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Machiavelli - Rap und Politik

Rap liebt Politik. Und Politik liebt Rap. Vassili Golod, Jan Kawelke & Salwa Houmsi sprechen und streiten über diese Liebesgeschichte. Es geht um Menschen mit einer Stimme, um Menschen mit Macht.

Alle Folgen

  • 08.06.2022
    54 MB
    55:24
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    Ciao Salwa

    Salwa Houmsi ist absolute Profimoderatorin. Das merkt man zum Beispiel an ihrem Timing. Ausgerechnet zur hundertsten Folge von unserem Rap & Politik-Podcast sagt Salwa "Ciao Machiavelli" und verkündet ihren Abschied von unserem Format. So weit, so offiziell: Denn abseits dieser Pressemitteilungs-Formulierung wird es in dieser Folge vor allem eines nicht: nüchtern. Es wird gelacht und vielleicht sogar ein bisschen geweint. Zusammen mit Vassili und Jan blättert Salwa in dieser Episode durch ihr prallgefülltes Machiavelli-Freundebuch, findet aufregende, beglückende, bereichernde und schon fast vergessene Momente. Die Drei feiern in dieser Stunde ihre gemeinsamen Anfänge, außergewöhnliche Auftritte und die unzähligen Verhaspler. Es wäre noch so viel zu sagen. Was genau, das hört ihr in dieser Folge. Nur eins noch: Es ist kein Abschied, es ist ein Aufwiedersehen. Ciao Salwa. Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Machiavelli.

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  • 25.05.2022
    47 MB
    48:50
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    Deep Dive Kendrick Lamar: Messias oder Mess?

    Der vielleicht wichtigste Musiker der Gegenwart ist zurück: Kendrick Lamar. Der Rapper aus Compton hat in der HipHop-Szene längst Messias-Status, aber auch darüber hinaus wirkt der Rapper mit seinen Worten in alle Bereiche der Gesellschaft: US-Präsident Barack Obama bekannte sich als Fan, für Kendricks Album "Damn" gab es einen Pulitzer-Preis und sein Song "Alright" wurde zur Hymne der Black-Lives-Matter-Bewegung. Kein Wunder also, dass alle Augen (und Ohren) auf das Release von seinem neuen Album "Mr. Morale & The Big Steppers" gerichtet sind. Fünf Jahre hat sich K.Dot dafür Zeit genommen oder wie er sagen würde: "I’ve been going through something/One-thousand eight-hundred and fifty-five days". Und dieses "etwas" durch das Mr. Lamar 1855 Tage lang durch musste, offenbart sich als riesige Therapiestunde. Kendrick wühlt sich auf unangenehm hässliche Art durch sein Leben und spricht dabei Dinge aus, die wir vielleicht lieber nicht gewusst hätten. Dabei an seiner Seite unter anderem: Cousin Baby Keem, Partnerin Whitney Alford, Super-Guru Eckhart Tolle und der höchst umstrittene Rapstar Kodak Black. Warum macht Kendrick das und reißt er sein gesamtes Erbe mit der "ugly truth" ein? Das versuchen Jan Kawelke und Vassili Golod in der neuen Folge von Machiavelli zu klären. Jetzt überall online, wo es Podcasts gibt. Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Louis Huselstein.

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  • 11.05.2022
    74 MB
    01:16:31
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    Hype: Auf dem Rapfilm hängengeblieben

    Nach langer Zeit sind Jan Kawelke und Vassili Golod endlich wieder vereint. In der Zwischenzeit ist viel passiert: Jan hat sich das Machiavelli „M“ in den Oberschenkel eingravieren lassen, Vassili ist zurück aus Warschau, Kendrick Lamar hat einen neuen Track veröffentlicht. Und: HYPE ist draußen! Eine Rap-Musical-Serie, produziert von COSMO. Die Serie spielt im Kölner Stadtteil Porz-Finkenberg und zeigt das Leben von einer Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Jan und Vassili waren bei der Premiere dabei und sprechen mit den Macher:innen Esra und Patrick Phul. Jan gibt Vassili Nachhilfe in Sachen „Rapfilm“ und Salwa ist am Start, um über die Hintergründe ihrer Xavier Naidoo Doku zu sprechen. Was nicht fehlen darf: Ein Blick in die Ukraine. Was der ESC mit Putins Militärparade zu tun hat und welche Rolle Popkultur in diesem Krieg einnimmt, erfahrt ihr in dieser Episode. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Machiavelli.

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  • 27.04.2022
    39 MB
    39:47
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    Xatar: Vom Geld gejagt (@ c/o pop Köln)

    "Das Gespräch ist original wie mit dem Psychologen im Knast", sagt Xatar über den Talk mit Machiavelli. Wir nehmen das mal als Kompliment. Aber es ist ja auch nur logisch: Der Bonner Rapper, Mogul, Meme- und Millionen-Macher hat eine Biografie, wie es sonst keine zweite in Deutschland gibt und da türmen sich natürlich tausende Fragen auf. Wie findet eigentlich sein Vater, der klassische Komponist und Dirigent, Xatars Musik? Wie nimmt man im Knast unbemerkt ein Album auf und natürlich: Warum hat er damals einen Goldtransporter überfallen? Bei solchen Storys ergibt es nur Sinn, dass erstens bald ein Film über sein Leben erscheint (gedreht von niemand geringerem als Fatih Akin) und zweitens wir unser Gespräch in einem Kino in Köln bei der c/o pop vor Publikum aufgezeichnet haben. Auch, wenn die Geschichten Blockbuster-Qualität haben, ist der Sound leider nicht auf toplevel. Entschuldigt bitte, wenn es ab und an mal etwas knirscht. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 13.04.2022
    19 MB
    19:16
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    Ukraine: Gegen den Krieg

    Der russische Krieg gegen die Ukraine trifft die Menschen in der Ukraine am härtesten. Städte werden weiter zerstört, Menschen getötet, Hinweise auf Kriegsverbrechen nehmen zu. Dieser Krieg hat Folgen für uns alle. Deutlich wird das auch an der Popkultur. Die britische Rockband Pink Floyd hat zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wieder einen Song aufgenommen – und damit einer ukrainischen Stimme und einem ukrainischen Volkslied eine große Bühne gegeben. Auch russische Künstler zeigen Haltung. Oxxxymiron hat die Konzertreihe "Russians Against War" gestartet. Mit seinen Auftritten in Istanbul, London und Berlin hat er knapp 200.000 Dollar für Geflüchtete aus der Ukraine gesammelt. Oxxxymiron selbst ist in seinem Heimatland nicht mehr sicher. Haltung zeigen ist gerade wichtiger denn je, sagt Reem Alabali-Radovan. Die SPD-Politikerin ist die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. Sie ist als Kind selbst mit ihrer Familie nach Deutschland geflüchtet, jetzt hat sie politische Verantwortung für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie verurteilt antislawischen Rassismus ebenso wie pro-russische Demos, die für die Unterstützung des russischen Krieges genutzt werden. Die letzten Worte dieser Podcastfolge gehören den Künstlerinnen AlyonaAlyona und Jerry Heil. Sie haben den Song "Molitva" aufgenommen – ein Gebet für die Ukraine. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Louis Huselstein.

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  • 30.03.2022
    51 MB
    52:12
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    Hendrik Bolz aka Testo: Jugend in glühenden Landschaften

    "Ich bin in einer Zeit geboren, die eigentlich nichts für Kinder ist", das sagt Hendrik Bolz aka Testo von der Rap-Crew "Zugezogen Maskulin" über seine Jugend in der Nordostdeutschen Küstenstadt Stralsund rund um die Jahrtausendwende. Dort spielt "Nullerjahre", der autobiographische Roman, den der Rapper geschrieben hat und damit direkt in die SPIEGEL-Bestsellerliste gekracht ist. Ein Buch, wie ein ZM-Rap-Track: Hektischer Rhythmus, unangenehme Bilder, knirschende Sprache - und vor allem eins: genau beobachtet. Testo beschreibt schon wie auf seinem Hit "Plattenbau O.S.T." die Perspektivlosigkeit, den Frust, die Gewaltdynamiken, die Drogen - und den Ursprung von all dem: der Mauerfall, die Wende, der Systemwechsel. Die DDR wird für beendet erklärt, da ist Bolz ein Jahr alt. Was nicht erklärt wird: Wie soll es eigentlich weitergehen mit den Menschen? Die ihre Jobs verlieren, ihre Strukturen und irgendwann auch ihren Glauben an überhaupt etwas. In diesem Hoffnungsvakuum wächst Testo auf, "blühende Landschaften" nannte es der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl. Im Gespräch mit Machiavelli-Host Jan Kawelke spricht Hendrik Bolz unter anderem über verkipptes Bongwasser, Boxereien und Bushido. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von MS-Admin.

