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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

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  • 30.05.2022
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    24:08
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    leben teilen! Eindrücke vom 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart

    Nach fast zweieinhalb Jahren Pandemie gab es in der vergangenen Woche erstmals wieder ein großes Treffen zehntausender Christinnen und Christen: der 102. Deutsche Katholikentag in Stuttgart. Die Gottesdienste, Vorträge, Diskussionsrunden und Musikveranstaltungen standen unter dem Motto „leben teilen“.In hr2-Kultur Camino beleuchten die hr-Kirchenredakteure Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse die wichtigsten Wortmeldungen beim Stuttgarter Katholikentag und ordnen die erkennbaren Trends ein.

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  • 25.05.2022
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    25:08
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    Ey Gott, warum lässt du uns so hängen? Udo Lindenberg und der Glaube

    Panikrocker Udo Lindenberg verkörpert auf eine coole Weise Werte wie Hoffnung, Friedenssehnsucht und Toleranz. In vielen seiner Lieder geht es um Selbstfindung und Liebe, um den Umgang mit Lebenskrisen und mit dem Tod. Für seine Texte und Bilder greift er gerne in die Schatzkiste der Bibel. Neben teils drastischer Kirchenkritik weiß Lindenberg, dass der Glaube ein gutes Fundament sein kann für das, was unsere bunte Weltgemeinschaft zusammenhält. - Uwe Birnstein hat für Camino in hr2 kultur mit Udo Lindenberg gesprochen.

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  • 20.05.2022
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    24:12
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    Unterm grünen Halbmond füllen sich die Kirchen - Christen in Marokko

    In Marokkos Kirchen saßen jahrzehntelang nur wenige gläubige Christen - meist ältere, eingewandert aus Europa. Doch seitdem immer mehr christliche Afrikanerinnen und Afrikaner zuziehen, ändert sich dieses Bild. Die Kirchenbänke füllen sich. Die Migration verändert die Atmosphäre der Gottesdienste und auch die marokkanische Gesellschaft. Christliche Bräuche werden sichtbarer im Alltag. „Unterm grünen Halbmond füllen sich die Kirchen“. Ein Beitrag von Dunja Sadaqi über Christen in Marokko.

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  • 13.05.2022
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    25:21
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    Die gute Seele an deiner Seite - Immer mehr Menschen brauchen profesionelle Hife im Alltag

    Rund 1,3 Millionen Menschen werden in Deutschland gesetzlich betreut. Sie sollen ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Aufgrund körperlicher oder psychischer Erkrankungen schaffen sie es oft nicht, ihre rechtlichen und finanziellen Dinge allein zu regeln. Deshalb hat ihnen das Amtsgericht eine gesetzliche Betreuung zur Seite gestellt. - „Immer mehr Menschen brauchen professionelle Unterstützung im Alltag“ In der Reihe „Camino - Religionen auf dem Weg“ berichtet Andreas Boueke über „die gute Seele an der Seite“, die gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuer.

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  • 06.05.2022
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    25:41
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    Putins heiliger Krieg? Die Kirchen im Ukraine-Konflikt

    Zehneinhalb Wochen dauert der Krieg in der Ukraine, ein Kriegsende, ein Waffenstillstand, geschweige denn ein Friede ist nicht absehbar. Die von Präsident Putin so genannte Spezialoperation hat tausende Opfer auf beiden Seiten gefordert, sinnloses Leid und unermessliche Zerstörung gebracht. Umso mehr erstaunt es, dass das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I. diesem Krieg in Predigten und Stellungnahmen seinen Segen gibt. Diese religiöse Rechtfertigung des Krieges hat zu großen Verwerfungen innerhalb der Orthodoxie und auch der Weltchristenheit geführt. In hr2-Camino „Nachgefragt“ sprechen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit der Osteuropa-Expertin Regina Elsner. Die katholische Theologin arbeitet beim Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin.

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  • 29.04.2022
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    25:17
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    Schnelle Hände, frühes Ende - Frugalisten träumen vom vorzeitigen Ausstieg aus dem Job

    Menschen, die dem Frugalismus-Trend nacheifern, träumen in erster Linie von finanzieller Unabhängigkeit. Das Ziel: Mit Ende 30 oder Mitte 40 den Job zu kündigen und von dem Geld zu leben, dass sie vorher zur Seite gelegt haben, um sich vom „Joch der Arbeit“ zu befreien. Dafür verzichten sie auf viele Dinge, die für die meisten anderen selbstverständlich sind. Heute suchen vor allem junge Menschen immer öfter nach der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit. Doch ist der Job wirklich nur ein Hamsterrad? Oder hat der Druck in einer kapitalistisch geprägten Wirtschaft mit Erscheinungen wie dem massenhaften Burnout dazu geführt, dass „Arbeit“ insgesamt in Verruf geraten ist? „Schnelle Hände, frühes Ende - Frugalisten träumen vom vorzeitigen Ausstieg aus dem Job“ Michael Hollenbach hat sich für Camino in hr2 kultur mit diesem Thema auseinandergesetzt.

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  • 13.04.2022
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    25:53
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    Wer ist jüdisch? Über eine alte Frage und neue Kontroverse

    Wer ist jüdisch? Eine Frage, die so alt ist wie das Judentum selbst. Traditionell gilt eine klare Antwort: Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat. Aber was, wenn nur der Vater jüdisch ist? Vor allem die junge jüdische Generation stellt heute an die jüdische Gemeinschaft, an die eigenen Familien aber auch an die Gesellschaft neue Fragen. Das gilt besonders für die Generation der jüdischen Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Sie ist auf der Suche nach einer eigenen Identität. Was macht das Jüdisch-Sein in Deutschland heute aus? „Wer ist jüdisch?“ Die aktuellen Kontroversen rund um diese alte Frage beschreibt Carsten Dippel in der folgenden Sendung.

