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SWR2 Kulturgespräch

Im SWR2 Kulturgespräch sprechen wir mit Menschen aus Kultur und Gesellschaft. Von Politik im Theaterbetrieb, über Festivals, spannende Serien, neue Bücher, Ausstellungen und bis zu gesellschaftlichen Themen.

Alle Folgen

  • 26.05.2021
    7 MB
    07:51
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    Einlesen heißt interpretieren: Deutscher Hörbuchpreis wird vergeben

    Stimme, Pausen, Atemholen: Wer Hörbücher einspricht, der schafft aus kleinsten Mitteln eine ganz eigene Interpretation des Werks. Das sagt Jörg Hopfgarten, Jury-Mitglied des Deutschen Hörspielpreises, der heute verliehen wird. Unter den Nominierten sind dementsprechend Klassiker, wie "Anne-Marie die Schönheit" von Yasmina Reza, aber auch "Die Enden der Parabel" und "Die Chroniken von Narnia", beides Produktionen von SWR2. Und Hörbücher boomen, nicht nur in der Pandemie. Mittlerweile gese es Sprecher, die eine ganz besondere Leidenschaft für das Medium entwickelt haben, sagt Hopfgarten. Diese Weiterentwicklung merke man: Was früher aufwendig produzierte Spitzentitel waren, sei heute guter Standard. Die Gewinner werden heute Abend bekannt gegeben. Zu hören ist die Veranstaltung live auf SWR2 ab 20:04 Uhr

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  • 26.05.2021
    9 MB
    09:37
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    Feministin der ersten Stunde: Petra Gerster moderiert zum letzten Mal „heute“

    Petra Gerster ist das Gesicht der „heute“-Nachrichten im ZDF - bis zu diesem Mittwoch, denn dann moderiert sie ihre letzte Sendung. Kaum zu glauben, dass Gerster damit auch die erste Frau ist, die vor der Kamera altern durfte.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:19
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    Kinder als Kuratoren: Die Zukunft der Kunstvermittlung im Museum

    Neugier auf Kunst wecken - wie funktioniert das heute? Dieser Frage widmet sich das lab.Bode, das am Dienstag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Hermann Parziger von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz eröffnet wurde.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:44
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    Ein Jahr nach dem Tod von George Floyd: Rassismus bekämpfen heißt das System verändern

    Nur durch systematische Veränderungen und mehr Verständnis für die Gefühle der Mitmenschen können wir Rassismus in Deutschland und anderswo bekämpfen, betont der Mitbegründer des Bündnisses #youthagainstracismffm, Joel Ghirmay, gegenüber SWR2.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:06
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    SWR Webdoku-Serie „Culture is everything”: Von Vintage Mode, Foodporn und Kaffeehaus-Design

    Bei den neuen SWR-Webdokus rund um modernes Kulturleben handelt es sich um eine ästhetische Aufbereitung, bei der junge Leute hoffentlich sagen: „Das sieht aber cool aus“, so die zuständige Redaktionsleiterin Susanne Kaufmann heute im SWR2 Journal am Mittag.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:53
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    Das reiche Universum von Bob Dylan: Glückwunsch zum 80. Geburtstag

    „Dylan hat wie kein anderer Autor der populären Kultur und Musik unterschiedlichste Traditionslinien so verbunden, als ob sie aus ihm selber gekommen wären“, sagt Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler an der Uni Göttingen, großer Dylan-Fan und Autor mehrere Bücher über Bob Dylan.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:34
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    Neuer Bildband zeigt Geschichte des Kunstraubs seit drei Jahrtausenden

    Raubkunst ist ein Thema, das alle angeht, sagt der Kunsthistoriker Merten Lagatz, zusammen mit Isabel Dolezalek im Doppelinterview bei SWR2. Beide sind Herausgeber eines Bildbands, ergänzt durch eine Quellenanthologie, der das Thema Raubkunst von der Antike bis zur Gegenwart behandelt. Anhand vieler Beispiele machen die Kunsthistoriker deutlich, wie vielschichtig die Thematik ist. Auch wenn sich auch die Argumente über die Jahrtausende hinweg sehr ähneln: Kunsträuber stellen ihre Taten als Rettung der Gegenstände vor dem Verfall dar.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:26
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    „Gutes Werkzeug zum Überbrücken“: Art Karlsruhe select geht online