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  • 16.03.2022
    80 MB
    01:22:48
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    8. März & Krieg: Die Brutalität des Patriarchats

    Am 8. März war feministischer Kampftag und den ganzen März über ist "Women’s History Month". Dazu hat Salwa mit der Grünen-Politikerin Nyke Slawik gesprochen. Als eine der ersten beiden Frauen im Bundestag, die sich als trans geoutet haben, erlebt sie, dass allein ihre Existenz politisch ist und sie sich feministischen Kämpfen gar nicht entziehen kann. Nicht nur am 8. März, sondern jeden Tag. Welche Bedeutung haben diese Kämpfe inmitten von Krieg und Krisen? Wenn wir eines aus der Corona-Pandemie gelernt haben sollten, dann, dass Krisen sich nicht gegenseitig ablösen, sondern alle bestehenden Ungleichheiten verstärken. Die UN bezeichnet die Corona-Pandemie mittlerweile sogar als "Krise der Frauen", weil sie weltweit in fast allen sozialen Aspekten Frauen härter trifft. Denn gerade sie haben mehr Sorgearbeit übernommen und mussten häufiger ihre Karriere runterschrauben. Wenn wir diesen 8. März und Women's History Month in Gedanken an die Ukraine verbringen, müssen wir eben auch darüber sprechen, dass es vor allem Frauen sind, die gerade fliehen. Denn auch im Krieg spielt das Geschlecht eine Rolle. Hier macht die "Brutalität des Patriarchats" (Shoutout an Juliane Frisse und ihren Kommentar in "die ZEIT" für diesen starken Titel) auch vor cis-Männern nicht Halt. Von ihnen wird erwartet, dass sie als tapfere Helden ihr Land verteidigen, ob sie wollen oder nicht. Auch trans Frauen in der Ukraine leiden unter dieser Zuschreibung. Ihnen wird ihre weibliche Identität abgesprochen und sie sollen zum Kampf im Land bleiben. Eine davon ist die Sängerin Zi Faámelu. Neben den Schrecken des Krieges ist sie Diskriminierung und Übergriffen ausgesetzt. Wie kann Feminismus in diesen Zeiten aussehen? Salwa und Nyke sprechen über eigene und kollektive Kämpfe. Über feministische Außenpolitik und überholte Rollenbilder. Darüber, wie weit wir gekommen sind und was sich für eine gleichberechtigte Welt noch alles ändern muss. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Louis Huselstein.

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  • 08.03.2022
    59 MB
    01:01:17
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    Ukraine Update: Putins Krieg

    Vor etwas mehr als einem Monat haben wir hier im Machiavelli Podcast über die Ukraine gesprochen. Ein Land, mitten in Europa, in dem seit acht Jahren Krieg herrscht. Dann ist das Unvorstellbare Wirklichkeit geworden: Am 24. Februar hat Russlands Präsident Wladimir Putin eine Invasion russischer Truppen in die Ukraine befohlen.Seitdem sind wir alle Zeug:innen eines großen Krieges mitten in Europa. Es ist ein Krieg gegen die Ukraine. Ein Krieg gegen Freiheit und Demokratie. Ein Krieg, den sich in diesem Ausmaß viele nicht vorstellen konnten, nicht vorstellen wollten. Russische Panzer und Soldaten rücken in die Ukraine vor, versuchen Städte einzunehmen. Es gibt russische Luftangriffe auf das ganze Land - auch auf Vassilis Geburtsstadt Charkiw. Die russische Armee versucht außerdem, die Hauptstadt Kiew einzunehmen.In dieser Folge versuchen Jan und Vassili Worte für das zu finden, für das es eigentlich keine Worte gibt. Sie sprechen über den Kampf der Worte im russischen Staatsfernsehen, über die massiven Repressionen in Russland und über Künstler:innen in Russland, der Ukraine und Deutschland, die im Krieg Haltung zeigen – oder auch nicht.Spiegel-Reporterin Alexandra Rojkov berichtet, wie sie den Ausbruch des Krieges in der ukrainischen Hauptstadt erlebt hat und warum ihr Vater seinen russischen Pass wenig später verbrannte. Vassili erzählt von seiner Reise in ein anderes Moskau und das Gefühl, förmlich dabei zusehen zu können, wie sich der Eiserne Vorhang zuzieht. // Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Valentin Mayr.

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  • 16.02.2022
    33 MB
    34:03
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    Deep Dive Little Simz: Die introvertierte Königin

    Alle schwärmen von Little Simz: Gerade erst räumte die Rapperin bei den Brit-Awards in der Kategorie "Best New Artist" ab und hielt gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Bühne eine bewegende Rede: "Ich bin der lebende Beweis, du kannst alles schaffen. Egal, wo du herkommst." Simz oder Simbi, wie sie ihre Engsten nennen, kommt aus Nord-London, Islington. Mit neun Jahren fängt sie in einem lokalen Jugendzentrum an zu rappen, mit 21 hat sie bereits vier Mixtapes, fünf EPs und ein Album rausgebracht - alles auf ihrem eigenen Label. Und nun ihren Album-Epos: "Sometimes I might be introvert". Detailverliebt, dicht, variantenreich, orientiert an Alben von Nina Simone oder Etta James und: politisch. Little Simz schreibt empowernde Hymnen für Schwarze Frauen oder erzählt uns von korrupten Politiker:innen, die die Jugend vergessen, sie schildert die Tragödien der Messer-Gewalt von London und die Verletzungen durch die Abwesenheit ihres Vaters. Nach dem Deep Dive zum britischen Rapper Dave taucht Jan Kawelke in dieser Folge erneut tief hinab zwischen die Zeilen eines wichtigen politischen Rap-Albums. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 09.02.2022
    67 MB
    01:08:49
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    Identität: Und woher kommst du?

    Salwa und Vassili mussten sich schon früh mit Fragen auseinandersetzen, die einer Lisa oder einem Stefan in Deutschland nie gestellt werden: Wo kommt dein Name her? Und wo kommst du eigentlich her? Unsere Namen prägen unsere Identität.Amewu hat seinem Namen sogar einen eigenen Song gewidmet. Auf die Frage nach seiner Identität antwortet der Berliner: Rapper. Wie der Rap ihn geprägt hat und wie er diese Kunstform nutzt, um sich mit seiner Identität auseinanderzusetzen, erzählt Amewu in dieser Episode."Identitti", so heißt das Buch der Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal. Ihr Vater stammt aus Indien, ihre Mutter aus Polen. Auf Grundlage ihrer persönlichen Erfahrungen hat Mithu einen Roman verfasst, der polarisiert. Es geht um Prof. Saraswati, eine Professorin, die in Deutschland an der Uni lehrt. Sie gibt sich als Indisch aus, aber schon zu Beginn des Buches stellt sich raus: Sie ist eigentlich weiß. Das Problem daran: Die Professorin ist zu dem Zeitpunkt bereits zu einer Ikone für viele BpoC in Deutschland geworden, hat wichtige Bücher geschrieben und viele inspiriert. Der Roman ist angelehnt an eine wahre Begebenheit, den Fall “Rachel Dolezal”, einer US-amerikanischen Kulturwissenschaftlerin und Bürgerrechtlerin, die sich als Schwarz ausgegeben hatte. “Identitti” ist voller Thesen und aufwühlender Gedanken, aber es hat kein Fazit.Im Gegensatz zu Apsilon. Der Rapper ist als Sohn türkischer Eltern, sogenannter Gastarbeiter:innen, in Berlin Moabit aufgewachsen. Auf seinem Track "Köfte" kommt er zu dem Ergebnis, statt zwei Heimaten gar keine zu haben. Warum das so ist, erklärt uns Apsilon in dieser Episode.Wo wir herkommen? Diese Frage ist bei der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der eigenen Identität eigentlich nicht so wichtig. Viel dringender sollten wir klären: Wer sind wir und wo wollen wir hin? Die Machiavelli-Episode ist eine Reise, bei der die Endstation ungewiss ist. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Louis Huselstein.

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  • 02.02.2022
    63 MB
    01:04:30
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    Ukraine: Am Rande des Krieges

    Seit fast acht Jahren herrscht Krieg - mitten in Europa. Mehr als 14.000 Menschen wurden seit 2014 im Osten der Ukraine getötet. Und als wäre das alles nicht schlimm genug, beobachten wir seit Wochen ein heftiges Aufrüsten - verbal und militärisch. Putin bedroht die Ukraine entlang ihrer Grenze: mit mehr als 100.000 Soldat:innen und schwerem Geschütz. Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod, Jan Kawelke.

