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Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

Merci, Chérie ist der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien. Es diskutieren Marco Schreuder und Alkis Vlassakakis mit Gästen über den größten Musikwettbewerb der Erde. Kein Thema wird verschont, jede Ecke ausgeleuchtet, Glamour befürwortet, Inhalte analysiert und Trash hochgelebt. Nicht nur für ESC Nerds.

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  • 20.07.2021
    75 MB
    01:19:00
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    #0320 ABBA's History Book on the Shelf I - Mit Carl Magnus Palm

    Alkis sitzt derzeit in Hamburg und spielt mit Nesterval Theater im "Uebel & Gefährlich", "Sex, Drugs & Budd’n’brooks" läuft im Rahmen des Kampnagel Sommerfestivals - es gibt Tickets. Es gibt natürlich News: Leider müssen wir uns von Raffaella Carrà verabschieden, eine der großen Entertainment-Ikonen Italiens, von der sich viele erhofft haben, dass sie als Moderatorin für den kommenden Song Contest in Italien fungieren würde. Und wenn man bei Italien bleiben möchte: Måneskin (einige von euch erinnern sich) haben ein neues Video für " I Wanna Be A Slave " draussen. Und wenn man nach Italien möchte: 17 Städte haben sich beworben, den Song Contest 2022 austragen zu wollen. Viele von denen werden wohl ausgesiebt werden, weil die EBU immer noch die klimaschädliche Regel hat, dass ein Internationaler Flughafen Grundbedingung für den Austragungsort sein muss. Gerade die Städte Norditaliens sind hervorragend an das Bahnnetz (und damit auch an Verbindungen zu einem Flughafen) angeschlossen. Von den 17 haben wohl laut Insidern nur drei eine realistische Chance: Turin, Mailand und Bologna. Melovin, der Vertreter der Ukraine 2018 in Lissabon, ist in seinem Heimatland ein Star und er hat sich symbolträchtig während der Übertragung des "Atlas Weekend"-Musikfestivals als bisexuell geoutet. Und da der übertragende Musiksender da viel zu schnell weg schaltete, hat er er noch einmal in den sozialen Medien klar gemacht. Carl Magnus Palm hat zahlreiche Bücher über ABBA geschrieben und digitale Relases kuratiert. Er spricht in drei Episoden und einem ABBA-Special über die viel reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifesivalen und dem Eurovision Song Contest. Bei Merci, Cherie erzählt er, wie er dazu kam, über das Phänomen ABBA zu schreiben und zum wahrscheinlich einzigen Full-Time-ABBA-Historiker zu werden. ABBA starteten nicht als Gruppe, sondern sie waren individuelle Künstler. Björn und Benny waren in verschiedenen Bands, Agnetha hatte mit 17 ihren ersten Durchbruch mit einem selbst geschriebenen Lied und Frida war eine recht erfolgreiche Sängerin in Nachtclubs. Beim schwedischen Melodifestivalen 1968 reichte die gerade 17-jährige Agnetha den Song den selbstkomponierten Song " Försonade " ein, den sie für den Sänger Gunnar Wiklund geschrieben hat (Fun Fact: Wiklund ist der Interpret der schwedischen Fassung von " Merci, Chérie "). Das Lied wurde abgelehnt und so nahm sie es selbst für ihr Debut-Album auf. Beim Melodifestivalen 1969 gab es wieder einen eingereichten Song. Brita Borg , Schwedens Vertreterin beim Song Contest 1959, sang einen Titel von Benny, Björn und dem "fünften ABBA-Mitglied", dem Manager, Musikverlegers, Textdichter und Produzenten Stig Anderson . " Ljuva Sextita l" wurde abgelehnt, hielt sich aber erfolgreich an der Spitze der schwedischen Charts. Erfolgreich eingereicht wurde 1969 " Hej, Clown ", das Benny Andersson gemeinsam mit dem Schauspieler und Texter Lasse Berghagen für Jan Malmsjö geschrieben hatte. Am Schluss war es ein Kopf an Kopf-Rennen, das das punktgleiche " Judy, min vän " von Tommy Körberg dank mehr Höchstpunktzahlen für sich gewinnen konnte und damit nach Madrid fuhr. "Hej, Clown" wurde ebenfalls ein großer Hit in Schweden. Eine weitere Einreichung im gleichen Jahr: " Härlig är vår jord " der jungen ursprünglich norwegischen Sängerin Anni-Frid Lyngstad, die man gemeinhin später als Frida kennen sollte. Sie wurde immerhin Vierte in der Schlusswertung, ein weiterer Erfolg des Songs blieb aber aus. Der Legende nach haben sich Benny und Frida in diesem Jahr beim Melodifestivalen tatsächlich auch getroffen, wenn auch nur kurz. Ein paar Tage später in Malmö soll es dann aber gefunkt haben, ein paar Wochen später war die Beziehung zwischen den beiden wohl auf Schiene. Beim Melodifestivalen 1971 - 1970 nahm Schweden beim Eurovision wegen des "Skandals" der vier Gewinner nicht teil - reichten Benny, Björn und Stig wieder zwei Songs ein. " Det Kan Ingen Doktor Hjälpa " wurde abgelehnt. Agnetha und Frida sangen immerhin im Background. Angenommen wurde der Song für die legendäre Lill-Babs " Välkommen till världen " - auch hier ist ABBA bereits deutlich hörbar. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss berichtet Marco über ein paar Anekdoten rund um den Song Contest 1975. Der Niederländer Willem Duyl von Mouth & McNeal spielt da auch eine Rolle. Ihr "I See A Star" war schließlich Favorit bei Eurovision 1975.

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  • 06.07.2021
    66 MB
    01:09:24
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    #0319 Für Wiki schreiben - Mit Martin Pfefferle & Raphael Mair

    Die meistgelesensten Texte im Netz sind Artikel auf Wikipedia. Dies gilt auch für die Beiträge über den Eurovision Song Contest oder das Festival di Sanremo. Wiki-Autoren Martin Pfefferle und Raphael Mair geben Einblick. Die erste Nachricht erreicht uns aus Belarus: Der Sender BTRC (Belaruskaja Tele-Radio Campanija) ist endgültig aus der EBU ausgeschlossen worden, nachdem er eine Frist, Stellung zu beziehen, verstreichen hat lassen. Die Vorwürfe lauten auf Unterdrückung der Meinungsfreiheit und dass er nicht mehr unabhängig sei. Es geht da vor allem um die Ausstrahlung von regierungsfreundlichen Interviews mit offensichtlich gefolterten Regimegegnern, die vermutlich unter Zwang stattfanden. Das bedeutet aber auch, dass es keine Teilnahme von Belarus beim Song Contest in absehbarer Zeit gibt. Bosnien-Herzegowina möchte wieder teilnehmen am Song Contest, hat aber noch einen Schuldenberg bei der EBU und überlegt, wie er den abbaut. Es gibt Neuerscheinungen von Mahmood, Barbara Pravi und Vincent Bueno. Måneskin sind mit "Beggin'" einer Nummer aus dem Jahr 2017, in Österreich und Deutschland auf Platz 1. Und Damiano und Thomas haben in Polen auf der Bühne geküsst, um die LGBTIQ-Community in Polen zu unterstützen. Wikipedia ist eines der spannensten Projekte im Netz. Das gesammelte Wissen der Schwarmintelligenz als ein großes Lexikon für die Welt ist eine große Aufgabe. Martin und Raphael haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Wissen um den Eurovision Song Contest und das Festival della Canzone Italiana - kurz "Sanremo" - mit anderen zu teilen. Sie gehören zu den Autoren, die sich den strengen Regeln von Wikipedia stellen: Neutralität und Behauptungen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Raphael Mair lebt derzeit zum Studium in Rotterdam, stammt aber aus Südtirol. Martin Pfefferle ist aus Hamburg, jetzt aber der Liebe wegen nach Wien gezogen. Sie erzählen von den Schwierigkeiten bei der Recherche, aber auch von dem Spaß, den sie beim Finden von Quellen haben. Raphael hat auch einen deutschsprachigen Blog für die Liebhaber des Sanremo Festivals. Auf sanremo-festival.de darf er auch mal die Neutralität vergessen und seine persönliche Meinung zu den Beiträgen des renomierten Bewerbs schreiben. Die Standard-Fragen am Schluss müssen unsere Gäste natürlich auch beantworten: Vom Song Contest 2021 auf der Playlist wird Martin wohl The Roop 'Discoteque" behalten. Raphael dagegen eher Tusse aus Schweden mit "Voices" . Beim Eurovisions-Lieblingssong aller Zeiten tun sich beide schwer und wir haben die Frage ein wenig abgewandelt, beide dürfen uns auch ihren Lieblings-Sanremo-Song nennen. Für Martin ist es wohl Katja Ebsteins "Wunder gibt es immer wieder" aus dem Jahr 1970 und Mahmoods "Soldi" aus dem Jahr 2018 . Bei Raphael ist es auch schwierig: Von den italienischen Beiträgen ist es eindeutig Mia Martini mit Rapsodia der damals aber nicht bei Sanremo startete. Das war 1992 und über Mia Martini haben wir ja eine schöne Erinnerungsepisode Merci, Chérie #0212 gemacht. Der liebste nicht-italienische Beitrag ist für ihn Aysel and Arash aus Aserbaidschan mit "Always" aus dem Jahr 2009. Und sein Liebling von Sanremo ist Riccardo Fogli mit "Storie Di Tutti I Giorni" aus dem Jahr 1982. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss schaut Alkis noch mal auf das Interview von Anne Marie David bei Merci, Chérie #0317 . Dort erzählt sie, wie sie am Premierenabend der französischen Erstaufführung von Jesus Christ Superstar für den Song Contest engagiert worden ist, den sie 1973 gewann. 1974 waren zwei weitere Ensemblemitglieder dieser Rockoper in Brighton auf der Bühne: Eine Darstellerin der Maria Magdalena und einer, der in seinem Heimatland Jesus gesungen hat. Wer waren die beiden wohl?

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  • 22.06.2021
    102 MB
    01:46:54
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    #0318 Blind Date II - Mit Sonja Riegel & Sascha Gottschalk

    In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Dieses Mal sind Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom Podcast ESC Greenroom zu Gast. Doch zuallererst eine Bitte: Habt ihr uns schon abonniert? Wir freuen uns über gute Rezensionen im iTunes Store. Oder aber ihr sucht uns auf Spotify und gebt uns ein Herz. Zu den News: Måneskin touren die Festivals im Sommer und in den internationalen Charts sind bereits mehrere ihrer Nummern vertreten - nicht immer nur aktuelle. Auch auf Tour geht Barbara Pravi, allerdings nur in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden. Dafür ist die Liste mit 36 Konzerten recht üppig. Wegen der Anti-LGBTIQ-Gesetze in Ungarn boykottiert Duncan Laurence das Land. Wir empfehlen statt eines Boykotts bei der Pride Parade in Budapest im kommenden Jahr aufzutreten. Bei der Pride in Sofia sind Vasile und Victoria aufgetreten. Gut gemacht. Aber zu unserem Blind Date und den Gästen: Sonja Riegel wohnt in Wiesbaden, ist Fußball-Fan und da ganz speziell von Eintracht Frankfurt. Sie hat ein Buch über Groundhopping geschrieben, über das Sammeln von möglichst vielen verschiedenen Stadion-Besuchen. Das kann man auf ihrer Bandcamp-Seite sonjariegel.bandcamp.com als Hörbuch und als PDF downloaden. Die zweite Leidenschaft der Journalistin ist die Musik: Ihr Blog bleistiftrocker.de hat sich als wahre Fundgrube vor allem junger Acts herausgestellt, aber auch erfahrene Hasen geben ihr gerne mal Interviews. Oh, und sie ist natürlich auch Song Contest Fan: Seit 2019 ist sie Teil des ESC Greenroom-Dream Teams. Die andere Hälfte ist Sascha Gottschalk aus Pinneberg. Er ist seit 1979 Fan und auch seit 2010 bei fast allen Eurovision Song Contests vor Ort. 2016 hat er dann angefangen, mit dem Kollegen Dennis Kranz den Podcast ESC Greenroom zu produzieren. Als Dennis ausstieg, um sich anderen Projekten zuzuwenden, suchte und fand Sascha Sonja. Zusammen kümmern sie sich allmonatlich um Aktuelles rund um den ESC. Beim Blind Date hat jeder der vier einen Song vorbereitet und erzählt, warum er ihn ausgesucht hat und welche Verbindung er zum Song Contest hat. Welche das sind? Hört rein in den Podcast. Die Links zu den Youtube-Videos findet ihr unkommentiert am Schluss der Show Notes. Die drei Fragen am Schluss müssen Sonja und Sascha natürlich auch beantworten: Für Sascha wird wohl The Roop mit "Discoteque" in der normalen Playlist bleiben, Barbara Pravi bleibt für besondere Momente vorbehalten. Für Sonja ist das neue Album von Hooverphonic in der Dauerrotation (und damit auch "The Wrong Place" ). Und von den anderen Songs haben sich Senhits "Adrenalina" und Rafals "The Ride" einen Platz auf der Playlist erkämpft. Die Lieblingserinnerungen zum Eurovision Song Contest haben etwas San Marino zu tun und mit Dänemark zu tun. Sonjas Lieblingssong aller Zeiten ist Brainstorm mit "My Star" , der erste Beitrag Lettlands überhaupt aus dem Jahr 2000. Für Sascha ist es es wohl Verka Serduchka mit "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Der ukrainische Beitrag ist für ihn Eurovision pur. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Wiesbaden. Dort fand 1960 der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in London statt. Am Start war die große Favoritin Heidi Brühl, mit einem Song, den man heute noch kennt . Gewonnen hat aber Winfried Lüssenhop, der mit dem Sieg in Wiesbaden als Wyn Hoop eine (wenn auch überschaubare) Karriere gemacht hat. In London erreichte er aber einen respektablen 4. Platz mit dem Lied " Bonne Nuit, Ma Cherie ". Vielleicht hätte Deutschland bereits 1960 gewinnen können und nicht erst 1982. Spoiler: Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung. Sonjas Song , Marcos Song , Saschas Song und Alkis' Song

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  • 08.06.2021
    102 MB
    01:46:32
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    #0317 L'aventure de la vie - Mit Anne Marie David

    Anne Marie gewann den Eurovision Song Contest 1973 für Luxemburg und wurde 1979 für Frankreich Dritte. Mit Alkis und Marco erinnert sie sich an ihre frühen Erfolge, an den Eurovision-Spirit über all die Jahre und wie ihr Kleid mit Kaffee überschüttet wurde. Geboren wurde Anne Marie David 1952 in Casablanca, wo ihr Vater als Polizeibeamter arbeitete. Dort und in Straßbourg wuchs sie auf, bis die Familie schließlich nach Arles zog, als sie die Mittelschule besuchte. Da die Provence einige große Sängerinnen (Mireille Mathieu zum Beispiel) hervor gebracht hatte, änderten die findigen Presseleute der Plattenfirma einfach ihren Geburtsort. In den 70ern ging das. Ihr Vater hatte Theaterdienst und nahm sie als Kind mit zu einem Theaterfestival, damit stand für die 11-Jährige fest, dass sie ans Theater will. Mit einigen Tricks erschlich sie sich Zutritt zum Theater und probierte sich aus. Mit 16 wurde sie von einem Opernsänger-Paar aus Paris entdeckt, die sie später fördern und ausbilden sollten. Erste Engagements führten zur großen Hauptrolle: Sie sang vor - und es hörten ihr damals der Produzent und Plattenmogul Robert Stigwood, ein junger, aufstrebender Komponist namens Andrew Lloyd Webber und sein Texterkollege Tim Rice zu. Sie bekam die Rolle der Maria Magdalena in der ersten französischen Produktion von „Jesus Christ Superstar“, sie sang auf dem französischen Originalalbum und auch in der Synchronisierung des Films. Nach der Premiere kamen zwei Vertreter von RTL zu ihr in die Garderobe und boten ihr an, die Vertreterin für Luxemburg für den Song Contest 1973 zu werden, Vicky Leandros hatte gerade für das kleine Großherzogtum die Trophäe geholt. Ein Jahr lang wurden Kompositionen gesucht und bewertet, ein Album zusammengestellt und aus diesen zehn Songs schließlich „ Tu te reconnaitras “ ausgewählt. Nach dem Sieg war sie konstant auf der Bühne. Sie nahm ihren Hit in den verschiedensten Sprachen auf, unter anderem auch auf Deutsch . Ein Superstar wurde sie in der Türkei, wo aus einem kurzen Engagement ein Aufenthalt für längere Zeit wurde. Sie nahm sogar Originalmaterial auf Türkisch auf, nicht nur die üblichen Coverversionen ihrer eigenen Songs. Um die Trophäe zu übergeben durfte sie allerdings nicht nach Brighton im Jahr 1974. Warum? 1979 trat sie wieder an bei Eurovision an. Ob Anne Marie gewinnen wollte? Natürlich! Wieder war es knapp, doch diesmal wurde sie nur Dritte, ihr Song „Je suis l’enfant-soleil“ allerdings gehört zu den Klassikern des Eurovision Song Contests. Anne Marie David hat sich Mitte der 80er Jahre aus dem Musik-Business zurück gezogen und ist erst 2003 wieder zurück auf die Bühne gekehrt. Vor kurzem hat sie mit „ Veux Tu “ eine französische Fassung eines Songs von Hedva Amrani veröffentlicht, zu der sie auch den Text beigesteuert hat. Sie lebt jetzt im Burgund, in der kleinen Gemeinde Saint-Amand-en-Puisaye. Und wenn Corona vorbei ist, möchte sie dort den kulturellen Austausch europäischer Nationen fördern. Die drei Standardfragen am Schluss musste Anne Marie David natürlich auch beantworten: Aus dem aktuellen Jahrgang ist sie in Barbara Pravis „Voilà“ schockverliebt, ihr All-Time-Favorite ist Conchitas „ Rise Like a Phoenix “ - und das sagt sie nicht nur, weil wir aus Österreich stammen, wie sie betont. Was sie 1973 kurz vor ihrem Auftritt in Luxemburg getan hat? Hört selbst. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verweist Alkis auf auf einen Tweet des Eurovision Song Contests . Dort finden sich die Regenbogenfarben des Pride Months zusammen mit der Transgender Pride Flag. Und die Textzeilen Let's do away with prejudice Don't discriminate, tolerance is bliss We got to get together on this Cross this problem off our list Diese stammt aus dem isländischen Beitrag „ No Prejudice “ der isländischen Gruppe Pollapönk aus dem sehr queeren Jahr 2014 (ihr erinnert euch, da war was mit Conchita). Und der Texter der englischen Fassung ist John Grant , einer der interessantesten Musiker derzeit. Über den könnte man eine eigene Sendung machen, auch wenn er sonst kaum Überschneidungen mit dem Song Contest hat. Aber da sind dann andere Podcasts gefragt. Und das hier ist für Marco. Weil er es sich gewünscht hat.

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  • 23.05.2021
    74 MB
    01:17:24
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    #0316 Rotterdam im Regen - Mit Thomas Forstner

    Alkis ist wieder da. Er und Marco blicken am Sonntag morgen zurück auf den Abend in der Ahoy-Arena in Rotterdam. Måneskin gewannen für Italien den Bewerb. Deutschland scheiterte im Finale quasi ebenso wie Österreich im zweiten Semi. Nur die Schweiz konnte überzeugen. Ein Fazit samt Analyse hat Marco hier für derstandard.at geschrieben . Zu Gast ist Thomas Forstner! Auch er schaute das Grand Final 2021 und blickt mit zurück. Er hat nämlich nach Jahrzehnte Musikpause wieder einen Song veröffentlicht. Summer Dream ist soeben erschienen. Thomas Forstner kam mit einem von Dieter Bohlen komponierten Song 1989 nach Lausanne zum ESC und wurde Fünfter. Weniger erfolgreich war er zwei Jahre später in Rom. "Venedig im Regen" wurde Letzter mit null Punkten. Thomas Forstner erzählt, wie er mit dieser Niederlage umging, wie es ihn knickte, was er danach machte, aber auch wie er jetzt wieder Musik machen will. In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Irving Dr. Eurovision Benoît Wolther wie es begann, dass man das schlechte Abschneiden politisch erklärt. Dies begann nämlich 1961 und betraf den belgischen Beitrag .

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  • 21.05.2021
    45 MB
    47:26
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    #0315 Your Rhythm is Rebellion - Mit Jeangu Macrooy

    Die Halbfinalshows in Rotterdam sind Geschichte. Das Finale steht an. Dr. Eurovision Irving Benoît Wolther und Marco Schreuder blicken kurz zurück, trösten Vincent Bueno, und schauen sich dieses Mal die Big Five mal genauer an. Und natürlich auch das Gastgeberland Niederlande. Der Teilnehmer der Niederlande, Jeangu Macrooy , ist Gast in unserer Episode. Sorry für die beschieden Audio-Qualität, aber die Internetverbindung fluktuierte stark. Er erzählt wie es zum Satz "Your Rhythm is Rebellion" kam und welchen Song er von uns gespielt haben möchte. In der Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Dr. Eurovision über einen so falsch gesungenen Beitrag in der niederländischen Vorausscheidung , dass die schiefen Töne dann sogar Kult wurden.

