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SWR2 Kulturgespräch

Im SWR2 Kulturgespräch sprechen wir mit Menschen aus Kultur und Gesellschaft. Von Politik im Theaterbetrieb, über Festivals, spannende Serien, neue Bücher, Ausstellungen und bis zu gesellschaftlichen Themen.

Alle Folgen

  • 05.03.2021
    8 MB
    08:07
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    Durchwachsenes Resümee zur Pandemie-Berlinale 2021

    „Aus meiner Sicht wird die Berlinale als solche beschädigt“, sagt SWR2-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Im Gespräch kritisiert er die Entscheidungen der Berlinale-Jury scharf: „Alle Filme in diesem Wettbewerb, die etwas Neues wollten, sind komplett leer ausgegangen.“ Stattdessen stünde die Berlinale in dieser Form nur noch für „Inhaltismus“: „Der typische Berlinale-Film ist politisch korrekt, künstlerisch nicht besonders interessant, sehr humanistisch, hat starke politisch Thesen, aber das ist eigentlich nicht der Sinn des Kinos.“

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  • 05.03.2021
    5 MB
    05:47
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    Online-Festival am Theater Konstanz: „Let’s ally“ - Digitales Künstlerinnen-Festival

    „An den meisten Theatern haben die Frauen immer noch keine ‚Männergagen‘“, sagt Karin Becker, Intendantin am Theater Konstanz. Außerdem werde gerade weiblichen Künstlern immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das zu ändern hat sich das Festival „Let’s ally“ auf die Fahnen geschrieben. Warum das notwendig ist, erklärt Karin Becker im Gespräch mit SWR2.

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  • 05.03.2021
    6 MB
    06:34
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    Buber-Rosenzweig-Medaille 2021 an Christian Stückl: Auszeichnung als Auftrag

    Der Intendant der Oberammergauer Passionsspiele, Christian Stückl, sieht seine Auszeichnung mit der Buber-Rosenzweig-Medaille als Aufforderung, noch mehr gegen Rassismus, Hass und Hetze zu tun. Im SWR2 Journal am Mittag sagte Stückl, „gerade in der jetzigen Zeit kann der Preis nur ein Auftrag sein." Immer wieder „schwappten" unangenehme Dinge hoch. Für ihn sei ganz klar erkennbar: „Der Antisemitismus ist nicht aus unserer Gesellschaft weg. Er taucht immer wieder auf." Christian Stückl ist sei 1987 Intendant der Oberammergauer Passionsspiele. Seine Auszeichnung mit der Buber-Rosenzweig-Medaille erfolgt am kommenden Sonntag als Auftakt zur Woche der Brüderlichkeit.

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  • 04.03.2021
    6 MB
    06:47
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    „Ich begrüße den Bund-Länder-Beschluss“ - Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes über Lockerungen für die Kultur

    „Die neuen Bund-Länder-Beschlüsse geben uns einen Teil der Verantwortung zurück“, sagt Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes. Es komme jetzt darauf an individuelle Lösungen zu finden, weil Museen sehr unterschiedlich aufgestellt seien und regional sehr unterschiedliche Bedingungen herrschen. Auch die länderspezifischen Lösungen im Stufenplan zur Öffnung von Kultureinrichtungen befürwortet Köhne, „weil sie den Museen wieder Flexibilität ermögliche, die in letzter Zeit gefehlt habe“. Hinzu komme, dass man den Betrieb eines Museums sicherer organisieren könne als einen Baumarkt, so Köhne: „Insofern kann man da schon fragen, nach welchen Maßstäben gemessen wird“.

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  • 04.03.2021
    7 MB
    07:36
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    Berlinale 2021 – Neuer Trend zum Genre-Kino

    Man könne schon von einem Trend zum Genre-Kino sprechen, sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland über das Programm der Berlinale. Aber genau genommen, sei das Genre-Kino nie verschwunden. Es habe immer Mischformen und Einflüsse des Genre-Kinos gegeben. Selbst die Nouvelle Vague, die Geburtsbewegung des europäischen Autorenkinos, habe sich explizit auf die Western von John Ford und Howard Hawks und auf die Thriller von Alfred Hitchcock bezogen. Durch den Serien-Boom sei die Bedeutung des Genre-Films wieder gewachsen. Im Berlinale Programm gebe es zum Beispiel die Filme „Azor“ und „Una película de policías“. Diese spielten mit den Genres „Polit-Thriller“ und „Polizei-Film“ und reflektierten die Militärdiktatur in Argentinien ebenso, wie die Machtstrukturen der Drogen-Industrie in Mexiko.

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  • 04.03.2021
    4 MB
    04:45
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    Selbstverliebt und zynisch - Sophie Passmann: Komplett Gänsehaut

    Sophie Passmann kritisiert das bürgerliche Milieu, aus dem sie stammt. SWR2 Kritikerin Kristine Harthauer findet das teils langweilig, teils selbstverliebt und zynisch.

