Acht Stunden lang berät die Runde über verschärfende Maßnahmen. Heraus kommt relativ wenig. Ein zweistufiges Maßnahmenpaket, das einige Länder aber auch nur als Empfehlung verstehen.

    Merkel sind die Hände gebunden, beschreibt Nico Fried. Der Leiter des Berliner SZ-Büros beobachtet die Kanzlerin seit Jahren und sagt, dass sie sich berechtigte Sorgen macht, eine vermeintliche zweite Welle einzudämmen.

    Weitere Themen: Bayern verschärft Regeln, Beherbergungsverbot in einigen Ländern aufgehoben.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über bundesregierung.de.

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  • 14.10.2020
    13 MB
    13:49
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    US-Wahlkampf: Trumps letztes Aufbäumen

    Die Ab- oder Wiederwahl von Donald Trump rückt näher. Umso hektischer wird der Wahlkampf. Der Politikwissenschaftler Michael Werz im Gespräch über die aktuellen Winkelzüge des Amtsinhabers.

    Trump versucht gerade besonders selbstbewusst aufzutreten. Der US-Präsident besucht die Swing states Pennsylvania, Iowa, North Carolina, Georgia und Florida. Kaum einer seiner Angriffe gegen seinen Konkurrenten Joe Bide verfängt. Selbst die Anhörung von Trumps Kandidatin Amy Coney Barrett für die Besetzung des freien Postens am Supreme Court verpufft gerade.

    Es sei lediglich eine narzisstische Selbstzentrierung, was Trump da mit seiner radikalen Rhetorik an den Tag legt, sagt der Politikwissenschaftler Michael Werz vom Center for American Progress, einem demokratische Think Tank in Washington. Trump versuche in einem letzten Aufbäumen mit irrwitzigen Behauptungen den Wahlkampf zu radikalisieren. Auch verliere er laut Umfragen sehr stark bei Senioren und Frauen und erstmals seit sehr vielen Jahren seien die Demokraten auch im Süden der USA erfolgreich. Zwar haben die Demoskopen vor vier Jahren falsch gelegen, aber dieses Mal seien sie auf die Unwägbarkeiten besser eingestellt und vorbereitet.

    Weitere Nachrichten: Fragestunde als Fernduell zwischen Biden und Trump, strengere Corona-Beschränkungen, EU verhängt Sanktionen gegen Russen.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 13.10.2020
    9 MB
    09:51
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Buchmesse in der Datenwolke

    In Frankfurt beginnt die Buchmesse. Aber ganz anders als gewohnt.

    Insgesamt hat die Buchbranche in Deutschland 2019 einen Rekordumsatz von mehr als 9,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist nach wie vor mehr als die Film- und die Musikindustrie mit der Computerspielbranche zusammen. Zumindest die großen Verlage halten sich für krisenfest.

    Doch die Buchmesse in Frankfurt wird dieses Jahr fast ausschließlich virtuell stattfinden. Die Präsenzmesse ist abgesagt, alles wird sich in einer Datenwolke abspielen, sagt die SZ-Literaturkritikerin Marie Schmidt. Offenbar lesen die Menschen in Coronazeiten mehr, doch die Digitalisierung der Branche lässt auf sich warten. Profitiert von der Krise hätten neben Amazon allerdings auch die auch örtlichen Buchhandlungen. Eine spezielle Corona-Literatur habe sich allerdings bislang noch nicht entwickelt.

    Weitere Nachrichten: IWF fürchtet bleibenden Schaden für die Weltwirtschaft, Kritik an Unions-Vorschlag zu längeren Weihnachtsferien.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 12.10.2020
    10 MB
    10:54
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Corona-Bestimmungen: Wirrwarr um das Beherbergungsverbot

    Deutschland gleicht im Umgang mit Corona einem Flickenteppich. Und bei manchen Verboten stellen sich derzeit mehr Fragen - als sie Antworten geben.