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  • 19.05.2021
    58 MB
    01:00:36
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    #0314 Omaga! Zweites Semi - Mit Vincent Bueno

    Wir feierten in der vorigen Episode das Jubiläum der 66. Folge, und wir vergaßen dieses zu feiern. Und da auch der ESC Greenroom seine 66. Eisode feierte, haben wir uns da was ausgedacht. Immerhin haben wir uns ja nach einem Udo Jürgens-Song benannt. Irving Benoît Wolther, den ihr alle als Dr. Eurovision kennt, ist mit Marco Schreuder in Rotterdam. Alkis musste ja leider in Wien (und Salzburg) bleiben um Theater zu spielen. Die beiden blicken kurz zurück auf den Abend zuvor, als in Rotterdam an besagtem 18.5. das erste Semifinale des Eurovision Song Contest 2021 über die Bühne ging. Sie blicken aber vor allem auch nach vorne. Was passiert alles im zweiten Semifinale? Wer könnte weiterkommen, wer wackelt, wer wird scheitern? In der Geschichte am Schluss erzählt Irving, warum der türkische Beitrag vom Eurovision Song Contest 1984 in Luxemburg, "Halay" von Beş Yıl Önce, On Yıl Sonra in der türkischen Vorentscheidung noch so ganz anders klang, und was das mit einem fehlendem Visum zu tun hat. Die überraschende Version aus der Vorausscheidung gibt es auf YouTube hier . Dr. Eurovision könnt ihr übrigens hier folgen: YouTube: www.youtube.com/dr_eurovision Instagram: www.instagram.com/dr_eurovision Twitter: www.twitter.com/dr_eurovision Facebook: www.facebook.com/dr.eurovision Twitch: www.twitch.tv/dreurovision URL: www.phonos.de

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  • 16.05.2021
    54 MB
    56:22
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    #0313 Dance Alone in Rotterdam - Mit The Roop

    Alkis ist bei Nesterval Theater spielen. Also gibt es in Rotterdam einen Gast-Co-Host. Dr. Eurovision aka Irving Benoît Wolther übernimmt diese Aufgabe ganz wunderbar. Zu Beginn der Episode erzählen wir über die Pandemie, und wie sie den ESC und die Stadt prägen – oder besser prägen sollte. Auch in der Eurovisionbubble gab es schon Verdachtsfälle und tatsächliche Infektionen. Polen und die Ukraine waren betroffen. Dann gehen wir das Line Up der ersten Semifinals durch und schätzen die Chancen fürs Finale ein. Zudem haben Irving und Marco The Roop getroffen. Endlich Gelegenheit sie zum Sieg in der Merci Jury 2021 zu gratulieren! Sie erzählen über ihre Proben, welchen Musikstil sie machen, wie man Fingeryoga praktiziert und wie sie damit umgehen aus einem kleinen Markt wie Litauen rauszubrechen. In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Irving, wie es kam dass Tania Tsanaklidou mit "Charlie Chaplin" 1978 Griechenland beim ESC in Paris vertrat. Denn ursprünglich war ein anderer Beitrag vorgesehen. Griechenland wollte aber kein Zorres mit Schweden. Also hat man den Beitrag ersetzt.

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  • 11.05.2021
    69 MB
    01:12:30
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    #0312 Gjon's Smile - Mit Gjon's Tears

    Wenn die Episode veröffentlicht ist, ist Marco schon auf dem Weg nach Rotterdam und Alkis ist in den Proben für Nesterval. Max Bauer von Ö3 stellt die Initiative der EBU vor, den besten Eurovision Song aller Zeiten zu finden. Bis zum 14. Mai kann man in Kooperation mit vielen Radiosendern Europas bis zu 15 Favoriten einreichen aus denen dann dieser eine Song gekürt wird. Mitmachen! Zu Gast ist der Vertreter der Schweiz, Gjon's Tears, der mit seinem Song "Tous l'Univers" heuer zu den Favoriten gehört. Gjon Muharremaj wurde 1998 in der Schweiz als Sohn albanisch-kosovarischer Eltern geboren und lebt dort in Fribourg. Neben einer eher typischen Karriere bei Castingformaten hat Gjon eine solide klassische Gesangsausbildung erhalten und hat recht früh auch außereuropäische Gesangstechniken studiert. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist reichte er im Jahr 2020 den Song " Répondez-moi " ein und wurde ausgewählt, nach der Absage wurde er erneut nominiert. Im Song-Writer-Camp im vergangenen Sommer traf er auf das Team, das ihn bei "Tous l'Univers" unterstützte und nahm den Song ursprünglich in Englisch auf. Die Fragen am Schluss muss Gjon natürlich auch auch beantworten: Auf seiner Playlist von 2020 ist Islands Daði & Gagnamagnið mit " Think About Things" . Er erinnert sich an seinen ersten bewussten Song vom Song Contest: Aurela Gaçe vertrat 2011 in Düsseldorf ihr Heimatland Albanien mit " Feel The Passion ". Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist eine der vier Gewinnerinnen von 1969: Frida Boccara aus Frankreich mit " Un Jour, Un Enfant " In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Paola, von einer Eurovision-Gewinnerin und einem Film: Die Dokumentation "Non ho l’età" ist nach dem Gewinnerlied von Gigliola Cinquetti benannt und auch die Halbitalienerin (und zweimalige Song Contest-Teilnehmerin für die Schweiz) Paola sang es bei einem Gesangswettbewerb in Basel. Die Dokumentation beschreibt das Schicksal der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz und die Ressentiments und Anfeindungen, die sie erlebt haben. Der Sieg Italiens beim Song Contest 1964 in Kopenhagen gab der migrantischen Community der Schweiz etwas Selbstvertrauen und Gigliola Cinquetti bekam viel Dankespost - vermutlich nicht nur aus der Schweiz. Den Trailer für den sehenswerten Film gibt es hier zu sehen.

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  • 04.05.2021
    46 MB
    48:16
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    #0311 We Feel Jendrik - Mit Jendrik Sigwart

    Zuerst gibt es aber eine Message unseres Sponsors Audible. Alkis und Marco freuen sich auf Hörbücher, Audible Originals und Audible Original Podcasts. Im Mai und Juni zB den spannend-komischen Roadtrip „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek oder den Audible Original Podcast „Mehr Glitzer“ der Drag Queens Candy Crash und Bambi Mercury. Gibt‘s exklusiv auf Audible . Die gute Nachricht: Ein Fieldlab-Event macht es möglich: Ein eingeschränktes Publikum ist in Rotterdam vor Ort dabei, mit wissenschaftlich begleiteten Tests in den Tagen vor und nach Eurovision. Daði Freyr gab ein Konzert auf Youtube und mutierte damit wiederholt zum JúróDaði, der Eurovision-Cover zum Besten gab . Das hat er schon letztes Jahr aus seiner Wohnung in Berlin gemacht, jetzt kam das Konzert aus Island. Und noch etwas neues für Daði und seine Frau Árný Fjóla: Sie erwarten ein weiteres Kind. Vasil, der Vertreter Nordmazedoniens , hat gerade einen nationalistischen Shitstorm hinter sich, der begleitet wurde von sehr unschönen homophoben Anwürfen. Jetzt tritt er die Flucht nach vorn an: in einem sehr ehrlichen Interview im britischen Schwulenmagazin Attitude erzählt er von sich und seinem Schwulsein, seiner Familie und seinem Wunsch, Vorbild für die queere Szene am Balkan zu sein. Wir finden das mutig und großartig. Es gab keinen Oscar für Husavik. Bei den Academy Awards ging Eurovision Firesaga leider leer aus. Aber der Live-Clip sah sehr schön aus. Es wird Zeit, dass Molly Sandén wieder mal bei Melodifestivalen durchstartet. Zu Gast bei "Merci, Chérie" ist Jendrik Sigwart, der mit "I don't feel hate" Deutschland beim Eurovision Song Contest in Rotterdam vertritt. Der 1994 in Hamburg geborene Jendrik erzählt Marco, wie er sich für Eurovision vorbereitet hat und wie er den Bewerbungsprozess gestaltet hat. Und auch seine Liebe zu Tik-Tok kommt zur Sprache. Über die Ziele befragt, erzählt er von einer Reihe von Songs, die er gerne aufnehmen würde, was allerdings immer auch eine finanzielle Frage ist. Vor allem die Visualisierung kostet Geld und sein Erspartes ging für den Dreh des Musikvideos für "I don't feel hate" drauf. Dass er ein Bündel voller Energie ist, hat er bei der spanischen PreParty in Spanien bewiesen. Seine One-Shot-Version von "I don't feel hate " und seine Version des spanischen Gewinnerliedes aus dem Jahr 1969 "Vivo Cantando" sind sehr bunt. Sehr, sehr bunt. Die Standardfragen am Schluss kommen natürlich auch, da sind wir unerbittllich: Er hat " Think About Things " von Daði og Gagnamagnið immer noch auf der Playlist - kein Wunder, singt er doch auch im Chor von "Ten Years" mit. Und es ist auch irgendwie sein Lieblingslied aller Zeit, zumindest jetzt gerade. Seine Lieblingserinnerung war der Auftritt von Alexander Rybak beim Song Contest in Moskau 2009 mit " Fairytale ". In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Teilnehmerin, die es beinahe nicht zum Song Contest geschafft hätte, weil die interne Jury sie recht weit hinten gereiht hatte. Und hier singt Jennifer Kemp "Wie ein Phoenix aus der Asche"

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  • 27.04.2021
    41 MB
    43:04
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    #0310 Podcast About Things - Mit Daði Freyr

    Daði Freyr ist mit seiner Eurovision Band Gagnamagnið ein Fan-Liebling. 2020 war er Top-Favorit, aber auch 2021 sorgt er für mit 10 Years für Good Vibes und einer Liebeserklärung an seine Frau. Ein Sieg in Rotterdam ist aber nicht das Wichtigste, wie er erzählt. In den News berichten wir über die Preparty in Spanien, die komplett auf Youtube lief. Da sind einige schöne Performances aus den (Heim-) Studios der Teilnehmer_innen. Marco und Alkis waren bei der OGAE Austria Preview Party, die ebenfalls online statt fand. Die kann man nicht nachschauen, aber es wurde gewählt: Frankreich hat gewonnen. Die Ergebnisse findet ihr hier. Zu Gast bei unserer Episode ist Daði Freyr Pétursson , er ist 1992 in Reykjavik geboren und wuchs in Dänemark und Island auf, wohnt jetzt aber mit seiner Familie in Berlin und studiert dort Musikproduktion. Familiär vorbelastet ist Daði Freyr bereits, denn sein Vater spielte beim isländischen Vorentscheid 1993 die Bongos bei Katla Maria Hausmanns "Samba" . 2020 setzten sich Daði & Gagnamagnið, seiner Band aus Freunden, beim isländischen Vorentscheid mit "Think About Things" durch und wurden zu einem schnell geteilten kleinen Hit, selbst Hollywood-Stars teilten das witzige Video. Das Lied selbst ist eine Frage an seine Tochter Aurora, die damals gerade einmal ein Jahr alt ist. Der neue Song "Ten Years" ist eine Liebeserklärung an seine Frau Árný Fjóla, die ebenso wie seine Schwester Sigrún die Band mit gegründet hat. Im ofiziellen Video von "Ten Years" kämpfen Daði & Gagnamagnið gegen ein kuscheliges Alien. Dazu gibt es auch eine App namens "Neon Planets" , die man in den App-Stores herunterladen kann. Auf seiner Website gibt es den Link dazu. Ob er schon mal in Wien war? Ja, ein mal um mit Filous an einem neuen Song zu arbeiten, der wohl demnächst erscheint. Die Fragen am Schluss bringen ein interessantes Ergebnis: Vom (abgesagten) Song Contest 2020 hat Daði noch immer Montaigne aus Australien mit "Don't Break Me" auf der Playlist. Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeiten ist "Divine" von Sébastien Tellier, mit dem der Franzose 2008 in Belgrad einem sehr viel größerem Publikum bekannt wurde. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verneigt sich Marco vor einer italienischen Legende, die es nie auf die Song Contest Bühne geschafft hat. Mit Tango Italiano wäre Milva fast zum Song Contest gefahren. Und man kann nie genug über Milva schreiben.

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  • 20.04.2021
    98 MB
    01:42:39
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    #0309 Merci Jury V 2021 - Das Resultat

    Merci Jury! Zuerst bedanken sich Marco und Alkis aber bei den Juries der Folgen I-IV. Doch jetzt sind die Hörerinnen und Hörer am Zug. 141 Votes wurden gezählt und zu den Jurywertungen addiert. Hier ist das Resultat der Merci Jury 2021 mit den Top 10 in voller Länge. Wie haben wir die Punkte ermittelt? Die Top-Ten-Wertung im Eurovision-Format (das müssen wir wohl nicht wirklich erklären) des Publikums wurden zusammen gezählt. Die Jury-Punkte wurden anschließend einfach dazu addiert. Und um es abzurunden, haben wir einige Statements eingeholt. Wir danken Tex Rubinowitz, Franz Palmsteiner, Thomas Mohr , Manuela Tiefnig , Sascha Frasz , Frank ( @grawutzl ), Hans Mekenkamp, Peter Chen, Alex Nitt, Eberhard Forcher, Dhana Irsara, Henrik Eder , Christopher Wurmdobler , Vytas Neviera , Maksymilian ( @mxpttr ), Johannes Marksteiner , Nicolasvegas.eu, Romana Pachner, Muhamed Mešić und natürlich Bettina & Charlotte. Wer hat gewonnen? Wer ist in den Top Ten? Hört rein. Und wer vom Voten noch nicht genug hat: Bei der OGAE Austria Preview-Bewertung 2021 kann man am 24.4.2021 auch noch mitvoten. Das Voting ist auch für die Freunde des Vereins online möglich. Oder schickt eure Favoriten an Hans Mekenkamp vom niederländischen Sender AAFM ( [email protected] ), der es dann in seiner Sendung auswertet. Man kann AAFM auch online hören. Vielen Dank an alle!

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  • 13.04.2021
    98 MB
    01:42:11
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    #0308 Merci Jury IV 2021 - Mit Liesbeth Bijl & Botschafter Aldrik Gierveld

    Ahoy Rotterdam: In der aktuellen Merci Jury-Folge bewerten die in Wien lebende Rotterdamerin Liesbeth Bijl und der niederländische Botschafter in Wien, Aldrik Gierveld die letzten Songs des Eurovision Song Contests 2021. Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an [email protected] oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen. Zu den News: Nach und nach werden die Details aus Rotterdam bekannt. Die Interval-Acts bestreiten heuer unter anderem Afrojack, Glennis Grace und Wulf mit Orchester. Der irische Songwriter und Journalist Shay Healy ist am 9. April 2021 verstorben. Er war der Komponist von Johnny Logans Welterfolg "What's Another Year", mit dem Logan 1980 den Song Contest in Den Haag gewann. Israel hat bereits bekannt gegeben, dass der neue Act über eine nicht ganz unbekannte Show ermittelt wird. Der Sender Reshet 13 sucht für den staatlichen Sender KAN bei "The X-Factor Israel" . Ein Blick auf die Spotify-Listen und Betting Odds zeigt, es ist noch alles offen, klare Favoriten sehen anders aus. Umso wichtiger, dass die Merci Jury IV ein wichtiges Zeichen setzt. Liesbeth und Aldrik erzählen uns von den schönsten Plätzen in Rotterdam, von den Must-Sees und den In-Vierteln dieser modernen Stadt. Zum Nachholen nach dem Song Contest. denn Tourismus ist dieses Jahr wohl noch schwer möglich. Bewerten mussten unsere Gäste folgende Songs: James Newman - Embers (UK) Anxhela Peristeri - Karma (Albanien) Viktoria - Growing Up Is Getting Old (Bulgarien) Fyr og Flamme - Øve os på hinanden (Dänemark) Blind Channel - Dark Side (Finnland) Tornike Kipiani - You (Georgien) Samanta Tina - The Moon Is Rising (Lettland) Leider musste uns Aldrik ab hier verlassen, denn ein Online-Meeting mit der UNO stand auch noch auf dem Programm. Deswegen macht Liesbeth ab hier alleine weiter. Aldriks Bewertungen werden nachgereicht. The Black Mamba - Love Is On My Side (Portugal) Gjon’s Tears - Tout l’Univers (Schweiz) Vincent Bueno - Amen (Österreich) Die berühmten Fragen am Schluss - leicht abgewandelt für die Merci Jury-Folgen - beantwortet Liesbeth natürlich auch: Ihr liebster niederländische Beitrag ist Anouks Song "Birds" , den sie 2013 in Malmö gesungen hat. Der Lieblinsgbeitrag aller Zeiten ist wohl "Save Your Kisses For Me" von Brotherhood of Man , weil der Gewinnersong aus dem Jahr 1976 ihr immer noch immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

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  • 05.04.2021
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    01:38:30
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    #0307 Merci Jury III 2021 - Mit Corinna Milborn & Jürgen Pettinger

    Corinna Milborn und Jürgen Pettinger kennen wir vor allem aus den Nachrichten. Die eine ist Informationschefin bei Puls 4, der andere Zeit im Bild-Redakteur und -Moderator im ORF. Was sie gemeinsam haben: Sie sind Merci Jury III. Doch vor jeder Jury gibt es natürlich die News: Ein paar positive zuerst: VAL, das belarusische Duo, das 2020 nicht antreten konnte und nun auf der Seite der Protestbewegung gegen das Regime von Lukaschenko protestiert, hat geheiratet . Der Song Contest in Rotterdam wird (hoffentlich) nach letztem Stand mit einem beschränkten Publikum statt finden und wird wissenschaftlich begleitet. Duncan Laurence kommt gerade in den USA größer raus. Er wird am Erscheinungstags dieser Episode, am Dienstag den 6. April bei Ellen DeGeneres live in der Show zu sehen sein. Über die Stilikone und Song-Contest-Teilnehmerin ( 1963 für Monaco ) Françoise Hardy gibt es eine Doku auf Arte zum Nachschauen . Zur Merci-Jury-Episode erscheinen unsere Gäste sehr gut vorbereitet. Und sie durften folgende Acts beurteilen: Blas Cantó - Voy A Quedarme (Spanien) Uku Suviste - The Lucky One (Estland) Stefania - Last Dance (Griechenland) Daði og Gagnamagnið - 10 Years (Island) Natalia Gordienko - SUGAR (Moldova) RAFAŁ - The Ride (Polen) Senhit - Adrenalina (San Marino) Hurricane - LOCO LOCO (Serbien) Benny Cristo - omaga (Tschechien) Barbara Pravi - Voilà (Frankreich) Es fielen sehr schöne Wertungen und auch Hundedame Lilly gab ihre qualifizierte Meinung dazu ab. Zufrieden? Wie würdet ihr entscheiden? Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an [email protected] oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen. Unsere Gäste mussten noch unsere Standard-Fragen beantworten. Jürgen hat Mahmood mit "Soldi" noch auf der Playlist und Corinna findet " Think About Things " noch immer gut. Die Lieblingssongs sind Conchitas " Rise Like A Phoenix " (von beiden) und auch zusätzlich noch Dana Internationals Siegerlied "Diva" aus dem Jahr 1998 für Jürgen, weil beide Songs wahnsinnig viel verändert haben.

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  • 29.03.2021
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    01:29:07
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    #0306 Merci Jury II 2021 - Mit Tom Glanzmann & Florian Tusi

    Die Merci Jury II hat dieses Mal Schweizer Gäste. Die OGAE Switzerland entsendet Präsident Tom Glanzmann und Vize Florian Tusi zu uns, um die die Songs 2021 zu analysieren, zu checken und zu bewerten. Umso spannender, gilt die Schweiz 2021 doch als eines der heißen Siegesanwärter. Doch zuerst zu den News: Auch der zweite Versuch von Belarus wurde von der EBU als zu propagandistisch abgelehnt und das Land deswegen vom Bewerb 2021 ausgeschlossen. Belarus ist hoffentlich 2022 mit coolen Acts wieder dabei: VAL (2020) und Naviband (2017) haben sich zusammen getan und einen Song aufgenommen, mit dem sie die Protestbewegung in Belarus unterstützen wollen. Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte: Wir haben im vergangenen Sommer in der Episode #0217 über die Hintergründe in Belarus berichtet. Wie auch 2020 wird auch 2021 die spanische Pre-Party, bei der traditionell viele aktuelle Eurovision-Stars teilnehmen, nur virtuell stattfinden können. Auf dem Youtube-Kanal von eurovision-spain.com geht am 24.4. die diesjährige PrePartyES live on air. Dort kann man auch in die Aufzeichnungen der PreParties der letzten Jahre hinein schauen. Beim Zappen sind wir über die Austrozone (die der Merci-Jury-I-Gast Peter Schreiber moderiert) gestolpert. Und dort war das neue Video von PAENDA zu sehen. Ihr neuer Song heißt " High And Dry " und das Video ist nicht nur sehr, sehr witzig, sondern dort gibt es auch einen bekannten Gast zu sehen: Lukas Plöchl aka WENDJA ist sowohl vor als auch hinter der Kamera dabei. Zu Gast bei der Merci, Jury II sind Tom und Florian aus der Schweiz. Beide haben, gemeinsam mit anderen, den Schweizer OGAE Fanclub aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Tom betreibt seit 2014 die Info-Website douzepoints.ch und ist im Leben außerhalb von Eurovision in der Kommunikation tätig. Florian ist in einer Privatklinik in der Gastronomie tätig. Zusammen mit Marco und Alkis müssen sie folgende Songs bewerten: Efendi - Mata Hari (Aserbaidschan) Hooverphonic - The Wrong Place (Belgien) Eden Alene - Set Me Free (Israel) Albina - Tick-Tock (Kroatien) Destiny - Je Me Casse (Malta) TIX - Fallen Angel (Norwegen) ROXEN - Amnesia (Rumänien) Go_A - SHUM (Ukraine) Elena Tsagrinou - El Diablo (Zypern) Jendrik - I Don't Feel Hate (Deutschland) Vincent Bueno - Amen (Österreich) Die Wertung für Österreich übernehmen die beiden Schweizer alleine, diese Wertung wird in der letzten Merci, Jury-Folge durch zwei weitere Wertungen ergänzt. Die berühmten Fragen zum Schluss bleiben auch Florian und Tom nicht erspart: Auf die Frage, welcher Song von 2019 oder 2020 noch auf der Playlist ist, hat Tom eine einfache Antwort: " Scream " von Sergey Lazarev. Bei Florian ist es nicht ganz so eindeutig: Er mag noch immer alle Songs. Bei den ESC-Lieblingssongs aller Zeiten begegnet uns eine Bekannte: Florian nennt " Euphoria " von Loreen. Tom denkt an den ungarischen Beitrag aus dem Jahr 2011 zurück: Kati Wolfs " What About My Dreams ". Kati war auch bei Merci, Cherie Episode #0125 zu Gast.

