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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

Alle Folgen

  • 07.05.2021
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    Grünes Glück - Was Menschen in den Garten zieht

    Die Lust im eigenen Garten zu Säen, zu Graben und Blumen und Sträucher ein Zupflanzen ist in jedem Jahr immer wieder groß. Ein kleines Stückchen Erde, für das man ganz allein verantwortlich ist. Hier können bunte Blumen, seltene Sträucher oder auch Obst und Gemüse angebaut werden. Doch egal ob Zier- oder Nutzgarten: Ein Garten macht Arbeit! Dennoch schätzen ihn viele als Ort der Entspannung. Im Rhythmus der Jahreszeiten können hier die Menschen über das Werden und Vergehen nachdenken und auf sich selbst besinnen. Besonders ältere Menschen empfinden es als tröstlich, dass das Leben im Garten immer wieder neu erwacht.

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  • 30.04.2021
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    Buddhistische Zen-Geschichten - Koans knacken bis zum Erwachen

    Was ist der Sinn des Daseins? Und kann man mit Hilfe von Unterweisungen und Meditation zur Erleuchtung gelangen? Im Buddhismus haben sich verschiedene Wege zu diesem Ziel hin entwickelt. Im Zen-Buddhismus nutzen einige Schulen dafür Koans. Das sind rätselhafte Aussagen oder paradoxe Dialoge zwischen Zen-Lehrenden und Schülerinnen und Schülern. Es gibt berühmte alte Koan-Sammlungen, die unter Zen-Schülern gerne gelesen werden, wie zum Beispiel das Mumonkan, das torlose Tor. „Buddhistische Zen-Geschichten. Koans knacken bis zum Erwachen“ - Mechthild Klein hat für Camino in hr2 kultur u.a. die Zen-Lehrenden Doris Zölls und Arne Schäfer gefragt, wie die Übungen mit dem Koan funktionieren.

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  • 23.04.2021
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    Weil der Qualm täglich tötet - Wie die "Allianz für saubere Kochherde" Menschenleben und das Klima rettet

    Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung kocht auf offenen Feuerstellen, vor allem in den ärmeren Ländern des Südens. Das zerstört Wälder und setzt große Mengen des klimaschädlichen CO2 frei. Dazu kommt: Viele Frauen und Kinder atmen täglich den Qualm ein. Das führt zu Lungenentzündungen, an denen mehr Kinder sterben als an Malaria, Durchfallerkrankungen und Masern zusammen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation töten häusliche Abgase jedes Jahr 3,5 Millionen Menschen. Deshalb ist kirchliches Engagement zur Installation sparsamer Kochherde, die mit Schornsteinen ausgerüstet sind, ein effizienter Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und zum Klimaschutz. „Weil der Qualm täglich tötet“ - Andreas Boueke berichtet in Camino in hr2 kultur darüber, . „Wie die ‚Allianz für saubere Kochherde‘ Menschenleben und das Klima rettet“.

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  • 16.04.2021
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    Hier stehe ich ... Luther als Wegbereiter der Gewissensfreiheit

    „Hier stehe ich, ich kann nicht anders…“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz hat Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms die „Freiheit eines Christenmenschen“ gegen Staat und Kirche verteidigt. Das war vor genau 500 Jahren, am 18. April 1521. War damit schon das moralisch urteilsfähige und selbst-verantwortliche Individuum „erfunden“? Schuf Martin Luther die Voraussetzung für die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse? Und lieferte er damals die Motivation für Bildung und Reifung autonomer Persönlichkeiten? Darüber wird in Theologie und Wissenschaft bis heute diskutiert. „Luther als Wegbereiter der Gewissensfreiheit?“ Andreas Malessa war für Camino in hr2 kultur auf Spurensuche.

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  • 09.04.2021
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    Nachruf: Hans Küng - Lebenslänglich Reformator

    Der Tübinger Theologe Hans Küng war einer der berühmtesten seiner Zunft. Schon längst vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwarf er eine Vision der Kirche, wie sie dann im Konzil selbst diskutiert und beschlossen wurde. Aber er vermied es, in die Hierarchie einzusteigen, stattdessen legte er sich mit dem Papst und seinem Machtanspruch an und mahnte immer und immer wieder mit scharfen Worten Reformen an. Die katholische Kirche hat es nicht verstanden, Küng einzubinden, stattdessen entzog man ihm die kirchliche Lehrerlaubnis. Hören sie zum Tode von Hans Küng einen Nachruf von Jörg Vins, er beleuchtet das Leben und Wirken des Theologen.

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  • 07.04.2021
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    Der Schatz am Abgrund - Über die verwandelnde Kraft der Verzweiflung

    Eine lebensbedrohliche Erkrankung wird diagnostiziert, ein geliebter Mensch ist gestorben oder ein schreckliches Unwetter hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Was tun, wenn die Lage aussichtslos erscheint? Wenn das Schicksal ins eigene Leben einbricht, kann das einen Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen. In unserer Kultur wird sie irrtümlicherweise oft als persönliche Schwäche ausgelegt. Verzweiflung kann aber auch ein wichtiger Entwicklungsschritt sein und letztendlich sogar einen existentiellen Neuanfang mit sich bringen.

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  • 06.04.2021
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    Seelentrost und Energie - Warum wir Süßes zum Leben brauchen

    Süße Speisen geben uns lebenswichtige Energie. Und sie sind Nahrung für die Seele: Mit Süßem trösten, belohnen oder beruhigen wir uns. Schokolade, Kuchen und Eis sind hier altbewährte Wundermittel. Doch vor allem an Festtagen wie Ostern oder Weihnachten kommen Süßigkeiten groß heraus. Darüber hinaus nennen wir alles süß, was wir zum Anbeißen finden: Babys, kleine Tiere und Menschen, die wir lieben. Auch alte Menschen werden manchmal als „süß“ bezeichnet. Woher kommt diese Faszination für das Süße?

