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hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.

Alle Folgen

  • 15.10.2021
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    Gegen die Gier nach dem Gewinn - Kirchliches Engagement gegen die Glücksspielsucht

    Glücksspielsucht ist in Deutschland als Krankheit anerkannt. Manche Menschen verbringen viele Stunden vor Glücksspielautomaten im Casino oder sitzen endlos im Schlafzimmer am Computer. Betroffene Menschen verlieren durch ihre Sucht jegliche Selbstkontrolle. Die Konsequenzen sind oft tragisch. Ganze Familien leiden über Jahre an emotionaler Verarmung und sind völlig verschuldet. Seelsorger und Betroffenenvertretung sowie Therapeuten beklagen, dass weder Staat noch Kirche ihrer Verantwortung ausreichend gerecht würden, Menschen vor ihrer Glücksspielsucht zu schützen.

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  • 08.10.2021
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    1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland: Jüdische Frauen - Säkular, religiös, selbstbewusst

    Auf den ersten Blick ist eine Jüdin von einer Nicht-Jüdin kaum zu unterscheiden. Doch privat feiern sie andere Feiertage und haben am Wochenende andere Rituale, die ihre Arbeitskolleginnen nicht kennen. Die Traditionellen unter ihnen akzeptieren in der Religion die klassische Frauenrolle. Sie ziehen sich zum Beispiel beim Gottesdienst in der Synagoge hinter einen Vorhang zurück, damit die Männer nicht vom Gebet abgelenkt werden. Im Beruf stehen sie trotzdem ihre Frau. Die Säkularen feiern nur an ganz wichtigen Tagen religiöse Feste, halten sich selten an religiöse Vorschriften - und finden es trotzdem wichtig, eine Jüdin zu sein. „Jüdische Frauen - Säkular, religiös, selbstbewusst.“ Christina Maria Purkert hat mit jüdischen Frauen über ihr Verhältnis zur Religion gesprochen.

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  • 01.10.2021
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    Gottes Spuren lesen - Die Tradition der "Geistlichen Begleitung"

    Suchen, fragen - und finden. Geistliche Begleitung ist eine alte christliche Praxis, die in der Überzeugung wurzelt, dass Gott im Leben jedes Menschen mitgeht. Nicht immer erkennen wir das, manchmal braucht es jemanden, der mit uns liebevoll auf unser Leben schaut. Man muss weder besonders fromm noch kirchentreu sein, um sich spirituell auf die Suche zu machen. Es genügt die Sehnsucht, und die Bereitschaft, sich auf einen Prozess einzulassen. Geistliche Begleiter*innen sind in der Regel Ordensleute oder Theolog*innen mit einer besonderen Zusatzausbildung. Man trifft sich zu Einzelgesprächen alle vier bis sechs Wochen. Birgitta Söling berichtet über eine besondere Form der Seelsorge.

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  • 24.09.2021
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit Matthias Sellmann, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Bochum

    Die Katholische Kirche hat nur eine Zukunft, wenn sie zu einer anderen Machtordnung findet und die Beteiligung aller, vor allem von Frauen, sichergestellt wird. Davon ist Matthias Sellmann, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Bochum, überzeugt. Und dafür ist er bereit zu streiten. Beim „Synodalen Weg“, der am 30.September fortgesetzt wird, steht er als Delegierter einigen Bischöfen gegenüber, die in Sachen Macht alles beim Alten lassen wollen. Dabei ist Sellmann überzeugt: Die Reform überholter Strukturen allein wird die Kirche nicht retten. Sie muss beweisen, dass sie für die Menschen tatsächlich relevant ist. - Im aktuellen Gespräch fragen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister Matthias Sellmann danach, was die katholische Kirche tatsächlich „voranbringt“ und wo er Zukunftsmöglichkeiten sieht.

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  • 17.09.2021
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    Wie werde ich weise? Erkundungen über die schönste aller Tugenden

    „Wohl dem Menschen, der Weisheit findet“, so heißt es in der Bibel. Nur: Wie schafft man das? Und was ist das überhaupt, „Weisheit“? Diese Fragen bewegen seit rund 3000 Jahren die Gedanken und Gemüter der Gelehrten. In zweierlei Hinsicht fallen die Antworten ähnlich aus: Weisheit hat etwas mit dem Wissen um wesentliche Wahrheiten zu tun. Und damit, die so gewonnenen Erkenntnisse klug im Leben umzusetzen. Diese Botschaft versuchen Philosophen und Theologen zu erklären, sie findet sich auch in den Büchern der Weltreligionen, in Mythen und Märchen. „Wie werde ich weise?“ Uwe Birnstein war für Camino in hr2 kultur auf Erkundungstour über die schönste aller Tugenden, die Weisheit.

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  • 10.09.2021
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    Allein leben ist kein Makel – Die Kirchen und die Singles

    Jesus war ein Single. Die Kirchen aber orientieren sich oft an Familienbildern. Besondere Angebote für Singles gibt es in den Gemeinden selten. Und wenn, dann "kümmert" man sich um "Alleinstehende" - so als wäre das Single-Dasein eine difizitäre Lebensform. Doch langsam entsteht ein Bewusstsein dafür, dass das Allein-Leben auch eine bewusste Lebensoption sein kann, und Singles in den Kirchen einen eigenständigen Platz beanspruchen. Christliche Singles schließen sich in Gruppen zusammen, um nicht länger auf bessere Zeiten zu warten.