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  • 22.03.2021
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    01:56:32
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    #0305 Merci Jury I 2021 - Mit Theresa Ziegler und Peter Schreiber

    Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Alkis und Marco haben dafür zwei TV-Musikjournalist*innen zu Gast: Theresa Ziegler (A1 Now) und Peter Schreiber (W24). Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da: Wir werden in vier wöchentlichen Sondersendungen gemeinsam mit zwei Gästen unsere Wertungen zu den diesjährigen Songs abgeben. Theresa ist ehemalige Chefredakteurin von "The Gap" und macht seit einiger Zeit "AUX - Das Magazin für Musik und Culture" auf A1 Now TV, dass sowohl über A1-TV als auch im Web ansehbar ist. Sie liebt Eurovision und kennt sich aus. Peter hat einige Jahre "Pop!" auf W24 gestaltet und ist weiter beim Sender als Moderator tätig. Und er hat von Song Contest-Scout und Radiolegende Eberhard Forcher die Austrozone übernommen, einem redaktionell gestalteten Überblick über musikalische Neuerscheinungen aus Österreich. Empfangbar ist die Austrozone sowohl auf Youtube als auch bei Okto TV . Auch er liebt Eurovision und ist meist Team Schweden, wie er uns verrät. Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder bewerten: Niederlande Jeangu Macrooy - Birth Of A New Age Australien Montaigne - Technicolour Irland Lesley Roy - Maps Litauen The Roop - Discoteque Nordmazedonien Vasil - Here I Stand Russland Manizha - Russian Woman Schweden Tusse - Voices Slowenien Ana Soklič - Amen Aserbaidschan Efendi - Mata Hari Italien Måneskin - Zitti E Buoni Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben. Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch: Peter liebt die isländischen Beiträge von 2019 und 2020, Hatari mit " Hatrið mun sigra " und Daði & Gagnamagnið mit " Think About Things " Theresa liebt Tamta mit " Replay " von 2019 Und für beide ist der Eurovision-Lieblingssong eindeutig " Euphoria " von Loreen. Aber Achtung: Der Link führt euch - wegen Peters Engagement bei der Austrozone - zur österreichischen Version.

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  • 10.03.2021
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    53:55
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    #0304 Amen - mit Vincent Bueno

    Amen! So lautet der Titel des österreichischen (und des slowenischen) Beitrags. Vincent Bueno erzählt uns über die Bedeutung des Songs, was er in einem Jahr so machte und wie wichtig die philippinische Community für ihn ist. Das Teilnehmerfeld verdichtet sich, viele Songs und viele Interpret_innen sind bereits da, einige wenige werden in den nächsten Tagen noch veröffentlicht, es bleibt spannend. Während der podcast erscheint, erlebt auch der österreichische Beitrag seine Veröffentlichung. Der Titel heißt "Amen" und gesungen wird er von Vincent Bueno , der das dritte Mal Gast bei "Merci, Chérie" ist. Und damit ist er der bislang häufigste Gast im Podcast. Und er erläutert die Hintergründe dieses Songs, wie der Song ihn gefunden und was der Inhalt mit ihm zu tun hat. "Amen" hat tatsächlich wenig mit Religion zu tun, auch wenn man es im ersten Moment gar nicht wahrhaben mag, denn Vincent ist ein gläubiger Mensch. Vielmehr geht es um die landläufige Bedeutung des Wortes "Amen": "So sei es.". In seiner Interpretation geht es um das Ende einer Beziehung, in der ein Partner hin nimmt, dass es keine gemeinsame Zukunft gibt. Das vergangene Jahr war für Vincent Bueno ein interessantes Jahr: Zum einen hat er natürlich, wie die meisten Künstlerinnen und Künstler, nur wenige Auftritte absolvieren können, aber andererseits hat er im November auch ein Album veröffentlicht. Auf " On The Run " vermuteten Fans schon den Eurovision-Song, doch zur Überraschung aller wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass der Song "Amen" heißen würde und nicht auf dem Album zu finden sei. In diesem vergangenen Jahr hat Vincent laut eigener Aussage gelernt, dass es nicht das Jahr für Egos sei, sondern ein Jahr für das Miteinander. Und er war offen dafür, den Song für Eurovision nicht selbst zu komponieren. Was für sein früheres Ich wohl nicht selbstverständlich gewesen wäre. Als ihm dann "Amen" vorgeschlagen wurde, das im Demo von einem der Autoren, dem talentierten Tobias Carshey eingesungen wurde, war er dann aber doch skeptisch. Er machte den Song im Studio aber dann doch zu seinem eigenen Song. Die Songwriter und Producer dieses Songs sind recht bekannte Namen im Song Contest-Universum: Der Brite Ashley Hicklin hat 2010 " Me And My Guitar " von Tom Dice für Belgien geschrieben; Jonas Thander war für UK 2019, Michael Rice "Bigger Than Us" , verantwortlich; Mikolaj Trybulec war einer der Songwriter hinter " Friend Of A Friend " der tschechischen Band Lake Malawi aus dem Jahr 2019 und " Universo " von Blas Cantó (2020). Federführend bei der Produktion war der Schweizer Pele Loriano, der sowohl " Run With The Lions " von Jurijus (2019) als auch unter anderem " Sister " von "S!sters" (2019) seinen Stempel aufgedrückt hat. Und in dessen Songwriter Camp mit seiner Hilfe einige Fan-Favourites entstanden sind, Luca Hännis " She Got Me " zum Beispiel. Mitte März wird er die Live-On-Tape-Fassung für den Fall aufnehmen, dass es für Rotterdam eine Reisewarnung gibt. Inszeniert wird der österreichische Beitrag wieder von Marvin Dietman, mit dem wir vor zwei Wochen bei der Episode #0303 gesprochen haben. Im Lockdown hat Vincent Bueno natürlich, wie wir alle, viel gestreamt. Und natürlich war " Eurovision Song Contest: The Story Of Fire Saga " das Thema, auch bei Vincents Verwandtschaft weltweit. Ein "Eurovision Asia Song Contest", der derzeit gemeinsam mit der EBU in Australien entwickelt wird, nimmt konkrete Formen an. Die Frage liegt nahe, ob Vincent Bueno auch für die Philippinen, dem Land seiner Eltern, antreten würde. Er schwärmt für viele Künstler_innen dort, es gäbe wahnsinnig gute Acts auf den Philippinen, die in Europa weitestgehend unbekannt sind. Und erzählt von den asiatischen Communities hier in Europa, die oft übersehen werden. In der kleinen Geschichte am Schluss fragt Alkis Marco nach den Gewinnersongs mit religiösen Begriffen. Kennt ihr alle?

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  • 22.02.2021
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    01:23:04
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    #0303 Wie inszeniere ich den perfekten Eurovision Song? Mit Marvin Dietmann, Artistic Director

    Solltet ihr immer noch auf der Webseite hören. Leichter geht es mit abonnieren: Spotify , Amazon Music , Google Podcasts , Deezer, und andere Podcast Apps, oder auch radio.de , radio.at, etc und weitere zahlreiche Internet-Radioprogramme und Internetradios. Und vergesst nicht, uns zu bewerten. Marco berichtet von den zahllosen nationalen Vorentscheiden, Schweden, Estland, Portugal, Norwegen und Finnland, die er verfolgt hat. Und Spanien. Über Spanien sprechen wir auch mit Marvin Dietmann. Über alle Songs werden wir natürlich in unseren vier "Merci, Jury"-Episoden ausführlich sprechen. Ein TV-Tipp: Die Doku "Sebastien Tellier - Many Lifes" ist auf Arte noch bis zum 28.2.21 abrufbar. Der Franzose hat sein Land mit " Divine " im Jahr 2008 vertreten und hat seit dem eine Kult-Fanbase. Am Dienstag, den 23.2.2021 spricht Dr. Eurovision live auf seinem Youtube- und Facebook-Channel mit (drumroll) Marco Schreuder über Fan-Tum. Marvin Dietmann ist einer der international gefragtesten künstlerischen Leiter wenn es um die Inszenierung von Eurovision Song Contest-Acts geht. Alles begann für Bulgarien 2011 in Düsseldorf. Wir erreichten ihn als er gerade in Madrid für Destino Eurovisión unterwegs war. Wir fragen ihn natürlich, was ein Artistic Director beim Song Contest (bzw. bei Shows grundsätzlich) so tut. Er erklärt uns, wie er mit Hilfe der Acts seine Visionen entwickelt, wie er mit dem gesamten kreativen Team hinter der Kamera diese Ideen umsetzt. Während der Show wird viel mit modernster Technologie gearbeitet, die Effekte und das Licht werden von Steuerpunkten auf dem Musik-Track ausgelöst, die Kamera-Einstellungen werden vorher bis ins Kleinste geplant und sind mindestens so exakt, wie die die Choreogradien, die die Acts auf der Bühne zu bewältigen haben. Die Fäden laufen beim Artistic Director zusammen. Begonnen hat er seine Karriere als Tänzer und Choreograph, eine Ausbildung zum Fotografen folgte und lief anfangs noch parallel. Sein erster Auftrag beim Song Contest kam dann 2011. Während Österreich beim Song Contest in Düsseldorf sein langerwartetes Come Back feierte, hatte ein österreichisch-bulgarisches Team rund um Sebastian Arman,David Bronner und Boris Milanov die damals am Anfang ihrer Karriere stehende Poli Genova produziert. " Na Inat " scheiterte zwar im Halbfinale, erregte aber genug Aufsehen, dass auch der ORF auf Dietmann aufmerksam wurde. Zahlreiche TV-Formate folgten und mittlerweile zahllose Eurovision Acts, darunter natürlich alle Beiträge Österreichs ab 2012, also auch Conchitas Auftritt und den von Cesár Sampson . 2015 wurde er Stage Director für den gesamten Song Contest in Wien, eine Funktion, die er 2017 und 2018 in Kiev und Lissabon wiederholte. Mittlerweile ist er auch ein Fixpunkt in den kreativen Teams der Eurovision-Gesamtproduktion. Anhand des Auftritts von Blas Cantó beim heurigen spanischen Vorentscheid, bei dem er die zwei finalen Songs zur Wahl stellte, beschreibt Dietmann die Schwierigkeiten, die im heurigen Corona-Jahr für die Sendeanstalten kommen. Da es ein Live-On-Tape, eine aufgezeichnete Live-Aufnahme als Back-Up, geben muss, die statt eines Auftrittes vor Ort ausgestrahlt werden kann, falls die Reisebeschränkungen nicht fallen, musste neben der eigentlichen Ausstrahlung am letzten Samstag auch eine Variante aufgezeichnet werden, die den Ansprüchen der EBU genügt. Die Inszenierung des sehr persönlichen Songs " Voy A Quedarme ", den Spanien nach Rotterdam schickt, war eine Herausforderung für Dietmann, das Ergebnis lässt sich sehen. Erwähnten wir eigentlich, dass Marvin Dietmann die Show von David Hasselhoff gestaltet hat? Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet uns Marvin dahingehend, dass er keine Songs der letzten Eurovisionjahre auf seiner Playlist hat. Eine Erinnerung an einen denkwürdigen Song Contest-Moment hat er mit der israelischen Delegation in Lissabon erlebt. Sein Lieblings-Eurovisionsong ist Céline Dions " Ne Partez Pas Sans Moi " aus dem Jahr 1988. In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer kleinen Inszenierung, die in die Geschichte des Song Contest eingegangen ist: Dänemark sandte 1957 das Duo Birthe Wilke und Gustav Winckler mit " Skibet Skal Sejle I Nat ".

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  • 08.02.2021
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    01:23:59
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    #0302 Blind Date I - Mit Barbara Kaufmann & Beatrice Frasl

    Eine Erinnerung: Wir ersetzten zukünftig die Episoden mit Musik, denn unsere Musik-Lizenz sichert uns nur zu, dass wir die Episoden längstens ein Jahr mit Musik online haben dürfen. Wollt ihr die Episoden komplett mit Musik? Ladet sie euch auf eure Festplatten. Die erste Episode ist übrigens die Episode #0205 mit Ralph Siegel . Zu den News: viele Vorentscheide laufen: Norwegen geht langsam zu Ende, Schweden beginnt gerade mit der mehrwöchigen Entscheidung und Deutschland hat seinen Künstler für Rotterdam vorgestellt: der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt an. Vorgestellt hat auch die Ukraine ihren Act: Es bleibt Go_A, die bereits 2020 antreten hätten sollen. Und sie bleiben ihrem Stil treu. " Shum " ist allerdings wesentlich eingängiger, dazu gibt es ein witzig-dystopisches Video. Sehr passend in den ungewöhnlichen Zeiten. Beim französischen Vorentscheid hat sich Barbara Pravi gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Ihr von den klassischen Chansons Edith Piafs inspiriertes Lied " Voilà " scheint der Vorbote eines starken Jahrganges zu sein. Ebenso haben The Roop in Litauen gewonnen. " Discoteque " ist die logische Fortsetzung von "On Fire" vom vergangenen Jahr. Es ist unserer Meinung nach ein briliantes Stück Pop und hat zu Recht vermutlich 80% der Zuschauer_innen von sich überzeugen können und sie werden sicher in Rotterdam um einen Platz weit oben rittern. Eine traurige Nachricht erreichte die ESC-Gemeinschaft ebenfalls: Siklósi Örs, der Sänger der Band AWS , die Ungarn 2018 in Lissabon vertreten haben, starb an Leukämie. Er wurde gerade einmal 29 Jahre alt. Unser neues Merci, Chérie-Format "Blind Date". In unterschiedlichen Abständen laden wir Gäste eins die uns ein Lied mitnehmen, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun haben. Wir beginnen mit den Podcasterinnen Barbara Kaufmann ( Ganz offen gesagt ) und Beatrice Frasl ( Große Töchter ). Barbara Kaufmann ist Filmemacherin, Autorin und eben auch Podcasterin. Sie erzählt uns von ihrer Arbeit an ihrem neuen Film, vom Polit-Podcast "Ganz offen gesagt" und von der Erfahrung mit Twitter . Dort sind sie und auch Beatrice Frasl sehr aktiv. Beatrice ist Kulturwissenschafterin, Feministin und betreibt den Podcast "Große Töchter". Der Podcast versucht, feministische Inhalte niederschwellig zu vermitteln und widmet sich sehr vielen Themenbereichen. Wir alle haben uns Songs mitgebracht, die im weitesten Sinne mit dem Song Contest zu tun haben. Was? Das müsst ihr selbst erhören. Wollt ihr selbst einmal bei einem Merci, Chérie-Blind Date teilnehmen? Meldet euch bei [email protected] oder [email protected] Wir haben Kuchen. Und Spaß. In der Kleinen Song-Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom britischen Beitrag aus dem Jahr 1984, Belle & The Devotions, die mit ihrem 60s-Girl-Group-Sound von " Love Games " den siebten Platz erreichten. In Luxemburg, wo der Song Contest statt fand, buhten Zuschauer_innen am Schluss des Beitrags. Schuld war das Randalieren britischer Fußball-Fans nach dem UEFA-Gruppenspiel gegen Luxemburg am 16. November 1983 im kleinen Großherzogtum . Denn obwohl England Luxemburg mit 4:0 besiegt hatte, wurde die englische Nationalmannschaft nur Gruppen-Dritte und konnte nicht an der Fußball-Europa-Meisterschaft 1984 teilnehmen.

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  • 25.01.2021
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    01:54:20
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    #0301 Die kleine Großmacht Luxemburg - Mit Monique Melsen, Marion Welter & Thierry Mersch

    Doch zuerst ein paar News: Die Publikumslieblinge von 2019 und 2020 bringen sich für 2021 in Stellung: KEiiNO möchte wieder für Norwegen mit " Monument " starten und The Roop mit " Discoteque " für Littauen. Albanien hat bereits entschieden: " Karma " von Anxhela Peristeri. Zu Gast sind diesmal drei sehr unterschiedliche Menschen, die alle mit dem Song Contest in Luxemburg zu tun haben. Marion Welter vertrat das kleine Großherzogtum 1992 mit dem zweiten von nur drei Beiträgen auf Letzeburgisch, der einheimischsten der drei Amtssprachen. Mit " Sou Fräi " erreichte sie damals den 21. Platz. Monique Melsen erreichte 1971 immerhin den 13. Platz beim Song Contest in Dublin mit " Pommes, Pommes, Pommes ". Thierry Mersch ist Lehrer, Sänger (hier sein Titel " Broken Love ") und Gründer des Luxemburger Eurovision Fanclubs. Wir baten unsere Gäste, ihr Land einmal zu beschreiben. Ein Land, so groß wie Vorarlberg oder das Saarland, aber mit drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Letzeburgisch. Und es war einmal die Pop-Großmacht beim Eurovision Song Contest. Bis in die frühen 90er hat Luxemburg fünf mal gewonnen, was auch an den Bemühungen von RTL ( Radio Luxemburg ) lag, eines der wichtigsten Pop-Radios Europas. Der Sender war - im Gegensatz zu allen anderen teilnehmenden Rundfunkstationen - privat finanziert und bekam lediglich einen Zuschuss der Regierung. Wie es dann zum Ausstieg kam, beschreibt Thierry. Monique Melsen erzählt von ihren Erfahrungen in Dublin. Davon, wie sie Freundschaften geschlossen hat, unter anderem mit Marianne Mendt, und wie z.B. Katja Epstein von der deutschen Delegation eher abgeschottet worden sei. Thierry erzählt, wie es das kleine Land geschafft hat, mit sehr vielen namhaften internationalen Künstlerinnen und Künstlern anzutreten. Marion Welter beschreibt die Anfänge, von der Begeisterung im Kinderheim, in dem sie aufwuchs, wenn Eurovision lief; von den Anfängen in Bands und zum Sprung auf die Eurovisions-Bühne in Malmö. In Malmö war sie zu schüchtern, um den Kontakt zu suchen. Sowohl Monique als auch Marion erzählen von ihren ungewöhnlichen Outfits, die beide Aufsehen erregten. Monique Melsen hat nach ihrem Solo-Auftritt beim Song Contest recht bald beim Pop Chor " Family Tree " angeheuert, der - ähnlich wie die Les Humphries Singers - aus internationalen Sängerinnen und Sängern bestand. Bei den Live Auftritten wurde die Truppe auch von einer gewissen Donna Summer unterstützt, die ab dem zweiten Album der Gruppe fix dabei war. Bis dann Giorgio Moroder mit ihr ein Lied aufnahm. Seit den 90ern spielt und singt Monique Melsen in der politischen Kabarett-Gruppe Cabarenert . Marion arbeitet beim Fonds für den sozialen Wohnungsbau, daneben hat sie mit der Gruppe "Trei Séien" Folklore gemacht, und sie spielt bei Musical-Galas und bei diversen Bandprojekten. Bei den Fragen am Schluss haben wir eine Standardfrage etwas umformuliert, um den Luxemburg-Schwerpunkt mehr in den Mittelpunkt zu bringen. Die erste Frage war: Welcher ist dein Lieblingsbeitrag Luxemburgs aller Zeiten? Für Monique Melsen ist es " Apres Toi " von Vicky Leandros aus dem Jahr 1972. Für Marion Welter ist es Monique Melsens " Pommes, Pommes, Pommes ". Und Thierry Merschs Lieblingssong ist " Donne-Moi Une Chance " von Modern Times aus dem Jahr 1993. Es war der letzte Beitrag Luxemburgs und auch der dritte (und letzte) der zumindest teilweise auf Letzeburgisch gesungen wurde. Eine Anekdote vom Song Contest haben alle drei: Für Monique ist es die Begegnung mit Cliff Richard gewesen. Nachdem Vicky für Luxemburg gewann, fand der Eurovision Song Contest 1973 im Nouveau Théâtre in Luxemburg statt und sie war Teil der Jury vor Ort. Dort traf sie dann ihr großes Idol Cliff Richard, der mit " Power To All Our Friends " an den Start ging. Die Geschichte von Marion Welter ist ein bisschen dramatischer. Am Abend ihres Auftritts 1992 in Malmö hatte sie plötzlich einen Migräne-Anfall, zumindest glaubte sie es. Übliche Schmerzmittel schlugen nicht an, aber sie sang trotzdem. Ein paar Monate später, sie war mittlerweile schwanger, wurde festgestellt, dass sie sich 1990 bei einem Kenia-Urlaub mit Malaria angesteckt hatte. Die einzelligen Parasiten hatten sich in ihrer Leber versteckt und nur einzelne Anfälle deuteten auf die Erkrankung hin. Während der Schwangerschaft brach die Krankheit merkbar aus, konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Sowohl das Kind als auch die Mutter haben keine Schäden davon getragen. Für Thierry Mersch war es das Jahr 1983. Als der damals 12-jährige Thierry beim Schauen auf dem Sofa eingeschlafen ist, wurde er unsanft von seiner Mutter geweckt, als sie einen Siegesschrei ausstieß, als Corinne Hermes in München gewann. Die Frage nach dem Lieblingssong aller Zeiten beim Song Contest, beantworten die drei wie folgt: Für Monique Melsen ist es Conchitas " Rise Like A Phoenix ". Für Marion Welter sind es zwei: Abba mit " Waterloo " (1974) und Celine Dion mit " Ne Partez Pas Sans Moi " (1988). Für Thierry ist es eindeutig " Apres Toi " von Vicky Leandros. Bei der Umfrage in unserer Facebook-Gruppe gewann Vicky ebenfalls. In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von der faszinierenden und berührenden Geschichte des David Alexandre Winter, der 1970 Luxemburg mit " Je suis tombé du ciel " vertrat.

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  • 07.12.2020
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    01:27:19
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    #0224 Die besten Zweitplatzierten aller Zeiten!

