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beisenherz

Jeden Montag begrüßt Micky Beisenherz zwei Gäste, um mit ihnen über die wichtigsten Themen der Woche zu diskutieren. Wie kaum ein anderer Moderator deckt Beisenherz ein breites Spektrum ab - von Politik über Wirtschaft bis hin zu Sport und auch unterhaltsamen Themen. Das in Kombination mit seiner pointierten und humorvollen Art seine Gäste zu befragen, macht ihn zum perfekten Host eines wöchentlichen Talks bei ntv.

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  • 28.06.2022
    2 MB
    40:59
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    Zögern der Ampel bei Waffenlieferungen "verwerflich"

    Der parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag, Thorsten Frei, übt scharfe Kritik an G7-Gastgeber Kanzler Olaf Scholz und dessen Politik im Ukraine-Krieg. Im ntv-Talk #beisenherz beklagt Frei, dass die Ampel-Regierung weiterhin zu wenig und zu langsam Waffen an die Ukraine liefere. Dabei zeigten die aktuellen Geländegewinne Russlands, dass sich das Zeitfenster schließe, in dem der Ukraine noch mit Waffen geholfen werden könne. Frei kritisierte: "Deshalb ist es so verwerflich, dass die Bundesregierung zwar immer wieder Ankündigungen macht, aber die starke Führung gibt es nicht. Und zwar nicht nur im Vergleich zu Ländern wie den USA oder Großbritannien, sondern selbst viele mittel- und osteuropäische Länder, die sehr viel kleiner sind als Deutschland, liefern deutlich mehr. Interessant ist doch, dass bei der Bundesregierung Reden und Handeln so auseinander fällt." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz ist die Funk-Journalistin Eva Schulz. ]]

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  • 21.06.2022
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    42:09
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    Gregory Gysi hofft auf Geheimdiplomatie im Ukraine-Krieg

    Wenn die Ukraine den Status als Beitrittskandidatin für die EU wie erwartet erhält, wird Russland darauf empfindlich reagieren. Das erwartet Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, im ntv-Talk #beisenherz. Gysi hält es aber für möglich, dass es im Ukraine-Konflikt noch eine Art Geheimdiplomatie zwischen Russland und den USA gibt, die verhindert, dass rote Linien überschritten werden. "Was sind die roten Linien? Niemals darf Putin eine Atombombe werfen, dann haben wir den dritten Weltkrieg. Er darf niemals einen Nato-Staat angreifen, dann haben wir den Bündnisfall, dann haben wir auch den dritten Weltkrieg. Und die Nato darf keine Soldaten in die Ukraine schicken und auch keine Flugverbotszone machen, dann hätten wir auch den dritten Weltkrieg." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Livia Gerster, Politikredakteurin Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Mehr dazu, wie Gregor Gysi die politischen Entwicklungen des ersten Halbjahres einschätzt, auch bei "Gysi & Schmidt" am Donnerstag, 23. Juni 2022, um 23.30 bei ntv. ]]

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  • 14.06.2022
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    41:34
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    FDP-Außenexperte Lambsdorff: "Sauerei, dass Ölkonzerne Tankrabatt nicht ganz weitergeben"

    In der Debatte um anhaltend hohe Benzinpreise hat der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Graf Lambsdorff im ntv Talk #beisenherz die von SPD-Parteichefin Esken ins Spiel gebrachte Möglichkeit eines befristeten Tempolimits sowie von Sonntagsfahrverboten abgelehnt. Zur Kritik an dem von der Bundesregierung eingeführten Tankrabatt sagte Lambsdorff: "Die Preise sind nicht so weit gesunken, wie sie hätten sinken müssen, weil die Ölkonzerne tatsächlich das nicht ganz weitergegeben haben, was ich für eine Sauerei halte. Das ist ganz klar." Lambsdorff begrüßte die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Habeck, das Kartellrecht zu verschärfen: "Super ist 20 Cent billiger als vor dem Tankrabatt, aber es müssten eigentlich 35 sein. Und das ist der Punkt, wo Habeck jetzt den Gipfel einberufen muss. Er muss die Ölmultis ins Haus holen und ihnen ganz klar sagen, jetzt wird Druck gemacht." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Jessica Berlin von der Deutschen Welle. ]]

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  • 31.05.2022
    2 MB
    40:54
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    SPD-Außenpolitiker Roth: "Die Ukraine kann diesen Krieg wirklich gewinnen"

