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Play Nordic – Kultur aus dem Norden

Bei Play Nordic, dem Podcast der Nordischen Botschaften in Berlin, dreht sich alles um Kultur aus dem Norden – also aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. In unregelmäßigen Abständen geht es um Literatur oder Musik, Film oder Theater, Kunst oder Architektur und vieles mehr!

Alle Folgen

  • 06.07.2021
    32 MB
    33:28
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    Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

    »Dream – Play – Challenge: The Future of Residential Living«: So lautete der Titel eines internationalen Symposiums, das Ende Juni 2021 im Felleshus der Nordischen Botschaften stattfand, im Rahmen des großen Berliner Festivals »Women in Architecture« . Im Zentrum stand die Frage, wie wir künftig wohnen werden – und das dezidiert aus der Perspektive von Frauen in der Architektur. Worum es genau ging, was dabei herausgekommen ist und welche Perspektiven sich auftaten, worüber gestritten wurde und worüber Einigkeit herrschte – darüber sprechen wir in dieser Folge von PLAY NORDIC ausführlich mit der Berliner Architekturkritikerin und Autorin Katharina Rudolph. Das Symposium war international besetzt, u. a. mit folgenden nordischen Akteurinnen: Katarina Bonnevier (SE), Architektin | Sigrún Birgisdóttir (IS), Architektin | Karl Kvaran (IS), Architekt & Stadtplaner | Anne Marit Lunde (NO), Kuratorin, Architektin & Pädagogin | Tina Saaby (DK), Architektin & Stadtplanerin | Jenni Reuter (FIN), Architektin | Anne Romme (DK), Architektin & Pädagogin. Organisiert wurde es von Sarah Rivière, Wiltrud Simbürger und Daniela Urland ( n-ails ) in Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften in Berlin. Im Rahmes des Festivals erschien der Band »Architektinnen · BDA. Women in Architecture« im Jovis Verlag. Musik: »everydayInstrumental« von Airtone. Titelmusik von Center of the Universe. Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

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  • 22.05.2021
    65 MB
    01:08:12
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    Neue Bücher aus dem Norden

    Normalerweise findet im Frühjahr die Leipziger Buchmesse statt. Überall in der Stadt gibt Lesungen, und auf den Lesebühnen in den Messehallen geben sich die Autor·innen das Mikro in die Hand. Eine dieser Bühnen ist das Nordische Forum, wo die Nordischen Botschaften jedes Jahr ein großes Buchprogramm auf die Beine stellen (gemeinsam mit der Danish Arts Foundation, dem Finnland-Institut in Deutschland, dem Icelandic Literature Center, NORLA – Norwegian Literature Abroad und dem Swedish Arts Council). Und immer am Messefreitag findet in der Leipziger Innenstadt die schon legendäre Nordische Literaturnacht statt. Normalerweise. 2021 wurde die Leipziger Buchmesse in weiser Voraussicht schon von März auf Ende Mai verschoben, am Ende aber ganz abgesagt. Als kleinen Trost stellen wir in unserer neuen Folge von »Play Nordic« einige der nordischen Neuerscheinungen und ihre Autor·innen vor. Und zwar: »Wir sind fünf« von Matias Faldbakken Roman, aus dem Norwegischen von Maximilian Stadler, Heyne Hardcore Verlag »Wasser und Zeit. Eine Geschichte unserer Zukunft« von Andri Snær Magnason Sachbuch, aus dem Isländischen von Tina Flecken, Suhrkamp Verlag »Ellas Klasse und der Wundersmoothie« von Timo Parvela Kinderbuch, aus dem Finnischen von Elina Kritzokat, Carl Hanser Verlag »Mein Bruder« von Karin Smirnoff Roman, aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein, Hanser Berlin Verlag Die »Kopenhagen-Trilogie« von Tove Ditlevsen Romane, aus dem Dänischen von Ursel Allenstein, Aufbau Verlag Außerdem sprechen wir mit Regina Kammerer, der Verlegerin des Verlags btb , wo seit 25 Jahren viele Bücher aus dem Norden erscheinen. Und Profis in Sachen nordischer Literatur empfehlen jeweils einen Klassiker und eine Neuerscheinung: Ursel Allenstein empfiehlt aus Norwegen: »Ein Flüchtling kreuzt seine Spur« von Aksel Sandemose (übersetzt von Gabriele Haefs, Guggolz Verlag ) und »Nie, nie, nie« von Linn Strømsborg (übersetzt von Stefan Pluschkat, Dumont Verlag ). Thomas Böhm empfiehlt aus Island: »Isländersagas« (übersetzt von Klaus Böldl u. a., S. Fischer Verlag ) und »Island – Insel aus Geschichten« von Halldór Gu∂mundsson (übersetzt von Kristof Magnusson, Verlagshaus Römerweg ). Stefan Moster empfiehlt aus Finnland, beide von ihm selbst übersetzt: »Im Saal von Alastalo« von Volter Kilpi (erscheint im Herbst im mare Verlag ) und »Die Himmelskugel« von Olli Jalonen ( mare Verlag ). Katrin Mirtschink und Kathleen Hilke von Pankebuch empfehlen aus Schweden: »Die Sage von Gösta Berling« von Selma Lagerlöf (übersetzt von Paul Berf, Die andere Bibliothek ) und »Die Vaterklausel« von Jonas Hassen Khemiri (übersetzt von Ursel Allenstein, Rowohlt Verlag ). Ulrich Sonnenberg empfiehlt aus Dänemark: das Werk von Hans Christian Andersen (beispielsweise »Märchen und Geschichten«, übersetzt von Heinrich Detering, Reclam Verlag ) und die »Kopenhagen-Trilogie« von Tove Ditlevsen (übersetzt von Ursel Allenstein, Aufbau Verlag ). Musik: »Peace on Earth is Here and Now« von Stefán Elí, »Le Pas de Loup« von Frowein St. John, »The Swinging Dutchman« von Stefan Kartenberg, Titelmusik der Ella-Hörbücher von Ralf Kiwit und Rudi Mika, »The Clock« von Nordic Collective, »Blóð« von Janus Rasmussen und »Abysmal« von Otis Sandsjö. Titelmusik: »Flash Forward« von Center of the Universe. Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit Beiträgen von Anne Kohlick und Florian Felix Weyh. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

