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111 Bibeltexte die man kennen muss

Weltberühmte Dramen von biblischem Ausmaß, Geschichten, denen nichts Menschliches fremd ist und Texte, die sprichwörtlich geworden sind: das ist die Bibel. In ihr enthaltene Erzählungen sind Grundlage dreier Religionen, politischer Bewegungen und philosophischer Überzeugungen. Sie werden griffig erklärt und brillant präsentiert, ganz nach dem Motto „Du kommst auch drin vor“. Bibeltexte, die jeder kennen sollte, werden exemplarisch komponiert. Diese 111 Szenen und Geschichten der Bibel müssen Sie kennenlernen!

Alle Folgen

  • 26.07.2021
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    04:54
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    050 | Das Menschheitsunfall-Opfer

    Ein schwer verletzter Unbekannter? – Der Gottesknecht (Jesaja 52–53) Von welchem Stellvertreter redet Jesaja da in der Vergangenheitsform!? Jüdische Gelehrte sagten: Von uns! Vom geschundenen Volk Israel, dessen Gottverbundenheit die Gottvergessenheit anderer Völker aufwiegt. Jesus sagte: Von mir! Ich gebe mein Leben für die »Schafe« wie ein Hirte, der sich aufopfert.

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  • 25.07.2021
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    03:34
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    049 | Früher war alles besser? Nee.

    Zukunftshoffnung statt Nostalgie – Trost in Babylon (Jesaja 43) Ein Heimwehlied der Juden, die 586 vor Christus an die Ufer des Euphrat verschleppt worden waren. Ihr Staat erobert, ihr Tempel zerstört, ihre Familien entwurzelt – an diese Exilgemeinde wendet sich ein ungenannter Autor, dessen Schriften man unter »Jesaja« abheftete, obwohl er 150 Jahre später lebte, in völlig anderem Stil schreibt und auf das Unheil zurückblickt, das der erste Jesaja vorausgesagt hatte. »Jesaja 2.0« tröstet die Parallelgesellschaft in Babylon.

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  • 23.07.2021
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    05:16
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    048 | Größtmögliche Grandezza

    Erschaudernd erschrocken – Jesajas Berufung (Jesaja 6) Der eigentlich stocknüchterne Intellektuelle Jesaja steht 745 vor Christus im Jerusalemer Tempel und hat eine »Schau«, eine Vision, er ist »außer sich« im Wortsinn. Gleißend blendendes Licht verhüllt eine Majestät, dem geflügelte Engel-Tier-Mischwesen dienen und die fortissimo einen chorischen Wechselgesang schmettern, dass die Wände wackeln. (Weih-)Rauch erfüllt den Raum und mit glühenden Kohlen an den Lippen soll er die Verödung, Verblödung und Vernichtung der Gesellschaft voraussagen. Und: Er soll doch Hoffnung machen, dass im Stumpf des gefällten Baumes ein lebendiger Same steckt.

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  • 21.07.2021
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    05:05
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    047 | Ist Gott ein Seelen-MRT?

    Mehr als Ultraschall und Röntgen – Gott kennt mich (Psalm 139) Psalm 139 setzt voraus, bei Gott teilnahmsvoll, beschützend erkannt zu sein. Dass ihm unsere Bewegungen, Gedanken und Worte bekannt sind, übersteigt menschliches Vorstellungsvermögen, erübrigt äußere Ausbrüche und innere Emigration und klingt für den Beter des Psalms nicht nach Gefängnis, sondern nach Geborgenheit. Warum? Weil er Gottes Wunschkind war, weil er weiß, bedingungslos gewollt zu sein.

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  • 19.07.2021
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    02:28
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    046 | Der berühmteste von allen

    Muss man erlebt haben – Der gute Hirte (Psalm 23) Wenn irgendeinem irgendwas jemals aus der Bibel bekannt vorkommt, dann Psalm 23. Gefolgt vom Vaterunser und ein paar der Zehn Gebote, nun ja, aber todsicher Psalm 23. Allein schon wegen der täglich zigtausend Beerdigungen, auf denen er die Hinterbleibenden tröstet.

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  • 18.07.2021
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    03:58
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    045 | Hymne an …

    … die Natur? Den Menschen? An Gott? – Die Herrlichkeit des Herrn (Psalm 8) Oscar für Filme, Grammy für Musik, Emmy für Musicals, Bookerprize für Schriftsteller, Pulitzerpreis für Journalisten. Aber – würde Gott den Friedensnobelpreis kriegen? Als »Held der Humanität«? Das wären dann noch mehr H’s als im ersten Vers: »Herr, Herrscher, herrlich, Hoheit, Himmel«. Hat er elegant übersetzt, der Martin Luther, oder?

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  • 16.07.2021
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    03:42
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    044 | Wo bitte geht’s zum Glück?

