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Auf den Punkt

Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.

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  • 06.03.2021
    28 MB
    29:29
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    Landtagswahl: Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz

    Am 14. März wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Das Bundesland ist eine der letzten Hochburgen der SPD. Aber vier Jahre lang lag die CDU in Umfragen vorne.Noch regiert in Rheinland-Pfalz eine Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Doch jahrelang lag die CDU in den Umfragen vorne. Amtsinhaberin Malu Dreyer (SPD) und ihr Herausforderer Christian Baldauf (CDU) liefern sich ein enges Rennen. Sollte die CDU tatsächlich gewinnen, wäre das auch auf Bundesebene ein starker Rückschlag für die Sozialdemokraten und deren Kanzlerkandidaten Olaf Scholz.Es hängt also viel von der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ab. Und auch sonst bietet die Wahl viel Aufregendes: Warum stagnieren die Grünen? Und schafft die FDP die Fünf-Prozent-Hürde? Und wie geht Wahlkampf in einer Pandemie? Eine Reportage aus dem Mainz.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Carolin Lenk

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  • 05.03.2021
    13 MB
    13:14
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    Der Mietendeckel in Berlin wirkt, aber …

    Ein Jahr Mietendeckel: Zeit um Bilanz ziehen.Auch in Berlin gibt es seit einigen Jahren saftige Mieten. Vor einem Jahr hat der rot-rot-grüne Berliner Senat deshalb einen Mietendeckel beschlossen. Für rund 1,5 Millionen Wohnungen sind die Mieten eingefroren. Jetzt hat auch die Bundes-SPD einen ähnlichen Vorschlag in ihr Wahlprogramm aufgenommen.Der Mietendeckel wirkt, sagt Berlin-Korrespondent Jan Heidtmann. Die betroffenen Wohnungen würden um etwa elf Prozent sinken. Doch dies sei nur der unmittelbare Effekt. Denn das Wohnungsangebot habe sich verringert, Suchende würden ins Umland ausweichen. Dort wiederum seien die Mietpreise gestiegen. Auch seien Investoren verunsichert.Weitere Nachrichten: Verfassungsschutz darf AfD vorerst noch nicht beobachten, "Rasse" soll aus dem Grundgesetz, Lebenslang für getötetes Kita-Kind Greta.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Alice Pesavento, Antonia Franz, Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Justin PatchettZusätzliches Audiomaterial über Berliner Abgeordnetenhaus.

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  • 04.03.2021
    14 MB
    14:55
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    FDP-Chef Lindner: "Bürger haben mehr Vertrauen verdient"

    Bund und Länder einigen sich auf Öffnungen. Christian Lindner gehen sie nicht weit genug. Den Menschen dürfe man mehr Eigenverantwortung zutrauen, sagt der FDP-Chef.Mehr als nur der Termin im Friseursalon: Bund und Länder haben sich nach einer sehr langen Konferenz auf eine Öffnungsstrategie mit verschiedenen Stufen geeinigt. Handel, Kultur und Sport: Ab einer gewissen Inzidenz soll alles wieder unter Bedingungen wie negativen Schnelltests und genügend Platz öffnen dürfen. Wenn es zu viele Neuinfektionen in einem Landkreis geben sollte, wird dort die Notbremse gezogen.Die Öffnungen gehen Christian Lindner nicht weit genug. Der FDP-Vorsitzende fordert, man müsse wegkommen von der Sieben-Tage-Inzidenz als wichtigstem Maßstab.Weitere Themen: Stiko gibt Astra-Zeneca-Impfstoff für Ü-65-Jährige frei, Lufthansa mit großen Verlusten.[Die Öffnungsschritte können Sie hier nachlesen.](https://www.sueddeutsche.de/politik/lockdown-lockerung-beschluss-neue-regeln-1.5224192)**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über MPK._

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  • 03.03.2021
    12 MB
    12:34
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    Rechtsextremer Verdachtsfall: Ist die AfD am Ende?

    Verdächtig rechts: Die AfD steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Was das für die Partei bedeutet.Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die “Alternative für Deutschland” als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Damit wird die AfD nun bundesweit mit Methoden des Geheimdienstes beobachtet. Und dies kann auch Konsequenzen für AfD-Mitglieder im öffentlichen Dienst haben. Die AfD sei eine tiefgespaltene Partei, die über die Jahre immer weiter nach rechts gewandert ist, sagt SZ-Hauptstadtkorrespondent Jens Schneider. Die Beobachtung könnte gemäßigte Wähler abschrecken, allerdings habe sich auch bei denen oft eine rechtsextreme Grundeinstellung verfestigt. Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz sei folgerichtig.Weitere Nachrichten: Orbáns Fidesz verlässt EVP, Lieferkettengesetz im Kabinett beschlossen.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Alice PesaventoProduktion: Valérie NowakZusätzliches Audiomaterial über Reuters.

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  • 02.03.2021
    11 MB
    11:31
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    Zoo im Lockdown: Gelangweilte Primaten

    Bald öffnen auch wieder die Zoos. Ein Gespräch mit dem Direktor des Tierparks Hellabrunn über zu motivierende Tiere und problematische Corona-Schnelltests.Mittwoch werden wir wissen, wie und was in Deutschland wieder geöffnet wird. Doch es zeichnet sich ein konkreter Fahrplan für Lockerungen ab. Bald könnten in Regionen mit einem niedrigen Inzidenzwert Museen, Galerien und Zoos öffnen. Tierparks sind in Brandenburg bereits seit Mitte Februar wieder offen, seit Montag auch in Schleswig-Holstein.Der Tierpark Hellabrunn in München ist nach dem ersten Lockdown im Frühjahr seit dem 2. November abermals geschlossen, sagt Rasem Baban. Als Zoodirektor ist er Herr über 19 0000 Tiere - und die sind gerade ziemlich einsam. Primaten etwa würden sich ohne Besucher langweilen. Der Betrieb des Tierparks würde pro Tag etwa 50 000 Euro am Tag kosten und die Besucher würden auch deshalb stark vermisst. Dabei habe sein Zoo längst ein spezielles Hygiene- und Betriebskonzept und unterscheide zwischen Innen- und Außenbereich. Wenn es denn bald zu der erhofften Öffnung kommt, dann werden aber die Streichelgehege weiter geschlossen bleiben. Die Umsetzung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vorgeschlagenen Schnelltests am Eingang sieht Baban kritisch und stelle viele weitere Fragen.Weitere Nachrichten: Fleisch wird wegen Tierwohl teurer, Entführte in Nigeria wieder frei.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über Reuters und "Die Welt".

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  • 01.03.2021
    11 MB
    11:09
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    Golden Globes: Die Sehnsucht nach dem großen Kino

    Die Golden Globes sind vergeben. Viele Preise sind an Streamingdienste gegangen. Wie die Pandemie das Kino verändert.Die Golden Globes, die Trophäen der Auslandspresse in Hollywood, sind verliehen. Zu den Gewinnern gehört der zweite Teil von “Borat” auf Amazon und die Netflix-Serie "The Crown". Immerhin gibt es mehr Diversität bei den Auszeichnungen, sagt SZ-Filmkritiker Tobias Kniebe. Auch gebe es mit dem Filmdrama "Nomadland" von Chloé Zhao einen "komplett unglamourösen Independentfilm unter den Hauptgewinnern, der die innere Stärke des prekären Amerikas feiert". Da habe sich nochmal ein klassischer Film gegen die von Streaminggiganten finanzierten Filme durchgesetzt. Allerdings gehe es Amazon und Netflix in Corona-Zeiten aber auch besonders gut, im Gegensatz zu denen, die nur fürs Kino produzieren. Kniebe beobachtet inzwischen aber eine "Streamingmüdigkeit" - und sieht keinesfalls das Ende des Kinos in Sichtweite.Weitere Nachrichten: Frankreichs Ex-Präsidenten Sarkozy zu Gefängnis verurteilt, Coroanregeln in Bayern und Sachsen, Hilfe für Jemen.Unser neuer SZ-Podcast “An diesem Tag” ist gestartet. Den können Sie exklusiv auf Spotify hören. Eine Folge dauert maximal fünf Minuten und es gibt jeden Tag eine neue. Sie finden ihn hier.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über NBC.

