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Handelsblatt Mindshift

In Handelsblatt Mindshift sprechen die Journalistinnen Tanja Kewes und Carina Kontio mit inspirierenden Leader:innen und Visionär:innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht.Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift.Unser Podcast ist für alle Führungskräfte, Manager:innen, Mitarbeiter:innen und Macher:innen interessant. Es erwarten Sie Erfolgsgeschichten inspirierender Personen, um aus deren Erfahrungen zu lernen. Praxiswissen und Insider-Tipps zu Leadership und Vielfalt, die Sie in keinem Buch finden.Handelsblatt Mindshift finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich hier auf der Handelsblatt-Website.Jetzt reinhören: 14-tägig am Donnerstag mit den Handelsblatt Redakteurinnen Carina Kontio und Tanja Kewes.

Alle Folgen

  • 10.06.2021
    47 MB
    48:27
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    Peter Tauber: "Wo kommt denn jetzt die Kraft her zum Weiterleben?“

    Peter Tauber hielt sich jahrelang für unbesiegbar - ein Mann, der ganz lange sein Hamsterrad zum glühen gebracht hat. Der mit 16-Stunden-Tagen, vielen Gummibärchen und wenig Schlaf im Epizentrum unserer Politik wunderbar funktioniert hat.Bis ihm vor drei Jahren, auf dem Zenit seiner Karriere, eine Darmerkrankung den Boden unter den Füßen wegzieht. Peter Tauber, der frühere CDU-Generalsekretär, entkommt nur durch eine Notoperation knapp dem Tod. Für den Arbeitsjunkie eine Zäsur, die nicht nur Auswirkungen auf seinen Lebensstil hat, sondern auch auf seinen Job als Politiker.Sein Selbstbild gerät ins Wanken und Tauber entscheidet, aus dem Polit-Betrieb auszusteigen. Der passionierte Läufer, Historiker und Buchautor kämpft sich wieder zurück ins Leben und weiß, worauf es wirklich ankommt. Sein Learning: Du musst kein Held sein!Aber wie geht es einem Workaholic, wenn er nicht mehr gebraucht wird und der Laden auch ohne ihn funktioniert? Wie hat er im einsamen Berlin seine Seele geflickt, um die Strapazen aber auch Angriffe von politischen Gegnern aushalten zu können? Und warum ist Aufgeben vor allem für viele Männer keine Option? Das erklärt uns heute Peter Tauber im Gespräch.

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  • 20.05.2021
    37 MB
    38:36
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    Kerstin Hochmüller: „Hierarchien konnte ich noch nie leiden“

    Kerstin Hochmüllers Firma Marantec kennt eigentlich kaum jemand so richtig. Dabei ist vermutlich jeder schon mit einem Produkt des Mittelständlers aus Ostwestfalen in Berührung gekommen. Immer wenn sich ein Garagentor oder eine Parkplatzschranke automatisch öffnet, steckt wahrscheinlich ein Antriebsmotor von Marantec dahinter. Marantec, das ist die Kurzversion für Marienfelder Antriebstechnik, ein Ortsteil der Stadt Harsewinkel, wo die Firma 1989 gründet wurde und ihren Hauptsitz hat. Das klingt abgelegen und einsam, aber dort hat auch der Landmaschinenhersteller Claas seinen Sitz, was Harsewinkel den offiziellen Namenszusatz “Mähdrescherstadt” eingebracht hat. Genau hier wagt Kerstin Hochmüller den Spagat zwischen westfälischer Beharrlichkeit und moderner Unternehmenskultur. Seit sie die Geschäftsführung 2015 von ihrem Mann und Firmengründer Michael Hörmann übernommen hat, krempelt sie das Traditionsunternehmen einfach mal auf links. Ihr Motto, das sie sich auch in ihr LinkedIn-Profil geschrieben hat: “Super sein ist wichtiger.” Wo früher der Chef das Familienoberhaupt des Betriebs war, gibt es keine Hierarchien und keine Geheimnisse mehr. Hochmüller will den Hidden Champion zu einem Open Champion umformen. Dazu kooperiert sie nicht nur mit Start-ups, sondern auch mit ihren eigenen Wettbewerbern, um Marantec fit für die digitale Zukunft zu machen. Aber wie finden das die 540 MitarbeiterInnen, die bis dahin nur einen Patriarchalischen Führungsstil kannten? Was heißt es für ihren Arbeitsalltag, wenn sie plötzlich alle Budgets kennen und jeder grundsätzlich alles darf? Und wie lassen sich auch die Skeptiker und Zweiflerinnen ins Boot holen? Das erklärt uns heute Kerstin Hochmüller im Gespräch.

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  • 06.05.2021
    44 MB
    46:05
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    Anastasia Umrik: "Risiko ist Leben, das hält uns lebendig"

    Ein Jahr Homeoffice bringt viele Menschen zum Nachdenken. Die einen erleben plötzlich eine neue Freiheit im Job, während die Kollegen genervt sind, weil sie ihre Arbeit zu Hause auf beengtem Raum erledigen müssen und in Frage stellen, ob ihre Arbeit sie noch glücklich macht.Auf der anderen Seite gibt es durch die Coronakrise gerade auch massenhaft Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die um ihren Job bangen müssen, weil ihr Unternehmen sie in Kurzarbeit geschickt hat. Und zahlreiche Angestellte stehen schon auf der Straße, weil ihre Firmen die Belastungen nicht tragen können und ihnen gekündigt haben.Plötzlich arbeitslos – das versetzt einen erst einmal in Schockstarre. Wie können frisch Entlassene mit ihrer Situation am besten umgehen? Eignen sich Krisen grundsätzlich dazu, sich beruflich neu zu orientieren? Und woran erkenne ich eigentlich, ob es sich bei einer Unzufriedenheit im Job um eine kurzzeitige Krise handelt, oder ob es an der Zeit ist, sich beruflich neu zu orientieren?Dazu habe ich mir Anastasia Umrik eingeladen. Sie ist Expertin für freiwillige und auch unfreiwillige Neuanfänge. Ihre Devise lautet: „Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch. Jetzt wird alles gut!“Egal, aus welchen Gründen es für Arbeitnehmer oder in ihrem Unternehmen gerade bergab geht: Es gibt immer auch positive Seiten einer Krise. Und Anastasia kann davon gut reden: Seit sie beinahe auf tragische Weise ums Leben gekommen wäre, hat sie ihr Berufsleben nochmal komplett umgekrempelt und ist heute ihre eigene Chefin. „Ich bin fast an Fischstäbchen erstickt und dieser Moment hat vieles in meinem Leben verändert. Ein Freund hat mich wiederbelebt und ich bin aufgewacht und mein erster Gedanke war: Dein altes Leben ist jetzt vorbei, jetzt gibt es kein Zurück mehr und du wirst jetzt nur noch Dinge machen, die dir Spaß machen.“

