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Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Der tägliche Chan-Buddhistische Podcast von "Shaolin-Rainer". Rainer bietet geführte Meditationen und Kurzvorträge an, die die westlichen Standpunkte mit spirituellen asiatischen Praktiken verbinden. Dabei geht es um den eigentlichen Wert der Achtsamkeit und des Selbstmitgefühls, um das emotionale Leiden zu vermindern, das spirituelle Erwachen zu erreichen und Heilung möglich zu machen - Selbsthilfe und Selbstakzeptanz - Hilfe bei Ängste/ Depressionen - Stärkung des Selbstbewusstseins - Yoga - Meditation - Qi Gong - Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit - meditative Einschlafhilfe -

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  • 18.05.2022
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    06:02
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    201-Nirvana ist eine Geisteshaltung - Buddhismus im Alltag

    Der durchschnittliche Mitteleuropäer hat meist wenig Berührung mit der Lehre des Lehrers aller Lehrer, allerdings das Wort "Nirvana" hat Einzug in den Sprachgebrauch gehalten. Meist wird es "falsch" verwendet, aber nachdem die Kenntnisse des Buddhismus bestenfalls lückenhaft sind, fällt das nicht einmal auf. Dich schick ich ins "Nirvana", das steht für das große, unbekannte Land, wo ich die Menschen hin wünsche, die mir "auf den Keks" gehen. Also ich wünsche Dich ins Nichts, so der irreführende Gebrauch. Was aber ist das Nirvana? Wie kommen wir in dieses besagte Land, und woher stammt der Begriff überhaupt? Generell wird der Begriff Nirvana verwendet, um den Austritt aus dem Kreislauf des Leidens (die Wiedergeburten) durch die "Erleuchtung" zu beschreiben (nach dem Beispiel Buddhas). Allerdings gibt es ganz verschiedene Ansichten, so wird auch das Begreifen der mit dem Dasein verbundenen Umstände mit dem Nirvana gleichgesetzt. Im Unterschied zur westlichen Auffassung des Paradieses nach dem Tod ist das Nirvana aber nicht der Ort, wo Milch und Honig fliesst, sondern kann schon im Leben erreicht werden, denn Nirvana ist eine schlichte Geisteshaltung. Nach Buddha liegt es ausschließlich an uns, wie wir uns "fühlen", ob wir glücklich sind, oder eben nicht. Wenn wir fest an das Konzept von Ursache und Wirkung glauben, dann jedenfalls sind wir auf dem richtigen Weg, hin zur "Erleuchtung" und dem Nirvana. Die drei Merkmale des Daseins sind schnell erkannt, denn alles Leben ist unbeständig, leibhaft und leer, so dass der Suchende durch neutrale Betrachtung dieser Merkmale, verbunden mit der damit verbundenen allgemeinen Loslösung (Beenden der Anhaftungen ) dann das torlose Tor hin zum Nirvana öffnet. Das Erreichen des Nirvana wird häufig auch als „Bruch mit der Welt“ gleichgesetzt, da "erleuchtete Menschen" so gut wie keine Rücksicht auf Konventionen mehr legen, da sie die wahren Zusammenhänge erblickt haben. Hier spricht man nun auch vom Eintritt in den Strom. Gerade diese Eigenart macht die Wiedergabe der buddhistischen Lehre so schwierig, da der Stromeingetretene nun häufig völlig autark leben kann, nicht mehr abhängig von den Systemen der Gesellschaft ist. Und dann aber auch die Lehre nicht weitergibt, da er die Verwirklichung des Nirvanas erreicht hat, die niedrigen Bereiche der Inkarnation verlassen hat. Für mich persönlich ist das Nirvana aber eine Geisteshaltung, die denjenigen Menschen zuteil wird, die ein Leben in Ruhe und Glück gewählt haben (und glauben Sie mir, es ist eine Wahl, eine bewußte Entscheidung). Ob dann in einem weiteren Schritt noch die "Erleuchtung" erreicht werden kann, das zeigt die Zeit. Wollen Sie diese Geisteshaltung einnehmen? Dann ist der Weg Ihr Ziel! Beste Gabe ist Gesundheit; Genügsamkeit ist Reichtums Sonne, treuste Sippschaft ist Vertrauen, und Nirvana höchste Wonne - Buddha - "Der Erleuchtete" - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 17.05.2022
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    07:12
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    200-Die Ablösung vom Sein - Buddhismus im Alltag

    Immer wieder kommt die Frage auf, was genau Chan (Zen) sei. Generell gesprochen ist Chan die ganz persönliche Praxis der Selbstfindung, die Selbstbeobachtung. Das hört sich erst einmal sehr einfach an, kann aber in der Praxis mit starken Verwerfungen einhergehen. Denn erstens sieht nicht jeder Mensch dann gerne, was er da so findet, und zweitens ist es eben schwierig, den Geist zu fokussieren, auf den Punkt zu bringen. Und dann ist da noch die Sache mit der "Erleuchtung", die Buddha seinen Anhängern anempfahl, die aber keinesfalls leicht daherkommt. Jedenfalls ist der Chan-Buddhismus der Weg in die persönliche Freiheit, ohne Ängste und nutzlose Anhaftungen , was die Philosophie des Lehrers aller Lehrer eben für alle Menschen praktikabel, aber auch schwierig, macht. Wer neu im Thema ist, der sollte zuerst einmal die Lehre zu einer Art von Wohlfühl-Buddhismus nutzen, um dann im Anschluss tiefer in die Philosophie einzutauchen. Der "Erleuchtung" als der absolute Essenz des Buddhismus werden wohl nicht alle Interessierten folgen können. Gerade wenn man neu im Chan-Buddhismus ist, dann ist alles sehr verwirrend, die buddhistische Lehre hat viele verschiedene Richtungen, jedes Land hat, alleine durch die Sprache, ganz andere Ansätze. So auch, wenn diese spirituelle Ausrichtung auf die Mitteleuropäer trifft, die zwar gerne eine Statue von Buddhaaufstellen, mit seinen Lehren aber kaum in Kontakt gekommen sind. Hier werden gerne die Regeln des Buddhismus an die bestehenden Strukturen der vorherrschenden Religion (Christentum) angelehnt, um dem Geschmack der Mehrheit zu gefallen. Gerade befindet sich der westliche Buddhismus in einer enormen Krise, da (wie gesagt) die Person des Buddhasakzeptiert wurde, der durchschnittliche Mitteleuropäer aber mit den Worten aus vergangener Zeit wenig bis nichts anfangen kann. Alleine eine Auswahl unter den verschiedenen Richtungen des Buddhismus zu treffen (Japan, Korea, China, Tibet, Sri Lanka, Vietnam, Thailand usw.) überfordert viele Menschen so sehr, so dass sie bereits hier das Handtuch werfen. Jeder buddhistischen Richtung unterliegen dann unzählige Regeln, Gebote, Gebete: Darf man Sex haben, Fleisch essen, wie steht es um die Familie, was ist mit der Wiedergeburt, gab es Götter und Heilige? Die zu befolgenden Dinge sind endlos, Generationen haben weiterhin ihre Ansichten zugefügt, das Dickicht an Lehren wurde immer dichter. Ich folge der reinen Lehre Buddhas , sowie der darauf aufgesetzten Chan-Lehre (Zen), die im Shaolin Tempel in Chinavor etwa 2000 Jahren entwickelt wurde. Alle danach eingeführten Ansichten blende ich aus. Die ursprünglichen Worte des großen Lehrers mögen erst nach seinem Ableben aufgeschrieben worden sein (Sutren), jedoch in ihrem Kern alle in dieselbe Richtung zeigen ("Erleuchtung"). Buddhismus zeichnet sich durch Eigeninitiative aus, die Ablösung vom eigenen Sein steht im Fokus, die Beendigung der Leiden ist das Ziel. Wendet an alles euren Verstand, und wenn ihr es analysiert und für euch und jeden anderen für gut befunden habt, dann könnt ihr daran glauben, danach leben und eurem Nächsten helfen, auch danach zu leben - Buddha - "Der Erleuchtete" - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 16.05.2022
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    05:58
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    199-Wie ein bequemes Hemd - Buddhismus im Alltag

    Buddha mahnte seine Anhänger, das Ego wie ein bequemes, loses Hemd (oder Kleid) zu tragen. So wie ein solches kuscheliges Hemd sollten wir auch unsere buddhistische Praxis "tragen", nicht engstirnig und zu sehr auf das Thema konzentriert, sondern locker und entspannt, nicht zu sehr Buddhist sein zu wollen. Wenn die Lehre des großen Lehrers still und ruhig fließt, dann befinden wir uns in der Mitte, alles bewegt sich in völliger Ruhe. Wer sich zu sehr bemüht ein "guter" Buddhist zu sein, der verpasst das Leben. Nicht immer spielt das Einhalten von Regeln eine Rolle, wichtig ist sich selbst nicht zu verleugnen. Man kann ein "guter" Buddhist sein und trotzdem gelegentlich über die Strenge schlagen. Wer sich im normalen Leben bewegt und nicht ständig über sein "Buddhist sein" nachdenken muss, der ist auf einem guten Weg. Denn der Buddhismus ist im Westen in allererster Linie eine Wohlfühl-Philosophie, keine Lehre vom Beenden des Leidens. Buddhisten "wissen", dass alles endlich ist, dass das Leben vergehen wird, weshalb man gerade nicht ständig darüber nachdenken soll. Dazu gehört, dass ein Buddhist nicht missionieren will, ganz einfach weil er/sie durch sein Vorbild wirkt, nicht durch die Gesinnung. Ob sich ein Mensch zur Lehre des Lehrers aller Lehrer hingezogen fühlt (oder nicht), das entscheidet das jeweilige Karma. Wenn andere Menschen uns den Buddhismus aber tragen sehen "wie ein bequemes, loses Hemd", erkennen welche Ruhe ein buddhistischer Lebensstil mit sich bringt, dann ist das die beste Werbung für den Buddhismus. Gerade in Zeiten der Ängste und der Anspannungen fallen in sich ruhende Personen auf, da ihre Ausstrahlung genau den Gegenpol zu Sorgen und Nöten aufzeigt. Und wieder sind große Teile der Menschheit auf der Suche nach Orientierung und Führung, da sie das Leben überfordert. Dass die Lehre des indischen Prinzen auf die Suche nach dem eigenen Selbst aufgebaut ist, das verstehen viele Suchende erst im Laufe der Zeit. Aus dem Wohlfühl-Buddhismus heraus kann dann der wirkliche Weg angegangen werden, denn zuerst muss das Ohr für die Philosophie "geöffnet" werden. Aber der erste Schritt ist jedenfalls, wenn andere Menschen unsere Philosophie und Lebenseinstellung an uns erkennen können, eben wie ein bequemes, loses Hemd, das wir tragen. In der buddhistischen Praxis bedeutet das, dass wir eben nicht verkniffen der Lehre folgen, sondern die "Kirche im Dorf" lassen, auch manchmal dem Moment geschuldet handeln, dafür aber mit unserer Art "Werbung" für die Sache machen, so andere Menschen zum Buddhismus bringen, dadurch mehr Positives in diese Welt bringen. Der Weg ist das Ziel! Jedes Staubkörnchen, auf das wir treten, kann in ein Kind der Wahrheit verwandelt werden - Buddha - "Der Erleuchtete" - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 15.05.2022
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    06:07
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    198-Beinahe - Buddhismus im Alltag

    Beinahe hätten wir (meine Freundin und/oder ich) drei Flüge hintereinander verpasst, es war absolut ausgeschlossen diese noch zu erreichen, und trotzdem haben wir sie bekommen. Egal was wir gemacht hätten, unter keinen Umständen hätte es einen Unterschied gemacht, es war nicht in unserem Einflussbereich hier etwas auszurichten. Wir hatten keinerlei Einfluss, das Geschehen rollte über uns hinweg, und trotzdem gingen die Geschichten für uns "gut" aus, jedenfalls hätte uns beinahe gröberer Unbill gedroht, wenn wir nicht in die Flugzeuge gekommen wären. Einmal hätte ich beinahe einen neuen Flug kaufen müssen, einmal meine Freundin, die dann auch noch ein sog. Overstay in ihrem Pass eingetragen bekommen hätte, was ihr ein neues Visa für Deutschland für ein Jahr verwehrt hätte (jede Menge Hätte in diesem Text). Wäre sie nicht nachts aufgestanden, hätte sie nicht ihr Handy in die Hand genommen, sie hätte die eMail bezüglich der Flugplanänderung nicht gesehen. Dann, beim letzten Mal traf es wieder sie, die wegen einer Regeländerung ihres Landes dann beinahe wieder den Flug verpasst hätte. Beinahe, das kann ganz knapp daneben gehen, oder super "gut", wie es sich dann entwickelt, das zeigt die Zeit, aber erst einmal ist es, wie es ist. Hundert Menschen laufen unter dem kaputten Dach entlang, beim hundertundersten Passanten lockert sich der Dachziegel und fällt ihm auf den Kopf. Dumm gelaufen, so sagt der Volksmund. Beinahe hätte ich die richtigen Kreutzchen auf dem Lottoschein gemacht, beinahe das günstige Angebot bekommen, beinahe den Urlaub gebucht. Hab ich aber nicht. Das Schicksal entscheidet über die Belange, je nachdem was in unserem Karma bereitgehalten wird. Wir können sehr wenig daran ändern, das habe ich an den beinahe verpassten Flügen wieder gesehen. Drei Menschen stehen bei einem Gewitter auf einem großen Platz, dann schlägt der Blitz bei dem in der Mitte ein, er ist sofort tot, die beiden Anderen wären beinahe gestorben. Es ist unglaublich, welche Geschichten das Leben so spielen kann, manche kann "man" sich nicht ausdenken, so wie sie dann "in echt" vorkommen. Wer also wieder etwas verpasst, oder es gerade noch so schafft, der sollte sich überlegen warum das so sein sollte? Denn nach Buddha bestimmen wir mit unseren Gedanken die Welt. Aber sind wir uns dessen bewusst, oder lassen wir uns durch eine Abfolge von "BEINAHE" einfach nur treiben? Ich für meinen Teil überlege immer, warum etwas so gekommen sein könnte, ich versuche hinter die Kulissen zu blicken. Das Karma gibt uns die Karten, das können wir nicht beeinflussen, aber welche wir ausspielen, das entscheiden wir selbst. Der Weg ist jedenfalls (beinahe) das Ziel! Frage nicht nach der Abkunft, sondern frage nach dem Betragen; denn wahrlich, aus Holz erzeugt sich Feuer - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 14.05.2022
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    06:17
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    197-Das "Happiness"-Workout Teil 2 - Buddhismus im Alltag

    Hier lesen Sie den ersten Teil über die Übungen, die Ihr "Glücklichsein" ermöglichen click C. Für was sind Sie Dankbar? Sind Sie sich Ihres Glückes überhaupt bewusst? Wissen Sie wieviele Menschen jeden Tag sterben, schlimm erkranken, einen Liebsten verlieren, oder mit anderen, schweren Problemen konfrontiert werden? Nur heute? Es geht in die Millionen, das ist es keine Selbstverständlichkeit am Leben zu sein, gesund aufzuwachen, mit den Liebsten zu telefonieren, oder zu essen. Wir haben ein schönes Zuhause, geheizt und trocken, genug zu essen, ein Sozialsystem, wir sind krankenversichert. Seien Sie dankbar, erkennen Sie Ihre "gute" Lage. Stellen Sie sich den Timer wieder auf fünf Minuten, schreiben Sie (wieder auf der ersten Seite, sonst auf einer neuen) auf, was Ihnen in der Zeit in den Kopf kam. Versuchen Sie, die Ereignisse, Gelegenheiten und Begegnungen in "Kategorien" zu teilen, etwa in "privat" und "beruflich", dann weiter in Untergruppen, um mehr Übersicht zu gewinnen. Wenn Sie täglich (oder wöchentlich) üben, dann gehen Sie immer weiter in Details, vergegenwärtigen Sie sich die Umstände, was hat das Schicksal Ihnen zugeteilt, welchen Anteil hatten Ihre eigenen Bemühungen? Durch diese Übung lockern Sie Ihre Stimmung auf, Sie setzen sich in eine zufriedene Wolke, die Sie trägt, Ihnen hilft durch das Leben zu gleiten. D. Die Post-Its Meditation Lesen Sie hier über die Post-Its Meditation , dann fangen Sie an einige der Klebezettel in Ihrem Zuhause zu verteilen, auf die Sie in Stichworten die Dinge notieren, für die Sie besonders dankbar sind, aber auch die besonderen Ereignisse, die Sie in der Zukunft für sich wünschen (Zwar sollen wir nach Buddha nicht "wünschen" und nicht "wollen", aber das muss man zuerst einmal verstehen. Bis dann gilt es sich das Leben einfach zu erleichtern). E. Der "Ich-habe-mich-selbst-lieb" Brief Nachdem Sie nun schon einige Zettel verbraucht haben (ich rate Ihnen auch alle Aufzeichnungen zu sammeln) sollten Sie in einer weiteren Stufe einen Brief an sich selbst schreiben. Wieder kommt der Timer auf fünf Minuten, in denen Sie sich alles überlegen. Dann legen Sie los, stellen Sie sich einfach vor, dass Ihrem eigenen, besten Freund ein solcher Brief "gut" tun würde, schreiben Sie über all die Gefühle und Gedanken, die Sie bewegen. Wichtig dabei ist, dass Sie keinesfalls urteilen, denn als Buddhisten "wissen" wir, dass alles so kommt, wie es kommen soll, wir wenig bis nichts daran ändern können. Daher trifft uns auch keine Schuld (wenigstens nicht aus diesem Leben) und wir können uns den Angelegenheiten gegenüber wohlwollender verhalten. Wenn Sie nicht weiter wissen, dann legen Sie alles zur Seite, machen Sie das nächste Mal weiter. Mit den Punkten A. bis E. können Sie eine bessere Lebensqualität erreichen. Es muss nicht immer ein Workout für den Körper sein, auch die Seele gehört gepflegt. Der Weg ist das Ziel! Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 13.05.2022
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    06:17
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    196-Das "Happiness"-Workout - Buddhismus im Alltag

    Oder: Wie Sie mit ganz einfachen Übungen glücklich werden können Nach Buddha ist "Glück" eine Frage der Betrachtung, abhängig davon, wie wir die Dinge betrachten. Das Motto dieses Blogs ist "Buddhismus im Alltag", Sinn und Zweck der Angelegenheit ist es die Leser und Zuhörer erst einmal zu einer Form des "Wohlfühl-Buddhismus" zu bewegen, um sie dann (in einem weiteren Schritt) mit der Kernaussage der Philosophie des Lehrers aller Lehrer vertraut zu machen, nämlich der " Erleuchtung ", die über den weglosen Weg durch das torlose Tor erreicht werden kann. Vor der normale Mitteleuropäer aber tiefer in die Lehre des indischen Prinzen einsteigen wird sollten die Vorteile einer buddhistischen Lebensführung in den Mittelpunkt gestellt werden ("Wohlfühl-Buddhismus"). Glücklichsein kann man erlernen, es ist keine große Sache. Denn nach der Lehre Buddhas ist alles ein Entschluss, wir entscheiden, ob uns die Umstände glücklich machen, oder eben nicht. Hier einige Übungen die Ihnen helfen werden um glücklich zu werden (und zu sein): A. Was läuft "gut"? Nehmen Sie sich einen Zettel und einen Schreiber, setzen Sie sich in Ruhe hin, stellen Sie den Timer an Ihrem Telefon auf fünf Minuten. In dieser Zeit denken Sie zuerst einmal über die Dinge nach, die "gut" laufen, auf die Sie stolz sind, die Ihnen Freude bereiten. Wenn der Timer abgelaufen ist dann schreiben Sie diese Punkte auf (wer schreibt, der bleibt). So können Sie zuerst einmal Ihre Mitte finden, Ihre diversen Gefühle bewältigen, den Gedankenpalast befrieden, Emotionen oder Stress weiter herunterschrauben. B. Stellen Sie sich Ihre Zukunft vor (wenigstens in Teilen) Wieder stellen Sie den Timer auf fünf Minuten. Nach Ablauf der Zeit drehen Sie den Zettel um und fangen an zu notieren, wie Sie die Zukunft (für sich) gesehen haben. Welche Zukunftsvorstellungen drängten sich auf, was war klar, was lag "im Nebel"? Im Übrigen können Sie auch Ihre Bilder von der Zukunft trainieren, wenn Sie diese Übung immer wieder machen, also etwa jeden Tag, oder wenigstens jede Woche. Alles in Allem benötigen Sie für alle Übungen etwa 20 Minuten. Legen Sie fest, welche Bereiche Ihres Lebens hier abgedeckt werden sollen, etwa die letzten 2 und die kommenden 2 Jahre. Visualisieren Sie ein Anfangs- und ein Enddatum, versetzen Sie sich dazu in Ihren Gedanken an einen bestimmten Ort und Zeitpunkt in der Vergangenheit und in der Zukunft. Wie fühlten Sie sich damals, wie könnten Sie sich in der Zukunft fühlen? Erleben Sie die Angelegenheit mit Ihren Sinnen. Wie roch (riecht) die Luft, wie schmeckt (schmeckte) das Essen, was sehen (sahen) Sie, was hören (hörten) Sie, was ist (war) mit dem Tastsinn? (Lesen Sie hier dazu auch über die sechs Fenster des Menschen ) Erfahren Sie hier morgen mehr über die wichtigen Übungen, die Ihr "Glücklichsein" ermöglichen können Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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  • 12.05.2022
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    06:02
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    195-Der Tempelgarten - Buddhismus im Alltag

