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Das Politikteil

Warum kostet ein Kalb in Deutschland nur ein paar Euro? Kann Joe Biden die USA versöhnen? Und sind die Volksparteien noch zu retten?Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch.Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt, und Heinrich Wefing.

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  • 23.09.2022
    45 MB
    53:06
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    Isoliert, gedemütigt, unter Druck – wie weit geht Putin?

    Mit seiner Fernsehrede an die Nation und dem Befehl zur Mobilisierung von weiteren 300.000 Mann hat Russlands Präsident Wladimir Putin den Krieg gegen die Ukraine noch einmal massiv eskaliert. „Die Rede war ein Donnerschlag in einer Reihe von Donnerschlägen“, sagt Sabine Fischer, eine der besten Russland-Kennerinnen in Deutschland, in „Das Politikteil“, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE.Was genau hat Putin verkündet, was steckt dahinter? Was treibt ihn an: die militärischen Erfolge der Ukrainer? Der wachsende innenpolitische Druck? Welche Optionen hat Putin überhaupt noch? Und wie sollte der Westen jetzt reagieren? Darüber sprechen Ileana Grabitz und Heinrich Wefing diese Woche in „Das Politikteil“.Sabine Fischer, die selbst jahrelang in Moskau gelebt hat und heute Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist, sagt: „Putin eskaliert, weil er mit dem Rücken zur Wand steht und keine andere Option hat. Er hat sich selbst den Rückweg abgeschnitten.“ Fischer erklärt, was die Mobilisierung mit den Scheinreferenden in den russisch besetzten Gebieten zu tun hat und warum die für Anfang kommender Woche geplante Annexion dieser Gebiete durch Russland für Putin so wichtig ist – und für die Ukraine und den Westen potenziell so gefährlich.Sabine Fischer sagt: „Ab der Annexion dieser Gebiete wird Russland argumentieren, dass jeder Angriff darauf ein Angriff unmittelbar auf russisches Territorium sein wird.“ Und das könnte Putin als Vorwand für eine noch weitere Eskalation nutzen, bis hin zur Drohung mit einem Atomschlag. Wie soll die Ukraine darauf reagieren? Und wie der Westen?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 16.09.2022
    50 MB
    59:57
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    Die Deutschen und der Waschlappen: Über den Gemütszustand der Repuplik vor dem womöglich "heißen Herbst"

    Unruhen, Krawalle, brennende Barrikaden? Politiker und Medien warnen vor einem "heißen Herbst", davor, dass sich der Unmut über steigende Preise, unbezahlbare Gasrechnungen, kalte Wohnzimmer und herablassende Einspartipps (Waschlappen statt Dusche) in die Wut auf "die da oben" verwandelt – mit unguten Folgen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) befürchtet eine "wachsende Verachtung der Demokratie", Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) spricht sogar bereits von "Volksaufständen". Ist das Panikmache oder berechtigte Sorge? Wird die Republik bald schon von einer Protestwelle erfasst, wie sie Frankreich vor wenigen Jahren mit den Gelbwesten-Krawallen erlebt hat?In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit dem Psychologen und Marktforscher Stephan Grünewald über den mentalen Zustand der Deutschen. Der Mitgründer des Marktforschungsinstituts Rheingold hat gerade eine aktuelle Studie darüber vorgelegt, wie sich die Ballung von Kriegs-, Corona-, Klima- und Energiekrise auf die kollektive Befindlichkeit der Deutschen auswirkt, was sie im Spätsommer 2022 fürchten, was sie sich wünschen und wie viel revolutionärer Geist in ihnen steckt.Stephan Grünewald, 61, absolvierte ein Psychologiestudium an der Universität Köln und gründete 1987 gemeinsam mit einem Partner das Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen, seit 1997 das Rheingold Institut. Grünewald, der eine Zeit lang parallel als Psychotherapeut arbeitete, ist Autor mehrerer Sachbücher, die bekanntesten sind "Deutschland auf der Couch" (2006) und "Die erschöpfte Gesellschaft" (2013).Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 09.09.2022
    55 MB
    01:04:57
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    "Kanzler im Wartestand – so sieht er sich." Kann Friedrich Merz die CDU zurück zur Macht führen?

    Sicherheit, Familienwerte, Patriotismus – über Jahrzehnte hinweg war dies der Markenkern der CDU. Doch diese Gewissheit ist längst verflogen. Seit ihrer Niederlage bei der Bundestagswahl 2002 schwankt die "naturgegebene Regierungspartei" (Selbstbild) zwischen der Sehnsucht nach einem klaren konservativen Profil und der Einsicht, dass dieses nicht mehr zur gesellschaftlichen Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts passt. Wohin die CDU steuert, weiß sie selbst noch nicht. Aktuell liegt sie zwar in den Umfragen vor, doch das ist eher den Fehlleistungen der Ampel geschuldet als eigener Stärke. An der Spitze steht zudem ein Mann, der so stark polarisiert wie kein zweiter deutscher Politiker: Friedrich Merz. Ist er der Richtige, um die CDU wieder zurück an die Macht zu führen?In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Mariam Lau, Parlamentskorrespondentin der ZEIT in Berlin, über eine Partei auf der Suche nach sich selbst – und über einen Vorsitzenden, der sich gerade neu erfindet. Wie glaubwürdig ist der Wandel von Friedrich Merz vom konservativen Hartliner zum Frauenquoten-Fan? Wieso bleibt er in seinen Beliebtheitswerten deutlich hinter seiner Partei zurück? Wofür steht die CDU 2022 eigentlich? Mariam Lau beschreibt einen Friedrich Merz, den die Öffentlichkeit nicht kennt, und erklärt, warum sich Angela Merkel nie für die CDU interessiert hat. Und sie benennt ein zentrales Problem der Partei, gegen das niemand etwas ausrichten kann: "Die CDU verliert jährlich eine Million Wähler – an den Tod." Außerdem singt sie.Mariam Lau ist in Teheran geboren, ihr Vater ist der Publizist und Autor Bahman Nirumand. Ihr Werdegang ist ungewöhnlich: Nach einer Ausbildung zur Krankenpflegerin studierte sie Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Amerikanistik. Ihre journalistische Karriere führte sie zu solch unterschiedlichen Blättern wie der "taz" und der "Welt". Seit 2010 arbeitet sie als politische Korrespondentin für DIE ZEIT in Berlin.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 02.09.2022
    45 MB
    53:24
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    Ausge-Ampelt: Scheitert die Ampel an ihren eigenen Ansprüchen?

    Aufbruch, Leidenschaft, Fortschritt: So lauteten die Schlüsselworte, als SPD, Grüne und FDP vor genau neun Monaten zur Ampel-Koalition zusammenfanden. "Jetzt beginnt die Zeit der Tat", verkündete damals der neue Finanzminister Christian Lindner. Doch die Euphorie ist längst verflogen. Schuldenbremse, Übergewinnsteuer, Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken – das sind nur drei von zahlreichen Themen, an denen sich immer neuer Streit in der Ampel entzündet. Und der Zoff schlägt nun sogar ins Persönliche um: "Auftritte filmreif, handwerkliche Umsetzung bedenklich": So urteilt ein SPD-Fraktionsvize öffentlich über Wirtschaftsminister Robert Habeck. Woraufhin sein Widerpart von den Grünen gegen den Kanzler feuert: "Schlechte Performance, miese Umfragewerte, Erinnerungslücken." Kriegt die Regierung die Kurve oder scheitert die Koalition an ihren eigenen Ansprüchen?In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Robert Pausch, Hauptstadtkorrespondent der ZEIT in Berlin, über den Zustand der Ampel. Was ist aus dem verheißungsvollen Start geworden? Wieso zofft sich die Ampel heute ähnlich heftig wie zu jener Zeit, als Union und Liberale sich gegenseitig als "Wildsau" und "Gurkentruppe" beschimpften? Und wann und warum ist die Stimmung gekippt? Robert Pausch beschreibt, wie es zu dem jüngsten Wirrwarr um die Gasumlage kam, weshalb der Kanzler seine Richtlinienkompetenz nicht wahrnimmt und wann für die einzelnen Ampel-Partner der Punkt erreicht ist, an dem sie sagen müssen: Es ist besser nicht zu regieren, als schlecht weiter zu regieren.Robert Pausch, der bei dem Parteienexperten Franz Walter in Göttingen Politikwissenschaft studiert und am Institut für Demokratieforschung gearbeitet hat, beobachtet für DIE ZEIT vor allem die Grünen und Die Linke. Als Fan von Hertha BSC bringt der gebürtige Münsterländer etwas mit, was die Ampel-Regierung jetzt gut gebrauchen kann: reichlich Krisenresilienz.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 26.08.2022
    46 MB
    54:11
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    "Erst kam der Schock, dann der Protest, jetzt sind wir in Angst": Russland nach 6 Monaten Krieg

    Sechs Monate nach Beginn des Krieges in der Ukraine haben sich die Hoffnungen zerschlagen, dass die russische Bevölkerung selbst sich gegen ihren Präsidenten wenden und den Krieg auf diesem Weg beenden könnte.Mit Michael Thumann, dem langjährigen Russland-Korrespondenten und -experten der ZEIT, sprechen wir in "Das Politikteil" darüber, wie sich das Leben in Russland durch Krieg und Sanktionen verändert hat, ob und wie die Sanktionen wirken und wie es weitergehen könnte.Thumann, der in Moskau lebt, beschreibt den Kontrast zwischen einem Krieg, der offiziell nur im Fernsehen stattfindet und den schleichenden Veränderungen in einem Alltag, in dem das russische Regime immer mehr Potemkinsche Dörfer und Fassaden errichtet, während die Sanktionen die russische Wirtschaft langsam zerstören. Sechs Monate nach dem Angriff auf die Ukraine hat sich Russland nach Thumanns Beobachtungen in eine Diktatur verwandelt. Thumann schildert auch, wie sich seine Arbeitsbedingungen verändert haben und beschreibt das Arbeiten in einer bedrohlichen Grauzone.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausen zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen.