    Einschränkungen beim innerdeutschen Reiseverkehr gibt es derzeit etwa in Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland oder Mecklenburg-Vorpommern. Doch die Kritik daran wächst. Für den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach etwa ist das Beherbergungsverbot völlig willkürlich: Denn keine Studie zeige, dass Reisen innerhalb Deutschlands ein Pandemietreiber seien. Man löse also damit kein Problem, da es kein Problem gebe, sagte Lauterbach der SZ. Diesen Mittwoch also steht das Thema wieder auf der Tagesordnung des Treffens der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten.

    Fernreisen seien in diesen Zeiten nach wie vor sehr schwierig, sagt Lea Hampel. Allerdings hält die SZ-Wirtschaftsredakteurin Warnungen vor ganzen Ländern langfristig für nicht sinnvoll. Wenn man jedoch Klarheit über die Stornierungsbedingungen habe, seien auch Auslandsreisen fürs kommendes Jahr jetzt schon planbar. In Deutschland allerdings gebe es derzeit wirklich ein Wirrwarr an Regelungen, die dringend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden müssten.

    Weitere Nachrichten: Schwere Fehler in Ischgl, Wirtschaftsnobelpreis.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

    Produktion: Carolin Lenk, Moritz Eder

    Zusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 09.10.2020
    10 MB
    10:48
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Friedensnobelpreis 2020: Wie das Welternährungsprogramm Überleben sichert

    Gegen Hunger als Kriegswaffe: Der Friedensnobelpreis geht verdient an das UN-Welternährungsprogramm.

    Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen bekommt überraschend den Friedensnobelpreis. Die Organisation wird für ihren Einsatz im Kampf gegen den Hunger in der Welt und für bessere Chancen auf Frieden in Konfliktregionen ausgezeichnet.

    Das WFP leiste tatsächlich Großes, sagte SZ-Redakteur Arne Perras, der lange Korrespondent in Afrika und Südostasien war. Im Südsudan habe er gesehen, wie diese Organisation in unzugänglichem Kriegsgebiet das Überleben von vielen Geflüchteten gesichert habe. Denn Hunger werde bis heute als Kriegsmittel eingesetzt. Jetzt habe aber auch die Corona-Pandemie die Situation wieder verschärft. Doch auch durch starke Bevölkerungszunahme wurden Erfolge in manchen Gegenden wieder zunichte gemacht. Allerdings sei dies kein globaler Trend.

    Weitere Nachrichten: Bundesregierung und Bürgermeister vereinbaren Schritte gegen Corona, FDP-Spitze distanziert sich von Thüringens FDP-Chef Kemmerich, Räumung “Liebig 34” in Berlin.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak, Moritz Eder

    Zusätzliches Audiomaterial über Norwegian Nobel Institute in Oslo, Norway.

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  • 08.10.2020
    11 MB
    11:19
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    4000 Neuinfektionen: Ist das schon die zweite Welle?

    Das Robert-Koch-Institut meldet 4.000 Neuinfektionen an einem Tag. In Panik muss man deswegen nicht geraten, aber Vorsicht walten lassen.

    Lothar Wieler hat man zum Anfang der Coronakrise sehr häufig gehört und gesehen. Damals gaben der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) und seine Kolleginnen und Kollegen täglich ein Update. An diesem Donnerstag meldete er sich zusammen mit dem Gesundheitsminister Jens Spahn zurück. Und seine Laune könnte besser sein.

    Er mache sich große Sorgen, sagt Wieler. Die Infektionszahlen steigen immer weiter. Mehr als 4000 Corona-Neuinfektionen meldet das RKI binnen 24 Stunden. Langsam aber stetig kommt Deutschland den Infektionszahlen aus dem Frühjahr näher. In Panik müsse man deswegen nicht geraten, sagt Christina Kunkel. Doch die SZ-Wissenschaftsredakteurin empfiehlt, Vorsicht walten zu lassen.