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  • 26.02.2021
    12 MB
    12:34
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    Wird der EU-Impfausweis zum neuen Reisepass?

    In drei Monaten soll es einen europäischen Impfausweis geben. Was das für den Sommerurlaub bedeuten könnte.Für den griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis ist die Sache klar: "Die Personen, die geimpft sind, müssen frei reisen dürfen." Auch für die EU soll ein einheitlicher Corona-Impfpass bis zur Sommersaison einsatzbereit sein, sagt die SZ-Brüssel-Korrespondentin Karolin Meta Beisel. Doch es stellen sich viele Folgefragen. So könne es zu einer Impfpflicht durch die Hintertür kommen und ungeklärt sei auch, wie mit dem russischen Impfstoff Sputnik verfahren werden soll.Bereits jetzt planen erste private Reiseunternehmen wie Alltours mit Erleichterungen für Geimpfte, sagt Eva Dignös aus der SZ-Reiseredaktion. Das sei allerdings eine Gratwanderung der Reiseunternehmen. Vielmehr würden die Corona-Schnelltests eine wichtige Rolle bei den kommenden Urlauben spielen. Wichtig sei auch, dass man die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachtet und auf die Stornierungsbedingungen des Veranstalters achtet. Eigentlich sollte man derzeit gar nicht verreisen, aber wenn dann eher antizyklisch und nicht zu Hotspots - auch nicht in Deutschland.Weitere Nachrichten: "Alarmstufe Rot“ fürs Klima, CSU-MdB Nüßlein lässt Amt ruhen.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Antonia FranzProduktion: Valérie Nowak

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  • 25.02.2021
    12 MB
    12:27
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    Bischofskonferenz: "Woelki ist nur die Spitze des Eisbergs"

    Wir-sind-Kirche-Sprecherin Grabmeier warnt, die katholische Kirche droht ihre letzte Chance zu verspielen. Sie fordert mehr Transparenz, Frauen und Aufgabenverteilung.Immer mehr Katholikinnen und Katholiken treten aus der Kirche aus. Nachdem Kardinal Woelki aus Köln seit Monaten einen Bericht über Missbrauchsfälle zurückhält, ist sogar ein Server zusammengebrochen, weil so viele Menschen offenbar die Kirche verlassen wollten.Aber Kardinal Woelki ist nur die Spitze des Eisbergs, sagt Sigrid Grabmeier von der Laienorganisation Wir sind Kirche. Eigentlich müssten er und noch viel mehr Bischöfe gehen.Weitere Themen: Kein bundesweiter Tarifvertrag in Altenpflege, Immunität von CSU-Politiker aufgehoben.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz**Produktion:** Justin Patchett_Zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Bischofskonferenz._

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  • 24.02.2021
    11 MB
    10:59
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    Jens Spahn: Angekratzter Musterschüler

    Vor kurzem war Jens Spahn noch der beliebteste Politiker Deutschlands - und ein möglicher Kanzlerkandidat. Nun wird er von allen Seiten kritisiert.Jens Spahn kann gerade gute Nachrichten gebrauchen. Und an diesem Morgen gab es eine davon: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat zumindest schon mal drei Corona-Selbsttests eine Sonderzulassung erteilt.Ansonsten läuft es gerade zäh für den Bundesgesundheitsminister. Eigentlich hatte Spahn angekündigt, dass ab dem 1. März jede und jeder sich mit Schnelltests selbst auf Corona testen lassen kann. Aber das hat die Kanzlerin persönlich inzwischen gestoppt. Erst am 3. März sollen die Länderchefs und sie über das Thema beraten.SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun empfiehlt dem Bundesgesundheitsminister weniger über das Verzeihen zu reden und mehr seinen Job zu machen.Weitere Themen: Haftstrafe gegen syrischen Geheimdienstmitarbeiter, Kabinett stimmt für Verlängerung von Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._

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  • 23.02.2021
    12 MB
    12:55
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    Neuer Wohnraum: "Die Angst vor Enteignung ist Käse"

    1,3 Millionen neue Wohnungen sind in dieser Legislaturperiode gebaut worden. Doch das reicht nicht. Was nötig ist. Regierungspolitiker von CDU/CSU und SPD haben eine positive Bilanz in der Wohnungsbaupolitik gezogen. Man komme dem eigenen Ziel, 1,5 Millionen neue Wohnungen bis zum Ende der Legislaturperiode zu schaffen, recht nahe, sagt Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Bund habe fünf Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Wenig begeistert sind jedoch Verbände und Opposition von der positiven Selbsteinschätzung der Regierung.Die Bilanz der Regierung ist nicht ganz so schlecht, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Öchsner. Auch bei dem Bau neuer Sozialwohnungen gebe Fortschritte. Nur würde es grundsätzlich weniger Sozialwohnungen im Bestand geben, da sie nach einer bestimmten Zeit aus der Sozialbindung fallen und normal vermietet werden. Da nicht im gleichen Umfang neue Sozialwohnungen gebaut werden, sinke die Gesamtzahl. Die Gesamtbilanz sei also negativ. Den rasant steigenden Boden-, und Immobilienpreisen sowie Mieten sei nur mit noch mehr Wohungen in den Ballungsgebieten, Nachverdichtung und einer Bodenwertsteuer beizukommen.Weitere Nachrichten: Corona-Lockerungen in Bayern, Wehrbericht, Töne vom Mars-Rover "Perseverance".Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über Facebook-Livestream und Movieclips Classic Trailers.

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  • 22.02.2021
    12 MB
    12:58
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    Wie Frankreich die Schulen seit Sommer offen hält

    Seit diesem Montag sind in vielen Bundesländern wieder die Kitas und Grundschulen offen. Was Deutschland dabei vom Nachbarstaat Frankreich lernen kann.

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  • 19.02.2021
    11 MB
    11:47
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    Mars-Mission: Ein bisschen Staub, ein bisschen Steine

    Touchdown... NASA! Am Donnerstagabend landete der Rover "Perseverance" auf dem Mars. Was bringt die 2,2 Milliarden Euro teure Mission?Am Donnerstagabend um 20:57 Uhr (mitteleuropäische) Weltzeit ist der Rover “Perseverance” auf dem Mars gelandet. Die Sonde soll dort Bodenproben entnehmen, die dann in ein paar Jahren zur Erde zurückgeschickt werden und vielleicht nachweisen könnten, dass es mal Leben auf dem Planeten gegeben haben könnte.Doch nicht nur die westlichen Länder schicken Sonden zum roten Planeten. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und China wollen Forschung auf oder zumindest in der Atmosphäre des Mars betreiben. Das Weltall, sagt SZ-Wissensredakteur Christoph von Eichhorn, ist schon längst ein politisch brisanter Raum.Weitere Themen: Umsatzeinbruch bei Gastronomie, humanitäre Katasrtophe in Jemen.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak[Den angesprochenen Artikel über Hanau lesen Sie hier.](https://www.jetzt.de/politik/hanau-jahrestag-hinterbliebene-sprechen-ein-jahr-nach-dem-anschlag)_Zusätzliches Audiomaterial über Reuters._

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  • 19.02.2021
    11 MB
    11:21
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    Afghanistan: Ein Einsatz und kein Ende

