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Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Der tägliche Chan-Buddhistische Podcast von "Shaolin-Rainer". Rainer bietet geführte Meditationen und Kurzvorträge an, die die westlichen Standpunkte mit spirituellen asiatischen Praktiken verbinden. Dabei geht es um den eigentlichen Wert der Achtsamkeit und des Selbstmitgefühls, um das emotionale Leiden zu vermindern, das spirituelle Erwachen zu erreichen und Heilung möglich zu machen - Selbsthilfe und Selbstakzeptanz - Hilfe bei Ängste/ Depressionen - Stärkung des Selbstbewusstseins - Yoga - Meditation - Qi Gong - Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit - meditative Einschlafhilfe -

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  • 26.09.2022
    11 MB
    07:39
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    333-Was ist Chan? Teil 4-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil der Serie "Was ist Chan?" gelesen click hier finden Sie den zweiten Teil click , und den dritten Teil click Was also ist Chan-(Zen)-Buddhismus? Gibt es keine einfache Antwort? NEIN, die gibt es nicht, Chan ist so vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser, hat in seiner Eigentümlichkeit viele Bedeutungen, Verwundungen, Erklärungen. Eine davon ist, dass Chan ein cleverer Trick ist, eine Methode, um die Menschen von ihren Illusionen zu befreien, ihnen so ein ausgeglichenes Leben zu ermöglichen, ohne die schwer auf den Seelen lastenden Leiden mehr zu spüren. Wer sich durch Chan von Gier, Hass und Verblendung trennen kann, der hat sein persönliches Nirvana erreicht, der wird glücklich, achtsam und ein fühlendes Wesen. Wieso kann Chan auch ein Trick sein? Nun, wenn Sie der Philosophie des Chan folgen, dann wird sich die Welt nicht verändern, alles wird bleiben, wie es war, mit einer Ausnahme: Sie, Ihre Persönlichkeit wird sich verändern, denn Sie werden Ihre Identität ändern, anderen Vorstellungen nacheifern, Sie werden sich als Ganzes verändern. Ihr Verständnis für die Begebenheiten, Lebewesen und Dinge wird eine völlig neue Sicht erfahren, denn Ihre alten Filter werden "in Rente" geschickt, neue Filter werden gebildet, durch die Sie das Leben völlig neu betrachten. Unsere Persönlichkeit, die Rolle, die wir spielen, unser Verhalten, alle Handlungen, selbst der Körper in seiner Ausprägung, alles wird vom Verstand geschaffen, Buddha sagte: "Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt!" Wer der Philosophie des Chan folgt, der wird plötzlich ganz andere Dinge "brauchen", "wollen" und "verfolgen", als er/sie es bis dahin tat. Denn all das, was wir als Realität begriffen hatten, das hat sich jetzt geändert, durch das Abtauchen in den Chan haben wir uns eine neue, persönliche Realität geschaffen, die jetzt ganz anders die Gefühle bestimmt, andere Emotionen freisetzt, andere Kontakte ermöglicht. Alles, was wir uns aufgebaut haben, was wir uns zurecht gelegt hatten, das ist für Chan-Buddhisten (das gilt auch für die große Gruppe der "Wohlfühl-Buddhisten") auf einen Schlag nicht mehr wichtig, der Trick des Chan hat funktioniert, hat den Anhängern das Leben leichter gemacht. Aber selbst diese neugewonnene Realität ist eine Illusion, denn auch diese haben wir uns selbst erschaffen, nach unseren Wünschen konstruiert, denn wir wollten dem Chan folgen, haben daher die Illusionen der bedingten Welt verlassen, sind auf dem Weg zur Buddha-Natur, der bedingungslosen Akzeptanz dessen, was ist, abgewandt vom Wunsch es irgendwie "haben zu wollen". Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 25.09.2022
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    06:32
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    332-Lebensqualität-Buddhismus im Alltag

    Was meinen Sie, woran erkennt man Lebensqualität, und wenn wir sie erkannt haben, können wir sie verändern, verbessern? Die jeweilige Lebensqualität zu beurteilen ist nur jedem Menschen selbst möglich. Von außen ein Urteil abzugeben erscheint unmöglich. Eine jede Person weiß sehr genau, wie es um diese Qualität im eigenen Leben steht, kann genau sagen, was Sache ist. Aber kaum jemand hat auch nur ansatzweise eine Ahnung, wie sich dieses Lebensniveau verändern läßt. Gut, ich werde es Ihnen sagen. Wenn Sie Ihre Art zu leben verändern, dann verändert sich auch die Lebensqualität. Ich gebe mal ein Beispiel: Wenn Sie heute anfangen sich Heroin zu spritzen, dann sind Sie wahrscheinlich innerhalb eines Jahres Ihre Arbeit, Ihre Wohnung und Ihr Umfeld los, die neue Angewohnheit hat Ihr Leben radikal verändert. Ihre Lebensumstände sind schlechter geworden, Ihre neue Angewohnheit (Drogen) hat massive Auswirkungen auf die Qualität Ihres Da-Seins. Und ein anderes Beispiel: Sie fangen an zur Abendschule zu gehen, holen in der Folge das Abitur nach, studieren dann noch erfolgreich, bekommen einen deutlich besseren Job mit ungleich mehr Geld. Ihre Lebensumstände sind besser, Ihre neue Angewohnheit (studieren statt chillen) hat wirklich alles verändert. Am Ende sind es nur Gewohnheiten, die sich geändert haben, die hatten aber deutliche Auswirkungen. Sie sind (noch) der selbe Mensch, Ihre persönliche Identität wird sich erst im Laufe der Zeit ändern. Nun, nicht alle Änderungen Ihrer Lebensgewohnheiten haben solche grossen Auswirkungen, wie die oben (in meinen zugegebenermaßen recht drastischen Beispielen). Angenommen Sie konzentrieren sich erst einmal auf kleine Änderungen in Ihrem Leben, etwa gibt es Schokolade ab jetzt nur noch dann, wenn Sie erst einen Apfel essen. Was wäre dann? Es hätte sich erst einmal nicht viel geändert, Sie würden trotzdem Schokolade bekommen wann immer Sie wollen, aber Sie würden jetzt deutlich mehr Vitamine konsumieren. Und an manchen Tagen würden Sie nur den Apfel essen, nicht mehr zur Schokolade kommen, weil Sie etwa keine Zeit mehr haben, etwas dazwischen gekommen ist, oder aus anderen Gründen. Oder Sie bilden sich absichtlich andere, neue Gewohnheiten, die dann (eines Tages) Ihre neue Persönlichkeit ausmachen werden. Leser meines Blogs wissen, dass alles eine Entscheidung ist, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie etwa den Entschluss treffen eine Sprache zu erlernen, in der Folge dann sich die Gewohnheit zulegen täglich dafür auch etwas zu leisten, dann werden Sie in nicht allzu ferner Zukunft diese Sprache auch sprechen, eine erweiterte Identität erfahren. Ihre Lebensqualität ist eine Frage Ihrer persönlichen Entschlüsse, die dann in Gewohnheiten übergehen, die am Endeauch Auswirkungen haben. Der Weg ist wie immer das Ziel! Die strahlenden Qualitäten übertreffen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 24.09.2022
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    06:36
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    331-Gewohnheiten Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Sie wollen sich mehr um Ihre Belange kümmern, vielleicht häufiger Aufräumen, oder den Schrank ausmisten, die Garage aufräumen, aber durch "faule" Gewohnheiten haben Sie noch nicht den richtigen Anpack gefunden? Die meisten Dinge tun wir aus Gewohnheit, wir müssen unser System erst (langsam) auf die neuen Bestandteile unseres Tagesablaufsgewöhnen. Hier ist es hilfreich, die angestrebten Ziele zu verstärken. Ich gebe wieder ein Beispiel: Sie wollen am Wochenende den Schrank aufräumen? Gut, dann werfen Sie doch einfach während der Woche alle Klamotten vor den Schrank, auf den Boden. So sehen Sie das Ziel vor Augen, Sie haben einen Anker gesetzt, immer wenn Sie das Desaster sehen wissen Sie, was am Wochenende auf dem Plan steht. Und wenn es wieder an der Zeit wäre den Schrank aufzuräumen, dann fangen Sie wieder an die Dinge auf den Boden zu werfen, Sie bauen sich die Gewohnheit auf den rechten Zeitpunkt für das Aufräumen zu einem Höhepunkt auf. Unsere Handlungen sind Gewohnheiten, die wir verbessern können, die wir umstellen sollten, wenn sie sich als "nicht mehr zeitgemäß" zeigen. Und am einfachsten geht es, wenn Sie sich eine Art von Liste Ihrer Gewohnheiten anlegen, und sich dabei dann überlegen, welche "gut" sind, welche "weg" sollten. Und dann natürlich noch die Frage an Ihr Ich, welche neuen Gewohnheiten denn klasse wären. Wollen Sie eine neue Sprache lernen? Oder etwa das Kochen verbessern? Wie könnten Sie diese Ziele als Gewohnheiten in Ihr Leben aufnehmen? Ich gebe mal ein Beispiel dazu: Sie wollen etwa Spanisch lernen. Dafür wäre es von massivem Vorteil, wenn Sie deutlich häufiger in das Spanischbuch schauen würden, welches Sie sich dafür gekauft haben. Wie könnten Sie sich daran gewöhnen, täglich darin wenigstens zu blättern? Ich würde das Buch auf die Toilette legen, alles andere "Lesematerial" dort wegräumen, und es mir zur Gewohnheit machen ohne Handy auf das stille Örtchen zu gehen. Immer wenn ich nun meine "Geschäfte" verrichte könnte ich meiner neuen Gewohnheit nachgehen, mal kurz, mal länger das Buch zur Hand nehmen, aber es zu einer Gewohnheit werden lassen. Nach einiger Zeit können Sie Spanisch, wollen wir wetten? Wichtig ist auch, sich die neuen Gewohnheiten auch "schmackhaft" zu machen, sich etwa zu belohnen, oder die Gewohnheiten mit angenehmen Dingen zu verknüpfen. Ich gebe wieder ein Beispiel: Sie freuen sich jeden Morgen auf den Kaffee, Sie sehen in diesem Getränk ein "Highlight", welches Sie gut in den Tag starten läßt? Dann verknüpfen Sie den Kaffee doch mit dem Yoga, welches Sie ja bereits durch die am Abend vorbereitete Matte in Ihr Bewußtsein geschoben haben. Aber heute gibt es den Kaffee eben erst danach, oder die zweite Tasse müssen Sie sich heute verdienen, Sie legen damit eine neue Gewohnheit fest. Der Weg ist das Ziel! Die Gewohnheiten einschärfen, die zum Menschen passen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 23.09.2022
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    06:36
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    330-Gewohnheiten-Buddhismus im Alltag

    Wer meint das Leben "im Griff" zu haben der irrt, wir werden in erster Linie von unseren Gewohnheiten gesteuert. Alles ist den Gewohnheiten unterworfen, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen sind alle Handlungen der ständigen Wiederholung unterworfen, frei nach dem Motto: "Das haben wir schon immer so gemacht"! Wer nun sein Selbst verbessern möchte (und aus buddhistischer Sicht spricht da nichts dagegen, Buddha mahnte seine Anhänger zu Disziplin, Achtsamkeit und Askese) der sollte seine Handlungen überdenken, sich besonders Gedanken zu den Gewohnheiten machen. Unsere Gewohnheiten machen fast 90 Prozent unserer Handlungen aus, wer sich also "schlechte" Gewohnheiten angewöhnt hat, der ist schnell auf der "falschen" Seite. Sich über die Gewohnheiten wirkliche Gedanken zu machen erscheint zuerst als langweilig, denn viele unserer Angewohnheiten sind eben nicht spannend, wiederholen sich immer wieder, sind nicht glamourös, sondern banal und muffig. Trotzdem lohnt es sich, sich die Zusammenhänge in unserem Inneren vor Augen zu führen. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel: Sie haben sich eine ganz spezielle Art angewöhnt, wie Sie die Teller, Gläser und Töpfe abspülen. Diese Methode haben Sie sich einmal ausgedacht, vor vielen Jahren, seitdem spülen Sie auf diese Art eben ab. Ob dieses System wirklich Sinn macht (oder nicht), das haben Sie seit langer Zeit nicht überprüft. Vielleicht gibt es eine clevere Alternative, denn es machen sich viele Menschen auf der Welt ihre Gedanken zu allen möglichen Dingen. Besonders auffällig ist das bei den sog. "Lifehacks", den vielen, kleinen Videos, die uns beibringen sollen wie wir Tomaten schälen, oder etwa wie wir unsere Kleider zusammenlegen können. Wer nun mit sich nicht vollumfänglich zufrieden ist der kann an sich arbeiten, indem er die Gewohnheiten untersucht, die guten Rituale behält, die schlechten sich abgewöhnt. Und hier machen Kleinigkeiten einen großen Unterschied, wer jeden Tag einige geringfügige Veränderungen in seine Gewohnheiten einbaut, der verändert sich im Laufe eines Jahres ganz gewaltig. Ich gebe Ihnen noch ein Beispiel: Sie putzen jeden Abend die Zähne, gehen dann zu Bett, machen im Anschluss das Licht aus. Was würde sich verändern, wenn Sie vor dem zu Bett gehen noch Ihre Yogamatte im Wohnzimmer ausbreiten würden? Wäre das ein Anstoss, damit Sie dann auch wirklich am Morgen Ihr Yoga machen? Wäre das eine positive Veränderung Ihrer Gewohnheiten? Ich glaube JA. Welche Gewohnheiten stören Sie denn an Ihrer Person? Können Sie (ganz ohne Nachzudenken) zwei oder drei aufzählen? Mich stört etwa an mir selbst mein viel zu hastiges Essen, ich ertappe mich immer wieder dabei "zu schlingen", weil ich ja noch so viel Arbeit habe. Also versuche ich mir einen Anker in meinen Gedankenpalast zu setzen, damit ich immer mehr die Gewohnheit des Schlingens unterlasse und häufiger die Nahrung komplett zerkaue, vor ich sie schlucke. Morgen lesen Sie weiter über die Gewohnheiten, die das Leben zu Ihrem Leben machen. Der Weg ist (wie immer) das Ziel! Fast jede Persönlichkeitsansicht wird zur Gewohnheit und damit zu einer Fessel - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 22.09.2022
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    06:53
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    329-Fühlen und Denken-Buddhismus im Alltag

    Was Sie fühlen ist genauso wichtig wie das, was Sie denken. Viele fragen sich gerade jetzt: welcher ist der richtige Weg? Oft gibt es einen innern Streit zwischen dem, was „man“ fühlt, und dem, was „man“ denkt. Was aber ist wichtiger, welchen Weg sollte „man“ wählen? Fühlen, Denken, Handeln, wie hängen die Beweggründe zusammen, welche Sinneswahrnehmungen sind für unsere Handlungen verantwortlich, wie funktionieren unsere Sinne? Zeitschriften und Ratgeberliteratur sind voller guter Tipps, wer hat noch nicht die passenden, klugen Worte gehört, wie z.B. „positiv denken“? Aber was ist positives Denken, hat es einen Nutzen, oder ist es nur Schönfärberei? Mit „positivem Denken“ soll das Unterbewusstsein angeregt werden, schöne Gedanken ergeben häufig angenehme Gefühle. Aber Gefühle sind wie Blätter im Wind, wenn die Windrichtung sich dreht, dann verändern sich Gefühle eben auch wieder sehr schnell. Unsere Gefühle sind durch unsere Filter geprägt, wie wir fühlen ist angelernt. Haben wir uns schon einmal an der heißen Herdplatte verbrannt? Was wir denken ist ebenfalls abhängig von den Filtern, die wir uns im Laufe des Lebens angewöhnt haben. Vegetarier mögen kein Fleisch, die Anhänger des Grillen mögen keine Vegetarier. So denken die einzelnen Menschen, abhängig von ihrer Prägung, ihrem Umfeld, ihrer Lebensweise. Denken und fühlen läßt sich nur sehr schwer trennen, wir denken, das es sich hier um zwei unterschiedliche Einflüsse auf unser Bewusstsein handelt, aber in Wirklichkeit sind Gedanken und Gefühle eng miteinander verbunden, lassen sich nur sehr schwer unterscheiden. Was also bringt uns das „positive Denken“, können wir damit wirklich etwas erreichen? Wohl eher nicht, wir „fühlen“ uns etwas besser, aber wirklich ändern wird sich nichts. Was also können wir tun, damit wir den richtigen Weg für uns finden? Natürlich ist besser, eine positive Sicht auf das Leben zu bewahren, aber die Realität bleibt wie sie ist (nach Buddha sind die Dinge sowieso nicht real, nach ihm gibt es „Realitäten hinter der gefühlten Realität“). So hilft es z.B. nicht, sich den Virus „schönzureden“. Nach dem Lehrer aller Lehrer wird es uns aber helfen, jenseits von Gefühlen und dem Denken nach der wahren Bestimmung zu streben. Hier hilft es, zuerst einmal ein „achtsames Bewusstsein“ zu entwickeln, um dann im weiteren Verlauf „hinter die Kulissen“ blicken zu können. Gedanken und Gefühle sind nach Buddha ohne Wert, müssen von uns abgekoppelt werden; ein Anhaften an „oberflächliche“ Eskapaden unserer Scheinwelten sollte nicht unsere Betrachtung trüben. Unser „Ich“ muss sich abkoppeln von Gedanken und Gefühlen, nach dem Lehrer aller Lehrer ist der Ursprung von jeglicher Unzufriedenheit die „gelebte“ Enttäuschung, wenn sich die Wünsche nicht erfüllen, die auf solchen unnötigen „Emotionen“ aufbauen. Das „Hier“ und das „Jetzt“ müssen frei werden von den Filtern, die wir uns im Leben angeeignet haben, erst dann können wir (vielleicht) zu unserer „Buddha-Natur“ vorstoßen. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 21.09.2022
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    06:54
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    328-Aus Buddhas Leben-Buddhismus im Alltag