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  • 19.08.2022
    56 MB
    01:07:11
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    "Das könnte aus dem Ruder laufen": Wie uns die Inflation im Griff hat

    Benzin und Erdgas, aber auch Sonnenblumenöl und Schweinehack: Das Leben wird immer teurer. Die Sorge vor Preissteigerungen beunruhigt die Deutschen laut Umfragen mittlerweile mehr als Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Leistungsempfänger und Geringverdiener sind von der Entwicklung am stärksten betroffen. Und erste Politiker und Meinungsforscher warnen bereits vor sozialen Unruhen in den kommenden Wochen und Monaten. Panikmache – oder berechtigte Sorge?In der neuen Folge von „Das Politikteil“ sprechen wir mit dem Wirtschaftswissenschaftler Sebastian Dullien über die Inflation, über hohe Preise und große Sorgen. Ist mit der aktuellen Inflationsrate (Juni 7,9 Prozent, im Juli 7,5 Prozent) der Höhepunkt erreicht oder läuft sie im Winter vollends aus dem Ruder? Was sind die besten Instrumente, um die Folgen der Inflation zu bekämpfen? Und wie gut ist eigentlich das Krisenmanagement der Ampel-Regierung? Dullien, der das Institut für Makrowissenschaften und Konsumforschung (IMK) leitet, erklärt, wie sich die Gasumlage auf die Inflationsrate auswirkt, was er von einer Übergewinnsteuer hält und was er in ein drittes Entlastungspaket stecken würde, damit diejenigen entlastet werden, die am meisten Entlastung brauchen.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 12.08.2022
    50 MB
    59:53
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    Ist der Wald noch zu retten – trotz Feuer und Klimawandel?

    Fast täglich sehen wir im Fernsehen Bilder von brennenden Wäldern, von Löschflugzeugen und verkohlten Baumstämmen. Der Wald brennt, nicht nur in Kalifornien oder Südfrankreich, sondern auch in Deutschland, in Brandenburg, in der Sächsischen Schweiz, zuletzt im Berliner Grunewald.Warum ist das so? Brennen die Wälder häufiger als früher, sind die Schäden verheerender? Und was lässt sich dagegen tun? In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing diese Woche mit dem Freiburger Forstwissenschaftler Jürgen Bauhus, der als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik auch die Bundesregierung berät. Bauhus sagt, er sei "kein Fan des Begriffs 'Waldsterben'", aber für ihn gebe es keinen Zweifel: „Dem Wald geht es heute schlechter als in den Achtzigerjahren.“ Deutschland sei "auf die steigende Waldbrandgefahr nicht gut vorbereitet“, „viele Feuerwehren haben wenig Erfahrung mit Waldbränden". Vor allem aber müsse der deutsche Wald "umgebaut" werden, um den höheren Temperaturen und der größeren Trockenheit widerstehen zu können, die der Klimawandel mitbringen werde, sagt Bauhus.Der Schwarzwald etwa werde es mutmaßlich mit einem Klima zu tun bekommen, wie es jetzt in Avignon herrsche. Bauhus sagt: "Was in der Vergangenheit 'natürlich' war, wird in der Zukunft nicht bestehen können." Und er erklärt, wie der Wald in Deutschland künftig aussehen wird, welche Arten jetzt gepflanzt werden sollten. Ein solcher Umbau aber koste viel Geld. Und brauche viel Zeit, denn "der Wald ist wie ein großer Tanker: lange Bremswege, großer Wendekreis".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 05.08.2022
    52 MB
    01:01:30
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    Taiwan: "…dann wäre das der Dritte Weltkrieg"

    Keine 24 Stunden dauerte die hochumstrittene Visite von Nancy Pelosi, Sprecherin des US-amerikanischen Repräsentantenhauses und drittranghöchste US-Politikerin, auf der Insel Taiwan. Weitaus langanhaltender könnten die Folgen sein. Kann Pelosis Provokation der Funke sein, der den seit Langem schwelenden Konflikt zwischen China und den USA zum nächsten weltpolitischen Großkonflikt macht? Was bedeutet es, wenn die USA versichern, sie stünden zu Taiwan? Und welche Folgen kann all das für den Welthandel haben?Darüber sprechen Peter Dausend und Tina Hildebrandt diese Woche in "Das Politikteil" mit dem China-Kenner Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT und Autor mehrerer Bücher über Chinas Aufstieg zur Weltmacht.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 29.07.2022
    48 MB
    57:00
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    Alltag in der Ukraine: „Die Hauptsache ist, nicht verrückt zu werden“

    Seit dem 24. Februar starren wir auf den Krieg in der Ukraine, auf die Schlachten, die Waffen, den Verlauf der Front. Aber was geschieht eigentlich jenseits der Front, im Land? In den Familien? In den Schulen? Was macht die Flucht mit den Menschen? Und wie geht es denen, die auch im Frieden am Rand leben, den Obdachlosen, den Prostituierten und Drogenabhängigen?In „Das Politikteil“, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, spricht Heinrich Wefing diese Woche mit der ukrainischen Schriftstellerin und Verlegerin Kateryna Mishchenko, die seit dem russischen Überfall auf die Ukraine in Berlin lebt. Mishchenko ist eine der wichtigsten Stimmen der Ukraine in Deutschland geworden, eine leise, beharrliche Stimme, die zum Nachdenken zwingt – und selbst nach Worten sucht für das Unsagbare.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 22.07.2022
    52 MB
    01:01:24
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    "Das 9-Euro-Ticket war ein Fehler"

    Über die Deutsche Bahn wird ja eigentlich immer geschimpft, aber in diesem Sommer ist das Chaos größer denn je – massive Verspätungen, überbuchte Züge, Frust und Wut bei den Kundinnen. Was sind die Ursachen? Was die Versäumnisse? Und warum schafft Deutschland trotz Milliardeninvestitionen noch immer nicht, was zum Beispiel die Schweiz oder Schweden hinbekommen: eine verlässliche Bahn zu organisieren, ohne die eine Verkehrswende nicht zu schaffen ist?In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen Ileana Grabbitz und Heinrich Wefing diese Woche mit Claas Tatje, Bahnvielfahrer, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und Autor des Buches "Tschusing Deutsche Bahn today" (gemeinsam mit Mark Spörrle). Tatje erklärt die Komplexität des Systems Bahn, die Verantwortung des Managements für das gegenwärtige Desaster. Und die Verantwortung der Politik: "Die Probleme, die es heute gibt, sind eigentlich Probleme von gestern, für die die Politik verantwortlich ist."Zur jahrzehntelangen Vernachlässigung der Infrastrukturen kommt jetzt verkehrspolitischer Aktionismus: "Das 9-Euro-Ticket war ein Fehler", kritisiert Tatje. "Die Bahn hat kein Nachfrageproblem, sondern ein Angebotsproblem." Aber er kennt auch eine Lösung: "Die ist eigentlich einfach: mehr Züge und mehr Gleise." In all "dem Murks, der da passiert", liege auch eine "einzigartige Chance, die Mobilität zu verändern".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.(P.S.: Der im Podcast erwähnte Zug von Heinrich Wefing zurück nach Hamburg hatte am Ende übrigens 120 Minuten Verspätung.)

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  • 15.07.2022
    54 MB
    01:04:10
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    Was, wenn Putin das Gas nicht wieder aufdreht?

    Während die Energiepreise explodieren und die Inflation Höchstwerte erreicht, haben vor wenigen Tagen, am 11. Juli, die jährlichen Wartungsarbeiten an der Gaspipeline NordStream 1 begonnen. Was in all den Jahren zuvor bloß Routine war, setzt jetzt die Politik in Berlin massiv unter Stress: Wird Putin nach dem Ende der Wartungsarbeiten Ende Juli wieder Gas liefern? Oder hält er das Gas zurück - als Antwort auf die Wirtschaftssanktionen des Westens im Ukrainekrieg? Und welche Folgen hätte ein solcher Gaslieferstopp?In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir diese Woche mit Karen Pittel, sie lehrt Volkswirtschaft in München und leitet das Zentrum für Energie, Klima und Ressourcen am ifo-Institut für Wirtschaftsforschung. Mit Pittel diskutieren wir, wie jeder Einzelne sich auf die drohende Gasknappheit vorbereiten kann, was die Industrie jetzt schon tut, um unabhängiger vom Gas zu werden und was der Staat jetzt tun kann. Pittel sagt: "Die aktuelle Panik in Deutschland ist aus russischer Perspektive befriedigend." Aber sie sagt auch: "Es ist noch überhaupt nicht sicher, dass es zu einer Gas-Triage kommen wird. Wir müssen nur darauf vorbereitet sein."Die Ökonomin erklärt außerdem, warum es so schwierig ist, jetzt schon genau zu sagen, wie sich die Lage entwickeln könnte - eine Rezession hält sie für möglich, aber nicht für unausweichlich. Und sie weist darauf hin, dass der schwierigste Winter nicht notwendigerweise der Kommende ist sondern der Winter 2023/24.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seitennavigation

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  • 08.07.2022
    50 MB
    59:14
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    Killt Wladimir Putin die Energiewende?

