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OK, America?

Das transatlantische Bündnis steckt in der Krise. Donald Trumps Präsidentschaft hat Spuren hinterlassen. Das Coronavirus verheert die USA. Und Demokraten und Republikaner sind zerstritten wie noch nie. Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz lieben die USA, obwohl sie manchmal an ihnen verzweifeln. Klaus Brinkbäumer ist Programmdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Er war Chefredakteur des "Spiegel" und berichtete für DIE ZEIT und ZEIT ONLINE aus den USA. Rieke Havertz ist Usa-Korrespondentin von ZEIT ONLINE. Sie reist regelmäßig für Recherchen in die USA. In diesem Podcast sprechen sie über aktuelle Debatten aus den USA und den Wahlkampf 2020. Aber auch über Burger und Basketball, über das Silicon Valley und den Supreme Court, über Drogen und TV. Denn um US-Politik zu verstehen, muss man die Amerikaner verstehen – mit ihren Leidenschaften, Nöten und Eigenarten. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

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  • 16.09.2021
    54 MB
    01:04:25
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    Texas versus Frauenrechte

    "Ziel Nummer eins im Bundesstaat Texas ist die Beseitigung von Vergewaltigungen, damit keine Frau und kein Mensch Opfer einer Vergewaltigung wird." Das sagte Texas' republikanischer Gouverneur Gregg Abbott auf die Frage eines Journalisten, warum das seit diesem Monat geltende strikte Schwangerschaftsabbruchgesetz auch im Falle von Vergewaltigung und Inzest keine Ausnahme zulasse. Und, das fügte Abbott noch hinzu, Frauen hätten unter dem sogenannten Heartbeat Act, dem Herzschlaggesetz, ja sechs Wochen Zeit, einen Abbruch vornehmen zu lassen. Die ersten sechs Wochen einer Schwangerschaft sind der Zeitraum, in denen Frauen es noch möglich ist, in dem US-Bundesstaat eine Schwangerschaft zu beenden.Die Organisationen, die in Texas Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, schätzen jedoch, dass etwa 85 Prozent der Patientinnen nach der sechsten Woche einen Eingriff vornehmen lassen und daher künftig keine Chance mehr auf eine Betreuung haben.Nicht nur der Zeitraum ist im neuen Gesetz extrem eng gefasst, es sieht außerdem vor, dass nicht etwa Behörden für die Durchsetzung verantwortlich sind, sondern jede Privatperson einen Verstoß melden kann. Jeder also, der ein Verhalten an den Tag legt, das die Durchführung oder Veranlassung eines Schwangerschaftsabbruchs unterstützt oder begünstigt, kann durch das neue Gesetz belangt werden. Wer einen solchen Fall vor Gericht bringt, bekommt bei einer Verurteilung 10.000 Dollar – die von dem oder der Verurteilten zu zahlen sind.Das Gesetz ist ein Angriff auf die Frauenrechte im Bundesstaat und hat Implikationen, die weit über Texas hinausgehen. Welche Rolle der Supreme Court spielt, wie sich die Biden-Regierung verhält, warum das Grundsatzurteil Roe v. Wade in Gefahr sein könnte und warum das Thema in den Vereinigten Staaten ideologisch so umkämpft ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: ein Rückblick auf den 20. Jahrestag der Terroranschläge des 11. September.Und im Get-out: der Schriftsteller Colm Tóibín, die Serie "Miss America" und die US-Fotografin Ruth Orkin im Fotografiska-Musem in New York.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 02.09.2021
    58 MB
    01:09:39
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    Joe Bidens Krisen

    Noch einmal musste US-Präsident Joe Biden in dieser Woche eine Rede halten. Am Tag, an dem das Land 20 Jahre Militäreinsatz in Afghanistan beendete. Eine Siegesrede konnte es im Angesicht dieser Niederlage, die der desaströse Abzug noch einmal verdeutlicht hat, nicht werden. Aber Kritik an seinem Vorgehen als Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte wollte Biden auch nicht.Lieber wollte er den Bürgerinnen und Bürgern vermitteln, dass die Entscheidungen seines Vorgängers Donald Trump und dessen Deal mit den Taliban dafür verantwortlich seien, dass er im Oval Office im Grunde keine Optionen gehabt habe. "Das war die Wahl, die wirkliche Wahl zwischen Abzug oder Eskalation", sagte Biden beinahe trotzig. "Ich wollte diesen Krieg nicht für immer verlängern."Kann sich der entschlossene und wütende Biden so der ersten großen Krise seiner Präsidentschaft entledigen? Die republikanische Opposition will ihn nicht so leicht davonkommen lassen. Kevin McCarthy, Minderheitenführer der Konservativen im Repräsentantenhaus, kündigte einen "Tag der Abrechnung" an mit Untersuchungen und Ausschüssen. Wie die innenpolitische Lage für Biden ist und was die Handlungen der vergangenen Wochen über seine außenpolitische Strategie aussagen, diskutieren wir im US-Podcast.Außerdem: Die Vereinigten Staaten erleben die nächste Welle der Corona-Pandemie, von der es den Anschein hatte, als sei sie so gut wie besiegt. Das Leben ist fast wieder normal in den USA, doch nun steigen die Zahlen besorgniserregend. Mehr als 1.000 Tote gibt es mittlerweile wieder jeden Tag. Anfang Juli waren es noch etwa 200 Opfer täglich. Vor allem in republikanisch geführten Bundesstaaten gibt es nur einen geringen Impffortschritt und Gouverneure, die keine Maskenpflicht an Schulen erlassen wollen. In Florida wird darüber mittlerweile vor Gericht gestritten. Und der Präsident muss ich um die nächste Krise kümmern, hat aber auf Bundesebene nur bedingt Einfluss.Und im Get-out: das Kinderbuch "Charlotte’s Web" von E. B. White und die Serie "Friday Night Lights".Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 19.08.2021
    63 MB
    01:15:31
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    Amerikas Afghanistan-Trauma

    George W. Bush war es, der am 7. Oktober 2001 als US-Präsident eine Rede an die Nation hielt und sagte: "Die USA haben Militärschläge gegen das Taliban-Regime in Afghanistan gestartet." Damit begann die Operation Enduring Freedom. 20 Jahre später sagte US-Präsident Joe Biden Anfang Juli: "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Taliban alles überrennen und das ganze Land kontrollieren, ist höchst unwahrscheinlich." Keine sechs Wochen später haben die Taliban die Kontrolle über das Land zurückerobert, die Hauptstadt Kabul überrannt.Am Flughafen Kabul spielten sich dramatische Szenen ab, verzweifelte Menschen klammerten sich an Tragflächen, um der Herrschaft der Taliban zu entkommen. Biden kommentierte das in einer Rede am Montag lediglich in einem Nebensatz, für ihn steht im Fokus, dass der Abzug der Truppen aus dem Land richtig war. Die Fragen danach, wie der Abzug so fatal falsch laufen konnte und wie den Menschen vor Ort nun zu helfen ist, ließ er weitgehend unbeantwortet.Was das Scheitern in Afghanistan für Folgen nicht nur für Biden, sondern auch für das Bild der USA in der Welt hat, wie in den USA über den Abzug diskutiert wird und wie sich die vier Präsidenten George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump und Joe Biden zu dem Krieg verhalten haben, diskutieren wir im US-Podcast.Und im Get-out: Die Arbeiten des US-Journalisten Dexter Filkins sowie der Film "Good Morning Vietnam" und wer wirklich als Moderator die Moral der Truppe im Vietnamkrieg aufrecht erhalten sollte.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 05.08.2021
    66 MB
    01:18:53
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    Miami Beach oder doch Grand Canyon?

    Wer Baseballfan ist, der ist oft auch Fan von Statistiken. Der Sport eignet sich so sehr für Zahlen, dass es ein eigenes Wort dafür gibt: "sabermetrics". Doch Baseball ist auch für alle, die ihre Zeit nicht mit Statistiken verbringen wollen, ein US-amerikanisches Erlebnis. Wer einmal in Fenway Park, dem Stadion der Boston Red Sox, alle Zuschauerinnen und Zuschauer "Sweet Caroline" von Neil Diamond hat singen hören, weiß, warum.In dieser Sommerfolge unseres US-Podcasts sprechen wir nicht nur über die besten Sportmomente in der Geschichte der Vereinigten Staaten, sondern auch über Sehnsuchtsorte, große und kleine Parks, die besten Reiserouten, die schönsten deutschen Worte im Englischen und mehr. Außerdem unsere Top Ten der Romane, Filme, Songs und Serien.Eine Liebeserklärung an ein Land, das den Deutschen vertraut und fern zugleich ist, das die Welt herausfordert und begeistert und mit der Präsidentschaft Donald Trumps erlebt hat, wie sehr es sich selbst erschüttern kann.Und im Get-out: Mit dem Rad, der Fähre oder dem Hubschrauber New York erkunden. Und Konzerte im The Chicago Theatre.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 16.07.2021
    50 MB
    59:32
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    Angela Merkels Farewell im Weißen Haus

    Die Corona-Pandemie habe alle gelehrt, "wie wenig gewiss vermeintliche Gewissheiten sind". Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel, als sie an der Johns Hopkins University eine Ehrendoktorwürde entgegennahm. Es ist ein Satz, der auch den Zustand der transatlantischen Beziehungen treffend beschreibt. Um sich transatlantischer Gewissheiten wieder zu versichern, war Merkel für einen Tag auf Einladung von US-Präsident Joe Biden nach Washington, D. C. gereist.Es war ihr erster Besuch seit April 2018 und wohl ihr letzter Besuch als Kanzlerin. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Biden herrschte eine andere Atmosphäre als drei Jahre zuvor mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump. Freundschaftlich nannten beide ihr Aufeinandertreffen, es war herzlich. Ein Besuch, der nötig war, um die Beziehung der beiden Länder wieder zu stärken. Aber es bleibt trotz aller neuer alter Verbundenheit auch viel Trennendes.Wo die Konflikte im transatlantischen Verhältnis liegen, wie die Atmosphäre war und wie die Hochwasser-Katastrophe in Deutschland den Besuch prägte, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: der schönste Moment des Tages und ein Rückblick auf die vier Präsidenten, mit denen Merkel zusammengearbeitet hat.Und im Get-out: Buchempfehlungen von Barack Obama, "Dreams From My Father" ("Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie"), und dem US-Autor George Packer "Last Best Hope" ("Die letzte beste Hoffnung"), ein längerer Essay zum Zustand der USA, geschrieben während der Pandemie.Der Podcast erscheint in dieser Woche ausnahmsweise am Freitag, ansonsten alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 08.07.2021
    51 MB
    01:01:21
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    Die Akte Trump