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  • 12.01.2022
    48 MB
    49:14
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    OG Keemo: Hundeleben

    "Bitte mit Kopfhörern und am Stück hören", mit diesem Hinweis wurde OG Keemos Album "Mann beißt Hund" vorab verschickt und zu kaum einem Album könnte diese Handlungsaufforderung besser passen. Denn "Mann beißt Hund" erfordert Eintauchen. So dicht sind die Szenen beschrieben, so intensiv und aufwühlend ist die Reise, auf die uns Keemo mitnimmt. Wir sind stille Beobachter, fast erstarrt aus Angst, man könnte uns beim Belauschen ertappen. Beim Bespitzeln von Malik, Yasha, Keemo und dem Hund. Von ihrem Leben am Block, dem Aufknacken von Civics, Ausknocken von Gegnern, Ausrauben von Rich-Kids. Produzent Funkvater Frank und Keemo schaffen eine Atmosphäre, die an den französischen Filmklassiker "La Haine" erinnert oder natürlich an "Good Kid Maad City" - auch wenn Keemo den Vergleich zum größten Rapper unserer Zeit am Ende des Albums noch eben abschmettert: "Ich check, was du meinst/doch ich steh nicht hinter dem Kendrick-Vergleich". Seinen Lieblings-Lamar-Song verrät er Jan Kawelke dann aber doch für den Podcast. Außerdem sprechen die beiden über ungenutzte Potentiale, vergessene Menschen und zerbrochene Freundschaften, über Überlebensschuld, problematische Sprache und den vielleicht wichtigsten Song über Rassismus der letzten zehn Jahre. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 29.12.2021
    136 MB
    02:20:45
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    Politik-Podcast Elefantenrunde 2021

    20 kluge Köpfe wurden per Losverfahren vom Machiavelli-Team in neue Duos eingeteilt und besprechen in jeweils rund 15 Minuten die wichtigsten Themen aus 2021. Es geht unter anderem um das gesellschaftspolitische Potenzial der Ampel-Regierung, die Zukunft der CDU unter Friedrich Merz und um die Debattenkultur in Deutschland. Mit dabei: Sandra Maischberger (maischberger. der podcast), Samira El Ouassil (Piratensender Powerplay), Linda Zervakis (Gute Deutsche), Eva Schulz (Deutschland 3000), Vanessa Vu und Minh Thu Tran (Rice and Shine), Aline Abboud (Zenith-Podcast), Hengameh Yaghoobifarah (Auf eine Tüte), Michael Bröcker (Hauptstadt Das Briefing), Khesrau Behroz (Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen), Jan Koch (0630 by WDR aktuell), Katharina Hamberger (Deutschlandfunk - Der Politikpodcast), Zuher Jazmati (BBQ - Der Black Brown Queere Podcast), Lilly Amankwah (Solidarität - Was können wir tun?), Sham Jaff (Der Lila Podcast), Rebecca Habtemariam (Senf zum Sonntag), Yasmine M´Barek und natürlich Vassili Golod, Salwa Houmsi und Jan Kawelke von COSMO Machiavelli. Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk für alle Machiavelli-Hörer:innen und Fans von Politik-Podcasts. /// Die Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 22.12.2021
    155 MB
    02:40:45
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    HipHop-Podcast Mammut-Remix 2021

    Der Dezember ist der Monat der großen Traditionen: Weihnachten, Silvester und natürlich der HipHop-Podcast Mammut-Remix. Wir haben zum dritten Mal unsere liebsten Podcaster:innen zum Jahresend-Plausch geladen - damit nicht alle gleichzeitig reden, mit einem simplen Konzept: Alle Hosts wurden in neue Duos zugelost und haben zehn Minuten Zeit, ein frei gewähltes Thema zu besprechen. So findet "Leben im Osten" neben "Sexualität im Rap" statt, es wird über Ghostwriting gesprochen, über die #FreeBritney-Bewegung, NFTs, UFC, übers Älterwerden und natürlich viel über Musik. Der perfekte Zeitvertreib für den Last-Minute-Geschenke-Shopping-Spurt oder die beste Begleitung, wenn ihr Geschenke einpackt. Mit dabei & deshalb dickes Danke an: Gizem Adiyaman, Lotta Kummer & Nina Kummer & Felix Kummer & Steffen Israel, Yannick Niang, Tobias Wilinski, Jule Wasabi & Falk Schacht, Simon Vogt, Roger Rekless, Niko Backspin, Mauli und Marcus Staiger, Josi Miller & Helen Fares, Anna Kravcikova, Reece, Jan Wehn, Malcolm Ohanwe, Zino, Miriam Davoudvandi, Dominik Djialeu und natürlich Salwa Houmsi, Vassili Golod & Jan Kawelke. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Machiavelli.

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  • 15.12.2021
    69 MB
    01:11:17
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    Warum wir Merkel nicht vermissen werden

    "Danke Merkel, danke für die geile Zeit", rappen K.I.Z auf ihrem aktuellen Song. Angela Merkel ist nach sechzehn Jahren an der Macht ab sofort Bundeskanzlerin a.D. Und deshalb sagen auch Salwa Houmsi und Vassili Golod in dieser Folge "Ade". Diese Episode ist eine persönlich-kritische Würdigung der Langzeitkanzlerin. Salwa hat einen Merkel-Song von Vassili ausgegraben (kein Scherz) und zieht Parallelen zu viralen Merkel-TikToks. Wie konnte eine konservative Politikerin so beliebt werden? Warum folgt Straßenrapper Haftbefehl ihr auf Insta? Und wie feministisch ist eigentlich das Erbe der Kanzlerin? Darüber sprechen Salwa und Vassili mit der Journalistin Sham Jaff. Es geht außerdem um das "Machiavelli Versprechen" der neuen Bundeskanzlerin, Olaf Scholz. Und um unsere Erwartungen an seine Ampel-Regierung. Also schließt die Augen und macht euch gemeinsam mit "Machiavelli" auf eine akustische Reise durch die Merkel-Raute. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Golod / Houmsie.

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  • 02.12.2021
    73 MB
    01:15:34
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    Danyal Bayaz: Minister mit Rap-Hintergrund

    Ein Minister, der fehlerfrei Rap-Parts rezitiert? Ein Grünen-Poltiker, der in einem Stuttgarter Schloss mit Riesenrad residiert? Ein Heidelberger, der mehr Geld bewegt, als jeder Rap-Milliardär? Danyal Bayaz ist all das. Grund genug für Vassili Golod und Jan Kawelke dem Finanzminister von Baden-Württemberg einen Besuch abzustatten. Statt einer Runde Riesenrad fahren die beiden in Bayaz‘ Dienstlimousine mit zur Deutschrap-Wiege Heidelberg und lassen sich von Chauffeur Enzo erzählen, welche Rap-Tracks der Minister von "The Länd" am liebsten hört. Er gibt ein paar überraschende Antworten - ein Artist verwundert jedoch nicht: Torch. Der Pionier aus BaWü hat nicht nur Deutschrap-Geschichte geschrieben, sondern auch Bayaz beeinflusst. So, wie der Wu-Tang Clan, Haftbefehl, die Stiebers und Boulevard Bou, dem wir in Heidelberg dann auch noch über den Weg laufen. Eine Reise in den Süden, zu Geld und Gedichten, Poesie und buntem Papier, Hölderlin und Herre, Flügelkämpfen und Battlerap. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 24.11.2021
    66 MB
    01:07:58
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    Machiavelli Sessions 2: Nura, Sugar MMFK, Max Herre

    Zurück auf die große Bühne: Machiavelli Sessions startet in Staffel 2. Auch diesmal heben wir politische Rap-Songs auf die große Bühne und lassen sie mit einem Orchester neu einspielen: Nuras "Fair", "BLM" von Sugar MMFK & "Dunkles Kapitel" von Max Herre. Die ausgewählten Songs können zeigen, wie sich Deutschland und seine politische Musik in den vergangenen Jahren verändert hat. Denn jeder ausgewählte Song steht auch für ein Jahr: 19, 20, 21. Der Ursprung für die Kooperation mit dem KOSMOS liegt noch davor: 2018 kommt es in der ostdeutschen Stadt Chemnitz zu rechten Hetzjagden und Naziaufmärschen. Ein breites Bündnis stellt sich dagegen und macht mit dem #wirsindmehr-Konzert genau das klar: Mehr Menschen gegen Rassismus und für Offenheit und Toleranz. Vassili und Jan machen in dieser Folge Machiavelli eine Reise durch drei prägende Jahre Deutschlands, blicken zurück auf den Wendepunkt 2018 und gemeinsam mit den Artists tief hinab zwischen die Zeilen der einzelnen Songs. Außerdem dabei: Komponist Gordon Hamilton und Julia Voigt vom KOSMOS Chemnitz. Jetzt überall anhören. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 18.11.2021
    68 MB
    01:09:52
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    Parshad: Warum bist du so wütend?

    Deutschrap hat sie zur Comedy gebracht. Ihr den Mut gegeben, sich in der Szene zu behaupten und ihr dabei geholfen, sich nicht alleine zu fühlen, wenn sie von der Gesellschaft daran erinnert wurde, "Migrationshintergrund zu haben und dadurch im Nachteil zu sein", wie sie sagt. Parshad Esmaeili ist 24 Jahre alt und kommt aus Darmstadt – im Herzen ist sie aber Frankfurterin. Sie nennt sich selbst "so eine, die entertaint." Sie hat einen YouTube-Account und macht dort Comedy. Sie ist Teil des Ensembles vom ZDF Magazin Royale von Jan Böhmermann. Und sie hat einen Funk-Podcast namens "frühlife crisis", wo es auch mal ernster zugeht. Viele kennen sie außerdem von TikTok, wo sie eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Comedy-Szene ist. Im Gespräch mit Salwa Houmsi erzählt Parshad vom Einfluss, den Haftbefehl auf ihre Sprache und ihre Kunst hat. Vom Wunsch nach Veränderung und einer Fast-Karriere als Politikerin. Von der Connection zwischen Comedy & Rap in Deutschland. Von Burnouts und Hustle-Kultur. Und: Parshad erklärt, warum sie bei all dem Humor oft auch sehr wütend ist. ///Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi.