    Nachdem Buddha seine Lehre entwickelte, reiste er über die Lande, um die Philosophie möglichst vielen Menschen näher zu bringen. Dabei war er den unzähligen Wandermönchen, die zu seiner Zeit predigend umherzogen, nicht unähnlich, ohne Besitz oder Anhaftungen hatte er auch kein Zuhause. Die Regenzeit allerdings (wer schon einmal die Kraft des Monsuns erlebt hat, der weiß, wovon ich rede) verbrachte er in einer Tempelanlage, die ihm Schutz und ein Auskommen während den Überschwemmungen bot. Die Straßen waren kaum passierbar, es regnete manchmal tagelang. Dem Patron der Anlage, ein Kaufmann der Umgebung, war es eine Ehre, Buddha und seine Anhänger aufzunehmen. Wie in Tempeln üblich, versorgte die Gemeinschaft der Dörfer den Tempel. Jeden Morgen kamen die Bewohner, um die Mönche und Schüler des Klosters zu versorgen. Nach dem gemeinsamen Gebet wurden die Gaben verzehrt, dabei kamen die Bauern nahe an den Buddha, konnten ihm Fragen stellen und mit ihm reden. Es entwickelte sich häufig eine Vorlesung daraus, bei der der Buddha viele Anhänger für seine Weltanschauung gewinnen konnte. Buddha hielt so viele Vorträge, von denen einige bis heute überliefert wurden. Er sprach über Geburt, Krankheit, Alter und Tod, über die Ursachen des Leidens, er führte aus, dass der Tod unvermeidbar ist, Krankheiten die Menschen treffen, wir die Folgen des Karmas annehmen müssen. Einer der anderen Mönche dachte bei sich, dass, wenn die Folgen des "Mensch-seins" sowieso alle treffen würden, er seine Anstrengungen verstärken könnte, auf seine Gesundheit keine Rücksicht nehmen müsse. So wurde er durch seine übermäßigen Bemühungen mit der Zeit blind. Die anderen Mönche des Tempels waren betroffen vom Schicksal des Bruders, versorgten ihn mit Achtsamkeit und Bedacht, versuchten, sein Schicksal zu verbessern. Eines schönen Abends verdunkelte sich der Himmel, ein schwerer Sturm zog auf, es fing an stark zu regnen, viele Insekten kamen aus ihrem Versteck und setzten sich vor der Hütte des blinden Mönchs auf den trockenen Boden. Als der Blinde des Nachts in seiner gehenden Meditation vor der Hütte auf und ab ging, zertrampelte er viele Insekten, ohne es überhaupt zu bemerken. Als die Mönchsbrüder am nächsten Tag kamen, um ihm Essen zu bringen, sahen sie die große Anzahl toter Insekten. Es war leicht zu bemerken, dass diese totgetreten wurden, es war klar, dass es der blinde Mönch gewesen sein mußte. Ihr Bruder hatte getötet, sie waren sehr verwundert, warum nur hatte er das getan? Warum hatte er gegen die Regeln der Gemeinschaft verstoßen? Die Mönche gingen zu Buddha und legten den Sachverhalt dar. Ein Mönch, der absichtlich getötet hat, der muss den Tempel verlassen, so will es das Gesetz. Buddha fragte: "hat jemand gesehen, was wirklich passiert ist?" "Nein, du Erhabener", so antworteten die Brüder. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 20.09.2022
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    06:18
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    327-Was ist Chan? Teil 3-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil der Serie "Was ist Chan?" gelesen click hier finden Sie den zweiten Teil click Die Leiden, unter denen wir leiden, die sind nicht nur vom Karma über uns ausgeschüttet worden, nein, viele Schmerzen haben wir uns selbst zugefügt. Etwa, weil wir uns in unserem unersättlichen Durst auf Befriedigung immer neue Wünsche ausdenken, dann enttäuscht sind, wenn nichts davon eintrifft. Oder, weil wir ständig in der Vergangenheit verhaftet sind, immer und immer wieder die Momente durchleben, in denen wir "so" glücklich waren, dann feststellen, dass es jetzt eben nicht so ist. Auch, weil wir uns die Zukunft ausmalen, so wie wir es eben "haben" wollen, dann in der Realität feststellen, dass wir eben nicht "Superman" sind. Da täuschen wir uns lieber selbst, gaukeln uns etwas vor, sehen die Welt, so wie sie uns gefällt. Und wir werden weiter enttäuscht, ein um das andere Mal. C. Täuschung Was machen wir uns nicht alles vor, wir wollen, dass wir glücklich sind, wir wollen, dass wir mit dem Job und dem Umfeld zufrieden sind, wir wollen die vielen Dinge, die eben schiefgehen, solange nicht sehen, wie wir es eben vermeiden können. Hier genau setzt die Lehre Buddhas an, wir sollen "hinter die Kulissen" blicken, die Dinge nicht so verdrehen, als dass sie dann unseren Vorstellungen entsprechen, sondern alles so annehmen, wie es eben ist. Das setzt eine große Portion an Mut voraus, denn meist ist die "Wirklichkeit" abstoßend, wenig erfreulich, einfach nicht wie im Hollywood-Streifen. Selbsttäuschung, das ist etwas sehr unangenehmes, denn es kommt garantiert das böse Erwachen, wenn nicht heute, dann eben morgen. Der Rettungsanker hier ist der Chan-(Zen)-Buddhismus, der uns die Chance bietet, hier zuerst einmal den Leiden zu entfliehen. Nach Buddha sind die Leiden unnötig, selbstgewählt. Nach dem "Erwachen" gibt es keine Leiden mehr, der Mensch ist bereits im Nirvana . Klar können Sie sich noch eine Weile selbst täuschen, noch ist das Fleisch noch nicht ganz welk, die Zähne sind "noch" drin, die Beine "wollen" noch. Aber Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Ihnen der Verfall erspart bleibt, dass alles so bleibt, wie es jetzt gerade ist? Sie werden vergehen, Ihre Familie wird (einer nach dem anderen) gehen, alle Ihre Besitztümer werden verrosten und verrotten, nichts wird bleiben, selbst der Planet wird zerfallen. Wer sich weiterhin täuschen mag, der wird enttäuscht werden. Nichts ist für die Ewigkeit, kein Lebewesen macht da eine Ausnahme. Trotzdem gilt: Der Weg ist das Ziel! In den nächsten Tagen hören Sie weiter zum Themenschwerpunkt "Was ist Chan?" Wegen einfacher Sinnesvergnügen riskiert er den Tod durch Hunger und Durst - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 19.09.2022
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    06:30
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    326-Was ist Chan? Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil der Serie "Was ist Chan?" gelesen click Im Leben jedes Chan-(Zen)-Buddhisten stellt sich immer wieder die Frage: "Was ist Chan ?" Chan-Buddhismus ist voller Mysterien, gespickt mit Geheimnissen, voller Sagen und Erzählungen. Heilige und große Lehrer haben über Jahrtausende alle spirituellen Systeme nach dem Geschmack der Zeit geprägt. Gerade die Philosophie des Shaolin Tempels ist durch den Aspekt der (unbezwingbaren) Kampfmönche noch durch viele übermenschlich erscheinenden Geschichten sogar weltbekannt geworden. Das erklärt aber noch immer nicht den Chan-Buddhismus. Zuerst einmal ist der Chan-(Zen)-Buddhismus für wirklich jeden Menschen etwas anderes. Was aber die fundamentale Säule darstellt ist die TATSACHE, dass Chan-(Zen)-Buddhismus die RETTUNG vor dem Leiden darstellt, das die Menschen so sehr beschäftigt. Und was leiden wir, den lieben, langen Tag sind wir mit unserem Leid, unserem Schmerz und unseren Ängsten beschäftigt, die sich über unserem Kopf zusammenziehen wie dunkle, schwarze Wolken. B. Leiden Alles ist der Vergänglichkeit unterworfen. Und weil das so ist leiden wir, denn wir können nichts behalten, wir werden alles verlieren, unser Leben, unsere Liebsten, unseren Besitz, einfach alles. Ja, Leiden schenkt uns auch Tiefe, läßt uns wachsen, ABER es gibt auch völlig sinnfreies Leiden, etwa das selbst zugefügte Leid. Klar kann ich unter meinen Umständen leiden, etwa unter meinem Aussehen, oder meiner Figur. Aber bringt das etwas? Oder macht es nur alles viel schlimmer (und schlimmer geht es immer). Die Lehre Buddhas dreht sich um die Überwindung der Leiden, um das Erreichen der "Erleuchtung". Klar kann ich mich schämen wenn ich kein Geld habe, oder etwa behindert bin, oder alt und krank werde. Daraus entsteht dann Leiden, welches ich mir in der letzten Konsequenz ja selbst zugefügt habe. Viele "Arten" unserer Leiden können wir ganz einfach "loswerden", wenn wir unsere Achtsamkeit darauf verwenden. Etwa dann, wenn wir uns über die Gedanken "bewußt" werden, woher kommt der Gedanke, wohin geht er? Wir müssen nicht an den Leiden festhalten, es bringt uns nichts immer und immer wieder denselben Schmerz zu fühlen. Sicherlich sind Sie noch nicht auf die Natur der Leiden aufmerksam gemacht worden, so dass Sie sich in der endlosen Spirale von Ängsten, Schmerzen und Leiden gefangen fühlen. Nun haben Sie ja mich, ich mache Sie auf die Kernthemen der buddhistischen Philosophie aufmerksam, nutzloses Leiden zu beenden sollte für jeden Menschen auf dem ersten Platz der "To Do"-Liste stehen, egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene, die Menschen leiden, das muss nicht sein. Gerade die "Wohlfühl-Buddhisten" unter uns müssen darauf ihre Achtsamkeit legen, um in der Lehre voran zu kommen. Sie wissen ja: Der Weg ist das Ziel! Hören Sie morgen zum Thema "Was ist Chan?" weiter Dem Leiden ein Ende bereiten - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 18.09.2022
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    06:36
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    325-Was ist Chan?-Buddhismus im Alltag

    Chan (jap: Zen) ist vielschichtig, nicht so einfach in eine Schublade zu pressen. Auf der einen Seite ist es für viele Menschen auf dieser Welt eine Religion, die ihre Riten hat, die über Jahrtausende ausgeprägt wurden, je nach den landestypische Gepflogenheiten praktiziert wird. Auf der anderen Seite ist Chan aber auch eine Philosophie, die voller mythischer Aspekte scheint, die es dem Praktizierenden ermöglicht, darin " abzutauchen ". In Europa und in den USA wird Chan als Lehre glorifiziert, die Unklarheiten über die Weltanschauung waren vorprogrammiert. Zu wenig Basiswissen ist vorhanden, zu wenige Meister sind aktiv, zu viele Untergruppen haben sich gebildet. Grundlegend ist dem Chan die Meditation und besonders im Shaolin Tempel China die meditative körperliche Betätigung, die es vom reinen Stillsitzen der japanischen Zen-Mönche unterscheidet. Auch in der Bewegung ist Meditation möglich, etwa bei den 108-Niederwerfungen , oder beim Qi Gong . Chan beinhaltet so manche lebensverändernde Erkenntnis, die auch manchmal nicht gleich wahrgenommen wird, die erst einmal "sacken" muss. Der Geist, aber auch der Körper müssen vorbereitet werden, alles muss passen, die Voraussetzungen sind erst einmal zu erschaffen. Ganz am Anfang steht der Entschluss. Will ich das? Will ich erwachen? Gebe ich der Angelegenheit eine Chance? Wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, dann gilt es die Basis zu erschaffen. A. Das Bewusstsein Jeder Mensch denkt von sich, völlig bewußt durch das Leben zu gehen. Aber ist das so? Wenn Sie aufstehen, machen Sie das bewußt? Oder duschen Sie bewußt? Machen Sie sich bewußt das Frühstück? Wohl eher nicht. Sie machen das so, wie sie es schon immer gemacht haben, ohne groß nachzudenken, meist sogar ohne einen Gedanken darauf zu "verschwenden". Das muss sich ändern, Sie müssen sich all der Dinge auch bewußt sein, die Sie (und Ihr Leben) ausmachen. Dieses neu gewonnene Bewusstsein wird sich durch all Ihre Lebensbereiche durchziehen, Ihre Arbeit, Ihre Freunde und Bekannten, Ihre Familie, Ihren Körper beeinflussen. Selbst im Schlaf müssen Sie sich Ihrer "bewußt" werden, alles gehört zusammen, alles ist getrennt. Erreichen können Sie das mit Meditation , die Sie in den Zustand des unbewußten Bewusstseins führen wird, dabei die Gedanken beobachtend, die der Gedankenpalast ausspuckt, diesen dann auch folgend, an den Ursprung dieser Energien kommend. Dabei dürfen die Gedanken dann nicht mehr machen, was sie wollen, sondern sie werden eingehegt, achtsam in eine Richtung gelenkt, zur Ruhe geführt. Und natürlich mit etwas Sinnvollem ersetzt, mit dem Gedanken an die " Erleuchtung ", die dem Irrsinn dann bald Frieden geben kann. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 17.09.2022
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    06:44
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    324-Warum muss ich mein Ego überwinden?-Buddhismus im Alltag

    Aus den meisten Religionen kennen wir den Umstand, dass der Einzelne sein egoistisches Verhalten zum Wohle der Gruppe unterlassen soll, dafür gibt es dann Regeln, Gebote und Gesetze. Auch im Chan-(Zen)-Buddhismus ist die Aufgabe des Egos eine zentrale Angelegenheit. In manchen Gruppen werden die Schüler vom Meister frustriert, mit (unlösbaren) Aufgaben beschäftigt, um die Ablösung von der Weltlichkeit zu erreichen. Aber selbst die Frustration führt meist zu Anhaftungen , sehr selten zur finalen Aufgabe des Egos. Weder das Denken"ich bin der Größte", noch die bescheidene Vorstellung "ich bin ein Nichts", nichts davon wird das Ego ins Vergessen entlassen. Ständig darüber nachzudenken im Übrigen auch nicht, auch nicht die angelernten Verhaltensmuster werden den Gedankenpalast zur Ruhe bringen, nein, erst das Begehen des Weges wird die Klarheit bringen. Wer sich nicht mehr um Wertungen kümmert, nicht mehr in "richtig" oder "falsch" einteilt, der wird sich seinem Ziel jedenfalls nähern. Über die Überwindung des Egos nachzudenken ist vergleichbar mit dem Hustenreiz, den wir (etwa im Theater) unterdrücken wollen, der Gedanke an den Husten wird schnell übermächtig, die Situation wird erst dann besser, wenn der Reiz verflacht. So ist es mit der Überwindung des Egos, was erst dann erfolgen kann, wenn es selbst keine Beachtung mehr erfährt. An etwas "nicht" zu denken ist ungleich schwerer, als an etwas zu denken. Wenn der eine Gedanke ständig durch den Kopf gehen will, dann ist er nur schwer zu stoppen. Wichtig dafür ist, dass der Gedanke durch einen anderen ersetzt wird, dass dem Gedankenpalast etwas zum Ersatz gegeben wird. Hier bietet sich ganz wunderbar das Konzept der " Erleuchtung " an, dass Buddha seinen Anhängern anempfahl. Haben Sie schon einmal über Ihr "Erwachen" nachgedacht? Was könnte das sein, das Erreichen einer anderen Sphäre, oder Unsterblichkeit, oder Weisheit? Was meinen Sie? Klar ist, dass die " Erleuchtung " die Essenz der buddhistischen Philosophie darstellt, dass der Einzelne sich um dieses Kernthema eben auch Gedanken machen sollte. Und wie läßt sich " Erleuchtung " erreichen? Nun, relativ einfach begibt sich der Suchende auf den Weg zu seinem Ziel, am Anfang steht ein Entschluss. Dann, in einem weiteren Schritt, muss das Ego abgeschaltet, oder auf ein vernünftiges Mass gestutzt werden. Das Ego ist der zentrale Punkt in der Lehre des Erhabenen, wer noch wertet, oder materielle Gedanken hat, der ist noch nicht weit genug gediehen, um durch das torlose Tor zu gehen. Das Ego kann Kriege verursachen, es kann töten und versklaven, es ist fast bei jedem Menschen ein großes Problem. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 16.09.2022
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    323-Nahtoderfahrung-Buddhismus im Alltag

    Unter einer Nahtoderfahrung versteht man eine Erfahrung "nah am" Tod, also fast gestorben sozusagen. Man könnte es auch so ausdrücken, dass das Leben an sich eine durchgehende Nahtoderfahrung ist, wobei der beinahe Tote eben nochmal davon gekommen ist. Die Möglichkeit, jetzt, in diesem Moment, zu sterben, die ist absolut real, genauso wie die Chancen auf ein Überlebenstehen, jedenfalls am Ende wird gestorben. Die Religionen dieser Welt suchen nach Erklärungen für das Schicksal "nach dem Tod", war es das, oder gibt es doch das Paradies? Buddhismus unterscheidet sich von monotheistischen Weltanschauungen dadurch, dass jeder Beteiligte seine "Erleuchtung" erfahren kann, nicht einer spirituellen Elite ausgeliefert ist. Das Erlebnis nahe am Tod wird besonders in lebensbedrohlichen Situation empfunden, die Zeugen berichten von ähnlichen Problemen in ihren Geschichten. Eines Tages werden wir alle so eine Nahtoderfahrung machen, die dann zu einem Todesfall übergehen wird, dann, wenn wir sterben. Häufig kommen Tunnelsituationen vor, Lichterscheinungen kommen vor, Aufeinandertreffen mit verstorbenen Freunden oder Angehörigen gruseln das Publikum in jedem Horrorfilm. Meinungen dazu gibt es reichlich, die Erklärungen sind spirituelle Ansätze und Schreckensgeschichten, Film und Kunst haben den Schauder als Genre erfunden, jedenfalls beeindruckt solch eine Erfahrung auch die Psyche der Betroffenen, das Sterben ist eben etwas sehr persönliches. Das ganze Leben ist eine simple Nahtoderfahrung, denn jeder von uns ist schon mehrfach FAST gestorben, häufig ohne es zu wissen, unsere Privatsphäre ist verletzlich, wir wissen um unser Schicksal. Gibt es ein Weiterleben nach dem Tod, das fragt sich die Menschheit die ganze Zeit? Werden wir, auf die eine oder andere Weise, nach dem Tod weiterleben? Die meist religiöse Hoffnung auf ein Paradies hat an Glaubwürdigkeit verloren, das Bewusstsein hat sich emanzipiert. Nahtoderfahrungen haben auch im Buddhismus die Autoren inspiriert, das Fortbestehen über den Tod hinaus bildet den Nukleus der Wiedergeburtslehre. Denn um wieder geboren zu werden sollte das Bewusstsein wenigstens in Teilen überdauern. Die Erfahrungen sind meist ohne Körper, hier geistert nur der Geist, ohne das Jenseits zu betreten. Was bringt die Zukunft, was werden wir durchmachen? Und wie war die Rückkehr nach der Nahtoderfahrung? Sind Sie schon einmal fast gestorben? Und was wären Ihre wahren Gefühle? Wo kommen wir her, wo werden wir hingehen? Eine solche Erfahrung gibt das Erlebnis von Zeit und Raum als Einheit, was für das weitere Überleben auch eine gute Lehre sein kann. Entweder man fängt nach solch einer Erfahrung an zu glauben, oder aber Fragen nach dem Sinn zu stellen. Buddhismushat jedenfalls passende Antworten. Der Weg ist das Ziel! Nach dem Tode an einem warmen Bestimmungsort neu beginnen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 15.09.2022
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    06:26
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    322-Echte Augen-Buddhismus im Alltag

    Echte Augen erkennen echte Lügen, nur wer sieht kann erkennen, wer nicht sehen mag (oder sich nicht trau) wird auch Lügen nicht entdecken. Nun kann echt im Auge der jeweiligen Betrachter stark abweichen, was der Eine als „echt" empfindet ist für andere Menschen eben "fake", was sagt man noch gleich über Gerechtigkeit? Der große Lehrer sagte, dass wir ohne Filter an die Dinge gehen sollte, keine Standards anbeten dürfen, immer wie neu entschieden müssen, das Leben nicht so eng sehen sollten. Können Sie die Augen weit öffnen, auch die Dinge sehen, über die Sie ständig stolpern. Und wer stolpert nicht, ist nicht manchmal der Versuchung ausgeliefert, ein direkter Angriff wäre Selbstmord. Wir haben alle unsere Probleme, sind in vielen Belangen hilflos und bedürftig. Respekt und Vertrauen muss man gewinnen, das Blut riecht wie sonst nichts. Bastard oder Edelmann, Sängerin, Bettler oder General, wo bleibt die Verbindung zum Buddhismus? Buddha mahnte zum "rechten" Hören, "rechtem" Erkennen, "rechtem" Sprechen und "rechten" Handeln. Wie könnten die Energien nur fließen? Was wäre eine interessante Technik, wie könnte ein Morgen aussehen, prägende Momente liegen am Rande des Weges, dem Pfad zur Erleuchtung und Selbstliebe. Aber echte Augen sind manchmal gezwungen hinzugehen, der Wahrheit verpflichtet, nicht dem Zeitgeist nach egoistisch. Die Welt hat sich verändert, der Reichtum liegt in der jeweiligen Energie, die neue Währung lautet Kraft. Kraft im Angesicht der Vergänglichkeit zu halten erscheint erstaunlich, die ganze Welt steht auf dem Kopf. Ein hergelaufener Niemand sind wir, ausgestossen von der Gesellschaft, mit dem Rücken zur Wand. Jedermann bekommt seinen Anteil, die Aufteilung wird selten fair erfolgen, die Weitsicht Buddhas bildet umfangreiche Erfahrungen und Erklärungen. Die Augen öffnen, als brüchige Allianz, loyal und bestimmt, nur der Weg kann das Ziel sein, wollen Sie einmal darüber nachdenken? Wenn an der Philosophie des indischen Prinzen etwas dran sein sollte, was wären dann die Folgen, die sich für Sie ergeben? Werden Sie nach Erleuchtung streben, oder nur ein paar tröstenden Worte hören? Wollen wir diese Entscheidung? Loyalität und eine klare Linie, Disziplin und "rechtes" Hören, "rechtes" Erkennen, "rechtes" Sprechen und "rechtes" Handeln, darauf folgen echte Augen, wissende Augen mit Menschen, die etwas können. Der Weg ist wie immer das Ziel! Wer will ein besseres Leben, ohne Wertung und Schuld, auf dem Pfad Buddhas folgend, nichts ist so aufregend wie die Normalität, was ist wertvoll, was nicht? Nichts wird morgen noch so sein wie es heute war, führen Sie ein Tagebuch? Weil ich kaum aß, ließ der Glanz meiner Augen nach - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 14.09.2022
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    321-Die verschiedenen Arten von Freundschaft-Buddhismus im Alltag

