Cover

Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast

Merci, Chérie ist der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien. Es diskutieren Marco Schreuder und Alkis Vlassakakis mit Gästen über den größten Musikwettbewerb der Erde. Kein Thema wird verschont, jede Ecke ausgeleuchtet, Glamour befürwortet, Inhalte analysiert und Trash hochgelebt. Nicht nur für ESC Nerds.

Alle Folgen

  • 28.06.2022
    76 MB
    01:19:42
    Cover

    04.19 Das letzte Interview - Mit Willi Resetarits & Kurt Mayer

    News in Kürze: Die Gespräche der EBU mit der BBC begannen, damit der Eurovision Song Contest 2023 in Großbritannien stattfinden kann. Und viele der Live on Tape-Auftritte wurden mittlerweile veröffentlicht. Für ORF III drehten Kurt Mayer und Judith Doppler die Doku " Der Songcontest Sieg von Udo Jürgens ", in der auch Alkis und Marco einen Beitrag leisteten. Willi Resetarits gab ebenfalls ein Interview. Er trat mit den Schmetterlingen 1977 beim Song Contest auf, und wurde nachher als Ostbahn Kurti und politischer Aktivist berühmt. Es sollte sein letztes großes Interview sein. Am 24.4. starb er. Kurt Mayer stellt uns das gesamte Interview zur Verfügung und schaut mit Marco und Alkis auf das Interview zurück. Kurt Mayer (Jahrgang 1951) hat zahllose Dokumentarfilme produziert und gedreht. 1995 gründete er seine Produktionsfirma, die KurtMayerFilm. Als seinen persönlich wichtigsten Film bezeichnet er " Schwimmer in der Wüste ", dass sich mit der realen Person hinter dem "Englischen Patient", dem Ungarn László Almásy beschäftigt. Dessen Kameramann war Mayers Vater. So entstand ein Portait und eine Auseinandersetzung mit dem Vater. Am 1. April 2022 hat Kurt Mayer sich mit Willi Resetarits zusammengesetzt und mit ihm über Udo Jürgens, den Song Contest und auch über die persönliche Beziehung zu den Stützpfeilern der deutschsprachigen Unterhaltungsmusik geredet. Mit den Schmetterlingen trat Willi Resetarits schließlich selbst beim Song Contest auf. Der Grund für den Auftritt 1977? Die Proletenpassion, das zentrale Werk der Schmetterlinge, in der die linke Band über Revolution(nen) sangen. Die wollte jedoch keine Plattenfirma veröffentlichen. Ein paar vermutete Skandale und und ein provokanter Text setzten die austragende BBC in Alarmbereitschaft und so verbarg sich hinter dem harmlos klingenden Titel " Boom Boom Boomerang " ein gesellschaftskritischer Song. Besonders erfolgreich war der Song bei den Juries aber nicht, sie landeten auf dem vorletzten Platz. Aber immerhin vor den " Beatles ". Das Verhältnis der Schmetterlinge zum ORF war aber vor und auch nach dem Song Contest gut. Willi Resetarits beleuchtet in der Rückschau die Bedeutung des (ehemaligen) Jugendsenders Ö3 , sowohl für die Schmetterlinge als auch für den Ostbahn-Kurti, der Kunstfigur, die Willi Resetarits nach dem Ende der Schmetterling formen sollte und die ihn endgültig in den Austropop-Himmel katapultieren sollte. Er lebte weiterhin seine linken Ideale, er hat die Aktionen " SOS Mitmensch ", " Asyl in Not " und vor allem das " Integrationshaus Wien " (mit-) begründet. Daneben hat er nie aufgehört, Musik in vielen Facetten zu machen. Die (ein bisschen abgewandelten) Fragen am Schluss beantwortet Kurt Mayer wie folgt: Sein Lieblingssong aus der Song Contest-Geschichte ist für ihn die Vorgängerin von Udo Jürgens: France Gall mit " Poupée de cire poupée de son ". Seine liebste Erinnerung an den Eurovision Song Contest ist sogar Satz des Jahres geworden und schaffte es in die ZiB. Sein liebstes Lied von Willi? Die Schmetterlinge mit " Johnny reitet wieder " aus dem Album "Lieder fürs Leben" (1975). In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von der Verhaberung der österreichischen Musikszene der Mitt-Siebziger.

    ...mehr
  • 14.06.2022
    69 MB
    01:12:04
    Cover

    04.18 Das ist Liebe - Mit Simone

    Nein, wir wissen nicht, wo der Song Contest 2023 stattfinden wird. Ja, Lego hat wieder den Song Contest nachgestellt. Und Robbie Williams will wieder songcontesten. Ansonsten: Die Tickets für Sam Ryders Europa-Tour verkaufen sich bereits gut. Wer ihn sehen will, sollte sich beeilen. Und natürlich suchen wir wieder: Wir wollen mit euch ein Blind Date machen: Kontaktiert uns, falls ihr mit uns podcasten wollt und uns einen Song präsentieren wollt. Simone Stelzer war bereits in unserer Merci Jury 2022 zu Gast. Damals, am 25. März, hatte Marco auch ein längeres Gespräch, in der sich die Song Contest-Teilnehmerin 1990 an ihren Auftritt mit " Keine Mauern mehr " erinnert. Wir sprechen natürlich auch über die Karriere davor und danach. Und über ihre neuen Songs. Simone ist in Wien geboren, in Niederösterreich aufgewachsen und hätte eigentlich auf der HTL den Ingenieur machen sollen. Dann kam die Musik dazwischen. Als gerade einmal 15-Jährige war sie Sängerin der Gruppe Peter Pan und hatte eine erste Chartsplatzierung 1985 mit " A Night in Hyppodrome ". Bereits da wurde der ORF auf sie aufmerksam und wollte sie schon zum Song Contest schicken, Simone lehnte aber ab, weil sie sich nicht reif genug dafür fand. Sie hatte ihrer Meinung nach zu wenig Erfahrung auf der Bühne und erbat sich ein paar Jahre Zeit. Ihre ersten Gehversuche als Solokünstlerin verbrachte sie vor allem mit dem Aufnehmen von Demos. Marc Berry bat sie, drei Lieder für den Vorentscheid 1990 aufzunehmen. Der live im Fernsehen ausgestrahlte Vorentscheid des ORFs führte zu einigen Aufregungen, denn Monika Sutter, die Sängerin des Duetts "Duett", kippte mitten in ihrer Darbietung einfach ohnmächtig um , um am Ende das Lied noch einmal vorzutragen. Das Lied "Das Beste" gewann zwar das Televoting, wurde jedoch einen Tag später disqualifiziert, denn es war schon in der Radiorunde des deutschen Vorentscheids 1988 zu hören. Simone erfuhr zwei Tage später aus der Presse davon, dass sie als Zweitplatzierte nun nach Zagreb fahren sollte. Den damals tagesaktuellen Song mag sie heute noch und sie ist stolz drauf, nicht mit irgendeinem nichtssagenden Text Österreich vertreten zu haben. Ihre Zeit vor Ort hat sie sehr genossen, denn die Delegation hat sich gut um sie gekümmert. Dem Achtungserfolg, eine Platzierung im Mittelfeld beim Songcontest und ein Einstieg in die Charts, folgte der große Erfolg mit " Wahre Liebe ". Ihr Wechsel ins Schlager-Metier danach war eine bewusste Entscheidung, wie sie erzählt, daneben war sie die nächsten zwanzig Jahre auf der Bühne, im Film und im TV präsent. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Partner Charly Brunner (ja, dem einen von Brunner & Brunner) in Murau und Wien. Mit ihm singt sie seit acht Jahren auch live und hat ein Album und einige Singles veröffentlicht, unter anderem eine gemeinsame Neuaúfnahme von " Wahre Liebe ". Daneben gibt es einige neue Solo-Songs von Simone. Im letzten Jahr veröffentlichte sie " So schön Gaga ", Und ganz frisch veröffentlicht wurde ihre Single " Das ist Liebe ". Und zwar so frisch veröffentlicht, dass das Video zum Song noch gar nicht erschienen ist, wenn unser Podcast erscheint. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einem Wiedersehen eines slowenischsprachigen Acts in Zagreb 1990.

    ...mehr
  • 31.05.2022
    69 MB
    01:12:50
    Cover

    04.17 No Limits - Mit Paenda

    Paenda war der allererste Eurovision-Act, der in unserem Podcast zu Gast war. Seit dem Eurovision Song Contest 2019 hat die Sängerin viele Songs herausgebracht und vor kurzem ihre EP "POV". Sie erzählt von neuen Songs, ihre Erfahrungen in Tel Aviv , und ihre berufliche und private Liaison mit Lukas Plöchl. Der Aufreger in den Tagen nach Eurovision sind wohl die anscheinend geschobenen Jury-Votes des zweiten Semifinales. Die EBU hat im Nachhinein ein Statement bezüglich der Unregelmäßigkeiten veröffentlicht. Kalush Orchestra haben ihre Siegestrophäe, das gläserne Mikrofon, an den Höchstspendenden für die Ukrainische Armee gespendet. Die Auktion hat rund 900.000 Dollar eingebracht und auch der rosa Hut, das Markenzeichen des Rappers Oleh Psiuk, fand bei der Auktion einen neuen Besitzer. Mittlerweile fanden auch viele Acts in den internationalen und vor allem nationalen Charts einen Platz, teilweise sehr weit oben. Und es gibt neue Musik: Vincent Bueno veröffentlichte das berührende „Rays On A Shell“ , kurz nachdem er bekannt gab dass er sich wegen Depressionen und Burn-Out zurückzieht. Auch Maro (mit Salvador Sobral) , Måns Zelmerlöw und viele andere haben tolle neue Songs veröffentlicht. Besonders witzig aber die Videos von Subwoolfer. Zuletzt coverten sie ja Jolene von Dolly Parton als „ Turin “ und das Mika-Cover müsst ihr auch anschauen! Alkis und Marco sind bei PAENDA zu Gast, und sie erzählt von ihren neuen Veröffentlichungen: Die EP " P.O.V. " wurde soeben veröffentlicht. Sie in den letzten drei Jahren fast ununterbrochen neue Songs produziert, ein eigenes Label gegründet und 23 Singles und mehrere EPs unter die Leute gebracht. Anspieltipps: " Upset ", der Opener der neuen EP, die frisch veröffentlichte Single "Say It" und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen KTEE & Vida Noa bei " Boys Fort Breakfast ". Sie erzählt, was hinter diesen Songs steckt und ihre private und berufliche Beziehung zu Lukas Plöchl (siehe Episode #0116) . Welchen Song sie selbst den Zuhörern besonders ans Herz legen würde? " I Don't Wanna Know " aus der neuen EP "P.O.V." Natürlich gibt es auch einen Blick auf das für sie eher untypische " Limits " und ihre Zeit in Tel Aviv im Jahr 2019. Natürlich muss sie auch die Fragen am Schluss beantworten: Welche Eurovision-Songs aus dem Jahr 2022 auf der Playlist bleiben? Keine. Feiern tut sie aber Gjon's Tears und Måneskin aus dem Jahr 2021, wo sie auch in der Jury saß. Und ihr Lieblings-Eurovision-Song aller Zeiten? Zu " Euphoria " von Loreen hat sich " Arcade " von Duncan Laurence gesellt. PAENDA wird ihre neue EP bei einem kleinen Bandcouch-Konzert im Phil (1060, Gumpendorferstraße 10-12) am 5. Juni 2022 vorstellen. Beginn ist 20 Uhr. Die Kleine Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis und bringt Marco dazu, sich "Mama Corsica" von Patrick Fiori aus dem Jahr 1993 zu wünschen.

    ...mehr
  • 17.05.2022
    52 MB
    55:03
    Cover

    04.16 One Step Further - Mit Bettina Soriat

    In dieser besonderen Episode blicken wir auf das Finale in Turin 2022 zurück, und haben dafür viele Statements eingeholt. Als Gast steht Bettina Soriat im Zentrum dieser Episode, die 1997 beim Eurovision Song Contest in Dublin mit "One Step" auftrat. Das Kalush Orchestra hat den Eurovision Song Contest mit "Stefania" gewonnen. Einen Tag später veröffentlichten sie ein bedrückendes Musikvideo . Marco und Alkis haben Statements von Menschen eingeholt: Muhamed Fazlagic musste 1993 am Flughafen von Sarajevo vor Heckenschützen fliehen, um im irischen Millstreet der erste Repräsentant von Bosnien & Herzegovina zu sein. Ein ausführliches Interview mit Fazla könnt ihr in der Merci, Chérie-Episode 02.16 nachhören . Außerdem sprach Marco mit zwei Mitgliedern der ukrainischen Delegation. Zu Wort kommen auch der Journalist Imre Grimm ( dessen Analyse zum deutschen Beitrag ihr hier nachlesen könnt ), der Wiwiblogger William Lee Adams ( ein Porträt über ihn schrieb Marco im Online-Standard 2018), der in Russland geborene Andreas Brenner von der Deutschen Welle und unser Podcast-Kollege Ewan Spence von " ESC Insight ". Für eine kleine Rückschau zu Gast ist die Sängerin und Schauspielerin Bettina Soriat , die nicht nur George Nussbaumer begleitet hat, sondern 1997 auch Solo im irischen Dublin beim Song Contest aufgetreten ist. Sie erzählt, wie es zu ihrem, auch für sie selbst, überraschenden Auftritt kam und was sie beim ersten Anhören des damaligen Siegertitels "Love Shine A Light" von Katrina & The Waves gedacht hat. Im Sommer wird sie bei den Sommerfestspielen Melk in "Glory Days" zu sehen und vor allem zu hören sein. Natürlich muss auch sie die Fragen am Schluss beantworten: Welchen Song aus dem Jahr 2022 wird weiter in der Playlist sein? Österreich , sagt sie spontan LUM!X & Pia Maria findet sie großartig. Und dann: Portugals Maro und den Bear aus der Schweiz . Ihr Lieblingssong? Eine Erinnerung aus der Kindheit ist es: Teach-In mit Ding-a-Dong , der Gewinnersong aus dem Jahr 1975. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erinnern Marco und Alkis an einen kleinen Podcast, der gerade seine einhundertste Episode feiert. Er heißt "Merci, Chérie".

    ...mehr
  • 13.05.2022
    42 MB
    44:20
    Cover

    04.15 Fai Finale - Mit Diodato, Lum!x & Pia Maria und Dr. Eurovision

    Irving Benoît Wolther ist unser dritter Moderator in der Ausgabe vor dem Grand Final. Die zwei Semifinals sind vorbei und wir blicken zurück, aber auch nach vorne. Wie glauben wir, wie der Eurovision Song Contest 2022 ausgehen wird? Zu Gast haben wir Diodato. Er gewann Sanremo 2020 mit " Fai Rumore ". Beim ESC in Rotterdam konnte er nicht auftreten, weil er abgesagt wurde. Wer erzählt auch von seinen Gefühlen, als im allerersten Lockdown 2020 Menschen seinen Song von den Balkonen sangen. Zudem trafen wir direkt nach dem Ersten Semifinale LUM!X und Pia Maria, die ihr Ausscheiden tapfer kommentieren. In der Song Contest-Geschichte am Schluss räumt unser Dr. Eurovision mit einem Mythos rund um den zurückgezogenen griechischen Beitrag 1982 auf, der viel mit der damaligen Kulturministerin Melina Mercouri zu tun hat.

    ...mehr
  • 11.05.2022
    60 MB
    01:02:36
    Cover

    04.14 Circus Turinus - Mit The Rasmus, Konstrakta & Cornelia Jakobs

    Ganz zu Beginn hört ihr eine Wienerische Stimme. Erkannt? Hier ein Hinweis . Alkis und Marco sagen euch, was euch im Zweiten Semifinale des Eurovision Song Contest 2022 in Turin erwartet, der am 12. Mai in der Pala Olimpico über die Bühne gehen wird. 18 Songs kämpfen um 10 Finalplätze. Drei Semifinalisten haben wir auch gesprochen: The Rasmus aus Finnland eröffnen das Semifinale, und Alkis sprach mit Frontman Lauri Ylönen. Konstrakta aus Serbien traf Dr. Eurovision Irving Wolther und Marco im Pressezentrum. Und in der Kabine nebenan empfing die Schwedin Cornelia Jakobs Marco zum Interview. Dhana Insara ist Italienerin aus Südtirol und lebt in Brüssel. Sie war schon einige Male im Podcast zu hören. Als wir sie ganz zufällig trafen all wir S10 interviewten, gingen wir auf einen Kaffee und sie sprach uns gleich eine Song Contest-Geschichte am Schluss ein - natürlich mit Sanremo-Bezug.

    ...mehr
  • 09.05.2022
    67 MB
    01:10:16
    Cover

    04.13 Halo Trenulețul - Mit S10, Zdob și Zdub & Frații Advahov, LUM!X & Pia Maria

    News? Es ist Eurovision Song Contest, da gibt es keine anderen News. Alkis und Marco schauen in die Glaskugel und schätzen das Semifinale 1 des Eurovision Song Contest 2022 in Turin ein. Zudem haben sie drei Acts aus diesem Semi zu Gast: S10 aus der Niederlande, Zdob și Zdub & Frații Advahov aus Moldau und LUM!X & Pia Maria aus Österreich. S10, die niederländische Vertreterin, trafen Alkis und Marco im Garten des Palazzo Reale im Herzen Turins. Sie erzählt, wie aus einem launigen Tweet eine Teilnahme beim Song Contest wurde und wie aus einem Schreibblock der Beitrag " De Diepte " entstand. Gefragt, ob sie denn einen Lieblingssong bei Eurovision hat, verwies sie auf einen Beitrag beim Junior Eurovision Ein kleines persönliches Konzert und ein Interview brachte Marco aus dem Pressezentrum mit, als er Zdob și Zdub & Frații Advahov aus Moldau traf. Sie erzählen, dass Goran Bregović sie ursprünglich für ein Konzert zusammen gebracht hat. Außerdem geht es um Fische, Lume Lume und das kleine Land zwischen Rumänien und der Ukraine. Am Schluss traf Marco LUM!X und Pia Maria und lässt sich von den beiden ein Update geben. Es geht um auch das Styling, das Staging und die Stimmung Backstage. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Trenulețul und einem König.

    ...mehr
  • 06.05.2022
    50 MB
    53:00
    Cover

    04.12 Favorit Ukraine - Mit Gerhard Mangott & Kalush

    Der Krieg in der Ukraine ist auch bei Eurovision präsent. Die Vertreter der Ukraine, das Kalush Orchestra, gilt mit dem Song " Stefania " bei den Buchmachern als haushoher Favorit. Marco und Alkis haben mit dem Politikwissenschaftler Gerhard Mangott und Menschen aus der Ukraine gesprochen und die Pressekonferenz des Kalush Orchestra besucht. Der Russlandexperte Gerhard Mangott wurde in den letzten Wochen und Monaten immer wieder um Statements zum Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine gebeten. Merci, Chérie hatte den Professor für internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck bereits 2020 in der Episode #0203 Postsowjetische Hoffnungen und Turbulenzen beim ESC zu Gast, wo er über das Verhältnis der ehemaligen sowjetischen Staaten, und da vor allem über das Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine berichtete. Kurz vor der Abfahrt nach Turin sprachen Alkis und Marco mit ihm über die aktuellen Geschehnisse und warum die Teilnahme am Song Contest für die Ukraine so wichtig ist. In Turin angekommen haben die Proben auch schon begonnen. Im Pressezentrum hat Marco mit Irina und Vitali gesprochen, zwei Journalisten, die in New York leben, aber auch Mitglieder des Fanclubs OGAE Ukraine sind. Sie erzählten Marco ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage und zur Zukunft und Hoffnung der Ukraine. Szymon Stelmaszyk stammt aus Polen und arbeitete lange Jahre im Europäischen Parlament. Seiner Einschätzung nach ist ein Sieg der Ukraine auch in künstlerischer Hinsicht gerechtfertigt. Im Pressezentrum war Marco bei der Pressekonferenz des Kalush Orchestras. Kalush erzählt, was nach dem Song Contest passieren wird: Die Band geht zurück in die Ukraine und wird das tun, was sie vor der Anreise gemacht haben. Kalush selbst z.B. arbeitet in einer Organisation, die Beherbergung, Transport oder Medizin organisiert. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Schlagobers (Schlagsahne heißt das wohl in Deutschland).

    ...mehr
  • 03.05.2022
    56 MB
    58:43
    Cover

    04.11 Der Rockstar aus Deutschland - mit Malik Harris

    Der 24-jährige Malik Harris hat den deutschen Vorentscheid "Germany 12 Points" mit seinem Titel " Rockstars " für sich entscheiden können. Merci, Chérie sprach mit dem sympathischen Mann aus Landsberg am Lech über Pflanzen, Musik und Betonungen. In der ersten Folge aus Turin geht es aber nicht nur um den Vertreter Deutschlands, sondern auch um Proben, Probleme und Reiseansichten. Und wir erinnern uns an Willi Resetarits . Am Tag des Finales noch nichts vor? In Wien gibt es ein Public Viewing im Votiv Kino , organisiert von der OGAE Austria. Malik Harris macht Musik, seit er 13 Jahre alt ist und hat seit 2018 zahlreiche Songs veröffentlicht. Malik erzählt, dass es in seinem Song um das Erwachsenwerden und das Reflektieren über die Jugend geht und wie es ihm beim Schreiben des Songs ging. Und er gibt uns ein paar Ideen, wie der Song auf der Eurovision-Bühne umgesetzt werden soll. Musik wurde ihm auch ein bisschen in die Wiege gelegt, sein Vater ist der musikalische TV-Moderator Ricky Harris, sein Großvater Opernsänger und seine Großmutter klassische Pianistin. Malik Harris war Opener für zahlreiche Stars, zum Beispiel James Blunt oder Alex Clare. Malik Harris is nicht nur Musiker, er nutzt seine Stimme auch dafür, den Fokus auf soziale und politische Probleme zu richten. In der Doku " Time For Wonde r" wird er von einem Kamera-Team begleitet. Sie zeigt strukturellen Rassismus auf und warum die Black Lives Matter-Bewegung auch bei uns in Europa wichtig ist. Kurz vor seiner Abfahrt nach Turin wurde sein Album " Anonymous Colonist " in einer Rockstars-Edition neu aufgelegt. Anspieltipps daraus: " Say The Name ", " Crawling " und " Faith ". Bei den traditionellen Fragen am Schluss gibt es keine Überraschungen: " Zitti e buoni " von Måneskin war am längsten auf der Playlist von all den Eurovision-Songs aus dem Jahr 2021. Sein Eurovision-Lieblingssong? Die reduzierte Schönheit des Songs " Arcade " von Duncan Laurence In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis von vermuteten subversiven Handlungen.