    Doch zuerst die News: Das 'alte' Logo für Rotterdam 2020 hat - in der Eurovision-Welt nicht ungewöhnlich - ein Revamp für 2021 bekommen. Jetzt sind auch die Entfernungen der jeweiligen Hauptstädte zu Rotterdam Teil des Designs . Valentina aus Frankreich hat den Junior Eurovision Song Contest gewonnen. Wir wollten von euch wissen, wer die besten Zweitplatzierten sind. Vor Wochen haben wir in unserer Facebook-Gruppe die über 60 Beiträge in teils erbitterten Zweikämpfen auf 15 zusammen gedampft. Diese 15 haben sich gegen die anderen behaupten können (nach Jahren sortiert): 1963: SUI Esther Ofarim - T'en vas pas 1968: UK Cliff Richard - Congratulations 1973: ESP Mocedades - Eres tú 1974: ITA Gigliola Cinquetti - Sì 1980: GER Katja Ebstein - Theater 1983: ISR Ofra Haza -Chai 1991: FRA Amina - Le dernier qui a parlé... 1994: POL Edyta Górniak - To nie ja 1995: ESP Anabel Conde - Vuelve conmigo 2004: SCG Željko Joksimović & Ad Hoc Orchestra - Lane moje 2007: UKR Verka Serduchka - Dancing Lasha Tumbai 2009: ISL Yohanna - Is It True? 2014: NED The Common Linnets - Calm After the Storm 2018: CYP Eleni Foureira - Fuego 2019: ITA Mahmood - Soldi Fast 100 Votes haben wir bekommen, wer wurde 15.? Wer wurde 1.? Gesprochen haben wir tatsächlich nur einen einzigen Performer, nämlich Mahmood . Neben den zahllosen Online-Votings haben uns unsere Kolleginnen und Kollegen von den anderen Eurovision Podcasts (im weitesten Sinne) ihre Wertung geschickt. Thomas Mohr und Marcel Stober vom ESCUpdate des NDR, William Lee Adams von Wiwibloggs, Daniela und Christoph vom ESC Schnack, Matt Baker und Monty Moncrieff von Second Cherry (Almost a Eurovision Podcast), Dr. Irving Benoît Wolther, besser bekannt als Dr. Eurovision und zu guter Letzt Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom ESC Greenroom . Und in der letzten Kleinen Song-Contest-Geschichte zum Schluss gibt Alkis jene Geschichte zum Besten, die die Rubrik einst inspiriert hat. Und sie hat etwas mit einem der Beiträge der besten 15 Zweitplatzierten zu tun. Wir wünschen euch Frohe Festtage und bleibt gesund. Wir hören uns im neuen Jahr wieder.

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  • 25.11.2020
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    #0223 Bergkarabach und der Eurovision Song Contest - Mit Ralph Janik

    Doch zuerst gibt es eine Nachricht eines Sponsors: Wir stellen das Hörbuch " Kohlrabenschwarz " vor. Die erste Staffel voller geheimnisvoller Geschehnisse gibt es nur bei Audible . Zu den News: Es gibt ein paar Neuerscheinungen bisheriger und zukünftiger Teilnehmer_innen des ESC: Victoria aus Bulgarien veröffentlicht gerade sehr viel, ist ihr Titel " Ugly Cry " vielleicht der, mit dem sie in Rotterdam an den Start gehen wird? Vincent Bueno kündigt sein Album „On the Run“ an. Es soll am 27. November 2020 erscheinen. Vermutlich wird auch auf dem bereits sein Lied für Rotterdam drauf sein. Und auch das Festivali I Kenges hat alle Songs schon veröffentlicht . Der albanische Wettbewerb ist bekannt dafür, immer als erstes seine Vertreter für den ESC zu küren. Ende Dezember wissen wir mehr. Neues aus Rotterdam: Die Startreihenfolge bleibt gleich und alle Rundfunkanstalten werden angehalten, ein Live-Tape aufzunehmen, für den Fall der Fälle, dass es im Mai noch Reisebeschränkungen gibt. In Warschau geht am 29.11.2020 der Junior Eurovision Song Contest über die Bühne, erstmals mit deutscher Beteiligung. Aber 2020 nicht dabei: Armenien. Wegen des verhängten Kriegsrechts müsse man seine Teilnahme leider zurück ziehen, argumentierte der Sender AMPTV. Was uns zu unserem Hauptthema bringt: Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan rund um die Region Bergkarabach. Zu Gast ist Ralph Janik , Dozent und Völkerrechtler. Und er ist Podcaster: " Recht politisch " und " In bester Verfassung " sind die beiden hochinteressanten Podcasts, die sich mit Geschichte, Verfassungsrecht und Völkerrecht beschäftigen. Janik skizziert für Marco und Alkis die Geschichte, wie kam es zur Grenzziehung und - Jahrzehnte später - zur Autonomie der beiden Länder. Die spannende Geschichte spiegelt sich natürlich auch beim Song Contest wieder: Armenien nahm erstmals 2006 beim Song Contest teil, Aserbaidschan debütierte ein Jahr später. 2009 eskalierte der Konflikt symbolisch beim Song Contest in Moskau: Im Einspieler (beim Song Contest landläufig "Postkarte" genannt) für den armenischen Beitrag (Inga & Anush mit "Jan Jan" ) im Halbfinale ist eine monumentale Skulptur namens " Tatik Patik " zu sehen, die in Bergkarabach steht. Aserbaidschan protestierte dagegen. Und auch Sirusho , Teilnehmerin 2007 für Armenien, zeigte beim Verkünden der armenischen Wertungen die Skulptur nochmals sehr, sehr deutlich, sowohl im Hintergrund und auch auf ihrer Moderationskarte. Pikanterweise verkündet sie auch den letzten Punkt von Armenien an Aserbaidschan in der Song Contest-Geschichte. Andersum gab es von Aserbaidschan noch nie Punkte für Armenien. Im Gegenteil, der Guardian berichtete 2009 von Verhören durch die Sicherheitsbehörden an aserbaidschanischen Fans, die für Armenien per Telefon abgestimmt haben. Nach dem Sieg von Ell & Nikki fand der Song Contest 2012 in Baku statt, Armenien lehnte eine Teilnahme ab. Und es gibt noch viele (kleine) Konflikte der beiden Länder rund um den Song Contest. Zum Nachhören: Marco hat den aserbaidschanischen Sänger Chingiz Mustafayev getroffen und mit ihm gesprochen. Mehr spannende Geschichten rund um die ehemaligen Sowjetrepubliken hatten wir auch in der Folge #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC mit Gerhard Mangott. Auch zum Nachhören. Bei den drei Standard-Fragen am Schluss gibt es nur zwei Antworten, denn Ralph Janik hat die letzten Song Contests nicht verfolgt. Seine liebste Erinnerung ist die an seine Studienzeit in den Niederlanden, wo er mit Studien-Kollegen aus aller Welt während des Eurovision Song Contest-Schauens über die jeweiligen Kulturen zum Reden gekommen ist. Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist " Hard Rock Hallelujah " von Lordi, die damit 2006 in Athen gewannen. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Avet Barseghyan , dem Komponisten und Moderator aus Armenien, der unter anderem das vorher erwähnte "Jan Jan", aber auch Artsviks " Fly With Me " aus dem jahr 2017.

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  • 12.11.2020
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    49:46
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    #0222 Katrina and the Second Wave - Mit Katrina von Katrina & the Waves

    Wir haben diese Folge auf Grund der aktuellen Geschehnisse um eine Woche verschoben. Doch zuerst zu den News: Es ist (mehr oder weniger) fix, dass 41 Länder am Eurovision Song Contest 2021 teilnehmen werden, die gleichen, die auch 2020 starten wollten. Neues von der Podcast-Front: Marco fand den zeitgeschichtlichen Podcast von Deutschlandfunk Nova – Eine Stunde History – Der “Grand Prix Eurovision de la Chanson” inakurat, Auch Sonja und Sascha vom ESC Greenroom haben die Stunde Geschichtsunterricht gründlich auf Fakten abgeklopft. Wir sind ja schon drei deutschsprachige Podcasts, die sich intensiv um den Song Contest kümmern, denn neben dem ESC Greenroom gibt es ja auch den ESC Schnack mit Daniela und Christoph. Schön, dass jetzt auch der NDR, der für den Song Contest verantwortliche Sender der ARD, sich dem annimmt. Thomas Mohr und Marcel Stober moderieren ihr ESC Update für gewöhnlich auf dem Radiosender NDR Blue, jetzt gibt es die Folgen eben auch als Podcast. Und nein, liebe Kollegen, ihr seid nicht der erste deutschsprachige Eurovision-Podcast. Nur der erste offizielle. ;-) Anlässlich des bestätigten Antretens von Daði Freyr für Island beschäftigen sich Marco und Alkis auch mit der isländischen Aussprache . Und dann macht Marco ein Ratespiel mit Alkis. Nun ja... Zu Gast ist Katrina Leskovich , die Sängerin von Katrina & the Waves , die 1997 den Eurovision Song Contest in Dublin für UK gewonnen haben. Als Army-Tochter kommt die 12-jährige Katrina mit ihren Eltern nach Europa, nach wenigen Jahren in den Niederlanden kommt die Familie nach Großbritannien. Sie wird Sängerin der Waves und nach kleineren Radio-Hits folgt mit " Walking On Sunshine " der Durchbruch. Viele größere Hits hat die Gruppe bis 1997 zwar nicht mehr, aber sie sind gut mit Auftritten ausgelastet. 1997 werden sie von der BBC nach Dublin geschickt, das Land beim Song Contest zu vertreten und kommen als Sieger zurück. Bald danach löst sich die Gruppe auf, Katrina macht allein weiter, 2004 versucht sie sich mit einem von Thomes G:Son geschriebenen Song (" As If Tomorrow Will Never Come ") beim schwedischen Musikfestivalen. 2010 ist sie beim ORF zu Gast und trainiert für die Show "Helden von Morgen" Lukas Plöchl . Katrina lebt in London und hat gerade ein neues Album am Start: "Hearts, Love & Baby" heißt es. Sowohl im Video für " Drive " als auch für die zweite Single " I Want To Love Again ", das sie eigentlich Samantha Fox gewidmet hat, spielt ihre Pudeldame Peggy Lee einige prominente Rollen. Katrina hat auch unter dem Namen Metropoodle zwei Reiseführer für HundebesitzerInnen geschrieben. Sie ist auch die einzige US-Amerikanerin, die den Song Contest gewonnen hat. Den US-amerikanischen Song Contest hält sie aber für keine so gute Idee. Für die Zwei unserer Standardfragen hat sie recht schnell beantworten können: Ihr Eurovision-Lieblingssong von 2020 ist eindeutig: Daði Freyr mit " Think About Things ". Die zweite Frage, die nach der schönsten Erinnerung, wird gleich mit der dritten Frage, der nach dem Lieblingssong aller Zeiten beantwortet, denn die Lieder sind ihre liebste Erinnerung. Sie liebt den spanischen Beitrag aus dem Jahr 1973, Mocedades sangen damals " Eres Tu ". Aber auch Dominico Modugno mit "Nel blu dipinto di blu (Volare) " aus dem Jahr 1958, Gina G mit " Ooh Aah.. Just A Little Bit " (UK 1996) und auch Conchita mit " Rise Like A Phoenix ". 2020 ist " Love Shine A LIght " auch der Seelentröster der EBU. Am Tag des abgesagten Eurovision Song Contests zeigt sie eine gleichnamige Show, am Schluss singen alle diesjährigen Künstler_innen das Lied. Die letzten Zeilen singt Katerina. Mit Pudeldame Peggy Lee auf dem Arm. In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis die Geschichte des schönsten Preises der Eurovision-Welt: Dem Barbara-Dex-Award . Barbara Dex war die belgische Teilnehmerin 1993, ihr Lied " lemand als jij " erreichte nur - unserer Meinung nach unverdient - den letzten Platz. Die nierderlandische Fansite "House of Eurovision" fand ihr selbst entworfenes Kleid so unschön, dass sie 1997 einen jährlichen Preis für das hässlichste Bühnen-Outfit ausrief. Erste Preisträgerin war Debbie Scerri aus Malta. Ihr Lied " Let Me Fly " war zwar kein Überflieger, ihr Kleid dagegen irgendwie schon. Im negativen Sinn. Unter den weiteren Preisträger_innen finden sich recht illustre Namen, manche zu recht (Guildo Horn und t.A.t.u.), andere zu unrecht (Verka Serduchka, Rona Nishliu). Mittlerweile findet die Abstimmung öffentlich nach dem Song Contest statt. Barbara Dex findet den Preis übrigens nicht übel. Sie hat eine Boutique in Flandern und verkauft coole Kleidung.

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  • 12.11.2020
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    01:30:10
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    #0221 All to the Rounder Girls - Mit Tini Kainrath & Kim Cooper

    Unser Werbepartner dieser Episode: simpliTV: Fernsehen und Streaming gehören jetzt zusammen! Testet jetzt die simpliTV Streaming App! Geht zu https://www.simplitv.at/zusammen Zuallererst aber die News: In den aktuellen Regularien von San Remo 2021 steht drinnen, dass der Act, der das prestigeträchtige Festival gewinnt, das Vorrecht hat, beim Song Contest teilzunehmen, was ein automatisches Wiederantreten von Diodato verunmöglicht. Spoiler Alert: Wir spoilern die TeilnehmerInnen mit Eurovision-Bezug beim " Masked Singer Austria ". Mit der Moderatorin Arabella Kiesbauer, die auch den Song Contest 2015 moderiert hat, ist ja schon ein bekanntes Gesicht dabei. Wer nichts gespoilert haben möchte, spult bitte zur Minute 9:00 vor. Zu Gast bei uns sind die beiden ehemaligen Rounder Girls Kim Cooper und Tini Kainrath . Mit dem plötzlichen Tod von Lynne Kieran 2013 hat die Gruppe leider aufgehört zu existieren. Die Interviews haben Marco und Alkis getrennt geführt. Tini und Kim erzählen von ihren Anfängen, von ihren Soloprojekten und den ersten Auftritten. Kim war zum Beispiel Anfang der 90er die Stimme für diverse Dance- und House-Projekte hier aus Österreich, etwa für Beat4Feet oder den leider schon verstorbenen House Guru Peter Rauhofer . Tini stand für Andy Baum, Hubert von Goisern und als Stimme der Österreich-Werbung ("What A Great Day") vor dem Mikro. Lynne hat zum Beispiel für Count Basic gesungen. Getroffen haben sie sich im legendären Music Club Roter Engel im Wiener Bermuda Dreieck und die Rounder Girls waren geboren. 1994 erschien die erste EP, 1996 das erste Live Album, sieben weitere sollten folgen, die meisten Kompositionen stammten aus den eigenen Federn oder waren Klassiker. 2000 gab es dann die Einladung des ORFs, sich an einem internen Casting für den Song Contest zu beteiligen. Dave Moskin, der Komponist von " All To You " (und von Bobbie Singers Lied " Reflection ") , hielt sich die Option offen, eventuelle selbst zum Song Contest nach Stockholm zu fahren und so mussten die Rounder Girls gegen den Komponisten selbst antreten. In Stockholm, am 13. Mai 2000, traten die Rounder Girls mit der letzten Startnummer an und landeten im Mittelfeld. Bei der Übertragung war die Tonmischung nicht optimal und so sprießen noch immer die Theorien, warum das so war. Tini Kainrath singt ab November 2020 an der Oper Graz im Robin Hood-Musical . Daneben entdeckte sie vor einiger Zeit das Wiener Lied für sich (neu). Auf ihrem neuestem Album "Im Woid" singt sie zwar Wienerisch, die Rhythmen sind allerdings südamerikanisch. Kim Cooper hat ein Jahr lang auf Okto TV eine eigene Show: " Let's Talk ", in der sie mit interessanten Menschen, vor allem Musikerinnen, spricht (und musiziert). Ihr derzeitiges Herzensprojekt ist " Viennese Ladies ", fünf starke Frauenstimmen und fünf begleitende Instrumentalistinnen. Die drei Standardfragen am Schluss: Weder Kim noch Tini haben Songs aus diesem oder letztem Jahr vom Eurovision Song Contest auf ihren Playlists. Die Anekdoten sind zu witzig, das müsst ihr selbst hören. Und der Lieblingssong aller Zeiten ist für Tini: Conchita Wurst - " Rise Like A Phoenix " und für Kim ist es " All To You " von den Rounder Girls, sie liebt ihren Song Contest Beitrag noch immer. Wir auch. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer legendären rumänischen Band namens Taxi , die im Jahr 2000 nicht an die hohen Erwartungen des rumänischen Publikums heran reichten. Ihr Song " Luna (The Moon) " landete nur im Mittelfeld, was sowohl das heimische Publikum als auch die Band erzürnte. Taxi haben dann kurz danach ein Lied veröffentlicht, in dem sie gnadenlos mit der EBU , der European Broadcasting Union abrechneten. Vielleicht hätten sie mit diesem Song antreten sollen.

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  • 12.11.2020
    65 MB
    01:08:32
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    #0220 Un cadeau - Mit Corinne Hermès

    Unser Werbepartner dieser Episode: simpliTV: Fernsehen und Streaming gehören jetzt zusammen! Testet jetzt die simpliTV Streaming App! Geht zu https://www.simplitv.at/zusammen Zuallererst aber die News: Wie in der letzten Episode angekündigt läuft in der Facebook-Gruppe SONGCONTEST 2020 1/2 – Group about Things der Wettkampf der besten Zweitplatzierten. Die ersten beiden Finalisten aus den 60ern sind bereits gewählt, aber es gibt ja noch die 70er, 80er... und so weiter. Duncan Laurence, der Gewinner aus dem Jahr 2019, hat eine neue Single. " Last Night " ist frisch veröffentlicht, das Album "Small Town Boy" folgt im November. Thomas Schreiber, bislang Unterhaltungschef des NDR und damit Sendungsverantwortlicher für den Song Contest bei der ARD, wechselt zur DEGETO. Weiterhin wünschen wir beruflich viel Erfolg Absagen für Eurovision 2021 folgten für Eleni Foureira (Zypern, freiwillig) und VAL (Belarus, unfreiwillig) Beim Merci Chérie-Erratum gibt es noch etwas nachzutragen: Bei unserer vorherigen Episode "Black Entries Matter" haben wir gleich zwei Künstler im Jahr 2014 übersehen: Zum einen Patrick Biyik, Teil der französischen Gruppe Twin Twin, die mit " Moustache " (wie wir finden zu Unrecht) den letzten Platz gemacht haben. Seine Familie hat ihre Wurzeln in Zaire. Der zweite, den wir übersehen haben, war Shane Schuller, besser bekannt als RiskyKidd. Sein Vater stammt aus Jamaica, seine Mutter aus Deutschland und er ist Rapper in Griechenland. Zusammen mit Freaky Fortune interpretierte er " Rise Up " - die Nummer mit dem Trampolin. Studiogast ist in dieser Episode ist Corinne Hermès, die 1983 den Song Contest für Luxemburg gewann. Unser Co-Host ist Brian Huijts, dessen Französisch weit besser als unseres ist und der deswegen auch übersetzt. Corinne war 22 und hatte schon erste Erfolge als Sängerin, als der Komponist Alain Garcia ihr das Lied " Si la vie est cadeu " anbot. Für die französische Teilnahme am Vorentscheid war es bereits zu spät und so wurde in Luxemburg eingereicht, wo es aus 300 anderen Einreichungen vom Sender RTL ausgewählt worden ist. Sie erzählt von der anstrengenden Arbeit in München hinter den Kulissen, von der freundlichen Konkurrenz zur Zweitplatzierten Ofra Haza und der Drittplatzierten Carola Häggkvist . Und auch vom Stress, als letzte auftreten zu müssen. Nach dem Sieg hat sie das Lied auch in anderen Sprachen aufgenommen, hatte Auftritte in mehreren Ländern, vor allem aber in ihrer französischen Heimat. Erst im Jahr 2006 nahm sie ein Album mit selbst komponierten Songs auf. Es hieß " Vraie ". Im November 2019 hat sie ein Album mit Coverversionen veröffentlicht. Auf " Intemporelle " versammelte sie ihre Lieblingslieder, singt auf Englisch und Französisch. Sie persönlich mag " Apartment " am liebsten, wir lieben " Paris, Paris ". Auf die Standardfragen gibt es folgende Antworten: 2020 hat sie die nicht statt gefundene Eurovision-Saison nicht verfolgt. Aber von 2019 gefällt ihr " Roi " von Bilal sehr gut. Ihre Lieblingserinnerung an Eurovision sind die Minuten vor dem Auftritt. Sie war sehr gestresst und hatte deswegen Angst, nicht Singen zu können. Ihre Hair Stylistin hat sie dann mit Witzen zum Lachen gebracht und ihr damit die Angst und den Stress genommen. Bei der Frage nach dem Lieblingslied muss Corinne erst einmal ausholen, dass dies eine schwierige Frage ist, weil es sehr viele wunderschöne Lieder gäbe. Aber wenn sie sich festlegen muss, dann ist es Conchita Wurst mit " Rise Like A Phoenix ", weil das Gesamtpaket einfach stimmt. Haben wir schon erwähnt, dass die Hosts dieses Podcasts auch dort in Kopenhagen waren? In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Versprecher der Moderatorin von 1983. Deutschland gewann bekanntlich mit "Ein bisschen Frieden" im Jahr 1982, deswegen durfte es das erste mal den Song Contest als Siegerland austragen. In München moderierte Marlène Charell , eine vielbeschäftigte Tänzerin, Moderatorin und Sängerin in drei Sprachen, weswegen der Song Contest an diesem Abend auch heillos seine Sendezeit überzog. Ein grober Patzer passierte ihr aber bei der Vorstellung des norwegischen Dirigenten Sigurd Jansen . Sie wusste den Namen nicht mehr und erfand spontan einen. Ihre Verunsicherung hat sie nach einer Schrecksekunde gut überspielt. So machen das Profis.