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  • 03.09.2021
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    Barfuß und wild - Wie die Natur uns ins Gleichgewicht bringt

    Wenn man sich Zeit nimmt und mit offenen Augen und einer Prise Neugier durch den Alltag geht, kann man seine Umwelt und auch sich selbst neu entdecken. Es scheint, dass sich die moderne Gesellschaft weit von der Natur entfernt hat. Der derzeitige Lebensstil überfordert nicht nur unseren Planeten, er laugt auch die Menschen selbst aus. Viele sehnen sich nach Wildnis und Natur. „Barfuß und wild“ - Wie die Natur uns ins Gleichgewicht bringt. Rita Homfeldt hat sich für Camino in hr2 kultur auf den Weg gemacht und sich inspirieren lassen von dem, was ihr begegnet: Situationen, Momente und natürlich Menschen.

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  • 27.08.2021
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    Ohne die jüdischen Zuwanderer gäbe es uns nicht - Die jüdische Gemeinde in Schwerin

    Seit circa 450 Jahren leben Juden in Schwerin, seit 250 Jahren steht - mit Unterbrechungen - mitten in der Stadt eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigranten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie noch nie in der Geschichte Schwerins. 1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde im vergangenen Vierteljahrhundert einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern. - „Ohne die jüdischen Zuwanderer gäbe es uns nicht“. Im Rahmen der ARD Sendereihe „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hören Sie in Camino in hr2 kultur eine Sendung von Axel Seitz über die jüdische Gemeinde in Schwerin.

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  • 20.08.2021
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    Die Schöpfung heilen - Von der Nachhaltigkeit zur Regeneration

    Der Begriff der 'Nachhaltigkeit' ist aller Munde, doch er verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit: Der CO2-Ausstoß nimmt weiter zu, der Humusgehalt der Böden sinkt dramatisch, das Klima erwärmt sich jedes Jahr mehr und immer mehr Arten sterben aus. Weil 'Nachhaltigkeit' wörtlich bedeutet, „das Bestehende für die Nachwelt zu erhalten“, ist dieser Ansatz für viele Ökologen nicht mehr ausreichend. Sie sprechen mittlerweile immer öfter davon, dass wir heute 'regenerative Kulturen' brauchen. Sie sollen zerstörte Öko-Systeme wiederherstellen und sich um den Aufbau von Humus kümmern, damit kommenden Generationen eine gesündere Welt hinterlassen wird, als sie heute ist.

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  • 13.08.2021
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    Gipfelrausch - Die falschen Glücksversprechen moderner Partydrogen

    Crystal Meth ist eine Droge, die mittlerweile in allen Gesellschaftsschichten angekommen ist und intensive Gefühle verspricht - Gefühle, wie sie viele nie zuvor erlebt haben. Umso schwieriger ist es, von ihr loszukommen. Im Nürnberger Mountain Activity Club, entstanden aus Aktivitäten der Drogenhilfe MUDRA , treffen sich ehemalige Drogenabhängige zum Klettern und Bergsteigen. Die Parallelen sind verblüffend: es geht um Höhenrausch und Abstürze und das "spotten": Hilfe geben, wenn jemand droht, in die Tiefe zu stürzen. „Gipfelrausch“ - Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Anja Scheifinger über die falschen Glücksversprechen moderner Partydrogen.

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  • 30.07.2021
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    Gottes Dreiraumwohnung in Berlin - Das interreligiöse Bauprojekt "House of One"

    Eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee unter einem Dach, wo man zwar getrennt voneinander betet aber miteinander im Austausch ist - das war die Idee des Pfarrers der evangelischen St. Petri-St. Marien-Gemeinde in Berlin. Ein moderner Sakralbau für eine multikulturelle Gesellschaft in der historischen Mitte von Berlin. Im Jahr 2011 haben Gregor Hohberg und seine Mitstreiter aus den drei Religionsgemeinschaften dafür einen Verein gegründet. In zehn Jahren gemeinsamer Planung sind sie zu einem Team geworden, das den Schulterschluss von Judentum, Christentum und Islam nicht nur bei öffentlichen Friedensgebeten praktiziert. „Gottes Dreiraumwohnung in Berlin“ - Anne Winter berichtet für Camino in hr2 kultur über das Bet- und Lehrhaus „House of One“.

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  • 23.07.2021
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    Die große Mutter - Die Matriarchatsforschung erkundet alternative Frauenrollen

    In den letzten rund 5.000 Jahren wurden die meisten Kulturen der Welt von Männern dominiert - man spricht vom 'Zeitalter des Patriarchats': Hierarchische Gesellschaften, die auf Konkurrenz, Kontrolle, militärische Gewalt setzten, um ihre Macht durchzusetzen und zu erhalten. Diese Ansätze haben der Welt Ungleichheit und Kriege gebracht, die Biosphäre stark geschädigt und die Hälfte der Menschheit - die Frauen - benachteiligt. Kein Wunder also, dass gerade sie nach Alternativen suchen. In den letzten 50 Jahren entstand daraus die 'Moderne Matriarchatsforschung'. Sie beruft sich einerseits auf archäologische Spuren von vorchristlichen Matriarchaten, sucht andererseits in alten Mythen, Märchen und Legenden nach Hinweisen auf eine andere Rolle der Frauen. Und sie erforscht zudem jene regionalen matriarchalen Kulturen, die es noch heute in China, Indonesien, Indien und bei manchen indigenen Völkern gibt. - „Die große Mutter“ - Geseko von Lüpke hat sich für Camino in hr2 kultur mit der Matriarchatsforschung beschäftigt.

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  • 16.07.2021
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    Forschen, debattieren, Identität verhandeln - Über die jüdische, und muslimische Begabtenförderung in Deutschland

    Begabtenförderung gilt als wichtiger Baustein guter Bildungspolitik. In Deutschland gibt es zahlreiche Förderwerke, darunter auch zwei, die sich speziell an jüdische und muslimische Menschen richten. Das 2009 gegründete Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk auf jüdischer und das 2012 ins Leben gerufene Avicenna-Studienwerk auf muslimischer Seite. In beiden Förderwerken geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien. Sie verstehen sich vielmehr auch als „Labore“, in denen miteinander debattiert und letztlich Identität verhandelt wird. „Forschen, debattieren, Identität verhandeln“- Carsten Dippel berichtet für Camino in hr2 kultur über die jüdische und muslimische Begabtenförderung in Deutschland.