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  • 01.04.2021
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    Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts - Wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern

    Seit etwa 50 Jahren werden in Deutschland Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen veröffentlicht. Menschen beschreiben, wie sie sich an der Schwelle zum Tod aus ihrem Körper lösen und zu neuen Ufern aufbrechen, manchmal bis zur Zimmerdecke hochsteigen, manchmal aber auch durch Tunnel gleiten in ein helles Licht hinein. Ihre Schmerzen verschwinden, sie erfahren tiefe Geborgenheit, Frieden und Liebe. Nur wenige berichten Negatives. Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für solche Erlebnisse, bleiben bislang aber in Vermutungen stecken. Eines jedoch lässt sich mit Sicherheit sagen: eine positive Nahtod-Erfahrung verändert den, der sie erlebt. „Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts“ - Mechthild Müser berichtet in hr2-kultur darüber, wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern.

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  • 26.03.2021
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    Der Kern des eigenen Lebens - Wie der Lockdown Menschen geprägt hat

    Lockdown: Anfang der Woche wurde er in der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin bis Mitte April verlängert. Diese Situation ist eine radikale Konfrontation mit dem eigenen Leben. Wer alleine ist, ist wirklich alleine. Wer in einer guten Beziehung lebt, kann deren Möglichkeiten ausschöpfen und womöglich erweitern. Eltern können mit ihren Kindern Neues entdecken, wenn sie durch die Corona-Pandemie mehr Zeit miteinander verbringen. Viele ältere Menschen allerdings sind durch den Lockdown auf nahezu brutale Weise in die Einsamkeit geworfen worden, soziale, persönliche Kontakte sind abgebrochen. Der Kern des eigenen Lebens, ist frei gelegt in dieser Phase, in der es kaum Ablenkung und neue Impulse gibt. Irene Dänzer Vanotti ist für Camino in hr2 kultur der Frage nachgegangen, wie der Lockdown Menschen geprägt hat - und immer noch prägt.

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  • 26.03.2021
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    Das europäische Medizinrad - Die Rekonstruktion vorchristlicher Kreiskulturen

    Wenn vom indigenen „Medizinrad“ die Rede ist, dann denkt man vielleicht an amerikanische Prärie-Indianer, Inkas oder Eskimos, nicht aber an Europa. Dabei gab es auch in hiesigen Breiten vor dem Christentum zyklische und zirkuläre Modelle der Welterklärung, die den Menschen in den großen Kreislauf der Jahreszeiten und des Lebens integrierten. Ethnologen, Kulturwissenschaftler, Theologen und Historiker entdecken immer mehr Hinweise darauf, dass auch unsere Vorfahren in einer „Kreiskultur“ lebten, in der sich Geschichte und Kultur nicht linear, sondern spiralförmig entwickelten. Dieses zirkuläre Denken könnte auch die Suche nach einer lebenswerten Zukunft bereichern.

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  • 26.03.2021
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    An der Seite der Verzweifelten - Seelsorge in der Pandemie

    Die Einsamkeit vieler Menschen ist unter den Bedingungen der Pandemie dramatisch gestiegen. Aber auch Familien, die in den eigenen vier Wänden viel stärker auf sich angewiesen sind, gehen sich auf die Nerven. Es entstehen Konflikte. Hier wären Seelsorgerinnen und Seelsorger jetzt sehr gefragt. Aber: Seelsorge braucht in der Regel Zugewandtheit und Nähe. Die Pandemie jedoch verlangt Distanz. Viele Seelsorgende gehen kreativ mit dieser Situation um, indem sie neue Angebote schaffen und telefonisch oder im Internet den Menschen zur Verfügung stehen. In den Beichtstuhl gehen immer weniger Christinnen und Christen, aber über Schuld und Sühne wollen gerade während der Pandemie viele reden. „An der Seite der Verzweifelten - Seelsorge in der Pandemie“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Michael Hollenbach.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Ledben in Deutschland (3): Ich bin Jüdin. Aufbruch einer jungen Generation

    „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ werden in diesem Jahr gefeiert. Aus Anlass dieses Jubiläums senden wir in Camino in hr2-kultur eine kleine Sendereihe über gegenwärtiges jüdisches Leben. Heute, im dritten Teil und letzten Teil, geht es um den Aufbruch der jungen Generation in den jüdischen Gemeinden. In Deutschland wird Antisemitismus wieder offen gezeigt. Menschen jüdischen Glaubens werden bedroht, angepöbelt und verprügelt. Junge Jüdinnen und Juden wollen dem etwas entgegensetzen und jüdisches Leben sichtbar machen. Sie kämpfen darum, ihren Glauben offen leben zu können - und um ihre Identität als Deutsche. „Ich bin Jüdin - Aufbruch einer jungen Generation“. In Camino in hr2 kultur erzählen junge Jüdinnen und Juden von ihrem Alltag im Südwesten Deutschlands. Ein Beitrag von Susanne Babila.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland (2): Rabbinerausbildung in Berlin und Brandenburg