    ...mehr
  • 26.04.2022
    32 MB
    34:11
    Cover

    04.10 Der Bear aus der Schweiz - Mit Marius Bear

    Marius Bear ist der Schweizer Vertreter beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin. Er wird sein Land mit dem Song " Boys Do Cry " vertreten. Er erzählt Alkis und Marco wie es dazu kam, ob er nicht doch lieber einen Rocksong geschickt hätte, und wie er Musiker wurde. Marius Bear ist - erst, wie der 29-Jährige betont - mit 22 in seiner Militärzeit zur Musik gekommen, seine kräftige Stimme fiel einem Kollegen auf. Ein paar Jahre später ist der 1,90-Meter-Hüne auf Tour in der Schweiz, von der er direkt nach Turin reist. Im Herbst ist Marius Bear in Deutschland auf Tour. Mit im Gepäck: Sein neues Album "Boys Do Cry", auf dem noch ein paar ganz andere Töne zu hören sind. Das Album ist in der Corona-Zeit (von Bear "Große Pause" genannt) entstanden. Er ist dabei nachdenklich geworden, was man in vielen Textteilen hören kann. Gefragt, welchen Song wir denn spielen sollten, antwortete Bear " Good Love ", eine Ode an die Lebensfreude. Noch ein weiterer Anspieltipp: Die Uptempo-Nummer " Easy ". Die traditionellen Fragen am Schluss? Auf die hat er eine eindeutige Antwort: der Beitrag aus der Ukraine 2021, Go_A mit "Shum", ist noch immer auf seiner Playlist. Und sein Lieblingssong? Das Gewinnerlied aus Irland aus dem Jahr 1987: Johnny Logan mit " Hold Me Now ". In der Kleinen Song Geschichte am Schluss schaut Marco auf ein Land mit vielen Sprachen. In diesem Sommer wollen wir endlich auch dich, liebe Zuhörerin und Zuhörer, zu einem Blind Date einladen. Hast du Lust Gast bei uns zu sein, und einen Song mitzunehmen, der irgendwie mit dem Song Contest zu tun hat? Dann schicke uns eine E_Mail an [email protected] oder an [email protected] . Aber bitte nicht den Song schon verraten!

    ...mehr
  • 19.04.2022
    78 MB
    01:22:11
    Cover

    04.09 Merci Jury V 2022 - Das Resultat

    Merci Jury! Zuerst bedanken sich Marco und Alkis aber bei den Juries der Folgen I-IV. Doch jetzt sind die Hörerinnen und Hörer am Zug. 194 Votes wurden gezählt und zu den Jurywertungen addiert. Hier ist das Resultat der Merci Jury 2022 mit den Top 10 in voller Länge. Wie haben wir die Punkte ermittelt? Die Top-Ten-Wertung im Eurovision-Format (das müssen wir wohl nicht wirklich erklären) des Publikums wurden zusammen gezählt. Die Jury-Punkte wurden anschließend einfach dazu addiert. Bei Gleichstand hat das Publiumsvoting natürlich vorrang gehabt Und um es abzurunden, haben wir einige Statements eingeholt. Wir danken allen, die fleißig gevoted haben, mit Sprachnachrichten mit 27 sehr unterschiedlichen Top-Wertungen. Wer hat gewonnen? Wer ist in den Top Ten? Hört rein.

    ...mehr
  • 12.04.2022
    114 MB
    01:59:20
    Cover

    04.08 Merci Jury IV 2022 - Mit TAY-LAH & Slomo

    Marco und Alkis haben Eberhard Forcher eingeladen, kurz zu den ersten Live-Auftritten von LUM!X feat. Pia Maria zu sprechen, da gab es ja viele, viele Kommentare im Netz. Dann gibt es einen Nachtrag: Bei Merci Jury II ist doch tatsächlich die Bewertung von Dänemark ( Reddi mit "The Show" ) vergessen worden.Glücklicherweise haben die legendäre Song Contest-Vertreterin Simone ("Keine Mauern mehr" 1990) und der alleswissende Christian Ude von der Kleinen Zeitung uns aus Berlin bzw. Tel Aviv ihre Wertungen geschickt. In der vierten Merci Jury zu Gast: TAY-LAH überzeugt mit ihrem aktuellen Debüt-Album „ Journey Into Colours " und ihrer neuen Single " Love Somebody " mit internationalem Pop-Flair. Slomo hat dieses Jahr einen Song für Österreichs Eurovision-Auswahl eingereicht. Er ist Singer/Songwriter, schreibt viel für sich, aber auch für andere und veröffentlichte aktuell die EP " …oder geht es nur mir so? ". Sie bewerten mit Alkis und Marco 10 Songs in unserer Merci Jury. Die letzten Songs der diesjährigen "Mercy Jury" sind: Jérémie Makiese: "Miss You" (Belgien) Stefan: "Hope" (Estland) Brooke: "That's Rich" (Irland) Vladana: "Breathe" (Montenegro) Andrea: "Circles" (Nord-Mazedonien) Ochman: "The River" (Polen) wrs: "Llámame" (Rumänien) Cornelia Jacobs: "Hold Me Closer" (Schweden) We Are Domi: "Lights Off" (Tschechien) Chanel: "SloMo" (Spanien) Wir hören auch Musik, zum Beispiel Davis Slomos " Papa " und " Waluigi " aus seinem aktueller EP. Und TAY-LAHs sensationelles Video zu ihrem Song " Madila " und ihrer letzten Single " Petty Lova ". Aber es geht auch um kroatische und nigerianische Wurzeln, übers Songschreiben, um Kindheitserinnerungen und Slomos Balkan-Blog bei " Heute ". Und natürlich gibt es die berühmten Fragen am Schluss: Bei TAY-LAH ist Go_A "Shum" von der Ukraine von 2021 auf der Playlist. David Slomo geht ein bisschen weiter zurück, er hat "Arcade" von Duncan Laurence aus dem Jahr 2019 noch immer auf der Liste. Der Lieblingssong aller Zeiten? Da mag TAY-LAH sowohl Conchitas Sieg mit "Rise Like A Phoenix" als auch Alexander Rybaks "Fairytale" mit dem er für Norwegen 2009 gewann. Unvergessen ist für Slomo der griechische Latino-Song "Shake It" , mit dem Sakis Rouvas 2004 in Istanbul antrat. Aber sein absolutes Lieblingslied ist eindeutig "Love In Rewind" von Dino Merlin , mit dem der Star vom Balkan 2011 für Bosnien antrat. Unser Dank gilt Peter Schreiber, dem Host der Austrozone (und dem Merci Jury-Juroren aus dem Jahr 2021 ), der uns mit TAY-LAH und Slomo zusammen gebracht hat. Und natürlich heißt es auch bei unserem Panel wieder: "You cannot vote for your own country": Seine Punkte für den Österreichischen Beitrag gibt deswegen der Berliner Sascha Osmialowski, seines Zeichens Student für tanzbare Schönheit am Berghain Institut für Bewegung (oder auch Autor, DJ im SchwuZ und KitKat Club und TV-Redakteur).

    ...mehr
  • 05.04.2022
    116 MB
    02:01:52
    Cover

    04.07 Merci Jury III 2022 - mit Michela Ghisetti & Marino Formenti

    Endspurt für eure Wertungen für die Merci, Jury V: Schickt uns eure Top Ten per Mail an [email protected] oder per Kommentar oder Message über die sozialen Medien. Am 10. April 2022 um Mitternacht ist Einsendeschluss. Für Merci Jury III haben wir zwei italienische Künstler getroffen, die mittlerweile in Wien daheim sind. Michela Ghisetti ist bildende Künstlerin. Die Malerin und Bildhauerin hat kürzlich eine beeindruckende Ausstellung in der Albertina gehabt. Marino Formenti ist Pianist und Komponist , der vor allem auf Neue Musik spezialisiert ist, der sich aber auch mit Liszt und Scarlatti auskennt. Beide haben wenig Erfahrungen mit dem Eurovision Song Contest - und sind damit natürlich prädestiniert für eine Merci Jury. Die Songs, die es heute zu bewerten gilt, sind: Nadir Rustamli: "Fade To Black" (Aserbaidschan) Sheldon Riley: "Not The Same" (Australien) The Rasmus: "Jezebel" (Finnland) Circus Mircus: "Lock Me In" (Georgien) Michael Ben David: "I.M" (Israel) Achille Lauro: "Stripper" (San Marino) Konstrakta: "In Corpore Sano" (Serbien) Andromache: "Ela" (Zypern) Malik Harris: "Rockstars" (Deutschland) Und natürlich heißt es bei unserer Jury "You cannot vote for your own country", auch wenn niemand unserer Gäste aus Österreich stammt. Und deswegen haben wir Gast-Juroren im Ausland gesucht: Dhana Irsara lebt und arbeitet in Brüssel und kommt aus Italien, bzw. Südtirol und gibt ihre Bewertung für DJ LUM!X feat. Pia Maria ab. Ansonsten unterhalten wir uns über den in Turin geborenen Fred Buscaglione und was eines seiner Lieder mit dem Werk von Michela Ghisetti zu tun hat. Und über die unvergessene Mia Martini , an die wir in der Episode 02.12 erinnert haben. Die traditionellen Fragen am Schluss haben natürlich unsere Gäste ebenfalls zu beantworten. Michela hat natürlich noch die Sanremo-Sieger Måneskin mit "Zitti e buoni" auf ihrer Playlist. Marino hat keine Playlist - entsprechend ist da auch kein Song drauf. Das absolute Lieblingslied von Sanremo? Für Michela ist es Jovanotti mit "A te" aus dem Jahr 2008. Für Marino ist es das Gesangs-Urgestein Massimo Ranieri mit "Erba di casa mia" aus dem Jahr 1972.

    ...mehr
  • 29.03.2022
    85 MB
    01:29:04
    Cover

    04.06 Merci Jury II 2022 - Mit Simone & Christian Ude

    In der Merci Jury II haben wir zwei Gäste in Graz getroffen: Simone vertrat Österreich 1990 beim Eurovision Song Contest in Zagreb mit " Keine Mauern mehr ". Christian Ude ist Redakteur der "Kleinen Zeitung" und berichtet seit Jahrzehnten fachkundig vom Song Contest. Doch zuerst wollen Marco und Alkis euch zwei Neuerscheinungen ans Herz legen: Bis zuletzt gab es beim ORF-internen Entscheidungsprozes ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen LUM!X ft. Pia Maria mit "Halo" und Anger mit " Das Meer ". Jetzt ist "Das Meer" als Single und Video erschienen. Entscheidet selbst, was euch besser gefällt. Die letztjährigen Vertreter der Ukraine, Go_A, haben mit " Kalyna " eine neue Single veröffentlicht. Alle Einnahmen gehen an Hilfsprojekte in der UKraine. Bitte kauft, streamt und unterstützt. Die Links zu euren Liebslings-Streamern dazu findet ihr hier . Marco und Alkis machen weiter mit der Merci, Jury Teil II. Die Regeln? Zwei Gäste bewerten mit den Merci, Chérie-Hosts einen Teil der Songs und vergeben von 0 bis 9, 10 und 12 Punkte. Diese dürfen auch mehrmals vergeben werden. Die Gäste bei Mercy, Jury II sind Simone und Christian Ude. Simone kennt man natürlich, nicht nur weil sie mit "Keine Mauern mehr" 1990 Österreich in Zagreb würdig vertreten hat, sondern weil sie uns Evergreens wie " Wahre Liebe " spendiert hat. Ihr Terminkalender ist für gewöhnlich gut gefüllt mit Auftritten. Mehr von Simone gibt es in einer zukünftigen "Merci, Cherie"-Folge zu hören. Die Songs heute: Alvan & Ahez: "Fulenn" (Frankreich) Rosa Linn: "Snap" (Armenien) Amanda Georgiadi Tenfjord: "Die Together" (Griechenland) Systur: "Með Hækkandi Sól" (Island) Mia Dimšić: "Guilty Pleasure" (Kroatien) Subwoolfer: "Give That Wolf a Banana" (Norwegen) Maro: "Saudade Saudade" (Portugal) Sam Ryder: "Spaceman" (UK) Als Gast-Juror hat sich Monty Montcrief vom Second Cherrie-Podcast aus London dazu geschaltet und gibt seine Punkte für den Österreichischen Beitrag "Halo" von LUM!X ft. Pia Maria. Und natürlich gibt es die traditionellen Fragen am Schluss: Für Simone sind Måneskin mit " Zitti E Buoni " aus dem Jahr 2021 noch immer auf der Playlist. Für Christian ist es Barbara Pravi mit " Voila " und " El Diablo " von Eleni Tsagrinou aus Zypern. In den Anekdoten rund um ihre liebste Erinnerung gibt es eine Geschichte von verschwundenen Künstlern und Strumpfhosen. Der Lieblingssong aller Zeiten? Für Christian ist es einerseits " Euphoria ", aber auch ein österreichischer Klassiker: Timna Brauers " Die Zeit ist einsam " aus dem Jahr 1986. Für Simone erzeugt Conchitas " Rise Like A Phoenix " Gänsehaut. It's not a secret anymore. Wollt ihr Teil der Merci, Jury sein? Schickt uns eure Top Ten (oder einen Screenshot eurer MyEurovisionApp) an [email protected] oder über unsere Social Media Kanäle. Ihr findet uns auf Twitter ( @_Merci_Cherie ), auf Instagram ( @merci_cherie_podcast ), Facebook ( MerciCheriePodcast ) und natürlich auf unserer Webseite .

    ...mehr
  • 22.03.2022
    95 MB
    01:39:00
    Cover

    04.05 Merci Jury I 2022 - Mit Manuela Tiefnig & Ralf Strobl

    Hurra, die Merci Jury ist da! Die erste Jury 2022 bespricht Songs vom Gastgeber Italien bis zur Ukraine. Manuela Tiefnig ist stellvertretende Chefredakteurin von Madonna und OGAE-Vorstand . Ralf Strobl war für die österreichischen Acts 2011 und 2013 mitverantwortlich und ist Unternehme r. Doch zuerst einmal die News: Die Ukraine wird teilnehmen, von Seiten der EBU bemühe man sich derzeit, ein Back Up-Video vorzubereiten, falls die Jungs vom Kalush Orchestra nicht nach Turin kommen können. Madame Monsieur, die Vertreter Frankreichs aus dem Jahr 2018, haben ihrem größten Fan aus der Ukraine, Tania, ein musikalisches Denkmal gesetzt. In " Des nouvelles de Tania " beschreiben sie ihre täglichen Nachrichten mit der in der Ukraine ausharrenden Frau. The Roop haben eine neue Single veröffentlicht und die Einnahmen aus "Love Is All We Got" kommen komplett den Flüchtlingen in der Ukraine zugute. Sie sind auch Teil des Line Ups der Londoner Eurovision Pre-Party. Ja, es gibt sie wieder, wenn auch an einem neuen Ort. Im Hard Rock Hotel hat die London Eurovision Party ihr neues Zuhause gefunden und geht am 3. April 2022 über die Bühne. Die Pre-Party in Barcelona ist komplett neu und schon ausverkauft. Ihr könnt also am 26. März 2022 daheim bleiben. Am 9. April 2022 findet traditionell Eurovsion in Concert in Amsterdam statt, diesmal im AFAS Live. Marco und Alkis beginnen mit der Merci, Jury. Die Regeln? Zwei Gäste bewerten mit den Merci, Chérie-Hosts einen Teil der Songs und vergeben von 0 bis 9, 10 und 12 Punkte. Diese dürfen auch mehrmals vergeben werden. Die ersten Gäste sind Manuela Tiefnig und Ralf Strobl, beide Song Contest-Fans. Die Songs heute: Mahmood & BLANCO: " Brividi " (Italien) Ronela Hajati: " Sekret " (Albanien) Intelligent Music Project: " Intention " (Bulgarien) Citi Zēni: " Eat Your Salat " (Lettland) Monika Liu: " Sentmentai " (Litauen) Zdob și Zdub & Frații Advahov: " Trenulețul " (Moldau) S10: " De Diepte! " (Niederlande) Marius Bear: " Boys Do Cry " (Schweiz) LPS: " Disko " (Slowenien) Kalush Orchestra; " Stefanija " (Ukraine) Und natürlich gibt es die traditionellen Fragen am Schluss: Für Manu sind Fyr Og Flamme mit " Øve Os På Hinanden " und Go_A mit " Shum " aus dem Jahr 2021 noch immer auf der Playlist. Für Ralf ist es The Roop mit " Discoteque ". In den Anekdoten rund um ihre liebste Erinnerung geht es um schlaflose Nächte, falsche Kleider und unvergessliche Interviews. Der Lieblingssong aller Zeiten? Neben dem unvermeidlichen Kracher namens "Euphoria" ist es für Manuela Loïc Nottets "Rhythm Inside" , mit dem der Belgier 2015 das Publikum verblüffte. Für Ralf ist es ein absoluter Klassiker: Die Gruppe " Pan", die die Türkei 1989 mit "Bana Bana" vertrat. Wahrlich ein Klassiker. Wollt ihr Teil der Merci, Jury sein? Schickt uns eure Top Ten (oder einen Screenshot eurer MyEurovisionApp) an [email protected] oder über unsere Social Media Kanäle. Ihr findet uns auf Twitter ( @_Merci_Cherie ), auf Instagram (@merci_cherie_podcast) , Facebook (MerciCheriePodcast) und natürlich auf unserer Webseite .

    ...mehr
  • 11.03.2022
    44 MB
    46:23
    Cover

    04.04 Hallo Halo - Mit LUM!X & Pia Maria

    Hallo Halo! Die österreichischen Vertreter beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin sind DJ und Produzent LUM!X und Sängerin Pia Maria. Alkis und Marco haben die beiden eingeladen und präsentieren in dieser Episode ihren Beitrag "Halo". Doch zuerst schauen Marco und Alkis auf die anderen beiden Beiträge der deutschsprachigen Teilnehmerländer: Für die Schweiz startet der sympathische Marius Bear mit "Boys Do Cry" und Malik Harris für Deutschland mit "Rockstars" . Für Österreich starten LUM!X feat. Pia Maria mit "Halo" . Pia Maria ist 18 Jahre alt, stammt aus Innsbruck und schreibt selbst Musik seit sie 15 ist. Luca ist 19 und produziert seit acht Jahren Musik. Anfangs noch daheim im eigenen Zimmer im Mühlviertel, seit über einem Jahr lebt er aber im Heimatland seiner Mutter, in Italien. Der Song Contest ist ein bisschen ein Heimspiel für ihn, denn er lebte Anfangs in Turin, jetzt allerdings residiert er in Mailand. Als LUM!X legte er in den vergangenen Jahren einen rasanten musikalischen Start hin. Mit 16 nahm ihn Gabry Ponte ( Eiffel 65 ) unter seine Fittiche und das niederländische Dancefloor-Label Spinnin' Records unter Vertrag. Mit " Monsters " gelang dem Team ein Erfolg, der Seinesgleichen sucht. Millionen Streams und Downloads jedes Monat seitdem und mehrere Nachfolge-Projekte - unter anderem die Zusammenarbeit von Gabry ponte, LUM!X und Prezioso mit " Thunder " - und jetzt, wenn Parties wieder erlaubt sind, werden es wohl noch sehr viel mehr davon. Im Interview erzählen Pia Maria und LUM!X von den Plänen für Turin, von musikalischen Inspirationen und den Gedanken hinter dem Song. Die Fragen am Schluss müssen sie natürlich auch beantworten: Der Eurovision-Song aus dem Jahr 2021, der bei beiden noch auf der Playlist ist, ist Måneskin mit "Zitti E Buoni" . Der Lieblingssongs? Für LUM!X ist es " Waterloo" von ABBA und für Pia Maria ist es "Satellite" , mit dem Lena 2010 für Deutschland gewann. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einem Eurovision Song Contest, der auch von einem Krieg überschattet wurde.

    ...mehr
  • 01.03.2022
    102 MB
    01:46:45
    Cover

    04.03 Blind Date V - Mit ESC Schnack & Bohdan Shutka

    Das war eigentlich ganz anders geplant, aber der Krieg in der Ukraine geht auch an uns nicht spurlos vorbei. Aber etwas Eskapismus vorweg: In Berlin, genauer im Tipi am Kanzleramt, läuft noch bis Ende März die Show "Mein Grand Prix" mit dem bekannten Schweizer Schauspieler und Sänger Pasquale Aleardi ("Ich war noch niemals in New York"). Wir empfehlen euch einen Besuch, denn wo man Paolas "Bonjour, Bonjour" spielt, kann es nur schön sein. Zu Gast sind unsere Kieler Podcast-Kolleg:innen vom ESC Schnack. Dani und Christoph haben ein Blind Date mit Alkis und Marco. Nachdem der brutale Überfall in der Ukraine passierte, luden wir spontan Bohdan Shutka dazu. Er ist Musiker aus der Ukraine und lebt in Wien. Er erzählt uns, wie wichtig die Unterstützung der Zivilgesellschaft Europas für die Bewohnerinnen und Bewohner der Ukraine ist. Sowohl die symbolische als auch die materielle Hilfe. Die Bilder der in den ukrainischen Farben angestrahlten Gebäuden und die Fotos von den Demonstrierenden zeigen den Menschen in den betroffenen Gebieten, dass sie nicht vergessen sind. Wer Geld und Sachspenden geben will, der Online-Standard hat eine Liste zusammen gestellt und auch in den Pfarren der Griechisch-Ukrakinischen Katholischen Kirche (In Wien die St. Barbara-Kirche) wird gesammelt. Hier wird besonders medizinisches Zubehör benötigt. Auf https://www.mercicherie.at/hilfe-fuer-die-ukraine/ findet ihr eine detaillierte Liste, die uns Bohdan weiter geleitet hat. Bohdan Shutka ist auch Musiker , er hat gemeinsam mit der Niederländischen Sängerin Klaske de Wal ein Lied in ihrer westfriesischen Sprache aufgenommen und sie haben es vor einigen Jahren für den Vorentscheid in Holland eingereicht. Für das Blind Date zu Gast sind Daniela und Christoph vom mittlerweile dienstältesten deutschsprachigen Podcast. Seit sechs Jahren unterhalten sich die beiden aus Kiel über den Song Contest. Und so heißt der Podcast auch: "ESC Schnack", denn was im Norddeutschen "schnacken" heißt, ist bei uns "plaudern". Zu Gast bei uns erzählen sie von den Anfängen und von ihren Leidenschaften bei Eurovision. Über andere Musik reden wir übrigens auch. Und es gibt die berüchtigten Fragen am Schluss: Noch immer auf der Playlist aus dem Jahr 2021 ist für Dani Go-A mit "Shum". Und für Christoph Måneskin mit "Zitti E Buoni" . Bei der Andekdote vom Song Contest erinnern sich die beiden an ein Trinkspiel mit Freunden im Jahr 2010. Und die Lieblingssongs aller Zeiten? Für Dani ist es der von Amir: "J'ai cherché" aus 2016. Für Christoph ist es Johnny Logan mit "Hold Me Now". In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Marco von der Fantasanremo. Was das ist? Das erklärt Raphael Mair in seinem Blog auf Sanremo-Festival.de Spoiler - das sind die Songs: Daniela , Christoph , Marco und Alkis

    ...mehr
  • 15.02.2022
    46 MB
    48:04
    Cover

    04.02 Der Scoreboard Mann - Mit Alexandru Enache

    In den letzten Wochen sind viele Entscheidungen gefallen. Das gesamte Baltikum hat gewählt: Estland schickt Stefan mit "Hope" , Monika Liu tritt mit "Sentimentai" für Litauen und Citi Zēni mit "Eat Your Salad" für Lettland an. Die Ukraine hat sich für Alina Pash entschieden. Ihr Lied "Shadows Of Forgotten Ancestors" hat Alkis gleich an den ersten großen Erfolg des Meister-Regisseurs Sergey Paradjanov erinnert, dessen gleichnamiger Film 1965 in der Ukraine entstand und von einem Dorf in den Karpathen erzählt, genau wie das Lied von Alina Pash. Den Film kann man auf AppleTV und auf AmazonPrime ausleihen. Kostenlos ist der Konzertmitschnitt aus den Niederlanden , bei dem andere Songs von Alina zu hören sind. Noch ein paar Wochen in der Arte-Mediathek abrufbar. Marco erzählt natürlich auch von seinen Abenden mit dem Festival di Sanremo und dem Siegertitel von Mahmood und Blanco , die Italien mit Brividi in Turin vertreten werden. Ein Scoreboard ist für den Eurovision Song Contest-Fan wesentlicher Bestandteil. Eine App fehlte aber, dachte sich Alexandru Enache, ebenfalls Fan aus Rumänien. Also kreierte er die My Eurovision Scoreboard-App . Anfangs mit technischen Problemen ist die App mittlerweile die beliebteste App der ESC-Community. Grund genug den Mann hinter der App kennenzulernen. Im Interview erzählt der in Paris lebende Alexandru über die Idee hinter der App, über den Zeitaufwand des Ein-Personen-Projekts und über den Unterschied zwischen den Ergebnissen zwischen den Fans in der App und den Wettquoten. Und wir haben ihm natürlich auch die berühmten Fragen am Schluss gestellt: Vom Jahr 2021 hat er keines der Lieder mehr in seiner Playlist. Seine Lieblingserinnerung an den Song Contest ist sein erster Eurovision vor Ort in Athen 2006. Sein Lieblingslied aller Zeiten? Der rumänische Beitrag aus dem Jahr 2005 zum einen, Luminita Angel mit "Let Me Try" und Natalia Barbu - aus Moldova mit "Fight" aus dem Jahr 2007. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis von der britisch-niederländischen Solidarität.