    Kohlekraftwerke laufen jetzt länger. Das verpönte, umweltbelastende Fracking-Gas gilt plötzlich als Zukunftshoffnung. Für den Bau von Windrädern, Solaranlagen und Batterien fehlen Rohstoffe – und nun flammt auch noch eine Debatte wieder auf, die eigentlich längst Geschichte schien und der enormes Erregungspotenzial innewohnt: Atomkraft – nein, danke! Oder doch: Ja, bitte?All dies geschieht zu einer Zeit, da die Menschen zunehmend von ökonomischen Sorgen geplagt werden: Die Inflationsrate ist auf Rekordniveau, der Euro im 20-Jahres-Tief, die Preise für Benzin, Gas und Öl steigen und steigen – und sollte Wladimir Putin den Gashahn bald ganz zudrehen, droht ein politisch heißer Herbst und ein besonders kalter Winter.In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Ottmar Edenhofer, dem Co-Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Klimapolitik, über die Frage, ob primär der Staat oder vor allem der Einzelne nun Energie sparen muss – und darüber, ob Klimapolitik ein Schönwetterthema ist.Ottmar Edenhofer ist Professor an der Technischen Universität Berlin und Direktor (gemeinsam mit Johan Rockström) sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er gilt als Experte auf dem Gebiet der CO₂-Bepreisung. Laut eines US-Datenanalyse-Unternehmens zählt Edenhofer zu den meistzitierten Forschern der WeltIm Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber normalerweise Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. In dieser Ausgabe allerdings moderieren Tina Hildebrandt und Peter Dausend.

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  • 01.07.2022
    52 MB
    01:02:07
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    Ex-Merkel-Berater Heusgen: "Putin muss nur noch vor sich selbst bestehen"

    Wie kann der Krieg in der Ukraine enden? Was sind eigentlich die deutschen Interessen? Und darf es sie überhaupt geben? Über diese Fragen sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing diese Woche in "Das Politikteil" mit Christoph Heusgen, dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz und früherem außenpolitischen Berater Angela Merkels.Heusgen erklärt, warum die deutsche Zögerlichkeit bei den Waffenlieferungen zwar verständlich, aber falsch ist. Er, der selbst bei vielen Gesprächen mit Putin dabei war, berichtet, wie Putin seine Gesprächspartner zu manipulieren versucht und begründet, warum auch Angela Merkel als Vermittlerin vermutlich momentan nichts beim russischen Präsidenten erreichen könnte. Und er fordert eine wesentlich aktivere deutsche Außenpolitik, die dem "russisch-chinesischen System" Einhalt gebietet.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 24.06.2022
    56 MB
    01:06:59
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    Olaf Scholz oder: Funktioniert Politik auch ohne Emotion?

    Seitdem Scholz Bundeskanzler ist, wird viel über die Bedeutung von Gefühlen in der Politik gesprochen – weil Scholz so wenig Emotionen vermittelt. In geradezu sturer Nüchternheit übt er sein Amt aus, liest Reden oft weitgehend tonlos vom Blatt ab und inszeniert sich im Berliner Politiktheater als die Verkörperung der reinen Vernunft. Bei der Bevölkerung kommt dieser Stil allerdings bisher nicht gut an. Während die Zustimmung für seine zurückhaltende Ukraine-Politik laut Umfragen hoch ist, werden seine Kommunikation und seine Auftritte von der Mehrheit der Deutschen kritisch gesehen. Muss er sich ändern – oder nur anders präsentieren? In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit dem Schauspieler Ulrich Matthes über die Bedeutung von Emotionen, Rollen und Inszenierungen in der Politik, über sein Dasein als sozialdemokratisch orientierter Merkelianer, über die Basilikumexplosion auf seinem Balkon – und über ein "Arschloch".Ulrich Matthes ist ein hochdekorierter Theater- und Filmschauspieler und war zwischen 2019 und 2022 Präsident der Deutschen Filmakademie. Zu seinen Auszeichnungen zählen unter anderem der Bayerische Filmpreis, die Goldene Kamera, der Grimme-Preis und der Faust-Theaterpreis. Gleich zweimal wurde er als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet. Das Bundesverdienstkreuz erhielt er allerdings nur einmal. Matthes ist der Sohn eines Journalisten, sein Vater hatte führende Positionen beim "Tagesspiegel" inne. Der 63-Jährige gilt als einer der politischen Köpfe in der deutschen Künstlerszene.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 17.06.2022
    41 MB
    48:44
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    Andrij Melnyk: "Ich weine fast jeden Tag"

    Seit der russischen Invasion in die Ukraine ist der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, einer der schärfsten Kritiker der Ukraine-Politik der Bundesregierung. Deutschland liefere zu wenig Waffen und dies auch zu zögerlich, moniert er. Er und seine Landsleute fühlten sich auch angesichts der großen Wirtschaftsstärke Deutschlands im Krieg gegen Wladimir Putin im Stich gelassen.In der neuen Folge von „Das Politikteil“, das beim Podcastfestival von ZEIT ONLINE live aufgezeichnet wurde, sprechen wir mit Melnyk über die Lage im Donbass, seine Kritik an der Rolle Deutschlands sowie über seine Seelenlage nach über hundert Tagen Krieg. „Ich weine fast jeden Tag. Abends, wenn ich Zuhause bin und mir die Lage in meiner Heimat ansehe“, sagte der Botschafter.Im Podcast bekannte sich Melnyk abermals zu seiner großen Enttäuschung über den außenpolitischen Kurs von Bundeskanzler Olaf Scholz. „Deutschland hat alle Möglichkeiten in der Hand um zu helfen“, sagte er, aber das Land bliebe hinter den Möglichkeiten zurück. Melnyk bezog außerdem Stellung zu der Ausladung des Bundespräsidenten seitens der Ukraine und verteidigte seine Äußerung gegenüber Scholz, den er als „beleidigte Leberwurst“ bezeichnet hatte. „Beleidigte Leberwurst ist für mich ein sehr schöner Ausdruck, der zeigt, wie reich die deutsche Sprache ist. Ich hoffe, dass ich Scholz mit diesem Ausdruck nicht beleidigt habe.“Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 10.06.2022
    50 MB
    59:26
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    Fast wie bei Shakespeare: Die Briten, ihr Premier und die Queen

    Das Vereinigte Königreich erlebt in diesen Tagen eine fast unheimliche Gleichzeitigkeit von Glanz und Elend: Da herrscht einerseits große Euphorie anlässlich des Platinjubiläums der Queen, andererseits Fassungslosigkeit ob des Niedergangs von Boris Johnson, der gerade ein Misstrauensvotum seiner eigenen Partei nur knapp überstand. Monarchie und Premier eint die unsichere Zukunft: Ob sich Johnson trotz der Kritik bis zur nächsten Wahl halten kann ist genauso ungewiss wie das Schicksal des britischen Königshauses nach dem Tod der hoch betagten Elizabeth II.In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit ZEIT-Autor Jan Roß über die Krisen des Vereinigten Königsreichs und versuchen die Briten selbst zu ergründen. Wie passt die Faszination für die in Riten erstarrte Monarchie zusammen mit der dann doch großen Geduld mit einem Premier, der auf alle Konventionen pfeift?Roß, ein ebenso großer Kenner wie Liebhaber des Vereinigten Königreichs und Autor des Buchs "Boris Johnson – Porträt eines Störenfrieds", gibt im Podcast interessante Einblicke in die Seelenlage der Briten, erklärt die Anziehungskraft der Queen und wagt eine Prognose für die politische Zukunft des Premierministers: "Was Johnson killen wird, ist, wenn die Leute endgültig das Gefühl haben: ‚Was für ein privilegiertes Arschloch.‘ Und nicht mehr: ‚Was für ein erfrischender Rebell.‘Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 03.06.2022
    53 MB
    01:03:42
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    "Das lässt Angela Merkel nicht auf sich sitzen"

    Acht Monate lang war sie unsichtbar für die Öffentlichkeit, nun taucht die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Reihe sorgsam choreografierter Auftritte langsam wieder auf.Warum sie das tut, was sie zu sagen hat und wie sich das Bild Merkels verändert hat – darüber sprechen wir in "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, mit einem der besten Kenner des politischen Berlin: Zu Gast ist Nico Fried, der langjährige Berliner Bürochef der "Süddeutschen Zeitung". Er hat Merkel während ihrer Amtszeit intensiv beobachtet und sie auf vielen Reisen begleitet.Merkels Rückkehr ist vor allem deshalb so interessant, weil sich seit ihrem Abschied aus der aktiven Politik so viel verändert hat, auch der Blick auf ihre Kanzlerschaft: War ihre Russland-Politik falsch? Waren all ihre Gespräche mit Putin vergebens? Und warum ließ sie es zu, dass die Ostseepipeline Nord Stream 2 gebaut und Deutschland immer abhängiger von russischem Gas wurde?Mit Nico Fried diskutieren wir, ob angesichts der russischen Invasion in der Ukraine die Geschichte von Merkels Kanzlerschaft jetzt neu geschrieben werden muss. Und Fried erklärt den Unterschied zwischen "merkeln" und "scholzen".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 27.05.2022
    49 MB
    58:28
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    Er ist wieder da: Warum ein Comeback Donald Trumps als US-Präsident näher rückt

