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IT-founder.de - IT-Unternehmen erfolgreich gründen

Erfolgreich gründen in der IT. Du willst dich Haupt- oder nebenberuflich selbständig machen? Tolle Idee. Ich liebe es, neue Startups zu gründen und voranzubringen. Gerne begleite ich dich als Coach auf deinem Weg, ein schnell umsetzbares Produkt zu vermarkten und dafür die perfekten Kunden zu finden. In unseren Podcast-Folgen geben ich dir hilfreiche Tipps, wie du deinen Traum der Unternehmensgründung verwirklichen kannst.

Alle Folgen

  • 23.09.2021
    11 MB
    11:03
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    Wie du ohne teure Neukundenakquise deine Verkäufe steigerst

    Neukunden vs. Bestandskunden – das soll diesmal unser Thema sein. Wie können wir unsere Bestandskunden noch glücklicher machen? Das ist vor allem spannend, weil viele Unternehmen einen Haufen Geld verbrennen, indem sie sich nur auf Neukunden konzentrieren. Außerdem erfährst du, was Cross- und UpSelling ist, wie es funktioniert und wie du deine Kundenbindung erhöhen kannst. Damit am Ende des Tages einfach mehr Gewinn und mehr Umsatz erwirtschaftet ist. Noch mehr erfährst du auf: www.it-founder.de/folge167

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  • 16.09.2021
    62 MB
    01:01:06
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    Recruiting leicht gemacht: Francisco Otto zu Gast im Interview

    Du möchtest auf smarte Weise neue Mitarbeiter finden? In diesem Interview ist Francisco Otto bei mir zu Gast und stellt sein Tool für genau diesen Case vor. Außerdem zeigt er uns, wie eine parallele Selbstständigkeit zum normalen Angestelltendasein funktionieren kann und wie du auf LinkedIn per Video neue Kunden finden kannst. Du bekommst zudem hilfreiche Tipps für deine eigene Videoproduktion und die Vorbereitung deines Content Marketings. Mehr findest du auf: www.it-founder.de/folge166

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  • 09.09.2021
    13 MB
    13:35
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    Die richtige Unternehmensform für dein Business

    Es gibt dutzende Rechts- und Unternehmensformen, doch welche ist die Richtige? In diesem Video bekommst du einen Überblick über die gängigsten Formen für dein IT-Business. Soviel sei dir im Voraus schon verraten: Es muss zwar nicht immer das dicke Stammkapital sein, jedoch hast du dann womöglich auch Risiken wie volle Haftung. Welche Unternehmensform passt also zu deinen Bedürfnissen und Möglichkeiten? Mehr erfährst du auf : www.it-founder.de/folge165

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  • 09.09.2021
    13 MB
    13:26
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    Engpässe: Wie innere und äußere Faktoren dein Unternehmen beeinflussen #164

    Was ist dein größter Engpass? Darum soll es diesmal gehen. Damit ist das hier der 3. Teil unsrer Mini-Reihe: Im 1. Teil haben wir uns angeschaut, wie dein Unternehmen eigentlich ausschaut, wenn es richtig gut läuft: Wo willst du hin? Und letztes Mal in Teil 2 ging es um den Status Quo, wo du gerade stehst. Wir haben Modelle für die verschiedenen Phasen erstellt und geschaut, was die jeweiligen Phasen auszeichnet. Jetzt schauen wir uns also an, was dein größter Engpass ist, was dich davon abhält, dass dein Unternehmen wächst. Du kannst dir jedoch nur dann richtig im Klaren sein darüber, was dein Engpass ist, wenn du weißt, wo du hinwillst. Das ist die Challenge. Solltest du also die beiden vorigen Folgen noch nicht kennen, solltest du das am besten noch vorher nachholen. Du findest sie auch einfach als Videos auf YouTube unter IT-founder. Der äußere Engpass: Zu wenig Kunden oder zu wenig Zeit? Jetzt geht es also darum, genauer hinzuschauen: Was ist der Engpass? Ich habe da so zwei Pole, die in aller Regel erstmal offensichtlich sind. Ich nenne das mal den äußeren Engpass. Entweder, es läuft nicht rund, weil zu wenig Kunden kommen. Daraus folgt, dass es zu wenige Aufträge gibt und entsprechend der Umsatz zu niedrig ist. Das wäre Variante 1. Die andere Variante ist, du hast zu viel Arbeit. Du hast eine Menge Arbeit, aber zu wenig Mitarbeiter, zu wenige Ressourcen, zu wenig Zeit. Das sind also die zwei offensichtlichsten Dinge, daran kannst du dich schon mal grob orientieren. Wo musst du also ansetzen? Musst du lernen, mehr Kunden zu gewinnen und deine Preise erhöhen? Oder musst du eher schauen, dass du dein Team weiter aufbaust und mehr Ressourcen bekommst? Sich alleine abzuarbeiten bis zum Umfallen ist schließlich keine gute Lösung, du wirst krank, du verlierst den Spaß am Leben und an der Arbeit. Hast du vielleicht das Gefühl, dass du in der Mitte beider Seiten feststeckst? „Wenn ich mehr Geld hätte, hätte ich mehr Mitarbeiter, dann hätte ich mehr Ressourcen für mehr Aufträge…“ – wenn das der Fall ist, steckst du in einem Wollknäuel fest, das du ganz schnell entwirren solltest. Du musst also genau schauen, was dir jetzt gerade wirklich helfen würde. Der innere Engpass: Limitierst du dich selbst? Das waren jetzt also die Faktoren im Außen, die deinen Engpass verursachen können: Die Kundennachfrage oder die Ressourcen, Mitarbeiter, Prozesse. Jetzt geht es mal um Außen vs. Innen: Was limitiert dich jetzt gerade? Die äußeren Engpässe sind die, die du messen kannst. Sie lassen sich mit Zahlen, Daten, Fakten relativ gut zum Ausdruck bringen. Jetzt geht es um die inneren Engpässe, also um dich als Unternehmer, um dein Mindset, um deine Glaubenssätze. Ein Unternehmen entwickelt sich extrem stark in Abhängigkeit zur Unternehmerpersönlichkeit. Stell dir das als Familie vor: Vielleicht bist du selber ein Mann. Vielleicht bist du Vater – es hat einen großen Einfluss, wie du dich verhältst. Was für eine Persönlichkeit bist du? Haust du gerne auf den Tisch? Bist du perfektionistisch? Kannst du dich gut entscheiden oder eben gar nicht? Das alles hat Einfluss auf deine Familie. Wie du die Zeit mit deinen Kindern verbringst, wie du Zeit mit deiner Partnerin verbringst, wie du Zeit mit dir selber verbringst. Ob du bis spät fernsiehst und dann unzufrieden ins Bett gehst, scheiße, ich habe schon wieder nichts geschafft… oder ob du sagst, ich habe Energie, ich beiße jetzt die Zähen zusammen und erreiche was. Dann freust du dich später über das, was du geschafft hast. Vielleicht willst du auch nichts davon, sondern einfach den Abend mit Freunden genießen. Mindset und Unternehmerpersönlichkeit beeinflussen dein Unternehmen Das ist das, was du für dich selber gestaltest, aber auch für deine Familie, dein Umfeld und genau so ist es eben auch mit deinem Unternehmen. Viele der Engpässe, die du also im Außen siehst und messen kannst, haben ihre Ursache im Engpass innen – in deiner Unternehmerpersönlichkeit. Bist du nicht selbstbewusst genug? Hast du zu wenig Selbstvertrauen? Verkaufst du schlecht oder willst du nicht verkaufen? Findest du, dass reiche Menschen nur dadurch reich werden, weil sie andere über den Tisch ziehen? Deine Glaubenssätze wirken in dir drin. Und in deinem Handeln wirst du unterbewusst dafür sorgen, dass sie Bestätigung finden. Das sorgt dann unter Umständen dafür, dass du einfach nicht sichtbar wirst. Dass die Kunden gar nicht auf die Idee kommen, bei dir anzufragen. Deine Unternehmerpersönlichkeit kann also innere Engpässe haben und die wirken sich dann auf dein Unternehmen aus. Ein typischer innerer Engpass sind Glaubenssätze in Bezug auf Geld: Ich bin’s nicht wert, ich kann keine 150 € pro Stunde verlangen, das ist viel zu viel. Diese limitierenden Glaubenssätze bremsen dich und sind dir oft gar nicht bewusst. Ein weiterer Klassiker: Ich kann das nicht. Du meinst, du kannst keine Texte für eine Webseite schreiben, weil du schlechte Noten in Deutsch hattest. Das ist das, was in deinem Kopf passiert. Was du wirklich kannst oder nicht kannst, wirst du herausfinden, wenn du es ausprobierst. Wenn du dann siehst, das funktioniert ja, obwohl du immer dachtest, du kannst es nicht. Den Kunden interessiert nicht, ob du Schönschrift hast oder ein Diktat schreiben kannst. Den interessiert, ob du ihn verstehst und ob du eine Lösung für ihn hast. Ob man auf deinem Webseitenbild sieht, dass du jung bist, dick bist oder deine Frisur schief ist, ist völlig egal. Das macht nicht aus, ob du mehr oder weniger Kunden gewinnst. Aber es macht aus, ob du sichtbar wirst und ob die Kunden spüren, dass du auch gerne mit ihnen zusammenarbeiten willst. Learning by doing Das nächste ist, wenn du wachsen willst, dein Unternehmen sich weiterentwickeln soll, du mehr Mitarbeiter brauchst, damit du mehr Kunden annehmen kannst, aber selber der limitierende Faktor bist, weil dir die Zeit fehlt. Dann musst du dich trauen, eine neue Rolle anzunehmen als Führungskraft. Du musst dich trauen, zu investieren in das richtige Personal und eben das richtige Personal auszuwählen. Auch wenn du kein Personaler bist, noch nie Mitarbeiter ausgesucht hast, irgendwann fängt man an. Du wirst dann sehen, ob es richtig oder falsch war, aber du musst dich trauen, diese neue Rolle anzunehmen und ins Handeln zu kommen. Das ist auch ein typischer limitierender Faktor: Bin ich reif genug, um Mitarbeiter zu führen? Man lernt, indem man es tut. Das ist einfach so. Gerade als Unternehmer bist du immer in einem Entwicklungsprozess. Das ist das Geile am Unternehmertum: Es ist keine Reise von A nach B, du kannst nur im aktuellen Moment sein. Du kannst eine Idee haben, wo du hinwillst, aber noch wichtiger ist, zu entscheiden, welchen Tanz du tanzen willst. Du musst dich entscheiden, womit du deine Zeit gerade verbringen willst und wie du gerade lebst. Freu dich über jede Herausforderung, die du überwindest. Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, welcher Engpass dich gerade blockiert, wenn du nur weißt, dass dich irgendwas zurückhält, dann buch dir gerne einen Termin mit mir. Wir können dann miteinander sprechen und schauen, wie du dir helfen kannst. Ich kenne das von meinen eigenen Blockaden, irgendwann wird man betriebsblind und dann hilft ein Blick von außen. Als Unternehmercoach und vor allem als Businesscoach auf die IT-Branche spezialisiert kann ich dir helfen, klar zu sehen. Buch dir also gerne den StartUp-Call und folg mir auch gerne auf YouTube, wenn du die Podcastfolgen lieber als Video genießen möchtest. Du findest mich da unter IT-founder. Wenn du Austausch mit Gleichgesinnten suchst, kannst du auch jederzeit gerne in meine IT-founder-Facebookgruppe kommen. Da gibt es eine Menge Antworten und Erfahrungen. Ich wünsche dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 26.08.2021
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    10:42
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    Wo stehst du mit deinem Unternehmen? 4 Phasen für deinen Erfolg # 163

    Wo stehst du gerade mit deinem Unternehmen? Ein Unternehmen zu gründen und zu führen ist ein Prozess, eine Reise. Auf jeder Reise ist eine Route extrem hilfreich. Doch wenn du nicht weißt, wo du mit deinem Unternehmen stehst, wirst du auf der Karte nichts ableiten können . Phase - 1 und 0: Die Anfänge Über dein Ziel haben wir in der letzten Folge gesprochen. Du kannst die Folge hier nachhören oder einfach bei Youtube unter IT-founder das Video anschauen. Sei dir über dein Ziel im Klaren und du wirst deinen Weg finden. Wir starten mal mit der ersten Phase , ich nenne sie mal - 1-Phase . Du hast eine Idee. Du verspürst die Lust darauf, ein eigenes Unternehmen zu gründen, denkst aber nur darüber nach und tust es nicht wirklich. - 1 also deshalb, weil nichts passiert . Du bist noch kein Unternehmer, aktuell bist du lediglich ein Träumer. Wenn du in dieser Phase bist, dann ist das Ausschlaggebende, zu handeln. Wenn du dir jetzt mal das Leben allgemein anschaust, dann siehst du, es gibt nicht den einen Weg im Leben. Das Leben ist eine Zusammenreihung von Momenten . Es gibt keine Vergangenheit und keine Zukunft, denn du kannst nicht zurück und auch nicht einfach in die Zukunft gehen. Es gibt nur diesen Moment. Morgen gibt es neue Momente, die alten sind dann weg. Wenn du dir dieses Bild so ansiehst, dann ist auch klar, dass es nicht den einen Weg gibt , sondern eine Zusammenreihung von Momenten. Es geht also auch gar nicht darum, dass du den einen Weg gehst, sondern darum, den Moment zu nutzen. Entsprechend bedeutet auch ein Unternehmen aufzubauen nicht, direkt sein Ziel zu erreichen. Du kannst dir in Ruhe überlegen, wo du hinwillst. Welchen Tanz willst du tanzen? Bleiben wir bei dem Bild, dass ein Unternehmen zu gründen, eine Art eines Tanzes ist. Es geht also um den Prozess, nicht um das Ziel und das Ergebnis . Du kannst dir überlegen: Willst du den Tanz des Angestellten tanzen? Den Tanz des Selbstständigen? Den Tanz des Träumers? Gründe dein Unternehmen und genieß das und lerne dabei – aber wie beim Tanzen stehst du wieder auf, wenn es mal nicht klappt. Das ist dein Tanz. Das ist der Moment, den du erleben willst. Dann geht es als nächstes wirklich darum, einfach nur das zu tun. Entscheide, welchen Tanz du tanzen willst, was du mit dem Moment, den du gerade erlebst, anfangen willst und tue genau das. Mit allen Schwierigkeiten, allen Challenges, die dir begegnen. Wenn du schon weiter bist und schon gegründet hast, aber noch in der Gründungsphase bist, dann nennt man das Phase 0 . Du gehst zum Amt, hast die Formulare, du machst dir Gedanken um einen Businessplan. Aber du hast noch keine Kunden . Du legst sozusagen gerade den Grundstein und schaffst den rechtlichen und vielleicht auch organisatorischen Rahmen, damit du dein Unternehmen aufbauen kannst. Phase 1 und 2: Kunden haben und Kunden finden Wenn das alles erledigt ist, kommst du in Phase 1 . Meine Definition von Unternehmen ist ganz einfach: Wenn du Kunden hast, die dir Geld bezahlen, dann hast du ein Unternehmen . Wenn du keine Kunden hast, hast du kein Unternehmen. Das ist Phase 1, in Phase 1 geht es darum, dass du herausfindest, wie du Kunden gewinnst . Dass du das in der Realität umsetzt und tatsächlich reale Kunden hast. Diese Kunden zahlen reales Geld an dich für eine reale Dienstleistung und sind im besten Fall hinterher auch noch happy mit deiner Arbeit. Phase 2 folgt, sobald du das Kunden-Game verstanden und etabliert hast. Diese Phase ist dann dafür da, dass du ein System entwickelst . Dein Unternehmen soll nicht mehr auf Empfehlungen von Freunden und Verwandten angewiesen sein, sondern du entwickelst jetzt ein System, um gezielt Interessenten zu generieren. Du generierst gezielt Neukunden, schließt Aufträge ab und kannst deine Leistung erbringen. Du trägst also langsam Verantwortung und weißt, was du zu tun hast. Phase 3: Zieh dich aus dem Tagesgeschäft zurück & skaliere Wenn du das ausgebaut hast, geht es um das Skalieren. Das ist Phase 3 . Du hast mittlerweile vielleicht vier fünf Mitarbeiter, dein Team steht, du denkst darüber nach, dich selbst in einer anderen Rolle zu sehen. Du möchtest raus aus dem Tagesgeschäft . Du möchtest nicht mehr selbst der Techniker sein, sondern dafür sorgen, dass dein Team einen guten Techniker dabei hat, der alle Fragen beantworten kann – vielleicht sogar besser als du. Baue Führung und Kultur auf, stell sicher, dass dein Team sich alleine führen kann und zurecht kommt . Sorgst du nicht in diese Richtung vor, riskierst du, dass dir alles zu viel wird. Dein Unternehmen wächst, dein Team wächst, die Auftragslage wächst und deine Arbeit wird immer mehr und mehr. Zusätzlich zu deiner normalen Arbeit kommt dann auch noch die administrative, neue Mitarbeiter finden, einstellen, Verträge, Urlaub und was es alles noch gibt. Die Mitarbeiter stehen mit allem möglichen immer bei dir vor der Tür, natürlich, denn du bist die Führungskraft. Skalieren ist immer spannend, schau dir an, ob du wachsen willst, welches Leistungsversprechen, welche Zielgruppe ist für dich relevant? Das alles ist Phase 3. Es fällt dir schwer, dich zu orientieren? Deshalb meine Frage am Anfang: Wo stehst du gerade? Wenn du dir nicht sicher bist oder mehr in den Dialog gehen willst, dann buch dir sehr gerne einen StartUp-Call mit mir. Geh dafür einfach auf www.it-founder.de . Dann können wir schauen, wo du gerade stehst und welche Schritte dich an dein Ziel bringen. Im nächsten Video und der nächsten Podcastfolge schauen wir uns dann den Engpass an. Was sind gerade die Stellschrauben und was ist dein größter Engpass? Mein Vorteil ist, dass ich dir durch meine jahrelange Erfahrung einen Blick von außen und damit einen Impuls geben kann.

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  • 19.08.2021
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    11:04
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    Wie du dein Handeln auf den Erfolg deines Unternehmens ausrichtest #162

    Wenn du dein Unternehmen skalieren willst, wenn du wachsen willst, dann ist die Nummer eins Zutat, um dein Unternehmen zum Erfolg zu bringen, zu wissen, was für ein Unternehmen du da gerade aufbaust – und wie das aussieht, wenn es erfolgreich ist. Denn sie wissen nicht, was sie tun? Du schon! Aber starten wir mal von vorne: Du gründest ein Unternehmen, du führst ein Unternehmen, es ist völlig egal, an welchem Punkt du gerade stehst. In welcher Branche bist du unterwegs? Welche Art von Leistung bietest du an? Das klingt soweit ziemlich offensichtlich, ich weiß. Du wirst vermutlich, wenn du im IT-founder Podcast bist, ein IT-Unternehmen haben. Doch was bedeutet das? Bietest du also Dienstleistungen im IT-Bereich an? Wenn ja, welche denn? Bist du Spezialist? Allrounder? Diese Fragen ziehen einen weiteren Rattenschwanz hinter sich her. Von deiner Leistung kommen wir zum Ort deiner Tätigkeit: Bist du regional unterwegs? Welche Art an Kunden sprichst du an? Privat, geschäftlich oder gar beides? Und hier fängt „das Dilemma“ schon an, denn wenn du beide Gruppen ansprichst, wird es schon schwieriger, eine klare Positionierung zu erreichen. Wir nehmen jetzt mal folgendes Szenario: Du bist Allrounder, IT-Dienstleister und bietest deine Dienstleistungen regional an. Auch wenn du Allrounder bist, wird dein Angebot eine gewisse Abgrenzung haben. Bietest du reine IT-Dienstleistung an, in Richtung Infrastruktur, Servernetzwerk oder in Richtung Applikation? Auch bei Applikationen gibt es ja wieder unzählige Zweige, alleine schon, was die Branchen angeht, die die jeweiligen Dienste unterstützen. Du siehst also, wenn du richtig erfolgreich sein willst, musst du dein Portfolio genau kennen. Richtige Detailplanung ist nicht nötig, aber die großen Fragen sollten schon geklärt sein. Auf das WAS folgt das WIE: Teamplayer oder One-Man-Show? Punkt zwei wäre dann, deine Arbeitsweise zu klären. Bist du eine One-Man-Show? Baust du gerade ein Team auf? Und wenn du ein Team aufbaust, was ist deine Rolle darin? Wie sieht dein Team aus, wie ist es strukturiert? Wenn dein Unternehmen richtig gut läuft, sind die Ressourcen der limitierende Faktor. Wie würdest du also dein Team aufbauen? Wen willst du alles in deinem Team haben? Wie definierst du deine eigene Rolle? Bist du der Cheftechniker oder stellst du einen richtig guten Techniker ein? Vielleicht ist dein Part auch eher der kaufmännische Bereich, vielleicht möchtest du aber auch nur strategisch bei einzelnen Projekten dabei sein und ansonsten die Arbeit an deine kompetenten Mitarbeiter verteilen. Du musst also deine Hauptarbeit definieren. Wir gehen weiter in unserem Szenario: Du hast zehn Mitarbeiter eingestellt und einen Teamleiter, der alles vor Ort managet. Ein Drittel deiner Arbeitszeit verbringst du nun in deinem Unternehmen, zwei Drittel deiner Zeit kannst du dich um dein Unternehmen an sich kümmern. Da hast du Zeit für den Aufbau strategischer Partnerschaften, dein Marketing, die Weiterentwicklung des Unternehmens und des Teams. Jetzt an diesem Punkt dürfte dir spätestens einleuchten, warum eine gute Definition deiner Arbeit Gold wert ist. Darauf baut alles andere auf. Im Podcast bin ich noch näher auf die Szenaio-Fragen für einen Typ Softwareentwickler eingegangen, also hör dir gern die Folge an, wenn du in der Richtung noch Unterstützung brauchst. Bei all den Planungen und Definitionen darfst du auch die Gegenseite nicht vergessen. Kundensupport und Kundenbetreuung, das verdient ebenso deine Aufmerksamkeit. Mit reiner Softwareentwicklung und reiner Dienstleistung ist es also nicht getan. Und in der Zukunft? WO willst du hin? Egal, wie dein Szenario jetzt aussieht, es geht nun darum, dieses Bild weiterzuentwickeln. Frag dich als nächstes, wie dein Unternehmen in der Zukunft aussehen wird. Du traust dich was und hast richtig Erfolg damit – wie sieht das Unternehmen in zehn, in zwanzig Jahren aus? Was hättest du gerne und welche Rolle spielst du dann in deinem Unternehmen? Welche Kollegen sind dann immer noch an deiner Seite? Wie hat sich der Kundenstamm weiterentwickelt und was ist aus deinem Portfolio geworden? Super wichtig ist auch die Frage nach dem Wohin. Möchtest du eine Agentur werden oder lieber Freelancer sein? Trau dich, dir die wirklich beste Version deines Unternehmens vorzustellen und dann bring das zum Ausdruck. Schreib es auch gerne klassisch auf ein Blatt Papier, mach dir Notizen und erzähl jemandem davon, der Lust hat, mit dir herumzuspinnen. Wie würde dein geilstes Unternehmen aussehen? In dem Moment, wo du es aussprichst oder aufschreibst, bekommt deine Idee Formen in deinem Hinterkopf und es wird dir leichter fallen, Entscheidungen zu treffen, die dich auch dahin führen. Wenn du Lust hast dich mit mir auszutauschen oder dir noch ein wenig Hilfe fehlt, dann kannst du dir gerne einen StartUp-Call mit mir buchen und wir quatschen mal gemeinsam über dein Business. Ich höre dir zu und du erzählst mir, wo du hinwillst. Falls du es noch nicht wusstest – ab sofort gibt es die IT-founder-Folgen auch als Videos bei YouTube. Folge mir dort gerne auf meinem Kanal IT-founder, ich würde mich freuen! Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 12.08.2021
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    43:55
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    #161 So smart kann dein Smarthome sein!

    So smart kann dein Smarthome sein! – Marc Böhm von Seven-O im Interview Marc Böhm von Seven-O ist bei mir im Interview zu Gast und gibt uns einen interessanten Einblick in die moderne Welt der Smarthomes. Du wirst überrascht sein, dass Alexa zwar smart ist, aber im Grunde nur ein kleines Licht auf der Torte der smarten Helfer. Denn ein smartes Zuhause bietet so viel mehr und kann sogar geplant werden, bevor der Bau überhaupt beginnt. IT for life – vom Hobby zum Beruf Marc ist Vollbluttechniker und hat seit seiner Jugend Zugang zur IT und zu Computern. Sowohl als Hobby, als auch als Business lebt er seine Leidenschaft voll aus. Privat ist er ein Familienmensch und spielt für seine Liebsten sogar Ukulele. Beruflich ist Marc Freiberufler im IT-Bereich und betreut mit Individualsoftwarelösungen andere Unternehmen. Er bewegt sich momentan in einer Zwischenstufe auf dem Weg in eine neue Firma und kommt aus einer Firma, in der er mehrere Jahre Geschäftsführer war. Ursprünglich kommt er schon aus dem Softwarebereich, die IT mit Individualsoftware geht mehr in Richtung neue Technologien wie Smarthome. Einen klassischen Nine-to-Five-Job hat er als Freiberufler natürlich nicht mehr, doch seine Projekte sind dafür sehr erfüllend. Spätabendliche Webkonferenzen sind keine Seltenheit, doch „die Energie kommt von alleine und das ist das Schöne daran.“ Der Weg zum neuen Unternehmen hat für Marc eher praktische Gründe: „Du musst dich halt fragen, wo willst du hin, ne? Wenn du sagst, ich will alleine bleiben, dann bleibst du Freiberufler und bindest dir keine GmbH ans Bein. Aber wir wollen das zu viert gemeinsam aufbauen, da sind Konstrukte notwendig. Und das ist auch der Grund, warum wir zügig eine GmbH gründen wollen.“ Sein Ziel fürs Erste ist es, durch sein laufendes Projekt den Grundumsatz der GmbH zu sichern und sich mit dem neuen Unternehmen im Bereich Smarthome zu positionieren. Smarthome: upgrade dein Leben! Das Spannende an Smarthome ist für Marc die Unterstützung im Alltag: Immer mehr Haushalte greifen auf die technische Hilfe zurück und haben so mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Das Thema fasziniert ihn sogar so sehr, dass Marc einen Blog zum Thema Smarthome führt. Entstanden ist der über den Stammtisch, bei dem er sich mit anderen Interessierten über Smarthomes austauscht und wo gemeinsam gebrainstormt wird. Eins kam zum anderen, die Kinder brauchten ein Spielhaus, die Idee eines smarten Minihauses war geboren und so kam es zu einem Blog, um die Ideen der Tüftler in die Welt zu tragen. Diese Community war es auch, die ihm letztendlich den Schubser in Richtung neues Unternehmen gab. Ausgelöst hat das Ganze die klassische Frage, die sich jeder von uns an einem Punkt im Leben stellt: Will ich das, was ich aktuell mache, in 30 Jahren immer noch machen? Marcs Antwort war einfach: „Ich dachte mir, nein, das will ich nicht, zumindest nicht in dieser Form. Und dann musste ich überlegen, wie ich die Energie nach draußen bringen und in meinem Business mehr aufgehen kann. Darin aufzugehen und die Energie zu nutzen, das ist glaube ich das ganz Wichtige an dem neuen Business, damit es auch erfolgreich wird.“ Auf meine Frage, ob er denn gar keine Angst vor dem Risiko hätte, hat Marc eine optimistische wie realistische Antwort: Wenn man nicht gerade psychisch leidet, ist der monetäre Schaden der größte Schaden, den man nehmen könnte – und das Monetäre lässt sich immer lösen. Der Markt ist offen für Experten und deshalb ist er sehr zuversichtlich, jederzeit zurück in eine Anstellung zu finden, um sein täglich Brot zu verdienen. Null Risiko gibt es nicht, aber man kann vorsorgen Um einem Bauchplatscher vorzubeugen, setzt das Team bisher klassisch auf Marktanalyse, Nischenbildung und Planung. Abgesehen davon wollen die Gründer Smarthomes auf ein neues Level bringen: Weg von Alexa & Co., hin zu einer vollumfänglichen Automatisierungslösung, die schon beim Hausbau mit einbezogen wird. Der Kunde soll sich früh darüber im Klaren sein, welch ein erleichtertes Leben er führen will. Smart Plugs sind für Marc keine schlechte Lösung, er sieht sie nur eher als Nachrüstung: „Wir streben die Voll-Automatisierung an. Wenn du dir heute den Smarthome-Bereich anschaust, der ist unheimlich heterogen, es sprießen die verschiedensten Sachen aus dem Boden. Die meisten denken bei Smarthome an irgendwelche Smart Plugs wie Alexa, aber das ist nicht das Smarthome, wie man’s sich vorstellt. Das ist eine Nachrüstlösung, es ist auch in Ordnung. Das ist das smart von heute. (…) Aber es ist wichtig (für ein richtiges Smarthome) zu erfassen, wie lebt der Kunde? Wie stellt er sich sein Leben vor und wo kann man das unterstützen und wo in die Automatisierung gehen? Das kann eine einfache, statische Automatisierung sein bis hin zu einer dynamischen, die dann auch das Machine Learning mit reinnimmt.“ Smartes Leben für alle Die Softwarelösungen, die es dahingehend heute schon auf dem deutschen Markt gibt, sieht Marc als unzureichend an. Für ITler sicherlich umsetzbar, sind sie für die breite Masse nicht nutzbar. Ein Produkt bei Amazon zu verkaufen findet er ebenso wenig hilfreich. Für Marc zählt am meisten, die Leute von Anfang an zu begleiten und tatsächlich mitsamt Elektriker und Architekt mit am Tisch zu sitzen. Zu allererst geht es also bei Marcs Business um die Beratungsleistung. Die weiterführende Schiene ist dann, dem Kunden das Ganze so zu präsentieren, dass er sein Smarthome einfach planen kann. Zusätzlich gibt es auch die Idee, einen Homeserver als Support anzubieten, eine zentrale Intelligenz, die das Grundgerüst für das spätere Smarthome stellt. Tatsächlich ist nicht nur der Smarthome-Gedanke der Gründer sehr modern, sondern auch die Firma selbst: Bisher verläuft die meiste Planung absolut virtuell, lediglich der Kundenkontakt soll anfangs für die Implementierungsphase persönlich sein. Selbst für den Support „hinterher“ ist eine persönliche Anwesenheit nicht mehr zwingend notwendig. Wenn der Kunde die notwendigen Freigaben erteilt, können sämtliche zukünftige Upgrades und Ergänzungen vorgenommen werden, ohne dass das Team vor Ort sein muss. Netzwerken & Education Based Marketing: Der Weg zum Erfolg Wie will das Team um Marc eigentlich an die Bauherren kommen, die ein Smarthome planen möchten? Auch dazu haben sie sich bereits Gedanken gemacht: Ein Grundnetzwerk, welches auch Architekten einschließt, spielt eine große Rolle. Der Architekt kennt das Projekt und die Wünsche seiner Kunden und kann einschätzen, ob das, was Marc und sein Team tun, einen Mehrwert für den Kunden bietet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Aufklärung – viele wissen nicht, was mit Smarthomes möglich ist. Hier greift also die Chance des Education Based Marketings, statt dem Kunden einfach ein Produkt zu zeigen und zu sagen, hier, kauf das. „Du musst dem Kunden aufzeigen, ‚du hast ein Problem und ich helfe dir, das besser zu verstehen, Lösungswege dafür aufzumachen und ob du dich dafür entscheidest, ob wir nachher zusammenarbeiten oder nicht, völlig dahingestellt. Hier kannst du was lernen, was dich weiterbringt.‘“ Wer jetzt denkt, Marcs Team würde nur Männer umfassen, der denkt zu kurz – tatsächlich ist auch eine Frau mit an Bord. Die kommt aus dem Betriebsorganisatorischen Bereich und bringt die Methoden mit, die für die Gründung etc. wichtig sind. Jeder im Team hat seine Expertise und seinen Verantwortungsbereich, doch die interne Kommunikation ist ein sehr wichtiger Faktor, wie Marc mir erzählt. Alle müssen gleichermaßen informiert sein. Kontakt & weise Worte zum Abschluss Wenn du dein Bauprojekt gerne smarter gestalten möchtest oder Fragen hast, kannst du Marc Böhm einfach über LinkedIn kontaktieren. Alternativ ist aber auch der klassische Anruf gerne gesehen oder du gehst den Weg über das Impressum auf https://www.seveno.org/ . Für andere Gründer hat Marc folgende weise Worte zum Abschluss: „Enthusiasmus ist ein extrem wichtiger Punkt. Das ist der Schlüsselpunkt, um die Energie aufzubringen, um genau solche Themen zu meistern und sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn’s mal nicht so funktioniert.“ Danke Marc für dieses spannende Interview und den interessanten Einblick!

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  • 10.08.2021
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    08:41
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    #160 Google Ads: Optimieren statt aufgeben!