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  • 12.11.2020
    79 MB
    01:22:49
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    #0219 Black Entries Matter - Mit Stella Jones, Kim Cooper und Cesár Sampson

    Zuallererst: Wir starten bald mit der Suche nach dem beliebtesten zweiten Platz. Die Vorrunden werden in unserer Song Contest-Gruppe SONGCONTEST 2020 1/2 – Group about Things gespielt. Mitmachen! Zu den News: Die EBU hat die Konzepte verraten, wie der Song Contest 2021 in Rotterdam stattfinden soll, dabei wurden vier Szenarien vorgestellt . Auf Eurovision.de gibt es das auch grafisch aufbereitet. Das Duet von Lou Asril und Conchita Wurst für die heurige Amadeus-Verleihung gibt es hier zu sehen. Verka Serduchka, Kult-Zweite des Jahres 2008, hat eine neue EP draussen: " Sexy " heißt und klingt sie. Unsere Kolleg*innen vom ESCGreenroom widmen Verka aus diesem Grund eine sportliche Episode . Black Lives Matter heißt eine Bürgerrechtsbewegung, die aktuell Schlagzeilen macht. Wie sieht es denn aber mit der kulturellen Repräsentanz schwarzer Musik beim Eurovision Song Contest aus? Wir erzählen diese Geschichte, die 1966 begann. Zudem trafen wir drei Vertreter*innen Österreichs: Stella Jones (1995), Kim Cooper (2000) und Cesár Sampson (2018). Dazu haben wir eine Playlist erstellt mit allen Acts schwarzer Künstler*innen. Wir stellen alle Künstlerinnen vor, erzählen über ihre Herkunft und ihre (auch musikalischen) Wurzeln. Angefangen von jenen, die in den 60ern und 70ern den Weg geebnet haben, wie die Niederländerin Milly Scott bis hin zur jungen Garde: im Jahr 2020 wären es sieben Acts gewesen, bei dem eine oder mehrere schwarze Perfomer*innen am Start gewesen wären. Und wir sprechen mit den drei schwarzen Künstler*innen, die Österreich geschickt hat. Stella Jones und César Sampson standen als Solo Artists auf der Bühne und waren bei uns bereits zu Gast. Kim Cooper war, zusammen mit Tini Kainrath und der leider viel zu früh verstorbenen Lynne Kieran Teil der " Rounder Girls " die beim Eurovision Song Contest 2000 Österreich in Stockholm mit " All To You " vertraten. Alle drei berichten von ihrer Erfahrung mit Rassismus und Alltagsrassismus, aber auch über Mechanismen, damit umzugehen. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den israelischen Vertretern Eddie und Gabriel Butler. 1999 traten sie als Eden mit " Happy Birthday " an, Eddie dann solo auch 2006. Aufgewachsen sind sie in der israelischen Kleinstadt Dimona aufgewachsen, die Eltern stammen aber aus Chicago und gehörten einer in den USA entstandenen jüdischen Glaubensrichtung namens "Black Hebrew Israelites" an, die sich als Nachfahren hebräischer Juden ansahen. Diese in sich sehr heterogene Glaubensrichtung war Heimat für sehr unterschiedliche ausgeprägte Sekten, alle aber entsprachen allerdings nicht den Glaubensstandards der jüdischen Gemeinden. Deswegen wurde die Gemeinde Butlers von Israel auch nicht als Juden anerkannt. Was wiederum dazu führte, dass Eddie Butler sehr lang auf seine Einbürgerung warten musste, obwohl er das Land zwei mal beim Song Contest vertrat.

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  • 12.11.2020
    38 MB
    40:28
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    #0218 Parlez-vous français? Mit Baccara

    In den News: Die OGAE Austria feiert 25 Jahre Grand Prix d'Autriche, wir werden darüber berichten. Das Eurovision-Jahr hat begonnen, ab 1. September können die Songs für den kommenden Song Contest auch veröffentlicht werden. Traditionell passiert das aber frühestens ab Ende Dezember. Der Junior Eurovision Song Contest findet am 29.11.2020 in Warschau statt, erstmals ist auch Deutschland dabei. Die 13-jährige Susan vertritt Deutschland mit dem Lied " Stronger With You ". Viel Erfolg. Zu Gast vor unseren Mikrofonen sind Baccara, genauer Gründungsmitglied Maria Mendiola und ihre neue Partnerin Cristina Sevilla. Das Interview haben wir vor ihrem Auftritt beim Club-Treffen des OGAE Germany Ende Jänner 2020 aufgenommen. Baccara traten 1978 für Luxembourg an, das kleine Land war bekannt für guten Pop, aber nicht unbedingt für eine große Musikszene. So sind in erster Linie Acts von außerhalb der Landesgrenzen engagiert worden, die dann in der Landessprache (zumeist Französisch) singen mussten. Es fand in jenem Jahr ausnahmensweise ein Vorentscheid statt, den Baccara mit einigem Vorsprung für sich entscheiden konnten. Eine der vier anderen Acts war die dänische Sängerin Gitte Hænning, damals besser bekannt unter "Gitte". In Paris beim Song Contest 1978 erreichten Baccara mit " Parlez Vous Français " nur den 7. Platz, obwohl ihre Darbietung laut Kritikern makellos war. Maria führte das darauf zurück, dass Baccara, als spanisches Duo in Deutschland produziert wurde, auf französisch singen mussten und für Luxembourg antraten. Es war auch das erste mal, dass ein Millionseller auf der Höhe des Ruhms bei Eurovision antrat: María Mendiola und die andere Gründungspartnerin Mayte Mateos sind erst 1977 von einem deutschen Plattenmanager in einem Hotel-Nachtclub auf Fuerteventura entdeckt und nach Hamburg geflogen worden, ihre Debut-Single " Yes Sir, I Can Boogie " ist die meistverkaufteste Single einer reinen Frauen-Formation und war Nr. 1 in zahllosen europäischen Ländern. Auch die Nachfolge-Single " Sorry, I'm a Lady " war ein Riesenerfolg. "Parlez Vous Français" punktete nicht bei Eurovision, kommerziell verkaufte sich die Single aber gut. Einige weitere große Hits folgten, unter anderem " Darling ", das Lieblingslied der beiden, und " The Devil Sent You to Laredo ". Nach der Trennung des Duos 1981 machten sowohl Maria als auch Mayte mit jeweils neuen Partnerinnen als Baccara weiter, Mayte eher in Spanien, Maria auch in Deutschland und in Osteuropa. Mayte's Baccara versuchten 2004 Schweden beim Song Contest zu vertreten. Ihr " Soy Tu Venus " schaffte es aber nicht ins Finale vom Melodifestivalen. Unsere drei Fragen am Schluss beantworteten die beiden wie folgt: Maria liebte 2019 den schwedischen Beitrag: John Lundvik mit " Too Late For Love ". Cristina den aus Tschechien: die Band Lake Malawi mit " Friend Of A Friend ". Die beste Anekdote vom Song Contest 1978 war für Maria die Tatsache, dass die Plattenfirma dem Duo neue Kleider spendiert. Aber nicht irgendwelche, sondern Modelle von Christian Dior. Chefdesigner des Hauses Dior war Marc Bohan , einer der prägensten Designer der 70er. Er schaute sich das Duo an und gab grünes Licht, dass sich die beiden ein Modell aussuchen konnten, dass ihnen dann in schwarz und weiß zum Song Contest geliefert worden ist. Die Lieblings-Eurovision-Songs aller Zeiten der Beiden sind: Cristina liebt Conchitas " Rise Like A Phoenix " und Maria Loreens " Euphoria ". In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom ersten Teilnehmer, der nach dem aktuellen Punktesstem 1978 mit 0 Punkten nach Hause fahren musste. Dem Norweger Jahn Teigen schadete das Ergebnis aber nicht. Im Gegenteil: Sein Song " Mil Etter Mil " kletterte in seiner Heimat darauf hin auf Platz 1 und er nahm noch zwei weitere Male am Song Contest teil. Teigen starb mit nur 70 Jahren im Februar 2020.

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  • 12.11.2020
    90 MB
    01:33:52
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    #0217 Ein Blick auf Belarus - Mit Iryna Piarvoikina & Natallia Schreiner

    In den News unterhalten sich Marco und Alkis über die geplante U.S.-amerikanische Ausgabe des Eurovision Song Contests und über mögliche Austragungsmöglichkeiten des Song Contests im Zeichen von Covid19. Zu Gast sind Iryna und Natallia, beide stammen aus Belarus und leben mittlerweile in Österreich. Sie erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses für viele unbekannten Landes, das in der Vergangenheit ein Spielball zwischen Litauen, Polen und Russlands. Obwohl Belarus seit 2004 beim Eurovision Song Contest teilnimmt, hat es bis 2017 gedauert, bis die belarusische Sprache Eingang fand. Die Gruppe NaviBand trat mit "Historyja Majho Zyccia" auf, der Titel wurde für den Auftritt in "Story of My Life" umbenannt, die Sprache blieb. NaviBand sind Teil der aktuellen Protestbewegung. Seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 gab es ab 1994 nur einen Präsidenten, Aljaksandr Lukaschenka . Mit undemokratischen Mitteln weitete er im Laufe der Jahre seine Macht aus, entmachtete das Parlament und es verschwanden Oppositionelle, von denen vermutet wird, dass sie ermordet wurden. Natallia und Iryna erzählen aber auch von der jüngeren Vergangenheit, der Corona-Krise und der Ignoranz des Präsidenten. Es wurde offensichtlich, dass die Menschen in der Krise sich selbst organisiert haben, was jetzt auch die Proteste widerspiegeln. Im Vorschaubild ist die Protest-Fahne von Belarus zu sehen, die erste Flagge des unabhängigen Landes, die durch Lukaschenko 1995 ersetzt wurde. Natürlich sprechen wir auch über den einzigen gebürtigen Belarusen, der den Eurovision Song Contest je gewonnen hat: Alexander Rybak hat mit " Fairytale " in Moskau 2009 groß abgeräumt. Er trat aber für Norwegen an, dem Land, in dem er seit seinem vierten Lebensjahr lebte. Trotz aller Geschichte und Tagespolitik haben wir auch über die Eurovisions-Beiträge des jungen Landes gesprochen. Eine vollständige Playlist findet ihr auf Youtube. Bei den drei Fragen am Schluss gibt es recht überraschende Antworten: Natallias Lieblingsbeitrag aus dem Jahr 2020 ist der Song aus Estland: " What Love Is " von Uku Suviste. Iryna hat keinen Lieblingssong aus dem heurigen Jahr. Irynas Lieblingsgeschichte zum Song Contest ist der Sieg von Rybak, Natallia erinnerte sich an den Sturz von Dana International , als sie 1999 in Jerusalem die Trophäe an Charlotte Nilsson überreichen sollte und vom Gewicht überrascht wurde. Die absoluten Lieblingssongs von Iryna und Natallia sind "Fairytale" und "Story Of My Life". In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt von dem Moment, als die Niederlande im Jahr 2000 auf Grund einer nationalen Tragödie die Übertragung abbrach. Am Nachmittag vor der Übertragung des Song Contests expoldierte in der Stadt Enschede eine Feuerwerksfabrik, viele Tote waren zu beklagen. Marlayne, die Vorjahresteilnehmerin verkündigte deswegen keine Televoting-Ergebnisse, sondern die der Jury .

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  • 12.11.2020
    39 MB
    40:55
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    #0216 - Die unglaubliche Geschichte des ersten bosnischen Teilnehmers - Mit Fazla

    Wir haben bereits in der Episode #0211 von Merci, Cherie den Fokus auf das kleine Land gesetzt. Die beiden gebürtigen Bosnier Muhamed Mešić und Nedad Memić haben uns ihre Erinnerungen an die Beiträge erzählt. Mit Fazla , eigentlich Muhamed Fazlagić, haben wir den ersten Interpreten Bonsiens vor das Zoom-Mikrofon bekommen. Er erzählt, wie die bosnische Delegation es unter Lebensgefahr und unter abenteuerlichen Umständen es zuerst nach Zagreb geschafft haben, wo sie frische Kleidung und etwas Studiozeit bekommen haben, um den Song einzuspielen. Von dort aus ging es nach Slowenien, wo ein 'kleiner Vorentscheid' darüber entscheiden sollte, welches Land des ehemaligen Ostblocks es zu Eurovision im irischen Millstreet schaffen sollte. Das Lied " Sva bol svijeta " wurde von Fahrudin Pecikoza-Peca, dem Texter von " Lejla " und dem mehrmaligen Eurovision-Teilnehmer Dino Merlin geschrieben und beschreibt die damals andauernde Kriegssituation in Bosnien und Sarajevo im speziellen. Fazla erzählt von den positiven Erfahrungen, die die Delegation in Irland gemacht hat, von der Hilfsbereitschaft der meisten Delegationen aus den anderen Ländern, aber auch von den Animositäten mit der kroatischen Delegation, denn die Staatspolitik Kroatiens lehnte den bosnischen Staat damals ab. Fußball war eigentlich die größere Leidenschaft von Fazla, neben der Gesangskarriere war er auch professional als Spieler bei einigen internationalen Vereinen. Eine wissenschaftliche Karriere führte ihn in die USA, jetzt ist er sowohl in den USA als auch in Bosnien beheimatet. Die drei Standardfragen waren natürlich auch dabei: Fazlas Liebslingssong aus dem aktuellen Jahr 2020 ist " You " von Vasil aus Nord Mazedonien. Die Anekdote zu seinem Auftritt? An was er gedacht hat? Wer ihn sehen würde - angesichts der Stromausfälle im belagerten Bosnien kein abwegiger Gedanke. Sein Lieblingssong aller Zeiten war ungleich schwerer zu beantworten, da er einige Favoriten hat. Fazla legte sich dann auf einen Act fest, der gleichzeitig einer der unglücklicheren Auftritte war: Azucar Moreno aus Spanien mit " Bandido " aus dem Jahr 1999. In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von eben jenem Vorentscheid 1993 " Kvalifikacija za Millstreet ", an dem nur Länder des ehemaligen Ostblocks teilnehmen durften. Von sieben teilnehmenden Songs durften nur die ersten drei mit nach Millstreet: Slowenien, Bosnien und Kroatien kamen weiter, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Estland durften nicht. Das Bühne des Fernsehstudios hatte ungefähr die Größe einer mittleren Briefmarke, das Orchester musste ebenfalls noch Platz haben und so gab es nur überschaubar wenige Zuschauer. Jeder Fernsehsender hatte einen Juror, der vor Ort im Saal saß und seine Punkte durchgab.

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  • 12.11.2020
    64 MB
    01:07:24
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    #0215 Nobody But Him - Mit Cesár Sampson

    Aber zuallererst gibt es eine entgeltliche Einschaltung: Unser Partner für diese Episode ist NAO BRAIN STIMULATION . Entdecke den natürlichen Wachmacher! Jetzt auch bei BIPA erhältlich. News haben wir auch diesmal keine, da diese Episode von Merci, Chérie vorab aufgenommen worden ist. Nutzt eure Eurovision-News-Webseiten und unterstützt sie, wo ihr nur könnt. Marco sitzt in Rauris und macht Urlaub dort, Alkis dagegen in Griechenland und probt online für Nesterval: Der Willy Brandt-Test auf Kampnagel. Zu Gast ist Cesàr Sampson , den Marco und Alkis zusammen das letzte mal für ein Der-Standard-Interview getroffen haben. Damals war von einem dritten Platz noch keine Rede, aber er war damals bereits zuversichtlich, es ins Finale zu schaffen. Jetzt erzählt er uns von der Zeit zwischen den Proben und dem Finale. Er war bereits zwei mal vorher beim Song Contest, einmal als Background-Sänger für die beiden bulgarischen Beiträge von 2016 und 2017, Poli Genova - If Love Was A Crime und Kristian Kostov - Beautiful Mess . Daneben war er 2016 auch Vocal Coach für Kaliopi aus Nord-Mazedonien und Sanja Vučić ZAA aus Serbien. 2020 war er einer der Komponisten für den maltesischen Beitrag "All Of My Love" , gesungen von Destiny. Er erzählt, wie dieser Song und die Sängerin zusammengekommen sind. Cesár ist Teil des Song-Writer-Teams "Symphonix", das vielen als Anti-These der schwedischen Song Contest Song-Fabriken gilt. Zusammen mit Boris Milanov, Joachim Bo Persson und Sebastian Arman hat Cesár einige Songs in den letzten Jahren am Start. Symphonix hatte zum Beispiel 2018 in Lissabon sowohl Cesár mit " Nobody But You " als auch den bulgarischen Beitrag " Bones " von EQUINOX am Start. Cesár Sampson stammt aus einer musikalischen Familie. Seine Mutter Kathy hat das Intro-Lied getextet und interpretiert, seine Tante ist Helen „Pepsi“ DeMacque-Crockett, die Teil von George Michaels Gruppe Wham (Keine Angst, der Link führt nicht zu "Last Christmas") war und die später als Teil des Duos Pepsi & Shirlie eine Karriere hatte. Seine neueste Single ist " Lazy Suit ", mehr neues gibt es wohl im Herbst. Wir sprechen auch über die andere Karrieren des Cesár Sampson, der eine recht schillernde berufliche Laufbahn hingelegt hat. Die drei Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Sein Lieblingslied 2020 ist immer noch der bulgarische Beitrag: "Tears Getting Sober" von Victoria . Seine interessanteste Erinnerung an den Song Contest ist die Vielfalt an Musik, die er bei seinem ersten Besuch vom Song Contest vor Ort, 2016 in Schweden, erleben durfte. Sein Lieblings-Eurovision-Song aller Zeiten ist " Calm After The Storm " von The Common Linnets aus dem Jahr 2014 In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco vom Komponisten von Nettas "Toy".

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  • 12.11.2020
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    58:39
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    #0214 Spoileralarm! Netflix und der Eurovision Song Contest (Fire Saga)

    Aber zuallererst gibt es eine entgeltliche Einschaltung: Unser Sponsor für diese Episode ist NAO BRAIN STIMULATION . Entdecke den natürlichen Wachmacher. Jetzt auch bei BIPA erhältlich. News haben wir keine, da diese Episode von Merci, Chérie vorab aufgenommen worden ist. Nutzt eure Eurovision-News-Webseiten und unterstützt sie, wo ihr nur könnt. Diese Episode widmet sich voll und ganz "Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga" . Solltet ihr ihn noch nicht gesehen haben, dann merkt euch die Episode für später und lest auch die Shownotes nicht weiter. Denn eines ist sicher: Spoileralarm! Wir reden über die Handlung, wir reden über Spoiler. Und nein, wir verraten nur im Podcast, was wir über den Film denken und welche Schmankerl im Film versteckt sind. Und wir haben Freunde gefragt, was sie darüber denken. Danke an die Ö1-Journalistin Eva Haslinger, den Podcaster und Autor Christopher Wurmdobler, an die Foto-Künstlerin Julia Fuchs, an den Journalist und Song-Contest-Spezialist Ralf Strobl und den OGAE Austria Chef Markus Tritremmel. Natürlich bleiben auch die ikonischen Musikszenen nicht unerwähnt: Das Songalong in der "Villa", der eigentliche Beitrag Islands "Double Trouble" , der disqualifizierende Song "Husavik - My Home Town" , natürlich "Lion of Love" (nicht gesungen von Dan Stevens), und Katianas (aka Demi Lovatos) Gewinnersong "In The Mirror" . Und ja, auch " Jaja Ding Dong " kommt vor. Und wir gehen der Frage nach, warum eine Streamingplatform wie Netflix mit der EBU zusammen arbeitet. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von Peter Hortons Engagement gleich nach seinem Auftritt in der Hofburg: Er hat im Sommer 1967 in Berlin im Theater des Westens in der ersten Beatoper der Welt mitgewirkt. "Robinson 2000" wiederum wurde von den Gebrüder Möbius produziert, unter anderem vom erst 17-jährigen Ralph Möbius, better bekannt als Rio Reiser, der später mit "Ton Steine Scherben" und als Solokünstler berühmt wurde.

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  • 12.11.2020
    59 MB
    01:02:03
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    #0213 Der Chansonnier aus der Hofburg - mit Peter Horton (ehem. Horten)

    Aber zuerst gibt es ein paar News: Der Netflix-Film ist endlich da! Alkis und Marco haben sich Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga angesehen und sich dabei gut amüsiert. Keine Spoiler! Aber Respekt an die EBU, die den Film mit produziert hat. Die Daten für Eurovision 2021 in Rotterdam sind jetzt offiziell raus: Der 65. Eurovision Song Contest findet am 18., 20., und 22. Mai 2021 in der Ahoy-Arena statt. Die Entscheidung des neuen EBU-Executive-Supervisors für den Eurovision Song Contest, Martin Österdahl, zukünftig auf den Backingtracks auch Stimmen zu erlauben, wird kontrovers diskutiert. Wird diese Entscheidung reversibel sein? Nicht alle Acts aus dem Jahr 2020 werden mit neuen Songs im kommenden Jahr wieder mit in Rotterdam dabei sein. Von einigen wird man sich verabschieden. Neue Namen wurden jetzt bekannt. Warum heißt der Peter jetzt Horton und nicht mehr Horten wie damals? 1967 wurde Peter Horton von einer internen Jury des ORFs ausgewählt, Österreich beim ersten Song Contest auf heimischen Boden mit " Warum es hunderttausend Sterne gibt ". In München erzählte der mittlerweile 78-Jährige von seinem musikalischen Werdegang: Von seinen Anfängen im Nachkriegs-Wien bei den Wiener Sängerknaben, von ersten Auftritten in Gerhard Bronners Marrietta-Bar (ursprünglich und heute "Cabaret Fledermaus") und mit der Jazz-Legende "Fatty" George. Es folgte eine klassische Gesangsausbildung und Auftritte mit Liedern von Franz Schubert und Richard Strauß. Es folgten Programme als Entertainer und der Auftritt beim Song Contest in der Hofburg , bei der die junge Britin Sandy Shaw ihre internationale Karriere startete und die junge Griechin Vicky Leandros einen Welthit ablieferte. Österreich dagegen bekam gerade einmal 2 Punkte, der 14. Platz (von 17) war für Hortons Karriere keine Katastrophe. Engagements im In- und Ausland folgten und es tat sich eine neue Karriere auf: Er entdeckte die Gitarre für sich. Erst im zarten Alter von 28 begann er das Gitarren-Studium und das Entdecken neuer musikalischer Welten. Dem Song Contest blieb er trotzdem irgendwie treu, denn noch zwei mal versuchte er es beim deutschen Vorentscheid: 1972 trat er gemeinsam mit den Rosy-Singers mit dem souligen " Wann kommt der Morgen " an (Nerds erinnern sich: 1972 gewann Vicky Leandros), Deutschland allerdings schickte eine starke Mary Roos nach Edinburgh, die den 3. Platz erringen sollte. 1975 dann der nächste Versuch: Mit " Am Fuß der Leiter " lieferte er einen Song ab, der stark am Country-Rock orientiert war. Deutschland schickte Joy Fleming, landete hinten (und hätte Marianne Rosenberg haben können), Teach-In gewannen damals für die Niederlande, wie es unsere Fans von der Folge #0124 Ding-A-Dong - Mit Getty Kaspers (Teach-In) bereits wissen. Ab 1978 begann Peter Horton gleich drei neue Lebensabschnitte: Zusammen mit Sigi Schwab gründete er das Gitarrenduo Guitarissimo (mittlerweile eine Band und mit Namenserweiterung Guitarissimo XL ) und er begann seine Fernsehkarriere. Zunächst bei der ARD mit "Café in Takt", später dann beim ZDF mit "Hortons Kleine Nachtmusik" und "Hortons Bistro", wo er Musik abseits des Mainstreams präsentierte: Viel Chanson, viel Jazz, viel Blues, viel Bossa Nova. Und er begann die Schriftstellerei: Sein erstes Buch "Die andere Saite" wurde zum Bestseller. Mitte der 80er Jahre begann er, mit der Pianistin Slava Kancheff zu arbeiten, die Arbeitsbeziehung wurde auch privat, heute sind Slava und Peter (aka Symphonic Fingers) verheiratet. Vor kurzem hat er ein neues Buch veröffentlicht: "Wenn der Seele Flügel wachsen" ist eine Sammlung von Aphorismen und Weisheitsgeschichten. Heute lebt der 1941 geborene Horton zusammen mit seiner Frau Slava in München. In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco vom Sohn eines Superstars und einer steirischen Band...

