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Total Clearance

wöchentlich Mit Total Clearance bekommst Du alles aus der Welt des Snookers in einem Podcast. Christian Oehmicke, Kathi Hartinger und Andreas Thies liefern Dir alles aus der Welt des grünen Kammgarns. Bei den Turnieren sind sie täglich mit Zusammenfassungen am Start. Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • 22.01.2022
    0 MB
    13:41
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    Verpasste Historie & verpasster Elfmeter

    Tag 2 des Shoot-Out in Leicester sah die zweite Hälfte der ersten Runde. 32 weitere Spieler wurden für den Einzug in die Runde der letzten 64 gesucht und gefunden. Kathi und Christian besprechen die Ergebnisse und gehen auf besondere Ereignisse rund um das spaßige 1-Frame-Turnier ein.England kann keine ElfmeterEines dieser Highlights war das bislang einzige Blue-Ball-Shoot-Out des Turniers, das sich zwischen Tom Ford und Yuan Sijun ereignete. Der Chinese behielt letztlich die Oberhand. Hossein Vafaei wiederum sorgte mit einer glänzenden 123 für das zweite Century in diesem Jahr. Lukas Kleckers hielt wie Simon Lichtenberg die deutsche Fahne in Leicester hoch und zog souverän in die 2. Runde ein.Maximum-Versuch scheitertStuart Bingham war 56 Punkte lang auf Maximum-Kurs, ehe er sich verstellte und die historische Leistung verpasste. Sein Match gewann er dennoch klar. Auch Ken Doherty, Anthony Hamilton, Mark King, Luca Brecel, Barry Hawkins und Gary Wilson feierten Siege. Bei den Ex-Siegern war die Stimmung gemischt. Während sich Michael Georgiou souverän gegen Si Jiahui durchsetzte, musste Thepchaiya Un-Nooh etwas überraschend bereits die Heimreise antreten.

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  • 21.01.2022
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    11:42
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    Die Stimmung beim Shoot Out: Moody

    Das Snooker Shoot Out ist an diesem Wochenende wieder das Top-Gesprächsthema unter den Snooker Fans. Manche lieben es, manche mögen es nicht. Aber: Es ist eine willkommene Abwechslung, ein Farbtupfer im Snooker-Kalender. Ein Frame, Shot Clock, 10 Minuten Zeit, enthusiasmierte Fans. Alles eigentlich da. Und die Spieler lieferten an Tag 1 ab. Besonders einer:Stan Moody ist 15 Jahre alt und er war wohl der, der diesen Tag am meisten genoss. Als Amateur ins Turnier gerutscht besiegte er Lu Ning in der ersten Runde und eroberte die Herzen der Snooker-Fans im Sturm.Simon Lichtenberg kam auch eine Runde weiter, war am Ende aber ein bisschen im Glück, da seinem Gegner Dylan Emery die Zeit ausgegangen war.Das höchste Break an Tag 1 schoss Allan Taylor, der ein Century Break schaffte.

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  • 18.01.2022
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    22:20
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    Hello Yellow

    Am kommenden Donnerstag startet in Leicester das Shoot-Out, das vielleicht unterhaltsamste, aber auch umstrittenste Ranglistenturnier der Snooker-Saison. Ja, auch im Jahr 2022 ist die 1-Frame-Veranstaltung ein Turnier, das Einfluss auf die Weltrangliste hat, was es vor allem für niedriger platzierte Spieler attraktiv macht, da man mit wenigen Frames so manche Karriere noch retten kann. Kathi und Christian blicken in ihrer Vorschau auf das spaßige Event voraus und fassen das Format noch einmal zusammen.1 Frame - 10 MinutenEin Frame beim Shoot-Out dauert maximal 10 Minuten. Dann steht ein Gewinner fest oder wird - bei Gleichstand - in einem Blue Ball Shoot Out ermittelt. 15 Sekunden hat man in den ersten 5 Minuten Zeit für einen Stoß; nur noch 10 Sekunden gar in den letzten 5 Minuten. Jedes Foul führt zu Ball in Hand, Miss gibt es nicht, bei jedem Stoß muss gelocht werden oder ein Ball eine Bande berühren.Wer ist dabei?Zwar lassen einige Top-Spieler wie Ronnie O'Sullivan oder Judd Trump (denen das Format eigentlich liegen müsste), das Shoot-Out aus, aber nichtsdestotrotz versammeln sich wieder 128 Spieler (Profis und Amateure) in der Morningside Arena von Leicester. Darunter sind Titelverteidiger Ryan Day, Weltmeister Mark Selby, die beiden deutschen Hoffnungen Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg, aber auch Format-Experten wie Ex-Sieger Thepchaiya Un-Nooh. Wer am Ende gewinnt? Das lässt sich unmöglich erahnen.

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  • 17.01.2022
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    15:25
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    Falke vom Blitz getroffen

    Neil Robertson hat das Finale des Masters in London in deutlicher Art und Weise gewonnen. Der Australier setzte sich klar mit 10:4 gegen einen Barry Hawkins durch, der zu keiner Zeit an seine in der Woche zuvor gezeigten Matches anknüpfen konnte. Damit gewinnt der Weltranglistenvierte zum zweiten Mal in seiner Karriere das prestigeträchtigste Einladungsturnier im Snooker. Kathi und Christian fassen die Geschehnisse im Ally Pally zusammen.Robertson lässt nervösen Start besser hinter sichLetztlich schaffte es der Australier von Beginn an deutlich besser, die Nervosität und spannungsgeladene Atmosphäre zu Beginn des Matches hinter sich zu lassen. Hawkins kam zu selten in Breaks und musste sich seine Frames hart erkämpfen. Bei Robertson lief das Breakbuilding deutlich flüssiger und so kam der 39-jährige bereits aus der ersten Session mit einer 5:3-Führung heraus. Interessant dabei auch der 6. Frame, in dem Hawkins ein unnötiges Kleiderfoul beging.Zu viele FehlerLetztlich waren es auch am Abend zu viele Fehler beim Engländer, um Robertson ernsthaft gefährden zu können. Der spielte zwar ebenfalls nicht fehlerfrei, lochte aber sicher und nutzte die Chancen konsequent aus. Mit einer 69, seinem höchsten Break im Match, verkürzte Hawkins zwischenzeitlich nochmal auf 4:6, doch es sollte sein letzter Framegewinn sein. Die nächsten vier Durchgänge gingen klar an den Australier, der sich über 250.000 Pfund und seinen sechsten Triple-Crown-Titel freuen darf.

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  • 16.01.2022
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    31:29
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    Der Donner-Falke

    Der 'Thunder from Down Under" und der "Hawk" stehen im Finale des Masters in London. Kathi und Christian können dabei über die unfassbar spannenden Decider-Siege von Neil Robertson gegen Mark Williams und Barry Hawkins gegen Judd Trump sprechen. Insbesondere das Match zwischen Robertson und Williams wusste zu überzeugen und endete mit einem epischen Entscheidungsframe.Williams so gut wie durchMark Williams war eigentlich schon so gut wie im Finale, denn Robertson brauchte im Decider bereits zwei Snooker, die er bekam und den Frame auf Schwarz holte. Auch zuvor war das Match unfassbar unterhaltsam und auf hohem Niveau. 11 Breaks von mindestens 50 Punkten sprechen für sich, darunter auch zwei Centuries des Australiers. Mark Williams wird sich aufgrund seiner Shot Selection im Entscheidungsframe etwas hinterfragen müssen, aber letztlich siegt Robertson durchaus verdient.Hawkins zieht Trump den ZahnBarry Hawkins setzte seine Weltmeister-Ausschalt-Automatik fort und warf nach Shaun Murphy und Mark Selby auch Judd Trump aus dem Turnier. In einem hin- und herschwankenden Match musste auch hier die Entscheidung im Decider her, in dem Trump keinen einzigen Ball lochte und sich ebenfalls über seine Shot Selection wundern darf. Kathi und Christian fassen zusammen.

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  • 15.01.2022
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    22:15
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    Klarer Himmel über London

    Mit zwei überraschend deutlichen Matches endeten die Viertelfinals beim Masters in London. Judd Trump und Barry Hawkins folgten Neil Robertson und Mark Williams in die Vorschlussrunde und feierten klare Siege gegen Kyren Wilson und Mark Selby. Vor allem Selby erwischte einen rabenschwarzen Tag und bestätigte seine deutlich schwächere Masters-Bilanz in den vergangenen Jahren. Über die beiden Matches des gestrigen Tages berichten Kathi Hartinger und Christian OehmickeTrump hält Wilson auf DistanzJudd Trump dominierte sein Duell mit Kyren Wilson nach Belieben. Konsequentes Breakbuilding und das perfekte Bestrafen von Fehlern waren die entscheidenden Maßnahmen, die Trump zu einem ungefährdeten 6:1-Sieg mit fünf Breaks von mindestens 50 Punkten führten. Wilson konnte seine Breaks zu selten bis zum Ende durchziehen und konnte nicht an die Kaltschnäuzigkeit seines Matches gegen Stuart Bingham anknüpfen.Hawkins wird zum Sieg gezwungenBarry Hawkins wurde bei seinem 6:1 gegen Mark Selby fast schon zum Sieg gezwungen. Beim amtierenden Weltmeister lief nichts zusammen; weder das Breakbuilding noch das Safety-Spiel funktionierte. Hawkins spielte solide und konstant seinen Stiefel durch und sicherte sich ungefährdet den Erfolg gegen Selby. Highlight war eine glänzende 47 zum 5:1 und der gewonnene zweite Frame, in dem er schon Snooker brauchte.