    Kindliche Freundschaft ist wunderbar, ohne Hintergedanken, rein und ursprünglich. Ganz anders verhält es sich bei Freundschaften zwischen "Erwachsenen", die von vielen Umständen abhängen können. Nach einer chinesischen Sutra gibt es vier Arten von Freunden, die wir hier näher betrachten wollen. 1. Diejenigen, die uns wie Blumen behandeln Freunde, die uns wie Blumen behandeln, die wollen sich mit uns schmücken. Wenn die Blumen dann verwelken, dann werden sie weggeworfen, schnell werden neue Freunde gefunden. Also solange wir gut dastehen, solange werden wir auch gut behandelt, solange sind wir interessant. Wenn wir etwa alt oder arm werden, dann verlassen uns diese Freunde, lassen uns im Stich. 2. Diejenigen, die Waagschalen ähnlich sind Unsere Freundschaft wird bei dieser Gruppe von Freunden wie in einer Waagschale gemessen, wenn wir ihnen "schwer" vorkommen, dann neigen sie sich in unsere Richtung, wenn sie uns aber für "zu leicht" empfinden, dann habt sich ihre Nase nach oben. Solange wir etwas von Interesse haben, solange achten sie uns, ohne solchen Besitz sind wir ohne Interesse, sie werden uns gegenüber unfair. 3. Diejenigen, die den Bergen ähnlich sind Diese Art der Freunde sind wie ein Fels in der Brandung, auf ihren Gipfel können wir leicht sein, sie sind großmütig und verlässlich, eben stark wie ein Berg. Ein Berg freut sich über andere starke Gesellen, hat aber auch Mitgefühl und Disziplin. 4. Diejenigen, die der Erde ähnlich sind Freunde, die wie die Erde sind, die sind ein grosser Reichtum, diese Menschen werden geachtet, sind immer hilfsbereit, wollen anderen Menschen eine Chance geben, lassen uns unsere Samen in die Erde pflanzen, sind nicht neidisch. Nun, Freunde aus der ersten oder zweiten Gruppe, die sind nicht wirklich hilfreich, mit solchen Menschen kann man keine Zufriedenheit erreichen. Wann haben Sie Ihre Freunde das letzte Mal genau betrachtet? Wer meldet sich immer dann, wenn er/sie etwas braucht? Wer fragt einfach nur an, wie es uns geht, meldet sich, um zu hören was wir tun? Auch unsere Freunde können sich über die Jahre verändern, nicht immer ist eine Veränderung zum Positiven. Viele Menschen wollen einfach nur Energie ziehen, sie sind wie kleine Vampire, die das Leben aus ihren Freunden herausziehen, ständig auf der Suche nach Vorteilen sind. Was macht einen guten Freund aus, was sind Ihre Bedürfnisse an eine Freundschaft? Und vor allen Dingen sollten Sie sich selbst fragen, ob Sie Ihren Freunden ein guter Freund sind, oder wenigstens sein könnten. Was würden Sie an sich verändern, wie weit sind Sie bereit zu gehen? Der Weg ist das Ziel! Das Glück wird nie zu denen kommen, die das, was sie bereits haben, nicht zu schätzen wissen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 13.09.2022
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    320-Die Gedanken behüten-Buddhismus im Alltag

    Es fragt sich, ob das Universum unsere Gedanken bewertet, vielleicht sogar auf die Kapriolen des Gedankenpalastes antwortet. Nach Buddha bestimmen wir mit unseren Gedanken die Welt (Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt). Im Umkehrschluss kann man also annehmen, dass das Universum (also wir selbst mit unserem Unterbewusstsein) alles, was wir denken und fühlen, aufnimmt, und es dann in irgendeiner Form ausführt. Da im Universum alles aus Energie besteht, sondern unsere Gedanken (und auch unsere Gefühle) solche Energie ab, die dann auf verschlungenen Pfaden ihre Wege zurück zu uns finden. Wenn wir also anfangen (einen Versuch wäre es schon wert) diese Energien und Kräfte im Sinne Buddhas zu nutzen, was wäre die Folge? Haben wir es in der Hand, wie das weitere Schicksal sein wird? Oder können wir wenigstens die Art damit umzugehen verändern? JA Wenn wir auf unsere Gedanken achten, somit hauptsächlich positive Dinge denken ( Gedankenhygiene ), dann wird das Unterbewusstsein die Gedanken im wirklichen Leben in entsprechende Schwingungen umwandeln, wir werden also mit unseren Gedanken die Welt formen (ganz wie Buddha es sagte). In der Konsequenz können wir also unsere restliche Lebenszeit (in der jetzigen Existenz) dahingehend programmieren, steuern und verändern, dass wir die Ängste und Sorgen ersetzen mit dem Erreichen der "Erleuchtung", die als "Lebensinhalt" die negativen Gedanken ersetzt. Wenn wir derart "positive" Energie in unseren Gedankenpalast packen, dann nutzen wir auch die Macht des Unterbewusstseins voll aus, die Dinge um uns herum fangen an sich zu wandeln. Die Schwingungen, die wir ausstrahlen, die nimmt unser Umfeld auf, Menschen und Dinge reagieren auf die Veränderungen in unserem Ich. Wir sollten versuchen mit unserer Energie hauszuhalten, indem wir unsere Gedanken überwachen, sie behüten, unseren Gedankenpalast hegen und pflegen. Alles, was bisher auf uns zukam, was uns passiert ist, das kam durch das Gesetz von Ursache und Wirkung, das ist nicht ohne Grund gewesen. Wichtig dabei ist, ALLES, was das Universum (also unser Unterbewusstsein) in unsere Richtung bewegt, auch klaglos und friedlich zu akzeptieren. So entsteht wirkliche Harmonie, die Gedanken werden schnell klarer, reiner, einfach zielführender. Das (Unter-)Bewußtsein weitet sich, gute Gedanken bringen positive Wirkung (Ursache und Wirkung), die dann weiter wieder neue gute Ursachen nach sich ziehen. Nach Buddha sind wir in der Lage, solche mentalen Anpassungen vorzunehmen. Allerdings nur dann, wenn wir bereit sind auf uns zu achten (mentale Achtsamkeit). Auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel! Ein Mensch wird nicht weise genannt, weil er redet und wieder redet; sondern ist er friedlich, liebevoll und furchtlos, dann wird er in Wahrheit weise genannt - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 12.09.2022
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    06:32
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    319-Ursache und Wirkung-Buddhismus im Alltag

    Im Buddhismus ist häufig die Rede vom Gesetz von Ursache und Wirkung. Für mich als studierten Juristen ist dieses Gesetz auch sehr eng mit dem Strafrecht verbunden, es stellt sich dabei immer die Frage, ob eine Tat kausal für den Erfolg war. A haut B auf die Nase, B fällt nach hinten um, schlägt sich den Kopf am Bürgersteig auf und stirbt. Nun, A wollte B nicht töten, sein Schlag war aber die Ursache für den Tod des B, also für genau diese Wirkung. Vor ca. 2 Monaten habe ich mir den Daumen böse gequetscht, ihn in einem Drehstuhl mir fast abgetrennt. Viele Stunden hat mich das Pochen des Blutes damals auf Trab gehalten, der Nagel wurde in kurzer Zeit komplett schwarz. Dann ging der Schmerz so plötzlich weg wie er gekommen ist, das Thema war erst einmal durch. Seit einigen Tagen fängt der Nagel an sich aus dem Bett zu lösen, wieder ist es schmerzhaft, allerdings liegt die Ursache dafür jetzt 2 Monate zurück. Die Wirkung ist aber im Jetzt und im Hier. Wer heute viel Zucker zu sich nimmt, der hat morgen wahrscheinlich zugenommen. Ursache und Wirkung gilt in unendlich vielen Zusammenhängen. So kann selbst eine Seelenverbindung ihre Ursachen in einem längst vergangenen Leben haben, die Ursachen aus dieser Zeit haben ihre Wirkungen bis in das Heute. Diese Energie, die ihr Karma nun wieder manifestiert, die stammt aus ferner Vergangenheit. Welche Ursachen haben Sie früher gesetzt, die heute ihre Auswirkungen haben? Haben Sie Leiden und Schmerzen mit in dieses Leben genommen? Nach Buddha besteht das Leben aus Leiden, die wir hinter uns lassen müssen. Wie also sollen wir die Probleme lösen, die uns über die Wiedergeburten verfolgen, wie erfüllen wir unsere Lernaufgaben? Denken Sie an die prägenden Begegnungen in Ihrem Leben, welche Seelenbegegnungen hatten Sie, welche zu Menschen, welche zu Dingen? Zu was oder zu wem fühlen Sie eine Verbundenheit auf spiritueller Ebene? Denken Sie nach, gehen Sie in sich, gibt es ein unsichtbares Band, dass Sie mit dieser Person oder Sache verbindet? Ist diese Beziehung aus Energie? Auf welcher Ebene findet die Verbindung statt? Werden Sie durch diese Wirkungen beeinflusst? Finden deshalb Veränderungen in Ihrem Leben statt? Wenn die Ursachen in der Vergangenheit stark genug waren, dann werden die Wirkungen zwangsläufig auf uns zukommen, egal, wie wir uns verhalten. Haben Sie Verletzungen oder Gefühle aus Ihren Vorleben mitgenommen, die Sie jetzt klären müssen, dass dabei Dinge anstehen, die nur darauf gewartet haben geklärt zu werden. Ursache und Wirkung ist ein karmisches Gesetz, wer mit Erfahrungen aus früheren Leben abschließen möchte, der muss sich diesen auch stellen. Der Weg ist das Ziel! Wer 10 Menschen liebt, der hat 10 Sorgen; wer niemanden liebt, hat keine Sorgen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 11.09.2022
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    318-Den Buddhismus besser verstehen-Buddhismus im Alltag

    Den Buddhismus aus westlicher Perspektive zu verstehen erscheint sehr schwierig. Der große Lehrer ist schon sehr lange tot, nachfolgende Generationen haben seine Philosophie zum Teil stark abgeändert. Für viele Menschen im Westen ist Buddhismus heute eine Religion, andere sehen darin eine spirituelle Praxis, eine Weltanschauung. Beiden Ansichten ist gemeinsam, dass im Kern ein gesundes Leben propagiert wird, der Körper dabei besonders gepflegt werden soll. Wer in Asien gereist ist der weiß, dass der Buddhismus über die Jahrhunderte mit den lokalen Gepflogenheiten verwachsen ist, dass zum Teil auch Aberglaube, Mythologie und vorbuddhistische Ansichten mit der Lehre des Lehrers aller Lehrer verwoben wurden. Auch wird immer wieder das "Ehren der Vorfahren" und das "Pflegen von Traditionen" angeführt, ohne aber zu klären, inwieweit solche Gedanken den Auffassungen Buddhas entsprechen würden. Der von Bodhidharma im Shaolin Tempel China begründete Chan-(Zen)-Buddhismus unterscheidet sich hier fundamental von allen anderen in Asien geprägten Stilen. Nach Bodhidharma geht es im Chan (Zen) um die "Übertragung der Lehre jenseits von Wörtern und heiligen Schriften", da Buddha seine Anhänger immer wieder anwies, die Lösung ihrer Fragen "in sich" zu suchen, und somit auch keinem "Anführer" zu folgen, sondern sich auf sich selbst zu verlassen. Nach Buddha sollen seine Anhänger die persönliche "Erleuchtung" auf der Grundlage persönlicher Praxis und erfahrungsmäßiger Selbsterkenntnis anstreben, und keinesfalls in Rituale oder Glaubensvorschriften abfallen. Der große Lehrer "wußte" schon zu seinen Lebzeiten, dass auch seine Weltsicht zu einer Religion erhoben werden würde, und er sprach sich gegen solch eine Praxis aus. Ihm war klar, dass die menschliche Tendenz zur Anbetung einer höheren Instanz für seine Lehre ein schweres Hindernis sein würde. Diejenigen, die sich bemühen den "Mittelweg" zu finden und zu gehen, die sind allerlei Einflüssen und Lehrmeinungen ausgesetzt, jede Linie hat ihre Konventionen, ihre Formen, ihre spezielle Praxis, mit der Buddha gehuldigt wird. Aber Buddha wollte nicht, dass wir ihm huldigen, er wollte, dass wir uns auf den mittleren Weg begeben, um die Reise zur "Erleuchtung" endlich anzugehen. All die Kulte, die in verschiedenen Ländern und Lehren gepflegt werden, die sind nur eine mehr oder weniger nützliche Requisite, die helfen soll, die Lehre nicht in Vergessenheit fallen zu lassen. Aber damit wird das Ego nicht zur Ruhe gebracht sondern noch angestachelt, dass mit dem Wort "Buddhismus" nur ein Deckmantel für neue Kulte geschaffen werden soll. Als Anfänger mit Buddhismus hat man es schwer. Ich für meinen Teil folge der reinen Lehre Buddhas, sowie den Ausprägungen, die seine Weltsicht durch Bodhidharma im Shaolin Tempel China erfahren hat. Sei, wo du bist, sonst wirst du dein Leben vermissen - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 10.09.2022
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    317-Der Moment zählt-Buddhismus im Alltag

    Der Moment zählt, nur der Moment, vergangene Erlebnisse sind Vergangenheit, zukünftige Begebenheiten sind nur Träume, es läßt sich schwer ausdrücken, was sich nicht mit Worten sagen läßt. Der Körper findet dabei seine Wege, um den Ausdruck des Moments aufzuzeigen, die finale Erkenntnis, dass es nur diesen Moment gibt, die dringt nur schwer durch. Wer sich darüber klar wird, dass nur der Moment zählt, der wird automatisch Frieden schließen, mit dem Umfeld, aber auch mit sich selbst, mit dem eigenen Ich, denn aus dieser Erkenntnis folgt, dass wir alle nur Gast in dieser Inkarnation sind, es sich also nicht lohnt sich aufzuregen, sich Vorwürfe oder Selbstzweifel aufzuerlegen, nur der Moment zählt, was danach kommt, wer weiß das schon? Wer es schafft, den jetzigen Moment zum schönsten Moment in seinem Leben zu machen, in dem er eben Friede mit sich selbst schließen kann (es ist am Ende nur eine Entscheidung), der wird das tun, abhängig vom jeweiligen Karma wird getan, was getan werden muss. Wir alle haben nur eine sehr begrenzte Spanne, die wir "unser Leben" nennen. Diese wenigen, aneinandergereihten Augenblicke gilt es zu genießen, selbst wenn es wenig zu genießen gibt. Abhängig von unserer Einstellung ist es eben "der schönste Moment in meinem Leben", oder aber der "Horror schlechthin", je nachdem wie ich es sehen will, so wird es meine Gefühle beeinflussen. Wenn ich z.B. ganz bei mir bin, weil ich auf die Reise zur "Erleuchtung" aufbrechen möchte, dann bekommt der Moment eine wunderbare Qualität. Wenn ich allerdings meinen Job, mein Umfeld und meinen Lebensmittelpunkt hasse, dann gibt es wenig Erfreuliches zu sagen. Es ist nur eine Entscheidung, ob ich gerne ich bin, oder lieber jemand anderes sein möchte, mich deshalb in Drogen, Alkohol und Süchte flüchte. Habe ich die nötige Stärke, um die Komplexität des Lebens in seiner vollen Tragweite "zu verdauen", oder renne ich weiterhin einfach weg? Wie würde sich mein Leben verändern, wenn ich der Philosophie Buddhas weiterhin (und verstärkt) folgen würde? Kann ich durch die Lehre des Lehrers aller Lehrer mehr Verständnis für mich und mein Umfeld gewinnen? Kann ich hier mehr Achtsamkeit für den Moment erfahren? Was müßte sich bei mir verändern, damit ich mit mir zufrieden sein kann? Wie würde meine veränderte Sichtweise den Moment beeinflussen? Wer als Reinigungskraft für öffentliche Toiletten den Moment genießen kann, der ist viel weiter wie der Wohlhabende, der ständig am Nörgeln ist. Hier gilt: Der Weg ist das Ziel! Innerhalb eines Moments sind alle verwandelt - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 10.09.2022
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    316-Ist angenommen?-Buddhismus im Alltag

    Wir können uns nicht vor der Energie drücken, was wir haben, das sollten wir annehmen. Ohne Wenn und Aber, ohne Vielleicht und vor allem ohne Warum. Was Sie heute erlebt haben, das war Ihr Leben, das es anzunehmen gilt. Egal ob Sie im Finale stehen oder niedere Dienste verrichten, das Spiel des Lebens findet im Hier und im Jetzt statt. Hoffnung und Harren ist für die Narren. Heute ist jedenfalls der beste, schönste Abschnitt der Zeit, eine Wohltat. Die Menschen sind arm dran, das Leben ist lebensgefährlich, aber auf Werten aufgebaut und intensiv in der Wahrnehmung. Wer meint sich safen zu können, der treibt den Preis in die Höhe, aber findet keine Substanz. Können Sie die Energien annehmen? Wie in einer Realityshow zieht Bild für Bild vorbei, aber keines bleibt haften. Und die Mysterybox, die ist eine Katze im Sack. Meist kommt es so wie es kommen muss, herzlichen Glückwunsch, einfach fließend. Nehmen Sie Ihre Kraft zusammen, es läuft, wie es laufen muss, entsprechend dem Karma. Steigerungen werden wohl nicht kommen, aber die Realitäten sind gefühlt erstaunlich, besuchen Sie Freunde und Familie, Bekannte und Verwandte. Meine Kinder und unsere Kinder, kein Zustand fühlt sich wahr an, die Stunde der Wahrheit zum eigenen Ich rückt näher, keiner rechnet mit dem Schlimmsten, was ist das Letzte, was wir sehen werden. Großes Angstgefühl, Zittern und Schwäche, oder Kraft und Disziplin bis zum Ende, geht es ins Finale? In der Realityshow rausgeworfen zu werden ist wie ein kleiner Tod, es bleibt spannend bis zum Ende. Ist das Leben nur ein Traum ? Fehler gibt es immer wieder, was wird sein, hilft Religion oder Spiritualität, haben Sie den Platz an der Sonne verdient? Es ist viel passiert, immer wieder kam es zu Turbulenzen, nicht immer flossen die Energien und die Zeitströmesynchronisiert. Die Freundschaften, die Liebe, die Enttäuschungen, schwere Entscheidungen, die dem Gezeigten wieder Hoffnung machen. In Freundschaft und Frieden, nicht mit Haß und Missgunst sollte der Weg gegangen werden, bleiben Sie sich treu. Wenn Sie drei wichtige Entscheidungen treffen müssten, was würden Sie entscheiden? Wo werden Sie einwerfen? Hängt Gut oder Böse nicht von der Perspektive des Betrachters ab, beten Sie? Und zu wem? Und aus welchen Gründen? Was wird kommen, nehmen Sie alles einfach an, ohne zu werten, ohne zu fordern, klar mit Emotionen, aber ohne Anhaftungen , ohne Hass, Gier oder Verblendung! Jedenfalls gäbe es Hoffnung am Anfang der Reise, Realität am Ende. Was wissen wir schon, lästige Fragen vermeiden wir so gerne, wer hat wen auf dem Gewissen? Laufen Sie los! Bereuen des Unrechtes bringt Vergebung - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 09.09.2022
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    315-Erinnerungen an das Leben-Buddhismus im Alltag