    Auftakt für ein poetisches Liederbuch – Wahres Glück (Psalm 1) »Wie wunderbar!« Als Glücksschrei müsste man das erste Wort im Vorwort des Liederbuches der Juden und Christen übersetzen. »Aschrej« auf hebräisch. »Glückwunsch!«. Luther hat den Ruf auf das etwas altväterliche »Wohl dem …« runtertemperiert. Dabei enthalten die folgenden 150 sogenannten »Psalmen« alles, was an prallgreller Gefühlsdramatik denkbar, sag- und singbar ist. Die Psalmen zu lesen lohnt sich. Gott wird angehimmelt und angeschrien, ihm wird viel ans Herz gelegt und an den Kopf geworfen und seit mindestens 2500 Jahren finden sich Lesende, Singende, Betende darin wieder! Weil die Psalmen nicht etwa erst geschrieben und dann gelesen, sondern erst erlebt und erlitten und dann klangvoll »verdichtet« wurden.

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  • 14.07.2021
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    04:05
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    043 | Hiobs Botschaft

    Wer zieht hier wen zur Rechenschaft? – Hiobs Schicksal wendet sich (Hiob 42) Gott hat in drei triumphal pathetischen Reden die Größe, Schönheit und kluge Raffinesse der Natur gepriesen. Hat gedröhnt, es sei ein anmaßender Witz, ihn, den Schöpfer des Universums, zur Rechenschaft zu ziehen. Aber ist »Halt’s Maul, Naseweis!« eine Antwort? Recht hat, wer die Macht hat? Hiob verspricht, fortan demütig zu schweigen. Seine neunmalklugen Freunde kriegen eins auf den Hut und im Nebensatz dieses Tadels dann der Hammer: »Ihr habt nichts Wahres über mich gesagt, so wie es mein Knecht Hiob getan hat«. Wie bitte? Gott gibt Hiob recht und das gleich zwei Mal? Hiob bittet für seine Freunde und Gott erfüllt seine Wünsche?

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  • 12.07.2021
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    04:10
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    042 | Wenn den Guten Böses geschieht

    Das größte Warum von allen – Hiobs Elend (Hiob 2) Das Buch Hiob: Ein erschütterndes Stück Weltliteratur, das so skandalös anfängt, wie es endet. Der umgangssprachlich »liebe Gott« ist so lieb nun auch wieder nicht; er wird als Spielernatur geschildet: Als Satan drauf wettet, dass der wohlhabende fromme Hiob Gott verfluchen wird, falls er Besitz, Kinder und Gesundheit verliert, geht Gott drauf ein! Hiob verarmt, seine Kinder sterben, er wird todkrank.

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  • 11.07.2021
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    03:50
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    041 | Da kommt was zusammen

    Mitbringsel de luxe – Die Königin von Saba (1. Könige 10) Salomo, der junge Provinzkönig, brauchte internationales Ansehen und Handelsbeziehungen bis an die Nilquellen. Die Saba-Queen brauchte politisches Know-how. Salomo gab ihr alles, »was ihr gefiel und was sie erbat«. Vielleicht erbat sie sich ja einen kleinen Thronfolger? Und war unter anderem deshalb mit großer Bugwelle zu Salomo gerauscht? Jahrtausendelang wurde in Königspalästen auf diese Art Handels- und Expansionspolitik betrieben.

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  • 09.07.2021
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    04:20
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    040 | Das Mutterliebe-Vergleichsportal

    Und das soll »weise« sein?! – Salomos weises Urteil (1. Könige 3) Von einem »salomonischen Urteil« spricht der Volksmund, wenn ein vertrackter Konflikt raffiniert, aber friedlich gelöst wurde. »Weise« eben und so, dass alle ganz – oder halbwegs – zufrieden sein können. Weil gleich drei poetische Bücher der Bibel dem Salomo zugeschrieben wurden (Sprüche, Prediger und Hoheslied), hat er den Namenstitel »Salomo der Weise« bekommen. Besser als »August der Starke« oder »Iwan der Schreckliche«, nun gut, aber: Was bitteschön ist »weise« an dem Vorschlag, ein Baby zu zerhacken?

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  • 07.07.2021
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    04:16
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    039 | Sie wünschen?

    Demut wird Lottojackpot – Salomos Bitte um Weisheit (1. Könige 3) Die Lage ist heikel für Prinz Salomo: Sein legendärer Vater David ist tot, sein jüngerer Bruder Absalom ein gefährlicher Hallodri, sein Land in zwei Reiche gespalten. Jetzt soll er, Salomo, Thronfolger sein und regieren? Moderne Diktatoren würden sagen: Gib mir genügend Geld und Waffen, den Rest regel’ ich selber. Verständlich, dass Salomo schlecht schläft und sich im Traum Gott wie eine Zauberfee vorstellt.

