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Alles gesagt?

Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.

Die Interviewer, ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

Alle Folgen

  • 15.05.2020
    537 MB
    07:27:47
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    Dunja Hayali, hält Streit die Gesellschaft zusammen?

    Sie hat das “heute-journal” moderiert, ist Co-Gastgeberin des ZDF-“Morgenmagazins” und des ZDF-“Sportstudios”, und sie hat eine politische Talkshow, die ihren Namen trägt: Dunja Hayali ist eine der bekanntesten Fernsehjournalistinnen des Landes. Bekannt ist sie auch dafür, dass sie vor Konflikten und brenzligen Situationen nicht zurückschreckt, sondern sie immer wieder sucht. Ihre Beiträge von rechten Demonstrationen und Neonazi-Festivals sind Fernsehgeschichte.

    Dabei formuliert sie ihren eigenen Standpunkt klar. “Alltagsrassismus ist manchmal das größere Gift als Anschläge”, sagt sie im Podcast Alles gesagt?. Für ihr politisches Engagement wurde sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet.

    Weil ihre Talkshow derzeit Sendepause hat, hat Dunja Hayali während der Corona-Krise eine neue, tägliche Sendung erfunden: Jeden Abend spricht sie auf Instagram live mit bekannten und unbekannten Menschen. Eine Folge ist deshalb auch in der siebeneinhalb Stunden dauernden “Alles gesagt?“-Aufzeichnung zu hören – mit der Sängerin Conchita Wurst.

    Dunja Hayali erzählt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend auch von ihrer Familiengeschichte, von Flucht und Folter: Beide Eltern sind in Mossul im Irak aufgewachsen, haben sich aber erst in Wien kennengelernt und sind gemeinsam nach Datteln in Nordrhein-Westfalen gezogen, dort ist Hayali geboren und aufgewachsen.

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  • 24.04.2020
    492 MB
    08:32:50
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    Luisa Neubauer, redet noch jemand über das Klima?

    Es war das große, weltumspannende Thema: die Klimadebatte. Und die Bewegung Fridays for Future demonstrierte auf den Straßen, wie politisch die Jugend von heute ist. An der Spitze in Deutschland: die Hamburger Geografiestudentin Luisa Neubauer.

    Dann kam Corona. Und jetzt? Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" erklärt die 24-Jährige, wie ihre Bewegung jetzt versucht, die Klimadebatte wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen – in Zeiten, in denen Demonstrieren auf der Straße aus gesundheitlichen Gründen verboten ist.

    Luisa Neubauer erzählt den Gastgebern Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, und Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITMagazins, warum ihre Großmutter bis heute ihr großes Vorbild ist, dass bei Fridays for Future Videobesprechungen bis nachts um halb zwei gehen – und von ihrer Freundschaft zu Greta Thunberg, der FFF-Gründerin.

    Diese Folge von "Alles gesagt?" ist die dritte, die in Zeiten von Corona per Videoschaltung zwischen vier Standorten aufgenommen wurde. Und gehört zu den längsten in der mittlerweile zweijährigen Geschichte des Podcasts. Denn erst nach acht Stunden und 34 Minuten beendete Luisa Neubauer das Gespräch – das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 21.04.2020
    198 MB
    03:26:41
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    Heiko Maas, wie regiert es sich in Zeiten von Corona?

    Er ist Mitglied des "kleinen Corona-Kabinetts", das Deutschland derzeit durch die Krise steuert. Im unendlichen Podcast berichtet Außenminister Heiko Maas, wie sich der Alltag eines Politikers verändert hat, dessen Arbeitsbasis vorher das persönliche Gespräch war und dessen Arbeitsbilanz auch in Flugmeilen gemessen wurde. Heute ruft ihn der kanadische Außenminister schon mal an Ostern direkt auf dem Handy an, wenn in Kanada die Wattestäbchen für Corona-Tests ausgehen – unter Umgehung des Protokolls, das in der Diplomatie sonst alles beherrscht.

    Drei Stunden und 26 Minuten sprach Heiko Maas mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner für den potenziell unendlichen Podcast "Alles gesagt?", den nur der Gast selbst beenden kann. Das Gespräch fand nicht, wie sonst üblich, am Wohnzimmertisch von Produzentin Maria Lorenz statt – sondern per Video. Trotzdem gab es für alle österreichisches Essen und Bier. (Die Weißweinflasche hat das Auswärtige Amt im Cateringpaket an Maas entfernt.)

    Heiko Maas heißt mit vollem Namen Heiko Josef Maas. Er ist katholisch aufgewachsen, war Messdiener und in der katholischen Jugend aktiv, hat Jura studiert und sich bei den Jusos engagiert, ist 1989 in die SPD eingetreten und hat dort ziemlich schnell Karriere gemacht, so schnell, dass er 1998 als saarländischer Minister für Umwelt, Energie und Verkehr der jüngste Minister Deutschlands wurde. Von 2013 bis 2018 war er Bundesjustizminister, seit 2018 ist er Bundesaußenminister. Bei drei Wahlen im Saarland hatte er zuvor erfolglos versucht, Ministerpräsident zu werden. Maas ist Radrennfahrer und baut seine Räder selbst zusammen, 2016 wurde er zum "bestangezogenen Mann in Deutschland" gekürt.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    0:06 Das Schlusswort: Alpe d’Huez
    0:08 Was macht ein perfektes Rad aus?
    0:09 Wer ist Heiko Josef Maas?
    0:11 Wie es ist, eine Videokonferenz mit 28 Außenministern zu moderieren
    0:16 "Ich bin das größte lebende Infektionsrisiko des Auswärtigen Amtes"
    0:19 Im Moment gibt es drei Kabinette
    0:22 "Ich kuck mir nicht jede Pressekonferenz an."
    0:24 Wie Deutschland die Coronakrise meistert
    0:30 Wenn der kanadische Außenminister am Ostersonntag auf dem Handy anruft
    0:38 Wie gut managen Demokratien die Krise?
    0:45 Das Für und Wider von Corona-Bonds
    0:49 Wie wird die Welt nach der Krise sein?
    0:56 "Ich habe mich gefühlt als der Chef des noch einzigen offenen Reisebüros in Deutschland"
    1:01 Sind wir bescheuert?
    1:10 Jugendjahre
    1:24 Über Sigmar Gabriel
    1:25 Es gibt Essen
    1:29 Sein Förderer Oscar Lafontaine
    1:42 Das Auswärtige Amt hat den Wein entfernt
    1:45 Das Protokoll ist die eigentliche Macht
    1:51 Das Verhältnis zur US-Regierung
    2:02 Donald Trump
    2:14 "Ich bin kein gutes Vorbild, ernährungspolitisch"
    2:16 Fragen über das Saarland
    2:41 Es ist nicht leicht, ein SPD-Außenminister zu sein
    2:53 Die Aufnahme von Geflüchteten in Zeiten von Corona
    3:04 A oder B oder Weiter
    3:11 Trump oder Putin? "Das ist jetzt aber echt fies!"
    3:12 Was haben Sie damals mit Angelina Jolie besprochen?
    3:14 "Ich habe mehr Referenten als Angelina Jolie"
    3:16 Homeschooling bei Familie Maas
    3:20 Der Außenminister geht heimlich Einkaufen 
    

    Alle weiteren Folgen von Alles gesagt? – Der unendliche Interviewpodcast finden Sie hier. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch.

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    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 02.04.2020
    314 MB
    05:27:12
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    Warum brauchen Menschen jetzt Musik, Igor Levit?

    Schon vor zehn Jahren wurde er von der "Frankfurter Allgemeinen" als "einer der großen Pianisten des Jahrhunderts" gefeiert, und die Hymnen, die von der Kritik und vom Publikum auf den Pianisten Igor Levit seitdem gesungen werden, sind nur noch euphorischer geworden. Dabei ist er immer noch erst 33 Jahre alt, geboren 1987 im russischen Gorki, 1995 ist er mit seiner Familie nach Hannover gezogen. Heute lebt er in Berlin.

    Als Pianist ist er ein international gefragter Star, auf Twitter ein politischer Aktivist, und eigentlich sollte 2020 sein großes Jahr mit Beethoven-Konzerten in aller Welt werden – zu Ehren des großen Komponisten, den Igor Levit neben Johann Sebastian Bach am meisten bewundert.

    Doch seit Corona ist auch für ihn alles anders. Am 12. März hat Igor Levit deshalb etwas begonnen, was sich mittlerweile zu einer Art musikalischem Lagerfeuer des Landes entwickelt hat: Jeden Abend um 19 Uhr streamt er auf Twitter und Instagram live sein Hauskonzert.

    An einem dieser Tage hat sich Igor Levit per Videostream mit Jochen Wegner und Christoph, den beiden Gastgebern von Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast der ZEIT, verabredet, um über alles zu reden, was ihn und die Welt derzeit bewegt. Das Gespräch dauerte fünf Stunden und 27 Minuten – auch als Igor Levit sein abendliches Hauskonzert gab, lief die Aufnahme des Podcasts weiter. Erst danach sagte der Pianist sein Schlusswort und beendete diese Folge. Denn das darf bei Alles gesagt? nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    0:03:03 Die erste Folge von Alles gesagt? per Videoschaltung
    0:04:00 "Ich habe auch schon vorher gekocht"
    0:05:00 "Mein liebstes Gym auf der ganzen Welt"
    0:07:24 "Ich weiß kein Schlusswort"
    0:08:10 Der Podcast wird live gehackt
    0:18:00 "Zugaben sind meine absolute Freiheit"
    0:26:00 Musik in Zeiten von Corona
    0:32:00 "Wir alle haben keine Fluchtorte mehr"
    0:47:00 "Ich habe heute nicht die Sicherheit"
    1:07 "Es ist leichter, auf einem Grünenparteitag zu reden als auf einer Konzertbühne"
    1:27 "Die Sprachdynamik in dieser Republik muss sich ändern"
    1:42 Wie er sich als Student eine Komposition bestellt hat
    2:08 Die Rolle seiner Eltern
    2:18 Wann hat er gemerkt, dass er vom Klavierspielen leben kann?
    2:25 Der AB-Test
    2:33 "Zwischen Beethoven und Bach kann ich mich nicht entscheiden"
    2:35 Und dann spielt der Pianist live im Podcast
    3:05 "Ich störe mich an der Sprache – wie wir über Musik reden"
    3:12 Der Erfolg von Igor Levit auf Spotify – neu für Igor Levit
    3:15 Über seine Freundschaft mit Marina Abramović
    3:31 Über seine Hauskonzerte
    3:53 Über sein Twittern
    4:08 "Wir sind die 88 Prozent – ich lasse mir nicht von den anderen meine Sprache diktieren"
    4:24 "Rassismus ist keine Meinung, Rassismus ist eine Einstellung"
    4:48 Wenn die Chemie unter Musikern nicht stimmt
    4:50 Unser Gast bereitet sich auf sein abendliches Hauskonzert vor
    4:52 Seine Liebe zu Inspektor Clouseau
    4:54 Das erste Hauskonzert bei Alles gesagt?
    5:23 Das Gespräch nach dem Konzert
    5:24 Der Künstler und seine Socken
    5:25 "Ich überspiele gerne meine Müdigkeit"
    

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Maria Lorenz Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 05.03.2020
    232 MB
    04:01:36
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    Känguru Spezial: Warum geben Sie keine Interviews, Marc-Uwe Kling?