    ...mehr
  • 01.02.2022
    50 MB
    52:51
    Cover

    04.01 Parole Parole - Mit Jalisse

    1997 gewann Jalisse das Festival von Sanremo, um dann im selben Jahr als Vertreter Italiens Vierte beim Eurovision Song Contest in Dublin zu werden. Alessandra und Fabio erinnern sich mit uns an ihren damaligen Erfolg und präsentieren ihre aktuelle Musik. Zudem haben wir unser Korrespondenten-Netzwerk angerufen und machen einen Rundruf um die Saison 2022 zu starten. Doch zuerst zu einer traurigen Nachricht: Am 15. Jänner 2022 verstarb Carmela Corren, die Österreich 1963 mit "Vielleicht geschieht ein Wunder" vertrat. Sie war die erste Israelin, die beim Song Contest antrat, nur wenige Minuten vor Esther Ofarim damals. Sie lebte in Florida und Marco besuchte sie im am letzten Tag des Jahres 2019. In der Episode Merci, Chérie #02.01 könnt ihr die Begegnung nach hören. Zu den Neuigkeiten: Nach Tschechien, Bulgarien und Albanien haben jetzt auch Moldau und Spanien Songs und Interpreten. Fun fact: 12 Prozent aller Lieder für Eurovision sind damit veröffentlicht. Über alle Songs werden wir natürlich in unseren Sonderfolgen "Merci, Jury" mit sehr speziellen Gästen reden. Welche Neueigkeiten gibt es aus der Schweiz, aus Deutschland, Italien und natürlich aus Österreich? Wann werden wir was sehen/hören können? Dazu haben wir mit vier 'Korrespondenten' über die sehr unterschiedlichen Auswahlprozesse unterhalten. Dr. Eurovision aka Irving Benoît Wolther aus Hannover ist ein gern gesehener Gast und kennt natürlich die Interna des Deutschen Vorentscheids. Er erklärt die speziellen Kriterien, die heuer gelten. Die Radiostationen der ARD-Sendeanstalten werden im Auswahlverfahren involviert, eine Show des Vorentscheids wird am 4. März 2022 in den 3. TV-Programmen der ARD augestrahlt. Dr. Eurovision klärt über die Hintergründe dieser Entscheidung auf. Über Österreich informiert der langjährige Scout des ORFs Eberhard Forcher mit dem wir einstmals unsere allererste Episode aufgenommen haben. Wie auch in Deutschland gab es auch in Österreich einen Wechsel bei den Verantwortlichen, mittlerweile sind nur mehr zwei, in der Presse bereits geleakten, Acts übrig geblieben. Die Entscheidung soll, laut Presseberichten, zwischen dem in Wien lebenden Duo Anger (ursprünglich aus dem Südtiroler Brixen) und dem Mühlviertler DJ LUM!X fallen, allerdings ist mit der Präsentation des eigentlichen Songs nicht vor Ende des Monats zu rechnen sein, so Forcher. Der in Rotterdam lebende Raphael Mair, den wir bereits in der Episode #03.19 zu Gast hatten, betreibt den deutschsprachigen Blog über das Festival di Sanremo . Wer, wenn nicht er, kann uns mehr über das Line Up und über die Hintergründe erzählen. Denn es ist nicht gesagt, dass die Gewinner von Sanremo auch Italien beim Song Contest in Turin vertreten werden. Bereits in der Vergangenheit sind nicht die Erstplatzierten zum Song Contest gefahren, aber es kann natürlich ein Act bei der RAI intern ausgewählt werden können. Über die Auswahl der Schweiz berichtet uns Florian Tusi, den aufmerksame Zuhörer bereits aus der Merci, Jury-Episode #03.06 . Er ist Vizepräsident der OGAE Switzerland und saß bereits in der Auswahljury für den Schweizer Rundfunk. Er berichtet, dass die Auswahl, wie auch schon bei Luca Hänni und Gjon's Tears, intern statt finden wird und die Präsentation in der zweiten März-Woche zu erwarten ist. Unsere Interviewgäste ist das Duo Jalisse, das 1997 mit dem Song "Fiumi di Parole" sowohl Sanremo gewonnen haben, als auch Italien beim Eurovision Song Contest in Dublin vertraten. Alessandra Drusian und Fabio Ricci formten dieses Duo Anfang der 90er Jahre und kamen sich auch privat näher. Sie sind noch immer miteinander verheiratet und produzieren Musik. Sie betreiben außerdem einen eigenen Videokanal bei Youtube (Jalisse Official) , bei dem sie sich auch mit anderen Musiker:innen austauschen, aber natürlich auch neue (eigene) Musik präsentieren. Das Paar lebt im beschaulichen Oderzo im Veneto und hat zwei Kinder. Vor kurzem haben sie eine neue Single veröffentlicht. Im Text von "E' proprio questo quello che ci manca" geht es um den positiven Blick, um den Aufbau der Gesellschaft nach einer Katastrophe wie der Pandemie. Auf die Frage, welchen Song Jalisse uns empfehlen würden, suchten sie einen doch recht ungewöhnlichen Song aus: " Non Aver Paura di Chiamarlo Amore ", sie haben dabei nämlich mit der Metal-Band Teodasia zusammen gerabeitet. Wem der Song zu hart ist, der kann auch auf eine Home-Version zurück greifen. Wir haben den Beiden natürlich auch die traditionellen Fragen am Schluss gestellt - allerdings in der Sanremo Version. Die erste Frage, die nach dem Sanremo-Song von 2021, der noch auf ihrer Playlist ist, ist für sie einfach zu beantworten: Måneskin mit " Zitti e Buoni " Was sie 1997 in der letzten Minute vor ihrem Auftritt gemacht haben? Ein Toilettenbesuch. Und der Lieblingssong von Sanremo? Darf man den eigenen Song nennen? in der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss beleuchtet Marco die Umstände, warum Italien zwischen 1994 und 2011 bei Eurovision ausgesetzt hat - außer 1997, bei dem Jalisse teilnahm.

    ...mehr
  • 21.12.2021
    107 MB
    01:51:50
    Cover

    #0331 Blind Date IV - Mit Benny & Douze Points (ESC Kompakt)

    Im Staffelfinale und als Abschluss der Weihnachtssaison 2021 noch ein Blind Date! Unsere vierte Ausgabe dieses Formats hat Benny und DJ Douze Points von der wichtigsten privaten deutschsprachigen ESC-Seite "ESC Kompakt" zu Gast. Welche Songs haben wir euch unterm Weihnachtsbaum gelegt? Lasst euch überraschen. Doch zuerst, bitte überschüttet uns mit Sternen bei Spotify. Man darf auch Podcasts dort bewerten, tut das doch und fangt bei unserem am Besten an. Und natürlich auch gerne bei Google und Apple Podcasts, falls ihr das noch nicht gemacht habt. Der Junior Eurovision Song Contest ist vorbei, gewonnen hat Maléna aus Armenien. Viele schöne Acts, auch schön zum Nachschauen. Und auch ein Herzschlagfinale ist dabei. Es gibt mehr Namen: Griechenland schickt die junge Amanda Klara Georgiadis Tenfjord aus Norwegen, die Niederlande S10 (we see a pattern there). Letztere singt wohl auf niederländisch. In der Tschechischen Republik ist der Vorentscheid geschlagen. Das Online-Voting brachte ein äußerst interessantes Ergebnis: We Are Domi geht mit "Lights Off" in Turin an den Start. Positives aus Deutschland: Der NDR bringt den Song Check wieder. Das war immer höchst unterhaltsam und fiel letztes Jahr leider aus. Und bevor Marco und Alkis sich in die Winterpause verabschieden, gibt es noch ein Blind Date. Dazu haben wir Benny und DJ Douze Points von ESC Kompakt eingeladen. Die Regeln beim Blind Date? Ganz einfach: Jeder Gast bringt einen Song mit, der im weitesten Sinn mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Die anderen hören zu und alle unterhalten sich darüber. Benny Hertlein und Lars alias DJ Douze Points sind Mitbegründer einer der wenigen (einzigen?) verbliebenen, unabhängigen und deutschsprachigen ESC-News-Seite, ESC Kompakt. Entstanden ist ESC Kompakt 2019 aus dem mittlerweile eingestellten legendären Prinz-Blog . DJ Douze Points ist - neben seinem Zivilberuf bei einem Streaming-Anbieter - vor allem als DJ bei vielen, vielen Eurovision-Parties, sowohl bei den Fan-Parties vor Ort, aber auch international und daheim in Deutschland. Und sein mitgebrachter Beitrag führt die anderen drei ordentlich aufs Glatteis. Benny und DJ Douze Points erzählen von der Entstehungszeit und auch von der Alltagsarbeit bei ESC Kompakt. Mittlerweile ist das Team von ESC Kompakt sieben Leute groß. Wir unterhalten uns aber auch über journalistische Fragen beim Song Contest: Wie geht man mit Song-Leaks um, wie mit der überbordenden Gerüchteküche, vor allem kurz vor dem Song Contest. Dann ist Marco dran mit seinem Blind Date-Song. Er bringt Altbekanntes in ungewöhnlichem Gewand. Den Song erkennen alle recht schnell. Die Interpretin allerdings ist uns allen unbekannt. Nachdem drei der Blind-Dater ja auch im Eurovision-Nachtleben aktiv sind, Marco und Lars als DJs (manche von beiden mehr, manche weniger häufig) und Alkis als VJ, stellen wir natürlich auch die Frage, welche Songs am Dance Floor auf jeden Fall funktionieren. Alkis geht mit seinem Blind-Date-Beitrag weit zurück... ans Ende der 50er Jahre. Und spielt eine Legende, die so gar nichts mit dem Song Contest zu tun hat. Und Benny? Der geht "nur" fast 22 Jahre zurück und macht blau. Am Schluss gibt es natürlich wie immer die Standard-Fragen: Welche Eurovision-Songs vom Jahr 2021 finden sich noch auf der Playlist der Gäste. Benny hat aktuell keinen Song auf der Playlist, aber Måneskin kommt und geht, aber als längstes hielt sich James Newmans "Embers" auf seiner Playlist dieses Jahr. Alkis nickt zustimmend. Lars aka DJ Douze Points hat natürlich eine professionelle Playlist, aber privat freut er sich immer, wenn ihm sein Player Fyr Og Flamme mit " Øve Os På Hinanden" aus Dänemark vorschlägt, da kriegt er gute Laune. Die Frage nach der Anekdote oder dem prägensten Erlebnis bringt bei DJ Douze Points eine Erinnerung an Baku 2012 zurück. Er spielte im Euroclub Eva Rivas "Apricot Stone" und wurde vom Manager bedroht. Zum Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien haben wir in der Folge #0223 eine Episode mit Ralph Janik aufgenommen. Für Benny war es ein unvergessliches Erlebnis, als er 2010 das erste Mal vor Ort in Olso war. Wie manche sich erinnern, hat Lena damals mit Satellite gewonnen. Die Liebe und die Freude bleiben ihm noch in guter Erinnerung. Und der lustige Abend mit Georg Uecker im Grand Hotel. Und der Eurovision-Lieblingssong aller Jahre? Für Lars ist es ein Beitrag aus seinem Geburtsjahr: 1973 trat Israel in Luxembourg zum ersten Mal beim Song Contest an. Ilanit vertrat das Land mit "Ey sham" und das Orchester wurde das erste Mal in der Song-Contest-Geschichte von einer Frau dirigiert. Für Benny ist "Euphoria" von Loreen der ESC-Song aus dem Jahr 2021 schlechthin. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erinnert Alkis an seinen berührensten (und weihnachtlichsten) Moment vom abgesagten Eurovision Song Contest 2020 und erzählt, warum man so einen Moment wohl kaum auf der Song Contest-Bühne im Wettbewerb sehen wird. Und Marco spielt ein " A Little Love " von César Sampsons neuer Weihnachts-EP: "A Lovely Little Christmas" .

    ...mehr
  • 07.12.2021
    69 MB
    01:12:54
    Cover

    #0330 Sorry Zero Points - Eure Top 10

    Wer bekam Null Punkte zu unrecht? Und wer bekam die Null Punkte völlig gerechtfertigt? Gemeinsam mit der OGAE Austria haben wir euch gefragt und hier sind die Ergebnisse. Doch zuerst die News: Der erste Song für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin ist veröffentlicht worden. Bulgarien schickt die Band Intelligent Music Project mit " Intention ". Und auch die Starter für die beiden wichtigsten Vorentscheide stehen fest. Beim Melodifestivalen 2022 sind viele bekannte Namen dabei, sowohl bei den Songschreiber:innen als auch bei den Interpret:innen. Neben ehemaligen Song-Contest-Teilnehmer:innen wie John Lundvik , Anna Bergendahl und Robin Bengtsson , sind auch andere Dauergäste des Melfest-Hotels dabei, wie Linda Bengtzing und Shirley Clamp. Mehr davon gibt es bei den Kollegen von ESC-Kompakt. Und auch für das Sanremo-Festival ist das Starterfeld veröffentlicht worden. Neben erwartbaren aktuellen Künstlern gibt es auch eine Rückkehr von Sanremo- und Eurovision-Legenden wie Iva Zanicchi , Gianni Morandi , Emma , Fabrizio Moro und Mahmood . Mehr Infos gibt es auf der Seite Sanremo-Festival.de von Sanremo-Blogger (und Merci, Chérie-Gast) Raphael Mair . Vom albanischen Festivali i Këngës, der bekanntlich auch der Vorentscheid ist, gibt es bereits alle Songs online. Auf der Playlist Festivali #60 RTSH kann man sich alle Songs anhören und die Videos ansehen. Viel Vergnügen. Am 19. November geht in Paris der Junior Eurovision Song Contest über die Bühne. Die Kollegen von ESC Kompakt haben einen schönen Überblick über alle Acts zusammen gestellt. Und wie immer gilt: Support Your Eurovision Artists: Nach zehn Jahren Musiker-Pension meldet sich der Vertreter Griechenlands von 2010 mit neuem Material zurück. Giorgos Alkaios, der in Oslo mit "Opa" für Aufsehen sorgte, meldete sich mit einem TV-Specia l und der Ankündigung von neuem Material zurück. Daði Freyr hat mit " Something Magical " eine Weihnachtssingle online gestellt. Großartig, wie immer. Auch THE ROOP haben einen neuen Song: " Ohmygodable " ist da. Und nein, allen Gerüchten zum Trotz werden sie nicht damit beim litauischen Vorentscheid antreten. Aline wuchs im kanadischen Québec der 1960er Jahre auf und wollte eine berühmte Sängerin werden. Sie gewann dann auch 1988 den Eurovision Song Contest und eroberte die Welt. Kommt euch das bekannt vor? Regisseurin Valerie Lemercier hat mit " Aline - The Voice of Love " die Lebensgeschichte von Céline Dion verfilmt, Kinostart ist am 23.12.2021. Wir verlosen 2x2 Tickets für eine Aufführung in einem österreichischen Kino. Wer teilnehmen möchte, schickt bis zum 12. Dezember 2021 bitte ein Mail mit den Kontaktdaten an [email protected] Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Wer bekam Null Punkte zu unrecht? Und wer bekam die Null Punkte völlig gerechtfertigt. Gemeinsam mit der OGAE Austria haben wir euch gefragt und in dieser Folge hört ihr die Ergebnisse. Ihr durftet eure Top Ten der Null-Punkter abgeben, aber auch, welche drei Songs für euch die Null Punkte verdient haben. Auf der Seite der OGAE Austria könnt ihr alles nochmals nachlesen und auf dieser Playlist könnt ihr alle Songs nochmals anhören. Und hört im Podcast, wer auf welchem Platz gelandet ist. In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einem Ausraster eines Song Contest-Künstlers in der Schweiz. Details hatte damals das Boulevardblatt "Blick" aus erster Hand.

    ...mehr
  • 23.11.2021
    76 MB
    01:20:07
    Cover

    #0329 Ihr Sünderlein kommet - Mit Thomas Spitzer (EAV)

    Nicht vergessen: Ihr dürft noch die besten - und schlechtesten - Nullpunkter wählen. Auf OGAE-austria.at und Mercicherie.at dürft ihr jenen Nullpunktern eine zweite Chance geben, von denen ihr glaubt, dass sie zu Unrecht letzte wurden. Und jenen, die wirklich, wirklich nicht gut waren, dürft ihr wieder eure Negativpunkte geben. Und wir haben gewonnen: "Merci, Chérie - Der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien" ist der k.at Podcast des Jahres in der Kategorie Popkultur. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Die ersten Kandidaten tauchen auf: Circus Mircus aus Georgien werden das Land 2022 in Turin vertreten. Hinter der aberwitzigen, aber anonymen Truppe steht - so vermuten wir - Georgian Nika Kotscharow und die Young Georgian Lolitaz, die Georgien 2016 in Stockholm vertreten haben, dahinter. Schaut euch die Videos an. Keine Folge ohne News über Måneskin: Sie sind bei den MTVs Europe Music Awards als bester Rock ausgezeichnet worden. Und wir bitten euch: Lasst euch impfen, damit wir alle auch aus dem Lockdown kommen. Zu Gast bei Merci, Chérie ist Thomas Spitzer von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, den Marco getroffen hat, als Alkis gerade in Rumänien unterwegs war. Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) rund um Hirn, Herz und Seele der Band, Thomas Spitzer, gehört zu den erfolgreichsten österreichischen Bands im deutschsprachigen Raum. 1993 schrieb der Texter, Sänger und Cartoonist Spitzer "Maria Magdalena" für Tony Wegas und dem ESC. Er erinnert sich mit Marco und stellt das neue Weihnachtsalbum aus dem Jenseits "Ihr Sünderlein kommet" vor. Auf dem lang geplanten und jahrzehntelang aufgeschobenen Weihnachtsalbum versammelt er und die EAV Größen des österreichischen Liedgutes, zu Gast sind unter anderem Ostbahn Kurti, HORST und Paul Pizzera. Die Songs stammen aus der Anarcho-Phase der späte Siebziger Jahre und lagen lange Jahre im Archiv. Zu den ehemaligen Mitgliedern der EAV gehören auch Wilfried, der mit "Lisa, Mona Lisa" beim Song Contest grandios gescheitert ist und der spätere Sänger von STS Gert Steinbäcker. Spitzer erzählt davon, wie schockiert er war, dass die Schmetterlinge (damals mit Willi Resetarits) mit dem wohl intelligentesten österreichischen Beitrag "Boom Boom Boomerang" 1977 nur den vorletzten Platz belegten. Es gab Bemühungen der Plattenfirmen, die EAV auf Grund ihres Erfolges in den 80ern zum Song Contest zu schicken, aber Spitzers persönlicher Freund Udo Jürgens warnte ihn damals vor einer Teilnahme. Er erzählt auch, wie es zur Zusammenarbeit mit Tony Wegas kam. Es fehlte ein Text und Spitzer hat sich hingesetzt und einen "ernsten" Text geschrieben. Aus sieben Songs von Tony Wegas wurde 1993 von den Zuhörern von Ö3 dann dieser Song ausgewählt, die Musik schrieb damals Christian Kolonovits, der auch in Millstreet, dem irischen Austragungsort, dirigierte. Spitzer hat die Zeit in Millstreet noch gut in Erinnerung: Die Iren feiern gerne mit viel Whiskey und Wegas feierte mit. Gewonnen hat damals - trotz der inständigen Bitten des irischen Rundfunks, weil sie sich eine nochmalige Austragung nicht leisten konnten - Irland . Bei den berühmten drei Fragen am Schluss muss Thomas schon einmal passen: Den heurigen Song Contest hat er nicht verfolgt. Seine Lieblingserinnerung als Kind an den Song Contest... ach, Dominique. Und sein Lieblings-Song-Contest-Beitrag? Timna Brauer sang 1986 "Die Zeit ist einsam" , es landete auf dem vorletzten Platz. Und im Herzen von Thomas Spitzer. In der Kleinen Geschichte am Schluss erinnert Alkis an die erste Teilnahme von Tony Wegas, der 1992 mit einem Dieter-Bohlen-Song in Malmö antrat und Zehnter wurde. Bohlen mochte seinen Song aber und hat ihn dann doch noch auf die Nummer 1 gehoben.