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  • 23.04.2021
    52 MB
    53:46
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    Lasse Rheingans: "Es arbeitet doch niemand acht Stunden im Büro"

    Wäre das nicht toll: jeden Tag um 13 Uhr schon Feierabend haben und das bei gleichem Gehalt und vollem Urlaub? Was schon fast zu schön klingt, um wahr zu sein, gibt es tatsächlich - in Bielefeld wagte der Unternehmer Lasse Rheingans als erstes deutsches Unternehmen diesen radikalen Schritt.Jahrelang hatte sich der zweifache Vater zwischen seinem Job als Geschäftsführer einer Werbeagentur und Familie bis zur Erschöpfung aufgerieben. 2017 zog er dann die Reißleine, kaufte sich selbst eine kleine IT-Consulting-Agentur und startete ein Experiment: die 25-Stunden-Arbeitswoche.Was erstmal verrückt klingt, funktionierte schon in kürzester Zeit so gut, dass er dabei blieb - bis heute gibt es bei Lasse Rheingans den 5-Stunden-Arbeitstag. Seine Mitarbeiter:innen sind jetzt nicht nur produktiver als früher, sondern auch noch kreativer und innovativer!Aber wie funktioniert das? Welche Regeln müssen eingehalten werden und wie schafft man in nur fünf Stunden dieselbe Arbeit wie sonst in acht Stunden? Das erklärt uns heute Lasse Rheingans im Gespräch. Und er erklärt, warum der 5-Stunden-Tag vor allem für den Mittelstand nötig ist, wo die Fallstricke liegen und wozu Lasse und seine Mitarbeiter jetzt die zusätzliche Freizeit nutzen.*** Lernen Sie die neuen Kompetenzen für die Führung der Zukunft kennen und sparen Sie mit dem Code „Mindshift“ 20%. Weitere Infos und die Anmeldung zur Transformation Journey findet ihr hier: https://change.handelsblattgroup.com/transformation-journey/

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  • 09.04.2021
    42 MB
    43:59
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    Carmen Köhler: "Wenn man für etwas brennt, ist man darin auch gut"

    One small step for a man - aber hierzulande immer noch ein Riesenschritt für eine Frau! Carmen Köhler will das ändern - sie erforscht als Analog-Astronautin von der Erde aus die Planeten und setzt sich dafür ein, endlich die erste deutsche Astronautin ins All zu schicken.Ihre Karriere ist beeindruckend: Obwohl die gebürtige Berlinerin schon als Kind nach den Sternen greifen will, macht sie nach dem Abi eine Ausbildung zur Friseurin - erst als eines Tages ein Wirtschaftsprofessor zum Haare schneiden in den Salon kommt und er beim Plaudern ihre Leidenschaft für Mathematik bemerkt, kommt der Stein ins Rollen. Carmen studiert Mathematik und Meteorologie, promoviert in Physik und ergattert einen Job beim Deutschen Wetterdienst.Wenn Dr. Carmen Köhler gerade nicht in der Wüste von Oman oder in einem Tiroler Gletscher im Raumanzug wochenlange Mars-Missionen simuliert, ist sie inzwischen Chefin ihrer eigenen Firma P3R, die sich mit Hilfe Künstlicher-Intelligenz um Wetter- und Erdbeobachtungsdaten kümmert.Mit “Astro-Carmen” haben wir in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift darüber gesprochen, was man auf dem Mars alles können muss, wie sie in Extremsituationen die Nerven behält, warum wir auch Frauen im Weltraum brauchen und wie familienfreundlich ein Job ist, bei dem man zwei Jahre lang 400 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.Abo-Angebot für Mindshift HörerInnen: https://www.handelsblatt.com/lesen

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  • 19.03.2021
    34 MB
    35:43
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    Anna Yona: „Wenn ich kontrollieren muss, dass die Leute arbeiten, ist grundsätzlich was falsch“

    Heute zu Gast im Handelsblatt-Podcast Mindshift: Anna Yona. Die Gründerin der Minimalschuhfirma Wildling Shoes hat nicht nur die Mission, Menschen für gesunde Füße mit den richtigen Schuhen auszustatten, sondern auch noch eine starke Vision für eine neue Arbeitswelt.Statt in einem hippen Wohlfühl-Büro mit Tischkicker und Bällebad sitzen sie und ihr Mann und Mitgründer Ran gemeinsam mit ihren drei Kindern in Engelskirchen, einem idyllischen Vorort von Köln, im Homeoffice – seit sechs Jahren. Im Gegensatz zu vielen anderen, die erst im Zuge der Corona-Pandemie ins Homeoffice wechselten, war die Arbeit von zu Hause aus für Yona schon am ersten Tag der Gründung eine bewusste Entscheidung. Auch die 200 Mitarbeiter:innen, die für das inzwischen mittelständische Unternehmen arbeiten, tun das in ihren eigenen vier Wänden. Yonas Mindshift für eine funktionierende Zusammenarbeit: Vertrauen und loslassen, statt Kontrolle. „Ich habe mich schon immer gefragt, wie man kontrollieren will, dass die Leute arbeiten. Also dadurch, dass jemand im Büro auf einem Stuhl sitzt und ich genau weiß, wo ich ihn finde, hat er noch lange keinen produktiven Beitrag zur Arbeit geleistet“, findet die Gründerin. Gerade in der Pandemie hätten viele Firmen positive Erfahrungen mit dem Homeoffice gemacht.Das funktioniert allerdings nicht bei jedem Menschen. „Wir geben sehr viele Freiheiten in der Gestaltung der Arbeit, aber damit muss man natürlich auch klarkommen“, erzählt die Gründerin. „Man muss eher aufpassen, dass die Leute nicht zu viel arbeiten“, so Yona. Auch Yona muss darauf achten, dass sich Berufliches und Privates nicht zu sehr vermischt und sich ganz bewusst Auszeiten und Pausen gönnen. „Das muss ich auch noch lernen und auf jeden Fall üben“, gesteht sie. Die schöne neue Arbeitswelt hat also nicht nur für die Mitarbeiter:innen ihre Tücken, sondern auch für die Vorgesetzten. Welche Risiken bringt die Arbeit im Homeoffice sonst noch mit sich? Ist es sinnvoll für alle oder kann es auch ein Karrierekiller sein? Wie sorgt man als Chef:in dafür, dass die Mitarbeiter:innen gesund bleiben und sich nicht selbst ausbeuten? Darüber sprechen wir mit Anna Yona in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift.Außerdem wollten wir von der Wildling-Shoes-Chefin wissen:Wie funktioniert das, ein Unternehmen mit seinem Partner:in zu gründen und wie hält man die Firma aus dem Schlafzimmer raus?Wieso zahlen Sie Eltern mitten in der Corona-Pandemie zwei Stunden tägliche Kinderbetreuung und ermöglichen eine Arbeitszeitreduzierung von 20 Prozent bei gleichem Gehalt?Wie kommt es zu einem Frauenanteil von 70 Prozent – brauchen Sie eine Männerquote? Warum ist es Ihnen so wichtig, ökologisch und moralisch betrachtet, den besten Schuh der Welt zu produzieren?Was denken Sie über Purpose und wieso ist Wildling Shoes keine GmbH in Verantwortungseigentum?Mit dem Wissen von heute, was würden Sie anders machen, wenn Sie mit Wildling nochmal neu anfangen könnten?*** Über folgenden Link gelangen Sie gleich zu unserem neuen Podcast Handelsblatt Green: https://handelsblatt.com/green

