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WirtschaftsWoche Chefgespräch

WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli diskutiert mit den wichtigsten Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und tiefe Einblicke in ihr Leben als Entscheider und Privatpersonen.Logodesign: Patrick Zeh

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  • 14.01.2022
    65 MB
    01:07:23
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    Scalable-Capital-Chef Podzuweit: „Mein erstes Geld ist in Telekom-Aktien geflossen“

    Selbst in Deutschland ist Aktiensparen jetzt auf dem Weg zum Volkssport. Eine neue Generation hat das Telekom-Aktien-Trauma hinter sich gelassen. Sie will jetzt endlich weg von Negativzinsen, langweiligen Lebensversicherungen und Bausparverträgen. Sie setzt auf ETF-Sparpläne statt auf Sparbücher, zockt auch mal mit Kryptowährungen und glaubt nur noch bedingt, dass die Rente künftig sicher und das Renteneintrittsalter stabil ist, obwohl das Bundeskanzler Olaf Scholz bis heute wider besseres Wissen behauptet. Diese Trend ist der Freund von Online-Brokern und Robo-Advisorn. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er hatte in der Grundschule ein bisschen Mühe mit der Konzentration, wurde beim Windsurfen auf der Nordsee zum Alphatier, stieg bei Goldman Sachs zum Super-Alphatier auf, ist auch mal acht von zehn Tagen genervt und kann nicht schlafen, spielte zusammen mit neuseeländischen Profis um die Deutsche Rugby-Meisterschaft und glaubt, dass gelassene Besessenheit und Joggen mit Kinderwagen zum Erfolg führt. Erik Podzuweit gründete Ende 2014 Scalable Capital. Der Online-Broker und Vermögensverwalter ist heute weit über eine Milliarde wert, hat eine halbe Million Kunden, verwaltet rund drei Milliarden Euro, expandiert laufend in neue Länder, konnte Großinvestoren wie das chinesische Digitalimperium Tencent gewinnen und kämpft gerade mit den juristischen Folgen eines Datenlecks. Im Podcast erzählt Podzuweit, was die Arbeit bei Goldman Sachs mit Rugby gemeinsam hat, warum er sich einst als Kissenverkäufer versuchte – und wie die Bank der Zukunft aussehen wird.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Der gesamte deutsche Mittelstand gerät gerade ins Visier einer boomenden Hackerindustrie – mit fatalen Folgen, wie Schadensprotokolle betroffener Unternehmer zeigen. https://www.wiwo.de/my/technologie/digitale-welt/cyberkriminalitaet-dieser-erpresser-ruiniert-auch-ihre-firma/27970084.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 07.01.2022
    51 MB
    52:46
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    Spezial (Teil 2): So wird das Wirtschaftsjahr 2022

    Wie wird das Wirtschaftsjahr 2022? Das ist die zentrale Frage, die sich derzeit alle stellen. Mit den führenden Köpfen des Politikressorts Sonja Alvarez und Max Haerder und dem Volkswirt-Chef Bert Losse habe ich mich im ersten Teil des Podcast-Spezials darüber unterhalten, was wir von der Ampel-Regierung wirtschaftspolitisch erwarten können, wie lange Deutschland noch auf Fax-Geräte statt Digitalisierung setzt und wann der Post-Corona-Boom endlich kommt. Im zweiten Teil will ich mich nun mit drei weiteren WiWo-Expertinnen und -Experten um das Lieferkettenchaos, das vermeintliche Ende der Globalisierung, explodierende Energiepreise und die richtige Anlagestrategie für das Börsenjahr 2022 kümmern.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Ausgerechnet verpönte Branchen wie Atomkraft, Öl, Waffen oder Tabak bieten Anlegern enorme Kurschancen – sofern sie die richtigen Papiere kaufen. https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/boese-werte-gutes-geld-die-unmoralischen-superaktien/27946642.html (wiwo+)Hier geht es zur erwähnten Geschichte von Andreas Menn: https://www.wiwo.de/my/technologie/mobilitaet/autonomes-fahren-braucht-es-bald-keine-lkw-fahrer-mehr/27897682.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 31.12.2021
    55 MB
    56:30
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    Spezial (Teil 1): So wird das Wirtschaftsjahr 2022

    Selten liefen in einer Zeit so viele Stresstests für Regierung, Demokratie, Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Corona, kaputte Lieferketten, Inflation, Vereinsamung im Homeoffice, die bevorstehende Megatransformation zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft und der eskalierende Machtpoker zwischen den USA, Europa, China und Russland sind nur einige Stichworte. Kann das die neue Ampelregierung unter Kanzler Olaf Scholz alles meistern? Sitzen wir bald im Dunkeln, weil uns das russische Gas ausgeht und wir aus der Atomkraft aussteigen? Wie viel Fax-Republik können wir uns in einer digitalisierten Welt noch leisten? Steigt Deutschland im internationalen Standortwettbewerb endlich wieder auf? Geht der Strompreis weiter durch die Decke? Und wie sollen wir in dieser neuen Unübersichtlichkeit unser Geld anlegen? Diese und andere Fragen diskutiere ich im Chefgespräch – einem Chefgespräch, in dem alles ein bisschen anders ist. Ich habe nicht einen Gast eingeladen, sondern gleich sechs. Und alle sind Kolleginnen und Kollegen aus der Redaktion der Wirtschaftswoche. Außerdem können Sie sich auf gleich zwei Teile freuen. Die geballte Fachkompetenz und alle wichtigen Wirtschaftstrends passten einfach nicht in nur eine Folge. Diese Woche beginnen wir mit Max Haerder, Leiter der Politik-Redaktion, seiner Stellvertreterin Sonja Álvarez und dem Leiter des Volkswirt-Ressorts Bert Losse, mit denen ich darüber spreche, was wir von der Ampel erwarten können, wie die neuen Minister denken, wer Deutschland in Sachen Digitalisierung voranbringen kann und was die steigende Inflation für uns bedeutet.Hier geht es zu der erwähnten Geschichte von Sonja Álvarez: In der Verwaltung wird noch gefaxt, gezettelt und geheftet. Christina Lang will das ändern. Mit ihrer Firma digitalisiert sie Ministerien. Damit das gelingt, muss die Ampel mehr bieten als neue Milliarden. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/christina-lang-diese-frau-will-deutschlands-ministerien-flottmachen/27898094.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 24.12.2021
    54 MB
    55:44
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    Arend Oetker: „Wer kann außer Deutschen und Schweizern schon ‚Schwartau‘ aussprechen?“

    Der Gast dieser Podcast-Folge weist weit von sich, er unterhalte einen Rennstall. Es seien nur drei Pferde, sagt Arend Oetker, der Urenkel von Dr. August Oetker und damit ein Spross der berühmten Bielefelder Backpulverdynastie.Seine Holding hält Beteiligungen an den Marmeladen-Marken Schwartau und Hero, dem Saatguthersteller KWS, einer Ostsee-Fährlinie und einem Bildungskonzern. Während sich seine Bielefelder Verwandtschaft in den letzten 15 Jahren um die Macht im Familienkonzern zoffte, hat Arend Oetker die meisten Anteile an seiner Holding längst ganz entspannt und ohne Aufsehen an seine fünf Kinder überschrieben.Der Mann, der de facto die Champions-League erfand, hat mir verraten, wie er mal einen Saftladen sanierte und die Schweizer National-Marmelade eroberte, dass ihm der Papst kürzlich eine Privataudienz gewährte und „We are the Champions“ sein Lieblingslied ist – und einen Trick, wie man mit einer Fähre auf der Ostsee unglaublich Steuern sparen kann.Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 17.12.2021
    47 MB
    48:43
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    Mercedes-Digital-Chefin Scheunert: „Wenn Sie gut fahren, haben Sie demnächst eine günstigere Versicherung“

    Die Disruption der deutschen Autoindustrie läuft und läuft und läuft. Dekarbonisierung und Digitalisierung sind eine historische Herausforderung für die traditionellen Hersteller. Nach analogen CO2-Schleudern sind nun vollvernetzte E-Autos die Zukunft. Das heißt: Elektro first und Digital first. Plötzlich drängen völlig neue Produzenten auf den Markt, sogar Handyhersteller attackieren nun Daimler, BMW & Co. Das Auto ist bald nur noch ein Gerät, auf dem eine Software läuft. Und alle fragen sich, ob uns das glücklicher macht und wem am Ende die Daten gehören. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie wollte als Kind Lehrerin werden, ließ als Sängerin der Schulband die Aula kochen, empfand Studieren in Paderborn als Zeitverschwendung, gilt als Totengräberin der Bedienungsanleitung im Handschuhfach, beginnt gerne Jobs in fremden Ländern, ohne die Sprache zu können, und glaubt, dass man sich auch nach vorne bewegt, wenn man stolpert. Sabine Scheunert ist bei Mercedes-Benz als Vice-President für ein Team mit 2000 Leuten verantwortlich, das sich um die Digitalisierung von Vertrieb und Marketing kümmert sowie das digitale Kundenerlebnis definiert. Sie hat mir erzählt, warum sie Einblick in die Autopläne der chinesischen Regierung hatte, was Jingle Bells mit neuen digitalen Geschäftsfeldern zu tun hat, ob das Autohaus eine Zukunft hat – und warum Daimler-Fahrer bald über chinesische Satelliten vernetzt werden.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Mit teuren Imagekampagnen und Lobbyarbeit will der Internetriese Politiker milde stimmen. Doch eine harte Regulierung scheint unausweichlich – vor allem aus einem Grund. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/schrecklich-nett-amazons-unheimliche-charmeoffensive/27897912.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 10.12.2021
    68 MB
    01:10:33
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    Thyssenkrupp-Chefin Merz: „Unsere Stahl-Jungs in Duisburg brauchen unendliche Mengen Wasserstoff“

    Die studierte Maschinenbau-Ingenieurin trinkt gerne Bier, ist seit Jahrzehnten Mitglied bei Greenpeace, stammt aus den Tiefen des Schwarzwalds und kann laut eigenen Aussagen „durchaus rustikal“ sein. Diese Fähigkeit braucht sie mehr denn je. Martina Merz saniert seit zwei Jahren den einst größten Industriekonzern Europas. Als CEO von Thyssenkrupp hat sie Konzernteile wie etwa das Aufzugsgeschäft abgespalten, Tausende Arbeitsplätze abgebaut, Töchter börsenreif gemacht, aber bislang noch keine definitive Lösung für das volatile Stahlgeschäft präsentiert. Sie erzählt mir, warum sie einst aus der Dorfkirche geflogen ist, ihren Bonus gespendet hat, die Sache mit den Wasserstoff-Pipelines zu langsam vorangeht – und sie alle Bücher von Simone de Beauvoir liebt, mit einer Ausnahme.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, der Fachkräftemangel verschärft sich. Roboter könnten die Lücke schließen – unter bestimmten Bedingungen. https://www.wiwo.de/my/technologie/digitale-welt/roboter-gegen-den-fachkraeftemangel-die-erben-der-babyboomer/27876306.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] ist Weihnachten & die WiWo beschenkt Sie! Unter wiwo.de/chef-abo bekommen Sie die WirtschaftsWoche zum halben Preis. Jetzt buchen und top informiert in die Weihnachtstage starten.*** Das exklusive Abo-Angebot für Sie als WirtschaftsWoche Chefgespräch-Hörerinnen und Hörer: wiwo.de/chef-abo

