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MassivKreativPodcast

Der MassivKreativ-Podcast navigiert durch die spannende Welt der Kultur- und Kreativwirtschaft, stellt in Interviews und Reportagen Akteur:innen und Held:innen vor, zeigt deren Innovationspotenziale und Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und Bildung. Kreativität geht oft überraschende Wege. Genauso inspirierend soll MassivKreativ sein, es verbindet, gibt Impulse, sät Begeisterung und Leidenschaft, erweitert den Horizont und macht Mut, sinnstiftend, kreativ und innovativ zu wirken. Ich freue mich über Nachrichten, Ideen, Anregungen an: [email protected] Antje Hinz, MassivKreativWebsite: https://www.massivkreativ.de/

Alle Folgen

  • 01.07.2022
    28 MB
    45:27
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    MK71: mentoringKUNST - Mit Kunst anders denken

    Warum wir uns nicht auf das scheinbar Machbare beschränken sollten

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  • 07.06.2022
    32 MB
    52:42
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    MK70: Zirkus 2030 - innovativ in die Zukunft!

    „Zirkus hält uns einen Spiegel vor“, sagt der Zirkuspädagoge Sven Alb. „Wir sind die Seele der Gesellschaft und eine Kunstform.“ Warum Politik und Medien in Deutschland die Zirkus-Akteur*innen mit mehr Anerkennung und Förderung unterstützen sollten, hat Sven Alb mir im Interview erzählt. Er ist Gründer und Leiter des zirkuspädagogischen Zentrums CircArtive und Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e.V. (BAG).

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  • 28.04.2022
    30 MB
    49:58
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    MK69: BROZILLA bringt Graffiti und Street Art nach Hamburg-Jenfeld

    Was bewirkt Street Art im öffentlichen Raum? Können Graffiti einen Stadtteil aufwerten, wenn die Bewohner*innen mitmachen? Der Künstler BROZILLA hat es in Hamburg-Jenfeld ausprobiert. Im Podcast-Interview erzählt er, wie Street Art in den 70er Jahren in New York entstanden ist und welche Styles es gibt. Er berichtet, wie er zum Graffiti-Malen und Sprühen gekommen ist, worin seine Mission besteht und was er bei seinen vielen Auslandsreisen auf fast alle Kontinente erlebt hat.

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  • 16.03.2022
    31 MB
    51:41
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    MK68: WeQ und Future Skills - Zukunftskompetenzen und neues Lernen

    Gemeinsam mit anderen Mitstreiter:innen ruft Peter Spiegel dazu auf, zum wirkmächtigen Mitgestalter des Lebens auf unserem Planeten zu werden und dabei wertschätzend, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln. Was hinter dem WeQ-Trend steckt, hat er ausführlich vorgestellt.

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  • 28.02.2022
    34 MB
    55:34
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    MK67: Rolf Kellner - Architekt, Kommunikator, Netzwerker für werteorientierte Stadtentwicklung

    Was braucht eine lebenswerte Stadt? Der Hamburger Stadtplaner und Architekt Rolf Kellner sieht sich mit seinem Planungsbüro überNormalNull (üNN) als Stadt-Reparaturbetrieb, der Fehlentwicklungen in Stadtquartieren aufdecken und heilen will. Ich habe mit ihm über interessante Stadtentwicklungsprojekte in Hamburg gesprochen und mit welche Methoden er und seine Kolleg:innen vor allem bei Beteiligungsvorhaben vorgehen.

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  • 25.02.2022
    30 MB
    50:02
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    MK66: Schauspieler in Doppelrolle - Lutz Herkenrath als Vortragsredner

    Lutz Herkenrath ist ein Impulsgeber, der für Aha-Effekte sorgt. Er öffnet Menschen die Augen und inspiriert sie. Herkenrath liebt die Bühne. Nach etlichen Jahren im Theater und vor der Fernsehkamera wechselt er vor etwa 20 Jahren auf die Podiumsbühnen von Kongressen, Tagungen und Firmenveranstaltungen. Wie es dazu kam und welche Schnittmengen es gibt – zwischen der Tätigkeit als Schauspieler und Vortragsredner – hat er mir im Interview erzählt.

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  • 25.02.2022
    28 MB
    46:42
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    MK65: Musik-Theater-Projekt mit Geflüchteten in Preetz

    Wie können Geflüchtete und alteingesessene Bewohner:innen in Preetz stärker zusammenwachsen? Wie kann der Austausch zwischen den Gruppen auf Augenhöhe stattfinden? Wie können beide Seiten voneinander lernen? Das haben sich Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe im schleswig-holsteinischen Preetz gefragt und ein kreatives Musik-Theater-Projekt ins Leben gerufen. Ich habe die beiden Initiatorinnen getroffen und war bei einem Workshop dabei.

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  • 23.02.2022
    30 MB
    48:43
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    MK64: Wortakrobat und Ideenstifter - der Autor Nils Mohl

    Nils Mohl ist Jenfelder aus Überzeugung. Der Schriftsteller und Drehbuchautor ist in diesem Stadtteil im Hamburger Osten aufgewachsen. Er lebt bis heute in Jenfeld, obwohl die Medien häufig über diesen Ort im Zusammenhang mit sozialer Benachteiligung, Armut und Gewalt berichten. Nils Mohl will das ändern und eine andere Wahrnehmung des Stadtteils erreichen. Was er gemeinsam mit dem Jenfeld-Haus auf den Weg bringen will, hat er mir im Interview berichtet.

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  • 04.02.2022
    34 MB
    56:03
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    MK63: FREIRAUM im Museum für Kunst und Gewerbe - Resonanzen in die Stadt

    Der Austausch mit Nina Lucia Groß findet Anfang Dezember statt. Eine gute Gelegenheit, um auf das Jahr 2021 zurückzublicken, gelungene Projekte Revue passieren zu lassen und über neue Vorhaben und Pläne zu sinnieren.

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  • 15.01.2022
    36 MB
    59:48
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    MK62: Frances Livings - Weltenwandlerin zwischen Musik, Poesie, Kunst und Natur

    Gespräch über Inspirationsquellen, künstlerische Entwicklungsprozesse, veröffentlichte CDs, kreative Vermarktungsstrategien, Plattformen für Creative Content sowie über die Rolle von Kunst und Künstlerinnen in der Gesellschaft.

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  • 07.09.2021
    27 MB
    44:08
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    MK61: Wandel einer Gemeinde durch Nachhaltigkeit - Lichtenhagen Dorf

    Die Evangelische Kirche engagiert sich für Klimaschutz! Wie das genau geht, zeige ich in einer Filmreihe für meinen youtube-Kanal MassivKreativ. Für die Ev. Kirche in Norddeutschland habe ich mit meinem sehr geschätzten Kameramann und Cutter Björn einige Filme über Nachhaltiges Bauen gemacht, speziell über die ökologisch sanierte Pfarrscheune in Lichtenhagen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Das Sommercafé der Kirchengemeinde ist außerdem Ort einer offenen Gesellschaft.

