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Klima-Labor von ntv - wie retten wir die Erde?

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Klima-Labor ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Mythen und Behauptungen unter die Lupe nehmen, die eindeutig klingen, es aber selten sind. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. Künstlicher Regen? Eine Waffe. Das Klima-Labor von ntv: Hören Sie jeden Donnerstag rein - eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt.

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  • 30.06.2022
    33 MB
    35:09
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    Windräder in der Großstadt? "In Berlin ist Platz für 30 Anlagen"

    Im Mai macht die Berliner Umweltsenatorin einen überraschen Vorschlag: Bettina Jarasch kündigt an, dass der Senat Windräder in Berlin bauen möchte - notfalls auch in der Natur. "Ich gehe nicht gerne an Landschaftsschutzgebiete ran, aber wir werden es nicht ausschließen können, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen", sagte sie nach einer Senatssitzung. "Das ist alles andere als eine PR-Aktion", sagt Jürgen Quentin von der Fachagentur Windenergie an Land . Eine neue Studie gibt ihm recht: "Auch für Stadtstaaten gilt: Potenziale sind vorhanden", hat der Bundesverband Windenergie berechnet. Wo befinden die sich? Naturschützer kann Jürgen Quentin vorsichtig beruhigen. Der Windkraft-Experte denkt als Standort vor allem an den früheren Flughafen Tegel. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 23.06.2022
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    33:11
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    Klimaschutz mit Budget-Ansatz? "Süden wird dadurch reich werden"

    Ernst Ulrich von Weizsäcker macht bei Klimakonferenzen drei unterschiedliche Gruppen aus: Länder wie Deutschland, die Niederlande oder Schweden, die ernsthaft Klimaschutz betreiben. Länder wie China und Japan, die sich seit einiger Zeit ebenfalls dafür interessieren. Und eine große Gruppe, die sagt: "Macht ihr Klimaschutz, wenn euch das so wichtig ist. Wir wollen den Hunger überwinden." Im "Klima-Labor" von ntv stellt der Physiker, Politiker und frühere Co-Präsident des Club of Rome ein Konzept vor, mit dem er diesen Stillstand überwinden will: den Budget-Ansatz. Daran würden sich nicht nur die wohlhabenden Länder des globalen Nordens beteiligen, sondern auch die pazifischen Inseln, Ägypten, Bangladesch oder Costa Rica, ist er überzeugt. Warum? "Weil sie feststellen, dass sie durch Klimaschutz reich werden." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 16.06.2022
    33 MB
    34:46
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    Immer mehr Pestizid-Rückstände? "Wir haben wehrloses Gemüse gezüchtet"

    Als Nicole van Dam in den USA lebt, putzt eine Mitbewohnerin ihr Obst und Gemüse mit Bürste und einer speziellen Obstseife. Das findet die Professorin für Molekulare Interaktionsökologie damals übertrieben, aber jetzt muss Sie zugeben: Wahrscheinlich hatte ihre Mitbewohnerin recht. Das Pesticide Action Network Europe hat öffentliche Daten ausgewertet und festgestellt, dass immer mehr Obst und Gemüse in der EU Rückstände von Pestiziden aufweist, obwohl der Einsatz dieser giftigen Stoffe bis 2030 um 50 Prozent reduziert werden sollte . Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein, erklärt Nicole van Dam im Klima-Labor von ntv. Unsere Vorliebe für Süßes hängt damit genauso zusammen wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Landwirte. Neue Anbaumethoden aber, die zum Beispiel in Afrika schon verwendet werden, zeigen, wie Landwirte ihre Ernte auch ohne Pestizide um 20 bis 30 Prozent verbessern können. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 09.06.2022
    26 MB
    27:32
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    Klimaretter DB Cargo? Wie wollen Sie Güter auf die Schiene bringen, Frau Nikutta?

    Güter gehören auf die Schiene - sagen Politik, Wirtschaft, Verkehrsplaner und vor allem die DB Cargo in einem Werbefilm der Deutschen Bahn. Nicht zum ersten Mal, denn die Argumente liegen auf der Hand: Volle Schienen und leere Straßen sind gut für die Verkehrswende, den CO2-Ausstoß, die Klimaziele und die Nerven. Dennoch geht es nicht voran, seit vielen Jahren stagniert der Anteil der Schiene am Warentransport , bestätigt auch Sigrid Nikutta . Weil der gesamte Verkehrsmarkt durch unseren Konsum wachse und es über lange Jahre einfacher gewesen sei, auf LKW statt auf Züge zu setzen, erklärt die Vorstandsvorsitzende der DB Cargo im "Klima-Labor" von ntv. In naher Zukunft erwartet sie dennoch eine Trendwende - dank einer Gesellschaft, die ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig reduzieren will. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 26.05.2022
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    36:19
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    CO2-Staubsauger? "Dürfen uns nicht zu früh einreden, dass es funktioniert"

    In etwas mehr als 20 Jahren will die EU klimaneutral sein. Das aber klappt nur, wenn wir CO2 großflächig aus der Atmosphäre herausziehen, sagt Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik ( SWP ). Denn egal, wie wenig Treibhausgase wir ausstoßen, Landwirtschaft, Luftverkehr oder Industrie werden nie neutral sein. Im "Klima-Labor" von ntv berichtet der Leitautor des sechsten Sachstandsberichts des Weltklimarates von mehreren Methoden, mit denen das möglich ist: ökosystembasierte wie Aufforstung mit begrenztem Potenzial; ozeanbasierte mit noch unklaren Nebenwirkungen; technologische, die noch sehr teuer sind. Schöpfen wir alle Möglichkeiten vollständig aus, erleichtern wir uns den Kampf gegen Klimawandel erheblich, sagt Oliver Geden. Dennoch empfiehlt er, den Einsatz politisch zu begrenzen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 19.05.2022
    36 MB
    38:20
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    CSU? "Windkraft verhindern hat in Bayern System"