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  • 05.07.2021
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    04:08
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    038 | Taktisch raffiniert bugsiert

    Ein Monarch geht auf die Knie – Natan bei David (2. Samuel 12) Natan bekommt einen Audienztermin und erzählt dem König eine haarsträubende Geschichte. Der ist oberster Richter seines Volkes, springt entrüstet auf: »Der Schuft soll sterben!« Natan blinzelt die Wände entlang, ob der Palast noch einen Hinterausgang hat. Er wäre ja nicht Davids erstes Mordopfer. Dann sagt er: »Du bist dieser Mann. Ich rede von dir und Batseba!«

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  • 04.07.2021
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    04:18
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    037 | Sex and Crime …

    … zwischen Regierungsbüro und Lotterbett – David und Batseba (2. Samuel 11) Wie ein »Tatort«-Trailer im Fernsehen: Der König ist ein Spanner und die nackte Nachbarin von »sehr schöner Gestalt«. Sie muss mit ihm schlafen, denn der König ist ein Potentat in des Wortes doppelter Bedeutung. Das wäre die #Me-Too-Version. Vielleicht will sie es auch, denn »Macht macht sexy«, schreiben die Boulevardblätter, wenn alte Politiker junge Frauen rumkriegen. Dem gehörnten Gatten seiner Geliebten gewährt er einen Sonderurlaub, damit der sich von den Strapazen des Krieges auf die angenehmste aller Arten entspannen kann. Erfährt er später, dass seine Frau schwanger ist, na dann freut er sich doch! So plant man Kuckuckseier.

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  • 02.07.2021
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    04:40
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    036 | Weniger ist effektiver

    Die David-gegen-Goliat-Formel – David und Goliat (1. Samuel 17) Der Hirtenjunge David löst erst mal genervten Ärger aus, als er seinen Brüdern an der Kriegsfront was zu essen bringt. König Saul ist verzweifelt genug, das lächerliche Hilfsangebot des Jungen anzunehmen und handelt nach dem traditionell männlichen Prinzip »Viel hilft viel«: Aufrüsten! Materialschlacht! Aber für so viel Hightech ist David gar nicht ausgebildet. Als Ramboriese Goliat den Kleinen sieht, lacht er sich schlapp, und das ist sein strategisch tödlicher Fehler: Ein Steinchen aus Davids Zwille dringt ihm ins Hirn.

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  • 30.06.2021
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    04:31
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    035 | Überraschung beim Casting

    Topjob ohne Bewerbungsgespräch – Die Berufung Davids (1. Samuel 16) Headhunter verbergen ihre Absichten manchmal. Samuel geht nach Bethlehem, vorgeblich, um einen Gottesdienst zu feiern. Tatsächlich aber sucht er unter den kraftstrotzenden Söhnen des Isai einen möglichen Thronfolger für den glücklosen König Saul. Sieben Kandidaten, Vater Isai platzt vor Stolz, Casting-Juror Samuel will schon auf den Buzz-Knopf hauen, da sagt seine innere Stimme: »Du siehst gutes Aussehen und hohen Wuchs. Gott aber sieht das Herz an.«

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  • 28.06.2021
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    04:02
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    034 | In Zukunft nur mit Schwiegermutter?!

    Tränenreiche Entscheidung – Rut und Noomi (Rut 1) »Woher kenn’ ich die … wart’ mal … die ältere Dame zwei Tische hinter dir. Aber Dreh! Dich! Nicht! Um! Menschenskind.« Ihre Freundin gegenüber am Café-Tisch hat sich natürlich schon kurz umgedreht: »Das ist Noomi.« »Wer?« »Noomi. Die war doch mit ihrem Mann während der Wirtschaftskrise damals ausgewandert.« »Ach.« »Ihr Mann starb, ihre zwei Söhne heirateten und starben kurz hintereinander auch.« »Schicksale gibt’s!« »Drei Männer innerhalb weniger Jahre beerdigt, ja. Und nicht mal Oma geworden.«

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  • 27.06.2021
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    03:56
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    033 | Die Mauer wegpusten

    Vom ersten Posaunenchor – Die Mauern von Jericho (Josua 6) Unter den rund 2,5 Millionen Touristen pro Jahr, die Jericho besuchen, weil es mit 250 Metern unterm Meeresspiegel die tiefliegendste Stadt der Welt sein soll, sind bestimmt etliche jener 117.000 Blechbläser, die im deutschen evangelischen Posaunenverband tuten und blasen. Enttäuscht von der Auskunft, es gäbe keine archäologischen Beweise für eine von Josua zerstörte Stadtmauer, trösten sie sich mit der Erklärung, die Ruinen seien halt später im erodierenden Boden versunken. Oder sie stimmen den Gospelklassiker »Joshua fit the battle of Jericho« an, lassen die historische (Un-)Beweisbarkeit dieses Textes auf sich beruhen und denken an den 9. November 1989.

