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IT-founder.de - IT-Unternehmen erfolgreich gründen

Erfolgreich gründen in der IT. Du willst dich Haupt- oder nebenberuflich selbständig machen? Tolle Idee. Ich liebe es, neue Startups zu gründen und voranzubringen. Gerne begleite ich dich als Coach auf deinem Weg, ein schnell umsetzbares Produkt zu vermarkten und dafür die perfekten Kunden zu finden. In unseren Podcast-Folgen geben ich dir hilfreiche Tipps, wie du deinen Traum der Unternehmensgründung verwirklichen kannst.

Alle Folgen

  • 10.06.2021
    11 MB
    12:12
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    #151 Warum ich gerade 100k Euro verliere und froh darum bin

    Diesmal habe ich einen Erfahrungsbericht für dich, denn aktuell passiert genau das, was der Titel schon andeutet: 100k Euro liegen vor meiner Nase – und ich habe nein gesagt. Warum das so ist und warum der Hintergrund des Ganzen für dich relevant ist, erzähle ich dir in dieser Folge. Bist du glücklich? Die Grundbotschaft, die ich für dich habe, lautet „Nimm dir Zeit für dich und deine Wünsche“. Ich habe es letztes Mal schon angedeutet, dass ich im Urlaub war, und das hat richtig gut getan. Ein klein wenig habe ich zwar erledigen müssen, aber ich konnte auch ohne Laptop Zeit genießen und abschalten und das ist super super wichtig. Du musst dir Pausen gönnen, eine Auszeit nehmen und zur Ruhe kommen, wenn du mit einem vollgeladenen Akku deine Ziele verfolgen willst. Diesmal tauchen wir noch tiefer ein, denn noch etwas ist ganz wichtig: Was ist der Sinn des Lebens? Das treibt mich gerade um. Warum habe ich mein Business gegründet? Was ist meine Motivation? Was macht glücklich? Ja, das scheint jetzt auf den ersten Blick etwas untypisch für einen Business- und Unternehmerpodcast, der sich um IT und Gründer dreht, aber am Ende des Tages geht es doch den meisten von uns so, dass wir nach einem glücklichen Leben streben. Wir wollen Erfüllung. Denkst du auch mal an „Was wäre, wenn“? Wir haben so viel Verantwortung, teilweise haben wir Familie, wir haben Rechnungen. Du selber kennst das wahrscheinlich auch, vielleicht möchtest du deine Altersvorsorge aufbauen, dein Haus abbezahlen. Vielleicht ist es aber eben auch „nur“ sowas Banales, wie Rechnungen zahlen. All die finanziellen Dinge waren für mich glücklicherweise in den letzten Jahren nie ein Problem, aber ich will auch nicht auf diese Freiheit verzichten müssen. Wir leisten jeden Tag so viel und deshalb ist es sehr wichtig, sich zwischendurch mal zu fragen, ob einen all das glücklich macht. Denkst du manchmal an Alternativen? Was wäre, wenn? Was würde passieren, wenn du einfach was ganz anderes machen würdest? Manche Dinge im Leben klappen nicht, andere muss man neu anfangen. Genau das habe ich für mich getan: Ich habe nachgedacht. Seit 150 Folgen nehme ich jede Woche diesen Podcast auf. Werde ich das so weiterführen? Ich weiß es nicht. Auch nicht, ob das heißt, ihn einzustellen oder zu verändern und um Themen zu ergänzen. Ich werde das in den nächsten Wochen überlegen und einen Plan machen und deshalb nehme ich dich jetzt schon ein bisschen mit auf die Reise. Getriggert hat mich tatsächlich ein Hörbuch, in dem es um Philosophie geht. Mich interessieren außer IT und Unternehmertum auch Themen wie Kommunikation und Psychologie. Wie tickt der Mensch? Wie gestalte ich mein Leben? Das kam mir in den letzten Monaten meines Arbeitslebens zu kurz. Ich möchte wieder mehr Dinge leben, auf die ich einfach Bock hab. Geld ist nicht alles – abgedroschen, aber wahr Ich habe in den letzten 12 Monaten intensiv an einem Projekt gearbeitet, es geht um E-Mobilität. Das war eine super spannende Zeit und hat mir auch Spaß gemacht, aber: Es haben sich auch ganz ganz viele Themen in mir angesammelt, die ich unbedingt erledigen wollte. Ich will neue Sachen ausprobieren. Plötzlich stand ich dann also vor der ganz konkreten Frage, ob ich mein Engagement verlängern will und kann, was sicheres Geld bedeutete und Spaß – oder eben nicht. Du kannst dir vorstellen, dass mir die Entscheidung nicht besonders leicht gefallen ist. Ich habe ein sicheres Projekt hergegeben, sicheres Einkommen, ortsunabhängiges Arbeiten, für eigene Projekte, für volles Risiko. Aber ich habe diese Entscheidung gerne getroffen und ich habe sie für mich getroffen. Für mich heißt, für das, was mich bewegt, für das, was mich umtreibt und für das, worauf ich Bock habe. Die zweite Jahreshälfte besteht für mich also aus Experimenten, Coachings, Startups, neuen Produkten, Projekten, mal schauen. Ich habe richtig Bock drauf. Deshalb bin ich halt auch am überlegen, wenn man eh schon neu erfindet und neu justiert, welche Rolle der Podcast dann spielen soll. Wenn du da Gedanken oder Ideen zu hast, dann schreib mir gerne an [email protected] oder schreib mich bei LinkedIn oder Facebook an, ich bin auch auf Instagram. Würdest du dich freuen, wenn der Podcast weiterläuft? Ich würde mich riesig über dein Feedback freuen, denn das hat mir in letzter Zeit tatsächlich gefehlt. Es gab sehr wenig Feedback hier im Podcast, weshalb ich jetzt auch im Dunkeln tappe, ob es richtig ist, einfach weiterzumachen. Hau also gerne deine Gedanken in die Tasten, bis dahin wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 03.06.2021
    16 MB
    16:56
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    #150 Du willst mit deinem IT-Business durchstarten? Hier sind meine Tipps für dich!

    Was braucht es alles, damit ich mit meinem IT-Unternehmen so richtig durchstarten kann? Egal, ob du neu gründest oder ob du mal Inventur machst und schaust, wo du gerade stehst. Die heutige Episode gibt dir noch mal einen gesamtheitlichen Überblick, was du eigentlich alles brauchst, um mit deinem IT-Unternehmen so richtig durchzustarten. Expertise ist Gold wert: Probleme lösen alleine reicht nicht Woraus besteht denn eigentlich ein erfolgreiches IT-Unternehmen? Und da würde ich gerne einmal mit so einem kleinen Rundumschlag starten, ein IT-Unternehmen besteht üblicherweise aus IT-Experten, aus Leuten, die eine Expertise einbringen, die Know-how einbringen. Ganz egal, was deine Leistungen sind, du brauchst auf jeden Fall mal mindestens eine Person, vielleicht bist du das sogar selber, die remote technische Probleme löst. Der zweite große Block ist, du brauchst einen Finanzexperten. Das fängt beim Angeboteschreiben an und geht über Rechnungen, Zahlungseingangskontrolle, Buchhaltung bis zu den Steuern. Dein Finanzexperte hält zudem ein Auge auf das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben. Der dritte Block ist, einen Auftrag abzuwickeln. Dazu gehört mehr, als nur das technische Problem zu lösen. Du musst selbstverständlich in der Lage sein, eine Störungsmeldung oder Neukundenanfragen entgegen zu nehmen. Das kannst du telefonisch machen oder online, Hauptsache du stellst eine qualitative Kundenkommunikation sicher. Das Ganze muss auch eine Struktur haben, damit die Probleme gelöst werden, die Kunden in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden und auch damit Rückmeldung erfolgt. Je nach Größe des Unternehmens kann es Sinn machen, dafür einen Koordinator zu haben, der sich um die Organisation kümmert. Kommunikation ist King, ob mit Kunden oder dem Distributor Die Kundenkommunikation ist dabei nochmal ein ganz eigener Punkt. Die muss sitzen und zwar von dem Moment an, wo der Kunde auf deiner Homepage landet. Es macht auch Sinn, dem Kunden positive Nachrichten zu überbringen, normalerweise spricht man ja eher nur miteinander, wenn es ein Problem zu lösen gibt. Ein Pluspunkt ist immer, wenn der Kunde den Bearbeitungsstatus sehen kann. Wo kann er sich informieren, wie weit du bist? Wer ist also bei dir dafür zuständig, dass die Kunden vernünftig betreut werden? Dann kann es natürlich sein, dass du auch Soft- und Hardware verkaufst. In diesem Fall hast du noch ein weiteres wichtiges Thema, welches es abzudecken gilt. Ware muss eingekauft werden, passende Produkte müssen herausgesucht und Angebote erstellt werden. Im Vergleich zur reinen Dienstleistung kommt da einiges an Mehraufwand auf dich zu. Vielleicht gibt es dann auch Distributoren, mit denen kommuniziert werden muss. Eine pünktliche Lieferung muss sichergestellt werden bzw. muss gehandelt werden, wenn etwas falsch oder verspätet ankommt. Je nach Unternehmensgröße ist es hier lohnenswert in drei, vier, fünf technische Mitarbeiter zu investieren, die auch diese kaufmännischen Komponenten mit abdecken. Alles alleine und nichts richtig? Keine gute Idee! Wenn du ein Unternehmen von 5-8 Leuten hast, dann kannst du das noch sehr gut selber führen. Wird es größer, macht es irgendwann Sinn, eine Vollzeitführungskraft einzustellen. Du kannst nicht alles alleine perfekt abdecken, irgendwann bleibt ein Thema auf der Strecke. Du kannst nach und nach Teamleiter für die einzelnen Bereiche einstellen, die dir Arbeit abnehmen. Diese können dir dann Feedback geben, ob alles nach Plan läuft. Das ist im ersten Moment ungewohnt für deine Mitarbeiter, aber auch gleichzeitig eine Riesenchance, weil die umso mehr Betreuung und Aufmerksamkeit für ihren Fachbereich bekommen. Nimm deine Mitarbeiter aktiv mit und hab eine enge Kommunikation, dann verstehen die auch, dass ihre Anliegen dich weiterhin interessieren. Dann als nächsten Punkt brauchst du eine Positionierung. Die sollte relativ früh entstehen und immer weiter wachsen. Es muss einfach klar sein, für welche Themen du stehst, was dich und dein Unternehmen ausmacht und warum Kunden besonders gerne bei dir beauftragen. Welche Zielgruppe sprichst du besonders gut an? Damit verbunden ist natürlich das Thema Marketing. Wie trittst du nach außen auf? Über welche Kanäle gehst du nach draußen? Wie erfahren die Kunden davon, dass es dich gibt? Das sind wichtige Leitfragen für dieses Thema. Der Mensch für den Ernstfall: Der Vertriebler Bei der aktiven Portfoliogestaltung kann dir auch ein Vertriebler helfen. Dieser weiß nicht nur, wie man Kunden betreut, sondern hat auch strategische Ahnung. Diese strategischen Entscheidungen baust du dann nach und nach weiter aus, deine Kunden werden mit ihren Entscheidungen dabei helfen. Was brauchen sie? Das wirst du nach und nach feststellen. Es passiert relativ selten, dass ein Unternehmen sagt, ich habe diese vier fünf Punkte und auch nur genau diese vermarkte ich. Das ist deine Riesenchance. Du kannst bei gleichartigen Produkten Kunde für Kunde deine Lösung perfektionieren und immer weiter dazulernen. Du hast dann zwar dieselbe Technologie, aber dadurch, dass du auch den Prozess dahinter beherrschst, bist du im Vorteil. Es ist also wirklich lohnenswert, wenn du eine gewisse Größe erreicht hast, über ein strategisches Portfolio nachzudenken. Das war jetzt so ein kleiner Rundumblick für dich. Zu guter Letzt haben wir noch das Thema Tools: Du brauchst natürlich Tools, um Prozesse zu unterstützen oder ein Ziel bei deinen Kunden zu erreichen. Ein Tool hat keinen Selbstzweck, es unterstützt dein Geschäftsziel. Vielleicht braucht der ein oder andere ein Tickettool. Natürlich haben wir alle irgendwie eine Webseite oder E-Mail oder Telefonanlagen. Wichtig ist, dass du dich nicht hinter dem Tool versteckst. Nutze es für dich und deine Ziele. In diesem Sinne wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 27.05.2021
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    10:23
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    #149 3 Tipps, mit denen du auf Freelancer-Plattformen richtig durchstartest

    Welche großen professionellen Freelancer-Plattformen gibt es da draußen, wo du auch wirklich im IT-Bereich richtig lukrative Aufträge gewinnen kannst? Da steigen wir heute ein, nachdem ich in der letzten Episode ja schon die eher einfachen Plattformen angesprochen hab, die Plattformen, wo man eher Regionalaufträge gewinnt. mehr auch auf: it-founder.de/folge149 Wenn du Bock hast, einen Auftraggeber, zu gewinnen, einen Kundenauftrag zu gewinnen, wo es, ja, vielleicht um zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzigtausend Euro geht, wo es vielleicht auch um hundert oder zweihunderttausend Euro geht, über einen längeren Zeitraum von einem halben Jahr, von einem Jahr, vielleicht auch noch länger, dann sind diese Plattformen hoch interessant für dich. Da spreche ich durchaus aus eigener Erfahrung, sowohl von mir selber, weil ich halt über diese Plattform auch schon Aufträge gewonnen habe, als auch aus der Zusammenarbeit mit vielen IT-Professionals, die einfach die Gelegenheit nutzen, als Freelancer gute Aufträge und gutes Geld zu verdienen. Plattform-Tipps rund um deinen Auftritt Ich zähle dir jetzt mal ein paar Plattformen auf, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe: Gulb (?), Freelancer Map, Freelance.de, Fernarbeit.net. Du kannst auch direkt über LinkedIn dein Profil posten. Auch bei Stepstone gibt es einen Freelancer-Bereich, genau wie bei Indeed. Wenn die alle für dich nicht infrage kommen, dann kannst du auch selber nochmal nach Freelancer-Plattformen suchen. Dann geht es weiter, wie bist du auf den Plattformen erfolgreich? Es gibt drei Komponenten: Du brauchst ein Profil, aus dem hervorgeht, warum du Experte auf deinem Gebiet bist. Warum sollte man mit dir zusammenarbeiten wollen? Was hast du schon für Ergebnisse erreicht? Schreib nicht aus der Sicht eines Angestellten, es geht hier wirklich um deine Rolle und deine Ergebnisse. Stelle die Facette, für die du vorrangig Aufträge haben willst, in den Vordergrund. Auch, wenn du vielleicht noch mehr kannst. Gehe selbst aktiv auf die Suche. Verlass dich nicht darauf, dass man dir die Bude einrennt, sobald du ein Profil hochgeladen hast. Schau dich selbst um, bewerbe dich aktiv, gehe auf Leute zu, die Freelancer suchen. Du kannst auch einen Suchagenten starten, die meisten Plattformen bieten so etwas an. Du bekommst dann eine E-Mail, wenn neue Anfragen für die von dir ausgewählten Bereiche verfügbar sind. Du musst dich persönlich gut präsentieren können. Du gewinnst nur Aufträge, wenn du neben dem ersten Kontakt auch am Telefon und persönlich einen guten Eindruck hinterlässt. Überleg dir im Vorfeld der Gespräche immer schon, worauf dein Gegenüber Wert legen wird - was wird ihm wichtig sein? Welche Fragen wird er dir stellen? Auch dein Mindset ist für den guten Eindruck super wichtig: Vermittle nicht, du wärst Bittsteller und dringend angewiesen auf den Job. Zeig deinem Gegenüber, dass ihr das Gespräch führt, weil du die Lösung für sein Problem hast. Stimmt die Chemie, dann stimmt der Auftrag – und dann stimmt das Geld Wenn es dann trotz der Vorbereitung nicht klappt mit dem Kunden, kein Problem, dann kommt der nächste. Die Rahmenbedingungen müssen passen, damit ihr gut zusammenarbeiten könnt. Mit meinen drei Punkten hast du alle Zutaten zusammen, um erfolgreich Kontakte zu knüpfen und mit einem ordentlichen Jahresumsatz zu starten. Auf jeden Fall bist du so auch als Anfänger perfekt vorbereitet. Solltest du schon erfahren sein und einen guten Track Record haben, wenn du Leistungen und Kompetenzen anbietest, dann kannst du als Freelancer bei Vollauslastung auch wirklich locker 150k, 200k Euro Jahresumsatz machen. Ich spreche jetzt nicht von 110 % Auslastung, sondern von vielleicht 200 bezahlten Tagen im Jahr oder sowas, je nachdem, welche Tagessets du ansetzt. Wenn du noch Fragen zu deinem Stundensatz hast, habe ich auf meiner Seite www.it-founder.de einen coolen Stundensatzkalkulator für dich. Geh einfach auf meine Webseite und such dort nach Freelancer-Stundensatz, dann findest du ihn auf jeden Fall. Ansonsten kannst du mich auch immer gerne fragen, ich gebe dir gerne Rückmeldung und Tipps dazu. Ich wünsche dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 20.05.2021
    14 MB
    15:26
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    #148 Wettbewerb, Einnahmen & Co.: Lohnen sich Plattformen wie Fiverr für ITler?

    Diesmal geht es um das Thema der ganzen Plattformen da draußen, wo man Leistungen von anderen Leuten kaufen kann , wo man sich Unterstützung holen kann, ob das ein Logo-Design ist, ob das Texte schreiben ist, SEO-Leistungen, was auch immer. Es gibt dort auch Entwickler, die bei technischen Problemen helfen und IT-Unternehmer, die ihre Leistungen über diese Plattform anbieten. Was kann Fiverr? Die Frage, die mich erreicht hat, war ganz konkret auf eine Plattform bezogen, auf die Plattform Fiverr . Fiverr ist ein großer internationaler Anbieter für relativ günstige Dienstleistungen, abgesehen davon gehe ich auch noch auf deutsche Plattformen ein. Aber die Hauptfrage wird sein, ich möchte meine Leistungen anbieten – lohnt sich das auf so einer Plattform? Egal, was du anbietest, egal welche Leistung es ist, entweder du kannst sie digital anbieten, also ortsunabhängig, dann eignen sich grundsätzlich alle Plattformen. Oder du kannst sie regional anbieten, einfach deswegen, weil du zum Kunden hinfahren musst oder sowas, dann eignen sich vor allem die Plattformen mit Ortsbezug. Fiverr ist international und es wird überwiegend Englisch gesprochen . Die Angebote sind auf Englisch, es wird auf Englisch beauftragt. Es gibt aber halt eben auch viele Unternehmen, so wie mich selber, die sich riesig freuen, wenn sie auf diesen Plattformen deutschsprachige Anbieter finden. Wenn irgendjemand einen Text schreiben soll, zum Beispiel, oder eine Grafik designen, wo auch zwei, drei Begriffe drin vorkommen oder ein Schulungsvideo schneiden soll, das deutschsprachig ist, dann macht es das Leben so viel leichter, wenn der Anbieter halt eben auch Deutsch spricht. Also Punkt eins, auf Fiverr solltest du auf jeden Fall Englisch können. Punkt zwei, der Name: Fiverr kommt von fünf Dollar, also dass du „für einen Fünfer“ Dinge beauftragen kannst. Nicht jeder Job, der da drin steht, ist auch für fünf Dollar zu kriegen, die Bandbreite im Bereich Softwareentwicklung zum Beispiel ist groß. Ich habe auch ein paar Gigs gesehen (so nennen sich die Angebote bei Fiverr), die gehen in die Tausende. Zum Rantasten ist die Plattform sicherlich ganz gut, aber du hast halt einen riesen Preiskampf dort, alleine schon wegen der Sprache: Wenn du englischsprachig anbietest, musst du dich selbstverständlich mit Dienstleistern messen, die irgendwo anders leben möglicherweise, die ein ganz anderes Preisgefüge und ganz andere Lebenskosten haben. Also wenn du jetzt eher in einer Lebenssituation bist, wo du sagst, hey, ich brauche jetzt nicht so super viel Geld, ich habe einfach Bock, Erfahrung zu sammeln, Referenzen zu sammeln, dann eignet sich das auf jeden Fall. Wenn du aber wirklich nachhaltig gutes Geld damit verdienen willst, dann ist es höchstens eine Strategie, um einen Erstkontakt zu Kunden zu haben und dann daraus eine längerfristige Zusammenarbeit entstehen zu lassen. Was können die vergleichbaren deutschen Plattformen? Plattform 1: wlw.de Jetzt springen wir mal auf ein paar deutsche Plattformen . Also, ich beginne jetzt mal mit wlw.de, Wer liefert was? Es gibt eine ganze Menge an verschiedenen Plattformen in Deutschland und du kannst auf diesen Plattformen nicht nur Privatleistungen, sondern auch Geschäftskundenangebote platzieren und wer liefert was? ist auch eher in dem Bereich anzusiedeln, das heißt also deine Endkunden sind jetzt eher Unternehmen . Das ist halt eben charmant, um überhaupt erstmal sichtbar zu werden. Gerade wenn du sagst, hey, meine Kundenbasis reicht noch nicht, ich würde einfach gerne noch mehr Referenzen aufbauen, ich würde einfach sichtbarer werden, ich will ein paar Testimonials für die Website haben, dann ist das eine super Gelegenheit. Wer liefert was?, da kannst du deine Firma eintragen, deine Leistungen, kannst im Endeffekt von suchenden Unternehmen gefunden werden und andersrum genauso. Das ist wieder eine Plattform, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Eher im Bereich, wenn du Unternehmenskunden erreichen möchtest. Plattformen 2 und 3: Myhammer und Twago Dann, also wenn jetzt eher so der klassische Computerschrauber bist oder sowas, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, auch mal über eine Plattform wie Myhammer deine Leistung anzubieten. Von den Rückmeldungen, die ich gehört habe, ist es total durchwachsen, also sowohl bei wer liefert was?, als auch bei Myhammer habe ich Coaching-Kunden dabei, die sagen never ever, mache ich nie wieder, hole ich mir nur Kunden mit rein, die zu wenig zahlen wollen, wo ich nur Probleme mit habe. Und andere, die sagen, nee, also da habe ich durchaus solide Aufträge mit gewonnen, die auch gutes Geld bezahlen und wo sich eine gute Kundenbeziehung entwickelt hat. Ist vielleicht auch tatsächlich so ein bisschen Glücksfrage, wen du da findest. Und das solltest du halt eben auch mit einbeziehen, dass du dich auch traust, mal zu Kunden dann Nein zu sagen. Ein anderes Portal, was auch eher so in Richtung IT-Freelancer geht, in Richtung Agenturen geht, das ist Twago. Also gerade wenn du im Webbereich unterwegs bist, wenn du Softwareentwicklung machst, wenn du Unternehmensberatung anbietest oder vielleicht auch eher im Vertrieb , Marketing , Übersetzung , das sind so die Hauptkategorien, die sie anbieten. Eine ganz interessante Variante, da anzubieten. Aus meiner Sicht ist es nicht so super verbreitet und das Feedback war bisher auch eher durchwachsen. Als letzte deutsche Plattform kommt der Klassiker: eBay Kleinanzeigen Der Letzte im Bunde aus dem deutschsprachigen Bereich, das ist so ein bisschen der Underdog, den ich aber total interessant finde und zwar eBay Kleinanzeigen , also ganz allgemein das Thema Kleinanzeigen und ganz speziell auch eBay Kleinanzeigen. Grade im B2B Bereich, grade wenn du nicht „nur“ Computerschrauber bist, ist das durchaus interessant, über eBay Kleinanzeigen anzubieten, weil es dich einfach nichts kostet . Also, ich meine, du kannst da mit kleinem Geld auch dein Angebot noch mal ein bisschen pushen, ein bisschen prominenter darstellen und sowas, aber du hast halt eben auch die Möglichkeit , wenn du im ländlichen Bereich unterwegs bist oder auch in der Stadt, über eBay Kleinanzeigen einfach sehr, sehr günstig Sichtbarkeit zu bekommen . Einfach, dass die Leute dich kennenlernen und es eignet sich halt eben auch hervorragend für Einstiegsangebote. Bei vielen anderen Portalen ist es zudem so, dass erwartet wird, dass man die Geschäftsabwicklung innerhalb der Plattform macht und dementsprechend auch teurere Provisionen dafür fällig werden. Auch das ist unterschiedlich, aber einfach so als Tendenz. International gibt es auch noch einen letzten Kandidaten: Upwork Wenn du professionellen Leistungen anbietest, wenn du Softwareentwickler bist, Webdesigner bist oder IT-Projekte machst, was auch immer und du auch so ein bisschen in Richtung Freelancer gehen würdest, sage ich mal, dann ist eine Plattform noch hoch interessant, im internationalen Markt , das ist jetzt mein letzter Tipp für diese Folge: Upwork.com . Da hast du eine riesengroße Community an Anbietern, an Freelancern, die ihre Leistung anbieten. Das heißt, du hast natürlich auch einen großen Wettbewerb . Du hast aber auch viele Unternehmen, also insbesondere viele Unternehmen auf dieser Plattform, die Freelancer suchen, nicht nur für Kleinkram, sondern halt wirklich auch für größere Projekte. Sehr, sehr viele Softwareprojekte werden über Upwork gemacht. Hier liegt jetzt der Fokus vor allem auf den kleineren Projektplattformen. Es gibt noch viele viele mehr, aber zu den großen deutschen Freelancer-Plattformen mache ich noch eine eigene Folge. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir jederzeit mailen: [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen!

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  • 06.05.2021
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    13:54
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    #147 Richtig Werben auf LinkedIn & Co.: Wie und wann du am besten startest

    Diesmal sprechen wir über das Thema bezahlte Werbung auf der Plattform LinkedIn . Passend zu den letzten Folgen ( Wie optimiere ich mein LinkedIn-Profil , Wie spreche ich potentielle Interessenten an , Was mache ich auf Xing, was auf LinkedIn ) setzen wir unseren Fokus auf diese eine Plattform. Vom Grundsatz her funktionieren die Tipps aber für alle Plattformen. Du kannst die Werbung wunderbar nutzen, um im B2B-Bereich wirklich interessante Geschäftskunden und Aufträge an Land zu ziehen. Vorbereitung ist alles: Was, wer und warum? Vorweg ganz wichtig: Werbeanzeigen generell lohnen sich vor allem dann, wenn du eine gewisse Klarheit darüber hast, was dein Produkt ist. Was ist der Mehrwert deines Produktes? Wer ist deine Zielgruppe? Was sind die Probleme deiner Zielgruppe? Wenn du all das noch nicht klar hast, dann sind die bezahlten Werbeanzeigen ein Experiment, welches dir dabei helfen kann, all das herauszufinden. Das Experiment kann dir aber dann eben auch zeigen, wie es nicht geht. In beiden Fällen kostet es dich Geld. Grundsätzlich verhelfen dir die Anzeigen zu mehr Reichweite und Sichtbarkeit , das ist eben vor allem dann sinnvoll, wenn du schon ein Produkt hast, welches du gut verkaufst und für welches du eben noch mehr Interessenten suchst. Der zweite Punkt ist, wann lohnen sich bezahlte Werbeanzeigen , vor allem auf Businessplattformen? Lohnenswert sind sie dann, wenn für dich ein Kundenwert von mehreren tausend Euro entsteht . Bei zwanzig, dreißig Euro Umsatzplus oder auch 300 oder 500 Euro rentiert es sich nicht. Wenn du sagst, mehrere tausend Euro sind für dich völlig utopisch, du machst nicht mehr als 100 Euro pro Kunde, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die bezahlten Werbeanzeigen auf Xing oder LinkedIn für dich als rentabel erweisen werden. Das solltest du auf jeden Fall im Voraus bedenken. Das heißt für dich im Klartext, wenn du eine Kampagne fährst, mit der du wirklich groß dein Geschäft ankurbeln möchtest, dann such auch gezielt Angebote oder Produkte aus deinem Portfolio aus, mit denen du auch wirklich hohe Umsätze erzielen kannst. Je höher die Umsätze sind, desto eher ist es unter dem Strich rentabel für dich, mit all dem Aufwand, Werbebudget, den Gesprächen etc. Customer Journey: Wie sieht der Weg bis hin zum Kaufabschluss aus? Bevor du wirklich technisch loslegst, sollte dir klar sein, wie die Customer Journey aussieht. Denk am besten einfach rückwärts: Dein Kunde hat bestellt und ist happy – was muss dafür vorher passiert sein? Welche Informationen muss er gehabt haben? Welche möglichen Einwände müssen aus der Welt geschafft worden sein? Welcher Vertrauensaufbau muss stattgefunden haben? War vielleicht ein Telefonat im Vorfeld notwendig? Gab es Broschüren, Videos, Infomaterial? Zeichne dir am besten auf, welche kleinen Schritte passieren, wie der Weg eines Menschen (der dich noch nicht kennt) aussieht, bis zu dem Moment wo er kauft. Mach dir klar, Werbung ist Experimentieren . Du hast eine Hypothese und sagst, die und die Zielgruppe möchte dieses Produkt kaufen. Sie hat die und die Fragen oder Problemstellungen und verspricht sich den und den Nutzen. Nur wenn ich diesen Text benutze, diese Begriffe, dieses Bild, dann gehe ich davon aus, dass es funktionieren kann. Dann schaltest du eine Kampagne in genau dem Setup, das kannst du eben auch auf LinkedIn tun. Das Mindset ist dabei ganz wichtig: Diese Werbung ist ein Experiment! Nimm dir ein Budget von 200 Euro und probier aus, ob die Leute klicken. Was passiert nach dem Klick auf die Anzeige? Wenn sie klicken: Was passiert dann? Buchen sie ein Gespräch? Möchten sie mehr Infos? Geh nicht davon aus, dass die erste Anzeige direkt super funktioniert. Es kann gut sein, dass du eine zweite hinterherschicken musst. Du kannst variieren, verbessern. Optimiere deine Anzeigen immer weiter . Wenn du jetzt eine Kampagne bei LinkedIn schalten möchtest, brauchst du vor allem drei Dinge: Du brauchst ein Ziel , das du erreichen willst. Du brauchst die Werbeanzeige an sich mit Bildmaterial oder Video. Und zuletzt brauchst du die Zielgruppe . Überleg dir ziemlich klar, wen du ansprechen willst. Es gibt haufenweise Anzeigenarten, probier am Anfang ruhig die erste aus. Setz überhaupt eine Anzeige auf, mit Bild, mit Text und mit einem Link zu beispielsweise deiner Landingpage . Stell dir deine Zielgruppe zusammen und schau dir dann die Kennzahlen zu deiner Kampagne an. Schau dir an, wie viele Leute klicken überhaupt? Wie viele von denen haben dann tatsächlich einen Termin gebucht oder anders Kontakt aufgenommen ? So bekommst du Stück für Stück ein Gefühl dafür. Es gibt kein Geheimrezept. Halte dir vor allem vor Augen, dass ein Klick auf LinkedIn bei einer guten Zielgruppe auch gut und gerne mehrere Euro kosten kann. So wird auch schnell klar, was ich anfangs mit rentabel meinte: Deine Werbeanzeige muss mit all ihren Kosten in einem sinnvollen Verhältnis zu deinem späteren Auftragswert stehen . Wenn du noch Fragen hast oder dich austauschen möchtest, kannst du auch sehr gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Oder schick mir gerne eine Email an [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg für dein Business!

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  • 29.04.2021
    10 MB
    09:57
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    #146 Xing vs. LinkedIn: Welche Plattform du wann am besten nutzt - und wieso

    Xing vs. LinkedIn: Welche Plattform du wann am besten nutzt - und wieso In den letzten beiden Folgen habe ich dir meine Tipps für LinkedIn an die Hand gegeben. In Folge 144 ging es darum, sein Profil auf LinkedIn zu optimieren und in Folge 145 haben wir uns damit beschäftigt, wie man potentielle neue Kunden am besten ansprechen kann. Heute schauen wir uns an, was denn eigentlich mehr Sinn macht: Nur LinkedIn? Nur Xing? Beides? Und was eignet sich für welche Situation am besten? Welche Plattform wird denn mehr genutzt? Xing und LinkedIn sind beides in Deutschland sehr gut etablierte Businessnetzwerke. Ein aktueller O-Ton momentan ist allerdings eher, dass LinkedIn Marktführer sei und wächst und geile Features hat und dass Xing tot ist. Faktisch bewegen wir uns nutzertechnisch im Millionenbereich. Viele Nutzer sind primär auf den Plattformen, weil sie ein Mitarbeiterprofil dort haben und von potentiellen Arbeitgebern gesehen werden möchten. Andere möchten sich vernetzen, austauschen, mit ehemaligen Kollegen Kontakt halten. Die dritte größere Gruppe besteht aus den Geschäftsführern von Unternehmen, die die Plattformen nutzen, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Grundsätzlich ist keine Plattform tot. Beide sind häufig besucht, auf beiden passiert etwas. Ich selber nutze aufgrund der Features und der Usability deutlich lieber LinkedIn. Xing hat durch Updates meiner Meinung nach zu sehr an der Benutzerfreundlichkeit gebastelt – wodurch alles mega unübersichtlich wurde. Auch ich habe übrigens das Gefühl, dass bei LinkedIn mehr los ist, im Sinne von Resonanz auf meine Beiträge. Ich möchte dir dazu konkrete Zahlen nennen, denn selbstverständlich habe ich stets beide Plattformen im Blick, alleine schon für meine Kunden. Hauptcontent vs. Content-Recycling: LinkedIn hat die Nase vorn Wir nutzen beide Plattformen sehr aktiv. Mein LinkedIn-Account ist etwa Faktor 3 größer, als mein Xing. Ich investiere deutlich mehr Energie auf LinkedIn und das merkt man auch bei den Beiträgen. Oftmals wird von Profis empfohlen, nicht unbedingt auf beiden Plattformen denselben Content zu posten. Ich sehe das persönlich etwas anders, weil es in den allermeisten Fällen verschiedene Leute sehen werden. Daher macht das nichts. Sei grundsätzlich auf beiden Plattformen aktiv und präsent. Genau das macht sich bei mir bemerkbar: Auf exakt den gleichen Beitrag bekomme ich bei LinkedIn mehr Resonanz, mehr Daumen hoch, eher mal Kommentare. Das fällt halt nach einer Zeit stark auf. Als Grund würde ich vermuten, dass die Leute auf LinkedIn mehr Engagement zeigen, als auf Xing. Zum anderen, natürlich logisch, hat mein LinkedIn-Account die dreifache Reichweite. Entsprechend gibt es da mehr Leute, die potentiell reagieren können. Meiner Erfahrung nach reden wir hier von ca. 10 Likes auf LinkedIn gegenüber 3-4 Likes auf Xing, 3-4 Likes auf LinkedIn gegenüber 0 Likes auf Xing, ungefähr. Wenn du ein ganz einfaches Kochrezept haben möchtest, würde ich dir empfehlen, orientiere dich an LinkedIn und lasse Xing folgen. Deine primäre Plattform ist LinkedIn und mach Content-Recycling über Xing. Oder du postest einfach dieselben Beiträge mit ggf. kleineren Justierungen auf Xing, die du vorher bei LinkedIn gepostet hast. Bei LinkedIn nutzt man beispielsweise Hashtags oder @-Zeichen für Verlinkungen. Das tut man bei Xing halt nicht. Das wäre so eine Justierung. Es gibt aber etwas, das Xing besser kann Die einzige Ausnahme, die ich wirklich mache, sind Online-Events und Präsenz-Events. Da nutze ich tatsächlich Xing Events als führende Plattform und lasse LinkedIn folgen. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich es auf LinkedIn schwieriger finde, Events gezielt zu promoten und genug Teilnehmer zu akquirieren, die dann auch wirklich am Event erscheinen. Auf Xing ist das deutlich einfacher gelöst finde ich, auch wegen der bezahlten Werbekampagnen für Events. Ich fasse also kurz zusammen: Wenn du ganz konkret ein Event planst, auf beiden Plattformen ähnlich viel Reichweite hast und auf beiden Plattformen gut vertreten bist, dann würde ich auf jeden Fall Xing den Vortritt geben. Aber bei der grundsätzlichen Frage, wo baue ich mein Businessnetzwerk auf, wo poste ich meinen Content, da würde ich dir ganz klar LinkedIn empfehlen, mit eben dann Content-Recycling auf Xing. Wenn du ansonsten noch Fragen zum Thema hast oder den Austausch suchst, kannst du jederzeit sehr gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Ansonsten wünsche ich dir soweit ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 22.04.2021
    11 MB
    10:38
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    #145 Netzwerk, Dialog oder Auftrag: So kommunizierst du mit deiner Zielgruppe auf LinkedIn!

