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Handelsblatt Today - Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Handelsblatt Today informiert Sie ab jetzt auch über alle aktuellen Entwicklungen im Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Wie beeinflussen die westlichen Sanktionen Putins Entscheidungen und vor welchen Herausforderungen steht die deutsche Wirtschaft?Handelsblatt Today ist der tägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Wirtschafts- und Finanzwelt. Dafür sprechen wir mit CEOs, Unternehmern, Spitzenpolitikern und Handelsblatt-Korrespondenten in aller Welt.Mit Ihnen werfen wir jeden Tag einen Blick auf die Börse, analysieren die spannendsten Entwicklungen am Aktienmarkt und sprechen mit unseren Experten über Finanzen und Themen wie Geldanlage, Sparen, Investieren, Trading, Gold, Rohstoffe und Nachhaltigkeit.Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich hier auf der Handelsblatt-Website.Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit Mary Abdelaziz-Ditzow, Lena Jesberg, Anis Mičijević und Maximilian Nowroth.*** Außerdem können Sie auf diesem Kanal auch unser Podcast-Spezial „Today Extended“ hören. Sonntags ab sechs Uhr morgens erscheint hier alle zwei Wochen unser Geldanlage-Podcast mit Unternehmensredakteur und Aktienanalyst Ulf Sommer. Wir sprechen dann über Einzelwerte, Börsen und die Unternehmenswelt – also über alles, was für Sie und Ihr Depot wichtig wird.Sound-Design: Christian Heinemann Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker

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  • 01.07.2022
    29 MB
    30:19
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    Drei Auswege aus dem Fachkräftemangel / Euro-Inflation auf Stand der USA: Parallelen und Unterschiede

    Die Inflation in der Eurozone ist im Juni auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Was Europa und Deutschland beim Kampf gegen die Teuerung von den USA lernen können.Nicht nur in Europa erreicht die Inflationsrate in diesen Tagen Rekordstände: Auch in den USA lag die Inflation im Mai bei 8,6 Prozent – dem höchsten Wert seit 40 Jahren. „Vor allem bei Lebensmitteln und bei den Energiekosten fällt die Teuerung auf“, sagt US-Korrespondentin Katharina Kort bei Handelsblatt Today.Es gibt jedoch auch Inflationsgewinner: Deutsche Discounter wie Lidl und Aldi verzeichnen in den USA derzeit Besucherrekorde. Und der Trend zum Discounter, meinen Experten, ist in den USA gekommen, um zu bleiben.Im Interview mit Host Lena Jesberg erklärt Katharina Kort, mit welchen Maßnahmen die Inflation in Übersee in den Griff gekriegt werden soll. Und was sich Deutschland und Europa davon abschauen könnten.Außerdem: Ob am Flughafen, im Krankenhaus oder im Restaurant – in Deutschland ist der Arbeitskräftemangel in den letzten Monaten mehr als deutlich geworden. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gibt es derzeit mehr als 1,7 Millionen offene Stellen. Problematisch ist das nicht nur aus Sicht der Kunden: Für viele Unternehmen ist das fehlende Personal auch ein Geschäftsrisiko. Und der deutschen Konjunktur droht die Stagnation.„Das langfristige Problem, das dahinter steckt, ist der demografische Wandel, der das Erwerbspersonen-Potenzial in den kommenden Jahren sehr stark schrumpfen lassen wird“, erklärt Politikredakteur Frank Specht im Titeltalk mit Tobias Gürtler. Und er benennt Lösungsansätze, um dem Arbeitskräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.[Den Handelsblatt-Wochenendtitel lesen Sie hier.](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/personalmangel-flughafenchaos-und-handwerker-mangel-letzter-ausweg-automatisierung/28462658.html)**Wir möchten von Ihnen wissen:** Wie wichtig ist das Thema Inflation für Sie? Stimmen Sie [hier](https://app.sli.do/event/kvtqD7KEw9wGcZAoTmrmDy/embed/polls/0c707464-ca86-4fc3-9d9c-645fed70a260) gern bei unserer Umfrage zu diesem Thema ab.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 30.06.2022
    25 MB
    26:04
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    Das Wichtigste vom Nato-Gipfel / Inflation: Höchststand im Baltikum

    Auf dem Nato-Gipfel bespricht das militärische Bündnis zur Zeit die nächsten Schritte im Ukraine-Krieg, die Verstärkung der Ostflanke - und wie auf den vermehrten Einfluss Chinas reagiert werden soll.Vom G7-Gipfel in Elmau ging es am Dienstagabend für die Staats- und Regierungschefs der westlichen Staaten in die spanische Hauptstadt Madrid zum Nato-Gipfel. Mit insgesamt rund 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht es beim Treffen des Militär-Bündnisses vorrangig um den Kurs bis 2030, den Ukraine-Krieg und auch die nächsten Schritte, die gegen den Aggressor Russland unternommen werden sollen.Auch die Erweiterung des Bündnisses von 30 auf 32 Staaten durch den Beitritt von Schweden und Finnland, soll besprochen werden. Russland Präsident Wladimir Putin warf der Nato wegen der geplanten Erweiterung „imperiale Ambitionen“ vor. Der Kreml-Chef habe zwar grundsätzlich „keine Probleme“ mit dem Beitritt der beiden Länder, sprach jedoch auch eine deutliche Warnung aus, sollten Schweden und Finnland militärische Stationierungen der Nato auf ihrem Territorium gewähren.Handelsblatt-Korrespondent Moritz Koch ist vor Ort auf dem Gipfel und spricht mit Host Sonja Schlacht über die wichtigsten Beschlüsse des Bündnisses.Außerdem: Das Baltikum weist aktuell eine überdurchschnittlich hohe Inflationsrate im Euroraum auf. Mit einer Inflationsrate von über 20 Prozent liegt Estland im Mai dabei an der Spitze. Aber auch Litauen mit 18,5 Prozent und Lettland mit fast 17 Prozent folgen mit deutlich überdurchschnittlichen Inflationsraten.Wie unterschiedlich die drei Staaten auf die steigenden Verbraucherpreise reagieren und ob Deutschland sich strategisch davon abschauen kann, erklärt Nordeuropa-Korrespondent Helmut Steuer. **Wir möchten von Ihnen wissen:** Wie wichtig ist das Thema Inflation für Sie? Stimmen Sie [hier](https://app.sli.do/event/kvtqD7KEw9wGcZAoTmrmDy/embed/polls/0c707464-ca86-4fc3-9d9c-645fed70a260) gern bei unserer Umfrage zu diesem Thema ab.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 29.06.2022
    36 MB
    37:10
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    Comeback von Atomkraft und Kohle: Hat die Nachhaltigkeit an der Börse jetzt ausgedient?

    Das Thema Nachhaltigkeit rückt in diesen Tagen in den Hintergrund. Was bedeutet das für die Zukunft der Finanzbranche? Und was macht nachhaltige Anlagen überhaupt aus?Können Gas- und Atomkraft als nachhaltige Investments gelten? Zumindest aus Sicht der EU-Kommission lautet die Antwort „Ja“. Anfang des Jahres schlug sie vor, Gas- und Atomkraft in die sogenannte Taxonomie-Verordnung aufzunehmen, mit der Milliardeninvestitionen in „grüne“ Energien angekurbelt werden sollen.Durchzukommen scheint dieser Vorschlag nicht. Erst kürzlich sprach sich der EU-Umwelt- und Wirtschaftsausschus mehrheitlich dagegen aus. Dennoch zeigt das Beispiel ein Grundsatzproblem des Themas „Sustainable Finance“: Denn was als nachhaltiges Investment gelten – darüber lässt sich durchaus streiten. Umso mehr in Zeiten wie diesen, in denen nicht der Kampf gegen den Klimawandel die Schlagzeilen dominiert, sondern über Waffenlieferungen und Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke diskutiert wird.Was bedeutet all das für die Zukunft des „Sustainable Finance“-Bereichs? Darüber spricht Host Tobias Gürtler in der 500. Ausgabe von „Handelsblatt Today“ mit Thomas Kehl, Buchautor und Co-Gründer des Youtube-Kanals Finanzfluss. Kehl erklärt darin, was ‚nachhaltiges Investieren‘ konkret bedeutet, wie es sich in der Praxis zeigt – und wie er die Zukunft von „Sustainable Finance“ einschätzt. Und er beantwortet auch die wichtigste Frage für Sie als Anleger: Lohnen sich nachhaltige Investments jetzt noch?Außerdem: Zur Überraschung vieler Experten ist die Inflationsrate in Deutschland im Juni auf 7,6 Prozent gesunken. Dennoch rechnen Ökonomen nicht damit, dass sich die Verbraucherpreise hierzulande nachhaltig erholen werden.Weit größere Inflationssorgen als Deutschland dürfte dennoch ein anderes Land haben: die Türkei. Dort liegt die Inflationsrate nahezu zehnmal höher als hierzulande. Über die Auswirkungen der Inflation vor Ort berichtet Türkei-Korrespondent Ozan Demircan. Und er erklärt, was Deutschland bei der Inflationsbekämpfung von der Türkei lernen kann.**Wir möchten von Ihnen wissen:** Wie wichtig ist das Thema Inflation für Sie? Stimmen Sie [hier](https://app.sli.do/event/kvtqD7KEw9wGcZAoTmrmDy/embed/polls/0c707464-ca86-4fc3-9d9c-645fed70a260) gern bei unserer Umfrage zu diesem Thema ab.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 28.06.2022
    31 MB
    32:39
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    Treffen der G7: Wie real ist die Gefahr einer Rezession?

    Auf dem G7-Gipfel verschärften die Mitglieder ihre klare Kante gegenüber Russland – und diskutierten über wichtige Fragen der Weltwirtschaft. Welche Maßnahmen das Bündnis jetzt ergreifen will.Beim G7-Gipfel sollte es ursprünglich um wichtige Fragen der Weltwirtschaft gehen. Doch in Anbetracht der Ukrainekrieges rückten beim diesjährigen Treffen auf Schloss Elmau wichtige Aspekte der Friedenserhaltung in den Vordergrund. Man wolle „ein Zeichen der Ge- und Entschlossenheit des Westens“ setzen, erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) während der abschließenden Pressekonferenz am Dienstagmittag.Wie dringlich dieses Thema ist, wurde am Montag erneut besonders deutlich, als im ukrainischen Krementschuk Raketen in ein Einkaufszentrum einschlugen, in dem sich zu dem Zeitpunkt rund 1000 Menschen aufgehalten haben sollen. Die Attacke verurteilten die Staats- und Regierungschef von USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Japan und Deutschland als Kriegsverbrechen. Und die G7-Mitglieder bereiteten gemeinsame Wege, um Russland schärfer zu sanktionieren und die Ukraine politisch, wirtschaftlich und militärisch zu unterstützen.Rohstoffknappheit, Lieferengpässe und hohe Inflationsraten sind nur einige der vielen fatalen Folgen des Ukrainekrieges, die derzeit die gesamte Weltwirtschaft zu spüren bekommt. Die Angst vor einer weltweiten Rezession wächst.Handelsblatt-Politikredakteur Martin Greive erklärt im Gespräch mit „Handelsblatt Today"-Host Lena Jesberg, welche Maßnahmen das G7-Bündnis gegen den drohenden wirtschaftlichen Abschwung ergreifen will – und welche Folgen für Anlegerinnen und Anleger entstehen könnten. Außerdem war Greive live vor Ort in Elmau und schildert ein paar Eindrücke vom G7-Gipfel.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 27.06.2022
    27 MB
    28:12
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    Ist der NFT-Hype schon vorbei? Warum die G7 den Import von russischem Gold verbieten wollen

    Der Kryptomarkt ist am Boden. Neben den massiven Ausverkäufen von Cyberdevisen wie Bitcoin oder Ether sind auch die Preise für Non-Fungible-Token (NFTs) mittlerweile eingebrochen. Bei Opensea, einer der weltweit größten Handelsplattformen für NFTs, beträgt das Minus beim Handelsvolumen innerhalb des vergangenen Monats 75 Prozent. Das hatte die Branchenplattform Dappradar ermittelt. Grund dafür sind zum einen die steigenden Zinsen und damit verbundene Rezessionsängste, aber auch eine Vertrauenskrise bei den Anlegern. Denn kriminelle Machenschaften haben am NFT-Markt erheblich zugenommen.Ein NFT steht für ein digitales oder physisches Objekt, das grundsätzlich nicht veränderbar und damit einzigartig ist. Non-Fungible-Tokens können digitale Kunstwerke sein, wie die berühmten Cryptokitties oder Cryptopunks, aber auch Videos, Musik oder Zertifikate. Die Daten dafür werden, genauso wie bei Kryptowährungen, auf Blockchains gespeichert.Noch vor einem Jahr herrschte ein regelrechter Kaufrausch bei NFTs. Mittlerweile ist der allerdings abgeklungen. In dieser Folge Handelsblatt-Today spricht Host Agatha Kremplewski mit Kryptoexpertin Mareike Müller über die aktuelle Lage am NFT-Markt und darüber, ob sich der in Zukunft wieder erholen könnte.**G7 will den Import von russischem Gold verbieten**Außerdem: Am gestrigen Sonntag sind die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten im bayerischen Ort Elmau zusammengetroffen. Neben der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie und des Klimawandels steht auch Russlands Krieg gegen die Ukraine im Fokus. Konkret soll ein Importstopp der G7-Staaten von russischem Gold verkündet werden. Ziel dabei ist es, Russland weiter von der Weltwirtschaft zu isolieren. Handelsblatt-Korrespondent Jakob Blume spricht über die Umsetzung des Plans und die Entwicklung des Goldpreises.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 24.06.2022
    37 MB
    38:17
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    So können Sie ihr Vermögen gegen eine drohende Eurokrise absichern