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  • 12.11.2020
    90 MB
    01:34:44
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    #0212 Rapsodia. Zum 25. Todestag von Mia Martini - Mit Loredana Bertè, Andreas Bonnermeier und Christos Acrivulis

    Aber zuerst einmal die News: Der Trailer der Netflix-Produktion "EUROVISION SONG CONTEST: The Story Of Fire Saga" ist raus. In der deutschen Fassung ist übrigens Peter Urban der Erzähler. Bildet euch selbst eine Meinung dazu. César Sampson geht in die Lokalpolitik. Er kandidiert auf der Liste der Grünen im ersten Wiener Gemeindebezirk. Victoria, Bulgariens Vertreterin von 2020 (und 2021), hat für Sofia Pride ihren Song online zum Besten gegeben. Abzurufen auf der Facebook-Seite von Sofia Pride und startet circa ab Minute 5:00. KEiiNO haben Tänzerinnen und Tänzer gesucht, um ihr neues Video, eine Coverversion von Whitney Houstons "I Want To Dance With Somebody" zur World Pride am 27. Juni zu präsentieren. Der Backing Track klingt schon einmal vielversprechend. Das wird uns auch auf den kommenden Prides gut in die Beine gehen. In unserem Feature sprechen wir über die zweifache Eurovision-Teilnehmerin Mia Martini. Sie ging 1977 und 1992 für Italien an den Start. Wir haben eine umfangreiche Playlist für euch zusammen gestellt, die ihr euch auf Spotify und Youtube anhören könnt. Unsere Gäste sind uns von fern zugeschaltet gewesen, wir freuen uns, trotz der nicht optimalen Qualität, Andreas Bonnermeier aus Mainz und Christos Acrivulis aus Berlin dabei gehabt zu haben. Und auch Loredana Bertè , selbst in Italien ein Superstar - und Schwester der verstorbenen Mia Martini, hat uns ein paar Fragen beantwortet. Mia Martini wurde als Domenica „Mimì“ Rita Adriana Bertè 1947 in Kalabrien geboren und starb im Mai 1995 in Cardano al Campo, einer kleinen Ort nordwestlich von Mailand. Sie begann bereits als 15-Jährige als Sängerin zu arbeiten (damals noch unter dem Namen Mimi Bertè) und erfand sich 1971 als Mia Martini neu. Ihr damaliger Manager Alberigo Crocetta hat sie umgetauft und ihr sehr früh bereits Album-Deals bei Plattenfirmen verschafft, was zu jener Zeit nur "ernsthaften" Künstlerinnen zugestanden wurde, während ihre Schwester Loredana in erster Linie noch Singles veröffentlichte. 1972 erfolgte der Durchbruch, sie trat in der Folge in Europa auf, nahm ihre Lieder in allen möglichen Sprachen auf - ja, auch auf Deutsch - und durfte auch anspruchsvolle Lieder singen. Nach einer erfolgreichen Anfangsphase begann sie, gegen die engen Grenzen ihrer Plattenverträge aufzubegehren, sie galt als schwierig. Die RAI wählte sie 1977 aus, Italien beim Eurovision Song Contest in London zu vertreten. Ihre feministische Hymne " Libera " hat wenig Zuspruch von den Juries bekommen, was in Italien nicht einmal nicht zur Kenntnis genommen wurde. Der Bewerb wurde erst Wochen später im italienischen Fernsehen ausgestrahlt. Aber sie lernte auch den Musiker Ivano Fossati kennen, der sie eine Zeit lang privat und länger beruflich begleiten würde. Anfang der 80er zog sie sich aus gesundheitlichen Gründen zurück und begann, eigene Songs zu schreiben. 1982 nahm sie (endlich) zum ersten mal bei der 32. Ausgabe des Festival della Canzone Italiana di Sanremo teil und gewann mit dem von Fossati geschriebenen "E non finisce mica il cielo", sie gewann damit den zum ersten mal vergebenen Kritikerpreis, der ab 1996 nach ihr benannt wurde. Allerdings hielt der kurze Erfolg nicht lange an. Eine Medien-Kampagne, dass sie Unglück brächte, setzten ihr zu und sie zog sich für viele Jahre komplett zurück. Erst 1989 trat sie wieder auf und gewann mit " Almeno tu nell’universo" in Sanremo wieder den Kritikerpreis. Dies war auch der Neustart ihrer Karriere. 1992 wurde sie 2. in Sanremo und wurde mit " Rapsodia " ins schwedische Malmö geschickt, um Italien beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Ihre Schwester Loredana Bertè war zur damaligen Zeit mit der schwedischen Tennislegende (und späterem Unterwäschekönig) Björn Borg verheiratet. Mia Martini errang den 4. Platz, bei retrospektivem Wiederansehen erscheint das ein bisschen als Ungerechtigkeit. Weitere Auftritte in San Remo, Duette, Alben und Projekte sollten in den wenigen verbleibenden Jahren folgen. Im Mai 1995 mietete sich Martini in der Nähe des Wohnhauses ihres Vaters eine kleine Wohnung, ihre Beziehung hat sich in den Jahren zuvor wesentlich gebessert. Dort starb sie am 12. Mai 1995. Natürlich haben wir Loredana, Christos und Andreas nach ihren Lieblingssongs von Mia Martini gefragt. Für Loredana und Christos war es "Almento tu nell'universo" und für Andreas war es " Cu'mme ", eine Kolaboration mit dem 79-jährigen Roberto Murolo. Das Lieblingslied von 2020 war für Christos eindeutig Diodatos " Fa Rumore ", Andreas bevorzugte " All Of My Love " von Destiny aus Malta. Ihre Lieblingslieder aller Zeiten sind eher ungewöhnlich: Für Christos hat Schwedens "The Ark" 2007 mit " The Worrying Kind " neue Horizonte eröffnet. Andreas dagegen mag sich nicht zwischen der französischen Gewinnerin von 1977, Marie Myriam mit " Loiseau et lenfant " und Corinne Hermes' Lied " Si la vie est cadeau ", für das sie 1983 von Luxembourg nach München angereist ist. Für die Übersetzungen aus dem Italienischen möchten wir uns bei Bernhard Mumin, Susanne Scholl, Karin Luise Stasny und Muhamed Mešić bedanken. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von den Anfängen des Sanremo-Festivals .

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  • 12.11.2020
    70 MB
    01:13:01
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    #0211 Krieg, Kunst und Pleite: Bosnien & Herzegowina beim ESC - Mit Muhamed Mešić und Nedad Memić

    Es gibt recht wenige News in der Eurovision-Welt. SuRie , mit der wir ja Ende Jänner beim OGAE Germany-Treff in München gesprochen haben (die Episode #0202 könnt ihr hier nachhören), hat eine neue EP rausgebracht und auf " Rye " ist auch Carl Espens "Silent Storm" in ihrer eigenen und wunderschönen Fassung zu hören. Hat auch mit uns etwas zu tun. Die EBU macht weiter mit ihrem Blick zurück: Unter dem Hashtag #EurovisionAgain werden weiterhin alte Song Contests zu sehen sein. Aktuell ist der Chaos-SongContest aus dem Jahr 1991 aus Rom zu sehen. Sehr sehenswert: einige tolle Songs, eine packende Wertung und viele furchtbare Klamotten. Wir haben Muhamed Mešić im Studio (aka Marcos Wohnzimmer) zu Gast, der im damaligen Jugoslawien 1989 seinen ersten Song Contest schauen durfte. Das Sprachtalent hat auch die Wikipedia-Seite " Languages at Eurovision " gestartet und freut sich immer, wenn eine neue Sprache beim Eurovision Song Contest zu hören ist. Ein weiterer Gast, wenn auch nur zugespielt, ist Nedad Memić . Der Publizist und Kommunikationsberater beleuchtet auch die politischen Wirren, die nach Teilung und dem Krieg auf der Balkanhalbinsel generell und und in Bosnien speziell besonders sichtbar wurden. Muhi spricht von der sich abzeichnenden Teilung, von den kleinen Symbolen , die bereits beim Song Contest 1990, der aus Zagreb kam, sichtbar wurden. Wir reden auch über bosnische Beiträge, die vor der Teilung Jugoslawiens zum Contest geschickt worden, denn Jugoslawien nahm seit 1961 beim Song Contest teil. Und über die frühen Jahre Jugoslawiens haben wir ja auch mit Dean Vuletic in der Episode #0126 von Merci, Chérie gesprochen. Nenad und Muhi erzählen von ihren Eurovision-Erlebnissen während des Krieges zwischen 1993 und 1996, aber auch von dem Schimmer von Normalität- falls es Strom gab. Wir haben außerdem auf Facebook gefragt, welcher der liebste bosnische Beitrag gewesen ist. Und unter allen Beiträgen wurde Dino Merlin (übrigens Komponist des ersten bosnischen Beitrags überhaupt) mit " Love in Rewind ". Muhis Lieblingsbeitrag ist " Ostani kraj mene " aus dem Jahr 1994, gesungen Alma & Dejan. Die Übersetzung "Bleib neben mir" war symbolisch, war er doch Serbe und sie Bosnierin. Der von Alkis ist der Beitrag von 2008 (immerhin in Belgrad): Laka mit " Pokušaj " Und Marco liebt noch immer die ultimative Balkanballade, Hari Mata Hari sang " Lejla " 2006 in Athen. Die Standardfragen an Muhi: Sein Lieblingslied aus dem Jahr 2020 kommt aus Island und ist, natürlich, von Daði og Gagnamagnið: " Think About Things ". Sein Lieblingsmoment war 2015 in der Wiener Stadthalle, als er laut Aminatas Namen schrie und Luftküsse aus dem offenen Greenroom von der lettischen Delegation bekam. Und sein Lieblingslied aller Zeiten kommt aus Armenien: Artsvik sang 2017 " Fly With Me ". In der Kleinen Songcontest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte über den bosnischen Sänger Seid-Memić Vajta, der 1981 mit einem Lied namens " Lejla " angetreten ist. Wollt ihr auch mit uns die Geschichte(n) eures Herkunftslandes beim Song Contest erzählen und ihr wohnt in Wien/Umgebung? Meldet euch bei Marco ([email protected]) oder Alkis ([email protected])

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  • 12.11.2020
    59 MB
    01:01:49
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    #0210 Auf ein Neues - Mit Vincent Bueno

    Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Es war verdammt viel Eurovision ohne Song Contest. Unter anderem die Trost-Show "Europe Shine A Light" ( hier in voller Länge zu genießen). Die BBC kürte die größten Songs der ESC-Geschichte. Die Resultate findet ihr hier . Und natürlich ist wieder Remix-Saison, etwa herrliche von Hooverphonics "Release me" , oder den Hot Chip-Remix von Daði Freyrs "Think About Things" , oder den Klaas Remix von Ulrikkes "Attention" . Radio Positiv, das Radio der Aids Hilfe Wien brachte eine zweiteilige Geschichte des ESCs, zu hören hier . Marco und Alkis besuchen Vincent Bueno in seinem Studio, der mit "Alive" Österreich beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam vertreten hätte und 2021 wieder vertreten wird. Er erzählt wie er die Absage erlebt hat, wie er sich auf 2021 vorbereitet, und wie es um seine Spiritualität gestellt ist. Natürlich haben wir Vincent Bueno auch unsere drei Fragen gefragt: Sein Lieblingssong aus diesem Jahr ist der Beitrag Spaniens: Blas Cantó mit "Universo" Seine Anekdote in Verbindung mit dem Song Contest ist... ach, hört selbst. Und sein Lieblings-Eurovision-Song aller Zeiten ist Udo Jürgens' "Merci, Chérie". Aber, da alle unser wertes Podcast-Publikum dieses Lied schon kennt, hier mal eine andere Fassung: die von Ilona Gábor aus Ungarn . In der Geschichte zum Schluss erzählt Alkis über den ersten norwegischen Beitrag beim Eurovision Song Contest: " Voi voi" von Nora Brockstedt aus dem Jahr 1960. Bei der Vorrunde des Nationalen Vorentscheids im Radio sang Inger Jacobsen das Lied. Komponiert wurde der Song vom Amateurkomponisten (und Sprachlehrer) Georg Elgaaen, seine einzige erfolgreiche Komposition entwickelte sich schnell zum Evergreen. Die Tantiemen kommen nach dem Tod des Komponisten dem Human-ethische Verband Norwegens zugute.

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  • 12.11.2020
    68 MB
    01:11:08
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    #0209 Merci Jury 2020 - Eure Top 10

    Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Unser Partner der Merci Jury 2020 Episode ist: Audible - Douze Points! mit vielen Podcasts und Hörbüchern! Wir geben euch anfangs ein paar Tipps. Mehr hier: https://www.audible.de/?source_code=PNHFAP02004082000DC Wir haben euch um eure Punkte aller Beiträge des Eurovision Song Contest 2020 gebeten. Danke fürs Mitmachen an so viele Länder auf drei Kontinenten! Ihr hört in dieser Episode eure Top 10 Songs! Zudem erfahrt ihr natürlich die Plätze 41 bis 11. In die Shownotes schreiben wir das Resultat aber nicht rein. Dafür müsst ihr euch schon die Sendung anhören. :-) Großes Dank an alle, die uns Audio-FIles geschickt haben. Besonderen Dank natürlich an Bettina und Charlotte. Ihr solltet Podcasterinnen werden! Aber auch an Peter Schreiber, Heidi/Mrs. Almi, Markus Tritremmel, Dr. Eurovision, Thomas Mohr, Panos, Idan Han, Patrick Gruska, Dunia, Florian Tusi, Christian, Carsten, Patrick "Quatschel". Song Contest Geschichte am Schluss Quentin Tarantino steht im Zentrum der Geschichte, die Marco erzählt. Tarantino und der Song Contest? Ja, da gibt es eine Verbindung.. Er heiratete nämlich 2018 Daniella Pick. Vor weniger Wochen wurden sie Eltern von Sohn Leo. Daniella Pick entstammt einer israelischen Song Contest-Dynastie. Sie selbst versuchte es mit ihrer Schwester 2005 bei der israelischen Vorentscheidung Kdam mit "Hello Hello" , wurde aber (völlig zurecht) nur 13. Ihr Vater jedoch, der bekannte Liedschreiber, Komponist und Sänger Svika Pick. Und der hat einige ESC-Beiträge geschrieben und sogar einmal gewonnen: "Diva" von Dana International (Israel 1998, 1. Platz) "Light a Candle" von Sarit Hadad (Israel 2002, 12. Platz) "Hasta la vista" von Oleksandr Ponomaryov (Ukraine 2003, 14. Platz)

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  • 12.11.2020
    29 MB
    31:12
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    #0208 Über Wikinger und Bärte - Mit Rasmussen

    Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Schick uns deine Top 10 von 1 Punkt bis 12 Punkte - an [email protected] . Am 5.5. erscheint die Episode "Merci Jury 2020" mit all euren Top 10 Songs. Aber Achtung: You cannot vote for your own country. Ungeahnte Kreativität entwickeln Künstlerinnen und Künstler in Zeiten der Krise, natürlich auch die legendären Eurovision-Performer. Als Beispiel für eine interessante Kolaboration in Corona-Lock Down sei hier die Home Version von Helena Paparizou und Sergey Lazarev erwähnt, die seinen Hit "You Are The Only One" intonieren. An den Keyboards übrigens Dimitris Kontopoulos, langjähriger musikalischer Partner von Philip Kirkorov und einer der Komponisten des Songs. Unter seinem Hashtag #qsessions findet man auf youtube noch viele andere interessante musikalische Kombinationen. Der offizielle Youtube-Eurovision-Kanal der EBU zeigt wöchentlich ein einstündige Zusammenstellung von Eurovision Home Concerts, in jeder Episode zeigen eine Handvoll von ehemaligen und aktuellen Musikern ihre Konzerte in ihren eigenen vier Wänden. Coverversionen, ihre eigenen Hits, neue Songs und eine redaktionelle Einführung runden die Home Concerts ab. Und allwöchentlich bietet die EBU mit #Eurovisionagain ein gemeinsames Schauen mit den Fans. Dabei kommen ein paar ganz besondere Schmankerl zum Vorschein: So ist am 18. April der Song Contest aus dem Jahr 1997 aus Dublin online gegangen, zum ersten Mal ganz ohne Kommentatoren-Stimme und in ausgezeichneter Bildqualität. Aber, Achtung! Aufgrund der Urheberrechte ist der Jahrgang nur eine Woche öffentlich zu sehen, das heißt, am 25. April 2020 wird dieses Eurovision-Jahr wieder offline gehen. Und als Fußnote: Zwei von Marcos und Alkis' Lieblingssongs sind in dem Jahr zu hören. Beim OGAE Germany Fantreffen in München trafen Marco und Alkis Rasmussen. Jonas Flodager Rasmussen vertrat Dänemark 2018 in Lissabon mit Wikinger-Look und "Higher Ground" und erreichte damit den neunten Platz. Er studierte Dramaturgie an der Universität Aarhus, wurde Musicaldarsteller und begann in der Coverband Hair Metal Heröes. Er unterrichtet an der Performing Arts School der Viborg Cultural School und am Aarhus Theater Learning als Theater- und Schreiblehrer. Nach seinem Song Contest Beitrag 2018 erschien noch seine Single "Go Beyond" 2019. Aus dem Jahr 2019 hört er immer noch: "Arcade" von Duncan Laurence Sein Guilty Pleasure beim Song Contest sind die Olsen Brothers aus Dänemark, Gewinner des Eurovision Song Contests 2000. Und sein All Time Favorite: "Euphoria" von Loreen Lieblingssong Dänemarks: "Dansevise" von Jørgen & Grethe Ingmann. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einem Lied, dass es 1982 vom Niederländischen Vorentscheid nicht auf die - zugegeben winzige - Bühne von Harrogate geschafft hat. Auf der hatte bekanntlich nur ein Barhocker Platz. "Fantasy Eiland" von den Millionaires wurden damals nur zweite von drei Liedern. Der Song schaffte es aber in die Hitparaden weltweit, als die Studio-Gruppe Tight Fit es auf Englisch aufnahm und sich damit klanglich an den Erfolg der Song Contest-Sieger von 1981, Bucks Fizz, anhängen wollte.

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  • 12.11.2020
    41 MB
    43:14
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    #0207 Don't Cry, Honey, Don't Cry - Mit Brotherhood Of Man

    Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Schickt uns eure Top 10 von 2020! An [email protected] - aber Achtung: You cannot vote for your own country! Jede Menge Ersatz-ESCs: Die EBU veranstaltet am 16. Mai die offizielle Ersatz-Show "Europe Shine A Light" . Stefan Raab wiederum plant einen "Free European Song Contest" auf ProSieben. ORF und SVT planen eigene virtuelle ESCs 2020. Der Sender RTV San Marino möchte wiederum mit RAI Italia angeblich eine eigene Show aufziehen, wie Fernsehdirektor Carlo Romeo in einem Interview sagt. Neue Rubrik: "If I Were Sorry - Das Merci, Chérie Erratum: Alf Poier nahm natürlich 2003 beim ESC teil. Brotherhood Of Man Wir trafen in München Nicky Stevens, Martin Lee und Lee Sheridan von Brotherhood of Man, die immer noch in Originalbesetzung auftreten. Sandra Stevens war zwar auch in München, hatte aber einen Jetlag und war deshalb während der Interviewzeit bereits auf ihrem Zimmer. 1976 gewannen sie in Den Haag mit "Save Your Kisses For Me" Weitere Hits: Kiss Me, Kiss Your Baby Oh Boy Angelo Figaro Und was sind die Lieblingssongs vom Eurovision Song Contest? Martin liebt "Fairytale" von Alexander Rybak aus dem Jahr 2009. Nicky findet sowohl die Gewinnerin aus Wien, Sandy Shaw's "Puppet on a String" großartig, als auch jene Königin, die 2014 den Gewinn nach Wien holte: Conchita Wurst mit "Rise Like A Phoenix" . Wer am Ende des Videos genau hinschaut, sieht Podcaster . Lee ist noch immer ein großer Fan von Gali Atari & Milk & Honey, die mit " Hallelujah" 1979 den Eurovision Song Contest gewonnen haben. Song Contest Geschichte am Schluss: Sanremo 1965 gewann Bobby Solo mit "Se piangi, se ridi!" und wurde beim Heim-ESC 1965 in Neapel Fünfter. Pino Donaggio gewann zwar nicht Sanremo 1965, sein Song "Io che non vivo (senza te)" sollte aber der größte kommerzielle Erfolg werden. Donaggio komponierte den Song,Vito Pallavicini schrieb den Text. Eine weitere Version wurde bei Sanremo 1965 von Jody Miller gesungen. In der Version von Dusty Springfield und als "You Don't Have to Say You Love Me" wurde der Song dann ein Welthit, und unzählige Male gecovert, unter anderem auch von Elvis Presley . Hier eine Liste mit ganz vielen Coverversionen , unterem Dami Im, Corry Brokken und viele viele mehr.