    Die russischen Truppen rücken im Donbass vor , im Kreml herrscht anscheinend neuer Optimismus . Doch die Ukraine ist nicht chancenlos - diese Ansicht vertritt SPD-Politiker Michael Roth, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Er erwartet, dass der Plan des ukrainischen Militärs aufgeht. "Die Strategie ist, eher Geländegewinne zuzulassen, dadurch aber die Russen zu zermürben", erklärt er im ntv Talk #beisenherz. Das koste viel Material, viele Waffen, leider auch Menschenleben - allerdings auf beiden Seiten. "Deswegen kann man nicht sagen, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer chancenlos sind. Ganz im Gegenteil", sagt Roth. "Die Ukraine hat eine Chance, diesen Krieg wirklich zu gewinnen als demokratisches, souveränes, freies Land mit territorialer Integrität." Der SPD-Außenpolitiker spricht sich zudem dafür aus, die Ukraine weiter mit Waffen zu unterstützen. Damit würde Selenskyjs Verhandlungsposition in künftigen Friedensgesprächen gestärkt. "Eine friedliche Lösung kann es nur dann gegeben, wenn die Ukraine aus einer Position der Wehrhaftigkeit und Stärke in diese Verhandlungen gehen kann", sagt Roth. "Wenn Putin sieht, dass die Ukraine am Boden liegt, hat er überhaupt kein Interesse, irgendetwas zuzugestehen." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Anna Lehmann, Leiterin Parlamentsbüro taz ]]

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  • 24.05.2022
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    40:43
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    Manfred Weber: Scholz' Zurückhaltung bei Waffenlieferungen blockiert Europa

    Die Zurückhaltung der Bundesregierung, die Ukraine im Krieg gegen Russland mit schweren Waffen zu unterstützen, hat Entscheidungen in anderen Ländern der EU blockiert. Das kritisiert der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), im ntv Talk #beisenherz. Bundeskanzler Scholz (SPD) sei der deutschen Führungsrolle in Europa nicht gerecht geworden. "Wir sind mit 5000 Helmen gestartet und alles wird nur Schritt für Schritt erkämpft. Der Rest der EU hat nach Orientierung und Führung gefragt. (...) Scholz hat nicht geführt und deswegen war Europa ein Stück weit blockiert. Insofern ist viel Enttäuschung da, die ich sehr gut nachvollziehen kann", sagt Weber. Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Katharina Hamberger, Hauptstadtjournalistin beim Deutschlandfunk ]]

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  • 17.05.2022
    2 MB
    40:01
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    Niedersachsens Innenminister Pistorius: Schwarz-Grün in NRW "kein Selbstläufer"

    Im Wahlkampf für die niedersächsische Landtagswahl im Oktober wird die SPD nicht mit Plakaten von Bundeskanzler Olaf Scholz werben. Das hat der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius im ntv Talk #beisenherz angekündigt. Eine Konsequenz aus dem Wahldebakel der Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen ? Nein, sagt der Sozialdemokrat. In NRW hatten die Sozialdemokraten auf den Bundeskanzler als Zugpferd für ihren eher unbekannten Spitzenkandidaten Thomas Kutschaty gesetzt, mit dieser Strategie aber ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren. Anders als viele Parteikolleginnen und Parteikollegen erkennt Pistorius immerhin die klare Niederlage der SPD in NRW an. Dennoch kann er sich vorstellen, dass seine Partei letztendlich an der neuen Landesregierung beteiligt ist. CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst habe als Wahlsieger den ersten Zugriff. "Das versteht sich von selbst", sagt Pistorius. Dass er mit den Grünen eine Koalition bilde, sei aber "kein Selbstläufer". Und dann müsse die SPD bereitstehen und "wissen, was sie mit den Grünen verhandeln und wohin sie gehen will". Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Marina Kormbaki, Politische Reporterin von The Pioneer ]]

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  • 10.05.2022
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    40:48
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    CDU-Außenpolitikerin Leikert: "Putin ist nach wie vor alles zuzutrauen"

    Die Rede von Wladimir Putin zum 77. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland war trotz offener Fragen eine klare Darstellung von Macht. Zur Deeskalation im Ukraine-Krieg hat sie nicht beigetragen. So bewertet die CDU-Außenpolitikerin Katja Leikert im ntv Talk #beisenherz die Ausführungen des russischen Präsidenten bei der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau . "Man hat den großen Wurf erwartet. Manche haben auch befürchtet, dass er mit Blick auf nukleare Optionen noch einmal stärker eskalieren würde. Das ist ja zum Glück ausgeblieben. Aber nach wie vor ist ihm alles zuzutrauen." Leikert warnt zudem davor, den russischen Präsidenten zu unterschätzen: "Definitiv hat Putin viele militärische Ziele nicht erreicht. (…) Man darf aber nicht unterschätzen, dass Putin nach wie vor viel Material hat und weiter bereit ist zu kämpfen." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Hajo Schumacher, Journalist und Autor ]]

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  • 03.05.2022
    2 MB
    40:40
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    Ralf Stegner zur Merz-Reise: "Nützt nichts, schadet auch nichts"