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  • 05.03.2021
    35 MB
    36:55
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    Ana-Cristina Grohnert: „Vielfalt ist kein Charity-Programm“

    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift: Ana-Cristina Grohnert. Die ehemalige Personalvorständin der Allianz Deutschland ist eine der wenigen deutschen Top-Managerinnen und Vordenkerin in Sachen Führungskultur und Diversity. Als Vorstandsvorsitzende des Vereins „Charta der Vielfalt“ engagiert sie sich leidenschaftlich seit 15 Jahren für Gleichberechtigung und ein neues Verständnis von wertschöpfendem und wertschätzendem Wirtschaften. In dieser Folge spricht die Hamburgerin mit uns über menschliche Unzulänglichkeiten im Management, systemische Schwächen in der Wirtschaft und die Coronakrise als Chance für Vielfalt. Außerdem haben wir mit ihr über ihr neues Buch „Das verborgene Kapital“ gesprochen. Darin beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage, wie die Wirtschaft zukunftsfähig bleiben und angesichts einer komplexen Realität dauerhaft gutes Geld machen kann. Grohnert: „Indem wir alte Muster hinter uns lassen: weg vom kurzfristigen Gewinndenken, vom reflexhaften Personalabbau zur Kostensenkung, von Monokulturen in der Führungsetage.“ Wir sprechen auch mit der Top-Managerin darüber, warum wir in Deutschland so wenige Frauen in Führungspositionen haben, wo sie im Personalbereich die größten Herausforderungen der Zukunft sieht, welche Kennzahlen sie ins Auge fasst, wenn sie als Geldgeberin in Start-ups investiert und was sie anders machen würde, wenn sie mit ihrem Wissen von heute nochmal neu starten dürfte.*** Mehr Informationen zu unserem Panel finden Sie hier: handelsblatt.com/panel

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  • 19.02.2021
    25 MB
    26:43
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    Hauke Schwiezer fordert ein radikales Umdenken

    Die Zukunft ist schon lange sein Thema. Hauke Schwiezer ist Mitgründer und Geschäftsführer von „Startup Teens“, der eigenen Angaben zufolge reichweitenstärksten digitalen Bildungsplattform für Unternehmertum und Coding in Deutschland. Zielgruppe sind 14- bis 19-jährige Schüler. Doch damit nicht genug. Nun hat Schwiezer ein Buch veröffentlicht, über das er in der neuen Folge spricht. Es trägt den programmatischen Titel: „Zukunftsrepublik“ und beschreibt vielfältige Visionen für das Jahr 2030. Schwiezers Herzensthema ist die Bildung. Der 43-Jährige fordert ein radikales Umdenken im und für das Bildungssystem. Im dieser Folge erklärt er: „Wir waren mal ein Land, was sich durch Innovationen hervorgetan hat. Das tun wir schon lange nicht mehr im großen Stil.“ Die Ausbildung junger Menschen werde daher immer wichtiger, um Wohlstand, Demokratie und Frieden zu sichern. Wie werden wir 2030 in Deutschland arbeiten? Welches Gesundheitssystem werden wir haben? Wie wird unser politisches System 2030 aussehen? Auf welche Arten und Weisen wird unsere Wirtschaft funktionieren? Das alles erfahrt Ihr in dieser Folge.https://www.handelsblatt.com/morningbriefing

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  • 05.02.2021
    27 MB
    28:17
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    Frederike Probert: "Für Netzwerken ist es nie zu spät“

    Networking - ein Begriff, den man schon oft gehört hat. Trotzdem knüpfen immer noch viele Menschen nicht aktiv neue Kontakte, um beruflich voranzukommen. Dabei kann ein gut gepflegtes und sinnvoll strukturiertes Netzwerk helfen, sich beruflich weiter zu entwickeln und den nächsten Karriereschritt zu machen. Wie genau erfolgreiches Business-Networking funktioniert, darüber haben wir mit der Hamburgerin Frederike Probert gesprochen. Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin und Expertin für die Digitalwirtschaft, sondern hat sich mittlerweile auch als Profi-Netzwerkerin mit ihrer Firma „Mission Female“ einen Namen gemacht. Für das exklusive Frauennetzwerk bezahlen die Mitgliederinnen 5.000 Euro im Jahr. Wie man in diesen ausgewählten Kreis reinkommt, was sie anders macht, als andere - auch kostenlose - Frauennetzwerke und anhand welcher Kriterien Probert entscheidet, wer aufgenommen wird, hat sie uns in der neuen Podcast-Folge verraten. Außerdem erzählt uns Probert, wie man sich das richtige Netzwerk sucht, worauf man achten sollte und wieso Netzwerken nicht nur so ein Gute-Zeiten-Phänomen ist, für das man Zeit und Muße braucht. Die Expertin ist überzeugt: „Für Netzwerken ist es nie zu spät.“*** Mehr Informationen zur FairCompany-Initiative finden Sie auf http://www.faircompany.de/

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  • 22.01.2021
    47 MB
    48:30
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    Business-Coach Boris Grundl: „Die Frage ist: Wie mache ich aus der Niederlage Sieg?

    Er ist Mitte zwanzig und hoffnungsvoller Spitzensportler im Tennis, als es passiert: ein Unfall bei einem Klippensprung in Mexiko – und Boris Grundl ist querschnittgelähmt. Über sein Schicksal sagt er in der neuen Folge von Handelsblatt-Mindshift: „Aus meiner Erfahrung heraus ist die Kunst, sich wirklich auf das zu konzentrieren, was jetzt da ist – nicht auf das, was genommen wurde“. Heute, 30 Jahre nach seinem verunglückten Sprung ins Wasser, ist Boris Grundl ein erfolgreicher Business-Coach und selbst erfolgreicher Leader. Mit seinem Grundl Leadership Institut berät er Führungskräfte aller möglicher Branchen. In der Wirtschaft ist der Krisenmodus seit bald einem Jahr allgegenwärtig. Boris Grundl zeigt im Podcast-Gespräch, was sich von einem Mann lernen lässt, der seine absolute Lebenskrise erfolgreich gemeistert und es vom Sozialfall zum Millionär mit Zweitwohnsitz Mallorca geschafft hat. „Die Frage ist ja: Was muss ich tun, damit aus dieser Krise eine Chance wird? Oder anders gesagt: Wie mache ich aus der Niederlage Sieg? Oder wenn Sie es noch platter wollen: Wie kann ich Scheiße fressen und Gold ausspucken.“