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  • 25.06.2021
    3 MB
    03:33
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    032 | Ohne Motivationstrainer …

    … besser ermutigt. – Die Berufung Josuas (Josua 1) Über kaum etwas in der Bibel streiten die Gelehrten so erbittert wie über die Frage, ob die »Kinder Israel« unter General Josua einmalig und kriegerisch das »gelobte Land« eroberten oder 200 Jahre lang halbwegs friedlich einsickerten; ob sie die dort ansässigen Völker massakrierten oder sich bei ihnen integrierten; ob dieser Text von Josuas Berufung erzählt oder in Wirklichkeit 500 Jahre später entstand, als sich ein (Reform-)König Josia damit als »neuer Josua« empfehlen wollte.

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  • 23.06.2021
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    02:59
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    031 | Viel Glück und viel Segen …

    Mehr als »alles Gute!« – Der Aaronitische Segen (4. Mose/Numeri 6) Der Wunsch, von menschlich unverfügbaren Mächten und Kräften geschützt und begünstigt zu werden, ist älter als Harry Potters Zaubersprüche. Ob feierliche Worte »was nützen«, ist die Frage nach der dahinterstehenden Autorität. Ein 100-Euro-Schein wäre nur ein grünes Stück Papier, wenn nicht das geballte Bruttosozialprodukt einer Volkswirtschaft ihm »Kaufkraft« verleihen würde. »Gottes Segen« ist mehr als ein schnell dahingesagter, netter Glückwunsch. Er ist ein »Machtwort«.

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  • 21.06.2021
    3 MB
    03:41
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    030 | Immer geht’s um Geld, Macht, Sex …

    … und ein goldenes Kalb – Das Goldene Kalb (2. Mose/Exodus 32) Würden Sie Ihren Ehering und die Lieblingsbrosche Ihrer Oma einschmelzen lassen? Um damit den stählernen Stier und den Bären vor der Frankfurter Börse zu vergolden? Nun gut, das sind nur Symbolfiguren für Aktiengewinne und -verluste. Der »Tanz ums Goldene Kalb« findet auf den Bildschirmen der Wertpapierhändler statt. Aber: Warum opfern die Leute widerspruchslos etwas sehr Persönliches für die Allgemeinheit?

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  • 20.06.2021
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    03:05
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    029 | Sieht jeder ein, oder?

    Faustformeln guten Lebens – Die Zehn Gebote – Teil 2 (2. Mose/Exodus 20) Man muss weder gläubiger Jude noch Christ sein, um die zweite Tafel der zehn Gebote für den lebensklug-menschenfreundlichsten Kurztext der Weltliteratur zu halten.

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  • 18.06.2021
    4 MB
    04:23
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    028 | Soll ich? Ja, sollst Du!

    Ein Grundgesetz für alle – Die Zehn Gebote – Teil 1 (2. Mose/Exodus 20) Wenn Sie schon mal Sozialgesetz- oder Strafrechts-Bücher in die Hand nahmen, werden Sie die klare Kürze des »Grundgesetzes der Menschheit« bewundern: Es sind nur zehn Gebote! Knapper geht’s nicht. Auf zwei Tafeln: die Gebote des Glaubens und die des guten Lebens. Und noch vor dem ersten begründet Gott, warum er sie überhaupt verordnet: »Ich habe dich aus der Knechtschaft geführt«. Ich, dein Befreier, mache jetzt den Gesetzgeber, weil Regellosigkeit zu Willkür, und die zur Unfreiheit führt. Der Sinn der Ge- und Verbote ist der Erhalt deiner Freiheiten und Lebensräume, got it?

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  • 16.06.2021
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    04:13
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    027 | Es geht weder vor noch zurück

    Glaube versetzt Meere – Der Weg durch das Meer (2. Mose/Exodus 14) Gottes Zusage am Dornbusch (»Ich bin der bei dir Bleibende«, 2. Mose / Exodus 3,14) »bewahrheitet« sich in der größten Panik. Mose beugt sich nicht der Geschichtsfälschung, so schlimm sei es in der Sklaverei gar nicht gewesen. Der Engel und die Wolke, denen sie bisher gefolgt waren, stellen sich »hinter sie«. Das heißt: Wenn dich die Vergangenheit einholt, aber die Zukunft verbaut ist – dann steht Gott schützend hinter dir.