    Seit fast 20 Jahren sind Nato-Truppen in Afghanistan stationiert. Und dort werden sie wohl vorerst bleiben.Das Militärbündnis Nato steht vor einem Dilemma: Eigentlich haben ihre Truppen in Afghanistan nichts zu gewinnen. In all den Jahren sind die Probleme am Hindukusch nicht weniger geworden. Aber falls die Soldatinnen und Soldaten das Gebiet verließen, wird befürchtet, dass das Land in seiner Entwicklung um Jahre zurückfällt.Momentan debattieren die Nato-Verteidigungsminister, ob der Militäreinsatz in Afghanistan verlängert werden soll. Das aktuelle Mandat läuft Ende April aus. Zwischen zwei schlechten Lösungen, sagt SZ-Außenpolitikredakteur Tobias Matern, gebe es gerade nur eine richtige Wahl. Und die heißt: bleiben.Weitere Themen: EU-Kommission leitet Verfahren gegen Ungarn ein, Airbus verzeichnet Milliardenverlust.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über Nato._

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  • 17.02.2021
    12 MB
    12:26
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    Besuch vom Staatsanwalt: Zerreißprobe für Österreichs Regierung

    In Österreich schwelt mal wieder eine Regierungskrise. Diesmal allerdings steht statt der FPÖ die Kanzler-Partei ÖVP im Interesse der Staatsanwaltschaft.Vorschau In Österreich regiert Schwarz-Grün mit Sebastian Kurz als Kanzler. Doch ganz so geschmeidig, wie zunächst gedacht, läuft es in dieser Koalition nicht. Kürzlich scheiterte ein Misstrauensvotum gegen den ÖVP-Innenminister, jetzt gegen Finanzminister Gernot Blümel, einem engen Vertrauten von Kurz. Ihm wird Bestechung und Bestechlichkeit, Untreue und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Er bestreitet das, aber die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft führt Blümel als Beschuldigten im Ermittlungskomplex um den Glücksspielkonzern Novomatic.Die Grünen können nicht gegen die ÖVP stimmen, weil sie ansonsten die Koalition sprengen würden, sagt die SZ-Österreich-Korrespondentin Cathrin Kahlweit. Deshalb würden die Grünen versuchen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Die Ermittlungen gegen ÖVP-Politiker seien “noch nicht bei Kurz, aber rückt in seine Richtung”. Allerdings würde auch der ÖVP andere potenzielle Koalitionspartner fehlen.Weitere Nachrichten: Corona-Mutante auf dem Vormarsch, EU bestellt Impfdosen nach, politischer Aschermittwoch.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 16.02.2021
    11 MB
    11:21
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    Mit Corona-Schnelltests zurück zur Freiheit?

    "Spucken kann jede/r": Bald gibt es Corona-Schnelltests für Laien. Was die können - und was nicht.Einfache Schnelltests sollen bald innerhalb von Minuten Auskunft darüber geben, ob man positiv oder negativ ist. Für Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sind sie "echte Game-Changer". Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigt ein Anrecht auf kostenlose Corona-Schnelltests ab dem 1. März für alle an. Allerdings bislang nur für Antigen-Tests, die noch von geschultem Personal vorgenommen werden. Bei den Selbsttests für zu Hause ist man da noch nicht ganz soweit: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wird nach derzeitigem Stand erst im kommenden Monat ersten Tests eine Sonderzulassung erteilen.Dabei ist die Handhabung der Selbsttests sehr einfach, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen PCR-Tests würden dabei die Wattestäbchen nur im unteren Nasen- oder Mundbereich bewegt werden. Die Aussagekraft der neuen Schnelltests sei hoch, sie würden sehr zuverlässig Menschen entdecken, die gerade infektiös seien. Trotzdem würden auch dieses Tests noch nicht die gewohnte Normalität des Lebens wiederherstellen. Ohne Vorsichtsmaßnahmen gehe es auch weiterhin nicht.Weitere Nachrichten: Coronavirus und Wirtschaft, Gericht: Deutsche Ermittlungen zu Kundus-Angriff waren ausreichend.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 15.02.2021
    10 MB
    10:32
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    Katalonien: Der Kampf um Unabhängigkeit geht weiter

    Erst Katalane, dann Spanier und Europäer. Doch so denken in Katalonien nicht alle. Über den fortgesetzten Konflikt zwischen Madrid und Barcelona.Das Streben der Katalanen nach Unabhängigkeit scheint ungebrochen. Bei der Regionalwahl am Sonntag fühlt sich eine Mehrheit der Katalanen weiterhin nicht als Spanier, zumindest nicht genug. Denn alle separatistischen Parteien zusammen dürfen mit insgesamt etwa 74 Sitzen im Regionalparlament rechnen. Die Mehrheit liegt bei 68 Sitzen.Die größte Überraschung der Wahl ist, dass die Rechtspopulisten von Vox als vierstärkste Partei ins Parlament einziehen wird, sagt SZ-Spanien-Korrespondentin Karin Janker in Madrid. Die Rechten hätten einen erfolgreichen Anti-Unabhängigkeits-Wahlkampf geführt. Dem steht die Mehrheit der Separatisten gegenüber, denn selbst gemäßigte Katalanen würden sich als erstes als Katalanen, dann als Spanier und dann als Europäer verstehen. Die Lager stünden sich jedoch nach wie vor unversöhnlich gegenüber. Für einen neuen Dialog, Verständigung und Versöhnung würde helfen, wenn die Regierung in Madrid die noch mehrfach in Gefängnissen sitzenden Rebellen begnadigen würde.Weitere Nachrichten: Debatte um Osterferien, Proteste in Myanmar gegen Militärs, Ski-WM.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Johannes Korsche, Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über dpa.

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  • 12.02.2021
    16 MB
    16:55
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    Streitgespräch: Warum es (k)eine No-Covid-Strategie braucht

    Der Ruf nach einer No-Covid-Strategie wird immer lauter. Aber würde da die Bevölkerung mitmachen? Zwei SZ-Redakteure streiten darüber.Vor vier Wochen haben Forscherinnen und Forscher wie die Virologin Melanie Brinkmann oder der Ökonom Clemens Fuest ein Papier vorgestellt. Sie sind dafür, dass die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, nahe Null gedrückt wird.Das Land würde in verschiedene Zonen aufgeteilt. Wenn eine Zone unter eine Inzidenz von 10 kommt, wird sie grün und dann kann gelockert werden. Die, die darüber liegen, sind rote Zonen und in denen würde ein harter Lockdown gelten. Noch schärfer als der derzeit geltende.Marlene Weiß ist die Chefin des SZ-Wissen-Ressorts. Sie ist der Meinung, dass No-Covid ein Ausweg aus dem derzeitigen Hangeln von Lockdown zu Lockdown wäre. Ihr widerspricht Josef Kelnberger. Der Redakteur aus dem Meinungsressort meint, ein großer Teil der Bevölkerung würde bei einem solch ambitionierten Weg nicht mitziehen.Weitere Themen: Corona-Tests für alle mit Symptomen, Bundesregierung einigt sich auf Lieferkettengesetz.Herzlichen Dank für die Teilnahme an unserer Umfrage unter https://easy-feedback.de/umfrage/1284004/Imr6Kh-multi-68763**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über ZDF heute journal und Bundespressekonferenz._

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  • 11.02.2021
    12 MB
    12:53
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    Corona-Beschlüsse: Fehlende Perspektive für Unternehmen

    Viele Unternehmen hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels. In den neuen Corona-Beschlüssen erkennen sie dieses nicht so richtig.Bald könnte es wieder Präsenzunterricht geben - und Haare schneiden ist auch wieder ab dem 1. März drin. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben sich auf ein paar Lockerungen verständigt. Zusätzliche könnten folgen, wenn die Inzidenz in einem Bundesland unter 35 fällt.Doch vielen Unternehmen fehlt weiterhin die Perspektive. Sie haben sich verschuldet und Rücklagen aufgebraucht. Wichtig sei jetzt vor allem, dass die Hilfszahlungen der Bundesregierung schnell ankommen, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Bastian Brinkmann.Weitere Themen: Corona-Mutanten breiten sich aus, Wirtschaftsprüfer dürfen im Wirecard-Untersuchungsausschuss aussagen.Herzlichen Dank für die Teilnahme an unserer Umfrage unter https://easy-feedback.de/umfrage/1284004/Imr6Kh-multi-68763**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über bundeskanzlerin.de, Deutscher Bundestag und dpa._