    Nachdem wir uns in Folge 144 darüber unterhalten haben, wie du dich am besten professionell auf LinkedIn präsentieren kannst, geht es dieses Mal darum, wie du denn eigentlich Leute, die dich noch nicht kennen, am besten ansprichst. Einfach, authentisch und nicht nervig Das Problem ist selten das Ansprechen an sich. Wir wollen aber die Leute so ansprechen, dass sie Lust haben, mit uns in Kontakt zu kommen und vielleicht zusammenzuarbeiten. Das ist ziemlich simpel und du kannst innerhalb von drei Nachrichten innerhalb weniger Tage ganz viele von den Leuten erreichen, die du erreichen willst. Das gilt sogar für Entscheider und Geschäftsführer. Es macht durchaus Sinn, dass du vor einer Kontaktaufnahme dein Profil auf Vordermann bringst. Solltest du das also noch nicht geschafft haben, hilft dir die oben verlinkte Folge auf jeden Fall weiter. Bereite deine Kontaktaufnahme optimal vor und halte es einfach Kenne deine Zielgruppe! Wen möchtest du erreichen? Du kannst dafür auch die Suchfunktion auf LinkedIn nutzen: Dort kannst du nach der Position einer Person suchen, nach einem regionalen Ort, nach einer bestimmten Branche usw. Konkretisiere deine Suche! Je konkreter du suchst, desto eher bekommst du eine Liste von Personen, mit der du direkt starten kannst, ohne groß sortieren zu müssen Nerve nicht! Momentan ist viel los auf LinkedIn und ich bekomme selbst täglich Kontaktanfragen zu allem Möglichen, sinnvoll und eben auch nicht sinnvoll. Die Kunst liegt darin, den Leuten nicht auf den Senkel zu gehen. Finde also deine eigene Stimme, dein eigenes Wording. Halte es einfach! Wenn du gerade startest und dir total unsicher bist, was du schreiben sollst, dann keep it simple: Schreibe einfach etwas wie „Hallo, LinkedIn hat mir Ihren Kontakt empfohlen und ich würde mich gerne mit Ihnen vernetzen.“ Das ist super neutral. Zwar ist es nur die halbe Wahrheit, schließlich hast du ja vorher gesucht, aber zumindest hat dir LinkedIn auf deine Suche hin diesen Kontakt empfohlen. Der Empfänger fühlt sich bei so einer Anfrage auch nicht irgendwie verarscht oder so, denn du fragst ja nur nach Vernetzen und erzählst ihm nicht das Blaue vom Himmel. Dialog oder kein Dialog? Das ist hier die Frage: Wenn jetzt jemand von den Angeschriebenen auf dein Profil geht und dann sagt, das passt nicht, alles gut. Bei denen, die deine Anfrage annehmen, kannst du jetzt ganz ohne Eile in den nächsten Tagen eine zweite Nachricht hinterherschicken. Hier eignet sich als Opener ein kurzer Dank, dass deine Anfrage angenommen wurde. Dann kannst du in ein zwei Sätzen ausführen, wer du bist und was dich ausmacht und dann fragst du deinen Gegenüber etwas, was dich interessiert. Über dieses einfache Schema bekommst du ganz simpel einen Kontakt hin. Halte die Sätze zu dir ruhig emotional: Ich liebes es…, ich mache für mein Leben gerne… Achte auf die Antwort: Oftmals kommt anfangs nur ein kurzes „ja, gerne“ oder einfach ein schweigendes Annehmen der Anfrage. Wenn du jetzt deine zweite Nachricht verschickst, wirst du an der Antwort relativ schnell merken, wohin die Reise geht. Hat die andere Person Bock, mit dir in den Dialog zu gehen? Ist da Interesse? Locke deinen Gegenüber: Du kannst in der Nachricht auch so etwas einfügen wie „(ich liebe es, xy zu tun), wenn Sie dazu also jemals Fragen haben, helfe ich Ihnen sehr gerne weiter.“ Reagiert die andere Person in ihrer Antwort darauf, besteht Interesse am Thema, wenn nicht sogar konkreter Bedarf. Wenn nicht, dann ist auch okay, das Netzwerk ist da. Wechsle den Kanal: Wenn du jetzt merkst, da ist Resonanz, da findet jemand dein Thema spannend, dann lade sehr bald einfach mal auf ein paar Minuten Telefonat Wochenlanges Chatten wird normalerweise zu keinem Geschäft führen. Durch den persönlichen Kontakt stellst du Vertrauen her. Du siehst also, auch der Punkt Kontaktaufnahme ist kein Hexenwerk und nichts, wovor man Angst haben muss. Gib nicht direkt auf, wenn nach zwei drei Anfragen niemand mit dir netzwerken möchte. Oft braucht es zehn, zwanzig, fünfzig Anfragen, dafür sind dann aber auch meistens einer oder mehrere Aufträge mit dabei, die aus dem Netzwerk heraus entstehen. Wenn du noch Fragen hast oder dich austauschen möchtest, kannst du auch gerne in unsere Facebook IT-founder-Gruppe kommen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß bei der Umsetzung und ganz ganz viel Erfolg für dein Business!

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  • 15.04.2021
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    10:14
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    #144 Der erste Eindruck zählt: Meine Tipps für ein professionelles LinkedIn-Profil

    Diesmal habe ich ein paar konkrete Praxistipps für dich, wie du deine LinkedIn- und Xing-Profile auf Vordermann bringen kannst. Wir fokussieren uns zwar auf LinkedIn, aber vom Prinzip her kannst du alle Tipps auch bei Xing anwenden. mehr auch unter: www.it-founder.de/folge144 Über LinkedIn gewinnen IT-Unternehmer mittlerweile extrem viele Kunden. Man kann darüber sehr gut einen Draht zu seiner Zielgruppe aufbauen, dafür braucht es zwei Komponenten, von denen wir eine heute besprechen: du brauchst ein gutes Profil. Dein Profil muss sauber sein, klar sein und aussagekräftig. Wer auch immer bei dir landet, muss sofort verstehen können, worum es bei dir geht. Die zweite Komponente, die wir bei Gelegenheit besprechen, ist dein aktives Anschreiben. Du musst Leute aktiv anschreiben, in den Dialog gehen, zeitnah auf deine Nachrichten usw. antworten. Optimiere dein Profil ganz leicht mit diesen Schritten: Dein Profil braucht erstmal ein Profilbild. Das muss kein Bewerbungsfoto sein, am besten ist eines aus einer lockeren Situation, auf dem du lächelst. Lass dir das Foto von jemandem freistellen, der sich mit Photoshop auskennt, damit du keinen Hintergrund mehr hast. Vielleicht hast du auch eine Unternehmensfarbe, mit der du einen auffälligen Hintergrund gestalten kannst? Außerdem wäre eine Kopfgrafik von Vorteil, ein kleines Banner mit deinem Logo oder sowas, wo nochmal klar wird, um was es bei dir geht. Da ist nicht viel Text notwendig, es reicht ein Schlagwort oder ein passendes Bild. Dein Name ist wichtig, das ist klar. Wenn du möchtest, kannst du dahinter noch ein Emoji setzen oder eine Rakete, einen Finger, was auch immer du magst. Nach deinem Namen kommt ein kleiner Absatz, in dem du aus Kundensicht in wenigen Worten klarmachen solltest, warum man unbedingt mit dir zusammenarbeiten sollte. Warum wollen deine Kunden mit dir vernetzt sein? Warum sollten sie in deine Kontakte wollen? Natürlich kannst du das Ganze auch noch um deine Expertise ergänzen. Welches Problem löst du für wen? Danach kannst du einen kleinen Blog aufmachen: Was sind deine Leistungen? Welche Produkte bietest du an? Jetzt gibt es noch den Highlightbereich, der dynamisch gefüllt wird. Hier brauchst du nicht viel zu machen, da reichen zwei drei Absätze. Spiele mit Symbolen und der Textformatierung, du kannst auch Bulletpoints nutzen oder wichtige Begriffe fett hervorheben. Dann gibt es noch den Fokusbereich, da empfiehlt es sich zum Beispiel, die eigene Webseite mit reinzupacken. Dein Logo kann da einen Platz finden, ebenso wie ein paar wenige Schlagworte zu deiner Arbeit. Die Aktivitäten füllen sich automatisch durch das, was du tust, die Leute, denen du folgst, deine Beiträge und Kommentare etc. Jetzt geht es in die Tiefe: Erfahrungsdetails, Empfehlungen, Weiterbildungen Im nächsten Punkt geht es um die Berufserfahrung. Hier brauchst du kein typisches Lebenslaufmodell einzustellen, du möchtest ja keine Jobangebote, sondern Kunden. Nutze diesen Bereich also nochmals dazu, dein Unternehmen vorzustellen und die Leute dazu anzuregen, mit dir Kontakt aufzunehmen. Du kannst auch ein kleines Bild hinterlegen oder einen Link einfügen. Du kannst hier auch über beruflich relevante Situationen schreiben. Bei Kenntnisse und Fähigkeiten kannst du deine Ausbildung benennen und auch hier wieder die für den Kunden relevanten Infos einfügen. Was ist deine Expertise? Lass dir diese Kenntnisse auch gerne von Freunden oder Arbeitskollegen bestätigen, die selber auf LinkedIn unterwegs sind. Dasselbe kannst du natürlich entsprechend für deine Leute tun. Solche Bestätigungen bauen nochmal Vertrauen auf. Der nächste Bereich dreht sich dann um Empfehlungen. Du kannst natürlich auch aktiv um Empfehlungen bitten, das ist dann so die Königsdisziplin: Dass sich jemand die Zeit nimmt und einen Text dich schreibt. Empfehlungen sind entsprechend auch sehr viel wert. Wenn du also die Möglichkeit hast, welche zu bekommen, dann nutze deine Gelegenheit. Jetzt geht es um Qualifikationen und Auszeichnungen. Hier kannst natürlich ein paar allgemeine Themen reinpacken, wie Sprachen z.B. Du kannst aber auch hergehen und Zertifikate hinterlegen, falls du welche hast. Hast du mal eine hochwertige Weiterbildung gemacht? Oder Herstellerzertifikate? Zu guter Letzt haben wir dann den Interessenbereich. Hier sehen deine Kunden, wem du folgst. Es macht also Sinn, je nachdem, was du machst, hier den großen Marken deiner Branche zu folgen, wichtigen Herstellern und Meinungsführern zu folgen. Wenig Aufwand, große Wirkung Du siehst, es ist super einfach, in einer halben Stunde/Stunde bist du da durch. Wenn du keine Lust oder Zeit hast, das auf einmal zu erledigen, dann mach heute zwei Punkte und morgen die nächsten zwei. Dein Profil pflegen solltest du aber auf jeden Fall, denn das ist deine Eintrittskarte. Wenn jemand dein Profil besucht, dann ist das der erste Eindruck, den du hinterlässt. Wenn du noch Fragen hast oder dich gerne austauschen möchtest, kannst du auch immer gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Ich freue mich auf den Austausch mit dir und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 01.04.2021
    14 MB
    14:23
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    #143 Text-Content in der IT-Branche: Was eignet sich & wie schreibe ich?

    Heute dreht sich alles um die typischen Content-Fragen zum Thema Texte in der IT-Branche: Was zum Teufel soll ich denn eigentlich auf meine Website schreiben? Was soll ich auf Facebook/LinkedIn schreiben? Soll ich da überhaupt irgendwas schreiben? Lohnt sich der ganze Aufwand und wenn ja: über welche Themen soll ich mich da auslassen? Was interessiert meine Leser? Ein Klassiker zu Beginn: Die W-Fragen Zunächst möchte ich meine Erfahrungen und Praxistipps mit dir teilen, wenn es darum geht, was man am besten schreibt und worauf man achten muss. Stell dir dafür vor allem eine Frage: Wer sind deine Leser ? Wer wird meine Texte lesen? Abgesehen davon ist auch dein Ziel wichtig: W as beabsichtigst du mit deinem Text? Welches Problem hat mein Leser und was ist die Zielsetzung in dem Moment, wenn er deinen Text liest? Nehmen wir jetzt mal an, du sprichst hauptsächlich kleine, mittelständische Unternehmen an. Dann hast du in der Regel zwei bis drei Hauptzielgruppen. Die erste ist der Geschäftsführer selber. Wenn er persönlich deine Texte liest, willst du mit Wissen und Kompetenz punkten. Die zweite Zielgruppe besteht aus den Menschen direkt „dahinter“: Das sind in der Regel die Assistenz der Geschäftsleitung, die rechte Hand, die Profis für das Organisatorische. Diese Leute möchtest du natürlich ebenso positiv überzeugen, da sie oft, wenn sie nicht selbst entscheiden, die Entscheidung des Chefs stark beeinflussen oder vorbereiten können. Die dritte Zielgruppe besteht häufig dann aus den IT-Betreuern intern, also all jenen, die im eigenen Hause das Sagen in Sachen IT haben. Stell dir also vor, wenn du jetzt deinen Text schreibst, du würdest mit diesen Personen sprechen. Welche Fragen haben die gerade im Kopf? Dein Text soll diese beantworten . Dabei ist wichtig, dass du hauptsächlich auf deiner Webseite ausführlicheren Content platzierst. Hier gehst du in die Tiefe, lieferst Qualität. Auf Seiten wie LinkedIn z.B. passt eher ein kurzer, professioneller Teaser. Das ist auch so meine Orientierung: LinkedIn eignet sich für einen professioneller Teaser, Instagram vor allem für einen Blick hinter die Kulissen. Das nutzt du eher nicht, um ein Produkt zu erklären oder vorzustellen, sondern eher, damit die Leute dich und dein Team im Einsatz kennenlernen. Facebook würde ich dazwischen platzieren, hier kann beides funktionieren. Welche Themen eignen sich für Text-Content? Je nach Geschäftsfeld macht es Sinn, dass du dir eine klassische Mindmap anlegst oder mal ordentlich brainstormst, was es aktuell für Fragen gibt, die den Leuten Sorgen machen . Sortiere deine Notizen nach Themenblöcken und schreib dir auf, was die Leute zurzeit beschäftigt. Es kann um neue Technologien gehen, um den Wechsel des IT-Dienstleisters , der oft negativ konnotiert ist, vielleicht gibt es auch große Weltmessen zu einem spannenden Thema? Auch Updates großer Firmen können ein Thema sein und als Aufhänger dienen. Gib dem Kunden einen Einblick, was kommt auf ihn zu? Was sind die Chancen , was sind die Risiken , gibt es vielleicht Handlungsbedarf für ihn? Sehr gut machen sich auch Leuchtturmprojekte, also Success Stories: Welches Problem hatte der Kunde und wie hast du das gelöst? Wie geht es dem Kunden mit der Lösung? So gibst du deinem Leser die Chance, sich vielleicht mit dem Problem des anderen zu identifizieren und Vertrauen zu dir und deiner Arbeit aufzubauen. Wenn du über einen Auftrag berichtest, kann er ja kaum schlecht gewesen sein. Richtig positiv wären jetzt natürlich noch ein Name und ein persönlicher Ansprechpartner mit Foto oder sowas. Ein weiteres Themencluster können auch Neuerungen auf dem Markt sein: Gibt es einen Release bei Apple oder Samsung? Was passiert im Technologiebereich? Oder gibt es vielleicht ein saisonales Thema , welches passend zur Urlaubssaison wäre zum Beispiel? Sind die Server im Sommer gut gekühlt? Interessant sind auch Themen, die durch äußere Umstände entstehen: das Thema Homeoffice ist mit Sicherheit ein momentaner Dauerbrenner. Hast du noch Fragen? Dann schick mir gerne eine Mail an [email protected] , ich freue mich immer über deine Post! Alternativ kannst du auch immer gerne in der IT founder Facebook-Gruppe vorbeischauen. Dort tauschen wir uns untereinander aus und supporten einander.

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  • 26.03.2021
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    13:23
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    #142 Fachkompetenz für ein Projekt? So findest du deinen Wunsch-Freelancer!

    In der letzten Kurzepisode ging es um Mitarbeiterauswahl, Mitarbeiter finden und Mitarbeiter einstellen, dieses Mal soll es um das Thema Freelancer gehen. Wann ist ein Freelancer sinnvoll? Wann arbeitet man also in der IT-Branche am besten mit Freelancern zusammen? Welche Aufgaben eignen sich dafür am besten? Und wo bekomme ich so jemanden her? Vorweg: Es geht hier nicht darum, auf welche Art und Weise jemand arbeitet, sondern schlichtweg darum, dass man nicht immer jemanden einstellen muss, um Aufgaben zu erledigen. Welche Aufgaben sind also sinnvoll? Freelancer sind vor allem geeignet für ganz konkrete Fachthemen. Das kann eine spezielle Datenbank sein, ein spezielles branchenspezifisches System bei einem Kunden oder irgendetwas anderes. In der aktuellen Zeit ist es natürlich besonders spannend, mit Kunden zu arbeiten: Früher wurde häufig erwartet, dass das Team regional arbeitet oder zumindest öfters vor Ort ist. Momentan geht das nicht. Aktuell arbeiten wir sehr viel remote und der Kunde ebenso. Und selbst wenn nicht, akzeptieren die Kunden jetzt viel mehr, dass Arbeit remote passiert. Das können wir für uns nutzen, indem wir halt eben auch ein virtuelles Team bilden und da beispielsweise Freelancer aus ganz Deutschland oder sogar international mit reinnehmen können. Damit können wir den Kunden fachlich natürlich besonders gut abdecken, wenn wir nicht auf das Vorortsein angewiesen sind. Meiner Meinung nach lohnen Freelancer am ehesten für größere Projekte, nicht für eine Arbeit von einmalig ein paar wenigen Stunden. Du musst schließlich deinen Freelancer auswählen, briefen usw. und das soll ja im Verhältnis stehen. Freelancer-Suche: Do’s & Dont‘s Es gibt zum einen die großen Plattformen. Gib dafür einfach bei Google Freelancer Plattform oder Freelancer Verzeichnis oder so ein, da findest du schon eine ganze Menge. Jetzt kannst du hingehen und entweder selber aktiv die verschiedenen Profile durchforsten oder du machst das über Plattformen wie Xing und LinkedIn. Da kannst du entweder mithilfe von Schlagworten suchen oder den Spieß umdrehen und deine Gesuche posten. Suchst du selber, kannst du unter Umständen auch Leute ansprechen, die sonst gar nicht von deinem Projekt erfahren hätten. Bewerben sich Leute auf dein Gesuch, kannst du wiederum davon ausgehen, dass sich Leute melden, die zum einen verfügbar sind und zum anderen sich selbst qualifiziert für deine Aufgabe sehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du mit den Leuten sprichst und auch nach ihren Positionen in den Projekten fragst, die sie als Referenz angeben. Auf den ersten Blick klingen solche Sachen schnell schön, tolles Projekt, namhafter Kunde,… und dann fragst du, was genau der Freelancer dort gemacht hat und letzten Endes kommt heraus, er hat da immer Workshops nachbearbeitet, das sagt halt nicht viel aus. Frag ruhig nach, welche Rolle er oder sie hatte, ob in einem Team oder alleine gearbeitet wurde und welche Ergebnisse erzielt wurden. Hilfreich hierfür ist sicherlich ein persönliches Gespräch, dabei ist es relativ egal, ob dieses „in real life“ oder online stattfindet. Mimik, Gestik und Stimme sind entscheidend, daran siehst du gegebenenfalls nochmal besser, ob dein Gegenüber wirklich hinter seinen Worten steht. Zum Schluss: Eine kleine Checkliste für eine gute Zusammenarbeit Weitere Aspekte, die für eine gute Zusammenarbeit wichtig sind: Klar, ganz klassisch: Fachwissen Ebenso wichtig: Methodenkompetenz & Kundenumgang Ist der Freelancer teamfähig? Sind Kommunikationskompetenzen vorhanden? Kann er oder sie komplexe Dinge strukturieren? Ist dein Wunsch-Freelancer überhaupt verfügbar für deinen Zeitraum? Wo findet der Einsatz statt? Remote oder Vorort oder gibt es eine Mischform? Sehr sehr wichtig: Zuverlässigkeit, hier kann es helfen, sich ein zwei Referenzen als Ansprechpartner geben zu lassen/alternativ kannst du in Reviews schnuppern Sichere dich am allerbesten vertraglich ab, auch, was den Kundenschutz angeht Achte auch bei deinem Freelancer-Briefing darauf, wie du ankommst! Wie bei deinem Mitarbeiter-Briefing setzt du so den Grundstein für die Qualität der Leistung. Hör dafür auch gerne nochmal in die letzte Folge rein: https://www.it-founder.de/folge141/ Das soll es zum Thema Freelancer gewesen sein, wenn du noch Fragen hast, komm auch gerne in unsere Facebook-Gruppe. Genauso kannst du mir auch immer gerne eine Nachricht schreiben an [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 18.03.2021
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    16:13
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    #141 Du brauchst Mitarbeiter, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hol dir den Masterplan!

    Diesmal schauen wir uns die Stolpersteine und den Masterplan an, wenn es darum geht, Mitarbeiter einzustellen und Führungskraft zu sein. Das Szenario Wir stellen uns jetzt mal vor, du gründest irgendwann deine IT-Firma, vielleicht musst du auch entscheiden, ob du vom Nebenerwerb in die Hauptberuflichkeit gehen willst. Sollte das natürlich der Fall sein, hör auf jeden Fall in Folge 138 rein, denn da geht es genau um dieses Thema. Also, du bist hauptberuflich unterwegs und am Anschlag deiner Kapazitäten. Wir unterstellen jetzt einfach mal, dass dein Unternehmen deutlichen Gewinn abwirft. Das Geld ist notwendig, damit du deinen Mitarbeiter und dich vernünftig bezahlen kannst. Ein kleiner Tipp vorweg: Warte am besten nicht erst, bis du total urlaubsreif bist, bevor du dir Hilfe suchst. Am besten ist es, einen Tick vorher anzufangen. Wann solltest du hingegen eher nicht nach Mitarbeitern suchen? Beispielsweise dann, wenn du völlig überarbeitet bist, dein Unternehmen aber keinen oder ganz wenig Gewinn erwirtschaftet. Dann geht es eher um das Geschäftsmodell und darum, die Art und Weise, wie du arbeitest, nochmal auf den Prüfstand zu stellen. Ebenso solltest du von Mitarbeitern absehen, wenn du nicht bereit bist, Verantwortung für diese zu übernehmen oder wenn du einfach nicht im Team arbeiten willst. Die Vorbereitung Wie gehst du jetzt also vor? Grundsätzlich musst du erstmal schauen, was deine Aufgaben im Business sind, bevor du überhaupt jemanden einstellen kannst. Du musst dir im Klaren sein, was du weiterhin selber machen und was du gerne delegieren möchtest. Mach dir dafür am besten einfach eine Liste. Gerade im IT-Business solltest du auch Notfallthemen auf dem Schirm haben wie Bereitschaftsdienste oder Nachtschichten oder sowas. Wie sieht es im Backoffice aus? Was kannst/willst du davon abgeben? Liste alles auf und versuch, daraus ein Paket zu schnüren, das auf deinen neuen Mitarbeiter passen würde. So weißt du schon mal, wie dein Stellenprofil grob aussehen muss. Was muss dein Wunschmitarbeiter zudem alles mitbringen? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen wünschst du dir? Möchtest du einen frischen Absolventen? Den du formen und weiterbilden kannst? Der vielleicht auch vom Gehaltsniveau erstmal niedriger angesiedelt ist? Oder brauchst du jemand Erfahrenen, der Entscheidungen eigenständig treffen kann? Anschließend musst du dein Unternehmen kurz vorstellen: Was habt ihr zu bieten? Das war es dann quasi schon – jetzt schreibst du die Stelle tatsächlich aus. Plattformen & erste Bewerbungen Auf jeden Fall solltest du deine Anzeige auf der Webseite präsentieren und dir überlegen, wie du dort die Leute am besten darauf aufmerksam machst. Dann gibt es Stellenanzeigenportale und Werbeanzeigen, hier gilt sowohl die Onlinewelt, als auch die klassische Zeitungsannonce. Wichtig ist immer, dass viele Leute deine Anzeige zu sehen kriegen und dass vor allem die potentiellen Bewerber Zugriff darauf haben. Eine weitere Option wäre, die Anzeige bei der Agentur für Arbeit auszuschreiben. Wenn jetzt die ersten Bewerbungen eintrudeln, hilft dir die Liste von vorhin sehr gut, einen ersten Überblick zu bekommen: Welche Bewerber erfüllen denn auf den ersten Blick die von dir geforderten Merkmale überhaupt? So kannst du direkt aussortieren, wer nicht passt. Auch die Persönlichkeit des Bewerbers spielt eine wichtige Rolle. Er muss zu dir und zur Unternehmenskultur passen, sonst wird es schwierig. Wenn du vorsortiert hast, dann kannst du die Kandidaten/Kandidatinnen, die infrage kommen, zu einem Telefoninterview einladen. Ein weiterer Tipp für dich: Achte bei allem, was du tust, immer auf das allgemeine Gleichstellungsgesetz! Es gibt da verschiedene Aspekte zu beachten, beispielsweise die m/w/d – Ausschreibung oder dass du keine bestimmten Altersgruppen ansprichst (= keine bestimmten Altersgruppen ausgrenzt). Telefoninterview & Vorstellungsgespräch Jetzt lädst du also zum Telefoninterview ein. Um vorbereitet zu sein, mach dir am besten vorher ein paar Notizen. Was willst du mit dem Telefoninterview erreichen und wie erreichst du das? Welche Themen willst du abklopfen? Ist dieses erste Gespräch vielversprechend, kannst du zum Vorstellungsgespräch einladen. Beim Vorstellungsgespräch ist es nach wie vor Gang und Gebe, sich persönlich vor Ort zu treffen. Wenn du aber sagst, der Job erfordert keine ortsgebundene Zusammenarbeit, dann kannst du auch ein virtuelles Gespräch führen. Gerade wenn du ein kleines Unternehmen bist, macht ein physisches Treffen allerdings wirklich noch Sinn. Du musst dafür nicht groß auffahren, keine Sorge. Trefft euch irgendwo und lernt euch persönlich kennen. Unterhaltet euch. Mach dir gerne auch hierfür einen kleinen Leitfaden im Voraus. Auch hier kann ich dir einen kleinen Tipp mitgeben: Arbeite mit konkreten Szenarien, wenn du konkrete Antworten willst. Biete zudem nicht einfach nur das einzelne Gehalt an (falls ihr über Konditionen sprecht), sondern nenne das Package, was du anzubieten hast: Das kann zum Beispiel eine Kombination aus Gehalt, flexibler Arbeitszeiteinteilung, einem Firmenwagen, Ausstattung oder Weiterbildung sein. Zu guter Letzt: Triff deine Entscheidung Nach dem Vorstellungsgespräch ist vor der Entscheidung. Zunächst musst du für dich festlegen, ob du jetzt alles Entscheidungsrelevante beisammen hast oder ob du ein Follow Up – Gespräch benötigst. Dann ist wichtig, dass du dir Zeit lässt und vor allem, dass du im Vergleich entscheidest. Vorstellungsgespräche sollten nicht zwischen Tür und Angel oder in Zeitnot stattfinden. Außerdem solltest du mindestens zwei drei Gespräche führen. Entscheide dich am Ende für einen Kandidaten, bei dem du wirklich ein gutes Gefühl hast! Nicht Hauptsache vorwärts und Hauptsache Zeit sparen und irgendwen einstellen, denn dann musst du nochmal ran. Wenn du dich jetzt für einen Kandidaten oder eine Kandidatin entschieden hast, dann kannst du den Vertrag vorbereiten. Gerade bei kleinen Unternehmen ist es üblich, dass man sich dann zur Vertragsunterzeichnung trifft, die offenen Fragen bespricht und anschließend alles fix macht. Tja und das war der ganze Zauber. Jetzt folgen die Einarbeitungszeit und die Probezeit. Mach dir auch für die Einarbeitungszeit einen Plan, denn damit setzt du den Grundstein, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird. Du zeigst damit auch, dass man in deinem Unternehmen gut vorbereitet ist und dass Wert auf hohe Qualität gelegt wird. Das sind im Grunde die Bausteine, die du brauchst, um Mitarbeiter zu finden. Natürlich frisst das alles erstmal Zeit und du musst dich kümmern. Dafür bekommst du hinterher mehr Ruhe und Zufriedenheit, wenn du nicht immer alles alleine machen musst. Wenn du jetzt noch Fragen hast, dann schau gerne auf meiner Homepage vorbei, dort kannst du dir einen StartUp-Call mit mir buchen. Ansonsten wünsche ich dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 11.03.2021
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    46:24
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    #140 Webanalyse für mehr Wachstum und Erfolg: Armin Sanjari von IT-WINGS

    Diesmal habe ich Armin Sanjari, den Gründer und Geschäftsführer von IT-WINGS für dich im Interview. Armin ist super ehrgeizig und versucht, stets umzusetzen, was er visualisiert. In seinem Unternehmen bringt er Wissenschaft und Online-Marketing zusammen. mehr auf: www.it-founder.de/folge140 Selbstständig, weil unzufrieden Ursprünglich war er als Angestellter in einem Versicherungsunternehmen als Analyst tätig und irgendwann so unzufrieden mit dem Niveau, dass er es besser machen wollte: Für ihn muss eine Webanalyseagentur in der Lage sein, den Kunden Handlungsempfehlungen geben zu können. Das hat ihm in seinem Angestelltenverhältnis gefehlt. Heute steht für ihn die Analyse im Fokus, dabei ist es egal, ob es um Online Marketing oder Webanalyse geht. Im Grunde beschäftigt sich ein Webanalyst mit folgenden Fragen: Wo soll ich mein Budget platzieren, braucht es mehr SEO, welcher Kunde ist wichtig? Welche Kunden sind vielleicht schon „tot“, welche kann man mit einem Call oder Newsletter wiederbeleben? Armin hat sich viele Gedanken zu seiner Selbstständigkeit gemacht: Schon ein Jahr zuvor begann er, eine Webseite aufzubauen und Texte zu schreiben. Danach ging es direkt mit dem Businessplan weiter. Trotz der Vorbereitung findet Armin sein Vorgehen im Nachhinein recht naiv, da er erst hinterher merkte, wie viel Geld er überhaupt einnehmen muss – und da war sein Job schon gekündigt. Die Rettung in letzter Minute kam aus der eigenen Region: Ein B2B-Unternehmen bot ihm die Gelegenheit, kurz nach dem Startschuss zu pitchen. Drei Monate lautete die Frist und diese Chance hat er genutzt. Viel Arbeit und drei Monate später hatte er es geschafft. Durch seine konsequente Art hat Armin sich ein großes Vertrauen beim Kunden aufbauen und ihn schließlich für eine weitere Zusammenarbeit behalten können. Der Weg dahin war anstrengend, doch die Arbeitsweise hat sich bewährt. Heute gehört es mit zu Armins Vision, seine Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen: Zitat: „Es geht immer darum, den Kunden zufriedenzustellen. Das heißt, er muss wachsen. Es gibt keine Ausreden wie Corona. Wir sind digital, man muss Vollgas geben. (…) Hol den Kunden nicht nur in dem Bereich ab, den er eigentlich beauftragt hat, sondern denk noch weiter darüber hinaus: Was gibt es für Potentiale?“ Arbeit ist gut, zu viel Arbeit ist gefährlich Auf den ersten Auftrag folgten weitere, teilweise auch über Empfehlungen. Das Arbeitspensum war unglaublich hoch, doch die Vollgas-Strategie zeigte schnell Wirkung: Die Auftragsbücher platzten aus allen Nähten. Dass dieser Zustand auf Dauer nicht gut geht, kann man sich denken, und tatsächlich: Nach der Geburt seiner Tochter zog Armin diese harte Arbeit noch ein Jahr durch, dann war er am Ende. Gesundheitlich hat er so abgebaut, dass sogar der erste Kunde fragte, ob er Hilfe bräuchte. Die Psyche brauchte einfach eine Pause und der Körper ebenso. In der selbst auferlegten Zwangspause schmiedete Armin einen Plan: Er wollte Geld sparen und Mitarbeiter einstellen, um dauerhaft funktionieren zu können, ohne sich kaputt zu machen. Auf Werksstudenten und Praktikanten folgte schließlich die erste sehr gute Mitarbeiterin im Online Marketing-Bereich. Aus Fehlern hat er lernen könnten, mit vielen Werksstudenten sowie mit einem ersten Probearbeiter im Online Marketing hat die Zusammenarbeit einfach nicht geklappt. Doch auch diese Vorgänge ließen sich optimieren. Mittlerweile fasst das Unternehmen 15 Mitarbeiter und wächst und wächst. Strukturen aufzubauen, war dabei nicht immer einfach für Armin: Zitat: „Eigentlich willst du alles machen und alles kontrollieren. Aber man fängt an, loszulassen. Ich habe 2020 aber auch auf Druck einer Mitarbeiterin mehr nachgegeben, weil sie einfach sagte, sie möchte das jetzt machen. Und ich habe ja gesehen, dass sie das kann und gut macht. So hab ich Online Marketing komplett in ihre Hände gegeben und losgelassen.“ Mittlerweile kommt Armin gut damit klar, den Rahmen zu schaffen und zuzulassen, dass seine Mitarbeiter eigenverantwortlich etwas erarbeiten und sich weiterentwickeln. Kundenservice par excellence: Keine Massenware und kein Kaufzwang Sein Wissen vermittelt Armin dem Kunden nicht durch Massenware, sondern durch auf den Kunden zugeschnittene Workshops. Finanziell ist eine individuelle Schulung nicht immer lohnenswert, aber ein Kurs mit 20 Leuten ist für den Kunden unsinnig. Der Mehrwert für den Kunden steht immer noch an erster Stelle. So, wie das Unternehmen stets auf den Wert für den Kunden achtet, so pflegt Armin noch eine andere Tradition: Am „langen Donnerstag“ wird konsequent Kaltakquise betrieben. Das ist nicht immer einfach, aber es funktioniert. Sogar große Konzerne verstehen immer mehr, dass Datenanalyse sehr wichtig ist, um in der heutigen Zeit voran zu kommen. Ein großer Vorteil bei der Kaltakquise ist dabei, dass Armin kein klassischer Verkäufer ist – und daher auch nicht so wahrgenommen wird: Zitat: „Der Kunde sagte mir, man würde merken, dass ich nicht verkaufen will, sondern Analyst bin. (…) Ich sag ja auch immer, ‚Hey, wenn Sie es nicht wollen, auch okay. Wenn Sie es wirklich nicht brauchen, werde ich Ihnen auch nicht helfen können, aber ich glaube, wir können Ihr Business weiter vorantreiben aus dem und dem Grund.‘ Und deshalb finden es die meisten gar nicht schlimm, wenn man sie einfach anspricht.“ Wachstum als Vision – mit dir als Mitarbeiter? Um seine Vision von weiterem Wachstum und Internationalität umsetzen zu können, sucht Armin aktuell noch Unterstützung. Ein Webanalyst sollte es sein, gerne in Teil- oder Vollzeit, nach Möglichkeit mit ein zwei Jahren Berufserfahrung. Diese ist allerdings eher nice to have, als zwingend notwendig, da man so oder so sehr viel dazulernt. Melden kann sich jeder, der interessiert ist und der vielleicht schon mit Google Analytics oder Google Tech Manager in Berührung kam. Auch Absolventen oder Studenten im Master oder kurz vor dem Abschluss sind gerne gesehen. Am einfachsten in Kontakt kommen kann man über das Impressum auf Armins Homepage: https://it-wings.de/impressum/ bzw. die Emailadresse darauf. Alternativ kann man auch Armin persönlich anschreiben: [email protected] . Die Antwort erfolgt meist donnerstags ? Vielen Dank von meiner Seite aus an Armin für dieses spannende Gespräch und die interessanten Einblicke. Und dir lieber wünsche ich ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 04.03.2021
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    #139 Ulrich Müller gibt Einblicke hinter die Kulissen: Vom Maurer zu Deutschlands bekanntestem Börseninvestor