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  • 14.06.2021
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    04:17
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    026 | Machtkampf bis aufs (Kinder-)Blut

    Zehn Umweltkatastrophen, ein Auszug – Das Passafest (2. Mose/Exodus 12) »Let my people go« ist ein Gospelklassiker geworden, weil die schwarzen Sklaven der USA den biblischen Machtkampf zwischen Mose und Pharao auf sich bezogen: Je dickköpfiger der ägyptische Despot den Unterdrückten die Freiheit verweigerte, umso schlimmer schlug die Natur zu: Wasser wurde blutrot; Frösche, Mücken, Ungeziefer, Tierseuche, Pest, Hagel, Heuschrecken und Dunkelheit kamen als sprichwörtliche »Plagen« über sein Volk. Bis plötzlich »alle Erstgeburt« tot in den Kinderbetten lag.

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  • 13.06.2021
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    04:02
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    025 | Ausgerechnet ich?!

    Unmöglicher Auftrag, unmöglicher Name – Der Name Gottes (2. Mose/Exodus 3) Wenn Gott weder blind noch taub ist, ist er dann zynisch? Die Auskunft »Ich habe das Elend gesehen«, klingt ja ganz tröstlich, provoziert aber doch die Rückfrage: »Warum erst jetzt?!« Wo warst du, als das Babymorden unter hebräischen Neugeborenen in Ägypten begann? Als man für wahnwitzige Monumentalbauten den Erschöpfungstod der Zwangsarbeiter bereits einkalkulierte?

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  • 11.06.2021
    3 MB
    03:43
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    024 | Da ist was im Busch …

    … das zieht einem die Schuhe aus – Der brennende Dornbusch (2. Mose/Exodus 3) Ist der königlich Ausgebildete fürs Schafehüten nicht völlig überqualifiziert? Statt die Herde in Sicherheit zu bringen vor einem Flächenbrand, kommt Mose neugierig näher und hört – seinen Namen! Es war ihm jahrelang gelungen, ein Nobody im Nirgendwo zu bleiben – jetzt wird er gefunden. Mitten im Alltag. Er hat Gott weder herbeigebetet noch heranmeditiert, hat mit keinen spirituellen Ritualen eine religiöse Offenheit oder Erwartungshaltung erzeugt. »Stehenbleiben! Schuhe aus!«, ruft Gott.

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  • 09.06.2021
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    03:54
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    023 | Dieser undankbare Mistkerl

    Wem die Hand ausrutscht … – Moses Mord (2. Mose/Exodus 2) Der Junge sucht seine Wurzeln. Viele Adoptivkinder ab der Pubertät tun das. Das behütete Söhnchen taucht ein ins gewalttätige Milieu auf den Baustellen, und es passiert die biografische Katastrophe: Seine Empörung und Selbstüberschätzung explodieren zu einer Bluttat, die den Gegner das physische Leben kostet, Mose selbst aber sein soziales Leben kosten wird.

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  • 07.06.2021
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    04:24
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    022 | Die Angst im Nacken …

    … und die Rettung im Namen – Moses Geburt (2. Mose/Exodus 2)Eine rührende Szene, wirklich. Allerdings bugsiert sich Ihro königliche Hoheit die Prinzessin damit in einen Loyalitätskonflikt: Von Amts wegen müsste sie dem Korb einen Schubs Richtung Strömung geben. »Alle männlichen Neugeborenen der Einwanderer sind zu töten!« lautet das Regierungsdekret. Die Krokodile erledigen so was. Aber: Ihre individuelle Empathie siegt über die kollektive Staatsräson. So wie heute bei den humanitären Seenotrettern im Mittelmeer. Eine nachhaltig politische Lösung für alle Flüchtenden haben die nicht, aber »man lässt doch niemanden ertrinken!«

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  • 06.06.2021
    4 MB
    04:17
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    021 | Vergebliche Versklavung

    Darf man lügen, um zu leben? – Die Israeliten als Sklaven in Ägypten (2. Mose/Exodus 1) Es beginnt mit der Angst vor Überfremdung. Im antiken Ägypten vermehren sich die Nachfahren von Wirtschaftsflüchtlingen einfach zu rasant. Finanzminister und Vize-Pharao Josef hatte von der Dürrekatastrophe in der Heimat der Israeliten gehört, sie als seine Brüder erkannt, sie aus humanitären Gründen in sein Wohlstandsland reingelassen und je nach Bildung und volkswirtschaftlichem Nutzen eingesetzt. Eine rundum gelungene Integrationspolitik, könnte man sagen. Trotzdem fragen die Einheimischen: Wie viele kommen da noch? Lauter junge Männer, meine Güte, ist das nicht ein Sicherheitsrisiko? Ähnlichkeiten mit den Ängsten einiger Deutscher im 21. Jahrhundert sind rein zufällig …

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  • 04.06.2021
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    04:43
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    020 | Herzzerreißend großes Kino