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  • 13.04.2022
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    25:37
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    Pontius Pilatus - Der Richter, der den Prozess verliert

    Pontius Pilatus - eine legendenumwobene Randfigur der Passionsgesichte - ist wohl eher eine Symbolfigur für Entscheidungsschwäche. Wer war der Mann, der Jesus kreuzigen ließ? Henker oder Heiliger? Feigling oder Machtmensch. Alle historischen Quellen, auch die biblischen, färben Pilatus für ihre Absichten ein: Als Schwächling, als Schurke und als Bewunderer Jesu?„Pontius Pilatus - Der Richter, der den Prozess verliert“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur dazu eine Sendung von Andreas Malessa.

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  • 13.04.2022
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    24:44
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    Auferstehung - mitten im Leben. Wenn Menschen dem Tode entronnen sind

    Sie feiern zwei Mal im Jahr Geburtstag: Menschen, die einen Unfall, eine Krankheit oder Operation knapp überlebt haben, sehen in ihrer Rettung den Beginn eines zweiten, oft bewussteren Lebens. Viele versuchen nach diesem Einschnitt allem, was sie tun, mehr Sinn zu geben. Die meisten sagen, sie hätten vor dem Tod nun weniger Angst als vor diesem Einschnitt in ihr Leben. Sie haben eine Art von Auferstehung erlebt. Auferstehung mitten im Leben - Hören Sie in der Reihe Camino in hr2 kultur zum Ostersonntag eine Sendung von Irene Dänzer-Vanotti über Menschen, die dem Tode entronnen sind.

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  • 08.04.2022
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    24:39
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    Sex, Macht, Gier und Vaterunser - Führt Gott in Versuchung?

    „Und führe uns nicht in Versuchung”, beten Millionen Christen auf der ganzen Welt Tag für Tag. Litaneiartig wiederholen sie im „Vaterunser“ eine schwer verstehbare Vorstellung: Dass nämlich Gott die Menschen sündhaften Verlockungen aussetzt, in denen sie ihre Standhaftigkeit unter Beweis stellen müssen. Benutzt Gott die Menschen als Spielbälle? Schenkt er ihnen einerseits Glaubensstärke und Willenskraft, um sie sogleich auf die harte Probe zu stellen? „Sex, Macht, Gier und Vaterunser“ - Uwe Birnstein fragt in der Reihe Camino in hr2 kultur danach, was eigentlich mit „Versuchung“ gemeint ist und welche Rolle Gott dabei spielt.

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  • 01.04.2022
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    25:24
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    Alle Menschen sind gleich: Die Bahai – Eine Religion der Gleichheit

    Ob Katholizismus, Judentum oder Islam-die meisten Religionen sind uralt. Anders die Bahai-Religion, die mit knapp 160 Jahren sehr jung ist. Ihrem Gründer Baha’ullah verkündete angeblich im Gefängnis eine Stimme, dass er der Verheißene sei, den frühere Religionen angekündigt hätten. Er bringe ihnen eine neue Lehre für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen. Und so glauben die Bahai, dass alle Menschen der Welt mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und Aussehen sich zusammenschließen, friedlich miteinander leben und die Schöpfung bewahren können.

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  • 25.03.2022
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    25:10
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    Umzug mit gemischten Gefühlen – Was Menschen ihr Zuhause bedeutet

    Wer heutzutage eine bezahlbare Wohnung hat, wird sie nicht einfach aufgeben. Doch manchmal geht es nicht anders. Aber eine neue Wohnung zu finden, ist nicht nur schwer - selbst wenn sie schöner, größer oder günstiger ist, geht es immer auch ans Eingemachte: Was bedeuten mir mein Zuhause, meine Nachbarn, die vertraute Umgebung? Wird die neue, fremde Wohnung sich irgendwann auch wie Heimat anfühlen? „Umzug mit gemischten Gefühlen - Was Menschen ihr Zuhause bedeutet“.

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  • 18.03.2022
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    25:32
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    Baklava und Blasentee - Kultur und religionssensible Pflege

    Selbstbestimmt, in der vertrauten Umgebung und liebevoll umsorgt von der Familie - so stellen sich wohl die meisten Menschen ihren Lebensabend vor. Das ist eine große Herausforderung für die Altenpflege. Denn auch immer mehr Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte brauchen professionelle Unterstützung. Bisher gibt es jedoch nicht genügend ambulante Angebote und stationäre Einrichtungen, die individuelle Werte, kulturelle und religiöse Bedürfnisse entsprechend berücksichtigen. Ita Neuhaus hat sich für Camino in hr2 kultur mit dem Thema der kultur- und religionssensiblen Pflege beschäftigt.

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  • 11.03.2022
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    24:51
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    Entdecke das Göttliche in dir - Life Coaches versprechen Selbstoptimierung

    Seit Jahren boomen die Angebote von Life Coaches und spirituellen Lehrerinnen und Lehrern. „Die Kraft, glücklich zu werden, liegt in dir selbst, entdecke deine eigene Spiritualität und deine Schöpferkraft“ sind ihre Botschaften. Vom "Lower Self", einer Opferhaltung, soll man sich zur "besten Version von sich selbst" entwickeln. Hunderttausende vor allem junger Menschen folgen den Coaches, die oft mit einem religiösen Habitus auftreten. Michael Hollenbach ist für Camino in hr2 kultur der Frage nachgegangen, was die Angebote dieser Life Coaches so attraktiv macht.