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  • 03.03.2021
    4 MB
    04:23
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    Extreme Episoden– Berlinale Series zeigt sechs internationale TV-Serien

    Die Berlinale Series sind seit ein paar Jahren Bestandteil des Festivals und schlagen in diesem Jahr einen weiten Bogen. Machismo aus Argentinien, Krimi aus Skandinavien, eine US-Doku oder die neue Serie des Briten Russell T Davies über die Anfänge der AIDS-Pandemie im London der 80er Jahre: „It’s a Sin“. „Extremismus“ im positivsten Sinn nennt das Sektionsleiterin Julia Fidel.

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  • 03.03.2021
    8 MB
    08:28
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    Welttag des Hörens – Wolfgang Kaschuba über Hören und Wissen in Corona-Zeiten

    Radiohören und Podcasts verschaffen uns in Corona-Zeiten eine Illusion des Dabeiseins, eine Form des Kontakts, sagt der Kulturwissenschaftler Wolfgang Kaschuba zum Welttag des Hörens. Außerdem bedeute das Hören in Corona-Zweiten durchaus einen Paradigmenwechsel, weil unsere Gesellschaft langsamer und weniger hektisch geworden sei und man sich zum Hören von Radio und Podcast öfters ruhig zurücklehne und Texten länger zuhöre. Wenn man es positiv formulieren wolle, könne man derzeit sagen: das intensivere Hören schaffe neue Zugänge zum Wissen, gerade auch für jüngere Menschen. Wissen sein in Corona-Zeiten eine entscheidende Frage. Getrennte Wissens- und Informationsblasen spiegelten ganz unterschiedliche Weltbilder und Informationsräume. Das Zusammenbringen dieser Welten sei wichtig und hier könne der Rundfunk eine übergreifende Verwaltung von gemeinsamem Wissen und gemeinsamen Werten sein. „Wenn wir uns mehr zuhören, haben wir mehr Gemeinsamkeiten“ – das könnte ein Motto des Welttag des Hörens sein, meint Wolfgang Kaschuba.

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  • 03.03.2021
    3 MB
    03:23
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    Geschlechterverteilung in Berufsorchestern: Je höher die Position desto weniger Frauen vertreten

    Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) hat in einer umfassenden Vollerhebung die Geschlechterverteilung in deutschen Berufsorchestern untersucht. Heute hat das MIZ gemeinsam mit der Deutschen Orchestervereinigung und dem Deutschen Bühnenverein die Ergebnisse vorgestellt.

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  • 01.03.2021
    3 MB
    03:42
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    Berlinale-Jurymitglied Ildiko Enyedi - „Intensive Erfahrung fürs ganze Leben"

    „Es ist eine sehr schöne Auswahl in diesem Jahr", freut sich die ungarische Filmregisseurin Ildiko Enyedi. 2017 gewann sie mit ihrem Film „Körper und Seele“ den Goldenen Bären. Dieses Jahr ist sie Jurymitglied einer Berlinale, bei der alles anders ist. Die digitale Pandemie-Ausgabe des Festivals werde eine Erfahrung, „an die wir uns alle ein ganzes Leben lang erinnern werden."

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  • 01.03.2021
    3 MB
    03:56
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    Art Karlsruhe 2021 abgesagt

    „Wir sind natürlich wahnsinnig traurig“, sagt Ewald Schrade, Kurator und Gründervater der Art Karlsruhe im Gespräch mit SWR2: „Ich habe noch bis vor einer Woche dran geglaubt, dass alles gut geht.“ Allerdings seien die Zahlen wieder angestiegen und so habe das Land vorab keine Genehmigung erteilen können, erklärte Schrade: „Wir brauchen dringend Vorlauf, um Werbung zu machen.“

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  • 01.03.2021
    7 MB
    07:28
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    Ehrung für das Projekt „Gegen das Vergessen" Mannheimer Fotograf Luigi Toscano wird "Artist for Peace" der UNESCO

    Der Mannheimer Fotograf Luigi Toscano sieht sich durch die Auszeichnung „Artist for Peace" in seiner bisherigen Arbeit bestätigt. Diese Auszeichnung biete die Chance, in und mit den Strukturen der UNESCO weiterzuarbeiten, vor allem in den Schulen, sagte Toscano im SWR2 Journal am Mittag. „Dass ich das Geschenk bekommen habe, das mit meinem Projekt zu verbinden, das ist großartig." Gleichzeitig bereiteten ihm die aktuellen politischen Trends wie Rassismus und Antisemitismus große Sorgen. Auch die von ihm portraitierten Holocaust-Überlebenden seien sehr besorgt, betonte der Fotograf. „Sie haben große Angst angesichts der aktuellen Entwicklungen", so Toscano. Letztendlich sei er aber dennoch überzeugt, „dass unsere Demokratie gewinnen wird."