    Seine "Känguru-Chroniken" haben eine Millionenauflage, seine Lesungen sind innerhalb von Minuten ausverkauft und von der ZEIT wurde er als der "einflussreichste linke Intellektuelle des Landes" bezeichnet. Dabei gibt der Autor und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling, geboren 1982 in Stuttgart, seit vielen Jahren keine Interviews mehr.

    Deshalb ist in dieser Folge von "Alles gesagt?" alles anders. Marc-Uwe Kling kam nur unter einer Bedingung in die Podcast-WG: Er stellt hier die Fragen. Klingt wollte über Macht und Einfluss von Google und Facebook diskutieren, über den NSA-Skandal, über den Zustand des Journalismus, über Hasskommentare und darüber, ob man mit Rechtsradikalen reden dürfe. Auch das traditionelle Spiel "A oder B" hat Kling übernommen und für die Gastgeber vorbereitet, die nun ausnahmsweise die Gesprächsgäste sind: ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner.

    Beim Eierkuchenmachen klingelt es an der Tür – und das Känguru schaut vorbei, der Titelstar aus Klings Buchreihe und dem Film, der gerade anläuft. Nach vier Stunden und einer Minute beenden Amend und Wegner das Gespräch. Das darf beim unendlichen Podcast nämlich nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    00:01:50 Diesmal ist alles anders. 00:04:50 "Die "Star Wars"-Tassen nehme ich.“ 00:08:30 "HBO: Das war ein Angebot, dass man nicht ablehnen konnte." 00:11:14 "Das Känguru ist unzuverlässig wie immer." 00:12:38 Das Schlusswort wählen heute die Gastgeber. 00:14:10 Wolltet ihr immer schon Journalisten werden? 00:14:15 Warum Christoph Amend doch kein Fußballprofi wurde. 00:21:00 Warum Jochen Wegner Physik und Philosophie studiert hat. 00:36:00 "Wenn Ihr in Australien bei Murdoch arbeiten würdet, hättet Ihr auch gekündigt?" 00:42:00 Muss die Aufklärung aufpassen, dass sie nicht übertreibt? 00:46:00 Die Macht von Facebook 00:51:00 "Du fällst ins 'rabbit hole'." 01:02:00 "Habt ihr darüber nachgedacht, das System zu ändern?" 01:13:00 Es gibt Eierkuchen. 01:15:00 Amend kann keine Pfannkuchen machen. 01:19:00 "Ich habe Podcasts nie verstanden, ich höre lieber ein Hörbuch." 01:21:00 Peinliche Lieblingssongs 01:35:00 Wie Marc-Uwe Kling den Darsteller für Marc-Uwe Kling fand. 01:42:00 Die Pfannkuchen sind fertig und das Känguru klingelt. 01:44:00 Die berühmte Känguru-Anfangsszene – erstmals aus Sicht des Kängurus erzählt 01:48:00 Das Spiel "A oder B" diesmal nicht von Jochen Wegner, sondern vom Känguru 01:56:00 Der "AB"-Test dann doch von Jochen Wegner, aber mit Marc-Uwe Kling 02:12:00 Welche Zeitung liest das Känguru da im Film? 02:15:00 Mit Rechten reden? 02:31:00 Angriffe auf Journalisten 02:46:00 Die Prophezeiungen aus dem Kling-Roman "Qualityland" 03:00:00 Wie geht es dem investigativen Journalismus? 03:09:00 Der NSA-Skandal und seine Folgen 03:22:00 Wie gefährlich sind Deep Fakes? 03:41:00 Warum sehnen sich heute viele nach einfachen Thesen? 03:45:00 Die positiven Folgen der Globalisierung 03:51:00 Wenn Gags nicht funktionieren. 03:55:00 Ist "Breaking Bad" besser als "The Wire"? 03:58:00 "Darf man in eurem Podcast 'fuck‘ sagen?“

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Alena Schmick Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 27.02.2020
    266 MB
    04:37:20
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    Thomas Hitzlsperger, wie hat Ihr Coming-out den Fußball verändert?

    Für Fußballfans wird Thomas Hitzlsperger immer "The Hammer" bleiben – den Kampfnamen verdankt er seinem knallharten Schuss mit links. Sportgeschichte hat der 52-fache Nationalspieler, heute Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, auch noch auf andere Weise geschrieben, als er im Januar 2014 in einem "ZEIT"-Interview sagte: "Ich äußere mich zu meiner Homosexualität. Ich möchte gern eine öffentliche Diskussion voranbringen – die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern." Er war damit der erste prominente deutsche Profifußballspieler, der öffentlich erklärte, homosexuell zu sein.

    Thomas Hitzlsperger ist mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden, er hat in England und in Italien gespielt, wurde Vizeeuropameister und hat später Fußball im Fernsehen kommentiert. Seit dem vergangenen Jahr ist er Vorstandschef des VfB Stuttgart. Der "Stern" schrieb über ihn: Er sei "ein seltener Typus im Profifußball: ein selbstzweifelnder Hochbegabter".

    Im Podcast "Alles gesagt?" erzählt Thomas Hitzlsperger, wie es war, auf einem Bauernhof als jüngstes Kind mit sechs Geschwistern aufzuwachsen und im Alter von sieben Jahren von Bayern München entdeckt zu werden – und wie er sich als 18-Jähriger in England als Profi durchsetzte.

    Er erzählt von seinem Coming-out und den erstaunlichen Folgen für ihn und den Fußball, analysiert den Profifußball von heute und erklärt, wie sich sein Blick auf das Leben verändert hat, seitdem er als Manager selbst Verantwortung über ein Millionenunternehmen hat.

    Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, spricht er auch über das schönste Tor seines Lebens, den Druck, den Fußballprofis haben – und über die prägenden Begegnungen, die er mit dem Autor Roger Willemsen hatte.

    Nach vier Stunden und 36 Minuten beendet Thomas Hitzlsperger das Gespräch. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    00:05 Über seine Freundschaft mit Roger Willemsen
    00:11 Der lesende Fußballprofi
    00:12 The Hammer
    00:15 Die Kindheit auf dem Bauernhof
    00:24 "Im Fußball reden alle nur noch von Systemen, ich komme aus der Spielerperspektive"
    00:25 Warum er im Alter von sieben Jahren zu Bayern München gewechselt ist
    00:33 Warum er im Alter von 18 Jahren nach England gegangen ist
    00:36 "Irgendwann konnte ich sogar den Akzent, der in Birmingham gesprochen wird"
    00:38 "Ich hatte Heimweh"
    00:53 Teestunde mit dem Teetrinker Thomas Hitzlsperger
    01:11 Sein Motto? "Immer weiterarbeiten"
    01:15 "Es tut weh, ausgewechselt zu werden, und die Fans pfeifen"
    01:17 Das schönste Tor seines Lebens
    01:34 "Ich will keine Kontinuität, ich will Erfolg"
    01:43 "Gibt's ein Menü?"
    01:57 Sein Coming-out
    02:34 Wie politisch dürfen Fußballspieler sein?
    02:37 Nehmen wir Geld von chinesischen Sponsoren?
    02:38 Bayern München wird gesponsert von Katar
    02:51 A oder B oder Weiter
    03:00 "Ich hatte keine Begeisterung für etwas anderes als Fußball"
    03:02 Die Rolle von Experten wie Lothar Matthäus und Stefan Effenberg
    03:05 Warum sind Sie kein Trainer geworden? "Mir hat die Besessenheit dazu gefehlt"
    03:23 "Die Spieler werden heute schon als Kinder besser trainiert"
    03:25 "Früher konnten Spieler mehr auf den Putz hauen"
    03:25 "Die Spieler heute wollen gesehen werden": Generation Instagram
    03:32 Von vegan bis glutenfrei: Wie sich Fußballprofis heute ernähren
    03:58 Vom Laptop-Trainer
    04:14 "Ich möchte nicht jeden Tag posten, wofür und wogegen ich bin"
    04:26 "Was kann ich von einem Weltunternehmen wie Daimler lernen?"
    04:33 Als Jürgen Klinsmann das Weite suchte
    04:35 Was ist eigentlich mit der FIFA?
    

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  • 09.01.2020
    172 MB
    03:43:44
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    Eva Schulz, warum ist Denken im Fernsehen verboten?

    Eva Schulz ist noch keine 30 und wurde bereits zur Unterhaltungsjournalistin des Jahres gekürt – dabei ist sie eine Politikjournalistin mit Millionen Zuschauenden. Ihr Format heißt "Deutschland3000" und richtet sich an die Generation, die nicht mehr fernsieht: die 14- bis 29-Jährigen. Ihre Politikvideos laufen auf Facebook, YouTube und Instagram – und erreichen dort manchmal viele Millionen Abrufe pro Beitrag. Im Podcast "Alles gesagt?" erklärt Eva Schulz, warum klassische Politikberichterstattung junge Menschen oft nicht anspricht und wie sie die Themen und Formate findet, die es doch tun. Sie spricht darüber, warum im Live-Fernsehen Denkpausen nicht denkbar sind, wie der 11. September ihre Generation geprägt hat und warum es so wenig Arbeiterkinder im Journalismus gibt. Sie erzählt über das besondere Verhältnis zu ihrer Familie und warum sie oft allein auf Reisen geht. Eva Schulz schenkt den Gastgebern von "Alles gesagt?", ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend, weiße Tennis-Socken, bevor sie das Gespräch nach drei Stunden und 37 Minuten beendet. Das dürfen bei "Alles Gesagt?" nur die Gäste.

    Inhalt der Folge:

    0:11 Der Anschlag in Halle 0:14 Wie Holocaustüberlebende auf Hasskommentare reagieren 0:24 Der 11. September als prägendes politisches Ereignis 0:37 "Warum Journalismus wichtig für die Demokratie ist – und warum viele Journalisten gerade kapitulieren" 0:39 "Mein erster Plan: Kinderbuchautorin werden" 0:54 Warum sie oft und gern allein reist 1:13 Wo sind die Arbeiterkinder im Journalismus? 1:22 Wie macht man öffentlich-rechtliches Fernsehen für die Generation, die nicht mehr fernsieht? 1:27 Sie hat ihre erste Website mit neun Jahren gestaltet 1:31 Es gibt Blumenkohl und Hummus 1:44 Und Sancerre 1:54 Borken ist ein Endbahnhof 2:05 Ihr Leben als Talkshowgast 2:12 Über den düsteren Humor von Pflegerinnen und Pflegern 2:29 Eva Schulz schenkt den Gastgebern weiße Tennissocken 2:34 A oder B oder weiter 2:47 Was uns die Serie "Friends" über unsere Zeit erzählt 2:48 Ihre roten Haare und ihre Spitznamen 2:57 Armut kommt selten in den Medien vor – und wird als journalistisches Thema doch stark wahrgenommen 3:06 "Eva, du bist härter geworden" 3:10 Wie sie in Borken das Netzwerken gelernt hat 3:30 Was sie aus einem Podcast mit Pico Iyer für ihr eigenes Leben gelernt hat 3:33 "Wir haben kein 'intellectual Hinterland' mehr, in das man sich zurückziehen kann" 3:34 "Ich falle aus meiner eigenen Zielgruppe raus" 3:36 "'Deutschland3000' soll immer da sein, wie die 'tagesschau'"

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Alena Schmick Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 20.12.2019
    125 MB
    02:10:58
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    Ian McEwan, Why Do You Want to Live Forever?

    He was ranked 19th in the Telegraph's list of the 100 most important people in British culture; the Times counts him among the greatest British writers since 1945; and he is the recipient of a CBE, the Most Excellent Order of the British Empire: Ian McEwan is our guest on the first English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast.