    In dieser Folge erwartet dich eine Premiere, denn mein Gast hat nichts mit IT zu tun: Ulrich Müller ist Deutschlands Experte für alles rund um Börsenwissen und Aktien. Er gibt uns einen Einblick in seine Arbeit und erzählt uns, welcher Weg ihn dorthin gebracht hat. mehr auch unter: www.it-founder.de/folge139 Familienmensch und Unternehmer von Haus aus Der Hamburger ist trotz des Ruhms immer bodenständig geblieben, eine Eigenschaft, die auch seine Freunde und Familie sehr an ihm schätzen. Familie und Vertrauen sind mit seine größten Werte, auch sein Start ins Berufsleben war sehr bescheiden: Ulrich ist gelernter Maurer, den Hang zu anständiger Arbeit hat er von seinem Vater geerbt. Mit nur 16 Jahren brachten ihn reiche Männer wie Bill Gates & Co. zum ersten Mal in Kontakt mit Aktien: „Wer sind die reichsten Menschen und wieso sind sie so reich“, so oder so ähnlich lautete 1993 die Suchanfrage des damals Jugendlichen an Googles Großmutter. Die Antwort war so simpel wie ernüchternd: Viele von ihnen sind wirklich an der Börse reich geworden. Zitat: „In meinem Körper schlagen eigentlich zwei Herzen, das eine Herz ist Familie, meine Mutter war immer 120 % Familie, auch heute noch, und mein Vater war immer so 150 % Unternehmer, Vollgas, Geld verdienen. Deshalb schlagen diese zwei Herzen so ein bisschen in meiner Brust und ja, ich habe mich dann tatsächlich ganz früh mit dem Thema Börse beschäftigt.“ Denn sie wissen nicht, was sie tun Für Ulrich ist der Blickwinkel entscheidend: Viele haben einfach einen falschen Ansatz und dadurch ein unnötig hohes Risiko. Ulrich sieht sich an der Börse als Investor und die Unternehmen als Wert-Geber. Besitzt man eine Aktie, ist man Mitunternehmer dieses Unternehmens. Welchen Wert gibt dir das Unternehmen? Siehst du diesen Wert steigen? Dann wird auch der Kurs steigen. Ulrichs erste Aktie war Nokia, damals Weltmarktführer in der Handywelt. Mithilfe dieser Aktie gewann er eine Menge Geld und verlor gefühlt ebenso viel wieder, als der Hype irgendwann vorbei war. Auch Klassiker wie Coca Cola und McDonald’s haben sich rückblickend als Goldgruben entpuppt. Der Gedanke an ein eigenes Business kam ziemlich direkt nach dem Ende seiner Ausbildung. Kurz vor Beginn seines Bauingenieur-Studiums bat Ulrich seinen Vater schließlich zum Gespräch. Der hatte den Lifechanger unbewusst überhaupt erst auf den Tisch gebracht: Ein von ihm gebuchtes Seminar bei Jürgen Höller gab Ulrich die Chance, mit dem Motivationstrainer und Autor kurz ein paar persönliche Worte zu wechseln. Dass dieses Gespräch schließlich alles umkrempeln würde, ahnte da noch niemand: Die beiden unterhielten sich über Ulrichs Arbeit, als Jürgen plötzlich meinte „Du bist doch kein Maurer! Was interessiert dich? Was liebst du wirklich?“ Und als Ulrich erwiderte, er interessiere sich für Geld, war Jürgens simple Antwort „Dann musst du in Geld machen.“ Diese paar Worte waren es, die Ulrich für die Umsetzung seines Vorhabens gefehlt hatten. Für ihn war nun ein für alle mal klar: Er würde nicht Ingenieurwesen studieren und auch nicht die Firma seines Vaters übernehmen. Und so kam es auch. Dass Ulrichs Vater nicht wirklich begeistert vom Alternativplan seines Sohnes war, liegt auf der Hand. Zitat: „Das Gespräch hatte natürlich noch dieses kleine Geschmäckle, mein Vater fragte mich natürlich, was ich stattdessen machen will. Als ich Mitte Ende der Neunziger dann original sagte ‚ich gehe an die Börse und da werde ich reich‘, war er erstmal stinksauer und enttäuscht und hat gut und gerne drei Monate nicht mit mir gesprochen. Er hat nicht verstanden, wie ein einzelner Satz so etwas auslösen könnte. Wir haben das auch erst aufgelöst, zwei Tage, bevor er verstorben ist.“ Ulrichs Vater verstarb vor zwei Jahren und kurz vor seinem Tod kamen sie auf die Geschichte zurück. Sie fingen an, sich über die Werte des Vaters zu unterhalten, die er immer seinen Kindern weitergegeben hat: ein Dach über dem Kopf, die Kinder bekommen etwas Vernünftiges zu essen und können in Schule oder Studium machen, was sie wollen. Auch über Geld wurde früher immer mal gesprochen, doch dieses Mal hatte Ulrich seine Auszüge dabei. Für die lebenslange harte Arbeit hat sein Vater eine, vielleicht zwei Millionen bekommen. Ulrich hingegen konnte gefühlt noch eine Null hinten dran hängen. Mit 40. Doch ihm war klar, dass sein Vater nun in Frieden gehen konnte, wo er wusste, dass die Kinder versorgt sind. Die Enttäuschung war weg und ein Friedensgefühl machte sich breit. Vom Maurer zum Geldberater? Börseninvestments sind nicht mehr das Hauptthema in Ulrichs Unternehmen. Mittlerweile unterstützt er hauptsächlich andere Menschen dabei, ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen. Damit sind jedoch keine Bausparverträge oder Sparbücher gemeint, denn wer sein Geld abgibt, gibt auch die Verantwortung ab. Für Ulrich ein Zeichen des falschen Mindsets, denn wer die Verantwortung abgibt, der ist einfach der Ansicht, er könne das gar nicht. Mittlerweile ist sein Unternehmen sogar ein zertifiziertes Bildungsinstitut. Diese Hilfe beim Geldumgang ist für Ulrich eine Reise, die in den Börseninvestments endet. Das Grundgerüst besteht aus verschiedenen Fragen, warum will ich reich werden, wie viel Geld gebe ich aus, was wird gespart, was ist Reisen, was ist Auto, etc. Die Börse ist eine der sichersten und rentabelsten Geldanlagen der Welt – wenn man weiß, was man tut. Zitat: „Für mich gibt es zwei Schlüsselpunkte an der Börse, um Geld zu verdienen. Das eine ist die emotionale Seite, also dich auch emotional im Griff zu haben. Und der zweite Punkt, den eigentlich alle nicht haben, das ist eine glasklare Strategie.“ Die meisten Menschen haben ihre Tipps von befreundeten Bankern, haben sie irgendwo im Internet gelesen oder finden diese und jene Aktie ganz spannend, „da steige ich mal ein“. Was man sich laut Ulrich aber bewusst machen muss an der Börse, ist der Unterschied zwischen Preis und Wert. An der Börse werden Preise gehandelt, Angebot und Nachfrage. Die Frage ist aber, wie groß ist der Wert, der dem Unternehmen wirklich dahinter steht? Das ist genau der Punkt, an dem Ulrich mit seinem Unternehmen ansetzt, wenn er Leute dazu befähigt, ihr Geld an der Börse anzulegen. Reich werden, indem er andere reich macht Das Unternehmen an sich ist gar nicht so groß, wie der Umsatz vielleicht vermuten lässt. Ulrich hat alle für ihn uninteressanten Dinge an sein Team abgegeben und lebt für sein Unternehmertum. Die zweite Sache, die für ihn sehr wichtig ist, sind seine Mission bzw. sein Ziel. Dabei lässt er Zahlen sprechen: Ulrich möchte eine Million Menschen in Deutschland erreichen und finanziell besser stellen oder sogar finanziell frei machen. Gezielte Aktien nennen darf er dabei nicht. Aber er kann den Menschen erklären, wie er das macht. Und diese Seminare haben schließlich den Grundstein in 2014 gelegt für etwas, das heute Millionen an Umsatz macht. Bewerben tut sich sein Unternehmen ausschließlich über Empfehlungen, bis heute hat er nicht einen Euro in Werbung investieren müssen (außer einer kleinen Testung), da alle zufriedenen Kunden ihn sofort weiterempfohlen haben. Ein Pluspunkt: Dadurch, dass er seine eigene Strategie offenlegt, kommt er automatisch weg vom typischen „oh, noch ein Berater, der in seine eigene Tasche wirtschaften und nur die Provision abstauben möchte“. Ach guck, noch so eine Vogelkrankheit! Auf Corona reagierte Ulrich zunächst wie viele von uns: Belächeln und ignorieren, wird schon nicht so schlimm werden. Als dann plötzlich alle Veranstaltungen im März ausfielen, musste er ins Handeln kommen. Und tatsächlich: Aus dem Stand heraus gründete er ein Online-Seminar, fußend auf den Veranstaltungen, die es hätte geben sollen, und feierte unaussprechliche Erfolge. Zitat: „Und dann am Montag wurde natürlich klar, nee, das war schon ernst gemeint, es wird keine Veranstaltungen mehr geben. Also haben wir ein Online-Event aufgebaut, unseren Email-Verteiler angeschrieben. Wir haben am Ende knapp über 400 Leute in dieses Seminar reingeholt und 12 Tage später den besten Umsatz aller Zeiten gemacht mit etwas, was es 12 Tage zuvor noch gar nicht gab.“ Trotz eigentlichem Berufsverbot konnte das Unternehmen so um 120 % wachsen, was Corona aus Unternehmersicht zu einem großartigen Geschenk macht. Ulrich sieht es gelassen: Offenbar braucht es manchmal einfach den Zwang von Außen, um einen ungemütlichen Schritt zu gehen und dann weiterzukommen. Aufgeben war für ihn nie eine Option gewesen, daher gab es nur die Flucht nach vorne. Ist das echt? Oder kann das weg? Interessant ist auch: Ulrich besitzt keinen Cent an Kryptowährung. Und das nicht etwa, weil er den Trend verschlafen hat. Für ihn war es eine bewusste Entscheidung, denn der Wert, der hinter beispielsweise Bitcoins steht, geht für Ulrich klar ins Minus: „Wenn du ein Haus kaufst, schaust du dir die Lage an, die Mieterstruktur, was du renovieren musst etc., an der Börse kann ich mir ansehen, wie viel Gewinn macht das Unternehmen, wie viel Umsatz? Wie viel ist dann eine faire Bewertung an der Börse? Nun und ich würde sagen, was ist die faire Bewertung von einem Bitcoin? Minus 793 Euro, die für Strom draufgegangen sind, um den zu produzieren. (…) Abgesehen davon hat Bitcoin niemals jemand gesehen. Gibt es ihn überhaupt? Auf dem Markt ist zudem alles reguliert, Aktien, Währung, alles. Wenn der Bitcoin jetzt morgen plötzlich als Weltwährung da stünde, wäre alles unreguliert und das würden die EZB etc. niemals zulassen. Eher machen die eine eigene, regulierte Krypto, die als einzige gilt.“ Für alle, die es dennoch mit Krypto versuchen wollen, hat Ulrich nur einen Tipp: Nehmt einen Betrag, der euch nicht wehtut, falls ihr alles verliert. Spannend oder? Wenn du noch mehr wissen willst… Falls du dich jetzt noch mehr über Aktien und die Börse informieren oder einfach in das Event von Ulrich hineinschnuppern möchtest, kannst du hier Kontakt aufnehmen: www.tag-der-finanzen.de www.ulrichmueller.de oder du kannst dir deine Tipps hier holen: www.ulrichmueller.de/podcast Außerdem ist Ulrichs neues Buch jetzt erschienen: „Herr Müller zahlt in bar“ Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zum nächsten Mal!

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  • 25.02.2021
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    16:01
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    #138 Tipps für den Start in deine hauptberufliche Selbstständigkeit – was ist besser: all in oder safety first?

    Diesmal soll es um die Frage gehen: Wenn du bereits nebenberuflich gegründet hast, wann ist denn dann eigentlich der richtige Moment, um hauptberuflich selbstständig zu werden? Mehr findest du auf: www.it-founder.de/folge138 Schwierig, doch nicht unmöglich Diese Frage ist deshalb so schwer, weil man dafür einiges hinter sich lassen muss. Solange man angestellt ist, hat man ein festes Einkommen. Man hat Arbeitskollegen, wichtige Meetings an der Kaffeemaschine (oder in der heutigen Zeit eben Onlinemeetings) und steht vor dem Fakt, all das aufgeben zu müssen, wenn man selbstständig sein will. Du musst dich auf einmal darauf verlassen, dass du selber in der Lage bist, genug Umsatz zu machen, um davon gut leben zu können. Ich kenne diese Situation zu Genüge von den Kunden in meinem Coaching. Und ich kenne es von mir selber! Ich war selber in der Situation, dass ich nebenberuflich gegründet habe, mein erstes Business lief komplett nebenberuflich und auch die nächsten Firmen habe ich nebenberuflich gegründet und bin dann erst später in die hauptberufliche Selbstständigkeit gegangen. Genauso kenne ich aber auch die Stimmen derer, bei denen alles glatt läuft: Deren Firmen laufen so geil, sie können alle Rechnungen bezahlen, genügend Aufträge akquirieren und entscheiden, was immer sie wollen. Die einen machen einen dicken Urlaub, die anderen reinvestieren. Aber alle wissen, wofür sie es machen. Die Hauptmotivation ist nicht Geld – gutes Geld zu verdienen ist nice to have, aber der Hauptantrieb ist die Freiheit. Für wen man das macht, selber entscheiden zu können, Dinge selber umsetzen zu können. Sofort all in zu gehen ist nicht das, was mich überzeugt. Ich bin eher ein Verfechter davon zu sagen, wenn man eine Idee hat, sollte man die erstmal ausprobieren, bevor man alles darauf setzt. Man sollte sich Feedback vom Markt holen, schauen, ob man überhaupt in der Lage ist, Kunden zu akquirieren, Spaß an den Aufträgen zu haben, Geld reinzuholen (welches dann auch ausreicht) und so weiter. Wenn das jetzt soweit läuft, super, aber dann kommt man irgendwann in die nächste Falle – und diese hat man sich selber aufgebaut: Man kann plötzlich nicht noch mehr Aufträge annehmen, weil der Hauptjob einen genug einnimmt. Jetzt hast du die Last und die Verantwortung aus beiden Welten auf den Schultern und musst entscheiden: Wann löse ich mich von meinem Hauptjob? Szenario 1: Ich teste meine Geschäftsidee Ich habe also diese Idee, weiß aber zu dem Zeitpunkt noch nicht, ob das marktfähig ist. Also fange ich nebenberuflich an, akquiriere meine ersten Kunden, verkaufe die ersten Produkte/Dienstleistungen, bekomme Feedback vom Markt. Meine Leistung ist gefragt, ich bin in der Lage, die Projekte erfolgreich umzusetzen. Es macht Spaß und am Ende steht auf der Rechnung auch ein Betrag, für den sich das Ganze für mich lohnt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ich habe meine Bestätigung, es gibt keine Fragezeichen mehr und ich kann jetzt Gas geben. Wenn du jetzt auch noch Rücklagen hast, die dich die ersten paar Monate über Wasser halten würden, bis der Umsatz flüssig läuft, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu gehen und zu sagen, du kündigst und konzentrierst dich voll auf deine Selbstständigkeit. Szenario 2: Ich habe Verpflichtungen Ich habe Familie, ein Haus abzuzahlen, keinerlei Rücklagen, dass ich einfach mal sagen könnte, das nächste halbe Jahr lebe ich von Erspartem oder so. Neben dem Beweis, dass die Geschäftsidee funktionieren kann, kommt jetzt also auch noch der wirtschaftliche Zwang dazu, Geld zu verdienen. In diesem Moment muss ich schlicht und ergreifend ausrechnen, wie viel Geld ich denn eigentlich verdienen muss, damit ich davon leben kann. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder dein nebenberufliches Engagement so hochfahren, dass du nah an diese Summe dran kommst, dir einen Puffer aufbaust. Das hat aber einen riesen Haken: Du musst über Monate hinweg 150 % oder noch mehr deiner Leistung, deiner eigenen Ressourcen abrufen. Das geht über einen kurzen Zeitraum vielleicht gut, aber mach es auf keinen Fall zu lang. Schau dir genau an, welchen Zeitraum es zu überbrücken gilt und dann mach dir Gedanken, wie du kurzfristig an Geld kommen kannst damit das klappt. Alternativ kannst du auch hingehen und dir ein Team aufbauen oder Dienstleistungen und Produkte zu kaufen, vermitteln, weiterverkaufen. So hängt nicht alles allein an deinen Ressourcen. Szenario 3: Ich baue im Hintergrund an meinem Erscheinungsbild Ich kann mich vorbereiten und lediglich den Call to Action und die Werbung hinten anstellen. Aber mein Internetauftritt steht schon, meine Sichtbarkeit wird besser, mein Name taucht immer wieder auf. Ich habe die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, aus denen in ein paar Monaten dann starke Aufträge werden. Die Menschen sehen immer wieder meinen Namen in Verbindung mit einem bestimmten Thema. Es gibt so viele Dinge, die du nebenher schon machen kannst. Baue deinen Expertenstatus aus. Wenn du dann die Kapazität hast, dann kannst du relativ leicht ernten. Ich bin natürlich super gespannt, wo du gerade stehst. Wenn du also jetzt mit diesen Fragen beschäftigt bist, dann komm in die IT-founder – Facebookgruppe, wir sind mittlerweile über 800 Mitglieder, die sich austauschen und gegenseitig helfen. Schick mir auch gerne ein kurzes Feedback, welche Frage dich gerade umtreibt oder ob du schon all in gegangen bist. Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis bald!

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  • 18.02.2021
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    51:40
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    #137 Vom Top-Manager zum Top-Unternehmer: Stephan Bals von Digatus erzählt im Interview, wie er genau das geschafft hat

    Dieses Mal ist Stephan Bals, CEO und Gründer der Digatus Systemhausgruppe, bei mir im Interview. Ein spannender Gast, denn Stephan hat eine erfolgreiche, verantwortungsvolle Position im IT-Bereich sausen lassen, um das Abenteuer „eigene Systemhausgruppe“ zu starten. mehr unter: www.it-Founder.de/folge137 Der Status Quo Die IT-Dienstleistungsgruppe Digatus ist mit 100 Mitarbeitern an insgesamt 5 Standorten tätig. Das Unternehmen setzt sich aus drei Schwerpunkten zusammen: dem Beratungsgeschäft, einer eigenen Softwareentwicklung und der Betreuung von Clouds und Rechenzentren. Die Kunden sind dabei in sämtlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zweigen unterwegs: vom kleinen 3-Mann-Betrieb bis zum DAX-Konzern und öffentlichen Auftraggebern wie der Kirche oder der Sozialwirtschaft ist alles dabei. Mittlerweile gibt es über 160 aktive Kunden. Gegründet wurde das Unternehmen in 2015. Glückliche Jahre verbrachte Stephan zunächst bei der Siemens AG und später bei der Allgeier-Gruppe, doch irgendwann kam die Sehnsucht, etwas aktiv beeinflussen zu wollen. Bei den großen Unternehmen hatte er keine Chance, durch seine investierte Zeit und Leidenschaft irgendwie am Wert des Unternehmens beteiligt zu werden. In seinem eigenen Unternehmen sind die Rädchen, die er bedienen kann, deutlich größer und haben eine unmittelbare Auswirkung – auch auf den Wert, der entsteht, wenn man ein Unternehmen wachsen lässt. Bei der Gründung haben die Jungs sich die gesellschaftliche Einstellung zu Nutzen gemacht: Zitat: „Alle, tatsächlich alle, haben uns davon abgeraten, eine AG zu gründen, weil sie nun mal unendlich aufwändiger zu führen ist (…). Aber wir dachten uns, dass eine AG größer wirkt, als wir zu dem Zeitpunkt tatsächlich waren – und diese Einschätzung ging zu 100 % auf. (…) Für die Gesellschaft besteht oft noch die Assoziation, eine AG ist eine gehandelte Gesellschaft an der Börse und damit per Definition groß.“ 100 Mio. Umsatz: Das sind ganz schön viele Nullen Stephans Ziel sind die 100 Mio. Euro Umsatz für sein Unternehmen. Doch wie schafft man es, sich solche Ziele zu setzen? Für Stephan gibt es zwei Anhaltspunkte für eine solche Zahl: Auf der einen Seite war ihm und seinem Unternehmen immer klar, dass sie groß werden und groß denken wollen. Seine Vergangenheit hat ihm auch gezeigt, dass man mit viel unternehmerischem Geist und viel Mut relativ schnell größere Strukturen schaffen kann. Zum anderen hat er aber auch das Gefühl, dass dieser Wert nach wie vor als Vision, als hoch gestecktes Ziel dienen kann, welches täglich inspiriert. Auch das Mindset spielt für Stephan eine große Rolle: Wenn man ständig oder öfter über dieses Ziel nachdenkt und sich überlegt, wie man es erreichen kann, dann bewegt man plötzlich andere Denkmuster. Ob er am Ende 70 oder 150 Mio. erreicht, ist ihm tatsächlich egal. Für ihn zählt, dass er eine Vision hat, die ihm alles abverlangt und für die er sich bemühen muss: Zitat: „Es hilft, sich von vornherein ein Ziel zu stecken, für das man sich ziemlich strecken muss, denn dann gehst du anders an dieses Thema ran, als wenn’s ein Ziel ist, dass man erfahrungsgemäß ohnehin nach ein paar Jahren erreicht.“ Vom Manager zum Unternehmer – was ist anders? Stephans Erfahrung nach, stehst du als Unternehmer am Ende immer mit dem Rücken an der Wand. Irgendwann ist hinter dir niemand mehr, der dich streichelt, dir Geld gibt oder Verantwortung abnimmt. Als Manager hast du immer Strukturen über dir, einen Senior Manager beispielsweise oder Vorstände. Die zweite Sache, die Stephan aufgefallen ist: Man ist als Manager nie Cash King. Klar, kennt man die Definition und als Controller jongliert man unter Umständen auch mit Zahlen, doch es ist ein völlig anderes Gefühl, selbst ins Onlinebanking zu gehen. Als Unternehmer lebt man immer ein Stück weit in dem Spannungsfeld der Finanzen und Entscheidungen: Wird der Dispo bewilligt, gibt es genug Kunden, habe ich genug auf dem Konto für alle Rechnungen? Das Unternehmen kann so groß und rentabel sein, wie es will. Ist die Liquidität nicht gegeben, steht man an der Wand. Doch es ist wichtig, so Stephan, das Gesamtbild zu betrachten. In Deutschland wird man viel zu schnell gebrandmarkt, wenn finanziell etwas schief geht. Gerade jetzt in der Coronazeit kann es schnell passieren, dass die äußeren Einflüsse einen Unternehmer in die Knie zwingen – obwohl vorher alles in Ordnung war. Auf keinen Fall aber sollte man aufgeben. Stephans Tipp: Neugründen, weitermachen. In der Silicon Valley, wohin er einen guten Draht hat, sieht man das Ganze lockerer: Wird ein StartUp an die Wand gefahren, wird danach aus den Fehlern gelernt und weitergemacht. Unternehmer = keine Freizeit? Falsch! Erfolg bedeutet nicht, nie wieder Urlaub zu haben. Stephan selbst hat eine gute Lösung für sich gefunden: Bis zu einem gewissen Grat nimmt er die Arbeit einfach mit, indem er – als Frühaufsteher – einfach die Chance nutzt und in den frühen Morgenstunden im noch ruhigen Haus ein zwei Stunden arbeitet. Selfcare und Familienzeit hat er zudem fest in seinem Terminplan geblockt: Zitat: „Das hat am Ende auch mit der Organisation des Tages zu tun (…), ich kümmere mich um mich und meine Familie und wenn man das sehr konsequent in seinen Tag einbaut, dann funktioniert das blendend, man kann sich Freiräume schaffen, ohne dass man plötzlich weniger arbeitet oder schlechter arbeitet.“ Dazwischen hat er durchaus auch mal zwei drei Tage das Handy aus, auch das muss sein. Die „Freizeittermine“ helfen Stephan dabei, über einen längeren Zeitraum vital und kraftvoll zu bleiben. Stephans Tipp für alle Gründer und IT-Unternehmer: „Mir ist wichtig, mutig zu sein, konsequent zu arbeiten und vor allem, Kurs zu halten. Ihr dürft Fehler machen, genauso wie wir Fehler gemacht haben. Wenn man einen Fehler gemacht hat, ist es wichtig, mit viel Selbstbewusstsein weiterzuarbeiten. Vergesst trotzdem nicht, die roten Linien für euch zu definieren, privat wie geschäftlich, und euch idealerweise innerhalb dieser zu bewegen. Setzt euch ein Ziel, lasst euch nicht beirren und geht Schritt für Schritt konsequent jeden Tag einen Schritt darauf zu.“ Dir hat das Interview gefallen und du möchtest gerne mit Stephan in Kontakt treten? Du findest seine Kontaktdaten auf LinkedIn. Ansonsten kannst du dich gerne auf seiner Homepage www.digatus.de umschauen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen und danke nochmal an Stephan für das sehr informative Interview!

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  • 11.02.2021
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    50:08
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    #136 Was passiert, wenn man einfach mal macht: Neugründerin und Digitalexpertin Sarah Berger lässt uns hinter die Kulissen blicken

    Diesmal habe ich die liebe Sarah Berger im Interview zu Gast. Sarah ist eine ganz frische Gründerin und Digitalexpertin. Zudem hat sie Wirtschaftsinformatik studiert und unter anderem bei Daimler digitale Geschäftsmodelle verwaltet und begleitet. Hätte sie nicht noch ihren MBA gemacht und schließlich selbst gegründet, wäre sie Tauchlehrerin geworden. Sarah sieht sich als Großdenker und liebt die Natur. mehr unter: www.it-founder.de/folge136 Digitale Produkte – was ist das eigentlich? Digitale Produkte sind nicht eindeutig definiert. Den meisten Menschen kommt bei so etwas vermutlich ein eBook-Kurs in den Sinn oder ähnliches, doch das ist nicht das, was Sarah meint. Digitale Produkte sind für sie eine Kombination aus BWL und IT: Wenn man irgendeine Art von Interface hat, was nicht nur für die Darstellung nützlich ist, sondern auch ein Produkt mit Kundennutzen ist. Besonders spannend ist für Sarah dabei das breite Spektrum: dass man nicht nur die Entwicklung einer Software mitmacht, sondern sich eben auch um die Zielgruppe, die Implementierung und die Umsatzströme kümmert. Zitat: „Das ist auch das, was mich so motiviert und mir so viel Energie gibt. Wirklich Leute zu sehen, die echt struggeln bei dem digitalen Produkt, die einfach nicht wissen, wo fange ich denn an, weil das einfach eine sehr komplexe Welt ist. Diese Leute dann an die Hand zu nehmen und zu sagen, okay, das ist der Weg, da gehen wir jetzt methodisch durch und am Ende hast du auch noch ein Ergebnis – das ist einfach ein total tolles Gefühl.“ Selbstständig oder angestellt – was willst du von deinem Leben? Sarah war bei einem Traditionsunternehmen fest angestellt und hatte einen coolen Job. Doch irgendwann stellte sich die Frage, was sie eigentlich in ihrem Leben erreichen will. Eine Festanstellung bietet vielleicht auf den ersten Blick Sicherheiten, doch wie sicher ist es, dass man sich in einem Unternehmen als Angestellter frei entfalten kann? Dass nicht irgendwann der Arbeitsplatz umgebaut wird, weil das Thema X doch nicht den gewünschten Effekt für die Firma gebracht hat? Sarah selbst hat in dem Buch „The Big Five for Life“ von John Strelecky neue Fragen, aber auch Antworten gefunden. Daraufhin fasste sie endlich den Mut, auf ihren finanziellen Puffer zu vertrauen und es zu versuchen. Aktuell ist sie eine Woche Vollzeit-Selbstständig und vor allem ihre Tagesstruktur hat sich geändert: Wo früher Kollegen, Aufgaben vom Chef oder Termine dafür sorgten, dass man nicht allzu sehr darüber nachdenken konnte, was man macht, muss sie sich jetzt praktisch jeden Tag konkret überlegen, was eigentlich erledigt werden muss. Was sind die Aufgaben, damit sie ihre Ziele erreicht? Viele Selbstständige genießen zunächst die Freiheit und fallen dann ins tiefe Chaos. Sarah hat eine frühe Reflexion geholfen, dass gar nicht erst Chaos ausbricht. Eine Struktur ist auch bei der Arbeitszeit wichtig: Wo früher der Job bestimmt hat, dass man um 8 Uhr anfängt und um 17 Uhr wieder aufhört, muss man sich jetzt beispielsweise Zeit für einen Spaziergang nehmen, um eben reflektieren zu können. Dieses Loslösen von gesellschaftlichen Strukturen muss erst wieder neu gelernt werden. Das hilft auch, zu verhindern, dass man blindem Aktionismus verfällt: Zitat: „Ansonsten machst du nämlich irgendwann ganz viele Sachen, die dich zwar busy machen, aber die dich eigentlich nicht weiterbringen.“ Mit einer Dienstleistung zum Erfolg Sarah und ihr Team bieten kein Softwareprodukt an, sondern eine Dienstleistung: Wenn ein Kunde eine Idee von einem ersten digitalen Produkt hat, aber keinen Anfang zur Umsetzung bzw. zur ersten Vision findet, helfen Sarah und ihre Kollegen aus. Dazu gehört es sowohl, erste Features runterzuschreiben, als auch eine Technologieauswahl zu treffen. Begleitet wird der Weg zur ersten Vision von zahlreichen Fragen: Was ist deine Zielgruppe, möchtest du dich regional oder fachlich eingrenzen, wie möchtest du damit Geld verdienen, etc. Ein Beispiel zu diesem Teil von Sarahs Arbeit haben wir in der Folge durchgespielt. Der nächste Schritt ist dann, zu schauen, was man am Anfang am schlanksten und sinnvollsten umsetzen kann. In unserem Beispiel ging es um eine Plattformidee, doch was sind die häufigsten Fehler, die die Leute mit solchen Plattformideen machen? Laut Sarah sind das nie technologische Schwierigkeiten, sondern vor allem zwei Probleme: Zum einen braucht man eine kritische Masse, wenn man die nicht hat, gehen die Leute auch nicht auf die Plattform drauf. Zum anderen muss man sich klar werden, wie man es schafft, dass die Leute langfristig auf der Plattform bleiben. Mensch, du Gründer, das ist total wichtig! – Ein Gedanke zum Schluss Saras Tipp für alle da draußen, die Ideen haben, doch nicht in die Umsetzung kommen: „Wenn man selber Gründer ist, dann ist mein Tipp, wirklich an der Idee festzuhalten und einfach mal zu springen. Und vielleicht noch ein Punkt: such dir auch gerne mal Hilfe. Egal, ob im Digitalbereich oder in anderen Bereichen, es ist doch total utopisch, zu denken, dass man alles alleine machen kann oder muss. Frag aktiv nach Hilfe, dann gehen sehr viele Türen auf.“ Du findest das Thema spannend und möchtest dich gerne mit Sarah austauschen? Du findest sie am besten über ihre Homepage www.biberei.de oder auf LinkedIn: Sarah Berger – Biberei Wenn du noch Fragen zu deinem IT-Business hast, buch dir gerne einen StartUp-Call bei mir. In der Folge empfohlene Bücher: The Big Five for Life – John Strelecky Deep Work – Cal Newport Vielen Dank an Sarah für das spannende Interview und dir, liebem Hörer, wünsche ich ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 04.02.2021
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    01:08:39
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    #135 Amazee.io: CEO Franz Karlsberger über hervorragenden Kundenservice und das Glück, keine Büros zu haben

    Dieses Mal ist Franz Karlsberger von amazee.io bei mir im Interview zu Gast. Franz ist Österreicher und lebt inzwischen in München. Nach dem Studium ist er relativ zügig in die Beratung gerutscht und hat sich anschließend, nach zehn Jahren, entschieden, etwas anderes machen zu wollen. Angestellt bei einem führenden Technologieprovider haben sie gemeinsam ein Technologiepartnerteam für eine neue Plattform auf dem Markt aufgebaut. Mittlerweile hat er zwei Söhne und vertreibt sich außerhalb der Arbeit am liebsten die Zeit mit seiner Familie. Franz treibt gerne Sport, fährt gerne Ski und liest gerne. „Plötzlich“ Geschäftsführer Es gab keine wirkliche Notwendigkeit für Franz, von seinem damaligen Arbeitgeber wegzugehen. Eingebettet in 2000 Mitarbeitern gab es allerdings keine wirkliche Entwicklungsperspektive mehr. Amazee.io war mit einer Teamgröße von 15 Personen da durchaus verlockender. Franz‘ Kenntnisse aus der Beratung und dem Technologiebereich machten ihn zudem für das Unternehmen sehr attraktiv. Bis heute bereut er keinen einzigen Tag und genießt das Life Long Learning. Das Unternehmen ist auf containerbasiertes Hosting fokussiert. Entstanden ist das Ganze aus persönlichen Needs heraus: als StartUp innerhalb einer digitalen Webagentur wurde schnell deutlich, dass die Requirements nicht erfüllt wurden. Warum also nicht einen Host oder eine eigene Plattform bauen, die die Needs besser abdecken kann? Als Franz als CEO an den Start ging, war das Unternehmen bereits in der Branche etabliert. Die Remote-Belegschaft (es gibt keine Büros, die Mitarbeiter sind weltweit verstreut) hat Franz mit offenen Armen empfangen. Es gab vorne weg sehr viele Gespräche, um sich über die Vision und das Mindset auszutauschen, um zu sehen, wer was mitbringt und wo man seine Rolle sieht. Zitat: „Unter Umständen stehen wir vielleicht in einem Jahr irgendwo anders. Und dann holt man sich jemanden zusätzlich mit an Bord, der einen weiterentwickeln kann. Und ich finde, das zeugt auch schon von Größe: Wenn man sagt, okay, das sind meine eigenen Stärken und das sind die Stärken von jemand anderem und kombiniert man die Stärken, ist man einfach viel erfolgreicher.“ Franz nimmt seine Rolle sehr ernst und findet, dass es nicht seine Aufgabe ist, alles besser zu wissen und alle Entscheidungen alleine zu treffen. Für ihn steht die Entwicklung des Unternehmens im Vordergrund – und welche Richtung er dafür vorgeben muss, um diese zu erreichen. Der Kunde ist König – und das Team ist überall Für Franz und seine Kollegen steht der Kunde im Zentrum. Was ist die beste Lösung für den Kunden und wie müssen die Teams drum herum dann aufgebaut werden? Sie müssen sich jedenfalls untereinander organisieren, um den größten Mehrwert zu bieten. Es gibt dabei verschiedene Aufgaben: Ein Development-Team, ein Plattform-Operations-Team, ein Support-Marketing-Team und Sales. Es gilt, wer am nächsten am Kunden dran ist, liefert Input für den Rest. Wichtig ist vor allem, den Pain Point und die häufigsten Supportfragen herauszuarbeiten. Daraus lassen sich dann am besten die Lösung erschließen, die dann den Mehrwert für den Kunden bieten. Doch wie funktioniert das, wie organisiert man sich, wenn die Leute nicht in einem Raum sind? Hauptsächlich hat sich das Team aufgrund des Businessmodells, welches sie bedienen wollen, so aufgestellt: Hosting ist eine 24/7-Geschichte, dadurch ist es einfach notwendig, das Team global aufzustellen. Das fehlende Büro bietet zudem eine Chance: Man kann weltweit Talente für die Firma abfischen, wenn man nicht ortsgebunden arbeitet. Kommunikation ist dabei das A und O: Zitat: „Man muss viel viel mehr noch kommunizieren, als man so schon tut. Ich wohne den Hauptteil meines Tages eigentlich den diversesten Videocalls bei, entweder, um ad hoc etwas mit dem Team zu besprechen, oder weil eines unserer geplanten Meetings ansteht.“ Außerhalb der Pandemie würde man dennoch versuchen, ein bis zwei physische Termine im Jahr zustande zu bekommen, um Strategiethemen oder längerfristige Sachen durch zu sprechen. Bei der Kommunikation helfen dem Team diverse Channels, vor allem auf Slack. Es gibt neben den beruflichen Channels aber auch beispielsweise einen Maker‘s-Channel, auf dem die Kollegen ihre eigenen Projekte posten und den Fortschritt dieser zeigen: Einer zieht gerade in ein Haus und zeigt regelmäßig Updates von der Renovierung. Auch diese Dinge connecten die Teammitglieder. Die Slackchannels helfen tatsächlich auch bei der Kundenkommunikation: Zwar bietet amazee.io das containerbasierte Hosting als Produkt an und hat sich darauf spezialisiert. Der Open Source Gedanke kommt ebenfalls gut an und wird von den Kunden gut angenommen. Doch auch immer mehr Enterprise-Kunden wünschen Open Source, was für ein Unternehmen bedeutet, sich so zu positionieren, dass man diese Serviceleistungen mit anbietet. Auch, wenn es um Enterprise-Support geht. Auch hier muss eine Beziehung mit dem Kunden aufgebaut werden und eben hier kommen die Kunden-Channels zum Einsatz. Tickets sind für Franz keine Option: Zitat: „Ich sage ja, vielleicht haben wir hier noch den Vorteil des eher kleinen Unternehmens, dass wir diese sehr sehr hohe Servicequalität erhalten können. Aber ich finde nichts furchtbarer, als wenn du beim Provider ein Ticket erstellen musst und da steht dann drinnen, dass du noch 72 Stunden zu warten hast. Das ist nicht der Ansatz. Da erwartet der Kunde mehr. Mit Tickets entwickelst du einfach eine Unzufriedenheit beim Endkunden.“ Ein Tipp zum Schluss „Als Unternehmen musst du dich ganz klar positionieren, denn der Markt da draußen ist natürlich crowded. Wofür stehst du also? Das ist ganz ganz wichtig. Halte die Augen und Ohren offen und schau immer, wie du dich als Unternehmen weiterentwickeln kannst. Was tut sich draußen? Wo kannst du dich hin entwickeln?“ Vielen Dank an Franz auch an dieser Stelle nochmal für das tolle ausführliche Interview! Du möchtest Kontakt zu Franz aufnehmen? Hier kannst du ihn finden: https://www.linkedin.com/in/franzkarlsberger/

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  • 28.01.2021
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    08:50
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    #134 Wer sich vernetzt, gewinnt! Meine Tipps für LinkedIn & Social Selling

    Heute geht es um einen kleinen Praxistipp, um eine Strategie, wie du als IT-Unternehmer die Portale Xing und LinkedIn (ganz speziell LinkedIn) nutzen kannst, um schnell Neukunden zu akquirieren, wie du sichtbar wirst und wie du vor allem Vertrauen aufbauen kannst, denn das ist etwas, was heutzutage viel, viel zu wenig gemacht wird. Schritt 1: Social Selling – Netzwerken leicht gemacht Also der Grundansatz, den wir heute besprechen, ist das Thema Social Selling. Das heißt also, wir sprechen nicht über irgendwelche bezahlte Werbung oder sowas, sondern wir sprechen darüber, wie du ganz gezielt ein Netzwerk aufbauen kannst, wie du in den Dialog mit potenziellen Interessenten kommen kannst und darüber dann ein Verkaufsgespräch initiierst. Das Ganze kombinieren wir mit Content Marketing. Wie kannst du als Experte positioniert werden, wie kann deine Fachexpertise einfach transportiert werden? Und wie kannst du kontinuierlich Schritt für Schritt mehr Vertrauen bei deiner Zielgruppe aufbauen? How to LinkedIn Also ganz konkret, ich mache es jetzt am Beispiel von LinkedIn. Der erste Schritt ist, dass du dein eigenes Profil erstmal auf Vordermann bringst. Ich empfehle immer mit dem persönlichen Profil zu arbeiten. Es gibt auch ein Unternehmensprofil, das kann man auch einsetzen und nutzen, etwas einfacher ist die Strategie aber wirklich, mit dem persönlichen Profil zu arbeiten, weil Menschen einfach lieber sich mit Menschen vernetzen als mit Organisationen mit Unternehmen. Optimiere also dein Profil, lade ein ansprechendes Foto hoch, wo das Gesicht auch klar zu erkennen ist, gerne auch so ein bisschen Farbe im Hintergrund oder so was, gern die Unternehmensfarbe, es ist aber hier als Eyecatcher gedacht. Dann solltest du deine eigene Tätigkeit beschreiben und dein Unternehmen. Schreib deine Kompetenzen dazu und vielleicht noch zwei drei Empfehlungen von zufriedenen Kunden. Hast du Zertifikate? Dann nimm sie auch mit rein. Alles, wodurch Leute Vertrauen aufbauen können, solltest du erwähnen. Für welches Thema stehst du? Welches Problem löst du für welche Zielgruppe? Und vor allem: Wie kann man dich kontaktieren? „Ist da jemand?“ - Kontaktaufnahme ist das Wichtigste Für den Fall einer Kontaktaufnahme kannst du dir Nachrichten vorbereiten. Das kann einfach eine initiale Nachricht sein, auf die dir ein Teil mit einer Zusage antwortet, ein anderer Teil lehnt ab und der dritte Teil antwortet gar nicht, auch das kommt vor. Dann bereitest du einfach eine zweite Nachricht vor für die, die deine Kontaktanfrage zwar annehmen, aber nicht antworten. Schicke diese zweite Nachricht hinterher und geh am besten auf die einzelnen Leute ein. Grundsätzlich das Wichtigste ist aber erstmal, überhaupt Kontakt aufzunehmen. Wenn dann der Kontakt steht, musst du mit der jeweiligen Person im Dialog eine Beziehung aufbauen. Sie muss Vertrauen zu dir aufbauen, damit eine Geschäftsbeziehung entstehen kann. Mach keinen ewig langen Chat auf, brich einfach das Eis. Versuch, nach den ersten paar Nachrichten den Kanal zu wechseln, vielleicht auf Email oder auf ein Telefongespräch. Schritt 2: Content Das soll es zu Social Selling schon gewesen sein, der zweite Schritt wäre Content-Marketing. Nimm als Richtwert ein bis zwei Beiträge pro Woche auf LinkedIn. Ein kurzer Post, nichts wildes. Je mehr du dich vernetzt, desto mehr Leute sehen dann deine Beiträge und können reagieren und interagieren. Wenn jetzt deine Kontakte aus den Chats deine Beiträge sehen, fühlen sie sich vielleicht angesprochen, gehen darauf ein und schon seid ihr am Telefon. Man sagt, sieben Kontakte braucht es im Schnitt, bis sich ein Kunde ergibt. Im schlimmsten Fall sind es dann trotzdem schon mal sieben Kontakte. Du siehst also, es geht total einfach mit der Strategie, erste Kontakte aufzubauen und vielleicht den einen oder anderen Interessenten in ein Erstgespräch zu bekommen. Wenn du noch Fragen hast, buch dir einen Start-Up-Call mit mir und wir schauen uns deine Strategie an. Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und ganz ganz viel Erfolg für dein Business.