    »Ich bin’s.« Das ändert alles – Josef gibt sich zu erkennen (1. Mose/Genesis 45) Um die Dramatik dieser Szene mitzufühlen, müssen Sie die 1. Mose/Genesis 42 bis 44 gelesen haben. Die Hungerleider kauften Getreide beim ägyptischen Wohltäter Josef. Der bezichtigte sie der Spionage, forderte den jüngsten Bruder Benjamin als Geisel, schob ihm einen Silberbecher ins Gepäck, ließ ihn als Dieb überführen, sein Bruder Juda bot sich als Ersatzgeisel an – bis Josefs Staumauer der Gefühle bricht und eine Tränenflut das Ränkespiel beendet: »Ich bin’s, euer Beinah-Mordopfer aus dem Brunnen!«

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  • 02.06.2021
    4 MB
    04:15
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    019 | Aus dem Knast in den Palast

    Traumhafte Volkswirtschaftslehre – Josefs Aufstieg (1. Mose/Genesis 41) Josef interpretiert den Traum eines anderen fürsorglich für andere, und das bringt ihm Zukunft! Josef ist sich sicher, Gottes Willen zu verkünden. Der Pharao ist sich sicher, dass »Gottes Geist in diesem Mann ist«. Wir heute sind skeptisch, wenn »Träumer« so was von sich behaupten. Zu viele Sektierer und Scharlatane unterwegs, gerade in frommen Kreisen. Aber: Die Zukunft entscheidet. Erst im Nachhinein lassen sich weise Visionen von wirren Illusionen unterscheiden.

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  • 31.05.2021
    4 MB
    04:34
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    018 | Hashtag »Me too« mal andersrum

    Keusches Ende einer kurzen Karriere – Josef bei Potifar (1. Mose/Genesis 39) Die Weltliteratur ist voll davon: Nichts ist so rachedurstig wie verschmähte Liebe. Stalking-Opfer heutzutage wissen das. Die gekränkte Frau Potifar reißt Josef das Hemd von den Schultern, schreit um Hilfe, bezichtigt ihn der versuchten Vergewaltigung, und Josef kann von Glück sagen, dass er »nur« im Knast und nicht am Galgen endet.

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  • 30.05.2021
    4 MB
    04:24
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    017 | Üble Familienbande

    Bruchstellen zwischen Brüdern – Josef und seine Brüder (1. Mose/Genesis 37) Josef wird von seinem Vater verhätschelt, »weil er ihn im hohen Alter bekommen hatte«. Positiv sagen wir heute: Alte Väter sind gelassener. Negativ: Der Sugardaddy verwöhnt das Kind. Josef prahlt mit der Bevorzugung und seiner Überlegenheit, der eitle Idiot, sodass seine Brüder ihn erst beneiden, dann hassen und ihn schließlich töten wollen.

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  • 28.05.2021
    3 MB
    03:56
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    016 | Verzicht auf Rache …

    … und der Schuldige schaut Gott ins Gesicht – Versöhnung mit Esau (1. Mose/Genesis 33) Esau, der ehemals Betrogene, verzichtet auf Bestechung und vergibt dem Täter! Statt eines Gemetzels von 400 Freischärlern an Kindern und Frauen gibt es eine Versöhnungsszene. Vorbereitet von kulturtypischen Ehrbezeugungen und auch nicht melodramatisch emotional, sondern knapp und sachlich, aber: Versöhnung statt Rache. Jakob sagt zu seinem herzensgewendeten Bruder: »Ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht.«

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  • 26.05.2021
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    04:52
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    015 | Die falsche Braut …

    … und ein betrogener Romantiker – Jakob und Rahel (1. Mose/Genesis 29) Denken Sie sich bitte Ihr Monatsgehalt brutto. Mal zwölf. Das Ergebnis mal sieben. Und hinter diesen Betrag schreiben Sie jetzt »nicht kriegen!« Na? – Jakob, ein Sklave seiner Vergangenheit und seiner Liebe zu Rahel: Er wird sieben Jahre unentgeltlich schuften. So viel zur Romantik. Als er Rahel endlich heiraten darf, schiebt ihm Onkel Laban in der Hochzeitsnacht seine ältere Tochter Lea unter. Buchstäblich. Wie kann denn so was …?! War Jakob sternhagelblau? Oder Lea auch beim Sex vollverschleiert? Oder schnappte die Falle der Konvention zu, als nun mal Lea und nicht Rahel im Zelt lag?

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  • 24.05.2021
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    03:49
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    014 | Brauchen Engel eine Leiter?

