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hr2 Doppelkopf

Interessante Zeitgenossen - Menschen, die etwas zu sagen haben, unterhalten sich 50 Minuten lang mit einem Gastgeber über ihre Arbeit und ihr Leben.

Alle Folgen

  • 03.03.2021
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    "Schauspieler werden für das Warten bezahlt" | Dunja Rajter erlangte auf internationalen Bühnen große Bekanntheit

    "Am schönsten ist es, wenn ich als Schauspielerin singen kann“, sagt Dunja Rajter. Seit den 60er Jahren steht die gebürtige Kroatin auf der Bühne. (Wdh. vom 01.08.2018)

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  • 02.03.2021
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    "Ich bin vom Mythos der Fremdenlegion fasziniert" | Jürgen Heimbach hat "Die Rote Hand" geschrieben

    Jürgen Heimbach ist Krimiautor, 2020 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet, aber er ist auch Redakteur der Sendung "Kulturzeit" bei 3sat, hat am Theater gespielt und Regie geführt , eine Theatergruppe begründet, ein Festival ins Leben gerufen und war Mitglied einer Künstlergruppe.

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  • 01.03.2021
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    "Der Wald ist mein großer Sehnsuchtsort seit Kindheitstagen" | Jörg Schmidt erzählt aus seinem bewegten Leben

    Als Abenteurer hat er den Amazonas bereist, mit indigenen Völkern zusammengelebt, dann eine Ausbildung zum Manager absolviert, um sich schließlich 2014 einen Kindheits- und Lebenstraum zu erfüllen: Jörg Schmidt aus Gießen ist der Gründer und Leiter der Waldakademie Hessen.

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  • 26.02.2021
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    "Sprache hat immer die Funktion, Ideologie zu vermitteln" | Veronika Kracher über "Incels"

    Veronika Kracher, 1990 in München geboren, lebt in Frankfurt am Main als Journalistin und hat im letzten Herbst ihr erstes Buch veröffentlicht, eher widerwillig. Denn das Buch behandelt eine sehr spezielle männliche Subkultur, die Welt der "Incels". Veronika Kracher liefert Einblicke in eine fremde, seltsam anmutende, eine mitunter abstoßende und beängstigende Welt.

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  • 25.02.2021
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    "Ich bin ein neugieriger Mensch" | Michel Friedman ist für eine lebendige Demokratie und eine bunte Gesellschaft

    Er ist Jurist und Philosoph, Publizist, Moderator und Autor. Vor allem aber ist er ein streitbarer Geist: Michel Friedman. Er war Klassensprecher, Schulsprecher, hat sich schon im zarten Alter von zwölf in der jüdischen Gemeinde in Frankfurt engagiert. Später trat er in die CDU ein, hatte eine eigene Talksendung, schrieb und schreibt für Zeitungen.

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  • 24.02.2021
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    "Ich bin ein Unterwasser-Detektiv" | Florian Huber lüftet Geheimnisse unter Wasser

    Wenn man von Archäologen spricht, denkt man in aller Regel an Menschen, die mit Sonnenhut, Schaufel, Pinsel und Pinzette arbeiten. Florian Huber ist ein Mann, der unter Wasser sucht, dokumentiert und untersucht: Reste von Fischernetzen, Schiffswracks und Spuren menschlicher Siedlungen. Dabei entdeckte er vor kurzem eine "Enigma" - eine Verschlüsselungsmaschine aus dem Zweiten Weltkrieg.

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  • 23.02.2021
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    "Ein ethisches Problem erledigt sich nicht durch die Praxis" | Regine Kolleg spricht über Genforschung und Biomedizin

    Embryonenforschung, Gentests, CRISPR-Babies - ständig kommen neue Schlagwörter dazu, aber die großen Grundfragen bleiben gleich: Wie umgehen mit genetischem Wissen und gentechnischen Möglichkeiten? Die Biologin und Bioethikerin Regine Kollek setzt sich seit Jahrzehnten kritisch mit diesen Fragen auseinander.