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  • 26.02.2021
    6 MB
    06:58
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    „Undoing Prison": Zehra Doğan, Aslı Erdoğan und Can Dündar schildern ihre Kunst im Gefängnis

    Die Künstlerin und Journalistin Zehra Doğan, die Schriftstellerin Aslı Erdoğan und der Journalist Can Dündar gelten in der Türkei als „Staatsfeinde“ und leben im Exil. In einer Online-Diskussion am Berliner Gorki-Theater schildern sie, was es bedeutet, wenn Künstler*innen, Schriftsteller*innen und Journalist*innen, für Gedanken verurteilt werden. Yunus Ersoy vom Gorki-Theater ordnet ihre Situation in der Türkei vor dem Hintergrund staatlichen Repression ein.

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  • 26.02.2021
    8 MB
    07:59
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    Kulturpolitik für eine diverse Gesellschaft – Die kulturpolitischen Programme im Wahlkampf in Baden-Württemberg

    „Außer CDU und AfD sprechen alle Parteien, die im Landtag von Baden-Württemberg vertreten sind, explizit das Thema Corona und Kultur an“, berichtet Susanne Kaufmann, Leiterin der SWR2-Landeskulturredaktion Baden-Württemberg über die Wahlprogramme der Parteien für die Landtagswahl 2021. Die Corona-Krise habe deutlich in den Blick gerückt, unter welchen prekären Bedingungen freie Theatermacher*innen, selbständige Dirigent*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen arbeiten.

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  • 26.02.2021
    3 MB
    03:39
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    Debatte um koloniales Erbe: Generationsübergreifende Traumata in Kamerun

    Deutsche Kolonialherren hinterließen in Kamerun eine gewaltige Blutspur: Aufstände wurden brutal niedergeschlagen und die Kunstschätze des Landes geraubt. Bis heute ist für viele Familien in dem Land die Erinnerung an die Zeit unter deutscher Flagge mit Schmerz und Trauma verbunden.

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  • 25.02.2021
    8 MB
    08:20
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    Feministische Netzpolitik: Strategien gegen alte, weiße Algorithmen und digitale Gewalt

    Wir brauchen eine geschlechtergerechte, digitale Zukunft. Dafür hat die Autorin Francesca Schmidt heute in SWR2 plädiert. Diskriminierungen wegen Geschlecht, Herkunft, Alter oder ethnischer Zugehörigkeit, die im Netz passieren, müssten von vornherein verhindert werden. Geschlechtergerechte digitale Zukunt sei eine Zukunft, die wir selber gestalten würden und die wir auch nur selber gestalten könnten. "Wir selber sind diejenigen, die diskriminieren und Diskriminierung in digitale Technologien einschreiben und die dort dann fortgeschrieben werden", so Schmidt. Als Beispiel nannte sie etwa Gesichtserkennungs-Software, die die Gesichter von Schwarzen Menschen nicht erkennen würde. Zum Beispiel an Bahnhöfen sei das besonders für schwarze Frauen ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Zudem sprach sich Schmidt entschieden für die Bekämpfung digitaler Gewalt im Netz aus. Wenn frau heute auf die Polizeiwache käme, um hate-posts gegen sie anzuzeigen, dann würde sie häufig hören: "gehen Sie doch aus dem Netzwerk raus". Aber, so Schmidt: "Digitale Gewalt ist nicht ein einzelner Post, sondern sehr viele, die auf sehr vielen Kanälen stattfinden." Die Autorin des Buches "Netzpolitik - eine feministische Einführung" forderte deshalb dringend die Schulung von Polizei und Justiz. Zudem müsse die Beratungsstruktur in Sachen digitale Gewalt gegen Frauen ausgebaut und die Beratungsstellen finanziell besser unterstützt werden.

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  • 25.02.2021
    7 MB
    07:39
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    Lawrence Ferlinghetti: Politische Kultfigur der Beatnik-Generation gestorben

    Lawrence Ferlinghetti sei sehr ruhig, sehr freundlich gewesen, erinnert sich der Hamburger Verleger und Übersetzer Michael Kellner, der die Literatur der amerikanischen Beatnik-Generation nach Deutschland brachte. Ferlinghetti, der als Autor, Verleger und Buchhändler die Beat-Generation entscheidend mitprägte, war am 22. Februar 2021 im Alter von 101 Jahren verstorben.

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  • 24.02.2021
    7 MB
    07:50
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    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz – So wollen die Parteien die Kultur unterstützen

    Die Kulturszene leidet unter der Corona-Pandemie, die Künstler*innen bangen um ihre Existenz. Welche Ideen haben die Parteien im Landtagswahlkampf Rheinland-Pfalz für die prekäre Situation entwickelt? SWR2 Redakteurin Marie-Christine Werner fasst die Vorschläge der Parteien im Landtag zusammen, also von SPD, CDU, AFD, FDP und den GRÜNEN.

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  • 23.02.2021
    7 MB
    07:37
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    Direktorin des Lindenmuseums begrüßt Leitfaden zum Umgang mit Kunst aus Kolonialzeit

    Der Leitfaden des Deutschen Museumsbunds zum Umgang mit in der Kolonialzeit geraubter Kunst sei sehr zu begrüßen, sagte Prof. Ines de Castro, Direktorin vom Lindenmuseum Stuttgart in SWR2. Es sei wichtig, Sammlungen nicht allein aus der europäischen Perspektive betrachten.