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  • 10.02.2021
    12 MB
    12:39
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    Corona: Diese Mutanten bereiten Sorgen

    Dachte man in Deutschland, man habe das ursprüngliche Virus, den Wildtyp, einigermaßen im Griff, kommen in den letzten Wochen neue Virusvarianten nach Europa. Die Mutante B.1.1.7 zum Beispiel: Sie ist am Anfang vor allem in Großbritannien aufgetreten und noch viel ansteckender als das ursprüngliche Virus. In Manaus, also im Amazonas-Gebiet in Brasilien, haben sich Tausende mit einer weiteren Mutante angesteckt, obwohl sie schon einmal mit dem alten Erreger infiziert waren.Und dann wäre da noch die Variante, die das erste Mal in Südafrika beobachtet wurde. Sie hat sich dort durchgesetzt und zumindest der AstraZeneca-Impfstoff scheint nicht mehr so gut gegen sie zu wirken.SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt warnt, dass diese neuen Virusvarianten sehr besorgniserregend sind. In den kommenden Jahren werde die Corona-Impfung wohl in den Impfpass aufgenommen, weil es immer wieder neue Mutanten geben wird.Weitere Themen: Jedes dritte Kind psychisch auffällig, Kooperation zwischen Google und Gesundheitsministerium vorerst untersagt.Herzlichen Dank für die Teilnahme an unserer Umfrage unter https://easy-feedback.de/umfrage/1284004/Imr6Kh-multi-68763**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über WHO und Österreichisches Kanzleramt._

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  • 09.02.2021
    11 MB
    11:50
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    Impeachment gegen Trump: Kurzer Prozess

    Ist es ein schlicht notwendiges Verfahren - oder lediglich ein Showprozess? Sicher ist jedenfalls, dass die Republikaner einen hohen Preis für Donald Trump zahlen müssen.Die Erinnerung an die Rede des damaligen US-Präsidenten **Donald Trump** am 6. Januar 2021 ist noch frisch. Auch an das, was dann geschah: Ein gewalttätiger Mob erstürmt das Kapitol, bedroht Parlamentarier und Menschen sterben. Doch waren Trumps Worte eine klare Aufstachelung zum Aufruhr - oder stehen sie unter dem Recht der freien Meinungsäußerung?Zunächst sei zu klären, ob das Impeachmentverfahren überhaupt rechtlich zulässig sei, sagt SZ-Politik-Chef Stefan Kornelius im Podcast. Grundsätzlich aber sei ein Erfolg des Prozesses nicht sehr wahrscheinlich. Trotzdem wollen die Demokraten mit dem Prozess gegen Trump eine Art “historische Gerechtigkeit” üben. Für die Republikaner aber beginne jetzt eine ungewisse Zukunft. Schließlich habe sich die Partei bereits mitschuldig gemacht, als sie sich an ihn gekettet habe. Und einen Bruch mit ihm habe sie noch immer nicht vollzogen. Deshalb erwartet Kornelius einen womöglich jahrelangen “quälenden Schälprozess” der Ablösung vom Ex-Präsidenten.

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  • 08.02.2021
    11 MB
    11:17
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    Steueroase Luxemburg: Moralisch verwerflich

    Immer wieder Luxemburg: Vor sechs Jahren deckte die SZ auf, wie das Herzogtum Reichen auch als Geldwaschanlage dient. Hat sich daran etwas geändert?Luxemburg lockt internationale Unternehmen und vermögende Ausländer nach wie vor mit niedrigen Steuern und undurchsichtigen Briefkastenfirmen. Lieber weniger Steuern von vielen als hohe Steuern von niemanden, ist das Modell. Dabei soll ein neues Register, das die Namen von Eigentümern luxemburgischer Firmen auflistet, eigentlich Transparenz leisten. Doch die Firmen stammen zu drei Vierteln aus aller Welt - statt aus Luxemburg selbst. Und oft sind die Angaben fehlerhaft, bei fast der Hälfte aller Firmen fehlen sie völlig.Vieles davon ist nicht illegal, aber moralisch verwerflich, sagt der stellvertretende Leiter des SZ-Investigativressort, Frederik Obermaier im Podcast. Auch würden sich viele Steuerdeals mit Firmen wie etwa Amazon erst später als rechtlich schwierig herausstellen. Dem deutschen Staat gehe durch die Steuervermeidung großer Konzerne sehr viel Geld verloren, das man für Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen gut gebrauchen könnte.

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  • 05.02.2021
    15 MB
    15:32
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    #actout: Eine Erlösung für die Schauspiel-Branche

    185 Schauspieler*innen haben sich im SZ-Magazin geoutet. Ein Gespräch mit der Schauspielerin Eva Meckbach, die das Manifest #actout mit verfasst und unterzeichnet hat.Sie sind lesbisch, schwul, bi, trans, queer, inter und non-binär. 185 Schauspieler*innen haben sich im SZ-Magazin geoutet. Sie fordern mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Diversität in Film, Fernsehen und Theater. Und sie haben das Manifest #actout formuliert.Eine andere sexuelle Orientierung und Identität sei in der Außenperspektive noch immer nicht normal, sagt die Schauspielerin Eva Meckbach. Noch immer seien Menschen benachteiligt, die nicht heterosexuell orientiert seien. Schubladendenken sei auch in ihrer Branche noch stark vertreten. Doch die Resonanz auf den Aufruf sei sehr groß und durchweg positiv. Sie habe das Gefühl, dass die Zeit für wirkliche Gleichberechtigung reif ist. Der Aufruf komme zur rechten Zeit, als würde eine Erlösung durch die Branche gehen. Die Sehgewohnheiten hätten sich durch die Streamingdienste inzwischen massiv geändert, das lineare Fernsehen etwa müsse da nachziehen.Weitere Nachrichten: Beziehungen EU-Russland, US-Soldaten in Deutschland.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia FranzProduktion: Carolin Lenk

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  • 04.02.2021
    12 MB
    12:50
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    Thüringen: Wie die Kemmerich-Wahl bis heute wirkt

    Vor einem Jahr wählten CDU und FDP Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten – gemeinsam mit der AfD. Der Grundkonflikt besteht noch heute.Am 05. Februar 2020, vor einem Jahr, rechneten eigentlich alle damit, dass Bodo Ramelow als Thüringer Ministerpräsident wiedergewählt wird. Im dritten Wahlgang reichte eine einfache Mehrheit. Doch dann kandidierte Thomas Kemmerich von der FDP gegen ihn und gewann die Wahl. Mit den Stimmen der FDP, der CDU und der AfD.Der Tabubruch erschütterte die Republik. Doch an den Kräfteverhältnissen im Land habe er erstaunlich wenig geändert, erklärt Antonie Rietzschel, die für die SZ über Thüringen berichtet. Sie spricht in dieser Folge auch darüber, wie die ostdeutschen Bundesländer dem neuen CDU-Chef Armin Laschet gegenüberstehen.

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  • 03.02.2021
    13 MB
    13:32
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    Die Verzweiflung der Wirecard-Anleger

    Zehntausende Menschen haben in Wirecard-Aktien investiert und dabei zum Teil alles verloren. Ob die Anleger noch hoffen können und welche Konsequenzen jetzt bei der Bafin gezogen werden.In den Akten zum Wirecard-Untersuchungsausschuss sind jetzt Briefe von Anlegern an die Bundeskanzlerin aufgetaucht. Sie liegen dem Rechercheteam von WDR, NDR und SZ vor und zeigen die Verzweiflung dieser Menschen, die teilweise ihr ganzes Erspartes verloren haben. SZ-Parlamantesreporterin Cerstin Gammelin spricht im Podcast von einem "erschütterten" Vertrauen der Menschen in den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Finanzaufsicht.Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, wäre eigentlich verantwortlich gewesen für die Kontrolle des FinTech-Unternehmens Wirecard und hat dabei - wie auch viele andere Kontrollinstanzen - versagt. Am Dienstag hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigt, die Bafin von Grund auf zu reformieren. Cerstin Gammelin sieht das positiv, warnt aber auch davor, dass man sich "zu Großes" erwartet. Die Reform umfasse auch viel Grundlegendes, was eigentlich schon längst hätte eingeführt werden sollen, wie eine eigene IT-Abteilung für die Bafin.