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  • 11.12.2020
    32 MB
    38:00
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    Thomas Sattelberger: „Diese neurotische Fixierung auf die Frauenquote muss weg“

    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift ist ein Mann, der sich so vehement wie wohl kein Zweiter in Deutschland für Frauen in Führungspositionen eingesetzt hat. Zu einer Zeit, als man sich als Mann damit bei den Kollegen noch zotige Sprüche eingefangen hat. Wir sprechen mit Thomas Sattelberger, einer der profiliertesten Human-Resources-Manager im Land. Er ist der Erfinder der Telekom-Frauenquote, die er 2010 als Personalchef bei dem Bonner Dax-Konzern eingeführt hat. Inzwischen, zehn Jahre später, sagt er: „Diese neurotische Fixierung auf die Frauenquote muss weg.“ Schließlich gehe es um viel mehr, wenn Deutschland wieder innovationsfähiger werden wolle. Wir sprechen mit dem ehemaligen Top-Manager über die neue Vorstandsquote, scheinheilige Symbolpolitik, Schule im Corona-Chaos und wie er es schaffte, auf der Plattform Tiktok als Ü70 zu einem Superstar für Teenager zu werden.

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  • 25.11.2020
    29 MB
    34:04
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    Victoria Wagner: „Die alten weißen Männer sollen nicht verschwinden“

    Victoria Wagner ist dieses Jahr 50 geworden, und eigentlich könnte sie sich entspannt zuhause auf ihr Sofa legen. Schließlich war sie viele Jahre eine erfolgreiche Unternehmerin. Ihre Agentur Brandzeichen hat sie 2013 an den Werberiesen Omnicom verkauft. Doch „Vicky“ wäre nicht „Vicky“, wie sie ihre Freunde nennen, wenn sie es nicht noch einmal wissen wollte.Anfang des Jahres gründete die Düsseldorferin die Initiative Beyond Gender Agenda. Ums Geld verdienen geht es ihr bei ihrem dritten Start Up nicht. Sie ist nun „Unternehmerin by heart“, wie sie selbst sagt. Mit ihrer Initiative will sie dafür sorgen, dass die deutschen Führungsetagen vielfältiger besetzt werden. „Wie bei der Digitalisierung auch haben wir bei der Diversität als Land deutlich was nachzuholen“, sagt sie in der neuen Podcast-Folge. Diesen internationalen Wettbewerbsnachteil gelte es auszugleichen. Ein Problem mit „alten, weißen Männern“ hat sie nicht. Ganz im Gegenteil: "Sie sollen nicht verschwinden. Sie sollen sich einsetzen für Vielfalt und Chancengleichheit.“- Unser Partner von Handelsblatt Mindshift:Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen die LinkedIn-Gruppe von The Shift ans Herz legen – die Diversity-Initiative der Handelsblatt Media Group und unser Partner für diese Podcast-Folge. Dort finden Sie nicht nur alles Wichtige über die Initiative, sondern auch Neuigkeiten, Interviews und Tipps rund um das Thema Diversity. Knüpfen Sie neue Kontakte, und tauschen Sie sich zu aktuellem Diskussionsstoff aus – wir freuen uns auf Sie: https://www.linkedin.com/groups/8916147/

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:30
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    Fränzi Kühne: „Klar bin ich eine Feministin“

    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift: Fränzi Kühne. Die Berlinerin war einst die jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands. Eine Zuschreibung, die sie selbst nicht besonders gerne mag. Schließlich ist sie vor allem auch Unternehmerin. Kühne hat 2008, zwei Jahre vor der Geburt Instagrams, die Digitalberatung Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) mitgegründet und groß gemacht. Zu einer Zeit, als nur wenige etwas mit Kanälen wie Facebook und Twitter anfangen konnten.Kühne entscheidet gerne und schnell. Im Frühjahr diesen Jahres aber musste sie länger überlegen. Denn: Sie hat die Social-Media-Schmiede TLGG verlassen - zwar schweren Herzens, aber doch guter Dinge - um mehr Zeit für sich und eine Weltreise zu haben. Süd- und Mittelamerika hatte sie im Blick, auch Australien und Neuseeland. „Ich wollte bewusst raus und runterfahren. Ich wollte auf Reisen gehen, um diesen Alltag nicht mehr zu haben“, sagt sie in der neuen Podcast-Folge. „Das ist bei mir keine Frage von Eitelkeit oder Status, sondern ich wollte das für mich haben. Ich wollte schauen, wo es in Zukunft hin geht.“Aber statt Zukunft kam erstmal der Corona-Stillstand. Wir sprechen mit Fränzi Kühne darüber, wie sie ihre neue Freizeit nutzt, wieso sie von der Quotengegnerin zur Feministin geworden ist wie es für sie in Zukunft beruflich weitergeht in 2021.-Für die nächste Folge schlagen wir vor, dass Ihr uns Eure Ideen schickt. Wer soll unser Gast bei Handelsblatt Mindshift sein? Von wem würdet Ihr gerne mehr erfahren? Oder ihr möchtet Euch selbst vorschlagen? Dann schreibt uns gerne eine Email mit Begründung oder meldet Euch bei Twitter oder LinkedIn mit Euren Wunschkandidaten. Hier sind unsere Kontaktdaten:Carina [email protected] Twitter: @enormgruenTanja [email protected] Twitter: @TanjaKewes

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  • 12.11.2020
    32 MB
    38:47
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    Waldemar Zeiler: Unfuck the economy

    Heute sprechen wir mit einem, der sich nichts Geringeres vorgenommen hat, als unser gesamtes Wirtschaftssystem zu revolutionieren. Oder wie er sagt: zu unfucken! Waldemar Zeiler hat nach sieben gescheiterten Start-ups und einem Burnout erfolgreich die Berliner Kondom-Firma Einhorn gegründet - und sich nach fünf Jahren als Chef gerade selbst abgeschafft. Und seine Mitarbeiter können jetzt nicht nur tun und lassen, was sie wollen, sondern auch noch ihr Gehalt selber bestimmen. Und Waldemar will jetzt die Welt retten. Warum er das tut, wie man Weltrettung skaliert, wieso der Kapitalismus dringend besser werden muss und wie wir alle in Zukunft nachhaltiger konsumieren können, das erfahrt ihr in der heutigen Folge.