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  • 04.03.2022
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    25:46
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    Christen für Wahrheit und Frieden - Versöhnungsarbeit in Kolumbien

    Seit dem Friedensvertrag Ende 2016 zwischen der kolumbianischen Regierung und der marxistisch orientierten FARC-Guerilla ist es in Kolumbien ruhiger geworden. Bis zum wirklichen Frieden ist es aber ein langer Weg. Ein Weg, den der katholische Priester und Menschenrechtsaktivist Henry Ramirez Soler seit Jahren geht. Er war lange in El Castillo Dorfpfarrer. Heute lebt er als UNO-Menschenrechtsspezialist in New York und veranstaltet regelmäßig Pilgermärsche in seiner Heimat. Vor allem für die Städter, damit sie die Geschichten der Dorfbewohner erfahren. Geschichten von Massakern und Stigmatisierungen, die lange Zeit niemand hören wollte.„Christen für Wahrheit und Frieden - Versöhnungsarbeit in Kolumbien“ - hören Sie in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Christine Siebert.

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  • 25.02.2022
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    25:18
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    Und Gott lachte - Humor im Christentum

    Das Christentum ist mit Humor gespickt, Gott lacht, sagt die Bibel. Die Propheten waren große Satiriker, Jesus predigte mit humorvollen Pointen, der Apostel Paulus schrieb derbe Vergleiche in seinen Briefen. Und der Humor von Martin Luther ist legendär. Die schönsten Pleiten, Pech und Pannen gibt es dort, wo das Heilige und das allzu Menschliche dicht nebeneinanderstehen: in der Kirche. Man muss nur genau hinhören. „Und Gott lachte - Humor im Christentum“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur Andreas Malessa mit einem literarisch-musikalischen Bummel durch Witz und Spott aus zweitausend Jahren Christentum.

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  • 18.02.2022
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    24:42
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit Julia Knop, Professorin für Dogmatik an der Universität Erfurt

    Priester sollen heiraten dürfen, Frauen Priesterinnen werden und Homosexualität soll keine Sünde mehr sein. Der Synodale Weg macht Schlagzeilen. Aber was wird am Ende umsetzbar sein? Vor zwei Wochen endete in Frankfurt die 3. Vollversammlung des sogenannten “Synodalen Wegs”. Ein Dialogprozess von Bischöfen und Laien zur Reform der Katholischen Kirche in Deutschland. Julia Knop ist Professorin für Dogmatik an der Universität Erfurt und eine der "starken Frauen" der Synodalversammlung. Sie hat den Text mitverfasst, der eine neue Machtordnung in der Kirche fordert. Macht soll begrenzt sein, kontrolliert werden und rechenschaftspflichtig sein. Aber ist das dahinterstehende Kirchenbild eigentlich noch "katholisch"? Gibt es den Spielraum für Reformen überhaupt, den der Synodale Weg anstrebt? Hören Sie “Nachgefragt” - Das “aktuelle Gespräch” in hr2-Kultur-Camino. Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister befragen Professorin Julia Knop.

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  • 11.02.2022
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    25:42
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    Jiddisch lebt - Eine alte Sprache in der Gegenwart

    Jiddisch, die fast tausend Jahre alte jüdische Sprache, wird auch heute noch in streng religiösen Familien im Alltag gesprochen, etwa in Jerusalem, New York oder Antwerpen. Jiddisch ist auch die "Mamesloshn", die Muttersprache der Stuttgarter Künstlerin Mina Gampel, die Szenen aus dem osteuropäischen Shtetl malt. Und in deutschen Großstädten zelebrieren junge säkulare Jüdinnen und Juden die Sprache ihrer Vorfahren als Lebensgefühl. Ob orthodox oder säkular, jung oder alt: Für alle ist Jiddisch mehr als ein Verständigungsmittel. Mit der Sprache knüpfen sie an Vergangenes an und schaffen sich Identität und Heimat.

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  • 04.02.2022
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    25:14
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    Vernarbte Kinderseelen. Wie Misshandlung fürs Leben prägt

    Nicht nur zu Pandemie-Zeiten laufen Kinder Gefahr, misshandelt, beschimpft oder vernachlässigt zu werden: Und meistens stammen ja die Täterinnen und Täter aus dem engeren Familienkreis: Menschen, auf deren Liebe und Fürsorge die Kinder angewiesen sind. In seinem jüngsten Buch "Wut" verarbeitet der Journalist Harald Martenstein die Gewalt, die er als Kind von seiner Mutter erfahren hat. Erst mit Mitte 60 hat er sich an das Thema herangetraut, das sein ganzes Leben schon in ihm gärt. Und er ist mit seinen Erfahrungen durchaus nicht allein. Matthias Bertsch hat sich für Camino in hr2 kultur mit den traumatischen Kindheitserlebnissen des Journalisten beschäftigt.

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  • 28.01.2022
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    22:47
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    Gegen den Trend katholisch. Warum Menschen wieder in die Kirche eintreten

    Jahr für Jahr verlieren die beiden großen Kirchen in Deutschland Hunderttausende Mitglieder durch Kirchenaustritt. In den vergangenen beiden Jahren waren es besonders viele, auch aufgrund der zahlreich bekannt gewordenen Missbrauchs-Skandale. Die katholische Kirche ringt zwar um neues Vertrauen und innere Erneuerung, aber der dafür einberufene „Synodale Weg“ hat bislang kaum zu Ergebnissen geführt. Es ist zu befürchten, dass aufgrund der neu vorgelegten Untersuchung zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche die Austrittszahlen weiter steigen werden. Und trotzdem finden immer wieder auch Menschen in die katholische Kirche zurück - nicht nur, um bei der Kirche arbeiten zu können, sondern aus echter Glaubensüberzeugung. „Gegen den Trend katholisch“ - Simon Berninger berichtet von Menschen, die wieder in die Kirche eintreten.