    „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ werden in diesem Jahr gefeiert. Aus Anlass dieses Jubiläums senden wir in Camino in hr2-kultur eine kleine Sendereihe über gegenwärtiges jüdisches Leben: Heute, im zweiten Teil, geht es um die Rabbinerausbildung in Berlin und Brandenburg. In den Jahrzehnten nach dem Holocaust galt es als undenkbar, dass in Deutschland wieder Rabbiner ausgebildet werden. Mittlerweile aber erlebt jüdische religiöse Ausbildung einen ungeahnten Aufschwung. In Berlin und Brandenburg gibt es gleich drei Ausbildungseinrichtungen: Das Abraham-Geiger-Kolleg für das liberale Judentum und das Zacharias-Frankel College der konservativen Masorti-Bewegung. Beide sind in Potsdam ansässig. Sowie das orthodoxe Rabbinerseminar in Berlin-Mitte. Die Studierenden sind jung, sie kommen aus der ganzen Welt und sie eint der Wunsch, das Leben in jüdischen Gemeinden mitzugestalten. Welchen Traditionen folgen sie und was motiviert die Studierenden, sich gerade in Deutschland ausbilden zu lassen? Ulrike Bieritz ist diesen Fragen nachgegangen.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland (1): Vielfalt unter einem Dach: Die jüdische Gemeinde Frankfurt

    In diesem Jahr wird ein großes Jubiläum gefeiert: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Eine Urkunde aus Köln aus dem Jahr 321 nämlich bezeugt erstmals jüdische Bürger in einer deutschen Stadt. Deshalb beleuchten wir hier in Camino in hr2-kultur heute und in den kommenden Wochen „jüdisches Leben in Deutschland heute“. Und wir blicken zunächst auf die jüdische Gemeinde in Frankfurt. Sie zählt zu den vier größten Jüdischen Gemeinden Deutschlands. Ihren knapp 6.500 Mitgliedern bietet sie alles, was für das moderne jüdische Leben nötig ist. Mit einer Besonderheit: In Frankfurt leben die unterschiedlichen jüdischen Glaubensrichtungen - Orthodoxe und Liberale - unter einem Dach. Für den Zentralrat der Juden ein „Musterbeispiel“ für das, was man in Deutschland seit dem Krieg gerne eine „Einheitsgemeinde“ nennt.

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  • 26.03.2021
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    Heiliges Verliebtsein - Warum sich Menschen auch in Gott verlieben

    Kann man sich in Gott verlieben? Jedenfalls ähneln die Gefühlsbeschreibungen frischverliebter Paare auf verblüffende Weise denen mancher Menschen, die frisch zum Glauben gefunden haben. Das übergroße Verlangen nach Nähe und Verschmelzung, das Gefühl grenzenloser Geborgenheit, die Sehnsucht nach dem oder der Anderen. „Heiliges Verliebtsein“ - Warum sich Menschen auch in Gott verlieben“. Uwe Birnstein geht für Camino in hr2 kultur auf Spurensuche bei Verliebten und Gläubigen.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit Prof. Reiner Anselm: Hilfe zum Suizid in kirchlichen Einrichtungen?

    Was ist, wenn ein schwerkranker Mensch mit wenig oder keiner Aussicht auf Heilung seinem Leben selbst ein Ende setzen will? Per Gesetz war in Deutschland die gewerbsmäßige Sterbehilfe verboten. Und auch die christlichen Kirchen lehnen bisher offiziell jegliche Sterbehilfe ab. Vor gut einem Jahr aber hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot für nicht verfassungskonform erklärt. Zur Begründung hieß es, es gehöre zur persönlichen Selbstbestimmung des Menschen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Und dafür müsse er auch Hilfe in Anspruch nehmen können. Nun muss der Bundestag ein neues Gesetz beschließen. Erste Gesetzentwürfe liegen seit gut einer Woche auf dem Tisch. Auch die Kirchen sind zu Stellungnahmen aufgefordert. Die katholische Kirche bleibt bei ihrem Nein. In der evangelischen Kirche aber wird heftig gestritten über die Sterbehilfe. Namhafte Theologen haben vor wenigen Wochen in einer öffentlichen Stellungnahme gefordert, dass zukünftig auch in kirchlichen Krankenhäusern und Heimen Hilfe zum Sterben möglich sein soll. Der Wunsch eines Menschen, aus dem Leben zu scheiden, müsse respektiert werden. Neben Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und der Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle gehörte der Münchener Professor für systematische Theologie, Reiner Anselm zu den Autorinnen des Aufrufs. Mit Reiner Anselm sprechen die hr-Kirchenredakteure Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse über die Absichten dieses Appels, über die Gründe sowie die innerkirchlichen Konsequenzen, auch im Gespräch mit der katholischen Kirche.

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  • 26.03.2021
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    Israelische Araber und die Schoah - Versuche einer langsamen Annäherung

    Israel hat rund 1,9 Millionen arabische Einwohner. Für die Mehrheit von ihnen war das Gedenken an die Shoah bisher kein Thema. Erst in den vergangenen Jahren entstand ein gewisses Interesse an der historischen Erinnerung. Parallel dazu haben Holocaust-Gedenkstätten und Museen spezielle Programme für arabische Lehrer und Schüler entwickelt. Dennoch leugnen rund 30 Prozent der arabischen Israelis die Shoah. Sie sind allerdings keine Holocaustleugner, so wie man sie in Europa kennt. Sie lehnen es jedoch ab, dass Israel die Shoah nutzt zur Legitimation des jüdischen Staates und zugleich die Katastrophe der Palästinenser im Krieg von 1948, die so genannte „Nakba“, weitgehend verschweigt. Igal Avidan berichtet über die Versuche einer langsamen Annäherung israelischer Araber an das Schoah-Gedenken.