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  • 12.11.2020
    34 MB
    40:28
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    Johann König: „Das ist ja das Tolle an der Kunst, das sie so frei ist.“

    Seine Kindheit endet im Alter von zwölf Jahren. Johann König spielt mit einer Schreckschusspistole, sie explodiert, und zerstört seine Augen. Er ist fast blind. Nach schwierigen Jahren findet er nach dem Abitur an einer Blindenschule zurück ins Leben - und stellt sich seiner Berufung. Er will Galerist werden. „Ich war naiv und vermessen, doch ich wusste jetzt, was ich wollte“, erzählt er im Handelsblatt-Podcast Mindshift.Ein Blinder Galerist? Wie soll das funktionieren? Wie will sich Johann König in einer „Gesellschaft der Sehenden“, wie er es selbst sagt, durchsetzen? Johann König schafft es - nach einigen prekären Jahren. Heute ist seine Galerie König in Berlin eine feste Größe im Kunstbetrieb und er einer der der einflussreichsten Kunst-Experten Deutschlands. Zu seinen Kunden gehören viele Unternehmer und Gründer. Und die suchen seiner Erfahrung nach „nicht so sehr nach dem Statussymbol“. „Sie suchen wirklich mehr nach Sinn“, berichtet König. Und weiter: „Wir haben viel Kunst an den Instagram-Gründer Mike Krieger verkauft. Und der sucht echt die Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Künstler. Den interessiert nicht die Anlage, den interessiert nicht der Status. Der sucht die mentale Auseinandersetzung.“ Denn: „Das ist ja das Tolle an der Kunst, das sie so frei ist und keinem wirklichen Zweck bedient.“*** Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen die LinkedIn-Gruppe von The Shift ans Herz legen – die Diversity-Initiative der Handelsblatt Media Group und unser Partner für diese Podcast-Folge. Dort finden Sie nicht nur alles Wichtige über die Initiative, sondern auch Neuigkeiten, Interviews und Tipps rund um das Thema Diversity. Knüpfen Sie neue Kontakte, und tauschen Sie sich zu aktuellem Diskussionsstoff aus – wir freuen uns auf Sie.Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier: https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/

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  • 12.11.2020
    31 MB
    37:41
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    Hans-Dietrich Reckhaus: „Mit allen Mitteln bekämpfe ich den eigenen Markt“

    In der heutigen Folge von Handelsblatt Mindshift sprechen wir mit Hans-Dietrich Reckhaus. Das Töten von Insekten war lange Zeit ein gutes Geschäft für den Bielefelder, der in zweiter Generation ein mittelständisches Familienunternehmen leitet. Doch inzwischen sägt der Unternehmer an dem Ast, auf dem er sitzt - er rettet die Nützlinge und das mit Leidenschaft. Wir sprechen mit dem Unternehmer über seine erstaunliche Verwandlung vom Insektenbekämpfer zum Fliegenretter und darüber, wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet. Eine Geschichte, die zeigt, wie ein einzelnes Unternehmen eine ganze Branche revolutionieren kann.*** Den Podcast Handelsblatt Crime finden Sie hier: https://www.handelsblatt.com/audio/crime/

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  • 12.11.2020
    31 MB
    37:26
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    Marie-Agnes Strack-Zimmermann: „Das Leben ist kein Ponyhof. Da muss man sich durchsetzen“

    Heute zu Gast bei Handelsblatt-Mindshift ist die Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie ist ein Phänomen – und das weiß sie auch. „Der Name zu lang. Die Haare zu weiß. Das Mundwerk zu lose.“ Mit diesen Worten charakterisiert sie nicht nur sich selbst, mit diesen Worten wirbt die 62-Jährige auf Plakaten und im Internet für sich. Sie will am Sonntag Oberbürgermeisterin von Düsseldorf werden. Und damit nicht genug. „Ihr Motorrad zu luftverschmutzend. Ihre Partei FDP zu klein. Ihr Geschlecht zu weiblich.“ Es wären eigentlich drei weitere gewichtige Gründe dafür, warum sie keine aussichtsreiche Kandidatin ist. Und doch – oder genau deshalb – will die Liberale es schaffen, die erste Oberbürgermeisterin ihrer Heimatstadt zu werden, wie Strack-Zimmermann in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift erklärt Im politischen Schlagabtausch ist sie gefürchtet. Sie formuliert schnell, klar und laut. Über sich selbst sagt sie: „Ich bin auf die Welt gekommen, und der Lärm begann. Ich hatte große Brüder, ich bin sehr temperamentvoll.“ Im Podcast spricht sie über Guerilla-Wahlkampf, ihre Großmütter – und verbale Raufereien.

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  • 12.11.2020
    30 MB
    35:30
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    Theresa Brückner: „Es fehlt an Vielfalt!“

    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist Theresa Brückner. Sie ist Digitalpfarrerin und durch die Coronazeit so etwas wie eine Krisengewinnerin. Die 33-Jährige ist ein Social-Media-Star mit einer beeindruckenden Zahl an Fans und Followern. In der Corona-Krise hat sie mit ihrer virtuellen Gemeinde bei Youtube und Instagram die Nase vorn, während die Gotteshäuser im Shutdown geschlossen sind. Sie zeigt damit nicht nur ihrem Arbeitgeber, der evangelischen Kirche in Deutschland, wie die Kirche der Zukunft aussehen könnte. Schließlich verlieren die traditionellen Glaubensgemeinschaften seit Jahren dramatisch an Mitgliedern. Sie sagt: Die Kirchen brauchen veränderte Formen der Mitgliedschaft und Kommunikation sowie mehr Vielfalt. So wird ihr häufig noch vorgeworfen, dass sie selbst – Mutter, jung, blond - nicht dem Bild eines klassischen Pfarrers entspricht. Sie sieht die mangelnde Vielfalt nicht als ein rein kircheninternes, sondern als gesamtgesellschaftliches Problem. „Sexismus begegnet mir immer wieder.“ Wir sprechen mit Theresa darüber, ob die Bibel als Ratgeber für Führungskräfte taugt und wie wir es schaffen, mit unserer Schuld und Überforderung umzugehen.+++ Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier: https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/Alle unsere Podcast-Folgen findet Ihr unter handelsblatt.com/mindshiftIhr habt Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann meldet Euch gerne bei [email protected] und [email protected]

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  • 12.11.2020
    31 MB
    37:35
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    Bodo Janssen: “Wir waren dazu bereit, alles zu verlieren”