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  • 02.02.2021
    11 MB
    11:28
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    Israel: Großlabor für Pfizers Impfstoff

    Impfstoff gegen Daten. Das ist der Deal zwischen Israel und dem US-Pharmakonzern - und Grundlage für sein erfolgreiches Programm.Israel gilt als Impf-Wunderland: Von den etwa neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern haben schon drei Millionen die erste Impfdosis gegen Covid 19 bekommen, 1,9 Millionen von ihnen bereits die zweite. Damit ist das Land weit vor Großbritannien, den USA und Deutschland. Klar, Israel ist viel kleiner als die Bundesrepublik, hat weniger Einwohner, aber vor allem ist genug Impfstoff da. Die Impfkampagne läuft wie am Schnürchen, sagt Israel-Korrespondent Peter Münch. Sie sei hervorragend organisiert und liege in den Händen der vier staatlichen Krankenkassen. Der Erfolg habe aber vor allem einen Vater. Denn nachdem die Wirksamkeit des Impfstoffs von Biontech/Pfizer bekannt wurde, habe sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu persönlich mehrfach und eindringlich bei Pfizer-Chef Albert Bourla für eine schnelle und ausreichende Lieferung eingesetzt. Allerdings beruhe das auf einem Deal zwischen Israel und dem US-amerikanischen Pharmakonzern: Impfstoff gegen Daten. Pfitzer könne Israel als eine Art Großlabor für die Wirksamkeit seines Impfstoffs betrachten.Weitere Nachrichten: Bafin soll gestärkt werden, Siemens Energy will 7800 Stellen abbauen.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Antonia FranzProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über Tagesschau.

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  • 01.02.2021
    9 MB
    09:50
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    Myanmar: Zurück zur Diktatur

    In Myanmar hat das Militär geputscht. Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wurde festgenommen. Was wir derzeit über den Staatsstreich wissen.Myanmar war von 1962 bis 2011 fast durchgängig eine Militärdiktatur. Erst seit zehn Jahren gibt es zaghafte Versuche mit der Demokratie. Das Land bekam einen zivilen Staatspräsidenten und die langjährige Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi wurde De-Facto-Regierungschefin sowie Außenministerin. Doch das soll nach dem Willen der Generäle erstmal wieder vorbei sein.Es war eine Halb-Demokratie, sagt SZ-Südostasien-Korrespondent David Pfeifer. Zwar hatten sich die Militärs eine Sperrminorität in den Parlamenten gesichert, aber nach den jüngsten Wahlen sei Myanmar auf dem Weg zu einer Demokratie gewesen. Die Begründung der Generäle, die Wahl sei gefälscht worden, sei nur vorgeschoben. Tatsächlich gebe es keine ernsthafte Zweifel daran, dass sie regulär war und die bisherige Regierungspartei NLD gewonnen hat. Auch genieße Aung San Suu Kyi nach wie vor großen Rückhalt in der Bevölkerung. Ihr Ruf habe nach der grausamen Vertreibung von hunderttausenden Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingya vor allem im Ausland gelitten.Weitere Nachrichten: Demos in europäischen Städten, Paris für Baustopp von Nord Stream 2, viele AfD-Wähler denken rechtsextrem.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Antonia FranzProduktion: Carolin Lenk

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  • 29.01.2021
    11 MB
    11:50
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    Wie der Impfstoff von Astra Zeneca funktioniert

    Die Europäische Arzneimittelmittelbehörde empfiehlt, den Astra-Zeneca-Impfstoff zuzulassen. Dieser könnte wegen einer Eigenschaft sehr wichtig werden.In der Europäischen Union wird wohl nach den Präparaten von Biontech und Moderna ein dritter Impfstoff zugelassen, nämlich der von Astra Zeneca. Zumindest hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) dies empfohlen.Und das, obwohl bis zuletzt an der Wirksamkeit bei Älteren gezweifelt wurde. In dieser Folge erklärt SZ-Medizinredakteur Werner Bartens, wie der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers funktioniert und welchen entscheidenden Vorteil er gegenüber den zwei bisher zugelassenen Vakzinen hat.Weitere Themen: Einreisestopp aus Ländern mit Corona-Mutanten, Leipziger Buchmesse abgesagt.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz, Christoph Koopmann, Lars Langenau**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz._

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  • 28.01.2021
    11 MB
    11:53
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    Lübcke-Urteil: Ein schwacher Trost für die Familie

    Im Prozess um den Mord an Walter Lübcke erhält der Hauptangeklagte eine lebenslange Hafststrafe. Die Angehörigen hatten sich mehr erhofft.Der Mord an Walter Lübcke liegt inzwischen eineinhalb Jahre zurück. Vergessen ist er aber nicht. Erst vor kurzem hat Armin Laschet in seiner Bewerbungsrede für den CDU-Vorsitz Lübcke erwähnt.Nun, nach 44 Prozesstagen, hat das Oberlandesgericht Frankfurt ein Urteil gesprochen. Der Hauptangeklagte Stephan Ernst ist zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden, der Mitangeklagte Markus H. zu einer Bewährungsstrafe.Der Familie des ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten fehlt allerdings eine entscheidende Sache: eine vollumfängliche Aufklärung, was wirklich passiert ist. Das sagt SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger.Weitere Themen: Seehofer will Reisebeschränkungen national verhängen, Stiko empfiehlt Astra-Zeneca-Impfstoff für Unter-65-Jährige.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Carlo Sarsky_Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Kanal der CDU._

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  • 27.01.2021
    11 MB
    12:15
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    EU vs. Astra Zeneca: Das haben wir so nicht bestellt!

    Große Verwirrung im Streit zwischen der EU und dem Pharmakonzern Astra Zeneca. Die Europäer drohen mit einem Exportstopp, der aber Gefahren birgt.Es sei unmöglich, dass Astra Zeneca nicht so viel Impfstoff liefern werde, wie vereinbart, regen sich Abgeordnete des Europaparlaments auf. Die EU-Kommission sowie der Bundesgesundheitsminister drohen sogar mit einem Exportstopp des Impfstoffs des britisch-schwedischen Pharmakonzerns.Es ginge nicht um "Europe First", sondern Europas gerechten Anteil, sagt Jens Spahn. Das ganze könnte aber auch ein Ablenkungsmanöver der EU sein, meint Björn Finke, der SZ-Brüsselkorrespondent.**Weitere Themen:** Verwirrung um Termin zwischen EU und Astra Zeneca, Gedenkstunde für Opfer des Holocausts.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz**Produktion:** Valérie Nowak[Den in der Abmoderation angesprochenen Artikel über die Thorarolle im Bundestag lesen Sie hier. ](https://www.sueddeutsche.de/politik/juedisches-leben-in-deutschland-ueber-jahrhunderte-gerettet-1.5186792)_Zusätzliches Audiomaterial über ZDF Morgenmagazin._

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  • 26.01.2021
    11 MB
    11:03
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    Regierungskrise in Italien: Conte, Renzi - und Berlusconi

    Italiens Ministerpräsident Conte ist zurückgetreten. Wie es jetzt weitergeht in Rom - und wem eine wichtige Rolle zufallen könnte.Mitten in der Corona-Pandemie hat Italiens Regierungschef Giuseppe Conte seinen Rücktritt bekannt gegeben. Doch der Staatspräsident soll ihn gleich wieder mit der Regierungsbildung beauftragen. Conte ist also zurückgetreten, um weiter zu regieren. Nur mit wem?Bis auf die Partei Italia Viva von Ex-Regierungschef Matteo Renzi halten alle aus der regierenden Koalition an dem parteilosen Jura-Professor Conte fest, sagt Italien-Korrespondent Oliver Meiler. Conte suche jetzt nach mindestens 16 Abgeordneten, die zumindest europafreundlich sein müssten. Und da kommt der 84 Jahre alte Silvio Berlusconi plötzlich wieder ins Spiel. Möglicherweise sogar bereits in einem Jahr als Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten. Allerdings halte er es für wahrscheinlicher, dass Renzis Partei ins Regierungslager zurückkehren wird, meint Meiler.Weitere Nachrichten: Diskussion um Schuldenbremse, AfD in Sachsen-Anhalt unter Beobachtung, Gewalt in den Niederlanden.