    Naturverbunden und Heimat liebend, so geben sich die Bayern gerne. Auch beim Klimaschutz mischen die CSU und ihr Ministerpräsident Markus Söder öffentlich vollmundig mit. Bis 2040 soll der Freistaat klimaneutral sein. Nur wie, bleibt offen: "Die bayerische Landesregierung hat keinen Plan, wie sie das schaffen soll", sagt Michael Sterner im "Klima-Labor" von ntv. Tatsächlich blockiert der Freistaat mit umstrittenen Regeln wie 10H für Windräder die deutsche Energiewende sogar. Eine für Bayern sehr untypische Politik, wie der Energiefachmann von der OTH Regensburg erklärt. Abhängigkeit statt Autarkie. Und Schmarotzertum: Die CSU will saubere Energie, ohne etwas dafür zu tun, lautet anscheinend das bayerische Motto. Erst mit dem Krieg in der Ukraine sei der Groschen bei allen gefallen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 12.05.2022
    40 MB
    41:48
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    Global Climate Coalition? Die Anti-Klimakampagne der US-Industrie

    In den 90er Jahren organisieren sich die größten und wichtigsten US-Unternehmen in der Global Climate Coalition, um Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu wecken - ohne, dass es die Öffentlichkeit merkt. Erfolgreich, wie man noch heute spürt. Denn die amerikanischen Industriegiganten prägen die "False Balance", wie der Vorsitzende der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer im "Klima-Labor" von ntv erklärt. Die vermeintliche Klimakoalition finanziert klimakritische Forscher und platziert sie in den Medien. "Und weil die auch einen Professorentitel haben und in Talkshows maximal zwei Protagonisten von jeder Seite eingeladen werden, gewinnen Zuschauer den Eindruck: Offensichtlich ist sich die Wissenschaft nicht einig." Erst, als die ersten Unternehmen ein schlechtes Gewissen bekommen, fliegt die weitreichende Einflussnahme auf. Eine neue Studie trägt zusammen, wer daran beteiligt war - in der Hoffnung, die Unternehmen für den Schaden, den sie angerichtet haben, belangen zu können. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 05.05.2022
    36 MB
    38:22
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    Kernenergie? "Eine aussterbende Spezies"

    Der französische Präsident Emmanuel Macron verspricht seiner Nation eine "Renaissance der Atomkraft" . Für eine sichere Energieversorgung drängt der wiedergewählte Staatschef auf mindestens sechs Europäische Druckwasserreaktoren der neuen Generation bis 2050. Aber die Technologie existiert bisher nur auf dem Papier. Genauso wie die neueste Atomkraft-Revolution, die sogenannte SMR-Technologie für Minireaktoren. "Was bringt mir denn ein Prototyp im Jahr 2030?", fragt Mycle Schneider im zweiten Teil des ntv-Gesprächs über die Zukunft der Atomindustrie. Falls das System dann überhaupt funktioniert: Der Herausgeber des "World Nuclear Industry Status Report" (WNISR) erklärt im "Klima-Labor", dass ihm nur zwei Atomprojekte bekannt sind, die zum geplanten Datum in Betrieb gehen konnten. Die Ursache? Unter anderem ein System aus Korruption und Kriminalität. Den ersten Teil des Gesprächs mit Mycle Schneider zum deutschen Atomausstieg, warum nur noch China großflächig Atomkraftwerke baut und warum französische häufig außer Betrieb sind, gibt es hier . Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 28.04.2022
    32 MB
    33:29
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    Renaissance der Atomkraft? "Vergiftete Scheindebatte"

    Muss Deutschland die Laufzeiten seiner verbliebenen Atomkraftwerke verlängern, um seine Energieversorgung zu sichern? Diese Frage geistert seit dem russischen Angriff auf die Ukraine durch Politik und Wirtschaft. Eine Scheindebatte, für die Atomkraftexperte Mycle Schneider keinerlei Verständnis hat. Es sei verblüffend, wie tief und breit der Graben geworden ist zwischen der Wahrnehmung des Atomsektors und der Realität, erklärt der Herausgeber des "World Nuclear Industry Status Report" (WNISR) im "Klima-Labor" von ntv. Aus dem jährlichen Bericht zum Zustand der weltweiten Atomwirtschaft gehe eindeutig hervor, dass es nirgendwo eine sogenannte "Renaissance der Atomkraft" gebe, im Gegenteil, sagte Schneider: Selbst - oder vor allem - die Atomnation Frankreich leidet unter einer unsicheren Stromversorgung. Denn viele ihrer 56 Reaktoren fallen aufgrund von technischen Problemen und Sicherheitsmängeln regelmäßig für unbestimmte Zeit aus. Ein Großteil der Kapazität steht somit nicht zur Verfügung. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 21.04.2022
    31 MB
    32:48
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    Methan-Leckagen? Wenn deutsche Pipelines Erdgas verlieren

    In den eigenen vier Wänden werden Lecks geschlossen, in der Energiewirtschaft gehören sie zum guten Ton: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Clean Air Task Force weisen in einer gemeinsamen Untersuchung an mindestens 15 Pipeline-Anlagen in Deutschland Leckagen nach, aus denen Erdgas und somit auch Methan in die Atmosphäre strömt. Ein doppeltes Problem: Jeder verlorene Kubikmeter Gas macht Deutschland abhängiger von Russland. Gleichzeitig ist Methan das "kleinere", aber auch potentere der beiden bekanntesten Klimagase . Besonders ärgerlich sind die undichten Röhren auch deshalb, weil sie im Kampf gegen den Klimawandel zu den sogenannten "Low hanging fruits" gehören: Maßnahmen, die besonders einfach und günstig umgesetzt werden könnten, wie Sascha Boden im "Klima-Labor" von ntv erklärt. Der Energieexperte von der DUH erzählt im Interview auch, warum die meisten Pipeline-Betreiber ihre Leckagen nur widerwillig schließen. Die deutschen Behörden sind keine Hilfe, denn sie verlassen sich auf ein Regelwerk, das die Industrie selbst verfasst hat und öffentlich nicht einsehbar ist. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 06.04.2022
    34 MB
    35:51
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    Geo-Engineering? Kühlt mit starken Nebenwirkungen