    Die Angst vor einer neuen Eurokrise wächst. Denn die historisch hohe Inflation hat die Währungsunion fest im Griff. Um die Teuerung einzudämmen, wird die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli den Leitzins anheben. Doch der Plan ist mit großen Risiken verbunden – besonders für hoch verschuldeten Euro-Länder wie Italien oder Spanien. Ein Zinsanstieg könnt die Ungleichheit zwischen den Ländern in der Währungsunion wachsen lassen.Auch für Privatanleger wird die geldpolitische Reaktion der EZB zur Gefahr. Durch die hohe Inflation macht das klassische Sparen derzeit wenig Sinn. De Aktienmärkte derweil sind volatil. Eine sichere Geldanlage ist in diesen Tagen deshalb nur schwer zu finden. Und die Situation könnte in den kommenden Monaten noch komplizierter werden.„Der Euro wird nicht auseinanderfallen, wir werden auch noch eine dritte und eine vierte Eurokrise erleben“, sagt Thomas Lehr, Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch, zur Gefahr einer erneuten Eurokrise. In Bezug auf das Anlageverhalten der Deutschen kritisiert er: „Das Ausblenden anderer Währungen ist der größte Mangel in deutschen Portfolios.“ Wie Anleger jetzt im Detail reagieren sollten, bespricht Lehr in dieser Folge von „Handelsblatt Today“ mit Host Lena Jesberg.Außerdem: Es gibt zwar eine Währungs-, aber keine Fiskalunion zwischen den Euro-Ländern. Brüssel-Korrespondent Moritz Koch erläutert im Gespräch mit Tobias Gürtler, warum das in diesen Tagen mehr denn je problematisch ist – und weshalb es dennoch unwahrscheinlich ist, dass die Euro-Länder dieses, ihr Grundproblem auf absehbare Zeit aus der Welt schaffen werden.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 23.06.2022
    24 MB
    25:28
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    Chaos an Flughäfen: Was für Reisende und Aktionäre jetzt wichtig ist

    Flughafenfrust statt Reiselust: Personalmangel verhagelt der Luftfahrt den erhofften Aufwind nach der Pandemie. Ob ein Investment sich trotzdem lohnen könnte.Die Lage an Europas Flughäfen ist angespannt. Seit Wochen müssen Reisende dort mit langen Wartezeiten rechnen – vorausgesetzt ihr Flieger hebt überhaupt noch ab. Denn viele Flüge müssen in diesen Tagen auch ersatzlos gestrichen werden.Grund für die wachsenden Unannehmlichkeiten ist ein akuter Personalmangel im Flugverkehr. So sind laut Flughafenverband ADV derzeit 20 Prozent der Stellen beim Securitycheck, beim Check-in und in der Flugzeugabfertigung unbesetzt. Denn bis heute wurden die in Coronazeiten vollzogenen Entlassungswellen seitens der Luftfahrtbranche nicht wieder ausgeglichen.Diese Fehlkalkulation im Personalbereich macht sich nun auch in den Aktienkursen der Airlines bemerkbar. Dabei war man an den Märkten lange davon ausgegangen, dass die Luftfahrtbranche nach Ende der Coronamaßnahmen massiven Aufwind bekommen und die Urlaubssaison 2022 den Umsatz wieder ankurbeln würde. Stattdessen hat die Aktie der Lufthansa zu Beginn der Urlaubssaison nun aber knapp sieben Prozent, die des irischen Konkurrenten Ryanair sogar fast 18 Prozent an Wert verloren.Wie geht es nun weiter in der Luftfahrtbranche? Wie lange werden Flugreisende noch auf Besserung der Situation warten müssen? Und lohnt sich angesichts der fallenden Kurse vielleicht gerade jetzt ein Einstieg in Airline-Aktien?Diese Fragen bespricht Lena Jesberg in dieser Folge von „Handelsblatt Today“ mit dem Handelsblatt-Luftfahrtexperten Jens Koenen. Auch Tipps für Flugreisende, um sich in diesen angespannten Tagen Urlaubsstress zu ersparen, bleiben dabei nicht aus.*** Mehr zur Alarmstufe im Notfallplan Gas: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiesicherheit-die-lage-ist-ernst-d[…]d-kommen-habeck-ruft-alarmstufe-beim-gas-aus/28448376.html*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 22.06.2022
    19 MB
    19:52
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    Dax unter 13.000 Punkten: Ist jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt?

    Der bedeutendste deutsche Aktienindex rutscht unter die wichtige Marke von 13.000 Punkten. Was das nun für das Chancen- und Risikoverhältnis bedeutet.Am deutschen Aktienmarkt ist ein klarer Abwärtstrend zu erkennen. Nachdem am heutigen Tag noch die obere Linie dieses Trends mit 13.444 Punkten getestet wurde, rutschte der Kurs unter die psychologisch bedeutsame Marke von 13.000 Punkten. Laut dem Angstbarometer V-Dax besteht zwar noch keine Ausverkaufspanik, aber eine deutlich zu erkennende Nervosität. Im Vergleich zu den bisherigen Abwärtsphasen hält sich der Ausverkauf im deutschen Leitindex allerdings noch in Grenzen.Ein Unsicherheitsfaktor der letzten Monate ist die dramatisch steigende Inflation. Die US-Notenbank Federal Reserve und auch die Europäische Zentralbank haben darauf in den USA und in Europa mit einer strengeren Geldpolitik reagiert. Die erhöhten Zinsen haben an den heimischen und internationalen Märkten Druck ausgelöst. Neben dem deutschen Ausverkauf hat auch der amerikanische S&P 500-Index in den letzten sechs Monaten fast 20 Prozent verloren.Welche Ereignisse und Entscheidungen dabei welchen Einfluss auf die Märkte hatten, weiß Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer. Er spricht darüber in der heutigen „Handelsblatt Today“-Ausgabe mit Mary Abdelaziz-Ditzow – in deren letzter Sendung nach fast zwei Jahren als Podcast-Host. Zum Abschied hat Ulf Sommer ihr und den „Today“-Hörern vier Chancen und drei Risiken des aktuellen Aktienmarktes mitgebracht.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 21.06.2022
    23 MB
    24:22
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    EZB-Zinserhöhung: Droht die nächste Euro-Krise?

    Die EZB vollzieht einen Kurswechsel – und plötzlich fürchten Kritiker eine nächste Euro-Krise. Warum das Szenario zum jetzigen Zeitpunkt dennoch eher unwahrscheinlich ist.Am Montag verlieh EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Plänen noch einmal Nachdruck: Im September werde eine größere Zinserhöhung bevorstehen, „wenn die mittelfristigen Inflationsaussichten bestehen bleiben“, sagte sie im EU-Parlament in Brüssel. Erst einmal sollen die Zinsen im Juli nun um 0,25 Prozentpunkte nach oben gehen. Seit 2011 hatte sie die Notenbank nicht mehr so stark angehoben.Angesichts des hohen Inflationsschubs vollzieht die EZB einen Kurswechsel von einer jahrelangen ultralockeren hin zu einer straffen Geldpolitik. Ein wichtiges Instrument, um die Inflationsrate unter Kontrolle zu bekommen, die inzwischen mehr als vier mal so hoch liegt wie das ausgegebene Ziel von 2,0 Prozent. Und für viele Experten ein längst fälliger Schritt.Doch der Kurswechsel ist auch problembehaftet. Nicht umsonst hatte die EZB monatelang gezögert, ihn einzuschlagen. Denn mit einem Mal wächst nun die Sorge vor einer Rückkehr der Euro-Krise. Italien, Griechenland und andere Länder mit hohen Staatsschulden müssen plötzlich fürchten, ihren wachsenden Schuldenballast nicht mehr tragen zu können.Hier zeige sich „ein Grundproblem der Euro-Zone, die eine Währungsunion und keine Fiskalunion ist“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteur Frank Wiebe: Spannungen zwischen den Ländern könnten innerhalb der Währungsunion nicht über den Devisenmarkt ausgeglichen werden.Warum er die Gefahr einer erneuten „Euro-Krise“ zum jetzigen Zeitpunkt dennoch gering einschätzt, erläutert Wiebe in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“. Darin spricht er mit Host Mary-Abdelaziz-Ditzow auch über mögliche Konsequenzen der EZB-Zinserhöhung für Deutschland – und zeigt auf, welche Möglichkeiten der Notenbank bleiben, um die Teuerungsrate im Euro-Raum anderweitig in den Griff zu kriegen.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 20.06.2022
    29 MB
    30:13
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    Konjunkturerwartung halbiert: Deutschland stehen magere Jahre bevor / Wie Sie jetzt Gas sparen können

    Die Erwartungen für die deutsche Konjunktur sinken stark. Ob eine Rezession jetzt ernsthaft drohen könnte.Das Handelsblatt Research Institute (HRI) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland gesenkt. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Energiepreise durch den anhaltenden Krieg Russlands gegen die Ukraine. Deshalb berechnet das HRI, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nur noch um 1,6 Prozent zulegen soll, 2023 sogar nur noch um 0,8 Prozent. Die vorherige Prognose war fast doppelt so hoch.So ist der Preis für Erdöl um knappe 66 Prozent teurer als im Vorjahr. Für Erdgas und Steinkohle sogar um circa 200 Prozent – ein Hauptgrund für die aktuell historisch hohe Inflation von 7,9 Prozent in Deutschland. Denn die hohen Energiepreise führen zu Mehrkosten in der Produktion und die Lieferung von Waren und Dienstleistungen, das wiederum mündet in höheren Verbraucherpreisen. Dennis Huchzermeier, Senior Economist beim HRI, hat an der Konjunkturprognose mitgewirkt und spricht in dieser Folge Handelsblatt Today mit Host Sonja Schlacht über die genauen Ergebnisse, ob sich die Inflation beruhigt und wie berechtigt die Sorgen vor einer Rezession sind.Außerdem: Gas ist zu einem knappen Gut in Deutschland geworden. Deswegen möchte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grünen) jetzt ein Gesetz auf den Weg bringen, das für einen sorgsamen Verbrauch für Gas in der Stromproduktion sorgen soll. Besonders seitdem der russische Konzern Gazprom vergangene Woche die Gaslieferungen nach Deutschland über die Pipeline Nord Stream 1 eingedämmt hat, gilt die Lage als kritisch. Was Habeck plant und wie Verbraucher zu Hause jetzt schon Gas sparen können, weiß Handelsblatt-Redakteur Ben Mendelson.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 19.06.2022
    20 MB
    20:27
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    Wie sich die Investitionsmüdigkeit am Standort Deutschland an der Börse auswirkt

    Immer weniger ausländische Investoren interessieren sich für Deutschland als Wirtschaftsstandort. Börsenexperte Ulf Sommer erläutert, was das für Dax und Co. bedeutet.Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird bei ausländischen Investoren immer unbeliebter. Nurmehr 841 Investitionsprojekte in Deutschland kündigten ausländische Unternehmen 2021 an. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um zehn Prozent.Die Ursachen dafür, dass sich ausländische Investoren von Deutschland abwenden, sind vielschichtig. Langwierige Verwaltungs- und Genehmigungsprozesse, bürokratische Hürden und die unzureichende Digitalisierung des Landes zählen dazu.Hat diese Investitionsmüdigkeit auch Auswirkungen auf den Dax? Höchstens geringfügig, sagt Aktienanalyst Ulf Sommer. Die meisten Unternehmen im Dax erwirtschafteten bis zu 80 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. „Ob ausländische Staaten in Deutschland investieren spielt für Unternehmen wie Linde, Fresenius, Bayer oder die drei Größten der Automobilbranche eine eher untergeordnete Rolle“, erklärt er.In der neuen Folge von „Handelsblatt Today Extended“ spricht Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer mit Host Mary Abdelaziz-Ditzow auch darüber, welche einzelnen Sektoren am deutschen Aktienmarkt im zweiten Halbjahr 2022 besonders großes Potenzial bieten.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

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  • 17.06.2022
    27 MB
    27:49
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    Steigende Zinsen, unkalkulierbare Kosten: Ist der Traum vom Eigenheim damit ausgeträumt?

    Die Zinsen für Immobilienkredite steigen, die Baukosten ebenfalls. Ob sich ein Immobilienkauf jetzt noch lohnt – und wer ihn sich nun überhaupt noch leisten kann.In den vergangenen Jahren boomte der Immobilienmarkt in Deutschland. Noch im vierten Quartal 2021 legten laut Statistischem Bundesamt die Preise für Wohnimmobilien mit 12,2 Prozent so kräftig zu wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Doch der Traum vom Hauskauf könnte bald schon zum Albtraum werden – denn der deutsche Immobilienmarkt steht womöglich vor einer Zeitenwende.Zum einen steigen die Zinsen für Immobilienkredite wieder an, zum anderen treiben Rohstoffengpässe die Baupreise in die Höhe. Gleichzeitig werden auch die Klimaauflagen bei Neubauten immer strenger. Vor allem für Privatpersonen sind damit die Risiken bei einem Kauf größer geworden.Schon jetzt macht sich das am Markt bemerkbar. Experten des Immobilen-Investmenthauses Savills haben berechnet, dass im Mai 2022 weniger als halb so viele Wohnhäuser in Deutschland verkauft wurden wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.„Seit Jahren wird zu wenig gebaut“, erklärt Handelsblatt-Immobilienexpertin Kerstin Leitel. „Nach Schätzungen von Politik und Bauwirtschaft müssten jährlich 350.000 bis 400.000 Wohnungen gebaut werden. 2021 wurden aber lediglich 290.000 Wohnungen fertiggestellt.“ Deshalb, sagt Leitel, fänden viele Menschen derzeit keine Wohnung – weder zum Kauf noch zur Miete.Was bedeutet all das für die Zukunft des deutschen Immobilienmarkts? Worauf müssen sich Käufer jetzt einstellen, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung erwerben wollen? Und wer kann sich unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch eine Immobilie leisten? Darüber spricht Host Tobias Gürtler in dieser Folge von „Handelsblatt Today“ mit Kerstin Leitel.Die Handelsblatt-Immobilienexpertin hat zusammen mit einem Team die aktuelle Lage am deutschen Immobilienmarkt untersucht und Trendviertel identifiziert. „Mittlerweile muss genau hingesehen werden, wo sich der Kauf noch lohnt“, sagt sie.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 16.06.2022
    21 MB
    21:33
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    Wie beliebt ist Deutschland als Investitionsstandort noch?