    Manhattans Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance hat seit 2019 ermittelt, nun hat die Staatsanwaltschaft in New York die Trump Organization wegen mutmaßlichen Steuerbetrugs angeklagt. Über mindestens 15 Jahre hinweg sollen systematisch Steuern hinterzogen worden sein. Allen Weisselberg, ein enger Vertrauter von Ex-Präsident Donald Trump, wurde festgenommen. Wird er sich gegen seinen Arbeitgeber stellen und mit der Staatsanwaltschaft kooperieren? Darauf hoffen die Behörden offenbar. Denn Trump selbst ist bislang nicht angeklagt.Ob das noch geschehen könnte, wie der weitere Verlauf der Ermittlungen ist und was das alles für Trumps Einfluss auf die Republikanische Partei bedeuten könnte, diskutieren wir im US-Podcast.Außerdem: Sie wollte ihre Geschichte öffentlich teilen, sagte Britney Spears vor Gericht, "anstatt dass es ein streng gehütetes Geheimnis ist, von dem alle profitieren. Es beunruhigt mich, dass man mir gesagt hat, ich dürfe die Leute, die mir das angetan haben, nicht bloßstellen." Seit 13 Jahren steht die Sängerin unter rechtlicher Betreuung und hat nun das erste Mal selbst über ihre Situation gesprochen. Wir sprechen über die Recherche des "New Yorker", Ruhm und Öffentlichkeit.Und im Get-out: Buchempfehlungen von Joan Didion, unter anderem "Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben" und "Das Jahr magischen Denkens", und der Sommerdrink Gin Basil Smash.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 24.06.2021
    49 MB
    58:32
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    Der Sturm auf das Kapitol und die Waffen

    "Amerika ist zurück am Tisch." Dieses Bild hat US-Präsident Joe Biden auf seiner großen europäischen Gipfelreise immer wieder bemüht. Beim G7- und Nato-Gipfel wurde die Rückkehr der USA zum Multilateralismus gefeiert. Zum Abschluss von Bidens Reise wurde es dann beim Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Genf etwas ungemütlicher. Aber auch das transatlantische Verhältnis ist nicht auf einmal wieder gänzlich konfliktfrei. Wie Joe Bidens außenpolitische Strategie aussieht und wie das Verhältnis zu China und Russland künftig aussehen könnte, sind einige der meistgestellten Hörerinnen- und Hörer-Fragen der vergangenen Wochen.In dieser besonderen Folge von "OK, America?" haben wir sie live vor Publikum beim großen ZEIT ONLINE Podcastfestival (https://www.zeit.de/2021-06/zeit-online-podcastfestival-verbrechen-alles-gesagt-was-jetzt) beantwortet.Innenpolitisch interessieren sich die Hörerinnen für die Entwicklung der Republikanischen Partei und unter anderem diese Fragen:Warum ist es beim Sturm auf das Kapitol nicht zu einem massenhaften Einsatz von Waffen gekommen, wenn man davon ausgehen muss, dass insbesondere Trump-Anhänger in umfassendem Waffenbesitz sind?Wie steht es um die juristischen Ermittlungen gegen Donald Trump?Warum sprechen sich weiße, europäischstämmige Einwanderer gegen Einwanderung in die USA aus?Außerdem: Ob sich die Gesprächspartner in den USA auch für Themen wie Wahlen, Waffen, Sozialismus und Krankenversicherung in Deutschland interessieren. Und im Get-out: die Mini-Serie "Mare of Easttown" mit Kate Winslet und die Konzertreihe "Tiny Desk Concerts" des Radiosenders NPR.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 10.06.2021
    64 MB
    01:16:27
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    Die Frau fürs Unmögliche

    US-Vizepräsidentin Kamala Harris wurde bei ihrer ersten Auslandsreise in dieser Woche sehr deutlich: "Kommt nicht", sagte sie in Guatemala an Menschen gerichtet, die sich auf den Weg nach Mexiko und die US-Grenze begeben wollen. Es ist eine klare Botschaft von Harris und der neuen US-Regierung und eine, für die Harris von linker wie konservativer Seite kritisiert wurde. Es ist ein politisch schwieriges Thema und Präsident Joe Biden hat Harris zur Verantwortlichen für die Einwanderungspolitik seiner Regierung gemacht. Deswegen führte Harris' erste Reise nach Guatemala und Mexiko.Und auch das zweite Thema, um das sich Harris schwerpunktmäßig in ihrer Amtszeit kümmern will, ist keins, mit dem leicht Erfolge zu feiern sind: Die Vizepräsidentin soll den For the People Act durch den Senat bringen, ein Gesetz, das eine Wahlrechtsreform auf Bundesebene durchsetzen würde. Doch selbst innerhalb der Demokraten gibt es von Senator Joe Manchin Vorbehalte dagegen.Kann Harris mit diesen Themen den hohen Erwartungen, die an ihre Vizepräsidentschaft geknüpft sind, erfüllen? Darüber und ihre mögliche politische Zukunft diskutieren wir im US-Podcast.Außerdem: Am 20. Juni laden wir zum ZEIT ONLINE Podcastfestival ein. Einen Tag lang nehmen wir unsere Podcasts live vor Onlinepublikum auf und Sie können mitdiskutieren und die Podcast-Hosts persönlich kennenlernen. Hier können Sie sich kostenlos anmelden.Und im Get-out: Jenny Offills neuer Roman "Wetter" und "Trostland – die Geschichte meiner vergessenen Heimat", die Biografie des schwarzen Politikers und Anwalts Bakari Sellers.Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 27.05.2021
    53 MB
    01:03:42
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    Zu links? Oder nicht links genug?

    Alexandria Ocasio-Cortez auf der einen, Joe Manchin auf der anderen Seite: Die US-Demokraten debattieren vier Monate nach Joe Bidens Amtseinführung über ihre Zukunft. Trotz eines Demokraten im Weißen Haus und Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses. Doch so schwarz-weiß wie die Anzahl der Abgeordneten ist das politische Washington nicht. Die Mehrheiten reichen nicht fürs Durchregieren und viele Abgeordnete und Senatoren sind schon wieder im Wahlkampf für die Zwischenwahlen im November 2022.Ocasio-Cortez, Bernie Sanders, Elizabeth Warren, Cori Bush und andere versuchen die Partei nach den Siegen im vergangenen November weiter nach links zu bewegen: Ein Mindestlohn von 15 Dollar, der Green New Deal, kostenfreie Bildung, LGBTQ-Rechte sind ihre Themen. Dem gegenüber stehen Manchin, Nancy Pelosi, Kyrsten Sinema und andere, die sich gegen eine zu linke Politik stellen. Eines ihrer Argumente: Wechselwählerinnen und Wechselwähler würden damit nicht erreicht werden.Wo Joe Biden zwischen diesen beiden Flügeln steht, welche Politik sich durchsetzen könnte und welche Präsidenten die demokratische Partei geprägt haben, diskutieren wir im US-Podcast.Außerdem: Am 20. Juni laden wir zum ZEIT ONLINE Podcastfestival ein. Einen Tag lang nehmen wir unsere Podcasts live vor Onlinepublikum auf und Sie können mitdiskutieren und die Podcast-Hosts persönlich kennenlernen. Unter https://www.zeit.de/gesellschaft/2021-05/zeit-online-podcastfestival können Sie sich kostenlos anmelden.Und im Get-out: die Serie "Underground Railroad" auf Amazon Prime und die Netflix-Dokumentation "Knock Down the House".Der Podcast erscheint ab sofort wieder alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 20.05.2021
    53 MB
    01:03:33
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    Amerikas Israel-Treue

    Seit der Nahostkonflikt erneut eskaliert ist, wird in Washington, D.C. viel telefoniert. US-Präsident Joe Biden spricht immer wieder mit Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Sein Außenminister Antony Blinken telefoniert sich durch die ganze Region und Jen Psaki, Pressesprecherin im Weißen Haus, findet vorsichtig abgewogene Worte über die Mühen der diplomatischen Ebene. Eins aber wird immer betont: das Recht Israels, sich zu verteidigen.Die USA stehen seit Jahrzehnten treu an Israels Seite. Die Vereinigten Staaten nutzen ihr Vetorecht im UN-Sicherheitsrat – eine vierte Sondersitzung des Gremiums endete in dieser Woche erneut ohne gemeinsame Erklärung – und unterstützen Israel seit Jahren mit finanziellen und militärischen Hilfen in Milliardenhöhe.Doch nun verändert sich der Ton innerhalb der Demokratischen Partei. Aus dem linken Flügel wird deutliche Kritik an der US-Haltung geübt und mehr Solidarität mit Palästinensern gefordert. Bernie Sanders schreibt in einem Essay für die "New York Times" über Menschenrechte und #PalastinianLivesMatter, "Apartheidsstaaten sind keine Demokratien", twitterte Alexandria Ocasio-Cortez und fragte im Repräsentantenhaus: "Israel hat das Recht, sich zu verteidigen, aber haben Palästinenser das Recht, zu überleben?"Wie Joe Biden und die Republikaner auf die sich verändernde Debatte reagieren, warum die Präsidenten Harry S. Truman und Jimmy Carter für die Beziehung zwischen den USA und Israel wichtig waren und was die wichtigen außen- und innenpolitischen Aspekte des Verhältnisses der beiden Länder sind, diskutieren wir im US-Podcast.Und im Get-out: "Portnoys Beschwerden" und "Sabbaths Theater" von Philip Roth und die Serie "The Marvelous Mrs. Maisel".Dieser Podcast erscheint immer donnerstags.

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  • 13.05.2021
    39 MB
    47:14
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    Zu viel Covid-Hilfen, zu viel Bequemlichkeit?