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  • 22.02.2021
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    "Im Orchester, da musst du funktionieren" | Theo Plath hat das exotische Holzblasinstrument Fagott für sich entdeckt

    Er ist seit 2019 Solo-Fagottist beim hr-Sinfonieorchester, hat schon beim ARD-Wettbewerb in München einen Preis erspielt, ist als Solist und Kammermusiker unterwegs - und gerade mal Mitte 20. Wie hat er das geschafft? Und was hat ein "Crème Brulée"-Brenner mit dem Fagott zu tun?

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  • 19.02.2021
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    "Ich betrachte mich als traditionellen Juden" | Josef Schuster u. a. über "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

    Die Rolle des Mahners mag Josef Schuster nicht so gerne. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden würde lieber über das vielfältige jüdische Leben in Deutschland sprechen. Doch ein zunehmend unverfroren auftretender Antisemitismus und jüngste Gewalttaten gegen Juden machen dem gelernten Arzt und Internisten Sorgen.

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  • 18.02.2021
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    "Jeder Ozean hat einen anderen Geschmack" | Extremschwimmer André Wiersig durchquerte sieben Meerengen

    Wie wird man Extremschwimmer? André Wiersig weiß es. 2019 hat er die "Ocean’s Seven2 als erster Deutscher geschafft, indem er mit der "Straße von Gibraltar" die letzte der sieben Meerengen durchquerte, die zu der Herausforderung gehörte.

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  • 17.02.2021
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    "Lola Montez ist die Urmutter aller verführerischen Frauen" | Gespräch mit Historikerin Marita Krauss

    Affären, Halbwelt, Erpressung, Hochstapelei - mit solchen und ähnlich Begriffen bezieht die Geschichtsschreibung Stellung gegenüber Lola Montez. "Ich habe dem starken Geschlecht überall den Fehdehandschuh hingeworfen", setzte sich die Tänzerin sich schon zu Lebzeiten zur Wehr. Höhepunkt ihres skandalumwitterten Lebens war zweifellos die "Affäre" mit dem Bayernkönig Ludwig I.

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  • 16.02.2021
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    "Große Musik ist immer ambivalent" | Eliahu Inbal über die Faszination von Gustav Mahler

    Eliahu Inbal war 16 Jahre - von 1974 bis 1990 - Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters. Er ist einer der ganz wichtigen Mahler-Interpreten der Gegenwart. Unter seiner Leitung konnte sich das Orchester in den 1980er Jahren als eines der international führenden Mahler-Orchester etablieren. Die damals entstandenen Aufnahmen sind Referenzaufnahmen für jeden Mahler-Kenner und -Liebhaber. Heute wird Eliahu Inbal - seit 1996 Ehrendirigent des hr-Sinfonieorchesters - 85 Jahre alt. (Wdh. vom 07.07.2010)

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  • 15.02.2021
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    "Kunst ist einfach meine Lebensentscheidung gewesen" | Claus Netuschil spricht u. a. über seine Ausstellungen

    Hobbies hat er keine. Claus Netuschil arbeitet und lebt für seine Kunst und seine Künstler. Mit einem grüngestrichenen Fahrrad pendelt er zwischen seiner Galerie und dem Kunst Archiv Darmstadt hin und her. Vor über 40 Jahren eröffnet, veranstaltet er in den Räumen seiner Galerie regelmäßig Lesungen und Konzerte. Im Sommer stehen die Türen hier weit offen, Schwellenangst braucht man keine zu haben

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  • 12.02.2021
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    "Ich bewahre mir das Kammermusik-Glück" | Isabelle Faust würde alles wieder so machen

    Wer im Alter von elf Jahren Streichquartett spielt und bald darauf den Mut hat, zu Unterrichtszwecken eines der berühmtesten Quartette der Welt aufzusuchen - der weiß: ich bin für die Musik da, Musikmachen wird mein Beruf. So erging es der in Esslingen am Neckar geborenen Isabelle Faust.