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  • 23.02.2021
    7 MB
    07:49
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    „Vom Werk zum Display“: Kunstmuseum Stuttgart und Kunsthalle Mannheim fördern Digitalisierung

    „Wie kuratiere ich überhaupt etwas im digitalen Raum?“ — diese Frage habe ihn schon länger beschäftigt, erklärt Johan Holten, Direktor der Kunsthalle Mannheim. Sein Museum arbeitet zusammen mit dem Kunstmuseum Stuttgart im Projekt „Vom Werk zum Display“, das neue digitale Formate für Ausstellungen und Kunst-Darstellung entwerfen soll.

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  • 23.02.2021
    3 MB
    03:59
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    Museumsbund sensibilisiert mit Leitfaden für Umgang mit kolonialem Erbe

    Der Leitfaden für Museen will sensibilisieren für den gleichberechtigten Umgang mit Herkunftsländern, aus denen die Kulturgüter stammen. Diese Länder wünschten sich Inventarlisten mit sämtlichen Kunst- und Kulturgütern in Europa. Museumsverantwortlichen sollten bewusst sein, dass die meisten Sammlungsgüter nicht als Museumsobjekte entstanden sind. Sie sind Zeugnisse verschiedener Kulturen mit in den Herkunftsgesellschaften verankerten eigenen Bedeutungen.

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  • 22.02.2021
    3 MB
    04:06
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    Gabriel Zuchtriegel aus Baden-Württemberg wird Chef-Archäologe in Pompeji

    Der 39-jährige deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel wird Leiter des Archäologischen Parks von Pompeji. Zuchtriegel, der aus dem baden-württembergischen Weingarten stammt, leitete seit 2015 den archäologischen Park Paestum. Namhafte italienische Archäologen kritisierten, Zuchtriegel habe zu wenig Erfahrung.

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  • 22.02.2021
    7 MB
    07:28
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    Verurteilung von Künstlern in Spanien – Ein Erbe der Anti-Terror-Politik

    Der spanische Rapper Pablo Hasél wurde unter anderem wegen Beleidigung von Ex-König Juan Carlos zu neun Monaten Haft verurteilt. Seine Anhänger protestieren gegen den „Angriff auf die Meinungsfreiheit. In Spanien gebe es Straftatbestände wie in keinem anderem EU-Land, erklärt Manuel Cancio Meliá, Professor für Strafrecht an der Autonomen Universität Madrid in SWR2 das Urteil. Außerdem hätten die spanischen Gesetze keine „Filter“, die weniger gravierende Fälle ausschließen könnten.

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  • 22.02.2021
    6 MB
    06:40
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    as grüne Museum : Wie der Kunstbetrieb zum Klimaschutz beitragen kann

    „Museen in Deutschland wissen zu wenig über ihren Energieverbrauch“, sagt Stefan Simon, Direktor des Rathgen-Forschungslabors der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in SWR2. Dabei würden allein die Museen in Berlin pro Jahr 70 Millionen Kilowattstunden im Jahr verbrauchen — das seien 30.000 Tonnen CO2, vergleichbar mit der Ökobilanz von 150 Millionen gefahrenen Autobahn-Kilometern.

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  • 19.02.2021
    10 MB
    10:41
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    Tabubrecherin oder Visionärin? Mithu Sanyal über „Identitti“

    Sie habe sich viel Mühe gegeben, ihre Figur Saraswati ambivalent zu gestalten, sagt Mithu Sanyal in SWR2. Die Autorin und Kulturwissenschaftlerin hat gerade ihren ersten Roman veröffentlicht: „Identitti“ heißt er. Darin geht es um einen großen Skandal: Die renommierte Professorin Saraswati gibt vor, indische Wurzeln zu haben. In Wirklichkeit ist sie aber eine weiße Frau, die mithilfe von OPs die Figur Saraswati erschaffen hat. Besonders pikant ist das Ganze, weil Saraswati an der Uni Düsseldorf über Themen wie Rassismus, Identitätspolitik, und Postkolonialismus lehrt. Ihre Kurse sind beliebt wie ein Popkonzert, sie wird von ihren Studierenden angebetet wie eine Göttin. Bis sie eben auffliegt. In dem Buch ginge es genau darum, zu verhandeln, ob es kulturelle Aneignung sei, beschreibt Mithu Sanyal ihren Roman: „Saraswati sagt, es ist kulturelle Wertschätzung. Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, diese Figur ambivalent zu gestalten. Und es gibt auch Menschen, die sie hassen. Und auch das macht mich glücklich. Saraswati löst in Menschen ambivalente Gefühle aus.“ Kann die eigene Herkunft so fluide sein wie das eigene Geschlecht? Mithu Sanyal wägt das in ihrem Roman ab: „In unserer Welt ist race eine Konstruktion, eine die aber wahnsinnig Macht über uns hat. In einer besseren Welt wäre es immer noch eine Konstruktion, hätte aber nicht mehr diese Macht über uns.“ Doch bis wir dahin kommen würden, müssten erst jahrhundertelange, durch Rassismus ausgelösten Wunden geheilt werden. Und dann wäre das, was Saraswati getan hat, vielleicht in Ordnung. Nur bis dahin ist es besonders für ihre Studierenden, für die sie ein wichtiges Vorbild war, ein Tabubruch.