    Der Kunsthandel sei in der Coronakrise enger zusammengerückt, sagt Olga Blaß von der Art Karlsruhe im Gespräch mit SWR2 Kultur Aktuell. Die Kunstmesse findet noch bis Sonntag als Online-Event statt. Auf ihrer Webseite bietet die Art-Karlsruhe Führungen, ein Talkformat, einen Podcast und vor allem einen Einblick in das Programm vieler Kunstgalerien, die in einem regulären Jahr vor Ort in Karlsruhe gewesen wären. „Wir können im Moment nur überbrücken, aber dafür ist es ein sehr gutes Werkzeug“, meint Olga Blaß mit Blick auf die Webangebote der Art Karlsruhe.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    07:58
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    Architektur Biennale 2021 in Venedig: Kritik am deutschen Pavillon

    Corona als Thema von Städteplanung und Architektur spielt in Venedig keine große Rolle, berichtet der Architekturkritiker Nikolaus Bernau. Das habe vor allem den Grund, dass die großen Pavillons meist von den wohlhabenden Ländern bespielt würden.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:35
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    Unabhängiges Nachrichtenportal gesperrt: Belarussische Machtspiele mit Journalistinnen von tut.by

    In Belarus versucht das Regime eine der wichtigsten unabhängigen Nachrichtenstimmen zum Schweigen zu bringen. Die Pressefreiheit im Land ist seit dem Protestsommer 2020 unter starken Beschuss geraten. Das Newsportal tut.by ist eines der wenigen unabhängigen journalistischen Medien in Belarus. Es erreicht bis zu 60 Prozent der Internetnutzer*innen des Landes und gehört zu den wichtigsten unabhängigen Informationsquellen seit den Protesten gegen Präsident Lukaschenko, vor allem über die damit verbundene Gewalt und die Festnahmen.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:34
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    Warum linke Intellektuelle zu Antisemitismus schweigen: Mirna Funk über mangelnde Solidarität mit Jüdinnen und Juden

    Es gebe eine tiefe Solidarität vieler Linker in Deutschland mit dem palästinensischen Volk — deshalb wundere es sie nicht, dass es insbesondere von linksintellektueller Seite ein großes Schweigen zu den antisemitischen Vorfällen in Deutschland gibt, sagt die Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk in SWR2.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    08:06
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    Leben im doppelten Exil: Andreas Platthaus über den Maler Lyonel Feininger

    Lyonel Feininger war einer der bedeutendsten Künstler der Weimarer Republik — und blieb selbst dann noch in Deutschland, als die Nationalsozialisten seine Werke als „entartet“ diffamierten. Der Autor Andreas Platthaus erklärt sich dieses Verharren mit dem „doppelten Exil“ Feiningers: Weder in Deutschland noch in seinem Geburtsland, den USA, habe sich der Künstler heimisch gefühlt. Dazu sei die Angst gekommen, in den USA weder ökonomisch noch künstlerisch an den Erfolg in Deutschland anknüpfen zu können, so Platthaus.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:14
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    Zeitzeug*innen gesucht: Das Museum Friedland will Fluchtgeschichten erzählen

    ,,Wir haben uns dafür entschieden in der Ausstellung in unserem Neubau die Biografien von Individuen in den Vordergrund zu stellen, um den menschlichen Faktor zu betonen," sagt Anna Haut, wissenschaftliche Leiterin des Museums Friedland, in SWR2 Kultur Aktuell. Kriege und Krisen seien für uns hier ja weit weg, aber die Erfahrungen, die Menschen in solchen Situationen machen würden, seien allgemeinmenschlicher Natur. Jeder von uns habe schon mal Verlust, Heimweh, Hoffnungslosigkeit oder Unsicherheit in einer unbekannten Umgebung empfunden. Das könne Brücken schlagen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Und mache deutlich ,,auch wenn die Menschen im Grenzdurchgangslager aus ganz anderen Kontexten kommen, quasi vom anderen Ende der Welt, sie sind uns doch ganz ähnlich und wir können eine Verbindung zu ihnen herstellen," so Haut Vor Jahrzehnten waren es noch Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus der Sowjetunion, heute sind es z.B. viele Flüchtlinge aus Syrien - das Grenzdurchgangslager Friedland spiegelt, dass unsere Gesellschaft durch Migration aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt diverser geworden ist. Das dazugehörige Museum sucht jetzt Zeitzeugen, die seit 2011 über das Grenzdurchgangslager Friedland nach Deutschland gekommen sind und ihre Lebensgeschichten erzählen möchten.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:58
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    Lesbische Lebenswelten im Südwesten – Historisches Forschungsprojekt