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  • 09.07.2021
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    Heilig, entspannend, lebensnotwendig - Die Kraft des Atems

    Ein, aus, ein, aus - so beginnt das Leben und so endet es: mit einem Atemzug. Luft holen passiert scheinbar nebenbei. Erst wenn das Atmen nicht mehr richtig funktioniert, die Nase verstopft oder die Lunge angeschlagen ist, richten wir unseren Blick darauf. Wie wichtig ist eigentlich der Atem für unser körperliches Wohlbefinden? Wie können wir mit dem Atem unseren Körper steuern? Und dann ist in der Bibel die Rede vom „Atem Gottes“, als elementarer Lebenskraft, als anderes Wort für den Heiligen Geist. Was hat es mit dieser Vorstellung auf sich? „Heilig, entspannend, lebensnotwendig“ - Juliane Ziegler hat sich für Camino in hr2-kultur mit der Kraft und der Faszination des Atmens beschäftigt.

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  • 16.09.2021
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    Heilig, entspannend, lebensnotwendig - Die Kraft des Atems

    Ein, aus, ein, aus - so beginnt das Leben und so endet es: mit einem Atemzug. Luft holen passiert scheinbar nebenbei. Erst wenn das Atmen nicht mehr richtig funktioniert, die Nase verstopft oder die Lunge angeschlagen ist, richten wir unseren Blick darauf. Wie wichtig ist eigentlich der Atem für unser körperliches Wohlbefinden? Wie können wir mit dem Atem unseren Körper steuern? Und dann ist in der Bibel die Rede vom „Atem Gottes“, als elementarer Lebenskraft, als anderes Wort für den Heiligen Geist. Was hat es mit dieser Vorstellung auf sich? „Heilig, entspannend, lebensnotwendig“ - Juliane Ziegler hat sich für Camino in hr2-kultur mit der Kraft und der Faszination des Atmens beschäftigt.

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  • 02.07.2021
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    Schläge und Essenszwang statt liebevoller Fürsorge - Das Schicksal der "Verschickungskinder"

    Von den 1950er Jahren bis in die 80er Jahre hinein wurden rund zehn Millionen Kinder zwischen zwei und vierzehn Jahren in Deutschland zur Kur geschickt, um zu gesunden. Doch der Alltag in den sogenannten „Verschickungsheimen“ - darunter auch kirchliche Häuser - war oft herzlos und kalt. Statt liebevoller Fürsorge setzte es häufig Schläge. Die Kinder mussten so lange am Tisch sitzen bleiben, bis sie ihren Grießbrei aufgegessen hatten; manche mussten sogar ihr Erbrochenes aufessen. „Schläge und Essenszwang statt liebevoller Fürsorge - Das Schicksal der „Verschickungskinder“. Michael Hollenbach hat für Camino in hr2 kultur mit „Verschickungskindern“ aus Hessen gesprochen. Einige leiden bis heute an den Folgen der unbarmherzigen „Kuraufenthalte“

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  • 25.06.2021
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    Zwangskonvertiert, bespitzelt, ausgegrenzt - Die Geschichte ehemaliger Juden auf Mallorca

    Die Geschichte der Juden auf Mallorca ist fast 2000 Jahre alt. Aber es ist auch eine Geschichte der Verfolgung. Im Mittelalter wurden Juden auf Mallorca gezwungen, zum Christentum zu konvertieren. Wer das nicht wollte, musste fliehen oder bezahlte mit dem Leben. Die so genannten „Chuetas“, wie die Neu-Christen von den anderen Mallorquinern genannt wurden, waren trotzdem nicht sicher. Sie wurden bespitzelt und ausgegrenzt. Viele, so der Vorwurf, würden heimlich ihr Judentum pflegen. Heute leben noch immer rund 20.000 Nachfahren dieser ehemaligen Juden auf Mallorca. Ganz wenige sind zurückgekehrt zum Judentum. Silke Fries war für hr2-Camino auf Mallorca unterwegs und hat mit den Nachfahren der zwangskonvertierten Juden gesprochen.

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  • 18.06.2021
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    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Die Gemeinde Awra Amba in Äthiopien lebt eine Utopie

    In der äthiopischen Provinz, 560 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, hat eine Gemeinde alle traditionellen Regeln des Landes über Bord geworfen: Die Menschen in der Siedlung Awra Amba leben die Idee von Gleichheit und Brüderlichkeit. Der Glaube spielt keine Rolle. Frauen und Männer verrichten die gleiche Arbeit, haben dieselben Rechte und Pflichten, teilen die Einkünfte der Arbeit. Sie organisieren das Gemeinwesen zusammen, erziehen die Kinder - und verehren einen Mann, der das alles vor fast 50 Jahren gründete und bis heute im Ort wie ein Übervater über sein visionäres Projekt wacht.

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  • 04.06.2021
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    Geht zu allen Völkern - Mission früher und heute

    Mission ist ein wichtiger Teil der christlichen Kirchen. Doch das Wort „missionieren“ hat einen schalen Beigeschmack. Oft gingen Kolonialherrschaft und Missionierung Hand in Hand, auch zum Nachteil der Bekehrten. Inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt. Missionsorganisationen wie die Vereinte Evangelische Mission, ein Zusammenschluss afrikanischer, asiatischer und deutscher Kirchen, setzen auf gegenseitigen Respekt und Dialog. Aber ist es auch ein Dialog auf Augenhöhe? Mit dieser Frage hat sich Mechthild Müser in Camino in hr2 kultur auseinandergesetzt.