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  • 19.02.2021
    8 MB
    08:15
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    Hörspiel „Saal 101“ zum NSU-Prozess: Wie die Gesellschaft rechten Terror verarbeitet

    "Wir sehen unser Projekt durchaus mit einem aufklärerischen Ansatz", das hat die hauptverantwortliche Dramaturgin für das ARD-Dokumentarhörspiel, "Saal 101" zum NSU Prozess, Katarina Agathos heute in SWR2 gesagt. Bestimmte Punkte seien in der medialen Darstellung des Prozesses immer wieder behandelt worden. Dennoch gäbe es noch immer nur ziemlich wenige Menschen, die genau wüssten, wie bestimmte Details vor dem Oberlandesgericht München behandelt worden sind. Der Prozess selber habe sich sehr auf Beate Tschäpe konzentriert. "Die vier Mitangeklagten sind in der Berichterstattung hinten runter gefallen.", so Agathos. Um die Verhandlungen insgesamt für Hörer und Hörerinnen nachvollziehbar zu machen, hätte die Hörspieldramaturgie für das Projekt "Saal 101" die Prozess-Chronologie verlassen. In den halbstündigen Folgen, die heute und morgen abend in der ARD ausgestrahlt werden, werde entlang der Beweisaufnahme erzählt, was für die Urteilsfindung relevant war. Die beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen sprächen keine Rollen, sondern ihre Stimmen verkörperten die Berichterstatt*erinnen-Ebene.

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  • 19.02.2021
    4 MB
    04:17
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    1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Ein willkürliches Datum?

    „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ – unter diesem Titel findet in Köln ein großer Festakt statt. Doch der Stichtag sei ein willkürliches Datum, das die jüdische Kultur in eine zweifelhafte nationale Tradition stelle, findet SWR-Redakteur Gabor Paal. Vermutlich gab es schon wesentlich früher jüdisches Leben am Rhein und in Süddeutschland.

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  • 19.02.2021
    10 MB
    11:08
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    „Wir brauchen dringend eine öffentliche Debatte“: Historiker Eckart Conze über die NS-Vergangenheit im Haus Hohenzollern

    Eine öffentliche Debatte um die NS-Vergangenheit von Mitgliedern des Hauses Hohenzollern kann nicht verhindert werden, glaubt der Historiker Prof. Eckart Conze, Spezialist für die Geschichte von Adelshäusern. In mehr als 100 Fällen habe das Haus Hohenzollern mittlerweile juristische Verfahren gegen Historikerinnen und Historiker, die sich zu den Hohenzollern äußern, in die Wege geleitet. Zuletzt wurden dem Historiker Winfried Süß vom Landgericht Berlin Äußerungen untersagt. Dass Kronprinz Wilhelm dem Nationalsozialismus „erheblichen Vorschub geleistet“ habe, wie die juristisch relevante Formel lautet, stehe außer Frage. Die Enteignung nach 1945 sei demnach korrekt und nicht rückgängig zu machen. Mit juristischen Verfahren gegen Historikerinnen und Historiker versuchen die Hohenzollern seit 2019 Druck aufzubauen für Verhandlungen mit den Bundesländern Brandenburg und Berlin sowie mit der Bundesregierung über eine Entschädigung und über Besitzrechte an Kunst- und Kulturobjekten, so Eckart Conze in SWR2.

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  • 19.02.2021
    7 MB
    07:46
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    Udo Kittelmann neu am Burda-Museum: „Freue mich riesig auf die Arbeit!"

    Der neue künstlerische Berater des Frieder Burda Museums, Udo Kittelmann, hat im Gespräch mit SWR2 die Vorzüge seiner neuen Wirkstätte hervorgehoben. Das Frieder Burda Museum sei eine fantastische Villa, die eine sehr intime Atmosphäre entfalten würde, so Kittelmann. Den Besuchern und Besucherinnen signalisiere das Haus, dass sie herzlich willkommen seien. Gleichzeitig äußerte sich der ehemalige Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin kritisch über die generelle Situation von Kultureinrichtungen in der Corona-Pandemie. „Es ist sicherlich eines der traurigsten Kapitel der Kulturgeschichte der letzten Jahrzehnte, dass die Politik so wenig zur Systemrelevanz von Kultur bekannt hat", so Kittelmann. Er könne nur hoffen, dass die Politik, aber auch große Unternehmen nach Ende der Pandemie, verstärkt ihre Präsenz in Kultureinrichtungen zeigen würden. „Sie müssen sagen, wir besuchen die kulturellen Institutionen." Grundsätzlich könne seiner Ansicht nach die digitale Präsentation von Kunst in Museen nie ein Ersatz sein für reale Ausstellungen. „Ich kann mich auch auf den Balkon stellen und Luft einatmen, den blauen Himmel sehen, das ist was anderes als wenn ich durch eine Landschaft wandere". Insofern müsse es irgendwann wieder zu der Eröffnung und zu einer zuverlässigen Perspektive kommen.