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  • 11.02.2021
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    "Ich mag Jo Gerner sehr gerne als Charakter" | Wolfgang Bahro über eine Rolle, die er nicht wollte

    Wolfgang Bahro ist ein Volksschauspieler - ein sehr erfolgreicher, denn sein Gesicht ist untrennbar mit der Figur des Dr. Dr. Jo Gerner in der RTL-Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" verbunden - dem Serienbösewicht der Nation. Jetzt, mit 60 Jahren, hat Bahro ein Buch über sein Leben geschrieben.

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  • 10.02.2021
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    "Ich möchte Selbstwirksamkeit fördern" | Marina Weisband spricht u. a. über Ihr Projekt für Schüler und Schülerinnen

    Sie war das Gesicht der Piratenpartei, sie ist heute bei den Grünen, und sie ist eine Stimme der jüngeren jüdischen Generation in Deutschland. Am 25. Januar sprach sie im Bundestag bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus. Daneben ist die Psychologin Marina Weisband aber auch die Leiterin des Schulprojekts "Aula".

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  • 09.02.2021
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    Bassist Eugen Hahn führte über 30 Jahre den Frankfurter Jazzkeller

    19 Stufen mitten in Frankfurt führen direkt ins Paradies - ins Jazz-Paradies. Seit über 60 Jahren ist dieser Keller Mekka für JazzmusikerInnen und ihr Publikum. Seit über 30 Jahren war Eugen Hahn der "Jazz-Kellermeister", er führte den Jazzkeller mit Liebe, Leidenschaft und jedem Cent, den er auftreiben konnte. Im Dezember starb Eugen Hahn. (Wdh. vom 26.03.2015)

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  • 08.02.2021
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    "Ich habe immer eigene Projekte und Ideen realisiert" | Herlinde Koelbl ergänzt ihre Fotografien durch Interviews

    Herlinde Koelbl ist eine der bekanntesten deutschen Fotografinnen. Als Portraitistin der politischen Klasse wurde sie mit ihrem Buch "Spuren der Macht" bekannt, aber sie hat auch eine bedeutende Sammlung "jüdischer Portraits" und Bilder von Schriftstellern vorgelegt und sich fotografisch mit Geschlechterrollen und dem Thema Flüchtlinge auseinandergesetzt.

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  • 05.02.2021
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    "Ich bin ja auch selber ein elitärer Fatzke" | Jakob Schwerdtfeger macht sich auch über Bildungsbürger lustig

    Ist Kunst lustig? Kann man über Kunstwerke, Künstler und das Publikum bei einer Vernissage lachen? Das komische Potential von Kunst zu entdecken ist Jakob Schwerdtfegers Leidenschaft. Die Absurditäten im Museum, die ungewöhnlichen Geschichten, aber auch die große Faszination von Kunstwerken aller Art transformiert er in ein einzigartiges Bühnenprogramm und tingelt seit 2019 damit über Deutschlands Bühnen.

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  • 04.02.2021
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    "Wenn ich Herrschaft habe, muss ich sie auch legitimieren" | Historikerin Hedwig Richter spricht über Demokratie

    Demokratie - eine deutsche Affäre? Hedwig Richter gibt ihrem Buch diesen Titel - jedoch ohne Fragezeichen. Damit stellt sie bisherige Lehrmeinungen in Frage, nach denen die Demokratie, die "Herrschaft des Volkes", mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 ihren Siegeszug begann.

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  • 03.02.2021
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    "Die afrikanischen Elefanten sind unser Flaggschiff" | Thomas Kauffels erzählt von der Geschichte des Opel-Zoos

    Vier Elefanten, ein Steakhaus, ein riesiger Spielplatz, rundherum drei Burgen und dazu noch ein phänomenaler Weitblick gen Frankfurt am Main. Mittendrin: Thomas Kauffels in "seinem" Opel-Zoo, der sich durch all das genannte und noch viel mehr auszeichnet. Seit 1998 leitet der gebürtige Neusser den zweitgrößten Zoo Hessens, der zugleich einer der wenigen privaten Groß-Zoos Deutschlands ist. 2021 wird der Tierpark 65 Jahre alt.