    Der SPD-Politiker Ralf Stegner bezeichnet die von Friedrich Merz geplante Reise in die Ukraine als "ein bisschen Show". Stegner äußerte sich im ntv Talk #beisenherz zu dem Vorhaben des CDU-Vorsitzenden. Für Verantwortung oder Solidarität mit der Ukraine würden Merz' Pläne nicht stehen. "Ob das irgendjemanden beeindruckt? Zumal ich gehört habe, die Ukrainer wollen, dass Leute kommen, die ihnen was mitbringen. Ich weiß nicht, was Herr Merz mitbringt. (...) Er hat bestimmt gute Beziehungen zur Rüstungsindustrie, aber ich glaube nicht, dass das so funktioniert. Insofern glaube ich, ist das ein bisschen Show. Er kann das machen. Ich glaube, es nützt nichts, es schadet auch nichts. Aber es ist jetzt nicht Ausdruck von Verantwortung oder besonderer Solidarität", so Stegner. Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Kerstin Münstermann, Leiterin des Parlamentsbüros der Rheinischen Post ]]

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  • 26.04.2022
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    42:58
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    Grünen-Politikerin Touré: Schröders Verhalten "maximal verstörend"

    Altkanzer Gerhard Schröder steht wegen seiner Nähe zu Russland massiv in der Kritik . Trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine will er sich nicht von seinen Posten bei russischen Energieunternehmen trennen. Auch von seinem langjährigen Freund, dem russischem Präsidenten Wladimir Putin, will er sich nicht distanzieren. Das sei "maximal verstörend", sagt Aminata Touré im ntv Talk #beisenherz. Denn es sei nicht egal, was ein früherer Bundeskanzler sagt und wie er sich positioniert, betont die grüne Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtags. Dass Schröder seine persönlichen wirtschaftlichen Interessen über alles andere stelle, empfinde sie als problematisch und einem Ex-Bundeskanzler nicht würdig. Die Grünen-Politikerin spricht sich außerdem dafür aus, dass Deutschland der Ukraine im Kampf gegen Russland schwere Waffen liefert. "Ich unterstütze das definitiv", sagt Touré. "Die Ukraine hat ein Recht darauf, sich zu verteidigen." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz: Moritz Gathmann, Chefreporter des "Cicero" ]]

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  • 12.04.2022
    2 MB
    42:30
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    CDU-Vize Karin Prien: "Spiegel-Rücktritt beschädigt Ampel-Koalition"

    Der Rücktritt von Bundesfamilienministerin Anne Spiegel beschädige die Ampel-Koalition unter Bundeskanzler Scholz. Das sagt Karin Prien, stellvertretende Parteivorsitzende der CDU, im ntv-Talk #beisenherz. Prien, die auch Bildungsministerin in Schleswig-Holstein ist, führte aus: "Das ist schon was, was auch Scholz trifft. Nach vier Monaten hat er mindestens eine Ministerin, die von sich aus geht. Er hat vielleicht noch ein, zwei weitere, wo man auch die Frage stellen muss, sind die da auf der richtigen Position? Ein richtiger Aufbruch ist das nicht." Medienberichte, nach denen Spiegel voriges Jahr als rheinland-pfälzische Ministerin für Familie und Umwelt zehn Tage nach der Flutkatastrophe im Ahrtal für zwei Wochen in den Urlaub nach Frankreich gefahren war, hatten die grüne Ministerin am Wochenende stark unter Druck gesetzt. Am Abend vor ihrem Rücktritt bezeichnete Spiegel die Reise als Fehler und bat um Entschuldigung. Dazu meinte die CDU-Politikerin Prien bei #beisenherz: "Wenn sie sagt, meine Familie war in einer ganz schwierigen Situation und deshalb brauchte ich diese vier Wochen, dann ist das richtig gewesen. (...) Die Frage ist nur: Ist das vereinbar mit einem solchen Spitzenamt in einer manifesten Krise? Da würde ich sagen: Nein, das ist nicht vereinbar - und zwar weder bei einem Mann, noch bei einer Frau. Das geht dann eben nicht." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz ist die RTL-Aktuell-Moderatorin Charlotte Maihoff ]]

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  • 05.04.2022
    2 MB
    41:47
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    Ramelow: "Traue Putin Einsatz von Atomwaffen zu"

    Der Thüringer Ministerpräsident Ramelow traut dem russischen Präsidenten Putin zu, im Ukraine-Krieg Atomwaffen einzusetzen. Das müsse bedacht werden, wenn der Westen die Ukraine weiter mit Waffen unterstütze, sagte der Linken-Politiker in einer Spezialausgabe des ntv-Talks #beisenherz. Angesichts der mutmaßlichen russischen Gräueltaten in Butscha hatte Außenministerin Annalena Baerbock angekündigt, der Ukraine weitere Waffen zu liefern. Ramelow warnt vor einer Eskalation: "Ich habe große Sorge, dass, wenn wir direkt in das Kriegsgeschehen hineingehen, viel mehr erleben werden, als wir jetzt erleben. Das bedeutet, dass ich Herrn Putin zutraue, dass er die Atomwaffen einsetzt." Dem russischen Präsidenten müsse mit harten Sanktionen begegnet werden: "Wenn wir das System Putin zu Fall bringen wollen, dann muss man die Oligarchen unter Druck setzen. Ich verstehe nicht, wenn man die Vermögen der Oligarchen in anderen europäischen Ländern einfriert, warum es in Deutschland so zögerlich geht und warum man sich hier so schwer tut, zum Beispiel Steueroasen auf der Welt auszutrocknen und damit diesem System den Hinterausgang zu versperren." Finanzsanktionen hält Ramelow für geeigneter, als Russland kein Gas mehr abzukaufen. Ein Energieembargo schade Putin, habe aber für Deutschland schwerwiegende Folgen. Ramelow rechnet in diesem Fall damit, dass Firmen schließen und Personal entlassen werden müsse. "Diese Konsequenz muss man sich klar machen. Und dann reden wir nicht über das, was Finanzminister Lindner gesagt hat, wir alle werden ein bisschen Wohlstand verlieren. Nein, wir alle sind es nicht! Sondern die Verlierer dieser Gesellschaft werden noch mehr verlieren." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz ist die Zeit-Journalistin Olivia Kortas. ]]