    In einer berühmten Folge von "Die Simpsons" versucht Montgomery Burs mit einem riesigen Schirm die Sonne zu blockieren . Das Wohl der Erde liegt dem gierigen Greis nicht am Herzen. Der Kernkraftwerksbetreiber will mit der ewigen Dunkelheit den Stromverbrauch von Springfield und damit seine Einnahmen maximieren. Ideen dieser Art werden allerdings nicht nur in der amerikanischen Zeichentrickserie, sondern auch in der Klimawissenschaft diskutiert. Solares Geo-Engineering lautet der Fachbegriff, den Mark Lawrence allerdings nicht mag, weil niemand ernsthaft überlegt, die Sonne zu verändern, wie der wissenschaftliche Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung ( IASS ) in Potsdam im "Klima-Labor" von ntv.de erzählt. Das sei Science Fiction, sagt der Atmosphärenwissenschaftler. Stattdessen gehe es bei Geo-Engineering vor allem um zwei Möglichkeiten: Kann man die Erdoberfläche oder die Atmosphäre so beeinflussen, dass sie mehr Sonnenlicht reflektieren und die Erde dadurch abkühlen? Ja, man kann - mit Schwefeldioxid, weißer Farbe oder gigantischen Mengen an Alufolie. Aber nicht alle Ideen sind sinnvoll, manche sehr gefährlich. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 31.03.2022
    35 MB
    36:36
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    Solarindustrie? "Ohne China ist die Energiewende gestorben"

    In den 2000er Jahren war Deutschland das Mekka der Solarindustrie. 20 Jahre später sitzt der Großteil der Branche in China und die deutsche Energieversorgung hängt vom Wohlwollen des russischen Präsidenten ab. Volker Quaschning macht dafür unter anderem die deutsche Metallindustrie verantwortlich. Ihretwegen habe die damalige Bundesregierung die Solarbranche zwischen 2012 und 2015 praktisch abgewickelt, erklärt der Professor für regenerative Energiesysteme von der HTW Berlin im "Klima-Labor". "Das ist das Fatale", sagt er. Deutschland habe der Welt die preiswerte Solarenergie geschenkt, sei aber genau in diesem Moment daraus ausgestiegen. Ist ein Comeback denkbar? Und sinnvoll? Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 24.03.2022
    32 MB
    33:23
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    Klimaklagen? "Alltag, dass der Staat seine Gesetze nicht einhält"

    Im vergangenen Frühjahr fällt das Bundesverfassungsgericht ein historisches Urteil: Das Bundesklimaschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig, weil es "rabiat in die Grundrechte" der jüngsten Generationen eingreifen würde, wie Remo Klinger sagt. Der Rechtsanwalt hat zwei von insgesamt vier erfolgreichen Verfassungsbeschwerden gegen Deutschland geführt. Im "Klima-Labor" von ntv erklärt er, welche Entscheidung der Wendepunkt im deutschen Klimarecht war, warum er Zwangshaft für den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder beantragt hatte und, warum er auch gegen die neue Ampel-Koalition bereits zwei Klimaklagen eingereicht hat und fest von einem Sieg vor Gericht ausgeht. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 17.03.2022
    28 MB
    30:02
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    Russland? "Ohne Tempolimit meint es die Politik nicht ernst"

    Ausländische Devisen , Halbleiter , Jachten , Luxuswaren - die Sanktionsliste gegen Russland ist lang. Ein europäischer Importstopp für Öl oder Gas ist bisher aber nicht angedacht. Vor allem die Bundesregierung setzt weiter auf russische Energielieferungen, weil Heizen, Mobilität und Industrie ohne nicht möglich sind. Oder etwa doch? "Wir können alle einmal frieren für die Freiheit", lautet ein Vorschlag, den unter anderem Altbundespräsident Gauck unterstützt: Heizung runterdrehen, Gasverbrauch senken, Energieabhängigkeit beenden. Bruno Burger stimmt zu - teilweise. Es sei ganz einfach, beim Heizen Energie zu sparen, ohne, dass jemand frieren müsse, sagt der Energiespezialist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor". Vor der Raumtemperatur würde er sich aber das deutsche Tankverhalten vorknöpfen: "Man muss sehen, dass zu viele Leute zu dicke Autos mit zu großem Spritverbrauch fahren." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 11.03.2022
    36 MB
    37:52
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    Ukraine? "Der Krieg öffnet die Augen"

    Mark Lawrence ist hauptberuflich Atmosphärenphysiker. In der neuen Folge des "Klima-Labor" erklärt er aber nicht - wie geplant - ob Geo-Engineering der Sonne im Kampf gegen den Klimawandel eine gute oder eine schlechte Idee ist und wie man das überhaupt umsetzen würde. Stattdessen spricht der Wissenschaftliche Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung ( IASS ) in Potsdam mit uns über den Krieg in der Ukraine. Der russische Einmarsch sei ein Augenöffner, sagt der gebürtige US-Amerikaner, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, forscht und lehrt. "Es ist viel Vertrauen verloren gegangen." Deshalb müsse man jetzt alles überdenken, angefangen bei der Energieversorgung bis hin zur internationalen Zusammenarbeit – auch in Klimafragen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 03.03.2022
    29 MB
    31:09
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    Brustbeinschäden bei Legehennen? "Alle Herden sind betroffen"

    Im Dezember veröffentlichen dänische Forscher eine beunruhigende Studie zur Geflügelwirtschaft. Fast 85 Prozent aller Legehennen weisen Brustbeinbrüche auf, lautet das Ergebnis ihrer Untersuchung. Als Ursache führen sie unter anderem zu große Eier an, die von innen auf den Körper der kleinen Hennen drücken. Und, dass die Haltungsform keinen Unterschied macht. Tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall, sagt Agrarwissenschaftlerin Lisa Jung , die ebenfalls zu Tierschutzproblemen in der Legehennen-Haltung forscht: Hühner, die sich viel bewegen können, leiden besonders oft an Brustbeinschäden, wie sie im "Klima-Labor" von ntv erklärt. Jede einzelne Herde sei betroffen. Die Ursachen sind vielfältig; betroffene Legehennen schnell zu identifizieren schwierig. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 24.02.2022
    32 MB
    34:14
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    Zerstörte Anbauflächen? "Müssen mehr für Nahrung zahlen"