    Jedem der es hören mag (und auch allen anderen) schlage ich vor, sich einen imaginären Tempelgarten im Gedankenpalast zu erschaffen, an den man sich in stressigen Zeiten zurückziehen kann. Stellen Sie sich einen wundervollen Garten vor, ganz nach Ihrem Geschmack, die Blumen, die Sie mögen, die Bäume, die Sie schön finden, mit einem zauberhaften See in der Mitte, an dessen Ufern ein kleiner, aber feiner Tempel steht. Gehen Sie durch diesen Garten, durch die Gebäude, nehmen Sie diesen Platz in Ihrem Gedankenpalast an, um hier Ihre "Auszeit" zu suchen. Überall stehen kleine Statuen, freundliche Menschen bevölkern Ihren Garten, gehen in die kleinen Andachtsräume, geniessen mit Ihnen die Ruhe und den Frieden der Anlage. Jeder Mensch sollte so einen Rückzugsraum haben, im besten Fall einen im Gedankenpalast, und einen im "echten" Leben, vielleicht ein Garten, oder ein Park, oder die Bank in der Nähe, jedenfalls einen Platz, um die Seele "baumeln" zu lassen. Wenn Sie Ihren Tempelgarten in Ihrem Inneren "erschaffen" dann müssen Sie die Anlage nicht "in einem Rutsch" fertigstellen, sondern lassen Sie sich dabei alle Zeit der Welt. Immer wenn Sie sich "zurückziehen" wollen dann "basteln" Sie doch einfach an Ihrer Anlage herum, verschönern Sie den Garten, bauen Sie neue Häuser, Pagoden und Statuen, um sich hier eine Oase der Ruhe zu erschaffen. Denken Sie daran, dass der Gedankenpalast der Tempelgarten ist, und die Gedanken die Samen. Abhängig davon, ob Sie diese unter Kontrolle haben (oder nicht) werden Blumen daraus, oder aber Unkraut. Unkraut könnte man mit den nutzlosen und endlosen Selbstgesprächen vergleichen, die das Ego "mit uns" den ganzen Tag lang führt. Wenn wir allerdings unsere Energie auf "gute" Gedanken leiten, dann können wir die negativen "überpflanzen", darauf gute Dinge einfach aufsetzen, sodass der Raum für Negatives immer kleiner wird. Hass, Gier und Verblendung werden mit der Zeit so einfach ersetzt, das Gute im Menschen erhält mehr und mehr Bedeutung. Die Kontrolle über die Gedanken zu erhalten mag eine sehr schwere Aufgabe sein, doch nur diejenigen werden dabei Erfolg haben, die es wenigstens versucht haben. Nur sich zu beschweren, wie schwer das Leben doch sei, das ist kein gangbarer Ansatz. Wer regelmäßig Zeit und Energie in den (imaginären) Tempelgarten in seinem Gedankenpalast verwendet wird feststellen, dass er/sie der Reinheit der buddhistischen Lehre immer näher kommt. Machen Sie sich die Mühe, wie könnte Ihr Tempelgarten aussehen? Modern oder klassisch, in strahlenden Farben, oder eher gesetzt? An einem See, oder in den Bergen? Der Weg ist das Ziel! Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 11.05.2022
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    05:44
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    194-Selbstliebe Teil 5 - Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon die ersten Teile des Themenschwerpunkts "Selbstliebe" gehört oder gelesen? Hier geht es zu Teil 1 , Teil 2 , Teil 3 und Teil 4 . Um sich selbst mehr zu lieben bedarf es auch einiger Selbstliebe-Übungen. Zuerst einmal sollten Sie sich fragen, was Sie gerne tun. Gehen Sie gerne spazieren? Oder kochen Sie besonders gut? Jeder Mensch hat Tätigkeiten, die er/sie bevorzugt, die einfach von der Hand gehen, und die ein wohliges Gefühl aufkommen lassen. Was machen Sie gerne? Schreiben Sie sich 3 solche Dinge auf ein kleines Post-It, hängen Sie den Zettel so auf, dass Sie ihn gut sehen können. Wenn Sie sich mal wieder so gar nicht mögen, dann machen Sie zuerst einmal eine der Tätigkeiten von diesem Zettel. Weiterhin ist wichtig, auch über die eigenen Schwächen hinwegsehen zu können, vielleicht sogar sich über die eigenen Unzulänglichkeiten zu amüsieren. Lachen ist die beste Medizin. Nach Buddha ist es Ihr Karma, so zu sein, wie Sie sind. Deshalb brauchen Sie sich also nicht zu schämen, denn es ist eben so, wie es ist. Also lächeln Sie beim nächsten Missgriff einfach, amüsieren Sie sich, nehmen Sie die Dinge nicht tragisch, nehmen Sie sich als Person an, Sie sind so, weil es Ihr Schicksal ist so zu sein. Wer immer noch Probleme damit hat sich selbst zu lieben (oder wenigstens zu mögen), der sollte sich eine Liste schreiben mit all den Dingen, die er/sie an sich mag. Dabei stellt sich dann meist heraus, dass es viel mehr Dinge am eigenen Ich gibt, die wenigstens "gut" sind, die man wenigstens mögen kann, sodass man die Person als Ganzes besser verstehen kann, was wiederum mehr Emotion gegenüber dem eigenen Ich gestattet. Was mögen Sie an sich? Ihren Körper, Ihr Aussehen, Ihren Witz, oder Ihre Schlagfertigkeit? Es gibt bei jedem Menschen so einiges, was man mögen kann, also sagen Sie nicht, dass da bei Ihnen nichts sei. Immer kann man sich auch mit anderen Menschen vergleichen. Wenn ich an mir diese oder jene Eigenschaft nicht mag, wie stehe ich dann zu anderen Menschen, die ähnliche Seiten haben? Kann ich hier Rückschlüsse ziehen? Was, wenn ich ungerecht zu mir selbst bin, viel zu hart, während ich bei anderen Menschen eher nachlässig bin, auch unangenehme Eigenschaften verzeihe, die ich an mir "furchtbar" finde? Sie sehen, dass die Selbstliebe viel mit der Beschäftigung mit der eigenen Person zu tun hat. Selbst die schönsten Menschen denken von sich, dass sie nicht so gut aussehen würden. Alles muss in die richtige Perspektive gerückt werden. Der größte Feind der Selbstliebe ist unser innerer Kritiker, das Ego, das zum Schweigen gebracht werden muss. Nach Buddha können wir uns natürlich selbst lieben, denn alles ist vergänglich. Und der Weg ist das Ziel! Nichts außer dem Geist ist erkennbar - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 10.05.2022
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    06:01
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    193-Selbstliebe Teil 4 - Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon die ersten Teile des Themenschwerpunkts "Selbstliebe" gelesen oder gehört? Hier geht es zu Teil 1 , Teil 2 und Teil 3 . Wer zu mehr Selbstliebe finden will der sollte jedenfalls lernen, das Leben durch eine "rosarote" Brille zu sehen, den Dingen eine positive Seite abzugewinnen. Mein Vater sagte immer: "Sohn, selbst das schlimmste Ereignis enthält auch etwas Gutes, niemals ist etwas nur schlecht, aber auch niemals nur gut." Nun, da hat er sicherlich mit großer Weisheit gesprochen, nur wollte ich das seinerzeit nicht wahrhaben. Egal wie schlecht etwas an Ihnen auf den ersten Blick sein mag, suchen Sie die gute Seite daran. Setzen Sie bewußt die rosarote Brille auf, suchen Sie zuerst nach den positiven Dingen, lassen Sie die negativen Eigenschaften (erst einmal) unbeachtet. Selbstliebe-Übungen sind nicht wirklich schwer, sie beginnen grundsätzlich mit der eigenen Person. Bei niemandem auf dieser Welt ist alles schlecht, jeder Mensch hat seine Vor-, aber auch seine Nachteile. Es ist aber eine Frage der Betrachtung, sehe ich die positiven Seiten an mir auch genügend? Oder bin ich einfach nicht optimistisch veranlagt? Was kann ich daran ändern? Wichtig ist immer, sich zu fragen woher die (negativen) Gedanken gerade jetzt kommen. In welchem Zusammenhang fängt mein Gedankenpalast mit dem häßlichen Kopfkino an? Nehmen Sie sich einen solchen negativen Gedanken vor, betrachten Sie ihn ausgiebig. Woher stammt dieser Gedanke? Warum kommt er jetzt auf? Und was passiert, wenn ich ihn anders behandle als sonst, geht er dann weg? Kann ich die Kontrolle über die Gedanken erhalten? Bin ich mir mit den "negativen" Gedanken auch sicher? Weiß ich genau, dass ich "alles" so falsch mache? Könnte ich das auch einfach anders sehen, anders beurteilen, trifft denn alles wirklich so zu wie ich es mir ausmale? Gut, Sie haben Ihre Fehler, wie jeder andere Mensch im Übrigen auch. Fangen Sie an sich zu mögen, obwohl Sie diese Unzulänglichkeiten haben. Niemand ist perfekt und ohne Fehler, ganz einfach niemand. Nur weil wir in Hochglanzmagazinen vorgegaukelt bekommen, dass es so "tolle Menschen" geben würde, eben Stars, heißt das nicht, dass bei diesen Leuten alles so toll laufen würde. Sie schaffen einen schönen Schein, der die Zuschauer blenden soll. Buddha mahnte uns aber, hinter die Kulissen zu blicken, uns nichts vormachen zu lassen. Selbst wenn Sie Ihre Fehler haben, können Sie sich trotzdem selbst mögen. Sagen Sie sich immer wieder in Gedanken, dass Sie sich mögen, weil Sie nämlich liebenswert sind, so wie alle Menschen. Der Weg ist das Ziel! Hören Sie morgen weiter über den Themenkreis "Selbstliebe". In dreifacher Hinsicht zeigt sich die Freundschaft: Man hilft einander, das Unheilsame zu überwinden, das Heilsame zu entfalten, und man verlässt einander nicht im Unglück - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 09.05.2022
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    06:13
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    192-Die Affen im Kopf - Buddhismus im Alltag

    Wir müssen die Affen im Kopf zum Schweigen bringen, das Ego bringt uns sonst um den Verstand. Den ganzen Tag lang läuft das Kopfkino, ständig werden neue Gedanken eingespielt, da zur Ruhe zu kommen erscheint unmöglich. Bei manchen Menschen ist auch schon das nächste Stadium erreicht, die Affen im Kopf sind zu einer Bedrohung für die mentale Gesundheit geworden, viele der geistigen Erkrankungen gehen auf das ursprüngliche Kopfkino zurück. Klar, wenn "man" so über alles nachdenkt, dann kann man schon "ins Grübeln" kommen, das Schicksal des Menschenist nicht leicht, alles wird "man" eines Tages verlieren, nichts kann man behalten, jedes Lebewesen und jedes Ding ist vergänglich. Wir alle werden sterben, nichts können wir dagegen tun, weshalb also überhaupt etwas tun, besser sich bedröhnen, nur nicht überlegen, einfach betäuben. So könnte man denken, ja. Aber es gibt noch andere Ansätze, wie "man" das Leben verbringen kann, jedem Tierchen sein Plaisierchen. Aber egal wie wir uns auch immer beschäftigen, tief in uns können wir nicht aufhören über den Sinn des Lebens nachzudenken. Was passiert mit mir nach dem Tod ist eine sehr wichtige Frage, aber auch "wo komme ich her", "wo gehe ich hin" taucht immer wieder im Gedankenpalast auf. Monotheistische Religionen haben ihre Glaubenssätze, die man eben einfach glauben muss. Anders der Buddhismus, da die Lehre Buddhas hier wenig "zu glauben" übrig läßt, aber alles braucht einen Anfang. Egal wie man zu Religion oder Spiritualität steht, die Affen im Kopf müssen zum Schweigen gebracht werden. Hier empfiehlt es sich, einmal einen generellen "Schweigetag" einzulegen, um die Bremse zu ziehen, die eigene Persönlichkeit mit der gesamten Problematik einmal vertraut zu machen. Könnten Sie das, einen ganzen Tag schweigen? Nun, Nonnen oder Mönche in buddhistischen Klöstern schweigen zum Teil über Jahre, also ja, es ist machbar einen Tag nicht zu sprechen. Wenn Sie mit den Affen im Kopf so Ihre Probleme haben, dann machen Sie sich die Mühe mit dem "Schweigetag", ich verspreche Ihnen, dass Sie große Erfolge erzielen werden. So ein Tag bedarf der Vorbereitung, besonders wenn Sie nicht alleine wohnen. Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über diesen speziellen Anlass, erklären Sie Ihren Mitmenschen, wie wichtig Ihnen das Unterfangen ist, warum Sie es versuchen wollen, was die Beweggründe sind. Andere sind meist verständnisvoll, wenn sie wissen was los ist. Schalten Sie Telefon und Klingel ab, wenn es geht auch den Fernseher und das Radio. Lesen Sie an diesem Tag das Buch, das Sie schon lange lesen wollten. Der Weg ist das Ziel! Wendet an alles euren Verstand, und wenn ihr es analysiert und für euch und jeden anderen für gut befunden habt, dann könnt ihr daran glauben, danach leben und eurem Nächsten helfen, auch danach zu leben - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 08.05.2022
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    06:13
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    191-Buddhistische Lehrer Teil 2 - Buddhismus im Alltag

    Hier lesen Sie Teil 1 von "Buddhistisch Lehrer" click Heute nennen sich unglaublich viele Menschen auf dieser Welt “Buddhist”, ohne aber die Inhalte der Lehre des großen Lehrers zu kennen. Sie fühlen sich meist von der Statue des friedlich meditierenden indischen Prinzen angezogen, ohne zu verstehen warum, vielleicht darauf auch keine Gedanken verwendend. Die Lehre Buddhas hat sich verbreitet als “friedlich” und “achtsam”, weitere Kenntnisse sind bei der Mehrheit kaum vorhanden. Möglicherweise bis zu dem Moment, wenn wir wirkliches, schweres Leiden kennenlernen, vor dem wir nicht mit Ablenkungen flüchten können. Wenn wir in so einer Situation dann Zuflucht suchen, dann erst wissen wir um was es im Buddhismus geht. Und erst ab dann können wir andere darüber unterrichten, um ein buddhistischer Lehrer zu sein muss zuerst das eigene Leiden erkannt und überwunden werden. Zuerst muss man sich selbst “retten” vor man anderen Menschen “helfen” kann. Zentral dabei ist zu erkennen, dass alles vergänglich ist, nichts behalten werden kann, Anhaftungen also nutzlos (weil unmöglich) sind. In diesem Prozess muss zwingend die alte, erlernte Weltsicht aufgegeben werden, da die Realität eben nicht den menschlichen Illusionen folgt. Wer nicht sein eigenes Leid hinter sich gelassen hat, der kann nicht Lehrer im philosophischen System Buddhas werden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um körperliches oder geistiges Leid handelt, denn die buddhistische Weltanschauung sieht wenig Unterschiede. Sprecher der buddhistischen Lehre sind hoffentlich erwacht, haben ihr Wesen mit dem Universum gekoppelt, sind nicht mehr losgelöst. Für nach Spiritualität suchende Zeitgenossen ist es unendlich schwer hier die richtige Anleitung zu finden, nämlich einen Lehrer, der keine persönliche Agenda verfolgt, nicht eigene Ziele hat, nicht die Menschen einfach nur benutzt, um Geld, Macht, Prestige, Reichtum oder Sex zu bekommen. Wie erkennt man einen wahrhaften spirituellen Sprecher, einen, der nicht ähnlich einem Vertreter nur ein Verkäufer ist, sondern der den Menschen helfen will (obwohl es nach Buddha ja nichts zu helfen gibt)? Ganz einfach daran, ob Kurse, Retreats oder Seminare schweres Geld kosten. Wer seine Leistungen anpreist wie "sauer Bier", der fährt eine völlig andere Agenda. Gute buddhistische Lehrer sind (in Europa) schwer zu finden, die Lehre hat zu viele Ausprägungen erfahren, jedes Land hat seine eigenen Bräuche entwickelt, mit denen der normale Mitteleuropäer wenig bis nichts anzufangen weiß. Ich verinnerliche die Lehre Buddhas wie wenig andere Menschen in Deutschland, ich verlange kein Geld von meinen Lesern, ich nutze keine Tricks, ich mache den Menschen keine Angst, sondern ich berichte von meiner Sicht auf den Buddhismus. Wem dies nicht gefällt, der kann mich einfach wegklicken. Der Weg ist mein Ziel! Wie eine Mutter mit Gefahr des eigenen Lebens ihr Kind behütet, ihr einziges Kind, so übe ein jeder unbegrenzte Milde gegen alle Wesen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 07.05.2022
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    190-Buddhistische Lehrer Teil 1 - Buddhismus im Alltag