    ...mehr
  • 09.11.2021
    48 MB
    50:08
    Cover

    #0328 Motha Bucka Beat - Mit Netta

    Als Gast begrüßen Alkis und Marco die Gewinnerin von 2018 aus Israel, Netta. Sie erzählt von ihren neuen Songs, die sie im Lockdown schrieb, erzählt und warum sie Little Big Fan. Davor berichtet Eberhard Forcher über den aktuellen Stand der Dinge für den österreichischen Beitrag für Turin 2022. Wer bekam in der ESC-Geschichte null Punkte zu unrecht? Und wer bekam die Nul Points zurecht? Das wollen wir von euch wissen! Macht mit beim großen Merci Cherie und OGAE Austria Voting. Playlist und Link zum Voting-Formular auf mercicherie.at und ogae-austria.at Doch zuallererst die News: Falls es wer noch nicht gemerkt hat, ABBA haben ein neues Album rausgebracht und es ist ein echtes ABBA-Album. Nicht modern, sondern zeitlos und wie immer sehr persönlich. Treue Hörer haben unsere drei ABBA-Episoden sicher noch gut im Ohr. Falls nicht: Hier kann man die Merci, Chérie-Episoden #0320 , #0321 und #0322 mit Carl Magnus Palm nachhören. Viele, viele Neuerscheinungen gibt es vor Weihnachten ja regelmäßig - auch und gerade von Eurovision-Artists. Zwei sehr persönliche Empfehlungen: Die Urmutter des türkischen Pops, Ajda Pekkan, ist mittlerweile auch im Alter der Mitglieder von ABBA, auf ihrer neuen EP „ Ajda “ lässt sie allerdings Cher alt aussehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Und auch musikalisch gibt es da einiges zu entdecken. Unvergessen ist ihr Auftritt beim Song Contest 1980, bei der sie das Erdöl „ Petr’Oil “ besungen hat. Es reichte damals nur zum 15. Platz, aber die Nummer wurde ein Klassiker. Und der ach so unterbewertete Jeangu Macrooy (NL 2021) hat auch eine neue Single draußen. Bei „A Little Greener“ lohnt das Reinhören. In Deutschland wird es einen Vorentscheid geben. Diverse Pop-Radios der ARD werden in die Entscheidungsfindung eingebunden, im März gibt es dann einen Vorentscheid. Auf eurovision.de kann man noch bis zum 30. November 2021 seinen Song einreichen. Und in Österreich? Wir haben Eberhard Forcher, den Radio-DJ und Scout des ORFs, mal gefragt. Er hat uns ja bei der ersten Merci, Chérie Episode überhaupt damals erklärt, wie man den perfekten Eurovision-Song findet. Nachhören kann man die damalige Episode #0101 hier. Jetzt gibt es ein Update über den aktuellen Stand der Österreichischen Suche. Es gibt auch News über Måneskin (nona). Sie waren bei Jimmy Fallon in der Tonight Show und werden demnächst mit den Rolling Stones in San Francisco spielen. Die Stones waren nie bei Eurovision. Wir haben Netta per Zoom getroffen, leider war die Verbindung nicht die beste. Wir haben in dem kurzen Interview mit ihr über ihre Anfänge und über ihre Songs gesprochen. Und wie Corona und der Lockdown ihr Leben verändert hat. Gerade hat sie zwei neue Songs herausgebracht. „ CEO “ und „ Dum “ handeln von Kontrolle und dem Aufgeben der selbigen. Früher im Jahr erschien ihre Zusammenarbeit mit den russischen Fast-Teilnehmern aus dem Jahr 2020, Little Big. Im Gespräch waren sie schon länger, doch bevor es zu den eigentlichen Aufnahmen kam, kam der Lockdown und alles lief nurmehr über Telegram. Die Tracks wurden hin und her geschickt und erst zum Video-Dreh von „Moustache“ trafen sie sich endlich persönlich. Wir haben sie auch gefragt, wie es um die Zusammenarbeit mit anderen Musikern steht. Als Alkis im Anfang März 2018 mit dem Kibbutz Klub in Tel Aviv gespielt hat, wurde ihm von vielen Leuten gesagt, dass Netta sehr viel mit anderen Musikern gejamt und improvisiert hat. Entsprechend haben wir sie gefragt, ob sie lieber alleine an Songs bastelt oder mit Anderen arbeitet. Sie bevorzugt es, im Studio mit Menschen zusammen zu arbeiten. Sie sagt, sie braucht die Reaktion, jemanden, der ihr Feedback gibt. Ihr musikalischer Wegbegleiter Avshalom Ariel ist ihr dabei auch nah. Ihre Videos der Castingshow Rising Star/Next Star to Eurovision waren bereits vielversprechend, da die Frau mit dem Looper herausstach. Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest 2018 mit „ Toy “ veröffentlichte sie diverse Singles, darunter „ Bassa Sababa “ und „ Cuckoo “. Im September 2020 veröffentlichte sie auf ihrer „Goody Bag“-EP einen Remix von „Toy“ - den (#NotYourToy Remix) . In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erinnert sich Marco an die Eröffnung des Song Contest 2018 mit den Sängerinnen Mariza und Anna Moura. Mariza tourt derzeit durch Europa: https://www.songkick.com/artists/3253-mariza , sie ist am 19. November in St. Pölten.

    ...mehr
  • 26.10.2021
    84 MB
    01:27:30
    Cover

    #0327 Alles über Turin - Mit Alina Maria Campia, Sophia Leu, Cristina Giuntini & Matteo Petruzzo

    Wir wollen alles über Turin wissen. Über Kaffee, Schokolade, Haselnuss, Kultur, Museen und das Piemont. Auskunft geben die in Wien lebenden Halbturinerinnen Alina Maria Campia und Sophia Leu, OGAE Italy Präsidentin Cristina Giuntini und Turiner Matteo Petruzzo. Turin! Turin! Wir fahren nach Turin. Doch bevor es nach Turin geht, geht es einmal nach unten in die Abgründe der Song Contest-Hölle: Wir, Merci, Chérie und die OGAE Austria, wollen von euch wissen: Welcher Song war wirklich der schlechteste Song aller Zeiten und welcher bekam zu unrecht keinen einzigen Punkt. Für unsere Weihnachtsepisode haben wir uns nämlich genau diese Frage gestellt. Voriges Jahr waren es die besten zweiten Plätze. Dieses Jahr die besten und schlechtesten Nullpunkter. Ab 26. Oktober sind die Kanäle offen und ihr könnt in zwei Runden voten: Welche Songs liebt ihr trotzdem noch immer, welche Songs waren wirklich, wirklich schlimm. Das Voting endet am 5. Dezember 2021 um 12 Uhr und das Ergebnis präsentieren wir euch in der Weihnachtsepisode. Alle Infos und den Link zum Formular auf https://www.ogae-austria.at/nulpoints News gibts von der BBC: Sie arbeitet mit dem Musikverlag TaP Music, der unter anderem Koryphäen wie Dua Lipa, Lana del Rey oder auch Ellie Goulding unter Vertrag hat. Es bleibt spannend. Bereits im Dezember werden wir den ersten Song und Interpreten wissen: Die Tschechische Republik drängelt sich vor den traditionell ersten Beitrag aus Albanien. Eingereicht soll angeblich auch Mikolas Josef haben. Genau wie Ilias Kozas in Griechenland, der 2013 in Malmö mit seiner Truppe Koza Mostra abgeräumt hat. Auf nach Turin: Das Datum steht fest und auch die Stadt: Der Eurovision Song Contest 2022 wird im Zeitraum vom 10. bis zum 14. Mai 2022 im PalaOlimpico in Turin statt finden. Zeit, die Stadt im norwestitalienischen Piemont einmal näher zu beleuchten. Wir haben dafür vier Gäste vors Mikrofon geholt: Alina Maria Campia ist in Turin geboren und aufgewachsen, jetzt lebt sie in Wien. Aber die Familie und die Freunde in Turin besucht sie noch regelmäßig - wenn die Pandemie es gerade zulässt. Sophia Leu ist auch in Turin aufgewachsen und lebt ebenfalls in Wien. Auf ihrer Webseite https://soundslikesophia.com zeigt sie viele Aspekte ihres Lebens, ihre künstlerischen Projekte aber auch ihre Liebe zu Italien. Der Eurovsion-Fan Matteo Petruzzo lebt in Schottland, stammt aber aus Turin. Cristina Giuntini ist die Präsidentin des Fanclubs OGAE Italy. Sie lebt in Florenz und arbeitet als Buchhalterin. Daneben ist sie Sängerin, Schauspielerin und Autorin von spannenden Kurzgeschichten. Und sie studiert außerdem noch. Turin liegt beim westlichen Alpenbogens am nordwestlichen Ende der Po-Ebene, was das perfekte Frühlingswetter für den Mai verspricht. Der barocke Stadtkern basiert auf römischen Grundrissen, einen schönen Überblick über die Architektur liefert die Dokumentation "Italien von Oben - Die Städte des 20. Jahrhunderts" auf arte. Vor allem die Industriestadt Turin wuchs im letzten Jahrhundert, rund 2 Millionen Menschen leben im Großraum. Was sollte man unbedingt besucht haben? Das Nationale Filmmuseum im Mole Antonelliana . Turin ist Geburtsstadt des italienischen Kinos und das Museum ist eine große Empfehlung. Das Museo Egizie , das ägyptische Museum, beherbergt die zweitgrößte ägyptische Sammlung der Welt. Auch die Basilica di Superga, hoch über der Stadt, ist ein weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Prägend für die Größe der Stadt sind die Automobilwerke, von denen FIAT Turin auch im Namen trägt. Tausende Arbeiter aus allen Teilen Italiens kamen zum Arbeiten hin. Neue Architektur entstand neben alten Vierteln. Essen und trinken interessiert uns natürlich auch: Die lokalen Weine sind eine Spezialität. Der Piemont ist auch für seine Fleischspezialitäten bekannt: die Salsiccia di Bra, eine Rohwurst zum Beispiel. Aber auch deftige Nudelgerichte, Gemüse und Schokolade stehen auf der Speisekarte. Vor allem Gianduiotto, eine Nougat-Praline, sollte bei keinem Besuch fehlen. Erfunden wurde im Piemont auch das berühmte Vitello Tonnato. In Turin selbst die Zabaione. Und dann gibt es in unmittelbarer Nähe Turins die Stadt Alba, berühmt für Trüffel einerseits und eine berühmte Nuss-Nougat-Creme aus dem Hause Ferrero. Die Nüsse des Piemont sind berühmt, die Kirschen dagegen eher nicht. Wir haben mit Christina und Matteo auch über Turin und den Song Contest gesprochen. Was führte zur Entscheidung für Turin? Wie ist das Verhältnis der Italiener zum Song Contest? Und wir hören zwei Song-Contest-Künstler, die aus Turin stammen: Renato Rascel sang 1960 "Romantica" in London, erreichte aber nur den 8. Platz. Den Siegersong "Tom Pillipi" von Jaqueline Boyer hat man fast vergessen, "Romantica" dagegen ist ein Klassiker geblieben. Der zweite Künstler ist Umberto Tozzi, der 1987 zusammen mit RAF mit dem Song "Gente di Mare" den dritten Platz belegte. Johnny Logan gewann damals mit "Hold Me Now". Die berühmten Fragen am Schluss werden natürlich beantwortet: Für Cristina und Sophia ist Måneskin mit " Zitti e buoni " aus dem Song Contest 2021 auf der Playlist, Matteo hat eine lange Liste, aber er hört in letzter Zeit immer mehr den spanischen Beitrag " Voy A Quedarme " von Blas Cantó. Der beste Beitrag aller Zeiten? Für Sophia ist es tatsächlich Måneskin mit " Zitti e buoni ", für Cristina ist es der Beitrag Norwegens (und Gewinner) aus dem Jahr 1995: " Nocturne " von Secret Garden. Auch aus Norwegen stammt einer der beiden Favoriten von Matteo: KEiiNO mit "Spirit In The Sky" (2019) und Cláudia Pascoal aus Portugal mit " O Jardim ", den sie ihn Lissabon 2018 vortrug. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom erfolgreichsten und erfolglosesten italienischen Teilnehmer, der auch was mit Turin zu tun hat.

    ...mehr
  • 12.10.2021
    50 MB
    52:42
    Cover

    #0326 Beautiful Success - Mit Kristian Kostov

    Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten würde und warum man Casting Shows skeptisch sehen sollte. Wir sind nominiert! Eine Jury der österreichischen Tageszeitung Kurier hat uns nominiert. Und zwar als bester Podcast aus dem Bereich „Popkultur“ Ihr könnt bis 26. Oktober jeden Tag 5 mal abstimmen und wir bitten euch darum. Dafür bitte in jeder Kategorie einen Podcast auswählen. Zum Beispiel aus dem Missing Link-Netzwerk „Große Töchter“ Erzähl mir von Wien“, „Sagenhaft“, „Drama Carbonara“ und eben „Merci Chérie“. Ihr wisst es natürlich schon: Es geht 2022 nach Turin, aber davon an anderer Stelle mehr. Dazu passt, dass Måneskin eine neue Single veröffentlicht haben: " Mammamia ". Das ist nicht ABBA. Einen runden Geburtstag feiert Freddy Quinn, erster gebürtiger Österreicher beim Song Contest, der 1956 mit "So geht das jede Nacht" für Deutschland antrat. Er gibt seit Jahren leider keine Interviews mehr. Wer mehr über den einstigen Superstar Quinn wissen möchte, es gibt ein sehr gutes Buch über das Phänomen: Elmar Kraushaars " Freddy Quinn - ein unwahrscheinliches Leben ". Ralph Siegels Musical (wir berichteten in Episode #0205 ) " Zeppelin " feiert mit einem Jahr Corona-bedingter Verspätung Premiere bei Neuschwanstein. Wir müssen uns leider von Hayko aus Armenien verabschieden. Der 48-jährige Sänger, der mit " Anytime You Need " in Helsinki 2007 den 8. Platz belegte, starb an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Bei Merci, Cherie ist Kristian Kostov zu Gast. Er hat vor kurzem die Single " Build Different " veröffentlicht und mehr Musik ist am Weg. Er war 2017 beim Eurovision Song Contest gerade einmal 17 Jahre alt, als er mit " Beautiful Mess " überraschend den zweiten Platz belegte. Der in Moskau geborene und lebende Sohn einer Kasachin und eines Bulgaren begann seine ersten Schritte im Showgeschäft bei der ersten russischen Ausgabe von "The Voice Kids" , bei der er im Team von Dima Bilan landete und sich ins Finale sang. Nach einer erfolgreichen Teilnahme bei " X Factor Bulgaria " zwei Jahre später wurde er als Repräsentant Bulgariens für den Song Contest 2017 in Kiev vorgestellt. Das Produzenten-Team Symphonix rund um Boris Milanov schneiderte ihm "Beautiful Mess" auf den Leib, geschrieben hat den Song unter anderem der Däne Alex Vargas . Und auch Kristians Bruder Daniel hat mit-produziert. Überhaupt, so der junge Sänger, sei Kristian Kostov eigentlich ein Duo. Sein Bruder Daniel Kostov ist sein Produzent und Co-Songschreiber im Hintergrund. An die Castings-Shows hat Kristian nicht unbedingt nur positive Erinnerungen, an den Song Contest schon. Auch wenn er sich sagt, dass er tatsächlich während der Zeit der Vorbereitung auf den Spaß vergessen hat. Die Zeit auf der Bühne hat er nicht so genossen, wie er es jetzt gerne würde. Solte er die Chance haben, noch einmal auf die Song-Contest-Bühne zurück zu kommen, würde er es mehr genießen. Aber zurück auf diese Bühne würde er sofort wieder, egal ob mit einem eigenen oder einem für ihn geschriebenen Song. Nach dem Song Contest veröffentlichte er die EP "Shower Thoughts", sein Lieblingstrack aus der EP ist " Rift ", das er zusammen mit seinem Bruder Daniel und Maria Erke und Sasha Xuman geschrieben hat. Es folgten Auftritte bei "Singer" in China, einer der weltweit größten Musikwettbewerbe, längere Aufenthalte dort , aber auch in Wien. Corona-bedingt sitzt der Anime-Fan derzeit in seiner Wohnung in Moskau fest. Auf Instagram kann man den jungen Künstler unter kristian_kostov_official folgen und dort auch die musikalische und optische Verwandlung beobachten. Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Immer noch auf seiner Playlist sind noch viele Künstler:innen von 2021: Er hört Manisha, Gjon's Tears, aber am meisten liebt er Måneskin . Und der beste Eurovision-Song aller Zeiten ist für ihn "Euphoria", da stimmt für ihn einfach alles. Und er hatte Angst, da Loreen beim Melodifestivalen 2017 mit " Statements " so eine starke Performance ablieferte, dass er fürchtete, mit "Beautiful Mess" unterzugehen. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Liebesgeschichte, die sich 2017 etwas abseits der Öffentlichkeit zutrug.

    ...mehr
  • 28.09.2021
    87 MB
    01:31:09
    Cover

    #0325 Du künscht di ganze Welt umarma - Mit George Nussbaumer

    George Nussbaumer vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1996 mit "Weil's dr guat got" und erreichte mit den Vorarlbergerisch gesungenen Song in Oslo den 10. Platz. Er erinnert sich an seinen Auftritt, wie der Song wortspielerisch entstand und was er danach machte - auch über sein aktuelles Album "Did Anybody Say It Would Be Easy". Doch zuerst die News. Die Vorbereitungen für 2022 laufen an: San Marino möchte eine große Show geplant: "Una voce per San Marino" soll den Beitrag für den Song Contest in jener italienischen Stadt bringen, deren Namen wir zum Zeitpunkt der Aufnahme der Episode noch nicht wissen. Auch Irland sucht, und zwar im Rahmen der "Late Late Show". Zypern wird im Zusammenarbeit mit Panik-Records erst für 2023 suchen - somit haben wir das erste bestätigte Teilnehmer-Land für 2023. Für Belgien wird Jérémie Makiese antreten, soviel ist bereits bekannt. Und er versucht, seine beiden Leidenschaften unter einen Hut zu bringen, hat er doch gerade erst ein Profi-Fußballer-Karriere beim belgischen Zweitligisten "Excelsior Virton" gestartet. Der kommende ORF-Generaldirektor Roland Weißmann hat seine neuen Fernsehdirektoren präsentiert. Die neue Programmdirektorin ist Stefanie Groiß-Horowitz und sie war Head of Delegation beim Eurovision in Wien 2015, bevor sie zu Puls 4 wechselte und dort Puls24 aufbaute. Bei Eurovision Again ist für ein paar wenige Wochen der Song Contest 1968 zu sehen. Hat es Cliff Richard diesmal geschafft? Schnell anschauen, bevor es wieder verschwindet. Auf Netflix läuft die Serie "Louis Miguel" über den gleichnamigen mexikanischen Superstar in der dritten Staffel an. Gleich in der ersten Folge dieser Staffel ist Jade Ewen zu sehen, die Mariah Carey verkörpert. Wir erinnern uns: Jade hat mit der Andrew Lloyd-Webber-Ballade "It's My Time" im Jahr 2009 beim Eurovision Song Contest in Moskau einen sensationellen fünften Platz ersungen. Conchita Wurst hat einen neuen Song am Start: "Bodymorphia" ist einer der beiden Songs, der speziell für die Show "Arise" im Berliner Friedrichstadtpalast aufgenommen worden ist. Aber auch sonst gibt es im Herbst Neuerscheinungen: Sarit Hadad , Melovin , Lordi und Il Volo - sie alle haben neues am Start. Ein paar Alben hat unser Gast aus Vorarlberg schon veröffentlicht, das letzte erst im Frühjahr. Angefangen hat die Liebe zur Musik für den 1963 in Dornbirn geborenen George Nussbaumer mit der Liebe zum Radio. Bereits als kleines Kind hat er ein Transistor-Radio geschenkt bekommen und es, wie auch viele andere Radios später auch, zu viel geliebt, so dass es nicht lang überlebte. Im Internat hat er, anfangs nicht ganz mit dem erhofften Erfolg, Klavier gelernt. Aber er hat weiter gemacht und mit 16 hat er das erste Engagement in einer professionellen Blues-Band zu spielen. Auch das brachte nicht ganz den erhofften Erfolg, da er damals nach eigenem Bekunden keine Ahnung von Blues hatte. Mit ersten eigenen Blues-Band gings dann weiter. Eine Talentshow im ORF führte über Umwege zur ersten eigenen Single. Über weitere Umwege traf George Nussbaumer den Wiener Star-Produzenten Mischa Krausz , mit dem eine fruchtbare Zusammenarbeit (auch über amüsante Umwege) schlussendlich zum österreichischen Beitrag für den Song Contest 1996 geführt hat. In diesem Rahmen hat der ORF auch eine kleine Doku über Nussbaumer gesendet. " Weil’s dr guat got " erreichte einen sehr guten 10. Platz beim Song Contest in Oslo, ein großer Markt allerdings brach weg, denn Deutschland durfte nicht teilnehmen, die ARD strahlte den Song Contest deswegen auch erst spät in ihren Dritten Programmen aus. George erzählt auch, wie er die Stadt erlebt hat und wie er Morten Harket getroffen hat. Der Sänger der Kult-Truppe A-ha war einer der Moderatoren des Song Contests in seiner norwegischen Heimat. Und er erzählt von seinem Gospel-Chor, der unter anderem aus Stella Jones , Bettina Soriat und Cedrik Lee Bradley . Und dem Hoppala während der Show. George erzählt auch von der Position nach Eurovision, eine durchaus schwierige Zeit, wie er heute sagt. Aber auch, dass diese Zeit ein Befreiungsschlag war. Er ist seit dem sehr viel live zu sehen gewesen, hat verschiedene Musik-Projekte (George Nussbaumer & Band, George Nussbaumer & Richard Wester, Trio Nussbaumer Weber Kreil, das Randy Newman Project mit Manfred Maurenbrecher und Richard Wester) am Laufen. Und er hat im Frühjahr eine neue CD mit Eigenkompositionen veröffentlicht, deren Titelsong "Did Anybody Say It Would Be Easy" er den Zuhörerinnen und -hörern besonders ans Herz legt. Ein weiterer Song daraus ist eine Zusammenarbeit mit der legendären Ina Wolf, die in den 70ern als Christina Simon in der jungen österreichischen Musikszene eine kleine, feine Karriere gemacht hat, wenn auch "Heute in Jerusalem", der von André Heller getextete Song Contest Beitrag aus dem Jahr 1979, kein Erfolg war. Sie machte später als Song-Schreiberin eine Weltkarriere, lebt mittlerweile aber wieder in ihrer Vorarlberger Heimat. Mit Ina nahm George das Duett " No One Can Say We Didn’t Try " auf, und das legen wir von Merci, Cherie euch ans Herz. George Nussbaumer ist auch die Station Voice für Antenne Vorarlberg, seine Stimme ist die der Jingles und Ansagen des Senders. Außerdem sorgte er dafür, dass die Website der Vorarlberger Nachrichten jetzt auch für Blinde barrierefrei zu hören ist. Natürlich müssen wir auch drei Standard-Fragen an George stellen: Sein Song, der ihm beim Song Contest 2021 besonders gefallen hat, war vielleicht... hmmmm Was er in der Minute vor seinem Auftritt getan hat? Zehn Minuten vor dem Auftritt hat er noch Shrimps gegessen. Und im Moment vor dem Auftritt hat er sich gefragt, mit welcher Taste er anfangen muss. Und sein Lieblingslied vom Song Contest aller Zeiten? Ein österreichisches Lied aus den 70ern: Die Schmetterlinge sangen 1977 in Wembley "Boom Boom Boomerang" , die wohl erste satirische Nummer des Song Contests. In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Einzigartigkeit beim Song Contest 1996. Und was die langjährige Österreichische Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer damit zu tun hatte.