    „Generell kann man sagen, dass die Geschichte von Frauen deutlicher schlechter untersucht ist als die von Männern“, sagt Sylvia Paletschek, Historikerin an der Universität Freiburg. Das könne man auch auf die Geschichte von homosexuellen Frauen übertragen.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:02
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    Noch mehr "Heile-Welt" als im Westen: Zum 75. Jahrestag der DEFA-Gründung

    Noch mehr „Heile-Welt-Kino“ als das westdeutsche Kino de 50er und 60er Jahre hat die DEFA produziert, sagt SWR2-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Allerdings wurden dort viele Strömungen des europäischen Kinos früh aufgegriffen, zum Beispiel der Neorealismus aus Italien. In Westdeutschland habe es das nicht gegeben und „das fließt ein in das nun gesamtdeutsche Kino.“ Am 15. Mai 1946 wurde die DDR-Filmschmiede in Potsdam-Babelsberg gegründet. Zum 75. Jubiläum gibt es einen DEFA-Programmschwerpunkt in der ARD-Mediathek.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    03:56
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    Grimme-Institut in Marl gibt diesjährige Grimme-Preisträger bekannt

    Bei der Verleihung der Grimme-Preise für gutes Fernsehen waren dieses Jahr vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender erfolgreich. 14 der 16 begehrten Preise gingen an Produktionen oder Personen von ARD und ZDF.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:41
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    Das Smartphone wird 25 Jahre alt: Museum für Kommunikation Frankfurt sucht Handygeschichten

    Mit dem „Nokia 9000 Communicator“ fing es 1996 an, seit 25 Jahren ist es mittlerweile unser Alltagsbegleiter: Das Smartphone. Zu diesem Anlass sucht Joel Fischer vom Museum für Kommunikation in Frankfurt alte Handys und die dazugehörige Geschichte ihrer Nutzer*innen.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:37
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    SWR2 Hörspielpreis für "Peeling Oranges" von Patty Kim Hamilton

    Die Autorin Patty Kim Hamilton erhält für "Peeling Oranges" den erstmals vergebenen SWR2 Hörspielpreis. Der SWR2 Hörspielpreis wird von diesem Jahr an jährlich an eines der noch nicht uraufgeführten Stücke aus dem Autor*innenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts verliehen. "Peeling Oranges" erzählt auf eindringliche wie zugleich magisch-leichte Weise die Geschichte dreier Frauen mit koreanischen Wurzeln. "Wunderbar und poetisch" sei dieses Stück, sagt Manfred Hess, Chefdramaturg der SWR2 Hörspielabteilung. Patty Kim Hamilton spiele in "Peeling Oranges" viele Elemente und Geschichten an, ohne dass es zum Pamphlet wird. "Das kann nur Kunst", so Manfred Hess.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:44
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    Deutscher Schulpreis Spezial 2021: Preise für innovative Corona-Konzepte

    Der Deutsche Schulpreis wird 2021 als „Spezial“-Ausgabe vergeben mit dem Ziel, zu erfahren, was Schulen durch die Krise trägt und welche Konzepte sie entwickelt haben, die auch nach Corona noch gültig sind, erzählt Dagmar Wolf von der Robert-Bosch-Stiftung.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:54
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    Dok.Fest München – Dokumentarfilme interpretieren die Wirklichkeit

    Der Dokumentarfilm habe nicht die gleiche Aufgabe wie der Journalismus, sagt der künstlerische Leiter des Festivals Dok.Fest München Daniel Sponsel. Der Journalismus müsse informieren, der Dokumentarfilm hingegen habe mehr Freiheiten, die Welt zu interpretieren. Die Debatte um den Dokumentarfilm „Lovemobil“ beschäftigt auch das diesjährige Dok.Fest München, das gerade online statt findet.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:19
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    Emanzipation: Wie Schauspieler*innen sich gegen Machtmissbrauch am Theater wehren