    Viele Religionen hat die Welt schon „gesehen“, Glaubenssätze kamen und sie gingen auch wieder, abhängig vom Zeitgeist und vom Bildungsstand, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Jede spirituelle Lehre hat (und hatte) ihre Sprecher, Vordenker, Priester. Egal wie man sie nannte, Guru oder Mönch, Abt oder Vorsteher, grundsätzlich bildete sich über die Zeit eine Führungsebene, die die Richtung vorgab (und das bis heute tut). Sinn und Zweck ist es, das eigene spirituelle Leben zu kultivieren und dabei anderen Menschen zu helfen. Um sich für einen solchen spirituellen Weg zu entscheiden muss hier zuerst einmal die Lehre verstanden und selbst gelebt werden, was in der Konsequenz eine ziemliche Veränderung mit sich bringt. Das weltliche Leben wird weniger, die spirituellen Belange mehr. Wer bereit und empfänglich ist, sich auf die unglaublichen Veränderungen für sich einzulassen, in der Lage ist sich von seinen Überzeugungen zu lösen, neue Wege gehen will, der wird ans Ziel kommen. Der (oder die) wird ein guter spiritueller Sprecher, gleich welcher Richtung. Die Loslösung von der selbst gestalteten Rolle (das Ego) ist vielleicht das Schwierigste, was dabei zu erledigen ist. Mit viel Mut, persönlicher Hingabe und Willenskraft kann das Chaos überwunden werden, dann erst beginnt der buddhistische Weg. Das komplexe Zusammenspiel von Ursache und Wirkung besagt, dass es ohne Schüler keine Lehrer geben kann, dass eine Philosophie niemals nur “im Raum stehen” darf, da sie aus der Weitergabe der spirituellen Nachricht “lebt”. Das zentrale Element für einen spirituellen Vordenker im Buddhismus sollte sein, anderen Menschen dahingehend zu helfen, zur “Erleuchtung” zu gelangen, die wahren Zusammenhänge zu erkennen, hinter die Kulissen zu blicken. Der erhabene Buddha betrachtete das Leiden als nutzlos, denn es wird vom jeweiligen Menschen "selbst gemacht". Ähnlich einer Krankheit gilt es für den buddhistischen Lehrer, den Patient zu heilen, ihn zu behandeln. Im Buddhismus ist die Medizin das Wort, die Philosophie des Lehrers aller Lehrer spricht vom Überwinden der Leiden, in dem der Lehrer dem Schüler dabei hilft, die Krankheit "zu sehen", "zu bestimmen", und sie dann "zu bekämpfen". Zwar ist bei allen Menschen die Diagnose gleich, denn es geht um das Leiden, und um die Überwindung der Leiden, allerdings ist bei jeder Person die Behandlung anders, auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Einfach gesagt macht es nicht bei allen Menschen im selben Moment "Klick", es fällt nicht synchron bei allen der "Groschen". Jedenfalls ist im Mittelpunkt der Heilung die Philosophie Buddhas, die in den edlen Vier Wahrheiten und im Achtfachen Pfad ihren Ausdruck findet. In einigen Tagen geht es hier weiter mit Teil 2 meiner Abhandlung über buddhistische Lehrer Jedenfalls gilt: Der Weg ist das Ziel! Wenn deine Einsicht meiner Lehre widerspricht, so sollst du deiner Einsicht folgen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 06.05.2022
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    189-Selbstliebe Teil 3 - Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon die ersten Teile des Themenschwerpunkts "Selbstliebe" gelesen? Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2 . Um mehr Selbstliebe zu erreichen sollten Sie weiterhin herausfinden, wann Sie sich selbst mögen. Jeder Mensch mag sich gelegentlich, hat aber auch die prägnanten Momente, in denen er sich so gar nicht mag. Also, was haben Sie heute so richtig "gut" gemacht? Wann waren Sie in letzter Zeit wirklich im Einklang mit dem Universum? Bei welchen Gelegenheiten fühlen Sie sich gut? An welchen Begebenheiten könnte das liegen? Warum können Sie das Gefühl nicht behalten, nicht in Ihrem Gedankenpalast einfrieren? Hier könnte eine kleine "Erleuchtung" auf Sie warten, nämlich dann, wenn Sie anfangen den Dingen auf den Grund zu gehen. Und wenn Sie gerade dabei sind Zusammenhänge zu entdecken, dann könnten Sie doch wenigstens versuchen dieses Gefühl "mitzunehmen" in die nächste Situation. Um sich selbst zu lieben sollte "man" auch sich selbst und seine Bedürfnisse, Anforderungen und Positionen besser kennen lernen. Was brauchen Sie wirklich, um ein "gutes" Leben zu führen? Was benötigen Sie kurzfristig, mittelfristig und auf lange Sicht? Was möchte ich? Brauche ich mehr Unterhaltung, oder mehr Ruhe, mehr Menschen um mich, oder mehr Einsamkeit? Was brauche ich? Stellen Sie sich simple Fragen (meist ist in der Frage schon die Antwort verpackt), schreiben Sie die Dinge auf, gehen Sie durch Ihre alten Aufzeichnungen. Übung: Wenn Sie sich vor einen Spiegel stellen und anfangen über sich selbst zu reden, welche Worte wählen Sie? Hier merken Sie, ob Sie "gut" oder "schlecht" von sich denken (nach Buddha gibt es kein gut und auch kein schlecht), hier zeigt sich schnell, ob Sie sich selbst "lieben". Wenn nun die Aussagen nicht sehr schmeichelhaft ausfallen, dann macht es Sinn die Essenz Ihrer Worte nochmals neu zu formulieren, hier sich aber wenigstens "neutral" zu beschreiben (Beispiel: Sie waren in einer leicht heruntergekommenen Wohnung zu Besuch, Sie erzählen danach einem Freund von diesem Ereignis, Sie beschreiben die Umstände zuerst eher negativ. Nun beschreiben Sie diese Wohnung in einem neuen Versuch eher neutral, dann nochmals, nun mit positiven Worten). Was ist an Ihnen "gut"? Welche Dinge machen Sie aus? Welche Anforderungen stellen Sie ans Leben? Was wollen Sie erreichen? Klar, nach Buddha sollen wir nichts wollen und auch nichts wünschen, für Vollblut-Buddhisten macht das Sinn, aber die große Masse der Wohlfühl-Buddhisten, die schaffen den Absprung aus dem täglichen Leben hin zur "Erleuchtung" vielleicht erst in der nächsten Inkarnation. Auch wenn wir immer wieder versuchen NICHT zu werten, es ist schwierig es nicht zu tun. Also, welchen neutralen Blick auf Ihr Selbst haben Sie heute versucht? Der Weg ist das Ziel! So ist es: Gemeines ist da, und Edles ist da. Aber es gibt eine Freiheit, die höher ist als alle sinnliche Wahrnehmung - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 05.05.2022
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    188-Dich nehme ich - Buddhismus im Alltag

    Einen Menschen in sein Leben zu lassen, das erfordert eine Menge Energie, viel Mut und nahezu unbegrenzte Zuversicht. Es ist nicht zwingend ein buddhistisches Vorgehen, sich durch die Gegend zu schlafen, ständig die Partner zu wechseln, nach der Philosophie des Erhabenen ist ein moralisches Leben richtig. Wer mit einem Menschen eine Woche aushält, der kann auch einen Monat mit der Person verbringen, auch ein Jahr, und in der Konsequenz dann ein ganzes Leben. "Man" sollte Menschen und Lebewesen nicht wie Hemden benutzen, sondern wenn man jemanden "nimmt" (für einen Tag, einen Monat, oder ein Jahr), dann erwachsen daraus Konsequenzen, Verpflichtungen, gemeinsame Ziele. Ganz anders sieht das die heutige Spassgesellschaft, nach einer Weile wird sich eben "geschieden", man geht getrennter Wege, der Wohlstand ermöglicht die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Unsere Vorfahren haben die Dinge völlig anders betrachtet, hier waren die (Ehe)-Partner eine Schicksalsgemeinschaft, auch eine Beutegemeinschaft, Spass stand so gar nicht auf dem Spielplan. Sicherlich dürfen wir Spass am Leben haben, aber werden wir durch das ewige Trennen und Zusammenkommen nicht abgestumpft, hohl und unglücklich? Kann ich noch einen besseren Partner finden? Oder eine jüngere Freundin? Einen besser verdienenden Freund? Oder eine hübschere Frau? Einen größeren Mann? Klar können wir wieder und wieder auf Partnersuche gehen, uns immer wieder neu verlieben, aber ist das wirklich Liebe? Oder nur die Sehnsucht nach dem "Geliebt-werden"? Wäre es nicht schöner wenn wir die Menschen nicht benutzen würden, sondern den Partner behalten könnten, den wir uns ursprünglich genommen haben? Als ich meine Freundin seinerzeit getroffen habe, da hat es mich getroffen wie ein Blitz. Ich sah sie, und ich wußte, dass ich diese Frau liebe, im Moment des ersten Sehens. Schon zu dieser Zeit war mir klar, dass ich hier nicht weglaufen darf, diese Beziehung ehren möchte, wenn ich jetzt "Dich nehm ich" sage, dann ist das ehrlich gemeint, es ist kein Spiel, nicht eine "Zwischenstation" zu etwas "Besserem", nein, dann folgen hier deutliche Konsequenzen. Nun, ich wollte sie, sie wollte mich, heute sind wir ein Paar. Heutzutage sagen wir viel zu einfach "Dich nehm ich", ohne uns der Konsequenzen bewußt zu sein, ohne auch nur darüber nachzudenken, welche Verantwortung damit einhergeht. Das gilt im Übrigen für alle Lebewesen, bei denen wir willentlich ein "Dich nehm ich" formulieren, egal ob wir einen Hund "anschaffen", oder einen Vogel kaufen, hier liegt ein klares Bekenntnis zu diesem Lebewesen (oder Menschen). Wann haben Sie das letzte Mal "Dich nehm ich" gesagt? Haben Sie es auch so gemeint? Der Weg ist das Ziel! Er ist gefestigt im Streben, verantwortungsvoll im Bemühen um heilsame Zustände - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 04.05.2022
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    05:56
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    187-Selbstliebe Teil 2 - Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil von "Selbstliebe" gelesen click Um sich selbst zu lieben muss "man" sich selbst weiterhin gut verstehen, sich Mühe geben an den wahren Kern zu kommen, hinter die selbstgewählte Rolle zu blicken. Der große Lehrer sprach von den Realitäten hinter der gefühlten Realität, denn wir Menschen sind selten bereit uns von unseren Illusionen zu trennen. Warum stört mich an anderen Leuten etwa der Geiz, oder die Promiskuität, oder der Drogenkonsum? Warum machen mir andere "schlechte" Eigenschaften nichts aus, während ich bei manchen Angewohnheiten "ausflippe"? Warum "liebe" ich Katzen, oder warum "hasse" ich Hunde? Wie kommen meine Filter zustande? Wieso komme ich mit der Einstellung der Mitmenschen manchmal zurecht, manchmal aber gar nicht. Was mag ich an mir, was finde ich nicht gut? Wer bin ich? Woher komme ich? Wo werde ich hingehen? Fragen über Fragen. Als nächsten Punkt empfehle ich ein Eigenmantra, um durch schwere Situationen zu kommen, um sich an etwas "festhalten" zu können. Leser meiner Texte wissen, dass wir nach Buddha (in diesem Leben) wahrscheinlich keine Schuld tragen, da unser Karma schon in Vorleben erworben sein dürfte, das Leben sowieso so kommt, wie es kommen soll. Also gibt es auch keinen Grund, sich nicht selbst zu lieben. Sagen Sie sich also folgenden Satz in Ausnahmesituationen vor: "Ich bin gut genau so wie ich bin." Wenn Sie in Zweifel fallen dann atmen Sie erst einmal tief durch, ich empfehle die Atemmeditation , um zu etwas Frieden zu kommen, denn nur in der Ruhe liegt die Kraft. Weiterhin ist alles Negative auch irgendwie positiv (mein Vater sagte immer: "Es gibt nichts Negatives, an dem nicht etwas Positives daran wäre), also welche Eigenschaften haben Sie? Schreiben Sie sich eine Liste mit den wichtigen Charakterzügen, und bewerten Sie diese. Was ist nützlich, was kann weg? Was finde ich positiv, was nicht? Welche Folgen haben meine Vor- und Nachteile auf meine Umgebung, wie wirken diese auf meine nächsten Menschen? Was Ihnen an sich unangenehm auffällt, das könnten andere Menschen als gute Eigenschaft aufnehmen, welche Änderungen ergeben sich wenn Sie die Perspektive wechseln? Egal was passiert, die Philosophie Buddhas kann auch diejenigen Anhänger anleiten, die nicht nach "Erleuchtung" streben, die "nur" eine Art von Wohlfühlen-Buddhismus praktizieren. In so einem Fall könnte einer der ersten Schritte sein, sich selbst lieben zu lernen, warum übrigens auch nicht? Wäre es nicht eine "gute" Aussicht, wenn Sie sich selbst wenigstens akzeptieren könnten? Der Weg ist das Ziel! Was vergänglich ist lohnt nicht der Liebe, lohnt nicht der Freude, lohnt nicht der Neigung - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 03.05.2022
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    186-Buddha und der Ärger - Buddhismus im Alltag

    Als Buddha einst mit seinen Anhängern zusammen im Park war fragte ein Schüler: "Herr, wie können wir den Ärger kontrollieren?" Buddha antwortete mit einer Geschichte. Er sagte: "Wer diese Erzählung hört, der wird seinen Ärger im Griff haben, nicht mehr die Kontrolle verlieren." Ihr Wanderer hört: "Vor langer Zeit lebte eine streitlustige Frau in einem Dorf. Selbst wegen Kleinigkeiten wurde sie furchtbar wütend, in ihrem Ärger fluchte sie vor sich hin, verwendete alle möglichen Beleidigungen. Wenn dann der Ärger zurückging tat ihr alles sehr leid, sie konnte sich die Ausbrüche nicht erklären." "Ihre Familie war sehr traurig über ihr Benehmen, die ganze Atmosphäre im Haus war wie vergiftet, etwas musste sich ändern." "Eines Tages kam ein Mönch in ihr Haus, fragte nach Almosen. Die Frau gab reichlich, klagte dann dem Mann ihr Leid, erzählte von ihren Stimmungsschwankungen, erzählte, dass sie schnell sehr ärgerlich würde, es danach aber immer bedauern würde, dass sie sich nicht kontrollieren könnte." Der Mönch antwortete: "Frau, ich habe hier eine kleine Flasche mit Medizin, genau die richtige für dich. Das ist ein Medikament gegen Ärger, du hast Glück, dass ich genau diese Flasche dabei habe. Wenn du wieder ärgerlich wirst, dann musst du drei Tropfen der Medizin auf deine Zunge nehmen, und dann für fünf Minuten im Mund behalten. Du darfst den Mund nicht öffnen, sonst wirkt das Medikament nicht." Der Mönch verließ die ungläubig blickende Frau. Trotzdem nahm sie die Medizin, so wie der Mönch es ihr angewiesen hatte. In kurzer Zeit verlor sie ihren Ärger, plötzlich konnte sie sich beherrschen. Der Mönch kam nach einiger Zeit zurück um nach ihr zu sehen. Die Frau war sehr dankbar, sie küsste dem Mönch die Hände, sie sprach: "Oh weiser Mann, die Medizin hilft, ich werde nicht mehr ärgerlich, ich kann mich beherrschen. Meine Familie ist sehr glücklich, die Stimmung ist so gut wie schon lange nicht mehr." Als die Frau sprach glitt ein Lächeln über sein Gesicht, er antwortete ihr: "Nicht das Medikament hat gewirkt, sondern dass du die Ruhe behalten hast hat den Unterschied gemacht. Es war gar kein Medikament, in dem Fläschchen war nur Wasser. Du hast deinen Ärger nicht wegen der Medizin beruhigen können, sondern weil du ruhig geblieben bist." Der Lehrer aller Lehrer führte weiter aus, dass Ärger nur durch Ruhe kontrolliert werden kann, weil ärgerliche Menschen manchmal schlimme Worte sprechen, die die Umgebung vergiften. Die einzige Heilung für Ärger ist das Schweigen." Und der Weg ist das Ziel! Wer die Unschuld roh mißhandelt und bedrückt wehrlose Beute, wird sich einen Zustand zuziehn aus zehnfacher Leidensmeute: Herbe Schmerzen, schlimmes Siechtum, Wahnsinn, arge Krankheitsplagen, und Verstümmelung des Leibes, schwer belastendes Verklagen. Unheil, das vom Herrscher ausgeht, Untergang von Weib und Kindern, Geld und Gut und Schätze werden ihm verrinnen, ihm sich mindern. Oder arge Feuersbrünste machen Haus und Hof zu Schanden. Und der Tor wird nach dem Tode in den Höllenwelten landen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 02.05.2022
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    185-Selbstliebe Teil 1 - Buddhismus im Alltag

    Selbstzweifel sind weit verbreitet, selbst Selbsthass kommt immer stärker in allen Schichten an, die Menschen haben es nicht leicht, es sind "schwere" Zeiten. Klar muss man sich auch selbst kritisch sehen, aber der Friede mit dem eigenen Ich ist auch buddhistisch, lehrte Buddhadoch, dass wie keinen Lebewesen schaden sollen, also auch nicht uns selbst. Man muss sich ja auch nicht selbst lieben, aber jedenfalls sich annehmen wie man ist, sich wenigstens okay finden. Alle Menschen machen Fehler, aber sich deshalb das Leben schwer zu machen, das muss auch nicht sein. Und selbstverständlich gehört es zu unserem Leben, dass wir uns immer wieder selbst zu hinterfragen, auch auf Kritik von Dritten einzugehen. Aber wo liegt die Grenze zwischen "Selbstreflexion" zu "Selbsthass", was ist noch gesund, was geht zu weit? Sich selbst wenigstens anzunehmen kann man lernen, diverse Übungen sind auf dem Markt. Ich stelle Ihnen die wichtigsten Ansätze zum Friedensschluss mit Ihrem "Ich" mit Anleitung vor. Sind Sie bereit etwas Neues auszuprobieren? Zuerst einmal, wenn Sie sich nicht selbst lieben können, dann hören Sie wahrscheinlich die kleine Stimme, die Sie ständig kritisiert, Ihnen einredet, dass Sie alles falsch machen, nichts wert sind, einfach nur dumme Dinge tun, und überhaupt keine Ahnung haben. Diese Stimme ist im Buddhismus ein zentrales Thema, denn auf diese Stimmung folgt Wertung (ich bin dumm) und Wille (ich will das oder jenes), weshalb diese Stimme das Ego verkörpert und zum Schweigen gebracht werden soll, was natürlich nicht immer funktioniert. Also müssen Sie sich (wenigstens erst einmal) mit der Stimme arrangieren, den kleinen Mann im Ohr akzeptieren, einen passablen Umgang mit der Angelegenheit finden. Schreiben Sie sich auf, was in Ihrem Gedankenpalast vor sich geht, welche Gedanken auftauchen, und vor allem wann. Was ist vorgefallen, warum kommt dieser Gedanke gerade jetzt auf, was sind die Zusammenhänge? Fangen Sie an, mit dieser Stimme in einen Dialog zu kommen, die Stimme als Ihr eigenes Ego anzunehmen, die Kritik nicht als Bestrafung zu empfinden, sondern als Chance um zu wachsen. Fangen Sie an Ihr Ego (in einem ersten Schritt) als "kleinen Freund" zu sehen, das Sie auf manche Dinge aufmerksam macht, gehen Sie bewusst mit dem Ego ins Gespräch, nicht in eine Konfrontation. Diese Art von Selbstgesprächen dürfen Sie nicht aus dem Weg gehen, das Annehmen der Situation ist der "wirklich" erste Punkt zu mehr Selbstliebe. Lassen Sie sich aber nicht von Ihrem eigenen Ego um den kleinen Finger wickeln. Lesen Sie in den nächsten Tagen in "Selbstliebe Teil 2" mehr zu diesem Thema. Der Weg ist das Ziel! Haß wird nicht durch Haß, sondern durch Liebe besiegt - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 01.05.2022
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    184-Samsara - Buddhismus im Alltag

    Samsara ist ein Wort aus dem Sanskrit und es bedeutet auf Deutsch übersetzt "ständiges Wandern". Es zeigt auf den Kreislauf der Wiedergeburten, auf die immerwährende Abfolge aus Geburt, Alter, Krankheit und Tod, das ständige Werden und Vergehen, der Zyklus, der das Leiden erst begründet. Wir leiden, weil wir nichts halten können, weil alles anhaften nichts bringt, nichts gehört uns, nichts können wir behalten, weil alles eben vergänglich ist. Aus dem ewigen Kreislauf (Samsara) können wir aussteigen, wenn wir " loslassen ", wenn wir die Anhaftungen beenden, das Wollen und das Wünschen aufgeben, damit Erkenntnis erlangen, so in das Nirvana eintreten (die weltlose Welt). Der ewige Kreislauf der Wiedergeburten mit Geburt und Tod; wir werden geboren, wachsen auf, werden älter, der Körper beginnt zu welken, dann kommt der Tod. In Europa hat sich kulturell die Meinung durchgesetzt, dass es dann aus ist, dass wir sterben, nicht wiedergeborener werden. Anders in den indischen Philosophien, wie im Buddhismus, im Jainismus und zum Teil im Hinduismus. Hier ist mit dem Tod eben nicht alles zu Ende, sondern nach dem Tod fängt das neue Leben wieder an, das "Leben nach dem Tod" eben. Nach der buddhistischen Vorstellung verläßt beim Sterben das „Ich“ den physischen Körper, nimmt alle Erfahrungen, die Persönlichkeit mit ihren Neigungen, auch das „Selbst“ mit. Besonders auch das „KARMA“ folgt dem „Ich“ in eine Zwischenwelt (eine erdnahe Ebene), der Welt der „Leere“ (Astralwelt). Aber diese Welt ist nicht wirklich leer, aber sie ist völlig anders. In dieser Zwischenwelt besteht alles aus purer Energie und ist voller unglaublicher Kraft, Kaskaden von Kräften finden ihre Abbildung in Schleifen und Spiralen, diese Zwischenwelt ist voller Farben, die Energien von vielen verschiedenen „Ichs“ treffen sich, erschaffen in der Konsequenz neues Leben, sie interagieren, sie harmonieren. Der Kreislauf des Lebens (Samsara) geht weiter, hoch und runter, vor und zurück, das Rad dreht sich weiter, heute ist alles "gut", morgen alles "schlecht", "schöne" und "häßliche" Menschen und Dinge begleiten unseren Weg, aber wir Buddhisten streben nach "Erleuchtung", der höchsten Erkenntnis, gelassen alles "loszulassen", um die vollkommene Glückseligkeit zu erfahren. Wo ist Ihr wahres Zentrum, wo sitzt Ihre echte Persönlichkeit? Wer sind Sie wirklich? Ihre wahre Buddha-Natur finden Sie in Ihrem Ich, nicht ausserhalb. Aber tief in Ihrem Inneren da wissen Sie, dass auf den Tod wieder das Leben folgt, wir uns also nicht solche Ängste machen müssen, nicht so traurig sein müssen, denn wir "wissen" um den Zusammenhang der Dinge. Die Abfolge der Zeiten ist unumstößlich, das Universum dehnt sich aus, es wird sich auch wieder zusammenziehen. Der Weg ist das Ziel! Ach, wie leben wir so glücklich, ohne Krankheit unter Kranken - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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  • 30.04.2022
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    06:23
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    183-Das Unerschütterliche - Buddhismus im Alltag