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  • 02.06.2021
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    Den Toten einen Namen geben - Initiativen kümmern sich um einsam Verstorbene

    Bundesweit gibt es immer mehr Menschen, die ohne Angehörige und Freunde einsam und mittellos sterben. Aber auch die Zahl christlicher Initiativen, die sich um diese Toten kümmern, nimmt zu. Die katholischen Geistlichen Christopher Jones und Günter Götz engagieren sich, indem sie eine würdige Bestattung ermöglichen. Sie wollen, dass deren Leben und Biographien nicht einfach vergessen werden. „Den Toten einen Namen geben“ - Initiativen kümmern sich um einsam Verstorbene. Hören Sie in Camino in hr2-kultur eine Sendung von Michael Hollenbach.

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  • 28.05.2021
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    Forever young, Bob Dylan! Die biblische Botschaft des Rockpoeten

    Mit seinen Songs wie „Knockin‘ on Heavens Door“, „Blowin‘ In The wind“ und „The Times They Are a-Changing“ spiegelt und prägt Bob Dylan seit den 1960er Jahren das Lebensgefühl der Protest-Generation. Was vielen unbekannt ist: Wie ein roter Faden durchziehen von Anfang an religiöse Themen seine Lieder. Mit prophetischem Pathos beklagt Dylan Ungerechtigkeit und mahnt vor der Apokalypse. Die Schönheit und Tiefe seiner Sprache wurde 2016 mit dem Literaturnobelpreis geehrt.Anlässlich seines 80. Geburtstages am 24. Mai schildert Uwe Birnstein für Camino in hr2 kultur, wie der charismatische Rockpoet zu einem der wichtigsten Botschafter des Glaubens der Pop-Generation wurde.

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  • 20.05.2021
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    "Schaut hin!" Höhepunkte des 3. Ökumenischen Kirchentags

    "Kirchentag" - das bedeutete in früheren Jahren: Fünf Tage volles Programm, Tausende von Veranstaltungen in einem zentimeterdicken Programmheft, überfüllte Messehallen, Kirchen und U-Bahnen. In diesem Jahr fand der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt statt. Aber von all dem, was man sonst kannte, war kaum etwas dabei. Diesen Ökumenischen Kirchentag gab es nur digital, pandemiebedingt. Das Programm zusammengeschrumpft auf rund 80 Veranstaltungen in mehreren Live-Streams: Bibelarbeiten, Vorträge, Podiumsdiskussionen. Manches vorproduziert als Video. Anderes als interaktiven Workshop im Netz. Eine Auswahl der wichtigsten Programm-Höhepunkte, nachdenkenswerter Impulse und nachhaltiger Debattenbeiträge von Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.

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  • 12.05.2021
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    Herausgetreten aus Raum und Zeit? Himmelfahrt heute gedeutet

    Gäbe es eine Hitliste für den Bedeutungsverlust kirchlicher Feiertage - „Himmelfahrt“ stünde ganz oben. Selbst als „Vatertag“ erziehungsmüder Väter auf umgrünten Leiterwagen ist sein Image zweifelhaft. Erzählt die biblische „Himmelfahrt Christi“, dass Jesus als Rocket Man von der Erdscheibe abhebt? Nein, sagt Wilfried Härle, emeritierter Professor für evangelische Dogmatik an der Uni Heidelberg, die Bedeutung dieses Feiertages liegt in der „gesegneten Ermächtigung derer, die loslassen lernen.“ Und auch was Theologen von Martin Luther bis Karl Barth über diesen Feiertag schreiben, würde unsere naive Vorstellung einer „Fahrt“ in den Himmel schnell korrigieren. Wie Himmelfahrt heute gedeutet werden kann, das schildert Andreas Malessa in hr2-Kultur Camino.

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  • 07.05.2021
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    Grünes Glück - Was Menschen in den Garten zieht

    Die Lust im eigenen Garten zu Säen, zu Graben und Blumen und Sträucher ein Zupflanzen ist in jedem Jahr immer wieder groß. Ein kleines Stückchen Erde, für das man ganz allein verantwortlich ist. Hier können bunte Blumen, seltene Sträucher oder auch Obst und Gemüse angebaut werden. Doch egal ob Zier- oder Nutzgarten: Ein Garten macht Arbeit! Dennoch schätzen ihn viele als Ort der Entspannung. Im Rhythmus der Jahreszeiten können hier die Menschen über das Werden und Vergehen nachdenken und auf sich selbst besinnen. Besonders ältere Menschen empfinden es als tröstlich, dass das Leben im Garten immer wieder neu erwacht.

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  • 30.04.2021
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    Buddhistische Zen-Geschichten - Koans knacken bis zum Erwachen

    Was ist der Sinn des Daseins? Und kann man mit Hilfe von Unterweisungen und Meditation zur Erleuchtung gelangen? Im Buddhismus haben sich verschiedene Wege zu diesem Ziel hin entwickelt. Im Zen-Buddhismus nutzen einige Schulen dafür Koans. Das sind rätselhafte Aussagen oder paradoxe Dialoge zwischen Zen-Lehrenden und Schülerinnen und Schülern. Es gibt berühmte alte Koan-Sammlungen, die unter Zen-Schülern gerne gelesen werden, wie zum Beispiel das Mumonkan, das torlose Tor. „Buddhistische Zen-Geschichten. Koans knacken bis zum Erwachen“ - Mechthild Klein hat für Camino in hr2 kultur u.a. die Zen-Lehrenden Doris Zölls und Arne Schäfer gefragt, wie die Übungen mit dem Koan funktionieren.