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  • 21.06.2022
    24 MB
    39:40
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    MK60: Kreative Räume und Kreativwirtschaft in Thüringen

    Norman Schulz ist als Berater für Kultur- und Kreativwirtschaft viel herumgekommen. Sein Weg nach Thüringen führte ihn über viele Umwege. „Wer vom Weg abkommt, lernt Landschaft kennen.“ Warum das wichtig ist, hat er mir im Interview erzählt.Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Mit einem Musik- und Politikstudium im Gepäck und dem konkreten Plan, doch nicht Musiker werden zu wollen, studierte Norman Schulz zunächst Kulturmanagement. Er war zunächst im Ruhrgebiet tätig, später in Oberbayern. Als Ansprechpartner im Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes lernte er die Branche gleich in sechs verschiedenen Bundesländern kennen, in Hessen und Rheinland-Pfalz sowie im Norden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Seit 2014 leitet er nun THAK, die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft. Er sagt: „Thüringen hat Pioniergeist bewiesen im Prozess Kreativwirtschaftsförderung. Ihn gemeinsam mit hochmotivierten Mitstreitern weiter voranzutreiben, das ist meine Aufgabe in der THAK.“

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  • 21.06.2022
    29 MB
    49:08
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    MK59: Lokaljournalismus im Aufwind im Kreativquartier Schwerin-Görries

    „VielSehn“ ist so etwas wie das Lebensmotto von Manuela Heberer. Als Journalistin ist sie viel unterwegs, hat Augen und Ohren stets nah an den Menschen, ihren Geschichten und ihren Vorhaben. Manuela ist überzeugte Mecklenburgerin. Sie wurde in der Landeshauptstadt Schwerin geboren, lebt und arbeitet hier und fühlt sich rundum wohl.

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  • 21.06.2022
    17 MB
    28:33
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    MK58: Der Medienkünstler Christian Riekoff

    Computerkunst auf dem Land? Geht das überhaupt? Ich habe mit dem Mediendesigner Christian Riekoff über das Leben zwischen Stadt und Land gesprochen, über seine aktuellen Arbeiten und Auftraggeber.

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  • 21.06.2022
    22 MB
    36:20
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    MK57: Leben in der Prignitz zwischen Stadt und Land

    Marketingberaterin Esther Schmidt-Bohländer ist vor 2 Jahren aus Hamburg in die Prignitz gezogen. Anknüpfend an ihre beruflichen Erfahrungen in Hamburg (Bierland) bietet sie nun im Stadtsalon "Safari" Bierverkostungen an und führt die Teilnehmerinnen mit ihrem Expertenwissen in die Welt von Hopfen, Malz und Gerste ein. Sie schreibt Kolumnen übers Bier, z. B. für Bierguerilla und Esther's Waldgeflüster, und ist Herausgeberin des launigen und zugleich informativen Buches "Unser täglich Bier gib uns heute".

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  • 21.06.2022
    33 MB
    52:17
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    MK56: Cross Innovation und kokreative Projekte an der Ostsee

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  • 21.06.2022
    25 MB
    39:00
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    MK55: PopUp, Coworking und Vernetzung am Kreativstandort München

    PopUp und Zwischennutzung ist die Antwort von Kreativschaffenden auf die angespannte Situation im Immobilienmarkt. Insbesondere in München hat der Druck stark zugenommen. Über neue Modelle, Konzepte und Lösungen habe ich mit Anne Gericke und Jürgen Enninger vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München gesprochen.

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  • 21.06.2022
    23 MB
    36:58
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    MK54: Nachhaltig und enkelfähig leben - Wir bauen Zukunft in Nieklitz

    "Wir bauen Zukunft" ist eine Gemeinschaft von Menschen und Organisationen, Natur und Technologie in Balance in Westmeckleburg. Macher*innen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Leidenschaften und Visionen verfolgen ein nachhaltiges, enkelfähiges Leben. Ceylan Rohrbeck erzählt im Interview mit Antje Hinz, MassivKreativ, über die Projekte, Vorhaben und Ziele der Gemeinschaft.

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  • 21.06.2022
    27 MB
    44:11
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    MK53: Kreativ vorausdenken im Digitalen Innovationsraum Schwerin

    Im Herbst 2019 wurde der Digitale Innovationsraum im Herzen Schwerins in der Wismarschen Straße eröffnet. Im Perzina-Haus, einem historischen Gebäude, hatte zuletzt die Bibliothek ihren Sitz. DIR ist kein einzelner Raum, sondern eine interdisziplinäre Werkstatt und Denkfabrik. Mascha Thomas-Riekoff stellt sie im Gespräch mit Antje Hinz für MassivKreativ vor.

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  • 21.06.2022
    35 MB
    57:51
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    MK52: Zirkuläre Kunst und Upcycling im westmecklenburgischen Lübz

    Viele Jahre war Julia Theek als Künstlerin in Potsdam aktiv und hat große Ausstellungen in Berlin und anderen Großstädten gestaltet. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass das Leben in den überfüllten Metropolen nicht immer ein Vergnügen ist. Und so lockt sie vor allem in den Sommermonaten großstadtmüde Künstler und andere Interessierte ins Atelierhaus, das von einem verwunschenen Garten am Gerberbach umrahmt wird. Die Künstlerkollegen können in Ruhe und eigenmotiviert an neuen Werken arbeiten oder in der hauseigenen Sommerakademie künstlerische Kurse und Workshops belegen oder selbst anbieten, zu Kunst ist dabei möglichst mit Upcycling verbunden – egal ob Scratchart, klassischer Malerei und Kalligrafie. Die Künstlerdozenten kommen aus dem ganzen Land und am liebsten aus der Nachbarschaft, aus Mecklenburg, Leipzig, Hamburg oder Berlin.

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  • 21.06.2022
    14 MB
    22:09
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    MK51: Kreative Visionäre im bayerischen Fichtelgebirge

    Die Region im bayerischen Fichtelgebirge kämpft gegen Landflucht, Fachkräftemangel und Leerstand. Um neue Perspektiven zu eröffnen, setzt die dortige Entwicklungsagentur auf die systematische Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Erfolge sind vielversprechend! Ich habe mit ChancenergreiferInnen, MöglichmacherInnen und Weiterdenkerinnen der Region gesprochen.

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  • 21.06.2022
    20 MB
    32:50
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    MK50: CoWorkLand-Genossenschaft: Mit Coworking gegen Landflucht

    Coworking ist in Großstädten ein gut gehendes Geschäftsmodell. Doch wie ist es auf dem Land? Bei einem Feldversuch hat die Heinrich-Böll-Stiftung herausgefunden, dass gemeinschaftliches Arbeiten auch dort Interessenten findet. Ich habe mit Ulrich Bähr, dem Initiator von „CoWorkLand“ gesprochen.

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  • 21.06.2022
    25 MB
    41:31
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    MK49: Kreatives Sachsen: Innovationsgeist versprühen und Industriebrachen retten

    Claudia Muntschick ist deutschlandweit unterwegs, um historische Bausubstanz zu retten, vor allem Industriebrachen. Als Beraterin für Regionalentwicklung sowie Kultur- und Kreativwirtschaft setzte sie sich vor allem für die Neubelebung leerstehender Gebäude ein. Welches Potenzial sie in den alten Bauten sieht und womit Sachsens Kreative noch beeeindrucken, hat sie mir im Interview erzählt. Claudia Muntschick ist für das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN tätig, speziell für die für die Region Ostsachsen. Seit 2017 fördert der Freistaat Sachsen dauerhaft das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft mit 500.000 pro Jahr, vorerst bis 2021. Es ist die zentrale Anlaufstelle für kreative Akteure und Multiplikatoren und wird getragen vom Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V.. Er erbringt zusätzliche Eigenleistungen in Höhe von 5.000 Euro pro Jahr. Aktuell arbeiten 7 feste MitarbeiterInnen im Projekt mit Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Die Aufgaben sind vielfältig. Die landesweite Plattform stärkt branchenübergreifend die Vernetzung der Akteure, verleiht der Branche Sichtbarkeit und hilft Einzelakteuren und Unternehmen, sich am Markt zu etablieren, bietet Vor-Ort-Beratungen sowie teilmarktspezifsche gründungs- und wachstumsbezogene Qualifzierungsleistungen in ganz Sachsen an.Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    29 MB
    48:19
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    MK48: Summer of Pioneers: Wie Großstadt-Nomaden das Land entdecken