    Weitere Themen: Trump verweigert virtuelle Debatte, Louise Glück gewinnt Literatur-Nobelpreis.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak, Moritz Eder

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 07.10.2020
    10 MB
    11:05
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Wer im Krieg um Bergkarabach alles mitmischt

    Im Kaukasus tobt ein Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach. Auch die Türkei und Russland sind beteiligt. Droht eine Ausweitung des Konflikts?

    Seit eineinhalb Wochen ist der Konflikt um Bergkarabach eskaliert. Armenien und Aserbaidschan geben sich gegenseitig die Schuld an den erneuten Kämpfen und werfen sich Kriegsverbrechen vor. Auch Nachbarländer kämpfen hier gegeneinander, sagt Türkei-Korrespondent Tomas Avenarius. So unterstütze Moskau Armenien und Ankara Aserbaidschan. Die türkische Hilfe umfasse wohl auch syrische Söldner. Die Gefahr, dass sich der Konflikt über die Enklave auf die Nachbarländer ausweite, sei sehr groß.

    Weitere Nachrichten: Genforscherinnen erhalten Chemie-Nobelpreis für Forschung an Genschere, Razzia beim DFB wegen Steuerhinterziehung, "Goldene Morgenröte” ist kriminelle Vereinigung.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Justin Patchett, Moritz Eder

    _Zusätzliches Audiomaterial über Youtube._

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  • 06.10.2020
    11 MB
    11:26
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Trumps wundersame Heilung: Absurdes Theater in Washington

    Donald Trump ist zurück im Weißen Haus. Nach einer Rekordgenesung von Corona innerhalb von drei Tagen. Doch nutzt ihm das Spektakel?

    Kaum angeblich genesen legt der US-Präsident wieder los und verharmlost erneut in einer Art absurden Theaters das Virus. Doch es gibt eine ganze Menge Missmut auch bei Mitarbeitern des Weißen Hauses, sagt US-Korrespondent Hubert Wetzel. Trump wolle mit seinem kernigen Auftritt sich und den Amerikanern zeigen, dass er das Virus besiegt habe. Alles sei halb so schlimm. Seine triumphal inszenierte Rückkehr ins Weiße Haus ziele vor allem darauf ab, seine Anhänger zu mobilisieren. Doch seine Propagandashow sei bei mehr als 210.000 Leben, das Corona inzwischen in den USA gekostet hat, vor allem eins: zynisch.

    Weitere Nachrichten: Physik-Nobelpreis an Deutschen Reinhard Genzel, EuGh beschränkt Vorratsdatenspeicherung, Zwölf Jahre für Hauptangeklagten im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 05.10.2020
    10 MB
    11:08
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Antisemitismus: Wut statt Lähmung

    Bundesregierung, Organisationen und Kirchen reagieren mit Entsetzen auf den Angriff auf einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge. Doch Bestürzung allein reicht nicht aus.

    Fast ein Jahr ist es her, dass bei dem Angriff auf die Synagoge in Halle zwei Menschen gestorben sind. Jetzt kam es wieder zu einer körperlichen, antisemitischen Attacke. Ein jüdischer Student wurde in Hamburg verletzt. Der Täter soll ein in Bundeswehruniform gekleideter 29 Jahre alter Deutscher sein, der in der Hosentasche einen Zettel mit einem handschriftlich gemalten Hakenkreuz trug. Die Bundesregierung, jüdische Organisationen und Vertreter von Politik und Religionen haben entsetzt auf den Angriff reagiert.