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  • 26.03.2021
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    Die Sünde der Korruption - Religiöse Gruppen in Guatemala stärken den Rechtsstaat

    In dem zentralamerikanischen Land Guatemala gehen zur Zeit immer wieder Tausende protestierend auf die Straße, darunter viele Gläubige verschiedener Religionen. Sie sehen den Rechtsstaat in Gefahr. Korruption ist ein großes Problem. Kriminelle Organisationen bedrohen Angestellte des Justizwesens. Und gerade für Frauen im Justizwesen ist die Situation schwierig. Gewalt und die Kultur des Machismo bedrohen ihre Unabhängigkeit und richterliche Freiheit. Deshalb fordern die Demonstrierenden besonders den Schutz für gefährdete Richterinnen. Eine von ihnen ist Yassmin Barrios. Sie hat einflussreiche Politiker des Völkermords schuldig gesprochen und korrupte Funktionäre hinter Gitter gebracht. Und es zeigt sich: Wenn sich Gläubige öffentlich für den Schutz mutiger Richterinnen einsetzen, kann das Leben retten.

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  • 26.03.2021
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    Auf der Flucht vor der Verantwortung - Warum wir wider besseres Wissen handeln

    Klimawandel, Flüchtlingskrise, soziale Ungerechtigkeit - Themen, die vielen von uns im Kopf herumgehen. Probleme, die eigentlich jeden Einzelnen, aber auch den Staat zum Handeln zwingen. Und doch tun wir es vielfach nicht. Wir steigen jeden Tag wieder ins Auto, um auf die Arbeit zu fahren, statt in die Pedale zu treten oder zumindest die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Wir kümmern uns nicht um die Flüchtlingsfamilie in der Nachbarschaft und geben unser Geld lieber für Statussymbole aus . Warum handeln wir so und weshalb kommen wir mit dieser moralischen Diskrepanz überhaupt klar?

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  • 26.03.2021
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    Kräfte der Selbstheilung - Körper und Seele sind nur gemeinsam stark

    „Selbstheilung“ - das klingt heute für viele Menschen esoterisch. Dabei stecken Selbstheilungskräfte in jedem von uns. Ohne sie wäre Gesundheit undenkbar. „Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Innersten eines jeden von uns liegt“, schrieb der Arzt Hippokrates vor über 2000 Jahren. Doch dieses uralte Wissen tritt immer mehr in den Hintergrund. Körper und Geist wurden schon in Zeiten der Aufklärung voneinander getrennt. Die Medizin fokussierte sich auf den Körper und das Seelische war dem Glauben vorbehalten. Diese Trennung von Körper und Geist hinterlässt bis heute ihre Spuren.

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  • 26.03.2021
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    'Erbarmt Euch!' Wie die Barmherzigkeit Juden, Christen und Muslime eint

    Mit der Frage: „Wie hältst Du’s mit der Barmherzigkeit?“ lassen sich Christen, Juden und Muslime gleichermaßen messen. Denn die Tugend der Barmherzigkeit steht in ihren Heiligen Schriften an herausragender Stelle. Auch die so genannte "Jahreslosung" der christlichen Kirchen für 2021, eine Art biblischer Leitspruch für das Jahr, spricht davon: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist.“ Die Formulierung wirft Fragen auf, zum Beispiel danach, wie sich Glaube und Barmherzigkeit zueinander verhalten? Uwe Birnstein hat sich für Camino in hr2 kultur auf Erkundungsreise begeben, um Antworten auf die Frage zu finden, wie die Barmherzigkeit Juden, Christen und Muslime eint.

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  • 26.03.2021
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    Alles in Allem - Über Jahresrückblicke und Lebensbilanzen

    Immer wieder heißt es Bilanz ziehen: Wenn ein Jahr zu Ende geht, ein Lebensabschnitt oder schließlich das Leben selbst. Was bleibt unter dem Strich? War es, alles in allem, ein gutes Jahr? Ein erfülltes Leben? Besonders in diesem Jahr hat die Corona-Krise alle Bereiche unseres Lebens auf den Kopf gestellt. Kleine und große Katastrophen, Krankheiten und Schicksalsschläge haben uns immer wieder herausgefordert. Können wir trotzdem, alles in allem, zufrieden sein - hätten wir etwas anders machen sollen oder können? Was müssen, was können wir noch ändern in unserem Leben?

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  • 26.03.2021
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    Glitzer und Gloria - Warum wir den Glanz lieben

    "Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer drauf," lautet ein beliebter Postkartenspruch. Und tatsächlich glitzert und glänzt es heutzutage überall: in Kleidern und Pullovern, im Make-Up, auf Sofakissen, Bilderrahmen und Smartphonehüllen. Jetzt an Weihnachten kommen weitere Glanzlichter dazu: Kerzen und Lametta, Lichterketten und Christbaumkugeln. Sie alle symbolisieren die christliche Hoffnung auf ein Licht in der Dunkelheit, die Ankunft des Messias.

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  • 26.03.2021
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    Black Christmas - Der revolutionäre Geist des Gospels

    Wenn Weihnachtsmusik „festlich“ sein soll, dann ist sie meist barock, royal und triumphal. Bach-Trompeten und Orgelbraus. In 2020 allerdings debattierte die Welt über Rassismus und Kolonialismus. Daher ist es höchste Zeit für Spirituals und Gospelmusik, die Weihnachtsromantik in Protestsongs verwandelten. Oder in frommen Texten handfeste Informationen für Sklavenbefreier versteckten.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt – Das aktuelle Gespräch. Mit Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

    Kurz nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Anfang März 2020 sah sich der Limburger Bischof Georg Bätzing bereits großen Herausforderungen gegenüber: Der Corona Lockdown legte auch das kirchliche Leben lahm, zu Ostern gab es - erstmals seit Menschengedenken - keine öffentlichen Gottesdienste. Der sogenannte Synodale Weg, der Reformdialog zwischen Bischöfen und Laien, kam ins Stocken und neue Missbrauchsstudien in einzelnen Diözesen lassen den Rücktritt amtierender Bischöfe nicht mehr ausschließen. - Nachgefragt - das aktuelle Gespräch: Im Rückblick auf ein turbulentes Jahr und im Ausblick auf ein Weihnachten unter Pandemiebedingungen fragen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Limburger Bischof Georg Bätzing, nach seinen Lehren aus dem Krisenjahr und seinen Perspektiven für den Weg der Katholischen Kirche in Deutschland.