    Wenn wir aufwachen sind sie sofort wieder da, die liebgewordenen Probleme, denn diese Probleme sind zu Erinnerungen geworden. Erinnerungen sind gekoppelt an Menschen, an Orte oder an Begebenheiten, die wir "aufgezeichnet" haben, die der Vergangenheit entspringen, nicht dem JETZT und HIER. Wer nun gleich beim Wachwerden an seine Probleme denkt, der lebt in der Vergangenheit, nicht in der Gegenwart. Aus diesen Erinnerungen folgen dann Emotionen, die sich auf die Gegenwart ausdehnen, denn die Unzufriedenheit, die Sorgen und Nöte, die Trauer, all das ist sofort wieder präsent, gleich beim Aufstehen sind die Schmerzen des Lebens (Weltschmerz) wieder da. Der jetzige Zustand ist somit nicht aus dem JETZT geschaffen, sondern basiert ausschließlich auf dem was war. Sie leben somit in der Vergangenheit, die Ihnen mehr und mehr "bekannt" vorkommt, die zu Ihrer Gegenwart wird, und damit selbstverständlich die Zukunft (mit)-bestimmt. So hat Ihre Vergangenheit natürlich mit Ihrem zukünftigen Schicksal zu tun, denn Sie können nicht "neu" denken, nicht im HIER und im JETZT die Emotionen erleben, sondern Sie durchleben immer wieder die Vergangenheit. Daraus folgt, dass das Leben immer wieder ähnlich sein wird, weil immer wieder die selben Gedanken die selben Handlungen bestimmen. Ihr Verhalten ist von Ritualen bestimmt, wie wir aufstehen, was wir danach machen, Tee oder Kaffee, Anzug oder Jeans, wir haben unser Leben an die Erinnerungen gekoppelt. Duschen und Kaffee, der ständig gleiche Weg zur Arbeit, die immer gleichen Rituale reihen sich aneinander, dabei sind sogar die Gedanken meist gleich wie an jedem Tag, die selben Dinge fallen auf, die selben Gerüche sprechen uns an (oder stossen uns ab), die selben Begebenheiten rufen die selben Reaktionen hervor, Routine spielt sich ein, wird zu unserer inneren Software. Ist es noch unser Wille etwas zu tun, oder ist es die (von uns geschaffene) Software, die jetzt gerade handelt? Haben Sie die Verantwortung für Ihr Handeln ausgelagert? Haben Sie sich freiwillig in Gefangenschaft begeben? Nach Buddhasollen wir eben keine vorgefassten Urteile (Vorurteile) haben, sondern die Dinge immer wieder neu betrachte, jedenfalls soweit das geht. Wenn man sich vergegenwärtigt, dass ca. 90 % unserer Handlungen solcher (von uns selbst geschaffener) Software entspringt dann wird klar, warum jede Veränderung uns so schwer fällt. Die Verhaltensmuster sind angelernt, die Reaktionen entstammen diesen vorgefassten Urteilen, selbst die Emotionen sind nicht aus dem HIER und im JETZT. Wer sich verändern will, der "muss" sich zuerst darüber klar werden, dass er in sich ebenfalls "Computerprogramme" (Software oder Apps) trägt. Dann erst kann man der Sache auf den Grund gehen, Veränderung anstreben. Der Weg ist das Ziel! Denn seine Erinnerungen und Absichten sind überwunden - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 08.09.2022
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    06:23
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    314-Alles ist ganz anders-Buddhismus im Alltag

    Wie soll man die Welt betrachten, wie das Leben sehen? Alles, was wir uns zurechtlegen, ist am Ende doch nur eine Wunschvorstellung, keiner kann absehen wie die Dinge zusammenhängen. Wer meint, dass er das Gesamtbild jemals wirklich zusammensetzen könnte, der liegt ziemlich weit daneben. Alles ist eins und eins ist alles, so wie sich das Universum ausdehnt, so wird es sich auch wieder zusammenziehen. Die unerfindlichen Formen der Planeten und Galaxien zeigen uns Dimensionen auf, die außerhalb jeglicher Vorstellung die Quadratur der Unendlichkeit andeuten. Was für einen Glückskeks das Schicksal heute für uns hinwirft? Beruhigen wir uns, die Ablenkung des Lebens helfen über nichts hinweg, die Leerkörper um uns herum, die Sprache der Symbole, hochgradig psychotisch. Aber es gibt auch Geschenke, die unser Karma zuteilt. Die Sonne geht nicht für jeden über dem Ozean unter, gibt es Dinge, die Sie zu Ihrer Verteidigung vorbringen können? Alles ist ganz anders wie wir glauben, was wir glauben ist bestimmt von Aberglauben, unter den Blinden ist die Einäugige die Königin, unter den "Normalen" ist sie behindert. Was auch immer sein mag, auch wenn wir älter werden heißt das nicht, dass wir klüger sind, kugelsicher ist niemand. Wir sind in einem Horrorfilm, oder vielleicht doch nicht? Ist es denn ganz anders? Alles ist ganz anders wie wir fühlen, denn wir empfinden die Dinge nicht realistisch, Schuld steht in der Anklageschrift der Wahrscheinlichkeit, die Familiengeschichten hinterlassen einen bitteren Beigeschmack, die Existenz ist keinesfalls gesichert, nicht materiell, nicht tatsächlich, nicht einmal in der Illusion. Was soll das werden, fragen Sie sich? Sind Götter oder Hexen am Werk? Nach der buddhistischen Philosophie ergibt sich erst dann ein Gesamtbild, wenn das Ego zum Stillstand gekommen ist, dann können wir zur Erleuchtung vordringen. Alles ist ganz anders wie wir es sehen, denn auch das Sehen ist den Filtern unterworfen, sich vom Schubladendenken zu befreien erscheint schwer, heraufbeschworen von denen, die nach unserem Ich trachten. Wenn Sie angestrengt darüber nachdenken dann wissen Sie, wie die Dinge wirklich sind, all die Begebenheiten, die nicht geklappt haben ergeben plötzlich Sinn. Ich könnte mir vorstellen, dass die Vorfahren ihre Gene und ihre Persönlichkeit uns nicht umsonst hinterlassen haben, ihr Tod ihr Leben beendet hat, aber nicht die einmal entstandenen Beziehungen. Wenn es eine Wiedergeburt geben sollte, dann muss die Persönlichkeit ja in die nächste Inkarnation transportiert werden. Wenn dem so wäre, dann wäre ja nur der Weg von Bedeutung, nicht die Vergangenheit und auch nicht die Zukunft. Zwing das eigne Selbst zuerst in des Guten rechte Gleise; Dann belehre du den andern. So wahrt sich vor Leid der Weise - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 07.09.2022
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    313-Brauche ich einen Chan-Lehrer?-Buddhismus im Alltag

    In Asien ist das Konzept eines Lehrers weit verbreitet, man kommt so näher zusammen, die Weisheiten werden von Angesicht zu Angesicht verbreitet. Bei uns in Europa ist das anders, da gibt es die Lehrer-Schüler-Situation auf freiwilliger Basis (also ausser Schule und Beruf) so gut wie nicht. Buddha war einer der ganz großen Lehrer, seine Ausstrahlung hat die Jahrtausende überdauert, seine Worte sind jedoch in Vergessenheit geraten. Fast jeder Haushalt hat eine Buddhastatue, aber was die Aussagen des so friedlich meditierenden Prinzen waren, das ist mehr oder weniger unbekannt. Im Westen sind buddhistische Lehrer sehr selten, wenige fühlen sich für diese Arbeit berufen. Und die Trainer, die es gibt, die sind manchmal eher vom Geld angezogen, weniger von der Aufgabe. Unzählige Abwandlungen haben seit dem Ableben Buddhas die Lehre verändert, ihr einen Stempel aufgedrückt. Abhängig von lokalen Bräuchen, dominanten Lehrern, sowie Sprache und Entwicklung haben sich völlig unterschiedliche buddhistische Linien entwickelt. Chan-Buddhismus ist eine Untergruppe, der den Patriarchen Bodhidharma und Hui Neng nachkommt. Als Schüler des Shaolin Tempels China folge ich dieser Weltsicht, die durch die Jahrtausende aber auch ihre Prägung erhalten hat. Der Buddhismus in seiner Komplexität ist so umfangreich, dass es fast unmöglich scheint die verschiedenen Handlungsstränge zu beachten, die Philosophie ist tief und bedeutsam, der Anfänger steht vor einer Wand aus buddhistischen Lehrmeinungen, Auflagen, Gesetzen, Ansichten und Gebräuchen. Wie soll man sich durch dieses Chaos wühlen? Die Worte des Erleuchteten wurden erst mehrere Jahrhunderte nach seinem Ableben in Worten aufgeschrieben, die so heute nicht mehr gebräuchlich sind, die nur noch "eingefleischte" Buddhisten ansprechen können, der Laie schaltet geistig ab. Klar kann man sich auch selbst die Mühe machen und sich einzulesen, sich zu informieren, zu forschen. Aber für den normalen "Wohlfühl-Buddhisten" ist das eine enorme Aufgabe. Einen Lehrer zu finden erleichtert die Angelegenheit sehr, allerdings ist ein solcher "Mentor" auch nicht einfach zu finden. Dazu kommt, dass viele eben auch nur über Halbwissen verfügen, da die "richtige" Entscheidung zu treffen erscheint als schwierig. Wer alleine zurecht kommt, der ist meist auch schon etwas fortgeschrittener, der ist schon einen weiten Weg gekommen. Wer aber ganz am Anfang steht, der sollte sich bei einem Lehrer "anlehnen", um den Pfad zu finden. Egal wie die Angelegenheit für Sie passen könnte, gehen Sie nach Ihrem "Bauchgefühl", nicht nach der Ratio. Wenn Sie etwa meine Texte lesen (oder hören), was für Gefühle kommen dann in Ihnen hoch? Wenn es "gute" Emotionen sind, dann bleiben Sie (für eine Weile) mein Schüler, wenn es "schlechte" Emotionen sind, dann sollten Sie noch etwas weitersuchen. Der Weg ist das Ziel! Ein Erwachter ist der Lehrer himmlischer und menschlicher Wesen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 06.09.2022
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    06:02
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    312-Die Vergangenheit ändern-Buddhismus im Alltag

    Die Vergangenheit ändern, Sie sagen, dass das nicht funktioniert, ich sage, dass das sehr wohl möglich ist. Wie man die Vergangenheit ändert fragen Sie sich? Was vergangen ist unterliegt unserer Bewertung, war es eine “schöne” Zeit, oder war es “furchtbar“? Das ist ausschließlich von unserer Meinung, Betrachtung und Bewertung abhängig. Je nachdem wir die zurückliegende Zeit einordnen, wie wir uns heute entscheiden, so war auch die Vergangenheit. Alles können wir ändern, neu evaluieren, wir sind nicht an die Überzeugung von gestern und vorgestern gebunden, weshalb vorgefasste Urteile (Vorurteile) uns das Leben schwer machen, der Dummheit einen immensen Vorschub leisten. Andererseits ist es fast unmöglich sich ständig neu zu entscheiden, etwa im Supermarkt jedes Mal neue Speisen zu wählen, oder die Art “zu putzen” immer neu zu überlegen. Die Antwort liegt wie meistens in der Mitte, weshalb Buddhavom „mittleren Weg“ sprach. Vor Sie jetzt alle Ereignisse in Ihrem Leben völlig neu bewerten ist erst einmal wichtig zu wissen, wo die Reise für Sie hingehen soll. Der Körper weiß meist besser wie die Ratio um die wahren Zusammenhänge in Ihrer Inkarnation, lassen Sie die wichtigen Entscheidungen von Ihrem wahren Ich treffen, der Geist will, „denkt“ und braucht, der Körper „weiß“. Sie sagen, dass das Leben nicht gut zu Ihnen war? Ich sage Ihnen, dass das nicht wahr ist! Sie alleine bestimmen, ob Sie ein „gutes“ Leben hatten. Ich sage Ihnen, dass Sie ein wundervolles Leben hatten und haben, Sie sind nur zu gierig, erwarten zu viel, deswegen leiden Sie auch. Weil die Realität Ihren Erwartungen nicht entspricht (und nicht entsprach) sind Sie unzufrieden. Anstatt das was ist zu umarmen, was Sie haben zu genießen, anstatt dessen sind Sie am jammern. Zuerst ändern Sie Ihre Vergangenheit, die Art wie Sie das Zurückliegende betrachten, dann werden sich die Nebel für Sie lichten, das verspreche ich Ihnen. Automatisch ändert sich in der Folge die Gegenwart, und damit zwingend auch die Zukunft. Wir bestimmen mit unseren Gedanken die Welt, das ganze Universum liegt in unserem Einfluss. Das glauben Sie nicht? Bis gerade glaubten Sie ja auch nicht, dass wir die Vergangenheit ändern können. Sie haben so viel Macht, so viele Dinge können Sie tun, nur wissen Sie (noch) nichts davon. Das werden wir ändern, wer hier die Texte liest, der wird sich verändern. Wer der Philosophie Buddhas folgt der weiß, dass nichts so ist wie es auf den ersten Blick erscheint. Der Weg ist das Ziel! Ich hatte solche Form in einer Vergangenheit - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 05.09.2022
    11 MB
    08:01
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    311-Die Zeremonie im Shaolin Tempel London-Buddhismus im Alltag

    Shaolin Rainer: Hallo, wir sind hier im Shaolin-Tempel in London und führen gerade eine buddhistische Zeremonie mit einer buddhistischen Nonne durch, und ich möchte, dass sie sich vorstellt, damit Sie etwas über sie erfahren können. Renryu Dhammavihari: Hallo, mein Name ist Renryu, das ist mein Dharma-Name, ich bin eine buddhistische Nonne aus China, ich bin auch eine Doktorandin der Religionswissenschaften in Großbritannien. Im Moment komme ich jede Woche zum Shaolin Tempel (London), jeden Samstagnachmittag, wir haben hier eine Gruppenaktivität, wir meditieren einfach zusammen, und dann haben wir eine Gruppendiskussion über einige buddhistische Lehren und dann machen wir Gruppengesang für die spirituelle Gesundheit, ich mag es hier und ich genieße diese Erfahrung mit all diesen Shaolin Freunden. Shaolin Rainer: Kannst du bitte den Gegenstand des Chantens erklären, worum geht es beim Chanten? Renryu Dhammavihari: Eigentlich chanten wir über die Sutra über Guan Yin Possa, kennst du Guan Yin Possa? Shaolin Rainer: Ja, ich kenne ihn. Renryu Dhammavihari: Avalokiteśvara auch, der große Mitgefühls-Bodhisattva, er ist der sehr beliebte Bodhisattva in der chinesischen buddhistischen Kultur, und wir Chinesen beten normalerweise gerne zum Guan Yin Bodhisattva um Segen, also chanten wir einfach die Sutra und hoffen, dass der Guan Yin Bodhisattva uns segnen kann. Shaolin Rainer: Und wie lauten die Worte genau, kannst du einige ins Englische übersetzen? Renryu Dhammavihari: Die Worte, der chinesische Inhalt? Shaolin Rainer: Ja. Renryu Dhammavihari: Oh, es ist schwierig, es gibt so viel .... Es geht hauptsächlich um den Verdienst des Bodhisattva, des Guan Yin Bodhisattva, und dann beten wir, dass wir hoffen, dass der Guan Yin Bodhisattva uns segnet, um alle Schwierigkeiten zu überwinden und ein gutes Leben zu haben, und außerdem sagt uns die Sutra, wie wir Meditation üben sollen, die achtsame Meditation, wenn wir uns dessen bewusst sind, was wir sagen, einfach Achtsamkeit üben, du sollst dir deines Körpers, deiner Sprache und deiner Absicht bewusst sein, Sei dir deines Körpers, deiner Rede und deines Geistes bewusst, sei dir deines Körpers, deiner Rede und deines Geistes bewusst, jeden Moment, Moment für Moment, und dann wirst du nicht leiden, denn du leidest aufgrund deiner Erwartung an die äußere Welt, wenn du in jedem Moment präsent bist, genießt du jeden Moment deines Lebens, du hast keine zusätzlichen Erwartungen, keine Wünsche, keine Anhaftungen, dann hast du keine Leiden, keine Sorgen, dann wirst du glücklich sein. Das ist also die Achtsamkeitspraxis, sie wird auch in der Sutra erklärt, wenn wir also üben, werden wir das Leiden los, und das ist der Segen des Bodhisattva, Guan Yin Bodhisattva, also erzählt uns die Sutra nicht nur die Geschichte über Guan Yin Bodhisattva, den Buddha-Priester, den Verdienst des Bodhisattva, sondern sie sagt uns auch, wie wir Achtsamkeit üben können, ja, ich denke also, dass es sehr sehr nützlich ist, also habe ich sie angeleitet, diese Sutra heute zu chanten. Und ich hoffe, dass unsere Gruppenmitglieder Spaß daran haben und dies weiterhin tun. Ja, es wird sie, glaube ich, entspannter machen, glücklicher, ja. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 04.09.2022
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    310-Wer glaubt an die Wiedergeburt?-Buddhismus im Alltag