    Vor eineinhalb Jahren schien der Spuk vorbei zu sein. Mit dem Wahlsieg von Joe Biden endete die vierjährige Amtszeit von Donald Trump als US-Präsident. America First, rassistische und sexistische Ausfälle, Beleidigungen politischer Widersacher, Angriffe auf die "Lügenpresse", öffentliche Bewunderung für autoritäre Machthaber – all das, so glaubte man in Europa, sei nun Geschichte. Doch zu den "midterm elections", den Zwischenwahlen in den USA, bringt Trump 130 Kandidaten an den Start, die so ticken wie er. Setzen sie sich bei den Kongress- und Gouverneurswahlen im Herbst durch, rückt sein Comeback als Präsident entscheidend näher. Und der Spuk kehrt zurück.In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit der USA-Korrespondentin der ZEIT, Amrai Coen, über ein zutiefst gespaltenes Land, die mysteriöse Verwandlung des "Hillbilly-Elegy"-Autors J.D. Vance vom entschiedenen Trump-Kritiker zum unterwürfigen Trump-Bewunderer, über die Fehler von Joe Biden – und wer oder was eine zweite Präsidentschaft von Trump noch verhindern kann.Amrai Coen war zum Zeitpunkt der Aufnahme des Podcasts in Texas unterwegs, um über die Folgen einer Verschärfung des Abtreibungsrechts zu berichten. Kurz vor unserem Gespräch lief ein 18-Jähriger im texanischen Uvalde Amok und erschoss mindestens 19 Kinder und zwei Erwachsene. Waffengewalt und Abtreibung: der Streit darüber ist entscheidender Treiber für die fortschreitende Spaltung der US-Gesellschaft. Auch das ist Thema.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 20.05.2022
    48 MB
    57:05
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    Ukraine: Was heißt eigentlich gewinnen?

    Seit mehr als 80 Tagen behauptet sich die Ukraine unerwartet erfolgreich im Krieg gegen Russland. In der vergangenen Woche stießen ukrainische Soldaten bis an die russische Grenze vor, sogar über eine Rückeroberung der Krim wird inzwischen gesprochen. Zugleich schnürt Russland dem Land den Zugang zum Meer immer weiter ab.Sogar der zögerliche Olaf Scholz sagt inzwischen: Die Ukraine muss gewinnen. Aber was heißt das eigentlich, gewinnen? Wer hat welche Ziele? Welche Szenarien sind realistisch? Und welche Rolle spielen die USA, die immer wieder mit weitreichenden Statements gegen Putin vorpreschen?In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir darüber mit der außenpolitischen Koordinatorin der ZEIT, Anna Sauerbrey. Die Expertin für Außenpolitik erklärt, dass Russland eigentlich jetzt schon verloren hat und warum eine Rückeroberung der Krim trotz jüngster Erfolge der ukrainischen Armee eher unwahrscheinlich ist. Sie beschwert sich darüber, dass wir immer nur über die Bilder aus der Ukraine sprechen anstatt über die grausame Wirklichkeit dort. Und sie erklärt, warum es sinnvoll ist, sich über eine gesichtswahrende Lösung für Putin Gedanken zu machen.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 13.05.2022
    51 MB
    01:01:30
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    Putins zweites Schlachtfeld: Wie der Krieg in der Ukraine den Hunger in der Welt verschärft

    Mit seinem brutalen Krieg gegen die Ukraine hat Wladimir Putin auch eine der größten Kornkammern der Welt weitgehend außer Gefecht gesetzt – was in den Abnehmerländern in Afrika und in Asien furchtbare Folgen hat. Hier wird der Weizen so teuer und knapp, dass Vieh im großen Stil verendet und immer mehr Menschen um ihre Existenz kämpfen und hungern müssen. Ernährungsexperten warnen bereits vor einer der größten Hungersnöte der Menschheitsgeschichte – und viel spricht dafür, dass Wladimir Putin das Getreide als Waffe gezielt einsetzt, um seine Gegner im Westen zusätzlich unter Druck zu setzen.In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit ZEIT-Korrespondentin und Krisenreporterin Andrea Böhm über die Ursachen und die Folgen der globalen Getreidekrise – und diskutieren, was passieren muss, um diese humanitäre Notlage zu lindern. Andrea Böhm war gerade zwei Wochen in der Ukraine, zuvor in Kenia, und berichtet über ihre Eindrücke aus zwei Ländern, die jeweils sehr unterschiedlich von der Krise betroffen sind. "Putin arbeitet ganz gezielt mit der Angst vor Preiserhöhungen", sagt Böhm und erklärt, warum es tatsächlich ein Beitrag im Kampf gegen den russischen Aggressor wäre, wenn wir alle weniger Fleisch essen würden.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.

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  • 06.05.2022
    48 MB
    57:43
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    Was heißt Vagina auf Dari?

    Nach dem überstürzten Abzug der westlichen Truppen und der neuerlichen Machtübernahme der Taliban im vergangenen Sommer war eines völlig unklar: Was wird mit den Frauen und Mädchen in Afghanistan? Verlieren sie alle Chancen auf Bildung, alle Hoffnungen auf eine Teilnahme am öffentlichen Leben? Oder haben die orthodoxen Taliban gelernt, werden sie liberaler als früher?In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE sprechen wir diese Woche mit Lea Frehse, der Nahostkorrespondentin der ZEIT. Sie war in Afghanistan unterwegs und erzählt, wie es den Frauen dort heute geht, wie sie leben, worauf sie hoffen können – und worauf nicht. Lea Frehse erzählt aus einer Geburtsklinik, einem "Mikrokosmos des weiblichen Afghanistans". Sie konnte dort mit Ärztinnen, Pflegerinnen und Schwangeren sprechen – und sie erzählt von dem männlichen Aufpasser, den die Taliban in die Klinik geschickt haben. Lea Frehse schildert eine "Zwischenzeit", einen Moment, in dem noch nicht ganz entschieden ist, wie das Afghanistan der nahen Zukunft aussehen soll. Und in dem auch noch nicht ganz klar ist, ob die Frauen tatsächlich alle Hoffnung aufgeben müssen. Und sie erzählt, warum die Lage in Afghanistan auch vom Krieg in der Ukraine abhängt.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz zu hören.

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  • 29.04.2022
    46 MB
    55:26
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    Elon Musk kauft Twitter: "Trollen ist Teil seines Geschäftsmodells"

    Elon Musk kauft Twitter. Der reichste Mann der Welt investiert 44 Milliarden Euro seines Vermögens in die Übernahme eines umstrittenen sozialen Netzwerks – und verfolgt damit allem voran eine politische Mission: Die Meinungsfreiheit sei in Gefahr, sagt der Multimilliardär. Die Wirtschaftlichkeit des Deals sei nebensächlich, er wolle das Potenzial von Twitter "als Plattform für die freie Meinungsäußerung auf der ganzen Welt" entfesseln.Was genau bedeutet das für einen Kanal, den Politiker wie der amtierende Vizekanzler Robert Habeck bereits verlassen haben, weil sie ihn für toxisch halten? In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Ludwig Siegele, Digitalexperte bei dem britischen Magazin "The Economist", über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Übernahme – und versuchen außerdem, uns der Person Elon Musk zu nähern. Was treibt diesen extravaganten Ausnahmeunternehmer und multiplen Firmengründer, der seinerseits keine Probleme hat, mit provokanten Meinungen an die Öffentlichkeit zu gehen?"Geld motiviert Elon Musk nicht. Er ist getrieben davon, die Welt zu verbessern", sagt Ludwig Siegele. Er ist ein Kenner des Silicon Valley, hat selbst viele Jahre in San Francisco gelebt und Musk mehrfach getroffen. "Autoritäten zählen für ihn nichts", sagt Siegele, man müsse auch Elon Musks Vergangenheit kennen, um das zu verstehen.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sowie Ileana Grabitz und ein neuer Host zu hören, dessen Name erst in seiner ersten Folge verraten wird.In eigener Sache: Unser Podcast ist für den Deutschen Podcast-Preis nominiert. Wenn Sie unsere Bewerbung unterstützen wollen, können Sie hier ( https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/das-politikteil-2/ ) für uns abstimmen. Wir freuen uns sehr!

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  • 22.04.2022
    49 MB
    58:20
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    Stichwahl in Frankreich: "Das wäre faktisch ein halber Nato-Austritt"

    Am Sonntag wählt Frankreich einen neuen Präsidenten – oder eine Präsidentin. Noch nie hatte die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen so gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Amtsinhaber Emmanuel Macron muss um seine Wiederwahl bangen.Im Politikpodcast "Das Politikteil" sprechen Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt mit dem Paris-Korrespondenten der ZEIT, Matthias Krupa, darüber, wer oder was die Wahl entscheiden wird und welche Folgen ein Wahlsieg von Le Pen für Frankreich, die EU und Deutschland hätte. Er spricht über die fatale Wählerformel "Je reicher, desto Macron" und erklärt, warum sich vor allem viele linke Wähler vom amtierenden Präsidenten verraten fühlen.Ein Wahlsieg von Le Pen würde auf einen "halben Nato-Austritt des Landes hinauslaufen", sagt Krupa, der lange für die ZEIT aus Brüssel berichtet hat. Er warnt vor der Illusion, die Wahl sei schon zugunsten von Macron entschieden und sagt zugleich voraus, dass sich die Bundesregierung künftig auch in einer zweiten Amtszeit von Macron warm anziehen müssten.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sowie Ileana Grabitz und ein neuer Host zu hören, dessen Name erst in seiner ersten Folge verraten wird.