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  • 23.04.2021
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    Weil der Qualm täglich tötet - Wie die "Allianz für saubere Kochherde" Menschenleben und das Klima rettet

    Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung kocht auf offenen Feuerstellen, vor allem in den ärmeren Ländern des Südens. Das zerstört Wälder und setzt große Mengen des klimaschädlichen CO2 frei. Dazu kommt: Viele Frauen und Kinder atmen täglich den Qualm ein. Das führt zu Lungenentzündungen, an denen mehr Kinder sterben als an Malaria, Durchfallerkrankungen und Masern zusammen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation töten häusliche Abgase jedes Jahr 3,5 Millionen Menschen. Deshalb ist kirchliches Engagement zur Installation sparsamer Kochherde, die mit Schornsteinen ausgerüstet sind, ein effizienter Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und zum Klimaschutz. „Weil der Qualm täglich tötet“ - Andreas Boueke berichtet in Camino in hr2 kultur darüber, . „Wie die ‚Allianz für saubere Kochherde‘ Menschenleben und das Klima rettet“.

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  • 16.04.2021
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    Hier stehe ich ... Luther als Wegbereiter der Gewissensfreiheit

    „Hier stehe ich, ich kann nicht anders…“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz hat Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms die „Freiheit eines Christenmenschen“ gegen Staat und Kirche verteidigt. Das war vor genau 500 Jahren, am 18. April 1521. War damit schon das moralisch urteilsfähige und selbst-verantwortliche Individuum „erfunden“? Schuf Martin Luther die Voraussetzung für die Freiheit der Wissenschaft, der Kunst und der Presse? Und lieferte er damals die Motivation für Bildung und Reifung autonomer Persönlichkeiten? Darüber wird in Theologie und Wissenschaft bis heute diskutiert. „Luther als Wegbereiter der Gewissensfreiheit?“ Andreas Malessa war für Camino in hr2 kultur auf Spurensuche.

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  • 09.04.2021
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    Nachruf: Hans Küng - Lebenslänglich Reformator

    Der Tübinger Theologe Hans Küng war einer der berühmtesten seiner Zunft. Schon längst vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil entwarf er eine Vision der Kirche, wie sie dann im Konzil selbst diskutiert und beschlossen wurde. Aber er vermied es, in die Hierarchie einzusteigen, stattdessen legte er sich mit dem Papst und seinem Machtanspruch an und mahnte immer und immer wieder mit scharfen Worten Reformen an. Die katholische Kirche hat es nicht verstanden, Küng einzubinden, stattdessen entzog man ihm die kirchliche Lehrerlaubnis. Hören sie zum Tode von Hans Küng einen Nachruf von Jörg Vins, er beleuchtet das Leben und Wirken des Theologen.

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  • 07.04.2021
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    Der Schatz am Abgrund - Über die verwandelnde Kraft der Verzweiflung

    Eine lebensbedrohliche Erkrankung wird diagnostiziert, ein geliebter Mensch ist gestorben oder ein schreckliches Unwetter hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Was tun, wenn die Lage aussichtslos erscheint? Wenn das Schicksal ins eigene Leben einbricht, kann das einen Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen. In unserer Kultur wird sie irrtümlicherweise oft als persönliche Schwäche ausgelegt. Verzweiflung kann aber auch ein wichtiger Entwicklungsschritt sein und letztendlich sogar einen existentiellen Neuanfang mit sich bringen.

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  • 06.04.2021
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    Seelentrost und Energie - Warum wir Süßes zum Leben brauchen

    Süße Speisen geben uns lebenswichtige Energie. Und sie sind Nahrung für die Seele: Mit Süßem trösten, belohnen oder beruhigen wir uns. Schokolade, Kuchen und Eis sind hier altbewährte Wundermittel. Doch vor allem an Festtagen wie Ostern oder Weihnachten kommen Süßigkeiten groß heraus. Darüber hinaus nennen wir alles süß, was wir zum Anbeißen finden: Babys, kleine Tiere und Menschen, die wir lieben. Auch alte Menschen werden manchmal als „süß“ bezeichnet. Woher kommt diese Faszination für das Süße?

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  • 01.04.2021
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    Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts - Wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern

    Seit etwa 50 Jahren werden in Deutschland Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen veröffentlicht. Menschen beschreiben, wie sie sich an der Schwelle zum Tod aus ihrem Körper lösen und zu neuen Ufern aufbrechen, manchmal bis zur Zimmerdecke hochsteigen, manchmal aber auch durch Tunnel gleiten in ein helles Licht hinein. Ihre Schmerzen verschwinden, sie erfahren tiefe Geborgenheit, Frieden und Liebe. Nur wenige berichten Negatives. Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für solche Erlebnisse, bleiben bislang aber in Vermutungen stecken. Eines jedoch lässt sich mit Sicherheit sagen: eine positive Nahtod-Erfahrung verändert den, der sie erlebt. „Du brauchst keine Angst zu haben, vor gar nichts“ - Mechthild Müser berichtet in hr2-kultur darüber, wie sich Menschen nach einer Nahtoderfahrung verändern.

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  • 26.03.2021
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    Der Kern des eigenen Lebens - Wie der Lockdown Menschen geprägt hat

    Lockdown: Anfang der Woche wurde er in der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin bis Mitte April verlängert. Diese Situation ist eine radikale Konfrontation mit dem eigenen Leben. Wer alleine ist, ist wirklich alleine. Wer in einer guten Beziehung lebt, kann deren Möglichkeiten ausschöpfen und womöglich erweitern. Eltern können mit ihren Kindern Neues entdecken, wenn sie durch die Corona-Pandemie mehr Zeit miteinander verbringen. Viele ältere Menschen allerdings sind durch den Lockdown auf nahezu brutale Weise in die Einsamkeit geworfen worden, soziale, persönliche Kontakte sind abgebrochen. Der Kern des eigenen Lebens, ist frei gelegt in dieser Phase, in der es kaum Ablenkung und neue Impulse gibt. Irene Dänzer Vanotti ist für Camino in hr2 kultur der Frage nachgegangen, wie der Lockdown Menschen geprägt hat - und immer noch prägt.