    Das Maxim Gorki Theater, die Volksbühne oder das Schauspielhaus Düsseldorf, das Badische Staatstheater Karlsruhe — diese Häuser verbindet man derzeit vor allem mit dem Thema Machtmissbrauch und einem vergifteten Arbeitsklima. Keine Einzelfälle, betont Sophie Diesselhorst, Mit-Herausgeberin des Sammelbandes „Theater und Macht“.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:45
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    Zehn Jahre Staatsrätin für Bürgerbeteiligung – Gisela Erler scheidet aus dem Amt

    2011 schuf Winfried Kretschmann das bundesweit erste Amt einer Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung. Zehn Jahre war Gisela Erler Staatsrätin, nun scheidet sie aus dem Amt.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:50
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    MEMO-Studie – Verschwörungserzählungen begünstigen das Verharmlosen der NS-Zeit

    Der gesellschaftliche Anspruch sei da, an alle NS-Opfergruppen zu erinnern, die Realität sehe allerdings anders aus, sagt Michael Papendick, Mitautor der MEMO-Studie, die seit 2017 untersucht, wie sich die deutsche Gesellschaft an den Nationalsozialismus erinnert. Viele Opfergruppen des NS-Regimes seien den Befragten gar nicht bewusst.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:28
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    „Die Rastatter Prozesse“ – Filmemacherin Judith Voelker über ihre TV-Doku

    Eine TV-Doku von SWR und Arte widmet sich jetzt den Rastatter Prozessen, die zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg gehören. Gegenüber den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen hätten die Rastatter Prozesse bisher im Hintergrund gestanden, sagt die Filmemacherin Judith Voelker.

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  • 26.05.2021
    9 MB
    09:41
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    Studie der Universität Bielefeld – Fördert Gangsta-Rap antisemitische Einstellungen?

    Über einen Zusammenhang zwischen deutschem Gangsta-Rap und antisemitischen Verschwörungsmythen wird schon lange diskutiert — Texte von Rappern wie Kollegah und Farid Bang, Haftbefehl oder Sido geben reichlich Anlass. Die erste repräsentative Studie zum Thema ist nun von der Universität Bielefeld veröffentlicht worden.

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  • 27.05.2021
    3 MB
    03:57
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    Vatikanische Museen öffnen wieder und der Ansturm bleibt aus

    In normalen Zeiten kommen 7 Millionen Menschen jährlich in die Vatikanischen Museen. Monatelang war eines der berühmtesten Museen der Welt monatelang geschlossen. Am Montag geht es wieder los, für eine begrenzte Zahl an Menschen. Aber die Besucher kommen in das Museum, in dem sich sonst täglich die Massen drängen, nur langsam zurück. Für den Vatikan hat dies große finanzielle Auswirkungen, denn die Museen sind eine der wichtigsten Einnahmequellen für den kleinsten Staat der Welt.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:23
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    Historiker Étienne François über die Bedeutung Europas: „Vielfalt und Verbundenheit“

    Ein europäisches Gedächtnis gäbe es im Singular nicht, sagt der Historiker Étienne François in SWR2: „Europa wird vielmehr durch die Vielfalt der unterschiedlichen nationalen Erinnerungen gekennzeichnet“. Doch seien diese Erinnerungen eng miteinander verbunden und würden sich gegenseitig bestimmen. Der deutsch-französische Historiker Étienne François spricht am 4.5.21 bei den Europäischen Kulturtagen im Karlsruher Generallandesarchiv über die Gegenwart unserer Geschichte in Europa und die Frage „Was ist Europa?“.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:17
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    Die SWR-Serie "Spätzle arrabbiata" - Ein bisschen unterkomplex, aber bewusstseinsbildend

    „Die Mafia ist tatsächlich gar nicht so weit entfernt von Baden-Württemberg oder anderen Orten in Deutschland, wie man gemeinhin denkt“, sagt der Mafia-Experte Sandro Mattioli zum Start der SWR-Serie „Spätzle arrabiata“. Dabei finde zum Beispiel Geldwäsche in weit größerem Stil statt, als es in der SWR-Serie "Spätzle arrabiata" gezeigt würde.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:38
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    Rückgabe der Benin-Bronzen – Kein Wendepunkt der Aufarbeitung

    Bund, Länder und Museen haben sich auf einen Fahrplan für die Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria geeinigt. Bereits 2022 soll es zu ersten Rückgaben kommen. Kritik an dem Rückgabe-Verfahren kommt vom Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer.