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  • 14.01.2022
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    15:57
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    Williams und Robertson im Halbfinale

    Die ersten beiden Halbfinalisten des Masters in London stehen fest. Nach teils hochklassigen Matches sind Neil Robertson und Mark Williams eine Runde weiter. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten über einen spektakulären Tag im Alexandra Palace in London.Neil Robertson und Ronnie O'Sullivan standen sich in der Nachmittagssession gegenüber und der Australier machte früh schon klar, dass er nicht gewillt ist, dem Publikumsliebling O'Sullivan freies Geleit ins Halbfinale zu geben. Der konnte zwar ein frühes 0-2 bis zum Midsession Interval noch zum 2-2 aufholen, hatte aber während des gesamten Matches Probleme, Frames sicher zu gewinnen. Ständig gab er Robertson Chancen, die der dann auch nutzte. Am Ende stand ein verdienter Sieg für "The Thunder from Down Under" auf der Ergebnistafel.Am Abend gab es dann ein Legendentreffen. Mark Williams und John Higgins spielten schon vor 30 Jahren gegeneinander und sie gehören immer noch zu den Topprofis der Welt. Es entwickelte sich ein hochdramatisches Match, auch wenn es nicht immer hochklassig war. Williams hatte das bessere Ende für sich und zieht nach dem 6-5 ins Halbfinale ein.

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  • 13.01.2022
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    15:59
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    Endlich Drama im Ally Pally!

    An Tag 4 des Snooker Masters im Alexandra Palace in London kamen endlich zwei dramatische Matches zustande. Beide waren zudem noch hochklassig. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten über einen spektakulären Donnerstag in London.Ja, die Matches bislang waren sehenswert. Es gab gute Einzelleistungen, aber die Spannung fehlte. An Tag 4 kam diese Spannung. Und wie.Nachmittags trafen Judd Trump und Mark Allen aufeinander. Trump musste als der Favorit gesehen werden, denn die Probleme, die Allen momentan abseits des Tisches hat, können sich ja auch auf sein Spiel auswirken. Doch davon war gestern nichts zu sehen.Dieses Match hatte alles, was sich der gemeine Snooker-Fan wünscht: Hohe Breaks, packende Safety-Duelle, Dramatik. Es musste in den Entscheidungsframe und den sicherte sich Trump.Abends wurde es nicht minder spannend, obwohl es erst gar nicht danach aussah. Schnell war Kyren Wilson gegen Stuart Bingham mit 4-1 in Führung gegangen. Doch der verbiss sich in den Tisch und kämpfte sich auf 4-4 heran. Auch hier ging es in den Entscheidungsframe, den dann Wilson für sich entschied.Heute wird unter anderen Ronnie O'Sullivan wieder an den Tisch gehen. Sein Viertelfinalgegner ist Neil Robertson.

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  • 12.01.2022
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    15:18
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    The Rocket im Eiltempo ins Viertelfinale

    Das Masters im Alexandra Palace kennt jetzt sechs der acht Viertelfinalisten. Am Dienstag kamen noch Ronnie O'Sullivan und Mark Selby dazu. Kathi Hartinger und Andreas Thies sprechen über einen abwechslungsreichen Tag im Alexandra Palace in London.Ronnie O'Sullivan ist ein Publikumsliebling. Überall, wo er spielt. In London aber noch ein kleines bisschen mehr. Da kommt schon auch mal die Prominenz vorbei, wie gestern Ron Wood von den Rolling Stones. Und Wood bekam etwas zu sehen. O'Sullivan zeigte sich durchaus spielfreudig und besiegte Jack Lisowski mit 6-1. Aber es war nicht so, als ob Lisowski chancenlos gewesen sei. Nein, fast in jedem Frame bekam er seine Chance von "The Rocket". Doch Chancen bekommen und sie ausnutzen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Und so stand am Ende ein sicherer 6-1-Sieg für Ronnie.Am Abend wurde es etwas knapper, aber letztlich siegte auch Mark Selby sicher gegen Stephen Maguire. Nach einem ersten Marathonframe sah es noch bis zum Midsession Interval so aus, als könne dies ein sehr enges Match werden, doch Maguire war nach dem Interval einfach zu fehlerhaft, um Selby ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.Heute wird das Achtelfinale mit zwei weiteren Matches beschlossen.

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  • 11.01.2022
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    12:43
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    Hawkins und Higgins souverän weiter

    Tag 2 beim Masters im Alexandra Palace ist beendet und wir kennen die nächsten beiden Viertelfinalisten. Barry Hawkins und John Higgins. Hawkins profitierte dabei von der Formschwäche seines Gegners, Higgins spielte seine ganze Erfahrung aus.John Higgins musste am Nachmittag gegen den Ally-Pally-Debütanten Zhao Xintong an den Tisch. Der hatte sich ja durch seinen Turniersieg bei der UK Championship in die Top 16 der Weltrangliste vorgespielt. John Higgins nahm diese Aufgabe entsprechend ernst und startete direkt mit einem Century Break. Als Xintong dieses ebenso mit einem Century Break konterte, dachten die Zuschauenden noch, dass das eine hochklassige und spannende Veranstaltung geben könnte. Doch darauf setzte Higgins seinen Fuß und gewann die nächsten drei Frames und damit den entscheidenden Vorsprung. Am Ende stand ein 6-2 für den "Wizard of Wishaw".Barry Hawkins musste abends nicht viel machen, um Shaun Murphy in Schach zu halten. Murphy konnte zwar bis zum Midsession Interval das Match ausgeglichen halten, doch nach dem Interval zog Hawkins weg.Kathi Hartinger und Andreas Thies sprechen über die beiden Matches, schauen aber auch auf heute und den ersten Auftritt von Ronnie O'Sullivan.

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  • 10.01.2022
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    14:34
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    Eher Stockhausen als Mozart

    Das Masters im Alexandra Palace in London ist gestartet und es startete mit zwei sehr spannenden Matches, die von den Arrivierten gewonnen wurden.Andreas Thies und Kathi Hartinger fassen den ersten Tag im Alexandra Palace zusammen.Tag 1 und Match 1 dieses Einladungsturniers gehört immer dem Vorjahressieger. In diesem Fall war das Yan Bingtao, der das Turnier im Januar 2021 völlig überraschend gewonnen hatte. Er traf in der ersten Runde auf Mark Williams, der sich nicht in allzu großer Form derzeit befindet. Doch an diesem Sonntagnachmittag zeigte Williams eine Leistung, die an die besseren Tage von ihm erinnerten und siegte mit 6-4. Insgesamt 11 Breaks über 50 zeigten, dass dieses Match ein bemerkenswert gutes Niveau hatte.Das Match am Abend gewann Neil Robertson gegen Anthony McGill, obwohl Robertson bis zum Midsession Interval nicht viel gelungen war. Eigentlich hätte McGill mindestens mit einer 3-1 Führung aus diesen vier Frames gehen müssen, doch es stand 2-2. Nach dem Interval fand Robertson aber wenigstens teilweise zu seiner Form und konnte das Match letztendlich mit 6-4 gewinnen.Am heutigen Montag spielt unter anderem Shaun Murphy gegen Barry Hawkins und es wird interessant zu erfahren sein, ob Murphy nach wie vor im Formloch gefangen ist.

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  • 07.01.2022
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    19:03
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    Der Master des Masters wird gesucht

    Ein jedes Snookerjahr startet traditionell mit dem wichtigsten Einladungsturnier einer jeden Saison, dem Masters im Alexandra Palace von London. Die Top 16 der Weltrangliste geben sich die Ehre und suchen den Sieger, der im letzten Jahr Yan Bingtao hieß. Der Titetelverteidiger wird zum Auftakt auf Mark Williams treffen. Welche Chancen er auf eine Titelverteidigung hat und wer ansonsten mit um den Titel kämpfen könnte, fassen Kathi Hartinger und Christian Oehmicke in ihrem Podcast zusammen.Robertson und Selby Favoriten?Zwei Favoriten könnten Neil Robertson und Mark Selby sein, die in unterschiedlichen Draw-Hälften relativ machbare Auftakthürden zu bewältigen haben. Auch Ronnie O'Sullivan spielt natürlich beim Masters immer um den Sieg mit. Mit John Higgins und Zhao Xintong spielen zwei der besten Akteure der laufenden Saison direkt in Runde 1 gegeneinander.Trump nur Außenseiter?Normalerweise zählt auch Judd Trump traditionell zu den Favoriten für den Titel, doch der Weltmeister von 2019 war in letzter Zeit nicht gut in Form und wirkte vor allem bei den großen Turnieren nervös und gehemmt. Ob er sich beim zweiten Triple-Crown-Event der Saison aus dem Tief spielen kann, versuchen Kathi und Christian zu analysieren.