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  • 21.01.2022
    0 MB
    25:13
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    Stimme der Überlebenden - Christoph Heubner begleitet Holocaust-Überlebende

    Der Schriftsteller Christoph Heubner wuchs als Sohn eines Pfarrers in verschiedenen hessischen Dörfern auf. Er verweigerte den Kriegsdienst und besuchte in den 1970er Jahren zum ersten Mal das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz. Im Rahmen der „Aktion Sühnezeichen“ baute er dann mit Überlebenden des Konzentrationslagers die Internationale Jugendbegegnungsstätte nahe der Gedenkstätte auf. Er begleitet Menschen aus ganz Europa, die dem Holocaust entkommen waren und lernt von ihnen. Als Schriftsteller erzählt er davon, was Menschen die Kraft gibt, zu überleben und mit den schlimmen Erinnerungen weiterzuleben. „Stimme der Überlebenden - Der Schriftsteller Christoph Heubner begleitet Holocaust-Überlende“ Hören Sie in Camino in hr2 kultur eine Sendung von Irene Dänzer-Vanotti.

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  • 14.01.2022
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    24:51
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    Casas del Migrante - Überlebensanker für lateinamerikanische Flüchtlinge

    In ihrer „Agenda 2030“ haben die Vereinten Nationen das Ziel formuliert, den Hunger weltweit zu besiegen. Aber angesichts der Auswirkungen der Pandemie und des Klimawandels besteht wenig Hoffnung auf Erfolg. In Guatemala zerstören die steigenden Temperaturen in einstmals fruchtbaren Kaffeeanbaugebieten die Ernten. Auf der Flucht vor Hunger und Perspektivlosigkeit setzen immer mehr Migrantinnen und Migranten ihr Leben aufs Spiel. Trotz des Virus und der gefährlichen Reise durch Mexiko ziehen sie los in Richtung USA, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.„Casas del Migrante - Überlebensanker für lateinamerikanische Flüchtlinge“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Andreas Boueke.

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  • 07.01.2022
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    24:33
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    Ach, du liebe Zeit - Die natürlichen Rhythmen im Leben wiederentdecken

    Der Mensch ist ein rhythmisches Wesen. Das wussten die Menschen der vormodernen Zeit und lebten mit den Wiederholungen der Natur. Im Zeitalter von Internet und Smartphone gibt es kaum noch Rhythmus. Vor lauter Zeitdruck und Stress bleiben die eigenen rhythmischen Bedürfnisse viel zu oft auf der Strecke. Ein Lebensmuster, das krank machen kann. Zeitberater und moderne Herzforscher halten ein bewusstes Zurückerobern der natürlichen Rhythmen für möglich. „Ach, du liebe Zeit - Die natürlichen Rhythmen im Leben wiederentdecken“. Hören Sie dazu in Camino in hr2 kultur eine Sendung von Lisa Laurenz.

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  • 30.12.2021
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    25:57
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    Aufgehoben in der Stille - Von der Suche nach spirituellen Ruheräumen

    In der heutigen Zeit führen Reizüberflutung, Schnelllebigkeit, und Zeitknappheit oft zu Stressbelastungen. Und mit der Hektik wächst der Wunsch nach Ruhe. Die naheliegendste Lösung jedoch hilft oft nicht weiter: Denn mit abrupter Verringerung der Lautstärke spüren viele, wie die innere Unruhe wächst. Auch Wellnesswochenenden, Achtsamkeitstrainings und diverse Techniken aus dem Bereich der Meditation scheinen keine tiefergehende Ruhe zu vermitteln. „Aufgehoben in der Stille - Von der Suche nach spirituellen Ruheräumen“. Unser Autor Georg Magirius hat sich in Camino in hr2 kultur der Stille genähert, ohne ihr das Geheimnisvolle zu rauben“.

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  • 30.12.2021
    0 MB
    25:06
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    Am Anfang war das A - Erkundungen über einen Buchstaben

    Den Buchstaben A bringen wir gerne mit Anfängen in Verbindung. Nicht nur im lateinischen, sondern auch im hebräischen und arabischen Alphabet steht der Buchstabe A an erster Stelle. Im Neuen Testament, das auf Altgriechisch verfasst wurde, sagt Jesus in der Offenbarung des Johannes über sich: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende". Welche Rolle spielt das A sonst noch in der Bibel? Wie ist dieser Vokal überhaupt entstanden und warum eignet er sich so gut zum Singen? Stefanie Pütz hat für Camino in hr2 kultur Erkundungen über diesen Buchstaben eingezogen.

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  • 23.12.2021
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    24:47
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    Jung, ledig, ohne Herberge - Warum uns die Weihnachtsgeschichte so anrührt

    Die biblische Weihnachtsgeschichte weckt weltweit wohlige Gefühle. Ihre Handlung hat das Zeug zum Bestseller: eine mysteriöse Schwangerschaft und ein sich betrogen fühlender Verlobter; eine beschwerliche Reise nach Bethlehem und eine einsame Geburt im Stall. Worin liegt ihre spirituelle Kraft? Was ist die historische Wahrheit an ihr und was Legende? „Jung, ledig, ohne Herberge“ - Warum uns die Weihnachtsgeschichte so anrührt. Hören Sie dazu in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Uwe Birnstein.