    Our hosts, ZEIT ONLINE Editor-in-Chief Jochen Wegner and ZEITMagazin Editor-in-Chief Christoph Amend, met with the bestselling novelist in London, where he was kind enough to host them for the podcast in his home.

    Born in 1948, Ian McEwan grew up in a working-class family before moving to London in 1974 and becoming one of the most successful novelists of his generation.

    His first novel, "The Cement Garden," was published in 1978 and he received the Man Booker Award for "Amsterdam," which was followed by "Atonement," "Saturday," "Solar," "Sweet Tooth," and, in 2016, "Nutshell." Several of his books have been turned into movies.

    This year, he published "Machines Like Me" about Artificial Intelligence and the political Brexit-satire "The Cockroach."

    In his "Alles gesagt?" episode, Ian McEwan plunges into the Brexit debate and also addresses the climate crisis, artificial intelligence, his family's complicated story and what it takes to be a writer. After two hours and 10 minutes, a bit of Sancerre and some cheese from his favorite London shop our guest finally said the codeword. Because at "Alles gesagt?", the conversation only ends when the guest says it's over.

    The following are time codes for the contents of the interview:

    0:06:22 "The last election was the perfect storm." 0:09:25 The roots of European populism 0:11:02 "For Brussels, you can read Germany." 0:13:00 The older voters are, the more they voted for Brexit 0:13:57 Talking about his generation 0:15:51 "We are in a new political era: The Art of Lying." 0:17:41 Meeting Germany’s president 0:20:13 What is great about democracy? 0:25:00 A united Ireland? 0:29:30 On climate change 0:34:56 "We are the problem, and we are the only possible solution." 0:36:30 How does he write? 0:47:00 Being an "After Eight" for "John Schellnhuber" 0:55:10 "The delights of writing" 1:00 Ian McEwan as a pupil 1:02 Getting stoned with Philip Roth 1:07 Writing at university 1:13 His dramatic family story 1:23 His literature teacher 1:27 Cheese and wine 1:35 The painful story of his secret brother 1:45 When the brother showed up, his mother had dementia 1:52 The famous A/B Test 1:55 Queen or no Queen? "No Queen!" Putin or Trump? "Trump!" 1:59 Let’s take the Turing Test 2:05 "Yes, we are biological machines, but that is not all we are." 2:06 A four-year-old at the beginning of spoken language 2:07 It is easy for us to have emotional relationships with machines. 2:09 Would you like to live forever? "Yeah."

    A new interview is published roughly every four weeks.

    Who else would you like to see us conduct an endless interview with? Write to us at [email protected] with your suggestions.

    Production: Maria Lorenz/Pool Artists Photograph: Kalpesh Lathigra Research: Hannah Schraven, Vincent Mank Editorial staff: Mounia Meiborg

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  • 28.11.2019
    342 MB
    05:56:10
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    Lena Meyer-Landrut, warum darf ein Popstar nicht politisch sein?

    56 Prozent aller Deutschen kennen sie, berühmt wurde sie über Nacht, als sie im Mai 2010 im Alter von 19 Jahren den Eurovision Song Contest gewann – als zweite Deutsche überhaupt. Seitdem ist Lena Meyer-Landrut ein Star und als Musikerin regelmäßig an der Spitze der Charts.

    Im Podcast "Alles gesagt?" erzählt sie, wie sie in Hannover aufgewachsen ist, wie sie den Wirbel um ihre Person überlebt hat – und wie sie heute mit ihrer Firma ihre Karriere selbst managt.

    Sie spricht über die Mechanismen der Unterhaltungsindustrie, den Arbeitsalltag eines Popstars – und darüber was es für sie bedeutet, sich politisch zu äußern.

    Als die Gastgeber von "Alles gesagt?", ZEIT-Online-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend, „Volare“, ein Lieblingslied aus Lena Meyer-Landruts Kindheit singen, singt sie mit. Bis sie nach 5 Stunden und 56 Minuten das Schlusswort sagt. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    00:09:34 „Verdammte Axt“ 00:11:55 „Die Schere in Deutschland ist für ein System, das wir haben, ganz schön groß“ 00:12:55 „Es ist krass, wie wenig man davon mitbekommt, wenn man nicht möchte“ 00:14:33 „Ich bin viel zu viel am Handy - meine Bildschirmzeit: Horror!“ 00:15:31 „Ich hasse Email“ 00:16:30 „Ich habe 15 Slack-Gruppen“ 00:22:00 Das Chaos bei ihr zuhause 00:24:19 Es gibt vegane Donuts 00:42:42 Was ist für sie Hannover? „Meine Oma, der Maschpark, der Kröpcke, das Kulturzentrum in Linden“ 01:08:00 „Wie hätte mein Körper, meine Psyche früher reagiert?“ 01:31:00 „Ich schreibe gerade ein privates Kochbuch“ 01:56:00 Wie authentisch kann man heute sein? 02:13:00 „Ich finde die Idee Album romantisch und wichtig“ 02:30:00 Wie entstehen ihre Texte? 02:33:00 Über eine Jim-Carrey-Dokumentation 02:38:00 Über den Film "Joker" 02:44:00 Was wäre eigentlich, wenn sie mal durchdrehen würde? 02:48:00 Christoph Amend und Jochen Wegner singen für und mit Lena „Volare“ 02:56:00 Über die alte, neue Freundschaft zu Charlotte Roche 03:23:00 Über Sprachnachrichten 03:46:00 Wie sie einen neuen Song schreibt 03:49:00 Lena Meyer-Landrut und Produzentin Maria Lorenz über Games 04:13:00 „Ich bin in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Vorbild, ich bin aber in vielerlei Hinsicht ein gutes Vorbild“ 04:14:00 Über ein Instagram-Bild mit der Schauspielerin Emilia Schüle, das zum Click-Bait-Futter wurde 04:30:00 Wie sie sich selbst in der Öffentlichkeit verloren hatte 04:41:00 Wie viele Freunde kann man haben? 04:46:00 Zehn Jahre Abiturfeier der IGS Roderbruch – wie wird‘s? 05:02:00 „Ich wollte nichts kaufen, deswegen brauchte ich auch nicht viel Geld“ 05:02:00 Heute weiß sie, wieviel Geld sie hat 05:14:00 „Ich bin zu alt für meinen Account“ 05:33:00 „Meyer-Landrut ist so ein intensiver Name“ 05:41:00 Was junge Talente von ihr wissen wollen 05:47:00 Über Tokio Hotel 05:50:00 „Ich hör‘ hier keinen Hit“ 05:52:00 Der Despacito-Faktor

    Ungefähr alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 31.10.2019
    301 MB
    05:14:18
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    Carolin Emcke, wie finden wir Glück?

    Sie ist eine der führenden Intellektuellen, 2016 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels: die Philosophin, Journalistin und Autorin Carolin Emcke.

    Nach ihrem Studium bei Jürgen Habermas und Axel Honneth in Frankfurt, London und Harvard wurde sie Kriegsreporterin beim "Spiegel" und schrieb später einen Bestseller über ihre Erlebnisse in den Krisenregionen der Welt („Von den Kriegen – Briefe an Freunde“). Heute ist sie Essayistin, Kolumnistin und Autorin vieler weiterer Bücher, wie etwa von "Stumme Gewalt – Nachdenken über die RAF", von "Wie wir begehren", in dem sie auch ihr eigenes Coming-out thematisiert, und des internationalen Bestsellers "Gegen den Hass". Seit 2004 ist sie Gastgeberin der politischen Gesprächsreihe Streitraum an der Berliner Schaubühne.

    Carolin Emcke ist leidenschaftliche Anhängerin des Fußballvereins Borussia Dortmund, liebt Bircher Müsli und trinkt immer und überall Tee – und, wenn das Gespräch so richtig interessant wird, lieber Bier als Wein.

    In "Alles Gesagt?" spricht sie über die großen Fragen der Menschheit und über die kleinen Momente persönlichen Glücks – das Carolin Emcke beispielsweise im Dschungel findet. Nach fünf Stunden und XX Minuten beendet sie das Gespräch mit den Gastgebern, ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Denn das darf bei "Alles Gesagt?" nur der Gast.

    Shownotes 00:10:00 Klimaproteste und Gewaltverzicht 00:13:00 Darf man Gesetze brechen? 00:14:00 "Wann ist der Moment, an dem mir Tee angeboten wird?" 00:18:00 "Ich kann in jedem Zustand Borussia-Dortmund-Spiele gucken." 00:24:00 Bircher Müsli für Carolin Emcke 00:26:00 Darf man eine Ökodiktatur errichten? 00:34:00 "Mir machen Massenveranstaltungen auf der Straße Angst." 00:44:00 Die Geschichte der Rosa Parks 00:55:00 Carolin Emckes Zeit als Handballerin 01:01:00 "Ich war ein irrsinniges Heimwehkind." 01:05:00 "Bei der Sexualität war ich ein bisschen langsam." 01:32:00 "Darum geht es in der Demokratie." 01:40:00 Wie sie mit Otto Schily über die Flüchtlingsfrage stritt. 01:50:00 "'Wir schaffen das' ist auch nichts anderes als 'Yes, we can'.“ 01:50:00 Ihr Leben als Kriegsreporterin 01:53:00 "Von Stefan Aust habe ich viel gelernt." 02:06:00 In Mossul im Irak-Krieg wurde es für sie zu gefährlich. 02:19:00 "Es muss nicht zwei Seiten geben zu 'Die Erde ist eine Scheibe'" 02:31:00 A oder B oder Weiter 02:38:00 „Trump oder Putin?“: „Fuck you!“ 02:39:00 Warum Borussia Dortmund? 02:51:00 „Manchmal möchte man nicht schreiben.“ 02:59:00 Was ist das beste alkoholfreie Bier? 03:01:00 Das Interview mit Thomas Hitzlsperger 03:13:00 "Sag mir, wie viele homosexuelle Schauspieler in Hollywood offen damit umgehen?" 03:14:00 Coming-out mit 20 03:21:00 "Man wird oft mit Stereotypen konfrontiert" 03:28:00 Wie sie vom Friedenspreis erfahren hat 03:38:00 Plötzlich wurde sie auf der Straße erkannt 03:39:00 Warum das Geräusch des Dschungels sie glücklich macht 03:44:00 Wie sie einmal vor 500.000 Menschen die "falsche Rede" hielt 03:52:00 Wie sie in Frankreich wahrgenommen wird 04:09:00 Der Tag, an dem Alfred Herrhausen von der RAF ermordet wurde 04:11:00 Als die RAF nach dem Attentat anrief 04:17:00 "Ich bin nicht besonders schnell" 04:20:00 Über die Glaubwürdigkeit der Medien 04:30:00 "Ich hatte immer Angst vor Fehlern." 04:48:00 Ihre Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Kronzeugen 04:50:00 Keine Steaks mehr 04:56:00 Ein Drama im Gaza-Streifen 05:01:00 "Manche Ereignisse sind so schrecklich, du willst nicht, dass sie stimmen." 05:03:00 Der tragische Fall einer Bloggerin und ihrer erfundenen Biografie

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an [email protected]

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Fotografie: Meiko Herrmann Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank Redaktion: Mounia Meiborg

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  • 11.10.2019
    499 MB
    08:40:09
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    Rezo, warum willst du Bundeskanzler sein?

    Er hat mit einem einzigen YouTube-Video die CDU gehörig verstört – und vielleicht sogar die Europawahlen beeinflusst. "Die Zerstörung der CDU" wurde bis heute mehr als 16 Millionen Mal gesehen. Auftritte in elektronischen Medien hat Rezo seither mit einer Ausnahme abgelehnt. Bis jetzt: Fast neun Stunden am Stück sprach er in unserem unendlichen Podcast "Alles gesagt?" mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend.