    Während die Großstädte über Raumnot klagen, bieten ländliche Regionen Raumwohlstand, die kreative Form des Leerstands. Wittenberge in Brandenburg hat diese Herausforderung in eine Erfolgsgeschichte verwandelt. Die BewohnerInnen stecken den Kopf nicht in den Sand. Sie packen die Probleme an und denken voraus, so wie Christian Fenske. Er ist Regionalentwickler im TGZ, dem Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz. Fenske ist erster Ansprechpartner für Start-ups, Existenzgründer, Unternehmer und Investoren. Wenn er von Wittenberge spricht, spürt man sofort: Er liebt die Region, die seine Heimat ist. Damit sie auch in Zukunft reizvoll und lebenswert bleibt, sucht er nach neuen Impulsen: „Wir brauchen ein gewisses Grundrauschen, um die kreative Masse zu aktivieren, die hier schon vor Ort ist. Wir wollen die Einheimischen inspirieren und aus ihren heimischen Gefilden rauslocken, damit sie sich mit auswärtigen Kreativen vernetzen.“ Fenske setzt auf Kreativität und Coworking. Frederik Fischer, Kopf der KoDorf-Bewegung, wird zum Berater und Impulsgeber von Fenske und zum Initiator des ersten Summer of Pioneers in Wittenberge. Es ist der erste Testballon, der Kreative aufs Land holen und ausprobieren will, wie sich Coworking abseits der Großstädte anfühlt. Das Format ist gleichzeitig ein Ansatz, um leerstehende Gebäude neu zu nutzen. In einer ehemalige Ölmühle zieht im Sommer 2019 der neue Coworking-Space für die kreativen Pioniere ein. Inzwischen gibt es erste Ableger und weitere sind in Planung.Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    20 MB
    32:25
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    MK47: #WirvsVirus-Hackathon: Kokreative Ideen gegen Corona

    Die Fotografin und bildende Künstlerin Susanne Wehr berichtet im Interview über Ihre Erfahrungen beim Hackthon. Wie lief die Arbeit im Team? Wie wurde das Thema gefunden? Wie wurde die Idee entwickelt? Susanne Wehr hat mit ihrem Team den Prototyp für eine Online-Plattform &kunst entworfen. Die Idee: „Plattform für Event-Streaming und Online-Festivals: &kunst kreiert lebendiges Erleben und Entdecken von digitalen Veranstaltungen. Durch die bundesweite Vernetzung und Bündelung von Events, Orten und Künstlern schafft die Plattform ein übergreifendes und bisher nicht vorhandenes Angebot aus Livestreaming, vorproduzierten Inhalten und Online-Workshops und -Tutorials.“ Die Jury-Kriterien beschreibt das Team auf der Projektseite des Hackathon so: Gesellschaftlicher Mehrwert: für die vielen kleinen selbstständigen Künstler und Kulturschaffenden, die jetzt am meisten leiden; Innovationskraft: die Plattform bietet mehr als nur Performancekünstlern eine Plattform mit Videostream-Möglichkeit; Skalierbarkeit: von lokalen Festivals bis ganz Deutschland und in die ganze Welt. Die Idee für den Hackathon #WirVsVirus ist innerhalb von einer Woche entstanden - als Reaktion auf die Corona-Krise und fand vom 20.-22. März 2020 statt. Während Virologen von einem Beratungstermin zum nächsten hetzen, Politiker unter Hochdruck über Ausgangsbeschränkungen beraten, Notfall- und Hilfsprogramme schmieden, brüten zeitgleich unzählige hochmotivierte Bürger der Zivilgesellschaft gemeinsam mit Mitarbeitern aus Bundesministerien an Herausforderungen der Corona-Krise. Insgesamt 27.000 Menschen, darunter viele Kreativakteure nicht nur aus Deutschland, suchen nach Lösungen in 15 verschiedenen Handlungsfeldern - quer durch alle Generationen und mit verschiedenen persönlichen und fachlichen Hintergründen. #WirVsVirus gelingt ein Weltrekord: Noch nie nahmen so viele Menschen an einem Online-Hackathon teil. https://www.massivkreativ.de/wirvsvirus-hackathon-kokreative-ideen-gegen-corona/Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    38 MB
    59:17
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    MK46: kultursegel - Segel setzen für die Musik

    Karl Heinrich Wendorf will dem Musikland Mecklenburg-Vorpommern Aufwind geben und dabei vor allem den Nachwuchs mitnehmen. Die Freude beim Musikmachen gepaart mit Organisationstalent bereiten ihm den Nährboden für das strategische Planen von Musikvorhaben, u. a. für sein gemeinnütziges Unternehmen kultursegel. Als Manager versteht er es, musikalische Ereignisse so zu arrangieren, dass die Musik bestmöglich wirken kann. Diese Kombination gibt es selten. Im Profibereich sind die Welten auf und hinter der Bühne getrennt. Doch gerade junge MusikerInnen, die am Anfang ihres Weges stehen, kaum Geld und Kontakte haben, um erste Ideen und Musikprojekte umzusetzen, müssen es selber machen. Was einige KünstlerInnen als Zwang empfinden, wurde bei Karl Heinrich Wendorf zur neuen bzw. zweiten Profession. In seiner Masterarbeit widmet er sich dem Musikland MV: Da es das einzige Bundesland ohne eine musikalische Fort- und Weiterbildungsstätte ist, entwickelt Wendorf Strategien für die Gründung einer eigenen Landesmusikakademie in MV. Seit der ersten Bestandsaufnahme ist viel passiert. Wendorf hat inzwischen viele Unterstützer und Befürworter für seine Idee gefunden und sogar einen Ort: Schloss Gadebusch im Nordwesten von Mecklenburg-Vorpommern soll der Akademie als Heimat dienen. Nach den Wirren der Wende lagen die bedeutenden historischen Gebäude u. a. aus der Zeit der Renaissance viele Jahre im Dornröschenschlaf. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt und des Schlossfördervereins möchte Wendorf dem Ort neues Leben einhauchen. Und eine wichtige Rolle in dem multifunktional geplanten Kultur- und Bildungsort soll dabei eben eine Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung spielen. Karl Heinrich Wendorf ist genau der Typ Rückkehrer, den Mecklenburg dringend braucht: hervorragend ausgebildet, weitläufig und weltoffen mit umfassenden Erfahrungen in Musikpraxis und Management, ausgestattet mit wertvollen Kontakten in die Kultur- und Klassikszene, in Pädagogik und Bildung und vor allem mit weitreichender sozialer Kompetenz und Herzensbildung. Man spürt sofort, dass Wendorf für seine Heimat und seine Sache brennt und für sein gemeinnütziges Unternehmen kultursegel.Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    27 MB
    43:22
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    MK 45: Zukunft Land: Wie das Wendland kreative Köpfe anlockt

    Wie holt eine Kommune kreative Köpfe aus der Stadt aufs Land? Der Landkreis Lüchow im Niedersächsischen Wendland hat dazu einige erfolgreiche Projekte entwickelt, z. B. in Kooperation mit dem Wendlandlabor.Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    38 MB
    59:34
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    MK44: Jörg Klingohr - Coach, Comedian, Moderator, Unternehmer