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  • 28.12.2021
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    56:15
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    Großreinemachen im Snooker-Jahr 2021

    Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen, ebenso das Snooker-Jahr. Beides geprägt vom zweiten Jahr der Pandemie und vielen Unsicherheiten.Und trotzdem hat der Snooker-Profisport es geschafft, sein Jahr möglichst normal aussehen zu lassen. Klar, es waren viele Turniere in Milton Keynes ausgetragen worden und zwischendurch wusste man nicht mehr, bei welchem Turnier man war und musste sich an den Werbebanden im Hintergrund orientieren. Aber es wurde gespielt. Und es wurden hervorragende Leistungen am Stück produziert.Wer erinnert sich denn nicht mehr an die unfassbare Woche von John Higgins im Februar, als er nur 4 Frames auf dem Weg zum Titel bei der Players Championship verlor und unter anderem Mark Selby mit 6-0 besiegte? Ebenjener Mark Selby, der nur zwei Monate später leicht überraschend zum vierten Mal Weltmeister werden würde. Dem das Spiel in diesem Jahr nicht immer leicht fiel und der Snooker zwischendurch wie Arbeit aussehen ließ.Aufgehorcht haben im Jahr 2021 vor allem zwei junge chinesische Spieler, die das Jahr mit ihren Siegen auch abrundeten. Yan Bingtao mit seinem Masters-Sieg im Januar und Zhao Xintong mit dem Titel bei der UK Championship im Dezember.Ansonsten sind auch 2021 wieder die Türsteher aus der Class of 92 fleißig gewesen, den jungen Nachkömmlingen die Tür verschlossen zu halten. Ronnie O'Sullivan, Mark Williams und John Higgins zeigten, dass das Alter, auf dem Snooker auf Höchstniveau ausgetragen werden kann, immer weiter nach hinten verschoben wurde.Kathi Hartinger, Christian Oehmicke und Andreas Thies schauen auf dieses wilde 2021 zurück.

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  • 20.12.2021
    0 MB
    15:21
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    Die Rakete hebt kurz vor Weihnachten ab

    Ronnie O'Sullivan hat seine 16-monatige Titel-Durststrecke beendet und mit dem World Grand Prix den letzten Titel des Jahres gewonnen. Im Endspiel behielt der Weltranglistendritte gegen Neil Robertson mit 10:8 die Oberhand. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke über den Sieg des Engländers, die Bedeutung für beide Spieler und einer kleinen Vorschau auf das kommende Jahr.Robertson liegt Remis hintenDass beide Spieler mit einem 4:4 aus der ersten Session rausgingen, muss sich für den Australier wie ein deutlicher Rückstand oder eine halbe Niederlage angefühlt haben. Robertson hätte locker vorne liegen müssen, spielte deutlich flüssiger und besser als sein Kontrahent. Dennoch stahl O'Sullivan seinem Gegner auch den 8. Frame noch vor der Nase weg, obwohl er bereits zwei Snooker brauchte.O'Sullivan dreht aufAm Abend legte sich Robertson zunächst eine 7:5-Führung zurecht, ehe Ronnie O'Sullivan wie ein verwandelter Spieler aus dem Midsession Interval kam. In nichtmal 40 Minuten drehte 'The Rocket' das Match mit vier schnellen Frames in Folge. Robertson verkürzte zwar nochmal, aber ein Miscue im 18. Frame sollte sein letzter Stoß sein. Mit einem weiteren hohen Break setzte O'Sullivan den Schlusspunkt unter das Finale. Kathi und Christian fassen zusammen.

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  • 19.12.2021
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    22:49
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    Ro, Ro, Ro im WGP-Finale

    Ronnie O'Sullivan zog mit einem ungefährdeten 6:2-Sieg gegen Stuart Bingham ins Finale des World Grand Prix ein. Dort trifft er auf Neil Robertson, der ja bereits am Vortag mit seinem Sieg gegen Mark Selby ins Endspiel eingezogen war. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke über das gestrige Match und die Wahrscheinlichkeit der deutschen Turniere angesichts der Türkei-Ankündigung gestern.Bingham unterwältigendStuart Bingham konnte im gestrigen Duell zu keinem Zeitpunkt an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen und unterlag einem (ebenfalls nicht fehlerfreien) O'Sullivan letztlich klar. Die Chancen des 6-maligen Weltmeisters im Endspiel werden aber nicht groß sein, wenn er seine Form nicht steigern kann.Türkei-Ankündigung gut für Berlin und FürthKathi und Christian besprechen im Podcast auch das Festzurren des Turkish Masters in Antalya, was gestern in einer prominenten Pressekonferenz angekündigt wurde. Was bedeutet das für das German Masters und European Masters? Kann man die Turniere jetzt eigentlich noch absagen oder muss man sie durchziehen? Ist das sinnvoll? Die Einschätzungen von Total Clearance hört ihr hier.

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  • 18.12.2021
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    16:04
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    Robertson erster Finalist

    Neil Robertson steht als erster Spieler im Finale des World Grand Prix in Coventry. In einem Duell zweier Weltmeister setzte sich der Australier mit 6:3 gegen Mark Selby durch. Der zweite Finalist wird im Match zwischen Stuart Bingham und Ronnie O'Sullivan ermittelt. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke blicken auf die aktuelle Situation im Turnier.Robertson punktet und punktetIn einem interessanten Halbfinale war Neil Robertson gegen Mark Selby derjenige, der für die höheren Breaks sorgte. Während sich Selby seine Frames in den meisten Fällen bitter erkämpfen musste, konnte sich der Australier mit seinem Breakbuilding stets in Front setzen. Höhepunkt des Matches war ein aberwitziger vierter Frame, den sich Selby trotz Snooker und vielen kuriosen Szenen auf Schwarz sichern konnte.Bingham v RonnieDas zweite Halbfinale werden heute Abend Stuart Bingham und Ronnie O'Sullivan bestreiten. Beide gewannen ihre Matches sicher, legten den Grundstein zum Sieg aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Während Bingham ungefährdet mit 4:0 gegen Stephen Maguire in Führung stürmte und am Ende sicher mit 5:1 gewann, war das Duell zwischen O'Sullivan und Jimmy Robertson bis zum Midsession Interval noch offen. Erst danach legte 'The Rocket' einen Zahn zu und gewann sicher mit 5:2. Kathi und Christian fassen zusammen.

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  • 17.12.2021
    0 MB
    15:24
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    Halbe-Halbe in Coventry

    Das Format ist etwas undurchsichtig in Coventry, mit den jeweils nachmittags gespielten Matches der unteren Draw-Hälfte und den am Abend gespielten Matches der oberen Draw-Hälfte, die bereits eine Runde weiter sind. Kathi und Christian besprechen den gestrigen Tag, der neben vielen Favoritensiegen auch ein paar kleinere Überraschungen, insgesamt aber ein sehr hohes Niveau, bot.Robertson 1 und Selby im HalbfinaleNeil Robertson und Mark Selby stehen bereits in der Runde der letzten 4. Der Australier setzte sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen erst im Decider gegen Yan Bingtao durch. Selby hingegen kam zu einem letztlich sicheren 5:2-Sieg gegen Tom Ford, musste dabei aber mehr kämpfen, als es das Ergebnis vermuten lässt.Robertson 2 stoppt BrecelAm Nachmittag wurden noch die letzten Viertelfinalisten (der unteren Draw-Hälfte) gesucht. Während Ronnie O'Sullivan zu einem sicheren 4:1-Sieg und damit einer Revanche gegen Hossein Vafaei kam, setzten sich Stephen Maguire, Stuart Bingham und Jimmy Robertson allesamt erst im Decider durch. Bingham bezwang Ali Carter, Robertson stoppte den Lauf von Luca Brecel und Maguire drehte ein 1:3 gegen Jack Lisowski noch, der später seine Konzentrationsschwäche eingestand. Kathi und Christian fassen die Geschehnisse beim World Grand Prix zusammen.

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  • 16.12.2021
    0 MB
    18:08
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    Trump-Form ist Ford

    Judd Trump hat auf den letzten Metern des Jahres 2021 seine Form eingebüßt. Bei Weltranglistenturnieren kam der Dauersieger in dieser Saison noch nicht über das Viertelfinale hinaus - und das ändert sich auch beim World Grand Prix nicht. In einem fehlerbehafteten Match unterlag er Tom Ford mit 3:4. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke über die gestrigen Matches in Coventry.O'Sullivan eisig, Brecel unfassbar gutRonnie O'Sullivan gönnte sich unmittelbar vor seinem Achtelfinalduell mit Andy Hicks noch ein Eis, was seine Form offensichtlich etwas abkühlte. Zwar gewann er sicher mit 4:1, musste dabei aber auf hohe Breaks verzichten. Die zeigte hingegen mal wieder Luca Brecel, der sich weiter in der Form seines Lebens präsentiert. Auch Jimmy Robertson und Hossein Vafaei erreichten die Runde der letzten 16.Selby ganz Selby, Robertson ganz RobertsonMark Selby setzte sich in einem für ihn typischen Match gegen Mark Allen durch und steht im Viertelfinale. Der Weltranglistenerste glänzte mal wieder mit hohen Breaks, taktischer Finesse und beinhartem Matchplay, während Neil Robertson nach seiner Tinnitus-Erkrankung weiter hohe Breaks am Fließband produziert und Anthony Hamilton keine Chance ließ. Kathi und Christian fassen den Tag in Coventry zusammen.

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  • 15.12.2021
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    14:18
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    Gebt Tom Ford die Trophäe!