    Immer weniger ausländische Firmen investieren in Deutschland als Wirtschaftsstandort. Woran das liegt und was diese Entwicklung für Deutschland bedeutet, erklärt Unternehmensredakteur Ulf Sommer.Deutschland gilt als vermeintlich attraktiver Standort für Investitionen. Besonders US-amerikanische Tech-Unternehmen scheinen großen Wert auf einen „Made in Germany"-Standort zu legen: Beispielsweise will Tesla-Chef Elon Musk die Gigafactory in Grünheide erweitern und auch Apple will für eine Milliarde Euro sein Chip-Design-Zentrum in München ausbauen.„Das sind zweifellos tolle Projekte von zwei sehr namenhaften Adressen, allerdings spiegeln diese nicht den Trend wieder“, erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer. Die Zahl der von ausländischen Unternehmen in Deutschland angekündigten Investitionsprojekte ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesunken. Das zeigte eine Erhebung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY.„Der sinkende Trend der ausländischen Investitionszahlen in Deutschland ist allerdings kein Europaweites Problem, obwohl Europa verglichen mit Asien und USA die schwächste Wirtschaftsmacht ist“ sagt Sommer. Deutschlands größte inländische Mitstreiter, Frankreich und Großbritannien, verzeichnen beide einen Zuwachs bei ausländischen Investitionen.Warum besonders China Deutschland dennoch als wichtigsten Investitionsstandort sieht und inwieweit dieses geopolitische Verhältnis beider Länder in Hinblick auf den Ukrainekrieg verändern könnte, bespricht Host Mary Abdelaziz-Ditzow mit Ulf Sommer in dieser neuen Folge Handelsblatt Today.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 15.06.2022
    32 MB
    33:39
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    EZB-Notsitzung: Neue Eurokrise? / Was nach dem Crash von Krypto übrig bleibt

    Die jüngsten Verluste der Cyberdevisen verunsichern Anleger. Die Angst vor einem anhaltenden Kryptowinter wächst. Doch Experten haben noch Hoffnung für das Dezentralisierte Finanzsystem.Krypto-Anleger mussten zu Wochenbeginn erneut starke Verluste verkraften. Die älteste und wichtigste Digitalwährung, der Bitcoin, fiel zeitweise etwa um mehr als zehn Prozent unter 21.000 Dollar. Auch die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum sank auf den niedrigsten Stand seit Januar 2021.Dabei schien es nach dem vorherigen Crash Anfang Mai zunächst so, als hätte sich der Markt wieder beruhigt und die Kurse der Devisen sich eingependelt - wenngleich fernab ihrer Höchststände.Der erneute Ausverkauf bestärkt jene Analysten, die vor einem anhaltenden Kryptowinter warnen. Pessimistischere Marktbeobachter reden gar vom Ende der Krypto-Ära. Doch kann etwas, das so viele Anhänger gefunden hat, überhaupt je ganz verschwinden?Um diese Frage zu beantworten spricht Host Lena Jesberg in der heutigen Folge mit dem Handelsblatt Tech- und Finanzexperten Felix Holtermann. Er verrät, welche Errungenschaften der Krypto-Revolution am Ende noch bleiben.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 14.06.2022
    25 MB
    26:01
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    Düstere Aussichten bei Tech-Werten: Bei diesen Titeln gibt es noch Hoffnung

    Hohe Inflation, steigende Zinsen, schwindende Sicherheiten: All das bedeutet schwierige Zeiten für Tech-Werte und Krypto-Coins. Wo sich für Anleger jetzt dennoch Chancen ergeben könnten.Die Inflation lässt die Märkte nicht los. Auch im Mai haben die Verbraucherpreise in Deutschland wieder zugelegt. Die Teuerung lag hierzulande im letzten Monat bei 7,9 Prozent – Höchstwert seit beinahe 50 Jahren.Noch höher ist die Inflation in Übersee: Die Verbraucherpreise in den USA lagen im Mai 2021 ganze 8,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Fed wird voraussichtlich reagieren – und dafür weiter an der Zinsschraube drehen müssen. Medienberichten zufolge könnte die US-Notenbank noch in dieser Woche erhöhte Zinsschritte ankündigen.Eine Zinserhöhung ist grundsätzlich schlecht für Tech-Aktien und spekulative Assets – und eine steigende Inflation sowieso. Das zeigt sich in diesen Tagen einmal mehr am wichtigsten amerikanischen Tech-Index: Der Nasdaq verlor am Montag fast fünf Prozent, rutschte auf seinen niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren. Und auch die älteste und wichtigste Kryptowährung der Welt, Bitcoin, stürzte zum Wochenbeginn weiter ab – um ganze 14 Prozentpunkte.Wie geht es nun weiter mit Tech-Anlagen? Welche Chancen und Risiken bieten Tech-Werte jetzt? Wo lohnt sich vielleicht ein Einstieg? Und wo zeichnen sich weitere Einbußen ab? Darüber spricht Host Agatha Kremplewski im „Tech-Deep Dive“ bei „Handelsblatt Today“ mit Finanzredakteur Andreas Neuhaus und New York-Korrespondentin Astrid Dörner.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 13.06.2022
    30 MB
    31:12
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    Selfmade-Millionär verrät sein Erfolgsgeheimnis / Ist der Tankrabatt noch zu retten?

    Über viele Jahre hinweg hat sich Florian Koschat ein achtstelliges Vermögen aufgebaut. Wie er das geschafft hat – und was er Menschen rät, die es ihm gleichtun wollenEine Million auf dem Konto: ein Traum, der hierzulande für immer mehr Menschen in Erfüllung geht. Die Anzahl der Millionäre ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Aktuell gibt es etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland, die ein Vermögen von mehr als einer Million Euro besitzen – 2008 waren es noch 810.000.Einer, der zu diesem gut situierten Kreis zählt, ist Florian Koschat. Nach eigenen Angaben besitzt der 47-Jährige aktuell ein Vermögen im hohen zweistelligen Millionenbereich. Und er hat sich dieses Vermögen über viele Jahre hinweg selbst erarbeitet. Vom Tellerwäscher zum Millionär also – oder, um bei Koschats Lebenslauf zu bleiben: von Nebenjobs in der Immobilienbranche zum Investmentbanker und CEO mit achtstelligem Kontostand.Wie er das geschafft hat, verrät Florian Koschat in dieser Folge von „Handelsblatt Today“. Darin spricht Host Agatha Kremplewski mit dem Selfmade-Millionär über seinen Werdegang – und holt Tipps dazu ein, was es zu beachten gilt, um selbst zum Millionär zu werden.Außerdem: Seit rund zwei Wochen gilt in Deutschland der Tankrabatt. Doch die Spritpreise an den Tankstellen sinken nicht. „Es ist offenkundig das eingetreten, wovor viele Experten gewarnt hatten: Die Mineralölkonzerne streichen den Profit ein, die Verbraucherinnen und Verbraucher merken nichts von der Steuersenkung“, sagt deshalb Wirtschaftsminister Robert Habeck. Und will angesichts dessen nun das Kartellrecht verschärfen.Wie genau die Pläne Robert Habecks aussehen, warum sie mit dem Tankrabatt nur indirekt zusammenhängen und ob der Tankrabatt überhaupt noch zu retten ist, weiß Handelsblatt-Redakteur Julian Olk.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 10.06.2022
    27 MB
    28:23
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    Streit um Steuern: Müssen Reiche und Kriegsgewinner bald mehr Abgaben zahlen?

    In der Ampelkoalition verhärten sich die Diskussionen um Änderungen in der Steuerpolitik. Dabei stehen sich vor allem Christian Lindner und Robert Habeck gegenüber.Wenn es nach dem Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck geht, zahlen Spitzenverdiener bald höhere Steuern. Damit will er mittlere und kleine Einkommen entlasten. Das ist jedoch nicht die einzige Wunschreform der Grünen. Sie plädieren außerdem für eine Sondersteuer für Kriegsgewinner. Eine solche Übergewinnsteuer beträfe vor allem Ölkonzerne. Die SPD sympathisiert mit diesen Ideen, während die FDP sie strikt ablehnt.Schon im Wahlkampf waren Steuerentlastungen ein Streitpunkt unter den späteren Koalitionsparteien. Auch deshalb hat man sich in den Gesprächen zur aktuellen Legislaturperiode im Bereich Steuerpolitik wenig vorgenommen. Doch seit der Invasion Russlands in der Ukraine hat sich einiges verändert.Ein Regierungsvertreter räumte ein, dass das zweite der beiden Entlastungspakete der Bundesregierung teilweise an den Menschen vorbeigegangen sei und möglicherweise sogar Inflationstendenzen befeuert habe. Echte Steuerentlastungen seien daher mitunter zielführender als ein Tankrabatt.Den Streit um Ent- und Belastungen bei der Steuer hat Politik-Redakteur Martin Greive genauer analysiert. In der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“ spricht er mit Host Lena Jesberg unter anderem über Wahlversprechen, die Schuldenbremse sowie Kosten und Nutzen der diskutierten Steuerreformen.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 09.06.2022
    25 MB
    26:11
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    Zinserhöhung im Juli: Kann die EZB so die Inflation stoppen?

    Ab Juli wird die EZB die Zinsen erhöhen - erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt. Viele Ökonomen halten diesen Schritt für überfällig. Aber er ist nicht ohne Risiko. Was die Zinswende für die Wirtschaft und die Aktienmärkte bedeuten könnte.Erstmals seit elf Jahren wird die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen im Juli erhöhen. Für die Währungshüter ist das ein radikaler Kurswechsel nach Monaten des Festhaltens an einer lockeren Geldpolitik. Nun kündigte EZB-Chefin Christine Lagarde in der entscheidenden Ratssitzung am Donnerstagnachmittag den Kurswechsel an.Im Podcast Handelsblatt Today spricht Host Mary Abdelaziz-Ditzow mit Handelsblatt-.Ökonomieexperte Jens Münchrath über den schwierigen Balance-Akt, den die EZB in ihrer Rolle als Hüter der Preisstabilität Europas bewältigen muss: Werden die Zinsen zu stark angehoben, könnte eine Rezession ausgelöst werden. Und: Die Zahlungsfähigkeit bestimmter Länder mit hohen Staatsschulden könnte durch einen Zinsanstieg gefährdet werden. Wenn die Zinsen zu spät angehoben werden, könnte die EZB hingegen ihr wichtigstes Ziel gefährden: Die Preisstabilität in Europa.Fakit ist: Die anhaltende Rekordinflation hatte den Druck auf die Währungshüter zuletzt immer mehr erhöht. Schon in den vergangenen Wochen hatte die EZB einem möglichen Kurswechsel deshalb in vielen Äußerungen den Weg bereitet. Besonders Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel war deutlich geworden: „Wir müssen jetzt handeln“, hatte sie postuliert.Außerdem: Selten vorher gab es eine Zeit, die so von Unsicherheit auf gesellschaftlicher, politischer aber auch wirtschaftlicher Ebene geprägt war, wie die jetzige. Genau in einer solchen Zeit ist es wichtig Ideen und Innovation zu erkennen. Das Handelsblatt veranstaltet zum zweiten Mal die Innovation-Week: Eine Woche voller Livestreams und Diskussionsrunden über Geschäftsmodelle, Technologien und Trends der Zukunft.Im Titeltalk erklärt Start-up Expertin Larissa Holzki, warum Deutschland unter einem Innovationsnotstand leidet und auf welche thematischen Schwerpunkte das Handelsblatt auf dem Innovation-Summit am 14. Juni setzt.*** Über diesen Link geht es zur kostenlosen Anmeldung für das Handelsblatt Innovation Summit: https://veranstaltungen.handelsblatt.com/innovation-summit/#wt_eid=2164129935185746228&wt_t=1655193562949*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 08.06.2022
    30 MB
    31:29
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    US-Inflation sorgt für Zoff zwischen Biden & den Megabossen: Wer ist Schuld?

    Die Inflation in den USA ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Und Politik und Wirtschaft geben sich gegenseitig die Schuld daran. Wer hat recht? Und was bedeutet die hohe Teuerung für die Weltwirtschaft?Mit 8,3 Prozent ist die Inflation in den USA so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Das sorgt für Unmut - in der Bevölkerung, genauso wie in der Politik und im Wirtschaftswesen. Und niemand will sich so recht die Schuld für die Teuerung in die Schuhe schieben lassen. Zwischen der US-Regierung und den großen Konzernbossen des Landes herrscht deshalb jetzt Zoff.Jüngst hat US-Präsident Joe Biden die vermögendsten Unternehmen der USA dazu aufgefordert, sich am Kampf gegen die Inflation zu beteiligen. Das sorgte bei den CEOs des Landes für Entrüstung. Amazon-Gründer Jeff Bezos gab im Gegenzug den Stimulus-Programmen der Regierung die Schuld an der Inflation. Auch Tesla-Chef Elon Musk nahm Bidens Regierung in die Pflicht. Der Präsident und die US-Senatorin Elizabeth Warren wiederum konterten mit dem Vorwurf, die Wirtschaft habe die Preise künstlich nach oben getrieben.Wer trägt nun die Schuld an der hohen Inflation in Amerika? Die Wirtschaft? Die Politik? Und lässt sich diese Frage überhaupt so einfach beantworten? Darüber spricht Host Lena Jesberg in dieser Folge von „Handelsblatt Today“ mit dem USA-Experten und Buchautoren Josef Braml.Auch die jüngsten Forderungen der US-Handelskammer, mit Zollsenkungen gegen die Inflation vorzugehen, sind dabei Thema. Keine Gute Idee aus Sicht von Joe Biden, denkt USA-Experte Josef Braml: „Wenn er versuchen würden, die Zölle zurückzuschrauben, wäre Donald Trump wohl schnell wieder im Weißen Haus.“Unabhängig davon ist für Josef Braml klar: „Der amerikanische Wirtschaftstanker ist alles andere als in sicheren Gewässern.“ Der Experte rechnet nicht damit, dass die Inflation in Amerika zeitnah wieder sinkt. Und er erwartet verheerende Folgen für die Aktienmärkte, prognostiziert sogar einen völligen Zusammenbruch dieser.„Wer jetzt noch in Aktien investiert ist, dem rate ich, rauszugehen“, sagt Braml. Und weiter: „Warten Sie bis der Crash erfolgt ist und gehen Sie dann wieder rein!“*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 07.06.2022
    29 MB
    30:19
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    Eisige Stimmung bei Bitcoin und Co. – Ist jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt?