    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist der Hotelmanager Bodo Janssen - Chef der größten mittelständischen Hotel- und Appartementkette an der Nord- und Ostsee.Er hatte früher nur Zahlen im Kopf, die 650 Mitarbeiter wollten ihn loswerden. “Wir waren ein Unternehmen der Geheimnisse”, erinnert sich Janssen. “Management by Champignons - alle Köpfe saßen im Dunkeln und wenn einer raus kam und zu viel wusste, dann wurde er abgeschnitten.”Inzwischen ist Bodo Janssen einer der beliebtesten Arbeitgeber. Doch der coronabedingte Shutdown brachte das Unternehmen in eine schwere Krise. Als der Manager Mitte März innerhalb von 48 Stunden seine Hotels räumen muss, fühlt er sich an die Scheinhinrichtungen erinnert, die er als junger Mann während einer Entführung erlebt hat. “Wie bei Dornröschen blieb auf einmal alles stehen”, erzählt Janssen. “Wir haben uns in den Tiefschlaf gesetzt und waren dazu bereit, alles zu verlieren.”Wie er und seine Mitarbeiter die letzten Wochen überstanden haben und wieso er der Krise auch viel Gutes abgewinnen kann, erklärt Bodo Janssen in unserer heutigen Folge. Außerdem haben wir mit ihm über seinen Weg vom Narzissten zum empathischen Unternehmer gesprochen und darüber, ob Spiritualität dabei helfen kann, ein guter Chef zu sein. Und zum Schluß wollten wir wissen, ob Corona die Art verändert, wie wir in Zukunft Urlaub machen werden.+++ Weitere Informationen zur The Shift Initiative findet Ihr hier: https://www.handelsblatt.com/adv/shift-initiative/Alle unsere Podcast-Folgen findet Ihr unter handelsblatt.com/mindshiftIhr habt Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann meldet Euch gerne bei [email protected] und [email protected]

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  • 12.11.2020
    35 MB
    42:19
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    Anastasia Biefang "Ich weiß nicht wo die Reise hingeht, aber das schaffen wir"

    Anastasia Biefang hat es bei der Bundeswehr bis ganz nach oben geschafft. Sie ist Bundeswehroffizierin – aber nicht irgendeine, sondern die erste transsexuelle Bataillonskommandeurin. Zuständig ist die 45 Jährige für insgesamt 700 Soldatinnen und Soldaten aus dem Informationstechnik-Bataillon 381, das vereinfacht gesagt die Telekom der Bundeswehr ist. Die Bundeswehr galt lange Zeit als reiner heterosexueller Männerbund. Bis 2001 waren Homo- und Transsexualität sogar ein Hindernis, Zeit- oder Berufssoldat zu werden. Ebenfalls erst seit 2001 sind alle Laufbahnen bei der Bundeswehr auch für Frauen geöffnet. Wir sprechen mit ihr in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift darüber, wie aus Marc Oberstleutnant Anastasia wurde und über Offenheit und Diversität in der Bundeswehr. Vor allem wollten wir wissen, wie ihr Vorgesetzter vor vier Jahren, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, reagiert hat, als sie ihm mitteilte, dass Sie künftig als Frau angesprochen werden möchte. Für die Geschlechtsangleichung entschied sich Biefang vor zwei Jahren. Sie geht seit ihrem Outing im Jahr 2015 auch bewusst an die Öffentlichkeit - inzwischen gibt es sogar einen Kinofilm über ihr Leben. Was hat sie dazu bewogen, sich auf die Dreharbeiten zu "Ich bin Anastasia" einzulassen? Wie viel Hohn und Spott muss Anastasia Biefang in Internet-Foren und in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook ertragen? Und wie geht sie mit ihrer Geschichte im Auslandseinsatz in Afghanistan um - ein Staat, in dem für gleichgeschlechtlichen Sex die Todesstrafe verhängt werden kann? Die Antworten hört ihr in der neuen Podcast-Folge.

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  • 12.11.2020
    23 MB
    27:23
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    Esra Kücük: „Ich glaube an die Kraft von Kunst & Kultur"

    Unsere heutige Interviewpartnerin gerade aus London zurück, wo der jüngste Terroranschlag die hitzige Debatte über Migration, Integration und Sicherheit wieder entfacht hat. Zumindest in den Medien, denn die Menschen vor Ort schienen, so die Politologin und Chefin der Allianz-Kulturstifung, eher routiniert. „Ich habe es so empfunden, dass solche Ereignisse Alltag geworden sind und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Londoner besonders angespannt waren“, erzählt Esra Küçük. Zum Zeitpunkt des Attentats war die gebürtige Hamburgerin keine 500 Meter entfernt. „Unter den Londonern ging das Leben ganz normal weiter. Ich glaube dass wir in einer Zeit leben, in der Terror zu unserem Alltag dazu gehört.“ Mit politischen Debatten kennt sich Küçük gut aus. Sie gründete 2010, nach Stationen bei der Mercator-Stiftung und dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, die Junge Islamkonferenz, um mit Bildung und Dialog dem Populismus entgegenzuwirken - damals für sie auch ein Schritt, der eine Antwort auf Thilo Sarrazins Bestseller war, wie sie in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift erzählt. Sie ist erst 36 Jahre alt und gilt schon als eine der führenden jungen Intellektuellen. Sie schreibt, hält Vorträge, diskutiert mit Spitzenpolitikern. Bevor sie im Sommer 2018 als Geschäftsführerin zur renommierten Allianz-Kulturstiftung wechselte, leitete sie das Gorki Forum in Berlin, die Debattenplattform des Gorki-Theaters. Was genau sie bei der Allianz-Stiftung macht, welche Rolle Kunst und Kultur für unsere Demokratie spielen und was für die Deutsch-Türkin Heimat bedeutet - jetzt im Interview.

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  • 12.11.2020
    21 MB
    25:02
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    Sabine Herold: „Gemischte Teams sind besser"

    Für unsere heutige Folge haben wir mit einer Frau gesprochen, deren Firma eigentlich kaum jemand so richtig kennt: Mit Sabine Herold, der Chefin des Klebstoffherstellers Delo. Dabei hat eigentlich jeder von uns ein Produkt der Firma in der Tasche, denn unsere Handys und Kreditkarten werden mit Kleber von Delo hergestellt. Sogar in Flugzeugen ist der Klebstoff verbaut. Wir haben die Firmenchefin unter anderem gefragt, wie schwer es als Hidden Champion im Mittelstand ist, gute Bewerber zu bekommen. Die überraschende Antwort gibt es in der neuen Folge. Besonders ist vor allem, wie viel Spielraum die Unternehmerin ihren Mitarbeitern gibt, um kreativ arbeiten zu können. Spinnerzeit nannte sie das! Ein wirklich interessantes Gespräch, in dem Sabine Herold mit uns auch darüber gesprochen hat, wie es ist, seit über 20 Jahren zusammen mit ihrem Mann in der Firma zu arbeiten. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 12.11.2020
    25 MB
    30:00
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    Wiebke Ankersen & Christian Berg von der Allbright-Stiftung: „Die Stellschraube für mehr Diversität sind die Männer"