    In dieser Kurzfolge geht es um das Thema Google Ads. Wenn du anfängst, Kunden über bezahlte Werbung zu akquirieren, welche Schritte gehst du dann als erstes? Und vor allem – was machst du, wenn es mal nicht klappt? Wir haben sogar ein konkretes Beispiel von einem meiner Zuhörer zu genau diesem Thema bekommen: Er hat 250 Euro in Werbebudget investiert, aber es tut sich nichts. Bisher hat er keinen Neukunden gewinnen können. Soll er also die Werbung abschalten? Nutze die Learnings deiner Anzeigen! Wichtig vorweg ist erstmal zu wissen, wenn du bezahlte Werbung schaltest, und dabei ist die Plattform erstmal egal, dann ist der Prozess ein anderer, als wenn du Werbung in einer Zeitung schaltest. Da druckst du x Exemplare und die gehen alle an einem Tag raus und erst danach siehst du, ob es geklappt hat. Bei den Kampagnen, die du schaltest, kannst du lernen. Der teure Anteil der Werbung ist dann, dass du die Euros, die du für die Werbung in die Hand nimmst, auch darein investierst, zu lernen, was nicht funktioniert. Die Challenge ist dabei, dass du nicht weißt, welche Euros „rausgeschmissen“ werden. Wenn du jetzt also ein Tagesbudget von 5 Euro oder 10 Euro in deine Werbung steckst und es kommt kein Kunde zustande, bedeutet das nicht, dass du sofort alles stoppen musst. Es bedeutet, dass du deine Learnings umsetzen musst. Diese Daten deiner Anzeigen sind wichtig: Dazu gehört bei Google Ads: Wird das Werbebudget überhaupt ausgeschöpft? Wenn das der Fall ist, schaue ich mir an, was kostet denn ein einzelner Klick? Der Wert des Klicks sollte in Relation stehen zum Ergebnis Welche Begriffe werden tatsächlich gesucht – und welche kann ich ausschließen? Das machst du am besten einmal die Woche. Außerdem solltest du den Radius beachten. Ist der zu groß, kannst du unter Umständen irrelevant für die Suchenden sein. Stell lieber den Radius enger und dafür die Suchbegriffe breiter. Auch hier muss das Verhältnis stimmen. Wenn du dann die Demografie deiner Kunden kennst, kannst du die Daten noch weiter filtern. Du kannst dann beispielsweise bestimmte Altersgruppen herausfiltern. Super wichtig ist dein Mindset: Nicht direkt hinschmeißen, sondern lieber optimieren. Du musst lernen, wie du dich am besten platzierst. Wichtigste Faktoren: Budget und Qualitätsfaktor Außerdem musst du bei Google Anzeigen die Kombination aus der Relevanz deiner Suchanzeige (Leute befinden, deine Anzeige ist genau das, was sie suchen), der Nutzererfahrung deiner Webseite (interagieren die Nutzer mit deiner Webseite? Geht es dort um das, was in der Anzeige gezeigt wurde?) und der Wahrscheinlichkeit des Klicks (eigener Algorithmus von Google) beachten. Diese drei Punkte bilden den Qualitätsfaktor. Über den wird einiges gesteuert und in Kombination mit deinem Budget entscheidet sich so, ob du nachher auf Platz 1, 2 oder 3 in der Reihenfolge der Werbeanzeigen ausgespielt wirst. Der Qualitätsfaktor ist eine Skala bis 10 und wenn du irgendwann bei 8 oder 9 angelangt bist, bekommst du eine gute Platzierung zu relativ günstigen Preisen. Wenn du sagst, du brauchst Hilfe bei deiner Werbeanzeige und wüsstest gerne, welche Stellschrauben du anpassen müsstest, dann buch dir gerne einen Call mit mir auf www.it-founder.de . Grundsätzlich funktionieren Google Ads im IT-Bereich richtig gut, daher ist die Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall gegeben, dass du mit einer Optimierung an den richtigen Stellen zum Erfolg kommst. Ich freue mich auf deine Nachricht und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 05.08.2021
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    01:05:56
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    #159 Als Kleinunternehmer gescheitert, als Gründer erfolgreich

    Benjamin Paffrath von cpi.koeln ist bei mir im Interview zu Gast und hat eine etwas andere Geschichte mitgebracht: Nach einem ziemlichen Fehlversuch ist er heute mitten im Gründerprozess und gibt uns Einblick hinter die Kulissen seiner Arbeit. Chaotisch, aber motiviert: Das ist Benjamin Benjamin ist ein absoluter Familienmensch und wohnt mit Frau und Tochter im schönen Köln. Obwohl seine Freunde ihn eher als chaotisch und verplant bezeichnen würden, schätzen sie seine Zuverlässigkeit, wenn es drauf ankommt: „Meine chaotische und spontane Art bringt den Vorteil mit, dass ich viel möglich mache. Meine Freunde wissen, ich bin vielleicht zwei drei Minuten zu spät oder verplane Termine oder so, aber wenn sie mich brauchen, bin ich da.“ Mit seinem Geschäftspartner und dem Unternehmen cpi.koeln bietet er IT-Support und individuelle Schulungen für kleine Unternehmen an. Dem Team ist wichtig, dabei den Fokus auf jene Unternehmen zu legen, die bei großen Systemhäusern durch das Raster fallen. Oft sind die Angebote der „Großen“ aufgezwungen und verlangen von den kleinen Unternehmern erstmal Anschaffungen aller Art, von diesem Vorgehen hält Benjamin wenig. Für ihn zählt in erster Linie, die Lösung zum Kunden zu kriegen. Wenn dafür erstmal mit vorhandenem Material gearbeitet wird, dann ist das völlig in Ordnung. „ Privatinsolvenz mit Familie wäre uncool“ – aus Fehlern lernt man Gegründet hat das Team im Januar, voll eingestiegen sind sie im Mai. Verkehrt war die Vorgehensweise nicht, denn die ursprünglich angedachte Geschäftsidee funktionierte nicht mal auf dem Papier. So konnten Benjamin und sein Partner in Ruhe weitertüfteln, bis der „Einstiegstag“ kam. Unterstützt werden sie zudem von Benjamins altem Chef, der sie mit Aufträgen über Wasser hält. Aktuell befindet sich das Team in einer sechs-monatigen Testphase, um zu schauen, ob die Idee Hand und Fuß hat. Möglich macht das auch Benjamins Frau, die durch ihren festen Beamtenjob den familiären „Laden am Laufen hält“. Aus vergangenen Fehlern hat Benjamin gelernt: Als Schüler machte er sich den Spaß eines Kleinunternehmertums, das Ende vom Lied waren nicht unerhebliche Schulden beim Finanzamt, an denen er Jahre abbezahlte. Deshalb bestand er bei der jetzigen Gründung auf eine haftungsbeschränkte Unternehmensform. „Privatinsolvenz mit Familie wäre ziemlich uncool“ – da gebe ich ihm uneingeschränkt recht. Online oder Offline: Die richtige Werbung finden Die aktuelle Problematik für die junge UG besteht darin, Neukunden an Land zu ziehen. Bisher gibt es einen großen Kunden mit kontinuierlichem Umsatz, doch an Ideen mangelt es den Unternehmern nicht: Als erste Aktion wurde Offline-Werbung in Form von Flyern kreiert. Auf meine Frage, ob solch ein Vorgehen in der IT Sinn macht, sagte Benjamin mir folgendes: „Wir machen zwar IT, aber unsere Zielgruppe ist nicht in so einer Blase drin, wo man sie jederzeit digital abholen kann. Die sind nicht auf LinkedIn wie du und ich, deshalb war das erstmal die Idee.“ Mein Tipp an dieser Stelle: Fahre nicht mit angezogener Handbremse. Benjamin beispielsweise hat erst 20 seiner Flyer-Sets eingeworfen, weil sie sich einig waren, wenn sich von insgesamt 100 Werbekontakten auf einmal 50 melden würden, würde das junge Unternehmen das niemals zu zweit schaffen. Ich würde dir empfehlen, lieber auf Risiko zu gehen, denn zu viele Auftragsanfragen sind im Zweifelsfall das bessere Problem, als wenn – wie in Benjamins Fall – von einer geringen Anzahl niemand zurückruft. Eine Erfahrung haben wir tatsächlich beide gemeinsam und auch du wirst das Problem kennen: Pingeligkeit. Zu langes Herumfeilen am Logo, an der Werbung, an der Telefonanlage, damit die Kunden bestmöglich versorgt werden können – doch aufgrund mangelnder Sichtbarkeit kommen gar nicht erst Kunden zustande. Du willst deinem Kunden gut? Kommuniziere es! Abgesehen von ein paar Startschwierigkeiten haben Benjamin und sein Partner aber solide positive Grundwerte zu bieten: Hauptsache, dem Kunden wird geholfen und am besten noch wirtschaftlich, indem vorhandenes Material genutzt wird. Mein Tipp für diese Einstellung: Kommunizier das dem Kunden gegenüber auch genau so. Du möchtest, wie Benjamin übrigens auch, deinem Kunden erstmal ein kostenfreies Beratungsgespräch anbieten? Benjamin geht sogar noch weiter, bei ihm und seinem Partner ist sogar der erste Lösungsansatz gratis. Upgrade deine Werbung dahingehend! Schreib deutlich drauf „Gutschein für ein Erstgespräch etc. im Wert von xy Euro, der Gutschein beinhaltet:“. So weiß der Kunde direkt, was ihn erwartet und das Risiko, dass der Flyer direkt im Müll landet, ist um ein vielfaches geringer. Wichtig bei der Vorgehensweise, egal, wie du deinen Kunden ansprichst, ist auf jeden Fall eine Erfassung: Schreib dir in eine Tabelle, welche Personen du wann wie angesprochen hast. Und trage dir dazu ein, wer sich wann wie zurückgemeldet hat und ob überhaupt. So siehst du auf einen Blick, bei wem sich vielleicht ein Reminder lohnt oder wo ein richtiger Kontakt entstehen kann. Auch Benjamin hat eine solche Erfassung, er und sein Geschäftspartner nutzen klassisch Excel. Customer Journey & Ads: Lohnenswert? Sei dir auch immer der Customer Journey bewusst: Du möchtest einen zufriedenen Kunden. Was muss im Vorfeld passiert sein, damit er zufrieden ist? Geh die einzelnen Schritte zurück und zeichne den Weg auf. Das muss kein riesen Hexenwerk sein, das können drei einfache Steps sein. Wichtig für die Customer Journey: Den Bedarf deines Kunden ergründen. Was hat er für ein Problem und (wie) kannst du es lösen? Dann kannst du weiter überlegen, wo du deine Lösung am besten bewirbst. Ich empfehle dir Google Ads, denn die Leute bemühen für Dienstleistungen und Services oft die Suchmaschine. Wenn du gerade auf Facebook surfst, wirst du höchstwahrscheinlich nicht deine Tätigkeit unterbrechen, um einer Werbeanzeige zu folgen, die eine Dienstleistung bewirbt. Ein weiterer Vorteil von Google: Du hast die Möglichkeit, lokal direkt gefunden zu werden. Mach dir einen Google My Business Account und pass auch die Suchbegriffe an. So können potenzielle Kunden, die online nach einer Dienstleistung suchen, direkt dich finden und kontaktieren. Google Ads funktionieren zudem erfahrungsgemäß am schnellsten und sind gut kalkulierbar. Mit beispielsweise zehn Euro pro Tag kommst du schon recht weit für den Anfang. Bedenke auch: Jeder nicht gewonnene Kunde kostet dich Umsatzverlust. Jeder Monat, in dem du zu wenige Kunden hast, kostet dich extra. Stell dir jetzt mal Benjamins Flyerwerbung etwas aufgehübscht auf Google vor: „Jetzt Gutschein sichern im Wert von 599 Euro! Mit kostenloser Anfahrt, mit kostenloser Erstanalyse, mit kostenloser Problembehebung für Unternehmen im Raum Köln.“ Was für eine Dynamik würde das erzeugen? Du hättest ganz andere Möglichkeiten. Ein Pluspunkt könnte zudem ein Anrufbutton sein. Bei Google Anzeigen kannst du davon ausgehen, dass gerade Smartphonenutzer zum Großteil über euer Telefon Meldung machen werden. Klicks & Tracking & SEO: Eins nach dem anderen Parallel zu deinen Anzeigen solltest du zudem tracken. Sowohl bei Facebook als auch bei Google macht das Sinn, denn so kannst du später deine potenziellen Kunden für ein paar Cent pro Klick erneut erreichen. Mittelfristig shiftest du das dann auf SEO, doch für die Anfangsphase dauert das zu lang. Später jedoch kannst du so effektiv Kosten pro Klick sparen. Ganz wichtig für diese Arbeit ist, lerne aus dem Feedback! Optimiere und werde jeden Tag etwas besser. Neben Google und Facebook haben wir natürlich LinkedIn näher beleuchtet, denn auch, wenn der Großteil von Benjamins Zielgruppe nicht online unterwegs ist, gibt es doch die realistische Chance, dass ca. 20 % es eben doch sind – 20 % potenzielle Kunden, die Benjamin sonst links liegen lässt. Deshalb ist es immer wichtig, sein Profil dennoch zu pflegen und kontaktierbar zu sein, einfach, falls man doch gesucht und gefunden wird. Benjamins Tipp zum Schluss: Nicht aufgeben! Zu guter Letzt hat natürlich auch Benjamin ein paar weise Worte zum Schluss, die er Gründern mit auf den Weg geben will: „Auf jeden Fall möchte ich den Leuten, die entweder ganz früh in der Gründungsphase sind oder denen, die überlegen, ob sie gründen wollen, eine Ermutigung mitgeben: Lasst euch nicht blenden von all den Problemen, die immer wieder auftauchen und den Dingen, die nicht funktionieren. Ihr habt im Vergleich zu vorher ganz andere Möglichkeiten und habt es selber in der Hand. Alleine dieses Wissen macht schon ganz viel. Mit kleinen Fehlern kann man wunderbar umgehen, die kann man gut kontrollieren und verkraften. Es nutzt keinem was, wenn man vorher riesig plant und macht und dann feststellt, dass der ganze riesige Plan nicht funktioniert.“ Wenn dir das Interview genauso viel Spaß gemacht hat wie mir und du gerne mehr über Benjamin erfahren möchtest, findest du ihn überall online, auch auf LinkedIn. Oder du kannst über seine Homepage www.cpi.koeln mit ihm in Kontakt treten. Ich sage danke für das spannende Interview und wünsche dir richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 03.08.2021
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    #158 Warum dein Unternehmen zu langsam wächst – und was du dagegen tun kannst

    #158 Warum dein Unternehmen zu langsam wächst – und was du dagegen tun kannst Ich möchte heute mit dir über einen Perspektivwechsel sprechen und einen der Hauptgründe, warum IT-Unternehmer und gerade Gründer, aber auch etablierte Unternehmer viel zu langsam wachsen. Deine Sichtbarkeit nervt nicht, sie macht deine Kunden glücklich! Einer der Hauptgründe ist, dass Unternehmer nicht in die Sichtbarkeit gehen, dass sie selber als Anwender, als Privatperson, als Mensch genervt davon sind, dass sie auf Facebook Werbung kriegen, dass sie über LinkedIn Nachrichten bekommen, wie sie ihre beste Partnerin finden, wie sie Gewicht abnehmen, wie sie mehr Sport treiben, dass es sie einfach nervt, Werbung zu erhalten. Jetzt ist aber der Punkt, dass es als Unternehmer essenziell ist, sichtbar zu werden, dass es essenziell ist, neue Kunden anzusprechen, neue Interessenten zu gewinnen. Wenn du das nicht machst, wenn du aus dem Glaubenssatz heraus, dass du dadurch Leute nervst, dass du dadurch Leute störst und dass du nicht dieser Störenfried sein willst, in der Unsichtbarkeit bleibst, dann wirst du auch weniger Neukunden gewinnen. Es ist wichtig, einen Perspektivwechsel an der Stelle zu machen und zu überlegen. Nicht grundsätzlich zu sagen, hey, eine Direktnachricht ist Spam, sondern wie kann ich ein Erlebnis schaffen, das den Empfängern Freude bereitet, Wert stiftet. Wo jemand dann auch sagt, hey, klasse, das finde ich gut, dass ich die Nachricht bekommen habe. Und das ist der Knackpunkt. Also Punkt eins, die Perspektive zu wechseln, vom Empfänger zum Sender. Du musst erkennen, dass es als Unternehmer deine Pflicht ist, dein Unternehmen bekannt zu machen. Mögliche Kunden, die davon profitieren würden, deine Leistung in Anspruch zu nehmen, auch darüber zu informieren, dass es dich gibt und warum es wertvoll sein könnte für sie, mit dir zusammen zu arbeiten. Das ist ganz, ganz wichtig, das auch wirklich zu tun. Marketing hilft dir, Mehrwert zu bieten Wie schafft man es also, ein Erlebnis zu kreieren, das Freude bereitet und dem Kunden Mehrwert bietet? Der erste Ansatz ist Education Based Marketing . Grundsätzlich kann man sagen, das Education Based Marketing, das ich mache, bringt den Leuten etwas bei. Wenn jemand mit meiner Werbebotschaft in Berührung kommt, dann wird er in aller Regel hinterher etwas gelernt haben, auch wenn er kein Kunde wird. Du kannst also beispielsweise kurze Videos aufnehmen oder kurze Texte schreiben , was auch immer dein Medium ist (bei mir sind es Podcasts und bald vermehrt Videos) und deinen Kunden Nutzen erzeugen. Damit du das machen kannst, musst du natürlich erstmal wissen, welchen Nutzen deine Kunden eigentlich haben wollen. Welche Fragen und Probleme haben sie täglich auf dem Tisch liegen? Das wirst du gerade als ITler schnell an den Fragen merken, mit denen die Leute so auf dich zukommen. Und dann pickst du dir einfach bestimmte Fragen heraus und bereitest Antworten vor, die du deinen möglichen Neukunden schon mal bereitstellst. Das ist Gold wert. Dein Fachgebiet ist völlig egal, auch Webdesigner oder Softwareentwickler werden solche Fragen kennen. Dieses Wissen kannst du dann deinen potentiellen Kunden kostenlos bereitstellen, damit die Leute dich und deine Expertise kennenlernen. Damit sie gerne mit dir zusammenarbeiten wollen, weil sie wissen, dass du Ahnung hast und vertrauenswürdig bist. Sie können auf diese Weise sogar testen, ob du ihnen sympathisch bist und die Chemie einigermaßen passt. Der zweite Aspekt ist Permission Based Marketing . Es ist wichtig, dass deine Kunden nicht einfach auf Verdacht irgendein Produkt kaufen, welches dann gar nicht zu ihrem Problem passt. Bei mir kann kein Kunde etwas kaufen, wenn er mich nicht danach gefragt hat. Falls du als Hörer meines Podcasts, als Zuschauer meiner Videos, jemals ein Angebot von mir bekommen hast, dann nur, weil wir uns kennengelernt haben und gemeinsam besprochen haben, was dein Problem ist und ob dir helfen kann. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Ich möchte keine Kunden haben, denen ich nicht wirklich helfen kann und es würde meine Kunden auch nicht glücklich machen. Denn die wollen, völlig zu recht, wenn sie Geld investieren auch eine passende Lösung haben. Deshalb nutzt es auch nichts, sich wie ein Marktschreier hinzustellen und blind irgendwelche Produkte an irgendwelche Leute anzupreisen . Deine Kunden sollen zufrieden sein und wissen, dass sie deiner Arbeit vertrauen können. Das können sie, wenn sie sehen, dass du ihnen erst etwas empfiehlst, wenn du ihr Problem kennst und weißt, dass deine Lösung dazu passt. Zudem merken die Kunden, ob du einfach nur verkaufen willst oder ob du wirklich Interesse hast, ihnen zu helfen. Diese zwei Tipps helfen dir, bestmöglich mit deinen Kunden zu interagieren. Wenn du noch Fragen hast oder Hilfe brauchst, dann geh jetzt auf www.it-founder.de und buch dir einen Start-up Call mit mir. Dann können wir uns persönlich unterhalten und schauen, wo du hinwillst und wie du deine Ziele erreichst. Bis dahin wünsche ich dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 29.07.2021
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    #157 Homeoffice auf dem Segelboot – Tobias Streit hat sein IT-Business ins „Boatoffice“ verlegt

    Kennst du schon Boatoffice? Homeoffice war in den letzten Monaten ständig ein Thema, doch was ist, wenn man sein gesamtes IT-Business auf ein Boot verlagert? Was sich total verrückt anhört, hat Tobias Streit mit seiner Rockbox-Internetagentur umgesetzt. Wie und warum, das erzählt er uns in diesem Interview. Ortsunabhängig arbeiten – vom Segelboot aus Diesmal sprechen wir von IT-Tobi zu IT-Tobi, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Tobias Streit arbeitet und lebt von einem Segelboot aus. Er und seine Freundin haben es geschafft, das gemeinsame Business so ortsunabhängig zu gestalten, dass sie von dort aus arbeiten können, wo sie anlegen. Zusammengefasst könnte man sagen, die beiden sind die Gewinner der Krise, denn Corona hat ihren ursprünglichen Plan in etwas Großartiges verwandelt: „Wir haben vor drei Jahren diese Reise geplant und sind vor zwei Jahren endlich in See gestochen. Unser Plan war, uns zwei Monate vor Ort in der Gastronomie in München zu Tode zu arbeiten, um dann zehn Monate reisen zu können. Sechszehn Stunden am Tag und das Geld praktisch ansparen dann. Wir hatten keine großen Reserven, keinen Reichtum oder irgendwas. Naja und dann kam im März der Lockdown, der uns in Spanien hart erwischte und als klar war, die Gastronomie kommt so schnell nicht wieder und das Geld wird knapp, da mussten wir uns Gedanken machen.“ Da Tobias vor rund 15 Jahren eine Agentur hatte und sich mit Webdesign auskannte, setzte er auf Verdacht wieder auf sein „altes“ Wissen. Statt hinzuschmeißen, konnte das Paar einen Glücktreffer landen und die spontane Überlebensidee führte zu einem lukrativen ortsunabhängigen Businesskonzept. Mittlerweile ist es den beiden möglich, vom Boot aus für ihre Kunden beispielsweise Webseiten zu gestalten und ihre Reisen dadurch zu finanzieren. „Corona hat uns eigentlich in die bessere Richtung geschickt“, resümiert Tobias heute nach über einem Jahr Boatoffice. Von Hip Hop in die IT, mit der IT auf’s Boot Der ursprüngliche Weg in die IT war purer Zufall. Als Hip Hop-Band vermieteten Tobias und seine damaligen Bandmitglieder ihr Tonstudio in den Zeiten, in denen sie es nicht nutzten. Die eigens erstellte Webseite brachte plötzlich ungeahnte Möglichkeiten: der Einzelhandel und irgendwann auch große Kunden wie RWE oder Daimler Chrysler interessierten sich auf einmal für die Web-Fähigkeiten der Jungs. Da das Internet noch nagelneu war zu dem Zeitpunkt, konnten sie mit einer Erklär-CD schließlich den Durchbruch verzeichnen, der mit ihrer Band ausblieb. Sie entwickelten eine CD, die Mitarbeitern in Unternehmen die Welt des Internet ganz einfach erklärte. Doch mit den großen Kunden kamen auch die Schattenseiten: Das liebe Geld ließ auf sich warten, weil Unternehmen die Zahlungsziele anders setzten und von den scheinbar lukrativen Projekten blieben vorne vor in erster Linie riesen Zahlungen für Personal etc., die im Voraus geleistet werden mussten. So führte sein Weg Tobias schließlich in die Gastronomie: „Für mich war das mit dem Geld dort eine ehrlichere Geschichte. Wenn da jemand an die Theke geht und sagt ‚ein Bier‘, dann sage ich ‚3,50‘ und wenn er kein Geld hat, ist das Bier wieder weg. Aber da hast du halt täglichen Cashflow und musst nicht drei Monate auf dein Geld warten.“ Dass er heute mit seiner Freundin auf dem Boot zusammenarbeitet hatte zunächst den ganz pragmatischen Grund, dass es der einfachste Weg war. So konnten sie Julia am einfachsten ebenfalls mit Arbeit versorgen, ohne das Rad neu zu erfinden. Mittlerweile ergänzen die beiden sich hervorragend, er kämpft an vorderster Front und sie kümmert sich um Design und die SEO-Tauglichkeit der Texte. Die Fachgebiete erstrecken sich von Onepagern über Online-Shops, spezialisiert haben sich Tobias und Julia dabei auf Wordpress. Thematisch ist das Paar frei in seiner Webarbeit, Tobias achtet lediglich darauf, dass die Projekte abgeschlossen sind: „Ich suche mir Projekte aus, die wirklich abgeschlossen sind. Durch die Reisen muss ich den Kunden halt auch sagen, dass wir keinen 24/7-Support anbieten können. Es kann ja einfach sein, dass wir sagen, wir fahren nächsten Monat über den Atlantik und ich bin für drei Wochen nicht erreichbar – das muss man halt auf jeden Fall vorher abklären.“ Oft trifft Tobias bei seinen Kunden damit aber eher auf Neugier und Verständnis, als auf Ablehnung. Er erzählt mir, dass die erste halbe Stunden von Kundengesprächen oft erstmal das Segeln und den aktuellen Aufenthaltsort behandelt und die Akzeptanz für Arbeit aus dem Homeoffice durch Corona rapide gestiegen ist. Auch die Arbeit auf dem Boot an sich gestaltet sich unkomplizierter, als viele denken. Der größte Vorteil für Tobias: Das Internet ist überall anders besser und meistens sogar billiger als in Deutschland. Einmal angelandet, kann man oft im nächsten Kiosk für vergleichsweise „ein paar Euro“ eine Prepaidkarte mit 40 GB Traffic kaufen. Für ein solides Grundsetup empfiehlt er einen Router samt Antenne. Was hast du zu verlieren? Auf meine Frage, was Tobias anderen Träumern rät, hat er mir folgendes geantwortet: „Einfach mal machen. Das hört sich immer so einfach an, aber es ist ja auch einfach. Probier es einfach aus, schnapp dir deinen Rucksack, deinen Camper, such dir eine Berghütte, es muss ja nicht gleich das Segelboot sein. Probier es aus und im Zweifelsfall kannst du schnell wieder nach Deutschland kommen, falls es nicht klappt. Je nachdem kannst du auch hingehen und mit deinem Arbeitgeber sprechen, wenn du bisher schon das Jahr im Homeoffice warst und alles geklappt hat, ob ihr das nicht weiterführen könnt. Vielleicht klappt das nicht zum vollen Gehalt, aber vielleicht gibt es Projekte, die du von unterwegs aus machen kannst. Ansonsten ist ein kleines Budget immer von Vorteil.“ Auch ein nützlicher Hack aus Tobias‘ Sicht: Augen offen halten. Wenn du unterwegs bist und vielleicht einen Tauchschein machen willst und siehst, die Schule hat keine Webseite. Schlag der Tauchschule als Tauschgeschäft vor, dass du ihre Webseite machst und im Gegenzug nichts für den Schein bezahlst. So hast du auch direkt eine gute Referenz, mit der du bei anderen Tauchschulen anklingeln kannst. Trotz all dem Optimismus hat aber auch Tobias schon Lehrgeld bezahlen und seiner Kohle hinterherlaufen müssen, aber dennoch ist sein Glas immer halb voll: „Wenn du zu pessimistisch bist, wird’s echt schwierig, dich da zu bewegen, zu gründen, ins Ausland zu gehen. Du musst da schon positiv eingestellt sein.“ Was ihm zusätzlich in schlechten Situationen hilft, ist der Glaube an Karma. Freizeit statt Zwang, Leben statt Stress Aufgrund der anfänglichen Geldknappheit hat er sich anfangs noch unter Wert verkauft um „Hauptsache überhaupt Einnahmen zu haben“, mittlerweise arbeitet Tobias erfolgreich als Subunternehmer für Agenturen in aller Welt. Seine Anfangszeit bereut er jedoch nicht, denn die zunächst günstigen Arbeiten verschafften ihm dennoch positive Bewertungen und Folgeaufträge. Tobias großer Wunsch ist, selbst irgendwann ins Delegieren zu kommen und einzelne Aufgaben an andere Freelancer weiterzugeben. Aktuell nutzen die beiden die „verwöhnte“ Auftragslage aber erst noch voll aus: „Wir sind auf einer Reise, ich bin nicht aus München weggegangen, um zu arbeiten. Wir wollen uns die Welt ansehen. Ich begrenze mich da schon selber ein bisschen, weil ich dann halt sage, wir haben jetzt einen guten Auftrag gehabt, das Geld reich jetzt wieder für den nächsten Monat. Ich hänge mich dann lieber in die Hängematte und halte die Angel raus. Wir nehmen dann lieber eine Woche Auszeit und machen eine Inseltour.“ Kein Stress und das Unternehmenswachstum muss sich den Gegebenheiten anpassen, so lautet der Grundsatz. Dabei lassen die beiden jedoch den Puffer für Reparaturen und Fixkosten nicht außer Acht. Auch die Altersvorsorge muss natürlich berücksichtigt werden. Aber außerdem? Spielt der Freizeitfaktor eine sehr große Rolle. Tobias ist zudem sehr froh, dass die Auftragslage ihm erlaubt, sich seine Projekte auszusuchen. Wenn die Kommunikation nicht passt oder er mit dem Kunden bei der Arbeitsweise nicht übereinstimmt, sagt er lieber ab. Von Piraten und weisen Worten Die Segelreise kannst du übrigens im Internet verfolgen, ich verlinke dir den Blog unten. Dass es ein Segelboot wird, war aber purer Zufall, wie Tobias mir erzählt: Ursprünglich war er mehr so der klassische T3-Camper, doch diese Idylle ging aus verschiedenen Gründen schief. Der Vater seiner Freundin hat beide schließlich darauf gebracht, es mit einem Boot zu versuchen. „Wenn ihr zu doof seid, mit dem Auto Richtung Osten zu fahren, wollt ihr’s nicht mal mit einem Segelboot Richtung Westen probieren?“, waren die nicht ganz ernst gemeinten Worte des „alten Piraten“, wie Tobias ihn liebevoll nennt. Tatsächlich hat der „alte Pirat“ Tobias und Julia dann auch noch die Grundlagen beigebracht und sie sogar ein Stück weit begleitet. Hast du noch einen abschließenden Tipp an meine Hörer? „Ja, also erstens, was ich immer sage, ist grundsätzlich immer ehrlich zu sein, das vermisst man oft. Einfach mal dem Kunden sagen, das geht nicht oder ich weiß es nicht. Ich muss mich erst nochmal informieren. Also das ist einfach wichtig und da ist auch keiner böse. Ja und wenn man wirklich den Schritt wagt, man macht sich jetzt auf Reisen, dass man auf jeden Fall doch ein gewisses Polster oder zumindest mal so eine Route hat. Man sollte sich schon ein bisschen vorbereiten, dann geht man auch mit einem guten Gefühl in die Sache.“ Wenn du dich für die Segelreise interessierst oder gerne mit Tobias in Kontakt kommen möchtest, findest du ihn hier: Tobias Streit – Gründer – ROCKBOX entertainment service e.K. | LinkedIn https://www.lagertha.de/ Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 22.07.2021
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    38:22
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    #156 Digitalisierung auf dem Bau - Sebastian Kalberg macht Baustellen effizienter

    Sebastian Kalberg , Mitgründer und Geschäftsführer der DV Digital Vereinfacht GmbH ist diesmal bei mir im Interview zu Gast. Sebastian war ursprünglich in der Baubranche angesiedelt und traf dort seinen persönlichen Feind: Unnötige Zettelflut. Die Angewohnheit, mit Klemmbrett und Stift seine Arbeit zu verrichten, wird in der Baubranche bis heute praktiziert. Für Sebastian unpraktisch und unverständlich, was ihn schließlich dazu brachte, es besser machen zu wollen: Heute führt er gemeinsam mit einem Freund aus Kindertagen eine Firma, die Anwendungen zur Digitalisierung von Unternehmen entwickelt. Sei dein eigener Chef Ein weiterer Auslöser für Sebastians Selbstständigkeit war ein wahrer Klassiker: Der Wunsch, ortsunabhängig und für sich selbst zu arbeiten. Diese Arbeitsweise lernte er tatsächlich im näheren Umfeld kennen. Sein Vater wanderte auf die Kanaren aus und arbeitet von dort, wann er möchte. Diese scheinbar simple Art, aus dem langweiligen Hamsterrad auszubrechen, faszinierte Sebastian so sehr, dass er sich dies zu Vorbild machte. Das Unternehmen gibt es zwar erst seit März, dennoch sind Sebastian und sein Geschäftspartner voll motiviert: „Wir haben nach der Firmengründung relativ schnell in ein paar Nachtschichten die Webseite ans Laufen gebracht. Aktuell sind wir am connecten, am akquirieren, zeigen den Leuten, was wir machen (…) Wir haben ja jetzt erst Juli und sind immer noch in der Findungsphase. Ich bin jetzt schon wieder dabei, die Webseite umzubauen, weil wir die Nische viel mehr treffen wollen.“ Tatsächlich war der erste Kunde der beiden ein Ex-Chef von Sebastian. Noch während seiner Arbeit dort konnte er seinen damaligen Chef so sehr von seiner Idee begeistern, dass erste Baustellenprotokolle schon digitalisiert wurden, als Sebastian selbst noch dort angestellt war. Dass sein Chef derart cool reagiert und dann auch noch sein erster Kunde wird, hätte er niemals gedacht. Eine richtige Positionierung kam allerdings erst im zweiten Schritt. Zuvor boten die beiden Jungunternehmer auch noch Webseitenoptimierung hinsichtlich Online-Marketing an, schnell wurde jedoch klar, dass zu den Ingenieuren das Gesamtpaket Baubranchen-Effizienzsteigerung und Digitalisierung besser passt. Digitaler Fortschritt? Der passiert selten im Voraus Die Kunden sind facettenreich, die Erfahrungswerte mit digitalen Arbeitsweisen unterschiedlich: „Manche sind schon ein bisschen digital geworden, andere machen’s noch mit komplett mit Klemmbrett, wollen aber eben was verändern. Wenn man denen dann zeigt, wie schnell das gehen kann, sagen sie, hier druckt man alles aus. Menschen drucken ein Excelsheet oder ein Word-Dokument aus und fahren damit zur Baustelle und kreuzen alles an.“ Die Erfahrung, alles „mal eben“ auf der Baustelle zu erledigen, würde viele überraschen. Auch das Beispiel der digitalen Meetings während Corona stößt immer mehr auf Begeisterung und große Augen. „Boah, deine Werbung nervt mich!“ – ist das immer so? Sebastian sagt von sich selber, dass er stellenweise noch mit seinem Mindset zu kämpfen hat. Dass Werbung überzeugend gestaltet sein muss, steht dabei außer Frage, doch oft erwischt er sich dabei, dass er zu sehr aus Privatsicht denkt: Wenn man als privater Nutzer durch Social Media scrollt, ständig Werbung sieht und davon genervt ist, ist das völlig normal. Auch auf LinkedIn wird man unter den 100 Menschen, die man erreicht hat, zwei drei finden, die die Anzeige nervt. Dafür erreicht man dort allerdings auch vielleicht 50 Leute, die sich angesprochen fühlen und von denen wieder zehn für ein Gespräch zu haben sind. Gerade im Technologiebereich funktioniert LinkedIn erstaunlich gut. Sehr wichtig ist immer, die Menschen an ihren Painpoints abzuholen. Man muss ihnen klar machen, wie umständlich und eventuell auch kostspielig der dauerhafte „Extraweg“ über Ausdrucken, Abtippen und Zeitverlieren eigentlich ist. Sobald sie sehen, welche simplen (und stilvollen) Lösungen es für all das gibt, ist die Überzeugung meistens nur noch Formsache. Viele wissen einfach nicht, was möglich ist, das haben auch Sebastian und sein Kollege schnell gemerkt. Viele Kunden sind der Ansicht, dass eine Umstellung zu umständlich wäre oder zu lange dauern würde, weil etwa irgendwelche tagelangen Workshops vorausgehen würden. Da sieht Sebastian seinen deutlichen Vorteil in seiner Branchenerfahrung: „Ich glaube, das ist einer unserer Vorteile, dass wir eben zum einen von der Baustelle kommen. Wir kennen die technischen Probleme und zum anderen stellen wir die Lösung sehr schnell auf die Beine.“ Work-Life-Balance und neue Chancen Auf meine Frage, was Sebastian persönlich wichtig im Leben ist, hatte er eine schnelle Antwort: Freiheit. Freiheit und Harmonie. Eine richtige Work-Life-Balance hingegen hält er für unnötig. Für ihn zählt der Spaß am Job, dann könnte man ruhig auch hier und da ein paar Stunden mehr investieren, ohne dass es einen belastet: „Es gibt Leute, die von 8 bis 15 Uhr arbeiten und trotzdem das Kotzen kriegen. Und die kriegen dann auch Burnout. Andere machen 14 Stunden am Tag, was auch nicht gesund ist, aber die kommen trotzdem klar, weil sie dafür brennen.“ Die Währung ist für ihn nicht die Zeit, sondern die Energie und wenn diese es zulässt, kann man ruhig ab und an Überstunden machen. Dennoch ist für ihn super wichtig, Familie und Freunde nicht außer Acht zu lassen. Als Tipp zum Abschluss hat Sebastian folgendes für dich: „Würde ich heute nochmal gründen, würde ich nicht mehr so viel Zeit für die Homepage und Social Media aufwenden. Ich habe anfangs drei Tage verloren, weil ich mir Gedanken gemacht habe, wie der Instagram-Feed aussehen soll. Wichtiger ist es, zu netzwerken und sich klar zu werden, was der Wunschkunde braucht. Wenn du bereits in einer Firma bist, ist es immer wichtig, zu hinterfragen. Viele finden sich total digitalisiert, weil sie Excel benutzen. Mach dir öfter mal Gedanken und hinterfrage ‚warum geht der Kollege jetzt zum Drucker‘ oder ‚warum schreiben wir das jetzt handschriftlich auf‘“. Kontaktieren kannst du Sebastian über die Homepage www.digital-vereinfacht.de und über die dortige Telefonnummer. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 15.07.2021
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    09:03
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    #155 So scheiterst du als Gründer garantiert! Eine Nichtanleitung

    Was musst du tun, um als Gründer so richtig erfolglos zu sein? Diesmal habe ich quasi eine Nichtanleitung für dich. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und zusammengefasst, wie du sicherstellst, dass du mit deinem Unternehmen garantiert auf die Schnauze fällst. Meine absolute Nummer 1: Ewig planen und nie starten Wenn du so richtig Misserfolg haben willst, ist es ganz wichtig, dass du super perfektionistisch jede Kleinigkeit bis in alle Ewigkeit planst und niemals in die Umsetzung kommst. Antitipp Nummer 2: Stetes Durcheinander Sobald irgendwo Anzeichen auftauchen, dass irgendeine deiner Ideen anfängt, Erfolg zu haben, musst du alle zwei Wochen dein Produkt ändern. Deine Zielgruppe sowieso und auch die Ansprache natürlich und die Problemlösungen. Nur so stellst du sicher, dass du dir niemals sinnvolles Wissen über deine Zielgruppe aneignest und niemals passende Lösungen parat hast. Auch immer gut, Nummer 3: Ganz viel von Allem und nichts richtig Wenn du jetzt hergehst und zwei besonders erfolglose Gründer belauschst wirst du schnell feststellen: Das Portfolio muss so schwammig wie möglich formuliert sein, wenn du erfolgreich erfolglos sein willst. Halte es so allgemein, wie nur irgendwie möglich und biete ganz viel von allem an – aber nichts davon mit richtiger Expertise. Sei der Allrounder, den kein Mensch braucht! Nicht der mit nützlichem Grundwissen in vielen Bereichen, sondern der mit nutzlosem Halbwissen in sämtlichen Bereichen! Und auch dein Social Media sollte geprägt sein von Quantität, niemals von Qualität: Präsentiere dich auf sämtlichen Plattformen, selbstverständlich wählst du alle paar Tage eine andere und selbstverständlich lässt du auf der jeweils vorigen Plattform dann den Kontakt einschlafen, während du dich um die andere kümmerst. Antitipp 5: Schmeiß dein Geld zum Fenster raus! Egal ob überteuerter, schlechter Berater oder nutzloses Equipment, deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wer braucht schon Rücklagen, wenn man nach Belieben alles an Kohle mit offenen Armen zum Fenster rauswerfen kann? Und immer schön dran denken: Für jede weitere Plattform, die du für zwei Tage ansteuerst, brauchst du noch mehr nutzlosen Kram! Beispiele aus dem echten Leben: Tipps 6 und 7 Du siehst also, es gibt unzählige Möglichkeiten, absolut erfolglos zu sein. Ein Beispiel aus dem echten Leben, weil ich das auch selbst schon oft erlebt habe, wäre meine Nummer 6: Ewig am Logo feilen . Psychologisch abgestimmte Farbgebung, perfekte Schriftart, aber Hauptsache, du kommst nie ins Machen. Alternativ kannst du natürlich auch monatelang allein mit zig Leuten an dem Firmennamen rumdoktern. Was auch hervorragend nicht funktioniert, ist Antitipp Nummer 7 : aus Steuergründen diverse Unternehmensformen mischen. Parallel dazu solltest du natürlich auch noch deinen Freiberuflerstatus haben, um die ganze Gewerbe- und Umsatzsteuergeschichte zu umschiffen. Weiter geht es mit „Erfolgreich erfolglos“ – Tipp Nummer 8: Sinnlose Planung Schreib mindestens auf 80 Seiten deinen, selbstverständlich absolut pingeligen und detaillierten, Businessplan auf! Hilfreich sind dabei mindestens 20 Jahre alte IHK-Unterlagen. Halte ihn möglichst over the top, so mit 1 Mio. Gründungskapital und Expandieren nach einem Jahr in 40 Länder usw. Natürlich muss das alles stehen, bevor du auch nur dein Produkt fertig hast oder den ersten Kunden mit der ersten Rechnung. Du kannst natürlich auch das genaue Gegenteil machen, statt einer detaillierten übertriebenen Planung, machst du einfach 5 Jahre lang nichts. Bestell dir eine Pizza, sperr dich im Keller ein und entwickle maximal alle 5 Jahre mal was Neues. Ganz wichtig dabei: Niemals einen zahlenden Kunden finden, der dir Feedback gibt und niemals Ideen für deine Kunden umsetzen, sondern nur deine eigenen. Sonst könnte ja jemand kaufen. Ich hoffe, du konntest über diese Folge lachen und hattest viel Freude an meiner Nichtanleitung. Im Grunde kannst du natürlich ganz hervorragend aus den Fehlern anderer lernen. Es würde mich freuen, wenn du dich in der IT-founder-Facebookgruppe mit uns austauschst, über Erfolg und Misserfolg oder einfach deine Fragen. Ein kurzes Update noch zur weiteren Planung mit meinem Podcast: Fürs erste behalte ich mindestens den Wochenrhythmus bei und werde bis Ende des Jahres einige spannende Gäste in Interviews einladen. Weiter als bis Jahresende möchte ich vom jetzigen Punkt einfach noch nicht planen. Gib mir doch gerne ein Feedback zum Podcast, das freut mich immer und gibt mir Motivation! Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business.