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  • 02.02.2021
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    "Für mich war Jazz der große Aufbruch in die Freiheit" | Stephan Schmolck ist eine Säule der Frankfurter Jazzszene

    Als Stephan Schmolck 1979 seine Geige verkaufte, war das für ihn ein Akt der Befreiung! Er hatte das Instrument schon als Kind klassisch gelernt und später auch studiert. Doch dann wandte er sich dem Kontrabass zu - und dem Jazz! (Wdh. vom 02.07.2015)

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  • 01.02.2021
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    "Ich möchte, dass die Leute Lust kriegen aufs Theater" | Stefan Benz spricht u. a. über seine Theater-Trilogie

    Der Darmstädter Journalist, Theaterkritiker und Autor Stefan Benz ist langjähriger Kulturredakteur beim "Darmstädter Echo", hat einen sehr guten Überblick über die Kulturszene im Rhein-Main-Gebiet - und er hat seine Kenntnisse und Erfahrungen als Theater- und Filmkritiker dazu genutzt, eine Romantrilogie zu schreiben. "Theaterdurst", "Theaterwut" und "Theaterherz" heißen die Titel seiner Bücher, die zwischen Krimi und Satire wandeln.

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  • 29.01.2021
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    "Menschen zu stärken ist meine große pädagogische Leidenschaft" | Jörg Niesner ist in den sozialen Netzwerken präsent

    Auf der einen Seite ist er ein ganz normaler hessischer Landpfarrer: Jörg Niesner ist Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Laubach, einer mittelhessischen Kleinstadt im Landkreis Gießen. Aber zu seiner Gemeinde gehören mehr als die Menschen, die sonntags in seiner Kirche sitzen oder ihm alltags auf der Straße begegnen. Jörg Niesner ist als evangelischer Pfarrer in den sozialen Netzwerken unterwegs, vor allem bei Instagram und Facebook.

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  • 28.01.2021
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    "Ein Cello für die Schulter habe ich mir seit Jahren erträumt" | Geiger Sergey Malov beherrscht mehrere Instrumente

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Eine Antwort auf diese Frage hat der Musiker Sergey Malov für sich gefunden. Er beherrscht gleich mehrere Instrumente wie Geige und Bratsche virtuos. (Wdh. vom 06.10.2020)

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  • 27.01.2021
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    "Wir müssen bessere Politik machen, nicht bessere Menschen" | Robert Habeck sieht die Zeit seiner Partei gekommen

    "Er ist klug. Er ist ungeduldig. Er weiß sein Potenzial als Schnell-Checker und Gutausseher einzusetzen, das ja. Aber er ist kein Arsch", so beschreibt ein Jugendfreund Robert Habecks Persönlichkeit. Er freut sich hörbar darüber, nimmt es dankbar als Kompliment. Robert Habeck, der als erster Energiewendeminister Deutschlands im hohen Norden sehr gerne Politik gestaltet hat, hat das als Parteivorsitzender der Grünen eingetauscht gegen einen hohen Bekanntheitsgrad.

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  • 26.01.2021
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    "Dauernomade zu sein bedeutet für mich Freiheit" | Reisender Dirk Rohrbach gab seine bürgerliche Existenz auf

    Dirk Rohrbach ist Mediziner, Fotograf, Journalist, Buchautor und Radiomoderator. Am liebsten aber ist er ganz allein unterwegs, auf extremen Abenteuertouren quer durch Nordamerika. (Wdh. vom 19.08.2020)

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  • 25.01.2021
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    "In Amerika ist es normal, eine jüdische Identität zu haben" | Historikerin Karina Urbach spricht u.a. über ihre Familie

    Die in England lebende Historikerin und Autorin Karina Urbach hat sich mit Büchern wie "Hitlers heimliche Helfer" hierzulande einen Namen gemacht. Jüngst befasste sie sich mit der eigenen Familiengeschichte, in der es um das Kochbuch ihrer Großmutter Alice geht.