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  • 15.04.2022
    52 MB
    01:01:51
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    Nach dem Steinmeier-Debakel: Wie soll Deutschland jetzt reagieren?

    Dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen deutschen Kollegen Frank-Walter Steinmeier ausgeladen hat, war nicht nur eines der größten diplomatischen Debakel der Bundesrepublik seit Langem. Der Vorfall offenbart auch die grundsätzlichen Mängel der deutschen Außenpolitik. Aufgrund wirtschaftlicher Interessen wurden bei den Beziehungen mit Diktaturen viele Kompromisse gemacht. Im Umgang mit problematischen Staaten werden zwar rote Linien definiert, aber selbst wenn die – wie jetzt von Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine – brutal überschritten werden, bleibt eine konsequente Reaktion aus.In der neuen Folge von „Das Politikteil“ diskutieren wir mit Jörg Lau, dem außenpolitischen Koordinator der ZEIT, über Ursachen und Folgen des Steinmeier-Eklats, die Frage, ob Deutschland die Ukraine im Stich lässt, und über die Nähe der SPD zu Russland, die weit mehr Politiker pflegen als der Bundespräsident. Jörg Lau war selbst dabei, als Steinmeier in Polen die Nachricht bekam, dass sein Besuch in Kiew nicht erwünscht sei. Er berichtet von einem sichtlich verunsicherten Präsidenten. „Es fielen die Worte: 'Ich werde cool bleiben'“, erinnert er sich.Im Podcast „Das Politikteil“ sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz zu hören.

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  • 08.04.2022
    64 MB
    01:16:10
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    Die Empörungsgesellschaft: Warum haben wir das Zuhören verlernt?

    Jeder ist sofort auf dem Baum. Jeder will recht haben. Und keiner hört mehr zu. Das mag übertrieben klingen, aber wenn man auf die vergangenen Wochen und Monate schaut, dann sieht man auch: Die Stimmung im Land ist ganz schön gereizt. Sehr viele regen sich über vieles sehr schnell mächtig auf. Aber woran liegt es eigentlich, dass wir so eine Empörungsgesellschaft geworden sind? Und wie könnten wir bloß das Zuhören wieder lernen?Micky Beisenherz ist TV-Autor, Podcast- und Fernsehmoderator. Er weiß um die Mechanismen, die gesellschaftliche Empörung triggern. Und er ist für seine zugespitzten Formulierungen bekannt. In der aktuellen Ausgabe von "Das Politikteil" spricht er gemeinsam mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Marc Brost über Twitter und Talkshows, über Shitstorms und Selbstironie, über den Fall Gil Ofarim und den Kommunikationsstil von Robert Habeck.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sowie Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 01.04.2022
    51 MB
    01:01:27
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    Wladimir Kaminer: "Das ist ein Kreuzzug, ein Krieg ohne Ziel."

    Wladimir Kaminer ("Russendisko") ist einer der bekanntesten russischstämmigen Schriftsteller in Deutschland. In "Das Politikteil" sprechen wir mit ihm darüber, was die Menschen in Russland über Putins Krieg denken, wie der Krieg die russische Community in Deutschland verändert und über Kaminers Initiativen, um eine Gegenöffentlichkeit zu Putins "Propadandamaschine" zu organisieren. Kaminer spricht über seine Angst und erzählt, warum das russische Fernsehen "eine unglaublich harte Waffe" ist. Der Autor berichtet außerdem, dass er Beschwerden über anti-russische Anfeindungen für eine Übersprungshandlung hält und erklärt, warum er den Satz "Putin ist verrückt" nicht mehr hören kann.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast - und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 25.03.2022
    49 MB
    58:46
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    Völlig am Ende, und jetzt um 100 Milliarden reicher

    Mit Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine ist auch die seit Jahren verdrängte Frage nach der militärischen Stärke Deutschlands wieder in den Mittelpunkt gerückt, und die Antwort darauf ist besorgniserregend: Die Bundeswehr steht eigenen Angaben zufolge "mehr oder weniger blank da" und hätte im Bündnisfall nur begrenzte Möglichkeiten, die Partner zu unterstützen. Waffen an die Ukraine lieferte Deutschland bislang nur in geringem Umfang, und was geliefert wurde, war teils veraltet oder Schrott. Und in all dem Chaos macht auch Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, die jetzt Führungsstärke beweisen müsste, alles andere als eine gute Figur.In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit dem ZEIT-Politikredakteur Peter Dausend über die Gründe für die desolate Lage bei der Bundeswehr und die Frage, was passieren muss, damit die nun versprochenen 100 Milliarden Euro Sondervermögen tatsächlich die dringend nötige Erneuerung der Armee nach sich ziehen. Ist Christine Lambrecht wirklich die Richtige für diese große Aufgabe? Wofür sollte das Geld ausgegeben werden? Und wurde das deutsche Militär wirklich kaputt gespart?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 18.03.2022
    47 MB
    56:03
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    Kriegsreporter unterwegs in der Ukraine: "Das sind apokalyptische Bilder"

    Odessa, die große ukrainische Hafenstadt, bereitet sich auf einen russischen Angriff vor, der jederzeit beginnen kann, vom Wasser, von Lande und aus der Luft. ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer, der schon aus vielen Konfliktgebieten berichtet hat, erzählt in der neuen Folge von "Das Politikteil" aus der Stadt, die auf den Krieg wartet, vom Heulen der Sirenen und von den Joggern auf der Uferpromenade: Wie leben die Menschen mit der Angst, wie versuchen sie sich für das Unvorstellbare zu wappnen – und doch ihren Alltag weiterzuleben?In Mykolajiw hat Bauer mit den Zeugen eines Streubombenangriffs gesprochen, in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat er Zuflucht im Keller eines Hochhauses gefunden – und ist dort mit den Menschen ins Gespräch gekommen. Er sagt: "Viele stehen unter Schock, viele können noch nicht realisieren, dass ihr Leben in Fetzen hängt." Und er berichtet, dass "der Krieg gegen die Zivilbevölkerung zum Teil so erbarmungslos ist, dass die Toten nicht mehr geborgen und beerdigt werden können".In dieser Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Bauer auch über die Arbeit der Kriegsberichterstatter, über seine Angst: "Du musst die Angst ausblenden – um sie dir dann wieder in Erinnerung zu rufen", und über seinen Versuch, eine "ehrliche Sprache" für das zu finden, was er im Krieg sieht. Wie viele treibt auch Bauer die Sorge um, dass dieser Konflikt außer Kontrolle geraten könnte: "Wir wandeln auf einem schmalen Grat zum Dritten Weltkrieg", sagt er. "Und jeder Fehltritt auf diesem Grat kann zu einer Katastrophe führen."Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 11.03.2022
    59 MB
    01:10:26
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    Was wissen wir wirklich über diesen Krieg?

    Zwei Wochen nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine stellen wir in der neuen Folge unseres Podcasts „Das Politikteil“ eine einfache wie ebenso schwierige Frage: Was wissen wir wirklich über diesen Krieg? Es mangelt nicht an Informationen, Einschätzungen und Bildern. Aber: Was passiert gerade tatsächlich an den Kriegsschauplätzen? Wer ist überlegen: Russland oder die Ukraine? Welcher Information kann man wirklich trauen – und welcher nicht? Und woher beziehen eigentlich die Experten, die überall zu lesen und zu hören sind, ihre Infos?Franz-Stefan Gady ist Militäranalyst beim International Institute for Strategic Studies (IISS), er berät Regierungen und Streitkräfte in Europa und den USA, seine Feldforschung führte ihn mehrmals nach Afghanistan und in den Irak, wo er die afghanische Armee, Nato-Streitkräfte und kurdische Milizen in diversen Einsätzen begleitete. In der aktuellen Ausgabe von „Das Politikteil“ berichtet er über die Lage in der Ukraine – und erklärt, wie er zu seiner Lageeinschätzung kommt. Gemeinsam mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Marc Brost analysiert er den beispiellosen russischen Angriff auf die Ukraine genauso wie den rund um die Uhr stattfindenden Informationskrieg. "Bei jedem Krieg gibt es einen Kampf um Informationen", sagt Gady. "Und Kiew hat diesen Krieg bisher ganz klar gewonnen."Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 04.03.2022
    51 MB
    01:01:27
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    Wladimir Putin und das Gesetz der fortschreitenden Verdummung

    Sieben Tage nach dem brutalen Überfall Putins auf die Ukraine beherrscht der Krieg unsere Köpfe und Herzen. Jeden Tag sterben Zivilisten, fast eine Million Menschen sind auf der Flucht. Viele Nachrichten sind schwer verifizierbar. Im "Politikteil" versuchen wir in dieser Woche, einen Überblick über die Lage zu bekommen. Gibt es irgendeinen Ausweg aus der grauenhaften Eskalationslogik? Hätte sich dieser Krieg verhindern lassen? Und was müssen wir noch befürchten?Darüber sprechen wir mit dem emeritierten Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der sich wie kaum ein anderer mit Kriegen, Grenzen und dem Aufstieg und Fall von Imperien auskennt. Münkler schildert, wie sich Putins blutige Spur vom Krieg in Grosny bis zum Einmarsch in die Ukraine gezogen hat und warum trotzdem niemand den Krieg verhindern konnte. Er erklärt, warum die Ukraine militärisch keine Chance hat, Putin selbst politisch aber auch nicht, weil er wie die meisten Autokraten dem „Gesetz der fortschreitenden Verdummung“ unterliegt. „Der Hochmut des Westens bricht in sich zusammen“, sagt Münkler. In einer Mitgliedschaft der Ukraine für die EU sieht Münkler „nicht viel mehr als eine Verneigung“ vor einem heldenhaft kämpfenden Volk und stellt zugleich fest: „Auch Russland ist eine postheroische Gesellschaft – es gibt keine Begeisterung, für ein Projekt zu sterben“. Und er warnt: Wir müssen Putin alles zutrauen, auch einen Atomkrieg.