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  • 30.12.2021
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    25:14
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    Neue Engel braucht das Land - Gottes Boten sind nicht sanft und blond

    Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Engel. Für viele scheinen die weißen, hellen und geflügelten Wesen in der Gunst sogar weit vor Maria, Josef und dem Christkind zu liegen. Nach biblischer Tradition handelt es sich bei den Boten Gottes jedoch nicht nur um eine verzaubernde, sondern eine oft gehörig polternde Spezies, denn sie verweist nicht nur auf das Heilige. „Neue Engel braucht das Land - Gottes Boten sind nicht sanft und blond“ Georg Magirius hat für Camino in hr2-kultur unter traumartigen Umständen recherchiert, was der Verkündigungsengel wirklich gedacht hat, als er in der Heiligen Nacht “Friede auf Erden” über das Feld rief.

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  • 10.12.2021
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    26:08
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    Rückzug oder Kreuzzug? Die Zukunft des Christentums. Ein Gespräch mit dem Religionswissenschaftler Michael Blume

    Die Gefahr des Fundamentalismus ist in den vergangenen Jahren eigentlich immer im Blick auf den Islam beschworen worden. Aber es gibt auch im Christentum fundamentalistische Strömungen, die gefährlich sind - für die Kirchen wie für die Gesellschaft. Darauf weist der Religionswissenschaftler Michael Blume in einem neuen Buch hin. Gerade in den zwei zurückliegenden Pandemiejahren sei erkennbar geworden, wie sich christlicher Fundamentalismus verbindet mit Verschwörungsmythen und Antisemitismus.Auch die Digitalisierung fördert das Erstarken fundamentalistischer Kräfte, so die These von Michael Blume. Er ist Antisemitismusbeauftragter der baden-württembergischen Landesregierung.Die hr-Kirchenredakteure haben deshalb nachgefragt: Im aktuellen Gespräch sprechen Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse mit Michael Blume über die Gefahr des Fundamentalismus und die Krise des Christentums.

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  • 03.12.2021
    0 MB
    25:06
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    Austreten ist zu einfach. Nora Bossong, Nora Gomringer und die katholische Kirche

    Intellektuelle Frauen wie die Schriftstellerin Nora Bossong und die Lyrikerin Nora Gomringer bleiben der katholischen Kirche treu, trotz Missbrauchsskandalen und Männer-Domäne. "Ich bleibe in der Kirche, auch wenn es unbequem ist." Das schrieb Nora Bossong, als rund um den Missbrauchs-Skandal im Erzbistum Köln im Frühjahr 2021 Kritiker den Rücktritt des dortigen Kardinals Rainer Woelki forderten. Und auch die Lyrikerin Nora Gomringer, Autorin von "Die Gottesanbieterin", erstaunt viele ihrer Leserinnen und Leser mit ihrem Bekenntnis zur katholischen Kirche. „Austreten ist zu einfach“. Lukas Meyer-Blankenburg hat Nora Bossong und Nora Gomringer gefragt, was sie in der Katholischen Kirche hält.

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  • 26.11.2021
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    25:09
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    Nicht wahr, aber wirksam - Warum wir fromme Legenden lieben

    Legenden wurden nicht nur in früheren Zeiten erzählt. Es gibt auch moderne Legenden, die weit verbreitet und sehr beliebt sind. Zum Beispiel diese: Ein bekannter Satz, der Überlieferung nach angeblich von einem indianischen Häuptling: „Erst wenn der letzte Baum gefällt und das Wasser vergiftet ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann“. Bei umweltbewussten Zeitgenossen als Auto-Aufkleber, Posterspruch oder Grußkarte jahrzehntelang populär. Allerdings: diese „Rede des Häuptling Seattle“ hat nie stattgefunden. Wirksam war sie trotzdem. Und wie ist das bei den vielen „frommen Legenden“? Zum Beispiel der biblischen Weihnachtsgeschichte? „Nicht wahr, aber wirksam“ Für Camino in hr2 kultur ist Andreas Malessa der Frage nachgegangen, wie fromme Legenden entstehen und warum wir sie so sehr lieben.

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  • 19.11.2021
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    25:48
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    Ein schaurig schöner Ort - Der Friedhof als Lebensraum

    Ein Friedhof ist ein Bestattungsort für Verstorbene. Wer dem Tod nicht ins Auge blicken möchte, meidet diesen Ort. Andere Menschen fühlen sich wiederum von Friedhöfen angezogen. Denn sie sind Geschichtsbücher und Erinnerungsstätten, Grünanlagen und Naturschutzräume in einem. Auf Friedhöfen findet man etwas, was zumindest in Großstädten selten geworden ist: Ruhe und intakte Natur. Auch für Tiere und Pflanzen ist er ein geschützter Rückzugsraum. - „Ein schaurig-schöner Ort. Der Friedhof als Lebensraum“. Stefanie Pütz erzählt in Camino in hr2 kultur unter anderem von ihrem Lieblingsfriedhof, den sie fast täglich besucht.

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  • 12.11.2021
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    25:36
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    Lob des Dunkels - Was wir finden, wenn das Licht fehlt

    Das Dunkel ist Hort von Gutem und Bösen und es birgt unvorhersehbare Veränderungen und Möglichkeiten. Maler und Dichter lassen sich von Dämmerung und Mondlicht inspirieren, Wissenschaftler erforschen, wie hell Bürolicht sein darf, damit es die Kreativität nicht stört. Und Manager begeben sich in totale Dunkelheit, um Lösungen für Firmenprobleme zu finden. „Lob des Dunkels - Was wir finden, wenn das Licht fehlt“. Mechthild Müser hat sich für Camino in hr2 kultur mit der Frage auseinandergesetzt, ob Menschen die Nacht brauchen, um neue Ideen entwickeln zu können.