    Das Kind eines Pfarrer-Ehepaars hat Informatik studiert und mit der Note 1,0 abgeschlossen. Nebenbei hat er hat in einigen Bands gespielt, unter anderem Death Metal mit "Vegan-Straight-Edge-Texten". Beruflich hat er sich dann doch anders orientiert und ist YouTuber geworden. Einer der erfolgreichsten in Deutschland: Seinen Kanal "Rezo ja lol ey" haben 1,1 Millionen Menschen abonniert.

    Wie genau es zu dem CDU-Video kam, welche neuen Projekte er verfolgt, wie man in einer Familie mit sehr vielen Pfarrern aufwächst und warum er gegen 17 Uhr gelegentlich nur eine Dose Bohnen frühstückt, hat Rezo in 8 Stunden und 40 Minuten genau ausgeführt. Er hat zur Gitarre gesungen, das gefürchtete Spiel "A oder B oder weiter" überstanden und mit den Gastgebern veganes Sushi gegessen. Dann erst sprach Rezo das traditionelle Schlusswort, das die Sendung abrupt beendet. Das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Inhalt der Folge: 00:06:00 Death Metal mit Vegan-Straight-Edge-Texten 00:18:00 Wie es zur "Zerstörung der CDU" kam 00:30:00 Brauchen wir eine Revolution? 00:47:00 "Ich glaube, Axel Voss ist total der liebe Typ, als Mensch" 00:55:00 "Wenn du das Video veröffentlichst, ist der Werbedeal weg" 01:15:00 Rezo, der Informatiker 01:23:00 Rezo, der Musiker 01:38:00 Als sich seine Eltern Sorgen machten 02:06:00 Alles vegan hier (Es gibt Sushi) 02:25:00 Als er nachts in Wuppertal von der Polizei gejagt wurde 02:42:00 "So ein Klimapaket hätte ich dir in zwei Stunden geschafft, ohne Scheiß" 02:47:00 Bundeskanzler sein ist gut, werden nicht so. 03:15:00 Rezos Quarterlife-Crisis03:38 Rezos Ärger mit YouTube 04:06:00 "Deutsche Texte kriege ich nicht hin" 04:24:00 Das Video zum Journalismus 04:53:00 "Ich zünde lieber das Boot an, auf dem wir beide sind, Hauptsache, du brennst auch" 05:06:00 Manchmal geht er tagelang nicht raus 05:21:00 "Ich kann nicht ohne Duschen" 05:22:00 Die Show mit Rezo und Paul von der CDU 05:39:00 Sein Leben nach der "Zerstörung der CDU" 06:02:00 Gibt es Hoffnung für die Menschheit? 06:18:00 "Auf Demos mache ich nie ein Foto" 06:19:00 Einmal im Leben im Stripclub 06:20:00 Wo sieht er sich in zehn Jahren? 06:22:00 "Livemusik ist wie auf Droge sein" 06:24:00 "Als ich 13, 14, 15 war, hatte ich selbstverletzendes Verhalten" 07:14:00 Die Spaltung der Gesellschaft 07:28:00 "Wann ist ein Unternehmen zu groß?" 07:29:00 Jetzt kommt TikTok 08:03:00 Wissenswertes über Aachen 08:12:00 Holzzahnbürsten oder Wahlverhalten? 08:14:00 Er könnte in die Politik gehen: Er hat eine weiße Weste 08:31:00 "Ich bin ein kleiner Kontrollfreak" 08:36:00 Wie lebt man von YouTube? 08:39:00 "Es lohnt sich für mich, dieses Jahr noch reinzuballern"

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists Bild: Meiko Herrmann Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank

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  • 12.08.2019
    248 MB
    04:18:14
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    Sommerfolge: Bas Kast, wie ernähren wir uns richtig?

    Sein Buch "Der Ernährungskompass" steht seit anderthalb Jahren an der Spitze der Bestsellerlisten, 2018 wurde es zum "Wissensbuch des Jahres" gekürt. Der Erfolg ist so gewaltig, dass bereits der Begriff der Bas-Kastisierung geprägt wurde.

    Dabei beweist der Journalist und Autor Bas Kast seit Langem ein Gespür für Themen, die viele Leserinnen und Leser interessieren.

    In seinem ersten Buch "Revolution im Kopf", erschienen vor 16 Jahren, widmete er sich der Hirnforschung. Bereits sein zweites, "Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt", wurde 2004 ein internationaler Bestseller. Es folgten weitere Erfolge mit Büchern über Glück und Kreativität.

    In einer besonderen Folge von "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT Online und ZEITmagazin, aufgezeichnet vor Publikum auf der Digitalmesse re:publica in Berlin, unterhalten sich die Gastgeber Christoph Amend und Jochen Wegner mit ihrem Gast ausführlich über die großen Fragen rund ums Essen und Trinken. Von Alkohol bis Milch, von Kaffee bis Fisch, Fleisch, vegane Ernährung und woran man das perfekte Olivenöl erkennt: Bas Kast berichtet, was uns die Wissenschaft rät – und verschweigt dabei nicht, dass er persönliche Vorlieben hat. Er kommt aus einer Winzerfamilie, das könne er nicht verschweigen, sagt er. Außerdem hat er immer dunkle Schokolade dabei, aus Gründen.

    Im Podcast erzählt Bas Kast, dass viele Verlage den "Ernährungskompass", seinen heute größten Erfolg, nicht veröffentlichen wollten, warum für ihn eine Begegnung mit ZEIT-Wissenschaftsjournalist Gero von Randow lebensverändernd war – und warum es wissenschaftlich erwiesen ist, dass man glücklicher ist, wenn man einen Facebook-Entzug macht. Natürlich singen ZEIT Online-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend auch diesmal wieder für ihren Gast: Julio Iglesias und Münchner Freiheit. Dann, nach vier Stunden und 18 Minuten, macht Bas Kast aber wirklich Schluss. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Shownotes: 00:04:18 „Väterlicherseits gibt es eine Menge Wein-Gene“ 00:07:07 Die Bas-Kastisierung 00:09:52 Was ist in der Einkaufstüte von Bas Kast? 00:14:01 Sein Studium bei Marvin Minsky, einem der Erfinder der Künstlichen Intelligenz 00:22:17 Herumstochern in lebenden Kakerlaken 00:27:59 Wie er Journalist wurde - an einem Abend mit zu viel Whisky und Zigarren 00:36:03 Seine Kindheit als Skater: „Die Räder mussten soft sein“ 00:42:42 Das Drama, das ihm passierte, als er joggen ging 00:55:38 Der Abschied von der Tiefkühlpizza 00:59:51 Viele Verlage haben sein Ernährungsbuch abgelehnt 01:18:00 Jochen Wegners Food-Outing 01:23:00 Was Bas Kast zum Alkohol zu sagen hat 01:26:00 „Männer vertragen doppelt so viel Alkohol“ 01:28:00 Was er zur Milch zu sagen hat 01:36:00 Bei einem Altersforscher in Graz, der einen Stoff im Käse entdeckt hat 01:37:00 Warum man Kaffee frisch mahlen muss 01:55:00 Was er zum Fisch zu sagen hat 02:08:00 Über das Altersgeheimnis von Japanern auf Okinawa 02:12:00 Warum ist Jeff Bezos so reich? 02:18:00 „Das Wichtigste: Nicht eine Monster-Speise am Abend und dich dann hinlegen“ 02:23:00 Was er zum Saft zu sagen hat 02:29:00 „Warum zapft mein Körper die Fettablagen nicht an?“ 02:41:00 Der Erfolg von Beyond Meat 02:45:00 „Warum führen wir keine Steuer für gequältes Fleisch ein?“ 02:50:00 Seine Skepsis bei veganen Eltern 02:56:00 Der berühmte AB-Test 03:04:00 Was er zur Liebe zu sagen hat 03:14:00 „Wenn man Facebook-Entzug macht, ist man glücklicher“ 03:16:00 Tinder-Abenteuer in Berlin 03:33:00 Das Phänomen der „Negative Celebrities“ 03:39:00 Warum Männer die Paleo-Diät wirklich mögen 03:43:00 Ist gesundes Essen eine neue Religion? 03:46:00 Champagner! 03:50:00 Wie er auf die Themen seiner Bücher kommt 03:57:00 Die Abwesenheitsnotiz von Bas Kast 03:58:00 Was er zu Olivenölen zu sagen hat 04:07:00 Warum wir Julio Iglesias singen 04:11:00 Warum wir zuerst Münchner Freiheit singen 04:15:00 Sein Vorbild: der Autor Stefan Klein

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  • 21.06.2019
    289 MB
    05:01:42
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    Jutta Allmendinger, gibt es Unterschiede zwischen Frauen und Männern?

    Sie ist eine der führenden Wissenschaftlerinnen des Landes und seit zwölf Jahren Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung: Die Soziologin Jutta Allmendinger, 62, geboren in Mannheim, mischt auf und mischt sich ein. Sie schreibt Bücher, prägt Begriffe wie "Bildungsarmut" und mit ihrer Vermächtnisstudie, die sie gemeinsam mit der ZEIT durchführt, untersucht sie seit Jahren, wie es den Deutschen geht, wovon sie träumen und wovor sie sich fürchten.

    Immer wieder ist sie für politische Posten gehandelt worden, als Bundespräsidentschaftskandidatin oder als Bundesbildungsministerin für die SPD, deren Mitglied sie seit den Achtzigerjahren ist. Die SPD werde nicht untergehen, da ist sie sich sicher, aber vielleicht "einstellig" werden.

    Jutta Allmendinger dachte, ihr Leben sei vorbei, als sie gerade erst angefangen hatte, zu studieren – sie überlebte eine schwere Krankheit und machte ihren Abschluss in Harvard. Als junge Professorin in München wurde sie von Frauen ausgebuht, weil sie ihr neugeborenes Kind mit in ihre Vorlesungen nahm. Danach bewarb sie sich, wie sie selbst sagt, "auf das Schlimmste" – und wurde auch noch genommen.

    Im Podcast mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend erzählt sie außerdem, wie ihr Leben im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles war, warum sie zu DDR-Zeiten mit einem riesigen Mercedes durch den Osten fuhr, welche Rolle Yogamatten in ihrem Berufsalltag spielen – und warum ihr Sohn ihr manchmal sagt, sie solle auf den Punkt kommen.