    Jörg Klingohr, 1965 in Mecklenburg geboren, will für sein Heimatland Verantwortung tragen. Er ist nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie nach MV zurückgekehrt. Im Jahr 2000 kauft er symbolisch für eine D-Mark eine alte Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG), baut sie mit viel Herzblut und Engagement zum Bauernhof und Familienhotel um. Den Namen „Bauer Korl‘s Golchener Hof“ lehnt er an seine Kunstfigur „Bauer Korl“ an, mit der er an Wochenenden als Comedian durch das Mecklenburger platte Land tourt. So lernt er nicht nur viele neue Dörfer, sondern auch die Befindlichkeiten, Sorgen, Nöte, Ängste der BewohnerInnen kennen. Was ihm wiederum in seinem Hauptberuf zugute kommt: Als Wirtschaftspsychologie und Coach arbeitet er seit 2002 mit Führungskräften und Mitarbeitern taucht in regionale Wirtschaftskreisläufe ein und trägt Verantwortung für die Gemeinschaft, nicht zuletzt auch in seinem Golchener Hof. Er bietet dort viel Raum für Konzerten und Comedy, Hochzeiten und Betriebsfeiern, Tagungen und Seminare, wo er auch als Moderator nachfragt und zuhört. Und die Pläne gehen immer weiter: Neben einem Heuhotel ist 2015 eine soziale Betreuungseinrichtung für Jugendliche entstanden, 2016 die erste Bauernhof-Kita in der Region „De Dörpkinner“ und 2017 eine kleine Bauernhofkirche, die Besuchern und Gästen für Trauungen und innere Einkehr zur Verfügung steht.Was fasziniert ihn am Leben und Arbeiten in Mecklenburg? Auf welche Hürden trifft er bei seinen Unternehmungen? Mit welchen Denkblockaden seiner Mitmenschen in MV wird er konfrontiert? Und was braucht MV, damit es viel mehr murige Raumpioniere wie ihn gibt, die das Bundesland mit viel Energie gestalten? Das frage ich Jörg Klingohr – den Macher mit vielen Talenten, Interessen, der immer ein offenes Ohr hat. Und der sich selbst Sozialhydrauliker nennt. Hier mehr auf meinem Blog: https://www.massivkreativ.de/joerg-klingohr-coach-comedian-moderator-unternehmer/Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    28 MB
    43:33
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    MK43: Ordnungsbehörde für Schöpferisches bei der NOERD

    Am 7. November 2019 fand in Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal ein landesweiter Digitalkongress statt – die NOERD 2019 (NØRD): https://www.digitalesmv.de/noerd/mdc_Digitaler_Wandel_Verwaltung Initiiert wurde der Kongress von der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Zeitgleich an insgesamt 6 Orten des Bundeslandes ging es um die digitale Transformation, z. B. um smarte Städte, um Robotik und Künstliche Intelligenz und um Chancen der Digitalisierung für den Ländlichen Raum. In Schwerin stand die Verwaltung im Fokus und die Frage, wie Digitalisierung und Kreativität den Weg in die Zukunft unterstützen können. Einen kreativen und innovativen Programm-Slot beim Kongress hat Wissenschaftsjournalistin Antje Hinz gemeinsam mit dem Künstler Daniel Hoernemann von CommunityArtWorks gestaltet: https://www.communityartworks.de/ Die Künstlerische Intervention fand in der ehemaligen Bibliothek der Stadt im neuen Digitalen Innovationszentrum DIR im Perzina-Haus in Schwerin statt: https://www.digitalesmv.de/#digitaler-innovationsraum Nach der Performance von Daniel Hoernemann mit seiner „Ordnungsbehörde für Schöpferisches“ führte Antje Hinz Interviews mit dem Künstler und dem Publikum und wollte wissen: Was können Kunst und kunstbasierte Methoden in der Verwaltung bewirken? Welche Erfahrungen haben die Kongressteilnehmer bereits mit Kreativität und Digitalisierung in ihrem Arbeitsumfeld gesammelt? Die Intervention begann Daniel Hoernemann mit einigen ungewöhnlichen Fragen an das Publikum…Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected]

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  • 21.06.2022
    37 MB
    59:35
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    MK42: Mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für kreative Raumpioniere in MV

    Eine Podiumsdiskussion mit folgenden Gesprächspartnern: Die drei Erstplatzierten im Landeswettbewerb „Kreative Raumpioniere: - Ute Rohrbeck vom DesignThinking-Projekt „Rögnitz Ausbau 3.0“ - Maik Riebort vom CoWorking& CoHousing-Projekt Lassaner Winkel – Pulow sowie - Julia Theek, vom Upcycling-Projekt, Sommerateliers, Produzentengalerie in Lübz - Dr. Martin Müller, Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ und Referatsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft - Lutz Scherling, Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in MV, Abteilung „Landwirtschaft und ländliche Räume“, Referat „Agrarpolitik, Agrarmärkte, ökolog. Landbau und Digitalisierung“ - Mareike Donath, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung und Internationale Angelegenheiten im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in MV - Claudia Muntschick, Architektin und Raumexpertin vom Sächsischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft „Kreatives Sachsen“ sowie Kompetenzteam „Ländliche Entwicklung“ aus dem Bundesverband für Kultur und Kreativwirtschaft „Kreative Deutschland“ Moderation: Antje Hinz, Wissenschaftsjournalistin und Wissensdesignerin, Mitbegründerin im Silberfuchs-Verlag und Betreiberin des Blogs MassivKreativFragen, Anregungen, Infos an: [email protected] Website: https://www.massivkreativ.de/

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  • 21.06.2022
    39 MB
    59:33
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    MK41: Jugendkultur im Landkreis Ludwigslust-Parchim in MV

    Jugendkultur im Landkreis Ludwigslust-Parchim: Was ist das Besondere in dieser Region? Wo sind interessante identitätsstiftende Orte der Jugendkultur? Wer sind die Menschen, die für Jugendliche etwas bewegen wollen? Inwiefern trägt Jugendkultur zur Identitätsstiftung bei? Was verbindet Jugendliche mit der Region? Und wie wollen sie im Landkreis die Zukunft gestalten? Diese und weitere Fragen hat Wissenschaftsjournalistin Antje Hinz im Kulturschiff Minna im Boizenburger Hafen gestellt - im Rahmen des Workshops „WER ist WIR? WIR sind WER!" Der Kunst- und Kulturrat Ludwigslust-Parchim hatte Akteure der kulturellen Jugendarbeit eingeladen, außerdem Künstler, Kreative und interessierte BürgerInnen aus dem Landkreis. Corinna Hesse (Silberfuchs-Verlag, Kreative MV) moderierte den Workshop. Andrea Köster hat live gezeichnet und die wichtigsten Erkenntnisse grafisch festgehalten und visuell auf den Punkt gebracht. Der Workshop fand im Programm MITEINANDER REDEN statt, unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): https://miteinanderreden.net/projekteimdetail/wer-ist-wir-wir-sind-wer/

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  • 21.06.2022
    30 MB
    44:11
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    MK40: Soziale Innovationen durch Raumpioniere in Mecklenburg-Vorpommern