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  • 26.03.2021
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    „Im Himmel spricht man Hebräisch“ - Erich Zenger und seine Leidenschaft für die Bibel

    Erich Zenger gilt als der wohl renommierteste deutschsprachige Alttestamentler seiner Generation. 2010 starb der bei Eichstätt aufgewachsene katholische Theologe, der den jüdisch-christlichen Dialog auf entscheidende Weise gestaltet hat. Im Jahr davor erhielt er die Buber-Rosenzweig-Medaille. Mit der Bezeichnung „Erstes Testament“ betonte Zenger Gottes Liebe zu seinem Erstlingssohn Israel. „Im Himmel spricht man Hebräisch“ - Erich Zenger und seine Leidenschaft für die Bibel. Hören Sie dazu in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Georg Magirius.

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  • 26.03.2021
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    Die Magie der Zahlen - Von Kabbala bis Algorithmen

    Zahlen helfen uns bei der Orientierung in der Welt. Wir nutzen sie beispielsweise, um Gegenstände zu messen und zu wiegen und um Mengen zu berechnen. Wir leben in einer Welt von Nullen und Einsen, Statistiken und Rankings und niemand kommt ohne das Prinzip "Pi mal Daumen" aus. Unsere Sprache verweist auf eine lange Tradition der Zahlensymbolik, die ihre Wurzeln oft in der Bibel oder der jüdischen Kabbala hat. Und nicht nur beim Lotto spielen haben Zahlen für uns oft auch etwas Magisches.

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  • 26.03.2021
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    Mit der Seele lauschen - Der Komponist und spirituelle Sucher Helge Burggrabe

    Als Flötist und Komponist großer Orchester- und Chorwerke hat sich Helge Burggrabe einen Namen gemacht. Mit seinen Werken möchte der Künstler sich und sein Publikum „dem Heiligen annähern“. In seinem Schaffen spiegelt sich auch seine außergewöhnliche spirituelle Suche zwischen Buddhismus und Christentum wider.„Der Komponist und spirituelle Sucher Helge Burggrabe“. Für das Hörfunkportrait in Camino in hr2 kultur begleitete Uwe Birnstein den Künstler nach Chartres und beobachtete bei einem Seminar, wie er mit selbstkomponierten „Hagios-Liedern“ das „Lauschen mit der Seele“ einübt.

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  • 26.03.2021
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    Jüdische SchUM-Städte am Rhein - Speyer, Worms und Mainz sollen Weltkulturerbe werden

    Speyer, Worms und Mainz - diese drei Städte am Rhein waren im Mittelalter von starken jüdischen Gemeinden geprägt und miteinander verbunden. Nach den hebräischen Anfangsbuchstaben von Speyer, Worms und Mainz nannte man den Verbund „SchUM-Städte“. Die SchUM-Städte waren verbunden durch Religion, Architektur und Rechtsprechung, geprägt von der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora. Bauliche Monumente sowie die beiden einzigartigen Friedhöfe in Worms und Mainz zeugen von der immensen Bedeutung des Verbandes. Jetzt sollen die alten jüdischen Stätten dort Weltkulturerbe werden: Aufgenommen werden sollen etwa das um 1120 gebaute Ritualbad in Speyer, der Friedhof "Heiliger Sand" mit Synagoge und Ritualbad in Worms und ebenso der Friedhof "Judensand" in Mainz.

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  • 26.03.2021
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    Ein Untergrundverlag und der Mauerfall - Wie die radix-blätter die Revolution ins Rollen brachten

    Eine versteckte Druckerei, illegal besorgtes Papier, geschmuggelte Druckmaschinen und heimliche Lesungen: Von 1986 bis bis zur Öffnung der Mauer vor genau 31 Jahren betrieben drei junge Ostberliner den Untergrundverlag radix. Obwohl der Verlag hunderttausende Seiten mit systemkritischen Texten druckte, die in der gesamten DDR verbreitet wurden, konnte die Stasi ihn nicht enttarnen. Auf "Staatsfeindliche Hetze" standen in der DDR bis zu zehn Jahre Gefängnisstrafe. Was hat die radix-Macher bewegt, ein solches Risiko einzugehen und was haben sie mit ihren Publikationen angestoßen?

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  • 26.03.2021
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    Gebrochenes Halleluja - Leonard Cohen und die Religionen

    Das Thema Religion hat den Sänger und Songwriter Leonard Cohen sein Leben lang beschäftigt. Der geborene Jude greift häufig christliche Motive auf und lebte jahrelang in einem Zen-Kloster. Häufig verraten seine Texte tiefe Zweifel an Gott und den Religionen, doch sie zeigen auch eine starke Bindung. Fast immer erfahren religiöse Inhalte bei Cohen eine Brechung, doch fast nie gibt er sie der Lächerlichkeit preis.

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  • 26.03.2021
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    Protestant im Büßerhemd - Martin Niemöller – Ikone oder Reizfigur?