    Entsetzen, Lähmung, Trauern und Betroffenheit reichen nicht, sagt der Politik-Redakteur Ronen Steinke. Vielmehr seien Wut und Ungeduld richtige Reaktionen. Der Rechtsstaat könne und müsse gegen Hetzer im Internet vorgehen. Die hohe Anzahl antisemitischer Vorfälle würden auf eine bessere Statistik zurückgehen, meint Steinke, aber sie seien auch Ausdruck der politischen Verunsicherung in Zeiten von Corona. Bei diesen, sogenannten Anti-Corona-Demonstrationen und durch die AfD werde die Saat des Judenhasses auch anhand antisemitischer Chiffres verbreitet. Jeder Einzelne müsse widersprechen und aufstehen gegen solch einen Hass und “antisemitische Gülle”. Gemeinsam müsse man dafür streiten, dass jüdische Einrichtungen wie Synagogen und Kindergärten irgendwann keinen Schutz mehr benötigen würden.

    Weitere Nachrichten: Medizin-Nobelpreis geht an Entdecker des Hepatitis-C-Erregers, Wirecard-Vorstand Marsalek nutze philippinischen Geheimdienst, Donald Trump.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Carolin Lenk

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  • 03.10.2020
    10 MB
    10:44
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    30 Jahre Deutsche Einheit: "Ostbewusstsein wird nicht spalten, sondern einen"

    Wir feiern den Tag der deutschen Einheit. Doch längst ist nicht alles zusammengewachsen, was zusammengehört. Die Autorin Valerie Schönian streitet für ein neues Selbstbewusstsein der "Ossis".

    Am 3. Oktober 1990 verloren viele Menschen im Osten nicht nur ihre Währung, sondern auch ihre Jobs und ihr Selbstwertgefühl. Von einer Gleichheit der Lebensverhältnisse sind wir bis heute noch vielfach entfernt.

    Je länger die Mauer nicht mehr steht, desto ostdeutscher fühle sie sich, meint die Autorin des Buches “Ostbewusstsein”, Valerie Schönian. “Ostbewusstein” sei für sie die Bewusstwerdung ihrer Herkunft, die Entwicklung eines Selbstbewusstseins als “Ossi” - und dies auch zu vertreten. Der Osten sei viel bunter, als viele Westdeutsche vor allem durch Pegida und der starken AfD wahrnehmen würden. Dabei müssten Unterschiede nicht zwingend trennend sein. Das Reden über sichtbare Unterschiede werde das Land nicht spalten, sondern einen, sagt Schönian.

    Eine etwas andere Perspektive auf dieses Thema hat die SZ-Redakteurin Antonie Rietzschel. Ihren Essay zu 30 Jahre Wiedervereinigung lesen Sie unter diesem Link: https://www.sueddeutsche.de/leben/wiedervereinigung-berlin-essay-1.5048078?reduced=true

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Moritz Eder

    Zusätzliches Audiomaterial über NDR.

    Mit dem 3. Oktober 1990, dem Tag der Deutschen Einheit, verloren viele Menschen im Osten nicht nur ihre Währung, sondern viele auch ihre Jobs und ihr Selbstwertgefühl. Von einer Gleichheit der Lebensverhältnisse sind wir bis heute noch vielfach entfernt.

    Je länger die Mauer nicht mehr steht, desto ostdeutscher fühle sie sich, meint die Autorin des Buches “Ostbewusstsein”, Valerie Schönian. “Ostbewusstein” sei für sie die Bewusstwerdung ihrer Herkunft, die Entwicklung eines Selbstbewusstseins als “Ossi” - und dies auch zu vertreten. Der Osten sei viel bunter, als viele Westdeutsche vor allem durch Pegida und der starken AfD wahrnehmen würden. Dabei müssten Unterschiede nicht zwingend trennend sein. Das Reden über sichtbare Unterschiede werde das Land nicht spalten, sondern einen, sagt Schönian.

    Eine etwas andere Perspektive auf dieses Thema hat die SZ-Redakteurin Antonie Rietzschel. Ihren Essay zu 30 Jahre Wiedervereinigung lesen Sie unter diesem Link: https://www.sueddeutsche.de/leben/wiedervereinigung-berlin-essay-1.5048078?reduced=true

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Moritz Eder

    Zusätzliches Audiomaterial über NDR.