    Komischer Traum – Jakob und die Himmelsleiter (1. Mose/Genesis 28) Jakob ist zu Hause ausgezogen, aber nirgends angekommen. Ist ein erwachsenes Kind, aber noch kein Erwachsener. Hat allerlei Wünsche, aber kein konkretes Ziel. Da sagt Gott zu Jakob: »Wo du jetzt bist, darfst du ruhig sein. Dieser Raum gehört dir. Du hast eine große Zukunft. Ich will dich behüten, wo du hinziehst. Ich verlasse dich nicht, verlass’ dich drauf.«

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  • 23.05.2021
    5 MB
    05:27
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    013 | Mutter zieht die Strippen …

    … zum tragischen Irrtum – Jakobs Betrug (1. Mose/Genesis 26–27) Mama kann die Partnerinnen ihres Ältesten nicht ausstehen. Wenn der zweite Sohn nun auch »eine von denen da nimmt«, schnaubt sie, »was soll mir dann das Leben?!« Sie will ihre eigene Lebensqualität sichern und pfuscht schon mal vorsorglich in Jakobs Zukunft hinein: Sie kocht Lamm Royal, verkleidet ihren verhätschelten Jüngsten als seinen älteren Bruder Esau, schickt ihn als Luxusaltenpfleger ans Bett ihres halblinden Mannes und – Jakob lügt wie befohlen seinen Vater an. Er sei Esau, der Jäger, und habe – erstaunlich fix – diesen leckeren Rehrücken herbeigezaubert. Sinnestäuschung eines Behinderten zum Zwecke der Erbschleicherei. Moralisch eine Riesensauerei.

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  • 21.05.2021
    4 MB
    04:19
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    012 | Was für ein Sadist!

    Wer braucht dieses Opfer? – Die Opferung Isaaks (1. Mose/Genesis 22) »Dieser Wahnsinnige, der von einem Vater verlangt, sein Kind zu schlachten, kann mir gestohlen bleiben!«, schrieb Atheist Richard Dawkins 2007. »Braucht ein allwissender Gott sadistische Spielchen, um Abrahams Gehorsam zu prüfen?«, fragte Theologe Sören Kierkegaard 1850. »Dass doch nur ein Schaf geschlachtet wird, macht die Sache ja nicht besser: ›April, April, war nur ein Test.‹ Das ist barbarisch«, befand Philosoph Immanuel Kant 1794.

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  • 19.05.2021
    3 MB
    03:40
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    011 | Dreh’ dich nicht um …

    … nach Sodom und Gomorra – Sodom und Gomorra (1. Mose/Genesis 19) Da, wo heute das – äußerst salzhaltige – »Tote Meer« schwappt und manche Felsennadel aussieht wie eine zur Säule versteinerte Frau, gingen Sodom und Gomorra in einem Inferno unter. Wie es ist, wenn »Feuer und Schwefel regnen«, können alle beschreiben, die den 15. Februar 1945 in Dresden überlebt haben. Und dass man nicht in einen Atomblitz schauen soll, weiß man seit Hiroshima am 6. August 1945. Woher aber die Eile, mit der die zwei Engel Lot und seine Familie zur Flucht treiben? Läuft da ein Countdown, den auch sie nicht stoppen können?

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  • 17.05.2021
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    04:41
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    010 | Sie lacht, sie lügt …

    Wer hätte das gedacht! – Isaak (1. Mose/Genesis 18 und 21) Mit der Verheißung Gottes, Abraham werde Stammvater eines »großen Volkes« werden war’s wohl nix: Er und seine kinderlose Sara sind jenseits jeglicher sexuellen Funktionsfähigkeit, da besuchen drei Männer die steinalten Leutchen, bekommen orientalisch üppig zu essen und sagen beim Nachtisch: Sara wird ein Kind bekommen! Kein guter Witz. Sara muss bitter auflachen, als sie das durch die Zeltwand hört. Als Sara darauf angesprochen wird und sofort leugnet, sagen die drei Gäste, wer sie sind: »Ist denn für den Herrn irgendetwas unmöglich?« Ausgerechnet im Moment einer tiefen Verletzung, als der Finger in die seelische Wunde fährt, »offenbart« sich Gott. Berührt den Schmerz und zeigt, wer da in Wirklichkeit zu Gast ist.

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  • 16.05.2021
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    04:39
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    009 | Wessen Kind ist das nun?

    Eine Sklavin gewinnt Ansehen – Ismael (1. Mose/Genesis 16) Kinderkriegen und Sicherung der Erbfolge sind für Nomaden so überlebenswichtig, dass die unfruchtbare Sara ihrem Mann bedenkenlos die Sklavin Hagar als eine Art »Leihmutter« unterschiebt. Alle arabischen Völker – das sind im 21. Jahrhundert rund 200 Mio Menschen! – betrachten den erstgeborenen Sohn Abrahams als ihren Stammvater.

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  • 14.05.2021
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    03:34
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    008 | Blindlings irgendwohin?

    Abraham und das Ur-Vertrauen – Die Berufung Abrahams (1. Mose/Genesis 12) Warum also sollte Abraham tun, was ihm eine (noch unbekannte?) Stimme sagt: »Brich auf, zieh’ weg!« Wohin genau? »Das zeig’ ich dir noch.« Aber Abraham macht’s! Mit Frau und Neffe, mit Sack und Pack, mit seinen Viehherden und allen Angestellten. Einzig auf Gottes Zusage hin, gesegnet zu sein und ein Segen zu werden für alle?