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  • 21.01.2021
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    10:19
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    #133 Herz über Kopf: Warum deine Unternehmerpersönlichkeit manchmal ein paar Gefühle braucht

    Diesmal soll es darum gehen, was du für dich und deine Unternehmerpersönlichkeit tun musst, wenn du mit deinem Business nicht voran kommst. Wenn du gegen so eine unsichtbare Glaswand läufst und rastlos bist und einfach nichts so klappt, wie es soll und dein Business auf der Stelle steht. In den letzten beiden Folgen hatte ich fabelhafte Interviewgäste, die unter anderem genau über solche Probleme mit mir gesprochen haben. Zwei erfolgreiche IT-Unternehmer aus Deutschland, die offen über ihren Weg sprechen und über die Schwierigkeiten und Entscheidungen, die diesen Weg begleitet haben. Falls du also noch nicht reingehört hast, es lohnt sich! Du findest die Folgen hier: Ein Interview mit Christian Seifert von der Avenit AG (it-founder.de) Warum ein Bauchgefühl zum großen Erfolg führen kann (it-founder.de) Neues Jahr, neues Glück Das kennt wirklich jeder: Das neue Jahr beginnt und man startet mit dem Gefühl, dass man dieses Jahr endlich was voranbringen wird. Das geht mir auch so, ich hab es in der Neujahrsepisode schon angesprochen. Wenn du jetzt sagst, deine Ziele sind dir klar, du weißt was du willst und warum du es willst, du reißt dir den Arsch auf – aber es funktioniert einfach nicht, das Unternehmen dümpelt so vor sich hin, wie man so schön sagt: „Nicht genug zum Leben, aber zu viel zum Sterben“, dann bist du hier richtig. Lass dir vorweg gesagt sein, sowas erleben wir Unternehmer hin und wieder. Man sitzt da und fragt sich, wie es denn eigentlich sein kann, dass man als Unternehmer, als Geschäftsführer, so viel arbeitet und so viel Zeit investiert und irgendwie am Ende doch weniger verdient pro Stunde als ein Angestellter. Man ackert und macht und tut und trotzdem klappt es nicht, endlich neue Mitarbeiter einzustellen. Das sind so Momente, wo es sich lohnt, mal innezuhalten. Frag dich, wie du gerade vorgehst und was deine Alternativen sind. In diesen Momenten siehst du halt unter Umständen die einfachste Lösung nicht, weil deine Routine dich so einspannt und deine Denkweisen und Handlungsmuster dich so im Griff haben, dass du um dich herum nichts mitbekommst. Du versuchst automatisch immer wieder dieselbe Lösung, die dir so viele Male zuvor schon nicht geholfen hat. Spüre, dass du es schaffen kannst Lös dich von diesen Gedanken und geh nicht nur mit deinem Kopf und Verstand an die Sache ran. Nimm deinen Bauch mit, dein Herz und fühle das Ganze als Unternehmer. Trau dich, erfolgreich zu sein und dich vielleicht auch mal dafür zu blamieren. Etwas Neues auszuprobieren, vielleicht auch mal falsch zu liegen. Und ich weiß, gerade wir ITler sind es nicht gewöhnt, auf unsere Gefühle zu achten und ihnen zu vertrauen. Führ dir vor Augen, dass du dich, wenn du erfolgreich sein willst, auch als Mensch, als Persönlichkeit weiterentwickeln musst. Das entsteht dort, wo du fühlst. Dein Bauchgefühl gibt dir in all der Komplexität wichtige Hinweise. Es ist dabei völlig egal, wie du dir den Raum und die Ruhe dafür schaffst. Trau dich einfach. Ob durch einen langen Spaziergang, eine Meditation, ganz egal. Lass deine Gedanken fließen, grübel nicht aktiv darüber nach, sondern lausche auf deine Gefühle und auf dein Herz, was es jetzt braucht, um erfolgreich und glücklich zu sein. Lös die Blockaden Wenn du jetzt so weit bist und es annimmst und aufschreibst, dann bist du bereit für den nächsten Schritt. Dann werden sich alle Blockaden lösen und da, wo die Glaswand war, ist freier Durchgang. Dann wirst du das Team aufbauen, was du gerne hättest, dann wirst du die Kunden anziehen und die Preise für die Umsätze verlangen können, die du dir wünschst. Wir machen das im Alltag viel zu selten und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mal darauf einlassen, als Unternehmer und als Mensch. Unser Leben ist schon so saukomplex zu erfassen. Ich hoffe, dass du das annehmen kannst und wünsche dir, dass du nicht nur auf dem Konto erfolgreich bist, sondern auch als Mensch und dass du als Unternehmerpersönlichkeit wachsen kannst. Geh deinen Weg und bring dein Business auf das nächste Level. Wachse, entwickle dich weiter und hab ein fabelhaftes 2021! Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen!

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  • 14.01.2021
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    49:36
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    #132 Warum ein Bauchgefühl zum großen Erfolg führen kann – Oliver Lorenz von Kelobit im Interview

    Diesmal für euch dabei: Oliver Lorenz. Oliver ist 38 und kommt aus Sachsen-Anhalt. Er hat 3 Kinder und ist passionierter Basketballer – und seit dem Lockdown auch fleißiger PokemonGo-Spieler. Nach seinem Studium in Informationsmanagement ist Oliver über ein Praktikum in der IT-Branche gelandet und hat beim Aufbau eines Systemhauses mitgearbeitet. Nach der Arbeit bei weiteren Software-Herstellern hat er schließlich durch einen ehemaligen Chef die Möglichkeit bekommen, ein eigenes Business mit dem Chef und einem dritten Gesellschafter aufzubauen. Das war dann quasi der Übergang zur Selbstständigkeit. Die Teamarbeit mit Dritten ist dabei kein Problem für Oliver: „Ich bin auch jemand, der sagt, naja, wenn sich jetzt die Gelegenheit bietet (…) dann versuche ich das, auch wenn der Plan vielleicht ein anderer war.“ Ganzheitliche IT oder spezialisiert auf ein Thema? Mitte der 2000er, als Olivers Weg in der IT begann, war die Sache klar: Die Zeit war einfach noch nicht reif dafür, zu sagen, man ist jetzt Experte für dieses oder jenes. Man konnte problemlos ein Systemhaus aufbauen und es damit versuchen. Jahre später hätte man vielleicht sagen können, man spezialisiert sich auf das Cloud-Thema beispielsweise. Heutzutage ist es fast anders herum: Wenn man eine gewisse Größe hat, kann man auch als Generalist überzeugen und nach wie vor erfolgreich sein. Allerdings gibt es heute mehr Nischen, für die sich eine Spezialisierung lohnt. Der Weg „danach“ und die Chance einer fixen Idee Nach einigen Jahren zufriedener Zusammenarbeit kam für Oliver irgendwann der Punkt, sich weiter zu entwickeln. Er entschied schließlich, sich im Guten zu trennen und Anteile abzukaufen. Seinen Kollegen auch „danach“ noch in die Augen schauen zu können war ihm wichtig. Doch wie berechnet man so einen Anteil? Die Jungs haben es sich leicht gemacht: Bereits bei Gründung hat man Geschäftsteile eingebracht, welche bewertet wurden. Anhand der Umsatzentwicklung wurde sich dann auf einen Wert geeinigt und gut war es. Da die meisten Mitarbeiter bei Oliver geblieben sind, blieben auch der Handelsregistereintrag und die Erfahrung – mittlerweile blickt das Unternehmen auf 16 Jahre zurück. Hauptsächlich befassen sich die IT-Experten mit Themen wie Doku-Snaps oder Passwortmanagement. Die Kelobit IT Experts, wie das Unternehmen seit 2014 heißt, ergriffen schließlich die Chance, sich eine Expertise bezüglich der DSGVO anzueignen, einer Sache, die plötzlich in aller Munde war und die Kunden unruhig werden ließ. Oliver verließ sich ganz auf sein Bauchgefühl und war bereit, das Risiko einzugehen. „Du kannst jetzt nicht einfach zu einem ITler gehen und sagen, Mensch, mach doch mal ein bisschen Datenschutz. Du redest über Unternehmensprozesse, du musst dich damit auseinandersetzen.“ Die treibende Kraft dafür war einer von Olivers Kumpeln: Ein Doktor, der jahrelang an der Uni gearbeitet hat und nun eine Stelle in der freien Wirtschaft suchte. Schnell war beiden klar, das DSGVO etwas für ihn sein könnte, Handlungsbedarf für die Branche war mehr als deutlich notwendig. Auf eine Schulung folgte dann die Bestätigung, der Mann ist der Richtige für den Job. Seit 2017 arbeitet er nun für Oliver. Mittlerweile gibt es 5 Mitarbeiter in dem Bereich und eine eigene Hotline, bereits im ersten Jahr konnte man 75 neue Kunden gewinnen. Wie Oliver das geschafft hat? Zum einen durch Google AdWords. Der Begriff externer Datenschutzbeauftragter für Sachsen-Anhalt brachte jeden Interessenten zu ihnen. Zum anderen kamen natürlich auch Kunden über die Bestandskunden oder zufriedene Kooperationspartner brachten jemanden mit. Personalführung und Organisation Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Unternehmen hatte Oliver 2020 richtig Glück: Sein Unternehmen konnte um rund ein Viertel wachsen. Parallel dazu hat er angefangen, Zwischenebenen zu ziehen: Den Vertrieb erledigt er nach wie vor selbst, für Consulting und Datenschutzinformationssicherheit hat er je einen Abteilungsleiter. Tatsächlich hat er momentan mehr Bewerber, als mögliche freie Plätze. Eine komfortable Situation. Für Oliver ist die überschaubare IT-Szene daran mit Schuld: Man kennt sich untereinander und wird oft persönlich angesprochen. Vieles läuft auch über Empfehlungen. Die Ziele für dieses Jahr sind auch schon gesteckt: Oliver möchte gerne die interne Aufstellung professionalisieren und damit die interne Kommunikation und die Verantwortlichkeiten besser strukturieren. Auch soll die Marketingabteilung mehr Unterstützung bekommen. Ein Tipp zum Schluss für alle, die weiterkommen wollen: Durch seine Erfahrung und seine eigene Geschichte hat Oliver einen Tipp für all jene, die in ihrer beruflichen Entwicklung irgendwie stehengeblieben sind: Man sollte immer die Augen und Ohren offenhalten für neue Themen und immer im Austausch mit den Kollegen sein. Kooperationen können dabei ebenfalls helfen. Auf jeden Fall sollte man immer über den Tellerrand hinaus blicken und netzwerken. Oliver selbst ist immer offen für neue Kontakte, auch, was Kooperationen betrifft. Am besten kontaktiert man ihn dafür über LinkedIn oder über die Homepage www.kelobit.de

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  • 07.01.2021
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    01:01:50
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    #131 Christian Seifert von der Avenit AG im Interview: Über Kontaktpflege und das Geschenk des Lebens

    Diesmal habe ich Christian Seifert für euch im Interview. Christian hat sich vor 25 Jahren selbstständig gemacht und die Avenit AG gegründet, eine 360 Grad Digitalagentur für den Mittelstand. Heute ist er 43 und nach wie vor erfolgreicher Unternehmer. Von sich selbst sagt er, er „will ein paar Fußstapfen hinterlassen, die andere inspirieren“. mehr auf: www.it-founder.de/folge131 Wie alles begann… und wo wir heute sind Christian gründete ganz klein im elterlichen Keller und hatte seine Geschwister zur Hilfe. Noch heute arbeiten die Drillinge in unterschiedlichsten Funktionen zusammen. Der erste größere Auftrag ergab sich damals durch die Hilfe von einem benachbarten Zeitschriftenverlag, die Gründung der AG im Jahr 2000 fand aus Impulsen heraus statt, die sie von dem Vater sehr guter Freunde bekamen. Mittlerweile hat Avenit Kunden aus ganz Deutschland und spezialisiert sich auf den marktführenden Mittelstand. Die Anforderungen haben sich im Lauf der Jahrzehnte ziemlich geändert: früher reichte es, HTML zu beherrschen und die Hauptnachfrage nach der Erstellung einer Internetseite bedienen zu können, heutzutage hat das Unternehmen vielfältigere Aufgaben und umfasst im Grunde 3 Themenfelder: Digitale Strategieberatung im Bereich Kommunikation Kreative digitale Vermarktung Digitale Portale 2020 war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte, da viele Kunden aufgrund von Corona schnelle kompetente Hilfe bei der Digitalisierung brauchten. Auch konnte die Avenit AG weiterhin Neukunden gewinnen, da sie sehr gut online und in Webinaren etc. positioniert sind und bei den Zielgruppen weiterhin präsent waren. Christians Ziel war es nie, die größten Zahlen zu schreiben. Für ihn bedeutet Wachstum, etwas Wertiges in der Wirtschaft zu erbringen und neue Aufgabenfelder zu generieren, welche eine Weiterentwicklung ermöglichen. Tipps für ein erfolgreiches Unternehmen Natürlich hält Christian auch ein paar Tipps für euch bereit: Wie kann man besonders produktiv sein? - pack dir deinen Tag nicht zu voll - schau immer, was du an andere Kollegen abgeben kannst - sinnvoll ist eine Assistenz für routinegeprägte Aufgaben, die sonst Zeit fressen - beantworte Emails immer sinnhaft, aber zeitnah, so hast du am Ende keinen unmotivierenden ungelesenen Stapel Worauf sollte ich achten, wenn ich meine ersten Mitarbeiter einstelle? - der Mensch sollte als Mensch passen: wenn du positiv bist, willst du keinen Griesgram zum Kollegen - die eigenen Werte sollten sich wiederfinden: stelle ruhig im Bewerbungsgespräch Fragen wie „Wie würde Ihr bester Freund Sie beschreiben?“ oder „Wie würden Sie sich in Situation xy verhalten?“ - „der Neue“ sollte proaktiv sein, mitdenken und Eigeninitiative zeigen „Es ist vor allem wichtig, dass es von den Softskills her passt, dass er reinpasst in die Familie.“ Krisen als Chance Es gab allerdings auch absolute Tiefpunkte in Christians Karriere: direkt zu Beginn bekam er im Alter von nur 19 Jahren die Diagnose Leukämie. In den 2000ern kam es zum Dot Com-Crash, das hatte zur Folge, dass die IT plötzlich skeptisch betrachtet wurde und für eine gewisse Zeit „tote Hose“ herrschte. Später kam auch noch die Finanzkrise, doch auch das stand Christian mit seinen Geschwistern durch. Wenn er auch zwischendurch immer mal ins Zweifeln kam, denn wenn es mal nicht läuft, sagt man auch immer, es liegt mit am Unternehmer („der Fisch stinkt vom Kopf an“). Allerdings hat er die Krisen immer genutzt, um in Selbstreflexion zu gehen und sie als große Chance gesehen: Krisen ermöglichen eine ganz andere unternehmerische und persönliche Entwicklung, da man seine Komfortzone zwangsläufig verlassen muss. Das hätte man unter normalen Umständen vielleicht so nie getan. Online Marketing: Social Seller seit der 1. Stunde Mit seinem Unternehmen ist Christian sozusagen Social Seller der 1. Stunde und kann die Entwicklung sehr gut zusammenfassen: Der Mittelstand, der heute seine Hauptkundschaft ausmacht, ist erst sehr sehr spät angekommen. Es hat eine lange Zeit gedauert, bis man dort den Kanal Social Selling für sich entdeckte und als relevant betrachtete. Heute ist dagegen klar: Das Gesetz der Zahl beherrscht den Markt. Je mehr potentielle Kunden man kontaktiert, desto mehr Verkaufserfolg wird man haben. Die einzige Voraussetzung: Das Produkt bzw. die Dienstleistung und das Unternehmen müssen gut sein! Nicht herausragend mega toll, sondern gut. Social Media ermöglicht mit gleichem Aufwand etwa das Zehnfache an Kundenkontakt. Damit man aber auch „im Spiel“ bleibt, ist eines besonders wichtig, so Christian: Kontaktpflege! Man muss Inhalte zur Verfügung stellen, die einen als attraktiven Ansprechpartner bei der Zielgruppe positionieren und dem Kunden einen Mehrwert bieten (z.B. über Webinare). Bei der Contenterstellung gilt Qualität vor Quantität, ein guter Richtwert sind zwei Beiträge pro Woche. Was möchtest du denen mit auf den Weg geben, die seit vielen Jahren selbstständig sind, aber auch sagen, sie wollen sich weiterhin in Richtung Unternehmerpersönlichkeit weiterentwickeln? „Mutig sein. Was man sehr häufig unterschätzt ist, wie nahe häufig Lösungen sind, wie nah dann auch der Erfolg oder das Bessere ist, wenn man das einfach mal ausprobiert, wenn man unkonventionell und mutig ist.“ Buchempfehlungen: Michael Gerber – E-myth Neale Donald Walsch – die Gespräche mit Gott Simon Sinek – Start with why – frag immer erst, warum Russ Harris – Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei Bester Weg, in Kontakt zu treten: Xing, LinkedIn oder über das Kontaktformular auf der Homepage: Kontakt - avenit AG

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  • 31.12.2020
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    15:35
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    #130 Ein Jahresende ist auch ein neuer Anfang: So erreichst du in 2021 alle deine Ziele

    Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Heute ist Silvester, wenn du jetzt gerade pünktlich reingeschaut hast. Ich wünsche dir einen richtig, richtigen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem wünsche ich dir ein super erfolgreiches, gesundes, zufriedenes, glückliches Jahr 2021. Möge 2021 dein bestes Jahr, das du bislang jemals hattest, werden! Das ist tatsächlich mein Motto, mit dem ich in das Jahr starte, mit dem ich übrigens schon seit einigen Jahren in das Jahr starte und tatsächlich ist es auch meistens so, dass die Jahre stetig besser werden. Total geil. Heute schauen wir, wie du herausfindest, wo du eigentlich hin willst, was du erreichen möchtest im Jahr 2021 und wie du das erreichst. Und da lasse ich dich wieder hinter die Kulissen schauen und zeige dir wirklich ganz konkret mein Framework, das ich im Coaching auch verwende, das ich auch für mich selber verwende, um mein meine Businessplanung zu machen und vor allem wirklich um die auch zu tracken und einzuhalten, zu erreichen. Ich bin überhaupt kein Fan von diesen ganzen Zeitmanagementmethoden, da wehre ich mich immer gegen. Aber es gibt ein paar Tools, die mir extrem gut helfen. Wann brauchen wir Ziele? Meine persönliche Meinung ist, operativ brauchen wir Ziele, definitiv. Wir müssen wissen, was wir erreichen wollen. Wir müssen vielleicht noch nicht alles genau bestimmen können, aber wir müssen zumindest relativ klar sagen können in welche Richtung wir wollen. Was wir am Ende erreichen wollen. Denn wenn das nicht der Fall ist, dann verlieren wir total viel Energie, weil wir sie nicht zielgerichtet einsetzen können. Ich glaube, es braucht im ersten Moment, wenn es einfach nur darum geht, das Business muss laufen, es muss einfach funktionieren, keine Vision, es braucht keinen Sinn dahinter, es braucht schlicht und ergreifend Ziele, die du erreichen willst und an denen du arbeitest. Im zweiten Blick, wenn wir darüber sprechen, wie sehr traue ich mich auch, groß zu denken, rauszugehen, sichtbar zu werden - und auf der anderen Seite auch, welche Resonanz entsteht in der Gesellschaft, bei den Leuten, die mitkriegen, was ich hier so mache, da hilft eine Vision und da hilft auch Sinn hinter dem Ganzen, was wir hier tun, ungemein. Und das finde ich wichtig zu entscheiden, wenn du jetzt gerade am Kämpfen bist, wenn dein Business schlicht und ergreifend einfach nur überleben muss, dann verlier dich nicht in der Suche nach der großen Vision, nach dem großen Sinn, sondern dann setz dir klare Ziele und arbeite daran, die zu erreichen. Wenn die Ziele klar sind, aber die Resonanz fehlt Wenn du aber merkst, hey, ich habe irgendwie so eine Art Leerlauf, ich komme nicht richtig voran. Und operativ ist mir völlig klar, was ich machen muss, aber irgendwie entsteht da keine Resonanz, weder in mir drin, noch außen. Da kommt einfach keine Resonanz bei meinen Zuhörern, Zuschauern, Lesern, Leuten, mit denen ich potenziell ins Geschäft kommen könnte. Dann kann durchaus sein, dass dein Engpass das Thema Vision und Sinn ist. Was ich auch super hilfreich finde, ist tatsächlich dieses Thema Think Big. Dabei geht es mir nicht um das klassische „Wir sind alle für was Größeres bestimmt“. Es gibt so einen schönen Satz: Wir überschätzen, was wir in einem Jahr erreichen können, aber wir unterschätzen, was wir in zehn Jahren erreichen können. Und ich glaube, da ist ganz, ganz viel dran, dass wir kurzfristig eben sehr hohe Ziele setzen, dass wir uns aber langfristig eigentlich zu niedrige Ziele setzen. Und da hilft uns im Endeffekt dieses Think Big, dieses Thema zu sagen, hey, ich traue mich, im großen Stil zu denken. Aber ich mache mir da keinen riesen Zeitdruck, sondern ich lasse mir auch die Zeit, das zu erreichen. Also setz dir wirklich hohe Ziele und das hat einen ganz wesentlichen Vorteil. Warum braucht es diese hohen Ziele? Sie sind einfach da, damit du nicht deinen Weg aus den Augen verlierst, wenn Hindernisse auftauchen. Aber werden wir mal ein bisschen konkreter: Wir arbeiten schlicht und ergreifend nach der OKR-Methode. Objectives and Key Results, also es geht darum, drei bis fünf übergeordnete Ziele festzulegen und für jedes dieser Ziele nochmal so drei bis fünf Schlüsselergebnisse, die man braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Also ein Objective ist im Endeffekt etwas, wo die Leute Begeisterung entfachen können, wo sie sagen, hey geil, das da freue ich mich drauf, da bin ich in richtige Richtung unterwegs. Ein Ziel soll auch motivierend und auch konkret und messbar sein. Da geht es dann aber eher darum, auch wirklich mit Zahlen irgendwie untermauern zu können, zu sagen, damit ich dieses Ziel erreichen kann, brauche ich dieses Schlüsselergebnis. Setz das Ziel dabei ruhig zu hoch, so, dass du es so eben noch erreichen kannst. Wenn du zum Beispiel 100k Umsatz machen willst, setz dir als Ziel 120k. Wenn du am Ende siehst, wow, jetzt bin ich schon bei 100k, dann geht dir die Puste nicht aus. Aber gleichzeitig ist das Ziel nicht so unrealistisch, dass es von vornherein keinen Sinn macht. Es hält dich einfach motiviert, noch weiterzulaufen, auch wenn du die Zielgerade schon erreicht hast. Plane nicht zu weit im Voraus Wir haben gerade dieses Jahr erlebt, wie schnell sich alles ändern und wandeln kann. Auch die Technologien entwickeln sich ständig weiter. Was willst du also mit einem detaillierten Plan für die nächsten 5 Jahre? Klar solltest du ungefähr wissen, wo die Reise hingeht. Aber damit du handeln kannst, brauchst du eine Planung für die nächsten 3 Monate. Das ist auch mein Planungshorizont. 3 Monate. Für diese 3 Monate setze ich in einem kleineren Unternehmen wirklich drei Ziele fest. Ich setze wirklich nur drei Ziele fest und sage, das sind meine drei Hauptziele und jedes dieser drei Ziele bekommt nochmal drei Schlüsselergebnisse, an denen ich sehe, hey, ich bin auf einem guten Weg. Mir ist wichtig, dass du dir auch Gedanken machst, wie deine Ziele deinen Businesswert widerspiegeln. Das ist nicht so wie für fünf Dollar Traffic kaufen, der halt nicht relevant ist. Du siehst also, keep it easy. Mach dir klar, wo du im nächsten Quartal hinwillst und was du dafür tun musst. Schau jede Woche drauf und dann bist du optimal vorbereitet, deine Ziele auch tatsächlich zu erreichen. Soweit war es das diesmal, ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und ein geiles 2021!

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  • 24.12.2020
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    16:08
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    #129 „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ – Weihnachten als Moment zum Innehalten

    Fröhliche Weihnachten wünsche ich dir! Heute, also genau in dem Moment, wo diese Episode live geht, ist Heiligabend. Es ist natürlich ein toller Moment, um einfach nochmal inne zu halten und sich zu fragen, für wen mache ich das hier eigentlich. Familie, Menschen, die man liebt, dein Business, das alles fordert unglaublich viel. Warum und für wen machst du das eigentlich? Darum soll es diesmal gehen. Weihnachten genießen oder Schmollen – es kommt drauf an, was du draus machst Die Vorweihnachtszeit dieses Jahr ist ganz anders als sonst. Es gibt durch Corona Kontaktbeschränkungen, kein Bummeln in der Stadt, kein Sitzen im Café – aber es gab dieses Jahr auch keinen Weihnachtstress! Es gab kein Herumgerempel und kein Einkaufen in letzter Minute. Plätzchenbacken und Basteln hingegen gab es trotzdem. Wir haben sogar ein Hexenhäuschen gemacht dieses Jahr. Diese schönen Momente Zuhause, draußen ist es kalt und drinnen riecht es nach Weihnachten, diese Momente haben wir trotzdem. Weihnachten ist nicht komplett anders, es fühlt sich nur anders an. Am Ende des Tages kommt es immer darauf an, was man selbst daraus macht. Welche Rollen hast du im Leben? Genauso ist es aber auch im Unternehmen und das möchte ich jetzt eigentlich nochmal zum Anlass nehmen, dich zu fragen, wie viele verschiedene Rollen hast du als Unternehmer? Die einem das Leben vielleicht auch schwierig machen und die einem auch den klaren Blick manchmal so ein bisschen nehmen. Und nur um so ein paar der Rollen aufzuzählen, ich bin - und es geht dir wahrscheinlich ganz genau so – Unternehmer und alleine diese Rolle ist schon viel Last, viel Verantwortung. Ob das Ganze jetzt auch im Sinne von Belastung zählt, ist davon abhängig, was du daraus machst. Aber gerade jetzt, mit dem stetig wechselnden Markt und der unruhigen Gesellschaft, gerade jetzt ist es manchmal nicht ganz einfach. So, ich bin jetzt aber nicht nur Unternehmer, ich bin auch IT-Experte. Ich bin auch Führungskraft – da habe ich jede Menge Verantwortung. Und das sind jetzt nur ein paar Rollen. Du bist vielleicht noch Backoffice-Mitarbeiter und schreibst Rechnungen oder bist für die Bestellungen zuständig. Dann hast du als Mensch an sich ja auch noch Rollen, ich bin z.B. Vater. Ich bin Ehemann, Partner. Das sind Rollen, die Erwartungen mit sich bringen, die viel fordern, gerade jetzt, mit Homeschooling usw. Du bist auch einfach Mensch, brauchst Zeit für dich, wenn du Geschwister hast, so wie ich, bist du vielleicht ein Bruder oder eine Schwester. Auch deine Freunde brauchen Kontakt und Zeit, auch das fordert. Es ist immer so schön, die Leute einfach mal wiederzusehen, aber das kommt zu kurz. Es sind so viele Rollen, Frag dich einfach mal, für wen machst du all das? Ich mache mein Business, weil ich Unternehmer sein will, weil ich mir beweisen will, dass ich das kann. Dass ich in der Lage bin, erfolgreich ein Unternehmen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Ich will nicht abhängig sein von irgendeinem Chef, der vielleicht schlecht zu mir ist und mich herumschubst. Für wen mache ich das also alles? Ich mache es für mich. Ich mache es aber auch für meine Kinder, weil ich ihnen vorleben will, dass man selber etwas erschaffen kann, dass man erfolgreich sein kann. Das ist mir wichtig und es ist mindestens genauso wichtig, sich immer mal wieder daran zu erinnern. Wenn es mal Tage gibt, an denen nichts im Gleichgewicht ist, dann frag dich einfach mal, für wen mache ich das alles überhaupt – und ist es gut so, wie es jetzt gerade ist? Erreiche ich das Ziel, was ich in diesem Jahr erreichen wollte? Ein Ausblick auf die letzte Folge von 2020 Für das kommende Jahr ist mir das wieder unglaublich wichtig (und es wird auch noch eine extra Episode darüber geben): Was ist mein Ziel? Wie schaut das aus und wie komme ich dahin? Welche Methoden und Schritte braucht es? Ich für meinen Teil habe dieses Jahr sehr viel erreicht. Und doch bin ich noch nicht da wo ich hinwill - dass mein Unternehmen auch ohne mich gut läuft. Dass ich nicht mehr viel Arbeit reinstecken muss. Dazu gibt es dann aber in der nächsten Episode mehr. Da reden wir im Detail über Zielsetzung und das Erreichen dieser Ziele. Du kannst mir gerne immer Feedback geben, da freue ich mich drüber. Schau gerne in der IT-founder Gruppe bei Facebook rein. Ansonsten wünsche ich dir eine richtig schöne und entspannte Weihnachtszeit, vor allem natürlich: bleib gesund.

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  • 17.12.2020
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    12:35
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    #128 Zufriedene Kunden = Erfolgreiches Business

    Wenn du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich sein willst, dann spielen die Zufriedenheit der Kunden, aber natürlich auch die Gewinnung der Kunden und vor allem auch die der Aufträge, eine ganz ganz massive Rolle. Und heute möchte ich mal ein bisschen tiefer einsteigen in diesen Gesamtprozess. Heute geht es also mal darum, was erleben die Leute, wenn sie dann Interessent geworden sind? Wie sieht der Weg aus, bis hin zum zufriedenen Weiterempfehler? Erfasse deine Kunden – egal, ob am PC oder auf einem Blatt Papier Der erste Schritt ist, den Kunden zu erfassen, mit seinem Bedarf zu erfassen. Wenn er jetzt eben per E-Mail angefragt hat oder so, dann liegt er wahrscheinlich in deinem Posteingang. Wenn du jetzt irgendwie nur eine Kundenanfrage im Monat kriegst oder so, dann ist das vielleicht nicht so wild, grundsätzlich finde ich es aber total hilfreich, ein CRM-System zu etablieren. Was meine ich mit CRM, Customer Relationship Management? Damit meine ich nicht, dass das irgendein kompliziertes System sein muss. Das ist völlig egal, ob das Zettel sind, die du auf dem Tisch hast, ob das eine Excel-Tabelle ist, die du dir irgendwo anlegst, ob du die Kontakte irgendwo pflegst oder ob du tatsächlich so ein richtiges CRM System nutzt. Der Knackpunkt ist, dass du einfach etwas brauchst, wo du den Interessenten mit den Kontaktdaten und seinem Bedarf erfasst und wo auf einen Blick ersichtlich ist, was ist der nächste Schritt, der da passieren muss. Nach der Erfassung ist vor dem Gespräch Jetzt soll der Weg weitergehen, bis hin zum Angebot. In aller Regel führt der Weg über ein Gespräch. In den seltensten Fällen ist es sinnvoll, ein Angebot einfach so basierend auf Informationen, die du übers Internet bekommen hast, rauszuschicken. Dann bist du meistens nur irgendwie Preisvergleich und dann kannst du dir die Arbeit meistens gleich sparen. Das heißt, du brauchst auf jeden Fall ein Gespräch und in der aktuellen Zeit macht das natürlich total Sinn, das online zu machen und das funktioniert auch ohne Probleme. Es gibt da zwei Möglichkeiten, die eine Möglichkeit ist, du machst wirklich so einen Link über Microsoft Bookings oder sowas oder halt eben ja, gibt tausend verschiedene Tools, mit denen du das anbieten kannst und da kann der Interessent sich selber einen Termin raussuchen, wenn er das Gespräch macht. So spart man sich halt das Hin und Her wegen der Terminabsprache. Was du auch machen kannst, ist, dass du zum Beispiel eine E-Mail schickst mit zwei, drei Terminvorschlägen, die mit einem Tool gekoppelt ist, dann wird ein Termin im Kalender eingetragen, wenn der Kunde sich einen Termin ausgesucht hat. Super praktisch, sehr empfehlenswert. Dann geht es also ans Gespräch, dafür ist das Tool völlig egal. Manchmal haben Kunden Präferenzen, aber grundsätzlich funktioniert alles gut. So und dann musst du im Grunde nur für dich filtern, will der Interessent wirklich ein Angebot und wie groß ist der Auftrag. Brauchst du einen zweiten Termin vor Ort für mehr Vertrauensaufbau? Wenn er dich kennengelernt hat, wenn er Vertrauen entwickelt hat und du ihm wirklich helfen kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit natürlich auch deutlich höher, dass der Auftrag erteilt wird. Das Gespräch war erfolgreich? Dann erstellen wir ein Angebot. Wenn du jetzt das Angebot schreibst, dann gibt es zwei Varianten. Die eine Variante ist, du schmeißt es einfach über den Zaun. Also sprich, du schickst ihm das einfach zu und wartest darauf, was du hörst. Das ist so der praktische meist genutzte Weg. Die zweite Variante ist, du stellst das Angebot vor - und auch das ist so eine Frage: wie viel Aufwand magst du reinstecken und wie wichtig ist dir der mögliche Kunde? Erfolgsversprechender ist es, wenn du das Angebot persönlich vorstellst. Auch das kann online passieren, auch das kann live passieren. Es hat riesen Vorteile! Du kannst alle möglichen Fragen, die da auftreten können, sofort beantworten. Und du kannst auch, und das finde ich auch ganz wichtig, den Gesichtsausdruck von deinem Interessenten wahrnehmen. Wenn du über die Leistung sprichst, wenn du aber auch über den Preis sprichst, merkst, okay, ist in Ordnung oder da passt irgendwas nicht. Schüttelt er ständig den Kopf? Dann frag einfach mal nach. Du hast das Gefühl, da ist noch irgendwie eine offene Frage? So kannst du diese Frage noch beantworten, bevor er nein gesagt hat. Das erhöht halt eben auch nochmal die Wahrscheinlichkeit, dass da auch ein Auftrag draus wird. Auf Los geht’s los – aber bitte als VIP! Wenn das jetzt alles erledigt ist bis hierhin, dann wird es erst richtig spannend, ob das ein zufriedener Kunde wird oder nicht. Da zählt der erste Eindruck. Er beauftragt dich jetzt, sein neuer IT-Dienstleister, Webentwickler, was auch immer du machst, zu sein und zahlt dir dafür gutes Geld. Jetzt entscheidet sich, ob ihn sein Erlebnis, das er dann hat, zu einem zufriedenen, weiterempfehlenden Kunden macht oder nicht. Hast du dir diesen Onboarding-Prozess schon mal selber skizziert? Hast du dir selber überlegt, wie sich der für einen Kunden anfühlt? Welche Berührungspunkte dein Kunde jetzt gerade hat, welche Erlebnisse dein Kunde jetzt gerade hat? Also überleg dir vorher: Was passiert genau, damit er zu einem zufriedenen Kunden wird? Also ihm eben das Gefühl zu geben, hey, du bist jetzt im Club, du bist jetzt VIP, du hast jetzt den direkten heißen Draht zu mir. Und wir tun alles dafür, dass deine IT richtig gut läuft. Wir kümmern uns aktiv um dich. Du bist jetzt in guten Händen. Das ist das, was dem Kunden positives Erlebnis beschert. Das finde ich halt ganz ganz wichtig, das nicht zu vergessen, nicht zu sagen, ja okay, Sie kriegen jetzt die Auftragsbestätigung mit der Rechnung und jetzt will ich bitte Geld sehen und wenn wir miteinander reden, dann reden wir immer nur über IT-Probleme. Das sind nämlich genau die negativen Emotionen, die man da erzeugt. Der Kunde muss sich rundum wohl fühlen und eine passende Lösung für sein Problem erhalten, dann wird er dich auch weiterempfehlen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß dabei, das umzusetzen. Wenn du Fragen hast oder dich austauschen willst, dann komm auch gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe. Ansonsten wünsche ich dir richtig, richtig viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen. Bis nächste Woche und bleib gesund.

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  • 10.12.2020
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    08:48
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    # 127 Ob viel Budget oder wenig: Es gibt genau 3 Maßnahmen für Marketing, die du kennen musst!

    Das größte Problem bei den meisten IT-Unternehmen, bei denen es nicht richtig rund läuft, ist die Anzahl der Neukundenanfragen. In aller Regel spielt das Thema Sichtbarkeit dabei die größte Rolle, daher möchte ich heute nochmal auf zwei verschiedene Formen des Marketings für IT-Unternehmen eingehen. Mehr auf: www.it-founder.de/folge127 Maßnahme 1: Branding Branding ist eine Werbemaßnahme, die deine Firma bekannter macht, deinen Namen und die Markenbekanntheit aufbaut. Schau also, wie ist die Positionierung deines Unternehmens. Beim Branding geht es ganz besonders auch darum, diese Positionierung im Kopf der Besucher zu etablieren. Eine Marke zu haben, ist ein Wert, den du aufbaust. Branding ist allerdings eine Strategie, die erstmal Investitionen erfordert und die sich erst mittel- und langfristig auszahlen wird. Ein Beispiel wäre Content Marketing: Du schreibst Fachartikel, veröffentlichst die auf deiner eigenen Webseite oder als Gastartikel, führst Interviews, beantwortest Fragen von irgendwelchen Redakteuren oder drehst ein Imagevideo oder sowas. All das sind Dinge, die dich als Experten positionieren und die zu deinem Branding beitragen – und die sich auch positiv auswirken können, weil jemand, der mit deiner Marke in Berührung kommt, dich als Experten sieht für das Thema und bei seinem nächsten Problem deine Marke im Hinterkopf hat. Maßnahme 2: Performance Marketing Hier geht es eher darum, konkrete Handlungen zu erzeugen, konkrete Verkaufsanbahnungen einzuleiten. Du musst dir Schritt für Schritt einen Plan überlegen, von der Erstansprache (jemand kennt dich noch nicht) bis zur Auftragsgewinnung. Diesen Plan musst du dann so umsetzen, dass auch direkt die Anzahl der generierten Kundenanfragen messbar ist, beispielsweise durch Klicks. Der Knackpunkt ist also, dass es messbar ist und auch kurzfristig rentabel sein kann. Du kannst aber eben auch sehr schnell erkennen, ob dich diese Maßnahme weiterbringt. Vom ersten Klick auf deine Anzeige bis zum Angebot und fertigen Abschluss vergehen meistens ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen. Je nachdem, was für ein Produkt du hast und wie lange der Sales Cycle ist. Je nachdem, wo also gerade dein Engpass ist, solltest du halt eben die passende der beiden Maßnahmen stärker in den Vordergrund rücken und die andere vielleicht erstmal pausieren. Eine kleine Alternative möchte ich dir noch auf den Weg geben, wenn du kein Budget hast für Werbeanzeigen etc. Alternativmaßnahme bei geringem Budget: Social Selling Social Selling heißt, du gehst auf Plattformen wie Facebook. Das geht am besten für Privatkunden, Geschäftskunden gehen dort aber auch. Oder du gehst halt auf Xing, LinkedIn oder so, wobei LinkedIn gerade ein heißer Tipp ist! Dort kannst du halt eben aktiv deine Zielgruppe ansprechen. Geh in den Dialog, erzeuge Sichtbarkeit, einen Erstkontakt und die Einladung zu einem Gespräch. So sparst du dir das Budget für die Werbeanzeigen und investierst selber die Zeit in die Kontaktanbahnung. Das funktioniert tatsächlich auch ganz hervorragend. Du siehst also, du hast mehrere Möglichkeiten. Entscheide dich aktiv und bewusst! Wenn du dir nicht sicher bist, buche dir gerne einen Termin bei mir. Auf meiner Homepage kannst du dir einfach den Startup Call buchen. So oder so – ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen!