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  • 03.11.2021
    54 MB
    55:35
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    Wie gefährlich sind Clubs für Frauen?

    "Lass deinen Drink nicht unbeaufsichtigt", das war die erste Bitte, die Salwa und Gizem mit auf den Weg bekommen haben, als sie zum ersten Mal feiern gegangen sind. Ein Hinweis, den vermutlich die meisten Frauen hören, wenn sie zum ersten Mal im Nachtleben unterwegs sind. Der Grund: sogenannte K.O.-Tropfen. Die Chemikalie, die betäubt und wehrlos macht, hat gerade wieder einen traurigen Hype. In England kam es innerhalb der letzten zwei Monate zu über 200 registrierten Fällen. Frauen protestieren nun unter dem Hashtag #girlsnightin gegen das Phänomen. Auch in Deutschland sind Clubs und Bars häufig keine sicheren Orte für Frauen, weil dort immer noch Übergriffe stattfinden. Gizem Adiyaman stemmt sich mit ihrem Kollektiv Hoe_mies seit einigen Jahren dagegen. Im Gespräch mit Salwa und Jan spricht sie darüber, warum es ihre Partyreihe braucht, wie man Clubs zu sicheren Orten für alle macht und was ein Boykott bringt.Außerdem sprechen Jan uns Salwa in der neuen Folge über ihre aktuellen Lieblingssongs von Shirin David und Apsilon, über Bandenkriminalität in Schweden, russische Lil Pumps und bewerten, welcher US-Popstar die beste Halloween-Verkleidung hat. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke ;Salwa Houmsi.

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  • 27.10.2021
    59 MB
    01:00:44
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    "Gastarbeiter:innen": Es kamen Menschen

    Deutschrap würde es ohne dieses politische Programm so heute nicht geben: Das Anwerbeabkommen mit der Türkei. Ab 1961 kamen hunderttausende Menschen aus der Türkei nach Deutschland. Bis heute prägen sie die Gesellschaft, die Kultur, die Musik und natürlich den Rap. Damit begannen sie unmittelbar nach ihrer Ankunft. Musiker wie Metin Türköz oder Cem Karaca sangen über die Erfahrungen der sogenannten "Gastarbeiter:innen" mit einem neuartigen Sprachmix. Mal ernst, mal mit Humor, aber immer politisch. Sie legten damit den Grundstein für den heutigen Rap aus Deutschland – und nicht nur das, sondern auch für den heutigen Rap aus der Türkei. In dieser Folge gehen Vassili und Jan auf eine Entdeckungsreise zu einem der prägendsten Momente der BRD-Geschichte – musikalisch und politisch. Mit dabei: Eko Fresh, Aydan Özoğuz, Ezhel, Murat Güngör & Hannes Loh, Tachi & Kool Savas. Special Thanks: Tuncay Özdamar & Falk Schacht. /// Shownotes zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 20.10.2021
    53 MB
    54:48
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    Marteria: Hast du Angst?

    Wovor fürchten wir uns, warum und vor allem wie überwinden wir dieses Gefühl? "Das Meer verbindet dich mit den Menschen", hat Marterias Vater, ein Seemann, ihm immer gesagt. Und dieser Gedanke scheint ihn bis heute in die Welt zu spülen, ihn immun zu machen gegen jedes "aber-was-wäre-wenn?". Ob mit dem Zelt im Amazonas oder mit der Cessna über Venezuela, ob vor 32.000 Menschen im Ostseestadion oder im Gespräch mit einem Querdenker in Groß Klein - Marteria begibt sich ohne große Gedanken in alle für den Menschen machbare Situationen. Bei Machiavelli im Interview spricht er über seine Kindheit in der DDR, bespuckt werden bei Fußballspielen, das #wirsindmehr-Konzert, die Brandanschläge von Lichtenhagen, den Mauerfall, Widersprüchlichkeit, den Wunsch, die Welt zu verändern und natürlich sein neues Album "5. Dimension" . Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt. // Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 06.10.2021
    72 MB
    01:14:03
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    Was hat Deutschrap mit dem FDP-Erfolg zu tun? Mit Jens Teutrine

    FDP und Grüne könnten die Volksparteien der Zukunft werden. Bei den Erstwähler:innen holten sie die mit Abstand besten Ergebnisse. Dass die “Fridays for Future”-Generation grün wählt: keine Überraschung. Aber FDP?! Auch das dürfte nicht nur Boomer verwundern. Die Liberalen kommen mit ihrem smarten Posterboy Christian Lindner sehr modern daher, werben für Freiheit und Selbstbestimmung. Ein Lebensgefühl, das auch viele Deutschrapper:innen propagieren: “Erfolg ist kein Glück” von Kontra K könnte problemlos auch ein Wahlslogan der FDP sein. Jens Teutrine bewegt sich in beiden Welten. Groß geworden in einfachen Verhältnissen bei einer alleinerziehenden Mutter in Ostwestfalen, mit Prinz Pi und Haftbefehl auf den Ohren, sitzt der 27-Jährige jetzt für die FDP im Bundestag. Teutrine ist Chef der Jungen Liberalen, trägt lieber Pullis als Anzüge, kann Texte von Disarstar mitrappen und ist trotzdem ein Fan der Leistungsgesellschaft. Er wirbt für gleiche Chancen und verteidigt die Erbschaftssteuer. Er ist für mehr Frauen im Parlament, aber gegen Quoten. Über diese Widersprüche und die Utopie einer chancengerechten Gesellschaft diskutieren Salwa Houmsi und Vassili Golod mit dem Quoten-Rapfan der FDP.Shownotes unter: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod, Salwa Houmsi.

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  • 29.09.2021
    39 MB
    39:39
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    Wahlkater mit Alli Neumann

    Kaum eine deutsche Künstlerin ist wohl so politisch aktiv wie Alli Neumann: Sie singt und spricht über politische Themen, klärt auf und packt aber auch an (während der Pandemie hat sie z.B Essen an Obdachlose verteilt) - und kaum eine deutsche Künstlerin hat so offen eine Partei im Wahlkampf unterstützt wie Alli Neumann - und zwar die Grünen. Grund genug die ehemalige Wahlhelferin drei Tage nach der BTW zu treffen, um mit ihr übers Abkotzen am Wahltag (metaphorisch und tatsächlich) zu plaudern, ob ihr Engagement schon ein Helfersyndrom ist, Koalitionsselfies, Rio Reiser, Dolly Parton und natürlich ihr neues Album "Madonna Whore Komplex".Audio Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 22.09.2021
    84 MB
    01:27:01
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    Machiavelli: Das Triell

    Hier kommt das letzte Triell vor der Bundestagswahl, versprochen. Ob es das Beste ist, müsst ihr entscheiden. Auf jeden Fall ist es anders: Salwa Houmsi und Vassili Golod sprechen nicht mit Olaf Scholz, Armin Laschet und Annalena Baerbock, sondern mit drei jungen Bundestagskandidatinnen der jeweiligen Parteien. Für die SPD: Juso-Chefin Jessica Rosenthal. Für die CDU: KlimaUnion-Gründerin Wiebke Winter. Und für die Grünen: Sozialpolitikerin Ricarda Lang. Die Fragen stellen Salwa und Vassili, inspiriert von euren Nachrichten. Und auch die Popkultur kommt zu Wort: Henning May, Mia Morgan, KeKe, Farid Bang, Leepa und Roger Rekless haben Sprachnachrichten geschickt, die wir den drei Politikerinnen vorspielen. Es geht um Klima, Feminismus, Korruption, soziale Ungerechtigkeit und die verloren gegangenen Werte Europas. Hört rein, macht euch Gedanken, informiert euch zusätzlich über andere Parteien – und geht bitte wählen. /// Alle Infos und Shownotes zur Folge gibt es hier: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 15.09.2021
    30 MB
    31:00
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    Deep Dive Dave - Ein Album wie ein Film