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  • 03.12.2021
    59 MB
    01:00:51
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    BSH-Hausgeräte-Chefin Kriwet: „Nachhaltigkeit ist auch in China zunehmend ein Thema“

    Die Coronakrise hat uns weiterhin fest im Griff und stellt vieles in Frage. Die Just-in-time-Ökonomie gerät aus den Fugen, die Arbeitswelt wird neu gedacht. Lieferketten reißen, Logistikkosten explodieren, Chips werden knapp, Homeoffice ist der neue Standard. Nur eine alte Gewissheit gilt mehr denn je: My home is my castle – vor allem wenn Hightech alles bequemer macht. Noch nie herrschte in Deutschlands Cocooning-Zonen ein Wettrüsten wie in diesen Pandemiezeiten. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie schwärmte in der Jugend nicht für Popstars, sondern kümmerte sich lieber um Kinder in Burundi, zog als Business-Nomadin durch die halbe Welt und hält die Küche für das neue Mallorca. Carla Kriwet hat im Juli 2020 den CEO-Posten von BSH übernommen, Europas größtem Hausgerätehersteller mit über 60.000 Mitarbeitern und Marken wie Bosch, Siemens oder Gaggenau. Kriwet ist überzeugt, dass die nächste Generation nachhaltig konsumiert und ihre Weißware nicht mehr kauft, sondern mietet. Kriwet hat mir erzählt, warum sie ursprünglich Entwicklungshelferin werden wollte, gerade extrem viele Geschirrspüler in China verkauft, intelligente Waschmaschinen Teenager zu neuen Menschen machen – und sie auch von deutschen weißen Männern gefördert wurde.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Als Wirecard-Chef prahlte Markus Braun, er habe „vollen Einblick“ in die Geschäfte. Heute gibt er sich ahnungslos, als Opfer in dem Milliardenskandal. Doch seine Belege sind dünn – und seine Verfehlungen zahlreich. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/dienstleister/affaere-wirecard-dr-ahnungslos/27853756.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 26.11.2021
    67 MB
    01:09:14
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    Frank Thelen: „Verrückt, wie viel Geld mir Menschen mittlerweile für ein Telefonat bieten“

    Deutschland tat sich mit der Moderne schon immer schwer. Früher galt die Republik als Servicewüste, Kännchen gab‘s nur draußen. Heute herrscht die Digitalisierungswüste, faxen ist immer noch erlaubt. Nicht nur der Staat, sondern auch weite Teile des Mittelstands drohen den Anschluss zu verlieren. Aber zum Glück nicht alle. Der kollektive Traum vom deutschen Google ist zwar spätestens mit dem Wirecard-Alptraum geplatzt, aber die deutsche Weltmarktführer-, Tech- und Gründerszene blüht. Internationale Investoren entdecken zunehmend hiesige Start-ups, die Zahl der Unicorns mit einer Milliardenbewertung wächst – wie zum Beispiel das Münchner Flugtaxi-Startup Lilium, das kürzlich an die Börse ging. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er trainierte seine Resilienz auf dem Skateboard, schmiss das Informatikstudium hin, ging sehr jung pleite, grillte in der „Höhle der Löwen“ Gründer, will die Currywurst abschaffen, liebt die FDP und hat auf alles eine einfache Antwort. Eine zu einfache, sagen seine Kritiker. Frank Thelen ist Gründer des Lilium-Frühinvestors Freigeist, glühender Anhänger von Elon Musk und neuerdings das Aushängeschild eines Anlagefonds. Manche nennen ihn schon den Dirk Müller der Techaktien. Allerdings will Thelen deutlich erfolgreicher sein. Er erzählt mir, was ihn mit Herbert Diess verbindet, wer Tesla gefährlich werden könnte, was bei seinem Wirecard-Investment schief lief – und wie ihm Emmanuel Macron einen Brief schrieb.Hinweis: Das Gespräch wurde vor Bekanntwerden des Koalitionsvertrags aufgezeichnet.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Pharmakonzerne, Biotech-Start-ups und Hightechfirmen setzen mit riesigem Einsatz auf das Geschäft mit der Pandemie. Deutschland spielt vorne mit, hat aber einen Nachteil. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/industrie/milliardenmarkt-im-kampf-gegen-corona-wer-gewinnt-den-corona-poker/27831986.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 19.11.2021
    61 MB
    01:03:00
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    Otto-Group-Chef Birken: „Ich habe ein ganz anderes Menschenbild als Jeff Bezos“

    Die Disruption spricht englisch. Tesla bringt deutsche Autokönige um den Schlaf. Apple machte Nokia und Co. überflüssig. Google spielte weltweit so gut wie alle Suchmaschinen an die Wand. Facebook beherrscht große Teile des Social-Media-Marktes. Und Amazon hat auch den deutschen Einzelhandel das Fürchten gelehrt. Die Dinosaurier der Branche sind längst tot oder kämpfen ums Überleben – außer einer. Er wurde von Western-Ikone Old Shatterhand und Astronaut Neil Armstrong sozialisiert, bewundert den Theologen und Widerständler Dietrich Bonhoeffer, findet das Wertegefüge von Amazon-Gründer Jeff Bezos fragwürdig und glaubt nicht an das Highlander-Prinzip im E-Commerce. Alexander Birken ist der Vorstandsvorsitzende der Otto Group, dem zweitgrößten Onlinehändler Deutschlands mit einem Umsatz von über 15 Milliarden Euro. Er glaubt, dass er gegen die Online-Imperien aus den USA und China nicht nur bestehen – sondern auch schneller als sie wachsen kann. Im Podcast erzählt mir Birken, wie es um das Weihnachtsgeschäft in Zeiten von Lieferengpässen bestellt ist, was er von der Paketsteuer hält, wie er die soziale Marktwirtschaft upgraden würde und warum er nicht an den Tod der Innenstädte glaubt – dafür aber an Gott.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Der große Städtetest 2021: 71 Kommunen, 105 Kriterien. Wie Ihre Stadt abschneidet bei Jobs, Immobilien, Lebensqualität – und warum Provinzzentren im Kommen sind. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/staedteranking-2021-deutschlands-neue-boom-staedte/27809876.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 12.11.2021
    43 MB
    44:28
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    Axa-Personalchefin Sirka Laudon: „Wir wurden um drei Uhr nachts von der Stasi zum Verhör geholt“

    Die klassische Arbeitswelt erlebt gerade ihre Disruption. Immer mehr Unternehmen reißen Wände, Hierarchien und Silos ein, schaffen Einzelbüros ab und fordern mehr Diversity. Plötzlich arbeiten alle agil. Plötzlich tragen alle Turnschuhe. Plötzlich ist das Homeoffice nicht die Ausnahme, sondern dank Corona die Regel. Und die künstliche Intelligenz liest die Bewerbungsschreiben. Personalchefs sind von gestern, Human-Resources-Verantwortliche übrigens auch. Heute heißt das People Experience – so wie bei Sirka Laudon. Sie schaute früher übers Meer in den Westen, hält Kunst am Arbeitsplatz für einen Glücklichmacher, möchte am liebsten mit der israelischen Schriftstellerin Zeruya Shalev ein Bier trinken und sagt, dass New Work mehr ist als ein Sofa oder ein Kicker im Büro. Nach Stationen bei Werbeagenturen, Axel Springer, Otto und der Deutschen Bahn ist Laudon heute Personal-Vorständin der Deutschland-Tochter des Versicherungskonzerns AXA. Sie hat mir erzählt, warum sie Sigmund Freud verehrt, wie sie den Diversity-Gedanken lebt, wie viele Jobs die Automatisierung kostet, ob sie die Affäre um den Ex-Bild-Chef Julian Reichelt überrascht hat – und dass ihr größter Traum in Argentinien spielt.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Finanzkrise, Coronakrise, Klimakrise: Alles kein Problem mehr, oder? Zumindest nicht finanziell, so scheint es. Die Politik will keinen Geldmangel mehr kennen. Immer neue Schulden sollen die Zukunft begrünen. Ein ökonomisches Vabanquespiel. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/grosse-probleme-billiges-geld-schulden-sind-egal/27788942.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 05.11.2021
    52 MB
    53:23
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    Lufthansa-Cargo-Chefin von Boxberg: „Bis sich die Lieferketten entspannen, dauert es noch ein halbes Jahr“

    Der Ausbruch der Coronakrise wird als perfekter Sturm in die Geschichte der Airline-Industrie eingehen. Das Virus erzwang das Grounding für ganze Flugzeugflotten. Plötzlich ging nichts mehr. Viele Staaten mussten ihre nationalen Fluglinien vor dem Ruin retten. Das ganze Geschäft lag am Boden, zumindest fast. Ein Bereich erlebt seither einen historischen Boom. Das coronabedingte Chaos in den Lieferketten lässt die Just-in-Time-Globalisierung kollabieren und beschert dem Gütergeschäft der Airlines ein nie dagewesenes Wachstum. Und vor allem Traummargen. Ein Kilo Ware fliegt nicht mehr für drei Dollar mit, sondern im Extremfall für beinahe das Siebenfache. Online-Plattformen wie Amazon oder Alibaba betreiben bereits eigene Frachtflotten und machen den traditionellen Anbietern Konkurrenz. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie hat wie ihr Vater Wirtschaftsingenieurwesen studiert, lernt gerne von Haifischen, will dieses Jahr eine Milliarde Gewinn abliefern, verlangt von weiblichen Talenten mehr Sichtbarkeit und kann Dinge auch regeln, ohne auf den Tisch zu hauen oder laut zu werden. Dorothea von Boxberg verantwortet seit diesem Jahr das Cargo-Geschäft der Lufthansa mit beinahe drei Milliarden Umsatz und über 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Job gilt als das perfekte Sprungbrett in den Konzernvorstand. Von Boxberg hat mir erzählt, was ihr Vater mit ihrem Studium zu tun hat, warum sich Genderstereotype gerade verstärken, wie viel Personal Lufthansa Cargo noch abbauen muss – und was sie von Amazons Airline hält.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Wie bedrohlich ist die Inflation, steigen die Zinsen, sind Dividendenpapiere wirklich alternativlos? Ein Gespräch mit fünf Top-Börsenprofis über ihre Aktienfavoriten für das kommende Jahr, die heikle Kombination aus Nachhaltigkeit und Rohstoffknappheit – und den besonderen Reiz von Technologiewerten, Bitcoin, Gold und CO2-Zertifikaten. https://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/top-investoren-am-runden-tisch-die-aktien-der-boersenprofis/27769378.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 29.10.2021
    43 MB
    44:05
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    Simba-Dickie-Chef Florian Sieber: „Wir produzieren auch noch Dampf-Loks“