    Tag zwei des World Grand Prix der 32 besten Profis aus der Jahresrangliste war so unterhaltsam wie erwartet, mit zum Teil überraschenden Ergebnissen. Kathi Hartinger und Andreas Thies fassen den Tag zusammen, der mit einem "Mark-Selby-Spezial" begann.Bei Selby sieht es schon länger eher nach Arbeit als nach der leichtfüßigen Kunst aus. Er muss sich seit einiger Zeit seine Ergebnisse und Siege eher erkämpfen. Das tat er auch gegen Barry Hawkins, der für eine erste Runde auch ein eher unangenehmer Gegner ist. Doch Selby setzte sich nach drei umkämpften Startframes am Ende sicher mit 4-1 durch.Nicht weiter ist John Higgins. Nach seiner Finalniederlage bei den Scottish Open verlor er in Coventry in der ersten Runde gegen Tom Ford mit 2-4. Ford konnte drei Breaks über 70 spielen und zeigte insgesamt eine sehr starke Leistung.Stephen Maguire zeigt am Ende des Jahres ordentliche Form. Sein Sieg gegen Anthony McGill war nie gefährdet. Auch Mark Allen, der momentan eher abseits des Tisches für Schlagzeilen sorgt, gewann sein Auftaktmatch.Heute geht es weiter, unter anderem mit Ronnie O'Sullivan, der gegen Andy Hicks antreten wird.

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  • 14.12.2021
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    11:40
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    Kyren Wilsons Jahr 2021 endet mit einer Niederlage

    Der World Grand Prix, der dieses Jahr in Coventry ausgetragen wird, erfährt 2021 seine achte Austragung. Die 32 besten Spieler der Einjahres-Rangliste sind am Start. Am Montag gab es die ersten vier Matches, wobei sich zwei gleich als kleinere Überraschungen entpuppten. Andreas Thies und Christian Oehmicke über alles, was es aus der CBS Arena zu berichten gibt.Titelverteidiger bei diesem Turnier ist Judd Trump. Zu dem World Grand Prix gehören mit der Players Championship und der Tour Championship auch noch zwei weitere Turniere. Der beste Spieler dieser drei Turniere erhält eine Zusatzprämie.Kyren Wilson ist schon ausgeschieden. Nachdem er schon bei den Scottish Open in der ersten Runde die Segel streichen musste, landete er in Coventry auch gleich in der Auftaktpartie auf dem Hosenboden. Gegen den Veteranen Anthony Hamilton kam er nie richtig in sein Spiel und verlor mit 3-4.Der Führende in der Einjahres-Rangliste ist Zhao Xintong. Der Sieger der UK Championships verlor aber auch schon in der ersten Runde gegen Martin Gould, der nur ganz knapp die Qualifikation für dieses Turnier erreicht hatte.Auch Mark Williams ist ausgeschieden. Zwischendurch sah es so aus, als könne der zweifache Weltmeister gegen Jack Lisowski den Sieg davontragen, doch die letzten zwei Frames gingen an Lisowski.

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  • 13.12.2021
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    15:31
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    Brecel am Ende des Jahres in Topform

    Luca Brecel hat die Scottish Open gewonnen. In einem über weite Strecken einseitigen Finale besiegte er John Higgins am Ende mit 9-5. Es ist nach dem Finale bei den UK Championships das zweite Turnier hintereinander, das Brecel mit einer Topleistung beendet. Für Higgins geht es mit den schwierigen FInalniederlagen weiter. Andreas Thies und Christian Oehmicke haben das Turnier zusammengefasst.Luca Brecel ist vielleicht derzeit in der Form seines Lebens. Nachdem er bei den UK Championships schon eine starke Form an den Tag gelegt hatte, konnte er bei den Scottish Open im walisischen Llandudno (wir berichteten) auch das Finale erreichen, in dem er auf John Higgins traf. Und dieses Finale dominierte Brecel von der ersten Sekunde. Schnell ging er mit 3-1 in Führung und hielt die ganze Nachmittagssession den Fuß auf dem Gaspedal. Mit 6-2 ging es in die Evening Session. Dort gewann Brecel auch die ersten beiden Frames, so dass ihm nur noch ein einziger Framegewinn fehlte. Von da an spielte John Higgins befreit auf und konnte sich sogar noch ins Midsession Interval retten, doch beim Stand von 8-5 gelang Brecel der entscheidende Framegewinn zum 9-5.Am heutigen Montag geht es schon mit dem letzten Turnier des Jahres los, dem World Grand Prix.

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  • 12.12.2021
    0 MB
    10:31
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    Belgien gegen Schottland in Wales

    Luca Brecel und John Higgins bestreiten das Finale der Scottish Open im walisischen Llandudno. Beide gewannen ihre Halbfinals relativ deutlich. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen die Geschehnisse zusammen und blicken auf das Finale voraus.Higgins im Klassiker unschlagbarDer mit einem neuen Tuch ausgestattete Tisch schien John Higgins enorm zu beflügeln. Der Schotte ging blitzschnell mit 3:0 in Führung, während O'Sullivan zu viele Fehler einbaute. Mit einer 86 holte sich der Engländer zwar immerhin das 1:3, doch nach der Pause lochte 'The Rocket' keinen Ball mehr. Higgins hingegen war mit unbändiger Spielfreude unterwegs und beendete das Match mit weiteren hohen BreaksBrecel mit zweitem Finale binnen einer WocheLuca Brecel gewann sein Halbfinale ebenfalls ungefährdet mit 6:1. Anthony McGill erwischte einen rabenschwarzen Tag und konnte am Ende nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Kathi und Christian fassen die beiden Matches zusammen und blicken auf das Endspiel voraus, welches schon das vierte Finale für Higgins in dieser Saison ist.

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  • 11.12.2021
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    21:10
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    Schon wieder Ronnie-John

    Wenn heute das Halbfinale bei den Scottish Open gespielt wird, werden wir bereits zum sechsten Mal in diesem Jahr das Duell zwischen Ronnie O'Sullivan und John Higgins erleben. Beide erreichten auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Vorschlussrunde, genauso wie Anthony McGill und Luca Brecel. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen zusammen.Ronnie wieder im DeciderZum dritten Mal in Folge musste Ronnie O'Sullivan in einen Decider und zum dritten Mal behielt er die Oberhand. In einem hochklassigen Match setzte sich der sechsmalige Weltmeister gegen Li Hang durch. Der Chinese verpasst damit die Qualifikation für den World Grand Prix. John Higgins wiederum geriet gegen David Gilbert zunächst mit 0:3 in Rückstand, gewann dann aber 5 Frames in Folge.McGill wehrt Comeback abIm rein schottischen Duell mit Stephen Maguire war Anthony McGill zunächst mit 4:0 in Führung gegangen, musste sich nach dem Midsession Interval aber noch eines Comebacks von Maguire erwehren. Erst mit 5:3 konnte sich McGill durchsetzen und trifft nun auf Luca Brecel, der in einem unspektakulären Match gegen Matthew Selt ganz schön kämpfen musste, ehe er mit 5:4 gewann.

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  • 10.12.2021
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    12:57
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    Trump nach großem Kampf raus

    Die Scottish Open im walisischen Llandudno kennen ihre Viertelfinalisten. Überraschend gehört Judd Trump nicht dazu. Ronnie O'Sullivan und John Higgins dagegen kämpften sich in die Runde der letzten Acht vor. Kathi Hartinger und Andreas Thies über einen abwechslungsreichen Donnerstag an der Irischen See.Judd Trump hatte bis zu diesem Donnerstag makelloses Snooker gespielt und noch keinen Frame abgegeben. So ging er natürlich auch als Favorit in das Achtelfinale gegen David Gilbert. Doch der sah gar nicht ein, kampflos das Feld zu räumen und ging sehr schnell mit 3-0 in Führung, unter anderem mit einem Maximum-Versuch im zweiten Frame, als er die 13. Schwarze verpasste. Doch nach dem 0-3 kam Trump ran. Sicherte sich die Frames vier, fünf und sechs, nachdem Gilbert nicht mehr viel gelang. Der letzte Frame war sehr spannend, Gilbert gewann ihn ganz knapp und trifft jetzt im Viertelfinale auf John Higgins, der sich spät noch gegen Martin Gould durchsetzte.Ronnie O'Sullivan musste auch im Achtelfinale gegen Jamie Jones wie schon in seiner Zweitrundenpartie gegen Liang Wenbo über die volle Distanz. Im letzten Frame hatte Jones die Chance, abzuräumen, doch eine Blaue war dann sein Schicksal. O'Sullivan konnte nach einem Safety-Duell übernehmen und sich den letzten Frame sichern. Sein Viertelfinalgegner ist Li Hang.

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  • 09.12.2021
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    16:08
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    Was ist los mit Shaun Murphy?