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  • 29.03.2022
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    40:05
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    "Auch bei Energie-Unabhängigkeit kein Zurück zur Atomkraft"

    Trotz der Pläne, sich von Energielieferungen aus Russland unabhängig zu machen, gibt es für Deutschland keinen Weg zurück in die dauerhafte Nutzung der Atomkraft. Diese Einschätzung vertritt der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle, im ntv Talk #beisenherz. Kernenergie helfe nicht, die aktuellen Probleme zu lösen. Kuhle sagt: „Es gibt noch drei Anlagen, die bis Ende dieses Jahres laufen. Dann müssen sie abgestellt werden. Man kann sich überlegen, ob man diese drei Anlagen noch etwas länger laufen lässt. Das halte ich für denkbar. Aber daraus ist nicht abzuleiten, dass wir grundsätzlich wieder einsteigen in die Kernenergie. Diese Messe ist in Deutschland gesungen. Es gibt gar keine Unternehmen, die das machen wollen, es gibt keinen, der das finanziert und vor allem, bis man die Brennelemente besorgt hat, haben wir auch 2024." Außerdem zu Gast bei Micky Beisenherz ist Ann-Kathrin Büüsker, Journalistin im Deutschlandfunk. ]]

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  • 22.03.2022
    2 MB
    41:14
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    Esken über Verhandlungen: "Wissen nicht, wie ernst es Putin meint"

    Die Ukraine und Russland reden miteinander, führen Verhandlungen, aber wie ernst meint es der russische Präsident Wladimir Putin damit tatsächlich? Oder erkennt er doch nur eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine an? "Ein baldmöglichstes Kriegsende ist wünschenswert - auf dem Verhandlungsweg, anders wird es nicht möglich sein", sagt SPD-Chefin Saskia Esken im ntv-Talk #beisenherz. Deswegen müsse man an die Verhandlungen glauben, auch wenn man nicht wisse, wie ernst es Putin meint. Und, ist es wirklich nur sein Krieg? Könnte ihn die russische Bevölkerung mit großen Protesten zum Rückzug zwingen? Oder unterstützt sie die Invasion? "Es ist sehr deutlich zu spüren, dass es massiven Widerstand gibt - in einer Diktatur", sagt Esken. "Die Menschen bringen ein anderes Maß an Mut auf, als wenn man bei uns auf die Straße geht." Man könne hoffen, dass der Druck weiter wachse. Auch, weil gebildete Menschen das Land in Scharen verlassen. Ist Putin das egal? Wer kann ihm zum Einlenken bringen? Die weiteren Themen, über die Gastgeber Micky Beisenherz mit SPD-Chefin Esken und Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker diskutiert: Bundeswirtschaftsminister Habeck besucht Katar, die Geflüchtetenzahlen steigen rasant, und was wird eigentlich aus dem Freedom Day? ]]

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  • 15.03.2022
    2 MB
    40:57
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    Migrationsforscher Gerald Knaus: "Fünf Millionen Flüchtlinge bis Ende März"

    Der Migrationsforscher Gerald Knaus rechnet damit, dass ohne einen Waffenstillstand in der Ukraine bis Ende des Monats fünf Millionen Menschen das Land verlassen müssen. Die Aufnahme der Flüchtlinge könne nur als gesamteuropäische Aufgabe gelingen, sagt Knaus in einer Spezial-Ausgabe des ntv Talks #beisenherz zum Krieg in der Ukraine. Ansonsten würden einzelne Länder wie Deutschland überfordert. "Einerseits ist das eine humanitäre Herausforderung, andererseits ist es aber auch ein politischer Angriff von Wladimir Putin. Er erzeugt die Millionen Flüchtlinge durch seine brutale Kriegsführung und durch Terror. Er will die westlichen Gesellschaften spalten, er will Regierungen von der Bevölkerung entfernen, er will die Europäer untereinander zum Streit bringen. Und das hat bisher oft funktioniert", analysiert Knaus. Der stellvertretende Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp (FDP), appelliert an die EU-Staats- und Regierungschefs, Solidarität zu zeigen und bei der Hilfe für die Ukraine-Flüchtlinge gemeinschaftlich zu handeln. Stamp, der in NRW Minister für Flüchtlinge und Integration ist, schildert im #beisenherz Spezial, dass in seinem Bundesland die Grenzen des Möglichen bereits erkennbar seien: "Es gibt jetzt schon Probleme, Betten zu bekommen, es gibt jetzt leider schon die ersten, die versuchen, spekulativ Gewinne zu machen und die Preise hochtreiben. Das ist ekelhaft. Wir werden am Ende möglicherweise mit Isomatten und Schlafsäcken Plätze schaffen müssen." ]]