    So habe ich gehört! Eines Tages sprach der erhabene Buddha zu den Bettlern (so bezeichnet man im Theravada-Buddhismus die Mönche): "Ihr Bettler." Diese antworteten: „Ehrwürdiger Herr“ "Unheilsame Geisteszustände, wie Gier, Hass und Verblendung entstehen durch Sinnesvergnügen, denn diese sind trügerisch und falsch. Für Schüler stellen diese unheilsamen Geisteszustände ein Hemmnis dar, das es zu überwinden gilt, um sich innerlich auch fallen zu lassen", so führte der Lehrer aller Lehrer aus. "Wer sich übt, erlangt für seinen Geist auch Zuversicht, so dass er mit einem erweiterten Herzen das Unerschütterliche berührt, worauf die Weisheit zu ihm kommt. Alle materielle Form resultiert aus den vier Elementen, so dass der Übende nach seinem Erlöschen das Unerschütterliche weiter erforscht, das Bewusstsein dazu erfährt. Alle Formen im Hier und im Jetzt und auch in künftigen Inkarnationen sind vergänglich, nicht wert sich daran festzuhalten. Beim Übenden entsteht immer mehr ein geistiges Klima der Zuversicht, so dass er nun das Unerschütterliche erreicht, oder aber er erfährt die volle Weisheit. Nach seinem Ableben kann ihn sein Bewusstsein zum Unerschütterlichen führen. Wo aber die Wahrnehmung aller Zustände endet, ohne irgendwelche Teile zu behalten, da kommt der Suchende an das Friedlichste, an das komplette Nichts, das erhabener ist als jede Wahrnehmung, leer von einem Selbst, befreit vom Wollen, ohne Wünsche. Ich gehöre niemandem, und niemand gehört mir, ich nehme nichts wahr, aber ich nehme auch nicht nichts wahr, der duale Zustand schreitet voran. Manche Schüler werden das Nirvana erreichen, andere aber nicht, überwindet, was entstanden ist, auch wenn das Nirvana (noch) nicht für euch bestimmt ist. Vielleicht ist es nicht dein, es wird (noch) nicht deines sein, hafte trotzdem nicht am Nirvana an, eine Anhaftungen verhindert das Erreichen, die letzte Konsequenz bleibt immer die "Erleuchtung". Unheilsame Geisteszustände, Sinnesvergnügen, Zuversicht, die materiellen Formen im Hier und Jetzt, aber auch in einer neuen Inkarnation, die Wahrnehmung des großen Nichts inmitten von Nichts, weder etwas wahrnehmend, noch nichts wahrnehmend, das ist der weglose Weg zum torlosen Tor , zum "Nicht-Tod" durch "Nicht-Anhaftung". Ihr edlen Herren, ich sage euch, dass ihr so den Strom überqueren könnt, ihr so die Erlösung finden werdet. Die Unendlichkeit wartet auf die, die loslassen, nichts wahrnehmen, und doch wahrnehmen, die keine Formen und keine Leere sehen, die die an nichts anhaften, die ihr Selbst zurückgelassen haben in der Eindimensionalität, so zur vollkommenen Wahrnehmung gelangen. Sinnesvergnügen und Sinneswahrnehmungen sind Hemmschuhe, denn nichts wird bleiben, alles wird vergehen, der Weg ist das Ziel! Gewalt über den Willen gibt auch Gewalt über den Körper - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 29.04.2022
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    182-Wann ist es genug? - Buddhismus im Alltag

    Der Mensch bekommt nur sehr schwer “genug”, immer noch etwas mehr, mehr Geld, mehr Gesundheit, mehr vom Leben, mehr Liebe, mehr Sex, mehr von allen möglichen Dingen. Wann ist es jemals “genug”, warum wollen wir immer “mehr”, wo führt der Weg nur hin? Und wer “braucht” all die Dinge, die er/sie so anschafft? Der Trend zum Minimalismus kommt gerade in der Konsumgesellschaft immer wieder auf, denn tief in ihrem Inneren merken die Leute, dass der Kaufrausch auch nichts bringt, ja auch nichts bringen kann. Ich für meinen Teil werde jetzt im Frühling mich wieder durch meinen ganzen Besitz durchgraben, um alles Unnützeauszusortieren, um mein Leben leichter und schlanker zu gestalten, um wieder zu mir zu finden. Denn all der Besitz, das bin nicht ich, das sind zum großen Teil nutzlose Gegenstände, die hauptsächlich Staub fangen. Meist ergeben sich dabei weitere Aktivitäten, die jetzt noch gar nicht absehbar sind, die aus dem Aufräumprozessentstehen. Aber dies ist für das Frühjahr, ich spreche allgemein, wann wird es jemals genug sein, wer wird verzichten, wer das Wollen aufgeben, das Wünschen beenden? Immer mehr häufen wir Menschen auch als Kollektiv an, wir verbrauchen mehr und mehr, ohne Maß und Ziel wird alles ausgebeutet, die Natur, die Tiere, der Mensch ist unersättlich. Wollen wir darüber nachdenken, oder immer weiter machen? Wollen wir die Tiere als Lebewesen sehen, oder immerzu als Nutztiere bezeichnen? Wollen wir mit der Umwelt endlich vernünftig umgehen, oder nicht? Wann ist “genug”, wann ist “genug” für Sie? Was brauchen wir, wo soll die Reise hingehen? Für uns als Menschen, aber auch für die Menschheit? Wollen Sie sich einmal Gedanken machen, sich überlegen wohin Ihre Reise gehen soll? Wann Sie als Person „genug“ haben? Wann Sie sich auf Inhalte und Werte konzentrieren wollen? Tief in unserem Inneren wissen wir, dass aller Besitz nur schnöder Tand ist, dass alles nicht wirklich wichtig sein kann, dass es da noch etwas anderes gibt, ja geben muss. Daran, dass Sie auf dieser Seite buddhistische Texte lesen, daran erkennen Sie, dass für Sie auch noch andere Dinge zählen, die nicht materieller Natur sind. Die Philosophie des Lehrers aller Lehrer sagt, dass wir leiden weil wir nichts behalten können, alles verlieren werden, weil die Vergänglichkeit das alles bestimmende Element im Leben jedes Menschen ist. Die wichtigste Frage ist, wie wir selbst dazu stehen, welche Lehren wir aus dieser Gewissheit ziehen; was folgt aus dieser Gewissheit? Der Weg ist das Ziel! Wenn man zu lange an einem Orte wohnt, häufen sich zu viele Sachen an. Man übernimmt zu viele Pflichten und Geschäfte, verkehrt mit zu vielen Familien, und wenn man fortzieht, empfindet man Trennungsschmerz - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 28.04.2022
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    181-Die vollkommene Lehre - Buddhismus im Alltag

    In vollem Bewusstsein die Vergänglichkeit umarmend lassen wir uns "in" die Lehre Buddhas fallen, denn jede Sekunde des Lebens ist kostbar, kein Moment kommt zurück, wir sollten nach dem Lehrer aller Lehrer einfach keine Zeit mit belanglosen Zerstreuungen vergeuden, sondern uns immer wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Fragen über Fragen! Wie bereiten Sie sich auf Ihren Tod vor, können Sie jeden Augenblick nutzen, alles Existierende ist sowieso niemals mein, ein dauerhaftes Ich gibt es auch nicht, also könnte "man" schon einmal über diese Dinge nachdenken. Dazu kommt erschwerend, dass "alles" unbeständig ist, "es" kommt und geht, steigt und fällt, wie ein Strom , wie das Wasser , gerade noch ein ruhiger Ozean, im nächsten Moment ein tödlicher Tsunami, trotzdem ist jeder Wassertropfen mit dem nächsten verbunden. Risiko, Unsicherheit, im Moment der Geburt wird auch unser Tod bestimmt, das Schicksal steht geschrieben, kraftvoll nehmen die Elemente die Energie auf, geben sie weiter, lösen sie auf. Der Erhabene sagte, dass der Körper aus den vier Elementen besteht, aber der Geist, woher stammt der? Und überhaupt, das Ego und die eigene Persönlichkeit, gehören die zusammen, oder sind die getrennt? Die Persönlichkeit stammt aus den Tiefen des Universums, folgt ganz anderen Signalen, der Körper ist nur ein Vehikel. Der Vollkommene riet uns, von unseren Begierden frei zu werden, nicht mehr nur Getriebene der Wünsche zu sein, sondern hinter die Kulissen zu blicken, die Zusammenhänge neu zu ordnen. Dabei das Ich loswerden, denn es verursacht soviel Leiden, aber was wird aus mir, wenn ich es aufgebe, lebe ich dann noch, oder sterbe ich sofort? Das Ich, was für eine seltsame Konstruktion, immer wieder zwischen Zweifeln und Überheblichkeit schwankend, immer ohne Richtung. Wer ist bereit sich Gedanken zu machen, den Gedankenpalast anzustrengen, auch unbequemen Erkenntnissen dann Raum zu lassen, die Antworten auch anzunehmen, nicht zu verdrängen? Die vollkommene Lehre Buddhas sagt, dass alles auf dem Leiden beruht, dem wir als einfache Menschen ausgeliefert sind, denn wir können nichts behalten, wir werden alles verlieren, deshalb leiden wir. Wir werden uns selbst verlieren, aber auch alle aus unserem Umfeld, alle Wesen und Dinge, nichts hält ewig, und darüber denken wir ohne Unterlass nach. Warum bin ich hier, wie kann das alles sein, ich verstehe es nicht. So (oder so ähnlich) wehen die Gedankenfetzen durch das Denken eines jeden Menschen, es beschäftigt uns schwer, die Frage aller Fragen drängt immer wieder vor. Der Weg ist das Ziel! Wie von einem Kehrichthaufen in der Straße faule Lüfte, sich ein Lotos frei emporhebt voller Schönheit, voller Düfte, also unterm Volk der Blinden, das die Sünden tief umnachten, hell im Lichte der Erkenntnis, strahlt der Jünger des Erwachten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 27.04.2022
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    180-Liebe kann töten - Buddhismus im Alltag

    Selbst Liebe kann töten, wenn die Dinge ausufern, dann kann alles passieren. Ich habe im Shaolin Tempel Europe in der Nähe von Kaiserslautern ein Aquarium geschenkt bekommen, ein kleines Exemplar, mit Pflanzen und einer Schnecke als einzigem Bewohner. Der gute Geist des Tempels züchtet Zierfische im Keller der Anlage, ich war angetan und bekam ein Geschenk. Man sagte mir ausdrücklich, dass das Aquarium für Fische nicht geeignet sei, ich solle Garnelen darin ansiedeln, aber ich wollte nicht hören, ging nach einiger Zeit in einen Laden und erstand sechs kleine Neonfischchen, die wunderbar leuchten. Der Verkäufer sagte, dass dies passen würde, und ich wollte die Geschichte so hören, denn ich wollte die Fischlein, Haustiere, die ich "lieben" konnte. Nach einer Weile merkte ich, dass der Fischtank selbst für die kleinen Fischlein "zu klein" war, ich bekam ein schlechtes Gewissen, beschloss wieder in den Tempel zu fahren, dort eine Lösung zu finden. Wieder im Tempel angekommen sagte mir der gute Geist, dass ich ein Mörder wäre, weil ich aus "Liebe zu den Fischen" diese fast getötet hätte, aus meiner Zuneigung eine Gefahr für die Fische geworden sei. Dringend würde ich einen größeres Aquarium benötigen, damit die Fische den nötigen Platz bekommen. Gesagt, getan, ich erhielt (wieder als Geschenk) einen größeren Behälter (mit Zubehör) und fuhr wieder nach Hause. Dort siedelte ich die Fischlein um, keines ging verloren, ich war am Ende dann doch stolz auf mich. Und ich habe aus der Geschichte etwas gelernt, nämlich dass selbst Liebe (oder Zuneigung) töten kann, "gut" eben nicht immer "gut" ist, und "schlecht" nicht immer "schlecht" sein muss. Wenn selbst Liebe töten kann, dann kann Hass in manchen Fällen positiv sein, nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Der historische Buddha hatte recht, wir sollten nicht werten, nicht in "gut" oder "schlecht" einteilen, sondern die Dinge und Menschen annehmen, so wie es kommt, so soll es sein. In der Zwischenzeit habe ich mir noch einen Korallenzwergfrosch gekauft, die Fische fühlen sich wohl, sie hüpfen durch die Auslassdüse der Wasserpumpe, sie spielen wie in einem Jacuzzi mit dem Wasserstrahl. Und ich beobachte sie (und den Frosch) achtsam und in Ruhe, der Fischtank hat meditative Wirkung auf mich. Ein solches Aquarium kann ich sehr empfehlen, es macht Freude die Natur (im Glas) zu bewundern. Und gelernt habe ich auch etwas, nämlich meine Gefühle besser zu hinterfragen. Wie immer ist der Weg das Ziel! Töte nicht und laß nicht töten! - Buddha ( Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie- 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 26.04.2022
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    06:38
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    179-Insektensterben - Buddhismus im Alltag

    Wenn ich mich so an meine Jugend erinnere, dann gab es früher deutlich mehr Insekten. Mehr Bienen, mehr Stechmücken, mehr Käfer, von allem gab es mehr. Ein achtsamer Umgang mit allen Lebewesen erfordert, auch Insekten für vollwertige Lebewesen zu nehmen, sie (wenn es geht) zu schützen. Die Insekten sind die mit Abstand die vielfältigsten Tiere, es gibt unglaublich viele Arten. Manche sind schön und nützlich, andere aggressiv und lästig, jedenfalls sind die kleinen Tierchen unglaublich wichtig für das gesamte Ökosystem. Sie fressen Aas und organische Substanzen, sie pflügen den Boden, sie sind das Futter für die Vögel, sie stehen fast am Anfang der Nahrungskette. Wenn es den Insekten nicht gut geht, dann geht es allen Tieren nicht gut; das Insektensterben schreitet voran, die Auswirkungen für uns Menschen sind überall zu spüren, die kleinen Krabbler sind extrem wichtig für uns Menschen. Fast alle Pflanzenarten benötigen Insekten zur Bestäubung (z.B. Apfelbäume), keine Insekten, keine Früchte, die Ökosysteme werden zusammenbrechen. Doch noch immer weiß der Hauptteil der Bevölkerung wenig bis nichts über das Insektensterben. In den letzten dreißig Jahren ist die sog. Biomasse der fliegenden Insekten um ca. achtzig Prozent zurückgegangen. Das sind alarmierende Zahlen, wir produzieren uns die nächste Katastrophe, und keinen interessiert es. In unseren lieblosen Betonburgen der Städte gibt es kaum noch Platz für Insekten, die Monokulturen auf den Feldern zerstören die natürlichen Lebensgrundlagen der Tiere, wir Menschen gehen ohne Verstand an das Thema. Was wir machen müssen ist, den Tieren ein Umfeld zu bieten, bewußt Unterschlupf und Nistplätze schaffen, das Laub nicht ordentlich wegschaffen, eine Steinskulptur für sie bauen, so wie wir ja auch für Vögel ein Vogelhaus aufhängen, so auch an die Insekten denken. Wichtig ist auch, dass wir uns regional und mit Lebensmitteln ernähren, die ohne den Einsatz von synthetischen Pestiziden und Düngern produziert wurden, am besten vom Bauern vor Ort, von einem Teil dieser Gemeinschaft, nicht aus einer gesichtslosen Fabrik. So wird durch die meisten Bio-Bauern gewährleistet, dass auch für Insekten genügend Platz vorhanden ist. Ebenfalls wichtig ist, sich saisonal zu ernähren, was bietet Mutter Natur in meiner Region gerade jetzt, ohne Import aus Israel, Marokko oder vom anderen Ende der Welt. Und wie verhalten Sie sich, wenn in Ihrer Wohnung eine Fliege auf dem Apfelkuchen sitzt? Wollen Sie diese erschlagen, oder nehmen Sie sich die Zeit "das Biest" nach draussen zu bringen? Wie verhalten Sie sich gegenüber den Lebewesen, die vom Lehrer aller Lehrer als schützenswert beschrieben wurden? Leben Sie (hauptsächlich) vegetarisch, schützen Sie die Tiere? Wenn Sie Fleisch kaufen dann doch hoffentlich solches, das ohne Massentierhaltung hergestellt wird? Ohne Insekten haben wir Menschen bald nichts mehr zu essen. Der Weg ist das Ziel! Das Leben eingehend betrachtend, ist es möglich, alles, was ist, klar zu sehen. Von nichts versklavt, ist es möglich, von allen Begierden abzulassen. Das Ergebnis ist ein Leben voller Freude und Frieden. Das heißt, wirklich allein zu leben - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 25.04.2022
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    06:13
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    178 - Buddhismus im Alltag - Transzendentale Meditation

    Auf die transzendentale Meditation halten viele Übende ganz große Stücke, es wird bei dieser Meditationsform von einer hohen Wirksamkeit berichtet. Mir selbst bekommt diese Meditationsform sehr gut, innerhalb kurzer Zeit erreiche ich einen ruhigen Bewusstseinszustand. Üben kann man im sitzen, stehen oder liegen. Die transzendentale Meditation ist eine vom indischen Guru Maharishi Mahesh Yogi "erfundene" Methode, die auch markenrechtlich geschützt ist. In meinen Augen ein sehr einsames Markenrecht, aber der "Garten des Herrn" ist eben unergründlich. Zwar ist der Name "transzendentale Meditation" rechtlich geschützt, diese Meditation wurde aber schon lange vor dem Guru in allen Herren Ländern verwendet. Im Chan ist es eine weitverbreitete Praxis, aber alle Buddhisten haben wahrscheinlich schon einmal eine Mantra-Meditation gemacht. Nur der Name ist geschützt, die Meditationsform nicht, jeder kann eine Mantra-Meditation ausführen oder lehren. Bei dieser Meditationsform wird ein gleichbleibendes Mantra gewählt und beständig wiederholt (laut oder leise ausgesprochen, oder nur im Geist zitiert), bis der Übende einen meditativen Zustand erreicht. Ein Mantra kann entweder ein einzelnes Wort ( Om ), oder auch ein ganzer Satz sein. Nach einigen Wiederholungen oder mit gegebener Übung kommt man dem Unterbewusstsein immer näher, die Suche nach dem wahren Ich kann beginnen. Gedanken, Wahrnehmungen und das Umfeld soll so meditativ ausgeschaltet werden. Welches Mantra man wählt hängt ganz alleine vom eigenen Befinden ab; was spricht mich an, was hat eine Bedeutung für mich? Völlig egal ob in Chinesischer Sprache, oder auf Sanskrit, vielleicht auch in der Muttersprache, möglicherweise nur der Urlaut Om , ganz gleichgültig, Hauptsache es wirkt genau für Sie. Welche Worte oder Sätze haben Bedeutung für Sie, was könnte dahinter stecken, warum gerade diese Geräusche, Worte oder Redewendungen? Sie werden es herausfinden, da bin ich mir sicher, denn alles Wissen dieser Welt schlummert bereits in Ihnen, Sie müssen nur die Zugänge freilegen. Ich für meinen Teil habe für mein Mantra das Lied gewählt, das ich vor fast 40 Jahren ständig und überall im Shaolin Tempel China gehört habe, das Amithofo . Manchmal konnte ich gar nicht richtig unterscheiden, war es ein Ohrwurm, oder ein Mantra, das mich begleitete. Eine Mantra-Meditation (oder: transzendentale Meditation) hat den großen Vorteil, dass man wirklich überall üben kann (im Bus, Zug oder auf dem Sofa), innerhalb kurzer Zeit und ohne Anstrengung eine absolute Stille erfahren, ein reines Bewusstsein erreichen und die Gedanken abschalten kann. Egal ob Sie nur eine Minute auf dem Bahnsteig haben, oder ob Sie sich richtig Zeit für Ihre Mantra-Meditation (Transzendentale Meditation) nehmen, der Weg ist das Ziel! Angenommen, ich praktiziere die Meditation des Atemanhaltens - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 24.04.2022
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    177 - Buddhismus im Alltag - Fette - Unser Tagesbedarf