    Im Corona-Zeitalter entdecken die Deutschen das Spielzeug wieder. Die Freizeitgestaltung fernab von Mattscheibe und Handy feiert ein Comeback. Das Wettrüsten in deutschen Kinderzimmern läuft auf Hochtouren. Selbst traditionelle Marken, die einst vor dem Ruin standen, boomen wieder. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sein erstes Spielzeug war ein Igel von Steiff, ein Praktikum in Norditalien prägte seinen Führungsstil und er ist überzeugt, dass die Politik zu wenig für den Mittelstand tut. Florian Sieber kontrolliert seit kurzem Deutschlands großen Spielwarenhersteller Simba-Dickie und hat nebenbei die Modelleisenbahn-Ikone Märklin saniert. Sieber erzählt, wie ihn das Lieferkettenchaos trifft, wann er seine Preise erhöht, warum Frankreich als Produktionsstandort besser ist – und er gut verlieren kann.Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 22.10.2021
    60 MB
    01:02:26
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    DuMont-Chef Christoph Bauer: „Das kommt mir vor wie bei Al Capone“

    Er liest am Morgen die Neue Zürcher Zeitung, tritt im Karneval gerne als Superman Clark Kent auf und hält die Tageszeitung für die Formel 1 des Journalismus: Christoph Bauer ist ein Deutscher mit Schweizer Pass, der am liebsten familiengeführte Medienunternehmen radikal ausbaut, umbaut oder gesundschrumpft. Nach Stationen bei Bertelsmann, NZZ, Ringier und AZ Medien führt er heute als CEO die über 400 Jahre alte Kölner Dumont-Gruppe, die sich nach einer existenziellen Krise im Zeitungsgeschäft auf den Großraum Köln zurückgezogen hat.Doch die Herausforderungen im Mediengeschäft bleiben groß. Facebook, Apple, Google & Co sind die neuen Supermächte der globalen Informationsgesellschaft. Kaum einer kommt an ihnen vorbei, kaum einer informiert sich nicht über sie. Die US-Digital-Giganten haben auch in Deutschland das klassische Verlagsgeschäft nachhaltig mitverändert. Die Renditen schrumpfen, die Abhängigkeiten nehmen zu. Mancher flüchtet sich jetzt in eine lokale Nische.Bauer hat mir erzählt, wie erschreckend nahe die Dumont-Gruppe bei seinem Amtsantritt am Abgrund stand, warum er als Patriarchen-Versteher gilt, weshalb digitale Geschäftsfelder und nicht die Konsolidierung alter Geschäftsmodelle die Rettung sind, was es mit seinen Karneval-Kostümen auf sich hat – und warum er einen Jazzclub eröffnen will.Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 15.10.2021
    57 MB
    58:31
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    Global-Digital-Women-Chefin Tijen Onaran: „Es braucht eine gesunde Form der Selbstüberschätzung“

    Es gibt kaum ein Thema, das die Deutschen derart umtreibt und manche derart in Wallung bringt, wie das Wort Diversity. Die hochemotionalen Diskussionen drehen sich um Gleichberechtigung, Frauenquoten, identitätspolitische Debatten, den Krieg um die Gendersterne und mitunter hilflose Unternehmen, die nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie besitzt türkische Wurzeln, macht lieber Kampfsport als Ballett, hat extreme Höhenangst, versuchte sich mal auf dem FDP-Ticket in der Politik und gilt heute als Diversity-Flüsterin deutscher CEOs. Tijen Onaran vernetzt am liebsten Frauen, macht sie sichtbar und investiert unter anderem mit Comedy-Star Carolin Kebekus in ihre Start-ups. Sie ist die Gründerin der Beratungs- und Netzwerkfirma Global Digital Woman – und sendet gefühlt auf allen Social Media-Kanälen gleichzeitig. Im Podcast erzählt sie mir, warum Diversity nicht immer, aber meistens ein Treiber für Innovation sein kann – und weshalb die Meinungsvielfalt in der Debatte häufig unter „fast fundamentalistischen“ Menschen leidet.Dax-Konzerne sind vom chinesischen Markt abhängig wie nie. Jetzt zwingt Peking sie zu immer mehr Wertschöpfung im Inland – und reguliert die Wirtschaft mit ungekannter Härte. Dahinter steht ein Plan. https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/pekings-harter-kurs-die-china-falle/27704550.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 08.10.2021
    46 MB
    46:56
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    RWE-Chef Krebber: „Wir brauchen in Deutschland ungefähr 20 bis 30 Gigawatt Gaskraftwerke“

    Alle reden über Klimaschutz, aber kaum einer weiß, was er für die Wirtschaft wirklich bedeutet. Das wird teuer, aber im Wahlkampf wollte das niemand laut sagen, beklagt sich etwa die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Und sie hat recht. Seit die abtretende Regierung nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Klimaziele verschärft hat, warnen Experten davor, dass es im bisherigen Schneckentempo nicht weitergehen kann. Die neuen Ziele produzieren einen massiven Zusatzbedarf an grünem Strom und das bedingt einen massiv beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien. Sonst gehen die kohlebetriebenen CO2-Schleudern nicht vom Netz. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er besitzt eine ideale Figur für Badminton, landet nach dem Spielen mit seinen Kindern gerne im Krankenhaus, kauft Werke irischer Künstler online ein und wird gerade von einem aktivistischen Investor belagert. Nach seiner Karriere bei McKinsey und der Commerzbank führt Markus Krebber heute als CEO den Stromgiganten RWE, der im Jahr 2040 klimaneutral Energie produzieren will und bis dahin zu den Lieblingsfeinden von Fridays for Future gehört. Krebber hat mir erzählt, warum die Strompreise explodieren, Deutschland viel mehr Gaskraftwerke braucht als alle denken, seine Kohlekraftwerke nicht zu verkaufen sind – und er mit einem Diesel an die französische Küste in den Familienurlaub fährt.Kein Paradies, nirgends, nicht vor 95 Jahren, aber auch nicht heute – für Joseph Schumpeter war klar: Nachhaltig erfolgreich ist (nur), wer die Nachhaltigkeit seines Erfolgs dauernd in Zweifel zieht. Und ihn durch stete Innovation sichert. https://www.wiwo.de/my/erfolg/trends/nachhaltiger-erfolg-der-ewige-sturm-des-wandels-/27677926.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 01.10.2021
    48 MB
    49:55
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    Alexander Sixt: „Mein Vater hält nicht viel von Erziehung“

    Kaum ein Thema treibt die Menschen derart um wie ihre Mobilität. Kaum ein Thema ist so emotional. Die Deutschen lieben oder verachten die rollenden Statussymbole, sie verlieren im Stau die Nerven, regen sich über steigende Benzinpreise auf, suchen verzweifelt nach Ladesäulen, empören sich über den C02-Ausstoß von SUVs, hetzen in den Sozialen Medien gegen das Tempolimit, verfluchen die Lastenfahrräder oder die Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn. Und manche hoffen, dass der ganze Stress bald vorbei ist, weil sich die Republik künftig nur noch mit Flugtaxis fortbewegt oder von autonom fahrenden E-Autos durch die Welt chauffieren lässt. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er provozierte in der Schule seine Lehrer, bezeichnet den kleinen Bruder als seinen besten Freund, fährt mit dem Rennrad gerne über große Berge und behauptet von sich, er sei kein Pendant, sondern nur strukturiert. Alexander Sixt hat zusammen mit seinem Bruder vor wenigen Monaten die Führung des milliardenschweren Mietwagen-Imperiums Sixt übernommen. Unter den Augen des Vaters und Aufsichtsrats-Chefs Erich Sixt wollen die Co-CEOs eine Mobilitätsplattform bauen, die künftig vielleicht auch Flotten autonomer Autos betreibt. Sixt erzählt mir, warum „das Auto das am schlechtesten ausgenutzte Asset der Welt“ ist, wie die Arbeit der Brüder unter dem Übervater funktioniert und wie Sixt mit autonom fahrenden Taxis Europa erobern möchte.Massiv steigende Preise für Gas, Öl und Strom belasten Industrie und Verbraucher. Wie eine neue Regierung gegensteuern müsste – und Anleger an dem Trend verdienen. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/energie/energiepreise-wird-energie-zum-luxusgut/27662514.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 24.09.2021
    58 MB
    59:52
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    Ifo-Chef Fuest: „Anhänger der Marktwirtschaft hatten es immer schwer“

    In Deutschland geht eine Ära zu Ende. Nach 16 Jahren Angela Merkel werden die Schalthebel der Regierungsmacht neu besetzt und damit auch die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft frisch eingestellt. Ein Ruck muss durch den Standort Deutschland gehen, da sind sich alle einig. Doch wie der genau aussehen soll, darüber wird heftig gestritten. Es geht um mehr oder weniger Markt, mehr oder weniger Umverteilung, mehr Freiheit oder mehr Verbote. In den politischen Schützengräben stehen sich vermeintliche Neoliberale und vermeintliche Sozialisten gegenüber und drohen dem Gegner mit Folterwerkzeugen. Aber keiner weiß so ganz genau, wie sein wilder Instrumentenmix am Ende auf die Volkswirtschaft wirkt. Womit wir bei meinem heutigen Gast sind. Er stand in jungen Jahren mehr auf Börsen- statt auf Bierspiele, erzählt gerne Winston-Churchill-Witze und bezeichnet sich als Hofnarren. Nach Stationen in Köln, Oxford und Mannheim leitet Starökonom Clemens Fuest heute das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, besser bekannt unter dem Namen Ifo-Institut. Daneben sitzt er im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums. Fuest hat mir erzählt, wie er die 16 Jahre Merkel im Rückblick sieht, warum das von Olaf Scholz versprochene stabile Renteneintrittsalter „Quatsch“ ist, Armin Laschet kein klares Profil hat und ihn ein Verbot des Verbrennungsmotors an die Planwirtschaft erinnert. Und Fuest skizziert auch sein persönliches Sofortprogramm, wenn er Kanzler werden würde.Zehntausende hoch Qualifizierte verlassen jährlich das Land – um die Karriere zu beschleunigen, Spitzenforschung zu betreiben oder der Steuer wegen. Am meisten profitiert, wer den Exit gut vorbereitet. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/goodbye-deutschland-anleitung-zum-auswandern/27638760.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 17.09.2021
    65 MB
    01:06:41
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    Viessmann-Chef: „Die Politik schenkt denjenigen Gehör, die am lautesten sind“

    Mitten im Wahlkampf wollte niemand zur Zielscheibe für Fridays for Future werden. Doch inzwischen dämmert vielen die Erkenntnis, dass die Klimaziele nicht zu schaffen sind – falls es in dem bisherigen Tempo weitergeht. Die Wende benötigt Unmengen von grünem Strom und Wasserstoff. Beides gibt es in absehbarer Zeit noch nicht, die Erzeugung von erneuerbaren Energie stößt auf zu viel Widerstand und zu viel Bürokratie. Noch produziert Deutschland also viel zu viel CO2 – und das nicht nur im Verkehr, sondern auch im größtenteils unsanierten Gebäudebereich. 45% des CO2-Ausstoßes stammen allein aus dem Wärmesektor, alte Öl-Heizungen gehören zu den großen Klimakillern. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er liebt Motocross und schreibt gerne Briefe an fiktive Töchter. Er glaubt, dass der Mittelstand in Berlin zu wenig gehört wird und freut sich, wenn seine Angestellten die Kunden in Klima-Workshops durch die Wüste laufen lassen. Max Viessmann ist der Spross der gleichnamigen Heizungsdynastie und führt als Co-CEO eine Unternehmungsgruppe mit 2,8 Milliarden Umsatz und über 12.000 Mitarbeitern. Er erzählt mir, dass die Stärke des Mittelstands in der Veränderungsfähigkeit liegt, wie er mit seinem Vater zusammenarbeitet – und kritisiert, dass die Politik „denjenigen Gehör schenkt, die am lautesten sind“.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Die Bundesrepublik steht vor einer Richtungswahl: Noch mehr Umverteilung – oder Leistungsanreize? So oder so aber bleibt Deutschland ein Hochsteuerstandort. Viele versprochene Steuerentlastungen sind zu gering, und selbst deren Finanzierung ist unklar. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/steuern-runter-wers-glaubt-lohnt-sich-leistung-nie-mehr/27616658.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 10.09.2021
    57 MB
    59:19
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    Hugo-Boss-Chef Grieder: „Ich bin nicht so ein Modemensch“