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  • 26.05.2021
    3 MB
    04:21
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    Liebe und Krawall: Das Klavieralbum „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ von Danger Dan

    Danger Dan hat keine Staatskrise ausgelöst wie ZDF-Moderator Jan Böhmermann mit seinem Erdogan-Lied. Doch auch der Deutschrapper hat die Grenzen der Kunstfreiheit ausgelotet. In seinem Klavieralbum „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ attackiert Danger Dan, bürgerlich Daniel Pongratz, die AfD und Publizisten der Neuen Rechten. Diese Musik ist beides: Liebe und Krawall.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:23
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    Westerwälder Literaturtage - Hanns-Josef Ortheil reist mit viel Fantasie in den Norden

    Kann man über den Norden schreiben, obwohl man ihn nie mit eigenen Augen gesehen hat? Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil hat für die 20. Westerwälder Literaturtage mit dem Motto „Nordlichter“ eine imaginäre Reise nach Schweden, Dänemark und Lettland gemacht, lesend, Musik hörend und kulinarisch. „Wir folgen Reisenden, die selbst den Norden erkundet haben“, sagt Ortheil in SWR2 und nennt Reisende wie Astrid Lindgren, Knut Hamsun oder Ludwig Wittgenstein. Bei vielen käme eine Angst vor der Kälte und der Einsamkeit des Nordens zum Ausdruck. „Mit diesen Texten ist man sehr nah an den Realitäten dran.“

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:25
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    Riesige Einbußen: Deutscher Musikrat präsentiert Studie zu den Corona-Folgen für das Musikleben

    Laut einer Studie des Deutschen Musikrates haben selbstständige Künstler*innen 42 Prozent Umsatz infolge der Pandemie eingebüßt: Ein Ergebnis, das Sonia Simmenauer, Konzertagentin und Leiterin der Agentur „Impressariat Simmenauer“, überrascht, weil die Einbußen ihrer Erfahrung nach größer sind.

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  • 26.05.2021
    9 MB
    09:27
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    Dramatiker Konstantin Küspert: Fassungslos über den Zynismus von #allesdichtmachen

    Er sei fassungslos, sagt der Dramatiker und Dramaturg Konstantin Küspert in SWR2 über Videos unter dem Hashtag #allesdichtmachen. Darin äußern sich 52 Schauspieler*innen ironisch zu angeblichen Übertreibungen bei der Corona-Pandemiebekämpfung, darunter Stars wie Jan Josef Liefers, Meret Becker und Volker Bruch. Er könne nicht verstehen, so Küspert in SWR2, dass „diese Menschen, mit ihrer Prominenz und Reichweite, mit ihrem Vorbildcharakter für viele andere Menschen“ ihren „Zynismus“ auspackten, „weil es ihnen so schlecht geht“. „Selbstverständlich geht es uns beschissen“, sagt Küspert drastisch, gerade für die Theaterszene und freie Künstlerinnen und Künstler. „Selbstverständlich ist das eine entsetzliche Situation, wo wir auch dringend raus müssen, weil die Leute kein Geld mehr verdienen. Aber das geht nicht, indem wir Corona ignorieren“, so der Dramatiker, der lange am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig war. Konstantin Küspert: „Ich will nicht Theater machen um den Preis, dass Leute sterben. Und diese Leute, die die ganzen Videos gemacht haben, sind mutmaßlich ja nun keine Menschen, die unmittelbar existenziell bedroht sind.“ Gerade Tatort-Star Jan Josef Liefers rede Querdenkern das Wort, „indem er sagt, dass die Presse gleichgeschaltet sei, dass es keinen wissenschaftlichen Konsens gebe zu Corona.“ Konstantin Küspert: „Er sagt, dass nur einige wüssten, was gut für uns wäre – und dann wirklich mit dieser unangebrachten, ekelhaften Ironie, eigentlich Zynismus, indem er sich über die Werte anderer Menschen lustig macht.“ Als einzige der beteiligten Schauspielerinnen hat sich Heike Makatsch inzwischen von der Aktion #allesdichtmachen distanziert und ihr Video löschen lassen.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:20
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    „Para — Wir sind King“: Coming-Of-Age-Serie von den Machern von „4 Blocks“

    „Para — Wir sind King“ von den Machern der Serie „4 Blocks“ erzählt von vier Freundinnen aus dem Berliner Wedding zwischen Party und Perspektivlosigkeit. Jede versucht auf ihre Weise, sich einen Platz im Leben zu erkämpfen.