    Heute geht es um die Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern, den Landeswettbewerb „Kreative für MV - MV für Kreative.“ Initiiert hat diesen Wettbewerb Corinna Hesse (Silberfuchs-Verlag, Kreative MV), um zu zeigen, wie sich Künstler und Kreative für ihr soziales Umfeld einsetzen, speziell für die soziale Dorfentwicklung. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundesland mit vielen ländlichen Regionen die mit Abwanderung und Demografiewandel zu kämpfen haben. Es sind vor allem Künstlerinnen, Künstler und Kreative, die mit Einfallsreichtum und Engagement nach Lösungen suchen. Raumpioniere nennen sie sich doppeldeutig gemeint, weil sie häufig leerstehende Orte neu beleben und mit ihren Ideen auch neue Räume und Freiräume in den Köpfen schaffen. Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern und mit künstlerisch kreativen Methoden entwickeln und erproben sie zukunftsweisende Projekte für Dörfer und Kleinstädte. Die Gemeinschaften vor Ort sollen dadurch gestärkt werden. Der Landeswettbewerb „MV für Kreative“ möchte das Engagement der Kreativen würdigen und sichtbar machen und schließlich auch dabei helfen, die Ideen in die Tat umzusetzen. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Insgesamt 37 kreative Raumpioniere haben sich 2018 mit ihren Projekten beworben und konnten dann an landesweiten KreativLabs teilnehmen. Das waren interaktive Workshops, um die Ideen weiter auszuarbeiten und um sich mit anderen Kreativen zu vernetzen. In diesem Jahr 2019 hat eine Jury aus verschiedenen Branchen insgesamt 10 Projekte ausgewählt. Deren Ideenstifter sind heute hier in Schwerin zu Gast und werden sich nochmals persönlich den Fragen der Jury stellen. Die besten drei Projekte werden am 22. Oktober 2019 bei einer öffentlichen Preisverleihung in Schwerin ausgezeichnet. Die Siegerprämien sind mit insgesamt 10000 € dotiert und sollen für die Weiterentwicklung der Projekte eingesetzt werden. Durchführung: Kreative MV – Landesnetzwerk für Kultur- und Kreativwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern Projektleitung: Corinna Hesse Film-Produktion: Antje Hinz und Björn Kempcke, Silberfuchs-Verlag, Labor für gesellschaftliche Wertschöpfung – youtube: https://youtu.be/xfPBWc2XA0I Gefördert: vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE)Im Anschluss an den Wettbewerb werden dann die besten zehn Projektideen in einer Wanderausstellung und Roadshow durch Mecklenburg-Vorpommern touren und in Kommunen und Landesministerien vorgestellt werden: https://kreativemv.wordpress.com/category/roadshow-wanderausstellung-raumpioniere/ Damit wird das Bewusstsein gestärkt, das Kultur und Kreativwirtschaft die regionale Entwicklung nach vorne bringt und entscheidende Impulse setzt. Ein Auftakt, damit zukünftig auch kommunale Kooperationspartner enger mit Kreativen zusammenarbeiten und Standorte gemeinsam entwickeln können. Raumpioniere bringen sozusagen die Zukunft nach Mecklenburg-Vorpommern. Soweit zu den Zielen und zum Hintergrund des Landes Wettbewerbs „Kreative für MV - MV für Kreative“ und jetzt habe ich 10 nominierte Projekte und ihre Ideenstifter zu mir gebeten sowie die Projektinitiatorin Corinna Hesse. Im Wechsel zu den Jury-Gesprächen werden sie ihre Projekte näher vorstellen und sich selbst natürlich auch.Fragen, Anregungen, Infos an: [email protected] Website: https://www.massivkreativ.de/

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  • 21.06.2022
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    56:54
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    MK39: Manufakturen Teil 4 in der Region Mecklenburg-Schwerin

    Teil 4: Hutsalon, Kürschnerei, Kreativ-Hof und Schmiede: Kunst-Handwerker in Mecklenburg-SchwerinDer Hutsalon Rieger in Schwerin Fein herausgeputzt: Sagen Sie bloß nicht „Hutmacher“. Damit outen Sie sich als kompletter Dilettant. Genoveva Rieger und ihre Tochter Marie-Antonett sind „Putzmacherinnen“. http://hutsalon-rieger.deDie Kürschnerei Götz Weidner in Schwerin Ein Pelz fürs Leben: Wer bei der Kürschnerei an reiche, alte Damen in schweren, langen Pelzmänteln denkt, erlebt im Atelier von Götz Weidner in Schwerin eine Überraschung. Flauschig, leicht und kurz geschnitten sind die Jacken in der Auslage. http://www.weidner-pelze.deDer Rothener Hof Selbermachen als Wertschätzung: Am Anfang war der Kuhstall. Ein architektonisch reizvolles Gebäude, zu schade, um es verfallen zu lassen. Und so gründete sich im Jahr 2000 in Rothen ein Verein, um den Kuhstall zu erhalten und wieder zu beleben. Heute sind dort sieben verschiedene Werkstätten angesiedelt, und jeder Handwerker besetzt eine besondere Nische. Eine Metallwerkstatt, eine Möbeltischlerei, eine Druckerei mit Handpressen, eine Obst-Mosterei und eine Gaststätte bilden die Gemeinschaft im Rothener Hof. Wirtschaftlich gesehen, ein „Mikro-Cluster“, der perfekt ineinander greift und immer weiter wächst. 2009 eröffnete die Glas- und Medienkünstlerin Daniela Melzig ihr Atelier. Achim Behrens ist von Haus aus eigentlich Tischler. http://www.rothenerhof.deDie Schmiede Radsack in Stresdorf Familienbetrieb der Zukunft: Tradition bedeutet, das Althergebrachte nicht nur kommenden Generationen zu überliefern, sondern immer weiter zu entwickeln und neuen Bedürfnissen anzupassen. Manchmal entsteht daraus wie im Handumdrehen ein neuer Geschäftszweig. So war es in der Schmiede Radsack in Stresdorf bei Gadebusch. Birger und Coco Radsack suchten eigentlich nur nach einer Unterbringung für ihren Praktikanten. Herausgekommen sind schließlich hochmoderne mobile Wohnungen, neudeutsch: Tiny houses genannt.https://www.schmiede-radsack.deDie Interviews führte meine Verlagskollegin Corinna Hesse. Sie hat mit den kreativen Machern gesprochen – über das Handwerk, über das Leben, über die Zukunft.Kulturlandschaften im Norden Die ManufakTouren-Route entstand für die Metropolregion Hamburg im Rahmen des Leitprojektes KulturLandschaftsRouten (2016-2018). Entwickelt wurden insgesamt fünf neue Erlebnisrouten sowie Hörgeschichten mit je 15 bis 20 Tracks pro Region, die zu Hause oder per Smartphone auch unterwegs gehört werden können.

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  • 21.06.2022
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    56:48
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    MK38: Manufakturen Teil 3 in der Region Mecklenburg-Schwerin

    Teil 3: Porzellan- und Textilmanufaktur, Gravur-Atelier: Kunst-Handwerker in Mecklenburg-SchwerinDie erste Mecklenburgische Porzellanmanufaktur in Sukow Gefäße aus Licht: Um aus Tonerde das „weiße Gold“ herzustellen, braucht es Geduld. Die Werkstatt von Kerstin Behrens in Sukow ist zweigeteilt. Die erste Abteilung ist der „Manschraum“. Hier wird die Porzellanmasse zusammengerührt und gebrannt. Dann beginnt Kerstin Behrens im lichtdurchfluteten Atelier zu malen. Vor dem ersten Pinselstrich allerdings kommt eine Art Ritual. http://porzellan-manufaktur.deDie Manufaktur Basthorst Filzen als Philosophie: Wer die Textilgestalterin Claudia Stark in ihrer Manufaktur Basthorst bei Crivitz besucht, gewinnt zunächst vor allem eins: Zeit! https://claudia-stark.jimdo.com/werkstatt-ladenDie Graveurmeisterin Carola Frericks in Schwerin In der Tiefe glänzend: Ein Frauenberuf, der auf die Knochen geht. Wenn Carola Frericks in ihrem Atelier in der Schweriner Münzstraße den Stichel in das Metall treibt, dann ist das Schwerstarbeit. http://www.gravur-manufaktur.deDie Interviews führte meine Verlagskollegin Corinna Hesse. Sie hat mit den kreativen Machern gesprochen – über das Handwerk, über das Leben, über die Zukunft.Kulturlandschaften im Norden Die ManufakTouren-Route entstand für die Metropolregion Hamburg im Rahmen des Leitprojektes KulturLandschaftsRouten (2016-2018). Entwickelt wurden insgesamt fünf neue Erlebnisrouten sowie Hörgeschichten mit je 15 bis 20 Tracks pro Region, die zu Hause oder per Smartphone auch unterwegs gehört werden können.