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  • 24.02.2022
    49 MB
    59:06
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    Haben wir die Ukraine im Stich gelassen?

    Wenige Stunden nach der Invasion der Ukraine durch russische Truppen berichtet Alice Bota, langjährige Russland-Korrespondentin der ZEIT, über die Schrecken des Krieges. Wie geht es der Bevölkerung? Hat tatsächlich in der Ukraine bis zuletzt niemand diesen Krieg erwartet? In der neuen Folge von "Das Politikteil" analysiert Alice Bota mit Moderator Marc Brost die dramatischen Folgen der Invasion – für die Ukraine, für deren Nachbarstaaten, für ganz Europa. Hat der Westen die Ukraine im Stich gelassen? Welche Folgen haben nun die Sanktionen, die der Westen gegen Russland verhängt? Und was verbirgt sich hinter Putins Drohung, jede Einmischung des Westens werde fürchterliche Folgen haben?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 18.02.2022
    47 MB
    56:50
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    Zwischen Moskau-Besuch, Corona und Tankstellen-Wut: Stresstest für Bundeskanzler Olaf Scholz

    Zwischen Kiew, Moskau und Ministerpräsidentenkonferenz – die vergangene Woche war der bislang härteste Stresstest für Bundeskanzler Olaf Scholz.Wie hat er die Bewährungsprobe gemeistert, wie geht Scholz generell mit Krisen um, was sind seine Stärken und was seine größten Schwächen? Mark Schieritz, wirtschaftspolitischer Experte und innenpolitischer Koordinator der ZEIT, hat als einer der Ersten ein Buch über den neuen Bundeskanzler geschrieben, das diese Woche veröffentlicht wurde: "Scholz. Wer ist unser Kanzler?"In "Das Politikteil" sprechen wir diese Woche mit Mark Schieritz über den privaten Olaf Scholz und den Kanzler: Wo kommt er her, wo will er hin? Wie haben seine bisherigen Erfahrungen als Regierungschef in Hamburg, als Bundesfinanz- und Bundesarbeitsminister ihn geprägt? Schieritz schildert Scholz als gleichzeitig schüchternen und immens selbstbewussten Politiker, der gerne die Kontrolle behält und einen ziemlich genauen Plan dafür hat, was er in den nächsten acht (!) Jahren mit Deutschland vorhat.Schieritz sagt: Die steigenden Energiepreise haben das Potenzial, Deutschland und die Regierung zu spalten. Und er prognostiziert: Wenn's drauf ankommt, wird Scholz sich für das Soziale und nicht fürs Klima entscheiden.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 11.02.2022
    52 MB
    01:02:04
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    Entfremdet vom Rest der Welt: Was die olympischen Spiele über China aussagen

    Die Olympischen Winterspiele in Peking sind nicht nur ein sportliches Großereignis, sie werfen auch ein Schlaglicht auf die Großmacht China: Noch 2008, bei den Sommerspielen von Peking, präsentierte sich das Land als offener Gastgeber. 14 Jahre später finden die Wettkämpfe in einer abgeschotteten Parallelwelt statt. Was sagt das über das chinesische Selbstverständnis aus – und über den Zustand der internationalen Beziehungen?Xifan Yang ist China-Korrespondentin der ZEIT in Peking. In der neuen Folge von "Das Politikteil" berichtet sie, wie sie in Peking die Olympischen Spiele erlebt – und analysiert gemeinsam mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Marc Brost die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im Land. Die Politik in China wird immer repressiver – doch wie gehen die Chinesen damit um? Erstarrt auch das Alltagsleben – oder gibt es noch Dynamik im Land? Wie zufrieden sind die Menschen mit dem Regime? Wie steht es um die wirtschaftlichen Aufstiegschancen, auf denen die Legitimität der KP beruht? Was denken junge Chinesinnen über die Regierung, was denken sie über den Westen? Welche Themen sind für die junge Generation wichtig? Und sind chinesische Millennials und die Generation Z sehr viel anders als im Westen?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 04.02.2022
    48 MB
    57:22
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    "Der Krieg ist eine ständige Möglichkeit"

    Während der russische Präsident Putin seine Truppen an der Grenze der Ukraine aufmarschieren lässt, wird an der "Nulllinie" im Landesinneren längst scharf geschossen – und gestorben, von Europa meist vergessen. Michael Thumann, der langjährige Osteuropa-Korrespondent und Büroleiter der ZEIT in Moskau, hat die Front besucht, an der sich ukrainische Truppen und Russland-treue Separatisten belauern. "Man schaut mit dem Periskop über den Schützengraben – und in 500 Metern Entfernung sitzen die anderen und schauen zurück." Dort, wo es keine Deckung gibt, muss man über das offene Feld sprinten, auch unser Korrespondent: "Also bin ich gerannt, wie ich lange nicht gerannt bin."In der neuen, der mittlerweile 100. Folge von "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT Online, schildert Thumann seine Eindrücke vom Frontbesuch, erzählt von den Ängsten der Soldaten, und ihrer Erwartung eines russischen Überfalls. Die ukrainischen Soldaten, sagt Thumann, "lachen über die 5.000 Helme, die Deutschland schicken will: Mit solchen Vorschlägen machen wir uns zum Gespött."Thumann, der Russland und die Ukraine seit Jahren kennt wie wenige andere, erklärt im Podcast, welche Ziele Putin verfolgt – und wie er taktiert. Und er schildert, welche unglückliche Rolle Deutschland in dem Konflikt gerade spielt: "Die Bundesregierung sendet falsche, verwirrende Signale."Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 28.01.2022
    54 MB
    01:04:14
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    Die irrsten Corona-Geschichten – und warum so viele sie glauben.

    Haben Sie schon von dem Vorfall in einem Bremer Einkaufszentrum gehört? Ein Arzt traf dort auf einen Patienten, von dem er wusste, dass er positiv auf Corona getestet worden war – und meldete den Fall bei der Marktleitung. Die Verantwortlichen hätten die Kunden via Lautsprecherdurchsage aufgefordert, den Laden zu verlassen, so wurde berichtet. Am Ende sei es nicht nur ein Kunde gewesen, der den Supermarkt verließ, sondern insgesamt 18 Personen.In ganz Deutschland erzählt man sich diese Geschichte. Mal spielt sie in Bremen, mal in Augsburg, mal in Hamburg, sogar Medien griffen sie auf. Und allen gemein ist: Sie sind "urban legends", moderne Märchen, völlig frei erfunden.In Zeiten der Pandemie entstehen und verbreiten sich diese und andere "urban legends" stärker denn je – und sorgen für Verunsicherung. In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit dem Wissenschaftler Michael Butter, woran es liegt, dass sich diese Geschichten so schnell verbreiten – und welche Gefahren das birgt. "Die Leute brauchen diese Geschichten in einer unübersichtlichen Situation als Stabilitätsanker", sagt Butter. Butter ist Professor für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen und Experte für Verschwörungstheorien. Wir fragen: Wo hört die "urban legend" auf, wo fängt die Verschwörungstheorie an? Und wo kann man ansetzen – privat wie politisch –, um ihnen die spalterische Wirkung zu entziehen?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 21.01.2022
    51 MB
    01:01:03
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    "Wenn Emmanuel Macron verliert, wird Europa ein anderes sein"

    In den vergangenen fünf Jahren hat sich nicht nur Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bewegt: Studien zeigen, dass das ganze Land nach rechts gerückt ist. Noch liegt Macron in den Umfragen vor seinen Mitbewerbern, vor allem seine konservativen bis rechtsextremen Rivalinnen und Rivalen sind ihm aber dicht auf den Fersen.Schon in zwei Monaten wählt Frankreich. Bleibt Emmanuel Macron französischer Präsident – und wäre das gut? Für Frankreich, für Deutschland, für Europa? Wer sind seine Konkurrentinnen? Was wird die Wahl entscheiden? Und wie tickt Frankreich?Darüber sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing mit Matthias Krupa, dem Frankreich-Korrespondenten der ZEIT, in der neuen Folge von "Das Politikteil". Krupa erklärt, warum die politische Linke in Frankreich nicht nur ihn enttäuscht hat, sondern auch viele Franzosen und warum heute niemand mehr Emmanuel Macron als einen Linksliberalen bezeichnen würde. Krupa berichtet aus einem Land, in dem kaum über Klimapolitik oder die Umwelt gesprochen wird, dafür aber umso mehr über Sicherheit und Migration. Und er verrät, warum die deutsch-französische Achse so etwas wie der Verbrennungsmotor der Politik ist.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 14.01.2022
    60 MB
    01:11:16
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    " … und wenn Putin doch nur blufft?"