    Was genau ist eigentlich Wiedergeburt? Die buddhistische Philosophie steht für viele Menschen mit der Wiedergeburt als Einheit, das Wissen über die Philosophie des indischen Prinzen ist dünn, aber Schlagwörter wie "Wiedergeburt", "Karma" und "Nirvana" haben ihren Einzug in die Sprache gehalten. Buddhisten "wissen", dass es kein "ich" im eigentlichen Sinne gibt, aber die Illusion eines Ichs passt gut zur Wiedergeburt, denn wenn "ich" wieder geboren werden kann, dann muss das Ich ja auch einen Stellenwert haben, oder? Wenn der Kreislauf von Geburt, Alter, Krankheit und Tod immer weiter geht, dann müssen wir ja wieder geboren werden, sonst wäre eine Mitnahme des Karmas ja auch nicht möglich, und das Nirvana wäre dann ja nur im ersten Versuch zu erreichen, oder? Wer an das Karma glaubt, der glaubt zwingend auch an die Wiedergeburt, denn wie sollten wir sonst "wachsen", aufwachen, wo wir doch schon die Chancen in diesem Leben vertan haben, da hoffen wir eben auf die nächste Inkarnation. Da machen wir das alles wieder gut, da werden wir ein richtig "guter" Mensch sein. Anhänger des Chan-(Zen)-Buddhismus sind mit der absoluten Vergänglichkeit der jetzigen Existenz (dem Selbst mit seiner Persönlichkeit) trotzdem nicht völlig einverstanden, was an der Dualität der Ereignisse liegt, aber auch an der über viele Jahrhunderte hergebrachten Glaubenswelt unserer Vorfahren, die zu einem guten Teil auch in die Ausprägungen der Lehre Buddhas übernommen wurden. Wer sich hierzu Gedanken macht wird feststellen, dass schon bei manchen kleinen Kindern eine herzhafte und starke Persönlichkeit vorhanden ist. Es fragt sich, wo diese denn herkommen mag? Mein Vater sagte immer: "Glauben heißt nichts wissen, nichts wissen ist gleichbedeutend mit Dummheit." Wer also glaubt an die Wiedergeburt, wer kann sich konkret an Vorleben erinnern? Chan-(Zen)-Buddhismus handelt von der Erleuchtung in diesem Leben, nicht im nächsten oder übernächsten. Die Anhänger des Chan konzentrieren sich auf das Erreichen dieses Moments, auf den Weg dorthin, weniger auf das, was danach kommt, weshalb wenig zur "Reinkarnation" zu lesen oder hören ist. Allerdings sind Chan-Buddhisten gegenüber der Angelegenheit auch nicht abgeneigt, weshalb eine grundsätzliche Akzeptanz zum Thema jedenfalls vorhanden ist. Die Worte des Lehrers aller Lehrer wurden erst viele hundert Jahre nach seinem Ableben aufgezeichnet, wir wissen, wie sich eine Geschichte schon innerhalb nur einer Woche verändern kann, was passiert da erst über mehrere Jahrhunderte? In den Sutras steht von den erleuchteten Menschen, die sich an die Vorleben und zukünftigen Leben "erinnern" können, davon "wissen". Der Weg erscheint mir als das wichtigste Ziel! Wer hat verstanden, daß es mit dem Werden dann Geburt, und für alles, was einmal geworden ist, Alter, Krankheit und Tod gibt? - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 03.09.2022
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    06:04
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    309-Shaolin Tempel London Teil 3-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil meiner Serie über den " Shaolin Tempel London " gelesen? Zuerst zeigte mir Yan Zi dann neue Übungen, die speziell für meine Schwachstellen (Rücken) zusammengestellt waren. Nachdem ich fast sechzig Jahre alt bin ist mein Training mehr Reha denn Kung Fu. Am Nachmittag habe ich dann in aller Ruhe meinen englischen Podcast aufgenommen, (sozusagen die "London-Edition"), die vielen Schüler betrachtet, die zum Training kamen, mit den Leuten gesprochen, und natürlich auf das Abendessen gewartet. Im Tempel gibt es eine große Küche, mein Meister ist ein fantastischer Koch. Als es ruhig wurde im Tempel haben wir uns hingesetzt und schweigend gegessen, so wie wir das schon so häufig zusammen gemacht haben, der Shaolin-Meister und der Mann aus Stuttgart, eine Einheit, seit fast vierzig Jahren. Nach dem Abendessen fielen mir die Augen zu, eine Reise ist eben anstrengend, ich schlief sofort und tief. Am nächsten Morgen hallten schon die Anweisungen über den Hof, an dem mein Zimmer anschloss ist, die erste Klasse hatte Kung Fu im Innenhof. Ich hörte meinen Meister, ein beruhigendes Gefühl. Zuerst einen Kaffee, dann in die Dusche um fit zu werden für das Yoga. 40 Minuten gingen schnell vorbei, dann meine neuen Rückenübungen, ohne Fleiss kein Preis, so ist das Leben. Die Schüler kamen und gingen, am Hof war Leben, junge und ältere Schüler wechselten sich ab. Ich ging auf mein Zimmer, um den deutschen Podcast aufzunehmen, immerhin Folge 67, eine gewisse Beharrlichkeit ist mir nicht abzusprechen. Danach kam ich in die Tempelmensa, hier war schon reichlich Betrieb, die Menschen sammelten sich für die Meditation, die heute von einer buddhistischen Nonne aus China geführte wurde, Fa Shi Renryu Dhammavihari. Nach der Zeremonie habe ich die Nonne "interviewt", unser Gespräch aufgezeichnet, welches ich bald einmal schneiden und als Podcast veröffentlichen werde. Den Inhalt der Meditation werde ich in einem separaten Beitrag darlegen. Jedenfalls hatte ich schon länger nicht mehrere Stunden im Schneidersitz zugebracht, die Versenkung wollte sich nur schwer einstellen Nach der Sitzung ging in der Tempelküche das große Kochen los, jeder schien etwas mitgebracht zu haben, eine hektische Betriebsamkeit brach los, in kurzer Zeit war das Haus von allen möglichen Wohlgerüchen "durchflutet", ich freute mich sehr auf das Essen. Die Tische wurden zusammengestellt bis es eine lange Tafel war, vielleicht kennen Sie das Bild aus der Werbung, wenn die glückliche Familie an einem langen Tisch sitzt. Das heilige Leben in Wertschätzung halten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 02.09.2022
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    308-Shaolin Tempel London Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Ich bin wieder hier, mein Meister trainiert jetzt noch Schüler, seine Frau (Frau Fu) hat mich an der U-Bahn Station Caledonian Road abgeholt, mich zum Tempel gefahren, der unweit der Station Tufnell Park liegt. Unterwegs stieg noch ihr Sohn Tian Tian zu, der eines meiner Patenkinder ist, mit dem ich auch mehrere Jahre zusammen gewohnt habe. Als mein Meister Shi Yan Zi seine Frau kennenlernte hat er seinerzeit den Status "Mönch" aufgegeben, aber ein "Meister" bleibt er natürlich weiterhin. Sein Kung Fu ist nach wie vor ein Traum, seine Weisheit umfassend. Als Shi Yan Zi dann fertig war konnten wir uns in die Arme nehmen, lange Zeit ist vergangen seit dem letzten Zusammentreffen, die weltweite Hysterie hatte auch auf die buddhistische Gemeinschaft ihre Auswirkungen, der Londoner Tempel war über sechs Monate geschlossen, heute läuft der Betrieb wieder fast normal. Wir setzten uns an einen Tisch im Eingangsbereich des Tempels und fingen an uns zu unterhalten, so, wie wenn wir nicht mehr als eine Woche getrennt gewesen wären, wir knüpften mehr oder weniger nahtlos dort an, wo wir geendet hatten. Die Frau meines Meisters kochte eine Kleinigkeit, wir redeten lang und als wir merkten, dass es schon nach ein Uhr war, gingen wir etwas melancholisch, aber zügig, zu Bett. Ich schlief nicht wirklich gut, mein Zimmer ist zwar groß und hell, aber im Bett gibt es keine Matratze, sondern eine Art von Brett (Futon), welches zwar sehr gesund für den Rücken sein soll, aber eben nicht dem entspricht, was ich sonst so "gewöhnt" bin. Ich habe meinen eigenen Kaffee mitgebracht (löslich), ein Wasserkocher ist in einem chinesischen Haushalt immer auf einem Zimmer; zuerst einmal Kaffee, dann in die Dusche. Mein übliches Yogaprogramm zog ich auch durch, ohne meine Matte fahre ich nicht weg, die täglichen Dehnübungen sind mir unglaublich wichtig geworden. Mein Meister trainierte schon wieder, ich wartete bis er fertig war, wir begrüßten uns freudig. Zwar gibt es im Shaolin Tempel London etwa zehn Lehrer, aber an Shi Yan Zi bleibt der Hauptteil irgendwie doch hängen. Er sagte, dass wir zu einem bekannten Möbelhaus fahren würden, er wolle eine Matratze für mein Bett kaufen. Ich hatte nichts gesagt, ich würde mich unter keinen Umständen beschweren, es war seine Idee, aber ich war nicht traurig darüber. Gesagt, getan, wir fuhren durch London, nahmen erst einen Kaffee in der Kantine des schwedischen Unternehmens, gingen dann durch den obligatorischen Rundgang, fanden eine passende Unterlagen für mein Bett, und fuhren zurück in den Tempel. Die nächste Nacht wird sicherlich geruhsamer. Und wie immer gilt: Der Weg ist das Ziel! Es ist zu Ende gebracht, das Leben ist gelebt, alles wurde getan, was getan werden mußte, mehr gibt es nicht zu tun - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 01.09.2022
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    307-Shaolin Tempel London-Buddhismus im Alltag

    Heute reise ich nach London, besuche meinen Meister Shi Yan Zi , der dem Tempel vorsteht. Lange habe ich in nicht gesehen, das Reisen war lange Zeit sehr schwierig, jetzt ist es wieder leichter. Diesen Text schreibe ich am Flughafen Stuttgart, ich bin zu früh hier, die Vorfreude hat mich die Zeit vergessen lassen. Der Shaolin Tempel in London ist seit beinahe 30 Jahren eine feste Institution in der Metropole, liegt unweit der Metrostation "Tufnell Park". Wieder unternehme ich eine Reise, die auf meinen Handlungen von vor fast 40 Jahren aufbaut. Wäre ich seinerzeit nicht in den Shaolin Tempel China gereist, sondern wie "normale" Menschen in den Urlaub, dann würde ich jetzt höchstwahrscheinlich nicht nach London fliegen. Unser Karma baut sich über das gesamte Leben auf, alles ist vorbestimmt, tief in unserem Ich wissen wir um die Zusammenhänge ganz genau Bescheid. Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich mich freue, die alten Weggefährten wieder zu treffen, die Lehrer in der Kung Fu Schule, die Mitarbeiter, die Familie meines Meisters. Angeschlossen an die Schule ist ein großer Buddha-Raum, in dem Zeremonien stattfinden, der für die Feste und Feiern genutzt wird. Mein Meister Shi Yan Zi ist ein Sanda -Lehrer, d.h. es wird der Augenmerk auf den Kampf gerichtet, weniger auf Formen. Hier geht es immer gut zur Sache, viele Boxsäcke und ein Boxring vervollständigen die Trainingsstätte. Hier gibt es viele Schüler aus wirklich allen Ländern der Welt, London ist sehr weltoffen, das Sprachengewirr ist beachtlich, der Zusammenhalt der Schüler aber auch. Kaum einer kann sich dem Einfluss der fernöstlichen Kultur im Tempel entziehen, es duftet dort nach Tee und Training, überall sind Menschen, es wird fleissig trainiert. Ich sitze am Stuttgarter Flughafen, aber ich kann den Tempel schon "riechen". Bei Veranstaltungen räumen die Schüler meines Meisters regelmäßig die Platzierungen ab, das Training zeigt Wirkung, der Respekt wächst. Nun, mein Meister ist auch etwas "in die Jahre" gekommen, er ist über 50, ich fast 60 Jahre alt, das Alter geht an niemandem spurlos vorbei, auch nicht an einem (ehemaligen) Shaolin Mönch. Trotzdem trainiere ich jeden Tag etwa eine Stunde, ich weiß, dass mein Meister ebenfalls kaum einen Tag ausläßt. Auch wenn meine Übungen in letzter Zeit sehr moderat wurden, die Disziplin ist nach wie vor die bestimmende Tugend in meinem Leben. Ich freue mich sehr meine Freunde später in die Arme zu nehmen, die Reise vor fast 40 Jahren hat Auswirkungen bis zum heutigen Tag. Der Weg ist und bleibt das Ziel! Jetzt ist Boarding! Wer der heiligen Fährte treu bleibt, wird ans andre Ufer kommen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 31.08.2022
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    06:20
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    306-Gefangenschaft-Buddhismus im Alltag

    Der Geist folgt dem Körper in die Gefangenschaft, die ungleichen Mitstreiter sind meistens im Einklang. Waren Sie schon einmal "gefangen"? Sicherlich, vielleicht nur Sekunden oder Minuten, aber gefangen waren Sie schon einmal. Aber auch der umgekehrt Fall kommt vor, der Körper folgt dem Geist in die Gefangenschaft, es braucht eben beide Seiten der Persönlichkeit. Es gibt viele Menschen die resignieren, die sich freiwillig in eine Art von Gefängnis begeben. Dann, wenn das Leben schwer wird, die Stimmung gedrückt bleibt, dann flüchten sich ängstliche Charaktere in die Aufgabe ihrer Selbstbestimmung, werden ab da fremdgesteuert. Gefangenschaft ist für Körper und Geist eine Belastung, aber die mentale Komponente der Eigeninhaftierung, die ist deutlich heftiger. Wer nun so verunsichert ist, dass er/sie die Hoheit über den eigenen Geist und Körper abgibt, um als Herdentier dann die Stimmen im Kopf zur Ruhe zu bringen, der ist auf einem schweren Weg; auf den ersten Blick vielleicht einfacher, in Wirklichkeit aber unglaublich anspruchsvoll, denn der "gesunde Menschenverstand" darf hier nicht mehr teilnehmen, sonst würde die freiwillige Gefangenschaft sofort beendet. Klar, "man" kann sich alles einfach machen, der Masse nachlaufen, ein Schaf werden und bleiben, aber ein solches Verhalten ist nicht im Sinne der buddhistischen Philosophie, die immer ein Nachsinnen über alle auftretenden Ereignisse anregt, nicht der sturen Demut einen Platz einräumt. Was ist Gefangenschaft für Sie? Können Sie sich vorstellen wie es sein muss, wenn Sie in einem kleinen Raum inhaftiert sind? Und wie es sein muss, wenn Sie sich in eine mentale Gefangenschaft begeben? Versuchen Sie, sich in diese "Fälle" hineinzuversetzen, wie wäre Ihr Leben, wenn Sie die Dinge anders abzufedern versuchen, wenn Sie nicht nachdenken, sondern sich mit vorgesetzten Entschlüssen abfinden würden? Es gibt sehr viele Arten der Gefangenschaft, die meisten Möglichkeiten sind selbst gewählt. Aber nach der Lehre des großen Lehrers muss das so alles nicht sein, denn am Anfang aller Überlegungen steht die Frage: Wer bin ich? Darauf folgt eine Antwort, die in ihrer Konsequenz jede Gefangenschaft zerstören wird, ja, zerstören muss. Egal was Sie in eine Abhängigkeit oder Anhaften gezogen hat, alles fällt ab, wenn die Antwort ehrlich ausgefallen ist. Wer sich selbst anlügen möchte, der verbleibt in der misslichen Situation. Ja, es gibt Zwänge im Leben, kein Mensch ist eine Insel, manche Dinge müssen wir machen, andere aber eben nicht. Welche Dinge machen Sie, weil Sie wollen? Welche, weil Sie müssen? Wo liegt die Grenze für Sie? Der Weg ist das Ziel! Schwer ergründlich, groß in Künsten schwelgt der Geist in den Gedanken. Glück ist er allein dem Weisen, der ihn achtsam hält in Schranken - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 30.08.2022
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    06:13
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    305-Bin ich Buddhist?-Buddhismus im Alltag

    Das Leben der Menschen ist schrecklich. Ab dem Moment, in dem das Leben beginnt, kann es auch schon wieder enden. Die Arten eines möglichen Todes sind unendlich, von "aus dem Bett fallen und das Genick brechen" bis zu "im hohen Alter friedlich einschlafen", ist alles dabei. Wir wissen, dass es jeden Augenblick "vorbei" sein kann, wir wissen um die Endlichkeit des Sein, trotzdem sind nur die Wenigsten bereit, sich wirklich einmal Gedanken über die Zusammenhänge zu machen. Im westlichen Kulturkreis ist ein solches Überlegen nicht üblich, lebten doch unsere Vorfahren nach religiösen Traditionen, die auf einem "Über- und Unterordnungsverhältnis" mit einem Gott basierten, also wenig Platz für Eigenständigkeit ließen. Wie alle Dinge, so sind auch Spiritualität und Glaube der Wandlung unterworfen, Götter kamen, einige blieben, viele vergingen. Von den einstigen Glaubensvorstellungen ist heute wenig übrig, Gotteshäuser sind kaum noch frequentiert, die Menschen haben sich in großer Zahl von den alten Lehren emanzipiert. Aber weil das Leben endlich ist, und sich alle Kulturen über Sinn und Unsinn des Lebens ihre Gedanken gemacht haben, so sucht auch der "moderne" Mensch nach Antworten auf seine Fragen. Im Laufe der Geschichte entwickelte sich häufig ein bizarres Verhältnis zum Tod, und damit auch zum Leben. Die Lehre Buddhas legt hier ein völlig anderes Konzept vor, dass sich auf den Menschen selbst richtet. Nicht die höhere "Macht" soll es richten, sondern der Einzelne selbst in Eigenverantwortung. Sicher haben Sie sich schon selbst einmal gefragt, ob Sie "gläubig" sind, ob es einen Gott gibt. An welcher Lehre könnte "etwas dran" sein? Klar, wir wurden auf die eine oder andere Art erzogen und geprägt, aber Glaube ist etwas sehr persönliches. Als ich aufgewachsen bin, durfte etwa ein Katholik keine Evangelische heiraten, das war ein Sakrileg. Heute ist das kaum mehr so, an diese Stelle sind jetzt übergeordnete Glaubensfragen getreten. Erfrischend anders sieht der Buddhismus die Sache mit der Spiritualität. Die Philosophie Buddhas hat die Erkenntnis zum Ziel, kein Gott muss angebetet werden. Nach dem großen Lehrer steht als Ziel des Menschen das "Erwachen" im Fokus, ein selbstverantwortlich zu erreichendes Ereignis. Selbstverantwortlich, das sind ja ganz ungewohnte Töne. Niemand, der mir sagt, was ich zu tun habe? Vielleicht haben Sie sich schon einmal über die Philosophie Buddhas Gedanken gemacht? Würde diese Lehre zu mir passen? Mir Frieden und Ruhe bringen? Eine Überlegung wäre die Sache schon wert! Der Ermordete ist nicht ohne Verantwortung an seiner Ermordung. Und der Beraubte nicht schuldlos an seiner Beraubung. Der Rechtschaffene ist nicht unschuldig an den Taten des Bösen - Khalil Gibran - Libanesischer Künstler und Dichter - 1883 bis 1931 Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 29.08.2022
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    304-Was wir wirklich verdienen-Buddhismus im Alltag

    Wenn ich Ihnen jetzt sage, dass Sie genau das vom Schicksal bekommen, was Sie verdienen, was denken Sie dann? Ziehen Sie den Kopf ein, oder geht ein Lächeln über Ihr Gesicht? Was glauben Sie, ist das Schicksal gerecht? Oder bekommen wir einfach im Lotterieprinzip die Dinge zugeteilt? Nach Buddha bilden wir durch unsere Handlungen, Gedanken und Energien das Karma ab, das sich ansammelt, und in diversen Wiedergeburten auf uns zurückfällt. Das heutige Schicksal kann also durch die Begebenheiten aus einem entfernten Vorleben bestimmt sein, muss nicht “kürzlich” erworben sein. Deshalb kann es auch keine erfolgreiche Aufarbeitung einer “Schuldfrage” geben, ohne die Ereignisse aus vorherigen Inkarnationen zu beleuchten. Was also haben wir uns verdient, wie können wir dieser Frage nachgehen? Eine buddhistische Antwort ist, sich ernsthaft Gedanken über die persönliche “ Erleuchtung ” zu machen, da genau diese Frage auch die Beleuchtung von unseren Vorleben umfasst. Was wissen Sie eigentlich über sich selbst? Was könnten Sie antworten, wenn Sie nach Ihrem wahren Ich gefragt werden? Selbsterkenntnis ist hier die Voraussetzung, um tiefer ins eigene Ich vorzudringen, schonungslos ehrlich gegenüber dem eigenen Selbst. Ist diese Reise für Sie ein Thema? Oder verdrängen Sie einfach alles, was in irgendeiner Form schmerzlich sein könnte. Welche Fragen sind wichtig für die Reise zum eigenen Ich. Hier meine Auswahl, die Sie zum Nachdenken bringen soll: 1. Haben Sie Ziele? Was motiviert Sie? Was ist wichtig, was machen Sie gerne? 2. Sind Sie ein mutiger Mensch? Oder blockieren Ihre eigenen Ängste Ihre Handlungen? 3. Wer ist Ihr Lieblingsmensch? Wer ist auf Platz zwei, und wer Nummer drei? 4. Wie würde eine Lebensbilanz ausfallen? Leben Sie so, wie Sie es sich vorstellen? Und mit wem leben Sie? Haben Sie den Beruf, der Ihnen zusagt? Führen Sie das Leben, das Sie sich wünschen? Und überhaupt, sind Sie glücklich? 5. Was fehlt zur Zufriedenheit? Was wäre Ihnen wichtig, welches Bedürfnis steht im Vordergrund? 6. Was fehlt, warum können Sie nicht zufrieden sein? Mangelt es an Disziplin, oder doch eher am Ziel (siehe oben unter 1.)? Oder glauben Sie, dass das Schicksal nicht fair zu Ihnen ist? 7. Was hindert Sie, jetzt und sofort einige Veränderungen anzugehen, um genau das zu erhalten, was Sie wirklich verdienen. Wovon träumen Sie, und warum verwirklichen Sie nicht wenigstens einen Teil Ihrer Gedanken? Wenn es Ihr Schicksal sein soll, dann wird es auch so kommen. Es fragt sich für einen jeden Menschen, was für ihn/sie dran ist, was er/sie verdient hat, in diesem, oder in einem der letzten Leben. Suche nur in dir selbst nach einem Zufluchtsort - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 28.08.2022
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    303-Worthülsen-Buddhismus im Alltag