    Seit Wochen stagnieren die Kurse von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Eine Chance für Anleger? Oder ein Grund mehr, lieber die Finger vom Kryptomarkt zu lassen?Kurzzeitig sah es am Montag so aus, als ginge es wieder nach oben mit dem Bitcoinkurs. Aber eben nur kurzzeitig: Nach einem kurzen Ausflug in Richtung der 32.000-Dollar-Marke kehrte die Kryptowährung schnell wieder in ihre zuletzt gewohnte Handelsspanne um 30.000 Dollar zurück. Am Dienstagnachmittag notierte sie schließlich bei rund 29.500 Dollar. Von ihrem Allzeithoch von mehr als 69.000 Dollar bleibt die älteste und wichtigste Kryptowährung weiterhin weit entfernt.Experten sprechen inzwischen schon von einem „Kryptowinter“. Auch deshalb, weil nicht nur die älteste und wichtigste Kryptowährung seit Wochen auf niedrigem Niveau stagniert: Auch andere Kryptowährungen wie Solana, Ethereum (Ether) und Cardano erleben derzeit stockende Kurse. Und die Crashs des Kryptoprojekts Terra und des Luna-Coins im Mai haben die Unsicherheit am Markt der digitalen Cyberdevisen jüngst weiter verstärkt.All das sei „sehr ungewöhnlich“, sagt Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus. Normalerweise erhole sich zumindest der Bitcoinkurs schnell wieder von einem Tief. Derzeit aber bleibe diese Erholung aus.Sollten Anleger das als Warnsignal deuten? Oder ist womöglich genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um in den Kryptomarkt einzusteigen? Im „Tech-Deep Dive“ bei „Handelsblatt Today“ erörtern Finanzredakteur Andreas Neuhaus, New York-Korrespondentin Astrid Dörner und Host Sonja Schlacht die neuesten Wendungen am Kryptomarkt. Und sie zeigen auf, mit welchen Risiken allzu optimistische Anlegerinnen und Anleger jetzt bei einem Einstieg in den Kryptomarkt rechnen müssen.Dabei erinnern die Experten des Handelsblatts auch an einen anderen „Kryptowinter“: Bereits 2018 hat der Bitcoin eine vergleichbare Eiszeit erlebt, nachdem die große Hype-Blase geplatzt war. Damals stürzte der Kurs der Kryptowährung um fast 80 Prozent ab. Allerdings: „Man darf nicht vergessen, wie gut sich der Markt danach wieder entwickelt hat“, gibt Dörner zu bedenken.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 05.06.2022
    22 MB
    23:25
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    Drei Anlagestrategien für unsichere Zeiten

    In einem Umfeld steigender Preise und Zinsen ist eine gute Anlagestrategie wichtig. Aktienanalyst Ulf Sommer beschreibt drei Wege, um das Geld vor dem Wertverfall zu schützen.Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf 7,9 Prozent gestiegen. Um diesem Preisanstieg bei der Geldanlage entgegenwirken zu können und den Wert ihres Geldes zu erhalten, müssen Anlegerinnen und Anleger derzeit mindestens 7,9 Prozent jährliche Rendite erzielen.Ein vielversprechender Renditebringer waren lange Zeit Aktien. Doch steigende Preise und Zinsen drücken die Kurse. Im Podcast Handelsblatt Today Extended erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer, warum Aktien mit der richtigen Strategie trotz allem die beste Assetklasse sind, um Kapital vor der Inflation zu schützen. Drei Methoden stellt Sommer in der aktuellen Folge vor.Zum einen können Anlegerinnen und Anleger auf günstige Börsenindizes setzen, die in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit steigen werden. „Ich empfehle jedoch, nicht kürzer als drei Jahre mit dieser Strategie anzulegen“, erklärt Sommer.Der langfristige Anlagehorizont sollte auch bei der Auswahl der Indizes beachtet werden: Themen-ETFs führen laut Sommer möglicherweise zu Problemen. Sie bilden oftmals vorübergehende Moden ab, laufen somit also Gefahr, stark abzustürzen, wenn der Hype vorübergeht.Die zweite Strategie konzentriert sich auf Unternehmen, die Dividenden ausschütten. Die Auszahlung an die Aktionäre ist ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen gewinnbringend gewirtschaftet hat. Das wichtigste Auswahlkriterium hierbei ist laut Sommer die Regelmäßigkeit. Die Dividendenrendite allein sei hingegen kein zuverlässiges Indiz bei der Aktienauswahl.Auch in Wachstumsaktien erkennt Sommer Potenzial für Anleger: „Aktien, die überdurchschnittlich stark steigen, wachsen anschließend in ihre hohen Bewertungen rein und liefern Gewinne“, sagt der Aktienanalyst. Diese Strategie sei somit weniger risikoreich, als sie zunächst scheint.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

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  • 03.06.2022
    25 MB
    25:56
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    Schuldenfrei durch eine App: Wie das Start-up „Fabit“ gesundes Finanzverhalten fördern will

    Star-Investorin Verena Pausder plant in das junge Unternehmen zu investieren. Über die Vision von Fabit und das Schuldenproblem in Deutschland.Rund 6,16 Millionen Deutsche sind laut dem Schuldneratlas aktuell überschuldet. Konkret heißt das: 8,86 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind nicht mehr in der Lage laufende Rechnungen zu begleichen. Der Hauptgrund ist nach einer Analyse des Statistischen Bundesamtes nach wie vor die Arbeitslosigkeit.Doch während der Corona-Pandemie hat sich bei vielen Verbrauchern auch ein Nachholbedarf in Sachen Konsum entwickelt. Immerhin 36 Prozent gaben bei einer Umfrage an in den nächsten Monaten mit Hilfe von Krediten Anschaffungen für den Haushalt zu tätigen. Seitdem es bei vielen Finanzdienstleistern möglich ist seine Rechnungen verzögert zu bezahlen, ist das auch kein Problem mehr. Die Shopping-Philosophie „buy now, pay later“ greift besonders bei jungen Menschen in Deutschland immer stärker. Dass sie sich finanziell übernommen haben, bemerken viele Menschen erst dann, wenn die ersten Mahnungen bereits im Briefkasten gelandet sind. Doch wie können sich Überschuldete aus der finanziellen Notlage wieder befreien?Verena Pausder gehört zu einer der bekanntesten Investorinnen Deutschlands. Sie ist vor kurzem auf die App Fabit aufmerksam geworden, die dabei helfen soll private Finanzen besser planen zu können. Pausder hat das Geschäftsmodell überzeugt, weshalb sie plant in das Start-Up zu investieren. In der heutigen Folge Handelsblatt Today spricht sie mit Host Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow darüber, was genau die Idee von Fabit ist und wie auch Privatanleger in Start-Ups investieren können.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 02.06.2022
    28 MB
    29:12
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    Wechsel im Dax: Das sind die Auf- und Abstiegskandidaten / Was Sie zur Energiewende wissen sollten

    Die Deutsche Börse verkündet am Freitagabend die neue Zusammensetzung von Dax, MDax und SDax. Welche Unternehmen auf- und absteigen könnten – und was der Wechsel für Anleger bedeutet.Die Deutsche Börse überprüft regelmäßig die Zusammensetzung der Dax-Indizes. Am Freitagabend nach 22 Uhr steht erneut fest, welche Unternehmen ihren Rang halten können und welche zwischen SDax, MDax und Dax wechseln. Zuverlässige Prognosen gibt es bereits jetzt.Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall etwa verzeichnet aufgrund des Kriegs ein höheres Auftragsvolumen. Das ebnet den Weg in den Dax 40. „Auch eine Rückkehr des Hamburger Konsumgüterherstellers Beiersdorf in den Dax ist sehr wahrscheinlich, da bekannte Marken in unsicheren Zeiten eher gefragt sind“, erklärt Finanzredakteurin Susanne Schier im Podcast Handelsblatt Today.Beiersdorf setzt damit seine Reihe als Wackelkandidat fort. Erst im März 2021 ist das Unternehmen aus dem Dax geflogen, im Oktober dann wieder aufgestiegen, ehe es im März 2022 erneut weichen musste. Für aufsteigende Unternehmen Platz machen muss voraussichtlich der Nahrungsmittellieferant Delivery Hero.Aus Sicht der Aktionäre sei ein Aufstieg in die erste Börsenliga langfristig positiv zu bewerten, so die Handelsblatt-Expertin. Dax-Unternehmen erhielten mehr Aufmerksamkeit durch Analysten und internationale Investoren. Da die Aufsteiger meist jedoch einen relativ kleinen Anteil am Gesamtindex haben, sind die Rotationen für die Kursentwicklung laut Schier nicht übermäßig relevant.Außerdem: Bereits 2026 könnte die globale Durchschnittstemperatur 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen. Davon geht die Weltwetterorganisation WMO aus. Ein Temperaturanstieg in dieser Höhe birgt ernste Folgen für Mensch und Natur. Klimaforschende und Aktivisten deklarieren die 1,5-Grad-Marke daher oft als Obergrenze des allgemeinen Temperaturanstiegs.Um diese Grenze nicht zu überschreiten, muss Deutschland eine sinnhafte Energiewende schaffen. Im Freitag erscheinenden Wochenendtitel gibt das Handelsblatt Antworten auf 30 Fragen rund um die Energiewende. Im Podcast erklärt Handelsblatt-Redakteurin Catiana Krapp, wie Verbraucher jetzt bereits einen eigenen Beitrag leisten könnten.Der Host der Sendung ist Lena Jesberg.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 01.06.2022
    32 MB
    32:57
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    Diese Anlageklasse lohnt sich am meisten / Russlands Revanche: Was bringt das Teil-Ölembargo?

    Die Weltwirtschaft ist so fragil wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Mit welchen Strategien Anleger jetzt ihr Geld retten können.Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf 7,9 Prozent gestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt. So hoch war die Inflationsrate zuletzt bei der Ölkrise im Jahr 1973. Zahlen wie diese setzen der Weltkonjunktur zu und schüren Rezessionsängste.Um dem entgegenzuwirken, hat die amerikanische Notenbank Federal Reserve bereits vor einigen Wochen den Leitzins erhöht – zum ersten Mal seit knapp zwei Jahrzehnten. Die Europäische Zentralbank möchte in diesem Sommer nachziehen.Das macht es für Aktionäre immer schwerer, Gewinne zu erzielen. Steigende Zinsen und eine hohe Inflationsrate beeinflussen Aktienkurse negativ. Um die Kaufkraft ihres Geldes zu bewahren, müssen Anleger derzeit jedoch mindestens eine jährliche Rendite von 7,9 Prozent erzielen.Sind Aktien in einem solchen Marktumfeld also überhaupt noch das beste Mittel, oder gibt es vielversprechendere Alternativen? Aktienanalyst Ulf Sommer spricht in der heutigen Folge von Handelsblatt Today mit Lena Jesberg über Anlagestrategien, die bestmöglich durch die Krise helfen.Außerdem: Bis Jahresende will die Europäische Union 90 Prozent der russischen Ölimporte einstellen. Damit steht im sechsten Sanktionspaket gegen Russland zwar das gewünschte Embargo. Das gilt allerdings nur für Öl über den Seeweg.Zu Wochenbeginn haben sich die 27 EU-Staaten beim Sondergipfel in Brüssel auf diesen Kompromiss geeinigt. Ein Kompromiss, der vor allem Ungarn zugutekommt. Aufgrund der starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen hatte sich der ungarische Ministerpräsident Victor Orbán erfolgreich gegen ein vollständiges Einfuhrverbot ausgesprochen.Das Land darf auf dem Landweg über die Druschba-Pipeline also weiterhin russisches Öl beziehen. Wie wirksam die Sanktion damit überhaupt noch ist und wie Russland womöglich reagiert, erklärt Brüssel-Korrespondent Christoph Herwartz.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 31.05.2022
    29 MB
    30:31
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    Tech-Aktien erholen sich: Lohnt sich der Einstieg jetzt für Anleger?