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  • 08.03.2022
    2 MB
    42:00
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    Michael Müller über Putins Krieg: "Flüchtlinge werden lange bleiben"

    Die aus der Ukraine nach Deutschland kommenden Flüchtlinge werden wahrscheinlich für lange Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren können, erwartet Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Michael Müller. Darauf müssten sich Bund und Länder einstellen, sagte der jetzige SPD-Bundestagsabgeordnete in einer Spezialausgabe des ntv Talks #beisenherz zum Krieg in der Ukraine. "Die, die jetzt kommen, werden nach meiner Einschätzung lange bleiben. Selbst wenn sich hoffentlich die Lage in der Ukraine sehr bald wieder beruhigt: Was ist das dann für ein Land? Das ist ein Land unter russischer Herrschaft oder zerschlagen, vielleicht sind viele junge Männer tot, die jetzt gerade ihr Land verteidigen. Das ist noch gar nicht so richtig angekommen. Das, was heute stattfindet, ist keine Hilfe für heute und morgen, sondern für einen längeren Zeitraum", sagt Müller. Der SPD-Politiker wies die Forderung der Linken im Bundestag zurück, der Bund müsse sofort die Kosten übernehmen, die Ländern und Kommunen bei der Aufnahme von Ukraine-Flüchtlingen entstehen. Die Kosten seien derzeit überhaupt kein Thema. "Wir müssen jetzt aufnehmen. Und dann müssen wir uns darüber unterhalten, wer wann was bezahlt." Neben Michael Müller außerdem bei #beisenherz zu Gast: NZZ-Parlamentskorrespondentin Hannah Bethke ]]

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  • 01.03.2022
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    41:28
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    Göring-Eckardt über Putins Krieg: "Haben aus 2015 bis 2017 gelernt"

    Der russische Einmarsch in die Ukraine treibt Hunderttausende Menschen in die Flucht. Anders als bei früheren Konflikten nimmt die Europäische Union sie bereitwillig auf. Man habe aus den Erfahrungen der Jahre 2015 bis 2017 gelernt, sagt Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt von den Grünen in einer Spezial-Ausgabe des ntv Talks #beisenherz zum Krieg in der Ukraine. "Wir erleben, dass Europa sich wirklich einig ist. Einig darin, dass wir alle aufnehmen, die kommen. Erstmal ein halbes Jahr lang können alle hierherkommen und auch sofort arbeiten. Natürlich müssen wir das als westliche Wertegemeinschaft jetzt so machen. Das ist eine klare Ansage." Auch die Demonstrationen der russischen Bevölkerung imponieren der Politikerin, die sich noch gut an die Proteste Ende der 80er Jahre in der DDR erinnern kann. "Ich weiß ganz gut, wie sich die Menschen fühlen und was es für einen Mut bedeutet", sagt sie. "Es sind Tausende, die auf der Straße sind. Aber dahinter sind Leute, die es genauso sehen, aber diesen Mut aus häufig total guten Gründen nicht aufbringen." Neben Katrin Göring-Eckardt außerdem bei #beisenherz zu Gast: Focus-Kolumnist Jan Fleischauer ]]

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  • 28.02.2022
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    41:54
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    Gregor Gysi zum Russlandkonflikt: "Der Westen hat Fehler begangen"

    Die USA glauben, die Invasion in die Ukraine sei beschlossene Sache. Kann Diplomatie die Ukraine noch retten? Klar ist für Gregor Gysi, den außenpolitischen Sprecher der Linken im Bundestag, dass der Westen mit der NATO-Osterweiterung Fehler begangen hat. Ein weiterer wären in seinen Augen Sanktionen. Die könnten Russland zum Schulterschluss mit China bewegen und zur Bildung eines neuen großen Machtblocks führen, mahnt er im ntv Talk #beisenherz. "China kann Russland wirtschaftlich helfen, Russland kann China militärisch helfen", sagt Gysi. "Und wenn sie ein wirkliches Zweckbündnis eingehen, entsteht ein Machtfaktor, den wir in dieser Größenordnung noch nie hatten. Und alle klugen Politikerinnen und Politiker müssen sich jetzt überlegen, dass man das verhindern muss." Die weiteren Themen, über die Gastgeber Micky Beisenherz mit seinen Gästen Gregor Gysi und Kerstin Münstermann aus dem Parlamentsbüro der "Rheinischen Post" diskutiert: Was machen wir mit der Impfpflicht? Wann dürfen wir in Rente? Ein Hinweis in eigener Sache: Die Folge wurde um 18.15 Uhr produziert, also unmittelbar bevor der russische Präsident Wladimir Putin die Unabhängigkeit der Separatisten-Republiken in der Ostukraine anerkannt hat. ]]