    Egal, wo wir hinschauen, Boden gibt es überall. Allerdings ist er selten in gutem Zustand. In Großstädten ist er meist versiegelt und damit unbrauchbar. Auf dem Land sorgt unsere Form der Ackerwirtschaft dafür, dass fruchtbarer Boden kaputt oder sogar dauerhaft verloren geht. Schade, denn in Deutschland haben wir sogar den globalen "Boden-Jackpot" gewonnen, wie Sebastian Dötterl von der ETH Zürich im "Klima-Labor" erklärt. Wir könnten unsere Landwirtschaft auch umstellen und bodenschonender betreiben, sagt der Professor für Bodenressourcen. Aber wie so oft würden diese Methoden zu höheren Preisen im Supermarkt führen. Wollen wir das? Wahrscheinlich schon, denn in der Vergangenheit sind schon ganze Kulturen wegen Bodenverlusts zusammengebrochen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 17.02.2022
    28 MB
    30:03
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    Fleischsteuer? "Ohne wird es nicht gehen"

    Die Menschen in Deutschland verzehren pro Kopf gut 57 Kilogramm Fleisch im Jahr. Das ist laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium der niedrigste Wert seit der erstmaligen Berechnung des Verzehrs im Jahr 1989 und deutlich weniger, als US-Amerikaner und Australier essen, aber immer noch viel zu viel – sagt zum Beispiel die Umweltökonomin Franziska Funke . Sie hat gemeinsam mit mehreren Kolleginnen und Kollegen untersucht, wie der Konsum sinken könnte. Ihre Lösung? Eine Fleischsteuer . Denn ohne wird es nicht gehen , "wenn wir unsere Klimaziele" erreichen wollen, erzählt sie im "Klima-Labor" von ntv. Die Frage, dir ihr dabei am meisten Sorgen bereitet ist, ob man dadurch soziale Härten verschärft. "Aber wenn man es richtig aufzieht, kann es auch eine Win-Win-Situation sein." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 10.02.2022
    33 MB
    35:10
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    Kunstfleisch? Für Sarah Wiener "das Grauen 4.0"

    Fleisch essen, ohne Fleisch zu essen - damit liebäugeln viele Menschen. Dem Klima zuliebe, versteht sich. In Japan züchten Forscher deshalb kostbares Wagyu-Fleisch im Labor , das israelische Startup Supermeat versucht sich an künstlichem Hähnchenfleisch , Hollywoodstars wie Leonardo DiCaprio investieren viel Geld in solche Projekte. Sarah Wiener hält diesen Trend dagegen für "das Grauen 4.0". Denn was da im Labor teilweise passiere, gehe auch nicht "ganz ohne Leid vonstatten", erzählt die frühere Köchin, die inzwischen für die österreichischen Grünen im Europaparlament sitzt, im "Klima-Labor" von ntv. Sie hält eine Lebensmittelindustrie, in der an Kühen Biopsien durchgeführt und Stammzellen entnommen werden, um anschließend Muskelfasern im Serum von Rinderföten zu züchten, für "bestialisch und widerlich". Und Ersatzprodukte wie das Fleisch von Beyond Meat auf Pflanzenbasis? "Wenn Ihnen das so wichtig ist, dann trinken Sie doch gleich die Nährstofflösung", sagt die Politikerin. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 02.02.2022
    29 MB
    30:15
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    Bigotte Bevölkerung? "Die Politik hat wahnsinnige Angst"

    Deutschland verpasst viele Klimaziele . Daran hat eine zögerliche und feige Politik ihren Anteil, aber nicht nur, sagt Zukunfts- und Mobilitätsforscher Stephan Rammler im ntv-Podcast "Klima-Labor". Der wissenschaftliche Direktor des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) gibt den deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Mitschuld an dem Stillstand. "In Umfragen sagen 80 Prozent der Bevölkerung, dass sie nichts dringender möchten, als den Klimawandel zu beenden. Gleichzeitig sind die Verkaufszahlen von SUVs so hoch wie noch nie", kritsiert er. Vor dieser Art von Bigotterie habe Politik so viel Angst, dass sie vor radikalen Maßnahmen zurückschrecke. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 27.01.2022
    31 MB
    32:29
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    Philanthropie? "Elon Musk ist nicht gerade ein Empath"

    Die allermeisten Menschen spenden, weil sie etwas Gutes tun wollen. Bei den Superreichen scheint das nur teilweise zu stimmen. Speziell in den USA würden wohltätige Stiftungen vor allem aus steuerlichen Gründen und zur Imagepflege gegründet, erzählt Sandra Navidi im "Klima-Labor". Die ntv-Finanzexpertin ist sich sicher, dass Menschen wie Microsoft-Gründer Bill Gates oder Amazon-Gründer Jeff Bezos selbst entscheiden wollen, was mit ihren Milliarden passiert und für welche Zwecke und Themen sie eingesetzt werden, denn in den Vereinigten Staaten herrsche nach wie vor die Wahrnehmung, "wer viel Geld gemacht hat, ist schlauer, erfolgreicher und weiß es im Zweifel besser". Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 20.01.2022
    30 MB
    32:06
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    CO2-Preise für Verbraucher? "Verschärfung ist unausweichlich"

    Ab 2026 sollen auch fürs Heizen und für den privaten Autoverkehr strenge Emissionsregeln gelten. Je sauberer EU-Bürgerinnen und -Bürger wohnen und fahren, desto günstiger leben sie, lautet der Vorschlag der EU-Kommission. Aber was in Deutschland Konsens und durch die CO2-Steuer bereits gelebter Alltag ist, erregt in Staaten wie Frankreich, Polen und Ungarn Widerstand. Mit einem Kompromissvorschlag versucht der Berichterstatter des Europaparlaments, Peter Liese (CDU/EVP), trotzdem eine Mehrheit für das geplante Regelwerk zu finden. Zögerlichen Regierungen will er eine zweijährige Übergangsfrist gewähren, erklärt er im "Klima-Labor" von ntv - unter anderem um "Tanktourismus in ungekanntem Ausmaß" zu verhindern. Vorwürfe macht er aber auch den deutschen Grünen im Europaparlament. Denn anders als im Koalitionsvertrag vereinbart, würden sie die Pläne nicht unterstützen, sondern mit Klimaskeptikern wie dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in einem Boot sitzen und teilweise dieselben Argumente nutzen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 13.01.2022
    31 MB
    32:23
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    ESG? Wer grün investieren will, ist verloren