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  • 22.01.2021
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    "Man muss einfach anfangen! Dieser Mut ist wichtig" | Alissa Walser über ihr Schreiben und Malen

    Ursprünglich wollte sie gar nicht Schriftstellerin werden, Alissa Walser, die 1961 geborene Tochter von Martin Walser. Sie studierte in New York und Wien Malerei und kam erst mit Ende zwanzig zum Schreiben. Schlagartig berühmt wurde die junge Autorin 1992, als sie beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eine intime Vater-Tochter-Geschichte las und prompt zur Preisträgerin gekürt wurde. (Wdh. vom 02.09.2010)

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  • 21.01.2021
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    "Schach ist modernster Gladiatoren-Kampf mit dem Kopf" | Hans-Walter Schmitt über seine Passion

    Hans-Walter Schmitt war im Management bei Siemens tätig. Aber da gab es noch eine private Passion: Schach. Als er merkte, dass ihm im Spiel selbst Grenzen gesetzt waren, steuerte er um und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Veranstalter in der internationalen Schachszene. So rief er z. B. die "Chess Classics" ins Leben, ein alljährliches Turnier, bei dem es ihm gelang, die Elite des Weltschachs ins Rhein-Main Gebiet zu holen und Schach zu einer groß angelegten Publikumsveranstaltung zu machen.

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  • 20.01.2021
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    "Aus Rom zurückzukehren nach Frankfurt ist die Hölle" | Zsuzsa Bánk erzählt u. a., wie sie ihre Heimatstadt erlebt

    Zsuzsa Bánk ist 1965 in Frankfurt am Main geboren, ihre Eltern waren neun Jahre zuvor aus Ungarn nach Deutschland geflohen. 2002 erschien ihr vielfach ausgezeichneter Debütroman "Der Schwimmer", dem zwei weitere Romane und mehrere Erzählungen folgten. In ihrem jüngsten Buch "Sterben im Sommer" begleitet die Autorin das Sterben ihres Vaters, der 2018 einer Krebserkrankung erlag.

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  • 19.01.2021
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    "Ich zeige Sophie Scholl als junge Frau mit allen Facetten" | Maren Gottschalk orientiert sich streng an Fakten

    Maren Gottschalk ist Autorin, Journalistin und Historikerin. Sie hat gleich zwei Biografien über Sophie Scholl geschrieben. Die erste war für Jugendliche gedacht, beim zweiten Werk hatte die promovierte Rheinländerin eher Erwachsene im Blick. Die Grenzen sind fließend, sie schreibt direkt und schnörkellos.

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  • 18.01.2021
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    "Heute vor 150 Jahren wurde eine große Schlacht geschlagen" | Historiker Christoph Jahr über das Deutsche Reich

    Vor 150 Jahren führten Preußen und weitere deutsche Staaten Krieg gegen Frankreich. Anlass bot der Streit um die Besetzung des Throns in Spanien. Das Ende geriet jedoch gewichtig: ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn wurde im Schloss zu Versailles das Deutsche Reich unter Führung Kaiser Wilhelms I. proklamiert. Christoph Jahr hat diese schwierige Geschichte im Licht neuester Forschungen untersucht. Sein Buch über die Frage, wie der deutsche Nationalstaat entstand, trägt den bezeichnenden Titel "Blut und Eisen". (Wdh. vom 02.09.2020)

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  • 15.01.2021
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    "Gesang erreicht uns auf einer Ebene fern der Intellektualität" | Christoph Prégardien spricht über seine Kunst

    Er war Mitglied im Ensemble der Oper Frankfurt und erster lyrischer Tenor am Opernhaus in Gelsenkirchen. Seine Domäne aber war und ist der Liedgesang. Für diese eher intime, stille Kunst sammelte Christoph Prégardien Anerkennungen und Auszeichnungen und Schallplattenpreise im In- und Ausland. (Wdh. vom 03.04.2019)

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  • 14.01.2021
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    "Negativ denken - das will ich einfach nicht" | Florence Brokowski-Shekete machte ihre Weg

    Als zweijähriges Kind stand sie bei einer fremden Frau im Flur einer winzigen Wohnung in Buxtehude. Sie weinte. Die Frau wechselte ihr die Windeln, gab dem Mädchen zu essen. Das Kind sagte: "Mama". So beginnt die Geschichte der Florence Brokowski-Shekete. Sie kam als Kind nigerianischer Eltern in Hamburg zur Welt. Die hatten keine Zeit und brachten ihre Tochter in Pflegestellen unter.