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  • 25.01.2021
    10 MB
    11:09
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    Wie Corona die Kluft zwischen Arm und Reich verschärft

    Die Pandemie trifft die Ärmsten am härtesten. Weltweit wird die soziale Spaltung vertieft, mit gravierenden Folgen für die jeweiligen Gesellschaften. Reiche müssen Verantwortung zeigen.Studien von Oxfam und der Weltbank haben kurz vor dem virtuellen Weltwirtschaftsforum in Davos die Stimmung der Mächtigen getrübt. Demnach steigt wegen der Corona-Pandemie erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten weltweit die Zahl der Menschen in extremer Armut rasant an. Von Peru über Kongo bis Indien kämpfen Millionen Menschen täglich schlicht ums nackte Überleben.Aber auch in Deutschland ist die Kluft gewachsen, sagt SZ-Wirtschaftsredakteur Alexander Hagelüken. So besitzt auch hier eine Minderheit von zehn Prozent der Bevölkerung ganze zwei Drittel des Gesamtvermögens. Dies sei eine große Gefahr für demokratische Gesellschaften wie man durch den Aufstieg von populistischen Parteien in jüngster Zeit sehen konnte. Steuern und Vermögensabgaben seien Steuerungsmechanismen, die dringend eingesetzt werden müssten um zumindest etwas Gleichheit zu schaffen.

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  • 22.01.2021
    13 MB
    13:04
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    Sollten Geimpfte Grundrechte schneller zurückbekommen?

    Für die einen eine Scheindebatte, für andere eine Hoffnung: ein Streitgespräch über die Rückkehr von Grundrechten von Geimpften.Schon gut eineinhalb Millionen Menschen haben in Deutschland zumindest eine von zwei Impfdosen gegen das Coronavirus gespritzt bekommen. Also noch eine Minderheit.Aber sollten die Menschen, die geimpft sind, ihre vollständigen Grundrechte wieder zurückerhalten? Darüber debattieren in dieser Sendung Kristiana Ludwig und Felix Haselsteiner.Weitere Themen: Brasilianische Mutation in Deutschland nachgewiesen, AfD klagt gegen den Verfassungsschutz.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Antonia Franz**Produktion:** Valérie Nowak

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  • 21.01.2021
    12 MB
    12:15
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    Wie viel kann Joe Biden reparieren?

    Zurück im Pariser Klimaabkommen, zurück in der WHO, eine strengere Corona-Politik: Biden spielt den Reparaturbetrieb nach vier Jahren Trump.Die Vereinigten Staaten sind zurück. Zumindest soll das die Botschaft des ersten Amtstags von Joe Biden im Weißen Haus sein. Der neue Präsident inszeniert sich als verlässlicher Partner auf internationaler Bühne.Aber wie viel Schaden kann Biden nach vier Jahren Trump reparieren? Wenn eine Schale zerbricht, kann man so penibel wie möglich versuchen, sie wieder zusammenzukleben - die RIsse bleiben sichtbar. Das sagt auch Washington-Korrespondent Hubert Wetzel.Weitere Themen: Viele Tote bei Bombenanschlägen in Bagdad, Merkel will Grenzkontrollen in EU vermeiden.

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  • 20.01.2021
    10 MB
    10:37
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    Neue Corona-Regeln: “Der Langmut ist ausgereizt”

    Wieder eine Verlängerung des Lockdowns. Wieder neue Vorgaben. Die Geduld nimmt ab. Reichen all die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus?Bund und Länder haben sich auf neue Regeln und Schutzmaßnahme im Kampf gegen das Coronavirus geeinigt. Der Lockdown wird verlängert. Geschäfte, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Gastronomie bleiben zu, Schulen und Kitas ebenfalls. Hinzu kommt eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in Bussen, Bahnen und Geschäfte des täglichen Lebensbedarf, die natürlich auch weiter offen bleiben. Doch reicht das?Das wird jedenfalls nicht die letzte Einschränkung des Lebens in diesem Jahres bleiben, meint die Berliner SZ-Parlamentskorrespondentin Henrike Roßbach. Ziel sei, die Infektionsrate schon jetzt soweit zu drücken, dass die Mutationen des Virus handhabbar bleiben. Die weitere Schließung sei ein weiterer, harter Schlag für ganze Branchen. Die Politik habe darauf jetzt aber, zumindest beim Handel mit Saisonware, mit vereinfachten Abschreibungen reagiert. Man würde mehr Insolvenzen sehen, wenn die Regelungen dafür nicht auch gelockert worden seien.Auch beim Home Office seien die Zügel angezogen worden. Die Arbeitgeber würden jetzt verpflichtet, die Möglichkeit dazu anzubieten, es sei denn, es gehe wirklich nicht. Zudem werden FFP2-Masken für das Personal in den Alten- und Pflegeheimen verpflichtend und die Tests nochmals ausgeweitet.Nachrichten: Trump verlässt das Weiße Haus, Bidens Antrittsrede.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über ARD und Twitter.

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  • 19.01.2021
    10 MB
    10:12
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    Wie Trump Bidens Amtseinführung torpedieren will

    Joe Biden wird der 46. US-Präsident. Selbst auf den letzten Metern verweigert Donald Trump seinem Nachfolger einen stilvollen Übergang.Vorschau Mittwoch ist es vorbei mit der Präsidentschaft von Donald Trump. Auch wenn er es noch immer nicht einsehen mag, weiter Lügen verbreitet und quer schießt. Nach einer chaotischen Präsidentschaft verweigert sich Trump jetzt also auch noch einem geordneten Übergang. Und zieht stattdessen zum letzten Mal seine eigene Show aufEs wird in Washington nur eine sehr abgespeckte Inauguration mit 2000 geladenen Gästen unter großem Sicherheitsabstand geben, sagt US-Korrespondent Thorsten Denkler. Es werde eine Amtseinführung des 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten ohne Menschenmassen und Paraden. Vor allem aufgrund der enormen Präsenz von Tausenden Sicherheitskräften erwartet Denkler keine Wiederholung solcher Szenen, wie bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar.Weitere Nachrichten: Neue Corona-Maßnahmen, Nawalny: Russland unbeeindruckt, Thailand: Drakonische Strafe wegen Majestätsbeleidigung.Moderation, Redaktion: Lars LangenauRedaktion: Vinzent-Vitus LeitgebProduktion: Carolin LenkZusätzliches Audiomaterial über AP.