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  • 05.11.2021
    0 MB
    25:59
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    Als die Nazis Bücher raubten - Wie Verlage noch heute von jüdischen Autoren und Verlegern profitieren

    Die deutschsprachige Literatur und das Verlagswesen sind geprägt von jüdischen Autoren und Verlegern. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten waren jüdische Autoren und Herausgeber jedoch unerwünscht, ihre Texte wurden oft "arischen" Verfassern zugeschrieben und die jüdischen Urheber wurden verfolgt. Noch heute profitieren Verlage von jüdischen Autoren und Verlegern und auch wenn das Thema langsam ins Bewusstsein kommt, wird diesem Kapitel deutscher Geschichte rund 80 Jahre nach Kriegsende wenig Bedeutung beigemessen.

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  • 29.10.2021
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    24:27
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    Katholisch - evangelisch: Wenn aus einer Katholikin und einem Katholiken evangelische Geistliche werden

    Je geringer die Zahl der Christen wird, um so mehr verwischt in der Öffentlichkeit die Bedeutung der Konfessionen. Kehrt ein Katholik oder eine Katholikin der Kirche den Rücken und verkündet dann auch noch als Pfarrer oder Pfarrerin den evangelischen Glauben - dann ist das jedoch noch immer ein besonderer zeichenhafter Vorgang, der von der Öffentlichkeit mit Spannung beobachtet wird. Uwe Birnstein hat für Camino in hr2-kultur zwei Geistliche begleitet, die diesen Weg gegangen sind. Beide berichten in der Sendung über ihre besonderen Erfahrungen mit Trennlinien im christlichen Glauben und erklären, worin die Botschaft des Reformationstags heute bestehen könnte.

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  • 15.10.2021
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    26:02
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    Gegen die Gier nach dem Gewinn - Kirchliches Engagement gegen die Glücksspielsucht

    Glücksspielsucht ist in Deutschland als Krankheit anerkannt. Manche Menschen verbringen viele Stunden vor Glücksspielautomaten im Casino oder sitzen endlos im Schlafzimmer am Computer. Betroffene Menschen verlieren durch ihre Sucht jegliche Selbstkontrolle. Die Konsequenzen sind oft tragisch. Ganze Familien leiden über Jahre an emotionaler Verarmung und sind völlig verschuldet. Seelsorger und Betroffenenvertretung sowie Therapeuten beklagen, dass weder Staat noch Kirche ihrer Verantwortung ausreichend gerecht würden, Menschen vor ihrer Glücksspielsucht zu schützen.

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  • 08.10.2021
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    26:10
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    1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Jüdische Frauen - Säkular, religiös, selbstbewusst

    Auf den ersten Blick ist eine Jüdin von einer Nicht-Jüdin kaum zu unterscheiden. Doch privat feiern sie andere Feiertage und haben am Wochenende andere Rituale, die ihre Arbeitskolleginnen nicht kennen. Die Traditionellen unter ihnen akzeptieren in der Religion die klassische Frauenrolle. Sie ziehen sich zum Beispiel beim Gottesdienst in der Synagoge hinter einen Vorhang zurück, damit die Männer nicht vom Gebet abgelenkt werden. Im Beruf stehen sie trotzdem ihre Frau. Die Säkularen feiern nur an ganz wichtigen Tagen religiöse Feste, halten sich selten an religiöse Vorschriften - und finden es trotzdem wichtig, eine Jüdin zu sein. „Jüdische Frauen - Säkular, religiös, selbstbewusst.“ Christina Maria Purkert hat mit jüdischen Frauen über ihr Verhältnis zur Religion gesprochen.

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  • 24.09.2021
    0 MB
    24:14
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit Matthias Sellmann, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Bochum

    Die Katholische Kirche hat nur eine Zukunft, wenn sie zu einer anderen Machtordnung findet und die Beteiligung aller, vor allem von Frauen, sichergestellt wird. Davon ist Matthias Sellmann, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Bochum, überzeugt. Und dafür ist er bereit zu streiten. Beim „Synodalen Weg“, der am 30.September fortgesetzt wird, steht er als Delegierter einigen Bischöfen gegenüber, die in Sachen Macht alles beim Alten lassen wollen. Dabei ist Sellmann überzeugt: Die Reform überholter Strukturen allein wird die Kirche nicht retten. Sie muss beweisen, dass sie für die Menschen tatsächlich relevant ist. - Im aktuellen Gespräch fragen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister Matthias Sellmann danach, was die katholische Kirche tatsächlich „voranbringt“ und wo er Zukunftsmöglichkeiten sieht.

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  • 17.09.2021
    0 MB
    25:01
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    Wie werde ich weise? Erkundungen über die schönste aller Tugenden

    „Wohl dem Menschen, der Weisheit findet“, so heißt es in der Bibel. Nur: Wie schafft man das? Und was ist das überhaupt, „Weisheit“? Diese Fragen bewegen seit rund 3000 Jahren die Gedanken und Gemüter der Gelehrten. In zweierlei Hinsicht fallen die Antworten ähnlich aus: Weisheit hat etwas mit dem Wissen um wesentliche Wahrheiten zu tun. Und damit, die so gewonnenen Erkenntnisse klug im Leben umzusetzen. Diese Botschaft versuchen Philosophen und Theologen zu erklären, sie findet sich auch in den Büchern der Weltreligionen, in Mythen und Märchen. „Wie werde ich weise?“ Uwe Birnstein war für Camino in hr2 kultur auf Erkundungstour über die schönste aller Tugenden, die Weisheit.