    "Mein Leben ist eine Wellpappe", sagt Jutta Allmendinger und erklärt, warum "Attraktivität für Frauen eine größere Varianz" hat. Nach fünf Stunden und einer Minute, ihrem geliebten Pfefferminztee und ihrem Lieblingsweißwein, nach Käsebroten und Erdbeersorbet, sagt sie schließlich das Schlusswort und beendet das Gespräch. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Inhalt der Folge:

    00:00:03 Dreimal schon verschoben: einmal eingeschneit, einmal in Los Angeles 00:00:06 Können Sie die SPD retten? 00:00:08 Die SPD hat auch ein analytisches Problem. 00:00:12 "Mein Sohn hat es verstanden." 00:00:21 Als ihr Vater mit Herzinfarkt im Flugzeug starb 00:00:22 Ihre Fasttodeserfahrung 00:00:33 Als ihr US-Arzt sie fragte: "How much do you want?" 00:00:51 Ihr Fastscheitern in Harvard 00:00:52 "Mein Sohn sagt auch immer: Komm zum Punkt." 01:04:00 Ihr Leben im Thomas-Mann-Haus 01:26:00 Neulich beim Aufräumen die eigene Diplomarbeit gefunden 01:45:00 "Wir können herumspinnen." 01:46:00 "Mein Leben ist eine Wellpappe." 02:34:00 Mit dem riesigen Mercedes 1988 in den Osten 02:47:00 In Seidenbluse mit Loch zur Prüfung 02:28:00 "Ich bin manchmal denkunfähig." 02:58:00 "Fette Katzen" 03:15:00 Sie wurde von Frauen ausgebuht, weil sie ihr Kind mit an die Uni nahm. 03:28:00 "Was sind eigentlich noch Frauenberufe, was Männerberufe?" 03:47:00 "Ich habe mich auf das Schlimmste beworben." 04:06:00 "Korreliert das Podcasthören mit dem Alter?" 04:11:00 Tipps von Lord Dahrendorf 04:19:00 "Ich bin abhängig von Pfefferminztee." 04:28:00 Das Comeback von TSG in der SPD 04:38:00 Schreiben, ohne zu sehen 04:39:00 Gibt es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? 04:46:00 Welche Männer finden Frauen attraktiv – und umgekehrt? 04:54:00 "Attraktivität hat für Frauen eine größere Varianz."

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  • 24.05.2019
    276 MB
    04:47:29
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    Uli Wickert, was ist das Geheimnis Ihres reichen Lebens?

    Es ist das erste Mal, dass ein Gast zum zweiten Mal kommt. Beim ersten Gespräch in unserem Podcast "Alles gesagt?" ließ "Mr. Tagesthemen" Uli Wickert das Schlusswort schon nach 12 Minuten fallen – und schon war alles vorbei. Das führte zu Protesten, die wiederum eine Abstimmung unter unseren Hörerinnen und Hörern inspirierte, an der Tausende teilnahmen.

    83 Prozent wünschten sich, dass Uli Wickert noch einmal länger zu Wort kommt. Und so begrüßten die Gastgeber, ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, den Moderator und Autor erneut – diesmal vor Publikum bei der "Langen Nacht der ZEIT" in Hamburg. Mehr als 1.700 Menschen hatten sich für den potentiell unendlichen Abend mit dem potentiell unendlichen Podcast angemeldet.

    Uli Wickert berichtet aus seinem reichen Journalistenleben. Wie er sich einst mit Helmut Schmidt auf Jamaika Kokosnüsse zuwarf und sich mit Günter Grass in Peking betrank, wie Gerhard Schröder ihn zum gemeinsamen Abendessen mit Bill Clinton einlud, und warum ihn die Begegnung mit dem Philosophen Herbert Marcuse besonders geprägt hat.

    Natürlich werden Uli Wickerts Lieblingskäsesorten nicht nur live gegessen, sondern auch analysiert. Wickert ist Mitglied der französischen Käsegilde und erklärt seinen Gastgebern, wie man Camembert am besten isst. Und als allzu flüssiger Käse auf den Computer von Jochen Wegner tropft, weiß nur Uli Wickert weiter: "Nehmen Sie den Rotwein!"Wie seine Kindheit am Mount Fuji und seine Jahre in New York und Paris waren, warum er Donald Trump nicht interviewen würde, und wie es kam, dass er in den Siebzigern in die SPD eingetreten ist – auch davon erzählt Uli Wickert.

    Wie immer wird auch gesungen, gleich zwei Lieblingslieder unseres Gastes: "Mercedes Benz" von Janis Joplin und "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" von Franz Josef Degenhardt.

    Nach 4 Stunden 47 Minuten sagt Uli Wickert dann zum zweiten Mal in der Geschichte von "Alles gesagt?" sein Schlusswort. Das darf beim unendlichen Podcast ja nur der Gast.

    Hier ein Inhaltsverzeichnis des Gesprächs mit Minutenangaben:
    00:00:02 Das heikle Schlusswort 00:00:05 "Als Junge hatte ich Warzen" 00:00:08 Wo waren Sie, als Notre-Dame gebrannt hat? 00:00:18 Der weinende Helmut Kohl 00:00:20 Wie soll man ein Land regieren, das 246 Sorten Käse hat? 00:00:21 Uli Wickerts Lieblingkäsehändler 00:00:38 Warum Nicolas Sarkozy für Angela Merkel Käse servieren ließ 00:00:39 Camembert schneiden lernen 00:00:46 "Bist Du ein postnationaler Europäer oder ein Bayer?" 00:00:54 Was ist das einzige deutsche Wort, das im Französischen auf Deutsch benutzt werden darf? 01:04:00 Wie sein Vater Erwin Wickert 1939 nach Tokio zur Deutschen Botschaft kam 01:05:00 Eine Kindheit am Mount Fuji 01:05:00 Als Käse in Jochen Wegners Laptop tropfte 01:22:00 Der Großvater war bis zu seinem Tod Nazi 01:30:00 Wie er den Bruder des letzten Kaisers von China in Peking traf 02:11:00 Das berühmte AB-Spiel 02:21:00 "Ich würde Trump nicht interviewen" 02:22:00 "Ich würde dem Papst die Frage stellen, ob er wirklich an Gott glaubt" 02:29:00 Als er sich einmal mit Helmut Schmidt auf Jamaika Kokosnüsse zuwarf 02:46:00 "Angela Merkel hat der Politik Würde zurückgegeben, mit der Art und Weise wie sie zurücktritt“ 03:10:00 Live im Studio am 11. September 2001 03:24:00 "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" 03:28:00 Morgens mit seinen Kindern 03:35:00 Ist er ein Feminist? 03:40:00 Abendessen mit Gerhard Schröder und Bill Clinton 03:51:00 Warum ist er in den Siebzigern in die SPD eingetreten? 03:58:00 Warum John Irving in seinen Romanen den allerletzten Satz zuerst geschrieben hat 04:16:00 Warum er doch nicht Chefredakteur von Sat.1 geworden ist 04:22:00 Pommes Frites müssen immer in die Mitte des Tischs 04:34:00 Seine Begegnungen mit Herbert Marcuse 04:42:00 Wen wählt er?

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  • 25.04.2019
    184 MB
    03:39:25
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    Julia Stoschek, warum ist Kunst eine Religion?

    Sie ist eine der wichtigsten Sammlerinnen für Videokunst. In der neuen Folge unseres unendlichen Podcasts erklärt sie, warum sie überlegt, in Zukunft Alte Meister zu sammeln.

    Julia Stoschek, 43, ist heute eine der weltweit bedeutendsten Kunstsammlerinnen, spezialisiert auf Videoarbeiten. In unserem unendlichen Podcast “Alles gesagt?” spricht sie darüber, welche Kunst am Markt wirklich läuft und wie sie sich im männlich dominierten Kunstbetrieb durchgesetzt hat. Sie berichtet, dass sie mit ihrer „Julia Stoschek Collection” in Berlin derzeit an ihre Grenzen stößt – und warum sie überlegt, in Zukunft lieber Alte Meister zu sammeln.

    Stoschek erzählt über ihre enge Freundschaft mit der PerformancekünstlerinMarina Abramović, wie sie sich vor Jahren beim Inspizieren seines Estrichs in ihren Nachbarn, Künstler Andreas Gursky verliebte, und wie die Sängerin Grace Jones sie in den 90er Jahren einmal beinahe verführt hätte. Außerdem sagt sie, warum sie gerne im Techno-Club Berghain feiert und wie die Geburt ihres Sohnes sie verändert hat.

    Julia Stoschek denkt zudem darüber nach, sich zukünftig stärker in der Firma ihrer Familie zu engagieren. Ihr Vater hat den Autozulieferer Brose Fahrzeugteile vom Mittelständler zu einem globalen Unternehmen mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro und 26.000 Mitarbeiter in 23 Ländern gemacht. Stoschek ist Gesellschafterin.

    Wie immer wird im Podcast auch diesmal gesungen: Julia Stoschek wünscht sich „Das Model” von ihrer Düsseldorfer Lieblingsband Kraftwerk .

    Nach drei Stunden und 39 Minuten beendet Julia Stoschek das Gespräch mit den Gastgebern, ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner. Das darf beim unendlichen Podcast “Alles gesagt?” nämlich nur der Gast.

    Shownotes 00:07:00 Düsseldorfer Begrüßung 00:09:00 Der Namen einer anonymen Künstlerin als Schlusswort 00:18:00 Was soll an Angela Merkels leere Wand im Kanzleramt? 00:25:00 Wie kam sie zur Kunst? 00:44:00 Die künstliche Verknappung der digitalen Kunst 00:47:00 Was bekommt man eigentlich, wenn man Videokunst kauft? 00:56:00 Welche Kunst läuft wirklich am Markt? 00:57:00 Die Alles-Gesagt-Wein-Debatte 01:10:00 Ihre Eltern und die Kunst 01:11:00 Nachts Filme schauen mit dem Vater 01:14:00 „Ich wollte meinen Vater heiraten” 01:28:00 Ihre zukünftige Rolle im Unternehmen 01:29:00 Die Zukunft der Mobilität auf dem Land und in der Stadt 01:32:00 Der Zustand der deutschen Automobilindustrie 01:34:00 Wie lagert man eigentlich Videokunst? 01:41:00 Das viele, liebe Geld in der Familie 01:50:00 Im Berghain feiern 02:03:00 Das Spiel A oder B oder weiter 02:06:00 „Ich verehre Wolfgang Tillmans” 02:12:00 Das Vorbild der Sammlerin Daphne Guinness 02:14:00 Ihre Freundschaft zu Marina Abramovic 02:22:00 Marina Abramovic, Julia Stoschek und Andreas Gursky auf einem Bild 02:26:00 Der männlich dominierte Kunstbetrieb 02:32:00 Ihre neue Liebe zu alten Meistern 02:39:00 Helfen Susan Sonntags Thesen, um Kunst zu verstehen? 02:40:00 Eiswürfel 02:41:00 Der Elefant von Douglas Gordon 02:42:00 „Pseudo-Intellektualität ist wahnsinnig nervig” 02:58:00 Die gefilmten Sittiche von Düsseldorf 03:01:00 „Kunst ist eine neue Religion” 03:01:00 „Lasst den Brad Pitt doch über die Messe laufen” 03:02:00 „Damien Hirst: Wer kauft das noch?” 03:03:00 Was der Rapper Drake in der Kunst will 03:08:00 Vergesst Christoph Schlingensief nicht! 03:12:00 „In Berlin stößt man an seine Grenzen” 03:19:00 Wie sie Andreas Gursky kennenlernte 03:22:00 „Ich weiß nicht, wofür ich stehe.” 03:30:00 20-Stunden-Splatter-Porno 03:34:00 Die frühere Türsteherin Anne Imhof 03:36:00 Die Geschichte mit Grace Jones

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  • 29.03.2019
    304 MB
    06:02:34
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    Marco Börries, wie wird man ein digitales Wunderkind?

    Mit 16 Jahren hat er seine erste Firma mit globalem Einfluss gegründet – 1985 in Lüneburg. Sie machte schnell Microsoft Konkurrenz und schuf die Basis für Open Office, das bis heute weltweit wohl mehr als 100 Millionen Menschen nutzen. Kein Wunder, dass er damals "deutsches Wunderkind" und "deutscher Bill Gates" genannt wurde.

    Seitdem hat Marco Börries, heute 50, noch einige weitere Firmen gegründet und verkauft – und war lange der höchste deutsche Manager im Silicon Valley. Als Yahoo-Vorstand entwickelte er Software für Apples iPhone mit und stritt sich mit Steve Jobs.