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  • 03.12.2020
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    19:20
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    #126 Was gibt es Neues? Was war in den letzten Wochen so los? Hier gibt es ein Update!

    Heute habe ich mal wieder ein bissel mehr Updates und auch ein paar Hintergrundinformationen, was die letzten Wochen bei mir eigentlich so los war und vor allem auch, warum du letzte Woche gar nichts von mir gehört hast. Mehr auch unter: https://www.it-founder.de/folge126 SEO-Blue-Print an den Start Aber fangen wir erstmal vorne an. Die letzten Wochen waren bei mir extrem intensiv. Und jetzt möchte ich noch ein paar Infos geben, warum das so war. Du hast dir das wahrscheinlich schon gedacht, der SEO-Blue-Print für IT-Unternehmen ist jetzt gestartet. Wir haben jetzt gerade den Startschuss gehabt. Wir haben gerade losgelegt mit den ersten Modulen. Es geht jetzt gerade los mit Woche eins, Local SEO - wie man bei Google Maps und in der regionalen Suche einfach noch besser gefunden wird. Und dafür habe ich nicht nur den Launch gemacht, Videos vorbereitet, relevante Podcast-Episoden, sondern natürlich auch die ganzen Kursvideos aufgenommen, das hat mir super viel Spaß gemacht, aber es war auch eine extrem intensive Zeit und deswegen freut es mich so riesig, jetzt mit der ersten Gruppe im Kurs zu starten. Wenn dich das Thema interessiert, ich habe jetzt aktuell keinen neuen Kursbeginn geplant für dieses Jahr. Wahrscheinlich wird es im Frühjahr nochmal losgehen. Schick mir gerne eine Nachricht, dann nehme ich dich auf die Liste auf mit Leuten, die bescheid bekommen, wenn es wieder losgeht. Microsoft 365: Ein Helfer für alle Themen Was für mich einfach ein Thema ist, das mich extrem begleitet, das viele meiner Kunden begleitet, ist das Thema Microsoft 365. Also zum einen ist es am Markt einfach super präsent. Jetzt mit der zweiten Corona-Welle, mit ganz viel neuem Homeoffice, mit ganz viel Umstellung auf digitale Zusammenarbeit, ist es so, dass sehr viele Kunden auf der Suche sind, nach besseren Lösungen oder angefangen haben, aber irgendwo mittendrin stecken geblieben sind und professionelle Unterstützung brauchen bei der Einführung von Microsoft 365. Für mich ist es so spannend, weil ich selber aktiv damit arbeite. Ich nutze Microsoft Teams, um mich mit meinem Team selber zu organisieren, aber auch für die Zusammenarbeit mit meinen Kunden, es gibt da einen großen Bedarf. Auf der anderen Seite sind da aber auch ganz viele IT-Dienstleister und Unternehmen, die überlegen, was denn eigentlich ihr Angebot an der Stelle ist. Lohnt sich ein Lizenzverkauf? Oder sind vielleicht Admin-Schulungen attraktiv? Du kannst halt mit Microsoft 365 eine ganze Menge machen. Auch die Transparenz für den Kunden, wenn er durch die Tools dann sehen kann, wie der Status des Projektes ist zum Beispiel. Die verschiedenen Tools helfen dir in jeder Lebenslage. Ja, also Microsoft 365 ist momentan ein großes Thema für mich, ich kann es dir nur empfehlen. Komplexität und Spannung durch agiles Arbeiten entzerren Ein weiteres großes Projekt ist im Automotive-Bereich, es geht um E-Mobilität. Meine Aufgaben sind digitale Services, Product Owner, Testmanager und ein Stück weit bin ich auch agiler Coach. Das macht unglaublich Spaß und ist super dynamisch. Das ist auch so ein Projekt, wo die Spannung ganz unglaublich ist. Du weißt nicht, ob du zur Deadline fertig wirst. Es passiert so viel auf einmal. Die Komplexität ist riesig. Da kann es helfen, sich erstmal auf das Wesentliche zu konzentrieren. Du kannst da agil arbeiten, schau, was welche Priorität hat und was erstmal warten kann. Diese agile Arbeitsweise kannst du auch auf verschiedene andere Bereiche anwenden, das mache ich auch. Ich finde es einfach super geil. Das ist super hilfreich, ein klares Bild zu haben, was mache ich diese Woche? Was steht auf dem Tisch? Was sind unsere Ziele. Wenn du noch nicht weißt, was deine Ziele sind aus Unternehmenssicht, als Geschäftsführer. Du arbeitest nicht nur im Unternehmen, sondern auch am Unternehmen und du willst dein Unternehmen ja nicht einfach nur so dahin plätschern sehen, sondern du willst es wahrscheinlich weiterentwickeln. Dabei kann dir sehr helfen, mal konkret zu sagen, was du in den nächsten drei Monaten vorangebracht haben willst. Keinen Jahresplan oder so, sondern ganz konkret für die nächsten drei Monate. Was ist deine Priorität und wo willst du deinen Fokus setzen? Weihnachtsfeier virtuell: kann das was? Was ich dann noch mit dir teilen will: mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich habe keinen Bock mehr auf HomeOffice. Ich bin so gerne in Cafés, ich liebe es, unter Menschen zu sein. Vielleicht geht es dir da ähnlich und auch du vermisst die privaten Kontakte, den Tratsch und den gemeinsamen Kaffee. Und da fand ich es ganz erfrischend, als letzte Woche einer meiner Geschäftspartner vorgeschlagen hat, eine Session außerhalb der Arbeit zu starten. Microsoft Teams, aber es geht nicht um die Arbeit. Einfach mal privat ein bisschen quatschen. Ja, ich war auch zuerst skeptisch. Aber es war total nett! Ich habe ein paar Tage davor plötzlich einen sehr schweren Karton bekommen, mit 12 verschiedenen Biersorten drin! „Dann können wir eine Bierverkostung machen“. Was ist das bitte für eine geniale Idee? Das konnte ja nur ein lustiger Abend werden. Ich würde zwar auch lieber einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken und dabei mit den Kollegen und Freunden quatschen, aber das geht dieses Jahr halt leider nicht. Deshalb erzähle ich dir die Story von dem virtuellen Treffen, vielleicht ist das ja was für deine Weihnachtsfeier? Trefft euch doch eine halbe Stunde virtuell, jeder hat sich einen Glühwein gemacht und dann wird einfach mal geplaudert. Wenn du Mitarbeiter hast, lass ihnen vielleicht per Post eine Kleinigkeit zukommen. Macht das Beste draus. Ansonsten wünsche ich dir noch eine tolle Vorweihnachtszeit und ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 26.11.2020
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    03:38
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    #125 Meine Top 3 Zutaten für erfolgreiches SEO

    Was sind die drei top SEO-Zutaten? Wie kriegst du's hin, innerhalb von vier Wochen, mit möglichst wenig Aufwand, deine Website richtig weit nach vorne zu bringen? Genau darum geht's in unserem SEO Webinar! www.it-founder.de/seo Das Webinar: Meine Basics für dich! Also wenn du Bock hast, deine Website nach vorne zu bringen im IT-Bereich, dann hab ich 'ne super geile Methode für dich und wenn du es grad pünktlich hörst, dann hast du sogar noch die Möglichkeit, am Freitag um 9.00 Uhr beim Webinar mit dabei zu sein. Dann geh jetzt gleich auf www.it-founder.de/seo . Du kannst dann im Webinar noch alle Details dazu erfahren, wie das funktioniert. Ein klein bissel was erzähle ich dir heute schon mal und zwar genau die wichtigsten Punkte, dass du schon mal siehst, worauf fokussieren wir eigentlich, worauf haben wir fokussiert in unserem SEO Experiment, als wir einen komplett neuen IT-Service in Regensburg aufgebaut haben und auch in Düsseldorf? Also wir haben eine Website von null auf begonnen, die wurde bei Google überhaupt nicht gefunden und innerhalb von vier Wochen ist es uns dann eben mit dem Fokus auf sehr sehr wenigen Dingen gelungen, unter IT-Service Düsseldorf und IT-Service Regensburg auf Platz 1 zu landen. Kurz und knackig: Die Top 3 Zutaten! Also ganz konkret die drei Top Zutaten: Es geht als erstes um den Suchbegriff. Also wirklich sehr einfach, der muss nur absolut klar sein! Such dir einen Hauptsuchtbegriff, später noch einen zweiten, dritten, vierten fünften, unter denen du auch gefunden werden willst. Aber erstmal deinen einen Hauptzugbegriff. Den musst du dir klar machen, damit du dann ein paar ähnliche Suchbegriffe suchen und nutzen kannst, die im gleichen Kontext stehen, die du damit platzieren willst. Die zweite große Zutat ist relevanter Inhalt. Deine Website wird nie auf Platz 1 landen, wenn du keinen relevanten Inhalt zur Suchanfrage lieferst. Und relevant bedeutet nicht immer nur, dass der Suchbegriff irgendwie eins zu eins in der Überschrift zwanzig mal drinsteht oder so, sondern dass das Thema aus verschiedenen Perspektiven, so wie derjenige, der die den Suchbegriff eingibt, es halt eben braucht beleuchtet wird. Die dritte Zutat, auch die ist eigentlich total klar, relevante Backlings. Links von anderen Seiten auf genau diese Seite, die gefunden werden soll. Und auch da sind wir nach einem ganz einfachen Prinzip vorgegangen und haben gerade mal vier Links aufgebaut, also wirklich nicht die Welt. Melde dich jetzt an, noch gilt’s! ? Und wie gesagt, wenn du wirklich alle Inhalte dazu lernen möchtest, wenn du es für dich nutzen willst, wenn du dann, wenn deine Kunden nach einem neuen IT-Dienstleister (nach einer neuen Webagentur, was auch immer deine Leistung ist) suchen, wenn du da an erster Stelle gefunden werden willst, dann melde dich jetzt auf jeden Fall an zum Webinar, speziell zum Thema SEO Blue Print für IT-Unternehmen. Wir sehen uns dann im Webinar. Ich freue mich drauf. Bis dahin, mach's gut und richtig, richtig viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen.

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  • 12.11.2020
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    03:21
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    #124 Meine Einladung für dich und dein Business

    Diesmal gibt es eine Besonderheit: ich habe eine Überraschung für dich! Eine Einladung. Mehr auf: www.it-founder.de/folge124 Du erfährst gleich, was ich hier Geheimnisvolles für dich habe. Wie du sicher gemerkt hast, habe ich in den letzten Wochen sehr sehr viel über das Thema SEO gesprochen, Suchmaschinenoptimierung, speziell für IT-Unternehmen. Und das aus gutem Grund. Ich habe das Experiment gemacht, was es eigentlich bedeutet, wenn ich in einer Stadt, in der ich gar nicht bin, in der ich keinen Firmensitz habe oder sonst irgendwas, eine virtuelle Firma gründe. Im letzten Jahr habe ich die Firma dann über bezahlte Werbeanzeigen, über Google Ads, über Facebookanzeigen vorangebracht und das ausgewertet. Funktioniert es, ein Unternehmen online zu vermarkten und Kundenanfragen zu generieren? Kann man so Aufträge gewinnen? Der Nachteil bei Anzeigen ist, dass du halt für jeden einzelnen Klick, für jeden einzelnen Interessenten am Ende des Tages auch wirklich Geld bezahlen musst, ob da ein Kunde draus wird oder nicht. Und das Supergeile an Suchmaschinenoptimierung ist halt eben, dass du nicht mehr dafür bezahlen musst. Ich habe also ein neues Experiment gemacht: Ist es möglich, unter einem sehr stark umworbenen Begriff, wie zum Beispiel“„IT-Service“, in einer größeren Stadt gefunden zu werden und vielleicht sogar auf die erste Seite zu kommen, vielleicht sogar auf Platz 1 zu kommen? Das war mein großes SEO-Experiment und genau das habe ich die letzten Wochen gemacht und vielleicht hast du schon das ein oder andere darüber erfahren. Die genauen Details, die werde ich dir noch zeigen. Das Geniale ist, dass es nicht wie viele denken irgendwie Monate dauert oder Jahre, bis man mit SEO erfolgreich sein kann. Das man irgendwie nicht eine Domain schon seit Jahren haben muss und super viel Geld und Energie reinstecken muss, sondern dass es halt eben auch deutlich kürzer möglich ist. Die Learnings, die ich aus diesem Experiment gewonnen habe, ob für mich oder für Unternehmen, mit denen ich arbeite, die habe ich dir jetzt zusammengestellt in einem Webinar. Genau dazu möchte ich dich einladen: die drei größten SEO-Fehler. Wie du dein Google-Ranking sofort verbessern kannst. Ich lade dich ganz herzlich ein in dieses kostenlose Webinar, das ist sehr hochwertig, da teile ich mit dir wirklich Insights, Erfahrungen, die auf Praxis basieren, die konkret für dich anwendbar sind. Verpasse die Chance auf keinen Fall, ich werde nämlich genau drei Termine anbieten und der allererste Termin, der ist schon in wenigen Tagen. Also schau auf jeden Fall vorbei auf www.it-founder.de/seo und sei im Webinar dabei! Melde dich jetzt gleich an. Bis dahin wünsche ich dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 12.11.2020
    13 MB
    12:43
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    #123 Drei Varianten von SEO und ihre Relevanz für dein Business

    ​Dieses Mal soll es um drei Arten der Suchmaschinenoptimierung gehen und darum, welche davon die Beste für dein IT-Unternehmen ist. Variante 1: On Page-Optimierung vs. Off Page-Optimierung Was ist On Page-Optimierung? Die komplette Contenterstellung, die interne Verlinkung, die Struktur deiner Seite, solche Themen fallen unter On Page-Optimierung. Auch klassisches SEO zählt dazu, wie, ist die Überschrift, ist der Dateiname von den Bildern die ich hochlade, sind die Altattribute etc. optimiert auf die Suchbegriffe? Mehr auf: www.it-founder.de/folge123 Vereinfacht kann man also sagen, On Page-Optimierung ist alles das, was du auf deiner Seite machst. Entsprechend ist die Off Page-Optimierung all das, was woanders passiert. Im Kern sind das vor allem meistens Backlinks, die Klassiker wie Profilbacklinks oder Forenbacklinks, aber auch richtig aufwändige Sachen wie kontextrelevante Backlinks von zum Beispiel Gastposts von Fachartikeln, die du irgendwo veröffentlicht hast und die dann auf deine Webseite verweisen. Das Ganze ist ein Reihenfolgending: Wenn du wirklich noch ganz bei Null stehst, nur eine Startseite hast mit wenig drauf, dann ist der allererste Schritt die On Page-Optimierung. Wenn deine Seite dann über guten Content verfügt, dann geht es darum, diesen Content auch der Welt bekannt zu machen. Da möchte ich nochmal auf Content Distribution verweisen, also wie kannst du da, wo schon Leute sind, auf diesen guten Content hinweisen? Das heißt also, dann ist einer der nächsten Schritte wirklich Content Distribution und das kann ganz konkret bedeuten, auf LinkedIn, auf Xing, auf Facebook, vielleicht über YouTube-Videos einen Teaser zu machen und die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass es da einen guten Artikel zu deren Thema gibt. Dann kannst du dich entscheiden, ob du da einen Link platzierst auf deiner Seite oder ob du sagst, nee, ich nenne es lieber einfach im Text und die Leute müssen dann bei Google den Suchbegriff eingeben und landen dann auf der Seite. Jetzt kommen wir zu dem Thema Off Page-SEO. Also in dem Moment, wo du dort Links einbaust, wo jemand anderes über dich schreibt oder einen Link auf deiner Website platziert, haben wir genau das, was wir brauchen: Backlinks. Was macht denn eigentlich einen guten Backlink aus? Ein guter Backlink ist auf einer Seite, die selber eine hohe Qualität und eine hohe Autorität hat. Also wenn ich jetzt auf irgend so einer Spam-Seite unterwegs bin oder so oder irgendeine Seite zum Thema Feng Shui und ich packe dann einen IT-Link rein - das passt nicht zusammen! Das ist der zweite Punkt: Kontextrelevanz. Nicht „es muss“, sondern je kontextrelevanter es ist, umso wertvoller ist der Link für dich. Entsprechend sollte die Seite auch nicht billig aussehen und einen niedrigen Spamscore haben. Ansonsten fällt es unter Umständen negativ auf dich zurück. Wie kommst du jetzt an Backlinks? Klick dich auf https://www.it-founder.de/backlinks/ , da bekommst du von mir eine ausführliche Anleitung, wie du sofort zwei richtig richtig geile Backlinks kostenlos aufbauen kannst. Variante 2: Klassisches SEO vs. Local SEO ​ Hier schauen wir jetzt mal auf klassisches SEO (also deutschlandweit/im deutschsprachigen Raum) vs. Local SEO. Da fängt es schon mit dem Einzugsbereich deiner Kunden an: Sind die nur regional, in einem Radius von sagen wir 30km, um dich herum? Oder bist du deutschlandweit oder gar international unterwegs? Wie hoch bist du spezialisiert? Oder bist du eher so der lokale Allrounder? Und da kannst du dann nochmal unterscheiden zwischen „ich habe eine große Stadt, in der ich bin“ und „ich bin eher so im ländlichen Bereich unterwegs“. Der Riesenvorteil bei Local SEO ist, dass es sehr schnell wirken kann. In der Regel ist der Wettbewerb bei Local SEO niedriger. Das Zweite ist, dass noch relativ wenig Unternehmen aktiv Local SEO betreiben. Was wiederum geil für dich ist, weil du so relativ einfach an sehr gute Plätze auf den obersten Rängen kommen kannst, ohne dafür zu zahlen. Variante 3: Text vs. Video. Seit Jahren heißt es, Video ist die Zukunft. Das ist auch nach wie vor so, denn Video bedient mehrere Kanäle. Über Videos kannst du mehr Vertrauen aufbauen. Video ist aber auch gleichzeitig ein großer Engpass, denn es muss erstmal erstellt werden. Das muss produziert werden, veröffentlicht werden. Videos sind alles in allem aufwändig. Kurz noch zur Definition von Text in unserem Zusammenhang hier: Ich verstehe darunter jetzt einen Fachartikel, einen Blogbeitrag, alles, was du als Text auf deiner Webseite veröffentlichst. Der Vorteil eines Videos ist, dass dieses klassischerweise auf Youtube erscheint und von dir nochmal auf deiner Webseite eingebettet wird. Dadurch wirst du wiederum nicht nur über die klassische Google-Suche gefunden, sondern mit etwas Glück eben auch noch zusätzlich über Youtube. Wenn du Video also beherrschst, dann ist das eine super Möglichkeit für dich, schnell Geschwindigkeit aufzubauen. Wenn Videos dir eher eine Hürde sind oder du aus Perfektionsgründen zu viel Zeit investieren müsstest, damit du zufrieden bist, dann egal, starte mit Texten und reichere diese später mit Videos an. Wenn du genau wissen willst, auf was du dich konzentrieren solltest, also welche Art von SEO du jetzt wirklich konkret machen solltest, mach gerne den SEO-Test auf https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ . Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bleib gesund!

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  • 12.11.2020
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    10:40
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    #122 Finde jetzt heraus, wann sich SEO für dich lohnt!

    Finde jetzt heraus, wann sich SEO für dich lohnt! Ist dein Business bereit für SEO? Lohnt sich die Investition und welche Szenarien gibt es? Das soll diesmal Thema sein. Zum Blog: www.it-founder.de/folge122 Wohlbefinden first… Geld second. Zuallererst aber das Wichtigste: All das, was du leistest, was du erschaffen hast, was mega geil und toll ist, das ist und bleibt dein Unternehmen, das ist nicht dein ganzes Leben. Und auch die anderen Leute mit denen du zusammenarbeitest – das sind Menschen! Es ist ganz wichtig, dass der Mensch zuerst kommt und dann das Business. Warum erzähle ich dir das… Naja, zum einen merke ich selber immer wieder, wie viel Kraft, Energie so ein Business einen kosten kann. Zum anderen merkt man auch immer deutlich, wie dankbar Menschen sind, wenn man sie wahrnimmt. Es ist einfach eine schöne Sache, Menschen zu helfen. Es geht nicht immer nur um Leistung, es geht nicht immer nur ums Geld. Und natürlich ist es auch immer eine gute Sache, wenn man gesund ist und es einem selbst gut geht. Es ist ganz ganz wichtig, trotz allem immer wahrzunehmen, wie es einem selber geht und was die eigenen Bedürfnisse sind. Ziehe also klare Grenzen und achte auf dich! … und wie findet man nun heraus, ob man ready für SEO ist? Kommen wir nun zum Kernthema: Wie finde ich heraus, ob mein Business ready für SEO, für Suchmaschinenoptimierung, ist? Klären wir mal vor ab, was NICHT der richtige Moment ist: Wenn du keine Klarheit über deinen Unternehmensgegenstand hast. Du solltest also Klarheit über deinen Unternehmensgegenstand haben, super, was heißt das jetzt? Also, fangen wir mal mit den Basics an: Du solltest ein Gewerbe haben und dein Business sollte bestehen. Vielleicht hast du schon eine erste Version, eine Webseite. Und du hast schon ein paar erste Kunden gewonnen und erfolgreich bedient. Das sind so die Basics, die erfüllt sein sollten. Wenn du da noch nicht bist, dann ist SEO im Moment noch nicht der richtige Schritt für dich. Jetzt kommt das Bewusstsein deiner Kunden hinzu, diese müssen wissen, dass sie deine Leistung brauchen könnten. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung so exotisch ist, dass du immer erst alles erklären musst, dann wird es mit SEO schwierig. Weil dann suchen die Kunden halt auch nicht danach, weil sie es gar nicht kennen und also gar nicht wissen, dass sie es brauchen könnten. Dann haben wir noch den zweiten Punkt, du selber, du brauchst eine Idee, wonach denn jemand überhaupt suchen könnte. Du brauchst noch nicht die ausdefinierten Suchbegriffe, aber du brauchst eine erste Idee. Der nächste Punkt ist, du brauchst eine mittel- oder langfristige Orientierung. Wenn du nur innerhalb der nächsten drei Wochen so viel Geld verdienen willst wie möglich, dann ist Suchmaschinenoptimierung Quatsch. Wenn du sagst, du möchtest mittel- oder langfristig neue Kunden gewinnen, Online-Kundenanfragen generieren, dann ist das interessant für dich. Schauen wir uns zur Verdeutlichung 3 Szenarien an: Szenario 1: Du hast einfach zu wenig Anfragen. Du bist einfach nicht ausgelastet. Dann ist Suchmaschinenoptimierung definitiv für dich geeignet, damit deine Kunden dich endlich online finden, ohne dass du für jeden Klick zahlen musst. Wichtig ist hierbei nur, dass SEO nicht deine einzige Maßnahme bleibt, denn das braucht einfach ein paar Wochen, vielleicht sogar Monate, um richtig anzulaufen. Szenario 2: Du bist genau richtig ausgelastet. Dann bietet sich SEO an, damit du deine Aufträge besser aussuchen und ruhiger schlafen kannst, weil du weißt, auch wenn ein Projekt vorbei ist, auch wenn mal weniger los ist, es kommt genug neues nach. Szenario 3: Du hast etwas mehr Anfragen, als du tatsächlich bedienen kannst. Dann scheint es auf den ersten Blick vielleicht Quatsch zu sein, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, aber sieh es mal so: Du suchst dann einen neuen Mitarbeiter und hast plötzlich sprunghaft deutlich mehr Kapazität. Und dann hockt dein neuer Mitarbeiter da mit nur 50% Auslastung, weil die Anfragen nicht schnell genug rein kommen. Das wäre eine blöde Situation oder? Du siehst also, es gibt alles in allem viele Möglichkeiten, wo sich Suchmaschinenoptimierung wirklich lohnt. Vor allem dann, wenn du mittel- oder langfristig orientiert bist. Wenn du genau herausfinden willst, ob du bereit für SEO bist und für welche Art an SEO, dann gehe jetzt auf https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ und mache deinen Test. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Business und bleib gesund!

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  • 12.11.2020
    12 MB
    13:14
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    #121 Optimiere deine Keyword-Recherche und spare bares Geld

    Heute geht's um das Thema, wonach suchen meine Kunden denn eigentlich? Die Keyword-Recherche leicht gemacht - und lohnt sich SEO denn überhaupt für dich als IT-Unternehmer, in deiner Region, auf deinem Fachgebiet? Was kommt zuerst Wie kannst du anfangen? Was ist der allererste Schritt, um herauszufinden, wonach deine Kunden suchen? Lass uns mit einer Grundannahme starten: Du bist IT-Unternehmer, hast einen IT-Service. Am Beispiel von meiner Case Study, IT-Service Düsseldorf, würden wir jetzt also annehmen, dass die Leute erstmal nach IT-Service Düsseldorf suchen. Wir gehen also hin und geben IT-Service Düsseldorf in die Suchleiste bei Google ein. Dann siehst du schon, was die Autovervollständigung dir noch vorschlägt. Wenn du Enter gedrückt hast, hast du ebenfalls dann ganz unten auf deiner Suchseite weitere Begriffe, nach denen Nutzer auch suchten in dem Zusammenhang. Das ist der allereinfachste Startpunkt deiner Keyword-Recherche, mit einem sogenannten SEA-Keyword, einem Ausgangsbegriff zu gucken, wonach suchen die Leute eigentlich? Als nächsten Schritt schauen wir uns die ersten vier fünf Ergebnisse an. Einfach mal die Startseiten, welche Begriffe werden dort verwendet? Vielleicht hast du in der letzten Podcast-Episode mitbekommen, dass du dir eine Checkliste herunterladen kannst, mach das auf jeden Fall mal! Du findest sie unter www.it-founder.de/folge120 . Auf diese Kennzahlen musst du achten Richte dir die Google Search Console ein, die serviert dir auf dem Tablett, unter welchem Suchbegriff deine Seite jetzt schon gefunden wird. Das ist schon mal ein ganz guter Indikator, der dir hilft, zu verstehen. Wenn du jetzt in der Search Console bist und auf Leistung gehst, dann schau dir mal an, nach welchen Begriffen deine Seite eingeblendet wurde. Diese Impressionen sind die erste große Kennzahl. Wenn du das dann weißt, dann kannst du schauen, dein Haupt-Keyword zu erweitern. Nimm dir zwei drei unterstützende Keywords und probiere es aus. Weiter gibt es noch ein paar Kennzahlen, die für dich wichtig sind. In vielen SEO-Kursen wird vermittelt, dass sich SEO erst bei irgendwie tausend Anfragen im Monat lohnt oder so – das ist für Dienstleister in kleineren Städten völliger Blödsinn. Eine wichtige Kennzahl ist das Thema Suchvolumen. Du kannst jetzt hingehen und dir von einem unterstützenden Tool helfen lassen, so wie ich: Ubersuggest Da kannst du in der kostenlosen Variante auch schon hingehen und ein Keyword eingeben und bekommst angezeigt, wie oft danach gesucht wird. Wenn du dann verschiedene Begriffe gecheckt hast, bekommst du langsam ein Gefühl für das Verhältnis. Dann ist natürlich grundsätzlich auch noch interessant, wie hoch ist der Wettbewerb? Das alles hilft dir am Anfang schon mal, zu bewerten, wie schwer es denn eigentlich wäre, die Top Position zu erreichen. Bei Google Search Console kannst du dir zudem auch anzeigen lassen, wie deine durchschnittliche Position über die letzten Wochen so war. Die nächste wichtige Kennzahl ist die Klickrate, also wie oft im Verhältnis dazu, dass es eingeblendet wird, klickt jemand auch tatsächlich auf dein Suchergebnis. Das hängt maßgeblich davon ab, wo du gerade positioniert bist. Das erste Suchergebnis wird viel viel häufiger angeklickt und schon die ersten drei Plätze nehmen über 50% der Klicks ein. Was Nutzer wollen Weiter ist wichtig, dass du dir über die Suchabsicht Gedanken machst. Was will der Nutzer mit seiner Suche erreichen? Platt gesagt, wenn jemand nach IT-Service Düsseldorf sucht, sucht er vermutlich keinen Wikipediaeintrag. Die Suchabsicht zu berücksichtigen ist ganz wichtig. Falls du Google Ads schaltest, mit welchem Budget ist erstmal egal, dann hol dir darüber auch deine Impressionen rein. Dazu dann die Wettbewerbskennzahlen und dann schau dir an, wie viel Prozent deiner Anzeigen zu diesem Suchbegriff ausgeworfen werden. Aus diesen Kennzahlen kannst du dann ziemlich genau ableiten, wie oft tatsächlich danach gesucht wird. Wenn du jetzt schon bei den Anzeigen bist, kannst du auch mal die Kosten pro Klick zurate ziehen. Ein Klick kann so zwischen zwei, drei, fünf Euro kosten, in einem eher umkämpften Wettbewerb auch gerne 10, 12 oder 15 Euro. Und das ermöglicht dir, zu vergleichen, was du mit der Suchmaschinenoptimierung im Vergleich zu bezahlter Werbung sparen würdest. Dann kannst du dir noch ausrechnen, wie viele Klicks verursachen dir wie viele Anfragen – und wie viele Anfragen werden denn tatsächlich zu Aufträgen? Das ist eine ganz wichtige weitere Kennzahl: Wie viele deiner Anfragen werden hinterher tatsächlich zu Aufträgen. Und das sagt dir dann wieder, wie viel Umsatz du durch die Suchmaschinenoptimierung zusätzlich generieren kannst. Wenn dich interessiert, was dein SEO-Potential für dein IT-Business ist, dann haben wir ein kleines Quiz zusammengestellt, das dauert drei Minuten: https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ Da kannst du einfach kostenlos eine SEO-Potentialanalyse durchführen. Ansonsten wünsche ich dir wie immer noch ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zum nächsten Mal!

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  • 12.11.2020
    11 MB
    10:37
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    #120 SEO für Anfänger: Meine 5 Tipps für deinen Start

    Heute geht es um 5 Tipps, wie du sofort bessere Google-Platzierungen erhalten kannst. Also es geht wieder um das Thema SEO, um das Thema Suchmaschinenoptimierung und da halt eben ganz gezielt um die Fragestellung, was kannst du direkt umsetzen, um bei Google einfach nach vorne zu kommen. Starten wir zunächst mit den mit am häufigsten gestellten Fragen: Mehr auf: www.it-founder.de/folge120 Kann ein Anfänger SEO? JA! Du kannst auf jeden Fall auch als Anfänger schon erste Schritte umsetzen, das ist kein Hexenwerk. Das Einzige, was man für SEO braucht, ist Zeit. Und da ist einfach meine Taktik, SEO so zu machen, dass ich ca. 10 Minuten am Tag brauche plus einmal die Woche ein größeres Zeitfenster von z.B. einer Stunde. Es ist also nicht nötig, am Tag zwei Stunden dafür zu blocken, man kann es ganz gut einteilen. Wie lange dauert es denn eigentlich, bis man bei SEO gute Ergebnisse erreichen kann? Viele sagen, SEO braucht Zeit und dauert lange. Ich selber bin auch ein Verfechter davon zu sagen, SEO ist nichts kurzfristiges, sondern eher eine Mittelfriststrategie. Aber der Rückschluss ist falsch, zu sagen, man könne innerhalb von zwei drei Wochen nichts erreichen. Wenn du mein Experiment vom IT-Service Regensburg mit verfolgt hast, dann weißt du, dass das sehr wohl geht. Du kannst innerhalb von vier bis sechs Wochen wirklich gute Ergebnisse erzielen. Nichtsdestotrotz macht es natürlich Sinn, SEO auch längerfristig zu sehen und strategisch zu betrachten. Du brauchst für SEO auch kein Geld, das funktioniert praktisch komplett ohne Budget. Budget hilft dir in dem Fall lediglich, Zeit zu sparen. Meine 5 Tipps, die dich sehr schnell nach vorne bringen: Nimm dir fünf Minuten Zeit und richtige dir Google Search Console ein. Füge deine Domain hinzu, damit du ein Basis-Setup hast und damit du auch siehst, wo du stehst. Such dir ein Hauptkeyword raus und zwei unterstützende Keywords. Baue diese vernünftig auf der Startseite deiner Webseite ein. Bau auf deiner Startseite mehrere kurze Textblöcke ein. Es macht Sinn, die Startseite immer mit Content zu füllen, aber arbeite da mit Platz, damit es auch am Smartphone gut lesbar ist. Sorge dafür, dass du mindestens zwei Verzeichniseinträge mit Links auf deiner Webseite hast. Es gibt sowas wie Onlinevarianten der Gelben Seiten und da solltest du drin stehen mit deinen Firmendaten, Adresse, Link zur Webseite etc. (überall einheitlich!) und die sollten eben auf deine Webseite verweisen. Erstelle zwei Gastbeiträge. Zwei Artikel, zwei Beiträge, die auf einer anderen themenrelevanten Webseite veröffentlicht werden (Stichwort Backlink). Wenn du diese 5 Tipps umgesetzt hast, wirst du schon eine deutliche Verbesserung in deinen Rankings sehen. Solltest du irgendwie Hilfe brauchen, komm gerne in unsere IT-founder – Facebookgruppe. Da helfen wir uns gegenseitig und tauschen uns aus. Du siehst also, es ist nichts Kompliziertes. Das kannst du innerhalb eines Tages oder einer Woche hinbekommen. Mach das Beste aus deinem Unternehmen, ich wünsche dir dafür ganz ganz viel Erfolg!