    Vor genau 75 Jahren hat die evangelische Kirche mit dem sog. „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ ihre Mitschuld eingeräumt an den Verbrechen des Nationalsozialismus. Führender Autor dieses Bekenntnisses war Martin Niemöller. Der war während des Krieges Pfarrer der Bekennenden Kirche und hatte jahrelang im KZ gesessen. Nach dem Krieg wurde er Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau und zu einer Ikone des linksliberalen Protestantismus. Der ehemalige U-Boot-Offizier des 1. Weltkrieges kritisierte die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik nach 45 und bezeichnete Soldaten als Mörder. Doch nun kratzt eine neue Biographie an diesem radikal-pazifistischen Image. War Martin Niemöller Zeit seines Lebens Antisemit? Und hat er seine einst nationalistische Haltung nach 1945 nur übertüncht?Michael Hollenbach ist für Camino in hr2-kultur der Frage nachgegangen, wer Martin Niemöller wirklich war.

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  • 26.03.2021
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    Die Macht der Kerzen - Erinnerungen an die friedliche Revolution in der DDR

    Auch nach 30 Jahren scheinen viele ehemalige DDR-Bürger nicht nur glücklich über die Wiedervereinigung zu sein. Einer der Hauptgründe ist sicher das Gefühl etlicher Ostdeutscher, von vielen „Wessis“ bis heute mit ihrem so ganz anderen DDR-Leben nicht wahrgenommen zu werden. Auch vermissen sie häufig die Anerkennung für die Erfahrung, alles Vertraute, das eigene Leben, die eigene Identität unter den Füßen weggezogen bekommen zu haben. - Elena Griepentrog beleuchtet für Camino in hr2 kultur die Zeit von den Vorläufern der Friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung am 3.10. 1990. Die Tagebucheinträge des evangelischen Superintendenten Werner Krätschell, der Ende der 1980er Jahre für 24 Gemeinden in Ost-Berlin verantwortlich war, dienen dabei als roter Faden. Sein Pfarrhaus war 25 Jahre lang Treffpunkt für Regimekritiker, Ausreisewillige und Bürger, die politisch unter Druck gesetzt wurden und Anlaufpunkt für internationale Journalisten.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt- das aktuelle Gespräch mit Annegret Laakmann, Kirchenreform-Aktivistin

    Die Katholische Kirche braucht Reformen. Diese Einsicht prägt den derzeit laufenden so genannten „Synodalen Weg“, ein von Bischöfen und Laien gemeinsam angestoßener Reformprozess. Aber diese Einsicht ist gar nicht neu. Vor genau 25 Jahren gab es in Deutschland das sogenannte „Kirchenvolksbegehren“ für Reformen in der Kirche. Aus der Aktion entstand die „Kirchenvolksbewegung Wir sind Kirche“. Zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Kirchenreformer-Szene gehört die heute 77jährige Annegret Laakmann. Sie hat sich seit mehr als drei Jahrzehnten dafür eingesetzt, dass sich die Strukturen ihrer Kirche ändern, dass Frauen volle Rechte erhalten und klerikale Strukturen verschwinden. - Die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister haben Annegret Laakmann getroffen und mit ihr über einen Kampf gesprochen, der von außen betrachtet fast aussichtslos erscheint.

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  • 26.03.2021
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    Wo die Geister in Kisten lagern - Missionsmuseen und ihr koloniales Erbe

    Das Missionsmuseum der Pallottiner in Limburg beherbergt Tausende Objekte und Sammlungen aus der Kolonialzeit. Von ausgestopften Tieren bis hin zu Grabmale indigener Stammesoberhäupter. Viele der rituellen Gegenstände waren den eingeborenen Priestern heilig und in den Missionsmuseen wurden sie manchmal als eine Art Siegestrophäe für die Überlegenheit des Christentums präsentiert. Wie können Missionsgesellschaften heute adäquat mit den Hinterlassenschaften ihrer Geschichte umgehen? Und wie lässt sich ein Austausch mit indigenen Gruppen erreichen, deren Kultur und Religion einst zurückgedrängt wurde? „Wo die Geister der Ahnen in Kisten lagern“, hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Michael Hollenbach über Missionsmuseen und ihr koloniales Erbe.

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  • 26.03.2021
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    Vertrauen. Trotz allem - Was trägt, wenn das Leben aus den Fugen gerät

    Seit Monaten bestimmt die drohende Ausbreitung des Corona-Virus unseren Alltag und unser Lebensgefühl. Kaum etwas ist noch, wie es vorher war. Das Alltagsleben ist aus den Fugen geraten. Und niemand weiß, ob es je wieder ein Zurück gibt zu dem Leben, wie wir es kannten. Wie können Menschen umgehen mit unausweichlichen Situationen? Was gibt ihnen die Kraft, auch mit schweren Schicksalsschlägen weiterzuleben? Rita Homfeldt sucht nach Antworten.

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  • 26.03.2021
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    Das weibliche Gesicht der Kirche. Die Diskussion um das Frauenpriestertum

    Maria 2.0 heißt die Bewegung, die in den vergangenen anderthalb Jahren mit ungewöhnlichen Protestformen wie einem Kirchenstreik auf sich aufmerksam gemacht hat.Frauen fordern volle Gleichberechtigung in der Katholischen Kirche und finden zunehmend Gehör.Der Vorsitzende der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing sagt, die „Frauenfrage“ sei die wichtigste Zukunftsfrage der Kirche. Es geht um Glaubwürdigkeit, Gerechtigkeit und die Gefahr, dass die Kirche sich aus dem Konsens der westlichen Gesellschaften verabschiedet, wo Frauen selbstverständlicher Teil politischer Machtausübung sind und volle Gleichberechtigung herrscht.Allerdings gibt es in der Katholischen Kirche hohe Hürden gegen eine volle Gleichberechtigung von Frauen. Zuletzt hat Papst Johannes Paul II. 1994 die Frauenweihe ausgeschlossen und die Diskussion für „beendet“ erklärt. Die Kirche habe keine Vollmacht, Frauen zu Priester zu weihen, da es von ihrem Gründer anders festgelegt worden sei.Doch die Argumente verfangen nicht mehr, der öffentliche Druck für Änderungen nimmt zu.