    Die Scottish Open haben noch nicht alle Spieler in der gleichen Runde. Oder, um Loriot zu bemühen: Das Bild hängt schief. Manche Matches der zweiten Runde werden erst heute gespielt, heute Abend soll dann die komplette dritte Runde laufen. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten über alles, was am Mittwoch gespielt wurde.Shaun Murphy ist wieder früh ausgeschieden. Nachdem er in der 1. Runde gegen Ng On-Yee schon große Probleme hatte, die nächste Runde zu erreichen, musste er gegen Li Hang nach einem 2-4 die Segel streichen. Ist die Form schlecht? Nagt eine Verletzung an ihm? Die Ergebnisse in dieser Saison jedenfalls sind nicht vielversprechend.Besser läuft es für einen Altmeister. Fergal O'Brien wird im nächsten Jahr 50 Jahre alt, aber bei diesen Scottish Open dreht er etwas die Zeit zurück. Gegen Gary Wilson gelang ihm ein 4-1 Sieg. Nachdem er schon Kyren Wilson in der 1. Runde besiegt hatte.Ronnie O'Sullivan hatte fast traditionell zu kämpfen gegen seinen guten Kumpel Liang Wenbo. Dabei stand "The Rocket" im siebten Frame sogar kurz vor dem Ausscheiden, doch Liang verschoss eine Farbe und Ronnie konnte abräumen zum 4-3. Leichter hatte es da Judd Trump, der sein Match gegen Craig Steadman locker gewann.

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  • 08.12.2021
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    13:38
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    Rekordjagd an Tag 2 der Scottish Open

    Die Scottish Open, die wegen eines Verbots der Werbung für Glücksspiel nicht in Schottland, sondern im walisischen Llandudno ausgetragen werden, haben an Tag 2 so richtig Fahrt aufgenommen. Es gab Überraschungen, es gab Kurzauftritte und es gab einen Rekord. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten über eine ganze Menge Spektakel.Jimmy Robertson ist eigentlich ein Spieler, über den eher wenig berichtet wird. In der Weltrangliste nicht unter den Top32 stehend sorgt er eher selten für Schlagzeilen. Am gestrigen Dienstag allerdings war das anders. Im letzten Frame seines insgesamt ungefährdeten 4-1 gegen Lee Walker gelang ihm ein Rekord für die meisten Punkte von einem Spieler in einem Frame. Am Ende standen 178 Punkte für Robertson auf dem Scoreboard. 44 Punkte machte er mit Foulpunkten seines Gegners, ein 133er-Break und eine gelochte Rote sorgten für den neuen Rekord. Der alte von Dominic Dale stammte noch aus dem Jahr 1999.Kyren Wilson ist gestern überraschend ausgeschieden. Er unterlag einem inspirierten Fergal O'Brien mit 1-4. O'Brien nutzte die zahlreichen Chancen, die ihm Wilson bot, konsequent.Ronnie O'Sullivan dagegen hatte nur Kurzarbeit zu verrichten. Sein Match gegen Michael Georgiou war nach etwa 45 Minuten und einem 4-0 beendet.

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  • 07.12.2021
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    14:35
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    Kaltstart nach den UK Championships

    Es gibt keine Pause im Snooker-Kalender. Keine 12 Stunden, nachdem Zhao Xintong als Sieger bei den UK Championships feststand, geht es bei den Scottish Open weiter. Am ersten Tag wurden einige Qualifikationsmatches gespielt, die zur Hauptarena überführt wurden, sowie einige Erstrundenmatches. Andreas Thies und Christian Oehmicke über Tag 1 in Llandudno. Das liegt in Wales. Wegen der Pandemie kann das Turnier nicht in Schottland ausgetragen werden.Ronnie O'Sullivan hatte noch einen Kaltstart zu verzeichnen. Er musste gegen Altmeister Dominic Dale ran. Zwei Tage nach seinem 46. Geburtstag tat sich O'Sullivan bis zum 2-2 schwer, das Match hatte überhaupt keinen Rhythmus. Die Clearances zum 4-2 waren dann aber wieder ganz "The Rocket"-Style.Ausgeschieden dagegen ist Ding Junhui, der gegen Landsmann Zhang Anda verlor. Ding ist momentan nicht in der Form wie seine jungen Landsleute, die für viele Schlagzeilen sorgen.Beinahe ausgeschieden wäre auch Shaun Murphy, der gegen Ng On Yee schon mit 1-3 zurücklag. Doch drei starke letzte Frames brachten den Sieg für den Weltmeister von 2005, der auch mit seiner Form zu kämpfen hat.

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  • 06.12.2021
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    14:56
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    Ein Zhao-gutes Turnier

    Zhao Xintong ist der Überraschungssieger der UK Championship 2021. In einem nicht ganz an die Klasse der Halbfinals herangekommenen Endspiel setzte er sich souverän mit 10:5 gegen Luca Brecel durch. Gleichzeitig machte der 24-jährige Chinese damit den erstmaligen Einzug in die Top 16 der Weltrangliste, die Qualifikation für das Masters sowie das Champion of Champions und seinen ersten Titel bei einem Weltranglistenturnier perfekt. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen das einseitige Match in York zusammen. Zhao frühzeitig vorn Die beiden begannen auf hohem Niveau, ohne Nervosität und knüpften damit nahtlos an die Leistung vom Vortag an. Doch letztlich war Brecels Century im zweiten Frame das einzige hohe Break des Belgiers in Session 1, was sich rächen sollte. Zhao behielt nach glänzendem Start nach und nach die Oberhand und erarbeitete sich auch mit dem besseren taktischen Spiel eine 5:3-Führung vor dem Abend. Brecel läuft nur hinterher Dort konnte Luca Brecel letztlich nur reagieren, denn Zhao stürmte sofort mit zwei schnellen und sicheren hohen Breaks, darunter ein Century, auf 7:3 davon. Diesen Vorsprung gab der Chinese bis zum Ende nicht mehr her, auch wenn sich beide nun mit den Breaks und den Framegewinnen abwechselten. Ein erneut fantastischer Einsteiger und die daraus folgende 99 setzten letztlich den Schlusspunkt unter das Finale und ein herausragendes Turnier, das Andreas und Christian in diesem Podcast nochmal Revue passieren lassen.

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  • 05.12.2021
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    16:11
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    Der Ball der Debütanten

    Luca Brecel und Zhao Xintong bestreiten das Finale der UK Championships 2021. Ein Finale, an das vor diesem Turnier wohl niemand gedacht hat. Andreas Thies und Christian Oehmicke über einen Halbfinaltag, den so wohl die wenigsten erwartet hatten.Luca Brecel gilt schon seit Jahren als großes Talent. Als ein Spieler, der eigentlich regelmäßig um Titel mitspielen sollte. Doch er hat es in den letzten Jahren zu selten gezeigt. Hier und da mal ein größerer Erfolg, aber insgesamt gingen Talent und Ausbeute noch diametral auseinander. Kyren Wilson dagegen steuerte nach seinem Viertelfinalerfolg gegen Ronnie O'Sullivan selbstbewusst auf seinen ersten Triple-Crown-Titel zu. Es kam anders. In einem absolut hochklassigen Match gewann Brecel mit 6-4 und zeigte zu keinem Zeitpunkt wirkliche Nerven. Insgesamt 10 Breaks über 50, darunter fünf Century Breaks, zeigen, auf welch hohem Niveau sich beide Spieler befanden.Das kann man über das Abendspiel nicht sagen. Barry Hawkins war favorisiert, er stand schon in WM-Finals, hat schon alle großen Spieler geschlagen. Doch Zhao Xintong zog ihm schon sehr früh den Zahn. Mit 4-0 ging es ins Midsession Interval, nachdem Zhao vier Breaks über 50 gelangen. Auch nach der Pause war es für Hawkins nicht mehr möglich, diesen Rückstand zu verkürzen.Interessant nach dem Finaleinzug von Zhao: Ding Junhui ist nur noch der viertbeste Chinese in der Weltrangliste.

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  • 04.12.2021
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    22:36
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    Halbfinaldebütquadrupel

    Die vier Halbfinalisten der UK Championship stehen fest und alle vier sind Debütanten für die Vorschlussrunde beim zweitwichtigsten Turnier der Snookerszene. Kyren Wilson und Barry Hawkins sind die letzten verbliebenen Top-16-Spieler, die gemeinsam mit Zhao Xintong und Luca Brecel das durchaus überraschende Lineup für das Finalwochenende bilden. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen die Ereignisse in York zusammen.Wilson und Ronnie glänzenKyren Wilson und Ronnie O'Sullivan sorgten für eines der besten Matches der Woche. Mit drei Centuries und sechs weiteren hohen Breaks, gepaart mit einem spannenden Matchverlauf, sorgten beide für glänzende Snookerunterhaltung. Letztlich setzte sich Wilson im Decider (mal wieder mit einem Century) durch, während auf dem Nebentisch ein unter dem Radar stark aufspielender Luca Brecel klar gegen Anthony McGill die Oberhand behielt.Zhao dreht nach Fehlstart aufDie ersten zwei Frames hatte Jack Lisowski noch gegen Zhao Xintong gewonnen, doch als sich der Chinese auf Pink den dritten Frame erkämpfte, drehte sich das Match. Sechs Frames in Folge holte ein immer stärker werdender Zhao in Folge und belohnt sich nun mit einem Halbfinale gegen Barry Hawkins, der den unfassbaren Lauf von Andy Hicks letztlich deutlich im Viertelfinale beenden konnte.