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  • 26.03.2021
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    Das europäische Medizinrad - Die Rekonstruktion vorchristlicher Kreiskulturen

    Wenn vom indigenen „Medizinrad“ die Rede ist, dann denkt man vielleicht an amerikanische Prärie-Indianer, Inkas oder Eskimos, nicht aber an Europa. Dabei gab es auch in hiesigen Breiten vor dem Christentum zyklische und zirkuläre Modelle der Welterklärung, die den Menschen in den großen Kreislauf der Jahreszeiten und des Lebens integrierten. Ethnologen, Kulturwissenschaftler, Theologen und Historiker entdecken immer mehr Hinweise darauf, dass auch unsere Vorfahren in einer „Kreiskultur“ lebten, in der sich Geschichte und Kultur nicht linear, sondern spiralförmig entwickelten. Dieses zirkuläre Denken könnte auch die Suche nach einer lebenswerten Zukunft bereichern.

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  • 26.03.2021
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    An der Seite der Verzweifelten - Seelsorge in der Pandemie

    Die Einsamkeit vieler Menschen ist unter den Bedingungen der Pandemie dramatisch gestiegen. Aber auch Familien, die in den eigenen vier Wänden viel stärker auf sich angewiesen sind, gehen sich auf die Nerven. Es entstehen Konflikte. Hier wären Seelsorgerinnen und Seelsorger jetzt sehr gefragt. Aber: Seelsorge braucht in der Regel Zugewandtheit und Nähe. Die Pandemie jedoch verlangt Distanz. Viele Seelsorgende gehen kreativ mit dieser Situation um, indem sie neue Angebote schaffen und telefonisch oder im Internet den Menschen zur Verfügung stehen. In den Beichtstuhl gehen immer weniger Christinnen und Christen, aber über Schuld und Sühne wollen gerade während der Pandemie viele reden. „An der Seite der Verzweifelten - Seelsorge in der Pandemie“. Hören Sie in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Michael Hollenbach.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Ledben in Deutschland (3): Ich bin Jüdin. Aufbruch einer jungen Generation

    „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ werden in diesem Jahr gefeiert. Aus Anlass dieses Jubiläums senden wir in Camino in hr2-kultur eine kleine Sendereihe über gegenwärtiges jüdisches Leben. Heute, im dritten Teil und letzten Teil, geht es um den Aufbruch der jungen Generation in den jüdischen Gemeinden. In Deutschland wird Antisemitismus wieder offen gezeigt. Menschen jüdischen Glaubens werden bedroht, angepöbelt und verprügelt. Junge Jüdinnen und Juden wollen dem etwas entgegensetzen und jüdisches Leben sichtbar machen. Sie kämpfen darum, ihren Glauben offen leben zu können - und um ihre Identität als Deutsche. „Ich bin Jüdin - Aufbruch einer jungen Generation“. In Camino in hr2 kultur erzählen junge Jüdinnen und Juden von ihrem Alltag im Südwesten Deutschlands. Ein Beitrag von Susanne Babila.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland (2): Rabbinerausbildung in Berlin und Brandenburg

    „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ werden in diesem Jahr gefeiert. Aus Anlass dieses Jubiläums senden wir in Camino in hr2-kultur eine kleine Sendereihe über gegenwärtiges jüdisches Leben: Heute, im zweiten Teil, geht es um die Rabbinerausbildung in Berlin und Brandenburg. In den Jahrzehnten nach dem Holocaust galt es als undenkbar, dass in Deutschland wieder Rabbiner ausgebildet werden. Mittlerweile aber erlebt jüdische religiöse Ausbildung einen ungeahnten Aufschwung. In Berlin und Brandenburg gibt es gleich drei Ausbildungseinrichtungen: Das Abraham-Geiger-Kolleg für das liberale Judentum und das Zacharias-Frankel College der konservativen Masorti-Bewegung. Beide sind in Potsdam ansässig. Sowie das orthodoxe Rabbinerseminar in Berlin-Mitte. Die Studierenden sind jung, sie kommen aus der ganzen Welt und sie eint der Wunsch, das Leben in jüdischen Gemeinden mitzugestalten. Welchen Traditionen folgen sie und was motiviert die Studierenden, sich gerade in Deutschland ausbilden zu lassen? Ulrike Bieritz ist diesen Fragen nachgegangen.

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  • 26.03.2021
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    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland (1): Vielfalt unter einem Dach: Die jüdische Gemeinde Frankfurt

    In diesem Jahr wird ein großes Jubiläum gefeiert: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Eine Urkunde aus Köln aus dem Jahr 321 nämlich bezeugt erstmals jüdische Bürger in einer deutschen Stadt. Deshalb beleuchten wir hier in Camino in hr2-kultur heute und in den kommenden Wochen „jüdisches Leben in Deutschland heute“. Und wir blicken zunächst auf die jüdische Gemeinde in Frankfurt. Sie zählt zu den vier größten Jüdischen Gemeinden Deutschlands. Ihren knapp 6.500 Mitgliedern bietet sie alles, was für das moderne jüdische Leben nötig ist. Mit einer Besonderheit: In Frankfurt leben die unterschiedlichen jüdischen Glaubensrichtungen - Orthodoxe und Liberale - unter einem Dach. Für den Zentralrat der Juden ein „Musterbeispiel“ für das, was man in Deutschland seit dem Krieg gerne eine „Einheitsgemeinde“ nennt.