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  • 17.02.2021
    7 MB
    07:37
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    Stphan Wackwitz über Belarus Diskussion an der Akademie der Künste

    "Es ist unausweichlich, dass die Veränderung in Belarus kommt", sagt der Schriftsteller Stephan Wackwitz im SWR2-Gespräch. Der Staatsapparat stecke noch in den 80er-Jahren, während es inzwischen eine zahlungskräftige IT-Kultur gäbe, die angewiesen sei auf eine Freiheit des Denkens und Handelns. "Dieser zivilgesellschaftliche Prozess ist nicht mehr rückgängig zu machen, so Wackwitz.

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  • 17.02.2021
    8 MB
    08:49
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    Yilmaz Dziewior zeigt Maria Eichhorn auf der Biennale: "Bin sicher, dass sie das Publikum überraschen wird."

    "Ich bin ein großer Fan ihrer Arbeit", sagt der Kurator des Deutschen Pavillons, Yilmaz Dziewior, in SWR2 über Maria Eichhorn. Die Konzeptkünstlerin wird 2022 im Deutschen Pavillon auf der 59. Biennale in Venedig ausstellen.

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  • 17.02.2021
    7 MB
    07:58
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    Thomas Trummer über sein Buch „Bilder in der Pandemie“: Neue Details in vertrauten Kunstwerken

    Die Corona-Krise lehrt uns, dass das Sehen die Bilder macht. Im Gespräch mit SWR2 hat der Direktor des Kunsthaus Bregenz, Thomas Trummer auf die situative Abhängigkeit von Kunstwahrnehmung hingewiesen. Sehen sei weniger objektiv und empirisch als sein Ruf, so der Kunstexperte. In der Kunst sei in Corona-Zeiten die selbe Erfahrung zu beobachten, wie im Alltag, nämlich "dass sich Vertrautes entzieht und neu bewertet werden muss". Wenn man sich in der Pandemie vertraute Kunstwerke anschaue, tauchten würden sich plötzlich neue Details in den Vordergrund schieben, so Trummer. Als Beispiele nannte er ein Bild von Lucas Cranach, auf dem er plötzlich eine Figur mit Mund-Nasenschutz wahrgenommen hätte. Das Gemälde "Judaskuss" von Giotto lasse sich in diesen Zeiten gewissermaßen als Infektionsgeschehen interpretieren - als "Ansteckung mit dem Bösen". Thomas Trummer hat aus seinen Beobachtungen das Buch "Bilder in der Pandemie" gemacht. Insgesamt habe er aus dem Projekt gelernt, "dass unser Sehen die Bilder macht." "Wir sollten auf uns hören und das Schauen, das wir nach außen richten, auch nach innen wenden." Nur das könne uns zeigen, wie sehr wir uns durch die Pandemie geändert hätten und was das alles mit uns selbst und dem Zusammenleben der Menschen macht.

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  • 16.02.2021
    7 MB
    07:55
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    Mehr Mitgefühl und weniger „Empathielücken“ - Emilia Roigs Buch „Why we matter“

    In ihrem neuen Buch „Why we matter“ diagnostiziert die Politikwissenschaftlerin Emilia Roig eine „Empathielücke“ gegenüber Menschen, die eine schwache Position in der gesellschaftlichen Hierarchie haben. Frauen, Schwarzen oder Armen wird weniger Mitgefühl entgegengebracht als Männern, Weißen und Reichen. Das hat schlimme Folgen, nicht nur für diejenigen, denen wenig Einfühlungsvermögen entgegengebracht wird, findet Emilia Roig, denn das macht auch das Leben derjenigen ärmer, denen das Mitgefühl gegenüber marginalisierten Gruppen abtrainiert wurde. Im Gespräch mit SWR2 erklärt sie, was man gegen diese Missstände unternehmen kann und warum es erfüllender ist „Drecksarbeit“ wie Putzen auszuüben als an der Börse zu spekulieren.

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  • 16.02.2021
    6 MB
    07:10
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    Museumsleiter Heilbronn: Kulturkürzungen gehen zu Lasten von Ausstellungen

    Der Leiter der Städtischen Museen Heilbronn, Marc Gundel, befürchtet ein Weniger an Ausstellungen, wenn der Kulturetat der Stadt tatsächlich um bis zu 20 % gekürzt werden sollte. Durch Sponsorengelder könne man das nicht kompensieren, da man wegen der Coronamaßnahmen keine im Gegenzug erwarteten Sponsorenveranstaltungen abhalten könne. Außerdem seien die Sponsoren nicht in der Lage, alle notleidenden Kulturinstitutionen zu unterstützen. Ein Problem auch: die Länder müssten Mittel abführen für die Staatlichen Museen Berlin. Das Geld fehle in den Kommunen und sollte durch die Länder ausgeglichen werden, meint Gundel in SWR2. So könne man die Regionalität stützen.