    Überall liest man Standard-Floskeln, alles mögliche wäre ja soooooo wichtig, aber das sind Lippenbekenntnisse, die Wahrheit sieht meist ganz anders aus. Wer es glaubt, der ist verraten, Worthülsen schaden manchmal fast genauso wie Patronenhülsen. Die Menschen harren der Dinge, die eben selten kommen, nicht häufig wahr werden. Worte ohne Taten sind wie Donner ohne Regen, einsam und sinnfrei. Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben, die Situation ist schwer wie Blei, das Leben mühevoll und hart, weil das Wissen um die Umstände denen Schmerzen bereitet, die sich zu sehr verbiegen lassen, nicht mehr sie selbst sind, von Psychosen verfolgt am Boden eines Brunnens leben. Die komplizierten Begebenheiten machen mentale Schwierigkeiten, immer mehr Leute sind geistig gestört, leiden unter ihren Schatten, sind wenigstens beeinträchtigt. Wer bin ich? Diese Frage wird immer mehr weggedrückt, betäubt, verschoben. Hinter die Worthülsen zu blicken erfordert Stärke, denn hier bleibt in Wirklichkeit nur ein großes Nichts, ein Nichts von einem Nichts, das Atom in einem Sandkorn am Strand von Irgendwo. Wir nehmen uns zu wichtig, wollen die eigene Nichtbedeutung trotzdem immer wieder erhöhen. Die Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, der Mensch ist wenig menschlich. Wo bleibt Verstand und Wahrheit, Tugenden und Güte. Es ist eine einsame Welt geworden, die Lehre von Buddha gibt den Suchenden dann Halt. Selbst "die Menschlichkeit" ist nur eine Worthülse, wie die Tiere schlägt der Bruder dem Bruder den Schädel ein, wenn es sein muss auch ohne Grund. Egal wieviel Blut an etwas klebt, der Fortschritt der „eigenen“ Sache berechtigt den "Wohlmeinenden" für jede Schandtat. Wenn es für die „gute“ Sache ist, dann „passt das“ schon, ist gerecht. Wo immer die Ehrlichkeit der guten Sache weichen muss, da wird die Angelegenheit schwierig. Selten hat die Menschheit so wenig Glaube erlebt, der gesellschaftliche Zusammenhalt der spirituellen Bekenntnisse ist beendet, die Weltanschauungen sind plötzlich unwichtig geworden, die Zeiten haben sich geändert. Über Worthülsen nachzudenken, das ist ein sinnloses Unterfangen. Aber es gibt sehr viele Menschen, die sich an diesen Vorgaben entlanghangeln, ganz einfach weil das Nachdenken zu schmerzlich wäre, sie verwirren, an ihren Grundfesten rütteln und sie in den Abgrund ziehen würde. Wenn Ihnen Worthülsen begegnen, dann versuchen Sie hinter das Gesagte zu blicken, was ist die wirkliche Intention, warum wird genau das jetzt gesagt, wie könnten die Dinge zusammenhängen? Nach Buddha sollen wir alles hinterfragen, nichts als gegeben annehmen, uns zu jedem Vorfall unsere Meinung NEU bilden, was Vorurteile eben ausschließt, und Worthülsen eben auch. Der Weg ist das Ziel! Ein süßes Wort erfrischt oft mehr als Wasser und Schatten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 27.08.2022
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    302-Krankhafte Geisteshaltung-Buddhismus im Alltag

    Zwei Menschen stehen nebeneinander und blicken auf den Rosenbusch, der Eine sagt „schön“, der Andere hasst Rosen. Das Leben ist hart, Harmonie nicht der Standard. Aber was ist krank, was „noch“ normal, und gibt es „normal“ überhaupt? Rationale Argumente werden nirgends mehr akzeptiert, der selbstgewählte Irrsinn geht in die nächste Runde, werden bald wieder Andersdenkende am Marktplatz lebendig verbrannt? Der Wahnsinn hat viele Gehirne heimgesucht, die andauernden Bedrohungslagen haben depressive Egomanenhinterlassen, psychisch gestört, mit Burnout. Buddha sagte, dass genau dieses Ego die Probleme meist hervorruft. Schon das alte Rom ging an seiner Arroganz zugrunde, es scheint mit dem Ego zusammenzuhängen, über die Jahrhunderte, ein Auf und Ab der Kulturen, die menschliche Komponente eben. Krankhafte Geisteshaltungen sind entstanden, die Macken werden mehr und stärker, Buddha mahnte immer wieder, nicht dem Ego auf den Leim zu gehen. Das kleine Männchen auf der Schulter, das diesen Blödsinn verzapft, uns alle möglichen Dinge einreden will. Zweifel und Sorgen kommen aus dem Gedankenpalast, das Gemüt ist eben schwer, der Blick ist wankelmütig. Der Mensch ist ein seltsames Tier. Jetzt werden die verworrenen Gehirne wieder vermehrt mit Pillen ruhiggestellt, das Glück liegt in den Tabletten, die die Götter (in weiß) den Gläubigen zukommen lassen. Die Ursachen der krankhaften Geisteshaltungen werden natürlich nicht laut besprochen, die verklemmte Gesellschaft behindert sich selbst. Nach Buddha sind die Ursachen der geistigen Erkrankungen häufig im gestörten Ego zu suchen, die Menschen machen sich seit Jahrtausenden ihre Probleme selbst. Die Philosophie des großen Lehrers zielt darauf ab, solche Eskapaden der Geistestätigkeiten in den Griff zu bekommen, dem Irrsinn den Raum zu entziehen, Ruhe und Frieden in das Dasein zurückzubekommen. Die medialen Exzesse der letzten Jahre haben vielen Menschen sehr geschadet, die Gesellschaft erkrankt, kommt nur schwer von den globalen Problemen zu persönlichen Erlebnissen, das Kollektiv macht sich ständig Sorgen, nach dem Lehrer aller Lehrer sollen wir uns aber eben keinen "Kopf machen", sondern das Leben so akzeptieren, wie es ist. Um aus dem Kreislauf der geistigen Erkrankungen auszusteigen bedarf es einer klaren Entscheidung. Will ich meinen Geist gesund erhalten? Was muss ich dafür tun? Welche Veränderungen sind nötig? Denn hinter der Fassade ist nicht alles eitle Wonne und Sonnenschein, das Leben ist, wie es eben ist, wir müssen die Gegebenheiten akzeptieren. Kein Mensch ist eine Insel, natürlich sind wir Menschen auf Einflüsse auch angewiesen, aber "wir müssen" so damit umgehen, dass unsere geistige Gesundheit nicht leidet. Denn auch geistig gesehen ist der Weg das Ziel! Ich bin geläutert in meinem geistigen Verhalten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 26.08.2022
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    06:24
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    301-Morgen ist ein anderer Tag-Buddhismus im Alltag

    Selten überlegen wir uns die Konsequenzen unseres Handelns, meist leben wir in den Tag hinein, machen uns zwar "Gedanken" über die Dinge, Menschen und Begebenheiten, leben dabei aber eben nicht im JETZT und HIER, sondern in der Vergangenheit, in der Zukunft, in unseren Illusionen. In Asien essen die Menschen auch Insekten, eines Tages dann essen die Insekten die Menschen (wenn sie tot sind), alles ist in Bewegung, nichts ist konstant, das zentrale Element in der Evolution ist Vergänglichkeit, keiner wird bleiben, alle werden wieder gehen, das Karma ist die feste Größe, aber wir können an uns wachsen, besseres Karma aufbauen. So wie die Karten im Kartenspiel bekommen wir unser Schicksal zugeteilt, welche Karten wir aber wann ausspielen, das bleibt uns überlassen, so können wir im Spiel des Lebens eben "mitspielen". Große Tiere fressen die kleineren Exemplare, aber wenn das Leben zu Ende geht, dann frisst das kleine Tier den großen Kadaver, das Leben geht in eine neue Runde. Aus einem Baum kann "man" Millionen von Streichhölzern machen, mit nur einem Streichholz dann den ganzen Wald anzünden, klein ist nicht immer klein, groß nicht immer groß, alles hat seine Zeit. Was heute klein erscheint, das ist morgen auf einen Schlag dann riesig, einige Tage später dann wieder klein, das Leben ist ein Kommen und Gehen. Deshalb lehrte Buddha seine Anhänger eben nicht zu werten, denn eine Wertung ist immer aus den jeweiligen Filtern entstanden, die wir uns vor unsere Augen halten, weil wir uns der komplexen Zusammenhänge sonst nicht gewachsen glauben, was im Endeffekt ebenfalls nur eine Wertung ist, also dem Wandel unterworfen sein muss. Heute sind wir kräftig und mächtig, reich und gesund, morgen hat sich das Blatt völlig gewendet, eine "Kleinigkeit" hat uns aus der Bahn geworfen, nichts ist mehr so, wie es war. Hier hilft Demut, und die Philosophie des Lehrers aller Lehrer, einen anderen Rat kann ich nicht geben. Machen Sie sich diese Zusammenhänge jeden Morgen bewußt vor Sie aus dem Haus gehen. Ich habe zu diesem Zweck ein Post-It an die Innenseite der Tür gehängt, das mich daran erinnern soll meinen Stolz und meinen Hochmut in den eigenen vier Wänden zu lassen, diese "schlechten" menschlichen Eigenschaften nicht mit mir mitzuschleppen. Eben ganz so, wie Buddha es lehrte. Morgen ist ein anderer Tag, es ist eben keinesfalls sicher, ob wir erwachen werden, ob unsere Lieben mit uns sein werden, ob alles so ist wie "immer", oder aber völlig anders, das weiß nicht einmal der Wind. Nehmen Sie nichts für gegeben, begeben Sie sich nicht in falsche Sicherheit, nichts ist garantiert. Wenn Sie etwa beim Zahnarzt sitzen und hoffen, dass die Zeit schnell vergeht, nun, eines Tages ist alle Ihre Zeit vergangen, verhalten Sie sich entsprechend. Die Lehre Buddhas kann dabei eine Stütze sein, die zur Erleuchtung führt. Der Weg muss das Ziel sein! Am Morgen verweilt er in dem Zustand, in dem er am Morgen verweilen möchte - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 25.08.2022
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    06:29
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    300-Lass los Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil der Geschichte gelesen? Der König streckte die Hände vor, in der Faust seinen wundervollen Diamanten, eines Königreichs wert, er öffnete die Hand, bot den Stein dem freundlich blickenden Lehrer. Buddha sprach: "Lass los!" Den Diamanten loslassen, wieso? Das neuerliche "lass los" rüttelte ihn aus den Gedanken, warum nur? Er blickte ins Gesicht des Gegenüber, der meinte es augenscheinlich ernst. Er ließ los, der Schatz fiel zu Boden, das Geräusch schmerzte den König. Buddha sagte nochmals: "Lass los!" Jetzt war er verwundert, er hatte nichts mehr in den Händen, was sollte er loslassen? Er blickte unentschlossen, da hörte er zum dritten Mal : "Lass los!" "Was soll ich loslassen, Meister?" "Dein Ego. Das Gehabe des König-seins, die Art zu handeln, zu sprechen, zu spielen, eine Rolle einzunehmen." Da begriff der König, alle Fragen fanden gleichzeitig Beantwortung, der Schleier lichtete sich, Buddha heilte den Herrscher von seinem Ego. Sie wollen loslassen? Dann machen Sie es auch, "loslassen", das kann man mit einem Entschluss, vergleichbar mit dem Rauchen, "man" fängt an, "man" hört auf, weil "man" es will, sich so entschlossen hat. Einmal angenommen, Sie könnten ab jetzt Ihren Stolz, Ihre Selbstsucht, negative Eigenschaften in den "Griff bekommen"? Das wäre eben durch einen Entschluss jederzeit möglich. Wir leben, ohne zu verstehen, da uns unsere Instinkte abhanden gekommen sind, die aber noch immer tief in uns verwurzelte Eigenschaften sind. Derjenige unter uns, der die aufkommende, neue Epochen voraus sieht, der ernüchtert, aber ohne zu erschüttern. Egal wie es kommen mag, tief in uns sind kollektive Ereignisse gespeichert, die wenigstens angezapft werden können, die Schwarmintelligenz , die macht die Menschheit besonders. Wir werden einen Weg finden, die Evolution war immer ein Kampf, der kleine gegen den großen Baum, der junge Fisch gegen den alten, Not gegen Elend! Tief in uns ist etwas, was uns überall die Statuen von Buddha aufstellen läßt, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was dieser Lehrer eigentlich sagte und meinte, warum seine Grundidee (Erleuchtung) trotzdem so verbreitet ist. Oder jedenfalls, was die Gegenwart für seine Philosophie hält. Wenige trauen sich an die alten Texte, die in Sprache und Schrift völlig aus der Zeit gefallen scheinen. Was auch immer, befreien Sie sich von Rollen und Zwängen, leben Sie sich, versuchen Sie zu Ihrem Karmaaufzuschliessen! Nur der Weg kann das Ziel sein! Ich werde einatmen und dabei mein Loslassen betrachten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 24.08.2022
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    06:23
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    299-Lass los-Buddhismus im Alltag

    Es gibt eine sehr schöne Geschichte über Buddha, die viel Tiefe hat, enorme Weisheit zeigt, die sogar als richtungsweisend bezeichnet werden kann. Ein mächtiger König hörte von seiner Frau immer häufiger, dass sie einem Mönch folgen würde, einem einfachen Wanderprediger, von denen es zu dieser Zeit endlos viele gab. Dieser wäre anders wie die anderen geistlichen Männer, so sagte ihm die Frau, die Götter wären mit dem Mann im Bunde. Alle Kraft ströme von ihm aus, obwohl er völlig in sich ruhen würde, der König wurde neugierig, ließ sich von seiner Frau mehr von der neuen Philosophie berichten. Sie erzählte, dass der Lehrer einst ein Prinz war, sich in die Askese begeben habe, die Reichtümer dieser Welt aufgegeben hatte um als Prediger durch die Lande zu ziehen, wo er von der Erleuchtung sprach, die ein jeder Mensch erreichen könnte. In der Glaubenswelt der damaligen Zeit waren die Aussagen Buddhas neu und interessant, der König beschloss den heiligen Mann aufzusuchen. Vor er aufbrach begab er sich in seine Schatzkammer, wo er seinen wertvollsten Besitz, einen rosaroten Diamanten, verwahrte. Diesen nahm er mit, um ihn dem Buddha zum Geschenk zu machen. Er reiste durch die Landschaft der damaligen Zeit, er hatte als König einen Tross, Soldaten und Edelleute begleiteten ihn, es fehlte ihm an nichts auf den beschwerlichen Wegen. Nach vielen Tagen erreichte die königliche Truppe das Lager des großen Lehrers, wo er sich zusammen mit unzähligen Mönchen im Schatten eines Haines niedergelassen hatte. Gleich wollte der König den Buddha treffen, auf dem Weg hierher hatte er ganz unglaubliche Geschichten über den ehemaligen Prinzen gehört, Mitgefühl und ein tiefer Friede erfüllte ihn seit er aufgebrochen war. Er bahnte sich mit seinen Vertrauten einen Weg zum Lager des Predigers, der etwas erhöht ruhte. Er war schon betagt, die vielen Reisen hatten ihn seine Kräfte gekostet, er wirkte ruhig und konzentriert, eine besondere Stimmung lag über der Begegnung. Der König näherte sich dem weisen Mann, der ihn schnell ansah. Der Augenblick war so besonders, dass der König auf die Knie fiel, er faltete die Hände, reckte sie zum Lager, er war plötzlich von einer inneren Ruhe angetan, die er sich gar nicht erklären konnte. Der Buddha schwieg noch immer, die Mönche und Gefolgsleute um die Beiden herum warteten geduldig, die zwei Männer musterten sich, der König bemerkte die Güte im Gesicht des Lehrers, das ganze Publikum im schattigen Hain erstaunte ob der Energie zwischen den beiden Männern. In den nächsten Tagen geht die Geschichte weiter. Der Weg ist das Ziel! Das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 23.08.2022
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    298-Freiheit der Entscheidung-Buddhismus im Alltag

    An jeder Strassenkreuzung können wir uns entscheiden, vor, zurück, rechts oder links; an der nächsten Kreuzung wieder, dann wieder, immer wieder. Mit Entscheidungen ist es oftmals so eine Sache, sie fallen uns nicht leicht. Und ein nicht unerheblicher Teil der Menschen schafft es überhaupt nicht sich zu entscheiden. Ja, wir sind frei in den Entscheidungen, wenigstens in der Theorie ist das so. Aber in Wirklichkeit ist es meist völlig anders, der tägliche Showdown ist allen möglichen Zwängen unterworfen, wir müssen Rücksicht nehmen, auf die Umgebung, die Konventionen, das Gesellschaftssystem, auf Gefühle und Meinungen, Notwendigkeiten und bestehende Verhältnisse. Sie sind in einer unglücklichen Partnerschaft? Warum bleiben Sie darin? Der Job macht keinen Spass? Wann suchen Sie sich einen neuen? Die Freunde nerven? Werden Sie es ansprechen, oder neue suchen? Sie sind zu dick? Essen Sie jetzt gesünder? Die Wohnung ist zu teuer? Können Sie sich aufraffen eine andere zu bekommen? Selbst wenn wir uns nicht entscheiden ist damit immer auch eine Entscheidung verbunden, etwa wenn Sie sich keinen neuen Job suchen, dann haben Sie sich eben für die alte Arbeitsstelle entschieden. Oder wenn Sie sich mit der Partnerschaft arrangieren, dann haben Sie sich gegen die Suche nach einem neuen Partner entschieden. Sie lassen sich von den Freunden weiterhin ausnutzen? Dann ist auch das eine Entscheidung, Untätigkeit ist auch eine Entscheidung. Durch das stille Auswahlverfahren eliminieren wir die Dinge und Lebewesen, die wir nicht ERWÄHLEN, wir entscheiden uns bewußt dagegen, indem wir eben untätig bleiben. Buddha hat für den Geist und die Geisteszustände viel Zeit, Forschung und erhebliches Nachdenken aufgewendet. Auf dem Weg zur Erleuchtung sollen wir "in uns gehen", bei den Ereignissen auf den Grund blicken, niemals die Dinge einfach nur NEHMEN, sondern alles und jeden hinterfragen, dabei keine vorgefertigten Urteile (Vorurteile) verwenden, sondern immer neu entscheiden, wenigstens soweit das geht. Und wirklich alles ist eine Entscheidung, wir sind frei in der Wahl, alles können wir neu entscheiden, anders bewerten. Jeden Tag können wir unsere Meinung ändern, die Dinge und Lebewesen anders gewichten, selbst das Vergangenekönnen wir heute anders sehen, als wir es gestern getan haben, denn wir blicken heute mit anderem Gemüt auf die vergangenen Ereignisse. War das oder jenes Ereignis damals wirklich so schlimm, wie ich es glaubte? Hat es mich nicht zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin? Mich genau an diesen Ort geführt, an dem ich mich gerade befinde? War es nicht mein Karma? Der Weg ist das Ziel! Ich erkannte in mir die Freiheit von Trägheit - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 22.08.2022
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    297-Wann gibst Du das Leiden auf?-Buddhismus im Alltag