    Teure Stoffe sind das Kerngeschäft meines Gastes – und das ist in der Coronakrise nicht leichter geworden. Sie hat den Dresscode für Männer nachhaltig verschoben. Schon vor der Pandemie galten Anzüge, Krawatten und rahmengenähte Budapester als Insignien einer abtretenden Generation. Die Herde der Silicon Valley-Jünger trug als Erkennungsmerkmal viel lieber weiße Turnschuhe. Und dann kam Corona und die Kleidungs-Koordinaten für den Mann gerieten erst recht ins Rutschen. Keine Geschäftsreisen mehr, keine Sitzungen mehr, nur noch Homeoffice. Plötzlich liegt der Griff zur Jogginghose selbst für den gestandenen Manager näher als der Gang zum Herrenausstatter. Bequem statt Boss. Das weiß auch Daniel Grieder. Er ist in Washington geboren, verkaufte mit 14 Jahren Wunderseife aus Brasilien, war Azubi in einem Warenhaus und scheuchte als Hauptmann der Schweizer Armee Soldaten durch den Schlamm. Statt Golf zu spielen, steht er lieber in der Boxengasse der Formel 1 rum oder verbringt in Monaco ein Yacht-Wochenende mit Designerlegende Tommy Hilfiger, dessen Modelabel er bis vor kurzem als CEO geführt hat. Jetzt soll Grieder die deutsche Anzugfabrik Hugo Boss entstauben und deren Prokuristenuniformen wieder an die Weltspitze führen – inklusive neuer Frauenlinie. Er hat mir erzählt, was Karl Lagerfeld falsch gemacht hat, welche Frauen Hugo Boss tragen sollen, was seine Söhne zu seinem Jobwechsel sagten – und wie er eine europäische Plattform für Premiummarken aufbauen will. Spoiler: Das Vorbild heißt LVMH.Zum neuen E-Mobility-Podcast „High Voltage“ kommen Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/high-voltage/Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Die Preise für Immobilien steigen weiter, das Angebot ist knapp, und Kredite sind noch günstig. Bei immer mehr Interessenten macht sich Torschlusspanik breit. Doch nur wenn Käufer klug finanzieren und häufige Fehler vermeiden, kann sich der Traum vom Eigenheim erfüllen. https://www.wiwo.de/my/finanzen/immobilien/der-traum-vom-eigenheim-torschlusspanik-auf-dem-immobilienmarkt/27595256.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 03.09.2021
    54 MB
    56:23
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    Schaeffler-Chef Rosenfeld: „Ich glaube, dass Musiker die besseren Manager sind“

    Die deutsche Autoindustrie steckt in der größten Transformation ihrer Geschichte. Die jüngst verschärften Klimaziele beschleunigen den Totalumbau gar noch. Egal ob VW, Daimler oder BMW, alle werfen nun immer neue Elektro-Modelle auf den Markt. Die Autobauer sind in den Angriffsmodus übergangen, die Schockstarre nach dem Tesla-Aufstieg scheint überwunden. Vom Untergang redet heute keiner mehr – außer bei den Zulieferern. Nicht alle schaffen die Wende. Manche erhalten jetzt gar Staatshilfe, obwohl sie keine Strategie haben. Vermutlich werden am Ende nur die ganz Großen überleben. Und hier kommt Klaus Rosenfeld ins Spiel. Er gibt beim Triathlon den harten Hund, trinkt gerne Tee mit Wladimir Putin und seine Feinde nennen ihn den Kardinal Richelieu der deutschen Wirtschaft. Er stieg schon im zarten Alter von 35 Jahren zum Finanzvorstand der Dresdner Bank auf und wechselte mitten in der Finanzkrise als CFO zum hochverschuldeten Pleitekandidaten Schaeffler. Dort arbeitet er noch immer, inzwischen als CEO eines der größten Familienunternehmen der Welt mit über 12 Milliarden Umsatz und rund 80.000 Mitarbeitern. Im Podcast erzählt er mir, was der Automobilzulieferer Schaeffler tut, um beim Thema E-Mobilität aufzuholen, wie er mit der chinesischen Konkurrenz umgeht und was sein größter Traum mit einer Stradivari zu tun hat.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Die deutsche Industrie hat den Tesla-Schock überwunden und eine Jahrhunderttransformation Richtung nachhaltige Mobilität eingeleitet. Doch nicht alle werden es schaffen. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/iaa-2021-muenchen-das-comeback-von-autoland/27572354.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]*** Abonnieren Sie jetzt den Fidelity Kapitalmarkt Podcast. https://www.fidelity.de/themen-maerkte/newsroom/podcast/ Kapitalmarkt-Stratege Carsten Roemheld beleuchtet u.a. mit externen Gästen und Experten die Märkte und liefert spannende Insights. Erfahren Sie, wie die aktuellen Entwicklungen an den Märkten laufen und was die Kurse gerade bewegt. Ein must have für alle Anlegerinnen und Anleger.

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  • 27.08.2021
    63 MB
    01:05:33
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    GetYourGuide-Chef Reck: „Wir werden von TripAdvisor und Tui kopiert“

    Es ist schon 30 Jahre her, aber ich erinnere mich noch genau. Mit Freunden machten wir in Costa Rica einen Ausflug auf eine Insel. Das Motorboot hatte sehr viel Patina, die Schwimmwesten Placebo-Charakter und mindestens zweimal machte ich in Gedanken mein Testament. Damals kam der Tipp für das Abenteuer vom Vermieter unseres Bungalows. Heute liefern das Apps, die auf die Buchung von Ausflügen spezialisiert sind – und die schlimmsten Angebote aussortieren. Johannes Reck stammt aus einer risikoaversen Juristendynastie, wollte mal Hirnforscher in der Schweiz werden, zettelt gerne Streit mit Google an und hätte als Bundeskanzler in der Coronakrise am liebsten die Handydaten aller Deutschen überwacht. Reck ist Mitgründer und CEO von GetYourGuide, einer Buchungsplattform für Reiseerlebnisse, die inzwischen mehr als eine Milliarde Euro wert ist. Der Corona-Lockdown traf die Firma wie eine Frontalkollision, trotzdem hat sie überlebt. Prominente Investoren wie Softbank oder der Singapurer Staatsfonds Temasek glauben an Recks Truppe – und den Geldregen eines Börsengangs. Falls er denn rechtzeitig kommt. Denn Konkurrenten wie Tripadvisor, Tui oder Google holen schnell auf und kopieren gerade das Geschäftsmodell von GetYourGuide. Reck hat mir erzählt, warum er glaubt, technologisch besser zu sein, welche politischen Fragen er kürzlich mit Armin Laschet diskutiert hat – und wie er dank seines Vaters schon als Teenager die Nähe zur Macht erlebte. Spoiler: Es hat etwas mit Helmut Kohl und der Telekom zu tun.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Kryptowährungen polarisieren die Finanzwelt. Dabei bieten Investments in den Megatrend enorme Chancen – sofern es Anleger richtig machen. https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/verheissungsvolle-kryptowaehrungen-sind-bitcoin-und-co-das-neue-gold/27550410.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 20.08.2021
    60 MB
    01:02:28
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    Infineon-Chef Ploss: „Ein Nerd bin ich nicht“

    Perfekte Lieferketten und volle Regale sind die Symbole des globalisierten Kapitalismus. Mangelwirtschaft kannten wir bis vor kurzem nur noch aus TV-Dokumentationen über den real existierenden Sozialismus. Da standen etwa die Menschen in der DDR endlos Schlange vor leeren Einkaufshallen oder freuten sich über den fahrbaren Plastikbomber Trabant, den sie zehn Jahre zuvor bestellt hatten. Doch seit Ausbruch der Coronakrise ist das Gespenst der Mangelwirtschaft wieder allgegenwärtig. Zuerst stornierte die Weltwirtschaft letztes Jahr reihenweise Aufträge. Jetzt bestellen plötzlich alle gleichzeitig. Die Folgen sind bekannt: Rohstoffpreise explodieren, die Logistik ist überfordert und für systemrelevante Bauteile stehen jetzt die Industriemanager Schlange. Vor allem Chips für Autos, Kreditkarten oder Kaffeemaschinen sind das große Problem. Reinhard Ploss amüsiert sich gerne mit Modellbau-Flugzeugen und findet, dass die Deutschen im internationalen Standortwettbewerb den Datenschutz nicht so eng sehen sollten. Er gehört heute zu den Schlüsselfiguren im globalen Chip-Monopoly. Seit beinahe zehn Jahren ist er CEO des deutschen Halbleiter-Herstellers und Dax-Konzern Infineon. Im Podcast erzählt er mir, warum sein Sohn sein bester Kommunikationsberater ist, die Preise für Chips steigen werden – und was er von den Fördermilliarden für neue Halbleiterfabriken hält.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: https://www.wiwo.de/my/politik/konjunktur/notenbanken-die-neue-weltmacht/27532146.html (wiwo+)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 13.08.2021
    59 MB
    01:01:05
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    Creditplus-Chefin Rudack: „Mit zwölf habe ich Marx gelesen und fand den Kommunismus ganz toll“

    Tja, die Deutschen sparten noch nie so viel wie in der Corona-Krise. Der Lockdown legte weite Teile des Konsums lahm, ließ die Sparquote ansteigen – und bremste den Bedarf an Konsumentenkrediten. Der Kaufrausch auf Pump war plötzlich nur noch ein Räuschchen. Dennoch ist das Geschäft für Verbraucherschützer ein rotes Tuch. Sie fordern gründlichere Prüfungen der Bonität, die Banken wollen dagegen die Kredite noch schneller vergeben können. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Sie hat türkische Wurzeln, wäre am liebsten Pilotin oder Physikerin geworden, finanziert ihre Familien-Reisen mit Börsengewinnen und will gerne die Beste sein. Belgin Rudack gehört zu den wenigen Frauen im deutschen Banking, die es bis in die Chefetage geschafft haben. Sie ist die Vorstandsvorsitzende der Konsumentenkreditbank CreditPlus, einer Tochter des französischen Finanzkonzern Crédit Agricole. Im Podcast erzählt sie mir, wie ihr Vater sie von der Schwärmerei für den Kommunismus heilte, was sie mit Elon Musk und Jeff Bezos gemeinsam hat und wie sie sich als Frau in einer Männer-Domäne durchsetzt.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Klimaschutz wird zum globalen Milliardengeschäft. Wer in die Unternehmen mit den innovativsten Technologien investiert, sichert sich hohe Renditechancen. Eine exklusive Auswahl. https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/-anlagechance-klimaschutz-die-20-besten-aktien-fuers-gruene-gewissen/27505238.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 06.08.2021
    59 MB
    01:01:31
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    Ex-EU-Kommissions-Präsident Juncker: „Wir müssen unser Verhältnis zu Russland und China neu sortieren“