    ...mehr
  • 14.09.2021
    76 MB
    01:19:51
    Cover

    #0324 Blind Date III - mit Matt & Monty (Second Cherry Podcast)

    In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Matt Baker und Monty Moncrieff sind Hosts des britischen Podcasts "Second Cherry - Almost A Eurovision Podcast" in der die Vorausscheidungen der Saison noch einmal gefeiert werden. Aus jedem nationalen Vorentscheid wird von der Second-Cherry-Jury ein "Cherry" ausgewählt, das beste Lied, dass es nicht auf die Eurovision-Bühne geschafft hat. Am Ende entscheiden die Hörer*innen wer der beste Almost-Eurovision-Act ist. Begonnen hat der Second Cherry Podcast als Live-Event. Matt & Monty erzählen darüber beim Blind Date und haben uns Songs mitgebracht. Bitte abonniert den Podcast auf Apple Podcast und gebt uns auch gute Bewertungen im iTunes Store , bei Spotify oder bei Stitcher . Doch zuerst eine traurige Nachricht: Baccara-Sängerin und Mitgründerin Maria Mendiola hat den Kampf gegen den Krebs leider verloren. Alkis und Marco hatten die Freude sie 2020 kurz vor dem Lockdown noch beim Treffen der OGAE Germany in München getroffen zu haben. Hier könnt ihr die Episode #0218 mit dem Interview mit der ehemaligen Eurovision Teilnehmerin noch einmal nachhören. Dass ABBA wieder da sind, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Aber im Dezember gibt es noch ein Groß-Event: der Junior Eurovision Song Contest findet in Paris statt, denn Valentina gewann letztes Jahr mit dem von Barbara Pravi komponierten "J'imagine" . Deutschland schickt deswegen dieses Jahr Pauline nach Paris mit dem Titel "Imagine Us" . Doch zum Thema: Zu Gast sind Matt und Monty vom "Second Cherry Podcast" . Ursprünglich war das 2006 eine Live Veranstaltung unter Freunden und wurde schlussendlich immer größer. Mittlerweile gibt es 13. Ausgaben, denn es gab einige Jahre ohne Second Cherry Contest - was natürlich kein Dauerzustand sein konnte. Und so kam der Contest als Podcast zu neuen Ehren. Das Finale aber wird wieder live gefeiert. Dabei fließen die Resultate des Online Votings und die des Live Publikums in der Royal Vauxhal Tavern in London zusammen. Matt wurde Fan, als sich Eurovision Anfang der 2010er Jahre sich grundsätzlich dem Pop zugewandt hat. Sein erster Besuch bei Eurovision war dann 2013 und als hauptberuflicher Texter heuerte er in seiner Freizeit recht bald bei der Nachrichtenseite ESCXtra an, bei denen er mehrere Jahre blieb. Monty wurde bereits in den frühen 80er Jahren Fan und durfte bei einer Probe beim Song Contest 1998 in Birmingham dabei sein. Seinen ersten "richtigen" Eurovision-Besuch hatte er 2007 in Athen. Beruflich ist er Chief Executive bei London Friend , einer seit 1972 existierenden Organisation, die sich um die Gesundheit von LGBTs kümmert. Schwerpunkt dabei ist die geistige Gesundheit. Aspekte wie Coming Out, Familie, Sucht und andere werden von professionellen Mitarbeitern aufgearbeitet. Die Fragen am Schluss sind natürlich auch wieder dabei: Die Songs von Eurovision 2021, die in der in der Playlist bleiben sind für Monty Senhit mit "Adrenalina" und Elena Tsangrino mit " El Diablo ". Für Matt ist es ebenfalls der zypriotische Beitrag. Der Lieblingssong aller Zeiten ist für Monty der Beitrag Norwegens aus dem Jahr 1969: "Intet er nytt under solen" gesungen von Åse Kleveland. Überhaupt hält er den Song Contest aus diesem Jahr für einen der Besten. Nachdem Udo Jürgens gewonnen hat, können wir nur zustimmen. Für Matt ist es der Gewinner 1976: Brotherhood Of Man mit "Save Your Kisses For Me" . Und wir erinnern uns, in der Episode #0207 sprachen wir mit Brotherhood of Man. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Brighton. Und Moskau. Rutger Gunnarsson, der Bassist, der bei ABBA in Brighton auf der Bühne stand, war auch der Dirigent der russischen Diva Alla Pugatcheva, als sie 1997 für Russland mit " Primadonna " antrat. Spoiler: Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung. Der Song von Alkis. Man kann ihn in der Nesterval-Produktion "Goodbye Kreisky" auch dazu tanzen sehen. Das ist der Song von Marco. Und hier ist der wunderschöne Song von Matt. Und hier ist der Song von Monty.

    ...mehr
  • 31.08.2021
    70 MB
    01:13:11
    Cover

    #0323 Wie funktioniert Musikbusiness heute? Mit Hannes Tschürtz (Ink Music)

    Wie verdienen Musikerinnen und Musiker heute Geld? Warum hat der eine Eurovision Artist Alben, ein anderer nur einige Singles? Was steckt dahinter? Wie sehr hat Streaming das Businessmodell geändert? Diese Fragen beantwortet der kulturpolitisch engagierte Labelchef und ehemaliger ESC und Melodifestivalen-Juror Hannes Tschürtz, der mit Ink Music dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Doch zunächst die News. Wir sind froh, dass ABBA ihr Comeback so getimed haben, dass es zu unseren vergangenen ABBA-Specials passt. Auf https://abbavoyage.com kann man sich registrieren. Am 2. September kommt dann was. Wir bleiben gespannt. Die EBU hat die Mitgliedschaft des staatlichen Senders BRTC aus Belarus bis 2024 suspendiert. Das bedeutet natürlich auch, dass Belarus auf weiteres erst einmal nicht am Song Contest teilnehmen darf. Amadeus, der künstlerische Direktor des Festival di Sanremo hat einmal zugesagt, dass die Übertragungen von Sanremo nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden dauern werden. Eva Mora ist die neue Head of Delegation, also Sendeverantwortliche, in Spanien. Sie moderierte einige Eurovision-Events wie den Junior Eurovision Song Contest oder "Europe Shine A Light" und sie liebt den Song Contest. Zudem gibt es eine Arbeitsgruppe des Senders RTVE mit Experten, die sich um den Beitrag mit kümmern wollen. Spanien nimmt Eurovision offensichtlich wieder ernst. In der Episode #0219 "Black Entries Matter" haben wir uns den PoCs (Persons of Color) beim Song Contest angenommen. Unsere Kollegen von ESC kompakt und ESC Update haben sich des Votings angenommen und einmal analysiert, ob das Voting rassistische Tendenzen zeigt. Thomas Mohr und Marcel Stober hatten in ihrer Podcast-Folge sowohl César Sampson und Lars Peters von ESC kompakt zu Gast. Die Analysen sind sehr interessant. Neues zum Anschauen: Eurovision Again ist wieder da: 1992 gewann in Malmö bekanntlich Irlands Linda Martin mit "Why Me", bei der Wiederaufführung der restaurierten Sendung gewann allerdings Italiens Mia Martini, der wir bekanntlich in der Folge #0212 Tribut zollten. Zum Nachhören unserer Episode bitte auf diesen Link klicken. Passend zum ABBA-Fieber hat der offizielle Youtube-Kanal von ABBA das Promo-Video zu "Waterloo" (damals noch auf 16mm-Filmmaterial gedreht) auf 4k aufblasen lassen. Auch den Auftritt 1974 in Brighton gibt es seit Juni auf 4k von einem Kanal, der sich auf das Restaurieren von alten Musik-Clips spezialisiert hat. Neuerscheinungen gibt es auch: Parbara Pravis Album ist endlich raus. "On n'enferme pas les oiseaux" ist ab sofort erhältlich. Vincent Bueno hat eine neue Single draussen “ Super Awesome Things ” ist Anfang August erschienen. Und klingt awsome. Star-DJ Steve Aoki hat sich Senhit's "Adrenalina" angenommen und macht es noch Dancefloor-tauglicher. Russlands Little Big haben sich mit Song Contest-Siegerin Netta auf ein Packl gehaun und sie haben zusammen " Moustache " aufgenommen. Zu Gast bei Marco und Alkis ist Hannes Tschürtz vom Musikprojekt Ink Music, das dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Tschürtz ist nicht nur Label-Chef, sondern auch Manager und auch eine Stimme in der Kulturpolitik. Seinem Twitteraccount twitter.com/hannestschuertz kann und sollte man durchaus folgen. Und er war bereits Teil der österreichischen Jury beim Songcontest 2018 in Lissabon. Das führte zu einer Einladung, als Juror beim Melodifestivalen 2019 teilzunehmen. Für unsere Interview hat er drei Songs mitgebracht, die ihm am Herzen liegen. Den Anfang macht Lou Asril, ein junger Sänger aus Linz: "Divine Goldmine" Tschürtz erzählt, wie sehr sich der Song Contest aus der Perspektive der Künstler verändert hat. Und er geht der Frage nach den (fehlenden) Alben nach. Warum bringen manche Acts nur Singles raus und andere haben ein komplettes Album im Repertoire. Und auch die Frage nach dem Gewicht des Radios wird gestellt, wie schwer hat es das Radio gegen Streaming heutzutage. Der zweite Song, den Hannes mitgebracht hat, ist von CHRISTL (feat. Mile) "Purple" . Vor einem oder zwei Jahrzehnten waren Casting-Shows ein Türöffner zu den Charts, heute ist es nicht zwangsmäßig der Fall. Aber wie kommt dann Geld ins Haus? Große Plattenfirmen haben den Back-Catalogue, Musik, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurde und noch immer gehört wird. Jüngere Labels, die den Aufbau von Künstlerinnen und Künstlern übernehmen, brauchen länger. Der dritte Song ist von Mira Lou Kovacs. "Stay A Little Longer" . Die berühmten drei Fragen am Schluss haben wir Hannes Tschürtz natürlich auch gefragt. Der Song von Eurovision 2021, der auf Hannes Tschürtz' Playlist wohl überdauern wird ist der Siegertitel von Måneskin "Zitti E Buoni" Die Lieblingserinnerung ist die von Toto Cotugno, dessen Schweiß die Haarfarbe auf dem hellen Pulli verteilte. Und sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten? Italien wieder: Umberto Tozzi und Raf mit "Gente di mare" aus dem Jahr 1987. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von einer Song Contest-Teilnehmerin, die durch die TV-Produzentin Yvonne Littlewood zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt wurde. Wer das wohl ist...

    ...mehr
  • 17.08.2021
    100 MB
    01:44:28
    Cover

    #0322 ABBA's History Book on the Shelf III - Mit Carl Magnus Palm

    Carl Magnus Palm, ABBA-Historiker und Kurator, spricht im dritten Teil der ABBA-Trilogie über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen bzw. dem Eurovision Song Contest. Dies ist dritte Teil, der die Zeit nach 1975 beleuchtet. Darunter auch eine Nullpunkte-Erfahrung. Doch zuerst zu den News: Amadeus, der bereits die letzten beiden Ausgaben von Sanremo moderiert hat, hat weiterhin auch 2022 die künstlerische Leitung und die Moderation inne - etwas, was beim Festival di Sanremo nicht oft vorkommt. Da wechseln die Positionen für gewöhnlich recht häufig. Måneskin haben "I Want To Be Your Slave" mit dem Godfather of Punk, Iggy Pop, aufgenommen. Das Ergebnis kann sich hören lassen, und adelt die Band, denn Iggy würde kaum nur für Geld einen Song einspielen, dazu ist er zu integer. Es ist übrigens nicht seine einzige Kolaboration mit einem Song Contest-Teilnehmer. Barbara Pravi aus Frankreich kündigt nach zwei längeren EPs ihr erstes richtiges Album an: Ab 27.8.2021 wird “On N’enferme Pas Les Oiseaux” im Handel sein. Carl Magnus Palm, der offizielle Abba Historiker und Release-Kurator ist zum dritten und letzten Mal da in unserer Sommerserie über Abba. Wir beleuchten heute die erfolgreiche Zeit nach dem Sieg in Brighton 1974 und welche überraschende weitere Eurovision Connections es auch nach Waterloo noch gab. Wir empfehlen das chronologische Hören mit den Episoden 0320 und 0321 . 1975 klopfte das Melodifestivalen natürlich an, und fragte nach einem Stück von Polar Music, dem Plattenlabel, für das Björn und Benny arbeiteten. Man entschied sich für "Bang-A-Boomerang", dass es für das dritte ABBA-Album in seiner ursprünglichen Form nicht geschafft hatte. Es wurde mit Svenne & Lotta , einem durchaus erfolgreichen Duo von Polar Music, neu aufgenommen und produziert. Beim Melodifestivalen aber fiel der Song durch. Björn und Benny allerdings fanden Gefallen an der neuen Produktion und ersetzten die Stimmen mit denen von Frida und Agnetha und so fand " Bang-A-Boomerang " auch den Weg auf das Album zurück. Nach dem Sieg Schwedens begann eine seit den 60er Jahren in Schweden existierende Gegenbewegung zu kommerzieller Musik an Fahrt zu gewinnen. Musik sei kein Wettbewerb und keine Ware, waren die Grundaussagen, die sich gegen die "Industrialisierung" des Musikbusiness wandte und im Zuge dieser allgemeinen Diskussion setzte Schweden 1976 auch beim Song Contest in Den Haag aus. Zeitgleich begann die internationale Karriere von ABBA abzuheben. Zahllose Hits später beginnen die 80er Jahre. Benny produziert 1981 den norwegischen Künstler Finn Kalvik. Dessen selbstgeschriebener Song "Aldri I Livet" klingt live auf der Song Contest-Bühne recht unspektakulär und erreichte dafür in Dublin die berühmten Null Punkte. Auf der Single allerdings singen Agnetha und Frida die Backing Vocals, sowohl in der norwegischen als auch in der englischen Version. 1981 war auch das Jahr, in dem Agnetha zu ihren Wurzeln zurück fand und einen eigenen Song beim Melodifestivalen einreichte, den sie auch selbst produziert hat. Interpretiert hat " Men Natten Är Vår Melo " allerdings die neu bei Polar Music angeheuerte Kicki Moberg. Beim Melo wurde der Song allerdings letzter, was wohl auch an der uninspirierten Live-Performance lag. Und 1981 war auch das Erscheinungsjahr des (bislang) letzten ABBA-Albums: "The Visitors", die letzte Aufnahme war der Song "The Day Before You Came" , wohl ihr letztes Meisterstück. Die beiden Paare waren bereits geschieden, das Interesse an Live-Auftritten war mäßig, die Männer wollten ein Musical schreiben, all das führte zum Ende der musikalischen Partnerschaft. Bereits 1986 und 1987 versuchte Benny Anderssons Sohn Peter aus dessen Beziehung mit Christina Grönvall zusammen mit seiner Band "Sound of Music" sein Glück beim Melodifestivalen. Doch sowohl " Eldorado " als auch " Alexandra " gewannen nicht. Gemeinsam mit seiner Frau Nanne gründete er die Band "One More Time". Mit der Band "One More Time" konnten sie in den europäischen Charts punkten, ihr Titel "Highland" erreichte Gold in diversen Ländern. 1995 nahmen "One More Time" beim Melodifestivalen als Songwriter teil: Ihr Titel " Det Vackraste ", gesungen von Cecilia Vennersten landete auf dem Platz Zwei, in den Charts allerdings auf Eins. 1996 gewannen dann Peter Grönvall und seine Frau Nanne das Ticket nach Oslo zum Song Contest, wo sie mit "Den Vilda" den dritten Platz belegten. 2007 gab es noch ein "Fast-Einreichung" von einem ABBA-Mitglied zum Melodifestivalen. Der zweimalige Song-Contest-Veteran Tommy Körberg ( 1969 und 1988 ) war Der Russe im Musical "Chess" und auch Sänger des Benny Anderssons Orkester. Der von Björn und Benny geschriebene Song " Fait Accompli " soll angeblich aus Gründen des Drucks nicht eingereicht worden sein. Wie würden sie dastehen, wenn sie Melo nicht gewinnen würden. 2004, 30 Jahre nach ihrem Sieg in Brighton, kamen ABBA erneut als Interval Act auf die Eurovision-Bühne in Istanbul - wenn auch nicht als echte Menschen. Das Video " ABBA - The Last Video " bringt die vier Mitglieder noch einmal auf humoristische Weise zusammen, wenngleich nur als Puppen. Alle Mitglieder tauchen als Cameos auf, allerdings nie zusammen. Selbst Agnetha und Frida wurden getrennt aufgenommen und zueinander montiert. Und zwischendrin klatscht Cher. Beim Eurovisin Song Contest 2013 in Malmö gestalteten Björn und Benny gemeinsam mit der Producer-Legende Avicii den Opening Act " We Write The Story ". Und das war es derzeit mit den Veröffentlichungen gemeinsam. Seit 2017 ist eine Avatar-Tour angekündigt, für diese auch neue Songs aufgenommen worden sind. Doch nach technischen Problemen und der weltweiten Corona-Krise wurde die Veröffentlichung nach hinten verschoben. Wer weiß, vielleicht kommen die Songs nächste Woche. Aber wie war das mit dem ABBA-Revival. Und was hat Edelweiß damit zu tun? Oder die Gay Community ? Die drei Standardfragen kommen natürlich: In Abwandlung wollen wir Carl Magnus Palms Lieblings-ABBA-Song wissen. Unter den vielen Songs ist es wohl " The Winner Takes It All ". Die prägenste Erinnerung ist wohl der Sieg ABBAs beim Eurovision Song Contest 1974. Und der Lieblingstitel aller Zeiten ist ebenfalls aus dem Jahr 1974, wenn auch nicht der Erst- oder Zweitplatzierte. Es ist der Titel, der als Favorit ins Rennen ging und dann auf dem dritten Platz landete: " I See A Star " von Mouth and MacNeal aus den Niederlanden. Mouth and MacNeal hatten mit " How Do You Do " weltweit Top-Ten-Chartplatzierungen In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass die wunderbare Sonia Jones, unsterblich geworden durch den Titelsong zu " Das Leben des Brian ", beim britischen Vorentscheid 1980 durchgefallen ist. Ihr Song " Here I'll Stay " allerdings wurde einer, für den sich Phil Collins so schämte, dass Frida ihn zwei Jahre später noch einmal alleine aufnahm.

    ...mehr
  • 03.08.2021
    75 MB
    01:18:43
    Cover

    #0321 ABBA's History Book on the Shelf II - Mit Carl Magnus Palm

    Ralph Siegel hat jetzt gerichtlich bestätigt bekommen, Besitzer der Wort-Bild-Marke "Dschingis Khan" zu sein. Ein Rechtsstreit darüber entbrannte, weil der ehemalige Leadsänger der Eurovision-Teilnehmer 1979 , Wolfgang Heichel, den Namen ebenfalls benutzt hatte. Wer mehr über Ralph hören will, in der Merci, Chérie Episode 0205 haben wir mit ihm gesprochen. Crowdfunding gibt es für ein Eurovision-Museum in Húsavík . Der spanische Sender RTVE will das traditionsreiche, aber eingeschlafene Festival de Benidorm wiederbeleben, um die jahrelange Schlappe Spaniens beim Song Contest zu beenden. Der Songcontest 2006 in Athen war der erste, der zwar zum größten Teil in HD aufgenommen, aber nie so ausgestrahlt worden ist. Das will die EBU jetzt nachholen und hat die Aufnahmen online gestellt, in voller Auflösung kann man jetzt Lordi, Severina, Anna Vissi und alle anderen auf Youtube sehen . Carl Magnus Palm ist DER ABBA-Historiker und Kurator schlechthin. Er spricht mit Marco und Alkis in drei Episoden über die reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifestivalen und dem Eurovision Song Contest. Dies ist der zweite Teil. 1972 schrieben Benny, Bjoern und Stig Anderson für die junge Sängerin Lena Andersson einen Song für Melodifestivalen. "Säg det med en sång" gewann den Vorentscheid zwar nicht, war aber ein veritabler Hit in Schweden. Trotz anfänglicher Verärgerung über den 3. Platz ging es 1973 weiter: Diesmal wollte das Team um Manager Stig Anderson nichts dem Zufall überlassen. Man engagierte sogar Musikerlegende Neil Sedaka, der für " Ring Ring " die englischen Texte schreiben sollte, damit nach dem Sieg beim Melodifestivalen sofort auch die internationale Vermarktung starten kann. Wieder gewann der Song nicht, sondern kam wieder nur auf den 3. Platz. Funfact: Die Gruppe trat noch nicht unter ABBA auf, sondern als Quartett mit ihren vollen Namen. Die Nummer war der erfolgreichste Song in Schweden im Jahr 1973, teilweise waren sowohl die englischsprachige als auch die schwedische Fassung auf Platz zwei und eins der Charts gleichzeitig. Daneben war auch das dazugehörige Album ganz oben. Carl Magnus Palm erzählt, wie bei der Produktion von "Ring Ring" auch der typische ABBA-Sound entstand und welche Rolle der Aufnahmeleiter Michael B. Tretow dabei spielte. Die britische Single von "Ring Ring" ist übrigens die erste, die unter dem Namen ABBA veröffentlicht wurde. 1974 war die Frage, welchen Song man für Melodifesivalen einreichen soll? In den Jahren vorher gewannen immer fast immer weiblicher Solo-Künstlerinnen den Eurovision Song Contest, "Hasta Mañana" wäre eher eine Ballade als "Waterloo" und die Solostimme von Agnetha trägt das Stück. Man entschied sich dann aber für " Waterloo ", diesmal gewannen ABBA mit fast 100 Punkten Vorsprung und wurden nach Brighton zum Song Contest 1974 geschickt. Für "Waterloo" sprach vor allem der ungewöhnliche Auftritt und der moderne Klang. Stig Anderson überließ nichts dem Zufall: Im Vorfeld besuchte er internationale Radio- und TV-Stationen , sorgte dafür, dass man weiß, dass da eine neue, aufregende Gruppe beim Song Contest sein würde, die so gar nichts von den üblichen Darbietungen dort haben würde. Wie immer die Platzierung sein würde - allzu siegessicher waren ABBA selbst nicht - am Montag nach dem Song Contest sollte die Single überall in Europa in den Läden erhältlich sein. Sie gewannen. Palm berichtet aber auch von den Schwierigkeiten, mit denen fast alle Eurovision-Gewinner zu kämpfen haben. Sie werden meist als One-Hit-Wonder abgetan, nicht als ernsthafte Musiker. Das ging auch ABBA so. Das Interesse in Großbritannien erlahmte recht schnell, die Nachfolge-Singles waren Flops. Die von der Plattenfirma groß angelegte Europatournee im Herbst war ebensowenig erfolgreich. Die Show in Wels wurde abgesagt und in der Wiener Stadthalle spielten sie statt vor 5.000 Menschen gerade einmal vor 1.200. Sollte wer sich an das Konzert vom 24.11.1974 in Wien erinnern, dann schreibt uns einfach. Selbst nach "Ring Ring" und dem Eurovision-Sieg war die Zukunft von ABBA noch nicht klar. Frida und Agnetha waren beide Solo-Künstlerinnen und arbeiteten an ihren Solo-Alben, Bjoern war auch nach Brighton weiterhin Sänger bei den Hootenanny Singers. Bjoern und Benny waren bei Stig Andersons Plattenfirma Polar Music als Produzenten angestellt. Zeit für ABBA blieb da kaum. Es dauerte etwa ein Jahr bis sich die vier über die Zukunft der Gruppe Gedanken machten. In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Alkis von " Augustin ", den 1960 Brita Borg in Cannes für ihr schwedisches Heimatland sang. Natürlich musste auch "Augustin" vorher zum Melodifestivalen und gewann dort. Gesungen wurde es dort aber von Siw Malmkvist und Gunnar Wiklund - beide keine Unbekannten. Siw sang " Augustin " erfolgreich auf Deutsch, durfte dann ein Jahr später nach London und vertrat Schweden mit " Alla andra får varann ". 1969 startete Siw dann mit " Primaballerina " für Deutschland. Von Schweden bekam sie dafür keinen Punkt.