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  • 18.01.2021
    10 MB
    10:55
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    Mehr Freiheiten für Geimpfte? Klingbeil kritisiert "Debatte zu Unzeiten"

    SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat den Vorstoß seines Parteifreundes Heiko Maas für Sonderrechte für Geimpfte kritisiert. Dies sei eine "Debatte zur Unzeiten".Die von Außenminister Heiko Maas (SPD) vorgebrachten Überlegungen für mehr Freiheiten für Geimpfte nennt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil “eine Debatte zu Unzeiten”. Solange es nicht genügend Impfstoff gebe und nicht alle die Möglichkeiten zur Impfung hätten, spalte dies die Gesellschaft.Klar sei, dass die Impfungen zu einer Normalisierung des Lebens führen würden. “Impfen ist die Lösung. Da muss richtig Tempo rein.” Klingbeil zeigte sich “äußerst skeptisch” gegenüber weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wie etwa der kompletten Einschränkungen des Öffentlichen Nahverkehrs oder Ausgangssperren.Allerdings beunruhige ihn, dass die Quote beim Home Office derzeit nur “bei etwa 14, 15, 16 Prozent” liegen würde - im Gegensatz zu etwa einem Drittel beim ersten Lockdown im Frühjahr. Klingbeil kritisierte das “Präsenzgehabe in ganz vielen Chefetagen”.

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  • 16.01.2021
    13 MB
    14:22
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    Wie Laschet gewonnen hat

    Die CDU hat einen neuen Parteivorsitzenden: Armin Laschet hat sich in der Stichwahl knapp gegen Friedrich Merz durchgesetzt. Wie hat er das gemacht?Am Ende sind es 55 Stimmen Vorsprung in der Stichwahl: 521 Delegierte haben für Armin Laschet gestimmt, 466 für Friedrich Merz, der im ersten Wahlgang noch knapp vorne lag. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen folge damit auf Annegret Kramp-Karrenbauer an die Parteispitze der CDU.Laschet habe mit einem beherzten Auftritt überzeugt, mit einer klugen Mischung aus Emotionalität und politischem Programm, sagt SZ-Korrespondent Nico Fried. Er erklärt in dieser Folge außerdem, welche Arbeit in den kommenden Wochen auf Laschet zukommt.Redaktion, Moderation, Produktion: Vinzent-Vitus LeitgebRedaktion: Laura Terberl

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  • 15.01.2021
    13 MB
    13:30
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    CDU-Parteitag: "Merz ist die bürgerlich-liberale Wahl"

    Laschet, Merz oder Röttgen? Das Rennen scheint immer noch offen. Der Historiker Andreas Rödder erklärt, warum er Friedrich Merz für den besten Kandidaten hält.Laschet vor Merz vor Röttgen. Nein, der SZ liegt nicht vorab das Ergebnis der Wahl vor. Und das ist auch kein Tipp. Sondern dies ist die Reihenfolge der Redner, die sich um das Amt des CDU-Parteivorsitzenden bewerben.Das Rennen sei wirklich offen, sagt der Professor für Neueste Geschichte Andreas Rödder. Persönlich hat er als CDU-Mitglied aber einen Favoriten - und der heißt Friedrich Merz.Weitere Themen: Rücktritt der niederländischen Regierung, Biden stellt Billionen-Hilfspaket vor.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Lars Langenau**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über „Markus Lanz“._

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  • 14.01.2021
    15 MB
    15:44
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    Krankenpfleger Jorde: "Auch wir sind Menschen"

    Während Corona sei nichts passiert, um der Pflege den Rücken zu stärken, sagt Alexander Jorde. Der Krankenpfleger hat selbst überlegt, hinzuschmeißen.Am Anfang der Coronakrise haben viele Deutsche abends um 21 Uhr noch für diejenigen geklatscht, die an der Supermarktkasse, im Krankenhaus oder in den Pflegeberufen arbeiten. Von dem Applaus kann er sich aber nichts kaufen, sagt Alexander Jorde.Der 25-jährige Krankenpfleger beklagt, dass sein Berufsstand von der Politik nicht nur nicht gewertschätzt, sondern sogar schikaniert worden sei. Jorde beschreibt in dieser Folge den Zustand in der deutschen Pflege, wie er ihn wahrnimmt.Weitere Themen: Höhepunkt bei Intensivpatienten überschritten, deutsche Wirtschaft bricht um fünf Prozent ein.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Carolin Lenk_Zusätzliches Audiomaterial über ARD-Wahlarena._

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  • 13.01.2021
    11 MB
    12:00
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    Täglich grüßt Söder: Wie gut ist Bayerns Corona-Management?

    Schon wieder war Markus Söder die vergangenen Tage sehr umtriebig. Manchem Bürger geht sein Ton jedoch langsam auf die Nerven.Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat allein in dieser Woche mit der FFP-2-Maskenpflicht und dem Vorschlag einer Impfpflicht für das Pflegepersonal gleich zweimal für mächtig Wirbel gesorgt.Seine Umfragewerte sind immer noch sehr gut. Der Landesvater hat sich den Ruf eines Machers erworben, aber wie gut ist Söders Krisenmanagement wirklich? Das beurteilt in dieser Folge der SZ-Reporter Andreas Glas.Weitere Themen: So funktionieren FFP-2-Masken, Spahn verteidigt EU-Vorgehen.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Lars Langenau**Produktion:** Valérie Nowak_Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Bayerische Staatsregierung._

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  • 12.01.2021
    13 MB
    13:00
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    Was der Hitler-Putsch für die US-Demokratie lehrt

    Die Ereignisse am Kapitol haben einige Analogien mit der Vor-Nazi-Zeit. Ein Gespräch mit dem Historiker Michael Brenner über Parallelen zu 1923.Arnold Schwarzenegger bemühte die Reichspogromnacht von 1938 in seiner Videobotschaft über die Ereignisse in Washington. Doch der Vergleich des gebürtigen Österreichers geht zu weit. Für den Sturm auf das Kapitol war ein unorganisierter Mob verantwortlich, der von einem Opportunisten aufgewiegelt wurde, meint der Historiker Michael Brenner.Für den Professor an der American University in Washington, DC, und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München bestehen zu dem Ereignis am 6. Januar in der US-Hauptstadt “einige Analogien” zum Hitlerputsch 1923 in München. Schließlich sei der gescheiterte Putsch von Adolf Hitler erst der Anfang einer extremen Bewegung gewesen - und etwas ähnliches erwartet er auch für die USA in den kommenden Jahren.Zwar seien die USA eine gefestigte Demokratie, “aber der Versuch, eine gewählte Regierung mit Gewalt oder rhetorischem Druck in Frage zu stellen oder zu stürzen, wird nicht mit dem 6. Januar aufgehört haben”, meint Brenner. Natürlich gebe es starke Unterschiede zu 1923, aber es gebe eben auch “Millionen Amerikaner mit antidemokratischem Denken”. Ihnen stünde jedoch eine große Mehrheit entgegen, die die Demokratie auch schützen werde. Beide Welten seien jedoch völlig voneinander abgekoppelt.

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  • 12.01.2021
    10 MB
    10:55
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    Schülervertreter: Streiten mit dem Internet statt Unterricht

    Die Schule hat wieder begonnen, meist aber nur vor dem Computer. Nur seien die digitalen Lernplattformen völlig überlastet kritisiert der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz Dario Schramm. Er fordert einen Ausgleich von Nachteilen für diejenige, die immer weiter abgehängt werden. Bundesweit hat der Schulunterricht wieder begonnen. Meist aber digital vor dem PC. Allerdings funktionieren die digitalen Lernplattformen kaum, kritisiert der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz Dario Schramm. “Es war heute eine große Party”, sagt der Abiturient. Die Server seien zumindest an diesem Montag völlig überlastet gewesen. Das sei kein Unterricht, sondern “ein Streiten und Versuchen mit dem Internet klar zu kommen”. Zudem seien noch immer nicht alle Schüler und Schülerinnen mit den technischen Voraussetzungen ausgestattet, geschweige denn sie haben einen ruhigen Ort oder ein eigenes Zimmer zum Lernen. Das angestrebte Ziel einer Bildungsgerechtigkeit sei so zumindest nicht zu erreichen. Stattdessen brauche es einen Ausgleich von Nachteilen für diejenige, die durch den digitalen Unterricht immer mehr abgehängt werden würden. Weitere Nachrichten: Amtsenthebungsverfahren gegen Trump, Biden nominiert neuen CIA-Chef, Impfstoff Moderna in Deutschland.