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  • 08.07.2021
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    #154 Selbstständigkeit ohne Erfolgsdruck & attraktivere Online-Workshops: Hannes Kropf zu Gast im Interview

    Diesmal habe ich wieder ein spannendes Interview für dich, zu Gast ist Hannes Kropf. Hannes ist einerseits agiler Coach als Angestellter innerhalb einer Versicherung, doch nebenbei arbeitet er bereits fleißig daran, aus seinem Coaching eine Selbstständigkeit aufzubauen. Selbstständigkeit als Sicherheitsnetz Hannes sagt von sich, dass er eher der zurückhaltende Typ ist. Immer für seine Freunde da, hält er sich ansonsten gerne im Hintergrund. Seine Aufgabe als agiler Coach besteht darin, Einzelpersonen, Teams und Organisationen dabei zu helfen, wie sie ihren Weg zum agilen Manifest besser gestalten können. Wann sind welche Methoden am besten geeignet? Wie können sie ihre Arbeitswelt insgesamt besser machen? Diese Fragen liegen sozusagen täglich auf seinem Schreibtisch. „Klick gemacht“ beim Thema Selbstständigkeit hat es bei Hannes bereits vor zehn Jahren, wie er selber sagt: „Die Motivation [zur Selbstständigkeit] kam vor ungefähr zehn Jahren, als ich merkte, dass es in meinem Hauptjob zu der Situation kommen kann, dass ich gekündigt werden könnte. (…) Und da war mir klar, dass ich für Optionen halt eben was tun muss und das rechtzeitig. So habe ich angefangen, in der Zeit danach in Hamburg mein Netzwerk entsprechend zu vergrößern.“ Richtig glauben kann er seinen Schritt allerdings bis heute nicht, nennt seine Selbstständigkeit „kleine Selbstständigkeit“, weil es bisher ein Tag in der Woche ist. Unglücklich in seinem Hauptjob ist er, im Vergleich zu vielen anderen, die neben ihrem Beruf eine Selbstständigkeit aufbauen, aber nicht. Für Hannes haben die Methoden des agilen Arbeitens etwas sehr menschenfreundliches und nachhaltiges. Er fühlt sich wohler dabei, Menschen zu helfen, statt „nur“ Geld an ihnen zu verdienen. Wasserfall oder agiles Arbeiten? Die Entscheidung fällt projektbasiert Spannend für Hannes‘ Arbeit ist auf jeden Fall sein Hintergrundwissen: Durch sein Studium der Physik und seine Arbeit in der Informatik hat er Zugriff auf sämtliche gängige Methoden des Projektmanagements. So ist es ihm möglich, immer projektbezogen zu entscheiden, wann man besser klassisch plant und wann man es agiler angehen sollte. Falls dich die Details zu den Methoden interessieren, haben wir in der Podcastfolge Beispiele für dich. Hannes‘ Selbstständigkeit ist natürlich auch Thema im Interview, denn sein Weg dorthin ist praktisch ein Beispiel aus dem echten Leben zu dem, was ich dir hier immer so erzähle. Sein Coaching besteht unter anderem darin, Workshops zu geben und den digitalen Raum dafür zu nutzen, anderen Menschen zu helfen. Außerdem beschäftigt er sich sehr mit der Frage, wie man Online-Workshops attraktiver gestalten kann. Ein Erlebnis aus seiner eigenen Teilnahme an einem Workshop ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: „Wir wurden in einem Workshop in die Pause geschickt und haben die Aufgabe bekommen, etwas in der Wohnung zu suchen, das für uns gut riecht. (…) Wir haben uns dann nach der Pause in der Kleingruppe dazu ausgetauscht und haben gemerkt, wie die innere Energie immens nach oben gepusht worden ist. (…) Das heißt, ich kann eine Dimension, die ich im digitalen Raum nie für möglich gehalten habe, dazu nutzen, eine bessere Stimmung zu bekommen.“ Solche Erfahrungen sind für Hannes enorm wichtig, denn daraus können andere Menschen für ihr Leben lernen. Diese digitalen Möglichkeiten, die in Meetings die Zusammenarbeit attraktiver machen, sind ihm gerade während Corona sehr ins Auge gefallen. Neben dem Coaching an sich ist die Weitergabe dieser Methoden inzwischen der zweite Aufgabenbereich in seiner Selbstständigkeit geworden. Zwei Welten? Auf jeden Fall. Doch für Hannes hat gerade Corona deutlich gemacht, wie sehr diese beiden Welten zusammengehören. Die Festanstellung nimmt der Selbstständigkeit den Erfolgsdruck Finanziell gesehen stellt seine Selbstständigkeit für Hannes einen Plan B dar, der greift, falls er seinen Hauptjob verliert. Durch diese Trennung hat er keinerlei Erfolgsdruck, Gewinn machen zu müssen, denn wenn der Plan B ausgeführt werden muss, ist er per se schon erfolgreicher, als wenn er bei Null hätte starten müssen. Erfahrungswert als Sicherheit, sozusagen. Auch für seine Zukunft hat er eine klare Vorstellung: In spätestens zehn Jahren möchte er in Rente gehen. Das bedeutet, er muss sich nicht nur Gedanken darüber machen, wie er diese zehn Jahre füllt, sondern auch, was er in der Zeit erreichen will – und zeitlich erreichen kann. Abschließend bekommst du noch einen Einblick in Hannes‘ unmittelbare Zukunftsvorstellung: Er hat keine. Er hat kein klares Bild davon, wie sein Unternehmen in zwei drei Jahren aussieht, wenn es gut läuft. Doch er hat einen Plan und arbeitet aktuell mit der OKR-Methode daran, sein Problem aufzuarbeiten. Wenn dich Hannes‘ Arbeit und das Thema agiles Arbeiten interessieren oder du mehr dazu erfahren möchtest, wie man Workshops digital attraktiver gestalten kann, findest du Hannes auf LinkedIn, Twitter oder der Webseite www.digitalwirksam.com . Ich hoffe, du fandest das Interview auch so spannend und anregend wie ich? Lass mir doch gerne ein Feedback da! Bis dahin wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business.

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  • 01.07.2021
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    11:04
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    #153 B2B-Kunden richtig ansprechen & Angebote richtig positionieren

    Dieses Mal schauen wir uns an, wie du deine Leistungen im B2B-Bereich so positionierst, dass die Kunden sie einfach haben wollen. Selbst in Krisenzeiten rennen dir die Kunden die Bude ein – doch wie funktioniert das? Deine Leistung muss Veränderung schaffen Wie das funktioniert und was im Endeffekt so die wichtigsten Trigger, die wichtigsten Stellschrauben sind, genau darauf gehen wir heute ein. Der erste Punkt ist, dass deine Leistung eine transformative ist . Das bedeutet, sie löst bei deinem Kunden eine Veränderung aus. Natürlich gibt es auch Leistungen, die einfach konsumiert werden, aber wir gehen jetzt von Geschäftskunden aus und von transformierenden Leistungen. Das bedeutet also, der Kunde hat, bevor er mit dir zusammenarbeitet, ein Problem . Ich nenne es gerne „Die Insel des Schmerzes“. Also dein Kunde weiß, dass er ein Problem hat und er will davon weg. Er weiß, dass es so nicht weitergeht. Deine transformative Leistung hat jetzt also im Idealfall zwei Seiten: Weg von der Insel des Schmerzes – und hin zur Insel der Glückseligkeit. Das wäre der Best Case. Dein Kunde weiß, wenn er jetzt Geld in die Hand nimmt und sich einen Experten hinzuzieht, kommt er weg von seinem Problem und hin zu dem von ihm gewünschten Idealzustand. Deine Lösung muss überlebenswichtig sein Das Problem deines Kunden kann auch einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Problemen nach sich ziehen : Die IT funktioniert nicht zuverlässig, also fehlt der Spaß an der Arbeit. Terminfristen können nicht eingehalten werden, Kunden sind unzufrieden. Mitarbeiter sind unmotiviert, weil die PCs so lahm sind. Jetzt kommst du um die Ecke als zuverlässiger IT-Partner, berätst vertrauensvoll und positiv und zeigst ihm, wie du all diese Probleme durch deine Leistung bereinigen kannst. Wenn mal etwas schief läuft, bist du direkt da. Dein Kunde nimmt wahr: Da wird mein Problem zuverlässig gelöst, die Kommunikation ist super. Er ist zufrieden . Natürlich gibt es zurzeit mehr als genug Firmen, die wirklich Schwierigkeiten haben. Denen musst du bewusst machen, je nach Problem, dass deine Arbeit bzw. die Investition nicht nur nice to have wäre, sondern essentiell wichtig ist. Sie ist überlebenswichtig für deinen Kunden. Überlebenswichtig sind verschiedene Faktoren: Kundengewinnung, Umsatzsteigerung, Steigerung der Qualität, das können einige davon sein. Effizientes Arbeiten ist immer unabdingbar. Der Unterschied von Geschäftskunde zu Privatkunde ist für dich hier der Vertriebszyklus. Einen Privatkunden bedienst du und gut ist es – ein Geschäftskunde braucht dich vermutlich dauerhaft. Die Mischung macht’s – beim Kunden und beim Kontakt Abhängigkeit von einem Kunden ist immer schwierig , mein Sweetspot ist so dazwischen: Großkunden auf der einen Seite, inhabergeführte Unternehmen auf der anderen Seite, bei denen du direkt mit dem Entscheider sprechen kannst, der eben für die Themen brennt, wie Umsatzsteigerung, Kundengewinnung etc. Dann kommt noch die Frage, wo du Kunden finden kannst. Online oder offline? Du kannst natürlich in einer regionalen Tageszeitung Anzeigen schalten. Oder deine topmoderne Webseite in Facebook Ads präsentieren . Wichtig ist, dass du deine Zielgruppe klar umreißen kannst . Je besser dein Blick auf die Zielgruppe ist, desto attraktiver bist du für sie. Die wissen, du verstehst sie. Wenn du in einer bestimmten Region unterwegs bist, dann habt ihr eine Gemeinsamkeit, nämlich den Ort. Die Plattform, über die du diese Menschen erreichst, ist am besten ein Mix. Online-Marketing hilft dir, gezielt Menschen zu adressieren, die mal mit dir zusammengearbeitet haben. Ruf dich in Erinnerung. Wenn du regional eine bestimmte Branche ansprechen willst, kannst du Adressen von Unternehmen kaufen/sammeln und Broschüren verschicken. Verbinde diese beiden Methoden miteinander, das ist die wahre Kunst. Bau dir über LinkedIn ein Netzwerk auf. Rufe dich über Content-Marketing immer wieder ins Gedächtnis. Ruf die Leute an, buch Termine. Das ist in meinen Augen die Königsdisziplin, diese beiden Wege miteinander zu verbinden. Wenn du Fragen dazu hast, kannst du jederzeit gerne einen StartUp Call mit mir buchen, gehe einfach auf www.it-founder.de . Wir können dann Schritt für Schritt bequatschen, wie du das am besten angehst und für deine Umgebung den besten Eindruck machst. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 24.06.2021
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    25:09
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    #152 DU hast dein Unternehmen und deine Träume in der Hand!

    Diesmal habe ich direkt zwei Themen für dich: 1. meine Neuausrichtung, du bekommst heute nochmal einen Blick hinter die Kulissen und 2. sprechen wir darüber, wie man sich als Unternehmen positioniert, Kunden gewinnt und am Markt erfolgreich ist. Warum letzte Woche keine Folge kam Wie geht es also hier weiter? In der letzten Folge habe ich schon angekündigt, dass sich einiges im Umbruch befindet. Ich weiß noch nicht, ob das Format IT-founder Podcast bestehen bleibt, ob ich das anders aufbaue. Was ich aber weiß ist, dass ich wieder mehr Interviewpartner haben möchte, da habe ich auch schon welche im Blick. Und ich weiß, dass einige meiner Zuhörer gerne möchten, dass ich weitermache, dazu hatten mit in der letzten Zeit einige Kommentare erreicht, was mich sehr freut. Was ich mir auch vorstellen könnte, wäre den Fokus ein wenig weg vom Gründen, mehr zum Unternehmertum zu verschieben. Wie baue ich ein Unternehmen erfolgreich aus, wie gestalte und lebe ich als Unternehmer? Aber ja, ich bin immer noch in der Findung, also will ich nicht zu viel vorweg nehmen. Ideen habe ich, aber es ist noch nicht wirklich etwas Spruchreifes dabei. All das hat jedoch zur Folge, dass es mal sein kann, dass eine Episode sich verspätet oder ausfällt. Die 3 wichtigsten Bausteine für dein Business Schauen wir uns jetzt Thema 2 für heute an: Welche Themen und Bausteine brauchst du, um dein Unternehmen wirklich gut am Markt zu etablieren? Der erste Baustein ist für mich die Positionierung . Wer bist du als Unternehmen? Was macht euch aus? Wer wollt ihr sein? Das ist die nach innen gerichtete Perspektive. Dann gibt es noch die nach außen gerichtete: Wie werdet ihr wahrgenommen? Was ist eigentlich eure professionelle Außenpräsenz? Das schließt sowohl deine Social Media-Auftritte, als auch deinen Umgang mit Kunden ein. Ab und zu macht dafür auch ein Feedback von außen Sinn. Man selbst hat schon mal gerne einen blinden Fleck und nimmt Sachen anders wahr. Der zweite große Baustein ist die Zielgruppe . Dabei fällt oft auf, bei ganz vielen Unternehmen und ich bin da keine Ausnahme, dass die Leute den Aufwand und Mut scheuen, ihre Zielgruppe konkret zu benennen. Es ist sehr wichtig zu wissen, für wen genau man das richtige Unternehmen ist. Bei wem entfalten sich meine Kompetenzen, mein Angebot am besten? Welches Problem gilt es denn zu lösen? Dabei ist vor allem wichtig, dass es ein bewusstes Problem ist. Es nutzt niemandem etwas, ein Problem zu lösen, das meinem Kunden noch gar nicht bewusst ist. Als Drittes gibt es dein Angebot und die emotionale Bindung deines Kunden . Du siehst, die drei Punkte spielen alle zusammen! Denn wenn du nicht das Passende für mich hast, wenn ich mich mit deinem Unternehmen nicht identifizieren kann (weil du eben nicht weißt, wer du eigentlich bist und wofür du stehst), warum sollte ich dann bei dir kaufen? Wenn du nicht weißt, wie dein Angebot aussieht, wie willst du deine Zielgruppe dazu bewegen, bei dir zu kaufen? Ergänze das Fundament mit Sichtbarkeit und Vertrauensaufbau Wenn du diese drei ersten Punkte beherrschst, hast du ein richtig gutes Fundament . Jetzt kommen wir zur Sichtbarkeit . Die große Welt muss wissen, dass es dich gibt. Wie erfahren also deine Wunschkunden von dir als Anbieter? Online, offline, auf welchen Plattformen? Und damit geht Hand in Hand: Wie bleibst du in Erinnerung ? Da gibt es im Online Marketing unzählige coole Ideen. E-Mail-Newsletter wären ein Beispiel. Auf die Sichtbarkeit folgt auch prompt der Vertrauensaufbau : Wenn du dich als Experte positionieren kannst, baut das Sicherheit auf, doch wie machst du das am besten? Warum bist du die beste Person für Thema XY? Selbstverständlich musst du für das Vertrauen auch die menschliche Komponente beachten. Arbeite auf deiner Webseite zum Beispiel bewusst mit Fotos von dir oder mit einem Audioformat. Wie wäre es mit einem Video? Das Wichtigste muss simpel sein Ganz wichtig für deine Botschaft: Bei allem, was du versuchst zu vermitteln, solltest du es einfach halten . Es ist immer einfacher, wenn man sofort weiß, was gemeint ist. Die Menschen gehen ungern die Extrameile, um nochmal nachzudenken. Genau verhält es sich mit der Handlungsaufforderung . Die Leute, die deine Webseite besuchen, sollten direkt klar sehen können, was der nächste Schritt ist . Du willst mit mir zusammenarbeiten? Dieser eine Schritt ist dafür notwendig. Nur dieser eine. Buche hier deinen Termin. Zum Beispiel. Trau dich, deine Handlungsaufforderung ganz klar auszusprechen. Du musst allerdings folgendes beachten: Nicht jeder, der gerade dein Angebot sieht, kann direkt kaufen. Manchmal ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht ist kein Budget da oder keine Zeit. Dann bietet es sich an, neben der Handlungsaufforderung „Kunde werden“ auch eine Handlungsaufforderung einzubauen, die „vorläufig“ ist. Wo jemand sagen kann, okay, ich bin noch nicht soweit, aber ich würde gerne mit dir in Kontakt bleiben. Das kann beispielsweise ein Newsletter sein. Bei all diesen Dingen ist zudem eines ganz wichtig: Du brauchst Ausdauer und Konsistenz. Egal, ob du neu gründest, ob du einen neuen Marketingkanal erschließt, egal, was du anfängst. Du brauchst Ausdauer und Konsistenz. Ziel erreichen = Fundament + kontinuierliches Optimieren + Bauchgefühl Dazu gehört auch, dass du dich traust zu lernen, wie es eben nicht funktioniert. Es ist immer möglich, dass etwas schief geht oder keine Kunden sich angesprochen fühlen. Dann kannst du hingehen, die Möglichkeit XY für dich ausschließen und daraus lernen – die Glühbirne wurde auch nicht an einem Tag erfunden! Da ist keiner hingegangen und hat gesagt „ich baue jetzt die Glühbirne, die funktioniert beim ersten Versuch und brennt 1000 Stunden.“ Manchmal muss man ein wenig experimentieren und aus Fehlern lernen. Kontinuierliches Optimieren heißt das Zauberwort. Und auch dafür ist das Fundament aus den ersten drei Bausteinen unglaublich wichtig. Denn wenn du nicht weißt, was du willst und wer du bist, kannst du auch nicht ans Ziel kommen, weil du dich ständig im Kreis drehst, da du dein Ziel nicht klar benennen kannst. Während allem, was du tust, solltest du auf deinen Bauch hören. Das ist bei mir gerade auch der Fall: Mein Bauchgefühl sagt mir, ich brauche mal was Neues, keine Ahnung, in welche Richtung das geht, aber wir müssen mal neu justieren. Genauso kann es bei dir auch sein. Wenn du ein Bauchgefühl hast, wenn du dich bei irgendwas nicht wohl fühlst, dann wird das seine Gründe haben und dann solltest du auf dieses Gefühl hören. Es wird dir eher nutzen als schaden. Außerdem ist immer wichtig: Think big! Trau dich, deine Träume zu träumen, Gedanken zuzulassen, auch wenn sie dich aktuell vielleicht überfordern. Dein Business läuft nicht an, du hast eine Rechnung nicht bezahlt, du kannst keine Mitarbeiter finden… Dauerhaft im Tagesgeschäft gefangen zu sein, kann dich blockieren. Baue Abstand ein und wenn es nur ein Kaffee ist, ein Spaziergang, ein Wochenende Auszeit. Lass dich inspirieren, was deine Träume sind. Wenn du diese Folge anhörst, habe ich an dieser Stelle eine kleine Gedankenübung für dich. Denn du bist Autor deines Lebens, du kannst dein Leben aktiv gestalten. Und genau das ist es, was ich gerade tue. Das ist es, warum letztes Mal keine Episode rauskam. Ich möchte mein Drehbuch an dieser Stelle ein Stückchen neu schreiben und ich weiß noch nicht, was das nächste Kapitel hergibt. Ich freue mich, dass du Teil meiner Reise bist und diesen Podcast hörst. Und dass du ihn auch bei der nächsten Folge wieder hörst, wann auch immer diese rauskommen mag. Du kannst mir jederzeit deine Gedanken mailen, ich würde mich freuen! [email protected] Bis dahin wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 10.06.2021
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    12:12
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    #151 Warum ich gerade 100k Euro verliere und froh darum bin

    Diesmal habe ich einen Erfahrungsbericht für dich, denn aktuell passiert genau das, was der Titel schon andeutet: 100k Euro liegen vor meiner Nase – und ich habe nein gesagt. Warum das so ist und warum der Hintergrund des Ganzen für dich relevant ist, erzähle ich dir in dieser Folge. Bist du glücklich? Die Grundbotschaft, die ich für dich habe, lautet „Nimm dir Zeit für dich und deine Wünsche“. Ich habe es letztes Mal schon angedeutet, dass ich im Urlaub war, und das hat richtig gut getan. Ein klein wenig habe ich zwar erledigen müssen, aber ich konnte auch ohne Laptop Zeit genießen und abschalten und das ist super super wichtig. Du musst dir Pausen gönnen, eine Auszeit nehmen und zur Ruhe kommen, wenn du mit einem vollgeladenen Akku deine Ziele verfolgen willst. Diesmal tauchen wir noch tiefer ein, denn noch etwas ist ganz wichtig: Was ist der Sinn des Lebens? Das treibt mich gerade um. Warum habe ich mein Business gegründet? Was ist meine Motivation? Was macht glücklich? Ja, das scheint jetzt auf den ersten Blick etwas untypisch für einen Business- und Unternehmerpodcast, der sich um IT und Gründer dreht, aber am Ende des Tages geht es doch den meisten von uns so, dass wir nach einem glücklichen Leben streben. Wir wollen Erfüllung. Denkst du auch mal an „Was wäre, wenn“? Wir haben so viel Verantwortung, teilweise haben wir Familie, wir haben Rechnungen. Du selber kennst das wahrscheinlich auch, vielleicht möchtest du deine Altersvorsorge aufbauen, dein Haus abbezahlen. Vielleicht ist es aber eben auch „nur“ sowas Banales, wie Rechnungen zahlen. All die finanziellen Dinge waren für mich glücklicherweise in den letzten Jahren nie ein Problem, aber ich will auch nicht auf diese Freiheit verzichten müssen. Wir leisten jeden Tag so viel und deshalb ist es sehr wichtig, sich zwischendurch mal zu fragen, ob einen all das glücklich macht. Denkst du manchmal an Alternativen? Was wäre, wenn? Was würde passieren, wenn du einfach was ganz anderes machen würdest? Manche Dinge im Leben klappen nicht, andere muss man neu anfangen. Genau das habe ich für mich getan: Ich habe nachgedacht. Seit 150 Folgen nehme ich jede Woche diesen Podcast auf. Werde ich das so weiterführen? Ich weiß es nicht. Auch nicht, ob das heißt, ihn einzustellen oder zu verändern und um Themen zu ergänzen. Ich werde das in den nächsten Wochen überlegen und einen Plan machen und deshalb nehme ich dich jetzt schon ein bisschen mit auf die Reise. Getriggert hat mich tatsächlich ein Hörbuch, in dem es um Philosophie geht. Mich interessieren außer IT und Unternehmertum auch Themen wie Kommunikation und Psychologie. Wie tickt der Mensch? Wie gestalte ich mein Leben? Das kam mir in den letzten Monaten meines Arbeitslebens zu kurz. Ich möchte wieder mehr Dinge leben, auf die ich einfach Bock hab. Geld ist nicht alles – abgedroschen, aber wahr Ich habe in den letzten 12 Monaten intensiv an einem Projekt gearbeitet, es geht um E-Mobilität. Das war eine super spannende Zeit und hat mir auch Spaß gemacht, aber: Es haben sich auch ganz ganz viele Themen in mir angesammelt, die ich unbedingt erledigen wollte. Ich will neue Sachen ausprobieren. Plötzlich stand ich dann also vor der ganz konkreten Frage, ob ich mein Engagement verlängern will und kann, was sicheres Geld bedeutete und Spaß – oder eben nicht. Du kannst dir vorstellen, dass mir die Entscheidung nicht besonders leicht gefallen ist. Ich habe ein sicheres Projekt hergegeben, sicheres Einkommen, ortsunabhängiges Arbeiten, für eigene Projekte, für volles Risiko. Aber ich habe diese Entscheidung gerne getroffen und ich habe sie für mich getroffen. Für mich heißt, für das, was mich bewegt, für das, was mich umtreibt und für das, worauf ich Bock habe. Die zweite Jahreshälfte besteht für mich also aus Experimenten, Coachings, Startups, neuen Produkten, Projekten, mal schauen. Ich habe richtig Bock drauf. Deshalb bin ich halt auch am überlegen, wenn man eh schon neu erfindet und neu justiert, welche Rolle der Podcast dann spielen soll. Wenn du da Gedanken oder Ideen zu hast, dann schreib mir gerne an [email protected] oder schreib mich bei LinkedIn oder Facebook an, ich bin auch auf Instagram. Würdest du dich freuen, wenn der Podcast weiterläuft? Ich würde mich riesig über dein Feedback freuen, denn das hat mir in letzter Zeit tatsächlich gefehlt. Es gab sehr wenig Feedback hier im Podcast, weshalb ich jetzt auch im Dunkeln tappe, ob es richtig ist, einfach weiterzumachen. Hau also gerne deine Gedanken in die Tasten, bis dahin wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 03.06.2021
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    16:56
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    #150 Du willst mit deinem IT-Business durchstarten? Hier sind meine Tipps für dich!

    Was braucht es alles, damit ich mit meinem IT-Unternehmen so richtig durchstarten kann? Egal, ob du neu gründest oder ob du mal Inventur machst und schaust, wo du gerade stehst. Die heutige Episode gibt dir noch mal einen gesamtheitlichen Überblick, was du eigentlich alles brauchst, um mit deinem IT-Unternehmen so richtig durchzustarten. Expertise ist Gold wert: Probleme lösen alleine reicht nicht Woraus besteht denn eigentlich ein erfolgreiches IT-Unternehmen? Und da würde ich gerne einmal mit so einem kleinen Rundumschlag starten, ein IT-Unternehmen besteht üblicherweise aus IT-Experten, aus Leuten, die eine Expertise einbringen, die Know-how einbringen. Ganz egal, was deine Leistungen sind, du brauchst auf jeden Fall mal mindestens eine Person, vielleicht bist du das sogar selber, die remote technische Probleme löst. Der zweite große Block ist, du brauchst einen Finanzexperten. Das fängt beim Angeboteschreiben an und geht über Rechnungen, Zahlungseingangskontrolle, Buchhaltung bis zu den Steuern. Dein Finanzexperte hält zudem ein Auge auf das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben. Der dritte Block ist, einen Auftrag abzuwickeln. Dazu gehört mehr, als nur das technische Problem zu lösen. Du musst selbstverständlich in der Lage sein, eine Störungsmeldung oder Neukundenanfragen entgegen zu nehmen. Das kannst du telefonisch machen oder online, Hauptsache du stellst eine qualitative Kundenkommunikation sicher. Das Ganze muss auch eine Struktur haben, damit die Probleme gelöst werden, die Kunden in der richtigen Reihenfolge bearbeitet werden und auch damit Rückmeldung erfolgt. Je nach Größe des Unternehmens kann es Sinn machen, dafür einen Koordinator zu haben, der sich um die Organisation kümmert. Kommunikation ist King, ob mit Kunden oder dem Distributor Die Kundenkommunikation ist dabei nochmal ein ganz eigener Punkt. Die muss sitzen und zwar von dem Moment an, wo der Kunde auf deiner Homepage landet. Es macht auch Sinn, dem Kunden positive Nachrichten zu überbringen, normalerweise spricht man ja eher nur miteinander, wenn es ein Problem zu lösen gibt. Ein Pluspunkt ist immer, wenn der Kunde den Bearbeitungsstatus sehen kann. Wo kann er sich informieren, wie weit du bist? Wer ist also bei dir dafür zuständig, dass die Kunden vernünftig betreut werden? Dann kann es natürlich sein, dass du auch Soft- und Hardware verkaufst. In diesem Fall hast du noch ein weiteres wichtiges Thema, welches es abzudecken gilt. Ware muss eingekauft werden, passende Produkte müssen herausgesucht und Angebote erstellt werden. Im Vergleich zur reinen Dienstleistung kommt da einiges an Mehraufwand auf dich zu. Vielleicht gibt es dann auch Distributoren, mit denen kommuniziert werden muss. Eine pünktliche Lieferung muss sichergestellt werden bzw. muss gehandelt werden, wenn etwas falsch oder verspätet ankommt. Je nach Unternehmensgröße ist es hier lohnenswert in drei, vier, fünf technische Mitarbeiter zu investieren, die auch diese kaufmännischen Komponenten mit abdecken. Alles alleine und nichts richtig? Keine gute Idee! Wenn du ein Unternehmen von 5-8 Leuten hast, dann kannst du das noch sehr gut selber führen. Wird es größer, macht es irgendwann Sinn, eine Vollzeitführungskraft einzustellen. Du kannst nicht alles alleine perfekt abdecken, irgendwann bleibt ein Thema auf der Strecke. Du kannst nach und nach Teamleiter für die einzelnen Bereiche einstellen, die dir Arbeit abnehmen. Diese können dir dann Feedback geben, ob alles nach Plan läuft. Das ist im ersten Moment ungewohnt für deine Mitarbeiter, aber auch gleichzeitig eine Riesenchance, weil die umso mehr Betreuung und Aufmerksamkeit für ihren Fachbereich bekommen. Nimm deine Mitarbeiter aktiv mit und hab eine enge Kommunikation, dann verstehen die auch, dass ihre Anliegen dich weiterhin interessieren. Dann als nächsten Punkt brauchst du eine Positionierung. Die sollte relativ früh entstehen und immer weiter wachsen. Es muss einfach klar sein, für welche Themen du stehst, was dich und dein Unternehmen ausmacht und warum Kunden besonders gerne bei dir beauftragen. Welche Zielgruppe sprichst du besonders gut an? Damit verbunden ist natürlich das Thema Marketing. Wie trittst du nach außen auf? Über welche Kanäle gehst du nach draußen? Wie erfahren die Kunden davon, dass es dich gibt? Das sind wichtige Leitfragen für dieses Thema. Der Mensch für den Ernstfall: Der Vertriebler Bei der aktiven Portfoliogestaltung kann dir auch ein Vertriebler helfen. Dieser weiß nicht nur, wie man Kunden betreut, sondern hat auch strategische Ahnung. Diese strategischen Entscheidungen baust du dann nach und nach weiter aus, deine Kunden werden mit ihren Entscheidungen dabei helfen. Was brauchen sie? Das wirst du nach und nach feststellen. Es passiert relativ selten, dass ein Unternehmen sagt, ich habe diese vier fünf Punkte und auch nur genau diese vermarkte ich. Das ist deine Riesenchance. Du kannst bei gleichartigen Produkten Kunde für Kunde deine Lösung perfektionieren und immer weiter dazulernen. Du hast dann zwar dieselbe Technologie, aber dadurch, dass du auch den Prozess dahinter beherrschst, bist du im Vorteil. Es ist also wirklich lohnenswert, wenn du eine gewisse Größe erreicht hast, über ein strategisches Portfolio nachzudenken. Das war jetzt so ein kleiner Rundumblick für dich. Zu guter Letzt haben wir noch das Thema Tools: Du brauchst natürlich Tools, um Prozesse zu unterstützen oder ein Ziel bei deinen Kunden zu erreichen. Ein Tool hat keinen Selbstzweck, es unterstützt dein Geschäftsziel. Vielleicht braucht der ein oder andere ein Tickettool. Natürlich haben wir alle irgendwie eine Webseite oder E-Mail oder Telefonanlagen. Wichtig ist, dass du dich nicht hinter dem Tool versteckst. Nutze es für dich und deine Ziele. In diesem Sinne wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 27.05.2021
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    10:23
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    #149 3 Tipps, mit denen du auf Freelancer-Plattformen richtig durchstartest

    Welche großen professionellen Freelancer-Plattformen gibt es da draußen, wo du auch wirklich im IT-Bereich richtig lukrative Aufträge gewinnen kannst? Da steigen wir heute ein, nachdem ich in der letzten Episode ja schon die eher einfachen Plattformen angesprochen hab, die Plattformen, wo man eher Regionalaufträge gewinnt. mehr auch auf: it-founder.de/folge149 Wenn du Bock hast, einen Auftraggeber, zu gewinnen, einen Kundenauftrag zu gewinnen, wo es, ja, vielleicht um zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzigtausend Euro geht, wo es vielleicht auch um hundert oder zweihunderttausend Euro geht, über einen längeren Zeitraum von einem halben Jahr, von einem Jahr, vielleicht auch noch länger, dann sind diese Plattformen hoch interessant für dich. Da spreche ich durchaus aus eigener Erfahrung, sowohl von mir selber, weil ich halt über diese Plattform auch schon Aufträge gewonnen habe, als auch aus der Zusammenarbeit mit vielen IT-Professionals, die einfach die Gelegenheit nutzen, als Freelancer gute Aufträge und gutes Geld zu verdienen. Plattform-Tipps rund um deinen Auftritt Ich zähle dir jetzt mal ein paar Plattformen auf, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe: Gulb (?), Freelancer Map, Freelance.de, Fernarbeit.net. Du kannst auch direkt über LinkedIn dein Profil posten. Auch bei Stepstone gibt es einen Freelancer-Bereich, genau wie bei Indeed. Wenn die alle für dich nicht infrage kommen, dann kannst du auch selber nochmal nach Freelancer-Plattformen suchen. Dann geht es weiter, wie bist du auf den Plattformen erfolgreich? Es gibt drei Komponenten: Du brauchst ein Profil, aus dem hervorgeht, warum du Experte auf deinem Gebiet bist. Warum sollte man mit dir zusammenarbeiten wollen? Was hast du schon für Ergebnisse erreicht? Schreib nicht aus der Sicht eines Angestellten, es geht hier wirklich um deine Rolle und deine Ergebnisse. Stelle die Facette, für die du vorrangig Aufträge haben willst, in den Vordergrund. Auch, wenn du vielleicht noch mehr kannst. Gehe selbst aktiv auf die Suche. Verlass dich nicht darauf, dass man dir die Bude einrennt, sobald du ein Profil hochgeladen hast. Schau dich selbst um, bewerbe dich aktiv, gehe auf Leute zu, die Freelancer suchen. Du kannst auch einen Suchagenten starten, die meisten Plattformen bieten so etwas an. Du bekommst dann eine E-Mail, wenn neue Anfragen für die von dir ausgewählten Bereiche verfügbar sind. Du musst dich persönlich gut präsentieren können. Du gewinnst nur Aufträge, wenn du neben dem ersten Kontakt auch am Telefon und persönlich einen guten Eindruck hinterlässt. Überleg dir im Vorfeld der Gespräche immer schon, worauf dein Gegenüber Wert legen wird - was wird ihm wichtig sein? Welche Fragen wird er dir stellen? Auch dein Mindset ist für den guten Eindruck super wichtig: Vermittle nicht, du wärst Bittsteller und dringend angewiesen auf den Job. Zeig deinem Gegenüber, dass ihr das Gespräch führt, weil du die Lösung für sein Problem hast. Stimmt die Chemie, dann stimmt der Auftrag – und dann stimmt das Geld Wenn es dann trotz der Vorbereitung nicht klappt mit dem Kunden, kein Problem, dann kommt der nächste. Die Rahmenbedingungen müssen passen, damit ihr gut zusammenarbeiten könnt. Mit meinen drei Punkten hast du alle Zutaten zusammen, um erfolgreich Kontakte zu knüpfen und mit einem ordentlichen Jahresumsatz zu starten. Auf jeden Fall bist du so auch als Anfänger perfekt vorbereitet. Solltest du schon erfahren sein und einen guten Track Record haben, wenn du Leistungen und Kompetenzen anbietest, dann kannst du als Freelancer bei Vollauslastung auch wirklich locker 150k, 200k Euro Jahresumsatz machen. Ich spreche jetzt nicht von 110 % Auslastung, sondern von vielleicht 200 bezahlten Tagen im Jahr oder sowas, je nachdem, welche Tagessets du ansetzt. Wenn du noch Fragen zu deinem Stundensatz hast, habe ich auf meiner Seite www.it-founder.de einen coolen Stundensatzkalkulator für dich. Geh einfach auf meine Webseite und such dort nach Freelancer-Stundensatz, dann findest du ihn auf jeden Fall. Ansonsten kannst du mich auch immer gerne fragen, ich gebe dir gerne Rückmeldung und Tipps dazu. Ich wünsche dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 20.05.2021
    14 MB
    15:26
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    #148 Wettbewerb, Einnahmen & Co.: Lohnen sich Plattformen wie Fiverr für ITler?