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  • 26.03.2021
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    Heiliges Verliebtsein - Warum sich Menschen auch in Gott verlieben

    Kann man sich in Gott verlieben? Jedenfalls ähneln die Gefühlsbeschreibungen frischverliebter Paare auf verblüffende Weise denen mancher Menschen, die frisch zum Glauben gefunden haben. Das übergroße Verlangen nach Nähe und Verschmelzung, das Gefühl grenzenloser Geborgenheit, die Sehnsucht nach dem oder der Anderen. „Heiliges Verliebtsein“ - Warum sich Menschen auch in Gott verlieben“. Uwe Birnstein geht für Camino in hr2 kultur auf Spurensuche bei Verliebten und Gläubigen.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt - Das aktuelle Gespräch mit Prof. Reiner Anselm: Hilfe zum Suizid in kirchlichen Einrichtungen?

    Was ist, wenn ein schwerkranker Mensch mit wenig oder keiner Aussicht auf Heilung seinem Leben selbst ein Ende setzen will? Per Gesetz war in Deutschland die gewerbsmäßige Sterbehilfe verboten. Und auch die christlichen Kirchen lehnen bisher offiziell jegliche Sterbehilfe ab. Vor gut einem Jahr aber hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot für nicht verfassungskonform erklärt. Zur Begründung hieß es, es gehöre zur persönlichen Selbstbestimmung des Menschen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Und dafür müsse er auch Hilfe in Anspruch nehmen können. Nun muss der Bundestag ein neues Gesetz beschließen. Erste Gesetzentwürfe liegen seit gut einer Woche auf dem Tisch. Auch die Kirchen sind zu Stellungnahmen aufgefordert. Die katholische Kirche bleibt bei ihrem Nein. In der evangelischen Kirche aber wird heftig gestritten über die Sterbehilfe. Namhafte Theologen haben vor wenigen Wochen in einer öffentlichen Stellungnahme gefordert, dass zukünftig auch in kirchlichen Krankenhäusern und Heimen Hilfe zum Sterben möglich sein soll. Der Wunsch eines Menschen, aus dem Leben zu scheiden, müsse respektiert werden. Neben Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und der Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle gehörte der Münchener Professor für systematische Theologie, Reiner Anselm zu den Autorinnen des Aufrufs. Mit Reiner Anselm sprechen die hr-Kirchenredakteure Klaus Hofmeister und Lothar Bauerochse über die Absichten dieses Appels, über die Gründe sowie die innerkirchlichen Konsequenzen, auch im Gespräch mit der katholischen Kirche.

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  • 26.03.2021
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    Israelische Araber und die Schoah - Versuche einer langsamen Annäherung

    Israel hat rund 1,9 Millionen arabische Einwohner. Für die Mehrheit von ihnen war das Gedenken an die Shoah bisher kein Thema. Erst in den vergangenen Jahren entstand ein gewisses Interesse an der historischen Erinnerung. Parallel dazu haben Holocaust-Gedenkstätten und Museen spezielle Programme für arabische Lehrer und Schüler entwickelt. Dennoch leugnen rund 30 Prozent der arabischen Israelis die Shoah. Sie sind allerdings keine Holocaustleugner, so wie man sie in Europa kennt. Sie lehnen es jedoch ab, dass Israel die Shoah nutzt zur Legitimation des jüdischen Staates und zugleich die Katastrophe der Palästinenser im Krieg von 1948, die so genannte „Nakba“, weitgehend verschweigt. Igal Avidan berichtet über die Versuche einer langsamen Annäherung israelischer Araber an das Schoah-Gedenken.

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  • 26.03.2021
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    Die Sünde der Korruption - Religiöse Gruppen in Guatemala stärken den Rechtsstaat

    In dem zentralamerikanischen Land Guatemala gehen zur Zeit immer wieder Tausende protestierend auf die Straße, darunter viele Gläubige verschiedener Religionen. Sie sehen den Rechtsstaat in Gefahr. Korruption ist ein großes Problem. Kriminelle Organisationen bedrohen Angestellte des Justizwesens. Und gerade für Frauen im Justizwesen ist die Situation schwierig. Gewalt und die Kultur des Machismo bedrohen ihre Unabhängigkeit und richterliche Freiheit. Deshalb fordern die Demonstrierenden besonders den Schutz für gefährdete Richterinnen. Eine von ihnen ist Yassmin Barrios. Sie hat einflussreiche Politiker des Völkermords schuldig gesprochen und korrupte Funktionäre hinter Gitter gebracht. Und es zeigt sich: Wenn sich Gläubige öffentlich für den Schutz mutiger Richterinnen einsetzen, kann das Leben retten.

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  • 26.03.2021
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    Auf der Flucht vor der Verantwortung - Warum wir wider besseres Wissen handeln

    Klimawandel, Flüchtlingskrise, soziale Ungerechtigkeit - Themen, die vielen von uns im Kopf herumgehen. Probleme, die eigentlich jeden Einzelnen, aber auch den Staat zum Handeln zwingen. Und doch tun wir es vielfach nicht. Wir steigen jeden Tag wieder ins Auto, um auf die Arbeit zu fahren, statt in die Pedale zu treten oder zumindest die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Wir kümmern uns nicht um die Flüchtlingsfamilie in der Nachbarschaft und geben unser Geld lieber für Statussymbole aus . Warum handeln wir so und weshalb kommen wir mit dieser moralischen Diskrepanz überhaupt klar?

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  • 26.03.2021
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    Kräfte der Selbstheilung - Körper und Seele sind nur gemeinsam stark

    „Selbstheilung“ - das klingt heute für viele Menschen esoterisch. Dabei stecken Selbstheilungskräfte in jedem von uns. Ohne sie wäre Gesundheit undenkbar. „Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Innersten eines jeden von uns liegt“, schrieb der Arzt Hippokrates vor über 2000 Jahren. Doch dieses uralte Wissen tritt immer mehr in den Hintergrund. Körper und Geist wurden schon in Zeiten der Aufklärung voneinander getrennt. Die Medizin fokussierte sich auf den Körper und das Seelische war dem Glauben vorbehalten. Diese Trennung von Körper und Geist hinterlässt bis heute ihre Spuren.