    Die Briten sind ausgestiegen, die Schweizer wollen nicht einsteigen und der Rest macht gemeinsam Schulden, um sich nach der Coronakrise mit einem 750 Milliarden Euro schweren Wiederaufbau-Paket zu sanieren. Die Europäische Union polarisiert wie selten zuvor. Den einen ist sie zu mächtig, zu undurchsichtig und zu teuer, den anderen gilt sie als zahnlos und handlungsunfähig. Brüsseler Bürokraten sind für manche die Erfinder absurder Regulierungen, während die anderen wissen, dass meist Lobbyisten aus den Mitgliedsstaaten dafür verantwortlich sind. Und einer dritten Gruppe fehlt in Europa schlicht die Liebe füreinander. Der ehemalige Luxemburger Premier Jean-Claude Juncker war von 2014 bis 2019 Chef der EU-Kommission. Er ließ seinen Hund mit einem deutschen Kanzler kämpfen, nennt einen Regierungschef auch mal Diktator und hält Angela Merkel für ein Gesamtkunstwerk. Im Podcast erzählt er mir, warum die EU nicht härter gegen Viktor Orbán vorgeht, womit er Donald Trump verblüffte und wie er die langen Nächte rund um den Brexit erlebte.Hier geht es zu unserer aktuellen Titelgeschichte: Tim Cook hat in zehn Jahren als Apple-Chef mit beispielloser Härte eine gigantische Geldmaschine geformt. Nur die Kartellbehörden könnten den Quasimonopolisten noch ausbremsen – und China. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/it/apple-die-raubtier-kapitalisten/27484692.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 30.07.2021
    63 MB
    01:05:03
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    Siemens-Chef Busch: „Ich habe keine Angst um unser China-Geschäft“

    Dieser Konzern gehört zu Deutschland, wie das Bier zu Bayern. Für Ingenieure ist er sowas wie der Vatikan, der Chef gilt als Papst der Homo Fabers. Bis vergangenen Februar stand Joe Kaeser an der Spitze von Siemens. Er zerlegte den Konzern, liebte den großen Auftritt, twitterte was das Zeugs hielt und attestierte seinem Nachfolger viel Hubraum im Hirn. Roland Busch ist der neue CEO von Siemens und der Gegenentwurf seines Vorgängers. Er ist ein waschechter Physiker, gilt als Aktenfresser, spielt lieber Gitarre als zu twittern, heiratet gerne um sieben Uhr morgens und würde nie Fridays for Future in den Aufsichtsrat holen wollen. Busch will jährlich bis zu sieben Prozent Wachstum schaffen und Siemens zu einer Art Software-Company umbauen. Er erzählt mir, warum er nicht glaubt, zwischen China und den USA wählen zu müssen, was ihn von Joe Kaeser unterscheidet und wieso noch ambitioniertere Klimaziele das System überfordern könnten.Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 23.07.2021
    61 MB
    01:03:25
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    Würth-Chefs Bettina Würth und Robert Friedmann: „Wir müssen irgendwie miteinander auskommen“

    Keine Frage, das Leben von Unternehmerfamilien schreibt die besten Geschichten. Hinter den Kulissen milliardenschwerer Imperien spielen sich mitunter filmreife Dramen ab. Es geht um Egos, Eifersucht, Intrigen, viel Geld oder schlicht um die Sorge, sein Lebenswerk zu verlieren. Übermächtige Patrons, die nächste Generation und familienfremde Manager bilden mitunter eine explosive Mischung. Doch manch knorriger Patriarch erzeugt durch viel Reibung am Ende doch noch genügend positive Energie. Bettina Würth ist die Tochter von Reinhold Würth, der aus einer Zwei-Mann-Schraubenhandlung den Weltmarktführer für Befestigungstechnik mit über 14 Milliarden Euro Umsatz aufbaute. Nach einer Rebellionsphase im Münchner Latzhosen-Exil stieg Bettina Würth beim Vater in der Firma ein und leitet heute den Vorsitz des Beirats. Robert Friedmann hatte schon immer eine Schwäche für Familienunternehmen, schaute früher am liebsten von Lindau aus über den Bodensee Richtung Schweiz und stellt bei Pressekonferenzen gerne mal Feuerlöscher auf den Tisch. Seit 2005 ist er Sprecher der Konzernleitung. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie sie den Konzern gemeinsam in die Zukunft führen möchten. Ich erfahre, dass Bettina Würth ihren Kollegen zunächst etwas „geschleckt“ fand, sich daraus aber ein geschwisterliches Verhältnis entwickelte, warum sie die Frauenquote für „absolut doof“ hält und wie Robert Friedmann als Außenstehender unter dem Unternehmens-Übervater arbeitet.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Um neue Klimaziele zu erfüllen, braucht das Land viel mehr grüne Energie. Doch Bürokratie und Proteste blockieren den Ausbau. Strom wird zum Luxusgut – und der Industrie droht der Blackout. Denn steigende Strompreise belasten die Wirtschaft – und sind ein Alarmzeichen für die politisch verschleppte Energiewende. Ohne einen entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren, der Netze und Trassen wird Ökoenergie zu einer Mangelware. Deutschland riskiert seine Deindustrialisierung. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/low-voltage-mangelware-oekostrom/27442692.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 16.07.2021
    40 MB
    41:41
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    Kärcher-Chef Jenner: „Wir haben unsere eigenen Gesetze gemacht“

    Was blieb dem Menschen im abgelaufenen Lockdown anderes übrig als sich im Zwangs-Cocooning neben netflixen und kochen mit putzen abzulenken. Vor den Deutschen war kein Schmutz mehr sicher. Reinigen war plötzlich nicht mehr gleichbedeutend mit namenlosen Putzkolonnen, die nach Feierabend ihre Kreise ziehen. Reinigen war plötzlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird dort auch bleiben. Für die Hochdruckvariante gibt es im Duden sogar ein eigenes Wort. Womit wir bei meinem Gast wären. Der Mammut-Christus in Rio de Janeiro verdankt ihm sein frisches Aussehen und ein Hollywood-Star gehört zu seinen besten Kunden. Hartmut Jenner hält nichts von Arbeitgeberverbänden oder Gewerkschaften – und entspannt sich am liebsten beim Kehrmaschinen-Fahren von seinem Job als Vorstandsvorsitzender der Kärcher-Gruppe, dem schwäbischen Weltmarktführer für Reinigungsgeräte mit einem Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Jenner erzählt mir, warum Putzkolonnen bald vom Roboter abgelöst werden, was er von Notenbanken hält, wo die Hygienestandards am höchsten sind (Spoiler: Nicht in Deutschland!), wie er auf Langstreckenflügen Mitreisenden Kärcher-Produkte verkauft – und warum sein eigener Weinberg wichtig für die Kundenakquise ist.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Sie gründen und machen schnell wieder Kasse. Geld interessiert sie nur, wenn es etwas verändert. Sagen sie. Doch es gibt Zweifel, wie nachhaltig das Wirken der jungen Reichen wirklich ist. https://www.wiwo.de/my/erfolg/management/junge-multimillionaere-das-denken-der-neuen-superreichen/27422194.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 09.07.2021
    52 MB
    54:14
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    Porsche-Chef Blume: „Ich habe großen Respekt vor Elon Musk“

    Mein Gast in dieser Folge reitet mit einer deutschen Ikone auf einer Erfolgswelle. Er ist der leise Macher, schafft den Halbmarathon in eineinhalb Stunden, verzichtet schon mal auf einen lukrativen Vorstandsposten und liefert im Volkswagen-Konzern den größten Ergebnisbeitrag. Porsche-Chef Oliver Blume gilt als Gegenentwurf zur Generation Dieselskandal, nett und teamorientiert statt laut und skrupellos, beinahe schon spießig und soft, meinen manche. Andere sehen ihn als natürlichen Nachfolger von Konzernchef Herbert Diess. Blume erzählt mir, warum er zu Hause nichts zu sagen hat, seine Töchter nicht auf Autos stehen, er das kroatische E-Sportwagen-Start-up Rimac so toll findet, wie der VW-interne Chipbasar funktioniert – und was es mit der shitstorm-verdächtigen Farbe Frozen Berry auf sich hat.Unsere aktuelle Titelgeschichte: Die Verkäufe von Elektroautos legen kräftig zu, der Klimagipfel der EU dürfte das Ende des Verbrenners beschleunigen. Aber taugen die neuen Modelle schon für den Alltag? Und können die deutschen Autobauer auch Elektro? Antworten liefert der E-Auto-Check von WirtschaftsWoche und ADAC. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/check-von-wiwo-und-adac-der-grosse-e-auto-test/27402020.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 02.07.2021
    54 MB
    56:02
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    Trade-Republic-Gründer Hecker: „Wir müssen endlich offen und ehrlich über die Rentenlücke sprechen“

    Die „Generation Aktie“ sucht an den Finanzmärkten ihr Glück. Was bleibt ihr auch anderes übrig. In Zeiten von Nullzins und steuergeldgestützten Rentensystemen sind Aktien die einzige Alternative zu Altersarmut – vorausgesetzt man legt sein Geld überlegt an und verzockt es nicht mit windel.de-Papieren. Hier kommt Christian Hecker ins Spiel. Er hat Philosophie, Kunstgeschichte und BWL studiert, vergleicht seine Firmenidee gerne mit der Erbauung des Doms in Florenz und hält Sparen für ein demokratisches Grundversprechen. Hecker ist der Mitgründer des Fintechs Trade Republic, das mit einer Bewertung von über vier Milliarden Euro zu den wertvollsten Start-ups Europas gehört. Er hat mir erzählt, was man als Sohn eines Gebrauchtwagenhändlers lernt, wie ihm sein Fußballtrainer eine sehr schlechte Geldanlage andrehte und warum seine Trading-App nicht süchtig macht, obwohl das alle behaupten.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Im September steigen mindestens zehn Unternehmen in die erste Börsenliga auf. Zugleich soll der Dax nach dem Wirecard-Skandal transparenter, repräsentativer und digitaler werden. Das gelingt leider nur zum Teil. https://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/erste-boersenliga-dax-40-die-ganze-wahrheit-ueber-den-neuen-leitindex/27381136.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 25.06.2021
    61 MB
    01:03:46
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    Oliver Bäte (Allianz) über Corona als Systemrisiko | Vermögenssteuer | Altersvorsorge | Klimaschutz