    Wer gehofft hatte, die Gespräche zwischen den USA und Russland würden Bewegung bringen in den Ukraine-Konflikt, wurde diese Woche enttäuscht. Weder das Treffen der stellv. Außenminister beider Staaten in Genf noch die Verhandlungen im Rahmen des Nato-Russland-Rats und bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) haben den ersehnten Durchbruch gebracht – dass Wladimir Putin wirklich einen Krieg führen könnte, bleibt somit ein denkbares Szenario.In der neuen Folge von "Das Politikteil“ diskutieren wir mit der Russlandexpertin Sarah Pagung, ob es noch Hoffnungen gibt für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Russland und dem Westen. Wir fragen, was genau Wladimir Putin eigentlich bezweckt – ist sein Erpressungsversuch gen Westen womöglich nur ein großer Bluff oder ist er tatsächlich bereit für die maximale Eskalation? Und: Was kann Deutschland, was kann Europa tun, um das Schlimmste abzuwenden? Sarah Pagung arbeitet als Expertin für russische Außen- und Sicherheitspolitik bei der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik (DGAP).Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören

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  • 07.01.2022
    54 MB
    01:04:58
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    „Es gibt kein Menschenrecht auf Fleischgenuss“

    Der neue Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat Ramschpreisen im Supermarkt den Kampf angesagt. Er will, dass es Bauern und Tieren besser geht. Kann das gelingen? Oder wird Özdemir wie so viele seiner Vorgänger an deutschen Verbrauchern und europäischer Landwirtschaftspolitik scheitern?Darüber sprechen wir in "Das Politikteil" mit Merlind Theile, Politikredakteurin der ZEIT, die sich seit Jahren mit Tiertransporten, Bienen und Bauern und den widersprüchlichen Erwartungen von uns Verbrauchern beschäftigt.Merlind berichtet, warum so ein Schweineleben in Deutschland für Mensch und Tier kaum auszuhalten ist, sie erklärt, dass ein Kilo Hackfleisch eigentlich das Dreifache des heutigen Preises kosten müsste, und lässt den „Elefanten im Raum“ von der Leine: Wenn die Zahl der Nutztiere auf der Erde nicht radikal verkleinert wird, nützt auch der schönste Stallausbau nicht viel.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Marc Brost zusammen.

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  • 24.12.2021
    52 MB
    01:01:44
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    Das war gut, 2021!

    Ein irres Jahr geht zu Ende, aber es war nicht alles schlecht. Kurz bevor es 2022 vielleicht noch irrer weitergeht, schauen die vier Hosts von "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, einmal zurück und präsentieren ihre guten politischen Nachrichten des Jahres. Corona, Klima, Merkel – alles kommt vor, und immer lässt sich den Ereignissen auch etwas Positives abgewinnen.Ohne Gast, aber wie immer mit Geräusch, geht das politische Jahr auch in "Das Politikteil" zu Ende. Die vier Hosts lösen ihre Wahlwetten auf, es gibt Gewinner und Verlierer – und einen hellseherischen Blick ins neue Jahr.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.Nach einer kurzen Pause geht es mit "Das Politikteil" am 7. Januar 2022 weiter.Sie erreichen uns unter [email protected]

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  • 17.12.2021
    48 MB
    57:04
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    Will Putin Krieg?

    Mindestens hunderttausend Soldaten und schwere Waffen hat Präsident Putin an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Der Aufmarsch ist eine enorme Bedrohung für die Ukraine und für den Frieden in Osteuropa. Es ist die erste dramatische Krise, die die neue Bundesregierung bewältigen muss.Michael Thumann, der langjährige Russlandkorrespondent und Büroleiter der ZEIT in Moskau, erklärt in der neuen Ausgabe von "Das Politikteil", welche Pläne Putin verfolgt, wie groß die Kriegsgefahr ist – und wie die Nato darauf reagiert. Wie positionieren sich Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock? Verfolgen sie in dieser Krise dieselben Ziele – oder zeichnet sich bereits ein Konflikt zwischen den Ampel-Koalitionären ab?Wir sprechen mit Michael Thumann über die besondere Haltung der SPD zu Russland, und darüber, ob da gerade neue Töne zu hören sind: Ja, sagt Michael Thumann: "Es ändert sich etwas in der deutschen Russlandpolitik. Der Kurs wird härter." Außerdem berichtet Thumann über seine Eindrücke aus Belarus, das er als einer von ganz wenigen westlichen Journalisten gerade besuchen konnte. Was ist aus den Migranten geworden, die der belarussische Diktator Lukaschenko an die Grenze zu Polen geschleust hat?Und wie ist die politische Stimmung im Land, nachdem Lukaschenko alle Proteste brutal unterdrückt hat? "Wer auch nur eine Kerze ins Fenster stellt", sagt Thumann, "wird verpfiffen – dort demonstriert keiner mehr."Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.Sie erreichen uns unter [email protected]

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  • 10.12.2021
    46 MB
    54:47
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    Notstandsgebiet Sachsen: "Hier ist etwas kaputt"

    Die pandemische Lage eskaliert – und die politische auch: In Sachsen gibt es nicht nur höchste Inzidenzen und besonders wenig Geimpfte, jetzt gibt es auch Fackelaufmärsche und massive Morddrohungen gegen Politiker. Wie konnte die Pandemie so außer Kontrolle geraten? Warum ist die Lage in Sachsen so besonders schlimm? Wie versucht die Politik gegenzusteuern? Und was macht das mit der Gesellschaft, die ohnehin schon brüchig, aufgeraut, zerrissen ist?In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir mit Anne Hähnig, die das Büro der ZEIT im Osten in Leipzig leitet. Sie erklärt, warum sich so viele Menschen im Freistaat Sachsen nicht impfen lassen wollen, und sie erzählt von ihren Recherchen über Ministerpräsident Michael Kretschmer, der sich fast verzweifelt gegen die Lage stemmt. Jahrelang hat er versucht, mit den Skeptikern und Staatsverächtern ins Gespräch zu kommen. Aber dieser Weg sei letztlich gescheitert: "Das ist ein Grad an Irrationalität, an den man nicht mehr rankommt", sagt Anne Hähnig. Und sie beschreibt, warum der Staat jetzt mal zeigen muss, "dass er stark ist".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 03.12.2021
    50 MB
    59:25
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    Wie kriegen wir mehr Menschlichkeit ins deutsche Gesundheitssystem?

    Auch wenn die Politik umfangreiche Maßnahmen ergriffen hat, um die vierte Welle der Pandemie zu brechen: Die Corona-Lage in Deutschland bleibt dramatisch, die Inzidenzen sind hoch, die Intensivstationen überfüllt – und Pfleger und Pflegerinnen, Ärztinnen und Ärzte völlig erschöpft. Viel der Überforderung ist der Ausnahmesituation geschuldet, zugleich hat die Pandemie aber auch wie ein Brennglas die Defizite des deutschen Gesundheitssystems zutage gefördert: Der Jahre lange Fokus auf Gewinnmaximierung rächt sich. Gehetztes Pflegepersonal, Übertherapie und zu wenig Zeit für die Patienten sind die Folge davon.In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir, wie es gelingen kann, mehr Menschlichkeit zurück ins deutsche Gesundheitswesen zu bringen. Zu Gast ist Rainer Striebel, Chef der AOK Plus in Sachsen, der sich gerade auch von der neuen Bundesregierung einen deutlichen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik wünscht. "Die Marktwirtschaft als solche wird es im Gesundheitswesen nicht richten können", kritisiert er. "Wir müssen über stabile Leitplanken reden und schauen: Wo macht Wettbewerb Sinn?"Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 26.11.2021
    53 MB
    01:02:55
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    „Ein bisschen Pathos nach 16 Jahren Merkel ist doch schön!“

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir den noch druckwarmen Koalitionsvertrag mit dem ZEIT-Korrespondenten und SPD-Kenner Peter Dausend. Er analysiert, was sich aus den 177 Seiten mit dem Titel "Mehr Fortschritt wagen" für die nächsten vier Jahre ablesen lässt und wie viel Aufbruch in Koalitionsvertrag und personeller Aufstellung der Ampel-Regierung steckt. Peter Dausend erklärt außerdem, warum aus seiner Sicht im Koalitionsvertrag erfreulich wenig herumgeschwurbelt wird, wo trotzdem Konflikte lauern – und warum Olaf Scholzens kommunikative Kargheit ihn als Kanzler gewöhnungsbedürftig machen wird.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 19.11.2021
    53 MB
    01:04:03
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    Kampf gegen Corona: Warum versagt gerade Deutschland immer wieder?

    Die Corona-Lage in Deutschland ist – schon wieder – katastrophal. Obwohl führende Wissenschaftler seit Wochen vor einer brutalen vierten Welle warnten, hat es die Politik – schon wieder – versäumt, frühzeitig die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um das Schlimmste abzuwenden. Und so ist es in diesen Novembertagen, als habe jemand die Zeit um ein Jahr zurückgedreht: Schon wieder steigen die Infektionszahlen rasant, schon wieder sind die Intensivstationen voll, schon wieder sterben pro Tag hunderte Menschen an dem Virus, und auch Lockdowns und Schulschließungen, die die Bundesregierung noch vor Wochen kategorisch ausgeschlossen hat, scheinen nicht mehr im Bereich des Unmöglichen.In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Michael Hallek, Leiter der Intensivmedizin der Uniklinik Köln, darüber, wie es sein kann, dass die Politiker und Politikerinnen immer wieder zu spät reagieren und was der Grund dafür ist, dass ein hochentwickeltes Land wie unseres bei der Pandemiebekämpfung so miserable Erfolge vorzuweisen hat. Hallek, der sich gerade gemeinsam mit 34 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen mit einem öffentlichen Appell an die Politik gewandt hat, berichtet zudem sehr eindrücklich aus seinem Alltag auf der Intensivstation, wo Ungeimpfte neben Geimpften um ihr Leben bangen und die Versorgungsmöglichkeiten der Kranken immer knapper werden.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 12.11.2021
    44 MB
    53:16
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    Joe Bidens Absturz – bekommt Trump eine zweite Chance?