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  • 15.02.2022
    2 MB
    41:10
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    Ricarda Lang über Putin: "Muss wissen, dass es verdammt wehtun wird"

    Bundeskanzler Olaf Scholz hält sich in der Ukraine-Krise mit konkreten Drohungen zurück. Auch die neue Parteichefin der Grünen, Ricarda Lang, setzt auf diplomatischen Druck, ist im ntv Talk #beisenherz aber auch der Meinung, dass man dem russischen Präsidenten Wladimir Putin klare Signale senden müssen. "Putin muss wissen, dass es einen Preis geben wird, der ihm verdammt wehtut, wenn er dort weiter eskaliert", sagt die Politikerin. "Da müssen alle westlichen Verbündeten zusammenstehen. Und das tun sie, indem sie klar die Konsequenzen benennen, zum Beispiel wenn wir über Nord Stream 2 reden. Auch den Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift kann sich Lang demnach vorstellen, nicht dagegen Waffenlieferungen an die Ukraine. Die weiteren Themen, über die Ricarda Lang, ntv Politikchef Nikolaus Blome und Gastgeber Micky Beisenherz diskutieren: der sogenannte Freedom Day, Impfrebell Markus Söder und die Autobahnblockaden in Berlin. ]]

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  • 11.01.2022
    2 MB
    43:01
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    Tschentscher über Impfpflicht: "Möchte, dass diese Welle die letzte ist"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher von der SPD und Journalistin Anna Mayr mit aktuellen Themen konfrontiert.Brauchen wir im Kampf gegen das Coronavirus eine Impfpflicht? Peter Tschentscher sagt eindeutig Ja. Nur so könne verhindert werden, dass Deutschland von einer Infektionswelle in die nächste taumele. "Es geht ja wirklich um etwas sehr Persönliches, was die Gesundheit jedes Einzelnen betrifft", sagt der Hamburger Regierungschef. "Und es ist es gut, dass sich das höchste deutsche Parlament die Zeit nimmt, das gründlich zu beraten. Es ist ja auch nichts, was uns in dieser Welle helfen kann. Die Impfpflicht wird diskutiert, damit wir im nächsten Herbst nicht wieder vor schwierigen Fragen eines Lockdowns oder der massiven Belastung der Krankenhäuser stehen. (…) Ich möchte sehr gern, dass diese Welle die letzte ist, unter der wir zu leiden haben."

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  • 04.01.2022
    2 MB
    41:47
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    Corona-Proteste? "Wünsche mir, dass die Ampel diese Menschen zurückholt"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Schriftstellerin Laura Karasek und Journalist Jörg Tadeusz mit aktuellen Themen konfrontiert.Was bringt das neue Jahr? Schriftstellerin Karasek wünscht sich, dass der politische Optimismus, der ihrer Ansicht nach mit der Bildung der Ampel-Koalition aufgekommen ist, weit in die kommenden Monate hineinwirkt. "Nichts können wir weniger gebrauchen als noch mehr Zweifel an der Politik", sagt sie im Gespräch mit Micky Beisenherz mit Blick auf die Corona-Proteste. "Wir haben gerade genug Ärger mit Menschen, die nicht daran glauben, dass dort Menschen sitzen, die etwas richtig machen, die inzwischen sehr weit weg von Rechtsstaat und Demokratie sind. Ich wünsche mir wahnsinnig, dass Olaf Scholz und die ganze Regierung es schaffen, diese Menschen zurückzuholen."

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  • 21.12.2021
    2 MB
    41:47
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    Kuban attackiert Lauterbach: "Wie sieht's aus an Silvester?"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Yasmine M'Barek, Journalistin von der "Zeit", und Tilman Kuban, Vorsitzender der Jungen Union (JU), mit aktuellen Themen konfrontiert.Wird Karl Lauterbach Deutschland sicher durch die Omikron-Welle führen? JU-Chef Kuban hat seine Zweifel. Der neue SPD-Gesundheitsminister stifte Verwirrung, sagt der CDU-Politiker. Lauterbach habe einen Lockdown vor Weihnachten ausgeschlossen, der neue Corona-Expertenrat von Bundeskanzler Olaf Scholz aber strikte Kontaktbeschränkungen gefordert. "Da werden klares Handeln und vor allem klare Aussagen erwartet", wettert Kuban: "Mit wie vielen Leuten darf ich mich treffen? Wie kann ich meine Weihnachtsfeier planen? Wie sieht's aus an Silvester? Das ist es, was viele Menschen umtreibt und da muss die Ministerpräsidentenkonferenz schon liefern."