    Heute taucht er nicht nur in den Ranglisten der reichsten Deutschen auf – im Podcast erzählt er auch von seinen beruflichen und privaten Krisen und erklärt, warum er die Rolle der amerikanischen Tech-Giganten mittlerweile kritisch sieht.

    Im Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner (der 2011 für kurze Zeit selbst ein Start-up mit Börries hatte) erzählt der Multigründer, warum seine Karriere ohne Schuleschwänzen nicht geklappt hätte und warum seine Frau und er nach einer Scheidung ein zweites Mal geheiratet haben.

    Wie immer im Podcast wird auch gesungen: dieses Mal Personal Jesus von Depeche Mode, einer der Lieblingsbands von Marco Börries. Nach sechs Stunden beendet der Unternehmer das Gespräch. Das darf beim unendlichen Podcast "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:00:00 Die Zwölf-Minuten-Episode mit Ulrich Wickert – und ihre Folgen 00:04:00 Marco Börries, das deutsche Wunderkind 00:11:00 Sein 100-Millionen-Deal 00:12:00 "1984 habe ich das erste Mal einen Mac auf der Cebit gesehen" 00:14:00 Firma gegründet, Schule geschwänzt 00:18:00 Die Cebit und das tragische Schicksal der Büroautomaten 00:24:00 Vom Radrennfahrer zum Programmierer 00:25:00 Mit 14 von Lüneburg nach Palo Alto ins Silicon Valley 00:28:00 "Ich wollte gar nicht mehr zurück" 00:32:00 Warum programmieren heute viel weniger Frauen als Männer? 00:46:00 Der Durchbruch von Bill Gates 00:55:00 Der Teenie-Unternehmer 01:06:00 Seine Eltern in der eigenen Firma 01:21:00 "Linux powert heute die Welt – es sieht nur keiner" 01:40:00 Sein Beitrag zur Entwicklung des iPhones 01:48:00 Erinnerungen an den Blackberry 02:07:00 Der Fall Nokia 02:29:00 "Facebook monetarisiert mich – und ich kann deshalb die Nachrichten, die ich sehen will, irgendwann nicht mehr sehen" 03:02:00 Wie können kleine Firmen in der digitalisierten Welt überleben? 03:03:00 Wann wird klar sein, dass sein neues Start-up funktioniert? 03:24:00 Jochen Wegners Bonsaibaum-Bestellungen online 03:53:00 "Wo geht das Ganze hin?" 03:55:00 "Wir müssen Arbeit neu definieren" 03:57:00 Wie erzieht er seine Kinder? 03:59:00 Der erste Moment von "Jetzt habe ich genug Geld": "Samstags im Plattenladen alle Platten kaufen zu können, die ich kaufen wollte" 04:12:00 "Das Silicon Valley ist heute ein Land von Söldnern" 04:13:00 "Du darfst Deinen eigenen Bullshit nicht glauben" 04:29:00 Die Debatte um Huawei und 5G 04:46:00 "Autofan war ich mal – das ist vorbei" 04:47:00 Sein Ausstieg bei Sun 2001: "Ich habe jahrzehntelang ungesund gelebt" 04:58:00 "Amazon ist das neue Microsoft" 05:08:00 "Ich werde nicht sagen, dass es nie eine fünfte Firma geben wird" 05:09:00 "Warum tue ich mir das an?" 05:18:00 Die Flugtaxis kommen 05:25:00 "Ab wann sagen wir als Gesellschaft 'Stopp'?" 05:31:00 Silicon Valley und ewiges Leben: "Who wants to live forever?" 05:41:00 Was braucht Deutschland? 05:47:00 "Wir hätten mehr gegen den Brexit tun können" 05:54:00 "Wer sagt mir, dass die Ratings fair sind? Kann der Taxifahrer gegen die Sternchen in der App protestieren?" 06:00:00 "Ich versuche, mit Technik mein Leben zu verbessern" 06:00:00 Er ist kein Instagram-Vater wie Mick Jagger 06:01:00 Digitale Abstinenz

    Ungefähr alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch.

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an [email protected]

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  • 08.03.2019
    10 MB
    12:18
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    Gibt es noch gute Nachrichten, Herr Wickert?

    Er ist der Mr. Tagesthemen: Ulrich Wickert, Journalist, Moderator, Bestseller-Autor, viele Jahre lang Moderator der “Tagesthemen”. Geboren wurde er 1942 in Tokio, sein Vater arbeitete dort in der Deutschen Botschaft. Die ersten Lebensjahre verbrachte er mit seiner Familie am Fuße des Mount Fuji, Tokio war im Zweiten Weltkrieg zerbombt worden. Anschließend ist er in Heidelberg aufgewachsen, früh ging er nach Paris - Frankreich hat ihn nie wieder losgelassen. Er wurde Journalist, Studioleiter der ARD in Washington, New York und in Paris.

    Im Podcast erzählt er, wie er 1984 als Frankreich-Korrespondent durch einen Beitrag berühmt wurde, in dem er die viel befahrene Place de la Concorde zu Fuß überquerte, ohne nach den Autos zu sehen.

    1991 holte ihn Hanns Joachim Friedrichs als seinen Nachfolger zu den Tagesthemen nach Hamburg. Ulrich Wickert moderierte die Nachrichtensendung 15 Jahre lang. Er ist auch als Buchautor erfolgreich, insbesondere mit Krimis, die in seinem Lieblingsland Frankreich spielen. Der 76-jährige ist mit Julia Jäkel verheiratet, der Chefin des Verlags Gruner & Jahr.

    Nach bereits 12 Minuten beendet Ulrich Wickert das Gespräch mit dem ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner. Das darf beim unendlichen Podcast “Alles Gesagt?” nur der Gast, indem er ein zuvor festgelegtes “Schlusswort” ausspricht.

    Ulrich Wickert wählt im Podcast zu Beginn das Wort “Giovanni”, weil der Chefredakteur der ZEIT doch bald 60 Jahre alt werde. Offensichtlich ungeplant rutscht ihm das Wort heraus, als er von seiner ersten Moderation des ARD-Jahresrückblicks im Jahr 1992 erzählt. Damals lernte er beim Bayerischen Rundfunk auch einen jungen Filmautor mit dem Namen Giovanni - an dieser Stelle bricht der Podcast ab. Wir gehen davon aus, dass es sich um Giovanni di Lorenzo handelte, der am 9. März 2019 60 Jahre alt wird.

    00:02:39 Sein Schlusswort: „Giovanni” 00:03:27 Wie er in Paris berühmt wurde 00:06:05 „Über die Straße gehen - darüber dreht man keinen Film” 00:06:20 Wie er Mister Tagesthemen wurde 00:07:36 Sein Spruch von der „geruhsamen Nacht” 00:09:13 „Ich habe nie Fremdworte benutzt” 00:11:05 Die Freundschaft mit seinem Vorgänger Hanns Joachim Friedrichs 00:12:00 Das Schlusswort fällt versehentlich

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  • 28.02.2019
    261 MB
    05:10:43
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    Wann fliegen die Helikopter-Taxis, Dorothee Bär?

    Seit einem Jahr ist Dorothee Bär Staatsministerin für Digitalisierung bei der Bundeskanzlerin. Dass sie zum Amtsantritt im Fernsehen auch über Flugtaxis sprach, blieb vielen im Gedächtnis. Was hat sie seitdem bewirkt?

    Die 40-jährige CSU-Politikerin streitet über ihre Themen auch mit ihrer eigenen Partei - und mit ihrer obersten Chefin im Kanzleramt. Im Podcast erzählt Dorothee Bär, wie es war, in einer Familie von Bürgermeistern aufzuwachsen, wie sie sich als Jugendliche mit der Kirche angelegt hat, und warum sie als Frau in der Politik zur „Erfahrungsfeministin” wurde.

    Sie berichtet, dass Horst Seehofer ihr bei den Verhandlungen zur Jamaika-Koalition über den Mund gefahren ist, warum sie einen Jagdschein gemacht hat - und immer noch darauf wartet, erwachsen zu werden. Dorothee Bär überrascht die Gastgeber, ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-Online-Chefredakteur Jochen Wegner, mit Fragen zu deren Biografie, erklärt, dass sie als Teenager konservativer war als heute, bringt Essen aus ihrer fränkischem Heimat mit und singt gemeinsam mit den Gastgebern „Hier kommt Alex” von ihrer Lieblingsband, den Toten Hosen.

    Nach 5 Stunden und 10 Minuten beendet Dorothee Bär das Gespräch. Das darf beim unendlichen Podcast Alles Gesagt? nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:03:45 Das erste Alles-Gesagt-Baby ist da 00:05:18 Der Dackel hat einen Instagram-Account 00:17:10 Was ist der Titel „Staatsministerin” wert? 00:17:55 „Ich bin eine Erfahrungsfeministin” 00:33:20 Dirndl-Expertise 00:48:40 Die Teilzeit-Falle bei ihren Freundinnen 01:15:00 „In München war ich nie mit Jeans an der Uni” 01:32:00 „Das sind meine dollen fünf Minuten, wenn ich mich ärgere” 01:42:00 Sushi und dazu ein Bocksbeutel aus Unterfranken 02:02:00 Snooze oder Aufstehen? 02:21:00 Das Flugtaxi-Interview 02:32:00 Rohrpost im Kanzleramt 02:41:00 Die Uploadfilter-Verschwörungstheorie 02:42:00 Die 5G-Debatte: Können uns Chinesen abhören? 03:06:00 Europe? Das war mal eine Band, oder? 03:17:00 Die Programmiersprache Scratch in der Schule 03:25:00 Sie liebt Schlager 03:42:00 Obdachlose im Schatten von Tesla 03:50:00 „Ich warte immer noch auf den Moment, erwachsen zu sein” 04:03:00 Sie liebt die Künstlerin Niki de Saint Phalle 04:07:00 Sie hat auch den Jagdschein gemacht 04:12:00 Als Horst Seehofer ihr über den Mund gefahren ist 04:13:00 Warum gibt es kein Digitalministerium? 04:29:00 „Ich war mit 15, 16 definitiv konservativer, als ich es heute bin” 04:37:00 Die kleine KI des Alles-Gesagt-Podcasts 04:55:00 „Ich habe mit meinen Eltern viele Kämpfe ausgefochten, ich wollte das Gymnasium wechseln” 04:59:00 Mit Deutschlandtrikot in der High School - und im Bundestag 05:01:00 „Ich bin Hardcore-FC-Bayern” 05:03:00 Wir singen „Hier kommt Alex” - „Wegen Dobrindt?” 05:08:00 „Ich kann beim Singen leider keinen Ton leiden”

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  • 14.02.2019
    309 MB
    06:08:20
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    Warum beschweren sich die Ossis, Jana Hensel?

    2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal, und Deutschland diskutiert wieder über das Verhältnis von Ost und West. Mittendrin: die Schriftstellerin und Journalistin Jana Hensel, die 2002 mit ihrem Bestseller "Zonenkinder" bekannt wurde und die das Thema seitdem nicht mehr losgelassen hat.

    Zuletzt hat sie gemeinsam mit Wolfgang Engler das Buch "Wer wir sind – Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein" veröffentlicht und für DIE ZEIT ein persönliches Interview mit Angela Merkel geführt, das international Schlagzeilen machte.