    Buddha sagte immer wieder, dass das Leben leidvoll sei. Und was leiden wir, immer und immer wieder, an Zurückweisung, an Misserfolg, an zu wenig diesem und zu viel an jenem, Schmerz folgt auf Schmerz, Kummer und Sorgen beeinflussen unsere Stimmungen, immer wieder haben wir leidvolle Erfahrungen. Vielleicht kann folgende Geschichte Ihnen die Worte des historischen Buddhas gut veranschaulichen. Ein buddhistischer Mönch war auf der Suche nach "Erleuchtung", er lebte wie ein Asket, fastete unaufhörlich, aß fast nichts, kasteite sich, gönnte sich wenig, betete unaufhörlich. Er litt fürchterlich, weil er wenig zu essen hatte, keine Freude am Leben fand; sein Leben war untadelig, er folgte den Lehren Buddhas, seinem Vorbild. Jedoch das Erwachen wollte nicht zu ihm kommen, die ersehnte "Erleuchtung" wurde ihm nicht zuteil, was ihm sehr zu schaffen machte. In seinem Tempel befragte er die anderen Mönche, bat jeden, den er traf, um Rat, aber keiner konnte ihm helfen, konnte ihm sagen, was zu tun wäre. Er verließ sein Kloster und reiste umher, ständig bestrebt einen Hinweis zu erhalten wie er seinem Ziel näher kommen könnte. So lief er viele Wege zu Fuß, mit seinen alten Mönchsschuhen, von Dorf zu Dorf, von Tempel zu Tempel, er wurde ganz besessen von der für ihn alles entscheidenden Frage nach dem "Erwachen". Die Menschen, die er traf, empfanden Mitleid mit dem Mönch. Als er einer älteren Bäuerin sein Leid klagte, sagte sie ihm, dass in den Bergen ein Chan-Meister lebe, der Pfad dorthin aber beschwerlich sei, er wohl lange gehen müsse, der Meister auch kein Mönch wäre, dessen Meinung vielleicht für ihn nicht passend sei. In seiner Verzweiflung machte der Mönchsbruder sich trotzdem auf den Weg, er wollte wissen, was der einsame Lehrer ihm raten könne. Durch den Wald stieg er den Berg hinauf, immer schwieriger wurde der Weg zu laufen, dichter und dichter wurde der Wald, dunkler wurde das Licht, die Sonne war nicht mehr zu sehen, Bäume standen in seinem Weg. Aber jetzt war er schon losgegangen, er wollte den Mann befragen, unbeirrt kletterte er nach oben. Als er auf der Anhöhe ankam, sah er eine kleine Hütte auf einer Lichtung, Tiere waren zu sehen, ein kleiner Bach plätscherte ins Tal. Auf einer Holzbank saß ein alter Mann, der ihn betrachte, als er näher kam. Der Mönch nannte seinen Namen und brachte sein Anliegen vor. „Seit vielen Jahren bin ich Mönch, habe die Gebote meines Ordens immer eingehalten, habe keinen Besitz, esse nur das Nötigste, allen Genüssen und Vergnügungen habe ich entsagt, kenne keine Gier, keinen Hass und keine Verblendung; regelmäßig zitiere ich die heiligen Schriften, aber "Erleuchtung" kann ich nicht erfahren, darunter leide ich sehr“, so beklagte er sein Schicksal. „Was kann ich tun, um mein Ziel zu erreichen?“ Der weiße Mann sah ihn müde an und antwortete: „Gib das Leiden auf“, dann beachtete er den Mönch nicht mehr, ging wieder seiner Arbeit nach. Das Unglück kann stolz machen, das Leiden macht demütig - Carmen Sylva - Königin von Rumänien und Schriftstellerin - 1843 bis 1916 Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 21.08.2022
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    296-Die wichtigste Stunde ist im gegenwärtigen Augenblick-Buddhismus im Alltag

    Was könnten wir alles tun, jetzt, in diesem Augenblick, welche Dinge erledigen, welche Aufgaben zu Ende führen? „Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute“! - nach Christian Felix Weiße - Deutscher Schriftsteller 1726 - 1804 Und welcher Mensch ist der Bedeutendste? Immer der, mit dem wir uns gerade beschäftigen! Und warum ist das so? Warum zählt nur der Augenblick? Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft! - Heinrich von Kleist - deutscher Schriftsteller 1777 - 1811 Das Nachdenken über Vergangenes bringt uns nichts, es ist so geschehen, wie es sein hat sollen. Zukünftiges können wir uns nicht korrekt vorstellen, es wird ganz anders sein wie in unseren Vorstellungen, aber das Jetzt, der Moment gerade in dieser Minute, das ist kostbar, kommt nicht zurück, ist bald vergangen, im Nebel der Geschichte verloschen, unwiederbringlich weg. Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment! - Buddha- Nichts können wir an unserem Schicksal ändern, aber den Moment genießen, das können wir, egal wie dieser Atemzug auch sein mag, wie das Leben uns behandelt, schön oder nicht, daran erfreuen können wir uns trotzdem. So wie der große Lehrer es uns vorgemacht hat, sein Beispiel steht für den Genuss unseres Seins, für ein Bejahen unserer Person und unserer Lebensumstände, für ein Leben im Jetzt und im Heute. Ruheloses Streben nach Glück, Reichtum, Macht, immer wieder trügt uns unsere Wahrnehmung von der Existenz des Seins, vom Wechsel der Gezeiten im Ozean des Lebens. Wann werden wir erwachsen, wann sehen wir die Realitäten und handeln danach? Der Augenblick hat Kraft, ihm liegt ein Zauber zugrunde, weil er vergeht, nicht wieder kommt! Carpe diem! - Horaz - römischer Dichter 65 v. Chr - 8 v. Chr. Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 20.08.2022
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    295-Der Kreislauf des Lebens-Buddhismus im Alltag

    Die Vögel fressen die Würmer, nach unserem Tod fressen die Würmer uns, das Leben ist ein Kommen und Gehen, es ist ein Kreislauf. Nach Buddha ist der Kreislauf der Wiedergeburten nicht nur auf das Fressen und Gefressen werden beschränkt, sondern auf den Fortbestand des Ichs in seiner Keimzelle, das solange in Inkarnationen geworfen wird bis der Träger sein Karma abgearbeitet hat, nicht mehr wiedergeboren werden muss. Betrachtet man das Gewusel auf diesem Planeten, so ist eine Nahrungskette unübersehbar. Die Kleinen werden von den Größeren gefressen, die dann wieder von noch größeren Tieren verspeist werden, grausam und schmerzhaft ist die Natur, ein harter Kampf ums Überleben spielt sich vor unseren Augen ab. Die Amseln auf meinem Balkon brachten ihren Jungen so viele Würmer zum fressen, so etwas hatte ich noch nicht gesehen. Den Schnabel voller Krabbeltiere, die sich wie kleine Schlangen drehten und wendeten, nichts half, die Amseleltern stopften Unmassen an Gewürm in die kleinen Vögel, ohne Gnade und Nachsicht wurden die Kücken gefüttert. Wenn die Amseln dann eines Tages alt sein werden und vom Ast fallen, dann werden sich Scharen von Aasfressern über die Kadaver stürzen, der Kreislauf des Lebens geht weiter und weiter, es gibt kein Entkommen. So verhält es sich auch mit unserem spirituellen Sein, wir bekommen so viele Möglichkeiten zu wachsen, über uns hinauszuwachsen. Wenn wir so darüber nachdenken, was meinen Sie, gibt es vielleicht doch einen Grund, weshalb wir auf der Welt sind? Oder sind wir nur das Futter für zukünftige Generationen von Würmern? Buddha lebte uns einen Weg vor, der weit über die üblichen Denkmuster hinausgeht. Keine Unterordnung unter eine elitäre Schicht, die angebetet werden soll, nein, ein aktives Nachdenken, Handeln, Sprechen und Leben, einen Weg der Mitte, hin zur persönlichen Erleuchtung, das ist seine Philosophie. Wenn Sie so über den Kreislauf des Lebens nachdenken, dann ist das Schicksal der Menschen hart und schmerzlich. Nichts wird bleiben, alles wird vergehen, ja, der Himmel, der wartet nach den monotheistischen Lehren, aber erst nach dem Tod ist der Eintritt ins Paradies möglich. Im Buddhismus können wir jetzt sofort ins Nirvana einziehen, denn das besagte Nirvana ist ein Geisteszustand, der mit Ruhe und Frieden einhergeht. Der Lehrer aller Lehrer hat es uns vorgelebt, wir können seinem Pfad folgen. Was haben wir schon zu verlieren? Etwas Zeit und Mühe, das können wir leicht entbehren, die Aussichten der spirituellen Reife sind zu verlockend. Wollen Sie der Angelegenheit eine Chance geben? Der Weg ist und bleibt mein Ziel! Es ist ein und dasselbe Sein, das den Kreislauf der Wiedergeburten immer wieder durchläuft - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 19.08.2022
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    294-Das Essen im Tempel Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Bei meinen Aufenthalten im Shaolin Tempel wurde mir die vegetarische Lebensweise im Kloster immer angenehmer, auch wenn ich bei meinen Ausflügen an den freien Tagen gerne in den Restaurants in Dengfeng und Zhengzhou alle möglichen Speisen probierte. Meine Lieblingsspeise wurde Peking Ente, die ich bis heute gerne esse. Bei den Buddhisten gibt es die Gruppe der Vegetarier (und natürlich die Untergruppe der Veganer), die sicherlich einen großen Teil der Anhängerschaft ausmacht. Die Kontroverse "Fleisch" (und natürlich auch Fisch) wird teils erbittert geführt. Bei meinen Aufenthalten in Südostasien (ich habe insgesamt fast 10 Jahre in diesem Teil der Welt gelebt) ist mir immer wieder aufgefallen, dass thailändische, kambodschanische und vietnamesische Mönche häufig Fleisch und Fisch konsumieren (und auch gerne etwas trinken), chinesische Mönche aber meist fleischlos leben, keine Zwiebel und keinen Knoblauch konsumieren (die sollen nach ihrer Ansicht rauschartige Gefühle hervorrufen), anders wie ihre südostasiatischen Kollegen auch völlig abstinent leben. Die Art der Ernährung haben chinesische (buddhistische) Mönche früh von den indischen Vorbildern übernommen und bis heute wenig daran verändert. Den kämpfenden Shaolin-Mönchen ist der Genuss von tierischen "Produkten" traditionell erlaubt, da das Training des Kung Fu in dieser speziellen Ernährung sonst zu wenig Eiweiße enthält, was wiederum (im Kampf) ein deutlicher Nachteil wäre, der menschliche Körper ist von der Evolution her ein Allesfresser, was eben auch Fleisch und Fisch mit einschließt. Buddha selbst hat nachweislich (auch) Fleisch konsumiert, jedenfalls ist dies im sog. Pali-Kanon so geschildert. Auch in den Regeln der Bettelmönche ist Fleisch ausdrücklich gestattet, weitere Anweisungen (angeblich sogar von Buddhaselbst) in unterschiedlichen Schriften geben für Fleisch kaum Beschränkungen. Die Tötung eines Lebewesens ist jedenfalls nicht mit dem Weg zur Erleuchtung zu vereinbaren, das Akzeptieren eines "Anteils" jedoch schon. Wie gesagt war der chinesische Weg für Mönche schon ganz früh ohne Fleisch und Fisch, eine Besonderheit, die sich bis heute erhalten hat. Bereits zu Lebzeiten Buddhas war die Ernährung ein Thema, Übermaß und Völlerei waren Laster, die auch Mönche betraf. So ordnete der große Lehrer an, dass seine Anhänger nur bis zur Mittagszeit essen sollten, um so der Sucht nach Speisen und der Fettleibigkeit zu begegnen. Buddha selbst war in deiner Ernährung diszipliniert, aß wenig und fastete häufig. Im Shaolin Tempel in China werden vor der Mahlzeit häufig Gesänge angestimmt, die auf die Speisen einstimmen sollen. Die üblichen vegetarischen Speisen sind kaum gewürzt, meist gedünstet und nicht frittiert. Immer gibt es Reis, auch zu Nudeln, Gemüse jeder Art werden darüber gelegt. Nach der Tradition sollen Mönche im Tempel (soweit möglich) kein Fleisch zu sich nehmen, da es den "Samen" des Mitgefühls zerstören würde. Der Weg ist eben das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 18.08.2022
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    302-Krankhafte Geisteshaltung-Buddhismus im Alltag

    s

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  • 18.08.2022
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    293-WillensKraft-Buddhismus im Alltag

    Es ist so eine Sache mit dem Willen, er entwickelt manchmal unglaubliche Kräfte. Zwar sollten wir nach dem großen Lehrer nichts wollen, aber im täglichen Leben fallen wir häufiger in unsere angelernten Verhaltensweisen zurück. Es ist ein unglaublicher Unterschied, ob wir unsere täglichen Aufgaben und Erledigungen mit Freunden oder mit Widerwillen ausüben. Ein nur für uns wichtiger Umstand, vielleicht noch für unsere direkte Umgebung von geringer Bedeutung, der Rest der Welt aber hat kein Interesse an unserem Befinden. Wie will ich an die Dinge herangehen, an den Job, an meine Pflichten, an mein Leben? Will ich wollen, oder will ich nicht wollen? Wer "will", der wird ein schönes Leben führen, mühelos die Schritte des Tages gehen. Wer aber nicht "will", der wird sich unwohl fühlen, mühevoll durch die Zeit stapfen. Wir unterscheiden Dinge und Menschen danach, ob wir sie "wollen", oder nicht. Je nachdem wie unsere Entscheidung ausfällt, nur was wir auch wollen werden wir "gerne" tun, was wir nicht "wollen" werden wir versuchen zu meiden, zu verschleppen, auszusitzen. Nach Buddha sollen wir nichts wollen, weil eben das Wollen unsere Leiden erst erschafft. Wer nichts will, der will auch nicht nichts, der nimmt was kommt, der wird nicht enttäuscht wenn es nicht so kommt wie er "wollte". Wer aber auch noch gezwungen ist das zu tun, was er nicht "will", etwa weil es eben "sein muss", der ist in seinem mentalen Gefängnis angekommen, in das er sich selbst gesteckt hat. Angenommen, Sie würden die selbe Handlung nochmals vornehmen, aber dieses Mal "wollen", dann wäre alles gleich, nur Sie nicht, die Herangehensweise wäre eine völlig andere, sonst würde sich überhaupt nichts ändern. Was Ihnen vorher so schwer gefallen ist, das würde jetzt leichter "von der Hand" gehen, das ist der einzige Unterschied. Kein Mensch hat nur mit Menschen und Dingen zu tun, die er/sie mag, gut findet und gerne macht. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Entweder Sie stehen voll hinter Ihrem Karma, Sie bejahen Ihr Schicksal, oder das Leben wird sehr hart für Sie sein (und noch härter werden). Was im Leben auch immer kommen mag liegt nicht in unserer Macht, wohl aber, was und wie wir damit umgehen. In Ihrer Gegend ist es nicht so schön? Das kommt darauf an, wenn sie es schön finden, dann ist es der schönste Flecken auf der Erde . Wenn Sie Ihren Partner schön finden, dann ist er/sie es auch. Sie können eben wählen, wie Sie mit der Situation, mit den Menschen, mit Ihrem Gedankenpalast umgehen wollen. Wenn Sie also willig sind, dann werden Sie ein "schönes" Dasein führen, wenn nicht, dann eben nicht. Es ist Ihre Entscheidung, abhängig von Ihrer Willenskraft. Der Weg ist das Ziel! Denn Willen nenne ich das Wirken, denn ist der Wille da, so wirkt man, sei es in Werken, Worten oder Gedanken - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 17.08.2022
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    292-Das Essen im Tempel-Buddhismus im Alltag

    Das Essen im Shaolin Tempel ist traditionell sehr bescheiden, natürlich vegetarisch und sehr gesund. Die Hauptspeise (Sättigungsbeilage) ist Reis, der mit Tofu und Gemüsen, Früchten und Beeren abgerundet wird. Buddha und seine Anhänger waren Bettelmönche, das Essen stammte (hauptsächlich) aus den Almosengängen, die er mit seinen Anhängern meist am Morgen unternahm. Wer in Südostasien Urlaub macht kann noch heute die Mönche bei ihrem täglichen Ritual betrachten. Das Betteln der Nahrung soll die Mönche zufriedener machen, da diese sich mit dem Gegebenen begnügen müssen, keine Wünsche hinsichtlich ihrer Speisen aufkommen läßt. Die Spender der Nahrung erwerben durch das Geben "gutes" Karma, was im Übrigen schon lange vor Buddhas Lebzeiten in Indien so üblich war, eine Regel, die augenscheinlich übernommen wurde. Als Ausgleich war und ist die Gemeinschaft auf die Interaktion zwischen Mönchen und Laien förmlich angewiesen, von Hochzeiten bis Begräbnissen, alles spielt sich in Asien in den Tempeln ab. Das Thema " Disziplin " und auch "Askese" zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben Buddhas. Kein Mönch soll nach seiner Philosophie mehr besitzen (auch nicht an Nahrung) als er heute benötigt. Gut, diese Regel ist in einem warmen Land durchaus möglich, in Europa bedarf es der klugen Vorratshaltung für die harten Winter. In heutigen buddhistischen Tempeln wird streng auf die Ernährung geachtet, das Thema ist im Buddhismus wichtig, das Essen gilt als wichtigstes Mittel zur Erhaltung eines gesunden Körpers, Schlemmerei und Völlerei sind nach den Regeln des großen Lehrers eine mögliche Ursache für das Leiden der Menschen. Wenn man sich heute so auf der Strasse umschaut, dann bekommt gerade dieser Aspekt der Philosophie des indischen Prinzen immer mehr "Gewicht". Die Weltanschauung Buddhas läßt die Praktizierenden das Leben auf "das Nötigste" beschränken, auch und gerade beim Essen. Buddha hatte meist nur eine Mahlzeit am Tag zu sich genommen, was dem heutigen Intervallfasten entspricht. Damit sollte der Körper nicht mit unnützen Tätigkeiten von der Meditation und vom Erwachensprozess ( Erleuchtung ) abgelenkt werden. In den meisten buddhistischen Tempeln auf dieser Welt gibt es nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag, die üblicherweise um die Mittagszeit zu ihrem Ende kommen. Im Shaolin Tempel China brodelt den ganzen Tag ein riesiger Reistopf, aus dem die Mönche sich bedienen können, die Reste mit Gemüsen stehen ebenfalls am Herd. Im Unterschied zu anderen buddhistischen Tempeln bewegen sich Shaolin Mönche viel und auch angestrengt, sodass ihre Körper andere Anforderungen an die Nahrung haben. Es hat sich gerade in Thailand und Südostasien durchgesetzt, dass die Mönche am Abend Fruchtsäfte oder Suppen zu sich nehmen, die häufig von Gönnern gespendet werden. Lesen Sie in den nächsten Tagen hier weiter. Der Weg ist das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 16.08.2022
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    291-Zeremonien-Buddhismus im Alltag

    Ein fester Bestandteil meines neuen Lebens (als angehender Mönch) war seinerzeit der Besuch von buddhistischen Zeremonien im Shaolin Tempel. Diese fanden immer entweder sehr früh statt, lange vor die Tempeltür für die Besuchermassen geöffnet wurde, oder nach dem Abendessen, wenn wieder Ruhe im Kloster eingezogen war. Bei den Zeremonien wurde (und wird noch immer) gebetet, gesungen und meditiert. Nachdem ich zu dieser Zeit wenig Chinesisch verstand konnte ich mich kaum beteiligen, stand (meist verschlafen) neben meinem Meister, machte die Niederwerfungen mit wenn er sich niederwarf, murmelte die Teile der Gebete mit, die mir geläufig waren, ansonsten versuchte ich mich unauffällig zu verhalten. Im Mittelpunkt einer buddhistischen Zeremonie steht der "Altar". Ähnlich einem christlichen Aufbau stehen darauf Devotionalien, Figuren und Statuen des großen Lehrers und auch von Bodhidharma , aber auch Kerzen, Körbe mit Spenden oder Opfergaben, Behälter mit Räucherwerk, Blumen und Schmuck. Die große Trommel Yu (der Fisch) wird mit einem Schlegel bei den Gebeten zum Klingen gebracht (er wird auch als Signal zum Beginn und zum Ende der Meditation verwendet), ausserdem kommen manchmal auch Glocken und Instrumente zum Einsatz. Die Mönche waren (und sind natürlich noch immer) in einem besonderen Ornat gekleidet, Shaolin tragen eine orangene Robe mit einem braunen Überwurf, der den rechten Arm und die Hand ausspart (hier geht es nach der Tradition darum, dass der Umhang so um den Leib gewickelt wird, dass die linke Schulter bedeckt ist und die rechte frei bleibt, was auf den Mönch Huihe zurückgehen soll, der sich den rechten Arm abschnitt, um besser das Wesen des Chan-(Zen)-Buddhismus zu verstehen). Der Abt trägt als Einziger einen Überwurf in rot und goldener Farbe, was ihn deutlich von den anderen Mönchen absetzt. Bei Zeremonien sind heute kaum noch nicht ordinierte Personen anzutreffen, gelegentlich bekommen aber Gäste oder Filmteams die Gelegenheit, den spirituellen Handlungen beizuwohnen. Im Allgemeinen gibt es buddhistische Zeremonien für Hochzeiten, für die sog. Zufluchtnahme, für den Eintritt ins Erwachsenenalter, für Haussegnungen, Bestattungen, Erinnerung an Verstorbene (Totenfeier), und natürlich für allerlei buddhistische Feste, wie etwa Buddhas Geburtstag. Das Leben der sterblichen Wesen kommt und geht, das ist der Grundgedanke aller Zeremonien, bis die Erleuchtung erreicht wird soll der Buddha eben eine Zuflucht darstellen. Wie auch in Europa sind Zeremonien im Buddhismus eine Anhäufung von Riten und Gebräuchen, die sich über Jahrtausende entwickelt haben, abhängig vom jeweiligen buddhistischen Land und dessen Sprache. Zentrale These im Buddhismus war und ist, dass jeder Mensch die Erleuchtung erreichen kann. Der Weg ist dabei das Ziel! Wir wollen uns die sieben Glieder der Einsicht vergegenwärtigen, die hilfreich sind auf dem Wege unseres Bemühens - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null