    In den letzten Monaten haben Tech-Aktien an den Börsen große Verluste eingefahren – bis jetzt: Apple, Alphabet und Co. erleben an der Wall Street ein Comeback. Eine kurzfristige Erholung oder das Ende der Bärenmarktrally?Während Tech-Aktien wie Apple, Microsoft und Alphabet bis vergangenen Dienstag eine regelrechte Talfahrt erlebt hatten, scheinen sich die Werte jetzt wieder stabil nach oben zu entwickeln: Seit ein paar Tagen erleben Tech-Aktienkurse wieder einen positiven Verlauf. Und das, obwohl die wesentlichen Belastungsfaktoren wie der Ukrainekrieg, die hohe Inflation und die Spannungen mit China geblieben sind.„Tatsächlich sind alle ein wenig verwundert, aber es ist eine willkommene Abwechslung nach nahezu zwei Monaten Verlusten“, sagt New-York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Zusammen mit Host Mary Abdelaziz-Ditzow und Finanzredakteur Andreas Neuhaus analysiert sie im zweiten Teil der neuen Podcast-Rubrik „Tech-Aktien Deep Dive“ die neuesten Wendungen in der Aktien-Branche.„Kurzfristig haben wir den Boden erreicht, langfristig ist dies schwer einzuschätzen, solange der Ukrainekrieg nicht endlich vorbei ist“, sagt Neuhaus. Dörner sieht den aktuellen Markt hingegen als Bärenmarktrally mit einer kurzen Phase der Erholung: „Anders als Deutschland sind die USA keine Exportnation. Was mir deshalb Sorgen bereitet, ist der amerikanische Konsument, dem es zurzeit nicht sonderlich gut geht“, begründet die New-York-Korrespondentin die Einschätzung.Auch Starinvestor Michael Burry, der auf seinem Twitter-Kanal „Cassandra B.C.“ seine Prognosen teilt, hat die jüngsten ökonomischen Daten untersucht und von dort seine Prognosen abgeleitet: Amerikaner tendieren derzeit dazu, mehr Geld auf die Kreditkarte zu laden, um die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten zu decken. Langfristig gehen die amerikanischen Verbraucher an ihr Erspartes, können also die hohen Preise auf Dauer nicht von allein schultern.„Burry lag schon oft mit seinen Prognosen richtig, ist aber tendenziell schon immer sehr früh dran, diese zu stellen. Schon im Mai 2020 warnte er vor einer großen Korrektur, woraufhin die Aktien erstmal kräftig angestiegen sind“, sagt Neuhaus.Während Burry Apple-Aktien shortet, nutzte das „Orakel von Omaha“, Warren Buffett, beispielsweise die Gelegenheit, während der fallenden Apple-Aktienkurse mit der eigenen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway für 600 Millionen Dollar nachzukaufen. „Bei Big Tech lässt sich derzeit kein richtiger Trend ablesen. Das zeigt einmal mehr, wie kompliziert die Märkte sein können, wenn man keine klare Marktmeinung herauslesen kann“, so Neuhaus.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 30.05.2022
    28 MB
    29:37
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    Shortseller-Attacke auf Tesla, Rivian und Lucid / Affenpocken: Neuer Hype um Impfstoff-Hersteller?

    Die großen E-Auto-Hersteller verzeichnen seit Jahresbeginn kräftige Verluste. Davon profitieren jedoch Anleger, die auf fallende Kurse wetten. Mit welchen Risiken das verbunden ist.Es sind bittere Nachrichten für alle, die in die E-Auto-Branche investiert sind: Hersteller von elektrisch betriebenen Fahrzeugen verlieren seit Anfang des Jahres massiv an Wert. Tesla beispielsweise fuhr vergangenen Oktober noch Rekordwerte von über 1000 Dollar ein, seit Januar aber ist der Kurs um 40 Prozent gefallen. Damit steht das Unternehmen von Elon Musk noch verhältnismäßig gut dar: Denn Konkurrent Lucid hat über 60 Prozent verloren, der E-Pickup-Hersteller Rivian sogar ganze 74 Prozent.Die einzigen, die aktuell am Crash der E-Auto-Branche verdienen, sind sogenannte Shortseller – also Anleger, die auf fallende Kurse wetten. Womit der Abstieg der E-Auto-Hersteller zusammenhängt, wie Shortseller vom Kurssturz profitieren und welche Risiken mit dieser Anlagetechnik verbunden sind: Darüber spricht Handelsblatt Today-Host Agatha Kremplewski mit US-Korrespondent Felix Holtermann. Holtermann erklärt außerdem, welche Bedeutung der Börsencrash für die E-Mobilitäts-Branche hat und ob das die Entwicklung der E-Autos zum Massenprodukt hemmen wird.Außerdem: Impfstoffe gegen Affenpocken sind momentan besonders gefragt. Das beschert den Herstellern teilweise heftige Kursgewinne: Das Biotech-Unternehmen Bavarian Nordic beispielsweise gewann jüngst bis zu 80 Prozent. Experten schätzen das Ausmaß der Infektionskrankheit zwar noch als gering ein – trotzdem scheinen einige Anleger nun auf die Impfstoffhersteller zu setzen. Lohnt es sich, hier mit einzusteigen? Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMCMarkets erklärt in der heutigen Folge, was dran ist an dem Hype um die Hersteller von Affenpocken-Impfstoff.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 27.05.2022
    29 MB
    30:47
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    Lebensmittelpreise steigen - wer kann die Kosten noch tragen? / Davos, das Treffen der Ratlosen

    Experten haben auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über Lösungen gegen eine global drohende Nahrungsmittelkrise diskutiert. Welche Erkenntnisse sie gewonnen haben.Die Lebensmittelpreise sind auf Rekordniveau. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Teuerung in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten im Schnitt bei 8,6 Prozent. Manche Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Speiseöle, sind sogar um 30 Prozent teurer geworden. Grund dafür ist Russlands Krieg gegen die Ukraine.Die enormen Preisanstiege sind vor allem ein Problem für die Einkommensschwachen in der Gesellschaft. Doch in anderen Teilen der Welt könnte sich die Lebensmittelknappheit noch wesentlich dramatischer entwickeln als hierzulande. Die Sorge vor einer weltweiten Nahrungsmittelkrise ist bei Experten groß. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde deshalb über Lösungen diskutiert. In der heutigen Folge von Handelsblatt Today spricht Agatha Kremplewski mit Nicole Bastian über Maßnahmen, die gegen eine Lebensmittelknappheit helfen könnten. Nicole Bastian ist Auslandschefin des Handelsblatts und war beim Weltwirtschaftsforum einige Tage vor Ort.Auf dem Weltwirtschaftsforum wurde nicht ausschließlich über eine drohende Lebensmittelkrise diskutiert. Auch Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Klimawandel waren Thema. Doch die Wirtschaftseliten schienen mit den globalen Krisen überfordert. Das zumindest glaubt Handelsblatt-Korrespondent Torsten Riecke. Er war ebenfalls in Davos vor Ort und schildert seine Eindrücke der vergangenen Tage.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 26.05.2022
    20 MB
    21:04
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    Diese Unternehmen zahlen die höchsten Dividenden

    Europa und vor allem Deutschland sind im ersten Quartal für Zurückhaltung bei der Dividendenausschüttung bekannt. Mit welchen Unternehmen Anleger dennoch Top-Dividenden erzielen können.Trotz Inflation, Zinswende, Pandemie und Ukrainekrieg dürfte 2022 ein ordentliches Dividendenjahr für Aktionäre werden. Das geht aus einer Studie des britischen Fondshauses Janus Henderson hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. „Die Dividendenzahlungen in diesem Jahr beziehen sich auf das Erwirtschaftete im letzten Jahr. 2021 war allgemein ein doch sehr positives Jahr in dieser Hinsicht“, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Anke Rezmer im Podcast Handelsblatt Today.In der aktuellen Folge spricht sie über die großzügigsten Dividendenzahler und verrät, in welchen Sektoren Anlegerinnen und Anleger noch profitieren können. Ob die Dividende in einem Unternehmen steigt, hänge maßgeblich von der Strategie des Unternehmens ab. „Die Frage ist, wie viel des Gewinns für neue Produkte, Expansion, Reserve oder eben als Ausschüttung benutzt wird“, sagt Rezmer. Im Tech-Sektor beispielsweise würde eher weniger ausgeschüttet, weil die Unternehmen mehr für ihr Wachstum einbehalten.In den letzten fünf Jahren haben sich Unternehmen aus fünf Sektoren mit einer hohen Dividendenrendite hervorgehoben. „Für Dividendenjäger sind die Sektoren Banken, Ölförderer, Pharmaunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Versicherer interessant“, sagt Rezmer. Seit vergangenem Jahr seien auch Bergbau-Unternehmen, die Rohstoffe abbauen, lukrativ.Für das weitere Jahr bleibt der Ausblick positiv: Analysten erwarten, dass ein Großteil der Unternehmen mehr ausschüttet als im vergangenen Jahr. Rezmer warnt jedoch „Der Anstieg wird nicht so stark sein wie im letzten Jahr, in dem Unternehmen befreit von der Coronapandemie massig Gewinne ausschütten konnten. Allerdings werden auch keine massiven Kürzungen wie während der Pandemie erwartet.“Der Host der Sendung ist Lena Jesberg.Den Artikel können Sie unter folgenden Link nachlesen: https://www.handelsblatt.com/finanzen/ausschuettungen-welche-unternehmen-auch-in-diesem-jahr-hohe-dividenden-bieten/28368040.html*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 25.05.2022
    25 MB
    26:20
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    Wie sich Krisen auf Aktien auswirken / Investieren in Fußball

    Die Allianz befindet sich dank ihres Tochterunternehmens Allianz Global Advisors in der Krise. Was solche Skandale für Unternehmens-Aktien bedeuten.Die Allianz wurde wegen eines Hedgefonds-Betrug bei ihrem Tochterunternehmen Allianz Global Advisors (AGI) auf rund 6 Milliarden Dollar verklagt. Zwar hat sich die Allianz-Tochter für schuldig bekannt und kommt für den Schaden auf. Trotzdem sorgen die Schlagzeilen bei Aktionären und Kunden für großen Ärger.Dieser Fall zeigt: Skandale wie dieser schaden nicht nur dem Ruf einer Firma, sondern wirken sich auch auf ihre Aktien aus. Ist es in so einem Szenario ratsam, trotzdem in das geplagte Unternehmen zu investieren? Oder sollten Anleger sich lieber anderweitig umschauen?Darüber spricht Redakteurin Sonja Schlacht in dieser Folge von Handelsblatt-Today mit Christian Schnell, unserem Handelsblatt Finanz-Korrespondenten in München.Außerdem: Der Profifußball befindet sich gerade in den Wochen der Entscheidungen. Nach dem Saisonfinale in den Ligen und den Pokalfinals in den europäischen Ligen warten Fans nun gespannt auf das Finale der Champions League. Spannung versprechen solch entscheidende Wochen vor allem für Fans, die zusätzlich in Fußballvereine investiert haben.Wie es um den Aktienmarkt im Fußball gerade steht und wie riskant es vor allem für Fans ist, in den Lieblingsverein zu investieren, das erläutert Leonidas Exuzidis vom Handelsblatt Finanz-Ressort.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 24.05.2022
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    29:31
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    Tech-Aktien im Fokus: Jetzt einsteigen oder lieber noch warten?

    Aktien von Apple, Amazon & Co. waren lange ein Garant für Wachstum im Portfolio. Dann kam die Korrektur. Nun stellt sich die Frage, wie lange der Bärenmarkt anhält.Gerade haben sich an der US-Börse erste Anzeichen für eine Stabilisierung gezeigt, da schickt der Absturz der Snap-Aktie eine neue Schockwelle durch die Märkte. Social-Media-Aktien wie Twitter, Meta und Pinterest verlieren am Dienstag zusammen bis zu 165 Milliarden Dollar an Wert.Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet nun schon seit sieben Wochen in Folge Verluste. Seit ihrem letzten Allzeithoch im November 2021 hat sie etwa 29 Prozent verloren. „Das ist deutlich mehr als der S&P 500 und der Leitindex Dow Jones – solche Verluste gab es zuletzt beim Platzen der Tech-Blase in 2002“, sagt Wall Street-Expertin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Gemeinsam mit Finanzredakteur Andreas Neuhaus analysiert sie in der heutigen Folge die Probleme der Tech-Unternehmen.Die Stimmung an der Wall Street ist entsprechend getrübt: Viele Analysten und Ökonomen gehen von weiteren Verlusten aus. Der Chefökonom von JP Morgan spricht von einem „Vermögensschock“, der die Amerikaner bereits fünf Billionen Dollar gekostet hat und bis Dezember auf neun Billionen anwachsen könnte.Ein Grund dafür: Investoren setzen laut Neuhaus vermehrt auf defensivere Aktien. Obwohl sich bei vielen Unternehmen bei den letzten Zahlen gar nicht so viel getan habe, würden die jetzt völlig anders bewertet. Das liegt an der US-Notenbank. Um die Inflation in den USA zu dämpfen, erhöht die Fed die Zinsen. Eine schlechte Voraussetzung für Tech-Unternehmen, erklärt Neuhaus: "Das Wachstum finanzieren sie oftmals nicht aus dem eigenen Geschäft, sondern auf Kredit. Hohe Zinsen, heißt, dass diese teurer werden und Gewinne sinken.“ Doch ist nun der richtige Zeitpunkt für Anleger und Anlegerinnen, um in die Branche zu investieren? Das sehen beide Redakteure unterschiedlich: Neuhaus sieht derzeit bei bestimmten Tech-Aktien Einstiegschancen, während New York-Korrespondentin Dörner glaubt, dass die Kurse noch weiter sinken. Die Gründe dafür hören Sie in der heutigen Folge Handelsblatt Today.Der Host der Sendung ist Lena Jesberg.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 23.05.2022
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    29:18
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    Soziale Marktwirtschaft: Gilt "Wohlstand für alle" noch? / Davos: Auftakt beim Weltwirtschaftsforum

    Die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. An einigen Stellen muss sie reformiert werden, um zeitgemäß zu bleiben.Größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung: Die Soziale Marktwirtschaft, erfunden vom ehemaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard und dem Ökonomen Alfred-Müller-Armack, war ein Grundpfeiler des „Wirtschaftswunders“ in den 1950er-Jahren. Sie hat innerhalb kürzester Zeit einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand geschaffen. Bis heute basiert die deutsche Wirtschaft auf dieser Ordnung. Doch wie zeitgemäß ist die Soziale Marktwirtschaft noch?Sei es die Klimakrise oder auch die alternde Gesellschaft: Die Soziale Marktwirtschaft steht stets vor neuen Herausforderungen. Einige Kritiker fordern deshalb eine Reform des Modells hin zu einer „sozial-ökologischen Marktwirtschaft“. Trotzdem ist das Vertrauen in Deutschlands Wirtschaftssystem gestiegen. Laut einer Allensbach-Umfrage aus dem Juli 2021 denken gut 56 Prozent der Bevölkerung positiv über die Soziale Marktwirtschaft. 2005 waren es noch rund 34 Prozent.Redakteurin Sonja Schlacht spricht in dieser Folge Handelsblatt-Today mit Ralph Wrobel, Professor für Volkswirtschaft an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau, über die Kritik und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.Außerdem: Ab dem heutigen Montag tagt das Weltwirtschaftsforum im Schweizer Ort Davos. Fast 2500 Teilnehmer, etwa aus Politik und Wirtschaft, treffen sich dieses Jahr unter dem Motto „historische Zeitenwende", um Lösungen für globale Krisen zu finden. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wird dabei die Agenda in Davos dominieren. So hat Ukraines Präsident Wolodimir Selenski in der Auftaktrede am Mittag erneut schärfere Sanktionen gegen Russland gefordert. Auslands-Ressortleiterin Nicole Bastian berichtet von vor Ort.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 22.05.2022
    22 MB
    22:42
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    Geldanlage: Wie Sie sich nicht mehr von ihrer Stimmung leiten lassen