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  • 26.03.2021
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    In der Twitter-Kapelle - Christliche Apps

    Mit einem Click eröffnen sie digitale Gebetsräume, zeigen kürzere Wege zu anderen Gläubigen auf und erinnern an die noch ausstehende, tägliche Bibellektüre. Die christliche Praxis wurde längst durch diverse digitale Möglichkeiten erweitert. Handy-Apps wie Youversion, Confession oder Twitter gehören oft schon zum religiösen Alltag vieler Christ*innen. „In der Twitter-Kapelle - Jurate Braginaite hat die junge Katholikin Jule Hoelzgen in die Welt der Apps begleitet und ihre Erfahrungen zwischen Glaubensoptimierung und Freizeitgestaltung dokumentiert.

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  • 26.03.2021
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    Ein Neujahrsfest auch für die Bäume - Die Naturverbundenheit der Jüdischen Tradition

    Die Natur ist zentral für die jüdische Tradition. Denn der jüdische Kalender, die Feiertage und mehrere Gebote richten sich nach der Natur aus. Sie beziehen sich auf die Pflanzen des Landes Israel. Das Judentum sorgte durch den Umgang mit der Natur auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft und für mehr soziale Gerechtigkeit. Das Gebot des Sabbatjahres wiederum sorgt dafür, dass sich das Land regenerieren kann. „Ein Neujahrsfest auch für die Bäume“ - Igal Avidan hat für Camino in hr2 mit Rabbinern, Umweltaktivisten und Botanikern über die Naturverbundenheit der Jüdischen Tradition gesprochen.

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  • 26.03.2021
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    Platz nehmen - Über die Vorzüge des Sitzens

    Sitzen hat einen schlechten Ruf: Rumsitzen, Aussitzen oder Sitzenbleiben etwa sind gleichbedeutend mit Faulheit, Passivität oder Dummheit. Auch der Kriminelle sitzt seine Strafe ab. "Sitzen ist das neue Rauchen!" müssen sich Menschen anhören, die lange auf einem Stuhl verharren oder es sich auf dem Sofa gemütlich machen. Dabei hat diese Körperhaltung unschlagbare Vorteile: Man spart Energie, es ist bequem, und es ermöglicht eine besondere Aufmerksamkeit. Auch in der Religion spielt das Sitzen eine Rolle: Menschen setzen sich zum Beispiel zur Meditation still auf die Erde.

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  • 26.03.2021
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    Einssein mit jedem Sandkorn - In der Wüste entdeckt der Abenteurer Bruno Baumann eine neue Spiritualität

    Bruno Baumann aus Schliersee, 65 Jahre alt, ist Extremsportler und Abenteurer. Die Begegnung mit tibetischen Pilgern am Heiligen Berg Kailash und die tiefere Auseinandersetzung mit der Natur als Lebensspender, öffnen Bruno Baumanns Blick für seine mögliche Sinnsuche. Als er bei einem ersten Versuch, die Wüste Gobi im Alleingang zu durchqueren scheitert und nur knapp dem Tod entkommt, beginnt ein Umdenken. „Einssein mit jedem Sandkorn“ - Sabine Barth hat für Camino in hr2-kultur mit dem Abenteurer Bruno Baumann über seine in der Wüste neu entdeckte Spiritualität gesprochen.

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  • 26.03.2021
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    Dem Himmel so nah - Spirituelle Erfahrungen in den Bergen

    Berge werden in vielen traditionellen Kulturen als Sitz der Götter angesehen. Noch heute wecken sie bei vielen Menschen eine spirituelle Sehnsucht. Gerade in einer durchgetakteten Arbeitswelt, aber auch nach dem Rückzug in der Corona-Zeit scheinen die Berge das ganz ‚Andere‘ anzubieten: Weite und Ehrfurcht, Demut und Überschwang. Sie faszinieren, flößen aber auch Respekt ein, manchmal auch Furcht. Wandern und Klettern in den Bergen ist aber auch eine gute Einübung ins Leben. Das kann man bei so genannten „Berg-Exerzitien“ erleben. Unser Reporter Michael Hollenbach hat sich einer solchen Wandergruppe angeschlossen. Unter dem Titel „Dem Himmel so nah“ geht er wandernd der Frage nach, warum die Berge gerade spirituelle Menschen so faszinieren.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit dem Berliner Historiker Paul Nolte

    Die Coronakrise hat den Kirchen eine Erfahrung beschert, die ganz ohne Beispiel ist: von einem Augenblick auf den andern wurden alle öffentlichen Gottesdienste untersagt. Erstmals in der Geschichte der Christenheit konnten die Gläubigen nicht zusammen Ostern feiern. Sind die Kirchen, wenn es hart auf hart kommt, nicht systemrelevant? Die jüngsten Kirchenaustrittszahlen zeigen ähnliches: die Bindung an die Kirche, die Relevanz des Glaubens und der Kirche für die Zeitgenossen ist scheinbar im Absturz begriffen. Wer braucht die Kirchen noch? Kann die säkulare Gesellschaft auf die Kirchen verzichten? - Diese Fragen diskutieren im Aktuellen Gespräch die hr-Religionsredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit dem Historiker Paul Nolte von der FU Berlin. Er ist zugleich Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin.