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  • 21.06.2022
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    MK37: Manufakturen Teil 2 in der Region Mecklenburg-Schwerin

    Holzbildhauerei, Taschenmanufaktur, Uhren, Kindermöbel: Die Holzbildhauermeisterin Silke Krempien in Schwerin Auf Spurensuche: Für die einen ist es ein Stück Holz. Für Silke Krempien offenbart sich das Geheimnis eines Baumlebens, wenn sie den Rohstoff für ihre Kunstwerke in den Händen hält. Denn in jedem Holz lässt sich das Wachstum des Baumes nach-lesen. http://www.gedok-mv.eu/kuenstlerinnen/krempien.html Die Taschen-Manufaktur Red Rebane in Schwerin Mein Freund, der Rucksack: In der offenen und lichtdurchfluteten Werkstatt von Christian Karius und Stephan Porth in der Schweriner Möwenburgstraße wird alles noch von Hand gefertigt. Christian entwirft neue Designs und schneidet die Stoffe zu, zwei Näherinnen fügen alles zusammen. Stephan ist für den Einkauf zuständig. https://www.red-rebane.de Der „Klockenschauster“ von Schwerin Alles zu seiner Zeit: Eigentlich heißt er ja Hans-Joachim Dikow. Aber er ist eine Instanz in der Schelfstadt von Schwerin. Und als solche wird der Uhrmacher einfach „Klockenschauster“ genannt. https://www.de-klockenschauster.de Kindermöbel aus Dömitz Schnurstracks eingenommen: Viele Erfinder entwickeln ihre Ideen aus einem eigenen Bedürfnis heraus und gar nicht in erster Linie für einen Markt. Aber wo ein eigenes Bedürfnis ist, könnte es ja sein, dass auch andere Menschen so etwas brauchen. So wurden Tim und Sabine Schinkel zu Produzenten von Kindermöbeln. https://www.timkid.de Die Interviews führte meine Verlagskollegin Corinna Hesse. Sie hat mit den kreativen Machern gesprochen – über das Handwerk, über das Leben, über die Zukunft. Kulturlandschaften im Norden Die ManufakTouren-Route entstand für die Metropolregion Hamburg im Rahmen des Leitprojektes KulturLandschaftsRouten (2016-2018). Entwickelt wurden insgesamt fünf neue Erlebnisrouten sowie Hörgeschichten mit je 15 bis 20 Tracks pro Region, die zu Hause oder per Smartphone auch unterwegs gehört werden können.

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  • 21.06.2022
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    MK36: Manufakturen Teil 1 in der Region Mecklenburg-Schwerin

    Die weite Landschaft Mecklenburgs zieht Naturliebhaber an und Menschen mit Sinn für das Schöne. Und so kommt es, dass sich hier immer mehr Handwerker und Künstler ansiedeln. Sie suchen Inspiration in der Natur und genießen den Platz, um ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Tradition und Innovation: Viele der in der Region ansässigen Produzenten üben ein traditionelles Handwerk aus. Mit neuen Ideen und moderner Technik führen sie die Traditionen in die Zukunft. Manche ihrer Berufe sind andernorts fast ausgestorben. Dennoch spüren alle Menschen, die mit eigenen Händen etwas schaffen, eine tiefe innere Befriedigung – gerade in Zeiten digitaler, virtueller Welten. Und so regt der Besuch in den Manufakturen im Garten- und Seenland Mecklenburg-Schwerin auch zum Nachdenken über das eigene Leben an. Was erwarten wir eigentlich von unserem Beruf? Welche Werte stecken in den Produkten, die uns umgeben? Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um? Handwerk als Berufung: Die Handwerker im Garten- und Seenland Mecklenburg-Schwerin sprechen gern mit den Besuchern – über ihr Schaffen und über ihre Lebensphilosophie. Eine Haltung, die sich auf andere Menschen in ihrem Umfeld überträgt. Denn viele der Produzenten gestalten nicht nur ihre Werke, sondern auch den Ort, an dem sie leben, aktiv mit. Corinna Hesse hat mit diese kreativen Machern gesprochen – über das Handwerk, über das Leben, über die Zukunft. Besuchen Sie mit uns 16 Manufakturen (Podcast in vier Teilen) und ihre schöpferischen Inhaber.

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  • 21.06.2022
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    59:51
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    MK35: Das Hitzacker-Dorf und KUBA – gemeinsam, interkulturell, nachhaltig

    Hauke Stichling-Pehlke ist vor knapp 30 Jahren ins Wendland gekommen. Ein ehemaliger Großstädter, der sich bewusst für das ländliche Leben in Hitzacker entschieden hat. Sein Studium hat er wegen der eigenen Ungeduld nicht beendet. Er wollte nicht länger Theorien entwickeln, sondern Projekte rasch in die Tat umsetzen. In Hamburg-Wilhelmsburg hat er im zeitlichen Umfeld der Internationalen Bauausstellung IBA ein interkulturelles Seniorenheim gebaut. Seit Winter 2011 können im Veringeck (https://www.iba-hamburg.de/projekte/veringeck/projekt/veringeck.html) deutsche und türkische Senioren können in Wilhelmsburg gemeinsam unter einem Dach ihren Lebensabend verbringen. Auf diese Erfahrungen baut sein aktuelles Projekt auf. Im Wendland soll nun ein neues interkulturelles und altersgemischtes Mehrgenerationendorf entstehen das [Hitzacker-Dorf] (https://hitzacker-dorf.de). Am ersten Haus wird gerade gebaut (Sommer 2018). Im Interview betont Hauke Stichling-Pehlke: „Das Hitzacker-Dorf ist kein fertiges Produkt. Es ist eine Idee, die von allen gemeinsam entwickelt und stetig auch weiterentwickelt werden soll.“ Dafür gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, z. B. für den Bau und die Dorfplanung (Bau), für Büro und Öffentlichkeitsarbeit, für Interkulturelles, Gemeinschaftsbildung und das Gemeinschaftshaus, für Mobilität, Stoffkreisläufe und Solidarität, für Nahrung und Küche, für Kinderbetreuung und Garten, für Finanzen und Fundraising, für Datennetz, IT und Gewerbe. Dabei haben die Akteure auch das wohnortnahe Arbeiten im Blick: Coworking für StartUps, ein Gesundheitszentrum und ein kleines Gewerbegebiet sind geplant. Es wurden basisdemokratische Strukturen mit Vorstand und Aufsichtsrat geschaffen. Einmal pro Woche taggt das Plenum für kleine Entscheidungen, große Themen werden in der Generalversammlung diskutiert. Wie wird z. B. das Thema Nachhaltigkeit im Hitzacker-Dorf umgesetzt? Wie wird Mobilität im Alltag gelebt, was können Carsharing und E-Autos leisten. Um die Kosten überschaubar zu halten, werden, ausschließlich Mehrfamilienhäuser nach einem Modulsystem gebaut. Pehlke macht auf Nachfrage folgende Beispielrechung auf: Eine vierköpfige Familie erwirbt für den Bau einer 90qm großen Wohnung Genossenschaftsanteile in Höhe von 20.000 € und zahlt nach Fertigstellung des Baus eine Kaltmiete von knapp 6 € pro qm. 12 Häuser sind im Sommer 2018 durchfinanziert, Verträge mit der GLS-Bank geschlossen. Der Bau des ersten Hauses ist gerade gestartet. Bei der Erschließung des Baugrundes wurden archäologische Fundstellen freigelegt und ergaben, dass die Region schon etwa 300 Jahre vuZ besiedelt wurde. Ein Brennofen, der in einem Meter Tiefe gefunden wurde, lässt darauf schließen, dass die damaligen Bewohner mit der Verhüttung von Raseneisenstein Erz gewonnen und veredelt haben. So wird die Siedlungsgeschichte stetig weiter geschrieben. Im zweiten Teil des Interviews berichtet Hauke Stichling-Pehlke über den ehemaligen Bahnhofs in Hitzacker, der heute KUBA – Kulturbahnhof heißt. Im April 2014 ersteigerte der frisch gegründete Bürgerverein [KUBA e.V.](https://www.kuba-ev.de) den 174 erbauten Backstein-Bahnhof für 32.000 €. Heute ist KUBA ein Kulturzentrum, das von vielen Künstlern, Kreativen und lokalen Gruppen genutzt wird. Der Verein koordiniert die vielfältigen Aktivitäten und hat derzeit etwa 80 Mitglieder. Auch Schüler brüten immer wieder Ideen aus, u. a. die Kulturaktie, um KUBA zu unterstützen. Hauke Stichling-Pehlke ist optimistisch: Sowohl KUBA als auch das Hitzacker-Dorf zeigen, das sich die Bürger gerne sinnstiftend engagieren und zivilgesellschaftlich Verantwortung übernehmen. Damit zeigen sie Wege auf, wie es zukünftig im Wendland weiter geht. Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laen