    Die Aktienmärkte befinden sich zurzeit auf Talfahrt. Warum die Psychologie der Anleger dabei eine entscheidende Rolle spielt.Weltweit ist die Anlegerstimmung an den Märkten bedrückt. Der S&P 500 und der Nasdaq haben ihr sechstes Wochentief in Folge verzeichnet, und der Dax ist seit Jahresbeginn um 13 Prozent gefallen. Dazu ist der Kryptomarkt durch den massiven Wertverlust vom Stable Coin Terra zusammengebrochen – die Angst vor Verlusten ist wieder da. Grund dafür sind vor allem die Sorge vor steigenden Zinsen und einem Konjunktureinbruch. Seit Wochen schon sind die Märkte bärisch, und die Stimmung der Anleger spielt dabei eine entscheidende Rolle.Über viele Jahre wurde das Thema Anlegerpsychologie in den Finanzwissenschaften vernachlässigt. Schlechte Renditen, Totalverluste oder auch überhitzte Märkte sind allerdings schon mehrfach durch einen Herdentrieb provoziert worden. Wall-Street-Experte Markus Koch erklärt in dieser Folge von Handelsblatt Today Extended, warum sich Anleger niemals von einem Herdentrieb anstecken lassen sollten und welche Auswirkungen das auf die Märkte hat.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

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  • 20.05.2022
    33 MB
    34:39
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    Finfluencer Mario Lochner: So schaffen Sie den Inflationsausgleich / Der US-Börsenausblick mit Markus Koch

    Die Inflation stagniert auf einem Rekordniveau. Finanz-Influencer Mario Lochner erklärt, auf welche Anlagemöglichkeiten Sie jetzt setzen sollten.Die Preise steigen rasant. Das bekommt derzeit jeder zu spüren – egal ob beim Kinobesuch oder Einkauf. Kopfsalat kostet 17 Prozent, Gurken 30 Prozent und Butter rund 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das liegt am anhaltenden Krieg in der Ukraine, an Lieferengpässen und dem gesunkenen Wert des Euros. Verstärkt wird der Trend durch die Inflation, die in der Euro-Zone auf dem Rekordniveau von 7,4 Prozent stagniert.Doch gibt es eine Möglichkeit die Inflation auszugleichen? Mario Lochner ist Finanzredakteur bei Mission Money und Finanz-Influencer. Normalerweise erklärt er komplexe Finanzthemen auf Tiktok in 60-Sekunden-Videos. In der heutigen Folge von Handelsblatt Today hat er aber ausführlicher dargelegt, ob Anleger beim Inflationsausgleich eher auf Aktien und Anleihen oder auf Kunst und Gold setzen sollten.Auf Tiktok bereitet Lochner die Themen meist für ein jüngeres Publikum auf. Denn vor allem in der Generation Z erfreuen sich Finfluencer immer größerer Beliebtheit.Die Möglichkeit seinen über 300.000 Followerinnen und Followern Finanztipps zu geben, sieht er jedoch als zweischneidiges Schwert an. Einerseits können Sachverhalte relativ anschaulich erklärt werden und junge Menschen dazu bringen, sich mit Themen aus der Finanzwelt zu beschäftigen. Andererseits ist die Gefahr groß, dass Follower den Tipps ohne Eigenrecherche folgen. „Ich sehe mich da als guter Freund in der Kneipe, der den Leuten mal in den Hintern tritt und animiert etwas zu tun“, sagt Lochner. Der Finanzredakteur findet, dass gerade der Fall von Fynn Kliemann Mahnung sein sollte: „Leider gibt es auch unter Finfluencern schwarze Schafe.“Außerdem: Die Märkte sind so volatil wie lange nicht. Die hohe Inflation, die zu platzen drohende Immobilienblase und die angespannte Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt könnten jetzt Anzeichen für einen erneuten Finanzcrash sein. Ob eine Finanzkrise zu befürchten ist, erklärt Aktienanalyst und Wall-Street-Experte Markus Koch in einem US-Börsenausblick. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 19.05.2022
    28 MB
    29:35
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    Investieren in Start-ups: Warum neue Fonds oft die größten Chancen bieten / So retten Sie Ihr Erspartes

    Die Geldtöpfe sind voll. Eine immer größere Anzahl an Fonds bemüht sich um die aussichtsreichsten Start-ups. Exklusive Daten zeigen jetzt, warum neue Fonds oft die größten Chancen haben.Zwischen Start-up-Investoren in Europa herrscht inzwischen ein richtig harter Konkurrenzkampf. Doch wer ist dabei am erfolgreichsten? Eine exklusive Erhebung der Investment-Plattform Equation kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Es sind oft gerade die jüngsten Wagniskapitalfirmen, die sich noch am Markt etablieren müssen.Und das ist für Menschen, die selbst bei Start-up-Wetten mitmachen wollen, für Gründerteams und auch für die Bundesregierung spannend. Die will nämlich, dass der Staat künftig vom Aufstieg seiner jungen Techfirmen profitiert. Zuletzt gab es zwar wenig große Start-up Finanzierungsrunden. Das liegt aber nur an der Ukrainekrise und den Turbulenzen an den Börsen. Aber an der Grundsituation hat sich nichts geändert. Die Geldtöpfe sind voll. Es kommen immer mehr Fonds hinzu. Und alle wollen in die aussichtsreichsten Start-ups investieren.Im Podcast Handelsblatt Today erklärt der Investor und Mitgründer von Equation, Mark Schmitz, warum Startups bei neuen Fonds die größten Gewinnchancen haben, sie aber auch ein höheres Risiko eingehen als bei etablierten Konkurrenten.Außerdem: Mit einer Rate von 7,4 Prozent im April, bleibt die Inflation im Euroraum weiterhin auf Rekordniveau. Und auch die Weltkonjunktur bleibt getrübt. Im Titel-Talk erklärt Textchef Christian Rickens, welche drei Aktienstrategien bei schwacher Wirtschaftsentwicklung und steigender Inflation für Anlegerinnen und Anleger vielversprechend sind.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 18.05.2022
    31 MB
    32:35
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    Die Zinswende trifft Märkte – und Kleinanleger / Chef der Weltsparen-Plattform als Gründer des Jahres nominiert

    Erstmals seit mehr als zehn Jahren werden im Euro-Raum die Zinsen erhöht. Die Märkte sind bereits in Unruhe. Aber was bedeutet sie für Anleger?Die Europäische Zentralbank (EZB) wird im Sommer die Zinsen anheben - erstmals seit über zehn Jahren. Die angekündigte Zinswende hält die Märkte schon seit Wochen in Bewegung. Aber was heißt das überhaupt? Und welche Folgen wird es für Menschen haben, die einen Kredit aufnehmen wollten oder sich um ihre Spareinlagen sorgen? Das erklärt in dieser Folge Finanzreporter Jan Mallien.Mit Zinsen in schwierigen Zeiten kennt sich auch Tamaz Georgadze aus. Sein Start-up Raisin DS bietet mit der Plattform Weltsparen eine Art digitales Sparbuch an und verspricht “die besten Zinsen” am Markt. Das war zuletzt ein Alleinstellungsmerkmal.Warum er trotz der kritischen Lage bei Start-up-Finanzierungen allgemein und kritischen News zu seiner Firma speziell optimistisch auf die kommenden Monate schaut, erklärt er in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today.Am Donnerstag könnte Tamaz Georgadze in Berlin als Gründer des Jahres ausgezeichnet werden. Die Verleihung des German Startup Awards wird vom Bundesverband Deutsche Startups verliehen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 17.05.2022
    27 MB
    27:45
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    Macht es Sinn Warren Buffetts Aktienkäufe zu kopieren? / Welche Folgen ein Nato-Beitritt von Schweden und Finnland hätte

    Der Starinvestor dient vielen Anlegern als Inspiration. Am Montag hat er sein Portfolio veröffentlicht. Buffetts Strategie zu imitieren kann jedoch schief gehen.Vier Mal im Jahr veröffentlicht der Starinvestor Warren Buffett sein Portfolio und dient damit vielen Anlegerinnen und Anlegern weltweit als Inspiration für den nächsten Aktienkauf. Die Kaufentscheidungen des „Orakels von Omaha“ gelten als Gütesiegel für ein Unternehmen. Aus der letzten Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht SEC am Montag geht hervor, dass der Starinvestor das 390 Milliarden Dollar schwere Portfolio seiner Investmentholding Berkshire Hathaway umgebaut hat und nun einen neuen Fokus im Energiesektor legt.Buffett legt Wert auf einen langen Anlagehorizont und investiert ausschließlich in Unternehmen, denen er ein nachhaltiges Gewinnwachstum zutraut. So setzt er seit Jahren beispielsweise auf den Getränkehersteller Coca-Cola. Sein Ruf eilt der Investorenlegende voraus: Was Buffett anfasst, wird sprichwörtlich zu Gold, heißt es. Doch lohnt es sich wirklich seine Aktienkäufe zu imitieren?Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus mahnt jedenfalls zur Vorsicht. Für das Handelsblatt analysierten er und Finanzredakteur Jürgen Röder 37 seit 2016 getätigte Neu-Investitionen Buffetts – mit überraschenden Erkenntnissen. Im Podcast Handelsblatt Today erklärt er: „Nachahmer Buffetts sorgen in nahezu allen Fällen für einen Kurssprung am Folgetag.“ Beobachten lässt sich das am Dienstag am Beispiel der Citigroup.Gestern erst wurde bekannt, dass Buffett Anteile der Bank eingekauft hat, die zum Ende des Quartals rund drei Milliarden Dollar wert waren. Der Aktienkurs stieg daraufhin am Folgetag um rund sechs Prozent. Wer also versucht, die Käufe von Warren Buffett für sein eigenes Depot nachzubilden, sollte laut der Handelsblatt-Experten niemals am ersten möglichen Handelstag zum Start eine Order ohne Limit aufgeben.Außerdem rät Neuhaus: „Wer dem Orakel nacheifern möchte, sollte beispielsweise nicht allein darauf schauen, welche Aktien er kauft, sondern wie groß dessen Engagement beim Kauf ist.“ Die wenigsten Anleger könnten in dem Umfang investieren wie Buffett. Umso wichtiger sei es, einen günstigen Einstiegspunkt zu finden und die Verteilung im Berkshire Hathaway-Portfolio zu beachten. In vielen Einzelfällen liege die von Buffett gekaufte Aktie einen Monat nach Bekanntgabe der Käufe deutlich im Minus.Außerdem: Schweden und Finnland wollen der Nato beitreten - dafür sprach sich am Sonntag die finnische Regierung aus und am Montag das schwedische Parlament. Beide Länder erfüllen die Beitrittskriterien. Doch einem Beitritt müssen zunächst noch alle 30 Nato-Mitglieder zustimmen. Ihr Veto einlegen könnte beispielsweise die Türkei. Präsident Erdogan hat bereits bekundet, dass er den Beitritt "nicht positiv" sieht. Politikredakteurin Teresa Stiens ordnet die Chancen und Risiken einer Nato-Erweiterung ein.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 16.05.2022
    26 MB
    27:37
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    Der Krypto-Crash: Können die digitalen Währungen den gesamten Finanzmarkt erschüttern?