    Diesmal geht es um das Thema der ganzen Plattformen da draußen, wo man Leistungen von anderen Leuten kaufen kann , wo man sich Unterstützung holen kann, ob das ein Logo-Design ist, ob das Texte schreiben ist, SEO-Leistungen, was auch immer. Es gibt dort auch Entwickler, die bei technischen Problemen helfen und IT-Unternehmer, die ihre Leistungen über diese Plattform anbieten. Was kann Fiverr? Die Frage, die mich erreicht hat, war ganz konkret auf eine Plattform bezogen, auf die Plattform Fiverr . Fiverr ist ein großer internationaler Anbieter für relativ günstige Dienstleistungen, abgesehen davon gehe ich auch noch auf deutsche Plattformen ein. Aber die Hauptfrage wird sein, ich möchte meine Leistungen anbieten – lohnt sich das auf so einer Plattform? Egal, was du anbietest, egal welche Leistung es ist, entweder du kannst sie digital anbieten, also ortsunabhängig, dann eignen sich grundsätzlich alle Plattformen. Oder du kannst sie regional anbieten, einfach deswegen, weil du zum Kunden hinfahren musst oder sowas, dann eignen sich vor allem die Plattformen mit Ortsbezug. Fiverr ist international und es wird überwiegend Englisch gesprochen . Die Angebote sind auf Englisch, es wird auf Englisch beauftragt. Es gibt aber halt eben auch viele Unternehmen, so wie mich selber, die sich riesig freuen, wenn sie auf diesen Plattformen deutschsprachige Anbieter finden. Wenn irgendjemand einen Text schreiben soll, zum Beispiel, oder eine Grafik designen, wo auch zwei, drei Begriffe drin vorkommen oder ein Schulungsvideo schneiden soll, das deutschsprachig ist, dann macht es das Leben so viel leichter, wenn der Anbieter halt eben auch Deutsch spricht. Also Punkt eins, auf Fiverr solltest du auf jeden Fall Englisch können. Punkt zwei, der Name: Fiverr kommt von fünf Dollar, also dass du „für einen Fünfer“ Dinge beauftragen kannst. Nicht jeder Job, der da drin steht, ist auch für fünf Dollar zu kriegen, die Bandbreite im Bereich Softwareentwicklung zum Beispiel ist groß. Ich habe auch ein paar Gigs gesehen (so nennen sich die Angebote bei Fiverr), die gehen in die Tausende. Zum Rantasten ist die Plattform sicherlich ganz gut, aber du hast halt einen riesen Preiskampf dort, alleine schon wegen der Sprache: Wenn du englischsprachig anbietest, musst du dich selbstverständlich mit Dienstleistern messen, die irgendwo anders leben möglicherweise, die ein ganz anderes Preisgefüge und ganz andere Lebenskosten haben. Also wenn du jetzt eher in einer Lebenssituation bist, wo du sagst, hey, ich brauche jetzt nicht so super viel Geld, ich habe einfach Bock, Erfahrung zu sammeln, Referenzen zu sammeln, dann eignet sich das auf jeden Fall. Wenn du aber wirklich nachhaltig gutes Geld damit verdienen willst, dann ist es höchstens eine Strategie, um einen Erstkontakt zu Kunden zu haben und dann daraus eine längerfristige Zusammenarbeit entstehen zu lassen. Was können die vergleichbaren deutschen Plattformen? Plattform 1: wlw.de Jetzt springen wir mal auf ein paar deutsche Plattformen . Also, ich beginne jetzt mal mit wlw.de, Wer liefert was? Es gibt eine ganze Menge an verschiedenen Plattformen in Deutschland und du kannst auf diesen Plattformen nicht nur Privatleistungen, sondern auch Geschäftskundenangebote platzieren und wer liefert was? ist auch eher in dem Bereich anzusiedeln, das heißt also deine Endkunden sind jetzt eher Unternehmen . Das ist halt eben charmant, um überhaupt erstmal sichtbar zu werden. Gerade wenn du sagst, hey, meine Kundenbasis reicht noch nicht, ich würde einfach gerne noch mehr Referenzen aufbauen, ich würde einfach sichtbarer werden, ich will ein paar Testimonials für die Website haben, dann ist das eine super Gelegenheit. Wer liefert was?, da kannst du deine Firma eintragen, deine Leistungen, kannst im Endeffekt von suchenden Unternehmen gefunden werden und andersrum genauso. Das ist wieder eine Plattform, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Eher im Bereich, wenn du Unternehmenskunden erreichen möchtest. Plattformen 2 und 3: Myhammer und Twago Dann, also wenn jetzt eher so der klassische Computerschrauber bist oder sowas, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, auch mal über eine Plattform wie Myhammer deine Leistung anzubieten. Von den Rückmeldungen, die ich gehört habe, ist es total durchwachsen, also sowohl bei wer liefert was?, als auch bei Myhammer habe ich Coaching-Kunden dabei, die sagen never ever, mache ich nie wieder, hole ich mir nur Kunden mit rein, die zu wenig zahlen wollen, wo ich nur Probleme mit habe. Und andere, die sagen, nee, also da habe ich durchaus solide Aufträge mit gewonnen, die auch gutes Geld bezahlen und wo sich eine gute Kundenbeziehung entwickelt hat. Ist vielleicht auch tatsächlich so ein bisschen Glücksfrage, wen du da findest. Und das solltest du halt eben auch mit einbeziehen, dass du dich auch traust, mal zu Kunden dann Nein zu sagen. Ein anderes Portal, was auch eher so in Richtung IT-Freelancer geht, in Richtung Agenturen geht, das ist Twago. Also gerade wenn du im Webbereich unterwegs bist, wenn du Softwareentwicklung machst, wenn du Unternehmensberatung anbietest oder vielleicht auch eher im Vertrieb , Marketing , Übersetzung , das sind so die Hauptkategorien, die sie anbieten. Eine ganz interessante Variante, da anzubieten. Aus meiner Sicht ist es nicht so super verbreitet und das Feedback war bisher auch eher durchwachsen. Als letzte deutsche Plattform kommt der Klassiker: eBay Kleinanzeigen Der Letzte im Bunde aus dem deutschsprachigen Bereich, das ist so ein bisschen der Underdog, den ich aber total interessant finde und zwar eBay Kleinanzeigen , also ganz allgemein das Thema Kleinanzeigen und ganz speziell auch eBay Kleinanzeigen. Grade im B2B Bereich, grade wenn du nicht „nur“ Computerschrauber bist, ist das durchaus interessant, über eBay Kleinanzeigen anzubieten, weil es dich einfach nichts kostet . Also, ich meine, du kannst da mit kleinem Geld auch dein Angebot noch mal ein bisschen pushen, ein bisschen prominenter darstellen und sowas, aber du hast halt eben auch die Möglichkeit , wenn du im ländlichen Bereich unterwegs bist oder auch in der Stadt, über eBay Kleinanzeigen einfach sehr, sehr günstig Sichtbarkeit zu bekommen . Einfach, dass die Leute dich kennenlernen und es eignet sich halt eben auch hervorragend für Einstiegsangebote. Bei vielen anderen Portalen ist es zudem so, dass erwartet wird, dass man die Geschäftsabwicklung innerhalb der Plattform macht und dementsprechend auch teurere Provisionen dafür fällig werden. Auch das ist unterschiedlich, aber einfach so als Tendenz. International gibt es auch noch einen letzten Kandidaten: Upwork Wenn du professionellen Leistungen anbietest, wenn du Softwareentwickler bist, Webdesigner bist oder IT-Projekte machst, was auch immer und du auch so ein bisschen in Richtung Freelancer gehen würdest, sage ich mal, dann ist eine Plattform noch hoch interessant, im internationalen Markt , das ist jetzt mein letzter Tipp für diese Folge: Upwork.com . Da hast du eine riesengroße Community an Anbietern, an Freelancern, die ihre Leistung anbieten. Das heißt, du hast natürlich auch einen großen Wettbewerb . Du hast aber auch viele Unternehmen, also insbesondere viele Unternehmen auf dieser Plattform, die Freelancer suchen, nicht nur für Kleinkram, sondern halt wirklich auch für größere Projekte. Sehr, sehr viele Softwareprojekte werden über Upwork gemacht. Hier liegt jetzt der Fokus vor allem auf den kleineren Projektplattformen. Es gibt noch viele viele mehr, aber zu den großen deutschen Freelancer-Plattformen mache ich noch eine eigene Folge. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir jederzeit mailen: [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen!

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  • 06.05.2021
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    13:54
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    #147 Richtig Werben auf LinkedIn & Co.: Wie und wann du am besten startest

    Diesmal sprechen wir über das Thema bezahlte Werbung auf der Plattform LinkedIn . Passend zu den letzten Folgen ( Wie optimiere ich mein LinkedIn-Profil , Wie spreche ich potentielle Interessenten an , Was mache ich auf Xing, was auf LinkedIn ) setzen wir unseren Fokus auf diese eine Plattform. Vom Grundsatz her funktionieren die Tipps aber für alle Plattformen. Du kannst die Werbung wunderbar nutzen, um im B2B-Bereich wirklich interessante Geschäftskunden und Aufträge an Land zu ziehen. Vorbereitung ist alles: Was, wer und warum? Vorweg ganz wichtig: Werbeanzeigen generell lohnen sich vor allem dann, wenn du eine gewisse Klarheit darüber hast, was dein Produkt ist. Was ist der Mehrwert deines Produktes? Wer ist deine Zielgruppe? Was sind die Probleme deiner Zielgruppe? Wenn du all das noch nicht klar hast, dann sind die bezahlten Werbeanzeigen ein Experiment, welches dir dabei helfen kann, all das herauszufinden. Das Experiment kann dir aber dann eben auch zeigen, wie es nicht geht. In beiden Fällen kostet es dich Geld. Grundsätzlich verhelfen dir die Anzeigen zu mehr Reichweite und Sichtbarkeit , das ist eben vor allem dann sinnvoll, wenn du schon ein Produkt hast, welches du gut verkaufst und für welches du eben noch mehr Interessenten suchst. Der zweite Punkt ist, wann lohnen sich bezahlte Werbeanzeigen , vor allem auf Businessplattformen? Lohnenswert sind sie dann, wenn für dich ein Kundenwert von mehreren tausend Euro entsteht . Bei zwanzig, dreißig Euro Umsatzplus oder auch 300 oder 500 Euro rentiert es sich nicht. Wenn du sagst, mehrere tausend Euro sind für dich völlig utopisch, du machst nicht mehr als 100 Euro pro Kunde, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich die bezahlten Werbeanzeigen auf Xing oder LinkedIn für dich als rentabel erweisen werden. Das solltest du auf jeden Fall im Voraus bedenken. Das heißt für dich im Klartext, wenn du eine Kampagne fährst, mit der du wirklich groß dein Geschäft ankurbeln möchtest, dann such auch gezielt Angebote oder Produkte aus deinem Portfolio aus, mit denen du auch wirklich hohe Umsätze erzielen kannst. Je höher die Umsätze sind, desto eher ist es unter dem Strich rentabel für dich, mit all dem Aufwand, Werbebudget, den Gesprächen etc. Customer Journey: Wie sieht der Weg bis hin zum Kaufabschluss aus? Bevor du wirklich technisch loslegst, sollte dir klar sein, wie die Customer Journey aussieht. Denk am besten einfach rückwärts: Dein Kunde hat bestellt und ist happy – was muss dafür vorher passiert sein? Welche Informationen muss er gehabt haben? Welche möglichen Einwände müssen aus der Welt geschafft worden sein? Welcher Vertrauensaufbau muss stattgefunden haben? War vielleicht ein Telefonat im Vorfeld notwendig? Gab es Broschüren, Videos, Infomaterial? Zeichne dir am besten auf, welche kleinen Schritte passieren, wie der Weg eines Menschen (der dich noch nicht kennt) aussieht, bis zu dem Moment wo er kauft. Mach dir klar, Werbung ist Experimentieren . Du hast eine Hypothese und sagst, die und die Zielgruppe möchte dieses Produkt kaufen. Sie hat die und die Fragen oder Problemstellungen und verspricht sich den und den Nutzen. Nur wenn ich diesen Text benutze, diese Begriffe, dieses Bild, dann gehe ich davon aus, dass es funktionieren kann. Dann schaltest du eine Kampagne in genau dem Setup, das kannst du eben auch auf LinkedIn tun. Das Mindset ist dabei ganz wichtig: Diese Werbung ist ein Experiment! Nimm dir ein Budget von 200 Euro und probier aus, ob die Leute klicken. Was passiert nach dem Klick auf die Anzeige? Wenn sie klicken: Was passiert dann? Buchen sie ein Gespräch? Möchten sie mehr Infos? Geh nicht davon aus, dass die erste Anzeige direkt super funktioniert. Es kann gut sein, dass du eine zweite hinterherschicken musst. Du kannst variieren, verbessern. Optimiere deine Anzeigen immer weiter . Wenn du jetzt eine Kampagne bei LinkedIn schalten möchtest, brauchst du vor allem drei Dinge: Du brauchst ein Ziel , das du erreichen willst. Du brauchst die Werbeanzeige an sich mit Bildmaterial oder Video. Und zuletzt brauchst du die Zielgruppe . Überleg dir ziemlich klar, wen du ansprechen willst. Es gibt haufenweise Anzeigenarten, probier am Anfang ruhig die erste aus. Setz überhaupt eine Anzeige auf, mit Bild, mit Text und mit einem Link zu beispielsweise deiner Landingpage . Stell dir deine Zielgruppe zusammen und schau dir dann die Kennzahlen zu deiner Kampagne an. Schau dir an, wie viele Leute klicken überhaupt? Wie viele von denen haben dann tatsächlich einen Termin gebucht oder anders Kontakt aufgenommen ? So bekommst du Stück für Stück ein Gefühl dafür. Es gibt kein Geheimrezept. Halte dir vor allem vor Augen, dass ein Klick auf LinkedIn bei einer guten Zielgruppe auch gut und gerne mehrere Euro kosten kann. So wird auch schnell klar, was ich anfangs mit rentabel meinte: Deine Werbeanzeige muss mit all ihren Kosten in einem sinnvollen Verhältnis zu deinem späteren Auftragswert stehen . Wenn du noch Fragen hast oder dich austauschen möchtest, kannst du auch sehr gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Oder schick mir gerne eine Email an [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg für dein Business!

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  • 29.04.2021
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    09:57
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    #146 Xing vs. LinkedIn: Welche Plattform du wann am besten nutzt - und wieso

    Xing vs. LinkedIn: Welche Plattform du wann am besten nutzt - und wieso In den letzten beiden Folgen habe ich dir meine Tipps für LinkedIn an die Hand gegeben. In Folge 144 ging es darum, sein Profil auf LinkedIn zu optimieren und in Folge 145 haben wir uns damit beschäftigt, wie man potentielle neue Kunden am besten ansprechen kann. Heute schauen wir uns an, was denn eigentlich mehr Sinn macht: Nur LinkedIn? Nur Xing? Beides? Und was eignet sich für welche Situation am besten? Welche Plattform wird denn mehr genutzt? Xing und LinkedIn sind beides in Deutschland sehr gut etablierte Businessnetzwerke. Ein aktueller O-Ton momentan ist allerdings eher, dass LinkedIn Marktführer sei und wächst und geile Features hat und dass Xing tot ist. Faktisch bewegen wir uns nutzertechnisch im Millionenbereich. Viele Nutzer sind primär auf den Plattformen, weil sie ein Mitarbeiterprofil dort haben und von potentiellen Arbeitgebern gesehen werden möchten. Andere möchten sich vernetzen, austauschen, mit ehemaligen Kollegen Kontakt halten. Die dritte größere Gruppe besteht aus den Geschäftsführern von Unternehmen, die die Plattformen nutzen, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Grundsätzlich ist keine Plattform tot. Beide sind häufig besucht, auf beiden passiert etwas. Ich selber nutze aufgrund der Features und der Usability deutlich lieber LinkedIn. Xing hat durch Updates meiner Meinung nach zu sehr an der Benutzerfreundlichkeit gebastelt – wodurch alles mega unübersichtlich wurde. Auch ich habe übrigens das Gefühl, dass bei LinkedIn mehr los ist, im Sinne von Resonanz auf meine Beiträge. Ich möchte dir dazu konkrete Zahlen nennen, denn selbstverständlich habe ich stets beide Plattformen im Blick, alleine schon für meine Kunden. Hauptcontent vs. Content-Recycling: LinkedIn hat die Nase vorn Wir nutzen beide Plattformen sehr aktiv. Mein LinkedIn-Account ist etwa Faktor 3 größer, als mein Xing. Ich investiere deutlich mehr Energie auf LinkedIn und das merkt man auch bei den Beiträgen. Oftmals wird von Profis empfohlen, nicht unbedingt auf beiden Plattformen denselben Content zu posten. Ich sehe das persönlich etwas anders, weil es in den allermeisten Fällen verschiedene Leute sehen werden. Daher macht das nichts. Sei grundsätzlich auf beiden Plattformen aktiv und präsent. Genau das macht sich bei mir bemerkbar: Auf exakt den gleichen Beitrag bekomme ich bei LinkedIn mehr Resonanz, mehr Daumen hoch, eher mal Kommentare. Das fällt halt nach einer Zeit stark auf. Als Grund würde ich vermuten, dass die Leute auf LinkedIn mehr Engagement zeigen, als auf Xing. Zum anderen, natürlich logisch, hat mein LinkedIn-Account die dreifache Reichweite. Entsprechend gibt es da mehr Leute, die potentiell reagieren können. Meiner Erfahrung nach reden wir hier von ca. 10 Likes auf LinkedIn gegenüber 3-4 Likes auf Xing, 3-4 Likes auf LinkedIn gegenüber 0 Likes auf Xing, ungefähr. Wenn du ein ganz einfaches Kochrezept haben möchtest, würde ich dir empfehlen, orientiere dich an LinkedIn und lasse Xing folgen. Deine primäre Plattform ist LinkedIn und mach Content-Recycling über Xing. Oder du postest einfach dieselben Beiträge mit ggf. kleineren Justierungen auf Xing, die du vorher bei LinkedIn gepostet hast. Bei LinkedIn nutzt man beispielsweise Hashtags oder @-Zeichen für Verlinkungen. Das tut man bei Xing halt nicht. Das wäre so eine Justierung. Es gibt aber etwas, das Xing besser kann Die einzige Ausnahme, die ich wirklich mache, sind Online-Events und Präsenz-Events. Da nutze ich tatsächlich Xing Events als führende Plattform und lasse LinkedIn folgen. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich es auf LinkedIn schwieriger finde, Events gezielt zu promoten und genug Teilnehmer zu akquirieren, die dann auch wirklich am Event erscheinen. Auf Xing ist das deutlich einfacher gelöst finde ich, auch wegen der bezahlten Werbekampagnen für Events. Ich fasse also kurz zusammen: Wenn du ganz konkret ein Event planst, auf beiden Plattformen ähnlich viel Reichweite hast und auf beiden Plattformen gut vertreten bist, dann würde ich auf jeden Fall Xing den Vortritt geben. Aber bei der grundsätzlichen Frage, wo baue ich mein Businessnetzwerk auf, wo poste ich meinen Content, da würde ich dir ganz klar LinkedIn empfehlen, mit eben dann Content-Recycling auf Xing. Wenn du ansonsten noch Fragen zum Thema hast oder den Austausch suchst, kannst du jederzeit sehr gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Ansonsten wünsche ich dir soweit ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 22.04.2021
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    10:38
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    #145 Netzwerk, Dialog oder Auftrag: So kommunizierst du mit deiner Zielgruppe auf LinkedIn!

    Nachdem wir uns in Folge 144 darüber unterhalten haben, wie du dich am besten professionell auf LinkedIn präsentieren kannst, geht es dieses Mal darum, wie du denn eigentlich Leute, die dich noch nicht kennen, am besten ansprichst. Einfach, authentisch und nicht nervig Das Problem ist selten das Ansprechen an sich. Wir wollen aber die Leute so ansprechen, dass sie Lust haben, mit uns in Kontakt zu kommen und vielleicht zusammenzuarbeiten. Das ist ziemlich simpel und du kannst innerhalb von drei Nachrichten innerhalb weniger Tage ganz viele von den Leuten erreichen, die du erreichen willst. Das gilt sogar für Entscheider und Geschäftsführer. Es macht durchaus Sinn, dass du vor einer Kontaktaufnahme dein Profil auf Vordermann bringst. Solltest du das also noch nicht geschafft haben, hilft dir die oben verlinkte Folge auf jeden Fall weiter. Bereite deine Kontaktaufnahme optimal vor und halte es einfach Kenne deine Zielgruppe! Wen möchtest du erreichen? Du kannst dafür auch die Suchfunktion auf LinkedIn nutzen: Dort kannst du nach der Position einer Person suchen, nach einem regionalen Ort, nach einer bestimmten Branche usw. Konkretisiere deine Suche! Je konkreter du suchst, desto eher bekommst du eine Liste von Personen, mit der du direkt starten kannst, ohne groß sortieren zu müssen Nerve nicht! Momentan ist viel los auf LinkedIn und ich bekomme selbst täglich Kontaktanfragen zu allem Möglichen, sinnvoll und eben auch nicht sinnvoll. Die Kunst liegt darin, den Leuten nicht auf den Senkel zu gehen. Finde also deine eigene Stimme, dein eigenes Wording. Halte es einfach! Wenn du gerade startest und dir total unsicher bist, was du schreiben sollst, dann keep it simple: Schreibe einfach etwas wie „Hallo, LinkedIn hat mir Ihren Kontakt empfohlen und ich würde mich gerne mit Ihnen vernetzen.“ Das ist super neutral. Zwar ist es nur die halbe Wahrheit, schließlich hast du ja vorher gesucht, aber zumindest hat dir LinkedIn auf deine Suche hin diesen Kontakt empfohlen. Der Empfänger fühlt sich bei so einer Anfrage auch nicht irgendwie verarscht oder so, denn du fragst ja nur nach Vernetzen und erzählst ihm nicht das Blaue vom Himmel. Dialog oder kein Dialog? Das ist hier die Frage: Wenn jetzt jemand von den Angeschriebenen auf dein Profil geht und dann sagt, das passt nicht, alles gut. Bei denen, die deine Anfrage annehmen, kannst du jetzt ganz ohne Eile in den nächsten Tagen eine zweite Nachricht hinterherschicken. Hier eignet sich als Opener ein kurzer Dank, dass deine Anfrage angenommen wurde. Dann kannst du in ein zwei Sätzen ausführen, wer du bist und was dich ausmacht und dann fragst du deinen Gegenüber etwas, was dich interessiert. Über dieses einfache Schema bekommst du ganz simpel einen Kontakt hin. Halte die Sätze zu dir ruhig emotional: Ich liebes es…, ich mache für mein Leben gerne… Achte auf die Antwort: Oftmals kommt anfangs nur ein kurzes „ja, gerne“ oder einfach ein schweigendes Annehmen der Anfrage. Wenn du jetzt deine zweite Nachricht verschickst, wirst du an der Antwort relativ schnell merken, wohin die Reise geht. Hat die andere Person Bock, mit dir in den Dialog zu gehen? Ist da Interesse? Locke deinen Gegenüber: Du kannst in der Nachricht auch so etwas einfügen wie „(ich liebe es, xy zu tun), wenn Sie dazu also jemals Fragen haben, helfe ich Ihnen sehr gerne weiter.“ Reagiert die andere Person in ihrer Antwort darauf, besteht Interesse am Thema, wenn nicht sogar konkreter Bedarf. Wenn nicht, dann ist auch okay, das Netzwerk ist da. Wechsle den Kanal: Wenn du jetzt merkst, da ist Resonanz, da findet jemand dein Thema spannend, dann lade sehr bald einfach mal auf ein paar Minuten Telefonat Wochenlanges Chatten wird normalerweise zu keinem Geschäft führen. Durch den persönlichen Kontakt stellst du Vertrauen her. Du siehst also, auch der Punkt Kontaktaufnahme ist kein Hexenwerk und nichts, wovor man Angst haben muss. Gib nicht direkt auf, wenn nach zwei drei Anfragen niemand mit dir netzwerken möchte. Oft braucht es zehn, zwanzig, fünfzig Anfragen, dafür sind dann aber auch meistens einer oder mehrere Aufträge mit dabei, die aus dem Netzwerk heraus entstehen. Wenn du noch Fragen hast oder dich austauschen möchtest, kannst du auch gerne in unsere Facebook IT-founder-Gruppe kommen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß bei der Umsetzung und ganz ganz viel Erfolg für dein Business!

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  • 15.04.2021
    10 MB
    10:14
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    #144 Der erste Eindruck zählt: Meine Tipps für ein professionelles LinkedIn-Profil

    Diesmal habe ich ein paar konkrete Praxistipps für dich, wie du deine LinkedIn- und Xing-Profile auf Vordermann bringen kannst. Wir fokussieren uns zwar auf LinkedIn, aber vom Prinzip her kannst du alle Tipps auch bei Xing anwenden. mehr auch unter: www.it-founder.de/folge144 Über LinkedIn gewinnen IT-Unternehmer mittlerweile extrem viele Kunden. Man kann darüber sehr gut einen Draht zu seiner Zielgruppe aufbauen, dafür braucht es zwei Komponenten, von denen wir eine heute besprechen: du brauchst ein gutes Profil. Dein Profil muss sauber sein, klar sein und aussagekräftig. Wer auch immer bei dir landet, muss sofort verstehen können, worum es bei dir geht. Die zweite Komponente, die wir bei Gelegenheit besprechen, ist dein aktives Anschreiben. Du musst Leute aktiv anschreiben, in den Dialog gehen, zeitnah auf deine Nachrichten usw. antworten. Optimiere dein Profil ganz leicht mit diesen Schritten: Dein Profil braucht erstmal ein Profilbild. Das muss kein Bewerbungsfoto sein, am besten ist eines aus einer lockeren Situation, auf dem du lächelst. Lass dir das Foto von jemandem freistellen, der sich mit Photoshop auskennt, damit du keinen Hintergrund mehr hast. Vielleicht hast du auch eine Unternehmensfarbe, mit der du einen auffälligen Hintergrund gestalten kannst? Außerdem wäre eine Kopfgrafik von Vorteil, ein kleines Banner mit deinem Logo oder sowas, wo nochmal klar wird, um was es bei dir geht. Da ist nicht viel Text notwendig, es reicht ein Schlagwort oder ein passendes Bild. Dein Name ist wichtig, das ist klar. Wenn du möchtest, kannst du dahinter noch ein Emoji setzen oder eine Rakete, einen Finger, was auch immer du magst. Nach deinem Namen kommt ein kleiner Absatz, in dem du aus Kundensicht in wenigen Worten klarmachen solltest, warum man unbedingt mit dir zusammenarbeiten sollte. Warum wollen deine Kunden mit dir vernetzt sein? Warum sollten sie in deine Kontakte wollen? Natürlich kannst du das Ganze auch noch um deine Expertise ergänzen. Welches Problem löst du für wen? Danach kannst du einen kleinen Blog aufmachen: Was sind deine Leistungen? Welche Produkte bietest du an? Jetzt gibt es noch den Highlightbereich, der dynamisch gefüllt wird. Hier brauchst du nicht viel zu machen, da reichen zwei drei Absätze. Spiele mit Symbolen und der Textformatierung, du kannst auch Bulletpoints nutzen oder wichtige Begriffe fett hervorheben. Dann gibt es noch den Fokusbereich, da empfiehlt es sich zum Beispiel, die eigene Webseite mit reinzupacken. Dein Logo kann da einen Platz finden, ebenso wie ein paar wenige Schlagworte zu deiner Arbeit. Die Aktivitäten füllen sich automatisch durch das, was du tust, die Leute, denen du folgst, deine Beiträge und Kommentare etc. Jetzt geht es in die Tiefe: Erfahrungsdetails, Empfehlungen, Weiterbildungen Im nächsten Punkt geht es um die Berufserfahrung. Hier brauchst du kein typisches Lebenslaufmodell einzustellen, du möchtest ja keine Jobangebote, sondern Kunden. Nutze diesen Bereich also nochmals dazu, dein Unternehmen vorzustellen und die Leute dazu anzuregen, mit dir Kontakt aufzunehmen. Du kannst auch ein kleines Bild hinterlegen oder einen Link einfügen. Du kannst hier auch über beruflich relevante Situationen schreiben. Bei Kenntnisse und Fähigkeiten kannst du deine Ausbildung benennen und auch hier wieder die für den Kunden relevanten Infos einfügen. Was ist deine Expertise? Lass dir diese Kenntnisse auch gerne von Freunden oder Arbeitskollegen bestätigen, die selber auf LinkedIn unterwegs sind. Dasselbe kannst du natürlich entsprechend für deine Leute tun. Solche Bestätigungen bauen nochmal Vertrauen auf. Der nächste Bereich dreht sich dann um Empfehlungen. Du kannst natürlich auch aktiv um Empfehlungen bitten, das ist dann so die Königsdisziplin: Dass sich jemand die Zeit nimmt und einen Text dich schreibt. Empfehlungen sind entsprechend auch sehr viel wert. Wenn du also die Möglichkeit hast, welche zu bekommen, dann nutze deine Gelegenheit. Jetzt geht es um Qualifikationen und Auszeichnungen. Hier kannst natürlich ein paar allgemeine Themen reinpacken, wie Sprachen z.B. Du kannst aber auch hergehen und Zertifikate hinterlegen, falls du welche hast. Hast du mal eine hochwertige Weiterbildung gemacht? Oder Herstellerzertifikate? Zu guter Letzt haben wir dann den Interessenbereich. Hier sehen deine Kunden, wem du folgst. Es macht also Sinn, je nachdem, was du machst, hier den großen Marken deiner Branche zu folgen, wichtigen Herstellern und Meinungsführern zu folgen. Wenig Aufwand, große Wirkung Du siehst, es ist super einfach, in einer halben Stunde/Stunde bist du da durch. Wenn du keine Lust oder Zeit hast, das auf einmal zu erledigen, dann mach heute zwei Punkte und morgen die nächsten zwei. Dein Profil pflegen solltest du aber auf jeden Fall, denn das ist deine Eintrittskarte. Wenn jemand dein Profil besucht, dann ist das der erste Eindruck, den du hinterlässt. Wenn du noch Fragen hast oder dich gerne austauschen möchtest, kannst du auch immer gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Ich freue mich auf den Austausch mit dir und wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 01.04.2021
    14 MB
    14:23
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    #143 Text-Content in der IT-Branche: Was eignet sich & wie schreibe ich?

    Heute dreht sich alles um die typischen Content-Fragen zum Thema Texte in der IT-Branche: Was zum Teufel soll ich denn eigentlich auf meine Website schreiben? Was soll ich auf Facebook/LinkedIn schreiben? Soll ich da überhaupt irgendwas schreiben? Lohnt sich der ganze Aufwand und wenn ja: über welche Themen soll ich mich da auslassen? Was interessiert meine Leser? Ein Klassiker zu Beginn: Die W-Fragen Zunächst möchte ich meine Erfahrungen und Praxistipps mit dir teilen, wenn es darum geht, was man am besten schreibt und worauf man achten muss. Stell dir dafür vor allem eine Frage: Wer sind deine Leser ? Wer wird meine Texte lesen? Abgesehen davon ist auch dein Ziel wichtig: W as beabsichtigst du mit deinem Text? Welches Problem hat mein Leser und was ist die Zielsetzung in dem Moment, wenn er deinen Text liest? Nehmen wir jetzt mal an, du sprichst hauptsächlich kleine, mittelständische Unternehmen an. Dann hast du in der Regel zwei bis drei Hauptzielgruppen. Die erste ist der Geschäftsführer selber. Wenn er persönlich deine Texte liest, willst du mit Wissen und Kompetenz punkten. Die zweite Zielgruppe besteht aus den Menschen direkt „dahinter“: Das sind in der Regel die Assistenz der Geschäftsleitung, die rechte Hand, die Profis für das Organisatorische. Diese Leute möchtest du natürlich ebenso positiv überzeugen, da sie oft, wenn sie nicht selbst entscheiden, die Entscheidung des Chefs stark beeinflussen oder vorbereiten können. Die dritte Zielgruppe besteht häufig dann aus den IT-Betreuern intern, also all jenen, die im eigenen Hause das Sagen in Sachen IT haben. Stell dir also vor, wenn du jetzt deinen Text schreibst, du würdest mit diesen Personen sprechen. Welche Fragen haben die gerade im Kopf? Dein Text soll diese beantworten . Dabei ist wichtig, dass du hauptsächlich auf deiner Webseite ausführlicheren Content platzierst. Hier gehst du in die Tiefe, lieferst Qualität. Auf Seiten wie LinkedIn z.B. passt eher ein kurzer, professioneller Teaser. Das ist auch so meine Orientierung: LinkedIn eignet sich für einen professioneller Teaser, Instagram vor allem für einen Blick hinter die Kulissen. Das nutzt du eher nicht, um ein Produkt zu erklären oder vorzustellen, sondern eher, damit die Leute dich und dein Team im Einsatz kennenlernen. Facebook würde ich dazwischen platzieren, hier kann beides funktionieren. Welche Themen eignen sich für Text-Content? Je nach Geschäftsfeld macht es Sinn, dass du dir eine klassische Mindmap anlegst oder mal ordentlich brainstormst, was es aktuell für Fragen gibt, die den Leuten Sorgen machen . Sortiere deine Notizen nach Themenblöcken und schreib dir auf, was die Leute zurzeit beschäftigt. Es kann um neue Technologien gehen, um den Wechsel des IT-Dienstleisters , der oft negativ konnotiert ist, vielleicht gibt es auch große Weltmessen zu einem spannenden Thema? Auch Updates großer Firmen können ein Thema sein und als Aufhänger dienen. Gib dem Kunden einen Einblick, was kommt auf ihn zu? Was sind die Chancen , was sind die Risiken , gibt es vielleicht Handlungsbedarf für ihn? Sehr gut machen sich auch Leuchtturmprojekte, also Success Stories: Welches Problem hatte der Kunde und wie hast du das gelöst? Wie geht es dem Kunden mit der Lösung? So gibst du deinem Leser die Chance, sich vielleicht mit dem Problem des anderen zu identifizieren und Vertrauen zu dir und deiner Arbeit aufzubauen. Wenn du über einen Auftrag berichtest, kann er ja kaum schlecht gewesen sein. Richtig positiv wären jetzt natürlich noch ein Name und ein persönlicher Ansprechpartner mit Foto oder sowas. Ein weiteres Themencluster können auch Neuerungen auf dem Markt sein: Gibt es einen Release bei Apple oder Samsung? Was passiert im Technologiebereich? Oder gibt es vielleicht ein saisonales Thema , welches passend zur Urlaubssaison wäre zum Beispiel? Sind die Server im Sommer gut gekühlt? Interessant sind auch Themen, die durch äußere Umstände entstehen: das Thema Homeoffice ist mit Sicherheit ein momentaner Dauerbrenner. Hast du noch Fragen? Dann schick mir gerne eine Mail an [email protected] , ich freue mich immer über deine Post! Alternativ kannst du auch immer gerne in der IT founder Facebook-Gruppe vorbeischauen. Dort tauschen wir uns untereinander aus und supporten einander.

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  • 26.03.2021
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    13:23
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    #142 Fachkompetenz für ein Projekt? So findest du deinen Wunsch-Freelancer!