    Was Sie schon immer über Fette und Fettsäuren wissen wollten, hier für Sie zusammengestellt: Fette werden von vielen Menschen als leckerer Geschmacksträger sehr gerne gegessen, wenn dann die Kilos auf der Waage mehr werden, erst dann fängt manchmal ein Umdenken an. Unser Essen ist voller Fette, versteckt, aber auch leicht sichtbar werden die Speisen damit angereichert. Das Wichtigste vorneweg, es gibt "gute" und "schlechte" Fette, der tägliche Bedarf an Fetten wird mit ca. 35 % der Kalorienzufuhr angegeben, sie werden für die Energieversorgung, die Hormonproduktion, sowie die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen gebraucht (Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K), wichtige Funktionen im Körper funktionieren nur mit ausreichend Fett. Fette liefern einen großen Teil der Energie und machen leistungsfähig, sie bringen das Aroma von Speisen erst zur Geltung. Aber wie gesagt, es gibt hochwertige und minderwertige Fette, "gute" und "schlechte". Sinn und Zweck dieses Artikels ist es, Sie dafür zu sensibilisieren. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten. Gerade gesättigte Fette sind enthalten in tierischen Produkten wie Butter, Fleisch, Wurst oder Käse, aber auch feste Pflanzenfette (wie Kokosfett und Palmöl) enthalten gesättigte Fettsäuren, sie senken das gute HDL und erhöhen das schlechte LDL, ausserdem erhöhen die gesättigten Fette das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Einfach ungesättigte Fette, wie etwa die Omega-9-Fettsäure, sind enthalten in Olivenöl, Rapsöl, Nüssen oder Avocados, mehrfach ungesättigte Fette (wie Omega-3 und Omega-6) sind enthalten in Leinsamen, Hanföl, Chiasamen oder Rapsöl, sie gelten als essenziell und müssen über die Ernährung aufgenommen werden. Ausserdem gibt es lang-, mittel- und kurzkettige Fettsäuren, abhängig von der Anzahl der Kohlenstoffatome. Kurzkettige Fettsäuren (etwa Butter) sind leicht verdaulich, langkettige Fette werden als Fettdepots eingelagert (Hüftgold). Fettpolster haben aber auch andere Funktionen, wie etwa thermische Isolierung oder als Druckpolster (sonst würden wir ja auf den Knochen sitzen). Der Mensch sollte nach der WHO wenigstens 30 Gramm Fett aufnehmen (Männer 50 Gramm), allerdings ist ein Zuviel an Fett (das fängt beim Doppelten der empfohlenen Tagesmenge an) ein Auslöser für Krankheiten, wie etwa Adipositas, Diabetes Typ 2, Dyslipoproteinämie, Hypertonie, Metabolisches Syndrom, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall, sowie Krebskrankheiten aller Art. Wichtig ist, dass das Verhältnis von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren passt, ich empfehle ein 1:1, was ich durch Einnahme von Omega-3 Kapseln erreiche. Gute Quellen für Fette sind: Nüsse und Samen, Sojaprodukte (Tofu oder Tempeh) eine Auswahl hochwertiger Öle, Sesamöl, Leinsamen, Oliven (und Öl), sowie Kokosöl. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass tierische Fette etwa die Hälfte der Einnahme ausmachen sollten, gerade Butterzu Unrecht verteufelt wird (wenn die Menge nicht zu gross ist). Der Weg ist das Ziel! Die beste Gabe ist Gesundheit - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 23.04.2022
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    176 - Buddhismus im Alltag - Das Lachen

    Betrachten wir eine Gruppe von Kindern fällt zuerst auf, dass ein Gekicher und Gegacker vor sich geht, es wird gelacht, gescherzt, die Freude ist sprichwörtlich zu greifen. Die Kinder sind ständig am Lachen, lächeln sich durch den Tag, wenn sich die Stimmung verdunkelt dann nur kurz, nach wenigen Minuten ist die gute Laune zurück. Kinder sind der Inbegriff von guter Laune, es macht einfach Spass sie zu beobachten. Eine Gruppe von Erwachsenen (jeden Alters) verhält sich anders, besonders die Männer geben sich Mühe ernst und wichtig auszusehen. Mehrere Frauen sind da schon etwas anders, vergnüglicher, haben sich von der Ernsthaftigkeit des Lebens nicht so beeinflussen lassen, sie lachen noch herzhaft, bei den Herren der Schöpfung scheint das Lachen als Schwäche zu gelten. Wer nun eine Gruppe Männer beobachtet bekommt manchmal auch noch blöde Sprüche: Was kuckst Du? Willst Du Ärger? Die Unbekümmertheit ist verschwunden, das gesamte Benehmen ist völlig anders geworden, das Gesicht schaut grimmig und ernst, besonders Männer sind im männlichen Verhaltensmuster verfangen, kommen nicht mehr heraus. Gerade das Benehmen der Herren der Schöpfung stammt zum Teil noch vom Neandertaler, aus einer Zeit, in der "man" die anderen Gruppenmitglieder beeindrucken musste, sich mit Gewalt und Kraft durchsetzte, so ist es aber heutzutage nicht mehr. Vielleicht wird es einmal wieder so, aber wir können unseren Teil dagegen tun, indem wir die gute Laune aus den Kindertagen nicht vergessen, die unbekümmerten Zeiten zurückholen. Denn: Völlig egal ob wir grimmig oder fröhlich blicken, die Umstände werden sich nicht ändern, wir ändern unser Befinden, aber die Welt dreht sich unbeirrt weiter. Ob wir lachen oder weinen, nichts ändert sich, also warum nicht einfach nach dem Pfad Buddhas streben, der ein Weg der Mitte ist, nicht "Himmel-hoch-jauchzend", nicht "zu-Tode-betrübt", nein, gelassen in sich ruhend, mit dem Lächeln des Wissenden in den Mundwinkeln, so kann man auch durch das Leben gehen. Wann immer Sie Kinder sehen, versetzen Sie sich zurück in Ihre Jugend und lächeln Sie, egal wie hart und "unfair" das Leben heute wieder zu Ihnen war. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen, in so einen Zustand kann man sich auch versetzen, das Umfeld damit erfreuen. Denn gute Laune und Lachen sind ansteckend, das Leben ändert sich dadurch keinesfalls, aber Sie selbst, Sie werden es einfach leichter haben. Der Weg der Mitte, der beinhaltet ein leichtes Lächeln, bei Mann und Frau, bei jung und alt, denn warum sollte man sich nicht am Weg erfreuen, wo man ihn doch eh gehen muss, weil die Dinge passieren, ob es uns passt, oder eben auch nicht. So war mein Erleben von Glück und Schmerz - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 22.04.2022
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    175 - Buddhismus im Alltag - Ihr Aussehen

    Das Aussehen verändert sich mit jeder Mahlzeit, Ihr Körper weiß ganz genau, was Sie gegessen haben. Jede Handlung hat ihre Auswirkung auf das Äußere, wir sind die Gestalter unserer Erscheinung, nur wir bestimmen, wie wir wirken, wie wir wahrgenommen werden, niemand sonst. Wir wissen ganz genau, dass wir nicht zunehmen, wenn wir nur Salat essen, uns ist bekannt, dass Sport gesund ist, die schädliche Wirkung von Alkohol, Nikotin und Drogen ist bereits jedem Jugendlichen klar. Trotzdem werden die Europäer immer dicker, immer unbeweglicher, alle Arten von Wohlstandskrankheiten treffen jetzt die Mehrheit der Bevölkerung. Eine der häufigsten Suchanfragen in den Suchmaschinen ist "abnehmen ohne Sport", alle wissen um die Zusammenhänge, aber die Wenigsten interessieren sich für ihre Gesundheit, der Arzt wird es schon richten. Nach Buddha sollen wir uns gut um unseren Körper kümmern, der uns in diesem Leben (dieser Inkarnation) dient, den wir achtsam pflegen sollen. Was ist passiert, dass so viele Menschen sich so überhaupt nicht um ihr Äusseres kümmern, dass sie gesundheitliche Beeinträchtigungen billigend in Kauf nehmen, nur um ja keine Einschränkungen hinnehmen zu müssen? Nur um so viel essen und trinken zu können, wie irgendwie möglich? Ich habe Leute kennengelernt, die selbst mit einem offenen, bösen Bein das Rauchen und Saufen nicht aufgegeben haben, die ihren Lebensstil behalten wollten, koste es, was es wollte. Und ich habe den Preis gesehen, den diese Menschen bezahlt haben, furchtbar. Im Fernsehen läuft eine Show, die das Leben von Menschen mit über 300 kg aufzeigt, ihren Kampf mit dem täglichen Leben, ihre Depressionen, ihren Kummer, aber auch ihre Fressanfälle, ihre Angehörigen, die Unmassen an Essen anschleppen, damit den Lebensstil erst ermöglichen (Co-Abhängige), wenigstens eine Mitschuld an der Situation tragen. Selbst wenn die Betroffenen nicht mehr laufen können, ihre Körpersäfte nicht mehr halten können, sie können sich nicht beherrschen, müssen essen, essen, essen. Was läuft nur falsch in unserem Gemeinwesen, welche Probleme haben die Menschen, dass sie sich mit Gewalt und mit Ansage selbst schädigen, mit Kalorien, Alkohol, Drogen, mit ihren seltsamen Angewohnheiten. Wir tragen alle unser Päckchen, jeder hat viele Dinge erlebt, aber die Entwicklung wird immer schneller, immer ernster, die Spirale dreht sich unbarmherzig. Einen großen Anteil hat die Tatsache, dass die Menschen die Probleme lieber "tot schweigen", das wäre ja nicht fair, nicht nett, nicht korrekt, die Wahrheit auszusprechen. Ich sehe das ganz anders, hier aus Scham so zu tun wie wenn alles gut wäre, das ist feige. Den Menschen wird so nicht wirklich geholfen. Der Weg ist das Ziel! Gewalt über den Willen gibt auch Gewalt über den Körper - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 21.04.2022
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    174 - Buddhismus im Alltag - Einsichtsmeditation

    Wie die meisten Meditationen wird auch die Einsichtsmeditation sitzend auf einem Kissen praktiziert, die Beine gekreuzt, der Oberkörper entspannt aufgerichtet. Wer den "Schneidersitz" nicht halten will (oder mag), der kann auch auf einem Stuhl sitzen, ohne sich anzulehnen, die Beine am Boden abstellen. Schließen Sie die Augen, halten Sie den Kopf minimal nach vorne gesenkt. Nutzen Sie für diese Meditation meine App, um die Zeit zu bestimmen ( Android oder Apple ). Die Einsichtsmeditation ist eine traditionelle buddhistische Praxis, bei der die “Achtsamkeit des Atems” im Vordergrund steht. So wird der Geist beruhigt, der Zugang zu den 6 Fenstern des Menschen kontrolliert. Dabei wandert das (geistige) Augenmerk immer mehr zu den körperlichen Empfindungen und den angeschlossenen mentalen Begebenheiten, die im Jetzt und im Hier auftauchen, an die eben nicht angehaftet werden soll. Immer stärker folgt das "Bewußtsein" dem Atem, die Aufmerksamkeit geht achtsam in die Ruhe, der Bauch hebt und senkt sich, die ein- und ausströmende Luft wird immer entspannter, die Nasenlöcher und die Oberlippe spüren den Luftzug, die Umgebung tritt immer weiter zurück, es wird ruhig, der Körper fühlt nicht mehr, der Gedankenpalast fährt in einen Ruhemodus. Welche Emotionen kommen jetzt hoch, was passiert, wenn Sie versuchen diese "wahr"-zunehmen? Die Konzentrationerfolgt in völliger Achtsamkeit, alle Gedanken werden immer weniger, werden zu “Hintergrundgeräuschen”, ähnlich dem Stimmengewirr am Bahnhof, das uns auffällt wenn wir eintreten, das nach einigen Momenten aber "verstummt". Nun ist es an Zeit, sich auf die Bewegung des Bauches bei der Atmung zu fokussieren, um tiefer in die Einsichtsmeditation abzutauchen, die 5 Sinne ( 6 Fenstern des Menschen ) sollten immer weniger die Aufmerksamkeit abziehen. Wenn Sie Kontrolle über Ihre 6 Fenster erlangt haben, dann richten Sie (am Ende der Meditation) Ihre Aufmerksamkeit in voller Achtsamkeit auf die Gedanken, lassen Sie diese wieder zum Vorschein kommen. Warum beschäftigt mich gerade dieser Gedanke? Welche Empfindungen entstehen, warum verschwinden sie von selbst wieder? Reissen mich die Gedanken mit? Und warum kann ich nicht bei einem Gedanken verweilen? Langsam entwickelt sich das "Sehen" vor Ihrem inneren Auge, Sie verstehen mehr, Sie lassen es nun zu "zu verstehen". Langsam öffnen Sie die Augen, dehnen sich. Die Meditation kommt zu einem Ende. Der Weg ist das Ziel! Entwickeln Sie Einsicht? Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 20.04.2022
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    173 - Buddhismus im Alltag - Das Problem ist die Vergänglichkeit

    Wir Menschen sind in der heutigen Zeit orientierungslos, verwirrt, ohne Richtung. Gerade deshalb ist auch die Wahrnehmungsfähigkeit schwer angeschlagen, denn wir brauchen es immer noch schneller, noch härter, noch perverser. Video mit Ton hat das geschriebene Wort abgelöst, denn lesen dauert ja auch viel zu lange, keiner meint die Zeit zu haben um zu lesen. Mindestens tausend Fernsehsender zu haben ist normal, unzählige Webseiten bringen zu jedem Thema unermüdlich Nachrichten, Radio, soziale Netze, die Leute leben in einem digitalen Überfluss, können sogar alle Quellen gleichzeitig laufen lassen. Warum ist das so? Richtig, tief in sich hat der Mensch so unglaubliche Angst vor seiner eigenen Vergänglichkeit, so dass "man" sich besser einklinkt, "man" kann gar nicht genug davon bekommen, wäre am Besten überall, und am Ende dann nirgends. Schnell noch ein Video hochladen, das Essen posten, die Nachrichten checken, die Route berechnen lassen, dann fühlt sich der moderne Mensch sicher, "safe" im Irrsinn seiner Umgebung, ohne Rast und Ruh auf dem Weg zum Nirgendwo. Obendrauf verlernen wir das Lesen, Bildmaterial aus Fernsehen, YouTube und vom Handy übernimmt die Kultur im Lande der Dichter und Denker. Reine Unterhaltung ist gefragt, Ablenkung vom Schicksal, das Ende ist nah, lass uns noch nen Video "reinziehen". Wir tun alles mögliche, um uns von unserer Vergänglichkeit abzulenken, schneller, weiter, höher, wo findet sich der nächste Kick? Das Lesen ist schon zu schwer, besser einen Film oder Podcast, nebenher dann in einer Zeitschrift blättern, parallel noch telefonieren, die Kinder beaufsichtigen, alles zur selben Zeit. Wenn wir uns mit unserer Vergänglichkeit anfreunden, dann können wir ein friedliches Leben führen, denn ändern können wir sowieso nichts, es kommt so, wie es kommen muss. Wenn wir am Ausgang der Angelegenheit nichts ändern können, warum uns dann überhaupt Gedanken machen? Die Vergänglichkeit, die ist ein sehr gutes Ziel! Was vergänglich ist lohnt nicht der Liebe, lohnt nicht der Freude, lohnt nicht der Neigung - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 19.04.2022
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    172 - Buddhismus im Alltag - Wendepunkte

    Das Leben eines jeden Menschen zeichnet sich besonders durch Wendepunkte aus, durch die Momente, die das Schicksal prägen, die die weitere Zukunft bestimmen. Wenn Sie sich die Angelegenheit genau überlegen dann fallen Ihnen einige solche Wendepunkte ein, etwa die Geburt Ihrer Kinder, das Kennenlernen des Partners, große Familienfeste, oder die vielen, aber kleineren Dinge, die Ihr Leben in eine bestimmte Richtung gebracht haben. Jede Kreuzung ist ein solcher Wendepunkt für uns, wir können morgens entweder zur Arbeit gehen, oder aber das bis jetzt geführte Leben zurücklassen, neu anfangen, wegziehen. Sicherlich kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der nur mal schnell Zigaretten holen wollte, aber niemals wiederkam. Nichts müssen Sie morgen so machen wie heute, jeden Tag können Sie Ihr Leben ändern, ob im großen, oder im kleinen Stil, nichts ist "in Stein gemeisselt", alles verändert sich andauernd, warum sollten dann Sie immer dieselbe Person bleiben? Was würden Sie gerne verändern? Was kurzfristig, was mittelfristig, was auf die lange Sicht? Wo sehen Sie sich in einigen Wochen, in ein paar Monaten, in einigen Jahren? Was ist Ihnen wichtig? Die Wendepunkte in meinem Leben, an die kann ich mich gut erinnern, an das Abitur, das Studium der Rechte in Hamburg, meine Zeit in China und den USA, die Hochzeit, die Geburt meiner Tochter, die Trennung von der Familie, die vielen kleinen Begebenheiten, wenn ich so beim Schreiben dieses Textes darüber nachdenke, es gab einige wichtige Momente. Was die Zukunft wohl bringen mag, sicherlich nochmals einige Wendepunkte, aber jetzt bin ich älter, kann ich diese Augenblicke dann auch würdigen, wenn sie geschehen? Und Sie? Werden Sie die nächsten Wendepunkte bemerken, oder einfach durch den Tag leben, ohne der Tragweite bewusst zu sein? Nach Buddha sind sowieso alle Momente gleich, nach dem großen Lehrer sollen wir nicht zuviel Bedeutung in die Abfolge der Tage legen, sondern nach der "Erleuchtung" als der Essenz der Philosophie suchen. Sind Sie bereit, Ihr Leben einmal Revue passieren zu lassen, sich an die besonderen Momente zu erinnern, und diese dann in Relation zur Lehre des Lehrers aller Lehrer zu bringen? Wenn wieder ein solcher Wendepunkt in Ihrem Leben beginnt, dann werden Sie es diesmal bemerken, denn Sie sind jetzt aufmerksam, achtsam, behutsam und konzentriert. Wer Achtsamkeit lebt, der weiß die Momente zu würdigen, den Augenblick zu leben, im Hier und im Jetzt zu bleiben, nicht abzuschweifen und die Illusionen, die der Gedankenpalast so bereithält, zu ignorieren. Der Weg ist das Ziel! Wir wenden unseren Geist von diesen Zuständen ab und lenken ihn so zum todlosen Element - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 18.04.2022
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    171 - Buddhismus im Alltag - Erinnerungen

    Ganz egal wohin wir gehen, völlig unwichtig in welchem Ort wir uns verstecken, vor was wir davonlaufen, unsere Erinnerungen liegen ganz oben auf im Koffer, können nicht einfach zurückgelassen werden. Ständig spielt der Gedankenpalast wieder und wieder die selben Erinnerungen ein, gemischt mit Selbstzweifeln, hätte ich doch nur, warum habe ich, könnte ich die Zeit zurückdrehen. Können Sie aber nicht. All die Begebenheiten, die kleinen Geschichten, die Souvenirs der Emotionen werden für viele Menschen zur Belastung, die Erinnerung wird vergoldet, die Depressionen wachsen. Eine plumpe, psychologische Kriegsführung, die der Gedankenpalast abzieht, die Erinnerungen laufen in einer Dauerschleife, werden mehr und mehr zur Belastung, niemand kann ihnen entfliehen, der nicht über die Zusammenhänge nachgedacht hat. Wollen Sie darüber nachdenken? Welche Erinnerungen spielen für Sie eine Rolle? Können Sie sich an Einzelheiten erinnern? Wie haben diese Geschichten Sie geprägt? Was halten Sie von vorwärts gerichteten Erinnerungen, können Sie sich an die Zukunft "erinnern"? Also die Zukunft sehen? Und überhaupt, nach Buddha sind selbst Zeit und Raum eine Illusion, nichts ist "echt", alles nur gefühlt. Ich bin mir sicher, dass diese Welt nicht "wirklich" ist, sondern wir Dinge und Begebenheiten nur für real halten, ganz einfach weil wir es wollen. In nicht allzuferner Zukunft werden Flugdrohnen über uns hinwegsausen, können Sie die schon sehen? Noch nicht existent, aber vorstellbar. Die Vorsehung als Spielball der menschlichen Existenz, das Leben als Videospiel. Sehen Sie Ihre Zukunft jetzt vor Ihren inneren Augen? Mit den Erinnerungen ist es so eine Sache, selten können wir die Dinge so abbilden, wie sie wirklich waren, die zeitliche Verschiebung macht vieles anders. Aus der furchtbaren Partnerschaft wird nach der Trennung die verlorene Liebe, aus dem ungeliebten Job die vergeudete Chance, aus der abgebrochenen Ausbildung die vermeintlich goldene Zukunft. An die Ängste, Sorgen und Nöte, die wir durchlitten, daran können wir uns nur selten noch erinnern, die guten Dinge werden in der Erinnerung zu herausragenden, in der Erinnerung wird alles so viel besser. Aber ist nicht die Gegenwart die beste Zeit, ganz einfach weil sie nicht surreal scheint, sondern authentisch? Das Hier, das Jetzt und das Heute, das bildet dann neue Erinnerungen ab, die dann eines schönen Tages den Gedankenpalast beschäftigen. Wer weiß, was die Zukunft bringen mag? Die Erinnerungen von morgen, die können wir uns ganz bewusst aussuchen, auf unsere Bedürfnisse zuschneiden, immer der Philosophie Buddhas folgend. Jeder Tag ist einzigartig, jeder Moment ergibt Sinn. Rühme Dich nicht des morgigen Tages. Es gilt: Der Weg ist das Ziel! Vergangene Liebe ist bloß Erinnerung. Zukünftige Liebe ist ein Traum und ein Wunsch. Nur in der Gegenwart, im Hier und Heute, können wir wirklich lieben - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 17.04.2022
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    170 - Buddhismus im Alltag - Leiden und Schmerz