    Vor zwei Jahren hat die gemeinnützige Allbright-Stiftung einen Begriff geprägt, der es sogar bis in die „New York Times“ (NYT) schaffte: Der Thomas-Kreislauf. Thomas ist der häufigste Name in deutschen Vorständen, neben Michael und Stefan. Das Fatale daran: Je höher die Hierarchieebene, desto wahrscheinlicher ist es, dass neue „Vorstands-Thomasse“ nach Bauchgefühl rekrutiert werden. „Dann rekrutiert eben der Mann den Mann, weil er ihm ähnlich ist“, erklärt Stiftungschefin Wiebke Ankersen in der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Mindshift das Phänomen. „Und weil er ihm die höchste Kompetenz zuspricht.“ Die Unternehmen gehen auf Nummer sicher und orientieren sich an dem, was schon in der Vergangenheit funktioniert hat. „Sowas kann man nur unterbrechen, indem man Strukturen einzieht, die dem entgegen wirken – etwa interne Zielgrößen“, sagt Ankersen. Co-Geschäftsführer Christian Berg ist überzeugt: „Die Stellschraube für mehr Diversität sind die Männer.“ Jahr für Jahr zeichnet die deutsch-schwedische Stiftung ein anschauliches Bild davon, wie homogen die Führungsetagen in Deutschland aufgestellt sind. Der Thomas-Kreislauf ist aller Munde. Das zeigt: Es braucht Menschen wie Wiebke Ankersen und Christian Berg. Ihr Job ist es, sich für mehr Frauen und Diversität in der deutschen Wirtschaft einzusetzen. Andrea Rexer und Carina Kontio haben mit den beiden in Düsseldorf darüber gesprochen, wie man den Thomas-Kreislauf durchbrechen kann, was sich in Deutschland ändern muss und was Deutschland sich von den Schweden abgucken kann.

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  • 12.11.2020
    52 MB
    01:02:33
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    Stefan Verra: „Der Mensch ist so visuell. Körpersprache kann jeder"

    Donald Trump, Angela Merkel, Emmanuel Macron, Christine Lagarde & Co.: Er beobachtet die mächtigsten Menschen der Welt wie kein anderer und schaut dabei nicht nur darauf, was sie sagen, sondern analysiert vor allem, wie sie es sagen - der österreichische Autor und Coach Stefan Verra.Der Körpersprache-Experte ist unser heutiger Gast in Handelsblatt Mindshift und er hat die Gabe, dass er körpersprachliche Codes dechiffrieren kann. Ob wir zwicken, nicken oder winken: Stefan Verra weiß, was dahinter steckt und zeigt uns im Gespräch, was Mimik und Gestik alles können und wie wir andere Leute dazu bringen können, uns wohlwollender zuzuhören.Zusammen mit dem Österreicher entschlüsseln wir außerdem das Geheimnis mächtiger Alpha-Manager wie Facebook-CEO Marc Zuckerberg, Adidas-Chef Kasper Rorsted oder Dieter Zetsche, ehemaliger Daimler-Boss - damit wir verstehen, womit sie uns verführen und ihnen nicht mehr auf den Leim gehen. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 12.11.2020
    27 MB
    32:34
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    Bijan Kaffenberger: „Wer Politik macht, will gestalten und hat einen Anspruch darauf"

    Wir sprechen mit Bijan Kaffenberger, dem Shooting-Star der Hessischen SPD. Der 29-Jährige hat alle paar Sekunden einen Kontrollverlust, denn er leidet seit seinem 6. Lebensjahr am Tourette-Syndrom. Die Tics halten ihn aber nicht davon ab, seinen Weg zu gehen - seit dem 18.01.2019 ist Kaffenberger Abgeordneter des hessischen Landtags in Wiesbaden. Regelmäßig spricht der Darmstädter vor hunderten Abgeordneten. Sein Thema ist nicht seine Erkrankung oder die Lage von Menschen mit Behinderung, seine Themen sind Wohnen, Bildung, Mobilität und vor allem Digitalisierung. Kaffenberger ist aber nicht nur Berufspolitiker, sondern auch Buchautor, bekannt seiner Youtube-Serie “Tourettikette” und steht seit kurzem als noch Schauspieler auf der Theater-Bühne. Ein beeindruckender junger Mann - und vielleicht schneidet sich der ein oder andere ja auch eine Scheibe von seiner couragierten Art ab. Viel Spaß beim Zuhören.

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  • 12.11.2020
    31 MB
    37:27
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    Janina Kugel: „Gibt es keine Möglichkeit, dass dieses ganze Alpha-Macho-Hass-Gepose ein Ende hat?“

    Sie machte bei Siemens eine steile Karriere, die sie als Personalchefin bis in den Vorstand führte: Janina Kugel. Eines ihrer zentralen Themen: Diversität. Seit die charismatische Managerin für den Technologiekonzern arbeitet, hat sich dort viel verändert. Vor allem, dass Frauen inzwischen ernster genommen werden, dürfte wesentlich mit ihrer Arbeit zu tun haben, von der sie in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift erzählt. Doch die Personalchefin verlässt den Siemens-Konzern Ende Januar. Im Podcast verrät Janina Kugel, was sie beruflich machen würde, wenn sie nochmal 25 wäre. Außerdem erzählt sie auch, wieso sie - eigentlich ein Kindertraum von ihr - doch keine Notfallmedizinerin wurde und sich nach den ersten intensiven Übungseinheiten in Klavier und Cello auch von einem Musikstudium wieder verabschiedete, um Volkswirtschaft zu studieren

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  • 12.11.2020
    30 MB
    36:25
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    Friederike von Mirbach: „Unser Körper ist der größte Schwätzer“

    Die Kommunikations-Expertin Friederike von Mirbach berät Dax-Konzerne und führende Mittelständler. Sie erzählt uns, wieso sie dafür ihren Schauspielberuf an den Nagel hängte und mit welchen Tricks auch Chefs auf der Bühne glänzen können. Sie wollen charismatisch auftreten, Konfliktsituationen souverän meistern und ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern aufbauen? Sie wollen wissen, wie man Fakten gut rüber bringt, ohne seine Zuhörer einzuschläfern und fragen sich, wie emotional Sie sein dürfen, wenn die Lage mal richtig ernst ist? Diese Fragen beantwortet Friederike von Mirbach diese Woche in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift. Außerdem spricht sie darüber, wie wichtig unsere Körpersprache im Business ist - und erklärt, wie gefährlich diese für die Karriere sein kann, wenn man sie nicht richtig beherrscht. „Unser Körper ist der größte Schwätzer“

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  • 12.11.2020
    35 MB
    41:45
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    Vera Schneevoigt über Alpha-Männer, Programmierkurse und Meditieren in Meetings

    Vera Schneevoigt hat einen Job, den es früher gar nicht gab. Ganz modern und dank Digitalisierung arbeitet die IT-Expertin heute als Chief Digital Officer im Geschäftsbereich Gebäudetechnik bei der Bosch-Gruppe. Gerade hat sie 100 Tage hinter sich und führt das erste Gespräch in dieser neuen Rolle mit uns. Schneevoigt ist eine der wenigen Frauen in Spitzenpositionen bei IT-Konzernen, gilt als Expertin für IoT, Industrie 4.0 und digitale Transformation. Geboren in Rheinland-Pfalz hat sie in Neustadt an der Weinstraße das Mädchengymnasium absolviert, dann aber nicht studiert, sondern bei Siemens eine Lehre zur Industriekauffrau gemacht. Sie arbeitete sich dort über 30 Jahre lang bis nach oben. Ihre Vita ist beeindruckend - und das nicht nur beruflich. Vera hat uns erzählt, dass sie sich damals schon als junges Mädchen lieber für einen Programmierkurs entschieden hat, als einen Tanzkurs zu buchen. Wir wollten von der IT-Managerin aber auch wissen, welche Kernkompetenzen denn entscheidend für diesen Job sind. Und welche Fähigkeiten es braucht, um auch im digitalen Zeitalter eine gute Führungskraft zu sein.