    "We’re all alone in this together", der Titel von Daves zweitem Album könnte nicht besser zur Folge passen: Wir sind hier alle alleine – gemeinsam. Jan Kawelke ist in dieser Folge nämlich ohne Salwa Houmsi und Vassili Golod vor dem Mikrofon, dafür aber gemeinsam mit euch. Und mit eben diesem Album des britischen Rapstars. Der Nachfolger von "Psychodrama" ist ein Film. Ein Film, der Welten umspannt. Santan Dave rattert die Raps runter und die Bilder auf die Leinwand: Benin-City, Balkankrieg, Bandenkriminalität, zwei Brüder hinter Gittern und eine Mutter am Rande der Verzweiflung. Das Album erzählt von dem brillanten Beobachter, dem obsessiven Klavier- und Wortspieler, der die vollgepissten Matratzen gegen die roten Aston-Martin-Ledersitze getauscht hat. Den Selbstzweifeln und Selbstmordgedanken konnte Dave aber nicht davon rasen und deswegen konfrontiert er sich mit voller Wucht mit sich selbst – und mit der britischen Gesellschaft gleich mit. Dave nimmt sich Zeit. Manchmal erzählt er neun Minuten. Grund genug, sich mit derselben Aufmerksamkeit diesem dichten Werk zu widmen und tief zu tauchen in die rot-pinke See von "We’re all alone in this together". Audio Shownotes Kurz-URL: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 08.09.2021
    46 MB
    47:12
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    PUSH - Ist Drakes Männlichkeitsbild überholt? #31

    Salwa und Vassili sprechen in der neuen Folge über die Themen der Woche. Ihr persönliches Highlight ist ausnahmsweise etwas selbstreferenziell: der Start der zweiten Staffel Machiavelli Sessions. Generell löst diese Episode viele Körperreaktionen aus: krasse Gänsehaut bei Nuras Orchesterversion von „Fair”, heftiges Kopfschütteln bei Salwas Analyse von Drakes neuem Album und zustimmendes Nicken für die progressive Arbeit und den Internet-Humor von Lil Nas X. Wenn Vassili dabei ist, darf natürlich auch die politische Analyse nicht fehlen. Wenige Wochen vor der Wahl geht es um die Amerikanisierung des deutschen Wahlkampfs. Konkret um Künstler:innen, die sich für eine Partei aussprechen. Um den Wahlaufruf-Song von Eko Fresh und um diverse Wahlentscheidungshilfen. Außerdem das COSMO-Projekt „Weißer Bundestag – Migrant:innen vor der Wahl”.Mehr Infos zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi /Golod Vassili.

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  • 01.09.2021
    68 MB
    01:09:48
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    Clueso: Kein schöner Land

    Kaum ein/e Künstler:in hat in der Pop- und in der Rapwelt gleichzeitig so viel Kredibilität wie Clueso. Rapper:innen sehen den früheren MC immer noch als einen von ihnen an und der Rest von Deutschland (und Chicago) hatte mindestens schon mal einen Ohrwurm von ihm: Niemand mag Clueso nicht. Andersrum sieht das anders aus. Denn Clueso hat ein klare Haltung, er geht demonstrieren, er engagiert sich beispielsweise für Erfurt und Äthiopien und macht den Mund auf, wenn es sein muss - außer auf seinen Songs. Da muss man wirklich schon sehr genau hinschauen, um politische Botschaften zu entdecken. Warum ist das so? Darüber haben Vassili und Jan mit ihm gesprochen. Außerdem über das Triell zwischen Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet (was Vassili bewertet), Kanyes Donda-Wahnsinn (den Jan bewertet) und den Grünen-Gesangsbanger "Ein schöner Land" (den Clueso bewertet und zeigt, wie man es besser hätte machen können). Eine Machiavelli Folge, bei der einem der Kopf explodiert, während man sie umarmen will. Wer bis zum Ende hört, versteht auch das. /// Mehr Infos: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 18.08.2021
    55 MB
    56:36
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    PUSH: Warum müssen wir Britney Spears befreien? #30

    Salwa und Jan sprechen in der neuen Folge über die Themen der Woche(n). Denn in der Pause ist viel passiert: Erstmal müssen wir aufdröseln, warum es unser aller heilige Bürgerpflicht ist, Britney Spears aus den Fängen ihres Vaters zu befreien, dann küren wir DaBaby zum schlechtesten (und homophobsten) Bühnenansager der Welt und vielleicht verrennt sich Jan dabei in einer gewagten These über die Progressivität der HipHop-Szene. Natürlich blicken wir aufgrund der aktuellen Ereignisse auch nach Afghanistan, sprechen über die Situation für die Musik vor Ort und lassen uns von Telefon-Golod kommentieren, wo die deutsche Außenpolitik versagt hat (Spoiler: Überall). Zum Schluss gibt es natürlich ein Playlist-Perlen-Update mit alten Bekannten (Lizzo & Cardi B) und neuen Freunden (Ezhel & Kelvyn Colt). /// Mehr Infos zur Folge: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 11.08.2021
    63 MB
    01:05:03
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    Weltraum: All für alle?

    Früher lieferten sich Weltmächte ein Rennen zum Mond, heute konkurrieren Milliardäre wie Jeff Bezos oder Elon Musik um einen Platz im Weltall – aber lohnt sich der Kurztrip ins Universum überhaupt noch? Sind die Aliens nicht längst unter uns? Glaubt man dem Pentagon und den US-Navy-Piloten, dann scheinen UFOs längst nicht mehr nur Science-Fiction zu sein. Rappern wie Genetikk, Olexesh oder Marteria war das schon längst klar, sie inszenieren sich auf ihren Alben als Abgesandte einer höheren Spezies – wie sonst sollen übernatürliche Flows auch erklärbar sein? Politisch ist der Trip ins All auf Albumlänge leider nur am Rande. Was der Deutschrap versäumt, wird, wie so oft, von den USA ausgebügelt: Dort ist die Verbindung zwischen Musik und Universum ein hochpolitisches Thema: Afrofuturist:innen entwerfen Welten, in denen Schwarze Menschen frei von Sklaverei, Unterdrückung und Rassismus leben können – und Künstler:innen, wie George Clinton, Sun Ra, Janelle Monáe und Kendrick Lamar singen darüber. Eine Folge, so groß wie das Universum: Wem gehört der Weltraum? Kann sich Lil Uzi Vert einen Planeten kaufen? Und warum sehen alle Raketen aus wie Penisse? All das und das ganze All jetzt überall, wo es Podcasts gibt./// Mehr Infos: www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod, Jan Kawelke.

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  • 07.07.2021
    78 MB
    01:20:06
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    PUSH: Keine Politik im Stadion? #29

    Fast könnte man bei dieser Folge meinen, man hätte sich verklickt: Im Rap- & Politik-Podcast wird über Sport gesprochen? Ist das noch Machiavelli? Ist es. Das fällt spätestens auf, wenn Vassili den ersten Fußballfloskel-Wortwitz macht (und beim Fußballgott, macht er viele). Aber es erklärt sich auch, wenn auffällt, wie viele Gemeinsamkeiten es zwischen Politik im Sport und Politik im Rap gibt. Zum Beispiel, dass es meistens die Unterdrückten sind, die ihre Stimme erheben oder dass man es nicht so eng sehen muss mit den Menschenrechten, wenn es um Geld geht. Der Ball rollt und der Rubel auch. Kaum ein Kulturereignis prägt für eine kurze Zeit so sehr unseren Alltag, die Wirtschaft, die Musik, die Gespräche und die Politik wie ein großes Fußball-Turnier. Mehr denn je werden sportliche Großereignisse auch zu politischen Veranstaltungen und gerade zu dieser Fußball-Europameisterschaft gibt es viele Debatten, die von den Plätzen in die Parlamente dringen: Regenbogen-Binden und -Arenen, Kniefälle und Vorfälle im Stadion, geformte Herzen und gestreckte Arme. Frei nach Stürmerlegende Adi Preißler: "Politisch is aufm Platz". Aber ist das überhaupt richtig? Sollte Sport politisch sein? Und wenn ja, wie? Warum sind so viele Fußballer so unpolitisch - und Fußballerinnen ein Politikum? Was eint Muhammad Ali, Billie Jean King und Leon Goretzka? Darüber sprechen wir in dieser besonderen Folge Machiavelli PUSH, in der die Equipe Salwa-Vassili-Jan vereint ist, zusammen mit Sportjournalist Philipp Awounou und Ex-Bundesligaspielerin Tuğba Tekkal, bevor wir uns in die vierwöchige Podcast-Sommerpause verabschieden. Am 11.08. sind wir wieder zurück - bis dahin, bleibt uns auf Instagram & Twitter treu und trefft uns Live - Infos dazu auf unseren Social-Kanälen! Alle Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 30.06.2021
    69 MB
    01:11:27
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    MeToo: Rap(e)-Culture

    Die Debatte dauert an. Zwei Wochen nach den Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Rapper Samra wird weiter über sexualisierte Gewalt in der Deutschrap-Szene gesprochen - von Szenemedien und großen Zeitungen, von Journalist:innen und Rapper:innen, Fans, Gegner:innen und Verantwortlichen der Szene. Und unabhängig von der Causa Samra zeigt sich vor allem eines: Es braucht noch viel Aufklärung. Aufklärung über eine Kultur, die Vergewaltigungen verharmlost, verdeckt und befördert, die Betroffenen die Schuld gibt, Täter:innen schützt - und, die viel zu viele von uns immer noch verinnerlicht haben: Rape-Culture. Anhand des aktuellen Falles und der Kommentare dazu arbeiten wir durch, wie sich Rape-Culture äußert und wie man mit ihr umgeht. Wie sie den Diskurs verschiebt und wie sie auch über die Ränder des Rap hinaus wirkt und unsere Gesellschaft prägt. Außerdem wollen wir klären, ob Deutschrap gerade seinen MeToo-Moment hat und ob die Beispiele Nimo, Bushido, Universal und Co. eine tatsächliche Veränderung zeigen oder ob wir lieber unsere Sachen packen und Deutschrap hinter uns lassen. All das in der neuen Folge Machiavelli. /// Mehr Infos: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke /Vassili Golod.