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  • 26.05.2021
    12 MB
    13:08
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    Das Phantom des ,,kriminellen Fremden": Zum Problem des ,,racial profiling" nach dem Urteil im Fall George Floyd

    Im Fall George Floyd hat die Jury den Ex-Polizisten Derek Chauvin schuldig gesprochen. ,,Das ist ein sehr wichtiges Zeichen, aber nur der Anfang eines längeren Kampfes," sagt Georgiana Banita.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:30
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    Bundesnotbremse - und wo bleibt die Kultur?

    Die Corona-Notbremse ist beschlossen: Für die Kultur könnte das bedeuten, das bei mehr als 100 Neuinfektionen pro Hundertausend Einwohnern alle Kulturhäuser schließen und ihre Veranstaltungen unabhängig vom Veranstaltungsort abgesagt werden müssten.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:09
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    Petition gegen die drohende Schließung des Studios Theater und Literatur der Uni Tübingen.

    „Dem Weltmedium Sprache entkommt niemand“, sagt Dagmar Leupold, die noch bis Ende des Sommersemesters Leiterin des „Studios Theater und Literatur“ an der Uni Tübingen ist. Danach soll das Studio geschlossen werden. Begründet wurde dieser Schritt nicht von der Universitätsleitung, beklagt Dagmar Leupold in SWR2.

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  • 26.05.2021
    5 MB
    05:37
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    „In Retroschleife gefangen“: Medienwissenschaftler Grampp über aktuelle Nostalgie-Formate

    Hat die Corona-Krise einen neuen Retrokult ausgelöst, weil wir in ungewissen Zeiten Altbekanntes suchen? „Ich finde die These zu verführerisch“, sagt der Medienwissenschaftler Sven Grampp in SWR2. Auf dem SWR startet am 16. April 2021 die neue Nostalgie-Show „Nochmal 18!“ mit Fernsehurgestein Thomas Gottschalk.

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  • 26.05.2021
    8 MB
    08:32
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    Fremdzuschreibung umgedeutet als Selbstermächtigung: Zur Soziologie des Gangsterrap

    „Gangsterrapper treten nach oben und unten gleichzeitig“, sagt der Soziologe Martin Seeliger „und genau das ist das Faszinierende daran.“ In seiner „Soziologie des Gangstarap“ untersucht er die Selbstdarstellung verschiedener Rapper, die meist Aufsteigergeschichten aus einer marginalisierten Position erzählen. Dabei haben die Rapper Bilder aus Boulevardmedien vom „migrantischen Straftäter“ aufgenommen und als eine Geschichte der Selbstermächtigung neu erzählt.

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  • 26.05.2021
    7 MB
    07:45
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    Bülent Ceylan moderiert die Kulturzeit auf 3sat: „Hochdeutsch verboten!“

    „Ich glaube es wird sehr informativ heute abend“, begeistert sich der Mannheimer Comedian Bülent Ceylan für die Extra-Ausgabe der 3sat-Sendung „Kulturzeit“ am 16. April 2021. Ceylan wird als Co-Moderator auf Kurpfälzisch durch die Sendung führen — Untertitel inklusive.

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  • 26.05.2021
    6 MB
    06:31
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    Digital erfolgreich, aber kaum Einnahmen: Bilanz der Online-Ausgabe des „Heidelberger Frühling“

    „Wir waren im digitalen Bereich genauso erfolgreich wie im analogen“, freut sich Thorsten Schmidt, Leiter des Klassikfestivals „Heidelberger Frühling“. Das Festival musste 2021 zum zweiten Mal auf Online-Streaming ausweichen. Dabei habe man sich aber viel Neues ausgedacht, was über einen reinen Konzert-Stream hinausgehe — zum Beispiel Gespräche mit den Künstler*innen im Wechsel mit der Musik oder den Besuch einer Probe.