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  • 02.10.2020
    11 MB
    11:53
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Trumps positiver Corona-Test: Wie sich der US-Wahlkampf verändern wird

    Der US-Präsident ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Was bedeutet das für den Wahlkampf in der heißen Phase?

    Lange hat Donald Trump die Gefahren des Coronavirus geleugnet. Obwohl in den USA bislang mehr als 207.000 Menschen daran gestorben sind und sich dort mehr als sieben Millionen Menschen mit Covid 19 infiziert haben. Einer davon ist jetzt auch der Präsident.

    Schadenfreude und Häme sind nicht angebracht, sagt SZ-Politik-Chef Stefan Kornelius. Der bislang ständig präsente Trump befinde sich nun zunächst für 14 Tagen in Quarantäne. Mehr als fraglich sei zudem, ob es noch zu den zwei offenen TV-Duellen kommen werde. Dies werde den US-Wahlkampf dramatisch unterbrechen und einen Schlussspurt sehen, den so noch niemand erlebt habe.

    Weitere Nachrichten: US-Vize Präsident Pence negativ getestet, Sanktionen gegen Belarus, Verkehrsminister Scheuer in der Kritik.

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Laura Terberl

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 01.10.2020
    10 MB
    11:06
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Unruhige Tage in der AfD

    Bei der AfD reiht sich eine schlechte Nachricht an die andere. Trotzdem darf die Partei bei der nächsten Bundestagswahl nicht unterschätzt werden.

    In der AfD war die letzten Wochen so einiges los: Angefangen von der Auflösung des rechtsextremen "Flügels" über den Parteiausschluss von Andreas Kalbitz, den Auflösungen der Landtagsfraktionen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis hin zu den unappetitlichen Aussagen des ehemaligen Pressesprechers der Bundestagsfraktion Christian Lüth.

    Nun verzichtete Parteisprecher Jörg Meuthen auf eine Kandidatur für den Bundestag und vermeidet so eine Kontroverse mit der restlichen Führungsmannschaft der Partei. Denn das Verhältnis zwischen Meuthen, Alexander Gauland, Alice Weidel und Co-Sprecher Tino Chrupalla beschreibt Jens Schneider als schlecht. Der SZ-Hauptstadtkorrespondent warnt jedoch davor, die AfD bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr zu unterschätzen.

    Weitere Themen: EU leitet rechtliche Schritte gegen Großbritannien ein, Wirecard-Untersuchungsausschuss, Wirt bekommt eine Million Euro von Versicherung.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Valérie Nowak

    Zusätzliches Audiomaterial über Landtag Schleswig-Holstein, Bundestag.

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  • 30.09.2020
    11 MB
    11:39
    D7fd79bd 5dc5 4027 a121 2d199b632477

    Trump vs. Biden: Das schlimmste TV-Duell aller Zeiten

    Sie beschimpfen sich als "Clown", "Lügner", "Rassist" und "dumm". Das erste TV-Duell in den USA ist ein Tiefpunkt der Debattenkultur.

    "That was the worst debate I have ever seen" - Die schlimmste Debatte, die er je gesehen habe, sagt der CNN-Moderator Jake Tapper über das TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden.

    Eineinhalb Stunden haben sich die beiden Kandidaten für das Weiße Haus angebrüllt, beleidigt und ständig unterbrochen. Der Erkenntnisgewinn war ziemlich gering, findet auch Hubert Wetzel. Der SZ-Washington-Korrespondent hat aber auch nichts anderes erwartet. Den beiden Kandidaten ging es vor allem darum, ihre Anhänger zu mobilisieren.

    Weitere Themen: Merkel appelliert an Bürger zum Durchhalten, Strafen bei Verstößen gegen Rechtsstaatlichkeit.

    Moderation, Redaktion: Jean-Marie Magro

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Justin Patchett

    Zusätzliches Audiomaterial über Fox News, CNN.

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