    266.000. Das ist die Zahl, mit der die Republikaner auf Angriff setzen. 266.000 neue Jobs hat es im April in den USA gegeben. Viel weniger als die 770.000, die noch im März dazugekommen waren und viel weniger, als Ökonomen erwartet hatten. Die Arbeitsmarktzahlen im März hatten die Hoffnung genährt, dass sich die Erfolge bei der Impfkampagne positiv auf die Wirtschaft, den Konsum und den Jobmarkt auswirken würden. Der April ist nun ein Dämpfer und der Schuldige ist für große Unternehmen und Republikaner ausgemacht: US-Präsident Joe Biden.Dessen Corona-Hilfspaket umfasst unter anderem auch ein um 300 Dollar erhöhtes Arbeitslosengeld bis September. Zu viel, sagen die Konservativen. Damit würden es sich die Bürger lieber bequem machen, als sich einen Job zu suchen. Obwohl es die nun mit der Öffnung des Landes wieder überall gebe, vor allem in der Serviceindustrie. Henry McMaster, republikanischer Gouverneur von South Carolina, ließ etwa mitteilen: "Dieser Arbeitskräftemangel wird zum großen Teil durch die zusätzlichen Arbeitslosengelder verursacht." Er und andere Gouverneure wollen die zusätzlichen Gelder vorzeitig streichen.Biden verteidigte seine Maßnahmen. Nach der Pandemie wirtschaftlich wieder zurückzukommen, sei ein Marathon, keine Sprint. Außerdem machen er und die Demokraten noch andere Faktoren aus, warum sich die Jobzahlen nicht schneller verbessern: Durch die noch immer nicht vollständig geöffneten Schulen und Kitas hätten viele Familien nach wie vor ein Betreuungsproblem. Hinzu kämen schlechte Arbeitsbedingungen und Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.Die größere Frage hinter dieser Debatte ist die immer wieder debattierte Frage in den USA, welche Rolle der Sozialstaat haben sollte. Warum die Republikaner mehr auf individuelle Freiheit setzen, wann in der Partei der schlanke Staat zum Schlagwort wurde und ob das Land eine Wende zu einem größeren Sozialstaat schaffen kann, diskutieren wird im US-Podcast.Und im Get-out: "Intimations" von Zadie Smith, Kiez-Buchhandlungen und die Freude handschriftlicher Briefe. Und Key Lime Pie, inklusive Drink-Empfehlung.Dieser Podcast erscheint immer donnerstags. Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 06.05.2021
    63 MB
    01:15:13
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    Der Kampf um das Erbe Donald Trumps

    Natürlich schließt Ex-Präsident Donald Trump eine erneute Kandidatur um das Präsidentschaftsamt in den USA nicht aus. Ernsthaft in Erwägung ziehen würde er es, formulierte er es in diesen Tagen in mehreren Interviews. Denn die Macht bei der Republikanischen Partei, das ist klar, liegt immer noch bei ihm. Auch wenn Trump das Geschehen derzeit noch nur von der Seitenlinie aus kommentiert.Es mag früh erscheinen, schon jetzt über Kandidaten für eine Wahl in drei Jahren zu sprechen. Doch erste mögliche Kandidaten der Republikaner reisen schon jetzt in Staaten wie Iowa, New Hampshire und South Carolina. Dort finden früh die Vorwahlen statt und Auftritte und Reden sollen die Stimmung bei den möglichen Wählerinnen und Wählern testen. Und schon im kommenden Jahr sind die Zwischenwahlen, ein erster Stimmungstest, welche republikanische Stimmen prägend sein werden.Die Trump-Ideologie wird bis dahin nicht verschwunden sein, weder in der Partei noch innerhalb der Gesellschaft. Im US-Bundesstaat Arizona werden gerade noch einmal die Stimmen der US-Präsidentschaftswahl nachgezählt. Auf Druck der Republikaner und obwohl mehrere Nachzählungen keine Unregelmäßigkeiten gezeigt haben.Wie Trumps Lüge von der "gestohlenen Wahl" weiter vorangetrieben wird, wieso das zu einem strategischen Präzedenzfall für Trump und die Partei werden kann und warum man sich die Namen Ron DeSantis und Tucker Carlson merken sollte, diskutieren wir im US-Podcast.Und im Get-out: die New York Knicks mit Julius Randle und "The Improvement Association", ein Podcast über eine Wahlfälschung in einem Landkreis in North Carolina bei der Kongresswahl 2018.Dieser Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 29.04.2021
    56 MB
    01:06:55
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    Die egoistischen Weltenretter sind zurück

    "Amerika ist zurück!" Das sagte US-Präsident Joe Biden auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar nach seinem Amtsantritt. Und tatsächlich ist mit Biden im Amt eine Verlässlichkeit in Kommunikation und Bekenntnissen zurückgekehrt, die es unter seinem Vorgänger Donald Trump nicht gegeben hatte.Bei einem von Biden einberufenen Klimagipfel bekannten sich die Vereinigten Staaten zu neuen Klimazielen und stießen einen internationalen Wettbewerb um die grünen Technologien der Zukunft an.Und Indien versprach Biden Hilfe in der Corona-Pandemie, die das Land gerade überwältigt. Diese Zusicherung kommt jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem es leicht ist für die USA, zu helfen. Denn im eigenen Land sind schon mehr als 141 Millionen Menschen geimpft worden und es gibt keinen Mangel an Impfstoff mehr.Was Bidens internationale Ambitionen über seinen Führungsstil aussagen, worauf sich der Anspruch der USA als globaler Weltenretter und Hüter der Demokratie gründet und ob das nach Trump überhaupt noch glaubhaft ist, diskutieren wir im US-Podcast.Außerdem kleine Exkurse zu Joe Bidens 100-Tage-Bilanz – die ausführliche Einordnung gibt es hier zum Nachhören – und zum Zugfahren in Montana. Und im Get-out: Der Podcast "The Writer's Voice" vom "The New Yorker" und George W. Bush zu Gast beim Late-Night-Talker Jimmy Kimmel. Dieser Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 22.04.2021
    46 MB
    55:09
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    Verändert der Fall George Floyd die USA?

    "They see us." Wir werden gesehen. Das war eine der vielen emotionalen Reaktionen von Demonstrierenden, nachdem am Dienstag das Urteil im Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin in Minneapolis gefallen war. Zwölf Geschworene sprachen ihn in allen Anklagepunkten schuldig. Neun Minuten und 30 Sekunden lang hatte er dem Schwarzen George Floyd brutal das Knie auf den Hals gedrückt und ihn getötet.Auf das Urteil war in den USA angespannt gewartet worden, die Sorge vor einem Freispruch und damit verbundenen Ausschreitungen war groß. Mit dem Schuldspruch verbinden nun viele die Hoffnung auf Wiedergutmachung und darauf, dass sich grundsätzlich etwas ändert. Auch US-Präsident Joe Biden sagte, der Prozess könne ein großer Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit im Land sein.Doch kann ein Urteil allein in einem Land voller strukturellem Rassismus wirklich Gerechtigkeit bringen? Auf den Straßen in Minneapolis wurde nach dem Urteil auch immer wieder gerufen: "Das ganze verdammte System ist schuldig." Der Frust und die Wut der Opfer von Rassismus und rassistischer Polizeigewalt werden nicht einfach verschwinden.Und auch viele Anhängerinnen und Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump, der seine gesamte Präsidentschaft im Kern auf white supremacy, auf der Idee von weißer Überlegenheit aufgebaut hat, werden ihre Ideologie nicht aufgeben.Welche Reformbemühungen es gibt, ob der George Floyd Justice in Policing Act im Kongress eine Chance hat, wie sich die Polizei verändern könnte und ob dieser 20. April 2021 ein historischer Tag werden wird, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get-out: Leseempfehlungen zum Sendungsthema von James Baldwin und der Podcast You're Wrong About. Dieser Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 15.04.2021
    55 MB
    01:05:40
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    Joe Biden, der nächste Roosevelt?

    13 Gesetzesvorhaben in den ersten 100 Tagen: Das ist die Bilanz von Franklin D. Roosevelt, als er 1933 mit den Programmen und Reformen des New Deal die Grundlagen des US-amerikanischen Sozialstaats legte. Seitdem werden US-Präsidenten an ihren Errungenschaften in den ersten drei Monaten ihrer Amtszeit gemessen. Joe Biden scheut den Vergleich mit FDR, wie er in den USA genannt wird, nicht. Im Gegenteil, er sucht ihn und zitiert einen der beliebtesten Präsidenten der US-Geschichte in seinen Reden immer wieder.Mit dem beschlossenen Covid-Hilfspaket, seinen gerade vorgestellten Infrastrukturplänen und einer angekündigten Sozialreform hat Biden in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft nun ebenfalls große Reformen angekündigt. Und US-Medien ziehen Vergleiche zu FDR oder auch Lyndon B. Johnson, einem weiteren demokratischen Reformer, unter dem der Civil Rights Act und der Voting Rights Act in den Sechzigerjahren beschlossen wurden.Wie ambitioniert Bidens Pläne sind, wie groß seine Chancen sind, auch die Republikaner von ihnen zu überzeugen und sie durch den Kongress zu bekommen, und ob es für einen Platz in den Geschichtsbüchern neben FDR reicht, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem zu Gast: Politikwissenschaftler Michael Werz vom Center for American Progress und Senior Mercator Fellow 2021.Und im Get Out: die Filmempfehlungen "Spotlight", "Die Unbestechlichen" und "Die Verlegerin" sowie die Dokumentation "Tina" und Tina Turners Livekonzert in Rio de Janeiro 1988. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 01.04.2021
    50 MB
    59:37
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    Wenn Wählerstimmen nicht gleich viel zählen

    Jemandem eine Flasche Wasser reichen, der in einer Schlange vor einem Wahllokal steht? Geht künftig im US-Bundesstaat Georgia nicht mehr. Die Briefwahlunterlagen beantragen? Wird deutlich komplizierter. Und der Weg, um sie dann abzugeben, sehr viel länger.Die Republikaner haben in der vergangenen Woche in Georgia ein Gesetz verabschiedet, das Stimmen von Minderheiten systematisch unterdrückt. Der konservative Gouverneur Brian Kemp twitterte, er sei stolz, das Gesetz zu unterzeichnen, um sicherzustellen, dass Wahlen in Georgia sicher, fair und zugänglich seien. Das ist die Argumentation der Republikaner. Sie sagen, wenn Wasser oder Essen an Wartende vor Wahllokalen ausgegeben würde, könnte dabei eine Wahlbeeinflussung stattfinden.Die Demokraten hingegen kritisieren, dass das Gesetz ein gezielter Versuch ist, Stimmen von Minderheiten und sozial schwächer gestellten Bürger:innen zu unterdrücken, die eher demokratisch wählen. In Georgia etwa müssen vor allem schwarze Wähler:innen in ihren Bezirken oft stundenlang anstehen, um wählen zu gehen.Georgia ist kein Einzelfall. Laut dem Brennan Center for Justice gibt es derzeit 250 Gesetzesvorhaben in 43 Bundesstaaten, die das Wahlrecht einschränken sollen. Es wirft die grundsätzliche Frage in den USA auf, ob der Versuch, systematisch Wählerstimmen zu unterdrücken, die Demokratie gefährdet.Warum die Republikaner diese Strategie verfolgen, wie die Demokraten darauf reagieren und ob es auf Bundesebene eine Möglichkeit gibt, die Wählerunterdrückung zu stoppen, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem blicken wir auf die Geschichte des Wahlrechts im Land.Und im Get Out: Philip Roth und die BloomCam zur Kirschblüte auf der National Mall in Washington, D.C. Der Podcast erscheint immer donnerstags, nach einer kurzen Osterpause das nächste Mal wieder am 15. April.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 25.03.2021
    62 MB
    01:13:43
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    Amerikas Krankheit, Amerikas Selbsthass