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  • 03.12.2021
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    17:44
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    Erfrischendes Viertelfinale

    Vier Matches, vier Decider, vier Siege. Andy Hicks schlägt auch David Gilbert und steht damit erstmals seit 1995 wieder im Viertelfinale der UK Championship. Der 48-jährige dreht weiter fleißig die Zeit zurück und hält die Stange der Veteranen in York weiter hoch. Wer sonst noch das Viertelfinale erreicht hat, fassen Kathi Hartinger und Christian Oehmicke in diesem Podcast zusammen.Hawkins mit ComebackWährend sich Andy Hicks erneut im Entscheidungsframe gegen einen der Chance nachtrauernden Gilbert durchsetzte, musste Barry Hawkins am Nebentisch ebenfalls kämpfen. Bei einem 6:3-Sieg von einem Comeback zu sprechen, klingt zwar merkwürdig, aber Matthew Selt hatte nach seiner 3:1-Führung quasi aufgehört, mitzuspielen. So drehte Hawkins das Match noch und steht zum zweiten Mal in seiner Karriere unter den letzten 8 bei der UK Championship.Brecel und Lisowski starkAuch für Luca Brecel und Jack Lisowski ist das Viertelfinale in York kein Neuland, auch wenn es noch keiner von beiden weiter geschafft hat. Während Brecel sich nach einer starken Vorstellung klar gegen Anthony Hamilton durchsetzen konnte, musste Lisowski in einem unterhaltsamen Match gegen Hossein Vafaei deutlich mehr Arbeit investieren, setzte sich aber ebenfalls mit guter Leistung durch. Kathi und Christian sprechen über die Matches und das heute anstehende Viertelfinale.

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  • 02.12.2021
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    15:59
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    Ronnie & Kyren im Gleichschritt

    Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson haben dem gegenwärtigen Favoritensterben getrotzt und im Gleichschritt das Viertelfinale der UK Championship erreicht. Beide treffen nun in eben jenem aufeinander. Auch Anthony McGill und Zhao Xintong buchten ihre Plätze in der Runde der letzten 8. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke berichten über das Geschehen in York.Noppon ärgert RonnieRonnie O'Sullivan musste lange kämpfen, um Noppon Saengkham letztlich souverän auf Distanz zu halten. Drei Mal ging der Thailänder, der mutig spielte und immer wieder mit tollen langen Einsteigern glänzte, in Führung, ehe O'Sullivan gegen Ende des Matches das Zepter übernahm. Kyren Wilson stürmte erst mit 4:0 in Führung, musste sich dann aber eines Comeback-Versuches von Ben Woollaston erwehren.Zhao übersteht Lines-ComebackAuch Zhao Xintong stürmte zu einer souveränen 4:1-Führung, die ihm Peter Lines fast noch abnehmen konnte. Mit einem starken Schlussspurt ging der Sieg aber an den Chinesen. Anthony McGill zeigte gegen Jordan Brown erneut eine gute Leistung und unterstrich seine Titel-Ambitionen einmal mehr. Kathi und Christian fassen zusammen.

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  • 01.12.2021
    0 MB
    20:02
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    Aktenzeichen XY – Top-Spieler vermisst

    Die letzten 16 Spieler der UK Championship in York stehen fest und es sind so wenige Top-16-Spieler wie seit langem nicht mehr dabei. Das gewaltige Favoritensterben hielt auch in Runde 3 an, als mit Judd Trump, Mark Allen und Stephen Maguire gestern drei weitere Topspieler die Segel streichen mussten. Kathi und Christian fassen das erstaunliche Geschehen beim ersten Triple-Crown-Event der Saison zusammen.Nur Ronnie hat schonmal gewonnenMit Ronnie O'Sullivan ist nun nur noch ein Spieler im Turnier dabei, der die UK Championship mal gewinnen konnte. Judd Trump unterlag nach schwacher Leistung Matt Selt mit 3:6 und verpasst damit die Chance, wieder die Spitze der Weltrangliste zu übernehmen. Auch Mark Allen scheitert trotz 5:2-Führung an David Gilbert, während Maguire einen White-Wash gegen Luca Brecel kassierte.McGill macht Masters klarAnthony McGill hat sich mit einem knappen Sieg in einem unterhaltsamen Match gegen Zhou Yuelong die Teilnahme beim Masters im Januar gesichert. Sein chinesischer Gegner ist nun auf dem Hot-Seat Platz 16 und muss nun die restlichen Ergebnisse in York abwarten. Währenddessen ist die UK Championship auch für ältere Fans ein gefundenes Turnier, denn mit Andy Hicks, Peter Lines und Anthony Hamilton haben auch einige Veteranen das Achtelfinale erreicht.

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  • 30.11.2021
    0 MB
    19:43
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    Higgins und Bingham dramatisch raus

    Die UK Championships kennen schon die erste Hälfte der Achtelfinalisten. In York gab es am Montag teils hochdramatische Matches. Christian Oehmicke und Andreas Thies sprechen darüber, dass zwei Veteranen am Montag die Segel streichen mussten.John Higgins musste am Nachmittag gegen Zhao Xintong ran und lange sah es so aus, als ob die Routine von Higgins den Ausschlag in diesem Match geben würde. Higgins hatte zum Beispiel schon den vierten Frame gewonnen, nachdem er Snooker benötigt hatte. Doch als Higgins 5-3 geführt hatte, gewann er keinen Frame mehr. Xintong holte sich die letzten drei Frames und gewann das Match mit 6-5.Auch Stuart Bingham verlor mit 5-6. Doch hier sah es erst so aus, als würde Noppon Saengkham mit einem Spaziergang ins Achtelfinale einziehen. Doch Bingham fand nach einem 0-5 Rückstand zu seinem Spiel und konnte sogar ausgleichen. Im 11. Frame behielt Saengkham aber die Nerven und konnte mit einem Century Break den Sieg sichern.Ronnie O'Sullivan sah nicht immer souverän aus, hatte aber gegen Mark King nicht zu viel Gegenwehr zu befürchten. King konnte seine Chancen einfach nicht nutzen.

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  • 29.11.2021
    0 MB
    16:28
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    Hossein Vafaei wie im Fluke

    Nach einem Ruhetag am Freitag starteten die UK Championships am Samstag in ihre zweite Runde. Und nach Neil Robertson musste ein weiterer der großen Favoriten die Segel streichen. Mark Selby scheiterte am Iraner Hossein Vafaei, der mit einer couragierten Leistung in die 3. Runde einzog. Christian Oehmicke und Andreas Thies haben aber auf alle Ergebnisse des Sonntags geschaut.Das Match zwischen Vafaei und Selby war lange Zeit sehr einseitig. Zu gut nutzte der Iraner seine Chancen. Beim Stand von 0-5 verbiss sich aber Mark Selby wieder in den Tisch und bot Paroli. Und hätte er im 8. Framen mit der letzten Schwarzen nicht auch Weiß gelocht; wer weiß, wo dieses Comeback noch hätte hinführen können? So lochte Vafaei die respotted black und zog in die 3. Runde ein.Dort steht auch Judd Trump, der bei seinem Sieg gegen Chris Wakelin aber mehr Mühe als gehofft hatte. Thepchaiya Un-Nooh dagegen verlor seine zweite Runde. Nachdem er noch in der 1. Runde für ein Feuerwerk gesorgt hatte, verlor er gegen Zhao Xintong auf die allerletzte Schwarze im 11. Frame.Von der "Class of 92" musste sich Mark Williams verabschieden, der in einem sehr zähen Match Anthony Hamilton unterlag.

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  • 28.11.2021
    0 MB
    18:27
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    Kampf-Samstag in York

    Die erste Hälfte der zweiten Runde der UK Championship in York ist gelaufen und viele Matches am Samstag waren gekennzeichnet von Kampf und Spannung. Über die 16 Duelle am gestrigen Tag berichten Kathi Hartinger und Christian Oehmicke.O'Connor nutzt Chancen nichtJoe O'Connor schaffte es gegen Mark Allen nicht über die Ziellinie und das sowohl match-technisch als auch in diversen Frames. Zu häufig fing der Nordire seinen Gegner noch am Frameende ab und zieht so in die nächste Runde ein. Das tut auch John Higgins nach einem etwas länger als erwartet laufenden Duell gegen Sunny Akani. Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson feierten hingegen souveräne Siege.Hicks dreht Zeit zurückDie erwartet harten und langen Matches bekamen Jack Lisowski und Yan Bingtao geboten. Doch währen Yan tatsächlich gegen Ben Woollaston die Segel streichen musste, setzte sich Lisowski geduldig gegen Martin O'Donnell durch. Die Zeit zurück drehte währenddessen aber Andy Hicks, der sich erneut in einem epischen Decider gegen Michael Holt behaupten konnte. Kathi und Christian über die 16 gestrigen Matches und der Vorschau auf den heutigen Sonntag.

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  • 27.11.2021
    0 MB
    19:50
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    Samstags-Brunch in York

    Die 1. Runde der UK Championship in York ist gelaufen, gestern war ein spielfreier Tag. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke nutzen die Gelegenheit mal für einen entspannten Frühstückstalk, um die geballte Ladung an Themen auf und abseits des Tisches Revue passieren zu lassen.Klasse Leistungen, frühe UpsetsTolle Leistungen gaben sich in den letzten Tagen ebenso die Klinke in die Hand wie frühe Upsets einiger Top-Spieler. Auch die beiden deutschen Spieler sind leider nach Runde 1 bereits wieder auf der Heimreise, teilweise nach bitteren Niederlagen. Gleichzeitig haben wir ein Maximum gesehen und Unmengen an weiterer Centuries.Anwalt-Anruf und böse AmateureAuch abseits des Tisches gab es spannende Themen. So löste Shaun Murphy eine Amateure-haben-nichts-in-Profi-Turnieren-zu-suchen-Diskussion aus, während Mark Allen anscheinend nur einen Anruf seines Anwaltes vom ungeplanten Ausscheiden entfernt ist. So gab es viel zu besprechen, was Kathi und Christian in gemütlicher Art und Weise tun.