    In der letzten Kurzepisode ging es um Mitarbeiterauswahl, Mitarbeiter finden und Mitarbeiter einstellen, dieses Mal soll es um das Thema Freelancer gehen. Wann ist ein Freelancer sinnvoll? Wann arbeitet man also in der IT-Branche am besten mit Freelancern zusammen? Welche Aufgaben eignen sich dafür am besten? Und wo bekomme ich so jemanden her? Vorweg: Es geht hier nicht darum, auf welche Art und Weise jemand arbeitet, sondern schlichtweg darum, dass man nicht immer jemanden einstellen muss, um Aufgaben zu erledigen. Welche Aufgaben sind also sinnvoll? Freelancer sind vor allem geeignet für ganz konkrete Fachthemen. Das kann eine spezielle Datenbank sein, ein spezielles branchenspezifisches System bei einem Kunden oder irgendetwas anderes. In der aktuellen Zeit ist es natürlich besonders spannend, mit Kunden zu arbeiten: Früher wurde häufig erwartet, dass das Team regional arbeitet oder zumindest öfters vor Ort ist. Momentan geht das nicht. Aktuell arbeiten wir sehr viel remote und der Kunde ebenso. Und selbst wenn nicht, akzeptieren die Kunden jetzt viel mehr, dass Arbeit remote passiert. Das können wir für uns nutzen, indem wir halt eben auch ein virtuelles Team bilden und da beispielsweise Freelancer aus ganz Deutschland oder sogar international mit reinnehmen können. Damit können wir den Kunden fachlich natürlich besonders gut abdecken, wenn wir nicht auf das Vorortsein angewiesen sind. Meiner Meinung nach lohnen Freelancer am ehesten für größere Projekte, nicht für eine Arbeit von einmalig ein paar wenigen Stunden. Du musst schließlich deinen Freelancer auswählen, briefen usw. und das soll ja im Verhältnis stehen. Freelancer-Suche: Do’s & Dont‘s Es gibt zum einen die großen Plattformen. Gib dafür einfach bei Google Freelancer Plattform oder Freelancer Verzeichnis oder so ein, da findest du schon eine ganze Menge. Jetzt kannst du hingehen und entweder selber aktiv die verschiedenen Profile durchforsten oder du machst das über Plattformen wie Xing und LinkedIn. Da kannst du entweder mithilfe von Schlagworten suchen oder den Spieß umdrehen und deine Gesuche posten. Suchst du selber, kannst du unter Umständen auch Leute ansprechen, die sonst gar nicht von deinem Projekt erfahren hätten. Bewerben sich Leute auf dein Gesuch, kannst du wiederum davon ausgehen, dass sich Leute melden, die zum einen verfügbar sind und zum anderen sich selbst qualifiziert für deine Aufgabe sehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du mit den Leuten sprichst und auch nach ihren Positionen in den Projekten fragst, die sie als Referenz angeben. Auf den ersten Blick klingen solche Sachen schnell schön, tolles Projekt, namhafter Kunde,… und dann fragst du, was genau der Freelancer dort gemacht hat und letzten Endes kommt heraus, er hat da immer Workshops nachbearbeitet, das sagt halt nicht viel aus. Frag ruhig nach, welche Rolle er oder sie hatte, ob in einem Team oder alleine gearbeitet wurde und welche Ergebnisse erzielt wurden. Hilfreich hierfür ist sicherlich ein persönliches Gespräch, dabei ist es relativ egal, ob dieses „in real life“ oder online stattfindet. Mimik, Gestik und Stimme sind entscheidend, daran siehst du gegebenenfalls nochmal besser, ob dein Gegenüber wirklich hinter seinen Worten steht. Zum Schluss: Eine kleine Checkliste für eine gute Zusammenarbeit Weitere Aspekte, die für eine gute Zusammenarbeit wichtig sind: Klar, ganz klassisch: Fachwissen Ebenso wichtig: Methodenkompetenz & Kundenumgang Ist der Freelancer teamfähig? Sind Kommunikationskompetenzen vorhanden? Kann er oder sie komplexe Dinge strukturieren? Ist dein Wunsch-Freelancer überhaupt verfügbar für deinen Zeitraum? Wo findet der Einsatz statt? Remote oder Vorort oder gibt es eine Mischform? Sehr sehr wichtig: Zuverlässigkeit, hier kann es helfen, sich ein zwei Referenzen als Ansprechpartner geben zu lassen/alternativ kannst du in Reviews schnuppern Sichere dich am allerbesten vertraglich ab, auch, was den Kundenschutz angeht Achte auch bei deinem Freelancer-Briefing darauf, wie du ankommst! Wie bei deinem Mitarbeiter-Briefing setzt du so den Grundstein für die Qualität der Leistung. Hör dafür auch gerne nochmal in die letzte Folge rein: https://www.it-founder.de/folge141/ Das soll es zum Thema Freelancer gewesen sein, wenn du noch Fragen hast, komm auch gerne in unsere Facebook-Gruppe. Genauso kannst du mir auch immer gerne eine Nachricht schreiben an [email protected] . Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 18.03.2021
    16 MB
    16:13
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    #141 Du brauchst Mitarbeiter, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Hol dir den Masterplan!

    Diesmal schauen wir uns die Stolpersteine und den Masterplan an, wenn es darum geht, Mitarbeiter einzustellen und Führungskraft zu sein. Das Szenario Wir stellen uns jetzt mal vor, du gründest irgendwann deine IT-Firma, vielleicht musst du auch entscheiden, ob du vom Nebenerwerb in die Hauptberuflichkeit gehen willst. Sollte das natürlich der Fall sein, hör auf jeden Fall in Folge 138 rein, denn da geht es genau um dieses Thema. Also, du bist hauptberuflich unterwegs und am Anschlag deiner Kapazitäten. Wir unterstellen jetzt einfach mal, dass dein Unternehmen deutlichen Gewinn abwirft. Das Geld ist notwendig, damit du deinen Mitarbeiter und dich vernünftig bezahlen kannst. Ein kleiner Tipp vorweg: Warte am besten nicht erst, bis du total urlaubsreif bist, bevor du dir Hilfe suchst. Am besten ist es, einen Tick vorher anzufangen. Wann solltest du hingegen eher nicht nach Mitarbeitern suchen? Beispielsweise dann, wenn du völlig überarbeitet bist, dein Unternehmen aber keinen oder ganz wenig Gewinn erwirtschaftet. Dann geht es eher um das Geschäftsmodell und darum, die Art und Weise, wie du arbeitest, nochmal auf den Prüfstand zu stellen. Ebenso solltest du von Mitarbeitern absehen, wenn du nicht bereit bist, Verantwortung für diese zu übernehmen oder wenn du einfach nicht im Team arbeiten willst. Die Vorbereitung Wie gehst du jetzt also vor? Grundsätzlich musst du erstmal schauen, was deine Aufgaben im Business sind, bevor du überhaupt jemanden einstellen kannst. Du musst dir im Klaren sein, was du weiterhin selber machen und was du gerne delegieren möchtest. Mach dir dafür am besten einfach eine Liste. Gerade im IT-Business solltest du auch Notfallthemen auf dem Schirm haben wie Bereitschaftsdienste oder Nachtschichten oder sowas. Wie sieht es im Backoffice aus? Was kannst/willst du davon abgeben? Liste alles auf und versuch, daraus ein Paket zu schnüren, das auf deinen neuen Mitarbeiter passen würde. So weißt du schon mal, wie dein Stellenprofil grob aussehen muss. Was muss dein Wunschmitarbeiter zudem alles mitbringen? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen wünschst du dir? Möchtest du einen frischen Absolventen? Den du formen und weiterbilden kannst? Der vielleicht auch vom Gehaltsniveau erstmal niedriger angesiedelt ist? Oder brauchst du jemand Erfahrenen, der Entscheidungen eigenständig treffen kann? Anschließend musst du dein Unternehmen kurz vorstellen: Was habt ihr zu bieten? Das war es dann quasi schon – jetzt schreibst du die Stelle tatsächlich aus. Plattformen & erste Bewerbungen Auf jeden Fall solltest du deine Anzeige auf der Webseite präsentieren und dir überlegen, wie du dort die Leute am besten darauf aufmerksam machst. Dann gibt es Stellenanzeigenportale und Werbeanzeigen, hier gilt sowohl die Onlinewelt, als auch die klassische Zeitungsannonce. Wichtig ist immer, dass viele Leute deine Anzeige zu sehen kriegen und dass vor allem die potentiellen Bewerber Zugriff darauf haben. Eine weitere Option wäre, die Anzeige bei der Agentur für Arbeit auszuschreiben. Wenn jetzt die ersten Bewerbungen eintrudeln, hilft dir die Liste von vorhin sehr gut, einen ersten Überblick zu bekommen: Welche Bewerber erfüllen denn auf den ersten Blick die von dir geforderten Merkmale überhaupt? So kannst du direkt aussortieren, wer nicht passt. Auch die Persönlichkeit des Bewerbers spielt eine wichtige Rolle. Er muss zu dir und zur Unternehmenskultur passen, sonst wird es schwierig. Wenn du vorsortiert hast, dann kannst du die Kandidaten/Kandidatinnen, die infrage kommen, zu einem Telefoninterview einladen. Ein weiterer Tipp für dich: Achte bei allem, was du tust, immer auf das allgemeine Gleichstellungsgesetz! Es gibt da verschiedene Aspekte zu beachten, beispielsweise die m/w/d – Ausschreibung oder dass du keine bestimmten Altersgruppen ansprichst (= keine bestimmten Altersgruppen ausgrenzt). Telefoninterview & Vorstellungsgespräch Jetzt lädst du also zum Telefoninterview ein. Um vorbereitet zu sein, mach dir am besten vorher ein paar Notizen. Was willst du mit dem Telefoninterview erreichen und wie erreichst du das? Welche Themen willst du abklopfen? Ist dieses erste Gespräch vielversprechend, kannst du zum Vorstellungsgespräch einladen. Beim Vorstellungsgespräch ist es nach wie vor Gang und Gebe, sich persönlich vor Ort zu treffen. Wenn du aber sagst, der Job erfordert keine ortsgebundene Zusammenarbeit, dann kannst du auch ein virtuelles Gespräch führen. Gerade wenn du ein kleines Unternehmen bist, macht ein physisches Treffen allerdings wirklich noch Sinn. Du musst dafür nicht groß auffahren, keine Sorge. Trefft euch irgendwo und lernt euch persönlich kennen. Unterhaltet euch. Mach dir gerne auch hierfür einen kleinen Leitfaden im Voraus. Auch hier kann ich dir einen kleinen Tipp mitgeben: Arbeite mit konkreten Szenarien, wenn du konkrete Antworten willst. Biete zudem nicht einfach nur das einzelne Gehalt an (falls ihr über Konditionen sprecht), sondern nenne das Package, was du anzubieten hast: Das kann zum Beispiel eine Kombination aus Gehalt, flexibler Arbeitszeiteinteilung, einem Firmenwagen, Ausstattung oder Weiterbildung sein. Zu guter Letzt: Triff deine Entscheidung Nach dem Vorstellungsgespräch ist vor der Entscheidung. Zunächst musst du für dich festlegen, ob du jetzt alles Entscheidungsrelevante beisammen hast oder ob du ein Follow Up – Gespräch benötigst. Dann ist wichtig, dass du dir Zeit lässt und vor allem, dass du im Vergleich entscheidest. Vorstellungsgespräche sollten nicht zwischen Tür und Angel oder in Zeitnot stattfinden. Außerdem solltest du mindestens zwei drei Gespräche führen. Entscheide dich am Ende für einen Kandidaten, bei dem du wirklich ein gutes Gefühl hast! Nicht Hauptsache vorwärts und Hauptsache Zeit sparen und irgendwen einstellen, denn dann musst du nochmal ran. Wenn du dich jetzt für einen Kandidaten oder eine Kandidatin entschieden hast, dann kannst du den Vertrag vorbereiten. Gerade bei kleinen Unternehmen ist es üblich, dass man sich dann zur Vertragsunterzeichnung trifft, die offenen Fragen bespricht und anschließend alles fix macht. Tja und das war der ganze Zauber. Jetzt folgen die Einarbeitungszeit und die Probezeit. Mach dir auch für die Einarbeitungszeit einen Plan, denn damit setzt du den Grundstein, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird. Du zeigst damit auch, dass man in deinem Unternehmen gut vorbereitet ist und dass Wert auf hohe Qualität gelegt wird. Das sind im Grunde die Bausteine, die du brauchst, um Mitarbeiter zu finden. Natürlich frisst das alles erstmal Zeit und du musst dich kümmern. Dafür bekommst du hinterher mehr Ruhe und Zufriedenheit, wenn du nicht immer alles alleine machen musst. Wenn du jetzt noch Fragen hast, dann schau gerne auf meiner Homepage vorbei, dort kannst du dir einen StartUp-Call mit mir buchen. Ansonsten wünsche ich dir richtig richtig viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 11.03.2021
    45 MB
    46:24
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    #140 Webanalyse für mehr Wachstum und Erfolg: Armin Sanjari von IT-WINGS

    Diesmal habe ich Armin Sanjari, den Gründer und Geschäftsführer von IT-WINGS für dich im Interview. Armin ist super ehrgeizig und versucht, stets umzusetzen, was er visualisiert. In seinem Unternehmen bringt er Wissenschaft und Online-Marketing zusammen. mehr auf: www.it-founder.de/folge140 Selbstständig, weil unzufrieden Ursprünglich war er als Angestellter in einem Versicherungsunternehmen als Analyst tätig und irgendwann so unzufrieden mit dem Niveau, dass er es besser machen wollte: Für ihn muss eine Webanalyseagentur in der Lage sein, den Kunden Handlungsempfehlungen geben zu können. Das hat ihm in seinem Angestelltenverhältnis gefehlt. Heute steht für ihn die Analyse im Fokus, dabei ist es egal, ob es um Online Marketing oder Webanalyse geht. Im Grunde beschäftigt sich ein Webanalyst mit folgenden Fragen: Wo soll ich mein Budget platzieren, braucht es mehr SEO, welcher Kunde ist wichtig? Welche Kunden sind vielleicht schon „tot“, welche kann man mit einem Call oder Newsletter wiederbeleben? Armin hat sich viele Gedanken zu seiner Selbstständigkeit gemacht: Schon ein Jahr zuvor begann er, eine Webseite aufzubauen und Texte zu schreiben. Danach ging es direkt mit dem Businessplan weiter. Trotz der Vorbereitung findet Armin sein Vorgehen im Nachhinein recht naiv, da er erst hinterher merkte, wie viel Geld er überhaupt einnehmen muss – und da war sein Job schon gekündigt. Die Rettung in letzter Minute kam aus der eigenen Region: Ein B2B-Unternehmen bot ihm die Gelegenheit, kurz nach dem Startschuss zu pitchen. Drei Monate lautete die Frist und diese Chance hat er genutzt. Viel Arbeit und drei Monate später hatte er es geschafft. Durch seine konsequente Art hat Armin sich ein großes Vertrauen beim Kunden aufbauen und ihn schließlich für eine weitere Zusammenarbeit behalten können. Der Weg dahin war anstrengend, doch die Arbeitsweise hat sich bewährt. Heute gehört es mit zu Armins Vision, seine Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen: Zitat: „Es geht immer darum, den Kunden zufriedenzustellen. Das heißt, er muss wachsen. Es gibt keine Ausreden wie Corona. Wir sind digital, man muss Vollgas geben. (…) Hol den Kunden nicht nur in dem Bereich ab, den er eigentlich beauftragt hat, sondern denk noch weiter darüber hinaus: Was gibt es für Potentiale?“ Arbeit ist gut, zu viel Arbeit ist gefährlich Auf den ersten Auftrag folgten weitere, teilweise auch über Empfehlungen. Das Arbeitspensum war unglaublich hoch, doch die Vollgas-Strategie zeigte schnell Wirkung: Die Auftragsbücher platzten aus allen Nähten. Dass dieser Zustand auf Dauer nicht gut geht, kann man sich denken, und tatsächlich: Nach der Geburt seiner Tochter zog Armin diese harte Arbeit noch ein Jahr durch, dann war er am Ende. Gesundheitlich hat er so abgebaut, dass sogar der erste Kunde fragte, ob er Hilfe bräuchte. Die Psyche brauchte einfach eine Pause und der Körper ebenso. In der selbst auferlegten Zwangspause schmiedete Armin einen Plan: Er wollte Geld sparen und Mitarbeiter einstellen, um dauerhaft funktionieren zu können, ohne sich kaputt zu machen. Auf Werksstudenten und Praktikanten folgte schließlich die erste sehr gute Mitarbeiterin im Online Marketing-Bereich. Aus Fehlern hat er lernen könnten, mit vielen Werksstudenten sowie mit einem ersten Probearbeiter im Online Marketing hat die Zusammenarbeit einfach nicht geklappt. Doch auch diese Vorgänge ließen sich optimieren. Mittlerweile fasst das Unternehmen 15 Mitarbeiter und wächst und wächst. Strukturen aufzubauen, war dabei nicht immer einfach für Armin: Zitat: „Eigentlich willst du alles machen und alles kontrollieren. Aber man fängt an, loszulassen. Ich habe 2020 aber auch auf Druck einer Mitarbeiterin mehr nachgegeben, weil sie einfach sagte, sie möchte das jetzt machen. Und ich habe ja gesehen, dass sie das kann und gut macht. So hab ich Online Marketing komplett in ihre Hände gegeben und losgelassen.“ Mittlerweile kommt Armin gut damit klar, den Rahmen zu schaffen und zuzulassen, dass seine Mitarbeiter eigenverantwortlich etwas erarbeiten und sich weiterentwickeln. Kundenservice par excellence: Keine Massenware und kein Kaufzwang Sein Wissen vermittelt Armin dem Kunden nicht durch Massenware, sondern durch auf den Kunden zugeschnittene Workshops. Finanziell ist eine individuelle Schulung nicht immer lohnenswert, aber ein Kurs mit 20 Leuten ist für den Kunden unsinnig. Der Mehrwert für den Kunden steht immer noch an erster Stelle. So, wie das Unternehmen stets auf den Wert für den Kunden achtet, so pflegt Armin noch eine andere Tradition: Am „langen Donnerstag“ wird konsequent Kaltakquise betrieben. Das ist nicht immer einfach, aber es funktioniert. Sogar große Konzerne verstehen immer mehr, dass Datenanalyse sehr wichtig ist, um in der heutigen Zeit voran zu kommen. Ein großer Vorteil bei der Kaltakquise ist dabei, dass Armin kein klassischer Verkäufer ist – und daher auch nicht so wahrgenommen wird: Zitat: „Der Kunde sagte mir, man würde merken, dass ich nicht verkaufen will, sondern Analyst bin. (…) Ich sag ja auch immer, ‚Hey, wenn Sie es nicht wollen, auch okay. Wenn Sie es wirklich nicht brauchen, werde ich Ihnen auch nicht helfen können, aber ich glaube, wir können Ihr Business weiter vorantreiben aus dem und dem Grund.‘ Und deshalb finden es die meisten gar nicht schlimm, wenn man sie einfach anspricht.“ Wachstum als Vision – mit dir als Mitarbeiter? Um seine Vision von weiterem Wachstum und Internationalität umsetzen zu können, sucht Armin aktuell noch Unterstützung. Ein Webanalyst sollte es sein, gerne in Teil- oder Vollzeit, nach Möglichkeit mit ein zwei Jahren Berufserfahrung. Diese ist allerdings eher nice to have, als zwingend notwendig, da man so oder so sehr viel dazulernt. Melden kann sich jeder, der interessiert ist und der vielleicht schon mit Google Analytics oder Google Tech Manager in Berührung kam. Auch Absolventen oder Studenten im Master oder kurz vor dem Abschluss sind gerne gesehen. Am einfachsten in Kontakt kommen kann man über das Impressum auf Armins Homepage: https://it-wings.de/impressum/ bzw. die Emailadresse darauf. Alternativ kann man auch Armin persönlich anschreiben: [email protected] . Die Antwort erfolgt meist donnerstags ? Vielen Dank von meiner Seite aus an Armin für dieses spannende Gespräch und die interessanten Einblicke. Und dir lieber wünsche ich ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 04.03.2021
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    44:01
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    #139 Ulrich Müller gibt Einblicke hinter die Kulissen: Vom Maurer zu Deutschlands bekanntestem Börseninvestor

    In dieser Folge erwartet dich eine Premiere, denn mein Gast hat nichts mit IT zu tun: Ulrich Müller ist Deutschlands Experte für alles rund um Börsenwissen und Aktien. Er gibt uns einen Einblick in seine Arbeit und erzählt uns, welcher Weg ihn dorthin gebracht hat. mehr auch unter: www.it-founder.de/folge139 Familienmensch und Unternehmer von Haus aus Der Hamburger ist trotz des Ruhms immer bodenständig geblieben, eine Eigenschaft, die auch seine Freunde und Familie sehr an ihm schätzen. Familie und Vertrauen sind mit seine größten Werte, auch sein Start ins Berufsleben war sehr bescheiden: Ulrich ist gelernter Maurer, den Hang zu anständiger Arbeit hat er von seinem Vater geerbt. Mit nur 16 Jahren brachten ihn reiche Männer wie Bill Gates & Co. zum ersten Mal in Kontakt mit Aktien: „Wer sind die reichsten Menschen und wieso sind sie so reich“, so oder so ähnlich lautete 1993 die Suchanfrage des damals Jugendlichen an Googles Großmutter. Die Antwort war so simpel wie ernüchternd: Viele von ihnen sind wirklich an der Börse reich geworden. Zitat: „In meinem Körper schlagen eigentlich zwei Herzen, das eine Herz ist Familie, meine Mutter war immer 120 % Familie, auch heute noch, und mein Vater war immer so 150 % Unternehmer, Vollgas, Geld verdienen. Deshalb schlagen diese zwei Herzen so ein bisschen in meiner Brust und ja, ich habe mich dann tatsächlich ganz früh mit dem Thema Börse beschäftigt.“ Denn sie wissen nicht, was sie tun Für Ulrich ist der Blickwinkel entscheidend: Viele haben einfach einen falschen Ansatz und dadurch ein unnötig hohes Risiko. Ulrich sieht sich an der Börse als Investor und die Unternehmen als Wert-Geber. Besitzt man eine Aktie, ist man Mitunternehmer dieses Unternehmens. Welchen Wert gibt dir das Unternehmen? Siehst du diesen Wert steigen? Dann wird auch der Kurs steigen. Ulrichs erste Aktie war Nokia, damals Weltmarktführer in der Handywelt. Mithilfe dieser Aktie gewann er eine Menge Geld und verlor gefühlt ebenso viel wieder, als der Hype irgendwann vorbei war. Auch Klassiker wie Coca Cola und McDonald’s haben sich rückblickend als Goldgruben entpuppt. Der Gedanke an ein eigenes Business kam ziemlich direkt nach dem Ende seiner Ausbildung. Kurz vor Beginn seines Bauingenieur-Studiums bat Ulrich seinen Vater schließlich zum Gespräch. Der hatte den Lifechanger unbewusst überhaupt erst auf den Tisch gebracht: Ein von ihm gebuchtes Seminar bei Jürgen Höller gab Ulrich die Chance, mit dem Motivationstrainer und Autor kurz ein paar persönliche Worte zu wechseln. Dass dieses Gespräch schließlich alles umkrempeln würde, ahnte da noch niemand: Die beiden unterhielten sich über Ulrichs Arbeit, als Jürgen plötzlich meinte „Du bist doch kein Maurer! Was interessiert dich? Was liebst du wirklich?“ Und als Ulrich erwiderte, er interessiere sich für Geld, war Jürgens simple Antwort „Dann musst du in Geld machen.“ Diese paar Worte waren es, die Ulrich für die Umsetzung seines Vorhabens gefehlt hatten. Für ihn war nun ein für alle mal klar: Er würde nicht Ingenieurwesen studieren und auch nicht die Firma seines Vaters übernehmen. Und so kam es auch. Dass Ulrichs Vater nicht wirklich begeistert vom Alternativplan seines Sohnes war, liegt auf der Hand. Zitat: „Das Gespräch hatte natürlich noch dieses kleine Geschmäckle, mein Vater fragte mich natürlich, was ich stattdessen machen will. Als ich Mitte Ende der Neunziger dann original sagte ‚ich gehe an die Börse und da werde ich reich‘, war er erstmal stinksauer und enttäuscht und hat gut und gerne drei Monate nicht mit mir gesprochen. Er hat nicht verstanden, wie ein einzelner Satz so etwas auslösen könnte. Wir haben das auch erst aufgelöst, zwei Tage, bevor er verstorben ist.“ Ulrichs Vater verstarb vor zwei Jahren und kurz vor seinem Tod kamen sie auf die Geschichte zurück. Sie fingen an, sich über die Werte des Vaters zu unterhalten, die er immer seinen Kindern weitergegeben hat: ein Dach über dem Kopf, die Kinder bekommen etwas Vernünftiges zu essen und können in Schule oder Studium machen, was sie wollen. Auch über Geld wurde früher immer mal gesprochen, doch dieses Mal hatte Ulrich seine Auszüge dabei. Für die lebenslange harte Arbeit hat sein Vater eine, vielleicht zwei Millionen bekommen. Ulrich hingegen konnte gefühlt noch eine Null hinten dran hängen. Mit 40. Doch ihm war klar, dass sein Vater nun in Frieden gehen konnte, wo er wusste, dass die Kinder versorgt sind. Die Enttäuschung war weg und ein Friedensgefühl machte sich breit. Vom Maurer zum Geldberater? Börseninvestments sind nicht mehr das Hauptthema in Ulrichs Unternehmen. Mittlerweile unterstützt er hauptsächlich andere Menschen dabei, ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen. Damit sind jedoch keine Bausparverträge oder Sparbücher gemeint, denn wer sein Geld abgibt, gibt auch die Verantwortung ab. Für Ulrich ein Zeichen des falschen Mindsets, denn wer die Verantwortung abgibt, der ist einfach der Ansicht, er könne das gar nicht. Mittlerweile ist sein Unternehmen sogar ein zertifiziertes Bildungsinstitut. Diese Hilfe beim Geldumgang ist für Ulrich eine Reise, die in den Börseninvestments endet. Das Grundgerüst besteht aus verschiedenen Fragen, warum will ich reich werden, wie viel Geld gebe ich aus, was wird gespart, was ist Reisen, was ist Auto, etc. Die Börse ist eine der sichersten und rentabelsten Geldanlagen der Welt – wenn man weiß, was man tut. Zitat: „Für mich gibt es zwei Schlüsselpunkte an der Börse, um Geld zu verdienen. Das eine ist die emotionale Seite, also dich auch emotional im Griff zu haben. Und der zweite Punkt, den eigentlich alle nicht haben, das ist eine glasklare Strategie.“ Die meisten Menschen haben ihre Tipps von befreundeten Bankern, haben sie irgendwo im Internet gelesen oder finden diese und jene Aktie ganz spannend, „da steige ich mal ein“. Was man sich laut Ulrich aber bewusst machen muss an der Börse, ist der Unterschied zwischen Preis und Wert. An der Börse werden Preise gehandelt, Angebot und Nachfrage. Die Frage ist aber, wie groß ist der Wert, der dem Unternehmen wirklich dahinter steht? Das ist genau der Punkt, an dem Ulrich mit seinem Unternehmen ansetzt, wenn er Leute dazu befähigt, ihr Geld an der Börse anzulegen. Reich werden, indem er andere reich macht Das Unternehmen an sich ist gar nicht so groß, wie der Umsatz vielleicht vermuten lässt. Ulrich hat alle für ihn uninteressanten Dinge an sein Team abgegeben und lebt für sein Unternehmertum. Die zweite Sache, die für ihn sehr wichtig ist, sind seine Mission bzw. sein Ziel. Dabei lässt er Zahlen sprechen: Ulrich möchte eine Million Menschen in Deutschland erreichen und finanziell besser stellen oder sogar finanziell frei machen. Gezielte Aktien nennen darf er dabei nicht. Aber er kann den Menschen erklären, wie er das macht. Und diese Seminare haben schließlich den Grundstein in 2014 gelegt für etwas, das heute Millionen an Umsatz macht. Bewerben tut sich sein Unternehmen ausschließlich über Empfehlungen, bis heute hat er nicht einen Euro in Werbung investieren müssen (außer einer kleinen Testung), da alle zufriedenen Kunden ihn sofort weiterempfohlen haben. Ein Pluspunkt: Dadurch, dass er seine eigene Strategie offenlegt, kommt er automatisch weg vom typischen „oh, noch ein Berater, der in seine eigene Tasche wirtschaften und nur die Provision abstauben möchte“. Ach guck, noch so eine Vogelkrankheit! Auf Corona reagierte Ulrich zunächst wie viele von uns: Belächeln und ignorieren, wird schon nicht so schlimm werden. Als dann plötzlich alle Veranstaltungen im März ausfielen, musste er ins Handeln kommen. Und tatsächlich: Aus dem Stand heraus gründete er ein Online-Seminar, fußend auf den Veranstaltungen, die es hätte geben sollen, und feierte unaussprechliche Erfolge. Zitat: „Und dann am Montag wurde natürlich klar, nee, das war schon ernst gemeint, es wird keine Veranstaltungen mehr geben. Also haben wir ein Online-Event aufgebaut, unseren Email-Verteiler angeschrieben. Wir haben am Ende knapp über 400 Leute in dieses Seminar reingeholt und 12 Tage später den besten Umsatz aller Zeiten gemacht mit etwas, was es 12 Tage zuvor noch gar nicht gab.“ Trotz eigentlichem Berufsverbot konnte das Unternehmen so um 120 % wachsen, was Corona aus Unternehmersicht zu einem großartigen Geschenk macht. Ulrich sieht es gelassen: Offenbar braucht es manchmal einfach den Zwang von Außen, um einen ungemütlichen Schritt zu gehen und dann weiterzukommen. Aufgeben war für ihn nie eine Option gewesen, daher gab es nur die Flucht nach vorne. Ist das echt? Oder kann das weg? Interessant ist auch: Ulrich besitzt keinen Cent an Kryptowährung. Und das nicht etwa, weil er den Trend verschlafen hat. Für ihn war es eine bewusste Entscheidung, denn der Wert, der hinter beispielsweise Bitcoins steht, geht für Ulrich klar ins Minus: „Wenn du ein Haus kaufst, schaust du dir die Lage an, die Mieterstruktur, was du renovieren musst etc., an der Börse kann ich mir ansehen, wie viel Gewinn macht das Unternehmen, wie viel Umsatz? Wie viel ist dann eine faire Bewertung an der Börse? Nun und ich würde sagen, was ist die faire Bewertung von einem Bitcoin? Minus 793 Euro, die für Strom draufgegangen sind, um den zu produzieren. (…) Abgesehen davon hat Bitcoin niemals jemand gesehen. Gibt es ihn überhaupt? Auf dem Markt ist zudem alles reguliert, Aktien, Währung, alles. Wenn der Bitcoin jetzt morgen plötzlich als Weltwährung da stünde, wäre alles unreguliert und das würden die EZB etc. niemals zulassen. Eher machen die eine eigene, regulierte Krypto, die als einzige gilt.“ Für alle, die es dennoch mit Krypto versuchen wollen, hat Ulrich nur einen Tipp: Nehmt einen Betrag, der euch nicht wehtut, falls ihr alles verliert. Spannend oder? Wenn du noch mehr wissen willst… Falls du dich jetzt noch mehr über Aktien und die Börse informieren oder einfach in das Event von Ulrich hineinschnuppern möchtest, kannst du hier Kontakt aufnehmen: www.tag-der-finanzen.de www.ulrichmueller.de oder du kannst dir deine Tipps hier holen: www.ulrichmueller.de/podcast Außerdem ist Ulrichs neues Buch jetzt erschienen: „Herr Müller zahlt in bar“ Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zum nächsten Mal!

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  • 25.02.2021
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    16:01
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    #138 Tipps für den Start in deine hauptberufliche Selbstständigkeit – was ist besser: all in oder safety first?

    Diesmal soll es um die Frage gehen: Wenn du bereits nebenberuflich gegründet hast, wann ist denn dann eigentlich der richtige Moment, um hauptberuflich selbstständig zu werden? Mehr findest du auf: www.it-founder.de/folge138 Schwierig, doch nicht unmöglich Diese Frage ist deshalb so schwer, weil man dafür einiges hinter sich lassen muss. Solange man angestellt ist, hat man ein festes Einkommen. Man hat Arbeitskollegen, wichtige Meetings an der Kaffeemaschine (oder in der heutigen Zeit eben Onlinemeetings) und steht vor dem Fakt, all das aufgeben zu müssen, wenn man selbstständig sein will. Du musst dich auf einmal darauf verlassen, dass du selber in der Lage bist, genug Umsatz zu machen, um davon gut leben zu können. Ich kenne diese Situation zu Genüge von den Kunden in meinem Coaching. Und ich kenne es von mir selber! Ich war selber in der Situation, dass ich nebenberuflich gegründet habe, mein erstes Business lief komplett nebenberuflich und auch die nächsten Firmen habe ich nebenberuflich gegründet und bin dann erst später in die hauptberufliche Selbstständigkeit gegangen. Genauso kenne ich aber auch die Stimmen derer, bei denen alles glatt läuft: Deren Firmen laufen so geil, sie können alle Rechnungen bezahlen, genügend Aufträge akquirieren und entscheiden, was immer sie wollen. Die einen machen einen dicken Urlaub, die anderen reinvestieren. Aber alle wissen, wofür sie es machen. Die Hauptmotivation ist nicht Geld – gutes Geld zu verdienen ist nice to have, aber der Hauptantrieb ist die Freiheit. Für wen man das macht, selber entscheiden zu können, Dinge selber umsetzen zu können. Sofort all in zu gehen ist nicht das, was mich überzeugt. Ich bin eher ein Verfechter davon zu sagen, wenn man eine Idee hat, sollte man die erstmal ausprobieren, bevor man alles darauf setzt. Man sollte sich Feedback vom Markt holen, schauen, ob man überhaupt in der Lage ist, Kunden zu akquirieren, Spaß an den Aufträgen zu haben, Geld reinzuholen (welches dann auch ausreicht) und so weiter. Wenn das jetzt soweit läuft, super, aber dann kommt man irgendwann in die nächste Falle – und diese hat man sich selber aufgebaut: Man kann plötzlich nicht noch mehr Aufträge annehmen, weil der Hauptjob einen genug einnimmt. Jetzt hast du die Last und die Verantwortung aus beiden Welten auf den Schultern und musst entscheiden: Wann löse ich mich von meinem Hauptjob? Szenario 1: Ich teste meine Geschäftsidee Ich habe also diese Idee, weiß aber zu dem Zeitpunkt noch nicht, ob das marktfähig ist. Also fange ich nebenberuflich an, akquiriere meine ersten Kunden, verkaufe die ersten Produkte/Dienstleistungen, bekomme Feedback vom Markt. Meine Leistung ist gefragt, ich bin in der Lage, die Projekte erfolgreich umzusetzen. Es macht Spaß und am Ende steht auf der Rechnung auch ein Betrag, für den sich das Ganze für mich lohnt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ich habe meine Bestätigung, es gibt keine Fragezeichen mehr und ich kann jetzt Gas geben. Wenn du jetzt auch noch Rücklagen hast, die dich die ersten paar Monate über Wasser halten würden, bis der Umsatz flüssig läuft, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu gehen und zu sagen, du kündigst und konzentrierst dich voll auf deine Selbstständigkeit. Szenario 2: Ich habe Verpflichtungen Ich habe Familie, ein Haus abzuzahlen, keinerlei Rücklagen, dass ich einfach mal sagen könnte, das nächste halbe Jahr lebe ich von Erspartem oder so. Neben dem Beweis, dass die Geschäftsidee funktionieren kann, kommt jetzt also auch noch der wirtschaftliche Zwang dazu, Geld zu verdienen. In diesem Moment muss ich schlicht und ergreifend ausrechnen, wie viel Geld ich denn eigentlich verdienen muss, damit ich davon leben kann. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder dein nebenberufliches Engagement so hochfahren, dass du nah an diese Summe dran kommst, dir einen Puffer aufbaust. Das hat aber einen riesen Haken: Du musst über Monate hinweg 150 % oder noch mehr deiner Leistung, deiner eigenen Ressourcen abrufen. Das geht über einen kurzen Zeitraum vielleicht gut, aber mach es auf keinen Fall zu lang. Schau dir genau an, welchen Zeitraum es zu überbrücken gilt und dann mach dir Gedanken, wie du kurzfristig an Geld kommen kannst damit das klappt. Alternativ kannst du auch hingehen und dir ein Team aufbauen oder Dienstleistungen und Produkte zu kaufen, vermitteln, weiterverkaufen. So hängt nicht alles allein an deinen Ressourcen. Szenario 3: Ich baue im Hintergrund an meinem Erscheinungsbild Ich kann mich vorbereiten und lediglich den Call to Action und die Werbung hinten anstellen. Aber mein Internetauftritt steht schon, meine Sichtbarkeit wird besser, mein Name taucht immer wieder auf. Ich habe die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, aus denen in ein paar Monaten dann starke Aufträge werden. Die Menschen sehen immer wieder meinen Namen in Verbindung mit einem bestimmten Thema. Es gibt so viele Dinge, die du nebenher schon machen kannst. Baue deinen Expertenstatus aus. Wenn du dann die Kapazität hast, dann kannst du relativ leicht ernten. Ich bin natürlich super gespannt, wo du gerade stehst. Wenn du also jetzt mit diesen Fragen beschäftigt bist, dann komm in die IT-founder – Facebookgruppe, wir sind mittlerweile über 800 Mitglieder, die sich austauschen und gegenseitig helfen. Schick mir auch gerne ein kurzes Feedback, welche Frage dich gerade umtreibt oder ob du schon all in gegangen bist. Ansonsten wünsche ich dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis bald!