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  • 01.04.2021
    48 MB
    50:15
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    Gleichstellung in den Nordischen Ländern

    Gleiche Lebensverhältnisse, Teilhabe und Chancen für alle – wenn es um Fragen der sozialen Gleichstellung geht, gelten die Nordischen Länder international oft als Vorbilder. Auch im Norden besteht noch keine vollständige Gleichstellung auf allen Gebieten, doch die Utopie eines gleichberechtigten Zusammenlebens, der Glaube an die Gleichheit aller Menschen scheint hier tiefer verankert zu sein. Was sich eben auch in der Politik spiegelt. Und damit wiederum im Alltag vieler Menschen. In dieser Folge von »Play Nordic« stellen wir fünf Institutionen, Gesetzgebungen, Initiativen vor, die den Alltag im Norden ein wenig gleicher machen: Rund-um-die-Uhr-Kitas in Finnland; schwedische Initiativen für mehr Gleichberechtigung in der Filmwelt ; das norwegisch-deutsche Projekt StartUp Migrants , das migrantische Gründerinnen und Gründer fördert; Islands Regelungen zur Elternzeit , bei denen Väter eine besondere Rolle spielen; Kopenhagen , eine der LGBT+-freundlichsten Städte überhaupt. Und wir sprechen mit Thomas Blomqvist, dem finnischen Minister für nordische Zusammenarbeit, über die Gleichstellungsziele des Nordischen Ministerrates . Zitate aus: Marta Breen: How To Be A Feminist – Die Power skandinavischer Frauen und was wir von ihnen lernen können . Mit einem Vorwort von Teresa Bücker. Aus dem Norwegischen von Nora Pröfrock. Suhrkamp Verlag, Berlin 2020 Caroline Criado-Perez: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert . Aus dem Englischen von Stephanie Singh. btb, München 2020 Joni Saeger: Der Frauenatlas. Ungleichheit verstehen: 164 Infografiken und Karten . Aus dem Englischen von Renate Weitbrecht und Gabriele Würdinger. Hanser Verlag, München 2020 Musik von Otis Sandsjö (Ity Bity / Tremendoce), Die Konsequenz (Bleiben Sie links) und Frowein St. John (Le Pas du Loup / Bacharachitique). Titelmusik von Center of the Universe (Flash Forward). Ein Podcast von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer im Auftrag der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

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  • 04.12.2020
    57 MB
    59:55
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    Der Literaturpreis des Nordischen Rates

    Literaturpreise gibt es viele, aber nur wenige sind so renommiert und einzigartig wie der Literaturpreis des Nordischen Rates. Seit fast 60 Jahren wird das beste nordische Buch des Jahres gekührt, ausgewählt aus Einreichungen aus fünf Ländern und – das ist das Besondere – acht Sprachen. In unserer ersten Folge von Play Nordic beleuchten wir diesen besonderen Literaturpreis: Hintergründe, Geschichte, Bedeutung. Dafür haben wir mit vielen Leuten gesprochen: der Projektmanagerin Sofie Hermansen Eriksdatter vom Nordischen Haus in Reykjavík, dem Literaturvermittler Thomas Böhm, dem Literaturwissenschaftler Jürgen Hiller, der Vorsitzenden der nordischen Jury Ane Farsenthås und drei Preisträger*innen (Merethe Lindstrøm, Sofi Oksanen und Sjón). Außerdem stellen wir weitere früher ausgezeichnete Bücher vor (von Jonas Eika und Sara Stridsberg) sowie die Preisträgerin von 2020, Monika Fagerholm. Ausführlich erwähnte Bücher: »Nach der Sonne« von Jonas Eika (»Efter solen«, aus dem Dänischen von Ursel Allenstein, Hanser Berlin Verlag) »Vem dödade Bambi« von Monika Fagerholm (noch nicht ins Deutsche übersetzt) »Tage in der Geschichte der Stille« von Merethe Lindstrøm (»Dagar in tystnadens historia«, aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger, Verlag Matthes und Seitz Berlin) »Fegefeuer« von Sofi Oksanen (»Puhdistus«, aus dem Finnischen von Angela Plöger, Verlag Kiepenheuer und Witsch) »Schattenfuchs« von Sjón (»Skugga-Baldur«, aus dem Isländischen von Betty Wahl, S. Fischer Verlag) »Traumfabrik« von Sara Stridsberg (»Drömfakulteten«, aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein, S. Fischer Verlag) Musik von Nils Landgren Funk Unit ( »Yo-Yo« ), Otis Sandsjö ( »Abysmal« ) und Center of the Universe ( »Flash Forward« ). Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung des Nordischen Ministerrats.

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