Cover

Glücklich trotz Geld

Weshalb sind Finanzfragen für Dich so weit weg? Wie kannst Du Geld zu einem nützlichen Freund machen? Wie passiert es, dass Deine Entscheidungen eigentlich von Finanzberatern und trickreichen Verkäufern getroffen werden, die angeblich ‚Wege frei machen‘ oder ‚Finanzen optimieren‘? Warum sind Finanzdienstleistungen niemals -und wirklich absolut niemals- kostenlos? Diese und viele andere Fragen nimmt Mathias Böttcher aufs Korn. Mathias ist seit über 26 Jahren in der Finanzwelt tätig. Von Haus ist ist er Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Irgendwann hat er den dunklen Vertriebswegen den Rücken gekehrt und berät heute auf SEINE Art. In die Finanzindustrie hat er eigentlich nie wirklich hineingepasst. Mathias ist für Menschen da, denen Freiheit und Wahrheit bei anderen -und sich selbst- wirklich etwas bedeuten. Anständiger Finanzerfolg ist keine Hexerei. Mit spitzer und hörbar norddeutscher Zunge surft Mathias durch die Wissenschaft vom Geld und kommt immer wieder an den Merkwürdigkeiten des menschlichen Gehirns vorbei. Und jede Menge Tipps für Dich sind inklusive. ‚Glücklich trotz Geld‘ sind Stories und Insiderwissen für alle, die sich das Fach ‚Finanzen‘ in der Schule gewünscht hätten.

Alle Folgen

  • 26.11.2021
    11 MB
    12:04
    Cover

    Schulden, Zinsen und der Crash

    Unsere Siedlung wächst. Schon 10 arbeitende Familien und eine Herrscherfamilie leben beieinander. Was geschieht, wenn eine Familie sich verschulden muss - also Kredit ohne Gegenleistung von der Herrscherfamilie annimmt? Wie wirken Zins und Zinseszins sich aus? Ohne neues Geld - und damit Inflation - MUSS das System zusammenbrechen, wenn die Schuldner am Ende nicht ALLES verlieren!

    ...mehr
  • 19.11.2021
    10 MB
    10:48
    Cover

    Muscheln und Inflation

    Das Geld kommt vom Herrscher. So war es bereits bei den ersten Siedlern. Waren es zunächst nur Muscheln, hat sich das Grundprinzip der Geldschöpfung bis heute gehalten: Banken und Sparkassen stehen an der Seite von Zentralbank und Regierung und schöpfen sekündlich neues Geld. Aus dem Nichts - und ohne Arbeit verrichten zu müssen. Ein genialer Schachzug aus Sicht der Geldhersteller. Und es wird immer perfekter. Teil I zum Verständnis von Geld.

    ...mehr
  • 12.11.2021
    11 MB
    12:22
    Cover

    Man könnte eigentlich mal ...

    "Wir nehmen und zu viel vor - und machen davon zu wenig.", dichtete Julia Engelmann einst. Deine Wortwahl und Sprechen steuern Deine Entscheidungen und die Handlungserkenntnis des Gehirns. Für Dinge, die wir nicht wollen oder die wir fürchten bzw. vermeiden wollen, finden wir gerne weiche und ausweichende Formulierungen. Sie führen in der Regel zu NICHTS. Du redest darüber und tust so, eine Sache angehen zu wollen - also eigentlich- und am Ende stellst Du fest, dass einmal mehr nichts passiert ist. Das geht besser. Trainiere sorgfältiges Sprechen und aus Luftblasen werden feste Entscheidungen und später gute Handlungen.

    ...mehr
  • 05.11.2021
    9 MB
    09:50
    Cover

    Holen kann hohl sein.

    Die Werbung fordert Dich auf, Dinge zu 'holen'. Oft benutzen das Verb 'holen' als Ersatz für das Kaufen. Ganz besonders bei nicht lebensnotwendigen Dingen wie Computerspiele, das neueste Smartphone oder Kleidung oder Schuhe. Die Tatsache des Kaufens wird dabei vernebelt bzw. verschleiert. Ein schönes Beispiel ist das Wortungetüm 'shoppen', das es so im Deutschen ja gar nicht gab. Konsum des lebensnotwendigen Bedarfs dagegen wird sehr oft und nach wie vor "einkaufen" genannt. Verschiedene Worte bzw. Verben beschreiben und meinen dasselbe und werden doch so unterschiedlich benutzt. Das Gehirn verarbeitet die Information jeweils vollkommen anders. Und die verknüpften Emotionen dahinter sind auch andere. Achte auf Deine Worte und welche anderen Worte benutzt werden. Was unterscheidet zum Beispiel VersicherungsverkäuferIn, FinanzberaterIn, FinanzoptimiererIn und FinanzcoachIn WIRKLICH?