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  • 18.02.2021
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    51:40
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    #137 Vom Top-Manager zum Top-Unternehmer: Stephan Bals von Digatus erzählt im Interview, wie er genau das geschafft hat

    Dieses Mal ist Stephan Bals, CEO und Gründer der Digatus Systemhausgruppe, bei mir im Interview. Ein spannender Gast, denn Stephan hat eine erfolgreiche, verantwortungsvolle Position im IT-Bereich sausen lassen, um das Abenteuer „eigene Systemhausgruppe“ zu starten. mehr unter: www.it-Founder.de/folge137 Der Status Quo Die IT-Dienstleistungsgruppe Digatus ist mit 100 Mitarbeitern an insgesamt 5 Standorten tätig. Das Unternehmen setzt sich aus drei Schwerpunkten zusammen: dem Beratungsgeschäft, einer eigenen Softwareentwicklung und der Betreuung von Clouds und Rechenzentren. Die Kunden sind dabei in sämtlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zweigen unterwegs: vom kleinen 3-Mann-Betrieb bis zum DAX-Konzern und öffentlichen Auftraggebern wie der Kirche oder der Sozialwirtschaft ist alles dabei. Mittlerweile gibt es über 160 aktive Kunden. Gegründet wurde das Unternehmen in 2015. Glückliche Jahre verbrachte Stephan zunächst bei der Siemens AG und später bei der Allgeier-Gruppe, doch irgendwann kam die Sehnsucht, etwas aktiv beeinflussen zu wollen. Bei den großen Unternehmen hatte er keine Chance, durch seine investierte Zeit und Leidenschaft irgendwie am Wert des Unternehmens beteiligt zu werden. In seinem eigenen Unternehmen sind die Rädchen, die er bedienen kann, deutlich größer und haben eine unmittelbare Auswirkung – auch auf den Wert, der entsteht, wenn man ein Unternehmen wachsen lässt. Bei der Gründung haben die Jungs sich die gesellschaftliche Einstellung zu Nutzen gemacht: Zitat: „Alle, tatsächlich alle, haben uns davon abgeraten, eine AG zu gründen, weil sie nun mal unendlich aufwändiger zu führen ist (…). Aber wir dachten uns, dass eine AG größer wirkt, als wir zu dem Zeitpunkt tatsächlich waren – und diese Einschätzung ging zu 100 % auf. (…) Für die Gesellschaft besteht oft noch die Assoziation, eine AG ist eine gehandelte Gesellschaft an der Börse und damit per Definition groß.“ 100 Mio. Umsatz: Das sind ganz schön viele Nullen Stephans Ziel sind die 100 Mio. Euro Umsatz für sein Unternehmen. Doch wie schafft man es, sich solche Ziele zu setzen? Für Stephan gibt es zwei Anhaltspunkte für eine solche Zahl: Auf der einen Seite war ihm und seinem Unternehmen immer klar, dass sie groß werden und groß denken wollen. Seine Vergangenheit hat ihm auch gezeigt, dass man mit viel unternehmerischem Geist und viel Mut relativ schnell größere Strukturen schaffen kann. Zum anderen hat er aber auch das Gefühl, dass dieser Wert nach wie vor als Vision, als hoch gestecktes Ziel dienen kann, welches täglich inspiriert. Auch das Mindset spielt für Stephan eine große Rolle: Wenn man ständig oder öfter über dieses Ziel nachdenkt und sich überlegt, wie man es erreichen kann, dann bewegt man plötzlich andere Denkmuster. Ob er am Ende 70 oder 150 Mio. erreicht, ist ihm tatsächlich egal. Für ihn zählt, dass er eine Vision hat, die ihm alles abverlangt und für die er sich bemühen muss: Zitat: „Es hilft, sich von vornherein ein Ziel zu stecken, für das man sich ziemlich strecken muss, denn dann gehst du anders an dieses Thema ran, als wenn’s ein Ziel ist, dass man erfahrungsgemäß ohnehin nach ein paar Jahren erreicht.“ Vom Manager zum Unternehmer – was ist anders? Stephans Erfahrung nach, stehst du als Unternehmer am Ende immer mit dem Rücken an der Wand. Irgendwann ist hinter dir niemand mehr, der dich streichelt, dir Geld gibt oder Verantwortung abnimmt. Als Manager hast du immer Strukturen über dir, einen Senior Manager beispielsweise oder Vorstände. Die zweite Sache, die Stephan aufgefallen ist: Man ist als Manager nie Cash King. Klar, kennt man die Definition und als Controller jongliert man unter Umständen auch mit Zahlen, doch es ist ein völlig anderes Gefühl, selbst ins Onlinebanking zu gehen. Als Unternehmer lebt man immer ein Stück weit in dem Spannungsfeld der Finanzen und Entscheidungen: Wird der Dispo bewilligt, gibt es genug Kunden, habe ich genug auf dem Konto für alle Rechnungen? Das Unternehmen kann so groß und rentabel sein, wie es will. Ist die Liquidität nicht gegeben, steht man an der Wand. Doch es ist wichtig, so Stephan, das Gesamtbild zu betrachten. In Deutschland wird man viel zu schnell gebrandmarkt, wenn finanziell etwas schief geht. Gerade jetzt in der Coronazeit kann es schnell passieren, dass die äußeren Einflüsse einen Unternehmer in die Knie zwingen – obwohl vorher alles in Ordnung war. Auf keinen Fall aber sollte man aufgeben. Stephans Tipp: Neugründen, weitermachen. In der Silicon Valley, wohin er einen guten Draht hat, sieht man das Ganze lockerer: Wird ein StartUp an die Wand gefahren, wird danach aus den Fehlern gelernt und weitergemacht. Unternehmer = keine Freizeit? Falsch! Erfolg bedeutet nicht, nie wieder Urlaub zu haben. Stephan selbst hat eine gute Lösung für sich gefunden: Bis zu einem gewissen Grat nimmt er die Arbeit einfach mit, indem er – als Frühaufsteher – einfach die Chance nutzt und in den frühen Morgenstunden im noch ruhigen Haus ein zwei Stunden arbeitet. Selfcare und Familienzeit hat er zudem fest in seinem Terminplan geblockt: Zitat: „Das hat am Ende auch mit der Organisation des Tages zu tun (…), ich kümmere mich um mich und meine Familie und wenn man das sehr konsequent in seinen Tag einbaut, dann funktioniert das blendend, man kann sich Freiräume schaffen, ohne dass man plötzlich weniger arbeitet oder schlechter arbeitet.“ Dazwischen hat er durchaus auch mal zwei drei Tage das Handy aus, auch das muss sein. Die „Freizeittermine“ helfen Stephan dabei, über einen längeren Zeitraum vital und kraftvoll zu bleiben. Stephans Tipp für alle Gründer und IT-Unternehmer: „Mir ist wichtig, mutig zu sein, konsequent zu arbeiten und vor allem, Kurs zu halten. Ihr dürft Fehler machen, genauso wie wir Fehler gemacht haben. Wenn man einen Fehler gemacht hat, ist es wichtig, mit viel Selbstbewusstsein weiterzuarbeiten. Vergesst trotzdem nicht, die roten Linien für euch zu definieren, privat wie geschäftlich, und euch idealerweise innerhalb dieser zu bewegen. Setzt euch ein Ziel, lasst euch nicht beirren und geht Schritt für Schritt konsequent jeden Tag einen Schritt darauf zu.“ Dir hat das Interview gefallen und du möchtest gerne mit Stephan in Kontakt treten? Du findest seine Kontaktdaten auf LinkedIn. Ansonsten kannst du dich gerne auf seiner Homepage www.digatus.de umschauen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen und danke nochmal an Stephan für das sehr informative Interview!

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  • 11.02.2021
    49 MB
    50:08
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    #136 Was passiert, wenn man einfach mal macht: Neugründerin und Digitalexpertin Sarah Berger lässt uns hinter die Kulissen blicken

    Diesmal habe ich die liebe Sarah Berger im Interview zu Gast. Sarah ist eine ganz frische Gründerin und Digitalexpertin. Zudem hat sie Wirtschaftsinformatik studiert und unter anderem bei Daimler digitale Geschäftsmodelle verwaltet und begleitet. Hätte sie nicht noch ihren MBA gemacht und schließlich selbst gegründet, wäre sie Tauchlehrerin geworden. Sarah sieht sich als Großdenker und liebt die Natur. mehr unter: www.it-founder.de/folge136 Digitale Produkte – was ist das eigentlich? Digitale Produkte sind nicht eindeutig definiert. Den meisten Menschen kommt bei so etwas vermutlich ein eBook-Kurs in den Sinn oder ähnliches, doch das ist nicht das, was Sarah meint. Digitale Produkte sind für sie eine Kombination aus BWL und IT: Wenn man irgendeine Art von Interface hat, was nicht nur für die Darstellung nützlich ist, sondern auch ein Produkt mit Kundennutzen ist. Besonders spannend ist für Sarah dabei das breite Spektrum: dass man nicht nur die Entwicklung einer Software mitmacht, sondern sich eben auch um die Zielgruppe, die Implementierung und die Umsatzströme kümmert. Zitat: „Das ist auch das, was mich so motiviert und mir so viel Energie gibt. Wirklich Leute zu sehen, die echt struggeln bei dem digitalen Produkt, die einfach nicht wissen, wo fange ich denn an, weil das einfach eine sehr komplexe Welt ist. Diese Leute dann an die Hand zu nehmen und zu sagen, okay, das ist der Weg, da gehen wir jetzt methodisch durch und am Ende hast du auch noch ein Ergebnis – das ist einfach ein total tolles Gefühl.“ Selbstständig oder angestellt – was willst du von deinem Leben? Sarah war bei einem Traditionsunternehmen fest angestellt und hatte einen coolen Job. Doch irgendwann stellte sich die Frage, was sie eigentlich in ihrem Leben erreichen will. Eine Festanstellung bietet vielleicht auf den ersten Blick Sicherheiten, doch wie sicher ist es, dass man sich in einem Unternehmen als Angestellter frei entfalten kann? Dass nicht irgendwann der Arbeitsplatz umgebaut wird, weil das Thema X doch nicht den gewünschten Effekt für die Firma gebracht hat? Sarah selbst hat in dem Buch „The Big Five for Life“ von John Strelecky neue Fragen, aber auch Antworten gefunden. Daraufhin fasste sie endlich den Mut, auf ihren finanziellen Puffer zu vertrauen und es zu versuchen. Aktuell ist sie eine Woche Vollzeit-Selbstständig und vor allem ihre Tagesstruktur hat sich geändert: Wo früher Kollegen, Aufgaben vom Chef oder Termine dafür sorgten, dass man nicht allzu sehr darüber nachdenken konnte, was man macht, muss sie sich jetzt praktisch jeden Tag konkret überlegen, was eigentlich erledigt werden muss. Was sind die Aufgaben, damit sie ihre Ziele erreicht? Viele Selbstständige genießen zunächst die Freiheit und fallen dann ins tiefe Chaos. Sarah hat eine frühe Reflexion geholfen, dass gar nicht erst Chaos ausbricht. Eine Struktur ist auch bei der Arbeitszeit wichtig: Wo früher der Job bestimmt hat, dass man um 8 Uhr anfängt und um 17 Uhr wieder aufhört, muss man sich jetzt beispielsweise Zeit für einen Spaziergang nehmen, um eben reflektieren zu können. Dieses Loslösen von gesellschaftlichen Strukturen muss erst wieder neu gelernt werden. Das hilft auch, zu verhindern, dass man blindem Aktionismus verfällt: Zitat: „Ansonsten machst du nämlich irgendwann ganz viele Sachen, die dich zwar busy machen, aber die dich eigentlich nicht weiterbringen.“ Mit einer Dienstleistung zum Erfolg Sarah und ihr Team bieten kein Softwareprodukt an, sondern eine Dienstleistung: Wenn ein Kunde eine Idee von einem ersten digitalen Produkt hat, aber keinen Anfang zur Umsetzung bzw. zur ersten Vision findet, helfen Sarah und ihre Kollegen aus. Dazu gehört es sowohl, erste Features runterzuschreiben, als auch eine Technologieauswahl zu treffen. Begleitet wird der Weg zur ersten Vision von zahlreichen Fragen: Was ist deine Zielgruppe, möchtest du dich regional oder fachlich eingrenzen, wie möchtest du damit Geld verdienen, etc. Ein Beispiel zu diesem Teil von Sarahs Arbeit haben wir in der Folge durchgespielt. Der nächste Schritt ist dann, zu schauen, was man am Anfang am schlanksten und sinnvollsten umsetzen kann. In unserem Beispiel ging es um eine Plattformidee, doch was sind die häufigsten Fehler, die die Leute mit solchen Plattformideen machen? Laut Sarah sind das nie technologische Schwierigkeiten, sondern vor allem zwei Probleme: Zum einen braucht man eine kritische Masse, wenn man die nicht hat, gehen die Leute auch nicht auf die Plattform drauf. Zum anderen muss man sich klar werden, wie man es schafft, dass die Leute langfristig auf der Plattform bleiben. Mensch, du Gründer, das ist total wichtig! – Ein Gedanke zum Schluss Saras Tipp für alle da draußen, die Ideen haben, doch nicht in die Umsetzung kommen: „Wenn man selber Gründer ist, dann ist mein Tipp, wirklich an der Idee festzuhalten und einfach mal zu springen. Und vielleicht noch ein Punkt: such dir auch gerne mal Hilfe. Egal, ob im Digitalbereich oder in anderen Bereichen, es ist doch total utopisch, zu denken, dass man alles alleine machen kann oder muss. Frag aktiv nach Hilfe, dann gehen sehr viele Türen auf.“ Du findest das Thema spannend und möchtest dich gerne mit Sarah austauschen? Du findest sie am besten über ihre Homepage www.biberei.de oder auf LinkedIn: Sarah Berger – Biberei Wenn du noch Fragen zu deinem IT-Business hast, buch dir gerne einen StartUp-Call bei mir. In der Folge empfohlene Bücher: The Big Five for Life – John Strelecky Deep Work – Cal Newport Vielen Dank an Sarah für das spannende Interview und dir, liebem Hörer, wünsche ich ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 04.02.2021
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    #135 Amazee.io: CEO Franz Karlsberger über hervorragenden Kundenservice und das Glück, keine Büros zu haben

    Dieses Mal ist Franz Karlsberger von amazee.io bei mir im Interview zu Gast. Franz ist Österreicher und lebt inzwischen in München. Nach dem Studium ist er relativ zügig in die Beratung gerutscht und hat sich anschließend, nach zehn Jahren, entschieden, etwas anderes machen zu wollen. Angestellt bei einem führenden Technologieprovider haben sie gemeinsam ein Technologiepartnerteam für eine neue Plattform auf dem Markt aufgebaut. Mittlerweile hat er zwei Söhne und vertreibt sich außerhalb der Arbeit am liebsten die Zeit mit seiner Familie. Franz treibt gerne Sport, fährt gerne Ski und liest gerne. „Plötzlich“ Geschäftsführer Es gab keine wirkliche Notwendigkeit für Franz, von seinem damaligen Arbeitgeber wegzugehen. Eingebettet in 2000 Mitarbeitern gab es allerdings keine wirkliche Entwicklungsperspektive mehr. Amazee.io war mit einer Teamgröße von 15 Personen da durchaus verlockender. Franz‘ Kenntnisse aus der Beratung und dem Technologiebereich machten ihn zudem für das Unternehmen sehr attraktiv. Bis heute bereut er keinen einzigen Tag und genießt das Life Long Learning. Das Unternehmen ist auf containerbasiertes Hosting fokussiert. Entstanden ist das Ganze aus persönlichen Needs heraus: als StartUp innerhalb einer digitalen Webagentur wurde schnell deutlich, dass die Requirements nicht erfüllt wurden. Warum also nicht einen Host oder eine eigene Plattform bauen, die die Needs besser abdecken kann? Als Franz als CEO an den Start ging, war das Unternehmen bereits in der Branche etabliert. Die Remote-Belegschaft (es gibt keine Büros, die Mitarbeiter sind weltweit verstreut) hat Franz mit offenen Armen empfangen. Es gab vorne weg sehr viele Gespräche, um sich über die Vision und das Mindset auszutauschen, um zu sehen, wer was mitbringt und wo man seine Rolle sieht. Zitat: „Unter Umständen stehen wir vielleicht in einem Jahr irgendwo anders. Und dann holt man sich jemanden zusätzlich mit an Bord, der einen weiterentwickeln kann. Und ich finde, das zeugt auch schon von Größe: Wenn man sagt, okay, das sind meine eigenen Stärken und das sind die Stärken von jemand anderem und kombiniert man die Stärken, ist man einfach viel erfolgreicher.“ Franz nimmt seine Rolle sehr ernst und findet, dass es nicht seine Aufgabe ist, alles besser zu wissen und alle Entscheidungen alleine zu treffen. Für ihn steht die Entwicklung des Unternehmens im Vordergrund – und welche Richtung er dafür vorgeben muss, um diese zu erreichen. Der Kunde ist König – und das Team ist überall Für Franz und seine Kollegen steht der Kunde im Zentrum. Was ist die beste Lösung für den Kunden und wie müssen die Teams drum herum dann aufgebaut werden? Sie müssen sich jedenfalls untereinander organisieren, um den größten Mehrwert zu bieten. Es gibt dabei verschiedene Aufgaben: Ein Development-Team, ein Plattform-Operations-Team, ein Support-Marketing-Team und Sales. Es gilt, wer am nächsten am Kunden dran ist, liefert Input für den Rest. Wichtig ist vor allem, den Pain Point und die häufigsten Supportfragen herauszuarbeiten. Daraus lassen sich dann am besten die Lösung erschließen, die dann den Mehrwert für den Kunden bieten. Doch wie funktioniert das, wie organisiert man sich, wenn die Leute nicht in einem Raum sind? Hauptsächlich hat sich das Team aufgrund des Businessmodells, welches sie bedienen wollen, so aufgestellt: Hosting ist eine 24/7-Geschichte, dadurch ist es einfach notwendig, das Team global aufzustellen. Das fehlende Büro bietet zudem eine Chance: Man kann weltweit Talente für die Firma abfischen, wenn man nicht ortsgebunden arbeitet. Kommunikation ist dabei das A und O: Zitat: „Man muss viel viel mehr noch kommunizieren, als man so schon tut. Ich wohne den Hauptteil meines Tages eigentlich den diversesten Videocalls bei, entweder, um ad hoc etwas mit dem Team zu besprechen, oder weil eines unserer geplanten Meetings ansteht.“ Außerhalb der Pandemie würde man dennoch versuchen, ein bis zwei physische Termine im Jahr zustande zu bekommen, um Strategiethemen oder längerfristige Sachen durch zu sprechen. Bei der Kommunikation helfen dem Team diverse Channels, vor allem auf Slack. Es gibt neben den beruflichen Channels aber auch beispielsweise einen Maker‘s-Channel, auf dem die Kollegen ihre eigenen Projekte posten und den Fortschritt dieser zeigen: Einer zieht gerade in ein Haus und zeigt regelmäßig Updates von der Renovierung. Auch diese Dinge connecten die Teammitglieder. Die Slackchannels helfen tatsächlich auch bei der Kundenkommunikation: Zwar bietet amazee.io das containerbasierte Hosting als Produkt an und hat sich darauf spezialisiert. Der Open Source Gedanke kommt ebenfalls gut an und wird von den Kunden gut angenommen. Doch auch immer mehr Enterprise-Kunden wünschen Open Source, was für ein Unternehmen bedeutet, sich so zu positionieren, dass man diese Serviceleistungen mit anbietet. Auch, wenn es um Enterprise-Support geht. Auch hier muss eine Beziehung mit dem Kunden aufgebaut werden und eben hier kommen die Kunden-Channels zum Einsatz. Tickets sind für Franz keine Option: Zitat: „Ich sage ja, vielleicht haben wir hier noch den Vorteil des eher kleinen Unternehmens, dass wir diese sehr sehr hohe Servicequalität erhalten können. Aber ich finde nichts furchtbarer, als wenn du beim Provider ein Ticket erstellen musst und da steht dann drinnen, dass du noch 72 Stunden zu warten hast. Das ist nicht der Ansatz. Da erwartet der Kunde mehr. Mit Tickets entwickelst du einfach eine Unzufriedenheit beim Endkunden.“ Ein Tipp zum Schluss „Als Unternehmen musst du dich ganz klar positionieren, denn der Markt da draußen ist natürlich crowded. Wofür stehst du also? Das ist ganz ganz wichtig. Halte die Augen und Ohren offen und schau immer, wie du dich als Unternehmen weiterentwickeln kannst. Was tut sich draußen? Wo kannst du dich hin entwickeln?“ Vielen Dank an Franz auch an dieser Stelle nochmal für das tolle ausführliche Interview! Du möchtest Kontakt zu Franz aufnehmen? Hier kannst du ihn finden: https://www.linkedin.com/in/franzkarlsberger/

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  • 28.01.2021
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    08:50
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    #134 Wer sich vernetzt, gewinnt! Meine Tipps für LinkedIn & Social Selling

    Heute geht es um einen kleinen Praxistipp, um eine Strategie, wie du als IT-Unternehmer die Portale Xing und LinkedIn (ganz speziell LinkedIn) nutzen kannst, um schnell Neukunden zu akquirieren, wie du sichtbar wirst und wie du vor allem Vertrauen aufbauen kannst, denn das ist etwas, was heutzutage viel, viel zu wenig gemacht wird. Schritt 1: Social Selling – Netzwerken leicht gemacht Also der Grundansatz, den wir heute besprechen, ist das Thema Social Selling. Das heißt also, wir sprechen nicht über irgendwelche bezahlte Werbung oder sowas, sondern wir sprechen darüber, wie du ganz gezielt ein Netzwerk aufbauen kannst, wie du in den Dialog mit potenziellen Interessenten kommen kannst und darüber dann ein Verkaufsgespräch initiierst. Das Ganze kombinieren wir mit Content Marketing. Wie kannst du als Experte positioniert werden, wie kann deine Fachexpertise einfach transportiert werden? Und wie kannst du kontinuierlich Schritt für Schritt mehr Vertrauen bei deiner Zielgruppe aufbauen? How to LinkedIn Also ganz konkret, ich mache es jetzt am Beispiel von LinkedIn. Der erste Schritt ist, dass du dein eigenes Profil erstmal auf Vordermann bringst. Ich empfehle immer mit dem persönlichen Profil zu arbeiten. Es gibt auch ein Unternehmensprofil, das kann man auch einsetzen und nutzen, etwas einfacher ist die Strategie aber wirklich, mit dem persönlichen Profil zu arbeiten, weil Menschen einfach lieber sich mit Menschen vernetzen als mit Organisationen mit Unternehmen. Optimiere also dein Profil, lade ein ansprechendes Foto hoch, wo das Gesicht auch klar zu erkennen ist, gerne auch so ein bisschen Farbe im Hintergrund oder so was, gern die Unternehmensfarbe, es ist aber hier als Eyecatcher gedacht. Dann solltest du deine eigene Tätigkeit beschreiben und dein Unternehmen. Schreib deine Kompetenzen dazu und vielleicht noch zwei drei Empfehlungen von zufriedenen Kunden. Hast du Zertifikate? Dann nimm sie auch mit rein. Alles, wodurch Leute Vertrauen aufbauen können, solltest du erwähnen. Für welches Thema stehst du? Welches Problem löst du für welche Zielgruppe? Und vor allem: Wie kann man dich kontaktieren? „Ist da jemand?“ - Kontaktaufnahme ist das Wichtigste Für den Fall einer Kontaktaufnahme kannst du dir Nachrichten vorbereiten. Das kann einfach eine initiale Nachricht sein, auf die dir ein Teil mit einer Zusage antwortet, ein anderer Teil lehnt ab und der dritte Teil antwortet gar nicht, auch das kommt vor. Dann bereitest du einfach eine zweite Nachricht vor für die, die deine Kontaktanfrage zwar annehmen, aber nicht antworten. Schicke diese zweite Nachricht hinterher und geh am besten auf die einzelnen Leute ein. Grundsätzlich das Wichtigste ist aber erstmal, überhaupt Kontakt aufzunehmen. Wenn dann der Kontakt steht, musst du mit der jeweiligen Person im Dialog eine Beziehung aufbauen. Sie muss Vertrauen zu dir aufbauen, damit eine Geschäftsbeziehung entstehen kann. Mach keinen ewig langen Chat auf, brich einfach das Eis. Versuch, nach den ersten paar Nachrichten den Kanal zu wechseln, vielleicht auf Email oder auf ein Telefongespräch. Schritt 2: Content Das soll es zu Social Selling schon gewesen sein, der zweite Schritt wäre Content-Marketing. Nimm als Richtwert ein bis zwei Beiträge pro Woche auf LinkedIn. Ein kurzer Post, nichts wildes. Je mehr du dich vernetzt, desto mehr Leute sehen dann deine Beiträge und können reagieren und interagieren. Wenn jetzt deine Kontakte aus den Chats deine Beiträge sehen, fühlen sie sich vielleicht angesprochen, gehen darauf ein und schon seid ihr am Telefon. Man sagt, sieben Kontakte braucht es im Schnitt, bis sich ein Kunde ergibt. Im schlimmsten Fall sind es dann trotzdem schon mal sieben Kontakte. Du siehst also, es geht total einfach mit der Strategie, erste Kontakte aufzubauen und vielleicht den einen oder anderen Interessenten in ein Erstgespräch zu bekommen. Wenn du noch Fragen hast, buch dir einen Start-Up-Call mit mir und wir schauen uns deine Strategie an. Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und ganz ganz viel Erfolg für dein Business.

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  • 21.01.2021
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    10:19
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    #133 Herz über Kopf: Warum deine Unternehmerpersönlichkeit manchmal ein paar Gefühle braucht

    Diesmal soll es darum gehen, was du für dich und deine Unternehmerpersönlichkeit tun musst, wenn du mit deinem Business nicht voran kommst. Wenn du gegen so eine unsichtbare Glaswand läufst und rastlos bist und einfach nichts so klappt, wie es soll und dein Business auf der Stelle steht. In den letzten beiden Folgen hatte ich fabelhafte Interviewgäste, die unter anderem genau über solche Probleme mit mir gesprochen haben. Zwei erfolgreiche IT-Unternehmer aus Deutschland, die offen über ihren Weg sprechen und über die Schwierigkeiten und Entscheidungen, die diesen Weg begleitet haben. Falls du also noch nicht reingehört hast, es lohnt sich! Du findest die Folgen hier: Ein Interview mit Christian Seifert von der Avenit AG (it-founder.de) Warum ein Bauchgefühl zum großen Erfolg führen kann (it-founder.de) Neues Jahr, neues Glück Das kennt wirklich jeder: Das neue Jahr beginnt und man startet mit dem Gefühl, dass man dieses Jahr endlich was voranbringen wird. Das geht mir auch so, ich hab es in der Neujahrsepisode schon angesprochen. Wenn du jetzt sagst, deine Ziele sind dir klar, du weißt was du willst und warum du es willst, du reißt dir den Arsch auf – aber es funktioniert einfach nicht, das Unternehmen dümpelt so vor sich hin, wie man so schön sagt: „Nicht genug zum Leben, aber zu viel zum Sterben“, dann bist du hier richtig. Lass dir vorweg gesagt sein, sowas erleben wir Unternehmer hin und wieder. Man sitzt da und fragt sich, wie es denn eigentlich sein kann, dass man als Unternehmer, als Geschäftsführer, so viel arbeitet und so viel Zeit investiert und irgendwie am Ende doch weniger verdient pro Stunde als ein Angestellter. Man ackert und macht und tut und trotzdem klappt es nicht, endlich neue Mitarbeiter einzustellen. Das sind so Momente, wo es sich lohnt, mal innezuhalten. Frag dich, wie du gerade vorgehst und was deine Alternativen sind. In diesen Momenten siehst du halt unter Umständen die einfachste Lösung nicht, weil deine Routine dich so einspannt und deine Denkweisen und Handlungsmuster dich so im Griff haben, dass du um dich herum nichts mitbekommst. Du versuchst automatisch immer wieder dieselbe Lösung, die dir so viele Male zuvor schon nicht geholfen hat. Spüre, dass du es schaffen kannst Lös dich von diesen Gedanken und geh nicht nur mit deinem Kopf und Verstand an die Sache ran. Nimm deinen Bauch mit, dein Herz und fühle das Ganze als Unternehmer. Trau dich, erfolgreich zu sein und dich vielleicht auch mal dafür zu blamieren. Etwas Neues auszuprobieren, vielleicht auch mal falsch zu liegen. Und ich weiß, gerade wir ITler sind es nicht gewöhnt, auf unsere Gefühle zu achten und ihnen zu vertrauen. Führ dir vor Augen, dass du dich, wenn du erfolgreich sein willst, auch als Mensch, als Persönlichkeit weiterentwickeln musst. Das entsteht dort, wo du fühlst. Dein Bauchgefühl gibt dir in all der Komplexität wichtige Hinweise. Es ist dabei völlig egal, wie du dir den Raum und die Ruhe dafür schaffst. Trau dich einfach. Ob durch einen langen Spaziergang, eine Meditation, ganz egal. Lass deine Gedanken fließen, grübel nicht aktiv darüber nach, sondern lausche auf deine Gefühle und auf dein Herz, was es jetzt braucht, um erfolgreich und glücklich zu sein. Lös die Blockaden Wenn du jetzt so weit bist und es annimmst und aufschreibst, dann bist du bereit für den nächsten Schritt. Dann werden sich alle Blockaden lösen und da, wo die Glaswand war, ist freier Durchgang. Dann wirst du das Team aufbauen, was du gerne hättest, dann wirst du die Kunden anziehen und die Preise für die Umsätze verlangen können, die du dir wünschst. Wir machen das im Alltag viel zu selten und deshalb ist es so wichtig, dass wir uns mal darauf einlassen, als Unternehmer und als Mensch. Unser Leben ist schon so saukomplex zu erfassen. Ich hoffe, dass du das annehmen kannst und wünsche dir, dass du nicht nur auf dem Konto erfolgreich bist, sondern auch als Mensch und dass du als Unternehmerpersönlichkeit wachsen kannst. Geh deinen Weg und bring dein Business auf das nächste Level. Wachse, entwickle dich weiter und hab ein fabelhaftes 2021! Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen!

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  • 14.01.2021
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    49:36
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    #132 Warum ein Bauchgefühl zum großen Erfolg führen kann – Oliver Lorenz von Kelobit im Interview

    Diesmal für euch dabei: Oliver Lorenz. Oliver ist 38 und kommt aus Sachsen-Anhalt. Er hat 3 Kinder und ist passionierter Basketballer – und seit dem Lockdown auch fleißiger PokemonGo-Spieler. Nach seinem Studium in Informationsmanagement ist Oliver über ein Praktikum in der IT-Branche gelandet und hat beim Aufbau eines Systemhauses mitgearbeitet. Nach der Arbeit bei weiteren Software-Herstellern hat er schließlich durch einen ehemaligen Chef die Möglichkeit bekommen, ein eigenes Business mit dem Chef und einem dritten Gesellschafter aufzubauen. Das war dann quasi der Übergang zur Selbstständigkeit. Die Teamarbeit mit Dritten ist dabei kein Problem für Oliver: „Ich bin auch jemand, der sagt, naja, wenn sich jetzt die Gelegenheit bietet (…) dann versuche ich das, auch wenn der Plan vielleicht ein anderer war.“ Ganzheitliche IT oder spezialisiert auf ein Thema? Mitte der 2000er, als Olivers Weg in der IT begann, war die Sache klar: Die Zeit war einfach noch nicht reif dafür, zu sagen, man ist jetzt Experte für dieses oder jenes. Man konnte problemlos ein Systemhaus aufbauen und es damit versuchen. Jahre später hätte man vielleicht sagen können, man spezialisiert sich auf das Cloud-Thema beispielsweise. Heutzutage ist es fast anders herum: Wenn man eine gewisse Größe hat, kann man auch als Generalist überzeugen und nach wie vor erfolgreich sein. Allerdings gibt es heute mehr Nischen, für die sich eine Spezialisierung lohnt. Der Weg „danach“ und die Chance einer fixen Idee Nach einigen Jahren zufriedener Zusammenarbeit kam für Oliver irgendwann der Punkt, sich weiter zu entwickeln. Er entschied schließlich, sich im Guten zu trennen und Anteile abzukaufen. Seinen Kollegen auch „danach“ noch in die Augen schauen zu können war ihm wichtig. Doch wie berechnet man so einen Anteil? Die Jungs haben es sich leicht gemacht: Bereits bei Gründung hat man Geschäftsteile eingebracht, welche bewertet wurden. Anhand der Umsatzentwicklung wurde sich dann auf einen Wert geeinigt und gut war es. Da die meisten Mitarbeiter bei Oliver geblieben sind, blieben auch der Handelsregistereintrag und die Erfahrung – mittlerweile blickt das Unternehmen auf 16 Jahre zurück. Hauptsächlich befassen sich die IT-Experten mit Themen wie Doku-Snaps oder Passwortmanagement. Die Kelobit IT Experts, wie das Unternehmen seit 2014 heißt, ergriffen schließlich die Chance, sich eine Expertise bezüglich der DSGVO anzueignen, einer Sache, die plötzlich in aller Munde war und die Kunden unruhig werden ließ. Oliver verließ sich ganz auf sein Bauchgefühl und war bereit, das Risiko einzugehen. „Du kannst jetzt nicht einfach zu einem ITler gehen und sagen, Mensch, mach doch mal ein bisschen Datenschutz. Du redest über Unternehmensprozesse, du musst dich damit auseinandersetzen.“ Die treibende Kraft dafür war einer von Olivers Kumpeln: Ein Doktor, der jahrelang an der Uni gearbeitet hat und nun eine Stelle in der freien Wirtschaft suchte. Schnell war beiden klar, das DSGVO etwas für ihn sein könnte, Handlungsbedarf für die Branche war mehr als deutlich notwendig. Auf eine Schulung folgte dann die Bestätigung, der Mann ist der Richtige für den Job. Seit 2017 arbeitet er nun für Oliver. Mittlerweile gibt es 5 Mitarbeiter in dem Bereich und eine eigene Hotline, bereits im ersten Jahr konnte man 75 neue Kunden gewinnen. Wie Oliver das geschafft hat? Zum einen durch Google AdWords. Der Begriff externer Datenschutzbeauftragter für Sachsen-Anhalt brachte jeden Interessenten zu ihnen. Zum anderen kamen natürlich auch Kunden über die Bestandskunden oder zufriedene Kooperationspartner brachten jemanden mit. Personalführung und Organisation Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Unternehmen hatte Oliver 2020 richtig Glück: Sein Unternehmen konnte um rund ein Viertel wachsen. Parallel dazu hat er angefangen, Zwischenebenen zu ziehen: Den Vertrieb erledigt er nach wie vor selbst, für Consulting und Datenschutzinformationssicherheit hat er je einen Abteilungsleiter. Tatsächlich hat er momentan mehr Bewerber, als mögliche freie Plätze. Eine komfortable Situation. Für Oliver ist die überschaubare IT-Szene daran mit Schuld: Man kennt sich untereinander und wird oft persönlich angesprochen. Vieles läuft auch über Empfehlungen. Die Ziele für dieses Jahr sind auch schon gesteckt: Oliver möchte gerne die interne Aufstellung professionalisieren und damit die interne Kommunikation und die Verantwortlichkeiten besser strukturieren. Auch soll die Marketingabteilung mehr Unterstützung bekommen. Ein Tipp zum Schluss für alle, die weiterkommen wollen: Durch seine Erfahrung und seine eigene Geschichte hat Oliver einen Tipp für all jene, die in ihrer beruflichen Entwicklung irgendwie stehengeblieben sind: Man sollte immer die Augen und Ohren offenhalten für neue Themen und immer im Austausch mit den Kollegen sein. Kooperationen können dabei ebenfalls helfen. Auf jeden Fall sollte man immer über den Tellerrand hinaus blicken und netzwerken. Oliver selbst ist immer offen für neue Kontakte, auch, was Kooperationen betrifft. Am besten kontaktiert man ihn dafür über LinkedIn oder über die Homepage www.kelobit.de

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  • 07.01.2021
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    01:01:50
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    #131 Christian Seifert von der Avenit AG im Interview: Über Kontaktpflege und das Geschenk des Lebens