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  • 24.06.2021
    47 MB
    48:13
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    PUSH: Mit Megaloh - Erlebt Deutschrap sein MeToo? #28

    Ein Beben geht durch die Deutschrap-Szene. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen von der Influencerin Nika Irani gegenüber dem Rapper Samra scheint die Deutschrap-Szene ihren MeToo-Moment zu erleben. Daran beteiligt: Das Rantalmoos-Kollektiv, die drei Frauen von Twitter bauen eine Anlaufstelle für Menschen auf, die sexuelle Übergriffe erlebt haben. #DeutschrapMeToo haben Jan von ihrer Initiative erzählt - von dem Vorgehen, dem Feedback und wie man sie unterstützen kann. Zu den Supporter:innen gehört auch Megaloh. Der Moabiter Meisterreimeschreiber ist in der aktuellen Folge zu Gast und vertritt Salwa. Zusammen mit Jan spricht er über Machtmissbrauch, männliche Verantwortung, Übergriffe auf Festivals und eigene alte sexistische Zeilen. Außerdem bereden die beiden den neuesten Polizei-Skandal rund um die Frankfurter SEK-Einheit, für den der Rapper deutliche Worte findet: „Deutschland sollte sich schämen.“ Und da wir mitten in der Fußball-EM sind, müssen wir natürlich noch über Megalohs Dribbelkünste, über Kniefälle und Regenbogen-Binden sprechen. Danke an #DeutschrapMeToo und Megaloh für das Gespräch. Die Folge ist auf allen Plattformen online.Audio Shownotes Kurz-URL: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 09.06.2021
    61 MB
    01:02:48
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    PUSH: Mit BRKN - Die Zerspahnung der CDU

    BRKN ist zu Gast bei Machiavelli Push. Mit Salwa Houmsi & Jan Kawelke spricht er über Masken-Deals & Ungerechtigkeiten, über rechte Gewalt und die Erinnerung an die Opfer von Hanau in seiner Musik. Mehr Infos zur Folge gibt's hier: www.wdr.de/k/machiavelli. Von Jan Kawelke.

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  • 02.06.2021
    81 MB
    01:23:21
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    Jan Delay & Annalena Baerbock: Vom Underground zum Mainstream

    Historisch! Gleich aus mehreren Gründen. Erstens, weil diesmal eine jetzt schon historische Figur im Podcast zu Gast ist: Die erste Grüne Kanzlerkandidatin der Geschichte. Zweitens: Weil zum ersten Mal der Rap-Part in diesem Podcast älter ist, als das politische Gegenüber. Nur ein paar wenige Jahre, aber noch immer eine Generation und damit auf Augenhöhe. So unterhalten sich Deutschrap-Pionier Jan Delay und Grünen-Hoffnung Annalena Baerbock darüber, dass sie sich damals vermutlich schon als Kinder bei den Protesten gegen Pershing über den Weg liefen, über gelbe Regenmäntel, den Underground, den Mainstream und über die Angst vor Kontrollverlust. Bleiben wir aber mal beim Historischen. Denn zur Geschichte gehört immer auch die richtige Aufarbeitung davon. Das wird im Fall „Nationalsozialistischer Untergrund” seit Jahren verhindert. Und erst jetzt hat die schwarz-grüne Koalition in Hessen die Offenlegung der Akten zu den rechtsradikalen Mordanschlägen verhindert. Das kann Delay nicht nachvollziehen – und Baerbock auch nicht, wie sie im Podcast erklärt: „Wir hätten es richtig gefunden, wenn es deutschlandweit ein Bundesamt gibt, wo alle NSU-Akten aus allen Bundesländern, aus allen Untersuchungsausschüssen, gesammelt veröffentlicht werden.” Ob diese Forderung tatsächlich umgesetzt wird – sollten die Grünen mitregieren – und ob sie wirklich so viel anders machen, wenn sie in der Regierung sind: Das werden wir mit Jan Delay & Annalena Baerbock besprechen - 200 Tage nach der Wahl. So viel ist schon verabredet. Erstmal aber diese Folge “Vom Underground zum Mainstream”, überall, wo es Podcasts gibt und bei YouTube mit Video. // Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelliVon Kawelke / Golod.

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  • 26.05.2021
    61 MB
    01:02:27
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    PUSH: BLM - Ein Jahr George Floyd #26 - mit Alice Hasters & Aimen Abdulaziz-Said

    Vor einem Jahr starb George Floyd. Getötet von einem Polizisten, der über acht Minuten auf seinem Nacken kniete. Es war nicht der erste (und auch nicht der letzte) Vorfall, bei dem ein weißer Polizist einen Schwarzen Menschen ermordete - aber es war wohl der Fall mit den heftigsten Reaktionen. Rund um den Globus gingen Menschen auf die Straßen, das Black-Lives-Matter-Movement erlebte eine nie dagewesene Stärke, online und offline protestierten Menschen, es gab Kampagnen, Konsequenzen und die Hoffnung auf wirkliche Veränderung - auch in der Musikszene. Ein Jahr später sprechen die Journalist:innen Alice Hasters und Aimen Abdulaziz-Said darüber, ob sich diese Hoffnungen erfüllt haben. Was hat sich wirklich getan? Wie hat die Rap-Szene in den USA und in Deutschland reagiert, wie die Politik? Gab es tatsächlichen Wandel oder nur leere Worte? In dieser Sonderfolge Machiavelli Push übernehmen die beiden die Mikrofone und machen eine Reise durch das Jahr und darüber hinaus, reisen weit in die Deutschrap-Vergangenheit und bitten für die Bestandsaufnahme drei Schwarze Rap-Stimmen um ihre Gedanken. Danke Sugar MMFK. Danke Jalil. Danke Sylabil Spill. Und Danke Aimen & Alice. // Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelli Von Alice Hasters u. Aimen Abdulaziz-Said.

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  • 19.05.2021
    54 MB
    55:51
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    Leben mit Behinderung: Alle inklusiv

    Manche Probleme lassen sich mit nur einer Frage auf den Punkt bringen: "Hattest du schon mal Kontakt zu Menschen mit Behinderung?" Gestellt wird sie von Graf Fidi, einem Rapper, der sich auf die Fahne schreiben kann, tatsächlich mit einem politischen Rap-Song etwas bewirkt zu haben. Was genau, verraten wir euch in der Folge. Was kein Geheimnis ist: Deutschland kriegt das mit der Inklusion immer noch nicht so richtig gut hin. Und da nicht jedes politische Problem durch einen Rap-Song gelöst werden kann (leider!), braucht es Menschen, die in die Politik gehen. So wie Kristina Vogel: Die Weltrekord-Weltmeisterin und goldbehangene Radsportlerin sitzt seit einem Trainingsunfall im Rollstuhl und seit kurzem im Stadtrat von Erfurt, um dort für Veränderung zu sorgen. Bereits etwas verändert hat der Salzburger Rapper Young Krillin - und zwar die Deutschrap-Szene. Er gilt als einer der Pioniere der "Cloudrap-Szene" und hat den Sound der vergangenen Jahre mitgeprägt. Was sich inhaltlich in Rap, Politik und Gesellschaft in Bezug auf das Thema "Menschen mit Behinderung" noch tun muss, hört ihr in der aktuellen Folge. // Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 12.05.2021
    54 MB
    55:35
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    PUSH: Ausgezogen für die Klicks? #25

    Ist Gangster-Rap der Nährboden für Antisemitismus? Nein. Darf Billie Eilish anziehen, was sie will? Ja. Damit könnte man die Folge für diese Woche eigentlich abhaken. Aber offenbar ist das doch alles ein bisschen komplexer. Und deswegen wühlt sich Jan durch eine Jugend-Studie der Politikerin mit dem längsten Namen + längsten Jobtitel (Antisemitismusbeauftrage-Nordrhein-Westfalen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger) und Salwa klickt sich mütend durch sexistische Headlines über Billie Eilishs neuen Look und zerpflückt sie Wort für Wort - so dass auch Jan das versteht. Dazu haben wir tolle Kommentare von euch bekommen, genau so zu unserer neuen Rubrik: Rund um die Welt. Deswegen blicken wir dieses Mal nach Kolumbien und Italien. Zum Ende erklärt euch Anlageberater Juse Ju, was ihr am besten mit eurem Geld machen solltet (um eure Lieblingsartists zu unterstützen).P.S: Salwa und Jan blondieren sich nicht die Haare, obwohl sie es geschworen haben und grüßen alle, die sich zu dieser Folge impfen lassen. Bleibt gesund und pushy.Audio Shownotes Kurz-URL: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi, Jan Kawlke.