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  • 21.06.2022
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    59:28
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    MK34: Archäologie und Vampirglaube im Wendland

    Arne Lucke hat viel erlebt und viel von der Welt gesehen. Als Archäologe und Ethnologe hat er zahllose Länder bereist und war an vielfältigen Grabungen beteiligt. Im Wendland war er Kreisarchäologe und hat den [Museumsverbund Lüchow-Danneberg e. V.](https://www.luechow-dannenberg.de/home/themenseiten/museumsverbund.aspx) gegründet. In die Ferne zog es ihn immer wieder. Egal mit welcher Kultur er sich auch beschäftigte: Lucke stellte immer wieder fest, dass es einen gemeinsamen Nenner gibt: Die Angst vor Untoten und vor Vampiren, manchmal auch Doppelsauger ("Duwwelsüger"), Wiedergänger oder Nachzehrer genannt, existiert in nahezu allen Kulturen. Sie ist wissenschaftlich auf vielfältige Weise belegt - archäologisch, ethnologisch und historisch. [Arne Lucke](https://wendland-net.de/post/ungeliebtes-kleinod-azh-59713) wird zum „Vampir-Experten“. Im Wendland stieß er auf ein Feld mit über 100 Grabstellen, von denen die Mehrheit eigenartige Besonderheiten aufwies. Der Kopf war vom Rumpf des Leichnams getrennt, Steine beschwerten das Brustskelett, der Tote war mit dem Kopf nach unten beigesetzt worden. Einige Grabstellen waren abgebrannt oder verkokelt. Bald ist sich Lucke sicher: Die speziellen Bestattungsrituale weisen auf den im Wendland verbreiteten Vampirglaube hin. Bevor sich das Wissen um Infektionskrankheiten in der Bevölkerung verbreiten konnte, versuchten sich die Menschen Todesfälle in der Familie mit „untoten Wiedergängern“ zu erklären. Im Interview erläutert der Archäologe weitere Gründe für den Vampirglaube. Auch ein Zeitenwandel bringe stetig die Angst vor Veränderung mit sich. Die slawischen Wenden seien einst vom Christentum überrollt worden. Heute fürchten sich die Menschen vor Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung. Daher sei gerade wieder eine neue Welle des Vampir-Trends zu spüren, so Lucke. Der Ethnologe erzählt ausführlich, wie der Dracula-Roman vom Bram Stoker dafür sorgte, dass das Thema von vielen bis heute im rumänischen Transsylvanien verortet wird. Dabei sei der Vampirglaube universal und uralt, bereits in der Jungsteinzeit um 2500 v.u.Z. verbreitet, so Arne Lucke. Auch im Spreewald und in Mexiko ist er auf verschieden Weise belegt. Durch die Vermischung von heidnischen und christlichen Bräuchen hätten die Mexikaner bis heute ein besonderes Verhältnis zum Tod mit speziellen Bräuchen. Den Tag der Toten (Día de los muertos) feiern sie mit speziellen Süßigkeiten, wie den Skeletten aus Pappmaché und Zucker. Auch über die zeitgeschichtliche Archäologie spricht Arne Lucke, etwa über die aktuellen Grabungen im ehemaligen Protestcamp in Gorleben, in dem Lucke 1980 selbst gelebt hat, wie er erzählt. Die historische Archäologie hat er im Wendland in [Rundlingsdörfern]( http://www.rundlingsverein.de) betrieben und dort in abgebrannten Häusern geforscht. Arne Lucke ist von Neugier und Interesse an Menschen, Zeiten und Kulturen angetrieben. Seine letzte vierwöchige Reise führte ihn im Frühjahr 2018 in den Iran, ein wundervolles Land voller gastfreundlicher Menschen und einer faszinierenden Kultur. Wenn er ins Wendland zurückkehrt, genieße er jedes Mal die Weite der Landschaft und Natur. Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz) Mehr Infos hier: [MassivKreativ.de](http://www.massivkreativ.de) ###Feedback gerne an mich: [email protected]

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  • 21.06.2022
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    58:44
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    MK33: Kunst, Kultur, Widerstand – Kukate und Kulturelle Landpartie im Wendland

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  • 21.06.2022
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    54:07
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    MK32: Altes bewahren, Neues wagen - Architektur im Wendland

    [Ralf Pohlmann](http://pohlmann-architekten.de) ist Neuschöpfer, Bewahrer und Erneuerer. Als Architekt baut er im Wendland neue Gebäude, vor allem Schulen, und saniert alte Bausubstanz, z. B. historische Hallenhäuser und alte Kornspeicher wie in Gartow. Oberstes Gebot für ihn ist, den besonderen Geist der alten Gebäude zu schützen. Zu seinen aktuellen Projekten zählt die alte [Eisenbahnbrücke bei Dömitz](https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/52-doemitz-eisenbahnbruecke.html), die früher Mecklenburg und Niedersachsen verband und heute unter Denkmalschutz steht. Erbaut wurde die ursprünglich 986 Meter lange Brücke zwischen 1870 und 1873 von der Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft. Am Ende des 2. Weltkrieges haben die Alliierten sie bei einem Luftangriff stark zerstört. Es blieben nur Überreste auf dem westlichen Teil der Elbe in Niedersachsen, 16 Brückenbögen mit dem zugehörigen Brückenkopf. 2010 ersteigerte der niederländische Unternehmer Toni Bienemann das Bauwerk aus dem ehemaligen Besitz der Deutschen Bahn. Gemeinsam mit dem Freundeskreis Dömitzer Eisenbahnbrücke plant er, aus dem alten Industriedenkmal einen „Skywalk“ zu machen. Auf dem Natur-Laufsteg sollen Besucher tagsüber die Weite des Elbblicks genießen und nachts in den endlosen Sternenhimmel blicken. Weil die Brücke inmitten des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue liegt, können Naturliebhaber von hier aus auch Tiere beobachten und sich an Pflanzen erfreuen. Im Interview berichtet Architekt Ralf Pohlmann über Herausforderungen bei der Sanierung der Eisenbahnbrücke. Er beschreibt die Besonderheiten des einzigartigen Industriedenkmals: das wehrhaft gestaltete Brückenhaus und seine 16 Flutbrückenbögen. Pohlmann gibt einen Überblick über weitere spannende Sanierungsprojekte im Wendland, u. a. über die Wiederherstellung und Umnutzung des alten vierstöckigen vierstöckigen [Fachwerk-Kornspeichers in Gartow](https://region-wendland.de/sehensw%C3%BCrdigkeit/zehntspeicher), der schon im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Zuletzt erzählt er, wie für ihn eine moderne, zeitgemäße Schule aussehen muss, um Kindern und Jugendlichen eine inspirierende Lernumgebung zu bieten. Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz) Mehr Infos hier: [MassivKreativ.de](http://www.massivkreativ.de) ###Feedback gerne an mich: [email protected]