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  • 12.11.2020
    63 MB
    01:05:50
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    #0206 Trost und Liebe - Mit ganz vielen Menschen

    Update 2021: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Der Eurovision Song Contest ist abgesagt. Seit 1956 ist so etwas nie vorgekommen. Aber die Gefahr, die vom Coronavirus und der Krankheit Covid-19 ausgeht, ist einfach zu groß. Wir bereiten uns daher schon auf den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam vor. Wir wissen, dass es derzeit wichtigeres gibt. Wir verbreiten aber gerne Trost, Liebe und Musik und diese Sachen geben uns viele Gäste und Canzoni aus Italien. Unsere Gäste: Seine Exzellenz Aldrik Gierveld, Botschafter des Königreichs der Niederlande in Österreich Ulrike Lunacek, Staatssekretärin für Kunst und Kultur (Die Grünen) PÆNDA (Österreich 2019) Alf Poier (Österreich 2001) Stella Jones (Österreich 1995) Manuela Bravo (Portugal 1979) Getty Kaspers (Niederlande 1975) Corinna Milborn (PULS4 Info-Chefin) Jürgen Pettinger (ZiB, ORF) Fritzi Klaus und Edith Michaeler (Erzähl mir von Wien-Podcast) Beatrice Frasl (Große Töchter-Podcast) Ralf Strobl (Mastermind der österreichischen ESC Beiträge 2011 und 2013) Katinka (OGAE Austria Moderatorin, Cover-Künstlerin, Legende) Dennis van der Veur (Grundrechteagentur der EU) Eberhard Forcher (ESC Scout des ORF) Ralph Siegel (Komponist) René Berto (Manager) Dr. Eurovision Irving Benoît Wolther (Experte) Sascha Gottschalk (ESC Greenroom ) Daniela und Christoph (ESC Schnack ) Unsere Musikliste ist als Youtube-Playlist anzuhören. In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von der Krise, die der Song Contest vor genau 50 Jahren durchlebt hat und fast zu seinem Ende führte. Den Songcontest von 1970 gibt es in voller Länge hier zu sehen. Und hier unsere Musikliste für die Folge: Diodato - Fai rumoreGigliola Cinquetti - SìWess & Dori Ghezzi - EraAlice & Franco Battiato - I treni di TozeurIl Volo - Grande amoreToto Cutugno - Insieme 1992

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  • 12.11.2020
    70 MB
    01:13:23
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    #0205 Ein bisschen Ralph. 25 mal Song Contest - Mit Ralph Siegel

    Mittlerweile sind fast alle Lieder veröffentlicht und das bedeutet erfreuliche Neuigkeiten aus den DACH-Ländern. Sowohl Deutschland als auch die Schweiz schicken modernen Pop, der in die Füße und ins Herz geht. Und dass wir von "Merci, Chérie" Vincent Bueno toll finden, das ist mittlerweile auch bekannt. Unsere deutschen Kolleg*innen Sonja und Sascha vom "ESC Greenroom" haben dem jungen Sänger Ben Dolic und seinem Beitrag "Violent Thing" eine umfangreiche und informative Episode gewidmet, auf die wir an dieser Stelle ebenfalls verweisen möchten. Vor ein paar Wochen reisten Alkis und Marco nach München und trafen die Legende: Schon sein Vater, Ralph Maria Siegel, komponierte für den Eurovision Song Contest. Der deutsche Beitrag "Telefon, Telefon" von Margot Hielscher 1957 war aus seiner Feder, ebenso der deutsche Text zu "Dansevise", dem dänischen Siegerlied 1963, veröffentlicht als "Der Sommer ging vorüber" . Seine ersten Kompositionen veröffentlichte unter dem Pseudonym Peter Elversen, um nicht zu sehr mit seinem Vater verknüpft zu werden. Mit " It’s a Long Long Way to Georgia" , gesungen von Don Gibson, hatte er seinen ersten Erfolg. Bald schon wurde ebenso Produzent. Er arbeitete er mit groben Namen wie Rita Pavone, Rex Gildo ("Fiesta Mexicana"), Udo Jürgens, Peter Alexander und viele mehr. Seine Erinnerungen hat Ralph Siegel in seinem Buch "Die Autobiographie" veröffentlicht. Sein aktuelles Projekt "Zeppelin - das Musical" in Ludwigs Festspielhaus in Füssen. Seine Eurovision Song Contest-Teilnahmen sind Legende. Er erzählt, wie er Nicole entdeckte und was Marianne Mendt damit zu tun hat. Und wie eine Taxifahrt in München zu einer ESC-Teilnahme 1974 - LUX - Ireen Sheer - Bye, Bye I Love You 1976 - GER - The Les Humphries Singers - Sing Sang Song 1979 - GER - Dschinghis Khan - Dschinghis Khan 1980 - LUX - Sophie & Magaly - Papa Pingouin 1980 - GER - Katja Ebstein - Theater 1981 - GER - Lena Valaitis - Johnny Blue 1982 - GER - Nicole - Ein bißchen Frieden 1985 - LUX - Margo, Ireen Sheer, Chris Roberts, Malcolm Roberts, Franck Olivier & Diane Solomon - Children, Kinder, Enfants 1987 - GER - Wind - Laß die Sonne in Dein Herz 1988 - GER - Maxi & Chris Garden - Lied für einen Freund 1990 - GER - Chris Kempers & Daniel Kovac - Frei zu leben 1992 - GER - Wind - Träume sind für alle da 1994 - GER - Mekado - Wir geben ’ne Party 1997 - GER - Bianca Shomburg - Zeit 1999 - GER - Sürpriz - Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat 2002 - GER - Corinna May - I Can’t Live Without Music 2003 - GER - Lou - Let’s Get Happy 2004 - MLT - Julie & Ludwig - On Again … Off Again 2006 - SUI - six4one - If We All Give a Little 2009 - MNE - Andrea Demirović - Just Get Out of My Life 2012 - SMR - Valentina Monetta - The Social Network Song 2013 - SMR - Valentina Monetta - Crisalide 2014 - SMR - Valentina Monetta - Maybe (Forse) 2015 - SMR - Michele Perniola & Anita Simoncini - Chain of Lights 2016 - SMR - Valentina Monetta ft. Jimmie Wilson - Spirit of the Night Sein Lieblingsbeitrag von 2019 Kate Miller-Heidke - Zero Gravity (Australien) Sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten aus der neueren Zeit: Salvador Sobral - Amar pelos dois Aus der alten Zeit unter anderem Domenico Modugno - Piove und Gala Atari & Milk & Money - Hallelujah In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Legende des heimischen Fußballs. Der Stadionsprecher des SK Rapid, Andy Marek, nahm nach vielen prägenden Jahren des Hütteldorfer Traditionsvereins vor einigen Wochen seinen Abschied. Was viele nicht wissen: Er war mal ein enorm ambitionierter Austropop-Sänger und trat 1984 beim österreichischen Vorentscheid an. Er wollte damals unser Land mit "Top Secret" in Luxemburg vertreten. Daraus wurde bekanntlich nichts, Österreich entschied sich für Anita und ihr "Einfach weg".

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  • 12.11.2020
    25 MB
    26:20
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    #0204 Alive - Mit Vincent Bueno

    Sonderepisode Vincent Bueno vertritt Österreich beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam mit "Alive". In dieser Sonder-Episode stellen wir den Künstler, seinen Song, seine Eltern und Menschen vor, die im Hintergrund mit entschieden haben, dass dieser Song nach Rotterdam geschickt wird:ESC-Scout Eberhard Forcher , der in unserer allerersten Episode #0101 Gast war. Die Eltern von Vincent Bueno Kathrin Zechner , Fernsehdirektiorin des ORF und Letztverantwortliche Moderator und Zeit im Bild-Anchorman Jürgen PettingerVincent Bueno startet 2020 den dritten Anlauf, um Österreich beim Song Contest zu vertreten. 2016 versuchte er es mit dem Song "All We Need is That Love" , es gewann Zoë mit "Loin d'ici" . 2018 versuchte er es in der internen Vorauswahl, es gewann aber Cesár Sampson mit " Nobody But You ". 2016 war Vincent Bueno Backgroundsänger beim Auftritt von Nathan Trent mit " Running on Air " beim ESC in Kiew.

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  • 12.11.2020
    67 MB
    01:10:19
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    #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC - Mit Gerhard Mangott

    Univ. Prof-. Dr. Gerhard Mangott ist der Russland- und Exsowjet-Experte überhaupt. Er ist Politikwissenschafter an der Universität Innsbruck. Er begleitet uns durch die Geschichte des Eurovision Song Contest und erklärt uns viele Hoffnungen, Missverständnisse und Konflikte, die auch beim ESC sichtbar wurden und Konsequenzen hatten. Für diese Folge haben wir uns von unserem geschwisterlichen Talk " Ganz offen gesagt " im Missing Link Podcast-Netzwerk inspirieren lassen. Gruß an Julia Ortner an dieser Stelle. Mit der Auflösung der Sowjetunion begann es. Mit Gerhard Mangott sprechen wir über den oftmals vermuteten kulturellen Zusammenhalt der ehemaligen Sowjetrepubliken. Welche am Song Contest teilnehmenden Länder der ehemaligen Sowjetunion haben einen starken wirtschaftlichen, welche einen starken kulturellen Zusammenhalt. Und welche Länder haben wieder eine eigene neue kulturelle Koalition gebildet. Sowohl die Entwicklung der baltischen Länder als auch die Länder des Kaukasus werden beleuchtet. Das Hauptaugenmerk des Interviews allerdings gilt dem Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine. Beide Länder haben recht früh große Erfolge beim Song Contest gefeiert. Ruslana gewann gleich beim zweiten Antreten der Ukraine 2004 mit "Wild Dances", beim Eurovision Song Contest in Kiev im darauffolgenden Jahr trat eine Revolutionshymne für die Ukraine an. Greenjolly waren mit ihrem " Razom Nas Bahato " recht erfolglos, allerdings illustrierte der Song dem Umbruch in der Gesellschaft der Ukraine und der sogenannten Orangenen Revolution. Der Russe Dima Bilan holte vier Jahre später, 2008 in Belgrad, mit seinem Lied "Believe" den Song Contest endlich nach Moskau. Georgien wollte die Gruppe Stephane & 3G mit " We Don't Wanna Put In " schicken, Russland protestierte angesichts dieses unverhohlen Putin-kritischen Textes und Georgien zog sich zurück. Gerhard Mangott erklärt, was es mit diesem Konflikt zwischen Russland und Georgien auf sich hatte, der diesen Song erst möglich machte. Mangott zeigt auf, wie es 2012 zum Verbot der "Homosexuellen-Propaganda" gekommen ist und was die Hintergründe dazu sind. Österreichs Antwort darauf war im gewissen Sinne der Auftritt von Conchita, die immerhin 5 Punkte aus Russland bekam. Die wiederholten Buhrufe den russischen Künstlerinnen und Künstler gegenüber beim Song Contest hatten auch stark mit der Annexion der Krim zu tun. Jamalas Sieg 2016 mit " 1944 " ist auch Teil des Propaganda-Krieges zwischen Russland und der Ukraine, auch hier zeigt Mangott die Hintergründe auf. Ein weiterer, durchaus blutiger, Konflikt ist der zwischen Armenien und Aserbaidschan. Auch hier gibt es Hintergründe. Gerhard Mangott hat die Wertung beim Song Contest am Liebsten. Und sein Lieblingssong ist Alexander Rybaks " Fairytale " In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss geht es um den nationalen Vorentscheid der Ukraine im Jahr 2011. Damals gewann Mika Newton mit " Angel ", allerdings gab es Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung, berichtete die KyivPost . Die zweit- und drittplatzierten Sängerinnen protestierten. Die Drittplatzierte war eine gewisse Jamala, die mit " Smile " lange Zeit als Favoritin galt. Die Zweitplatzierte, Zlata Ognevich, sang damals " Kukushka ". Wie die KyivPost weiter berichtete, verzichteten aber beide Sängerinnen darauf, zusammen mit Mika Newton noch einmal in einem eigens einberaumten Super-Finale noch einmal anzutreten und so fuhr Mika nach Düsseldorf.

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  • 12.11.2020
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    35:12
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    #0202 Die Ruhe vor dem Sturm - Mit SuRie

    Noch lassen sich die nationalen Vorentscheide und Titel-Vorstellungen an einer Hand abzählen. Vor allem Sanremo und der australische Vorentscheid standen im Fokus. Italien schickt Diodato mit "Fai rumore" ins Rennen um den Song Contest Sieg. Für Australien reist Montaigne mit "Don't Break Me" nach Rotterdam. Was wir wirklich, wirklich davon halten, werdet ihr wie immer bei unseren Bewertungs-Podcasts "Mercy, Jury" im April erfahren. Wir haben SuRie in München getroffen, als Sie bei der OGAE Germany auftrat. Sie erzählt von ihrer Herkunft aus einer deutsch-jüdischen Familie und ihrem Großvater, die berühmten Biochemiker Hans Leo Kornberg . Den Song, den sie einst für Junior Eurovision einreichte, möchte sie nicht veröffentlichen. 2015 hatte sie ihr Debüt beim Eurovision Song Contest als Background-Sängerin und Tänzern für den belgischen Beitrag von Loïc Nottet ("Rhythm Inside") und 2017 war sie musikalische Leiterin des belgischen Beitrags von Blanche ("City Lights") . 2018 trat sie dann in Lissabon für das Vereinigte Königreich an. Ihr Song "Storm" wurde von einem Demonstranten unterbrochen, der ihr das Mikrofon wegnahm und ihren Auftritt störte. Hier sieht man ihren Auftritt bei der Jury-Show , denn der Finalauftritt wird von der EBU nicht verwendet, um Nachahmer*innen zu verhindern. Die BBC zeigt den Auftritt samt Flitzer hier , und hier eine Analyse mit offiziellen Aufnahmen und Fan-Kameras aus der Arena . Auf einen dieser Aufnahmen sieht man, wie das Mikrofon fällt und SuRie plötzlich bemerkt, dass das Mikro vor ihr liegt, aufhebt, und sie weitersingt mit den Worten "Hey brother, don't give up". Sie wurde dann leider nur 24. Beim Clubtreffen der OGAE Germany bewies sie, dass sie eine umwerfende und noch völlig unterschätzte Performerin und Musikerin ist. Die drei berüchtigten Merci, Chérie-Fragen beantwortet sie wie folgt: Vom ESC 2019 noch immer auf ihrer Playlist: Duncan Laurence - Arcade Anekdote, an die sie sich erinnert hat mit Timoshka, dem Hund von Julia Samoylova (Russland 2018) zu tun. Den Hund sieht man in diesem Video von Wiwibloggs . Ihr Lieblingslied aller Zeiten: Carl Espen - Silent Storm (Norway 2014), das sie dann auch ganz spontan in München auf der Bühne zum Besten gab. In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Stage Invasions beim Eurovision Song Contest. SuRies Auftritt ist bereits verlinkt. Aber wann waren die anderen drei Stage Invasions und wen traf es? In Kiew 2017 wurde Vorjahressiegern Jamala beim Finale des Eurovision Song Contest Opfer eines Streakers . Während sie ihren neuen Titel präsentierte, präsentierte der Invader sein blankes Hinterteil. In Oslo 2010 sprang ein professioneller Störer auf die Bühne, als der spanische Sänger Daniel Diges seine kleine Zirkusperformance gab. Er durfte am Ende des Bewerbs noch einmal performen, diesmal ungestört. Die allererste Stage Invasion beim Song Contest fand bereits 1964 in Kopenhagen statt. Sowohl Spanien als auch Portugal nahmen erst frisch beim Song Contest teil, beide Länder waren aber autokratisch regierte Militärdiktaturen. Der Protester forderte auf, die Länder der iberischen Halbinsel zu boykottieren. Es ist der einzige Song Contest, neben dem allerersten von 1956, von dem es keine Aufzeichnung mehr gibt. Aber es gibt ein Bild .

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  • 12.11.2020
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    45:14
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    #0201 Dieses Wunder kann nur die Liebe sein - Mit Carmela Corren

    Carmela Corren war die Vertreterin Österreichs beim Eurovision Song Contest 1963 in London. Sie war die erste Israelin, die je beim ESC auftrat. Heute lebt sie in Hollywood, Florida. Aber zuerst die Verlosung der Tickets: Hatari sind auf ihrer "Europe Will Crumble"-Tour und machen am 6.2.2020 Station in Wien in der Grellen Forelle. Wer Hatari live sehen möchte: Wir verlosen 2x 2 Tickets. Einfach bis zum 3.2.2020 um 12 Uhr ein Mail mit dem Betreff "Hatari" an [email protected], die glücklichen zwei Gewinner werden per Mail von uns informiert. Die News sind kurz, außer dem albanischen Beitrag ( Arilena Ara mit "Shaj" ) gibt es bislang keine Titel. Viele Interpreten der nationalen Vorausscheidungen und aus San Remo sind bereits bekannt, aber noch kaum Titel. Die Tschechen verlassen sich auf das erfolgreiche Konzept des Vorjahres, man kann bereits jetzt international für den Titel abschicken. Das ganze geht nur über die Eurovision App am Smartphone oder Tablet und erklärt wird es hier . Unter den bekannt gewordenen Namen, die fix zum Song Contest geschickt werden, stechen drei hervor: Zum einen Tom Leeb aus Frankreich, Jeangu Macrooy aus den Niederlanden und Vasil aus Nordmazedonien. Deutschland entscheidet sich dieses Jahr für eine interne Auswahl. Der Titel und der Interpret werden in einer TV-Show am 27. Februar auf ONE, einem Spartensender der ARD, präsentiert. Eine Personalie gibt es natürlich auch: Der Nachfolger von Jon Ola Sand als Executive Supervisor des Eurovision Song Contests wurde gefunden. Es ist Martin Österdahl. Und so ist es nach dem Schweden Svante Stockselius und dem Norweger Sand zur Überraschung aller wieder einmal ein Schwede. Marco hat sich auf die lange und beschwerliche Reise nach Florida gemacht. Dort, in Hollywood, lebt die Interpretin des österreichischen Beitrages aus dem Jahr 1963: Die in Tel Aviv geborene Carmela Corren sang "Vielleicht geschieht ein Wunder" und war damals die erste israelische Künstlerin beim Eurovision. Die im gleichen Jahr für die Schweiz antretende Esther Ofarim startete nach ihr im gleichen Jahr. Carmela erzählt von ihrer Jugend in Tel Aviv und von ihren Anfängen als Tänzerin und wie sie als Sängerin entdeckt wurde. Ihr erstes Auslandsengagement hatte sie bei der Ed-Sullivan-Show (in den USA und nicht in Großbritannien, wie sie sich hier wohl irrtümlich erinnert), eine Südafrika-Tour Tour mit Cliff Richard 1961 und weitere internationale Auftritte. Ein Angebot, in Deutschland zu singen, hat sie aber zuerst abgeschlagen. Wie könne man ein Liebeslied singen, wenn die Vergangenheit so traurig sei. Aber sie lernte, so sagt sie, gute Menschen kennen und hat ihnen die Hand gereicht. Ihr Management schickte sie 1962 zu den Schlagerfestspielen in Baden Baden, die Veranstaltung war auch der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 1962. Ihr Titel "Eine Rose aus Santa Monica" endete zwar nur auf dem achten Platz, erreichte aber Platz 3 der Verkaufscharts und war damit ein großer kommerzieller Erfolg. Zahlreiche Platten- und Filmauftritte folgten. Anfangs hat sie die Texte noch phonetisch gelernt. Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk nach London geschickt und sang dort. Die Atmosphäre hinter den Kulissen sei sehr unfreundlich gewesen, die Künstler dort vor Ort vermieden den Kontakt miteinander. Sie lebte später in München, sie hatte eine Beziehung zu Thomas Hörbiger, dem Textdichter von "Merci, Chérie". Später war sie mit dem Musikproduzenten Horst Geiger verheiratet. Nach der Trennung von Geiger erhielt sie vom griechischen Musiker Aris San , der in Israel ein Superstar war und im Zuge des Jom-Kippur-Krieges 1973 in die USA ausgewandert ist, ein Angebot, in einem seiner Nachtclubs in New York aufzutreten. Ein Jobangebot von ihm lockte sie schließlich nach Florida, wo sie sich als Alleinerzieherin um ihre zwei Kinder kümmerte. Mittlerweile ist sie mehrfache Großmutter und ihre Kinder und Enkel leben in der Nähe. In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Abstimmungsskandal bei Eurovision 1963 . Neben Carmela Corren sangen spätere Superstars: Nana Mouskouri , Françoise Hardy , Alain Barrière - und es war wohl der schönste Song Contest der 60er - wenn nicht sogar einer der besten überhaupt. Und er wurde überschattet von einem Skandal. Die Norwegische Jury gab die Punkte durch , aber in der falschen Reihenfolge, worauf die Moderatorin Katie Boyle die norwegische Jury bat, sie korrekt durchzugeben. Der norwegische Jury-Präsentator erbat sich, später noch einmal die Punkte durchgeben zu dürfen. Und plötzlich änderten sich die Punkte beim zweiten Anruf . Schweiz, vertreten von Esther Ofarim , fiel auf den zweiten Platz zurück und Dänemark übernahm die Führung. Grethe & Jørgen Ingmann gewannen mit Dansevise , die Schweiz protestierte. Was tatsächlich passierte? Hört es nach.