    ...mehr
  • 20.07.2021
    75 MB
    01:19:00
    Cover

    #0320 ABBA's History Book on the Shelf I - Mit Carl Magnus Palm

    Alkis sitzt derzeit in Hamburg und spielt mit Nesterval Theater im "Uebel & Gefährlich", "Sex, Drugs & Budd’n’brooks" läuft im Rahmen des Kampnagel Sommerfestivals - es gibt Tickets. Es gibt natürlich News: Leider müssen wir uns von Raffaella Carrà verabschieden, eine der großen Entertainment-Ikonen Italiens, von der sich viele erhofft haben, dass sie als Moderatorin für den kommenden Song Contest in Italien fungieren würde. Und wenn man bei Italien bleiben möchte: Måneskin (einige von euch erinnern sich) haben ein neues Video für " I Wanna Be A Slave " draussen. Und wenn man nach Italien möchte: 17 Städte haben sich beworben, den Song Contest 2022 austragen zu wollen. Viele von denen werden wohl ausgesiebt werden, weil die EBU immer noch die klimaschädliche Regel hat, dass ein Internationaler Flughafen Grundbedingung für den Austragungsort sein muss. Gerade die Städte Norditaliens sind hervorragend an das Bahnnetz (und damit auch an Verbindungen zu einem Flughafen) angeschlossen. Von den 17 haben wohl laut Insidern nur drei eine realistische Chance: Turin, Mailand und Bologna. Melovin, der Vertreter der Ukraine 2018 in Lissabon, ist in seinem Heimatland ein Star und er hat sich symbolträchtig während der Übertragung des "Atlas Weekend"-Musikfestivals als bisexuell geoutet. Und da der übertragende Musiksender da viel zu schnell weg schaltete, hat er er noch einmal in den sozialen Medien klar gemacht. Carl Magnus Palm hat zahlreiche Bücher über ABBA geschrieben und digitale Relases kuratiert. Er spricht in drei Episoden und einem ABBA-Special über die viel reiche und oftmals unbekannte Geschichte ABBAs beim Melodifesivalen und dem Eurovision Song Contest. Bei Merci, Cherie erzählt er, wie er dazu kam, über das Phänomen ABBA zu schreiben und zum wahrscheinlich einzigen Full-Time-ABBA-Historiker zu werden. ABBA starteten nicht als Gruppe, sondern sie waren individuelle Künstler. Björn und Benny waren in verschiedenen Bands, Agnetha hatte mit 17 ihren ersten Durchbruch mit einem selbst geschriebenen Lied und Frida war eine recht erfolgreiche Sängerin in Nachtclubs. Beim schwedischen Melodifestivalen 1968 reichte die gerade 17-jährige Agnetha den Song den selbstkomponierten Song " Försonade " ein, den sie für den Sänger Gunnar Wiklund geschrieben hat (Fun Fact: Wiklund ist der Interpret der schwedischen Fassung von " Merci, Chérie "). Das Lied wurde abgelehnt und so nahm sie es selbst für ihr Debut-Album auf. Beim Melodifestivalen 1969 gab es wieder einen eingereichten Song. Brita Borg , Schwedens Vertreterin beim Song Contest 1959, sang einen Titel von Benny, Björn und dem "fünften ABBA-Mitglied", dem Manager, Musikverlegers, Textdichter und Produzenten Stig Anderson . " Ljuva Sextita l" wurde abgelehnt, hielt sich aber erfolgreich an der Spitze der schwedischen Charts. Erfolgreich eingereicht wurde 1969 " Hej, Clown ", das Benny Andersson gemeinsam mit dem Schauspieler und Texter Lasse Berghagen für Jan Malmsjö geschrieben hatte. Am Schluss war es ein Kopf an Kopf-Rennen, das das punktgleiche " Judy, min vän " von Tommy Körberg dank mehr Höchstpunktzahlen für sich gewinnen konnte und damit nach Madrid fuhr. "Hej, Clown" wurde ebenfalls ein großer Hit in Schweden. Eine weitere Einreichung im gleichen Jahr: " Härlig är vår jord " der jungen ursprünglich norwegischen Sängerin Anni-Frid Lyngstad, die man gemeinhin später als Frida kennen sollte. Sie wurde immerhin Vierte in der Schlusswertung, ein weiterer Erfolg des Songs blieb aber aus. Der Legende nach haben sich Benny und Frida in diesem Jahr beim Melodifestivalen tatsächlich auch getroffen, wenn auch nur kurz. Ein paar Tage später in Malmö soll es dann aber gefunkt haben, ein paar Wochen später war die Beziehung zwischen den beiden wohl auf Schiene. Beim Melodifestivalen 1971 - 1970 nahm Schweden beim Eurovision wegen des "Skandals" der vier Gewinner nicht teil - reichten Benny, Björn und Stig wieder zwei Songs ein. " Det Kan Ingen Doktor Hjälpa " wurde abgelehnt. Agnetha und Frida sangen immerhin im Background. Angenommen wurde der Song für die legendäre Lill-Babs " Välkommen till världen " - auch hier ist ABBA bereits deutlich hörbar. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss berichtet Marco über ein paar Anekdoten rund um den Song Contest 1975. Der Niederländer Willem Duyl von Mouth & McNeal spielt da auch eine Rolle. Ihr "I See A Star" war schließlich Favorit bei Eurovision 1975.

    ...mehr
  • 06.07.2021
    66 MB
    01:09:24
    Cover

    #0319 Für Wiki schreiben - Mit Martin Pfefferle & Raphael Mair

    Die meistgelesensten Texte im Netz sind Artikel auf Wikipedia. Dies gilt auch für die Beiträge über den Eurovision Song Contest oder das Festival di Sanremo. Wiki-Autoren Martin Pfefferle und Raphael Mair geben Einblick. Die erste Nachricht erreicht uns aus Belarus: Der Sender BTRC (Belaruskaja Tele-Radio Campanija) ist endgültig aus der EBU ausgeschlossen worden, nachdem er eine Frist, Stellung zu beziehen, verstreichen hat lassen. Die Vorwürfe lauten auf Unterdrückung der Meinungsfreiheit und dass er nicht mehr unabhängig sei. Es geht da vor allem um die Ausstrahlung von regierungsfreundlichen Interviews mit offensichtlich gefolterten Regimegegnern, die vermutlich unter Zwang stattfanden. Das bedeutet aber auch, dass es keine Teilnahme von Belarus beim Song Contest in absehbarer Zeit gibt. Bosnien-Herzegowina möchte wieder teilnehmen am Song Contest, hat aber noch einen Schuldenberg bei der EBU und überlegt, wie er den abbaut. Es gibt Neuerscheinungen von Mahmood, Barbara Pravi und Vincent Bueno. Måneskin sind mit "Beggin'" einer Nummer aus dem Jahr 2017, in Österreich und Deutschland auf Platz 1. Und Damiano und Thomas haben in Polen auf der Bühne geküsst, um die LGBTIQ-Community in Polen zu unterstützen. Wikipedia ist eines der spannensten Projekte im Netz. Das gesammelte Wissen der Schwarmintelligenz als ein großes Lexikon für die Welt ist eine große Aufgabe. Martin und Raphael haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Wissen um den Eurovision Song Contest und das Festival della Canzone Italiana - kurz "Sanremo" - mit anderen zu teilen. Sie gehören zu den Autoren, die sich den strengen Regeln von Wikipedia stellen: Neutralität und Behauptungen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Raphael Mair lebt derzeit zum Studium in Rotterdam, stammt aber aus Südtirol. Martin Pfefferle ist aus Hamburg, jetzt aber der Liebe wegen nach Wien gezogen. Sie erzählen von den Schwierigkeiten bei der Recherche, aber auch von dem Spaß, den sie beim Finden von Quellen haben. Raphael hat auch einen deutschsprachigen Blog für die Liebhaber des Sanremo Festivals. Auf sanremo-festival.de darf er auch mal die Neutralität vergessen und seine persönliche Meinung zu den Beiträgen des renomierten Bewerbs schreiben. Die Standard-Fragen am Schluss müssen unsere Gäste natürlich auch beantworten: Vom Song Contest 2021 auf der Playlist wird Martin wohl The Roop 'Discoteque" behalten. Raphael dagegen eher Tusse aus Schweden mit "Voices" . Beim Eurovisions-Lieblingssong aller Zeiten tun sich beide schwer und wir haben die Frage ein wenig abgewandelt, beide dürfen uns auch ihren Lieblings-Sanremo-Song nennen. Für Martin ist es wohl Katja Ebsteins "Wunder gibt es immer wieder" aus dem Jahr 1970 und Mahmoods "Soldi" aus dem Jahr 2018 . Bei Raphael ist es auch schwierig: Von den italienischen Beiträgen ist es eindeutig Mia Martini mit Rapsodia der damals aber nicht bei Sanremo startete. Das war 1992 und über Mia Martini haben wir ja eine schöne Erinnerungsepisode Merci, Chérie #0212 gemacht. Der liebste nicht-italienische Beitrag ist für ihn Aysel and Arash aus Aserbaidschan mit "Always" aus dem Jahr 2009. Und sein Liebling von Sanremo ist Riccardo Fogli mit "Storie Di Tutti I Giorni" aus dem Jahr 1982. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss schaut Alkis noch mal auf das Interview von Anne Marie David bei Merci, Chérie #0317 . Dort erzählt sie, wie sie am Premierenabend der französischen Erstaufführung von Jesus Christ Superstar für den Song Contest engagiert worden ist, den sie 1973 gewann. 1974 waren zwei weitere Ensemblemitglieder dieser Rockoper in Brighton auf der Bühne: Eine Darstellerin der Maria Magdalena und einer, der in seinem Heimatland Jesus gesungen hat. Wer waren die beiden wohl?

    ...mehr
  • 22.06.2021
    87 MB
    01:31:28
    Cover

    #0318 Blind Date II - Mit Sonja Riegel & Sascha Gottschalk

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! In unserem Merci, Chérie-Format "Blind Date"nimmt jeder Gast ein Lied mit, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun hat. Dieses Mal sind Sonja Riegel und Sascha Gottschalk vom Podcast ESC Greenroom zu Gast. Doch zuallererst eine Bitte: Habt ihr uns schon abonniert? Wir freuen uns über gute Rezensionen im iTunes Store. Oder aber ihr sucht uns auf Spotify und gebt uns ein Herz. Zu den News: Måneskin touren die Festivals im Sommer und in den internationalen Charts sind bereits mehrere ihrer Nummern vertreten - nicht immer nur aktuelle. Auch auf Tour geht Barbara Pravi, allerdings nur in Belgien, Frankreich und in den Niederlanden. Dafür ist die Liste mit 36 Konzerten recht üppig. Wegen der Anti-LGBTIQ-Gesetze in Ungarn boykottiert Duncan Laurence das Land. Wir empfehlen statt eines Boykotts bei der Pride Parade in Budapest im kommenden Jahr aufzutreten. Bei der Pride in Sofia sind Vasile und Victoria aufgetreten. Gut gemacht. Aber zu unserem Blind Date und den Gästen: Sonja Riegel wohnt in Wiesbaden, ist Fußball-Fan und da ganz speziell von Eintracht Frankfurt. Sie hat ein Buch über Groundhopping geschrieben, über das Sammeln von möglichst vielen verschiedenen Stadion-Besuchen. Das kann man auf ihrer Bandcamp-Seite sonjariegel.bandcamp.com als Hörbuch und als PDF downloaden. Die zweite Leidenschaft der Journalistin ist die Musik: Ihr Blog bleistiftrocker.de hat sich als wahre Fundgrube vor allem junger Acts herausgestellt, aber auch erfahrene Hasen geben ihr gerne mal Interviews. Oh, und sie ist natürlich auch Song Contest Fan: Seit 2019 ist sie Teil des ESC Greenroom-Dream Teams. Die andere Hälfte ist Sascha Gottschalk aus Pinneberg. Er ist seit 1979 Fan und auch seit 2010 bei fast allen Eurovision Song Contests vor Ort. 2016 hat er dann angefangen, mit dem Kollegen Dennis Kranz den Podcast ESC Greenroom zu produzieren. Als Dennis ausstieg, um sich anderen Projekten zuzuwenden, suchte und fand Sascha Sonja. Zusammen kümmern sie sich allmonatlich um Aktuelles rund um den ESC. Beim Blind Date hat jeder der vier einen Song vorbereitet und erzählt, warum er ihn ausgesucht hat und welche Verbindung er zum Song Contest hat. Welche das sind? Hört rein in den Podcast. Die Links zu den Youtube-Videos findet ihr unkommentiert am Schluss der Show Notes. Die drei Fragen am Schluss müssen Sonja und Sascha natürlich auch beantworten: Für Sascha wird wohl The Roop mit "Discoteque" in der normalen Playlist bleiben, Barbara Pravi bleibt für besondere Momente vorbehalten. Für Sonja ist das neue Album von Hooverphonic in der Dauerrotation (und damit auch "The Wrong Place" ). Und von den anderen Songs haben sich Senhits "Adrenalina" und Rafals "The Ride" einen Platz auf der Playlist erkämpft. Die Lieblingserinnerungen zum Eurovision Song Contest haben etwas San Marino zu tun und mit Dänemark zu tun. Sonjas Lieblingssong aller Zeiten ist Brainstorm mit "My Star" , der erste Beitrag Lettlands überhaupt aus dem Jahr 2000. Für Sascha ist es es wohl Verka Serduchka mit "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Der ukrainische Beitrag ist für ihn Eurovision pur. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco eine Geschichte aus Wiesbaden. Dort fand 1960 der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest in London statt. Am Start war die große Favoritin Heidi Brühl, mit einem Song, den man heute noch kennt . Gewonnen hat aber Winfried Lüssenhop, der mit dem Sieg in Wiesbaden als Wyn Hoop eine (wenn auch überschaubare) Karriere gemacht hat. In London erreichte er aber einen respektablen 4. Platz mit dem Lied " Bonne Nuit, Ma Cherie ". Vielleicht hätte Deutschland bereits 1960 gewinnen können und nicht erst 1982. Spoiler: Und hier sind die Links zu den Songs des Blind Dates. Nur die Links, ohne Beschreibung. Sonjas Song , Marcos Song , Saschas Song und Alkis' Song

    ...mehr
  • 08.06.2021
    94 MB
    01:38:22
    Cover

    #0317 L'aventure de la vie - Mit Anne Marie David

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Anne Marie gewann den Eurovision Song Contest 1973 für Luxemburg und wurde 1979 für Frankreich Dritte. Mit Alkis und Marco erinnert sie sich an ihre frühen Erfolge, an den Eurovision-Spirit über all die Jahre und wie ihr Kleid mit Kaffee überschüttet wurde. Geboren wurde Anne Marie David 1952 in Casablanca, wo ihr Vater als Polizeibeamter arbeitete. Dort und in Straßbourg wuchs sie auf, bis die Familie schließlich nach Arles zog, als sie die Mittelschule besuchte. Da die Provence einige große Sängerinnen (Mireille Mathieu zum Beispiel) hervor gebracht hatte, änderten die findigen Presseleute der Plattenfirma einfach ihren Geburtsort. In den 70ern ging das. Ihr Vater hatte Theaterdienst und nahm sie als Kind mit zu einem Theaterfestival, damit stand für die 11-Jährige fest, dass sie ans Theater will. Mit einigen Tricks erschlich sie sich Zutritt zum Theater und probierte sich aus. Mit 16 wurde sie von einem Opernsänger-Paar aus Paris entdeckt, die sie später fördern und ausbilden sollten. Erste Engagements führten zur großen Hauptrolle: Sie sang vor - und es hörten ihr damals der Produzent und Plattenmogul Robert Stigwood, ein junger, aufstrebender Komponist namens Andrew Lloyd Webber und sein Texterkollege Tim Rice zu. Sie bekam die Rolle der Maria Magdalena in der ersten französischen Produktion von „Jesus Christ Superstar“, sie sang auf dem französischen Originalalbum und auch in der Synchronisierung des Films. Nach der Premiere kamen zwei Vertreter von RTL zu ihr in die Garderobe und boten ihr an, die Vertreterin für Luxemburg für den Song Contest 1973 zu werden, Vicky Leandros hatte gerade für das kleine Großherzogtum die Trophäe geholt. Ein Jahr lang wurden Kompositionen gesucht und bewertet, ein Album zusammengestellt und aus diesen zehn Songs schließlich „ Tu te reconnaitras “ ausgewählt. Nach dem Sieg war sie konstant auf der Bühne. Sie nahm ihren Hit in den verschiedensten Sprachen auf, unter anderem auch auf Deutsch . Ein Superstar wurde sie in der Türkei, wo aus einem kurzen Engagement ein Aufenthalt für längere Zeit wurde. Sie nahm sogar Originalmaterial auf Türkisch auf, nicht nur die üblichen Coverversionen ihrer eigenen Songs. Um die Trophäe zu übergeben durfte sie allerdings nicht nach Brighton im Jahr 1974. Warum? 1979 trat sie wieder an bei Eurovision an. Ob Anne Marie gewinnen wollte? Natürlich! Wieder war es knapp, doch diesmal wurde sie nur Dritte, ihr Song „Je suis l’enfant-soleil“ allerdings gehört zu den Klassikern des Eurovision Song Contests. Anne Marie David hat sich Mitte der 80er Jahre aus dem Musik-Business zurück gezogen und ist erst 2003 wieder zurück auf die Bühne gekehrt. Vor kurzem hat sie mit „ Veux Tu “ eine französische Fassung eines Songs von Hedva Amrani veröffentlicht, zu der sie auch den Text beigesteuert hat. Sie lebt jetzt im Burgund, in der kleinen Gemeinde Saint-Amand-en-Puisaye. Und wenn Corona vorbei ist, möchte sie dort den kulturellen Austausch europäischer Nationen fördern. Die drei Standardfragen am Schluss musste Anne Marie David natürlich auch beantworten: Aus dem aktuellen Jahrgang ist sie in Barbara Pravis „Voilà“ schockverliebt, ihr All-Time-Favorite ist Conchitas „ Rise Like a Phoenix “ - und das sagt sie nicht nur, weil wir aus Österreich stammen, wie sie betont. Was sie 1973 kurz vor ihrem Auftritt in Luxemburg getan hat? Hört selbst. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verweist Alkis auf auf einen Tweet des Eurovision Song Contests . Dort finden sich die Regenbogenfarben des Pride Months zusammen mit der Transgender Pride Flag. Und die Textzeilen Let's do away with prejudice Don't discriminate, tolerance is bliss We got to get together on this Cross this problem off our list Diese stammt aus dem isländischen Beitrag „ No Prejudice “ der isländischen Gruppe Pollapönk aus dem sehr queeren Jahr 2014 (ihr erinnert euch, da war was mit Conchita). Und der Texter der englischen Fassung ist John Grant , einer der interessantesten Musiker derzeit. Über den könnte man eine eigene Sendung machen, auch wenn er sonst kaum Überschneidungen mit dem Song Contest hat. Aber da sind dann andere Podcasts gefragt. Und das hier ist für Marco. Weil er es sich gewünscht hat.

    ...mehr
  • 23.05.2021
    70 MB
    01:12:56
    Cover

    #0316 Rotterdam im Regen - Mit Thomas Forstner

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Alkis ist wieder da. Er und Marco blicken am Sonntag morgen zurück auf den Abend in der Ahoy-Arena in Rotterdam. Måneskin gewannen für Italien den Bewerb. Deutschland scheiterte im Finale quasi ebenso wie Österreich im zweiten Semi. Nur die Schweiz konnte überzeugen. Ein Fazit samt Analyse hat Marco hier für derstandard.at geschrieben . Zu Gast ist Thomas Forstner! Auch er schaute das Grand Final 2021 und blickt mit zurück. Er hat nämlich nach Jahrzehnte Musikpause wieder einen Song veröffentlicht. Summer Dream ist soeben erschienen. Thomas Forstner kam mit einem von Dieter Bohlen komponierten Song 1989 nach Lausanne zum ESC und wurde Fünfter. Weniger erfolgreich war er zwei Jahre später in Rom. "Venedig im Regen" wurde Letzter mit null Punkten. Thomas Forstner erzählt, wie er mit dieser Niederlage umging, wie es ihn knickte, was er danach machte, aber auch wie er jetzt wieder Musik machen will. In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Irving Dr. Eurovision Benoît Wolther wie es begann, dass man das schlechte Abschneiden politisch erklärt. Dies begann nämlich 1961 und betraf den belgischen Beitrag .

    ...mehr
  • 21.05.2021
    42 MB
    44:08
    Cover

    #0315 Your Rhythm is Rebellion - Mit Jeangu Macrooy

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Die Halbfinalshows in Rotterdam sind Geschichte. Das Finale steht an. Dr. Eurovision Irving Benoît Wolther und Marco Schreuder blicken kurz zurück, trösten Vincent Bueno, und schauen sich dieses Mal die Big Five mal genauer an. Und natürlich auch das Gastgeberland Niederlande. Der Teilnehmer der Niederlande, Jeangu Macrooy , ist Gast in unserer Episode. Sorry für die beschieden Audio-Qualität, aber die Internetverbindung fluktuierte stark. Er erzählt wie es zum Satz "Your Rhythm is Rebellion" kam und welchen Song er von uns gespielt haben möchte. In der Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Dr. Eurovision über einen so falsch gesungenen Beitrag in der niederländischen Vorausscheidung , dass die schiefen Töne dann sogar Kult wurden.