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  • 06.05.2021
    69 MB
    01:11:01
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    Danger Dan: "Das ist alles von der Pressefreiheit gedeckt"

    Wir haben eine gute Nachricht und eine schlechte auch – zuerst die Schlechte: Es war nicht alles drauf. Der dumme Computer hat nicht alles aufgezeichnet, das Ende ist für immer weg. Jetzt die Gute: Der Rest ist es nicht. Wir hoffen, dass Danger Dan uns vergibt: Die technische Panne und dass wir seinen Song "Eine gute Nachricht" für diesen Folgentext gekapert haben. In der Utopie, die das dritte Antilopen Gang-Mitglied entwirft, gibt es eh keine Grenzen und deswegen wohl auch keinen Besitz. Er spricht mit uns über den ersten Song, den er je geschrieben hat, alle elf Schulen, von denen er geflogen ist und alle Möglichkeiten, die ihm einfallen, diese Welt zu verändern. Wir sprechen über alles, was von der Kunstfreiheit gedeckt ist, Landausflüge am 1. Mai und sein Ausbüxen nach Bordeaux, über unkitschige Liebeslieder und unpeinliche politische Songs. Und wir streiten. Über die Parteiendemokratie und die Bedeutung demokratischer Wahlen. Der Rest bleibt für immer verloren – eine Sache reichen wir noch aus dem Gedächtnis von Danger Dan nach: "Bitte folgt Machiavelli auf allen Plattformen, gebt einen Daumen hoch und abonniert den Kanal." Danke, Daniel.Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke /Vassili Golod.

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  • 14.04.2021
    57 MB
    59:24
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    PUSH Birthday - Da muss man dabei gewesen sein mit Blond

    "Go Pushy, it’s your birthday", hat damals schon 50 Cent gerappt und genau das machen wir heute: Vor einem Jahr haben Salwa und Jan mit Machiavelli Push angefangen - und seitdem einfach nicht mehr aufgehört. 24 Folgen lustige, bewegende, spannende Gespräche über Rap und Politik. Das muss gefeiert werden. Und da jede Party nur so gut ist wie ihr Besuch, haben wir uns die lustigste deutsche Band eingeladen: Blond. Lotta und Nina von "DER FORMATION BLOND" machen nicht nur politische Songs, Mammut-Rap-Tracks und moshpittige Konzerte, sondern auch den lustigsten Podcast der Welt: „Da muss man dabei gewesen sein.” Das perfekte Motto für unsere Fete, die das gute alte WG-Küchen-Party-Feeling zurückbringt: Deep Talks über Corona, Chemnitz und Kid Cudis Kleider, Gespräche über unsere Gehirne, eine packende Quizshow und natürlich ein Ehrenmove der Woche. Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 07.04.2021
    74 MB
    01:16:48
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    Sinti & Roma: Babos wissen, wer die Chabos sind

    Jan & Vassili sprechen darüber, was wir über Sinti:zze und Rom:nja nicht wissen, aber dringend lernen sollten. Mit dabei: Aktivist und Rom Gianni Jovanovic und die Rapper Tomkat & Chawo, die von ihren Erfahrungen als Sinti in Deutschland berichten. Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke /Vassili Golod.

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  • 31.03.2021
    59 MB
    01:02:04
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    PUSH - Atlanta-Attentat, Corona-Konzerte, Kunstfreiheit #23

    Jan ist zurück aus dem Urlaub. Dementsprechend viel hat sich angestaut - inhaltlich und zwischenmenschlich. Und wenn es schon Stress gibt, weil Jan nicht auf Salwas Urlaubsnachrichten geantwortet hat, kann sie ja direkt weiter ranten & ragen: Über Konzert-Film-Hater, Diplo-Gigs und natürlich Deutschrap. Apropos Deutschrap-Rants: Wir sprechen in dieser Folge über Anti-asiatischen Rassismus und haben Vanessa Vu eingeladen. Gemeinsam mit der preisgekrönten Podcasterin & ZEIT-Online-Autorin sprechen wir über die Auswirkungen in der Gesellschaft, im Deutsch- und US-Rap. Keine Sorge: Es gab auch ein paar Good News! Danger Dan ist Trettmann, problematische Rapper können auch wichtige Songs machen und ein Emicida stemmt sich mal wieder gegen Jair Bolsonaro. Außerdem wird die äußerst wichtige Frage geklärt: Wie macht man den besten Mittagsschlaf? Machiavelli PUSH - Das Update über Nap & Politik - jetzt überall online. Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 25.03.2021
    67 MB
    01:09:58
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    Boulevard-Hammer: Machiavelli über BILD

    "Jetzt sprechen wir!" Zum ersten Mal in der Geschichte des beliebtesten Rap- und Politik-Podcasts der Welt sprechen Vassili Golod und Jan Kawelke über Macht, Methoden und Machenschaften der Boulevard-Presse. Knallhart und ohne Kompromisse zerpflücken die zwei dynamischen Radiogesichter das Bild, das unsere Gesellschaft von der BILD hat. Knaller-Line-Up? Was sonst! Unsere erste Quelle an der Rap-News-Front, Helal Gossip, ist dabei. Außerdem Spiegel-Star-Kolumnistin Samira El Ouassil und Ex-Politik-BILD-Chef und Ex-Merkel-Sprecher Georg Streiter (65).Okay, genug vom Giga-Gebrabbel und zurück zur golod’schen Seriosität: Boulevardjournalismus prägt unsere Gesellschaft, ob wir es wollen oder nicht. Der Einfluss der BILD auf die Bevölkerung, auf Rap und Politik, lässt sich nicht verleugnen. Und auch wenn viele Menschen eine ablehnende Haltung gegenüber der Zeitung haben, sie sogar verachten, ist die BILD noch immer eine der prägendsten Publikationen für den deutschen Diskurs. Wir wollen erklären: Was ist Boulevardjournalismus, mit welchen Methoden arbeitet er und welche Macht hat er? Außerdem klären wir, welcher Bild-Mitarbeiter am besten rappt, ob es okay ist, bei Sido am Gartenzaun zu lauern und ob Rap-Gossip der bessere Boulevardjournalismus ist.www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke, Vasili Golod.

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  • 17.03.2021
    55 MB
    57:47
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    PUSH - Grammys, Royals & #notallmen #22

    Rassismus bei den Royals? Wie goldig sind die Grammys? Und um wen sollte es bei #notallmen eigentlich gehen? Salwa Houmsi & Vassili Golod mit dem Update aus Rap & Politik. Mehr Infos zum Podcast: www.wdr.de/k/machiavelli. Von Vassili Golod.

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  • 10.03.2021
    63 MB
    01:05:23
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    Anzugliches Gespräch - mit Maeckes

    In dieser Episode machen sich zwei Anzugträger auf die Reise. Die politische Machiavelli-Hälfte Vassili Golod und Rap-Multitalent Maeckes. Ihre Reise beginnt 1982. Helmut Kohl wurde Kanzler, Maeckes geboren. Der Rapper spricht über seine Kindheit im Ländle, die nach Austropop klang und nach Kohl (nicht Helmut) roch. Maeckes outet sich als Merkel-Fan und Arschloch. Er spricht darüber, warum die Orsons sich mit politischen Songs schwer tun, wieso man sich immer wieder für Songs entschuldigen wird und was ihm Hoffnung für die Zukunft macht. Und: Am Ende verspricht er ein Machiavelli Exclusive. // www.wdr.de/k/machiavelli Von Vassili Golod.

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  • 03.03.2021
    53 MB
    54:54
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    PUSH - mit Enissa Amani #21

    Talkmaster-Legende David Letterman fragte mal Rap-Ikone Jay-Z: "Was ist Flow?" Jay-Z antwortete: "Das solltest du wissen, du bist Comedian." Rap (und Politik) und Comedy haben mehr gemeinsam, als viele auf den ersten Blick sehen. "Mit wenigen Worten Dinge auf den Punkt bringen, Selbstflex, aber auch gesellschaftskritische Inhalte - und vor allem in den USA ein gegenseitiger Respekt: Das verbindet HipHop und Comedy", sagt Enissa Amani.Und sie muss es wissen, denn Enissa vereint all das auch selbst in sich: Die Comedian ist für ihre Schlagfertigkeit bekannt, für politische Punchlines genauso, wie für Selbstflex und Rap-Referenzen. Kein Wunder also, dass Salwa und Jan mit ihr über die Verwebung zwischen HipHop und Comedy sprechen mussten. Ebenfalls viel zu bereden gab es bei der tragischsten Trennung des Jahrhunderts von Kim Kardashian & Kanye West - und bei der Frage, wie sexistisch und toxisch Promi-Trennungen eigentlich sind. Ein Ausflug über Justin Timberlake und Britney Spears, zu Monica Lewinsky und Bill Clinton - nur, um am Ende der Folge mal wieder bei Tupac zu landen. Was Flow ist? Das hört ihr in dieser Folge. So viel Selbstflex muss sein. Shownotes: www.wdr.de/k/machiavelli Von Salwa Houmsi & Jan Kawelke.