    Leiden und SchmerzLeiden und Schmerz sind nicht dasselbe, wir können etwa leiden, ohne körperliche Schmerzen zu haben. Schmerz ist eine komplexe Sinnesempfindung, die hauptsächlich von Signalen aus den Nerven an das Gehirn gesendet wird. Leiden dagegen bezeichnet all das, was einen Menschen körperlich und seelisch belastet. Das sind in erster Linie nicht erfüllte Erwartungen oder Bedürfnisse, Verlust und Trennung, Zwänge, Alter, Krankheit und Tod. Man kann natürlich auch unter Schmerzen leiden, etwa unter chronischem Schmerz, jedoch zielt das Wort "Leiden" mehr auf die seelische Komponente, wogegen sich Schmerz für die körperliche Verletztheit durchgesetzt hat. Nach Buddha leiden wir, die Philosophie des großen Lehrers dreht sich um das Leid als die Quelle unserer Unzufriedenheit, unseres Haders mit uns, aber auch mit dem Umfeld. Wir beginnen zu leiden, weil wir erkennen, dass nichts von Dauer ist, wir alles verlieren werden, Veränderung die einzige Konstante im Leben sein wird. Trotzdem gibt es in uns Menschen Gier, Hass und Verblendung, die uns völlig aus der Bahn werfen, uns die wahren Zusammenhänge verschliessen. Was bringt es gierig zu sein, wenn wir alles wieder verlieren werden? Was bringt es zu hassen, wenn alle Lebewesen vergehen werden? Was bringt es verblendet zu sein, wenn wir das Alter klar auf uns zukommen sehen, wir also wissen, was auf uns zukommt. Ob wir leiden, oder nicht, das ist in erster Linie ein Entschluss. Das hört sich sehr einfach an und es ist auch sehr einfach. Wenn Sie genau jetzt beschließen, nicht mehr zu leiden, egal was da kommen mag, dann werden Sie auch nicht mehr leiden. Ein naher Angehöriger stirbt, Sie bestimmen, ob Sie darunter leiden. Denn eins ist sicher, der Angehörige musste sterben, weil eben alle Menschen sterben. Sie sagen: Aber doch nicht jetzt, ich vermisse sie/ihn so sehr. Gut, aber warum darunter leiden, das Sterben ist ein natürlicher Vorgang. Was bringt es, wenn Sie leiden "wie ein Hund"? Was würde sich ändern, wenn Sie sich eine neutrale Herangehensweise angewöhnen würden, so etwa, wie Buddha dies seinen Anhängern empfahl? Nichts würde sich ändern, die Welt dreht sich weiter, Ihr Umfeld wäre unverändert, nur Sie selbst, Ihnen wäre wesentlich wohler. Denn wenn Sie an etwas nichts ändern können, weshalb sich darüber grämen? Könnte es nicht sein, dass wir die Angelegenheit durch das Erreichen der " Erleuchtung " sehr verändern könnten? Und wenn ja, wie? Schmerzen können wir nicht immer vermeiden, das Leid aber schon. Befreien Sie sich vom Leid, es ist Ihre Entscheidung. Weise ist, wer in Bezug auf Entstehen und Vergehen zur völligen Vernichtung des Leidens kommt - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 16.04.2022
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    05:55
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    169 - Buddhismus im Alltag - Der mittlere Weg

    Häufig werde ich nach dem mittleren Weg gefragt. Es sei auch so schwer, diesen zu finden und zu beschreiten, sich in der Mitte dann auch zu halten. Der mittlere Weg ist einfach zu finden, er liegt zwischen den Gegensätzen. Er ist nicht Zuneigung und auch nicht Abneigung, er ist eine nüchterne Geisteshaltung. Wer auf diesem Pfad sich bewegt, der sieht die Dinge so, wie sie sind, nicht wie er/sie sie haben will. Wer dem Weg Buddhas folgen mag, der/die lässt die Dinge geschehen, sperrt sich nicht gegen Begebenheiten und Ereignisse, drückt sich nicht vor den vielen Menschen, die im Leben eine Rolle spielen können. Aber sie/er ist auch nicht abhängig von den Emotionen, die er/sie zu Dingen, Menschen und Begebenheiten entwickeln könnte, denn in der Mitte liegt die Lösung. An den Rändern des Weges finden sich die Extreme, „Himmel-hoch-jauchzend“, oder „zu-Tode-betrübt“, die uns schnell „aus dem Tritt“ bringen, oder auch zu Fall. Der mittlere Weg ist harmonisch, er fühlt sich gut und richtig an, sofort spürt man unter den Füßen das gesamte Universum, das Sein ist im Einklang mit der Umgebung, Achtsamkeit fällt plötzlich leicht, das Verletzen anderer Lebewesen ist unmöglich. Jetzt will man nichts haben, braucht „es“ auch nicht, „man“ ist ohne Ängste und Nöte, weil „man“ um die Zusammenhänge „weiß“, der mittlere Weg tut einfach gut. Die Kämpfe im Gedankenpalast kommen zu einem Ende, die Anhaftungen werden schwächer, die Atmung kann in jeden Winkel des Körpers, weil wir auch an ihm nicht mehr haften. Wo der Weg uns hinführt, wer weiß das schon, wer will die Zukunft wirklich wissen, denn tief in unserem Inneren, da wissen wir sowieso schon alles, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft werden eins. Der mittlere Weg bringt Friede, Ruhe und Klarheit, wer mit den Extremen lebt, der kann seine wahre Persönlichkeit nicht finden, da diese unter Scherben und Schutt verborgen bleiben wird. Wer glaubt, dass der „Tanz auf dem Vulkan“ der rechte Weg sei, der wird meine Texte eh nicht lesen, wer sich schon mal Gedanken macht, der ist wenigstens interessiert. Der mittlere Weg kann auch in die Irre führen, an jeder Kreuzung können wir abbiegen, links, rechts, vor oder zurück, wir können uns auch genau hier niederlassen, vielleicht ein Haus bauen, Kinder großziehen. Immer wieder müssen wir uns fragen, ob wir „noch“ auf dem mittleren Weg sind. Bleib in der Mitte, und sei frei. Denn der Weg ist das Ziel! So paradox es scheinen mag, es gibt einen Weg, den man zurücklegen kann und muß, aber es gibt keinen Reisenden. Handlungen werden ausgeführt, aber es gibt keinen Handelnden - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 15.04.2022
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    05:56
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    168- Buddhismus im Alltag - Salz

    Buddha sagte einmal, dass seine Lehre einen universellen Geschmack habe, so wie das Salz im Meer überall gleich schmeckt, so würde auch seine Philosophie für jeden Menschen gleich schmecken. Das macht auch Sinn, denn seine Worte sind für alle gleich, haben die gleiche Tragweite, für die Reichen und die Armen, für die Jungen und die Alten, für jeden Bewohner dieser Welt, egal wo er/sie wohnt. Erinnern Sie sich an den Geschmack von Salzwasser, haben Sie es einmal im Mund gehabt? Es ist ein ganz eigenes Aroma, irgendwo zwischen den Welten, nicht genau zu lokalisieren. Man kann es schwer nachmachen oder imitieren, es ist so eine typische Empfindung auf dem Gaumen, ja im ganzen Mund. Zwischen Sushi, Seetang, Fisch und Salz. Genau so wenig wie der Geschmack von Salzwasser kann die Lehre Buddhas in ihre Einzelteile zerlegt werden, die Lehre basiert auf dem Leben des Buddhas als Vorbild, die Sangha als Gemeinschaft, und die Lehre, das Dharma, als Leitfaden durch das Leben, hin zur Erleuchtung. Die positive Grundhaltung, die der Lehre des Lehrers aller Lehrer immanent ist, die schmeckt man auch beim Salzwasser, das, einmal gekostet, auch nie wieder vergessen werden kann. Zwar ist dieser Geschmack nicht köstlich, aber eben universell, an jedem Ort auf dieser Welt gleich, immer schon so, seit ich ein Kind bin hat sich dieses Aroma nicht ein kleines Stückchen verändert. Wer hier meine Texte liest (oder sie als Podcast hört) der weiß, wovon ich spreche, die Lehre Buddhas ist immer schon hier gewesen, hat schon immer auf uns gewartet, war nie köstlich, aber klar und deutlich. Leben ist leidvoll, was auf dem Umstand beruht, dass wir alles verlieren werden, was wir durch die Überwindung von Gier, Hass und Verleumdung überwinden können, durch den edlen achtfachen Pfad des Buddhas. Was meinen Sie, könnte der Vollkommene diese Lehre für uns entdeckt haben, diese Zusammenhänge schon vor 2500 erkannt haben, nur um uns zu helfen? Ich meine: JA Nur wenn wir unseren Geist zur Ruhe bringen können, dann werden wir Frieden erfahren. Der Gedankenpalast spielt uns den lieben, langen Tag lang seine Streiche, uns wird vom Ego vorgegaukelt, dass wir mit Ängsten und Sorgen leben müssten. Dem ist aber nicht so, denn diese Emotionen sind negativ, bringen uns nicht weiter, können daher weg. Der Gedankenpalast sollte werden wie eine Blumenwiese, in der ein schöner Tempel liegt, malerisch von Bäumen eingebunden, mit Tieren auf den Lichtungen. Keinesfalls sollte es ein depressiver Ort sein, an dem die Gedanken ein Schlachtfest nach dem anderen anrichten. Denken Sie an den Geschmack von Salzwasser, der Weg ist das Ziel! Wenn du mit der Zunge einen Geschmack schmeckst, klammere dich nicht an seine Zeichen oder sein Erscheinungsbild - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 14.04.2022
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    05:52
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    167-Buddhismus im Alltag - Manchmal kann man sich nur selbst retten

    Manchmal kann man sich nur selbst retten, andere Menschen muss man zurücklassen, loslassen, seines Weges gehen, oder "man" geht mit den anderen unter. Wer mit sich "im Reinen" ist, der kann dann eventuell noch andere Menschen retten, aber wenn er/sie selbst unrettbar verloren ist, dann bleibt zu wenig übrig. Sind Sie mit sich "im Reinen", haben Sie Frieden mit Ihrem menschlichen Schicksal geschlossen. Bedenken Sie, dass Sie sowieso nichts daran ändern können, völlig egal, ob Sie dem Weg Buddhas folgen (der weglose Weg ), oder nicht. Alles kommt so, wie es kommen muss, aber wir haben noch Auswahlmöglichkeiten, wir bestimmen unser weiteres Karma , abhängig davon, was wir mit den Karten tun, die uns das Leben zuteilt. Welche Karten wir ausspielen, welche wir behalten, in welcher Reihenfolge. Und natürlich abhängig vom Karma der Umgebung, des Erdkreises und des Universums, alle diese Dinge spielen zusammen. Aber wenn wir uns nicht selbst retten, dann wird es auch niemand anderes für uns tun. Bedenke, worum Du bittest, es könnte Dir gewährt werden. Ob Sie sich selbst retten, oder nicht, die Erde dreht sich weiter, vielleicht fällt eine Veränderung noch nicht einmal Ihrem näheren Umfeld auf, hat nur wenig Auswirkungen, aber Sie selbst, Sie werden den Unterschied klar bemerken. Wer sich selbst "retten" will, der sollte das Erwachen als Ziel für sich selbst definieren, an der persönlichen Erleuchtungarbeiten, denn erwachte Menschen sind achtsam, strebsam, diszipliniert, eine Quelle der Freude für die Umgebung. Wollen Sie sich selbst retten? Denn andere Menschen können Sie nicht retten, nur Sie selbst können das, nur Sie selbst dürfen das. Das Wissen um die Philosophie des goßen Lehrers ist der Anfang, die Reise geht durch das Leben, aber wer dem indischen Prinzen folgt, der fühlt keine Ängste mehr, der hat keine Sorgen, fühlt keine Nöte. Denn er/sie weiß, dass alle Ängste und Sorgen zu nichts führen, sie/er diese deshalb auch nicht kultivieren muss. So kann sich der Suchende zu einem Wissenden wandeln, einfach durch den Entschluss, ab jetzt zu wissen, denn die Fakten liegen auf der Hand, Buddha hat mit seiner Lehre die Eckpunkte einfach und klar ausgebreitet. Wir werden geboren, wir altern, werden krank, und dann sterben wir. Nichts können wir ändern, nichts behalten, nichts bestimmen, wir können uns aber in Sicherheit bringen, denn eine Reinkarnation ist nicht zwingend, wenn wir dann die Erleuchtungerreicht haben. Retten Sie sich selbst, leben Sie nach dem Vorbild des Lehrers aller Lehrer. Sein Weg ist auch mein Ziel! Geistiges Verhalten ist von zweierlei Art, mögen sie ihr Glück bewahren - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 13.04.2022
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    166-Buddhismus im Alltag - Krankhafte Angst

    Viele haben so sehr Angst, krankhafte Angst, dass sie gar nicht mehr die Angst bemerken, wegen der sie den Kopf einziehen. Angst, warum, aber jeder Mensch versteht, wenn andere Ängste leiden. Was ist damals passiert, als Sie das erste Mal ängstlich wurden, erinnern Sie sich an den Moment, in dem Sie das wirkliche Leben in Panik versetzte, Ihnen auch eine “Heidenangst” machte. Wieso können Sie diese Furcht nicht beeinflussen, wo Sie doch die Zukunft kennen, alles hat ein Ende, nur die Wurst! Wie würden Sie Ihre Sorgen mit genau 5 Worten beschreiben? Was ist der wichtigste Text, an den Sie sich erinnern können? Welches Lied hat Sie geprägt, haben Sie geheimnisvolle Instruktionen vom Universum erhalten? Kommen Sie mit Ihrer Art leicht durch das Leben? Setzen Sie sich, halten Sie den Mund! Erinnern Sie sich an Ihre erste Liebe, haben Sie jetzt Liebesgefühle mit anderen Lebewesen? Ganz zum Schluss, ohne Durchhaltevermögen, oder doch mit einem starken Charakter, wie ist Ihr Status? Was genau ist die krankhafte Angst, unter der Sie leiden? Wie kam es dazu, was ist schiefgegangen, wieso sind Sie in das Stadium der Ängste gerutscht, wollen Sie da wieder heraus? Seien Sie vorsichtig, achtsam. Alles hat irgendwas zu sagen, am Ende läuft alles großartig, was war der Grund? Jung und dumm, die Wahrheit ignorierend, jeden Moment mit einem Ausrasten rechnend, wieso hat man das nicht kommen sehen? Innere Blutungen ohne Wunden, Schmerzen und Ängste bilden ein Gefängnis. Was ist Ihre Aufgabe, ist das Rätsel gelöst, abgeschlossen? Vor was laufen Sie weg, wieso haben Sie solche Ängste? Haben Sie alles getan, was in Ihrer Macht lag, bringen Sie die Wahrheit in Erfahrung. Was soll das bedeuten, was haben Sie getan? Sie sollten nirgendwo hingehen, weder wegen Ihres Charakters noch wegen Ihres Egos, was hatten Sie vor? Kann ich Sie etwas fragen? Was für ein Leben könnten Sie führen, wenn Sie Ihr „warum“ erklären müssten? Was haben Sie nur angestellt? Woher wissen Sie davon, können Sie gerade „klar“ denken, oder haben Sie das Gefühl von Stroh im Kopf? Hilft es Ihnen weiter meine Texte zu lesen? Was bringt uns das alles, wie funktioniert das mit dem Erwachen, der Erleuchtung, was würde in Ihrem psychologischen Gutachten stehen, ist es schon geschrieben? Fragen über Fragen, Sie sind doch Buddhist, oder? Haben Sie versucht, Ihr Schicksal zu verändern? Wegsehen hilft nicht. Aber Sie bleiben, wer Sie sind! Im Buddhismus ist der Körper nicht das Wichtigste, der Weg ist das Ziel! Allzeit späht der Mensch nach Zuflucht, sich in seiner Angst zu bergen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 12.04.2022
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    165-Buddhismus im Alltag - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

    Mein Kollege Blum sagt immer wieder: "Die Vergangenheit lehrt uns, mit der Gegenwart nicht allzu ernst umzugehen, und in der Zukunft halten wir uns nur selten daran!" Ein Satz voller buddhistischer Weisheit, auf den Punkt gebracht. Wir Menschen haben in der Vergangenheit so viele Dinge erlebt, die uns hätten dem Erwachen näher bringen können, sollen, ja fast müssen. Allerdings links rein, rechts raus, gerne auch auf Durchzug geschaltet, wenig haben wir gelernt, selten hinterfragt, die Filter und die Vorurteile haben wir nicht revidiert. Deshalb machen wir dieselben Fehler (wir denken, dass es Fehler wären) auch immer wieder, so wie Einstein sagte: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert!" Die Gegenwart baut auf der Vergangenheit auf, denn unser Urteilsvermögen basiert auf Erfahrungswerten. Wir nehmen uns allerdings viel zu wichtig, kultivieren unsere Neurosen und Ängste, suchen nach dem Ausweg aus dem Tal der Unwissenden, finden aber keinen Weg, weil wir den weglosen Weg noch nicht für realisierbar halten. Den Anhängern Buddhas erschließt sich langsam eine Logik, die ohne logisches Denken daherkommt, denn am Ende des Weges steht das torlose Tor , der Eingang zum Nirvana , mit dem Ziel der " Erleuchtung ", ganz nach dem Vorbild des großen Lehrers. In der Zukunft, da wollen wir es "besser" machen, allerdings klappt das äußerst selten, da jeder Moment eine neue Betrachtung erfordern würde, wir aber mit den alten Filtern und den vorgefertigten Urteilen (Vorurteile) immer wieder das Selbe tun, aber eben hoffen, dass sich etwas ändert, was nicht passieren wird. Wie wollen Sie Ihre Zukunft haben? Was erscheint als wirklich wichtig, wohin sollte die Reise gehen? Wir alle werden älter, vielleicht krank, dann sterben wir. Was soll von uns bleiben? Vielleicht die Persönlichkeit? Ob diese bei der Zeugung entstand, oder von einem anderen Ort stammt, darüber könnte man meditieren. Jedenfalls ist es immer wichtig sich Fragen zu stellen, nichts für wahr oder unumstösslich zu nehmen, alles zu hinterfragen, genau so, wie Buddha es uns aufgab. Wir sind umgeben von der Welt des schönen Scheins, wenig bis nichts ist echt, alles ist mindestens aufgehübscht, die Realität wollen die Wenigsten sehen. Welche Lehren haben Sie aus der Vergangenheit gezogen, wie beeinflussen diese Ihre Gegenwart, und was bringt die Zukunft? Fragen über Fragen, aber stellen wir uns auch diese Fragen, oder schweigen wir die Angelegenheit einfach tot. Nehmen Sie sich ein bequemes Kissen, setzen Sie sich, finden Sie zur Ruhe. Genau jetzt, im Anschluss an diesen Text, reflektieren Sie in der Meditation über meine Worte, und über den Satz des Kollegen Blum. Der Weg ist das Ziel! Wer auch in Zukunft immer schmerzhafte Gefühle aufgrund des Wollens fühlen wird - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 11.04.2022
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    164-Buddhismus im Alltag - Erwachsen