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  • 12.11.2020
    20 MB
    20:17
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    #119 SEO macht dich sichtbar: Google als Fußgängerzone, Ads als Aushängeschild

    Diesmal will ich dir verraten, warum ich eigentlich so ein Online-Marketing-Fan bin und vor allem auch, warum das Thema Suchmaschinenoptimierung SEO mich im Moment so umtreibt. Folge uns gerne auch auf: https://www.it-founder.de/folge119 Ich habe mit dem Experiment für den virtuellen IT-Service in Regensburg, den es eigentlich gar nicht gibt, eine neue Website erstellt und die über Suchmaschinenoptimierung auf Platz 1 gebracht zum Suchbegriff IT-Service Regensburg. Jetzt gerade bin ich dabei, das weiter auszubauen und parallel dazu gab es ja auch noch den IT-Service Düsseldorf. Ob es da wohl auch gelungen ist, auf Platz 1 zu kommen? Und was kannst du aus diesem Experiment für dich mitnehmen? Aber mal von vorne… Wie denke ich und wie gucke ich auf das Thema Onlinemarketing? Ich gucke so drauf, dass ich mir denke, hey, ich habe ein Unternehmen. Der Kern meines Unternehmens besteht darin, dass ich eine Leistung erbringe und Kunden habe, die für diese Leistung Rechnungen bezahlen. Alles andere sind Dinge, die mich da hin bringen. Aber das ist der Kern. Und jetzt gucke ich quasi von hinten, was muss denn passiert sein, damit ein Kunde die Rechnung bezahlt hat? Klar, ich muss vielleicht ein Produkt geliefert haben, ich muss vielleicht eine Leistung erbracht haben. Aber bevor das passiert, muss er gekauft haben. Er muss mich beauftragt haben. Dafür nimmt er erstmal Kontakt auf und erfragt ein Angebot oder ein Vorgespräch. Kommen wir also dazu, dass der Kunde Kontakt aufnimmt. Und da haben wir schon den meistens größten Engpass! Das kennen die allermeisten: Es kommen einfach zu wenig Anfragen rein. Das war bei mir anfangs so, das war bei anderen Kollegen so. Jeder kennt das. Nehmen wir also an, der Kunde ist aus irgendeinem Grund auf meiner Webseite gelandet. Dann soll er natürlich auch bitte eine Anfrage absenden und nicht direkt wieder verschwinden. Diese Conversion zu erzeugen, ist eine ganz große Stellschraube. Wir brauchen also Besucher auf unserer Seite, relevante Besucher, die gerade einen IT-Dienstleister oder Service suchen. Und von diesen Besuchern wollen wir viele. Der Weg ist das Ziel Der Weg führt also über eine Webseite. Wir haben eine Webseite, die plätschert aber einfach so dahin, hat vielleicht einen Besucher am Tag. Wir brauchen also mehr Reichweite. Dafür gibt es Plattformen: Facebook ist mit seinen monatlich 30 Mio. Nutzern sicherlich die größte Plattform. Facebook ist tatsächlich auch sehr wichtig für Geschäftskunden. Denn auch Geschäftsführer sind Menschen und auf Facebook bewegen sich Menschen. Twitter ist eine Plattform, wo weniger Menschen unterwegs sind. Grob kann man sagen, etwa 10 % der Menge, die auf Facebook herumwuselt. Xing ist eine Businessplattform, also definitiv hochinteressant im deutschsprachigen Raum. Allerdings ist Xing nochmal kleiner und die Nutzer dort sind auch nicht so oft aktiv. LinkedIn hat deutlich aufgeholt im deutschsprachigen Raum und gerade im internationalen Bereich sind die deutlich größer. Instagram wächst unglaublich schnell. Wird oft genutzt und hat Millionen an Usern, spricht aber wie TikTok und Pinterest eher ein visuelles Publikum an. Youtube wäre da noch, hat ebenfalls mehrere Millionen Nutzer täglich und gilt auch als Favorit, wenn du mit Videos arbeiten willst und kannst. Google ist natürlich auch eine Plattform und wird viel zu oft vergessen. Mit Google Anzeigen oder der Suchmaschinenoptimierung kann man eine Menge Menschen erreichen. Das sind also so die größten Plattformen. Damit die Menschen jetzt auf dich kommen und auf deiner Seite landen, musst du sie dort abholen, wo sie schon sind. Das ist der Knackpunkt und deine Webseite spielt da eine sehr große Rolle. Du musst den Leuten einen Grund geben, deine Webseite zu besuchen. Es müssen vorne genug Besucher reinkommen, damit am Ende auch genug Kunden herauskommen. Das Internet ist deine Fußgängerzone: Zeig dich! Was gibt es für Arten beim Traffic? Die eine Art ist, jemand ist absichtlich im Internet unterwegs. Ich nenne es Intentbase Traffic. Jemand hat also eine Absicht, gibt beispielsweise bei Google einen Suchbegriff ein. Sucht nach Dienstleistungen in seiner Nähe. Da kommst du ins Spiel: Durch Google Anzeigen oder die Suchmaschinenoptimierung gerätst du in seiner Anzeige ganz nach oben. Content Marketing über Fachartikel, Blogbeiträge etc. ist ganz klar ebenfalls wichtig, für den Anfang ist deine Sichtbarkeit aber erstmal wichtiger. Wenn also jemand gerade die Absicht hat und nach einem IT-Unternehmen sucht, dann findet er dich. Die zweite Art ist der Interruption Traffic. Jemand surft auf Facebook und wird plötzlich auf deine Anzeige gestoßen. Sein Handeln wird also von deiner Werbung unterbrochen. Sowas ist für dich interessant und wichtig, um zu wachsen, wenn du den Intentbase Traffic schon genutzt hast. Wenn die Leute, die dich suchen, dich schon finden. Dann kannst du darüber skalieren und wachsen. Wenn die Leute, die dich suchen, dich noch gar nicht finden, dann hast du eine sehr große Baustelle, die du sofort für dich nutzen solltest. Dafür hast du zwei Möglichkeiten: Google Anzeigen, wo du im Endeffekt pro Klick bezahlst und wo ein Suchbegriff wie IT-Service oder IT-Systemhaus auch mal schnell zehn Euro kostet. Nicht muss, aber kann. Oder du nutzt die Suchmaschinenoptimierung. Da sorgst du dafür, dass du halt eben eine top Platzierung erreichst. Suchmaschinenoptimierung braucht zwar Zeit, du kannst aber durchaus auch schon in kurzer Zeit tolle Ergebnisse erreichen. Das ist der Grund, warum mich das momentan so begeistert. Du hast mein Experiment ja gesehen: Regensburg IT-Service ist innerhalb von vier Wochen von null, von nichts, auf Platz 1 bei Google gelandet. Ich hatte kein großes Budget, ich habe ein paar Hundert Euro in Content investiert, in Keyword-Recherche, in die Unterstützung vom Backlink-Aufbau. Ich habe halt auch nicht täglich irgendwie sechs Stunden da gesessen, sondern vielleicht mal hier zwei Stunden in der Woche, in der anderen Woche mal an einem Tag eine halbe Stunde… Wer jetzt sagt, naja, Regensburg ist ja klein und ohne großartige Konkurrenz: Ich habe ja noch die zweite Seite, IT-Service Düsseldorf, ins Rennen geschickt. Auch diese Seite ist innerhalb der vier Wochen auf Platz 1 gelandet! Da waren die Voraussetzungen so die typischen: Die Seite gab es schon länger, aber eben nicht optimiert. Ich habe sie optimiert, vielleicht mit zwei drei Stunden Arbeit in Summe und etwa 150 Euro Budget. Mein Experiment hat also deutlich gezeigt, dass man ganz easy sein Restaurant, seine Webseite, seine Immobilie mitten in die Fußgängerzone stellen kann: Platz 1 bei Google mit wirklich überschaubarem Aufwand. Und plötzlich sind da die ganzen Leute, die dich sehen, die Intentbase Traffic machen und draufklicken, weil sie jemanden wie dich suchen. Deshalb bin ich der Meinung, wenn du das bisher noch nicht machst, dann verpasst du zahlreiche Kundenanfragen – jeden Monat! Du verpasst Geld, welches buchstäblich auf der Straße liegt. Ich hoffe also, du konntest für dich etwas mitnehmen! Leg einfach los, in kleinen Schritten, mach die ersten kleinen Optimierungen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business

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  • 12.11.2020
    20 MB
    20:27
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    #118 Wenig Aufwand, große Ergebnisse: Was Gesundheit und Erfolg gemeinsam haben

    Heute geht es um viele verschiedene Themen. Es geht zum einen um ein großes Kundenprojekt, in welches ich zurzeit involviert bin. Da werde ich dir ein paar Insights erzählen. Es gibt natürlich auch ein Update zum SEO-Experiment IT-Service Regensburg. Blamiere ich mich da jetzt oder komme ich Platz 1 langsam ein bisschen näher? Und ich verrate auch die geheime zweite Seite, von der ich noch gar nichts erzählt habe, außer, dass es sie gibt. Folge uns gerne auch auf: https://www.it-founder.de/folge118 Weniger ist mehr, egal, wie viel Stress du hast Aktuell habe ich wieder richtig Motivation und richtig Bock, einen neuen Onlinekurs vorzubereiten. Es geht, wer hätte das gedacht, um das Thema Kundengewinnung für IT-Unternehmen und zwar speziell im Bereich SEO. Zudem stecke ich noch in einem Kundenprojekt zum Thema E-Mobilität. Natürlich gibt es da Druck und Abgabetermine etc., aber ich möchte dennoch etwas anderes mit dir teilen: Es ist unglaublich wichtig, sich auch mal Zeit für sich zu nehmen und einfach den Moment zu genießen! Jetzt erst war ich mit meinen Kindern Lenkdrachen fliegen. Oder gestern, da war ich mit meinem erkälteten Sohn zu einem wichtigen Termin und wir haben uns hinterher einfach mal ein leckeres Stück Torte gegönnt. Einfach mal eine halbe Stunde ausspannen. Pause machen. Letzten Monat waren wir zwei Wochen im Urlaub. An dem Projekt arbeite ich in einer Vier-Tage-Woche. Die Tage dauern auch wirklich nur je 8 Stunden. Das alles kannst du für dich erreichen. Es ist trotzdem möglich, über 10.000 Euro Umsatz monatlich zu machen. Du musst nicht immer verrückte Stunden arbeiten, sieben Tage die Woche. Kein Urlaub, kein gar nichts, nur um gutes Geld zu verdienen. Das geht auch mit weniger. Projekte und MeetUps In das Projekt bin ich schon in der absoluten Hochphase eingestiegen. Da war schon klar, in zwei drei Monaten muss das Ding fertig sein. Eigentlich müsste die Spezifikationsphase längst abgeschlossen sein. Aber das echte Leben hat das nicht zugelassen. Insofern war es ganz viel Jonglieren. Ganz viel Schauen, um den richtigen Grat zu treffen zwischen Pragmatismus und Formalismus. Ein paar Tools, mit denen ich da gearbeitet habe, haben mir geholfen, mein Wissen aufzufrischen. Das war ziemlich cool. Jira hat uns geholfen, agile Projekte zu machen und unsere Sprints zu organisieren, mit Conference haben wir die Dokumentation, Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Wissensstand aufgebaut. Um vor Schluss nochmal Luft zu haben, haben wir den Go Live-Termin etwas auseinander gezogen. Für uns gibt es einen technischen Go Live, an dem wir für uns fertig sein sollen. Nach außen tragen wir das dann am Business Go Live – Termin. Wir wissen alle, kurz vor Schluss kommen dann irgendwie relevante Punkte auf, die wir irgendwie ganz schnell jetzt lösen müssen. Das Projekt hat mir auch ermöglicht, etwas tiefer in das Thema Webentwicklung reinzuschauen. Es war also inhaltlich und technisch super spannend, aber auch fordernd. Nach wie vor ist meine Herzensangelegenheit natürlich IT-founder. Da hatten wir auch erst letztens ein virtuelles MeetUp, eine tolle Runde. Dann hatten wir noch ein MeetUp auf Xing, virtuell zum Thema, wie man online als B2B-Dienstleister Kunden gewinnt. Wir sind als drei Experten aufgetreten und ich habe als Experte auch den Vortrag zum Thema Sichtbarkeit gehalten. Das war die erste Komponente. Die zweite war das Thema Conversion, also wie sorge ich dafür, dass diese Sichtbarkeit im Endeffekt auch in konkreten Anfragen mündet. Das hat Dennis gemacht. Und die dritte Komponente, das war Claudias Aufgabe, war das erfolgreiche Verkaufen. Erfolgreich und authentisch, nicht diese Pushy Sales Methode oder sowas. Und was ist jetzt mit Platz 1? Mein Ziel war es ja, mit der Website IT Regensburg unter die Top 10 zu kommen. Und der Zeitraum, in dem ich das erreichen wollte, war drei Monate. SEO braucht ja Zeit. Wir haben eine komplett neue Webseite aufgebaut, diese erstmalig bei Google platziert und erste Backlinks aufgebaut. Tatsächlich ist es so, dass wir jetzt nach drei, vier Wochen, in denen wir aktiv sind, Platz 1 erreicht haben. Das kann sich zwar immer wieder ändern, doch die letzten drei Tage war es stabil. Die Seite basiert auf Wordpress, wir haben sie komplett von null aufgebaut. Die zweite geheime Seite sollte auf Platz 1, weil sie einfach schon ein paar Monate existiert hat. Ich habe da aber vorher noch nichts mit Backlinks oder so gemacht, sie dümpelte einfach so in den Top 20 vor sich hin. Diese Seite ist Düsseldorf IT, diesmal nicht auf Wordpress, sondern mit relativ wenig Aufwand mit einem Sitebuilder gebaut. Auf der Startseite ist ein Text, zwei drei Blogartikel habe ich regelmäßig reingestellt. Eine Über Uns-Seite, eine Kontaktseite und klassisch noch Impressum und Datenschutz. Natürlich hat auch diese Seite ein paar Backlinks von mir bekommen. Lustigerweise ist parallel zu IT-Regensburg auch IT-Düsseldorf auf Platz 1 gelandet, obwohl es keinerlei Querverlinkung zwischen den Seiten gibt. Es ist also definitiv möglich, innerhalb weniger Wochen und mit relativ wenig Aufwand Platz 1 zu erreichen. Im Endeffekt waren das unsere SEO-Zaubermittel: Hauptkeyword finden, Keywordrecherche betreiben Eine Seite auf die Beine stellen, die mobile friendly ist Die Seite muss zudem schnell sein Die Texte auf der Seite müssen qualitativ hochwertig sein Achte auf die On Page – Optimierung Backlinks über Verzeichniseinträge oder Gastartikel Extratipp: Ich habe mir auf der einen Seite über Websitebilder, die einen sehr hohen Domainwert haben, einen Backlink gebaut. Social Media Profile deiner Seite sind auch eine gute Backlink-Quelle. Wenn du ansonsten noch Fragen zu unserem SEO-Experiment hast oder wenn du an der SEO-Challenge teilnehmen möchtest, kannst du gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Natürlich kannst du mich bei Fragen auch jederzeit über Instagram oder so direkt ansprechen oder mir eine Email schicken. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zur nächsten Folge!

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  • 12.11.2020
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    09:36
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    #117 Nähern wir uns schon der Top 10? Ein Update zu meinem SEO-Experiment

    Diesmal gibt es wieder ein Update zu meinem SEO-Experiment für dich! Ich berichte dir ganz frisch vom IT-Service Regensburg, dem IT-Service, den es eigentlich gar nicht gibt und der jetzt aber seit zwei drei Wochen eine Webseite hat, die wir von Null an aus dem Boden gestampft haben. Bisher gibt es nach wie vor eine Startseite, eine Über Uns – Seite, eine Kontaktseite und halt Datenschutz und Impressum. Die Startseite ist hier momentan die einzige Seite, die vernünftigen Content hat. Folge uns gerne auch auf: https://www.it-founder.de/folge117 Was bisher geschah… Bisher habe ich zwei Backlinks aufgebaut, das eine ist T3N, ein Firmenverzeichnis, und das andere ist der Backlink von Das Auge, einem Agenturverzeichnis. Wenn ich jetzt in die Google Search Console reingehe sehe ich, dass bis ca. 13.09. so gut wie nichts los war auf der Seite. Ab dem 17.09. fing es langsam mit ein paar Impressionen an und jetzt gerade sind wir bei 43 Impressionen und einem Klick. Nicht die Welt also, aber es tut sich was. Weiter unten kann ich sehen, dass ich für die Begriffe Begriff IT-Service Regensburg, IT-Systemhaus Regensburg, IT-Service für KMU, IT-Regensburg, Systemhaus Regensburg, IT-Service, IT-Dienstleister Regensburg, EDV, Regensburg, IT-Beratung Regensburg ranke und das ist schon mal ein super Hinweis. Ich weiß nun, ich kann von null auf innerhalb von drei Wochen die Webseite in den Google Index bringen, in die Top 100. Jetzt schauen wir mal noch in das Tracking Tool, wo wir wirklich konkret liegen: Das Hauptkeyword, IT-Service Regensburg, ist aktuell Platz 9. Das heißt, die Top 10 ist bereits geglückt!! Was sehen wir noch… Vor dem 17.09. waren wir auf Platz 70, dann Platz 66 und dann schießt es plötzlich auf Platz 12 und mittlerweile halt eben Platz 9. Die beiden Backlinks haben also definitiv starke Auswirkungen gehabt. Coming soon… Dabei habe ich noch gar nicht auf den Begriff EDV-Service optimiert. Das wird jetzt also meine Hausaufgabe sein, für die nächste Seite, die ich mit Content fülle. Eine Unterseite speziell auf den Begriff EDV-Service, EDV-Dienstleister, EDV-Beratung optimiert. Als Ziel setze ich mir jetzt mal, mit EDV statt dem IT in die Top 10 zu kommen. Als nächstes schauen wir mal in der MOZ Toolbar, wie hoch denn eigentlich der Wettbewerb auf der Seite 1 bei Google ist. Der Platz 1 hat relativ niedrige Kennzahlen und nur zwei Backlinks, die MOZ erkennt. Eine Domain Authority von 4 (von 100), die Paige Authority liegt bei 9 (von 100). Das ist ja definitiv auch für mich machbar. Schauen wir doch mal… Meine Domain Authority ist sogar noch besser: Wir haben 5 Punkte. Die Paige Authority ist einen Punkt schlechter als Platz 1 bei Google und liegt aktuell bei 8 Punkten. Das ist also bestimmt noch machbar. Platz 2 ist da schon etwas härtere Konkurrenz mit 61 Backlinks, einer Domain Authority von 12 und einer Paige Authority von 20. Ich muss also auf dem Weg zu Platz 1 einige überholen, die mal noch besser aufgestellt sind. Schauen wir doch einfach mal, ob es gelingt, innerhalb der nächsten 6 bis 8 Wochen wirklich auf Platz 1 zu kommen. Die Vorbereitungen laufen Meine Hausaufgabe ist also eine weitere Unterseite, diesmal mit dem Fokus auf EDV und weitere Backlinks. Einen neuen habe ich sogar schon ganz frisch drin, von einem Presseportal, auf dem man kostenlos veröffentlichen kann. Auch bin ich bereits an einem Backlink bei einem Online-Website-Builder dran, der relativ gute Werte hat. Schauen wir mal, ob Google das von alleine findet, ansonsten helfe ich ein bisschen nach. Was ich auch noch mache, ist zwei Gastartikel schreiben zu lassen, die dann auf zwei Webseiten veröffentlicht werden. Das ist jetzt gerade in Arbeit und wahrscheinlich in gut einer Woche fertig. Natürlich halte ich dich dann auch weiter auf dem Laufenden, was das alles für Auswirkungen hat. Wenn du Lust hast, kannst du natürlich immer noch an der Challenge teilnehmen und dir für eine deiner Seiten einen Suchbegriff rausschnappen. Komm in die IT-founder-Gruppe bei Facebook und tausche dich mit uns aus. Denn nur, wenn du aktiv bist, kommst du auch voran. Ansonsten sei gespannt, wie es weitergeht! Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 12.11.2020
    31 MB
    31:34
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    #116 Unternehmensberater Rayk Hahne im Interview: Warum Verlust und Erfolg

    Rayk Hahne ist für euch im Interview mit dabei. Der Unternehmensberater und Profisportler ist neben seinem Vaterdasein auch noch erfolgreicher Podcaster. Was seine Oma mit seinem Erfolg zu tun hat, wie er es schafft, dass ihm nicht alles über den Kopf wächst und welche Tipps er für dein Business hat – das alles und noch mehr erfährst du in dieser Folge. Mehr auch im Blog: https://www.it-founder.de/folge116 Von Prioritäten und Breakdance Wie schafft man es, Zeit für die Familie, den Sport und den Erfolg zu haben, ohne völlig auszubrennen? Durch zeitliche Prioritäten! Rayks Tipp ist simpel: Mach dir klar, was du in welchem Lebensbereich erreichen willst und setze deine zeitlichen Prioritäten entsprechend. So schafft er es, alles unter einen Hut zu bekommen und der Erfolg gibt ihm Recht. Angefangen hat alles mit dem verletzungsbedingten Ende seiner Laufkarriere: Durch eine Herzbeutelentzündung war der Weg für den damals zwölfjährigen Rayk vorzeitig beendet. Darauf folgte Breakdance – der sportlichen Weiterentwicklung wegen. Seine Oma hat das wenig begeistert, schließlich könne man nicht immer nur sein Geld mit Sport verdienen, irgendwann würde jeder Sportler aufhören. Der inzwischen Sechzehnjährige zog also, seiner Oma zur Liebe, los und beherzigte ihren Ratschlag: Kauf dir ein Buch und schau dir an, was dich interessiert. Thomas Leifs „Beraten und verkauft“ weckte sein Interesse und er fand zwischen den Zeilen etwas, das ihn lockte: „Als Sportler war ich ja auch gleichzeitig immer Trainer, ich hab auch immer anderen Leuten etwas beigebracht. (…) Wenn du als Sportler gut oder sehr gut warst und dann als Trainer Wissen weitergibst, dann kannst du da Geld für verlangen und offensichtlich nicht wenig.“ Die böse Unternehmerwelt interessierte ihn nicht, aber die Option, mit seinem Wissen Geld zu verdienen, ließ ihn nicht mehr los. Nach einer Ausbildung zum Steuerfachangestellten, einem BWL – Studium und diversen Beratungen und Praktika folgte schließlich mit 22 die Selbstständigkeit als Unternehmensberater. Mit seinem sehr erfolgreichen Podcast „ Unternehmerwissen in 15 Minuten “ und seinem Team von mittlerweile mehr als 50 Leuten ist Rayk heute in der Zukunft seiner damaligen Vision angekommen – und hat aus seinen Fehlern gelernt. Heute sucht er immerzu die Perfektion darin, ausgeglichen zu sein: „Beruf ist cool, aber darf nicht alles sein. Ich habe sehr sehr sehr viele Fehler gemacht, die mich gesundheitlich extrem viel gekostet haben.“ Die 3 Stufen auf dem Weg zum Unternehmer Es ist immer wichtig, die Frage zu stellen, wo man steht und wo man hin will. Warum soll man mit seiner Expertise für jemand anderen arbeiten? Dann wird man selbstständig und dann kommen neue Fragen auf: Ist mein Verdienst ausreichend für das, was ich mir vorgestellt habe? Kann ich mal eben für drei Monate aus meinem Unternehmen raus gehen? Das genau ist die Unterscheidung zwischen den Selbstständigen und den Unternehmern: Wenn ich als Unternehmer selbst in meinem Unternehmen arbeiten muss, dann ist es nicht verkaufsfähig und es ist streng genommen kein Unternehmen, sondern nur ein gut laufendes, selbstständiges Konstrukt. Was passiert jedoch im Notfall? Krankheit, Unfall – und das ganze Ding geht den Bach runter? Für Rayk ist das keine Option: „Für die ganze Energie, die häufig viele Jahre da reingeflossen ist, trägt man als Unternehmer auch die Verantwortung. Und dass das Unternehmen auch ohne mich weiter wächst. Da braucht man halt schlaue Lösungen, Ideen und da haben wir uns halt gesagt, Mensch, genau das wollen wir machen.“ Und was bedeutet das für dich als Einsteiger? Für Rayk braucht man keine Leistung und kein Unternehmen, um den Markt zu testen. Man muss lediglich Geld verdienen und schauen, ob der Markt bereit ist, für das, was man anzubieten hat. Dropbox hat mit einem einzigen 90 Sekunden – Video über 20 Mio. Dollar eingenommen. Der Markt war bereit, dafür so viel Geld zu bezahlen. Mittlerweile ist das ein riesengroßer, internationaler Konzern. Und genau das kann man im Kleinen überall machen. Angenommen, du hast einen Schokoriegel und willst den auf den Markt bringen. Mach ein Video darüber, stell es ein und versieh es mit einem PayPal-Link. Frag nicht die Leute, ob sie später so einen Riegel kaufen würden, lass sie für deine Idee bezahlen. Hast du dann ein Budget angesammelt, kannst du richtig starten. Wenn niemand bereit ist, dafür zu zahlen, musst du dir die Frage stellen, warum nicht und optimieren. Wenn das alles hinter dir liegt kommt die Phase des Selbstständigen. Jetzt musst du die Strukturen schaffen, damit das Ganze auch ohne dich funktioniert. Das kann eine Softwarelösung sein, das kann Personal sein, völlig egal. Das ist deine Aufgabe, denn wenn du das nicht schaffst, bleibst du ewig Selbstständiger und viele Leute arbeiten sich daran buchstäblich zugrunde. Nur für deinen Überblick: Es schaffen lediglich ca. 0,2% aller Selbstständigen, diesen Status zu erreichen. Wenn du ihn erreicht hast, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du veräußerst oder du bleibst emotional im Thema und Teilhaber. Wie du all das erreichst, ohne deine Motivation zu verlieren, hat Rayk in einer seiner Podcastfolgen zusammengefasst: Hör dir hier Folge 111 an von Rayk Hahnes Unternehmerwissen in 15 Minuten an. Wie man seine Personenmarke aus der Leistungserbringung herausnimmt Rayk selbst sieht sich eher als Architekt in seinem Unternehmen. Die Leute kennen zwar sein Gesicht und vertrauen ihm, aber die meisten Themen bedürfen gar nicht seiner speziellen Expertise: „Ich habe sicherlich den größten Erfahrungsschatz, aber viele Themen lassen sich generalistisch von meinem Team lösen.“ In seinem Kernteam sind 12 Leute, mit denen er regelmäßig Kontakt hat. Mit allen darüber hinaus kommuniziert er nicht persönlich – so umgeht er die Falle von zu viel zeitfressender Arbeit. Sein Kernteam steht nicht mal mit ihm unter festem Vertrag, die Leute sind in sich selbst selbstständig oder haben Unternehmen. Doch aus den ganzen schlauen Köpfen heraus kann er sein Team komplett einsetzen, wie in einer Unternehmensberateragentur. Nur bei Dingen wie Unternehmensverkäufen geht Rayk strategisch mit rein. Seine Beratungsleistung ist jedoch ziemlich a-synchron: Manchmal läuft die Beratung per Zoom oder Telefonat, in 98% der Fälle jedoch einfach über Whatsapp-Sprachnachrichten: „Die Leute schicken mir Informationen und kriegen von mir Informationen, ohne, dass beide direkt miteinander sprechen müssen.“ Viele seiner über 400 Podcastfolgen sind aus häufigen Kundenanfragen entstanden – und dienen heute dazu, Lösungsansätze zu bieten. Rayk selbst fragt hinterher nur noch das Ergebnis ab und bewertet es. So bekommen die Kunden eine effektive Trainingseinheit und er kann sein Zeitfenster flexibel halten. Und wenn etwas schief geht? Dann hat Rayk sein Kernteam mit eigenen Teams im Rücken, jeder mit seiner Expertise in einem Fach. Bei jedem Projekt gibt es einen Verantwortlichen, welcher handeln kann, wenn die Luft brennt. Auch das ist für Rayk Teil des Unternehmertums: Mit vielen dieser Dinge hat er persönlich gar nichts mehr zu tun. Sein Plan geht auf – denn am Ende bezahlen die Kunden für das Ergebnis, unabhängig davon, wer es denn letztendlich erbracht hat. Eine Erfahrung mit skeptischen Kunden oder einem falschen Mindset gab es bisher nicht: „Ich kenne diesen Fall nicht, weil ich es ehrlicherweise auch nicht mehr so geil finde, zu sagen, ich muss unbedingt zum Kunden. Ich find’s viel geiler, wenn mein Team geile Ergebnisse liefert, wenn die wachsen, wenn die Herausforderungen haben.“ Sein Team ist ein Pool von Leuten, die alle viel schlauer sind in ihren Bereichen und er selbst sei mehr der Orchesterleiter, der schaut, dass alles miteinander harmonisiert. Eine Handvoll Unternehmer bekommen dennoch eine individuelle Leistung von Rayk persönlich. Diese muss man sich leisten können, doch seine Kunden bekommen einen Gewinn zurück: Sie zahlen vielleicht fünfstellig, bekommen aber sechstellig hinterher raus. Das wiederum macht den Kunden Spaß. Was ist der eine Tipp, den man einem Selbstständigen mitgeben möchte, um ein kleines Stückchen weiter Richtung Unternehmer zu gehen? Rayk: „Definiere vom Ende her. Unternehmersein ist erlernbar. Ich bin 32 und habe mein Leben noch vor mir, aber ich habe für mich verstanden, was die Werkzeuge sind, die notwendig sind, um wirklich ein Unternehmen zu haben. Nimm dir das, was du haben willst. Und hör dir Podcastfolge 111 an “ Auf raykhahne.de findet ihr alle Social Media – und Kontaktinfos zu Rayk und einen Unternehmertest, damit ihr wisst, wo ihr steht. Podcast: Unternehmerwissen in 15 Minuten Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/

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  • 12.11.2020
    26 MB
    26:39
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    #115 Mit diesen hilfreichen Tools baust du eine solide Basis für deine Webseite

    Ich hatte dir ja schon versprochen, dass das Thema Suchmaschinenoptimierung für IT-Unternehmen die nächsten Wochen immer mal wieder vorkommen wird. Und heute werde ich dir wirklich genau erzählen, wo ich gerade stehe mit meinem kleinen Selbstexperiment. Was habe ich bisher an Aufwand reingesteckt? Inklusive Zeit und externen Kosten. Wie geht es weiter? Blog: https://www.it-founder.de/folge115 Was bisher geschah Zuerst einmal hat Dennis aus meinem Team ein Wordpress Deployment gemacht von der Regensburg – IT – Service Webseite. Vielleicht erinnerst du dich daran aus der Folge für bezahlte Werbung. Also, er hat die DNS – Einträge für mich geändert. Ja wir haben dann im Endeffekt die Startseite angelegt und ein wenig Text und Bild eingebaut. Das Grunddesign gemacht und unsere alten Logos, die wir da im alten Experiment verwendet haben, wieder eingebettet. Dann haben wir noch Impressum und Datenschutz über e-Recht24 generiert, da sind wir Agenturpartner. Also die Webseite ist jetzt noch relativ nackig und im Wartungsmodus. Jetzt eben habe ich noch die Über Uns – Seite mit einem Bild von mir ausgestattet und ja, ein bisschen Text rein und angepasst und das war es dann erstmal. 20 Minuten Arbeit und die Webseite war dann schon mal live, mit Mut zur Lücke dann eben. Aber wir wollen ja schnell starten, von daher ist das okay. Im Hintergrund habe ich mir über Fiverr noch jemanden beauftragt, Instagram-Posts vorzubereiten. Damit haben wir Social Media-Sichtbarkeit und ich kann zusätzlich noch die Webseite etc. dort verlinken. Das ist auch wichtig für Google, damit die sehen, da passiert was. Ich habe ca. 20-30 Postings beauftragt für rund 50 Euro. Im Grunde geht es mir darum, bei der einen Seite Social Media dazu zu schalten und bei der anderen eben nicht und zu schauen, was macht das für einen Unterschied. Über den Inhalt der Postings können wir dann nochmal sprechen, wenn die live sind. Gut, also habe ich ein paar Minuten investiert, um mir jemanden herauszusuchen, Infos zu schicken und die Ergebnisse abzunehmen. Jetzt muss eine Basis geschaffen werden, mit den richtigen Tools, um festzustellen, wo die SEO-Aktivität steht. Dazu habe ich selbstverständlich ein paar Infos für dich: Meine Basic-Tools für deine SEO-Arbeit Das Erste, was mir super wichtig ist, ist das Thema Google Search Console. Ich binde also das Google Standardset an Tools in die Webseite mit ein. Das ist einmal eben Search Console, also dass ich von Google supergute Daten bekomme, wie oft ich gesucht wurde, nach welchen Begriffen und ob meine Webseite dann aufgerufen wurde, welchen Platz ich zu den jeweiligen Suchbegriffen hatte usw. Es ist eigentlich das beste SEO-Tool, welches du haben kannst. Was ich auch noch total gerne mache, ist dass ich ein Tool nutze, die sogenannte MOZ Toolbar, um Kennzahlen auszulesen. Diese Kennzahlen sind für mich super hilfreich. Die Kennzahlen, mit denen ich da arbeite, wo ich am meisten drauf schaue, sind die Page Authority und die Domain Authority. Die Domain Authority ist für die gesamte Domain, also egal, welche Unterseite oder so aufgerufen wird. Die Page Authority ist entsprechend für die jeweilige Unterseite. Das ist in der Regel ein Wert von 1 oder 0 bis 100. Wenn du neu beginnst, bist du halt eben ganz unten. Ich kann mal eben live schauen: Aktuell ist die Regensburg-IT-Seite bei der Domain Authority auf 1. Das ist nicht gerade viel. Die Page Authority der Startseite ist immerhin schon auf 5. Es gibt einen einzelnen Backlink, das ist die dritte Kennzahl, auf die ich immer schaue. Da ist also ein einziger Backlink, der jetzt schon drauf zeigt, der ist automatisch entstanden, durch ein kostenloses Monitoringtool – ich musste also noch nicht mal was dafür tun. Die vierte Kennzahl, die für mich wichtig ist, ist dann diese MOZ Toolbar. Der Spam Score sollte möglichst niedrig sein. Das sagt im Endeffekt aus, wie viele Links auf die Domain zeigen. Je mehr das sind, desto eher denkt Google, dass es sich um Spam-Links handelt. Billige Forenlinks etc. Der Spam Score wird mir jetzt auch noch gar nicht angezeigt. Also dieses Basis-Setup ist auf jeden Fall super hilfreich. Das Ziel ist logischerweise, die Domain Authority ein Stück weit höher zu kriegen. Wir wollen jetzt keine unrealistischen Ziele, ich schätze mal, dass wir in den drei Monaten Testzeit in etwas einen Wert von sechs oder sieben erreichen. Vielleicht auch acht. Die Page Authority sollte für mein Ziel ein zweistelliger Wert sein, vielleicht irgendwo Richtung 15 oder so. Ein weiteres Tool, welches ich sehr gerne nutze, ist Ubersuggest. Es gibt eine Testversion für sieben Tage, danach kostet es glaube ich um 29 Dollar oder Euro im Monat. Dieses Tool hilft mir bei der Recherche nach Keywords. Dann kann man selbstverständlich auch einfach immer mal googlen. Nach den Keywords suchen und dann schauen, wo man steht. Da gibt es auch ein kleines Tool für: Den Nightwatch Search Simulator, im Endeffekt auch ein Plug-In für Chrome. Der macht dann eben diese Arbeit für dich. Es gibt natürlich eine ganze Menge an Tools, aber für einen ersten Schritt reicht das hier erstmal. Wenn du es ein bisschen professioneller machen möchtest, kannst du es auch mal mit dem Ahrefs Backlink Checker versuchen. Wenn du über Google den Begriff eingibst, landest du auf dem Backlink Checker. Bei Ahrefs selbst findest du die kostenlose Variante nicht. Jedenfalls kannst du damit schauen, welche Links aktuell auf deine Webseite zeigen. Ein anderes kostenloses Tool ist Seobility. Auch das ist in eingeschränkter Variante kostenlos. Gerade, wenn du aktuell ein nur ein Projekt und nicht viele Suchbegriffe hast und dir ein paar neue zulegen möchtest, dann ist das super charmant. Auch noch super hilfreich dahingehend ist, falls du Wordpress nutzt, das Plug-in Yoast. Keywords: Selber suchen oder suchen lassen? Der zweite Schritt wäre jetzt also die Keyword – Recherche. Unter welchen Suchbegriffen willst du gefunden werden? Keep it simple und mach dir einfach mal eine Liste von zehn Keywords. Ich habe dafür nochmal 50 Euro in die Hand genommen und die Keyword – Recherche in Auftrag gegeben. Mein Ziel war es, einfach herauszufinden, was sind denn die typischen Suchanfragen, wenn ich ein IT-Unternehmen bin? Worauf muss ich optimieren? Der Auftrag ergab dann über 200 Keywords, die verschieden oft im Monat abgefragt werden. Die Top 3 sind: 1. IT-Service, 2. IT-Berater und auf dem 3. Platz IT-Systemhaus. Der letzte teilt sich seinen Platz allerdings mit IT-Dienstleister. Auf den 1. Platz zu optimieren ergibt natürlich einen deutschlandweiten riesigen Wettbewerb. Ich mache mir da lieber einen kleineren Teich und optimiere auf IT-Service Regensburg. Wir haben ja noch eine andere Stadt, aber dazu später mehr. Ich optimiere mir meine Seite also jetzt dahingehend, dass ich meine Keywords sinnvoll platziere. EDV-Beratung hat zum Beispiel viele Anfragen, aber nur wenig Wettbewerb. Das wäre also auch ein sinnvoller Kandidat für mich. Ja und jetzt werde ich auch schon anfangen, die ersten Backlinks aufzubauen. Anfangen werde ich denke ich mal mit dem T3N Firmenverzeichnis. Ich berichte dir dann nächste Woche, was das gegeben hat mit den Backlinks und ob die auch von Google erkannt wurden. Hast du Bock, dabei zu sein? Komm gerne in unsere Facebookgruppe und tausch dich mit uns aus. Einfach unter IT-founder bei Facebook. Ansonsten bis zum nächsten Mal und ganz viel Erfolg mit deinem Business! Wichtige Links aus der Folge: https://ahrefs.com/de/backlink-checker https://www.seobility.net/de/dashboard/ Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/

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  • 12.11.2020
    15 MB
    15:36
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    #114 In 3 Monaten in die SEO-Charts von Google: Kann mein Selbstexperiment funktionieren?