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  • 24.02.2021
    57 MB
    59:20
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    Ungleichheit: Armes Deutschland

    Wir machen eine Folge über Armut und die erste Frage, die gestellt wird, ist: Warum lässt sich ein Rapper einen 25-Millionen-Dollar-Diamanten in die Stirn implantieren? Aber keine Sorge: Heute geht es nicht nur um absurde Ausgaben, sondern auch um absurde Aussagen. Zum Beispiel die von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, der damals Hartz IV begründete. Warum dieses Arbeitslosengeld eine problematische politische Entscheidung war, erklärt uns Sarah-Lee Heinrich. Sie ist im Bundesvorstand der Grünen Jugend und kämpft für arme Menschen, denn die haben, sagt Heinrich, keine Lobby: „Wer geht schon gerne gegen Armut auf die Straße?” Von der Straße und aus der Armut kommen viele Rapper:innen und deswegen wird das wenige Geld gerne und viel in den Raptexten thematisiert. Zum Beispiel von Said. Der Berliner Rapper erzählt Vassili Golod und Jan Kawelke von seinen Erfahrungen mit Armut. Und es ist wichtig, dass Said und viele andere Rapper:innen in ihren Songs von diesem Leben erzählen. Davon, dass es das auch in einem reichen Land wie Deutschland gibt: Abgestellte Heizungen und abgetragene Kleidung, geteilte Matratzen und Mahlzeiten, Menschen, die einbrechen müssen oder zusammenbrechen. Wollen kann das niemand. Da sind sich FDP-Politiker Johannes Vogel und Armutsforscher Christoph Butterwegge einig. Wo sie sich jedoch nicht einig sind, ist der Ansatz wie Armut abgeschafft werden soll. Viel zu besprechen in einer Folge, die mehr wird, wenn ihr sie hört & teilt. http://www.wdr.de/k/machiavelli Von Machiavelli.

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  • 19.02.2021
    77 MB
    01:19:52
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    PUSH - Ein Jahr Hanau #20

    Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov wurden vor einem Jahr in Hanau von einem rassistischen Terroristen getötet. Seitdem ist vieles nicht mehr wie zuvor. Aber ist das wirklich so? Ist der Anschlag von Hanau die Zäsur für Rap, Politik und Gesellschaft von der so viele sprechen? Salwa Houmsi und Jan Kawelke gehen in der neuen Folge Machiavelli Push dieser Frage nach und sind dafür nach Hanau gefahren, zur Initiative des 19. Februar, um dort mit Abdullah Unvar, dem Cousin des getöteten Ferhat Unvar, zu sprechen - über den Anschlag, die Konsequenzen, die Erinnerung und dessen eigenen politischen Ambitionen. Denn Abdullah Unvar möchte für die SPD in den Bundestag.Apropos SPD: In Hanau haben sich Salwa & Jan auch mit dem Oberbürgermeister Claus Kaminsky getroffen und darüber geredet, wie so eine Tat eine Stadt und ein politisches Amt verändert. Kaminsky findet außerdem klare Worte in Richtung Bundesinnenminister Horst Seehofer und fordert eine lückenlose Aufklärung der Tatnacht. Dieselbe Forderung kommt auch von Judith Rahner, sie forscht zu Rechtsextremismus und arbeitet bei der Amadeu-Antonio-Stiftung. Mit ihr haben Salwa und Jan über die politische Dimension des Themas gesprochen. Außerdem haben wir Kool Savas, Rola, Credibil, Disarstar & Sylabil Spill gebeten, uns ihre Gedanken zu schicken: Zu Hanau, zu Veränderungen in der Musikindustrie und zu dem von Azzi Memo initiierten Song "Bist du wach?". Die neue Folge Machiavelli Push "Ein Jahr Hanau" findet ihr auf allen Streamingplattformen und in der COSMO App. http://www.wdr.de/k/machiavelli Von Jan Kawelke.

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  • 10.02.2021
    64 MB
    01:07:19
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    Proteste in Russland: Krawallny

    Vergiftete politische Gegner, Rapper von Eliteunis, nie dagewesene Proteste – Russland bietet gerade Filmstoff. Nur, dass das, was im größten Land der Welt passiert, keine Fiktion ist, sondern sehr real. Die Vergiftung und Verhaftung des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny ist dabei kein Einzelfall, sondern elementarer Teil eines skrupellosen politischen Systems, das auf Machterhalt, Korruption und Unterdrückung aufbaut – und an dessen Spitze seit 1999 derselbe Mann steht: Wladimir Putin.Wie immer bei großen Protesten ist der Fall Nawalny nur ein Zünder für einen Brand, der lange schon schwelte. Von der brodelnden Unzufriedenheit erzählt nicht nur die Sozialwissenschaftlerin Alexandra Archipowa, die die aktuellen Proteste untersucht, sondern auch die Rapper*innen im Land. Zum Song von Face hängen Jugendliche in russischen Schulen Bilder von Putin ab, zu der Musik von Oxxxymiron gehen sie auf die Straße. Während die russische Regierung versucht, Rap wahlweise zu vereinnahmen oder zu verdammen, sind die Kreativen der HipHop-Szene längst überlegen. Kein Wunder, wenn man den trilingualen Oxford-studierten Superstar-Rapper Oxxxymiron in den eigenen Reihen weiß. Eine Folge wie Krimi, ein Thriller, ein Battle, eine Geschichte, so groß, wie es dem größten Land der Welt nur gerecht wird. Von Kawelke/Golod.

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  • 03.02.2021
    61 MB
    01:04:12
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    PUSH - mit Audio88 & Yassin #19

    Wir sind einsam. Uns allen fehlen in der Pandemie nicht nur die Freund*innen & die Familie, sondern auch die Fremden, der Zufallsplausch & die Gelegenheitsgespräche. Also dachten sich Salwa & Jan in dieser Woche: Laden wir uns Gäste ein, um über die Themen der Woche zu sprechen! Diesmal dabei: Audio88 & Yassin. Denn: Wer könnte besser passen, als das Faustball-Zähneknirsch-Duo, um ein paar frustrierende Ereignisse zu durchdenken. Da wäre natürlich der WDR-WTF-Moment rund um den Rassismus-Shitstorm für die Talk-Sendung „Die letzte Instanz”, in der fünf weiße Menschen mit Schiri-Karten darüber urteilten, dass diskriminierende Sprache ja gar nicht so schlimm sei. Da ist natürlich Abfuck-Thema Nummer 1, die Pandemie und das digitale Treffen von Audio & Friedrich Merz und ein erneutes (reales) Treffen zwischen Yassin & Martin Schulz. Keine Sorge, es wird nicht die große Zeter-Sendung, sondern auch unterhaltsam, spätestens beim Ehrenmove & den Songs der Woche sogar versöhnlich und vor allem eines nicht: einsam. Von Salwa Houmsi, Jan Kawelke.

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  • 27.01.2021
    65 MB
    01:07:43
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    Jüdisches Leben: Battles & Bar Mizwa

    Shadrach, Meshach und Abednego - die drei unbeugsamen Juden aus dem Buch Daniel waren ein metaphorisches Vorbild für eines der prägendsten HipHop-Trios der Geschichte: die Beastie Boys. Drei jüdische Jungs aus Brooklyn, die Rap mit Hilfe von Produzentenlegende Rick Rubin für immer veränderten. Die eine Heimat fanden in der Musik und damit eine Blaupause für viele jüdische Rapper legten, darunter Lil Dicky, Action Bronson, Mac Miller und vielleicht sogar Drake. Auch der Deutschrapper Ben Salomo fand eine Heimat in der HipHop-Kultur - bis 2018. Da verkündete er seinen Rückzug aus der Szene. Der Grund: Antisemitismus. Leider lässt sich nicht über jüdisches Leben reden, ohne nicht auch über Judenfeindlichkeit zu sprechen und deswegen sprechen wir für diese Folge auch mit Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung. "Jüdisches Leben […] hinter schusssicherem Panzerglas", rappt Ben Salomo. Menschen jüdischer Herkunft leben rund um die Welt in Gefahr. In Deutschland, dem Land mit der größten Verantwortung gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe, in New York City, der Stadt mit der größten jüdischen Diaspora - und überall sonst auf der Welt. Einzig Israel scheint ein Ort der Sicherheit. Vassili und Jan haben mit der israelischen Rapperin Echo gesprochen. Darüber, wie es ist, dort zu leben und Musik zu machen, wie sich ihr Jüdischsein auf ihr Leben auswirkt und warum es schwieriger ist, auf hebräisch zu rappen. Zusätzlich zu dieser Folge legen wir euch die Machiavelli-Folgen "Immer wieder - Antisemitismus" und "Immer wieder - Spezial: Interview mit Esther Bejarano" ans Herz. Von Kawelke / Golod.

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