    Acht Tote in Atlanta, zehn Tote in Boulder. Zwei Attentate innerhalb einer Woche. Die Opfer waren bei der Arbeit, kauften im Supermarkt ein. Immer wieder sterben in den USA Menschen durch Waffengewalt, immer wieder kommt es nach der Trauer und dem Schock zu der Frage, warum in den USA nicht striktere Waffengesetze verabschiedet werden.In den USA ist das Recht auf eine eigene Waffe durch den zweiten Verfassungszusatz garantiert. 2010 bekräftigte der oberste Gerichtshof im Verfahren District of Columbia v. Heller, dass der Passus in der Verfassung genau so auszulegen sei: Jeder Bürger hat das Recht, eine Waffe zu tragen. Ob Bürgerinnen und Bürger eine Lizenz brauchen, einen Hintergrundcheck durchlaufen müssen oder die Waffe, die sie kaufen, registrieren lassen müssen, regelt jeder Bundesstaat für sich.US-Präsident Joe Biden rief den Kongress nach dem Attentat in Boulder dazu auf, zu handeln und Reformen für striktere Gesetze zu verabschieden. Doch die Republikaner stehen überwiegend fest an der Seite der mächtigen Waffenlobby NRA. Und die sieht in jeder Reform einen Angriff auf die Freiheit, eine Waffe tragen zu dürfen. Selbst nach Anschlägen auf Schulen, so wie in Parkland in Florida im Jahr 2018, ändert sich substanziell nichts.Ob es unter Biden und mit einer demokratischen Mehrheit im Kongress eine Chance auf eine Reform der Waffengesetze gibt, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: Nach einem angespannten ersten Gipfeltreffen zwischen den USA und China und Joe Bidens rhetorischem Angriff auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin steht die US-Außenpolitik vor einer neuen Ausrichtung. Wir sprechen darüber, wie das künftige Verhältnis der USA zu China und Russland aussehen könnte.Und im Get Out: Der Podcast von Ezra Klein, "The Ezra Klein Show", und ein virtueller Gang durch das Museum Owens-Thomas House & Slave Quarters in Savannah in Georgia. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 18.03.2021
    51 MB
    01:00:26
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    Die Grenzkrise

    "Kommt nicht hierher!" Das ist die Botschaft, die US-Präsident Joe Biden an die Menschen in Südamerika sendet, die sich auf den Weg nach Mexiko machen, um über die südliche Grenze in die USA einzureisen. Seit Biden Präsident ist, versuchen in diesen Tagen wieder Tausende, ein besseres Leben in Amerika zu finden.Die US-Grenzschutzbehörde CBP hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass im Februar 100.441 Personen beim versuchten Übertritt der Südgrenze aufgegriffen worden seien. 28 Prozent mehr als im Vormonat und fast dreimal so viele wie im Februar 2020.Ex-Präsident Donald Trump hatte eine äußerst restriktive Einwanderungspolitik verfolgt, mit der neuen demokratischen Regierung verbinden viele Migranten die Aussicht, nun wieder eine neue Heimat in den USA finden zu können. Immer mehr unbegleitete Minderjährige machen sich überdies auf den Weg, da Biden angekündigt hatte, sie nicht direkt wieder über die Grenze zurückzuschicken. Die Folge: Die Grenzunterkünfte sind überfüllt, der Katastrophenschutz ist vor Ort. Noch vermeidet es das Weiße Haus, von einer Krise an der Südgrenze zu sprechen, obwohl die Situation in Texas und anderen Orten kritisch ist.Wie die Einwanderungspolitik der Regierung Biden aussieht, welche Strategie die Republikaner bei dem politisch umkämpften Thema verfolgen und warum die USA trotz des Melting-Pot-Mythos schon immer ein ambivalentes Verhältnis zum Thema Einwanderung hatten, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: der Sound des America's Cup und der Auftritt von Lil Baby bei der Grammy-Verleihung. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 11.03.2021
    60 MB
    01:11:58
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    Das große Impftempo

    Mehr als 61 Millionen Menschen sind in den USA bereits geimpft worden, täglich kommen mehr als zwei Millionen hinzu. Präsident Joe Biden hat nach der Zulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson angekündigt, dass bis Ende Mai alle erwachsenen US-Amerikanerinnen geimpft sein sollen. Und die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, war im Land noch nie so hoch. Doch es gibt auch Impfskeptiker, und Experten warnen davor, die USA nun zu schnell und zu weit wieder zu öffnen. In Texas etwa wurden alle Beschränkungen und die Maskenpflicht aufgehoben.Zu der Rückkehr zu einem Alltag nach der Pandemie soll auch das Covid-Hilfspaket beitragen, das beschlossen wurde. Es ist Bidens erstes großes Gesetzesvorhaben und umfasst 1,9 Billionen Dollar. Doch um es durch den Senat zu bringen, musste Biden Kompromisse hinnehmen. Ein Mindestlohn von 15 Dollar die Stunde ist nicht mehr Teil des Gesetzes und weniger Menschen bekommen die einmaligen Hilfsleistungen.Ob es den Menschen trotzdem eine "reelle Chance" gibt, die Pandemie zu besiegen, wie es Biden sagte, diskutieren wir im US-Podcast.Das zweite große Thema dieser Woche ist der Beginn des Prozesses gegen den Polizisten Derek Chauvin, der am 25. Mai vergangenen Jahres mutmaßlich George Floyd getötet hat. Sieben Minuten und 46 Sekunden lang kniete der Beamte auf Floyd und nahm ihm den Atem. "I can't breathe" wurde zum dramatischen Ruf der Black-Lives-Matter-Bewegung.Außerdem sprechen wir über die neuen Vorwürfe gegen den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo und das Interview von Oprah Winfrey mit Meghan Markle und Prinz Harry, das im britischen Königshaus für Aufregung sorgt.Und im Get-out: der America's Cup und Matthew McConaugheys Buch Greenlights. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 25.02.2021
    53 MB
    01:03:00
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    Amerikas Infrastrukturkatastrophe

    Es wird noch lange dauern, bis klar ist, wie viele Menschen in Texas und anderen US-Bundesstaaten den Kälteeinbruch nicht überlebt haben. Aus ländlichen Gebieten gibt es teilweise noch keine verlässlichen Informationen. Klar ist, dass zwischenzeitlich mehr als vier Millionen Menschen ohne Strom waren. Auch die Wasserversorgung brach zusammen, weil Texas nicht vorbereitet war auf einen Wintersturm, der sich angekündigt hatte. Und es wird nicht der letzte sein. Die Folgen des Klimawandels sind überall in den USA spürbar. Die Infrastruktur nicht nur in Texas ist darauf im Land nicht vorbereitet.Und die Politiker? Der republikanische Gouverneur Greg Abbott schob die Katastrophe auf Windräder und den Green New Deal der Demokraten. Zwar fielen auch Windräder während der Kälte aus, doch Erdgas und Kohle deckten 82 Prozent des Energiebedarfs von Texas im Winterhalbjahr ab. Senator Ted Cruz, ebenfalls Republikaner, flog mit seiner Familie nach Mexiko. Und kehrte einen Tag später um, nachdem seine Reise zum Skandal geworden war.Die katastrophale Infrastruktur des Landes zeigt sich nicht nur in Texas. Überall im Land werden dringend Modernisierungen gebraucht. Präsident Joe Biden hat einen Infrastrukturplan in Höhe von knapp zwei Billionen Dollar angekündigt. Doch nur ein Bruchteil der Transport- und Wasserinfrastruktur liegt in Bundeshand.Ob die Wende für eine klimaschützende Infrastruktur gelingen kann, diskutieren wir im US-Podcast. Und wir sprechen über das Coronavirus, an dessen Folgen mittlerweile mehr als 500.000 Menschen im Land gestorben sind und diskutieren über den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo, einst Corona-Held, nun in der Kritik. Außerdem ein Rückblick auf die vergangene Folge und den Fall TJ Ducklo. Im "Get-out": der Podcast "Renegades: Born in the USA" und Jon Stewart auf Twitter. Der Podcast erscheint immer donnerstags, die nächste Folge am 11. März.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 18.02.2021
    57 MB
    01:08:14
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    Sprache der Gewalt

    "Ich werde dich zerstören." Das und noch einiges mehr sagte TJ Ducklo zu einer Reporterin von Politico am Telefon. Tara Palmeri sollte über die Beziehung von Ducklo, einem der stellvertretenden Pressesprecher im Weißen Haus, mit einer Journalistin von Axios recherchieren. Als das Gespräch öffentlich wurde, wurde Ducklo, der sich bei Palmeri entschuldigt hatte, zunächst nur für eine Woche suspendiert. Am vergangenen Wochenende trat der 32-Jährige schließlich zurück. An seinem ersten Tag im Weißen Haus hatte Präsident Joe Biden angekündigt, jeden zu entlassen, der andere Menschen herablassend und respektlos behandeln würde.Und auch die New York Times hat sich nur schrittweise von einem Reporter getrennt. Donald McNeil Jr. hatte auf einer Schülerreise in Peru das N-Wort zitiert. Die Reise liegt bereits drei Jahre zurück, öffentlich wurde es durch die Berichterstattung des Daily Beast. Eine interne Untersuchung hatte McNeil zunächst nur gerügt, bis ihm nun der Rückzug nahegelegt wurde. Seitdem diskutiert nicht nur die Redaktion der NYT über Rassismus und feindliche Arbeitsatmosphäre.Warum beide Fälle relevant sind für die Betrachtung vom Verhältnis Medien und Politik in den USA und in der Debatte um Cancel Culture, diskutieren wir im US-Podcast, einer Coproduktion von ZEIT ONLINE und MDR Aktuell. Und wir sprechen über den Fall Britney Spears, den Kampf um ihre Vormundschaft und die Dokumentation Framing Britney Spears.Außerdem bewerten wir den Ausgang des Impeachments gegen Ex-Präsident Donald Trump. Und im Get-out: die Radiosenderempfehlungen WBGO und WQXR und der Auftritt von Britney Spears, Madonna, Christina Aguilera und Missy Elliott 2003 bei den MTV Video Music Awards. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 11.02.2021
    58 MB
    01:09:49
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    Die Trump-Loyalität der Republikaner