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  • 03.09.2021
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    25:06
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    Barfuß und wild - Wie die Natur uns ins Gleichgewicht bringt

    Wenn man sich Zeit nimmt und mit offenen Augen und einer Prise Neugier durch den Alltag geht, kann man seine Umwelt und auch sich selbst neu entdecken. Es scheint, dass sich die moderne Gesellschaft weit von der Natur entfernt hat. Der derzeitige Lebensstil überfordert nicht nur unseren Planeten, er laugt auch die Menschen selbst aus. Viele sehnen sich nach Wildnis und Natur. „Barfuß und wild“ - Wie die Natur uns ins Gleichgewicht bringt. Rita Homfeldt hat sich für Camino in hr2 kultur auf den Weg gemacht und sich inspirieren lassen von dem, was ihr begegnet: Situationen, Momente und natürlich Menschen.

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  • 27.08.2021
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    24:40
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    Ohne die jüdischen Zuwanderer gäbe es uns nicht - Die jüdische Gemeinde in Schwerin

    Seit circa 450 Jahren leben Juden in Schwerin, seit 250 Jahren steht - mit Unterbrechungen - mitten in der Stadt eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie noch nie in der Geschichte Schwerins. 1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde im vergangenen Vierteljahrhundert einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern. - „Ohne die jüdischen Zuwanderer gäbe es uns nicht“. Im Rahmen der ARD Sendereihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hören Sie in Camino in hr2 kultur eine Sendung von Axel Seitz über die jüdische Gemeinde in Schwerin.

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  • 20.08.2021
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    25:13
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    Die Schöpfung heilen - Von der Nachhaltigkeit zur Regeneration

    Der Begriff der 'Nachhaltigkeit' ist aller Munde, doch er verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit: Der CO2-Ausstoß nimmt weiter zu, der Humusgehalt der Böden sinkt dramatisch, das Klima erwärmt sich jedes Jahr mehr und immer mehr Arten sterben aus. Weil 'Nachhaltigkeit' wörtlich bedeutet, „das Bestehende für die Nachwelt zu erhalten“, ist dieser Ansatz für viele Ökologen nicht mehr ausreichend. Sie sprechen mittlerweile immer öfter davon, dass wir heute 'regenerative Kulturen' brauchen. Sie sollen zerstörte Öko-Systeme wiederherstellen und sich um den Aufbau von Humus kümmern, damit kommenden Generationen eine gesündere Welt hinterlassen wird, als sie heute ist.

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  • 13.08.2021
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    24:39
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    Gipfelrausch - Die falschen Glücksversprechen moderner Partydrogen

    Crystal Meth ist eine Droge, die mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten angekommen ist und intensive Gefühle verspricht - Gefühle, wie sie viele nie zuvor erlebt haben. Umso schwieriger ist es, von ihr loszukommen. Im Nürnberger Mountain Activity Club, entstanden aus Aktivitäten der Drogenhilfe MUDRA , treffen sich ehemalige Drogenabhängige zum Klettern und Bergsteigen. Die Parallelen sind verblüffend: es geht um Höhenrausch und Abstürze und das "spotten": Hilfe geben, wenn jemand droht, in die Tiefe zu stürzen. „Gipfelrausch“ - Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Anja Scheifinger über die falschen Glücksversprechen moderner Partydrogen.

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  • 30.07.2021
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    25:22
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    Gottes Dreiraumwohnung in Berlin - Das interreligiöse Bauprojekt "House of One"

    Eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee unter einem Dach, wo man zwar getrennt voneinander betet aber miteinander im Austausch ist - das war die Idee des Pfarrers der evangelischen St. Petri-St. Marien-Gemeinde in Berlin. Ein moderner Sakralbau für eine multikulturelle Gesellschaft in der historischen Mitte von Berlin. Im Jahr 2011 haben Gregor Hohberg und seine Mitstreiter aus den drei Religionsgemeinschaften dafür einen Verein gegründet. In zehn Jahren gemeinsamer Planung sind sie zu einem Team geworden, das den Schulterschluss von Judentum, Christentum und Islam nicht nur bei öffentlichen Friedensgebeten praktiziert. „Gottes Dreiraumwohnung in Berlin“ - Anne Winter berichtet für Camino in hr2 kultur über das Bet- und Lehrhaus „House of One“.

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  • 23.07.2021
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    25:20
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    Die große Mutter - Die Matriarchatsforschung erkundet alternative Frauenrollen

    In den letzten rund 5.000 Jahren wurden die meisten Kulturen der Welt von Männern dominiert - man spricht vom 'Zeitalter des Patriarchats': Hierarchische Gesellschaften, die auf Konkurrenz, Kontrolle, militärische Gewalt setzten, um ihre Macht durchzusetzen und zu erhalten. Diese Ansätze haben der Welt Ungleichheit und Kriege gebracht, die Biosphäre stark geschädigt und die Hälfte der Menschheit - die Frauen - benachteiligt. Kein Wunder also, dass gerade sie nach Alternativen suchen. In den letzten 50 Jahren entstand daraus die 'Moderne Matriarchatsforschung'. Sie beruft sich einerseits auf archäologische Spuren von vorchristlichen Matriarchaten, sucht andererseits in alten Mythen, Märchen und Legenden nach Hinweisen auf eine andere Rolle der Frauen. Und sie erforscht zudem jene regionalen matriarchalen Kulturen, die es noch heute in China, Indonesien, Indien und bei manchen indigenen Völkern gibt. - „Die große Mutter“ - Geseko von Lüpke hat sich für Camino in hr2 kultur mit der Matriarchatsforschung beschäftigt.