    Ich bin nicht erwachsen, aber ich erwachse jeden Tag, so sagte mir kürzlich der Kollege Blum. Ja, wir alle haben den Schock des Erwachsenseins noch nicht überwunden, plötzlich waren wir erwachsen, wir kommen uns aber selten so vor. Und überhaupt, das Schicksal des Menschen ist furchtbar, Geburt, Alter, Krankheit und Tod, wer will da erwachsen werde? Aber jeden Tag werden wir etwas erwachsener, jeden Tag wird uns die Konsequenz des Lebens bewußter, jeden Tag vermissen wir die Unbekümmertheit der Jugend. Jeder Tag ist neu, wir können komplett neu anfangen, oder nur Kleinigkeiten verändern, wenn wir aber schon wissen, dass alles nicht real ist (weil wir vergänglich sind), dann können wir auch mit dem nötigen Abstand die Dinge betrachten, wir müssen uns nicht alles so sehr zu Herzen nehmen. Nach Buddha sollen wir die Dinge hinterfragen, immer neu bewerten, keinesfalls auf vorgefasste Urteile zurückgreifen, wir müssen dem Pfad des Lehrers aller Lehrer folgen, wenn wir Frieden und Ruhe im Leben erreichen wollen. Nur so können wir den mittleren Weg finden, der ausgeglichen und entspannt zum Nirvana führt, weg von den Sorgen, dem Stress und den Ängsten. Die Menschen sind heutzutage in Ängsten gefangen, Kinder jedenfalls sind das nicht, denen ist die Unbekümmertheitimmanent, nur die Erwachsenen haben die Ängste sich zum ständigen Begleiter erkoren. Und die Umwelt lebt uns diese Lebensweise vor. Ja, wir müssen uns wie Erwachsene verhalten, aber tun wir das wirklich? Ich behaupte: NEIN Die meisten unter uns hangeln sich von Neurose zu Depression, zum nervous Breakdown, zum Burnout, jede mögliche Störung ist gesellschaftlich akzeptiert, aber das Erwachen, die persönliche Erleuchtung, das sei sonderbar, so hört man. Die Menschen sind keinesfalls erwachsen, sie sind wie große Kinder, aber mit der Bürde des Wissens um die Vergänglichkeit aller Lebewesen und Dinge, und das bringt die schwächeren Seelen "um den Verstand". Dabei ist die Angelegenheit so einfach, wir müssen vor nicht Angst haben, uns um nichts sorgen, keine Nöte fürchten, denn es kommt alles so, wie es kommen muss, so sagt jedenfalls die Philosophie Buddhas. Wer danach lebt, der fasst den simplen Entschluss, die Sorgen, die Ängste und die Nöte nicht mehr zu beachten, denn sie bringen uns keinen Millimeter weiter. Wer sich als Erwachsenen betrachtet, der ist dem Erwachen wieder ein gutes Stück näher gekommen, denn alle Menschen müssen zuerst ihr Ego in den Griff bekommen, dann können sie erwachsen, aus der Situation herauswachsen. Der Weg ist wie immer das Ziel! Laß nichts Liebes dir erwachsen! Schlimm ist, Liebens zu verlieren. Hast du Liebes nicht noch Leides, wirst du nirgends Fesseln spüren. - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 10.04.2022
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    163-Buddhismus im Alltag - Ich führe das Leben, das ich führen möchte

    Ich habe mich heute mit dem Kollegen "Blum" unterhalten, er sagte den klugen Satz: Ich führe das Leben, das ich führen möchte! Auch sagte er, dass er das genau so meinen würde, früher, da habe er sich überlegt, was er denn mit seinem Leben anfangen wolle, heute meint er, im Hier und im Jetzt zu leben sei genau was er will. Seit einigen Monaten würde er meditieren, sich mehr um sich kümmern, seine Gedanken seien zum Schweigen gekommen, er müsse nicht mehr allen möglichen Dingen hinterher laufen, sondern er erfreut sich an den kleinen Sachen und Begebenheiten, die seinen Alltag ausmachen. Wenn er sich so überlegen würde wie seine Eltern das Leben (damals in seinem Alter) gelebt hatten, schon drei Kinder hatten, kaum Zeit für sich hatten, er aber tun könne, was er wolle, so sei es gut wie es ist, er führe das Leben, das er führen wolle. Keiner von uns weiß was die Zukunft bereit hält, die Dinge, die wir als absolutes Unglück ansehen, die werden manchmal zu einem "guten" Ereignis, mein Kollege "Blum" meinte, er wolle jegliche Wertung unterlassen, die Dinge so akzeptieren wie sie kommen, eine kluge Entscheidung, wie ich finde. Wenn er nach Hause kommt, dann sagt er zieht er sich die Kleider aus, wirft sich in einen bequemen Fummel, unterhält sich mit seiner Partnerin, macht die Dinge, die er gerne tut. Er liest ein Buch, kocht was, geht seinen Hobbys nach, er führe das Leben, das er führen wolle. Wer so etwas sagen kann hat Friede mit sich selbst geschlossen, hat das Leben vergegenwärtigt, so wie es ist, der läuft nicht mehr jedem Hirnfurz hinterher, der ist auf dem weglosen Weg angekommen. Egal wie wir es drehen und wenden, unserem Ich können wir nicht entkommen, wir müssen mit uns selbst auskommen, wir dürfen uns nicht in Gedanken wie "Schuld" und "Sühne" verlieren, sonst kann das Sein schnell kippen, sich anfühlen wie ein Alptraum. Egal wie es ist, egal was er getan hat, der Kollege "Blum" (er heißt wirklich so) hat für sich beschlossen, auch alles so zu akzeptieren, wie es war, die Gefühle zu schätzen, die ihn zu dieser oder zu jener Entscheidung veranlasst haben; ein weiser Entschluss. Wer lebt, als wäre heute sein letzter Tag, als wäre heute die Ewigkeit, der hat verstanden um was es geht, der lebt ohne Ängste, frei von Sorgen. Es kann dumm laufen, wenn man nicht das Leben führt, das man führen will. Jedenfalls ist der Weg das Ziel! Ich werde so lange wie die Ewigkeit überdauern - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 09.04.2022
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    162-Buddhismus im Alltag - Nicht ohne Yoga leben

    Buddha war ein praktizierender Yogi, Bodhidharma (der Gründer des Shaolin-Klosters als Chan-Tempel) imitierte die Tiere, um zwischen den Meditationen den Blutfluss wieder anzuregen, die Shaolin-Mönche üben sich beinahe täglich in Kampfkunst, bei der ein großer Teil die Dehnung der Bänder und Gelenke ausmacht. Kurzum, der Buddhismus ist eine Philosophie, in der sportliche Betätigung eine feste Größe darstellt. Das Augenmerk liegt dabei auf Übungen, die wir heute unter Yoga zusammenfassen, aber auch Qi Gong und Atemübungen sind in der Lehre des großen Lehrers sehr wichtig. Gerade heute dachte ich beim Üben, dass ich mit Yoga sehr viel gewonnen habe, für mich und die Gesundheit. Ich mache täglich ca. 45 Minuten Dehnübungen, immer nach der Dusche, Ausnahmen sind selten, Disziplin ist ein wichtiges Thema in meinem Leben. Dabei knackt und knirscht es, jedes Gelenk wird geölt, bewegt, gestreckt und gepflegt, mir ist völlig unverständlich, wie man ohne solche Dehnübungen durch das Leben gehen kann, ich gebe es zu, mir ist Yoga in meine tägliche Routine so sehr übergegangen, dass ich mir ein Leben OHNE nicht mehr vorstellen kann. Für meine Schwachstellen (und davon habe ich reichlich) habe ich mir spezielle Übungen zusammengesucht. Vor vielen Jahren war ich mehrere Monate im Yoga-Institut von B.K.S. Iyengar (vom Time Magazine 2004 als einer der 100 einflussreichsten Menschen der Welt genannt), der mich seinerzeit noch persönlich unterrichtete. Iyengar ist 2014 verstorben, er war ein großartiger Lehrer. Sein Stil ist geprägt von Hilfsmitteln wie Kissen, Stühlen, Seilen und Klötzchen, um die Wirkung der Übungen zu verbessern, oder gerade bei Schäden und Schwachpunkten medizinisch einzugreifen (ähnlich etwa wie REHA). Wenn ich mir meine Mitmenschen so ansehe, wie sie ihre Wehwehchen pflegen, ständig zum Arzt rennen, Medikamenteund Tabletten in Mengen konsumieren, aber nicht auf die Idee kommen sich zu bewegen, dann ist hier ein Denkfehler im System, auf den ich aufmerksam machen möchte. Es gibt nicht schöneres wie das Wohlgefühl, das meinen Körper nach den Yoga-Übungen durchströmt. Es muss auch kein besonderes Programm sein, im Netz finden sich genug gute Anleitungen, ich mache immer meinen Standard, den ich hier verlinke . Dazu kommen dann die speziellen Dinge für meine Schwachstellen, wie unterer und mittlerer Rücken, Genick, Schultern und Knie. Es ist sehr schwer, ein gutes Yoga-Programm in den Tagesablauf einzubauen, aber es ist auch sehr lohnend. Mein Programm läßt sich beliebig verlängern oder verkürzen, es kann ganz leicht meinem Leben angepasst werden. Wollen Sie es versuchen? Der Weg ist das Ziel! Gab es gerade irgendwelche Gier, Haß, Verblendung oder Abneigung in meinem Herzen? - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 08.04.2022
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    06:32
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    161-Buddhismus im Alltag - Leserzuschrift

    Hier möchte ich eine Leserzuschrift veröffentlichen, da dieser Leser den Weg und das Ziel in den Mittelpunkt seiner Zuschrift stellt: Shaolin-Rainer, deutscher Shaolin und Chan-Meister. Lehren über Buddha gut verständlich formuliert. Die "Erleuchtung" als Ziel gut analysiert. Schöne Geschichten über China und beeindruckende Dinge von Mönchen. Man öffnet sich dem Dharma und wird zum besseren Menschen. Lese unbedingt: " Ist das Leben nur ein Traum "? Dein Geist kann drauf aufbauen und die Wirklichkeit erschauen. Inspirierende Worte auf dem Weg als Ziel. Ich schreib es, weil es der Buddha-Natur gefiel. Öffne dein Herz für den Buddhismus, denn die Lehre Buddhas ist ein Muss. Deniz U. Ami Tofu Nun, die Sangha Buddhas hatte (und hat) acht Gruppen von Mitgliedern, die aufeinander aufbauen. Nach anderen Lehrmeinungen sind es gar bis zu 48 Gruppen, allerdings streiten sich hier die Gelehrten zum Teil deutlich über die "richtige" Auffassung. Generell gesehen gibt es zwei große Gruppen, nämlich die Ordinierten und die Laien. Ich war einst ordiniert, bin jetzt aber wieder Laie. Wer ein Anhänger der Lehre des Erleuchteten ist oder wird, der muss sich eines schönen Tages einmal fragen, ob nicht doch "mehr" an der Philosophie des großen Lehrers dran sein könnte, als wir uns vorstellen können. Und wird dann langsam aber sicher die Stufen der Mitgliedschaft der Lehre Buddhas durchschreiten. Der Weg des Buddhas ist ein Prozess, der intellektuell verstanden werden muss, vor er "gegangen" werden kann. Meine Texte sollen die Leser zum Nachdenken anregen, die Lehre Buddhas in heutiger Sprache vorbringen, die Philosophie in die Lebenswirklichkeit einbauen, eben "Buddhismus im Alltag" zeigen. Grundlagen sind Yoga, Meditation und Vorträge. Nach Buddha kommt immer alles so, wie es kommen muss, daher sollten wir uns auch Gedanken über unser Karma machen, denn wir alle haben unsere Vorgeschichten. Vielleicht haben Sie Interesse daran in der Hierarchie der Anhänger einzusteigen, vom Anfänger bis zum Meister den weglosen Weg hin zum torlosen Tor zu gehen, das (persönliche) Nirvana in der (persönlichen) "Erleuchtung" zu finden. Ich kenne Deniz (den Schreiber des Leserbriefes) nur von einigen Telefonaten die wir hatten, begegnet sind wir uns nie. Jedenfalls scheinen meine Worte bei ihm auf fruchtbaren Boden zu fallen, vielleicht fangen ja einige Leser an, die "Erleuchtung" auch als ihr Lebensziel zu begreifen. Das wäre für mich als (kleinen) Lehrer eine lohnenswerte Erkenntnis, obwohl ich ja nach Buddha nicht Wollen und nicht Wünschen soll. So ist Euer Weg auch mein Ziel! Die Sangha hängt von der Singularität ab - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 07.04.2022
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    06:23
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    160-Buddhismus im Alltag - Das Leiden verstehen

    Nach Buddha muss das Leiden verstanden werden, um die Ursachen des Leidens zu überwinden. Das setzt voraus, dass wir uns Gedanken machen über die Gründe, die uns leiden lassen, um dann Wege zur Beendigung des Leidens zu verwirklichen. Aber Buddha sagte auch, dass das Leiden, das verstanden werden muss, nicht verstanden wurde. Wenn das Leiden als Gesamtbild sich uns also intuitiv erschließt, ohne darüber nachzudenken, dann erschließen sich die Ursachen von alleine, woraufhin die Beendigung der Leiden sich auf dem weglosen Weg ergibt, der nicht gegangen werden muss. Alle Erscheinungen zeigen sich in gegenseitiger Abhängigkeit, was sie leer und haltlos macht, weshalb auch nichts dauerhaft besteht, oder existiert. Die buddhistische Lehre von der Leere sagt, dass die Erscheinungen eine Identität und individuelle Merkmale haben, aber die äußeren Erscheinungen nur in unserem Bewusstsein ihren Ursprung haben. Also ist es nur in unserer Auffassung, ob ein Objekt (oder ein Mensch) "schön" ist, die reine Natur aller Erscheinungennehmen wir nicht wahr, weil uns der "äußere Schein" blendet. Die vollkommene und allwissende Erleuchtung erreichen wir durch die Reinigung von den Verschmutzungen, die wir im Laufe des Lebens angesammelt haben. Wir müssen uns reinigen, um den weglosen Weg zu finden, um durch das torlose Tor zu gehen. Um das zu erreichen müssen wir die negativen Eindrücke und die angesammelten Verdunklungen des Bewusstseins zuerst erkennen, und dann "bekämpfen", diese überwinden. Welche negativen Eigenschaften fallen Ihnen jetzt ein? Welche spirituellen Übungen praktizieren Sie? Haben Sie die nötige Selbstdisziplin ? Wie sind die karmischen Bedingungen für eine Wiedergeburt, oder sind Sie auf dem Weg zur Erleuchtung? Wollen Sie generell ein besserer Mensch werden, wollen Sie anderen Menschen helfen und ihr Glück finden? Sind Sie in der Lage ihr Denken, ihr Sehen, ihr Sprechen und ihr Handeln zu überwachen, können Sie sich von verletzenden Akten enthalten, die Verblendung lichten, die Gier unterlassen, den Hass beenden? Wir selbst sind unser größter Gegner, wir müssen Gier, Hass und Verblendung in uns angreifen, in den Griff bekommen. Der Weg Buddhas ist ein geistiger Pfad, der uns vor Unwissenheit schützt, der uns von Unzufriedenheit bewahrt, wieder Harmonie in und um uns herum herstellt, uns in Einklang mit dem Universum leben läßt. Wer den Weg des Buddhas sucht, der muss nicht weit laufen, die Lösung liegt in uns selbst, nur wir können die Angelegenheit in Angriff nehmen, uns mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung vertraut machen. Denn nur der Weg ist das Ziel! Weisen ziemt es aus dem Dunkel fliehend sich zum Licht zu wenden, ziemt die heimlos stille Stätte, wo die Freuden scheinbar enden - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 06.04.2022
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    159-Buddhismus im Alltag - Das Eine ist die Basis

    Vor einem chinesischen Tempel verkaufte ein Bäcker seine selbst gemachten Brote, die von den unzähligen Besuchern sehr geschätzt wurden. Er war ein sehr armer Mann, er schlief in seinem Verkaufsstand auf den Tischen, die er für die Nacht abräumte (so etwas habe ich vor ca. 20 Jahren in China vor dem Shaolin Tempel bei den Verkaufsständen noch selbst gesehen). Der Abt des Tempels nahm ihn recht schnell wahr und bot dem Bäcker eine leere Mönchsklause zur Übernachtung an, was der Mann gerne in Anspruch nahm. So kam er mit der buddhistischen Lehre in Berührung, er fing an Fragen zu stellen und Bücher zu lesen. Zum Dank für die Unterkunft entsendete der Bäcker jeden Tag zehn seiner Brote in den Tempel, um sich so zu bedanken. Jeden Tag kamen die Brote mit unglaublicher Regelmäßigkeit beim Abt pünktlich an. Dieser wies den Boten immer an, ein Brot als Geste des Dankes zurückzubringen. Der Bäcker schaute am Anfang sehr verwundert, wenn der junge Mönch das eine Brot zurückbrachte, er konnte sich daraus keinen Reim machen. Mit der Zeit entwickelte sich eine Gewohnheit daraus, die Sache wurde ein festes Ritual, alle Beteiligten sahen die Handlungen als festen Bestandteil ihres Lebens. Doch der Bäcker fragte sich immer öfter, was es mit der Rückgabe des einen Brotes auf sich haben könnte, er wußte nicht, was der Abt damit bezwecken könnte, oder wollte. Als sich der Bäcker und der Abt vor der Tempeltür zufällig trafen fragte der Mann, warum er ihm denn jeden Tag ein Brot zurücksenden würde, er könne keinen Sinn darin erkennen. Der alte Meister sagte ihm, er könne doch ein Brot zurückgeben, warum denn nicht. Der Bäcker meinte, dass der Abt ihm doch sehr helfen würde, weshalb er sehr dankbar sei, darum würde er die Brotesenden. Der Abt antwortete, er wolle ebenfalls etwas zurückgeben. Der Bäcker war nach der Unterhaltung so schlau wie vorher. An einem anderen Tag trafen sich die beiden Männer wieder, der Bäcker fragte ihn bei dieser Gelegenheit, warum der Meister ihn nie im Buddhismus unterrichten würde. Der Abt schaute ihn verwundert an, dann entgegnete er ihm: Jeden Tag lehre ich dich, immer nehme ich mir Zeit für dich. Du spendest mir Brot, ich esse es, ich habe immer ein Ohr für dich, schenke dir immer ein Lächeln, ich lehre dich mit meiner einfachen und natürlichen Art, ich versuche dich zum Nachdenken zu bringen. Diese Worte machten den Bäcker sehr schweigsam, er grübelte über das Gesagte nach. Am nächsten Tag kam er zum Abt und erklärte, dass er ein Mönch werden wolle. Aus dem einen (immer zurückgegebenen) Brot wurden dann hunderttausende Lehren, das Brot war nur der Anfang. Der Weg ist das Ziel! Der wahre Glaube wächst durch die Stimme eines guten Lehrers und eigenes Nachdenken - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 05.04.2022
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    158-Buddhismus im Alltag - Wie wir die Realität wahrnehmen