    Donald Trump soll kurz davor gewesen sein, zu schreien, als er die Verteidigung seiner Anwälte im Impeachment-Verfahren gegen ihn am Fernseher in Florida verfolgte. So berichtete es CNN zum Auftakt des Prozesses im US-Senat, bei dem die Anwälte des Ex-Präsidenten tatsächlich keine gute Form zeigten. Bruce Castor hielt einen erratischen Vortrag, ohne juristische Argumente zu präsentieren, warum seinem Klienten nicht der Prozess gemacht werden sollte. Die Demokraten als Ankläger waren auf der anderen Seite besser auf dieses zweite Impeachment gegen Trump vorbereitet. Unter der Führung vom Abgeordneten Jamie Raskin präsentierten die Impeachment-Manager ihren Fall mit juristischen Argumenten, aber auch emotionalen Statements.Eine Verurteilung Trumps in diesem historischen zweiten Amtsenthebungsverfahren ist dennoch unwahrscheinlich. Für die nötige Zweidrittelmehrheit müssten 17 Republikaner mit den 50 demokratischen Senatorinnen und Senatoren stimmen. Doch die GOP ist im inneren Konflikt, die Zukunft nach der Präsidentschaft Trumps offen. Sollen sie sich von ihrem Präsidenten lösen oder bleibt dieser auch in den kommenden Jahren eine prägende Figur? Dass diese Frage noch unbeantwortet ist, zeigen auch die Konflikte im Repräsentantenhaus um Liz Cheney und Marjorie Taylor Greene.Wie die Zukunft der Republikaner aussehen kann, was vom Impeachment-Verfahren zu erwarten ist und was die Demokraten außer einer juristischen Verurteilung damit gewinnen können, diskutieren wir im US-Podcast, einer Co-Produktion von ZEIT ONLINE und MDR AKTUELL.Und im Get-out: Schauspieler Mandy Patinkin und seine Frau Kathryn Grody über Beziehungen im Corona-Lockdown und Edward Hoppers "Nighthawks" im Art Institute in Chicago. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 04.02.2021
    58 MB
    01:09:02
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    Ein neuer Ton im Weißen Haus

    Eine nationale Corona-Impfstrategie, Hilfspakete in Millionenhöhe, mehr Gleichstellung, mehr Klimawandel, Einwanderungsreformen: US-Präsident Joe Biden hat in seinen ersten zwei Wochen im Amt viel Aktivismus gezeigt. Mit Dutzenden präsidialen Verordnungen, den Executive Orders, hat er Entscheidungen seines Vorgängers im Oval Office, Donald Trumps, rückgängig gemacht.Doch allein per Dekret lässt sich nicht regieren. Um Reformen und Gesetze umzusetzen, braucht Biden auch den Kongress. Dort haben die Demokraten in beiden Häusern eine Mehrheit. Dennoch geht es nicht komplett ohne die Republikaner. Doch die könnten im Senat durchaus auch über den Filibuster, eine Dauerrede, zu einer Blockadepolitik in der Opposition zurückkehren.Wie viel Macht Joe Biden mit den Mehrheiten im Kongress wirklich hat, welche wichtigen Ziele er jetzt angehen muss und wie sehr das Impeachment-Verfahren gegen Ex-Präsident Donald Trump die Schlagzeilen in den kommenden Wochen bestimmen könnte, diskutieren wir im US-Podcast, einer Koproduktion von ZEIT ONLINE und MDR AKTUELL.Und im Get-out: das Hörbuch "Born To Run" von Bruce Springsteen und eine Folge des Podcasts "With Friends Like These" mit der Autorin und Aktivistin Sonya Renee Taylor. Der Podcast erscheint immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 22.01.2021
    59 MB
    01:10:42
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    Joe Bidens Bürden

    Nummer 45 ist Geschichte, Nummer 46 hat übernommen: Die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump ist beendet, Joe Biden ist am Mittwoch ins Weiße Haus eingezogen. Seine Amtseinführung war in vielen Dingen besonders: Trump nahm nicht an den Feierlichkeiten teil, er verließ die Hauptstadt Washington, D.C., schon Stunden, bevor Biden ins Amt eingeschworen wurde.Die Sicherheitsvorkehrungen waren außerdem nach dem Sturm aufs Kapitol zwei Wochen zuvor so hoch wie nie zuvor, es herrschte eine angespannte Stimmung in der Stadt, über der am Abend, als alles ruhig geblieben war, ein Feuerwerk zu Ehren der neuen Regierung gezündet wurde.Und dann war es der Tag der Frauen. Kamala Harris wurde als erste Frau und als erste Person of Color als Vizepräsidentin vereidigt. Und die 22-jährige Lyrikerin Amanda Gorman trug ein kraftvolles, schmerzhaftes Gedicht vor, das lange nachklang.Wie würdevoll die Amtseinführung war, was von Donald Trump bleibt und was Joe Biden und Kamala Harris in den Monaten im Amt erreichen können, diskutieren wir im US-Podcast, einer Koproduktion von ZEIT ONLINE und dem MDR. Und im Get Out: die Lyrikerin Louise Glück und John Oliver aus lang vergangenen Zeiten. Der Podcast erscheint in dieser Woche am Freitag, sonst immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 14.01.2021
    54 MB
    01:04:00
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    Wie sicher ist Joe Bidens Amtseinführung?

    1.400 Polizisten der Capitol Police standen etwa 8.000 Trump-Anhängern gegenüber, bevor das Kapitol gestürmt wurde. Warum war das Gebäude, in dem der Kongress am vergangenen Mittwoch den Wahlsieg von Joe Biden bestätigte, nicht besser gesichert? Steven Sund, der Chef der Capitol Police, sagte der "Washington Post", er habe im Vorfeld vergeblich um Unterstützung bei der Nationalgarde gebeten.Die Aufarbeitung des Sturms auf das Kapitol wird die USA noch lange beschäftigen. Kurzfristig geht es in Washington, D. C., jedoch jetzt darum, die Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar sicher zu gestalten. Die Angst vor neuen Ausschreitungen nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in Landeshauptstädten der Bundesstaaten ist groß.Politisch wird derweil diskutiert, ob Donald Trump noch seines Amtes enthoben werden sollte. Die Demokraten forcieren ein Impeachment. Das Verfahren im Senat würde aber wohl erst in die Präsidentschaft von Biden fallen – der darum wirbt, im Senat auch Zeit für die Bestätigung seiner Kabinettsmitglieder und für weitere Corona-Hilfen zu schaffen.Wie sich Donald Trump in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft verhält, was ein zweites Impeachment bedeuten würde und wie angespannt die Stimmung in der Hauptstadt ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem beantworten wir weitere Hörerinnenfragen. Und im "Get Out": ein Auszug aus der ersten Predigt von Raphael Warnock seit seinem Sieg bei der Senatswahl in Georgia und die Netflix-Dokumentation "Pretend It's a City". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 08.01.2021
    49 MB
    59:13
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    Donald Trump und der Mob

    Nach dem Sturm auf das Kapitol wird in den USA diskutiert, ob man Präsident Donald Trump des Amtes entheben oder gar für amtsunfähig erklären sollte. Trump hatte am Mittwoch seine Anhänger aufgefordert, zum Sitz des Kongresses zu marschieren. Nach der Eskalation versicherte er seinen Anhängern seine Liebe und behauptete weiterhin, die Präsidentschaftswahl sei ihm gestohlen worden.Der künftige Präsident Joe Biden hingegen findet deutliche Worte. Er nannte den Mittwoch einen der "dunkelsten Tage" in der Geschichte der Vereinigten Staaten und bezeichnete die Eindringlinge als "Mob". Er machte Trump dafür verantwortlich.Nun distanzieren sich auch einige Republikaner von ihrem Präsidenten und mehrere hochrangige Mitarbeiter seiner Regierung sind aus Protest zurückgetreten.Wie die Tage bis zum 20. Januar noch verlaufen könnten und was Joe Biden als neuer Präsident nun tun kann, diskutieren wir in einer Sonderfolge des US-Podcasts. Im Get Out: ein Buch und eine Drink-Empfehlung. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 07.01.2021
    63 MB
    01:14:47
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    Donald Trumps letztes Gefecht

    In weniger als zwei Wochen wird Joe Biden in Washington D. C. den Amtseid ablegen und der 46. Präsident der USA werden. Doch die Nummer 45 verdrängt diesen Tag aus seiner Welt. Donald Trump spricht ohne jegliche Grundlage weiter von Wahlbetrug und dass er die Präsidentschaftswahl klar gewonnen hätte. Selbst, nachdem seine Anhänger am Mittwoch das Kapitol stürmen.Trump geht so weit, dass er in einem unglaublichen einstündigen Telefonat den Staatssekretär des US-Bundesstaates Georgia, Brad Raffensperger, davon zu überzeugen versuchte, das Wahlergebnis zu verändern: "Alles, was ich tun will, ist dies. Ich will nur 11.780 Stimmen finden, was eine mehr ist, als wir haben. Weil wir den Staat gewonnen haben", sagte Trump in dem Gespräch, das die "Washington Post" veröffentlichte.Raffensperger, selbst Republikaner, lehnte das recht höflich ab. Trump nannte ihn daraufhin bei einem Auftritt "verrückt". Und in Georgia hat Trumps Verhalten in den letzten Wochen seiner Amtszeit seiner Partei großen Schaden zugefügt. In der Stichwahl um zwei Senatssitze haben die Konservativen ein Rennen bereits verloren und auch im zweiten Rennen führt der demokratische Kandidat Jon Ossoff. Damit würden die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verlieren.Warum der Machtwechsel im Senat so entscheidend ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem ordnen wir kurz die Ereignisse vor dem Kapitol ein und beantworten Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Und im "Get Out": der Autor David Sedaris und die Musikerin Janelle Monáe. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 31.12.2020
    69 MB
    01:22:23
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    "I can't breathe", "Biden beats Trump" – der Jahresrückblick

    8 Minuten 46 Sekunden. So lange hat der Polizist Derek Chauvin am 25. Mai 2020 sein Knie in den Nacken von George Floyd gepresst. Floyd starb. Sein Tod löste in den USA Massenproteste gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt aus. "I can't breathe", wurde auf den Straßen von Washington, D.C. bis Portland von Demonstranten und Black-Lives-Matter-Aktivisten gerufen.Die Proteste wurden zu einem der entscheidenden Wahlkampfthemen zwischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Es war ein Wahlkampf, der von Dramatik geprägt war, was nicht nur an der aggressiven Rhetorik Trumps lag.Die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, der Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg, verheerende Waldbrände in Kalifornien, die Covid-Erkrankung Trumps: Immer, wenn man dachte, dass sich der Wahlkampf nicht mehr drehen könnte, passierte etwas Neues.Und dann nach der Wahl am 3. November vier Tage ausharren, bis Joe Biden als Sieger ausgerufen wurde. In der letzten Folge des Jahres blicken wir im US-Podcast zurück auf die prägenden Momente in den USA in 2020 und vergeben Preise: von der Lüge des Jahres, der Demokratin des Jahres, dem Song des Jahres bis hin zum Hoffnungsmoment des Jahres. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 23.12.2020
    57 MB
    01:07:45
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    Was kann das Team Biden?