    ...mehr
  • 03.11.2021
    8 MB
    09:16
    Cover

    Entscheidungsschlafen

    Kennst Du das: Du kaufst etwas Schönes, weil die Situation im Geschäft so nett und schön ist, Du Glücksgefühle entwickelst und freudetrunken und beseelt mit dem Kaufgut nach Hause. Am nächsten Morgen ist das große Glück verflogen und Du bereust Deinen Kauf. Das nennt man Regret-Effekt. Oder Kaufreue. Die meisten Finanzberatungen funktionieren nach diesem Prinzip: Ängste schüren, Stress machen, Lösungen herstellen, gute Gefühle durch Heilung machen - Unterschrift. Und später dann die große Reue. Wenn der Gefühlsrahmen verflogen ist, wird die Verantwortung abgeschoben. Besser ist, eine Strategie zu haben, gar nicht erst in das Kaufprogramm hineinzulaufen.

    ...mehr
  • 03.11.2021
    10 MB
    10:35
    Cover

    Rente gut - alles gut?

    Unsere Leben kennen in der Regel drei Phasen: Kindheit und SchulzeitBerufs- und Erwerbsleben'Rente' Wir nutzen einen finanziellen Begriff, um eine wichtige Lebensphase zu beschreiben. Der Begriff und damit das Bild von einer RENTE ist so mächtig verankert, dass uns oft nichts Besseres einfällt, die Zeit nach dem Erwerbsleben zu beschreiben. Alternativen zur Rente kommen oft nicht in den Sinn. Sei versichert: Es GIBT Alternativen zur Idee einer passiven und mäßigen lebenslangen Rente. Wie willst Du die Phase nach dem Erwerbsleben ab heute für Dich bezeichnen? Ich freue mich auf viele tolle Namen unter: https://timabo.de/contact-us/

    ...mehr
  • 03.11.2021
    10 MB
    10:44
    Cover

    Steuern steuern

    Menschen reagieren immer wieder unkontrolliert, wenn es um das Angebot von Steuervorteilen und oder staatlicher Förderung geht. Da werden vollkommen irrsinnige Entscheidungen getroffen und wider der eigenen Ziele und Wünsche gehandelt. Beispiele: Investitionen nur um der Steuervorteile Willen, Abwrackprämien für funktionierende Autos und festhalten an schlechten steuerfreien Lebensversicherungsverträgen. Wir wollen hier ein Re-Framing versuchen: Steuervorteile sollten niemals Ursache bzw. Ziel einer (Finanz-)Entscheidung sein. Besser ist, einen möglichen Steuervorteil zu einer Entscheidung des Herzens oder des Nutzens an sich als Add-On mitzunehmen. Ändere das und lebe bewusster.

    ...mehr
  • 03.11.2021
    9 MB
    10:16
    Cover

    Finanzentscheidungen von Frauen und ihren Männern

    Ich beobachte bis heute bei sehr vielen Frauen, gleich welchen Alters, eine große Entscheidungsunsicherheit in Finanzfragen. Sehr oft übernehmen männliche Bezugspersonen im Umfeld die Entscheidung und damit im Grunde die Verantwortung für fremdes Vermögen und fremdes Leben. Die Strategien der Ursprungsfamilien werden ungefiltert und automatisch übernommen. Wir sind finanz-gesellschaftlich irgendwie in den 50er Jahren stehen geblieben. Es wird Zeit für einen neuen Gedankenrahmen zur finanziellen Entscheidung - vor allem bei vielen Frauen und Töchtern.

    ...mehr
  • 03.11.2021
    11 MB
    12:16
    Cover

    Helden Deiner Kindheit

    Welches waren Deine Vorbilder in der Kindheit? Mama, Papa, Geschwister? Oder auch TV-Stars oder der BRAVO-Starschnitt? Sie alle haben Deine finanzielle Strategien beeinflusst - auch ohne aktives Lernen oder Lehrstunden. Unsere Gesellschaft bildet immer weiter vererbte Regeln aus. Diese Regeln bestimmen die finanzielle Informationsverarbeitung. Verlieren tut mehr weh als Gewinnen Freude macht. Welchen Einfluss hat das auf Deine finanzielle Strategien? Wie kannst Du sie erkennen und später verbessern?

    ...mehr
  • 03.11.2021
    11 MB
    11:44
    Cover

    Geld soll nicht glücklich machen.

    Eines unserer Sprichwörter ist "Geld macht nicht glücklich.". Das könnte korrekt sein. Es hat auch nicht die Aufgabe, Menschen glücklich zu machen. Geld hat andere Aufgaben in Deinem Leben. Glück findest Du in Dir. Doch wie kommt es, dass so viele Menschen sich vorübergehend glücklich fühlen, wenn sie Geld empfangen - erst recht, wenn es Geld für eine Leistung ist. Das könnte zurückführen auf die kleinen Momente gefühlter Wertschätzung, wenn Erwachsene in der Schulzeit für gute Leistungen finanziell belohnt worden waren. Dieser kurze Augenblick des Glücks für die Wertschätzung wird dann in der Tiefenstruktur des Gehirns erinnert und in einem verzerrten Zusammenhang und stark generalisiert wieder 'abgerufen' und soll möglichst wiederkommen. In den meisten Haushalten haben Kinder nichts bis wenig zu den Regeln der eigenen Finanzen gelernt. Das Thema wird bis heute still behandelt. Neue alte Betrugsmasche durch angebliche Wertpapierbroker am Telefon mit Cybersystemen. Zwei Norddeutsche outen sich als Opfer. Auflegen.