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  • 14.12.2021
    2 MB
    41:45
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    Konstantin Kuhle: "Brauchen verpflichtenden Beratungstermin für Ungeimpfte"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Konstantin Kuhle, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FPD, und Katharina Hamberger, Hauptstadtkorrespondentin des Deutschlandfunk, mit aktuellen Themen konfrontiert.Der FDP-Politiker Konstantin Kuhle fordert einen verpflichtenden Beratungstermin für Ungeimpfte, falls die Corona-Impfquote in Deutschland Anfang des neuen Jahres unter 85 Prozent liegt. Derzeit beträgt die Impfquote knapp 70 Prozent. Noch seien nicht alle Mittel ausgeschöpft, um das Ziel von 85 Prozent zu erreichen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion im ntv Talk #beisenherz.Kuhle schlägt einen Stufenplan vor: "Wir müssen anfangen mit denjenigen, die jetzt geboostert werden. Dann machen wir als nächstes die einrichtungsbezogene Impfpflicht, wir werben massiv für das Impfen, rollen die Kampagne nochmal aus und machen dann eine Impfpflicht für all diejenigen, die über 60 oder 50 sind."Anfang des Jahres müsse man dann schauen, ob man mit diesen Maßnahmen bereits in der Nähe der 85 Prozent landet. "Wenn nicht, dann kriegen alle, die sich nicht haben impfen lassen, einen verpflichtenden Beratungstermin. Sie müssen dann auch kommen, können sich dann entweder impfen lassen oder sich dagegen entscheiden. Dann kommen wir an eine Quote heran, die wir uns wünschen."

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  • 07.12.2021
    2 MB
    40:43
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    Kühnert über Lauterbach: "Er gibt vielen Menschen Halt in der Pandemie"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Kevin Kühnert, designierter Generalsekretär der SPD, und Anja Maier, Parlamentskorrespondentin des Weser-Kurier, mit aktuellen Themen konfrontiert.Kühnert ist "sehr glücklich" über die Entscheidung von Bald-Kanzler Olaf Scholz, Karl Lauterbach zum Bundesgesundheitsminister zu machen. "Er gibt vielen Menschen Halt in der Pandemie. Gesundheitsministerium ist viel mehr als nur Pandemiebekämpfung. Er kennt sich auch mit den anderen Teilen der Gesundheitspolitik lang und gut aus."Obwohl er es befürwortet, sich gegen Corona impfen zu lassen, lässt Kühnert die Frage unbeantwortet, wie er zu einer allgemeinen Impfpflicht steht. Vor einer Entscheidung sieht der designierte SPD-Generalsekretär noch rechtlichen Klärungsbedarf. "Am Ende geht es im Rechtsstaat um Verhältnismäßigkeit. Irgendein Gericht wird mal feststellen müssen, ab wieviel Wirkungsgrad eines Impfstoffs es eigentlich verhältnismäßig ist, alle damit zu impfen. Das sind relevante Fragen."

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  • 30.11.2021
    2 MB
    42:16
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    Sarah-Lee Heinrich: "Wo sind denn Impfbusse an den Schulen?"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Sarah-Lee Heinrich, Bundessprecherin der Grünen Jugend, und Parlamentskorrespondentin Hannah Bethke mit aktuellen Themen konfrontiert.Braucht es in Deutschland eine Impfpflicht? Heinrich ist angesichts der geringen Impfquote dafür. Sie erinnert bei #beisenherz aber auch daran, warum die Zahlen so enttäuschend niedrig sind: Deutschland hat bei der Impfkampagne versagt. "Wo sind denn die Impfbusse an den Schulen, wo sind denn die Teams, die in die Quartiere gehen, wo sind die Aufklärungskampagnen in verschiedensten Sprachen?", kritisiert sie im Talk von ntv.

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  • 23.11.2021
    2 MB
    41:37
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    Karl Lauterbach: "Moment der Impfpflicht ist gekommen"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sowie die Schriftstellerin und Kolumnistin Jagoda Marinic mit aktuellen Themen konfrontiert.Lauterbach fordert die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Mit anderen Mitteln lasse sich die Corona-Pandemie nicht bezwingen. Die Impfpflicht solle nun vorbereitet und dann in Deutschland eingeführt werden. "Ich sehe das wie Frank-Walter Steinmeier. Was muss denn noch passieren, damit die Leute sich bequemen, eine ungefährliche Impfung über sich ergehen zu lassen, zumindest zu dem Zweck, andere zu schützen. Aus meiner Sicht ist der Moment der Impfpflicht gekommen."

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  • 16.11.2021
    2 MB
    40:35
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    FDP-Politiker Teutrine fordert Testpflicht statt Impfpflicht: "Dein Körper, deine Entscheidung"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden Jens Teutrine, Bundestagsabgeordneter der FDP, und Journalistin Livia Gerster von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit aktuellen Themen konfrontiert.Teutrine macht nach der Verwirrung um eine Impfpflicht für bestimmte Berufe klar, dass sich die Liberalen weiter dagegen aussprechen. Dies könne dazu führen, "dass Leute kündigen, dass wir in medizinischen Einrichtungen ein noch größeres Problem mit dem Personal kriegen".