    Es gibt einige Premieren in der neuen Regierung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden: So die Personalien vom Senat bestätigt werden, wird Deb Haaland als Innenministerin die erste indigene Ministerin in einem Kabinett sein. Mit Janet Yellen wird die erste Frau das Finanzministerium führen. Der 4-Sterne-General Lloyd Austin wird der erste schwarze Verteidigungsminister und Xavier Becerra der erste Hispanic, der dem Gesundheitsministrium vorsteht.Auf sie alle warten große Aufgaben: die Corona-Pandemie, die Wirtschaftskrise, die soziale Krise des Landes und Aufräumarbeiten nach vieren Jahren chaotischer Trump-Regierung. Amerika steht vor einem schweren Jahr 2021.Bidens Kabinett hat bislang nicht die prominentesten Namen, dafür aber viel Erfahrung. Der künftige Verkehrsminister Pete Buttigieg ist einer der wenigen, die deutlich jünger ist als die meisten seiner älteren Kolleginnen und Kollegen. Joe Bidens bisherige Nominierungen zeigen nicht nur, dass er sich mit möglichst vielen Vertrauten umgeben will, sondern auch, dass der künftige Präsident viele Erwartungen erfüllen will.Ob ihm das gelingt und was von der künftigen US-Regierung zu erwarten ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das zweite Corona-Hilfspaket und den Cyberangriff auf die USA.Und im Get Out: The Old Vic Theatre in London mit einer Weihnachtsgeschichte und der Held der Polio-Impfung, Elvis Presley. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 17.12.2020
    52 MB
    01:02:01
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    Die Geschichte von Joe und Hunter Biden

    Die US-Bundesstaatsanwaltschaft untersucht die Steuern von Joe Bidens Sohn Hunter. Es ist das zweite Mal, dass Hunter Biden in die Schlagzeilen gerät. Seine Rolle im Verwaltungsrat des ukrainischen Unternehmens Burisma stand im Zentrum der Ukraine-Affäre, die zum Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump führte.Nun steht Hunter im Zentrum der Präsidentschaft seines Vaters, die noch nicht einmal begonnen hat. Denn wenn der Sohn des künftigen Präsidenten möglicherweise Steuern nicht oder nicht korrekt gezahlt hat, ist das immer auch ein politisches Thema. Und Sender wie Fox News versuchen, es sich zunutze zu machen.Doch auch Joe Biden selbst hat im Wahlkampf seine Kinder und seine Familiengeschichte zum Thema gemacht. Es ist eine Geschichte der Tragödien.Worum es bei den aktuellen Ermittlungen geht und ob sie Joe Biden als Präsident gefährlich werden können, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das Electoral College, Donald Trumps erneute juristische Niederlagen und den Abgang von Justizminister William Barr.Und im Get Out: John le Carré und sein "The Night Manager" sowie die Serie "The Undoing". Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags. Die nächste Folge hören Sie in der kommenden Woche wegen der Feiertage ausnahmsweise schon am Mittwoch, den 23. Dezember.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 10.12.2020
    49 MB
    58:19
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    Donald Trumps Drama, Akt V

    Donald Trump macht einfach weiter. Auch wenn er das Wahlergebnis juristisch nicht mehr anfechten kann, behauptet der US-Präsident, dass er um seinen Sieg betrogen worden sei. Und im US-Bundesstaat Georgia, wo im Januar entscheidende Nachwahlen um zwei Senatssitze stattfinden, jubeln ihm seine Anhängerinnen und Anhänger zu, als wäre nichts gewesen.Und auch die Republikanische Partei macht es immer mehr zu ihrer Wahlkampfstrategie für die Zukunft, das Wahlsystem zu diskreditieren. Das ist nicht nur nach innen eine Gefahr für das demokratische Fundament der USA, sondern auch eine Bürde für den künftigen Präsidenten Joe Biden und seine Außenpolitik.Die USA sind kein verlässlicher Partner mehr in der Welt: Trump kündigte Abkommen einseitig auf, verärgerte Regierungen, machte Alleingänge. Biden und sein künftiger Außenminister Antony Blinken werden versuchen, wieder zu einer größeren diplomatischen Normalität zurückzufinden. Doch Vertrauen ist nicht so schnell wieder aufzubauen.Wer Blinken ist, welche internationalen Themen auf der US-Agenda weit oben stehen und warum es problematisch ist, dass Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus weiter wüten wird, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die Schrifstellerin Dorothy Gallagher und John Oliver. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 03.12.2020
    47 MB
    55:37
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    Die Zukunft der Demokraten ohne das Feindbild Trump

    Feindlich. So nennt Alexandria Ocasio-Cortez die Stimmung gegenüber progressiven Ideen in der eigenen Partei. Nur kurz nach dem Wahlsieg von Joe Biden war es vorbei mit der Solidarität, mit der sich alle Flügel der demokratischen Partei hinter ihren Kandidaten gestellt hatten.Denn bei den Kongresswahlen lief es für die US-Demokraten weit weniger gut, als sie gehofft hatten. Im Repräsentantenhaus hielten sie zwar die Mehrheit, doch anstatt Sitze hinzuzugewinnen, verloren sie einige Wahlkreise. Im Senat hängt eine mögliche Mehrheit an der Nachwahl von zwei Senatssitzen im US-Bundesstaat Georgia im Januar. Die blaue Welle, sie ist ausgeblieben.Liegt es daran, dass im Wahlkampf zu viele progressive Themen und zu oft das Wort Sozialismus gefallen ist, wie Abgeordnete aus eher konservativen Wahlkreisen sagen? Oder daran, dass zu wenig konsequent auf Themen wie Klimawandel, Black Lives Matter und Gesundheitsversorgung gesetzt wurde, wie der linke Parteiflügel kritisiert?Im Podcast sprechen wir über den Lagerstreit bei den Demokraten, die Geschichte der Partei und ihren möglichen Weg in die Zukunft. Und im Get Out: Emmanul Acho mit seinen unbequemen Gesprächen und eine Schwärmerei über Patti Smith.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 26.11.2020
    54 MB
    01:05:02
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    Ein Superspreader-Thanksgiving?

    Mit Thanksgiving beginnt in den USA die Feiertagssaison. Das Fest ist für nicht wenige US-Amerikanerinnen und -amerikaner fast wichtiger als Weihnachten. Es ist eine Chance, die Familie zu sehen, ein langes Wochenende miteinander zu verbringen. Millionen reisen kreuz und quer durch das Land, Flugpreise sind normalerweise astronomisch hoch. Doch die Corona-Pandemie hat auch das verändert.Die Zahlen in den USA steigen wieder dramatisch an, mehr als 12,5 Millionen Menschen sind bereits infiziert, mehr als eine Viertelmillion Menschen ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das Center for Disease Control hat daher in diesem Jahr alle Bürger dazu aufgerufen, das Reisen zu Thanksgiving zu vermeiden.Dennoch sind am Wochenende vor dem Fest an diesem Donnerstag mehr als zwei Millionen Menschen im Land geflogen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das zwar deutlich weniger, inmitten einer Pandemie aber zu viel, sodass viele fürchten, dass Thanksgiving zum Superspreaderevent werden könnte.Unterdessen sind immer noch mehr als elf Millionen Menschen im Land ohne Job, viele können sich nicht ihren normalen Supermarkteinkauf leisten, geschweige denn einen Truthahn. Mehr als 26 Millionen Erwachsene sagen laut Daten, die die "Washington Post" zitiert, sie hätten nicht genug zu essen.Und die Politik? US-Präsident Donald Trump kümmert sich nicht um die Pandemie, der gewählte Präsident Joe Biden hat noch nicht die Macht, dies zu tun. Im US-Podcast sprechen wir darüber, wie es den Menschen im Land geht, wie Sport und Kultur mit der Pandemie umgehen und wie die Machtübergabe im Weißen Haus läuft. Und im Get Out: Empfehlungen für das Kennedy Center (https://www.kennedy-center.org/) und wordsmith.org. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 25.11.2020
    48 MB
    57:04
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    Die zwei Wahl-Wahrheiten

    Der Samstag nach der Wahl am 3. November: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus in Washington, D. C., um den Sieg von Joe Biden zu feiern. Der Samstag eine Woche später: Tausende Menschen strömen zum Weißen Haus, um US-Präsident Donald Trump ihre Unterstützung zu versichern und Trumps Behauptung zu wiederholen, dass diese Wahl gestohlen sei.Das sind die beiden Welten, in denen sich die USA gerade befinden. Während Joe Biden weiterhin versucht, mit seinem Übergangsteam seine Präsidentschaft ohne Unterstützung aus dem Weißen Haus vorzubereiten, verweigert sich Donald Trump den Realitäten des Wahlergebnisses. Sein innerer Zirkel und die Republikanische Partei unterstützen ihn dabei. Das hat Folgen für die Welt und sie gehen weit über das Ende von Trumps Präsidentschaft hinaus.Über Trumps mögliche Gründe, seine Niederlage nicht einzugestehen, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem sprechen wir über das neue Buch von Barack Obama: "Das verheißene Land". Und im Get Out: Jon Stewart, eine Schacheröffnung und das Residenztheater München. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    55 MB
    01:05:29
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    War es das jetzt wirklich für Donald Trump?

    Das Konfetti war noch nicht ganz von den Straßen in Washington und anderswo gefegt, da fingen Joe Biden und Kamala Harris mit ihrer Arbeit an. Sie stellten ihre Coronavirus-Taskforce vor, Biden telefonierte mit Kanadas Premier Justin Trudeau und hinter den Kulissen soll eigentlich der Übergang ins Weiße Haus laufen. Doch der wird noch von US-Präsident Donald Trump blockiert. Ein wichtiger Brief ist nicht unterzeichnet, deswegen können weder Gelder, noch Dokumente, noch Sicherheitsstufen freigegeben werden, um den Übergang von Präsident Nummer 45 zu 46 zu ermöglichen.Das liegt daran, dass Trump seine Niederlage nach wie vor nicht akzeptiert. Er spricht weiter von Betrug, von gestohlenen Stimmen und kündigt Klagen in unterschiedlichen Bundesstaaten gegen die Auszählungen an. Auch wenn das wenig Aussicht auf Erfolg hat, sind seine Aussagen über eine angeblich gestohlene Wahl, die von Republikanern wie Mitch McConnell gestützt werden, mit Sorge zu betrachten.Und in seinen verbleibenden elf Wochen im Weißen Haus kann Trump mit der ganzen Macht, die er als Präsident hat, auf vielen unterschiedlichen Ebenen noch viel Politik machen. Die Zeit bis zur Amtseinführung von Biden am 20. Januar könnten turbulente Wochen werden.Welche Folgen die Erzählung haben kann, die Donald Trump und die Republikaner gerade forcieren, und was Demoskopen aus dieser Wahl lernen müssen, diskutieren wir im US-Podcast. Und im Get Out: die beste politische TV-Serie. "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    35 MB
    41:42
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    Die große Erleichterung