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  • 12.05.2021
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    03:53
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    007 | Die Blabla-Bauruine

    Hoch hinaus und nichts erreicht – Der Turmbau zu Babel (1. Mose/Genesis 11) Von 1200 bis 600 vor Christus werkelten Sumerer, Assyrer und Babylonier im Südirak an einem »Zikkurat«, einem Turm mit Tempel drauf für ihren Gott Marduk, und ernteten 18 Generationen lang Spott für die Bauruine. Als die nach Babylonien verschleppten jüdischen Exilanten mit einer Erzählung zu erklären versuchen, warum es so viele Sprachen gibt, da hat dieser Turm gar keinen Tempel obendrauf, bewacht offenbar als Wehrturm eine Stadt, und Gott zerstört weder den Turm noch die Stadt!

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  • 10.05.2021
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    03:30
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    006 | Einen Bund stiften mit Buntstiften

    Ein Logo für die Ewigkeit – Der Regenbogen (1. Mose/Genesis 8–9 ) Wenn ein Machthaber plötzlich sagt »meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt«, dann ist das ein Friedensschluss. Ein Vertrag, der den Krieg gegen die Menschen und den der Menschen gegen die Natur ein für alle Mal beendet. Diesen Bund schließt Gott auch mit »allem lebendigen Getier« und »mit der Erde.«

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  • 09.05.2021
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    03:44
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    005 | Vor uns die Sintflut

    Zerstörer und Retter zugleich? – Die Arche Noah (1. Mose/Genesis 6 )Von todbringenden Flutkatastrophen erzählen seit der frühen Steinzeit Funde und Texte aus dem Irak, aus Griechenland, China, Australien und der Südsee. Auffällig an der biblischen Version ist: Worin genau die »Bosheit« der Ertrunkenen bestand, wird gar nicht beschrieben. Stattdessen gibt’s ein skandalöses Gottesbild: Gott bereut es, die Menschen geschaffen zu haben? Er beschließt die Totalvernichtung der Welt, sorgt sich dann aber detailliert um das Überleben von Mensch und Tier?

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  • 07.05.2021
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    04:56
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    004 | Mord aus Eifersucht

    Trotzdem weiterleben dürfen – Kain und Abel (1. Mose/Genesis 4)Waren in der Frühzeit die Viehzüchter erfolgreicher als die Pflanzer? Biblisch erzählt: Mochte Gott das Grillfleisch des Abel lieber als das Obst des Kain? Dass der gekränkt ist und neidisch wird auf seinen Bruder, versteht man gut. Gekränktsein, Eifersucht und Neid lassen sich »beherrschen«. Aber diese Selbstbeherrschung verliert Kain. Und ermordet seinen Bruder.

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  • 05.05.2021
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    04:13
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    003 | Kein Wort vom Apfel …

    … aber von falschen Versprechen – Der Sündenfall (1. Mose/Genesis 3)Auch im Paradies gibt es das Böse. Warum und woher? Kein Wort dazu. Schade. – Du bist mit Wahlfreiheit ausgestattet, und trägst damit Verantwortung für deine Entscheidungen, und die können tödliche Konsequenzen haben. Aber nicht alles tun zu dürfen, was man doch tun könnte, ist doch bloß die Bevormundung eines moralinsäuerlichen Gottes, oder?

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  • 03.05.2021
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    03:31
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    002 | Als Gott den Mann schuf …

    … übte sie erst? – Adam und Eva (1. Mose/Genesis 2)Wie viele Jahrhunderte lang wurde – und wie oft wird heute noch – dieser Text als Begründung benutzt, um Frauen als nach- und untergeordnet herabzusetzen! Dabei steht im Kapitel vorher, Gott sei ebenso weiblich wie männlich und habe Mann und Frau »nach seinem Bilde« geschaffen (1. Mose / Genesis 1,26-27). Diese Gottebenbildlichkeit aller (!) Menschen verbietet jeglichen Sexismus oder Rassismus.

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  • 03.05.2021
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    03:15
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    001 | Aller Anfang ist...

    Ein Wort schafft Wirklichkeit – Die Schöpfung der Welt (1. Mose/Genesis 1–2)»Am Anfang« – da denken wir an einen chronologischen Beginn und fragen »wann und wie?« Doch statt einer Datierung mit Chronologie gibt’s eine Botschaft: Gott ist der Grund, warum es die Welt gibt! Gottes Reden lässt Leben entstehen. Alles beginnt, wenn aus Geist Materie wird, aus einer Idee eine physische Wirklichkeit.

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