    Mehr als 335 Milliarden Euro haben die Deutschen inzwischen in grüne Geldanlagen investiert. Jedes Jahr steigt diese Summe um etwa 25 Prozent, vor allem nachhaltige Fonds sind als Anlage beliebt. Ihr Volumen hat sich in den vergangenen beiden Jahren fast verdoppelt. Oftmals handelt es sich aber um einen Etikettenschwindel, erzählt Magdalena Senn im "Klima-Labor". Die Finanzmarktexpertin von Finanzwende Recherche hat 314 vermeintlich grüne und nachhaltige Fonds untersucht und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Viele ESG-Fonds betreiben "Greenwashing im großen Stil" . Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 06.01.2022
    30 MB
    31:57
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    Afrika weiß, was kommt - und alle gucken weg

    Viele Regionen in Afrika leiden unter dem Klimawandel. Die Temperaturen sind hoch und steigen weiter, das Wasser ist knapp und wird weniger. Wie wirkt sich das auf die Landwirtschaft aus? Ganz genau weiß man das nicht, denn während sich in Europa und Nordamerika Tausende Studien mit dieser Frage beschäftigen, gibt es in einigen afrikanischen Regionen keine einzige Untersuchung. Das erzählt Christoph Gornott im "Klima-Labor" von ntv. Der Agrarwissenschaftler untersucht seit einigen Jahren für das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Universität Kassel, wie sich die Klimabedingungen in der außergewöhnlichen trockenen Sahelzone oder im extrem nassen Westafrika verändern und welche Konsequenzen das für die Ernte in den kommenden Jahrzehnten haben könnten. Europa könne "eine ganze Menge" davon lernen, sagt er. Denn speziell die südlichen Nationen müssten sich bald fragen, wie sie mit Wasserknappheit und Trockenheit umgehen und, welche alternativen Kulturen sie anbauen könnten. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 23.12.2021
    32 MB
    33:27
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    Hunger? "In vielen Ländern ein Tabuthema"

    Bis 2030 soll niemand mehr hungern müssen , das ist das Versprechen der Weltgemeinschaft. Eines, das sie vermutlich brechen wird. Gewaltsame Konflikte, der Klimawandel und die Corona-Pandemie sind die drei Haupttreiber, erklärt Mathias Mogge , der Generalsekretär der Weltungerhilfe , im "Klima-Labor". Aber oft sei es auch eine Frage des politischen Willens, ob man dieses Problem angehen wolle. Organisationen wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen schlagen deswegen einen neuen Weg ein. Sie appellieren an Milliardäre wie Tesla-Gründer Elon Musk, sich an der Lösung des Problems zu beteiligen. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 16.12.2021
    29 MB
    31:13
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    Moore? Unsichtbare Superhelden der Natur

    Im nassen Zustand gehören Moore zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde. Trockgelegt stoßen sie dagegen so viel Treibhausgase aus wie ein Auto, das jedes Jahr bis zu 200.000 Kilometer fährt. Leider sind in Deutschland fast alle entwässert. "Nur noch zwei Prozent sind natürlich nass - ein winzig kleiner Anteil, streng geschützte Naturschutzgebiete. Unsere Juwelen", sagt Susanne Abel im "Klima-Labor" von ntv. Sinnvoll wäre es deshalb, Moore wieder zu vernässen, dann aber verlieren wir landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Biologin untersucht deshalb am Greifswald Moor Centrum , wie wir beides schaffen: Torf erhalten, CO2 speichern und Landwirten eine Alternative anbieten. "Es sind noch viele Fragen offen", schränkt die Moor-Expertin ein, macht aber auch Hoffnung: "Wir entdecken immer mehr Produkte, die man aus diesen Feuchtgebietspflanzen machen kann." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected]v.de oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 09.12.2021
    31 MB
    32:24
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    Fusionsreaktor? "Sind verdammt nah dran"

    Im Zentrum der Sonne verschmelzen unaufhörlich Kerne von Wasserstoffatomen und setzen enorme viel Energie frei. Dieser Fusionsprozess ist für das Leuchten von Sternen verantwortlich. Seit Jahrzehnten träumt die Wissenschaft davon, ihn auch auf der Erde einsetzen zu können. Im Kampf gegen den Klimawandel wäre er eine große Hilfe. Mit einem Kilo Wasserstoff könne man genauso viel Energie erzeugen wie ein Kohlekraftwerk mit 10.000 Tonnen Kohle, erklärt Thomas Klinger im "Klima-Labor" von ntv. Der Plasmaphysiker sagt, "wir sind verdammt nah dran", die neue Energiequelle zu erschließen. "Es ist die neue Energiequelle, die die Menschheit noch nicht nutzt", erklärt er. Ein sehr gut verschlossenes Fass. "Aber an dem Deckel zerren wir schon herum." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 02.12.2021
    28 MB
    30:01
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    Boris Herrmann über CO2 im Ozean: "Schlafender Riese"

    Boris Herrmann ist bei der Vendée Globe erfolgreich um die Welt gesegelt. Aber wer so viel Zeit wie er allein auf dem Wasser verbringt, kommt ins Grübeln: Wenn der Klimawandel die Antarktis komplett verändert, können wir das Rennen in 20 Jahren noch durchführen? An Bord seiner Rennjacht hat er deshalb ein kleines Labor installiert, das beim Segeln den CO2-Gehalt des Wassers misst. Denn die meisten Veränderungen sehen wir gar nicht. Waldbrände, Überschwemmungen und Fluten - das seien die Ikonen des Klimawandels, sagt der Segler im "Klima-Labor" von ntv. "Aber die Ozeane sind Tausende von Metern tief und machen 71 Prozent der Erdoberfläche aus - wenn man sich überlegt, wie viel Wärmeenergie die akkumulieren und wie sich das alles verändert, wärmer und saurer wird, ist das ein schlafender Riese, den man weckt." Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 25.11.2021
    28 MB
    30:00
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    Mini-AKWs? "Keiner weiß, ob's funktioniert"