    Wie wir die Realität wahrnehmen wird immer bestimmt von den Filtern und Modellen, die wir uns über die Realität zurechtgelegt haben. Deshalb startet die Realität immer bei uns selbst, immer werden wir die Dinge und Menschenanziehen, die wir uns zurechtgelegt haben, für die wir die nötigen Schwingungen aussenden. Es sind unsere simplen Glaubenssätze (die Dinge, die wir glauben) die bestimmen, was unsere Realität abbildet, denn wir haben es uns ja auch so zurechtgemacht. Dabei verwenden wir seit der frühesten Jugend auch Muster, die uns zu vorgefassten Urteilen bringen (Vorurteile), mit denen wir uns programmiert haben, so dass wir genau das bekommen, was wir anziehen, was wir uns indirekt wünschen, da wir die Art von Schwingungen senden, die eben solche Begebenheiten anziehen. Bei den Fussballern heißt das dann: Ich hab Scheisse am Schuh! Wir sind wie ein großer Resonanzkörper, der die Schwingungen des Unterbewusstseins verstärkt, ja in die ganze Welt trägt (siehe dazu: Schwarmintelligenz ), eine Verlängerung unseres Egos. Egal was wir denken, tun oder sprechen, es wirkt sich auf unser Leben, aber auch auf das Leben der anderen Menschen aus. Deshalb sollten wir mit viel Achtsamkeit die Dinge tun, die wir so den ganzen Tag erledigen, mit Bedacht und Respekt sprechen, und sowieso unsere Gedanken kontrollieren, denn im Gedankenpalast fängt alles an, hier entscheidet sich schon sehr früh, welche Art von Gedanken wir denken. Schauen Sie auf Ihr Inneres, was denken Sie? Urteilen Sie nicht, teilen Sie nicht in "gut" oder "schlecht" ein, sondern versuchen Sie zu verstehen, was und wie in Ihnen vorgeht. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Ego einwickeln, nichts von dem, was Sie sehen, nichts davon ist real, alles ist vergänglich. Verändern Sie die Schwingungen Ihres Unterbewusstseins, arbeiten Sie an sich, bringen Sie die Dinge in Ordnung, machen Sie Frieden mit sich selbst, denn es ist nicht Ihre Schuld, Ihr Karma kann aus längst vergangenen Inkarnationen stammen, denen Sie sich heute nicht bewußt sind. Sie trifft daher keine Schuld, Sie sind unschuldig, Ihr Schicksalpassiert, weil es passieren muss, es kommt, wie es kommen muss. Sie wissen doch genau, dass die Dinge eben nicht so sind, wie sie erscheinen. Trotzdem benehmen Sie sich (oder wenigstens die meisten Menschen) so, wie wenn das Leben unendlich wäre, wie wenn Besitz dauerhaft wäre, weil alles einem real vorkommt. Ist es aber nicht, es ist ein riesige Täuschung, der nur die Lehre Buddhas gerecht wird. Denn es gilt: Der Weg ist das Ziel! Bleibe standhaft und sei wachsam, schreite fort in rechtem Streben. Rechter Wandel läßt beglückt sein, jetzt und in dem nächsten Leben - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 04.04.2022
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    06:08
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    157-Buddhismus im Alltag - Bedingungslose Liebe

    Echte Liebe ist schwer zu finden, sie ist kompliziert zu behalten, erfordert Arbeit, Aufopferung, Rücksicht und Zurücknahme des eigenen Ichs. Eine kleine Stimme in den Ohren sagt, dass es eine solche Liebe gibt, dass es sich lohnt danach zu suchen, weil wir genau diese Emotion tief in uns spüren (oder glauben zu spüren). Etwas sollten Sie wissen! Buddha sagte, dass wir nicht anhaften sollen, aber lieben, das dürfen wir, selbstlos und ohne wenn und aber. Was ist bedingungslose Liebe? Wenn ein Partner zu Ihnen sagt, dass er Sie liebt, aber Ihre Gewohnheiten würden stören, sodass er/sie sich trennen will, dann ist das keine bedingungslose Liebe, sondern nur die Illusion einer solchen reinen Emotion. Wer bedingungslos liebt, dem sind die Gegebenheiten egal, die Umstände spielen keine Rolle, er/sie ist voller Gefühle, die eben nicht an Bedingungen geknüpft sind. Würden Sie Ihr Leben für das Leben eines Ihrer Kinder geben? Ich würde das tun, ohne auch nur darüber nachzudenken, egal welche Schmerzen oder Nachteile ich erleiden müsste, selbstverständlich stelle ich mich vor mein Kind um es zu schützen. Das ist bedingungslose Liebe, ich will dafür nichts zurück, mein Kind muss mir nichts dafür geben. Auch meine Partnerin liebe ich bedingungslos, meine Liebe gehört ihr, völlig egal was passiert, ich liebe sie, aus ganzem Herzen. Angenommen sie würde mich betrügen, meine Liebe würde ihr trotzdem gehören, denn echte Liebe ist ohne Bedingungen. Ob ich dann weiter mit ihr leben kann, das ist eine andere Frage, aber meine Liebe bleibt unveränderlich. Wer will nicht bedingungslos geliebt werden, so wie man ist akzeptiert und geschätzt von Mitmenschen, Freunden und Familie? Nur um seiner Selbst willen, weil man der ist, der man ist? Aber sind Sie auch die Person, die Sie darstellen, oder spielen Sie Ihrem Umfeld etwas vor? Denn wer eine Rolle spielt, und wenn es nur ein kleines bisschen ist, der ist nicht er selbst, der kann gar nicht bedingungslos geliebt werden, ganz einfach weil die Umgebung den wahren Menschen gar nicht kennt. Sind Sie Ihrer Buddha-Natur nahe, haben Sie mit dem sich verstellen bereits aufgehört? Und wenn nicht, was finden Sie an Ihrer Persönlichkeit so furchtbar, als dass es die Ihnen nahestehenden Personen nicht wissen dürften? Was verbergen Sie, und vor allem warum? Wer bedingungslos geliebt werden möchte, der denkt über genau diese Zusammenhänge nach, geht der Angelegenheit auf den Grund, macht sich einen Kopf um die Dinge. Denn auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel! Vergangene Liebe ist bloß Erinnerung. Zukünftige Liebe ist ein Traum und ein Wunsch. Nur in der Gegenwart, im Hier und Heute, können wir wirklich lieben - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 03.04.2022
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    156-Buddhismus im Alltag - Die Buddhalehre

    Die buddhistische Lehre handelt von der Essenz der Wirklichkeit, zeigt den Weg und die Methoden, die zum wahren Wesen des Suchenden führen. Nun könnte man auf die Idee kommen, dass der Geist des Menschen und die Essenz der Wirklichkeit nicht das Gleiche sein könnte. Denn der Mensch verfällt in die seltensten Einbildungen, um die Rolle aufrechtzuerhalten, die er/sie sich mit viel Mühe aufgebaut hat. Alles ist recht, nur um weiterhin so vor sich hinwursteln zu können, bitte keine Veränderungen, es soll so bleiben wie es ist. Wie kann der Geist des Menschen die Essenz der Wirklichkeit begreifen, die ganze Geschichte überschauen, der Angelegenheit auf den Grund gehen? Und hat der Mensch in seiner Einfachheit überhaupt die nötige Kapazität, um alles zu verstehen? Wissen Sie, wer Sie wirklich sind? Gibt es noch andere Möglichkeiten, sprechen die Dinge zu Ihnen? Hören Sie dann zu? Können Sie sich selbst helfen? Die Buddhalehre bietet den verstörten Mitteleuropäern eine völlig andere Philosophie, als diese bisher gewöhnt waren. Plötzlich geht es um Eigenverantwortung, um proaktives Handeln, um Achtsamkeit und Reflexion. Kein Nachsprechen von Bekenntnissen, keine stures Folgen, keine Elite die den Ton angibt, sondern die eigene Persönlichkeit auf der Suche nach der eigenen Buddha-Natur. Für viele Menschen ist so ein Weltbild verstörend, zu sehr sind sie gewöhnt, dass andere den Ton angeben, ihnen die Dinge anschaffen, wenig oder keinen Raum für eigene Entscheidungen übriglassend. Aber Buddhisten haben andere Vorstellungen von der Realität, sie wollen dem großen Lehrer folgen, der den mittleren Weg vor uns ging. Wir haben, was wir brauchen, so denken wir, aber stimmt das auch? Äußerlich vielleicht, wir haben Essen, ein Dach über dem Kopf, ein Auto, ausreichend Urlaub, Freunde und Bekannte. Aber wie steht es mit der Spiritualität, dem göttlichen Funken, dem Anfang und dem Ende? Haben wir einen Plan? Die Lehre Buddhas hält aber die Wahrheit für uns bereit, auch wenn wir uns gerne um diese Erkenntnisse drücken würden, denn den Kopf aus dem Sand zu nehmen, das erscheint auf den ersten Blick sehr schwer. Sie haben entschieden dieses Leben zu führen, niemand anderes hat ihr Karma, das Schicksal hält viele Geheimnisse bereit, sind Sie stark genug die Reise anzugehen? Egal an was Sie glauben, welcher Religion Sie folgen, wo Sie geboren wurden, wo Sie sterben werden, die Buddhalehrehält viele wichtige Erkenntnisse für uns bereit. Wer will wissen, wer will bald erkennen, endlich erwachen? Der Weg ist das Ziel! Die Güte ist die durch die Erkenntnis von den Schlacken der Leidenschaft geläuterte Liebe - Buddha (Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 02.04.2022
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    155-Buddhismus im Alltag - Die Augen öffnen

    Die Augen öffnen, das könnte weh tun, es verlangt viel Energie, die Wahrheit ist manchmal auch so sehr schmerzhaft, die Illusionen schocken die Betrachter, der Aufschlag auf dem Boden der Tatsachen kann hart sein, weglaufen hilft nicht wirklich, egal was man geglaubt hat, es ist nicht so gekommen, wie wir gedacht hatten. Mehr Fragen stellen, an die eigene Person, aber auch an das Umfeld, das sollten wir tun, nicht einfach als gegeben hinnehmen, was wir hören und sehen, sondern die Nebel lüften, die auf unseren Augen liegen, die Augen wirklich öffnen. Wer die Augen öffnen möchte, der muss zuerst Friede mit sich selbst schließen und mit sich ins Reine kommen, sie/er muss erkennen, wer er/sie wirklich ist. Aber das ist viel einfacher gesagt wir gemacht, wie kommt man so zur Ruhe, als dass man sich selbst erkennen kann, ohne sich von Ekel zu grausen? Nun, meist liegt die Antwort direkt vor unserer Nase, nur drücken wir uns aus Ängsten und Sorgen vor der Wahrheit, wir wollen lieber mit all den Lügen leben, die Wirklichkeit wäre vielleicht doch zu schmerzhaft. Viele Menschen drücken sich ihr ganzes Leben erfolgreich um die Realität, sind in ihren Lügen so versponnen, dass sie die Ausreden als "echt" betrachten, alles Tun und Handeln ist auf die Aufrechterhaltung der Geschichten ausgerichtet, die Wahrheit ist schon längst vergessen, begraben unter tausenden von großen und kleinen Lügen, Ausreden und Unwahrheiten. Wer so leben mag? Ich will das nicht. Für mich persönlich bietet die Philosophie Buddhas die wahre Herausforderung, für mich und meine Persönlichkeit die einzige, wahre Lösung. Häufig reiben wir uns unsere Augen, wir wollen nicht an einen besseren Ort kommen, da unser Ego uns fest im Griff hält, mit sinnlosem Geplapper beschäftigt hält. Das Ego aber, das sind nicht wir, wir sind zugeschüttet unter all den Scherben der zerbrochenen Momente, die unsere Persönlichkeit verdecken. Scherben über Scherben auf einem riesigen Haufen, all die Dinge, die in unserer Vergangenheit schief gelaufen sind, das Leben ist mehr als die Rolle, die wir uns angewöhnt haben. Wollen Sie Ihre Augen öffnen? Was wären Sie bereit dafür zu tun? Haben Sie merkwürdige Begebenheiten in letzter Zeit bemerkt? Seien Sie nicht ungeduldig, diese Entscheidung zu treffen, die muss erst wachsen, sich seiner eigenen Unzugänglichkeiten bewusst zu werden, das kann ein längerer Prozess sein. Aber dann, wenn der Nebel von den Augen weicht, dann kommen wir dem Vorbild Buddhas nahe. Und der Weg, der ist das Ziel! Mancher Mensch mag nicht bedenken, daß uns allen winkt das Ende; Wer den Ausgang denkt, dem schlichtet aller Hader sich behende - Buddha ( Siddhartha Gautama) - Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Philosophie- 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 01.04.2022
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    154-Buddhismus im Alltag - Leere Hände

    Wir sind mit leeren Händen in diese Inkarnation gekommen, wir werden auch mit leeren Händen wieder gehen. In Deutschland sagt der Volksmund: Das letzte Hemd hat keine Taschen! Dass wir nichts halten können, dass nichts uns gehört, dass wir zu Staub vergehen werden, das wissen wir, aber wir verhalten uns, wie wenn es nicht so wäre, wie wenn wir "alles mitnehmen" könnten, wie wenn alles für die "Ewigkeit" wäre, alles voller Glück und ohne Leid bleiben könnte. Die alten Ägypter (und nicht nur die) ließen sich ihren zum Teil phänomenalen Besitz mit ins Grab legen, berühmt wurde der altägyptische König (Pharao) Tutanchamun vor etwa 100 Jahren, weil seine im Grab angehäuften Schätze unglaublich waren. Sein Fall wurde deshalb bekannt, weil sein Grab ungeplündert gefunden wurde, als eines der wenigen in Ägypten. Und selbst ihm wurden die Kostbarkeiten dann schließlich genommen, sie werden heute im Museum in Kairo ausgestellt, die Mumie wird im Grab auffällig zur Schau gestellt. Und die Hände dieses lange verstorbenen Königs sind nun auch völlig leer, wie bei den Milliarden von Menschen, die vor und nach ihm gestorben sind. Wenn nun nichts bleibt, alles vergänglich ist, weshalb streben wir Menschen nach schnödem Besitz und nutzlosem Mammon, dabei alle Art von Unrecht akzeptierend und grausam nach Vorteilen strebenbend. Und was für seltsame Dinge manche Leute wegen weltlichen Vorteilen bereit sind zu tun, es gibt keine Scheußlichkeit, die nicht wegen Gier begangen wird. Buddhisten haben einen völlig anderen Ansatz, sie streben eben nach völlig anderen Dingen, die nicht materieller Natur sind. Der große Lehrer hat " Erleuchtung " erfahren, einen komplett immateriellen Zustand, der nicht von dieser Welt ist, und auch nicht sein kann. Aus vorhergehenden Inkarnationen konnten wir keinen weltlichen Besitz mitnehmen, wenn wir von hier gehen, dann können wir nicht einmal den Körper mit uns nehmen. Selbst die leeren Hände werden in der Erde bleiben und in ihre Atome zerfallen, das Grab selbst wird eines Tages zurück zur Natur finden. Nichts wird bleiben, alles wird vergehen, nur die "Erleuchtung" als immaterielles Gut hat einen drüber hinausgehenden Wert, könnte über die Welten als eine Art von Auszeichnung bei uns verbleiben. Interessanterweise wollen die meisten Menschen trotzdem "materielle Werte" anhäufen, kümmern sich nicht um darüber hinausgehende Vorstellungen. Dabei wäre es doch möglich, dass Buddha mit seiner Philosophie absolut richtig lag, seine Lehre den Weg für uns alle aufzeigen kann. Wollen Sie der Angelegenheit einmal eine Chance geben? Der Weg ist das Ziel! Möge meine Haut schrumpfen, möge meine Hand verdorren und mögen meine Gebeine sich auflösen, solange ich nicht auch die letzte Erkenntnis gefunden habe, werde ich mich nicht von hier wegrühren - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 31.03.2022
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    153-Buddhismus im Alltag - Netze

    Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie sich in einem Netz verfangen haben und Sie nicht mehr von der Stelle kommen? Die Netze, in denen Sie sich heute zwangsläufig befinden, die haben nicht nur Sie geknüpft, andere Menschen bauen ihre eigenen Netze, die dann mit Ihnen und ihrem Karma (und Ihren Verflechtungen) kollidieren. Auch können diese vor sehr langer Zeit erschaffen worden sein, sind nicht erst gerade erstellt. Wir sind in vielen Netzen verstrickt, die zum Teil schon vor hunderten (oder gar tausenden) von Jahren geschaffen wurden. Als Beispiel ließe sich hier etwa die Bibel anführen, oder aber auch andere religiöse Werke, die in längst vergangenen Leben geschaffen wurden, aber bis heute Kraft und Einfluss auf die Menschen haben, im "guten" wie im "schlechten" Sinne. Wir sind das Produkt der Zeit und der menschlichen Entwicklungsgeschichte, die Ereignisse unserer Vorfahren sind in uns und unserer DNA gespeichert, alles Wissen findet sein Abbild in uns, wie mit Spinnweben sind wir mit der Vergangenheit verbunden, wer sich öffnet, der wird wahre Wunder erleben, alle Information erhalten, alles sehen, fühlen und hören. Netze können für uns Dinge fangen, wir können uns aber auch in ihnen verstricken, sie bringen uns zu Fall. Und wir alle sind in einem komplizierten Geflecht aus Prägung, Erziehung und Erfahrung verhaftet, sehen vielleicht nicht, was sich ausserhalb der Netze tut, wie das wahre Leben (ohne Regeln) wäre. Nur wir selbst verheddern uns in diesen Netzen, denn diese sind nicht real, sie sind nur Objekte in unserem Gedankenpalast, ausserhalb können solche Flechtwerke nicht existieren, wir Menschen sind ihr Wirtstier. Wenn Sie (für sich) beschliessen, nicht mehr ein Gefangener dieser Netze sein zu wollen, dann wird das auch so sein. Es ist ein Entschluss , ob wir dem Umstand ein Ende bereiten wollen, oder eben nicht. Ich für meinen Teil lebe mein Leben nach der Philosophie des Buddhas, der den Ehrentitel "Der Erleuchtete" trug, eben weil er Erleuchtung erfahren hatte, nicht mehr gefangen in den Netzen von Täuschung und Falschheit war, weil er aufbrach auf den mittleren Weg, der ein wegloser Weg ist, hin zum torlosen Tor , mit dem persönlichen Ziel des Nirvanas. Buddhas Lehre zeigt, dass wir aus den Netzen ausbrechen müssen, um zu erfahren wer wir wirklich sind, um die vergangenen und die zukünftigen Inkarnationen zu sehen, und um gegebenenfalls aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten zu entkommen, da diese nur große Leiden bringen, die an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten sind. Der Weg ist das Ziel! Wer lustgefesselt folgt dem Strom – wie Spinnen, rennt er im eignen Netze auf und nieder, zerreiß das Band und wandle hin als Weiser, und Leid und Sorge kehren nimmer wieder - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 30.03.2022
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    152-Buddhismus im Alltag - Meine Superfoods Teil 8

    BERBERIN BERBERIN ist ein Alkaloid, das aus Berberitzen oder Mahonien gewonnen werden kann. Ich nehme Berberin-Kapselnmindestens dreimal die Woche als Nahrungsergänzungsmittel ein, um das Cholesterin im Rahmen zu halten, einer eventuellen Zuckerkrankheit vorzubeugen (ich bin immer wieder einmal "gefährdet", was ich dann am süßen Geruch meines Urins erkenne), um Krebs und Arteriosklerose entgegenzuwirken. Nach verschiedenen Untersuchungen beugt Berberin dem plötzlichen (und programmierten) Zelltod vor, ist in der Lage die Lebensdauer der Zelle zu verlängern. Forschung und Entwicklung, sowie Studien zu den einzelnen Wirkungen von Berberin an Menschen, sind erst in letzter Zeit angestossen worden. Ich für meinen Teil habe in Selbstversuchen deutlich Unterschiede an mir beobachtet, sodass ich die Einnahme von Berberin als Nahrungsergänzungsmittel jedenfalls allen Ü-40-Jährigen sehr empfehlen kann. Nachweislich bringt Berberin sehr positive Auswirkungen für Diabetes-Patienten, da es die Reaktionen auf Insulin beeinflusst. Verschiedene Untersuchungen sehen Berberin bei Krebs als Wundermittel, da das Wachstum von Tumoren angehalten werden kann (die Metastasierung von Karzinomen wird durch Berberin unterdrückt), und neue Tumore bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (Berberin) verhindert werden sollen. Besonders bei Brustkrebs sollen die Bestandteile des Berberins Wunder wirken. Weiterhin wirkt Berberin auf Arteriosklerose positiv ein, da es die entzündliche Wirkung von LDL begrenzt und Plaques lösen kann. Die Entwicklung von Medikamenten mit Berberin geht noch immer zu langsam voran, da hier wohl die wirtschaftlichen Interessen entgegenstehen. Jedenfalls macht es Sinn, Berberin als Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren. Erwähnenswert ist auch die Wirkung von Berberin auf Keime, weshalb es auch als Zusatz zu Antibiotika seine Verwendung findet. Gerade bei Krankenhauskeimen soll das Spektrum von Berberin sehr gut treffen. Berberin wirkt generell antientzündlich, auch bei Autoimmunkrankheiten. Viele Menschen nehmen bei Allergien Berberin als Nahrungsergänzungsmittel ein, da es vor einem anaphylaktischen Schock schützen soll. Ich baue präventiv viele Stoffe in meine Nahrung ein, nehme am Tag um die 20 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Nicht etwa, um die ewige Jugend zu erreichen, sondern um in Ehre und mit Anstand alt zu werden, um mein Bestes zu geben, meinen Möglichkeiten auch nachzukommen. Ich esse basisch, antientzündlich, praktiziere das Intervallfasten fünfmal die Woche, und gebe die passenden Nahrungsergänzungsmittel dazu. Der Weg ist das Ziel! hier lesen Sie Teil 1 der Serie "Meine Superfoods" click Alles Geschaffene ist vergänglich - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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