    Selten war ein US-Präsident nach einem Jahr im Amt so unbeliebt wie Joe Biden. Seine Umfragewerte stürzen ab, seine großen Projekte stecken fest – und in Florida lauert schon Donald Trump auf Revanche für die Wahlniederlage 2020. Wie konnte es dazu kommen? Was hat der Präsident falsch gemacht? Warum sind die US-Demokraten so zerstritten? Und droht wirklich das Ende der Demokratie, sollte Trump noch einmal Präsident werden?Darüber sprechen wir mit Amrai Coen, der neuen Korrespondentin der ZEIT in Washington. Seit ein paar Monaten berichtet sie aus den Vereinigten Staaten. In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, erzählt sie von ihren ersten Wochen im Land, erinnert sich an die Euphorie nach dem Wahlsieg von Joe Biden und spricht über die Panik, die sich gerade unter den Demokraten breitmacht. Was kann Biden jetzt noch tun, um den Trend zu drehen? Kann man mit Geld die Gräben zuschütten, die Amerika spalten? Und was steht in den Mails, die Amrai fast täglich von Donald Trump bekommt?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 05.11.2021
    55 MB
    01:06:20
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    Meine Kollegin will sich nicht impfen lassen. Und nun?

    Vor dem zweiten Winter der Corona-Pandemie streiten die Deutschen über eine ganz grundsätzliche und sehr wichtige Frage: Wer will sich nicht impfen lassen – und aus welchen Gründen? Während die Zahl der Geimpften im Land immer noch niedriger ist als in vielen anderen Staaten Europas, wachsen die Zweifel an der Politik. Viele Ungeimpfte fühlen sich unter Druck gesetzt und gesellschaftlich geächtet. Viele Geimpfte wiederum empfinden die politischen Entscheidungen als langsam und widersprüchlich. Und gleichzeitig gibt es immer noch zu wenig Schutz für die Kinder und es infizieren sich wieder mehr Alte und Kranke.Was steckt hinter der Furcht vor den Nebenwirkungen des Impfens? Welche Sorgen haben Zögerer und Unsichere? Wird es am Ende doch zu einer Impfpflicht kommen – und was wären die Folgen? Und wenn es keine Impfpflicht gibt und ein Teil der Bevölkerung ungeimpft bleibt: Wie gefährlich wird das für Alte und Kranke, für Schüler und Kleinkinder – und für alle Geimpften? Jakob Simmank ist Arzt und Wissenschaftsjournalist bei ZEIT ONLINE. In der neuen Folge von "Das Politikteil" analysiert er gemeinsam mit Moderator Marc Brost die drängendsten Aspekte der Corona-Lage im Land.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 29.10.2021
    50 MB
    01:00:03
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    "Europa darf sich von Lukaschenko nicht erpressen lassen"

    Korrektur: Im Podcast und in einer früheren Version dieses Textes hieß es, dass nach Schätzungen bereits 1000 Menschen an der Grenze gestorben seien. Tatsächlich sind es zehn. Wir bedauern diesen Fehler sehr und bitten, ihn zu entschuldigen.Seit Wochen spielt sich der Grenze zwischen Belarus und Polen ein humanitäres Drama ab: Flüchtlinge werden vom Regime des Diktators Lukaschenko mit Absicht an die Grenze gebracht, um Europa zu destabilisieren und für die verhängten Sanktionen zu bestrafen. Von polnischen Grenzern werden die Flüchtlinge brutal zurückgeschlagen. Zehn Menschen sollen nach Angaben von Hilfsorganisationen gestorben sein, viele irren bei eisigen Temperaturen im Niemandsland umher. In "Das Politikteil" sprechen wir mit dem Sozialwissenschaftler Gerald Knaus („Welche Grenzen brauchen wir?“) darüber, was das alles mit 2015 zu tun hat, wie Europa reagieren sollte und was auf die neue Bundesregierung zukommt, die gerade in Berlin verhandelt.Knaus, auf dessen Initiative das EU-Türkei-Abkommen von 2016 basiert, erklärt, wie man Migration human steuern kann, welche Abkommen mit Drittstaaten wie Tunesien und Marokko es geben muss und warum die Zahl von 82 Flüchtlingen weltweit irreführend ist.Der Mitbegründer des European Stability Institute verlangt von der neuen Regierung ein klares Signal gegen Pushbacks und sagt: „Mehr Grenzschützer sind keine Lösung, denn Grenzschützer können Migrationnur beenden, indem sie Gesetze brechen.“ Und er rät Europa, die Sanktionen gegen Belarus noch zu verstärken.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast - und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • 22.10.2021
    53 MB
    01:03:26
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    Welt an Ampel: Wo bleibt ihr?

    In Glasgow beginnt Ende Oktober der nächste Klimagipfel. China eskaliert in Taiwan. Polen provoziert die EU. Und die Flüchtlingszahlen steigen wieder. Aber Außenpolitik? Bislang Fehlanzeige bei den Koalitionsgesprächen. Da dreht sich alles nur um Deutschland. Was erwartet die Welt von der Ampel? Wie schaut man in Washington, Moskau oder Peking auf die Koalitionsverhandlungen?Darüber diskutieren wir in "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, diese Woche mit Constanze Stelzenmüller. Sie ist eine der besten Kennerinnen der deutschen Außenpolitik und der transatlantischen Beziehungen und Inhaberin des Fritz-Stern-Chair bei dem renommierten US-Thinktank Brookings in Washington. Stelzenmüller sagt: "Das Interesse daran, was in Deutschland, der Anker-Nation Europas, gerade politisch passiert, ist überall gewaltig."In "Das Politikteil" spricht Constanze Stelzenmüller über die Fehler der Biden-Regierung, erklärt, warum alle Verbündeten von Deutschland mehr strategische Klarheit im Umgang mit China und Moskau erwarten, und sagt: "Das Sondierungspapier spricht eindeutig für künftige Auslandseinsätze." Und sie verrät, wer aus ihrer Sicht als Ministerin oder Minister der Ampel-Koalition für das Auswärtige Amt und das Verteidigungsministerium in Frage kommt.In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde lang über ein Thema. Abwechselnd moderieren Marc Brost und Ileana Grabitz und Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt.

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  • 15.10.2021
    51 MB
    01:01:07
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    Explodierende Energiepreise: Was kommt da auf Deutschland zu?

    Der Winter steht kurz bevor und die Energiepreise steigen und steigen. Erdöl, Kohle und Erdgas sind so teuer geworden, dass etliche EU-Staaten bereits mit Steuererleichterungen oder Hilfen für Arme reagiert haben. Nur Deutschland, wo die nächste Regierung gerade erst verhandelt wird, plant bislang keine Maßnahmen gegen den Preisanstieg. Die Debatte darüber, wer für die explodierenden Preise verantwortlich ist, ist dagegen in vollem Gange.In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, über die Ursachen und Folgen der dramatischen Entwicklung. Dass Deutschland heute in der "Erdgasfalle" stecke, sei eine Folge gleich mehrerer politischer Fehlentscheidungen, sagt Thumann, der zurzeit in Moskau lebt und arbeitet. Dass Russland die Gasversorgung derzeit als politisches Druckmittel nutzen könne, liege auch an einer "nicht durchdachten deutschen Energiestrategie".In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde über ein Thema. Abwechselnd moderieren Marc Brost und Ileana Grabitz und Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt.

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  • 08.10.2021
    52 MB
    01:02:08
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    "Wenn die Ampel kommt, wird es in der CDU wild"

    Alles läuft gerade auf die Ampel zu – steht die Union jetzt vor dem Melt-down? Zerlegt sich die ehemalige Kanzlerpartei, eingeklemmt zwischen der AfD und einer voraussichtlich regierenden FDP? Und wäre das so schlimm? Oder wird eine christdemokratische Volkspartei in der Bundesrepublik noch gebraucht, auch als Brandmauer gegen rechts?Darüber diskutieren wir in "Das Politikteil" diese Woche mit Thomas Biebricher, der in Kopenhagen Politikwissenschaften lehrt. Er ist einer der besten Kenner der CDU, hat zuletzt ein Buch über "die Erschöpfung des deutschen Konservatismus" geschrieben. Er sagt: "Sobald feststeht, dass die Ampel kommt, wird es in der CDU wild."Im Podcast spricht er über die Schwächen der Kampagne von Armin Laschet und die Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Union. Er erklärt, warum extreme Personalisierung die Parteien kaputtmacht und was die Union aus dem Niedergang fast aller konservativen Parteien in Europa lernen kann. Biebricher sagt, er vermisse "ein Gespür für Ambivalenz, die es früher im Konservatismus gab", und fragt: "Warum gibt es kein konservatives Narrativ zum Klimawandel?"In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche mit einem Gast eine Stunde über ein Thema. Abwechselnd moderieren Marc Brost und Ileana Grabitz und Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt.

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