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  • 26.05.2021
    4 MB
    04:23
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    Survival-Drama und soziale Utopie in den Alpen: „Wild Republic“ auf Magenta TV

    In der Serie „Wild Republic“ wird ein Erlebniscamp für straffällige Jugendliche von einem Mord überschattet. Die Truppe begibt sich auf die Flucht durch die Alpen. Ein Selbsterfahrungstrip, bei dem alle ihre Rolle finden müssen und schnell mit der Frage konfrontiert sind, wofür sie selbst stehen wollen.

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  • 14.04.2021
    8 MB
    08:43
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    Rebekka Endler über die „Pinky Gloves“-Debatte: „Ein gutes Beispiel für patriarchales Design“

    „Absolut gar keinen Nutzen“ sieht Autorin Rebekka Endler in den pinken Einmal-Handschuhen „Pinky Gloves“, die Frauen das Handhaben von benutzten Menstruationsprodukten „erleichtern“ sollen, wenn es nach den Erfindern geht: „Das ist ein gutes Beispiel für patriarchales Design.“

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  • 14.04.2021
    9 MB
    09:50
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    „Charité intensiv“: Doku-Serie zeigt Überlebenskampf auf Covid-Intensivstation

    „Es gibt immer Hoffung und es gibt sehr viel Menschliches“, sagt Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer über den Alltag auf Station 43 der Berliner Charité, in der Covid-19-Patient*innen behandelt werden: „Es versterben Menschen, es überleben Menschen, es sind Patienten in dem Niemandsland zwischen Leben und Tod.“

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  • 14.04.2021
    7 MB
    07:26
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    „Mode und Geschlechteridentität“: Online-Diskussion stellt Stereotype infrage

    ,,Geschlechtsneutrale Mode“ oder auch „Unisex-Mode“ sei oft nur ein Trend und meist an Männermode orientiert, sagt Literaturwissenschaftlerin Maria Weilandt, die an einem Online-Podium zu „Mode und Geschlechteridentität“ teilnimmt. Mode sollte aber Grenzen überschreiten und Geschlechternormalitäten in Frage stellen.

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  • 13.04.2021
    5 MB
    05:01
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    Olaf Zimmermann (Kulturrat): „Kein Rauswurf aus der Künstlersozialkasse in der Pandemie“

    ,,Wer in der Künstlersozialkasse ist, kann in dieser Zeit nicht herausfliegen," fordert Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. Viele Künstler*innen drohten aus der Künstlersozialkasse (KSK) gedrängt zu werden, weil sie wegen Corona vorübergehend eine Zweittätigkeit aufgenommen hätten.

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  • 13.04.2021
    6 MB
    06:30
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    Theater beklagen Corona-bedingten „Stückestau“

    Auch wenn viele Theater derzeit keine Aufführungen bieten können, müssen sie dennoch weiter proben, um im Fall schnell wieder in den Regelbetrieb zurückkehren zu können: „So viel wie wir nicht spielen können, können wir gar nicht proben und vorbereiten“, sagt zum Beispiel Markus Dietze, Intendant am Theater Koblenz.

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  • 13.04.2021
    3 MB
    03:35
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    Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse - Gestern ist nicht vergangen

    Kommentar zu den Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse Belletristik

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  • 13.04.2021
    4 MB
    04:19
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    Viktorianische Frauen mit Superkräften: „The Nevers" vereint Kostüme, Sci-Fi und Feminismus

    Eine Gang viktorianischer Superheldin wagt den Sturm auf das Londoner Patriachat des 19. Jahrhunderts. Die neue HBO-Serie „The Nevers“ — in Deutschland auf Sky verfügbar — ist ein wilder Mix aus Sci-Fi, Fantasy, History und Drama. Sie bietet damit eine feministische Version der klassischen Superhelden-Genres. Ganz im Trend der gerade angesagten prächtigen Kostüm-Serien im historischen Gewand.

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  • 12.04.2021
    7 MB
    07:38
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    ,,Wir werden nicht gesehen“: Probleme von Studierenden in Corona-Zeiten

    Die Studierenden hätten in der Corona-Krise oft den Eindruck, nicht recht gesehen zu werden, sagt der Bildungs- und Wissenschafts-Journalist Armin Himmelrath. Wenn Medien in der Corona-Krise auf das Bildungssystem blicken, würden vor allem die Schulen und die Kitas zum Thema. Die Universitäten seien dagegen aus dem Fokus geraten.

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