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  • 09.11.2021
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    41:33
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    Klingbeil? "Muss Vertrauen gewinnen, indem er liefert"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal und ntv-Politikchef Nikolaus Blome mit der Neuaufstellung der SPD und den Koalitionsgesprächen konfrontiert.Der designierte SPD-Co-Vorsitzende Lars Klingbeil müsse sich das Vertrauen der Jugendorganisation erarbeiten, verlangt Rosenthal. "Ich glaube, dass er das auch weiß. Dass er eben auch bei uns Vertrauen gewinnen muss, indem er programmatisch liefert."Gleichzeitig verteidigt die Juso-Vorsitzende die geplanten Corona-Maßnahmen der angestrebten Ampelkoalition. Es sei richtig, Schulschließungen künftig auszuschließen: "Ich glaube, das wäre das fatalste, was wir machen können, wieder die Schulen zu schließen." Auch die Wiedereinführung von kostenlosen Corona-Tests hält die frühere Lehrerin für richtig.

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  • 02.11.2021
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    41:54
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    Hamburger CDU-Chef: "Teil der Bevölkerung sehnt sich nach Merz"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß und Autorin und Journalistin Düzen Tekkal mit der Neuaufstellung der Union konfrontiert.Der norddeutsche CDU-Politiker spricht sich für ein Team an der Spitze seiner Partei aus. Namentlich forderte er für Friedrich Merz, Jens Spahn und Carsten Linnemann wichtige Rollen ein. "Man sieht doch, dass Friedrich Merz sehr, sehr viele Menschen in Deutschland nach wie vor anspricht und dass es auch zumindest in vielen Teilen der Bevölkerung auch eine Sehnsucht gibt", sagte Ploß. "Wir sind auf 24 Prozent abgestürzt. Mit Friedrich Merz kann es uns gelingen, zumindest einen Teil der Wähler wieder zurückzugewinnen."Mit einer Doppelspitze oder einer Frauenquote kann der Hamburger CDU-Chef dagegen nichts anfangen. "Die Quote geht in die falsche Richtung", sagte Ploß. Er sehe es mit einer großen Portion Skepsis, dass immer häufiger Kriterien wie Geschlecht, Migrationshintergrund oder sexuelle Orientierung eine Rolle spielen.

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  • 26.10.2021
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    40:45
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    Grüne Ampel-Kritikerin: Der FDP sind wichtige Anliegen zum Opfer gefallen

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden die grüne Ampel-Kritikerin Cansin Köktürk und Journalist Markus Feldenkirchen vom "Spiegel" mit den Koalitionsverhandlungen konfrontiert.Die Grünen-Politikerin mahnt die Parteispitze, dass bei den Gesprächen mit SPD und FDP die "grünen Werte nicht vergessen werden dürfen". Das Tempolimit und weitere wichtige Anliegen der Basis seien bei den Sondierungen bereits dem Verhandlungsgeschick der FDP zum Opfer gefallen, kritisiert die Sozialarbeiterin aus Bochum. In den Koalitionsverhandlungen müssten die Grünen dem Thema soziale Gerechtigkeit mehr Gewicht geben."Ich wünsche mir definitiv, dass wir Vermögen umverteilen und (für Spitzenverdiener) die Steuern erhöhen", sagt Köktürk im ntv-Talk. "Und ich wünsche mir, auch wenn Hartz IV jetzt Bürgergeld heißt und eine gute Marketingstrategie mit sich bringt, dass es keine Sanktionen (für Bedürftige) geben wird."

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  • 19.10.2021
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    42:16
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    CDU mit Frauenquote? "Maßnahme, die ich ergreifen würde"

    Auch inmitten der Corona-Krise animiert Micky Beisenherz in der ntv-Sendung #beisenherz seine Gäste zu Hochleistungsdenksport. Dieses Mal werden CDU-Politikerin Diana Kinnert und ntv-Journalist Heiner Bremer mit der Krise der Union konfrontiert.Bei der Neuausrichtung sind mehr Frauen und besseres Teamplay in der Führung gefragt, erklärt die 30-jährige Nachwuchspolitikerin und Unternehmerin - notfalls auch mit Quote: "Ich bin kein Fan von Quoten", sagt Kinnert. "Aber wenn wir sehen, dass keine Maßnahme greift, dann scheint die Quote eine Maßnahme zu sein, die ich temporär und als Initialmaßnahme auch ergreifen würde."Welche Köpfe sollten in den Augen der Nachwuchspolitikerin zum neuen Spitzenteam gehören? Bildungspolitikerin Karin Prien, Frauenpolitikerin Nadine Schön und Außenpolitiker Norbert Röttgen. Teamplay sei jetzt entscheidend für den künftigen Erfolg der Partei, sagte die 30-Jährige.

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