    US-Präsident Joe Biden will Mini-Atomkraftwerke bauen, der französische Staatschef Emmanuel Macron auch, der russische Präsident Wladimir Putin hat sogar schon eines, ein schwimmendes in Sibirien : Im Kampf gegen den Klimawandel erlebt die Atomkraft eine Renaissance - angetrieben von SMR, Small Modular Reactors. Dieses Konzept verspricht kleine, günstige und vielfältig einsetzbare Reaktoren, die CO2-arm und zuverlässig Energie produzieren. Christoph Pistner , Mitglied der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK), ist trotzdem kein Fan. Der Physiker des Freiburger Öko-Instituts hat die neue Technologie für das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) untersucht und keine überzeugenden Argumente entdeckt, im Gegenteil: Die bisherigen SMR-Ideen sind genauso schmutzig wie konventionelle Atomkraftwerke, teurer sogar als erneuerbare Energien und vor allem sind sie vermutlich erst dann einsatzbereit, wenn es schon zu spät. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 18.11.2021
    30 MB
    31:21
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    Insekten? "Bewegen uns in Richtung Monotonie"

    Wenn wir nicht aufpassen, sind wir bald allein auf der Erde: Weltweit sind ein Achtel aller Tierarten vom Aussterben bedroht. Nicht nur Pandabär und Nashorn, sondern auch viele Insekten. Toll, weniger Mücken und weniger Fliegen, oder? "Es wäre super, wenn es weniger Stechmücken gäbe", sagt Josef Settele . Aber die sind nicht bedroht, im Gegenteil: "Wir haben viel häufiger diese lästigen Viecher um uns herum", erklärt der Biologe des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung ( UFZ ). Denn die Tierwelt wird im Falle von Insekten gar nicht unbedingt leerer, sondern monotoner: Eine Konstellation der Extreme, wie der Naturschutzforscher im "Klima-Labor" von ntv sagt. "Ganz wenige oder ganz viele Insekten. Auf alle Fälle ganz wenige Arten." Die Konsequenz? Teures Obst, aber das scheint das geringste Problem. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 10.11.2021
    31 MB
    32:23
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    Ozonloch? Umweltkrise, die sofort gelöst wurde

    UV-Licht demoliert unsere Haut. In der Ozonschicht bleibt die Strahlung hängen und wird absorbiert, aber 1985 erfährt die Welt: Unsere Schutzhülle hat ein riesiges Loch und beliebte Kühl- und Dämmstoffe sind daran schuld. Nur vier Jahre später sind die Fluorchlorkohlenwasserstoffe dennoch weltweit verboten, trotz Widerstandes aus der Industrie. Wie haben wir das geschafft? "Es war viel geschicktes wissenschaftliches Marketing dabei", sagt Thomas Peter von der ETH Zürich im "Klima-Labor" von ntv. Eine Augapfel-Sammlung von Frankenstein, die Sorgen verbreitet und nach einer schnellen Lösung verlangt hat. Und die Welt hat erkannt, dass es Länder geben wird, denen der Umstieg auf alternative Substanzen leichter fallen wird als anderen - und das im Protokoll von Montreal auch berücksichtigt. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] oder wenden Sie sich direkt an Clara Pfeffer oder Christian Herrmann . Foto: DLR/dpa Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 04.11.2021
    31 MB
    33:13
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    Klimaneutrale Unternehmen? "Schlichtweg gelogen"

    Daimler und Porsche verlangen von ihren Zulieferern, dass sie spätestens 2039 klimaneutral produzieren. Lidl bietet neuerdings ein klimaneutrales Sortiment an. Otto liefert seine Pakete ab sofort klimaneutral aus. Ein Schritt in die richtige Richtung? Nein, Marketing mit einem "Gummibegriff" fürs gute Gewissen, kritisiert der Vorsitzende der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer im "Klima-Labor" von ntv. Wie der Ablasshandel der Kirche im Mittelalter. Ja, viele Unternehmen arbeiten daran, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, betont der Umwelt-Funktionär. "Aber die allermeisten werden niemals die Chance haben, klimaneutral zu sein." Deshalb sei Werbung mit dem Begriff "doppelt gefährlich", denn die industrialisierte Welt erkaufe sich Zeit, die sie nicht habe, und lenke ab von tatsächlichen Herausforderungen. Und noch schlimmer: In vielen Fällen sind die klimaneutralen Projekte sogar eine "Form von Öko-Imperialismus". Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] Außerdem finden Sie Clara Pfeffer auf Instagram und Christian Herrmann auf Twitter. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 28.10.2021
    29 MB
    30:12
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    Klimakiller Kuh? "Ein irreführendes Narrativ"

    Kühe rülpsen und pupsen Methan . Dafür können sie nichts, trotzdem sind sie Klimakiller. Oder etwa doch nicht? So sieht es Wilhelm Windisch . "Diese Haltung ist nicht mehr tragbar", sagt der Agrarwissenschaftler von der Technischen Universität München im "Klima-Labor" von ntv. Es gebe heute nicht viel mehr Kühe als vor 100 oder 150 Jahren, und die würden zudem noch wesentlich mehr leisten als früher. "Auch der Weltklimarat IPCC , die Klima-Götter sozusagen, haben das akzeptiert: Die Rolle der Wiederkäuer ist mindestens um den Faktor 3 bis 4 überschätzt worden." Windisch argumentiert sogar, dass großflächige Nutztierhaltung für die Umwelt sehr sinnvoll ist: "Ein Wiederkäuer hat diese tolle Fähigkeit, dass er nicht essbare Biomasse wie Gras oder Heu zu sich nehmen und ohne Nahrungskonkurrenz zum Menschen daraus Eiweiß bilden kann." Das können nicht einmal Veganer. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] Außerdem finden Sie Clara Pfeffer auf Instagram und Christian Herrmann auf Twitter. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 21.10.2021
    29 MB
    30:48
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    Regenerative Landwirtschaft? "Viel Unwissenheit, wie es funktioniert"