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  • 13.01.2021
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    "Die 80er Jahre waren wirklich hart" | Inga Humpe erzählt u. a. von ihrer musikalischen Heimat

    Am Anfang war sie nur die kleine Schwester. Inga Humpe, gut fünf Jahre jünger als ihre Schwester Annette, gehört zu den bekanntesten Stimmen der Neuen Deutschen Welle. Neonbabies, DÖF und Humpe & Humpe hießen ihre gemeinsamen Bands.

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  • 12.01.2021
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    "Manchmal muss man als Künstler kratzbürstig sein" | Marcel Walldorf u. a. über Unsicherheiten junger Künstler

    Die Kunst von Marcel Walldorf irritiert, bringt viele zum Schmunzeln und manch einen in Rage. Zufrieden ist der Künstler, der in Offenbach und in Dresden studierte, mit dem Label "Skandal" nicht, "es engt ein", klagt er. Aber er liebt die Grenzübertretung und tritt dem sogenannten "guten Geschmack" immer wieder gern vors Schienbein.

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  • 11.01.2021
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    Ich bin eine kultvierte Anarchistin" | Maria Groß erzählt von ihrer Ostzone

    "Dinge müssen nicht kompliziert sein, damit sie gut werden und großartig schmecken", sagt Fernsehköchin Maria Groß. Sie ist eine der wenigen erfolgreichen Köchinnen und arbeitet ganz ohne Sterne, dafür aber mit großer Leidenschaft in ihrem kleinen Restaurant "Bachstelze" in Erfurt-Bischleben.

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  • 08.01.2021
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    "Langstreckenwandern ist eine egozentrische Angelegenheit" | Christine Thürmer wandert gerne allein

    Sie ist Langstreckenwanderin. Rund 50.000 Kilometer auf fast allen Erdteilen hat sie mittlerweile zu Fuß zurückgelegt. "Ich fange unter 1000 Kilometern gar nicht erst an", sagt die Frau, die sich selbst für total unsportlich hält. (Wdh. vom 03.06.2020)

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  • 07.01.2021
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    "Ich hab den ganzen Flohmarkt an Instrumenten leer gekauft" | Constantin Pukownick ist Multi-Instrumentalist

    "Einfach drauf los spielen, am liebsten unplugged, das ist meine Welt", sagt der Gießener Musiker Constantin Pukownick und hat sich dafür allerlei Instrumente besorgt. Am liebsten begleitet er sich selbst mit Gitarre oder Akkordeon. (Wdh. vom 18.06.2020)

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  • 06.01.2021
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    "Wir müssen uns wieder auf die Dunkelheit einlassen" | Annette Krop-Benesch über "Lichtverschmutzung"

    "Wir brauchen mehr Dunkelheit" - sagt die Biologin, Bloggerin und Autorin Dr. Annette Krop-Benesch. In Städten und Ballungsräumen rund um den Globus und selbst schon auf dem Land erhelle Kunstlicht die Nächte so sehr, dass Negativfolgen unvermeidbar seien. (Wdh. vom 31.01.2020)

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  • 05.01.2021
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    "Der Veganer war früher mein typisches Feindbild" | Michael Spahn ist veganer Metzger

    Er ist Metzger. Und in Frankfurt eine Institution, weil er über ein exzellentes Fachwissen verfügt. Weil er einer der wenigen Bio-Metzger im Raum ist und weil er mit einem hohen Berufsethos ausgestattet ist. (Wdh. vom 12.06.2020)

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  • 04.01.2021
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    "Die Vergänglichkeit von Paris hat mich immer gereizt" | Georg Stefan Troller lebt seit vielen Jahre in Pairs

    Er hat für viele Deutsche Paris zu einem Ort der Sehnsucht gemacht: Georg Stefan Troller. Seine Stimme ist unverkennbar, weich, einfühlsam, langsam, mit dem rollenden "r" sowie einem Wiener und einem Pariser Einschlag. Denn dort, in Paris lebt er seit vielen Jahren, und kürzlich feierte er seinen 99 Geburtstag. (Wdh. vom 06.12.2017)