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  • 21.06.2022
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    MK31: Soziale Innovationen im Ideenlabor - die Grüne Werkstatt Wendland

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  • 21.06.2022
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    MK30: Leben und Arbeiten im Wendland: der Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde

    Der Cartoonist und Illustrator [Wolf-Rüdiger Marunde]( http://www.wolf-ruediger-marunde.de/home/) ist in Hamburg geboren, dann in ländlichem Umfeld auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein aufgewachsen und lebt seit 1988 im Wendland. Er hat für viele Print-Magazine gezeichnet, u. a. für Brigitte, Stern und Pardon. Bis heute erscheint ein wöchentlicher Cartoon von ihm in der HÖRZU. In seinen lebensprallen Zeichnungen und Illustrationen nimmt Marunde häufig Bezug auf das Landleben. Seine Helden und Charaktere, z. B. Tiere, häufig Schweine, Bauern, Jäger, Großstädter und Umweltaktivisten stammen aus Stadt und Land. Wenn beide Welten aufeinandertreffen, ergibt sich „Zündstoff“. Auch Umwelt und Politik thematisiert Marunde in seinen Arbeiten. Im Interview erzählt er, was das Besondere am Wendland ist, wie er die Anti-Atomkraft-Bewegung rundum Gorleben erlebt hat, wie die Kulturelle Landpartie einst begann, wie er heutige gesellschaftliche Entwicklungen und Probleme sieht, welche Rolle Künstler in der Gesellschaft spielen und über seine künstlerische Arbeit und seine Recherchen. Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz)

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  • 21.06.2022
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    MK29: Kreative Ideen für das Dorf Rüterberg an der Elbgrenze in Mecklenburg

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  • 21.06.2022
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    MK28: Faktor Mensch - Kreativität als Grenze lernender Systeme?

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  • 21.06.2022
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    MK27: Vortrag Kreativität und Künstliche Intelligenz

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  • 21.06.2022
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    MK26: spokenwork - Poetry-Slam bei der BTC AG Oldenburg

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  • 21.06.2022
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    MK25: Geld ist für die Menschen da - GLS Bank und die Kultur- und Kreativwirtschaft

    Wie verwirklicht die GLS Bank als erste sozial-ökologische Genossenschaftsbank ihren Leitgedanken: "Geld ist für die Menschen da"? Wie gelingt es ihr, die Wirtschaftlichkeit ihrer Mitglieder zu fördern und nicht nur Gewinne zu maximieren? Wie reagiert die Bank auf neue gesellschaftliche Herausforderungen, wie z. B. Digitalisierung, Demografiewandel, Neue Arbeit und Wertewandel? Welche Schnittstellen und Kooperationsprojekte gibt es mit der Kultur- und Kreativwirtschaft, z. B. in den Bereichen Marketing, Social Media/Digitale Kommunikation, Storytelling, crowdinvesting, FinTech, Blockchain, Service-Design, Marken- und Veranstaltungsdesign? Welche Kommunikationswege nutzt die GLS Bank, um die Öffentlichkeit zu erreichen? Wie sieht die Zukunft der Banken bzw. der GLS Bank aus? Welche Aufgaben werden Banken zukünftig übernehmen, wenn viele Aufgabenbereiche digitalisiert sind? Das Interview mit [Thomas Jorberg GLS Bank](https://www.gls.de/privatkunden/gls-bank/gremien/thomas-jorberg/) führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz) Mehr Infos hier: [MassivKreativ.de](http://www.massivkreativ.de) ###Feedback gerne an mich: [email protected]

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  • 21.06.2022
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    18:26
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    MK24: Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland

    Im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Wertschöpfung ist die Kultur- und Kreativwirtschaft längst mit der Autoindustrie und der Chemiebranche vergleichbar. Frank Fischer gibt Einblicke in eine vielschichtige Wirtschaftsbranche mit ganz eigenen Mechanismen. Fischer koordiniert die Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und erklärt, warum unsere Gesellschaft die Kreativwirtschaft dringend braucht. Die Initiative „Kultur- und Kreativwirtschaft“ wurde im Jahr 2007 von der Bundesregierung 2007 ins Leben gerufen. Fischer berichtet über Ziele, erfolgreiche Projekte, Meilensteine, über gesellschaftlichen Wandel, Herausforderungen und über Chancen für die klassische Industrie, wenn sie mit der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammenarbeitet. Es geht um die Bedeutung sozialer Innovationen in Abgrenzung zu technologischen Neuerungen, um Impulse auf klassische Wirtschaftsbranchen und Gesellschaft, um Handlungsfelder der Politik, um Kollaborationsprojekte zu unterstützen. Es geht auch um den Einfluss von Künstlern auf Stadtentwicklung und wachsende Stadtrendite, um gesellschaftliche Wertschöpfung und um neue Ziele, die sich die Initiative gesetzt hat. Kamera, Ton, Schnitt: bjoernkempcke.de Das Interview entstand im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin: https://youtu.be/LFCJrlhWQbk Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz) Mehr Infos hier: [MassivKreativ.de](http://www.massivkreativ.de) Feedback gerne an mich: [email protected]

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  • 21.06.2022
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    21:53
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    MK23: Agiles Arbeiten - Big Five: Scrum, Kanban, Daily StandUp, Retrospektiven, Design Thinking

    Agiles Arbeiten Big Five. Der digitale Wandel hat verwirrend viele Schlagworte in Umlauf gebracht: New Work, Agiles Arbeiten, Scrum, Kanban, VUCA bzw. VUKA, Daily StandUp, Retrospektiven, Design Thinking, Teal und Lean. Antje Hinz, MassivKreativ, hat den Workshop "Agiles Arbeiten: Big Five" in Berlin besucht und gibt gemeinsam mit den beiden Trainern und Experten Alexander Schaaf (key2know) und Valentin Nowotny (NowConcept) Einblicke, was sich auf die eigene neue Arbeitswelt übertragen lässt. Das folgende Interview mit den beiden Workshopleitern entstand spontan im Anschluss an den ersten Workshop-Tag. Das Interview führte [Antje Hinz](http://www.massivkreativ.de/massivkreativ-live-antje-hinz-informiert-inspiriert-interagiert/) (MassivKreativ, Wissenschaftsjournalistin, Wissensdesignerin, Medienproduzentin, Verlegerin im [Silberfuchs-Verlag](http://www.silberfuchs-verlag.de/verlagsprogramm/laenderhoeren/index.html), Moderatorin, [Speakerin](https://speakerinnen.org/de/profiles/antje-hinz) Mehr Infos hier: [Artikel Workshop: Agiles Arbeiten – Methoden für den Wandel]( http://www.massivkreativ.de/workshop-agiles-arbeiten-methoden-fuer-den-wandel/)

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  • 21.06.2022
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    10:48
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    MK22: Zukunftsplanung im Unternehmen mit künstlerischen Methoden

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