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  • 26.11.2021
    0 MB
    19:03
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    Astley will never gonna give you up

    Die erste Runde bei der UK Championship ist gespielt. Es gab einige Favoritenstürze, kleinere Überraschungen, dafür fast immer tolles Snooker. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen den Donnerstag in York zusammen.Neil Robertson war das prominenteste "Opfer" an Tag drei der ersten Runde im Barbican Center in York. Er verlor mit 2-6 gegen John Astley und wird den Diskussionen, dass Amateure nichts bei den Triple Crown Turnieren zu suchen haben, weitere Nahrung gegeben haben. Doch man muss konstatieren, dass Robertson nie in den Flow kam und am Ende verdient ausschied.Die beiden deutschen Spieler Lukas Kleckers und Simon Lichtenberg unterlagen in ihrer ersten Runde, wobei gerade Lichtenberg beste Chancen auf ein Weiterkommen hatte. Gegen Tian Pengfei hatte er schon nach einem starken Start mit 3-0 geführt, doch der Chinese war im weiteren Verlauf der sicherere. Lukas Kleckers verlor gegen einen stark aufspielenden Martin O'Donnell.Andy Hicks sorgte noch für eine kleine Überraschung, als er Liang Wenbo aus dem Turnier nehmen konnte.

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  • 25.11.2021
    0 MB
    21:01
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    Wilson maximal, Un-Nooh phänomenal

    Die UK Championships haben an Tag zwei so richtig losgelegt. Die Zuschauenden bekamen ein Feuerwerk der Spielkunst zu sehen. Fantastische Leistungen waren nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen einen spektakulären Tag in York zusammen.Gary Wilson war ein bisschen der Mann des Tages an diesem Mittwoch. Er musste in der Frühschicht gegen Ian Burns ran und es entwickelte sich ein durchaus ansehnliches Match. Doch die herausragende Leistung war natürlich das Maximum Break, das Wilson in Frame 6 spielte. Es war das vierte seiner Karriere und das erste bei dieser UK-Championships-Ausgabe. Am Ende siegte Wilson mit 6-2.Die vielleicht beste Leistung dieses Tages brachte allerdings der Thailänder Thepchaiya Un-Nooh. Der spielte sich gegen einen völlig chancenlosen Stephen Hendry in einen Rausch und gewann mit 6-1. Un-Nooh hatte das Match mit drei Century Breaks in 28 Minuten eröffnet und landete bei fünf dieser Breaks über 100.Ronnie O'Sullivan hatte mit dem von der Main Tour gefallenen Michael White seine liebe Müh und Not, gewann aber letztlich mit 6-3. Die Diskussion rund um Shaun Murphys Vorwurf, dass Amateure doch bei solchen Turnieren nicht spielen sollten, gab das aber auch wieder ein bisschen Nahrung.

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  • 24.11.2021
    0 MB
    13:14
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    Shaun Murphy verabschiedet sich schon

    Die UK Championships in York sind gestartet. Eins der drei Triple-Crown-Turniere, das erste, bevor im Januar das Masters und im April die WM kommt. 128 Spieler sind dabei, es wird bis zum Finale "best of 11" gespielt, im Finale dann "best of 19". Im letzten Jahr gewann Neil Robertson ein atemberaubendes Finale gegen Judd Trump mit 10-9.In diesem Jahr sind die Favoriten wieder die gleichen. Natürlich gehören Judd Trump und Neil Robertson wieder dazu. Was machen die Altmeister Mark Williams, John Higgins und Ronnie O'Sullivan? Und wer kann von den jüngeren hier ein gutes Turnier hinlegen?An Tag 1 gab es schon die erste faustdicke Überraschung. Shaun Murphy, allerdings momentan in keiner guten Form, unterlag dem Chinesen Si Jiahui mit 5-6. Auch Scott Donaldson, Mark Davis und Lu Ning als höher eingestufte Spieler mussten schon die Segel streichen. John Higgins und Kyren Wilson dagegen konnten sichere Siege einfahren, Anthony McGill schickte Nachwuchstalent Iulian Boiko gar mit einem 6-0 wieder nach Hause.Christian Oehmicke, Kathi Hartinger und Andreas Thies begleiten euch durch das komplette Turniergeschehen und berichten täglich. Den Anfang heute machen Andreas und Christian.

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  • 22.11.2021
    0 MB
    12:37
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    Judd Trump Sieger der Sieger

    Judd Trump hat das Champion of Champions gewonnen. In Bolton setzte er sich im Finale gegen John Higgins nach einem 0-3 Rückstand noch mit 10-4 durch. Eine klare Leistungssteigerung nach dem Midsession Interval war dafür verantwortlich, dass am Ende Trump triumphierte.Anfangs war von der Müdigkeit von John Higgins noch gar nichts zu sehen. Sein Halbfinale gegen Yan Bingtao hatte 5 Stunden gedauert, dementsprechend müde musste er sich doch gefühlt haben. Das war aber noch nicht zu spüren. Die ersten 3 Frames gingen allesamt an den "Wizard of Wishaw". Doch dann wendete sich das Blatt. Die nächsten fünf Frames entschied Judd Trump alle für sich. Nachdem Higgins sich den letzten Frame sicherte, hatte man die Hoffnung, dass dies eine spannende Abendsession werden könnte. Doch daraus wurde letztlich nichts. Abends sah man dann die fehlende Frische bei Higgins, dem der ein oder andere Fehler unterlief, der ihm sonst vielleicht nicht passieren würde. Trump gewann alle fünf Frames der Abendsession und gewann mit 10-4.Die Spieler:innen bereiten sich jetzt auf die UK Championships vor, die am Dienstag beginnen werden.Andreas Thies und Christian Oehmicke sprechen über alles, was an diesem Montag Snooker-wichtig ist.

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  • 21.11.2021
    0 MB
    17:39
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    Mammut-Higgins erneut im Finale

    John Higgins hat nach einem über 5-stündigen Mammut-Match gegen Yan Bingtao das Finale des Champion of Champions erreicht. Damit erreicht der Schotte das dritte Endspiel in Folge, in welchem er diesmal auf Judd Trump treffen wird. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen die gestrigen Ereignisse in Bolton zusammen.2,5 Stunden bis zum Midsession IntervalDas Duell zwischen Higgins und Yan bot von Beginn an den erwarteten Matchplay-Verlauf. Zwar spielten beide durchaus auch hohe Breaks, verzettelten sich aber dennoch regelmäßig in spannenden taktischen Duellen. Erst gegen 22:30 Uhr ging es mit einem 3:1 für den Chinesen in die Pause.Higgins gewinnt 5 der letzten 7 FramesNach der Pause steigerte sich der Schotte und drehte das Match zunächst zu seinen Gunsten, ehe Yan Bingtao auch nochmal eine Schippe drauf legen konnte. Den Decider holte sich Higgins dann mit einem fantastischen 89er-Break, in dem er sich unter anderem mit einem glänzenden Double beim Frameball rettete. Inwieweit aber dafür heute im Finale gegen Trump auch Müdigkeit eine Rolle spielen wird, analysieren Kathi und Christian.

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  • 20.11.2021
    0 MB
    10:06
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    Trump mit 16 in Folge ins Finale

    Judd Trump steht nach einem glatten 6:0 gegen Kyren Wilson im Finale des Champion of Champions. Der Weltmeister von 2019 gewinnt matchübergreifend inzwischen 16 Frames in Folge und steht zum dritten Mal im Endspiel des Turniers der Turniersieger. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen das Geschehen in Bolton zusammen.Wilson mit Abend zum VergessenKyren Wilson erwischte letztlich einen kompletten Abend zum Vergessen. Beim 'Warrior' lief nichts zusammen, während Trump konsequent jede Chance ausnutzte. Selbst im knappsten Frame (Durchgang 5), der erst im Endspiel auf die Farben entschieden wurde, behielt der Weltranglistenzweite stets die Oberhand und snookerte seinen Gegner diverse Male. Für Trump besteht damit morgen die Gelegenheit, erstmals das Champion of Champions zu gewinnen.Zweites Halbfinale wird spannenderDas zweite Halbfinale, welches heute Abend stattfindet, wird vermutlich deutlich spannender, denn mit dem Duell zwischen Yan Bingtao und John Higgins steht die Wiederauflage des Masters-Finals an. Beide Spieler sind harte Taktiker und Matchplay-Spezialisten, die für einen echten 'Nailbiter' sorgen könnten.

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  • 19.11.2021
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    13:44
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    Higgins ist das Kryptonit für Ronnie

    Das Champions of Champions kennt seine Halbfinalteilnehmer. Judd Trump, Kyren Wilson, Yan Bingtao und John Higgins spielen um den Titel und die 150.000 Pfund Preisgeld. Andreas Thies und Christian Oehmicke haben sich den Tag 4 mit der letzten und vielleicht prominentesten Gruppe angeschaut und zusammengefasst.Ronnie O'Sullivan hatte im Interview mit Andreas schon zugegeben, dass die Motivation auf das Champion of Champions vielleicht nicht die größte gewesen war. Doch seine Erstrundenpartie gegen Stuart Bingham spielte er souverän und mit einer guten Leistung und gewann mit 4-2.John Higgins dagegen musste hart kämpfen, um das Viertelfinale zu erreichen. Er lag gegen Ding Junhui schon mit 1-3 zurück, doch dann konnte er mit einer typischen Higgins-Clearance auf 2-3 verkürzen und dann wussten wir alle doch, dass Higgins das noch drehen würde. Oder?Am Abend spielte John Higgins dann nahe an seiner besten Leistung und ließ Ronnie O'Sullivan beim 6-1 keine Chance.Heute gibt es das erste Halbfinale zwischen Kyren Wilson und Judd Trump.