    Oliver Bäte bezeichnet sich gern einmal als Bundeskanzler seiner Firma, findet sein Millionen-Gehalt angemessen, zahlt nur gerne Steuern für etwas, das funktioniert, und hält nichts von der Politik des billigen Geldes der Notenbanken. Er wurde einst bei der Unternehmensberatung McKinsey geschliffen und schleift heute als CEO der Allianz den größten Versicherungskonzern Europas. Gerade stampft er weltweit hunderte verschiedene IT-Systeme und Produkte ein und produziert so viel Gewinn wie kein anderer DAX-Konzern-Chef. In dieser Folge findet er klare Worte zu Politikern („Münchhausen erlebt gerade eine Renaissance“), die gern „niedliche Begriffe wie Rentenzuschuss“ benutzen – obwohl es viele, viele Milliarden sind, die der Staat in ein politisch überstrapaziertes Rentensystem pumpen muss. Bäte legt sich sogar mit den Lehrern an: Er will sie leistungsorientiert bezahlen: „Ich finde es nicht gut, wenn man irgendwo eingestellt wird und dann schlafen gehen kann – egal, ob man etwas tut, oder nicht“, sagt er. Das gelte natürlich nicht für alle Lehrer.Hinweis: Leider kam es beim Gespräch mit mit Oliver Bäte zu technischen Schwierigkeiten, weswegen die Sendung nicht unseren üblichen qualitativen Ansprüchen gerecht wird. Ich bitte um Entschuldigung.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Lidl setzt nach langer Aufholjagd zum Überholen des Branchenprimus an – bremst sich aber jetzt mit einem Machtkampf selbst aus. Aldi kontert mit teuren Manövern in Frankreich, den USA und China. Wer macht das Rennen? https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/lebensmitteldiscounter-das-ueberholmanoever/27357500.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 18.06.2021
    56 MB
    58:42
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    Michael Zahn (Deutsche Wohnen) über Fusion mit Vonovia | Wohnungsnot | Immobilienmarkt

    Michael Zahn gilt als architektur- und kunstbegeistert, bewunderte früher mal einen linken Politikstar und sitzt jetzt im CDU-Wirtschaftsrat. Er ist der CEO des Berliner Dax-Konzerns Deutsche Wohnen und bald nicht mehr die Nummer eins der Nummer zwei, sondern die Nummer zwei der Nummer eins, hinter Vonovia-Chef Rolf Buch. Zahn hat mir erzählt, dass seine Firma kein Hai, sondern ein zahnloser Tiger ist, was der Milliardendeal für sein Privatvermögen bedeutet, warum es in Deutschland Wolkenkratzer braucht – und wie er sich einst mit ehemaligen Parteibonzen aus der DDR anlegte.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Chinesen kaufen gern deutsche Autos – und umgekehrt? Das wird sich bald zeigen. Denn zahlreiche chinesische Autobauer greifen mit Elektromodellen in Europa an. Sie kommen mit viel Kapital, frischen Vertriebsideen – und vor allem als unschlagbar günstige Technologieführer. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/auto/die-neuen-angstgegner-chinas-e-autobauer-greifen-an/27294274.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 11.06.2021
    63 MB
    01:05:37
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    Bert Flossbach (Flossbach von Storch) über grüne Geldanlage | Nachhaltigkeits-Rankings | Frugalisten

    Früher nannte er sich Börsenfuchs und traf seinen späteren Geschäftspartner erstmals im Aktienseminar an der Kölner Uni im Raum 110. Heute verwaltet ihre Firma als unabhängiger Vermögensverwalter für die Superreichen (die dieses Jahr schon wieder reicher geworden sind) rund 70 Milliarden Euro. Bert Flossbach, Mitgründer und Vorstand von Flossbach von Storch, gehört zu den prominentesten Finanzmarktexperten des Landes, stellt sich mit seinen Thesen gerne gegen den Trend und prophezeit der Finanzbranche ihren eigenen Dieselskandal. Er erzählt mir, wie fragwürdig Nachhaltigkeits-Ratings sind, warum er keine europäischen Bankaktien kauft, was Geld für ihn bedeutet – und wie er mit einer App versucht zu verstehen, was seine Frau im Garten anpflanzt.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Der Klimaschutz ruiniert uns!* *Wenn er falsch gemacht wird. Das anspruchsvollste Projekt der jüngeren Wirtschaftsgeschichte wird auch das teuerste, wenn die Politik zu viele Fehler begeht. Dabei muss Klimaschutz weder Jobs noch Wohlstand kosten. https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/wirtschaftsstandort-deutschland-der-klimaschutz-ruiniert-uns/27272204.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 06.06.2021
    62 MB
    01:04:55
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    Karl Gernandt (Kühne Holding) im Gespräch: Globalisierung und Corona | Einstieg bei Hapag-Lloyd | Unternehmertum

    Nach den USA und China bahnt sich nun in Europa der Post-Corona-Boom an. Die Gewinne der Logistikkonzerne explodieren, die Frachtraten für die Containerschiffe liegen im dreistelligen Prozentbereich über Vorjahr. Das Geschäft beherrschen wenige Giganten wie etwa die weltweit fünftgrößte Reederei Hapag-Lloyd und der weltweit drittgrößte Logistikriese Kühne + Nagel. Womit wir bei meinem Gast wären. Er kauft gerne alte Maseratis, bekam einst bei Schalke04 Stadionverbot und auf seine Haustür in Hamburg schrieb mal einer „Die Kapitalistensau“. Karl Gernandt ist als Chef der Kühne Holding eine der Schlüsselfiguren im internationalen Transportgeschäft und Verwalter des milliardenschweren Logistik-Königs Klaus-Michael Kühne. Gernandt bezeichnet sich gerne als das wirtschaftliche Gewissen des knorrigen 83-Jährigen – auch wenn er in dessen Auftrag viele Millionen Euro im Fußball verbrennen musste. Er erzählt mir, wie riskant damals der Kauf der Hapag-Lloyd-Beteiligung mitten in der Finanzkrise war, warum der Ausbruch der Pandemie die ganze Kühne-Gruppe in eine Sinnkrise stürzte – und wie er privat mit dem Einstieg in die Weltmeisterschaft der Classic Cars kläglich scheiterte. Spoiler: Die Geschichte dreht sich um alte Formel 1-Wagen von Alfa Romeo…Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Nach dem Coronaschock steigt die Nachfrage, zudem treibt staatliche Regulierung die Preise. Die Zentralbanken aber pumpen ungebremst weiter – und keiner weiß, wie sie das Geld wieder reinholen wollen. https://www.wiwo.de/politik/deutschland/balzli-direkt-jens-spahn-sollte-variabel-verguetet-werden/27247676.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Chefgespräch Live: Der Realitätscheck für Energie- und Automobilwirtschaft. Zur Anmeldung geht es hier entlang: wiwo-chefgespraech.streamtlive.de

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  • 28.05.2021
    45 MB
    47:10
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    Kik-Chef Zahn: „Wir werden Recht bekommen, weil es Willkür ist“

    Die Coronakrise scheint langsam ihren Schrecken zu verlieren. Die Impfkampagne rollt, die Inzidenzzahlen sinken, die Reisebuchungen steigen und im Biergarten wird wieder gefeiert. Nur in den Chefetagen der Einzelhändler herrscht Tristesse statt Dolce Vita. Patrick Zahn, CEO der Tengelmann-Tochter Kik, ist in Südafrika geboren und lernt seine Frau beim Feldhockey kennen. Er liebt erfolglose Fußballclubs, lustige Kölner Karnevals-Uniformen, aber keine Finanzminister. Olaf Scholz hält er für einen sozialistischen Blockadepolitiker. Der Textildiscounter Kik gehört mit über zwei Milliarden Euro Umsatz und über 3000 Filialen in ganz Europa zu den Giganten der Branche. In dieser Folge erzählt er mir, warum sein Sohn beim Sport kein Kik-Leibchen trägt, wie er zum Lieferkettengesetz steht und wie wütend er über die „willkürlichen“ Schließungen im Handel ist.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Durch die Übernahme der Deutschen Wohnen baut Rolf Buch Europas größten Wohnungskonzern. Doch das macht den Vonovia-Chef abhängig vom Regulierungseifer der Politik. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/dienstleister/uebernahme-von-deutsche-wohnen-megavermieter-vonovia-das-feindbild/27225938.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 21.05.2021
    55 MB
    57:19
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    Hansgrohe-Chef Kalmbach: „Unsere Preise steigen um fünf Prozent – wir bräuchten eigentlich mehr“

    Die Rohstoffpreise steigen auf breiter Front. In den letzten Monaten hat sich zum Beispiel Messing um bis zu 40 Prozent verteuert, hat mir Hans Jürgen Kalmbach im Podcast Chefgespräch erzählt. Der CEO der Hansgrohe-Group kam gut durch die Coronakrise. Ein Gesetz behielt nämlich auch in der Hochphase der Pandemie unverändert seine Gültigkeit: My home is my castle.Das Zwangscocooning animierte die Deutschen zum Wettrüsten in den eigenen vier Wänden. Sie investierten in ein neues Bett, ein neues Sofa, einen neuen Esstisch und manchmal auch in ein nagelneues Badezimmer mit Armaturen von Hansgrohe. Kalmbach ist der Gegenentwurf eines globalen Businessnomaden und vielleicht Deutschlands sesshaftester CEO. Er ist im Schwarzwald geboren, lebt dort und arbeitet dort. Seine ganze Karriere dreht sich um den Porsche der Duschbrausen – und ein hartes Duell mit einer Firma, deren Name zum Verwechseln ähnlich klingt. Ich habe mich mit Kalmbach über wassersparende Technologien, die männliche Monokultur in seinem Vorstand, Dusch-Partys für Architekten und goldene Wasserhähne auf Luxusyachten unterhalten. Spoiler: Den spektakulärsten Auftrag bekam Kalmbachs Firma aus der Spielerhölle Macao. Aber hören Sie selber …Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 14.05.2021
    35 MB
    36:30
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    BVG-Chefin Kreienkamp: „Jeder Fahrradfahrer ist genauso wertvoll wie ein ÖPNV-Nutzer“

    Diese Woche springt für mich mein Kollege Christian Schlesiger ein. Er spricht mit Eva Kreienkamp, die als Nachfolgerin von Sigrid Nikutta seit 2020 die Berliner Verkehrsbetriebe leitet. Kreienkamp erklärt, wie sich die urbane Mobilität nach Corona entwickeln wird und wie sie die Hauptstadt-Busse auf Elektroantrieb umrüstet. Das komme der gesamten Republik zugute, glaubt sie.Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 07.05.2021
    48 MB
    49:33
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    Werder-Bremen-Chef Filbry: „Manche Investoren erwarten eine Rendite von 15 Prozent“

    JP Morgan wollte mehrere Milliarden in eine neue Superliga mit zwölf europäischen Top-Klubs wie Barcelona und Liverpool pumpen. Nach einem Aufstand in der Fan-Gemeinde gegen das Kartell der Bonzen-Kicker sind die Pläne bereits wieder tot. Doch das große Geschäft bleibt das beherrschende Thema bei der schönsten Nebensache der Welt. Die einen stürmen trotz Geisterspielen in der Coronakrise voran, können astronomische Gehälter zahlen und legen für einen neuen Trainer schon mal eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro auf den Tisch. Die anderen stolpern ins Abseits, weil sie weder von Scheichs, Staatsfonds oder klebrigen Energy-Drinks profitieren. Ohne große Sponsoren können sie nur noch auf Pump überleben. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären: Klaus Filbry saß bei Adidas für ein paar Jahre im Top-Management, heute muss er als Geschäftsführer von Werder Bremen den dienstältesten Bundesligaverein mitten im Abstiegskampf vor der Pleite retten. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie unterschiedlich das Sportgeschäft in den USA und in Europa ist, warum die Idee zur Super League von Kulturbanausen stammt, wie angeschlagene Fußballklubs mit dubiosen Investoren umgehen und ob sie sich mit der Ausgabe von Wertpapieren retten können.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Die Boston Consulting Group hat aus 2400 Papieren die besten Aktien herausgefiltert. Wer Aktionären die höchste Rendite bringt – und welche Papiere jetzt ein Kauf sind. https://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/2400-unternehmen-im-check-die-besten-aktien-der-welt/27164244.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected]