    Der Absturz des sogenannten Stablecoins Terra UST in der vergangenen Woche hat auch andere Kryptowährungen mitgerissen. Das könnte am Ende sogar alle Anleger treffen.Seit Freitagabend ist der Stablecoin Terra quasi wertlos. Anleger haben aufgrund des Absturzes des Token Milliarden verloren. Doch auch andere Kryptowährungen sind direkt von dem Kurssturz betroffen. Der Bitcoin verzeichnete mit 26.350 Dollar zeitweise den tiefsten Stand seit Dezember 2020. Das teilte das Analysehaus Coinmarketcap mit. Und auch der Kurs der zweitwichtigsten Kryptowährung Ethereum ist stark eingebrochen. Jetzt werden Stimmen laut, die das Ende von Bitcoin und Co. befürchten.Auch die US-Finanzministerin Janet Yellen beobachtet die aktuelle Situation mit Sorge und hat sich erneut für eine Regulierung von Stablecoins stark gemacht. "Anderenfalls könnten die Stablecoins die finanzielle Stabilität gefährden. Die vergangene Woche hat da schon mal einen Vorgeschmack gegeben", so Yellen.In der heutigen Folge von Handelsblatt Today haben wir mit Finanzredakteurin Mareike Müller über die gescheiterten Kryptoprojekte Terra und Luna gesprochen. Sie hat erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass der Stablecoin Terra ins bodenlose stürzt, obwohl er an den stabilen Wert von einem US-Dollar gekoppelt ist.Welche Auswirkungen die Kursstürze für Anleger und Anlegerinnen haben, hat Thomas Kehl von Finanzfluss hat eingeordnet. Der Finanzexperte erwartet keine größeren Auswirkungen auf den Finanzmarkt. Er selbst hat Kryptowährungen im Portfolio und den Sturz genutzt, um nachzukaufen. "Märkte sind immer von Schwankungen geprägt. Kryptowährungen sind eben besonders volatil", sagt Kehl. Ein Ende von Bitcoin und Co. sieht er nicht.Worauf Anleger dennoch achten sollten und welche Annahmen über Kryptowährungen und Stablecoins zerstört wurden, können Sie in der heutigen Folge von Handelsblatt Today hören. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 13.05.2022
    26 MB
    27:19
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    1000 Euro Rückzahlung: Warum sich die Steuererklärung auch ohne Belege lohnt

    Die Deutschen zahlen zu viele Steuern - davon profitiert vor allem der Staat. Unsere Steuerexpertin Laura de la Motte erklärt, worauf sie bei der Steuererklärung achten sollten.1051 Euro im Jahr zahlen deutsche Steuerzahler durchschnittlich zu viel an den Staat. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche sind der Meinung, eine Steuererklärung mache zu Arbeit, andere unterschätzen die Höhe der Rückzahlung oder denken sogar, sie wären der Aufgabe, eine korrekte Steuererklärung anzufertigen, nicht gewachsen. Nur etwa die Hälfte aller Steuerzahler fertigt überhaupt erst eine Steuererklärung an.Unsere Steuerexpertin Laura de la Motte sagt jedoch: Eine Steuererklärung lohnt sich sogar, wenn man keine Belege aufbewahrt hat. Vor allem, weil die Rückzahlung in diesem Jahr höher ausfallen könnte als sonst. Dafür sorgen unter anderem die Homeoffice-Pauschale und die Möglichkeit, ältere Möbel, die nun im Homeoffice verwendet werden, umzuwidmen. Auch die Flutkosten können von Betroffenen und Helfern angegeben werden.Wie das alles funktioniert und welche weiteren Tipps sie bei ihrer Steuererklärung beachten sollten, klären wir in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“.*** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 12.05.2022
    30 MB
    31:07
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    Indien im Wirtschafts-Check: Innovativ, wachsend, politisch ambivalent? / China-Crash und die Bedeutung für Deutschland

    Wirtschaftlich steckt Indien derzeit voller Investitionsmöglichkeiten, besonders in Start-ups und in der Tech-Branche. Gleichzeitig bremsen die Folgen der Pandemie und die unklare Positionierung im Ukrainekrieg das Land aus, um China als Weltwirtschaftsmacht abzulösen.Für viele Investorinnen und Investoren weltweit wird Indien immer interessanter. Gemessen am nominalen BIP ist Indien die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt und gilt neben China als Land mit dem größten Potenzial der östlichen Hemisphäre.Auch Handelsblatt-Auslandskorrespondent Matthias Peer ist überzeugt: Durch die wachsende Mittelschicht wird Indien in ein paar Jahren China als bevölkerungsreichstes Land ablösen. Damit würde Indien endgültig eine wirtschaftlich ernst zu nehmende Alternative gegenüber der Wirtschaftsmacht China. „Bisher war das Land eher protektionistisch eingestellt, doch es will sich nun weiter öffnen und Freihandelsgespräche mit der EU und England starten“, erklärt Peer im Podcast Handelsblatt Today.Das Wachstum ist jedoch mit Vorsicht zu genießen: Zwar startete der indische Premierminister Narendra Modi einige sehr große Infrastrukturprojekte und Digitalisierungsinitiativen, wie „Digital India“. Die Ergebnisse fielen dennoch eher überschaubar aus. „Modi ist ein begabter Rhetoriker und guter Vermarkter“, so Peer.Indien ist allerdings schon seit vielen Jahren alles andere als ein Neuling in der Tech-Branche. Das Land gilt als beliebter Tech-Outsourcer für viele große Weltmarktführer und wird zunehmend zum globalen Handelsplatz. Namhafte Unternehmen wie der Apple-Zulieferer Foxconn will die Mitarbeiterzahl verdoppeln, um mehr produzieren zu können. Auch der japanische Autohersteller Toyota will zukünftig bis zu 600 Milliarden Euro in Indien investieren, um den Elektroautoausbau zu fördern.Bei der geopolitischen Rolle Indiens im Ukrainekrieg, fällt Peers Einschätzung eher ambivalent aus. Das Land pflegt sowohl zur EU und den USA sehr gute Beziehungen, ist beispielsweise im Rüstungsmarkt aber stark von Russland abhängig. „Indien setzt alles daran, sich von keiner Seite vereinnahmen zu lassen und verfolgt wie jedes Land auch die eigenen Interessen. Es hat allerdings kein nationales Interesse daran sich mir Russland zu verbünden oder anzufeinden. Im Konflikt wird es nach indischer Perspektive keine klare Entscheidung geben.“Außerdem: China hat sich in den letzten zwei Jahren vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind der Wirtschaft gewandelt und Investoren blicken immer kritischer auf die Volksrepublik. Die Skepsis hat mit dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie begonnen, verstärkte sich durch die enormen Tech-Regulierungen und die Probleme im Immobiliensektor durch die drohende Pleite des Immobilienriesen Evergrande. Einen erneuten Höhepunkt der Kritik erreichte China durch die bisherige russlandfreundliche Haltung im Angesicht des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Im Interview erklärt Handelsblatt-Auslandschefin Nicole Bastian, welche Folgen der Weltwirtschaft jetzt drohen.*** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 11.05.2022
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    27:25
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    Ukraine-Krieg: Beginn einer neuen Weltordnung und was sie für Deutschland bedeutet

    Laut dem Forschungsinstitut Prognos stoppt der Krieg die Globalisierung und beschleunigt die Spaltung der Welt in ökonomische Machtblöcke. Was das für Deutschland heißt.Die deutsche Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten stark von den internationalen Handelsbeziehungen zu China, Russland, den USA und weiteren Ländern profitiert. Der Plan dahinter war, sich breit aufzustellen, um nicht in die vollständige Abhängigkeit zu einzelnen Ländern zu geraten. Das hat auch die Globalisierung vorangetrieben – die seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges ins Stocken geraten ist.Das Forschungsinstitut Prognos hat sich in einer neuen Studie damit beschäftigt, was die Spaltung der Welt in sogenannte ökonomische Machtblöcke für Deutschland bedeutet. Die Ergebnisse dieser Studie werten wir in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“ zusammen mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm aus.Wie abhängig sind wir eigentlich von wem – und können oder wollen wir uns wirklich davon befreien? Laut der Prognos-Studie hängt Deutschlands Wohlstand zum überwiegenden Teil, genauer gesagt zu 56 Prozent, am freien Warenaustausch innerhalb Europas. Welche Ergebnisse sonst Aufschluss über die Deutsche Abhängigkeit von Ländern wie China und den USA bieten und was ein Rückgang der Globalisierung bedeuten würde.*** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 10.05.2022
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    24:56
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    Fünf Vorurteile über ETFs und was an ihnen dran ist

    Kritiker passiver Investitionen halten den ETF-Markt für überbewertet oder gar gefährlich. Was an den Vorurteilen über die passive Assetklasse dran ist und worauf Anleger achten sollten.Elon Musk und Cathie Wood sind sich einig: ETFs sind überbewertet und schaden dem Wachstum. Wachstum würde über aktive entstehen. Das machten die Starinvestorin und der Tesla-Chef erst kürzlich öffentlich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter deutlich. Der Fondsexperte Detlef Glow vom Finanzanalysehaus Refinitiv Lipper ist im Podcast Handelsblatt Today der Meinung: „Im wesentlichen hat die Investorin recht."In ihrem Tweet wies Wood auf die schwächen der passiven Produkte und die Stärken beim aktiven Management hin. Sie schloss sich damit der Meinung vieler Kritikerinnen und Kritiker an, die vor einer Überhitzung des Marktes oder einer ETF-Blase warnen. Auch wird davor gewarnt, dass die passiven Indexfonds die Effizienz des Kapitalmarkts gefährden.Allerdings gibt der Fondsexperte zu bedenken: „In den letzten Jahren ist das oft schon passiert, dass Topinvestoren die passive Anlagestrategie in ETFs bemängeln, da sie beispielsweise Rallys und ähnliches im Index gar nicht mitnehmen können.“ Auch, dass der exzentrische Großunternehmer Elon Musk in dieser Sache zustimmt, hält Glow für keinen Zufall. Musk hat vor kurzem erst den Übernahmeplan Twitter für 44 Milliarden Dollar zu übernehmen, beim Management des Internetkonzerns durchsetzen können. Es wird vermutet, dass er sich mit einer solchen Aussage taktisch auf die Seite der Investoren stellen wollte.Bei vielen Privatanlegern und Einsteigern ist der ETF-Markt aufgrund der geringen Einstiegshürden und dem langfristig guten Verhältnis von Risiko und Rendite besonders beliebt. Von einer ETF-Blase kann in Europa dennoch nicht die Rede sein, erklärt der Fondsexperte weiter: „Die USA ist uns ungefähr fünf bis sieben Jahre voraus, was die Wachstumsraten angeht. Hier in Europa sind immerhin noch 80 Prozent der Assets aktiv angelegt und nur 9 Prozent als ETFs.“*** Wie machen Sie Ihre Steuererklärung? Am kommenden Freitag sprechen wir bei Handelsblatt-Today über die wichtigsten Tricks, Tipps und Tools für die Einkommensteuererklärung. Stimmen Sie ab unter: https://app.sli.do/event/31KAHE8cRsCyT9BK6xrRFc*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 09.05.2022
    31 MB
    32:14
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    Das Rätsel um Putins Rede: Taktik oder Ratlosigkeit? / Diese Unternehmen profitieren vom schwachen Euro

    Bei seiner Rede am „Tag des Sieges“ hat Putin die Generalmobilmachung nicht verkündet - entgegen aller Befürchtungen. Ein gutes Zeichen ist das dennoch nicht.Mit Anspannung hat die Welt auf die Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin gewartet: Sicherheitsexperten hatten zuvor vermutet, dass der 9. Mai zum Wendepunkt des Ukrainekriegs werden könnte. Sowohl über eine Generalmobilmachung der russischen Streitkräfte, als auch eine offizielle Kriegserklärung an die Ukraine, wurde befürchtet.Geäußert hat sich der Kreml-Chef dazu nicht. Viel mehr sprach er über die Bedrohung durch den Westen, die Entnazifizierung der Ukraine und die Notwehr Russlands. Kurz: Putin setzte erneut auf sein Narrativ, um den Angriffskrieg auf die Ukraine zu rechtfertigen.Kommt der russische Präsident nun an seine Grenzen? Handelsblatt-Kolumnist Konstantin Goldenzweig meint, dass zumindest der Rückhalt von der russischen Bevölkerung zunehmend bröckelt. Die Gefahr einer Generalmobilmachung sei allerdings noch nicht gebannt.Will Putin bewusst verwirren? Was sind seine nächsten Schritte? Darüber spricht Goldenzweig in der heutigen Folge von „Handelsblatt Today“. Der Journalist hat noch bis März bei Russlands letztem unabhängigen TV-Sender Doschd gearbeitet, mittlerweile lebt und arbeitet er in Georgien.Außerdem: Der Euro-Kurs fällt seit Wochen. Aktuell notiert er zum Dollar einen Wert von 1,05 Dollar. So wenig wie seit gut fünf Jahren nicht mehr. Auslöser für den Sinkflug sind laut Devisenhändlern zum einen der aktuelle Zinsunterschied zwischen den USA und Europa. Zum anderen hemmt Russlands Krieg gegen die Ukraine Europas Konjunktur stärker als die der USA. Wer von dem Tiefstand profitiert und wie lange der Euro noch fallen könnte, weiß Handelsblatt-Finanzkorrespondent Jan Mallien.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 08.05.2022
    15 MB
    15:37
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    Diese fünf Konsumaktien sind noch günstig

    Anleger suchen gerade in Krisenzeiten nach wertstabilen Konsumaktien. Oft sind sie hoch bewertet, aber es gibt auch Ausnahmen.Am vergangenen Mittwoch hat die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. In Zukunft liegt dieser jetzt zwischen 0,75 und 1 Prozent. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat bereits angekündigt, im Sommer die Zinswende einzuläuten. Grund dafür sind die weltweit immens steigenden Inflationsraten.Sowohl steigende Zinsen als auch hohe Inflationsraten sind normalerweise schlecht für den Aktienmarkt. Konsumgüteraktien bilden hier die Ausnahme: Alt bewährte und alltagsnotwendige Produkte und Dienstleistungen werden auch in Krisenzeiten immer gebraucht – steigende Preise können deshalb einfacher an Kunden weitergegeben werden. Unternehmen in der Konsumgüterbranche erwirtschaften also auch in Zeiten des Ukraine-Krieges satte Gewinne. Die Aktien dieser Firmen sind deshalb attraktiv. Aktienanalyst Ulf Sommer hat fünf günstige Konsumgüter-Aktien ermittelt und sie analysiert.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

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  • 06.05.2022
    27 MB
    28:15
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    Immobilienblase: Wo sich investieren noch lohnt // Wie Konsumgüteraktien Krieg und Inflation trotzen