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  • 18.11.2021
    0 MB
    11:20
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    Yan Bingtao trotzt den Weltmeistern

    Yan Bingtao ist der Gruppensieger der Gruppe D und damit der dritte Halbfinalist beim Champion of Champions, dem Turnier der Turniersieger, das in dieser Woche in Bolton ausgetragen wird. In einer Gruppe, die von den ehemaligen Weltmeistern Mark Selby und Shaun Murphy angeführt wurde, setzte sich Yan am Ende sehr souverän durch.Andreas Thies und Christian Oehmicke schauen auf das Geschehen des Mittwochs zurück und auf das des Donnerstags voraus.Yan Bingtao hatte sich als Sieger des Masters 2021 für das Champion of Champions qualifiziert. Man wusste also, dass er inzwischen für alle Spieler gefährlich werden kann. Doch in seinen Matches gegen Shaun Murphy und Mark Selby zeigte er erstaunliche Souveränität. Er spielte gegen Shaun Murphy zwar kein Century Break, hatte den Weltmeister von 2005 aber zu jeder Zeit des Spiels im Griff. Und auch gegen Selby abends flatterten ihm nicht die Nerven. Dort spielte er das bis dato höchste Turnierbreak, eine 140.Selby derweil brachte am Nachmittag ein Selby Spezial, als er gegen David Gilbert nach 1-3 Rückstand noch mit 4-3 gewinnen konnte.Am Donnerstag steigt die letzte und wohl prominenteste Gruppe ins Spielgeschehen ein. Ronnie OSullivan, John Higgins, Stuart Bingham und Ding Junhui werden ins Spielgeschehen eingreifen.

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  • 17.11.2021
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    12:37
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    Der Meilenstein schützt nicht vorm Rauswurf

    Das Champion of Champions in Bolton hat am Dienstag so richtig Fahrt aufgenommen. 12 Turniersieger des letzten Jahres sowie die besten vier aus der Weltrangliste spielen den Champion der Champions aus. Es gibt vier Gruppen, in denen jeweils ein Halbfinalist ermittelt wird. Der zweite Halbfinalist steht jetzt fest. Es ist Kyren Wilson. Er setzte sich in einem hoch unterhaltsamen Match gegen Neil Robertson im Viertelfinale durch. Nachdem er mit 3-1 in Führung gegangen war, konnte Robertson zwar noch zum 3-3 ausgleichen, aber Wilson war an diesem Abend zu sicher und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.Im Achtelfinale war Neil Robertson allerdings ein Meilenstein gelungen. In seinem Match gegen Mark Williams spielte er sein 800. Century Break und ist erst der vierte Spieler, der diese Schallmauer durchbrochen hat. Er gewann gegen Williams, der nach seiner Corona-Erkrankung noch nicht wieder zu 100% auf dem Dampfer ist, mit 4-2. Auch Wilson setzte sich mit 4-2 gegen Jordan Brown durch.Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen den Tag in Bolton zusammen.

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  • 16.11.2021
    0 MB
    15:35
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    Ronnie O’Sullivan: Manche Niederlagen nerven mehr als andere

    Willkommen zu einer kleinen Zwischenausgabe von Total Clearance auf meinsportpodcast.de. Das Champion of Champions läuft derzeit und in etwas mehr als einer Woche wird York wieder das Mekka der Snooker-Welt sein, wenn die Profis eins ihrer Triple-Crown-Turniere bei der UK Championship ausspielen. Auch dabei sein wird Ronnie OSullivan, der dieses Turnier bereits sieben Mal gewonnen hat.Im Vorfeld dieses Turniers hat sich OSullivan für ein Interview mit Andreas Thies zur Verfügung gestellt. Wir sprachen über Finalniederlagen, die ein bisschen mehr weh als andere tun, Snooker als Hobby und ob er sich schon auf den Kaffee in York freut. Das Interview könnt ihr hier hören.Die UK Championships werden von der ersten bis zur letzten Sekunde wieder auf Eurosport übertragen und im Eurosport Player.

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  • 16.11.2021
    0 MB
    11:14
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    Trump dominiert die Gruppe Eins

    Judd Trump gewinnt seine Gruppenspiele klar und zieht damit als erster Spieler in das Halbfinale des Champion of Champions ein, dem Turnier der Turniersieger in der Saison 2021/2022.Wobei das auch wieder ein bisschen verwirrend ist. Ein Spieler wie Mark Allen, der zwei Turniere in den letzten 12 Monaten gewonnen hat, ist aus persönlichen Gründen nicht dabei. Dafür sind vier Spieler dabei, die sich über die Weltrangliste qualifiziert haben, unter anderem Ronnie O'Sullivan.Das Format ist eher einzigartig auf der Tour. Wir haben vier Gruppen, die jeweils einen Halbfinalteilnehmer ausspielen. In der Gruppe 1 traf Judd Trump in seinem ersten Match auf Senioren-Weltmeister David Lilley. Der schlug sich achtbar, aber hatte beim 1-4 letztlich keine Chance. Der Gegner von Trump wurde im Match zwischen Ryan Day und Stephen Maguire ermittelt. Day erwischte den besseren Start, konnte auch zuschauen, wie Maguire ein Maximum-Versuch misslang und gewann am Ende mit 4-2. Day, der in dieser Saison bislang noch gar nicht in Form gekommen ist, war dann auch entsprechend chancenlos im Viertelfinale gegen Trump. Trump spielte fünf Breaks über 50, eins davon war ein Century Break und zog durch ein nie gefährdetes 6-0 ins Halbfinale ein.Christian Oehmicke und Andreas Thies schauen auf die Matches zurück und schauen auch, was der Dienstag in Bolton zu bieten hat.

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  • 15.11.2021
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    15:49
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    Die Champions suchen ihren Champion

    Das Champion of Champions feiert seine 11. Ausgabe ab dem Dienstag. 16 Turniersieger spielen in vier Gruppen und ermitteln Halbfinalisten. 150.000 Pfund bekommt der Sieger. Und die Gruppen bzw. das Teilnehmerfeld haben es in sich.Christian Oehmicke und Andreas Thies bereiten sich auf eine neue Woche Snooker der Spitzenklasse vor. Das Format ist einzigartig auf der Snooker-Tour. Es sind jeweils vier Spieler in einer Gruppe. Im ersten Match geht es über best of 7 Frames. Die beiden Sieger des ersten Matches ermitteln dann einen Halbfinalisten. Jeden Tag wird eine Gruppe gespielt, am Freitag und Samstag gibt es die beiden Halbfinals und am Sonntag das Finale, das über best of 19 ausgetragen wird.Und das Teilnehmerfeld bietet einen guten Mix aus dem besten, was das Top-Snooker momentan zu bieten hat. Judd Trump ist zum Beispiel in der Gruppe 1, er trifft auf den Senioren-Weltmeister David Lilley. Die Gruppe C macht auf den ersten Blick den interessantesten und spannendsten Eindruck. Ronnie O'Sullivan, Stuart Bingham, Ding Junhui und John Higgins kämpfen um das Halbfinalticket. Drei Spieler, die Weltmeister wurden und Ding Junhui, der schon im Finale stand. Ein Wahnsinns-Lineup.

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  • 11.11.2021
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    16:48
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    Robertson holt die 21

    Beim 17 und 4 würde Neil Robertson derzeit die Bank ziemlich alt aussehen lassen, hat er doch mit genau 21 Ranglistentiteln derzeit ein gutes Blatt in der Hand. Mit dem gestrigen Triumph bei den English Open in einem nicht immer hochklassigen, aber unterhaltsamen Finale gegen John Higgins hat sich der Australier wieder ins Spiel der Top-Akteure eingebracht. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke fassen den Sieg in Milton Keynes zusammen.Robertson führt, Higgins kann sich freuenMit 5:3 hatte Robertson bereits nach der ersten Session vorne gelegen, hätte dabei aber eigentlich bereits höher führen müssen. Während sich Higgins eher über den Kampf in das Match arbeiten musste, lief bei Robertson das Breakbuilding deutlich flüssiger. Dem Australier gelangen zwei Centuries, darunter eine brillante 140, auf seinem Weg zur Führung nach der ersten Session.Higgins grindet, Robertson floatetAm Abend schien das Match dann auch tatsächlich in Richtung des Schotten zu kippen, der sich die ersten vier Frames allesamt holte, obwohl Robertson in nahezu jedem Durchgang ebenfalls eine gute Chance bekam. Doch der Australier gab sich noch nicht geschlagen und packte erneut sein tolles Breakbuilding aus. Unter anderem mit einer 120 erzwang er den Decider und holte sich diesen mit einer 65. Kathi und Christian über das Match und die Bedeutung für Robertson.

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