    Diesmal soll es darum gehen, wie du es schaffst, dass dir Interessenten die Bude einrennen. Es geht um Suchmaschinenoptimierung und darum, wie du so viele Anfragen von Neukunden generieren kannst, dass du dir aussuchen kannst, mit wem du zusammenarbeiten möchtest. Zum Thema Suchmaschinenoptimierung für IT-Unternehmen habe ich dir einmal alle Tipps recht kompakt zusammengefasst in Folge 74 Die zweite Folge, die für dich interessant sein könnte, ist Folge 87 : Das ist mein Selbstexperiment, wo ich in einer Stadt, in der ich gar nicht bin, virtuell völlig unbekannt, ein komplett neues IT-Unternehmen gegründet habe. Ich wollte einfach mal ausprobieren, ob das funktionieren kann und ob man innerhalb weniger Wochen mit einem sehr begrenzten Budget auch Kunden und Aufträge gewinnen kann. Ich werde ein neues Selbstexperiment starten! Ich werde in zwei Städten, damit wir gut vergleichen können, zwei neue Websites launchen. Diese will ich in die SEO-Charts bringen und das Ziel ist, beide bei Google unter den Top Ten Suchergebnissen zu platzieren – innerhalb von maximal drei Monaten. Im Endeffekt soll auch mindestens eine hochwertige Anfrage dabei herauskommen, über den Suchtraffic, welcher da erzeugt wird. Für viele von euch ist es ja gerade jetzt ganz aktuell, die eigene Webseite über Suchmaschinenoptimierung besser zu positionieren und mehr Traffic zu generieren. Daher möchte ich das mal ganz transparent gestalten, damit du genau nach verfolgen kannst, wie man bei null anfängt. Heute möchte ich dir dafür zeigen, wie ich das strukturiere und angehe und über die nächsten Wochen zeige ich dir immer mal konkrete Empfehlungen und Tipps und sage dir, was gut geklappt hat und was nicht. Das Budget beziffern wir jetzt mal auf 1.000 Euro. Dieses Budget ist unser „Spielgeld“, das können wir investieren, um mal zu gucken, was wir da so produzieren können. Der Start: Aufbau der Webseiten & Keywordrecherche Die eine Webseite werde ich als Wordpress Website machen und die andere läuft über ein Baukastensystem. Der zweite große Block ist das Thema Onpage – SEO. Da geht es drum, zu schauen, welche Suchbegriffe auf der Webseite überhaupt drauf sein sollen. Wir machen also eine Keyword-Recherche und eine Analyse, um zu schauen, was suchen die Leute, was für mich relevant ist. Dann ist für mein Experiment wichtig, ich fokussiere mich auf Geschäftskunden. Wenn mal eine private Anfrage dazwischen rutscht, ist das okay, aber das ist nicht mein Ziel. Für mich sind ausschließlich Geschäftskunden diejenigen, die am Ende zählen. Was dann folgt, ist die Content-Architektur. Wie cluster ich die Keywords und wie mache ich da Gruppen draus? Es ist wichtig, die Hauptnavigation so zu strukturieren, dass die Keywords da optimal ihren Platz finden. Tatsächlich richte ich mich nicht danach, was der Leser sehen will, denn es ist völlig egal, was er sehen will, wenn er es nicht zu sehen kriegt, weil er es nicht findet. Wenn das erledigt ist, schaue ich nochmal drüber, ob auch alles für das menschliche Auge gut lesbar ist. Als nächstes muss ich mir überlegen, wie der Content aussieht. Für die Startseite und die Unterseiten sind die Texte in der Regel etwas länger. Dann brauche ich noch Bilder dafür. Ich würde auch gerne mal schauen, ob ich auch Videos schaffe, denn auch die haben einen positiven Effekt auf das Thema SEO. In den Texten müssen dann auch die Keywords eingebaut werden. Nicht nur die Keywords selber, sondern auch Synonyme und kontextrelevante Begriffe. Dafür werde ich zu den einzelnen Begriffen bei Google in die Suchanfrage das Keyword mit eingeben und mal schauen, was Google da eigentlich drunter versteht. Was ist da unter den ersten zehn Plätzen, welche Art Content wird mir angezeigt. Zusätzlich muss ich auch auf die Verlinkungen achten, damit Google später klar ist, dass die Hauptseite die Seite ist, die später das Topergebnis bringen soll. Selbst, wenn auch auf den Unterseiten ähnliche Keywords auftauchen. SEO für alle: Nach Onpage geht es in den Hintergrund Wenn wir das haben, dann geht es weiter mit dem nächsten großen Block: Offpage – SEO. Was passiert eigentlich auf anderen Seiten? Da werde ich versuchen, Posts zu erzeugen, also auf anderen Seiten meinen Content zu platzieren. Das mache ich, um einen hochwertigen Link auf meiner eigenen Seite zu platzieren. Danach aktiviere ich die Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram, Xing usw. Das werde ich nicht mit viel Aufwand machen und vielleicht hole ich mir den einen oder anderen Dienstleister dazu, um für mich Content generieren zu lassen. Neben den Social Media Kanälen kommt dann das Thema Local SEO. Ich will vor allem in der Region gefunden werden. Also werde ich auf jeden Fall einen Google My Business Account anlegen und versuchen, unter Google Maps gut gefunden zu werden. Das wäre so die beste Position, die ich erreichen kann: Bei Google Maps direkt gelistet zu werden bzw. eine Topposition zu bekommen. Zu Local SEO gehört auch noch dazu, in Verzeichnissen aufzutauchen. Beispielsweise bei Gelbe Seiten oder sowas. Immer mit identischen Daten, alles muss gleich sein. Das hilft Google zu unterscheiden, ob ein Unternehmen Hand und Fuß hat oder unseriös ist. Zu guter Letzt bleibt uns noch das Technische SEO. Da geht es um die Verschlüsselung und um „mobile friendly“, denn mittlerweile hat es auch bei Google oberste Priorität, ob ein Inhalt auf dem Smartphone gut angezeigt wird. Zudem sollte die Seite auch schnell sein und schnell laden. Mach mit oder schau zu Ja, das ist also mein Selbstexperiment, bei dem ich dich in den nächsten Wochen ganz transparent mitnehme. Selbst, wenn es schief geht, wirst du das erfahren. Das Ziel der Geschichte ist, dass du die Fehler nicht machen musst. Wenn du natürlich Lust hast, kannst du das Ganze parallel für dein Unternehmen umsetzen. Und wenn du Lust auf eine kleine Challenge hast, dann schau doch einfach mal, ob du regional bessere Ergebnisse als ich erzielen kannst. Das wäre spannend zu sehen. In dem Fall melde dich gerne über unsere Facebook – Gruppe. Such einfach in den Gruppen nach IT-founder, dort bringen wir gemeinsam unsere Seiten nach vorne und tauschen uns aus. Ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder, bis dahin wünsche ich dir ganz viel Erfolg mit deinem Business! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge114/

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  • 12.11.2020
    16 MB
    16:08
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    #113 Du bist, was du denkst – Stimmt dein Mindset, stimmt dein Erfolg

    Heute sprechen wir über das Thema Mindset. Wie kannst du als Unternehmer nur durch dein Mindset Berge versetzen? Was sind so die Dinge, die von Innen und Außen auf uns wirken und uns immer etwas fernsteuern? Und wie kannst du sie so verändern, dass du dahin kommst, wo du eigentlich wirklich hinwillst? Was will ich? Wir haben ganz oft verlernt, als Kind und auch als Erwachsener, klar zu spüren, zu sehen und dafür einzustehen, was wir wollen. Es kann natürlich auch sein, dass du jemand bist, der super schnell entscheidet und genau weiß, was er will und wie er es bekommt. Das ist ja nicht automatisch negativ und egoistisch. Mit sich selber im Kontakt zu sein und zu spüren, was man will, das ist etwas, was wir ganz oft verlernen. Dabei ist das aber eine Grundvoraussetzung, um das eigene Unternehmen erfolgreich zu machen. Wenn du nicht weißt, was du eigentlich willst, was Erfolg für dich und dein Unternehmen bedeutet, dann fällt es auch schwer, das zu erreichen. Es geht auch nicht darum, die richtige oder eine perfekte Antwort zu finden. Du sollst dieser Frage nur mal ein bisschen auf den Leim gehen und schauen, was bedeutet sie für dich. Was sind Glaubenssätze? Glaubenssätze sind Dinge, die wir im Laufe unseres Lebens so annehmen und als Wahrheit anerkennen. So etwas wie eine Gesetzmäßigkeit und ein inneres Mantra. Ein gängiger Glaubenssatz ist zum Beispiel „Ich kann xy nicht“ und das limitiert uns und kann uns ausbremsen. Du kennst das vielleicht auch von Kunden, gerade wenn sie etwas älter sind, und es um Technik geht: Die meisten benutzen dann nicht ihr Gehirn, um das Problem zu lösen, sondern sitzen nur davor und reden sich selber ein „das kann ich nicht“. Was darf ich? Ja, was darfst du – und wer erlaubt es dir eigentlich? Es gibt Dinge, von denen du das Gefühl hast, nee, das wäre nicht okay. Darfst du einen super geilen Sportwagen fahren, der die totale Umweltschleuder ist? Darfst du Kunden haben, die dir monatlich mehrere tausend Euro für einen guten IT – Service zahlen? Die Antwort darauf kannst du dir nur selber liefern. Gehst du wertschätzend mit anderen um? Und vor allem: Gehst du wertschätzend mit dir selber um? Nehmen wir mal an, du machst irgendwo einen Fehler. Du versuchst, ein Problem bei deinem Kunden zu beheben und stellst am nächsten Tag fest, hm, das war falsch und es wäre eigentlich nur ein Kabel gewesen. Jetzt ist die Frage, wie gehst du in diesem Moment mit dir selber um? Beschimpfst du dich? Gehst du mit dir so um, wie du dir wünschst, dass andere mit dir umgehen? Oder sagst du dir, Mist, Fehler gemacht, aber kann passieren. Das ist etwas, was du mit dir selber machst. Was auch Einfluss darauf nimmt, was du ausstrahlst und wie du auf den Kunden wirkst. Wenn du selber zu dir nicht aufrichtig bist und schlecht mit dir selber umgehst, dann spüren die Kunden das. Lass dich nicht von deinen Glaubenssätzen ausbremsen. Vielleicht hast du die Kompetenzen und Ressourcen in dir, um etwas zu können. Du hast es nur noch nicht gemacht. Mir ist gerade auch erst sowas passiert: Ich hab festgestellt, das Licht vom Wohnwagenanhänger funktioniert nicht. Was insofern ungünstig ist, weil dann eben auch Bremslicht und Blinker nicht funktionieren. Ich hätte jetzt direkt in die Werkstatt fahren können, aber ich habe erstmal selber geschaut, ob ich irgendwie den Fehler finde. Ich habe sowas noch nie gemacht, aber ich habe es einfach mal ausprobiert. Ja und das Ende vom Lied war dann, mit etwas Zeit und Hilfe von Google funktionierte am Ende mein Licht wieder. Warum hat das funktioniert? Weil ich daran geglaubt habe. Obwohl ich sowas noch nie gemacht habe. Meine Frau hätte das genauso gekonnt, ihr hättet das auch gekonnt. Aber da ist dieser limitierende Glaubenssatz „ich kann das nicht“. Dabei braucht man gar kein Elektriker sein für so einen Stecker. Aber meine Frau zum Beispiel, die würde nicht auf die Idee kommen, da irgendetwas aufzuschrauben. Oder dass sie das kann. Vielleicht kannst du das auch für dich selber übertragen. Du kannst deine Glaubenssätze umschreiben. Ich hoffe, die Episode hat dir gefallen. Ich hoffe auch, dass du für dich vielleicht den einen oder die zwei Glaubenssätze, die dir jetzt gerade im Weg stehen, findest und sie dir so umschreibst, dass sie dir helfen. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge113

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  • 12.11.2020
    20 MB
    20:41
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    #112 Behalte den Überblick , biete Service und lerne aus Fehlern – einfacher kommst du nicht ans Ziel

    Zuerst möchte ich mich entschuldigen, falls du letzte Woche Donnerstag vergeblich auf eine neue Folge gewartet hast! Ich habe zurzeit sehr viel um die Ohren und die letzten Wochen und Monate sehr viel zu tun – dafür bin ich sehr dankbar. Es hätte, wie bei vielen anderen Unternehmern, durch Corona ganz anders kommen können. Jetzt bin ich aber wieder für dich da – ganz frisch und direkt aus dem Urlaub! Heute soll es um die Bausteine eines Unternehmens gehen und wir gehen nochmal kurz auf die Serviceverträge ein. Vielleicht spielst du schon länger mit dem Gedanken, Managed Services anzubieten und hast es bisher einfach noch nicht gemacht. Irgendetwas hält dich vielleicht noch zurück und genau darum soll es heute gehen. Die Bausteine deines Unternehmens Was bedeutet es, ein Unternehmen zu führen? Was sind die einzelnen Bausteine, die in deiner Firma existieren und wie findest du heraus, was jetzt gerade dein Engpass ist? In der IT – Branche hat dein Unternehmen in der Regel zwei Seiten. Zum einen gibt es die Nachfrageseite: Kennen mich meine Kunden, meine Interessenten, kommen Anfragen rein? Auf dieser Seite sorgst du also dafür, dass genug Nachfrage da ist. Zum anderen haben wir die Deliveryseite: Wenn ein Auftrag da ist, wird er dann gut abgearbeitet? Kannst du deinen Kunden zeitnah bedienen? Bekommen deine Kunden die Qualität, die sie erwarten? Diese Seite ist also deine Leistungserbringungsseite. Extra Service muss nicht extra kosten Bei der Leistungserbringung können wir noch etwas tiefer in die Services reingehen: Hast du einen klassischen Kundensupport? Einen kostenpflichtigen Kundenservice, der hilft, Probleme beim Kunden zu lösen? Oder hast du eher kostenfreie Zusatzservices, welche dem Kunden gratis zur Verfügung stehen? Das kann eine einfache Rückrufleistung sein, wenn der Kunde beispielsweise eine Frage hat. Das kann auch sein, zu ungewöhnlichen Zeiten erreichbar zu sein oder Angebote innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu schreiben. Services müssen nicht immer eine kostenpflichtige Leistung sein, sondern können auch Kundenservice im Sinne des positiven kostenlosen Kundenerlebnisses sein. Wenn du für deinen Kunden Hard – und Software einkaufst, für ihn die besten Produkte heraussuchst, wie viel Zeit nimmt eigentlich deine Recherche in Anspruch? Auch dieser Einkauf ist ein wichtiger Baustein deines Unternehmens. Du musst dich um die richtigen Produkte kümmern, um die Bezahlweise, um die Rechnungen oder die Vermittlung des Kunden an den Händler. Das Ganze kann auch noch um Softwareservices oder Dienstleistungen erweitert werden: Vielleicht hast du selbst ein Netzwerk an ITlern, die vermittelt werden müssen. Die Prozesse müssen koordiniert werden. Rechnungen und Personal: Bloß nicht den Überblick verlieren! Neben den Services spielt die Buchhaltung in deinem Unternehmen eine große Rolle. Die Finanzen, die im Unternehmen so laufen, die Rechnungen die reinkommen oder rausgehen, die Geschäftskorrespondenz – all das muss bearbeitet werden. Alle paar Jahre kommt zudem eine Betriebsprüfung, da musst du in der Lage sein, die ganzen Informationen entsprechend bereitzustellen. Ein weiterer großer Bereich ist das Personal. Bevor du jemanden einstellst oder dir ein kleines Team zusammenbaust, musst du erstmal wissen, für was konkret du einen Mitarbeiter brauchst. Was soll dein Mitarbeiter machen und was soll er mitbringen? Welche Fachkenntnisse sind notwendig und braucht er vielleicht auch methodische Kompetenzen? Wenn das für dich klar ist, dann geht es an die Personalbeschaffung. Lege dir Argumente zurecht, warum ein Bewerber ausgerechnet zu dir und deinem Unternehmen kommen sollte. Im Bewerbungsgespräch dann solltest du gut vorbereitet sein. Eine Bewerbung zu bekommen bedeutet nicht, auch direkt einen Mitarbeiter zu bekommen. Ziehe Vergleiche zwischen den Bewerbern – vielleicht kannst du auf Basis der Unterlagen schon vorsortieren? Führe auf jeden Fall persönliche Gespräche und sage erst einem Bewerber zu, wenn du hundertprozentig überzeugt bist. Es kann auch immer hilfreich sein, sich alle Aufgaben einmal zu notieren. Da du erstmal alles bei dir als Geschäftsführer liegen hast, solange du keine Mitarbeiter einstellst, bekommst du so einen ersten Überblick. Dann kannst du dir ein bisschen markieren, was wichtig ist, wo läuft es schlecht und wo kannst du wie eine Verbesserung herbeiführen. Dafür musst du das Rad nicht neu erfinden, aber ein Überblick über das große Ganze kann schon Wunder bewirken. Jeden Tag ein bisschen Verbesserung hilft dir auf lange Sicht, dass dein Unternehmen rund läuft. Serviceverträge und ihre Umsetzung: Mut zum Angebot Der nächste Themenblock für diese Folge sollen die Serviceverträge sein. In einer meiner letzten Folgen habe ich dir bereits einiges über Serviceverträge erzählt ( die Folge findest du hier ), heute soll es darum gehen, die Verträge auch wirklich zu verkaufen und das Ganze tatsächlich umzusetzen. Szenario 1: Du bist angestellt, hast nebenberuflich gegründet und seit ein paar Jahren vielleicht auch schon einen kleinen Kundenstamm. Wenn du jetzt ein Grundrauschen an Einnahmen hättest, beispielsweise durch die Serviceverträge, von dem du dann auch leben könntest, dann würdest du deinen Job endlich kündigen und hauptberuflich in deiner Selbstständigkeit arbeiten. Du hast diesen Gedanken, aber du machst es nicht. Auf der einen Seite macht dir jetzt vielleicht zu schaffen, wenn du drei vier Serviceverträge verkauft hast, musst du ja auch immer erreichbar sein. Und das kann ja unter Umständen während der Arbeitszeit sein und wie sollst du da für deine potenziellen Kunden zu erreichen sein und ja. Das ist zwar absolut nachvollziehbar, würdest du aber selbstständig arbeiten und wärst bei einem anderen Kunden, während Servicekunde xy dich anruft, dann wärst du genauso mit deiner Arbeit beschäftigt. Es ist also ganz egal, ob du als Angestellter oder als Selbstständiger einen Servicevertrag hast. Es kommt manchmal vor, dass du nicht sofort kannst und erstmal schauen musst, wo du jetzt wie am besten hilfst. Auf der anderen Seite ist auch ganz klar, der Erfolg von deinem eigenen Unternehmen, von dir als Selbstständiger, hat seinen Preis: Du gibst die liebgewonnenen Kollegen auf, die Kaffeepausen, die Videokonferenzen. Du kannst nicht mehr mal eben deine lieben Kollegen anrufen und ein Problem mit ihnen gemeinsam lösen. Erst, wenn du wirklich bereit bist, ich darauf einzulassen und diesen Preis zu bezahlen, wirst du die Handbremse lösen und starten können. Szenario 2: Du hast ein paar Kunden und würdest gerne Serviceverträge anfangen, aber du kommst einfach gar nicht erst zu dem Punkt, an dem du ihnen ein Angebot unterbreitest. Dein Kunde hat nicht nach einem Serviceangebot gefragt und du fürchtest, dass er ablehnt, wenn du anfängst, ihm etwas aufzuschwätzen. Diese Kraft, die da wirkt, kann ziemlich stark sein. Du kannst aber den Spieß einfach umdrehen: Es ist okay, wenn dein Kunde nein sagt! Du ist kein Hardcore-Verkäufer und musst nicht auf Teufel komm raus etwas an den Mann bringen. Unterbreite ihm ein faires Angebot. Sagt er zu, ist das in Ordnung. Sagt er nicht zu, ist das auch in Ordnung! Sei dankbar dafür, dass der Kunde klar kommuniziert, was er will – oder was er eben nicht will. Wenn dein Kunde dein Angebot ablehnt, kannst du immer noch daraus lernen. Frag ihn, was für ihn einen Servicevertrag attraktiv machen würde. Was müsste der enthalten, damit dein Kunde das spannend findet? Das hilft dir, an deinem Angebot zu feilen und beim nächsten Kunden erfolgreicher zu sein. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ BLOG: https://www.it-founder.de/folge112/

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  • 12.11.2020
    13 MB
    13:30
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    #111 Wieder eine Frist verpennt? Durch das Delegieren von Aufgaben kannst du das verhindern!

    In der heutigen Folge erfährst du, wie du relativ einfach unliebsame Aufgaben delegieren kannst, wie du dafür sorgen kannst, dass dein Backoffice plötzlich von alleine erledigt wird, dass Rechnungen geschrieben werden, deine Umsatzsteuervoranmeldung erledigt ist. Deine Stapel auf dem Schreibtisch auf magische Art und Weise verschwinden. Du bist nicht Chef, um deine Zeit zu verschwenden Eine der wichtigsten Aufgaben als Unternehmer ist es, zu entscheiden, was man denn eigentlich tut. Womit verbringst du deine Zeit? Ich persönlich verbringe ehrlicherweise viel zu viel Zeit mit Dingen, die ich gar nicht selber machen sollte. Da ist jede Menge Kleinkram bei, aber auch viel zu viele Fachaufgaben. Ich möchte also quasi die Tipps mit dir teilen, die ich gerade selber wieder entdecke. Was bringt es denn eigentlich, bestimmte Aufgaben zu delegieren? Nun, beginnen wir von vorn: Ich als Geschäftsführer einer GmbH (das gleiche Thema hast du aber auch als Einzelunternehmer und Gewerbetreibender) muss einmal im Monat meine ganze Zettelwirtschaft sortieren. Dutzende Belege, Reisekostenabrechnungen, Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, und und und. Naja und vielleicht kennst du das, man macht es sehr lange selber, weil „es sind ja nur ein paar Stunden im Monat“ und „so viel ist das ja gar nicht“ und „das jemandem zu erklären dauert ja viel länger“… Und ja. Es gibt tatsächlich ein paar mehr von diesen Aufgaben, die immer nur „ein paar“ Stunden kosten und ich bin super dankbar, dass Anna mir den Rücken frei hält und diese Aufgaben für mich übernimmt. Investiere in Assistenten – virtuell und real Wenn du natürlich noch keinen einzigen Mitarbeiter hast und alles selber machst, dann würde ich dir als ersten Schritt erstmal empfehlen, ganz einfache Tätigkeiten und Aufgaben zu delegieren. Such dir eine virtuelle Assistenz. Nach Möglichkeit jemanden von hier und nicht Hauptsache billig am anderen Ende der Welt, such dir jemanden in Deutschland, der dann im Zweifelsfall seine 20 oder 25 Euro die Stunde kostet. Für Assistenztätigkeiten findest du für den Betrag schon gut jemanden. Zwei Assistenzservices in Deutschland kann ich dir da empfehlen: https://www.my-vpa.com/ und https://de.fiverr.com/ Delegier erstmal kleine Aufgaben, etwas, das dich vielleicht zwei drei Stunden im Monat kosten würde. Das würde ich dir auf jeden Fall als ersten Schritt empfehlen, bevor du anfängst, Mitarbeiter einzustellen oder irgendwas Großes zu machen. Auch das Abgeben von Arbeiten muss man erst üben. Delegieren, reviewen, dieser Prozess funktioniert nicht mal eben von alleine. Wenn du dann Erfahrungen im Delegieren gesammelt hast, dann weißt du in etwa, wie es funktioniert und wo es vielleicht hakt. Wenn du mit einem Ergebnis unzufrieden bist, liegt die Verantwortung mit bei dir. Natürlich kann auch einfach mal ein Dienstleister schlecht sein. Gibst du aber Aufgaben ab, dann bist du in der Verantwortung. Ist das Ergebnis schlecht, hast du entweder schlecht delegiert oder einen schlechten Job gemacht, die richtige Person auszusuchen. Manchmal hast du auch einfach mal Pech. Die Verantwortung bei sich selbst zu suchen, ist eine wichtige Grundvoraussetzung, wenn du demnächst dann Mitarbeiter einstellen möchtest. Da würde ich dir als nächsten Schritt empfehlen, erstmal eine 450 Euro – Kraft einzustellen. Sortiere aus, was du abgeben kannst Mach dir gerne im Vorfeld eine Liste. Was sind Tasks, die wiederkehrend sind? Was muss regelmäßig erledigt werden, auch wenn du es ungern machst? Wo könntest du dir vorstellen, entlastet zu werden? Wie sehen deine Prozesse aus? Diese Prozesse sind eine gute Grundlage für die spätere Einarbeitung deiner Assistenz. Ja und dann schaust du im zweiten Schritt, dass du dir nach der virtuellen Assistenz eine persönliche Assistenz suchst, die räumlich auch in der Nähe ist. Warum? Ich zum Beispiel liebe ein papierloses Büro. Ich kann das aber nicht leben, wenn ich überall für Belege kriege. Ich freue mich dann einfach riesig, wenn ich die einfach in einen Karton schmeiße und meine „magische Anna“ sorgt dann dafür, dass am Ende des Monats alles ordentlich sortiert ist. Überleg dir also ganz konkret, kannst du deiner Assistenz Zugang zum Postfach geben? Oder für irgendwelche Plattformen wie Google oder Facebook, um Ads zu schalten? Meine Assistentin hat tatsächlich Zugang zu meinen Emails und kann sich da im Zweifelsfall selber die rausfischen, wo Belege mit anhängen. Sie hat genauso Zugang zu meiner Bürosoftware. Ich nutze LexOffice, um selber Rechnungen zu schreiben und DATEV, um die vorbereitete Buchhaltung zu machen. Je nachdem kann sie mir dann auch eine Rechnung schreiben, wenn ich zum Beispiel erst noch auf einen unterschriebenen Beleg warten muss. Trudelt diese Mail mit dem Beleg dann ein, kann sie sich den herausfischen und die Ausgangsrechnung stellen. Der Klassiker im Büro: Briefe und Fristen Auch ganz normale Ablage ist etwas, was man gut delegieren kann. Ich persönlich habe nicht viele Briefe, aber ein paar kommen halt doch rein und manche sind wichtig und ich lege mir die alle auf einen Stapel – und verpasse dann die Fristen. Sowas kann man prima auslagern. So bekommst du stückweise wieder mehr Kapazität und mehr freien Denkraum, um dich um die Dinge zu kümmern, um die du dich als Geschäftsführer eigentlich kümmern willst. Deshalb empfehle ich dir, dir erst eine Virtuelle Assistenz und im zweiten Schritt dann eine echte Bürounterstützung zu suchen. Das macht das Leben deutlich leichter. Falls du dir noch unsicher bezüglich der Aufgabenverteilung bist oder Fragen hast, dann schau gerne in unsere Facebookgruppe rein, falls du da nicht schon drin bist. Geh dafür einfach bei Facebook in die IT-founder Gruppe und schick eine kurze Anfrage, dann lasse ich dich rein, sofern du IT-Unternehmer oder Gründer im IT-Bereich bist. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen und bis zum nächsten Mal, ciao! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge111/

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  • 12.11.2020
    16 MB
    16:12
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    #110 Der Servicevertrag – Die Premiumbehandlung für deinen Kunden ermöglicht dir ein solides monatliches Einkommen

    Heute geht es um monatliches Einkommen. Wie du als IT-Unternehmer sicherstellen kannst, dass du jeden Monat kontinuierlichen Umsatz generierst, ohne dieses Auf und Ab der Umsatz - Achterbahn. Warum ist monatliches Einkommen so wichtig? Naja, zuerst einmal: Es lässt dich besser schlafen. Du hast dann nicht unbedingt so diesen Zwang, neue Kunden gewinnen zu müssen, neue Aufträge an Land holen zu müssen, damit du deine Rechnungen zahlen kannst. Wenn du jetzt auch noch sagen kannst, für die nächsten Monate ist alles abgesichert und das, was jetzt noch kommt, ist bonus on top, dann ist das unglaublich beruhigend für die Nerven. Generell wird es mehrere Folgen zum Thema regelmäßiges Einkommen geben. Das wird jetzt vielleicht nicht eine nach der anderen sein, aber ich werde das Thema immer mal wieder aufgreifen. Die Basics Heute starten wir zunächst mit den Basics und geben dir ein ganz konkretes Szenario an die Hand, mit dem du direkt starten kannst. Ich werde dir drei Varianten zeigen: Eine mit einer ganz niedrigen Einstiegshürde, eine zweite, wo du wirklich ein richtig gutes, monatliches Einkommen mit generieren kannst und eine dritte, die so ein Zwischending zwischen den anderen beiden ist. Variante 1: Der einfache Servicevertrag Einfaches Szenario: Du bist IT-Dienstleister, ein kleines Unternehmen. Du hast ein Projektgeschäft und es kommen immer mal Kunden, manche kommen auch wieder, von anderen hörst du nie mehr was. Du möchtest jetzt also ganz einfach anfangen, monatlich Umsatz zu generieren, aber auch die Kundenbindung zu erhöhen. Die allereinfachste Variante ist jetzt, einen Servicevertrag anzubieten. Ein Servicevertrag ist nichts anderes, als ein Stundenkontingent. In diesem Fall wäre mein Vorschlag, eine halbe Stunde jeden Monat. Dafür zahlt dir dein Kunde dann 50 Euro zum Beispiel und kann deine Leistung für eine halbe Stunde im Monat kostenfrei abrufen. Du kannst, wenn du möchtest, auch eine Preisgarantie mit in den Vertrag aufnehmen: Solange der Kunde in deinem Vertrag ist, muss er keine Preiserhöhung mitmachen, falls deine Preise derweil steigen. Das könnten Argumente für deinen Kunden sein, dass er sich denkt, hey cooles Angebot, das nehme ich mir mit. Jetzt stellt sich dir wahrscheinlich die Frage, hmm wenn er die halbe Stunde nicht abruft, was ist denn dann? Darf er die in den neuen Monat mitnehmen? Verfällt die? Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: Monatliche Kündbarkeit macht jeden Kunden happy! Wie kannst du das also miteinander verheiraten? Genau: Du sagst, dein Kunde kann monatlich immer zum Monatsende kündigen, ansonsten verlängert sich der Servicevertrag immer um einen Monat weiter. Dementsprechend kann er aber eben keine Zeiten mitnehmen, die verfallen dann mit Ende jedes Monats. Es gibt also keine Mindestlaufzeit bei deinem Servicevertrag, dafür verfallen aber eben entsprechend ungenutzte Zeiten. Jetzt kannst du deinem Kunden natürlich wieder entgegenkommen, wenn du ihn länger an dich binden möchtest. In dem Sinne, du bietest ihm eine Laufzeit an, nach seinem Geschmack, ein Jahr oder so, und während dieser Laufzeit verfallen die Zeiten nicht. Ja, du siehst, das wäre für dich ein ganz einfacher Schritt, um erstmal überhaupt in die Richtung zu starten. Variante 2: Premiumbehandlung für deinen Kunden, gutes Geld für dich Wir rechnen jetzt mal damit, dass ein kleines Unternehmen von vielleicht fünf Mitarbeitern im Normalfall keinen festen IT-Mitarbeiter hat. Ab einer gewissen Größe, klar, da hat man eine Vollzeitkraft, die sich nur darum kümmert. Wir nehmen jetzt mal einen Kunden mit 50 Arbeitsplätzen und der stellt jetzt seinen ersten Vollzeit-IT-Mitarbeiter ein. Dieser kostet ihn, sagen wir mal grob, 5 000 Euro Vollkosten (Gehalt, Arbeitsplatz, Nebenkosten etc.). Das wäre noch sehr günstig. Da kannst du relativ einfach runterbrechen, was zahlt dieses Unternehmen anteilig pro Arbeitsplatz. Bei 50 Mitarbeitern und 5 000 Euro wären das irgendwie um die 100 Euro pro Arbeitsplatz. Wenn du jetzt einen Kunden, einen Interessenten hast, der zehn Arbeitsplätze hat, dann sind das 1 000 Euro monatlich, die er so oder so hätte, wenn er jetzt einen Mitarbeiter einstellt. Dementsprechend sollte dein Mindestangebot bei 1 000 Euro liegen. Er hat da schließlich ein paar Vorteile von: Dich als sehr guten Mitarbeiter, du bist als externer IT-Dienstleister sehr gut qualifiziert. Hast eine gute Ausbildung gemacht, eventuell eine Weiterbildung, du siehst viele verschiedene Kunden, du kannst Best Practices von verschiedenen Kunden übernehmen. Du kannst ihm Innovation reinbringen. Du bist nicht krank und kostest Geld, du bist nicht im Urlaub und kostest Geld. Er zahlt dir immer nur die Leistung, die du auch erbringst. Du siehst also, das Risiko ist um ein vielfaches niedriger, daher kannst du gut sagen, 1 000 Euro monatlich sind angemessen, damit du den IT-Service für den Kunden machst. Vielleicht auch 1 500 Euro oder noch mehr, je nach Größenordnung. Aber genau das kannst du mit deinem Kunden durchrechnen. Wie groß ist das Unternehmen, was ist angemessen, was sind die Kosten. Angenommen du bist Student oder startest gerade, dann deckelst du einfach. Sprich mit deinem Kunden ab, wie viele Tätigkeiten im Schnitt anfallen. Macht dann einen Mittelwert und sagt zum Beispiel, bei 1 500 Euro im Monat sind das maximal 20 Arbeitsstunden im Monat oder sowas. Dann bist du safe und wenn ihr das überschreitet, redet ihr nochmal drüber. Das macht dir die Angebotserstellung ganz einfach und hast du davon so fünf sechs Kunden, dann hast du mehrere Tausend Euro als solides Grundrauschen. Variante 3: Der moderate Mittelweg Wenn du dich unwohl fühlst, jeden Monat so viel Geld zu verlangen, dann mach es dir doch einfach einfacher: Mach früher einen Deckel drauf. Gleicher Kunde, gleiches Szenario, nur machst du deinen Deckel bei 200 Euro oder bei 300 Euro. Bei den 300 Euro sind dann 3 Stunden inklusive zwei Anfahren dabei oder sowas. Auch da gelten natürlich die gleichen Argumente: Dein Kunde bekommt dafür eine Premiumbehandlung. Du als Geschäftsführer bedienst deinen Kunden höchstpersönlich und er ist keine anonyme Kundennummer oder sowas. Allerdings macht es gerade jetzt am Anfang keinen Sinn, eine Reaktionszeit oder Entstörzeit mit in den Servicevertrag aufzunehmen. Das ist viel zu komplex und riskant. Das sind also die drei Szenarien, die du aus meiner Sicht sehr schnell und einfach umsetzen kannst. Jetzt würde mich total interessieren, ob du schon monatliche Einnahmen generierst! Und wie genau du das machst. Wenn du Lust hast, in einen Austausch zu gehen, komm auf jeden Fall vorbei in der Facebook-Community. Wir haben da eine IT-founder-Facebookgruppe. Ansonsten geht es einfach nächste Woche wieder hier weiter, bis dahin wünsche ich dir richtig viel Erfolg mit deinem Unternehmen! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge110/

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  • 12.11.2020
    11 MB
    10:33
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    #109 Agiles Arbeiten senkt Risiken – und sorgt für zufriedene Kunden

    Hallo und schön, dass du heute wieder mit dabei bist beim IT-founder Podcast. Heute geht es um agiles Arbeiten, wie du deinen Kunden in den Arbeitsprozess mit einbeziehen kannst und um Qualitätsmanagement. Wie du sicherstellen kannst, dass das, was du am Ende tatsächlich als Ergebnis lieferst, auch wirklich den Erwartungen deines Kunden und aber auch deinen eigenen Erwartungen entspricht. Agiles Arbeiten wird einerseits oft gefordert, man soll sich ändernde Anforderungen noch kurzfristig berücksichtigen können , andererseits wollen die Kunden Planungssicherheit und eben doch genau wissen, wann etwas fertig ist. Dieses Spannungsfeld ist meiner Meinung nach bei jedem Kunden anzutreffen, der noch nicht viel Erfahrung in agilen Arbeitsweisen hat. Angenommen, du hast jetzt ein Projekt mit deinem Kunden, egal, ob ein komplexes Produkt entwickelt oder eine Webseite aufgebaut wird. Anfangs hat dein Kunde eine genaue Vorstellung, aber sobald es ins Detail geht, weiß er nicht mehr weiter. Hier ist es meiner Erfahrung nach am allerwichtigsten, möglichst bald Fakten zu schaffen und auf Basis dieser dann zu verbessern. So könnt ihr möglichst schnell vorankommen und Ergebnisse erzeugen – und diese dann weiter optimieren. Eine einfache Regel, nach der ich da gehe, ist: Ich erschaffe etwas und das verbessere ich kontinuierlich jeden Tag um ein Prozent. Einfach eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Ich habe zum Thema Scrum aber auch schon mal etwas aufgenommen, das findest du unten verlinkt. Neben Scrum gibt es noch Sprints und die haben eine fest definierte Länge, je nachdem, was für dein Projekt angemessen ist. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Sprintlänge von zwei Wochen gemacht. Ja und nach den zwei Wochen hast du dann ein neues Zwischenergebnis. Und so ein Zwischenergebnis, so eine Feedbackrunde, in die du deinen Kunden mit einbeziehst, das ist der Knackpunkt. Da hat der Kunde etwas Erfahrbares, nichts abstrakt formuliertes. Dabei ist völlig egal, was du für ein Projekt hast oder wie groß oder klein dein Unternehmen ist. Warum diese Zwischenschritte so wichtig sind? Nun, zum einen wird der Betroffene, also der, der am Ende des Tages mit dem Ergebnis arbeiten und klarkommen muss, zum Beteiligten. Er wird in den Prozess eingebunden und muss nicht am Ende einfach das Ergebnis hinnehmen, wenn es quasi schon zu spät ist. Wenn er was anmerken möchte, kann er dies direkt tun. Damit sinkt zum anderen auch das Risiko, dass die Erwartung und das Ergebnis irgendwie auseinandergelaufen sind, ohne dass es bemerkt wurde. Das Risiko wird sozusagen auf mehrere Zeitpunkte umverteilt, statt sich ganz am Ende zu bündeln. Ich habe mir für meine Arbeit angewöhnt, solche Feedback – Zeitpunkte einzubauen. Ob das jetzt alle zwei Wochen ist oder bei kürzeren Projekten in kleineren Intervallen ist völlig egal. Ich kann es dir nur wirklich ans Herz legen. Bist du schon in agilen Projekten unterwegs? Das würde mich wirklich interessieren! Melde dich gerne in unserer Facebook – Gruppe IT-founder an, falls du es noch nicht bist, dann können wir uns austauschen. Das soll es für heute gewesen sein! Wir hören uns auf jeden Fall nächste Woche wieder und ich wünsche dir richtig, richtig viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback , das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog : https://www.it-founder.de/folge109 Podcast Folge Scrum: https://www.it-founder.de/17-podcast-einfuehrung-der-scrum-methode/

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  • 12.11.2020
    23 MB
    21:37
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    #108 Private Persönlichkeit vs. Unternehmerpersönlichkeit: Was dein Mindset & deine Rollen im Leben mit deinem Erfolg zu tun haben