    Als der Nachrichtensender CNN den Sieg von Joe Biden verkündete, begann in der Hauptstadt Washington, D. C., nur Minuten später die große Party. Und auch in vielen anderen US-amerikanischen Städten wurde nach vier langen Tagen des Wartens das Ergebnis der Präsidentschaftswahl euphorisch gefeiert. Der künftige Präsident Biden und seine künftige Vizepräsidentin Kamala Harris sprachen in ihren Siegesreden davon, das Land wieder näher zueinander bringen zu wollen. Eine große Aufgabe.Und Donald Trump? Verbrachte den Tag auf dem Golfplatz und hat seinem Konkurrenten Biden bislang nicht zum Wahlsieg gratuliert und seine Juristen eine Pressekonferenz geben lassen. Die Angst vor Ausschreitungen bestätigen sich bislang nicht, die Anhänger Trumps halten sich zurück.In der in dieser Woche letzten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage und wie die Amtsübergabe zwischen Trump und Biden im Januar aussehen könnte. Außerdem im "Get Out": zwei Songs zum Wahlsieg. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:50
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    Und dann schlägt Donald Trump um sich

    "Wenn man die legalen Stimmen zählt, werde ich locker gewinnen." Aber dann gebe es ja die Manipulationen, illegalen Stimmabgaben und überhaupt werde ihm diese Wahl gestohlen. Das alles sagte Donald Trump am Donnerstagabend im Weißen Haus. Dort, wo er, der Präsident der USA, eigentlich die Integrität des Landes schützen soll.Mehrere US-Fernsehsender brachen die Übertragung der Rede dann auch mit der Begründung ab, der Präsident würde falsche Behauptungen verbreiten. Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa konnten bislang keine Anhaltspunkte dafür finden.Joe Biden, der im Rennen um die Präsidentschaft führt und seinen Vorsprung in umkämpften Bundesstaaten leicht ausbaut, bleibt dagegen weiter bei seiner Strategie. Er spricht von Geduld und zeigt sich zuversichtlich, die Wahl zu gewinnen, wenn alle Stimmen ausgezählt sind.In der dritten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage und warum Georgia auch im Januar noch einmal wichtig werden könnte. Außerdem im "Get Out": ein Lesetipp von Anne Tyler. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:27
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    Tag zwei des Zitterns

    CNN erinnert seine Zuschauer immer wieder daran, geduldig zu sein, Wahlgrafiken werden am Computerbildschirm sekündlich aktualisiert: Die Welt wartet darauf, dass in den USA ein Gewinner der Präsidentschaftswahl ausgerufen wird.Der Demokrat Joe Biden kommt diesem Ziel nach einem für ihn zunächst ernüchternden Wahlabend immer näher. Er hat wichtige Staaten wie Michigan und Wisconsin gewonnen und hat mehr Wahlleute als Donald Trump. Dessen Vorsprung in Pennsylvania, der für ihn extrem entscheidend ist, wird geringer.In der zweiten Sonderfolge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die aktuelle Lage, was Trump noch tun könnte, um diese Wahl für sich zu entscheiden und wie eine Präsidentschaft Bidens mit einem gespaltenen Kongress aussehen könnte. Außerdem im Get Out: das neue Album von Bruce Springsteen und ein Lesetipp von Brit Bennett. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    32 MB
    39:01
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    Das große Rechnen

    Es ist der vielfach erwartete Krimi und doch mit unerwarteten Wendungen: US-Präsident Donald Trump ist trotz aller Umfragen erstaunlich stark aus diesem Wahltag hervorgegangen. Er hat für ihn wichtige Staaten wie Texas, Florida und Ohio gewonnen, doch zum Sieg reicht es nicht.Aber auch Joe Biden hat noch nicht die magische Grenze von 270 Wahlleuten erreicht, er gewinnt laut US-Medien Arizona und hofft in den Industriestaaten im Nordosten des Landes wie Pennsylvania, Wisconsin und Michigan auf Erfolge. Dort wird aber noch gezählt, und es könnte dauern.In einer Sonder-Live-Folge unseres transatlantischen Podcasts sprechen wir über die ersten Ergebnisse und die ersten Lehren aus dem Wahlabend. Der Podcast erscheint normalerweise wöchentlich immer donnerstags, in dieser Wahlwoche regelmäßiger.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:05:14
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    Die letzten Tage des Donald Trump?

    Es ist das Ende eines langen Wahlkampfs: In weniger als einer Woche entscheiden die Bürger in den USA, ob Donald Trump eine zweite Amtszeit haben oder aber Joe Biden ins Weiße Haus einziehen wird.Der US-Präsident feiert die Berufung von Amy Coney Barrett an den Supreme Court im Endspurt als großen Erfolg. Drei von neun Richterinnen und Richtern am obersten Gericht hat Trump in seiner ersten Amtszeit ernannt. Ansonsten reist Trump hektisch durch die Bundesstaaten, hält Reden und läuft seinem Rückstand in den nationalen Umfragen hinterher.Und Joe Biden? Hat sich durch die letzte TV-Debatte gekämpft, strahlt mit seiner Reiseroute für die letzten Tage vor der Wahl Zuversicht aus und schickt Ex-Präsident Barack Obama ins Rennen um die letzten unentschlossenen Wählerinnen und Wähler.Welche strategischen Fehler die Kandidaten noch machen können, warum beide, Donald Trump und Joe Biden, schwache Kandidaten sind und warum auch die Mehrheit im Senat am 3. November so umkämpft ist, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: "Fierce Attachments" von Vivien Gornick, die Serie "Schitt's Creek" und die New Yorker Buchhandlung The Strand. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    53 MB
    01:03:24
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    Die isolierten Staaten von Amerika

    Vom Klimaschutz bis zu Handelsabkommen hat sich die Außenpolitik der USA fundamental verändert, seit US-Präsident Donald Trump im Amt ist. Beraten lässt sich Trump in diplomatischen Fragen nicht, seine Politik folgt, wenn überhaupt, nur einer Strategie: America First.Nicht nur aus dem Pariser Klimabkommen sind die USA unter Trump ausgestiegen, der Präsident kündigte den Atomdeal mit dem Iran auf, beendete nukleare Militärabkommen wie den INF-Vertrag mit Russland, führte Importzölle ein, statt Handelsabkommen weiter zu verhandeln und beschreitet in der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus ebenfalls einen Weg außerhalb der internationalen Gemeinschaft.Das alles belastet die diplomatischen Beziehungen des Landes: das transatlantische Verhältnis, die Kommunikation mit den Nachbarn Kanada und Mexiko, die Beziehung zur Nato und anderen Bündnissen. Dafür pflegt der Präsident eine für viele irritierende Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin, dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan oder Victor Orbán in Ungarn.Welche Folgen vier Jahre Trumpscher Außenpolitik haben und ob Joe Biden nach einem möglichen Wahlsieg zu einer traditionelleren amerikanischen Rolle in der Welt zurückkehrt, diskutieren wir im US-Podcast. Außerdem: Was ist dran an dem angeblich belastenden Material über Hunter Biden auf einer in Delaware aufgetauchten Festplatte? Und im Get Out: eine Podcast-Empfehlung (https://crooked.com/podcast-series/pod-save-america/). "OK, America?" erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:41
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    Der Kampf um die Swing States

    In Florida möchte US-Präsident Donald Trump am liebsten Küsse an alle verteilen und keine 24 Stunden später steht er auf einer Bühne in Pennsylvania, um dort seine Anhängerinnen und Anhänger zum Wählen aufzurufen. Und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden reist, wenn auch coronabedingt eingeschränkter, von Ohio bis Nevada, um seine Wählerinnen und Wähler zu motivieren.Weniger als drei Wochen vor der Wahl sind die beiden Präsidentschaftskandidaten fast nur noch in den umkämpften Swing States unterwegs. In diesen Bundesstaaten wird nicht traditionell immer republikanisch oder demokratisch gewählt, sondern mal für die eine, mal für die andere Partei gestimmt.Und wer in welchem Bundesstaat gerade vorne liegt, verkündet fast täglich eine neue Umfrage. Doch nach der Wahl 2016 ist die Skepsis gegenüber Prognosen und Wahrscheinlichkeiten groß.Welche Swing States in diesem Jahr besonders wichtig sind, wieso einige wenige Staaten immer entscheidender werden und wie verlässlich die Umfragen wirklich sind, diskutieren wir im US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:29
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    Der kranke Präsident

    Habt keine Angst vor Corona: Diese Botschaft verbreitet US-Präsident Donald Trump, nachdem er an Covid-19 erkrankt ist. Drei Tage wurde Trump im Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda in der Nähe von Washington D. C. behandelt, dann inszenierte er seine Rückkehr ins Weiße Haus am Montag wie eine Auferstehung. Währenddessen erkranken immer mehr Menschen im Umfeld des Präsidenten an dem Virus.Wie es dem Präsidenten wirklich geht, wann er sich genau infiziert hat und wie der Verlauf der Erkrankung ist, bleibt trotz täglicher medizinischer Updates seiner Ärzte unklar. Eine transparente Kommunikation aus dem Weißen Haus dazu gibt es nicht.Und die Hoffnung vieler – darunter auch einige seiner Berater –, dass sich der Präsident nach seiner Erkrankung in Bezug auf seinen Umgang mit der Pandemie ändern würde, hat sich nicht erfüllt. Mehr als 7,5 Millionen Menschen sind im Land infiziert, mehr als 210.000 bereits gestorben, doch Trump verharmlost weiter.Ob diese Strategie für ihn weniger als einen Monat vor der Wahl am 3. November aufgeht, wie sich Joe Biden verhält und welche Folgen die Erkrankung Trumps haben könnte, diskutieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:59
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    Der Präsident und seine Freunde von Fox News

    Fake News oder willige Helfer, Donald Trump hat den Umgang mit den Medien grundlegend verändert. Außerdem im US-Podcast: das erste TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten. Je nach Temperament war es wahlweise eine "Schande" oder eine "Shitshow": Die Kommentare nach der ersten TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden waren eindeutig.Präsidial oder erkenntnisreich war an diesem Aufeinandertreffen der beiden Männer, die sich um das mächtigste Amt im Land bewerben, wenig. Es war ein Abend, der die US-amerikanischen Medien noch lange beschäftigen wird. Denn zwei Debatten warten in diesem Wahlkampf noch auf Zuschauer und Berichterstatter.Und auch der Moderator des Abends, Chris Wallace, schaffte es nicht, seiner Rolle gerecht zu werden und der Debatte Struktur zu verleihen. Das lag aber nicht daran, dass Wallace für Fox News arbeitet und damit zugunsten von Trump moderiert hätte. Wallace gilt als einer der letzten unabhängigen Moderatoren des Senders.Seine Kollegen wie Sean Hannity, Tucker Carlson oder Laura Ingraham sind das nicht mehr. Sie sind Meinungsmacher bei dem Nachrichtensender, der von Rupert Murdoch gegründet wurde und explizit ein Publikum rechts der Mitte ansprechen soll. Der Erfolg von Fox News hat die Medienlandschaft verändert. Und die Präsidentschaft Trumps das Verhältnis von Politik und Medien und auch das zwischen Rezipient und Journalist.Ob Trumps Erzählung von Journalismus als Fake News und seine Allianz mit Fox News die Rolle der Medien in der US-amerikanischen Gesellschaft grundsätzlich verändert haben, und welchen Einfluss historische Entwicklungen darauf haben, diskutieren wir im transatlantischen Podcast. Der Podcast erscheint wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    57 MB
    01:07:41
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    Das Drama um "Notorious RBG’s" Nachfolge