    Konventionelle Landwirtschaft hat einen großen Anteil am Klimawandel. Um das zu ändern, versucht das Agrar-Start-up Klim , Landwirte von regenerativer Landwirtschaft zu überzeugen. Die Idee kursiert schon seit 50 Jahren, wird bisher an Universitäten aber kaum gelernt. "Es fehlt oft an Wissen, wie genau es funktioniert", erzählt Klim-Gründer und Chef Robert Gerlach im Klima-Labor von ntv. Denn in seinen Augen hat das Konzept viele Vorteile: Konventionelle Landwirtschaft zerstört den Boden durch Monokulturen sowie starkem Einsatz von Düngemitteln und treibt damit den CO2-Ausstoß an. Regenerative Landwirtschaft dagegen könne den Boden durch Methoden wie ganzjährige Bedeckung, Zwischenfrüchte und Untersaaten in einen gesunden Kohlenstoffspeicher verwandeln, der CO2 aus der Atmosphäre rauszieht. Auch für die Tierwelt und für die Erträge soll das Konzept gut sein. In den ersten sechs Monaten hätten sich etwas mehr als 500 Landwirte in der Klim-App angemeldet, um sich über die neuen Methoden zu informieren oder den Versuch zu wagen, erzählt Gründer Gerlach im Interview. Landwirte, die auf eine Brückenfinanzierung des Start-ups und höhere Verkäufe durch das hauseigene "klimapositive" Label spekulieren. Woher kommt das Geld dafür? Vorerst von einem Investor, der auch die umstrittenen Gorillas unterstützt. Und danach? Wie wird kontrolliert, ob Landwirte die regenerativen Methoden tatsächlich umsetzen? Was halten die davon, dass ein Start-up ihre Aussaat kontrolliert? Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] Außerdem finden Sie Clara Pfeffer auf Instagram und Christian Herrmann auf Twitter. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 14.10.2021
    31 MB
    32:46
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    Waldbrände? "Betreten neue Ära des Feuerzeitalters"

    Sibirien, Italien, Griechenland, Albanien, Spanien, die Türkei und natürlich Kalifornien - überall dort hat es diesen Sommer gebrannt. "Das Gleichgewicht zwischen Natur und Feuer verändert sich", sagt Johann Georg Goldammer vom Max-Planck-Institut für Chemie. Früher habe es beispielsweise in Kalifornien zwischen Mai, September und Oktober gebrannt, in den Wintermonaten sei es ruhig gewesen. "Mittlerweile beobachten unsere Kollegen in Nordamerika, dass die Feuer praktisch das ganze Jahr brennen", warnt der Feuerökologe. Die Ursache? Der Klimawandel. Einige Forstexperten versuchen deshalb, Wälder "feuerrobuster" zu machen. Ein Thema, das auch in Deutschland diskutiert wird. Aus zwei Perspektiven, denn "feuerrobust" heißt auch: Wir müssen Abstriche bei der biologischen Vielfalt im Wald machen. Wieso sind Feuer nützlich? Warum begünstigt Landflucht Waldbrände? Warum sind die meisten keine Naturkatastrophen? Antworten gibt es im Klima-Labor von ntv. Sie haben Fragen an uns? Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] Außerdem finden Sie Clara Pfeffer auf Instagram und Christian Herrmann auf Twitter. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 07.10.2021
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    30:32
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    Unterwasserwiesen? Speichern 30 Mal mehr CO2 als die Tropen

    Thorsten Reusch ist Unterwassergärtner. Sozusagen. In zwei deutschen Ostseeregionen drückt der Leiter für Marine-Ökologie am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel (GEOMAR) seinen Tauchern Seegrasbündel in die Hand und schickt sie mit einem klaren Auftrag ins Wasser: Bitte einmal im Meeresboden anpflanzen. Warum? Seegraswiesen können unglaublich viel Kohlenstoff speichern. Sehr viel mehr sogar als tropische Regenwälder. Ist der Marine-Ökologe deshalb "Feuer und Flamme" für das Projekt namens "Sea Store" ? Nicht nur, wie er im ntv-Podcast "Klima-Labor" verrät. Seegras ist ein Alleskönner: Es fördert die Biodiversität, schützt die Küsten und ist gut für die Badewasserqualität - eine Win-Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Oder? Leider nein, noch mangelt es an der Akzeptanz bei der badenden Bevölkerung. Schuld sind kleine Krebse. Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 30.09.2021
    29 MB
    30:24
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    Künstlicher Regen? "Wettermanipulation ist eine Waffe"

    Der Mittelmeerraum gilt als "Hotspot des Klimawandels" . In den kommenden Jahrzehnten werde es deutlich mehr Hitzewellen, Dürren und Waldbrände geben, hat der Weltklimarat jüngst in einem neuen Bericht gewarnt. Hunderte Millionen Menschen werden wahrscheinlich davon betroffen sein. Was tun? China oder das Emirat Dubai setzen auf Wettermanipulation. Sie schießen Raketen und Drohnen in den Himmel, setzen Stromschläge und Trockeneis ein, um künstlichen Regen zu erschaffen. Ein Erfolg mit Konfliktpotenzial. "Denn wenn irgendwo Regen runterkommt, bedeutet das, dass er irgendwo anders fehlt", erklärt Frank Böttcher im ntv-Podcast "Klima-Labor". Falls es denn überhaupt funktioniert. "Das ist weiterhin absolut strittig", sagt der Meteorologe. Wie erzeugt China mit Raketen Regenwolken? Warum lässt sich der Erfolg wissenschaftlich nicht belegen? Warum wünschen sich Armeen auf der ganzen Welt solche Technologien? Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 23.09.2021
    36 MB
    38:03
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    Frachtschiffe mit Segeln? Sauber, aber sinnfrei