    Hey, schön, dass du wieder dabei bist beim IT-founder-Podcast. Heute wird es richtig spannend:Es geht um dich, es geht um die Unternehmerpersönlichkeit. Und es gab schon mal eine Folge, wo ich über das Thema Gründerpersönlichkeit gesprochen habe und ich habe ganz klar gesagt, die eine Gründerpersönlichkeit gibt es nicht, aber es gibt deine Unternehmerpersönlichkeit und deswegen bleib auf jeden Fall bis zum Ende dabei, denn du kannst heute ganz viel mitnehmen. Ohne Vertrauen keine Zusammenarbeit Aus meiner Sicht machen deine Unternehmerpersönlichkeit und deren Entwicklung etwa 80% vom Erfolg deines Unternehmens aus. Warum? Ganz einfach: Business entsteht zwischen Menschen. Unsere Webseiten sind zwar immer organisiert und die Texte sind professionell. Die Fotos, die wir nutzen sind gerne glatt und geschniegelt. Das ist absolut nachvollziehbar. Was aber noch viel wichtiger ist als die Professionalität, ist das Vertrauen. Das ist das ausschlaggebende Kriterium, um mit potenziellen Kunden ins Geschäft zu kommen – oder eben nicht. Genau deshalb ist deine Unternehmerpersönlichkeit also so wichtig. Am Ende des Tages entscheidet nicht dein Name oder die Farbe deines Logos, ob der Deal zustande kommt. Dieses Vertrauen entsteht durch verschiedene Faktoren: Zum einen durch die Kompetenz, die du vermittelst. Dann dadurch, ob man dir menschlich vertrauen kann. Wenn das Gefühl schon nicht passt, sinken die Chancen. Du möchtet eine Übereinstimmung erreichen zwischen dem, was du kommunizierst, dem was du rüberbringst und dem, was du auch tatsächlich tust. In jeder Kommunikation mit potenziellen Kunden kommunizierst du nicht nur das Sichtbare. Es gibt da ein Eisbergmodell. Das Sprechen über fachliche Themen ist nur die Spitze des Ganzen. Unter der Wasseroberfläche gibt es ganz andere Dinge, die viel ausschlaggebender dafür sind, ob du mit deinem potenziellen Kunden auf einer Wellenlänge bist: Hörst du zu? Nimmst du ihn wahr? Lässt du ihm genug Raum? Die Menschen müssen sich gerne in deiner Nähe aufhalten und als Unternehmerpersönlichkeit ist es deine Aufgabe, das zu schaffen. Das sorgt dann dafür, dass Interessenten gerne mit dir zusammenarbeiten. Das gilt übrigens auch für deine Mitarbeiter: Die kommen wegen des Jobs, bleiben oder gehen aber letztendlich wegen des Menschen. Dein Bauch ist nicht nur zum Futtern da Unser Bauchgefühl entscheidet, was wir tun, ob es zum Beispiel tatsächlich klappt mit der Zusammenarbeit, ob wir uns gut damit fühlen. Danach wird dann rational begründet. Wenn dann am Ende alles passt, die Rahmenbedingungen, der Preis, das Bauchgefühl, dann sagen wir zu. Und entsprechend heißt das, wenn sich beispielsweise ein Mitarbeiter falsch verhält, musst du klar Grenzen ziehen und auch mal unangenehme Entscheidungen treffen. Du musst Stabilität ausstrahlen, egal, welches Problem es gerade gibt.Das Bauchgefühl ist das, was als erstes passen muss. Danach kommen erst die rationalen Punkte. Auch auf dieses Bauchgefühl können deine Unternehmerpersönlichkeit und du Einfluss nehmen. Nicht im manipulativen Sinne! Du willst niemanden gegen seinen Willen zu etwas bewegen. Gib den Menschen die Möglichkeit, gerne mit dir zusammenarbeiten zu wollen. Das Ausstrahlen von Stabilität und das Erzeugen eines guten Bauchgefühls, diese beiden Sachen haben eine magische Anziehung auf Kunden oder eben auf Mitarbeiter. Vertrauen ist Einstellungssache Wie siehst du eigentlich andere Menschen? Wie siehst du dich selbst? Es gibt Menschen, die andere erstmal negativ einordnen. Die sagen, grundsätzlich sind alle anderen erstmal böse. Das ist ein Menschenbild, mit dem du dann vielleicht unbewusst auf andere Leute zugehst und sie das spüren lässt. Ich persönlich mag sowas gar nicht, wenn mir jemand schon direkt das Gefühl gibt, er vertraut mir nicht. Das gibt es auch andersherum: Vielleicht kennst du jemanden in deinem Umfeld, der meint, eigentlich ist er gar nicht so gut, eigentlich ist er doch gar nicht so kompetent wie alle sagen. Dann würde dieser jemand sich selber negativ darstellen und diese negative Ausstrahlung auch zu anderen transportieren. Was dann dafür sorgt, dass diese sich nicht wohl fühlen. Es gibt da ein ganz einfaches Modell: Ich bin okay, du bist okay.Also du selber hast von dir das positive Bild, ich bin okay, ich habe Macken, aber auch das ist okay und mein Gegenüber, der ist auch okay. Der ist ebenfalls in Ordnung, wie er ist. Dieses Menschenbild sorgt dafür, dass du das auch ebenso zu anderen transportierst. Und plötzlich fühlen sich die Leute, mit denen du zu tun hast, wahrgenommen. So entsteht eine magische Anziehung. So entsteht ein positiver Effekt, wo die Leute sagen, das ist cool und mit dem will ich einfach weiterarbeiten. Die Kommunikation ist dann das, was beides zusammenbringt: Auf der Beziehungsebene wird Vertrauen kommuniziert und auf der fachlichen Ebene Kompetenz. Eine gute Unternehmerpersönlichkeit macht dann aus, dass du nicht nur redest, sondern auch belegst, was du sagst. Du musst dem Ganzen über dein Handeln Nachdruck verleihen. Das Handeln und das gesprochene Wort müssen sich gegenseitig bestätigen. Dadurch entsteht dann langfristiges Vertrauen. Wie bei der Gründerpersönlichkeit in einer meiner früheren Folgen gibt es auch hier nicht nur die eine Unternehmerpersönlichkeit. Aber du kannst für dich als Unternehmer lernen, deine Persönlichkeit zu entwickeln und dich zu stärken. Ganz wichtig ist auch: Du bist nie nur Unternehmerpersönlichkeit, du bist einfach Mensch. Egal, welche Rolle du hast, ob du Geschäftsführer bist, Angestellter, Familienvater, Privatperson. Du hast ganz viele verschiedene Rollen und das ist auch völlig in Ordnung, das passt zusammen. Es ist nur ganz wichtig, dass du das für dich auch wahrnimmst. Alle diese Rollen wollen wahrgenommen und ausgelebt werden. Wenn es mal stressig wird oder Wechselwirkungen gibt, musst du lernen, dagegen zu arbeiten. Das sind manchmal Kleinigkeiten. Ich habe zum Beispiel ein kleines Bettchen für mein Handy. Wenn ich dann runter zu den Kindern gehe, dann nutze ich dieses ganz bewusst, um mein Telefon da hinein zu legen. Ich gebe das Handy sozusagen zum schlafen und bin ganz bei meinen Kindern. Abschließend möchte ich dir also noch einmal sagen: Du bist in Ordnung. Du bist gut, so wie du bist.Schätze dich. Geh mit dir selbst wertschätzend um. Es bringt dich überhaupt nicht weiter, wenn du plötzlich anfängst, an dir herum zu kritisieren. Das ist für mich der allerwichtigste Schritt, den du tun kannst, um deine Persönlichkeit – und auch deine Unternehmerpersönlichkeit – weiterzuentwickeln: Nimm dich so an, wie du bist. Ich hoffe, du konntest einiges mitnehmen und die Folge hat dir gefallen. Wenn du magst, hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dahin, bleibt gesund und viel Erfolg mit deinem Unternehmen! Hast du Interesse an unserem MeetUp? 22.07.2020 um 17 Uhr in der IT-founder –Facebookgruppe Das eine Thema ist Neukundengewinnung, das andere der allgemeine Austausch. Schau gerne rein! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge108/ Podcastfolge Gründerpersöhnlichkeit: https://www.it-founder.de/folge90/

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  • 12.11.2020
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    24:11
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    #107 – Wenn dich die Selbstständigkeit eiskalt erwischt, brauchst du Zettel, Stift und ein starkes Mindset

    Hey, schön, dass du wieder beim IT-founder - Podcast dabei bist. Heute haben wir eine ganz konkrete Hörergeschichte und zwar die von Maximilian: Was tun, wenn man plötzlich hauptberuflich selbstständig ist?Maximilian schrieb mir folgendes: Ich bin nebenberuflich selbstständig, bisher mit sehr geringem Umsatz. Seit zwei Jahren war ich hauptberuflich als IT-Manager tätig und bin jetzt in einem relativ frischen Job wegen Corona in der Probezeit gekündigt worden. Ich habe kein Kapital und stehe jetzt vor der Herausforderung, mir schnell einen aktiven, zahlenden Kundenstamm aufzubauen. Am Anfang stehen ein Zettel und dein Mindset Steigen wir gleich mal ein: Die Situation ist ganz klar. Aus deiner nebenberuflichen Tätigkeit, die bisher gar nicht deinen Lebensunterhalt finanzieren sollte, muss jetzt irgendwie schnell ein Business werden, das deinen Lebensunterhalt sichert. Die erste Frage ist, was ist dein Ziel? Willst du einen neuen Job und dein Business läuft weiter nebenberuflich? Willst du schnell Geld verdienen? Willst du die Chance nutzen?Mach das am besten schriftlich für dich klar. Wir gehen jetzt mal von dem Fall aus, dass du die Chance nutzen willst und eine Balance zwischen schnell Lebensunterhalt sichern und daraus ein nachhaltiges Business aufbauen suchst. Was du im ersten Moment noch tun kannst (und auch solltest), ist dir die dir zustehende finanzielle Unterstützung zu sichern. Das Arbeitslosengeld z.B. steht dir in jedem Fall zu, da du über mehrere Monate als sozialversicherungspflichtiger Angestellter eingezahlt hast. Wenn das abgehakt ist, dann kannst du von dem Arbeitslosengeld zumindest schon mal Miete etc. zahlen. Kommen wir jetzt zum Mindset: Du bist natürlich verärgert und enttäuscht über deine Situation. Entwickle dein Mindset in die Richtung, dass du jetzt gerade eine riesen Chance vor dir hast. Du kannst jetzt dein eigener Boss sein und dein Unternehmen aufbauen. Es ist immer eine sehr schwere Entscheidung, ein bestehendes sicheres Arbeitsverhältnis zu kündigen, um dieses Risiko auf sich zu nehmen. Diese Entscheidung wurde dir nun abgenommen, das kannst du für dich nutzen. Mach dir als nächstes eine Übersicht über deine Ressourcen. Wenn du da einmal Klarheit hast, wirst du dich vielleicht auch nicht mehr so verloren fühlen.Was für Ressourcen meine ich… Naja, zum einen eben die finanziellen, wie das Arbeitslosengeld. Zum anderen ist dir jetzt aber auch eine Menge Zeit frei geworden, die du in dein Business investieren kannst. Auch Fähigkeiten sind eine Ressource. Was gibt es an Kompetenzen, die du einbringen kannst? Gibt es vielleicht Kontakte, die du einfach aus dem Alltag oder dem alten Job hast? Schau über den Tellerrand nach deinen Kontakten, wer kann und würde dir vielleicht gerne helfen?Gibt es bestehende Kunden? Hast du vielleicht schon eine Webseite, einen Firmennamen? Du hast schon Erfahrungen gesammelt und einen Vorsprung durch dein Wissen, den jemand, der gerade neu startet, noch nicht hat. All das hilft dir jetzt weiter. Das richtige Angebot kann dir helfenDie nächste Frage ist die nach deiner Positionierung. Was ist denn eigentlich dein Hauptangebot? Wenn dich jemand jetzt neu kennenlernt und ihr habt eine Minute Zeit zu sprechen, dann solltest du konkret benennen können, welches Problem du für welche Zielgruppe auf welche Art und Weise löst.Passend dazu schwingt auch das Geschäftsmodell mit. Bietest du ein Produkt an? Eine Dienstleistung? Ist es eine Einmalzahlung? Ein Abo? Meine klare Empfehlung ist es, in dieser Situation die Dienstleistung zu nutzen. Einfach deshalb, weil du dich bei einem Abo beispielsweise mit relativ niedrigen monatlichen Beiträgen sehr schwertun wirst, schnell relevantes Geld zu generieren. Mit einer Dienstleistung bist du sofort startklar und kannst dem Kunden schnell und für gutes Geld helfen.Wichtig ist hierbei auch die Preisgestaltung. Achte immer auf einen Preis, für den du gut und gerne arbeiten kannst. Es sollten keine völlig überteuerten Preise sein, aber es ist nicht besonders geschickt, wenn du sagst, eine Stunde kostet 50 Euro. Mach dir eine klassische Milchmädchenrechnung, dann wirst du sehen, wo du ansetzen musst. Was brauchst du mindestens, um langfristig deinen Lebensunterhalt davon bestreiten zu können? Du kannst natürlich, um Erfahrungen und Referenzen zu sammeln, zwischendurch auch mal günstigere Jobs annehmen. Du solltest nur darauf achten, nicht zu niedrig zu starten und dich nicht unter Wert zu verkaufen. Fokussier dein Ziel Ganz ganz wichtig ist, und das ist unser nächster Punkt, du musst bei allen Tätigkeiten, die du machst, den klaren Fokus auf darauf setzen, Einkommen herzustellen. Gerade in der ersten Phase sollten 80% deiner Tätigkeiten einkommensgenerierend sein. Das kann z.B. sein, Kundenbeziehungen aufzubauen oder eben tatsächlich Leistungen zu erbringen. Soweit so gut, jetzt geht es noch darum, wie du ohne Kapital an Kunden herankommst. Punkt eins, Attraktivität aufbauen. Bau dein Xing – und dein LinkedIn – Profil auf und bring sie auf Vordermann. Vor allem müssen sie einen Mehrwert für den Kunden bringen, damit ein Besucher direkt weiß, was du anbietest. Der nächste Punkt wäre dann die Kontaktaufnahme. In deiner frühen Phase wird es dir nicht bzw. zu wenig gelingen, über deine Webseite etc. zu verkaufen. Optimiere sie daher für die Kundenkontaktaufnahme. Du hast vielleicht kein Budget für großartige Werbung, aber du hast die Zeit, mit deiner Zielgruppe den Dialog zu suchen. Es wird jetzt nicht so sein, dass die Leute dir die Bude einrennen. Aber es kann dir genau den Durchbruch bringen, den du jetzt gerade brauchst. Im Grunde hast du also drei Ebenen: Find: Sie müssen wissen, dass es dich gibt Like: Du musst rüberkommen und mit denen in Resonanz sein Trust: Sie müssen Vertrauen aufbauen und merken, dass du helfen kannst Wenn du all das geschafft hast und dann irgendwann genug Budget für Werbung hast, kannst du damit deine Sichtbarkeit noch optimieren. Das sind soweit die Tipps und Kniffe, die ich euch an die Hand geben kann, lieber Maximilian und liebe Hörer. Wenn ihr noch Fragen habt, geht gerne auf meine Webseite und bucht einen Startup-Call mit mir. Ansonsten hören wir uns nächste Woche mit der neuen Folge wieder! Viel Erfolg bis dahin und ciao. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge107/

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  • 12.11.2020
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    15:32
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    #106 Hinter den Kulissen der IT-Businesscoach GmbH

    Herzlich willkommen zur neuen Folge vom IT-founder-Podcast! Ich bin Tobias Ziegler, dein Gastgeber. Heute soll es einen Blick hinter die Kulissen für dich geben, damit du uns als Unternehmen, als IT-Businesscoach GmbH, ein bisschen besser kennenlernst. Was ist Erfolg: Ein Definitionsversuch Die IT-Businesscoach GmbH ist das Unternehmen, das ich als alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter leite. Entstanden ist das Ganze 2013 und gegründet habe ich vor etwa 2 Jahren. Ich war schon länger selbstständig, hatte aber dann später das Ziel, Coaching anzubieten und damit IT-Unternehmern zu helfen, erfolgreich zu sein. In meinem eigenen Coaching damals, bei Bernd Thiedmann, wurde ich gebeten, Erfolg zu definieren. Damals wusste ich lange keine sinnvolle Antwort darauf, nach und nach kam aber bei IT-Businesscoach immer klarer heraus, dass es für mich drei Säulen des Erfolgs gibt: Unternehmerischer Erfolg: Die Firma funktioniert, es sind Kunden da, die Mitarbeiter sind zufrieden, am Ende des Jahres gibt es Gewinne Persönlicher Erfolg: Man ist als Mensch erfolgreich, hat begriffen, dass Arbeit uns als Teil unseres Lebens unterstützen und uns nicht alle Kraft rauben soll. Man kann klarer sehen, was einem Kraft und Energie gibt und die Freude sprühen lässt Beruflicher Erfolg: Spaß an der Arbeit haben, sich erfüllt fühlen – und das ganz unabhängig davon, ob man selbstständig oder angestellt ist Die Rolle der IT-Business-Coach-GmbH bei deinem Erfolg Mich persönlich zieht es ganz stark zu der unternehmerischen und persönlichen Erfolgs Ecke. Mich interessieren die Unternehmer, die entweder ein paar Impulse von Außen brauchen, um aus ihrem Loch herauszukommen oder die, die etabliert sind, aber vielleicht vor Wachstumsanforderungen stehen. Gerade jetzt sieht man ja durch Corona, wie der Markt sich verändert. In der IT-Branche hat sich im Verhältnis noch relativ wenig verändert, da wir vorher auch schon viel Remote gearbeitet haben. Dennoch hat es natürlich ein paar Unternehmen trotzdem hart getroffen. Und dann gibt es noch die, die dabei sind, sich selbstständig zu machen, aber nicht wissen, wie sie den Absprung schaffen sollen. Die nebenberuflich selbstständig sind, aber nicht wissen, wie sie den Übergang gestalten sollen oder das Risiko nicht richtig einschätzen können. Soll man sich jetzt über Monate dutzende Extrastunden lang aufreiben, damit der Umsatz aus der Selbstständigkeit hoch genug ist, um das Gehalt zu kompensieren? Oder soll man erst die Zeit freischaufeln und dann auf das Geld verzichten in der Zwischenzeit? Neben diesen ganzen Fragen gibt es auch die grundsätzliche Frage, was kann ich eigentlich? Macht Selbstständigkeit Sinn für mich? Die ultimative Frage, die über 80% der Unternehmer umtreibt, mit denen ich zusammenarbeite, ist: Wie gewinne ich Kunden?Dazu wird es demnächst auch ein virtuelles Meetup in der geschlossenen Facebook Gruppe geben. Egal, mit wem ich spreche, der Engpass ist nicht, einen Auftrag zu bekommen, wenn der Interessent vorhanden ist. Der wirkliche Engpass ist bei den allermeisten, Interessentenanfragen zu bekommen.Interessanterweise stecken andererseits nur ganz Wenige relevante Energie in das Thema Marketing und Kundenakquise, da sie zu sehr in ihren Aufträgen und im Alltag feststecken. Die meisten wissen, dass sie an ihrer Webseite arbeiten oder ihre Google Anzeigen mal updaten müssten. Sie wissen, dass es Suchmaschinenoptimierung gibt, haben das aber nicht weiter verfolgt. Das geht ganz vielen so: auf der einen Seite hat man die IT-Unternehmer, die Kunden haben könnten ohne Ende, aber keine Mitarbeiter finden, auf der anderen Seite gibt es aber eben einen ganz großen Anteil von den Leuten, mit denen ich auch spreche, die sagen, sie kriegen schlicht und ergreifend keine Anfragen. Genau das ist die Stellschraube, die ich mit den meisten IT-Unternehmern gemeinsam löse. Wie schafft man es, dass die Kunden, die, wenn sie dann mal auf meiner Webseite landen, auch mit mir zusammenarbeiten wollen? Das ist die eine große Hürde. Die andere ist eben die Sichtbarkeit. Dann gibt es drumherum immer noch Themen wie, ich habe ein Problem mit einem meiner Mitarbeiter oder ich suche neue Mitarbeiter, wie finde ich die usw. Probleme mit Kundenprojekten, mit der eigenen Strategie oder im Team, sowas halt. Ein Thema, welches tatsächlich immer öfter kommt, ist Burnout. Unternehmer oder Geschäftsführer zu sein, ist nicht immer einfach. Man muss die Warnleuchte schon erkennen, wenn sie angeht oder am besten dafür sorgen, dass sie gar nicht erst blinkt. Auch das beschäftigt uns und daran arbeiten wir gemeinsam, indem wir einen Notfallplan etablieren und die Akkus wieder auftanken. Ja, das ist einfach ein kleiner Rundumblick, was mich so beschäftigt. Was ist Erfolg, was ist meine Motivation, wo kann ich dir helfen? Mein Coaching über die IT-Businesscoach GmbH ist allerdings nicht 100% meiner Tätigkeit, mir ist es auch unglaublich wichtig, selbst im Business zu sein und an Projekten mitzuwirken, Probleme zu lösen und mich mit der Technologie herumschlagen. Ich hoffe, diese Folge konnte dir einen Einblick in meine Arbeit verschaffen. Wenn sie dir gefallen hat, lass mir gerne ein Feedback da! Ich würde mich sehr freuen.Soweit war es das für heute, wir hören uns nächste Woche. Bis dahin wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business! Ciao Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blog: https://www.it-founder.de/folge106/

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  • 12.11.2020
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    #105 Schau über den Tellerrand – Was du nicht kannst, kann wer anders und zusammen kommt ihr vorwärts

    Hallo und herzlich willkommen zu Folge 105 vom IT-founder-Podcast! Heute soll es darum gehen, wie du dein Portfolio gestaltest. Was ist eigentlich das, was du anbietest? Je nachdem geht es für dich ja gerade entweder darum, überhaupt ein Portfolio zusammenzustellen oder, falls du schon länger dabei bist mit deinem Unternehmen, mal einen Frühjahrsputz zu machen, zu überlegen, was strategisch sinnvoll ist. Bring Struktur in deinen Dschungel Was ist denn jetzt eigentlich tatsächlich, was du anbietest? Für wen bietest du es an? Bevor du dein Portfolio tatsächlich definierst, ist es sinnvoll, dass du dir über deine Zielgruppe im Klaren bist. Welches Problem löst du für die Leute? Halte am besten schriftlich zwei Dimensionen fest: 1. Was tust du eigentlich? Und 2. Schreibe deine Fachthemen auf. Hinterfrage dabei ruhig auch mal, wie der Kunde dieses Fachthema nennen würde. Nur, weil etwas für dich ganz klar ist, ist es das noch lange nicht für den Kunden. Hilfreich ist jetzt vielleicht noch, wenn du diese zwei Dimensionen hast, dann mach dir daraus zwei Achsen. Schreib das vielleicht mal ganz banal in eine Exceltabelle oder so und schau dann auf die Schnittstelle. So findest du unter Umständen eine Tätigkeit, die viele oder alle Fachthemen umfasst und kannst daraus ein kostenpflichtiges Leistungspaket schnüren. Lass es uns nicht zu kompliziert machen! Wichtig ist einfach nur, dass du für dich einmal runter schreibst auf der einen Achse, was sind deine Tätigkeiten und auf der anderen, was sind deine Fachthemen und dir dann überlegst, was könnte man da clustern. Kannst du da Pakete schnüren, die du dann entsprechend auf deiner Webseite anbieten kannst? Was soll mit ins Portfolio Manchmal stellt sich die Frage, ob man grobe Kenntnisse oder Services, auf die man nicht unbedingt super spezialisiert ist, mit ins Portfolio aufnehmen soll. Da gibt es eine einfache Antwort: Du kannst ein Kernportfolio und ein erweitertes Portfolio haben. Dafür nimmst du dir die „groben“ Punkte mit in deine Liste auf und definierst dann dein Kernportfolio. Was kannst du besonders gut und besser, als die Konkurrenz? Fällt der „grobe“ Punkt mit darunter? Dann ab mit ihm ins Kernportfolio. Wenn du aber dann siehst, hmm, eigentlich kostet dich dieser Service mehr Zeit, du musst dich einarbeiten, aber die Kunden fragen halt hin und wieder danach, dann nimm ihn mit ins erweiterte Portfolio auf. Dein Kernportfolio, klar, das erledigst du selbst. Beim erweiterten Portfolio kannst du schauen, ob du nicht vielleicht einen guten Dienstleister in deiner Nähe finden kannst, der vielleicht Lust hat, in deinem Namen zu arbeiten. Falls das für dich nicht infrage kommt, gibst du die Arbeit an ihn als strategischen Partner ab. Er arbeitet also auf Empfehlung und du hast die Möglichkeit, dahingehend ein Geschäft zu machen, indem du beispielsweise eine Provision bekommst oder irgendeine Rückvergütung. So eine Partnerschaft funktioniert übrigens auch perfekt, wenn du einen Kunden hast, der beispielsweise umzieht. Den IT-Service kannst du ihm bieten, aber für die Verkabelung etc. empfiehlst du ihm dann einen kompetenten Partner weiter, der eben über das passende Werkzeug und die passende Erfahrung verfügt. Wenn du noch Fragen dazu hast, kannst du dich gerne auf Xing mit mir verbinden, ich würde mich riesig freuen! Du findest mich da ganz normal unter Tobias Ziegler. Ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder, bis dahin wünsche ich dir alles Gute mit deinem Unternehmen! Bleib gesund, ciao! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback , das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ IT-founder Website: https://www.it-founder.de/folge105/

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  • 12.11.2020
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    #104 Konkurrenz - Freund oder Feind

    Zusammenarbeit mit der Konkurrenz lohnt sich zum Wohle des Kunden Hallo und schön, dass du wieder dabei bist zum IT-founder - Podcast. Freund oder Feind? Wie gehst du mit deiner Konkurrenz um? Diese Frage ist unausweichlich, denn jeder kommt früher oder später und zwischendurch sowieso immer wieder mit seiner Konkurrenz in Kontakt. Soll man zusammenarbeiten oder dem anderen lieber das Leben so schwer wie möglich machen? Man denkt schnell immer, dass man der Stärkere sein muss, dass man erfolgreicher sein muss. Im echten Leben gibt es Überbedarf Fakt ist jedoch, es gibt da draußen mehr als genug Bedarf. Das ist nicht wie beim Kuchen, dass alle nur eine Sorte wollen und wenn du dich nicht schnell genug positionierst, gehst du leer aus. Im wahren Leben hat jedes Unternehmen und jeder Privatkunde einen riesen Bedarf an Unterstützung im IT – Bereich. Wenn man dagegen die wirklich guten Dienstleister hält, merkt man schnell: Der Bedarf ist deutlich größer, als das Angebot von Leistungen. Das Problem, welches wir also eher haben, ist ein Überbedarf an Kunden, der an vielen Orten nicht gut gedeckt wird. Du musst wissen, was dein Kunde braucht. An dieser Stelle wird dann oft klar, dass du das nicht unbedingt alleine kannst. Hier ist jetzt aus meiner Sicht ganz wichtig, gezielt reinzugehen und zu schauen, wo die eigene Kernkompetenz liegt. Und was davon kannst du vielleicht in Kooperation mit Partnern lösen? Das geht auch bei Dienstleistungen und der Kunde gewinnt am Ende davon. Versuch also einfach mal aus dem Konkurrenzdenken rauszugehen und zu schauen, was braucht dein Kunde eigentlich und wie kannst du ihn bestmöglich bedienen. In der Regel ist es dann so, dass diese Kooperationen wertstiftend sind, beide Seiten haben einen Vorteil davon. Abgesehen davon steigen die Kundenzufriedenheit und somit auch die Weiterempfehlungsquote. Dein Kunde wird nicht weglaufen Für die meisten Kunden ist das auch gar kein Problem, wenn du dir einen kompetenten Partner reinholst. Und sollte der Kunde doch mal abspringen und zum Konkurrenten rüber wechseln, dann schimpf nicht, sondern frag dich lieber, wie du es beim nächsten Mal besser machen kannst. Du kannst für solche Fälle auch vorbeugen: Macht eine Kooperationsvereinbarung, schreibt drauf, dass ein Kundenschutz besteht. Für einen Verstoß dagegen könnt ihr auch eine Vertragsstrafe ausarbeiten. Das beruhigt dich einerseits, reduziert auf der anderen Seite aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Fall überhaupt eintritt. Einfacher gestaltet es sich, wenn ihr gegenseitig euer Portfolio ergänzt. Wenn du deine Expertise beispielsweise in Cloudservices hast, aber immer wieder mal Anfragen bezüglich Webdesign bekommst, dann empfiehlst du deinen Kunden deinen strategischen Partner. Umgekehrt kann er als Webdesigner die IT – Service – Anfragen an dich vermitteln. Das geht auch bei einem Ladenlokal. Angenommen, du verkaufst Hardware und Software und gegenüber gibt es ebenso einen Laden. Na und? Ihr könnt euch jetzt auf Teufel komm raus bekriegen, bis ihr beide untergeht, oder ihr beschließt gemeinsam, euch nicht gegenseitig zu schaden und einfach kooperativ miteinander umzugehen. Wenn dein Gegenüber unfair spielt oder über Leichen geht, rate ich dir dringend davon ab! Aber was spricht denn ansonsten zum Beispiel gegen eine gemeinsame Marketingstrategie? Gemeinsam habt ihr jedenfalls mehr Chancen auf Erfolg, als wenn ihr euch gegenseitig das Leben schwer macht. Du siehst also, Konkurrenz muss nicht immer nur erbitterten Kampf bedeuten. Sie kann auch für alle Seiten von Nutzen sein. Soweit soll es das für heute gewesen sein, bis nächste Woche, ciao! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback, das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/ Blogpost: https://www.it-founder.de/folge104/

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  • 12.11.2020
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    #103 Wenn Stress krank macht Brennst du aus, verlierst du alles

    Herzlich willkommen und schön, dass du wieder beim IT-founder – Podcast mit dabei bist! Heute lernst du etwas über die dunkle Seite des Unternehmerseins, denn es ist nicht immer nur Glanz und Glamour, Reichtum und Freiheit. Heute möchte ich auf die Dinge eingehen, über die nur die wenigsten sprechen. Das ewige Weglächeln von Stress Einer der wesentlichen Belastungspunkte in der Selbstständigkeit ist der Stress. Oft wird dieser eher weggelächelt, nach dem Motto: selbstständig? Ist doch klar, selbst und ständig. Ist halt viel zu tun, aber für die eigene Firma fühlt es sich besser an. Dabei ist da immer diese kontinuierliche Anspannung, die eigene Firma besser machen zu können und es gibt immer noch irgendwelche Aufgaben, die erledigt werden müssen. Als Selbstständiger hat man keinen Chef, der einem die Verantwortung und auch einen Teil der Belastung abnimmt. Man hätte praktisch nie Feierabend. Wenn du dir also nicht selbst angewöhnst, Feierabend zu machen, hast du irgendwann ein riesiges Problem. Gerade am Anfang bist du selbst wahrscheinlich deine beste Fachkraft. Du machst die ganze Arbeit für die Kundengewinnung, du machst die ganze Hintergrundarbeit: Angebote schreiben, Buchhaltung, Bürokorrespondenz… All das bleibt erstmal an dir hängen. Ganz am Anfang denkst du dir vermutlich, alles Geld bleibt dann auch für dich hängen, wenn du niemanden eingestellt hast. Aber! Wenn du genau darüber nachdenkst, alle Aufgaben und Arbeiten bedenkst, müsstest du 70 Stunden und mehr arbeiten – und hast am Ende keine Zeit mehr für dich und dein Leben. Noch zusätzlich verbunden mit den ganzen jetzigen zusätzlichen Sorgen in der aktuellen Krisenzeit, mit den ganzen Zweifeln, dem vielleicht aktuell schlecht laufenden Unternehmen, den finanziellen Einbußen, macht dich das Ganze mittel – oder langfristig krank. Tu etwas dagegen! Wenn du all das also nicht aktiv auf deinem Schirm hast und nicht etwas dagegen tust, dann kannst du dir damit wirklich ernsthaft schaden. Wenn du an dem Punkt ankommst, wo dir die Luft wegbleibt oder du Schmerzen bekommst, dann halte inne und sei dankbar. Sei dankbar dafür, dass dein Körper dir sagt, dass du aufpassen musst. Und dann musst du dein Verhalten ändern. Schau erstmal deinen Arbeitsalltag an und schau, wo du da etwas verändern kannst. Und so verblüffend es klingen mag: Ich selbst habe mein Handy tatsächlich immer auf lautlos mit deaktiviertem Vibrationsalarm. Das war nicht immer so. Aber ab und zu ist dieser Freiraum extrem wichtig. Gib dir diesen Raum und sei einfach mal nicht permanent erreichbar. Du wirst auch Schwierigkeiten haben, weniger zu arbeiten, wenn du dir nicht vorher überlegt hast, was du mit deiner neuen freien Zeit anfängst. Plane dir also in deinem Terminkalender positive Dinge ein. Plane dir bewusste Pausen ein, aber nicht einfach Nichts, sondern geh zum Beispiel eine Stunde spazieren. Oder geh mit deiner Partnerin/deinem Partner zusammen essen. Ich mache zum Beispiel am Wochenende einen Ausflug mit meinen Kindern. Wenn etwas Positives in deinem Kalender steht, hilft es dir, nicht ins alte Muster zu fallen. Plane dir also aktiv positive Dinge ein. Die dürfen auch gerne Sport beinhalten, als aktiven Ausgleich. Selbst wenn du nur im Wald spazieren gehst oder so, das ist ideal, um runterzukommen. Sehr gut eignet sich auch Meditation oder ich für meinen Teil habe in meiner Entspannungspolitik etabliert, in die Sauna zu gehen. Jetzt aktuell, wo das leider nicht geht, da nutze ich die Minimeditation öfter. Habe Geduld Natürlich sollst du deine Ziele jetzt nicht super niedrig ansetzen. Behalte nur einfach die Geschwindigkeit im Auge. Es ist völlig okay, wenn es mal etwas länger dauert. Nimm dir diese Zeit und brenne dich nicht aus. Ich persönlich war schon mal an der Klippe zum Burnout, ich habe allerdings damals als Angestellter übertrieben. Auch meine selbstständigen Freunde und Bekannte kennen dieses Gefühl. Ich habe für mich einfach in dem Moment gemerkt, wenn ich jetzt nichts mache, dann geht gar nichts mehr. Ich habe dann tatsächlich für drei Monate so gut wie gar nicht gearbeitet, habe mir ganz viel Ausgleich geholt und es mit ein paar „Folgeschäden“ wieder hoch geschafft. Das große Problem, wenn du einmal über diese Klippe drüber bist, ist auch, du wirst danach nie wieder volle Power geben können. Du wirst nie wieder so belastbar und kreativ sein, wie davor. Also zieh lieber rechtzeitig die Bremse und mach einen Moment lang langsam. Natürlich spricht da niemand wirklich gerne drüber, es zeigt uns allen ja doch nur, wie instabil das alles ist und wie gefährlich es werden kann. Wir haben alle unsere Grenzen und da ist es ganz wichtig, diese auch zu akzeptieren. Arbeite smart, überleg dir, welche Ziele du erreichen möchtest und lass dir bei der Zeitachse ruhig ein bisschen mehr Zeit. Achte auf dich und ziehe notfalls Konsequenzen, wenn du merkst, es wird zu viel. In diesem Sinne wünsche ich dir ganz viel Kraft, den Stress durchzustehen und eine für dich passende Lösung zu finden! Wir hören uns nächste Woche! Tschau tschau Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback , das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/

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  • 12.11.2020
    10 MB
    09:28
    Cover

    #102 Eine schnelle Webseite und eine kurze Planung – lerne lieber unperfekt!

    Herzlich willkommen und schön, dass du wieder mit dabei bist beim IT-founder – Podcast! Heute habe ich wieder ein paar Insights für dich. Planung ohne Tun ist nichts wert Das eine Thema, um das es geht, ist das Handeln, die Interaktion und die ist so unglaublich wichtig. Wir überlegen viel zu oft im stillen Kämmerlein und vergessen das Tun. Planung ist sinnvoll, aber nur Planung nutzt nichts, wenn die Umsetzung fehlt. Du kannst auch durch das Handeln selbst Klarheit gewinnen. In jedem Kundengespräch, in jedem Gespräch mit Interessenten, da gewinnst du wertvolle Informationen. Die wiederum kannst du in dein eigenes Business einfließen lassen. Die beste Variante der Arbeit ist also ein kontinuierlicher Ausbau und die Weiterentwicklung, indem man diese Learnings eben für das eigene Business verwendet. Im unternehmerischen Sinne ist das zu langsame Vorankommen tödlich für dich. Wenn du zu lange brauchst, zu lange in der Planungsphase festhängst, zu lange benötigst, um mit deinem Kunden das erste Gespräch zu führen, dann schadest du deinem Unternehmen. Geh lieber unperfekt auf deinen Kunden zu und sag ihm, dass du bei einigen Themen vielleicht erst noch in der Findungsphase bist, aber frag ihn doch schon mal, was er eigentlich braucht. Was ist deinem Kunden wichtig, kann er dir vielleicht ein Feedback geben? Kunden klicken nicht deine Produkte – sie bauen Vertrauen auf Der nächste Themenblock behandelt deine Homepage. Viele denken, man kann mit der Webseite erst online gehen, wenn die wirklich absolut durchgeplant und perfekt ist. Natürlich ist eine supertolle Webseite auch von Kunden akzeptiert und bringt dir vielleicht Bewunderung. Trotzdem muss der Weg dorthin nicht aus ellenlanger Planung bestehen. In meinen Augen macht es mehr Sinn, lieber in ein zwei Wochen etwas auf die Beine zu stellen und die Webseite online zu schalten. Dafür habe ich ein Learning für dich: Wir gehen so weit und messen, was auf dieser Webseite passiert. Dafür nutzen wir klassische Tools wie Google Analytics, so kann man feststellen, wie viele Leute wie lange auf der Webseite waren, was sie sich angeschaut haben usw. Dann nutzen wir aber auch Tools wie zum Beispiel Hotjar, welches dann wirklich das Nutzerverhalten simuliert. Der User auf deiner Webseite wird mitgezeichnet und du kannst dir das hinterher anschauen. Datenschutztechnisch bist du dabei natürlich safe unterwegs. Ganz ganz wichtig ist, zu verstehen, wie deine Zielgruppe tickt. Was erwarten die? Was interessiert die? Wir haben also viele hundert User ganz konkret gemessen, auf einer IT – Service – Webseite. Wo klicken die drauf, wie nutzen die diese Seite. Die Webseite ist eine klassische IT – Dienstleistungsseite. Auf der Startseite gibt es eine Vorstellung, eine grobe Beschreibung des Angebots. Ein Logo, ein paar Texte, ein Zertifizierungssiegel, Partner und Referenzen. Die Seite wird gut angenommen und es kommen auch gute Kundenanfragen darüber. Sie ist auch besonders Anfragen – freundlich aufgebaut, wir haben sogenannte Call to Actions drin, die sind neben der klassischen Seitenstruktur auch sehr präsent in Signalfarben. Jeder kann dort also Kontakt aufnehmen. Die Nutzer diesenrklassischen Webseite nutzen diese wirklich sehr traditionell, das ist, was mir aufgefallen ist. Über 70% sind zudem Desktop – Besucher und nur ein kleiner Teil kommt mobil daher. Am häufigsten wird tatsächlich das Über Uns geklickt, nicht die Produkte, nicht die Leistungen, nicht Kontakt. Die Kunden gehen nach Vertrauen: Welche Firma ist das eigentlich? Der zweithäufigste Punkt ist das Impressum. Am wenigsten angeklickt wurden die einzelnen Produktseiten und das ist für mich eine riesen Erkenntnis! Damit habe ich in diesem Fall nicht gerechnet. Dieser Call to Action in Signalfarbe wird in diesem Fall nicht angeklickt. Und genau das zeigt dir so deutlich, wie wichtig es ist, dass du deine Zielgruppe verstehst. Dein Impressum und dein Über Uns sollte auf jeden Fall, neben der Kontaktseite, sehr schnell und gut zu finden sein. Dort wird das Vertrauen aufgebaut, welches letztendlich die Leute dazu animiert, mit dir Kontakt aufzunehmen. Lass dich also nicht davon blockieren, dass etwas nicht perfekt wäre. Starte einfach! Nutze den Prozess und das Feedback, das du bekommst, um Erfahrung zu sammeln. Lerne deine Kunden kennen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business, das war’s für heute soweit. Bis nächste Woche, tschau! Und wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du mir eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes hinterlässt. Als Dankeschön nenne ich dich persönlich in meiner nächsten Folge. Je mehr positive Bewertungen mein Podcast hat, desto mehr kann ich mit meiner Arbeit erreichen. Außerdem bekomme ich durch dich wertvolles Feedback , das mir hilft, meine Episoden noch besser für dich zu machen und die Inhalte zu erstellen, die dich begeistern und weiterbringen. Folge uns gerne auch auf: Facebook: https://www.facebook.com/itfounder/ Facebook Community für IT-Unternehmen und IT-Gründer: https://www.it-founder.de/go/group/ Instagram: https://www.instagram.com/itfounder/

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