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  • 30.04.2021
    55 MB
    57:19
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    Interpol-Generalsekretär Stock: „Das Darknet funktioniert wie die Gelben Seiten für Kriminelle“

    Haben Sie schon mal den neugierig machenden Anhang einer Mail mit unbekanntem Absender angeklickt? Im schlimmsten Fall mussten Sie dann mitansehen, wie alle Daten auf der Festplatte weggefressen wurden. Um die wiederherzustellen, verlangen die Angreifer häufig Bitcoin. Diese Art der Erpressung durch Hacker hat sich zu einem Geschäft „im industriellen Ausmaß“ entwickelt, berichtet ein Mann, der es wissen muss: Interpol-Chef Jürgen Stock. Er erzählt außerdem, warum die Coronakrise ein Konjunkturprogramm für die Mafia ist – und wie die Hacker die Bitcoins wieder zu Geld machen. Dafür gibt es nämlich im Darknet spezialisierte Dienstleister, die die Geldwäsche übernehmen. Filmreife Kriminalität auf höchstem technischen Niveau.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: SAP-Vorstandschef Christian Klein steht vor der größten Herausforderung seiner Karriere: Er muss die Programme des Softwarekonzerns in die Cloud bringen und Netzwerke mit der Industrie aufbauen. So könnte er SAP zum Amazon der Maschinendaten machen. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/it/sap-vorstandschef-christian-klein-deutschlands-heimlicher-datengigant/27141944.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 23.04.2021
    63 MB
    01:05:45
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    IfW-Präsident Felbermayr: „Sogar die Briten unter ihrem verrückten Premierminister kommen besser durch“

    Man will diese spaßbefreite Pandemie endlich hinter sich haben. Doch danach sieht es leider nicht aus, im Gegenteil. Das hat auch viel damit zu tun, dass Deutschland Selbstzerfleischung offenbar besser kann als Krisenmanagement. Also fragen sich manche: Hat sich die weltweit viertgrößte Industrienation Deutschland in ein dysfunktionales System verwandelt, das sich auch noch zu hoch verschuldet? Zumindest korrigieren die Konjunkturforscher ihre Prognose für das laufende Jahr nach unten. Der Post-Corona-Boom ist erstmal verschoben. Der Aufschwung in China und den USA verhindert hier Schlimmeres – womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er stammt aus Oberösterreich, machte einen Abstecher nach Florenz und München. Heute fehlen ihm als Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft die Berge. Und das will er nun dringend ändern. Demnächst wechselt Deutschlands Top-Ökonom Gabriel Felbermayr auf den Chefposten des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts in Wien. Das ist also die perfekte Gelegenheit, um mit mir als Schweizer eine ökonomische Abschlussbilanz zu ziehen. Zwei Ausländer sezieren Deutschland. Wir sprechen über die deutsche Inzidenzhysterie, das Impfstoffdesaster, die Digitalwüste, Eigenverantwortung, Staatsgläubigkeit, das Programm der Grünen – und warum in engen Alpenländern längst nicht alles besser ist, vor allem nicht der Kungelei-Faktor.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Marketing, Vertrieb, Digitalisierung: Adidas-Chef Kasper Rorsted kopiert das große Vorbild Nike – und zementiert so die Rolle des ewigen Zweiten. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/adidas-das-trauma/27119396.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 16.04.2021
    54 MB
    56:20
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    dm-Chef Werner: „Das Hamstern war in Deutschland ausgeprägter“

    Christoph Werner ging in eine Waldorfschule, wollte danach ausgerechnet Düsenjägerpilot werden und weiß inzwischen alles über das Psychogramm mancher Deutscher, die beim Hamstern von Toilettenpapier den Rest ihrer Würde verlieren. Er erfuhr im Südafrika-Urlaub von seiner Berufung zum CEO der Drogeriemarktkette dm, die mit mehr als 3500 Filialen und 60.000 Mitarbeitern Europas größtes Unternehmen in der Branche ist. Gegründet hat es sein Vater Götz Werner, der auch für den Kampf für das bedingungslose Grundeinkommen steht. Seinen Sohn beschäftigen derzeit andere Themen. Mit dem Krisenmanagement der Regierung kann er sich nicht anfreunden. Werner erzählt mir, warum Zentralisierung weder im Staat noch im Unternehmen die Lösung ist, was er von seinem Vater gelernt hat und wieso hier zu Lande Eigenverantwortung eine größere Rolle spielen sollte.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Rund um den Globus pumpen Investoren Unsummen in Lieferdienste wie Delivery Hero und Co. Doch Profite sind keine in Sicht – und nach der Corona-Sonderkonjunktur droht der Absturz. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/dienstleister/lieferando-delivery-hero-flaschenpost-endet-der-liefer-boom-als-milliardengrab/27096776.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/*** weitere Informationen zu WiWo 7 finden Sie hier: wiwo.de/meine-steuer

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  • 09.04.2021
    45 MB
    46:59
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    Robotik-Spezialist Thrun: „China definiert ‚Weltmacht‘ neu“

    Er ist der Hohepriester des positiven Denkens. Sebastian Thrun versuchte in der Schule ohne Hausaufgaben durchzukommen, entwickelte für Google das erste Roboterauto, lehrt an der Eliteuniversität Stanford künstliche Intelligenz, leitet mit Udacity die größte Online-Universität der Welt und führt den Flugtaxi-Bauer Kitty Hawk. Thrun gilt als der deutsche Star im Silicon Valley. Im Podcast erzählt er mir, was er mit seinem persönlichen Coach bespricht, wie er das Kanzleramt berät, wohin sein Flugtaxi zuerst fliegen wird – und warum es im Leben immer wieder einen free lunch gibt, obwohl das die Deutschen nicht wahrhaben wollen.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Nachhaltiges Investieren ist der neue Megatrend. Doch fragwürdige Kriterien für Umwelt- und Sozialverträglichkeit führen Anleger in die Irre – und diskriminieren viele Unternehmen. https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/ethische-geldanlage-die-fatale-boersenmoral/27077116.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/*** weitere Informationen zu WiWo 7 finden Sie hier: wiwo.de/meine-steuer

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  • 02.04.2021
    53 MB
    55:41
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    DZ-Bank-CEO Uwe Fröhlich: „Wir alle werden durch jeden Tag Lockdown deutlich ärmer“

    Seine beste Geldanlage war ein alter Porsche, an Weihnachten motiviert er seine Mitarbeiter gerne mit einer schrägen Kuchenback-Youtube-Show (inklusive Fake-Knusperhäuschen) und im Job hat er sehr viel Geld mit Wirecard verloren. Doch kaum einer weiß so gut er, wie es dem deutschen Mittelstand in der Coronakrise geht. Uwe Fröhlich ist der Co-CEO der DZ Bank, mächtiges Zentralinstitut der Genossenschaftsbanken und Deutschlands zweitgrößter Geldverwalter hinter der Deutschen Bank. Beinahe dreißig Prozent der Deutschen Spargelder liegen bei den unauffälligen Genossen. Fröhlich hat mir erzählt, warum sein Job eine Familientradition fortführt, welche Techtrends die Banken verschlafen haben, was der Bundesfinanzminister in seinen Augen falsch macht – und wie er den aktuellen Börsenhype beurteilt. Spoiler: Er glaubt nicht an einen baldigen Crash.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Mit ihren Eingriffen auf dem Immobilienmarkt erreichen Grüne, Linke und Koalitionspolitiker das Gegenteil von dem, was sie wollten: Das Angebot wird knapper, die Preise steigen. Mit der richtigen Strategie können Vermieter den Eingriffen wenigstens ausweichen. https://www.wiwo.de/my/finanzen/immobilien/vermieter-als-feindbild-kampfzone-immobilienmarkt/27056874.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 26.03.2021
    39 MB
    40:39
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    100. Folge: „Erstaunlich, dass Deutschland so stark ist bei dem hohen Anteil von Missmanagement“

    Ich wollte dieses kleine Jubiläum eigentlich verdrängen und so tun, als sei nichts geschehen. Doch man ließ mich nicht. Ich habe mich schließlich breitschlagen lassen, in meinem eigenen Podcast als Gast aufzutreten – oder besser als Bratwurst. Am Grill steht nämlich Einheizer und Kollege Sebastian Matthes vom Handelsblatt. Wir reden über eine ominöse Schuhschachtel voller Diamanten, meine Recherchen zu den herrenlosen Vermögen der Holocaust-Opfer, die berechtigte Kritik an den Medien – und warum die Schattenwirtschaft mich schon immer eigentümlich anzog. Außerdem sprechen wir darüber, was Deutsche und Schweizer voneinander lernen können. Übrigens hat Matthes herausgefunden, dass ich gar nie Chefredakteur werden wollte…Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Der dritte Lockdown und Staatsversagen bei Tests, Impfungen und Coronahilfen bremsen die Wirtschaft. China dagegen wächst wieder schnell, die USA stützen mit Billionen – doch können sie den deutschen Aufschwung retten? https://www.wiwo.de/my/politik/konjunktur/kollateralschaeden-der-krise-der-blockierte-boom/27038652.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 19.03.2021
    36 MB
    37:35
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    FDP-Vorsitzender Lindner: „Eine Impfpflicht wage ich gar nicht zu diskutieren“

    Petrol Head und Porsche-Groupie Christian Lindner hofft immer noch auf die synthetischen Kraftstoffe, damit der geliebte Sechszylinder in Zukunft weiterröcheln darf. Mit seiner Leidenschaft für den Verbrenner gilt der FDP-Chef in der Greta-Fraktion als toxisches Fossil, in jungen wirtschaftsfreundlichen Kreisen hingegen als letzte Hoffnung. Nach dem Absturz der CDU bei den Landtagswahlen in Mainz und Stuttgart spürt Lindners Truppe endlich wieder Rückenwind. Das hat viel damit zu tun, dass die Partei erstens trotz vieler Großverdiener keine Maskenaffäre zu beklagen hat, zweitens die Marktwirtschaft verteidigt und drittens am liebsten aus ganz Deutschland ein Tübingen machen möchte. Im Podcast erzählt mir Lindner, warum er bei aller Öffnungseuphorie das Virus nie verharmlosen würde, wie ihn das Coronamanagement der Bundesregierung fassungslos macht – und was sein größter Traum ist, den er in seinem Leben noch verwirklichen möchte. Spoiler: Es hat mit Pferdestärken zu tun – aus Fleisch und Blut.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Die Nachfrage nach Coaching wächst – und mit ihr das Angebot. Nun drängen auch noch kapitalstarke Digitalkonzerne auf den Markt. Doch überforderte Manager fragen sich, wie sie den richtigen Coach finden und wem sie vertrauen können. Zum Glück gibt es darauf Antworten. https://www.wiwo.de/my/erfolg/management/du-kannst-es-besser-der-milliardenkult-ums-coaching/27016024.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 12.03.2021
    50 MB
    52:02
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    Iglo-Chefin Antje Schubert: „Bio-Tomaten aus Südspanien wachsen auf einer Plastikdecke in Substrat“