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  • 26.03.2021
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    'Erbarmt Euch!' Wie die Barmherzigkeit Juden, Christen und Muslime eint

    Mit der Frage: „Wie hältst Du’s mit der Barmherzigkeit?“ lassen sich Christen, Juden und Muslime gleichermaßen messen. Denn die Tugend der Barmherzigkeit steht in ihren Heiligen Schriften an herausragender Stelle. Auch die so genannte "Jahreslosung" der christlichen Kirchen für 2021, eine Art biblischer Leitspruch für das Jahr, spricht davon: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist.“ Die Formulierung wirft Fragen auf, zum Beispiel danach, wie sich Glaube und Barmherzigkeit zueinander verhalten? Uwe Birnstein hat sich für Camino in hr2 kultur auf Erkundungsreise begeben, um Antworten auf die Frage zu finden, wie die Barmherzigkeit Juden, Christen und Muslime eint.

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  • 26.03.2021
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    Alles in Allem - Über Jahresrückblicke und Lebensbilanzen

    Immer wieder heißt es Bilanz ziehen: Wenn ein Jahr zu Ende geht, ein Lebensabschnitt oder schließlich das Leben selbst. Was bleibt unter dem Strich? War es, alles in allem, ein gutes Jahr? Ein erfülltes Leben? Besonders in diesem Jahr hat die Corona-Krise alle Bereiche unseres Lebens auf den Kopf gestellt. Kleine und große Katastrophen, Krankheiten und Schicksalsschläge haben uns immer wieder herausgefordert. Können wir trotzdem, alles in allem, zufrieden sein - hätten wir etwas anders machen sollen oder können? Was müssen, was können wir noch ändern in unserem Leben?

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  • 26.03.2021
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    Black Christmas - Der revolutionäre Geist des Gospels

    Wenn Weihnachtsmusik „festlich“ sein soll, dann ist sie meist barock, royal und triumphal. Bach-Trompeten und Orgelbraus. In 2020 allerdings debattierte die Welt über Rassismus und Kolonialismus. Daher ist es höchste Zeit für Spirituals und Gospelmusik, die Weihnachtsromantik in Protestsongs verwandelten. Oder in frommen Texten handfeste Informationen für Sklavenbefreier versteckten.

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  • 26.03.2021
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    Glitzer und Gloria - Warum wir den Glanz lieben

    "Wenn das Leben dich nervt, streu Glitzer drauf," lautet ein beliebter Postkartenspruch. Und tatsächlich glitzert und glänzt es heutzutage überall: in Kleidern und Pullovern, im Make-Up, auf Sofakissen, Bilderrahmen und Smartphonehüllen. Jetzt an Weihnachten kommen weitere Glanzlichter dazu: Kerzen und Lametta, Lichterketten und Christbaumkugeln. Sie alle symbolisieren die christliche Hoffnung auf ein Licht in der Dunkelheit, die Ankunft des Messias.

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  • 26.03.2021
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    Nachgefragt – Das aktuelle Gespräch. Mit Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

    Kurz nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Anfang März 2020 sah sich der Limburger Bischof Georg Bätzing bereits großen Herausforderungen gegenüber: Der Corona Lockdown legte auch das kirchliche Leben lahm, zu Ostern gab es - erstmals seit Menschengedenken - keine öffentlichen Gottesdienste. Der sogenannte Synodale Weg, der Reformdialog zwischen Bischöfen und Laien, kam ins Stocken und neue Missbrauchsstudien in einzelnen Diözesen lassen den Rücktritt amtierender Bischöfe nicht mehr ausschließen. - Nachgefragt - das aktuelle Gespräch: Im Rückblick auf ein turbulentes Jahr und im Ausblick auf ein Weihnachten unter Pandemiebedingungen fragen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, den Limburger Bischof Georg Bätzing, nach seinen Lehren aus dem Krisenjahr und seinen Perspektiven für den Weg der Katholischen Kirche in Deutschland.

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  • 26.03.2021
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    „Im Himmel spricht man Hebräisch“ - Erich Zenger und seine Leidenschaft für die Bibel

    Erich Zenger gilt als der wohl renommierteste deutschsprachige Alttestamentler seiner Generation. 2010 starb der bei Eichstätt aufgewachsene katholische Theologe, der den jüdisch-christlichen Dialog auf entscheidende Weise gestaltet hat. Im Jahr davor erhielt er die Buber-Rosenzweig-Medaille. Mit der Bezeichnung „Erstes Testament“ betonte Zenger Gottes Liebe zu seinem Erstlingssohn Israel. „Im Himmel spricht man Hebräisch“ - Erich Zenger und seine Leidenschaft für die Bibel. Hören Sie dazu in Camino in hr2 kultur einen Beitrag von Georg Magirius.

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  • 26.03.2021
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    Die Magie der Zahlen - Von Kabbala bis Algorithmen

    Zahlen helfen uns bei der Orientierung in der Welt. Wir nutzen sie beispielsweise, um Gegenstände zu messen und zu wiegen und um Mengen zu berechnen. Wir leben in einer Welt von Nullen und Einsen, Statistiken und Rankings und niemand kommt ohne das Prinzip "Pi mal Daumen" aus. Unsere Sprache verweist auf eine lange Tradition der Zahlensymbolik, die ihre Wurzeln oft in der Bibel oder der jüdischen Kabbala hat. Und nicht nur beim Lotto spielen haben Zahlen für uns oft auch etwas Magisches.

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