    ...mehr
  • 03.11.2021
    10 MB
    11:23
    Cover

    Gehirnkeller

    Wie verarbeitet das Gehirn neue Informationen zu finanziellen Themen? In seiner Tiefenstruktur sind alle Informationen zum Thema gespeichert. Auch die Gefühle, die in Zusammenhang mit einem früheren Finanzereignis stehen. Insbesondere das Verhalten kindlicher Vorbilder wird als Regelsystem übernommen und zunächst nicht weiter hinterfragt. Wird ein Kind zum Beispiel durch ein Mitglied der Ursprungsfamilie mit Geld für ein gutes Zeugnis oder gute Leistungen belohnt, was ohne Zweifel gut gemeint ist, 'lernt' sein Gehirn nebenbei, dass Geldempfang und Leistung in einem direkten Zusammenhang stehen. Soziale Anerkennung und Wertschätzung fühlen sich ungemein schön an. Wenn in der Tiefenstruktur dann ein solches Regelsystem gebildet und manifestiert ist, entwickelt der so trainierte Mensch eine Strategie der Leistungsbereitschaft mit Belohnungserwartung. Sein Belohnungsverhalten ist passiv. Im Berufsleben und im Rentenalter bleibt das bestehen - obwohl beides nichts mit der Schulperformance und der Belohnung in der Kindheit zu tun haben. Das Gehirn verallgemeinert, verzerrt und generalisiert alles so lange, bis es 'passt'. Was fühlst Du jedoch, wenn die Belohnung ausbleibt?

    ...mehr
  • 03.11.2021
    9 MB
    10:00
    Cover

    Fünf Mark von Opa

    Das menschliche Gehirn ist ein besonderes Organ. Weil es permanent beschäftigt ist, verbraucht es am meisten Energie. In der Evolution hat es ein System zum energiesparenden Verarbeiten von Informationen entwickelt. Wir wissen heute, dass es mindestens zwei Ebenen bzw. Bereiche dafür gibt: Der bewusste Verstand ist langsam und greift auf die Bewertungen des schnellen Unterbewusstseins zurück. Dort werden alle Informationen der Vergangenheit oder der Erziehung oder der Bildung in Bildern, Gefühlen, Filmen oder Tonspuren archiviert. Kommt eine neue Information hinzu, findet automatisch und blitzschnell ein Abgleich statt. Das Archiv nimmt die Information auf, mit in die Ablage und liefert unmittelbar und ohne Kontrolle -und keinesfalls mit dem Anspruch auf Fehlerfreiheit- eine Bewertung und darauf ergeben sich Entscheidung und Handlungen. Das sind dann programmierte Regelsysteme, die wir Zeit unseres Lebens und vor allem in Kindheit lernen. Diese Erklärung greift auf das Modell von 'NLP' zurück (Neuro-Linguistische Programmierung). Viele Kindern werden von Eltern, Paten oder Großeltern für gute schulische Leistungen mit einem kleinen Geldgeschenk belohnt. Das ist sehr gut gemeint und soll sicherlich motivierend wirken. Was mag ein Kindes-Gehirn daraus lernen? Welche Programmierung löst das Verhalten womöglich aus? Und welche Ängste könnten daraus erwachsen?

    ...mehr
  • 03.11.2021
    10 MB
    10:54
    Cover

    Warum dieser Podcast

    Geld gehört befreit. Es gehört befreit, damit Du erfolgreich im Umgang bist. Wenn wir dem Geld nachlaufen, dann nur, weil wir es bislang nicht geschafft haben, gut damit umgehen zu können. Geld gehört zu Deinem Leben und Du hast täglich damit zu tun. Vermutlich hast Du weniger oft mit Deinem Auto oder einer Reise zu tun und dennoch sprichst Du darüber mehr als über Geld. Immerhin ist Geld der Schmierstoff, der in unserer Gesellschaft fast alles ermöglicht. Es hat Grenzen - das versteht sich von selbst. Die Grenzen sind meist extrem und absolut kein Grund, das Thema mit Argwohn zu betrachten. Wenn wir Geld aus der Stille holen und endlich lernen darüber zu sprechen, bereichern wir unser Leben. Viele Menschen vor Dir haben das bereits erfahren. Es muss nicht nur Arbeit sein, die uns zu Geld und Lebensqualität verhilft. Es gibt eine weitere Idee: Vermögen aufbauen und vielleicht weniger bzw. wenigstens genußvoller arbeiten. Während andere Dir Geldanlagen verkaufen, geht es mir darum, Dir und vielen anderen Menschen Zugang zu Ihrer eigenen Geldmaschine zu verschaffen. Da gibt es noch so viel aufzuholen. Der Podcast "Glücklich trotz Geld" steht für einen anderen Ansatz und liefert alltagstaugliches Finanzwissen für Jedermann.

    ...mehr