    Wer glaubte, dass sich der US-amerikanische Wahlkampf in den wenigen Wochen vor dem 3. November nicht noch zuspitzen könnte, irrte. Als die Nachricht vom Tod Ruth Bader Ginsburgs, Richterin am Supreme Court, Ende vergangener Woche öffentlich wurde, veränderte das noch einmal die Dynamik im Rennen um die Präsidentschaft.Ein Land trauert seitdem um eine brillante Juristin, feministische Ikone und die Liberalen um eine ihrer Heldinnen. Ginsburg, Spitzname "Notorious RBG", hat die Gesellschaft entscheidend geprägt, sie widmete ihre Karriere dem Kampf für Gleichstellung. Aber so übergreifend anerkennend unter linken wie konservativen Amerikanerinnen die Wertschätzung für die Lebensleistung Ginsburg ist, so unüberbrückbar stehen sich die politischen Parteien im Kampf um ihre Nachbesetzung gegenüber.US-Präsident Trump will sein Nominierungsrecht nutzen. Er hat angekündigt, noch in dieser Woche eine Kandidatin zu benennen. Und der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, hat Trump zugesichert, schnell über die Besetzung abstimmen zu lassen. Die Mehrheit dafür haben die Republikaner aller Voraussicht nach, da Trump-Kritiker Mitt Romney angekündigt hat, sich einer Abstimmung nicht entgegenzustellen.Die Demokraten und ihr Kandidat Joe Biden hingegen spielen Szenarien durch, wie sie nach einer erfolgreichen Wahl die Werteverhältnisse am Obersten Gericht erneut verschieben könnten.Warum der Kampf um Ginsburgs Nachfolge ideologisch so aufgeladen ist und welcher Partei das eher nützen könnte, diskutieren wir im transatlantischen US-Podcast "OK, America?". Der Podcast erscheint ab sofort wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    50 MB
    59:56
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    Amerika brennt

    Es brennt an der Westküste der USA. Und die Feuer werden so schnell nicht aufhören. Die Menschen in Kalifornien, Oregon, Washington und anderen Bundesstaaten erleben teils zum zweiten Mal die verheerende Zerstörung, die die Waldbrände anrichten.Und im Süden des Landes ist Hurrikan Sally auf Land getroffen, bringt Regen, Sturm und Überschwemmungen. Es ist einer der ersten von prognostizierten 25 Stürmen, auf die sich das Land in dieser Hurrikansaison laut Meteorologen einstellen muss.Die Menschen in den USA bekommen die Folgen des Klimawandels in diesen Tagen voller Katastrophen deutlich zu spüren. Und der US-Präsident? Donald Trump hat den Klimawandel immer wieder geleugnet, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und macht auch für die Brände nicht die Erderwärmung verantwortlich. Sein Konkurrent bei der Präsidentschaftswahl am 3. November, Joe Biden, nennt den Klimawandel eine der vier großen Krisen, die das Land zu bewältigen habe. Als Präsident will er laut seinem Wahlprogramm ambitionierte Klimaziele forcieren.Wie sehr das Thema die entscheidenden Wahlkampfwochen noch beeinflussen kann und wie die Klimapolitik des Landes in den vergangenen Jahren aussah, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: Bob Woodwards Trump-Enthüllungsbuch "Rage". Der Podcast erscheint ab sofort bis zur Wahl am 3. November wöchentlich immer donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:04:34
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    Die vielen Wahrheiten des Donald Trump

    Acht Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November geht es nur noch um eins: die Deutungshoheit über die wahlentscheidenden Themen. Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise, Polizeigewalt, Rassismus und Proteste von Portland bis Kenosha: Die USA kommen seit Monaten nicht zur Ruhe. Auf dem Parteitag der Republikaner zeichnete die Partei ein Bild von ihrem Präsidenten und Kandidaten Donald Trump, der als Einziger vermag, das Land aus diesen Krisen zu führen – und selbst keine Verantwortung für sie trägt.Trump porträtiert vielmehr seinen Gegner Joe Biden als radikal liberal und warnt, dass die Demokraten das Land in Schutt und Asche legen würden, sollten sie an die Macht kommen. Angst ist Trumps Leitmotiv für die letzten Wochen dieses Wahlkampfes, darauf setzt er konsequent und verdreht Fakten und Wahrheiten, bis sie in seine Welt passen. Weiterverbreitet wird dieses Weltbild durch seine Kinder, die dazu beigetragen haben, den Parteitag zur großen Trump-Show zu machen.Und Biden? Konterte in einer Rede in Pittsburgh die Angriffe und inszeniert sich als Gegenpol zu Trump. Findet aber noch keine klaren politischen Antworten auf die seit Monaten heikle Situation der Proteste und Gegenproteste, auf Wut und Sorge.Wie erfolgreich Trumps Strategie sein könnte und wie eng dieser Wahlkampf doch noch werden kann, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Außerdem: eine kleine Hörersprechstunde. Der Podcast erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    54 MB
    01:04:35
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    Wie Kamala Harris Donald Trump gefährlich werden kann

    Rhetorisch stark, schlagfertig, ehrgeizig: Diese Eigenschaften zeichnen Kamala Harris aus – und das soll sie als Vizepräsidentschaftskandidatin für Joe Biden im Wahlkampf zeigen. Und auch sonst bringt Harris vieles mit, worauf Biden zählt, um am 3. November die Präsidentschaftswahl gegen Donald Trump zu gewinnen. Die 55-Jährige hat jamaikanische und indische Wurzeln und ist die erste "woman of color" und überhaupt die erste Frau, die Vizepräsidentin werden könnte. Und damit, so das Kalkül Bidens, könnte sie für weibliche und diverse Wählerinnen attraktiv sein.Die Juristin, die ihre Karriere in San Francisco als Bezirksstaatsanwältin begann, hat ihre rhetorischen Fähigkeiten vor allem im Justizausschuss des Senats mehrfach bewiesen, als sie die Justizminister Jeff Sessions und William Barr in Bedrängnis brachte. Im Wahlkampf wird sie TV-Debatten gegen Vizepräsident Mike Pence bestreiten.Doch sie hat auch Schwächen, dem linken Flügel der Partei ist Harris zu moderat. Ihre Kritiker nennen sie auch "Kamala the cop", weil sie als Staatsanwältin Teil des Systems war und nichts dagegen getan hat, dieses zu verändern. Und Trump? Der sortiert Harris bei den "linken Faschisten" ein, bei den Radikalen, bei denen, "die unser Land zerstören wollen". Harris sei seine "erste Wahl" gewesen, twitterte er, "sie liebt es, Steuern zu erhöhen".Welche Chancen das demokratische Ticket Biden/Harris gegen das Duo Trump/Pence hat, ob es die beiden schaffen, die demokratische Partei zu einen und wie die Zukunft von Kamala Harris nach einem Sieg im November aussehen könnte, debattieren wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    47 MB
    56:46
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    Amerikas wirtschaftliche Katastrophe

    Geld ausgeben, konsumieren, das ist ein wesentlicher Bestandteil der US-amerikanischen Wirtschaft. Doch seit der Corona-Krise konsumieren die Amerikaner nicht mehr. Und die Unternehmer investieren nicht mehr. Im zweiten Quartal des Jahres fiel das Bruttoinlandsprodukt um 9,5 Prozent. Es war das schlimmste Quartal der vergangenen 75 Jahre.Tausende Unternehmer melden Insolvenz an, es sind kleine Eckläden, aber auch große Ketten wie die Kaufhauskette J.C. Penney oder der Autovermieter Hertz. Und immer mehr Amerikaner müssen Arbeitslosenhilfe beantragen, mehr als 1,4 Millionen Erstanträge waren es allein vergangene Woche wieder. Umfragen zeigen zudem, dass mehr als die Hälfte der Bürger keine großen Rücklagen besitzt und viele Amerikaner immer noch von einem Gehaltsscheck zum nächsten leben.Republikaner und Demokraten streiten nun darüber, wie sie die Wirtschaft retten können. Maßnahmen eines ersten Hilfspakets, das unter anderem wöchentlich 600 Dollar zusätzliche Arbeitslosenhilfe vorsah, sind ausgelaufen. Während die Demokraten bereits im Mai im Repräsentantenhaus weitere Ideen vorstellten, warteten die Republikaner lange, bis sie nun einen Gegenvorschlag präsentierten. Und Donald Trump? Der US-Präsident hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie der Wirtschaft zu einem Comeback verholfen werden soll. Ein Comeback, das aus Trumps Sicht längst geschafft ist.Welche Folgen der wirtschaftliche Absturz für die Menschen im Land hat, über welche Punkte die Parteien streiten und warum der Sport im Land wieder kleine Alltagsfluchten ermöglicht, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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  • 12.11.2020
    48 MB
    57:55
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    Amerikas Kampf um Taten und Worte

    Erst Portland, bald womöglich Chicago, New York und andere von Demokraten regierte Städte: US-Präsident Donald Trump scheut nicht davor zurück, Bundespolizisten in Städte zu schicken, in denen gegen Rassismus demonstriert wird. Denn in diesen Städten herrscht für Trump in Wirklichkeit die "radikale Linke", wie er in dieser Woche sagte. Und das dürfe nicht zugelassen werden. Es ist ein erheblicher Eingriff in die Autonomie der Bundesstaaten und vor allem ein taktisches Wahlkampfmanöver: Bilder von militarisierten Einsatzkräften, die hart gegen Protestierende vorgehen, schüren Ängste und ein "Wir gegen die"-Gefühl. Es ist Trumps Strategie, um die Wahl im November für sich zu entscheiden. Kann das aufgehen?Und nicht nur auf den Straßen wird um rassistische Denkmäler und Meinungsfreiheit gestritten, die Debatte um "cancel culture" wird längst in den sozialen Netzwerken und auf den Meinungsseiten der amerikanischen Zeitungen geführt. Wie viel davon kann und sollte eine liberale Gesellschaft aushalten, wann werden die Stimmen derer, die in Amerika unterdrückt und gedemütigt werden, wirklich gehört – und ist Donald Trump der König der "cancel culture"? Über diese Fragen streitet das Land so erbittert wie nie.Über Amerikas Ringen mit den Debatten über Meinungsfreiheit, den Eingriff des Präsidenten in die Souveränität der Bundesstaaten, "cancel culture" und welchen Einfluss diese Fragen auf die Präsidentschaftswahl am 3. November haben, sprechen wir in unserem transatlantischen US-Podcast. Er erscheint alle zwei Wochen donnerstags.Sie erreichen uns per Mail an [email protected]

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