    Diesmal habe ich Christian Seifert für euch im Interview. Christian hat sich vor 25 Jahren selbstständig gemacht und die Avenit AG gegründet, eine 360 Grad Digitalagentur für den Mittelstand. Heute ist er 43 und nach wie vor erfolgreicher Unternehmer. Von sich selbst sagt er, er „will ein paar Fußstapfen hinterlassen, die andere inspirieren“. mehr auf: www.it-founder.de/folge131 Wie alles begann… und wo wir heute sind Christian gründete ganz klein im elterlichen Keller und hatte seine Geschwister zur Hilfe. Noch heute arbeiten die Drillinge in unterschiedlichsten Funktionen zusammen. Der erste größere Auftrag ergab sich damals durch die Hilfe von einem benachbarten Zeitschriftenverlag, die Gründung der AG im Jahr 2000 fand aus Impulsen heraus statt, die sie von dem Vater sehr guter Freunde bekamen. Mittlerweile hat Avenit Kunden aus ganz Deutschland und spezialisiert sich auf den marktführenden Mittelstand. Die Anforderungen haben sich im Lauf der Jahrzehnte ziemlich geändert: früher reichte es, HTML zu beherrschen und die Hauptnachfrage nach der Erstellung einer Internetseite bedienen zu können, heutzutage hat das Unternehmen vielfältigere Aufgaben und umfasst im Grunde 3 Themenfelder: Digitale Strategieberatung im Bereich Kommunikation Kreative digitale Vermarktung Digitale Portale 2020 war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte, da viele Kunden aufgrund von Corona schnelle kompetente Hilfe bei der Digitalisierung brauchten. Auch konnte die Avenit AG weiterhin Neukunden gewinnen, da sie sehr gut online und in Webinaren etc. positioniert sind und bei den Zielgruppen weiterhin präsent waren. Christians Ziel war es nie, die größten Zahlen zu schreiben. Für ihn bedeutet Wachstum, etwas Wertiges in der Wirtschaft zu erbringen und neue Aufgabenfelder zu generieren, welche eine Weiterentwicklung ermöglichen. Tipps für ein erfolgreiches Unternehmen Natürlich hält Christian auch ein paar Tipps für euch bereit: Wie kann man besonders produktiv sein? - pack dir deinen Tag nicht zu voll - schau immer, was du an andere Kollegen abgeben kannst - sinnvoll ist eine Assistenz für routinegeprägte Aufgaben, die sonst Zeit fressen - beantworte Emails immer sinnhaft, aber zeitnah, so hast du am Ende keinen unmotivierenden ungelesenen Stapel Worauf sollte ich achten, wenn ich meine ersten Mitarbeiter einstelle? - der Mensch sollte als Mensch passen: wenn du positiv bist, willst du keinen Griesgram zum Kollegen - die eigenen Werte sollten sich wiederfinden: stelle ruhig im Bewerbungsgespräch Fragen wie „Wie würde Ihr bester Freund Sie beschreiben?“ oder „Wie würden Sie sich in Situation xy verhalten?“ - „der Neue“ sollte proaktiv sein, mitdenken und Eigeninitiative zeigen „Es ist vor allem wichtig, dass es von den Softskills her passt, dass er reinpasst in die Familie.“ Krisen als Chance Es gab allerdings auch absolute Tiefpunkte in Christians Karriere: direkt zu Beginn bekam er im Alter von nur 19 Jahren die Diagnose Leukämie. In den 2000ern kam es zum Dot Com-Crash, das hatte zur Folge, dass die IT plötzlich skeptisch betrachtet wurde und für eine gewisse Zeit „tote Hose“ herrschte. Später kam auch noch die Finanzkrise, doch auch das stand Christian mit seinen Geschwistern durch. Wenn er auch zwischendurch immer mal ins Zweifeln kam, denn wenn es mal nicht läuft, sagt man auch immer, es liegt mit am Unternehmer („der Fisch stinkt vom Kopf an“). Allerdings hat er die Krisen immer genutzt, um in Selbstreflexion zu gehen und sie als große Chance gesehen: Krisen ermöglichen eine ganz andere unternehmerische und persönliche Entwicklung, da man seine Komfortzone zwangsläufig verlassen muss. Das hätte man unter normalen Umständen vielleicht so nie getan. Online Marketing: Social Seller seit der 1. Stunde Mit seinem Unternehmen ist Christian sozusagen Social Seller der 1. Stunde und kann die Entwicklung sehr gut zusammenfassen: Der Mittelstand, der heute seine Hauptkundschaft ausmacht, ist erst sehr sehr spät angekommen. Es hat eine lange Zeit gedauert, bis man dort den Kanal Social Selling für sich entdeckte und als relevant betrachtete. Heute ist dagegen klar: Das Gesetz der Zahl beherrscht den Markt. Je mehr potentielle Kunden man kontaktiert, desto mehr Verkaufserfolg wird man haben. Die einzige Voraussetzung: Das Produkt bzw. die Dienstleistung und das Unternehmen müssen gut sein! Nicht herausragend mega toll, sondern gut. Social Media ermöglicht mit gleichem Aufwand etwa das Zehnfache an Kundenkontakt. Damit man aber auch „im Spiel“ bleibt, ist eines besonders wichtig, so Christian: Kontaktpflege! Man muss Inhalte zur Verfügung stellen, die einen als attraktiven Ansprechpartner bei der Zielgruppe positionieren und dem Kunden einen Mehrwert bieten (z.B. über Webinare). Bei der Contenterstellung gilt Qualität vor Quantität, ein guter Richtwert sind zwei Beiträge pro Woche. Was möchtest du denen mit auf den Weg geben, die seit vielen Jahren selbstständig sind, aber auch sagen, sie wollen sich weiterhin in Richtung Unternehmerpersönlichkeit weiterentwickeln? „Mutig sein. Was man sehr häufig unterschätzt ist, wie nahe häufig Lösungen sind, wie nah dann auch der Erfolg oder das Bessere ist, wenn man das einfach mal ausprobiert, wenn man unkonventionell und mutig ist.“ Buchempfehlungen: Michael Gerber – E-myth Neale Donald Walsch – die Gespräche mit Gott Simon Sinek – Start with why – frag immer erst, warum Russ Harris – Wer dem Glück hinterherrennt, läuft daran vorbei Bester Weg, in Kontakt zu treten: Xing, LinkedIn oder über das Kontaktformular auf der Homepage: Kontakt - avenit AG

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  • 31.12.2020
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    #130 Ein Jahresende ist auch ein neuer Anfang: So erreichst du in 2021 alle deine Ziele

    Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Heute ist Silvester, wenn du jetzt gerade pünktlich reingeschaut hast. Ich wünsche dir einen richtig, richtigen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem wünsche ich dir ein super erfolgreiches, gesundes, zufriedenes, glückliches Jahr 2021. Möge 2021 dein bestes Jahr, das du bislang jemals hattest, werden! Das ist tatsächlich mein Motto, mit dem ich in das Jahr starte, mit dem ich übrigens schon seit einigen Jahren in das Jahr starte und tatsächlich ist es auch meistens so, dass die Jahre stetig besser werden. Total geil. Heute schauen wir, wie du herausfindest, wo du eigentlich hin willst, was du erreichen möchtest im Jahr 2021 und wie du das erreichst. Und da lasse ich dich wieder hinter die Kulissen schauen und zeige dir wirklich ganz konkret mein Framework, das ich im Coaching auch verwende, das ich auch für mich selber verwende, um mein meine Businessplanung zu machen und vor allem wirklich um die auch zu tracken und einzuhalten, zu erreichen. Ich bin überhaupt kein Fan von diesen ganzen Zeitmanagementmethoden, da wehre ich mich immer gegen. Aber es gibt ein paar Tools, die mir extrem gut helfen. Wann brauchen wir Ziele? Meine persönliche Meinung ist, operativ brauchen wir Ziele, definitiv. Wir müssen wissen, was wir erreichen wollen. Wir müssen vielleicht noch nicht alles genau bestimmen können, aber wir müssen zumindest relativ klar sagen können in welche Richtung wir wollen. Was wir am Ende erreichen wollen. Denn wenn das nicht der Fall ist, dann verlieren wir total viel Energie, weil wir sie nicht zielgerichtet einsetzen können. Ich glaube, es braucht im ersten Moment, wenn es einfach nur darum geht, das Business muss laufen, es muss einfach funktionieren, keine Vision, es braucht keinen Sinn dahinter, es braucht schlicht und ergreifend Ziele, die du erreichen willst und an denen du arbeitest. Im zweiten Blick, wenn wir darüber sprechen, wie sehr traue ich mich auch, groß zu denken, rauszugehen, sichtbar zu werden - und auf der anderen Seite auch, welche Resonanz entsteht in der Gesellschaft, bei den Leuten, die mitkriegen, was ich hier so mache, da hilft eine Vision und da hilft auch Sinn hinter dem Ganzen, was wir hier tun, ungemein. Und das finde ich wichtig zu entscheiden, wenn du jetzt gerade am Kämpfen bist, wenn dein Business schlicht und ergreifend einfach nur überleben muss, dann verlier dich nicht in der Suche nach der großen Vision, nach dem großen Sinn, sondern dann setz dir klare Ziele und arbeite daran, die zu erreichen. Wenn die Ziele klar sind, aber die Resonanz fehlt Wenn du aber merkst, hey, ich habe irgendwie so eine Art Leerlauf, ich komme nicht richtig voran. Und operativ ist mir völlig klar, was ich machen muss, aber irgendwie entsteht da keine Resonanz, weder in mir drin, noch außen. Da kommt einfach keine Resonanz bei meinen Zuhörern, Zuschauern, Lesern, Leuten, mit denen ich potenziell ins Geschäft kommen könnte. Dann kann durchaus sein, dass dein Engpass das Thema Vision und Sinn ist. Was ich auch super hilfreich finde, ist tatsächlich dieses Thema Think Big. Dabei geht es mir nicht um das klassische „Wir sind alle für was Größeres bestimmt“. Es gibt so einen schönen Satz: Wir überschätzen, was wir in einem Jahr erreichen können, aber wir unterschätzen, was wir in zehn Jahren erreichen können. Und ich glaube, da ist ganz, ganz viel dran, dass wir kurzfristig eben sehr hohe Ziele setzen, dass wir uns aber langfristig eigentlich zu niedrige Ziele setzen. Und da hilft uns im Endeffekt dieses Think Big, dieses Thema zu sagen, hey, ich traue mich, im großen Stil zu denken. Aber ich mache mir da keinen riesen Zeitdruck, sondern ich lasse mir auch die Zeit, das zu erreichen. Also setz dir wirklich hohe Ziele und das hat einen ganz wesentlichen Vorteil. Warum braucht es diese hohen Ziele? Sie sind einfach da, damit du nicht deinen Weg aus den Augen verlierst, wenn Hindernisse auftauchen. Aber werden wir mal ein bisschen konkreter: Wir arbeiten schlicht und ergreifend nach der OKR-Methode. Objectives and Key Results, also es geht darum, drei bis fünf übergeordnete Ziele festzulegen und für jedes dieser Ziele nochmal so drei bis fünf Schlüsselergebnisse, die man braucht, um dieses Ziel zu erreichen. Also ein Objective ist im Endeffekt etwas, wo die Leute Begeisterung entfachen können, wo sie sagen, hey geil, das da freue ich mich drauf, da bin ich in richtige Richtung unterwegs. Ein Ziel soll auch motivierend und auch konkret und messbar sein. Da geht es dann aber eher darum, auch wirklich mit Zahlen irgendwie untermauern zu können, zu sagen, damit ich dieses Ziel erreichen kann, brauche ich dieses Schlüsselergebnis. Setz das Ziel dabei ruhig zu hoch, so, dass du es so eben noch erreichen kannst. Wenn du zum Beispiel 100k Umsatz machen willst, setz dir als Ziel 120k. Wenn du am Ende siehst, wow, jetzt bin ich schon bei 100k, dann geht dir die Puste nicht aus. Aber gleichzeitig ist das Ziel nicht so unrealistisch, dass es von vornherein keinen Sinn macht. Es hält dich einfach motiviert, noch weiterzulaufen, auch wenn du die Zielgerade schon erreicht hast. Plane nicht zu weit im Voraus Wir haben gerade dieses Jahr erlebt, wie schnell sich alles ändern und wandeln kann. Auch die Technologien entwickeln sich ständig weiter. Was willst du also mit einem detaillierten Plan für die nächsten 5 Jahre? Klar solltest du ungefähr wissen, wo die Reise hingeht. Aber damit du handeln kannst, brauchst du eine Planung für die nächsten 3 Monate. Das ist auch mein Planungshorizont. 3 Monate. Für diese 3 Monate setze ich in einem kleineren Unternehmen wirklich drei Ziele fest. Ich setze wirklich nur drei Ziele fest und sage, das sind meine drei Hauptziele und jedes dieser drei Ziele bekommt nochmal drei Schlüsselergebnisse, an denen ich sehe, hey, ich bin auf einem guten Weg. Mir ist wichtig, dass du dir auch Gedanken machst, wie deine Ziele deinen Businesswert widerspiegeln. Das ist nicht so wie für fünf Dollar Traffic kaufen, der halt nicht relevant ist. Du siehst also, keep it easy. Mach dir klar, wo du im nächsten Quartal hinwillst und was du dafür tun musst. Schau jede Woche drauf und dann bist du optimal vorbereitet, deine Ziele auch tatsächlich zu erreichen. Soweit war es das diesmal, ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und ein geiles 2021!

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  • 24.12.2020
    16 MB
    16:08
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    #129 „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ – Weihnachten als Moment zum Innehalten

    Fröhliche Weihnachten wünsche ich dir! Heute, also genau in dem Moment, wo diese Episode live geht, ist Heiligabend. Es ist natürlich ein toller Moment, um einfach nochmal inne zu halten und sich zu fragen, für wen mache ich das hier eigentlich. Familie, Menschen, die man liebt, dein Business, das alles fordert unglaublich viel. Warum und für wen machst du das eigentlich? Darum soll es diesmal gehen. Weihnachten genießen oder Schmollen – es kommt drauf an, was du draus machst Die Vorweihnachtszeit dieses Jahr ist ganz anders als sonst. Es gibt durch Corona Kontaktbeschränkungen, kein Bummeln in der Stadt, kein Sitzen im Café – aber es gab dieses Jahr auch keinen Weihnachtstress! Es gab kein Herumgerempel und kein Einkaufen in letzter Minute. Plätzchenbacken und Basteln hingegen gab es trotzdem. Wir haben sogar ein Hexenhäuschen gemacht dieses Jahr. Diese schönen Momente Zuhause, draußen ist es kalt und drinnen riecht es nach Weihnachten, diese Momente haben wir trotzdem. Weihnachten ist nicht komplett anders, es fühlt sich nur anders an. Am Ende des Tages kommt es immer darauf an, was man selbst daraus macht. Welche Rollen hast du im Leben? Genauso ist es aber auch im Unternehmen und das möchte ich jetzt eigentlich nochmal zum Anlass nehmen, dich zu fragen, wie viele verschiedene Rollen hast du als Unternehmer? Die einem das Leben vielleicht auch schwierig machen und die einem auch den klaren Blick manchmal so ein bisschen nehmen. Und nur um so ein paar der Rollen aufzuzählen, ich bin - und es geht dir wahrscheinlich ganz genau so – Unternehmer und alleine diese Rolle ist schon viel Last, viel Verantwortung. Ob das Ganze jetzt auch im Sinne von Belastung zählt, ist davon abhängig, was du daraus machst. Aber gerade jetzt, mit dem stetig wechselnden Markt und der unruhigen Gesellschaft, gerade jetzt ist es manchmal nicht ganz einfach. So, ich bin jetzt aber nicht nur Unternehmer, ich bin auch IT-Experte. Ich bin auch Führungskraft – da habe ich jede Menge Verantwortung. Und das sind jetzt nur ein paar Rollen. Du bist vielleicht noch Backoffice-Mitarbeiter und schreibst Rechnungen oder bist für die Bestellungen zuständig. Dann hast du als Mensch an sich ja auch noch Rollen, ich bin z.B. Vater. Ich bin Ehemann, Partner. Das sind Rollen, die Erwartungen mit sich bringen, die viel fordern, gerade jetzt, mit Homeschooling usw. Du bist auch einfach Mensch, brauchst Zeit für dich, wenn du Geschwister hast, so wie ich, bist du vielleicht ein Bruder oder eine Schwester. Auch deine Freunde brauchen Kontakt und Zeit, auch das fordert. Es ist immer so schön, die Leute einfach mal wiederzusehen, aber das kommt zu kurz. Es sind so viele Rollen, Frag dich einfach mal, für wen machst du all das? Ich mache mein Business, weil ich Unternehmer sein will, weil ich mir beweisen will, dass ich das kann. Dass ich in der Lage bin, erfolgreich ein Unternehmen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Ich will nicht abhängig sein von irgendeinem Chef, der vielleicht schlecht zu mir ist und mich herumschubst. Für wen mache ich das also alles? Ich mache es für mich. Ich mache es aber auch für meine Kinder, weil ich ihnen vorleben will, dass man selber etwas erschaffen kann, dass man erfolgreich sein kann. Das ist mir wichtig und es ist mindestens genauso wichtig, sich immer mal wieder daran zu erinnern. Wenn es mal Tage gibt, an denen nichts im Gleichgewicht ist, dann frag dich einfach mal, für wen mache ich das alles überhaupt – und ist es gut so, wie es jetzt gerade ist? Erreiche ich das Ziel, was ich in diesem Jahr erreichen wollte? Ein Ausblick auf die letzte Folge von 2020 Für das kommende Jahr ist mir das wieder unglaublich wichtig (und es wird auch noch eine extra Episode darüber geben): Was ist mein Ziel? Wie schaut das aus und wie komme ich dahin? Welche Methoden und Schritte braucht es? Ich für meinen Teil habe dieses Jahr sehr viel erreicht. Und doch bin ich noch nicht da wo ich hinwill - dass mein Unternehmen auch ohne mich gut läuft. Dass ich nicht mehr viel Arbeit reinstecken muss. Dazu gibt es dann aber in der nächsten Episode mehr. Da reden wir im Detail über Zielsetzung und das Erreichen dieser Ziele. Du kannst mir gerne immer Feedback geben, da freue ich mich drüber. Schau gerne in der IT-founder Gruppe bei Facebook rein. Ansonsten wünsche ich dir eine richtig schöne und entspannte Weihnachtszeit, vor allem natürlich: bleib gesund.

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  • 17.12.2020
    13 MB
    12:35
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    #128 Zufriedene Kunden = Erfolgreiches Business

    Wenn du mit deinem IT-Unternehmen erfolgreich sein willst, dann spielen die Zufriedenheit der Kunden, aber natürlich auch die Gewinnung der Kunden und vor allem auch die der Aufträge, eine ganz ganz massive Rolle. Und heute möchte ich mal ein bisschen tiefer einsteigen in diesen Gesamtprozess. Heute geht es also mal darum, was erleben die Leute, wenn sie dann Interessent geworden sind? Wie sieht der Weg aus, bis hin zum zufriedenen Weiterempfehler? Erfasse deine Kunden – egal, ob am PC oder auf einem Blatt Papier Der erste Schritt ist, den Kunden zu erfassen, mit seinem Bedarf zu erfassen. Wenn er jetzt eben per E-Mail angefragt hat oder so, dann liegt er wahrscheinlich in deinem Posteingang. Wenn du jetzt irgendwie nur eine Kundenanfrage im Monat kriegst oder so, dann ist das vielleicht nicht so wild, grundsätzlich finde ich es aber total hilfreich, ein CRM-System zu etablieren. Was meine ich mit CRM, Customer Relationship Management? Damit meine ich nicht, dass das irgendein kompliziertes System sein muss. Das ist völlig egal, ob das Zettel sind, die du auf dem Tisch hast, ob das eine Excel-Tabelle ist, die du dir irgendwo anlegst, ob du die Kontakte irgendwo pflegst oder ob du tatsächlich so ein richtiges CRM System nutzt. Der Knackpunkt ist, dass du einfach etwas brauchst, wo du den Interessenten mit den Kontaktdaten und seinem Bedarf erfasst und wo auf einen Blick ersichtlich ist, was ist der nächste Schritt, der da passieren muss. Nach der Erfassung ist vor dem Gespräch Jetzt soll der Weg weitergehen, bis hin zum Angebot. In aller Regel führt der Weg über ein Gespräch. In den seltensten Fällen ist es sinnvoll, ein Angebot einfach so basierend auf Informationen, die du übers Internet bekommen hast, rauszuschicken. Dann bist du meistens nur irgendwie Preisvergleich und dann kannst du dir die Arbeit meistens gleich sparen. Das heißt, du brauchst auf jeden Fall ein Gespräch und in der aktuellen Zeit macht das natürlich total Sinn, das online zu machen und das funktioniert auch ohne Probleme. Es gibt da zwei Möglichkeiten, die eine Möglichkeit ist, du machst wirklich so einen Link über Microsoft Bookings oder sowas oder halt eben ja, gibt tausend verschiedene Tools, mit denen du das anbieten kannst und da kann der Interessent sich selber einen Termin raussuchen, wenn er das Gespräch macht. So spart man sich halt das Hin und Her wegen der Terminabsprache. Was du auch machen kannst, ist, dass du zum Beispiel eine E-Mail schickst mit zwei, drei Terminvorschlägen, die mit einem Tool gekoppelt ist, dann wird ein Termin im Kalender eingetragen, wenn der Kunde sich einen Termin ausgesucht hat. Super praktisch, sehr empfehlenswert. Dann geht es also ans Gespräch, dafür ist das Tool völlig egal. Manchmal haben Kunden Präferenzen, aber grundsätzlich funktioniert alles gut. So und dann musst du im Grunde nur für dich filtern, will der Interessent wirklich ein Angebot und wie groß ist der Auftrag. Brauchst du einen zweiten Termin vor Ort für mehr Vertrauensaufbau? Wenn er dich kennengelernt hat, wenn er Vertrauen entwickelt hat und du ihm wirklich helfen kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit natürlich auch deutlich höher, dass der Auftrag erteilt wird. Das Gespräch war erfolgreich? Dann erstellen wir ein Angebot. Wenn du jetzt das Angebot schreibst, dann gibt es zwei Varianten. Die eine Variante ist, du schmeißt es einfach über den Zaun. Also sprich, du schickst ihm das einfach zu und wartest darauf, was du hörst. Das ist so der praktische meist genutzte Weg. Die zweite Variante ist, du stellst das Angebot vor - und auch das ist so eine Frage: wie viel Aufwand magst du reinstecken und wie wichtig ist dir der mögliche Kunde? Erfolgsversprechender ist es, wenn du das Angebot persönlich vorstellst. Auch das kann online passieren, auch das kann live passieren. Es hat riesen Vorteile! Du kannst alle möglichen Fragen, die da auftreten können, sofort beantworten. Und du kannst auch, und das finde ich auch ganz wichtig, den Gesichtsausdruck von deinem Interessenten wahrnehmen. Wenn du über die Leistung sprichst, wenn du aber auch über den Preis sprichst, merkst, okay, ist in Ordnung oder da passt irgendwas nicht. Schüttelt er ständig den Kopf? Dann frag einfach mal nach. Du hast das Gefühl, da ist noch irgendwie eine offene Frage? So kannst du diese Frage noch beantworten, bevor er nein gesagt hat. Das erhöht halt eben auch nochmal die Wahrscheinlichkeit, dass da auch ein Auftrag draus wird. Auf Los geht’s los – aber bitte als VIP! Wenn das jetzt alles erledigt ist bis hierhin, dann wird es erst richtig spannend, ob das ein zufriedener Kunde wird oder nicht. Da zählt der erste Eindruck. Er beauftragt dich jetzt, sein neuer IT-Dienstleister, Webentwickler, was auch immer du machst, zu sein und zahlt dir dafür gutes Geld. Jetzt entscheidet sich, ob ihn sein Erlebnis, das er dann hat, zu einem zufriedenen, weiterempfehlenden Kunden macht oder nicht. Hast du dir diesen Onboarding-Prozess schon mal selber skizziert? Hast du dir selber überlegt, wie sich der für einen Kunden anfühlt? Welche Berührungspunkte dein Kunde jetzt gerade hat, welche Erlebnisse dein Kunde jetzt gerade hat? Also überleg dir vorher: Was passiert genau, damit er zu einem zufriedenen Kunden wird? Also ihm eben das Gefühl zu geben, hey, du bist jetzt im Club, du bist jetzt VIP, du hast jetzt den direkten heißen Draht zu mir. Und wir tun alles dafür, dass deine IT richtig gut läuft. Wir kümmern uns aktiv um dich. Du bist jetzt in guten Händen. Das ist das, was dem Kunden positives Erlebnis beschert. Das finde ich halt ganz ganz wichtig, das nicht zu vergessen, nicht zu sagen, ja okay, Sie kriegen jetzt die Auftragsbestätigung mit der Rechnung und jetzt will ich bitte Geld sehen und wenn wir miteinander reden, dann reden wir immer nur über IT-Probleme. Das sind nämlich genau die negativen Emotionen, die man da erzeugt. Der Kunde muss sich rundum wohl fühlen und eine passende Lösung für sein Problem erhalten, dann wird er dich auch weiterempfehlen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Spaß dabei, das umzusetzen. Wenn du Fragen hast oder dich austauschen willst, dann komm auch gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe. Ansonsten wünsche ich dir richtig, richtig viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen. Bis nächste Woche und bleib gesund.

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  • 10.12.2020
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    08:48
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    # 127 Ob viel Budget oder wenig: Es gibt genau 3 Maßnahmen für Marketing, die du kennen musst!

    Das größte Problem bei den meisten IT-Unternehmen, bei denen es nicht richtig rund läuft, ist die Anzahl der Neukundenanfragen. In aller Regel spielt das Thema Sichtbarkeit dabei die größte Rolle, daher möchte ich heute nochmal auf zwei verschiedene Formen des Marketings für IT-Unternehmen eingehen. Mehr auf: www.it-founder.de/folge127 Maßnahme 1: Branding Branding ist eine Werbemaßnahme, die deine Firma bekannter macht, deinen Namen und die Markenbekanntheit aufbaut. Schau also, wie ist die Positionierung deines Unternehmens. Beim Branding geht es ganz besonders auch darum, diese Positionierung im Kopf der Besucher zu etablieren. Eine Marke zu haben, ist ein Wert, den du aufbaust. Branding ist allerdings eine Strategie, die erstmal Investitionen erfordert und die sich erst mittel- und langfristig auszahlen wird. Ein Beispiel wäre Content Marketing: Du schreibst Fachartikel, veröffentlichst die auf deiner eigenen Webseite oder als Gastartikel, führst Interviews, beantwortest Fragen von irgendwelchen Redakteuren oder drehst ein Imagevideo oder sowas. All das sind Dinge, die dich als Experten positionieren und die zu deinem Branding beitragen – und die sich auch positiv auswirken können, weil jemand, der mit deiner Marke in Berührung kommt, dich als Experten sieht für das Thema und bei seinem nächsten Problem deine Marke im Hinterkopf hat. Maßnahme 2: Performance Marketing Hier geht es eher darum, konkrete Handlungen zu erzeugen, konkrete Verkaufsanbahnungen einzuleiten. Du musst dir Schritt für Schritt einen Plan überlegen, von der Erstansprache (jemand kennt dich noch nicht) bis zur Auftragsgewinnung. Diesen Plan musst du dann so umsetzen, dass auch direkt die Anzahl der generierten Kundenanfragen messbar ist, beispielsweise durch Klicks. Der Knackpunkt ist also, dass es messbar ist und auch kurzfristig rentabel sein kann. Du kannst aber eben auch sehr schnell erkennen, ob dich diese Maßnahme weiterbringt. Vom ersten Klick auf deine Anzeige bis zum Angebot und fertigen Abschluss vergehen meistens ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen. Je nachdem, was für ein Produkt du hast und wie lange der Sales Cycle ist. Je nachdem, wo also gerade dein Engpass ist, solltest du halt eben die passende der beiden Maßnahmen stärker in den Vordergrund rücken und die andere vielleicht erstmal pausieren. Eine kleine Alternative möchte ich dir noch auf den Weg geben, wenn du kein Budget hast für Werbeanzeigen etc. Alternativmaßnahme bei geringem Budget: Social Selling Social Selling heißt, du gehst auf Plattformen wie Facebook. Das geht am besten für Privatkunden, Geschäftskunden gehen dort aber auch. Oder du gehst halt auf Xing, LinkedIn oder so, wobei LinkedIn gerade ein heißer Tipp ist! Dort kannst du halt eben aktiv deine Zielgruppe ansprechen. Geh in den Dialog, erzeuge Sichtbarkeit, einen Erstkontakt und die Einladung zu einem Gespräch. So sparst du dir das Budget für die Werbeanzeigen und investierst selber die Zeit in die Kontaktanbahnung. Das funktioniert tatsächlich auch ganz hervorragend. Du siehst also, du hast mehrere Möglichkeiten. Entscheide dich aktiv und bewusst! Wenn du dir nicht sicher bist, buche dir gerne einen Termin bei mir. Auf meiner Homepage kannst du dir einfach den Startup Call buchen. So oder so – ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Unternehmen!

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  • 03.12.2020
    19 MB
    19:20
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    #126 Was gibt es Neues? Was war in den letzten Wochen so los? Hier gibt es ein Update!

    Heute habe ich mal wieder ein bissel mehr Updates und auch ein paar Hintergrundinformationen, was die letzten Wochen bei mir eigentlich so los war und vor allem auch, warum du letzte Woche gar nichts von mir gehört hast. Mehr auch unter: https://www.it-founder.de/folge126 SEO-Blue-Print an den Start Aber fangen wir erstmal vorne an. Die letzten Wochen waren bei mir extrem intensiv. Und jetzt möchte ich noch ein paar Infos geben, warum das so war. Du hast dir das wahrscheinlich schon gedacht, der SEO-Blue-Print für IT-Unternehmen ist jetzt gestartet. Wir haben jetzt gerade den Startschuss gehabt. Wir haben gerade losgelegt mit den ersten Modulen. Es geht jetzt gerade los mit Woche eins, Local SEO - wie man bei Google Maps und in der regionalen Suche einfach noch besser gefunden wird. Und dafür habe ich nicht nur den Launch gemacht, Videos vorbereitet, relevante Podcast-Episoden, sondern natürlich auch die ganzen Kursvideos aufgenommen, das hat mir super viel Spaß gemacht, aber es war auch eine extrem intensive Zeit und deswegen freut es mich so riesig, jetzt mit der ersten Gruppe im Kurs zu starten. Wenn dich das Thema interessiert, ich habe jetzt aktuell keinen neuen Kursbeginn geplant für dieses Jahr. Wahrscheinlich wird es im Frühjahr nochmal losgehen. Schick mir gerne eine Nachricht, dann nehme ich dich auf die Liste auf mit Leuten, die bescheid bekommen, wenn es wieder losgeht. Microsoft 365: Ein Helfer für alle Themen Was für mich einfach ein Thema ist, das mich extrem begleitet, das viele meiner Kunden begleitet, ist das Thema Microsoft 365. Also zum einen ist es am Markt einfach super präsent. Jetzt mit der zweiten Corona-Welle, mit ganz viel neuem Homeoffice, mit ganz viel Umstellung auf digitale Zusammenarbeit, ist es so, dass sehr viele Kunden auf der Suche sind, nach besseren Lösungen oder angefangen haben, aber irgendwo mittendrin stecken geblieben sind und professionelle Unterstützung brauchen bei der Einführung von Microsoft 365. Für mich ist es so spannend, weil ich selber aktiv damit arbeite. Ich nutze Microsoft Teams, um mich mit meinem Team selber zu organisieren, aber auch für die Zusammenarbeit mit meinen Kunden, es gibt da einen großen Bedarf. Auf der anderen Seite sind da aber auch ganz viele IT-Dienstleister und Unternehmen, die überlegen, was denn eigentlich ihr Angebot an der Stelle ist. Lohnt sich ein Lizenzverkauf? Oder sind vielleicht Admin-Schulungen attraktiv? Du kannst halt mit Microsoft 365 eine ganze Menge machen. Auch die Transparenz für den Kunden, wenn er durch die Tools dann sehen kann, wie der Status des Projektes ist zum Beispiel. Die verschiedenen Tools helfen dir in jeder Lebenslage. Ja, also Microsoft 365 ist momentan ein großes Thema für mich, ich kann es dir nur empfehlen. Komplexität und Spannung durch agiles Arbeiten entzerren Ein weiteres großes Projekt ist im Automotive-Bereich, es geht um E-Mobilität. Meine Aufgaben sind digitale Services, Product Owner, Testmanager und ein Stück weit bin ich auch agiler Coach. Das macht unglaublich Spaß und ist super dynamisch. Das ist auch so ein Projekt, wo die Spannung ganz unglaublich ist. Du weißt nicht, ob du zur Deadline fertig wirst. Es passiert so viel auf einmal. Die Komplexität ist riesig. Da kann es helfen, sich erstmal auf das Wesentliche zu konzentrieren. Du kannst da agil arbeiten, schau, was welche Priorität hat und was erstmal warten kann. Diese agile Arbeitsweise kannst du auch auf verschiedene andere Bereiche anwenden, das mache ich auch. Ich finde es einfach super geil. Das ist super hilfreich, ein klares Bild zu haben, was mache ich diese Woche? Was steht auf dem Tisch? Was sind unsere Ziele. Wenn du noch nicht weißt, was deine Ziele sind aus Unternehmenssicht, als Geschäftsführer. Du arbeitest nicht nur im Unternehmen, sondern auch am Unternehmen und du willst dein Unternehmen ja nicht einfach nur so dahin plätschern sehen, sondern du willst es wahrscheinlich weiterentwickeln. Dabei kann dir sehr helfen, mal konkret zu sagen, was du in den nächsten drei Monaten vorangebracht haben willst. Keinen Jahresplan oder so, sondern ganz konkret für die nächsten drei Monate. Was ist deine Priorität und wo willst du deinen Fokus setzen? Weihnachtsfeier virtuell: kann das was? Was ich dann noch mit dir teilen will: mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich habe keinen Bock mehr auf HomeOffice. Ich bin so gerne in Cafés, ich liebe es, unter Menschen zu sein. Vielleicht geht es dir da ähnlich und auch du vermisst die privaten Kontakte, den Tratsch und den gemeinsamen Kaffee. Und da fand ich es ganz erfrischend, als letzte Woche einer meiner Geschäftspartner vorgeschlagen hat, eine Session außerhalb der Arbeit zu starten. Microsoft Teams, aber es geht nicht um die Arbeit. Einfach mal privat ein bisschen quatschen. Ja, ich war auch zuerst skeptisch. Aber es war total nett! Ich habe ein paar Tage davor plötzlich einen sehr schweren Karton bekommen, mit 12 verschiedenen Biersorten drin! „Dann können wir eine Bierverkostung machen“. Was ist das bitte für eine geniale Idee? Das konnte ja nur ein lustiger Abend werden. Ich würde zwar auch lieber einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken und dabei mit den Kollegen und Freunden quatschen, aber das geht dieses Jahr halt leider nicht. Deshalb erzähle ich dir die Story von dem virtuellen Treffen, vielleicht ist das ja was für deine Weihnachtsfeier? Trefft euch doch eine halbe Stunde virtuell, jeder hat sich einen Glühwein gemacht und dann wird einfach mal geplaudert. Wenn du Mitarbeiter hast, lass ihnen vielleicht per Post eine Kleinigkeit zukommen. Macht das Beste draus. Ansonsten wünsche ich dir noch eine tolle Vorweihnachtszeit und ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 26.11.2020
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    03:38
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    #125 Meine Top 3 Zutaten für erfolgreiches SEO

    Was sind die drei top SEO-Zutaten? Wie kriegst du's hin, innerhalb von vier Wochen, mit möglichst wenig Aufwand, deine Website richtig weit nach vorne zu bringen? Genau darum geht's in unserem SEO Webinar! www.it-founder.de/seo Das Webinar: Meine Basics für dich! Also wenn du Bock hast, deine Website nach vorne zu bringen im IT-Bereich, dann hab ich 'ne super geile Methode für dich und wenn du es grad pünktlich hörst, dann hast du sogar noch die Möglichkeit, am Freitag um 9.00 Uhr beim Webinar mit dabei zu sein. Dann geh jetzt gleich auf www.it-founder.de/seo . Du kannst dann im Webinar noch alle Details dazu erfahren, wie das funktioniert. Ein klein bissel was erzähle ich dir heute schon mal und zwar genau die wichtigsten Punkte, dass du schon mal siehst, worauf fokussieren wir eigentlich, worauf haben wir fokussiert in unserem SEO Experiment, als wir einen komplett neuen IT-Service in Regensburg aufgebaut haben und auch in Düsseldorf? Also wir haben eine Website von null auf begonnen, die wurde bei Google überhaupt nicht gefunden und innerhalb von vier Wochen ist es uns dann eben mit dem Fokus auf sehr sehr wenigen Dingen gelungen, unter IT-Service Düsseldorf und IT-Service Regensburg auf Platz 1 zu landen. Kurz und knackig: Die Top 3 Zutaten! Also ganz konkret die drei Top Zutaten: Es geht als erstes um den Suchbegriff. Also wirklich sehr einfach, der muss nur absolut klar sein! Such dir einen Hauptsuchtbegriff, später noch einen zweiten, dritten, vierten fünften, unter denen du auch gefunden werden willst. Aber erstmal deinen einen Hauptzugbegriff. Den musst du dir klar machen, damit du dann ein paar ähnliche Suchbegriffe suchen und nutzen kannst, die im gleichen Kontext stehen, die du damit platzieren willst. Die zweite große Zutat ist relevanter Inhalt. Deine Website wird nie auf Platz 1 landen, wenn du keinen relevanten Inhalt zur Suchanfrage lieferst. Und relevant bedeutet nicht immer nur, dass der Suchbegriff irgendwie eins zu eins in der Überschrift zwanzig mal drinsteht oder so, sondern dass das Thema aus verschiedenen Perspektiven, so wie derjenige, der die den Suchbegriff eingibt, es halt eben braucht beleuchtet wird. Die dritte Zutat, auch die ist eigentlich total klar, relevante Backlings. Links von anderen Seiten auf genau diese Seite, die gefunden werden soll. Und auch da sind wir nach einem ganz einfachen Prinzip vorgegangen und haben gerade mal vier Links aufgebaut, also wirklich nicht die Welt. Melde dich jetzt an, noch gilt’s! ? Und wie gesagt, wenn du wirklich alle Inhalte dazu lernen möchtest, wenn du es für dich nutzen willst, wenn du dann, wenn deine Kunden nach einem neuen IT-Dienstleister (nach einer neuen Webagentur, was auch immer deine Leistung ist) suchen, wenn du da an erster Stelle gefunden werden willst, dann melde dich jetzt auf jeden Fall an zum Webinar, speziell zum Thema SEO Blue Print für IT-Unternehmen. Wir sehen uns dann im Webinar. Ich freue mich drauf. Bis dahin, mach's gut und richtig, richtig viel Erfolg mit deinem IT-Unternehmen.