    Im Podcast erzählt Jana Hensel von ihrem Erfolg, der über Nacht kam und sie überforderte, ebenso wie von späteren Misserfolgen und wie sie diese schweren Zeiten überstanden hat. Sie spricht über ihren Vater, der in der DDR erfolgreich war und in der Bundesrepublik beruflich scheiterte, von ihrem Traum, die nächste Steffi Graf zu werden – und warum Ossis sich bis heute untereinander erkennen. Gemeinsam mit den Gastgebern singt sie "Go West" von den Pet Shop Boys, das Lied, das in "Zonenkinder" eine besondere Rolle spielt.

    Nach sechs Stunden und acht Minuten schließlich beendet Jana Hensel das Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner. Das darf beim unendlichen Podcast Alles Gesagt? nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:07:00 Nach Berlin gespült 00:14:00 Bei Angela Merkel im Kanzleramt 00:26:00 Ost-West: Wir sind heimisch geworden in den falschen Sätzen 00:39:00 "Ich schreibe nur 'ich', wenn ich gescheitert bin" 00:52:00 Wie entstand Jana Hensels Bestseller Zonenkinder? 01:08:00 Zu Gast bei Harald Schmidt 01:29:00 "Die jammert doch nur" 01:30:00 "Warum sage ich manchmal 'wir'?" 01:52:00 Das Scheitern ihres Vaters 02:15:00 "Ich habe keine Beziehung zu den Büchern" 02:32:00 Das Fremdeln des Wessis unter Ossis 02:47:00 Rassismus und Fremdenfeindlichkeit 02:58:00 Was wurde aus den Ossis, die in den Westen gegangen sind? 03:14:00 "Das Land bricht gerade auseinander" 03:32:00 Die Debatte um den Schriftsteller Takis Würger 03:59:00 Jochen Wegners AB-Test 04:03:00 Die ostdeutsche Steffi Graf 04:23:00 "Wiedervereinigung? Die ist brutal schiefgegangen" 04:40:00 Die richtige Schule finden für den Sohn 04:53:00 "Die gemäßigte Zeit der DDR" 04:43:00 Unter Männern im Journalismus 05:13:00 Es gibt Super-Frites! 05:16:00 Gibt es die große West-Erzählung? 05:26:00 Die große Maschine Liebe 05:33:00 Good Bye, Lenin! und Das Leben der Anderen 05:46:00 Die Grünen und der Osten 05:53:00 "Natürlich kann ich Sächsisch" 06:05:00 Alles-gesagt-Karaoke: Go West von den Pet Shop Boys

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  • 04.12.2018
    264 MB
    05:14:55
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    Herr Grönemeyer, warum werden Sie von den Deutschen so geliebt?

    Herbert Grönemeyer redet über Deutschland, sein Leben und seine Karriere, über seine Anfänge in Bochum und seine Jahre in London, über Begegnungen mit Willy Brandt und Nelson Mandela, Bono und Nastassja Kinski, über seine Skepsis gegenüber Spotify, seine Leidenschaft für Autos, seine Familie und Freunde, seine musikalischen Vorbilder, über sein schwieriges Verhältnis zu Boulevardmedien – und über sein letztes Konzert, das er mit 89 Jahren spielen will.

    Im Podcast erzählt er, woher die Lebensfreude seines Vaters kam, wie er als Fußballspieler war und was ihm kurz vor seinem Durchbruch als Sänger eine Wahrsagerin prophezeite. Er probiert widerwillig den angebotenen sardischen Rotwein, lobt aber den Kuchen, der nach einem Rezept seiner Mutter gebacken wurde. Und mitten im Gespräch greift er sich eine Ukulele, die er im Podcaststudio entdeckt. Gemeinsam mit seinen Gastgebern singt er "Männer".

    Nach 5 Stunden und 15 Minuten schließlich beendet Herbert Grönemeyer das Gespräch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner. Das darf beim unendlichen Podcast "Alles Gesagt?" nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:10:05 Mein Vater sang so falsch, er flog aus dem Chor 00:12:20 Wie geht‘s Deutschland? 00:15:25 Kaffeetrinken mit Willy Brandt und Nelson Mandela 00:19:20 40 kluge Köpfe für das Land 00:24:10 Wie geht‘s Großbritannien? 00:36:50 Die Weite von Berlin 00:42:20 Dreharbeiten in der DDR 00:53:00 „Spiel bloß nicht in der DDR“ 00:58:00 Die Bergbau-Familie Grönemeyer 00:59:00 Sein Vater 01:11:00 Die Gitarre und die Mädchen in der Bretagne 01:12:00 „Ich sollte Friederike heißen“ 01:17:00 Das erste Instrument: Ukulele 01:20:00 Der Weg zum Theater 01:23:00 Der erste Plattenvertrag 01:25:00 Die ersten Platten: alle Flops 01:27:00 Dreharbeiten zu „Das Boot“ 01:30:00 Sein Lehrer Peter Zadek 01:32:00 Der Autofan Grönemeyer 01:50:00 Grönemeyer, Amend und Wegner singen Männer 02:01:00 Das schnelle A-oder-B-Spiel 02:12:00 Wer ist deutsch? 02:15:00 Die große Debatte seit 2015 02:27:00 Auf Deutsch singen 02:30:00 Seine Favoriten von Rio Reiser bis Peter Fox 02:36:00 Warum lieben die Deutschen ihn so? 02:48:00 Sein Vater Teil 2 03:06:00 Wie Musiker heute Geld verdienen 03:13:00 Zuhause hört er HipHop 03:21:00 Die Macht der Algorithmen 03:30:00 „Ich singe so, wie ich mich bewege“ 03:40:00 Heute ist jeder ein Star auf Instagram 03:42:00 Sein Verhältnis zu den Medien 03:45:00 Die Paparazzi-Affäre 03:49:00 Die öffentlichen Gefühle 04:00:00 Die nächste Platte 04:05:00 Der Bergwerksdirektor Eisenmenger 04:12:00 Was Grönemeyer in sein Smartphone tippt 04:24:00 Angela Merkels Wir-schaffen-das und die große Flüchtlingsdebatte 04:30:00 Der Erfolg der Rechten 04:36:00 Theatermensch Grönemeyer 04:41:00 Der Filmschauspieler Grönemeyer und „Das Boot“ 04:44:00 Vor seinem Elternhaus in Bochum 04:47:00 Vom Älterwerden 04:52:00 Papa Grönemeyer 04:54:00 Über Beziehungen 04:56:00 Über Freundschaften 05:01:00 Über Bono 05:05:00 Wie schreibt er seine Melodien? 05:06:00 Wie arbeitet er mit seinem Produzenten? 05:09:00 Als er einmal eine komplette Plattenproduktion weggeworfen hat 05:14:00 Scheitern als Chance

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  • 18.10.2018
    166 MB
    03:18:21
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    Christian Lindner, warum wollen Sie nicht regieren?

    Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hätte in der dramatischen Freitagnacht des 4. September 2015, als Angela Merkel Tausenden in Budapest festsitzenden Flüchtlingen die Einreise und ein Asylverfahren in Deutschland ermöglichte, genauso gehandelt wie die Kanzlerin. In der neuen Ausgabe unseres Interviewpodcasts Alles gesagt? antwortet Lindner auf die Frage, ob er damals wie Merkel das Dublin-Verfahren ausgesetzt hätte, mit "Ja". Auch auf die Frage, ob dieses Handeln ein humanitärer Schritt gewesen sei, sagt er: "So ist es." Das sei "richtig und vertretbar" gewesen. "Aber am Montag hätte man sagen müssen: Ab jetzt gelten die alten Dublin-Regeln."

    Mehr als drei Stunden spricht Christian Lindner in Alles gesagt? über Migration und Klimawandel, über die Lehren aus der Bayern-Wahl, über die Gründe für das Scheitern von Jamaika und mögliche FDP-Koalitionen nach der nächsten Bundestagswahl, über den Philosophen Peter Sloterdijk und Star Wars, über seine Jugend in Wermelskirchen – und Currywurst. Die Interviews des potenziell unendlichen Podcasts Alles gesagt? von ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner folgen einer besonderen Regel: Das Gespräch endet erst dann, wenn der Gast es für beendet erklärt. Lindner sprach drei Stunden und 18 Minuten.

    Shownotes 00:09:00 Christian Lindners Blick auf den Journalismus 00:10:00 Es gibt Mosel-Riesling 00:13:00 Wer wählt heute FDP? 00:16:00 In Bayern bleibt nicht alles gleich 00:21:00 Der Untergang von 2013 00:23:00 Lindners 360-Grad-Liberalismus 00:28:00 Es gibt Currywurst 00:32:00 Sein erster Porsche 00:53:00 Der Relaunch der Partei - und der Trick mit der Farbe 00:56:00 Wahlkampfbilder im durchgeschwitzten T- Shirt 00:58:00 Das Leben nach dem Tod 00:59:00 Der Star-Wars-Experte Lindner 01:05:00 Kein Ziel, kein Vertrauen, keine Führung, kein Jamaika 01:14:00 Bei den Klimazielen sind sie alle gleich 01:18:00 Als Merkel ihm sagte, sie werde verhindern, dass er das Land in Brand setze 01:29:00 Über Selbstzweifel 01:31:00 Wenn in der Politik rhetorische Kugeln fliegen 01:32:00 Marmorkuchen oder Schichtkuchen 01:38:00 Die Flüchtlingskrise 01:39:00 Die AfD 01:41:00 Geisterfahrer in Europa 01:42:00 Die Flüchtlingskrise, Teil 2 01:47:00 Der Weg Merkel 01:49:00 Seine Vision für den Planeten 01:54:00 Lindner hat keine Vorbilder 01:55:00 Über Genscher und Lambsdorff 02:01:00 Das Wesen des Liberalismus 02:07:00 Das Gegenbild des Liberalismus 02:13:00 Gewichtsprobleme in der Jugend und die Medien von heute 02:16:00 Das legendäre Gespräch zwischen Franz Josef Strauss und Günter Gaus 02:19:00 Ein Spiel mit 26 Fragen: A oder B oder weiter 02:24:00 Warum "Drive" einer seiner Lieblingsfilme ist 02:28:00 Merkel oder Merkel? 02:30:00 Das Telefongespräch mit Peter Sloterdijk und eine spontane Lesung aus dem Werk des Philosophen über "den Arsch" 02:37:00 Die ideale Bundesregierung 02:39:00 Erst Zivildienst... 02:41:00 ...dann Bundeswehr 02:49:00 Aggressivität gehört zu Lindner 02:51:00 Lindner porträtiert Lindner 02:54:00 Über politisches Leben 02:58:00 Das Kapitel Jürgen W. Möllemann 03:07:00 Als Guido Westerwelle an einem Sonntag anrief

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  • 11.09.2018
    180 MB
    03:34:04
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    Rubin Ritter, schreien Sie noch vor Glück?

    In der sechsten Folge spricht der CEO von Zalando mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner zum zehnjährigen Jubiläum über den Milliardenerfolg seines Start-ups, das berühmte Zurückschick-Problem und die Kritik an Arbeitsbedingungen, warum er mit Ende 20 bei McKinsey unglücklich der Rente entgegensteuerte und was bei seinem Unternehmen passiert, wenn in einem Paket plötzlich eine Schildkröte steckt.

    Der 36-jährige Ritter spricht von seiner Hippie-Kindheit und warum er schon als Teenager Unternehmer werden wollte, sich aber dann doch nicht getraut hat, selbst zu gründen. Er verrät, dass der Werbespruch "Schrei vor Glück" fast nicht veröffentlicht worden wäre und wie seine Freundin und er sich im kommenden Jahr die Elternzeit aufteilen wollen. Zudem testet Ritter Red Bull ohne Zucker und erklärt, warum Deutsche anders einkaufen als Italiener.