    Trotz des Ukrainekriegs und hoher Inflationsraten vermeldet die Konsumgüterbranche hohe Gewinne. Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, mit welchen Aktien Anlegerinnen und Anleger Gewinne einfahren könnenDie deutsche Inflationsrate liegt derzeit bei 7,3 Prozent - dem höchsten Wert seit rund 40 Jahren. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, die anhaltenden Lieferengpässe und hohe Energiekosten sind einige der Faktoren, welche die Kaufkraft vieler Anlegerinnen und Anleger an den Märkten mindern.Eine Branche scheint trotzdem stetig Gewinne einzufahren: Die Konsumgüterindustrie. Das ist nicht verwunderlich, weiß Aktienanalyst Ulf Sommer: "In Krisenzeiten verlassen sich viele auf altbewehrte Produkte, wie Coca-Cola. Jeder kennt die Marke und weiß etwas damit zu verbinden."Die Bekanntheit suggeriert den Kunden Sicherheit. Das ist laut Sommer ein Kaufargument für viele Anleger in Krisenzeitensieht. Schließlich sind es genau diese Konsumgüterprodukte, denen es gelingt in Zeiten von Inflation und steigenden Rohstoffpreisen, die erhöhten Preise beim Endverbraucher durchzusetzen. "Coca-Cola gab es schon seit meiner Kindheit. Am Aussehen und Geschmack hat sich seitdem kaum etwas verändert", sagt Sommer.Es sind die vermeintlich krisensicheren Aktien, bei denen Anleger die Kurse immer weiter in die Höhe treiben. Sommer persönlich findet, dass Aktien, wie die des Luxusgüterherstellers LVMH oftmals überteuert sind. "Anleger bezahlen, heruntergerechnet, jeden Anteilsschein mit dem 23-fachen Jahresnettogewinn", moniert er. Der Aktienanalyst präsentiert im Interview fünf Aktien aus der Konsumbranche, deren Gewinne und Gewinnaussichten für das laufende Jahr stetig steigen werden.Außerdem: Laut dem statistischem Bundesamt sind die Preise für deutsche Wohnimmobilien zum Jahresende 2021 stark angestiegen. Nun legt eine umfangreiche Untersuchung des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für den jährlichen Wohnatlas der Postbank nahe, dass die Immobilienpreise tendenziell noch weiter steigen werden - vor allem in Großstädten und ihrem Umland, erklärt Handelsblatt Finanzredakteurin Kerstin Leitel.Leitel gibt jedoch zu bedenken, dass sich langfristig die Wertentwicklungen auf dem Immobilienmarkt durch die demografischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der jeweiligen Region verändern werden und erklärt wo sich die Investition lohnen könnte.*** Exklusives Angebot zum Tag der Pressefreiheit: Testen Sie Handelsblatt Premium bis zu 6 Monate mit 50%-Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/pressefreiheit

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  • 05.05.2022
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    25:23
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    Fed hebt Leitzins an – Was Anleger jetzt beachten müssen

    Erstmals seit 22 Jahren erhöht Fed-Chef Jerome Powell den Leitzins deutlich. Was Anlegerinnen und Anleger jetzt beachten müssen und wie die Wall Street reagiert, berichtet US-Börsenexperte Markus Koch.Die US-Notenbank Fed erhöht den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte und reagiert damit auf die weiter steigende Inflationsrate in den USA. Zuletzt wurde der Leitzins in den frühen 2000er Jahren so deutlich angehoben. Durch die Fed-Entscheidung der Leitzins liegt nun zwischen 0,75 und 1,0 Prozent. Börsenexperte Markus Koch ordnet im Interview die Entscheidung von Fed-Chef Jerome Powell und die Reaktionen der Wall Street ein.Außerdem: Der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf die Wirtschaft weltweit. Laut einer neuen Prognos-Studie ist die Globalisierung gewissermaßen zum Stillstand gekommen: Der Handel verläuft innerhalb einzelner Blöcke und Regionen, die sich zum Teil neu formieren.Im Titeltalk fasst Handelsblatt-Textchef, Christian Rickens, die Ergebnisse der Studie zusammen und erklärt, welche Bedeutung Russland und China für die deutsche Wirtschaft jetzt und zukünftig haben.Russland ist für Deutschland ein wichtiger Exporteur von Energierohstoffen. Die aufgrund des Krieges von der EU verhängten Sanktionen gegen den Aggressor, lassen gerade Öl und Gas besonders teuer werden. Trotzdem gibt Rickens Entwarnung: „Aus deutscher Sicht ist Russland komplett unbedeutend. Mit gerade mal 2 Prozent deutscher Exporte ist der Wegfall Russlands für Deutschland verkraftbar – es sei denn, wir sprechen von Unternehmen, die mit direktem Handel dorthin verstrickt sind.“Bei der Exportkraft China kommt es, laut Rickens, besonders darauf an, wie China sich in der Weltwirtschaft weiter positionieren wird. Zum einen ist China Russland sehr verbunden, zum anderen hat der chinesische Markt aber auch eine besondere Relevanz für Europa. Vor allem in der Autoindustrie ist China ein wichtiger Handelspartner.*** Exklusives Angebot zum Tag der Pressefreiheit: Testen Sie Handelsblatt Premium bis zu 6 Monate mit 50%-Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/pressefreiheit

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  • 04.05.2022
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    39:37
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    Adler Group im Visier der Behörden: Droht ein zweiter Fall Wirecard?

    Die Adler Group ist schon länger in der Krise, seit dem Wochenende bahnt sich allerdings Schlimmeres an. Jetzt droht ein zweites Wirecard. Was das Ganze für die Immobilienbranche bedeutet.Die Adler Group verzeichnet einen Jahresverlust von 1,17 Milliarden Euro. Das hat das luxemburgische Immobilienunternehmen am Samstag in seinem Jahresbericht veröffentlicht. Im Vorjahr hatte die Adler Group noch 262 Millionen Euro Plus gemacht.Das Rekordtief ist allerdings nicht die einzige schlechte Nachricht: Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben sich geweigert, ein Testat für den Jahresabschluss auszustellen, somit ist Adler durchgefallen.Gründe dafür gibt es eine ganze Reihe – unter anderem mangelnde Transparenz. Demnach seien den KPMG-Prüfern einige Unterlagen vorenthalten worden. Sind Vergleiche mit dem Fall Wirecard jetzt berechtigt?Lars-Marten Nagel und René Bender aus dem Handelsblatt-Investigativ-Team haben sich mit dieser Frage beschäftigt und stehen uns heute im Interview Rede und Antwort. Wir haben sie gefragt, ob die Bafin aus dem Wirecard-Skandal gelernt hat und wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz der Adler Group jetzt ist.Außerdem: Gestern hat die EU-Kommission ein Öl-Embargo gegen Russland vorgeschlagen. Aktuell bezieht Deutschland noch 12 Prozent seines Erdöls aus Russland. Vor dem Ukraine-Krieg waren es noch 35 Prozent. Damit hat Deutschland seine Abhängigkeit bereits deutlich verringert. Was der Vorschlag der EU-Kommission jetzt für Deutschland bedeutet und welchen Preis wir für die Unabhängigkeit zahlen müssen, weiß Handelsblatt-Korrespondent Jakob Blume.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 03.05.2022
    26 MB
    26:46
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    Dax-Sentiment: Warum schlechte Anlegerstimmung ein gutes Kaufsignal ist

    Das Handelsblatt Dax-Sentiment ermittelt jede Woche die Stimmung der Anleger an den Börsen. Sentiment-Experte Stephan Heibel erklärt, wie Anlegerinnen und Anleger den Pessimismus für sich nutzen können.Trotz der jüngsten Erholungen am Aktienmarkt bleiben Privatanlegerinnen und -anleger eher skeptisch eingestellt: Laut der Handelsblatt Umfrage Dax-Sentiment, an der mehr als 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilgenommen haben, herrscht seit der zweiten Januarwoche dieses Jahres eine kontinuierlich negative Stimmung an den Märkten. Dabei ist der Dax nach seinem leichten Absturz am Montagmorgen mittlerweile wieder über die Marke von 14.000 Punkte geklettert.Russlands Krieg in der Ukraine, die Sanktionen, eine rasant steigende Inflationsrate und die drohende Zinswende sind einige der vielen Faktoren, welche Anlegerinnen und Anleger pessimistisch stimmen. Im Podcast Handelsblatt Today erklärt Sentimentexperte Stephan Heibel, dass eine schlechte Anlegerstimmung dennoch ein gutes Kaufsignal sein kann.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 02.05.2022
    25 MB
    26:10
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    "Sell in May": Gilt die Börsenweisheit auch 2022 noch? // Was zu tun ist, wenn N26 Ihr Konto geschlossen hat

    Eine Börsenweisheit besagt: Wer im Mai verkauft, den erwarten besonders hohe Renditen. Stimmt das? Wie Anleger von saisonalen Effekten profitieren.Der Dax hat in den vergangenen vier Monaten knappe elf Prozent verloren. Dazu belasten Russlands Krieg gegen die Ukraine, eine rasant steigende Inflationsrate und die drohende Zinswende die Börse stark.Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um sein Depot aufzuräumen? Wenn es nach der alten Börsenweisheit „Sell in may and go away“ geht, dann ja. Den Ursprung findet der Tipp bereits im 19. Jahrhundert. Immer wieder wurde in der Vergangenheit der Handel zwischen Mai und September ausgebremst.Doch ergibt es in der heutigen Zeit noch Sinn, sich an diese Weisheit zu halten? Gerade in Krisenzeiten wie jetzt? In der heutigen Folge von Handelsblatt Today geht Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktstrategie bei der Baader Bank, dieser Frage auf den Grund.N26 Kontokündigungen: Das sollten Betroffene jetzt wissenAußerdem: Am 14. April hat die Onlinebank N26 zahlreiche Konten von ihren Kunden fristlos gekündigt. Betroffene konnten weder Geld abheben noch Überweisungen tätigen. „Leider wurden eine Reihe von Konten fälschlicherweise geschlossen“, schrieb N26 Co-Chef Maximilian Tayenthal in einem LinkedIn-Beitrag.Immer wieder hatte N26 in der Vergangenheit massiv mit Geldwäsche und Fake-Konten zu kämpfen. Was Betroffene nun beachten sollten und welche Folgen die Kontenschließungen haben, weiß Handelsblatt-Finanzredakteur Dennis Schwarz.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 29.04.2022
    30 MB
    31:25
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    Alphabet, Meta & Amazon im Aktiencheck: Kommt das Tech-Comeback?

    Die Quartalszahlen zeigen: Das Geschäft der Internetkonzerne läuft durchwachsen. Während die eine Aktie abhebt, bricht eine andere ein.Unterschiedlicher könnten die aktuellen Entwicklungen von Amazon und Meta kaum sein. Beide Tech-Konzerne haben in dieser Bilanzwoche ihre Zahlen für das erste Quartal 2022 veröffentlicht. Obwohl Meta mit 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr den langsamsten Umsatzanstieg seit 2012 verzeichnete, stieg die Aktie nachbörslich um 20 Prozent. Grund dafür war die steigende Anzahl von Nutzern der Meta-Dienste. So griffen zuletzt 2,87 Milliarden Menschen täglich auf mindestens einen Meta-Dienst zu. Das sind 50 Millionen mehr als im vergangenen Quartal.Die Amazon-Aktie verlor nach der Präsentation der Ergebnisse hingegen nachbörslich um zehn Prozent. Erstmals seit 2015 vermeldete der Onlineversandhändler Verluste: Die Einbußen beliefen sich auf 3,8 Milliarden Dollar in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Grund dafür war neben dem nachlassenden Onlinehandel vor allem die Abschreibung auf die Beteiligung am E-Auto-Hersteller Rivian.Auch der Google-Mutterkonzern Alphabet hat in dieser Woche seine Quartalszahlen veröffentlicht. Im ersten Bericht 2022 gab das Unternehmen am Dienstag einen Nettogewinn von 16,4 Milliarden Dollar bekannt. Ein Minus von circa neun Prozent im Vergleich zu 2021. Besonders die Entwicklung des Tochterunternehmens Youtube fällt dabei ins Gewicht.In der heutigen Folge von Handelsblatt Today analysiert Fondsmanager Jan Beckers die Aktien der drei US-Unternehmen. Mit welchen Problemen die Konzerne derzeit zurechtkommen müssen und welches Potenzial sie noch bergen.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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  • 28.04.2022
    29 MB
    30:17
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    "Alle Deutschen sind unterversichert": Das Inflations-Dilemma der Lebensversicherung / 50 Frauen mit Vorbildcharakter

    Die Renditen der Lebensversicherung sinken seit Jahren. Bei gleichzeitig steigender Inflation werden die Erträge für einige Versicherte am Ende nicht reichen.Die Lebensversicherung ist eine der beliebtesten Altersvorsorgeprodukte deutscher Versicherungsnehmer. „Zum Jahreswechsel waren rund 83 Millionen Lebensversicherungspolicen abgeschlossen“, sagt Handelsblatt-Redakteur Christian Schnell in der neuen Folge Handelsblatt Today. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren sei die Zahl der Abschlüsse sogar gestiegen.Doch während die Renditen seit Jahren sinken, erreicht die Inflation im April mit 7,4 Prozent erneut einen Rekordwert. Das bringt die Lebensversicherung zunehmend in ein Dilemma: Laut Schnell sind die Deutschen unterversichert, und das teilweise unverschuldet: „Als die Versicherung vor Jahren abgeschlossen wurde, war das Inflationsniveau ein ganz anderes und fast nicht spürbar.“„Das Geld, das ich irgendwann rausbekomme, wird mir irgendwann nicht mehr reichen“, sagt Schnell. Die laufende Verzinsung bestehender Policen könne die Geldentwertung längst nicht mehr ausgleichen.Alternative Anlageklassen gibt es im Tausch gegen mehr Risiko. Rund 80 Prozent der Beiträge sind derzeit zwar in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Versicherer erschließen allmählich aber auch andere Anlageklassen. Die Branche investiert beispielsweise vermehrt in Private Equity, Unternehmensbeteiligungen, und setzt hier vor allem auf Zukunftsthemen.Außerdem: Die Frauenquote in den Vorständen deutscher Unternehmen ist 2021 in Kraft getreten. Doch in den meisten Führungsteams sucht man das weibliche Geschlecht noch immer vergeblich. Viele Unternehmen sind wegen ihrer Größe von der Regelung nicht betroffen. Das Handelsblatt positioniert sich zum Wochenende daher mit einem Plädoyer für mehr Diversität in Chefetagen und stellt 50 Frauen mit Vorbildcharakter vor.Im Interview erklärt Handelsblatt-Chefreporterin Tanja Kewes, warum ausgerechnet die junge Start-up-Szene hauptsächlich männliche Gründer hervorbringt. „Die Gründerszene gibt sich zwar sehr offen und divers, ist aber faktisch bei der Frauenförderung rückständiger als so manche Großkonzerne“, sagt Kewes. Von 25 Einhörnern in Deutschland wird gerade mal eins von einer Frau geführt.*** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen

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