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  • 26.03.2021
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    Eine Geige, auf der ich beten kann - Musik - Berührung zwischen Gott und der Seele

    Martin Schleske ist Geigenbaumeister und Physikingenieur. Und er ist noch mehr, er ist vor allem ein Suchender. Als Geigenbaumeister wollte er alles wissen über das Geheimnis des Klangs. Der Bau von Geigen und die Musik, sowie die Klänge, die entstehen, wurden für ihn zum Gleichnis für den Dialog zwischen Gott und Mensch. „Eine Geige, auf der ich beten kann“. Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Cornelia Rommè über Martin Schleske und die Musik als „Berührung zwischen Gott und der Seele“.

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  • 26.03.2021
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    Kein Platz für Nachtschwärmer - Der armenische Konvent in Jerusalem bietet Flüchtlingen einen sicheren Ort

    Jerusalems Altstadt besteht aus vier Stadtteilen: dem muslimischen, jüdischen, christlichen und dem armenischen Viertel. Bereits seit dem 4. Jahrhundert leben christliche Armenier in Jerusalem. Anfangs waren es anfangs orthodoxe Priester und Laienfamilien im Dienste der Kirche. Das änderte sich nach 1915, als im Osmanischen Reich die Armenier systematisch ermordet oder vertrieben wurden. Hunderttausende flohen in andere Länder. Für rund Zehntausend endete die oft monatelange Flucht in Jerusalem, im armenischen Konvent, rund um die Kathedrale St. Jakobus. Das Armenische Patriarchat öffnete den Flüchtlingen die Türen. Seitdem teilen sich die Familien den engen Platz mit den orthodoxen Geistlichen.

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  • 26.03.2021
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    Der Mensch am Fenster - Dabei sein, ohne ganz dabein zu sein

    Körperlich drinnen, aber geistig draußen saßen Millionen Menschen monatelang an den Fenstern ihrer Wohnungen, vor dem Fernseh-„Fenster zur Welt“ sozusagen, oder hielten durch virtuelle „Windows“ Kontakt zu anderen. Im Gegensatz zur Tür, durch die man immer nur ganz hinaus- oder eintreten kann, bietet das Fenster eine Teil-Teilnahme, ein Dabeisein ohne dabei zu sein

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  • 26.03.2021
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    Im Zweifel für die Liebe - Mitgefühl statt eiserne Regeln

    Es ist gut, Prinzipien zu haben. Ohne Prinzipien kann eine Familie, eine Gemeinschaft oder eine Gesellschaft nicht bestehen. Sie sind Richtschnur und Wegweiser und können helfen, die richtige Entscheidung zu finden. Doch Prinzipien können auch erstarren und zu eisernen Regeln werden, die jede Barmherzigkeit vermissen lassen. Manchmal müssen Prinzipien geopfert werden, weil angesichts menschlichen Leidens dem Mitgefühl der Vorrang zu geben ist. Dann entscheidet nicht mehr das Prinzip, sondern Mitleid und Barmherzigkeit. „Im Prinzip für die Liebe“ - Doris Weber hat für Camino in hr2-kultur mit Menschen gesprochen, die sich in kleinen und großen Alltagssituationen von ihren Prinzipien gelöst und sich im Zweifel für die Liebe entschieden haben.

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  • 26.03.2021
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    Let the sun shine in - Wie die Sonne den Glauben prägt

    Die Sonne schenkt Licht, ohne das es kein Leben geben würde. Es ist daher verständlich, dass die Menschen seit der Frühzeit der Sonne göttliche Eigenschaften zuschreiben. Sie schenkt aber nicht nur Licht und Leben: ihr Scheinen und ihre gnadenlose Hitze können auch den Tod bringen. Die antike Kultur huldigte der Sonne, indem sie ihr Sonnengötter zuordnete. Christen, die die Mittelmeerwelt eroberten, empfanden die Sonnenkulte aber als Konkurrenz und versuchten, deren religiöse Macht für sich selbst zu nutzen.

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  • 26.03.2021
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    Hungertod durch Lockdown - Verzweiflung und kirchliche Nothilfe in Guatemala

    Zu Beginn der Corona-Pandemie haben viele Länder in Lateinamerika das kopiert, was die reichen Länder in Europa vormachten. Leider funktionieren die Strategien, die in Europa zu Erfolgen führten, aber nicht in einem Land wie Guatemala, wo die Hälfte der Kinder unterernährt ist. Die Welternährungsorganisation rechnet mit „Hungersnöten biblischen Ausmaßes“. Angesichts des wirtschaftlichen Stillstands versuchen Kirchengemeinden in den Armenvierteln von Guatemala-Stadt mit Nahrungsmittelhilfen das Schlimmste zu verhindern.

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  • 26.03.2021
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    Von der 'Gunst' des Misserfolgs - Die Spiritualität des Scheiterns

    Der US-Soziologe Richard Sennett bezeichnet das Scheitern als das letzte große Tabu des Menschen. Existenziell bedrohliche Abstürze und Schiffbrucherleiden gehören zu den Erfahrungen, die Menschen gerne verdrängen oder gar nicht erst zur Kenntnis nehmen wollen. Der Umgang mit Verlierern in unserer Gesellschaft geschieht dabei oft in der zynischen Sprache eines strafenden und höhnischen Gottes. In den spirituellen Traditionen jedoch hat das Scheitern einen positiven Aspekt: Wir scheitern, weil wir Menschen sind. Dadurch haben die Menschen aber die Möglichkeit, das tatsächlich Eigene und Authentische herauszufinden. „Von der Gunst des Misserfolgs“. Hören Sie in Camino in hr2-kultur einen Beitrag von Michael Reitz über die Spiritualität des Scheiterns.

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