    Nur fünf Staaten stoßen mehr CO2 aus als die globale Schifffahrtsindustrie. Eine neue Studie verspricht, dass der Ausstoß deutlich sinkt, wenn man Frachtschiffe mit Segeln ausstattet. Alexander Dyck arbeitet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und leitet dort das Institut für Maritime Energiesysteme - und er ist skeptisch. Ja, durch Segel würde der Schadstoffausstoß sinken, erzählt er im "Klima-Labor" von ntv. Aber was machen wir mit Brücken? Dem Zeitplan? Im Hafen? Revolutionäre Ideen sind in der Schifffahrt rar, das gilt auch für Frachter mit Atomantrieb. Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 16.09.2021
    35 MB
    37:02
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    Aufforsten im globalen Süden? "Lösung, die existierende Probleme verschärft"

    Es ist eine der beliebtesten Lösung im Kampf gegen den Klimawandel: Aufforstung. Staaten und Unternehmen planen riesige Projekte, um eine positive Bilanz in ihrem CO2-Haushalt zu erreichen. Aber die die wenigsten Projekte finden vor der eigenen Haustür statt. Die allermeisten Bäume sollen im globalen Süden gepflanzt werden, "wo die Leute angeblich den Platz nicht brauchen", wie Biologe Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige Entwicklgung Eberswalde sarkastisch im "Klima-Labor" von ntv erzählt. "Bei uns ist es eng, wenn wir irgendwo eine Hecke pflanzen sollen. Aber in Madagaskar oder Bolivien warten sie nur darauf, dass sie für uns Bäume pflanzen können." Er stellt sich damit hinter eine neue Studie der Entwicklungsorganisationen Oxfam, in der Wissenschaftler davor warnen, dass die Lebensmittelpreise in Teilen der Welt durch die vielen Aufforstprojekt deutlich steigen könnten - erst recht, wenn die Weltbevölkerung weiter wächst. "Wir müssen aufhören, uns in die Tasche zu lügen und Lösungen anzubieten, die keine sind oder die existierende Probleme verschärfen", sagt Biologe Ibisch. Sein Vorschlag? Wir müssen an die Landwirtschaft, unsere Ernährung und unseren Lebensstil ran. Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 09.09.2021
    34 MB
    36:11
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    Ein grüner Hedgefonds erobert Exxon? "Richtig interessanter Fall"

    Jennifer Paffen ist Portfoliomanagerin für Nachhaltigkeitsmandate und legt das Geld ihrer Kunden und Kundinnen möglichst nachhaltig an - mittlerweile drei Milliarden Euro. Dabei achtet sie auf drei "ESG" genannte Aspekte: Umwelt (Environment), Soziales und Governance. Einige Unternehmen aber betrachten Dinge wie ESG, Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Marketing-Tool . Dazu gehört auch der Ölgigant ExxonMobil. Der hat vor zehn Jahren noch 500 Milliarden Dollar Umsatz und wahnsinnige Gewinne gemacht und war das wertvollste Unternehmen der Welt. Dann setzte bei vielen Menschen das grüne Gewissen ein, die Ölpreise fielen und damit auch die Umsätze und Gewinne von Exxon. Das gefällt den Aktionären gar nicht. Die haben deshalb im Juni den kleinen Hedgefonds Engine No. 1 ins Board gewählt. Jetzt kontrolliert er drei von zwölf Plätzen im Verwaltungsrat , obwohl er nur wenige Exxon-Aktien besitzt. Von innen heraus wollen die selbsternannten Umwelt-Aktivisten dafür sorgen, dass Exxon den Klimawandel ernst nimmt, sich entsprechend aufstellt und investiert. Ist das glaubhaft, wenn ein Engine-No.-1-Mitglied sein Geld selbst mit Öl und Gas verdient? Ist Exxon für Jennifer Paffen durch den Einstieg des Hedgefonds "grüner" geworden? Geht es am Ende doch nur um Rendite? Im "Klima-Labor", dem neuen ntv-Podcast, erzählt sie, was sie davon hält und was Menschen tun können, die nachhaltig investieren wollen. Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 02.09.2021
    32 MB
    33:53
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    Kühe rülpsen Methan. Wenn sie Seegras essen, kaum. Aber das schmeckt nicht.

    Das Klimagas Methan wirkt in der Atmosphäre deutlich stärker als Kohlenstoffdioxid. Neben der Öl- und Gasindustrie setzen es vor allem Wiederkäuer wie Kühe frei. Mit ein bisschen Seegras im Futter sinkt der Ausstoß dramatisch. Aber bei der Kultivierung gibt es einige Fallstricke: Welche Rotalge wirkt am besten? Wie umschifft man die Schadstoffe im Ozean? Wie macht man es schmackhaft? Martin Hünerberg ist Agrarwissenschaftler der Uni Göttingen, hat an der University of Alberta im kanadischen Edmonton zur Verdauung von Wiederkäuern promoviert. Im Klima-Labor erklärt er, welche besonderen Eigenschaften Seegras und Algen haben, wo man sie anbaut, wenn nicht im Ozean, was das kostet und, ob sie im Alltag schon verfüttert werden. Sie haben Fragen an uns? Sie finden Clara Pfeffer auf Instagram, Christian Herrmann auf Twitter und beide auf ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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  • 27.08.2021
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    02:33
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    "Klima-Labor" von ntv: Ab 2. September jeden Donnerstag

    Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? "Klima-Labor" ist der ntv-Podcast von Clara Pfeffer und Christian Herrmann, in dem sie Ideen unter die Lupe nehmen, die Antworten auf diese Frage versprechen. Ideen, die toll klingen, aber bei denen nicht immer ganz klar ist, wie sinnvoll sie wirklich sind. Sollten wir Kühe mit Seegras füttern? Frachtriesen mit großen Segeln ausstatten? Grüne Hedgefonds in Aufsichtsräte berufen? Aber so merkwürdig diese Schlagzeilen auch klingen: Verrückt ist gut! Denn es zeigt, dass das Problem von allen Seiten beleuchtet wird. In "Klima-Labor" fragen Clara Pfeffer und Christian Herrmann bei Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft nach, was sie von den Ideen halten. Das "Klima-Labor" von ntv: Ab 2. September jeden Donnerstag. Eine halbe Stunde, die informiert und Spaß macht. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy . Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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