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  • 15.02.2021
    7 MB
    07:17
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    #Saytheirnames: Haben die rechtsextremistischen Anschläge von Hanau unsere Erinnerungskultur verändert?

    Die Terroranschläge von Hanau hätten gezeigt, dass sich der Umgang mit den Opfern rechtsextremistischer Morde verändert habe, sagt die Regisseurin Mala Reinhardt in SWR2. Die Namen der neun Ermordeten seien sehr schnell publik geworden: „Sie wurden als Einzelpersonen, als Individuen anerkannt“.

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  • 15.02.2021
    7 MB
    07:52
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    „Bhagwan – Die Deutschen und der Guru“ – ARD-Doku über den Osho-Kult

    „In der Nachkriegszeit gab es eine Jugend, die auf der Suche war, die Schuld der Nazi-Zeit abzustreifen“, sagt der Filmemacher Jobst Knigge über die deutschen Anhänger*innen der Baghwan-Bewegung. Vielen hätten die politischen Versuche der 68er-Bewegung, sich mit der Nazi-Geschichte auseinander zu setzten, nicht ausgereicht. Sie hätten den Drang gespürt, „in sich selbst eine bessere Welt zu finden.“

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  • 13.02.2021
    8 MB
    08:45
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    Einsamkeit im verlängerten Lockdown: Vor allem Jüngere leiden unter Corona-Krise

    Einsamkeit und Ängste vor einer neuen Virusmutation sind die Hauptsorgen, mit denen sich Menschen im erneuten Lockdown an die Telefonseelsorge wenden, so die Leiterin der Telefonseelsorge Stuttgart, Martina Rudolph-Zeller, in SWR2. Vor allem die Einsamkeitsgefühle machten dabei vielen zu schaffen, so Rudolph-Zeller über Erfahrungen aus den Beratungsesprächen der 120 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der evangelischen Gesellschaft (eva). Oft führte die Wahrnehmung der eigenen Situation zu steigender Ungeduld. „Wir sind alle seuchenmüde, es ist anstrengend, sich so zu kontrollieren, zu verzichten. Das kostet Kraft“. Besonders junge Leute litten derzeit darunter, dass sie nicht reisen könnten oder keine Gemeinschaftserlebnisse mehr hätten. Anders als Älteren fehlten ihnen teilweise auch noch die Ressourcen, um sich selbst zu motivieren, aus der Krise herauszukommen. Wichtig sei jetzt, gut für sich zu sorgen, Auszeiten zu nehmen, kleinen Freuden Raum zu geben.

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  • 12.02.2021
    9 MB
    09:17
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    „Luxus und Glamour": Stipendiat*innen des Künstlerhauses Balmoral im Arpmuseum

    Die Grenzen zwischen Kunst und Design, Kunst und Mode, Kunst und Kunsthandwerk haben sich in den letzten Jahren immer weiter aufgelöst, sagt Lotte Dinse, Leiterin des Künstlerhauses Schloß Balmoral, in SWR2.

    ...mehr
  • 12.02.2021
    8 MB
    08:53
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    Demokratieforscher Uwe Jun über die Gefahr einer inneren „Aushöhlung der Demokratie“

    „Wir erleben derzeit zwei verschiedene Bedrohungen der Demokratie“, sagt Uwe Jun: Die innere sei die Unterwanderung durch Rechtspopulisten, die äußere gehe von autoritären Staaten aus.

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  • 11.02.2021
    4 MB
    04:52
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    Kulturförderung: Vorstellung der Projektarbeiten beim Kulturschaufenster Rheinland-Pfalz

    Seit Mai 2020 vergibt die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz Arbeitsstipendien für Künstler als Corona-Hilfe. Rund 2750 waren es bislang. Ihre Musik, Projekte und Kunstwerke werden ab sofort unter kulturschaufenster-rlp.de präsentiert. Auch in der dritten Förderrunde können Künstler aller Sparten je 2000 Euro für ein Kulturprojekt erhalten.

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  • 11.02.2021
    7 MB
    07:27
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    Vor allem europäische Filme gehen bei der Berlinale 2021 ins Rennen

    „Ich bin dein Mensch“, eine SWR Kino-Koproduktion, läuft als einer von fünf deutschen Filmen im Wettbewerb der Berlinale. In der romantischen Komödie erzählt Regisseurin Maria Schrader von der Begegnung zwischen einer Frau und einem humanoiden Roboter. Über die Auswahl der Filme im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland: „Was auffällt, ist die klare Zentrierung auf Europa“.

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  • 10.02.2021
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    07:24
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    Likes für Kunst: Badisches Landesmuseum plant App nach Tinder-Prinzip

    Besucher*innen des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe sollen zukünftig mithilfe einer neuen App Kontakt zu Ausstellungsstücken aufbauen können. Das Konzept funktioniert ähnlich wie bei der Dating-Plattform Tinder nach dem Motto: Wegwischen, was nicht gefällt. Aber auch das Ausstellungsstück könne einen Kontakt „ablehnen“, sagt Eckard Köhne, Direktor des Museums, in SWR2.