    ...mehr
  • 19.05.2021
    58 MB
    01:00:36
    Cover

    #0314 Omaga! Zweites Semi - Mit Vincent Bueno

    Wir feierten in der vorigen Episode das Jubiläum der 66. Folge, und wir vergaßen dieses zu feiern. Und da auch der ESC Greenroom seine 66. Eisode feierte, haben wir uns da was ausgedacht. Immerhin haben wir uns ja nach einem Udo Jürgens-Song benannt. Irving Benoît Wolther, den ihr alle als Dr. Eurovision kennt, ist mit Marco Schreuder in Rotterdam. Alkis musste ja leider in Wien (und Salzburg) bleiben um Theater zu spielen. Die beiden blicken kurz zurück auf den Abend zuvor, als in Rotterdam an besagtem 18.5. das erste Semifinale des Eurovision Song Contest 2021 über die Bühne ging. Sie blicken aber vor allem auch nach vorne. Was passiert alles im zweiten Semifinale? Wer könnte weiterkommen, wer wackelt, wer wird scheitern? In der Geschichte am Schluss erzählt Irving, warum der türkische Beitrag vom Eurovision Song Contest 1984 in Luxemburg, "Halay" von Beş Yıl Önce, On Yıl Sonra in der türkischen Vorentscheidung noch so ganz anders klang, und was das mit einem fehlendem Visum zu tun hat. Die überraschende Version aus der Vorausscheidung gibt es auf YouTube hier . Dr. Eurovision könnt ihr übrigens hier folgen: YouTube: www.youtube.com/dr_eurovision Instagram: www.instagram.com/dr_eurovision Twitter: www.twitter.com/dr_eurovision Facebook: www.facebook.com/dr.eurovision Twitch: www.twitch.tv/dreurovision URL: www.phonos.de

    ...mehr
  • 16.05.2021
    53 MB
    55:54
    Cover

    #0313 Dance Alone in Rotterdam - Mit The Roop

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Alkis ist bei Nesterval Theater spielen. Also gibt es in Rotterdam einen Gast-Co-Host. Dr. Eurovision aka Irving Benoît Wolther übernimmt diese Aufgabe ganz wunderbar. Zu Beginn der Episode erzählen wir über die Pandemie, und wie sie den ESC und die Stadt prägen – oder besser prägen sollte. Auch in der Eurovisionbubble gab es schon Verdachtsfälle und tatsächliche Infektionen. Polen und die Ukraine waren betroffen. Dann gehen wir das Line Up der ersten Semifinals durch und schätzen die Chancen fürs Finale ein. Zudem haben Irving und Marco The Roop getroffen. Endlich Gelegenheit sie zum Sieg in der Merci Jury 2021 zu gratulieren! Sie erzählen über ihre Proben, welchen Musikstil sie machen, wie man Fingeryoga praktiziert und wie sie damit umgehen aus einem kleinen Markt wie Litauen rauszubrechen. In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Irving, wie es kam dass Tania Tsanaklidou mit "Charlie Chaplin" 1978 Griechenland beim ESC in Paris vertrat. Denn ursprünglich war ein anderer Beitrag vorgesehen. Griechenland wollte aber kein Zorres mit Schweden. Also hat man den Beitrag ersetzt.

    ...mehr
  • 11.05.2021
    63 MB
    01:06:25
    Cover

    #0312 Gjon's Smile - Mit Gjon's Tears

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Wenn die Episode veröffentlicht ist, ist Marco schon auf dem Weg nach Rotterdam und Alkis ist in den Proben für Nesterval. Max Bauer von Ö3 stellt die Initiative der EBU vor, den besten Eurovision Song aller Zeiten zu finden. Bis zum 14. Mai kann man in Kooperation mit vielen Radiosendern Europas bis zu 15 Favoriten einreichen aus denen dann dieser eine Song gekürt wird. Mitmachen! Zu Gast ist der Vertreter der Schweiz, Gjon's Tears, der mit seinem Song "Tous l'Univers" heuer zu den Favoriten gehört. Gjon Muharremaj wurde 1998 in der Schweiz als Sohn albanisch-kosovarischer Eltern geboren und lebt dort in Fribourg. Neben einer eher typischen Karriere bei Castingformaten hat Gjon eine solide klassische Gesangsausbildung erhalten und hat recht früh auch außereuropäische Gesangstechniken studiert. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist reichte er im Jahr 2020 den Song " Répondez-moi " ein und wurde ausgewählt, nach der Absage wurde er erneut nominiert. Im Song-Writer-Camp im vergangenen Sommer traf er auf das Team, das ihn bei "Tous l'Univers" unterstützte und nahm den Song ursprünglich in Englisch auf. Die Fragen am Schluss muss Gjon natürlich auch auch beantworten: Auf seiner Playlist von 2020 ist Islands Daði & Gagnamagnið mit " Think About Things" . Er erinnert sich an seinen ersten bewussten Song vom Song Contest: Aurela Gaçe vertrat 2011 in Düsseldorf ihr Heimatland Albanien mit " Feel The Passion ". Und sein Lieblingslied aller Zeiten ist eine der vier Gewinnerinnen von 1969: Frida Boccara aus Frankreich mit " Un Jour, Un Enfant " In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von Paola, von einer Eurovision-Gewinnerin und einem Film: Die Dokumentation "Non ho l’età" ist nach dem Gewinnerlied von Gigliola Cinquetti benannt und auch die Halbitalienerin (und zweimalige Song Contest-Teilnehmerin für die Schweiz) Paola sang es bei einem Gesangswettbewerb in Basel. Die Dokumentation beschreibt das Schicksal der italienischen Gastarbeiter in der Schweiz und die Ressentiments und Anfeindungen, die sie erlebt haben. Der Sieg Italiens beim Song Contest 1964 in Kopenhagen gab der migrantischen Community der Schweiz etwas Selbstvertrauen und Gigliola Cinquetti bekam viel Dankespost - vermutlich nicht nur aus der Schweiz. Den Trailer für den sehenswerten Film gibt es hier zu sehen.

    ...mehr
  • 04.05.2021
    43 MB
    45:22
    Cover

    #0311 We Feel Jendrik - Mit Jendrik Sigwart

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Zuerst gibt es aber eine Message unseres Sponsors Audible. Alkis und Marco freuen sich auf Hörbücher, Audible Originals und Audible Original Podcasts. Im Mai und Juni zB den spannend-komischen Roadtrip „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek oder den Audible Original Podcast „Mehr Glitzer“ der Drag Queens Candy Crash und Bambi Mercury. Gibt‘s exklusiv auf Audible . Die gute Nachricht: Ein Fieldlab-Event macht es möglich: Ein eingeschränktes Publikum ist in Rotterdam vor Ort dabei, mit wissenschaftlich begleiteten Tests in den Tagen vor und nach Eurovision. Daði Freyr gab ein Konzert auf Youtube und mutierte damit wiederholt zum JúróDaði, der Eurovision-Cover zum Besten gab . Das hat er schon letztes Jahr aus seiner Wohnung in Berlin gemacht, jetzt kam das Konzert aus Island. Und noch etwas neues für Daði und seine Frau Árný Fjóla: Sie erwarten ein weiteres Kind. Vasil, der Vertreter Nordmazedoniens , hat gerade einen nationalistischen Shitstorm hinter sich, der begleitet wurde von sehr unschönen homophoben Anwürfen. Jetzt tritt er die Flucht nach vorn an: in einem sehr ehrlichen Interview im britischen Schwulenmagazin Attitude erzählt er von sich und seinem Schwulsein, seiner Familie und seinem Wunsch, Vorbild für die queere Szene am Balkan zu sein. Wir finden das mutig und großartig. Es gab keinen Oscar für Husavik. Bei den Academy Awards ging Eurovision Firesaga leider leer aus. Aber der Live-Clip sah sehr schön aus. Es wird Zeit, dass Molly Sandén wieder mal bei Melodifestivalen durchstartet. Zu Gast bei "Merci, Chérie" ist Jendrik Sigwart, der mit "I don't feel hate" Deutschland beim Eurovision Song Contest in Rotterdam vertritt. Der 1994 in Hamburg geborene Jendrik erzählt Marco, wie er sich für Eurovision vorbereitet hat und wie er den Bewerbungsprozess gestaltet hat. Und auch seine Liebe zu Tik-Tok kommt zur Sprache. Über die Ziele befragt, erzählt er von einer Reihe von Songs, die er gerne aufnehmen würde, was allerdings immer auch eine finanzielle Frage ist. Vor allem die Visualisierung kostet Geld und sein Erspartes ging für den Dreh des Musikvideos für "I don't feel hate" drauf. Dass er ein Bündel voller Energie ist, hat er bei der spanischen PreParty in Spanien bewiesen. Seine One-Shot-Version von "I don't feel hate " und seine Version des spanischen Gewinnerliedes aus dem Jahr 1969 "Vivo Cantando" sind sehr bunt. Sehr, sehr bunt. Die Standardfragen am Schluss kommen natürlich auch, da sind wir unerbittllich: Er hat " Think About Things " von Daði og Gagnamagnið immer noch auf der Playlist - kein Wunder, singt er doch auch im Chor von "Ten Years" mit. Und es ist auch irgendwie sein Lieblingslied aller Zeit, zumindest jetzt gerade. Seine Lieblingserinnerung war der Auftritt von Alexander Rybak beim Song Contest in Moskau 2009 mit " Fairytale ". In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis von einer Teilnehmerin, die es beinahe nicht zum Song Contest geschafft hätte, weil die interne Jury sie recht weit hinten gereiht hatte. Und hier singt Jennifer Kemp "Wie ein Phoenix aus der Asche"

    ...mehr
  • 27.04.2021
    34 MB
    36:08
    Cover

    #0310 Podcast About Things - Mit Daði Freyr

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Daði Freyr ist mit seiner Eurovision Band Gagnamagnið ein Fan-Liebling. 2020 war er Top-Favorit, aber auch 2021 sorgt er für mit 10 Years für Good Vibes und einer Liebeserklärung an seine Frau. Ein Sieg in Rotterdam ist aber nicht das Wichtigste, wie er erzählt. In den News berichten wir über die Preparty in Spanien, die komplett auf Youtube lief. Da sind einige schöne Performances aus den (Heim-) Studios der Teilnehmer_innen. Marco und Alkis waren bei der OGAE Austria Preview Party, die ebenfalls online statt fand. Die kann man nicht nachschauen, aber es wurde gewählt: Frankreich hat gewonnen. Die Ergebnisse findet ihr hier. Zu Gast bei unserer Episode ist Daði Freyr Pétursson , er ist 1992 in Reykjavik geboren und wuchs in Dänemark und Island auf, wohnt jetzt aber mit seiner Familie in Berlin und studiert dort Musikproduktion. Familiär vorbelastet ist Daði Freyr bereits, denn sein Vater spielte beim isländischen Vorentscheid 1993 die Bongos bei Katla Maria Hausmanns "Samba" . 2020 setzten sich Daði & Gagnamagnið, seiner Band aus Freunden, beim isländischen Vorentscheid mit "Think About Things" durch und wurden zu einem schnell geteilten kleinen Hit, selbst Hollywood-Stars teilten das witzige Video. Das Lied selbst ist eine Frage an seine Tochter Aurora, die damals gerade einmal ein Jahr alt ist. Der neue Song "Ten Years" ist eine Liebeserklärung an seine Frau Árný Fjóla, die ebenso wie seine Schwester Sigrún die Band mit gegründet hat. Im ofiziellen Video von "Ten Years" kämpfen Daði & Gagnamagnið gegen ein kuscheliges Alien. Dazu gibt es auch eine App namens "Neon Planets" , die man in den App-Stores herunterladen kann. Auf seiner Website gibt es den Link dazu. Ob er schon mal in Wien war? Ja, ein mal um mit Filous an einem neuen Song zu arbeiten, der wohl demnächst erscheint. Die Fragen am Schluss bringen ein interessantes Ergebnis: Vom (abgesagten) Song Contest 2020 hat Daði noch immer Montaigne aus Australien mit "Don't Break Me" auf der Playlist. Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeiten ist "Divine" von Sébastien Tellier, mit dem der Franzose 2008 in Belgrad einem sehr viel größerem Publikum bekannt wurde. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss verneigt sich Marco vor einer italienischen Legende, die es nie auf die Song Contest Bühne geschafft hat. Mit Tango Italiano wäre Milva fast zum Song Contest gefahren. Und man kann nie genug über Milva schreiben.

    ...mehr
  • 20.04.2021
    70 MB
    01:13:33
    Cover

    #0309 Merci Jury V 2021 - Das Resultat

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Merci Jury! Zuerst bedanken sich Marco und Alkis aber bei den Juries der Folgen I-IV. Doch jetzt sind die Hörerinnen und Hörer am Zug. 141 Votes wurden gezählt und zu den Jurywertungen addiert. Hier ist das Resultat der Merci Jury 2021 mit den Top 10 in voller Länge. Wie haben wir die Punkte ermittelt? Die Top-Ten-Wertung im Eurovision-Format (das müssen wir wohl nicht wirklich erklären) des Publikums wurden zusammen gezählt. Die Jury-Punkte wurden anschließend einfach dazu addiert. Und um es abzurunden, haben wir einige Statements eingeholt. Wir danken Tex Rubinowitz, Franz Palmsteiner, Thomas Mohr , Manuela Tiefnig , Sascha Frasz , Frank ( @grawutzl ), Hans Mekenkamp, Peter Chen, Alex Nitt, Eberhard Forcher, Dhana Irsara, Henrik Eder , Christopher Wurmdobler , Vytas Neviera , Maksymilian ( @mxpttr ), Johannes Marksteiner , Nicolasvegas.eu, Romana Pachner, Muhamed Mešić und natürlich Bettina & Charlotte. Wer hat gewonnen? Wer ist in den Top Ten? Hört rein. Und wer vom Voten noch nicht genug hat: Bei der OGAE Austria Preview-Bewertung 2021 kann man am 24.4.2021 auch noch mitvoten. Das Voting ist auch für die Freunde des Vereins online möglich. Oder schickt eure Favoriten an Hans Mekenkamp vom niederländischen Sender AAFM ( [email protected] ), der es dann in seiner Sendung auswertet. Man kann AAFM auch online hören. Vielen Dank an alle!

    ...mehr
  • 13.04.2021
    89 MB
    01:33:43
    Cover

    #0308 Merci Jury IV 2021 - Mit Liesbeth Bijl & Botschafter Aldrik Gierveld

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Ahoy Rotterdam: In der aktuellen Merci Jury-Folge bewerten die in Wien lebende Rotterdamerin Liesbeth Bijl und der niederländische Botschafter in Wien, Aldrik Gierveld die letzten Songs des Eurovision Song Contests 2021. Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an [email protected] oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen. Zu den News: Nach und nach werden die Details aus Rotterdam bekannt. Die Interval-Acts bestreiten heuer unter anderem Afrojack, Glennis Grace und Wulf mit Orchester. Der irische Songwriter und Journalist Shay Healy ist am 9. April 2021 verstorben. Er war der Komponist von Johnny Logans Welterfolg "What's Another Year", mit dem Logan 1980 den Song Contest in Den Haag gewann. Israel hat bereits bekannt gegeben, dass der neue Act über eine nicht ganz unbekannte Show ermittelt wird. Der Sender Reshet 13 sucht für den staatlichen Sender KAN bei "The X-Factor Israel" . Ein Blick auf die Spotify-Listen und Betting Odds zeigt, es ist noch alles offen, klare Favoriten sehen anders aus. Umso wichtiger, dass die Merci Jury IV ein wichtiges Zeichen setzt. Liesbeth und Aldrik erzählen uns von den schönsten Plätzen in Rotterdam, von den Must-Sees und den In-Vierteln dieser modernen Stadt. Zum Nachholen nach dem Song Contest. denn Tourismus ist dieses Jahr wohl noch schwer möglich. Bewerten mussten unsere Gäste folgende Songs: James Newman - Embers (UK) Anxhela Peristeri - Karma (Albanien) Viktoria - Growing Up Is Getting Old (Bulgarien) Fyr og Flamme - Øve os på hinanden (Dänemark) Blind Channel - Dark Side (Finnland) Tornike Kipiani - You (Georgien) Samanta Tina - The Moon Is Rising (Lettland) Leider musste uns Aldrik ab hier verlassen, denn ein Online-Meeting mit der UNO stand auch noch auf dem Programm. Deswegen macht Liesbeth ab hier alleine weiter. Aldriks Bewertungen werden nachgereicht. The Black Mamba - Love Is On My Side (Portugal) Gjon’s Tears - Tout l’Univers (Schweiz) Vincent Bueno - Amen (Österreich) Die berühmten Fragen am Schluss - leicht abgewandelt für die Merci Jury-Folgen - beantwortet Liesbeth natürlich auch: Ihr liebster niederländische Beitrag ist Anouks Song "Birds" , den sie 2013 in Malmö gesungen hat. Der Lieblinsgbeitrag aller Zeiten ist wohl "Save Your Kisses For Me" von Brotherhood of Man , weil der Gewinnersong aus dem Jahr 1976 ihr immer noch immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

    ...mehr
  • 05.04.2021
    84 MB
    01:28:28
    Cover

    #0307 Merci Jury III 2021 - Mit Corinna Milborn & Jürgen Pettinger

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Corinna Milborn und Jürgen Pettinger kennen wir vor allem aus den Nachrichten. Die eine ist Informationschefin bei Puls 4, der andere Zeit im Bild-Redakteur und -Moderator im ORF. Was sie gemeinsam haben: Sie sind Merci Jury III. Doch vor jeder Jury gibt es natürlich die News: Ein paar positive zuerst: VAL, das belarusische Duo, das 2020 nicht antreten konnte und nun auf der Seite der Protestbewegung gegen das Regime von Lukaschenko protestiert, hat geheiratet . Der Song Contest in Rotterdam wird (hoffentlich) nach letztem Stand mit einem beschränkten Publikum statt finden und wird wissenschaftlich begleitet. Duncan Laurence kommt gerade in den USA größer raus. Er wird am Erscheinungstags dieser Episode, am Dienstag den 6. April bei Ellen DeGeneres live in der Show zu sehen sein. Über die Stilikone und Song-Contest-Teilnehmerin ( 1963 für Monaco ) Françoise Hardy gibt es eine Doku auf Arte zum Nachschauen . Zur Merci-Jury-Episode erscheinen unsere Gäste sehr gut vorbereitet. Und sie durften folgende Acts beurteilen: Blas Cantó - Voy A Quedarme (Spanien) Uku Suviste - The Lucky One (Estland) Stefania - Last Dance (Griechenland) Daði og Gagnamagnið - 10 Years (Island) Natalia Gordienko - SUGAR (Moldova) RAFAŁ - The Ride (Polen) Senhit - Adrenalina (San Marino) Hurricane - LOCO LOCO (Serbien) Benny Cristo - omaga (Tschechien) Barbara Pravi - Voilà (Frankreich) Es fielen sehr schöne Wertungen und auch Hundedame Lilly gab ihre qualifizierte Meinung dazu ab. Zufrieden? Wie würdet ihr entscheiden? Schickt uns eure Top-Ten-Wertungen zu den 39 Eurovision Beiträgen, die wir den Jury-Votes hinzufügen werden, um unseren Sieger-Song zu ermitteln. Schickt uns eure Wertungen an [email protected] oder als Nachricht auf unseren Social-Media-Kanälen. Unsere Gäste mussten noch unsere Standard-Fragen beantworten. Jürgen hat Mahmood mit "Soldi" noch auf der Playlist und Corinna findet " Think About Things " noch immer gut. Die Lieblingssongs sind Conchitas " Rise Like A Phoenix " (von beiden) und auch zusätzlich noch Dana Internationals Siegerlied "Diva" aus dem Jahr 1998 für Jürgen, weil beide Songs wahnsinnig viel verändert haben.

    ...mehr
  • 29.03.2021
    74 MB
    01:17:46
    Cover

    #0306 Merci Jury II 2021 - Mit Tom Glanzmann & Florian Tusi

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Die Merci Jury II hat dieses Mal Schweizer Gäste. Die OGAE Switzerland entsendet Präsident Tom Glanzmann und Vize Florian Tusi zu uns, um die die Songs 2021 zu analysieren, zu checken und zu bewerten. Umso spannender, gilt die Schweiz 2021 doch als eines der heißen Siegesanwärter. Doch zuerst zu den News: Auch der zweite Versuch von Belarus wurde von der EBU als zu propagandistisch abgelehnt und das Land deswegen vom Bewerb 2021 ausgeschlossen. Belarus ist hoffentlich 2022 mit coolen Acts wieder dabei: VAL (2020) und Naviband (2017) haben sich zusammen getan und einen Song aufgenommen, mit dem sie die Protestbewegung in Belarus unterstützen wollen. Wer mehr über die Hintergründe erfahren möchte: Wir haben im vergangenen Sommer in der Episode #0217 über die Hintergründe in Belarus berichtet. Wie auch 2020 wird auch 2021 die spanische Pre-Party, bei der traditionell viele aktuelle Eurovision-Stars teilnehmen, nur virtuell stattfinden können. Auf dem Youtube-Kanal von eurovision-spain.com geht am 24.4. die diesjährige PrePartyES live on air. Dort kann man auch in die Aufzeichnungen der PreParties der letzten Jahre hinein schauen. Beim Zappen sind wir über die Austrozone (die der Merci-Jury-I-Gast Peter Schreiber moderiert) gestolpert. Und dort war das neue Video von PAENDA zu sehen. Ihr neuer Song heißt " High And Dry " und das Video ist nicht nur sehr, sehr witzig, sondern dort gibt es auch einen bekannten Gast zu sehen: Lukas Plöchl aka WENDJA ist sowohl vor als auch hinter der Kamera dabei. Zu Gast bei der Merci, Jury II sind Tom und Florian aus der Schweiz. Beide haben, gemeinsam mit anderen, den Schweizer OGAE Fanclub aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Tom betreibt seit 2014 die Info-Website douzepoints.ch und ist im Leben außerhalb von Eurovision in der Kommunikation tätig. Florian ist in einer Privatklinik in der Gastronomie tätig. Zusammen mit Marco und Alkis müssen sie folgende Songs bewerten: Efendi - Mata Hari (Aserbaidschan) Hooverphonic - The Wrong Place (Belgien) Eden Alene - Set Me Free (Israel) Albina - Tick-Tock (Kroatien) Destiny - Je Me Casse (Malta) TIX - Fallen Angel (Norwegen) ROXEN - Amnesia (Rumänien) Go_A - SHUM (Ukraine) Elena Tsagrinou - El Diablo (Zypern) Jendrik - I Don't Feel Hate (Deutschland) Vincent Bueno - Amen (Österreich) Die Wertung für Österreich übernehmen die beiden Schweizer alleine, diese Wertung wird in der letzten Merci, Jury-Folge durch zwei weitere Wertungen ergänzt. Die berühmten Fragen zum Schluss bleiben auch Florian und Tom nicht erspart: Auf die Frage, welcher Song von 2019 oder 2020 noch auf der Playlist ist, hat Tom eine einfache Antwort: " Scream " von Sergey Lazarev. Bei Florian ist es nicht ganz so eindeutig: Er mag noch immer alle Songs. Bei den ESC-Lieblingssongs aller Zeiten begegnet uns eine Bekannte: Florian nennt " Euphoria " von Loreen. Tom denkt an den ungarischen Beitrag aus dem Jahr 2011 zurück: Kati Wolfs " What About My Dreams ". Kati war auch bei Merci, Cherie Episode #0125 zu Gast.