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  • 16.07.2021
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    25:31
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    Forschen, debattieren, Identität verhandeln - Über die jüdische, und muslimische Begabtenförderung in Deutschland

    Begabtenförderung gilt als wichtiger Baustein guter Bildungspolitik. In Deutschland gibt es zahlreiche Förderwerke, darunter auch zwei, die sich speziell an jüdische und muslimische Menschen richten. Das 2009 gegründete Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk auf jüdischer und das 2012 ins Leben gerufene Avicenna-Studienwerk auf muslimischer Seite. In beiden Förderwerken geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien. Sie verstehen sich vielmehr auch als „Labore“, in denen miteinander debattiert und letztlich Identität verhandelt wird. „Forschen, debattieren, Identität verhandeln“- Carsten Dippel berichtet für Camino in hr2 kultur über die jüdische und muslimische Begabtenförderung in Deutschland.

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  • 09.07.2021
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    25:49
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    Heilig, entspannend, lebensnotwendig - Die Kraft des Atems

    Ein, aus, ein, aus - so beginnt das Leben und so endet es: mit einem Atemzug. Luft holen passiert scheinbar nebenbei. Erst wenn das Atmen nicht mehr richtig funktioniert, die Nase verstopft oder die Lunge angeschlagen ist, richten wir unseren Blick darauf. Wie wichtig ist eigentlich der Atem für unser körperliches Wohlbefinden? Wie können wir mit dem Atem unseren Körper steuern? Und dann ist in der Bibel die Rede vom „Atem Gottes“, als elementarer Lebenskraft, als anderes Wort für den Heiligen Geist. Was hat es mit dieser Vorstellung auf sich? „Heilig, entspannend, lebensnotwendig“ - Juliane Ziegler hat sich für Camino in hr2-kultur mit der Kraft und der Faszination des Atmens beschäftigt.

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  • 02.07.2021
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    25:00
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    Schläge und Essenszwang statt liebevoller Fürsorge - Das Schicksal der "Verschickungskinder"

    Von den 1950er Jahren bis in die 80er Jahre hinein wurden rund zehn Millionen Kinder zwischen zwei und vierzehn Jahren in Deutschland zur Kur geschickt, um zu gesunden. Doch der Alltag in den sogenannten „Verschickungsheimen“ - darunter auch kirchliche Häuser - war oft herzlos und kalt. Statt liebevoller Fürsorge setzte es häufig Schläge. Die Kinder mussten so lange am Tisch sitzen bleiben, bis sie ihren Grießbrei aufgegessen hatten; manche mussten sogar ihr Erbrochenes aufessen. „Schläge und Essenszwang statt liebevoller Fürsorge - Das Schicksal der „Verschickungskinder“. Michael Hollenbach hat für Camino in hr2 kultur mit „Verschickungskindern“ aus Hessen gesprochen. Einige leiden bis heute an den Folgen der unbarmherzigen „Kuraufenthalte“

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  • 25.06.2021
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    25:41
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    Zwangskonvertiert, bespitzelt, ausgegrenzt - Die Geschichte ehemaliger Juden auf Mallorca

    Die Geschichte der Juden auf Mallorca ist fast 2000 Jahre alt. Aber es ist auch eine Geschichte der Verfolgung. Im Mittelalter wurden Juden auf Mallorca gezwungen, zum Christentum zu konvertieren. Wer das nicht wollte, musste fliehen oder bezahlte mit dem Leben. Die so genannten „Chuetas“, wie die Neu-Christen von den anderen Mallorquinern genannt wurden, waren trotzdem nicht sicher. Sie wurden bespitzelt und ausgegrenzt. Viele, so der Vorwurf, würden heimlich ihr Judentum pflegen. Heute leben noch immer rund 20.000 Nachfahren dieser ehemaligen Juden auf Mallorca. Ganz wenige sind zurückgekehrt zum Judentum. Silke Fries war für hr2-Camino auf Mallorca unterwegs und hat mit den Nachfahren der zwangskonvertierten Juden gesprochen.

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  • 18.06.2021
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    25:33
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    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Die Gemeinde Awra Amba in Äthiopien lebt eine Utopie

    In der äthiopischen Provinz, 560 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, hat eine Gemeinde alle traditionellen Regeln des Landes über Bord geworfen: Die Menschen in der Siedlung Awra Amba leben die Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit. Der Glaube spielt keine Rolle. Frauen und Männer verrichten die gleiche Arbeit, haben dieselben Rechte und Pflichten, teilen die Einkünfte der Arbeit. Sie organisieren das Gemeinwesen zusammen, erziehen die Kinder - und verehren einen Mann, der das alles vor fast 50 Jahren gründete und bis heute im Ort wie ein Übervater über sein visionäres Projekt wacht.

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  • 04.06.2021
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    25:23
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    Geht zu allen Völkern - Mission früher und heute

    Mission ist ein wichtiger Teil der christlichen Kirchen. Doch das Wort „missionieren“ hat einen schalen Beigeschmack. Oft gingen Kolonialherrschaft und Missionierung Hand in Hand, auch zum Nachteil der Bekehrten. Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt. Missionsorganisationen wie die Vereinte Evangelische Mission, ein Zusammenschluss afrikanischer, asiatischer und deutscher Kirchen, setzen auf gegenseitigen Respekt und Dialog. Aber ist es auch ein Dialog auf Augenhöhe? Mit dieser Frage hat sich Mechthild Müser in Camino in hr2 kultur auseinandergesetzt.

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