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  • 12.11.2020
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    43:52
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    #0129 Bye Bye I Love You 2019 - Mit Jahresrückblick

    Alkis und Marco gehen in eine kleine Pause und beenden mit dieser Episode die erste Staffel. Sie blicken zurück ins Jahr 2019. Es gibt ein paar News: So gewann beim albanischen Vorentscheid, dem traditionellen Festivali i Këngës, nicht die Favoritin Elvana Gjata mit ihrem poppigen " Me Tana " sondern Arilena Aja mit der Powerballade " Shaj ". Marco wird sich ärgern. Außerdem ist es jetzt offiziell: Vincent Bueno wird vom ORF zum Song Contest nach Rotterdam geschickt. Der Titel heißt "Alive" und wird im März offiziell vorgestellt. Die ersten Tickets sind raus. Die Fanclubs der OGAE haben dagegen protestiert, dass die Fan-Pakete auch heuer wieder sehr teuer sind. Die Kollegen von Eurovision Austria haben eine Grafik erstellt, die deutlich macht, wie lang eine Person im jeweiligen Land arbeiten muss. Dima Bilan hat das große Weihnachtskonzert des Niederländischen Rundfunks "Het Grote Songfestivalfeest" zurück gezogen, da er sich gegenüber anderen Teilnehmerinnen zurück gestellt fühlte. Die Kolleginnen von wiwibloggs wissen da mehr. Unser Jahresrückblick: Was sollen wir groß schreiben? Hört es euch an und hört euch die vorherigen Podcasts an. Ein paar Links gibt es aber doch für euch: Unterstützt doch bitte die kommende Ausgabe der Unescon Anfang September 2020. Es gibt deswegen bei StartNext ein Crowdfunding-Projekt , dass sich über eure Zuwendung freuen wird. Hier gibt es mehr über unser Podcast-Netzwerk " Missing Link " Unsere kleine Geschichte am Schluss ist über Brighton und Ireen Sheers Tränen. Sie startete mit " Bye, Bye, I Love You " für Luxemburg und es ging damals für sie alles schief, wie sie in einer Koch-Sendung verriet . Außer beim Ergebnis, da hat sie immerhin einen erfolgreichen vierten Platz belegt. Zuallerletzt möchten sich Alkis und Marco bei allen bedanken, die diesen Podcast möglich gemacht haben. Bei den Gästen, bei den Initiatorinnen bei Missing Link, bei den uns nahestehenden Menschen, denen wir mitunter damit auf die Nerven gehen. Und natürlich bei unseren treuen Hörerinnen. Wir hören uns wieder bei der neuen Staffel von "Merci Cherie".

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  • 12.11.2020
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    28:35
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    #0128 Ahoy Rotterdam - Mit Duncan Laurence

    Duncan Laurence gewann den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv mit " Arcade ". Bei seiner Tournee macht er auch in Wien Halt. Marco war beim Konzert im "WUK" und sprach mit ihm. Zuvor in den News erinnern Alkis und Marco aber noch an Eduardo Nascimento, der 1967 in Wien " O Vento mudou " sang und im November 2019 verstarb. Der gebürtige Angolaner vertrat damals Portugal. Ansonsten in den News: Die erste Welle Tickets sind online, weitere Tranchen kommen im Laufe der nächsten Monate in den Verkauf. Der Link zum offiziellen Vorverkauf ist hier zu finden. Florian Wieder hat wieder die Bühne entworfen. Das Bühnenkonzept findet sich hier . Das Logo für Eurovision 2020 in Rotterdam wurde präsentiert und reiht sich in die vorherigen Logos der Austragungen aus den Niederlanden ein. Eine schöne Zusammenfassung, was hinter dem Konzept steht und wie die Vorgänger aussahen, findet sich auf der Seite des Designtagebuchs . Die Präsentation_innen des Song Contests wurden ebenfalls präsentiert: Edsilia Rombley kennt der gewöhnliche Eurovision-Nerd natürlich. Sie trat zwei mal an: Mit " Hemel en aarde " trat sie 1998 in Birmingham an und belegte damals den vierten Platz. Gewonnen hatte damals Dana International. 2007 trat sie in Helsinki noch einmal an mit dem von Tjeert P. Oosterhuis komponierten " On The Top of The World " an, konnte sich aber nicht für das Finale qualifizieren. Jan Smit kennen die eingefleischten Schlagerfans eventuell. In den Niederlanden ist er Kommentator des Junior Eurovision Song Contests, er hat aber auch sehr viel deutschen Schlager aufgenommen - und er war einmal ein Kinderstar . Chantal Janzen wiederum ist die derzeit gefragteste Entertainerin in den Niederlanden. Sie ist Musical-Darstellerin, Schauspielerin im TV und im Film , und sie hat auch schon im deutschen Fernsehen einige Einsätze gehabt. Marco hat Duncan Laurence vors Mikrofon gezerrt. Es gibt ein paar technische Schwierigkeiten, weil das Equipment nicht so mitspielt, wie es sollte - wir bitten das zu entschuldigen. Duncan erzählt von seinem Werdegang. Er hat bei the Voice of Holland 2014 seine ersten Schritte getan, drei der vier Coaches haben sich für ihn umgedreht. Ausgerechnet die spätere Song Contest Teilnehmerin Trijntje Oosterhuis aber nicht. Ilse DeLange, die im gleichen Jahr mit den Common Linnets überraschend und verdient den zweiten Platz hinter Conchita gemacht hat, wurde seine Mentorin und blieb es auch im Laufe der letzten Jahre, als er wieder weg vom Scheinwerferlicht war und wieder die Schulbank drückte. In der Rock Academy in Tilburg ließ er sich als Songwriter, Sänger und Musikproduzenten ausbilden. Ilse DeLange war es auch, die ihn ermunterte, den Siegersong " Arcade " beim holländischen Rundfunksender für den Eurovision Song Contest einzureichen. Auf Tour ist er mit eigenem Material, auch wenn er von seinen zahlreichen Songs bislang nur zwei veröffentlicht hat. Neben " Arcade " erschien vor der Tour " Love Don't Hate It " Der Lieblingsbeitrag aller Zeiten von Duncan Laurence ist Benjamin Ingrosso mit " Dance You Off " Noch immer auf seiner Playlist von den Songs von ESC 2019 ist " Spirit in the Sky " von KEiiNO, allerdings mit der Band zusammen, wenn sie richtig Spaß haben wollen. Er selbst hört immer noch gerne " Chameleon " von Micaela. In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von Huub Oosterhuis , dem ehemaligen Jesuiten-Priester, dessen zwei Kinder schon in dieser Episode des Podcasts Erwähnung fanden. Oosterhuis ist auch Komponist und seine Lieder finden vor allem in kirchlichen Zusammenhängen große Verbreitung. Seine Tochter ist Trijntje Oosterhuis , die die Niederlande beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien vertrat. Der Sohn Tjeert ist ebenfalls Musiker und Komponist und ist mit Edsilia Rombley verheiratet.

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  • 12.11.2020
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    50:48
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    #0127 Die Welt dreht sich um Stella Jones

    Stella Jones vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1995 in Dublin Österreich mit "Die Welt dreht sich verkehrt". Im Café Zartl erinnert sie sich bei Alkis und Marco an diesen Auftritt, ihren ersten Versuch 1990, ihre Background-Erfahrung 1996 und wem sie 2014 als Jury-Mitglied Punkte gab - vorausgesetzt sie kann sich erinnern. Aber zuerst einmal berichten Marco und Alkis nicht über Junior Eurovision, das läuft nämlich noch während wir im Café Zartl den Podcast aufzeichnen. Wir verlosen aber etwas: Duncan Laurence kommt am 8. Dezember nach Wien und gibt im WUK ein Konzert. Wir freuen uns, 2 mal 2 Tickets verlosen zu dürfen: Wenn ihr diese Tickets gewinnen wollt, dann schickt uns bitte ein Mail mit dem Betreff "Duncan" an [email protected] Einsendeschluss ist der 5. Dezember 2019. Die Gewinner*innen werden per Mail verständigt. Und es gibt ein paar News aus der Eurovision-Welt. Stella Jones ist bei Merci, Chérie zu Gast und sie erzählt von ihren Anfängen in einer sehr musikalischen Familie und ihrem Werdegang als Sängerin, aber auch von ihren aktuellen Projekten. Sie tourt seit fast zwanzig Jahren vor Weihnachten traditionell mit ihrem Projekt " Stella Jones & American Christmas Gospel ", sie machte letztes Jahr bei der Tour von Andreas Gabalier mit und nahm letztes Jahr ein Album auf, dass sie ihrer verstorbenen Mutter Christine widmete. Aktuelle Tourdaten gibt es natürlich auf ihrer Webseite www.stelluna.com . Ihre Bandbreite reicht vom Jazz, zum Gospel bis hin zum Pop. Aber auch ungewöhnliche Zusammenarbeiten scheut sie nicht. Sie war Gastvocalistin beim kroatischen Projekt Buđenje auf " Bolje ne, ne, ne " Beim Eurovision Song Contest war Stella Jones 1995 mit " Die Welt dreht sich verkehrt ". Allerdings war das nicht ihr erster Versuch, beim ESC teilzunehmen. Bereits 1990 war sie Teil der Formation "Papageno", die sich mit " Papagena Sonnenkind " um die Teilnahme bemühte. Geschickt hat Österreich damals Simone mit " Keine Mauern mehr ", nachdem das im Vorentscheid erstplatzierte Duo disqualifiziert wurde. Sie erzählt, was es mit diesem Projekt auf sich hatte und wie knapp es damals war. Und sie erzählt von der tollen Zeit in Dublin, von der Faszination mit einem bestimmten Sänger, von den guten Kollegen und von den späteren musikalischen Angeboten, die sich durch den Auftritt beim Song Contest ergaben. Marco versucht einen seiner Lieblingslieder zu singen, der in diesem Jahr am Start war. Entscheidet ihr, ob es so klingt, wie das Original . 1996, ein Jahr später, war sie mit dem Vorarlberger George Nussbaumer erneut auf der großen Eurovision-Bühne . Sein " Weil's dir guat gat " machte einen sehr guten Eindruck und erreichte den zehnten Platz. Zusammen mit (unter anderem) Bettina Soriat und Cedric Lee Bradley war Stella Jones Teil des Background-Chores, der für den blinden Pianisten und Sänger den Gospel-Vibe lieferte. Beim legendären Eurovision-Finale von 2014 war Stella Jones Jurorin bei der Österreichischen Jury und hatte damals das Gefühl, dass viele Nummern austauschbar klingen. Wem sie damals ihre zwölf Punkte gegeben hat, weiß sie nicht mehr. Die Aufzeichnungen sind noch nicht öffentlich. Nachdem jetzt erst die gesamte Show von der EBU online gestellt worden ist, kann das noch dauern. Die drei Standard-Fragen am Schluss beantwortet sie wie folgt: Beim Eurovision-Lieblingssong aller Zeiten mag sie sich nicht zwischen " Merci, Chérie " von Udo Jürgens und Nicols " Ein bisschen Frieden " entscheiden, dafür hat sie eine Anekdote parat, in der es sich um weiße Gurkerln dreht. Und da sie während des Song Contests 2019 auf Tour war, hat sie das heurige Spektakel auch nicht verfolgt. In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom russischen Sänger Filip Kirkorov , der 1995 seinen ersten internationalen Auftritt feierte und nicht nur Stella Jones beeindruckte.. Es sollte nicht das letzte Antreten des flamboyanten Sängers, Komponisten und Produzenten sein. Sowohl die beiden Songs, mit denen Sergey Lazarev beim Song Contest begeisterte, als auch Ani Loraks legendäre " Shady Lady " stammen unter anderem aus seiner Feder. In seiner aktiven Zeit als Sänger coverte er gerne mal Song Contest-Songs wie " Diva " oder auch Party-Kracher wie Shantels " Disco Partizani " - was später wiederum zur Zusammenarbeit bei der kleinen Sitcom aus Moldawien führte, DoReDos " My Lucky Day " wurde von Shantel gemixt und dieser Einfluss ist eindeutig hörbar. 1995 allerdings war Kirkorov gerade frisch mit dem russischen Superstar Alla Pugacheva verheiratet, die zwei Jahre später 1997 beim Song Contest antrat. Das Lied " Primadonna " hatte sie damals aber selbst geschrieben. Und ganz am Schluss noch eine Berichtigung aus dem Podcast: Riverdance war tatsächlich schon 1994 und Michael Flatley war damals auch schon mit an Bord. 1995 war der Interval-Act " Lumen " des Komponisten Mícheál Ó Súilleabháin. Einer der Sänger dieses kleinen Chorwerks war übrigens Brian Kennedy , der später dann 2006 für Irland antrat.

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  • 12.11.2020
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    54:34
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    #0126 Der Eurovision Song Contest und die Wissenschaft - Mit Dean Vuletic

    Dean Vuletic ist zu Gast bei Alkis und Marco. Der Australier mit kroatischen Wurzeln schrieb das Buch " Postwar Europe and the Eurovision Song Contest " und ist einer der renommiertesten Wissenschafter, wenn es um die Forschung rund um die größte TV-Musikshow der Welt geht. Marco und Alkis unterhalten sich über die Geschichte des Song Contests und der Historiker ist ein Spezialist für die Geschichte der Pops aus Ost- und Westeuropa während des kalten Krieges. Es geht um die verschiedenen Song Festivals, unter anderem das Sopot Festival in Polen und das Intervision Festival in Prag. Dean Vuletic erzählt von den wenig bekannten Hintergründen der Partnerschaft der verschiedenen Festivals. Er erzählt von den Entwicklungen der post-sowjetischen Länder wie Azerbaidschan und die Erwartungen, die die EBU an die Ausrichtung verknüpfte und wie diese schlussendlich auch enttäuscht wurden. Die Mythen hinter dem Eurovision Song Contest hat Dean mit Marco bereits bei einem Interview im Online-Standard besprochen. Eine kleine Anekdote widmet sich dem ersten bosnischen Beitrag beim Song Contest, " Sva bol svijeta " aus dem Jahr 1993, dem ersten Jahr der Unabhängigkeit von Bosnien & Herzegovina, die Kämpfe dort gingen allerdings noch unvermittelt weiter und Fazla reisten damals unter Lebensgefahr an. Wir erinnern uns an Karel Gott, der 1968, dem Jahr des Prager Frühlings mit einer Komposition von Udo Jürgens antrat. " Tausend Fenster " war eine verklausulierte Botschaft an die Nachbarn - oder auch benachbarte Staaten - , die sich noch nicht kennen. Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeit ist " Gente di Mare " von Umberto Tozzi & Raf aus dem Jahr 1987. Sein "Guilty Pleasure" bei Eurovision ist seine Arbeit in den Archiven. Er fand ein witziges Telex (nein, nicht " Telex "). Was dann geschah... Sein Lieblingssong aus dem Jahr 2019 ist Katerine Duskas " Better Love ", der Beitrag Griechenlands. Das Buch ist hier erhältlich. In der Kleinen (spannenden) Geschichte zum Schluss erzählt Marco von der Rolle des ORFs während und nach dem Prager Frühling und der innenpolitischen Reaktion dazu.

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  • 12.11.2020
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    38:59
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    #0125 What About My Dreams? Mit Kati Wolf

    Kati Wolf - oder Wolf Kati, wie sie in ihrer ungarischen Heimat genannt wird - vertrat ihr Land 2011 in Düsseldorf. "What About My Dreams?" kam als Favorit der Fans, erreichte aber nur Platz 22. War sie enttäuscht? Alkis und Marco trafen sie in Wien. Aber zuerst gibt es ein paar Neuigkeiten: Hier ist der Link zu Bewerbungshomepage der EBU, denn es wird ein Nachfolger für Jan Ola Sand gesucht, der als Executive Supervisor aufhört. Sehr schade. Dann hat sich "Soldi" von Mahmood als meist gestreamte Nummer der Song Contest-Geschichte herausgestellt. Seine neue Single " Barrio " ist gerade am Start. Hörenswert. Außerdem hat Marco ein Interview gegeben. Thomas Mohr vom NDR hat ihn in seiner Sendung ESC Update zum Thema "Rotterdam" befragt. Das Interview gibt es hier zum Nachhören . Sonst noch was? Ach ja, der Junior Eurovision Song cContest steht vor der Tür. Gliwice in Polen trumpft auf . Unsere Interviewpartnerin ist Kati Wolf. Sie nahm 2011 am ungarischen Vorentscheid, A Dal, teil und gewann mit " Szerelem, miért múlsz? ". Für Eurovision nahm sie auch eine gelungene englische Fassung auf. Mit ihrer tollen Performance 2011 in Düsseldorf mit " What about my dreams " startete sie als Fan-Favoritin, zu einem Sieg reichte es damals nicht. Nach Düsseldorf nahm sie sich eine Auszeit, wegen ihrer sehr kleinen Kinder wollte sie nicht viel Reisen und beschränkte sich auf nationale Auftritte. Im darauffolgenden Jahr war sie Jurorin bei A Dal. 2015 startete sie einen erneuten Versuch, A Dal - und damit das Eurovision Ticket nach Wien - zu gewinnen. Ihr Song " Ne engedj el! " landete im Finale, unterlag aber Boggie mit " Wars For Nothing ". Auf ihrer Facebook Seite gibt es viele Ausschnitte aus ihren Live-Programmen und einen Blick auf die Bandbreite als Sängerin. Ob Jazz, Pop oder Klassik, sie hat ein sehr diverses Repertoire. Daneben engagiert sie sich ehrenamtlich für Ökumenikus Segélyszervezet , einer ökumenischen Hilfsorganisation, die sowohl Armut in Ungarn bekämpft als auch an internationalen Hilfsprogrammen beteilligt ist. Und ihre neueste Single ist da: " Próbald még " Ihr Lieblingslied ist tatsächlich ihr eigener Song "What About My Dreams", sie liebt ihn und er wurde für ihre Stimme und ihre Person komponiert. Und sie erzählt über die Entstehung. Aus dem Jahr 2019 hat sie keinen Lieblingssong vom Finale. In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss erzählt Alkis vom ersten Versuch Ungarns beim Eurovision Song Contest teilzunehmen. 1993 sind eine Reihe von Ländern des ehemaligen Ostblocks Mitglieder der EBU geworden und wollten am Eurovision Song Contest teilnehmen. Auch Ungarn bewarb sich. Da die Show mit allen Teilnehmerländern für einen Abend zu lang geworden wäre, hat man eine Preselection organisiert, die allerdings nicht öffentlich war. Ungarn entsendete Andrea Szulák mit dem Lied " Árva reggel ", allerdings konnte sich die Sängerin nicht für den Song Contest im iroischen Millstreet qualifizieren. Und so war es schließlich Friderika Bayer, die mit " Kinek mondjam el vétkeime ". Von diesem Lied gibt es auch eine hörenswerte englische Fassung . Mit dem Lied erreichte sie den 4. Platz, die bislang beste Platzierung Ungarns, trotz vieler sehr guter Beiträge. Unser liebster Beitrag aus Ungarn ist übrigens: " Kedvesem " von ByeAlex. Und ganz am Schluss ein Hinweis auf einen Partner-Podcast: " bitchama - Dein Gute-Nacht-Podcast " mit Sandra und Philip.

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  • 12.11.2020
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    01:14:18
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    #0124 Ding-A-Dong - Mit Getty Kaspers (Teach-In)

    Alkis und Marco treffen Getty Kaspers. Die in Weiz in der Steiermark geborene Sängerin gewann mit der Gruppe Teach-In und dem Song "Ding-A-Dong" den Eurovision Song Contest 1975. Es war dies der letzte niederländische Sieg vor Duncan Laurence 2019. Aber zuerst gibt es einmal eine entgeltliche Einschaltung unseres Partners Mazda . Getty Kaspers erzählt, wie sie in den Wirren der Nachkriegszeit als Tochter einer niederländischen Mutter in der Steiermark geboren ist und von ihrer Jugend in Weiz. Und sie erzählt, wie sie in die Niederlande gekommen ist, ohne auch ein Wort Niederländisch zu sprechen. Sie begann ihre eine Karriere als Sängerin in Coverbands und aus einer davon wurde Teach-In, die mit eigenen Titeln einige Hits in Holland landen konnten. Zwei davon waren "In The Summernight" und "Fly Away" . Und so wurden sie vom Niederländischen Rundfunk gebeten, am Vorentscheid teil zu nehmen. Einer ihrer Konkurrenten war übrigens auch der hierzulande nicht ganz unbekannte Albert West, dessen "Ginny Come Lately" ein Megahit war. Die Playlist des kompletten Vorentscheids inklusive einiger sehr unterschiedlicher Versionen von Ding-A-Dong auf Niederländisch gibt es auf Youtube. In Stockholm gewannen Teach-In 1975 mit der englischen Fassung von "Ding-A-Dong" mit knappem Vorsprung vor den britischen Teilnehmern, der renomierten Band "The Shadows" . Nach dem Sieg folgten intensive Tourneen quer durch Europa und schlussendlich ein erschöpfungsbedingter Abschluss der Zusammenarbeit mit Teach-In. Getty Kaspers versuchte dann eine Solokarriere als Getty. Mit "Love Me" und " Mademoiselle " konnte Getty noch einen Achtungserfolg erzielen, das Soloalbum aus dem Jahr 1982 allerdings war nicht sehr erfolgreich. Unsere Standardfragen beantwortete Getty wie folgt: Ihr absoluter Lieblingssong in der Geschichte des Song Contests ist das Siegerlied aus dem Jahr 1964: Gigliola Cinquetti mit "No ho l'età" Und ihr Lieblingstitel aus dem aktuellen Jahrgang ist der vom Schweden John Lundvik geschriebene und interpretierte Titel "Too Late For Love" . In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Veränderungen der niederländischen Gesellschaft rund um das Jahr 1975.

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