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  • 09.02.2021
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    06:57
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    Das Kino als Gesamtkunstwerk: Zum Tod des Drehbuchautors und Cineasten Jean-Claude Carrière

    Jean-Claude Carrière war kein Fließbandarbeiter, kein industrieller Verfertiger von Drehbüchern, sondern ein wirklicher Filmmensch, sagt SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland über den Tod des Cineasten Jean-Claude Carrière. "Die Universalität ist ein ganz wichtiger Faktor für den Erfolg seiner Drehbücher und ihrer Vielfalt".

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  • 09.02.2021
    3 MB
    03:41
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    Nachruf auf die „Supremes“-Sängerin Mary Wilson: Im Schatten von Diana Ross

    Die US-amerikanische Soul-Sängerin Mary Wilson, Gründungsmitglied des Girlgroup-Phänomens „The Supremes“, ist im Alter von 76 Jahren am 8. Februar 2021 in Las Vegas verstorben. Wilson, die mit ihren Backing-Vocals den Lead von Diana Ross erst voll zur Geltung brachte, war am längsten Mitglied der Gruppe — mit ihrem Weggang lösten sich die Supremes 1977 auf.

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  • 09.02.2021
    6 MB
    06:18
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    Die besten zehn Stücke für das Theatertreffen 2021 stehen fest: „Ein außergewöhnlicher Jahrgang“

    Neben bekannten Namen, wie dem Regisseur Christopher Rüping, seien vor allem viele starke Frauenrollen und starke formale Setzungen in der Auswahl der besten zehn Stücke für das Theatertreffen 2021, sagt Jurorin Sabine Leucht in SWR2. Darunter etwa Anne Lenks Inszenierung von Schillers "Maria Stuart" am Deutschen Theater in Berlin.

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  • 09.02.2021
    12 MB
    12:36
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    Komik und Todesmotiv: Zum 90. Geburtstag von Thomas Bernhard

    Die Liebe der Österreicher zu dem 1989 verstorbenen Schriftsteller Thomas Bernhard habe damit zu tun, dass dieser zu Lebzeiten so stark von Presse und Politik angegriffen wurde, sagt der österreichische Schriftsteller Josef Haslinger in SWR2. Am 9. Februar 2021 wäre Thomas Bernhard 90 Jahre alt geworden.

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  • 08.02.2021
    7 MB
    07:36
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    Jede Wahrheit kritisieren – Der Philosoph Hans Albert wird 100

    Am 8. Februar 2021 feiert der Philosoph und Soziologe Hans Albert seinen 100. Geburtstag. Hans Albert habe sich mit dem Denken selbst beschäftigt, sagt Florian Chefai vom Direktorium des Hans-Albert-Instituts in SWR2. Die Tradition des kritischen Rationalismus, in der Albert stehe, gehe davon aus, dass Denken immer fehleranfällig sei und wiederholt überprüft werden müsse.

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  • 05.02.2021
    8 MB
    08:27
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    Maren Kroymann über #actout: Meine Sexualität bestimmt nicht meine Rollen

    Unter dem Hashtag #actout bekennen sich 185 Schauspieler*innen aus Film, TV und Theater gemeinschaftlich als lesbisch, schwul, bi, trans, queer, inter und non-binär. Zu den Unterzeichner*innen gehört die Sängerin und Kabarettistin Maren Kroymann. Das Outing falle vielen Kolleg*innen auch deswegen so schwer, weil sich immer auf ein Publikum berufen werde, das die nicht-heterosexuelle Existenz angeblich nicht akzeptieren würde, sagt Maren Kroymann in SWR2. „Absurd“ sei diese Angst um die Einschaltquote.

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  • 05.02.2021
    3 MB
    03:22
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    „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“ beklagt „Cancel Culture“: Sehnsucht nach alten, gesicherten Räumen

    70 deutschsprachige Forscher*innen kritisieren, dass an vielen Universitäten ein Klima entstanden sei, in dem abweichende Meinungen nicht mehr toleriert, sondern „an den Rand gedrängt und moralisch sanktioniert“ würden. In dem Ausdruck der „bürgerlichen Sterneküche“, den der Mainzer Historiker und Netzwerkmitglied Andreas Rödder für die Debattenkultur verwende, komme eine Sehnsucht nach „sicheren Räumen“ und dem Ungestörtsein der bürgerlichen, männlich dominierten Wissenschaft“ zum Ausdruck, meint SWR2 Redakteur Max Bauer.

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  • 04.02.2021
    7 MB
    07:43
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    „Mr. MoMA“: Der Berliner Kunst-Anwalt Peter Raue wird 80

    „Mr. MoMA“ – diesen Spitznamen bekam der Rechtsanwalt Peter Raue, als er 2004 ein zentrales Event des Berliner Kulturlebens auf die Beine stellte: Die Große MoMa-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie mit 1,2 Millionen Besuchern. Heute gilt Peter Paue, der seinen 80. Geburtstag feiert, als unermüdlicher Anwalt der Kunst.

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