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  • 12.11.2020
    42 MB
    50:23
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    Dilek Gürsoy über Frauen in der Herzchirurgie, Kunstherzen und Grabenkämpfe im OP

    Wir sprechen mit der Herzchirurgin Dilek Gürsoy - die Tochter türkischer Gastarbeiter studierte als Einzige in der Familie. Heute ist die erste Frau in Europa, die einem Patienten ein Kunstherz implantierte - ein Bereich in der Medizin, der sonst von Männern dominiert wird. In unserem Gespräch macht sie anderen Frauen Mut, sich in Männerdomänen zu wagen und sich selbst für gute Leistungen zu loben. Das Leben von Dilek Gürsoy bietet alles, was eine gute Geschichte ausmacht - wir erzählen sie bei Handelsblatt Mindshift.

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  • 12.11.2020
    47 MB
    55:51
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    Lina Kotschedoff über Inklusion, Innovation und die Frage, wie man als Blinde Marathon läuft

    Heute sprechen wir bei Handelsblatt Mindshift mit Lina Maria Kotschedoff. Sie arbeitet bei den Stadtwerken Düsseldorf als Kommunikations- und Start-up-Managerin und hat eine Besonderheit: sie ist fast blind.Trotzdem läuft die junge Deutsch-Brasilianerin Marathon und geht entschlossen ihren Weg. Ihr Motto: „Behinderung ist keine Verhinderung“.Die schwere Krankheit hilft der studierten Betriebswirtin sogar im Job dabei, sich neue Geschäftsmodelle auszudenken, wie sie uns in der heutigen Folge verrät.Außerdem haben wir mit der 36 Jährigen darüber gesprochen, wie Unternehmen von Menschen mit Einschränkungen profitieren und innovativer sein können.Hören Sie die beeindruckende Lebensgeschichte einer jungen Frau mit Handicap und erfahren Sie, warum Lina ganz bewusst Blindenhund, Gehstock und Armbinde verzichtet und wie sie ihren Arbeitsalltag dank Siri, Whatsapp und Co. meistert.| Werbung: Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen das Leader.In-Netzwerk ans Herz legen – unser Partner für diese Podcast-Staffel. Mehr Informationen dazu unter www.leaderin.de |

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  • 12.11.2020
    47 MB
    56:10
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    Cawa Younosi über Karriere, Migration und warum er sich als „Quotenfrau“ fühlte

    Heute bei Handelsblatt Mindshift: Cawa Younosi. Er hat es vom Kriegsflüchtling aus Afghanistan zum Personalchef von SAP Deutschland geschafft. In Kabul aufgewachsen, musste sich Younosi als 14-Jähriger ohne seine Familie in Deutschland durchschlagen. Was ihm dabei geholfen hat, den Mut und die Hoffnung nicht zu verlieren, verrät uns der Top-Manager in der heutigen Folge. Außerdem haben wir mit Cawa Younosi über Chancengleichheit und Diversity gesprochen und danach gefragt, ob auch Menschen mit Migrationshintergrund an eine gläserne Decke stoßen. Hören Sie ein Gespräch über einen unkonventionellen Weg mit Stationen als Handyverkäufer und Tabakladenbetreiber am Bonner Hauptbahnhof bis hin zum Verantwortlichen für 22.000 Mitarbeiter. Und erfahren Sie, was Younosis Frau damit zu tun hat, dass er Jura und nicht Philosophie studiert hat.| Werbung: Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen das Leader.In-Netzwerk ans Herz legen – unser Partner für diese Podcast-Staffel. Mehr Informationen dazu unter www.leaderin.de |

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  • 12.11.2020
    58 MB
    01:08:55
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    Tina Müller über Seilschaften, Netzwerken und warum sie gerne Scheidungsanwältin geworden wäre

    Heutiger Gast im Handelsblatt Mindshift Podcast ist die Top-Managerin und Douglas-Chefin Tina Müller, die nach einem vierjährigen Intermezzo beim Autobauer Opel inzwischen wieder in der Beautybranche angekommen ist. Wir haben mit der Chefin des Parfumkonzerns vor allem über die Bedeutung von Seilschaften und Netzwerken gesprochen. Denn Müller hat, zusammen mit anderen Top-Managerinnen, einen eigenen Frauenbund gegründet – den Merton-Kreis. Was es mit diesem exklusiven Zirkel mächtiger Wirtschaftsfrauen auf sich hat, wer sich dort trifft und wie man reinkommt, verrät sie in unserer heutigen Folge. Außerdem haben wir mit Tina Müller über Sinn oder Unsinn von Mentoring-Programmen gesprochen, also wenn eine erfahrene Führungskraft einem jüngeren Mitarbeiter mit Ratschlägen, Feedback und auch mit Kritik zur Seite steht. Denn gerade was die Förderung von Nachwuchs-Talenten angeht, ist die Top-Managerin selbst sehr aktiv und engagiert. Zum Schluss wollten wir von Tina Müller wissen, inwiefern ihre Mitarbeiter*innen sie für eine schwierige Chefin halten – und was für ein Buch sie schreiben würde, wenn sie könnte. Hören Sie, was Tina Müller zu all dem sagt und was der klügste und nützlichste Karriere-Tipp ist, den sie jemals von einem ihrer Chefs bekommen hat.| Werbung: Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen das Leader.In-Netzwerk ans Herz legen – unser Partner für diese Podcast-Staffel. Mehr Informationen dazu unter www.leaderin.de |

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  • 12.11.2020
    24 MB
    28:19
    Cover

    Katarina Barley über Perfektionismus, Fehlerkultur und Wertschätzung

    Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift.In insgesamt sechs Folgen sprechen wir mit spannenden Gästen aus Wirtschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht.Für unser erstes Gespräch haben wir Katarina Barley eingeladen, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und SPD-Spitzenkandidatin, die ins EU-Parlament einziehen möchte.| Werbung: Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen das Leader.In-Netzwerk ans Herz legen – unser Partner für diese Podcast-Staffel. Mehr Informationen dazu unter www.leaderin.de |

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