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  • 31.12.2020
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    "Seit ich vier Jahre alt bin, habe ich auf der Bühne gestanden" | Raphaela Gromes über ihre Freude am Cello

    Mit vier ans Instrument, mit sieben auf die Bühne, mit 14 zum Studium - was nach zielgerichtetem Drill aussieht, war für Raphaela Gromes die reine Freude. Die Eltern spielten beide Cello, so wuchs die Münchnerin gleichsam hinein in das Instrument, von dem sie sagt, das Cello sei der menschlichen Stimme am nächsten und deshalb so ungemein ausdrucksfähig.

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  • 30.12.2020
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    "Kolonialismus und Missionierung gehen Hand in Hand" | Manuel Menrath thematisiert Ausbeutung und Misshandlung

    Wenn sich ein Wemistogosh, ein Holzbootmensch, ins Territory der Cree oder Ojibwe verirrt, sind die Menschen im höchsten Norden Kanadas erst einmal misstrauisch und vorsichtig. Zu oft wurden sie betrogen, angelogen, ausgenutzt, ihrer Kultur beraubt. Bei Manuel Menrath war das anders. Der Historiker aus Luzern wollte erst zuhören und zuschauen, ein Gefühl für die Kultur der Indianer bekommen und dann erst über sie lesen und schreiben.

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  • 29.12.2020
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    "Ich wollte unbedingt einen anti-rosa Song schreiben" | Musikerin Suli Puschban u. a. über Prinzessin Lilifee

    Suli Puschban schreibt Lieder für Kinder, frech, witzig und selbstbewusst. In einem der Lieder zum Beispiel erklärt die Prinzessin Lilifee ungeschminkt: "Ich hab' die Schnauze voll von rosa!" Puschbans Lieder handeln nicht von Figuren aus der Märchenwelt, sondern von Menschen aus dem prallen Kinder-Leben.

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  • 28.12.2020
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    "In Ghana bin ich Häuptling" | Ethnologin Carola Lentz über Kolonialismus

    Mit 18 hat sie am Bochumer Schauspielhaus mit Peter Zadek gearbeitet. Doch dann schmiss sie hin, studierte Lehramt, merkte: Das ist es nicht. Sie studierte weiter, wurde promoviert, habilitierte sich, wurde Forscherin aus Leidenschaft. Nun wird Carola Lentz neue Präsidentin des Goethe-Instituts - ein Ehrenamt übrigens. (Wdh. vom 08.07.2020)

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  • 24.12.2020
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    "Mit Weihnachten verbindet sich viel Weitererzählen" | Volker Leppin über den Höhepunkt im Festkalender

    Das Kind in der Krippe, Hirten und Engel, Ochs und Esel, drei weise Könige namens Kaspar, Melchior und Balthasar, einer von ihnen sogar eine "coloured person" - Weihnachten kennt viele Ereignisse und Geschichten. Und Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Tübingen, kann sie erzählen.

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  • 23.12.2020
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    "Glockengeläut signalisiert, dass da noch etwas über uns ist" | Michael Plitzner über Kirchenglocken

    Es heißt, sie seien für die Ewigkeit gegossen. Doch viele Kirchenglocken machen deutlich früher schlapp, fangen mit der Zeit an zu scheppern, entwickeln Risse und Brüche. Woher kommen diese Glockenkrankheiten? Michael Plitzner vom Europäischen Kompetenzzentrum für Glocken forscht nach "Heilmitteln".

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  • 22.12.2020
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    "Ich hab‘ das Komische an der Massengesellschaft gesehen" | Thomas Bayrle über seine Kunst

    Das Werk von Thomas Bayrle gehört zu den wichtigsten Positionen deutscher Kunst nach dem 2. Weltkrieg. Drei Mal nahm er an der "documenta" teil. Seit 2013 erlebt Bayrle eine späte Welt-Karriere und zeigte Ausstellungen in einer Reihe der wichtigsten internationalen Museen. (Wdh. vom 29.04.2020)

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