    ...mehr
  • 22.03.2021
    103 MB
    01:47:19
    Cover

    #0305 Merci Jury I 2021 - Mit Theresa Ziegler und Peter Schreiber

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Die Merci Jury ist wieder da. Vier Episoden in vier Wochen mit allen Eurovision Songs dieses Jahrgangs. Wer floppt und wer bekommt Douze Points? Alkis und Marco haben dafür zwei TV-Musikjournalist*innen zu Gast: Theresa Ziegler (A1 Now) und Peter Schreiber (W24). Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da: Wir werden in vier wöchentlichen Sondersendungen gemeinsam mit zwei Gästen unsere Wertungen zu den diesjährigen Songs abgeben. Theresa ist ehemalige Chefredakteurin von "The Gap" und macht seit einiger Zeit "AUX - Das Magazin für Musik und Culture" auf A1 Now TV, dass sowohl über A1-TV als auch im Web ansehbar ist. Sie liebt Eurovision und kennt sich aus. Peter hat einige Jahre "Pop!" auf W24 gestaltet und ist weiter beim Sender als Moderator tätig. Und er hat von Song Contest-Scout und Radiolegende Eberhard Forcher die Austrozone übernommen, einem redaktionell gestalteten Überblick über musikalische Neuerscheinungen aus Österreich. Empfangbar ist die Austrozone sowohl auf Youtube als auch bei Okto TV . Auch er liebt Eurovision und ist meist Team Schweden, wie er uns verrät. Und beide mussten gemeinsam mit Marco und Alkis folgende Länder bewerten: Niederlande Jeangu Macrooy - Birth Of A New Age Australien Montaigne - Technicolour Irland Lesley Roy - Maps Litauen The Roop - Discoteque Nordmazedonien Vasil - Here I Stand Russland Manizha - Russian Woman Schweden Tusse - Voices Slowenien Ana Soklič - Amen Aserbaidschan Efendi - Mata Hari Italien Måneskin - Zitti E Buoni Gewertet wird in Eurovision-Manier, also von 12-0 ohne die 9 und die 11. Aber natürlich darf die Jury auch mehrmals 12, 10 oder auch 0 Punkte vergeben. Die Standardfragen am Schluss stellen wir auch noch: Peter liebt die isländischen Beiträge von 2019 und 2020, Hatari mit " Hatrið mun sigra " und Daði & Gagnamagnið mit " Think About Things " Theresa liebt Tamta mit " Replay " von 2019 Und für beide ist der Eurovision-Lieblingssong eindeutig " Euphoria " von Loreen. Aber Achtung: Der Link führt euch - wegen Peters Engagement bei der Austrozone - zur österreichischen Version.

    ...mehr
  • 10.03.2021
    45 MB
    47:49
    Cover

    #0304 Amen - mit Vincent Bueno

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Amen! So lautet der Titel des österreichischen (und des slowenischen) Beitrags. Vincent Bueno erzählt uns über die Bedeutung des Songs, was er in einem Jahr so machte und wie wichtig die philippinische Community für ihn ist. Das Teilnehmerfeld verdichtet sich, viele Songs und viele Interpret_innen sind bereits da, einige wenige werden in den nächsten Tagen noch veröffentlicht, es bleibt spannend. Während der podcast erscheint, erlebt auch der österreichische Beitrag seine Veröffentlichung. Der Titel heißt "Amen" und gesungen wird er von Vincent Bueno , der das dritte Mal Gast bei "Merci, Chérie" ist. Und damit ist er der bislang häufigste Gast im Podcast. Und er erläutert die Hintergründe dieses Songs, wie der Song ihn gefunden und was der Inhalt mit ihm zu tun hat. "Amen" hat tatsächlich wenig mit Religion zu tun, auch wenn man es im ersten Moment gar nicht wahrhaben mag, denn Vincent ist ein gläubiger Mensch. Vielmehr geht es um die landläufige Bedeutung des Wortes "Amen": "So sei es.". In seiner Interpretation geht es um das Ende einer Beziehung, in der ein Partner hin nimmt, dass es keine gemeinsame Zukunft gibt. Das vergangene Jahr war für Vincent Bueno ein interessantes Jahr: Zum einen hat er natürlich, wie die meisten Künstlerinnen und Künstler, nur wenige Auftritte absolvieren können, aber andererseits hat er im November auch ein Album veröffentlicht. Auf " On The Run " vermuteten Fans schon den Eurovision-Song, doch zur Überraschung aller wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass der Song "Amen" heißen würde und nicht auf dem Album zu finden sei. In diesem vergangenen Jahr hat Vincent laut eigener Aussage gelernt, dass es nicht das Jahr für Egos sei, sondern ein Jahr für das Miteinander. Und er war offen dafür, den Song für Eurovision nicht selbst zu komponieren. Was für sein früheres Ich wohl nicht selbstverständlich gewesen wäre. Als ihm dann "Amen" vorgeschlagen wurde, das im Demo von einem der Autoren, dem talentierten Tobias Carshey eingesungen wurde, war er dann aber doch skeptisch. Er machte den Song im Studio aber dann doch zu seinem eigenen Song. Die Songwriter und Producer dieses Songs sind recht bekannte Namen im Song Contest-Universum: Der Brite Ashley Hicklin hat 2010 " Me And My Guitar " von Tom Dice für Belgien geschrieben; Jonas Thander war für UK 2019, Michael Rice "Bigger Than Us" , verantwortlich; Mikolaj Trybulec war einer der Songwriter hinter " Friend Of A Friend " der tschechischen Band Lake Malawi aus dem Jahr 2019 und " Universo " von Blas Cantó (2020). Federführend bei der Produktion war der Schweizer Pele Loriano, der sowohl " Run With The Lions " von Jurijus (2019) als auch unter anderem " Sister " von "S!sters" (2019) seinen Stempel aufgedrückt hat. Und in dessen Songwriter Camp mit seiner Hilfe einige Fan-Favourites entstanden sind, Luca Hännis " She Got Me " zum Beispiel. Mitte März wird er die Live-On-Tape-Fassung für den Fall aufnehmen, dass es für Rotterdam eine Reisewarnung gibt. Inszeniert wird der österreichische Beitrag wieder von Marvin Dietman, mit dem wir vor zwei Wochen bei der Episode #0303 gesprochen haben. Im Lockdown hat Vincent Bueno natürlich, wie wir alle, viel gestreamt. Und natürlich war " Eurovision Song Contest: The Story Of Fire Saga " das Thema, auch bei Vincents Verwandtschaft weltweit. Ein "Eurovision Asia Song Contest", der derzeit gemeinsam mit der EBU in Australien entwickelt wird, nimmt konkrete Formen an. Die Frage liegt nahe, ob Vincent Bueno auch für die Philippinen, dem Land seiner Eltern, antreten würde. Er schwärmt für viele Künstler_innen dort, es gäbe wahnsinnig gute Acts auf den Philippinen, die in Europa weitestgehend unbekannt sind. Und erzählt von den asiatischen Communities hier in Europa, die oft übersehen werden. In der kleinen Geschichte am Schluss fragt Alkis Marco nach den Gewinnersongs mit religiösen Begriffen. Kennt ihr alle?

    ...mehr
  • 22.02.2021
    79 MB
    01:23:04
    Cover

    #0303 Wie inszeniere ich den perfekten Eurovision Song? Mit Marvin Dietmann, Artistic Director

    Solltet ihr immer noch auf der Webseite hören. Leichter geht es mit abonnieren: Spotify , Amazon Music , Google Podcasts , Deezer, und andere Podcast Apps, oder auch radio.de , radio.at, etc und weitere zahlreiche Internet-Radioprogramme und Internetradios. Und vergesst nicht, uns zu bewerten. Marco berichtet von den zahllosen nationalen Vorentscheiden, Schweden, Estland, Portugal, Norwegen und Finnland, die er verfolgt hat. Und Spanien. Über Spanien sprechen wir auch mit Marvin Dietmann. Über alle Songs werden wir natürlich in unseren vier "Merci, Jury"-Episoden ausführlich sprechen. Ein TV-Tipp: Die Doku "Sebastien Tellier - Many Lifes" ist auf Arte noch bis zum 28.2.21 abrufbar. Der Franzose hat sein Land mit " Divine " im Jahr 2008 vertreten und hat seit dem eine Kult-Fanbase. Am Dienstag, den 23.2.2021 spricht Dr. Eurovision live auf seinem Youtube- und Facebook-Channel mit (drumroll) Marco Schreuder über Fan-Tum. Marvin Dietmann ist einer der international gefragtesten künstlerischen Leiter wenn es um die Inszenierung von Eurovision Song Contest-Acts geht. Alles begann für Bulgarien 2011 in Düsseldorf. Wir erreichten ihn als er gerade in Madrid für Destino Eurovisión unterwegs war. Wir fragen ihn natürlich, was ein Artistic Director beim Song Contest (bzw. bei Shows grundsätzlich) so tut. Er erklärt uns, wie er mit Hilfe der Acts seine Visionen entwickelt, wie er mit dem gesamten kreativen Team hinter der Kamera diese Ideen umsetzt. Während der Show wird viel mit modernster Technologie gearbeitet, die Effekte und das Licht werden von Steuerpunkten auf dem Musik-Track ausgelöst, die Kamera-Einstellungen werden vorher bis ins Kleinste geplant und sind mindestens so exakt, wie die die Choreogradien, die die Acts auf der Bühne zu bewältigen haben. Die Fäden laufen beim Artistic Director zusammen. Begonnen hat er seine Karriere als Tänzer und Choreograph, eine Ausbildung zum Fotografen folgte und lief anfangs noch parallel. Sein erster Auftrag beim Song Contest kam dann 2011. Während Österreich beim Song Contest in Düsseldorf sein langerwartetes Come Back feierte, hatte ein österreichisch-bulgarisches Team rund um Sebastian Arman,David Bronner und Boris Milanov die damals am Anfang ihrer Karriere stehende Poli Genova produziert. " Na Inat " scheiterte zwar im Halbfinale, erregte aber genug Aufsehen, dass auch der ORF auf Dietmann aufmerksam wurde. Zahlreiche TV-Formate folgten und mittlerweile zahllose Eurovision Acts, darunter natürlich alle Beiträge Österreichs ab 2012, also auch Conchitas Auftritt und den von Cesár Sampson . 2015 wurde er Stage Director für den gesamten Song Contest in Wien, eine Funktion, die er 2017 und 2018 in Kiev und Lissabon wiederholte. Mittlerweile ist er auch ein Fixpunkt in den kreativen Teams der Eurovision-Gesamtproduktion. Anhand des Auftritts von Blas Cantó beim heurigen spanischen Vorentscheid, bei dem er die zwei finalen Songs zur Wahl stellte, beschreibt Dietmann die Schwierigkeiten, die im heurigen Corona-Jahr für die Sendeanstalten kommen. Da es ein Live-On-Tape, eine aufgezeichnete Live-Aufnahme als Back-Up, geben muss, die statt eines Auftrittes vor Ort ausgestrahlt werden kann, falls die Reisebeschränkungen nicht fallen, musste neben der eigentlichen Ausstrahlung am letzten Samstag auch eine Variante aufgezeichnet werden, die den Ansprüchen der EBU genügt. Die Inszenierung des sehr persönlichen Songs " Voy A Quedarme ", den Spanien nach Rotterdam schickt, war eine Herausforderung für Dietmann, das Ergebnis lässt sich sehen. Erwähnten wir eigentlich, dass Marvin Dietmann die Show von David Hasselhoff gestaltet hat? Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet uns Marvin dahingehend, dass er keine Songs der letzten Eurovisionjahre auf seiner Playlist hat. Eine Erinnerung an einen denkwürdigen Song Contest-Moment hat er mit der israelischen Delegation in Lissabon erlebt. Sein Lieblings-Eurovisionsong ist Céline Dions " Ne Partez Pas Sans Moi " aus dem Jahr 1988. In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer kleinen Inszenierung, die in die Geschichte des Song Contest eingegangen ist: Dänemark sandte 1957 das Duo Birthe Wilke und Gustav Winckler mit " Skibet Skal Sejle I Nat ".

    ...mehr
  • 08.02.2021
    65 MB
    01:08:28
    Cover

    #0302 Blind Date I - Mit Barbara Kaufmann & Beatrice Frasl

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Eine Erinnerung: Wir ersetzten zukünftig die Episoden mit Musik nach einem Jahr, denn unsere Musik-Lizenz sichert uns nur zu, dass wir die Episoden längstens ein Jahr mit Musik online haben dürfen. Wollt ihr die Episoden komplett mit Musik? Ladet sie euch auf eure Festplatten. Die erste Episode ist übrigens die Episode #0205 mit Ralph Siegel . Zu den News: viele Vorentscheide laufen: Norwegen geht langsam zu Ende, Schweden beginnt gerade mit der mehrwöchigen Entscheidung und Deutschland hat seinen Künstler für Rotterdam vorgestellt: der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt an. Vorgestellt hat auch die Ukraine ihren Act: Es bleibt Go_A, die bereits 2020 antreten hätten sollen. Und sie bleiben ihrem Stil treu. " Shum " ist allerdings wesentlich eingängiger, dazu gibt es ein witzig-dystopisches Video. Sehr passend in den ungewöhnlichen Zeiten. Beim französischen Vorentscheid hat sich Barbara Pravi gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Ihr von den klassischen Chansons Edith Piafs inspiriertes Lied " Voilà " scheint der Vorbote eines starken Jahrganges zu sein. Ebenso haben The Roop in Litauen gewonnen. " Discoteque " ist die logische Fortsetzung von "On Fire" vom vergangenen Jahr. Es ist unserer Meinung nach ein briliantes Stück Pop und hat zu Recht vermutlich 80% der Zuschauer_innen von sich überzeugen können und sie werden sicher in Rotterdam um einen Platz weit oben rittern. Eine traurige Nachricht erreichte die ESC-Gemeinschaft ebenfalls: Siklósi Örs, der Sänger der Band AWS , die Ungarn 2018 in Lissabon vertreten haben, starb an Leukämie. Er wurde gerade einmal 29 Jahre alt. Unser neues Merci, Chérie-Format "Blind Date". In unterschiedlichen Abständen laden wir Gäste eins die uns ein Lied mitnehmen, das irgendwie mit dem Eurovision Song Contest zu tun haben. Wir beginnen mit den Podcasterinnen Barbara Kaufmann ( Ganz offen gesagt ) und Beatrice Frasl ( Große Töchter ). Barbara Kaufmann ist Filmemacherin, Autorin und eben auch Podcasterin. Sie erzählt uns von ihrer Arbeit an ihrem neuen Film, vom Polit-Podcast "Ganz offen gesagt" und von der Erfahrung mit Twitter . Dort sind sie und auch Beatrice Frasl sehr aktiv. Beatrice ist Kulturwissenschafterin, Feministin und betreibt den Podcast "Große Töchter". Der Podcast versucht, feministische Inhalte niederschwellig zu vermitteln und widmet sich sehr vielen Themenbereichen. Wir alle haben uns Songs mitgebracht, die im weitesten Sinne mit dem Song Contest zu tun haben. Was? Das müsst ihr selbst erhören. Wollt ihr selbst einmal bei einem Merci, Chérie-Blind Date teilnehmen? Meldet euch bei [email protected] oder [email protected] Wir haben Kuchen. Und Spaß. In der Kleinen Song-Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom britischen Beitrag aus dem Jahr 1984, Belle & The Devotions, die mit ihrem 60s-Girl-Group-Sound von " Love Games " den siebten Platz erreichten. In Luxemburg, wo der Song Contest statt fand, buhten Zuschauer_innen am Schluss des Beitrags. Schuld war das Randalieren britischer Fußball-Fans nach dem UEFA-Gruppenspiel gegen Luxemburg am 16. November 1983 im kleinen Großherzogtum . Denn obwohl England Luxemburg mit 4:0 besiegt hatte, wurde die englische Nationalmannschaft nur Gruppen-Dritte und konnte nicht an der Fußball-Europa-Meisterschaft 1984 teilnehmen.

    ...mehr
  • 25.01.2021
    94 MB
    01:38:24
    Cover

    #0301 Die kleine Großmacht Luxemburg - Mit Monique Melsen, Marion Welter & Thierry Mersch

    Update 2022: Aus lizenzrechtlichen Gründen ist die Musik aus dieser Episode entfernt! Doch zuerst ein paar News: Die Publikumslieblinge von 2019 und 2020 bringen sich für 2021 in Stellung: KEiiNO möchte wieder für Norwegen mit " Monument " starten und The Roop mit " Discoteque " für Littauen. Albanien hat bereits entschieden: " Karma " von Anxhela Peristeri. Zu Gast sind diesmal drei sehr unterschiedliche Menschen, die alle mit dem Song Contest in Luxemburg zu tun haben. Marion Welter vertrat das kleine Großherzogtum 1992 mit dem zweiten von nur drei Beiträgen auf Letzeburgisch, der einheimischsten der drei Amtssprachen. Mit " Sou Fräi " erreichte sie damals den 21. Platz. Monique Melsen erreichte 1971 immerhin den 13. Platz beim Song Contest in Dublin mit " Pommes, Pommes, Pommes ". Thierry Mersch ist Lehrer, Sänger (hier sein Titel " Broken Love ") und Gründer des Luxemburger Eurovision Fanclubs. Wir baten unsere Gäste, ihr Land einmal zu beschreiben. Ein Land, so groß wie Vorarlberg oder das Saarland, aber mit drei Amtssprachen: Französisch, Deutsch und Letzeburgisch. Und es war einmal die Pop-Großmacht beim Eurovision Song Contest. Bis in die frühen 90er hat Luxemburg fünf mal gewonnen, was auch an den Bemühungen von RTL ( Radio Luxemburg ) lag, eines der wichtigsten Pop-Radios Europas. Der Sender war - im Gegensatz zu allen anderen teilnehmenden Rundfunkstationen - privat finanziert und bekam lediglich einen Zuschuss der Regierung. Wie es dann zum Ausstieg kam, beschreibt Thierry. Monique Melsen erzählt von ihren Erfahrungen in Dublin. Davon, wie sie Freundschaften geschlossen hat, unter anderem mit Marianne Mendt, und wie z.B. Katja Epstein von der deutschen Delegation eher abgeschottet worden sei. Thierry erzählt, wie es das kleine Land geschafft hat, mit sehr vielen namhaften internationalen Künstlerinnen und Künstlern anzutreten. Marion Welter beschreibt die Anfänge, von der Begeisterung im Kinderheim, in dem sie aufwuchs, wenn Eurovision lief; von den Anfängen in Bands und zum Sprung auf die Eurovisions-Bühne in Malmö. In Malmö war sie zu schüchtern, um den Kontakt zu suchen. Sowohl Monique als auch Marion erzählen von ihren ungewöhnlichen Outfits, die beide Aufsehen erregten. Monique Melsen hat nach ihrem Solo-Auftritt beim Song Contest recht bald beim Pop Chor " Family Tree " angeheuert, der - ähnlich wie die Les Humphries Singers - aus internationalen Sängerinnen und Sängern bestand. Bei den Live Auftritten wurde die Truppe auch von einer gewissen Donna Summer unterstützt, die ab dem zweiten Album der Gruppe fix dabei war. Bis dann Giorgio Moroder mit ihr ein Lied aufnahm. Seit den 90ern spielt und singt Monique Melsen in der politischen Kabarett-Gruppe Cabarenert . Marion arbeitet beim Fonds für den sozialen Wohnungsbau, daneben hat sie mit der Gruppe "Trei Séien" Folklore gemacht, und sie spielt bei Musical-Galas und bei diversen Bandprojekten. Bei den Fragen am Schluss haben wir eine Standardfrage etwas umformuliert, um den Luxemburg-Schwerpunkt mehr in den Mittelpunkt zu bringen. Die erste Frage war: Welcher ist dein Lieblingsbeitrag Luxemburgs aller Zeiten? Für Monique Melsen ist es " Apres Toi " von Vicky Leandros aus dem Jahr 1972. Für Marion Welter ist es Monique Melsens " Pommes, Pommes, Pommes ". Und Thierry Merschs Lieblingssong ist " Donne-Moi Une Chance " von Modern Times aus dem Jahr 1993. Es war der letzte Beitrag Luxemburgs und auch der dritte (und letzte) der zumindest teilweise auf Letzeburgisch gesungen wurde. Eine Anekdote vom Song Contest haben alle drei: Für Monique ist es die Begegnung mit Cliff Richard gewesen. Nachdem Vicky für Luxemburg gewann, fand der Eurovision Song Contest 1973 im Nouveau Théâtre in Luxemburg statt und sie war Teil der Jury vor Ort. Dort traf sie dann ihr großes Idol Cliff Richard, der mit " Power To All Our Friends " an den Start ging. Die Geschichte von Marion Welter ist ein bisschen dramatischer. Am Abend ihres Auftritts 1992 in Malmö hatte sie plötzlich einen Migräne-Anfall, zumindest glaubte sie es. Übliche Schmerzmittel schlugen nicht an, aber sie sang trotzdem. Ein paar Monate später, sie war mittlerweile schwanger, wurde festgestellt, dass sie sich 1990 bei einem Kenia-Urlaub mit Malaria angesteckt hatte. Die einzelligen Parasiten hatten sich in ihrer Leber versteckt und nur einzelne Anfälle deuteten auf die Erkrankung hin. Während der Schwangerschaft brach die Krankheit merkbar aus, konnte aber unter Kontrolle gebracht werden. Sowohl das Kind als auch die Mutter haben keine Schäden davon getragen. Für Thierry Mersch war es das Jahr 1983. Als der damals 12-jährige Thierry beim Schauen auf dem Sofa eingeschlafen ist, wurde er unsanft von seiner Mutter geweckt, als sie einen Siegesschrei ausstieß, als Corinne Hermes in München gewann. Die Frage nach dem Lieblingssong aller Zeiten beim Song Contest, beantworten die drei wie folgt: Für Monique Melsen ist es Conchitas " Rise Like A Phoenix ". Für Marion Welter sind es zwei: Abba mit " Waterloo " (1974) und Celine Dion mit " Ne Partez Pas Sans Moi " (1988). Für Thierry ist es eindeutig " Apres Toi " von Vicky Leandros. Bei der Umfrage in unserer Facebook-Gruppe gewann Vicky ebenfalls. In der Kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von der faszinierenden und berührenden Geschichte des David Alexandre Winter, der 1970 Luxemburg mit " Je suis tombé du ciel " vertrat.

    ...mehr