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  • 08.01.2021
    14 MB
    15:05
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    Corona: Brauchen wir härtere Regeln?

    Fast 1200 Menschen sterben an einem Tag an oder mit Corona. Braucht es jetzt noch schärfere Maßnahmen? Ein Streitgespräch.Das Robert-Koch-Institut meldet an diesem Freitagmorgen einen traurigen Rekord bei der Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind. Es sei deswegen Zeit für deutlich schärfere Regeln, sagt der SZ-Wissenschaftsredakteur Felix Hütten.Er diskutiert in dieser Folge mit seiner Kollegin aus dem Investigativressort Nina Bovensiepen. Sie sagt, dass die Kollateralschäden durch die Macht-alles-zu-Politik zu hoch seien.Weitere Themen: NRW führt 15-Kilometer-Regelung nicht ein, Weitere 300 Millionen Impfdosen für EU, Fünftes Todesopfer nach Kapitol-Krawallen.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak

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  • 07.01.2021
    12 MB
    12:32
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    Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts

    Die Bilder der Ausschreitungen in Washington unterstreichen: Die USA sind nicht länger der Leuchtturm der Freiheit.In Washington überschlagen sich in den vergangenen Stunden die Ereignisse. Unterstützerinnen und Unterstützer von Donald Trump stürmten das Kapitol, die Nationalgarde musste anrücken, vier Menschen starben. Und Trump selbst stachelte seine Fans noch weiter an.Überraschend seien die Proteste nicht gewesen, sie hätten sich über Wochen angekündigt, sagt der ehemalige SZ-Chefredakteur Kurt Kister. Spätestens jetzt sollten die letzten Skeptiker begriffen haben: Das Jahrhundert der Vereinigten Staaten ist vorbei.Weitere Themen: EU-Kommission verweigert Parlament Einsicht in Impfstoffverträge, Spätere Prüfungen für Abschlussklassen in Bayern.**Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb**Produktion:** Valérie Nowak_Zitiertes Audiomaterial über CNN._

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  • 05.01.2021
    10 MB
    11:15
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    Senatswahlen in Georgia: Trumps Kampf gegen die eigenen Leute

    Wer hat künftig die Mehrheit im US-Senat? Darüber entscheiden zwei Nachwahlen in Georgia. Ausgerechnet Donald Trump könnte die Demokraten zusätzlich mobilisiert haben.Die USA schauen in diesen Tagen ziemlich gespannt in den Bundesstaat Georgia: Dort finden am Dienstag die Nachwahlen für zwei Senatssitze statt. Wenn die Demokraten beide gewinnen, hätte Joe Biden als Präsident den kompletten Kongress auf seiner Seite - und ausgerechnet Donald Trump könnte den entscheidenden Beitrag zu demokratischen Wahlsiegen geleistet haben.Denn seit kurzem ist der Mitschnitt eines Telefonats von Trump mit Georgias republikanischem Innenminister öffentlich, in dem Trump ihn drängt, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl von November nachträglich zu kippen. Wie brisant die Situation in Georgia ist, erklärt in dieser Folge US-Korrespondent Thorsten Denkler.Weitere Themen: Bund-Länder-Treffen zu Corona-Maßnahmen, Impfgipfel im Kanzleramt.Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus LeitgebRedaktion: Antonia FranzProduktion: Justin PatchettZitiertes Audiomaterial über die Washington Post

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  • 04.01.2021
    10 MB
    10:44
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    Was beim Impfstart falsch gelaufen ist

    Seit Ende Dezember wird in Deutschland gegen Corona geimpft. Doch es gibt noch einiges zu optimieren.

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  • 23.12.2020
    15 MB
    15:37
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    Weihnachten, ein Fest der Niedrigkeit

    Heiligabend und die Festtage sind dieses Jahr anders. Doch trotz allem bleibt das Eigentliche am Fest bestehen.Es ist ein Weihnachten unter Pandemie-Bedingungen: Ob mit oder ohne dem Besuch von Gottesdiensten, aber zumindest ohne inbrünstiges Singen in der Kirche. Es sei nicht die Zeit für Ausnahmen, selbst wenn es dazu laut Grundgesetz die Möglichkeit gebe, sagt Bernd Berger. Er ist Pastor der [evangelischen Auferstehungskirche in München](https://www.auferstehungskirche.de/). Deshalb habe zumindest seine Gemeinde auf Präsenz-Gottesdienste verzichtet.Corona habe auch in der Kirche vieles neu und anders gemacht. So sei er und die gesamte EKD viel interaktiver geworden. Für den Theologen hat dieses emotional so aufgeladene Fest eh einen ganz ursprünglichen Hang zur "Niedrigkeit". Ein Fest für die, die es eh schwer haben.Gute Nachrichten: Weniger Verkehrstote, Steuervorteil Homeoffice, gesunkener Soli-Beitrag, mehr Kindergeld.Hinweis in eigener Sache: Haben Sie vielen Dank für Ihre Sprachnachrichten. Wir machen bis zum 4. Januar Pause und freuen uns darauf, wenn Sie danach wieder dabei sind. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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  • 22.12.2020
    10 MB
    10:57
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    Coronavirus: Siegeszug der britischen Mutante

    In Großbritannien grassiert eine Mutation des Corona-Virus. Wie gefährlich ist diese neuartige Variante?Unmittelbar nach der Nachricht, dass in England eine neue Variante des Coronavirus aufgetaucht ist, haben zahlreiche Staaten die Verkehrsverbindungen nach Großbritannien gekappt. Bislang wissen wir, dass diese Mutation wesentlich ansteckender ist, und bereits jeder zehnte neue Fall in Großbritannien das neue Virus aufweist.Trotzdem ist es deshalb kein Killervirus, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Allerdings setze es wegen seiner schnellen Verbreitung gerade zu einem gefährlichen Siegeszug an. Auch in Deutschland sei es mit großer Sicherheit bereis zu finden, nur werde die Gensequenzen bei uns nicht so genau untersucht.

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  • 21.12.2020
    10 MB
    10:58
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    Halle-Attentat: Rechtsextreme Ideologie ist ein Verbrechen

    Der von Hass deformierte Attentäter von Halle muss lebenslang in Haft. Doch seine Feindbilder sind weit verbreitet - und sie verlangen Widerspruch.Letztendlich hat nur die Tür am Eingang der Synagoge in Halle das Massaker eines rechten Terroristen an einer jüdischen Gemeinde verhindert. Dennoch erschoss der Täter wahllos zwei Menschen. Jetzt wurde er wegen besonders schwerer Schuld zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.Es gab zu dem Urteil keine Alternative, sagt SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger. Der Täter habe keinen Anflug von Reue gezeigt und nur bedauert, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben. Er sei in seiner Welt von Hass und Verschwörungserzählungen, von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Frauenhass gefangen. Die Richterin habe dem Täter keine Bühne zur Selbstdarstellung gegeben, sondern den Augenmerk auf die Opfer gelenkt.

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  • 18.12.2020
    11 MB
    12:14
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    EU-China-Abkommen: "Ein bisschen revolutionär"

    Die Europäische Union und China stehen kurz vor der Einigung auf ein Investitionsabkommen. Kritiker bemängeln das Timing.Die Europäische Union und China stehen kurz davor, sich auf ein Investitionsabkommen zu einigen. Europäische Unternehmen sollen einen fairen Zugang auf dem chinesischen Markt erhalten. Bisher müssen sie dafür ein Joint Venture gründen.Aber Peking-Korrespondentin Lea Deuber zweifelt daran, ob gerade der richtige Zeitpunkt für so ein Abkommen ist.Weitere Themen: Spahn stellt Impfverordnung vor, besserer Arbeitsschutz in Fleischindustrie, 300 Schüler in Nigeria wieder frei.**Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro**Redaktion:** Johannes Bauer und Lars Langenau**Produktion:** Justin Patchett_Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag, CGTN und Bundesgesundheitsministerium._

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