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  • 12.11.2020
    4 MB
    03:21
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    #124 Meine Einladung für dich und dein Business

    Diesmal gibt es eine Besonderheit: ich habe eine Überraschung für dich! Eine Einladung. Mehr auf: www.it-founder.de/folge124 Du erfährst gleich, was ich hier Geheimnisvolles für dich habe. Wie du sicher gemerkt hast, habe ich in den letzten Wochen sehr sehr viel über das Thema SEO gesprochen, Suchmaschinenoptimierung, speziell für IT-Unternehmen. Und das aus gutem Grund. Ich habe das Experiment gemacht, was es eigentlich bedeutet, wenn ich in einer Stadt, in der ich gar nicht bin, in der ich keinen Firmensitz habe oder sonst irgendwas, eine virtuelle Firma gründe. Im letzten Jahr habe ich die Firma dann über bezahlte Werbeanzeigen, über Google Ads, über Facebookanzeigen vorangebracht und das ausgewertet. Funktioniert es, ein Unternehmen online zu vermarkten und Kundenanfragen zu generieren? Kann man so Aufträge gewinnen? Der Nachteil bei Anzeigen ist, dass du halt für jeden einzelnen Klick, für jeden einzelnen Interessenten am Ende des Tages auch wirklich Geld bezahlen musst, ob da ein Kunde draus wird oder nicht. Und das Supergeile an Suchmaschinenoptimierung ist halt eben, dass du nicht mehr dafür bezahlen musst. Ich habe also ein neues Experiment gemacht: Ist es möglich, unter einem sehr stark umworbenen Begriff, wie zum Beispiel“„IT-Service“, in einer größeren Stadt gefunden zu werden und vielleicht sogar auf die erste Seite zu kommen, vielleicht sogar auf Platz 1 zu kommen? Das war mein großes SEO-Experiment und genau das habe ich die letzten Wochen gemacht und vielleicht hast du schon das ein oder andere darüber erfahren. Die genauen Details, die werde ich dir noch zeigen. Das Geniale ist, dass es nicht wie viele denken irgendwie Monate dauert oder Jahre, bis man mit SEO erfolgreich sein kann. Das man irgendwie nicht eine Domain schon seit Jahren haben muss und super viel Geld und Energie reinstecken muss, sondern dass es halt eben auch deutlich kürzer möglich ist. Die Learnings, die ich aus diesem Experiment gewonnen habe, ob für mich oder für Unternehmen, mit denen ich arbeite, die habe ich dir jetzt zusammengestellt in einem Webinar. Genau dazu möchte ich dich einladen: die drei größten SEO-Fehler. Wie du dein Google-Ranking sofort verbessern kannst. Ich lade dich ganz herzlich ein in dieses kostenlose Webinar, das ist sehr hochwertig, da teile ich mit dir wirklich Insights, Erfahrungen, die auf Praxis basieren, die konkret für dich anwendbar sind. Verpasse die Chance auf keinen Fall, ich werde nämlich genau drei Termine anbieten und der allererste Termin, der ist schon in wenigen Tagen. Also schau auf jeden Fall vorbei auf www.it-founder.de/seo und sei im Webinar dabei! Melde dich jetzt gleich an. Bis dahin wünsche ich dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Business!

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  • 12.11.2020
    13 MB
    12:43
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    #123 Drei Varianten von SEO und ihre Relevanz für dein Business

    ​Dieses Mal soll es um drei Arten der Suchmaschinenoptimierung gehen und darum, welche davon die Beste für dein IT-Unternehmen ist. Variante 1: On Page-Optimierung vs. Off Page-Optimierung Was ist On Page-Optimierung? Die komplette Contenterstellung, die interne Verlinkung, die Struktur deiner Seite, solche Themen fallen unter On Page-Optimierung. Auch klassisches SEO zählt dazu, wie, ist die Überschrift, ist der Dateiname von den Bildern die ich hochlade, sind die Altattribute etc. optimiert auf die Suchbegriffe? Mehr auf: www.it-founder.de/folge123 Vereinfacht kann man also sagen, On Page-Optimierung ist alles das, was du auf deiner Seite machst. Entsprechend ist die Off Page-Optimierung all das, was woanders passiert. Im Kern sind das vor allem meistens Backlinks, die Klassiker wie Profilbacklinks oder Forenbacklinks, aber auch richtig aufwändige Sachen wie kontextrelevante Backlinks von zum Beispiel Gastposts von Fachartikeln, die du irgendwo veröffentlicht hast und die dann auf deine Webseite verweisen. Das Ganze ist ein Reihenfolgending: Wenn du wirklich noch ganz bei Null stehst, nur eine Startseite hast mit wenig drauf, dann ist der allererste Schritt die On Page-Optimierung. Wenn deine Seite dann über guten Content verfügt, dann geht es darum, diesen Content auch der Welt bekannt zu machen. Da möchte ich nochmal auf Content Distribution verweisen, also wie kannst du da, wo schon Leute sind, auf diesen guten Content hinweisen? Das heißt also, dann ist einer der nächsten Schritte wirklich Content Distribution und das kann ganz konkret bedeuten, auf LinkedIn, auf Xing, auf Facebook, vielleicht über YouTube-Videos einen Teaser zu machen und die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass es da einen guten Artikel zu deren Thema gibt. Dann kannst du dich entscheiden, ob du da einen Link platzierst auf deiner Seite oder ob du sagst, nee, ich nenne es lieber einfach im Text und die Leute müssen dann bei Google den Suchbegriff eingeben und landen dann auf der Seite. Jetzt kommen wir zu dem Thema Off Page-SEO. Also in dem Moment, wo du dort Links einbaust, wo jemand anderes über dich schreibt oder einen Link auf deiner Website platziert, haben wir genau das, was wir brauchen: Backlinks. Was macht denn eigentlich einen guten Backlink aus? Ein guter Backlink ist auf einer Seite, die selber eine hohe Qualität und eine hohe Autorität hat. Also wenn ich jetzt auf irgend so einer Spam-Seite unterwegs bin oder so oder irgendeine Seite zum Thema Feng Shui und ich packe dann einen IT-Link rein - das passt nicht zusammen! Das ist der zweite Punkt: Kontextrelevanz. Nicht „es muss“, sondern je kontextrelevanter es ist, umso wertvoller ist der Link für dich. Entsprechend sollte die Seite auch nicht billig aussehen und einen niedrigen Spamscore haben. Ansonsten fällt es unter Umständen negativ auf dich zurück. Wie kommst du jetzt an Backlinks? Klick dich auf https://www.it-founder.de/backlinks/ , da bekommst du von mir eine ausführliche Anleitung, wie du sofort zwei richtig richtig geile Backlinks kostenlos aufbauen kannst. Variante 2: Klassisches SEO vs. Local SEO ​ Hier schauen wir jetzt mal auf klassisches SEO (also deutschlandweit/im deutschsprachigen Raum) vs. Local SEO. Da fängt es schon mit dem Einzugsbereich deiner Kunden an: Sind die nur regional, in einem Radius von sagen wir 30km, um dich herum? Oder bist du deutschlandweit oder gar international unterwegs? Wie hoch bist du spezialisiert? Oder bist du eher so der lokale Allrounder? Und da kannst du dann nochmal unterscheiden zwischen „ich habe eine große Stadt, in der ich bin“ und „ich bin eher so im ländlichen Bereich unterwegs“. Der Riesenvorteil bei Local SEO ist, dass es sehr schnell wirken kann. In der Regel ist der Wettbewerb bei Local SEO niedriger. Das Zweite ist, dass noch relativ wenig Unternehmen aktiv Local SEO betreiben. Was wiederum geil für dich ist, weil du so relativ einfach an sehr gute Plätze auf den obersten Rängen kommen kannst, ohne dafür zu zahlen. Variante 3: Text vs. Video. Seit Jahren heißt es, Video ist die Zukunft. Das ist auch nach wie vor so, denn Video bedient mehrere Kanäle. Über Videos kannst du mehr Vertrauen aufbauen. Video ist aber auch gleichzeitig ein großer Engpass, denn es muss erstmal erstellt werden. Das muss produziert werden, veröffentlicht werden. Videos sind alles in allem aufwändig. Kurz noch zur Definition von Text in unserem Zusammenhang hier: Ich verstehe darunter jetzt einen Fachartikel, einen Blogbeitrag, alles, was du als Text auf deiner Webseite veröffentlichst. Der Vorteil eines Videos ist, dass dieses klassischerweise auf Youtube erscheint und von dir nochmal auf deiner Webseite eingebettet wird. Dadurch wirst du wiederum nicht nur über die klassische Google-Suche gefunden, sondern mit etwas Glück eben auch noch zusätzlich über Youtube. Wenn du Video also beherrschst, dann ist das eine super Möglichkeit für dich, schnell Geschwindigkeit aufzubauen. Wenn Videos dir eher eine Hürde sind oder du aus Perfektionsgründen zu viel Zeit investieren müsstest, damit du zufrieden bist, dann egal, starte mit Texten und reichere diese später mit Videos an. Wenn du genau wissen willst, auf was du dich konzentrieren solltest, also welche Art von SEO du jetzt wirklich konkret machen solltest, mach gerne den SEO-Test auf https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ . Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bleib gesund!

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  • 12.11.2020
    10 MB
    10:40
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    #122 Finde jetzt heraus, wann sich SEO für dich lohnt!

    Finde jetzt heraus, wann sich SEO für dich lohnt! Ist dein Business bereit für SEO? Lohnt sich die Investition und welche Szenarien gibt es? Das soll diesmal Thema sein. Zum Blog: www.it-founder.de/folge122 Wohlbefinden first… Geld second. Zuallererst aber das Wichtigste: All das, was du leistest, was du erschaffen hast, was mega geil und toll ist, das ist und bleibt dein Unternehmen, das ist nicht dein ganzes Leben. Und auch die anderen Leute mit denen du zusammenarbeitest – das sind Menschen! Es ist ganz wichtig, dass der Mensch zuerst kommt und dann das Business. Warum erzähle ich dir das… Naja, zum einen merke ich selber immer wieder, wie viel Kraft, Energie so ein Business einen kosten kann. Zum anderen merkt man auch immer deutlich, wie dankbar Menschen sind, wenn man sie wahrnimmt. Es ist einfach eine schöne Sache, Menschen zu helfen. Es geht nicht immer nur um Leistung, es geht nicht immer nur ums Geld. Und natürlich ist es auch immer eine gute Sache, wenn man gesund ist und es einem selbst gut geht. Es ist ganz ganz wichtig, trotz allem immer wahrzunehmen, wie es einem selber geht und was die eigenen Bedürfnisse sind. Ziehe also klare Grenzen und achte auf dich! … und wie findet man nun heraus, ob man ready für SEO ist? Kommen wir nun zum Kernthema: Wie finde ich heraus, ob mein Business ready für SEO, für Suchmaschinenoptimierung, ist? Klären wir mal vor ab, was NICHT der richtige Moment ist: Wenn du keine Klarheit über deinen Unternehmensgegenstand hast. Du solltest also Klarheit über deinen Unternehmensgegenstand haben, super, was heißt das jetzt? Also, fangen wir mal mit den Basics an: Du solltest ein Gewerbe haben und dein Business sollte bestehen. Vielleicht hast du schon eine erste Version, eine Webseite. Und du hast schon ein paar erste Kunden gewonnen und erfolgreich bedient. Das sind so die Basics, die erfüllt sein sollten. Wenn du da noch nicht bist, dann ist SEO im Moment noch nicht der richtige Schritt für dich. Jetzt kommt das Bewusstsein deiner Kunden hinzu, diese müssen wissen, dass sie deine Leistung brauchen könnten. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung so exotisch ist, dass du immer erst alles erklären musst, dann wird es mit SEO schwierig. Weil dann suchen die Kunden halt auch nicht danach, weil sie es gar nicht kennen und also gar nicht wissen, dass sie es brauchen könnten. Dann haben wir noch den zweiten Punkt, du selber, du brauchst eine Idee, wonach denn jemand überhaupt suchen könnte. Du brauchst noch nicht die ausdefinierten Suchbegriffe, aber du brauchst eine erste Idee. Der nächste Punkt ist, du brauchst eine mittel- oder langfristige Orientierung. Wenn du nur innerhalb der nächsten drei Wochen so viel Geld verdienen willst wie möglich, dann ist Suchmaschinenoptimierung Quatsch. Wenn du sagst, du möchtest mittel- oder langfristig neue Kunden gewinnen, Online-Kundenanfragen generieren, dann ist das interessant für dich. Schauen wir uns zur Verdeutlichung 3 Szenarien an: Szenario 1: Du hast einfach zu wenig Anfragen. Du bist einfach nicht ausgelastet. Dann ist Suchmaschinenoptimierung definitiv für dich geeignet, damit deine Kunden dich endlich online finden, ohne dass du für jeden Klick zahlen musst. Wichtig ist hierbei nur, dass SEO nicht deine einzige Maßnahme bleibt, denn das braucht einfach ein paar Wochen, vielleicht sogar Monate, um richtig anzulaufen. Szenario 2: Du bist genau richtig ausgelastet. Dann bietet sich SEO an, damit du deine Aufträge besser aussuchen und ruhiger schlafen kannst, weil du weißt, auch wenn ein Projekt vorbei ist, auch wenn mal weniger los ist, es kommt genug neues nach. Szenario 3: Du hast etwas mehr Anfragen, als du tatsächlich bedienen kannst. Dann scheint es auf den ersten Blick vielleicht Quatsch zu sein, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, aber sieh es mal so: Du suchst dann einen neuen Mitarbeiter und hast plötzlich sprunghaft deutlich mehr Kapazität. Und dann hockt dein neuer Mitarbeiter da mit nur 50% Auslastung, weil die Anfragen nicht schnell genug rein kommen. Das wäre eine blöde Situation oder? Du siehst also, es gibt alles in allem viele Möglichkeiten, wo sich Suchmaschinenoptimierung wirklich lohnt. Vor allem dann, wenn du mittel- oder langfristig orientiert bist. Wenn du genau herausfinden willst, ob du bereit für SEO bist und für welche Art an SEO, dann gehe jetzt auf https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ und mache deinen Test. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz viel Erfolg mit deinem Business und bleib gesund!

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  • 12.11.2020
    12 MB
    13:14
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    #121 Optimiere deine Keyword-Recherche und spare bares Geld

    Heute geht's um das Thema, wonach suchen meine Kunden denn eigentlich? Die Keyword-Recherche leicht gemacht - und lohnt sich SEO denn überhaupt für dich als IT-Unternehmer, in deiner Region, auf deinem Fachgebiet? Was kommt zuerst Wie kannst du anfangen? Was ist der allererste Schritt, um herauszufinden, wonach deine Kunden suchen? Lass uns mit einer Grundannahme starten: Du bist IT-Unternehmer, hast einen IT-Service. Am Beispiel von meiner Case Study, IT-Service Düsseldorf, würden wir jetzt also annehmen, dass die Leute erstmal nach IT-Service Düsseldorf suchen. Wir gehen also hin und geben IT-Service Düsseldorf in die Suchleiste bei Google ein. Dann siehst du schon, was die Autovervollständigung dir noch vorschlägt. Wenn du Enter gedrückt hast, hast du ebenfalls dann ganz unten auf deiner Suchseite weitere Begriffe, nach denen Nutzer auch suchten in dem Zusammenhang. Das ist der allereinfachste Startpunkt deiner Keyword-Recherche, mit einem sogenannten SEA-Keyword, einem Ausgangsbegriff zu gucken, wonach suchen die Leute eigentlich? Als nächsten Schritt schauen wir uns die ersten vier fünf Ergebnisse an. Einfach mal die Startseiten, welche Begriffe werden dort verwendet? Vielleicht hast du in der letzten Podcast-Episode mitbekommen, dass du dir eine Checkliste herunterladen kannst, mach das auf jeden Fall mal! Du findest sie unter www.it-founder.de/folge120 . Auf diese Kennzahlen musst du achten Richte dir die Google Search Console ein, die serviert dir auf dem Tablett, unter welchem Suchbegriff deine Seite jetzt schon gefunden wird. Das ist schon mal ein ganz guter Indikator, der dir hilft, zu verstehen. Wenn du jetzt in der Search Console bist und auf Leistung gehst, dann schau dir mal an, nach welchen Begriffen deine Seite eingeblendet wurde. Diese Impressionen sind die erste große Kennzahl. Wenn du das dann weißt, dann kannst du schauen, dein Haupt-Keyword zu erweitern. Nimm dir zwei drei unterstützende Keywords und probiere es aus. Weiter gibt es noch ein paar Kennzahlen, die für dich wichtig sind. In vielen SEO-Kursen wird vermittelt, dass sich SEO erst bei irgendwie tausend Anfragen im Monat lohnt oder so – das ist für Dienstleister in kleineren Städten völliger Blödsinn. Eine wichtige Kennzahl ist das Thema Suchvolumen. Du kannst jetzt hingehen und dir von einem unterstützenden Tool helfen lassen, so wie ich: Ubersuggest Da kannst du in der kostenlosen Variante auch schon hingehen und ein Keyword eingeben und bekommst angezeigt, wie oft danach gesucht wird. Wenn du dann verschiedene Begriffe gecheckt hast, bekommst du langsam ein Gefühl für das Verhältnis. Dann ist natürlich grundsätzlich auch noch interessant, wie hoch ist der Wettbewerb? Das alles hilft dir am Anfang schon mal, zu bewerten, wie schwer es denn eigentlich wäre, die Top Position zu erreichen. Bei Google Search Console kannst du dir zudem auch anzeigen lassen, wie deine durchschnittliche Position über die letzten Wochen so war. Die nächste wichtige Kennzahl ist die Klickrate, also wie oft im Verhältnis dazu, dass es eingeblendet wird, klickt jemand auch tatsächlich auf dein Suchergebnis. Das hängt maßgeblich davon ab, wo du gerade positioniert bist. Das erste Suchergebnis wird viel viel häufiger angeklickt und schon die ersten drei Plätze nehmen über 50% der Klicks ein. Was Nutzer wollen Weiter ist wichtig, dass du dir über die Suchabsicht Gedanken machst. Was will der Nutzer mit seiner Suche erreichen? Platt gesagt, wenn jemand nach IT-Service Düsseldorf sucht, sucht er vermutlich keinen Wikipediaeintrag. Die Suchabsicht zu berücksichtigen ist ganz wichtig. Falls du Google Ads schaltest, mit welchem Budget ist erstmal egal, dann hol dir darüber auch deine Impressionen rein. Dazu dann die Wettbewerbskennzahlen und dann schau dir an, wie viel Prozent deiner Anzeigen zu diesem Suchbegriff ausgeworfen werden. Aus diesen Kennzahlen kannst du dann ziemlich genau ableiten, wie oft tatsächlich danach gesucht wird. Wenn du jetzt schon bei den Anzeigen bist, kannst du auch mal die Kosten pro Klick zurate ziehen. Ein Klick kann so zwischen zwei, drei, fünf Euro kosten, in einem eher umkämpften Wettbewerb auch gerne 10, 12 oder 15 Euro. Und das ermöglicht dir, zu vergleichen, was du mit der Suchmaschinenoptimierung im Vergleich zu bezahlter Werbung sparen würdest. Dann kannst du dir noch ausrechnen, wie viele Klicks verursachen dir wie viele Anfragen – und wie viele Anfragen werden denn tatsächlich zu Aufträgen? Das ist eine ganz wichtige weitere Kennzahl: Wie viele deiner Anfragen werden hinterher tatsächlich zu Aufträgen. Und das sagt dir dann wieder, wie viel Umsatz du durch die Suchmaschinenoptimierung zusätzlich generieren kannst. Wenn dich interessiert, was dein SEO-Potential für dein IT-Business ist, dann haben wir ein kleines Quiz zusammengestellt, das dauert drei Minuten: https://www.it-founder.de/lp/seo-test/ Da kannst du einfach kostenlos eine SEO-Potentialanalyse durchführen. Ansonsten wünsche ich dir wie immer noch ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zum nächsten Mal!

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  • 12.11.2020
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    10:37
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    #120 SEO für Anfänger: Meine 5 Tipps für deinen Start

    Heute geht es um 5 Tipps, wie du sofort bessere Google-Platzierungen erhalten kannst. Also es geht wieder um das Thema SEO, um das Thema Suchmaschinenoptimierung und da halt eben ganz gezielt um die Fragestellung, was kannst du direkt umsetzen, um bei Google einfach nach vorne zu kommen. Starten wir zunächst mit den mit am häufigsten gestellten Fragen: Mehr auf: www.it-founder.de/folge120 Kann ein Anfänger SEO? JA! Du kannst auf jeden Fall auch als Anfänger schon erste Schritte umsetzen, das ist kein Hexenwerk. Das Einzige, was man für SEO braucht, ist Zeit. Und da ist einfach meine Taktik, SEO so zu machen, dass ich ca. 10 Minuten am Tag brauche plus einmal die Woche ein größeres Zeitfenster von z.B. einer Stunde. Es ist also nicht nötig, am Tag zwei Stunden dafür zu blocken, man kann es ganz gut einteilen. Wie lange dauert es denn eigentlich, bis man bei SEO gute Ergebnisse erreichen kann? Viele sagen, SEO braucht Zeit und dauert lange. Ich selber bin auch ein Verfechter davon zu sagen, SEO ist nichts kurzfristiges, sondern eher eine Mittelfriststrategie. Aber der Rückschluss ist falsch, zu sagen, man könne innerhalb von zwei drei Wochen nichts erreichen. Wenn du mein Experiment vom IT-Service Regensburg mit verfolgt hast, dann weißt du, dass das sehr wohl geht. Du kannst innerhalb von vier bis sechs Wochen wirklich gute Ergebnisse erzielen. Nichtsdestotrotz macht es natürlich Sinn, SEO auch längerfristig zu sehen und strategisch zu betrachten. Du brauchst für SEO auch kein Geld, das funktioniert praktisch komplett ohne Budget. Budget hilft dir in dem Fall lediglich, Zeit zu sparen. Meine 5 Tipps, die dich sehr schnell nach vorne bringen: Nimm dir fünf Minuten Zeit und richtige dir Google Search Console ein. Füge deine Domain hinzu, damit du ein Basis-Setup hast und damit du auch siehst, wo du stehst. Such dir ein Hauptkeyword raus und zwei unterstützende Keywords. Baue diese vernünftig auf der Startseite deiner Webseite ein. Bau auf deiner Startseite mehrere kurze Textblöcke ein. Es macht Sinn, die Startseite immer mit Content zu füllen, aber arbeite da mit Platz, damit es auch am Smartphone gut lesbar ist. Sorge dafür, dass du mindestens zwei Verzeichniseinträge mit Links auf deiner Webseite hast. Es gibt sowas wie Onlinevarianten der Gelben Seiten und da solltest du drin stehen mit deinen Firmendaten, Adresse, Link zur Webseite etc. (überall einheitlich!) und die sollten eben auf deine Webseite verweisen. Erstelle zwei Gastbeiträge. Zwei Artikel, zwei Beiträge, die auf einer anderen themenrelevanten Webseite veröffentlicht werden (Stichwort Backlink). Wenn du diese 5 Tipps umgesetzt hast, wirst du schon eine deutliche Verbesserung in deinen Rankings sehen. Solltest du irgendwie Hilfe brauchen, komm gerne in unsere IT-founder – Facebookgruppe. Da helfen wir uns gegenseitig und tauschen uns aus. Du siehst also, es ist nichts Kompliziertes. Das kannst du innerhalb eines Tages oder einer Woche hinbekommen. Mach das Beste aus deinem Unternehmen, ich wünsche dir dafür ganz ganz viel Erfolg!

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  • 12.11.2020
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    20:17
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    #119 SEO macht dich sichtbar: Google als Fußgängerzone, Ads als Aushängeschild

    Diesmal will ich dir verraten, warum ich eigentlich so ein Online-Marketing-Fan bin und vor allem auch, warum das Thema Suchmaschinenoptimierung SEO mich im Moment so umtreibt. Folge uns gerne auch auf: https://www.it-founder.de/folge119 Ich habe mit dem Experiment für den virtuellen IT-Service in Regensburg, den es eigentlich gar nicht gibt, eine neue Website erstellt und die über Suchmaschinenoptimierung auf Platz 1 gebracht zum Suchbegriff IT-Service Regensburg. Jetzt gerade bin ich dabei, das weiter auszubauen und parallel dazu gab es ja auch noch den IT-Service Düsseldorf. Ob es da wohl auch gelungen ist, auf Platz 1 zu kommen? Und was kannst du aus diesem Experiment für dich mitnehmen? Aber mal von vorne… Wie denke ich und wie gucke ich auf das Thema Onlinemarketing? Ich gucke so drauf, dass ich mir denke, hey, ich habe ein Unternehmen. Der Kern meines Unternehmens besteht darin, dass ich eine Leistung erbringe und Kunden habe, die für diese Leistung Rechnungen bezahlen. Alles andere sind Dinge, die mich da hin bringen. Aber das ist der Kern. Und jetzt gucke ich quasi von hinten, was muss denn passiert sein, damit ein Kunde die Rechnung bezahlt hat? Klar, ich muss vielleicht ein Produkt geliefert haben, ich muss vielleicht eine Leistung erbracht haben. Aber bevor das passiert, muss er gekauft haben. Er muss mich beauftragt haben. Dafür nimmt er erstmal Kontakt auf und erfragt ein Angebot oder ein Vorgespräch. Kommen wir also dazu, dass der Kunde Kontakt aufnimmt. Und da haben wir schon den meistens größten Engpass! Das kennen die allermeisten: Es kommen einfach zu wenig Anfragen rein. Das war bei mir anfangs so, das war bei anderen Kollegen so. Jeder kennt das. Nehmen wir also an, der Kunde ist aus irgendeinem Grund auf meiner Webseite gelandet. Dann soll er natürlich auch bitte eine Anfrage absenden und nicht direkt wieder verschwinden. Diese Conversion zu erzeugen, ist eine ganz große Stellschraube. Wir brauchen also Besucher auf unserer Seite, relevante Besucher, die gerade einen IT-Dienstleister oder Service suchen. Und von diesen Besuchern wollen wir viele. Der Weg ist das Ziel Der Weg führt also über eine Webseite. Wir haben eine Webseite, die plätschert aber einfach so dahin, hat vielleicht einen Besucher am Tag. Wir brauchen also mehr Reichweite. Dafür gibt es Plattformen: Facebook ist mit seinen monatlich 30 Mio. Nutzern sicherlich die größte Plattform. Facebook ist tatsächlich auch sehr wichtig für Geschäftskunden. Denn auch Geschäftsführer sind Menschen und auf Facebook bewegen sich Menschen. Twitter ist eine Plattform, wo weniger Menschen unterwegs sind. Grob kann man sagen, etwa 10 % der Menge, die auf Facebook herumwuselt. Xing ist eine Businessplattform, also definitiv hochinteressant im deutschsprachigen Raum. Allerdings ist Xing nochmal kleiner und die Nutzer dort sind auch nicht so oft aktiv. LinkedIn hat deutlich aufgeholt im deutschsprachigen Raum und gerade im internationalen Bereich sind die deutlich größer. Instagram wächst unglaublich schnell. Wird oft genutzt und hat Millionen an Usern, spricht aber wie TikTok und Pinterest eher ein visuelles Publikum an. Youtube wäre da noch, hat ebenfalls mehrere Millionen Nutzer täglich und gilt auch als Favorit, wenn du mit Videos arbeiten willst und kannst. Google ist natürlich auch eine Plattform und wird viel zu oft vergessen. Mit Google Anzeigen oder der Suchmaschinenoptimierung kann man eine Menge Menschen erreichen. Das sind also so die größten Plattformen. Damit die Menschen jetzt auf dich kommen und auf deiner Seite landen, musst du sie dort abholen, wo sie schon sind. Das ist der Knackpunkt und deine Webseite spielt da eine sehr große Rolle. Du musst den Leuten einen Grund geben, deine Webseite zu besuchen. Es müssen vorne genug Besucher reinkommen, damit am Ende auch genug Kunden herauskommen. Das Internet ist deine Fußgängerzone: Zeig dich! Was gibt es für Arten beim Traffic? Die eine Art ist, jemand ist absichtlich im Internet unterwegs. Ich nenne es Intentbase Traffic. Jemand hat also eine Absicht, gibt beispielsweise bei Google einen Suchbegriff ein. Sucht nach Dienstleistungen in seiner Nähe. Da kommst du ins Spiel: Durch Google Anzeigen oder die Suchmaschinenoptimierung gerätst du in seiner Anzeige ganz nach oben. Content Marketing über Fachartikel, Blogbeiträge etc. ist ganz klar ebenfalls wichtig, für den Anfang ist deine Sichtbarkeit aber erstmal wichtiger. Wenn also jemand gerade die Absicht hat und nach einem IT-Unternehmen sucht, dann findet er dich. Die zweite Art ist der Interruption Traffic. Jemand surft auf Facebook und wird plötzlich auf deine Anzeige gestoßen. Sein Handeln wird also von deiner Werbung unterbrochen. Sowas ist für dich interessant und wichtig, um zu wachsen, wenn du den Intentbase Traffic schon genutzt hast. Wenn die Leute, die dich suchen, dich schon finden. Dann kannst du darüber skalieren und wachsen. Wenn die Leute, die dich suchen, dich noch gar nicht finden, dann hast du eine sehr große Baustelle, die du sofort für dich nutzen solltest. Dafür hast du zwei Möglichkeiten: Google Anzeigen, wo du im Endeffekt pro Klick bezahlst und wo ein Suchbegriff wie IT-Service oder IT-Systemhaus auch mal schnell zehn Euro kostet. Nicht muss, aber kann. Oder du nutzt die Suchmaschinenoptimierung. Da sorgst du dafür, dass du halt eben eine top Platzierung erreichst. Suchmaschinenoptimierung braucht zwar Zeit, du kannst aber durchaus auch schon in kurzer Zeit tolle Ergebnisse erreichen. Das ist der Grund, warum mich das momentan so begeistert. Du hast mein Experiment ja gesehen: Regensburg IT-Service ist innerhalb von vier Wochen von null, von nichts, auf Platz 1 bei Google gelandet. Ich hatte kein großes Budget, ich habe ein paar Hundert Euro in Content investiert, in Keyword-Recherche, in die Unterstützung vom Backlink-Aufbau. Ich habe halt auch nicht täglich irgendwie sechs Stunden da gesessen, sondern vielleicht mal hier zwei Stunden in der Woche, in der anderen Woche mal an einem Tag eine halbe Stunde… Wer jetzt sagt, naja, Regensburg ist ja klein und ohne großartige Konkurrenz: Ich habe ja noch die zweite Seite, IT-Service Düsseldorf, ins Rennen geschickt. Auch diese Seite ist innerhalb der vier Wochen auf Platz 1 gelandet! Da waren die Voraussetzungen so die typischen: Die Seite gab es schon länger, aber eben nicht optimiert. Ich habe sie optimiert, vielleicht mit zwei drei Stunden Arbeit in Summe und etwa 150 Euro Budget. Mein Experiment hat also deutlich gezeigt, dass man ganz easy sein Restaurant, seine Webseite, seine Immobilie mitten in die Fußgängerzone stellen kann: Platz 1 bei Google mit wirklich überschaubarem Aufwand. Und plötzlich sind da die ganzen Leute, die dich sehen, die Intentbase Traffic machen und draufklicken, weil sie jemanden wie dich suchen. Deshalb bin ich der Meinung, wenn du das bisher noch nicht machst, dann verpasst du zahlreiche Kundenanfragen – jeden Monat! Du verpasst Geld, welches buchstäblich auf der Straße liegt. Ich hoffe also, du konntest für dich etwas mitnehmen! Leg einfach los, in kleinen Schritten, mach die ersten kleinen Optimierungen. Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business

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  • 12.11.2020
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    20:27
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    #118 Wenig Aufwand, große Ergebnisse: Was Gesundheit und Erfolg gemeinsam haben

    Heute geht es um viele verschiedene Themen. Es geht zum einen um ein großes Kundenprojekt, in welches ich zurzeit involviert bin. Da werde ich dir ein paar Insights erzählen. Es gibt natürlich auch ein Update zum SEO-Experiment IT-Service Regensburg. Blamiere ich mich da jetzt oder komme ich Platz 1 langsam ein bisschen näher? Und ich verrate auch die geheime zweite Seite, von der ich noch gar nichts erzählt habe, außer, dass es sie gibt. Folge uns gerne auch auf: https://www.it-founder.de/folge118 Weniger ist mehr, egal, wie viel Stress du hast Aktuell habe ich wieder richtig Motivation und richtig Bock, einen neuen Onlinekurs vorzubereiten. Es geht, wer hätte das gedacht, um das Thema Kundengewinnung für IT-Unternehmen und zwar speziell im Bereich SEO. Zudem stecke ich noch in einem Kundenprojekt zum Thema E-Mobilität. Natürlich gibt es da Druck und Abgabetermine etc., aber ich möchte dennoch etwas anderes mit dir teilen: Es ist unglaublich wichtig, sich auch mal Zeit für sich zu nehmen und einfach den Moment zu genießen! Jetzt erst war ich mit meinen Kindern Lenkdrachen fliegen. Oder gestern, da war ich mit meinem erkälteten Sohn zu einem wichtigen Termin und wir haben uns hinterher einfach mal ein leckeres Stück Torte gegönnt. Einfach mal eine halbe Stunde ausspannen. Pause machen. Letzten Monat waren wir zwei Wochen im Urlaub. An dem Projekt arbeite ich in einer Vier-Tage-Woche. Die Tage dauern auch wirklich nur je 8 Stunden. Das alles kannst du für dich erreichen. Es ist trotzdem möglich, über 10.000 Euro Umsatz monatlich zu machen. Du musst nicht immer verrückte Stunden arbeiten, sieben Tage die Woche. Kein Urlaub, kein gar nichts, nur um gutes Geld zu verdienen. Das geht auch mit weniger. Projekte und MeetUps In das Projekt bin ich schon in der absoluten Hochphase eingestiegen. Da war schon klar, in zwei drei Monaten muss das Ding fertig sein. Eigentlich müsste die Spezifikationsphase längst abgeschlossen sein. Aber das echte Leben hat das nicht zugelassen. Insofern war es ganz viel Jonglieren. Ganz viel Schauen, um den richtigen Grat zu treffen zwischen Pragmatismus und Formalismus. Ein paar Tools, mit denen ich da gearbeitet habe, haben mir geholfen, mein Wissen aufzufrischen. Das war ziemlich cool. Jira hat uns geholfen, agile Projekte zu machen und unsere Sprints zu organisieren, mit Conference haben wir die Dokumentation, Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Wissensstand aufgebaut. Um vor Schluss nochmal Luft zu haben, haben wir den Go Live-Termin etwas auseinander gezogen. Für uns gibt es einen technischen Go Live, an dem wir für uns fertig sein sollen. Nach außen tragen wir das dann am Business Go Live – Termin. Wir wissen alle, kurz vor Schluss kommen dann irgendwie relevante Punkte auf, die wir irgendwie ganz schnell jetzt lösen müssen. Das Projekt hat mir auch ermöglicht, etwas tiefer in das Thema Webentwicklung reinzuschauen. Es war also inhaltlich und technisch super spannend, aber auch fordernd. Nach wie vor ist meine Herzensangelegenheit natürlich IT-founder. Da hatten wir auch erst letztens ein virtuelles MeetUp, eine tolle Runde. Dann hatten wir noch ein MeetUp auf Xing, virtuell zum Thema, wie man online als B2B-Dienstleister Kunden gewinnt. Wir sind als drei Experten aufgetreten und ich habe als Experte auch den Vortrag zum Thema Sichtbarkeit gehalten. Das war die erste Komponente. Die zweite war das Thema Conversion, also wie sorge ich dafür, dass diese Sichtbarkeit im Endeffekt auch in konkreten Anfragen mündet. Das hat Dennis gemacht. Und die dritte Komponente, das war Claudias Aufgabe, war das erfolgreiche Verkaufen. Erfolgreich und authentisch, nicht diese Pushy Sales Methode oder sowas. Und was ist jetzt mit Platz 1? Mein Ziel war es ja, mit der Website IT Regensburg unter die Top 10 zu kommen. Und der Zeitraum, in dem ich das erreichen wollte, war drei Monate. SEO braucht ja Zeit. Wir haben eine komplett neue Webseite aufgebaut, diese erstmalig bei Google platziert und erste Backlinks aufgebaut. Tatsächlich ist es so, dass wir jetzt nach drei, vier Wochen, in denen wir aktiv sind, Platz 1 erreicht haben. Das kann sich zwar immer wieder ändern, doch die letzten drei Tage war es stabil. Die Seite basiert auf Wordpress, wir haben sie komplett von null aufgebaut. Die zweite geheime Seite sollte auf Platz 1, weil sie einfach schon ein paar Monate existiert hat. Ich habe da aber vorher noch nichts mit Backlinks oder so gemacht, sie dümpelte einfach so in den Top 20 vor sich hin. Diese Seite ist Düsseldorf IT, diesmal nicht auf Wordpress, sondern mit relativ wenig Aufwand mit einem Sitebuilder gebaut. Auf der Startseite ist ein Text, zwei drei Blogartikel habe ich regelmäßig reingestellt. Eine Über Uns-Seite, eine Kontaktseite und klassisch noch Impressum und Datenschutz. Natürlich hat auch diese Seite ein paar Backlinks von mir bekommen. Lustigerweise ist parallel zu IT-Regensburg auch IT-Düsseldorf auf Platz 1 gelandet, obwohl es keinerlei Querverlinkung zwischen den Seiten gibt. Es ist also definitiv möglich, innerhalb weniger Wochen und mit relativ wenig Aufwand Platz 1 zu erreichen. Im Endeffekt waren das unsere SEO-Zaubermittel: Hauptkeyword finden, Keywordrecherche betreiben Eine Seite auf die Beine stellen, die mobile friendly ist Die Seite muss zudem schnell sein Die Texte auf der Seite müssen qualitativ hochwertig sein Achte auf die On Page – Optimierung Backlinks über Verzeichniseinträge oder Gastartikel Extratipp: Ich habe mir auf der einen Seite über Websitebilder, die einen sehr hohen Domainwert haben, einen Backlink gebaut. Social Media Profile deiner Seite sind auch eine gute Backlink-Quelle. Wenn du ansonsten noch Fragen zu unserem SEO-Experiment hast oder wenn du an der SEO-Challenge teilnehmen möchtest, kannst du gerne in unsere IT-founder-Facebookgruppe kommen. Natürlich kannst du mich bei Fragen auch jederzeit über Instagram oder so direkt ansprechen oder mir eine Email schicken. Ansonsten wünsche ich dir noch ganz ganz viel Erfolg mit deinem Business und bis zur nächsten Folge!

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