    Und mitten in unserer Aufzeichnung klingelt ein Zalando-Bote an der Tür, von dem der Unternehmer nichts wusste. Das Gespräch beendet Rubin Ritter nach 3 Stunden und 34 Minuten. Das darf bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast.

    00:03:17 Mit Bügeleisen zum Investorentreffen 00:04:37 Eine halbe Milliarde Euro eingesammelt 00:08:34 36 Jahre, Schuhgröße 42, manchmal 43 8:34 00:14:08 Einstellungskriterium: Ikea-Schreibtisch selber bauen 00:16:12 Mit Hippie-Eltern in der umgebauten Fabrikhalle 00:21:01 BWLer aus Überzeugung 00:28:00 Frühstücken mit Franzbrötchen aus Kiel 00:29:50 Abi mit 1,0 00:35:00 Sein Einstieg in Zalando 00:36:40 Unglücklich bei McKinsey: In der Sackgasse 00:40:40 Die erste Zeit Zalando: "Wir hatten keinen blassen Schimmer" 00:41:40 Die ersten 20 Millionen 00:43:45 Von Februar auf März: Umsatz-Verzehnfachung 00:44:48 Die Geschichte von "Schrei vor Glück" 00:49:25 Das Zurückschick-Problem I 00:51:50 Gründungsmythos 00:56:50 Das erste Produkt: Flipflops 00:59:50 Wie Zalando Berlin umbaut 01:02:00 Plötzlich ein Milliardenkonzern 01:04:00 Team Wallraff deckt schlechte Arbeitsbedingungen auf 01:08:40 "Kein Mensch will 300.000 Produkte sehen" 01:09:40 Das Zurückschick-Problem II 01:14:18 Eine Schildkröte im Paket 01:18:27 Kleine Länderkunde: Wer in Europa bestellt wie? 01:20:00 Frauen und Männer 01:22:00 Europa und die Folgen von Trump 01:33:00 "Nicht mehr Garage": Wie führt man 15.000 Angestellte? 01:37:45 Die Entlassenen von Berlin 01:44:00 Ersetzen Algorithmen Menschen? 01:51:00 Gibt es "Cozy Dads" wirklich? 01:53:00 Der Red-Bull-Test 01:58:00 Kleine Länderkunde II: Kaufen Bayern anders? 02:01:00 Als der Zalando-Bote an der Tür unseres Studios klingelte 02:12:00 Rubin Ritters Mickey-Maus-Pullover 02:33:20 Die Null-Frauen-Quote 02:43:00 Der werdende Vater und seine Auszeit 02:48:00 Der Vorname Rubin 02:51:00 Der Kinderriegel-Test 02:53:00 Unser A-oder-B-Spiel 02:58:00 Wie arbeitet das CEO-Trio zusammen? 03:08:00 Ein Tag im Leben von Rubin Ritter 03:13:00 Die Rolle von Rocket Internet bei Zalando 03:16:00 Zerstört Zalando das Stadtbild? 03:23:00 War Neckermann das analoge Zalando? 03:25:25 "Was ist ein Megatrend und was einfach nur Blödsinn?" 03:29:00 Zalando-Kunden werden jünger und geben weniger Geld aus 03:30:00 Rote Zahlen 03:32:30 Gutes Wetter, schlechtes Wetter

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  • 10.08.2018
    207 MB
    04:06:16
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    Sophie Passmann, warum hassen Sie Menschen?

    In der fünften Folge spricht die Komikerin, Autorin und Moderatorin mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner über das Politikverständnis ihrer Generation, wie es ist, auf Instagram und für Jan Böhmermann zu arbeiten, warum sie als Studentin in Freiburg einmal einen Fuchs geklaut hat und was der wahrscheinlich beste Käsekuchen der Welt mit dem Berghain zu tun hat.

    Im Podcast erzählt die 24-Jährige, wie es war, als Manisch-Depressive aufzuwachsen, warum ihr allererstes Date ausgerechnet in Fulda stattfand und dass sie einmal darüber nachgedacht hat, sich die Silhouette von Pocahontas tätowieren zu lassen. Sie singt mit den beiden Gastgebern das alte Arbeiterlied "Bella Ciao", das jetzt wieder in den Charts ist – und überrascht mit einer zweiten Gesangseinlage, bis sie das Gespräch nach 4 Stunden und 5 Minuten beendet. Das darf bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast.

    00:06:00 Arbeiten mit Jan Böhmermann 00:14:00 Weintrinken mit Frau Passmann 00:18:00 Weibliche Humorvorbilder 00:28:00 Jürgen Vogel und Sexismus 00:37:00 Das furchtbare Berlin 00:40:00 Der beste Käsekuchen der Welt (mindestens) 00:43:00 Late Night in Freiburg 00:52:00 Der eigentliche Schmerz 01:39:00 Was junge und alte weiße Männer nicht über Humor wissen 01:56:00 Männer, Frauen und die Folgen von #MeToo 02:12:00 Wir spielen A oder B und essen vegan 02:38:00 Skateboard kaufen mit Sophie Passmanns Mutter 03:07:00 Warum will niemand mehr Karriere machen? 03:16:00 Arbeiten auf Instagram 03:29:00 Ciao bella, ciao! 03:45:00 Sie hat einen Fuchs geklaut

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  • 29.06.2018
    146 MB
    02:54:07
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    Tim Raue, was haben Sie eigentlich gegen Soja-Bratwürste?

    In der vierten Folge spricht der Sternekoch mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner über das komplizierte Geschäftsmodell Spitzenküche. Wie es war, mit einer überforderten Mutter und einem gewalttätigen Vater aufzuwachsen, und was er in seiner türkischen Jugendgang fürs Leben gelernt hat. Tim Raue erklärt, warum er spanische Trüffelchips über alles liebt, aber weder Champagner noch Bier mag, und verrät sein Geheimnis, wie man Lachs besonders zart zubereitet.

    Im Podcast erzählt er von seinen Tattoo-Träumen, schlaflosen Nächten wegen eines Dreiviertel-Millionen-Kredits und sagt: „Im Geldvernichten bin ich auch heute noch eine absolute Granate.“ Er provoziere lieber, anstatt alle zufriedenzustellen – einmal im Gespräch streckt er seine Zunge raus. Dann überraschen wir ihn mit einem Gast aus Kreuzberg – bevor Raue das Gespräch nach 174 Minuten beendet. Das kann bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:04:00 Erste Erfolge 00:10:00 Restaurantsbesuch bei Tim Raue 00:20:00 Provokationen beim Kochen 00:21:00 Catering für Tim Raue 00:24:00 Sein Lachs-Test 00:27:00 Alte Männer-Freunde 00:35:00 Gäste bei Raues 00:38:00 Der junge Raue bei Alain Ducasse 00:47:00 Geschäftsmodell Sterneküche 00:55:00 Weintrinken mit Tim Raue 00:56:00 Kulinarische Sprache 01:02:00 Umgang in der Küche 01:15:00 Der gewalttätige Vater 01:23:00 Weg in die Gangwelt 01:39:00 Abschied von der Gangwelt 01:41:00 Berufsberatung 01:46:00 Geheimnis seines Erfolgs 01:59:00 Der Überraschungsgast 02:27:00 Kochen für Angela Merkel, Barack und Michele Obama 02:43:00 Der Netflix-Effekt 02:49:00 Die Allergien von heute 02:51:00 Sein eigene Ernährung

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  • 01.06.2018
    174 MB
    03:27:24
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    Katarina Barley, wer sind Sie und wenn ja, wie viele?

    In der dritten Folge spricht die Bundesjustizministerin mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner über ihre Identitäten als Deutsche und Britin, Politikerin und Richterin, Feministin und Sozialdemokratin, Mutter, Triererin und Rock-'n'-Roll-Tänzerin.

    Sie ist der Shootingstar der SPD: 2013 erstmals in den Bundestag gewählt, 2015 Generalsekretärin, 2017 Familienministerin und kurz darauf zusätzlich Arbeitsministerin, seit 2018 Justizministerin. Zuvor war sie Richterin und Anwältin und sagt: "Mein Traumjob ist Bundestagspräsidentin."

    Im Podcast erzählt sie von ihrer deutsch-britischen Familie, warum sie lange dachte, sie selbst sei nur gut für die zweite Reihe – und verrät ihr Geheimnis im Umgang mit "grumpy men", ob jung oder alt. Kurz nachdem noch ihr Lieblingslied "Poison" von Alice Cooper gesungen wird, beendet Katarina Barley nach 3 Stunden und 28 Minuten das Gespräch. Das kann bei “Alles gesagt?” nämlich nur der Gast.

    Shownotes: 00:07:00 Unser Leben mit dem Datenschutz 00:34:00 Die Geschichte von Katarina Barleys Familie 00:44:00 Einwanderung 00:56:00 Die Richterin Barley 01:08:00 Komplizierte Männer 01:29:00 Die Feministin Barley 01:41:00 Die Ministerin Barley 02:02:00 Die Mutter Barley 02:27:00 Die SPD 02:35:00 Barleys Zeit als Jurastudentin in Marburg 02:50:00 Berufswunsch Journalistin 02:58:00 Barleys Berufsberatung 03:01:00 SPD, Teil 2 03:15:00 Die Rock-'n'-Roll-Tänzerin Barley 03:18:00 Die Britin Barley über die britische Monarchie 03:23:00 Was die deutsche Politik vom Brexit lernen kann 03:24:00 Ein Lied für Barley

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  • 23.04.2018
    80 MB
    01:36:09
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    Nina Hoss, hatten Sie einen Übervater?

    In der zweiten Folge erzählt die bekannteste deutsche Schauspielerin ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur von ihrer Familie: ihrem Vater, dem berühmten Gewerkschafter und Mitgründer der Grünen, und ihrer Mutter, einer Theaterintendantin.

    Sie ist eine der wenigen international erfolgreichen deutschen Schauspielerinnen, ausgezeichnet mit dem Berlinale Bären, dem Deutschen Filmpreis, dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera. Durch ihre Rolle in „Das Mädchen Rosemarie” wurde sie 1996 über Nacht berühmt und ist es geblieben.

    Im Podcast berichtet sie von ihrer Karriere, ihrer Art, zu arbeiten, und wie sie einmal fast eine Aufführung verpasst hätte - wenn ihre Mutter sie nicht im Supermarkt aufgestöbert hätte. Am Schluss singen wir “Sag mir, wo die Blumen sind?“, bevor Nina Hoss das Gespräch nach 95 Minuten beendet. Das kann bei “Alles gesagt?” nämlich nur der Gast.

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  • 23.04.2018
    132 MB
    02:37:43
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    Robert Habeck, ist die Welt noch zu retten - und die Grünen auch?

    In der ersten Folge spricht Grünen-Chef Robert Habeck mit ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner live vor 1200 Zuhörern über das Thema Freiheit, aber auch über seine Politik, sein Leben und die Frage, warum Flens nicht immer ploppt

    Er ist der neue Bundesvorsitzende der Grünen und vermisst sein altes Leben als Schriftsteller. Er ist an der Küste aufgewachsen und versucht heute von Berlin aus die Welt zu retten. Er wird mit Emmanuel Macron, Justin Trudeau und Sebastian Kurz verglichen, aber selber sieht er sich eher „wie die Loser-Typen in Nick-Hornby-Romanen.” Und er singt Dänisch aus dem Stand, hält einen Vortrag über das tragische Leben der Schriftstellerin Sylvia Plath, bevor er das Gespräch nach 158 Minuten beendet. Das kann bei “Alles gesagt?” nämlich nur der Gast.

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