    Was machen Eltern, wenn sie den Nachwuchs wegen Lockdown und Homeschooling in der Coronakrise besänftigen wollen? Sie kaufen Fischstäbchen. Die einzige Droge, die bei jedem Kind wirkt – und auch bei so manchem Erwachsenen. Bereits im vergangenen Sommer hatte ich hier mein Coming-Out als glühender Verehrer der panierten Glücklichmacher. Als Kind aß ich sie wie ein Staubsauger. Über solche Kindheitserinnerungen und anderes diskutierte ich damals mit einem ganz Großen der Szene, dem Frosta-Chef Felix Ahlers. Aber wie das so ist mit Leidenschaften, sie lassen einen nie los. Darum dreht sich in dieser Folge mit Iglo-Chefin Antje Schubert wieder fast alles um Fischstäbchen (und natürlich Spinat). Endlich kann ich klären, wer der Marktführer ist, wer eigentlich den Fisch mit Ecken erfunden hat und was Deutschlands berühmtester Käpt’n mit Diversity und einer karibischen Steueroase zu tun hat. Schubert erzählt mir auch, warum sie nicht auf den Bio-Trend setzt, wie sie Wölfe zu Veganern machen will – und wovon sie träumt. Spoiler: Es hat mit Kühen und Käse zu tun.Der Dax feiert neue Rekorde, doch die besten Börsenstrategen haben in den letzten drei Jahren mehr gewonnen. Das zeigt ein exklusives Ranking von 480 Geldmanagern. Hier verraten die Sieger ihre Anlagestrategien: Wie sie auf Inflationsangst und Börsenblasen reagieren – und welche Aktien sie jetzt kaufen https://www.wiwo.de/my/finanzen/geldanlage/besser-als-der-markt-die-besten-boersenstrategien/26994308.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 05.03.2021
    47 MB
    49:01
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    Curevac-Gründer Ingmar Hoerr: „Wir haben eine Art SAP für den Körper“

    Ingmar Hoerr legt 1999 an der Universität Tübingen im Rahmen seiner Doktorarbeit eine Grundlage für die aktuelle Impfstoffforschung. Ein Jahr später gehört er zu den Mitgründern von Curevac – einer Firma, die nur dank zweier Milliardäre zwanzig Jahre lang ohne konkretes Produkt überlebt. SAP-Gründer Dietmar Hopp überzeugt Hoerr auf einem Golfplatz, Microsoft-Gründer Bill Gates „im Heizungskeller eines Pariser Hotels“. Vergangenen Frühling will dann angeblich Donald Trump die Firma kaufen, fantasiert das Bundeswirtschaftsministerium – und steigt selber ein. Ingmar Hoerr ist lange Zeit der CEO von Curevac, wechselt dann in den Aufsichtsrat und kommt im Frühling 2020 als CEO zurück. Kurz darauf erleidet er eine Hirnblutung, liegt in der Berliner Charité – und fühlt sich zeitweise so, als hätte ihn der KGB entführt. Er hat mir auch erzählt, warum sich Krebs ähnlich wie das Coronavirus besiegen lässt, wie er zusammen mit Elon Musk die Disruption der Pharmaindustrie plant – und warum keiner mehr mit ihm mitkommen will, wenn er auf der Ostsee segeln geht.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Seit Jahrzehnten beherrscht Ikea den deutschen Möbelhandel – nun nicht mehr. Online dominiert der Otto-Konzern, im stationären Handel XXXLutz, neue Nischenanbieter kommen hinzu. Doch die Schweden schlagen zurück. https://www.wiwo.de/my/unternehmen/handel/kill-billy-im-moebelhandel-angriff-auf-ikea/26972608.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/*** Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie unter: https://allianz-entwicklung-klima.de/kampagne?pk_campaign=Paid_Media_Campaign&pk_kwd=zebra_Chefgespräch_Podcast

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  • 26.02.2021
    34 MB
    35:22
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    RWE-Renewables-CEO Dotzenrath: „Wir brauchen die Kernenergie nicht mehr“

    RWE ist der zweitgrößte Ökostromproduzent der Welt und mit Solar- und Windkraftprojekten in zwanzig Ländern aktiv. Diese Woche hat mein Kollege Christian Schlesiger mit RWE-Renewables-Chefin Anja-Isabel Dotzenrath gesprochen. Im Podcast beklagt sie die schleppende Energiewende in Deutschland, lobt die Politik des britischen Premiers Boris Johnson – und erklärt, was Deutschland sich von ihm abschauen sollte. Außerdem hat Dotzenrath einen Investitionstipp für Bill Gates. Spoiler: Es hat nichts mit Atomenergie zu tun.Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Die USA und Europa zittern sich noch durch die Krise – China geht schon wieder voran. Nacheifern, das war einmal. Den Westen abzuhängen ist das neue Ziel. Dabei zeigt ein Blick in die zehn wichtigsten Technologiefelder: China ist ehrgeizig – doch zur Panik besteht kein Anlass. https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/china-die-ueberschaetzte-hightech-macht/26949766.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 19.02.2021
    46 MB
    48:07
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    About-You-Gründer Tarek Müller: „Für kein Geld der Welt würde ich in den Staatsdienst gehen“

    Seine Karriere beginnt im Teenageralter mit Wasserpfeifen und soll 2030 mit der Gründung einer Non-Profit-Organisation enden. Dazwischen fällt Tarek Müller auf chinesische Betrüger rein, startet mit einer Digitalagentur durch, gründet zusammen mit dem Otto-Konzern die Modeplattform About You und schafft es damit wohl ziemlich bald an die Börse. Die geschätzte Bewertung des Zalando-für-Junge liegt bei mehreren Milliarden Euro. Müller erzählt mir in dieser Folge, was er vom Kapitalismus hält, wie er später eine Partei gründen will – und warum sein Vater gelassen blieb, als er die Schule abbrechen wollte. Spoiler: Es hat mit Philosophie zu tun. Gründer gelten als mutig, Gründer sind Vorbilder, Gründer kann es nicht genug geben. Einst haben Sie das deutsche Wirtschaftswunder möglich gemacht. Heute sind sie die Weltmarktführer von morgen. Und der Staat unterstützt sie intensiver als viele denken. Doch reicht das? Fördert das Bildungssystem den Unternehmergeist? Sind die Standortbedingungen optimal? Ist genug Geld für die Start-ups da oder müssen die Besten am Ende alle in die USA flüchten? Wir von der Wirtschaftswoche starten deshalb eine neue Gründerzeit-Initiative. Wir wollen konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen finden und natürlich neue Ideen. Wir werden die Gründerzeit mit Studien, einem Live-Event, interessanten Geschichten und noch interessanteren Interviewpartnern begleiten. Hier können Sie sich kostenfrei anmelden: https://anmeldung.me/gruenderzeit/Und zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang: Die neuen Gründer sind Deutschlands letzte Chance. Sie sichern mit avancierten Technologien die Industriejobs von morgen. Jetzt müssen nur noch Politik und Geldgeber mitspielen – sonst droht ihre Abwanderung. https://www.wiwo.de/my/erfolg/gruender/start-ups-silicon-valley-auf-deutsch/26926742.html (€)Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

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  • 12.02.2021
    43 MB
    44:46
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    Opel-Chef Lohscheller: „Die Droge, das Volumen zu jagen – da sind wir raus“

    Der Marktanteil von Opel kam vergangenes Jahr so richtig unter die Räder. Rückschläge gehören zur Geschichte der Rüsselsheimer. Sie stehen für eine der bekanntesten, traditionsreichsten, aber leider nicht immer erfolgreichsten Automarken. Jeder Popel fährt so einen, sangen einst die Prinzen. Umparken im Kopf, dichtete dazu die Werbeagentur Scholz & Friends – und Liverpools Trainerstar Jürgen Klopp behauptet jetzt: „Sie werden niemals alleine fahren“. Tatsächlich ist es auch mit den Alleingängen von Opel schon lange vorbei. Nach glücklosen Jahren im amerikanischen Mammutkonzern GM wurden die Rüsselsheimer für 1,3 Milliarden Euro an die französische Konkurrenz PSA weitergereicht. Seit Mitte Januar diesen Jahres gehört Opel zusammen mit rund einem Dutzend weiterer Marken zu Stellantis. Was wie eine Biermarke oder der Name einer Pizzeria klingt, steht für den hoffentlich galaktischen Zusammenschluss von PSA mit der Fiat Chrysler-Gruppe zum viertgrößten Autokonzern der Welt. Womit wir bei meinem Gast im Podcast wären. Michael Lohscheller ist passionierter Torwart und Marathonläufer und sitzt seit 2017 auf dem Chefsessel von Opel. Die Automarke ist endlich wieder profitabel, sagen seine Freunde. Sie droht künftig in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, sagen die anderen. Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/ Und zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier: Corona zum Trotz sind in den 50 größten Städten Haus und Wohnung erneut teurer geworden. Der Immobilienatlas nennt die besten Lagen, die besten Preise – und warum der Markt jetzt auch im Umland boomt. https://www.wiwo.de/26902608.html (€)

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  • 05.02.2021
    37 MB
    38:12
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    Hapag-Lloyd-Chef Habben Jansen: „Piratenangriffe sind auch für uns ein Problem“

    In dieser Folge geht es um eine bahnbrechende Erfindung eines Mannes, den kein Mensch kennt. Malcolm McClean kam in den Fünfzigerjahren auf die Idee, eine sechs Meter lang Kiste zu bauen. Sie ist maximal 24 Tonnen schwer und hat den Welthandel revolutioniert. Ohne Standardcontainer, dem Elementarteilchen der Globalisierung, ist moderner Handel nicht vorstellbar. Doch Corona hat das System förmlich gesprengt. Die Transportpreise auf den Containerschiffen explodieren. Mein Gast fühlt sich auf Schiffen nicht so wohl, führt aber als CEO von Hapag Lloyd die fünftgrößte Reederei der Welt. Rolf Habben Jansen und seine 13.200 Mitarbeiter betreiben 234 Containerschiffe und haben gerade für rund eine Milliarde zusätzlich sechs Mega-Liner gekauft. Wir sprechen über die Wut der Importeure, das angebliche Ende der Globalisierung – und die Angst, die er neuerdings um seine Schiffsbesatzungen hat. Wenn Sie mir Feedback geben möchten, Lob, Kritik oder Anregungen loswerden wollen oder eine Frage haben, erreichen Sie mich unter [email protected] Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier: https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/*** Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie unter: https://allianz-entwicklung-klima.de/kampagne?pk_campaign=Paid_Media_Campaign&pk_kwd=zebra_Chefgespräch_Podcast

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