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  • 15.08.2022
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    290-Negative Dinge Teil 2-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil der Serie "Negative Dinge" gelesen click Richtig, negative Dinge wollen wir ab jetzt (soweit es irgendwie möglich ist) ignorieren. Wenn wieder etwas Negatives im Fernsehen kommt, dann schalten Sie um, solange, bis etwas "Positives" zu sehen ist. Wenn wieder über etwas Negatives gesprochen wird, dann beteiligen Sie sich nicht an diesem Gespräch, sondern Sie versuchen das Thema auf etwas Positives zu lenken, ganz einfach weil Ihre Laune ansteckend ist, weil das "positive" Thema angenehme Schwingungen verbreitet, weil es genug mit "schlechten" Gesprächen ist. Wenn Sie wieder etwas Negatives denken, dann ändern Sie Ihre Gedanken in genau dem Moment, in dem Sie das "Negative" bemerken. Wenn in der Gruppe mal wieder zu viel getrunken wird, dann nehmen Sie die negative Komponente heraus, indem Sie etwa laut sagen "ich habe genug, ich nehme jetzt ein Wasser". Wenn Ihre Kinder in ein negatives Muster fallen, dann nehmen Sie sich die Zeit um das Blatt zu wenden, Sie brauchen es nur zu machen, dann wird es auch geschehen. Negativen Dingen kann man die Energie nehmen, durch positive Schwingungen übertönen, in eine andere Richtung lenken, man kann damit spielen, sich in der Energiearbeit erproben, immer wieder bewußt an sich (und damit auch am Umfeld) arbeiten. Nach Buddha gibt es kein "gut" und kein "schlecht", denn dies würde eine Wertung voraussetzen. Wohl aber merken wir die Schwingungen, die negative Dinge mit sich bringen. Und diese sind unangenehm, egal ob für erwachte Erhabene, oder für "Wohlfühl-Buddhisten". Also sollten wir durch ein vorbildliches Leben, die anderen Menschen von deren dunklen und negativen Trips herunterhelfen, damit für uns und unsere komplette Umgebung sich das Da-Sein angenehm gestalten, wir unser Buddha-Natur auch nach Aussen dringen lassen. Es gibt grob gesprochen zwei Möglichkeiten mit "negativen" Dingen umzugehen: Erstens, sich davon fernzuhalten, und zweitens, die negativen Elemente an sich heranzulassen. Entscheiden Sie selbst für sich, was Ihnen lieber ist. Ich höre schon lange keine Nachrichten mehr, lese keine Zeitungen, die Dinge sind einfach nicht erfreulich. Ich verstehe, dass viele Menschen davon völlig verängstigt werden, sich zurückziehen, im schlimmsten Fall auch eine psychische Störung davontragen. Ich für meinen Teil möchte (wenn es in meiner Gewalt liegt) nur positive Schwingungen um mich haben, dafür setze ich mich ein, da bin ich bereit daran zu arbeiten, auch Mühe und Zeit in das Thema zu stecken. Nach Buddha ist sowieso alles illusorisch, warum also nicht es mir so einrichten, wie ich es für angenehm erachte? Hierbei gilt ganz besonders: Der Weg ist das Ziel! Durch eine höherer Geisteskraft trete ich in dieses Schicksal ein und verweile darin - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 14.08.2022
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    06:29
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    289-Negative Dinge-Buddhismus im Alltag

    Sehr häufig werde ich gefragt, wie mit den vielen negativen Dingen um uns herum umzugehen sei. Meine Antwort ist einfach: Ignorieren. Erstens enthält der Begriff "negativ" bereits eine Wertung (nach dem großen Lehrer sollen wir eben nicht werten), zweitens sollen wir nach Buddha diese Erlebnisse gar nicht an uns herankommen lassen, sondern schlicht und einfach diese sein lassen wie sie sind, uns um uns und unser Umfeld kümmern, denn ändern können wir nichts, wohl aber anderen Menschen mit unserem Handeln ein Vorbild sein. Angenommen wir würden alle Einwohner auf dem Hauptplatz versammeln und gemeinsam demonstrieren (wahrscheinlich illusorisch, niemals werden alle dieselbe Meinung haben), würde sich wirklich etwas ändern? Egal wie wir schreien und toben? Wohl eher nicht. Denn es kommt so, wie es kommen soll, keinesfalls anders. Wenn wir selbst aber unsere Weisheit wie ein lockeres Hemd tragen, durch unsere Erscheinung ein Vorbild werden, dann können wir die Menschen um uns herum vielleicht beeindrucken, damit diese es uns dann "nachmachen". Die Lehre Buddhas eben nach Aussen leben, nicht nur Statuen im Wohnzimmer aufstellen, nein, sondern den Mitmenschen einen Ausweg aus dem Leiden aufzeigen, eben durch das eigene Tun, Sprechen und Leben. Dabei sind negative Dinge eine Frage des Gefühls. Wenn ich ständig Nachrichten über Krieg und Elend sehe, dann verändert sich in mir etwas, der Krieg selbst ändert sich kein Stück. Es wird unendliches Leiden geben, ob ich davon weiß, oder auch nicht, nur mein Selbst verändert sich. Wenn ich aber meine Einstellung "wie ein lockeres Hemd" trage, dann kann ich anderen Menschen zeigen, dass eben nicht alles nur Not und Elend ist, sondern dass es einen Ausweg aus dem Kreislauf der Leiden gibt. Hierbei ist es (zuerst einmal) unerheblich, ob ich ein erwachter Yogi, oder aber ein "Wohlfühl-Buddhist" bin, wichtig ist es, mich auf die Reise zu begeben, dem Lehrer aller Lehrer auf dem Pfad zu folgen, das Vorbild des Buddha mir "anzueignen", auf dass ich meinem Umfeld die Lehre weiter geben kann. Aber nicht durch Missionierung, sondern durch das Darstellen eines Vorbildes, dessen lockeres Hemd so schön aussieht, so dass der Träger des Hemdes scheint, da er/sie auf dem richtigen Weg ist. Und der richtige Weg, der beinhaltet keinen Krieg und kein Elend, denn der Mensch mit der richtigen Einstellung trägt nicht mehr alle Schuld dieser Welt mit sich herum. Wenn wieder das Gespräch auf negative Dinge kommt, dann beteiligen Sie sich daran einfach nicht, lassen Sie die schlechte Energie an sich abtropfen wie das Wasser an einem Regenschirm. Lesen Sie in den nächsten Tagen weiter, wie Sie mit "negativen" Dingen, Menschen und Erlebnissen nach meiner Ansicht nach umgehen sollten Der Weg ist das Ziel! Wähle Schlechte nie zu Freunden, nie zu Freunden die Gemeinen. Suche dich in edler Freundschaft mit den Besten zu vereinen! - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 13.08.2022
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    06:32
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    288-Sich "selbst" heilen Teil 6-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil von "Selbstheilung" gelesen, click und hier zu Teil 2 click , und dann hier zu Teil 3 click , und Teil 4 click , und Teil 5 click Gut, Sie sind bis hierher gekommen, das Karma scheint Ihnen eine Nachricht zu senden. Sie sind also bereit, die nicht ganz einfache Reise auf sich zu nehmen, den schmerzhaften Heilungsprozess wenigstens zu versuchen. Was immer hilft sind Notizen, etwa in Form eines Tagebuchs, oder auf einem simplen Zettel. Hier können Sie alles abladen was Sie bedrückt, den Gefühlen freien Lauf lassen, hier fängt die Ehrlichkeit an. Notieren Sie die Dinge wie sie sind, nicht wie Sie sich alles wünschen, das Leben ist kein Wunschkonzert. Was sich bewährt hat ist, sich immer vor den Notizen einfache Fragen zu stellen, etwa: Werde ich weiterhin heilen? Wo stehe ich im Prozess? Was kommt als nächstes? Wobei klemmt es? Wie geht es mir, körperlich und psychisch? Nicht immer handeln wir Menschen logisch, häufig verletzen wir uns selbst aus Gründen, die wir nicht einmal verstehen. Oftmals sind wir mit uns selbst unzufrieden, unsere Gefühle spielen verrückt, wir ärgern uns, ängstigen uns, sind ungehalten, wütend und verzweifelt. Alles Emotionen, die wir uns selbst basteln, die nach Buddha völlig unnötig und auch nutzlos sind. Trotzdem verstricken wir uns darin, können nicht anders, wir denken ständig (mit unserem Ego) über unsere "Lage" nach, sind in Selbstgesprächen, fordern, wollen, wünschen, fluchen. Nichts davon hilft, es ändert sich nichts, nur wir kommen "schlecht" drauf. Die Selbstheilung ist so eine Sache, tief in uns drin wissen wir schon alles darüber, aber wir verdrängen es, weil wir uns nicht "wohl" fühlen, oder weil wir eben nicht klar denken können, weil wir unsere Gefühle unter einem Scherbenhaufenvergraben haben, aus zerstörten Träumen, kaputten Beziehungen, Ängsten, Sorgen und Paranoia. Diese Scherben alle wegzuräumen erfordert Kraft, Disziplin und Anstrengung, ohne Aufwand ist der Prozess nicht zu meistern. Jeder Mensch kann das, jeder Mensch kann "es" aber auch schleifen lassen, weiterhin in seinen Illusionen leben, vielleicht dabei sogar zufrieden sein, jeder ist anders, es gibt keine allgemein gültigen Regeln für den menschlichen Gedankenpalast. Nur wer wachsen will (nach Buddha sollen wir übrigens gar nichts wollen), der kann aufbrechen zur Reise, denn wir alle müssen heilen, der moderne Mensch ist völlig zerrüttet, weiß nicht mehr wo oben und wo unten ist, denn die Sinne werden geflutet, die Panikreflexe kommen aus der Evolution, nur wir selbst können uns helfen. Und eines Tages wird dann aus dem "Wohlfühl-Buddhismus" dann ein Aufwachprozess. Der Weg ist das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de

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  • 12.08.2022
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    06:10
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    287-Sich "selbst" heilen Teil 5-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil von "Selbstheilung" gelesen, click und hier zu Teil 2 click und dann hier zu Teil 3 click und Teil 4 click Nun, Sie sind mit mir weit gekommen, das Thema "Selbstheilung" scheint Ihnen am Herzen zu liegen. In der Angelegenheit steckt auch eine buddhistische Komponente, in der Philosophie des großen Lehrers ging (und geht) es um den "Aufwachprozess", um das Ziel der Erleuchtung, um die Befreiung vom Leiden. Sie haben jetzt schon viel erreicht, mein Themenschwerpunkt "Selbstheilung" geht schon fast eine Woche lang. Doch es gab in dieser Woche auch Momente, die hatten einen hohen Preis. Das Kämpfen um die Augenhöhe mit dem eigenen Ego, das ständig nörgelt, sich im Selbstmitleid suhlen möchte, das macht den "Aufwachprozess" zu einem schmerzhaften Prozess, den es gilt anzunehmen. Hier hören Sie nicht die frohe Kunde vom "Himmelreich", wo Sie auf einer Wolke sitzen und Manna trinken, nein, hier geht es um den Prozess des Erwachens. Können Sie diesen Prozess "annehmen", akzeptieren, die Dinge so sehen, wie sie wirklich sind, nicht so wie Sie sie sich vorstellen? Das Leben ist Leiden, der Heilungsprozess macht da keine Ausnahme, ganz im Gegenteil wird hier das Leiden (für eine gewisse Zeit) noch verstärkt, die Leiden werden nachgeholt, wieder hervorgekramt, intensiviert. Alles was wir verdrängt haben tritt hervor, sucht einen Weg aus der verschütteten Psyche nach draussen, so wie auch die Heilung des Körpers Schmerzen bereiten kann, so ist das auch bei der Heilung des Geistes. Und der ist super kompliziert, weshalb auch viele Menschen an ihrem eigenen Geist "zerbrechen". Die Grenze zwischen Wahnsinn und Genie ist fliessend, Buddha mahnte seine Schüler ständig vor den Eskapaden des Egos. Aber Sie werden an der Sache wachsen, egal ob Sie dieses Mal erfolgreich sein werden, oder auch nicht, Sie wachsen und wachsen. Nehmen Sie sich alle Zeit der Welt, schließen Sie Frieden mit Ihrem Ich, mit Ihrem Ego, mit Ihrer Umgebung und natürlich mit Ihrem Karma. Es ist, wie es ist, nicht wie wir es uns wünschen. Immer wieder wird das Ego Ihnen etwas zuflüstern, das Teufelchen auf Ihrer Schulter labert den ganzen Tag auf Sie ein, erzählt alle möglichen Dinge, was wenn? Warum hab ich nur? Werde ich? Habe ich? Muss ich? Soll ich? Oder besser nicht? Hätte, hätte, hätte . Nehmen Sie Rückschläge als konstruktive Elemente auf, nicht als Niederlagen. Sie sind am Wachsen, das dauert seine Zeit, geht nicht von heute auf morgen. Lesen Sie in den nächsten Tagen den letzten Teil des Themenschwerpunktes "sich selbst heilen". Der Weg ist das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 11.08.2022
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    06:10
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    286-Sich "selbst" heilen Teil 4-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil von "Selbstheilung" gelesen, click und hier zu Teil 2 click und dann hier zu Teil 3 click Sie wollen sich also selbst heilen? Immerhin lesen Sie auf einem buddhistischen Blog, noch ist nicht "Hopfen und Malz" für Sie verloren. Wenn eine Umfrage die Menschen im Land fragt, was für sie die wichtigste Eigenschaft an anderen Menschen ist, dann kommt die Antwort "Ehrlichkeit" an erster Stelle. Aber um uns herum wird gelogen bis dass "die Schwarte kracht", weshalb sollten wir dann zu uns selbst "ehrlich" sein? Ich für meinen Teil meine auch immer wieder, dass ich nicht "zu dick" bin. Vor dem Spiegel nehme ich automatisch eine "günstige" Position ein, ertappe mich immer wieder dabei wie ich den Bauch einziehe, so fangen die kleinen Schwindeleien beim eigenen Selbst an, zur Lüge ist es dann nicht mehr allzu weit. Wer wirklich etwas erreichen will, der muss "ehrlich" sein, sonst hat die Angelegenheit nicht die kleinste Chance auf Erfolg. Alle wollen immer bewußter leben, achtsam im Umgang mit sich und den anderen sein. Das fängt mit einfacher Ehrlichkeit an, nicht so wie wir es gerne hätten ist es, nein, es ist so, wie es ist, egal mit welcher rosaroten Brille wir es sehen wollen. Wenn Sie hier noch weiter lesen, dann ist es wirklich an der Zeit für eine Eigentherapie, dann ist es für Sie jetzt dran, verändern Sie sich, zeigen Sie mit Ihrem weiteren Auftreten, dass Sie die Wahrheit gesehen haben, tragen Sie das Kleid der Veränderung mit Freude, Stolz und Gleichgültigkeit. Dann wird sich auch alles zum Besseren wenden, denn nach Buddha gibt es kein "besser" oder "schlechter", nur das JETZT und das Hier. Vieles wird hochkommen in der Selbstheilung, viele verdrängte Dingen bahnen sich den Weg hoch, Buddhisten sind Realisten , keine Träumer, denn das Leben ist maximal der Traum von einem Traum. Wenn Ihnen etwas schmerzlich vorkommt, dann ist selbst das nur eine Einbildung, trotzdem macht ein energetisches Auftreten einfach anziehend, mein Körper fühlt sich von positiven "Vibes" angezogen. Wir sind eben echte Menschen und keine "Reality-Stars", wir können HIER und JETZT nicht ausgewählt werden, oder vielleicht doch? Bei jeder ENTSCHEIDUNG sollten wir neu entscheiden, nicht auf vorgefasste Urteile (Vorurteile) setzen, nie ist alles wie es scheint, nicht den Kopf hängen lassen. Zeigen Sie Kampfgeist, aber macht Euch nicht mehr zu Deppen, sondern werdet Gesunde unter den vielen Krankheiten. Was für ein schönes Ziel, und der Weg ist das Ziel! Almosen und Medikamente - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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  • 10.08.2022
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    06:32
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    285-Sich "selbst" heilen Teil 3-Buddhismus im Alltag

    Haben Sie schon den ersten Teil von "Selbstheilung" gelesen, click und hier zu Teil 2 click Sind Sie bereit zur Selbstheilung? Wollen Sie sich Ihren Ängsten, Ihren Süchten, der Paranoia, der Furcht, dem ganzen Irrsinn stellen? Oder so wie bisher weiterleben, ohne der Erkenntnis irgendeine Chance zu geben? Es liegt an Ihnen, Sie sind Ihres Glückes Schmied, es ist eine einfache Entscheidung, je nachdem ob Sie glücklich werden wollen, oder eben nicht. Also, haben Sie sich über die wichtigsten Methoden zur Selbstheilung informiert? Im Internet recherchiert, Bücher gekauft, Vorträge besucht? Oder lassen Sie es noch immer "gemütlich" angehen? Sind Sie noch nicht wirklich überzeugt? Sie können das, das verspreche ich Ihnen. Besser wie Ihnen jeder andere Mensch helfen könnte, Sie können sich selbst am Besten helfen, schon alleine deshalb, weil Sie mit sich den ganzen Tag verbringen. So viel Zeit würde eine andere Person in den aller seltensten Fällen für Sie aufbringen, kein Arzt kann den Aufwand leisten, aber Sie selbst schon. Wenn Sie denn möchten. Sollten Sie auf der Suche nach Methoden der Selbstheilung sein, dann dürfen Sie nur solche Systeme in Augenschein nehmen, die Ihnen auch "gut" tun, die eine gewisse Anziehung auf Sie ausüben. Vertrauen Sie auf Buddha, der sagte (der Bedeutung nach), dass genau das auf Sie zukommen wird, was "dran" ist. Also wird sich auch die passende Hilfe vor Ihnen auftun, nämlich dann, wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, dass Sie auch wirklich Hilfe brauchen. Ihr Körper kann solche Entscheidungen übrigens viel besser treffen als Ihr Geist, glauben Sie mir. Der hat eine natürliche Gabe, das herauszusuchen, was für Sie eben "dran" ist. Die Ratio macht viele Dinge nur komplizierter. Also, sind Sie bereit? Betrachten Sie sich zuerst im Spiegel. Was sehen Sie? Beschreiben Sie sich, sprechen Sie zu Ihrem Spiegelbild, sagen Sie deutlich und ehrlich, was Sie sehen. Nehmen Sie sich Zeit, sehen Sie dies als eine Übung, die Sie für eine Woche täglich zehn Minuten machen werden. Vergessen Sie das Sprechen zu Ihrem eigenen Ich nicht. Welche Gefühle, Stimmungen und Reaktionen weckt diese Aktion in Ihnen, was spüren und fühlen Sie dabei? Es ist meistens eher nicht so einfach zu sich selbst "ehrlich" zu sein. Während Sie so vor sich selbst stehen, welche Dinge kommen in Ihnen auf? Was drängt aus Ihnen heraus? Wo will Ihr Körper hin? Gewöhnen Sie sich daran, sich selbst zu betrachten. Ohne dabei etwa die Haare zu machen, Schminke aufzulegen, oder die Zähne zu putzen, sondern nur die reine Betrachtung Ihres Spiegelbildes ist gefragt. Können Sie dabei ehrlich aussprechen was Sie sehen, über was Sie dabei denken, welche Gefühle aufkommen, wie Sie sich fühlen? Morgen lesen Sie hier weiter über meinen Themenschwerpunkt "Selbstheilung". Der Weg ist das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android .

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